Sony Alpha 7S – alle Träume werden wahr?

8042014

Gerade noch waren wir mit der nagelneuen Sony Alpha 7 in Thailand unterwegs, da kündigt Sony die Alpha 7S an. Mit einem extrem lichtempfindlichen 12MP Sensor, einem verbesserten Autofokus und 4K-Videoqualitäten scheint Sony hier einige der Kritikpunkte an der Alpha 7 bzw. Alpha 7R ausgemerzt zu haben.

Alpha-7S-Sony

Die Liste der neuen Features liest sich jedenfalls beeindruckend:

  • Maximale ISO bis 409.600 (auch im Videomodus) – natürlich sagt diese Zahl alleine zunächst einmal nicht viel aus. Erst die Praxis wird zeigen, bis zu welcher Empfindlichkeit der Sensor noch brauchbare Bilder liefert. Allerdings sehe ich die Tatsache, dass Sony einen 12MP Sensor verbaut aber als sehr positiv an und halte das schon fast für einen Garant dafür, dass diese Kamera ein “ISO-Monster” sein wird.
  • 4K Video Aufnahme und Ausgabe eines unkomprimierten 4:2:2 4K (3840 x 2160 Pixel) Videostreams mit progressiver Auslesung über HDMI. Bildraten bis 120fps bei 720p. Individuelle Bildprofile, S-Log2 Gamma, Time Code / User Bit Funktionen und die Möglichkeit, via XLR Adapter empfindliche Mikrofone zu nutzen sind schon Eckdaten, die in den Ohren vieler Filmer wie Musik klingen.
  • Fast Intelligent Autofokus – während der Autofokus der Alpha 7 und Alpha 7R einer der größten Kritikpunkte dieser Kameras ist, scheint Sony nun in der Alpha 7S den Autofokus der neuen Alpha 6000 zu verbauen. Diese konnte ich vor kurzem bei einer Sony Veranstaltung in Hamburg testen und mein Gedanke war: warum nur um alles in der Welt, haben sie diesen Autofokus nicht in der Alpha 7 verbaut. Nun – offenbar kann Sony doch Gedanken lesen. :-)

Das also die Highlights, in denen sich die neue Alpha 7S nun von ihren (gerade einmal ein halbes Jahr) alten Schwestern α7 und α7R unterscheidet.

Meine Meinung

Für mich wäre vor allem der hochempfindliche Sensor für die Zeitraffer- und Astrofotografie interessant. Allerdings steht dieser Art der Fotografie der elektronische Sucher doch ziemlich im Weg. Wenn Sony an dem nichts geändert hat, sieht man beim Versuch, z.B. auf Sterne zu fokussieren, nur ein schwarzes Bild. So war es zumindest bei der α7. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass der höher empfindliche Sensor der α7S hier ggf. Abhilfe schafft.

Weiterhin wird es vermutlich wieder schwierig sein, Intervall-Aufnahmen für Zeitraffer über einen standardisierten Intervall-Auslöser oder Timelapse-Controller auszulösen, da Sony hier nur eine proprietäre USB-Schnittstelle anbietet.

Update: mittlerweile gibt es Fernauslöser Anschlusskabel für die A7 Modelle zu kaufen.

Tja – und was machen nun all diejenigen, die sich gerade eine Alpha 7 oder Alpha 7R gekauft haben? Nun – der kleine 12MP Sensor ist möglicherweise nicht für jeden – aber der Autofokus und die verbesserten Video-Möglichkeiten sind ganz sicher Dinge, die jeder α7/α7R Besitzer gerne hätte.

Und nicht nur der Ärger über fehlende Features sondern vor allem auch der Wertverlust der gerade gekauften Kamera sind schmerzhaft. Bei Nikon hatte ich mich darüber aufgeregt, als sie die D5300 weniger als ein Jahr nach der D5200 herausgebracht haben. Gleiches Spiel. Die D610 kam als neue Kamera, um das “Staub-Problem bei der D600 zu fixen. Und nun Sony. Das ist schon eine krasse Spirale, in die die Hersteller aber auch Kunden mit diesen immer kürzeren Produktzyklen gezogen werden.

Ich werde natürlich gerne, sollte Sony mir die Möglichkeit einräumen, die α7S für meine Anwendungsbereiche testen, wenn sie verfügbar ist.

Alles in Allem empfinde ich die Alpha 7S als die mit Abstand interessanteste Kamera im Vergleich zur α7 und α7R. Auch wenn mir persönlich die 12MP etwas wenig erscheinen. 16MP wären ein guter Kompromiss gewesen. Bei 12 MP kann ich gerade mal 4K machen und habe keinen Raum mehr für Crops.

Schade auch, dass man 4K-Video nicht auf die Speicherkarte aufnehmen kann, sondern dafür einen teuren und klobigen externen Recorder braucht.

Ich hätte mir gewünscht, Sony hätte alle 3 Modelle gleichzeitig auf den Markt gebracht, dann hätte der Kunde entscheiden können. Alternativ wäre auch ein Nachrüsten des Autofokus auf das neue Modul bei der α7/α7R den Kunden gegenüber fair – aber das ist wohl Wunschdenken eines Idealisten…

Hier findet ihr nochmal meinen Testbericht zur Alpha 7:

Mich würde Eure Meinung interessieren – wie seht ihr die neue Kamera? Würdet ihr den “Kompromiss” 12MP eingehen? Wie würdet ihr als A7/A7R Kunde denken? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

UPDATE: Hier gibt es mittlerweile einen sehr interessanten Testbericht zum Thema Astrofotografie mit der A7S

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50 Kommentare bisher


  1. Christian 30. November 2014, 22:35   »

    Auf Sterne fokussieren ging, in meinem Fall, noch mit keiner Kamera so gut, wie mit der A7. Einfach manuell fokussieren. Dazu das Display und die Fokussierlupe verwenden. Der optische Sucher einer SLR bringt hier doch genau gar nichts!

