Stativ Kaufempfehlung – Diana lernt Fotografieren – Folge 5

21072015

Bevor wir uns in Kürze mit Langzeitbelichtungen in der Blauen Stunde und in der Nacht beschäftigen, benötigen wir ein gutes Stativ. Heute gibt Gunther uns einige Tipps, was wir beim Stativkauf beachten sollten.

Ohne Stativ unmöglich – Langzeitbelichtung zur Blauen Stunde

Neu: Diana lernt Fotografieren – das E-Book!

Vollständig überarbeitet, der komplette Workflow von der Auswahl der richtigen Kamera bis hin zur Bearbeitung und Organisation der Bilder am Rechner. Dreimal so umfangreich wie die alte Online-Serie!

 

Diana: Ich würde so gerne auch mal so schöne Bilder zu Blauen Stunde machen, wo das Wasser so schön weich ist und auch nachts mal die Sterne fotografieren. Was brauche ich dafür?

Gunther: Mit Deiner Kamera (siehe Diana lernt Fotografieren, Folge 1) bist Du dafür schon hervorragend aufgestellt. Was noch fehlt ist ein Stativ, damit Du auch mal etwas länger belichten kannst, darüber sprechen wir heute, alles Weitere dann in der nächsten Folge.

Diana: Okay, welches Stativ empfiehlst Du mir denn?

Gunther: Tja, wenn das so einfach wäre… Es gibt sicherlich nicht das “eine” richtige Stativ für alle Zwecke. Beim Stativ ist es wie bei vielem anderen Equipment – es hängt davon ab, was Du damit vor allem machen möchtest, also, wie Du Deine Schwerpunkte setzt. Sprechen wir mal über einige Kriterien, die ein Stativ erfüllen muss.

Am allerwichtigsten: ein Stativ muss vor allem eine gewisse Stabilität aufweisen. Immerhin kommt des Wort “Stativ” von dem lateinischen “Stativus” und bedeutet “Feststehend”. Es soll ja die Kamera während der Belichtung stabil halten – auch, wenn mal ein Windstoß kommt. Auf der anderen Seite soll es aber auch leicht und kompakt sein – sonst nimmst Du es vermutlich dann doch wieder nicht mit.

Diana: Genau!

…Ein Aluminium Stativ, ist nicht schlechter und in der Regel nur wenig schwerer als das gleiche Stativ aus Carbon kostet aber oft nur die Hälfte.

Gunther: Als ideales Material für leichte Stative hat sich in den letzten Jahren Carbon etabliert. Es hat eine gute Steifigkeit und ist verhältnismäßig leicht. Leider sind die Carbon-Stative schon deutlich teurer, als vergleichbare aus Aluminium. Von der Stabilität her ist Aluminium fast genauso gut. Und der Gewichtsvorteil von Carbon gegenüber Aluminium ist bei weitem nicht so groß, wie man immer glaubt bzw. die Hersteller und Händler es einen glauben lassen wollen. Ein Vorteil von Carbon ist, dass es im Winter angenehmer anzufassen ist, da es ein schlechter Temperaturleiter ist.

Wenn Du also etwas sparen willst, dann spare am ehesten hier: ein Aluminium Stativ, ist nicht schlechter und in der Regel nur wenig schwerer als das gleiche Stativ aus Carbon kostet aber oft nur die Hälfte.

Diana: Das ist ein guter Tipp. Werde ich mir merken. Worauf sollte ich noch achten?

Gunther: Es gibt Stative von verschiedenen Herstellern in allen möglichen Ausführungen. Ich möchte mal einige Stichpunkte aufzählen, die mir beim Stativkauf wichtig sind.

  1. Stabilität. Das ist wirklich wichtig. Die Stabilität wird vor allem von der Dicke der Beine, der Anzahl der Auszüge und der Verarbeitung und Mechanik der Stativ-Basis bestimmt. Dazu kommen dann noch Kopf und Schnellwechselsystem, dazu aber später mehr.
  2. Gewicht. Natürlich ist Gewicht wichtig. Ein zu schweres Stativ möchte keiner mitschleppen. Wie schon oben erwähnt ist Carbon eine Möglichkeit, das Gewicht zu reduzieren. Eine andere – oft übersehene – ist die Größe des Stativs. Ein kleines Stativ ist natürlich leichter, als ein großes. Leider geht die Größe auch oft auch einher mit der Dicke der Beine und der Qualität der sonstigen Bauweise. Dabei kann ein kleines Stativ an sich durchaus stabiler sein, als ein großes. Ich würde also lieber die Arbeitshöhe des Stativs etwas geringer halten und weniger Auszüge bei mehr Stabilität und geringerem Gewicht nehmen.
  3. Packmaß. Je mehr Auszüge das Stativ hat, umso länger musst Du “fummeln”, bis es steht, umso kleiner ist aber auch das Packmaß. Auch hier gilt: ein Stativ mit nicht so hoher Arbeitshöhe kann kürzer gebaut werden und braucht trotzdem nicht so viele Auszüge.
  4. Mittelsäule ja oder nein? – ich persönlich würde jederzeit auf eine Mittelsäule verzichten oder ein Stativ mit einer Mittelsäule kaufen, die man auch waagerecht stellen kann. Hintergrund ist, dass eine Mittelsäule zwar in der Werbung eine noch höhere Arbeitshöhe des Stativs suggeriert, aber diese Höhe dann mit einer deutlich verringerten Stabilität erkauft wird. Weiterhin verhindert die eingefahrene Mittelsäule auf der anderen Seite, dass Du das Stativ wirklich ganz bodennah einsetzen kannst. Diese Möglichkeit finde ich persönlich aus gestalterischen Gründen sehr attraktiv. Mir ist es viel wichtiger, möglichst tief runter zu kommen, also das Stativ möglichst hoch ausziehen zu können. Denk mal an unsere Folge über Bildgestaltung und Vordergründe! Eine Mittelsäule kann allerdings z.B. in der Makro oder Still-Life Fotografie Sinn machen, wenn es darauf ankommt, die Kamera mal im Zentimeter oder Millimeterbereich nach oben oder unten zu stellen, ohne jedes Mal die Auszugslänge der Beine verstellen zu müssen – das sind aber Spezialanwendungen.
  5. Klick- oder Drehverschlüsse für den Beinauszug – für was Du Dich hier entscheidest, ist wirklich Geschmackssache. Ich mag die Klickverschlüsse lieber, da sie “binär”, entweder auf oder zu sind. Bei Drehverschlüssen kommt es oft vor, dass einer nicht richtig geschlossen ist und das entsprechende Bein dann einsackt. Aber wie gesagt, das ist Geschmackssache und man kann durchaus mit beiden Systemen gut arbeiten.

Ohne Mittelsäule kann man sehr bodennah arbeiten

Das sind so im Wesentlichen die Kriterien für ein Stativ. Wie Du vielleicht schon herausgehört hast, ist eine hohe Arbeitshöhe für mich nicht so wichtig, obwohl ich 1,90m groß bin.

Immer wieder frage ich Teilnehmer meiner Workshops, warum sie sich für dieses oder jenes Stativ entschieden haben. Und ganz oft wird dann eine hohe Arbeitshöhe genannt meist ergänzt mit “bei meiner Größe…” – aber wozu braucht es so ein großes Stativ? Genau. Um sich nicht bücken zu müssen. Einen anderen Grund gibt es meist nicht. Wie war das mit der Komfort-Zone? :-)

Wie wir in der nächsten Folge noch sehen werden, arbeiten wir heutzutage auf dem Stativ meist im Liveview, das heißt wir müssen uns ohnehin nicht ständig zum Sucher bücken. Und wenn man dieses “Komfortzonen”-Argument mal weglässt, überwiegen nur noch die Vorteile eines kleineren Stativs: geringeres Gewicht, weniger Auszüge, mehr Stabilität.

In Städten benötigt man oft eine gewisse Mindesthöhe, um über Brückengeländer fotografieren zu können

Eine gewisse Mindesthöhe sollte ein Stativ natürlich schon haben, ansonsten wirst Du z.B. bei der Fotografie in Städten Schwierigkeiten haben, über Brückengeländer zu fotografieren.

Die ideale Größe eines Stativs: so groß wie nötig, so klein wie möglich.

Diana: Okay, verstehe: ich soll die Größe meines Stativs also nicht nach meiner Komfortzone auswählen, sondern nach dem Motto: so groß wie nötig, so klein wie möglich. Richtig?

Gunther: Exakt!

Diana: Ist das jetzt alles?

Gunther: Nein, eine ganz wichtige Komponente haben wir noch gar nicht besprochen, den Stativkopf.

Diana: Ist der nicht beim Stativ automatisch dabei?

Gunther: Manchmal schon, aber es ist oft sinnvoller, den Kopf separat zu kaufen – zumindest sich bewusst für einen bestimmten Kopf zu entscheiden. Denn auch hier gibt es Kriterien. Stativ und Kopf sind erstmal unterschiedliche Produkte, die man in der Regel beliebig kombinieren kann.

Diana: Okay, und worauf muss ich beim Stativkopf nun noch achten?

Wie gesagt: normalerweise passt jeder Kopf auf jedes Stativ. Anschlüsse sind in der Regel 3/8 oder 1/4 Zoll Schraub-Anschlüsse. Sollte es nicht passen, gibt es günstige Adapter.

Das ARCA System ermöglicht es Dir Deine Kamera schnell, stabil und ohne Fummeln am Stativ zu befestigen.

Als universellen Stativkopf für Fotografie empfehle ich Dir einen Kugelkopf. Auch hier solltest Du auf ein paar Dinge achten:

  1. Stabilität – genau wie beim Stativ selbst, muss ein Kugelkopf eine gute Stabilität aufweisen und nach dem Feststellen der Kugel idealerweise auch bei Deinem schwersten Objektiv nicht “nachsacken”. Ein Nachsacken nervt unglaublich beim exakten Ausrichten. Für die Stabilität eines Kugelkopfes ist neben der grundsätzlichen Verarbeitung vor allem der Durchmesser der Kugel entscheidend. Der wiederum hat natürlich dann auch Auswirkung auf das Gewicht.
  2. Ein genormtes Schnellwechselsystem; hier hat sich das ARCA-System mittlerweile als Standard etabliert und bewährt. In der Regel passen alle ARCA-kompatiblen Kameraplatten auf alle ARCA-kompatiblen Köpfe (leider gibt es aber auch einige Ausnahmen). Ein Schnellwechselsystem soll Dir ermöglichen, Deine Kamera schnell, stabil und ohne Fummeln am Stativ zu befestigen. Auch im Dunkeln. Auch hier punktet das ARCA-System und es versagen viele proprietäre Systeme. Die ARCA-Kameraplatten sind in der Regel recht schlank, so, dass sie einmal festgeschraubt, immer an der Kamera verbleiben können und sollten. Hier gibt es im Zubehör auch eine Unmenge an maßgescheiderten Platten und L-Winkel für die unterschiedlichsten Kameras. Ein L-Winkel ermöglicht Dir, die Kamera auch im Hochformat auf den Stativkopf zu setzen, insbesondere für Panoramen ist das sehr nützlich.
    Aber bleiben wir bei der normalen ARCA-Platte: in der Regel wird eine solche mit dem Stativkopf mitgeliefert, wenn er denn ARCA-Kompatibel ist, die kannst Du dann einfach an die Stativaufnahme Deiner Kamera schrauben und dort belassen. Proprietäre nicht-ARCA Lösungen von einzelnen Anbietern, wie z.B. Manfrotto, würde ich nicht kaufen, da sie zum einen meist fummeliger zu bedienen sind und Du zum anderen dann immer auf Zubehör dieses einen Herstellers angewiesen bist. Meine Erfahrung ist, dass es kein anderes System gibt, das so einfach und problemlos funktioniert, wie das bewährte ARCA-System.
  3. Eine Panorama-Achse, wie sie manche Kugelköpfe mitbringen, ist lange nicht so nützlich, wie man denkt, da sie sich in der Regel unter der Kugel befindet. Dadurch dreht die Panorama Achse die Kugel mit und man bekommt nie wirklich waagerechte Panoramen. Nur ganz wenige Kugelköpfe bringen eine Panorama-Dreheinheit mit, die über der Kugel liegt. Beim Novoflex Kopf kann man den ganzen Kopf auf dem Kopf stehend montieren, um das zu erreichen. Denn nur wenn die Panorama-Drehung oberhalb des Kugelkopfes erfolgt, kann man mit dem Kugelkopf das System in Waage bringen und ganz waagerechte Panoramen aufnehmen.

