Foto-Mixtape – Fragen und Antworten – Vol. 7

7072013

Ihr fragt und ich antworte – heute wieder im Foto-Mixtape!

 Nikons „Live-View“ Politik

Wolfgang: Du kritisierst ja zu recht, dass man bei der D600 im Live-View die Blende nicht verstellen kann. Ist hier mit einem Firmware-Update zurechnen? (Ziel: wie bei D800 am Liveview zu sehen, wie das Foto werden wird, indem die Kamera z.B. mit der Blende, ISO oder Verschlusszeit auch am Liveview mitzieht.). 2. Frage: kann das die D7000 oder D7100?

Gunther:
Wir haben hier zwei Effekte zu berücksichtigen. Der eine ist, dass man bei den „kleineren“ Kameras, und dazu zählt alles unterhalb der D800, die Auswirkungen einer Blendenverstellung im Live-View nicht sieht. Der zweite Effekt ist, dass das Photo-Live-View Bild im M-Modus bei allen Nikons unterhalb der D800 immer eine mittlere Helligkeit anzeigt, und nicht etwas die Helligkeit, in der das Bild aufgenommen würde. Selbst bei der D800 rüstet Nikon nun dieses aus meiner Sicht unerwünschte Verhalten nach. Grund sind die Studio-Fotografen, die ansonsten bei der Arbeit mit dem Blitz nur ein schwarzes Bild sehen würden. Bei dem D800-Update soll man den alten Modus per Druck auf den OK Knopf aufrufen können, ich selbst werde aber den Teufel tun, dieses Update einzuspielen.

Dass Nikon diese „Umschaltbarkeit“ bei der D600 per Firmware Update nachrüstet, wäre möglich – ich halte es aber für unwahrscheinlich. Das die Blendenverstellung im Liveview per Firmware nachgerüstet wird, ist glaube ich technisch gar nicht möglich.

Frage 2 ist daher leider, leider auch mit Nein zu beantworten.

Foto Mixtape

Welches Objektiv für Luftaufnahmen

Bernhard: Ich plane in der nächsten Zeit meine Stadt per Helikopter abzulichten, da man so ungeahnte Perspektiven zustande bekommt. Grade bei einer Stadt wie Abu Dhabi finde ich es reizend, da Ferrara-World zum Beispiel vom Boden aus einfach platt und nichts sagend aussieht. Ich überlege aber schon die ganze Zeit, welches Objektiv ich dazu an meine D7000 montieren soll. Das Standard 28–205 oder eher das 70–200…

Gunther: Ich habe bisher bei Luftaufnahmen immer mit zwei Bodies gearbeitet. Eines mit dem 70–200 f/2.8 für die Details und eines mit einem Weitwinkel (entweder das Nikon 10–24 f/3.5–4.5 an der DX Kamera oder das Nikkor 14–24 f/2.8 an der Vollformat. Man hat in der Luft meist nicht die Zeit, Objektive zu wechseln.

Wo ist mein Histogramm?

David: kannst Du mir sagen, ob es ein Histogram bei der Nikon D5200 gibt und wenn ja, wie ich das finde.

Gunther: Ja klar, das gibt es. im Wiedergabe-Menü gibt es die „Opt. für Wiedergabeansicht“ – hier (mindestens) die Häkchen bei RGB-Histogramm und Übersicht setzen. Danach kannst Du bei der Wiedergabe eines Bildes mit der Wippe nach oben/unten durch die einzelnen Ansichten/Histogramme schalten. Ist übrigens bei allen mir bekannten Nikons so. Mir ist auch unverständlich, dass diese Ansichten standardmäßig nicht aktiviert sind.

Magnetische Eieruhren

Maik: Die Eieruhr, die du in deinem Youtube Video mit Paddy benutzt, ist magnetisch. Die Frage, die ich mit stelle ist, reagiert die gopro nicht auf Magnetismus? Ich finde die Idee echt Super, möchte meine GoPro aber auch nicht kaputt machen.

