Vergleich Nikon D7000 vs. D300 und D90 – Ist die Bildqualität wirklich besser?

29112010

Kaum kommt eine neue Kamera auf den Markt gibt es im Netz und in den einschlägigen Magazinen Hurra-Schreier und Buh-Rufer. Dazwischen steht dann der verunsicherte potentiell kaufwillige Kunde und ist total verunsichert – soll ich nun kaufen oder soll ich lieber noch auf den Nachfolger warten?

Wer hier schon eine Zeit lang mitliest, der weiß, dass ich um die Technik normalerweise keinen großen Hehl mache. Ein Kamera muss in der ihr zugedachten Situation funktionieren. Mal ist eine Kompakt-Kamera geeigneter, mal eine Spiegelreflex. Und ein gutes Foto entsteht sowieso im Kopf des Fotografen. Die Kamera ist da eigentlich sekundär. Jeder von Euch kennt bestimmt die Anekdote, in der Helmut Newton in einem Restaurant ist und der Koch zu im sagt: „Sie müssen eine tolle Kamera haben, Ihre Bilder sind fantastisch!“ Herr Newton antwortete darauf: „Oh, und sie müssen tolle Töpfe haben, Ihr Essen schmeckt wirklich vorzüglich!“

Nun habe ich mich dazu hinreißen lassen, meine Erfahrungen mit der neuen Nikon D7000 hier vorzustellen, weil ich ein Exemplar aus der ersten in Deutschland ausgelieferten Charge ergattern konnte und mir sicher war, dass diese Praxis-Erfahrungen viele von Euch interessieren würden. Die Resonanz war dann auch wirklich überwältigend.

Eine Woche später ist dann in einem Foto Magazin offenbar ein Test veröffentlicht worden, der die D7000 in Punkto Bildqualität schlechter als ihre Vorgängerin D90 oder die eine Klasse höhere D300 einstuft. Dies hat dann natürlich zu einigen Irritationen geführt (was ich auch verstehen kann) da sich dieses Gesamturteil dann nun doch so erheblich von meinen Eindrücken und denen vieler anderer Foto-Blogger und D7000 Besitzer unterscheidet.

„Ich hatte mir Zeitschriften besorgt und die ersten Testberichte über die D7000 gelesen und dabei hat die D7000 nicht so gut abgeschnitten.
Es kamen die erste Zweifel ob die D7000 gegenüber der D90 die bessere Wahl wäre? Nach deinem Test kommen die nächsten Zweifel über die gelesenen Testberichte.“

Schon merkwürdig, dachte ich mir.

Ich meine klar, wir vergleichen hier Kameras auf echt hohem Niveau. Aber die Verbesserung des Rauschverhaltens zwischen der D90/D300 und der neuen D7000 ist so eklatant, das kann man eigentlich kaum wegdiskutieren. Mir ist es ohne Labortests und ohne Vergleichsbilder sofort aufgefallen.

Nun, lange Rede kurzer Sinn. Da ich die D300 gerade noch hier habe, habe ich einmal – entgegen meiner Überzeugung – „Pixel-Peeping“ betrieben, und die Fotos beider Kameras in der 1:1 Ansicht verglichen, ich wollte es jetzt einfach wissen.

In Bezug auf die Bildqualität sind die D90 und die D300 absolut vergleichbar, da sie den gleichen Bildsensor haben. Sie unterscheiden sich lediglich marginal in der Software, die die Signale verarbeitet. Einen Vergleich der Bildqualität zwischen D300 und D90 findet ihr hier.

Starten wir also unseren Vergleich zwischen D7000 und D300 (analog D90) bei ISO 400 und erhöhen wir die Empfindlichkeit bis ISO 6400:

1:1 Ansichten

Nun, ich denke die Bilder sprechen für sich.
Das sind wohlgemerkt RAW-Aufnahmen, also ohne dass die Kameraeigenen Rausch-Unterdrückungs-Algorithmen aktiv waren.

Dass die Realität – bei beiden Kameras – viel besser aussieht, möchte ich Euch nun noch an einem Bild zeigen, dass ich mit ISO 12800 (!) mit der D7000 aufgenommen habe.
Links das Original aus der Kamera, und rechts nach dem Entrauschen mit Lightroom!