Den Novoflex Kopf kann man kopfüber montieren, dann erfolgt die Panorama Drehung über dem Kugelkopf. Mit der Kugel kann man dann das Gesamtsystem nivellieren.

Diana: Oh, mir schwirrt der Kopf. Kannst Du mir nicht einfach sagen, welches Stativ ich kaufen soll?

Beim Stativ gilt ganz besonders: wer billig kauft, kauft zweimal.

Gunther: Vielleicht eines noch: Beim Kauf eines Stativs und Kopfes solltest Du nicht nur nach dem Preis gehen. Wer billig kauft, kauft hier definitiv zweimal. Und ein Stativ veraltet normalerweise nicht. An einem guten Stativ hast Du jahrelang, wahrscheinlich sogar jahrzehntelang Freude. Da brauchst Du kein jährliches Upgrade. Ein gutes Stativ funktioniert einfach und macht Freude. Ein billiges, wackeliges Stativ ist einfach frustrierend und macht überhaupt keinen Spaß. Das gleiche gilt für den Kopf und das Schnellwechselsystem.

Um es klar zu sagen, ein paar hundert Euro solltest Du schon investieren für ein gutes Stativ inklusive Kopf.

Diana: kannst Du unseren Lesern und mir denn ein konkretes Stativ empfehlen?

Gunther: Ich denke, das Problem ist, dass es das “eine” Stativ gibt es nicht. Vielleicht ist die Suche danach auch das, was viele Einsteiger vor eine unlösbare Herausforderung stellt. Einerseits soll es sehr leicht sein, weil man damit auch mal wandern möchte, andererseits auch wieder sehr stabil.

Ich zum Beispiel suche mir mein Stativ nach dem Anwendungsfall aus. Zum Wandern nehme ich ein möglichst leichtes Stativ mit, wohlwissend, dass ich bezüglich der Stabilität Kompromisse eingehe. Als “Hauptstativ”, nehme ich ein größeres, stabileres.

Diana: Also soll ich mir zwei Stative kaufen?

Gunther: Nun ja, es hängt ja immer davon ab, wie intensiv Du ein Stativ nutzt und mit welchen Schwerpunkten. Natürlich sollst Du Dir jetzt am Anfang nicht gleich zwei Stative kaufen. Wenn jemand unserer Leser bei der Auswahl seines Stativs allerdings vor dem oben beschriebenen Dilemma steht, sollte lieber in Erwägung ziehen mittelfristig auf eine 2 Stativ-Strategie zu gehen, als versuchen, die eierlegende Wollmilchsau zu finden, die gibt es nämlich leider wie so oft nicht…

Auf Reisen sollte ein Stativ kompakt und nicht zu schwer sein

Diana: Also Gunther, jetzt habe ich viel darüber gelernt, worauf ich achten muss, weiß aber immer noch nicht welches Stativ ich mir kaufen soll. Lass uns doch mal nach einem Stativ schauen, das für mich geeignet wäre und aus dem ich nicht so schnell “rauswachse”. Ich will ein Stativ, das leicht und stabil ist und an dem ich viele Jahre Freude haben kann. Das würde doch sicherlich für andere Leser, die in meiner Situation sind, auch passen.

Gunther: Also doch die “eierlegende Wollmilchsau”… :-)

Diana: Als Kriterien fasse ich nochmal zusammen:

  • Die Größe ist nicht entscheidend, wichtiger ist die Stabilität
  • Eine Mittelsäule ist nicht so wichtig, am besten, ich kann sie entfernen, um bodennah arbeiten zu können
  • Klickverschlüsse sind angenehmer, als Drehverschlüsse
  • Carbon bringt zwar etwas Gewichtersparnis aber macht die Sache deutlich teurer
  • Den Kugelkopf betrachte ich unabhängig, er sollte stabil sein und nicht nachsacken
  • Eine Panorama-Dreheinheit ist nicht so wichtig aber der Kopf sollte ein ARCA-Kompatibles Schnellwechselsystem haben.

Gunther: Sehr gut zusammengefasst! Das hätte ich nicht besser gekonnt. Hättest Du das nicht gleich so aufschreiben können? Hätte mir viel Tipparbeit erspart… :-)

Diana: So – und bevor Du Dich nun wieder rauswindest, machen wir uns mal auf die Suche nach einem solchen Stativ.

Gunther: Okay – was hältst Du von diesem hier?

Von der Firma Sirui habe ich schon einige Stativköpfe und ich kenne auch die Stative. Sie sind sehr ordentlich verarbeitet und haben ein faires Preis-/Leistungsverhältnis.

Das Sirui ET-2204 hat eigentlich alles, was Du haben möchtest. Es ist nicht zu groß aber doch stabil. Du kannst es in Aluminium bekommen oder – dann aber schon um einiges teurer – in Carbon. Es hat die praktischen Klick-Verschlüsse und Du kannst die Mittelsäule durch eine Kürzere ersetzen.

Du bekommst es im Set mit dem dem Sirui E-20 Kopf, ein solider, guter Kugelkopf, der ARCA-Kompatibel ist und eine Schnellwechselplatte mitliefert. Es gibt ihn auch als kleinere “E-10”-Variante, diese würde ich für die Nutzung mit einer Spiegelreflex-Kamera aber nicht empfehlen.

Das Sirui ET 2204 ist mit Kopf voll ausgezogen (ohne Mittelsäule) 1,30 hoch und damit gerade einmal 5cm kürzer als mein Novoflex.

Es wiegt mit Kopf und ohne Mittelsäule 1.655 g (Das Novoflex mit Kopf 1.920 g).

Das Sirui lässt sich mit der kurzen Mittelsäule extrem bodennah aufstellen. Die Schraube am Ende der kurzen Säule lässt sich leider nicht entfernen, sie dient dazu, bei Bedarf die lange Säule schnell anschrauben zu können, dann erhält man eine extra lange Mittelsäule. Ich habe mit Sirui zu dem Thema telefoniert und sie haben bestätigt, dass man die Schraube derzeit leider nicht entfernen könne, das aber geändert werden solle. Bei Bedarf könne man aber sich aber an den Sirui Support wenden und erhielte dann eine kurze Säule ohne die Schraube.

Und auch vom Packmaß her ist das Sirui recht klein.

Um es noch kleiner zu bekommen, kann man natürlich den Kopf mit der kurzen Mittelsäule einfach herausziehen oder man kann die Beine nach oben klappen.

Eine schöne Tasche wird übrigens auch mitgeliefert, damit Dein schönes, neues Stativ dann nicht so endet… :-)

Stative müssen auch etwas aushalten können… Hier im Bus bei unseren Fotoreisen :-)

Das Sirui ET 2204 wäre also eine Empfehlung für ein Stativ, an dem Du viele, viele Jahre Freude haben kannst, aus dem Du also nicht “rauswächst”. Du wirst es, selbst wenn Du irgendwann noch ein “massiveres” kaufen solltest, immer als Reisestativ verwenden können.

Andere Stative, die ich einsetze, wie zum Beispiel das Novoflex, habe ich ja bereits vorgestellt und auch in meiner Fototasche aufgeführt. Es gibt auch Stative, die haben die Jahre nicht so gut überstanden, wie z.B. das unten gezeigte Vanguard, da haben leider nach 2 Jahren die Beine angefangen zu wackeln – mangels Schrauben lassen sie sich auch nicht feststellen. Bei den Manfrotto 055 Stativen kann ich nur die alten Varianten empfehlen mit den einfachen Klickverschlüssen und ohne den roten Kragen oben, leider sind sie kaum noch zu bekommen. Die Köpfe von Manfrotto kann ich leider auch nicht empfehlen. Das ist meine ganz persönliche Meinung aus den letzten Jahren als Anwender.

Wie gesagt, jeder hat etwas andere Präferenzen und Anwendungsgebiete für sein Stativ. Gute Stative gibt es von mehreren Herstellern. Für den Landschaftsfotografen ist sicherlich ein Stativ ohne Mittelsäule die bessere Wahl, für den Makro-Fotografen, ggf. die Mittelsäule wertvoll. Am besten nimmst Du ein Stativ bei dem Fotohändler Deiner Wahl vor dem Kauf mal in die Hand und stellst es auf.

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Sollte das Stativ Spezial-Funktionen aufweisen, wie eine abwinkelbare Mittelsäule, probiere den Mechanismus unbedingt selbst aus. Manchmal ist er so fummelig, dass Du später keinen Spaß daran hast. Auch Schrauben an den Beinen, die man selbst nach einiger Zeit nachziehen kann, machen Sinn. Wenn Du bezüglich Stabilität, Bedienbarkeit und Haltbarkeit Zweifel hast, dann nimm lieber ein anderes Stativ. In der Regel gilt: je simpler die Konstruktion, umso besser, stabiler und weniger anfällig ist das Stativ.

Den Kopf kannst Du auch unabhängig davon bestellen. Sehr gut und noch stabiler als der oben im Set (und auch einzeln) erhältliche Sirui E-20 sind auch die KR-20X/KR-30X Köpfe von Sirui.

Ganz bodennah aufgenommen

Diana: Wie teste ich denn, ob ein Stativ stabil ist?

Gunther: das ist ganz einfach. Montiere den Kopf auf das Stativ. Befestige dann Deine Kamera mit Deinem schwersten Objektiv, das Du darauf benutzen willst mit der Schnellwechselplatte auf dem Stativ-Kopf und lege dann die flache Hand auf die Kamera. Versuche nun, sie vorsichtig zu bewegen. So merkst Du sehr genau, wie stabil das Gesamtsystem ist und wo es ggf. noch Spiel bzw. Schwachstellen hat.

Natürlich wird ein leichtes Stativ nie so stabil sein, wie ein großes, schweres. Und kein Stativ wird komplett starr stehenbleiben, wenn Du das machst. Aber so lernst Du, wo die Grenzen Deines Systems sind und kannst bewusst zwischen Kosten, Gewicht und Stabilität abwägen.

Diana: Danke für Deine Empfehlungen, das hilft mir schon sehr weiter! Dann gehen wir bald mal in der Blauen Stunde fotografieren! Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Folge!

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr mit Eurem Stativ zufrieden oder steht eine Neuanschaffung ins Haus? Wie immer, freuen wir uns über Eure Kommentare!

Bis zum nächsten Mal,
Diana + Gunther

Anmerkung: wir haben keinerlei Verbindung mit der Firma Sirui und das empfohlene Stativ rein nach Gesichtspunkten des Preis-/Leistungsverhältnisses ausgewählt, selbst gekauft und bezahlt.

