Die Nikon D7200 – Praxis Test und Review

27032015

Das neue Topmodel unter den Nikon Kameras mit APS-C (DX) Sensor heißt Nikon D7200. Worin sie sich von ihrer Vorgängerin, der D7100 unterscheidet und ob die Neue einen Umstieg wert ist, darüber erzähle ich Euch in diesem Testbericht.

Nikon D7200 – Endlich mit WiFi!

Bei der Ankündigung der neuen D7200 spürte ich zunächst einen Anflug von Langeweile. Kaufen? Och ich weiß nicht… Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich mit Kameras ganz gut versorgt bin. Sie ausprobieren und Euch darüber berichten wollte ich aber schon – und vielleicht würde ich ja auch überrascht werden! Oft ist es ja so, dass die Ankündigung des Herstellers und die anderen Berichte im Netz bestimmte Aspekte, die mir wichtig sind, gar nicht aufgreifen. Man muss sich immer selbst ein Bild machen. Und so fragte ich bei Calumet in Hamburg nach, ob sie mir eine zum Test zur Verfügung stellen würden. Sie taten es. Und so habe ich nun seit einigen Tagen die Nikon D7200 hier bei mir und konnte mir selbst ein Bild machen.

Ich werde in diesem Bericht vor allem auf die Unterschiede zu den anderen Nikons und insbesondere der D7100 eingehen.

Optik und Haptik

Äußerlich wenig überraschend kommt sie daher, die D7200. Das gleiche Gehäuse wie ihre Vorgängerin hat sie, von Außen verraten nur die kleinen Logos für WLAN und NFC sowie das D7200 Emblem, dass es sich um eine neue Kamera handelt, ansonsten gleicht sie der D7100 wie ein Ei dem anderen.

Da ich mich mittlerweile von dem viel ergonomischeren Gehäuse der D750 verwöhnen lassen durfte, deren tiefer Handgriff einfach nur perfekt zu greifen ist, wirkt die D7200 im Vergleich dazu in meiner Hand ziemlich unhandlich – fast klobig. So geht es mir aber auch mit der D810, seit ich die D750 habe.

Versteht mich nicht falsch, das Gehäuse und Bedienkonzept der D7200 ist okay – aber eben nichts Neues, sondern eben das, was wir nun schon seit der D7000 kennen. Also seit über 4 Jahren. Und etwas, das Nikon mittlerweile besser kann, wie sie mit der D750 bewiesen haben. Und mehr noch: selbst die “kleine Schwester”, die D5500, hat den tiefen Griff spendiert bekommen und liegt mir besser in der Hand!

Nikon D7200, rechts am Handgriff das NFC Symbol

Bewährtes

Die D7200 bringt alles das mit, was die D7100 und D7000 so erfolgreich gemacht hat. Einen tollen Sensor, einen schnellen und zuverlässigen Autofokus, eine gute Bedienbarkeit. Dazu hat sie natürlich einen eingebauten Autofokus-Motor (der den kleinen Schwestern aus der 5000er Reihe fehlt) und kann somit auch alle alten Nikkore ohne eingebauten Motor problemlos fokussieren.

Sie bringt gute Video-Fähigkeiten mit, Stereo Ton, HDMI-Ausgang etc. Eigentlich alles, was das Herz begehrt.

Die Bildqualität ist bei D5200, D5300, D5500 sowie D7100 und D7200 auf hohem Niveau sehr ähnlich. Für das was rauskommt, ist es also ziemlich egal, welche dieser Nikons ihr verwendet. Die Unterschiede finden sich in der Bedienung und Ausstattung. Daher ist das auch der Schwerpunkt in diesem Artikel. Wenn ihr High-ISO-Bilder etc. sehen wollt, findet ihr die in meinem Artikel zur D7100 und auch in diesem Artikel, wo ich die neueren Modelle bzgl. ISO-Leistung und Dynamik vergleiche.

Auch die Bildwiederholrate im schnellsten Modus ist bei der D7200 mit 6 Bildern pro Sekunde identisch mit der Leistung der D7100. Völlig ausreichend, wenn ihr mich fragt.

Weiterhin gibt es wieder den 1.3x Crop Modus. 1.3x versteht sich dabei im Verhältnis zur APS-C (DX) Sensor-Größe. Gegenüber Vollformat ist das in dem Modus dann ca. ein 2x (1,5 * 1,3) Crop)  mit dann noch verbleibenden 15,4 MP und max. 7 Bildern/Sek. – und natürlich verkleinertem Sucherbild. Dazu wird ein Rahmen eingeblendet. Im Liveview wird das Bild auf die volle Größe des Displays skaliert. In diesem Crop Modus gehen die Autofokus-Felder bis an den Rand des Bildfeldes (s. Abbildung oben) und es sind die 7 Bilder pro Sekunde möglich. Bitte lasst euch nicht täuschen: durch diesen Crop-Modus wird nicht mehr Auflösung geschaffen! Es macht also für “Tele-Fotografen” keinen Unterschied (außer der höheren Bildrate) ob sie diesen Crop-Modus nutzen, oder in der Nachbearbeitung beschneiden. Ich entscheide mich für letzteres.

AF7100

 

Folgende Funktionen können, wie bei anderen “Mittelklasse”-DSLRs von Nikon (=D7000, D7100, D600, D610) und selbstverständlich auch den Größeren, direkt über Knöpfe am Gehäuse bedient werden –  in Verbindung mit dem vorderen und hinteren Drehrad:

  • Weißabgleich (inklusive Feinabstimmung mit dem vorderen Rad)
  • Qualität (RAW oder JPG, sowie die Größe der JPGs)
  • ISO (inklusive Auto-ISO)
  • Bracketing (Anzahl der Frames und “Abstände”)
  • Blitzbelichtungskorrektur und Blitzmodus (Front, Rear, Slow, Red eye)
  • Autofokus Modus (Continuous, Single, Auto) und AF-Punkte (Auto, 3D, Einzel-, Dynamisch-9, 21 oder 51).

Weiterhin hat die D7200, wie auch schon die D7100, vier durch den Benutzer konfigurierbare Knöpfe: AE-L/AF-L Knopf, Fn-Knopf, OK-Knopf und Abblendtaste.

Der mittlere “OK”-Knopf kann mit 100% Zoom bei Wiedergabe belegt werden (was die kleineren Nikons D5xxx und auch die D600/D610 leider nicht können, die “Großen” jedoch schon) – eine kleine aber ungemein praktische Funktion.

Wie schon ihre Vorgängerin hat auch sie den “i”-Knopf, der Zugriff auf häufig genutzte Einstellungen gibt.

Im Gegensatz zur D7100 hat Nikon hier aber nun zum Glück die verspielte Ansicht mit den Histogrammen durch eine einfache Menüansicht ersetzt, so wie auch schon bei der D750.

Das i-Menü der D7100 – hier kann man auf wichtige Einstellungen zurückgreifen und es gibt eine Art Tooltipps, leider recht verspielt…

Das neue i-Menü der D7200, deutlich aufgeräumter.

Wie schon bei der D7100 hat das Modus-Wahlrad eine Verriegelung, die durch Drücken des mittleren Knopfes gelöst werden muss, um das Rad zu drehen.

Das Modus-Wahlrad hat nun einen Knopf zur Entriegelung oben drauf.

Wie bei der D7000, D7100 und der D600/D610, hat auch die D7100 auf dem Modus-Wahlrad zwei durch den Benutzer definierbare Modi, U1 und U2. Über das Menü können die gerade aktiven Kameraeinstellungen (inklusive Modus und Menüeinstellungen) auf einen dieser Modi gelegt werden und später einfach durch drehen des Modus-Wahlrades auf U1 bzw. U2 abgerufen werden. Ich selbst nutze diese Funktion nicht, aber möglicherweise ist sie für den einen oder anderen nützlich um z.B. Voreinstellungen für Tagsüber und Nachts abzulegen.

Leider wurde das Schulterdisplay der D7200 gegenüber der D7100 abgespeckt, so dass weniger Informationen sichtbar sind. Hier findet ihr Details dazu.

Neue Features

Ja, was ist denn nun eigentlich neu?

WLAN / NFC

Nun – ganz vorne steht sicherlich das eingebaute WLAN. So ganz neu ist das natürlich nun auch nicht mehr, denn sowohl die D5300, die D5500 und die D750 haben das auch schon an Bord. Für die 7000er Reihe ist es aber neu – und ich freue mich, dass Nikon es hier endlich auch realisiert hat! Ganz neu ist hingegen die NFC-Funktion. Damit kann man Smartphones und Tablets, die das unterstützen (derzeit nur einige Android-Modelle) einfach durch Zusammenbringen der Geräte koppeln. Das ist sicherlich gut und logisch – aber kein Feature, das mich vom Hocker reißt. Zumal die WLAN-Kopplung, wenn sie denn erstmalig erfolgt ist, ja ohnehin sofort automatisch nach Aktivieren des WLANs aufgebaut wird und NFC dann nicht mehr nötig ist.

Größerer Puffer

Viele Besitzer einer D7100 waren enttäuscht über den kleinen Puffer der Kamera. Mit der D7200 kann man nun bis zu 3x soviele Bilder als Serie hintereinander aufnehmen, ohne, dass die Kamera eine Zwangspause einlegt. Bei meinem Test konnte ich im RAW-Modus in der schnellsten Geschwindigkeit im DX-Format (6 Bilder pro Sekunde) 16 Bilder hintereinander aufnehmen, bevor der Puffer voll war und die Kamera eine Pause eingelegt hat.

Besserer Autofokus

Nikon behauptet, der Autofokus der D7200 sei bis zu einer Blendenstufe empfindlicher, als der der D7100. Solche Aussagen sind schwer nachzuvollziehen – in den meisten Situationen funktionieren die Autofokus-Module der meisten Kameras ohnehin sehr gut. In Grenzbereichen gibt es sicherlich Unterschiede, wie ich sie z.B. in Peru beim morgendlichen Fotografieren der Papageien mit der D750 vs. der D810 festgestellt habe. Solche Situationen sind aber sehr schwer nachzustellen. Da ich bei der D750 gesehen habe, dass Nikon durchaus in der Lage war, den Autofokus noch einmal im Low-Light-Bereich zu verbessern, glaube ich jetzt mal, dass auch die D7200 hier in Grenzbereichen Vorteile gegenüber der D7100 hat – in der Praxis konnte ich es aber nicht nachvollziehen – zumal ich auch gar keine D7100 mehr besitze. :-)

Ansonsten hat auch die D7200 die gleichen 51 Autofokuspunkte mit 15 Kreuzsensoren, wie die D7100.

Picture-Style: “Ausgewogen / Flat”

Der Bearbeitungsmodus “Ausgewogen” (Flat) der D750/D810/D5500 hat nun auch in die D7200 Einzug gehalten. Wenn man im RAW-Format fotografiert ist es besonders wichtig, dass die Kamera eine eher “flache” Bearbeitung auf die Vorschauen anwendet, damit man möglichst viel vom Dynamikumfang der RAW-Datei schon auf dem Display sieht. Würde man hier zu stark bearbeiten lassen, hätte die Vorschau wenig mit dem zu tun, was man später als RAW-Grundlage für die Bearbeitung hat. Insbesondere deshalb ist der neue “FL”-Modus, der mit der D750/D810 eingeführt wurde und nun auch in die letzte Generation der DX-Nikons Einzug gefunden hat so schön – die Bilder sehen zwar dadurch nicht besonders ansehnlich auf dem Display aus, aber man erkennt viel eher, ob die Schatten noch Zeichnung haben, die Lichter ausgefressen sind, etc. Natürlich hat diese Vorschau auch Auswirkung auf das Histogramm und liefert euch im FL-Modus ein realistischeres Histogramm. Auch im Video Modus macht “FL” Sinn – es ermöglicht euch später in der Video-Bearbeitung mehr Freiheiten. Der Flat-Modus ist sicherlich eher etwas für ambitionierte Fotografen, als für den reinen Einsteiger, aber die D7200 ist ja auch eine Kamera für Enthusiasten und nicht im reinen Einsteigerbereich angesiedelt. Video-Freaks und RAW-Fotografen bekommen damit ein wichtiges Werkzeug an die Hand.

Verbesserte ISO-Automatik

Bei der ISO-Automatik könnt ihr nun, wie bei den anderen neueren Nikon-Modellen, die Tendenz der Automatik einstellen, eher zu längeren Zeiten oder kürzeren Zeiten. Dies ist sehr praktisch. Wenn ihr schnelle Motive fotografiert, stellt das Richtung “Kürzere Zeiten”, wenn ihr mit längeren Zeiten arbeiten wollt, halt auf “Längere Zeiten”. Dazu habe ich in meinem Bericht über der D750 schon einmal etwas geschrieben.

Besseres Bracketing

Wer gerne die Bracketing Funktion nutzt, kann sich freuen. Nun kann man endlich bis zu 9 Bilder mit bis zu 3 Blendenstufen Abstand aufnehmen.

Video und Zeitraffer

Die verbesserte Intervall-Funktion, analog zur D810/D750/D5500 war natürlich überfällig. Endlich können mehr als 999 Bilder aufgenommen werden. Nach wie vor blockiert die Kamera aber im Intervall-Modus länger, als mit einem externen Auslöser und verbraucht auch mehr Strom. Das gefällt mir als Zeitraffer-Fotografen natürlich nicht so – und so nutze ich meist den externen Auslöser.

Die eingebaute “Zeitraffer”-Funktion halte ich für wenig brauchbar, da sie nur ein fertiges Video ausgibt. Bei Zeitraffern ist aber gerade die Bearbeitungsmöglichkeit auf Basis der Einzel-RAW-Bilder der Clou! Nur so lassen sich spannende Übergänge realisieren und die hohe Dynamik der Realität wieder geben!

Im Video-Bereich gibt es jetzt bis zu 60 Bilder (progressive) in Full HD – allerdings leider nur in dem 1.3x Crop-Modus – bei voller Größe stehen leider nur 30fps in Full HD zur Verfügung. Das ist so zwar eine Verbesserung gegenüber der D7100 – allerdings können sogar die D5300 und D5500 das besser, sie stellen 60p in Full HD bei voller Bildgröße zur Verfügung, genau wie natürlich die aktuellen “großen” Nikons. Warum Nikon der D7200 wieder keine “echten” 60p spendiert hat, wissen sie wohl nur selbst. (Danke an meinen Leser Joachim, der darauf in den Kommentaren hinwies)

Auf Überbelichtungen kann die Kamera jetzt durch ein eingeblendetes “Zebra”-Muster hinweisen.

Die Video-Filmer werden die Zebra Funktion zu schätzen wissen, die Helle Bereiche hervorhebt. Ein Fokus-Peeking gibt es immer noch nicht.

Neu ist auch das Video-Menü – wie schon in der D750 wurden alle Video-Funktionen in einem eigenen Hauptmenü zusammengefasst.

Das neue Video-Menü

Live View

Die D7200 bringt, wie die “großen” Nikons und ihre Vorgängerin zwei Liveview-Modi mit: einen für Video und einen für Fotos.

Ich hatte so gehofft, dass mit der D7200 das traurige Kapitel des schlecht implementierten Liveviews bei Nikon endlich mal abgeschlossen würde, aber da habe ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Ich bin es ehrlich gesagt leid, mich über das Thema aufzuregen, das habe ich schon genügend gemacht. Gebracht hat es ja trotzdem nichts.

Fakt ist, dass Liveview wieder exakt genauso implementiert wurde, wie schon bei der D7100. Das heißt, eine Blendensteuerung im Liveview ist nach wie vor nicht möglich und eine Belichtungssimulation auch nicht. Dazu haben sie die völlig unlogische Abbildung der Belichtungskorrektur (siehe unten) unverändert übernommen. Das ist einfach nur peinlich für das “Top-Modell unter den DX-Kamera”.

Damit sind derzeit die D750, D810/D800/D800E sowie die D4/D4s die einzigen Nikons, die Liveview “richtig machen”. Und mit denen man z.B. auch den “True Holy Grail” aufnehmen kann.

Die nächsten beiden Abschnitte zitiere ich mal fast unverändert aus meinem Testbericht zur D7100, da sich in den letzten zwei Jahren ja hier so exakt gar nichts geändert hat. :-(

Video-Liveview

Im Video-Liveview kann man auch bei der D7200 die Blende gar nicht verstellen, das ist wenigstens konsequent (ähnlich wie bei der D5200/D5300/D5500). Hier ändert sich im M-Modus dafür aber die Helligkeit des Liveview-Bildes (Belichtungssimulation), wenn man die Belichtungszeit oder die ISO verstellt, das heißt, im Video-Modus gibt es das so wichtige “What You See Is What You Get”. In diesem Modus lassen sich aber natürlich keine Belichtungszeiten länger als der Kehrwert der Video-Frequenz einstellen (bei 30fps also keine Zeiten länger als 1/30 Sek.) – Prinzipbedingt.

Im Video-Liveview kann man zwar auch Fotos aufnehmen, wenn man den Auslöser drückt (das Verhalten des Auslösers kann im Menü eingestellt werden, er kann auch so eingestellt werden, dass er die Video-Aufnahme startet und so z.B. auch mit einem Fernauslöser die Videoaufnahme gestartet werden kann). Die im Video-Liveview aufgenommenen Fotos haben allerdings ein Seitenverhältnis von 16:9 und werden auch nicht mit den Einstellungen (Belichtungszeit/ISO) aufgenommen, die auf dem Display sichtbar sind, sondern mit denen, die vor Aktivierung des Liveviews eingestellt waren – ein total intransparentes Verhalten, welches den Video-Liveview für die Aufnahme von Fotos nach wie vor total unbrauchbar macht.

Als Lichtblick ist nun wenigstens das zum Aufnehmen in heller Umgebung so wichtige Live-Histogramm vorhanden, wie z.B. auch bei der D750, D810, D800, D4/D4s – aber nicht bei der D7100, oder den kleineren Nikons. Leider gibt es dieses nur im Video-Liveview, nicht im Foto-Modus.

Live-Histogramm leider nur im Video-Liveview

Im Foto-Liveview

Fortsetzung des Zitats: Der Foto-Liveview zeigt immer ein gleich helles Bild an, so, als ob die Kamera im A-Modus wäre – auch wenn sie sich im M-Modus befindet. Als Blende wird diejenige verwendet, die eingestellt war, als der Liveview aktiviert wurde. Aktiviert man also z.B. den Liveview, während Blende 11 eingestellt war, stellt die Kamera diese Blende fest ein, wenn der Liveview aktiviert wird. Das heißt, das für das Liveview zur Verfügung stehende Licht ist schwach und wird künstlich verstärkt, um ein helles Bild anzeigen zu können. Der Autofokus hat es schwer zu fokussieren bei derart geschlossener Blende. Die Blende kann nun zwar verstellt werden, das ändert aber an der tatsächlichen mechanischen Blendeneinstellung nichts. Erst beim Auslösen oder Verlassen des Liveviews wird die neue Blende angewendet.

Das Bild des Liveviews hat also weder von der Helligkeit noch von der Schärfentiefe etwas mit dem Foto zu tun, das aufgenommen wird. Zur Einstellung der Belichtung kann der Liveview also nicht als unmittelbar als Hilfe verwendet werden. Lediglich ein kleiner Balken weist auf eine Über- oder Unterbelichtung hin. Der Liveview hilft also lediglich bei der Wahl des Bildausschnitts und in Grenzen beim Weißabgleich und ggf. dem Fokussieren über den Kontrast-Autofokus oder per Zoom. Angemerkt sei hier noch, dass der Kontrastautofokus natürlich auch nicht vernünftig fokussieren kann, wenn die Schärfentiefe aufgrund des Abblendens zu groß ist.

Nur zum Vergleich: bei D750, D800, D810, D4s wird die Blende im Liveview mechanisch verstellt und man kann wählen, ob man eine Belichtungssimulation möchte oder das Bild in mittlerer Helligkeit angezeigt werden soll.

Die Helligkeit im Liveview hat nichts mit dem späteren Bild zu tun. Nur ein kleiner Balken unten links weist auf die drohende Überbelichtung hin.

Es geht aber noch skurriler: sowohl im A, als auch im M-Modus (sic!) kann man mit der +/- Taste für die Belichtungskorrektur das Bild heller oder dunkler machen (funktioniert nicht immer in beide Richtungen) – obwohl natürlich auch diese Änderung nichts mit dem später aufgenommenen Foto zu tun hat, sondern einfach nur relativ zum Liveview-Bild erfolgt. Besonders im M-Modus ist das ein Witz, da sich durch die +/- Korrektur hier natürlich de facto gar nichts ändert.

Ich frage mich wieder einmal, ob Nikon meine Testberichte überhaupt liest?! :-) Warum wird so ein absurdes Verhalten nicht geändert?! Sie hatten über 2 Jahre Zeit dazu und zeigen bei den anderen Kameras, dass sie es besser können!

Leider, leider entspricht der Liveview der D7200 also wieder dem vermurksten Konzept das auch schon D7000, D7100, D600 und D610 aufwiesen: die Blende lässt sich nicht verstellen und es gibt im Foto-Modus keine Belichtungssimulation.

Übrigens: auch bei Canon ist das Liveview selbst bei den Großen nicht sooo viel besser umgesetzt. Da gibt es zwar eine Belichtungssimulation, aber keine Blendensimulation – das heißt, Liveview zeigt immer das Bild bei Offenblende…

Damit bleiben D750, D810/D800 und D4/D4s weiterhin die einzigen Nikons mit einem durchgängig guten und logischen Live-View.

Zubehör

Wie schon bei den letzten Nikons, bekommt man auch bei der D7200 keinen Display-Schutz mehr mitgeliefert. Es gibt auch keine Befestigungsmöglichkeit mehr dafür. Meine bisherigen Erfahrungen mit der D7100 und der D750 haben allerdings gezeigt, dass die neuen Displays schon sehr hart sind und kaum Kratzer abbekommen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich aber für relativ schmales Geld einen GGS-DisplaySchutz zulegen. Der hier verlinkte für die D7100 passt perfekt.

Ein Display-Schutz wird nicht mehr mitgeliefert.

Die D7200 arbeitet mit dem gleichen Akku (EN-EL15), der auch in der D810/D800, D750, D7100, D7000, D610, D600 Verwendung findet.

Einen externen WLAN-Adapter braucht man zum Glück nicht mehr, denn WLAN ist nun eingebaut. Da die Nikon-App immer noch ziemlich unbrauchbar ist, könnt ihr sie auch gleich wieder deinstallieren, nachdem ihr das WLAN abgesichert habt, und Euch qDslrDashboard installieren. Darüber habe ich ja schon einige Male berichtet.

Die Info-Anzeige der D7200.

Mein Fazit

Die D7200 ist eine solide Kamera mit einem tollen Sensor und eigentlich allem was man braucht.

Was der Sensor in Punkto Dynamikumfang kann, das könnt ihr an diesem Bild sehen. Es entstand zwar mit der D5500, aber die Sensoren sind die gleichen.

Krasser Dynamikumfang des D5500 Sensors. Einzelbild, RAW, kein HDR. Nur Weißabgleich, Lichter, Tiefen, Weiß, Schwarz in Lightroom bearbeitet. Bearbeitung hat 5 Sekunden gedauert.

Der Autofokus wurde verbessert, sie hat jetzt WLAN, schnelleres Video und das Problem mit dem kleinen Puffer wurde gelöst.

Aber im Vergleich zur D7100 ist sie aus meiner Sicht trotzdem ein eher kleines und unaufregendes Upgrade. Vor allem, wenn man sich überlegt, was möglich gewesen wäre.

Ich bin zum Beispiel wirklich enttäuscht, dass Nikon ihrem neuen Top-Modell unter den Kameras mit APS-C Sensor nicht das Gehäuse der D750 verpasst hat. Es wäre nur logisch gewesen! Die D600 damals, war das Pendant zur D7000/D7100 und kam mit dem gleichen Bedienkonzept und fast gleichen Gehäuse. Wenn man nun die D750 als legitime Nachfolgerin zur D600/D610 sieht, wäre doch die logische Konsequenz gewesen, das Gehäuse der D750 für die D7200 zunehmen oder? Zumindest nach Gunther-Logik wäre das so. Nach Nikon-Logik offenbar aber nicht.

Ich kann mir nicht helfen, aber auf mich wirkt dieses Upgrade etwas, als ob Nikon hier künstlich auf der Bremse steht. Es wurden gerade so viele Neuerungen eingebaut, dass die Kamera so eben wieder auf der Höhe der Zeit ist. Und ja, sie wird sicherlich ihre Käufer finden. Trotzdem. Mein Gefühl ist, es wurde nur das Nötigste getan. Nicht mehr. Ein bisschen besserer Autofokus, ein größerer Puffer und WLAN. Dazu ein paar Software-Verbesserungen, die allesamt bereits in anderen Kameras aus dem Hause Nikon umgesetzt waren.

Vergleich mit D5500

Was möglich gewesen wäre, das zeigen wiedermal nicht nur die “großen” Schwestern – sondern vor allem auch die Nikon D5500. Im Gegensatz zur D7200 hat die nämlich:

  • Ein sexy Gehäuse – kleiner und dennoch selbst in großen Händen ergonomischer, als die D7200
  • Ein tolles Klappdisplay
  • Einen Touchscreen
  • 60p Full-HD  Videos bei voller Bildgröße

Was sie nicht hat ist:

  • 2. Speicherkartenslot
  • Eingebauter Autofokusmotor für ältere Objetkive ohne Motor
  • 1/8000 kürzeste Verschlusszeit, sondern nur 1/4000
  • Den größeren optischen Sucher der D7200
  • 100% Zoom per OK-Taste (fast das schmerzhafteste :-) – aber dafür gibt es jetzt zumindest “Pinch-to-Zoom”… ;-)
  • FP-Kurzzeitsynchronisation beim Blitzen

Beide haben:

  • WLAN
  • Keine Blendenverstellung und Belichtungssimulation im Liveview
  • Den gleichen Sensor, so gut wie die gleiche Bildqualität
  • Einen hervorragenden Dynamikumfang
  • Alle notwendigen Tasten am Gehäuse

Nikon D7200

Lohnt sich das Upgrade?

