RAW, JPG, DNG, DNG lossy – Vergleich der Dateiformate in der Praxis

17102012

Wie gut schlägt sich das neue verlustbehaftet komprimierte DNG Format gegenüber JPG und den Original RAWs aus der Kamera? Sind die Unterschiede zwischen RAW und JPG wirklich so groß? Was kann man an Tiefen und Lichtern aus den einzelnen Dateiformaten in der Nachbearbeitung noch herausholen?

Ihr erfahrt es im heutigen Know-How Video:

Hier nochmal die 1:1 Ausschnitte der bearbeiteten Bilder, im Video kann man das nicht so gut sehen.

RAW-Datei, 12 bit NEF (35 MB)

DNG, Verlustfrei (26 MB)

DNG, Verlustbehaftet komprimiert (11 MB)

JPG 100 % (15 MB)

Das Bild wurde mit der Nikon D800 und dem Nikkor 50mm f/1.8 aufgenommen.

Wie immer, freue ich mich über Eure Kommentare!

Update: Immer wieder erreicht mich die Frage, wie groß denn die Unterschiede zwischen NEF Dateien (Nikon RAW) in den Speicherarten „Unkomprimiert“,“Verlustfrei komprimiert“ und „Verlustbehaftet (lossy) komprimiert“ sind, so wie man sie in den neueren Nikons einstellen kann.

Ich persönlich nutze in der Regel die verlustbehaftete Kompression, aus ählichen Gründen wie oben schon gezeigt. Jeffrey Friedl hat dazu in seinem Blog eine ausführliche Analyse gemacht und bestätigt meine Einschätzung, dass die „Verluste“ bei den Lossy-NEFs extrem subtil sind und nicht ins Gewicht fallen.

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Kommentare

89 Kommentare zu “RAW, JPG, DNG, DNG lossy – Vergleich der Dateiformate in der Praxis”


  1. Gerhard ZS 13. Februar 2013, 10:49   »
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    Hi Gunther,

    ich hab mich ja immer noch nicht durch gerungen meine lieben RAW files in Adobes Hände zu geben aber langsam werd ich s wohl tun. Du schreibst, daß performancemässig das Einbetten der XMP Inhalte in die DNG Files nachteilig ist. Wirkt sich das richtig spürbar aus beim Erstellen und Rendern in LRTimelapse und Lightroom?
    Danke für Deinen tollen Berichte ;-)

    Gerhard

    • gwegner 13. Februar 2013, 17:42   »
      Gravatar

      Hi Gerhard,
      bei DNG nutze ich einen Workaround zur Beschleunigung und zwar arbeitet LRTimelapse da auch mit externen XMPs. Lightroom akzeptiert das. Nur bei JPG geht das nicht, da muss ich die XMP daten in die Bilddateien schreiben.
      Grüße
      Gunther

  2. Philip 22. Februar 2013, 19:55   »
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    Ich habe eine Frage im Bezug zum LR-Workflow mit DNG-Dateien, die meines Wissens nach komischerweise noch nicht gefragt wurde. Und zwar hat die Konvertierung in DNG einen Einfluss auf die Geschwindigkeit bei der Bearbeitung der Bilder? Mir geht es nicht um das Rendern beim Öffnen der Datei. Denn das soll ja bekanntlich schneller gehen mit der „Embed Fast Load Data“-Option. Sondern es geht mir um die Reaktionszeit bei der Betätigung der Regler. Insbesondere beim Weissabgleich-Regler, denn der ist berüchtigter Weise eher träge. Gibt es Unterschiede in der Geschwindigkeit bei DNG lossless und DNG lossy Dateien? Rein logisch kann ich diese Frage nicht selbst erschliessen. Denn einerseits sind die DNG-Dateien zwar schon kleiner als RAW-Dateien, aber sind sie auch komprimiert (was ein entpacken erfordert). Hier muss ein Praxistest heran. Hat damit jemand schon Erfahrungen gemacht? Ich denke die Frage ist insbesondere für Besitzer der D800 von grösserer Relevanz, da ihre Dateien den Rechner schon sehr stark fordern.