Weiter geht’s:

Hier findet ihr übrigens alle bisherigen Folgen von Diana lernt fotografieren.

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116 Kommentare bisher


  1. Constantin 10. Mai 2017, 14:53   »

    Wie findet ihr dieses Stativ ? Ist es eines was man nutzen kann. Und algemein ist die Firma Rollei zuverlässig in Thema Qualität und Lebensdauer ihrer Produkte? Ich würde das Stativ mehr im Outdoor Bereich nutzen. Also auch bei schlecht Wetter. Landschaftsfotos

    http://amzn.to/2q2DdI2

    • Ich halte es für zu leicht für eine DSLR. Es ist überhaupt nicht vergleichbar mit dem hier voergestellten Stativ oder dem Rollei, das Tobias empfohlen hat.

      • Constantin 11. Mai 2017, 15:53   »

        Ok. Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich weiss deine Antwort sehr zu schätzen und vielen Dank für deine tolle Seite. Du bist immer sehr ausführlich und dabei sehr genau. Also vielen Dank.
        Deine Seite ist genau das richtige für jeden der Fotos macht bzw. machen möchte.

        Vielen Dank

        Constantin

  2. Tobias T. 10. Mai 2017, 07:29   »

    Das Sirui ET-2204 Stativ Carbon zusammen mit dem Sirui K-20X Kugelkopf geht in Richtung 500 Euro.

    Aktuell gibt es das neue Rollei Rock Solid Carbon Gamma alleine schon für 230 Euro und plus einem Kugelkopf liegt man hier gerade mal bei 350 Euro. Von den Werten ähnlich dem empfohlenen Sirui, nur dass ich hier noch zusätzlich ein Einbeinstativ daraus machen kann.

    Wurde das Rollei mit in die Auswahl genommen oder gab es Gründe, die mehr für das doch wesentlich teurere Sirui sprechen? Ich habe nur 2 Gründe gesehen: 3 cm kürzeres Packmass sowie – wenn man das als Grund sehen möchte – Flip-Locks anstatt Drehverschluss.

    Grüße,

    Tobias

    • Hallo Tobias, das Stativ kenne ich nicht, das günstige Angebot scheint auch neu zu sein. Grunsätzlich gibt es viele gute Stative und ständig kommen neue hinzu. Die meisten Hersteller kaufen heute in China ein und labeln um, daher sind viele dieser Stative sehr ähnlich. Im Endeffekt muss man sie wirklich mal in die Hand nehmen oder anhand der Spezifikationen entscheiden.
      Hier mal ein Link auf das Rollei-Stativ in den verschiedenen Ausprägungen.

  3. Bea Jäger 28. April 2017, 13:16   »

    Hallo Gunther,
    Danke für deine ausführlichen Stativbeschreibungen. Auf der Suche nach einem neuen Stativ bin ich als “Knipsbegeisterte” einfach erschlagen worden von den vielen Stativen und Köpfen. Da half mir deine Beschreibung des Sirui für “Anfänger ” sehr, herauszufinden, was ich eigentlich brauche. Entschieden habe ich mich nach ausführlicher Recherche im Netz und real für das von dir vorgeschlagene Sirui ET-2004 und bin begeistert. Danke nochmals für die tollen Tipps auf deiner Seite.
    L G von Bea

  4. Hallo Gunther, hallo Diana.
    Ich bin vor ein paar Tagen auf Eure Website gestoßen und sage Euch danke. Das Stativ von Sirui habe ich mir vor ein paar Minuten bestellt und der Graufilter bleibt ab heute zu Hause. Auch den Objektivempfehlungen werde ich nach und nach folgen. Und ich werde gerne hier weiterlesen. Eure Seite gefällt mir ausnehmend gut.
    Viele Grüße aus der Eifel
    Uwe

    • Hallo Jochen,

      Mit dem Stativ bist du wirklich gut bedient!
      Aber warum möchtest du den Graufilter zu Hause lassen??? Den bzw. sogar welche in versch. Stärke kann man durchaus für bestimmte Anwendungen gut gebrauchen (z.B. Bewegtes Wasser “weich” aufnehmen; mit geringer Schärfentiefe bei viel Licht fotografieren; Langzeitbelichtungen am Tage auch ohne Wasser…)! Was keinen Sinn macht sind sogenannte “Objektivschutzfilter”, bzw. Filter, die als solche verkauft werden, wie z.B. UV-Filter oder Skylight-Filter bei DSLRs. Die machen nur bei bestimmten Einsätzen Sinn (z.B. als Schutz bei Funkenflug einer Flex o.ä.). ;-))

      • Hallo Gerd,
        ich habe mich unpräzise ausgedrückt. Es ist ein Skylight-Filter, den ich als Schutz für die Objektivlinse mit verkauft bekam.

  5. Jochen Donner 4. April 2017, 10:18   »

    Hallo Gunther,

    ich habe mir das Sirui ET-2204 mit dem E-20 Kopf gekauft und bin auch sehr zufrieden – hier nochmals danke für Deine Tests/Empfehlungen!

    Eine Frage hätte ich noch: In den Kommentaren bei AMAZON liest man bei vielen Köpfen (wie auch dem Novoflex Classic Ball 3-II), dass die Köpfe an Klemmkraft verlieren, wenn diese geklemmt gelagert werden. Beim dem Sirui E20 Kopf habe ich dazu aber nichts gefunden, auch nicht in der Anleitung. Wie sind Deine Erfahrungen hier? Sollte man den Kopf “geklemmt” oder “gelöst” lagern? Oder ist das egal?

    Vielen Dank!

    Herzliche Grüße aus dem Frankenland
    Jochen

  6. Steffen 23. Februar 2017, 21:36   »

    Hallo,

    hab mir die Artikel zum Siuri ET 2204 dem Novoflex und dem Manfrotto 055 angeschaut. Suche eine Stativ für das Nikon 200-500 Zoomobjektiv für Tierfotografie (Vögel).
    Eignen sich die Stative für das Teleobjektiv oder sind die Stative mit Kugelkopf Siuri E20/30, Novoflex unterdimensioniert.
    Vielen Dank für Eure Einschätzung.

    • Ich würde sie eher für unterdimensioniert halten. Geh am besten mal in einen Fotofachhandel und lass Dich beraten. Stative muss man mal in der Hand gehabt haben, um sie beurteilen zu können.

  7. Hallo Gunther,
    nachdem ich aus dem Urlaub ein unscharfes Bild einer Langzeitbelichtung mitgebracht habe, für das ich einen wirklich harten Weg auf mich genommen habe, suche ich nun nach einem neuen, stabilen Stativ ohne feste Mittelsäule.
    Bei der Recherche war ich froh, dass ich auf deiner Seite auch Infos zum Sirui ET-2204 gefunden habe, da ich deine Objektivität sehr schätze. Neben dem Sirui ET-2204 habe ich auch das „Albert“ von 3 Legged Thing in die engere Auswahl genommen. Hattest du schon Berührungskontakte mit diesem Stativ und hast evtl. eine Meinung dazu? Mir fällt es gerade schwer die vor und Nachteile beider Stative zu ermitteln, die wichtigsten Gewicht, Preis, max. und min. Höhe halten sich in der Waage.

    Gruß
    Thomas

  8. Torsten 5. November 2016, 21:12   »

    Hallo,

    ich habe mir seinerzeit ein Amazon Basics Stativ (das 157er) gekauft und den Kopf durch einen Kugelkopf mit Pistolengriff von Vanguard ersetzt. Nun spiele ich mit dem Gedanken, die Mittelsäule vom Stativ abzusägen, um näher am Boden fotografieren zu können.

    Hat man dadurch irgendwelche Nachteile? Ich meine von der Stabilität her gesehen müsste es doch stabiler werden, auch wenn ich dann den Haken unten nicht mehr dranschrauben kann, um eine Tasche o. ä. dran zu hängen, oder?

    Grüße
    Torsten

    • Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, die Mittelsäule abzusägen. Für den Haken findet man eine andere Lösung. Z.B. einfach ein kleines Stück Gurt o.ä. um den Kugelkopf wickeln und unten am Rucksack oder Gewicht befestigen. Die meisten meiner Stative haben keinen Haken (und keine Mittelsäule), ich mache das immer so.

  9. Nicole 10. Juli 2016, 14:20   »

    Hallo!
    Ich finde eure Seite echt super, die Tipps für Einsteiger sind klasse. Nur schreibt ihr im 4. Teil, dass ihr im 5. Teil auf Farbgebung und Kontraste eingeht. Das hätte mich persönlich sehr interessiert. Kommt der Teil noch?
    LG
    Nicole

  10. Hallo wie findet ihr das Joby Gorillapod SLR-Zoom Stativ inkl. Kugelkopf ?
    Ist das Stativ sinnvoll für Fotos.
    Vielen Dank

  11. Hallo, kennt jemand ein Stativ welches für Wasser geeignet ist ?
    Vilen Dank

    • Patrick 21. Juni 2016, 16:08   »

      Das Sirui W-2204 waterproof wirbt damit.

      • Es gibt auch ein Video, wo Sirui beschreibt, wie man die Stativbeine demontieren und reinigen kann. Ihr könnt ja mal auf dem Kanal von Sirui schauen. Das ist noch gar nicht so lange her…

    • Prinzipiell eignet sich alles dafür, wenn die Beine aus Carbon oder Alu sind. Bei Verwendung im Salzwasser würde ich das später auf jeden Fall mit klarem Wasser spülen. Am besten auch die Beine mind. So weit eintauchen, wie diese im Salzwasser waren, um speziell bei Alu etwaige Korrosion zu vermeiden. Aber sonst hält das Material die aus…

  12. Manuel 20. Juni 2016, 23:19   »

    Hallo zusammen,

    hat jemand zufällig schon Erfahrungen mit dem Rollei Compact Traveler No 1 Carbon gemacht? Das Packmaß von 33cm und das Gewicht inkl. Kopf von 980g ist für Reisen schon interessant.
    Ich kann mir aber nur schwer vorstellen, dass das Stativ wirklich stabil ist – gerade wenn die Mittelsäule voll ausgefahren ist.

    Ich danke schonmal für ein mögliches Feedback.

    LG,
    Manuel

    • Hallo Manuel, so wie ich das sehe ist das eines dieser Stative, wo die Mittelsäule fest ist, also permanent ausgefahren. Mal abgesehen, dass es sowieso sehr labil für eine DSLR ist, ist das total kontraproduktiv. Ich habe diese Stative schon bei Teilnehmern meiner Workshops gesehen, ich kann davon nur abraten. Die feste Mittelsäule macht a) das System total instabil und b) verhindert das bodennahe Arbeiten. Wenn ihr etwas leichtes wollt, nehmt ein Stativ, wo man die Mittelsäule komplett entfernen kann und das sich so kompakt wie möglich aufstellen lässt. Das hier vorgestellte Sirui ist da sicher nicht das einzige, aber dasjenige, das wir vom Preis-/Leistungs-/Gewicht-/Stabilitäts-Verhältnis für ernsthaftes Fotografieren guten Gewissens empfehlen können.

    • Hallo Manuel,
      eine Sache, über die man sich bei Kompaktstativen bewusst sein sollte ist, dass sie im Auf- und und im Abbau eher langsam sind, da immer zuerst die Stativbeine hochgeklappt, danach 5-fach ausgezogen und ggf. noch die MS runtergefahren werden muss. Eine Höhenverstellung/Anpassung mit fünf Beinsegmenten – in diesem Fall Drehverschlüsse – fängt irgendwann einfach an zu nerven.

