LRTimelapse – kostenlose Software für professionelle Zeitraffer Videos



English version here.

LRTimelapse

ist ein Werkzeug, welches es Euch erlaubt, die Möglichkeiten von Adobe Lightroom 3, Adobe Camera RAW oder Photoshop noch kreativer bei der Erstellung von Zeitraffer-Filmen nutzen zu können.

Die Idee dahinter LRTimelapse ist, verschiedene Entwicklungsparameter im Zeitablauf sukzessive verändern zu können, also quasi „Key-Frame“-Animationen über die Entwicklungsparameter erstellen zu können, wie man sie aus der Videobearbeitung kennt.

Ihr findet alle neuen Informationen ab sofort auf meiner neuen (englischen) LRTimelapse Seite: http://lrtimelapse.com – dort findet ihr auch die Downloads und viele weitere Informationen im Forum. Dort gibt es auch einen deutschsprachigen Bereich.

Beispiele für Anwendungsfälle

Zeitraffer ohne LR-Timelapse
Zeitraffer ohne LR-Timelapse
Zeitraffer mit LR-Timelapse
Zeitraffer mit LR-Timelapse
  • Ausgleichen von Helligkeitsschwankungen zwischen Bildern (Deflicker)
  • Veränderung von Farbtemperatur, Belichtung, HSL, Verlaufsfiltern über den Zeitablauf (z.B. bei Sonnenuntergängen)
  • Realisierung von Zeitraffern mit großem Dynamikumfang
  • Ken-Burns Effekte (Pan/Zoom)
  • Glättung von Zeitraffern, bei denen manuell die Belichtung angepasst wurde (z.B. vom Tag in die Nacht)
  • Fade-In, Fade-Out
  • Tracking von bewegten Objekten

Schaut Euch den Unterschied an (auf eine der Bilder klicken und dann mit Pfeil links/rechts umschalten):

Bei dem Zeitraffer ohne LRTimelapse (oben) haben alle Bilder die gleichen Entwicklungseinstellungen. Bei dem Zeitraffer, das mit LRTimelapse erstellt wurde (unten), wird der Weißabgleich und die Belichtung über den Zeitablauf verändert.

LRTimelapse ermöglicht es, alle Bearbeitungen vor dem Erstellen des Zeitraffer-Films direkt auf das Quellmaterial (RAW oder JPG) in höchster Qualität anzuwenden.

Gerade beim Verändern von Parametern wie Weißabgleich oder Belichtung sowie beim Pan und Zoom hat man so doch erheblich mehr Spielraum, als wenn man diese Effekte auf bereits komprimiertes und verkleinertes Material z.B. im Video-Post-Processing anwendet.


Wie es funktioniert

LRTimelapse kann, ausgehend von einem Startbild hin zu einem Endbild, diverse Lightroom-Entwicklungeinstellungen „animieren“.

Derzeit können folgende Parameter verändert werden:

  • Beschnitt (Crop) inklusive Drehungen
  • Belichtung (Exposure)
  • Helligkeit (Brightness)
  • Weißabgleich (Temperature/Tint) → sowohl absolut bei RAW als auch relativ bei JPG
  • Kontrast
  • Sättigung (Saturation)
  • Lebendigkeit (Vibrance)
  • Aufhelllicht (Fill Light)
  • Schwarz (Blacks)
  • Klarheit (Clarity)
  • Teiltonung (Split Toning)
  • HSL
  • Verlaufsfilter
  • Vignette nach Freistellen (Post Crop Vignette)
  • Perspektivkorrektur (Lens correction)

Das bedeutet in der Praxis: Ihr bearbeitet diverse Zwischenbilder Eurer Sequenz und markiert sie in Lightroom mit einem Sternchen (Key-Frame-Indikator), dann lasst ihr LRTimelapse darüberlaufen. Dieses berechnet dann alle Zwischenschritte mit sanften Übergängen.

