Schwarz-Weiß Bearbeitung in Lightroom mit den X-Chrome Vorgaben

24012018

Mit X-Chrome wird die Schwarz-Weiß Bearbeitung in Lightroom endlich einfach und liefert die Ergebnisse, die ich mir schon lange gewünscht habe. Und das alles, ohne dass ich ewig rumbasteln, den gewohnten Lightroom-Workflow verlassen, externe Programme starten oder große TIFF-Dateien erzeugen muss.

Ich gebe zu: bisher war das Bearbeiten von Schwarz-Weiß-Bildern in Lightroom für mich immer so ein bisschen “Trial-and-Error” und ein ziemliches Gefummel. Die von Lightroom mitgelieferten Schwarz-Weiß-Vorgaben kann man gleich vergessen. Aber auch Farbfilter über die HSL-Regler einzustellen und die Tonkurve manuell zu bearbeiten ist irgendwie nicht so mein Ding und gerade die Ton-Kurve ist in Lightroom auch alles andere als exakt mit der Maus zu bearbeiten. Externe Programme wie Silver-Efex nutze ich vor allem deswegen nicht, da ich dafür den Lightroom Workflow verlassen müsste: das bedeutet, diese Programme arbeiten auf einer entwickelten Kopie der Raw-Datei und erzeugen dann im Endeffekt eine separate Bilddatei. Das ist speicherintensiv, zeitaufwändig und lästig. Darüber hinaus lassen sich solche externen Bearbeitungen nur schlecht mit den Lightroom Werkzeugen kombinieren.

Und hier kommt Nathan “Nate” Johnson ins Spiel, ein Fotograf aus Philadelphia, der sich auf die Entwicklung von Kamera-Profilen und Tonkurven-Presets in Lightroom spezialisiert hat und damit sehr erfolgreich ist. Bereits über 150.000 Fotografen aus der ganzen Welt setzen seine Tools ein und ich bin einer davon. Ich setze seine E-Chrome Presets zur Film-Simulation schon länger ein, wenn ich Bilder mit einem gewissen Retro-Look entwickeln möchte.

Nates neustes Werk sind nun die NATE X-Chrome-Presets für Schwarz-Weiß, mit denen er sich nicht weniger vorgenommen hat, als eine analoge Schwarz-Weiß-Dunkelkammer in Lightroom nachzubauen. Für diese Presets hat Nate unzählige echte Schwarz-Weiß-Bilder gescannt und analysiert, die mit verschiedensten Filmen aufgenommen, unterschiedlichen Entwicklern entwickelt und auf unterschiedlichen Papieren umgesetzt wurden. Diese Looks hat er dann mit Hilfe von Kamera-Profilen, Ton-Kurven und weiteren Lightroom-Einstellungen als Lightroom-Vorgaben im Baukasten-Prinzip umgesetzt.

Die Vorgaben sind so aufgebaut, dass sie wirklich die Arbeit in der Dunkelkammer nachempfinden: zunächst wählt man den Film aus, dann den Entwickler und am Ende das Papier, etwaige Filter oder Tonungseffekte. Darüber hinaus hat Nate auch noch einige All-in-One Presets beigefügt, die komplette Looks nachbilden – diese könnt ihr am Anfang mal durchprobieren, ich nutze aber lieber das schrittweise Vorgehen, da ich damit selbst entscheiden kann, aus welchen Bausteinen ich mir den endgültigen Look zusammenbaue.

Ich zeige euch am besten mal anhand einiger Beispiele, wie das funktioniert.

Nehmen wir einmal diese ältere Lady, die ich in Sucre (Bolivien) fotografiert habe.

Zunächst das unbearbeitete Bild:

Unbearbeitet direkt aus der Kamera

Hier zum Vergleich mal die einfache Wandlung mit Lightrooms Schwarz-Weiß-Funktion (noch ohne X-Chrome):

Mit Lightroom durch Klick auf Schwarz-Weiß entwickelt

Und nun mit X-Chrome auf Fuji Neopan 100, mit Agfa Rodinal entwickelt und auf Papier “Neutral – Matt” ausgegeben:

Mit X-Chrome umgesetzt – Film: Fuji Neopan 100, Entwickler: Agfa Rodinal Papier: Neutral – Matt

Schaut euch am besten den Unterschied an, indem ihr das Bild per Klick öffnet und dann mit den Pfeiltasten hin- und herschaltet.

