Nikon D600/D610 vs. D800 Vergleich – Test und Empfehlung

5102012

Nach meinem etwas enttäuschten Bericht über die Nikon D600 letzte Woche, habe ich mir zum Vergleich einmal die Nikon D800 besorgt. Die Frage, die ich mir beantworten wollte, war, wie groß der Preisunterschied zwischen D600/D610 und D800 sich in der Praxis auswirkt – vor allem im Vergleich zum Preisunterschied zwischen D7000/D7100 und D600/D610. 

Mein besonderer Dank gilt der Firma Calumet, die sich sofort bereit erklärt hat, mir eine D800 zum Test zu schicken!

Viel Spaß nun beim Ansehen des Videos.

Vergleich Technische Daten Nikon D600/D610 und D800

Im Folgenden habe ich einmal ganz schnöde die technischen Daten der D600 denen der D800 gegenüber gestellt. Dort, wo eine Kamera aus meiner Sicht die Nase vorn hat, habe ich es grün markiert. Bei manchen Punkten kann man sich sicherlich streiten. So wird vielleicht manch einer der Meinung sein, dass eine schwerere Kamera besser in der Hand liegt und daher als „besser“ zu bewerten sei oder weniger Megapixel besser seien. Nun, das ist dann jedem selbst überlassen.

Nikon D600/D610 Nikon D800
Sensor Auflösung 24.3 Millionen Pixel 36.3 Millionen Pixel
Sensor Typ CMOS CMOS
Sensor Größe 35.9×24.0mm 35.9×24.0mm
Sensor Pixel Größe 5.9µ 4.8µ
Bildgröße 6,016 × 4,016 7,360 × 4,912
Bildprozessor EXPEED 3 EXPEED 3
Suchergröße 0.7x 0.72x (10 % größer)
Sucherabdeckung 100 % 100 %
Eingebauter Blitz Ja, mit Master-Slave Möglichkeit Ja, mit Master-Slave Möglichkeit
Speicherkarten 2x SD 1x Compact Flash und 1x SD
Bildfrequenz 5.5 FPS (D610: 6fps) 4 FPS, 6 FPS im DX Modus mit MB-D12 Batteriegriff
Verschluss-Zeiten 1⁄4000 bis 30 sec 1⁄8000 bis 30 sec
Haltbarkeit Auslöser 150,000 Auslösungen 200,000 Auslösungen
Belichtungsmessung 2,016-pixel RGB sensor 3D Color Matrix Messung Ⅱ 91,000-pixel RGB sensor 3D Color Matrix Messung Ⅲ
Basis ISO ISO 100 ISO 100
Normaler ISO Bereich ISO 100–6,400 ISO 100–6,400
Erweiterter ISO Bereich ISO 50, ISO 12,800–25,600 ISO 50, ISO 12,800–25,600
Autofokus System Multi-CAM 4800FX Advanced Multi-CAM 3500FX
Autofokus Sensoren 39 51
Kreuzsensoren 9 15
AF Empfindlichkeit Bis f/8 Bis f/8
Video Ja Ja
Video Output MOV, komprimiert und unkomprimiert MOV, komprimiert und unkomprimiert
Video maximale Aufnahmezeit 20 min in 24p, 30 min in 30p 20 min in 24p, 30 min in 30p
Video Maximale Auflösung 1920×1080 (1080p) @ 24p, 25p, 30p 1920×1080 (1080p) @ 24p, 25p, 30p
Audio Aufnahme Eingebautes Mikrofon
Externes Stereo Mikrofon (optional)
Eingebautes Mikrofon
Externes Stereo Mikrofon (optional)
LCD Größe TFT-LCD in 3.2“ TFT-LCD in 3.2“
LCD Auflösung 921.000 Pixel 921.000 Pixel
HDR Support Ja Ja
Eingebautes GPS Nein Nein
Wi-Fi Functionality Eye-Fi Kompatibel, WU-1B, UT-1 Eye-Fi Kompatibel, WT-4A
Akku EN-EL15 Lithium-Ionen EN-EL15 Lithium-Ionen
Akku Lebensdauer 900 Aufnahmen 850 Aufnahmen
Ladegerät MH-25 Schnellader MH-25 Schnellader
Wettergeschütztes Gehäuse Ja Ja
USB Version 2.0 3.0
Gewicht (Gehäuse) 760g 900g
Abmessungen 141 × 113 ⅹ 82mm 144.78 × 121.92 × 81.28mm
Preis ca. 2.000 €
(Stand 10⁄2012)
Aktuellen Preis abrufen:
Amazon, Calumet
ca. 2.500 €
(Stand 10⁄2012)
Aktuellen Preis abrufen:
Amazon, Calumet