      Auch die mitgelieferten Köpfe an den Reisestativen sind oft eine Schwachstelle, da sie so schmal konstruiert sind, dass beim Zusammenklappen die Beine parallel anliegen und aufgrund der reduzierten Basisbreite meist ein kleine(re) Kugel verwendet wird. Manche der Köpfe lassen sich zwar gegen einen größeren Kopf tauschen, wenn aber die Stativbeine dann nicht mehr vollständig parallel sind ist das Reisestativ keineswegs mehr so kompakt wie beworben – und passt oft nicht mal mehr in seine Transporttasche.

      Mein Tipp: wenn Du jetzt bereits weisst, dass Du ein Stativ verwenden wirst, nimm ein richtiges Stativ mit und gehe nicht die typischen Kompromisse eines sog. »Reisestativs« ein. Bei einer DSLR mit modernem Sensor geht einiges auch über die ISO-Werte und ein Bohnensack ist kleiner und leichter als ein Reisestativ und in Kombination mit einer Auflage aus Stein, Stahl oder Beton auch verwacklungsärmer. Und die Sache mit dem Tragen: manchmal helfen einem auch andere Fotografen mit ihrem Stativ im Urlaub aus ;-)

      Gruß

      Jan

  13. Norbert 10. Juni 2016, 16:37   »

    Hallo zusammen,
    die Tipps zum Stativ-Kauf sind klasse !

    Inzwischen habe ich zwei Stative.

    1. Manfotto 055, mit einem FLM-KugelKopf
    2. Rollei CT 5C, mit Original-KugelKopf

    Beide Stative sind für meine Anwendungen perfekt !

    Das Manfrotto für indoor / Tabletop sowie Astrofotografie

    Das Rollei für outdor – es ist sehr stabil, extrem flexiebel und wirklich leicht !
    Der kleine KugelKopf trägt erstaunliche Lasten !

    LG
    Norbert

  14. Simona 5. Juni 2016, 10:36   »

    Hallo Gunther und Diana,

    ich habe eine typische Anfängerfrage, die mich beschäftigt. Wir fahren bald nach Schottland und der Fotorucksack ist gepackt. Nun ist das schöne Land ja für seine Wetterumschwünge bekannt und ich habe mich gefragt – was mach ich mit dem Stativ im Regen. In den Rucksack passt es nicht mit und die Regenhülle vom Rucksack passt nicht mit übers Stativ. Meine Frage – auch wenn es blöd klingt – schadet es dem Stativ, insbesondere dem Kugelkopf, wenn er nass wird? Wenn nicht, dann würde ich es außen auf den Rucksack hängen und gut wäre es.

    Viele Grüße
    Simona

    • Ich denke etwas Regen schadet dem Stativ nicht, wenn du es danach gut trocknest. Ich würde mir da nicht zu viele Sorgen machen.

    • Ist relativ einfach zu lösen: Stativ nehmen und in einem Rucksackladen gehen. Dort nach Schutzbeuteln für Zeltstangen fragen, die gibt s in verschiedenen Größen meistens ab 5 Euro. Zum Transport würde ich den Beutel mit der Öffnung nach unten über das Stativ stülpen. Alternativ gibt es sicher vom Hersteller eine passende Tasche – ggf mit Tragegurt – dann aber i. d. R. zu einem anderen Preis, da Fotozubehör.

      Gruß

      Jan

  15. Katharina H. 7. Januar 2016, 22:34   »

    Vielen lieben Dank für diese tolle 5-teilige Serie, die mir sdehr weitergeholfen hat! :-D Weiter so!

  16. Hallo Gunther und Diana,

    ich freue mich schon auf die Fortsetzung eurer super aufgebauten und wirklich sehr hilfreichen Blogs.
    Damit ich auch auf dem laufenden bleibe, wollte ich mich gerade am Newsletter anmelden. Leider hat dies jedoch nicht wirklich funktioniert. Auch nach einer Stunde war noch keine Mail im Posteingang, und leider auch nicht im Spam-Ordner.

    Daher konnte ich meine Mailadresse leider nicht bestätigen.

    Weißt du evtl. Abhilfe?

    Danke schonmal, und weiter so mit der tollen Arbeit!

    Jonas..

  17. Hallo Gunther,

    bin nun auch auf der Suche nach einen Stativ für meine D750 und das 70-200 2.8. Gerne möchte ich ein bisschen Astrofotografie versuchen. Eigentlich hatte ich mich schon für das Manfrotto welches du im November Bericht als dein neues Brot und Butter Stativ bezeichnet hast entschieden. Jetzt lese ich hier aber, dass du nur die alten 055er empfiehlst. Jetzt frage ich mich warum?

    Gruss
    Markus

    • Sorry, ich meinte Januar 2014 :-)

    • Ich finde die neuen Klemmverschlüsse an den Beinen sehr unglücklich. Ich habe schon mehrere Teilnehmer auf Reisen gehabt mit dem Stativ, die sich daran die Finger ernsthaft geklemmt haben. Probiere es am besten selbst mal beim Händler aus, vielleicht kommst Du damit ja klar.

  18. Christoph 14. November 2015, 23:16   »

    Hallo Gunther,

    die Frage wurde bereits eingangs gestellt, aber ich hatte deine Antwort nicht verstanden:

    Was spricht gegen den E-10 Kopf ?

    Ich würde mir wegen geringerem Gewicht und etwas günstigerem Preis das ET-1004 Modell kaufen. Ist nur 5 cm kürzer.

    Besten Gruß,

    Christoph

    • Stativ und Kopf sind kleiner und natürich etwas weniger Stabil. Hängt ja immer davon ab was Du da drauf packen willst und wo Du damit unterwegs sein willst.
      Bei einer großen Vollformat DSLR würde ich eher auf die größere Lösung gehen.

      • Christoph 15. November 2015, 11:53   »

        Besten Dank für die schnelle Antwort.

        Ich hab die D5000 mit dem Sigma 18-35mm. Aufgrund dieser relativ leichten Kombination würde ich dann die leichtere Stativ-Variante nehmen.

        Zumindest fühle ich mich jetzt mit deiner Antwort darin bestätigt :)

        • Es gibt da kein “Richtig” und “Falsch”. Jedes Stativ kann zum wackeln gebracht werden, es ist nur die Frage, welche äußeren Einflüssen es ausgesetzt wird.
          Im Wind wird ein leichtes stativ mit einem kleinen Kopf anfälliger sein, als ein großes. Das Sigma 18-35 ist kein “leichtes” Objektiv, sondern bringt einen ganz schönen Hebel mit.
          Wie gesagt, die Entscheidung kann ich Dir nicht abnehmen und eine Empfehlung fällt mir da auch schwer. Klar funktioniert das kleine Stativ bei “ruhigen” bedingungen. Ich persönlich würde allerdings eine Nummer größer nehmen.

  19. Norbert 15. Oktober 2015, 18:36   »

    Hallo Gunther,
    erstmal vielen Dank für diese wirklich grossartige Serie!

    Zur Zeit verwende ich zwei Stative.
    Zum einen ein “kleines” Monfroto mit Video-Neiger
    und zum zweiten ein Triton Stativ mit Triton Kugelkopf
    Das Stativ trägt lt. Händler bis zu 9kg
    und der Kopf ebenfalls bis zu 9kg.
    Bin mit der “Triton-Kombi” auch sehr zufrieden, da hatte ich auch schon meine 700D mit einem 80/400 Teleskop problemlos drauf.

    Beides über Astro-Händler bezogen, daher vermutlich sowas wie “Eigen-Marke”.

    Früher dachte ich, es geht nix über nen Video-Neiger, aber inzwischen liebe ich den Kugelkopf :-)

    Meine Frage jetzt:
    es gibt ja auch diese Kugelköpfe mit “Pistolengriff”

    Was ist davon zu halten?
    Hast Du so einen schon getestet?
    Wenn ja, welchen würdest Du nehmen?

    Liebe Grüsse aus Köln
    Norbert

    • gwegner 15. Oktober 2015, 18:52   »

      Hi Norbert, die Dinge mit Pistolengriff finde ich persönlich furchtbar… :-)

      • Hallo Diana,
        Danke für Deine schnelle Antwort !
        Aber verrate mir doch bitte, was daran so schrecklich ist :-)

        Ich hab so ein Ding noch nie in der Hand gehabt, aber wenn ich das so sehe, kommt’s mir sehr praktisch vor.

        Gruss
        Norbert

        • Ich find die dinger einfach groß und sperrig und ohne echten Mehrwert. Weiterhin lassen sie sich nicht besonders exakt ausrichten. Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung. Probiere es bei dem Fotohändler Deines Vertrauens aus. Aber checke auch Packmaß, Gewicht etc…

          • Hallo Gunther,
            Danke für die Antwort.
            Das mit er nicht exakten Ausrichtung ist natürlich ein echtes Argument !

            Gruss
            Norbert

  20. Hallo Gunther,

    Mein erster Kauf über einen deiner Links geht ans Sirui, ich hoffe es hält was es verspricht auch mit der Kombo D750 / Nikon AF-S 70-200mm f2.8 :) – Wie schon öfter gesagt, tolle Seite die du hier betreibst. Danke und weiter so!

  21. Hallo Gunther, ich liebäugel mit Deiner Empfehlung, dem Siriu ET-2204 für meine nächsten Reisen. Bei Amazon und auf der Siriu Seite kann ich nicht erkennen, ob die kürzere Mittelsäule mitgeliefert wird und/oder ob ich diese noch kaufen muss und vorallem wo? Gern würde ich das Stativ in Alu ohne Kopf kaufen, hast Du noch einen Händler Tipp für mich im Internet oder Hamburg. Wie immer vielen Dank! Grüße Dennis

  22. Hallo Gunther,

    sehr informativer Blog, wie immer.
    Ich habe aber noch eine Frage. Ich fahre im November nach Namibia und habe u.a. ein 200-400mm Objektiv dabei, ziemlich schwer. Welches Stativ empfielst Du mir? Ich habe ein 3legged thing Eddie, reicht das?

    VG Wilfried

    • Hallo Wilfried, ich kenne Dein Stativ nicht. Aber ich habe in Afrika mit dem Tele eigentlich immer aus der Hand fotografiert, meist ist man ja ohnehin im Auto, wenn man Tiere fotografiert.

  23. Toni Jaguar 19. September 2015, 20:15   »

    Hallo
    Danke für den Beitrag.

    Unabhängig vom “großen” Stativ ist meine Erfahrung, dass viel häufiger meine beiden Kleinen sind -> für meine Immer-Dabei-Kamera habe ich
    – ein Gorilla Pod und
    – ein Schnurstativ
    immer dabei. Gewicht von beidenzusammen: <200g
    Das Gorilla Pod hat schon einen kleinen Kugelkopf und eine Schnellwechselplatte, sodass meine LX7 jederzeit eingerastet werden kann.
    Das Schurstativ (ein festes Band mit einem angebundenen/angenähten Mini-Anschluss für das Stativgewinde dient nur als Stabilisator um Faktor 2-4 länger belichten zu können, speziell bei Dämmerung nützlich. Schnur raus, einschrauben, drauftreten, nach oben ziehen, auslösen.

    Diese beiden Hilfen möchte ich – unabhängig von den zutreffenen Aussagen zu Stativen im Beitrag – nicht missen

    Toni

  24. Renato Aeppli 4. September 2015, 16:23   »

    Danke euch beiden für die Einführung in die Fotografie.
    Konnte vieles schon verinnerlichtes lesen und auch neues. Für einen Anfänger sind diese Foto-Tips sicherlich gold wert.
    Wenn ich in den Foren lese, wie man Einsteiger in die Fotografie einweisst mit Tipps usw. ist dieses hier um ein vielfaches verständlicher. Bravo für diese Idee.

