
Wie gut schlägt sich das neue verlustbehaftet komprimierte DNG Format gegenüber JPG und den Original RAWs aus der Kamera? Sind die Unterschiede zwischen RAW und JPG wirklich so groß? Was kann man an Tiefen und Lichtern aus den einzelnen Dateiformaten in der Nachbearbeitung noch herausholen?
Ihr erfahrt es im heutigen Know-How Video:
Hier nochmal die 1 : 1 Ausschnitte der bearbeiteten Bilder, im Video kann man das nicht so gut sehen.
RAW-Datei, 12 bit NEF (35 MB)

DNG, Verlustfrei (26 MB)

DNG, Verlustbehaftet komprimiert (11 MB)

JPG 100 % (15 MB)

Das Bild wurde mit der Nikon D800 und dem Nikkor 50mm f/1.8 aufgenommen.
Wie immer, freue ich mich über Eure Kommentare!
Update: Immer wieder erreicht mich die Frage, wie groß denn die Unterschiede zwischen NEF Dateien (Nikon RAW) in den Speicherarten „Unkomprimiert“,“Verlustfrei komprimiert“ und „Verlustbehaftet (lossy) komprimiert“ sind, so wie man sie in den neueren Nikons einstellen kann.
Ich persönlich nutze in der Regel die verlustbehaftete Kompression, aus ählichen Gründen wie oben schon gezeigt. Jeffrey Friedl hat dazu in seinem Blog eine ausführliche Analyse gemacht und bestätigt meine Einschätzung, dass die „Verluste“ bei den Lossy-NEFs extrem subtil sind und nicht ins Gewicht fallen.











Hallo Gunther,
jetzt wäre noch interessant wie dasselbe Bild als JPG direkt aus der Kamera sich schlägt (mit aktiviertem Active Ⅾ Lighting). So wie ich es einschätze sollte dann bei Highlights noch etwas mehr Informationen vorhanden sein. Gibt es dazu Vergleichswerte?
Ich habe das Bild leider nicht als JPG aufgenommen, aber das Active D-Lightning bringt lange keinen so großen Effekt. Ich lasse es immer ausgeschaltet.
JPEG geht ja gar nicht … zumindest hier an meinem kalibrierten Eizo.
Interessant wäre noch eine Motiv mit Hauttönen und vielleicht ein Blauverlauf im Himmel.
Hi Gunther,
vielen Dank! Bin sehr erstaunt, dass soviel Details in den verlustbehafteten DNGs steckt. Das Nutzen dieser Komprimierung spart nicht nur Speicher, Backupmühen..sondern auch Energie :-)
Hallo Gunther!
Ich hab meine ganzen NEFs mit einem Schlag in verlustfreie DNGs umwandeln lassen. Jetzt habe ich aber mal gelesen, dass damit irgendeine Nikon-interne Codierung gelöscht wird, weil Nikon dies nicht für Adobe freigibt. Habe jetzt öfter mal gelesen, dass deshalb Capture NX die NEFs besser entwickeln kann als Lightroom, da die Haussoftware von Nikon natürlich über jegliche Informationen des Bildes verfügt und Lightroom natürlich nur über die Informationen spekulieren kann, wie man das Bild ansatzweise entwickeln könnte. Hast du damit Erfahrungen, dass Capture NX die Bilder besser entwickelt oder sind da die Unterschiede nur marginal? Liebe Grüße und Vielen Dank!
