Nikon D5100 – Test, Review, Praxis, Erfahrungen

21042011

Anfang April 2011 vorgestellt, ist die Nikon D5100 die erste Nikon, die schnelle Full HD Videos mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen kann, dazu den gleichen rauscharmen 16 Megapixel Sensor wie die Nikon D7000 hat, mit einem Schwenkdisplay aufwartet und zu einem sehr attraktiven Preis daherkommt.


Update: mittlerweile wurde die D5100 von ihrer Nachfolgerin, der D5200 ersetzt, die fast alles ein bisschen besser macht. Meinen ausführlichen Bericht findet ihr hier:

Da ich schon länger nach einer Zweitkamera schiele – vor allem für Projekte wie den Fotoschnack, meine Zeitrafferaufahmen und auch auf Reisen – und mir die 24 Bilder pro Sekunde, die meine Nikon D7000 für Videos bietet zu wenig sind, habe ich mich kurz entschlossen, mir die D5100 nach ausführlicher Studie ihrer angekündigten Möglichkeiten, zuzulegen.

Dank der Firma Calumet aus Hamburg konnte ich dann auch eine der ersten in Deutschland ausgelieferten Exemplare bekommen.

Die hier gezeigten Bildern habe ich gerade in der ersten halben Stunde mit der Kamera aufgenommen. Ich habe außer dem Beschnitt keinerlei Nachbearbeitung vorgenommen und die JPG’s so wie sie aus der Kamera kamen verwendet. Ich habe auch bei den Kamera Einstellungen nichts verändert, außer den Autofokus auf Einzelfeld-Messung zu stellen. Der Weißabgleich stand auf Automatik, ISO 100. Als Objektiv habe ich das 35mm 1:1.8G verwendet, fast alle Bilder sind mit Blende 1:1.8 aufgenommen. So könnt ihr Euch am ehesten einen Eindruck verschaffen, auch wenn ich diese Bilder wirklich auf die schnelle aufgenommen habe (kein künstlerischer Anspruch :-)).

Erster Eindruck

Die D5100 ist eine kleine schnuckelige Kamera. Wenn man wie ich, deutlich größere Kameras gewöhnt ist, ist das erst einmal eine Umstellung. Für die Mobilität allerdings, ist es gar nicht verkehrt.

Als erstes fällt natürlich das – bei Spiegelreflex Kameras – eher ungewöhnliche Klappdisplay auf. Und das extrem positiv.

Nikon D5100

Wenn schon Liveview, dann bitte genau so. Die fest eingebauten Displays schränken einen doch oft ein, z.B. bei bodennahen Aufnahmen oder über Kopf. Schon nach den ersten Aufnahmen in Bodennähe merke ich, dass ich dieses schöne Feature bei meiner D7000 in Zukunft vermissen werde.

Kehrseite der Medallie ist, dass an der linken Seite der Kamera, wo das Scharnier ist, keinerlei Bedienelemente mehr zu finden sind. Vieles ist – wie bei den kleineren Modellen üblich, ins Menü gerutscht. Dafür ist das Display sehr gut. Es hat die gleiche Auflösung wie das der D7000 und ist absolut scharf und brilliant. Die Funktionen, die In das Menü gerutscht sind, z.B. Weißabgleich, ISO, AF-Modus sind allerdings sehr übersichtlich angeordnet und über die -Taste schnell erreichbar. Zusätzlich gibt es eine Info-Taste, die die aktuellen Aufnahmeparameter einblendet. Das hat die D7000 auch, aber hier ist es noch wichtiger, weil die D5100 kein kleines LC-Display oben hat. Dass Nikon sich entschieden hat, diese Infos bei jedem Antippen des Suchers standardmäßig auf dem Display anzuzeigen, finde ich dann allerdings doch etwas nervig. Das kann man aber im Menü ausschalten (Info-Automatik: Aus)