Gunther: die Eieruhr habe ich schon lange nicht mehr benutzt, aber damals damit keinerlei Probleme festgestellt. Ich denke nicht, dass Du der GoPro damit irgendeinen Schaden zufügen kannst. Ich empfehle aber ohnehin, lieber eine mit 120 Minuten zu verwenden, sonst dreht sie zu schnell, ich habe z.B. diese für die GoPro umgebaut.

Magische Lichtstärken per Adapter?

Reiner: Ich habe bei slashcam gelesen von dem Metabones Speed Booster Adapter, es wird dort von den Fachleuten als wahres Zauberding gepriesen, aufgesetzt macht es das Objektiv weitwinkliger und um eine Blendenstufe lichtstärker. Damit wird also, wenn ich das richtig verstanden habe, etwa das Nikkor 35mm f/1,8G zu einem 23mm f/1,2 – mehr Licht, mehr Weitwinkel, klingt einfach gut. Zitat: Setzt man den Speed Booster Adapter vor einen APS-C Sensor, so verhält sich ein sehr günstiges 50mm f1.8 Vollformat Objektiv daran optisch wie ein über 1.000 Euro teures 35mm f1.2. Es gewinnt also eine Blendenstufe an Lichtstärke und ca. ein Drittel an Brennweite. Der hierfür verkleinerte Bildkreis deckt immer noch APS-C voll ab. Ganz einfach gesprochen: Das 50mm f1.8 sieht jetzt an einer APS-C Optik praktisch genauso aus wie es ohne Speedbooster an einer FullFrame-Kamera aussehen würde. Dabei wird es auch noch heller.

Ein kleiner aber wesentlicher Nachtrag: Der Adapter passt nicht für DSLRs, hatte ich gerade nicht daran gedacht. Schade schade dass dem so ist, ich frage mich aber, ob da nicht noch etwas passendes in dieser Art auch für DSLR’s kommen wird, oder ob man per weiterem Adapter das Metabones nicht doch für z.B. die 5200 verwenden könnte. Und es bleibt die Frage gestellt, wo sie hier schon mal steht, wie das Ding überhaupt zu bewerten wäre.

Gunther: Hallo Reiner, was sich so „wundersam“ anhört ist eigentlich nur das umgekehrte Prinzip des Telekonverters: bei einem Telekonverter gewinnt man Brennweite und verliert dafür Lichtstärke, bei dem Teil ist es genau umgekehrt. Sicherlich ein interessanter Ansatz, um Objektive mit größerem Bildfeld an Kameras mit kleinerem Sensor zu nutzen. Man wird sehen, ob da weitere Hersteller aufspringen und das auch für FX Objektive an DX realisieren. Ich bin da aber etwas skeptisch – denn jedes zusätzliche Optische Element verschlechtert die Bildqualität. Aber der Ansatz ist auf jeden Fall interessant!

Spiegelvorauslösung – wofür?

Olli: Wofür nutzt Du die Spiegelvorauslösung?

Gunther: Die Spiegelvorauslösung nutze ich, wenn ich mit langen Brennweiten und Belichtungszeiten zwischen ca. 1⁄20 und ½ Sekunde arbeite. Bei längeren Zeiten wird der Spiegelschlag immer „irrelevanter“, weil er im Verhältnis zur Belichtungszeit sehr kurz ausfällt. Ein typischer Anwendungsfall für die SVA ist die Fotografie des Mondes mit einem Teleobjektiv und ggf. Konverter.

Welcher Rechner für Foto, Video und Zeitraffer-Bearbeitung?

Bastian: mich würde einmal interessieren, mit welchen Computersystemen du die Bildbearbeitung machst. Bin derzeit auf Rechnersuche und noch unschlüssig. Arbeite mit Lightroom und möchte gerne mit Zeitraffer anfangen. Da benötige ich wohl etwas mehr an Rechenleistung. Nutzt du ein Notebook nur als Zwischenlösung für die Reisen oder was bzw. wie ist da dein Workflow?