    • Christian 30. November 2014, 22:46   »

      Der von Dir verlinkte Testbericht der A7s macht das auch ziemlich klar.

      “Again, the real killer feature is the fact that it’s possible to see the Milky Way in real time on the LCD or EVF. This makes focusing and framing super easy, far more than any other camera I have ever used. If you want the easiest to use camera for astrophotography, the a7S fits the bill.”

      Bei der A7S funktioniert das Fokussieren zwar sicher noch besser als auf der A7, aber der Unterschied wird nicht so riesig sein, dass man über die eine Kamera schimpft und die andere lobt.

  2. Zusammenhang Dynamik und Blendenstufen:

    Wie man immer wieder feststellen kann, wird sowohl in sog. „Fotofachzeitschriften“ wie auch im Netz viel widersprüchliches oder gar unsinniges geschrieben. Oft lese ich ein und das selbe in verschiedenen Quellen und merke dann, daß da nicht mehr gemacht wurde, als irgend welche Prospekte oder Vorabinformationen ein klein wenig umzuformulieren. Schlimmstenfalls bis zur sachlichen Verfälschung. Ich denke, vieler dieser Journalisten haben keine fachliche Qualifikation, sondern sind halt „irgendwie“ an die Position des „berufenen Experten“ geraten.
    So sah ich jüngst 2 Artikel über die Entwicklung eines neuen Sensors von Fujifilm und Panasonic, die dies wohl in einem kostensparenden „Joint Venture“ gemeinsam angegangen sind. Genannter Sensor scheint schon sehr bald Anwendung in deren Produkten zu finden.
    Lange Vorrede kurzer Sinn: In den beiden Artikeln waren völlig widersprüchliche, in BLENDENSTUFEN ausgedrückte Angaben über die Dynamik dieses neuen Bildsensors .
    Auch nach einer „mittellangen“ Recherche fand ich keinen brauchbaren Umrechnungsfaktor im Netz dafür (Auch Wiki wusste keine Antwort).
    So hab ich mich selbst bemüht um dafür einmal eine „kurze Formel“ abzuleiten.
    Mir fiel bei der Arbeit auf, daß es wohl deshalb nirgends etwas derartiges zu geben scheint, weil der Blendenumfang mit dem Kontrastumfang über den Logarithmus zur Basis 2 definiert ist. Da kein Taschenrechner dies „von Haus aus“ kann, ist die Handhabung sicher etwas umständlich.
    Durch arithmetische Umstellung lässt sich dieser Zusammenhang allerdings eliminieren und man benötigt lediglich den üblichen Logarithmus (log) zur Basis 10.

    Nachstehend die Formeln:

    Anzahl der Blendenstufen = Dynamik in dB / 10 : (log 2)

    oder eben umgekehrt:

    Dynamik in dB = Anzahl der Blendenstufen x (log 2) x 10

    Hier der Link zum „Netzwelt“ – Artikel: http://www.netzwelt.de/news/96185-fujifilm-panasonic-neuer-organischer-cmos-bildsensor-arbeit.html

    Und hier zum „Colorfoto“ – Erguss: http://www.colorfoto.de/news/fujifilm-und-panasonic-starten-kooperation-fuer-super-sensor-1513615.html

    Aufmerksam wurde ich durch die Bemerkung im Colorfoto, daß die 88 dB Dynamikumfang zu einem Umfang von 13 Blendenstufen führen würden. (hä? )
    DAFÜR müsste man doch keinen neuen Sensor entwickeln. Bereits aktuelle Sensoren wie der aus der D810 schaffen schon nahezu 15 Blendenstufen (Dxo Messungen zu Grunde gelegt: http://www.dxomark.com/Cameras/Ratings/(type)/usecase_landscape).

    Wendet man „meine“ o.g. Formel an, so ergibt sich folgendes:

    Anzahl der Blendenstufen = 88dB / 10 : log 2 = 29,23296724

    Dieser Wert deckt sich mit den Angaben aus der „Netzwelt“. Man scheint dort die gebildeteren oder aber besser informierten Journalisten zu haben.

    In der Lichtempfindlichkeitsangabe dieses neuen Sensors war man sich dann wieder einig. 20% mehr entspricht dem Faktor von 1,2 (das kann man aber auch ohne Sachkenntnis im Kopf ausrechnen ;-)

    Vielleicht noch ein kurzer Hinweis: Dieser sagenhafte Wert von 88 dB entspricht einem linearen Kontrastumfang von 1: 630 957 744.
    Unserem Auge wird ein Dynamikumfang von ca. 60 dB zugesprochen, was einem linearen Kontrastumfang von 1:1000 0000 entspricht.

    (Nicht vergessen darf man allerdings, das unser Gehirn ständig bei der Bildbeurteilung mit beteiligt ist, wir also durch verändern der Iris, des Blickwinkels und der Vorbildinfarmation ständig einen dynamischen Kontrast eines Bildes vor unserem „geistigen Auge „ haben! )

    Ich wusste nicht, wo ich bei Gunthers Seite diese Information unter bringen kann. Da zumindest der Umrechnungsfaktor von allgemeinem Interesse sein könnte, habe ich es halt hier gepostet. Aber ein Vorschlag an Gunther: Erschaffe doch ein kleines Unterverzeichnis „Fotofachwissen“ auf Deiner Seite mit untergeordneten Stichworten wie: „Blende, Belichtungszeit, Lichtwert, Dynamik, usw… . Dort wären derartige Informationen doch super aufgehoben und würden ganz sicher als „Fotopedia“ auch dankbar genutzt. (Leider fand ich auch bei dem verstorbenen Henner Helmers auf dessen gut gemachter Fotoseite http://www.henner.info/ den o.g. mathematischen Zusammenhang nicht. Darum machte ich mir hier die Mühe, in der Hoffnung, dieses Posting sprengt nicht den Rahmen:

