Nikon D500 Praxis Test und Review

18052016

Kaum jemand hat nach 7 Jahren noch an einen Nachfolger für die Nikon D300 geglaubt… Doch nun ist sie da – die Nikon D500 – die erste echte Profi-Kamera mit APS-C Sensor und einem Füllhorn an Neuerungen und Verbesserungen. Wie sich die neue Nikon D500 bei mir in der Praxis schlägt, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

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Über die technischen Daten – insbesondere im Vergleich zur D300 habe ich bereits in einem separaten Artikel berichtet:

Lest euch den ruhig nochmal durch. Hier gehe ich nun nur noch auf den Praxisteil ein – also was sind meine Eindrücke bei der täglichen Arbeit damit.

Übrigens: alle Fotos in diesem Bericht wurden mit der D500 und dem Sigma 18-35 f/1.8 aufgenommen, natürlich außer denen, wo sie selbst mit drauf ist… ;-)

Die Haptik

Die D500 liegt genauso gut in der Hand, wie die Nikon D750, allerdings ist sie etwas größer und ein bisschen schwerer. Schon ein bisschen ungewöhnlich, wenn man bedenkt, dass die D500 einen APS-C-Sensor hat und die D750 einen Kleinbild-Sensor (Vollformat). Macht aber nichts, jedenfalls liegt die D500 super in der Hand und bedient auch alle Ansprüche, die ein professioneller Fotograf an sie stellen könnte. Das Gehäusekonzept entspricht dem der “größeren” Nikons – also der D8x0 und D4/D5. Im Vergleich zur D8x0 liegt sie allerdings deutlich besser in der Hand, da sie auch den tiefen Griff der D750 spendiert bekommen hat. Der größte Unterschied zu den “kleineren” Modellen, wie die D750, D7x00 etc. ist, dass es kein Moduswahlrad gibt – der Kameramodus wird durch Druck auf “MODE” und Drehen am hinteren Rad umgestellt; zudem hat die D500 ein rundes Okular. Weiterhin haben die “größeren” Modelle den Anschluss für den Fernauslöser vorne und der Anschluss unterscheidet sich – es ist der runde, mit 10 Pins.

Auch das Schulterdisplay der D500 ist sehr schön groß, deutlich größer, als bei der D750.

D500 Oberseite

Die Oberseite der D500: Großes Schulterdisplay, tiefer Griff.

Etwas ungewohnt bei der D500 ist die ISO Taste oben hinter dem Auslöser angebracht. Warum Nikon das geändert hat, erschließt sich mir nicht so ganz. Wo die D750 die ISO Taste hat (2. von unten, hinten links) ist bei der D500 eine zweite OK Taste – warum man die noch neben der OK Taste auf der Wippe braucht, weiß ich auch nicht. Das ist so ähnlich, wie die Verwirrung um die “i” Taste versus der “info” Taste. Jedenfalls liegen diese beiden konsequenterweise bei der D500 direkt nebeneinander – passt die eine nicht, nimmt man halt die andere. Links unten ist dafür nun Platz für eine weitere Funktionstaste namens “fn2”.

Eine weitere Redundanz findet sich bei der altbekannten Wippe – zusätzlich zu dieser gibt es jetzt etwas weiter oben noch einen “Joystick” – auch damit kann man die Fokusfelder verschieben. Geschmackssache – ich habe mich sehr an die Wippe gewöhnt, andere Fotografen finden aber den Joystick besser. Luxus, wenn man die Wahl hat!

Links

Links unten die neue Fn2 Taste und darüber die OK Taste. Rechts oben sieht man den neuen Joystick.

Der Sucher und der fehlende Blitz

Der Sucher bietet das größte Sucherbild, das ich je bei einer Kamera mit APS-C Sensor gesehen habe. Gar kein Vergleich mit dem kleinen Sucherbild einer D3x00 oder D5x00 und auch im Vergleich zur D7x00 ist das Sucherbild deutlich größer. Ehrlich gesagt musste ich im Vergleich mit der Vollformat D750 mehrfach hin und her wechseln, um den Unterschied zu sehen. Ja, die D750 hat (natürlich) ein noch etwas größeres Sucherbild, aber sie hat auch einen Vollformat Sensor. Der Sucher der D500 steht ihr aber kaum nach, ist groß und hell und einfach super. Um dafür Platz zu bekommen, musste Nikon den internen Blitz weglassen. Ich finde, das ist ein sehr guter Kompromiss. Der große Sucher ist mir viel mehr wert, als der interne Blitz, der ohnehin kaum zu etwas zu gebrauchen ist. Um mit ihm direkt zu fotografieren ist er zu schwach und zu dicht an der optischen Achse, und für die Fernsteuerung eines anderen Blitzes via CLS ist er tagsüber meist auch nicht zuverlässig zu gebrauchen, da zu schwach. Wer wirklich mit Blitz arbeiten will, sollte sich selbst einen Gefallen tun, und in eine vernünftige Funk-Lösung und einen externen Blitz investieren, wie die Pocket-Wizards oder ähnliches. Aber ehrlich gesagt, wer eine so lichtstarke Kamera wie die D500 hat, braucht so gut wie nie einen Blitz – und wenn doch – dann sind das Spezialanwendungen, und dann setzt man ohnehin wieder auf den externen Blitz plus eine entsprechende Steuerung.

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Schöner Dynamikumfang und Farbwiedergabe

Der Auslöser

Der Auslöser klingt soft, ähnlich wie der der D810 und noch leiser, als der Auslöser der D750. Im Live-View kann die D500 mit elektronischem ersten Verschlussvorhang arbeiten (Menüeinstellung) und der Spiegel klappt nicht hin und her beim Auslösen. Sehr angenehm.

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Live-View

Auch bei der D500 gibt es zwei Live-View Modi, die über den Ringschalter um die Live-View Taste umgeschaltet werden können: den Foto-Live-View und den Video-Live-View. Das Live-View ist so ähnlich umgesetzt, wie bei der D750. Selbstverständlich kann man die Blende während des Live-Views verstellen und sieht das Ergebnis (inklusive Schärfentiefe-Kontrolle) sofort auf dem Bildschirm. Zwischen Belichtungsvorschau (also eine Simulation der Helligkeit des endgültigen Bildes) und einer Anzeige in immer gleich bleibender Helligkeit, kann man mit einem Druck auf die OK Taste wechseln. Leider zeigt die Kamera nicht auf dem Display an, in welchem Modus man sich befindet. Bei der D750 kann man zwischen diesen zwei Modi noch über das “i”-Menü umschalten, das finde ich persönlich schöner, da man bei der D500 gerne mal aus Versehen auf die OK Taste drückt und dann oft nicht merkt, dass man die Belichtungssimulation ausgeschaltet hat.

Im Video-Modus kann man die Blende auch verstellen und das sogar stufenlos, wie schon bei der D750. Dafür kann man sich die beiden vorderen Tasten an der Kamera entsprechend belegen.

Den Fokuspunkt setzen und fokussieren kann man bei der D500 nun bequem per Touch auf den Bildschirm. Wenn man sich daran erstmal gewöhnt hat, möchte man es definitiv nicht mehr missen!

Insgesamt ist das Live-View bei der D500, wie auch schon bei der D750 aus meiner Sicht perfekt umgesetzt: man bekommt so viel “What you see is what you get”, wie nur irgend möglich. Blende, Belichtungszeit und ISO fließen im Simulationsmodus direkt in die Anzeige ein. Die Schärfentiefe-Vorschau in Verbindung mit der Belichtungssimulation finde ich super intuitiv. Natürlich hat die Simulation in dunklen Situationen ihre Grenzen, aber das Live-View ist sehr lichtstark und funktioniert auch im Dunkeln noch sehr gut.

Mond und Sterne mit der D500

Mond und Sterne mit der D500

Der Touch-Screen

Wie schon die D5500 bringt die D500 auch einen Touchscreen mit. Allerdings ist dieser nur im Liveview aktiv und beim Ansehen der Bilder. Die wichtigste Funktion ist sicherlich das schnelle setzen des Fokuspunktes und Fokussieren im Liveview (funktioniert sowohl im Foto- als auch Video-Modus). Weiterhin kann man beim Ansehen der Bilder durch “Swipen” zum vorherigen oder nächsten wechseln sowie mit “Pinch-to-Zoom” hereinzoomen. Beim Konfigurieren der Kamera kann man Texteingaben per Touch vornehmen, auch das vereinfacht das Leben. Dass man das Menü selbst im Gegenzug zur D5500 nicht mehr per Touch bedienen kann, ist keine große Einschränkung. Insgesamt ist die Touch-Steuerung eine willkommene Ergänzung – insbesondere das schnelle Fokussieren im Liveview möchte man nicht mehr missen, wenn man sich mal daran gewöhnt hat.

Die Geschwindigkeit

Ich habe euch mal eine kleine Audio-Kostprobe aufgenommen, die den Vergleich zwischen D750 und D500 bezüglich der Auslösegeschwindigkeit veranschaulicht:

10 Bilder pro Sekunde sind schon ein Wort. Da macht Bracketing richtig Spaß :-) Auch schnelle Auslösefolgen sind eine Freude, wenn man sie braucht. Ich selbst fotografiere eigentlich lieber mit etwas langsameren Frequenzen und eher zielgerichtet und dosiert, damit ich später nicht soviel aussortieren muss. Aber ihr könnt euch den Blicken der Anwesenden sicher sein, wenn ihr mit der D500 im Highspeed Modus loslegt, soviel ist klar. Natürlich kann man über das linke obere Rad wie gewohnt auch einen langsameren Modus einstellen, über das Menü kann man konfigurieren, wie schnell die Kamera dann arbeiten soll.

Mit einer SD Karte kann ich 50 RAW Bilder am Stück mit voller Geschwindigkeit machen, danach wird die Kamera langsamer.

Zum Vergleich: die D810 schafft im “High-Speed”-Modus (allerdings nur mit 5 Bilder pro Sekunde) bei mir 24 RAW Bilder am Stück, dann wird sie langsamer, Die D750 gar nur 14 Bilder mit 6 Bildern pro Sekunde.

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Schon recht dunkel aber der Autofokus hat perfekt getroffen

Der Autofokus und die (semi)-automatische Fokus-Justierung

Ein direkter Vergleich der Autofokus Performance unterschiedlicher Kameras ist mir eigentlich nur schwer möglich. Bei der D750 hatte ich damals die Möglichkeit im direkten Vergleich bei sehr schwierigen Bedingungen festzustellen, dass sie der D810 überlegen ist.

Bei der D500 hatte ich die Gelegenheit sie auf Galapagos gegen die D750 zu testen und zwar beim Fotografieren von ins Wasser tauchenden Blaufußtölpeln. Und bei diesem schwierigen Motiv konnte die D500 einfach nur punkten. Während die Serien mit der D750 von 10 Bildern vielleicht 3 scharfe enthielten, waren bei der D500 von 10 Bildern vielleicht eines unscharf.

Ich konnte also eine deutlich höhere Zuverlässigkeit beim AF der D500 feststellen als bei dem der D750.

Allein die Tatsache, dass die Anzahl der Autofokus-Felder auf 153 mit 99 Kreuzsensoren erhöht wurde und die Fokusfelder einen sehr, sehr großen Bereich des Suchers ausfüllen lässt schon ahnen, dass Nikon hier noch einmal eine Schippe draufgelegt hat. Beim Fotografieren von schnellen Bewegungen mit Nachführen konnte ich so auch eine ungewöhnlich hohe Trefferquote verzeichnen, selbst bei wenig Licht.

Der herausragende Autofokus der D500 ändert aber zunächst auch nichts an dem prinzipbedingten Problem dass ein jeder Phasen-Autofokus eine exakte Justage auf die jeweiligen Objektive erfordert. Stichworte sind hier Back- und Frontfokus. Das heißt, wenn Objektiv und Kamera nicht korrekt justiert sind, “denkt” der Kamera AF, er hat getroffen, in Wirklichkeit liegt er aber immer etwas daneben. Hierzu habe ich schon einige Artikel geschrieben:

D500-AF-Kalibrierung

Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, baut Nikon bei der D500 erstmalig eine automatische Abstimmung und Korrektur solcher Fehler an. Die Idee dahinter ist simpel und funktioniert so ähnlich, wie die manuelle Technik, die ich in dem Artikel zu dem Sigma-USB-Dock beschrieben habe.

  1. Ihr fokussiert die Kamera im (Foto)-Live-View-Modus, hier kommt der Kontrast-Autofokus zum Einsatz, der prinzipbedingt (meist) exakt ist.
  2. Nun drückt ihr die Autofokus-Wahl-Taste links an der Kamera und gleichzeitig die Videoaufnahmetaste.
  3. Nun gleicht die Kamera den Kontrast-Autofokus mit dem Phasenautofokus ab und ermittelt automatisch einen Korrekturwert, den sie in die Autofokus-Korrektur-Einstellungen der Kamera schreibt. Diese gilt dann immer für das verwendete Objektiv.

D500-AF-Kalibrierung_2Mal abgesehen davon, dass man recht häufig die Meldung “Automatische AF-Feinabstimmung fehlgeschlagen” bekommt, hat Nikon bei der Umsetzung auch versäumt, die immanenten Schwachpunkte der schon in den anderen Kameras vorhandenen manuellen Autofokus-Korrektur auszumerzen. Stattdessen hat man einfach die neue Automatik auf das alte Konzept aufgesetzt. Das Problem war nämlich schon immer, dass nur ein statischer Korrekturwert pro Objektiv hinterlegt werden kann. Dieser ist unabhängig von der Fokus-Entfernung und unabhängig von der Brennweite bei Zoom-Objektiven. De facto korrigiert man also immer nur für einen bestimmten Fokusbereich und eine Brennweite – bei anderen Fokus-Entfernungen oder Brennweiten können dadurch dann immer noch Fehler bestehen.

Die ermittelten Korrekturwerte werden automatisch in das bekannte Autofokus-Feinabstimmungs-Menü übernommen.

Die ermittelten Korrekturwerte werden automatisch in das bekannte Autofokus-Feinabstimmungs-Menü übernommen.

Einen deutlich besseren Ansatz hat Sigma bei der Kalibrierung über das USB-Dock gewählt: hier kann man den Fokus für 3 Entfernungen, nämlich Nah, Mittel und Fern justieren sowie für 3 Brennweitenbereiche. Dadurch bekommt man deutlich bessere Ergebnisse.

So, wie Nikon nun bei der D500 die automatische Fokus-Kalibrierung umgesetzt hat, wirkt sie leider wie ein nett gemeinter Aufsatz auf die bereits vorhandene Funktionalität, der sich erst einmal gut anhört und beim Käufer (wie bei mir auch) sicherlich große Hoffnungen weckt, in der Praxis aber einen Großteil der Probleme mit dejustierten Objektiven leider nicht wirklich lösen kann.

Sehr guter Dynamik-Umfang - hier aus einem Bild mit lightroom entwickelt.

Sehr guter Dynamik-Umfang – hier aus einem Bild mit Lightroom entwickelt.

Die Bildqualität – High ISO und Dynamik-Umfang

Der APS-C Sensor der D500 hat 21 Megapixel und keinen Tiefpassfilter. Das ist insbesondere deswegen bemerkenswert, weil es ja eigentlich nahe gelegen hätte, den bewährten und sehr guten 24 MP Sensor der D7200 und D5500 zu verwenden und diesen in das professionellere Gehäuse zu bauen. Der vermeintliche Rückschritt auf „nur“ 21 MP kommt dem Dynamikumfang, der ISO-Leistung und auch der Geschwindigkeit der Kamera zu Gute.

Ein in der Kamera einstellbarer maximaler ISO Wert von 51.200 hört sich zwar erstmal nett an, und die ersten euphorischen Berichte im Netz bejubelten das neue Nachtsichtgerät, aber die Erfahrung der letzten Jahre hat mich gelehrt, solchen Aussagen und Ankündigungen immer erstmal mit Skepsis zu begegnen. Die Sensoren haben heute eine Qualität erreicht, die schon nah an der Grenze des derzeit technisch machbaren ist. Große Sprünge sind hier eigentlich nicht zu erwarten. So war es bei der Sony A7s – die im Endeffekt ihre hohen ISO-Leistungen nur aufgrund der geringen Sensorauflösung und im Video-Modus realisieren kann – und ähnlich verhält es sich logischer weise auch bei der D500.

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Aber der Reihe nach: was genau ist das denn, “ISO-Leistung” – ja klar, wir wollen rauscharme Bilder bei hohen ISO-Zahlen. Aber was heißt rauscharm? Und wie beurteilen wir das? Ich sage mal so: es ist schwierig. Natürlich kann man mit aktuellen Kameras super Bilder auch in 5-stelligen ISO-Bereichen machen. Gerade bei ausreichend Licht ist das kein Problem. Viele Vergleiche im Web zeigen Testszenarien, auf denen alles toll aussieht – oft wird dann noch nicht mal bei gleichen Bedingungen mit anderen Kameras verglichen, dann fällt eine Beurteilung ohnehin schwer. Stellt man der Kamera genügend Licht zur Verfügung, funktionieren hohe ISO-Werte meist ganz prima. Aber in der Realität hat man ja eher wenig Licht, wenn man mit hohen ISO-Werten arbeitet. Einige Tests wurden im JPG Modus der Kamera aufgenommen – hier spielt dann die Kamera-interne Software zur Rauschreduzierung die größte Rolle. Auch das ist wenig aussagekräftig, da wir ja der Sensor beurteilen wollen, und nicht die JPG-Engine – zumal wir in der Praxis ja ohnehin in der Regel im RAW-Modus arbeiten.

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Panorama mit der D500 – Maritimes Museum in Hamburg, mit Lightroom aus Einzelbildern zusammengesetzt.

Wieder andere Vergleiche stellen Bilder von Kameras mit unterschiedlichen Sensorauflösungen in 1:1 Ansicht einander gegenüber – was auch wieder an der Realität vorbei geht. Ein Pixel eines 24 Megapixel-Vollformat Sensors hat eine andere Leistung als ein Pixel eines 22 MP APS-C Sensors. Das spielt aber erstmal keine Rolle. Entscheidend ist doch, was der Betrachter am Ende sieht – und das ist ein Bild in einer bestimmten Größe mit einer bestimmten Auflösung. Selten schaut man sich einzelne Pixel an. Vergleiche müssen also, um überhaupt Sinn zu machen, die Bilder verschiedener Kameras auf die gleiche Ausgabegröße skalieren und eben nicht unterschiedlich große 1:1 Ausschnitte vergleichen. Daher habe ich bei meinem Test die D500 mit dem 20 mm Objektiv versehen und die D750 mit dem 35 mm Objektiv. Beide bei Blende 8 und gleicher Belichtungszeit, da ich glaube, dass das einem “Echt-Szenario” am nächsten kommt.

Lange Rede kurzer Sinn: beim Fotografieren von Testreihen unterschiedlicher Kameras bei unterschiedlichen ISO-Werten kann man unglaublich viel falsch machen und es gibt unzählige Faktoren, die das Ergebnis beeinflussen können. Daher kann ich euch nur raten, solche Testbilder mit der größten Skepsis zu betrachten. Auch die Bilder, die ich euch hier zeige, solltet ihr nicht auf die Goldwaage legen. Mir geht es nur darum, ungefähr eine Abschätzung zu ermöglichen, wo der Sensor der D500 im Vergleich zu anderen Kameras steht – hier in meinem Fall im Vergleich zu ihrer Vollformat-Schwester D750.

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Panorama mit der D500, Hamburg Speicherstadt

Aber kommen wir zur D500: ganz sicher setzt sie die Messlatte im Bereich ISO-Leistung und Dynamik-Umfang bei Kameras mit APS-C Sensor neu. Allerdings ist der Unterschied zu den anderen APS-C Kameras, wie der Nikon D7200 nicht so groß, wie man vielleicht denken mag. In Ermangelung einer D7200 habe ich den Vergleich mit der Vollformat-D750 angestellt. Ich denke, auch das ist legitim: immerhin kostet die D500 derzeit um einiges mehr, als eine neue D750. Und hier muss sich die D500 (natürlich) geschlagen geben. Sehr groß ist der Abstand nicht, aber er ist durchaus sichtbar. Sowohl im direkten Vergleich der Testbilder (siehe unten), als auch beim Bearbeiten der Bilder in Lightroom. Ich habe ja nun sehr viel Erfahrung mit dem, was ich aus den RAW Bildern meiner D750 in unterschiedlichsten Situationen herausholen kann und merke da sehr schnell die Unterschiede. Und so gerne ich Euch nun berichtet hätte, dass Nikon mit der D500 ein kleines Wunder gelungen ist, dass “trotz” eines APS-C Sensors die D750 in den Schatten stellt, so sieht die Realität doch anders aus. Sowohl beim Dynamik-Umfang als auch beim Rauschverhalten liegt die D750 mit ihrem größeren Sensor doch nach wie vor vorne – alles andere wäre aber auch wirklich ein Wunder gewesen.

Apropos Dynamik-Umfang. Die ISO-Leistung alleine ist übrigens nicht wirklich viel Wert, wenn nicht ein entsprechender Dynamik-Umfang gegeben ist. In der Praxis ist es nämlich meist so, dass gerade bei Nachtaufnahmen, die Schatten nochmal aufgehellt werden und die Lichter reduziert werden müssen – seien es Sterne oder auch die nächtliche Beleuchtung einer Stadt. Hier punkten die Nikon Sensoren schon seit jeher mit einer hervorragenden Performance. Aus diesem Grund habe ich bei meinem Vergleich auch die Schatten in Lightroom etwas angehoben und die Lichter heruntergezogen, so, wie man es auch in der Praxis machen würde. Die Testbilder spiegeln also nicht nur die ISO-Leistung wieder, sondern auch den Dynamik-Umfang.

Ganz klar: wie immer beziehen sich alle meine Ausführungen auf den RAW-Modus der Kameras.

Hier mal ein verkleinerter Bildausschnitt des Vergleichs für die ISO-Stufen 3.200 und 6.400:

ISO-Vergleich-Ausschnitt

Die kompletten Vergleichsbilder könnt ihr euch hier herunterladen:

Download “ISO Vergleich D500” gwegner.de_ISO-Vergleich-D500-D750.zip – 1380-mal heruntergeladen – 37 MB

Und das aber nochmal klar zu sagen: solche Vergleiche grenzen schon wirklich an Erbsenzählerei. In der Praxis kommen aus der D500 fantastische RAW Dateien, die sich super bearbeiten lassen. Selbst noch bei ISO-Werten von 3.200 und 6.400.

Hier noch ein Vergleich zwischen der D5500 und der D500 – bei ISO 3200.

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Das Klappdisplay

Ich glaube darüber muss ich nicht mehr viel schreiben. Ich war, bin und bleibe ein großer Fan. Das Klappdisplay war einer der Hauptgründe, warum ich meine D810 gegen eine zweite D750 ersetzt habe. Wie oft hat mir dieses Klappdisplay schon erspart, mich in den Dreck zu legen, um bodennahe Aufnahmen mit spannenden Blickwinkeln zu realisieren. Auch auf dem Stativ ist es einfach ein Segen.

Kurzum: das Klappdisplay will man nicht mehr hergeben, wenn man es einmal genutzt hat. Ob aus der Hand oder vom Stativ. Gerade auch bei den Astro-Aufnahmen oder Zeitraffern ist es unglaublich rückenschonend, das Display ausklappen zu können. Und last, but not least, lässt sich damit auch mal ganz prima unauffällig das eine oder andere Foto “aus der Hüfte” schießen. Ich persönlich würde mir keine Kamera mehr ohne Klappdisplay kaufen.