Vorteile der D800

Neben den genannten technischen Daten, sehe ich folgende Vorteile bei der D800:

  • Professionelleres und stabileres Gehäuse, fühlt sich einfach gut an und liegt toll in der Hand!
  • Besserer Autofokus, mehr und besser verteilte Autofokus-Felder, mehr Kreuzsensoren (15 vs. 9 bei der D600).
  • AF-On Taste zum schnellen Fokussieren, getrennt von AE-L/AF-L Taste.
  • 100 % Zoom auf Mittelklick des Steuerkreuzes möglich.
  • Liveview funktioniert logisch! Alle Änderungen erfolgen in Echtzeit und sind sofort auf dem Sucher sichtbar.
  • Blendensteuerung im Liveview möglich.
  • Motorische, stufenlose Blendensteuerung im Video-Modus möglich (Update: das funktioniert im Liveview, während der Aufnahme allerdings nur, wenn man über HDMI-out mit einem externen Recorder aufnimmt.)
  • Hohe Pixeldichte – der 36MP Sensor ermöglicht im DX Modus die gleiche 16MP Auflösung wie die D7000. Das heißt, mit einem guten Tele-Objektiv bleibt noch einiges an Raum für Beschnitt.

Vorteile der D600/D610

  • Leichter, kleiner.
  • Geringere Dateigrößen, schnelleres Speichern auf die Karte, keine so hohen Anforderungen and die Speicherkarten.
  • 5.5 (6 bei D610) Bilder pro Sekunde vs. 4 Bilder pro Sekunde.
  • Marginaler Vorteil im High-ISO-Bereich.
  • Günstigerer WLAN-Adapter erhältlich (allerdings kann man die TP-Link Lösung an beiden Kameras verwenden!)
  • ca. 500 € günstiger.

Mein Fazit

Erst wollte ich es ja auch nicht wahrhaben – aber die D600/D610 ist im Grunde eine D7000 mit Vollformat Sensor. Die Bedienung wirklich sehr ist ähnlich. Natürlich hat sie „Vollformat“. Aber die Verbesserungen in der Handhabung, Haptik und Bedienung sind relativ gering. Die Frage ist nach wie vor, ob sich der horrende Preisunterschied zwischen D7000 und D600 rechtfertigen lässt, im Endeffekt bekommt man Vollformat. Sonst nicht viel. Selbst die Bildqualiät ist sehr ähnlich. Zwischen der D600 und der D800 liegen im Vergleich Welten. Die D800 ist eine ganz andere Kamera. Viel professioneller ausgeführt. Man nimmt sie in die Hand und hat den Eindruck, ein Profi-Werkzeug in der Hand zu haben. Sie bietet alle notwendigen Funktionen in Griffweite und verzichtet auf Schnickschnack. Alle funktioniert, wie es soll, eine Anleitung braucht der Nikon-Erfahrene eigentlich nicht in die Hand zu nehmen. Wenn man vorher im Vergleich eine der kleineren Nikons in der Hand hatte (inklusive der D600), stellt sich unwillkürlich ein breites Grinsen ein. So haben wir uns das vorgestellt!

Hier also nochmal meine Empfehlungen:

  1. Ihr habt eine oder mehrere Crop-Cameras und wollt etwas Neues: bleibt erstmal dabei und wartet ab, was Nikon in den nächsten Monaten als Nachfolger der D7000 und/oder D5100 auf den Markt bringt. Oder schießt Euch jetzt noch günstig eine D7000 oder D5100 wenn ihr noch eines der älteren Modelle habt, z.B. D90.
  2. Ihr wollt aber unbedingt jetzt auf Vollformat umsteigen: spart für die D800, es sei denn, ihr seid Sportfotograf. In diesem Fall würde ich eher die D600/D610 oder eine der „großen“ empfehlen.
  3. Ihr habt schon eine „große“ Vollformat Kamera und sucht noch eine „kleine“ zur Ergänzung: in diesem Fall werdet ihr sicherlich mit der D600/D610 glücklich werden.