    L. G. Klaus

  3. norbert weber 4. November 2014, 18:15   »

    Nachdem Du die Sony A7 getestet und bewertet hast. Steh ich ganz schön im Regen, denn für mich kam nur das Zoom- Kit in Frage. Ist eine Alpha 77 II mit einem Sony Objektiv 18250 oder die Fuji mit einem 18-135 Objektiv eine Alternative ? Vom Handling her hat die Fuji für mich viel Ähnlichkeit mit der A7. Für meinen Bedarf muss es kein Vollformat sein. Vielen Dank für eine weiterführende Reaktion. norbert

  4. So etwas könnte für experimentierfreudige Leute wie Dich, Gunther, interessant werden! —> http://www.heise.de/open/artikel/Axiom-Alpha-Die-Open-Hardware-Kamera-2194752.html

    Hier ein Film dazu: http://www.eoshd.com/2014/10/last-chance-order-early-4k-raw-axiom-beta-linux-based-open-source-camera/

    (Mich beeindruckt schon wieder dieser Gedanke “FREI” von Herstellerinteressen tätig werden zu können … )

    Gruß, Klaus

  5. Ich seh mir wieder und wieder Filme über Sony´s Alpha 7 /r/s an. Dieses hier ist z.B. sehr beeindruckend: http://www.youtube.com/watch?v=mctD-hu4s9U
    Die Bedienung und vor allem die Wertigkeit des mechanischen Aufbaus finde ich bei Sony nach wie vor den Nikon Kameras unterlegen (wenn man ähnlich viel Geld in die Hand nimmt!)
    Allerdings wage ich folgende Prognose: Den Spiegellosen wird der Markt der Zukunft gehören. Spiegelbehaftete Systeme werden nur noch ein Nieschendasein führen. Dies hat mehrere technische Gründe über die ich mich mehr und mehr ärgere, auf die ich jetzt aber nicht näher eingehen will.
    Die Fotoapparate werden mit erträglicher Pixelanzahl von 10 -15 MP im Konsum / Amateurerbereich ausgestattet sein.
    Die Sensoren werden dann jedoch auch nicht mehr das „Bayermuster“ mit “Pixelraten und Interferenzgefahr” mehr behalten, sondern konzentrisch angeordnete RGB – Sensorflächen besitzen.
    (Ein Pixel ist dann allerdings ein REALER Farbpixel, bestehend aus den Grundfarben RGB)
    AA-Filter (auch optische Tiefpassfilter genannt) mit all ihren Nachteilen werden dann entfallen.
    (Der Foveon Sensor, dem ähnliche Technik zu Grunde liegt, wird sich jedoch nicht durchsetzen, liefert aber die Grundidee)
    Es wird auch keine mechanische Verschlüsse mehr geben. Damit der Chip unter „Normallichtbedingungen“ allerdings nicht mit Ladungsträgern gesättigt wird, werden bedarfsweise kameraintern mechanisch Graufilter vor die Sensorfläche geschoben.
    Die elektronischen Sucher und Monitore werden durch die lichtempfindlicheren Sensoren so aussagekräftige Bilder liefern, daß sie optischen Suchern auch in Low-Light Bedingungen in nichts mehr nachstehen. Ausserdem hat man dann den Vorteil, daß durch Wifi jede Art von größerem Bildschirm, sei es ein Smartphone oder ein professionelles Display, problemlos adaptiert werden kann. Dies ist ja heute bereits möglich, aber das Handling wird sich deutlich verbessern.
    Seit mind. 30 Jahren beobachte ich Entwicklungen im Bereich der Elektronik und lag mit meinen Prognosen meist richtig. (Lediglich die Geschwindigkeit der Evolution hatte ich oft deutlich unterschätzt. Wenn ich an den ersten Personalcomputer, den PET denke, hätte ich mir damals nicht träumen lassen, daß ich heute an einem Computer mit GHZ Taktfrequenz und Gigabyte Speichern nachts ein paar Gedanken über computergesteuerte Digitalkameras schreiben werde. Zumindest nicht in einem Alter, in dem ich noch einigermaßen klar denken kann ;-) .
    Wie ich Gunther einschätze, wird sein nächster – Skies over „wehreever“ – mit einer Sony A7 S
    aufgenommen sein. Auf das Ergebnis bin ich jetzt schon gespannt….

    Gruß, Klaus

    • Hallo Klaus,
      na, Du hast ja eine richtige Kristallkugel zuhause ;-)
      Zu den ganzen Punkten kann ich nicht viel sagen, ich lasse mich einfach mal überraschen, was die Zukunft so bringt. Allerdings, dass der ächste “Skies” Film mit einer A7S produziert werden wird, dass kannst Du eigentlich ausschließen – der nominelle ISO-Vorsprung der A7S ist im Endeffekt gegenüber den anderen modernen Sensoren, z.B. der D750, einfach zu gering (1/2 Blendenstufe) um sich das Sony Bedienkonzept und Bajonett ans Bein zu binden. Darüber hinaus ist mir die Auflösung der Kamera zu gering, da bleibt kaum Spielraum für Crops oder große Ausbelichtungen – das steht meiner Arbeit entgegen. Also: der Hype geht an mir spurlos vorbei… ;-)
      Grüße
      Gunther

      • Gerade der Iso-Vorteil (Fotografieren im wirklichen Low-Light Bereich) beträgt sicherlich mehrere Blendenstufen.
        Allerdings ging dies zu Lasten der Auflösung und was mich als “Dynamikfreak” am meisten stört, leider auch zu Lasten dieses Features.
        Allerdings bin ich gespannt, wann Nikon auch DIESEN Sensor bei Sony kaufen kann und ihn dann in eine – hm “echte D700” Nachfolgerin einbaut……

        Gruß, Klaus

  6. Die Angaben des Herstellers sind irreführend.

    „Eine nicht komprimierte Bildausgabe ist nun auch bei einer 4K-Auflösung
    (QFHD; 3840 x 2160 Pixel) mit wählbaren Bildwiederholraten von 30p und 24p möglich. Sie können im Menü entweder einen 4K- oder Full HD-Ausgang wählen.“

    1. Es ist nicht möglich, im Menü 4K auszuwählen.
    2. Es ist nicht möglich, im Menü unter HDMI Ausgang 4K auszuwählen.
    3. Folglich benötigt diese kleine Kamera einen großen Recorder, um 4K
    aufnehmen zu können.