Beim Blick durch den Sucher macht sich dann leider etwas Ernüchterung breit. Das Sucherbild ist schon etwas kleiner als das der D7000 oder D300. „Nur“ 11 Autofokuspunkte mit einem Kreuzsensor findet man vor. Die Markierungen für die Autofokuspunkte sind dann auch noch recht klein ausgefallen, leuchten aber als heller roter Punkt auf, so dass sie nicht verfehlbar sind. Insgesamt gewöhnt man sich beim Fotografieren allerdings erstaunlich schnell an den kleinen Sucher und die Autofokuspunkte – immerhin ist der Autofokus ziemlich exakt und schnell. Bei Einzelfeldmessung kann man wie bei jeder Nikon mit dem hinteren Tastenkreuz den aktuellen Messpunkt auswählen.

Nun aber zum Fotografieren…

Das Fotografieren mit der Nikon 5100 macht richtig Spaß. Kann man gar nicht anders sagen.
Der super Sensor und Bildprozessor der D7000 leistet ganze Arbeit. In einem ISO-Bereich von 100–3200 ISO sind rauschfreie bis rauscharme Bilder möglich. Im Notfall kann man sogar bis ISO 25.600 hoch gehen. Den Rauschvergleich zum etwas älteren Sensor der D300 bzw. D90 habe ich ja schon einmal angestellt.
4 Bilder pro Sekunde sind für normale Aufnahmesituationen auch völlig ausreichend (bei meiner D7000 schalte ich bis auf bei der Sportfotografie die Wiederholfrequenz auch immer auf „langsam“).

Allenfalls, dass viele liebgewonnene Funktionen nicht als Knöpfe sondern nur im Menü vorhanden sind, wird Nutzer höherklassiger Kameras vielleicht etwas stören. Obwohl man Nikon zugestehen muss, dass sie die Bedienelemente sehr gut zugänglich angebracht haben und die Menüs sehr aufgeräumt sind. Das wichtige zentrale Modus-Rad bietet Zugriff auf die von mir genutzen Modi M, A, S, P. Dadurch, dass es nur ein Daumenrad hinten gibt, stellt man darüber im Modus S auch die Blende ein. Im A Modus und Ⅿ Modus stellt man über das Rad die Zeit ein. Im Ⅿ Modus muss man für das Einstellen der Blende dann gleichzeitig die Taste ± drücken, da das zweite Rad fehlt. Auch nicht tragisch.

Zusätzlich zu diesen Modi gibt es noch alle möglichen Szenen-Modi und Effekt-Modi, wo Nikon bestimmt ganz tolle Effekte untergebracht hat – schaut Euch das selbst an oder lest es in anderen Tests nach, wenn es Euch interessiert. Mich interessiert das nicht so dolle. Nachbearbeitung mache im am liebsten in Lightroom.

Übrigens: Die Nikon D5100 wird ab dem Update 3.4 von Lightroom unterstützt!

Interessant ist möglicherweise der HDR-Modus. Allerdings funktioniert der leider nur mit JPGs. Hier nimmt die Kamera 2 Bilder kurz hintereinander mit bis zu 3 Belichtungsstufen Unterschied auf und setzt sie zu einem HDR zusammen. Ausgiebig getestet habe ich das allerdings noch nicht.

Update: Ich habe es nun einige male probiert, kann dem HDR-Modus aber ehrlich gesagt nicht viel abgewinnen. Einen großen Unterschied zur Aufnahme ohne HDR sehe ich nicht, und ihr seid auf ein Stativ angewiesen. Ein „zurechtschieben“ von leicht gegeneinander verschobenen Aufnahmen scheint die Kamera nicht zu machen. Ich glaube, dass man im RAW Modus mehr aus eine Foto herausholen kann als mit einem so aufgenommenen HDR-JPG.

Ganz prima allerdings finde ich, dass Nikon auch der D5100 den Intervall-Modus für die Aufnahme von Zeitraffern spendiert hat. Bis zu 999 Bilder kann man damit in selbst einzustellendem Abstand aufnehmen. Perfekt!