Was heißt das nun für mich? Ich werde – wie schon angekündigt – die D600 nun zurückschicken und eine D800 kaufen. Sie wird die ideale Ergänzung zu meinen Crop Kameras D7000 und D5100 sein. Die „kleinen“ kann ich ideal für Zeitraffer nutzen und in allen Situationen, bei denen es nicht auf Vollformat ankommt – also vor allem im Telebereich. Die D800 wird als Arbeitstier herhalten für Landschaften und Naturaufnahmen. Sie wird die DX Objektive im DX Modus nutzen und vielleicht irgendwann ein schickes 14–24 f/2.8 spendiert bekommen. Auch den einen oder anderen Zeitraffer wird sich im DX Modus sicherlich aufnehmen. Sie wird neben der D5100 meine Video-Kamera sein. Mit 30fps, und der Audio-Pegelanzeige ist sie dafür prädestiniert. Mein einziger Kritikpunkt ist hier das fehlende Klappdisplay. Auch für Astro-Aufnahmen wird sie die Kamera der Wahl sein.

So und nun seid ihr gefragt: würdet ihr auch eher die 500 € mehr investieren? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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330 Kommentare bisher


  1. Jan 29. Mai 2015, 10:28   »
    Gravatar

    Sorry, ich meinte natürlich das Tamron 15–30⁄2.8 (nicht 15–50)

  2. Jan 29. Mai 2015, 10:26   »
    Gravatar

    Hallo Yves,
    ich habe die D600, D750 und die D800. Bei der D600 hatte ich zuerst das besagte Oelproblem, was Nikon aber schnell behoben hat. Die Kamera funktioniert seitdem tadellos und macht sehr gute Bilder. Oel war nie wieder ein Problem und ich habe den Eindruck, dass sie auch weniger Staub „zieht“ als die anderen beiden. Für Nachtaufnahmen kann ich auf jeden Fall die D750 empfehlen. Rauschfreiheit und Dynamik bei high ISO sind der Hammer. Vor‑ und Nachteile der D750/D600 hat Gunter sehr gut beschrieben, wobei mir die jpgs von der D600 deutlich besser gefallen, aber das ist Geschmackssache. Die D800 nutze ich hauptsächlich für Landschaftsaufnahmen. Was Objektive anbelangt, würde ich nicht unbdedingt mehr das 14–24⁄2.8 von Nikon nehmen. Ich habe mich für das Tamron 15–50⁄2.8 entschieden, was seit kurzem auf dem Markt ist. Ich habe den Eindruck, dass es noch deutlich schärfer ist als das Nikon, vor allem ab 18 mm, auch bei 2.8. Ausserdem ist der Stabi sehr gut, man kann bis ca. ½ s frei aus der Hand knipsen. Allerdings wiegt es etwas mehr und ist insgesamt auch etwas grösser. Das 24–120 habe ich ebenfalls, würde es aber nicht an der D800 einsetzen. Ansonsten ist es OK bis ca. 80 mm ab Blende f5.6. Bei längeren Brennweiten und allgmein bei f4 sind die Bilder matschig (da nutzt auch LR nix). Ich nutze meistens das 24–70/f2.8. Falls du nicht unbedingt 2.8 brauchst, empfehle ich auf jeden Fall das 70–200/f4. Kostest fast die Hälfte von dem f2.8, liefert aber bei ALLEN Blenden sehr scharfe Bilder und ist vor allem auch deutlich kleiner (67 mm Frontgewinde). Hinsichtlich Festbrennweiten, Sigma 35⁄1.4 ein MUSS !!!
    Ich hoffe das hilft etwas
    Gruss
    Jan

    P.S.: Finger weg vom 28–300 und 24–85 (gibts als KIT öfters mal dazu)

  3. Dietrich 29. Mai 2015, 07:57   »
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    Ist ja manchmal lustig, wenn man die Argumente Für und Wider ansieht. Ich fotografiere seit 1 ½ Jahren mit Vollformat D800 und entspr. Objektiven >>> nicht eine einzige Sekunde ist mir eingefallen, dass ich nicht in dieser Klasse fotografieren möchte, weil mir das Gewicht zu groß ist. Und ich gebe jedem recht: F-Klasse NUR mit den hochwertigen Gläsern.
    Und natürlich lernen, lernen, lernen.

    P.S. Hätte noch einen anderen Hinweis zum Thema Stativ: Mein Manfr. läuft mir im Wasser stehend voll. Scheibe, weil irgendwann läuft dann das Wasser – zur unpassenden Gelegenheit – wieder heraus. Gibt es Erfahrungen? Stative müssen doch Wasser aushalten ohne dass es hinterher Sauerei gibt.