    • gwegner 23. Februar 2013, 09:21   »
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      Hallo Philip,
      ich habe es nicht gemessen, aber gefühlt merke ich da keinen Unterschied.
      VLG
      Gunther

      • Philip 23. Februar 2013, 15:41   »
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        Vielen Dank für die prompte Antwort! Ich finde die Diskussionen in deinen Foren hervorragend. Sie sind immer sehr sachlich und interessant für die Praxis. Nun zur Sache: Habe in der Zwischenzeit mir einige NEF’s der D800 vom Netz zum Test in LR heruntergeladen und kann dein Gefühl auch bestätigen. Die Tatsache, dass zumindest gefühlsmässig kein Unterschied festzustellen ist, ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, weshalb die Frage in den von mir frequentierten Foren noch nicht gestellt wurde. Zudem habe ich auch praktisch keinen Unterschied zwischen einer merklich kleineren D7000 NEF und einer D800 NEF feststellen können. Da unterscheidet sich primär nur die Ladezeit der Bilder, jedoch nicht die Geschwindigkeit ihrer Bearbeitung. Mir ist völlig unklar, wie diese Algorithmen angewendet werden.
        Fazit: Die Frage „To DNG or not to DNG“ bezieht sich also „nur“ auf Dateigrösse und die zukünftige Kompatibilität der Dateiformate.
        Anmerkung: Alles oben aufgeführte bezieht sich nur auf meine gefühlten Erfahrungen.

  3. Georg 1. April 2013, 02:51   »
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    Lieber Gunther
    Wahrscheinlich bin ich blos blind oder blöd oder beides: wo zeigt mir LR die Dateigrößen an. Bei den Metadaten kann ich nüscht finden. Klar über den „Finder“(MacOS) weiß ich wo ich was finde, aber da gibts in LR bestimmt auch was… nur wooooo ;-))
    LG Georg

    • gwegner 1. April 2013, 10:06   »
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      Hallo Georg, wüsste ich jetzt ad hoc auch nicht…

  4. Phrank 7. April 2013, 13:04   »
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    Hallo, ich muss nur mal eben alle warnen. Ich habe schon vor einiger Zeit mal alle Nikon RAW Files in DNG umgewandelt, da ich Paranoia hatte, die Daten in 10 Jahren nicht mehr öffnen zu können.

    Momentan arbeite ich allerdings mit Nikons Original RAW und kein DNG, da ich ab und zu das Letzte aus dem RAW in Nikon Capture NX2 rausholen muss.

    Seit letztem Sommer habe ich auch ein D800 und produziere somit auch Megafiles die mir den Festplattenplatz rauben.

    Dann las ich den Artikel auf dieser Webseite und dachte die ganzen Timelapse-Fotos werde ich wohl eh nicht in Nikon Capture NX2 bearbeiten und habe meinen Workflow für Timelapse-Fotos auf Adobe Lightroom verlegt. Dafür verwende ich das DNG lossy Format.

    Da ich einige Shootings auch im RAW-Format gemacht hatte, die mir die Festplatten zumüllen, dachte ich, ich konvertiere alles auch in DNG lossy…

    … Mit Erschrecken, musste ich gestern allerdings feststellen, das Apple’s Aperture und Media Pro mit diesem Dateiformat (noch) nichts anfangen kann. Da mein sonstiger DAM-Workflow in Aperture und Media Pro läuft, ist das etwas ärgerlich.

    Also Achtung, wer auf mehrere DAM-Pferde setzt.

    • gwegner 8. April 2013, 01:35   »
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      Ist wohl eher ein Apple Problem.

      • Phrank 8. April 2013, 10:51   »
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        Naja, Apple ist halt noch nicht so weit. Aber Adobe ist da etwas zu schnell neue Standards einzuführen. Bzw. die anderen zu langsam. Deswegen hatte ich mir unter anderem auch Lightroom zugelegt. Ich hoffe Apple hat irgendwann mal die Musse weiter an Aperture zu arbeiten.

  5. Pequi 30. April 2013, 17:34   »
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    Moin, Moin,

    Ich habe den Artikel mit Interesse verfolgt und aud DNG-lossy umgestellt. Das bringt tatsächlich einen großen Speicherplatzgewinn. Wie sieht es nun mit der Qualität aus, wenn ich bereits in der Kamera die verlustbehaftete Kompression der D7100 bei 14 bit Tiefe einstelle? Wie ist die Qualität zur verlustfreien Kompression der Kamera und was passiert, wenn man dann noch DNG-lossy verwendet? Hat das bereits jemand ausprobiert? Wieviel Speicherplatz könnte man da noch sparen? Ist die Qualität dann (endlich :)) im Keller?

