Nikon D7000 – Test, Review, Praxis, Erfahrungen

7112010

Seit Wochen nun warten viele Fotografen auf das Eintreffen der von Nikon auf der Photokina angekündigten D7000. Sie ist Nikons erste digitale Spiegelreflex Kamera, die die Möglichkeit bietet, auch Videos in Full-HD aufzunehmen.

Ich persönlich bin ja mit meiner D300 an sich sehr zufrieden, aber in den letzten Jahren hat neben der Fotografie bei mir das Thema Video einen immer höheren Stellenwert bekommen und gerade auf unserer letzten Reise ist mir wieder extrem deutlich geworden, dass man eigentlich nur eins machen kann: ernsthaft fotografieren oder filmen. Zumindest, wenn man zusätzlich zur Spiegelreflex noch eine Videokamera mitschleppen soll.

Alster-Arkaden, Hamburg
Alster-Arkaden, Hamburg


Ich meine, es ist doch klar: wenn ich durch den Regenwald stapfe mit der Videokamera auf dem Stativ, wie soll ich dann schnell ein vorbeihuschendes Tier fotografieren? Das geht nicht. Zudem stelle ich an die Videografie mittlerweile die gleichen Ansprüche wie an die Fotografie: Scharfe Bilder, natürliche Farben und natürlich auch das Spiel mit der Schärfentiefe. All das leistet meine Videokamera nur bedingt oder gar nicht und führt so bei mir immer wieder zur Frustration.

Aus diesem Grund freue ich mich schon lange darauf, endlich alle Vorteile der Spiegelreflex (großer Sensor, eine Auswahl von hochwertigen Objektiven, das Arbeiten mit Offenblende, ein guter Verwacklungsschutz etc. für den Videobereich nutzen zu können. Mit der D90 hat Nikon damals die erste DSLR mit Videofunktion vorgestellt, aber weder sie noch die D300S haben bei mir einen Kaufanreiz ausgelöst – beide haben nur „halbe“ HD Auflösung (720p) und können auch nicht vernünftig fokussieren beim Filmen.

Mit der D7000 soll das endlich anders werden. Und deswegen war schon nach ihrer ersten Ankündigung für mich eigentlich klar: die möchte ich haben.

„Nikon D7000 – die ersten kleinen Mengen sind heute eingetroffen!“ twitterte dann gestern Abend ein großer Hamburger Fotohändler. Und obschon sie dort etwas teurer ist als im einschlägigen Versandhandel, lockte mich die Aussicht, das hoffentlich schöne Wetter am Wochenende für die ersten Tests auszunutzen. Also besuchte ich die Webseite, bestellte und zahlte gleich per Paypal. Dann twitterte ich sofort zurück: „Bestellt!“

Paddy von neunzehn72.de sprang auf den Zug auf und reservierte auch gleich eine und wir verabredeten uns lose für ein Treffen bei dem Händler.

Per Email und Twitter teilte ich dem Händler also noch mit, dass ich die Kamera heute morgen in der Filiale abholen würde, sie also nicht versandt werden müsse.
„Kein Problem“ kam es zurück.

Alles leider nicht so einfach

Als ich dann heute morgen bei dem Händler ankam musste ich leider feststellen, dass Anspruch an den Service eines (zu recht) etwas teureren Einzelhändlers und der Wirklichkeit leider etwas auseinander klaffen. Trotz Paypal-Beleg und Perso-Kopie wollte man mir die Kamera nicht aushändigen, da sie ja „schon versandt worden sein könnte“. Einen Nachweis dazu, ob in der Zeit zwischen 18:00 gestern und 11:00 heute (Samstag morgen) jemand diese Kamera an mich versandt hätte, war im Computer nicht ausfindig zu sein. Natürlich wollte ich nun nicht ohne die Kamera wieder nach Hause fahren, immerhin hatte ich mich sehr darauf gefreut und außerdem liegt der Laden auf der anderen Seite Hamburgs. Schlussendlich musste ich mich auf die einzige angebotene Alternative einlassen, eine Kreditkarten-Sicherheit über die Höhe des Kaufpreises zu hinterlegen. Und das obwohl ich den Paypal-Beleg dabei hatte!

Das nur am Rande. Ich habe mich darüber jedenfalls sehr geärgert.

Das Treffen mit Paddy hat dann leider auch nicht geklappt, naja – hoffentlich ein anderes Mal.

Endlich, ich habe sie in der Hand

Das aber alles nur am Rande. Jetzt aber zur D7000. Bitte erwartet keinen detaillierten Testbericht, dafür habe ich sie zu kurz – und es gibt im Netz schon einige ausführliche Testberichte mit allen Leistungsdaten.
Ich möchte Euch stattdessen darüber erzählen, wie ich den ersten Nachmittag mit der D7000 erlebt habe, was mir gefallen hat und was nicht.
Ohne Handbuch-Studium, nur mir der Vorkenntnis einiger Jahre Nikon Erfahrung nahm ich sie also in die Hand, setzte eines der mitgebrachten Objektive darauf und trat aus dem Laden.

