Nikon D7000 – Test, Review, Praxis, Erfahrungen

7112010

Seit Wochen nun warten viele Fotografen auf das Eintreffen der von Nikon auf der Photokina angekündigten D7000. Sie ist Nikons erste digitale Spiegelreflex Kamera, die die Möglichkeit bietet, auch Videos in Full-HD aufzunehmen.

Ich persönlich bin ja mit meiner D300 an sich sehr zufrieden, aber in den letzten Jahren hat neben der Fotografie bei mir das Thema Video einen immer höheren Stellenwert bekommen und gerade auf unserer letzten Reise ist mir wieder extrem deutlich geworden, dass man eigentlich nur eins machen kann: ernsthaft fotografieren oder filmen. Zumindest, wenn man zusätzlich zur Spiegelreflex noch eine Videokamera mitschleppen soll.

Alster-Arkaden, Hamburg
Alster-Arkaden, Hamburg


Ich meine, es ist doch klar: wenn ich durch den Regenwald stapfe mit der Videokamera auf dem Stativ, wie soll ich dann schnell ein vorbeihuschendes Tier fotografieren? Das geht nicht. Zudem stelle ich an die Videografie mittlerweile die gleichen Ansprüche wie an die Fotografie: Scharfe Bilder, natürliche Farben und natürlich auch das Spiel mit der Schärfentiefe. All das leistet meine Videokamera nur bedingt oder gar nicht und führt so bei mir immer wieder zur Frustration.

Aus diesem Grund freue ich mich schon lange darauf, endlich alle Vorteile der Spiegelreflex (großer Sensor, eine Auswahl von hochwertigen Objektiven, das Arbeiten mit Offenblende, ein guter Verwacklungsschutz etc. für den Videobereich nutzen zu können. Mit der D90 hat Nikon damals die erste DSLR mit Videofunktion vorgestellt, aber weder sie noch die D300S haben bei mir einen Kaufanreiz ausgelöst – beide haben nur „halbe“ HD Auflösung (720p) und können auch nicht vernünftig fokussieren beim Filmen.

Mit der D7000 soll das endlich anders werden. Und deswegen war schon nach ihrer ersten Ankündigung für mich eigentlich klar: die möchte ich haben.

„Nikon D7000 – die ersten kleinen Mengen sind heute eingetroffen!“ twitterte dann gestern Abend ein großer Hamburger Fotohändler. Und obschon sie dort etwas teurer ist als im einschlägigen Versandhandel, lockte mich die Aussicht, das hoffentlich schöne Wetter am Wochenende für die ersten Tests auszunutzen. Also besuchte ich die Webseite, bestellte und zahlte gleich per Paypal. Dann twitterte ich sofort zurück: „Bestellt!“

Paddy von neunzehn72.de sprang auf den Zug auf und reservierte auch gleich eine und wir verabredeten uns lose für ein Treffen bei dem Händler.

Per Email und Twitter teilte ich dem Händler also noch mit, dass ich die Kamera heute morgen in der Filiale abholen würde, sie also nicht versandt werden müsse.
„Kein Problem“ kam es zurück.

Alles leider nicht so einfach

Als ich dann heute morgen bei dem Händler ankam musste ich leider feststellen, dass Anspruch an den Service eines (zu recht) etwas teureren Einzelhändlers und der Wirklichkeit leider etwas auseinander klaffen. Trotz Paypal-Beleg und Perso-Kopie wollte man mir die Kamera nicht aushändigen, da sie ja „schon versandt worden sein könnte“. Einen Nachweis dazu, ob in der Zeit zwischen 18:00 gestern und 11:00 heute (Samstag morgen) jemand diese Kamera an mich versandt hätte, war im Computer nicht ausfindig zu sein. Natürlich wollte ich nun nicht ohne die Kamera wieder nach Hause fahren, immerhin hatte ich mich sehr darauf gefreut und außerdem liegt der Laden auf der anderen Seite Hamburgs. Schlussendlich musste ich mich auf die einzige angebotene Alternative einlassen, eine Kreditkarten-Sicherheit über die Höhe des Kaufpreises zu hinterlegen. Und das obwohl ich den Paypal-Beleg dabei hatte!

Das nur am Rande. Ich habe mich darüber jedenfalls sehr geärgert.

Das Treffen mit Paddy hat dann leider auch nicht geklappt, naja – hoffentlich ein anderes Mal.

Endlich, ich habe sie in der Hand

Das aber alles nur am Rande. Jetzt aber zur D7000. Bitte erwartet keinen detaillierten Testbericht, dafür habe ich sie zu kurz – und es gibt im Netz schon einige ausführliche Testberichte mit allen Leistungsdaten.
Ich möchte Euch stattdessen darüber erzählen, wie ich den ersten Nachmittag mit der D7000 erlebt habe, was mir gefallen hat und was nicht.
Ohne Handbuch-Studium, nur mir der Vorkenntnis einiger Jahre Nikon Erfahrung nahm ich sie also in die Hand, setzte eines der mitgebrachten Objektive darauf und trat aus dem Laden.

Die Haptik

Das erste was mir auffiel war, dass die D7000 natürlich etwas kleiner ist als die D300. Aber sie hat trotzdem noch eine sehr angenehme Größe, ist also auch für große Hände geeignet. Auch das Display oben ist deutlich kleiner, das wichtige hintere Display genau so groß, und erfreulicherweise auch genauso hochauflösend (knapp 1 Mio Pixel). Als erste Amtshandlung legte ich eine mitgebrachte 16 GB Karte ein und stelle fest, dass auch die Kapazität deutlich geringer ist – klar, sie hat 16.2 Megapixel, die D300 nur 12.3. Während ich bei der D300 also 541 Bilder auf eine 8GB Compactflash-Karte bekomme, bringt die D7000 gerade einmal 467 Bilder auf 16 GB SD-Karte unter. Dafür hat sie dann aber auch 2 SD-Karten-Slots.

Das Gehäuse liegt satt in der Hand und macht einen sehr wertigen Eindruck. Nikon-Kenner fühlen sich mit den Bedienelementen sofort zuhause.

Rathaus, Hamburg
Rathaus, Hamburg

Dann schalte ich die Kamera ein und mache die ersten Fotos. Das Auslösegeräusch ist etwas gedämpfter als bei der D300, aber auch das ist sehr angenehm. Mir fällt auf, dass die Kamera standardmäßig auf automatische Wahl des Fokuspunktes eingestellt ist. Das heißt, sie versucht intelligent Motive oder Gesichter zu erkennen und stellt darauf scharf. Das irritiert mich, da ich es gewöhnt bin, den Fokuspunkt manuell mit der hinteren Wippe einzustellen. Ich weiß auch genau, dass man das umstellen kann und durchsuche mehrfach die Menüs während ich durch Hamburg laufe. Verdammt, wo kann man das einstellen. Ich finde es partout nicht. Ich suche alle Schalter an der Kamera ab, auch nichts. Nun, dann muss ich jetzt erstmal damit leben.

Bilder machen

Das Fotografieren funktioniert einwandfrei (was will man sonst erwarten?) – da ich sowieso fast immer mit Zeitautomatik fotografiere interessieren mich die ganzen Programme und Möglichkeiten, die die D7000 bietet, erstmal nicht. Es gibt auf jeden Fall deutlich mehr „vorgefertigtes“ als bei der D300. Aber wie gesagt, ersthafte Fotografen nutzen das in der Regel nicht, die D7000 ist ja eine Klasse unter der D300 angesiedelt und soll daher auch Einsteiger mit ansprechen. Da ich in RAW fotografiere, spielen auch D-Ligtning und Konsorten – also Bearbeitungen, die die Kamera intern durchführt – für mich erstmal keine Rolle. Es sei aber gesagt, dass die Bilder auf den Display sehr gut aussehen. Wer also in JPG fotografiert, darf sich sicherlich auf sehr, sehr anständige Bilder freuen, die für die meisten Zwecke kaum noch nachbearbeitet werden müssen.

Europa Passage, Hamburg
Europa Passage, Hamburg



Toll ist, dass die D7000 alle (für mich) wichtigen Einstellmöglichkeiten als echte Tasten mitbringt, die man Nikon-Typisch in Verbindung mit den beiden (!) Einstellrädern vorne und hinten einstellen kann. Kein suchen in Menüs, wie es bei kleineren Nikons (und selbst bei der D90 dem sog. „Vorgänger“ der D7000) teilweise notwendig ist.

Eine Sache muss ich allerdings kritisieren, diesen Punkt wusste ich allerdings schon vor dem Kauf und das war das Einzige wo ich echt etwas ins Grübeln gekommen bin.
Es mag als Kleinigkeit erscheinen, aber für mich ist es ein ganz essenzielles Features, welches z.B. Nikon auch soweit ich weiß von Canon abhebt: Bei der D300 und anderen „größeren“ Nikons kann man die hintere Wippe so einstellen, dass ein Klick darauf, das Bild sofort auf 1:1 heranzoomt. Ein weiterer Klick schaltet wieder auf die Ansicht der Totalen. Ein Hammerfeature! Ich nutze es andauernd! Wie soll ist sonst schnell sehen, ob ein Bild scharf oder verwackelt ist??
Bei der D7000 geht das leider nicht. Man hat allerdings dedizierte + und – Tasten für den Zoom und kann, wenn man einmal reingezoomt hat (ich muss mir mal ausprobieren, wie oft ich klicken muss, um auf 1:1 zu kommen) mehrere Bilder „durchrollen“ indem man das hintere Rad dreht, und alle Bilder werden dann in der gewählten Zoomstufe angezeigt. Klasse!

