Fotografieren im M-Modus – Diana lernt Fotografieren – Folge 6

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Heute geht es bei Diana lernt Fotografieren um das Fotografieren im manuellen (M) Modus der Kamera. Während wir bei Aufnahmen aus der Hand in der Regel den A-Modus nutzen, kommt bei Aufnahmen vom Stativ der M-Modus der Kamera zum Einsatz. Welche Vorteile das hat und wie einfach das geht, das besprechen wir heute.

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Neu: Diana lernt Fotografieren – das E-Book!

Vollständig überarbeitet, der komplette Workflow von der Auswahl der richtigen Kamera bis hin zur Bearbeitung und Organisation der Bilder am Rechner. Dreimal so umfangreich wie die alte Online-Serie!

 

Diana: Ich habe ja nun schon ganz viel tagsüber und aus der Hand geübt, so wie Du es mir in Folge 2 erklärt hast. Auch die Bildkomposition klappt (immer öfter) schon so, dass ich zufrieden bin. Dabei versuche ich die Tipps für Bildgestaltung mit Schärfeverlauf und Perspektive und zum Goldenen Schnitt aus den letzten Folgen zu beachten. Nun habe ich neulich mal probiert, zur Blauen Stunde zu fotografieren. Die Bilder sind aber irgendwie nichts geworden…

Gunther: Ja, es gibt einige Dinge, die Du beim Fotografieren in der Dunkelheit beachten musst, damit die Bilder richtig schön werden. Was hat denn nicht geklappt?

Diana: Irgendwie sind die Bilder zu hell geworden, die Farben stimmten nicht und die meisten sind verwackelt – ach das war einfach frustrierend.

Gunther: Wahrscheinlich hast Du, wie in der zweiten Folge besprochen, im A-Modus Deiner Kamera gearbeitet? Ohne Stativ?

Diana: Ja, genau.

Gunther: Vielleicht erinnerst Du Dich, dass ich Dir in der zweiten Folge erzählt habe, dass es eigentlich zwei grundlegende Arbeitsweisen gibt. Die eine, die wir dort besprochen haben: A-Modus, aus der Hand, immer dann, wenn Du ohne Stativ arbeitest. De andere Methode, die wir heute besprechen werden, ist für Langzeitbelichtungen abends und nachts – immer dann, wenn Du mit Stativ arbeitest.

Diana: Ah, stimmt, da war ja was… :-)

Gunther: Genau, sprechen wir also heute zunächst mal über die Arbeitsweise, die für Aufnahmen vom Stativ relevant ist.

Arbeiten im M-Modus

Natürlich kann man mit den modernen Kameras auch in relativer Dunkelheit noch aus der Hand fotografieren…

Diana: …indem man die ISO hochstellt, oder die Kamera das über die ISO-Automatik machen lässt…

Gunther: Richtig! Aber das hat mehrere Nachteile: erstens, wird die Bildqualität immer schlechter, je höher Du die ISO eingestellt ist. Die Kamera fängt an “zu rauschen”. Und zweitens, sieht es meist viel cooler aus, wenn Du solche Szenen mit längeren Belichtungszeiten von mehreren Sekunden aufnimmst, so dass Wasser, Wolken, Autos etc. verschwimmen. Und bei solchen langen Belichtungszeiten würdest Du aus der Hand nur noch Wackelpudding produzieren.

Diana: Okay, also brauche ich jetzt das Stativ, dass ich mir nach Deinen Empfehlungen in unserer letzten Folge gekauft habe.

Gunther: Genau. Setze Deine Kamera nun mal auf das Stativ, stelle die ISO-Automatik aus, dann die niedrigste ISO Zahl ein (z.B. ISO 100), stelle eine mittlere Blende ein, z.B. Blende 8 und schaue zunächst einmal, welche Zeit Dir die Kamera im A-Modus vorschlägt.

Diana: Warum gerade Blende 8?

Gunther: Das ist nur ein Ausgangswert. Bei solchen Blaue Stunde-Aufnahmen kommt es zunächst weniger auf eine geringe Schärfentiefe an, daher brauchst Du keine sehr offene Blende. Außerdem möchtest Du ja eher lange Belichtungszeiten haben, und die erreichst Du, in dem Du weniger Licht durch die Blendenöffnung lässt, sie also schließt. Bis an die Grenze (meist f/22) solltest Du die Blende aber auch nicht schließen, da ansonsten die Schärfe der Bilder leidet.

Diana: Okay: ISO 100, Blende 8 – die Kamera stellt nun im A-Modus eine Belichtungszeit von 1 Sekunde ein.

Gunther: Genau – siehst Du, das ist schon eine Zeit, die Du aus der Hand nicht mehr verwacklungsfrei halten könntest. Mache nun mal eine Probeaufnahme.

Diana: Hey, die sieht ja schon ganz gut aus, ein bisschen hell vielleicht!