Gunther: Unterwegs nutze ich einen Sony Vaio VPC-Z1 mit SSD, zuhause einen Core i7 mit Windows 7 und 32GB RAM sowie SSDs als Start‑ sowie Auslagerungsplatte. Dort ist auch der Lightroom Katalog drauf. Den Aufbau des Rechners habe ich hier dokumentiert.
Wenn ich auf Reise gehe, fange ich einen leeren Katalog auf dem Notebook an und importiere diesen später in meinen „großen“ Lightroom-Katalog zuhause. Die Fotos landen auf meiner NAS. Weitere Infos in meiner Fototasche unter „Rechner und Zubehör“.

D7000 vs. D5200

Achim: Ich schwanke noch zwischen D7000+D5200. Dazu 2 Fragen:
D5200: Wie kann ich die Tiefenschärfe ohne Abblendtaste kontrollieren?
D7000: Kann es an der Kamera zu einem Defekt kommen, wenn man AF – Objektive mit eigenem Motor verwendet? Hab so was gelesen.

Gunther: 1.) Blende einstellen, dann in Live-View wechseln. 2.) Nein, definitiv nicht. Alle neueren Nikon-Objektive und viele Objektive von Fremdherstellern haben einen AF-Motor eingebaut.

D5200 oder noch eine D5100 ergattern?

Dietmar: Bin jetzt seit einigen Wochen auf der Suche nach der „richtigen“ Kamera für mich (Einsteiger). Hab die Pana FZ200 und die Fuji X-S1 getestet – da ich eigentlich eine Bridge haben wollte (Zoom ist schon super). Danach einige Wochenende mit Rezensionen und Testberichten und Fotomagazinen verbracht. Dann aber noch eine D5100 übers Wochenende bekommen und war begeistert. Jetzt lese ich bei dir dass die D5200 auf jeden Fall die bessere Wahl wäre – kostet halt einiges mehr. Aber mit Unterstützung der Familie wärs vom Budget mit dem 18–105er drinnen. Jetzt meine Frage: hab gelesen bzw auch von meinem Händler gehört dass die 5200 bei schlechtem Licht (wovon reden wir da eigentlich??) in der BQ ziemlich nachlässt und es außerdem „viel“ schwieriger ist – für mich als Anfänger – scharfe Fotos zu bekommen. Wie kann ich das beurteilen? LG Dietmar PS: Ob ich viel Filmen werde weiß ich noch nicht aber mit der Panasonic hat´s mir schon getaugt.

Gunther: Dietmar, die D5200 ist in so ziemlich allen Belangen der D5100 überlegen, im Bereich „wenig Licht“ – da Reden wir von „Stockduster“ ;-) → ISO 6400 – nehmen sie sich nicht viel.

Dieses Thema „mit höherer Auflösung ist es schwieriger scharfe Bilder“ zu machen höre ich andauernd. Klar bekommt man auf Sensoren mit dichteren Pixeln „leichter“ Bewegungsunschärfe als bei welchen mit größeren, das bezieht sich aber immer nur auf die 1:1 Ansicht, also auf Pixelebene. Kleine Pixel verwackeln halt leichter, als große. Wenn Du die Bilder allerdings in Ausgabegröße vergleichst, also zwei 24 × 16 Ausdrucke nebeneinander legst, oder auf dem Bildschirm ansiehst, werden die gleich sein, wenn Du gleich gewackelt hast. Offenbar haben aber einige Händler dieses Argument für sich entdeckt, um noch einigermaßen ihre alten Restbestände loszuwerden.
Ich empfehle Dir auf jeden Fall die neue D5200, schon allein wegen des übersichtlicheren Menüs und des besseren Live-Views.