ISO 6400 mit der Nikon D7000
ISO 6400 mit der Nikon D7000


Nun noch ein Wort zu einer weiteren herausragenden Eigenschaft der D7000, die meine D300 erblassen lässt – das Rauschverhalten bei hohen ISO Zahlen. Schaut Euch das Bild oben an, es ist mit ISO 6400 (!) aufgenommen. Rechts ein 1:1 Ausschnitt. Ganz ehrlich: Wenn schon Rauschen, dann bitte Rauschen das so schön „analog“ aussieht. Damit kann ich gut leben!

Bei dieser Kamera kann getrost die ISO-Automatik einstellen und sich zurücklehnen. Wer das nicht kennt: über die ISO-Automatik kann man der Kamera sagen, dass sie, wenn die Belichtungszeit unter eine bestimmte Schwelle fällt (z.B. 1⁄30) automatisch die ISO-Zahl hochregeln soll. Normalerweise erkauft man sich das mit einem erhöhten Rauschverhalten aber bei der D7000 – holla die Waldfee. Selbst ISO 6400 bringt Bilder zustande, die ich mit der D300 (gefühlt) mit ISO 800 nicht bekommen hätte. Unglaublich. Ich habe das jetzt nicht akribisch nachgemessen, aber das ist mein subjektiver erster Eindruck.

Ein weiterer wichtiger Punkt für mich: Auch die D7000 kann Intervall Aufnahmen – für mich für die Erstellung von Zeitraffern sehr wichtig.

Und schlussendlich habe ich auch herausgefunden, wie man von der Automatischen Autofokus-Meßfeldwahl auf manuell umschaltet: unten auf dem kleinen AF/M Hebel, der dazu dient, den Autofokus bei Bedarf abzuschalten, ist ein kleiner Knopf. Der ermöglicht es, in Verbindung mit den Einstellrädern die Autofokus-Modi einzustellen – eigentlich logisch – aber doch neu bei Nikon. Die D300 hat einen dedizierten Schalter und kleiner konnten das nur übers Menü. Also auf jeden Fall sehr gut, dass es diese Möglichkeit an der Stelle gibt, auch wenn sie sich mir nicht gleich intuitiv erschlossen hat…

Filme drehen

Nun mal zu dem eigentlichen Grund des Kaufs – wobei ich sagen muss, dass allein aufgrund des Rauschverhaltens und der höheren Auflösung des Sensors die D7000 schon ein echt guter Kauf – auch ohne Video – wäre.

Aber nun kommen wir zum Video. Natürlich war das auch eines der ersten Dinge, die ich ausprobiert habe. Nach den Erfahrungen mit dem sog. „Live-View“ Modus bei der D300, also dem Modus, in dem der Spiegel hochklappt und ein bewegtes Bild auf dem Display angezeigt wird, war ich ja skeptisch. Bei der D300 habe ich den Live-View nach erstem Ausprobieren so gut wie nie wieder genutzt. Erstens endete das immer mit einem wilden Spiegelgeklappe, weil jedes Fokussieren den Spiegel wieder runtergeklappt hat – mir wurde immer Angst und Bange um die Mechanik – und zweitens habe ich echt den Mehrwert nicht gesehen.
Nun nutzt die D7000 ja auch diesen Live-View Modus, um Video aufzunehmen. Ich war gespannt.

Zunächst ist das Einschalten des Live-Views bei der D7000 viel intuitiver als bei der D300. Wo man bei letzterer das Rad für den Aufnahmemodus umständlich auf LV drehen musste, gibt es jetzt einen extra Hebel dafür. Vorbildlich. Ein kurzer Zug am Hebel und der Spiegel klappt (leise) hoch und auf dem Display erscheint das Bewegtbild. Neu ist, dass nun ein Kontrast-basierter Autofokus zum Scharfstellen verwendet wird. Der ist natürlich lange nicht so leistungsfähig, wie der „richtige“ Autofokus, aber dafür muss auch nicht der Spiegel wieder runtergeklappt werden.

Die D7000 bietet zwei Autofokus-Modi für Video: entweder der Autofokus fokussiert automatisch kontinuierlich nach oder man fokussiert beim oder vor dem filmen manuell durch Antippen des Auslösers. Ich denke für statische Bilder ist auf jeden Fall letztere Einstellung zu empfehlen, sie wird zu deutlich weniger Fokussprüngen bei der Aufnahme führen. Ob die D7000 mit diesem Autofokus überhaupt dazu in der Lage ist auch schnelle Bewegungen (z.B. wenn wir beim Kitesurfen filmen) nachzuziehen, das wage ich zu bezweifeln – hier liefere ich aber gerne bald nochmal Erfahrungen nach.

Reeperbahn, Hamburg
Reeperbahn, Hamburg

Aber nichts desto trotz: das kontrastbasierte Fokussieren funktioniert ganz gut. Leider liegt es in der Natur der Sache, dass der Autofokus immer erstmal über das Ziel hinausschießt und dann wieder auf den Fokuspunkt zurückfährt. Hier muss man experimentieren. Anspruchsvolle, künstlerische Filmaufnahmen wird man vermutlich nur mit manuellem Fokussieren machen können. Aber hier fehlt mir noch die Erfahrung.

Wichtig ist jedenfalls: Man kann fokussieren, während der Film aufnimmt. Automatisch oder nach Bedarf. Auch beim Live-View. Kein wildes Spiegelgeklappe mehr.
Ach ja: die Videoaufnahme startet man über einen Knopf direkt auf dem Live-View Hebel. Damit beendet man sie auch. Toll gemacht!

Nun zur Qualität der Filme. Ich habe für die ersten Tests mit 1080p und 24 Bildern pro Sekunde gefilmt. Alternativ könnte man auch 720p bei 30fps auswählen.

Naja, wisst ihr was? Selbst meine kleine GoPro Hero HD kann bei 720p 60fps und bei 1080p immerhin noch 30fps.
Jammern auf hohem Niveau?
Vielleicht.
Aber diese zwei Modi wünsche ich mir zumindest für die D400!

Ich bin der Ansicht, 24 Bilder pro Sekunde ist für digitales Video eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Ich weiß auch gar nicht warum sich dieser Modus so hartnäckig hält. Nur weil diese Bildwiederholfrequenz früher im Kino verwendet wurde? Fakt ist, bei schnellen Bewegungen hätte ich gerne mehr.
Aber wie gesagt: Das ist Jammern auf hohem Niveau. Irgendwas muss Nikon ja noch verbessern können, sonst kauft ja keiner mehr die großen Kameras.
Bei der D7000 ist das definitiv eine Gefahr.

Denn: die Videoqualität ist schlicht und ergreifend der Hammer, vor allem verglichen mit meiner HD-Videokamera (und die ist kein schlechtes Gerät).
Die D7000 ist wirklich richtig, richtig gut. Und endlich die Möglichkeit zu haben, Gestaltungselemente einzusetzen, wie unscharfe Lichter mit schönen Bokehs im Hintergrund und die geringe Schärfentiefe, ist einfach nur großartig.

Gespannt war ich natürlich auch, wie sich die D7000 bei Video im Low-Light Bereich schlagen würde. Würden ihr da auch die hohen ISO zugute kommen?
Leider ist das Rauschen im Video bei wenig Licht deutlich ausgeprägter als bei Foto. Ab einer gewissen „Dunkelheit“ scheint Schluss zu sein. Da kann man ISO noch so hoch regeln, das Bild wird nicht heller. Dann hilft nur der Griff nach lichtstärkeren Objektiven, aber auch hier muss ich eingestehen, dass ich noch nicht wirklich ausreichend Gelegenheit zum testen hatte. Ich liefere diese Erkenntnisse gerne in den nächsten Tagen nach.

Also: bleibt dran, folgt mir auf Twitter oder abonniert den EMail-Verteiler von gwegner.de, dann verpasst ihr keine Updates!

Das folgende Video ist aus den heutigen Aufnahmen entstanden. Auf die schnelle, experimentell, ohne Stativ nur mit VR. Aber es zeigt auch sehr schön, was das VR hier imstande ist zu leisten! Ich finde es schon beeindruckend, wie ruhig die Bilder sind. Das habe ich mir der Videokamera so nie hinbekommen. Am Ende ist eine Sequenz, die bei wenig Licht aufgenommen wurde. Ach ja, und der Zeitraffer mit den Sternen ist mit ISO 1600 aufgenommen.

Bitte schaut Euch die Videos unbedingt im Vollbild und 1080p an!

Update: Hier nun das zweite Video, das ich am Folgetag – nun mit Stativ und dem 50mm Objektiv – aufgenommen habe. Es zeigt herbstliche Impressionen aus dem Hamburger Umland.

Zu guter Letzt nun noch das Nachtvideo, welches ich in Hamburg aufgenommen habe.

So, es ist schon spät und ich will zu einem ersten Fazit kommen.