    Ich freu mich schon mal auf die folge 6
    Lg Renato

  25. Rolf W. Waltz 31. August 2015, 19:55   »

    Hallo Gunter
    Ich habe mir auf deine Empfehlung hin den Sirui K-30X gekauft und auch gleich noch die L-Schine dazu. Habe dadurch auch eine Arca-Swiss Wechselplatte für die Stativschelle vom Tele. Funktioniert prima, endlich kein rumeiern mehr von Quer-zu Hochformat. Die Friktion ist etwas gewöhnungsbedürftig. Werde alles auf Arca-Swiss umstellen und meinen Getriebenriger verkaufen
    MfG. Rolf
    Hamburg

  26. Roland Linka 27. August 2015, 12:31   »

    Hallo Gunther und Diana!

    Ich bin nur Hobbyfotograf und erlerne mein Hobby, in der Digitalfotografie erst wieder neu, nachdem ich es vor 30 Jahren, aufgrund von nur meinem Lehrlingsgehalt bald aufgeben musste. Damals war das angesagte Format allerdings noch Film mit 24X36mm KLeinbild, mit ASA 100, 200, 400, 800 oder 1000 und im Normalfall Selenzellen, zur Belichtungsmessung.

    Schwarzweiß gab es noch mit 64 DIN, also ISO.

    Nun hab´ ich also wieder angefangen und muss sagen, dass ich ein Mantona Scout Dreibeinstativ (inkl. Kugelkopf mit Schnellwechselplatte)habe.
    Dieses hat wohl wahrscheinlich nicht die so toll gelobte ARCA-Scnellwechselplatte??? Aber ich habe auch nur eine Kamera,
    die 5200, die ich sogar mit einem TAMRON 15-600, an diesem Stativ betreibe, und auch diese Kombination hält es aus!
    Natürlich benutze ich die Spiegelvorauslösung und einen Funkfernauslöser!

    Ich komme sehr gut damit klar, und es ist für mich keine schlechte Wahl.

    DANKE für Eure vielen lehrreichen Tipps, obwohl man eigentlich das meißte schon kennt, aber man kann nie alles wissen! Ihr wisst noch mehr! Ich “Verschlinge” Eure Infos!!!

    Danke!!!

    • Hallo Roland,

      Warum nur Hobbyfotograf? Ich bin auch “nur” Hobbyfotograf (ebenfalls seit über 30 Jahren) ubd sehe darin nichts Schlechtes! ;-))

      Und mit dem Arca-Schnellwechselsxstem hast du auch vollkommen Recht – dieses macht erst richtig Sinn, wenn man mehrere Kameras + Stative verwendet, gerad weil es dann auch für viele Kameras und Objektive spezielle L-Winkel und Platten gibt…

      Aber wer sich heute etwas anschafft und gleich darauf achtet, dass man später, wenn die Ausrüstung erweitert, keine Probleme bekommt, der ist gut beraten eben von vorn herein darauf zu achten! Ansonsten erfüllen auch viele anderen Schnellwechselplatten sehr gut ihren Dienst.

      Gunther ha auch mit andern Platten angefangen, ich ebenso – und dann war Arca ein Segen! Leider eben mit einer teilweisen Umrüstung verbunden…

  27. Hallo zusammen,

    hat jemand von euch die 8kg (Tragfähigkeit) Variante. Ich besitze eine XT-1. Sowohl Kamera als auch Stativ sind ja nicht wirklich schwer. Nun ist die Frage ob die 8 kg Variante ausreicht. Ansonsten bestelle ich einfach mal beide und suche mir das für mich passende raus.

    Grüße
    Daniel

  28. Richard Kreienbühl 13. August 2015, 20:06   »

    Hallo Gunther
    Ich habe deinen Artikel über die Stativkaufempfehlung gelesen. Dein erwähntes Sirui 2204 habe ich inkl. Kopf G-20 günstig bei Amazon in Carbonvariante gekauft. Ich besitze eine D7000 und als “grösstes” Objektiv lediglich ein 10-200mm. Eingeweiht habe ich das Stativ bei meinem Irlandurlaub. Ich kann deine Aussagen bestätigen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Stativ. Es ist leicht, gut Reise tauglich, aus meiner Sicht sehr gut verarbeitet und insgesamt ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis inkl. 5 Jahre Garantie. Spikes sind integriert, das Ausziehen der Beine funktioniert leicht, die Arretierung der Beine schnell und fest. Der Kopf G-20 ist für meine Bedürfnisse klar ausreichend, lässt sich leicht bedienen und fixiert exakt. Ich kann deine Empfehlung klar unterstützen – und auch ich habe keinerlei Beziehung zu Sirui, ich fotografiere als Hobby.

  29. schön, dass wir Diana auch mal sehen dürfen! und Gunther sieht rasiert einfach gepflegter aus… ist zwar off topic, aber man lebt ja mit den Protagonisten mit und baut ein gewisses Feeling auf.. deshalb erlaube ich mir jetzt einfach auch mal so einen Kommentar.

  30. Hallo Gunther,
    m. A. n. hättest Du vielleicht noch erwähnen sollen, dass die Alternative zu einem schlechten aber neuen Stativ ein hochwertiges gebrauchtes Stativ sein kann. Hersteller wie Linhof, Gitzo, RRS, Manfrotto u.a. haben auch in der Vergangenheit sehr hochwertige Stative gebaut, welche durch Modellwechsel jetzt nicht mehr ganz aktuell sind, technisch gesehen aber immer noch besser als vieles, was für unter 100,00 Euro neu angeboten wird.

    Ein Aspekt, denn ich ebenfalls für sehr wichtig halte, ist, dass ein Stativ unbedingt zur persönlichen Arbeitsweise passen muss, von der Auszugmechanik bis hin zum Stativkopf. Das ist sehr individuell und zeigt sich auch erst mit der Zeit, ob es wirklich passt.

    Bei Städtefotografie/People-Fotografie arbeite ich bsw. gerne mit meinem Manfrotto Neotec (Dreibein & Einbein), welches sich in wenigen Sekunden komplett ausziehen und wieder einschieben lässt, da es gar keine Klemmen hat. Es passt perfekt zu meinem Arbeitsstil und 500-800 Gramm an Mehrgewicht sind mir deshalb nicht so wichtig, bzw. der (Mehr-)Preis für meinen ganz individuellen Arbeitsstil.

    lg
    Jan

  31. Hallo Gunther & Diana,

    Danke für das Fortsetzen der Reihe “Diana Lernt Fotografieren” und super erklärt.

    Womit ich gedanklich nur nicht ganz klar komme ist, als Anfänger ein 400€ Stativ zu nehmen. Ich hab mit einem 5€ Hama Stativ angefangen, was ehrlich gesagt rückblickend wirklich sehr schlimm war, aber selbst damit habe ich einige Schnappschüsse über die 2 Jahre machen können. Aktuell habe ich das Rollei C5i für 120€ was ich als Einsteigermodell absolut empfehlen kann. Nur vielleicht als Anregung wenn jemand die 1,7 kg für das Stativ (deine vorgestellten sind natürlich wesentlich leichter) in kauf nehmen kann.

    Soll jetzt aber nicht negativ gemeint sein, eher das man auch mit Preiswertigem equipment gut arbeiten kann.

    lg
    Marc

  32. Hallo Gunther. Vielen Dank für den Bericht. Ich habe mir auf der Photo Adventure 2015 Das Sirui T2204X mit K20X gekauft. Ein wirklich tolles Stativ und dank dem Carbon wirklich super leicht. Nutze das Stativ mit meiner Nikon D750 und dem Nikon AF 60mm 2.8d, dem AFS 70-200 f4, AFS 24-120 f4 und den 24,35,50,85er. Absolut stabiler stand und schnell auf- sowie abgebaut. Einfach ein tolles Stativ. Nun zu meiner Frage. Mich stört auch das Gewinde beim der kurzen Mittelsäule. An wen muss ich mich dort melden, eine Email an Info@sirui.de hat leider nichts gebracht. Hätte sehr gerne die kurze Mittelsäule ohne Gewindestift. Zum einen ist das Gewinde nicht geschützt und zum anderen stört es schon ab und an.
    Liebe Grüße
    Marco

    • Hallo Marco,
      versuche es nochmal. Über die EMail Adresse habe ich sie auch erreicht und Ersatz bekommen.
      Grüße,
      Gunther

      • Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich werde es versuchen und hoffen das Sirui antwortet. Der Service auf der Photo Adventure 2015 war nämlich wirklich vorbildlich! Super Beratung und sehr netter und ehrlicher Kontakt.
        Gruß
        Marco

      • Hallo Gunther.

        Ich wollte mich noch einmal melden. Der Support von Sirui hat sich nun doch gemeldet. Sollte man die kurze Mittelsäule ohne Gewinde benötigen, so kann diese direkt bei Sirui bestellt werden. In meinem Fall eine 10.1cm lange Carbon Säule ohne 3/8 Schraube für 19,90 Euro inkl. Versand. Finde ich absolut in Ordnung da nicht jeder diese Variante benötigt und lieber die Mittelsäule mit der im Set erhältlichen kurzen Säule verlängern möchte. Noch mal danke für dein Information in deinem Bericht!
        Grüße
        Marco

  33. prhero 5. August 2015, 03:07   »

    Hallo Gunther,

    Habe Erfahrungen gemacht mit billig Stativen. 2 Stück habe ich mir gekauft. Jeweils ca.40euro beim media m. Beim ersten ist mir die Mechanik abgebrochen (besteht ja zu 90% aus Kunststoff) und beim 2. habe ich mich immer so geärgert, da ein verwackelungsfreies Bild damit zu machen Glücksache War.

    Vor 3 Monaten bei Amazon bestellt

    War vom Preis interessant für mich da stativkopf mit dabei war. (Muss ja doch auf den Preis schauen, verdiene ja kein Geld damit )

    Und ich muss sagen die Qualität im Vergleich zu den billig Stativen dass sind Welten. Meine Anforderungen erfüllt dieses Stativ zu 100%.

    Es ist ein stabiles Stativ, es wiegt zwar ein bisschen was aber damit habe ich kein Problem. Den Stativkopf werde ich irgendwann tauschen müssen, da ich ihn ein bisschen umständlich finde ( für mich ein Luxusproblem)

    Kann es jeden weiterempfehlen.

  34. Daniel 2. August 2015, 10:06   »

    Hallo Diana und Gunther

    Ich hätte eine Frage zum ARCA System (als Manfrotto User). Die Kamerahersteller achten darauf, dass das Stativgewinde in der Mittellinie des Objektiv ist (das hilft gemäss meinem Wissen für Panoramaaufnahmen). Das ARCA System soweit ich das beurteilen kann besteht aus einer Platte und einer Nut die ineinander geschoben werden. Nun meine Frage wie hat man da Gewissheit, dass die Kamera nun in der Mittellinie das Objektiv ist?

    • Meist haben die Platten und Klemmungen einen Strich in der Mitte. Ansonsten hängt es (egal bei welchem System) natürlich auch davon ab, wo das Gewinde in der Kamera sitzt.
      Bei Panoramen nimmt man in der Regel einen speziellen, auf die Kamera/Stativ Kombo eingestellten Nodalpunktadapter. Ansonsten kommt es aber ach nicht auf den Millimeter an.
      Das ist jedenfalls kein Nachteil beim ARCA-System.