Zusätzlich könnt ihr dann noch den unerwünschten Flicker-Effekt herausrechnen lassen (Deflicker). Ein schönes Vorher/Nachher Beispiele hat der User ev1te gebastelt:

Klingt magisch? Ist es auch.

Schritt-für-Schritt Anleitung als Video

Schaut Euch im Video erst einmal an, wie es funktioniert. Ihr werdet sehen: es ist einfach aber sehr effektiv.

Hier noch der Screencast mit den Neuerungen in LRTimelapse 1.2

Und für Fortgeschrittene oder Euch, die ihr es werden wollt:

Falls ihr noch Fragen habt, gibt es hier noch die älteren Videos:

LR Timelapse 1.0

Falls ihr nun noch Fragen habt, gibt es hier noch die älteren Videos:

Neue Funktionen in LRTimelapse 0.9

Grundlagen – LRTimelapse 0.8

Kann ich das bitte nochmal schriftlich haben?

Klar.

In Lightroom:

  1. Öffnet den Ordner mit Euren Zeitraffer-Aufnahmen in Lightroom
  2. Bearbeitet das erste Bild der Serie
  3. Synchronisiert die Einstellungen auf alle weiteren Bilder (wichtig!)
  4. Bearbeitet nun das letzte Bild der Serie
  5. Wechselt mit G in die Leuchtpult Ansicht
  6. Markiert mit Strg-A alle Bilder
  7. Schreibt mit Strg-S die Metadaten in die Bilder

Wechselt nun bitte in LRTimelapse

  1. Navigiert in den Ordner mit den soeben bearbeiteten Bildern
  2. Achtet darauf, dass alle Bilder Metadaten enthalten (die relevanten Parameter sind in der Tabelle nicht leer)
  3. Wählt, falls ihr nicht alle Bilder behandelt wollt, rechts eine Bilderserie aus (Shift-Klick zum markieren der Serie)
  4. Wählt Linear Transition für einen stetigen Übergang oder Eased Transition für einen S-förmigen, ein‑ und ausschwingenden Übergang. (Ein schönes Beispiel für die unterschiedlichen Übergänge hat Thomas Schwarz erstellt.)
  5. Speichert die markierten Bilder

Nun geht bitte zurück nach Lightroom

  1. Die von Euch exportierten Bilder sollten noch markiert sein
  2. Geht ins Menü Metadaten und dort auf „Lese Metadaten aus Dateien“, dies aktualisiert Eure „Zwischenbilder“
  3. Exportiert nun den Zeitraffer, wie in meiner Anleitung beschreiben.

Voilà, das wars! Jetzt könnt ihr kreativ werden! Ihr könnt auch verschiedene Übergänge realisieren, in dem ihr mehrere „Zwischenbilder“ bearbeitet und dann den Übergang in LRTimelapse jeweils zwischen den einzelnen Zwischenbildern berechnen lasst. Zum Schluss speichert ihr dann alle Metadaten am Stück zurück.

Hinweis: In LRTimelapse beziehen sich fast alle Aktionen auf die jeweils selektierten Bilder! Wenn ihr kein oder nur ein Bild selektiert habt, dann beziehen sich Eure Aktionen auf alle Bilder.

LRTimelapse beta ist Donationware. Für Lösungen, mit denen man vergleichbare Zeitraffer-Ergebnisse erzielen kann, geben Produzenten tausende Euros aus (wenn es sie überhaupt gibt)… Wenn ihr das Programm regelmäßig nutzt, solltet ihr die Weiterentwicklung also mit einem Eurer Nutzung angemessenen Betrag unterstützen. Eure Unterstützung könnt ihr ganz einfach per Paypal auf lrtimelapse.com leisten.

Alternativ könnt ihr das auch über meinen Shop tun. Ich habe dafür einmal 3 Produkte eingerichtet. Hier könnt ihr per Paypal oder Überweisung zahlen. (Letzteres nennt sich Vorkasse, spielt aber hier ja keine Rolle, da ihr das Programm sowieso frei herunterladen könnt.