    Meiner Meinung nach sollte Sony fair sein und entsprechend dieses in ihrer
    Beschreibung deutlich machen.

    Die Alpha 7S sebst ist keine 4K Kamera.

    • Eine 4 K Kamera ist sie schon, nur kein 4 K Rekorder. Damit ließe sich allerdings leben, weil man ohnehin dann sehr viel mehr Speicherbedarf hat und Erweiterungen an der Kamera anbringt. (Bzw. die Kamera in ein mechanisches Hand-Schulter-Stativsystem o.ä. einbindet)
      Was ich allerdings gelesen habe, soll sie eine sehr gute Filmkamera sein. Zumindest in Full HD bis 30 Vollbildern je Sekunde. Aber in den 50 und 60 p Modi scheint sie (wie die meisten anderen Foto-cams auch) wieder nur Teile des Bildsensors zu nutzen um den Film zu erzeugen. Dies nutzt dann leider eben nicht mehr die volle Sensorhelligkeit und außerdem führt es wieder vermehrt zu “Aliasing” (Natürlich durch diese verflixte Pixelschätzerei)
      Zu vermuten ist, daß man dies in den hohen Bildraten macht, weil die Elektronik sonst zu viel Leistung aufnehmen würde und der Sensor überhitzen könnte.
      Allerdings las ich auf einer amerikanischen Seite, daß
      Die D7S (wohl gemerkt!) im Filmmode! in Sachen Dynamik an die über 30 000 Euro teure Arri Amira heranreichen würde und damit Canon und Panasonic weit weit hinter sich ließe.

      http://www.cinema5d.com/dynamic-range-sony-a7s-vs-arri-amira-canon-c300-5d-mark-iii-1dc-panasonic-gh4/

      Auf einer weiteren USA Seite wurde die A7S auch mit der Arri Amira verglichen und über den grünen Klee gelobt.
      Also – FILMEN scheint sie gut zu können!
      (Und ich vermute nach wie vor, daß sie in Low Light Situationen ein wahres Nachtsichtgerät ist – hervorragend geeignet für “Deep Sky Projekte” und ähnlichem.)

  7. Das AF-Thema nervt allmählich. Es ist nett, dass die Hersteller PDAF günstig einsetzen können, das heisst aber nicht, dass es Probleme mit Kontrast-AF gibt. Ich nutze Nikon FF und die GX7 – in beiden Fällen ist AF auch bei ‘low light’ fantastisch (Panasonic hat einen unglaublich guten Job gemacht). Sony scheint bei der A6000 den besten AF eingebuat zu haben – eigentlich hätte man bei den A7x-Kameras etwas mehr erwartet.

    • Jean Pierre 1. August 2014, 13:09   »

      Tom, du hast Recht.
      Panasonic macht es vor. Bei den Spiegellosen hat sie es im Griff. Warum die anderen Hersteller nicht nachziehen, oder nachziehen können? Ja, das ist nervig und für die Benutzer eine Qual.
      Wann endlich arbeiten die japanischen Hersteller zusammen. Es genügt schon, dass die Chinesen alles Kopieren!
      Also japanese go on and give us, what we need!!

  8. Wäre super, die geplante Sony 7S hätte 4k mit 18MP, denn die Dateimengen müssen in der Postproduktion auch verarbeitet werden.Wenn die Audiosynkronisation mit entsprechenden Anschlüssen möglich ist,…..wäre super.
    Gruß http://www.hd-luvitec.com

  9. Wolfgang Braun 29. Juni 2014, 11:33   »

    Hallo Gunther,

    angeregt durch Deinen sehr interessanten Kommentar zur Sony A7S sehe ich mich jetzt zu einigen Anmerkungen veranlasst.

    Du schilderst die Daten der A7S sehr euphorisch, speziell was die Lichtempfidlichkeit, den deutlich verbesserten Autofokus und die 4K-Videoqualitäten angeht. Das sind Eigenschaften, die auch mich begeistern. Faszinierend ist die Möglichkeit 8 MP-Fotos als Einzelframeentnahme aus dem 4k-Videoclip extrahieren zu können.

    Dennoch ist mit der Sony A7S meine Vision der sehr handlichen, vollformatigen, motorzoombetriebenen, 4k-fähigen, nichtplastizierten, speicherkartenfähigen und bezahlbaren Fotokamera noch nicht Realität geworden (wird es so etwas überhaupt je geben?).

    Die A7S (habe sie bei einem M….Markt ausprobiert) hat neben ihren großen Vorzügen mehrere für mich unüberwindliche Nachteile: Sie ist für meine Hände zu klein. Sie liegt nicht in meiner Hand, sondern klemmt zwischen meinen Fingern. Ich muss immer umgreifen, um etwas zu verstellen. Das ist mir zu wackelig. Der Bildauslöser ist so ungünstig plaziert, dass ich, wenn ich die Kamera fest in der Hand habe, den Zeigefinger verrenken muss. Zudem ist die Position des Videoauslöserknopfes eine Katastrophe: Ich muss immer erst umgreifen vom Videoauslöser zum Standbildauslöser und umgekehrt. Das dauert und wackelt gewaltig. Diese beiden Knöpf müssen nebeneinander liegen, damit man schnell wechseln kann! Leider gibt es kein Objektiv mit Zoommotor und noch schlimmer: kein Speichern von 4k-Videos auf einer Speicherkarte. Schade!