    Grüße,
    Pequi

  6. Phrank 30. April 2013, 18:22   »
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    Hi, ich hatte noch einen interessanten Artikel gefunden.

    http://lightroomsolutions.com/full-blooded-and-lossy-dngs/

    Ich denke nur für Timelapse Projekte ist es sinnvoll alles in Lossy DNG zu konvertieren um Platz zu sparen und flexibler beim Weißabgleich zu sein. Man hat kein richtiges RAW mehr – jedenfalls keine 16, 14 bzw. 12bit sondern eher ein qualitativ hochwertiges JPEG in 8bit + Weißabgleich Option usw.

    Also besser das unkomprimierte DNG verwenden wenn man mehr BIt benötigt.

    Für die Verwendung in Bilddatenbanken außer Lightroom ist das DNG lossy bisher eher nicht zu empfehlen.

  7. Sven 13. Mai 2013, 13:43   »
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    Hallo Gunther,
    ich hatte ja im März schon mal einen Test mit der Konvertierung von NEF Dateien einer D7100 nach DNG Lossless bzw. DNG Lossy durchgeführt. Dabei kam ja für mich heraus, dass das DNG Lossy sehr gut ist und dass die Unterschiede eigentlich immer unterhalb der sichtbaren Wahrnehmungsgrenze liegen und das tatsächlich der beste Ausgangsdateityp für die DNG Lossy Konvertierung NEF 14 bit unkomprimiert ist.
    Leider muss ich jetzt erst mal zurückrudern. Ich habe einen Motivtyp entdeckt, mit dem das DNG Lossy Format anscheinend nicht umgehen kann und sichtbare Verluste (und nicht erst in 100%) zeigt, ja sogar deutlich schlechter ist, wie jeder einfacher JPG-Abzug. Ich würde fast sagen, dass da der Konverter noch einen Fehler hat.
    Es sind insbesondere sehr dunkle Motive auf denen vereinzelt punktuelle Lichtquellen zu sehen sind. Z.B. ein dunkler Himmel mit Sternen, oder rote Postitionslichter eines Flugzeugs vor dunklem Himmel. Mir selbst ist es aufgefallen als ich ein Testfoto des Sendeturms auf dem Feldberg (Taunus) in der Nacht aufgenommen habe. Dort leuchten auch rote Lichter. Zwischen NEF, DNG Lossless und entwickeltem JPG sieht man keinen Unterschied. Beim DNG Lossy hingegen fällt der Unterschied in der Darstellung der roten Lichter dramatisch aus, die hellen Gelbanteile des Lichts scheinen völlig weggerechnet zu werden.
    Was für mich dann letztendlich auf einen Softwarefehler hindeutet ist der kuriose Effect, dass die DNG Lossy Datei größer ist als die DNG Lossless Datei (beide vom gleichen NEF gemacht). Es müsste ja nun fraglos andersherum sein.
    Ich denke daher, dass das DNG Lossy Format aktuell für Nachtaufnahmen leider überhaupt nicht zu gebrauchen ist,
    was sehr schade ist.
    Du hast ja sicher viele schöne Aufnahmen vom nächtlichen Sternenhimmel. Vielleicht kannst Du mal ausprobieren, ob du diesen Effekt bei DNG Lossy bei dir reproduzieren kannst. Ansonsten kann ich Dir gerne mein Foto als NEF zukommen lassen.

    Viele Grüße

    Sven

    • gwegner 22. Juli 2013, 14:55   »
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      Hallo Sven, bei meinen Bildern konnte ich das so leider nicht nachstellen. Nach Betrachtung Deines Beispiel-Bildes ich sehe ich aber was Du meinst. Bei der Kompression findet bei den Lichtern ein Clipping statt. Ich kann nun leider nicht sagen, ob das nur bei den RAW’s spezieller Kamera Modelle passiert, oder generell. Insgesamt finde ich aber ehrlich gesagt auch nicht weltbewegend und schon gar nicht verwunderlich. Irgendwo muss der Alogrithmus ja „anfassen“. Sobald ich das Lossy-Bild übrigens aufgehellt habe in LR fällt das auch schon kaum noch auf, da dann irgendwann auch das Clipping beim Original einsetzt.