Das ist jetzt eine subtile Weise, das umzusetzen. Mir gefällt die Tonabstufung des zweiten Bildes schon um ein Vielfaches besser.

Nun noch einmal mit Ilford HP5/1600 und dem Entwickler Kodak XTOL Bright mit leichter Selenium-Tonung:

Film: Ilford HP5/1600, Entwickler Kodak XTOL Bright, Toner Selenium (-)

Das gefällt mir jetzt richtig gut, ist aber natürlich eine, spezielle Form der Schwarz-Weiß-Interpretation. Ein Richtig oder Falsch gibt es hier nicht.

Um einen solchen Look allerdings “zu Fuß” in Lightroom umzusetzen, hätte ich extrem lange gebraucht und ihn vermutlich nie ganz erreicht.

Übrigens: keine Angst, wenn ihr mit den Filmbezeichnungen, Entwicklertypen etc. nichts anfangen könnt. Das ging und geht mir genauso. Bei der Arbeit mit X-Chrome entwickelt man aber sehr schnell ein Gefühl dafür, wie die Dinge zusammenspielen und Nates hervorragende Anleitung ist dabei eine unschätzbare Hilfe für die ersten Schritte. Ganz schnell macht es dann einfach nur Spaß, das ganze auszuprobieren.

Film: Ilford HPS 1600, Entwickler: Kodak XTOL

Aber schauen wir uns mal die einzelnen Bereiche an, die X-Chrome in Lightroom in den Entwicklungsvorgaben in einzelnen Ordnern zur Verfügung stellt.

Film

Zunächst wählt ihr den Film aus, damit legt ihr den grundsätzlichen Look fest – kontrastreich oder -arm, körnig oder eher glatt.

Zur Auswahl stehen:

  • Fuji Neopan 100
  • Ilford HPS+ (400-3200 ISO)
  • Kodak Tri-X (400-6400 ISO)
  • Polaroid Type 55.

Ich bin da jetzt auch nicht der Kenner, was die Film-Typen angeht, aber man findet durch Ausprobieren schnell heraus, wie die einzelnen Filme wirken. Höhere ISO-Zahlen bedeuten mehr Korn und höhere Kontraste.

Kamera-Flohmarkt in Rio de Janeiro – Film: Kodak Tri-X 6400, Entwickler: Agfa Rodinal, Toner: Fomatone

Eine hervorragende Aufstellung mit der Erklärung der Charakteristika der einzelnen Filme hat Nate in seiner ausführlichen Dokumentation der Presets veröffentlicht.

Zum Beispiel ist der Fuji Neopan gut geeignet für Fine-art, Architektur und Portraits. Der Ilford hingegen eher für Street und Dokumentar-Fotografie. Und der Polaroid 55, als einer von Ansel Adams Lieblingsfilmen, natürlich für Landschaften. Nebenbei lernt man also auch noch ein bisschen was über die gute, alte Schule der Schwarz-Weiß-Fotografie. :-)

Film: Polaroid Typ 55, Entwickler: Agfa Rodinal, Filter: Red25a, zusätzliche Schwarz/Weiß Punkt Bearbeitung in Lightroom zur Kontrasterhöhung + Verlaufsfilter mit Dunst-Entfernen

Entwickler

Nach der Auswahl des Films geht es ans “Entwickeln”. Das passierte früher nicht mit Reglern sondern mit Chemie. Und natürlich hatte auch jeder unterschiedliche Entwickler Einfluss auf das Aussehen des fertigen Bildes.

Auch hier findet ihr in Nates oben verlinkter Dokumentation noch allerlei Hintergründe.

