Ein Fotobuch nur mit dem Tablet (Android oder iPad) erstellen – Test der CEWE Fotowelt-App

14022014

“Ein Fotobuch komplett auf dem Tablet erstellen?” Als uns CEWE kontaktierte, und uns anbot, das einmal zu testen, waren wir zunächst skeptisch. Aber gerade daher ließen wir uns auf das Experiment ein. Hier unser Praxis-Bericht.

Bevor wir starten, benötigen wir die Fotos für das Fotobuch auf dem Tablet. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Ich gehe hier nur kurz darauf ein, wie das auf Android-Tablets funktioniert, beim iPad geht das glaube ich über iTunes, davon lasse ich aber lieber die Finger… ;-)

Wir nutzten für unsere Tests übrigens das Samsung Galaxy Tab 3 sowie das Google Nexus 7.

Bearbeitete Fotos auf das Tablet kopieren

Also – bei Android gibt es mehrere Möglichkeiten, um die Bilder auf das Tablet zu kopieren:

  1. Ihr schließt das Tablet per USB Kabel an den Rechner an und kopiert die Dateien darauf.
  2. Ihr nutzt eine micro-SD Karte, auf die ihr die Bilder kopiert habt und steckt sie in das Tablet (falls es einen SD-Slot hat).
  3. Ich selbst nutze eigentlich immer den ES-File-Explorer. Damit kann ich einfach, wenn das Tablet im heimischen WLan hängt, auf mein NAS mit den Bildern zugreifen und kopiere sie mir von dort auf den internen Speicher das Tabs.

Die Bilder sollten schon als JPGs vorliegen. Wenn ihr aus Lightroom heraus exportiert, achtet bitte darauf, dass ihr die Bildgrößen auf 6.000 x 4.000 Pixel beschränkt, größere Bilder hat die CEWE App bei mir nicht akzeptiert.

Anlegen des Fotobuchs mit der App CEWE SmartPhoto

Die CEWE PhotoWelt App gibt es für Android und iOS. Die Android Variante könnt ihr kostenlos aus dem Google Play Store herunterladen. Die iOS-App gibts im iTunes Store. Mit dieser App kann man nicht nur Fotobücher gestalten, sondern natürlich auch andere Fotoprodukte bestellen, darauf gehen wir hier aber nicht im Detail ein.

Auswahl der Buchgröße

Nach einem Klick auf “CEWE Fotobuch” kann man das Format auswählen: Wir wählen hier “Groß – Panorama” und geben dann einen Titel für das Buch ein, diesen kann man später aber auch noch ändern: Nun kann man zwischen Hardcover und Softcover wählen, wir wählen Hardcover.

Auswahl des Einbands

Im nächsten Schritt wählen wir das Papier – hier kann man sich zwischen Digitaldruck und echtem Fotopapier in verschiedenen Ausführungen wählen. Wir entscheiden uns für Fotopapier – Glänzend.

Auswahl der Papierqualität

Nun wählen wir einen Stil für das Fotobuch, hier gibt es derzeit 17 unterschiedliche Hintergründe, wir entscheiden uns für einen neutralen, schwarzen Hintergrund. Diesen gibt es in zwei Ausführungen, einmal “Farbe Schwarz” und “Schwarz Collage” – der Unterschied liegt in der Anordnung der Bilder als Vorgabe. Die Anordnung kann man später jederzeit noch für jede einzelne Seite anpassen.

Auswahl des Grundlayouts

Wir entscheiden und für “Schwarz Collage”. Den Schwarzen Hintergrund nehmen wir, da wir denken, dass die Bilder so am besten herausstehen. Tipp: mit der “Zurück-Taste” des Tablets kann man am Anfang noch jeweils einen Schritt zurück gehen, falls man seine Auswahl ändern möchte. Sobald man allerdings den Editor für das Fotobuch geöffnet hat, um die Bilder zu platzieren, landet man durch einen Klick auf “zurück” wieder ganz am Anfang und die bisherigen Einstellungen sind weg. Allerdings werden sie zwischengespeichert und man kann die angefangenen Fotobücher dann über “Öffnen” erneut öffnen und weiter bearbeiten. So ganz intuitiv fanden wir das zunächst nicht – zu Beginn dachten wir, dass die Einstellungen weg wären – da die bisherigen Schritte schnell reproduzierbar sind, ist es aber auch nicht tragisch.