Manuelle Belichtungseinstellung für Videos

Peter: ich habe eine Frage für die korrekte manuelle Belichtungseinstellung eines Videos. Angenommen, ich verwende Blende 4 und 1⁄125s.
Wie kann ich die passende ISO finden, da ich kein Live-Histogramm habe? Gefühlsmäßig nach dem Monitorbild?
Oder habe ich ein Verständnisproblem bei der Video-Einstellung?

Gunther: Hi Peter, ja, im großen und ganzen kannst Du schon die Monitor-Ansicht zur Beurteilung verwenden, allerdings ist das gerade bei heller Sonneneinstrahlung unter Umständen nicht so exakt. Alternativ empfehle ich bei Kameras ohne Live-Histogramm im Video-Modus (hat die D800, ein geniales Feature) natürlich im Fotomodus die Belichtung messen und dann entsprechend auch für das Video einstellen.
Hier noch eine Anmerkung: bevor Du bei 1⁄125 die ISO erhöhst, solltest Du erstmal längere Verschlusszeiten wählen. 1⁄60 bei 30fps wäre die ideale Zeit für Videoaufnahmen (180° Shutter).

Autofokus – welcher Modus?

Hans:  mit welchem „Auto-Focus-Modus“ (über Taste 16 auf S. 3 des Handbuches D800 bzw. Fokusmodus S48–49)
arbeitest du (AF-S/AF-F)? Portrait-AF? Großes Messfeld? Normale Meßfeldsteuerung? Motivverfolgung? Welche Erfahrung hast du mit der Motivverfolgung?

Gunther: ich arbeite eigentlich immer im AF-C Modus, also mit kontinuierlichem Autofokus. Dazu die Einzelfeld-Messung. Dann suche ich mir das passende AF-Feld über die Wippe, wenn das nicht reicht kann ich noch ein bisschen verschwenken und mit der AF-L Taste dann „festhalten“. Wie ich die Grundeinstellungen dafür vornehme, findest Du in meinen Grundeinstellungen für die unterschiedlichen Nikon Kameras. Die ganzen Motivverfolgungs-3D-Schnickedöns Programme benutze ich eigentlich nicht, ich sehe darin nicht den großen Vorteil – eher Nachteile – nämlich dass sie oft nicht dahin treffen, wo ich den AF gerne hätte.

Mehr davon? Dann schau Dir doch auch die weiteren Folgen des Foto-Mixtapes an!

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13 Kommentare bisher


  1. Manfred Ahrweiler 29. November 2013, 11:02   »
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    Hallo Leute –

    ich arbeite mit der D5100, habe dabei stets das Nikkor 18–200 Tele drauf. Funktioniert m.E. recht gut, aber die Ansprüche wachsen mit der Zeit. –
    Also, demnächst wahrscheinlich Vollformat. Nun begegnete mir noch eine D700 (nur 12 MP ?), ein Kumpel von mir schwört auf dieses Gerät, er hat die Kamera aber nicht mehr.-
    Nun, ist die D700 hier mal getestet worden, und wurde über sie ausführlich diskutiert ?
    Wäre schön, wenn ich noch ein paar Tips dazu bekommen würde. –
    Danke vorab — Manni

    • gwegner 29. November 2013, 11:24   »
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      Hallo Manni,
      die D700 habe ich nie besessen, daher auch kein Test…
      Ist aber nach wie vor eine gute Kamera, wenn auch etwas in die Jahre gekommen.
      Grüße
      Gunther

  2. Jürgen 6. August 2013, 12:32   »
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    Hallo Gunther,
    ich habe das Update für meine D800 ausgeführt und der Live-View funktioniert exakt so, wie Du Dir das gewünscht hast : im normalen Modus wird bei Belichtungseinstellung Ⅿ immer eine mittlere Helligkeit auf dem Monitor angezeigt, die nicht der tatsächlichen Belichtung entsprechen muss (gut für Aufnahmen mit Studioblitzgeräten, weil man dann auch etwas auf dem Monitor sieht). Drückt man dann die OK-Taste wird eine Belichtungsvorschau angezeigt, die etwa der tatsächlichen Belichtung bei der gewählten Kombination aus Blende, Zeit und ISO entspricht (gut für Aufnahmen bei vorhandenem Licht vom Stativ → what you see, is what you get!). Man erkennt diesen Modus an der Belichtungsskala auf der rechten Seite am Monitor! Vor dem Update hat der erste Modus nicht funktioniert, nur der zweite.