Maxi
Also es stimmt schon, dass Capture NX „anders“ mit RAWs umgeht, als Lightroom. Es wendet z.B. die Kamera Bearbeitungen so an, wie es die Kamera selbst auch tun würde. Mich persönlich interessiert das nicht wirklich, da ich weder irgendwelche Kamera Bearbeitungen nutze, noch bei Lightroom irgendetwas vermisse. Dass also irgendwelche „wichtigen“ Informationen weggeworfen würden bei der Konvertierung in DNG, kann ich so nicht bestätigen. Wenn jemand nun seine Bilder mit Capture NX bearbeitet, wird es sie ja ohnehin nicht in DNG konvertieren…
DNG hat auch den Vorteil, das wenn man von Aperture kommt und nach LR wechselt eure ganze Einstellungen aus eurer Datenbank mit übernommen werden. Ich hatte es damals nicht gemacht, als ich mit Aperture 2x gescheitert bin. Alle Einstellungen mußte ich erneut vornehmen. Ein DNG-Konverter könnt ihr euch auch bei Adobe kostenfrei ziehen. Das geht alles schon mit dem Import. RAW nie wieder
Eine Sache hat der Gunther beim Vergleich der Formate vergessen zu erwähnen. Bei den RAW-Bildern handelt es sich eigentlich um digitale Negative, die erst entwickelt werden müssen. Wenn Du also ein RAW-Bild veränderst und speicherst, wird am Speicherort eine versteckte Datei erzeugt. In diese werden die Änderungen und Anpassungen eingetragen. Verschiebst Du nun die RAW-Datei in ein anderes Verzeichnis ohne diese leider unsichtbare Zusatzdatei, sind alle Einstellungen und Anpassungen weg…!
Aus diesem Grund zwingt sich die Konvertierung in das DNG-Format schon beinah auf, weil es dabei keine Zusatzdatei gibt.
Besten Gruß
TimFalk
Naja, das sehe ich nicht als Nachteil. Wer Lightroom oder Aperture nutzt, hat alle Bearbeitungen sowieso erstmal in der Datenbank des jeweiligen Programmes. Es stimmt, dass man bei Lightroom diese Bearbeitungen in ein XMP File speichern kann, welches dann neben der RAW Datei liegt, Bridge/ACR machen das automatisch und bei DNG diese XMP Datei in die DNG datei selbst gespeichert wird.
Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, dass jemand, wenn er Dateien kopiert, die XMP Dateien die sich im Ordner ja quasi aufdrängen nicht mitkopiert. Bridge und Lightroom z.B. nehmen sie automatisch mit.
Performance-Mäßig ist die Arbeit mit den externen XMPs natürlich viel besser, da nicht jedesmal in die originaldatei geschrieben werden muss.
Grüße
Gunther
super information, vom feinsten
Ganz tolles Video. Vor allem auch Respekt wie du es vorträgst.
Und natürlich der Aufbau – sehr cool.
Hast du schon mal beschrieben mit welcher Software du diese Aufnahme hinbekommst?
Und vielen Dank auch für die Aufklärung. Ich glaube jetzt habe ich auch keine Bedenken mehr zu komprimieren!
Ralf
Hallo Ralf
Habe ich Dich richtig verstanden?
Du möchtest wissen mit welcher Software die Entwicklung vorgenommen wurde? Also wie die dunkeln Bereiche heller und die hellen Bereiche dunkler gemacht wurden?
Das geht mit vielen verschiedenen Programmen.
Hier wurde Lightroom benutzt.
Oder wolltest Du doch etwas anderes wissen?
Nee nee, ich wollte wissen, wie du das Video hergestellt hast. Gestern hattest du ja bei Facebook auch so ein interessantes Foto mit deiner SLR als Webcam.
Mich interessieren deine Aufnahmemethoden und welches Schnittprogramm du verwendest.
Ich selbst würde demnächst nämlich gerne ein paar Tutorials für ein CMS erstellen.
(Lightroom etc. kenne ich nämlich gut.. da bin ich schon fortgeschrittener :) )
Vielen Dank für deine Antwort trotzdem!
Ralf
P.S. ich werde immer mehr zu deinem Fan. ;)
Oh, jetzt hatte ich gar nicht gesehen, dass mir gar nicht der Admin geantwortet hatte ;)
Sauber! Hab bislang ja immer unreflektiert in RAW abgespeichert aber wenn ich mir anschaue, dass ich meine Teneriffabilder mitsamt Videosequenzen jetzt nicht mehr auf eine HD passen werde ich zumindest Sequenzen von denen ich zufriedenstellende mp4 erstellt habe ins verlustbehaftete dng konvertieren – der Faktor 3 im Speicherbedarf ist ein mit dem bisschen Qualitätsverlust nicht ansatzweise zu entkräftendes Argument. Danke für den Beitrag!!!