Gunther: So, jetzt merkst Du Dir diese Werte und stellst an der Kamera den M-Modus ein, indem Du das Modus-Wahlrad auf M drehst.

Diana: Erledigt.

Hamburg, Speicherstadt, Blaue Stunde

Gunther: Sorge nun dafür, dass die gleichen Werte, die Du Dir eben gemerkt hast, nun auch im M-Modus eingestellt sind. Meist werden ISO und Blende automatisch übernommen und Du musst nur noch die Zeit manuell mit dem Einstellrad auf 1 Sekunde stellen. Dazu solltest Du wissen, wie Du im M-Modus Deiner Kamera die drei Werte Belichtungszeit, Blende und ISO einstellen kannst. Bei Deiner D5500 stellst Du die Belichtungszeit z.B. mit dem Rad hinten an der Kamera ein. Um die ISO zu verstellen, drückst Du vorne links die “fn“-Taste und drehst gleichzeitig das Rad und für die Blende drückst Du die +/- Taste oben an der Kamera und drehst gleichzeitig das Rad. Diese Einstellungen solltest du üben und die Tasten auch im Dunkeln finden. Wie das bei anderen Kameras geht, ist in den jeweiligen Bedienungsanleitungen beschrieben.

Wenn Du nun die gleichen Werte, wie im A Modus eingestellt hast, dann mache noch einmal ein Bild.

Diana: Sieht genauso aus, wie das, welches ich eben im A-Modus gemacht habe.

Gunther: Genau, der Unterschied zwischen A-Modus und manuellem (M) Modus ist in der Tat einfach nur, dass im A Modus, der Belichtungsmesser der Kamera immer automatisch die Belichtungszeit “nachregelt” – im M-Modus stellst Du sie eben manuell ein. Als Ausgangswert kannst Du den Wert nehmen, den Dir die Kamera im A-Modus vorgeschlagen hat. Wenn Du die Kamera einmal eingestellt hast, brauchst Du den Belichtungsmesser dann nicht mehr, den Rest kannst Du dann einfach durch Ausprobieren einstellen. Dank der heutigen “digitalen Freiheit” kannst Du ja jederzeit Probeaufnahmen machen und auf dem Display checken, ob die Belichtung okay ist. Wenn das Probebild zu hell oder zu dunkel ist, änderst Du eine der Kamera-Einstellungen und versuchst es einfach nochmal.

Diana: Gut, derzeit ist sieht es ja etwas zu hell aus, welche Einstellung soll ich denn nun am besten verändern, um die Helligkeit des Bildes zu beeinflussen?

Gunther: Bei den Einstellungen sprechen wir ja weiterhin ausschließlich von der Belichtungszeit, der Blende und der ISO.

Wieviel Licht fällt auf den Sensor?

Lies Dir ruhig noch einmal die Eigenschaften dieser drei Stellschrauben in Folge zwei durch, wenn Du sie nicht mehr ganz parat hast.

Wenn Dein Bild also zu hell ist, dann hast Du drei Möglichkeiten:

  1. Die Belichtungszeit verkürzen
  2. Die Blende schließen (also einen größeren Wert einstellen)
  3. Die ISO verringern

Wenn Dein Bild hingegen zu dunkel ist, ist es genau umgekehrt:

  1. Die Belichtungszeit verlängern
  2. Die Blende öffnen (kleinerer Wert)
  3. Die ISO Zahl erhöhen

Jetzt stellt sich noch die Frage, welche dieser Maßnahmen in Deinem Fall sinnvoll ist, wo das Bild zu hell ist.

Die Belichtungszeit würde ich erst einmal nicht verkürzen, denn Du möchtest ja in der Regel bei solchen Aufnahmen schön lange Belichtungszeiten haben, um Wasser glatt zu bekommen und Bewegungen zu verwischen. Die ISO kannst Du nicht weiter verringern, da Du schon bei 100 bist. Bleibt also die Blende: die kannst Du noch etwas schließen. Ändere also mal Deine Blende auf f/11 und probiere noch einmal.

Diana: Das Bild ist jetzt dunkler.

Gunther: Stimmt – und zwar genau nur noch halb so hell. Der Unterschied zwischen Blende 8 und Blende 11 ist eine sogenannte “ganze Blendenstufe”, also eine Halbierung oder Verdopplung der Helligkeit.

Diana: Wie soll ich mir das denn merken?

Gunther: Dass die Blende da mathematisch etwas aus der Reihe Tanzt, hatten wir ja schon in Folge 2 besprochen. Und damals habe ich Dir auch versprochen, dass Du nicht rechnen musst. Stattdessen gibt es einen ganz einfachen Trick:

Es reicht, wenn Du weißt, das beim Drehen des Rades an der Kamera jeder “Klick” 1/3 Blendenstufe entspricht. Also 3 Klicks in die eine oder andere Richtung, führen jeweils zu einer Verdopplung oder Halbierung der Helligkeit.

