RAW, JPG, DNG, DNG lossy – Vergleich der Dateiformate in der Praxis

17102012

Wie gut schlägt sich das neue verlustbehaftet komprimierte DNG Format gegenüber JPG und den Original RAWs aus der Kamera? Sind die Unterschiede zwischen RAW und JPG wirklich so groß? Was kann man an Tiefen und Lichtern aus den einzelnen Dateiformaten in der Nachbearbeitung noch herausholen?

Ihr erfahrt es im heutigen Know-How Video:

Hier nochmal die 1:1 Ausschnitte der bearbeiteten Bilder, im Video kann man das nicht so gut sehen.

RAW-Datei, 12 bit NEF (35 MB)

DNG, Verlustfrei (26 MB)

DNG, Verlustbehaftet komprimiert (11 MB)

JPG 100 % (15 MB)

Das Bild wurde mit der Nikon D800 und dem Nikkor 50mm f/1.8 aufgenommen.

Wie immer, freue ich mich über Eure Kommentare!

Update: Immer wieder erreicht mich die Frage, wie groß denn die Unterschiede zwischen NEF Dateien (Nikon RAW) in den Speicherarten „Unkomprimiert“,“Verlustfrei komprimiert“ und „Verlustbehaftet (lossy) komprimiert“ sind, so wie man sie in den neueren Nikons einstellen kann.

Ich persönlich nutze in der Regel die verlustbehaftete Kompression, aus ählichen Gründen wie oben schon gezeigt. Jeffrey Friedl hat dazu in seinem Blog eine ausführliche Analyse gemacht und bestätigt meine Einschätzung, dass die „Verluste“ bei den Lossy-NEFs extrem subtil sind und nicht ins Gewicht fallen.

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120 Kommentare bisher


  1. Michae Luber 4. Dezember 2014, 18:22   »
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    Hi,

    sehe ich das richtig, dass nach der Umwandlung von nef zu dng das ursprüngliche Aufnahmedatum unwiederruflich weg ist und durch den heutigen Tag ersetzt wird? Das wäre für mich ein Desaster.
    Oder gibt es da andere Möglichkeiten?

    • gwegner 5. Dezember 2014, 04:56   »
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      Nein, diese Daten stehen in den Exif-Informationen der Bilder und bleiben erhalten.

      • Michae Luber 5. Dezember 2014, 08:04   »
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        Hi,

        ich habe nochmal Tests gemacht. Du hast Recht, Lightroom kann die Exif Daten lesen. Nur was mich verwirrt hat war, dass der Windows Explorer immer das falsche Datum angezeigt hat. Nachdem ich dann den NEF Codec und vor allem den DNG Codec von Adobe installiert hatte, hat auch der Windows Explorer das richtige Datum angezeigt.

        Danke

  2. Detlef Mielke 20. November 2014, 13:37   »
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    Hallo Gunther,

    gibt es eigentlich Nachteile, wenn eine verlustbehaftete DNG‑ Datei wieder in jpeg zurückverwandelt wird, damit ein ausreichend guter Druck möglich ist? Bei dem Export in ein jpeg – Format mit höchster Qualität (“100 % tige“ Konvertierung in Lightroom) wurde eine Druckqualität von nur 150dpi angezeigt. Ich musste dann manuell eingreifen und 300 dpi bei einer Größe z.B. max 20cm ⅹ 20cm über das Feld Bildanpassung anweisen?

    Beste Grüße
    Detlef Mielke

    • gwegner 21. November 2014, 01:06   »
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      Die DPI Zahl hat überhaupt nichts zu sagen. Die gibt nur an, wie gro´das BIld beim Druck „projiziert“ wird. Entscheidend ist die Ausgabeauflösung in Pixeln. DNG hat hier auch keinen Einfluss.