Professionelle Zeitraffer Vorgaben für Lightroom

Dies sind professionelle Vorgaben für Lightroom mit denen ihr hochauflösende Zeitraffer Videos in einer vielzahl von Frameraten ausgeben könnt. Diese Vorgaben liegen in deutlich mehr Frameraten und in einer viel höheren Bitrate vor, als die Kostenlosen.

Diashow Vorgaben

Ihr erhaltet Diashow-Vorgaben mit folgenden Frame-Raten:

  • 11.988 fps (zur Nutzung mit der 23.976 fps Video Export Vorgabe, spielt mit ½ Geschwindigkeit)
  • 12 fps (zur Nutzung mit der 24 fps Video Export Vorgabe, spielt mit ½ Geschwindigkeit)
  • 12.5 fps (zur Nutzung mit der 25 fps Video Export Vorgabe, spielt mit ½ Geschwindigkeit)
  • 14.9835 fps (zur Nutzung mit der 29.967 fps Video Export Vorgabe, spielt mit ½ Geschwindigkeit)
  • 15 fps (zur Nutzung mit der 30 fps Video Export Vorgabe, spielt mit ½ Geschwindigkeit)
  • 23.976 fps (zur Nutzung mit der 23.976 fps Video Export Vorgabe)
  • 24 fps (zur Nutzung mit der 24 fps Video Export Vorgabe)
  • 25 fps (zur Nutzung mit der 25 fps Video Export Vorgabe)
  • 29.967 fps (zur Nutzung mit der 29.967 fps Video Export Vorgabe)
  • 30 fps (zur Nutzung mit der 30 fps Video Export Vorgabe)

Video Export Vorgaben

Weiterhin sind hochauflösende Video-Vorgaben enthalten mit den folgenden Frame-Raten, Auflösungen und Bitraten:

Frame-Raten:

  • 23.976
  • 24
  • 25
  • 29.967
  • 30

Auflösungen:

  • 720p
  • 1080p
  • 1620p (3K)
  • 2160p (4K)

Bitraten and Kompression:

Die Vorgaben komprimieren mit dem H.264 mp4 Codec in variabler Bitrate mit bis zu 120 Mbps.
Dies lässt eine Menge Raum für Nachberabeitungen.

Bitte beachte, dass manche Media-Player nicht in der Lage sind, die 3K und 4K Auflösungen, als 1080p abzuspielen. Diese Auflösungen sind in erster Linie für die weitere Nachbearbeitung gedacht – vor allem, um Schwenks und Zooms im Videoschnittprogramm durchzuführen. An einem schnellen PC lassen sich die Videos mit VLC abspielen.

Stückpreis: 9,90 EUR *
(zzgl. Versandkosten)
Menge:
(*) Alle angegebenen Preise sind Endpreise zzgl. Liefer-/Versandkosten. Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gemäß § 19 UStG erhebe ich keine Umsatzsteuer und weise diese daher auch nicht aus.
LRTimelapse Sponsor - light

Hiermit unterstützt Du die Entwicklung von LRTimelapse mit 20 €.

Stückpreis: 20,00 EUR *
(zzgl. Versandkosten)
Menge:
(*) Alle angegebenen Preise sind Endpreise zzgl. Liefer-/Versandkosten. Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gemäß § 19 UStG erhebe ich keine Umsatzsteuer und weise diese daher auch nicht aus.
LRTimelapse Sponsor - Silver

Hiermit unterstützt Du die Entwicklung von LRTimelapse mit 50 €.

Stückpreis: 50,00 EUR *
(zzgl. Versandkosten)
Menge:
(*) Alle angegebenen Preise sind Endpreise zzgl. Liefer-/Versandkosten. Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gemäß § 19 UStG erhebe ich keine Umsatzsteuer und weise diese daher auch nicht aus.
LRTimelapse Sponsor - Gold

Hiermit unterstützt Du die Entwicklung von LRTimelapse mit 100 €.