Tja – das müsst ich natürlich selbst entscheiden. Aber wenn ihr meine persönliche Einschätzung haben möchtet – bitte…;-)

Die D7200 kommt leider ohne großen Sex-Appeal daher. Bei mir persönlich wird da das “Habenwollen”-Hormon nur in Homöopathischen Dosen ausgeschüttet. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich eine D750 und eine D5500 habe. Beide wirken mit ihren moderneren Gehäusen und den Klappdisplays um einiges anziehender auf mich. Die D7200 ist dagegen der Golf unter den Nikons. Sie ist solide und wird sicherlich Käufer finden, aber sie ist leider auch etwas langweilig. Sicher, sie liefert ab. Gute Bildqualität, schnell, alles da. Funktioniert. Aber in die Schlange stellen tut man sich dafür nicht.

Wenn ihr auf die Verbesserungen gegenüber der D7100 verzichten könnt, die ich oben beschrieben habe, dann könnt ihr sicherlich jetzt durch den sinkenden Preis, mit der D7100 nun ein gutes Schnäppchen machen. Derzeit beträgt der Unterschied ca. 500€ – ob die paar neuen Features Euch das wert sind, müsst ihr selbst entscheiden.

Wenn ihr etwas auf “Größe” verzichten könnt, dann sind sicherlich auch der “Mini-Cooper” D5500 eine Variante, die schick, klein und wendig ist und eine Menge Spaß macht – mir persönlich sogar mehr, als der Golf.

Die Frage nach dem Warum

Was steckt hier hinter Nikons Produktpolitik mag sich der eine oder andere fragen. Auch ich habe mir die Frage schon oft gestellt.

Warum nicht eine D7200 im Gehäuse der D750, mit Klappdisplay, vernünftigem Liveview und ansonsten den Features, die Nikon ohnehin spendiert hat. Wäre ja alles nichts Neues sondern Features, die Nikon ohnehin schon entwickelt und in anderen Kameras auf dem Markt gebracht hat.

Viele DX-Fotografen warten nun schon so lange auf den “Nachfolger der D300”. Eine Profi-Kamera mit DX Sensor. Aber die kommt nicht. Wird sie vielleicht nie. Und die D7200 ist es auch nicht. Im Gegenteil – mehr wäre leicht möglich gewesen, wurde aber nicht umgesetzt.

Die einzige Erklärung, die mir plausibel erscheint ist, dass Nikon durch diese Politik ihre Kunden dazu bringen möchte, auf Vollformat umzusteigen. Daher ist es auch ungefährlich, sexy Features in eine D5500 einzubauen – denn Profis (außer mir vielleicht :-)) werden die ja ohnehin nicht ernst nehmen. Aber eine DX-Kamera mit Profi-Ambitionen, die könnte gefährlich werden. Wie die Entwicklungen am Markt zeigen, z.B. die Nachfrage nach Kameras mit MFT-Sensoren, wie den OM-D von Olympus, sind “Profis” durchaus bereit, sich auf kleinere Sensoren einzulassen und auch ordentlich Geld für Kameras und Objektive auszugeben. Plötzlich wäre dann das DX Format vielleicht aus Nikons Sicht wieder zu attraktiv (siehe den Erfolg der Fuji XT-1) und könnte die “Profis brauchen Vollformat”-Politik Nikons kannibalisieren.

Ist doch klar! – Vollformat bringt Umsatz! Die Kamera ist da nur der kleinste Anteil. Sobald das Gehäuse gekauft ist geht es nämlich weiter. Neue Objektive müssen her. Und zwar sicherlich nicht die billigen. Ein 14-24 2.8, ein 24-70 2.8 und ein 70-200 2.8 sollte es schon sein. Gut 5.000€. Da klingelt die Kasse.

Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen, dass Nikon Geld verdienen will. Das muss so sein. Aber wir Kunden sind es letztendlich, die entscheiden was wir kaufen und somit auch die Signale setzen. Und wir sollten uns immer fragen: “Was brauchen wir wirklich, um tolle Bilder zu machen?” – und wenn eine neue Kamera auf den Markt kommt: “Werden die neuen Features mir wirklich und tatsächlich dabei helfen, noch bessere Bilder zu machen? Oder fehlt mir einfach Übung und ich müsste einfach mal öfter losgehen und fotografieren, anstatt ständig der neusten Hardware hinterherzulaufen…” :-)

Ich für meinen Teil stelle fest, dass ich immer öfter meine “Großen” Kameras zu Hause lasse und mit der D5500 und dem Sigma 18-35 f/1.8 losziehe. Mehr brauche ich in den allermeisten Fällen nicht, um das, was ich machen möchte, umzusetzen.

In diesem Sinne! Wir sehen uns draußen beim Fotografieren! :-)

Bezug

Grundsätzlich befürworte ich es, lokale Fotohändler zu unterstützen, die ehrliche und gute Beratung leisten und ich empfehle Euch, eine Kamera, bevor ihr sie kauft, beim Händler in die Hand zu nehmen.

Die Firma Calumet in Hamburg war so nett, mit der D7200 zum Test zur Verfügung zu stellen, sie beraten gut in ihren Ladengeschäften und haben auch einen Online Shop. Dort bekommt ihr natürlich auch die D7200:

Solltet ihr bei Amazon bestellen, egal ob die D7200 oder irgendetwas anderes, unterstützt ihr mich, wie immer, wenn ihr über einen meiner Links geht. Dann bekomme ich eine kleine Provision – ihr zahlt selbstverständlich keinen Cent mehr. Hinter den Links findet ihr auch die aktuellen Preise, Vergleiche lohnen sich oft.

Vieles weiteres interessantes Equipment und meine anderen Kameras findet ihr übrigens in meiner Fototasche!

 

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255 Kommentare bisher


  1. Peter Pickel 9. April 2017, 17:15   »

    Ich habe Probleme wenn ich in Hallen Sportfotos mache und plötzlich der automatische Blitz mein Sportfoto nicht zulässt. Was mache ich falsch?
    Ich habe von einem Freund den Tip erhalten, dass ich generell das Einstellrad auf M stellen soll und ISO auf automatisch. Ist das eine Lösung?
    Wo sind die Vorteile der Einstellungen auf M, A, S und P.
    Ich würde mich freuen, wenn mir jemand helfen könnte.
    Viele Grüße
    Peter Pickel

  2. Lieber Gunther,

    grosses Kompliment für die umfangreiche Rezension zur D7200.
    Ich habe diese schöne Kamera seit Kurzem, stelle aber fest, dass ich nur auf ca. 270 Raws pro Akkuladung komme. Nikon gibt ja nur an, dass 1100 Jpgs in Basic möglich sind. Macht das tatsächlich soviel aus? Meine alte D7000 hat wesentlich länger geschossen…

    Für deine Info wäre ich sehr dankbar.

    Herzliche Grüsse,

    Chris Wrenger

    • Das erscheint mir deutlich zu wenig. Probiere mal einen anderen Akku.

      • Wenn es bei einem Original-Akku, der mit einem Original-Ladegerät geladen wurde passiert, erscheint mir das auch zu wenig. Bei nicht originalen Akkus fehlt eigentlich immer eine interne Schutzschaltung und deshalb werden die Akkus dort auch nie zu 100% geladen.

        Ansonsten check mal deine Einstellungen der Cam ab! Hast du evtl. ständig WLAN an? Wie lange leuchtet der Monitor nach einer Aufnahme und nach dem Ansehen von Bildern oder dem Ändern von Einstellungen? Wie lange bleibt die Cam in der Standby-Vorlaufzeit? Bei mir bleibt der Monitor nach einer Aufnahme immer aus. Wenn ich die Bilder checken möchte, drücke ich die Ansichtstaste…

        Ansonsten reicht so ein Akku fast dreimal so weit. Hängt aber immer auch davon ab, wie man fotografiert (ewiges und oftes Fokussieren ohne ein Bild aufzunehmen kostet auch Strom).

        Aber selbst wenn man die Cam am Tag an lässt, wenn man unterwegs ist, reduziert dies den Stromverbrauch nur sehr wenig, da die Nikons dann sehr wenig Strom verbrauchen. Die Cam wacht dann beim ersten Betätigen einer Taste sozusagen wieder auf. Ständiges Ein- und Ausschalten ist also unnötig.

        Wenn all dies gecheckt wurde, sollte der Akku echt das Problem sein. Einen Reserve-Akku sollte man haben (idealerweise einen originalen Nikon). Tritt das Problem bei diesem auch auf, dann Akkustand nach Aufladen in der Cam checken (Akkuanzeige in %) und wenn da was nicht passt, evtl. auch das Ladegerät selbst?

        Zum Schluss könnte auch die Cam selber das Problem sein. Evtl. kann ein Freund mal deinen Akku verwenden und damit in seiner Cam probieren.

        Geh da mal ganz systematisch vor und berichte anschl. mal hier. So etwas interessiert sicher den ein oder anderen…

        • Christiane Wrenger 14. März 2017, 11:51   »

          Vielen Dank für die vielen Tipps. Ich halte meine Kameras alle immer in stromsparenden Modi, also kein WIFI oder schalte in Flugmodus, wo es geht.

          Nun scheint mein Problem aber doch behoben zu sein. Nach gestriger Reinigung der Akku-Kontakte im Kameragehäuse mit einem Q-Tipp habe ich bisher 700 Bilder mit dem frisch geladenen Akku aufgenommen. Und die Energieanzeige ist noch fast voll! Problem also hoffentlich vom Tisch. Einen neuen Akku habe ich dennoch bestellt, weil der Zweitakku noch aus einer D7000 stammte. Leider ist die Nikon-Akku-Lebensdauer-Anzeige nicht zielführend, finde ich. Die steht immer auf jungfräulich und liefert keinen Hinweis, wie gut der Akku noch ist.
          Wenn alle Probleme doch nur so einfach mit nem Q-Tipp zu beheben wären.. Vielen Dank nochmals und
          immer gut Licht!

      • Dietrich 13. März 2017, 09:28   »

        … in der Tat, da scheint mir doch der Akku irgendwie einen Schaden zu haben. Mein Akku hält locker 500 Raws und mehr durch … und die D7200 benötigt deutlich weniger Strom als die D90 … und auch die fand ich schon nicht stromhungrig!

  3. Dietrich 26. Februar 2017, 22:37   »

    Ich habe die D7200 im November 2015 gekauft und bin super zufrieden. Zuvor hatte ich eine D90, auch eine wirklich tolle Kamera. Aber die D7200 macht alles noch ein bisschen besser.

    Vor allem der präzisere Autofokus und das geringere Bildrauschen bei niedrigen ISO-Zahlen weiss zu gefallen. Die schnellere Bildfrequenz und die höhere Anzahl an Bildern “bei Dauerfeuer” haben mich ebenfalls überzeugt. Dazu die lange Akku-Laufzeit.

    Fehlt etwas? Nein! Also zumindest mir nicht! Der oft vermisste kippbare Monitor? Den würde ich nicht wollen, mir ist Robustheit wichtiger!

  4. Ich nutze die D7200 seit November 2016 und fotografiere vorwiegend Artists im Clubkontext (LowLight, Nebel, schnell wechselnde Lichtverhältnisse). Vor vier Jahren habe ich mit dem Fotografieren mit einer D3100 angefangen, habe dann schnell zur D5100 und D5200 gewechselt.
    Der Performanceunterschied der D7200 zu den genannten Vorgängern ist für mich deutlich spürbar (besserer AF, weniger Rauschen bei hohen ISO). Das klappbare Display vermisse ich nur selten (Fotos über dem Publikum hinweg, Monitoring bei Selbstvideos).

  5. Im letzten Sommer habe ich mir die D7200 gekauft. Da das kleine Objektiv für meine Zwecke nicht ausreichte, habe ich mir das Nikkor 70-200 F4 VR gekauft. Leider bin ich von der Qualität meiner Fotos oft enttäuscht. Ich habe diverse Einstellungen an der Kamera ausprobiert und trotzdem ist es so, dass der von mir gewählte Fokuspunkt nicht ausreichend scharf dargestellt wird, sondern oft ist es ein Punkt darüber oder daneben. Beispw. beim Fotografieren eines auf mich zulaufenden Hundes ist nicht der Kopfbereich scharf sondern der Bereich dahinter. Ich habe das von mir gewählte Fokusfeld mit (Show Focus Points) überprüft. Dort ist der Bereich um die Augen als aktives Fokusfeld hinterlegt. Auf dem Foto ist aber der Bereich dahinter schärfer als der Augenbereich. Der VR am Objektiv ist ausgeschaltet und ich habe das Ganze auch mal nicht Freihand sondern mit Stativ überprüft. Am Ergebnis ändert sich nichts. Kann es an der Kameraeinstellung liegen? Danke im Voraus.

    • Check mal diesen Artikel, ggf. hat Dein Objektiv einen Front- oder Backfokus und muss vom Service justiert werden.

      • Die Kamera war beim Nikon-Service. Dort wurde eine Backfokusjustage durchgeführt. Die neuen Fotos sind um einiges besser. Trotzdem überlege jetzt mir die D500 zu kaufen. Habe die Berichte dazu gelesen und denke, dass mir der schnellere AF sehr helfen würde.

        • Der AF und die Bildfolge der D500 sind natürlich ein Traum, trotzdem sollten mit einer D7200 und einer schnellen Optik die meisten Sportfotos auch gelingen. War zumindest bei mir so. Motorsport, Radsport bis in den Portraitbereich (Verfolgung eines Rennradfahrers der mit ca. 50km/h auf mich zukam und zwar so lange, bis nur mehr der Kopf bis incl. Bauchbereich drauf war) wurden sehr zufriedenstellend verfolgt und das sogar bei Offenblende 2,8. Auch Vögel im Flug gingen sehr gut. Trotzdem ist bei mir auch der Umstieg auf D500 so gut wie fix (aber nicht weil ich mit der D7200 unzufrieden war – eher eine Spinnerei von mir).

        • Manfred 17. Februar 2017, 06:51   »

          Hallo Heike,
          war die Kamera inclusive Objektive beim Service? Ich hatte Anfangs mit meiner D7200 auch diverse Fokusprobleme, habe dann mit Düsseldorf telefoniert und alle (!) Nikon-Objektive sowie die Kamera natürlich dorthin geschickt, die haben alles kostenlos justiert, jetzt ist alles super!
          Aktuell habe ich eine neue Festbrennweite bekommen, und damit jetzt auch kleine Fokusprobleme, aber deswegen wieder alles dahin schicken…
          Viel Spaß weiterhin mit der 7er… (hatte auch überlegt auf die D500 zu wechseln, aber wozu? Auf mich zulaufende Hunde habe ich nicht! ;-) Ich finde diese Kamera ist zu teuer, zumal ja wohl immer noch das Snap-Bridge Problem nicht behoben ist.)
          Manfred

          • Hallo Manfred,
            ja, Objektiv und Kamera wurden beim Nikon-Service überprüft. Die Kamera hatte einen Backfokus.
            Mit den neueren Fotos bin ich auch etwas zufriedener. Leider sitzt der AF bei auf mich zulaufenden Hunden immer noch nicht (oft genug) auf den Punkt. Zum einen ist da von meiner Seite natürlich noch mehr Übung erforderlich. Ich merke aber auch, dass der AF in meinen Augen zu langsam auslöst. Die Hunde laufen nicht unbedingt in einer geraden Linie auf mich zu. Einige gehen zunächst rechts oder links raus, andere ducken sich sehr ab usw. Dann muss der AF das Motiv wieder sehr schnell erfassen. Ich hatte mir Ende letzten Jahres das Nikkor 70-200 F4 gekauft (wegen des geringeren Gewichts). Werde mir jetzt noch das Tamron 70-200 F2.8 kaufen. Dann weiter testen, aber ich denke es wird wohl auf die d500 hinauslaufen. Habe einige Testberichte dazu gelesen und auch die Tonaufnahme des Auslösers auf dieser Seite angehört. Vielleicht habe ich Glück und kann mir die Kamera vorher einmal ausleihen und testen.

  6. Hallo Gunther,
    vielen Dank für den Test und deine Erfahrungen mit der d7200 ;-)
    Ich habe nur eine Frage: 80D oder d7200? Hast du die beiden mal verglichen und kannst deine Meinung bzgl. Bildqualität mitteilen? Da liest man ja viel, wenn es um Dynamik und so weiter geht, aber wie “nah an der Realität” ist das wirklich.
    Grüße!

    • Ich kenne die 80D nicht, sorry. Dynamik-Umfang ist i.d.R. bei den Nikons besser, das merkt man schon. Die Entscheidung für Canon oder Nikon solltest Du halt auch langfristig überlegen. Egal wo Du einsteigst, das System mit dem entsprechenden Zubehör wird dich sicher viele Jahre begleiten.

      • Hallo,

        Danke für eure Antworten. Ich habe es befürchtet, dass du die 80d nicht kennst, schade :(. Laut Tests hat Canon in Sachen Dynamik ordentlich aufgeholt, die Frage ist halt generell wie sichtbar diese Dynamik Sache ist im Alltag. Im Grunde stehen drei Kandidaten im Duell: 80d, d7200 und k3 II ..

    • Hallo Frank, ich hatte die D80, und bin nach längerem Abwägen zwischen D5500 und D7200 auf die zweitgenannte gewechselt (klar ist fehlendes Klappdisplay etwas enttäuschend, hat mir in der Praxis aber kaum mal gefehlt). Vorteile gegenüber D80: sehr hohe ISO-Werte ermöglichen Bilder wie sie mit der D80 nicht möglich sind (z.B. während Dämmerung), besserer/grösserer Sucher und Display, WLAN/WIFI.
      Die Bildqualität habe ich nicht im Detail verglichen, wenn man keine grossen Abzüge macht dürfte dies auch kaum ins Gewicht fallen.

      Gruss
      Stefan

      • Stefan, ich glaube der Frank meinte mit 80D die Canon… ;-))

      • Hans-Georg Kiewit 17. Januar 2017, 10:33   »

        Ich glaube, du hast mit der D7200 ganz sicher eine gute Wahl getroffen. Nur sollte auch klar sein, dass deine D7200 die besten Ergebnisse nur mit guten Objektiven liefern kann. Fang bloß nicht erst mit “Billigkram” an. Lieber eins weniger, dafür aber Qualität. Schau dir mal ausgibig Gunthers Seiten und Testberichte an. Da findest du für dich qualitative Entscheidungshilfen!!! Vor allem sind die neutral und nicht von irgendwelchen Händlerpräferenzen durchsetzt.
        (Auch die Videos von Gunther und Paddy kann ich nur empfehlen!!! Einfach klasse, was die zwei einem da so rüberwachsen lassen).
        Viel Spaß mit deiner D7200.
        Gruß
        Hans-Georg

  7. Hallo Gunther,

    Vielen Dank für deine ausführlichn Testberichte, ich habe erst vor ein paar Monaten mit der Fotografie angefangen und hatte dazu eine D3300 angeschafft. Die war qualitativ gut, ich hatte aber immer wieder Schwierigkeiten scharfe Bilder zu bekommen wenn das Licht schwand. Ich habe in der Zeit schon viel Literatur gewälzt um die Grundlagen zu meistern, aber einige Zusammenhänge wurden mir erst in deinen Berichten klar.

    Ich wechsle nun zur D7200, vorerst mit dem 35mm 1.8. Dazu hätte ich eine Frage: Mir ist noch nicht ganz klar welche alten Objektive ich mit dem integrierten Fokusmotor im Body betrieben könnte. Ich habe bereits über AI un AI-S Objektive gelesen die auf die Kamera passen, aber manuell fokussiert werden müssen? Welches Merkmal muss ein Objektiv denn haben, damit die D7200 motorisiert fokussiert?

    Vielen Dank schon einmal für eine Antwort und für die vielen hilfreichen Informationen.

    Viele Grüße
    Tobias

    • An der D7x00 sollten alle AF Objektive fokussieren.

    • Hallo Tobias,

      was die D7x00 von den kleineren Modellen unterscheided, ist der sog. Stangenantrieb.

      Google mal danach, dann wird Dir vieles klarer.

      Das von Gunther empfohlene 60mm Nikkor (u.v.a) nutzt diesen…

      • Genau si ist es! Die D7x00 haben im Gegensatz zur 3er und 5er Serie auch einen eingebauten AF-Motor (Autofokus-Motor). Die Antriebswelle ragt vorn am Bajonett etwas heraus, ist aber nicht rund, sondern abgeflacht (wie ein kleiner Schlitzschraubendreher). Wenn Objektive mit einer eingebauten AF-Mechanik angesetzt werden, welche selbst keinen eingebauten AF-Motor haben, dann besitzen diese das entsprechende Gegenstück (sozusagen wie eine Schlitzschraube). Das Fokussieren erfolgt dabei immer automatisch über den eingebauten AF-Motor, die dann die Mechanik in den AF-Objektiven ohne Motor bedient. Wechselt man dann zu einem Objektiv mit eingebauten AF-Motor oder auch wieder zurück, dann muss dazu im Menü nichts umgestellt werden. Das erkennt die Cam dann immer selber…

  8. Hallo Gunther,

    vielen Dank für diese tolle Rezension! Ich habe mir vor einiger Zeit die D5500 geholt und da auch schon auf deiner Seite geschaut (vielen Dank auch für die nützlichen Voreinstellungen!). Mich hat ein bisschen genervt, dass der Sucher ziemlich klein ist und es in Lowlight-Situationen damit so schwer ist manuell scharf zu stellen. Habe mir das Kit mit dem 18-55 geholt und gleich einen Monat später das Sigma 17-70C, das ich sooo viel besser finde, aber wenn es halt zu dunkel wird, bleibt der AF auf der Strecke und durch den kleinen Sucher sehe ich halt auch schlecht, wo es nun wirklich scharf ist.

    Deshalb habe ich ein wenig nach der 7200 geschielt, weil die ja besser in Lowlight performen soll, mehr Kreuzsensoren usw. Außerdem versuche ich immer mehr so zu schießen, dass ich nicht mehr nachträglich croppen muss, weil naja … fühlt sich halt irgendwie toll an einen Schuss abzugeben und der sitzt ;)

    Aber jetzt nochmal so viel Geld auszugeben, wie ich für die 5500+Objektiv schon ausgegeben habe, nur für einen neuen Body wegen ein paar mehr Messfeldern und einem 100% Sucher (Oh den hätte ich schon gern) und dafür auch noch Abstriche in Punkto Touch-Klappdisplay (ja macnhmal benutze ich das halt auch), aber vor allem in Sachen Handlichkeit – die 5500 fühlt sich einfach so verdammt gut an …

    Ich war mir einfach unsicher, ob ich nicht damals einen Fehler gemacht habe, nicht gleich auf die 7000er Reihe zu gehen, aber durch deine tolle Rezension weiß ich nu, “NEIN – war nach wie vor eine super Entscheidung.” Ich freu mich einfach weiter und noch mehr an der geilen, handschmeichelnden D5500, habe 1000€ gespart, höre auf mir Gedanken zu machen und gehe raus Fotos schießen und wenns mal zuuu dunkel ist, dann ist es halt so.

    Also Dir nochmals 1000 Dank für den Artikel, für die tollen Einstellungsempfehlungen an der Kamera – sehr hilfreich!!!

    Viele liebe Grüße, frohe Weihnachten und einen super Rutsch ins neue Jahr. Mach bloß weiter so!
    Yandro

  9. Hans-Georg Kiewit 31. Oktober 2016, 12:47   »

    Hallo Gunther,
    ich fotografiere seit drei Jahren mit einer D5200 und den Objektiven Nikkor 16-85 mm und Nikkor Micro 40 mm.
    Mein “Haben-Hormon” treibt mich nun zu einer D7200.
    Nach dem ich heute deinen Testbericht D7200 vs. D7100 gelesen habe und mir deine “Komplimente” für die D5500 nicht verborgen blieben, weiß ich nun nicht mehr so recht ob meine Kaufentscheidung für die D7200 unverrückbar steht. An den höheren Anschaffungskosten soll es nicht scheitern. What shall i do??? Dank für deine Fachkompetenz!

    • Es sind unterschiedliche Kameras, mit beiden macht man tolle Fotos. Die Argumente findest Du in den Artikeln. Sie jetzt hier noch mal aufzuführen, würde ja wenig Sinn machen…

  10. Eine Frage, die sich bei mir nun vor einer längeren Reise stellt: Kann man den Akku der D7200 eigentlich auch ohne Ladegerät direkt über den USB-Anschluss aufladen? (über ein anderweitiges Ladegerät mit USB-Ausgang, z.B. eine Apple-Handy Ladegerät) Ich habe trotz Recherche keine schlüssige Antowrt dazu gefunden.

  11. Andreas 10. August 2016, 07:08   »

    Passen alle Objektive – auch ältere Nikon Objektive – an der 7200 und an der 5500 – oder gibt es da Unterschiede? Diese Diskussion ergab sich gestern da angeblich einige Objektive nur an der 7200 oder nur an der 5500 passen. Ich dachte immer alle Nikon Objektive sollten auch an beiden Kameras passen.

  12. Bernd Jung 7. August 2016, 22:24   »

    Hallo Gunther,
    ich habe mich nun Auf Grund von deinem Bericht für den Kauf der D7200 entschieden.
    Bestellt bei Amazon (über deinen Link) wurde die Kamera gestern geliefert und heute habe ich bereits die erste große Tour unternommen.
    Natürlich habe ich vorher viele der von dir vorgeschlagenen Einstellungen übernommen und mir die vielen Tips einverleibt.
    An dieser Stelle vielen Dank für die guten brauchbaren Ratschläge.
    Ohne deine Berichte wäre ich wohl (als Anfänger) beim einlegen der Batterie stehengeblieben.
    So bin ich mit der Kamera super zurecht gekommen und von der Qualität der Bilder und der Kamera beeindruckt.
    Mit deinem Bericht hast du auch im Bezug auf die kritischen Punkte den Nagel auf den Kopf getroffen und ich finde es gut, das auch die negativen Punkt Erwähnung finden.

    ich hoffe, ihr setzt eure Serie fort und ich freue mich bereits auf weitere gute Tips von euch.
    … und nochmals vielen Dank!