Das WLAN

Zum WLAN-Desaster bei der D500 in Verbindung mit der neuen Snapbridge Funktionalität habe ich ja schon ausführlich separat geschrieben, lest bitte unbedingt den Artikel, wenn ihr vorhabt, die Kamera per WLAN anzusteuern, damit ihr euch über die Einschränkungen bewusst seid! Hier verspricht Nikon definitiv etwas in ihren Produkteigenschaften, das sie so nicht umsetzen.

In Kürze:

  • Snapbridge setzt auf Bluetooth LE und ist darauf ausgelegt alle Bilder an ein verbundenes Smartdevice zu übertragen. Das erfolgt sehr langsam, kostet eine Menge Strom und ist auch irgendwie an der Praxis vorbei. Man kann alternativ die Übertragung alle Bilder abschalten und die Bilder manuell auswählen. Aber auch hier besteht dann immer ein Verbindung, die viel Strom kostet. Ich habe daher die Kamera eigentlich immer im Flugmodus betrieben, alles andere hat den Akku super schnell leergesaugt.
  • Bei der Benutzung eines Android Gerätes in Verbindung mit Snapbridge muss ein aktuelles Android installiert sein, 5.x oder 6.0.1. Offenbar funktioniert 6.0.0 auch nicht. Ältere werden auch nicht unterstützt. Mein Mi4 unter 5.0.2 funktioniert allerdings auch nicht, siehe mein Artikel zu den Snapbridge-Problemen. Derzeit scheint es Glücksache zu sein, ob ein Smartdevice funktioniert oder nicht.
  • Eine Smartbridge-Software für IOS‑/Apple-User ist erst für den Sommer angekündigt – iOS Nutzer können also derzeit gar keine WLAN Verbindung nutzen!
  • Ohne Snapbridge lässt sich WLAN derzeit nicht nutzen! Das heißt, alle bestehenden, ausgereiften Lösungen von Drittanbietern, wie z.B. qDslrDashboard funktionieren nicht.
  • Die einzige angekündigte Alternative, die “echtes WLAN” ermöglicht ist der Nikon WT-7 Wireless-LAN-Adapter. Dieser kostet zur Zeit 1.219,00 €, ist derzeit kaum zu bekommen und macht die Nutzung eines zusätzlichen Batteriegriffs unmöglich.

Schade, dass das funktionierende WLAN Konzept der bisherigen Nikons nicht wenigstens als funktionierende Option neben dem schlecht umgesetzten und bei vielen nicht funktionierenden Snapbridge angeboten wird. Wir können nur hoffen, dass Nikon ein Einsehen hat und die alte Funktionalität per Firmware-Update nachrüstet. Hier geht’s zu meinem ausführlichen Artikel dazu, inklusive Chat mit dem Nikon Support:

4K-Video

Die D500 ist die erste Nikon überhaupt, die 4K Video anbietet und das ist natürlich sehr gut. Selbst wenn man später “nur” in Full HD schneidet, ist die Qualität eines herunterskalierten 4K Videos besser, als wenn man von vornherein “nur” in Full HD filmt. Weiterhin kann man aus 4K noch tolle Ausschnittsvergrößerungen machen und künstliche Kamerafahrten einbauen. Und last but not least: 4K kommt. In ein paar Jahren wird Full HD das SD von heute sein und 4K der Standard.

Mit der Nikon D500 können bis zu 30 Minuten 4K Video (3840 x 2160) aufgenommen werden. Dabei wird bei erreichen der 4GB Grenze von Fat32 jeweils eine neue Datei angefangen. Das 4K Video deckt nicht den vollen Bildbereich des DX Sensors ab, sondern liest den Sensor Pixel für Pixel aus, so dass ein mittlerer Bereich von 3840×2160 Pixeln aufgezeichnet wird. Das Bild wird also gecroppt, man erhält eine Verengung des Bildwinkels um den Faktor 1.5x. Nikon begründet das mit Qualitätsvorteilen. Ich denke aber eher, dass es Performance-Gründe hat – vermutlich wäre das herunter skalieren in Echtzeit zu Rechenintensiv gewesen, um flüssiges 4K Video mit 30fps über den vollen Sensor aufzunehmen. Superweitwinkel 4K Aufnahmen werden also schwierig, da zu der ohnehin vorhandenen Brennweitenverlängerung durch den Crop-Sensor dann noch die zusätzliche durch den 4K Ausschnitt kommt. Selbst mit einem 10mm Objektiv wie dem 10-24 Nikkor hätte man dann schon den Bildausschnitt eines 22,5mm Objektiv an Vollformat (10 * 1,5 * 1,5). Weiterhin sind die beeindruckenden High-ISO-Leistungen einer Sony A7s im Video Modus nur dadurch möglich, dass sie zunächst mit allen Sensorpixeln aufnimmt und dann das Video herunterskaliert. Beim Nikon 4K Modus, der einen 1:1 Ausschnitt des Sensors verwendet, verspielt man natürlich auch diesen Vorteil. Mehrere Pixel zusammengenommen liefern einfach einen deutlich besseren Signal-Rausch-Abstand, als ein einzelnes Pixel.

Nikon bietet im Video-Modus eine “Zebra” Funktion an, um überbelichtete Bereiche hervorzuheben. Leider lässt sich die Funktion nicht in ihrer Empfindlichkeit einstellen, wie z.B. bei den Sony Alpha 7 Kameras und professionellen Video Kameras. Auch das “Flat”-Profil (Ausgewogen) für eine besonders “flache” Bearbeitung der Videos in der Kamera ist selbstverständlich wieder an Bord, wie schon bei den letzten Nikons.

Weiterhin gibt es bei Nikon nach wie vor kein Fokus-Peaking im Live-View – mir absolut unverständlich, warum diese für das manuelle Fokussieren so wichtige Funktion immer noch nicht umgesetzt wird – immerhin handelt es sich hierbei um ein reines Software-Thema, das nur in die Firmware implementiert werden müsste.

Viel habe ich den Video-Bereich aus Zeitgründen nicht testen können. Die Video-Funktion bei der D500 ist aber ansonsten genauso umgesetzt, wie schon bei der D750. Sehr ordentlich also, bis auf das fehlende Fokus-Peaking und dem zusätzlichen Crop bei 4K.

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Dies und das

Verbesserungen im Menü

Um der vielen belegbaren Tasten bei der D500 Herr zu werden, hat Nikon ein neues Menü eingeführt, das alle Tastenbelegungen schön grafisch aufbereitet zusammenfasst, so ähnlich, wie man das von Canon auch kennt. Bei jeder Funktion leuchtet in dem Piktogramm auf der linken Seite dann die Position der entsprechenden Taste auf. Ich finde das super – es macht die Konfiguration der Kamera um einiges leichter:

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Beleuchtete Tasten

Eine weitere sehr nette Funktion, die Nikon leider den Nutzern “kleinerer” Modelle vorenthält, ist die Beleuchtung der Tasten. Bei der D500 haben sie das eingebaut und so wird beim Dreh des Rings um den Auslöser hier nicht nur das obere Display erleuchtet, sondern auch die Tasten auf der linken Seite der Kamera. Leider hat Nikon die Beleuchtung auf diese Tasten beschränkt. Alle Tasten, die sich rechts des Suchers befinden, sind nicht beleuchtet, schade.

Bekannte Probleme

Hier noch eine Zusammenstellung einiger Erfahrungen anderer User, zusammengetragen aus diversen Foren. Danke an meinen Leser Thomas Götz für die Zusammenstellung in den Kommentaren zu dem Snapbridge Artikel. Ich sage es aber gleich dazu: nicht alle diese Punkte kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

  • Es scheint Probleme bei der Verwendung von Akkus von Fremdherstellern zu geben. Offenbar ist die D500 sehr wählerisch und arbeitet am liebsten mit Original-Akkus zusammen.
  • Die maximale Performance erreicht die D500 nur mit XQD-Speicherkarten. In meinen Tests bin ich allerdings mit meinen SD-Karten hervorragend klar gekommen.
  • Es scheint im Live-View Autofocus-Probleme mit einigen Dritthersteller-Linsen zu geben – das gab es auch schon bei anderen Kameras, oft liefern die Dritthersteller in solchen Fällen dann Firmware-Updates. Bei meinen Tests mit meinen Sigma-Art Linsen gab es allerdings keine Probleme. Insbesondere das Sigma 18-35 f/1.8 ist ein Traumpartner für die D500.
  • Nikon WR-T10/WR-R10/WR-A10 Funkfernsteuerung-Kit funktioniert nur mit Firmware-Nummer 3.0
  • Bei Belichtung-Matrixmessungsproblemen unter Individualfunktionen B5 Menüpunkt checken (“Gesichtserkennung bei Matrixmessung”)
  • Bei Fokusunregelmäßigkeiten und wenn man nicht gerade Porträt-Fotos macht, sollte die Individualfunktion A4 “Gesichtserkennung mit 3D-Tracking” ausgeschaltet sein.
  • Es scheint auch Probleme mit dem Zeit‑ und Datumsstempel im Zusammenhang mit den eingegebenen Zeitzonen bei den Fotos einiger Benutzer zu geben!
Blaue Stunde in Hamburg mit der D500 aus der Hand aufgenommen. (ISO 1.600, 1/30)

Blaue Stunde in Hamburg mit der D500 aus der Hand aufgenommen. (ISO 1.600, 1/30)

Mein Fazit

Ein top 21MP Sensor mit hoher ISO Leistung und Dynamik-Umfang, ein Klappdisplay, das neue SnapBridge, ein Profi Bedienkonzept, 4K/30p Video, 10 fps Serienbild, großer Puffer und den Autofokus der D5. Da hat Nikon wirklich in die Vollen gegriffen und eine Top-Kamera mit APS-C Sensor vorgestellt. Das ist eine klare Ansage, dass der DX-Sensor alles andere als tot ist sondern eine Renaissance erlebt, und was für eine. Ich erwarte auch, dass die D500 der Anlass sein wird, dass in Kürze spannende neue Objektive für dieses Format vorgestellt werden!

Das war mein Fazit bei der Ankündigung der D500 – und im großen und ganzen hat die D500 auch gehalten, was sie versprochen hat. Allerdings ist es natürlich immer so, dass der Teufel im Detail liegt und eine richtige Beurteilung einer Kamera erst möglich ist, wenn man damit mal ein paar Wochen lang unterwegs war. Nach diesen Wochen nun kann ich immer noch bestätigen, dass das Fotografieren mit der D500 richtig Spaß macht. Sie ist schnell, sie hat den besten Autofokus, den ich je in einer Kamera hatte – er trifft nicht nur super akkurat, sondern seine Felder lassen sich auch fast bis an die Ränder verschieben. Die Bildqualität der D500 ist sehr gut, wenn sie auch in Punkto Dynamik-Umfang und Rauschverhalten nicht ganz an meine D750 herankommt. Nun wäre der Vergleich zwischen Vollformat und APS-C Sensor eher unfair, wenn die D500 nicht um einiges teurer wäre, als ihre Vollformat Schwester. Das Bedienkonzept der D500 ist eigentlich perfekt – Klappdisplay, Touchscreen, viele frei belegbare Tasten, verschließbares Okular, beleuchtete Tasten, der neue Joystick sind nur einige Stichpunkte.

Wo Nikon leider dann wichtige Punkte leichtfertig verspielt hat ist:

  • Bei der Konnektivität via WLAN. Snapbridge hört sich auf dem Papier vielleicht gut an, ist aber sowohl vom Konzept als auch von der Umsetzung komplett an der Realität vorbei. De facto können es die meisten heute nicht nutzen, da Apple Geräte noch gar nicht unterstützt werden und die meisten Android Geräte auch nicht funktionieren. Und selbst die, die es nutzen können, erhalten eine so eingeschränkte Funktionalität und den Nachteil des hohen Stromverbrauchs, so dass sie es vermutlich ganz schnell wieder abschalten. Dass eine reguläre WLAN-Verbindung zur Kamera gar nicht aufgebaut werden kann und somit alle funktionierenden externen Tools ausgesperrt sind, setzt dem ganzen die Krone auf und wird sicherlich viele professionelle Fotografen, die die WLAN Verbindung z.B. für Zeitraffer, Astro- oder Makro-Fotografie brauchen, vom Kauf abhalten.
  • Der zusätzliche Crop bei 4K Video ist eine ziemlich unschöne Einschränkung, da er die ohnehin begrenzten Weitwinkel Möglichkeiten bei APS-C Kameras noch einmal beschränkt. Richtige Weitwinkel Video-Aufnahmen in 4K sind so eigentlich nicht möglich.
  • Kein Fokus Peaking im Live-View und Video
  • Die gut gemeinte automatische Fokus-Kalibrierung ist ein netter Ansatz, aber leider nicht mehr. Solange das darunter liegende Konzept der AF-Feinabstimmung nicht dergestalt angepasst wird, dass unterschiedliche Fokus- und Brennweitenbereiche berücksichtigt werden, ist die Funktion nicht mehr, als ein Gimmick.
  • Bewusst eingebaute Inkompatibilitäten mit Akkus und Objektiven von Fremdherstellern sollte Nikon eigentlich nicht nötig haben. Schließlich haben sie mit der D500 eine in ihrem Segment quasi konkurrenzlose Kamera auf den Markt gebracht – solche unnötigen Einschränkungen trüben da nur den guten Eindruck.

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Die D500 spricht sicher schon eine spezielle Zielgruppe an. Ich versuche mal meine Gedanken dazu in Empfehlungen zu formulieren:

  1. Wer heute bereits eine Vollformat-Ausrüstung hat, für den macht die D500 eigentlich nur Sinn, wenn er die hohe Geschwindigkeit braucht und auch das Mehr an Autofokus-Leistung. Letztenendes ist es so, wie schon viele vermutet haben: die D500 ist eigentlich insbesondere für die Bereiche Sport-, Natur- und Tierfotografie eine echte Bereicherung und kann hier eine sehr gute Ergänzung zu einem bestehenden Vollformat-Body sein. Das heißt nicht, dass sie nicht in allen anderen Disziplinen auch tolle Bilder macht, aber gerade bei Tele-Aufnahmen spielt auch der Crop des Sensors dem Fotografen in die Hände, er bekommt noch einen etwas engeren Bildwinkel bzw. kann mit leichteren Objektiven arbeiten. Auch der zusätzliche Crop bei 4K Video Aufnahmen stört bei diesen Disziplinen nicht, sondern ist vielleicht sogar erwünscht.
  2. Wer heute eine DX-Ausrüstung hat, also Kameras mit dem kleineren APS-C Sensor, wie die D5x00 oder D7x00, der bekommt mit der D500 ein echtes Arbeitstier für seine Objektive. Es sollten allerdings wirklich gute Objektive sein, damit sich die Investition in die D500 auch wirklich lohnt. Dann allerdings erhält man mit der D500 eine echte Profi Kamera, mit dem besten APS-C Sensor und einer hervorragenden Ausstattung zu einem allerdings nicht ganz günstigen Preis. Wer bereits eine Nikon D7200 hat, profitiert vor allem von der höheren Geschwindigkeit, der Bedienung und dem Autofokus. Der Unterschied in der Bildqualität ist nicht wirklich groß.

Und ich nun? Ich habe mich nach einigem Ringen mit mir schweren Herzens dazu entschieden, die D500 zurückzuschicken. Sicher wäre sie im Bereich der Natur- und Sportfotografie für mich eine Bereicherung. Auf der anderen Seite, bin ich bisher mit meinen beiden D750 hier auch sehr gut zurecht gekommen, die extrem hohen Bildfrequenzen brauche ich persönlich nicht. Den ausschlaggebenden Punkt hat aber mein Ärger über die mangelnde WLAN-Fähigkeit der Kamera gegeben, die es für mich unmöglich macht, sie für meine Zeitraffer-Fotografie einzusetzen. Und nach wie vor habe ich noch meine D5500 – wenn ich mit kleinem Equipment los gehe, leistet sie mir sehr gute Dienste.

An dieser Stelle gilt mein ganz großer Dank mal wieder der Firma Calumet in Hamburg, die mir die Kamera gleich nach ihrem Erscheinen zugeschickt haben und sich auch bereit erklärt haben, sie nach meinen Tests wieder zurückzunehmen. Das ist ein mega netter Service. Wenn ihr mal eine gute Beratung braucht, dann schaut dort mal vorbei. Ansonsten haben die natürlich auch einen sehr gut sortierten Online-Shop.

PS: Meine Grundeinstellungen für die D500 habe ich jetzt auch mal aufgeschrieben:

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226 Kommentare bisher


  1. Michael Stalder 17. Oktober 2017, 09:01   »

    Hallo, eine Frage zur VIDEOFUNKTION – vielleicht auch an die Community:

    Beim Filmen stelle ich fest, dass die Kamera ein ziemlich lautes Rauschen aufnimmt. Egal ob die Mikrophonempfindlichkeit auf dem Minimum, in der Mitte, auf dem Maximum oder automatisch eingestellt ist – bei den Aufnahmen hört man stets ein Rauschen (akustisch).

    Kann mir dies jemand bestätigen? Gibt es Lösungsansätze? Die Kamera (ansonsten Topp) ist für mich zumindest für den Bereich Filmen unbrauchbar.

    Freundliche Grüsse,
    michael

  2. Hallo Gunther,
    Dein Testbericht über die D500 hat mir geholfen bei meiner Entscheidung. Darf ich Dich bitten noch etwas zu ergänzen? Du schreibst, die macht nur Sinn mit guten Objektiven die die Auflösung zulassen. Wie bekomme ich das heraus? DXComark? Welche empfiehlst Du? Ich habe heute das 18-200DX 3,5-5,6 gegen was würdest Du es ersetzen bei der D500? Danke für die Antwort vorab!

    • Hallo Thomas

      Bevor Dir Günther da eine sinnvolle Antwort geben kann, braucht er bestimmt noch ein paar Angaben:
      Z.B. Was, Wo, und wie und auf welche Entfernung Du fotografieren willst. Des Weiteren ist ein Preisrahmen und neu, oder gebraucht wichtig zu wissen.

      vG Burkhard

      • Andreas Vesper 11. Oktober 2017, 21:51   »

        Mit ihren knapp 21 Megapixeln ist die D500 im Vergleich zu anderen DX-Kameras mit 24 Megapixel gar nicht so herausfordernd. Wenn man genauer hinschaut, sind die einzelnen Pixel bei der D500 allerdings nur knapp kleiner als die der neuen D850. Ich persönlich würde nicht sagen, dass man an der D500 nur ausgewählt gute Objektive verwenden kann.

        Gut sollten Sie schon sein und das bringt mit zu dem Nikon 18-200 DX. Ein richtig gutes Objektiv ist das nicht, an keiner DX-Kamera. Es ist dafür sehr universell. Persönlich finde ich das Sigma 18-300 C fast besser, obwohl ich nicht behaupten würde, dass es ein richtig gutes Objektiv ist.

        Mit Superzooms habe ich persönlich ein lange Geschichte, um mich zu outen. Seit Anfang der Neunziger mit einem Vivitar 28-200… An der Nikon kenne ich das Nikon 18-300f3.5 – 6.3, das habe ich zugunsten des Sigmas verkauft und sogar das neue Tamron 18-400. Das Exemplar, dass ich gesehen hatte, war auch nach einem Einstellungsversuch bei Tamron komplett unbrauchbar. Ich benutze diese Superzooms nur noch, wenn es gar nicht anders geht. Also selten.

        Für die D500 finde ich gut: Sigma 18-3/f1.8, das neue Tamron 70-200/f.2.8 G2 und das Nikon 200-500/f5.6. Diese Objektive habe ich alle mit entsprechenden Erfahrungswerten.

        Erstaunlich zufrieden war ich auch im Superweitwinkelbereich mit einem Sigma 10-20 /f4.5 – 5.6, das ich vor ein paar Monaten durch ein Tamron 10-24/f3.5 – 4.5 abgelöst habe, das optisch nicht uinbedingt besser ist. Ein Sigma 17-70/f2.8-4 habe ich auch noch. OK, nicht mehr, aber schön kompakt und preiswert. Pixelpeeper bin ich nicht, aber gegen offensichtliche Unschärfte und flaue Kontraste habe ich etwas.