An dieser Stelle noch eine Anmerkung: bevor Du Dich darauf blind verlässt, check nochmal die Einstellungen im Menü der Kamera. Oft kann man da auch andere Schrittweiten einstellen, z.B. 1/2 Stufe oder 1 Stufe, nicht, dass Du das irgendwann aus Versehen verstellt hast. Ich empfehle Dir, die Schrittweite immer auf 1/3 zu stellen bzw. so eingestellt zu lassen, das ist meist auch der Standard.

Diana: Und wie ist das bei den anderen Werten? Der Belichtungszeit? Der ISO?

Gunther: Jetzt kommt der Clou: da ist das genauso. 3 Klicks, egal mit welcher Funktion – Zeit, Blende, ISO – sind immer eine Verdopplung oder Halbierung der Helligkeit. Das Einzige, was Du Dir also merken musst, ist die Richtung, wie in dem Bild oben dargestellt.

Das heißt in der Praxis: Du stellst die Kamera einmal auf den Ausgangswerte ein, so wie oben beschrieben. Danach regelst Du einfach nur in die richtige Richtung nach, je nachdem, ob Du heller oder dunkler werden willst und welchen Wert Du dafür verändern möchtest.

Diana: Also, mal schauen, ob ich es verstanden habe: bei der Belichtungszeit und der ISO machen 3 Klicks hin zu größeren Zahlen das Bild doppelt so hell. Nur bei der Blende ist es genau umgekehrt: 3 Klicks zu einer kleineren Zahl macht das Bild doppelt so hell. Macht man drei Klicks in die jeweils entgegengesetzte Richtung, wird das Bild halb so hell.

Gunther: Exakt!

Hamburg, Wasserschlösschen, Blaue Stunde

Diana: …und wenn ich jetzt z.B. einfach nur eine längere Belichtungszeit möchte, um das Wasser noch glatter zu bekommen, aber die Helligkeit sich nicht gleichzeitig verändern soll? Wenn ich das richtig verstanden habe, wird ja, wenn ich die Belichtungszeit verlängere, das Bild auch automatisch heller!

Gunther: Sehr gute Frage – das stimmt – die längere Zeit würde zu einem helleren Bild führen. Aber Du kannst sie ganz einfach durch einen der anderen Werte ausgleichen. Nehmen wir nochmal das Beispiel von oben: 1 Sekunde, Blende 8, ISO 100. Wenn Du die Zeit auf 2 Sekunden verdoppelst (3 Klicks) kannst Du das entweder mit der Blende oder der ISO kompensieren. Die Blende müsstest Du um 3 Klicks schließen oder die ISO um 3 Klicks verringern. Da die ISO aber schon bei 100 ist und nicht niedriger werden kann, machst Du das eben mit der Blende. 3 Klicks von Blende 8 aus wäre dann Blende 11.

Diana: Also – wenn ich die Belichtung drei Klicks “heller”, also länger mache, dann kann ich um das zu kompensieren die ISO 3 Klicks niedriger, also dunkler machen. Das Bild sieht dann von der Helligkeit her genau wie vorher aus, aber ich erhalte eine längere Belichtungszeit.

Gunther: Richtig. Merken musst Du Dir also nur, in welche Richtung Du jeweils drehen musst, um mehr oder weniger Licht in die Kamera zu lassen – dann kannst Du das entweder mit einem einzelnen Wert machen, dann wird das Bild heller oder dunkler, oder eben mit zwei gegenläufigen Werten, dann bleibt die Helligkeit bestehen.

Probiere das mal an Deiner Kamera aus. Mit ein bisschen Übung geht Dir das in Fleisch und Blut über. Schnell wirst Du den M-Modus beherrschen und er wird Dir immer dann, wenn Du auf dem Stativ arbeitest, sehr gute Dienste leisten.

Wenn Du Dir diese Zusammenhänge einmal verinnerlicht hast, dann hast Du das zentrale Thema in der Fotografie verstanden, woran viele Foto-Einsteiger verzweifeln. Das ist die Technik, mit der Du dann auch alle weiteren spannenden Techniken von der Graufilter-Fotografie, Panorama-Fotografie bis hin zum Zeitraffer umsetzen kannst!

Heidelberg Panorama zur Blauen Stunde

Diana: Okay, so wie Du das erklärt hast, mit dem Abzählen, hört sich das gar nicht so kompliziert an, wie ich immer gedacht habe. Das bekomme ich glaube ich hin. Aber sag mir doch noch einmal, warum kann ich auf dem Stativ nicht einfach auch mit dem A-Modus arbeiten?