Wenn es ins Eingemachte geht, dann stellt man natürlich fest, dass Nikon bei einer Kamera, die nur etwas mehr als die Hälfte der D7000 kostet, nicht nur Bedienelemente weglassen musste sondern auch einige Funktionen. So z.B. den Autofokusmotor. Das bedeutet, dass Objektive ohne eingebauten Motor an der Kamera keinen Autofokus bieten. So z.B. mein geliebtes 50mm Nikkor 1:1.4D. Das neuere AF-S Nikkor 1:1.4G hingegen funktioniert, genau wie das 35mm 1:1.8G, das AF-S Nikkor 18–200mm 1:3,5–5,6 G VR und mein Nikkor AF-S 70–200 1:2.8G VR.
Sprich: Alle Objektive mit eingebautem Motor (G-Objektive, AF-S) funktionieren.

Weiterhin wird Blitzfreunde stören, dass eine Steuerung entfesselter Blitze über den eingebauten Blitz nicht möglich ist, wie es das Nikon Creative Lightning System (CLS) eigentlich zulässt. Die Nikon D5100 ist zwar grundsätzlich CLS-fähig, das heißt sie kann mehrere Blitze durch optische Übertragung ansteuern, jedoch nur über einen Aufsteckblitz, nicht jedoch über den eingebauten Blitz. Das bedeutet, man muss mindestens 2 externe Blitze besitzen, um die Fernauslösung nutzen zu können. Bei der D7000 reicht ein Blitzgerät plus der eingebaute Blitz. Schade, denn das ist eine sehr coole Funktion, die ich an meiner D7000 gerne nutze, wenn ich blitze.

…und Filmen

Auch das Filmen funktioniert ähnlich wie bei der Nikon D7000. Dazu hatte ich ja schon ausführlich geschrieben. Allerdings könnt ihr nun im NTSC Modus anstatt der obligaten 24fps auch eine Bildfrequenz von 30 Bildern pro Sekunde einstellen. Gerade für schnelle Schwenks und Bewegungen ist das ein deutlicher Vorteil. Leider hat Nikon auch vergessen (?) der D5100 die „Manuelle Videoeinstellung“ mitzugeben. Diese Funktion sorgt dafür, dass man im Ⅿ Modus auf dem Live-View sehen kann, wie sich Änderungen von ISO und Belichtungszeit auf das Bild auswirken. Bei der D5100 bringt das Filmen im Ⅿ modus leider nicht viel. Weder Änderungen an der Belichtungszeit noch an der ISO wirken sich aus. Das führt zu völliger Verwirrung, ich weiß echt nicht, was Nikon sich dabei gedacht hat. Daher kommt hier der Tipp, wie man sinnvoll und mit manueller Belichtungseinstellung mit der D5100 filmen kann:

Warum Nikon die Probleme der D7000 (z.B. dass die Blende sich im Liveview nicht verstellen lässt, obwohl die Änderung angezeigt wird) nun noch verschlimmbessert hat, in dem sie den Manuellen Modus weglassen, kann ich wirklich nicht begreifen. Ich kann nur hoffen, dass sie für nächste Kameragenerationen diesbezüglich mal aufwachen.

Ansonsten erbt die D5100 sowohl die positiven als leider auch die negativen Eigenschaften ihrer großen Schwester im Bereich des Filmen

Positiv ist ganz klar die Bildqualität herauszustellen. Wie schon in meinem Artikel zur D7000 beschrieben, sind mit dem entsprechenden Objektiv hammermäßige Filme möglich. Als Beispiel könnt Ihr Euch unser Helgoland Video ansehen oder die anderen Videos, die ich mit der D7000 gemacht habe. In Kürze werde ich Euch sicherlich auch ein Video mit der D5100 vorstellen können. (Update: weiter unten habe ich auf das erste Video verlinkt, das ich mit der D5100 aufgenommen habe)

Nachteilig ist sowohl bei der D7000 als auch bei der D5100 der langsame Autofokus bei Video, die fehlende Möglichkeit im Live-View Modus (und somit auch während des Filmens) die Blende zu verstellen sowie die fehlende Möglichkeit die Tonaussteuerung zu monitoren oder zumindest als Pegel-Balken im Display einzublenden.