      • Burkhard, mir geht es primär darum zu verstehen woher ich die Auflösung der Objektive bekomme, denn das scheint ja das Kriterium für ein sinnvolles Objektiv zu sein. Ich will primär verstehen worauf ich achten muss um das Beste Universalzoom zu finden dass mein 18-200 ersetzt. Nach meiner Recherche sind 18-200, 18-140 und 18-300 alle gleich gut bzw. gleich schlecht an der D500 und es gibt nichts besseres mit dem Bereich. Selbst für alles Geld der Welt nicht. Und besser bezieht sich auf a) schnelleren Autofocus und b) bessere Ergenisse

        • Hallo Thomas,
          aus meiner Sicht kannst Du Dein 18-200 nicht sinnvoll mit einem anderen Universalzoom ersetzen.
          Wenn Du mehr Auflösung und einen schnelleren Autofokus haben möchtest, gewinnst Du z.B. mit dem 70-200 2,8 deutlich.
          Nur hast Du dann kein Universalobjektiv mehr.
          Für mehr techn. Qualität benötigst Du mehr Objektive.
          Den höchsten Qualitätssprung machst Du mit einer Festbrennweite.
          Schau doch mal in deinen Aufnahmen, mit welcher Brennweite Du am häufigsten fotografierst. Oft ist das eine gute Entscheidungshilfe.
          Vielleicht stellst Du fest, dass die meisten Bilder mit 24 oder auch 50 mm gemacht werden.
          Mit dem Wissen kannst Du dich dann entscheiden, vielleicht eine Immerdrauf- Festbrennweite zu verwenden und zusätzlich. evtl ein hochertiges Zoom ( 24-70 oder 70-200).
          Auf diese, Weg bin ich zu meinen Lieblingsobjektiven gekommen.
          Hoffe, die Idee ist Dir hilfreich.
          VG Jan

          • Manfred 12. Oktober 2017, 11:39   »

            Hallo Thomas,
            zu dem Thema mal meine Erfahrungen: Ich habe lange das Nikon 18-200 mit meiner D90 benutzt und war zufrieden, das Ding ist gar nicht so schlecht und halt sehr flexibel. Dann wurden die ersten Bilder vergrößert und gedruckt…hmmm, eher enttäuschend. Dann kam meine erste Festbrennweite, das Nikon 35mm/1.8 und das war gegenüber dem 18-200 bei 35mm-Einstellung so ein krasser Unterschied, daß ich heute (mit D7200) das 18-200 nur in absoluten Ausnahmefällen benutze, wenn z.B. Flexibilität nötig ist (und Objektivwechsel nicht so prickelnd wäre, weil z.B. staubige Umgebung).
            Sicher ist das mit der D500 zu benutzen, aber die wirklich tollen Ergebnisse wird es damit wohl eher nicht geben!
            Gruß Manfred

        • Burkhard 12. Oktober 2017, 16:36   »

          Hallo Thomas
          Da hast Du Dir Deine Frage eigendlich schon selber beantwortet. Nimm Dir einfach die Linsen mal in die Hand und triff so die Entscheidung.
          Für die genannten Objektive bräuchte man ja auch keine D500, es sei denn Du willst sie unbedingt :-)

          Cu Burkhard

  3. Hi Gunther
    Da ich zum Punkt gekommen bin, dass ich meine D7100 def ersetzt will, habe ich deine Berichte zur D500, D7500 und der D850 noch mal genau durchgelesen. Vielen Dank an dieser Stelle für deine immer umfassenden und aufschlussreichen Reviews. Da ich für die Tierfotografie gerne auf den Crop der DX Kameras setzen möchte, fällt die D850 schon mal weg. Nun bin ich hin und her gerissen, ob die D500 oder die D7500 die bessere Ergänzung vor allem für die Tierfotografie zu meiner D750 ist. Eigentlich war ich sicher, dass ich die D500 als Ersatz möchte, bis ich nun noch mal deinen Vergleich im Bericht der D7500 gelesen habe, wo du darauf hinweist, dass das Menü der D7500 der D750 näher kommt. Somit wäre wohl das paralle arbeiten mit der D750/D7500 einfacher. Hast du das Gefühl, der bessere Autofokus der D500 bringt mir auf Safaris und der damit verbundenen Tierfotografie teilweise auch in lowlight Situationen einen grossen Vorteil zur D7500? Bringen die wesentlich mehr Fokusmesspunkte im täglichen Gebrauch einen spührbaren Mehrwert? Ich glaube, der Autofokus wird das Kriterium sein, warum ich mich für die eine oder die andere Kamera entscheiden werde, da es ja weder beim Dynamikumfang noch beim Rauschverhalten einen Unterschied gibt.
    Viele Grüsse
    Monika

  4. Peter Busch 8. August 2017, 12:10   »

    Hallo Günter,
    danke für das tolle Review über die D500. Aber eine Frage
    habe ich : kann ich als Brillenträger das Sucherbild komplett überblicken ? Die technische Daten verheißen da
    nichts Gutes : Eyepoint 16mm (meine Canon hat 21mm).
    Aber vielleicht täusche ich mich ?
    LG
    Peter

  5. Michel 25. Juli 2017, 16:32   »

    Hallo Gunter,

    ich fotografiere nun seit 35 Jahren mit Nikon-KB Kameras und gehöre zu denen, die eher zögerlich an die Digitaltechnik herangingen. Erst D200, dann D7100 und nun die Überlegung auf das Vollformat zu wechseln, wenn da nicht die verlockende D500 wäre….
    Danke für Deine ausführlichen Berichte, alles sehr hilfreich. Was mich jedoch wundert: Bei allen Tests, Vergleichen, Rezensionen wird über Pixelgrößen, Pixelanzahl, Auflösungsvermögen der Sensoren etc. gesprochen. Da gilt der Cropfaktor der APS-C Kameras dann sogar als Vorteil wg. “Brennweitenverlängerung” für Naturfotografen. Was ist aber mit dem Auflösevermögen des Objektivs? Ich meine im direkten Vergleich Vollformat vs. APS-C Format. Was nutzt mir der hochauflösende APS-C Sensor meiner D7100, wenn ich durch den Cropfaktor den Bildkreis meines 70-200 2,8 VRII nur zu ca.2/3 nutze? Und dadurch nur 2/3 der maximalen Auflösung, die mir das Objektiv bietet? Dieser Aspekt wurde noch nirgends angesprochen, oder ich habe es einfach übersehen. Ich finde ihn aber immens wichtig, da ja das Objektiv das (theoretisch) hohe Auflösevermögen des Sensors ohnehin nicht bedienen kann. Somit also der limitierende Faktor ist. Und den “croppe” ich dann noch um ca. 2/3, also raube ich dem Objektiv auch noch 1/3 des Auflösevermögens. Ist das so irrelevant? Pixelpeeping? So selbstverständlich, dass niemand darüber schreibt oder einfach bisher übersehen worden? Oder einfach ein Denkfehler von mir?
    LG Michel

    • Ja, das Auflösungsvermögen der Objektive wird gerne übersehen. Das geht aber schon viel vorher los, da die wenigsten Objektive überhaupt die Auflösung der Sensoren bedienen können. Wenn Du einen 20 MP DX Sensor hast, entspricht das von der Pixeldichte und Größe ungefähr dem 36 MP Sensor der D810 – das heißt das FX Objektiv müsste im Idealfall 36MP auflösen. Das tun aber die wenigsten. Ich habe darüber schon einige male geschrieben, u.A. hier.

    • Hallo Michael

      Klar ist die Auflösung der Linienpaare wichtig, aber a) hat die D500 nicht so viel Pixel wie die D7100 und
      b) kannst Du aus dem “Filestück” Deines Objektives das Beste rausholen!

      Schau einfach mal bei mir rein und bilde Dir selber ein Urteil, die Bilder mit “D5B”im Dateinamen sind mit der D500 gemacht und meist noch gecropt.

      Die D500 kauft man, wenn man auf die Geschwindigkeit, den AF, oder einfach auf die Technik heiß ist, oder auf alles zusammen!
      :-)

      Leider hast Du nicht beschrieben wo Deine fotografischen Schwerpunkte sind.

      VG Burkhard

  6. Brown 2. Juli 2017, 16:14   »

    Nach 18 Monaten bin ich voll begeistert von dieser
    Kamera.Beim dem Beachvolleyball in Nürnberg habe ich
    die Möglichkeit mit dem Nikon 2,8/70-200 VR2
    plus D500 und D750 zu testen.Da ist die D500 eindeutig der Sieger.
    Die AF ist super schnell und treffsicher, mit Blende
    2,8 habe ich 300 mm und das Objekt wird sehr schön
    vom Hintergrund getrennt,Farb und Kontrast ist
    herrvorragend und muss gar nicht mehr mit LR
    korrigiert werden.Die Kamera verdient
    souverän als Beste APC Kamera derzeit auf dem Markt.

  7. Nikon-Joe 29. Juni 2017, 16:02   »

    hallo Gunther!
    ich besitze eine D7200 + MB-D15 u. vorne drauf ein
    SIGMA 18-300. Tolle Kombi, bin auch super zufrieden damit.
    Meine D7200 schafft -3LW und kann damit noch bei
    angehender Dunkelheit scharfe Resultate erzielen!
    Was bitte was vermag die D500 mit ihrem -4LW zu
    realisieren? Wie dunkel darf es da schon sein?

    LG Joey

    • Hi Joey,

      Ich geh mal davon aus, dass du sehr wahrscheinlich die AF-Empfindlichkeit meinst (ohne jetzt noch mal in irgendwelche Daten geschaut zu haben…

      Das ist die Empfindlichkeit, bis zu der das AF-Modul (für den Phasen-Autofokus) noch gut funktioniert. Die D500 hat ein neues AF-Modul welches um 1 Blendenstufe (1 LW) empfindlicher ist (der angegebene Wert betrifft dabei jedoch meist nur den mittleren Kreuzsensor, der am empfindlichsten ist).

      Das heißt, die D500 kommt beim Fokussieren noch mit der halben Lichtmenge gegenüber der D7200 klar.

      Das hat jetzt nichts mit der Schärfe deines Bildes zu tun. Nur, ob du bei einer niedrigen Lichtmenge noch scharf stellen kannst! Ansonsten nimmt man zur Not das eingebaute AF-Hilfslicht, eine Taschenlampe, o.ä.

      Geht natürlich nicht bei Sportaufnahmen z.B. in einer schwach beleuchteten Halle.

      Arbeitest du jedoch mit dem Stativ kannst du den LiveView nehmen und per Display-Lupe scharf stellen! Da interessiert dieser Wert gar nicht, weil dazu der Sensor (mit Kontrast-AF) verwendet wird und nicht das AF-Modul.

      Für die Qualität der Bilder ist zuerst mal dein Objektiv (da ist ein 18-200 nicht optimal, weil Objektive mit derartigen Brennweitenbereichen immer einen gewissen Kompromiss darstellen) und dann natürlich der Sensor verantwortlich. Der Sensor der D500 ist neuer und hat zugunsten der ISO-Empfindlichjeit weniger Pixel. Damit sind die Bilder bei wenig Licht rauschärmer. Nachteil ist dafür die etwas geringere Auflösung bei normalem Licht…
      Jede Kamera ist also für bestimmte Zwecke evtl. mehr oder weniger gut geeignet.

      Mal etwas Mathematik:
      Wichtig bei den Objektiven: hat dein Objektiv nur eine Anfangsblende (größtmögliche Blendenöffnung) von z.B. 4, steht zum Fokussieren für das AF-Modul schon weniger Licht zur Verfügung als bei einem Objektiv mit einer Anfangsblende von 1,4. Und zwar erheblich weniger Licht! Die Blendenreihe mit ganzen Stufen lautet: 1.4, 2, 2.8, 4 (dazwischen jeweils 1 LW Differenz) – das heißt, du hast zum Fokussieren -3 LW (Blendenstufen) weniger Licht! 1 Blendenstufe ist immer die halbe/doppelte Lichtmenge, also bei unserem Beispiel hättest du nur durch ein Objektiv mit einer Anfangsblende von 1,4 gegenüber einem mit 4 schon 2x2x2 mehr Licht zur Verfügung! Das ist 8 mal soviel Licht, das auf dem AF-Modul ankommt! Also beeinflusst auch ein Objektiv dein AF-Verhalten. Fokussiert wird ja immer mit Offenblende (also der größtmöglichen Blendenöffnung des Obhektivs/Anfangsblende). Erst kurz vorm Auslösen wird die eingestellte Blende geschlossen.

      Nicht umsonst sind lichtstärkere Objektive eben auch teurer. Sie setzen größere und damit teurere Linsen voraus, bringen neben dem AF-Modul aber auch dem Sucher mehr Licht und die Qualität der Abbildung ist gerade bei Festbrennweiten wesentlich besser, weil sie speziell für eine Brennweite gerechnet wurden…

      Aber das war nur ein technischer Exkurs! Du hast eine D7200 und ein Objektiv. Verstehe richtig damit umzugehen und lote die Grenzen aus. Je nach Anwendungsfall kommen dann spärer evtl. andere Objektive dazu, wie z.B das sehr hochwertige und lichtstarke Sigma 18-35/1.8 oder das preiswerte und gute Nikkor 35/1.8 oder andere…

  8. Wollte nach der D 90 , welche immer noch sehr gerne zu beruflichen Zwecken (Gartenbau / Doku) einsetzte, etwas Neues haben, was mich weiterbringt.

    Die Entscheidung fiel rein emotional. D 7200 in die Hand genommen, D 500 in die Hand genommen. D 500, nothing else! Das Feeling ist mir wichtiger als ein paar Euro mehr oder weniger, und die Technik hat sich auch nicht verschlechtert…

    Ansonsten: gute Objektive kaufen, und ein bisserl Energie in die Postproduktion stecken.

    LG TE

    • Halo TE

      Ich würde sagen: alles richtig gemacht :-)

      Und das Bedinkonzept ist auch das Bessere!

      Viel Spaß mit der D500 und tolle Fotos.

      Für Fragen und Anregungen fragen sie hier :-)

      vG Burkhard

  9. Thomas 21. Mai 2017, 22:10   »

    Hallo Guentner

    Ich fotografiere gerne Tiere, Langschaft und Macros.
    Meine D7000 wuerde ich gerne in eine D500 eintauschen,
    erstens moechte ich ein Klappdisplay, zweitens zoome ich gerne in die Landschaftsbilder und denke das durch die hoehere Aufloesung die Bilder schaerfer werden.
    Meine Frage lohnt sich der Wechsel?

    Schoene Gruesse Thomas

    • Hallo Thomas,

      ich wage zu bezweifeln, dass die D500 die richtige Cam für deine Zwecke wär. Die um ca. 4 Megapixel höhere Auflösung fällt kaum ins Gewicht. High-Speed Autofokus und hohe Bildwiederholraten benötigst du nicht. Da du in der Landschaftsfotografie auch viel mit Stativ arbeitest nutzt dir auch der höhere ISO-Bereich nicht viel. Wenn du nicht speziell Astrofotografie betreiben möchtest, wofür eine D750 besser wär, würde ich dir eher zu einer D5x00 raten. Du bekommst ab der D5300 eine viel preiswerte Kamera mit Top-Sensoren, hoher Auflösung (24 Megapixel) Klappdisplay und das eingesparte Geld kannst du evtl. für ein oder zwei bessere Objektive nutzen.

      Überleg dir das bitte noch mal…

    • Aus meiner Sicht lohnt sich von der D7000 der Wechsel auf jede neuere Nikon. Die 7000 war damals großartig, ist aber mittlerweile in die Jahre gekommen. Die neueren Sensoren sind besser, und viele Komfortfunktionen würde ich heute nicht mehr missen wollen. Lies Dir doch die Testberichte zu den einzelnen Kameras hier mal durch und dann entscheide selbst, ob es eine D500, D7x00 oder noch eine andere wird.

    • burkhard 22. Mai 2017, 19:25   »

      Hallo Thomas

      Für Tiere lohnt die D500 sich sicher, für alles andere ist sie nicht so entscheidender.
      Und was DX und FX angeht, kommt es auf Deinen Objektivpark an, denn FX-Gläser kosten auch mehr.
      ansonsten könntest du auchmit der D7200 klarkommen.
      Das Bedienkonzept der D500 ist allerdings besser.

      vG
      Burkhard

      • Wolfgang 27. Juli 2017, 15:59   »

        Hallo Thomas

        Ich bin selber gewechselt von d 7000 auf D 500 und fotografiere ebenfalls Macro, Landschaft und Wildlife.
        Meine Erfahrung ist das der Unterschied zur D 7000 eklatant besser ist.
        Das einzige was wirklich nötig ist sind TOP Objektive, dann aber werden auch die Bilder top und zwar wirklich top.

  10. Michael 14. Mai 2017, 12:12   »

    Hallo Gunther,
    Ich besitze das 14-24, 50 1.4, sowie das 85 1.4 von Nikon und 18-35 Sigma. Meine Einsatzgebiete sind Sport, bei welchem mir das 85er mit Aps-c immer tolle Dienste leistet sowie Landschaftsfotografie vorallem in den Bergen. Ich bitte dich um deine Meinung, würdest du in dem Fall zur d500 oder die d750 bevorzugen?
    Freue mich über deine Einschätzung!!

    • Marcel Seibel 6. September 2017, 08:45   »

      Hallo,

      bei deinen Objektiven, wie dem 14-24 z.b. würde ich zu einer D750 tendieren, der AF ist auch gut zwar ist die D500 dort etwas besser, aber die D750 Rauscht weniger und hat gerade bei dem 14-24 einen Vorteil, ich sage nur der Blickwinkel. Denn der wäre bei der D500 wie bei einem 21–36mm Objektiv und wenn du näher heran willst gibt es noch das 300 f4 was nicht so teuer ist und gut in seiner leistung ist wenn es mehr sein soll. Weil gerade bei Sport kommt man ja öfters näher heran als bei Wildlife und da rentiert sich meiner meinung kein Dx bei dir.

      Gruß

      Marcel

  11. Philipp 19. April 2017, 16:13   »

    Hallo Gunther,

    da du ja einen sehr ausführlichen Bericht über die D500 geschrieben hast, aber ja auch durchaus schon Modelle der 5xxx und 7xxx-Reihe im Gebrauch hattest:
    Wirst du dir die D7500 anschauen, die ja eigentlich vieles der D500 und z.B. D5500 (Video) kombiniert?

    Darf man dann auch einen solchen bericht erwarten? :-)

    Danke für deine Arbeit
    Philipp

    • Ich habe es geplant…

      • Daniel wiedner 25. Mai 2017, 09:16   »

        Ja ein Review zur d7500 wäre super. Auch wenn die Kamera im Vergleich zur D7200 deutlich teurer ist, wäre es wohl ein guter Kompromiss aus d500 und d5500. Ich Freue mich drauf deine Meinung zu hören, sehr gerne auch im Schnack mit paddy
        Gruß aus Wien und danke für deine Site

  12. Carsten 27. März 2017, 17:26   »

    Lieber Gunther,

    erst einmal vielen herzlichen Dank für Deine tollen, verständlichen und aussagekräftigen Testberichte, Deine Leidenschaft und auch die vielen Inspirationen. Ich verfolge Deine Beiträge mit großem Interesse.

    Kurz zu mir, ich bin Hobbyfotograf und lege Wert auf ansprechende Bilder. Die Natur, Städte, das Kleine als auch Familienfestlichkeiten haben es mir angetan. Zudem fotografiere ich Jugendsport, vor allem Fußball, Outdoor wie auch Indoor, was die Kinder und Jugendlichen oft sehr freut.

    Seit ich denken kann nutze ich Nikons APS-C D-SLRs und träume vom FX-Format, da es mein Geldbeutel bis dato nicht zulies. Eigentlich hatte ich nun vor, mir eine DSLR im FX-Format in Form der D750 zuzulegen. Mehr Spielraum beim Freistellen, mehr Kontrast, weniger Rauschen vor allem im hohen ISO-Bereich, hohe Fokustreffsicherheit und Geschwindigkeit. Jedoch steht dem auch gegenüber, dass ich wohl einige Objektive nicht mehr nutzen kann oder austauschen muss. Doch dann kam die D500 – Austausch von Objektiven nicht erforderlich, fortschrittliche Technik ist eingebaut, Rauschverhalten verbessert, Fokussystem der aktuellen Profikamera – und Gunther gibt sie zurück, der Preis ist auch Semiprofi und liegt über dem der D750. Ich bin irritiert, hin- und hergerissen. DX hat mir immer gereicht. Brennweiten wurden „gut“ verlängert“ , jetzt mit Touch, 4kVideo, … Was nun? Hast Du eine Empfehlung, wie ich zu einer Entscheidung kommen kann? Ich freue mich auf Deine Rückmeldung.

    Mit besten Grüßen
    Carsten

    PS: Aktuell nenne ich eine D7100 mein eigen. An Objektiven besitze ich einen Mix aus Festbrennweiten und Zooms, aber auch DX- sowie FX-kompatible Objektive:
    – Sigma 10-20 mm 1:4,0-5,6 DC EX HSM
    – AF-S DX NIKKOR 16-85 mm 1:3,5-5,6G ED VR
    – AF-S NIKKOR 70-200 mm 1:2,8G ED VR II
    – AF-S Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR
    – AF-S DX NIKKOR 35 mm 1:1,8G
    – AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,4G
    – AF-S NIKKOR 85 mm 1:1,8G
    – Sigma 105mm 1:2.8 EX DG OS HSM Makro. eom

    • Hallo Carsten

      Nimm die D500, gerade im Sport macht sich sie sehr sehr gut, und in allen anderen Dingen auch.
      FX ist schön und gut, aber auch immer eine Stufe teurer. Wenn Du nicht beides schultern kannst, bleib dabei, oder leg Dir eine gebrauchte aus einem Fotoforum zu.

      cu Burkhard

  13. Gerhard Heisler 19. März 2017, 11:52   »

    Hallo Gunther,

    ich lese immer wieder gerne Deine Tipps und Erfahrungen zur Fotografie.

    Mich wundert es, dass es sich Dir nicht erschließt, warum bei der D500 die ISO-Taste an eine andere Position gekommen ist. – Genau an dieser Position, habe ich sie mir immer für meine Nikon D7000 gewünscht und nie verstanden warum sie sich, so schwer erreichbar, links unten am Gehäuse befindet!
    Für mich war und ist die ISO-Taste links unten, wenn ich schnell eine Anpassung vornehmen muss, total ungünstig angeordnet. Wenn ich einmal schnell korrigieren muss, weil das Licht nicht ausreicht, ist mir eine Blindeinstellung nicht möglich. Ich muss die Kamera vom Auge nehmen um die ISO-Einstellung zu ändern. Es passiert mir dann auch noch, wenn ich es eilig habe, die Taste für die Bildqualität zu erwischen.
    Ich kann natürlich das Wahlrad programmieren um die ISO mit der Verschlusszeit zu steuern. So landet man aber schnell mal auf einem zu hohen ISO-Wert.

    Viele Grüße
    Gerd

  14. Wolfgang 15. März 2017, 02:45   »

    Hallo

    Die Akkus in meiner D 500 waren zu Anfang auch Ratz Fatz leer.
    Nun aber halten sie sehr lange, ich denke das die Kapazität steigt je öfter sie geladen werden natürlich nur bis zum Erreichen der max. Kapazität.

  15. Servus,
    welche Schnellwechselplatte ist das auf den Fotos oben? Ich such auch so eine L-förmige. Danke vorab…

  16. Michael 5. Februar 2017, 09:01   »

    Hallo zusammen,
    seit ich das erste Mal von der D500 gehört habe, “verfolge” ich sie. Nach der ersten Freude, eine Nachfolgerin für meine mittlerweile betagt D300 gefunden zu haben, setzte etwas Ernüchterung ein: Kein eingebauter Blitz mehr, den ich doch immer mal wieder nutze.

    Die Motivation, auf die D500 zu wechseln, ist der höhere ISO-Bereich (neben anderen). Hier liegen die Grenzen meiner D300 zwischen ISO-800 (gut) und ISO-1600 (akzeptabel). Wenn Gunther nun von fantastischen RAWs selbst bis ISO-3200 und ISO-6400 schreibt, ist der Unterschied nicht sooo groß.
    Kann hier jemand aus der Praxis berichten ?

    Zweite Frage:
    Wie kommt Lightroom in der Praxis mit der Verarbeitung der großen Bilddateien zurecht ?

    Viele Grüße und Danke im voraus
    Michael

    • Ingo Gorges 20. Februar 2017, 17:25   »

      Hallo Michael,
      ich denke, dass keiner deine Fragen zu deiner Zufriedenheit beantworten kann. Dies kannst nur Du, indem Du dir eine D500 leihst und diese mit deiner D300 zu Hause vergleichst. Bei den ISO Werten spielen so viele persönliche Faktoren (Bildbetrachtung usw.) eine Rolle und Du wirst hierzu immer unterschiedliche Meinungen hören. Das gleiche trifft für die Bildbearbeitung zu. Nicht jeder empfindet schnell als schnell und keiner kennt deine persönliche Vorstellung unter Schnelligkeit. Ich selbst habe auch eine D300s und ich habe mir die D500 ausgeliehen. Zwischen den beiden liegen Welten. Bildbearbeitung führe ich an einem Mac Pro 3.1 Bj 2008 durch. Dieser ist jedoch mit SSD, 32 GB RAM und einer zusätzliche 3GB Graphikkarte für meinen EIZO CG277 bestückt. Für die Bilddateien benützte ich einen NAS Speicher, zudem liegen auf der SSD Speicherplatte nur das Betriebssystem. Mit einer derartigen Konfiguration komme ich selbst mit RAW Dateien einer Nikon D810 zurecht. Die D500 habe ich mir bis jetzt noch nicht gekauft, da ich gerade die D810 noch teste, speziell hierzu die Serienbildgeschwindigkeit im DX Modus der D810.

      Viele Grüße
      Ingo

      • Michael 26. Februar 2017, 08:01   »

        Hallo Ingo,

        zunächst einmal Danke für Deine Rückmeldung, die für mich sehr hilfreich ist.
        Genau diese Erfahrungen, die Du beschrieben hast, wollte ich hören ! Testberichte liefern Fakten, die die praktischen Erfahrungen nur ergänzen können ! Das bezieht sich insbesondere auf die “Welten”, die zwischen D300 und D500 liegen !
        Meine Computer-Hardware ist ähnlich bestückt wie Du es beschrieben hast, allerdings auf Windows-Plattform. In Lightroom-Foren wird immer wieder davon berichtet, daß Bilddateien ab einer gewissen Größe Probleme bereiten.
        Haben Leser ähnliche Erfahrungen gemacht ?