  3. Hans Albrecht 29. Oktober 2014, 18:21   »
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    Hallo Roland,
    meiner Meinung nach geht es hier aber nicht darum, ob bzgl. Verluste jpg oder dng/verlustbehaftet mehr oder weniger Verluste beim Abspeichern macht, sondern daß es für raw/dng möglich ist, Original und bearbeitetes Foto in einer Datei abzuspeichern, wodurch „doppelte Buchführung“, also Original und bearbeitetes Foto als jeweils getrennte Datei abzuspeichern, überflüssig wird.
    Und das eben sowohl in dng ohne als auch mit Verlusten.

    Ob man mit Verlusten unter jpg oder dng/verlustbehaftet leben kann, muß letztlich jeder selbst entscheiden.

    Viele Grüße
    Hans

  4. Roland Becker 29. Oktober 2014, 12:10   »
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    Hallo,

    sorry, wenn ich meine Anmerkungen zu Ihrem nunmehr 2 Jahre alten Test nuechtern in Listform abfasse.

    (1) JPEG ist kein psycho-visuelles Komprimierungsverfahren. Das erschliesst sich einem, wenn man ein paar Quellen studiert. Allgemein kann man sagen, dass JPEG auf bester Stufe visuell keine Hinweise auf eine Kompression liefert.

    (2) Ich kann keine Aussage zur JPEG Engine von Nikon machen. Ich benutze seit 2 Jahren Canon 6D. Mit hunderten Aufnahmen (RAW + JEPG) habe ich nach Entwicklung der RAW Dateien (Verwendung DPP, Konversion in TIFF 16 Bit und JPEG 8 Bit) einen Vergleich in 100%-Ansicht gemacht. Meine Beurteilung: dass TIFF sah keinen Deut besser aus als beide JPEG’s (SOCC und DPP Konversion).

    (3) Ihr Beispiel war ein Hinweis auf die Staerken von RAW, wenn in der Bildbearbeitung „dramatische“ Veraenderungen angestrebt werden, die dann sogar Exposure Bracketing/HDR ueberfluessig machen koennen. Hier sind die Moeglichkeiten von JPEG begrenzt.

    (4) Mit meinen „Monatstests“ von LR 4 in 2013 und LR 5 in 2014 bin ich mir klar ueber den Vorteil von LR im Bereich „Revovery Lichter“. Das ist fuer mich aber nicht entscheidend, da die JPEG Bearbeitung weiter ist, als Sie es andeuten oder es vor 2 Jahren der Fall war.

    In den letzten 2 Jahren, habe ich mit 6D, EOS-M, RX 100, Alpha 6000 und Lumix LX 7 mehr als 200.000 Aufnahmen gemacht (gut ⅓ Exposure Bracketing, RAW < 5%). In der Nachbearbeitung habe ich in diesen 2 Jahren nicht ein einziges Mal zum Regler "Belichtung" gegriffen. Der AWB, war bei Aussenaufnahmen bei allen Kameras nach meinem Empfinden grundsaetzlich korrekt. – Eine Fehlfarbe "Orange" muss dann eher das Problem von LR sein.

    Colorfoto sei Dank, dass man nach der Bewertung in der 11⁄2014 Ausgabe getrost ACDSee verwenden kann, auch wenn das Entrauschungstool nicht gut ist – hier bin ich mit DPP/RAW aber fuer den Ernstfall gewappnet.
    Ich will jetzt nicht im einzelnen auf meinen Workflow eingehen, aber mit dem Modul "Beleuchtung", auf das ganze Bild bezogen oder selektiv auf ausgewaehlte Bereiche komme ich zu mir sehr genehmen Ergebnissen.

    (5) Unterm Strich – Sie haben ein Extrembeispiel gewaehlt, aber nicht auf die Belange im Umgang mit JPEG abgehoben. Das NEF in der gleichen Weise zu bearbeiten wie das JPEG, ist wahrscheinlich nicht zielfuehrend oder LR hat Schaechen beim Thema JPEG.

    (6) JPEG sollte nicht herabgewuerdigt werden: 8 Bit bedeuten eine Unterscheidung von 256 Graustufen und das ist deutlich mehr, als das menschliche Auge wahrnehmen kann.

    Waere jetzt noch die Frage, was 14 oder gar 16 Bit bringen.