Fazit

In der Preisliga spricht die Nikon D5100 ganz eindeutig den ambitionierten Hobby-Fotografen an, der einfach nur gute Bilder machen will. Sie schlägt damit die Brücke zwischen Kompakt-Kameras und Spiegelreflex-Kameras für den ambitionierten Amateurbereich. Wer auf die CLS Unterstützung, den eingebauten Autofokus-Motor und die Bedienung über viele Knöpfe an der Kamera verzichten kann, der bekommt für sein Geld einfach „nur“ ganz hervorragende Bilder. Wer – wie ich – eine Nikon als Zeitkamera sucht, die Full-HD Videos mit 30fps aufnimmt, kommt im Moment an der D5100 gar nicht vorbei.

Viele der tollen Eigenschaften, die diese Kamera bietet, sind uns Usern von „größeren“ Nikons, schon so selbstverständlich geworden, dass wir sie gar nicht mehr als positiv herausheben. Dem Einsteiger oder Wechsler von einer Kompakt-Kamera werden sie aber eine Art der Fotografie und des Filmens ermöglichen, die sonst deutlich teurerem Equipment vorbehalten ist, ohne ihn zu Beginn mit einer Fülle von Knöpfen und Einstellungen zu überfordern.


Genannt seien die Rauscharmut bei hohen ISO, die Intervallaufnahme für Zeitraffer, das Aufnehmen von 14bit RAW Bildern mit einem unglaublichen Dynamikumfang für die Nachbearbeitung und viele andere mehr.

Bereue ich es, dass ich sie mir gekauft habe? Auf keinen Fall! Werde ich sie auch als Zeitkamera behalten, wenn eine D400 mit schnellem HD-Video, den Eigenschaften der D7000 und mehr kommt? Wir werden sehen…

Bisher habe ich Einsteigern in die Spiegelreflex-Welt die kleine Nikon D3100 empfohlen. Nun werde ich die Nikon 5100 empfehlen. Sie ist doch viel mehr eine echte Spiegelreflex und einer richtige Nikon und liefert mit ihrem 16 Megapixel Sensor einfach die besseren Bilder.

Hier noch zwei Amazon Links zu der Nikon D5100:

(wie üblich zahlt ihr keinen cent mehr wenn ihr über den Link geht, aber ich bekomme eine kleine Provision von Amazon)

So, das waren meine ersten Eindrücke – mehr gibt es in dann, wenn ich dazu gekommen bin, die D5100 intensiver einzusetzen. Dann kommen auch mehr und bessere Fotos, sowie das eine oder andere Video. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Update: Hier sind die Ergebnisse vom Osterwochenende – neue Erkenntnisse, einige Bilder und ein HD Film mit der Nikon D5100:

Jetzt wünsche ich Euch erstmal schöne Ostertage, genießt das Traumwetter und viel Spaß beim Fotografieren, Filmen oder Timelapsen

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143 Kommentare bisher


  1. hifiopa 16. Juni 2014, 07:56   »
    Gravatar

    Ein freundliches Hallo Gunther,
    deine Blogs sind einfach nur Klasse, einfach, direkt und Aussagekräftig. Ich hatte Glück und im Bekanntenkreis eine d5100, 2 Monate alt mit 70 Auslösungen für 300euro erstanden. Jetzt suche ich ein Objektive und habe natürlich deine „Fototasche“ mehrfach studiert.
    Aus „Gesundheitsgründen“ (Portomonai) versuche ich natürlich in erster Linie ein Nikon Objektive zu ergattern.
    Meine „preiwürdigen“ Ermittlungen sind bei dem Nikon dx 18–70, 18–105, 18–135 hängengeblieben. Ich bitte höflich mir zu sagen ob hier Argumente zur Entscheidungshilfe vorhanden sind – oder liegen alle drei gleichauf?
    Als weitere Hilfe eine Frage zu dem „alten“ Vivitar Serie 1 für Nikon 70–210 f2,8–4 AIS Macro. Hat jemand das mal ausprobiert?
    Mit freundlichem Gruß
    Heinz

