Sportfotografie mit der Nikon D800 – ein Experiment beim Kite Surf Worldcup 2013 in SPO

21072013

Die D800, Nikons 36MP Vollformat Kamera sorgt ja nach wie vor für kontroverse Diskussionen. Die einen lieben sie, die anderen behaupten, mit ihr könne man ohne Stativ keine scharfen Aufnahmen machen.


Ich selbst habe sie mir im Herbst letzten Jahres gekauft und würde mich ganz klar zur ersten Fraktion zählen. Nicht, dass ich behaupten würde, mit ihr würde ich unbedingt immer bessere Bilder machen, als mit meiner D7100 oder D5200 – aber die Kamera ist einfach von der Bedienung her wirklich top, hat einen tollen Sucher und fühlt sich einfach gut an. Mit unscharfen oder verwackelten Bilder habe ich bisher noch keine Probleme gehabt – im Gegenteil – und ich mache die meisten Aufnahmen aus der Hand. Meinen ausführlichen Testbericht und weitere Infos zur D800 findet ihr hier.

Durch die 36 Megapixel ist die D800 natürlich nicht die schnellste Kamera, was Bildwiederholfrequenzen angeht, sie schafft im Vollformat-Modus „nur“ 4 Bilder pro Sekunde. Eine D4 schafft im Vergleich 10 Bilder pro Sekunde und selbst eine D7000 schafft 6 Bilder. Damit ist die D800 für die Sportfotografie bei vielen „unten durch“ – ich wollte es trotzdem probieren und nahm sie mit nach Sankt Peter Ording zum Kitesurf Worldcup.

Kitesurf Worldcup 2013 - Sankt Peter Ording
Kitesurf Worldcup 2013 – Sankt Peter Ording


Nachdem wunderschönen sonnigen Donnerstag, an dem Contest-mäßig nicht viel lief und wir uns mit Leichtwind-Cruisen und ein bisschen Stand up Paddling die Zeit vertrieben, brachte der Freitag den ersehnten Wind – und somit war ich erstmal bis nachmittags selbst auf dem Wasser, bevor die Kamera zum Einsatz kam. Parallel liefen die Contests und nachmittags kamen wir dann rechtzeitig zum Finale vom Wasser und konnten noch ein paar schöne Impressionen einfangen.

Nun war es also Zeit für die D800. Letztes Jahr hatte ich den Worldcup ja mit der D7000 fotografiert, die damaligen Bilder könnt ihr Euch gerne mal im Vergleich anschauen. Los ging’s also. Das 300er reichte als Legitimation für den abgesperrten Fotografen-Bereich und so waren wir dicht am Geschehen.


Tja was soll ich sagen – das Fotografieren mit der D800 machte großen Spaß wie immer. Die 4 Bilder/Sekunde störten mich persönlich nicht – da ich den Sport recht gut kenne, weiß ich, wann „etwas passiert“ – also ein Fahrer zum Sprung ansetzt – ich muss also nicht „blind“ draufhalten. Nie war es so, dass der Puffer voll wurde – das lag aber auch daran, dass ich die „bursts“ also Bildsequenzen recht kurz gehalten habe (immer unter 20 Bildern, in der Regel zwischen 6 und 10 Bildern) und ein Trick beim Kiten in der Regel nicht länger als 5 Sekunden dauert. Die D800 schafft bei mir ca. 20 Bilder hintereinander mit 4 Bildern pro Sekunde, bevor er Puffer voll ist und sie langsamer wird. Diese 20 Bilder habe ich nie benötigt, um eine Sequenz im Kasten zu haben.


Es dauerte nicht lange und ein Kollege mit einer D3S „klaklaklaklaklaklaklaklak“ schaute mich „klack klack klack klack“ etwas mitleidig an – „na, wie ist das so, mit einer D800?“ – „hey“ – sagte ich – „gar nicht schlecht.“ – „zumindest muss ich nachher nicht 3.000 Bilder durchgehen, um die 10 richtigen zu finden, sondern nur 500 ;-))“ Mit dem Argument traf ich offenbar ins Schwarze, denn er seufzte tief – vermutlich sah er gerade vor seinem inneren Auge die nächsten Tage im dunklen Raum vor dem Rechner vor sich.


Aber Spaß beiseite – das ist natürlich schon auch ein Punkt – das „draufhalten“ mag zwar an der ein oder anderen Stelle dem „Zufall“ auf die Sprünge helfen, das Bild zu bekommen, aber es entsteht auch unglaublich viel Ausschuss.