    Gruss

    Roland

    • Fermat 9. November 2014, 00:04   »
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      Hallo Roland,

      ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, aber ich glaube Sie fotografieren einfach anders, d.h. mit einem anderen Fokus.

      Ich möchte mich nicht zu jedem Punkt von Ihnen äußern, zumal sicher das eine oder andere nicht verkehrt ist, aber der Unterschied zwichen RAW‑ und JPEG-Fotografie ist aus meiner Sicht ein ganz gravierender! Die Tatsache, dass Sie bereits häufig mit den JPEGs gute Ergebnisse erzielen sagt nichts über die Möglichkeiten aus, die die RAW-Fotografie darüber hinaus bietet.
      Insbesondere Ihre Aussage, dass der Mensch nicht mehr als 256 Grauabstufungen unterscheiden kann, ist bestenfalls Ihre persönliche Erfahrung. Ich kann das z.B. sehr wohl, und ich kann Ihnen auch ein recht prominentes Beispiel nennen, das vermutlich die meisten Fotografen (egal ob Hobby oder Profi) kennen: Farbverläufe im Himmel bei Sonnenauf‑/untergängen. Das ist ansich schon eine echte Herausforderung für die Bildverarbeitung (die Kamera macht das nach bestimmten Algorithmen ohne das Ergebnis optisch zu prüfen – das kann nur der Fotograf bei der „Entwicklung“). Und es steigert sich noch, wenn man versucht den Dynamikumfang der Szenerie einzufangen und man gezwungen ist am Ende die Tiefen z.T. stark aufzuhellen.
      Da kann man im JPEG-Format nicht mehr viel reißen und maximal durch eine Belichtungsreihe versuchen ausreichend Bildinformationen zu sammeln. Und wie ich Ihrem Kommentar entnehme, erfassen Sie davon eine ganze Menge.

      Seitdem ich 2011 auf meine D7000 umgestiegen bin und damit auch ausschießlich in die RAW-Fotografie, habe ich meine HDR‑ und Belichtungsreihen-Fotografie auf wenige (<50 Fotos) pro Jahr reduziert. Und nicht weil ich diese Art der Fotogtrafie nicht mehr mag, sondern weil es schlicht nicht mehr nötig ist. Das ist für mich ein klarer Benefit und mit JPEG so niemals erreichbar (und nicht nur in seltenen Extremsituationen, sondern eher im Regelfall). Ich finde es zudem aus meiner Erfahrung schon fast unglaublich, dass Sie bei ~100K Fotos pro Jahr niemals die Belichtung oder den WB korrigieren mussten. Das ist bei mir eine quasi Standardaktivität – und nicht weil die Kamera hier nichts taugt. Die Bildaussage hängt einfach elementar von diesen Faktoren ab und ich müsste bereits während des Fotografierens sehr viele Varianten probieren, bis ich die von mir gewünschte erziele. Und das multipliziert sich noch mit den Versuchen, die man braucht, bis der Bildausschnitt, Fokus usw. oder das Motiv selbst richtig sitzt. Vielleicht komme ich dann auch auf 100K Bilder ;-). Im Postprocessing (ich nutze auch LR) kann ich das dann ganz bequem und stufenlos einstellen und habe in der freien Wildbahn nur ein (gutes) Foto machen müssen (tatsächlich mache ich natürlich auch 2–3, lösche aber die Ungeeigneteren i.d.R. direkt im Anschluss auf der Kamera).

      Aber wie ich schon eingangs erwähnte, denke ich, dass Sie einfach anders fotografieren – und das ist auch OK, denn viele Wege führen ans Ziel.

      • Hans Albrecht 11. November 2014, 08:36   »
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        Hallo, (wie ist Dein Name?)

        bzgl. Deines Kommentars zu dem von Roland folgendes, man sollte doch unterscheiden zwischen Aufnahme und Anzeige,
        für Aufnahme bringt natürlich ein Format wie raw, dng mit höherer Dynamik Vorteile, eben z. B. bei Sonnenuntergängen.
        Aber bzgl. Anzeige (Computer, Fernseher, Beamer) führt doch(momentan) kein Weg an jpg vorbei, oder ???

        Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemmand einen Bildbetrachter (einigermaßen komfortabel, darunter verstehe ich z. B. Einblenden von Meta-Daten) nennnen könnte, mit dem raw oder dng-Dateien einwandfrei und schnell angezeigt werden können, so daß jpg überflüssig wird.

        Viele Grüße
        Hans

        • gwegner 11. November 2014, 09:08   »
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          Alle Anzeige Programme, die Raw-Files unterstützen (z.B. irfan view oder faststone) zeigen prinzipbedingt immer nur die Kamera-Vorschau an, nie das entwickelte Bild.
          Um die mit Lightroom oder einem anderen RAW Converter entwickelten Bilder anzeigen zu können, führt an einem vorherigen export kein Weg vorbei, es sei denn ihr zeigt die Bilder mit dem RAW Converter selbst an.

          • Peter Heuchert 11. November 2014, 10:12   »
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            Nicht alle RAW Konverter: Capture NX2 ist da die glorreiche Ausnahme. Die Bearbeitungsschritte und das aktuelle JPG werden damit im RAW File gespeichert. Das dürfte auch der Grund sein, dass das Anwenden von Einstellungen auf mehrere Files unerträglich langsam ist. :-)

          • gwegner 11. November 2014, 12:35   »
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            Wenn man mit DNGs arbeitet, kann man Lightroom die Vorschauen auch aktualisieren lassen. Aber wie Du schon schreibst, das ist elend langsam.

        • Fermat 11. November 2014, 12:45   »
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          Das ist völlig richtig.
          Es geht bei RAW/DNG auch nicht darum ein anderes/besseres Anzeigeformat für Bildschirme zu finden. RAW ist zunächst für die Entwicklung sinnvoll und klärt die Frage, wie ich von einem proprietären Sensorformat einer Digitalkamera zu einem standardisieren, bildschirmfähigen 8-Bit-Format komme. Ob das nun die Kamera erledigt, oder der Fotograf, ist formal uninteressant. Die Ergebnisse können sich aber sehr stark unterscheiden, da die Kamera nach (z.T. sehr cleveren) Algorithmen vorgeht, der Fotograf hingegen nach persönlichen Vorstellungen. Natürlich kann man auch an einem JPEG noch individuelle Anpassungen vornehmen, aber leider nicht mehr so umfänglich, da beim Übergang in das 8-Bit-Format zwingend Informationen entfernt werden mussten.

          Bilder werden letztendlich aber nicht ausschließlich auf 8-Bit-Bildschirmen dargestellt, sondern z.B. auch gedruckt. Hier ist wiederum eine andere Konvertierung nötig (spätestens am Ende im Druckertreiber oder Drucker selbst), die aus dem klassischen sRGB-Farbraum eines JPEGs nicht immer ideal ist (wobei man z.B. bei Nikon-Kameras auch den AdobeRGB-Farbraum wählen kann – was auch immer das für Detailauswirkungen hat). Aus dem RAW kann man da ebefalls im Ernstfall mehr rausholen (theoretisch – ich habe bisher immer meine entwickelten JPEGs in den Druck gegeben).

          Aber so nebenbei: Vor ein paar Jahren wurde auf der CES in Las Vegas tatsächlich eine HDR-Technik für Bildschirme vorgestellt, die 16-Bit-Material darstellen kann. Es ist durchaus denkbar, dass das klassiche 8-Bit-Bild irgendwann Konkurenz bekommt. Was aber erstmal nichts an den momentanen Fakten ändert.

          • Bernhard 11. November 2014, 15:34   »
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            sorry, Korrektur, richtig ist:

            Ein gescheiter Monitor (Stichwort IPS) hat heute schon AdobeRGB und 3 × 10bit, das geht dann eh nur noch mit 16bit-TIF oder vergleichbaren Formaten.
            Diese Monitore haben dann Kalbrier-Tabellen mit 16bit Auflösung pro Kanal für die Korrektur der Farbfehler.