Wie immer sympatisch und kompetent erklärt. Ich finde das komprimierte DNG auch ziemlich gut, wenngleich meine Leser hier fast ausschließlich Vorbehalte hatten.
Mir ist es auch egal, welche „geheimen“ Daten Nikon noch im NEF versteckt hat, da ich keinerlei Veranlassung habe, jemals das beknackte Capture NX zu verwenden.
hallo gunther
die erklärung von adobe
„Schnell ladende Dateien einbetten Ermöglicht ein schnelleres Laden von Bildern im Entwicklungsmodul, erhöht jedoch die Dateigröße ein wenig.“
Vielen, vielen Dank!
Das war wieder überaus informativ! Für mich ganz was neues!
Ich freue mich, dass Du so aktiv bist und uns Leser (und Selbermacher) immer wieder mit „frischem Stoff“ versorgst!
Übrigens finde ich es schade, dass das Wort ‚Danke‘ nicht in wirklich vielen Abstufungen vorhanden ist. So kann ich immer nur Danke sagen und meine Freude nicht wirklich zum Ausdruck bringen – das nur nebenbei. Wäre schön wenn man ‚Danke‘ mit Verlaufsfiltern und/oder Schattenaufhellungen usw. abändern könnte.
Hallo Gunther,
Ich nutze auch schon seit dem es die D800 gibt das DNG-Format! Ich habe damals lange untersucht, wie sich die Komprimierung auswirkt. Am besten kann man in Photoshop mit Differenz die Änderungen sehen! Das war so gering, dass es mich überzeugt hat. Schön, dass meine private Analyse sich bei dir bestätigt hat.
Ich glaube, dass wir jetzt noch alle lernen müssen, diese Komprimierung wirklich zu nutzen. Denn auch bei dir höre ich raus, dass es dir noch schwer fällt, die Original-Raws in den Mülleimer zu befördern! So geht es mir auch: Bei jeder Bilderserie überlege ich mir, ist das Bild so gut, dass ich vielleicht mal irgendwann bereue, dass ich es konvertiert habe? Aber bedenkt man den gewaltigen Schub an Entwicklungen in der Bildverarbeitung frage ich mich, darf man gute Bilder, bei denen was schief gelaufen ist z.B verwackelt, überhaupt noch wegwerfen oder muss man einfach alles, was irgendwie Potential hat archivieren… dann sollte auf jeden Fall komprimiertes DNG helfen!
Bin schon auf weitere Test insbesondere an FX-Objektjektive gespannt!
Hast du nun das 16–35 in den Focus genommen?
Ich lese gerne deine Beiträge!
Thomas
Hi Gunther,
wieder Klasse informatives Video. Seitdem ich auf Lightroom umgestiegen bin wandle ich meine NEF’s oder andere RAW direkt in das DNG Format um. Die originalen RAW’S lösche ich meist nach dem Inport und Datensicherung. Bis Dato habe ich die Originalraws nie vermisst.
Das unkomprimierte DNG Format scheint mir eine gute Alternative zu sein. Die komprimierten DNG’s wären mir doch etwas zu unsicher… Das müsste man sicherlich an mehr als an einem Bild durchspielen.
Schönen Gruß
Hallo Gunther,
super Beitrag, der mich so langsam dazu übergehen lässt, die weniger wichtigen Bilder ins DNG-Format zu konvertieren.
Interessant wäre hier noch ein Vergleich mit einem NEF-Abzug aus Capture NX2, um zu sehen, was Nikon aus seinem eigenen Format noch rausholt. Da ich mal die RAW-Entwicklung von Capture NX2 mit Aperture verglichen habe, tue ich mich schwer, bei guten Fotos auf die NEF-Entwicklung verzichten zu müssen. Denn der Unterschied NEF-Entwicklung von Capture NX2 zu Lightroom ist größer als der Unterschied zwischen NEF und DNG innerhalb von Lightroom.