    Spiegelreflexkameras sind wegen der Spiegelreflextechnik (groß und schwer) nicht mein Ding, Camcoder ebenfalls nicht. Was bleibt mir also? Gute Frage!

    In jedem Falle werde ich die Photokina im September abwarten. Dann wird entschieden, ob ich eine Zwischenlösung wähle oder die Ersehnte erscheint aus dem Nichts. Mal sehen, was da noch kommt.

    Gruß, freue mich immer über Deine anregenden Tests und Kommentare

    Wolfgang

  10. harro 24. Juni 2014, 09:08   »

    Hallo,
    ich finde das Objektivangebot derzeit nicht überzeugend, man kann da das 24-70 2,8 drauf packen aber schon am langen Ende wirds dünn, das 70-210 4 ist eine Blende Langsamer, ja ich kann mit dem ISO rauf aber dann kann ich auch das gleiche kompakter mit Crop bei 2,8 machen oder eine eos 6d nehmen, da habe ich dann mehr Auflösung.

    Die Coolness ist zwar größer mit den Retrodingern aber, das ist vielleicht nur bei der Streetfotografie ein Thema, wo man auf den ersten Eindruck sieht.

    Die perfekte Spiegellose ist noch immer nicht da – ich hab gesucht aber es sind noch 1-2 Produktzyklen.
    Ich will doch nur scharfe Bilder schiessen mit einer Qualität einer D7100 bei der Dunkelheit einer Kerze und mit brauchbarem Sucher, die nicht wie ein Angebermuskelpaket daherkommt…

  11. norbert weber 16. Juni 2014, 15:36   »

    Weiß jemand, wann das Sony G FE PZ 28-135mm F4 G OSS auf den Markt kommt und gibt es da schon Preisvorstellungen ? Gruß norbert

  12. Moin, ich verstehe die ganze Aufregung nicht so richtig! Jede der drei Kameras hat eben ihre Stärken und schwächen und das ist auch gut so, man muss sich eben entscheiden für welches Einsatzgebiet man die Kamera benötigt. Meiner Meinung nach ist die A 7 Reihe das beste was auf dem Fotomarkt in den letzten Jahren erschienen ist. Die Adaption von alten Objektiven ist der Hammer und funktioniert so gut wie bei keinen anderen Kameras. Ich selber benutze an der a 7 Kamera die alten Zeiss Contax Objektive und die Ergebnisse sind absolut beeindruckend. Der Autofokus ist ausreichend zudem bevorzuge ich das manuelle Fokussieren mit Fokuspeaking und Lupe. Aber jedem das seine. Zudem möchte ich darauf hinweisen das Sony in meinen Augen eine sehr faire Preispolitik betreibt. Die für die Sony a7 Serie aufgerufenen Preise sind sensationell.

  13. Die A7S zielt doch auf einen ganz anderen Kundenkreis wie die A7 oder A7 R ab. Da muss sich dich keiner Ärgern!

    Ganz ehrlich, ich verstehe Deine dauernde nörgelige Kritik an Sony’s Engagement im Kameramarkt mit neuen, wirklich guten Ideen etwas zu bewegen überhaupt nicht. Was bitte macht denn Nikon und Canon besser? Sie entwickeln das Spiegelsystem zu tode. Du müsstest Dir mal mehr Zeit nehmen und eine der neuen Sony A7 Modelle auf eine längere Zeit in Deine Arbeit einbinden und dabei wirklich zu testen. Eine neue, von der Menüstruktur und Funktionen andere Kamera in den Urlaub mitnehmen und dann einen Bericht schreiben, sorry, das ist wie einen Formel1 Wagen zu bekommen und sofort einen Rennen zu fahren! Käse!

    Viele Deiner negativen Punkte im A7 Test sind nur der kurzen und äußerst subjektiven Beurteilung so ausgefallen. Wo bleibt der Aspekt, das die A7 es möglich macht die erstklassigsten Nikon, Canon, Minolta, Zeiss, Leica usw. Optiken zu verwenden und dank EVF und Fokuspeak perfekte Bilder zu produzieren? Das ist Weltklasse und gibt eine ungeahnte Freiheit und Kreativität für Fotografen zurück.

    Verstehe mich nicht falsch, ich glaube Du hast richtig Ahnung und deshalb finde ich gerade die nörgelige, subjektive Kritik nicht gut. Kauf Dir mal wirklich ein Modell, lass Dich mal darauf ein, setzt Deinen Menue-Gewohnheits-Faktor auf Null und starte durch. Ich glaube, dann wird Dein Bericht wirklich richtig wertvoll.

    Ich fotografiere mit A99 und A7 und ich habe auch einige Verbesserungsvorschläge aber alles in allem bin ich wirklich sehr zufrieden.