X-Chrome setzt folgende, klassische Entwickler um:

  • Afga Rodinal: der Klassiker – recht ausgewogen
  • Kodak HC-110: Starke, dramatische Schwarztöne – Ansel Adams bevorzugter Entwickler
  • Kodak XTOL: Modern, eher hell

Papier und Tonung

Zu guter Letzt könnt ihr euch das Papier oder die Tonung aussuchen (oder sie auch weglassen).

Hierüber könnt ihr das Ergebnis subtil einfärben, z.B. einen kühleren Look geben oder einen wärmeren oder bestimmte Färbungen einsetzen, z.B. Selenium.

Film: Ilford HPS 800, Entwickler: Kodak XTOL, Toner: Selenium 3

Das Black and White Toolkit

Im Abschnitt “The Black and White Toolkit” hat Nate noch einige spannende Zusatz-Optionen versteckt.

Zum Beispiel gibt es hier die klassischen Rot, Orange und Gelb-Filter, aber auch Einstellungen, die die Farbe wieder zurück ins Bild bringen.

So Paradox sich das erstmal anhört, nach der Kontrastbearbeitung und Schwarz-Weiß bekommt man oft auch wirklich hervorragende farbige Ergebnisse – dafür hat Nate die mit “(color)” gekennzeichneten Filter gebaut, z.B. Kodachrome-fy, Fuji-fy und Portra-fy. Hier gibt es auch Fade-Filter, die ein stufenweises Ausbleichen des Bildes simulieren.

Hier mal das letzte Bild nach einem einfachen Klick auf Portra-fy:

Bäuerin auf der Sonneninsel im Titicacasee, Bolivien. X-Chrome und Portra-fy.

Ziemlich cool oder? :-)

Hier noch ein Beispiel mit der Kodakchrome-fy Option:

Jungs auf der Sonneninsel (Titicacasee, Bolivien) – Schwarzweißbearbeitung mit Chrome-X und danach Kodachrome-fy

Und natürlich kann man über zusätzliche Presets hier dann auch noch Korn in verschiedenen Stärken hinzufügen, das muss für mich aber eher subtil geschehen, ich bin nicht so der Fan von zu körnigen Bildern.

Hier noch eines meiner Lieblings Schwarz-Weiß-Bilder von der Sonneninsel im Titicacasee, Bolivien. Klickt mal groß und schaut genau hin, dann werdet ihr den Zusammenhang zu dieser Serie erkennen! :-)

Film: Kodak TriX 800, Entwickler: Kodak X-Tol 1/2, Papier: Photo Rag Satin Natural White

Dadurch, dass all diese Arbeiten direkt in Lightroom stattfinden, könnt ihr natürlich die Bearbeitung mithilfe der X-Chrome Presets mit allen gängigen Lightroom Werkzeugen kombinieren. Oft ist das gar nicht nötig, manchmal aber kann man per Entwicklungs-Regler einfach die Helligkeit ändern, per Pinsel ein bisschen Abwedeln oder Nachbelichten (Dodge and Burn) oder etwas Schärfen hinzufügen.

Mein Fazit

Bei Preset-Sammlungen für Lightroom bin ich grundsätzlich erstmal skeptisch. Oft sind das schnell zusammengeschusterte Entwicklungseinstellungen, die vorgegebene Looks generieren sollen und mit den eigenen Bildern dann oft nicht funktionieren.

Bei den Nate-Plugins ist das anders. Nate hat jahrelange Erfahrung mit der Entwicklung von Lightroom Presets und Kamera-Profilen und die X-Chrome Presets so konzipiert, dass sie modular und auf verschiedenen Ebenen arbeiten. Ihr seht das zum Beispiel daran, dass jeder der Einzelbereiche (Film, Entwickler, Toner) auch einzeln zurückgesetzt werden kann, ohne die anderen Einstellungen zu beeinflussen. Ein solches modulares Vorgehen bei der Erstellung und Verwendung von Lightroom-Entwicklungsvorgaben empfehle ich schon seit Jahren auch in meinen Workshops und unserem Buch. Die X-Chrome Presets passen da sehr gut ins Konzept.