Gunther: Im A-Modus misst der Belichtungsmesser das Umgebungslicht und schließt daraus auf die einzustellende Zeit unter Berücksichtigung der von Dir vorgegebenen Blende und ISO. Das Problem ist, dass der Belichtungsmesser nicht weiß, dass Du Nachtaufnahmen machen möchtest. Er geht immer noch davon aus, dass Du taghell beleuchtete Bilder möchtest. Im A-Modus werden die Bilder nachts also zu hell, das hast Du ja schon selbst erlebt. Um das zu kompensieren, müsstest Du mit der +/- Korrektur arbeiten und sehr hohe Werte einstellen. -3 oder -4 oder noch mehr. Und trotzdem bliebe immer noch die Gefahr, dass ein vorbeifahrendes Auto, Boot oder ein Passant den Belichtungsmesser aus dem Tritt brächte. Weiterhin funktioniert der Belichtungsmesser ab einer gewissen Dunkelheit gar nicht mehr und liefert nur noch unsinnige Werte.

Das Gleiche gilt übrigens auch für die “Belichtungs-Waage” im Sucher. Das ist so ein kleiner Balken, der im M-Modus nach links oder rechts ausschlägt, wenn der Belichtungsmesser meint, die Einstellungen, die Du gewählt hast, würden zu unter- oder überbelichteten Bildern führen. Auch diese Anzeige kannst Du für Blaue Stunde- und Nachtaufnahmen getrost vergessen, dass auch diese Anzeige vom Belichtungsmesser der Kamera gesteuert wird und dieser nachts nicht gut funktioniert.

Im M-Modus hast Du den Vorteil, dass Du die meisten Bilder in einem bestimmten Zeitfenster einfach mit den gleichen Einstellungen machen kannst, die Du einmal herausgefunden hast, da sich die Umgebungshelligkeit nur langsam ändert. Auf dem Stativ arbeitest Du ja mit der nötigen Ruhe. Du nimmst Dir Zeit für die Ausrichtung der Kamera, Du machst in der Regel mehrere Bilder von dem gleichen Motiv, ohne die Kamera zu bewegen. Du kannst also viel besser auch mehrere Probeaufnahmen von exakt der gleichen Szene machen, als wenn Du aus der Hand fotografierst.

Wenn Du zur Blauen Stunde oder in der Dämmerung fotografierst (dazu dann in Kürze mehr) musst Du nur recht gelegentlich mal nachregeln, im Zuge dessen wie es dunkler wird. Und zwar so gut wie immer in die gleiche Richtung – hin zu helleren Bildern. (Beim Sonnenaufgang dann genau umgekehrt.) Du wirst sehen, wie einfach das ist, wenn Du es mal gemacht hast.

Hamburg, Speicherstadt, Blaue Stunde

Diana: Alles klar. Das probiere ich gleich mal. Und ein paar Probeaufnahmen sind ja wirklich schnell gemacht. Aber woher weiß ich denn ganz genau, ob ein Bild “richtig” belichtet ist?

Gunther: Auch das ist eine sehr gute Frage. Sich allein auf die Bildvorschau auf dem Kameradisplay zu verlassen kann gefährlich sein. Hier siehst Du nämlich unter Umständen nicht, ob gewisse Partien Deines Bildes überbelichtet sind, oder nicht. Und Überbelichtung ist etwas, das Du bei solchen Aufnahmen unbedingt vermeiden solltest – denn dadurch gehen die Farben kaputt und die Lichter “fressen aus”, das hast Du ja bei Deinen ersten Versuchen schon erfahren müssen.

Um die Belichtung nicht nur anhand des Belichtungsmessers der Kamera beurteilen zu können, sondern anhand des tatsächlich aufgenommenen Bildes, gibt es das sogenannte “Histogramm” – ein tolles und sehr wertvolles Werkzeug in der Digital-Fotografie. Darüber sprechen wir dann in der nächsten Folge!

Diana: Super – ich gehe jetzt mal mit dem M-Modus und meinem Stativ üben und Klicks zählen… :-)

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35 Kommentare bisher


  1. Karsten Schumann 24. August 2016, 21:36   »

    Hallo Günther,
    bei Nachtaufnahmen kann ich bei zu wenig Licht nicht auslösen. Wie kann ich das Problem lösen?
    Gruß Karsten

  2. Karsten Schumann 24. August 2016, 21:35   »

    Hallo Günther,
    Bei Nachtaufnahmen kann ich bei zu wenig Licht nicht auslösen. Wie kann ich das Problem lösen? Gruß Karsten

    • Vermutlich trifft der Autofokus nicht. Versuche entweder manuell zu fokussieren oder den Fokus Punkt auf etwas kontrastreiches wie eine Lampe zu richten und den Fokus dann mit der af-L Taste zu speichern.

      • Karsten Schumann 25. August 2016, 12:47   »

        Hallo Günther

        Ich hatte vergessen, dass Modell meiner Kamera anzugeben, Das ist eine Nikon D5200.
        Ich werde es mal so versuchen, wie Du es vorgeschlagen hast.
        Danke für Deine Antwort und immer ein schönes Motiv vor der Linse.