    Herzlichen Gruss
    Jürgen

    • Norbert Weber 21. Mai 2014, 22:42   »

      Hallo Jürgen,
      Möchte mir die A7 anschaffen, auf keinen Komfort der Kamera verzichten benötige aber ein lichtstarkes Zoomobjektiv ungefähr 2,8 durchgehend ca. 25-200
      Hast Du da eine Empfehlung .
      Gruß norbert

      • Hi Norbert, spontan würde ich sagen, Du suchst die “Eier legende Wollmilchsau”. Ganz ehrlich, mir ist von keinem Hersteller ein solches Objektiv bekannt. Ich schlage vor Du splittest Deinen Brennweitenbereich in 2 Objektive: 24-70 f2.8 (z.B. Sony/ Zeiss) und 70-200 f.2.8 (Sony oder das Minolta) für alle Varianten benötigst Du an der A7 einen Adapter. LA-EA 3 Adapter erlaubt die Steuerung der Blende aber ist für den Autofokus nicht zu gebrauchen -> Du kannst jedoch dank Fokus Peking super manuell fokussieren. LA-EA 4 ist vollumfänglich geeignet, der Translucent Spiegel im LA-EA 4 frisst jedoch Licht, was den Vorteil der A7 etwas zunichte macht.
        LG, Jürgen

  14. Joachim 12. Mai 2014, 11:09   »

    Ich finde es nicht mutig sondern schlau von Sony, so eine Kamera auf den Markt zu bringen.
    Ich fotografiere seit Jahren mit 12MP und habe mir nur in sehr sehr wenigern Situationen wirklich mehr Pixel gewünscht, aber fast in jeder Situation mehr Dynamikumfang und in sehr vielen Situationen bessere Low Light Fähigkeiten.
    Natürlich ist das keine Ablösung der Alpha 7 und Alpha 7R sondern eine Erweiterung des Programms für einen anderen Kundenkreis.
    Nachdem der Autofokus in der Sony Alpha 6000 so hoch gelobt wird, bin ich auf den Fokus der 7s gespannt.

  15. matze 12. Mai 2014, 10:06   »

    so wie ich sony verstehe, steht die a7s für speed! Also wird sie die a7 oder a7r auf keinen Fall ablösen.
    Es ist auch bestimmt schwer eine eierlegende Wollmichsau zu entwickeln. So hat Sony versucht drei verschiedene Modelle mit verschiedenen Schwerpunkte auf den Markt zu bringen. Wenn es eine A7 ii oder A7R ii kommen sollte, wird es sicherlich nur marginalere Verbesserungen zu den Vorgängermodellen geben.
    Ich denke die Zielgruppen sind sehr unterschiedlich und die A7S ist mehr für Video und lowlight. Dies wird wohl aber nicht bedeuten, dass Moire Probleme etc. plötzlich gelöst wurden. Wenn die ersten Tests dies zeigen, wird es mich nicht wundern. Sicherlich ist es von Sony mutig so eine Kamera auf den Markt zu bringen.

  16. Jean Pierre 2. Mai 2014, 11:04   »

    Sony hat mit der a7 einen neuen Weg eingeschlagen. Den Weg der Spiegellosen. Doch dieser Weg ist sehr steinig.
    Direkt mit einem FF-Sensor einzusteigen und gleich noch mangelnde Qualitätsausführung. Die Sensoren (24 und 36 MP) sind auch nicht das Ei des Kolumbus.
    Mit der neuen a7s hat Sony verstanden, wie man im Spiegellosen Markt sich behaupten könnte.

    Wer noch etwas Geduld hat, der kann nächstes Jahr günstigere a7s kaufen. Natürlich nur, wenn man schon Sony Objektive hat.

    Für mich ist die a7s ein Geheimtipp. Vorausgesetzt, die Kinderkrankheiten der a7 und a7r wurden korrigiert.

    Und nur am Rande erwähnt, sind 12 MP eh genug, um hervorragende Bilder zu produzieren.

    Oly hat und bleibt bei 16 MP! Die EM-1 ist im Moment eh, die Spiegellose, die echt toll ist und voll Profi tauglich. Wettergeschützt auch das Zoom Objektiv.
    Wer unbedingt jetzt eine Spiegellose haben muss, der sollte sich die Olypus EM-1 im Geschäft ausprobieren. Am besten gleich ein paar Tage mieten!

    Sonst, wer noch warten kann und Sony Objektive hat, der sollte nächstes Jahr ein Auge auf die neue a7s werfen, sofern die Tests in Ordnung, und die Kinderkrankheiten korrigiert sind!

    • Also die erwähnten Kinderkrankheiten sind meiner Meinung bei den beiden Modellen nicht vorhanden. Man muss diese Kameras immer im Vergleich zu ihrer Größe und mit anderen Spiegellosen Kameras vergleichen! Der Autofokus liegt dann immer noch im oberen Mittelfeld. Ich denke das einzigste Problem der A7 reihe ist, dass sie ständig mit Spiegelreflexkameras wie der d800 verglichen wird. Vergleicht man die Größe sollte man jedoch von alleine Wissen das man diese Kameras nicht vergleichen kann.

  17. Friedhelm Hess 30. April 2014, 08:35   »

    Hallo Günter,
    Ich habe auf eine solche Kamera gewartet!
    Die ersten A7 haben mir schon sehr gefallen aber der AF ist zu lahm und außerdem kaufe ich keine Kamera kurz nach dem erscheinen.
    Auch bei der A7s werde ich Testberichte abwarten und noch 1Jahr warten bis der Preisverfall die Kamera bezahlbar macht.
    Mir reichen 12 Megapixel aus und eine Kamera wo man bei geringem Licht bedenkenlos die Iso erhöhen kann ist mir lieber als die Pixelmonster die man nur bei gutem Licht verwenden kann (meine A77 z.b.).

    Gruß
    Friedhelm

  18. Joachim 24. April 2014, 01:19   »

    Man sehe sich das an und staune!
    https://www.youtube.com/watch?v=XgbUgNiHfXM

  19. Warum denn nicht Bilder runterskalieren? Die 6D auf 12MP runterskaliert sollte doch auch noch mal deutlich besser sein und dazu noch mehr Detail liefern (http://www.luminous-landscape.com/essays/dxomark_sensor_for_benchmarking_cameras2.shtml, es gibt auch viele Artikel die das demonstrieren. Es klappt zumindest für keine extremen ISO-Werte, da dann S/N so niedrig ist, dass auch die Photonen die an den Pixelgrenzen verlorengehen wichtig sind).