Ich arbeite jetzt seit einigen Wochen mit X-Chrome und mir macht die Schwarz-Weiß-Bearbeitung in Lightroom damit um ein Vielfaches mehr Spaß, als vorher. Wenn man eine Weile damit gearbeitet hat, entwickelt man Erfahrungen und hat dann schon im Vorfeld oft eine Idee, welcher Film-Typ und Entwickler für ein bestimmtes Bild am besten passen würden – fast wie in der richtigen Dunkelkammer.

Familienszene in La Paz, Bolivien. Film: Kodak HPS 1600, Entwickler: XTOL, Toner: Selenium 3-

Am meisten freue ich mich aber über die Ergebnisse, die meinen Schwarz-Weiß Bildern nicht nur in kurzer Zeit wirklich zu einem tollen Look verhelfen, sondern auch noch komplett mit allen anderen Lightroom Werkzeugen kombinierbar sind und nicht-destruktiv arbeiten! Das heißt, ich muss Lightroom nicht verlassen und arbeite auch immer direkt auf den Raw-Dateien. Das zeichnet die X-Chrome Presets im Vergleich zu anderen Spezial-Lösungen zur Schwarz-Weiß-Bearbeitung wie Silver Efex Pro oder anderen externen Tools aus, bei denen immer zunächst das Bild als TIFF exportiert werden muss und auf diesem dann die Bearbeitungen außerhalb von Lightroom stattfinden.

Der Preis für X-Chrome liegt bei 89 US$. Für den Mehrwert, den diese Schwarz-Weiß Dunkelkammer bietet, und den Aufwand und die Sorgfalt, die Nate in die Entwicklung gesteckt hat, geht das aus meiner Sicht voll in Ordnung.

Gutscheincode für euch!

Ich habe für euch bei Nate noch einen Gutscheincode herausschlagen können, mit dem Code gwegnerde bekommt ihr X-Chrome 10 US$ günstiger, also für 79 US$! Auf die US$ Preise kommt bei der Bestellung aus Europa noch die jeweilige MWSt. dazu.
(Gültig bis 7. Feb. 2018)

Bezugsquelle

Wenn ihr eurem Lightroom auch eine Schwarz-Weiß-Dunkelkammer spendieren wollt, dann könnt ihr X-Chrome direkt bei Nate bestellen*. Hier geht’s zu seiner ausführlichen Dokumentation dazu.

Falls ihr euch auch für Nates E-Chrome interessiert, den Presets zur Farbfilm-Simulation, die bekommt ihr hier*. Und auch zu E-Chrome gibt es eine ausführliche Doku.

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42 Kommentare bisher


  1. Thomas 6. April 2018, 22:58   »

    Hey, ich habe seit der Lightroom Aktualisierung auf 7.3 Probleme mit X-Chrome. Die Anordnung ist durcheinander, dann fehlt z.B -Grain on- im Filmordner, und im Entwicklungs-und Toner,Papermodus wird alles wieder farbig. Habe schon alles wieder neu aufgesetzt, alles beim Alten geblieben. Hat jemand selbiges Problem? Gruss und Danke im voraus.

  2. Das überzeugt mich so nicht.
    Ich habe ungezählte Stunden im Fotolabor zugebracht und am Ende nur selten wirklich befriedigende Ergebnisse erzielt. Das lag nicht in erster Linie an mangelndem Können, sondern an den Begrenzungen der analogen Technik. Welchen Sinn soll es da machen, das begrenzte Spektrum verschiedener Film-Entwickler-Papier-Kombinationen auf den digitalen Workflow zu übertragen?
    Die Stärke der digitalen Bearbeitung ist es doch gerade, dass ich Tonwerte und Kontraste extrem fein steuern kann. Jedes Motiv ist anders und will anders augearbeitet werden. Ich will mich da nicht durch die Charakteristika verschiedener analoger Materialien bestimmen lassen, ich will selbst bestimmen, wie das Foto aussehen soll. Allein der Kanalmixer in Photoshop war für die SW-Ausarbeitung ein Fortschritt, der alles in den Schatten stellte, was einem normalen Fotografen analog zur Verfügung stand. Auch wenn Gunthers Beispiele der Bearbeitung mit X-Chrome Vorteile gegenüber den Lightroom-eigenen Mitteln zeigen, sie bleiben m.E. doch recht begrenzt.
    Auch ich wünsche mir einen vernünftigen SW-Workflow in Lightroom und NIK-Tools sind auch für mich keine wirkliche Lösung. Die X-Chrome-Vorgaben gehen mir aber in die falsche Richtung. Da werde ich wohl weiter warten müssen.