        Viele Grüße und herzlichen Dank allen Kommentatoren.
        Michael

        • Hallo Michael

          Da die Dateien der D500 erfreulicherweise nicht ganz so groß sind (zwischen 22-25MB) sind die Anforderungen erlativ moderat, und wenn Du wie schon angedeutet recht flottes Gerät da stehen hast sollte das alles kein Thema sein.

          Zu der ISO-Werten folgendes: Bis 1600 sind selbst mit Vogelfedern keine Probleme zu erwarten und alles andere geht ganz gut (und mit runterschrauben der Ausgabepixsel erst recht) bis 6400.
          Schau mal auf meinen Flickr-Account und bilde Dir selber ein Urteil.

          allzeit gut Licht

  17. Hallo Gunter

    Ich hätte mal eine Frage!Änderst du etwas in den Picture Control einstellungen der Kamera,wie zu beispiel Schärfe oder so,oder machst du das alles in der nachbearbeitung?

    Danke im voraus
    Doris

  18. Günter Buck 7. Januar 2017, 18:11   »

    Ich verfolge die Kommentare über die Nikon 500 stets mit Interesse. Seit einem halben Jahr besitze ich die D500 und setze sie vor allem in der Sportfotografie (ein Hobbie von mir ) ein. Bei gutem oder grauem Wetter draußen kein Problem. Als Objektiv benutze ich meistens das Nikkor 70-200mm 1:2,8. Vom Autofokus der Kamera bin ich begeistert, sehr schnell und präzise. Eine erste richtige Herausforderung war das LOTTO-Masters Fußballturnier am 30.12.2016 in der ÖVB-Arena in Bremen. Das Spielfeld ist für meine Begriffe nicht optimal ausgeleuchtet, die Tribüne im Halbdunkel. Für meine Belichtungswerte habe ich das Spielfeld angemessen und bin mit Blendenautomatik bei ISO 5000 auf eine Zeit von 1/1250 Sek., bei Blende 2.8 bis 3.2, gekommen. Damit kann man noch gut aus der Hand fotografieren. Die RAW-Dateien habe ich in LR6 leicht nachgearbeitet und beschnitten. Wegen der gleichmäßigen Ausleuchtung des Spielfeldes konnte ich vieles synchronisiert. Ich bin der Meinung, dass man bei ISO 5000 so langsam an die Grenzen für ein gutes Bild kommt. In der 1:1 Vergrößerung rauscht es schon kräftig, sodass ich in LR6 bei “Schärfen” leicht mit Rauschreduzierung ausgeglichen habe. Alles in allem bin ich zufrieden. Ihr könnt euch die Ergebnisse gern mal auf
    http://www.flickr.com/photos/charlysbilder/albums
    ansehen und mir ein Feedback geben.

    Günter B.

  19. Toni.T 7. Januar 2017, 08:47   »

    Danke für Deinen professionellen Bericht. Nach langer Bedenkzeit habe ich doch eine D500 gekauft und mit 500 Testfotos mit verschiedenen Objektiven gemacht und muss doch sagen, das ist eine super tolle Kamera!
    Ich habe vor 2 Jahren die D750 gehabt und bin bis jetzt immer noch begeistert von dieser Kamera. Ein DX fehlt immer noch zur meiner Ausrüstung. Durch viele Tests habe ich entschieden,die Sony 6300 zu kaufen. Die war sehr klein und schnell, nur von Objektiven habe ich mich nicht überzeugen können. Die spiegellose Kamera verspricht entspricht nicht meine Erwartungen. Durch Fremdgehen bin ich auch nicht glücklich mit Sony. Jetzt liegt sie in meiner Vitrine und dient nur noch als Backupkamera oder benutze ich die nur beim Spaziergang oder Schnappschuss. Jetzt bin ich wieder ganz glücklich mit Nikon und rate Euch, nicht durch Werbung zu anderen Marken zu wechseln. Wenn man ernsthaft fotografieren will, finde ich mit 2 Gehäusen D500 und D750 ist man sicher für die nächten 10 Jahren gut versorgt. Die Kameratechnik ist soweit gekommen, dass die Hersteller kaum noch an der Kamera viel verbessern können. Wenn dann nur noch an Objektive. Gutes, Gesundes Neues Jahr und viel Spass beim Fotografieren!

  20. Schöner Bericht! Hatte die letzten Tage die MÖglichkeit leihweise eine D500 zu nutzen. Nach rund 1000 Bildern hier mein persönliches Zwischenfazit im Vergleich zu meinem “immer-noch-Arbeitstier” D800. Bildqualität: Rauschen bei ISO 6400 auf der D800 sieht wie ISO 3200 auf der D500 aus. Details bleiben an der D500 allerdings bis ISO 4500 gut erhalten. Selbst bis 12.800 konnte ich noch einzelne Wimpern und Haare meiner Motive erkennen. Dann gehts aber bergab. Das Rauschen lässt sich gut nachbearbeiten da viele Details schon im Rohbild vorhanden bleiben. Der Weißabgleich an der D500 arbeitet zuverlässiger als an der D800. Bei ISO 100 und 200 sehe ich bis auf die Auflösung im Detail kein Unterschied zwischen D800 und D500. Autofokus: Schnell und zuverlässig. Ja gefühlt etwas zügiger als an der D800. Gerade bei CH mit 10 B/s und Motivverfolgung (AF-C + 3D od. Felder). Aber wirklich “Welten” von der D800 weg? Sehe ich persönlich nicht so. Snapbridge hab ich nicht genutzt (hab ich auch nie vermisst). Nach knapp 600 Bildern war mit dem ersten Akku (EN-EL15 / Li-Ion 20) schluss. Hab auch einiges im Display herumgespielt von daher o.k. für mich. Die D500 hat mich beeindruckt. Was die Kamera bei ISO3200+ herausholt ist für eine DX schon top. Technisch wirklich ein rundes Paket. Schnell und agil. Gute Ergonomie. Aber für den Preis von einer D800 kommend (vielleicht unfair) springt sie mir persönlich nicht weit genug. Auch nicht als Zweit-/Ergänzungskamera für Sport/Natur. Zumal ich da preislich langsam in die Region einer gebrauchten D810 oder sogar D4 komme. Je nachdem ob ich Speed oder Auflösung brauche. Und die D810 kann auch schon bis 7 Bilder/sek im DX Bildfeld mit rund 15-16MP. Aber eins muss ich sagen. Die D500 hat richtig Spaß gemacht!

  21. Cristian 24. Dezember 2016, 15:45   »

    Gebe Dir in allen Punkten Recht.
    In meinen Augen ist sie eine umwerfende Kamera, habe sie aber vorerst zurückgegeben, weil mir ehrlich gesagt der Akkuverbrauch extrem (merkwürdig) hoch war, und das bei aktivem Flugmodus, Touch Screen “OFF”, etc. Im ausgeschalteten Zustand 5% Akku weniger in 30 Minuten (NEUE mitgelieferte Akkuversion!!!) ist in meinen Augen viel zu viel. Beim Arbeiten im Menue (Einstellungen vorgenommen) zog die Kamera derart Energie, dass der zu 100% geladene Akku danach bei 47% endete. Das ist für mich ein NoGo! Auch die Aussage, das Problem reduziere sich nach ein paar Akkuladungen lasse ich an dieser Stelle nicht gelten, da ich ja noch mit meinen D3200, D7000, D800 und D810 vergleichen kann …. Man stelle sich jetzt mal vor, ich benütze die Kamera im normalen Zustand, Touch Display, WiFi, BT an, AF und Zoom …. kaum vorstellbar bei diesem Verbrauch!! und somit ist mir der ganze Schnickschnack an Erneuerungen kaum von Relevanz. Es ist nicht nur bei mir so gewesen. Im Netz kann man, unabhängig vom Problem bei der Interaktion zwischen Kamera und älteren EN-L15 Akkus (über das man bei meinem Händler von Nikon nicht mal informiert wurde), genügend über das von mir beschriebene Problem lesen. Schade in der Tat. Ich habe diese Kamera sehr schweren Herzens zurückgegeben. Es war Liebe auf dem ersten Blick. Ich werde diese Kamera weiter im Auge behalten. Man wird ja sehen wie Nikon dieses Thema Behandelt/ löst.

    • Burkhard 25. Dezember 2016, 09:33   »

      Hallo Cristian

      Ich denke Du hättest einfach eine neue Kamera verlangen sollen, vielleicht war auch der Akku micht ok.
      Normal war das nicht, im Anfang habe ich auch öfter den Akku geladen, weil ich halt zu Beginn logisacheweise viel in den Menues unterwegs war.
      Jetz komme ich gut über den Tag, bei voller Speicherkarte!

      • Cristian 25. Dezember 2016, 11:10   »

        Das habe ich auch! Ich habe etwas mehr gezahlt und mit der D810 einen FX Zeitbody gekauft … Auf eine “Schnelle” werde ich noch etwas warten und ewtl. ne gebrauchte D4 nehmen, oder D3X. Solange bin ich mit der D810 mit 3 Bildern p/sek langsamer unterwegs, aber dafür RIESIG und Vollformat. Das Problem bei der D500 war mit allen Akkus.

        • Burkhard 7. Januar 2017, 15:43   »

          Hallo Christian

          Ok die ganzen “Kinkerlitzchen” wurden als erstes ausgeschaltet.
          Über die genannten Kameras habe ich auch mal nachgedacht, aber DX paßt für besser, jedich die haben was ;-)

          cu
          Burkhard

  22. Hallo Gunther, habe deinen Testbericht der D750 vs. D500 mit interesse gelesen. Ich war heute im Fotofachgeschäft und dort war per Zufall ein Nikonvertreter zu Besuch. Eigentlich hatte ich mich vorher für die D750 entschieden wie mir der Geschäftsführer empfohlen hatte aber der Nikonvertreter war absolut nicht gleicher Meinung und hat mir die D500 empfohlen! Für mich ist die Landschaftsfotogeafie sowie die Astrologie Photografie ein grosses Thema (zum Anfang sehr schöne Sternenfotos etc. ohne Teleskop). Kann man mit beiden Kameras die gleiche Qualität erreichen oder ist ein markanter Unterschied zu erwarten? Vielen Dank für Deine Bemühungen.

    • Zum Vergleich zwischen D500 und D750 habe ich doch oben im Artikel eigentlich alles geschrieben, oder? Für Astro bringt die D750 definitiv etwas mehr Reserven mit.

    • burkhard 22. Dezember 2016, 07:15   »

      Hallo Stefan

      Ich kann Günther nur beipflichten, bei den von Dir skizierten Anwendungsgebieten, dürften die ISO-Werte der D750 für Dich besser sein.
      Vom Bedienkonzept hat die D500 für mich die Nase vorn.

  23. Steffen 5. Dezember 2016, 13:03   »

    Hallo,

    habe seit kurzem eine Nikon D 500 und möchte gerne ein 35 mm Festbrennweite.
    Dabei hab ich mir das AF-S DX NIKKOR 35 mm 1:1,8G
    ausgesucht.
    Mein Fotohändler hat mir davon abgeraten. Für eine D 500 sei das Objektiv nicht ausreichend. Soll doch lieber AF-S Nikkor 35mm f1.8 G ED für FX nehmen. Das sei viel besser.
    Kann ich zwar nicht ganz nachvollziehen.
    Gibt es Erfahrungen mit dem 35 mm DX an der Nikon D 500?

    • Ich halte das für Unsinn. Das 35 er ist and der D500er genauso gut wie an jeder anderen DX. Aber natürlich ist es ein günstiges objektiv und sicher gibt es optisch bessere. Als Alternative würde ich dir aber das Sigma 18-35 empfehlen. Schau mal im Equipment Bereich hier, dort findest du meinen Test Bericht dazu.

      • Steffen 5. Dezember 2016, 16:42   »

        Dankeschön für die Einschätzung.
        Hilft mir weiter.

        • Hallo Steffen, das 35 1:1.8G DX ist TOP und Ich persönlich würde es jederzeit empfehlen. Hab es jahrelang an einer D7000 genutzt und sogar an einer D800E (mit etwas Vignetierung am FX-Body). Würde erwarten, dass es an der D500 genau so gute Leistung liefert. Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar. Das Sigma 18-35 ist ebenfalls eine gute Linse. Bezweifle aber, dass man im praktischen Bildergebnis einen wirklich relevanten Unterschied sieht (nicht Pixel-Peepen). Vielleicht solltest Du vorab überlegen (wenn nicht schon geschehen), ob Du deine Ausstattung eher auf Festbrennweiten und/oder (lichtstarken) Zooms aufbaust. Letztere halte ich persönlich am Anfang erstmal wegen der höhern Flexibilität für geeigneter. Von daher ist die Empfehlung aus Deinem Fotoladen unter diesem Aspekt durchaus sinnvoll. Allerdings kenne ich Deine Situation nicht (Einsteiger oder ambitionierter Amateur?) Mit einem Zoom kannst du erstmal anfangen einzuschätzen welcher Bildwinkel der Richtige für Dich ist und entsprechende Festbrennweiten nachkaufen, um das letzte Quentchen Bildqualität rauszuholen.

          • Hallo Ralf,
            vielen Dank für Deine Beitrag und die Information. Ich habe 4 Jahre mit der D 7000 und Zoom 16-85 + 70-300 fotografiert und wollte nun nach dem Umstieg auf die D 500 einfach mal mit der 35 mm Festbrennweite das Auge schulen. Losgehen ohne Zoom, andere Blickwinkel finden und eben nicht Zoomen können. Daher der Test und Gehversuch mit der 35 mm Brennweite. Auch aus der Erfahrung heraus, dass ich beim Zoomen häufig auf die 35mm kommen.
            Nun habe ich mir nach einigen Überlegungen nun doch kurz vor Weihnachten das 35 mm 1:1,8G DX zugelegt. Allerdings noch wenig damit fotogarfiert, aber über die Abbildungsqualität kann ich nicht klagen. Zudem es es ungemein handlich und leicht. Ich denke der Aufpreis für das 35 mm 1:1,8 ED muss für meinen Einsatz nicht sein.

  24. Hallo Joachim. Ich komme ebenfalls von meiner geliebten D7000 und bin auf die D750 umgestiegen. Es kommt darauf an, was du für Objektive besitzt. Glas ist viel wichtiger als die eigentliche Kamera. Ich habe an meiner D7000 das grandiose AFS DX 17-55mm 2.8, AFS DX 12-24mm f4, das 35mm 1.8DX, AF 50mm 1.4D, AFS 85mm 1.8G und das AFS 70-200mm f4 VR genutzt. (Nutze ich immer noch gut und gerne an der D7000) An der D750 kann man die DX Gläser nutzen, würde ich aber nicht, da es nun mal DX und keine FX Gläser sind. Stellst du die D750 auf DX ein, kannst du sie natürlich nutzen, (weniger Mp) oder aber FX und nur einen kleineren Teil. Dann lieber weiterhin deine D7000. Eine FX Kamera, benötigt auch FX Gläser. Ich würde mir an deiner Stelle A: Eine FX kaufen und auch die Gläser oder B: Eine D5600, D7200 und gute Gläser. Sigma hat da ganz tolle Linsen. Es kommt natürlich immer darauf an, wie groß der Gekdbeutel ist und was man sich erhofft bzw was man fotografieren muss/möchte. Ich denke aber das du mit guten DX Gläsern und einer neuen DX einen großen Sprung zur guten und geliebten D7000 haben wirst. Ich bin mit meiner Kombi d7000 und d750 (sehr gute Linsen) Mega happy. Grüße aus NRW. Marco

  25. Andreas Vesper 24. November 2016, 08:00   »

    Hallo,

    Das ist im Grunde ganz einfach, aber erst einmal müsste man wissen, ob alle Objektive DX-Objektive sind. Falls ja, gibt das an der D750 mehr oder weniger stark ausgeprägte Randabschattungen. Klingt für mich insgesamt danach, die D7200 zu empfehlen. Die D500 ist vielleicht ein bisschen besser bei hohen ISO-Werten, aber keinesfalls dramatisch. Und wenn man nicht dauert mit langen Brennweiten und 10 fps Vögel, Flugzeuge oder Autorennen fotografiert, braucht man die D500 nicht unbedingt. DX-Objektive würde ich niemals an einer D750 nutzen.

    Viele Grüße
    Andreas

  26. Hallo,
    finde deinen Beitrag sehr gut!
    Doch brauche jetzt deinen Rat;
    Habe die D7000, passen dazu 4 Objektive;
    will mehr Qualität insgesamt, besonders bei der Restlichtfotografie (höhere ISO Zahlen – wenig Rauschen) und Schärfe, möchte aber nicht alle Objektive wieder verkaufen müssen;
    zu welcher Kamera rätst du mir? Ist der Verlust denn so groß wenn ich meine Objektive mit der D 750 nutzen würde? Gib mir bitte einen Tipp

  27. Warum wird hier so viel über andere Nikons geredet/geschrieben.
    Wer 2300 € ausgibt,sollte schon wissen,
    was er/sie will oder nicht will.
    meine Frau und ich wussten das sofort nach dem Erscheinen: Wir wollen eine D500
    ohne wenn und aber…Preis fast egal..

    Grüsse aus Hamburg: Erika und Bernd Rubrik auf der HP ist D500 :-)) logischerweise…PS: 43.000 Auslösungen !!!

  28. Bernhard Hermes 4. November 2016, 16:37   »

    Hallo ich habe mir eine Nikon d5500 geleistet wie kann ich die ersten Grundeinstellungen so einstellen das ich mal die ersten Bilder schießen kann Landschaften z.bs. Für eine Antwort wäre ich dankbar in den Büchern steht viel aber aller Anfang ist schwer MFG Hermes

  29. Hallo,

    die D500 kann ja Fokussieren im Liveview per Fingertip. Das kann doch die D750 aber auch, oder nicht?

    Danke & Gruß

    David

  30. Andreas Vesper 22. Oktober 2016, 10:17   »

    Mit zwei Karten kann man arbeiten, nur sollte es sich bei der zweiten Karte um dann am besten um eine SD UHS-II-Karte handeln, sonst bremst man die Kamera aus.

  31. Jürgen Schuhmann 21. Oktober 2016, 14:17   »

    Hallo zusammen,
    kann mir jemand sagen ob ich in der D500 mit zwei Karten arbeiten kann. Ich meine mit der XQD als Hauptspeicher und eine normale SD Karte als Sicherung. Ich bin das gewohnt von der D750 und D600

    Mit freundlichen Grüßen
    Jürgen

  32. Hallo,

    Du schreibst man kann an der D500 keine Fremdobjektive anbringen? Ich dachte eigentlich an die Kombo D500 mit Sigma 18-35mm F1,8 DC. Geht das nicht?

    Danke & Gruß, David

    • Burkhard 21. Oktober 2016, 16:24   »

      Hallo David

      Warum sollte das nicht funktionieren?
      Das 17-70 C arbeitet auf jeden Fall Super!

      Cu Burkhard

      • Hallo Burkhard,

        ich meine u.a. hier im Artikel gelesen zu haben, das es bei der Nikon D500 Probleme mit fremden Akkus und Fremdobjektiven gibt. Ich habe aktuell das 18-35 Sigma 1,8 an einer “alten” D7000 und bin am überlegen – D500 oder D7200… mache 70% im kleinen Studio Produktfotografie und im Urlaub Landscape & Töchterchen…

        Ich möchte nur nicht soviel Geld in die Hand nehmen, denn die D500 kostet mal eben schlappe 1100,- mehr und man bekommt aktuell bei der D7200 auch noch 100,- Cashback, bei der D500 NIX.

        Oder ich gehe komplett auf Vollformat, denn das einzige Wahre Objektiv was ich habe ist das Sigma, welches ich noch umtauschen könnte. Ei Graus mit der Entscheidung… :-)))

        • David, warum die D500 statt der D7200? Wenn du schon Geld in die Hand nehmen möchtest, wegen bestimmter Vorteile der Bedienung, dann wär für dich die D7200 ok.
          Welchen Mehrwert sollte dir die D500 bringen? Den Speed brauchst du scheinbar nicht und sie hat sogar etwas weniger Auflösung – ISO sollte bei dir auch nicht der Hauptgrund sein.
          Wenn ich noch weiter gehen darf: was kann eine D5500 z.B. Gegenüber den anderen nicht?
          Ich nutze neben D5300 auch eine D7100. Die hat mehr Direktzugriffe und vor allem einen zweiten SD-Karten-Slot (Backup). Deshalb war sie bislang auch mein Arbeirspferd.

          Und warum möchtest du eine neue Kamera kaufen? Nicht immer eine neue Cam, wenn es keine sehr guten Gründe gibt, dass dies auch das vorhandene Modell nicht KANN! ;-))

          Dann lieber mal eine richtig ordentliche Linse! Und wer ein genügend dickes Portemonnaie hat, wegen mir auch Beides… :-DD

          • Hallo Gerd,

            ich denke die D7000 ist von der Auflösung her einfach zu “alt”. Im Bereich der Mockups geht es viel um Detailschärfe und rauscharme Bilder. Ich bekomme diese Woche noch die D5500 zugesandt, mal sehen ob ich damit zurecht komme.

            Aber eigentlich denke ich das die D750 für mich die richtige Wahl ist. Ich mache ja nicht nur Produkte, auch meine Familie, Urlaube etc. sollen damit gemacht werden.

            Ich finde den Liveview der D500 Klasse, da man hier auch die Blende einstellen kann und sofort sieht. Kann das die D750 eigentlich auch?

            Ich arbeite viel mit den Nikkoren 1,8 35 & 50mm. Die kann ich dann ja auch an der D750 verwenden, oder wahrscheinlich noch nen 85er mit dazu??!!

            Der Preis schreckt mich im Moment einfach noch ab. 500,- für die D5500,- vs. 1.700,- für die D750 .. + Objektiv(e) …

            ich weiß es einfach nicht… :-(

            BG, David

          • Die D750 hat natürlich auch das “gute“ Liveview.

          • Hallo David,

            Die D750 hat vor allem Vorteile im High ISO Bereich und der Liveview ist eben die “Profivariante”.

            Ob dir dies den höheren Aufwand Wert ist, musst du selber abschätzen!

            Reichen würde für das was du fotgrafierst sicher eine D5500, komfortabler von der Bedienung ist eine D7200. Die Sensoren sind bei all diesen Cams mit 24 Megapixeln…

        • Burkhard 21. Oktober 2016, 21:07   »

          Hallo David

          Für den Einsatz den Du hier skizierst ist die D500 nicht die Kamera Deiner Wahl.
          Dann mehr D750, oder die D7200.

          Zu den Drittherstellern mußt Du immer etwas Geduld haben, die brauchen manch mal etwas Zeit, im Zweifel das Objektiv einschicken und dann sollten die Probleme gegessen sein.

          cu Burkhard

  33. Wolfgang Sadowski 19. Oktober 2016, 21:19   »

    Schade eigentlich.Wäre ein gute Nachvolgemodell für meine alte D5100 und D300 geworden.Aber immer noch nicht spiegellos,wenn schon 4K.Da kommt z.Zt. für mich nur die Lumix GH4R infrage.