Sprechen wir mal über den Autofokus. Wie oft wurde über den Autofokus der D800 diskutiert. Vor allem lag das daran, dass bei der allerersten Charge der D800 wohl einige Exemplare ein dejustiertes AF-Feld hatten – Nikon hat das dann kostenlos behoben. Trotzdem war fortan die D800 mit „Autofokusproblemen behaftet“.

Ich persönlich konnte das noch nicht feststellen, für mich ist der Autofokus der D800 einer der besten, den ich je im Einsatz hatte. Beim Fotografieren von Sport kann man während der Aufnahme ja nur vom Gefühl her sagen, ob man den Eindruck hat, der AF trifft. Hier kann ich aus Zeitgründen nicht am Ende einer Serie nachschauen, ob der AF getroffen hat, ich muss mich einfach darauf verlassen. Die Erleuchtung (oder Enttäuschung) kommt dann später zuhause am Rechner. Und hier bestätigte sich mein schon gutes Gefühl: die Ergebnisse haben mich begeistert. Hatte ich mit der D7000 zwischendrin immer nochmal Fotos, wo der AF daneben lag, waren diese hier so gut wie nicht vorhanden. Ich habe absichtlich einige Sequenzen so aufgenommen, dass ich die Kamera, während der Kiter schon in der Luft war, hochgerissen habe, anvisiert und abgedrückt. Bei diesen Aktionen war das allererste Bild dann ggf. noch unscharf und alle weiteren knackscharf.

So nah habe ich mich nicht drangetraut...
So nah habe ich mich nicht drangetraut…


Ich habe übrigens mit mit AF-C (also kontinuierlichem AF) und Einzelfeld gearbeitet – also genau in demselben Modus, in dem ich sonst auch arbeite.

Oh - schon so spät?
Oh – schon so spät?


Ein weiterer Punkt für die D800 ist natürlich der großartige Sensor. Die 36 Megapixel erlauben zum einen im Nachhinein noch einen ordentlichen Beschnitt und das ist gerade bei solchen „Tele-Aufnahmen“ ja sehr wichtig, wenn man „nur“ 300mm zur Verfügung hat und nicht näher an das Geschehen heran kommt (schwimmen kann die D800 noch nicht…) – zum anderen sind die Lichtbedingungen gerade bei den Aufnahmen mit bewölktem Himmel schon eher diffizil – das heißt der Kiter ist unter Umständen im Gegenlicht sehr dunkel und der Himmel droht auszulaufen. Das ist ein Problem, mit dem ich zu Beginn meiner Zeit als Kite-Fotograf stark zu kämpfen hatte. Der Sensor der D70 damals, vor 8 Jahren, hatte einfach nicht den Dynamik-Umfang, den heute eine D800 hat und dem entsprechend konnte man bestimmte Lichtsituationen damit nicht so umsetzen.

Kopfstand
Kopfstand


Kommen wir zum Schluss und somit Fazit meines kleinen Experiments. Es lautet nicht etwa, „hab ich Euch doch gleich gesagt, die D800 ist toll“ – nein, das ist nicht der Grund für diesen Artikel. Meine Message lautet eher: hört nicht auf die Stimmen. Wenn ihr mit einer D800 Sport fotografieren wollt – macht das. Ich hätte aber genauso gut die D7100 oder gar die D5200 nehmen können – die Bilder wären sicherlich auch sehr gut geworden. Wäre ich professioneller Sportfotograf und müsste mein Geld damit verdienen, würde ich mir sicherlich auch eine D4 zulegen – ob das im Endeffekt resultierende Foto damit im Einzelfall besser sein würde? Ich bezweifle es.

Whoooaaahhh....
Whoooaaahhh….


Viel zu viel wird darüber diskutiert, welches Equipment nun für was ideal ist und warum man mit der und der Kamera dies oder jenes nicht machen kann. Quatsch. Lernt Eure Kameras kennen, lernt ihrer Stärken und Schwächen zu nutzen und arbeitet an Euren Fertigkeiten – sowohl bei der Fotografie als auch in der Nachbearbeitung. Der limitierende Faktor ist fast nie die Kamera – sie ist nur das austauschbare Werkzeug, das Euch dabei hilft, das umzusetzen, was Euch gefällt. Klar hat jede Stärken und Schwächen und die sollte man kennen – denn wenn man sie kennt, kann man mit ihnen umgehen und dafür sorgen, dass sie einem nicht im Weg stehen.


Ich hoffe, ihr hattet ein bisschen Spaß beim Betrachten der Fotos – ich freue mich jetzt schon auf den Kitesurf Worldcup 2014 und werde sicherlich wieder dabei sein. Mal sehen, was ich dann ausprobiere… ;-)

Tipp: Schaut Euch die Bilder in groß an, indem ihr darauf klickt und dann mit den Pfeiltasten blättert!