    • Da Du sie ja offenbar nicht ausprobiert hast, verwundert mich Dein Urteil.
      Die X-Chrome Vorgaben geben einen guten Ausgangspunkt, bzw. mehrere Varianten, die man dann individuell anpassen kann. Das ist schon sehr gut und gibt vielen eben Richtlinien an die Hand, wie man starten kann.

  3. Hallo Gunther,
    vielen Dank für das näherbringen der x-chrome presets.

    Ich habe eine Frage zur Nutzung:

    Wie kann ich mir die Anwendung der verschiedenen Presets vorstellen?

    Schritt 1: ich wähle ein Film-Preset für ein bestimmtes Bild aus.
    Schritt 2: ich exportiere das Ergebnis und importiere wieder.
    Schritt 3: ich wähle ein Entwickler-Preset auf das Film-Preset Bild aus.
    Schritt 4: ich exportiere das Ergebnis und importiere wieder
    Schritt 5: ich wähle ein Papier-Preset auf das Entwickler-Preset Bild aus.
    Schritt 6: ich exportiere final das Ergebnis.

    Vermutlich erkennt man anhand meiner Frage, das ich relativ neu bei Lightroom/Bildbearbeitung bin und ich in Ermangelung von Erfahrung nicht weiß wie ich die Fragestellung in den Weiten des www zu googlen habe.

    Liebe Grüße
    Elias

  4. Hermann 17. Februar 2018, 19:35   »

    Ciao Gunther
    Zum Glück im letzten Moment noch deinen Newsletter gelesen. Presets habe ich bis jetzt vermieden, will ja die Möglichkeiten und Tücken von Lightroom selber entdecken.
    Du hast mich nun aber überredet und ich habe in allerletzter Stunde – gemeint ist der Gutscheincode ;-) – die Presets runtergeladen. Codeeingabe, Paypal, Download, Installation (Windows) hat exakt wie beschrieben geklappt.
    Die ersten Versuche sind toll – sie erinnern mich wirklich an alte Ilford- und Orwo-Zeiten (kennt man Orwo noch?) im SW-Labor.
    Danke für den Tipp, die ausführliche Beschreibung und deine tollen Berichte!
    Dein Buch habe ich übrigens an Weihnachten (im Print) verschenkt – das Ergebnis lässt sich sehen: Es entstehen tolle neue Bilder …
    Herzliche Grüsse aus der Schweiz
    Mandi

  5. Thomas Schüpstuhl 9. Februar 2018, 19:06   »

    Hallo Gunther,
    toller Beitrag, ich weiß warum ich Deinen Blog regelmäßig besuche!
    Bisher war es für mich nicht zufriedenstellend was nach einem “SW-Versuch” übrig geblieben war.
    Jetzt habe ich X-Chrome erfolgreich gekauft, mit Code, und installiert. Sehr einfach alles.
    Ich bin von den möglichen Resultaten wirklich begeistert, die Ausgabe hat sich auf jeden Fall gelohnt.
    Viele Grüße aus dem Sauerland
    Thomas

  6. Lieber Gunter,

    die Presets sind große Klasse für s/w als auch für spannende Farblooks! Danke für den ausführlichen Bericht, den Gutscheincode und deinen insgesamt großartigen Blog!
    Euer Buch haben wir an Weihnachten verschenkt. Meine Schwägerin hat sich riesig gefreut und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

    Macht weiter so!!!
    Liebe Grüße aus dem Oberbergischen!