Fazit

Die D7000 hat meine Erwartungen voll erfüllt und sogar in vielen Bereichen übertroffen. Sie wird meine D300 ablösen bis es vielleicht irgendwann eine D400 gibt. Fotografisch gibt es absolut nichts auszusetzen, das Rauschverhalten ist für eine Crop-Kamera absolutes High-End, die Bedienung ist Top, bis auf das Fehlen des 1:1 Klicks und die Qualität des Videomodus ist auch überragend bis auf die Einschränkung mit den 24fps bei 1080p und dem doch immer noch verbesserungswürdigen Autofokus.

Die Elbphilharmonie, Hamburg
Die Elbphilharmonie, Hamburg


Jeder Nikon-Fotograf, der ernsthafte Fotografie und künstlerische Videografie kombinieren möchte, kommt derzeit an der D7000 nicht vorbei. Und wir reden hier nicht über eine Kompromisslösung.

Alle Fotos, die ihr hier seht, und das Video sind übrigens heute mit der D7000 entstanden. Klickt am besten drauf und schaut sie Euch in groß an. Mit den Pfeiltasten könnt ihr blättern.

Binnenalster, Hamburg
Binnenalster, Hamburg


Lasst mich doch in den Kommentaren einmal wissen, was ihr denkt – wenn ihr Euch die D7000 auch gekauft habt dann freue ich mich über Eure Erfahrungen! Wenn ihr plant, sie zu kaufen, dass löchtert mich gerne mit Fragen.

Hier noch die Links* zu den Produktbeschreibungen bei amazon.de.

Nachtrag 1

Zum Thema Video mit der DSLR habe ich mittlerweile zwei weitere Artikel veröffentlicht:

  1. Video mit der Digitalen Spiegelreflex – Praxis Tipps – nicht nur für die Nikon D7000 und D3100
  2. Autofokus Probleme beim Filmen von Videos mit der DSLR

Und auch Paddy von neuzehn72.de hat mittlerweile einen Testbericht veröffentlicht, in dem er noch etwas detaillierter auf weitere Funktionen der D7000 eingeht. Falls ihr also noch mehr Infos möchtet, lest einfach dort weiter…

Nachtrag 2

In einem Foto Magazin ist offenbar ein Test veröffentlicht worden, der die D7000 im „normalen“ ISO Bereich als schlechter als die D90 oder D300 einstuft. Dies hat offenbar zu einigen Irritationen geführt (was ich auch verstehen kann) da sich das Gesamturteil dann nun doch so erheblich von meinen Eindrücken und denen vieler anderer Foto-Blogger und D7000 Besitzer unterscheidet.

„Ich hatte mir Zeitschriften besorgt und die ersten Testberichte über die D7000 gelesen und dabei hat die D7000 nicht so gut abgeschnitten.
Es kamen die erste Zweifel ob die D7000 gegenüber der D90 die bessere Wahl wäre? Nach deinem Test kommen die nächsten Zweifel über die gelesenen Testberichte.“
Nach Gefühl und nach deinem gelesenen Testbericht würde ich mich jetzt für die D7000 entscheiden.

Dazu möchte ich folgendes sagen. Ich bin Foto-Enthusiast, fotografiere seit vielen Jahren mit Nikon DSLR habe aber auch schon Canon und andere Kameras gehabt. Ich teste nicht im Labor sondern gebe Euch das wieder, was ich in der Praxis erlebe. Bei mir stehen auch keine wirtschaftlichen Interessen dahinter, wie bei gewissen Magazinen. Sprich: mir ist das eigentlich recht egal, ob jemand eine D90, D300 oder D7000 kauft.

Mit all diesen Kameras kann man tolle Fotos machen. Punkt. Schon mit der D70 konnte man Wahnsinns-Fotos machen, wer das nicht glaubt, schaut sich z.B. diese Bilder an.

Worüber wir hier reden, ist aber etwas anderes: was macht eine gute Kamera aus? Dass irgendwelche Messwerte so oder so sind? Ich glaube nicht.
Aus meiner Sicht zählen zwei Dinge:

  1. Die Bildqualität
  2. Die Haptik, also der Wohlfühlfaktor.

zu 1) Die Bildqualität. Im „Tageslichtbereich“ in den unteren ISOs werdet ihr außerhalb des Labors kaum Unterschiede zwischen einzelnen Kameras feststellen auch eine D3000 oder ein D40 sind da gut, selbst gute Kompaktkameras machen da sehr ordentliche Bilder. Auch die Bilder im unteren ISO-Bereich der D7000 sind, ohne sie Pixel für Pixel mit anderen verglichen zu haben, hervorragend. Ich stelle Euch hier mal ein Bild, dass ich willkürlich herausgepickt habe, als unbearbeitetes 1:1 JPG zur Verfügung. Schaut es Euch an: gibt es daran irgendetwas auszusetzen? (Klick um es zu laden)

Unbearbeitetes Beispielfoto Nikon D7000

Die Bilder im kritischen ISO-Bereich sind bei der D7000 definitiv um Welten besser als bei der D300 und bei der D90. Nicht ohne Grund verkaufe ich meine D300, auch wenn ich damit in der Vergangenheit großartige Bilder gemacht habe.

zu 2) Die Haptik. Hier hatte ich die meisten Bedenken. Würde ich mit dem „Downgrade“ klar kommen, oder würde ich wichtige Funktionen der D300 vermissen?
Das Ergebnis ist: Ich fühle mich mit der D7000 wohl, auch wenn ich vorher „eine Klasse höher“ hatte. Den fehlenden 1-click-Zoom ist das einzige, das ich verschmerzen muss. Die Kamera fühlt sich gut an, ich muss kaum in die Menüs, alle wichtigen Funktionen sind auf Tasten gelegt und da wo ich sie erwarte.
Aber das ist subjektiv. Nehmt die Kamera am besten selbst in die Hand, fotografiert damit, bildet Euch ein eigenes Urteil.

Fazit: Kauft Euch eine Kamera. Sollte es die D7000 sein, werdet ihr es nicht bereuen. Sollte es eine andere sein, werdet ihr damit auch gute Bilder machen.
Nur tut mir einen Gefallen: verbringt nicht zu viel Zeit damit, Tests zu wälzen und Pixel zu zählen, sondern geht lieber raus, fotografieren! ;-)


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306 Kommentare bisher


  1. Torsten 7. November 2010, 13:03   »
    Gravatar

    Hi Gunther,

    schöner und informativer erster Hands-On Bericht. Und ein paar sehr schöne Fotos dabei.

    Schön, das nun auch Nikon eine „ernsthafte“ Video-Option in ihren DSLRs einfügt.

    „…ernsthaft fotografieren oder filmen. Zumindest, wenn man zusätzlich zur Spiegelreflex noch eine Videokamera mitschleppen soll.“

    Tja, was soll ich sagen… Zwar finde ich es einerseits auch richtig toll, mit meiner 7D beides in einem Gehäuse dabei zu haben, aber das ist wirklich wesentlich weniger als die halbe Miete. An dem ersten Satz, das man nur Eines richtig kann, ist das Gehäuse nur der kleinste Teil.

    Ohne auf Technik und Zubehör einzugehen: Für einen richtigen Film, selbst Kurzfilm (eines Tages in der Stadt, einem Eventbesuch etc.) muss man für Foto und Film doch sehr verschieden denken. Braucht andere Einstellungen, bei Video viel B-Roll, muss wissen, was man wie mit welchen Schnitten man erzählen will.

    Dann doch wieder zur Technik: Für alles ernsthaftere kommt man recht schnell nicht umhin, anstelle des vielleicht üblichen Kugelkopfes einen guten Fluidneiger mitzunehmen, ärgert sich, dass Fokuspulls nicht wirklich gut funktionieren, es sei denn, man baut sich ein mehr oder weniger umfangreiches Rig rund um die Kamera… Und dieser Fokuspull will ja auch kontrolliert werden… Gut, wenn dann am Rig noch Platz für einen schönen Marshall-Monitor und im Geldbeutel noch Scheinchen für eben diesen sind… ;-)

    HDSLRs sind cool, aber vom Handling her leider im Videobereich wirklich nicht das Wahre.

    Auch das mit den Framerates würde ich nicht zu hoch werten. 30 fps müssen es nicht unbedingt sein, das Fehlen von PAL konformen 25 fps würde mich etwas mehr ärgern. 24 fps werden von ambitionierten Filmern und natürlich von Profis als heilig betrachtet. Da führt bei denen kein Weg drum herum.

    Mir persönlich währen ja aber eher 50 oder meinetwegen auch 60 fps bei 1080p viel wichtiger. Und zwar für die Möglichkeit von butterweichen 50 % SloMos bei voller HD-Auflösung und nicht nur bei 720P.

    Was mich aber mittlerweile am meisten bei allen HDSLRs ärgert und mir den Spass vermiest, das ist das Zeilensprung-Verfahren. Man meint zwar, man hat jetzt die ultrahoch auflösende Videokamera, aber was hinterher im 1080p oder 720p Movie landet, ist schlechter als das, was ein Stillframe in gleicher Größe liefern würde. Zwar immer noch besser als die Ergebnisse von GoPro und co und besser als frühere günstige Videokameras (und von den LowLight und DOF-Qualitäten rede ich gar nicht – die sind toll) aber leider nicht das, was wirklich vom Sensor erzielbar und wünschenswert wäre. Leider führt das in kritischen Bereichen öfters zur Treppchen‑ und Moiree-Bildung. Ich habe ein knackscharfes Video von einer Libelle (aufgenommen mit EF 300 f/4 IS plus 1,4x Konverter) und man kann es sich vor lauter Moiree auf den Flügeln nicht anschauen… echt ärgerlich.