    Grüsse
    Wolfgang

  34. Hallo Gunther,
    danke für deinen tollen Artikel zur Nikon D500. Ich habe keine besseren dazu gefunden. Wahrscheinlich habe ich es im Artikel übersehen, aber hat die D500 einen eigebauten AF-Motor? Ich habe noch zwei AF-Nikkor Festbrennweiten (ohne eigenen Motor, also kein AF-S). Kann ich diese verwenden?
    Danke und Gruß
    Moritz

    • Hi Moritz, ja, den hat die D500. Du kannst somit alle Objektive verwenden und auch bei denjenigen ohne eingebauten Motor wird der Autofokus funktionieren.

  35. Marcel Seibel 29. September 2016, 07:05   »

    Guten Morgen,

    dank Gunthers Test und noch meinen eigenen auf der Photokina bin ich begeistert von der D500! Da ich leider zu zeit nur eine D5200 für Wildlife habe, die zwar brauchbar ist aber bei Action oft am Limit ist und
    ich sie nur bis ISO 1000 benutze. Erhoffe ich mir von der D500 ein Besseres Rauschverhalten und vor allem einen besseren Fokus, mit dem Nikkor 200-500mm dürfte es für Wildlife gut zu gebrauchen sein und wird denke ich auch meine Wahl. Aber eine frage habe ich noch hat nikon etwas zu den Bugs gesagt Bezüglich Wifi und Snapbridge bei Appel Produkten?

    Vielen Dank für diesen Test!

    Gruß

    Marcel

    • Burkhard 7. Oktober 2016, 20:04   »

      Hallo Marcel

      Kauf die wenn es Dir möglich ist, gerade für solche Einsatzgebiete wurde die Kamera gemacht.
      Und gleich eine XQD-Karte der schnellsten Serie (Sony G, o. Lexar 2933) mit kaufen, sonst ist nichts mit 200 Bilder in den Puffer.

    • Konstanze 7. Oktober 2016, 21:53   »

      Hallo Marcel!

      Ich kann Burkhard nur zustimmen. Die D500 und das 200-500 sind ein Traumpaar für Wildlifefotografie, ich verwende dann auch noch den TC-14E III, 14,x, damit habe ich ordentlich Brennweite. Wenn es finanziell machbar ist, würde ich sofort zugreifen. Ich verwende die Sony XQD G, 400MB/s.

      Herzliche Grüße aus Österreich
      Gut Licht
      Konstanze

  36. Du benötigst Camera Raw mind. In der Version 9.5. ob das PSE 13 dies noch unterstützt, musst du auf Adobes Supportseiten herausfinden. Ansonsten evtl. Upgrade auf PSE 14 notwendig oder bei PSE 13 der Umweg über den kostenlosen DNG Converter (also die Raw-Dateien zu DNG-Dateien konvertieren und dies dann in PSE 13 bearbeiten…

  37. Oscar Forster 19. September 2016, 11:13   »

    Ich habe eine neue Nikon D500 möchte mit RAW Dateien arbeiten kann mit Adobe Photoshop element13 nicht runterladen wie so? Gruss Oscar Forster

  38. Wieso die D500 immer mit mit Vollformat Sensoren verglichen wird,weiss ich nicht – wir wollen doch in der gleichen KLASSE bleiben oder ????
    Vergleict sie lieber mit anderen Halbformat kameras das wäre Fair….
    Wir haben nun,wie ich meine viel zu Früh die ersten Sensorflecke auf unseren D500.
    ca. 1 Dutzend….
    Das Problem liegt aber eher bei Nikon als bei uns glaube ich,bei schnellen Serien scheint Fett oder sowas vom Verschluss / Spiegel auf den Sensor zu spritzen.
    Habt Ihr das auch,habs erst bei Blene 22 entdeckt aber ab Bl.8 sieht man das bei zB blauem Himmel.
    Nach dem reinigen werde ich mal sehen,ob es besser wird.
    Grüsse aus Schweden: Erika und Bernd

  39. Hallo Günther, ein sehr schöner Bericht. Habe ich gerne gelesen. Ich bin nach einiger Zeit von der D7000 auf die D750 umgestiegen. (Da sich ein Nachfolger der D300s nicht wirklich bestätigt hat) Ich muss wirklich sagen das sich der Umstieg voll und ganz gelohnt hat. (Vernünftige Gläser vorausgesetzt) Ich mag einfach den “Look” des FX Sensors. Habe ich als DX Nutzer nie verstanden… Bis ich dann selbst umgestiegen bin. Der Sensor der D750 ist wirklich eine Wucht. Ich mag auch das Gehäuse sehr. Liegt aber auch daran, dass ich nie eine D300s, D700, D8xx besessen habe. Wenn man von diesen Nikons kommt, kann ich das mit dem Profibody vielleicht verstehen. Für mich wäre eine Umstellung auf den “Profibody” bestimmt auch ungewohnt. ;-) Also immer beide Seiten sehen. Was ich allerdings schöner finde, ist das runde Okular. Als Brillenträger schon etwas angenehmer. (Kenne ich von der Nikon F100) Ich finde es super, das du einen Mini Vergleich zwischen der D500 und D750 gemacht hast. Auch wenn man nicht wirklich FX und DX vergleichen kann. Aber: richtig, die Nikons kosten fast gleich viel. Da ist so ein Vergleich schon angebracht. Wenn ich etwas fotografiere, zum Beispiel “nur” ein 50er 1.8 besitze, in einem Raum bin und nicht viel Platz habe, spielt es erst einmal keine Rolle ob FX, DX oder andere Sensoren. Ich nutze ja nun dann diese Kamera. Deshalb ist ein Vergleich schon sehr gut. Am Ende spielt es zwar keine Rolle, denn das Bild zählt, die Sensoren sind aber schon unterschiedlich. Auch wenn ein 50mm 1.8 ein 50mm 1.8 bleibt, so ist es ein Unterschied ob mit FX oder DX aufgenommen. Eine Wand bleibt eine Wand und der Abstand bleibt der Abstand. Aber das Thema DX vs FX gibt es ohne Ende überall zu lesen. Wie du schon schreibt, heute sind alle Produkte wahnsinnig gut und auch schon arg am Limit. Das wir keine Quantensprünge erwarten dürfen, sollte uns allen klar sein. Als ehemaliger DX Nutzer, ist es aber schön zu wissen, das die D500 von der BQ arg an die D750 reicht. Wirklich toll. Allerdings ist der Preis auch ähnlich bzw. gleich der D750. Und mit ner “normalen” DX Linse, ist das dann gleich wieder vorbei mit der tollen BQ. Also brauche ich an der DX entweder die super Sigma Art, oder aber die großen FX Linsen. Wirkliche DX Linsen gibt es von Nikon ja nicht. Abgesehen vom 17-55mm 2.8, 12-24 f4 und die neue DX Linse. Die ersten beiden liegen noch hier und ab und an nutze ich die Gläser mit der D7000 noch. Wie auch immer. Ich bin froh nicht jetzt erst vor der Entscheidung zu stehen. D750 oder D500… Wie ich mich heute entscheiden würde hmmm… ich mag nicht an die schlaflosen Nächte denken. Nun ja. Vielen Dank für den tollen Bericht und Vergleich. Viele Grüße. Marco

  40. Oliver 27. Juli 2016, 20:58   »

    Hi,
    du schreibst, dass das,Sigma 18-35/1.8 bei dir perfekt an der D500 funktioniert.
    Wie sieht es da bei den äußersten AF-Feldern aus ? Hier scheint Sigma ein Problem zu haben. Im NFF gibt es einen interessanten Thread, in welchem das Problem diskutiert wird. Bisher konnte jeder dieses Problem reproduzieren.

  41. Hallöchen Günther

    Gibt es schon neuere Erkenntnisse bezüglich der Lexar XQD-Speicherkarten in der D500?
    Da ich mir jetzt die Gutste bestellt habe, denke ich mal, wäre es sinnvoll nicht hauptsächlich mit SD-Speicherkarten zu arbeiten.
    vG Joe

    • Günter Buck 25. Juli 2016, 18:17   »

      Hallo Joe,

      habe seit kurzem die D500 sowie eine Lexar Professional 2933x XQD 2.0 Karte mit einem Lesegerät Lexar Professional USB 3.0 für XQD 2.0 Speicherkarten. Die Karte und das Lesegerät arbeiten einwandfrei. Der Import mit LR6 lief schnell und problemlos. Du kannst dir ja mal die technischen Daten auf der Lexar Webseite ansehen.

      Gruß
      Günter B.

    • Ich nutze die Lexar XQD 2933x mit 64GB. Die Kamera macht damit wirklich 200 RAWs hintereinander weg ohne das die Serienbildfrequenz langsamer wird.
      Danach folgen einige “Gedenksekunden” zum Speicher der riesigen Datenmenge.
      Als Sportfotograf fotografiere ich meistens Jpgs L* und freue mich über diese riesige Sicherheitsreserve wenns mal wild hergeht.
      Vom Handling her gefallen mir die XQD Karten, wichtig ist allerdings auch ein passender Kartenlser.
      Hier nutze ich den Lexar USB Adapter. Bei den Ladezeiten sehe ich keinen großen Unterschied zu meinen bisher genutzen SanDisk Professionel SD Karten und dem SD Slot meines MacBooks.

      • Hallo Frank

        Unter welchen Einstellungen hast Du die 200 Bilder gemacht wir haben es am WE mal ausgezählt und sind nur auf ca 45 Raw´s am Stück gekommen.
        Hast Du auch wirklich 200 Bilder gezählt?

        cu Joe

        • Ja, habe ich. RAW Aufnahme, Einstellungen wie bei meinen Grundeinstellungen beschrieben. Schnelle SD Karte.

          • Ich habe es mit meinen Einstellungen die eigendlich nicht gravierend von den hier beschriebenen abweichen und selbst einer recht schnellen XQD-Karte nicht weiter als bis zu 45 Aufnahmen gebracht bis der Speicher nichts mehr angenommen hat und sich erstmal in wegschreiben geübt hat.

        • Ich nutze die o.g. Lexar XQD Karte, schalte die Kamera auf RAW und: Feuer frei!
          Die Kamera macht 200 RAWs, stoppt und lädt ein paar Sekunden lang die Bilder auf die Karte.
          Das wars.
          Aber wenn es Dich tröstet, in der Praxis habe ich noch nie soviele Bilder hintereinander weg gemacht, und das obwohl ich als semiprofessioneller Sportfotograf auf ca. 10000 Auslösungen pro Monat komme.
          Wegen Dir hat meine D500 übrigens jetzt 200 Auslösungen mehr ;)

          • Hallo Frank

            So hatte ich mir das auch gedacht, auch ich mache bei Vogelaufnahmen o. Ä. meist nicht so viele Aufnahmen am Stück, aber vorgestern haben wir das auf einer Tour mal beim abendlichem SitInn mal aus getestet und kamen auf diese geringere Anzahl.

            Für die 200 Bilder gibt´s natürlich gerne einen Kaffee :-)
            Wir treffen uns (Nikonians) sowieso und 12.00-12.30uhr am Nikonstand.

            Kannst Du mir mal Deine Einstellungen abspeichern und zu senden?

            Joe_g@web.de

        • Frank Wenzel 21. September 2016, 05:52   »

          Kann es sein das Du die Bilder auf der SD Karte speicherst, prüf doch mal Deine Kameraeinstellungen.

  42. Günter Buck 17. Juli 2016, 19:05   »

    Hallo Gunther,

    ich habe all deine sehr guten Berichte und Einschätzungen zur Nikon D500 mit hohem Interesse verfolgt, jetzt habe ich mir die Kamera gekauft. Für mich interessant, weil ich vorwiegend die Bereiche Sport und Tiere fotografiere. Spontan wurden die ersten Fotos geschossen (mit dem 70-200/2.8 sowie 2fach Konverter). Beim Import mit Lightroom 5 dann das Dilemma: “Vorschau für diese Daten nicht verfügbar”! Meine bisherige Recherche ergab, dass ich entweder auf Lightroom 6 upgraden oder den DNG Konverter 9.5 (oder höher) downloaden soll. Ist das der Weisheit letzter Schluss?

    Viele Grüße
    Günter B.

    • Dass neue Kameras nicht von alten Lightroom Versionen unterstützt werden, war schon immer so. Ich persönlich würde mir Lightroom CC holen, dann hat man immer die neuste Version. Dng Converter geht auch, ist aber natürlich ein Zusatz-Schritt.

      • Ehrlich gesagt war ich vorher auch kein Fan vom Software-Abo! Aber wenn man sich jetzt die Preise anschaut, was Lightroom allein schon als Upgrade kostet, dann sollte einem dies evtl. die knapp 12 EUR jeden Monat Wert sein. Da hat man dann immer die aktuellen Updates sofort, keinerlei Einschränkungen (wie z.B. den Dehaze-Schieberegler) und Photoshop hat man dann sogar auch noch (besonders für das Arbeiten mit mehreren Ebenen).

        Man sollte nur die Updates nicht immer sofort beim Erscheinen einspielen – da hatte Adobe zuletzt einige Böcke geschossen. Ist aber inzw. auch besser geworden.

        Mit LR5 kannst du nur den Umweg über dng gehen (mittels DNG-Konverter), leider. Mit LR5 kannst du definitiv keine originalen D500-Raw-Dateien nutzen.

        • Hallo Gerd

          Und das Du innerhalb eines Jahres mehr als ein LR bezahlst stört Dich nicht?

          Ich habe seir jetzt nach 3 Jahren eine neue Lizenz gekauft.
          Das heist ich habe 2 Jahre Abbo gespart!!

          Zahl Du mal schön!!

      • Günter Buck 19. Juli 2016, 18:06   »

        Hallo Gunther,

        Vielen Dank für deinen unterstützenden Kommentar. Ich habe mir von Adobe das Upgrade LR6 gekauft, da ich ausschließlich mit Lightroom arbeite. Wenn mal etwas Spezielles mit PS (Ebenen usw.) anliegt, dann macht das meine Frau mit PS-Elements. Nach der etwas holprigen Installation von LR6 kam beim Import von der Speicherkarte der D500 der nächste Schock. Wieder der gleiche Hinweis wie bei LR5. Auf der Adobe Webseite habe ich dann nachgeschaut, welche Kameramodelle mit welcher Version unterstützt werden (Download von LR6 hatte die Version 6.0). Die D500 (Dateiname RAW-Bild NEF) benötigt als niedrigste Version für Camera RAW-Zusatzmodul 9.5, niedrigste LR6 Version 6.5 -das war der Schlüssel. Ich habe dann in LR6 über Hilfe/aktualisieren das neuste Update 6.6 runtergeladen. Jetzt funktioniert alles, und ich kann die ersten Ergebnisse der D500 auswerten.

        MfG
        Günter B.

  43. Hallo Martin, ich selbst habe die D600, D810
    und neu D5 und sogar die Sony A7RII mit commlite adapter und benutze div. Zeiss Objektive wie Distagon, Otus etc alle sind manuelle AF und bei allen werden die Daten übertragen wie Objektiv, Brennweite etc. Ausser bei dem commlite adapter zur sony manchmal alles und manchmal nur die Brennweite und Blende vom Objektiv aber bei den Nikons bisher keine Probleme oder so…. also würde ich rückführen das die D500 auch mit den Zeiss keine Probleme hat! Ansonsten schau mal unter http://www.flickr.com/lriese/ im bereich alben dort habe ich je objektiv ein album mit bildern. ich habe zwar die exif daten ausgeblendet aber
    wenn dich eins besonders interessieren sollte lasse ich es dir gerne zukommen inkl. exif details.

    lbg laurenc

  44. Martin Krüger 23. Juni 2016, 11:50   »

    Dann werde ich mal vor Kaufentscheidung ausgiebig testen, ob die D500 auch Zeiss “mag”.

    Glückwunsch nochmal zu Eurer Homepage.
    Einfach erstklassig und sehr informativ !!!!!

    Bin zufällig (während Internetsuche : Fotoreisen, glaube ich) auf Eure Seite geraten.

    Weiter so !!!!

    MfG
    Martin

    • Hallo Martin,

      Aber auf jeden Fall solltest du Zeiss auch mal direkt kontaktieren. Sie bauen die Objektive mit Nikon F-Mount, da können sie auch sicher die Informationen dazu geben, was zur Kamera übertragen wird und was nicht. Und wenn es da speziell mit einer D500 Inkompatibilitäten geben sollte, ist Zeiss auch daran interessiert, davon zu erfahren und helfen dir ggf. auf direktem Weg weiter…

      Viel Erfolg dabei und gebe evtl. hier Bescheid, wenn es neue Erkenntnisse zu evtl. Inkompatibilitäten gibt.

  45. Martin Krüger 23. Juni 2016, 09:41   »

    Hallo Gunther

    Ich bin seit etwa einem halben Jahr in die digitale Vollformatwelt eingestiegen, jedoch eher noch Anfänger.
    Ich besitze die 810 und Festbrennweiten von Zeiss.
    Gunther, Du schreibst etwas von “Inkompabilitäten mit Fremdobjektiven” bei der D500.
    Kannst Du das etwas ausführlicher beschreiben ?
    Meine 810 “wehrt” sich nicht gegen Zeiss-Objektive.
    Auch das SB910 “erkennt” die Brennweite des 135er Zeiss nach einschalten automatisch und stellt den Reflektor korrekt auf 135 ein.
    (interessanterweise kann man am SB910 135mm manuell nicht einstellen)

    Ich überlege, noch in die d500 zu investieren, dazu noch 1-2 Autofokusobjektive von Nikon.

    Gunther, ich wäre Dir sehr dankbar für nähere Infos.

    Mit freundlichen Grüßen an die Küste und vielen Dank nochmal für Eure Mühe !!!

    Übrigens : Super Homepage mit sachlichen Reviews, welche sich im Niveau deutlich von manchen “Fachzeitschriften” unterscheiden !!!!!

    • Hi Martin,
      dazu kann ich leider auch nicht viel sagen. Vielleicht nimmst Du die Objektive einfach mal mit zum Händler und probierst es aus!

  46. Lothar 22. Juni 2016, 18:55   »

    Hallo Gunther,

    sehr spannender Bericht, vielen Dank! ich habe mir die D500 auch schon zugelegt und dazu einmal eine wichtige Frage: wie arbeitet die D500 mit älteren Blitzen zusammen? Wenn ich meinen noch fitten SB-900 auf die D500 aufstecke, komme ich nicht in die Blitzbelichtungssteuerung. Gibt es da einen Trick oder mache ich was falsch?

    Viele Grüße – Lothar

    • Im Handbuch gibt es ein Kapitel das sich mit der Kompatibiltät der verschiedenen Nikon Systemblitze beschäftigt.
      Hier findest Du u.a. eine Kompatibilitäsliste und die unterstützten Features der jeweiligen Blitzgeräte. Mein SB-700 lässt immerhin eine Blitzbelichtungskorrektur über die Kamera zu.

  47. Eigentlich gebe ich nicht viel auf Testberichte. Warum auch immer, ich muss sehr oft eine Übereinstimmung bei Deinen Erfahrungen und Testergebnissen feststellen. Ich selbst arbeite mit 2 x D810 und vielen Nikon Linsen sowie einem Sigma 120-300 Sports. Ich hatte die Nikon D500 vor etwa 2 Wochen für zwei Tage und war absolut begeistert vom AF. Auch die Bedienung war tadellos und die Einstellung der ISO noch besser gelöst als bei allen bisherigen Nikon-Bodys. Ich habe die D500 aber wieder beim Händler zurück gegeben. Warum: ich stellte fest, dass ich die Tiefen nicht so gut anheben kann wie bei der D810. Und gerade dies macht doch eine Nikon aus… Aber: die D500 war die BESTE APS-C die ich je ausprobiert habe. Und daher: wenn der Preis bei 1500 angekommen ist, werde ich vielleicht nochmal schwach… (Oder vorher eine D750 zur Ergänzung).

  48. Hallo Gunther,
    auf den Bilden, oben, ist die D500 mit einem L-Winkel abgebildet. Hast Du den auch von Calumet bekommen, oder hast Du einfach einen von der D750 verwendet?

    Grüße aus Ludwigsburg
    Jochen Kubik

  49. Das kann man so kaum beantworten. Hängt doch davon ab, was man machen möchte ubd wieviel man dafür ausgeben möchte!

    Und bei dem 50-100 bin ich der Meinung: Für meine Zwecke reicht da mein 85/1.4, wobei es auch ein 85/1.8 tut. Kliener, leichter und auch sehr gut für Portraits! Unter Umständen auch mal ein 70-200/2.8, wenn man es nicht rumschleppen muss… Wer viel Portrait im Studio macht oder für bestimmte Zwecke ist das Sicher nicht schlecht. Aber das muss auch jeder für sich herausfinden.

  50. Albert 12. Juni 2016, 14:51   »

    Danke ! Frage für mich ist ob ein Upgrade von D5x00 lohnt.
    Gibt s Erfahrungen mit dem neuen Sigma 50-100 ?

  51. Ronny Konik 12. Juni 2016, 08:40   »

    Die D500 ist eine technisch hochkarätige Kamera. Hatte sie schon in meinen Händen. Die Krise bekomme ich immer, wenn da die Oberwichtigen schreiben, was für eine tolle Ausstattung die D500 hat. Die können techn. Feinheiten von Ausstattung nicht auseinanderhalten. Die D500 ist eine abgespeckte DSLR bis geht nicht mehr. Ausstattung: die 4 Grundprogramme wie P A S M, mehr ist am Modus beim Raddrehen nicht vorhanden. Keine Effektprogramme, keine Motivprogramme, kein User1, kein User2, beim AF gibts nur mehr 2 Einstellungen – AF-S u. AF-C — AF-A wie bei der D7200 — auch gestrichen. 10 fps oder 153 Fokuspunkte sind keine Ausstattung, sonder technische Besonderheiten. Wer das nicht unterscheiden kann, sollte zum Schreiben aufhören.
    MfG euer Ronny

    • Alles Dinge, die die Zielgruppe nicht braucht und daher froh ist, dass sie weggelassen wurden. Nach Deiner Argumentation sind D810 und D5 dann auch abgespeckte DSLR…

      • Ingo Gorges 12. Juni 2016, 19:36   »

        Hallo,
        die Aussage kann ich nur unterstreichen, denn wenn es schnell gehen muss, dann braucht es gerade wenig Schnick-Schnack, aber einen schnellen und zuverlässigen Autofokus und möglichst wenig Rädchen, die sich verstellen können.

      • Konstanze 12. Juni 2016, 20:37   »

        Ich bin ebenfalls dieser Meinung, die D500 bietet alles, vom Problem mit SnapBridge abgsehen, was ein selbständig Fotografierender benötigt.

        Konstanze

    • Bernd Gantert 12. Juni 2016, 20:22   »

      Hallo Ronny,

      ich glaube du betrachtest das komplett falsch.