  7. Michael 7. Februar 2018, 22:53   »

    Hallo Gunther,

    vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Ich habe mich bislang auch vor irgendwelchen Zusatzprogrammen und Presets gescheut. Allerdings gefiel mir dieser Beitrag und deine Ergebnisse so gut, dass ich jetzt auch zugegriffen habe. Danke auch, dass du für deine Community den Gutscheincode organisiert hast. Kauf, Gutscheincode und Zahlung hat alles wunderbar funktioniert. Die Installation hat laut dem Installer (Mac) auch geklappt. Allerdings wenn ich Lightroom öffne, werden mir die Presets nicht angezeigt. Ich hätte jetzt gedacht dass die Vorgaben in der Liste der Presets angezeigt werden, liege ich damit falsch und schaue an der falschen Stelle. Ansonsten, wieso werden die nicht angezeigt. Oder sollte ich mich damit eher an Nathan wenden.
    Danke nochmals und Grüße aus Augsburg

    • Vielleicht hast du du in deinem Lightroom Einstellungen eingestellt, dass die Vorgaben mit den Katalog gespeichert werden sollen, dann klappt das nicht mit dem automatischen installieren, da Lightroom dann die Vorgaben an anderer Stelle erwartet. Schalt das Mal aus!

  8. Andrej P. 4. Februar 2018, 22:48   »

    Hallo Gunther,
    danke für deinen Artikel. Als alter Analog-S/W-Liebhaber bin ich natürlich sofort hellhörig geworden, da Lightroom bzgl. S/W sehr dürftig ist.
    Gutscheincode hat geklappt, danke für deine Mühe gegenüber Nate.
    Installation super einfach und Anwendung auch. Gleich ausprobiert und begeistert von dem Ergebnis. Niemals schafft man solche Ergebnisse in so kurzer Zeit, echter Reingewinn. Habe die Entscheidung nicht bereut. Danke für dein Teilen von Tipps und Erfahrung, einfach immer wieder ein toller Blog.
    Gruß aus Bayern
    Andrej
    P.S: Ich glaube, jetzt leiste ich mir nach vier Jahren Blog-Folgen auch euer Buch im Print. Bin gespannt (euer Amazon-Deal geht aus meiner Sicht voll in Ordnung).

  9. Wilfried 2. Februar 2018, 22:13   »

    Hi,
    Nachdem ich den Artikel über X-Chrome LR-Presets gelesen habe, war ich so begeistert, daß ich sie sofort gekauft habe. Der Download war ein zip-Ordner mit Dateien bzw. Ordnern für Mac, ich habe aber Windows PC mit LR-classic-CC.
    Das mit dem Rabatt hat auch nicht geklappt.
    Kannst Du mir einen Tip geben, wie ich aus dieser Misere rauskomme? Habe ich irgendwo irgend etwas übersehen ??
    Entschuldige, daß ich Dich damit belästige!

    • In dem Archiv ist ein Textdatei mit einer Anleitung, wie du die Vorgaben unter Windows installierst. Du musst die Dateien in die Vorgabenordner kopieren.
      Solltest du es nicht hinbekommen, melde dich nochmal.

      • Eine Anmerkung zum Rabatt: Ich habe von Nate eine Mail bekommen, in der er nachfragte, ob ich mit allem zufrieden bin. Bis auf den Code und der Tasche, dass Paypal nicht funktionierte, war und bin ich es auch. Die zwei Probleme hatte ich ihm mitgeteilt, worauf er mir mitteilte, dass dies über eine Gutschrift geregelt wird. Muss nur noch checken, ob dies auch der Fall ist. Wenn nicht, dann sollte ich ihm dieses mitteilen. Liegt wohl an seinem “Geldeinzieher”.