Die Haptik

Das erste was mir auffiel war, dass die D7000 natürlich etwas kleiner ist als die D300. Aber sie hat trotzdem noch eine sehr angenehme Größe, ist also auch für große Hände geeignet. Auch das Display oben ist deutlich kleiner, das wichtige hintere Display genau so groß, und erfreulicherweise auch genauso hochauflösend (knapp 1 Mio Pixel). Als erste Amtshandlung legte ich eine mitgebrachte 16 GB Karte ein und stelle fest, dass auch die Kapazität deutlich geringer ist – klar, sie hat 16.2 Megapixel, die D300 nur 12.3. Während ich bei der D300 also 541 Bilder auf eine 8GB Compactflash-Karte bekomme, bringt die D7000 gerade einmal 467 Bilder auf 16 GB SD-Karte unter. Dafür hat sie dann aber auch 2 SD-Karten-Slots.

Das Gehäuse liegt satt in der Hand und macht einen sehr wertigen Eindruck. Nikon-Kenner fühlen sich mit den Bedienelementen sofort zuhause.

Rathaus, Hamburg
Rathaus, Hamburg

Dann schalte ich die Kamera ein und mache die ersten Fotos. Das Auslösegeräusch ist etwas gedämpfter als bei der D300, aber auch das ist sehr angenehm. Mir fällt auf, dass die Kamera standardmäßig auf automatische Wahl des Fokuspunktes eingestellt ist. Das heißt, sie versucht intelligent Motive oder Gesichter zu erkennen und stellt darauf scharf. Das irritiert mich, da ich es gewöhnt bin, den Fokuspunkt manuell mit der hinteren Wippe einzustellen. Ich weiß auch genau, dass man das umstellen kann und durchsuche mehrfach die Menüs während ich durch Hamburg laufe. Verdammt, wo kann man das einstellen. Ich finde es partout nicht. Ich suche alle Schalter an der Kamera ab, auch nichts. Nun, dann muss ich jetzt erstmal damit leben.

Bilder machen

Das Fotografieren funktioniert einwandfrei (was will man sonst erwarten?) – da ich sowieso fast immer mit Zeitautomatik fotografiere interessieren mich die ganzen Programme und Möglichkeiten, die die D7000 bietet, erstmal nicht. Es gibt auf jeden Fall deutlich mehr „vorgefertigtes“ als bei der D300. Aber wie gesagt, ersthafte Fotografen nutzen das in der Regel nicht, die D7000 ist ja eine Klasse unter der D300 angesiedelt und soll daher auch Einsteiger mit ansprechen. Da ich in RAW fotografiere, spielen auch D-Ligtning und Konsorten – also Bearbeitungen, die die Kamera intern durchführt – für mich erstmal keine Rolle. Es sei aber gesagt, dass die Bilder auf den Display sehr gut aussehen. Wer also in JPG fotografiert, darf sich sicherlich auf sehr, sehr anständige Bilder freuen, die für die meisten Zwecke kaum noch nachbearbeitet werden müssen.

Europa Passage, Hamburg
Europa Passage, Hamburg



Toll ist, dass die D7000 alle (für mich) wichtigen Einstellmöglichkeiten als echte Tasten mitbringt, die man Nikon-Typisch in Verbindung mit den beiden (!) Einstellrädern vorne und hinten einstellen kann. Kein suchen in Menüs, wie es bei kleineren Nikons (und selbst bei der D90 dem sog. „Vorgänger“ der D7000) teilweise notwendig ist.

Eine Sache muss ich allerdings kritisieren, diesen Punkt wusste ich allerdings schon vor dem Kauf und das war das Einzige wo ich echt etwas ins Grübeln gekommen bin.
Es mag als Kleinigkeit erscheinen, aber für mich ist es ein ganz essenzielles Features, welches z.B. Nikon auch soweit ich weiß von Canon abhebt: Bei der D300 und anderen „größeren“ Nikons kann man die hintere Wippe so einstellen, dass ein Klick darauf, das Bild sofort auf 1:1 heranzoomt. Ein weiterer Klick schaltet wieder auf die Ansicht der Totalen. Ein Hammerfeature! Ich nutze es andauernd! Wie soll ist sonst schnell sehen, ob ein Bild scharf oder verwackelt ist??
Bei der D7000 geht das leider nicht. Man hat allerdings dedizierte + und – Tasten für den Zoom und kann, wenn man einmal reingezoomt hat (ich muss mir mal ausprobieren, wie oft ich klicken muss, um auf 1:1 zu kommen) mehrere Bilder „durchrollen“ indem man das hintere Rad dreht, und alle Bilder werden dann in der gewählten Zoomstufe angezeigt. Klasse!

ISO 6400 mit der Nikon D7000
ISO 6400 mit der Nikon D7000


Nun noch ein Wort zu einer weiteren herausragenden Eigenschaft der D7000, die meine D300 erblassen lässt – das Rauschverhalten bei hohen ISO Zahlen. Schaut Euch das Bild oben an, es ist mit ISO 6400 (!) aufgenommen. Rechts ein 1:1 Ausschnitt. Ganz ehrlich: Wenn schon Rauschen, dann bitte Rauschen das so schön „analog“ aussieht. Damit kann ich gut leben!