      Je weniger Knöpfe und der Verzicht auf Motivprogramme bedeutet, dass der User sich mit dem Thema Fotografie auseinandersetzen muss und die Zusammenhänge zwischen Blende / Zeit / ISO und Tiefenschärfe etc. versteht. Ich selbst fotografiere seit nunmehr ca. 40Jahren (mit einigen Auszeiten) und meine SLRs hatten in der analogen Zeit nicht mehr als Blende/Zeit/ISO und eine +/- Rad. Als engagierter Amateur braucht nicht mehr.
      Die ganzen Motivprogramme kamen m. E. mit Beginn der Digitalfotografie aus dem Kompaktkameras, so dass auch wenig kundige Personen anständige Bilder machen können; eine gute Erfindung.
      Dies har dann auch den Weg in Einsteiger-DSLRs und zuletzt auch in teure FX-DSLRs gefunden (D610, D750), zu meinem Bedauern. ich nutze diese Programme nie und hätte gerne an der D750 die von der D300 bekannten Einstellknöpfe, die auch die D500 hat.
      Ich möchte stets wissen, wie sich mein Handeln bzw. meine Einstellungen auf das Bild auswirkt/auswirken.
      Deshalb meine Meinung: je weniger Knöpfe und Motivprogramme, desto professioneller.

      Viele Grüße

      Bernd Gantert

    • manchmal ist weniger mehr und P A S M ist vollkommend ausreichend und Effektprogramme sowie Motivprogramme ist für JPG vielleicht interessant und keine nachbearbeitung machen möchte aber für den der mit RAW knipst völlig überflüssig! Was nützt der ganze schnick schnack wenn die Bilder aufgrund langsamen Autofokus unscharf sind! Ich weiss wovon ich rede, mit der D810 oder Sony Tiere scharf zu erwischen produziert man einen grossen aussschussssssss, mit der neuen D5 sind von 100 Bilder 96 Treffer und mit der D810 oder Sony von 100 nur 10 brauchbare treffer! Ich suche mir lieber aus 96 treffern meinen treffer aus wie aus 10 und muss feststellen das ein paar unscharfe für mich ein bessers dabei gewesen wäre wenn….!!!! Es kommt immer darauf an was man knipsen will, so hat jedes Model seinen einsatzzweck!! Die Eierlegende Wollmilchsau gibts leider noch nicht… dann wären alle Hersteller bald pleite oder anders dann würden wir alle genau mit einem Model arbeiten und dann wäre es auch langweilig und Seiten wie diese hier würden auch ihre berechtigung verlieren…. wie immer Danke Gunther für deinen Einsatz und Artikel…!

    • Doris 17. Juni 2016, 09:30   »

      Wer um Gottes Willen,würde sich so eine Kamera für den Preis kaufen(nur fürs Body)und dudelt auf Motivprogramme rum?:)Filtereffekt oder ähnliches macht man in der nachbearbeitung.In Raw sind die einstellungen sowieso egal.

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
      Doris

    • Dein Kommentar sagt mir das diese Kamera nichts für Dich ist, weil Du offenbar das Konzept der Kamera nicht verstanden hast.
      Die D500 ist eine Kamera für Fotografen die unter allen Bedingungen Bilder in druckfähiger Auflösung liefern müssen und nichts für Pixelpeeper, Blümchenfotografen oder Studiobetreiber.
      Dafür gibt es andere, besser geeignete Kameras.

  52. Hallo und viele Grüße,
    Zur Info für alle D500 Besitzer, Nikon tauscht für diese “alte” Akkus kostenfrei aus. Hätte ich jetzt so nicht erwartet. Oder?
    Anbei der Link zu Nikon FAQ mit weiteren Infos
    VG Frank
    https://nikoneurope-de.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/66521/~/hinweis-f%C3%BCr-benutzer-der-digitalen-spiegelreflexkamera-nikon-d500-%E2%80%93

    PS
    Danke für die guten Infos auf Deiner Seite!!

  53. Jonas 6. Juni 2016, 21:36   »

    Erst einmal danke für den tollen Block und den Artikel. Hat von sich aus schon die meisten Fragen beantwortet. Ich habe nur noch zwei:

    1. Aus Mangel an einem Fachgeschäft, dass bereit ist eine Nikon d500 fürs Schaufenster zu bestellen, würde ich gerne wissen ob die d500 die Möglichkeit bietet eigene Einstellungen zu speichern und wenn ja wie viele?

    2. Ich habe ein Testvideo der d500 gesehen welches bei Nachtaufnahmen ein extremes flimmern in den Lichtern aufweißt. Gibt es dazu Erfahrungen?

  54. Andreas 5. Juni 2016, 14:48   »

    Hallo Gunther

    Erstmals muss ich dir ein großes Lob für deinen Blog aussprechen, ich freue mich über jeden Artikel.

    Eine Frage zur D500, die mir dein Review nicht so recht beantworten konnte: kannst du die D500 auch einem Anfänger empfehlen, der nur sehr wenig Erfahrung mit DSLRs besitzt? Oder bist du der Ansicht, dass die Menüführung zu komplex ist und der Einstieg mit der D5500 empfehlenswerter ist?

    Ich würde mich sehr über eine Antwort von dir oder auch von anderen freuen.

    • Andreas Vesper 6. Juni 2016, 11:56   »

      Hallo Andreas,

      Als anderer :-) Die Menüführung unterscheiden sich bei den Nikons gar nicht so arg, sieht man vom Guided Mode der 3×00-Serie ab. Die D5500 hat Motivprogramme, die D500 nicht hat. Die D5500 hat im Gegensatz zur D500 keinen eigenen Autofokusmotor für ältere Nikon-Objektive. Zuguterletzt kostet die D500 knapp das vierfache einer D5500 und ist aktuell sicherlich nicht so gut verfügbar wie die 5500. Ansonsten sagen alle 3 Artikel von Gunther alles Wesentliche zur D500. Ja, sie ist auch für Anfänger geeignet, die 10 FPS brauchen und bereit sind, sich etwas in die Kamera einzuarbeiten.

      Viele Grüße
      Andreas

  55. Andreas Vesper 2. Juni 2016, 22:04   »

    Insgesamt ein passabler Tag für D500-Besitzer: Zwar nicht der erhoffte Durchbruch beim WLAN mit einem eher subsidiären Firmwareupdate, aber das sollte Nikon ja mit 1.02 bis 30.06.2016 schaffen?

    Die bessere Nachricht ist die: https://nikoneurope-de.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/66521 Als D500-Besitzer kann man seine EN-EL15 Li-Ion01-Akkus gegen die aktuellen Li-Ion20 austauschen und zwar offenbar alle, die man hat. Wenn man die Semantik dieser Servicenotiz liest ‘Uns wurde berichtet’, kann man sich fragen: ‘Nikon, habt Ihr das nicht getestet?’ Warum müssen wir Kunden herausfinden, was die Nikon QA längst hätte herausfinden müssen?

  56. Hallo Gunther, siehst du die d750 gegenüber der d500 als die universellere Kamera? Hauptsächlich wird Sport fotografiert mit dem Nikon 85mm auf dx. Aber eben auch Landschaftsaufnahmen stehen ganz weit oben! Über eine kurze Meinung von dir würde ich mich freuen.

  57. Hallo Gunther, –

    hab die meisten Deiner Tests gelesen und bin ganzh Deiner Meinung.
    Bin derzeit im Besitze einer Nikon D7200 mit MB-D15 und dem SIGMA 18-300. Warum SIGMA 18-300? Weis das ein superscharfes Megazoom ist und ich mir zeitlich keinen Objektivwechsel leisten kann. Bin mit dieser Kombination sehr zufrieden. Dennoch werde ich mir die D500 kaufen!
    AF-Leistung ISO-Leistung sind mir sehr wichtig, somit komme ich an der D500 nicht vorbei. Endlich liegt Nikon gegenüber der Konkurrenz wieder vorne. An der D500 wird
    sich so mancher Mitbewerber noch die Zähne ausbeißen.
    Der Preis für den Body ist eindeutig zu hoch, noch krasser finde ich, langt Nikon beim MB-D17 zu. Hiefür € 500,- zu verlangen, ist eindeutig überzogen.
    Worüber ich auch sehr dankbar bin, lieber Gunther, sind Deine Einstellungsvorschläge. Tolles Service.
    Danke für Deine Mühe und liebe Grüße – Josef

  58. Hallo Gunther,

    Vielen lieben Dank für deinen informativen Artikel.
    So sehr ich die D500 gerne hätte (vom Können und klappdisplay gesehen), so sehr schreckt mich die Größe ab.
    Ich fotografiere derweil mit der D7100 und den Objektiven Nikkor 10-24, Sigma 18-35(Traum) und dem Nikkor 50mm1,8.
    Da ist es nun so, dass ich mir aktuell überlege, die D7100 gegen eine D5500 einzutauschen.
    Einfach der Leichtigkeit und Größe wegen….
    Würdest du den Schritt empfehlen, oder meinst, ich würde es bereuen, zwecks größerem Sucher, der “OK” Taste und der bedienbarkeit?
    Dafür würde ich aber Gewicht sparen, den kleineren Body haben und ein tolles klappdisplay mit Touch wäre auch dabei.
    In paar Wochen geht’s in Urlaub und mag gut gerüstet sein:)
    Was tun?:)
    Grüße Heiko

    • Ich mag die 5500 sehr gerne, aber solltest die vorher mal ausprobieren.

    • Hallo Heiko,

      meine Empfehlung: Schaffe die D5500 wenn, dann zusätzlich zur D7100 an, da die D7000er Serie auf jeden Fall die professionellere Modellreihe ist. Und wie Gunther bereits schrieb: Probiere sie vorher aus. Persönlich macht mir die große und schwere D7000 viel mehr Spaß als die kleine und leichte D5300, die ich auch noch besitze.

      LG aus IBK

      • Vielen Dank erstmal für die Rückmeldungen.
        Ja, genau da hab ich das Problem.
        Ein “professionellere” große gegen eine kleine?!
        Naja, da muss ich wohl mal zu calumet und ein wenig testen:)
        Gruß Heiko

    • FrogfotoBernd 23. Mai 2016, 15:14   »

      Ähhh..
      Wlche GRÖSSE ???
      Die D 500 ist leicht und nicht wirklich gross….
      ich hab ein 800er Tele da dran…das ist G R O S S

      Grüsse Bernd aus hH

  59. hallo zusammen, ich hatte heute einen workshop mit der fa. graphic art aus zürich und dem Naturfotografen Hansruedi Weyrich und konnte die D500 und D5 testen, hier wurden viele gute themen behandelt welche auch hier bereits heiss diskutiert werden. des weiteren wurde darauf hingewiesen das die D500 und D5 in schatten leicht bis stark an zu rauschen fängt, Hansruedi gab hier den hinweis das dies dadurch kommt das picture control auf standard steht, wenn dies auf neutral umgestellt wird verschwindet das rauschen in dunklen bereichen… und erreicht dann den gewohnten nikon dynamic umfang! Gunther du hattest auch soweit ich es weiss auf ein rauschen hingewiesen, dies soll wie gesagt wohl an dieser einstellung liegen.

    Es wurden coole tipps weitergereicht wie man am besten Vögel ablichtet mit welchen AF, ISO etc. einstellungen.

    hierzu meine eigenen ergebnisse… ohne den tips hätte ich es bestimmt nicht so hinbekommen:

    https://www.flickr.com/photos/lriese/

    Ich hoffe es ist OK mit all den links…

    euch allen gutes licht…!

    • Picture Control wirkt sich nur im JPG Modus aus, nicht in RAW, wenn man mit Lightroom entwickelt. Meine Ausführungen beziehen sich immer auf die RAW Fotografie, da ich keinen Sinn darin sehr, die Kamera die Entwicklung für mich machen zu lassen.

      • Aber die Picture Control auf Standard zu stellen ist neben dem Histogramm trotzdem für die Raw-Fotografie das Sinvollste, um schon auf den ersten Blick auch das Bild beurteilen zu können. Leider beziehen sich die Histogramme bislang auch nur auf die Raws, aber so werden diese auch am wenigsten verfälscht.

        • Die Histogramme beziehen sich auf die JPGs. Die Flat-Einstellung ist bei den Kameras, die sie anbieten, die beste, ansonsten neutral.

      • picture control und JPG mag sein, aber der Hinweiss seitens Nikon Mitarbeiter bezog sich aber auf RAW, hatte mich auch gewundert aber dem soll so sein. Am besten wer eine D500 oder D5 hat mal ausprobieren und vielleicht hier kommentieren! Ich hatt dazu extra nachgefragt und es wurde nochmals darauf hingewiesen das dieses phänomen nur die D500 und D5 mit RAW betreffen soll. Ich kann es leider noch nicht verifizieren!

        • noch in ergänzung vom Nikon Mitarbeiter: dann in Lightroom oder PS bei RAW die Tiefen hochziehen dann sieht man den Unterschied mit picture control und Neutral kein ungewöhnliches Rauschen mehr!

        • Nikon geht vermutlich davon aus, dass die Nikon Software zum Entwickeln der RAWs verwendet wird. Diese berücksichtigt die Picture Control Einstellungen. Wenn man Lightroom Nutzt, hat das keinen Einfluss.

  60. Hab Heute TEST gemacht mit XQD Karte 440Mhz,
    er zeigt nur 37 RAWs an im Buffer beim antippen des Auslösers.
    Trotzdem kann ich 200 RAWs am Stück machen,bis er stoppt.Die Karte wird halt sehr schnell nachgeschrieben.
    Gut so,Nikon,wenn mans braucht so,wie ich.

    Grüsse aus HH Gunther und D A N K E für Deinen Bericht
    Bernd aus HH

  61. Hallo zusammen,

    DX oder FX nach der D500, meine Meinung dazu:

    Es ist so, wie Gunther es immer sagt, es kommt darauf an, was man machen will (was mancher Anfänger ggf. nicht weiß und dann Sorge vor einer Festlegung hat, wenn es den Wolpertinger nicht wirklich gibt)

    DX ist bei genügend Licht und bei Normal- und Telebrennweite dem FX nahezu ebenbürtig = meine D7100 mit Sigma 18-35/1.8A bleibt für den o.g. Bereich im Einsatz.

    Für die bei mir häufig auftretende ultra-low-light-Fotografie (sage bewusst (noch) nicht Astro) und auch kombiniert nach dem Wunsch sehr lichtstarker WW-Objektive (die es leider nur als FX gibt) wird es vermutlich für mich eine Ergänzung(!) geben: D750 mit dem Sigma 20/1.4 und vielleicht noch 24/1.4A (allerhöchstens noch das 35/1.4A).

    Das ist _kein_ Umstieg von DX auf FX!
    Vielmehr ist dies ein zweigleisiger Ansatz unter Ausnutzung beider Systemvorteile.

    Die Zweigleisigkeit finanziert sich teilweise durch die Ersparnis teurer FX-Objektive für den Normal- und Telebereich. Das 70-200VRII muss ich mir dann noch in die Tasche lügen :->>>.

    Da das Nikkor 50/1.8 und das 85/1.8 sehr günstig sind und auch an der DX super sind), muss FX auf diesem zweigleisigen Pfad auch nicht extrem teuer oder unflexibel sein. Mit diesen Linsen hat man eine Überdeckung.

    Alternative Option:
    Tokina 11-20/2.8 (nicht wirklich lichtstark, optisch lt. Tests, nunja… und daran gemessen recht teuer) als Übergang und darauf hoffen, dass nach der D500 z.B. ein 12mm/1.4 ART von Sigma kommt.

    Wer eine betagte Nikon DX mit Objektiven hat,ein vergleichbares Nutzerprofil und aufrüsten möchte, der kann o.g. Weg auch beschreiten und eine D5500 anschaffen und die D750 bei Bedarf für ultra-low-light und UWW dazukaufen. Das ist immer noch günstiger und flexibler als die D500, bis auf das anzuschaffende lichtstarke UWW Objektiv, aber das fehlt für DX ja auch.

    Das sehe ich so für mein Nutzerprofil: sehr wenig Licht und weitwinklig.

    Bei sehr wenig Licht und Bedarf nach Tele (Konzertfotorafie, da hilft kein VR) sehe ich aktuell das neue Sigma50-100/1.8 super interessant und das ist ein DX! (aber da geht auch das Nikkor 85/1.8)

    • Torben 21. Mai 2016, 22:04   »

      Hallo Axel,

      bevor ich mich auf deinen Post beziehe, möchte ich wieder einmal Gunther für seinen ausführlichen Blogeintrag inkl. seiner von mir sehr geschätzen offenen Meinung danken.

      Nun aber zu meiner Frage, die gerne auch die anderen User oder Gunther beantworten können…
      Die D750 scheint wohl eine sehr gelungene Kamera von Nikon zu sein, wenn man als Hobbyist mit einem gewissen Anspruch eine Vollformatkamera nutzen möchte. Gerade weil du, Axel, in deinem Beitrag nochmals die vor uns Nachteile von FX / DX beschrieben hast, frage ich mich, ob man nicht eine D750 für Weitwinkel und Low-Light als Vollformatkamera nutzen kann und wenn es dann um Telefotografie geht dann den DX-Modus der Kamera nutzen kann?
      Ich habe bisher “nur” DX-Kameras, frage mich aber schon länger, ob man nicht mit einer D750 und ein, zwei Weitwinkel-Objektiven den FX-Modus nutzt und für den Telebereich die vorhandenen DX-Objektive nutzt. Oder muss man sagen, dass es letztlich so ist, wenn man eine FX-DSLR hat, nicht mehr DX fotografiert, weil man in einem Ferrari schließlich auch nicht auf der Autobahn mit 120 km/h und Tempomat von A nach B fährt?

      Mich würde man interessieren wie ihr darüber denkt, oder welche Erfahrungen ihr diesbezüglich gemacht habt.

      Schöne Grüße
      Torben

      • Der DX Modus der Kamera macht nichts anderes als einen Ausschnitt aus der Mitte zu speichern. Das kann man genauso gut in der Nachbearbeitung machen. DX Objektive für den Tele Bereich gibt es ja auch kaum. In der Praxis macht es halt keinen Spaß mir DX Objektiven an FX zu fotografieren, da im Sucher nur der kleine, mittlere Bereich für die Bildkomposition bleibt.

        • Hallo Torben,

          es ist so, wie es Gunther sagt DX-Objektiv an FX ist nur eine Notlösung. Mir ging es auch gar nicht vorrangig darum, DX-Linsen weiter zu verwenden, sondern mehr um das Kamera-Konzept und seine Bildwirkung (habe einige FX-Linsen an der DX im Einsatz)

          Ich fürchte, ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt, daher versuche ich es nochmal.

          Worauf ich hinaus will ist, dass ich jene Bildwirkungen, die ich mit der DX im Normal- oder Telebereich bei ausreichend Licht erzeuge, nicht mit neuen Linsen an einer FX umsetzen muss oder will.

          Beispiel(e):
          Ich habe ein 80-200/2.8 Für die D750 müsste ich dann das 300/4 kaufen (~2k€). Das lasse ich bleiben und nehme in dem Moment eben die DX.
          Oder das Sigma 18-35 (ja, eine DX-Linse, aber es geht mir um die Bildwirkung). Wenn ich dies mit der D750 machen wollte, dann darf man das 24-70/2.8 von Nikon kaufen (~1,8k€).

          Dies alles sind erhebliche Kosten und auch Gewichte, da kann ich statt dessen gut mit zwei Bodies auskommen. Nicht Umstieg auf FX, sondern zweigleisig;
          a) FX für Weitwinkel und/oder sehr hohen Dynamik-Bedarf (große Offenblende)
          b) DX bei gutem Licht und Normal bis Tele, gerne auch WW bei Tag, z.B. mit einem Sigma 10-20 oder dem Nikkor 10-24/3.5 (und leichter).

          Natürlich ist das jetzt eine luxuriöse Investition für “ein paar weitwinklige Nachtaufnahmen”. Das erklärt sich nur so, dass auch ich auf die D500 scharf war, die aber bei WW und ultra-low-light nicht den Durchbruch bringt, bzw. es einfach die Bildwirkung 14-24/2.8 oder besonders 20/1.4[A] oder 24/1.4[A] an DX nicht zu bekommen ist.

          Gäbe es z.B. ein 12mm/1.4[A], würde ich diese Gedanken ggf. gar nicht gefasst haben.

          Was mich auch immer wieder bewegte, ist, dass viele Fragen nach DX/FX oft sehr kategorisch sind (soll ich umsteigen/aufsteigen…). Ich habe versucht, auch für mich, hier einen etwas anderen Weg zu finden (bei meinem Nutzerprofil).

          Sollte ich irgendwo falsch gewickelt sein, darf man mich gerne abfangen :-)

  62. Bernd Gantert 21. Mai 2016, 12:05   »

    Hallo Gunther,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht.
    Da hast du dir wieder viel Zeit genommen und gewohnt neutral und praxisorientiert getestet und niedergeschrieben.

    Deine Gründe die Kamera nicht zu behalten kann ich nachvollziehen.

    Mehrere Jahre hab’ ich auf den Nachfolger meiner D300 gewartet. Irgendwann dauert das Warten dann doch zu lange und so bin ich aufs Vollformat und die D750 umgestiegen, ohne es auch nur einen Augenblick zu bereuen.
    Deine Ausführung zum Nutzungsschwerpunkt der D500 ist m. E. richtig. Da meine derzeitigen Interessen Dport- und Tierfotografie nicht einschließen bin ich mit meinem Equipment sehr gut bedient.

    Gleichwohl werde ich verfolgen wie Nikon sich bei den Firmwareupdates verhält. Ich hoffe nur, dass der WLAn
    N-Mist der D500 nicht über ein Update in die D750 Einzug hält.

    Ich freue mich jedesmal auf deine Berichte und werde weiterhin Alles verfolgen.

    Viele Grüße aus Palma de Mallorca

    Bernd Gantert

  63. Doris 21. Mai 2016, 10:44   »

    Hallo Gunter!Ein toller und ausführlicher Bericht.Ich hätte da mal eine Frage zur Nikon D500!Wie aktiviere ich im Live View die Automatische AF-Feinabstimmung?Gibt es da eine Tastenkombination!Danke im voraus

    Gruß Doris

  64. Danke für den ausführlichen Test. Ich habe die D500 seit nun 3 Wochen und bin absolut begeistert. Nur der Vergleich mit Vollformat fehlt mir persönlich, da ich als “Ahnenreihe” D200 und D300s besitze. Daher auch die erneute Wahl des DX-Formates. Zum Gehäuse hab ich mir noch das 16-80er gegönnt, getrennt gekauft und gut 100,- Euro günstiger. Qualitativ (Testbild-Aufnahmen verglichen) kommt das 16-80 sehr nahe an eines der optisch “besten” Nikon DX-Objektiv heran, das 40mm Macro. Wer kein Super-Tele braucht und ein Nikon-Zoom höherer Qualität sucht, für den ist das 16-80er, wenn auch teuer, sicher erste Wahl.
    Für Reisen und alle Wetterbedingungen kann ich nur das Tamron 16-300 empfehlen. Klein, leicht, recht günstig, optisch ok und (!!!! Nikon bietet das im DX-Bereich gar nicht!!!!) spritzwassergeschützt. Auf meiner Homepage hab ich für die D500 zumindest vorerst noch eine eigene Seite angelegt, die ersten “Gehversuche” (teilweise mit Elements bearbeitet).
    Noch mal Danke für die vielen Tipps,
    Tom

    • Matthias 21. Mai 2016, 10:17   »

      Hallo Gunther,

      hast Du nicht Lust dieses Objektiv mal zu testen? Vielleicht ist es ein qualitativ ebenso gute, aber noch flexiblerer Ersatz für das von Dir gelobte Sigma 18-38 ART. Das würde mich interessieren.