Stückpreis: 100,00 EUR *
(zzgl. Versandkosten)
Menge:
(*) Alle angegebenen Preise sind Endpreise zzgl. Liefer-/Versandkosten. Aufgrund des Kleinunternehmerstatus gemäß § 19 UStG erhebe ich keine Umsatzsteuer und weise diese daher auch nicht aus.

Wenn ihr gespendet habt, teilt mir bitte Euren Forum-Namen mit, damit ich Euch den Sponsor-Status frei schalten kann.

Den Download und die Installationsanleitung findet ihr auf http://lrtimelapse.com

Manipuliert LRTimelapse meine RAW Dateien?

Nein, bei RAW-Dateien schreibt LRTimelapse nur in die entsprechenden XMP-Dateien, die RAW’s bleiben unangetastet.

Ist Lightroom zwingende Voraussetzung?

Nein, Voraussetzung ist nur, dass Du ein Programm hast, dass Entwicklungseinstellungen in XMP Dateien schreibt und diese wieder ausliest. Das funktioniert auch mit Adobe Camera RAW. Zusammensetzen kannst Du die Zeitraffersequenzen dann entweder mit Photoshop (ab CS3 extended), Aftereffekts oder Lightroom (alle basierend auf einem RAW-Workflow) – alternativ mit einem beliebigen Programm, das aus JPGs eine Filmsequenz erstellen kann.

Details zu verschiedenen Arbeitsweisen findest Du im Forum bei den Workflow-Beschreibungen.

Euer Feedback ist mir wichtig!

Da die Kommentare mittlerweile doch recht unübersichtlich werden, habe ich ein Forum eingerichtet, in dem wir uns und ihr Euch untereinander austauschen könnt.
Ich freue mich sehr, wenn ihr Euch dort registriert und durch Eure Beiträge mithelft, eine kleine Zeitraffer‑ und LRTimelapse-Community aufzubauen.

Ich bin gespannt auf Eure Erfahrungen und Ideen zur Weiterentwicklung!

Hier gehts zum Forum!


*) Die gekennzeichneten Produkt-Links sind Partner-Links zu amazon.de. Wenn ihr über einen dieser Links auf amazon.de geht, unterstützt ihr mich. Ihr zahlt keinen Cent mehr aber ich bekomme eine kleine Provision. Vielen Dank!








Kommentare

100 Kommentare zu “LRTimelapse – kostenlose Software für professionelle Zeitraffer Videos”


  1. Emnuel M. Schwermer 20. Februar 2011, 15:36   »
    Gravatar

    Schönen Sonntag zusammen.

    Ich bin auch ganz heiss auf LR-TL!
    Ganz besonders auf die „DeFlicker“ Funktion.
    Ich bin noch am installieren und habe auch gleich ein Problem:
    Die „normale“ Version läuft auf meinen Rechnern (1x MacBook 2008, 1x MacBookPro 2009, 1x MacPro 2008) ich hatte auch keinerlei Probleme beim entpacken des .zip.
    Allerdings kommt bei mir die Entwicklerversion 1.1 pre beta 6 (for Mac) beschädigt an auf allen drei Rechnern.

    Fehlermeldung: „Sie können das Programm „LR-Timelapse_DEV“ nicht öffnen, da es möglicherweise beschädigt oder unvollständig ist.“

    Hat jemand einen Tip für mich?
    Ich könnte jetzt anfangen mit der Standard-Version zu arbeiten, aber meine Zeitraffer gehen alle erst los ab so 3000 Fotos, auch mal 10.000. Daher denke ich macht es keinen Sinn ohne die Entwicklerversion, nachdem was ich alles so gelesen habe hier.

    Schönen Sonntag und herzlichen Dank.

    EMS
    firstcamera.de

    • gwegner 20. Februar 2011, 16:04   »
      Gravatar

      Ja, ich würde Dir empfehlen, mit der Dev-Version zu arbeiten. Den Fehler habe ich jetzt noch nie gehört – bitte lade das Archiv nochmal neu. Vielleicht kann einer der Mac-User noch einen Tipp zur Installation geben! Normal solltest Du die App einfach starten können.