        Ulrich

      • Wilfried 3. Februar 2018, 21:11   »

        Hey Gunther,
        Danke für die Hilfe. Hatte die Textdatei nicht bis zum Ende gelesen !!
        Alles ok !
        Das mit dem Rabatt hat allerdings nicht geklappt, R-Code war nirgends eingebbar.
        Aber was solls,
        nochmals Danke
        Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

  10. Andreas 31. Januar 2018, 13:43   »

    Hallo Gunther,
    Danke mal wieder für die gelungene Präsentation
    ja, wer kennt es nicht – diese leidigen Sachen in Lightroom (Adobe)

    Tolles Tool – sehr intelligent aufgebaut und super Resultate

    Aber was macht man nun, wenn man sich von Adobe verabschiedet (hat) und nun z.B Luminar o.ä. nutzen möchte – fangen wir da wieder bei NULL an ?
    Gruß Andreas

    • Vielleicht ein weiterer Grund bei Lightroom zu bleiben. Im Moment sehe ich noch keine echte Alternative bei den anderen Programmen.

      • Andreas Lehmann 16. Februar 2018, 15:34   »

        Hi Gunther,
        ja das werde ich wohl auch so machen (bleiben bei LR)
        Hatte mir zwischenzeitlich mal die Luminar und Affinity Sachen geladen
        Beide finde ich nicht so überzeugend
        Luminar ist beim Laden von RAW Dateien extrem langsam – sonst ganz nett
        Aber genau dann, wenn man AD IN´s hat ……..

        Und nach dem letzten Update von LR ist die Geschwindigkeit merklich besser geworden
        Auch bei bescheidenem 8 GB Arbeitsspeicher
        Da tut sich was bei LR! :-) erfreulich
        Gruß Andreas

  11. Vielen Dank für den Tipp Gunther!

    Die X-Chrome LR Plugins kannte ich noch nicht. Ich arbeite gerne mit den VSCO Presets, die funktionieren genau so (also auch kein Export in eine extra Datei. Die Ergebnisse lassen sich nach der Zuweisung des Kameraprofils über die LR Regler feintunen). Gerade die Kodak Portra für Porträts und die Fuji Velvia für Landschaft haben es mir echt angetan. Aber ein Plugin, welches auch die Entwicklersuppe emuliert ?! Muss ich ausprobieren.

    Ich dachte bislang, Du bist nicht so der Fan von LR Plugins. Erinnere mich da an eine Fotoschnack Folge mit dem Paddy – hattest Du da nicht argumentiert, “das bekommt man auch mit den LR Reglern hin”? Ist ja auch egal, die Ergebnisse sprechen jedenfalls für sich.

  12. Hallo Gunther,
    vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel!
    Die LR SW Vorgaben sind für mich auch nichts und ich benutze sie nie. Vielleicht hab ich aber auch zu wenig “Analog-Prägung” in meinem Fotogeschmack, denn von den Ergebnissen hier, bin ich leider auch nur mäßig begeistert. Jedenfallst reichts bei mir nicht für den Kaufklick…
    Bei der SW Entwicklung mit LR, im Bereich Schwarzweiss-Mischung, arbeite ich in letzter Zeit sehr gerne mit der Pipette. Ich finde, dass dies dort ein sehr mächtiges Tool ist, mit dem man sehr schnell und effektiv verschiedene Bereiche betonen oder abdunkeln kann. Wenn man nach dem Klick auf “SW Behandlung” die Grundeinstellungen, Kontrast und Klarheit korrigiert hat, klickt man einfach mit der Pipette ins Bild und zieht nach oben oder unten und dann passiert oft einiges. Ggf. noch eine dezente Vignette drüber, fertig.
    Grüße + schönes Wochenende
    Frank

    • Klar, so habe ich das ja auch immer gemacht. Aber X-Chrome ermöglicht mit wenig Aufwand deutlich “analogere” Looks, die ansonsten nur mit umfangreichen Tonkurven-Manipulationen möglich wären.

  13. Hallo,
    ich hatte mit meiner Fujifilm X-T2 nie großen Aufwand s/w Bilder aus Raw in Lightroom zu erstellen.
    Mit den Profiles
    Camera MONOCHROME
    Camera MONOCHROME+Ye FILTER
    Camera MONOCHROME+R FILTER
    Camera MONOCHROME+G FILTER
    klappt das sehr gut.