  3. Hallo Gunther, vielen Dank für deinen Bericht, sehr gut geschrieben!
    Zwei Fragen hätte ich dazu noch:

    1. Benützt du den AF bei Nachtaufnahmen und wenn ja in welcher Einstellung, C, S, Matrix, Spot . . . (Nikon D300s) Ich freue mich immer wenn ich nicht zuviel Ausschuss habe ;-)

    2. Macht es einen Unterschied wenn ich die Belichtungskorrektur verwende um die Zeit zu verlängern anstatt wie beschrieben Blende und Zeit + –

    ps. Viele Aufnahmen machen jetzt sehr viel mehr Spaß, dank deinem Bericht über qDslrDashboard und dem TP-Link Rooter
    http://gwegner.de/know-how/camera-wlan-mit-dslrdashboard/
    nur schade dass das Teil den Akku in küzester Zeit leer saugt

  4. Gunther Georg 21. Februar 2016, 11:39   »

    Hallo
    Bin ein richtiger Fan dieser Seite geworden. Ich habe schon viele Fotobücher gelesen und finde die alle sehr langweilig zum lesen.
    In diesen “Fotokurs” ist alles auf den Punkt gebracht und man lernt sehr schnell dazu, weil alles logich erklärt ist.
    Vielen Dank dafür und bitte weiter so. Gruß

  5. Robert Heinisch 31. Januar 2016, 11:35   »

    Hallo Gunther,
    Wie immer ein lesenswerter Beitrag, aber eine Frage hätte ich noch. In deinem Bild mit dem Untertitel “Wieviel Licht fällt auf den Sensor”, gibst du an, wann mehr oder weniger Licht auf den Sensor fällt. Bei Änderung der Blende oder der Belichtungszeit, kann ich noch folgen,aber bei der ISO nicht mehr so ganz. Hier wird doch nicht die eigentliche Lichtmenge, welche auf den Sensor fällt verändert, sondern die einfallende Lichtmenge auf elektronischem Wege verstärkt, was dann auch zu den Qulitätsunterschieden im Rauschverhalten führt. Oder hab ich hier bisher was missverstanden?
    Grüße!

  6. Liebe Diana, lieber Gunther
    Juhuu, endlich eine neue Folge-darauf habe ich lange schon gewartet. Aus den ersten Folgen habe ich schon einiges gelernt. Natürlich habe ich im vergangenen Jahr auch einige Fotokurse vor Ort besucht und auch dabei viel gelernt, aber als Anfängerin bin ich auch froh darüber, wenn ich bei Unsicherheiten alles noch mal nachlesen kann… und natürlich möchte ich sehr gerne was dazu lernen! Deshalb danke an dieser Stelle für Euer tolles Lernangebot!!
    ich freue mich schon auf die nächsten Folgen:-)

  7. András 27. Januar 2016, 14:14   »

    Hallo Gunther,

    mich würde interessieren, welche Kamera du als Zweitgerät für Zeitraffer empfehlen würdest. Habe mir jetzt die D5200 bestellt und hoffe, mit ihr glücklich zu werden, da die große D810 einfach oft zu schwer ist – und überdimensioniert, da tut es mir um den Verschluss doch leid.

    Habe mal die D3100 ausprobiert, war aber sehr enttäuscht vom Dynamikumfang und allgemein vom Rauschverhalten (wie gesagt, die Kamera soll ja nur auf dem Emotimo ditzen und gut ist). Ist der Unterschied von der 5000-er Serie zur 3000-er groß? Bzw. wie schlägt sich die D5200 bei Zeitraffern im Vergleich zur D3100 und D810, z.B bei wenig Licht?

    Kenne mich mit den kleinen Kameras nicht so aus, aber ich denke, dass selbst bei 4k noch mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird, wenn man diese Kameras benutzt.

    Eine Frage zum Schluß: Siehst du einen Grund nur für Zeitraffer vom Emotimo TB-3 auf den neuen Spectrum zu wechseln?

    Danke für deine Mühen! :)

    • Hallo András, ich glaube da bist du auf Gunthers LRTimelapse-Seite besser aufgehoben. Alle Anfragen zu Zeitraffer und LRTimelapse dazu bitte dort im Forum posten:

      http://forum.lrtimelapse.com/

      Meine Meinung dazu: bei dem wenigen an Zeitraffer, was ich mache, nutzte ich anfänglich die D5200, später dann aber die D5300 wegen dem eingebauten WLAN. Die D3x00 kenne ich nicht so genau, aber so riesig dürfte der Unterschied von der Bildqualität nicht sein. Man hat weniger Komfort bei der Bedienung, ja. Aber prinzipiell geht auch die 3×00-Serie, warum nicht?