      • Emnuel M. Schwermer 20. Februar 2011, 16:37   »
        Gravatar

        Jepp!

        Ganz einfache Problemlösung auf dem Mac:
        Rechtsklick und „Paketinhalt anzeigen“ wählen.
        Da liegt es dann in voller Pracht.
        Öffnet sich bei mir einfach nicht automatisch.

        Ich hätte noch eine Anregung:
        Templates für höhere Auflösung.
        1 × 2K – 16 : 9 (2048 × 1152 Px)
        1 × 4K – 16 : 9 (4096 × 2304 Px)

        Wichtig währe auf jeden Fall das 2K.

        Begründung:
        Oft muss man Zeitraffer noch weiter bearbeiten in FinalCutPro oder in Adobe AfterEffects.
        Zum Beispiel beim Stabilisieren von Sequenzen die, z.B. durch Wind etwas wackelig sind oder bei Zeitraffer-Aufnahmen an einem Auto montiert, verliert man Auflösung durch den Stabilisierungsprozess. Wenn am Ende des Workflows ein „echtes“ 1920 × 1080 FullHD stehen soll, muss man da mit etwas mehr Auflösung rein gehen.

        Also mir würde das 2K echt sehr helfen!

        Beste Grüße,

        Emanuel

  2. Martin 23. Februar 2011, 17:23   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,

    tolles Tool, verdammt gute Idee! Dennoch habe ich eine kurze Frage: Kann man damit das Flickern komplett eliminieren? Habe hier eine Strandszene mit Sonnenuntergang und starkem Wolkendurchzug. Die Helligkeitssprünge im Kameramaterial halten sich in Grenzen, aber irgendwie bekomme ich die NICHT weggeregelt. Die Deflickerregelung kenn ja nur 2 Schieberegler und trotzdem bekomme ich keine Kombination „gebacken“, mit der ich die Bilderkette absolut stabil „bügeln“ kann. Theoretisch betrachtet, müsste ich mit einem Vollausschlag bei „Smoothing“ und „Exposure Affect“ ja ein klinisch reines Bild bekommen – passiert aber leider nicht. Natürliche Lichtschwankungen wären mir ohnehin lieber (man sieht ja auch, daß die Wolken durch den Himmel schieben). aber auch hier komme ich mit abgestuften Reglereinstellungen auf keinen grünen Zweig.

    Ist es richtig, daß man zuerst die „Exposure“-Einstellungen mit „Reset Values“ auf Null trimmen sollte damit die „DeFlick“-Werte geschrieben werden können, oder überschreiben (korrigieren) die ermittelten DeFlick-Werte die gesetzten Exposure-Daten?

    Hab das sowohl mit Lightroom als auch mit der Adobe Bridge/Photoshop versucht und komme überall dennoch auf ein Rest-Flimmern das in einem absolut harmonischen Bild halt leider keinen ganz so guten Eindruck macht. By the Way: Bei mir funzt das mit der Bridge ansonsten sehr gut, Interpolationen der Farben und der sonstigen RAW-Einstellungen werden gnadenlos gut umgesetzt.

    Wie gesagt, vielleicht kennt die Methode des Gegenrechnens ja auch Grenzen, aber eigentlich traue ich Deinem Tool zu, daß man die Bilder wirklich „glatt“ gerechnet bekommt.

    Vielen Dank vorab, für den vielleicht richtigen Denkanstoß :-)

    Martin

    • gwegner 23. Februar 2011, 19:30   »
      Gravatar

      Hallo Martin,
      dass Du mit der Maximaleinstellung der Regler ein „perfektes“ Video bekommst, ist ein Denkfehler. Wenn das so wäre, bräuchte man die Regler ja nicht ;-)
      Wenn, dann ist es eher so, dass die Voreinstellung von „Exposure affect“ Regler ein sehr gutes Ergebnis liefert – bei dem Smoothing regler hängt es von der Aufnahmesituation ab. Zu glatt würde ich es nicht machen, dann werden die Korrektursprünge zu groß und Du handelst Dir wieder andere Probleme ein.
      Einen Deflicker-Algorithmus, der in allen Situationen perfekte Ergebnisse liefert, gibt es nicht.
      Mit Erfahrung wirst Du gute Ergebnisse durch das „lesen“ der Kurven bekommen (dafür sind die da! ;-)) – ein bisschen Trial-and-error gehört aber immer dazu.

