Afrika Hautnah – Folge 14 – Durchquerung des Kwai-River und Magotho-Camp

13012013

Heute morgen bin ich sehr früh wach und mache mich noch vor Sonnenaufgang auf den Weg, meine Kamera zu bergen. Diana schläft noch. Ich bin erleichtert, dass das gestern Abend aufgebaute Equipment noch da und unversehrt ist! Als ich zurück zum Zelt gehe, höre ich oben in den Bäumen die Blätter rascheln, die Affen werden wach. Plötzlich spüre ich Tropfen von oben herunterfallen und kann gerade noch in Deckung gehen, als die Affen beginnen, ihr kleines und leider auch großes Geschäft direkt auf unser Auto zu verrichten.

Na, herzlichen Glückwunsch! Ich rufe Diana schnell eine Warnung zu, ja nicht aus dem Zelt zu kommen, als die dicken Brocken auf unser Auto krachen. Pflatsch, pflatsch, pflatsch. So eine Sauerei. Aber wir können gar nichts machen, die Affen sitzen in 10 Metern Höhe und lich kann förmlich hören, wie sie sich ins Fäustchen. Darauf hatten sie sich sicherlich schon seit gestern Abend gefreut. Wenigstens zielen sie nur vorne aufs Auto (das leuchtete so schön weiß) und verschonen das Zelt.

Als sie dann endlich fertig sind, kommt auch Diana aus dem Zelt – das erste, was sie feststellt, ist, dass ihr einer Wanderschuh weg ist. Na super. Einfach weg. Sofort haben wir die Bande da oben in Verdacht. Und jetzt sind wir, insbesondere Diana, auch richtig sauer auf die Brüder. Nicht nur dass sie uns anpissen und vollkacken, sie haben auch Dianas Schuh geklaut! Wir sind beide nur froh, dass Diana zuhause beim Packen nicht auf mich gehört hat und (wie ich) nur ein paar feste Schuhe und ein paar Flip-Flops mitgenommen hat sondern auch noch ein paar alte Turnschuhe. Ansonsten hätte sie wohl den Rest der Reise mit FlipFlops bestreiten müssen und wie das ausgehen kann, haben wir ja schon erlebt.

Normalerweise lassen wir die Schuhe auch nicht draußen stehen sondern nehmen diese mit ins Zelt hoch aber manchmal ist halt alles anders… ;) Die Wanderschuhe sind recht schwer und darum wudern wir uns schon ein bisschen, dass diese Meerkatzen (die ja nicht so groß sind) mit so einem Gewicht die Bäume hoch klettern können sollen. Also sucht Diana die umliegende Umgebung ab, ob der Schuh vielleicht dort liegt aber alle Suche bleibt leider ergebnislos. Gut, man lernt halt aus Erfahrung… ;)

Wir packen alles zusammen und machen uns auf den Weg in Richtung unseres nächsten Ziels, dem Magotho-Camp.


Der Ärger über die Affen ist dann aber doch relativ schnell vergessen, denn wir stehen nach kurzer Zeit vor ganz anderen Problemen. In dem Wegenetz welches hier vom North-Gate weiter führt, verfahren wir uns ein paar mal und stehen dann plötzlich vor einer Flusspassage, die so mal echt nicht gemeint sein kann.

„Da können wir auf keinen Fall durchfahren“, sagt Diana.

„Fahr zurück, da war doch noch eine andere Möglichkeit, weiter links.“

Ich erinnere mich, aber die Straße da schien durch einen Baumstamm versperrt zu sein.

Ich will mir das hier erst nochmal in Ruhe ansehen.

Es gibt einen direkten Weg durch den Fluss, der hier eine starke Strömung aufweist und sehr, sehr tief aussieht – nach rechts zweigt eine Art Furt ab, die einmal um eine kleine Insel herumführt und den Fluss letzten Endes etwas weiter rechts quert. Beides sieht echt abenteuerlich aus.

Wenn man sich ein Auto mietet, ist so ziemlich alles versichert – bis auf (Motor‑) Schäden infolge von Wasser. Sollten wir also mit dem Auto absaufen, würde das ein teurer Spaß werden. Daher sind wir nicht ganz so spontan, wie wir es eventuell sonst wären.


Während ich mir die Lage noch so ansehe, kommen zwei einheimische Jungs vorbei (an was erinnert mich das nur?) – ich spreche sie an und frage, ob ich hier durch fahren könne. Sie zeigen auf die rechte Passage und gehen, ohne viel zu sagen, los und waten die gesamte Strecke ab. Zweimal sehe ich sie bis zum Oberkörper verschwinden, dann sind sie durch.