Bei dieser Kamera kann getrost die ISO-Automatik einstellen und sich zurücklehnen. Wer das nicht kennt: über die ISO-Automatik kann man der Kamera sagen, dass sie, wenn die Belichtungszeit unter eine bestimmte Schwelle fällt (z.B. 1⁄30) automatisch die ISO-Zahl hochregeln soll. Normalerweise erkauft man sich das mit einem erhöhten Rauschverhalten aber bei der D7000 – holla die Waldfee. Selbst ISO 6400 bringt Bilder zustande, die ich mit der D300 (gefühlt) mit ISO 800 nicht bekommen hätte. Unglaublich. Ich habe das jetzt nicht akribisch nachgemessen, aber das ist mein subjektiver erster Eindruck.

Ein weiterer wichtiger Punkt für mich: Auch die D7000 kann Intervall Aufnahmen – für mich für die Erstellung von Zeitraffern sehr wichtig.

Und schlussendlich habe ich auch herausgefunden, wie man von der Automatischen Autofokus-Meßfeldwahl auf manuell umschaltet: unten auf dem kleinen AF/M Hebel, der dazu dient, den Autofokus bei Bedarf abzuschalten, ist ein kleiner Knopf. Der ermöglicht es, in Verbindung mit den Einstellrädern die Autofokus-Modi einzustellen – eigentlich logisch – aber doch neu bei Nikon. Die D300 hat einen dedizierten Schalter und kleiner konnten das nur übers Menü. Also auf jeden Fall sehr gut, dass es diese Möglichkeit an der Stelle gibt, auch wenn sie sich mir nicht gleich intuitiv erschlossen hat…

Filme drehen

Nun mal zu dem eigentlichen Grund des Kaufs – wobei ich sagen muss, dass allein aufgrund des Rauschverhaltens und der höheren Auflösung des Sensors die D7000 schon ein echt guter Kauf – auch ohne Video – wäre.

Aber nun kommen wir zum Video. Natürlich war das auch eines der ersten Dinge, die ich ausprobiert habe. Nach den Erfahrungen mit dem sog. „Live-View“ Modus bei der D300, also dem Modus, in dem der Spiegel hochklappt und ein bewegtes Bild auf dem Display angezeigt wird, war ich ja skeptisch. Bei der D300 habe ich den Live-View nach erstem Ausprobieren so gut wie nie wieder genutzt. Erstens endete das immer mit einem wilden Spiegelgeklappe, weil jedes Fokussieren den Spiegel wieder runtergeklappt hat – mir wurde immer Angst und Bange um die Mechanik – und zweitens habe ich echt den Mehrwert nicht gesehen.
Nun nutzt die D7000 ja auch diesen Live-View Modus, um Video aufzunehmen. Ich war gespannt.

Zunächst ist das Einschalten des Live-Views bei der D7000 viel intuitiver als bei der D300. Wo man bei letzterer das Rad für den Aufnahmemodus umständlich auf LV drehen musste, gibt es jetzt einen extra Hebel dafür. Vorbildlich. Ein kurzer Zug am Hebel und der Spiegel klappt (leise) hoch und auf dem Display erscheint das Bewegtbild. Neu ist, dass nun ein Kontrast-basierter Autofokus zum Scharfstellen verwendet wird. Der ist natürlich lange nicht so leistungsfähig, wie der „richtige“ Autofokus, aber dafür muss auch nicht der Spiegel wieder runtergeklappt werden.

Die D7000 bietet zwei Autofokus-Modi für Video: entweder der Autofokus fokussiert automatisch kontinuierlich nach oder man fokussiert beim oder vor dem filmen manuell durch Antippen des Auslösers. Ich denke für statische Bilder ist auf jeden Fall letztere Einstellung zu empfehlen, sie wird zu deutlich weniger Fokussprüngen bei der Aufnahme führen. Ob die D7000 mit diesem Autofokus überhaupt dazu in der Lage ist auch schnelle Bewegungen (z.B. wenn wir beim Kitesurfen filmen) nachzuziehen, das wage ich zu bezweifeln – hier liefere ich aber gerne bald nochmal Erfahrungen nach.

Reeperbahn, Hamburg
Reeperbahn, Hamburg

Aber nichts desto trotz: das kontrastbasierte Fokussieren funktioniert ganz gut. Leider liegt es in der Natur der Sache, dass der Autofokus immer erstmal über das Ziel hinausschießt und dann wieder auf den Fokuspunkt zurückfährt. Hier muss man experimentieren. Anspruchsvolle, künstlerische Filmaufnahmen wird man vermutlich nur mit manuellem Fokussieren machen können. Aber hier fehlt mir noch die Erfahrung.

Wichtig ist jedenfalls: Man kann fokussieren, während der Film aufnimmt. Automatisch oder nach Bedarf. Auch beim Live-View. Kein wildes Spiegelgeklappe mehr.
Ach ja: die Videoaufnahme startet man über einen Knopf direkt auf dem Live-View Hebel. Damit beendet man sie auch. Toll gemacht!

Nun zur Qualität der Filme. Ich habe für die ersten Tests mit 1080p und 24 Bildern pro Sekunde gefilmt. Alternativ könnte man auch 720p bei 30fps auswählen.

Naja, wisst ihr was? Selbst meine kleine GoPro Hero HD kann bei 720p 60fps und bei 1080p immerhin noch 30fps.
Jammern auf hohem Niveau?
Vielleicht.
Aber diese zwei Modi wünsche ich mir zumindest für die D400!