      Das Lossy-Bild hat bei mir übrigens 13.934K vs. den 15.427 K des Originals (neuster DNG Konverter).

      Bei Kompression muss man immer wissen, wann man sie einsetzt, und wann nicht. Bei Zeitraffern am Tage können die Lossy DNG viel Platz sparen, Nachts und bei Holy Grail Sequenzen, bleibe ich sicherheitshalber meist bei meinen originalen.

      Viele Grüße und danke für den Hinweis!
      Gunther

  8. meee 20. Juli 2013, 00:46   »
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    Hallo Gunter,
    schon etwas älter der Artikel, aber ich würde gerne meine Bilder in DNGl konvertieren, und dann die RAWs entsorgen.
    Funktioniert der LR Katalog dann auch mit den DNGl entsprechungen, wenn man die Bearbeitungen an den ursprünglichen RAWs vorgenommen hat, oder wie geht man dann am besten vor?

    • gwegner 20. Juli 2013, 08:19   »
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      Wenn Du mit Lightroom die Bilder in DNG konvertierst, merkst Du in der Arbeitsweise gar keinen Unterschied. Auf der Platte liegen dann DNGs, ansonsten ändert sich nichts.

  9. Bernhard 10. August 2013, 15:30   »
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    Antwort auf Robert >> 10. August 2013, 09:44 (ich kann’s dort nicht anhängen)
    Ich habe auf eine defekte NEF Datei abgelegt. Diese hatte ich nicht einmal editiert, sondern einfach auf einen anderen Datenträger kopiert. Das Bild läßt sich in xnview und ViewNX in allen Größen anschauen und öffnen.
    In ViewNX kann ich aber NICHT z. B. die Belichtungseinstellung ändern oder die Datei konvertieren/exportieren, es kommt die Meldung „Nicht unterstützter Dateityp“. Die 100 % Ansicht dagegen funktioniert.
    RawTherapee zeigt in der Dateiverwaltung das Bild an, weigert sich aber mit einer Fehlermeldung, die Datei „zum Entwickeln“ zu öffnen.
    Darktable scheint sich aufzuhängen, hab ich jedenfalls nach einigen Minuten abgebrochen.

    Und genau deshalb bin ich extrem mißtrauisch geworden, ich kann mir nicht immer jede Datei in den verschiedensten Anwendungen anschauen, ob nicht irgendwas schief gegangen ist beim Schreiben, und deshalb kann ich auch ein Backup nicht einfach überschreiben, eventuell muß ich ja zurück zum vorherigen Schritt (mein Backup auf zweiter Platte ist übrigens auch defekt, denn das hab ich von der ersten Datei gezogen nach dem „Überspielen“ vom Laptop zum Home-PC. Zum Glück habe ich bereits auf dem Laptop noch ‚ne Fullsize-TIF-Kopie erzeugt, sodaß ich jedenfalls ein intaktes Bild habe.

    Derzeit suche ich eine Lösung, wie ich im Batch-Modus Prüfsummen erzeugen kann und dann im Batch-Modus auch wieder überprüfen, sodaß ich immer mal wieder die Files auf Konsistenz prüfen kann, insbesondere, wenn ich sie „umlagern“ muß.
    Prüfsummen ändern sich aber mit jeder Bearbeitung, das heißt, ich müßte nach jedem Schreibvorgang erstmal das File wie oben beschrieben gegenchecken, ob’s wirklich intakt ist und dann eine neue Prüfsumme erzeugen. Da ist es viel einfacher, wenn Sidecar-Files die Informationen enthalten – gehen die kaputt, dann ist das Original jedenfalls immer noch intakt und der Bearbeitungsvorgang kann wiederholt werden.

    • Robert 10. August 2013, 16:12   »
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      Hallo Bernhard,

      an diesen Fall hatte ich nicht gedacht, weil es mir bislang noch nicht passiert ist. Zum einen gute ich mir immer die NEF mit IrfanView an, weil ich sehen möchte wie sie beim Betrachten in Vollbild ausschaut, zum anderen erstelle ich meine Backups regelmäßig mit Robocopy auf 3 verschiedene Datenträger. Da die Originale auf einem RAID liegen gehe ich auch davon aus, dass die interne Fehlerkorrektur defekten Dateien, die allein durch Nichtbenutzung kaputt gehen, etwas vorbeugt. So habe ich zumindest seit Jahren kein kaputtes Bild mehr gehabt.