    Liebe Grüße

    Bernd

  13. Hallo Herr Wegner!

    Ich besitze D5300 + 18-105mm.

    Was ich will: schnelleren AF, bessere Bildqualität bei Dämmerung draußen oder Zuhause bei Kunstlicht. Ich fotografiere gern ohne Blitz bei schwachen Lichtverhältnissen. Besseres Gehäuse (Staub-, Spitzwassergeschützt).

    Was denken Sie, loht sich der Umstieg auf D7200?

    Hätte ich z.B. eine D750 wie Sie, dann hätte ich D5300 als Zweitkamera gerne genutzt oder auf 5500 umgestiegen, dann bräuchte ich die D7200 (als Zwischenkamera) nicht.

    Ich möchte 50 mm 1:1,8G kaufen. Auch dann mit D5300 habe ich neue Möglichkeiten bei Schärfe und schwachem Licht, aber ich habe immer noch den selben AF, Gehäuse usw.

  14. Fritz 28. Juni 2016, 17:42   »

    Hallo Gunther,
    Deine Berichte sind immer wieder ein Genuss und Deine bevorzugten Einstellungen sind schon lange meine geworden. Vielen Dank dafür und mach bitte weiter! Nach der D3100 und der D5300 habe ich mir jetzt auch die D7200 von Nikon zugelegt. Ich bin begeistert, die Vorteile, vor allem bei wenig Licht oder dem “Lichtfresser” Sigma 600 sind nicht zu übersehen.
    Vor einigen Tagen habe ich mein Zubehör um ein di-GPS M3-MTK-S5 ergänzt. Leider kann ich die Kamera nicht dazu bewegen, mir den Menüeintrag “Positionsdaten” im Systemmenue anzuzeigen. Hast Du vielleicht eine Idee, woran das liegen kann? Die Firmware ist aktuell.
    Vielen Dank im Voraus.
    Herzliche Grüße,
    Fritz

  15. Holger 28. April 2016, 18:43   »

    Hallo,
    ich habe bei Stiftung Warentest gelesen, dass die D7200 Nikon-Objektive erkennt und elektronisch die optischen Fehler korrigiert. Stimmt das so? Wie gut korrigiert die D7200 Vignettierungen oder Verzerrungen z.B. bei Weitwinkelzooms? Was macht die D7200 in diesem Modus z.B. bei einem Sigma-Objektiv?
    Vielen Dank schon mal für die Antwort und Grüße!
    Holger

    • Das funktioniert, wie alle anderen Bearbeitungen der Kamera auch, nur, wenn Du JPGs aufnimmst. Normalerweise wirst Du ja im RAW Modus arbeiten und dann macht Lightroom die Objektivkorrektur, wenn gewünscht. Hier werden dann auch Sigma Objektive unterstützt.

      • Hallo Gunther,
        zwischenzeitlich habe ich mir die D7200 geleistet. Danke für die Beantwortung der Frage, welche Objektive von der D7200 korrigiert werden. Deine Antwort war u.a. sinngemäß “nur JPG-Bilder”. Wenn ich RAW + JPG abspeichere, ist dann das RAW-file folglich nicht korrigiert und das JGP-file korrigiert? Ich sehe nämlich keinen erkennbaren Unterschied. Oder geht’s nur, wenn ich ausschließlich JPG abspeichere? Danke schon mal und viele Grüße! Holger

        • Normalerweise wird die Korrektur nur auf das JPG angewandt. Wie stark man das überhaupt sieht, hängt von dem Motiv, dem Objektiv, der Blende etc. ab. Nrmalerweise landen solche korrekturen dann im JPG und im RAW wird nur ein Marker gespeichert. Die Software mit der Du das RAW dann anzeigst, setzt den ggf um und wendet die Korrektur an – z.B. bei Nikons eigener Software. Bei Lightroom kannst Du die Korrektur manuell aktivieren. Würde ich aber nur machen, wenn das Bild wirklich Verzeichungen oder starke, störende Vignette aufweist.

  16. Martin 7. April 2016, 06:29   »

    Hallo,

    ich habe mich (nicht zuletzt aufgrund deines Berichtes) für den Kauf der D7200 entschieden und kann nur sagen dass die die D7200 ein tolles Produkt ist.
    Leider hat sie ja wie oben schon erwähnt ist keine Anzeige der tatsächlichen Belichtungssituation im Liveview…. sehr Schade -> kann das ev. noch durch ein Firmwareupdate kommen?
    Weiters die Frage ob das Problem vielleicht mit “Qdslrdashboard” umgangen werden kann, oder ist die korrekte Belichtungsanzeige in der App am
    Tablett-Liveview auch nicht möglich?

    Würde mich über Antwort freuen
    weiter so
    lg Martin

    • Hi Martin, ob Tablet oder direkt, das ändert nichts an der Arbeitsweise des Liveview. Es zeigt das Bild immer bei Offenblende und gleich hell. Leider wird es dazu vermutlich auch kein Firmwareupdate geben.
      Aber okay, man lernt damit zu leben. Deswegen ist es trotzdem eine tolle Kamera.

  17. Karl-Heinz Görmann 2. April 2016, 14:14   »

    Ich habe eine D7100 (auch D90, diese auch zusätzlich als IR-Modell)und den obigen Artikel mit Interesse gelesen.
    FAZIT: KEINE D7200 kaufen, sondern lieber eine 5500 scheint logisch zu sein. Seinerzeit wegen des fehlenden Motors zurückgestellt und mir jetzt zusätzlich eine SONY a6000 (zu meiner a65) gekauft, die alles Bisherige in den Schatten stellt, auch meine TZ1000 fast übertrumpft.

    Anmerkung zu obigem interessanten Artikel: etwas zu viele Wiederholungen im Text, was wohl auf die Länge des Artikels zurückzuführen ist.
    Trotzdem habe ich mich heute beim Newsletter eingetragen.

  18. Christian 18. März 2016, 19:16   »

    Hallo Gunther

    ich stecke irgendwie in einem Dilemma. Ich habe vor in 2 Monaten 3 Wochen lang in die USA zu reisen und will dort natürlich schöne Fotos machen. Dabei kann ich mich nicht entscheiden welche Kamera ich dazu kaufen soll. Vorher noch kurz ein paar Details zu meiner Erfahrung und Ambition/en.

    Ich Habe mir vor gut 5 Jahren meine erste DSLR Nikon D5100 gekauft dazu noch das 18-55 Objektiv. Die Bilder waren Super (dachte ich) später fing ich an mit einem Tamron 60mm F/2.0 Produkte für meinen Onlineshop und auch den Sternenhimmel damit zu fotografieren.

    Mit dem Hintergrund in meinem kommenden Urlaub schönere Bilder zu schießen habe ich angefangen zu recherchieren und bin auch auf deine Webseite gestoßen und war sofort fasziniert. Soviele Test´s und Review´s. Erstmal stur und blind habe ich mich auf das Vollformat gestürzt und habe mit Freude deinen Test zur D750 gelesen. Darauf hin habe ich mir diese mal ausgeliehen und am Wochenende mal fotografiert, zum Vergleich hat meine Frau die gleichen Motive mit der D5100 gemacht.

    Ich war erstaunt wie toll die FX Kamera gegenüber der D5100 war. Die Bilder waren schärfer und detaillierter. Wobei ich jetzt erst weiss das mein olles Objektiv an sich mist ist.

    So ab hier beginnt bei mir der Punkt wo ich unentschlossen bin.

    1. Die D750 gefällt mir wahnsinnig gut weil ich an meinem MAC mit qDslrDashboard den Sternenhimmel super nah heranzoomen kann also auch sehr scharf (was bei der 5100 mühselig ist) und ich kann im LiveView die Belichtung sofort sehen was echt viel Arbeit erspart. Auch der deutlich besser AF ist wunderbar schnell und präzise. Was mir nicht so gefällt ist der irre hohe Preis :(

    2. D7200 die kleine Schwester, soll ja auch deutlich schneller und genauer sein als meine D5100. Was Stereofotografie angeht kann sie das alles auch.

    3 oder bleibe ich bei der D5100 und kaufe mir sehr gute Objektive wie das Sigma 14-35 1.8 für die Sterne und auch meine Landschaftsfotografie.

    Ich weiss hab verdammt viel geschrieben, aber ich fühl mich wie eine Frau vor dem Kleiderschrank die ne menge Klamotten hat aber daran denkt sich doch lieber was neues zu kaufen ;)

    Es würde mich freuen wenn Du / Ihr mir ein bisschen die Richtung zeigen könntet

    In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein wunderschönes Wochenende

    Deinen Test zu urteilen bis du ja ein Fan der 5000er Reihe.

    • Es ist wie immer die Frage: mache ich mit Vollformat bessere Bilder? Und wie immer die Antwort: nicht unbedingt. Wenn Du maximale Schärfe und Lichtstärke willst, musst Du bei Vollformat vor allem in Objektive investieren.
      Wenn Du auf’s Budget schauen musst, ist mit APS-C Sensor sicher für 1/4 des Preises eine tolle Ausrüstung zusammengestellt, die sicher auch 90% der Leistung bringt. Das Sigma 18-35 ist halt u.a. deswegen so toll, weil es die Lichtstärke bringt, für die man sonst mehr ISO Leistung bräuchte. Vlt. kannst Du die D5100 ja durch eine D5500 oder D7200 ersetzen und in das Sigma investieren. Dann sollte dem Urlaub nichts entgegenstehen und Du sparst immer noch eine Menge gegenüber D750 + entsprechende Festbrennweiten. Und deutlich leichter ist es auch noch.

    • Hallo Christian,

      ich habe beide Kameras ( D750 und noch immer die D5100)
      Aus eigener Erfahrung kann ich Dir berichten, dass die D 750 zwar eine Traumkamera ist, aber gerade mit den guten Objektiven auch sauschwer.
      Ich erwische mich immer öfter, dass ich sehr genau abwäge, ob ich den Klotz mitschleppen will oder nicht.
      Mittlerweile ist es so, dass wenn ich genau weiß was ich wo genau fotografieren will, ich die D750 gerne mitnehme.
      Für den ungezwungenen Ausflug im Urlaub nehme ich die D 5100 oder sogar nur die Coolpix A mit.
      An Deiner Stelle würde ich nur auf die kleine leichte D 5500 schauen und mich mit dem Gedanken beschäftigen das Sigma 18-35 ( auch kein Leichtgewicht) oder vielleicht nur das Nikon 10-24 mitzunehmen.
      Hoffe meine Meinung reicht ein wenig als Entscheidungshilfe.
      VG Jan

  19. Wenn du den Groschen nicht zweimal umdrehen musst, dann nimm lieber gleich die D7200. Die hat auch wieder einen Sony-Sensor. Der bei der D7100 ist von Toshiba…

    • Bernd Müller 22. Februar 2016, 20:01   »

      Nee, ist klar, es geht mir schon um die D7200 die ich mir holen würde wollen. Hab mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Es ging mir darum auszudrücken, dass ein Upgrade von D7100 zu D7200 eher nicht nötig sein müßte wie auch im Artikel so beschrieben. Ich aber habe die D7000, und da könnte es schon anders aussehen. Und dies wollte ich auf diesem Wege erfahren ob dem tatsächlich so ist.

  20. Bernd Müller 22. Februar 2016, 17:23   »

    Habe noch eine D7000 und gerade etwas Kohle für ein Upgrade übrig. Zur D7100 soll sich dieses ja fast nicht lohnen, wäre die D7200 aber ein würdiges Upgrade zur D7000?

    Habe zwar auch mit einer D750 geliebäugelt, aber soviel Geld möchte ich dann auch wieder nicht investieren, zumal ich dazu ja noch zusätzlich meine recht große Objektivsammlung, zumeist bestehend aus DX Objektiven, auswechseln müßte. Schwere Entscheidung.

  21. Axel Witt 22. Februar 2016, 11:47   »

    Hallo,
    ich sehe das ähnlich wie im Bericht oben geschrieben:
    wirklich NEU (und GUT) wäre ein Nachfolger der bereits guten D7100, wenn:
    Haptik wie D750 / D5500
    Schwenk- bzw. Klappdisplay (mit Touchfunktion)
    besserer und schnellerer AF bei LV.

    So warten wir auf eine D7300…

    Die D500 ist mir zu groß, zu schwer und zu teuer.

    BTW, was ist eigentlich vom 18-140, dass mit der D7200 im Bundle angeboten wird zu halten.

    Danke und Grüße aus Essen,
    Axel

    • Wenn es nicht drängt (vorh Kamera kaputt etc), würde ich auf den Nachfolger warten.
      ich finde es extrem schade, dass Nikon bei der D7200 die bessere Haptik der D5500 und D750, sowie den Klappmonitor nicht berücksichtigt hat. Wenn die D7200 diese Dinge hätte, hätte ich mir den teuren “Umweg” über FX (D750) gespart.
      Hätte aber auch kein Problem auf eine zukünftige D7300 zurück nach DX zu wechseln.
      Axel

  22. Marcel Seibel 9. Februar 2016, 09:18   »

    Hallo Gunther,

    Ich bin ca. 1 Jahr Tiere Wildlife am Fotografieren mit einer d5200, da ich aber öfters wegen der ISO auf grenzen Stoße. Wollte ich fragen ob es sich eher Lohnt in
    Kombination mit dem Sigma 150-600mm Sport, auf die d7200
    zu wechseln oder auf die d750? Grund ist folgender ich möchte im bezahlbaren Rahmen bleiben bei guter Bildqualität auch mal bei etwas schlechteren Lichtverhältissen mit dem sigma 150-600mm Sport(ich weiß die anfangsblendenöffnung ist nicht all zu groß). Weil der Unterschied scheint was ich so glesen habe, ja nicht immer so groß zu sein in der Sache der Ablidungsqualität auser natürlich bei der d750 die höhere ISO ab glaube ca ISO 6000. Ich könnte mir nämlich meine festbrennweite erst in ca 3 Jahren Kaufen und bis dahin will ich micht nicht Ärgern müssen über eine Iso Bremse.

    M.f.g

    Marcel Seibel

    • Das kann man aus der Ferne schlecht beurteilen, Marcel.

      Hängt davon ab, ob du sich schnell bewegende Tiere fotografierst oder diese eher ruhig sind, wieviel Licht du zur Verfügung hast (tagsüber Vögel in freier Natur oder Bäumen oder in der Dämmerung im Wald…).

      Prinzipiell ist es da zuerst immer besser mehr Licht auf den Sensor zu bringen, sprich Objektive mit möglichst großer Ofenblende. Da ist dein 150-600 mm Objektiv nicht unbedingt der Idealfall. Hohe Brennweiten begünstigen dies noch.

      Aber ein z.B. ein 300/2.8 o.ä. ist auch sehr teuer. Reserven bei der Cam mit den ISOs solltest du schon haben. Bei einer Vollformat entfällt auch dein Vorteil für längere Brennweiten durch den dann fehlenden Crop.

      Leih dir einfach mal die ein oder andere Kamera (vllt. mal mit einem Freund auf die Pirsch gehen, der so ein Equipment hat) aber auch mal ein ordentliches Objektiv. Dann entscheide selbst, was dir wieviel von den Kosten her Wert ist.

      Bedenke auch, dass ein Vollformat andere Linsen benötigt, die bei vergleichbarer Leistung auch teurer sind.

      • Marcel Seibel 10. Februar 2016, 06:29   »

        Guten Morgen,

        Vielen dank Gerd, ja das mit den besseren Linsen habe ich schon in den tollen Berichten von Gunther gelesen. Wie du
        schon sagtest werde ich mal beide in die hand nehmen und testen sowie das Objektiv. Ansonsten hatte ich überlegt
        ein Nikkor 300mm f2.8 mit einem 2 fach konverter zu kaufen gebraucht so wie in einem bericht von Gunther beschrieben soll diese Kombi ja sehr gute ergebnisse hervor bringen. und wenn der Extender Abgenommen ist hat mann anstat 900mm mit crop 450mm mit blende f2.8 inkl. crop.

        Gruß Marcel

        • Jürgen 10. Februar 2016, 09:49   »

          Hallo,

          1. Ohne Dich zur kennen vorsichtshalber der Hinweis: der Weg zu rauschärmeren Bildern geht über die RAW-Verarbeitung. JPEGs “out of cam” sind nie das Optimum. Persönlich bin ich von der PRIME-Rauschunterdr. bei DxO sehr angetan; was LR, OnePhoto oder Spezialprogramme wie DeNoise können, weiß ich nicht.

          2. Welche Brennweite brauchst Du denn wirklich? Welche Tiere (Säugetiere, Vögel) fotografierst Du und wo (Zoo, Wildpark, Afrika)?

          3. Ein 300mm F2.8 wird durch einen 2fach Konverter zu einem 600mm F5.6 – da ist von der Lichtstärke kaum Unterschied zu einem Tamron 150-600mm F5.0~6.3 oder dem entsprechenden Sigma.

          4. Eine Festbrennweite ist zu unflexibel! Eben noch fotografiere ich Giraffen am entfernten Wasserloch, dann kommt ein Nashorn über die Straße, so in Namibia erlebt. Gut dass ich einen Zweitbody mit 70-200mm schußbereit hatte.

          5. Nicht zu vergessen: Bei 600mm an APS-C (also Bildwinkel wie 900mm) siehst Du im Sommer im Sucher das Luftflimmern. Brennweite ist nicht alles, der alte Satz “geh dichter ran” hat immer noch Gültigkeit.

          • Hinzu kommt bei derartigen Brennweiten noch die Stabilität beim Fotografieren. Da möchte man eigentlich schon mit einem stabilen Stativ arbeiten oder nutzt wenigsten einen “Bohnensack”.

            Aber – hängt wirklich davon ab, was und wo du da fotografieren willst. Da sind etwas kürzere Brennweiten in einem Tarnzelt evtl. sinnvoller. Setzt dann aber auch entsprechendes Warten mit voraus. Wär in Afrika zum Löwen fotografieren natürlich nicht ideal… ;-))

            Da hilft Jürgen sein sehr gut strukturierter Kommentar sicher auch weiter.

          • Marcel Seibel 10. Februar 2016, 14:39   »

            Stativ habe ich ein berlebach Report 332 mit Nivellierung und im Sommer kommt da noch ein berlebach pegasus oben drauf. Also kann Mann das flimmern nur mit fx in den Griff bekommen oder bekommt Mann die abbrasion mit ner ligthroom Korrektur hin ?

          • Wenn du bei hohen Temperaturen und langen Brennweiten ein Flimmern durch heiße Luft im Bild hast, da hilft dir weder FX noch Lightroom, weil das Licht auf der Strecke eben so gebeugt und gebrochen wird, das du da kaum was dran ändern kannst…

  23. Hallo Gunther,

    ich bin per Zufall auf deine Seite gestoßen und bin hellauf begeistert. So viel praxisbezogenes Wissen und gute Tipps auf einen Schlag, super! Und das alles in sehr informative und gut geschriebene Texte gepackt.

    Der Zufall der mich auf deine Seite hat aufmerksam werden lassen, ist, dass ich auf der Suche nach einer neuen Kamera bin und Berichte und Tests inhaliere. Derzeit besitze ich noch eine D3100 weil ich erstmal langsam einsteigen wollte, jetzt habe ich aber ein paar Schwachpunkte gefunden die mich stören.
    Deshalb wollte ich gerne etwas “aufsteigen”. Da ich aus unerfindlichen Gründen keinen klappbaren Touchscreen haben möchte gehe ich tendenziell Richtung D7000er Reihe. Ich bin aber sehr unschlüssig ob eine D7000 noch aktuell und damit leistungsstark genug ist, oder ob der Aufpreis eine 7100/7200 rechtfertigt.

    Ich bin Dir für jeden Rat unfassbar dankbar

    Schöne Grüße,
    John

    • Ich würde heute zur D7200 tendieren. Die D7000 ist mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommen und die d7100 ist vom Sensor nicht ganz so gut, wie die D7200.

  24. Hallo Gunther,

    erst einmal großen Respekt für deine tolle und sehr informative Seite!

    Ist es eigentlich möglich, die D7200 über das integrierte WiFi so mit einem Smartphone (Samsung S4 Mini) zu verbinden, dass die GPS-Daten des Smartphones direkt in die Meta-Daten des Fotos, welches gerade mit der Nikon gemacht wurde, einzuspeisen? Das würde ja ein zusätzliches GPS-Gerät ersetzen.

    Grüße
    Tom

  25. michael thomas 14. Januar 2016, 19:20   »

    tolle sache……..!!!
    lg
    michael thomas

  26. Hallo Gunther,

    du bist ja nun nicht so begeistert von der D7200. Ich fotografiere erst seit gut 9 Monaten mit der D5300. Was mir daran fehlt sind, Geschwindigkeit und Performance bei wenig Licht.

    Ich fotografiere am liebsten meine 5 Monate alte Tochter (meistens Serien soweit möglich), die auch immer schneller wird, Vögel im Flug und manchmal bei Nacht.

    Meine Frage ist eigentlich, wie gut die D7200 bei wenig licht ist, vielleicht auch im Vergleich zur D750?

    Ob nun Crop mit 35mm oder VF mit 50mm, ist ja annähernd die gleiche Bildwirkung. Der Preisunterschied ist jetzt nicht so das Thema, wenn der Leistungsunterschied in den beschriebenen Bereichen so gross ist.

    Würde mich sehr freuen, deine Einschätzung dazu zu lesen.

    Beste Grüsse

    Harald

  27. Ist ja auch keine schlechte Kamera, die D7200. Nur von der Bildqualität her wird der Unterschied gar nicht so groß gegenüber der kleineren Baureihe sein. Ich nutze die D5300 und D7100 – da ist es ja genauso. Die D7100 mag ich sehr, sie hat gegenüber der D5300 schon etliche Vorteile, aber auch den höheren Preis, den man vorwiegend für den Bedienkomfort bezahlt. Wer es sich leisten kann, ist mit den höheren Baureihen schon besser dran. Notwendig gegenüber den “Kleineren” bzgl. der Bildqualität sind sie keineswegs. Und zwischen der D7000 und 7200 – das sind schon zwei Generationen weiter. Da werden natürlich auch die Sensoren besser, Speicher etc. Da muss Nikon ja schließlich auch mit den Konkurrenten mithalten…

  28. Hallo Gunther,
    ich wünsche Dir und Deinen Lesern ein Gesundes und Erfolgreiches Jahr 2016.
    Deinem Blog folge ich nun schon einige Zeit mit Begeisterung (ebenso zumeist Deinen Ratschlägen).
    Subjektiv möchte ich hier jedoch eine Lanze für die D7200 brechen. Als D7000-User wurde ich mit der Bedienung und Haptik der D5300 nie richtig warm (die Qualität der Bilder mit dem Sigma 18-35 ist natürlich unbestreitbar toll). Nach genauer Überlegung was ich eigentlich vor habe (Landschaft, Indoor-Sport, Street) und heftigem Flirt mit Sony (A6000), habe ich mich nun doch für die D7200 entschieden.
    Nach meiner ersten Sport-Session bin ich begeistert.
    Gegenüber der D7000 gewinnt man fast 2 Blendenstufen (1/1000 statt 1/640 !). Dazu der bessere Autofokus und größere Puffer für Serien. Das sieht man einfach. Das hätte ich so deutlich nicht erwartet. Davon, dass sie mich mit dem 18-35 in der Landschaft nicht entäuschen wird, gehe ich mal aus. Nur für Immerdabei wird es halt die A6000 sein.

  29. Hallo,

    vielen Dank für die tollen Testberichte und Bilder! :)
    Aktuell nutze ich noch eine Olympus E-620, jedoch komme ich insbesondere bei der blauen Stunde bzw. bei Streulicht an die Grenzen der Kamera. Aus diesem Grund bin ich auf deinen Blog aufmerksam geworden. Aktuell schwanke ich zwischen einer D7200 (mit Sigma 18-35, 1.8) oder einer Nikon D750 oder gar D810 (z. B. mit Nikon AF-S 50/35mm 1.8). Hauptsächlich nutze ich die Kamera auf Reisen (Bergbesteigung, Inseln, Städte, Portraits). Wichtig ist mir dabei, dass ich nicht 2x kaufen muss (d. h. ich in einem Jahr feststelle die D7200 schafft es einfach nicht Sonnenuntergänge toll abzubilden, etc.).

    Ich freue mich über deine Empfehlung :)

    Vielen Dank!

    Beste Grüße,
    Fabian

  30. Moin, moin,
    derzeit arbeite ich mit einer Nikon d7000. Da ich häufig in geschlossenen Räumen fotografiere und gerne bewegte Motive aufnehme (kurze Verschlusszeiten), bin ich oft auf hohe Iso-Werte angewiesen. Über die d7200/d5500 wird in Tests berichtet, dass sie trotz der höhereren Auflösung ein stark verbessertes Rauschverhalten aufweisen. Andrerseits wird oft berichtet, dass durch eine zu starke Glättung ein Detailsverlust auftritt. Nun frage ich mich: Wird das geringere Rauschen vor allem durch die jpg-Engine erzielt und rauscht die Aufnahme im raw-Format wie eh und je oder ist der Sensor wirklich deutlich besser geworden? Die Test geben meist nicht an, ob sich ihre Ergebnisse auf das jpg- ode raw-Format beziehen.

    Habt ihr diesbezüglich Erfahrungen?