      Ich bin gerade dabei ein neues Tutorial aufzunehmen, welches ein bisschen mehr auf Deflicker eingeht, ich bin sicher, das hilft dem einen oder anderen weiter.
      Viele Grüße und so long,
      Gunther

  3. gwegner 24. Februar 2011, 09:54   »
    Gravatar

    Wir nähern uns der 100 Kommentar-Marke und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich die wertvollen Infos und Tipps, die von Euch kommen, gerne etwas stärker kanalisieren würde, um sie auch anderen Usern zugänglich zu machen!

    Aus diesem Grund habe ich ein Forum für LR-Timelapse eingerichtet.

    Ich freue mich sehr, wenn ihr Euch dort registriert und als LRTimelapse Nutzer mit anderen Usern und mir gemeinsam über die Nutzung und Weiterentwicklung des Programmes diskutiert und Eure Ideen und Vorgangsweisen dort hinterlasst.

    Ich freue mich sehr über den überaus großen Zuspruch und das viele positive Feedback und bin sicher, dass es für die Zukunft noch viel Potenzial gibt.

    Hier geht’s zum Forum: http://forum.lrtimelapse.com

    Die Kommentare schließe ich hiermit, danke für Euer Verständnis!

  4. Gravatar

    [...] fast 1400 Bilder. Alle 6 Sekunden hat meine D200 ein Bild gemacht und hinterher habe ich das dank Gunter Wegners LR-Timelapse als Video exportiert. Allerdings konnte ich die tolle Bandbreite seines Programms nicht wirklich [...]

  5. Mein erstes Timelapse Video » Köln Format 12. Juni 2011, 19:38   »
    Gravatar

    [...] habe diesen Zeitraffer nur in Lightroom erstellt, ohne das interessante LR Timelapse Tool von Gunther Wegner. Das habe ich im Kopf, aber im Moment erschliesst sich mir da einiges noch nicht. Sieht eben sehr [...]

  6. Frank 3. Juli 2011, 16:23   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,
    habe heute zum ersten mal ein kleines Zeitraffer Video erstellt. Ist zwar lange noch nicht perfekt, aber Übung macht den Meister. Danke für die vielen Ideen und auch die schönen Videos die zu mehr inspirieren.
    Frank

    http://www.youtube.com/watch?v=FSk2AWSvTIk

    • gwegner 3. Juli 2011, 16:29   »
      Gravatar

      Hallo Frank, das ist doch schon ein schöner erster Versuch! Wie kommt es, dass das Bild so wackelt, hast Du die Kamera nicht stabil auf einem Stativ befestigt?
      Weiter so, Gunther

      • Frank 3. Juli 2011, 16:41   »
        Gravatar

        Hallo Gunther, danke für deinen Kommentar. Die Aufnahmen erfolgten auf dem Stativ. Es war eigentlich auch Windstill. Wahrscheinlich waren meine Einstellungen noch nicht ideal. Die Bildfrequenz war alle 20 sec. eine Aufnahme. Hatte Autofocus aus, aber die Belichtung war noch auf „automatik“. Kamera Nikon D3100. Die Verarbeitung in LR erfolgte nach deinem „Kochbuch“. Wahrscheinlich wäre es günstiger gewesen das Intervall etwas kürzer zu machen. Aber da fehlt mir halt noch die Erfahrung.
        Frank

        • gwegner 4. Juli 2011, 11:55   »
          Gravatar

          Das sieht soweit alles okay aus, nur das wackeln hat mich verwundert. Hast Du wirklich AF und VR aus gehabt? An dem Intervall liegt das nicht…

          • Frank 4. Juli 2011, 13:38   »
            Gravatar

            AF war definitiv ausgeschaltet. Aber VR war an. Dann wird es wohl daran gelegen haben. Mal sehen wie es beim nächsten Versuch wird.

