Lightroom Tipp: Bearbeiten von Nachtaufnahmen der Milchstraße

24082012

Heute zeige ich Euch in einem kurzen Video, wie ich Nachtaufnahmen der Milchstraße bearbeite. Das bearbeitete Bild ist Teil einer Zeitraffer-Sequenz, die ich in Afrika aufgenommen habe.

Derzeit ist es aber auch in Deutschand sehr gut möglich, den tolle Aufnahmen des Nachthimmels und der Milchstraße zu machen. Was ihr bei der Aufnahme beachten solltet und weitere Hintergründe, habe ich Euch ja schon einmal erklärt.

Hier mal die Vorher-Nachher Bilder:



Und so gehts:

Hier noch das verwendete Equipment:

Habt ihr auch schon einmal Fotos des Nachthimmels bearbeitet? Was habt ihr ähnlich gemacht? Was anders? Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare!

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Kommentare

29 Kommentare zu “Lightroom Tipp: Bearbeiten von Nachtaufnahmen der Milchstraße”


  1. Uli 24. August 2012, 15:10   »
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    Hmm – ISO 6400 Blende 2,8 und 30s ergibt bei deutlich hellere Resultate. Hab gestern ein paar Testaufnahmen vom Balkon gemacht und bei 2,8 und ISO 1600 mit 15–20s ähnliche Helligkeitswerte gehabt – kann aber schon sein, dass Afrika und D-Land vom Rest‑/Störlicht 3 Blendenstufen ausmachen?! Auf Teneriffa hatte ich bei 2,8 und 3200 15–20s …

    Bei Kontrast hoch bin ich voll bei dir, Schwarz ziehe ich oft etwas runter um den Himmel schwärzer zu bekommen. Mit den Verlaufsfiltern versuche ich idR. nur den Vordergrund realistischer einszustellen, also Weißabgleich wärmer, weniger Kontrast, Tiefen aufhellen. Das auch mal mit Maske, wobei das mit Slider natürlich nicht hinhaut (BTW: Kann LRTimelapse Masken vom Korrekturpinsel verschieben???)
    Mit dem Weißregler so ab 50⁄60 kann man die Sterne/Kontrast auch sehr deutlich herausarbeiten.

    • Jan Henkel 24. August 2012, 16:00   »
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      Hey Uli ich glaub das mit den Masken wird nix. Das machst du besser mit AE. Schau doch mal hier https://vimeo.com/36584476

      Viel Erfolg dabei :)

      • Uli 24. August 2012, 17:37   »
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        Danke für den Link – wieviel Programme braucht man denn noch? ;-)

    • gwegner 24. August 2012, 18:59   »
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      Pinselmasken kann mit mit LRTimelapse nicht animieren, wohl aber die Verlaufsfilter. Damit erzielt mal tolle effekte, gerade bei den Milchstraßen sequenzen. Die zwei Verlaufsfilter, die ich im Video gesetzt habe, lasse ich im Zeitraffer dann mit der Drehung der Milchstraße mitdrehen. Funktioniert super!
      Eine Animation des Pinsels habe ich noch nie gebraucht.

      • Uli 24. August 2012, 19:34   »
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        Verlaufsfilter hatte ich schon öfter animiert – auf die Idee der Positionsänderung mit drehender Milchstraße bin ich allerdings noch nicht gekommen.
        Mein – nennen wir es mal unverschämt Wunsch für LRTimelapse ist in deinem Bsp. nicht nötig da der Vordergrund weitgehend schwarz bleibt. Bei sowas wie z.B. unter http://flic.kr/p/cRv6wN mit deutlicher Zeichnung im Vordergrund wär’s natürlich top für einen „Slide“ an der Statue vorbei an Beginn und Ende eine Maske drüber zu setzen die von LRTimelapse verschoben wird, so dass sie immer deckungsgleich liegen bleibt. Das hab ich auch beim „Finger Gottes“ vorm Sternenhimmel – mit einfachen Verlaufsfiltern oft keine Chance.

      • Jan Henkel 24. August 2012, 20:51   »
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        Hey Gunther,

        könntest du das vielleicht als Zusatz auch noch mal zeigen? Hab ich so noch nicht gemacht und wäre echt toll wenn du das erklären könntest für ne Zeitraffersequenz solltest du mal ein paar Minuten freie Zeit haben :)

        Schönes Wochenende :)

  2. Kenny 24. August 2012, 15:24   »
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    Ich habe zwar auch schon die Milchstraße fotografiert aber dein Vorher Nachher Vergleich ist schon beeindruckend. Selber habe ich das so noch gar nicht gesehen :)

  3. Marco 24. August 2012, 18:30   »
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    Danke für das Video, das Hilft mir in Zukunft sehr weiter :)

    Mfg Marco

  4. André 24. August 2012, 19:34   »
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    Gutes Video! Danke

    Beim Wechsel von Tages-Nachtzeitraffern, wie würde ich am besten die Blende verändern ohne die Kamera zu berühren?

    Benutze Canon 550d mit Magic Lantern.

    • gwegner 28. August 2012, 10:05   »
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      Die Blende am besten gar nicht, ich passe die Belichtungszeit oder die ISO an. Zur Frage des Wie: gaaanz vorsichtig… :-)

  5. Bernd 24. August 2012, 19:59   »
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    Hi!
    Interessantes Tutorial!
    Habe gerade gesehen, dass Deine Datei im DNG-Format war, typischer Weise wäre ein „Nikon-Rohformat“ ja das NEF.
    Konvertierst du die Bilder vorher? Und wenn ja mit welchem Programm und mit welchem Zweck?