  35. Rainer 25. Juli 2015, 09:15   »

    Hallo Diana und Gunther,

    Respekt, kaum eine Website klärt einen auf, dass ein Carbon-Stativ nur wenig leichter ist als ein Alu-Teil!

    Okay, man kann ein paar Gramm sparen; das relativiert sich aber spätestens dann, wenn man den schweren Kugelkopf auf’s Dreibein setzt.

    Für meine Reise in die USA habe ich mir ein Stativ inkl. Kugelkopf und Wechselplatte mit weniger als 1kg Gewicht gekauft. Da muss man sich aber im klaren sein, dass so eine Konstruktion länger nachschwingt, wenn man mal drangestoßen ist. Je schwerer die Cam, desto länger schwingt es nach – also am besten Fernauslöser benutzen!

    Ihr sagt “den Kopf kannst Du auch unabhängig […] bestellen”. Stimmt. Ich habe an meinem großen Stativ Marke A einen Kopf Marke B. Passt alles!

    • Aluminium hat schon eine sehr geringe Dichte. Und die paar Rohre sind am Stativ ja nicht alles – da ist die Klappmechanik, die Schellen bzw. Klemmverschraubungen und nicht zuletzt der Kopf. Deshalb macht das auch nicht soooo viel aus! Carbon ist nicht immer das Allheilmittel. Da gibt es sehr verschiedene Qualitäten. Nicht nur die Wandstärke spielt eine Rolle, sondern auch welche Kohlenstofffasern verwendet wurden und wie diese verarbeitet wurden (z.B. Anordung der Lagen usw.). Carbon hat auch einige Nachteile. Einkerbungen an den Rohren sind z.B. nicht so gut!

      Leider macht ja kaum ein Hersteller dazu präzise Angaben, so dass man da vor dem Kauf etwas herausfinden kann. Übrigens ebenso bei den Objektiven! Hat schon mal irgendjemand gelesen, welches Objektivteil aus welchem Material hergestellt wird? Das ist in der Fotobranche leider sehr, sehr mangelhaft! Man bezahlt viel Geld und weiß vor dem Kauf meist nicht, was eigentlich so richtig für Material verbaut wurde! So etwas dürfte es eigentlich gar nicht geben! Aber das werden wir auch sicher alle hier nicht mehr erleben… ;-)

      Also wer nicht unbedingt Carbon brauch, der ist mit Alu sehr gut bedient! Wie gesagt – der effektive Gewichtsunterschied ist sehr marginal. Am besten auf Tests von Nutzern hören, am besten wenn diese die Technik auch schon länger genutzt haben!

  36. Tobias 24. Juli 2015, 23:43   »

    Hey Gunther,

    Danke für die gute Beratung zum Kauf eines Stativs. Ich hatte gerade zufällig genau jetzt darüber nachgedacht, mein erstes Stativ zu kaufen.. Werde dann wohl doch noch ein bisschen sparen und mir ein gutes zulegen. Ich war doch schon kurz davor mir eines für einen geringen Preis von meiner Freundin zum Geburtstag schenken zu lassen…

    PS: Es erstaunt mich ein wenig, dass du bisher schlechte Erfahrungen mit Manfrotto gemacht hast.. Hatte bisher nur gute Testberichte darüber gelesen. Hatte über die Firma auch schon nachgedacht…

  37. Hallo Diana, Hallo Gunther,

    wie alle Artikel hier, sehr lesenswert und praxisnah.
    Meine Stativerfahrungen sahen so aus: Cullmann (aus Schaden wird man klug):-), 2x Togopod (Gut, aber leider zu schwer) und nun bei einem Kaiser Tiltall TC225 mit Sirius G-10x Kopf gelandet.
    Gewichts- und Qualitätsmässig meiner Ansicht nach top. Insgesamt 1,14kg. Für Bergtouren über mehrere Tage ist Gewicht nicht zu unterschätzen. :-) Und das Stativ ist super zu handhaben. Mich haben immer diese Clipverschlüsse gestört, die z.b. bei dem von Dir erwähnten Sirius Stativ dran sind.
    Ich kann das Tiltall TC 225 nur empfehlen. Nach einigen rauen Bergtouren zeigt es keine Macken und funktioniert einwandfrei. Und für die Tour durch die Abenddämmerung in der Stadt lässt sich aus einem Element ein kompaktes leichtes Einbein zaubern, das problemlos im Tagesrucksack verschwindet.
    Grüße
    Marc

  38. Rolf W. Waltz 24. Juli 2015, 17:13   »

    Hallo Gunter,
    Danke für die schnelle Antwort. Der Preis ist ganz passend. Sollte ich die L-Schine auch von Sirui nehmen, oder von Kirk. In deinem Bericht warst du sehr zufrieden damit.
    Du hattest noch nichts zu dem Stativ von Berlebach gesagt.
    LG Rolf

  39. Hallo Gunther,

    warum habt ihr euch nicht für das Sirui T-2204X + K-20X (Carbon) bzw. das Sirui T-2004X + K-20X (Alu) entschieden?
    Sind die beiden Stative nicht stabiler? Ich suche nämlich ebenfalls noch eins für meine Canon 70D + 18-135Kit bzw. 16-35 4L und 100mm 2.8L. Heißt also ich fotografiere meist Landschaften und Makro. Würde eure Empfehlung dafür auch ausreichen?

    Danke und Gruß, Pascal

  40. Rolf W. Waltz 22. Juli 2015, 23:38   »

    Hallo Gunter
    Danke für den interessanten Artikel. Arbeite seit einigen Jahren mit einem Manfrotto mit Säule. Benutze sie aber nie. Was hältst du vom Berlebach Reporter? Kann du einen Kogelkopf empfehlen für eine D800 mit maximal Tele 150-600
    LG Rolf W

  41. Hallo Gunter,

    vielen Dank für den sehr interessanten Artikel. Auch bei mir steht irgend wann der Kauf eines neuen Statives an. Ich habe eine Frage zum Gewicht: Mein altes Stativ, Baujahr 90er Jahre, hat schon ein ordentliches Gewicht (es mit zu schleppen sehe ich immer als Krafttraining). Beim Fotografieren allerdings bin ich froh über das Gewicht, denn m.e, verleiht es Stabilität, einmal musste ich es sogar mit meinem Rucksack beschweren, da es windig war. Wie beurteilt Ihr diesen Aspekt: mehr Gewicht = mehr Stabilität? Ist das heute noch so?

    LG Jürgen

    • Hallo Jürgen, natürlich ist ein schweres Stativ bei Wind besser – allerdings denke ich, dass das Eigengewicht des Stative etwas ist, das zwar Stabilität bringt, man es aber zusätzlich tragen muss. Ich bevorzuge da eher Gewicht zu nutzen, dass man ohnehin dabei hat. Man kann nämlich auch leichte Stative dann entsprechend beschweren. Das oben vorgestellte Sirui hat z.B. an der Mittelsäule einen Haken, an den man einen Rucksack o.ä. hängen kann – dabei natürlich immer darauf achten, dass das Gewicht am Boden aufliegt und nicht schwingt.
      Eine andere Methode hat Gerd ja in einem der vorigen Kommentare schon beschrieben.

  42. PatrickD 22. Juli 2015, 10:37   »

    Hallo Diana, hallo Gunther,
    das ist sehr schöner Beitrag zur Statviauswahl.
    Für mich kam er leider etwas zu spät ;)So mußte ich mich selbst durch all die erwähnten Kriterien durchwuseln.

    Letztendlich habe ich mich für das Sirui T2204X mit K20X Kopf entschieden und bin sehr zufrieden. Es ist kompakt genug und als Reisestativ noch zu gebrauchen.

    Die Stabilität des Kopfes hat mich mit meiner D7000 und 70-300er Tamron voll überzeugt. Kaum ein nachsacken. Auch die kleine Justierschraube für den Friktionstellbereich ist eine durchdachte Sache und trägt nicht auf.
    Zum Stativ selber: Die herausdrehbaren Spikes finde ich eine praktische Sache, da ich zu faul bin im Bedarfsfall mit Werkzeug die Füße zu wechseln. Trotzdem hatte ich für mich noch keinen wirklichen Anwendungsfall.
    Für die Nutzung der “Panoramafunktion des Kopfes habe ich mir eine kleine Libelle besorgt und auf die Stativbasis geklebt. So steht das Stativ gerade und kann den Kopf für Panorama nutzen.

    Gunther, du als “binärer Typ” präferierst die Klappklemmverschlüsse.
    Ich stimme dir im Wesentlichen voll zu, auch bei meinen Trekkingstöcken habe ich die und man kann sie auch klasse bei Kälte mit Handschuhen bedienen.
    Mein T2204Xer hat nun aber Drehverschlüsse und jetzt vielleicht ein Vorteil: Während meines Ostseeurlaubs hatte das Stativ ausgiebig Kontakt zu Strand, Sand, Sturm und Salz. Die Reinigung ließ sich sehr gut bewerkstelligen, da ich die Beine nahezu komplett auseiandernehmen konnte, auch durch die Schraubverschlüsse.
    Geht das auch bei den Klappverschlüssen?

    In dem Sinne noch mal vielen Dank für deine vielen interessanten und praktischen Beiträge :D
    Patrick

  43. Gabriel 21. Juli 2015, 23:47   »

    Klasse…!
    Ich habe die Serie “Diana lernt fotografieren” schon abonniert und bin gerade auf der Suche nach einem Stativ… Und zack kommt hier eine neue Folge genau zu dem Thema… :-)
    Perfekt *thumbs up*. Vielen Dank!

  44. Philipp 21. Juli 2015, 23:37   »

    Hallo Gunther und Diana!

    Schöner Bericht zum Kauf eines Stativs :-)
    Du hättest noch ein wenig mehr auf die verschiedenen Stativköpfe eingehen können. Ansonsten sehr genial!

    Ich selbst habe mir zu erst ein großes Stativ mit massiven Kugelkopf (gebraucht) gekauft und bin immer noch äußerst zufrieden (Cullmann Magnesit 528 mit Kugelkopf Magnesit MB6.4).

    Nach einiger Zeit wurde es mir dann doch zu sperrig (nur 2 Auszüge) und zu schwer (zumindest wenn ich es immer mitnehmen möchte).

    Also habe ich mir zu Weihnachten noch ein Rollei C5i gegönnt.
    Ich hätte nicht gedacht, dass es mich für gute 100 € so überzeugt!! Leicht, klein und dennoch recht stabil. Perfekt für unterwegs!
    Die Mittelsäule ist entfernbar, die untere Schraube (an der Mittelsäule) lässt sich versenken und es hat eine ARCA-Swiss-kompatible Aufnahme (habe ich bis vor einigen Wochen gar nicht gewusst).
    Außerdem kann man das Stativ zu einem Einbein umbauen.

    Vor ein paar Wochen habe ich (Dank deines Berichts) auch noch den Cullmann Kugelkopf auf ARCA-Swiss umgerüstet. Endlich ist kein Wechseln der Platte an der Kamera mehr nötig =)

    Viele Grüße,

    Philipp

  45. Marco 21. Juli 2015, 23:13   »

    PS: einen anständigen Kopf von Sirui kann ich draufschrauben auf das Gorillapod

  46. Marco 21. Juli 2015, 23:11   »

    Moin Ihr Beiden,

    ich fahre demnächst in den Urlaub nach Südamerika und bin mit dem Rucksack unterwegs hab aber Lust, dass ein oder andere Nacht Foto zu machen. Habe eine ziemlich schwere Kamera mit schweren Objektiven. Würde gerne das gute Sirui zu Hause lassen und überlege mir eventuell das Gorilla Pod SLR kaufen habt Ihr/Du Erfahrung damit. Kann das ne Nikon 810 mir 14-24 halten um schöne Sterne zu fotografieren? Oder in der Salar de Uyuni eine Sonnenaufgang/Untergang?
    Habt ihr Tips in diese Richtung? Ich schlepp mich tot wenn ich noch das 2kg Stativ mitnehme.
    Oder ich stinke meine Freundin tot weil ich nur Fotoausrüstung dabei habe und keine Klamotten ;)

    Grüße
    Marco

  47. Björn 21. Juli 2015, 22:10   »

    Tolle und informative Serie, die praxisnah viele Anfängerfragen beantwortet. Die verwendete Interview-Technik hilft dabei. Über weitere Folgen würde ich mich freuen.