Ich bin der Ansicht, 24 Bilder pro Sekunde ist für digitales Video eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Ich weiß auch gar nicht warum sich dieser Modus so hartnäckig hält. Nur weil diese Bildwiederholfrequenz früher im Kino verwendet wurde? Fakt ist, bei schnellen Bewegungen hätte ich gerne mehr.
Aber wie gesagt: Das ist Jammern auf hohem Niveau. Irgendwas muss Nikon ja noch verbessern können, sonst kauft ja keiner mehr die großen Kameras.
Bei der D7000 ist das definitiv eine Gefahr.

Denn: die Videoqualität ist schlicht und ergreifend der Hammer, vor allem verglichen mit meiner HD-Videokamera (und die ist kein schlechtes Gerät).
Die D7000 ist wirklich richtig, richtig gut. Und endlich die Möglichkeit zu haben, Gestaltungselemente einzusetzen, wie unscharfe Lichter mit schönen Bokehs im Hintergrund und die geringe Schärfentiefe, ist einfach nur großartig.

Gespannt war ich natürlich auch, wie sich die D7000 bei Video im Low-Light Bereich schlagen würde. Würden ihr da auch die hohen ISO zugute kommen?
Leider ist das Rauschen im Video bei wenig Licht deutlich ausgeprägter als bei Foto. Ab einer gewissen „Dunkelheit“ scheint Schluss zu sein. Da kann man ISO noch so hoch regeln, das Bild wird nicht heller. Dann hilft nur der Griff nach lichtstärkeren Objektiven, aber auch hier muss ich eingestehen, dass ich noch nicht wirklich ausreichend Gelegenheit zum testen hatte. Ich liefere diese Erkenntnisse gerne in den nächsten Tagen nach.

Also: bleibt dran, folgt mir auf Twitter oder abonniert den EMail-Verteiler von gwegner.de, dann verpasst ihr keine Updates!

Das folgende Video ist aus den heutigen Aufnahmen entstanden. Auf die schnelle, experimentell, ohne Stativ nur mit VR. Aber es zeigt auch sehr schön, was das VR hier imstande ist zu leisten! Ich finde es schon beeindruckend, wie ruhig die Bilder sind. Das habe ich mir der Videokamera so nie hinbekommen. Am Ende ist eine Sequenz, die bei wenig Licht aufgenommen wurde. Ach ja, und der Zeitraffer mit den Sternen ist mit ISO 1600 aufgenommen.

Bitte schaut Euch die Videos unbedingt im Vollbild und 1080p an!

Update: Hier nun das zweite Video, das ich am Folgetag – nun mit Stativ und dem 50mm Objektiv – aufgenommen habe. Es zeigt herbstliche Impressionen aus dem Hamburger Umland.

Zu guter Letzt nun noch das Nachtvideo, welches ich in Hamburg aufgenommen habe.

So, es ist schon spät und ich will zu einem ersten Fazit kommen.

Fazit

Die D7000 hat meine Erwartungen voll erfüllt und sogar in vielen Bereichen übertroffen. Sie wird meine D300 ablösen bis es vielleicht irgendwann eine D400 gibt. Fotografisch gibt es absolut nichts auszusetzen, das Rauschverhalten ist für eine Crop-Kamera absolutes High-End, die Bedienung ist Top, bis auf das Fehlen des 1:1 Klicks und die Qualität des Videomodus ist auch überragend bis auf die Einschränkung mit den 24fps bei 1080p und dem doch immer noch verbesserungswürdigen Autofokus.

Die Elbphilharmonie, Hamburg
Die Elbphilharmonie, Hamburg


Jeder Nikon-Fotograf, der ernsthafte Fotografie und künstlerische Videografie kombinieren möchte, kommt derzeit an der D7000 nicht vorbei. Und wir reden hier nicht über eine Kompromisslösung.

Alle Fotos, die ihr hier seht, und das Video sind übrigens heute mit der D7000 entstanden. Klickt am besten drauf und schaut sie Euch in groß an. Mit den Pfeiltasten könnt ihr blättern.

Binnenalster, Hamburg
Binnenalster, Hamburg


Lasst mich doch in den Kommentaren einmal wissen, was ihr denkt – wenn ihr Euch die D7000 auch gekauft habt dann freue ich mich über Eure Erfahrungen! Wenn ihr plant, sie zu kaufen, dass löchtert mich gerne mit Fragen.

Hier noch die Links* zu den Produktbeschreibungen bei amazon.de.

Nachtrag 1

Zum Thema Video mit der DSLR habe ich mittlerweile zwei weitere Artikel veröffentlicht:

  1. Video mit der Digitalen Spiegelreflex – Praxis Tipps – nicht nur für die Nikon D7000 und D3100
  2. Autofokus Probleme beim Filmen von Videos mit der DSLR

Und auch Paddy von neuzehn72.de hat mittlerweile einen Testbericht veröffentlicht, in dem er noch etwas detaillierter auf weitere Funktionen der D7000 eingeht. Falls ihr also noch mehr Infos möchtet, lest einfach dort weiter…

Nachtrag 2

In einem Foto Magazin ist offenbar ein Test veröffentlicht worden, der die D7000 im „normalen“ ISO Bereich als schlechter als die D90 oder D300 einstuft. Dies hat offenbar zu einigen Irritationen geführt (was ich auch verstehen kann) da sich das Gesamturteil dann nun doch so erheblich von meinen Eindrücken und denen vieler anderer Foto-Blogger und D7000 Besitzer unterscheidet.