      Könnte es sein, dass es nicht mehr aktuelle Bilder waren, die bei dir hops gegangen sind?

      Gruß
      Robert

      • Bernhard 10. August 2013, 18:44   »
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        Hallo Robert,
        mein Text oben scheint auch kaputt, hab wohl mit dem Link (zu der defekten Beispieldatei) einen Fehler gemacht, nun ist der ganze Text ein Link :-(
        Die Aufnahme entstand im Mai 2011 und Ende letzten Jahres hab ich’s gemerkt. Werde mein Backup-Regime jedenfalls auch ändern …

        • Robert 10. August 2013, 23:04   »
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          Hallo Bernhard,
          ist mir erst garnicht aufgefallen. ^^
          Also ich habe mir deine NEF mal genauer angeguckt und eine Frage um den richtigen Schluss ziehen zu können:
          Du hast bzw. hattest damals das Codec-Pack von Microsoft installiert, um die RAWs in der Windows-Fotoanzeige bzw. Windows Live Fotogalerie anzuzeigen?

          Gruß
          Robert

          • Bernhard 11. August 2013, 13:53   »
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            Hallo Robert,

            nee, nicht bewußt (weiß ja aber nicht, was Microsoft so treibt bei den updates und so).
            Weil ich aber EXIFTOOL nutze(n möchte/wollte – das überleg ich mir aber nochmal wegen Schreiben in Originaldateien) für die Verschlagwortung etc. (zusammen mit EXIFTOOL GUI) und dort im Dateibrowser nicht nur Dateinamen, sondern Bilder sehen möchte, hab ich mir den NEF-Codec von Nikon heruntergeladen und installiert – funktioniert.
            Der liest aber ja nur und schreibt nicht.
            Kann’s jetzt nicht genau sagen, aber ich meine, das war letztes Jahr. Und EXIFTOOL schreibt keine Tags in DIESE (INSGESAMT 3) defekten Dateien, sondern spuckt ‚ne Fehlermeldung aus. Dadurch hab ich’s überhaupt gemerkt, daß die kaputt sind.

        • gwegner 11. August 2013, 09:43   »
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          Ich habe den Link mal korrigiert.

          • Bernhard 11. August 2013, 13:28   »
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            Hallo Gunther – danke Dir!!!

        • Robert 11. August 2013, 14:31   »
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          Hallo Bernhard,

          auch ich muss nun notgedrungen an anderer Stelle antworten..

          Also dann kann ich dir sagen was deine Dateien zerstört hat: ViewNX oder genauer gesagt Nikon Transfer 1.5, welches in ViewNX integriert ist.
          Dieses hast du damals (rund 2 Jahre) unter Windows benutzt und das hat beim Transferieren der Bilder die Dateien verändert, so dass der Aufbau nun kaputt ist.

          Interessant finde ich, dass die Bilder beim Kopieren/Verschieben und nicht beim (gewollten) Verändern kaputt gegangen sind!!

          Angst muss ich(!) zumindest nun nicht mehr haben… leider hilft dir das bei den 3 Bildern auch nicht weiter.

          Gruß
          Robert

    • Kalle 25. Februar 2014, 09:45   »
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      Hi und guten Morgen,
      ich antworte eigentlich nicht direkt auf die Frage, sondern habe gesehen das du Darktable benutzt.
      Ich hatte einen Plattenchrash mit Überspannung, trotz RAID1 war alles Futsch und nur noch R Studio war in der Lage Daten zu retten. Das meiste ist wieder Da. Einige DNG sind aber so defekt das LR und PS sie nicht mehr öffnet. Nach langer Suche fand ich Darktable. Es öffnet alle defekten klaglos und ich kann die Dateien als 16bit tif exportieren.
      Perfekt Qualität in den Tifs. Also guter Tipp für alle die auch solche Dateien haben.
      Mein Frage:
      Normalerweise kann LR Tifs öffnen. Die Tifs von Darktable aber nicht. PS kann die Darktable Tifs öffnen und wenn ich die Dateien dann von dort neu abspeicher, kann LR sie auch öffnen.
      Da es ich um 3500 Dateien handelt, wäre ich für einen Tipp dankbar, wie man den Export aus Darktable so einstellen kann, damit ich den Schritt (Batch) über PS sparen kann. 1000 Grüße Kalle

  10. Tom 28. Oktober 2013, 07:05   »
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    Hallo Gunther, Sorry das ich so ein „altes“ Thema nochmal aufrolle. Habe eine Frage bezüglich meines Workflow und der Formate.