Perfekt, die Frisur sitzt!
Perfekt, die Frisur sitzt!


Aufgespießt von einem Windsurfer
Aufgespießt von einem Windsurfer



Kitesurf Worldcup 2013 - Sankt Peter Ording
Kitesurf Worldcup 2013 – Sankt Peter Ording


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34 Kommentare bisher


  1. Udo 18. Februar 2014, 12:38   »
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    Starke Aufnahmen…Farbgebung und Schärfe einfach top.
    Fotografiere im Moment noch mit einer D300 und warte eigentlich auf den Nachfolger Ober Sie jetzt D400 D900 D7200 heisst ist mir egal.
    Überlege aber auch mir eine D800 anzuschaffen was mich abhält sind die4B./s…Die meisten Aufnahmen wobei Bewegung entsteht mache Ich im Zoo oder bei meinem Hund.
    Wenn ich überlege das Die D300 mit Accus im Batteriegriff fast 10 B/s. schaffte und die meisten Aufnahmen Ausschuss waren könnte Ich wahrscheinlich mit den 4B/s. leben.im Zoo kann man auch in Ruhe bebachten und nicht gleich drauf los rattern.

    gruß udo

  2. Claudia 30. Dezember 2013, 10:37   »
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    Chapeau. Tolle Fotos. Habe seit 24.12. auch eine D800 (Vorgänger D80) und ich liebe diese Kamera! Von der Leistung bin ich vollauf zufrieden. Benutzerführung und Bedienung ist einfach und klar strukturiert. Bin noch auf der Suche nach geeigneten Gläsern und hoffe bei Dir einige Tips zu finden. Zzt nutze ich das 70–300 ED VR.

  3. Andreas Kosse 24. August 2013, 08:56   »
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    Bilder sind toll ich bin auch durch deine ganzen Berichte auf die d800 gegangen bin zwar auch nur hobbyfotograf und das auch erst seit cirka 2 jahren und hab zusätzlich noch eine d300 die objektive müssen noch einwenig verbessert werden..aber alles nach und nach
    Aber mal ne andere frage kommt nan denn azch als hhobbyfotograf in solch einen fotigrafengrsben ..

    Lg aus berlin

  4. Martin 7. August 2013, 12:34   »
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    Rundum ein sehr gelungener Artikel. Beeindruckende Fotos und wirklich interessante Erfahrungen. Vielen Dank für deine stets sachlichen Schilderungen.
    Mir persönlich ist die D800 als Hobbyfotograf zu teuer, auch haben mich die 36MP abgeschreckt.
    Daher ist es eine D7100 geworden und ich bin vorerst in der Crop-Klasse geblieben. Auch eine sehr gute Kamera, auch wenn der Puffer bei RAW-Aufnahmen sehr schnell in die Knie geht.

  5. nivan 5. August 2013, 22:50   »
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    Hallo an alle Knipser,

    ich beschäftige mich seit 1,5 Jahren nun mit Fotografie. Anfangs und ahnungslos fragte ich mich, warum und wieso man eine so teure D4 benötigt.

    Momentan schieße ich mich richtig mit der Nikon D7000 warm. Mein Gebiet ist hauptsächlich Sport. Als Objektiv benutze ich das 70–200 VR Ⅱ von Nikon in Kombination mit dem neuen 3er Konverter.

    Nun habe ich schon ein paar Shootings in Sachen Fußballspiele gehabt und Erfahrungen sammeln dürfen. Macht sehr viel Spaß!

    Der Unterschied ist aber denke ich WAS man für einen Sport fotografiert! Ist es eher ein „langsamer“ Sport oder läuft das ganze ein wenig schneller ab. Natürlich benötigt man auch hier gute Kenntnisse in der Sportart. Jedoch auch eine sehr schnelle Kamera. Daher sollte man unterscheiden, WAS für einen Sport man fotografiert und WIE SCHNELL die Aktionen hier stattfinden. Daher macht eine D4 meiner Meinung nach absolut Sinn! Ob der Preis gerechtfertigt ist, das ist eine andere Sache.

    Das Fußballspiel bei den Alten Herren wird sicherlich nicht so schnell ablaufen, wie wenn man ein Spiel in der Oberliga fotografiert :-)

    • gwegner 5. August 2013, 23:50   »
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      Da ist natürlich richtig, ich wollte hier aber mal zeigen, dass man auch extrem schnellen Sport mit einer verhältnismäßig „langsamen“ Kamera sehr gut fotografieren kann.