  4. Klaus 28. Mai 2015, 21:24   »
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    Ich hatte mich ziemlich nach Erscheinen der 600-er FÜR diese entschieden. Ausschlaggebend war die gigantische Datenmenge der 800-er (36 MPixel!) und deren Derivat, die man selten braucht, welche aber beim Entwickeln dann doch den Rechner ausbremst. Den einzigen Nachteil, den ich im laufe der Zeit nennen kann ist die zu eng gewählte Position der AF Messpunkte der 600-er (fällt allerdings nur auf, wenn man MIT Stativ fotoiert, da man ansonsten ja kurz schwenken kann, falls das Objekt außerhalb der Fokusmesspunkte liegt.
    Alles andere was ich bislang über diesen Apparat schrieb, stimmt nach wie vor. Hauptsächlich die wirklich hervorragende Dynamik begeistert mich nach wie vor.
    Öl Probleme hatte ich auch nie – und wenn ich einmal welche bekommen sollte, hat mir Nikon zugesichert, daß dies auch außerhalb der Garantiezeit kostenlos behoben wird!
    Also – für jemanden, der nicht zu viel Gewicht rum schleppen will ist diese Kamera in Vollformat sicher eine hervorragende Wahl. (ich fotofiere SEHR oft rudimentär „wie früher“ nur mit einem 50 mm Objektiv. Natürlich muss man sich da ein wenig mehr Gedanken um die Wahl der Perspektive machen. Aber entlohnt wird man mit „wenig Schleppgewicht“ und hervorragender Lichtstärke und Bildqualität für wenig Geld. Und ja — ich besitze eine umfangreiche Auswahl an Objektiven. Dennoch würde ich außer 50 mm, einem guten WW und einem akzeptablen Tele nichts mit auf die Reise nehmen.
    Gruß,

    Klaus

  5. Maus 28. Mai 2015, 17:12   »
    Gravatar

    Hallo Yves,

    das Nachfolgemodell der D600 – die D610 – hat definitiv kein Staub‑/Ölproblem. Ich benutze u.a. dieses Kameramodell schon seit 1 ½ Jahren und bin damit sehr zufrieden.

    Zur D750 kann ich aus eigener praktischer Erfahrung keine Auskunft geben. Technisch kann diese Kamera aber auch nicht mehr als die D610 und ist spürbar teurer. Insgesamt eine sicherlich sehr gute Kamera. Für mich war diese uninteressant, da ich ja die D610 habe und als nächste Kamera dann eine mit höherer Auflösung – die D810 – wollte.

    Bezügl. der Lichtstäre des AF-S 24–120, 4.0 kann ich Dir aus eigener Erfahrung mitteilen, dass diese m.E. absolut ausreichend ist. Aufgrund der sehr guten High-ISO Fähigkeiten der modernen Nikon DSLRs ist eine 2.8er Lichtstärke für den „normalen“ Hobbyfotografen m.E. wirklich nicht erforderlich. Die 2.8er Objektive ermöglichen jedoch mehr fotografischen Spielraum beim Freistellen von Objekten, d.h. Du kannst hier besser ein (scharfes) Hauptmotiv vom unscharfen Hintergrund loslösen.

  6. Yves 28. Mai 2015, 15:53   »
    Gravatar

    Liebe DSLR‑ Freunde

    Für eure zahlreichen Feedbacks und Kommentare möchte ich mich ganz herzlich bei euch bedanken. Ich habe mir den bevorstehenden Kauf einer DSLR in den letzten Tagen noch einmal gründlich durch den Kopf gehen lassen. Ich habe mich aufgrund eurer Inputs entschieden definitiv keine D800 bzw. D810 zu zulegen.
    Die Tatsache, dass ich sehr viel Freude am Fotografieren habe und dies nun auch zu meinem Hobby machen möchten, welchem ich enthusiastisch nachgehen werde, möchte ich mir nicht das absolute Einsteigermodel zulegen. Weiter möchte ich aufgrund des Einsatzbereiches (Landschafts‑ sowie Nachtaufnahmen) gleich ins Vollformat einsteigen. Die Nikon D600 bzw. D610 kommt für mich aufgrund der technischen Probleme nicht in Frage (primär wegen des Staub‑/Oelproblems). Auf der Suche nach einer DSLR, welche der D600 entspricht, jedoch nicht so professionel wie eine D800 bzw. D810 ist, bin ich immer wieder auf die D750 gestossen. Was meint ihr zu dieser? Ich finde die D750 auch noch interessant, da die Dateigrössen, aufgrund der kleineren Auflösung gegenüber der D800, dementsprechend kleiner ausfallen. Zudem brauche ich für meinen Einsatzbereich definitiv keine 36 Mp!
    Bei den Objektiven bin ich mir jedoch noch nicht ganz sicher. Das Nikkor 14–24 f/2.8 ed würde ich mir für Landschafts‑ sowie Nachtaufnahmen wircklich gerne zulegen. Das Nikkor 24–70 f/2.8 ed kommt für mich nicht zwingend in Frage. Des Weiteren stimme ich euch zu, dass dieses Objektiv aufgrund des Gewichtes und des professionellem Einsatzes eher weniger für mich geeignet ist. Das bereits erwähnte Objektiv Nikkor 24–120 f/4G ed finde ich daher eine tolle Alternative, welche auch nicht ganz so teuer ist. Diese Objektiv ist jedoch nicht ganz so Lichtstark – könnt ihr dieses dennoch als Allrounder‑ Objektiv empfehlen? Welches Zubehör könnt ihr mir nebst dem Stativ, dem 2. Akku und den Speicherkarten sonst noch empfehlen?