    Trotzdem: wenn man um die Beschränkungen weiss und wenn man sich reinhängt, dann kann man mit diesen Kameras richtig coole Sachen machen. :)

    Insofern also: viel Spaß mit der D7000.

    Mit welchem Objektiv sind übrigens die Weitwinkel/Fisheye-Aufnahmen entstanden?

    hf,
    Torsten

    • gwegner 7. November 2010, 13:44   »
      Gravatar

      Hallo Torsten, vielen dank für Deinen ausführlichen Kommentar! Du hast in vielen Punkten natürlich recht. Aber das, was Du für „noch ernsthafteren“ Film benötigst bietet Dir eine Videokamera im 1000 € Segment auch nicht, da reden wir über deutlich höhere Preisregionen. Klar kann man mit diversen Zubehörteilen an der DSLR versuchen den Gap zur professionellen Filmkamera zu schließen. Und das geht dann sicherlich auch ins Geld.
      Ich persönlich weiß um die Kompromisse, die man immer noch eingeht (insbesondere das Fokus Nachziehen und z.B. auch das Fokussieren beim Zoomen sind natürlich Dinge, die noch suboptimal sind. Aber nichts desto trotz: noch nie konnte man so professionell für das Geld filmen, Einschränkungen hin oder her!
      Und ja 1080p mit 60fps wäre ein Traum. Aus 24 fps eine 50 % slomo zu machen (Anfangs-Sequenz meines Filmes) ist schon echt relativ witzlos.

      Das mit dem Zeilensprung verfahren verstehe ich nicht. 1080p hat kein Zeilensprung-Verfahren, daher ja das „p“ für „progressive“. Bei 1080p landen wirklich 24 Vollbilder auf der Karte. Qualitätseinbußen konnte ich da noch nicht feststellen. Interlaced habe ich bei meiner Videokamera. Das kannst Du vergessen, da gebe ich Dir recht.

      Unterstreichen möchte ich Dein Fazit:

      wenn man um die Beschränkungen weiss und wenn man sich reinhängt, dann kann man mit diesen Kameras richtig coole Sachen machen. :)

      In diesem Sinne, einen schönen Sonntag, ich geh jetzt raus mit meiner D7000 und dem Stativ (Fluid-Kopf ist natürlich Muss, hab ich schon lange) – und seh mal was sich so filmen lässt!
      Viele Grüße, Gunther

      PS: Das Fischauge ist ein Samyang 8mm

  2. Torsten 7. November 2010, 14:53   »
    Gravatar

    Mit Zeilensprung meine ich, dass die Kameras einfach Zeilen auslassen (line skipping) um in Echtzeit bei begrenzt verfügbarer Prozessorpower aus der vollen Sensorauflösung in die jeweilige Videoauflösung zu gelangen.

    Idealerweise würde man aus wirklich allen Pixel eine entsprechende Herunterskalierung wählen wollen, ganz ähnlich, wie es z.B. in Photoshop mit bikubischen oder bilinearen Sampling geschieht – aber das wäre wohl zu aufwändig.

    Hier ist ein Artikel dazu: http://www.dvxuser.com/articles/article.php/20

  3. gwegner 7. November 2010, 15:38   »
    Gravatar

    Hallo Thorsten, sorry, aber der Begriff Zeilensprungverfahren ist in diesem Zusammenhang nicht korrekt. Unter dem Zeilensprungverfahren versteht man eigentlich landläufig das Interlacing.
    Die Probleme, die der Kollege in dem von Dir zitierten Post beschreibt existieren sicherlich, sind aber völlig unterschiedlicher Natur und kommen zum Teil auch bei Filmkameras und Profi-Video-Equipment vor. Aus meiner Sicht stellen sie nicht per se Nachteile von DSLR dar. Z.B. auch den bekannten „Rolling-Shutter“ subsumiert er unter „Aliasing“. Naja, das Phänomen tritt systembedingt bei allen Kameras mit CMOS Sensor auf. Aber lass uns das jetzt hier nicht vertiefen.
    All diejenigen, die mit der DSLR Video machen wollen, bekommen eine Video-Qualität zu einer Foto-Kamera dazu, von der sie vor 1–2 Jahren noch nicht mal im hochpreisigen Video-Segment geträumt hätten. Dafür muss man geringen Einbußen im Handling hinnehmen.

    Ich war gerade mit der D7000 und einem 50mm f/1.4 mit manuellem Fokus im herbslichen Wald. Hammer sag ich nur. Macht richtig viel Spaß. Ergebnisse vielleicht demnächst hier auf dem Blog…

    Viele Grüße
    Gunther

  4. Mauricio 7. November 2010, 18:05   »
    Gravatar

    Danke für den tollen Bericht. Ich kann es vor lauter Vorfreude schon kaum mehr aushalten! Habe die Kamera online bestellt und weiß noch nicht wann sie hier ankommt.

  5. Michael Ernst 7. November 2010, 19:11   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,

    herzlichen Glückwunsch zur neuen Kamera – die ersten Ergebnisse sehen ja schon vielversprechend aus.

    Allzeit gut Licht,

    Michael

  6. Torsten 7. November 2010, 19:18   »
    Gravatar

    Nun, Zeilensprung als Übersetzung für Lineskipping ist sicher zutreffender als für Interlaced – was ich beides in deutsch schon öfters gelesen habe. Wichtig ist aber, das gegenseitig versteht, worüber man redet. Dann passt’s :)

  7. Alex 7. November 2010, 21:21   »
    Gravatar

    Hi Gunther, ein sehr schöner Berich mit tollen Fotos und Videos. Gerade die Videos haben es mir angetan. Da ich auch mit der D7000 als Zweitbody liebäugele,(habe die D700) interessiert mich die Videofunktion sehr. Da ich zukünftig auch in meiner Selbständigkeit Videos anbieten möchte, kann ich diese sicher mit der D7000 ganz gut machen.

    Welches Programm nutzt du, um deine Videos zu bearbeiten. Im ersten Video finde ich die Übergänge und am Anfang die Slomo sehr geil. Machst du das mit iMovie oder welches Tools nutzt du?

    Wenn du es mir verrätst wäre ich dir dankbar :)
    Ansonsten hoffe ich, die D7000 auch bald in den Händen zu halten.
    Jetzt bin ich angefixt :)

    Beste Grüsse
    Alex

    • gwegner 8. November 2010, 00:00   »
      Gravatar

      Hallo Alex, ich freue mich, dass Dir das Video gefällt. Ich habe eigentlich gar keine ausgefallenen Effekte genutzt. iMovie kenne ich nicht, aber diese Dinge sollte eigentlich jedes Video-Schnitt-Programm beherrschen. Viel mehr braucht man in der Regel auch gar nicht.
      Stichworte: Zeitlupe, Sukzessives erhöhen der Sättigung und Crossfade. Mehr ist das gar nicht bei diesem Video.
      Viele Grüße
      Gunther

  8. Mehmet 7. November 2010, 21:44   »
    Gravatar

    Hallo Torsten, vielen dank für Deinen ausführlichen Kommentar!

    Eines muss ich aber korrigieren. D7000 ist nicht die erste Spiegelreflexkamera von Nikon, die Videos in Full-HD bietet. D3100 hat die Möglichkeit auch und kam ein Monat fürüher auf den Markt.

    Gruß und weiter so

  9. Gravatar

    [...] hat übrigens auch einen sehr lesenswerten Artikel über seine ersten Erfahrungen mit der D7000 geschrieben. Tags: nikon d7000, [...]

  10. Christian 9. November 2010, 17:50   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,

    danke für deinen super Bericht über diese Kamera.
    Ich bin neulich während eines Dia Reisevortrages am Nikon Stand auf diese Kamera gestoßen. Nun werde ich sie mir kaufen. Ich bin allerdings noch „Neuling“ In dieser Kategorie. Im Januar gehe ich für 6 Monate auf Südamerika Reise. Bin sehr gespannt wie sich die Kamera auch unter harten Bedingungen schlägt.
    Eine Frage:
    Wer kann mir ein gutes Programm zur Ertsellung von Diashows mit Fimeinlagen empfehlen??

    Danke allen im voraus.

    • gwegner 9. November 2010, 19:21   »
      Gravatar

      Hallo Christian, ich beneide Dich für Deinen halbjährigen Aufenthalt in Südamerika! Ich glaube für die Reisefotografie – dafür habe ich sie mir ja auch hauptsächlich gekauft – ist die D7000 genau die richtige Kamera.
      Falls Du noch Anregungen/Tipps brauchst, schau mal im Bereich Reisen, da habe ich bereits einiges zu Südamerika geschrieben.