    • Gunther hat ja bereits mehrfach Vergleiche in dieser Hinsicht durchgeführt und dabei stets Raw-Bilder benutzt, da nur diese einen realistischen Vergleich ermöglichen. Die Sensoren sind natürlich immer besser geworden. Obwohl die Auslösung heute höher ist, wurde das Rauschverhalten stetig verbessert. Das liegt einerseits an der besseren Qualität der einzelnen Sensorelemente, andererseits aber auch an der immer besseren Ausnutzung der Sensorfläche. Damit mussten die einzelnen Sensorelemente zwangsläufig nicht mehr kleiner werden.

      Um dir selbst ein Bild davon machen zu können, nimm einfach deine Kamera mit und fertige einige Testaufnahmen mit deinem Objektiv, deiner Kamera und deiner SD-Karte an. Anschl. Objektiv und Karte in die zu testende Cam und die gleichen Bilder noch einmal machen ( natürlich immer in Raw). Dann kannst du dir anschl. Selbst ein Bild machen. Die D7000 ist schon nicht schlecht – also wahre Wunder darf man jetzt nicht erwarten…

    • habe mir die D7200 vor kurzem zugelegt und muss sagen die Kamera ist absolut super!Hatte(und habe)eine D90,(in 2008 gekauft und funktioniert immer noch hervorragend).Der Unterschied zur D7200 ist wirklich enorm,7 Jahre sind halt in der Technik eine Ewigkeit.Ganz besonders die ISO Emfindlichkeit und der Autofokus.Auch wenn viele “testen” müssen,so ist doch die Praxis entscheidend.Mann kann wirklich ohne Probleme bei Kerzenschein,Dämmerlicht etc. und hoher ISO-Empfindlichkeit(was echt eine Stärke dieser Kamera ist)phantastische Fotos aufnehmen(ja auch bei ISO 25600!).Frei Hand,und ohne super teure Optiken!Nehmt einfach mal z.B.das echt günstige AF-S Nikkor 35 mm 1:1,8G und Ihre werdet staunen was da an guten Bildern herauskommt.Für “normale” Fotos reicht das AF-S Nikkor 18-105 mm völlig aus,o.k.ist alles nicht so “professionell”,aber für den der nicht tonnenschwere und teure Objektive herumschleppen will und muss(bei Berufsfotografen die Ihr Geld damit verdienen müssen ist das bestimmt Pflicht!)sind z.B.die genannten Objektive völlig ausreichend um schöne Fotos aufzunehmen und zu präsentieren.Bin selbst kein “Pixelpieper” der nun ständig Testreihen mit 100% PC-Ansicht erstellen muss und auf “Körnchensuche in dunklen Bereichen”ist.Denke einfach man sollte mal ausprobieren und sich(und andere)seiner Aufnahmen,die man ja auch im Papierformat bis zur Plakatgröße!betrachten kann,erfreuen.
      Der Beitrag soll einfach nur mal diejenigen die sich wochenlang durch “Testberichte und Testreihen” bewegen,welche wohl unter Laborbedingungen oder wiederholte Kommentare zu enstehen scheinen,herumquälen.

  31. Engel Peter 14. Oktober 2015, 08:54   »

    Frage
    was ich gerne mal wissen möchte ist, bei vielen Tests schneidet die d7200 ja immer gut ab. Was dabei aber nie erwähnt wird, ist mit was für einem Objektiv die Fotos gemacht werden. Habe mir die d7200 gekauft mit einem Objektiv Nikkor 16-85, mache ich Fotos damit, habe ich immer das Gefühl, dass die Fotos nicht richtig scharf werden. Hatte früher eine d7000 mit Nikkor 18-105 und habe das Gefühl die waren besser. Was ich noch dazu sagen muss ich bin kein begnadeter Fotograf. Vielleicht könnten Sie mir Herr Wegner sagen ob dieses Objektiv das richtige ist oder ob ich da komplett falsch liege. Habe auch den Tipp mit A und Blede 11 getestet, leider kommen dort alle Fotos immer etwas zu dunkel.
    Was würden Sie mir Empfehlen.

    Danke im voraus Peter Engel

    • Hallo Peter,

      kann Dir genau sagen, woran es liegt: Am Objektiv. Hatte genau das und die D7100 und denselben Effekt. Das 16-85mm ist nicht scharf genug für den Sensor der D7100/7200, einfach auch weil es aus einer Zeit stammt, in der sich die Kameras mit weniger Auflösung begnügten. Bei der D7000 fiel das nicht auf.
      Ich selbst habe das Sigma 17-50 OS f2.8 und das Sigma 18-35mm f1.8 an der D7100. Beides prima, bei der richtigen Blende, scharfe Objektive einmal günstig und einmal teuerer. Wenn Dir der Brennweitenbereich zu klein sein sollte; das brandneue Nikkor 16-80mm f2.8-f4 (~quasi der Nachfolger von deinem) soll nach ersten Testberichten auch eine top Abbildungsleistung haben. Kostet aber einiges…
      Achso und das 16-85mm nicht mit Blende 11 betreiben. Gerne zwischen Blende 5.6 und Blende 8, je nach Brennweite und Bedarf.

      Gruß,
      Ralf

      • Engel Peter 15. Oktober 2015, 18:24   »

        Hallo Ralf

        Danke für den Tipp, werde es testen und dann weiterschauen.

        Gruss Peter

        • Das was der Gunther damit in Kürze meint wird eben leider immer vergessen: 24 Megapixel in 1:1 angeschaut müssen bei gleicher Schärfe auf dem Monitor eben immer unschärfer aussehen, als 16 Megapixel in 1:1. Das ist eben die Physik.

          Zum Objektiv: ich hatte mir auch mal für meine D7100 ein Nikkor 16-85 angeschaut und fand es auch etwas soft in der Darstellung. Geworden ist es dann ein Sigma 17-70/2,8-4 OS Contemporary (nicht die ältere Version!). Kostet jetzt neu fast nur ein Drittel des Nikkor 16-85/2,8-4 hat aber einen winzig kleinen Haken:

          Das Objektiv an sich ist Spitze, aus der Stabilisator. Nur dieser ist nach der letzten Aufnahme immer noch ca. 1 min. aktiv und es gibt da im Zusammenspiel mit der Firmware der neueren Nikons ein Problemchen. Man kann in dieser Zeit gezoomt Ausschnitte nicht scrollen, sondern nur einzeln schrittweise weiter klicken und ebenso gilt dies für das Scrollen in der Bilderübersicht (ab D5300, D7100, D610).

          Ist etwas ärgerlich aber sonst nicht dramatisch…

          • Sorry, meinte vorhin ein Drittel des 16-80/2,8-4 (das es zu diesen Zeitpunkt noch bicht gab). Aber am meisten mag ich ebenso mein Sigma 18-35/1.8 Art.

    • Herbert Ossberger 28. Oktober 2015, 09:25   »

      Bei mir geht die 16- 85 Optik recht gut.

      >Menü > SYSTEM > AF-Feinabstimmung +7

  32. Olli P, stimme dir nicht zu. Was, wenn ich eine schnelle Bildfolge für Sport brauche und in RAW fotografiere. Da geht nach wenigen Bildern bei der D7100 einfach nichts mehr während die D7200 emsig weitere Bilder macht.

    Upgrade auf D750 ist natürlich auch möglich und durchaus sinnvoll. Kostet aber in der Regel wirklich Geld. Und vermutlich für 95 % der Bilder ist es nicht sichtbar ob sie mit einer D750 oder einer D7200 gemacht wurden.

    • Manfred 2. Oktober 2015, 07:10   »

      Hallo Herby (und alle weiteren Leser),
      auch ich kann Olli P. da nicht zustimmen!
      Zitat:
      “Sport und Action, Landschaft und Architektur, Street und Portrait, Pflanzen, Tiere, Makros – die D750 ist eben ein echter Allrounder und liefert überall gute bis sehr gute Ergebnisse. Das alles kann die D7200 nicht liefern…”
      Was für ein komischer Kommentar ist das denn? Hast du die 7200 schon benutzt? Ich würde sagen, daß alles kann die Cam sehr wohl liefern, und ich behaupte mal daß wirklich kaum einer da draussen den Unterschied bei einem D750/D7200 Bild ausmachen würde!
      Aber wer weiß, habe meine 7200 ja noch nicht sooo lange, hoffe ich werde nicht enttäuscht…

  33. Die Rezension ist insgesamt serh hilfreicht, zumindest wird mir nun von einem unbeteiligten Dritten bestätigt, was mein erstes ernüchtertes Fazit war, nachdem ich die D7200 selbst in der Hand hatte: ein “Upgrade” von der D7100 lohnt sich nicht, der Sprung ist ähnlich gering wie damals von der D80 auf die D90, von der D90 auf die D7000 und von der D7000 auf die D7100.

    Von der D7100 gibt es nur noch einen Weg, sich wirklich zu verbessern, was die Ausrüstung angeht, nämlich den Umstieg von DX auf FX. Für mich wäre das ebenfalls die D750, sie erscheint mir die derzeitg ausgewogenste DSLR zu sein, der gelungene Kompromiss für Leute, die alle möglichen Arten der Fotografie mit einer einzigen Kamera unter einen Hut bringen wollen: Sport und Action, Landschaft und Architektur, Street und Portrait, Pflanzen, Tiere, Makros – die D750 ist eben ein echter Allrounder und liefert überall gute bis sehr gute Ergebnisse.
    Das alles kann die D7200 nicht liefern und daher werde ich sie mir auch nicht kaufen. Ich kann trotzdem nicht sagen, dass Nikon mich mit der D7200 enttäuscht hat, denn im Grunde war eine völlig revolutionäre DX-Kamera als Nachfolger der D7100 überhaupt nicht zu erwarten. Nikon hat innerhalb etablierter Baureihen eigentlich immer nur behutsame Modellpflege/Evolution betrieben, nie auf bahnbrechende Veränderungen gesetzt.

  34. Dein Beitrag und dein Fazit sind ok!
    Nikon musste ein Upgrade durchführen und hat dieses genutzt, mit etwas Spielerei das Kaufverhalten anzukurbeln.
    Die 7100 hat einen sehr hochwertigen Sensor von Toshiba. Der ist beim Fotografieren und Filmen im ISO 100 – Bereich genial. Seine Qualität ist echt super und mit vielen Vollformatmodellen gleichwertig.
    Ich besitze die 7100 und bin super zufrieden. Nutze aber nur den ISO-Bereich bis 400 und Filme fast nix. Die Qualität der Bilder ist echt genial. Der Sensor hat aber beim Filmen einen Makel, der wurde scheinbar erst später endeckt. Wer mit gößerer Verstärkung (also höherer ISO-Wert)filmt, überhitzt den Sensor. Es entstehen fehlerhafte Pixel. (Hotpixel) Es gab eine Menge Reklamationen – meisst Filmer. Nikon verbaut in der 7200 eine Sony-Sensor. Der ist nicht unbedingt besser, aber das Problem mit dem Filmen bei höheren ISO-Werten tritt nicht auf. – Ehrlich!! die 7100 ist für Fotos bis ISO 400 genial. Ein Upgrade ist nicht nötig. – WIFI braucht kein Mensch!!Kauft euch für die 500€ Preisdifferenz lieber eine ordentliche Festbrennweite! Die 7100 ist besser als die meißten Objektive. Es gibt nur wenige Objektive (bezahlbare), die die Qualität des 7100-Sensors ausreizen.

    • Hallo Viktor,

      Ich nutze ebenfalls die D7100 und bin super zufrieden damit! Fürs Wlan habe ich aber den mit Schnur gesicherten Nikon-Dongle dran. Braucht kein Mensch kann man nicht einfach sagen… ;-))

      Mit den ISO 400 halte ich für etwas übertrieben. Ich brauch keine rauschfreien Bilder – beim Druck oder einer Ausbelichtung fällt dies eh kaum auf. Ich fotografiere auch ab und zu bis ISO 3200 manchmal sogar 6400! Es hängt immer davon ab, was für Motive und wofür das Bild benötigt wird! Auch in welcher Größe und Qualität man dann die Bilder nutzt. Und da stört ein wenig Rauschen sehr oft nie.

      Aber wichtiger sind schon die Linsen. Da gebe ich dir vollkommen Recht! Nur zum leidigen Thema Wlan: das ist heute Stand der Technik und sollte eigentlich immer dabei sein, nur nicht für einige 100 Euro mehr! Aber in drei Jahren redet kein Mensch mehr davon. Dann wurd es so sein, dass es immer dabei ist…

  35. Ich habe eine D90 mit gerade genug Objektiven, dass ein Systemwechsel eine überaus kostspielige Angelegenheit wäre – aber auch nicht so vielen, dass es jeweils des denkbaren liegt: das 18-105 mm Quasikit, ein 70-300 mm und meine heißgeliebten 40mm und 105 mm Festbrennweiten.

    Ich hatte so gehofft, dass die D7200 meine Traumkamera sein würde – aber davon ist sie weit entfernt. :( GPS, ein Klappdisplay und ein sinnvolles Liveview sind Verbesserungen für die Makrofotografie die mir einiges wert gewesen wären.

    Aber was Nikon da abgeliefert hat, lässt mich schlicht den Kopf schütteln. Die D5300 kam ohne WLAN aber mit GPS, bei der D5500 ist es umgekehrt, bei der D7200 ist es ebenfalls nur WLAN aber kein GPS. Da fehlt sämtlicher Sinn und Verstand: das können inzwischen Kompaktknipsen besser! Die “kleinere” D5500 hat ein Klappdisplay, die “größere” D750 auch – aber der D7200 brauch das anscheinend nicht. Ich hätte 100 Euro darauf verwettet, dass die D7200 eines haben würde. (Gut, dass ich das nicht getan habe.)

    Ich möchte gute Haptik, zwei getrennte Einstellräder, 100% Vergrößerung beim Drücken der OK-Taste, Klappdisplay – und das ganze im DX-Format. Wer hätte gedacht, dass dies in der 2. Dekade des 21. Jahrhunderts Ansprüche sind, die Nikon mit dem “DX-Flagschiff” nicht erfüllen kann – oder sollte besser sagen: will.

    Ich geb Dir Recht: Nikon will uns auf Teufel komm raus nach Vollformat pushen: nur, da will ich eigentlich nicht hin.

    Klar: die D7200 ist keine schlechte Kamera. Aber für eine Kamera, die so weit an der Traumkamera vorbei geht ist sie auch nicht grade billig. Was mir vielleicht am meisten an ihr misfällt: sie ist nicht gerade ein Bekenntnis für das DX-Format. Zusammen mit den nicht wirklich aufregenden DX-Nikkoren zeigt sie leider recht deutlich, was Nikon von DX hält. Und das wiederum lässt mich an Nikon und die Vernunft in Nikon-DX zu investieren zweifeln.

    Die Updates der D7200 rechtfertigen für mich zumindest nicht den Aufpreis gegenüber der D7100 – vielleicht finde ich ja eine gute erhaltene auf dem Gebrauchtmarkt. Ob es wirklich das war, was Nikon mit der D7200 beabsichtigt hat?

  36. Gerhard hartmann 8. September 2015, 18:06   »

    Hallo Herr Wegner,
    vielen dank für den aufschlussreichen Testbericht. Können sie etwas über das Auslösegeräusch der D7200 sagen?
    Mit freundlichen Grüßen.
    Gerhard Hartmann

    • Hallo Gerhard,

      Ich finde das Auslösegeräusch eigentlich sekundär. In einem Blog jann Man kann so etwas in einem Blog auch ziemlich schlecht beschreiben…

      Am besten in einem Geschäft die Kamera selbst mal testen. Beim Suchen in youtube habe ich z.B. folgendes gefunden: http://youtu.be/Y_SLAQ26m4k

    • Guten Morgen,
      ich “erdreiste” mich mal, zu antworten (obwohl ich nicht Gunther bin…):
      “Klack”. Wie anders soll man das beschreiben??? Ich hab die Cam jetzt ca. drei Wochen, sie macht das was sie soll, also wozu soll ich mir Gedanken über das Auslösegeräusch machen?
      Es ist (im Vergleich zu meiner alten D90) ein sattes “Klack”.
      Es gibt noch den “Q”-Modus (steht wohl für Quiet, also “leise”), da soll das Geräusch leiser sein…und solange man den Auslöser festhält klappt der Spiegel nicht wieder runter. Erst beim loslassen klappt dann der Spiegel wieder runter, so kann man das Geräusch ein wenig verzögern.
      Vielleicht an dieser Stelle mal eine Frage an alle anderen Neu-Besitzer der D7200: ich finde den Spiegelschlag ziemlich heftig, gerade wenn man leichte Objektive wie das 35/1.8 drauf hat ist das schon etwas “grob”, was meint ihr dazu?

  37. J. Bellmer 5. September 2015, 10:04   »

    Hallo, selbstverständlich kann man von den “großen” Nikons herabgucken – oder auch von vermeintlich kleineren “herauf”. Was mich stört ist dass diese gute Kamera mit ihren Funktionen, Qualitäten überall deshalb nicht ausreichend gewürdigt wird mit dem Hinweis, dass es keine herausstellbaren Verbesserungen zur D7100 gab. Dennoch ist sie doch absolut gesehen eine sehr gute Kamera. Warum ist ein verbessertes AF System und die Fähigkeit mit alten Objektiven (die auch keinen AF-Motor) haben nicht klasse? Ich komme von der analogen Zeitautomatik (Pentax ME) über Nikopn D40 – Nikon D3200 zur Nikon D7200. Habe mir gerade auch noch nicht die D610 angeschafft, weil ja überall gesagt wird, dass es das Glas ist was entscheidet. Ich kenne selstverständlich nicht die die D810 in Ihrer – auch hier – angepriesenden Qualität. Finde es aber eben toll eine so gute Bildqulität zu erhalten, eine Abblendtaste zu bekommen, ISO Weißabgleich, AF usw. usw. über einzelen Tasten zu beeinflussen, dass ich regelrecht “schwebe” im Glück. Ich weiß, dass das Vollformat-Anwender belächeln. Da komme ich ja auch wohö noch hin. Aber die NIKON D7200 mit einem Nikkor 24-700 mm bei 2,8 Lichtstärke ist doch wirklich eine tolle Sache. Ich musste das einfach mal loslassen. Verfolge Ihre – und Paddys – Tests, Tips und Berichte unheimlich gerne. Danke und Gruß.

    • Hallo J, ich habe nie abgestritten, dass die D7200 eine tolle Kamera ist. Und wenn Du meine Berichte verfolgst, solltest Du wissen, dass ich keiner der “Vollformat-Verfechter” bin, sondern immer wieder die Lanze für die sehr guten DX Sensoren der Nikons breche, und da ist die D7200 sicher derzeit eine der besten. Wenn man aber die Entwicklungen so wie ich schon seit vielen Jahren verfolgt, darf man auch mal enttäuscht sein, wenn gewisses Potenzial, das sicherlich da gewesen wäre, ungenutzt gelassen wird, damit dann scheibchenweise nach verhältnismäßig kurzer Zeit noch eine D7300, D7400 und was auch immer verkauft werden kann. Diese künstliche Bremse ist sicher aus wirtschaftlichen Gründen seitens der Kamerahersteller nachvollziehbar, muss mir aber als Anwender nicht gefallen. :-)

    • Der größte Fehler (viel zu kleiner Pufferspreicher und das als beste DX Kamera im Nikonstall) hat Nikon mit der 7200 im Verlgeich zur 7100 ja behoben.

      Interessant ist trotzdem, dass die Bildfolge pro Sek. in der Praxis bei der D750 etwas höher ist als bei der D7200. Im Grunde genommen auch nicht stimmig als beste DX Kamera und auch die Spiegel- und Verschlussmechanik hat es ja im Vergleich zu einer FX viel leichter.

      Was mich aber mehr stört ist, dass der Auslösedruckpunkt bei der D7200 tiefer liegt (für meinen Geschmack zu tief9. Habt ihr auch diese Feststellung gemacht?

      • J. Bellmer 6. September 2015, 14:30   »

        Hallo Herby, Ja, das mit dem Druckpunkt ist mir auch (leicht)aufgefallen. Habe halt vorher die “kleinen” D40 und D3200 gehabt. Da war es irgendwie leicht anders. Dennoch komme ich damit sehr gut zurecht. Ich hab sowieso die Autofokus-Aktivierung auf die Abblendtaste gelegt. (Abblendtaste ist jetzt die untere Funktionstatste.) Ich brauche also für den AF nicht mehr nur den Auslöser. Wenn man beim Motiv Zeit hat, zoome ich oftmals an den Ausschnitt heran, der mir wichtig ist, betätige den AF über o.g. Taste. Und halte (blocke) AF und Belichtung über die AE-L/AF-L-Tatse. Dann halt wieder zurück bei gehaltener AE-L/AF-L-Taste und Auslösung. Ich hab dennoch zusätzlich den Auslöser mit der AF-Aktivuerung belassen für schnelle Schüsse, wenn wenig Zeit. So klappt es bei mir sehr gut. Gruß Jens

  38. Hi Gunther
    hab mich auf deine Test’s verlassen und nach der DX 90 die 5500 gekauft. Klein, sexy und echt der Hammer wie sie in der Hand liegt. Touch Monitor find ich schon echt gut gelöst und für mich auf keinen Fall mehr eine Kamera ohne. Mein Kollege gestern die 7200 gekauft…mmh die liegt nicht halb so gut in der Hand. Bin echt glücklich mit der 5500 danke für deine Tipps
    Grüesdi
    Rolf

  39. Apropos D400 – es gibt wieder einmal Gerüchte, dass diese im September vorgestellt wird !
    Ich glaube es ehrlich gesagt nicht, aber vielleicht ist doch was Wahres dran. Eine echte Highend-DX fehlt Nikon ja immer noch. Canon hat ja die 7D MkII.

    • Naja, die 7DMk2 als “High End” DX zu bezeichnen… Ich sehe die eher parallel zur D7200.

      • Gerd, 65 Punkte AF aus der 1D Mk IV, 10 f/s, AF Messfeldgruppen das sind Werte wie bei der Nikon D4 in einer Prosumer Kamera. Wenn ich kein eingefleischter Nikonian wäre würde ich spätestens jetzt zu Canon wechseln. Dazu gibt es eine scheinbar funkionierende Schärfenachführung beim filmen, das sind beeindruckende Fakten. Auch der Rest mit GPS kann sich sehen lassen. Es wäre wirklich schön wenn es solch eine Nikon gäbe. Stattdessen bauen die neuerdings nur noch Kameras mit Klappdisplay, NFS, Wlan und solch Gedöns was einem im Alltag nix bringt, einen Haufen Geld kostet und der Robustheit sicherlich auch nicht zuträglich ist. Ich hätte gerne eine D400 die eine Ausstattung wie die Canon 7D MkII hat. Die Besitzer der alten 7D haben ihre Kameras kultisch behandelt und selbst die gebrauchten werden zu Spitzenpreisen gehandelt – warum wohl? DAS IST HIGHEND, leider vom “falschen” Hersteller.

        • Wüsste jetzt nicht, was an Canon “falsch“ sein sollte, steht doch jedem frei, was er kauft. Ist auch sehr subjektiv, die von Dir genannten Punkte interessieren mich persönlich z.B. gar nicht, W-Lan, Klapp Display, Dynamik Umfang allerdings schon. Jedem das seine.

  40. Ich möchte hier mal eine Lanze für die D7100/7200 brechen. Als nebenberuflicher Sportfotograf nutze ich meine D7100 mit den 3 Objektiven der “Holy Trinity” und davon hauptsächlich dem AF-S 70-200mm f/2.8 G ED VRII sehr intensiv unter allen Witterungsbedingungen. Die Kamera macht dabei ca. 3-4000 Auslösungen im Monat und hat mich noch nie, auch nicht im strömenden Regen, im Stich gelassen. Auch nutze ich hauptsächlich den 1,3 Crop Modus wegen der höheren Bildfrequenz und der vollen AF Abdeckung des Bildes. Die Auflösung von 15,4 MP reicht für den Zeitungsprint locker aus, siehe auch die D4s. Sehr gut sind auch die sehr guten Konfigurationsmöglichkeiten der JPEGs OOC. Die D7100 ist eine klassische Nikon, ein kreuzrobustes Arbeitspferd, das aus meiner Sicht kein Wlan, NFS, Klappdisplay oder sonstigen Schnickschnack braucht. Durch solche Forderungen an Nikon verplempern die Ingeniere in Japan nur ihre Zeit damit den Marketingleuten ihre Consumerkameras zu bauen, statt wieder richtige Kameras für Profis zu entwickeln wie z.B. eine D400. Mit der Größe des Handgriffs gebe ich Dir allerdings recht, der ist wohl eher für zierliche Hände gemacht worden.

  41. Savas 30. Juli 2015, 21:10   »

    Hallo Gerd,
    vielen Dank für die ausführliche Beschreibung, dennoch habe ich folgendes Problem mit meiner neuen D7200: Ich kann die RAW-Dateien (NEF) mit Adobe Photoshop Elements 13 auf meinem Mac nicht bearbeiten. Auch der DNG Converter 9.0 oder neuer funktionieren auch nicht. Ich habe mir Adobe Lightroom als Testversion heruntergeladen, um zu testen ob es damit funktioniert, das Ergebnis war dasselbe. Könnte es sein, dass die neue Kamera fehlerhaft ist oder hast einen Tipp woran es liegen kann? Ich freue mich über eine Antwort von dir. Schöne Grüße Savas

    • Hast du die aktuellen Updates für Elements 13 heruntergeladen und installiert? Seit etwa März gibt es das Adobe Camera Raw 9, welches auch die Nikon D7200 beinhaltet. Ich habe zwar weder die D7200 noch das Elements, gehe aber davon aus, dass es beim 13er Elements auch möglich sein sollte auf Camera Raw 9 zu updaten. Check das bitte noch mal!