    Also alles ist gut. Man kann das Update bedenkenlos übernehmen.

    Warum das ganze bei Kameras wie der D600/D7100 nicht funktioniert, ist allerdings auch für mich unverständlich.
    Jürgen

    • gwegner 6. August 2013, 13:53   »
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      Ich weiß, das das Update dieses Verhalten nachrüstet. Ich habe jedoch bewusst nicht upgedated, da ich bevorzuge, immer das „WYSIWYG“ Liveview zu haben, und nicht immer erst auf OK klicken zu müssen. Aber ja, so sollte Nikon es von mir aus bei den anderen umsetzen.

  3. odles 22. Juli 2013, 21:15   »
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    Hallo Gunter,
    habe einiges zum Thema Ae-l Af-l gelesen, aber es leider noch nicht ganz richtig verstanden.
    In meiner 5200 habe ich im Menupunkt unter AE-L AF-L „Belichtung und Fokus speichern“ eingestellt.
    Kannst du mir das bitte nochmal erläutern, evtl. auch die anderen Optionen erklären?
    Muss man trotz dieser Einstellung immer die Taste neben dem Sucher drücken?
    Gerne warte ich auf deine Rückantwort bzw. Erklärung.
    Vielen Dank aus Südtirol ;)

    • Eoin 24. Juli 2013, 19:57   »
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      Hallo odles –

      scheinbar ist Gunter z.Z. beschäftigt, deshalb versuche ich es mal zu erklären.

      Ob Du die Taste AE-L (Auto Exposure-Lock)/AF-L (Autofocus-Lock) drücken musst hängt davon ab wie Du deinen Auslöser und den Autofokus konfiguriert hast (Auslösepriorität oder Schärfepriorität, und natürlich von der Aufnahmesituation !
      Bitte schau mal in das Menü der D5200.

      Wahrscheinlich hast Du deinen Auslöser auf zwei Druckpunkte und Schärfepriorität konfiguriert. Stimmt’s ?

      1:ter Druckpunkt: Autofokus wird aktiviert
      2:ter Druckpunkt: Auslösung

      Wenn das so ist bitte um Bestätigung bzw. schreib mal auf was Du eingestellt hast. Findest Du im Menü „Individualfunktionen:
      Grundlegende Kameraeinstellungen“ unter „Autfokus“ und „Bedienelemente“.

  4. Eoin 9. Juli 2013, 10:51   »
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    Zum Thema Autofokus – welcher Modus?

    Hallo Gunther –

    ich habe mich an den AF-On Button gewöhnt, will ich auch nicht mehr missen. Irgendwie konzentriere ich mich dadurch etwas mehr auf Schärfe (Kamera ruhig halten etc.) und Belichtung (über den Auslöser), wahrscheinlich weil’s zwei unterschiedliche Buttons sind. Schwer zu erklären !
    Allerdings gehts genau in der Arbeitseinstellung, die Du oben schilderst, „in die Hose“. Heißt, man kann nicht mit AF-On arbeiten. Warum ?
    Wenn ich nämlich im AF-C Modus (kontinuierlichem Autofokus) in der Einzelfeld-Messung arbeite, ist der AF-On gedrückt und die Kamera fokussiert permanent, d.h. man muss zwangsläufig mit der Wippe das passende AF-Feld ansteuern, da mein Daumen nicht noch den AF-L Button drücken kann.
    Zumindest habe ich hier für mich noch keine optimale Lösung gefunden !