  2. Jean 12. Juni 2014, 17:27   »
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    Das ist sehr schade denn der verkäufer meinte das objektiv habe ein also kann ich dieses objektiv nicht mit autofocus an dieser kamera verwenden nur an anderen
    Naja das gute ist es hat nichtmal 100 € gekostet und ist um lägen besser als das japan objektiv das ich bislang verwendete welches aber für 10 € hervoragende bilder lieferte dies klingt jtzt bestimmt stümperhaft aber ich kann sogar mit einem schlechten japan objektiv mit 1 foto ein pferd über einem klasse Ⅼ dprung ablichten;) vielen dank für ihre hilfe :)

    Falls sie eine Facebook seite haben und den link posten würde ich sie natürlich auch gerne liken

    • Gerd R. 12. Juni 2014, 21:28   »
      Gravatar

      Vielleicht hat der Verkäufer auf ein falsches datenblatt geschaut, bspw. vom AF-S 70–300 mm 4.5–5.6 VR G IF ED, denn das hat einen eigenen AF Motor….

  3. Jean 12. Juni 2014, 15:49   »
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    Hallo her wegner ich habe mir ein nikon af nikkor 70–300mm 1:4–5.6 G gekauft leider fokussiert meine ⅾ 5100 nicht automatisch muss ich irgendwelche einstellungen beachten oder liegt das am objektiv vielen dank im boraus lg Jean

    • Gerd R. 12. Juni 2014, 17:01   »
      Gravatar

      Hallo Jean,

      soweit ich weiss hat das 70–300 G keinen eingebauten AF-Motor, so dass der AF nicht mit den Einsteiger-DSLRs
      (D3xxx D5xxx) funktioniert. Die dreistelligen Nikons und auch die vollformatigen sowie die D7xxx-Modelle haben einen eingebauten AF Motor, der den AF alter Stangen-AF-Objektive wie das 70–300G antreibt. Dein Objektiv hat also nur an diesen Kameras einen funktionierenden AF :-(

      Viele Grüße
      Gerd

  4. Gerd R. 8. März 2014, 09:40   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,

    hatte mal die Nikon D7000 und mit Ihr viele geniale Bilder geschossen. Habe Sie dann aber zugunsten der Nikon D7100 verkauft. Die Farbwiedergabe der D7100 sagt mir aber
    nicht 100%ig zu, zudem stört mich das rauschen im bereich von ISO400 etwas. Da fand ich die Bilder der D7000 angenehmer. Deshalb möchte ich jetzt als (leichte) Zweitkamera und hauptsächlich für Familienpics gerne die D5100 kaufen. Aber nur, wenn Sie von der Farbwiedergabe ähnlich oder gleich der D7000 ist. Da Du beide hast (hattest?), was meinst Du. Ist die Fabwiedergabe vergleichbar? Der derselbe (oder zumindest sehr ähnliche) Sensor soll es ja sein….

    Die D7100 wird dann hauptsächlich nur noch für Makros und Fotzostacks verwendet, wo es mir auf die allerkleinsten Details ankommt, und wo ich eh mit ISO 100 arbeite…

    Übrigens, deine Website ist sehr interessant und übersichtlich. Wenns was neues gibt, schaue ich immer mal wieder hier vorbei.

    Viele Grüße,
    Gerd

    • gwegner 8. März 2014, 10:02   »
      Gravatar

      Hi Gerd,
      die D5100 ist im Grunde genommen von der Bildwiedergabe identisch mit der D7000. Ich spreche hier von RAW-Aufnahmen. Ob die JPG bearbeitungen in der Kamera sich unterscheiden, kann ich nicht sagen.
      Deine negative Einschätzung der Farbwiedergabe der D7100 kann ich nicht nachvollziehen. Ich empfehle in RAW aufzunehmen und in Lightroom zu bearbeiten. Die D7100 ist dann top.
      Grüße
      Gunther

      • Gerd R. 8. März 2014, 12:20   »
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        Hallo Gunther,

        erstmal danke für deine unglaublich schnelle Antwort.
        RAW nehme ich sowieso auf, alleine schon aufgrund der vielen Details in den Bildern. Möchte nicht, dass mir da irgendein Pixel durch die JPG-Engine oder Rauschunterdrückung durch die Lappen geht.