  7. Marcus Müller 16. Juli 2011, 19:38   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,
    bin bei Vimeo auf Timelapse Videos von Profis gestoßen und war begeistert. Habe mich dann mit der Materie auseinanders gesetzt uns bin auch auf deine Seite gestoßen. Zu deiner Software kann ich dir nur ein großes Kompliment machen. Respekt!!!.
    Die Idee dahinter ist genial. Hast du das Programieren solcher Sachen gelent, oder wie kommt man dazu?
    Ich habe mal die 1.5er Version probiert. Da ich mit Bridge und Premiere Pro arbeite und das Basic Template nur für LR ist. Aber in der 1.5er Version werden sie Werte ja auch gesetzt, toll.

    Hier mal ein erster VErsuch von mir.

    http://www.vimeo.com/26451685

    Wäre an deiner Meinung ineressiert

    Mach weiter so, Unterstützung ist dir sicher

    Marcus Müller

  8. Gunnar 14. August 2011, 18:30   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,

    ich bin über die GoPro auf deine Seite gekommen und probiere seit einigen Wochen dein LRTimelapse aus. Super Programm und auch eine tolle Anleitung im Forum. Allerdings erstelle ich die Videos nicht mehr mit CS5, sondern verwende wieder VirtualDub. Die Auswahl der Codecs ist größer und es geht deutlich(!!) schneller.

    Zeitraffervideo mit der GoPro HD: http://vimeo.com/27112134

    Gruß Gunnar

  9. Timelapse | DOMINIKWOERNERcom BLOG 23. Oktober 2011, 15:39   »
    Gravatar

    [...] machen. So ändern sich zum Beispiel mit der Zeit die Belichtungsbedingungen. Hier kann das Lightroom-Plugin LR-Timelapse von Gunther Wegner sehr hilfreich sein. Wen’s interessiert muss sich auf jeden Fall seine Seite [...]

  10. Zeitrafferaufnahmen vom Sternenhimmel 22. Januar 2012, 11:04   »
    Gravatar

    [...] sich mit Zeitraffer (auch TimeLapse) beschäftigt, kommt um die Website von Gunther Wegener nicht herum. Unbedingt anschauen. Teilen:Related [...]

  11. kjschubert.de » Erste Zeitrafferversuche 8. März 2012, 21:08   »
    Gravatar

    [...] Nachdem ich mir vor 1,5 Jahren meine erste Spiegelreflexkamera und ein Akkupack mit integrierter Timerfunktion gekauft habe, spielte ich seitdem mit dem Gedanken diesen für Zeitraffer einzusetzen. Dies scheiterte bis vor Kurzem meist an einem fehlenden bzw. zu wackeligem Stativ. Vor etwa zwei Wochen legte ich mir dann endlich das Manfrotto 055XPROB und den Manfrotto 496RC2 zu. Nach Ankunft des Pakets musste das neue Equipment natürlich getestet werden und so suchte ich mir die erstbeste Stelle in der näheren Umgebung heraus um ein wenig herumzuexperimentieren. Herausgekommen sind zwei kurze Zeitraffer entstanden an der Meißner Straße in Radebeul kurz vor Dresden. Für die weitere Bearbeitung habe ich Lightroom 3 und das kostenlose Tool LRTimelapse von Gunther Wegner genutzt. [...]

  12. Timelapse GoPro HD Hero2 - Zeitrafferaufnahme | DSLR Fotografie, Equipment und Bildbearbeitung 23. März 2012, 22:22   »
    Gravatar

    [...] Vielen Dank für die tolle Timelapse Anleitung an Gunther Wegner. [...]

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