            Konventionelles JPG ist dann aus dem Rennen. Aus der Praxis kann ich da noch keine Aussagen machen, hab meinen erst seit ein paar Tagen.

  5. Peter Heuchert 5. Oktober 2014, 14:01   »
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    Hallo Gunther,
    sehr eindrucksvolles Video. Danke für die tolle Arbeit. Ich hätte noch drei Fragen:
     – du sagst das Du 12 Bit pro Kanal nutzt. Nun die aktuellen Kameras bieten 14 Bit an. Hast Du eine Idee wie groß der Unterschied in der Praxis ist und ob das unterstützt wird? Theoretisch sind es ja 4 mal mehr Helligkeitsstufen
     – ich habe bei dpunkt.de einen Artikel über DNG gelesen. Dort steht, das DNG 8 Bit nutzt. In den DNG Spezifikation von Adobe (1.4.0.0 Stand 2012) wird 8 Bit für verlustbehafte Komprimierung erwähnt. Ich bin mir allerdings nicht sicher ob ich den Text wirklich richtig verstanden habe. Hast Du da bessere Informationen?
    „Deflate (8) compression is allowed for floating point image data, 32-bit integer image data and transparency mask data.
    Lossy JPEG (34892) is allowed for IFDs that use PhotometricInterpretation = 34892 (LinearRaw) and 8-bit integer data. “
    Deflate wäre ja verlustlos und erklärt den Größenunterschied zum Originalraw.

     – Ich suche schon die ganze Zeit nach Angaben wie groß die 24M Pixel Bilder der 7100 (oder 5300) bei 14 Bit Tiefe und verlustbehafteter Komprimierung (NEF) werden. Hast Du da Daten?

    Viele Grüße
    Peter

    • gwegner 6. Oktober 2014, 10:02   »
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      Hallo Peter,
      ich nutze natürlich 14bit an den Kameras, die das erlauben.
      Ein 24MP Bild in verlustbehaftetem RAW mit 14bit ist ca. 24MB groß.
      Wie genau DNG aufgebaut ist, weiß ich nicht, ich kann hier nur von dem sprechen, was ich in den Ergebnissen sehe.
      Grüße
      Gunther

  6. Hans Albrecht 29. August 2014, 17:35   »
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    Hallo Gunter,
    habe jetzt das Programm PS Lr gekauft, und ich bin begeistert, damit wird PSE weitgehend überflüssig.

    Zum eigentlichen Thema, dng-Dateien aber folgendes:

    Der Bildaufbau aus den dng-Dateien ist extrem langsam und damit bei der Darstellung von Bildern schon störend.
    Ich arbeite schon lange mit dem Anzeigeprogramm Irfanview, weil die zusätzliche Darstellung von Metadaten sehr flexibel ist. Es gibt aber Probleme bzgl. der Darstellung Originalversion, überarbeitete Version.

    Ich bin deshalb momentan der Meinung, daß das dng-Format fürs Archivieren o. k. ist, fürs Anzeigen sollte man aber
    ein anderes Format verwenden.

    Viele Grüße
    Hans

    • gwegner 29. August 2014, 18:55   »
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      Hallo Hans, dass DNG Dateien langsamer angezeit werden in LR, kann ich so aber nicht bestätigen. Ich merke da keinen Unterschied. Du solltest auf jeden Fall sicher stellen, dass Du beim Convertieren in DNG die Vorschauen einbetten lässt.
      Grüße
      Gunther

      • Hans Albrecht 1. September 2014, 16:24   »
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        Hallo Gunter,

        das ist richtig, dng in Lr zur Bearbeitung, alles o.k.

        Aber am Ende möchte ich meine Fotos komfortabel, aber auch möglichst
        variabel, anzeigen. Dafür ist Lr nach meinen bisherigen Erkenntnissen nicht
        geeignet. Im Entwicklungsmodul ist es nicht das Anliegen, im Diashowmodul
        ist alles zu starr.