    Fuji Film Simulation begeistert mich immer wieder. Mein Favorit bei Farbe ist PROVIA :-)

    Viele Grüße,
    Marco

  14. Michael 26. Januar 2018, 14:55   »

    Hallo Gunther,

    schöner Fund. Gleich gekauft und probiert: So kommt man doch schnell zu tollen Ergebnissen. Aber es loht schon, sich allein die Doku durchzulesen um seinen Wissenshorizont mal wieder gehörig zu erweitern ;-)
    Michael

  15. Hallo Gunter,

    danke für den interessanten Beitrag.

    Auch ich bin eigentlich sehr skeptisch gegenüber Presets eingestellt. Jedoch werde ich mir diese einmal genauer anschauen. Du hast mich mit deinem Fazit quasi überredet :-)

    Viele Grüße aus Karlsruhe
    Joachim

  16. Gunter Chemnitz 26. Januar 2018, 11:31   »

    Hallo Gunter,
    vielen Dank für den Bericht zu X-Crome, allerdings bin ich enttäuscht, wenn nicht gar entsetzt, dass sind für meinen Geschmack, ich habe lange, lange Jahre nach dem Zonensystem gearbeitet, keine SW-Bilder, die mir von den Tonwerten gefallen, und ehrlich, ich schaukele dir jedes Farbbild in LR besser hin.
    Sowieso habe ich diese ganze Presetterei leid, dass ist vielleicht eine Arbeitserleichterung,wenn man 1000ende Bilder bearbeiten muss und das schnell gehen muss, wenn du allerdings ein sauberes, gutes SW, oder auch Farbe-Bild erstellen willst, dann musst du die Regler schieben, schieben, schieben, ausdrucken, anschauen, neu schieben, ausdrucken und dann hast du einen Fineart-print der Extra-Klasse. Sorry, sonst finde ich deine Fotos und Ideen sehr gut.
    LGG.

    • Siehst Du, und für alle, die eben nicht die Regler “schieben, schieben, schieben, ausdrucken, anschauen, neu schieben, ausdrucken” oder sich mit dem Zonensystem beschäftigen wollen, ist X-Chrome super. Und dass Dir meine Bilder nicht gefallen ist ja Dein gutes Recht. Genau deswegen empfehle ich ja auch immer jedem, dass er in erster Linie für sich selbst fotografieren soll, mit der Maßgabe, dass ihm seine eigenen Bilder gefallen! :-)

  17. Thomas Wallbaum 25. Januar 2018, 11:03   »

    Hallo Gunter,

    die s/w Fotos haben tatsächlich große Ähnlichkeit mit den Papierabzügen, die ich vor vielen Jahren im Keller selbst entwickelt habe. Damals habe ich mit Ilford FP4 und HP5 fotografiert, mit Agfa Rodinal entwickelt und auf Ilford Papier belichtet. Das waren noch Zeiten…

    Thomas

  18. Hallo, .. der Gutscheincode geht nicht und auch nicht die Bestellung über die Webseite. Letzteres ist sicherlich nicht dein Problem, aber ich konnte noch nicht herausfinden, woran es liegt.

    Viele Grüße
    Ulrich

  19. Boris Stein 25. Januar 2018, 06:14   »

    Hi Gunter,

    danke für den Beitrag, sehr gelungen. Was ich so sehe sind die X-Chrome Presets sehr interessant für mich.
    Eine kurze Frage dazu. Leider kann ich mich nicht für das Abo Prinzip von Adobe anfreunden. Funktionieren Nates Presets auch in LR6?

    Gruß Boris

  20. Karl-Heinz 24. Januar 2018, 21:39   »

    Hi Gunther,

    interessantes Produkt. Ich hatte bisher die NIK Tools.
    Hast du die auch schon mal in den Fingern gehabt?

    Gruß
    Karl-Heinz

  21. Hey Gunther,

    Danke für den sehr ausführlichen Tipp. So etwas habe ich schon länger gesucht. Danke! :)

  22. Hi Gunter,

    vllt bei den Preisen noch kurz dabei schreiben, dass es Nettopreise sind und die MwSt noch oben drauf kommt ;-)

    VG
    Holger

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