      Ich habe derzeit nur finden können, das in der Version 13 Camera Raw 8.6 integriert ist! Auf den Update-Seiten zu Elemnts findet man zu Versionen oberhalb der 10 auch nicht viel, was mich etwas wundert.

      Evtl. rufe einfach mal bei Adobe an. Dort bekommst du dann mit Sicherheit die korrekte Auskunft. Es gibt zwar bei Adobe naturgemäß immer einige Verzögerungen bei den neuen Modellen und ältere Versionen lassen sich auch nicht mit dem neusten Camera Raw mehr updaten, aber bei der 13er sollte das gehen.
      Schau doch bitte mal hier auf den Support-Seiten zu Elements nach:
      https://helpx.adobe.com/photoshop-elements.html

      Wenn es nicht gehen sollte kannst du alternativ auch auf das dng-Format konvertieren (mit dem Adobe Camera Raw Converter: http://www.adobe.com/support/downloads/detail.jsp?ftpID=5918 – hier die Liste der unterstützten Cams: https://helpx.adobe.com/photoshop/camera-raw.html#supported_cameras – gilt alternativ natürlich auch für alle Windows-User) und damit definitiv in Elements 13 arbeiten. Aber da würde ich vorher mit Adobe noch reden…

  42. Herzlichen Dank für die tollen Testberichte auf dieser Webseite! Sind so geschrieben, dass auch Laien wie ich was verstehen können.

    Ich hab noch immer eine D40 und wollte mir nun eine D7200 besorgen. So toll die ist, irgendwie ist sie mir einfach zu gross. Aber wie es scheint, halt schon etwas besser als eine der D5000er Reihe. Oder sehe ich das falsch?

    Möchte vor allem einen besseren und schnelleren Autofokus als bei der D40. Die ist ab und zu wirlich etwas lahm :-)

    Andererseits fotografiere ich nicht soooo viel, daher muss ich mir das schon genau überlegen. Ist eindeutig eine Preisfrage :-) Ich möchte ja möglichst was gutes bekommen, eine Kamera die aber auch gut in der Hand liegt und nicht grad sehr teuer ist, wie z.B. eine D750.

    Ich werde also hier noch etwas weiterlesen. Vielleicht finde ich ja die für mich richtige Kamera.

    • Hallo Bea, schau Dir mal die D5500 an, die ist klein, liegt aber super in der Hand. Meine Lieblings-DX-Kamera.

      • Hallo Gunther, danke für deine Antwort. Ja, werde mir die 5500 nochmals genau anschauen und auch im Vergleich zur 7200 nochmals in die Hand nehmen.

        Ich habe noch ein Sigma Ojektiv mit HSM. Das sollte ja gehen, da der Motor im Objektiv drin ist.

        Wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, würde sicher eine Kamera aus der 5000er Reihe reichen. Aber die immer neuen Beschreibungen und Test sind sowas von verlockend :-) Darum bin ich froh, hier eine tolle Zeit gefunden zu haben. Nochmals herzlichen Dank.

        • Die Sigma-Objektive mit HSM funktionieren einwandfrei, vom Autofokus her gesehen.

          Es gibt seit einiger Zeit ein kleines Problemchen, dass eher an der Nikon-Firmware der neueren Kameras zu liegen scheint! Und zwar wenn man Sigma-Objektive mit dem OS (Optical Stabilizer – Bildstabilisator verwendet). Der OS bei dem Sigmas bleibt ca. 1 min noch an, wenn man keine Aufnahme mehr macht. Will man in dieser Zeit aber am Display der Kamera, um das Bild zu beurteilen, hereinzoomen, dann funktioniert das zwar, aber man kann nicht mit einem Druck schnell auf einen anderen Bereich des Bildes scrollen! Das geht dann nur mit einzelnen Klicks und nervt etwas. Wenn sich der OS nach einer Minute abgeschaltet hat, geht alles wie gewohnt.

          Bemerkt habe ich dies mit einem Sigma 17-70/2.8-4 Contemporary, das ich gern an der D5200 verwendet habe. Mit der D7100 habe ich dies zuerst bemerkt und das Problem ist das gleiche an der D5300. Da ich dort aber jetzt meist das Sigma 18-35/1.8 drauf habe, stört es mich weniger. Aber man sollte es evtl. wissen und nicht überrascht sein. Ist aber auch nicht lebensnotwendig…

          Gunther hat, so weit ich weiß, kein Sigma mit OS. Aber interessant wird dies evtl., wenn jemand das neue Sigma 24-105/4 mit OS als Standardzoom an der D7200 verwenden möchte! Meiner Meinung nach hat Nikon ab der D5300/D7100 etwas an der Firmware geändert. Ich habe dies mit einem anderen Sigma-OS-Objektiv ebenfalls geprüft – ist genau das Gleiche. An der D5200 funktionieren diese komplett, danach eben mit dieser kleinen Einschränkung. Geprüft habe ich dies bisher noch nicht mit der D5500, D7200, D750 – vielleicht weiß dazu jemand mehr…

          Aber etwas zu weit abgeschweift. Deine neue D5500 wird dir sicher viel Spass machen!

    • Eines was wirklich immer mit dem Preis der Nikon-Kameras einher geht ist (neben bestimmten Austattungsmerkmalen, Direktzugriffen und Gehäuseart) meist die Geschwindigkeit des Autofokus.

      Aber es kommt ja darauf an, was du machen möchtest! Für viele Zwecke kann man auch mitziehen, bzw. mit einer “Fokusfalle” arbeiten… Also wenn du nicht ständig Sportfotografie o.ä. machen musst, würde ich dir auf jeden Fall ebenso die D5500 empfehlen. Ich konnte mir diese kürzlich anschauen und in die Hand nehmen – und dort liegt sie wirklich toll! Ich fotografiere sehr gern und am meisten mit meiner D7100, aber wenn ich unterwegs bin habe ich definitiv immer die D5300 dabei. Der besser ausgeformte Handgriff an der D5500 ist sehr gut und für der AF ist ausreichend schnell.

      Geh doch mal in ein Geschäft, nimm beide Kameras in die Hand und probier doch beide mal mit dem gleichen Objektiv… Dann fällt dir vielleicht schon die Entscheidung leichter. ;-))

  43. Martin 7. Juli 2015, 14:32   »

    Hallo,

    erst einmal vielen Dank für die vielen guten Informationen auf dieser Website.

    Ich bin Hobbyfotografin und fotografiere derzeit mit einer D700 und 24-70. Mit der Kombi bin ich total zufrieden.

    Gleichzeitig besitze ich einen Sony consumer camcorder (HDR-CX 520), mit dem ich allerdings nicht so glücklich bin, weil man wenig Einstellmöglichkeiten bzgl. Filmeffekt (offene Blende) hat, sondern meist alles scharf abgebildet wird.
    Ich möchte mich aber künftig mehr als Hobbyfilmerin um das Thema Video kümmern.

    Meine Überlegung ist jetzt die folgende:

    1) Camcorder verkaufen und DSLR kaufen
    2) Es muss eine Nikon werden, da ich die Objektive der D700 ggf verwenden könnte (habe noch ein 70-300 und ein 85er AF-D)
    3) Nach meiner Einschätzung wird es eine Entscheidung zwischen D5300, D5500, D7100 und D7200. Die D610 (deren Videomodus ich noch nicht näher betrachtet habe) und die D750 scheiden aus, weil sie mir zu teuer sind.
    4) Ich möchte die zweite DSLR hauptsächlich als Filmkamera verwenden, notfalls auch mal als Zweitkamera neben der D700
    5) Preislich würde ich mir eine (auch gebrauchte) Kamera bis 750 € vorstellen. Die D7200 liegt da zwar drüber, aber mit den entsprechenden Argumenten…
    6) Ein Weitwinkel müsste her.

    Durch die vielen Reviews und Tests habe ich mir einen Überblick über die wichtigsten Features verschafft.
    Die 60p bei D5300 und D7200 sind super und deshalb sind auch die beiden Kameras meine Favoriten. Das mit dem Crop-Modus bei der D7200 ist dagegen unschön.

    Meine konkrete Frage wäre diesbezüglich, ob sich, rein auf die Videofunktionalitäten bezogen, sich die beiden Kameras viel nehmen oder dennoch gravierende Unterschiede ergeben?
    Es wäre super, wenn Ihr mir hierbei helfen könntet.

    Liebe Grüße
    Martin

  44. Andreas 2. Juli 2015, 20:45   »

    Toller Bericht! Auch deine Einschätzung zur Verkaufspolitik am Ende des Artikels kann ich genau so unterschreiben! Zur Zeit fotografiere ich mit einer D5300 und bin sehr zufrieden. Na klar schlummert in mir das Verlangen, mal einen “großen” Sensor zu kaufen. Leider fehlen mir aber z.Z. wirklich die Argumente. Mache ich wirklich bessere Bilder mit der D750 und einem 14-24, 2.8f € 1.500,- Objektiv? Bei Lowlight vielleicht…

  45. eschi 22. Juni 2015, 12:11   »

    wieder ein Bericht, der sachlich bleibt aber das Pro und Kon deutlich herausstellt. Auch wenn solche Kameras in Preisregionen liegen, die mir als Hobbyfotografen und auch wegen des Geldbeutels verschlossen sind, lese ich sie immer gerne.
    Weiter so !
    Grüsse eschi

  46. Frank 20. Juni 2015, 00:16   »

    Hallo,

    ich habe bisher eine D80, die mir bisher gute Dienste geleistet hat. Allerdings habe ich in letzter Zeit festgestellt, dass ich beim Fotografieren meiner Kinder immer wieder in 2 Probleme laufe: Die Belichtungszeit ist zu lang und der Autofokus ist zu langsam.
    Zur Auswahl stehen nun die D5500 und die D7200. Zunächst war ich von der D5500 sehr begeistert, bis ich gelesen habe, dass ausgerechnet der Autofokus deutlich schlechter sein soll als der von der D7200. Siehst Du das auch so?
    Dann wäre für mich die Wahl eher die D7200, da ich ja unter anderem gerade wegen dem Autofokus eine neue Kamera kaufen möchte.
    Die kürzere Belichtungszeit durch den rauschärmeren Sensor dürfte bei beiden Kameras gleich sein, da sie ja den selben Sensor verwenden.
    Viele Grüße
    Frank

    • Hallo Frank,

      ich kenne jetzt die D7200 nicht selber, ebenso wie die D5500, da ich die D7100 nutze und eine D5300. Die D5500 verwendet, so viel ich weiß, das gleiche AF-Modul wie bereits die D5300. Bei der D7200 soll sich die AF-Leistung gegenüber der D7100 auch nicht verbessert haben. Gefühlt ist aber der Autofokus meiner D7100 schneller als bei der D5300! Ich gehe davon aus, das dies auch bei der D7200 gegenüber der D5500 so ist.

      Du kannst dir dazu ja mal verschiedene Tests von Zeitschriften ansehen – besser ist es aber, du gehst mal in ein Geschäft und probierst beide Kameras mal dort aus! Nimm ruhig deine D80 zum Vergleich mit und vor allem auch das bzw. die Objektive, die du verwendest. Autofokus hängt ja nicht nur von der Kamera ab, sondern auch von der Schnelligkeit des AF im Objektiv.

      Die reinen Zahlenwerte sagen mir da erst einmal immer relativ wenig – ich möchte dies einfach selber sehen und erleben. Durch die besserer ISO Leistung kannst du auch ruhig bei den neueren Cams mit der ISO etwas hoch gehen und somit die Belichtungszeit reduzieren. Das hilft schon einmal viel. Und dann ist evtl. die VR (Vibration Reduction, bzw. VC bei Tamron – Vibration Compensation oder OS bei Sigma – Optical Stabilizer) schon moderner, schneller und leistungsfähiger bei den neueren Objektiven. Das bringt dann auch wieder etwas mehr dabei, evtl. eine geringere Ausschussquote zu erzielen.

      Nicht zuletzt hängt dies natürlich auch von der verwendeten Brennweite ab – nur von der Hollywoodschaukel aus mit 300 mm die Kinder dann fotografieren zu wollen fällt zwar weniger auf, stellt aber höhere Anforderungen an die Technik. Das war zwar jetzt drastisch formuliert, aber ich denke, du verstehst was ich meine… ;-))

      Ergo: Für mehr Geld gibt es immer leistungsfähigere Technik – und ein AF kann nie schnell genug sein! Den richtigen Kompromiss musst du allerdings selber finden. Ich bin dann jedenfalls lieber mit meiner D7100 unterwegs als mit der D5300 – die D5300 habe ich aber als leichte immer dabei Kamera gern im Gepäck. Meiner Meinung nach unterscheiden sie sich da schon. Aber ich denke, dass dir evtl. auch die 5500 bereits ausreicht – gegenüber der D80 ist das schon ein erheblicher Sprung. Ohne dass ich da jetzt die genauen Zahlen nachgelesen habe. Aber ich kenne auch die D90 und das ist schon ein Sprung zur D5300.

      Also lieber Frank – teste es einfach mal selber! Ich bin gespannt, wie du dich entscheiden wirst!

      • Hallo Frank,

        noch eine Anmerkung zur 5000er und 7000er Serie:

        Die D80 hatte seinerzeit, wie auch meine alte D90, ein Schulterdisplay und einen Autofokusmotor. Bei den 5000er fehlen diese beiden wichtigen Dinge (AF-Motor hängt von den Objektiven ab, z.B. ob du Nikkor-D-Objektive verwendest o.ä.). Die 7000er haben beides noch, sind außerdem teilweise vom Gehäuse aus Magnesium (sogar teilweise abgedichtet), können auf der OK-Taste auf Zoom-In (bis 100%-Ansicht) auf einen Tastendruck programmiert werden und haben eine zusätzliche Funktionstaste Fn und natürlich mehr Direktzugriffsmöglichkeiten bei der Bedienung. Und nicht zu vergessen das zusätzliche zweite vordere Wahlrad (für den Zeigefinger).

        Bei beiden Linien kann die AE-L/AF-L-Taste, die man bei Bedarf auch auf AF-On programmieren kann (was ich gern so mache).

        Von der Haptik entspricht die 7000er-Serie eher der früheren D80.

        Dafür haben die 5000er das kleinere leichtere Gehäuse, und ein schönes Klappdisplay und die 5500er liegt durch den tieferen Griff besser in der Hand…

        Ja – wer die Wahl hat, hat die Qual… :-D

  47. Martin 16. Juni 2015, 17:00   »

    Hallo Gunther
    Ich verfolge diese Seite seit kurzem und bin echt begeistert.
    Endlich mal Tests und Tipps nach meinem Geschmack, ohne viel Technik Schnick Schnack, sondern praxis orientiert.
    Recht vielen Dank dafür !!
    Ich fotografiere gerne und sehe es als mein Hobby.
    daher hatte ich mir jetzt die Nikon 7200 als Upgrade zu meiner D5100 geholt. Meine beiden Jungs können nun mit der 5100 etwas üben :)
    Ein bisschen ärgert es mich schon, dass Nikon hier keinen wirklichen Nachfolger der 7100 auf den Markt gebracht hat.
    Aber im großen und ganzen bin ich mit der Kamera recht zufrieden.
    Was ich aber vermisse ist der Manuelle Video Modus, wie bei der 7100 von Dir gezeigt.
    Habe ich da etwas im Menü übersehen?

  48. Herbert Ossberger 9. Juni 2015, 12:38   »

    Habe mir die D7200 gekauft. Gute Kamera. Allerdings ist es mir nicht gelungen NEF Bilder mit meinem Photoshop Element 9 zu öffnen.

    Bei meiner D7000 musste ich irgendetwas runterladen und in einen Ordner geben, habe leider vergessen wie und was genau. Kann mir jemand bitte helfen.

    • Du brauchst eine aktuellere Version der Bildbearbeitung, die dann auch die neue Kamera unterstützt.

    • Und die unbedingte Empfehlung dafür:
      Kauf dir statt des aktuelleren PSE lieber das Adobe Lightroom! Damit kannst du sicher ca. 95% aller Bilder bereits bearbeiten und diese zugleich auch ordentlich verwalten. Für weitere Bildbearbeitung (z. B. Arbeit mit mehreren Ebenen usw.) kannst du dann mit tif direkt von Lightroom ins PSE wechseln…

      • Da ich gerade wieder von jemanden die Frage hatte, der die Raw-Bilder (NEF-Dateien) in PS (ältere Version) nicht öffnen konnte (gilt natürlich genauso für Photoshop Elements)…

        Es geht auch folgender Weg: Raw-Dateien entweder als DNG in Lightroom importieren oder mit dem kostenlosen dng-Koverter von Adobe (für Mac: http://www.adobe.com/support/downloads/detail.jsp?ftpID=5914;
        und für Windows: http://www.adobe.com/support/downloads/detail.jsp?ftpID=5915) die NEF-Dateien in dng importieren. Die können dann in älteren PSE- oder PS-Versionen geöffnet und weiter bearbeitet werden. Aus LR heraus kann man die dng-Dateien auch als tif-Datei durch die Verknüpfung direkt in PS(E) öffnen lassen und dort weiter bearbeiten (wenn das notwendig wird).

  49. Hallo,
    Ich habe mich auf Timelapse spezialisiert (Wetter und Sonnenuntergänge) und wollte fragen, ob ich mir die D7200 kaufen soll oder nicht. Als Einsteiger ist die Kamera doch ganz gut, wie ich in deinem geilen Bericht gelesen habe :)
    Ich bin noch am Überlegen, ob ich mir eine größere wie die D810 kaufe. Aber so viel Geld will ich auch nicht ausgeben. ^^
    LG,
    Tobi

  50. Ralph 4. Mai 2015, 20:52   »

    Hallo Gerd und Herby,

    Danke für Eure Tips!
    Da ich tatsächlich hauptsächlich auf Reisen photographiere, ist für mich die Kompaktheit der Ausrüstung echt ein schlagendes Argument.
    Zu Diafilm-Zeiten war ich mit zwei F80-Gehäusen (+ Batteriehandgriffen) und fünf Objektiven (darunter das 80-400 VR) in Südafrika und Namibia ganz gut bepackt. Heute bin ich zehn Jahre älter und die Schlepperei fällt mir schon etwas schwerer (und das wird ja nicht besser mit den Jahren).
    Jetzt habe ich beispielsweise ein Tamron 70-300 VC, das an der DX-Kamera den gleichen Bildwinkel wie das 80 – 400 (telemäßig) liefert – und das bei vielleicht 1/4 des Gewichts. An der kleinen D3300 sehe ich, wie gut mittlerweile die APS-C-Sensoren sind, so dass Vollformat mich gar nicht mehr so reizt. Daher habe ich beschlossen, meine Ausrüstung langsam in Richtung DX umzubauen. Nur um das schöne, kaum richtig gebrauchte 16-35 VR wird’s mir leid tun (ein stabilisiertes Superweitwinkel für DX gibts leider nicht). ;-)

    • Hallo Ralph,

      Das 16-35er ist ja auch kein schlechtes Objektiv. Warum nutzt du das so wenig? Ich habe jetzt meistens das Sigma 18-35/1.8 drauf. Eine top Linse! Aber weder die, noch mein Tokina 12-24/4 Weitwinkel haben einen Bildstabilisator, was mich bei diesen Brennwerten auch nicht stört.

      Videos mache ich keine – ergo sind die Stabis bei den Brennweiten bis 50mm für mich absolut kein Muss…

      Das Tokina hat keinen eingebauten AF-Motor. Dieses kann ich an den D5X00 nur manuell bedienen, stört mich bei dieser Brennweite aber auch nicht sehr. Und bei diesen Brennweiten bietet gerade auch Tokina inzwischen auch Alternativen mit AF-Motor. Vor einer Neuanschaffung würde ich aber dazu raten, diese mal selbst mit dem Nikkor 10-24 zu vergleichen…

      • Nur eines noch kurz: wenn du einige ältere Objektive hast, solltest du prüfen, ob der Autofokus an den DX-Kameras funktioniert!

        Die D5X00 haben alle im Gegensatz zu den D7X00 KEINEN. eigebauten AF-Motor!

        Nikkore mit der Bezeichnung AF, können ohne weiteres an den D7X00 genutzt werden – an der D5X00 brauchst dür dafür AF-S Objektive, mit einem eingebauten Silent Wave Motor. Gerade bei Fremdherstellern muss du dann evtl. noch alle Daten mal genau checken. Das findet man heutzutage ja alles in kürzester Teit im Internet…

        • Ralph 6. Mai 2015, 17:57   »

          Hallo Gerd,

          das 16-35 hatte ich in einem Anflug von -sagen wir mal- “Unüberlegtheit” (Spontankauf) gekauft. Damals ist die D600 erschienen und ich war drauf und dran, alles auf Vollformat umzustellen. Dann gab es einige Berichte über Probleme mit dem Sensor der D600 (wahrscheinlich Verunreinigung durch Öltröpchen von der Verschlußmechanik). Darauf hin habe ich erst mal abgewartet. Dann erschien die D610 – doch mittlerweile kamen mir Zweifel, ob für meine Zwecke nicht die schönen, kompakten DX-Objektive (und Kameras) die bessere Wahl sein könnten. Tja, und letztlich habe ich spontan eine D3300 als Zweitkamera günstig gekauft und war von der Qualität der Ergebnisse so angetan, dass ich beschlossen habe, zukünftig beim DX-Format zu bleiben.
          Das 16-35 ist zwar optisch sehr gut (v.a. bei Nachtaufnahmen war ich begeistert!), aber vom Bildwinkelbereich an DX-Kameras nicht soo spannend und nebenbei ist es recht groß (125mm lang!).
          Was die Einschränkungen der AF-Kompatibilität bei den verschiedenen Nikon-Kameras angeht, bin ich nach insgesamt 35 Jahren Nikon ganz gut informiert. Habe gerade mein Tokina 12-24 /4 verkauft und mir jetzt das Nikkor 10-24 (gebraucht, im Top-Zustand) gekauft, damit AF an beiden Kameras möglich ist. Das 16-35 verkaufe ich noch, da es zum Rumliegen doch zu schade ist. Mal schau’n ob Nikon im Laufe des Jahres vielleicht noch eine “D400” rausbringt, oder ob es bei der (eigentlich scheinbar sehr guten) D7200 bleibt – so lange wird die allte D200 sicher weiter gute Dienste leisten.
          Viele Grüße
          Ralph

  51. Und ein Gebrauchtkauf ist auch nie ein Fehlkauf. Steigt man z.B. 1 Jahr später auf das eigentliche Wunschmodell um, hält sich der Wertverlust der gebraucht gekauften Ware mit dem Preisverfall des eigentlichen Wunschmodells sehr häufig die Waage.
    Somit hat man schon viel vorher die Freude mit einer neuen Gebrauchtkamera und wartet dann noch lieber/leichter auf die billiger werdende Neuware.

  52. Frank 2. Mai 2015, 20:23   »

    Hallo,

    ich habe mir vor einigen Jahren, auf Grund deiner Webseite, eine Nikon d5200 geholt und denke nun über ein Upgrade nach. Dabei hatte ich dann auch die d7200 im Auge, aber nach deinem Test bin ich skeptisch. Klar, du beschreibst nichts Schlechtes, aber die sonstige Begeisterung, die von deinen Tests ausgeht, bleibt aus..

    Wäre es denn deiner Meinung nach ein sinnvolles Upgrade? Vollformat ist für mich ehrlich gesagt zu teuer und ich glaube ich würde es nicht nutzen. Da bleibt ja fast nur die d7200..

    • Sorry, wenn mein Test nicht so euphorisch rübergekommen ist, aber fakt ist, dass die D7200 die derzeit beste Kamera mit APS-C Sensor am Markt ist. Mein Artikel sollte das auch gar nicht in Abrede stellen, sonder nur darauf hinweisen, dass Nikon noch etwas mehr gekonnt hätte, wenn sie denn gewollt hätten. Der Sensor der D7200 ist ein Kracher, also – wenn Du upgraden willst, schlag zu!

      • Hallo Frank,

        Die D7200 ist genau wie die D7100 wirklich eine top Kamera!

        Die Frage ist nur, warum du upgraden möchtest? Von der Qualität werden die Bilder unwesentlich besser, da die Sensoren ziemlich ähnlich sind. Du bekommst mit einer D7X00 natürlich eine wertigere Kamera mit etwas abgedichteten Teilmagnesiumgehäuse, mehr Direktzugriffen, einem Schulterdisplay und etwas größeren Akkus! Bei der D7200 hast du auch WLAN dabei, welches der D5200 noch fehlt. Du büßt dafpr das schöne Klappdisplay der D5200 ein.

        Als Hauptkamera eine D7200 und die D5200 ist ideal, gerade auch, weil die D5200 eine schön kleine und leichte immer dabei DSLR ist! Die D7200 wiegt schon etwas mehr…

        Etwas mehr ISO haben die7X00 ebenfalls, auch wenn der Unterschied hier vielleicht nicht so groß ausfällt, wie du es evtl. erwarten würdest.
        Den geringen Vorteil der 7-tausender, durch den fehlenden Antialiasing-Filter, kann man eigentlich ziemlich vernachlässigen. Das fällt so gut wie gar nicht auf.

        Wenn du die D5200 ersetzen wolltest, solltest du das genau überlegen, ob dir die Vorteile den Aufpreis wert sind. Die D7100er sind im Preis kaum gefallen – ich nehme an, dass diese in Kürze ganz vom Markt verschwunden sind und durch die D7200 völlig ersetzt werden!

        Aber ansonsten, wenn die dir eine D7200 anschaffst, machst du mit Sicherheit nichts verkehrt!!! ;-D

        • Frank 5. Mai 2015, 16:49   »

          Hallo,

          danke für eure Antworten.
          Die Frage nach dem “Warum tust du das?” sollte man ohnehin nicht stellen, denn dann machen viele Käufe keinen Sinn :D

          Ich war/bin mit der d5200 auch zufrieden, aber mich “nervt” es, dass sie nur ein Einstellrad hat, daher kam der Gedanke auf die größeren Geschwister umzusteigen. Die d7100 kriegt man als wenig gebrauchte Cam für 600-700 Euro, die d7200 geht bei rund 1000 Euro los. Sind also 300 Euro Unterschied.