  48. Hallo Diana,
    hallo Gunther,

    eine klasse Analyse. Ich denke alles wichtige ist neutral gesagt worden. Ich überlege mir auch schon seit Monaten, in welches System und welchen Kopf ich investieren soll. Nach meinem Umstieg auf die D750 mit 14-24mm/2.8 usw. ist das Budget geschrumpft. Ich seh es genauso wie du, Gunther, lieber in ein gutes Stativ investieren, ein solches soll mich wirklich lange begleiten.

    Den von dir genutzten Novoflex Stativkopf find ich auch toll. Dein Snakpartner Paddy hat ja auch einen guten Stativkopf. Allerdings bin ich bei ihm hinsichtlich seiner Empfehlungen etwas vorsichtig geworden. Er gehört jetzt wie mehrere Fotoblogger zu denen, die mir nicht mehr unabhängig erscheinen seit sie mit Foto-Morgen verbandelt sind. In seiner Fototasche tauchen die so toll beworbenen Stücke des “CHINAMANNS” nich auf! Nennt man das nicht Pruductreplacement? Adidas und co machen dies auch so, Foto Mirgen wohl auch. Da find ich gut, dass du immer wieder darauf hinweist nicht “gekauft”zu sein.

    Weiter so. Ich leses jeden deiner Artikel mit Freude.

    Mit freundlichen Grüßen aus dem Raum Stuttgart

    Bernd Gantert

    p.S.: In der zweiten Septemberwoche bin ich mit der Familie (mit pubertierenden Jungs und meiner lieben Nadja) für 5Tage in Hamburg. Ich freue mich schon auf die Speicherstadt und den Hafen.

  49. Monika 21. Juli 2015, 21:18   »

    Hallo Diana und Gunther!

    Freut mich, dass die Serie weitergeht:-)

    Über dieses Thema habe ich auch eine Weile nachgedacht und mich am Ende für das Sirui N-1204X mit dem K-20X entschieden und bin sehr happy damit. Super fand ich auch, dass man bei beschränkten Platzverhältnissen z.B. im Safari Jeep daraus einfach ein Einbein Stativ machen kann.

    Da mir dieses Stativ auf Städtetrips mit der Systemkamera meist zu gross ist, habe ich nun noch das kleine und handliche T-1205X mit dem G-10 angeschafft und bin auch damit sehr zufrieden.

    Wie ihr also schon gesagt habt, verschiedene Anwendungszwecke verschiedene Stative!

    Schönen Abend
    Monika

  50. Manuel G. 21. Juli 2015, 21:11   »

    Hey Gunther,

    wieder einmal ein super Erklärbäreintrag auf deiner Seite.

    Ich habe letztens mein Togopod im Mietwagen auf Mallorca vergessen und die Möglichkeit zum “Stabilen” genutzt oder nutzen wollen.

    Bin nun glücklicher Besitzer eines Vanguard Alta Pro 263 mit diesem super tollen Pistolenkopf. Einzige Manko… die Schnellwechselplatte ist nicht Arcakompatibel. Kennst du vielleicht einen Pistolenkopf der Arca kompatibel ist. Ich hab schon einmal ein wenig gegoogled aber leider nichts in Deutschland gefunden. Von den Instabilitäten, die du nach 2 Jahren hattest, kann ich aktuell noch nichts feststellen (hab es ja auch gerade erst 1,5 Monate). Hoffe, dass du nur ein Montagsmodell hattest. Bin sonst echt begeistert von der Haptik und der sonstigen Wertigkeit. Das Togopod ist da deutlich mehr auf den reinen Reiseeinsatz ausgelegt gewesen und hat mich unterm Strich nicht so überzeugt. Ja es ist viel kleiner und leichter aber dafür auch wesentlich instabiler (sehr viele Auszüge).

    Viele Grüße
    Manuel

    • Hi Manuel, ich bin kein großer Freund von diesen Pistolengriffen, habe mich daher damit nicht näher befasst, aber es gibt Leute, die finden die ganz toll :-)

  51. Rudolf Neuhold 21. Juli 2015, 21:06   »

    Hallo Gunther, eine ganz andere Frage, wenn du erlaubst. Dein Foto 16/17 ist von Anfang bis zum Ende total scharf. Mit welchen Daten hast du fotografiert? Zusatzfrage: Ist für dich die hyperfokale Distanz, ein Thema, das du ständig anwendest? Vielen Dank für deine Antwort und weiterhin alles Gute! Deine Homepage, deine Kommendare sind perfekt, fair und für mich täglich Brot!

    • Hi Rudolf, welches Bild meinst Du, das auf der Brücke? Das ist ein Panorama aus 5 Bilder oder so, da habe ich sicher abgeblendet. Aber ich mache das nach Gefühl, ohne Rechnen ;-) Danke für das Lob!

  52. Jörg Hädrich 21. Juli 2015, 20:58   »

    Hallo ihr Beiden,
    lang erhofft, nun endlich da. Suuuper und Danke.
    PS. Wann kommt Folge 6 :-)

  53. Frank Babies 21. Juli 2015, 20:46   »

    Hallo Gunther, Diana,

    ich besitze ein Stativ mit dem mitgeliferten Kopf “Fotopro T3S PAT. PEND” das dem von DIANA sehr ähnelt dort wurde auch eine entsprechende ARCA kompatieble Wechselplatte mit geliefert. Nach 2 Monaten kaufte ich eine etwas groessere Wechselplatte von SIRUI “TY-60” nach fuer mein 150-500mm Objektiev.

    Eines Nachts war es dann so weit:

    Ich wollte die Sterne auch mal im Hochformat fotographiren und mir passierte folgendes.Die Kamera war mit dem grossen Drehknopf auf so eingerichtet das sie im Hochformat war (dadurch kommt aber der Schaft der Befestigung der Wechselplatte mit seinem Drehgknopf) auf die gleiche Höhe wie der ebenso kleine Drehknopf um die Kamera um 360° drehen zu können. Es kam wie es kommen musste (war ja dunkel ;-) ) ich wollte die Kamera ein paar Grad schwenken und kan natürlich auf den Drehknopf fuer das öffnen-schliessen der Wechselplatte da die Höhe die selbe war. Es klackte erschreckend und die Kamera sauste blitzartig um 2-3mm nach unten.

    Die mitgelieferte Wechselplatte hat an beiden Enden 2 kleine Schrauben die vorstehen und in den eingefrästen Nuten Platz finden um genau das zu verhindern. Damit die Kamera nicht runter fällt.

    Im nach hinein musste ich dann mit bleichem Gesicht feststellen das “KEINE” Schrauben an den neu gekauften Wechselplatten von SIURI vorhanden sind.
    Wäre mir das ganze also mit der Kamnera und meinem schweren Zoom passiert…..

    Ich möchte damit zum Ausdruck bringen das man hier lieber 2 mal hinsehen sollte bevor man etwas kauft.

    Also auch auf solche Dinge sollte man achten.

    Lieben Gruss,

    Frank

    • Hallo Frank, bei den Sirui Köpfen ist ein kleiner Arretierungspin angebracht, der das rausrutschen verhindert. Das funktioniert sehr gut in Verbindung mit den Sirui-Platten (und auch anderen).

      • Der Pin ist sogar praktischer, weil man ihn entriegeln und dann sofort die Cam seitlich heraus nehmen kann, ohne jedesmal so weit aufschrauben zu müssen!
        Kurz lösen – Pin zum Entriegeln drücken – seitlich heraus nehmen – fertig! Und trotzdem sicher!

  54. Thorsten 21. Juli 2015, 20:15   »

    Hallo Diana, hallo Gunther,

    ihr habt das Thema schön zusammen gefasst und auf den Punkt gebracht.

    Selbst habe ich das Manfrotto 055 XProB mit dem Manfrotto Kugelkopf 496RC2. Das Manfrotto Schnellwechselsystem hat mich dann aber doch nicht überzeugt und ich haben die Koppelplatte gegen den Mengs PAN-02 Rotator gewechselt, der ist ARCA-kompatibel. Für mich ist das aktuell die beste Lösung für mich.

    Mfg Thorsten

  55. Die SIRUI-Köpfe mag ich ebenso – habe auf meinem großen Stativ ein K-30X und auf dem Reisestativ ein G-20X.

    Den G-20X (bis 20 kg) finde ich gerade für unterwegs praktisch, da er einen extra Drehknopf für die Friktion besitzt (Schwergängigkeit des Kugelkopfes nach dem Lösen). So kann man diese sehr schnell an wechselnde Lasten anpassen.

    Schade ist, dass es für die Nikon D5200 und aufwärts keine professionellen L-Winkel von RRS (Really Right Stuff) oder Kirk gibt. Als Ausweichlösung verwende ich derzeit meist einen universellen L-Winkel von Mengs, der mir bislang noch den besten Eindruck machte (verschraubt, aber mit 2 Schrauben).

    Wer das Hochformat nicht benötigt, ist mit einer guten Kameraplatte aber auf der besseren Seite! Alternativ habe ich noch diesen gefunden.

    Dieser Winkel ist zwar aus einem Stück, aber die Qualität des Alugusses und damit dieses Produktes kenne ich nicht (kein verschraubter L-Winkel, sondern aus einem Stück), wobei Sunwayphoto sich scheinbar ebenso wie Sirui oder Yongnuo auch einem Namen gemacht hat. Vielleicht kennt jemand den Sunway DPL-03 und kann mehr dazu sagen! Evtl. auch einen deutschen professionellen Anbieter?

    Gunther hatte ja nach seiner D5100 einen etwas mit der Feile bearbeiteten L-Winkel für die nächsten 5×00 verwendet. Passt der eigentlich noch auf die D5500?
    Mein RRS an der D7100 macht da aber einen wesentlich besseren Eindruck als der Mengs und den nutze ich auch ohne Probleme für schweres Equipment. Für die D5x00 reicht meiner Meinung nach der Mengs jedoch!

    Ansonsten ist die Herstellerangabe der Belastbarkeit immer ein Maximalwert! Lieber etwas mehr Reserve lassen! Und man muss die Kugel dann auch nicht so fest anbrummen, damit die Kamera fest sitzt!

    Wenn man den Mengs L-Winkel nutzt, und nicht gerade mit schweren Teleobjektiven arbeitet, ist dieser aber ein guter und preiswerter Kompromiss!