Hier hat mal jemand NX2 mit Lightroom verglichen:
http://www.fotografen-welt.de/nikon-nef-lightroom-photoshop-raw.html
Ich habe hier den Eindruck, dass bei Lightroom der Farbdynamikumfang geringer ist.
Hallo Gunther
vorerst vielen Dank für deinen exzellenten Blog
bin erst seit kurzem dabei, habe aber schon sehr viel profitiert!!
Nun meine Frage:
habe einige Ordner in DNG-kompr konvertiert
nun sehe ich im Windows-Explorer (Win7 Prof) keine Vorschaubilder mehr nun noch DNG-Symbole – wie komme ich wieder zu meinen Vorschaubildern?
Danke und Gruss
Chris
Hi Chris, ich glaube, da gibt es irgendein Plugin (von Adobe??) – ich selbst nutze das nicht, da ich eh immer in Lightroom oder LRTimelapse durch meine Bilder stöbere – vielleicht weiß ja einer der anderen Leser etwas – oder Du suchst mal bei Google?
http://www.adobe.com/support/downloads/thankyou.jsp?ftpID=5495&fileID=5491
dies ist der link für den DNG Codec für win7
Chris
Hallo Gunther,
ich möchte noch etwas zu den diversen RAW Formaten anmerken. Grundsätzlich sind alle RAW Dateien TIFF Images, unabhängig vom Kamerahersteller. Nachdem TIFF aber sehr unscharfe Definitionen hat, dafür aber ein sehr breites Feld an Daten besitzt, kocht hier fast jeder Kamerahersteller sein eigenes Süppchen. Es wäre daher sicher sinnvoll gewesen, auf die grundlegenden Unterschiede zwischn TIFF und JPEG hinzuweisen.
Ich finde deinen Blog irrsinnig informativ und lehrreich sowie exzellent dargebracht. Ein ganz großes DANKESCHÖN dafür.
Herzliche Grüße aus Salzburg
Dominik
Hallo Gunther,
vielen Dank für diesen Beitrag, er wird mir in Zukunft einige Platten sparen.
Doch hätte ich noch eine Frage:
wie kann man beim Import von der Kamera die Komprimierung im DNG-Konverter einschalten?
Viele Grüße
Wolfgang
@ Dominik: So rein von der Ergebnisseite ist’s ja völlig egal, was technisch dahinter steckt – DNG ist kleiner und hat keinen Verlust an Bildqualität gegenüber RAW und selbst beim komprimierten DNG mit dem enormen Speichervorteil ist der Qualitätsverlust „minimal“ – warum will ich gar nicht wissen ;-)
Hallo Gunter,
ich habe das nun einmal probiert mit den verlustbehafteten DNG Dateien.
Im Bereich von 10 MP Bilder, wie sie aus meiner D80 kommen,
macht es dateigrößenmäßig fast keinen Unterschied ob NEF oder verlustbehaftetes DNG.
Aber trotzdem danke für deinen supi Bericht, bei meiner neuen D7000 wirds dann wohl Anwendung finden :-)
BG
Sascha
Hallo Gunther,
ich habe das mal mit 83 Bildern aus meiner Canon EOS 7D nachvollzogen. Die unkomprimierten DNG-Dateien sind im Mittel 83 % so groß als die CR2-Dateien, die komprimierten DNG-Dateien sind im Mittel nur 41 % so groß als die CR2-Dateien……aber: Die Metadaten sagen mir, dass die komprimierten DNG-Dateien nur 8 Bit Farbtiefe haben (die unkomprimierten DNG-Dateien dagegen 14 Bit)!
Ist das nun Canon-spezifisch oder liegt hier ein Mißverständnis vor?