      Mit der Erstellung von Reise-Diashows mit Filmeinlagen habe ich auch schon einige Erfahrungen gesammelt. Wenn Du das ernsthaft betreiben willst, wirst Du um ein professionelles Programm nicht umhin kommen. Für meine Reise-Vorträge nutze ich m.Objects. Davon gibt es auch eine kostenlose Einstiegsversion. Alternativ gibt es noch den Mitbewerber Wings Platinum. Viel mehr ernsthafte Programme, die auch Echtzeitsteuerung erlauben, gibt der Markt glaube ich nicht her.
      Lass mal von Dir hören, wenn Du zurück bist und etwas zusammengestellt hast!
      Viele Grüße
      Gunther

      • Griet Wettering 27. März 2011, 15:55   »
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        Hallo Christian, hallo Gunther,

        ich habe meine letzten Reisefotos mit der DiaShow 7 Premium von Aquasoft bearbeitet. Gerade das letzte Upgrade bot noch einiges mehr. Ein sehr intuitives Programm, das auch Videos verarbeitet. Ich zeige diese nur im privaten Rahmen, falls Südamerika einem größeren Publikum vorgestellt werden soll, müßte es sicher ein professionelles Programm sein. Wings Platinum habe ich sehr kompliziert in der Anwendung empfunden und bin rasch wieder zu Aquasoft zurückgekehrt.

        @Gunther: Ich will mir auch die NIKON D7000 zulegen, da meine Kompaktkamera mir nun doch zu enge Grenzen setzt. Damals war es DIE Kompakte schlechthin. Vorwiegend Reisefotografie (dieses Jahr im November Tansania/Sanisbar) werde ich mir das 18–200mm im Set zulegen. Frage: Ergänzend mache ich sehr gerne Makroaufnahmen. Kann ich statt einem extra Makroobjektiv mit dem Normalobjektiv arbeiten und gibt es etwas als Medium, z.B. Zwischenringe für den Nahbereich?
        Für Info dankbar!

        VG, Griet

        • gwegner 27. März 2011, 19:58   »
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          @Griet Zwischenringe, Umkehradapter, Nahlinsen – gibt es alles und funktioniert auch irgendwie. Ich persönlich würde Dir aber zu einem Makro-Objektiv raten. Damit wirst Du mit Abstand die besten Ergebnisse erzielen. Ich setze das Nikkor 60mm f/2.8 ein, mit Abstand das schärfste Objektiv, das ich besitze. Kann ich nur empfehlen.

  11. Thomas M. 16. November 2010, 20:10   »
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    Hallo Gunther, toller erster Bericht. Ich habe jetzt 3 Tage eine D7000. Mit welchen Einstellungen sind die schärfsten und brilliantesten Bilder machbar? So knackige Bilder hab ich noch nicht hinbekommen… Was muss man bei der Fotografie mit integrierten Blitz beachten (einstellen)? Dies ist meine erste DSLR, vorher jahrelang mit Lumix FZ-30 fotografiert..
    Gruß Thomas

    • gwegner 17. November 2010, 09:23   »
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      Hallo Thomas, zunächst einmal Gratulation zur D7000! Ich bin sicher, damit wirst Du Dir eine ganz neue Welt der kreativen Fotografie erschließen. Gerade weil das Deine erste DSLR ist, solltest Du Dir Zeit für Experimente nehmen. Fange mal mit dem Handbuch an, da ist auch das Thema Blitzen erklärt und probiere auch bei den Bildeinstellungen einfach mal die einzelnen Möglichkeiten der Kamera aus. Möglicherweise kommst Du irgendwann – wie die meisten von uns – zur Erkenntnis, dass die „Bearbeitungen“ die die Kamera macht Dir nicht mehr ausreichen und gehst dazu über, in RAW zu fotografieren und selbst in einem Programm wie Lightroom zu bearbeiten. Aber wie gesagt – das ist alles ein sehr weites Feld mit dem man sich Jahre beschäftigen kann.

      Freue Dich jetzt erstmal an den Bildern, die die D7000 schon direkt aus der Kamera liefert – ich finde die sind wirklich toll – und mache Dich mit der Bedienung der Kamera vertraut. Alles weitere ergibt sich dann. Wenn Du hier weiterhin fleißig mitliest, wirst Du bestimmt noch viele Tipps bekommen!
      Viele Grüße, Gunther

  12. Ceyweb 17. November 2010, 09:26   »
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    Hi,

    ich habe gestern meine D7000 schon bekommen. Irgendwann wird das Bild unscharf also wird nicht autofucussiert. Ich drege dann am Objektiv die Schafstellung ein bissschen, dann erscheint am Display AF-S und die Autofocussierung läuft wieder. Nach ein Paar Bilder passiert das wieder. Was mache ich da falsch oder was muss ich machen, damit Autofocussierung dauerhaft läuft?

    • gwegner 17. November 2010, 10:28   »
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      Hallo Ceyweb, schwer zu sagen nach der Beschreibung. Stell sonst den Autofokus mal auf AF-C, dann „verfolgt“ er das Motiv bei gedrücktem Auslöser. Normalerweise sollte ein manuelles Eingreifen über den Objektivring nicht erforderlich sein. Könnte ggf. auch ein Defekt sein.

  13. Mirco 17. November 2010, 18:47   »
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    Hallo,

    auch von mir zunächst mal vielen Dank und ein großes Lob für den ausführlichen und anschaulichen Bericht. Ich spiele auch gerade mit dem Gedanken mir eine DSLR zu kaufen (meine erste) und kann mich noch nicht ganz zwischen D7000 und Canon EOS 60D entscheiden (ich hoffe mit der Alternative mach ich mir hier keine „Feinde“ ;-)). Ein wichtiges Kaufargument ist für mich (natürlich nach der guten Foto-Qualität mit einem geringen Rauschen) die Videoaufnahmemöglichkeit. Wenn die Videomöglichkeiten der Kameras ausreichend gut sind, dann könnte ich meine gute alte Sony Cam verkaufen (die leider noch nicht in HD filmt, aber ansonsten wirklich gute Videos liefert)
    Da sowohl bei D7000 als auch bei 60D immer vom AF „Pumpen“ in den Videos zu lesen ist, würde mich interessieren, ob die beiden Videos mit AF oder mit manuellem Fokus erstellt sind!? Ich habe die Videos aus Zeitgründen nur „auf die Schnelle“ angesehen, aber ich glaube z.B. bei der Szene mit dem Schwan kurz ein entsprechendes „Pumpen“ gesehen zu haben? Was mich wirklich interessieren würde, bevor ich mir eine der Kameras bestelle, ist wie „schlimm“ dieses AF Pumpen wirklich ausfällt. Wär es vielleicht möglich mal ein unbearbeites „Beispielvideo“ mit automatischem AF bei unterschiedlichen Bedingungen zu bekommen? 0:-) Das wär echt klasse! :-)

    Gruß Mirco

  14. Mirco 17. November 2010, 23:12   »
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    Vielen Dank für die schnelle Antwort! Interessanter Artikel. Trotzdem schade, dass die DSLR Kameras das mit dem Fokus nicht besser hinbekommen. Ist mit den negativen Auswirkungen der nicht „manuellen Videoeinstellung“ das hier gemeint?: http://www.youtube.com/watch?v=jrqMnz8vt9k
    D.h. ich nehme an die D7000 hat das gleiche „Problem“ wie die 60D in diesem Video?
    Gruß Mirco

    • gwegner 17. November 2010, 23:26   »
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      Das Pumpen ist bei der D7000 ähnlich, evtl. nicht ganz so schlimm. Die Helligkeitsanpassung viel, viel sanfter. Die merkt man nicht so. Meine Empfehlung ist, aber auch die Helligkeitsanpassung abzuschalten, siehe hier.

  15. Vincent 24. November 2010, 00:19   »
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    Hallo Vorredner,

    ich habe seit wenigen Tagen die D7000, welche meine D80 (davor D70) abgelöst hat. Vielleicht interessiert es den einen oder anderen, dass die D7000 auch meine F100 abgelöst hat, von der ich mich lange nicht trennen wollte. Das spritzwassergeschützte Magnesium-Body hat mich aber in der Vorankündigung sehr an meine F100 erinnert und mich zum Austausch bewegt.

    Ich persönliche betrachte die D7000 primär als DSLR. Die Video-Funktionalität nehme ich als „Add-On“ gerne mit, sie steht aber definitiv im Hintergrund. (Kurzer Excurs dazu: Allein der Mangel eines LanC-Anschlusses und den entsprechenden Einschränkungen mit AF und Zoom stellen für mich schon einen deutlichen Unterschied zwischen einer DSLR und einem Camcorder dar!) Nichtsdestotrotz ist es super, dass man mit diesem Body auch mal bewegte Bilder aufzeichnen kann und das nochdazu in sehr guter Qualität.

    Doch zurück zur Fotografie, für welche die D7000 primär gedacht ist. Hier habe ich subjektiv den Eindruck, dass Nikon technisch einen neuen Meilenstein erreicht hat. Die „inneren Werte“ sowie das Bedienkonzept (bereits beschrieben) zielen für mich ganz klar eher in den „professional“ Bereich als in Richtung Consumer, der vielleicht doch eher seine Motivprogramme auf dem Programmrad sehen will. Die D7000 holt das bei Bedarf aus den Tiefen ihrer Technik – es steht aber definitiv nicht im Vordergrund. Die Auflösung sowie etliche technische Details (z.B. Belichtungssensor etc.) schlagen die bisherigen Professionals von Nikon. Allerdings hat sie keinen Vollformatsensor – der für die Kategorie „professional“ bei Nikon entscheidend ist.