    Und noch ein Tipp zur Stabilität der Stative, besonders bei Wind: In die Mitte des Statives den Rucksack legen und einen Gurt (Verstellbares Gurtband) um die schön nach außen gespreizten Beine legen und so durch den Rucksack führen, dass dieser den Boden weiterhin berührt, aber ordentlich Spannung drauf ist! Alternativ auch an die Mittelsäule hängen, aber so dass dieser noch am Boden bleibt. Und vorsicht, mit Stativen auf Brücken – da nutzt oft das beste auch nichts… ;-))

  56. Jonathan 21. Juli 2015, 18:52   »

    Klasse Thema! Hatte bis vor kurzem ein Cullmann Alustativ mit dem ich auch recht zufrieden war – bis ich einen Zeitraffer in der prallen Sonne gemacht habe. Und zwar habe ich es kalt in die Sonne gestellt, welche da nach einer halben Stunde hinter einem Haus verschwand. Das Resultat: das Bein, welches in der vollen Sonne stand hat sich durch die Wärme ausgedehnt und nachher wieder zusammengezogen, was einen ‘tollen’ Schwenkeffekt in der Aufnahme ergab.. Seitdem stand für mich fest: Carbon ist für mich das Mittel der Wahl.

    Achtung! GEHEIMTIPP: Triopo. Von denen hatte ich mir vorher schon auf der Suche nach einem günstigen, guten Kugelkopf den Triopo B-2 gekauft und war vollauf begeistert. Als Stativ habe ich das Triopo GX-1328 mit dem B-4 und einer Tasche im Set für 240€ gefunden. Optisch ähnelt es sehr den extrem teuren Gitzo-Stativen, von der Stabilität her habe ich es noch nie knacken können, selbst mein 180cm Alu-Dolly wackelt kein Stück.
    Die kurze Mittelsäule lässt sich ebenfalls abmontieren, sodass die minimale Aufstellhöhe kaum mehr als die des Kopfes beträgt. Wer allerdings wert auf ein geringes Packmaß legt, für den ist der eventuell nicht perfekt. Dennoch vielleicht für den ein oder anderen zu dem Preis sehr interessant!

    • Jonathan 21. Juli 2015, 19:46   »

      Korrektur: entfernen lässt sich die Mittelsäule nicht, aber umdrehen, sorry falls das zu Verwirrung führt. dafür hat er aber einen Haken um ihn nochmal zusätzlich zu beschweren ;-)

  57. StefanB 21. Juli 2015, 18:23   »

    Wie immer ein informativer Beitrag. Die 1,3m ist meiner Meinung nach schon fast das Minimum, das verwendet werden sollte, wenn bei Brücken fotografiert wird. Denn die BASt schreibt bei Geh- und Radwegen Geländer von mind. 1,3m Höhe vor (zumindest bei Absturzhöhen von 12m und aufwärts, wenn ich das richtig gelesen habe).

    Ich selbst hätte jedenfalls bei mehreren Brücken, von denen ich aus fotografiert hätte, mit 1,3m schon Probleme bekommen. Mit ca. 1,6 – 1,7m fühlte ich mich bislang schon deutlich wohler.

    Sind die Höhenangaben eigentlich immer die Auszugshöhe (wie lang die einzelnen Beine sind) oder wirklich die Arbeitshöhe? Denn letztere ist ja schließlich geringer, weil die Beine ja nicht kerzengerade stehen.

    Und könntest du bei den Kugelköpfen noch etwas zu den Belastbarkeit-Angaben der Hersteller nennen? So hat das Sirui E-10, das du nicht empfiehlst, eine Belastbarkeit von 8 kg. Kein Equipment wiegt so viel; beim K-30X geht das sogar hoch bis 30kg. Ist das nur Marketing und ich brauche mir da keine Gedanken machen? (verwende eine D5500 und mein derzeit schwerstes Objektiv wiegt etwas unter 800 Gramm)

    Viele Grüße
    Stefan

    • Hallo Stefan, zunächst zu den Brücken: bisher hat es noch immer ganz gut geklappt mit der Höhe. Wenn man die zwei vorderen Beine direkt an die Brücke stellt und diese etwas kürzer lässt, neigt sich die Kamera zum Geländer, dadurch kommt man besser drüber.
      Die von mir angegebenen Höhen sind vom Boden bis zur Platte gemessen.
      Die Belastungsangaben der Hersteller finde ich nicht so Praxisnah – ich finde, der Kopf muss zum Stativ passen. Und die KG zahl die da angegeben ist, berücksichtigt ja auch nicht den Hebel, den z.B. ein langes Stativ nach vorne hat.

  58. Henning 21. Juli 2015, 18:00   »

    Das Sirui ET 2204 ist wirklich gut, habe selbst die Alu-Version. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Habe es mir seinerzeit nach langer Suche gekauft, da es auch in vielen anderen Foren immer mal wieder empfohlen wird und die allgemeinen Rezensionen wenig Kritik enthalten. Die Klickverschlüsse haben für mich den Vorteil, dass ich Sand leichter rauswaschen kann als bei Drehverschlüssen.
    Ich habe an der kurzen Mittelsäule die Schraube entfernt und den eindrehbaren Haken dort eingesetzt. Nun kann ich das Stativ dauerhaft mit kurzer Mittelsäule nutzen und ggf. den Rucksack dort einhängen, um das Stativ etwas zu stabilisieren.

  59. Hallo Gunther,

    dann passt´s ja bei mir mit dem Manfrotto 055CXPRO3 Carbon Stativ Pro, einem Novoflex Classic Ball 3 II, einem PANORAMA=Q 6/8 II und einem VR-System Slim. Bin mit dieser Kombination absolut zufrieden, nachdem ich mit schon einigen Sirui-Köpfe überhaupt nicht zufrieden war.

    Wegen des doch etwas kleinerem Packmass überlege ich aber, mir ein zweite Stativ von Novoflex zu holen. Es dürfte sich wohl etwas besser beim Wandern verstauen lassen.

    Bin gespannt auf Teil sechs …

    LG aus Rgbg.,
    Martin

  60. Hallo Gunther und Diana,

    Wieder ein passender und sehr gut geschriebener Einstieg in die Welt der Stative. Man muss sich natürlich selbst einen Einblick verschaffen und wie du auch sagst, in den Laden gehen, selbst in die Hand nehmen, selbst testen und wenn es für einen selbst vom Handling her okay ist, dann ist es schon das richtige für einen selbst. (soviel selbst in einem Satz *gg*)

    Ich selbst nutze auch das SIRUI N-2004X + G20X Kopf und bin super zufrieden damit. Sehr leichtgängig, super stabil und auch für den Einsatz an Nord- und Ostsee gut zu gebrauchen. Stehe damit oft im Wasser und es ist dabei recht gut abgedichtet. Ab und an mal ein bischen Fett ran und dann wars das.

    Danke wiedermal für deinen Blog, er ist immer wieder Inspiration für mich.

    LG aus HH und IZ
    Thomas

  61. Hi!
    Hab mir vor Kurzem das SIRUI R-1004 Stativ und den SIRUI K-20X Kugelkopf besorgt. Anforderung war, dass ich es auf mehrwöchige Trekkingreisen mitnehmen kann, jedoch auch sonst auch “ganz normal” verwenden kann. Wichtig war mir ein ausgewogenes Verhältnis von Preis/Gewicht/Stabilität/Packmaß. Ich werde es im September das erste Mal auf eine dreiwöchige Trekkingtour mitnehmen und kann daher bzgl. der Reisetauglichkeit nicht so viel sagen. Bisher bin ich aber sehr zufrieden damit. Zusammen mit Stativ und Kugelkopf komme ich auf ein Gewicht von 1,66 kg. Der Kugelkopf ist extrem stabil und fast schon überdimensioniert für meine D5300 mit meist 35mm Festbrennweite. Kugelkopf und Stativ sind sehr gut verarbeitet. Es gibt nun von SIRUI auch eine wetterfeste Stativserie – das könnte für einige vielleicht auch sehr interessant sein, die ein richtiges Outdoor-Stativ suchen. Ich hoffe, ich konnte euch auch ein bisschen Input für die Stativsuche geben. Schöne Grüße, Pauli

  62. Hi Diana + Gunther,
    danke für den tollen Beitrag.
    Deine Erfahrungen mit dem Sirui kann ich nur bestätigen, benutze es als Reisestativ mit dem K-20 Kugelkopf.
    Schade fand ich, dass in dem Beitrag Holzstative nicht berücksichtigt wurden. Neben meinem Sirui bin ich vom Berlebach Report sehr begeistert.
    Es ist nicht schwerer als ein Alu-Stativ in vergleichbarer Größe, preislich liegt es etwas über dem Sirui – kommt aber auf die Ausstattung an und es ist super Stabil mit tollem Dämpfungsverhalten.
    Klar kann man nicht alles kennen, aber Holzstative werden leider in fast allen Test nicht berücksichtigt weswegen ich hier darauf hinweisen wollte ;-)
    Außerdem bekommt man bei Berlebach einen super Support eines mittelständigen Unternehmens in Deutschland – eigene Erfahrung, um mein Problem zu lösen wurde mir ein Adapter gedreht der so nicht im Programm ist und das für unter 20€!!!

    Liebe Grüße
    Neufi

    • Hallo Neufi, danke für den Tipp! Du hast recht, die Berlebach Stative haben einen sehr guten Ruf. Hier der Link zu dem von Dir empfohlenen Berlebach Report. Allerdings darf man auch nicht verschweigen, dass das Gewicht der Holzstative höher ist, als das von Aluminium- oder Carbon-Stativen.

      • Hallo Guther,
        jetzt wollte ich es aber wissen und hab mal nachgeschaut.
        Das von Dir verlinkte Stativ erschien mir doch etwas schwerer als ich das vermutet hätte und siehe da, es hat auch eine Nivelliereinheit.
        Mein Report 913 (http://www.berlebach.de/?bereich=details&id=273) wiegt 2,7 Kg im Vergleich zum Klassiker, Manfrotto 055 Aluminium Stativ mit 3 Segmenten mit 2,5 Kg ist das Manfrotto immer noch etwas leichter, aber in Punkto Stabilität und Dämpfung dürfte das Berlebach die Nase vorn Haben.
        Ist also wieder mal eine Frage der Abwägung…
        Da das Berlebach in meinen Augen kein Reisestativ ist (Packmaß 71cm) fallen die 200g in der Praxis nicht wirklich ins Gewicht, auf Reisen nehme ich mein Sirui :D
        Auf meinem Blog (http://blitzdings.info/2014/02/mein-neues-stativ/) hatte ich meine ersten Eindrücke geschildert – ich hoffe es ist ok dass ich hier meinen eher schlecht gepflegten Blog verlinke, falls nicht kannst Du das ja rauslöschen…

        Gruß Neufi

  63. Jacqueline 21. Juli 2015, 16:22   »

    Super! Das Thema kommt gerade zur richtigen Zeit. Bin schon länger am “grübeln” betreffend Stativ. Herzlichen Dank! Ihr Zwei macht das richtig gut! Freue mich schon auf die Fortsetzung :)

  64. Auf den Punkt gebracht:
    “Hohe Stabilität, geringes Gewicht, kleiner Preis.”
    Verabschiede dich von mindestens einem Faktor.
    Ich kann das Slik Pro 700DX wärmstens empfehlen.
    Es ist groß (178cm max), es ist relativ billig (150€) und wirklich standfest – Nur leicht und handlich ist es leider nicht.

  65. Daniel 21. Juli 2015, 16:01   »

    Habe mir auf deine Empfehlung das 055cxpro3 MA ( Alte Version mit Magnesium Schulter) gekauft und bin restlos zufrieden. Eig ist es bis aufs etwas “große” packmaß die eierlegende wollmilchsau;)

    Dankeschön für die vielen hilfreichen Artikel!

    Gruß
    Daniel

  66. Frédéric 21. Juli 2015, 15:38   »

    Hurra, endlich eine Fortsetzung! Ich finde diese Serie extrem lehrreich und gibt mir als Einsteiger Mut zum Experimentieren, statt nur zu grübeln. :-)
    Bitte mehr davon!

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