Kodak Playsport ZX3 vs. GoPro Hero HD – ein harter Test beim Kitesurfen

18072011

Kodak Playsport ZX3 vs. GoPro Hero HD

Ich habe von der Firma Yomoy eine kleine Kamera zum Testen zugeschickt bekommen, die wasserdichte Kodak Playsport ZX3 für gerade einmal 120 €. Ich gebe zu, so richtig wusste ich erst nicht was ich damit anfangen soll – aber dann kam mir eine Idee: ich wollte sie einem echten Härtetest unterziehen. Also nahm ich sie mit zum Kitesurfen und ging mit ihr ins Wasser.

Ob sie den Extrem-Test wirklich durchgehalten hat und wie sie sich gegen meine altbewährte GoPro Hero HD geschlagen hat, seht ihr in dem kleinen Video, welches ich für Euch aufgenommen habe.

Damit ihr die Bildqualität beurteilen könnt, bitte HD einschalten!

Hier noch kurz die Vor‑ und Nachteile der beiden Kameras im Vergleich aus meiner Sicht.

Vorteile im Vergleich

Vorab: Beide Kameras bieten wirklich eine gute Bildqualität in 720p und 1080p. Bei beiden sind im 720p Modus 60fps möglich, bei 1080p 30fps.
Beide können Fotos mit 5 MP in ordentlicher Qualität aufnehmen.
Beide können über USB geladen werden (GoPro: Mini-USB, Kodak: Micro-USB)

Die GoPro Hero HD

  • Bildqualität (Subjektiv ein Tick besser bei der GoPro)
  • Flexibilität durch unterschiedliche Halterungen, dadurch für Extremsportarten und Action-Aufnahmen viel besser geeignet
  • Tolle Perspektive und ruhigeres Bild durch riesen Bildwinkel (quasi Fischauge)
  • Intervallaufnahme für Zeitraffer
  • Durch das komplett geschlossene Gehäuse ist die GoPro wasserdicht bis 60m (Kodak: 3 Meter) und eher geeignet für „wilde Aktionen“.

Die Kodak Playsport

  • Gute Tonaufnahme (bei der GoPro nicht brauchbar)
  • Stativgewinde (bei der GoPro als Extra erhältlich)
  • Integrierter Verwacklungsschutz (die GoPro wackelt allerdings durch das extreme Weitwinkel im Endeffekt auch ohne elektronischen Stabilisator weniger)
  • Besser geeignet für Anwendungen, die kein Fischaugen Effekt bekommen sollen, durch „Normalbrennweite“
  • Lautsprecher und Display (bei der GoPro kann zwar mittlerweile ein Display nachgerüstet werden, ist im Lieferumfang aber erst einmal aber nicht enthalten)
  • Plane Frontlise, damit kann man also auch schnorcheln gehen – bei der GoPro muss man sich durch die Biegung der Frontlise für echte Unterwasseraufnahmen eine plane Frontlinse und ggf. ein zweites Gehäuse besorgen
  • Günstiger Preis (gerade einmal ⅓ des Preises der GoPro).

Fazit

Ich bin positiv überrascht. Für knapp 120 Euro bekommt ihr bei yomoy.de oder für etwas mehr bei Amazon eine klasse „Spaßkamera“, die ihr auch mal mit ins Wasser nehmen könnt. Im Vergleich zu einer Smartphone Kamera liegt die Kodak qualitativ um Welten vorne.

Die GoPro spielt in einer ganz anderen Liga (auch preislich), für sie müsst ihr knapp 350 € ausgeben, bekommt dafür aber die ultimative Action-Cam – zwar ohne Display aber mit einer Fülle an kreativen Möglichkeiten zur Befestigung.

Die Kameras sprechen damit absolut unterschiedliche Zielgruppen an wobei die Zielgruppe der Playsport mit sicherheit um einiges breiter ist. Bei dem Preis macht ihr ganz sicher nichts falsch, wenn ihr noch keine wasserdichte Cam für den bevorstehenden Urlaub habt…

Ich hoffe, meine kleiner Vergleich hat Euch gefallen, mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht. Ich
freue mich, wenn ihr bald wieder reinschaut! Über Eure Kommentare freue ich mich wie immer sehr.

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Kommentare

18 Kommentare zu “Kodak Playsport ZX3 vs. GoPro Hero HD – ein harter Test beim Kitesurfen”


  1. torsten 18. Juli 2011, 17:27   »
    Gravatar

    hi gunther

    guter film.
    einen kleinen fehler. mittlerweile gibt es ein display für die gopro.

    gruß

  2. David 18. Juli 2011, 17:39   »
    Gravatar

    Schöner Test! Habe selber die „Hero“-Kamera und habe bisher noch nichts besseres gesehen aber die Kodak scheint ja eine günstige Alternative zu sein! Danke für die Info!