Die vollständigen 12 bzw. 16 Megapixel Bilder

So und nun noch einmal die Bilder in groß, damit ihr seht, wie sich das ganze bei „normalen“ Ansichtsgrößen auswirkt (nämlich viel weniger dramatisch).

(Bitte auf ein Bild klicken und dann mit den Pfeiltasten blättern. Ihr könnt Euch die Bilder auch mit der rechten Maustaste in Originalgröße speichern, wenn ihr sie groß seht.)

D300, ISO 400
D300, ISO 400
D7000, ISO 400
D7000, ISO 400
D300, ISO 1600
D300, ISO 1600
D7000, ISO 1600
D7000, ISO 1600
D300, ISO 3200
D300, ISO 3200
D7000, ISO 3200
D7000, ISO 3200
D300, ISO 6400
D300, ISO 6400
D7000, ISO 6400
D7000, ISO 6400
D7000, ISO 12800
D7000, ISO 12800


Fazit

Wir diskutieren hier auf absolut hohem Niveau. Die D300 ist nach wie vor eine tolle Kamera, die mir bis vor kurzem extrem gute Dienste geleistet hat. Vor ein paar Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, sinnvoll in Regionen von mehr als ISO 800 zu arbeiten.

Allerdings muss man auch würdigen, dass Nikon mit der D7000 eine Kamera im oberen Consumer-Segment positioniert, die in Bezug auf das Rauschverhalten einen sehr großen Schritt nach vorne macht. Immerhin kostet eine D300 (in Form der D300s, die den gleichen Sensor hat) auch heute noch mehr, als die 3 ½ Jahre jüngere D7000.

Wer nur bei hellem Tageslicht fotografiert, dem kann es egal sein – wenn er kein Full HD Video braucht und auf die Verbesserungen in der Bedienung verzichtet, ist die D90 bestimmt vom Preis‑/Leistungsverhältnis die bessere Wahl.

Wer allerdings auch mal in der Dämmerung, in geschlossenen Räumen oder gar auf Reisen im Urwald o.ä. fotografieren will, der wird sich über die nutzbaren, hohen ISO-Zahlen und die weiteren Verbesserungen bei der D7000 freuen.

Aktuelle Preise und technische Daten der genannten Kameras findet ihr z.B. auf amazon.de*


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Kommentare

30 Kommentare zu “Vergleich Nikon D7000 vs. D300 und D90 – Ist die Bildqualität wirklich besser?”


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    [...] Gunther einen sehr schönen Vergleich der ISO-Leistung von der Nikon D7000 gegen die D300 (gleicher Sensor wie die D90) gepostet hat, habe ich gleich nach dem Duschen mein Duschgel genommen [...]

  2. Chris 29. November 2010, 11:55   »
    Gravatar

    Dazu muss ich jetzt auch noch meinen Senf geben :-)
    Was die Leute, die so scharf darauf sind, 1:1 Ausschnitte zu vergleichen häufig vergessen, ist, das das bezogen aufs ganze Bild etwa einem 60 × 90 Print entspricht, den man aus 10cm Entfernung betrachtet. Und das halte ich für relativ wenig praxisbezogen. Das neuere Sensoren weniger rauschen ist kein wirkliches Geheimnis, die Technik entwickelt sich ja weiter. Ich hatte den Vergleich damals zwischen der D70 und der D200 – letztere war erheblich besser, fällt aber gegen neuere Kamera wieder zurück.
    Zur Rauschunterdrückung: Häufig ist diese bei den ganz hohen Isozahlen auch dann aktiviert, wenn sie eigentlich ausgeschaltet ist, der Effekt ist nur schwächer. Da verraten die Kamerahandbücher mehr.
    Ansonsten lässt sich aus meiner Erfahrung nur sagen, das es relativ selten technische Limitationen sind, die ein Foto bei mir mißlingen lassen.