      Viele Grüße

      Matthias

      • Welches Objektiv? Das 18-300? Nee. Alleine von der Lichtstärke (schwäche) kann man das gar nicht vergleichen…

        • Matthias 21. Mai 2016, 15:01   »

          Hallo Gunther,

          nee ich meinte das vorgenannte 16-80 von Nikon, das ja mit der D500 glaube ich neu herausgekommen ist. Das hat zwar auch “nur” 2.8, aber dafür eben eine deutlich größere Bandbreite. Ich stelle mir die Frage, ob ich mir das Sigma 18-35 1.8 ART zulege und da viel mein Blick auf diese neue Alternative – falls es denn eine Alternative ist.

          Viele Grüße

          Matthias

          • Zwischen 1.8 und 2.8 liegen Welten :-) und den Bereich zwischen 35 und 80 braucht man selten, da tut es eigentlich das 50er für Portraits. Der es hängt natürlich davon ab, was machen willst.

  65. Vielen Dank habe den Test gerade gelesen!!!!

    Gruß
    Gerd

  66. Hallo Gunther,

    vielen Dank für Deinen, wie immer, praxisbezogenen und
    sachlichen tollen Erfahrungsbericht.

    Die D500 ist eine erstklassige Kamera mit der das Arbeiten
    sicherlich riesen Spass macht…ohne Frage.
    Aber der Hype, der in einigen Foren kurz nach der Vorstellung
    lief, bekommt nun ein konkretes Gesicht.

    Es zeigt mir mit dem Vergleich der Bilder in Deinem Download,
    dass ich mit meiner D750 immer noch bestens bedient bin.
    Auf der APS-C Seite ist die D500 wohl DIE Top-Kamera.
    Aber auch hier der der BQ-Unterschied zu meiner D7200 kein
    Quantensprung.

    Nur auf eins bin ich wirklich neidisch:
    die Abdeckung der AF-Felder, der offensichtlich sehr gute und
    schnelle AF und der kleine Joy-Stick. Das hätte ich gerne!

    Ich glaube das Thema WLAN wird Nikon noch mit Firmware-
    Updates in den Griff bekommen

    Den Rest, 10fps, 4k, automatischer AF-Fine-Tuning
    [einmaliges manuelles Fine-Tuning ist für Zoomobjektive schon
    Nonsens] brauch´ ich nicht.
    Und überhaupt….ich steh´ auf 24×36 :-)

    Das das Fine-Tuning nicht mit mehrere Brennweiten bei
    einem Zoomobjektiv durchführbar ist und von Nikon nicht
    umgesetzt wird……verstehe ich nicht.
    Mit einem entsprechenden Objektiv sind der Kamera
    Zoomeinstellungen, Entfernungseinstellung, etc. bekannt.
    Wäre doch ein Kinderspiel, das alles für ein Objektiv zu
    erfassen…oder?
    Ich glaube bei einigen Canons geht es….?!?!?

    Nochmals Danke für die erstklassige Arbeit.
    Freue mich schon auf euren nächsten Fotoschnack

    Gruß
    Thomas

  67. Marco Begert 20. Mai 2016, 20:17   »

    Vielen Dank für den sehr informativen Test. Aber welches Objektiv(e) würdest Du denn für diese Kamera empfehlen, wenn man sie überwiegend für Reisen benutzen möchte. Ist das Objektiv (16-80 mm, 1:2,8-4 ED VR, welches im Kit angeboten wird zu empfehlen oder sollte man doch lieber auf eine “Reise-Zoom-Objektiv setzen, wenn man nicht ständig die Objektive wechseln möchte?

    • Hi Marco,
      wie in meinem Kommentar bereits erwähnt, schau Dir mal das Tamron 16-300 an. Auf meiner Homepage sind die Bilder aus Ägypten mit diesem Objektiv und der D300s entstanden. Nimm Deine Nikon und geh zum nächsten Fotoladen ausprobieren….;-)

  68. Matthias 20. Mai 2016, 17:28   »

    Hallo Gunther,

    danke für den wie immer tollen, weil praxisrelevanten Blick auf die Kamera. Mir hat er geholfen. Ich möchte die Kamera noch, aber nicht zu dem Preis, also nicht jetzt.
    Ich löse meine D90 jetzt ab durch eine 5500 (danke auch für diese Tests und Infos!). Damit mache ich einen Riesensprung und bezahlen tue ich die quasi nebenbei durch die Einsparung wenn ich mir so in einem Jahr evtl. die D500 leiste; notfalls gebraucht. Ich benötige das Upgrade halt jetzt und so habe ich dann auch gleich noch einen tolle Kamera für meine Tochter ;-)
    Am meisten neidisch werde ich wohl auf den großen Sucher sein, für alles andere ist die D5500 für mich zunächst locker gut genug denke ich.

    Viele Grüße

    Matthias

  69. Chris 20. Mai 2016, 16:49   »

    Hi, meine Frage ist eher wann kommt eine Neue Vollformat Kamera von Nikon also aus der Reihe D750/D810 …. was kann man erwarten bzw. wissen sie schon ob es dieses Jahr noch was neues kommt, oder diese Weiterentwickelt werden?
    Da ich noch keine Spiegelreflexkamera besitze und ich immer am Grübeln bin. Ich für mich weiß nicht wozu ich greifen kann. Habe bisher nur mit einer Panasonic FZ18 Bilder gemacht zu seiner Zeit war es eine sehr gute Kompakte.

    “Fotografiere gern Landsafts Dinge, aber will mich nicht einschränken. Ab und zu würde ich auch gern Portrait machen, oder halt Stadt Bilder und wenn ab und zu mal auch ein Tier drin ist wäre auch nicht ganz verkehrt ^^.”
    Dafür suche ich eine Kamera die das ganz gut Abdeckt.
    Haben sie da den ein oder anderen Tipp das ich mir nicht übertriebenes Gerät hole und dann Total überfordert bin.

    Die D500 schaut ja auch ganz gut aus, aber gehört wohl auch so einiges an Erfahrungen dazu um Super Bilder damit zu machen?
    Freue mich über Kommentare und danke euch schon mal im voraus.

  70. Hallo Gunther,

    funktioniert (bis Nikon das WLAN Problem behebt) eigentlich die Kombo mit dem TP-Link TL-MR3040.
    Meine D800 hat auch kein WLAN und ich schließe da mein Smartphone über USB OTG Adapter an wenn ich mich nicht in den Dreck legen will, oder nutze halt den TP-Link …
    Sollte doch mit der D500 auch funktionieren oder ?

  71. Hallo Gunther, erstmal super Artikel, wie immer! Da ich interesse an der D5 habe und du ja gute beziehungen solche geräte zu leihen etc. hast, wäre es cool mal ein vergleich zu den Profigeräten zu lesen wie D4,D4s und natürlich die neue D5…

    Gruss aus CH

    Laurenc

    • Hi Laurenc, das überlasse ich anderen… Für mich persönlich ist die D5 eher uninteressant und bringt wenig Neues, daher werde mir die Mühe nicht machen…

  72. Andreas Geiger 20. Mai 2016, 16:06   »

    Hallo Gunther,
    Ist denn qDSLRDashboard über Kabel (Kabel-> TP-Link Accesspoint-> IPad) weiterhin möglich? Vorab Danke für deine Info.

    Grüße
    Andreas

    • Soweit ich weiß arbeitet Zoltan schon an einem Update, dass die D500 per TPLink unterstützt, ist technisch keine große Sache.

      • Andreas Geiger 21. Mai 2016, 21:10   »

        … Super! Vielen Dank für die Antwort. Und natürlich auch danke für den klasse Test der D500. Ich überlege mir den Wechsel…

  73. Hallo Gunther,

    sehr schöner Beitrag!
    Ändert die D500 etwas an meiner D7100 + 18-35 Sigma Combo? Nö. Ok der Okularverschluss ist gut, den brauche ich für Langzeitbelichtung. Das Klappdisplay ist auch nicht schlecht, habe ich aber in einer Mft-Kamera zusammen mit 4K-Video, das genügt mir. 21MPixel und höheres ISO? Brauche ich nicht für meine Art der Fotografie. Besserer AF? Ok ist immer willkommen, bringt etwas hauptsächlich für Sport- und Tierfotografie. 2300 EUR? Da kaufe ich mir lieber eine D750 als Zweitbody oder das Nikkor 300mm F4.
    Mein Fazit: Die Kamera ist etwas für Berufsfotografen, die sportliche Ereignisse dokumentieren wollen. Ich hatte viele Kameras die letzten Jahre, aber die D7100 ist immer geblieben …

  74. Hallo zusammen,

    eigentlich ist die D500 eine gute Kamera. Aber über 2.300 € für eine DX, zusammen mit dem neuen 16-80 mm sogar über 3.000 €? Naja, das muss jeder selbst entscheiden.

    Für diesen Geldbetrag würde ich entweder auf KB upgraden oder eine D7200 erwerben und für den Rest meiner Freundin etwas schönes kaufen.

    LG aus IBK

  75. Marcel 20. Mai 2016, 10:32   »

    Vielen Dank für den ausführlichen und sehr informativen Artikel! Man lernt auch hier immer wieder ein bisschen dazu. Mit dem nötigen Kleingeld hätte ich mir sicherlich lieber die 500 als die 7200 gekauft…

  76. Konstanze 20. Mai 2016, 07:23   »

    Guten Morgen!

    Ich bedanke mich auch ganz herzlich für diesen tollen, informativen Bericht über die D500. Ich habe die Kamera seit etwas mehr als zwei Wochen und teste gerade der Reihe nach – bis auf Weitwinkel, alle Objektive durch, die ich auch für die 810er verwende. Momentan ist das 200-500er, 5.6 dran und es macht richtig Spaß mit diesen beiden Teilen. Das Klappdisplay ist ebenfalls nicht mehr wegzudenken.

    Viele Grüsse aus Graz
    und Gut Licht!
    Konstanze

  77. Martin 19. Mai 2016, 21:03   »

    Hallo Gunther,

    ein klasse und wirklich sehr ausführlicher Bericht. :)
    Ich komme mir schon blöd vor das Thema APS-C und Vollformat anzusprechen… aber leider ist es noch ein Thema bei mir.
    Ich habe nicht viele Objektive und könnte sowohl auf DX als auch Vollformat wechseln.
    Fotografieren tu ich… alles querbeet. Meist Menschen, Städte/Objekte oder Sportwagen :) Weitwinkel selten und wenn, gibt es notfalls auch Photoshop.

    In der D500 sah ich ein wirkliches Allround-Talent… ein Teil für Filmer (viele Einstellungsmöglichkeiten), Portrait- und Tierfotografen. Mit wirklich gutem Rauschverhalten!

    Stichwort Tiefenschärfe! Ist der Unterschied deutlich zwischen der D750 und D500?
    Schaue ich mir die Portraitaufnahmen von Paddy (neunzehn72.de) an… würde auch die D500 diese Unschärfe/Bokeh hinbekommen?

  78. Klaus Bendlage 19. Mai 2016, 18:56   »

    Hallo Gunther,

    wie immer ein sehr zutreffender und guter Test. Ich habe mir die D500 zugelegt, weil ich mal eine D200 hatte und noch eine D800 bsitze. Es ist halt Geschmacksache, ob man mit Vollformat oder mit DX arbeiten / fotograferen möchte.

    Wer eine D750 hat und nicht unbedingt auf eine sehr schnellen Autofokus wert legt, braucht die D500 eigentlich nicht. Nach 3 Wochen im Gebrauch ist es allerdings für mich nicht vorstellbar ;-) noch mal auf einen anderen AF umzusteigen. Es ist unglaublich wie schnell das Teil scharfstellt und wie präzise das ergebnis ist. Für das “mehr” an Auflösung habe ich ja noch meine D800. Für die “langsameren” Fotos. Spass macht die D500 auf jeden Fall. Vielleicht wartet der eine odere andere ja noch bis sie etwas “billiger” wird.

    Ärgerlich ist halt das WiFi Desaster….

  79. András 19. Mai 2016, 18:03   »

    Hallo Gunther,

    ich habe mal eine Frage, die in eine andere Richtung geht, jedoch die D500 (bzw. andere Nikons) und die Art-Objektive von Sigma betrifft.

    Ist dir aufgefallen, dass bei Verwendung der Infrarot-Hilfe bei den Systemblitzen, die das Fokussieren erleichtern sollen, die Schärfe einfach nicht sitzt? Ich habe dieses Problem an einer D810 in Verbindung mit dem 35mm Art. Allgemein kommen da meine Nikon-Linsen besser weg, auch das 50mm Art hadert etwas. Beide Optiken sind perfekt eingestellt und bei normalen Licht sitzt die Schärfe auch.

    Nun habe ich mir sagen lassen, dass dies an der CA der Sigma liegt (gäbe es aber auch bei Nikkoren) und das rote Licht einfach anders gebrochen wird, als das sichtbare, was zwangsweise zu Fehlern führt.

    Kennst du dieses Problem mit dem 18-35 1.8 auch?

    Meine große Hoffnung bei der D500 war ja, dass es diese Fehler automatisch korrigiert, aber die Hoffnung hast du mir ja jetzt genommen. Im Prinzip bräuchte man dazu nämlich mehrere Korrekturtabellen, einmal für das rote, einmal für normales Licht, plus die jeweiligen Zoomeinstellungen und Entfernungen.

    In der Regel betreibe ich beim blitzen den AF-C Modus, da da das rote Licht nicht anspringt. Das ist aber Schade, den einerseits ist es oft einfach viel zu dunkel (im Weinkeller z.B.), andererseits ist das unauffällige Gitter meiner Meinung nach eine wahnsinnig Tolle Sache – wenn sie denn funktionieren würde.

    Bei meiner alten D200 und dem 18-200er kannte ich diese Probleme nicht. Waren aber natürlich auch andere Auflösungen und Blenden im Spiel.

    Über einen Rat würde ich mich sehr freuen!

  80. Moritz 19. Mai 2016, 16:48   »

    Hallo Gunther,

    derzeit besitze ich eine D300 mit einem Sigma 10-20mm 4.5-5.6. Da mich die Abbildungleistung des Objektivs nicht zufriedenstellt (ich weiß nicht ob du das auch bestätigen kannst;-)) ziehe ich es in Betracht, nach dem Lesen deines Tests, das Sigma 18-35 1.8 zu kaufen. Früher oder später müsste dann aber auch eine neue Kamera her, da vor Allem nachts meine D300 mich nicht mehr zufriedenstellt. Die D300 wird dann entweder durch eine gebrauchte D800 ersetzt oder durch eine neue D7200. Bei der D800 hätte ich aber dann das Problem, dass das Sigma 18-35 ja nicht FX kompatibel ist (nur im Crop Modus der D800). Nach deinem erstklassigen Testbericht indem du beide Seiten neutral “belichtet” hast ;-), finde ich die D500 auch sehr interessant. Jedoch schreckt mich der Preis ab. 2400 Euro für eine DX Kamera! Meinst du der Preis fällt noch? Immerhin ist die D750 deutlich günstiger und bietet Vollformat !? Erkennt man eigentlich einen deutlichen Unterschied in der Bildqualität zwischen der D800 und der D7200?

    Deine Meinung würde mich interessieren:

    D300 + Sigma 18-35 1.8 und später folgende D7200 oder D500

    D800 + Sigma 20mm 1.4 (evtl. Filterprobleme auf Grund von gebogener Linse)

    Was ist eigentlich mit den alten “Schinken” von Nikon? z.B. dem Nikkor 20mm Ais 2.8? Diese Objektive sind auf Ebay realtiv günstig zu bekommen. Ist die Abbildungsqualität vergleichbar mit z.B. dem Sigma 20mm 1.4?

    • Hi Moritz, ja, die Entscheidungen… Immer die selbe Frage DX oder FX – ich verstehe das Problem, aber eine klare Empfehlung kann ich da auch nicht geben, zu dem Thema habe ich ja schon oft und lang geschrieben.
      Unterschied reine Bildqualität D800 vs. 7200 -> m.E. vernachlässigbar. Eine D800 würde ich aber glaube ich heute nicht mehr kaufen.
      Sigma 20mm f/1.4: sehr spezielles Objektiv, kein Alltagsobjektiv. Dann schon eher 35 f/1.4 an Vollformat.
      Ich glaube, ich würde auf die D7200 und das 18-35 gehen an Deiner Stelle.

      • Moritz 19. Mai 2016, 18:40   »

        Danke für deine Antwort

        MfG Moritz

      • Das Problem an den DX znd FX sind eigentlich nicht die Bodies, sondern eher die Objektive!

        Es gibt leider nur wenige qualitativ hochwertige Linsen für das DX-Format. Das 18-35/1.8 Art von Sigma ist eines davon. Viele andere Objektive sind ja auch gut, könnten aber besser sein. Leider wird der DX-Markt da nur mehr schlecht als recht bedient. “Vollfornat” (FX) eher Profi -Linsen = gut und teurer. Cropformat (DX oder APS-C) eher Amateur, also preiswertere und nicht so gute Linsen. Da wirklich einige Gute zu finden, fällt schon schwer!

        Aber es hängt immer auch davon ab, was nan daraus machen möchte! Wer braucht ständig einen Print in z.B. 5×2 Metern daraus?
        Da muss leider jeder selbst heraus finden was znd in welcher Qualität er dies braucht!

        • Hallo Gerd,

          ich verwende diverse FX-Objektive an meiner D7100 ohne Probleme, z.B. die Nikkore 50/1.8 85/1.8 und das uralte 70-200/2.8 (ohne VR, die Luftpumpe).

          Irgendwie habe ich Schwierigkeiten Dir zu folgen, dass es keine guten DX-Linsen gäbe.
          Außer(!!!):
          es fehlen sehr lichtstarke Weit- oder Ultralweitwinkel. Das Tokina ist da gemessen an der Qualität teuer und mit f/2.8 auch nicht wirklich hell… Meine Einschätzung der Lage werde ich als Antwort an eine andere Meldung von Gunther hängen…

          LG
          Axel

  81. Wie heißt ein Sprichwort so schön? Hochmut kommt vor dem Fall. Erschreckend und faszinierend zugleich, wie Nikon hier das letzte Quentchen Vertrauen verspielt. Gerade die Wlan-Funktion ist eine must-have-Funktion, egal ob Crop- oder Vollformat-Kamera.
    Offensichtlich nimmt sich Nikon ein negatives Beispiel an Apple, die sich seit einiger Zeit auf ihren Lorbeeren ausruhen und glauben, die Welt drehte sich nicht ohne sie.
    Konkurrent Canon und Systemkamerahersteller wie Olympus wird’s freuen.
    Vielen Dank Gunther, dass Du deine Freunde und Fans immer wieder durch praxisnahe und kompetente Beiträge vor Fehlkäufen bewahrst! Oder sie zu glücklichen Kamerabesitzern machst (wie mich mit meiner D750).

    • András 19. Mai 2016, 17:36   »

      Naja, ich würde hier mal nicht übertreiben.

      Die Hersteller sind heute allgemein auf dem Zug der kurzen Produktzyklen aufgesprungen – Gunther sagt mehr als oft, dass die fotografische Leistung über die Generationen hinweg relativ konstant ist. Großartig ändern können sich nur kleine Dinge. Sollte das jemanden nicht revolutionär genug sein, dass denke ich nicht, dass die althergebrachte Art der Fotografie wirklich das Richtige ist. ISO eine Million plus sind doch keine Funktionen, die wirklich ernst genommen werden müssen. Tatsächlich wirkt ein Bild oft nicht wegen der Kamera gut, sondern wegen des allgemeinen Settings.

      Ein Beispiel:
      Fotografiere ich mit mehreren Blitzen gezielt, beleuchte ich ein Motiv einfach wesentlich besser, weil ich ja das Licht kontrollieren kann. Dazu benötige ich ein paar Steckblitze, bzw. erreicht man das Gleiche auch mit ein paar alten und günstigen (manuellen) Kabelblitzen. Ist nun die Kamera am Ende eine alte D200, so wird ihr Bild mit Sicherheit besser aussehen, als das einer D500 ohne die entsprechenden Blitze. Geld hätte man dann auch gespart.

      Überhaupt würde ich viel mehr Wert auf das Drumherum legen, als auf die Kamera selbst. Auch früher, aber insbesondere heute, ist die Kamera das schwächste und letzte Glied in der Kette.

      Anders verhält es sich mit dem Videobereich: Da ist, anders als im Fotobereich, noch Luft nach oben und man merkt tatsächlich unterschiede zu älteren Generationen.

      Die Motzerei um das Wlan verstehe ich zwar, allerdings kann man mit einem 50 Euro Router-Modul jede beliebige Kamera Funkttauglich machen. Ist nicht so schick, aber dafür universell.

      Nikon steht meines Erachtens nach in erster Linie für ein System – bei einem so riesigen Angebot ist wahrlich für jeden etwas dabei. Wenn man größere Entwicklungssprünge haben möchte, muss man Nikon auch Zeit geben, welche zu entwickeln. Früher kam auch nur alle 10 Jahre eine neue F-Kamera raus und zu Filmzeiten hatten die sogar alle exakt die selbe Bildqualität, da diese vom Film abhängig war. Trotzdem schrie damals niemand nach mangelnder Innovation.

      Ich denke, hier liegt eher beim Käufer das Problem.

  82. Philipp 19. Mai 2016, 14:28   »

    Hallo Gunther,

    würde es denn Sinn machen auf die D750 auszuweichen, wenn der Preis tatsächlich der”Schmerzpunkt” ist?
    Man könnte ja die D750 im Crop-Mode mit DX-Objektiven betreiben …

    Danke für den super Review!
    Philipp

    • Ein “grundsätzliches” Betreiben einer Vollformat Kamera mit DX-Objektiven (also im “Crop Modus”) würde ich nicht empfehlen, das macht keinen Spaß, da im Sucher immer nur der mittlere Bereich auf das Bild kommt. Das ist eher eine Notlösung.

      • András 19. Mai 2016, 17:53   »

        Ich hatte die D810 bei ein paar Zeitraffern im Crop-Modus, da ich auf Reisen war und mit dem Speicherplatz haushalten musste. Allerdings stimme ich Gunther zu, der Crop-Modus ist allenfalls fürs filmen wirklich interessant, denn normalerweise kann man ohnehin jedes Bild so beschneiden, wie man lustig ist. Wäre natürlich eine andere Sache, wenn die Kamera Pixel zusammenfassen würde, um so bei einer geringeren Auflösung ein besseres Rauschen hätte, aber das ist wohl noch Zukunftsmusik (Die Sony Alpha I/II acht beim filmen, glaube ich, sowas ähnliches)

  83. Wolfgang 19. Mai 2016, 12:22   »

    Hallo Gunther,
    ich fotografiere bisher mit der D90, die mir viele Jahre gute Dienste geleistet hat. Da insbesondere die Bildqualität in schwierigeren Lichtsituationen bei der D90 für mich nicht mehr zufriedenstellend ist, habe ich vor fast einem Jahr begonnen, nicht mit dem Thema “Anschaffung eines neuen Kamerabodys” zu beschäftigen. Umstieg auf Vollformat war für mich wegen des vorhandenen Equipments und der – meiner Meinung nach – heute minimalen Qualitätsunterschiede keine Option. Als begeisterter Leser Deines Blogs habe ich vor der Ankündigung der D500 mit der D5500 (insbes. wegen des Klappdisplays und der Kameragröße) und alternativ mit der D7200 geliebäugelt. Konnte mich aber nicht so richtig entscheiden. Als dann die D500 angekündigt wurde, habe ich mich sehr gefreut. Alles dran und drin, was mein Fotografenherz begehrte. Um so ernüchternder war Dein erster Bericht über die mangelnde Wifi-Konnektivität. Sowas darf bei einem Hersteller im High-Level Bereich nicht passieren. Für mich war das bereits ein Ko-Kriterium für diese Kamera. Ich habe mich am gleichen Tag noch für die D5500 entschieden und bin ganz begeistert. Was ich bisher nicht wusste ist, dass man bei diesem schnuckeligen Teil für eine Wifi-Verbindung zu QDSLDashboard nicht mal den kleines Router von TP-Link benötigt. Einfach manuell W-Lan an der Kamera einschalten. QDSLDashbord erkennt die Kamera sofort und alle Einstellungen kann ich über die Software vornehmen. Herzlichen Dank für Deine klasse Praxisberichte, sie sind immer wieder hochinteressant. Da weiß jemand, worüber er schreibt.