„Ich hatte mir Zeitschriften besorgt und die ersten Testberichte über die D7000 gelesen und dabei hat die D7000 nicht so gut abgeschnitten.
Es kamen die erste Zweifel ob die D7000 gegenüber der D90 die bessere Wahl wäre? Nach deinem Test kommen die nächsten Zweifel über die gelesenen Testberichte.“
Nach Gefühl und nach deinem gelesenen Testbericht würde ich mich jetzt für die D7000 entscheiden.

Dazu möchte ich folgendes sagen. Ich bin Foto-Enthusiast, fotografiere seit vielen Jahren mit Nikon DSLR habe aber auch schon Canon und andere Kameras gehabt. Ich teste nicht im Labor sondern gebe Euch das wieder, was ich in der Praxis erlebe. Bei mir stehen auch keine wirtschaftlichen Interessen dahinter, wie bei gewissen Magazinen. Sprich: mir ist das eigentlich recht egal, ob jemand eine D90, D300 oder D7000 kauft.

Mit all diesen Kameras kann man tolle Fotos machen. Punkt. Schon mit der D70 konnte man Wahnsinns-Fotos machen, wer das nicht glaubt, schaut sich z.B. diese Bilder an.

Worüber wir hier reden, ist aber etwas anderes: was macht eine gute Kamera aus? Dass irgendwelche Messwerte so oder so sind? Ich glaube nicht.
Aus meiner Sicht zählen zwei Dinge:

  1. Die Bildqualität
  2. Die Haptik, also der Wohlfühlfaktor.

zu 1) Die Bildqualität. Im „Tageslichtbereich“ in den unteren ISOs werdet ihr außerhalb des Labors kaum Unterschiede zwischen einzelnen Kameras feststellen auch eine D3000 oder ein D40 sind da gut, selbst gute Kompaktkameras machen da sehr ordentliche Bilder. Auch die Bilder im unteren ISO-Bereich der D7000 sind, ohne sie Pixel für Pixel mit anderen verglichen zu haben, hervorragend. Ich stelle Euch hier mal ein Bild, dass ich willkürlich herausgepickt habe, als unbearbeitetes 1:1 JPG zur Verfügung. Schaut es Euch an: gibt es daran irgendetwas auszusetzen? (Klick um es zu laden)

Unbearbeitetes Beispielfoto Nikon D7000

Die Bilder im kritischen ISO-Bereich sind bei der D7000 definitiv um Welten besser als bei der D300 und bei der D90. Nicht ohne Grund verkaufe ich meine D300, auch wenn ich damit in der Vergangenheit großartige Bilder gemacht habe.

zu 2) Die Haptik. Hier hatte ich die meisten Bedenken. Würde ich mit dem „Downgrade“ klar kommen, oder würde ich wichtige Funktionen der D300 vermissen?
Das Ergebnis ist: Ich fühle mich mit der D7000 wohl, auch wenn ich vorher „eine Klasse höher“ hatte. Den fehlenden 1-click-Zoom ist das einzige, das ich verschmerzen muss. Die Kamera fühlt sich gut an, ich muss kaum in die Menüs, alle wichtigen Funktionen sind auf Tasten gelegt und da wo ich sie erwarte.
Aber das ist subjektiv. Nehmt die Kamera am besten selbst in die Hand, fotografiert damit, bildet Euch ein eigenes Urteil.

Fazit: Kauft Euch eine Kamera. Sollte es die D7000 sein, werdet ihr es nicht bereuen. Sollte es eine andere sein, werdet ihr damit auch gute Bilder machen.
Nur tut mir einen Gefallen: verbringt nicht zu viel Zeit damit, Tests zu wälzen und Pixel zu zählen, sondern geht lieber raus, fotografieren! ;-)


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307 Kommentare bisher


  1. Jürgen 8. Dezember 2010, 18:02   »
    Gravatar

    Hallo.
    Sehr schöner Bericht, sehr schöne Videos!

    Auch bei mir steht der Neukauf einer Kamera an. Digital war ich bisher mit einer Canon 350D und dem 17–85 immerdrauf-Kit unterwegs. Genau dieses Objektiv ist nun kaputt (error 99).

    Nachdem ich schon fast die D7000 gekauft hätte, hat mich auch so ein Testbericht irritiert und mich erst mal wieder auf dem Trockenen sitzen lassen. Ich denke, das habe ich nun überwunden und stelle mir gerade die Frage zum passenden Objektiv.

    Ich fotografiere am liebsten zu jeder Tageszeit, aber fast immer nur mit dem vorhandenen Licht. Dabei konzentreire ich mich im Bild gerne mal auf Details. Ein gutes Bild darf dann gerne mal auf A0 gedruckt werden.