    • gwegner 29. November 2010, 12:47   »
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      Hallo Chris,
      Du hast recht, das kann man gar nicht oft genug betonen. Jede heutige Kamera, erst recht jede Spiegelreflex ermöglicht es, damit richtig gute Fotos zu machen. Man muss es nur tun. Die Technik-Diskussionen sind manchmal bestimmt auch spannend, aber sie sollten nicht überhand nehmen.
      Ich habe mit der D70 wunderbare Bilder gemacht, die auch heute noch für Veröffentlichungen angefragt werden. Gerade mit den Fortschritten, die die RAW-Konverter zwischenzeitlich gemacht haben, lässt sich aus diesen Fotos unglaublich viel herausholen.
      Grüße
      Gunther

      • Chris 29. November 2010, 13:05   »
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        Das ist allerdings ein wichtiger Punkt: In Raw arbeiten. Die Bilder lassen sich mit neuerer und besserer Software erheblich besser bearbeiten und noch einiges an Reserven rausholen.
        Das habe ich gerade mit einigen alten Kinderbildern gemacht, die mit der D70 entstanden sind. Erstaunlich, was da noch geht.

        • gwegner 29. November 2010, 13:12   »
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          Gerade der Unterschied zwischen der alten (2003) Prozess-Engine von Lightroom und der neuen (2010) ist eklatant.
          Ich kann nur jedem empfehlen, bei seinen alten Bilder die Prozess-Variante auf die neue Version umzustellen.

  3. Karl R, 29. November 2010, 13:25   »
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    Das deckt sich auch mit meinem Vergleichstest Nikon D300/D7000 ;-)
    http://spinthma.zenfolio.com/nikon_d300_vs_d7000_noise

    /Karl

  4. Karl R, 29. November 2010, 13:40   »
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    Hallo Günter,
    Nohmals vielen Dank – toller Vergleich
    die D7000 gewinnt nochmal wenn man die Betonung auf Texturen legt – ist jetzt bei den Beispielbilder nicht so ersichtlich – auch da bleibt mehr bei höheren ISO’s

    Ich persönlich trauere meiner D300 schon noch nach – sie ist ne gute Cam und die D7000 hat doch ganz schön Wirbel erzeugt weswegen sie ambivalent im Web diskutiert wird.

    /Karl

    • gwegner 29. November 2010, 22:28   »
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      Hallo Karl, klar bei der D300 hat man schon ein bisschen mehr Kamera in der Hand, das ist klar. Ich bin im Moment aber sehr glücklich mit der D7000 und bin natürlich schon ganz gespannt, was Nikon als D300 Nachfolger bringt…

  5. Ceyweb 29. November 2010, 23:42   »
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    hallo,

    ist die Inkompatibilität der Nikon D7000 zu den Sigma-Objektiven bekannt? Hat Jemand schon das Problem gehabt?

    Hier ein Link http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=777584

    • gwegner 29. November 2010, 23:59   »
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      Hallo Ceyweb,
      zu der Kompatibilität mit Fremdobjektiven kann ich leider nichts sagen, das ich nur Nikon-Objektive einsetze. Mit denen gibt es keinerlei Probleme.
      Soweit ich weiß haben die Fremdhersteller bisher immer Updates auf die Objektive gespielt, wenn es Probleme gab, ist ja nicht das erste Mal.
      Viele Grüße, Gunther

  6. Ceyweb 30. November 2010, 00:35   »
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    Hallo Gunther,

    Danke für die schnelle Antwort.

    Ich benutze auch Nikon Objektive aber ich habe auch Probleme in LV Modus mit AF-F und sogar seltener mit AF. Der Verkäufer der Kamera im Fotogeschäft meint, das wäre normal. Bei Kontrastarmen Objekten kann es passieren sagt er. Nur, es passiert in derselben Situation. Also wenn ich die Kamera auf ein Objekt richte, wird in AF-F automatisch fokussiert ohne die Auslösetaste halb zu drucken. Ich richte die Kamera woandershin und komme gleich wieder auf dasselbe Objekt, und dann läuft die Fokussierung auf ein Mal nicht obwohl gleiche Kontrast, gleiche Lichtverhältnisse. Das passiert auch in AF Einstellung. Wenn ich die Auslösetaste halb drucke, wird die Fokussierung aktiviert aber bleibt nicht stehen wenn das Objekt scharf ist sondern wird weiter gedreht und bleibt stehen wenn das Objekt unscharf ist. Das ist so ärgerlich. Wie gesagt, das passiert nicht immer. Ich weiss nicht ob ich irgend was falsch mache.