Gruß EBERHARD
Soweit ich weiß, wird die Bit-Tiefe nicht verändert. Wie das bei Canon ist oder ob da ein Anzeigeproblem mit den Metadaten vorliegt, kann ich leider nicht sagen.
Die DNG lossy komprimierten Daten sind tatsaechlich in 8 bit pro Farbkanal abgespeichert. Allerdings werden die 8 bit nicht linear pro Farbe kodiert, sonder nicht-linear mit einer Tonkurve, die vom Bildinhalt abhaengt. Eric Chan hat das hier etwas detaillierter beschrieben:
http://forums.adobe.com/message/4132248#4132248
Hi Stefan, vielen Dank für den Link!
Hallo Gunther,
vielen Dank für dein ausführliches Video. Ich bin LR-Nutzer seit der ersten Version, bin vom RAW-Shooter zu LR gekommen. Heute befinden sich in meiner Datenbank so ca. 27.000 Bilder (NEF) und fast alle hab ich auf DNG konvertiert, zum Teil auf einer anderen Festplatte im DNG lossy-Format, als Backup. Ich kann deine Ausführungen im Video voll bestätigen und kann nur empfehlen das DNG-Format zu nutzen.
Hallo Gunther,
sehr informatives Video DANKE!
Wie oben schon geschrieben, interessant wäre der Vergleich mit JPEG direkt aus der Kamera.
Gruss Thomas
Habe gerade folgendes auf http://www.markuswaeger.com/dng-als-alternative-zum-raw-format-des-kameraherstellers gelesen:
„Ich kann sogar von diesem seltsamen Vorkommen berichten: Vor einigen Monaten machte ich wieder einmal einen Lightroom-Test. Dabei habe ich alte DNG-Files importiert, die ich auch in Aperture entwickelt habe. Lightroom stellte diese Bilder nicht dar und vermerkte lediglich, dass es sie nicht interpretieren könne. DNGs, die Aperture anstandslos entwickelt werden, werden von Lightroom nicht erkannt!?“
Wenn ich den ganzen Artikel lese, habe ich Bange, meine RAWs in DNGs zu konvertieren und anschliessend zu löschen.
Also für das was Apple in Aperture macht und wie die DNGs schreiben, würde ich auch nicht die Hand ins Feuer legen. Aber Adobe als Erfinder von DNG wissen ziemlich sicher was sie tun so dass ich mir hier auch keine Sorgen über Kompatibilitäten machen würde. Korrupte Dateien können immer mal entstehen, die Ursache kann vielfältiger Art sein, ich würde sie in erster Linie nicht bei der DNG Konvertierung suchen.
Hallo Gunther,
das ist eines der besten Videos zu diesem Thema, das ich gesehen und genossen habe. Deshalb habe ich mir die Freiheit herausgenommen in einer Rundmail an meine beiden Clubs auf diesen Link hinzuweisen. Dafür gab es sehr viel Lob. Diese positiven Reaktionen möchte ich an dieser Stelle an Dich, Gunther, weitergeben und Dich darüber hinaus ermuntern: Mach´ weiter so!
Viele Grüße und STETS GUT LICHT wünscht der
Peter
Hallo Peter! Das freut mich sehr! Vielen Dank für’s Teilen!
Habe mich gerade mal etwas auf Deiner Homepage umgeschaut, tolle Bilder zeigst Du da! Mach weiter so!
Bis die Tage
Gunther
Hallo Gunther,
ich habe jetzt einige Testaufnahmen mit der D90 gemacht, JPEG/RAW, die Bilder sind etwas beschnitten sonst OOC
http://www.flickr.com/photos/oldman54/sets/72157631887678967/
Gruss Thomas
[...] OM-D E-M5 raw vs. jpg fand ich interessant: RAW, JPG, DNG, DNG lossy – Vergleich der Dateiformate in der Praxis | gwegner.de – Fotografie,… __________________ Servus Gerd Lumix GH3*/G3/GF2 + 7.5 mm + 20mm + 45mm + PZ 14–42mm mit WW [...]
[...] [...]