    Auf eure Kommentare freue ich mich bereits wieder und verbleibe bis dahin mit freundlichem Gruss, Yves

    • Waldi 28. Mai 2015, 18:15   »
      Gravatar

      Hi,

      ja natürlich ist die D750 eine sehr gute Kamera. Aber ich glaube, der „shift down“ der hier befürwortet wurde fällt nicht so groß aus, wie erwartet. Je nach Budget, das Du dafür bereithälst würde ich schon eine Crop empfehlen (das war ja auch der Vorschlag der meisten kommentierenden) aber dann etwas mehr Geld in die Objektive reinlegen. Ausschließlich ein Zoom – und dann noch naja, ein recht durchschnittliches, ist ein wenig schade bei dieser Kamera. Je nachdem was Du machen willst, sollte man zumindestens einen weiteren Zoom, der sich oben anschließt, kaufen aber vor allem 1–3 Festbrennweiten, die dann Deinen Bedürfnisen entsprechen.

    • Schmidt Erich 28. Mai 2015, 19:54   »
      Gravatar

      Wenn du Reisen unternimmst, solltest du auch ein Ersatzladegerät für die Akkus dabei haben.

      Jedes Objektiv sollte mit einem wertigen Schutzfilter versehen werden. Eventuell auch Graufilter, zirkulares Polfilter.

      Beim Stativ nicht sparen, je nach Aufnahmethema können verschiedene Köpfe interessant sein. Tragfähigkeit eher überdimensionieren.

      Unbedingt eine wertige Fototasche bzw. Rucksack.

      Blasebalg zur Reinigung der Kamera.

      LG Erich :)

      • gwegner 28. Mai 2015, 20:59   »
        Gravatar

        Alles richtig, aber bitte keine „Schutzfilter“ vor die teuren Objektive, siehe hier, recht weit unten… :-)

        • Nazim 16. Juni 2015, 15:04   »
          Gravatar

          Hi Leute, ich habe hier nur gesehen das jemand Superweitwinkel Zooms mit Standard Zooms vergleicht, das macht weniger Sinn – das ist dieses „Äpfel mit Birnen vergleichen“ Ding :)

          Also wenn Du Dich für ein 14–24 2.8 interessierst für Landschaften und interessante Weitwinkelperspektiven (Auch im Urlaub super) dann vielleicht doch lieber 18–35 von Nikon (etwas weniger Weitwinkel aber super Preis-Leistung und 18mm ist auch schon ordentlich weitwinklig) oder das 16–35 VR ebenfalls von Nikon. Auf das 14–24 kannst Du auch keine Graufilter so einfach aufschrauben wegen diesem nach außen gewölbten Glas – das ist eben eine kompromisslose High-End Profi-Linse. Mit Weitwinkeln wären aber für Landschaften mit fließenden Gewässern diese Graufilter schon geil, damit man auch mal tagsüber Langzeitbelichtungen machen kann – diese Option ist mir sehr wichtig bei Landschaftsaufnahmen.

          Von Tamron und Sigma gibts in dem Brennweitenbereich auch Alternativen – aber ich kann dir das 18–35 echt empfehlen, das kann auch mal als Immerdrauf auf der Kamera bleiben wenn Du jetzt nicht gerade freistellen willst.

          Das 24–70 2.8 ist ein Profi-Allrounder, z.B. auf Hochzeiten wenn man schnell von Einzelportrait mit Bokeh zu einer Gruppenaufnahme wechseln muss, ohne Objektive zu wechseln… Aber 18mm oder 24mm das ist schon ein riesiger Unterschied von der Bildwirkung her, für Landschaften würde ich mir schon mehr Weitwinkelreserve zulegen.

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