    LG

    • gwegner 30. November 2010, 00:42   »
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      Hallo Ceyweb,
      was ist AF-F?
      Grundsätzlich ist die Performance des Autofokus im Liveview viel schwächer als beim Fotografieren.
      Lies mal meinen Artikel zum Thema:
      Autofokus Probleme beim Filmen von Videos mit der DSLR – das betrifft auch den LiveView.
      Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter.
      Grüße
      Gunther

  7. Ceyweb 30. November 2010, 09:55   »
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    Hallo Gunther,

    zu Deiner Frage „was ist AF-F?“

    In Automatikmodus rufe ich Menu auf. Dann a Autofokus, OK, AF für Live-View/Film. Da erscheinen Autofokus und recht je nach der Einstellung AF-F oder AF-S. Unten AF-Messfeldsteuerung. Wenn man die erste obere wähltgibt es zwei Einstellmöglichkeit AF-S Einzelautofukus und AF-F Permanenter-AF. Wenn ich die Permanenter-AF. Je nach Auswahl erscheint dann auf dem Display während des Fotografierens oder Filmen AF-S oder AF-F. Wenn AF-F ausgewählt ist, fokussiert die Kamera von alleine ohne die Auslösertaste halb zu drucken. In LV Modus hat man dann das Problem, dass die Fokussierung nicht immer läuft. Ich selbst dann muss manchmal die Auslösetaste halb drucken oder Zommring etwas drehen oder mit der Kamera woandershin zielen und wieder auf das fotografierende Objekt zurück kommen. Dann läuft die Fokussierung. Wenn AF-S eingestellt ist, habe ich auch manchmal das Problem, dass die Kamera zwar fokussiert wenn ich die Taste halb drucke aber steht nicht dann wenn das Objekt scharf ist sondern wenn es unscharf ist.

    LG

    • gwegner 30. November 2010, 22:47   »
      Gravatar

      Hallo Ceyweb, der Terminus Af-F war mir nicht geläufig, ich verstehe aber, was Du meinst.
      Ich glaube, die Probleme liegen in der Natur des Kontrast-Autofokus. Ich habe mich relativ schnell von dem Gedanken verabschiedet, beim Filmen den AF anzuhaben. Schon das kleinste Pumpen würde mich in den hochauflösenden Videos stören. Ich nutze – wenn überhaupt – den Einzelautofokus, um initial scharf zu stellen, eigentlich kann man es aber auch über die Lupe Manuell machen. Danach fokussiere ich von Hand, wenn nötig. Natürlich gibt es da bei Bewegten Objekten Ausschuss. Das muss man üben…
      Lass Dir davon nicht den Spaß an der D7000 verderben, sie ist eine tolle Kamera!
      Grüße, Gunther

  8. Juergen Buschbaum 25. Dezember 2010, 11:17   »
    Gravatar

    Hallo Gunther

    Erstmal ein grosses Lob und Respekt zu Deiner fundierten und professionellen Website. Tolle, einzigartige Fotos und Berichte!

    Ich habe meine Nikon D7000 seit drei Tagen und die ersten 100 Klicks geschossen. Und ich kann Deine Erfahrungen und Bewertungen nur vollsten bestaetigen.

    Die D7000 ist eine echte Weiterentwicklung. Wenn auch nicht immer in die richtige Richtung. Ich vermisse das gute alte Klacken des Spiegels und brauche kein Pocketkamerafeeling. Das ist aber auch schon fast das Einzige, dass mir an der D7000 nicht gefaellt. Die Bildqualitaet ist prima, die neuen Funktionen wie Full-HD Video und Timelapse grossartig, das Autofocussystem ausreichend und das gesamte Handling eben eine Nikon. Das ist genau das, was ich wollte. Ich brauche keine Fullframe-Kamera im Wert eines Kleinwagens. Ich will meine alten Linsen weiterbenutzen und auf Nikon-Qualitaet vertrauen koennen. Und genau das bekoemmt man bei der D7000 fuer realtiv wenig Geld. Meine D90 ist jetzt eine bewaerte Backup-Kamera…

  9. Oliver 6. Januar 2011, 09:34   »
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    Hallo Leute,

    was würdet ihr einem DSLR Einsteiger empfehlen? D300s oder die Ⅾ 7000?