    Mit dem Canon 17–85 war ich nicht immer zufrieden. Insbesondere fehlte es mir öfter mal an Schärfe und es störte mich die Chromatische Aberation schon bei den 8 MP der EOS 350D.
    Eine Analyse der Häufigkeit des verwendeten Zoom-Beriechs meiner Bilder kommt zu dem Ergebnis: 24 % bei 17mm, 32 % bei 85 mm, 34 % zwischen 30 und 80 mm, Rest zwischen 20 und 18 mm. D.h. ich nutzte die Extrema des Objektivs ziemlich aus.

    Der „Fotoladen um die Ecke“ bietet derzeit die D7000 als Kit mit dem 18–105er an. Ich frage mich, ob ich mit dem glücklich werde oder ob ich doch besser zum 16–85 mm greifen sollte, wobei man mich beim 16–85er vor dem Bokeh gewarnt hat, mir aber der Vergleich zu meinem alten Objektiv fehlt.

    • gwegner 9. Dezember 2010, 11:11   »
      Gravatar

      Hallo Jürgen,
      Jaja, der ColorFoto Bericht… ;-)
      Die von Dir genannten Objektive kenne ich persönlich nicht, daher halte ich mich mit einer Empfehlung zurück.
      Ich selbst nutze sehr gerne das 18–200 VR auf reisen und kann dem Objektiv auch nur sehr gute Abbildungsleistungen bescheinigen. Einziger Kritikpunkt könnte die tonnenförmige Verzeichnung im WW-Bereich sein, aber die korrigiert Lightroom in Version 3 wunderbar, so dass das kein Problem ist. Das Objektiv ist natürlich mit 3.5–5.6 kein Lichtriese.
      An Deiner Stelle würde ich mir dazu dann noch das 50mm 1⁄1.4 oder 1⁄1.8 holen, damit machst Du dann sehr schöne Bokehs und Aufnahmen bei Offenblende. Für alles Andere ist das 18–200 – gerade unterwegs – toll.
      Ich persönlich halte diese Kombination vom Preis/Leistungsverhältnis für sehr attraktiv. Weitere Festbrennweiten für kreatives Fotografieren kannst Du Dir dann immer noch nach und nach dazukaufen, wenn Du Bedarf siehst.
      Viele Grüße
      Gunther

  2. Frank-Peter 6. Dezember 2010, 17:46   »
    Gravatar

    Hallo,
    das liest sich ja alles sehr euphorisch.
    Auch gibt es hier schon mindestens einen Lumixer, der umgestiegen ist (bei mir FZ50).
    Ich bin nicht der Profi und will auch keiner werden. Jedoch habe ich u.a. das Hobby, sehr schnellen Sport in manchmal düsteren Hallen (Eishockey) aufzunehmen.
    Man sollte dabei möglichst auf 1⁄6xx Sekunden kommen. bei den Profifotographen endet das dann in einem 200er – Tele mit durchgehend Blende 2.5. (Ihr wisst hier was das kostet). Was hälst Du von meiner Idee, mir eine D7000 anzuschaffen und dafür am Objektiv zu sparen ? Das könnte also gleich das Kit mit dem 18–200mm sein, oder, um noch sparsamer zu sein, der Body mit einem vergleichbaren Sigma oder Tamron.

    Danke im voraus

    Frank-Peter

    • gwegner 6. Dezember 2010, 22:38   »
      Gravatar

      Hallo Frank-Peter,
      zum Vergleich mit der FZ50 kann ich leider nicht viel sagen. Für schnellen Sport in dunklen Hallen ist natürlich eine Kamera mit guter ISO-Leistung und ein möglichst lichtstarkes Objektiv wichtig. Bestimmt wirst Du mit mit der D7000 und dem 18–200 gute Ergebnisse erziehlen. Ich mag das Objektiv sehr und nutze es häufig. Mit dem 70–200 1:2.8 wirst Du allerdings noch bessere Ergebnisse erzielen, das steht außer Frage…
      VG, Gunther

      • Frank-Peter 26. Januar 2011, 14:01   »
        Gravatar

        Hallo Gunther,

        dank Dir. Es ist genau wie Du sagst: Mit der D7000 und dem 18–200 erzielt man schon Ergebnisse von denen man früher nur geträumt hat. Das betrifft vor allem die vertretbare Qualität bis ISO3200 und das schnelle AF.
        Aber nun wissen wir von Goethe „wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen“. Will sagen noch 2 EV’s würden mir sehr recht sein. Nur muss ich als „Vollamateur“ sagen, dass das Nikkor AF-S 70–200 1:2.8 presilich einfach nicht vertetbar ist. Als Alternativen sehe ich das AF-D 80–200⁄2.8 (gut erhaltene werden angeboten) oder diverse 70–200 von SIGMA/Tamron. Bei ersterem hätte ich vor allem Bedenken, dass das AF für Eishockey zu langsam ist. Von den beiden anderen Marken liest man auch nicht durchwegs gutes.
        Was würdest Du mir empfehlen ?

        Danke & Gruß

        Frank-Peter

        • gwegner 26. Januar 2011, 21:56   »
          Gravatar

          Wenn Du mich fragst, was ich empfehle, sage ich: das Nikon 70–200 f/2.8.
          Ja, es hat seinen Preis, aber es bringt auch fantastische Ergebnisse, wie Du z.B. bei unserem Helgoland Film sehen kannst.

          http://www.gwegner.de/blog/das-video-junge-robben-auf-helgoland/

          Zu den Alternativen kann ich aber nichts sagen, da ich sie selbst noch nicht eingesetzt habe. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass man lieber etwas länger spart als hinterher 2x zu kaufen.