    • András 19. Mai 2016, 17:40   »

      Also das Rennen D500 gegen D5500 verstehe ich eigentlich nicht. Wenn es um die reine W-Lan-Konnektivität geht, dann ist die kleine Nikon sicherlich die gute Wahl, wenn du aber nichts an ihr vermisst, dann kam, meiner Meinung nach, die D500 für dich von Anfang an nicht in Frage. Denn wie du sagst – der TP-Router kann ein W-Lan zu QDSLD aufbauen, notfalls auch an eine D500 angeschlossen.

      Die D500 hat genügend Vorzüge gegenüber der kleinen, die das W-Lan Problem in den Schatten stellen. Sich nur deshalb gegen sie zu entscheiden, ist eigentlich falsch. Aber gut, ich freue mich, wenn du mit der D5500 zufrieden bist! :)

  84. Dr. Thomas Götz 19. Mai 2016, 12:20   »

    Lieber Günther,
    Danke für einen sehr guten Review über die neue Nikon D500!
    Auch sehr gute und nüchterne Beurteilung, die ich sehr fair und messerscharf gut formuliert finde!
    Als jemand, der sein Geld für das “gute Teil” D500 schon ausgegeben hat, hoffe ich deutlich mehr negativ emotionalisiert auf ein deutliches Einsehen bei einem dringend notwendigen Firmware-Update von Nikon, besonders bei der WLAN-Funktionalität!
    Danke fürs persönliche Mutmachen für das Sigma 18-35mm auch an der D500, da ich schon deutlich negativere Meinung dazu auch von meinem nicht kleinen Haus- und Hofhändler in Bochum gehört habe!
    Ich habe, und das meine ich auch bei Dir lieber Günther rauszuhören, deutlich das Gefühl, dass Nikon nunmehr bei WLAN, Akkus, Blitz und auch Objektiven die Kompatibilität deutlich nur auf seine eigenen Produkte (Hard- und Software) “fokussieren” will und die Kompatibilität zu zum Teil hervorragenden Fremdprodukten (zum Beispiel Sigma Art Objektive und auch QDSL-Dashboard) m.E. bewusst einschränkt!
    Da bin ich voll Deiner Meinung, dass Nikon dies bei einem sonst sehr gut gelungenen APS-C-DSLR-Body wirklich nicht nötig hätte!
    Vielleicht wirklich, wie Du ebenfalls deutlich akzentuierst, ein deutlicher Hinweis für kommende neue (wie beim neuen 16-80mm leider sehr überteuerte) AF-S DX Objektive, die gern lichtstärker und dann auch wetterfeste Profiqualität haben dürfen!
    Denn nicht wenige wollen gerade mit der leichteren DX-Ausrüstung z.B. in oder auf die Berge!
    Vielleicht hätte ich das Geld doch lieber in eine D5500 stecken sollen? dann wäre das Sigma 18-35mm ja schon dabei gewesen! ;-)

    Vielen Dank für Deinen sehr guten Job hier, lese fast alle sehr informativen Artikel und Videos sehr gern hier!

    Weiterhin gutes Licht und weiterhin viel Erfolg!

    • András 19. Mai 2016, 17:47   »

      Also die D5500 ist meiner Auffassung nach in keinerlei Weise mit der D500 zu vergleichen. Wenn jemand nur auf ein integriertes W-Lan aus ist, stellt sich nicht die Frage nach einem Korpus, der auf Höchstgeschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit getrimmt ist. Von 4k – trotz der Brennweitenverlängerung – mal ganz zu schweigen.

      Ich fotografiere mit einer D810 und habe als APS-C Kamera noch eine D5200. In der Regel benutze ich meine FX-Objetive an der kleinen, habe bzw. noch ein manuell zu verwendendes 11-18mm für die genannte Größe in meinem Rucksack rumfliegen. Ich bin mehr als zufrieden und nicht neidisch auf die neue Generation – wenngleich ich mir 4k Video wünschen würde, jedoch ist das Video der 810 auch ganz hervorragend und liefert saubere Bilder an einem elektronischen Schwebestativ. Da macht dann das Bilderlebnis die Musik und nicht die reine Auflösung. Wenn die 4k Aufnahme so einem realistischen Preis ohne Verlängerung irgendwann möglich sein sollte, überlege ich mir, eine neue Kamera zu kaufen. Bis dahin investiere ich lieber in das wertbeständigere Drumherum :)

    • Dr. Thomas Götz 19. Mai 2016, 19:41   »

      Sorry Gunther, die Autokrrnektur hat Deinen Namen verunglimpft!
      Sorry!

  85. Puh, jetzt flimmern mir die Augen vom Lesen dieses Artikels. Es ist für meine Augen immer wieder eine Herausforderung, wenn weißer Text auf schwarzen Hintergrund steht. Meine Tageszeitung ist “Gott-sei-Dank” schwarz auf weiß ;-)

    Danke für den Artikel, super gut geschrieben. Die meisten Dinge kann ich bestätigen. Habe die D500 gecrasht und die ist jetzt beim NPS. Schaun mer mal was dabei heraus kommt.

  86. Alexander 19. Mai 2016, 10:41   »

    Hallo Gunther,

    ich glaube wie Dir geht/ging es vielen anderen Leuten auch, die Lange auf den Nachfolger der D300 gewartet haben und irgendwann auf Vollformat, sprich D600/610 oder wie Du auf die D750 umgestiegen sind. Die Zeit zwischen den beiden Modellen D300 und D500 war einfach zu lange. Es schien lange Zeit so, als ob Nikon im DX Bereich nichts profi-like mehr nachschieben würde. Ob jemand der eine 7×00 hat den Schritt “wagt” ist zweifelhaft, da die meisten, meiner Meinung nach, früher oder später auf Vollformat umsteigen wollen, [provozier]weil das cooler ist[/provozier]. Auch wenn viele ausblenden, dass das auch mit gutem und teurem Glas einhergeht.

    Ich benutze im Moment noch meine D300 mit der ich sehr zufrieden bin und für die ich etliche gute Linsen habe. Da ich also nicht zwingend auf VF umsteigen möchte ist die die D500 für mich eine echte Überlegung wert. Aber ich warte noch auf ein vernünftiges Preisniveau.

    Ach, bevor ich es vergesse, auch von mir nochmals einen herzlichen Dank für Deinen Review und die damit verbundene Zeit.

    Alexander

    • András 19. Mai 2016, 17:50   »

      Ich hatte ein paar Monate die D600/610, bis sie mir leider gestohlen wurde. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Bildqualität absolut überragend fand und finde und es (wegen der geringeren Auflösung) schlichtweg leichter warm mit ihr zu fotografieren. Vielleicht hole ich sie mir irgendwann nochmal, wenn sie sehr günstig zu haben ist und sich alle Welt auf die neueste Nikon stürzt :)

  87. Hallo Gunther,
    vielen Dank für diesen ausführlichen Praxisbericht!
    Bisher nutze ich für die WLAN-Steuerung meiner D7100 den von dir vorgestellten Router von TP-Link. Diese Lösung müsste doch auch mit der D500 funktionieren, oder?

  88. Jörn 19. Mai 2016, 07:54   »

    Guten Morgen Gunther,

    da isser nun; der lang erwartete Review von Dir. Dafür erstmal vielen Dank, dass Du Dir immer wieder so viel Zeit nimmst. Ich kann mich Manfred nur anschließen!

    Nun ist der Review da und ich habe ihn mir gestern noch zu Gemüte geführt. Alles in allem kommt die D500 bei Dir gut weg – sieht man mal vom SnapBridge Problem ab.

    Du schreibst zum Schluss, dass die D500 eine Bereicherung für Natur- und Sportfotografen ist. Da ich weder zu der einen, noch zu der anderen Klasse gehöre, frage ich mich immer noch, ob die D500 das richtige für mich ist. Du erinnerst Dich; ich haderte mit der Entscheidung D500 oder doch D750.

    Und ich hardere immer noch. Ich besitze die D90 und will sehr zeitnah was Neues anschaffen – innerhalb der nächsten zwei Wochen. Eine D500 habe ich schon in Aussicht – ob ich sie wirklich bekomme, ist bei der aktuellen Liefersituation aber fraglich. Aber gehen wir mal davon aus.

    Zur D500 würde ich mir noch das von Dir hoch gelobte Sigma 18-35 Art holen.

    Alternativ überlege ich immer noch, doch auf Vollformat (D750) zu wechseln. Hier kämen dann das Sigma 24-34 und evtl. das Sigma 50mm dazu. Preislich wäre es kein Unterschied, ob ich die D500 mit 18-35 oder die D750 mit 24-35 und 50mm anschaffe (preislich kein UNterschied, weil noch diverses Zubehör bei beiden dazukommt, die etwaige Preisdifferenzen ausgleichen und ich so auf den gleichen Endpreis komme). Mein Nikkor DX 70-300 könnte ich ja notgedrungen auch an der D750 noch verwenden. Oder!?

    Ich verzweifel bald; noch nie ist es mir so schwer gefallen mich zu entscheiden. Und alles fing mit der D500 und Deiner Webseite an ;-) Was denkst Du? ODer was denken die anderen?

    • Hi Jörn, ich kann mich da nur wiederholen: es ist mehr die Eintscheidung für ein System (Vollformat / APS-C) mit allem was dranhängt – als für die einzelne Kamera.
      Die D500 ist super und macht total viel Spaß – sie ist natürlich die “professionellere” im Vergleich zur D750. Die D750 ist halt Vollformat und bedient damit die entsprechenden Objektive. Die Entscheidung kannst Du nur selbst treffen. Tolle Fotos machst Du mit allen aktuellen Nikons.
      Denk doch mal über folgende Alternative nach: hol Dir eine D7200 und das Sigma 18-35 und mache von dem gesparten Geld eine schöne Reise! Im Vergleich zu Deiner D90 ist der Unterschied riesig und Du wirst sicher ganz viel Freude damit haben.

      • Jörn 19. Mai 2016, 08:47   »

        Schon wieder auf den Beinen!?

        Ich weiß, dass es eine Grundsatzentscheidung für ein System ist. In Anbetracht der Tatsache, dass meine aktuellen Optiken nicht die hochwertigsten sind, steht auch bei der D500 ein Neukauf an (18-35 ART).

        Die 7200 scheidet konstruktionsbedingt aus – da kein bewegliches Display. Ein bewegliches Display ist ein absolutes MUSS.

        Die schöne Reise findet in knapp drei Wochen statt – dann sind wir wieder in unserer Wahlheimat Rom :D

        Jetzt habe ich (für mich) schon nur (noch) zwei Optionen und trotzdem fält die Entscheidung schwer… Aber wie immer im Leben, kann man die Entscheidung nur selber treffen.

        • Günter 19. Mai 2016, 10:52   »

          Hallo Jörn,
          habe mir mal eine Nikon aus der 5000er Reihe gekauft wegen des Klappdisplays, um aus ungewöhnlichen Perspektiven zu fotografieren. Nutze das Display so gut wie gar nicht und vermisse schmerzlich die Abblendtaste. Mein letzter Kauf war als Ersatz für die D300S jetzt die D7200 (mit dem Sigma 18-35), bin davon voll überzeugt.
          Mein Rat: Kauf erst, wenn du sicher bist, was du haben willst, und vergiss solange das Fotografieren nicht (mit der D90).

  89. Hallo Gunther,

    es ist so dekommen, wie ich es mir dachte. Deine D500 geht zurück. Finde aber absolut auch, dass es keine schlechte Kamera ist. Zumindest von der Basis her nicht. Aber auch solch eine Kamera muss passen. Und das tun einige andere heute bereits in vielen Bereichen.

    Und nur wegen einigen Kleinigkeiten (u.a. top Sucher, noch besserer Autofokus, mehr Speed) eine neue Cam für spezielle Anwendungsfälle – das macht nicht wirklich Sinn.

    So hat die Vernunft gesiegt. Von der Fokusanpassung hatte ich eigentlich wesentlich mehr erhofft. Auch hier hat Nikon noch mächtig Luft. Die Kamera hat das Zeug, mit etwas ordentlicher Firmwareanpassung richtig stark zu werden.

    Jetzt hat Nikon 7 Jahre gebraucht, um einen würdigen Nachfolger der D300 zu bringen, aber etliches gründlich versemmelt!

    Nikon – macht es so wie Olympus! Längere Produktzyklen und Verbesserungen durch kostenlose verbesserte Firmware mit neuen Features.

    und wenn ihr richtg gut werden wollt: Steckt jetzt nach der Kraft in ein Firmwareupdate der D500 auch richtig Power in die Entwicklung ordentlicher DX-Objektive, ähnlich den Sigma Art Linsen und verbessert auch endlich mal die Firmware der D5x00 und D7x00 um neue Features, wie z.B. dem Live View! Eure Kunden würden es euch danken und nicht reihenweise wegrennen und endgültig fern bleiben…

    • Hi Gerd, naja, ich finde Dein Urteil hier etwas hart. Schau Dir nochmal die von mir als negativ genannten Punkte an – so viele sind das nicht und für einen großen Anteil der Zielgruppe sind sie auch gar nicht relevant. Nikon hat mit der D500 definitiv sehr viel mehr richtig als falsch gemacht. Sie ist wirklich eine klasse Kamera. Bei mir ist es halt so, dass ich das WLAN unbedingt brauche und dazu auch noch den Luxus habe, zwei D750 und die entsprechenden Objektiven und eine D5500 zu besitzen. Deswegen habe ich sie schweren Herzens zurückgeschickt, nicht, weil sie mir keinen Spaß gemacht hätte.

      • Keine Sorge Gunther, kam vielleicht härter raus als es gemeint war. Ich weiß ja was und womit du fotografierst und hatte deshalb ja irgendwann vorher schon mal geschrieben, dass diese Kamera nicht unbedingt in dein Konzept passt, zumal ich vermutete, dass trotz knapp nur über 20 MP die ISO-Leistung nicht besser werden wird, als bei der D750.
        Die macht sicher richtig Spaß beim Fotogratieren! Profi-Handling, schöne Direktzugriffe, klasse Sucher (groß und hell wie ein weit offenes Scheunentor). Und wer das WiFi nicht braucht – für den ist sie auch zirmlich perfekt!
        Dennoch ist sie durch die Firmware etwas kastriert. WiFi, Fremdakkus, teilweise bei Fremdobjektiven (AF). Das ist meiner Meinung nach alles kein Zufall, sondern Absicht. Und ich fürchte, wenn Nikon das nicht mal grundlegend überdenkt, wird das auch bei anderen neuen Cams so werden. Ob die Kunden damit dann einverstanden sind wird der Markt letztendlich zeigen. Mir und sucher auch den meisten Nikon-Usern wär es sicher lieber, wenn da endlich mal ein Undenken bei Nikon einsetzen würde, sonst steuern sie das Schiff evtl. in eine enge unpassierbare Bucht… Und das wollen wir bestimmt alle nicht!

  90. Ingo Gorges 18. Mai 2016, 21:29   »

    Hallo

    erst einmal recht herzlichen Dank für die tolle Analyse. Derzeit besitze ich eine Nikon D300s und trotz so mancher Einschränkung bin ich nach wie vor sehr an dieser Kamera interessiert. Großes Plus und was mich sehr gefreut hat, ist die Umsetzung des Live Views bei dieser Kamera. Da ich sehr viel Action (Fußball, Tiere sowie Kinder) fotografiere, lege ich natürlich großen Wert auf den Autofocus. Mit Sicherheit werde ich noch ein halbes Jahr mit dem Kauf warten, bis sich die ersten Kinderkrankheiten erledigt haben. Sicherlich bleibt die Umsetzung des Alan bei dieser Kamera ein trauriger Knackpunkt.

    Gruß
    Ingo

  91. Marcus Brinkmann 18. Mai 2016, 20:04   »

    Moin Gunther,

    Zurück geschickt.
    Das ist doch nur konsequent. Respekt.

    Auch ich kann für mich sagen,Thema D500 erledigt.
    Diese Einschränkungen (Optiken, Crop 4k Video, WLAN) weglassen – Fokus Peeking…
    Da ich 2 DX Camera plus Optiken habe, der Weitwinkel aber mein “Sorgenkind”…
    so habe ich durch “Deine Mithilfe” die D750 dazu geholt.

    Danke Dir für Deine Tests.
    LG aus Hamburg

  92. Alexander 18. Mai 2016, 19:57   »

    Na endlich! ;-)
    Habe schon jeden Tag geschaut wann der D500 Review da ist. Freue mich auf die Lektüre und Deine Eindrücke.

    Gruß Alexander

  93. Günter 18. Mai 2016, 18:56   »

    Hallo Gunther,
    ich habe zu denen gehört, die lange auf eine D500 (eigentlich eine D400) gewartet haben. Als die Eckdaten für die neue bekannt wurden, einschließlich Preis, habe ich mir dann die D7200 gekauft, da mir die Vorteile (besonders im Bereich Geschwindigkeit) den Aufschlag nicht wert sind, besonders weil ich 2 identische Gehäuse haben möchte. Ich bin jetzt mit meiner Entscheidung glücklich und fühle mich durch deinen Bericht bestätigt.

  94. Gerald Weber 18. Mai 2016, 18:40   »

    Hallo Gunther
    Danke für den sehr ausgiebigen Testbericht.
    Es ist immer sehr bereichernd, so Objektive Meinungen zu lesen.
    Da ich kein Wlan benötige,eine D5300 und diverse Objektive mein eingen nennen kann, spiele Ich sehr mit der D500.

    Weiter so!

    Gerald

  95. Manfred 18. Mai 2016, 17:59   »

    Hallo Gunther,
    vielen Dank für deinen ausführlichen und ehrlichen Test!
    Ist ja irgendwie ein kleiner “Augenöffner”…
    Als ich vor ein paar Monaten meine D90 durch eine D7200 ersetzt habe und kurze Zeit später die D500 angekündigt wurde, dachte ich mir sch…, zu früh gekauft…
    Jetzt aber, nachdem ich mich an die D7200 gewöhnt habe und diesen Bericht hier gelesen habe, bin ich irgendwie erleichtert.
    Ich für mich kann sagen: alles richtig gemacht, soviel Mehrwert scheint die “neue” ja nun doch nicht zu haben, und 10fps…ganz nett, aber wer braucht das wirklich? Ich habe auch vor Jahren schon mit meiner D90 beim Colca-Canyon Condore fotografiert, hat auch funktioniert!
    Danke für dein Engagement und deine scheinbar unermüdliche Energie, solche Tests zu machen und mit uns allen zu teilen, das ist echt Gold wert!
    Gruß Manfred

  96. Wow,
    lieber Gunther,
    klasse, dass Du Dir soviel Zeit nimmst, die Kamera zu testen und dann das ganze auch noch herunterzuschreiben.
    Deine Berichte und Tests haben für mich erheblich mehr Bedeutung und Wert als die irgendwelcher “Fachzeitungen” die dem Hersteller ja auch noch Anzeigen verkaufen wollen.

    Es ist eigentlich beinahe schade, dass ich das so mal eben gratis konsumieren darf.
    So bleibt mir nur eine einzige Währung um zu bezahlen, die des Dankes.
    Vielen Dank, für diese tolle und lesenswerte Erfahrungsübersicht und die vielen Stunden, die Du hierfür investiert hast.
    Von meiner Seite alle Daumen hoch und bitte gerne weiter so.
    VG ( auch an Diana) Jan

    • Schöner Bericht, wie immer von Dir geliefert” Dafür Danke!

      Zum Thema Video aber folgende Anmerkung zu diesem Satz:
      “Selbst wenn man später „nur“ in Full HD schneidet, ist die Qualität eines herunterskalierten 4K Videos besser, als wenn man von vornherein „nur“ in Full HD filmt. ”
      Das ist m.E. ein immer wieder gern erzähltes und weiterverbreitetes Märchen! Denn wenn man in 4k nur mit 24p bis maximal 30p aufnehmen kann, hat man keine 50p oder 60p, wie wenn man von vornherein in Full HD aufnehmen würde. Das kann ja unter bestimmten Bedingungen sehr wohl auch ein Qualitätsaspekt sein, oder?
      Und egal, von welchem Level (8k, 6k, 4k) man irgendein Softwareprogramm die Datenmassen herunterskalieren läßt, man endet in Full HD immer bei 1920 x1080 Pixel. Also, die “Auflösung” wird dadurch auch nicht besser. Also kann es nur an der “Qualität” des dargestellten Inhalts im Full HD Rahmen (2k) liegen, am Zusammenspiel vom Modus der Sensorauslesung und dem verwendeten Codec für die Datenkomprimierung.
      Also wenn das mit der Qualitätsverbesserung durch Herunterskalieren stimmen sollte, dann kann man sich schon mal fragen, warum Nikon es nicht fertigbringt, einen richtig guten Codec für Full HD zur Verfügung zu stellen (meinetwegen auch gegen Aufpreis zum Nachkaufen), der ein Herunterskalieren von 4 k auf 2k erst garnicht erforderlich machen würde.
      Wichtiger ist anscheinend, daß erstmal 4k auf der Kiste draufsteht und dasselbe Spiel wie damals 2010/2011 bei der Einführung von Full HD wieder losgeht.

      Im nachfolgenden verlinkten Artikel wird der Videomodus dieser Kamera näher (kritisch!) besprochen und es werden endlich auch mal für die D500 die Bitraten der Videocodecs im 2k und 4k Modus aufgelistet:
      http://www.dpreview.com/reviews/nikon-d500-first-impressions-review/6
      Das andere Argument mit den 2k Kamerafahrten durch die 4k Ebene ist natürlich zutreffend, hat aber erstmal nichts mit der Bildqualität zu tun.

      • Bevor ich es vergesse: seit Weihnachten habe ich mir – angeregt durch deine Reviews der 5X00 Reihe – als Zweitkamera nun auch eine D5500 zugelegt. Und mehr als das Dreifache für ein schönes Nikkor 24mm f1.4 investiert, das hat mich schon lange gereizt. Und macht sich sowohl an der D700 als auch an der D5500 gut!

        • Lieber Gunter; eine tolle Webseite!
          Die D500 gefällt mir sehr gut, aber qDslrDashboard würde ich gerne nutzen.
          Geht denn das nun wenigstens über USB-Kabel?
          Ich las in einem englischen Forum – allerdings nur in einer Erwähnung – das jemand ein Android Handy mit installiertem qDslrDashboard über USB-OTG mit der D500 verbunden hat und dann ein zweites – ebenfalls mit installiertem qDslrDashboard – über wLan-Hotspot damit verbunden hat.
          Kann das jemand bestätigen?

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