    Gruß + Dank
    Bernd

  6. David Gaertner 24. August 2012, 20:09   »
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    Ja Hi ! Mir gefällt in erster Linie deine sehr intuitive Art der Bearbeitung. (Der ganze Stuff ist ja sowieso sau cool) Es sind deine Bilder, sie entstehen in deinem Kopf und sie müssen dir „schmecken“. Und genau das macht lebendige, aufregende Hingucker auch aus, deine Sicht der Dinge. Von einer Art der künstlerischen Interpretation zu sprechen trifft es exakt !
    PS : Dein (Bilder) Geschmack, schmeckte mir seit ich den ersten deiner Blicke sah, sonst wär ich nicht hier… Schönes WE

  7. Don MercedesMoped 24. August 2012, 20:51   »
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    Ein super Tut! Für mich mehr eine super Erklärung was in LR4 alles möglicht ist.
    Gerade die CA´s lassen sich in LR4 besser bearbeiten, als in LR3. Erst recht wenn man nicht so hochwertige Objektive (Offenblende f2,8) hat.
    Hast du dann die Bearbeitung auf alle Bilder synchronisiert? Oder speziell noch ein paar weitere Bilder bearbeitet?

  8. Günter 26. August 2012, 07:56   »
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    Hallo Gunther, klasse Beitrag und man sieht, mit LR ist manches möglich an was man nicht gleich denkt. Die Aufnahme ist wie so oft aus Afrika der Knaller. Da lohnt das lange warten und wie Du schon gesagt hast, die d7000 ist Top. kleiner Tipp am Rande http://vimeo.com/47224216
    LG
    Günter

  9. gwegner 26. August 2012, 16:22   »
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    Ich mache bei gelegenheit nochmal ein Tutorial, wie daraus ein Zeitraffer entsteht.

  10. Chris 26. August 2012, 23:12   »
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    Ein schönes Tutorial. Damit die Sterne bei Langzeitaufnahmen keine Striche werden, darf man nicht zulange belichten, für eine Abschätzung gibt es eine Faustformel, die hilfreich ist: 600/Brennweite ist die maximale Belichtungszeit die man wählen darf (für ein 20mm Objektiv wären das dann 600⁄20=30sec). Das passt ziemlich gut. Und auch die Milchstrasse geht nicht immer gleich auf und unter, das ist jeden Tag unterschiedlich. Eine gute Simulation dafür ist Stellarium, wo man nach Eingabe seiner Koordinaten das ganze berechnen (und anzeigen) lassen kann.

  11. Patrick 28. August 2012, 09:51   »
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    Machst du bei deinen Nachtaufnahmen einen Dunkelbildabzug?

    • gwegner 28. August 2012, 09:58   »
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      Nein, da ich meist Zeitraffer mache, dauert mir das zu lange.

  12. Christian 28. August 2012, 12:35   »
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    Klasse! Vielen Dank für das tolle Tutorial. Leider war es letzte Nacht etwas zu bewölkt (und die Mondphase passt auch nicht wirklich), so dass ich das nicht wirklich direkt ausprobieren konnte. In zwei Monaten auf Teneriffa ist das bestimmt besser :-).

  13. David Gärtner 29. September 2012, 16:06   »
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    Hi Gunther, mit welcher Software o.ä. planst du eigentlich deine astronomischen Fotoarbeiten? Ich hatte vor vielen Jahren Red Shift (1.0) leider bekomme ich dieses sehr umfangreiche Programm nicht mehr zum laufen und such jetzt nach einer Alternative. Irgendwo auf deinem Blog gab es auch schon einmal einen Tip für ein Open Source Astroprogramm, leider finde ich diesen Link nicht mehr. Hast du evtl. einen Tip? Gruß dave

  14. Patrick 29. September 2012, 20:21   »
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    @David, ich kann dir Stellarium empfehlen … denke das du sowas suchst?

    • David Gärtner 29. September 2012, 21:41   »
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      Hallo Patrick, ja cool und lieben Dank. Werde ich mir die Tage einmal ansehen. Gruß dave

  15. Tommy 25. Mai 2013, 11:37   »
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    Gehört vielleicht nicht hier her aber: Ich hätte mal eine frage. Gibt es so was wie ein Milchstraßen Kalender – wie bei Mond und Sonne?

    Ich habe viel im Internet gesucht und nicht’s gefunden.

    Wann geht ca. die Milchstraße in Deutschland (Brandenburg)auf und in welchen Sternzeichen sieht man diese?

    Ich würde nächsten Mont mal versuchen, ob ich die Milchstraße einfangen kann.

    Der Dunkelste Ort Deutschland liegt ja im Havelland 60 – 70 km von Berlin Richtung Hamburg entfernt :)

    Gruß Tommy

    • gwegner 25. Mai 2013, 12:15   »
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      Hi Tommy, schau Dir mal Stellarium an, damit kannst Du das toll simulieren. Eine alternative sind Handy Apps, z.B. setze ich auf Android das großartige Mobile Observatory ein.
      Grüße
      Gunther

  16. Tommy 25. Mai 2013, 13:52   »
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    oh yea. Danke danke!

  17. Jürgen 31. Juli 2013, 14:36   »
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    Hallo Gunther!

    Eine Frage zur Bearbeitung mit Lightroom. Welche Kamerakalibrierung (Adobe Standard, Camera neutral, …) stellst du da ein? Für Nachtfotos bzw. generell bei der Fotobearbeitung.
    Danke.

    lg jürgen

    • gwegner 31. Juli 2013, 14:54   »
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      Ich lasse das immer auf Standard.

      • Jürgen 31. Juli 2013, 14:57   »
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        Danke für die Antwort. Nur stellt sich für mich jetzt die Frage „Adobe Standard“ oder „Camera Standard“?

        lg

        • gwegner 1. August 2013, 12:02   »
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          Ich ändere da nichts, also Adobe Standard.

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