    Gruß ….. Eddie

    • gwegner 9. Juli 2013, 10:58   »
      Gravatar

      …einer der Gründe, warum ich nicht mit dem AF-ON Button arbeite – aber wie gesagt, die Arbeitsweise ist wirklich Geschmacksache… Der Punkt bei AF-S ist halt, dass man die Kamera, ausser auf dem Stativ nie ganz ruhig hält. Das heißt, die Schärfeebene verändert sich ggf. noch, nachdem die Kamera den AF gelockt hat. Bei AF-C fokussiert die Kamera auf das Objekt bis zum allerletzten Moment vor der Auslösung. Gerade bei schwierigen Fokussituationen kann das zwischen Scharf und unscharf entscheiden.

      • Eoin 24. Juli 2013, 17:45   »
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        Denkfehler oder Set-Up Fehler !

        Mir hat es keine Ruhe gelassen, und zwar kann ich im AF-C doch (!) mit „Focus und Recompose“ arbeiten.
        Wenn ich im AF-C Modus in der Einzelfeld-Messung den AF-On gedrückt halte fokussiert die Kamera permanent, das ist klar !

        Das Problem hierbei ist, wenn ich fokussiert habe, den AF-On loslasse und verschwenke, dann konnte die Kamera nicht auslösen weil ich „Schärfeprio.“ eingestellt hatte.

        Stelle ich aber auf „Auslöseprio.“ um, dann kann ich AF-On loslassen, verschwenken und auslösen.

        Wenn ich die Kamera so konfiguriere kann ich mehr oder weniger immer im AF-C Modus arbeiten.

  5. Peter 9. Juli 2013, 09:36   »
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    Hallo
    @ Maik und Gunther

    Schaut euch das doch mal an vielleicht kennt ihr das auch schon ich habe mir so etwas nachgebaut weil die Eieruhren
    zu schnell sind . Hier machst du in 3 Stunden einen 90 Grad
    schwenk.

    http://www.youtube.com/watch?v=CUHWdrd7-SY

    Peter F.

  6. Tommy 8. Juli 2013, 10:22   »
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    @ Hendrik so isses :)
    Die D600 hat ein Porno Sensor der sich gewaschen hat. „Meine Lieblings Kamera“ ,,wub“

    Wer kein Problem hat; ein Kassetten Tape mit ein bleistift umdrehen hat (wie bei der d5100) der ist sehr sehr glücklich damit. Eine Kamera die ich Persönlich keinen Noob anvertrauen kann :)

    Ⅰ Love D600

    PS. Ich habe Milky Way Aufnahmen in Berlin Mitte geschaft auch in Marzahn wo es sehr derbe viele lichter gibt’s :))

  7. Hendrik 8. Juli 2013, 10:03   »
    Gravatar

    @Peter

    Hier noch ein Vorschlag, wie ich das Histogramm im Video-Modus kontrolliere:
    Nimm ein kurzes (1 sek.) Testvideo auf, danach ohne den Liveview zu verlassen die Wiedergabetaste drücken. Dir wird das erste Bild der Videosequenz mit allen Infos incl. Histogramm angezeigt. Bei der D600 klappt das sehr gut.

    Gruß Hendrik

  8. Daniel 7. Juli 2013, 16:07   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,

    bzgl. Nikons Liveview Problematik muss ich doch mal die Fahne für die „etwas“ älteren Nikons hochhalten: die D7000 hat im Ⅿ Modus in der Tat noch echtes „what you see is what you get“ Liveview (auch wenn sich die Blende nicht verstellen lässt, das Bild wird aber sehr wohl korrekt dargestellt!).

    Leider leider hat Nikon das bei der D7100 nur im Video-Liveview, bei dem aber die Werte nicht für ein Foto übernommen werden…

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