      • Thomas 6. August 2013, 09:14   »
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        Die Bilder vom letzten Jahr mit der 7000 er sind in einer etwas niedrigeren Auflösung gepostet, daher schlecht zu vergleichen.

        Da würde mich deine Einschätzung interessieren (Ausschuss etc.)
        Was mich immer etwas wundert, ist, dass du nur mit einem Messfeld arbeitest, da musst du schon genau treffen.

  6. Martin 1. August 2013, 11:27   »
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    Hallo Gunther.

    Zuerst muss ich dir mein Lob aussprechen. Deine Homepage und Deine Fotostipps sowie deine Stories echt der Hammer.
    Ich wollte von dir Deine Meinung zur D800 wissen , ich bin in einem Dilema einerseits besitze ich die D7100 welche schon geniale Bilder macht , andererseits sind meine Schwerpunkte Landschaft und Architektur und da soll die D800 einen noch besseren Farb und Dynamkkjmfang haben. Von den Objektiven wäre eine FX kein Problem da ich nur FX Objektive , auch dank deines genialen Beitrags uber zb das Sigma 35mm , verwende, Ich verwende auch immer 2 Bodies zur Zeit D7100 und D300s
    Wäre dir für Deine Meinung dankbar. Und es wäre absolut genial wenn du mal einen Abstecher/Workshop nach Wien verirren würdest.
    Lg
    Martin

    • gwegner 1. August 2013, 11:58   »
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      Als Vollformat Kamera kann ich die D800 nur empfehlen, wenn Du sehr gute Objektive wie das Sigma 35mm f/1.4 hast, wirst Du damit sicherlich sehr viel Freude haben!

  7. Frank Weber 30. Juli 2013, 07:41   »
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    Hallo Gunther,

    wirklich tolle Fotos und auch die Bemerkungen zur D800 kann ich voll unterstützen. Ich nutze meine D800 auch sehr oft mit dem 200er und habe so noch genug Spielraum zum Beschnitt im Nachhinein. Ich muss mich wohl in 2014 wieder öfter an die Küste begeben. Da kommt richtig Urlaubsstimmung auf. Zum Umzug werde ich meine Frau wohl nicht mehr überzeugt bekommen. Sie will aus Berlin nicht weg. :-(

    Liebe Grüsse Frank

  8. Kevin 26. Juli 2013, 12:51   »
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    Klasse Artikel & schöne Fotos :)

  9. Michael 25. Juli 2013, 14:01   »
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    Hallo Gunther,

    ich glaube ich stand am Freitag sogar nehmen Dir, war mir aber nicht ganz sicher.

    Vorab mal wieder ein kompliment für Deine Ausführungen.

    Habe auch zig Aufnahmen gemacht mit folgender Kombi: D7000 mit Sigma 150–500 und D300 mit Nikon 70–300 und ich muss ganz erhlich sagen, dass mir die Bilder mit der D300 Kombi besser gefallen, obwohl weniger MP.

    Da ich auch schon kurz davor war, mir eine D800 zu holen (auch auf Grund Deiner Tests und Erfahrungen) bin ich nun zu dem Entschluss gekommen erst einmal zu warten, bis ich das nötige Kleingeld zusammen habe mir auch ein vernünftiges Objektiv zu kaufen, da ich von dem 150–500er doch etwas enttäuscht bin.

    Oder wäre die Kombi D800 mit 70–300er Nikon Deiner Meinung nach auch ausreichend?

    KAnnst ja mal einen Blick auf meine Fotos (D7000 mit 70–300) vom Wordcup werfen.

    Gruß

    Michael

    • gwegner 25. Juli 2013, 14:14   »
      Gravatar

      Hi Michael,
      tolle Bilder, warum willst Du etwas ändern?
      VLG
      Gunther

      • Michael 25. Juli 2013, 14:41   »
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        Hallo Gunther,

        danke danke,

        das darf meine Frau aber nicht lesen. Sie ist nämlich der gleichen Meinung. Vor allem wenn Sie hört wie teuer die D800 ist.

        Aber ist nun mal Hobby. Und ich erhoffe mir eigentlich noch mehr Qualität gerade bei Vergrößerungen (ich vergößer bis ca. 1 × 2 ⅿ dann aber eher Panoarama).

        Und in Verbindung mit Video hat die D7000 (Du hast es in einigen Berichten auch beschrieben) doch noch einige schwächen.

        Was hälst Du denn speziell vom 70–300 er Nikon Objektiv?

        Gruß

        Michael

  10. Holger 25. Juli 2013, 13:25   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,

    tolle Fotos. Danke!

    Welche Objektive hattest Du denn sonst noch so dabei?
    Kannst Du dazu noch was kurz sagen?
    Danke.

    LG Holger

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