          Übrigens habe ich das 70–200 auch gebraucht über Ebay erstanden.

          So long, Gunther

          • Frank-Peter 26. Januar 2011, 23:27   »
            Gravatar

            Hmmm, da gibst Du mir zu denken…

            Dank Dir

            Frank-Peter

  3. AndiK 5. Dezember 2010, 17:52   »
    Gravatar

    Hallo,
    vielen Dank für den interessanten Bericht.
    Weiß irgendjemand, ob der Import der Videodateien der D7000 in Final Cut Pro problemlos geht?
    Der Workflow für die nachträgliche Bearbeitung ist ja recht wichtig und nativ lassen sich die Mov-Dateien nicht direkt importieren (gibt ein rotes Geflakker). Da ich keine Speicherkarte mit Dateien habe, weiß ich leider nicht, ob per Loggen und Übertragen eine Konvertierung durch FC angeboten wird.
    Kann jemand helfen?
    Grüße
    AK

    • gwegner 6. Dezember 2010, 22:45   »
      Gravatar

      Mit FC kenne ich mich leider nicht aus, die Videos der D7000 sind allerdings H.264 codiert, das sollte eigentlich jedes aktuelle, HD-fähige Schnittprogramm beherrschen.

  4. gwegner 1. Dezember 2010, 10:57   »
    Gravatar

    DPreview.com hat heute den wohl aufwändigsten und umfangreichsten Test der D7000 veröffentlicht.

    http://www.dpreview.com/reviews/nikond7000/

  5. Förster 1. Dezember 2010, 10:24   »
    Gravatar

    Sie schreiben, dass die D7000 bei einer Videoauflösung 720 eine Bildrate von 30 bps liefert. Diese Einstellung finde ich bei meiner D7000 nicht. Bei 720 gibt sie nur 25 bps an.
    Was mache ich falsch?
    MfG
    MF

    • gwegner 1. Dezember 2010, 10:51   »
      Gravatar

      Ich denke, Sie müssen den Video-Modus auf NTSC stellen (nicht PAL) um 30fps einstellen zu können.

  6. Vincent 24. November 2010, 00:19   »
    Gravatar

    Hallo Vorredner,

    ich habe seit wenigen Tagen die D7000, welche meine D80 (davor D70) abgelöst hat. Vielleicht interessiert es den einen oder anderen, dass die D7000 auch meine F100 abgelöst hat, von der ich mich lange nicht trennen wollte. Das spritzwassergeschützte Magnesium-Body hat mich aber in der Vorankündigung sehr an meine F100 erinnert und mich zum Austausch bewegt.

    Ich persönliche betrachte die D7000 primär als DSLR. Die Video-Funktionalität nehme ich als „Add-On“ gerne mit, sie steht aber definitiv im Hintergrund. (Kurzer Excurs dazu: Allein der Mangel eines LanC-Anschlusses und den entsprechenden Einschränkungen mit AF und Zoom stellen für mich schon einen deutlichen Unterschied zwischen einer DSLR und einem Camcorder dar!) Nichtsdestotrotz ist es super, dass man mit diesem Body auch mal bewegte Bilder aufzeichnen kann und das nochdazu in sehr guter Qualität.

    Doch zurück zur Fotografie, für welche die D7000 primär gedacht ist. Hier habe ich subjektiv den Eindruck, dass Nikon technisch einen neuen Meilenstein erreicht hat. Die „inneren Werte“ sowie das Bedienkonzept (bereits beschrieben) zielen für mich ganz klar eher in den „professional“ Bereich als in Richtung Consumer, der vielleicht doch eher seine Motivprogramme auf dem Programmrad sehen will. Die D7000 holt das bei Bedarf aus den Tiefen ihrer Technik – es steht aber definitiv nicht im Vordergrund. Die Auflösung sowie etliche technische Details (z.B. Belichtungssensor etc.) schlagen die bisherigen Professionals von Nikon. Allerdings hat sie keinen Vollformatsensor – der für die Kategorie „professional“ bei Nikon entscheidend ist.

    Ich bin noch am ausprobieren und Testen. Der erste Eindruck ist jedoch extrem überzeugend – in jeder Hinsicht. Das vielleicht einfach als erstes Feedback von einem, der sich diesmal als „early adaptor“ outet und die Kamera gekauft hat, kurz nachdem sie in Deutschland verfügbar wurde. Nachdem ich seit mehr als 20 Jahren Nikon nutze kann ich auch sagen: Alles wie gewohnt – nur besser. Und für die neuen Videofeatures werde ich halt mal ins Handbuch schauen.