    Ich nutze für den Import und die Objektivkorrektur DXO9. Ist es dann ok wenn ich die Entwicklung in DNG dann in LR importiere? Das sollte doch der Qualität keine Abbruch machen oder?

    Ich finde DXO9 Besser was das Thema Objektivkorrektur und „entrauschung“ angeht. LR hat bessere Korrekturwerkzeuge.

    Könnte man sagen NEF=DNG?

    MfG TOM

    • gwegner 28. Oktober 2013, 07:51   »
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      Hi Tom,
      alle externen Tools „stören“ den Workflow. Auch bei Dxo ist das natürlich so, dass die Raw Dateien schon vorher „entwickelt“ werden. Selbst wenn Dxo dann ein DNG schreibt, kann da alles mögliche drin sein, vermutlich ist das dann ein Tiff. Lightroom kann dann nicht mehr auf die Raw daten zugreifen, sondern halt auf das vorentwickelte DNG/Tiff. Anpassungen wie ein echter Weißabgleich sind dann nicht mehr möglich. DNG ist ein Container, der „normalerweise“ RAW Dateien beinhaltet, aber eben nicht, wenn diese schon auf Pixelebene bearbeitet wurden. DNGs können sogar JPGs beinhalten, technisch ist das kein Problem. Mit DxO kenne ich mich nicht aus, da ich es selbst nicht nutze.
      Mir ist der schnelle Workflow in Lightroom viel wichtiger als ein potenziellen Quäntchen an besserer Rauschunterdrückung.
      Beste Grüße
      Gunther

  11. Tom 28. Oktober 2013, 08:02   »
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    Das heißt also kurzum: du hältst davon nichts oder!?

    • gwegner 28. Oktober 2013, 08:16   »
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      Ich nutze es nicht, aus genannten Gründen…

  12. Phrank 28. Oktober 2013, 18:11   »
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    Hi, mal ein kleiner Nachtrag zum DNG lossy Workflow. Ich habe meinen TimeLapse Workflow komplett auf DNG Lossy umgestellt um halt Speicherplatz zu sparen. Leider klappt das allerdings nicht immer so optimal. Es scheint speziell bei dunklen Fotos tritt das Gegenteil ein – die Bilder Weden sogar fast doppelt so groß. Es sein so zu sein, das die Komprimierung in das DNG lossy Format nicht viel komprimieren kann bei verrauschten Fotos. Ich hoffe Adobe bessert da nochmal nach.

    • Sven 4. November 2013, 17:09   »
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      Hallo Phrank,

      genau diesen Effekt habe ich auch, sehr dunkle Bilder sind als DNG größer als als JPG und gleichzeitig gehen vorhandene Lichter ins Clipping, mit dem Effekt, dass die Farbdarstellung verfälscht ist.
      Für mich war das der Grund DNG leider wieder zu verwerfen und nicht mehr zu verwenden. Auch im schlechtesten Fall bin ich der Meinung, dass ein DNG im Ergebnis nicht schlechter als ein JPG sein darf und größer als das NEF darf es auch in keinem Fall werden.
      Ich hatte das Adobe gemeldet aber leider keine Reaktion erhalten.
      Viele interessiert das aber kaum (Adobe scheinbar auch nicht), da lossy DNG bei über 90 % der Bilder wohl sehr gut funktioniert. Für mich leider trotzdem nicht akzeptabel, da ich mir nicht bei jedem Motiv überlegen will ob es damit vielleicht mit DNG ein Problem bzw. sichtbare Verluste gibt.

      • gwegner 4. November 2013, 17:38   »
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        Das gilt aber nur für die lossy komprimierten DNG, nicht für DNG allgemein.
        Wenn man die Einschränkungen kennt, dann kann man damit ja prima umgehen. Tagessequenzen sparen viel Platz ein, wenn man sie komprimiert und verlieren keine Details – bei Nachtzequenzen nimmt man halt lossless oder lässt es bei den Originalen.