    Ich bin noch am ausprobieren und Testen. Der erste Eindruck ist jedoch extrem überzeugend – in jeder Hinsicht. Das vielleicht einfach als erstes Feedback von einem, der sich diesmal als „early adaptor“ outet und die Kamera gekauft hat, kurz nachdem sie in Deutschland verfügbar wurde. Nachdem ich seit mehr als 20 Jahren Nikon nutze kann ich auch sagen: Alles wie gewohnt – nur besser. Und für die neuen Videofeatures werde ich halt mal ins Handbuch schauen.

    Gruß
    Vincent

    • gwegner 24. November 2010, 00:23   »
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      Hallo Vincent,
      vielen Dank für Deine Einschätzung!
      Viele Grüße
      Gunther

  16. Förster 1. Dezember 2010, 10:24   »
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    Sie schreiben, dass die D7000 bei einer Videoauflösung 720 eine Bildrate von 30 bps liefert. Diese Einstellung finde ich bei meiner D7000 nicht. Bei 720 gibt sie nur 25 bps an.
    Was mache ich falsch?
    MfG
    MF

    • gwegner 1. Dezember 2010, 10:51   »
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      Ich denke, Sie müssen den Video-Modus auf NTSC stellen (nicht PAL) um 30fps einstellen zu können.

  17. gwegner 1. Dezember 2010, 10:57   »
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    DPreview.com hat heute den wohl aufwändigsten und umfangreichsten Test der D7000 veröffentlicht.

    http://www.dpreview.com/reviews/nikond7000/

  18. AndiK 5. Dezember 2010, 17:52   »
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    Hallo,
    vielen Dank für den interessanten Bericht.
    Weiß irgendjemand, ob der Import der Videodateien der D7000 in Final Cut Pro problemlos geht?
    Der Workflow für die nachträgliche Bearbeitung ist ja recht wichtig und nativ lassen sich die Mov-Dateien nicht direkt importieren (gibt ein rotes Geflakker). Da ich keine Speicherkarte mit Dateien habe, weiß ich leider nicht, ob per Loggen und Übertragen eine Konvertierung durch FC angeboten wird.
    Kann jemand helfen?
    Grüße
    AK

    • gwegner 6. Dezember 2010, 22:45   »
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      Mit FC kenne ich mich leider nicht aus, die Videos der D7000 sind allerdings H.264 codiert, das sollte eigentlich jedes aktuelle, HD-fähige Schnittprogramm beherrschen.

  19. Frank-Peter 6. Dezember 2010, 17:46   »
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    Hallo,
    das liest sich ja alles sehr euphorisch.
    Auch gibt es hier schon mindestens einen Lumixer, der umgestiegen ist (bei mir FZ50).
    Ich bin nicht der Profi und will auch keiner werden. Jedoch habe ich u.a. das Hobby, sehr schnellen Sport in manchmal düsteren Hallen (Eishockey) aufzunehmen.
    Man sollte dabei möglichst auf 1⁄6xx Sekunden kommen. bei den Profifotographen endet das dann in einem 200er – Tele mit durchgehend Blende 2.5. (Ihr wisst hier was das kostet). Was hälst Du von meiner Idee, mir eine D7000 anzuschaffen und dafür am Objektiv zu sparen ? Das könnte also gleich das Kit mit dem 18–200mm sein, oder, um noch sparsamer zu sein, der Body mit einem vergleichbaren Sigma oder Tamron.

    Danke im voraus

    Frank-Peter

    • gwegner 6. Dezember 2010, 22:38   »
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      Hallo Frank-Peter,
      zum Vergleich mit der FZ50 kann ich leider nicht viel sagen. Für schnellen Sport in dunklen Hallen ist natürlich eine Kamera mit guter ISO-Leistung und ein möglichst lichtstarkes Objektiv wichtig. Bestimmt wirst Du mit mit der D7000 und dem 18–200 gute Ergebnisse erziehlen. Ich mag das Objektiv sehr und nutze es häufig. Mit dem 70–200 1:2.8 wirst Du allerdings noch bessere Ergebnisse erzielen, das steht außer Frage…
      VG, Gunther

      • Frank-Peter 26. Januar 2011, 14:01   »
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        Hallo Gunther,

        dank Dir. Es ist genau wie Du sagst: Mit der D7000 und dem 18–200 erzielt man schon Ergebnisse von denen man früher nur geträumt hat. Das betrifft vor allem die vertretbare Qualität bis ISO3200 und das schnelle AF.
        Aber nun wissen wir von Goethe „wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen“. Will sagen noch 2 EV’s würden mir sehr recht sein. Nur muss ich als „Vollamateur“ sagen, dass das Nikkor AF-S 70–200 1:2.8 presilich einfach nicht vertetbar ist. Als Alternativen sehe ich das AF-D 80–200⁄2.8 (gut erhaltene werden angeboten) oder diverse 70–200 von SIGMA/Tamron. Bei ersterem hätte ich vor allem Bedenken, dass das AF für Eishockey zu langsam ist. Von den beiden anderen Marken liest man auch nicht durchwegs gutes.
        Was würdest Du mir empfehlen ?

        Danke & Gruß

        Frank-Peter

        • gwegner 26. Januar 2011, 21:56   »
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          Wenn Du mich fragst, was ich empfehle, sage ich: das Nikon 70–200 f/2.8.
          Ja, es hat seinen Preis, aber es bringt auch fantastische Ergebnisse, wie Du z.B. bei unserem Helgoland Film sehen kannst.

          http://www.gwegner.de/blog/das-video-junge-robben-auf-helgoland/

          Zu den Alternativen kann ich aber nichts sagen, da ich sie selbst noch nicht eingesetzt habe. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass man lieber etwas länger spart als hinterher 2x zu kaufen.

          Übrigens habe ich das 70–200 auch gebraucht über Ebay erstanden.

          So long, Gunther

          • Frank-Peter 26. Januar 2011, 23:27   »
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            Hmmm, da gibst Du mir zu denken…

            Dank Dir

            Frank-Peter

  20. Jürgen 8. Dezember 2010, 18:02   »
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    Hallo.
    Sehr schöner Bericht, sehr schöne Videos!

    Auch bei mir steht der Neukauf einer Kamera an. Digital war ich bisher mit einer Canon 350D und dem 17–85 immerdrauf-Kit unterwegs. Genau dieses Objektiv ist nun kaputt (error 99).

    Nachdem ich schon fast die D7000 gekauft hätte, hat mich auch so ein Testbericht irritiert und mich erst mal wieder auf dem Trockenen sitzen lassen. Ich denke, das habe ich nun überwunden und stelle mir gerade die Frage zum passenden Objektiv.

    Ich fotografiere am liebsten zu jeder Tageszeit, aber fast immer nur mit dem vorhandenen Licht. Dabei konzentreire ich mich im Bild gerne mal auf Details. Ein gutes Bild darf dann gerne mal auf A0 gedruckt werden.

    Mit dem Canon 17–85 war ich nicht immer zufrieden. Insbesondere fehlte es mir öfter mal an Schärfe und es störte mich die Chromatische Aberation schon bei den 8 MP der EOS 350D.
    Eine Analyse der Häufigkeit des verwendeten Zoom-Beriechs meiner Bilder kommt zu dem Ergebnis: 24 % bei 17mm, 32 % bei 85 mm, 34 % zwischen 30 und 80 mm, Rest zwischen 20 und 18 mm. D.h. ich nutzte die Extrema des Objektivs ziemlich aus.

    Der „Fotoladen um die Ecke“ bietet derzeit die D7000 als Kit mit dem 18–105er an. Ich frage mich, ob ich mit dem glücklich werde oder ob ich doch besser zum 16–85 mm greifen sollte, wobei man mich beim 16–85er vor dem Bokeh gewarnt hat, mir aber der Vergleich zu meinem alten Objektiv fehlt.

    • gwegner 9. Dezember 2010, 11:11   »
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      Hallo Jürgen,
      Jaja, der ColorFoto Bericht… ;-)
      Die von Dir genannten Objektive kenne ich persönlich nicht, daher halte ich mich mit einer Empfehlung zurück.
      Ich selbst nutze sehr gerne das 18–200 VR auf reisen und kann dem Objektiv auch nur sehr gute Abbildungsleistungen bescheinigen. Einziger Kritikpunkt könnte die tonnenförmige Verzeichnung im WW-Bereich sein, aber die korrigiert Lightroom in Version 3 wunderbar, so dass das kein Problem ist. Das Objektiv ist natürlich mit 3.5–5.6 kein Lichtriese.
      An Deiner Stelle würde ich mir dazu dann noch das 50mm 1⁄1.4 oder 1⁄1.8 holen, damit machst Du dann sehr schöne Bokehs und Aufnahmen bei Offenblende. Für alles Andere ist das 18–200 – gerade unterwegs – toll.
      Ich persönlich halte diese Kombination vom Preis/Leistungsverhältnis für sehr attraktiv. Weitere Festbrennweiten für kreatives Fotografieren kannst Du Dir dann immer noch nach und nach dazukaufen, wenn Du Bedarf siehst.
      Viele Grüße
      Gunther

  21. Hans 16. Dezember 2010, 14:15   »
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    Wenn schon Rauschen, dann bitte Rauschen das so schön „analog“ aussieht.
    Danke für diese Bemerkung. Daraufhin habe ich mir auch die Nikon D7000 bestellt. Denn wenn’s so schönes Rauschen ist wie früher, ist sie für meine Zwecke der Theaterfotografie bestens geeignet. Auf Bühnen mit meistens schwierigen lichsituationen und wenig Kontrast kommt die digitale Aufnahmetechnik schnell an ihre Grenzen – vorallem bei Tanz. Bilder sind oft so matschig, auch mit meiner Nikon Ⅾ 90. Doch Korn wirkt
    edel. Wenn das hinhaut, hat man mit der D7000 die letzte Hürde genommen, um im Kreis der nie übertroffenen Analogen aufgenommen zu werden.
    Nochmals danke für diese geniale und auch neue Feststellung, in den sogenannten Fachzeitschriften steht viel dummes Zeug.