  8. Hallo Gunther.
    Vielen Dank für die hervorragend geschriebene Reihe. Es bereitet mir sehr viel Spaß, die Zusammenhänge der technischen Anforderungen in der Fotografie in dieser Weise zu lesen und erläutert zu bekommen. Weiter so.
    Rainer Hagge

  9. Michael vW 25. Januar 2016, 11:43   »

    Hallo Diana & Gunther,

    vielen Dank für die neue Folge. Ihr habt es mal wieder gut auf den Punkt gebracht.
    Entweder lerne ich noch was dazu (das mit dem goldenen Schnitt war zB klasse erklärt…) oder es wird etwas wieder aufgefrischt. (zB 3 Klicks = 1 EV)
    Eure Fotos dazu sind auch mal wieder sehr sehenswert.
    Ich freue mich schon auf weitere Folgen und bis dahin empfehle ich Eure Seiten fleißig weiter.
    Vielen Dank,

    LG Micha

    • Kleiner Hinweis:

      Aber aufpassen und nicht blind drauf verlassen: bei den meisten Kameras kann man die 1/3 Schritte auch auf 1/2 einstellen! Standard ist jedoch ab Werk 1/3. Wer es nicht genau weiß – die Änderung der Werte bzw. Einstellungen kontrollieren ;-) (besonders, wenn man dich ein gebrauchte Cam zulegt oder von jemand anderen bekommt).

      Wer die Nikons nutzt, ist sehr gut mit den Grundeinstellungen der Kameras von Gunther hier auf gwegner.de bedient!

      • Guter Hinweis, Gerd. Danke für die Ergänzung!

      • Michael vW 25. Januar 2016, 17:33   »

        Hallo Gerd,

        lustiger Hinweis…
        Blind darauf verlassen für Fotografen:o)
        Dennoch Danke, das man auch 1/2 & 1 EV einstellen kann habe ich völlig vergessen, spielt man ja nicht so häufig mit rum…

        VG Micha

        • Ich habe das jetzt noch im Artikel ergänzt.

          • Ok. so ist es noch besser ;-)! Viel Spaß in Costa Rica bei der Foto-Expedition!
            War es eigentlich Absicht erst einmal Bildstabilisator auf Stativ abschalten, Spiegelvorauslösung aktivieren, Fernauslöser (Draht, Funk, Handy oder mindestens Selbstauslöser wegzulassen, um es erst einmal zu vereinfachen?

          • Ja. Kommt noch…

  10. Wilfried Krämer 24. Januar 2016, 22:28   »

    Guten Abend Herr Wegner,

    wieder ein sehr lehrreicher Artikel, wie man ihn so, nicht so schnell und auch nicht so einfach erklärt,in einer anderen Publikation wiederfinden wird.
    Lese diesen Lehrgang immer sehr gerne und kann auch viel davon für mich verwenden.
    Bitte weiter so. Hoffe, dass sie Ihrer Frau noch viel zu erklären haben. :-)

  11. Heinz Beckmann 24. Januar 2016, 21:47   »

    Toller Beitrag, sehr gut und verständlich erklärt. Habe Aufnahmen in der blauen Stunde auch selbst schon öfter gemacht aber meistens waren diese nicht ganz zufriedenstellend. Das Blau des Himmels kommt nicht so richtig zur Geltung. Denke das man einen Polfilter dafür benutzen muss, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

    Gruß Heinz

    • Hallo Heinz,

      Teure Filter dafür kannst du wirklich sparen. Wichtiger ist es entweder den Weißabgleich entsprechend anzupassen oder besser, im Raw-Format zu fotogafieren und anschl. die Bilder sozusagen digital zu entwickeln. Dort kann man dann auch den Weißabgleich, due Farben und alle möglichen anderen Parameter beeinflussen. Klingt kompliziert, ist ws aber letztendlich nicht. Dafür benötigt man dann einen sogenannten Raw-Converter, wie z.B. das kostenlose Nikon Capture NX-D oder besser das Adobe Lightroom (dieses kostet dann aber etwa so viel, wie ein Polfilter… ;-)).

      Es gibt aber noch andere Programme mit einem Raw-Converter. Ich möchte aber Gunther hier gar nicht vorgreifen. Raw wird gier bestimmt auch noch ein Thema – aber etwas später.

      Man kann zwar auch jpg-Bilder noch etwas nachbearbeiten, wegen der erfolgten Komprimierung aber nur sehr eingeschränkt…

    • Hallo Heinz, nur Geduld, zur Blauen Stunde kommen wir in der übernächsten Folge! :-)

  12. Hallo ihr zwei,
    endlich wieder eine tolle und lehrreiche neue Folge von Diana lernt Fotografieren.
    Wie immer werde ich es ebenfalls gleich ausprobieren in der Stadt sobald dass Wetter passt.
    Freu mich schon sehr auf die nächste Folge mit der Bildbeurteilung anhand von dem Histogramm, denn damit kann ich noch nicht wirklich sehr viel anfangen an der Kamera.