  13. gaertner 22. Januar 2014, 10:12   »
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    hallo an alle
    in Adobe Bridge kann man auch die RAW Dateien ins DNG Dateiformat umwandeln.
    MfG. Wolfg.

  14. RAW,JPEG oder doch DNG | Peter's BlogPeter's Blog 11. Februar 2014, 18:38   »
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    […] man angesichts der Dateigröße frohlockt und feststellt, komprimiertes DNG ist das Format. Auch Gunther kommt in seinem Artikel, allerdings bezogen auf Nikon, eigentlich zum gleichen […]

  15. Rolf Heymanns 24. Februar 2014, 23:24   »
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    Hallo Gunther,
    durch einen Hinweis eines Forennutzers bin ich auf dein Video bezüglich RAW/DNG gekommen. Inzwischen habe ich aber festgestellt, dass die RAW-Konvertierung von Adobe oft nicht korrekt arbeitet. Bei mir bleibt das Fazit, dass die RAW-Konverter der Kamerahersteller immer noch am besten arbeiten.
    Ich möchte hier auf ein Foto verweisen, dass ich mit der Nikon D800e gemacht und mit Nikon View, Photoshop, Capture One und DxO ins TIF-Format konvertiert habe. Dabei zeigt die Konvertierung von Adobe das schlechteste Ergebnis. Es folgen nun die Links zu den unterschiedlich entwickelten Fotos:

    http://www.fototreff-oberhausen.de/download/file.php?id=9426&mode=view/test-ps.jpg

    http://www.fototreff-oberhausen.de/download/file.php?id=9426&mode=view/test-ps.jpg

    http://www.fototreff-oberhausen.de/download/file.php?id=9435&mode=view/test-dxo.jpg

    http://www.fototreff-oberhausen.de/download/file.php?id=9427&mode=view/test-co.jpg

    Ich muss noch anmerken, dass die hier gezeigten Fotos aus einer Belichtungsreihe von 5 RAW-Fotos entstanden sind. In allen RAW-Konvertern habe ich keine Veränderungen vorgenommen sondern die RAW’s nur geladen und als TIFs gespeichert und dann mit Picturenaut mit den gleichen Einstellungen zusammen gefügt. Bei der Konvertierung einer einzelnen Aufnahme tritt aber der gleiche Effekt auf. Hier bei zeigt Adobe diese pinkfarbenen Ränder um die Lichter auf den Faultürmen. Capture One liefert mir aber den gleich guten Eindruck wie der Original Nikon-Konverter.

    Anmerken möchte ich noch, dass ein Canon-Anwender das gleiche Problem bei diesem Motiv hatte. Es hatte dann schon etwas länger gedauert bis wir dann festgestellt hatten, dass diese Farbausreißen tatsächlich am Adobe-RAW-Konverter liegt. Und mit dem canoneigenen Konverter war das Problem bei dem Kollegen auch vom Tisch.

    Ich grüße dich.
    Rolf

  16. Gravatar

    […] RAW, JPG, DNG, DNG lossy – Vergleich der Dateiformate in der Praxis […]

  17. Daniel 23. März 2014, 10:46   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,
    Vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Ich stehe derzeit vor der Herausforderung, dass LR leider die RAW-Dateien von meiner X-T1 (noch) nicht lesen kann und ich deshalb auf den RAW-Konverter von Fuji angewiesen wäre, der naturgemäß sehr schwach ist.
    Allerdings hat Adobe es immerhin geschafft, ihren DNG-Konverter kompatibel zu machen und nach deinen Tests hier kann ich nun ohne Bedenken die RAF-Dateien in DNGs konvertieren und diese dann weiterverarbeiten.

    Grüße aus Österreich
    Daniel

  18. Reinhard 11. April 2014, 18:57   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,

    deine Homepage, youtube-Kanal, alles gut. Ich kann von dir noch viel lernen. Eine Frage habe ich: Du fotografiert ja auch mit Nikon. Wieso benutzt du dann nicht das hochgelobte capture nx2, das doch alles aus den NEF-Dateien herausholen soll, wie man in anderen foren immer wieder liest.

    Danke und Gruß

    Reinhard

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