        Mir geht es um einen komfortablen und gleichzeitig variablen Viewer/Editor,
        und da ist mir bisher nichts Besseres als Irfanview untergekommen.
        Allerdings ist die Verarbeitung von raw‑ und dng-Dateien extrem langsam.

        Der PSE-Editor ist völlig ungeeignet, zumindest die Version 11, die ich
        besitze.

        Wenn Du einen entsprechenden Viewer/Editor empfehlen kannst, der ähnliche
        Eigenschaften wie Irfanview hat und dng-Dateien schnell verarbeiten kann,
        wäre ich Dir sehr dankbar.

        Sonst bleibt mir weiter nichts übrig, als das dng-Format zur Archivierung zu
        verwenden, zum Anschauen der Bilder aber ein anderes Format zu wählen.
        Diese „doppelte Buchführung“ würde ich aber gern einsparen.

        Viele Grüße
        Hans

        • gwegner 1. September 2014, 16:42   »
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          Hallo Hans,
          egal ob DNG oder NEF – wenn Du die Bilder anzeigen willst müssen ja die Bearbeitungen angewand werden. Lightroom arbeitet hier mit Vorschauen, wenn Du die vorher (in Anzeigegröße generieren lässt) dann geht das Flott. Funktioniert dann sowohl in der Bibliothek als auch im Diashow modul.
          Wenn Du ein externes Programm nutzen willst (egal welches) dann musst Du sie vorher als JPG, am Besten in der Auflösung des Monitors, oder Fernsehers auf dem Du sie anzeigen willst, exportieren.
          Grüße
          Gunther

  7. Hans Albrecht 22. Juli 2014, 15:29   »
    Gravatar

    Hallo Gunter,
    habe soeben das Video angesehen, Klasse.

    Habe dieses Jahr das 1.Mal im Urlaub nur mit raw-Format
    (Sony RX100) fotografiert, und habe die Bilder noch nicht nachbearbeitet.
    Voriges Jahr, als die RX100 neu war, habe ich wechselweise, mal in raw, mal in jpg aufgenommen. Vor der Nachbearbeitung habe ich dann immer in tif konvertiert, um dann relativ unbeschwert ggfs. mehrfach nachbearbeiten zu können, ohne Verluste befürchten zu müssen.

    Was mich an Adobe PSE 11/raw-plugin 7.4 stört, ist, das es beim Abspeichern in dng Einschränkungen gibt, die das Verarbeiten der Metadaten betrifft.

    Dazu im Einzelnen:

     – wenn ich nachträglich aus der Originaldatei bspw.
    DSC01234 die für mich sinnvolle Namensänderung in
    201406241234 vornehmen will, weil das Foto am
    24.06.2014 geschossen wurde, habe ich mit Adobe
    Probleme, weil das Programm nicht das Originaldatum
    aus den exif-Daten verwendet, sondern ein anderes.
    Gut, ich helfe mir mit Herrn Ghislers Totalcommander.

     – die Anzeige von Kommentaren, die ich unter den
    IPTC-Metadaten eingebe, mein Anzeigeprogramm irfanview
    nicht bzw. noch nicht anzeigen kann (irfanview hat aber
    so viele Vorzüge, daß ich darauf nicht verzichten
    möchte)

    Ich würde natürlich gern das dng-Format verwenden, und begrüße es sehr, daß Adobe mit dem dng-Format gewissermaßen eine Standardisierung anstrebt, aber ich befürchte, da muß Adobe erst noch etwas tun.

    Viele Grüße
    Hans

    • gwegner 22. Juli 2014, 16:59   »
      Gravatar

      Ich glaube, Du machst Dir das Leben zu kompliziert. Um sich all den Stress zu ersparen nutzen die meisten Fotografen Lightroom. Ich kann es Dir nur empfehlen.