    Vielen Dank für die neuen Folgen und eure Mühe.

    Rudi

  13. Karl Decker 24. Januar 2016, 19:26   »

    Hallo Diana, hallo Gunther! Dinslaken, 2016.01.24

    Die Foto-Lektionen sind, wie übrigens alles was Ihr veröffentlicht hervorragend. Ich glaube alles gelesen zu haben was Ihr geschrieben habt.
    Bitte weiter so! Danke
    Ich wünsche Euch alles Gute im neuen Jahr 2016.
    Gesundheit und viel Spaß bei unserem Hobby: Fotografieren.
    Servus
    Karl Decker

  14. Thomas Friedl 24. Januar 2016, 18:13   »

    Hallo Herr Wegner,
    ich habe eine nagelneue Nikon D750 und gehe damit bald auf Reisen nach Chile. Dort in der Atacama-Wüste wollte ich das Display und den Monitor unbedingt gegen Kratzer schützen – hätten Sie bitte dafür eine Empfehlung? Vielen Dank!

    • Meine Empfehlung: sich darüber keine Gedanken zu machen. Die Displays sind heute hart genug. Handy Displays zerkratzen ja auch nicht.

    • Ich habe immer einen Schutz drauf – und zwar die aus Mehrschicht-Echtglas (Larmor). Eines habe ich davon mal zerstört. War zwar eigene Dummheit – ich versuche jetzt mehr Obacht zu geben – aber das Display bekam so zum Glück nichts ab. Man streitet sich heutzutage darüber, ob ein solcher Schutz die Qualität des Displays visuell verschlechtert. Bei den Larmor-Gläsern meiner Meinung nach nicht. Das ist bei mir aber inzwischen evtl. auch schon mehr Gewohnheit, immer solch einen Schutz anzubringen.

      Gunther hat schon Recht. Die Displays können eine ganze Menge ab. Aber ob Schutz oder nicht, das ist inzwischen mehr eine philosophische Frage, als alles andere. Wenn ban die Cam in einer Fototasche oder einem Fotorucksack transportiert oder beim normalen Laufen an einem “Strappen” (am besten diagonal über der Schulter), passiert eigentlich auch ohne Schutz nichts…

      Ansonsten schau mal hier: GGS LARMOR LCD Displayschutz Glas für Nikon D750 (die vierte G) – LCD-Echtglas-Protektor für Nikon D750 – 6-Schicht-Prinzip plus Schutzrahmen

      • S. Binder 27. Januar 2016, 11:31   »

        Hallo Gunther, Michael und Gerd,

        zu dieser Frage gesellt sich mir folgende Überlegung, wo ich mich über Eure Meinung freue:

        Der Schmutz und Sand in der Wildnis setzt sich eben auch auf dem Objektiv ab und ein sorgsames Reinigen ist Outdoor nicht immer möglich. Um Schlamm- oder Wassertropfen zu entfernen nutze ich z.B. Brillenputztücher. Damit ich hierbei meine Linse nicht beschädige/verkratze, habe ich einen UV-Filter davor gesetzt.

        Ich weiß, dass Du Gunther, von Schutzlinsen nicht begeistert bist. Aber wie handhabt und reinigt Ihr verschmutzte Linsen während eines Einsatzes?

        Viele Grüße, Sebastian

        • Michael vW 27. Januar 2016, 12:45   »

          Hallo Sebastian,

          ich nutze ebenfalls keine Linsen/Filter vor meiner Optik.

          Der für mich wichtigste und simpelste Schutz ist die Gegenlichtblende. Diese bietet einen mechanischen Stoßschutz sowie einen Schutz vor Regentropfen.
          Ansonsten habe ich ‘nen Lenspen und Blasebalg.
          Brillenputztücher mag ich nicht.
          Unterwegs versuche ich erst mal wegpusten, wegpinseln und evtl. Wassertropfen mit dem Lenspen.
          Gründlicher reinige ich dann doch eher unter kontrollierten Bedingungen, d.h. zu Hause/Hotelzimmer o.ä.. Dazu nutze ich spezielle Mikrofasertücher und eine Lenscleaner-Lösung (meine ist von B&W). Da kann ich dann auch sehen das keine Schlieren zurück bleiben, die Tücher ausspülen und trocknen lassen.
          Äußerlich reinige ich auch mit Pinsel und evtl. ‘nem feuchten Mikrofasertuch.
          Ich war allerdings auch noch nie in einer steppen-/wüstenartigen Umgebung mit feinem Flugsand unterwegs.

          VG Micha

          • Genau Micha – Lenspen heißen die Dinger! Und Mikrofasrtuch nehme ich auch. Und ebenso, wenn reinigen, dann in sauberer kontrollierter Umgebung.