Hallo zusammen,
ich habs getan und nicht bereut: D800.
Gunther, Danke für Deine Reviews.
Ich hab immer über legt D7000, D600, …
Das kreiste jetz sseit 2 Jhren, plus meine gute alte F4.
Fürs Gelegentliche wie Gutachten etc. erst eine kleine powershot und P500.
Ich hab die D600 auch im Laden getestet und dann die D800, alles wertiger, Liveview etc.
Die alten D-Objektive funktionieren tadellos, nur meinem alten 45er Metz Stabblitz werd ich wohl zum dummen Slave machen müssen. ittl und der sca346 sind nicht kompatibel.
…
Viele Grüsse
Stephan
Hallo Gunther
Vor lauter Begeisterung über deinen Beitrag hab ich mir mal eine Testversion LR 4.3 (30 Tage) runter geladen. Alles schick, nur suche ich vergeblich, wie ich meine bearbeitete Datei speichern kann, bzw. das Original mit der Bearbeitung überschreiben, um nicht von allen Fotos zwei zu haben. Oder geht das nur nicht in der Testversion???
LG aus Berlin ….undn juten Rutsch
Hallo Georg,
bei Lightroom musst Du nichts speichern. Die Bearbeitungen werden automatisch in der Datenbank abgelegt, eben damit Du nicht alles doppelt hast.
Erst, wenn Du wirklich z.B. für’s Web ein JPG brauchst, dann exportierst Du das in beliebiger Auflösung inklusive Deiner Bearbeitungen. Das Original tangiert das dann nicht.
VLG
Gunther
So – jetzt hab ich’s auch getan, zumindest für einen LR-Katalog mit 15.676 RAWs von der 600d und 5d MII – Reduzierung von 340 auf 114GB :-)
Hallo Gunther,
auf die Kompression bin ich gespannt. Jetzt aber schon ein großes Lob für Deine lockere und doch sehr detailierte Erklärung. Ich werde in meinen Panorama-Kursen Deine Seite gerne empfehlen.
Gefunden habe ich Dich über die Tests zur neuen D5200. Du bist einer der Ersten! Ich freue mich schon (seit Monaten) auf die Arbeit mit der D5200 und das Rauschverhalten im mittleren ISO-Bereich bei schwacher Beleuchtung ist für mich ein ganz entscheidender Punkt.
Vielen Dank. Ich werde bestimmt noch öfters auf Deiner Homepage sein.
Martin
P.S.: Hier noch ein Making-of von mir zur Panorama-Fotografie: http://www.panopano.de/vhs-stuttgart
Hi Gunther,
ich hab mich ja immer noch nicht durch gerungen meine lieben RAW files in Adobes Hände zu geben aber langsam werd ich s wohl tun. Du schreibst, daß performancemässig das Einbetten der XMP Inhalte in die DNG Files nachteilig ist. Wirkt sich das richtig spürbar aus beim Erstellen und Rendern in LRTimelapse und Lightroom?
Danke für Deinen tollen Berichte ;-)
Gerhard
Hi Gerhard,
bei DNG nutze ich einen Workaround zur Beschleunigung und zwar arbeitet LRTimelapse da auch mit externen XMPs. Lightroom akzeptiert das. Nur bei JPG geht das nicht, da muss ich die XMP daten in die Bilddateien schreiben.
Grüße
Gunther
Danke ;-))
Ich habe eine Frage im Bezug zum LR-Workflow mit DNG-Dateien, die meines Wissens nach komischerweise noch nicht gefragt wurde. Und zwar hat die Konvertierung in DNG einen Einfluss auf die Geschwindigkeit bei der Bearbeitung der Bilder? Mir geht es nicht um das Rendern beim Öffnen der Datei. Denn das soll ja bekanntlich schneller gehen mit der „Embed Fast Load Data“-Option. Sondern es geht mir um die Reaktionszeit bei der Betätigung der Regler. Insbesondere beim Weissabgleich-Regler, denn der ist berüchtigter Weise eher träge. Gibt es Unterschiede in der Geschwindigkeit bei DNG lossless und DNG lossy Dateien? Rein logisch kann ich diese Frage nicht selbst erschliessen. Denn einerseits sind die DNG-Dateien zwar schon kleiner als RAW-Dateien, aber sind sie auch komprimiert (was ein entpacken erfordert). Hier muss ein Praxistest heran. Hat damit jemand schon Erfahrungen gemacht? Ich denke die Frage ist insbesondere für Besitzer der D800 von grösserer Relevanz, da ihre Dateien den Rechner schon sehr stark fordern.