  3. Patricia 18. Juli 2011, 17:41   »
    Gravatar

    Hi Gunther,

    ein sehr schöner, actionreicher und informativer Beitrag. Für alle, die keinen dicken Geldbeutel *wink wedel* besitzen ist die Kodak sicher eine tolle Alternative, um auch mal Aufnahmen in wasserreichen Gegenden zu machen. Deine Beiträge ersparen einem das Rumgesuche nach der passenden Kamera und sollte ich mal eine brauchen, werde ich bestimmt an deinen Beitrag denken. Danke! :-)

    Gruß,
    Patricia

    P.S.: Wie gut, dass du noch auf die Handschlaufe hingewiesen hast. Ich hatte während des Anschauens immer Angst, dass sie dir gleich aus der Hand fliegt. *lol*

  4. Torsten Goltz 18. Juli 2011, 17:45   »
    Gravatar

    die kodak hat im video einen geringerer dynamikumfang, oder? macht sich bei dem wetter im video schon sehr bemerkbar.
    aber sonst scheint sie gut zu sein :)

  5. Uwe Dressler 18. Juli 2011, 17:50   »
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    Coooooool!!!!!
    Gruß
    Uwe

  6. stijink 18. Juli 2011, 19:18   »
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    Sehr cooles Video. :)

  7. Rob 18. Juli 2011, 20:08   »
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    Nicht schlecht die Kodak!
    Schon durch das Display ist sie interessanter, wobei das bei einer Aktion Cam nicht so wichtig ist.

    Mein Fazit:

    GoPro für die „harten“ Einsätze.

    Kodak für Erinnerungsaufnahmen bei einem Festival (z.B.), wo es auch mal regnen kann und man nicht die verpixelten Videos der Handy anschauen mag.

    Schöner Test Gunther!
    LG
    Rob

  8. ToLi 18. Juli 2011, 20:14   »
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    Hallo Gunther,

    echt genial. Klasse Test, den Du uns da zur Verfügung stellst.

    Klare Gegenüberstellung der Vor‑ und Nachteile.

    Nun heißt es abwägen… Wahrscheinlich gewinnt aber die gopro aufrgrund der Zeitrafferfunktion…

    Wie sieht es bei Dir aus? Behältst Du die Kodak bzw. legst Dir eine zu?

    Beste Grüße aus Berlin, Tobi

    • gwegner 18. Juli 2011, 20:24   »
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      Ich werde sie erstmal behalten, ich finde sie ist eine gute Ergänzung zur GoPro.

  9. KragenHoch.de 18. Juli 2011, 20:26   »
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    Cooles Video… Geniale Bedingungen zum Test :)

    Wie sieht das eigentlich aus mit der Nutzung von Musik für dein VIDEO? Darf man das?

    Ciao aus Münster…

    • gwegner 18. Juli 2011, 20:38   »
      Gravatar

      Ja, die Songs stehen beide unter der CC-BY Lizenz, das heißt Creative Commons mit Namensnennung der Künstler (siehe Abspann).

  10. Stefan 19. Juli 2011, 10:11   »
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    Großartiges Video und geiles Hobby!

    Von der Cam bin ich nicht so begeistert, da ist die GO wirklich besser, aber ja der Preis eben! ;-)

    Danke für’s TEILEN!

  11. mrs_tiffy 8. August 2011, 09:30   »
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    Wir nutzen die Playsports mit einem Fischauge, welches es für ca. 20 € bei Amazon zum aufkleben gibt. Mit angeschraubten Einarmstativ haben wir tolles actionreiche Ergebnisse beim filmen im Wasser erzielt. Zur Anbringung an Kite oder Helm ist allerdings Kreativität gefragt.

    • gwegner 8. August 2011, 09:42   »
      Gravatar

      Das Fischauge habe ich zum Testen hier, zusammen mit der neuen Playsport ZX5. Testbericht folgt.

  12. Gerrit 28. August 2011, 01:07   »
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    Damit hast du nun wohl einen neuen leser/zuschauer,toller artikel!

  13. asdf 30. Oktober 2011, 22:13   »
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    SUUUUPPPERR Video! wirklich, echt der hammer, hasst mir sehr geholfen. Ich wär froh wenn ich so gut kiten könnte wie du:)

  14. Walter 15. September 2013, 21:45   »
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    Hallo!

    Den Fischeye Effect finde ich persönlich total nervig. Deshalb würde ich ganz klar Kodak bevorzugen.

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