        Ich scheine auch wirklich der einzige zu sein, dem die Bilder der D7100 von den Farben nicht gefallen. Aber ich kann da an den Reglern in Capture drehen wie ich will, ich komme nicht auf für mich perfekte Ergebnisse. Ich kann es auch nicht genau beschreiben, was mir nicht gefällt. Blauen Himmel finde ich bspw. bei der D7100 auch nicht so ganz perfekt. So ists halt, jeder hat da wohl persönliche Vorlieben. Die D7000 war ja auch nicht immer so 100 % authentisch von den Farben her, aber für mich irgendwie dennoch angenehmer. Aber hauptsächlich geht es mir ums Rauschen, und hab ich mich eben noch mal durch etliche alte D7000 Bilder gewühlt, und mit denen der D7100 verglichen. Und gerade im Bereich ISO400 bis ISO 1000 fand ich die D7000 deutlich angenehmer (insbesondere bei deaktivierter Rauschunterdrückung in Capture). Man kann ja nicht mal unbedingt sagen, dass die D7000 nun vieeel weniger rauscht, aber irgendwie angenehmer – nicht s aufdringlich – vielleicht auch wieder so ein subjektives Empfinden…

        Auf jede Fall danke für die schnelle Antwort. Wenn ich kaufe, dann als Dankeschön natürlich über nen Link auf deiner Seite :-)

        • Tommy 9. März 2014, 13:16   »
          Gravatar

          Hallo Gerd R

          Deine Aussage ist ziemlich merkwürdig. Könnte auch sein, dass du ein Kamera hast, die nicht Ordnungsgemäß Funktioniert.

          Ich glaube, dass dein Monitor nicht für die Bilderbearbeitung geeignet ist, oder du hast den falsch eingestellt.
          Du solltest mal ans Kalibrieren denken.

          LG. Tommy

  5. björn 19. Februar 2014, 15:39   »
    Gravatar

    hallo im moment gibt es die 5100
    mit DX Nikkor 18–55f 3.5–5.6G VR
    und DX VR Zoom-Nikkon 55–200 f/4–5.6G IF-ED
    für knapp 540euro bei Saturn lohnt sich das???

    gruß björn

  6. Wie es weitergeht | Zappodrom 18. Februar 2014, 22:12   »
    Gravatar

    […] D5100 entschieden. NIcht zuletzt weil ich auf dem sehr informativen Blog von Gunther Wegner einen ausführlichen Testbericht zu dieser Kamera gelesen habe. Und was soll ich sagen – bislang habe ich es nicht bereut. Die […]

  7. Bruno 29. Januar 2014, 12:46   »
    Gravatar

    Hallo zusammen,
    jetzt hab ich auch mal eine Frage an den dich:
    Wie kann man den AF am ersten Druckpunkt des Auslösers unterbinden?
    AF liegt bei mir auf der f2-Taste, dass funktioniert super.
    Nur wenn dann scharf gestellt ist und ich auslösen will, verstellt sich der AF wieder mit dem halben Druckpunkt des Auslösers (schnelles Durchdrücken bringt auch nichts, höchstens Unschärfe da nicht genügend Zeit war)
    Hast Du eine Idee? Ich habe in dem Betriebshandbuch dazu nichts gefunden.
    Viele Grüsse und mach weiter mit deinem interessanten Blog!

    Bruno

    • gwegner 29. Januar 2014, 18:24   »
      Gravatar

      Ich glaube, das geht mit der D5xxx nicht.