            Bei den Mikrofasertüchern aufpassen – mit der Zeit sammeln diese auch Schmutz und Fett. Entweder waschen und nicht mit Splülmittel spülen oder diese erneuern…

        • Hallo Sebastian,

          eine wichtiges Thema. Gerade bei Neueinsteigern. Deshalb mal etwas mehr dazu:

          Die Frontlinse ist erst mal unkritischer als du denkst. Filter davor machen eigentlich mehr Ärger als nutzen (Reflexionen zurück ins Objektiv, Geisterbilder, Lensflares, evtl. Farbverfälschungen usw.). Ein guter Filter kostet sehr viel Geld – aber wozu? Selbst wenn die Frontlinse mal Staub oder sogar Kratzer drauf hat – du wirst es nicht gleich auf deinen Bildern sehen! Und wenn die Frontlinse doch mal einen sehr starken Schaden hat, dann spar dir das Geld für einen Fiter und lass dafür eine neue Frontlinse einbauen. Ich habe bislang aber noch nie eine neue gebraucht…

          Wichtig ist unterwegs die Kamera beim Objektivwechsel vor Staub, Pollen, usw. zu schützen oder noch schlimmer Flugsand, also alles was ins Innere gelangen könnte und dort auch auf den Sensor und in die Mechanik.

          Ansonsten habe ich unterwegs immer einen Pinsel für die Objektive dabei. Auf der einen Seite ganz weicher Pinsel und auf der anderen Seite so eine Art mit Vlies beschichteter Gummistempel für gröbere Verunreinigungen.

          http://www.amazon.de/JJC-CL-P1-Lens-Pen-Reinigungsstift/dp/B005I4JESM/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1453893893&sr=8-6&keywords=pinsel+lens+foto

          Ganz unpragmatisch geht es aber auch mit Anhauchen der Frontlinse und mit etwas sauberen! vorsichtig drüber reiben (sauberes T-Shirt o.ä.).

          Von diesen Dingern habe ich gleich mehrere (in jeder Fototasche). Die Linse zur Kamera hin reinige ich aber nur mit dem Pinsel und evtl. durch Pusten (manuell oder mit einem kleinen günstigen Gummiblasebalg).

          Man sollte eben aufpassen, die Vergütung der Linsen nicht unbedingt zu beschädigen. Da sind solche feuchten Brillenputztücher auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, aber mal geht das.

          Wichtig: vor mechanischen Beschädigungen hilft sehr oft schon eine Streulichtblende (oft fälschlicherweise auch als Geli – Gegenlichtblende bezeichnet oder scherzhaft auch: Hundenasendistanzring… :-D), die man also möglichst immer drauf haben sollte (natürlich auch wegen Streulicht)! Und mit Fingern fasst man nie auf die Linsen! Fettige Verschmierungen sind schlimmer als Staub! Manche nehmen für Fettverunreinigungen auch ein Blättchen trockenes Zigarettenpapier, aber ohne Kleberand. Das nutze ich aber nicht.

          Man holt sich gerade bei Zoomobjektiven mehr Staub durch den Pumpeffekt ins Objektiv als evtl. vorne drauf landet. Aber so schnell stört dies eben nicht, wie man oft denkt.

          Also: nur kein Voodoo um die Reinigung machen – der nötige Respekt bei beschichtetem Glas ist immer angebracht, aber Objektive sind auch keine rohen Eier, sondern sind wie die Kamera auch ein Werkzeug. Und die Gläser gehen nicht so schnell kaputt wie oft gedacht wird! Wichtig ist nur, dass man nicht bei verschmutzten Linsen gleich drauf rumreibt, wenn da Staub oder Sand drauf ist. Unnötig muss man ja nichts zerkratzen. Immer erst runterpusten und noch besser danch abpinseln. Dann ggf. etwas mit Anhauchen vorsichtig drüberreiben, wenn unbedingt nötig.

          Und wenn du bei Sturm mal am Strand bist oder in der Sahara, dann mach halt einen Filter als Schutz davor und stecke die Kamera in eine Plastiktüte, dass nur das Wesentliche frei bleibt (Linse, Sucher – hilft auch oft bei Regen – Bedienung geht durch die Folie).

          Ansonsten – keine Filter vor die Objektive! Das braucht man heute bei der digitalen Fotografie nicht mehr und wenn, dann nur ganz selten!

          • Das Wichtigste vielleicht noch vergessen: wenn man nicht gerade fotografiert und mit der Cam in der Widnnis rumläuft – entweder das Ding wieder in die Tasche (Rucksack) oder neben der Streulichtblende dann wenigstens den Objektivdeckel mit drauf, dass erst gar kein Schamm drauf landet… ;-)

          • S. Binder 29. Januar 2016, 09:34   »

            Vielen herzlichen Dank für Eure schnellen und ausführlichen Antworten :-)

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