An den nassen Hosen und TShirts kann ich sehen, dass ihnen das Wasser deutlich bis über die Hüfte ging. Als sie wieder da sind, frage ich sie, was mit dem anderen Weg sei, den Diana meinte, ein Stück weiter links. Da wäre der Fluss nicht passierbar sagen sie.

Sie machen einen netten Eindruck, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich ihnen vertrauen kann. Vielleicht machen sie sich auch einen Jux daraus, uns Touristen in den Fluss zu locken. Diana ist auch der Meinung, dass wir uns die andere Option noch einmal ansehen sollen. Ich sage den Jungs, dass wir den anderen Weg noch checken wollen. Sie zucken nur mit den Schultern.

Also Rückwärtsgang und zurück zur Abzweigung. Ein Stück weiter liegt ein Baumstamm über der Piste, den könnte man aber sicherlich umfahren. Ich steige aus und gehe ein Stück zu Fuß. Plötzlich tauchen die Jungs wieder neben mir auf, sie kannten wohl eine Abkürzung. Gemeinsam gehen wir zu der Furt und sofort wird mir klar, sie hatten recht, hier ist definitiv erst recht kein Durchkommen.

Bestimmt 20 Meter breit, richtig tief und mit einer starken Strömung fließt der Kwai hier. Beide lachen. Ich sage:

„Okay okay, ihr kennt Euch hier aus. Wir probieren es drüben.“

Also kehre ich zum Auto zurück, die Jungs nehmen wieder ihre Abkürzung. Ich zeige Diana den Daumen nach unten. Oh nein, sagt sie, müssen wir da wirklich durch? Offenbar. Einen anderen Weg scheint es nicht zu geben.

Als wir wieder unten sind, steigt sie aus.

„Ich will nicht mit absaufen, ich gehe zu Fuß“

„okay, und was ist mit den Krokodilen? – außerdem wirst Du ganz nass.“

Aber ihr ist das offenbar lieber, die Jungs sind ja auch wieder da, und die werden sie schon rüber bringen.

Für mich kommt jetzt der spannende Part. An der tiefsten Stelle ist die Passage über einen Meter tief, und ich muss einen großen Bogen fahren. Die stellen, an denen die Jungs so tief eingetaucht waren, habe ich mir gemerkt.

Aber es hilft ja nichts. Differentialsperre rein, Untersetzung rein, 2. Gang in Untersetzung – ah – die GoPro noch drauf, so viel Zeit muss sein. Ich fahre also los, nicht zu zögerlich sondern schon mit ein bisschen Schwung, gleich das erste Eintauchen beschert mir einen Schwall Wasser über die Motorhaube und nun wird mir auch klar, was ich vergessen habe: nämlich mein Fenster zu schließen. Ich Anfänger!

Aber jetzt hilft alles nichts mehr, Augen zu und durch. Ich gebe Gas, die Motorhaube kommt wieder über die Wasseroberfläche, das war die erste tiefe Passage, jetzt muss ich um die Kurve und danach wird es wieder tief. Erneut tauche ich ein, diesmal noch tiefer und wieder schießt mir ein Schwall Wasser ins Fenster, mit heulendem Motor treibe ich den 4 × 4 weiter um die Kurve und komme dann wieder aus dem Wasser – nun noch ein paar Meter, dann erreiche ich das rettende Ufer – puh – mir fällt ein Stein vom Herzen und meine Beine zittern. Mit nasser Hose (von dem hereingeschwapptem Wasser ;-)) steige ich aus und schaue zu der erleichterten Diana.

Hier also das GoPro-Video von der Flussdurchquerung:

Den Motor lasse ich sicherheitshalber laufen. Man weiß ja nie, lass den erst mal abtrocknen. Nun wird Diana von den Jungs wohlbehalten durch die Untiefen geleitet und erreicht dann auch wohlbehalten das Ufer. Wir bedanken uns recht herzlich und ich drücke dem älteren einen Schein in die Hand:

„Vielen Dank für Eure Hilfe! Aber teil das auf jeden Fall mit deinem kleinen Bruder!“

Nun können wir weiter fahren. Puh. Das war echte Hochspannung am frühen Morgen. In dieser Wildnis hätten wir nicht gerne den Wagen im Fluss versenkt – dass die Versicherung solche Schäden nicht abdeckt, wäre dann nur eines unserer Probleme gewesen…

Fortan würde ich jedenfalls bei jeder weiteren Wasserdurchquerung (so eine kritische sollte uns zum Glück nicht mehr begegnen) das Fenster zu machen… Wie war das? Man lernt nur aus den eigenen Erfahrungen…

Später sollten wir erfahren, dass nur wenige Tage vor uns ein einheimischer Guide genau an der Flussdurchquerung seinen viel höheren Safari-Jeep halb versenkt hat, da er gerade durch den Fluss gefahren ist. Das bergen kostete ihn und seinen Kollegen 5 Stunden… Danke noch einmal an die beiden Jungs, die uns davor bewahrt haben!