    Video mit der feinen Tiefenschärfe ist toll, aber für mich noch nicht so wichtig.

  22. René 27. Dezember 2010, 20:10   »
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    Guten Abend,

    ich plane aktuell den Kauf einer Ⅾ 7000. Die durchweg positiven Tests bestärken mich dies auch zu tun! Leider bin ich mir beim Objektiv noch recht unschlüssig. Reicht das Kit-Objektiv 18–105 vorerst aus (um den Geldbeutel zu schonen) und ich lege mir später noch ein nettes Tele zu? Oder doch lieber gleich das 18–200 VR II? Leider ca. 400 Euro teurer und auch keine Riesenbrennweite…

    Bitte um Tipps und Ratschläge. Wollte mir die Kamera morgen kaufen !!! ;-)

    Viele Grüße
    René

    • gwegner 27. Dezember 2010, 20:24   »
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      Hallo René – ein gutes, größeres Tele als 200mm schlägt preismäßig richtig zubuche. Mit dem 18–200 VR hast Du aus meiner Sicht eine sehr gute immerdrauf-Linse die vom Preis-Leistungsverhältnis kaum zu schlagen ist. Ich setze es selbst sehr gerne ein und kann es Dir ans Herz legen.

  23. René 28. Dezember 2010, 22:12   »
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    Hallo Gunther,
    vielen Dank für den Tipp. Werde mir das 18–200 VR Ⅱ zulegen, auch wenn es teurer ist. Aber wer A sagt,…
    Okay – noch eine Frage bzgl. Speicherkarten. Wollte mir noch zwei SanDisk Extreme zulegen. Es stellt sich nur noch die Frage nach der Kapazität bzgl. Full HD Video-Aufnahmen. Wieviel Minuten Video in der höchsten Auflösung bekomme ich auf eine 8 GB Karte?
    Würde mir noch weiterhelfen…

    Besten Dank und Grüße
    René

    • gwegner 29. Dezember 2010, 11:00   »
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      Hallo René,
      ich habe mal nachgesehen: eine Minute sind ungefähr 150MB bei 1080p. Auf eine 4GB Karte bekommst Du also knapp eine halbe Stunde Video.

      VLG
      Gunther

      PS: Ich würd‘ mir zwei 16er holen ;-)

  24. Oliver 1. Januar 2011, 18:30   »
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    Hallo Gunther ,

    liebe Grüsse aus Österreich !
    Tausend Dank für den ausführlichen Bericht über Nikons D7000.
    Nun,…. auch ich überlege seit Tagen welche Kamera es für mich werden soll!
    Ich schwanke zur Zeit zwischen den Modellen D7000 und einer Canon Eos 7D.
    Beide Modelle liegen mittlerweile preislich auf ähnlichem Niveau!
    Auch mit der Auswahl der Objektive tu´ ich mir recht schwer,da in den meisten Berichten beschrieben wird,dass man auf qualitativ sehr hochwertige Objektive setzen sollte!
    Gesetz den Fall 500–1500 Euro auf oder ab spielen in meiner Situation keine Rolle….
    merke ich ,als Hobbyphotograph!!!! ,denn einen signifikanten Unterschied zwischen
    einem guten,lichtstarken Objektiv(2,8 er) und einem Standardobjektiv(3,5–5.6) ?(außer bei schwachem Licht und Sportaufnahmen)
    Würdest Du Dir eine

    . Nikon D7000 mit dem 18–200 3.5–5.6 VR Ⅱ Objektiv
    oder eine

    . Nikon D7000 mit dem Objektiv 17–55 mm 2.8 G IF-ED und dem AF-S VR 70–200 mm 2.8G ED Ⅱ

    oder eben die

    Eos 7D mit ähnlichen Objektiven nehmen????

    Liebe Grüsse Oliver

    • gwegner 1. Januar 2011, 19:50   »
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      Hallo Oliver,
      hier einen Rat zu geben fällt schwer, da die Entscheidung viel von den persönlichen Vorlieben abhängt.
      Nikon vs. Canon ist sowieso müßig – wenn Du mich fragst, würd ich Nikon nehmen, wenn Du einen Canon Fotografen fragst, würde der Canon empfehlen. Hier einfach beides mal in die Hand nehmen und schauen, womit Du besser klar kommst und was sich für Dich von der Haptik her besser anfühlt.
      Bzgl. der Objektive: den Haupt Mehrwert bei den Lichtstarken sehe ich in der geringeren Schärfentiefe, also der Möglichkeit Objekte und Subjekte z.B. bei der Tierfotografie schöner freizustellen. Auf der anderen Seite sind die Lichtstarken viel größer und schwerer. Lies mal meinen Artikel zur Reisefotografie dazu.
      Die Bildqualität im Sinne der Auflösung ist nicht unbedingt besser.

      Ich persönlich würde mir am Anfang eine D7000 mit dem 18–200 VRII holen und später nach Geschmack ergänzen. Erstmal ein 50 f/1.4 oder f/1.8, dann ggf. noch das 35 f/1.8, dazu vielleicht noch ein Makro …
      Das hält sich von den Investitionen in Grenzen und Du hast eine „Immerdrauf-Linse“, bei der Du nicht ständig wechseln musst. Das 70–200 VR f/2.8 ist ein echter Trumm! Ich nehme es nur selten mit.

      Viele Grüße und lass mal von Dir hören, wie Du Dich entschieden hast!
      Schönes neues Jahr,
      Gunther

  25. Horst K. 20. Januar 2011, 14:17   »
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    Sehr geehrter Herr Wegner,

    mit Interesse lese ich Ihre Beiträge. Sie haben mit dazu beigetragen, daß ich die Kaufentscheidung für die D7000 getroffen habe. Prima Bilder und auch Videos. Leider laufen die Videos auf so gut wie keinem PC, egal welche Software. Zumindest starkes Ruckeln. Welche Abspiel-SW empfehlen Sie und wie sollte man die Videos vorher behandeln, den der Nikon-Code scheint doch sehr properitär zu sein ? Idealerweise sollte es nach einer „Behandlung“ auf jeder SW ruckelfrei laufen.
    Danke und Grüße
    Horst K.

    • gwegner 20. Januar 2011, 14:39   »
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      Hallo Horst,
      der Codec ist ein H.264 Codec, die Filme in Full-HD bei der Datenrate natürlich recht anspruchsvoll, das liegt aber nicht an Nikon oder dem Abspieler.
      Bei mir laufen die Filme einwandfrei mit VLC und dem Windows Media Player unter Windows 7. Der aktuelle Windows Media Player ist dabei sogar performanter als VLC, so dass dieser sich bei älteren Rechnern anbietet.
      Ein Dual oder Quad-Core sollte es aber schon sein um ruckelfrei zu spielen.
      Natürlich kann man die Filme in beliebige geringere Auflösungen herunterrechnen, um sie auch auf älteren Rechnern abzuspielen. Darunter leidet aber die Qualität erheblich – das wäre schade…
      Vielleicht nicht die Antwort, die Du Dir erhofft hast, aber für HD Video braucht man geeignete Hardware, das ist leider so…
      Viele Grüße
      Gunther

    • Richard 13. Februar 2011, 02:36   »
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      Hallo Korst,

      um die Abspielbarkeit der Videos in verschiedenen Programmen zu verbessern empehle ich den Download und Installation des Freeware KLCodec Paketes (z.B: http://www.chip.de/downloads/K-Lite-Codec-Pack-Full_23300366.html). Dieser enthält gängige Video Codecs und wird in Verbindung mit vielen Playern automatisch hinzugezogen. Somit kann Media Player oder Winamp Formate abspielen, die anderen speziellen playern vorbehalten wurden. Andere nette Funktionen, wie z.B. Untertitelsteuerung sind mit on board.

      Gruss

      Richard

  26. Mehmet 20. Januar 2011, 14:52   »
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    Hallo Horst K.

    Bei mir laufen die Videos ohne Behandeln direkt ohne Probleme.

    Gruß

    Mehmet

  27. Juergen Buschbaum 20. Januar 2011, 19:14   »
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    Zum H.264 Videos: Die Datenrate sollte mindestens 2000kb/s besser deutlich hoeher sein, um nicht deutliche Qualitaetseinbussen zu haben. Ich verwende meist 8000kb/s und dafuer braucht es, wie Gunther schon schrieb, einigermassen performante Rechner.