  8. Andrea 7. Dezember 2013, 23:06   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,
    habe mir die Nikon 5100 im Frühjahr zugelegt… auch auf dein Anraten hin…ich bin super zufrieden, allerdings nervt das ständige Wechseln der Objektive..ich habe ein 18–55, ein 55–200 und ein AF-S Nikkor 50mm 1:1,8 G (welches ich allerdings im Moment noch sehr selten nutze) ich bin auf der Suche nache einem sogen. Reiseobjektiv auf: Sigma 70–300 mm F4,0–5,6 DG OS stabilisiertes Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett gestossen…ist das aus deiner Sicht zu empfehlen oder kannst du mir etwas anders empfehlen?…
    Danke für die Info und gute Beratung (hinsichtlich der 5100—bin super happpy damit)
    Andrea

    • gwegner 10. Dezember 2013, 14:11   »
      Gravatar

      Hi Andrea,
      verstehe nicht so ganz, wie das 70–300 Dich vom Objektivwechsel entbinden soll…
      Grundsätzlich ist der Vorteil der DSLRs ja gerade, dass man Objektive wechseln kann. Damit sollte man sich arrangieren, wenn man die beste Qualität möchte.
      Ein Reisezoom, wie z.B. das 18–200 wäre eine Alternative – aber von der Qualität her kommt es natürlich nicht an die Festbrennweiten heran.
      Für Dich wäre es ggf. eine Option in Verbindung mit dem 35er und 50er als Festbrennweiten, die Du dann für spezielle Situationen aufsetzt.
      Grüße
      Gunther

  9. califax2211 15. September 2013, 12:37   »
    Gravatar

    Hallo !
    Super Page mit vielen tollen Anregungen und Berichten.
    Ich habe seit einigen Jahren die D300s
    Bin gut damit zufrieden.
    Habe meiner Frau die D5100 gekauft und sind zufrieden bis Heute !
    Wir habe ein Problem mit dem Display von der Nikon 5100. Dieser bleibt immer schwarz ich kann keine Einstellungen vornehmen Bilder betrachten und keinen LiveView benutzen. Wir habe die Kamera jetzt seit 3 Monaten und noch nie Probleme damit ghabt.
    Hast Du da eine Lösung ?
    LG Califax2211

    • gwegner 16. September 2013, 16:19   »
      Gravatar

      Ich würde sie zum Service bringen/schicken solange noch Garantie drauf ist.

    • Donner 7. Juli 2014, 13:06   »
      Gravatar

      Hallo,

      wie wurde das Problem des schwarzen Displays behoben?

      Ich habe das gleiche Problem. Woran lag es ?

  10. MartinH 28. Juni 2013, 06:09   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,

    Habe mir kürzlich eine gebrauchte D5100 speziell für Timelapse-Aufnahmen zugelegt, um den Verschluß meiner D700 ein wenig zu schonen (außerdem kaufe ich einfach gerne Kameras…).

    Beim ersten Test mit dem eingebauten Intervall-Timer hatte ich das Problem, daß ich bei laufender Aufnahmesequenz NICHTS an den Aufnahmeparametern verändern konnte! Nicht die Belichtungszeit, nicht die ISO, einfach garnix. Es wirkte auf mich so, als seien die anfänglichen Einstellungen während der Laufzeit der Intervallaufnahme „eingefroren“. Im Handbuch habe ich dazu nix gefunden. Kennst Du das Phänomen? Wäre etwas blöd, der „Heilige Gral“ wäre mit den Mitteln der Kamera alleine damit für mich unerreichbar. Wollte eigentlich auf einen externen Timer verzichten, aber anscheinend brauche ich ihn doch.

    Gruß
    Martin

    • gwegner 28. Juni 2013, 08:25   »
      Gravatar

      Hallo Martin,
      ja leider hat Nokon das bei den „kleinen“ so blöd implementiert. Hole Dir einfach einen externen Timer wie dern Pixel Timer, damit wirst Du glücklich ;-) (ein externer Timer ist auch bei den „großen“ Nikons besser als der eingebaute).
      Grüße
      Gunther

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