    Gruß
    Vincent

    • gwegner 24. November 2010, 00:23   »
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      Hallo Vincent,
      vielen Dank für Deine Einschätzung!
      Viele Grüße
      Gunther

  7. Mirco 17. November 2010, 23:12   »
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    Vielen Dank für die schnelle Antwort! Interessanter Artikel. Trotzdem schade, dass die DSLR Kameras das mit dem Fokus nicht besser hinbekommen. Ist mit den negativen Auswirkungen der nicht „manuellen Videoeinstellung“ das hier gemeint?: http://www.youtube.com/watch?v=jrqMnz8vt9k
    D.h. ich nehme an die D7000 hat das gleiche „Problem“ wie die 60D in diesem Video?
    Gruß Mirco

    • gwegner 17. November 2010, 23:26   »
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      Das Pumpen ist bei der D7000 ähnlich, evtl. nicht ganz so schlimm. Die Helligkeitsanpassung viel, viel sanfter. Die merkt man nicht so. Meine Empfehlung ist, aber auch die Helligkeitsanpassung abzuschalten, siehe hier.

  8. Mirco 17. November 2010, 18:47   »
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    Hallo,

    auch von mir zunächst mal vielen Dank und ein großes Lob für den ausführlichen und anschaulichen Bericht. Ich spiele auch gerade mit dem Gedanken mir eine DSLR zu kaufen (meine erste) und kann mich noch nicht ganz zwischen D7000 und Canon EOS 60D entscheiden (ich hoffe mit der Alternative mach ich mir hier keine „Feinde“ ;-)). Ein wichtiges Kaufargument ist für mich (natürlich nach der guten Foto-Qualität mit einem geringen Rauschen) die Videoaufnahmemöglichkeit. Wenn die Videomöglichkeiten der Kameras ausreichend gut sind, dann könnte ich meine gute alte Sony Cam verkaufen (die leider noch nicht in HD filmt, aber ansonsten wirklich gute Videos liefert)
    Da sowohl bei D7000 als auch bei 60D immer vom AF „Pumpen“ in den Videos zu lesen ist, würde mich interessieren, ob die beiden Videos mit AF oder mit manuellem Fokus erstellt sind!? Ich habe die Videos aus Zeitgründen nur „auf die Schnelle“ angesehen, aber ich glaube z.B. bei der Szene mit dem Schwan kurz ein entsprechendes „Pumpen“ gesehen zu haben? Was mich wirklich interessieren würde, bevor ich mir eine der Kameras bestelle, ist wie „schlimm“ dieses AF Pumpen wirklich ausfällt. Wär es vielleicht möglich mal ein unbearbeites „Beispielvideo“ mit automatischem AF bei unterschiedlichen Bedingungen zu bekommen? 0:-) Das wär echt klasse! :-)

    Gruß Mirco

  9. Ceyweb 17. November 2010, 09:26   »
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    Hi,

    ich habe gestern meine D7000 schon bekommen. Irgendwann wird das Bild unscharf also wird nicht autofucussiert. Ich drege dann am Objektiv die Schafstellung ein bissschen, dann erscheint am Display AF-S und die Autofocussierung läuft wieder. Nach ein Paar Bilder passiert das wieder. Was mache ich da falsch oder was muss ich machen, damit Autofocussierung dauerhaft läuft?

    • gwegner 17. November 2010, 10:28   »
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      Hallo Ceyweb, schwer zu sagen nach der Beschreibung. Stell sonst den Autofokus mal auf AF-C, dann „verfolgt“ er das Motiv bei gedrücktem Auslöser. Normalerweise sollte ein manuelles Eingreifen über den Objektivring nicht erforderlich sein. Könnte ggf. auch ein Defekt sein.

  10. Thomas M. 16. November 2010, 20:10   »
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    Hallo Gunther, toller erster Bericht. Ich habe jetzt 3 Tage eine D7000. Mit welchen Einstellungen sind die schärfsten und brilliantesten Bilder machbar? So knackige Bilder hab ich noch nicht hinbekommen… Was muss man bei der Fotografie mit integrierten Blitz beachten (einstellen)? Dies ist meine erste DSLR, vorher jahrelang mit Lumix FZ-30 fotografiert..
    Gruß Thomas

    • gwegner 17. November 2010, 09:23   »
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      Hallo Thomas, zunächst einmal Gratulation zur D7000! Ich bin sicher, damit wirst Du Dir eine ganz neue Welt der kreativen Fotografie erschließen. Gerade weil das Deine erste DSLR ist, solltest Du Dir Zeit für Experimente nehmen. Fange mal mit dem Handbuch an, da ist auch das Thema Blitzen erklärt und probiere auch bei den Bildeinstellungen einfach mal die einzelnen Möglichkeiten der Kamera aus. Möglicherweise kommst Du irgendwann – wie die meisten von uns – zur Erkenntnis, dass die „Bearbeitungen“ die die Kamera macht Dir nicht mehr ausreichen und gehst dazu über, in RAW zu fotografieren und selbst in einem Programm wie Lightroom zu bearbeiten. Aber wie gesagt – das ist alles ein sehr weites Feld mit dem man sich Jahre beschäftigen kann.

      Freue Dich jetzt erstmal an den Bildern, die die D7000 schon direkt aus der Kamera liefert – ich finde die sind wirklich toll – und mache Dich mit der Bedienung der Kamera vertraut. Alles weitere ergibt sich dann. Wenn Du hier weiterhin fleißig mitliest, wirst Du bestimmt noch viele Tipps bekommen!
      Viele Grüße, Gunther

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