Die heutige Etappe führt uns wieder durch Elefantenland und nach ca. 40 Kilometern Tiefsand erreichen wir das Magotho Camp. Außer einem Schild mit dem Namen, deutet nichts auf ein Camp hin. Es gibt hier außer der Wildnis, gar nichts. Wir können daher nur erahnen, wo unter den Akazien hier Stellplätze vorgesehen sind. Ganz am Anfang des „Camps“ sehen wir zwei Einheimische, die offenbar ein Lager für Touristen vorbereiten. Wir fragen, wo wir uns hinstellen könnten und sie deuten so wage in die Richtung, in die der Pfad weiter geht.

Wir fahren ein Stück weiter und ich kriege etwas Panik, weil hier alles voll Akazien ist und die Zweige auf dem Sand liegen bzw. jetzt mit ihren langen Dornen in unseren Reifen stecken. Vorsichtig ziehe ich bestimmt 20 davon heraus, bevor wir weiter fahren und kann mich nur wundern, dass die Reifen noch ihre Luft halten.

Ein Stück einen kleinen Hügel hinauf finden wir dann einen geeigneten Platz, den wir für einen der Stellplätze halten und bleiben da stehen. Das ist hier mal wirklich mitten in der Landschaft. Die Sonne brennt erbarmungslos und die Akazien geben auch nicht so viel Schatten, wie wir gerne hätten.

Ich verbringe wieder eine ganze Zeit damit den Platz von Akazien-Dornen zu befreien und sie aus unseren Reifen zu ziehen. Außerdem stecken alle 2 Schritte meine FlipFlops voller Dornen und bei denen man muss echt aufpassen, dass die nicht durch gehen. Heute ist es hier so heiß, dass ich beim Kopieren der Bilder auf das Notebook Angst habe, dass es überhitzt – zumal ich es wegen der Stromversorgung im Auto stehen haben muss.


Den Nachmittag verbringen wegen der Hitze mit Siesta und beobachten die Elefanten, die wenige Meter an unserem Lager vorbei ziehen und den kleinen Bäume und Büschen zu Leibe rücken – mehr kann man hier gerade wirklich nicht machen. Abends brechen wir dann zu einer kleinen Pirschfahrt entlang des nahen Flusses auf. Kaum haben wir ihn erreicht, wechselt die soeben noch karge und steppenartige, extrem trockene, Landschaft in ein üppig grünen Saum, der links und rechts den Fluss einfasst. Mehrere große Elefantenbullen stehen hier mit entsprechendem Abstand im Schilf und wir beobachten eine Pavian Familie, die in den ufernahen Bäumen abhängt.


Eine tolle Stimmung ist das hier. Auf der Suche nach Löwen und anderen Katzen (die einzigen Tiere, die sich bis auf unser Erlebnis im Nxai-Nationalpark) bisher echt rar gemacht haben) fahren wir noch einmal einen großen Bogen durch die Savanne und erreichen kurz vor Einbruch der Dunkelheit wieder unser Lager. Leider war die Katzensuche erneut erfolglos, trotzdem sind wir mit den Fotos, die wir aufnehmen konnten, sehr zufrieden.

Blue balls :-)
Blue balls :-)






Wir kochen noch schnell etwas, bevor es ganz dunkel ist und dann setzen wir uns ins Auto, um die Geräusche und Tiere der Nacht aus der Sicherheit heraus zu beobachten. So ganz geheuer ist es uns hier, so weit abseits jeglicher Zivilisation, nicht.

Immer wieder streifen Elefanten geräuschvoll in wenigen Metern Entfernung an uns vorbei – gerade im Dunkeln ist das schon etwas beängstigend. Plötzlich erschrickt Diana heftig und macht ihre Scheibe hoch, ein dunkler Schatten, größer als ein Schäferhund kommt auf den Wagen zu. Ich mache die Stirnlampe an und leuchte das Tier an (bei Elefanten darf man das auf keinen Fall machen, aber dieses Tier ist zwar groß, aber kein Elefant). Es handelt sich um eine Hyäne, die unser Lager nach Essbarem durchsucht. Wohlweislich hatten wir alles weg gepackt, so dass sie sich nach einigen Minuten wieder trollt. Wir sprechen ein wenig über Hyänen und kommen dann auf Idee, in einem unserer Botswana-Bücher mal etwas über diese Tiere nachzulesen. Und da steht, das Hyänen neben Essbaren auch gerne Schuhe oder Plastik mitnehmen oder zerbeißen!