Hallo Philip,
ich habe es nicht gemessen, aber gefühlt merke ich da keinen Unterschied.
VLG
Gunther
Vielen Dank für die prompte Antwort! Ich finde die Diskussionen in deinen Foren hervorragend. Sie sind immer sehr sachlich und interessant für die Praxis. Nun zur Sache: Habe in der Zwischenzeit mir einige NEF’s der D800 vom Netz zum Test in LR heruntergeladen und kann dein Gefühl auch bestätigen. Die Tatsache, dass zumindest gefühlsmässig kein Unterschied festzustellen ist, ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, weshalb die Frage in den von mir frequentierten Foren noch nicht gestellt wurde. Zudem habe ich auch praktisch keinen Unterschied zwischen einer merklich kleineren D7000 NEF und einer D800 NEF feststellen können. Da unterscheidet sich primär nur die Ladezeit der Bilder, jedoch nicht die Geschwindigkeit ihrer Bearbeitung. Mir ist völlig unklar, wie diese Algorithmen angewendet werden.
Fazit: Die Frage „To DNG or not to DNG“ bezieht sich also „nur“ auf Dateigrösse und die zukünftige Kompatibilität der Dateiformate.
Anmerkung: Alles oben aufgeführte bezieht sich nur auf meine gefühlten Erfahrungen.
Lieber Gunther
Wahrscheinlich bin ich blos blind oder blöd oder beides: wo zeigt mir LR die Dateigrößen an. Bei den Metadaten kann ich nüscht finden. Klar über den „Finder“(MacOS) weiß ich wo ich was finde, aber da gibts in LR bestimmt auch was… nur wooooo ;-))
LG Georg
Hallo Georg, wüsste ich jetzt ad hoc auch nicht…
Hallo, ich muss nur mal eben alle warnen. Ich habe schon vor einiger Zeit mal alle Nikon RAW Files in DNG umgewandelt, da ich Paranoia hatte, die Daten in 10 Jahren nicht mehr öffnen zu können.
Momentan arbeite ich allerdings mit Nikons Original RAW und kein DNG, da ich ab und zu das Letzte aus dem RAW in Nikon Capture NX2 rausholen muss.
Seit letztem Sommer habe ich auch ein D800 und produziere somit auch Megafiles die mir den Festplattenplatz rauben.
Dann las ich den Artikel auf dieser Webseite und dachte die ganzen Timelapse-Fotos werde ich wohl eh nicht in Nikon Capture NX2 bearbeiten und habe meinen Workflow für Timelapse-Fotos auf Adobe Lightroom verlegt. Dafür verwende ich das DNG lossy Format.
Da ich einige Shootings auch im RAW-Format gemacht hatte, die mir die Festplatten zumüllen, dachte ich, ich konvertiere alles auch in DNG lossy…
… Mit Erschrecken, musste ich gestern allerdings feststellen, das Apple’s Aperture und Media Pro mit diesem Dateiformat (noch) nichts anfangen kann. Da mein sonstiger DAM-Workflow in Aperture und Media Pro läuft, ist das etwas ärgerlich.
Also Achtung, wer auf mehrere DAM-Pferde setzt.
Ist wohl eher ein Apple Problem.
Naja, Apple ist halt noch nicht so weit. Aber Adobe ist da etwas zu schnell neue Standards einzuführen. Bzw. die anderen zu langsam. Deswegen hatte ich mir unter anderem auch Lightroom zugelegt. Ich hoffe Apple hat irgendwann mal die Musse weiter an Aperture zu arbeiten.