    • gwegner 6. Januar 2011, 08:36   »
      Gravatar

      Ich würde die d7000 empfehlen.

  10. Karl Reitschuster 7. Januar 2011, 00:44   »
    Gravatar

    Als Einsteiger, warum nicht auch eine D3100?
    ich habe mit der D50 angefangen ;-)

    • gwegner 7. Januar 2011, 16:49   »
      Gravatar

      Naja, ss war ja nicht die Frage :-) aber Du hast recht, ich finde die D3100 auch sehr vielversprechend und empfehle sie auch den Umsteigern von Compact Kameras.

      • Oliver 7. Januar 2011, 17:48   »
        Gravatar

        Hallo Leute,

        so langsam lerne ich auch, wie man in einem Forum antwortet ;-)

        Also vielen Dank für die Infos, ich werde mich wohl für die 7000 entscheiden.

        Eine ganz andere Frage scheint mir die Auswahl adäquater Objektive zu sein. Könnt ihr mir dazu auch Tips geben?

        Grüße in die Runde,
        Oliver

        • Juergen Buschbaum 7. Januar 2011, 19:44   »
          Gravatar

          Hallo Oliver

          Aus meiner Sicht sollte man fuer eine DSLR Kamera mindestens zwei Objektive haben: Ein Allround-Zoom 18–200mm und ein Weitwinkel 10–20mm. Natuerlich sind Telelinsen ueber 200mm und Primelinsen (Feste Brennweite) auch sehr schoen zu benutzen. Vor allem in der Tier‑ und Portraitfotografie, doch brauch man die als Anfaenger nicht unbedingt.

          Fast ebenso wichtig sind wechselbare Aufsatzfilter wie UV‑ und Polarisationsfilter. Bei starkem Sonnenlicht allgemein in der Natur unverzichtbar.

          Ich habe noch ein 150mm APO-Macro fuer extreme Nahaufnahmen, ein 70–300mm Macro als Zoom-Allrounder und ein 50mm 1:1,4 Prime fuer tolle DOF Effekte im Einsatz.

          Eine Empfehlung, ob original Nikkor-Linse oder billigere Hersteller mag ich nicht geben. Ich habe fast nur Sigma-Linsen im Einsatz und bin sehr zufrieden. Aber da hat auch der Geldbeutel Entscheidungshilfe gegeben.

  11. Gravatar

    [...] Sie über den gleichen Sensor wie die D7000 – und dass der fantastisch ist, nicht nur was das Rauschverhalten betrifft, das haben mittlerweile ja die meisten [...]

  12. Simon 10. Juli 2012, 08:48   »
    Gravatar

    Moin,
    es wird oft in den Foren diskutiert,ob man Polfilter oder UV Filter einsetzen soll oder nicht. Was meint ihr dazu und welche sollte man da einsetzen bzw. von welchem Hersteller ?

    Grüsse
    Simon

    • gwegner 10. Juli 2012, 10:42   »
      Gravatar

      Also meine Meinung: Polfilter kann man machen, um z.B. Spiegelungen zu reduzieren, Kontraste zu erhöhen – ND Filter sind toll für Langzeitbelichtungen bei Tag – von UV und sonstigen Filtern als „Objektivschutz“ halte ich gar nichts.

  13. TimFalk 27. Oktober 2012, 11:44   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,
    nachdem ich durch Zufall über Deine Homepage gestolpert bin, habe ich mich dann ziemlich schnell entschlossen meine geliebte D90 gegen die D7000 auszutauschen. Die ersten Testbilder sprechen wirklich für sich und decken sich absolut mit Deinen Aussagen. Ich bin wirklich absolut begeistert!!! Etwas würde mich allerdings interessieren: Ich fotografiere meistens in der Natur, vor allem zur Morgen‑ oder Abenddämmerung. Kannst Du gute und vor allem preiswerte Grauverlaufsfilter empfehlen?
    Ich hatte schon mal an das Cokin-System gedacht. Aber bei dem Nikon 10–24 mm Objektiv kommt es aufgrund der Bauhöhe zu Abschattungen an den Bildrändern… :(

    Ach ja, eines noch: Hast Du schon mal daran gedacht Dein Know-how in Workshops weiter zu geben?