Aha – dann haben wir die Affen wohl doch zu unrecht verdächtigt! Eine Hyäne war es also, die Diana´s Schuh geklaut hat! Für einen Affen wäre der auch viel zu groß gewesen. Das bringt den Schuh zwar nicht zurück, aber jetzt wissen wir es wenigstens! ;-)

Trotz all der Tiere hier, stelle ich die Kamera auch diese Nacht wieder auf, um die Milchstraße zu fotografieren.


Irgendwann fallen wir in einen unruhigen Schlaf. Zu direkt, zu dicht sind hier all die Geräusche der Tiere – bekannte und unbekannte. Das Schlafen auf dem Dach gibt zwar etwas Sicherheit (auf dem Boden würden wir hier auf keinen Fall zelten wollen) aber die Elefanten, die hier durchstreifen überragen unser Auto samt Dachzeit bei Weitem.

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9 Kommentare bisher


  1. Nico 13. Februar 2013, 00:08   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,
    Supertolle Afrika Berichte. Ich bin ab nächster Woche auch für 3 Wochen in Namibia und Botswana unterwegs, und möchte dort das erste Mal mit meiner neuen EOS 60D Zeitraffer aufnahmen machen. Nach deinen Artikeln frage ich mich nun wie ich mein Stativ wohl am besten schützen kann gegen randalierende Tiere? Irgendwelche Tips?

    Beste Grüsse Nico

    • gwegner 13. Februar 2013, 17:45   »
      Gravatar

      Hi Nico,
      die meisten Tiere randalieren nicht. Und die die es ab und zu tun (Affen) schlafen nachts. Brauchst Dir also keine Sorgen zu machen. Es sei denn Du stellst das Stativ auf einen Elefantenpfad. Dann könnte die Kamera am nächsten Morgen tiefer gelegt sein ;-)
      Grüße
      Gunther

  2. Evelyn wegner 24. Januar 2013, 22:50   »
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    Hallo Ihr Beiden,
    muß Eure Tapferkeit und Euren Mut bewundern. Selbst
    beim Lesen des Berichtes bekommt man Herzklopfen.
    Die Bilder wieder von bester Qualität.
    Dank für die große Mühe die Ihr Euch macht. Gruß E.

  3. Erich Pohoralek 15. Januar 2013, 22:50   »
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    Da gibt’s nur eins zu sagen: Hut ab – und riesen Kompliment!

  4. Hagen Wegner Ingrid 15. Januar 2013, 19:21   »
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    Hallo Gunther und Diana,
    da habt Ihr Euch wieder tapfer durchgeschlagen. Alles im Doppelpack! Ihr hättet ja gleich ein Dauerabo mit diesen Jungs abschließen können! Sehr schön auch wieder die Fotos! Lieben Dank für alles und bis zum nächsten Kommentar – meinerseits leider erst wieder in etwa drei Wochen. Bis dahin weiterhin toi, toi, toi für Euch!
    IHW

  5. Mario 14. Januar 2013, 13:22   »
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    Hi Gunther,
    toller Bericht! Beim Lesen schwelge ich zudem in schönen Erinnerungen ;-) Wir waren im Sept/Okt 2011 auch mit 4 × 4 und Dachzelt für 4 Wochen in Namibia und Botswana unterwegs. Am Khwai nähe North Gate bin ich damals aber am extrem hohen Wasserstand „gescheitert“, wir mussten über Umwege (via South Gate) nach Xakanaxa.
    Gruß Mario

  6. Michael 13. Januar 2013, 22:42   »
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    Oha, zuviel Schwung beim furten ist gefährlich, wenn man keinen Schnorchel hat. Langsam aber stetig mit Untersetzung durchfahren, so das man keine zu grosse Bugwelle bildet.

  7. sausi 13. Januar 2013, 16:40   »
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    Hallo Gunther, danke für den spannenden Bericht und die noch schöneren Fotos! Das entschädigt für den echt fiesen Cliffhanger am Ende der Folge 13. :-)
    Gruss Jörg

  8. Christian 13. Januar 2013, 16:23   »
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    Hi Gunther,
    wieder mal ein klasse Beitrag! Freue mich schon auf den nächsten Teil.
    Kleine Bemerkung noch am Rande: Die Fenster solltest du auch beim nächsten mal definitiv unten lassen, also alles richtig gemacht. Lieber eine nasse Hose als im Auto ertrinken. Und wenn das Auto schon keinen Schnorchel hat, lieber eine Plane o.ä. vor den Kühler spannen. ;-)

    Viele Grüße,
    Christian

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