    Der Workflow ist sicher schneller (kleiner Files + weniger Nachbearbeitung), -4ev und 4k (allerdings nicht intern) sind Pluspunkte. Ich glaube die Fuji X-Pro2 (soll ja auch FF sein) oder die DF sollten auch gut geeignet sein.
    Herr Wegner, haben Sie mal die Nikon Df für Astrobilder ausprobiert?

    • Nein, habe ich nicht. Aber David Kingham bestätigt und ergänzt meine Erfahrungen: http://www.davidkinghamphotography.com/blog/2014/4/the-ultimate-lightweight-camera-for-night-photography

      • Danke für den Link. Das ist wieder ein interessanter Artikel von Kingham. Genau der Test den ich gesucht hatte. Die DF schneidet wohl am besten ab, ist aber viel zu teuer (dafür bekommt man noch das 14-24 zur 6D dazu).
        Bedenkt man das gute Abschneiden der A7r und skaliert das auch noch auf 16MP, sollte das Ergebnis nicht so schlecht sein.

        Die Sony A7s wird im Bereich 2500 Pfund bzw. 3000$ kosten, nach neuesten Berichten, ist also auch Preis/Leistungsmäßig nicht in engerer Wahl. Ich bin hier mit der Nikon D610 sehr zufrieden. Für meine Ansprüche und die Ausdrücke (maximal A3)
        liefert sie eine extrem gute Performance ab. Die Seite von Kingham zeigte auch, dass der Unterschied zwischen der 6D und D610 nicht so groß ist wie ich dachte (http://www.davidkinghamphotography.com/img/s2/v60/p1014259285.jpg, bei 100% Ansicht und Schatten auf 100% gepuscht). Die 6D ist zwar besser, aber skaliert auf die selbe Auflösung und mit ein bisschen Luminanzrauschunterdrückung ist der Unterschied nicht so gewaltig. Für einen Profi ist der feine Rest wichtig, für kleinere Ausdrucke von Normalsterblichen wahrscheinlich nicht. Was nicht zu sehen ist, sind die Artefakte die bei dan A7(r) – Kameras aufgrund des nicht vorhandenen 14bit Raws auftreten. Hier gibt es gruselige Bilder im Netz zu sehen, besonders bei Startrails.

  20. Michael 9. April 2014, 19:49   »

    was für ein Hype…
    ich habe meine A7 wieder verkauft..
    viel zu lauter Auslöser…
    keine Objektive…
    Umstellung auf 60p lässt beim Einschalten immer erst mal Warnung erscheinen…
    Sony Service reagiert nicht auf Anfragen..
    etc..
    Schade, eigentlich tolle Kamera…

  21. Rainer2022 8. April 2014, 20:02   »

    Ich glaube nicht, dass ein Sensor mit kleinerer Pixelzahl automatisch rauschfreier wird.
    Der einzelne Pixel wird besser sein. Bei höherer Pixelzahl hat man aber mehr Möglichkeiten, nachträglich zu entrauschen. –> das hält sich so ziemlich die Waage.
    Ich habe auch schon bei der A7 und bei der Oly M1 die Erfahrung gemacht, dass man im Dunklen nicht einfach so manuell fokussieren kann…

  22. Jörg 8. April 2014, 19:14   »

    Ich hatte ja mal erwähnt, dass ich mit der 1Dc unterwegs war. Die 7S erinnert mich vom Datenblatt sofort daran. 12 MP finde ich etwas schmal, das merke ich auch bei der BA der 1Dc Bilder mit 16MP. Aber man gewöhnt sich daran, hat ja auch viele Vorteile. Verstehen tue ich die Sache mit dem Digitalsucher bei diesem, für das “Dunkle Knipsen” Modell aber nicht. Gerade hier macht doch ein optischer Sucher mehr Sinn denn je. Vielleicht kommt ja in 3 Monaten endlich das neue Modell 7s-op :)

    • Lofote 9. Mai 2014, 07:49   »

      Gerade bei wenig Licht ist doch ein elektronischer Sucher mit lichtstarkem Sensor doch viel sinnvoller!? Der kann das verstärken und so sieht man auch was.

      • Bei Astro-Aufnahmen z.B. sieht man gar nichts.

        • Karsten 9. Juni 2014, 19:52   »

          Was das Fokussieren der anderen beiden A7 angeht….das ist wohl das gleiche Problem, das Studiofototrafen erst sahen. Nämlich ein schwarzes Bild, weil die Option “Effekte im Sucher anzeigen” aktiv ist. Einfach abschalten, dann kann man sich auf das Fokussieren und den Bildaufbau konzentrieren ;)

          Ich als A7 Neukäufer ärgere mich auf jeden Fall nicht, habe die A7 bewusst gewählt.

      • Jean Pierre 9. Mai 2014, 14:33   »

        Ich hatte die Oly OM-D 5. Die hat einen elektronischen Sucher! Oh, war das schwierig. Ich sah alles immer zeitverzögert. Wenn ich auf ein Tier zielte, dann war das Tier in der Realität schon weg und ich konnte den richtigen Zeitpunkt nur schwer treffen. Und wenn ich nach Rechts oder Links schwenkte, dann war das Bild im Sucher verschwommen.
        Bei Abendstimmung, im Haus, oder bei schlechter Sicht, war der EVF sicher hilfreich. Doch es irritierte mich enorm, weil die Auflösung nicht identisch war, mit dem JPEG Bild, und erst recht noch weit daneben zur RAW-Datei.
        Zum Glück hatte ich noch meine analoge Nikon F-3, die einen optischen Sucher hat. Damit war mir wohler.
        Die elektronischen Sucher sind noch weit entfernt so gut zu sein, wie die optischen.
        Die LCD-Monitore an der Kamera sind auch nicht Top!

        Deshalb lieber einen aufsteckbaren Sucher an einer Spiegellosen verwenden. Oder man verwendet den LCD-Monitor, als Not.