          Ich kann hier nun aber nicht sagen, dass die d7200 keine Features hat, die ich nicht gerne hätte. Klar.. man braucht kein WLAN, aber es ist nice to have usw.
          Am Ende dreht es sich um einen Punkt: 300 Euro mehr in die Hand nehmen oder sagen, dass die d7100 reicht und gut ist.

          • Aber da musst du selber durch, lieber Frank! Wenn du mehr Pufferspeicher brauchst und das WLAN auch ab und zu nutzt, dann sind dir diese Features evtl. diesen Unterschied wert. Wenn du eher Landschaften, Städte, Portraits fotografierst, recht der Pufferspeicher der D7100 aus. Und WLAN bekommst du mit dem Nikon Dongle für unter 50 Euro – ich habe den auch an der D7100. Links in der Aussparung eines L-Winkels. Dazu noch einen foolography unleashed für GPS mit einem extern per Bluetooth gekopplten Holux-Empfänger. Das hat man dann sozusagen schon bei einer D7100 für den Preis der D7100 mit dabei. Dazu noch zwei kleine Apps: Shuttersnitch und qdslrdashboard. Sind beide für iPhone/iPad, das dslrdashboard gibts auch kostenlos für Android.

            Habt ihr evtl. Hier schon irgendwo auf Gunthers Seite gelesen, wollte es nur noch mal gesagt haben.

            Die Nikon-eigene App taugt momentan eigentlich kaum zu mehr, als mal schnell ein Bild für die Social Medias herunterzuladen und nach einer kleinen Bearbeitung zu posten. Dafür, aber auch nur dafür, nutze ich die ab und zu mal, aber eher selten. Da muss Nikon irgendwann mal etwas mehr Kraft reinstecken…

            Also dann viel Erfolg bei deinem inneren Ringen! ;-))

      • Ralph 3. Mai 2015, 19:06   »

        Eigentlich habe ich auch auf ein Update der D300 gewartet, aber eine D400 werden wir wohl so bald nicht sehen. Die D7200 wäre vielleicht eine gute Ablösung für meine in die Jahre gekommene D200, dennnoch warte ich noch ein wenig ab, ob nicht in den nächsten 6 bis 12 Monaten etwas neues nachkommt (bei dem Modellwechseltempo könnte ja glatt bis dahin noch eine D7300 kommen?!).
        Über Vollformat habe ich auch eine Weile nachgedacht (da ich einen ganzen Objektivzoo dafür habe). Da aber viele meiner Linsen noch aus der Diafilmzeit stammen, würden sie evtl. an den hochauflösenden Sensoren nicht mehr sooo toll sein, so dass hier auch Neuanschaffungen nötig werden könnten. Wenn ich dann bedenke, dass ich hauptsächlich auf Reisen photographiere, wo Packmaß und Gewicht eine große Rolle spielen, ist das DX-Format mit seinen kompakteren Gehäusen und Objektiven für mich doch die bessere Option. Daher habe ich angefangen, die FX-Objektive zu verkaufen und auf gute DX-Linsen zu setzen. Eine als Zweitkamera kürzlich gekaufte D3300 zeigt mir, was mittlerweile qualitätsmäßig mit APS-C – Sensoren möglich ist! Jetzt schau’n ‘mer mal, ob Nikon dann noch eine D400 oder doch eher eine D7300 herausbringen wird..

        • Hallo Ralph,

          Wenn du ältere Vollformatobjektive hast, was soll da an einer Vollformat schlechter sein als an einer DX? Nimm die D750 im Vergleich zu den 5X00 oder 7X00 – hier sind die 24 Megapixel auf der Mitte der Vollformatobjektive konzentriert. Das ist günstig, wenn diese an den Rändern von der Schärfe etwas abfallen. Auch entfallen evtl. Vignettierungen, die man aber mit Lightroom auch einfach wegbekommt.

          Nimm doch deine Linsen mal mit zu einem Fotohändler und mache einige Testaufnahmen mit DX und einer D750. Schau dir diese zu Hause an und dann bist du evtl. schlauer. Bilder sagen mehr als tolleTestberichte der Fachzeitschriften…

          • Wenn du dir es leisten kannst und trotzdem sparsam vorgehen willst, würde ich die D200 in eine gebrauchte D7100 ersetzten.
            Die D7100 ist wirklich sehr gut und der Sensor ist mit einer D200 schon erheblich besser. Einziger Murks, den sie hat, ist der geringe Pufferspeicher. Ist für viele Anwender aber egal. Hast du einmal die D7100 wird deine D200 nur mehr liegen….

          • Leider fehlt dem WordPress-Beitrag von Herby der Link zum Antworten, deshalb schreibe ich eine Antwort einfach mal hier hin:

            Genau Herby,

            Gebrauchte Geräte sind immer ein guter Ansatz. Ebenso Auslaufmodelle! Neue Technik ist oft noch sehr teuer – der Preis sinkt automatisch nach einer gewissen Zeit. Der monetäre Wertverlust bei gebrauchten Geräten ist oft höher als der Qualitätsverlust des Produktes selbst. Nicht umsonst kaufen auch die Meisten sicher lieber ein gutes gebrauchtes Auto, statt einem Neuwagen, oder???

            Aber hier muss jeder mit sich selbst ringen – lieber eine Entscheidung mal um einige Tage überdenken und etwas mehr Vernunft walten lassen.

            Wer es sich leisten kann und wem das Geld lockerer sitzt – ist ja völlig OK. Aber gerade Anfängern empfehle ich lieber gute gebrauchte Geräte, um zu sehen, ob es überhaupt das Richtige ist – gerade in der Fotografie! Es macht keinen Sinn gleich mit einer suoer teuren Knipse zu starten! Wer es kann, der soll – aber realistisch betrachtet, lieber etwas vernünftiges Solides zum Anfang, dann damit arbeiten und später weiter sehen, wohin die Reise geht…

  53. Stimme ich voll zu. Die 7200 ist ein sehr geringes Upgrade zur D7100.
    Wäre der Murks mit dem viel zu geringen Pufferspeicher bei der D7100 nicht passiert, wäre sie überhaupt überflüssig.

  54. Welches Objektiv harmoniert am besten mit der d7200…mache überwiegend Landschaft- und Tierfotos
    Die nikkor 10-24mm kann ich mir im Moment noch nicht leisten
    Danke im vorraus
    Lg Manu

    • Hallo Manu,

      Ja, was soll man dazu sagen? Wenn du ein Weitwinkel suchst, dann schau dir doch mal die Tokina an – die sind recht ordentlich! Ich selbst besitze das schon etwas ältere 12-24/4. das hat keinen eingebauten Autofokusmotor, den hat aber die D7200 selbst. Funktioniert also genauso wie ein AF-Objektiv voll automatisch. Habe zwar die D7100, aber das macht hier absolut keinen Unterschied. Es gibt aber auch schon z.B. Die Tokinas 11-16/2,8 und 12-24/4 mit AF-Motor. Alles sind die günstigeren APS-C-Objektive, also später nicht, bzw. nur eingeschränkt an einer Vollformat nutzbar (wegen des kleineren Bildkreises.

      Denke daran, dass die Objektive das A und O einer Kamera sind! Von der Bildqualität reichen gerade für Landschaften auch die D5x00 aus.Man hat eben ein paar weniger Tasten für den Direktzugriff. Aber die 24 Megapixel-Sensoren sind dafür alle annähernd gleich.

      Die Tokinas sehr jedoch sehr gute Weitwinkelobjektive und auch absolut zu empfehlen. Aber da nimm, was dir gefällt und probiere es selbst am besten aus…

  55. klaus halecker 30. April 2015, 18:17   »

    Ich, als Unterwasserfotograf, kann Nikon nur dazu beglückwünschen, daß sie nichts am Gehäuse verändert haben. Vielleicht passt sie ja dadurch in, vom Vorgängermodell vorhandene, sündhafr teure Gehäuse.
    Wie Du siehst hat alles auch seine positiven Seiten.

    Grüße Klaus

  56. Jürgen 26. April 2015, 11:28   »

    Zitat: “Im Video-Bereich gibt es jetzt bis zu 60 Bilder (progressive) in Full HD – allerdings leider nur in dem 1.3x Crop-Modus – bei voller Größe stehen leider nur 30fps in Full HD zur Verfügung.”

    ???
    Die D7200 fotografiert im DX-Modus mit 24 MPixel = 6000 x 4000 Pixel. In dem 1,3Crop-Modus sind es 4800 x 3200. Ein Video in FullHD hat aber nur 1920 x 1080 Pixel.

    Meinen Sie in Wirklichkeit, dass durch das reduzierte Bildfeld Weitwinkelobjektive für Filmaufnahmen schlechter nutzbar sind?

    • Ich spreche hier über die Bildwiederholraten bei Video. Die 60 Bilder pro Sekunde gehen nur in dem 1.3x Crop mode bei der D7200. Im normalen DX Modus sind es nur 30 Bilder pro Sekunde.

      • Und das Ganze nennt man Merketing…

        Die D7200 könnte wahrscheinlich sogar mehr, aber Nikon setzt derzeit eher mehr auf die Vollformatlinie…

      • Jürgen 2. Mai 2015, 09:59   »

        Anscheinend habe Sie meine Frage nicht verstanden …

        OK, ich versuche es nochmal:
        Die Videoauslösung ist DEUTLICH geringer als die Fotoauflösungen, daher dürfte es zunächst egal sein, in welchem Modus 60 Bilder/s erreicht werden.

        Da dieser unsinnige 1,3Crop-Modus aber die Bildpunkte am Sensorrand wegschneider, verkleinert sich wohl auch bei Videos der Bildwinkel. Aus z.B. einen 16mm Objektiv wird dann ein 31 mm und man hat – was Weitwinkelvideos betrifft – keinen Vorteil mehr gegenüber einem Camcorder?

        • Hallo Jürgen,

          Laut den Daten der D7200 ist es aber wirklich so, dass die 50- und 60p-Videofunktion nur im 1,3x-Crop-Modus zur Verfügung steht!
          Das heisst dann eben leider auch, dass man z.B. bei einem 16mm Objektiv auch effektiv nur noch 16×1,5×1,3=31mm als effektive Brennweite zur Verfügung hat.

          Warum dies so gemacht wurde, weiß sicher nur irgendwer bei Nikon selbst. Ich sage ja: Marketing! Von der Leistung her wäre hier mehr möglich, aber Nikon möchte eben Vollformat verkaufen…

          Oder schon Anzeichen für vielleicht doch ein D400? Hier kann man spekulieren wie man will, es ist leider nun einmal so.

          Mich stört gerade so etwas weniger, weil ich fast nichts in Video mache… Ich bleibe auch bei der D7100 im APS-C. Ist zwar für dich keine große Hilfe, aber man muss ja leider doch mit dem leben, was letztendlich angeboten wird und nicht mit dem, was möglich wäre.

  57. hallo lieber daniel h. vom 10 04 15
    von diesem standpunkt aus betrachtet, vollkommen richtig.
    DX-NIKKORe sind teuer und trotzdem nicht das gelbe vom ei.
    nikon läßt sich ein bisschen lichtstärke mehr, einfach zu teuer bezahlen.
    fremde wie(sigma, tamron u. tokina) zeigen teilweise, daß man auch eine optik berechnen kann.

    lg josef

  58. Servus Gunther,

    wie verhält sich das bei einem Wechsel von einer D5100 auf die D7200. Kann ich hier die Akkus, Kabel, Versteuerung etc. mitnehmen?
    Oder würdest du eher einen Wechsel auf die 5500 empfehlen? Nicht falsch verstehen, die 5100 läuft immer noch super, und ich bin zufrieden! Wollte nur, nach 5 Jahren mal mit dem Body “aufsteigen”
    Meine Objektive sind:
    NIKKOR 18–105 mm 1:3,5–5,6G ED VR
    NIKKOR 10–24 mm 1:3,5–4,5G ED
    Sigma 18-35mm F1,8 DC HSM

    Danke :)
    Grüße
    Peter

    • Hallo Peter,
      der Akku ist bei der 7er Serie ein anderer, als bei der 5er.
      Zu den Unterschieden habe ich ja im Artikel ausführlich geschrieben, dazu habe ich eigentlich nicht viel hinzuzufügen…

  59. josef hinterndorfer 8. April 2015, 15:58   »

    hallo großer meister gwenger.
    ich teile alle, deiner meinungen, jetzt, bez. D7200/D7100.
    sehe ich auch alles so.
    bez. gehäuse, kann ich mir vorstellen, daß nikon das D750-
    gehäuse an einer D9000 event. verbauen wird. denn eine
    D9000 als D700 nachfolger ist ohnehin schon lange fällig.
    mal sehen wie lange sich nikon damit noch ziet läßt?

    lg josef

    • Matze 8. April 2015, 22:25   »

      Macht eine D9000 als Nachfolger für die D700 Sinn? Die D700 ist eine Vollformatkamera, die Dxxxx Serie steht aber für DX-Kameras. Im VF-Sektor ist Nikon mit D610, D750 und aufwärts gut sortiert. Im DX-Bereich fehlt mir aber immer noch eine High-End Kamera, die sowas wie den Nachfolger der D300s repräsentieren könnte. Da sind dann eine mögliche D400 oder D9300 immer als Optionen in den Gerüchten aufgetaucht. Die D7200 ist m.E. nicht wirklich diese Klasse (und Wertigkeit), daher hofft die Communtiy immer noch auf eine D400/D9300 oder wie sie auch immer heissen sollte.

    • Hallo Josef, hallo Matze,

      meinen Senf dazu: Das Gerücht von einem D300S Nachfolger geistert seit Jahren in der Szene herum. Dass er eines Tages kommen wird, halte ich für unwahrscheinlich, denn spart sich Nikon die Entwicklung einer sog. “Profi-DX”, steigt die Chance, dass angehende Profis schneller ins deutlich umsatzträchtigere FX-Segment wechseln.

      Allein Nikons Linsen-Portfolio für DX spricht für diese Strategie: Die wirklich edlen Objektive findet man im FX-Segment, bei DX hingegen findet sich außer der 100sten Plastik-Zoom-Variante praktisch nichts, was sich ein Experte jemals auf seine Profi-DX schrauben würde! Jetzt einen D300S Nachfolger auf den Markt zu schmeißen, wäre paradox, ja sogar dumm!

      Ich weiß, dass trotzdem potentielle Käufer vorhanden wären und auch ich wäre nicht abgeneigt! Doch solange es Nikon nicht für nötig hält, für DX professionelle Optiken zu entwickeln, können sie mir persönlich mit einer Profi-DX gestohlen bleiben.

      Oder wie seht Ihr das?

      LG aus IBK

  60. Holger 5. April 2015, 15:28   »

    Hallo,

    wieder ein guter, informativer Bericht. Ich bin vor knapp 1 Jahr von der EL auf die 7100 umgestiegen. DAS war ein Sprung! ;)

    Ich habe gefühlt noch längst nicht alles an Möglichkeiten genutzt. Und schon gar nicht an die Grenzen gebracht. Wer sich bei einem 100er Film trotz 1,8er Objektiv so manches Motiv verkneifen musste, dem ist eine minimale Rauschverbesserung egal. Der 1600er Film war auch nicht besser.

    So sehe ich keinen Grund, gleich wieder “aufzusteigen”. Erstmal zu fotografieren, scheint mir die passende Empfehlung zu sein.

    Mit meinem 180er habe ich ein paar fliegende Vögel abgelichtet. Mit dem Autofokus war ich absolut zufrieden. Das größte Problem bin ich wohl selbst.

    Wichtig war mir die Abwärtskompatibilität für alte Objektive. Daher kann ich mit den 5xxx nichts anfangen.

    Ich bin absolut zufrieden und kann die “alte” nur empfehlen. Aber das Bessere ist des guten Feind. Und wer mit den Features was anfangen kann: Machen!

    FROHE OSTERN!

  61. Manfred 2. April 2015, 11:35   »

    Hallo Gunther,
    danke für diesen kleinen “Augenöffner”…
    Jetzt bin ich noch mehr verunsichert, wollte eigentlich meine gute alte D90 in Rente schicken, aber jetzt…
    Bin nicht so wirklich überzeugt von der 7200, und mit der 5500 bzw. 5300 kann ich mich wegen dem fehlenden Schulterdisplay (nutze ich eigentlich nur…) nicht so recht anfreunden! Ich bin da jetzt unschlüssig, ob die 7100 oder sogar die 7000 die bessere Wahl wäre… Oder halt auf das zusätzliche Display verzichten?
    Möchte halt bißchen mehr Iso, mache viel Nachtaufnahmen. Bin da von der D90 halt nicht so sehr verwöhnt, die rauscht schon ab Iso 800 stark…
    Vielleicht kannst du ja eine kleine Entscheidungshilfe geben!
    Ansonsten: weiter so, deine Seite gefällt mir immer besser! Ich habe schon das ein oder andere erfolgreich umsetzen können!

    • Versteh mich nicht falsch, als Upgrade von der D90 ist die D7200 eine großartige Kamera!

    • Sehr interessant, die D90 rauscht also ab ISO 800 angeblich stark? Kann ich absolut NICHT sagen, und ich habe die D90 seit 2009, D7000, sowie A7 & 5D Classic.

      • Manfred 8. April 2015, 06:39   »

        Hallo Marc,
        also meine D90 rauscht ab Iso 800. Ist aber wirklich nur sichtbar bei Nachtaufnahmen. Vom Stativ runter bei Iso 200 alles gut, aber gelegentlich braucht man dann ja doch etwas mehr Iso…
        Tagaufnahmen mit Iso 800 sind aber meistens kein Problem.
        Würde mir da bei einem Umstieg auf die 7xxx etwas mehr Spielraum erhoffen…
        Gruß Manfred

  62. Sprint 2. April 2015, 07:33   »

    Sehr schöne Zusammenfassung-vielen Dank.
    Habe mir die D7200 geholt. Für mich war der Anreiz groß genug, weil ich noch die D90 hatte. Da kann man viele Verbesserungen erkennen.

  63. Viel NEUES gibt es wahrlich nicht…
    Aber für mich ist der Blende 8 AF wichtig,der wurde hier nicht erwähnt und der Pufferspeicher,da wir oft schnelle
    RAW Serien machen.ich komme aber auch nur auf 16 Fotos und
    keine 27 wie in der Nikon Werbung – warum?
    Habe auch schon an den Nikon Support geschrieben,warum die
    ISO Automatik bei OFF den Iso Wert trotzdem hochstellt…
    mal sehen,was da als Antwort kommt.
    Habe mir erstmal geholfen mit: ISO AUTO EIN auf 800 begrenzen – dann ISO AUTO wieder OFF….geht..Bernd aus HH

  64. @all,

    ich habe mit bestimmert er Sicherheit nicht 20% des Fachwissens welches ihr hier alle habt.
    Aber, als Designer und als Mensch, der Produkte dort einsetzt wo er sie braucht, schaue ich gerne auf das beste Preis-Leistungsverhältnis. Soweit so gut.

    Meine Nikon D300 mit dem Nikkor 17-55 ist eine Hammer-Kombi. Beides sehr teuer. Zu meinem Tele, gesellen sich ein Weitwinkel und Fischeye für Panoramaufnahmen.

    Was mir eigentlich wirklich fehlt ist Video (gerne 4K) bei 60FPS, 2 Speicherkarten und ein gescheites Thetering mit Capture One Pro 8.

    Aber, die Sushi-Fraktion bekommt es einfach nicht auf die Reihe. Als sei das einzig wahre Format das Vollformat.
    Sorry, aber das tue ich meinen Objektive nicht an.

    Fotografen sind da sicher etwas flexibler, da sie hier und da eh mehrere Cams brauchen und mit ihrem Verdienst auch anders agieren können. Das ist keinesfalls abwärtend oder arogant gemeint. Alles gut!

    Für mich ist das Thema nun gelutscht.
    Für Produktfotografie nutze ich weiterhin mein D300-Set. Für alles andere wird umgedacht. Den Kauf von ca. 11 Nikons habe ich heute in der Agentur quasi verhindert.
    So ist das eben manchmal. Aber den Nikonis ist das eh egal.

    Die Panasonic GH-Serie gefällt mir derzeit wegen des Gesamt-Konzepts. Und preislich passt das dann auch.

    Vielen Dank fürs lesen :-)
    Maik

  65. Hallo zusammen,

    ich kann dem Großteil der Kommentare hier nur zustimmen, auch ich bin enttäuscht. Aber nicht nur auf Grund der nicht genutzten Chance neue Features aus anderen Nikon Kameras zu übernehmen, sondern das auch noch vorhandene Features der Vorgänger (7000/7100) unnötig beschnitten werden. Das Schulterdisplay zeigt nunmehr weniger als die Hälfte der Informationen gegenüber den Vorgängern an, oder nur durch zusätzliches drücken einer weiteren Taste! :( Für mich ein absolutes no buy Argument, bleibe als bei meiner D7000. Sorry Nikon, aber wer sich das ausgedacht hat, gehört entlassen!

    • Manfred 2. April 2015, 13:23   »

      Hallo Alex,
      wie ist das mit dem Display zu verstehen? Woher sind diese Infos? Ich habe solche Infos nirgendwo entdeckt, was wird denn weniger angezeigt? Ich würde von der D90 wechseln wollen, da habe ich das Display sehr viel genutzt!
      Also Blende/Zeit/AF-Punkt, evtl. Iso sollten schon angezeigt werden, macht die 7200das nicht???
      Gruß Manfred

        • Hallo Gunther,

          meine Hoffnung war ja noch, man könnte das ganze in den Einstellungen verändern und dem Display somit das alte Verhalten “beibringen”, aber ich konnte dazu im Netz nichts finden. Du hattest die Kamera doch zum Test. Hast evtl. in den Einstellungen einen derartigen Punkt gefunden bzw. ohne weitere Beachtung überflogen?

          • Welches “alte Verhalten” ?

          • Hallo Gunther,

            mit altem Verhalten meinte ich, dass man die/alle Einstellungen direkt so sieht, wie auch bei der d7000 und d7100 zuvor und nicht erst durch zusätzliches Drücken des Knopfes, um eben die Einstellungen zu verstellen, wie es jetzt bei der d7200 der Fall ist. Sorry, wenn ich mich blöd ausgedrückt habe.

      • Hallo Manfred,

        entschuldige bitte meine späte Antwort. Ich denke Gunthers Link wird deine Fragen beantwortet haben.

        Nur so viel, meinen Wechsel von der D90 zur D7000 habe ich nie bereut. Einen Wechsel von D7000 auf die D7200 vermutlich schon. Den ich mir Dank der ausführlichen Review von Gunter und eben der verlinkten Website – vielen Dank an beide dafür, dass sie ihr wissen und ihre Erfahrungen mit uns teilen – aus dem Kopf geschalgen habe. Schau dir doch mal die D7100 an, die sollte doch jetzt recht günstig zu haben sein und eben nicht diese Einschränkung mit dem Display. Mag aber ja auch sein, dass dir die bereits so angezeigten Informationen reichen.

        Viele Grüße

        • Ihr meintet jetzt die Anzeige am Schulterdisplay? Außer, das man dort bei den Nikons vorher zwischen ISO oder Bildanzahl etwas umstellen kann, ist mit nichts anderes bekannt. Kann mir auch kaum vorstellen, dass sie das plötzlich geändert haben sollten.

          Es ist jetzt zwar weniger auf dem Display, aber dafür alterstauglicher… ;-))

          • Hallo Gerd,

            In dem oben von Gunther verlinkten Blog, sieht man ganz gut die Unterschiede der Schulterdisplays der d7200 gegenüber der d7100 (d7000 gleich). Bei der d7200 muss man, um einige Einstellungen sichtbar zu machen, erst die entsprechende Taste zum verstellen der Einstellung drücken, um zu sehen was da überhaupt gerade eingestellt ist. Bei den beiden Vorgängern sah man das noch direkt auf den ersten Blick und ich empfand/empfinde das für mich als altagstauglicher.

          • Hallo Alex,

            mir war schon klar, was du meintest! War meinerseits ja deshalb auch mit einem Augenzwinkern…
            Die Anzeige an der D7200 ist schon etwas reduzierter. Ob das jetzt immer ein Nachteil ist, ist eine andere Frage! Wer öfter mit den Kameras arbeitet, stellt viele Dinge mit der Kamera am Auge um – das setzt voraus, dass man schon viel “geübt” hat und blind weiss, wo sich die Knöpfe befinden.
            Ansonsten hat man noch das grosse Dispaly hinten. Sicher, auch ich nutze bei der 7100 gern auch das Schulterdisplay, meist aber das Display direkt im Sucher, mit der Kamera am Auge.

            Es ist eine Geschmackssache – die kleinen zusätzlichen Symbole der 7000/7100 waren kaum störend, sondern oft eher hilfreich – das ist leider wirklich so. Aber ob es so störend ist, ist wiederum eine andere Frage.

            Ein D300-Nachfolgerin sollte da mehr bieten… – kommt vieleicht doch noch eine Profi-APS-C? :-))

            Was die Nikon-Entwickler sich manchmal so dabei denken ist mir auch oft etwas suspekt. Ein Grund mehr für mich, es auf jeden Fall bei der D7100 zu belassen!