    Beste Grüße
    Timo

    • gwegner 27. Oktober 2012, 17:21   »
      Gravatar

      Hi Timo, danke für Dein Feedback! Grauverlaufsfilter nutze ich nicht, der Dynamik-Umfang der RAWs reicht in der Regel aus, um die Anpassungen später via Verlaufsfilter in Lightroom zu machen. Zur Not mache zwei oder drei Belichtungen und dann ein HDR draus (kommt aber eigentlich fast nie vor).

      Workshops sind geplant! Spätestens Anfang 2013 geht es los, ihr könnt Euch schonmal als Interessenten anmelden, dann werdet ihr bevorzugt berücksichtigt, wenn die Termine stehen: http://gwegner.de/workshops

  14. Peter 27. Februar 2013, 14:58   »
    Gravatar

    Hallo Gunther, vielen Dank für deine sehr interessante Web, auf der ich immer gerne wieder einmal lese. Nach über 10 Jahren „Fotopause“ überlege ich mir eine digitale Spiegelreflex zuzulegen. Wie du vielleicht erahnen kannst, komme ich hier noch aus der analogen Welt und besitzte noch 2 Nikon Fe-Bodies mit folgenden Optiken: Nikkor 28mm, 1:2,8; Nikkor 50mm, 1:2; Nikkor 105mm, 1:2,5; Hoya 200mm, 1:3,5 sowie diverse Vorsatzlinsen alsauch Filter für die S/W-Fotografie. Meine Überlegung geht jetzt in Richtung Nikon D7000 bzw. D7100 oder Nikon D600, letztere vor dem Hintergrund, die alten Optiken unter Beibehaltung der Brennweiten weiterverwenden zu können. Mein Schwerpunkt lag früher auf der Landschafts‑/Naturfotografie mit „Makro“-Anteil (Vorsatzlinsen), Momentaufnahmen von Personen (aus der Hüfte raus mit der 105er) sowie S/W. Nun meine Frage an dich: was würdest du mir empfehlen, Vollformat oder APS-C? Macht es überhaupt Sinn, die alten Optiken an einer DSLR zu verwenden? Ist die oftmals beschriebene Bildqualität der Canon EOS 6D bzw. EOS 5D Mark Ⅱ gegenüber den entsprechenden Nikons (D600, D800) wirklich so eklatant? Was hhälst du von den neuen spiegellosen Systemkameras?
    Ich freue mich auf deine Antwort und
    netter Gruß
    Peter

    • gwegner 27. Februar 2013, 15:27   »
      Gravatar

      Hi Peter, natürlich kannst Du die alten Optiken an einer DSLR verwenden. Ob sie heutigen Objektiven in anbetracht der hochauflösenden Sensoren gerecht werden, musst Du in Einzelfall sehen.
      Zum Thema Vollformat bzw. Crop habe ich ja schon oft geschrieben, die Frage lässt sich nicht in einem Satz beantworten (gehe mal über die Suche hier nach „Vollformat“).
      Bzgl. der Bildqualität haben die aktuellen Nikon Modelle mittlerweile alle etwas die Nase vorne gegenüber Canon. Aber die Unterschiede sind gering.
      Systemkameras sind nicht mein Fokus…

  15. Johannes 5. Mai 2013, 10:51   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,
    Danke für diesen Vergleich.
    Ich schwankte schon länger zwischen der d300s und der d7000. Bei meinen Motiven spielt das Rauschverhalten auch eine wichtige Rolle. Mit diesem Vergleich hast du mir bei meiner Entscheidung wirklich weitergeholfen.
    Gruss aus der Schweiz.
    Johannes

  16. Sabrina 26. März 2014, 23:46   »
    Gravatar

    Auch für diese Test möchte ich Dir danken.

    Besonders bei ISO 6400 sieht man auf der Gitarre rechts neben dem Stern, dass die D7000 bei geringen Kontrasten geradezu dramatisch besser auflöst.

    Das hätte ich nicht gedacht.

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