      • Hans Albrecht 23. Juli 2014, 08:43   »
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        Hallo Gunter,
        danke, ich möchte nicht nerven, trotzdem die Frage:
        wird bei Adobe ligthroom die raw-Bearbeitung auch als plugin aufgesetzt, mit den Nachteilen des sehr langsamen Arbeitens oder ist raw-Bearbeitung bei Adobe ligthroom integraler Bestandteil des Programmes und arbeitet normal ?
        Vielen Dank
        Viele Grüße
        Hans

        • gwegner 23. Juli 2014, 09:24   »
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          Hallo Hans, bei Lightroom ist der komplette workflow transparent. Du verlässt ihn nie bei der Bearbeitung. Das kann man gar nicht mit dem Umstand über das Plugin bei Photoshop vergleichen. Lade Dir doch mal die Testversion von Adobe herunter, damit kannst Du 30 Tage lang kostenlos probieren.

          • Hans Albrecht 26. Juli 2014, 10:12   »
            Gravatar

            Hallo Gunter,
            habe PS ligthroom 5 getestet, hat etwas gedauert, weil bezogen auf PSE 11 Vieles anders ist, gewöhnungsbedürftig.

            Für die Aufgabe, raw-Dateien in dng-Dateien umzuwandeln, ist das Programm Spitze.
            Auch für bestimmte Bildbearbeitungen im Stapel bringt es Vorteile.

            Trotzdem gibt es aber Verschiedenes zu bemerken:
             – auch dng-Dateien werden in verschiedenen Programmen
            sehr langsam bearbeitet, und dazu gehört auch der
            Editor von PSE. Unter dem Editor von PSE 11.0 werden
            dng-Dateien immer über das raw-plugin geöffnet,
            PSE selbst kann dng-Dateien weder öffnen noch
            speichern
             – im irfanview-Editor werden verlustfreie dng-Dateien
            ebenfalls sehr langsam geöffnet, verlustbehaftete
            dng-Dateien werden noch nicht angezeigt
             – Dateiumbenennung auf Originaldatum ist zwar möglich,
            es gibt aber Formateinschränkungen, da ist der Total‑
            commander wesentlich flexibler (exif-plugin nicht
            vergessen)
             – irfanview kann aus dng-Dateien (noch) keine IPTC‑
            Daten lesen

            Ich werde die Entwicklung bzgl. raw/dng verfolgen, wenn es sich durchsetzt, und danach sieht es aus, wird Adobe da schon auch in PSE bzgl. dng noch etwas tun.

            Viele Grüße
            Hans

          • Hans Albrecht 3. August 2014, 09:43   »
            Gravatar

            Hallo Gunter,
            nochmal zu Adobe PS Lightroom. Ich werde wahrscheinlich Lr zusätzlich zu PSE kaufen, ich teste noch, aber das Programm ist wirklich toll, und Version 5.5 enthält sehr viel.
            Eine Frage, wie kann ich mehrere Bilder im Stapel verarbeiten, die Hilfe gibt es nicht her, ehe ich lange suche.
            Danke
            Viele Grüße
            Hans

          • Hans Albrecht 3. August 2014, 16:17   »
            Gravatar

            Hallo Gunter,
            ergänzend zu meinem Kommentar von heute, habe nochmal gesucht, Stapelverarbeitung wird unter http://galerie.chip.de… sehr gut erklärt, damit hat sich meine Frage erledigt.
            Bleibt aber zu bemerken, die Hilfe-Funktion von Adobe kannst du vergessen, und das, obwohl online!
            Nochmals Grüße
            Hans

  8. Paul Emsheimer 22. Juli 2014, 12:14   »
    Gravatar

    Lieber Herr Wegner, vielen Dank für obigen Artikel.
    Meine Frage: Die Nikon ⅾ 800 soll zum Rande einen Auflösungsverlust von bis zu 50 % haben. Was können Sie dazu sagen ?
    Vielen Dank im Voraus, Gruß Paul

    • gwegner 22. Juli 2014, 13:25   »
      Gravatar

      Hallo Paul,
      dazu kann ich gar nichts sagen. Schärfeabfall zum Rand ist fast immer den Objektiven geschuldet. Natürlich braucht man sehr gute Objektive an einer D800. Dass der D800 irgendein generelles Qualitätsproblem habe, davon habe ich noch nie etwas gehört.
      Grüße
      Gunther

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