        • Manfred 21. April 2015, 07:26   »

          Hallo Alex,
          also die 7100 ist gerade jetzt nicht besonders günstig… merkwürdig, aber die 7200 ist “nur” 70€ teurer als die 7100… will Nikon da den Verkauf der 7200 ankurbeln?
          Ich bleib erstmal bei meiner D90, da weiß ich was ich hab. Die 7200 hat ja auch bestimmt noch Kinderkrankheiten!
          Manfred

          • Manfred 21. April 2015, 07:31   »

            Hallo Gerd,
            hast wahrscheinlich Recht, das ganze ist evtl. “alltagstauglicher”…
            Bei mir wäre ja kein Umstieg von der 7100, sondern von der D90… also wenn dann schon die “neue”, zumal ja wie gesagt der Preisunterschied gerade nicht sehr groß ist! Aber ich kann warten, z.Zt. ist kein Urlaub geplant, der letzte (Norwegen im Februar) hat auch mit der D90 sehr brauchbare Ergebnisse gebracht!!!
            Manfred

  66. Hallo Gunther,
    wie schlägt sich eigentlich der Sensor einer D7000/5100 gegen die aktuellen Sensoren der D7200/5500?

    Mich würde mal interessieren, ob die Käufer heute neben den neuen Funktionen, wie Wifi, ja und auch mehr Auflösung,, über den Sensor auch einen echten Mehrwert bekommen, der sich in deutlich besserer Bildqualität niederschlägt.

    VG und weiterhin viel Erfolg mit Deiner tollen Seite.
    Jan

  67. Hubert 1. April 2015, 09:50   »

    Hallo Gunther,
    vielen Dank für die sehr sachlichen Ausführungen. Ich persönlich habe mir die D7200 gekauft, da mir Verbesserungen beim Af und Puffer wichtig waren. Habe auch die beiden “Großen” mit denen ich sehr zufrieden bin, aber auch die D7200 ist nicht schlecht. Die Bildqualität der D7100 hat mich immer überzeugt, der Af jedoch nicht. Habe die Neue einmal im Außeneinsatz mit Tele gehabt, bei den ca. 500 Bildern war kein Fokus-Ausreißer, wie bei der D7100 immer wieder geschehen, dabei. Der Puffer mit Sandisk 95MB/s ist für meine Bedürfnisse absolut ausreichend und auch das High-ISO ist nach meinen Eindrücken etwas verbessert. Das ist für mich ausreichend, auch wenn ich mir noch einiges anderes gewünscht hätte, LiveView ist mehr als grenzwertig.

    Dass Nikon nicht auf Fotografen hört, ist ein leidiges Thema und war schon zu analogen Zeiten der Fall (siehe Spiegelvorauslösung). In Japan gelten wohl andere Kriterien?, die lassen sich nur ungern von Westlern, speziell Europäern erklären, wie sie eine Kamera bauen sollen. Man hätte diese Kamera erheblich besser machen können, dann natürlich aber auch teurer, aber das war wohl nicht gewollt, schade. Für den Einsatz mit Teleobjektiv in der Naturfotografie ist sie für Nikon-User meiner Ansicht trotzdem eine gute Wahl.
    Beste Grüße
    Hubert

  68. Wolfgang 31. März 2015, 22:07   »

    Hallo Günther

    Mich hat die D7100 nicht gereitzt und die D7200 tut es auch nicht, ich bleibe bei meiner D7000.
    Werde wohl den Nachfolger D7300 odr gar die D9300 abwarten.

    An Objektiven habe ich nur sehr gute von Sigma wie zb. 18-35 f1,8 70-200 f2,8 Nikor 50 1,4D sowie Sigma 10-20 4-5,6.
    Geplant ist der Erwerb eines 150-600 5-6,3 Sports.

    Mit diesen Objektiven schaffe ich es auch mit der D7000 fantastische Ergebnisse zu erzielen.
    Ein vorzeitiger Wechsel käme nur bei einem defekt in Betracht.

    Hätte Nikon eine Cam mit den Specs einer EOS 7D markII aufgelegt, ja dann aber so nicht.

  69. Vielen Dank für die sehr aufschlußreichen Informationen.
    Sehr sehr lange habe ich auf einen Nachfolger meiner D300 gewartet … Nichts. Auch die D7200 ist mir das Geld tatsächlich nicht wert.
    Ich werde dann doch zusätzlich auf einen anderen Hersteller zurück greifen. Für mich wäre das im Moment die Panasonic GH-Serie.

    Beste Grüße
    Maik

  70. Florian 31. März 2015, 13:56   »

    Hallo Gunther,

    danke für Deinen, aus meiner Sicht sehr sachlichen Testbericht. Ich sehe es auch so, dass es für das Upgrade zur D7200 durchaus noch einige zusätzliche Verbesserungsmöglichkeiten gegeben hätte. Für mich als D7000-Besitzer sind vorallem die Verriegelung am Modus-Wahlrad, der verbesserte Autofokus und der größere Pufferspeicher interessant. Daher die Überlegung, dem Upgrade zu folgen.

    Nicht erwähnt hast Du allerdings, dass die NEF-Dateien aus der Kamera nicht mehr mit Capture NX2 bearbeitet werden können. Der Nikon-Workflow läuft wohl jetzt über View NX-i und Capture NX-D. Für mich ist das ein absoluter Rückschritt! Photoshop oder Lightroom stehen mir nicht zur Verfügung (abgesehen davon können beide Programme derzeit die D7200er-RAW-Files auch noch nicht verarbeiten).

    Somit werde ich also vorerst bei meiner guten alten D7000 bleiben.

  71. Christian 31. März 2015, 13:15   »

    Hallo Gunther,
    danke für Deine realistische Einschätzung.
    Hilft mir beim Warten auf den Nachfolger der 300er.

    Meiner Meinung nach kommt dieser im November…

    hier noch ein Link zu einem interessanten Sendorvergleich der briden. Man sieht, dass beide irgendwo Vorteile haben!
    https://youtu.be/erCZ5SRXwKI

    Viele Grüße

    Christian

    • Schwer zu sagen, der Unterschied kann natürlich auch in der Behandlung durch den RAW Converter liegen. Hier wurde offenbar die Nikon Software verwendet, es ist durchaus möglich, dass Nikon für die D7200 andere Algorithmen bei der Entwicklung einsetzt.

  72. Konstantin 31. März 2015, 11:58   »

    Hallo Gunther,

    Endlich ein Profi der meine Ansichten teilt,
    ich dachte schon ich sei komplett daneben mit meiner Einschätzung zur D7200.

    Als ich die Specs auf nikon.de studiert hatte, gingen meine Mundwinkel ganz schön nach unten.

    Ich bin und bleibe ambitionierter Hobby-Fotograf und bis jetzt hab ich keinerlei Bedürfnis verspürt auf Vollformat
    zu wechseln.

    So bin ich Anfang des Jahres von der D90 zur D5300 gewechselt, mit der Absicht auf die D7200 zu warten und bewusst nicht die D7100 zu nehmen.

    Jetzt steht man natürlich ganz schön doof vor dem Regal…
    D7100 oder D7200 oder kann ich mit der etwas langsameren Bedienbarkeit, dem Fehlenden Schulterdisplay und dem externen Kabel am Batteriegriff der D5300 doch irgendwie leben?

    Oder doch richtig Geld in die Hand nehmen und eine D750?
    Dann kann ich meinen Objektivpark aber gleich mit in die Tonne treten, allen voran mein geliebtes 1,8mm Sigma 18-35.

    Ich musste jetzt schon oft mit Schrecken feststellen,
    dass der durchschnittliche Fotograf offenbar absolut schmerzbefreit ist wenn es um Geld geht und selbst die kleinste und (aus meiner Sicht als ITler) banalsten “Neuerungen” (für mich oft eher bugfixing) Feiert wie die Apple Jünger das neue iPhone und Nikon in den Himmel lobt obwohl sie quasi nichts umgesetzt haben was sich die Kunden seit Jahren erhoffen..
    aus meiner Sicht als ITler ist die Foto-Branche selbst Schuld an der Krise in der sie sich befindet.
    Warum bekommt die D5300 z.B. nicht die Firmware der D5500 mit dem erweiterten ISO Bereich? Die Hardware ist doch die selbe…?
    Warum ist der LiveView seit Jahren quasi unbrauchbar und obwohl man die Lösung dazu hat, wird nicht nachgebessert?

    Ein Firmware Update und gut ist.

    Der Puffer der D7100 ist zu klein? LiveView ist uncool und das Bedienkonzept nicht up to date? Kein Problem Hardware Revision 1.2, Puffer verdoppelt, Firmware überarbeitet und als D7100S auf den Markt.
    Die D7100 würde natürlich auch die neue Firmware bekommen und alle sind Glücklich.

    Das wäre Kundenorientiert.

    Die D7200 dagegen ist für mich ein Schlag ins Gesicht, war ich bei der D5500 schon sehr skeptisch, konnte aber an den Veränderungen an Gehäuse und Display noch einen Sinn ausmachen, so stellt sich mir bei der D7200 doch ernsthaft die Frage ob Nikon seine Kunden für dumm verkaufen möchte.
    alles schon dagewesen.
    Gehäuse 1:1 von der D7100
    Technik größtenteils von der D5300/D5500 und
    angeblich den AF der D610 adaptiert,
    fertig ist eine neue Kamera die dann 1179€ kosten soll.
    Mehr als das doppelte der D5300 und immerhin noch stolze 370€ mehr als die D7100 kostet aber einen Großteil der Vorgänger Macken übernimmt obwohl Nikon die Lösung dafür schon hätte.

    Schade Nikon aber vllt kommt ja doch irgendwann noch
    eine D750 mit APS-C Sensor alias D400 oder D9300.

    Nur was ich jetzt mit meiner D5300 anstelle weiß ich immer noch nicht.

    • Die D5300 ist doch super, die würde ich behalten.

      • Bernward Freitag 31. März 2015, 13:35   »

        Der AF der D7200 ist der Nikon Advanced Multi-CAM 3500 II und somit von der D750 , nicht von der D610, übernommen worden, mit dem Unterschied, dass nur der zentrale Kreuzsensor miz F/8 arbeitet. Er muus also bei schlechten Lichtverhältnissen (-3 LW) wohl sehr gut und schnell arbeiten. Nur dieser Umstand läßt mich überlegen, ansonsten steh’ ich vor dem gleichen Dilemma…..

        Gruß

        Bernward

    • Die Kamerahersteller sind nicht blöd. Sie machen das, was alle versuchen…viel Geld zu verdienen. Oft wird mit einer kleinen Anpassung gegenüber dem Vorgängermodell, was man übrigens auch mit einer FW hätte lösen können, eine neue Kamera auf den Markt geworfen, in immer kürzeren Intervallen. Außerdem müssen die Hersteller darauf achten, dass sie mit den Consumern nicht die Profigeräte kanibalisieren, für die sie noch viel mehr Geld verlangen.

  73. Ronald Hrdinka 30. März 2015, 20:46   »

    Meine Gedanken zur Nikon 7200

    Ich habe noch eine D300S und wollte es voriges Jahr einfach wissen
    und legte mir eine gebrauchte D7100 zu.

    Deinem Artikel kann ich nichts Neues hinzufügen.

    Die D300S war einfach eine tolle Kamera – stabiles, gewichtiges und
    gut in der Hand liegendes Gehäuse, mit professionellen Bedienelementen
    und natürlich für die damalige Zeit profesionellen Funktionen.

    Die Nikon D7100 ist unangenehm kleiner und das hohle Plastikschaben
    meiner Fingenägel am Gehäuse hinterlassen keinen guten Eindruck.
    Irgendwie sehe ich sie als Spielzeug an.

    Ein absolutes No-Go ist die Unfähigkeit Nikon’s eine Liveview
    sinnvoll umzusetzen – ich denke mittlerweile, sie sind einfach zu dumm dazu.
    Ich fotografiere prinzipiell nur im M-Modus und benötige
    die LiveView vielleicht für 5-10% meiner Aufnahmen
    – aber dann kann ich mit Nikon brausen gehen.

    Ein weiteres und weitaus gewichtigeres No-Go ist, dass es für
    Nikon Crop-Kameras offensichtlich keine vernünftigen Normalzoom
    Objektive gibt (wahrscheinlich nie gegeben hat).
    Und ich hatte sie alle schon ausgiebigst getestet:
    16-85, 18-55, 18-70, 18-105, 18-140, …, … – und auch wieder verkauft.
    Kommt mir jetzt ja nicht mit dem Sigma 18-35
    (der Bereich wird weitaus besser von Vollformat-Objektiven abgedeckt)

    Was höre ich noch von der D7200 – WLAN und Bracketing (ident mit D300S)
    – sollte man meinen, dass diese Feature nicht mehr erwähnt werden
    bräuchten. Das auch noch marketingmäßig auszuschlachten?
    Na ja, wenn Nikon meint.

  74. Frank G. 30. März 2015, 16:34   »

    Hallo Gunther,
    du schreibst, dass der Akku EN-El 15 für die Nikon D700 passt. Das kann nicht sein, da ich die Akkus EN-EL 4a und 3e benutze oder ist das ganz neu?
    Nur weiter so und lass dir die Laune nicht verhageln.
    Gruß Fank

  75. Sascha 30. März 2015, 15:39   »

    Hallo,

    okay, ich verstehe Eure Kritik-Punkte und Einwände, für viele 7xxx Besitzer wird sich ein Wechsel nicht rechnen, aber warum sollte man das dann auch überhaupt tun? Mal ehrlich: Wenn man sich eine teure Ausrüstung kauft, sollte man die auch nutzen, sich nach 1-2j. alle Neuerungen ins Haus zu holen, halte ich manchmal für sehr komisch…. immer das neueste haben zu müssen, bringt doch nur der Wirtschaft was. Nämlich Umsatz.

    Wenn ich mir eine Ausrüstung kaufe, sollte diese min. 7-8j. halten, denn mehr als Bilder machen oder mal ein Video drehen, geht mit der bereits gekauften.

    Bei den Profis mag es sicherlich anders sein, die haben aber auch mehr Geld zur Verfügung.

    Von daher verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Ok, als Besitzer einer 810/750 benötigt man weder eine 7000, noch eine 7100 oder gar eine 7200, auch die nächste 7300 ebenso nicht. Wozu denn?

    Von daher kann ich zwar den Unmut verstehen, dennoch glaube ich, dass die 7200 eine gute Kamera sein wird. Sie hat doch im Prinzip alles was man braucht. Ok, das mit dem Klapp-Display und der Blende im LiveView ist ein Argument. Mit den Framezahlen im Video-Modus auch noch, aber ich bin mir sicher, dass das für einen 810/780 Besitzer kaum relevant sein dürfte. Für einen Amateuren ist das was anderes, der will sich eine neue Haupt-DSLR kaufen und ist enttäuscht, dass die 7200er nicht soviel neues bringt. Vielleicht ein jammern auf hohem Niveau?

    Wollte ich nur mal in den Raum werfen :-)

    Ansonsten mag ich Deine Berichte sehr Gunther, hab schon viele von Dir gelesen und werde das auch weiterhin machen. Auch diesen Bericht hab ich natürlich verschlungen :-D

    Vielleicht stimmt es ja tatsächlich und Nikon will einen auf die VF Schiene bringen. Meine Meinung dazu wäre, dass das vielleicht sowieso irgendwann passiert! Das dauert meinetwegen noch ein paar Jahre, aber irgendwann haben das alle, außer die Smartphones vielleicht.

    viele Grüße

    • Hallo Sascha, ich habe ja auch nie gesagt, dass die D7200 eine schechte Kamera ist, im Gegenteil, sie ist schon super, insbesondere von der Bildqualität her. Ich habe nur meine Enttäuschung über vergebene Chancen zum Ausdruck bringen wollen und meine Skepsis, ob der derzeitige Aufpreis gegenüber der Vorgängerin eine Empfehlung zum Umsteigen rechtfertigt. Ich denke in einem Jahr wird die D7200 auf einem Preisniveau sein, wo man uneingeschränkt empfehlen kann sie zu kaufen (und nicht die D7100) – aber bis dahin, sollte schon jeder, der vor der Wahl steht, eine D7x00er Kamera anzuschaffen genau überlegen, ob die neuen Features den doch derzeit recht happigen Preisunterschied rechtfertigen.

  76. Moin Gunther,
    Ich stand auch vor der Wahl, Nikon D7200 oder D7100.
    Ich habe mir bei Calumet in Hamburg die D7200 gekauft. Gleich den ersten Samstag.

  77. Hallo Gunther!

    Vielen Dank für deinen Test!

    Zitat:
    Viele DX-Fotografen warten nun schon so lange auf den „Nachfolger der D300“. Eine Profi-Kamera mit DX Sensor. Aber die kommt nicht. Wird sie vielleicht nie.

    Die Befürchtung habe ich inzwischen auch. :-(

  78. Matthias M. 29. März 2015, 20:07   »

    Hallo Gunther.
    Ehrlicher und guter Bericht über die D7200, der auch meine Meinung weitgehendst widerspiegelt. Auf Nikonrumors.com wurde wochenlang spekuliert, was die neue D7200 alles für Features haben würde. Unter anderem waren das das Gehäuse der D750, das Klappdisplay (für mich als Videofilmer besonders interessant), ein 720p/120 Modus (klasse für Superzeitlupe), höhere Serienbildfunktion … Das alles hätte mir schon gereicht, um meine D7000 abzulösen. Umso größer war die Enttäuschung, dass die D7200 2 Jahre nach der D7100 doch so wenig neue “Knallerfeatures” erhalten hat :-( . Wie Du schreibst, man hätte mehr machen können, wollte/konnte aber nicht. Ich denke nur wenig D7000/7100 Nutzer werden mit einem Neukauf gelockt. Sehr schade und ernüchternd…
    Ich habe nun vor kurzem beim Angebot des großen Elektronik-Supermarktes die D5300 mit Kit-Objektiv für 499,-€ geschossen. Da habe ich eine Upgrade auf meine D7000 (auch wenn ein paar “Pro-Features” fehlen!) und komme super damit klar.
    Ganz klar Chance vertan, Nikon. Vielleicht dann wieder mal in 2 oder 3 Jahren, wenn eine D7300/7500 kommt oder doch mit einer D400 mal wieder eine HighEnd DX Kamera von Nikon ihrem Ruf gerecht wird.
    Grüße, Matt.

  79. “Ich für meinen Teil stelle fest, dass ich immer öfter meine „großen“ Kameras zu Hause lasse und mit der D5500 und dem Sigma 18–35 f/1.8 losziehe. Mehr brauche ich in den allermeisten Fällen nicht, um das, was ich machen möchte, umzusetzen.”

    Ein klares Bekenntnis eines Profis zu einer “Einsteiger-DX” und ein schönes Zitat, das mir aus der Seele spricht. Danke dafür! Bin mit meiner D5200 seit fast 3 Jahren glücklich und seitdem ich ihr das 18-35er von Sigma spendiert habe, bin ich gar nicht mehr zu bremsen. :-)

    Und ja, eine bahnbrechende Neuerscheinung ist die D7200 nun wirklich nicht, doch sehe ich die Zielgruppe nicht in den Reihen der DX-Veteranen. Wer in das DSLR-Segment neu bzw. wieder einsteigt und weder ein Auslaufmodell kaufen, noch mit einer “kleinen” D3x00 bzw. D5x00 beginnen will, dürfte mit ihr nämlich sofort glücklich werden.

    LG aus IBK

  80. Christian 29. März 2015, 16:06   »

    Servus Gunther,

    erstmal vielen Dank für deine tollen Tests und Berichte!
    Habe nun auch voller Erwartung den Testbericht zur D7200 verschlungen, nachdem ich schon diverse andere Tests zur neuen DX-Nikon gelesen hatte.
    Ich bin auch einer derjenigen Nikon-Nutzer, die seit einer gefühlten Ewigkeit auf einen ECHTEN Nachfolger der D300 warten.
    Nachdem nichts in Aussicht war, habe ich mir vor zwei Jahren eine gebrauchte D7000 gekauft. Mit dieser bin ich soweit auch ganz zufrieden, vor allem nutze ich diese auf Reisen. Leider ist aber der Pufferspeicher recht klein, sodaß ich für Tierfotografie usw. weiterhin die D300 nutze, die allerdings bei der ISO und Auflösung schneller an ihre Grenzen kommt.
    Nachdem dann die D7100 offiziell als D300-Nachfolger ausgerufen wurde, habe ich die Hoffnung ziemlich begraben, daß die tolle 300er einen würdigen Nachfolger bekommt!
    Aber weiter gehofft, daß bei der nächsten DX-Kamera wenigstens der Pufferspeicher verbessert wird.
    Nun, zumindest dies hat sich ja erfüllt.
    Wenngleich natürlich einiges andere noch besser sein könnte und müsste, gerade das mit dem Live-View und Klappdisplay.
    Nun schwanke ich zwischen der neuen 7200er und der Überlegung, vielleicht doch die D750 in meinen Fuhrpark einzureihen.(Hätte dafür schon ein 24-120mm, das 70-200f2,8, das 105er Makro usw.)
    Bei der D750 würde ja soweit alles passen……außer der fehlende Cropfaktor den ich als “Tele-Fan” schon sehr zu schätzen weis.(Hab mir vor kurzem das Tamron 150-600mm geholt.)
    Du nutzt ja für die Tierfotografie auch hauptsächlich das Vollformat, ist dir da die Brennweite nicht auch schnell zu klein?
    Klar, da gäbe es ja noch die D800. Da könnte man gut ins Bild reincropen, aber da haperts wieder an der Geschwindigkeit und den Mega-Dateien!
    Es bleibt schwierig…..!
    Aber ich möchte jetzt nicht mehr viel länger auf die (nahezu) perfekte Kamera warten!(So wie es die D300 zu ihrer Zeit war!)
    Viele Grüße,
    Christian

    • Hi Christian, bei der Tierfotografie arbeite ich sehr gerne mit den Crop Kameras, einfach, weil man noch ein bisschen “dichter dran” kommt. Und das klappt auch mit der 5300/5500 super.

  81. Wieder ein schöner praxisrelevanter Artikel zu einer neuen Kamera von dir, Gunther!

    Meine D7100 werde ich auf alle Fälle weiter nutzen. Ich habe einen Really Right Stuff L-Winkel an der Kamera und dort den WLAN-Adapter WU-1a in der Versenkung versteckt (zusätzlich mit einer Schnur gegen Verlust gesichert), sowie den Unleashed GPS-Empfänger. Insofern bietet die D7200 für mich eh kaum Vorteile…

    Und ich fotografiere oft auch mit ISO 3200 und einem 70-200/2,8er Tele frei Hand Bühnenfotografie in RAW – das macht absolut keine Probleme! Also mit der ISO der D7100 bin ich nach wie vor super zufrieden!

  82. Holger 29. März 2015, 14:14   »

    Hallo Gunther,

    was ich da gerade über die D7200 gelesen habe bestätigt mir nur meine Entscheidung, die D7100 zu kaufen. Das habe ich gestern getan. Als Alternative gab es für mich nur noch die D5500, aber irgendwie war der Haben-Will Faktor bei der D7100 größer :-) . Mein Fotohändler sagte mir gestern, die D7100 wäre bei Nikon abgekündigt und würde nicht weiter produziert werden ( im Gegensatz zur D7000 ). Kannst du das bestätigen ? Eigentlich wollte ich noch 2-3 Monate warten und auf einen günstigeren Preis hoffen, aber jetzt habe ich dann doch gleich zugeschlagen. Bei 1099 Euro mit dem 18-140mm f3.5-5.6G ED VR war der Preis ja auch recht akzeptabel.

    Ich möchte dir an dieser Stelle auch mal für deine tollen Testberichte danke, die mir bei meiner Entscheidung für die D7100 doch sehr geholfen haben.

    Grüße
    Holger

  83. Hallo Gunther,
    das von Dir immer wieder genannten Thema könnte doch auch was mit Patenten zu tun haben, oder?
    Vielleicht kann Nikon sich hier mit dem Patentinhaber nicht einigen und darf das daher in DX nicht einbauen. Wer weiß von uns schon, was im Hintergrund noch an Verhandlungen notwendig ist, um bestimmte Funktionen anbieten zu dürfen.

    Wünchenswert wäre es schon, nur stellt sich auch die Frage, ob der restliche Markt es ähnlich wie Du siehst. Nikon wird hier auch international überlegen müssen, ob sich das lohnt.

    Meiner Meinung nach ein schwieriges Thema, weil viel Spekulation im Spiel ist – siehe meine obigen Fragen – und darüber hinaus wir ja auch keinen Einblick haben, warum sie sich genau zu diesem Schritt entschieden haben.

    Ich teile dabei durchaus Deine Meinung, das es hier möglicherweise um das Thema Vollformat geht – da verdient man einfach mehr Geld an den Objektiven. Hoffen wir, das diese Strategie langfristig nicht nach hinten los geht…

    Gruß
    Thorsten

    P.S.: Danke für Dein tolles Blog. Das hat mir in den letzten Wochen bei einigen Themen sehr gut geholfen.
    Mach weiter so!

  84. Wenn ich das über den Videomodus von Nikon lese, kommt es mir immer vor, dass Nikon sich in der Steinzeit bewegt. Die ganzen vermissten Features hat Sony schon längst implementiert.

    – 50/60p FHD
    – Komplette manuelle Änderungen im Liveview
    – Fokus Peaking

  85. Ich freue mich auf jede neue Nikon, dennoch Haut auch diese mich nicht von Hocker. Ich nutze den Videomode sehr oft, und da sind 30p einfach nicht mehr zeitgemäß. Foto und Video liegen bei Nikon qualitativ und funktionell meilenweit auseinander, das wird sich leider wohl nie ändern. Deshalb fotografiere ich weiterhin mit den 5xxx Modellen und Filme mit der Pana GH-4, leider…

  86. Hallo Gunther,

    Bei Canon wird zwar im LiveView das Bild vei Offenblende angezeigt, aber man kann jederzeit mit Hilfe der Abblendtaste kontrollieren, wie dad fertige Bild aussehen wird. Also m.Em.E. ist der Canon LiveView perfekt umgesetzt. Übrigens: bei Canon haben auch die dreistelligen Modelle eine Abblendtaste.