        Sind wir doch ehrlich. Ein optischer Sucher ist doch besser, und ich sehe, was ich sehen muss. Mit dem optischen Sucher kann ich auch im Dunkeln noch eins oder zwei Sterne erkennen, wenn ich eine Nachtaufnahme machen will. Und zuletzt noch! Er braucht kein Strom!!!!!

        • joergte 3. Juli 2014, 21:52   »

          Ich besitze ebenfalls die EM5 und fotografiere überwiegend Tiere. Ich halte die Behauptung aber für absolut übertrieben, das der Sucher zu langsam sein. Wir reden hier von Millisekunden Verzögerung, die meiner Meinung nach fast gar nicht spürbar ist. Wenn ich dann dagegen den rasanten Autofokus mit hinein rechne, bekomme ich mit meiner EM5 mehr gute Aufnahmen, als mit meiner SLR. Anzielen – durchdrücken – fertig!

  23. Norbert 8. April 2014, 17:21   »

    Ich habe mir neben meiner Nikon D600 eine Sony RX100M2 geleistet, die für einen so kleinen Sensor wahrlich ein ISO-Monster ist.
    Leider ist die ISO-Automatik für mich ziemlich unbrauchbar, es macht mir kein Spaß bei geringer Beleuchtung mit dieser Sony zu fotografieren.
    Man kann nicht, wie bei Nikon üblich, die max. längste Belichtungszeit vorwählen, so das sich der ISO-Wert entsprechend anpasst. So ist es oft nicht möglich mit der für mich bevorzugten Einstellung “Zeitautomatik” oder “manuell” vernünftig und schnell zu arbeiten.
    Mich würde interessieren ob das auch bei den größeren Sonys so ist, wie bei der Sony Alpha 7s.
    Vielleicht magst du das ja mal mit testen?

  24. Dass die A7s einen Vollformatsensor hat und die Intervalle immer kürzer werden überrascht mich nicht. Gerade durch den enormen Druck durch Social Media, etc gelingt ja ein immer schnelleres Feedback seitens der Kunden zum Hersteller. Da ist Sony nur gut beraten, Fehler auszumerzen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft sich eben nicht immer direkt bei Markteintritt eines Produktes, sondern wartet 1-2 Monate ab.

  25. @Peter: Es heißt im Sommer sei sie erhältlich … was auch immer das konkret bedeutet. Der Sommer ist lang.

  26. Wegen mein schlechten Deutsch kann ich nicht so richtig meine Meinung sagen; aber ich verstehe nicht das Fotografen sich 3 ähnliche Kameras anschaffen. Für Urlaub und Sonntagen benutze ich einen kleinen Leica und sonst der schwerere EOS Mark III.
    Ein Zwischenmodel schien mir immer ein Sony. Doch die können nie mithalten mit den Grossen. Immer nur kleine Schritten und noch immer nicht Perfekt. Das ist der Grund das ich noch lange nicht umsteige.
    Grusse, Jan

  27. Peter 8. April 2014, 13:05   »

    Leute, Ankündigungen sind schön, die Heißluftgebläse in den Foren arbeiten auf Hochtouren! Allerdings muß diese 7s Kamera doch erstmal auf den Markt kommen. Wann wird sie denn erhältlich sein, in einem halben Jahr im Herbst?

  28. Günter 8. April 2014, 12:32   »

    Die Vermarktung der Sony a7, a7R und nun a7S finde ich doch etwas benutzer-/kundenfeindlich. Der Sprung vom Vollformat zu 12 MP finde ich allerdings mutig. Da ich eine EOS 5D Mark III und eine D800 habe, kam für mich die a7/7R nicht in Frage, ich habe mir die OM D E-M1 mit 16MP zugelegt, aber die a7S (Preis?) hätte mich sicher interessiert. Nun gut, ich werde mich jetzt mehr auf die Objektive der vorhandenen Kameras konzentrieren. Ich hoffe Gunther, Du stellst weiter gute Kaneras vor, ich freue mich über Deine Testbeiträge und bedanke mich dafür.

    Grüße aus BW
    Günter

  29. Hallo!

    Die A7s hat gemäß der bislang bekannten Spezifikationen aber “nur” Kontrast-AF und nicht den Hybrid-AF der A6000 an Bord. Das sorgt u.a. auch in den Foren für nicht ganz so gute Stimmung in Bezug auf die Neue.

    Schneller sollte der AF im Verhältnis zur A7(R) allerdings schon sein, aufgrund BionzX etc.!
    Und empfindlicher als jede derzeit gängige DSLR soll der AF auch sein. Wie sich das in Praxis wieder spiegelt vermag ich nicht zu beurteilen.

    Als A99-Nutzer wundere ich mich allerdings über den Fakt, dass Du mit A7 nicht auf Sterne fokussieren konntest, da der Sucher dunkel blieb. Ich habe die Suchereinstellungen so vorgenommen, dass nicht die Foto-Einstellungen im Live-View dargestellt werden, sondern immer ein, wenn auch bei extremer Dunkelheit verrauschtes, Sucher-Bild gut sichtbar ist. Mit dieser Grundeinstellung (auch hilfreich bei der Benutzung von Blitzen), kann man meiner Meinung nach prima auch in sehr dunklen Ecken manuell wie automatisch fokussieren.

    Beste Grüße
    Mike

  30. Habe mir gerade die A7 zugelegt und finde natürlich die Produktzyklen auch etwas befremdlich. Richtig testen kann ich die A7 leider erst über Ostern. Erste kleine Proben – auch mit der Zeitraffer App – waren schon mal recht interessant. 12 Megapixel finde ich dann aber für Fotos doch etwas wenig. Ich habe noch eine Sony R1 (10 MP) mit der ich hin und wieder fotografiere und gerade wenn man Retina-Display verwendet sind die Fotos dann doch etwas klein.

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