Moin, Moin,
Ich habe den Artikel mit Interesse verfolgt und aud DNG-lossy umgestellt. Das bringt tatsächlich einen großen Speicherplatzgewinn. Wie sieht es nun mit der Qualität aus, wenn ich bereits in der Kamera die verlustbehaftete Kompression der D7100 bei 14 bit Tiefe einstelle? Wie ist die Qualität zur verlustfreien Kompression der Kamera und was passiert, wenn man dann noch DNG-lossy verwendet? Hat das bereits jemand ausprobiert? Wieviel Speicherplatz könnte man da noch sparen? Ist die Qualität dann (endlich :)) im Keller?
Grüße,
Pequi
Hi, ich hatte noch einen interessanten Artikel gefunden.
http://lightroomsolutions.com/full-blooded-and-lossy-dngs/
Ich denke nur für Timelapse Projekte ist es sinnvoll alles in Lossy DNG zu konvertieren um Platz zu sparen und flexibler beim Weißabgleich zu sein. Man hat kein richtiges RAW mehr – jedenfalls keine 16, 14 bzw. 12bit sondern eher ein qualitativ hochwertiges JPEG in 8bit + Weißabgleich Option usw.
Also besser das unkomprimierte DNG verwenden wenn man mehr BIt benötigt.
Für die Verwendung in Bilddatenbanken außer Lightroom ist das DNG lossy bisher eher nicht zu empfehlen.
Hallo Gunther,
ich hatte ja im März schon mal einen Test mit der Konvertierung von NEF Dateien einer D7100 nach DNG Lossless bzw. DNG Lossy durchgeführt. Dabei kam ja für mich heraus, dass das DNG Lossy sehr gut ist und dass die Unterschiede eigentlich immer unterhalb der sichtbaren Wahrnehmungsgrenze liegen und das tatsächlich der beste Ausgangsdateityp für die DNG Lossy Konvertierung NEF 14 bit unkomprimiert ist.
Leider muss ich jetzt erst mal zurückrudern. Ich habe einen Motivtyp entdeckt, mit dem das DNG Lossy Format anscheinend nicht umgehen kann und sichtbare Verluste (und nicht erst in 100%) zeigt, ja sogar deutlich schlechter ist, wie jeder einfacher JPG-Abzug. Ich würde fast sagen, dass da der Konverter noch einen Fehler hat.
Es sind insbesondere sehr dunkle Motive auf denen vereinzelt punktuelle Lichtquellen zu sehen sind. Z.B. ein dunkler Himmel mit Sternen, oder rote Postitionslichter eines Flugzeugs vor dunklem Himmel. Mir selbst ist es aufgefallen als ich ein Testfoto des Sendeturms auf dem Feldberg (Taunus) in der Nacht aufgenommen habe. Dort leuchten auch rote Lichter. Zwischen NEF, DNG Lossless und entwickeltem JPG sieht man keinen Unterschied. Beim DNG Lossy hingegen fällt der Unterschied in der Darstellung der roten Lichter dramatisch aus, die hellen Gelbanteile des Lichts scheinen völlig weggerechnet zu werden.
Was für mich dann letztendlich auf einen Softwarefehler hindeutet ist der kuriose Effect, dass die DNG Lossy Datei größer ist als die DNG Lossless Datei (beide vom gleichen NEF gemacht). Es müsste ja nun fraglos andersherum sein.
Ich denke daher, dass das DNG Lossy Format aktuell für Nachtaufnahmen leider überhaupt nicht zu gebrauchen ist,
was sehr schade ist.
Du hast ja sicher viele schöne Aufnahmen vom nächtlichen Sternenhimmel. Vielleicht kannst Du mal ausprobieren, ob du diesen Effekt bei DNG Lossy bei dir reproduzieren kannst. Ansonsten kann ich Dir gerne mein Foto als NEF zukommen lassen.
Viele Grüße
Sven