    LG Gerd

    • Eine dauerhafte Umschaltung des Modus, wie bei der D750, D800 und D810 finde ich persönlich deutlich besser. Ich arbeite im Liveview am liebsten immer mit Blendenvorschau. Aber auf jedenfall ist das mit der Abblendtaste deutlich besser, als bei den kleinen Nikons und gut auch, dass die kleinen Canons eine haben!

  87. Bernward Freitag 28. März 2015, 18:15   »

    Hallo.

    Ich versuche noch einmal mir Klarheit über die Umsetzung des AF aus der D750 in der neuen D7200 zum verschaffen. Beim Test der D750 wurden die Fähigkeiten des AF sehr deutlich herausgestellt. Sind diese bei der D7200 nicht wiederzufinden? Das wäre doch ein nicht unerheblicher Punkt. Die Unterschiede sind folgende:

    D750: Autofokus-Sensormodul Nikon Advanced Multi-CAM 3500 II mit TTL-Phasenerkennung, Feinabstimmung, 51 Fokusmessfeldern (einschließlich 15 Kreuzsensoren, Lichtstärke 1:8 unterstützt von 11 Sensoren)

    D7200: Autofokus-Sensormodul Nikon Advanced Multi-CAM 3500 II mit TTL-Phasenerkennung, Feinabstimmung, 51 Fokusmessfeldern (einschließlich 15 Kreuzsensoren, Lichtstärke 1:8 unterstützt von 1 Sensor)

    Bei beiden Kameras liegt der Messbereich aller Sensoren bei -3 bis +19 LW (bezogen auf ISO 100 bei 20 °C)

    Meine Frage kann eben nur derjenige beantworten, der beide Kameras so objektiv wie möglich im Gebrauch getestet hat. Marketing ohne Mehrwert oder “Profi-AF” im DX-Gehäuse? Messwerte der Hochglanz-Testzeitschriften helfen mir da wenig.

    Gruß

    Bernward

  88. Gereon 28. März 2015, 18:05   »

    Lieber Gunther,

    Deine Berichte und reviews lese ich seit Langem mit Vergnügen. Heute bin eigentlich zum ersten Mal nicht einverstanden und kann Deine Enttäuschung nur teilweise nachvollziehen.

    Ich erwarte gerade vom Sensor der D7200 einiges. In der Neuen arbeitet mMn einer aus dem Hause Sony, die Alte hatte noch einen Toshiba! Deinen Vergleich mit einem VW Golf finde ich übrigens passend: Mehr Auto bzw. Kamera braucht eigentlich kein Mensch. Und genau aus diesem Grund hab ich mir die 7200 gekauft.

    Ich selbst komme von der D700, vorher 300s und D90. An letzteren gefiel mir der Griff, die D700 hielt sich viel unkomfortabeler und war ein rechter Trumm. Der Griff der D750 hätten sie der Neuen in der Tat spendieren können, aber alles andere passt: Autofokus, High-ISO, DR, Buffer, filterlos, breite Abdeckung des Fokusfelds, 1/8000… Letztere Punkte haben mich auch von der 750 Abstand nehmen lassen. Du siehst, ich bin von FX “abgestiegen”. Den Klappdisplay vermisse ich bei meiner Neuen auch nicht.

    Mein Tipp: D7200 und das neue Tokina 11-20 2.8 dran, dazu Nikon 35 1.8 und 85 1.8, 2 schnelle SanDisks – alles zusammen für 2.500,- Euro ein Traumpaket, finde ich zumindest.

    Das geht natürlich auch alles mit der 5500, aber die war mir zu leicht, und der fehlen Schulterdisplay und einige Tasten am Gehäuse. Da Du aber schon FX hast, verstehe ich Deinen Faible für die Kleine ;-)

    Beste Grüße
    Gereon

  89. Hallo Gunther,

    ich war bisher immer stiller und interessierter Mitleser und habe in den vergangenen Jahren auch schon viel von Deinen Tips lernen können. Vielen Dank dafür! Was mir als Nikon D7000 und D7100 Besitzer jedoch gerade bei Deinem Bericht zur neuen D7200 aufgefallen ist, dass Du die Sensoren der 5er und der 7er Reihe gleichsetzt. Es ist doch allgemein bekannt und überall im Netz nachzulesen, dass die D5300, D5500 und D7000 einen Sony Sensor haban und die D7100 einen Toshiba Sensor. Wie Daniel schon anmerkte, ist der D7100 Toshiba Sensor “verschrien” als Banding produzierendes “Ungeheuer”. Wenn man dunkle Bereiche aufhellen muss (es reicht oft schon +1,5 bis +2), werden bei jedem Bild horizontale Banding Streifen sichtbar. Bei der einen D7100 mehr, bei der anderen weniger. Ich kenne auch glückliche Besitzer, die so gut wie keine Probleme damit haben (so wie Du). Aber das sind Ausnahmen. Hier ein Beispiel-Bild von mir mit einem Kommentar.
    http://www.wetter-foto.de/foto-68750-strahlender-himmel.html
    Würde ich die Baumreihe noch mehr aufhellen, würden die Bandings nur noch störender zum tragen kommen. Ich kann Dir noch viele andere Bilder zeigen, die man vor Ort nicht optimal belichten konnte (z.B. Gewitterbilder) und beim sanften Aufhellen alles voller Streifen ist.
    Deshalb hoffe ich, wie viele andere D7100 Toshiba Sensor geplagten, dass bei der D7200 endlich wieder ein Sony Sensor verbaut wurden ist. Nach meinen Infos, die ich von Nikon Deutschland über eine Anfrage von Media Markt Erfurt bekommen habe, ist auch ein Sony Sensor in der 7200 drin. Die ersten Bilder bei flickr und im dpreview-Forum machen ebenfalls Hoffnung, dass es keine Banding Probleme mehr gibt. Das Rauschverhalten scheint nach den ersten Tests und Bildern ebenfalls um einiges besser geworden zu sein.
    Wenn sich das bestätigt, zusammen mit einer besseren Performance bei der Dynamik und im höheren Iso Bereich, ist die Kamera so gut wie gekauft :)

    VG André

    • Bernward Freitag 28. März 2015, 19:49   »

      Hallo Andre’.

      In dem hier verlinkten YouTube Video wird die Tendenz zum Banding bei der D7100 im Vergleich zur D7200 gezeigt. Außerdem wird berichtet, dass die D7100 bei Low ISO Schatten besser auflöst als die D7200, die D7200 aber Vorteile im High ISO hat. Scheinbar kann man die D7200 nicht so einfach mit der D7100 gleich setzen. Ich weiß natürlich nicht, wie zuverlässig die Quelle ist……

      https://www.youtube.com/watch?v=erCZ5SRXwKI

      VG

      Bernward

  90. Günter 28. März 2015, 16:28   »

    Klopf Klopf Hallo Nikon aufwachen!
    Der Wettbewerb gibt Vollgas, man fragt sich ja schon was sich Marketingstrategen so ausdenken, wenn solch ein Modell auf den Markt gebracht wird.
    Mit einer D7200 hat das nix zu tun, dass ist allerhöchstens eine D7100+.
    Für die wenigen Verbesserungen soviel mehr zu bezahlen, nein Danke.
    Ich glaube auch nicht das Nikon es so schaft, mehr in das Lager der Vollformat Anwender zu ziehen. Denn dann muss man noch eine Menge mehr Kohle investieren, vor allem wenn die meisten vorhandenen Linsen DX sind. Da kommt einen der Gedanken schon eher in den Sinn mal in das Lager vom Wettbewerb zu linsen, wenn man ohnehin schon den Krempel verkaufen muss, ist der Systemwechsel nicht mehr weit. Und wenn Nikon glaubt sich sie Euros über die Linsen zu holen, sollten Sie nicht außer acht lassen, dass Sigma, Tamron usw. auch auf die Tube drücken und mittlerweile top Linsen abliefern, nur weniger den Geldbeutel belasten.
    Für Mich ist die D7200 ein Rohrkrepierer, nix weiter als ein wenig Facelift.
    Ich bleib aktuell bei meiner D7100, das Habenwillgen wird schon geweckt, allerdings von anderen Hersteller.

    Wie immer ein Lob an Dich Gunther, top Bericht und nimm Dir weiterhin kein Blatt vor den Mund!

    BG
    Günter

  91. joachim Schmolke 28. März 2015, 15:04   »

    Hallo,
    der Test ist für mich und einige Bekannte eher unbefriedigend.
    Wer sich eine neue leistungsfähige Nikon kaufen möchte, der schwankt nun zwischen der D750 und der D7200. Ausschlaggebend ist hier der Low-Light-Bereich. Hier schnitten die APSC-Kameras gegenüber den Vollformatkameras recht schlecht ab. Hat sich nun hier bei der D7200 entscheidendes geändert? Ist sie die preisgünstige Alternative zur D750?
    Das ist doch die entscheidende Frage

    • Die Low-Light-Fähigkeiten der Sensoren habe ich hier verglichen. So groß ist der Unterschied m.E. nicht. Die D7200 hat durch bessere Verarbeitung vielleicht noch eine 1/2 Blendenstufe mehr Spielraum, als die D7100. Insgesamt spielt das m.E. nur eine Rolle, wenn Du Astrofotografie betreibst, ansonsten liefern die Sensoren alle bis mindestens ISO 3200 hervoragend ab, bis 6400 kann man zur Not auch noch gehen. Für mich ist die Eintscheidung D7x00 vs. D750 eher eine des Systems: Vollformat zieht vor allem neue, relativ schwere und teure Objektive nach sich.

    • joachim Schmolke 28. März 2015, 15:16   »

      Einen aussagefähigen Test dazu – DxO Mark – kann man bei nikonrumors.com nachlesen. Da hat z.B. die D750 mehr als doppelt so viele Punkte wie die D7100 – 2956 zu 1256!
      Wenn sich die D7200 auf dem Niveau der neuen D5500 befindet – 1438 – , so ist sie keine Alternative zur D750.

      • Und genau deswegen vergleiche ich keine Punkte. Weil sie mit der Realität kaum etwas zu tun haben. Bei DxO gab es schon so oft Ungereimtheiten in den Ergebnissen, solche “Messwerte” sollte man mit Vorsicht betrachten. Deswegen schaue ich mir lieber an, wie sich die Kameras im täglichen Gebrauch schlagen und welche Ergebnisse sie liefern und berichte darüber, anstatt Messcharts zu fotografieren.

  92. Daniel 28. März 2015, 13:09   »

    Hallo,
    toller Bericht, nur eins muss ich mit anmerken.
    Bei der D7200 handelt es sich nicht um den gleichen Sensor wie in der D7100!
    Bei der D7100 ist ein Toshiba Sensor verbaut, bei der neuen D7200 ein Sony Sensor.
    Nicht nur das er eine bessere ISO Leistung hat, auch das von vielen d7100 Besitzern beklagte Banding soll nicht mehr vorhanden sein!
    Bin auch gerade am überlegen meine D90 in Rente zu schicken, und eine günstige d7100 abzugreifen oder doch gleich den sprung auf die d7200 zu machen!?

    Gruss,
    Daniel

  93. Hallo Gunther,

    wenn wir trotz unserer Technik-Affinität einmal versuchen neutral zu bleiben, müssen wir wohl feststellen, dass es keinen Kamerahersteller gibt, der seine Modellpolitik ausschließlich fair auf den Verbraucher ausrichtet. Es sind Wirtschaftsunternehmen, deren erstes Ziel es ist, mit geringst möglichem Aufwand, den maximalen Gewinn zu erzielen. Das Spren bei den Entwicklungskosten reicht von künstlicher Innovationsbremse, über unausgereiftes Zeug auf den Markt werfen oder nach Jahren eher marginale oder größtenteils unnötige “Verbesserungen” bringen und dafür mit der Qualität der Sensoren nicht so ganz hinterher kommen, etc.. Dafür gibt’s dann “Dinge die die Welt nicht braucht”, wie unsinnig gesteigerte Megapixel oder High-ISO Zahlen, etc..
    Wie Du auch schreibst, werden die zumeist offerierten Verbesserungen gegenüber den Vorgängermodellen wohl nicht signifikant die Qualität der vom User produzierten Fotos steigern. Also müssen wir wieder ein halbes Jahr warten bis das nächste Modell kommt, der Wert unseres gebrauchten Geraffels dafür ins bodenlose sinkt und der Kaufbefehl der neutralen Fachpresse dem Verbraucher keine andere Wahl lässt, als maximal solange glücklich zu sein, bis wir das nächste Objekt der Begierde serviert bekommen… ;-)

    Wir sollten uns als “Verbraucher” vielleicht eher an der Kosten-Philosophie der Hersteller orientieren und uns einmal ein Modell mit bestmöglichem Preis-/Leistungsverhältnis zulegen, das die Features bietet, die wir wirklich benötigen und einfach so viel und so lange wie möglich damit fotografieren, bis wir merken, dass wir nicht mehr selbst der hauptsächlich limitierende Faktor bei der Qualität unserer Bilder sind… ;-)

    Danke für Deine ehrliche Einschätzung und mach bitte weiter so.

    Grüße
    Frank

  94. Hallo Gunter,

    vielen Dank, auf diesen Bericht war ich die letzte Zeit schon sehr gespannt. :)

    Bin seit 3 Jahren mit einer D5100 und dem Nikon 18-105 mm unterwegs. Da meine Fotografie und auch meine Reisen (dieses Jahr 3,5 Wochen USA) mit der Zeit doch immer intensiver werden, denke ich schon länger über ein Upgrade nach.

    Bisheriges Gedankenspiel: Die D7200 mit dem Sigma 18-35. Das zusammen klingt aber nach teuer Geld. Und nach dem Artikel komme ich schon ins Grübeln, ob die D5500 eigentlich auch ausreichend wäre.

    Der technische Fortschritt (egal ob 5500 oder 7200) zu meiner jetzigen Ausrüstung wäre meiner Meinung nach die Ausgaben schon wert.

    VG aus Dresden
    René

  95. Hallo,
    was mich an der D7100 immer störte, war der properitäre USB Stecker. Auf Kameraseite ist es ein nikonspezifischer Stecker der einem Micro-USB Stecker recht ähnlich ist.
    Ich vermute mal dass das bei der D7200 auch noch so ist?

    Eigentlich kann ich nicht nachvollziehen warum Nikon hier nicht auf Standard USB Stecker geht. Bei anderen Kameramodellen wird es gemacht. Die D800 hat zum Beispiel einen Standard Micro USB 3.0 Stecker. Dieser ist dann auch mit einem Micro USB 2.0 Stecker kompatibel.

    Bei manchen Punkten verstehe ich die Produktphilosophie der großen Hersteller nicht ;-)

    Gruß
    Volker

  96. Fermat1637 28. März 2015, 00:16   »

    Das mit dem Liveview ist tatsächlich unglaublich. Aber die Argumentation für und gegen das möglicherweise verkappte Ziel Nikons, das Publikum Richtung FX zu bewegen, teile ich nur bedingt. Gerade das Preisargument zieht man immer schnell und lässt sich durch die “High-End”-Linsen immer schnell belegen. Tatsächlich gibt es im Portfolio von Nikon (und erst recht von der Konkurrenz) eine ganze Reihe hervorragender Objektive zum fairen Preis. Verzichtet man auf geringfügig Lichtstärke (z.B. 1,8 statt 1,4) wird’s schon deutlich günstiger. Für den Preis sucht man für den E-Mount oder bei Fuji vergeblich – und das bei meist kleinerem Sensor.
    Wenn man ein wenig auf Schnäppchenjagt geht und vielleicht noch eine Cashback-Aktion mitnehmen kann, bekommt man für 1.500 EUR das Set
    * 16-35mm f4
    * 70-200mm f4
    * 50mm 1.8
    Das lässt sicher für die meisten Fotografen kaum Wünsche offen und ist preislich für diverse APS-C-Systeme eine echte Kampfansage.
    Aber Du hast auch Recht, hat man einmal Blut geleckt, kann’s schnell teuer werden und die Hemmschwelle für elitäre Preise sinkt sukzessive.
    Ich bin zumindest auch davon überzeugt, dass Nikon die DX-Gemeinde künstlich an der kurzen Leine hält.
    Haben sie eigentlich nicht nötig…

    • Meine Erfahrung zeigt aber, dass die meisten, die auf Vollformat gehen eher die teuren f/2.8 Objektive kaufen, oder – wenn nicht – permanent davon träumen, sie zu besitzen und dann doch irgendwann zuschlagen… :-) Ist einfach, was ich beobachte…

  97. Joachim 27. März 2015, 22:25   »

    Hallo Gunther,

    der 60p Modus beim Filmen steht leider nur im 1,3 crop Modus zur Verfügung, was dann leider bedeutet, dass er nicht den vollen Bildwinkel des Objektives ausnutzen kann, wenn man es wünscht oder braucht.
    Dieser Cropmodus stellt im Gegensatz zum Fotomodus dann aber tatsächlich zusätzliche Telewirkung ohne Bildqualitätsverlust zur Verfügung, da für Full HD ja ohnehin nur ein Teil der Auflösung genutzt wird.
    So gesehen ist die 5300 und 5500 der 7200 in diesem Punkt überlegen, da sie die 60p auch ohne crop bieten, somit auch im Weitwinkelbereich nutzbar sind und einen Schwenkmonitor mitbringen (bei der 5500 sogar mit Touchfunktion).

    Leider bietet die 5er Reihe aber nicht den für mich so wichtigen FP Modus beim blitzen, der eine Unterschreitung der Blitzsynchronzeit möglich macht.

    Vielleicht magst Du das in Deinem Bericht ja noch ergänzen.

    Der Lifeview….. ach der Lifeview… tja…. ach… Mensch….hmmmmm…. ich glaub ich mach mir ein Bier auf und hülle mich in Schweigen.
    Eine echte Enttäuschung.

    Aber es gibt ja zum Glück die D750.
    Nur leider einiges teuerer, wie auch die entsprechenden Objektive.

    Ich bin enttäuscht und hatte so viel erhofft.
    Zweifelsohne eine sehr gute Kamera, aber es fehlen ein paar mir recht wichtige Features die ich so gern gehabt hätte.
    Zum Glück ist die Bildqualität absolut über jeden Zweifel erhaben und so ist die Kamera für Fotografen die mit Spotmessung etc umgehen können eine uneingeschränkte Empfehlung, aber gegen eine Canon 7D MarkII verliert sie deutlich an Boden wenn es um Geschwindigkeit und Pufferspreicher geht.
    Für Sportfotografie hat sie da nicht sehr viel entgegenzusetzen.

    Lieben Gruß
    Joachim

    • Hallo Joachim,
      vielen Dank für die Anmerkungen, das mit dem eingeschränkten 60p Modus war mir wirklich durchgerutscht. Ich habe es oben ergänzt, sowie den Hinweis mit der FP-Synchro.
      Lediglich Deine Einschätzung, dass die D7200 nicht für Sportfotografie geeignet sein soll, teile ich nicht. 6 Bilder pro Sekunde, ggf. 7 sind mehr, als man in den meisten Situationen braucht. Auch der Puffer ist ausreichend groß dimensioniert. Zu diesem Thema habe ich hier schonmal etwas geschrieben. Und ich denke auch nicht, dass man unbedingt mit der Spotmessung umgehen können muss, um mit der Kamera Spaß zu haben… ;-)

  98. Albert 27. März 2015, 20:27   »

    Hallo Gunter,
    Danke für den wie immer schnellen und informativen Bericht. Ich denke über ein 2. Gehäuse nach und hatte die D7200 ins Auge gefasst. Alternativ habe ich an die 5500 oder evtl. Auch “nur” die 5300. Werde mich nun wohl in diese Richtung bewegen. Auch wegen dem Klapp Display. Auch ein guter Online Shop ist:
    https://www.digitfoto.de/
    Für mich von Vorteil da diese ein Büro in Saarbrücken haben und ich schnell mal dort vorbei fahren kann um den bestellten Artikel abzuholen.
    Gruß Albert

  99. Hallo,

    ich selber habe die Nikon D7100 und sie ist mein Hauptarbeitstier. Im Grunde genommen teile ich Deine Einschätzung. Nur ein Updätchen, ich hatte ebenfalls darüber berichtet. Irgendwie ist dadurch für mich die D750 interessanter geworden, mit der Gefahr, den teuren Objektivpark nachzuziehen.
    Wenn es das Sigma 18-35mm f1.8 nicht geben würde, wäre ich schon auf FX umgestiegen. Mir fehlt eigentlich nur ein gutes UWW, mal sehen wie das neue Tokina 11-20 mm f2.8 ist. Wenn es in den Ecken und insgesamt schärfer ist, und mehr Kontrast bietet, bleibe ich bei DX. Sonst ist FX weiterhin eine Option.
    Gruß

  100. erich j. schimek 27. März 2015, 17:29   »

    Danke für die D7200 Info, da hat sich meine Anfrage nur um Stunden überschnitten.

    Also für mich wird die D7200 kein Nachfolger für die D7100, schon gar nicht ohne Klappdisplay. Meine D5300 und D5100 bekommt als Bruder nun die D5500. Auf Vollformat steige ich sicher nicht mehr um, davon habe ich mich schon vor 2 Jahren gelöst, mit zunehmenden Alter (> 70) sind mir die leichteren Kameras und Optiken lieber.

    Danke für Deine Berichte

    Liebe Grüße
    erich

  101. Bernward Freitag 27. März 2015, 17:27   »

    Hallo Gunter.
    Vielen Dank für Deinen Test der D7200. Da ich schon länger auf Deiner Webseite lese und viel davon profitiert habe, ist das Fazit keine Überraschung. Dennoch überlege ich derzeit, ob ich von meiner D5300 upgraden soll. Neben der Makrofotographie – hier komme ich mit der D5300 gut zurecht – fotographiere ich gerne Wildlive und seien es nur tobende Hunde oder Vögel im Garten. Hierbei bin ich mit der D5300 nicht glücklich. Der Focus sitzt – besonders bei suboptimalen Lichtverhältnissen – zu selten. Auch bei gutem Licht hat die Kamera oft Probleme, z.B. bei frontal zulaufenden Hunden, den Focus treffsicher nachzuführen. Da der Autofocus der D7200 eine abgespeckte Version desjenigen aus der D750 ist, erhoffe ich mir hier deutliche Vorteile. Auch die High Iso Fähigkeiten sollen nach Aussage anderer Menschen, die über die D7200 geschrieben haben, erheblich besser sein. Im DSLR Forum zeigt ein Fotograph mit Namen Michael.Doering unter Sammelthread High ISO Bilder beeindruckende Fotos bei ISO 25.600 und ISO 12.800. Man findet die Fotos auch auf Flickr. Klar, man sieht das Rauschen, ober fast auf einem Niveau, dass man bei Vollformat vermuten würde. Gerade bei kurzen Belichtungszeiten und schattigem Licht würden gute Fähigkeiten bei ISO 3200 oder 6400 sehr helfen.

    Sieht Du in den angeführten Bereichen Verbesserungspotiential beim Umstieg auf eine D7200? Ich weiß, eigentlich sollte ich eine D750 kaufen! Wo gibts die zum halben Preis noch gleich……

    VG Bernward

    • Joachim 28. März 2015, 00:38   »

      Hallo Bernward,

      hier Joachim, nicht Gunther.
      Welches Objektiv nutzt Du denn?
      Das 18-105 ist leider etwas lahm in der Fokussierung.
      Der Motor ist einfach nicht schnell genug, das wäre an der D7200 auch nicht besser.
      Ein schneller fokussierendes Objektiv wäre da eventuell besser als eine andere Kamera.
      Und welche Fokusmethode nutzt Di bei Hunden?
      Wenn Du ein einzelnes Fokusfeld nutzt, ohne Hilfsfelder, dann trifft man auch schnell mal den Hintergrund statt des Motivs. Da helfen dann die Hilfsfelder die man um das Hauptfeld gruppieren kann, um das zu vermeiden.
      Allerdings bin ich jetzt gerade nicht sicher ob das bei der 5300 geht.

      Gruß Joachim

      • Bernward Freitag 28. März 2015, 15:40   »

        Hallo Joachim.

        Ich bemängele eine mangelnde Treffsicherheit des AF bei verschiedenen Objektiven, sofern das Aufnahmeobjekt beweglich ist. Ich verwende für die bemängelten Aufnahmen ein Sigma 70-200 F/2,8 HSM EX OS, ein Sigma 105 F/2,8 HSM EX OS, oder ein Tamron SP AF 70-300 F/4-5.6 Di VC USD. Die Objektentfernungen bewegen sich ca. zwischen 5m und 30m. Auch bei Fotos von Vögeln kommt das Problem vor, wenn das Tier auf einbem Ast herumhüpft und wenig Zeit zum Focussieren bleibt. Die Belichtungszeiten liegen, soweit das Licht es erlaubt, über 1/500stel Sekunde. Der Autofocus ist Kontinuierlich mit Schärfepriorität.

        Hast Du einen Tipp für ein schnell focussierendes Objektiv?

        VG Bernward

  102. Vielen Dank für diesen Bericht.
    Habe mir im November erst die 7100er geholt.
    Bin mehr als zufrieden damit.
    Das Upgrade auf die 7200 kommt bestimmt nicht in Frage. Wenn dann eher in das Sigma 18-35!
    Wobei ich momentan mit den Festbrennweiten 35/1.8 und 50/1.8, sowie dem 10-24mm mehr als gut aufgehoben bin.
    Hättest du mir vllt noch ein Kauftipp, bzg eines Objektivs mit mehr Tele?
    Oder gar ein Mega Zoomobjektiv?
    Viele Grüße und danke für deine Berichte
    Heiko

    • Konstantin 31. März 2015, 12:37   »

      Hallo Heiko,

      Gut aber Preiswerte Objektive:

      Tele:
      Nikon AF-S Nikkor DX 16- 85 mm / 3,5-5,6 G ED VR
      Nikon AF-S Nikkor DX 18- 105 mm / 3,5-5,6 G ED VR

      Megazoom:
      Tamron SP AF 70-300 F/4-5.6 Di VC USD

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