    Irgendwie macht es auch keinen Sinn, zunaechst Full-HD-Videos aufzunehmen, um sie nachher entweder durch Kompression oder Videogroesse „kleinzurechnen“…

    Ach ja und GANZ WICHTIG: Schon beim Aufnehmen vom HD_Video mit der D7000 braucht man Performance: SD-Karten mit min. 15mb/s sollten es schon sein, um keine Drop-Frames besonders bei schnelleren Bewegungen zu haben. Am besten nimmt man SD-Karten der Klasse 10. Das sind die derzeit Schnellsten.

  28. Jürgen 12. Februar 2011, 23:13   »
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    So .. ich habe mir nun die D7000 gegönnt – aber vorerst nur mit dem kleinen Kit – 18–105.

    Das Auspacken hat sich toll angefühlt.

    Nach den ersten Photos hat sich aber etwas Ernüchterung eingestellt. Insbesondere Schärfe und Rauschen möchten mir nicht so recht gefallen.

    Ich habe mal ein paar Bilder hoch geladen.
    Das erste ist in iso 6400, aus der Hand, unbearbeitet:
    http://katastrophiker.de/NikonD7000⁄20110210_05993__DSC0069.jpg

    Das andere 30 Sekunden bei ISO 400 und Blende 22 – einmal bearbeitet und einmal unbearbeitet.

    http://katastrophiker.de/NikonD7000⁄20110211_06068__DSC0270–11.jpg
    http://katastrophiker.de/NikonD7000⁄20110211_06068__DSC0270–9.jpg

    Alle Bilder sind mit 100 % Qualität und voller Auflösung nach JPG gewandelt – es sollten also keine Artefakte drin sein.

    Das Rauschen finde ich schon heftig. Schärfe fehlt auch. – Nachschärfen ist bei dem Rauschen auch nicht wirklich möglich. Auch die CA des Objektivs ist sehr deutlich. Wenn man das Rauschen per Software bekämpft, wird das Bild auch entsprechend matschig.

    Bei Serienbildern ist bei mir nach 7 Bildern „Schluss“ (Toshiba class 10 SDIM) – auf youtube kursiert ein Video, das deutlich mehr erwarten lässt. – Aber Serienbilder sind für mich nicht so wichtig.

    Habe ich falsche Erwartungen, mache ich was falsch, oder stimmt doch was nicht mit dem System?

    Große Auflösungen sind für mich schon wichtig, da ich gerne mal goßformatig ausdrucke. Da dachte ich eigentlich, ich profitiere von den 18 MP gegenüber meinen bisherigen 8 MP.

    .. Eine Bekannte aus Norwegen schwärmt mir jetzt von der Canon 5D Mark Ⅱ vor … es bleibt spannend. (am liebsten wäre mir ja ein bezahlbares Back für meine Mittelformat ^^)

    • gwegner 13. Februar 2011, 11:26   »
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      Hallo Jürgen, das einzige Bild, dass man aus meiner Sicht sinnvoll für eine Betrachtung heranziehen kann, ist das erste. Hier sehe ich ein Bild bei extrem schwierigen Lichtverhältnissen und ISO 6400. So what. Keine Kamera kann Wunder vollbringen. Aber auch hier stellt sich die Frage: warum nicht offenblendiger? War Blende 5.0 schon das Maximum? Was hast Du in der Kamera eingestellt? Etc…

      Die anderen Bilder sagen aus meiner Sicht gar nichts aus. Warum sollte man bei solchen Lichtverhältnissen mit Blende 22 fotografieren? Nur als Test? Sorry, solche Tests haben mit der Realität nichts gemein. Über CA brauchten wir da doch gar nicht reden.

      Ich kann Dir nur sagen, bei korrekter Bedienung bietet die D7000 bei Low-Light deutlich mehr Spielraum als ihre Vorgängerin. Du testest die Leistung eines Sportwagens ja auch nicht mit angezogener Handbremse.

      Mein Tipp: Freue Dich an Deiner Kamera, geh‘ fotografieren und versuche sie besser kennen zu lernen, dann wirst Du bald auch wissen, wie Du aus den unterschiedlichen Aufnahmesituationen das Maximum herausholen kannst.

      • gwegner 13. Februar 2011, 11:33   »
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        Nachtrag: Im RAW Format kann ich 11 Bilder mit Fullspeed am Stück machen, bevor der Puffer voll ist und die Kamera in den langsamen Modus zurückschaltet.
        Bei JPG-Fine konnte ich kein Ende feststellen.
        Ich habe eine SD-HC Class 10 Speicherkarte, also wie bei Dir.
        Hast Du vlt. RAW und JPG eingestellt?

        • Jürgen 13. Februar 2011, 20:15   »
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          RAW hält bei mir genau 7 Bilder
          Fine, Large 10 Bilder
          Fine, Small 14 Bilder
          danach wird’s jeweils langsam.

      • Jürgen 13. Februar 2011, 20:10   »
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        Ja, dass das mit Blende 22 doch nicht der Weisheit letzter Schluss war, ist mir unmittelbar nach Absenden des Beitrags auch aufgegangen. Waren zu viele Extreme für ein Bild (Iso, Blende, Belichtungszeit). Ich bin gleich nach dieser Erkenntnis los und habe die Szene nochmal aufgenommen, mit ISO 100 und Blende 8 oder 9. Schon viel besser. (Nach einem Photo mit der Nikon und einem mit der Mamiya habe ich aber gleich wieder eingepackt – Schnee und Eisregen, keine Handschuhe und ein Stativ eingefroren – brrr…)
        Bei dem Bild des Stadions bei Nacht habe ich die Einstellungen der Automatik mit automatischer ISO-Wahl und Belichtungsreihe überlassen. Ich wollte mal sehen, was das Ding aus der Hand so macht, gerade bei ISO 6400, nachdem ich die Vorschusslorbeeren gehört hatte. Ich hätte die Blende noch auf 3.5 aufmachen können. Vom Ergebnis war ich einfach anders überrascht als erwartet.
        Interessant ist auch, dass das Vorschaubild in der Kamera scheinbar immer JPG ist und nicht die Details des RAW wiedergibt. Wenn ich mir das Grün-Rauschen in der Vorschau ansehe, dann ist es dort eine grüne Fläche, keine Einzelsprenkelpunkte, wie dann im RAW.

        In Summe habe ich wohl einfach ein wenig Panik geschoben.

  29. Richard 13. Februar 2011, 02:25   »
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    Hallo Gunther,

    der Test in dem Foto Magazin, den du im Nachtrag 2 erwähnst stammt von der ColorFoto 3⁄2011. Ich weiss nicht, ob es jemanden aufgefallen ist, dass die D90 und die D7000 bei der Bildqualität mit unterschiedlichen Objaktiven getestet wurden. Unter anderen wurde die D90 mit dem Nikon AF-S 2.8⁄24–70 also dem Flaggschiff der Nikon Serie getestet, während der „armen“ D7000 lediglich eine Kit Linse AF-S 3,5–5,6⁄18–105 zugestanden wurde. Was soll man dazu sagen?

    Lieben Gruss und danke für den Super Erfahrungsbericht

    Richard

    • Dennis 20. Februar 2011, 03:51   »
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      Hallo Gunther,

      zuerst Mal – klasse Bericht. Ich muss fast schon „leider“ sagen, dass ich damals nicht abwarten konnte und mein Geld in eine D300s investiert habe.

      Es ist vielleicht etwas Off-Topic, aber genau um diese Kamera geht es mir gerade, genauer noch um eine Stelle in deinem Artikel.

      „Es mag als Kleinigkeit erscheinen, aber für mich ist es ein ganz essenzielles Features, welches z.B. Nikon auch soweit ich weiß von Canon abhebt: Bei der D300 und anderen „größeren“ Nikons kann man die hintere Wippe so einstellen, dass ein Klick darauf, das Bild sofort auf 1 : 1 heranzoomt. Ein weiterer Klick schaltet wieder auf die Ansicht der Totalen.“

      Seit ich gestern dazu kam diese Stelle zu lesen habe ich mein Handbuch auseinder genommen und jedes Forum durchsucht das ich aufbringen konnte. Von der Einstellung habe ich noch nie etwas gehört und ich finde sie auch nicht. Liegt das eventuell daran das sie beim Sprung von der D300 auf die D300s dem Sparstift zum Opfer fiel? Oder bin zu inkompetent die Einstellung auszumachen ;)?

      Wie auch immer, vielleicht erinnerst du dich noch wie du zur Einstellung bei deiner alten D300 gekommen bist oder hast vielleicht einen anderen Rat der mich weiterbringt.

      Vielen Dank im Voraus

  30. Jess 20. Februar 2011, 16:56   »
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    Danke für den Beitrag.Super Gespür fürs Filmen!congratulation!
    Tolle Aufnahmen.
    Fotografiere zur Zeit auf der D300 und bin Filmemacherin.
    Glaube ich kauf Sie mir auch, oder weisst du wann die d400 rauskommt ?

    Liebe Grüsse,
    Jessica

    • gwegner 20. Februar 2011, 17:07   »
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      Danke!
      Wann die D400 rauskommt, weiß z.Zt. wohl wenn überhaupt nur nikon… ;-)









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