Nun bekommen wir die Auswahl, entweder mit einem leeren Fotobuch zu starten, bei dem man jedes Foto für jede Seite selbst platzieren kann oder die App schon einen Vorschlag erstellen zu lassen, bei dem die Bilder bereits platziert werden.

Das automatische Layout

Zunächst probieren wir es mit dem automatischen Vorschlag. Hier kann man nun im Voraus entweder ganze Ordner oder einzelne Dateien auswählen, die dann in einem Rutsch in das Fotobuch eingefügt werden. Leider lassen sich bei der Auswahl die Bilder nicht sortieren, sondern werden in der Reihenfolge eingefügt, in der sie in der Übersicht angezeigt werden. Durch Klick auf “Vorschlag erstellen” wird das Fotobuch mit den ausgewählten Bildern vorbereitet und die Bilder werden automatisch in ein vorgegebenes Raster eingefügt.

Auswahl der Bilder für das automatische Layout

Man kann dann zwar im Nachhinein noch das Layout verändern, falsch gesetzte Bildausschnitte korrigieren, und einzelne Bilder auf einer Seite miteinander vertauschen – aber man kann z.B. nicht Bilder einfach direkt auf eine andere Seite verschieben. Dazu muss man das entsprechende Bild aus der Seite entfernen und dann aus der Bildauswahl oben erneut auf einer anderen Seite in das Layout hineinziehen. Weiterhin verschwinden Bilder automatisch aus dem Layout, wenn man das Layout einer einzelnen Seite z.B. von 2 auf 1 Bild ändert. In diesem Fall verschwindet das 2. Bild dann aus dem Buch, da ja nun kein Platz mehr dafür ist.  Nachfolgende Seiten werden nicht automatisch angepasst und neue Seiten lassen sich an der aktuellen Position leider auch nicht einfügen, sondern nur am Ende des Buches. Das führt dazu, dass man sich schnell eingeschränkt fühlt bei der “Nachgestaltung” eines solchen Vorschlages.

Die automatisch gewählte Anordnung ist leider meistens nicht ideal.

Leider passt das automatische Layout oft nicht…

Biem automatischen Layout ist nachträgliches Verschieben der Bildausschnitte unbedingt erforderlich…

Leider passt das automatische Layout oft nicht…

Tipp: am ehesten kommt man bei dieser Methode zum Ziel, wenn die Bilder schon vor dem Kopieren auf das Tablet aussortiert und am besten in einer Lightroom-Sammlung vorher in die richtige Reihenfolge bringt und dann mit fortlaufenden Nummerierungen exportiert, so dass nur die Bilder auf dem Tablet landen, wie wirklich im Buch vorkommen sollen und diese zusätzlich in der richtigen Reihenfolge, alphabetisch sortiert, vorliegen.

Mit der automatischen Anordnung kommt man zwar vordergründig schnell zu einem Ergebnis, die Nacharbeit ist aber relativ mühsam. Daher entscheiden wir uns, das Buch basierend auf einer leeren Vorgabe manuell “von links nach rechts” aufzubauen und die Bilder “von Hand” einzufügen. Dadurch können wir passend zum jeweiligen Bild das Layout wählen.

Der manuelle Aufbau des Fotobuchs

Bei Auswahl des leeren Fotobuchs landet man direkt im Fotobuch Editor und kann dort jede Seite einzeln gestalten. Das vorher ausgewählte “Haupt-Layout” (bei uns Schwarz-Collage) ist hier nun als Vorgabe eingestellt, allerdings sind jetzt natürlich noch keine Bilder eingefügt.

Das Layout und die leeren Platzhalter für die Bilder

Für jede Seite kann man das Layout aber noch ändern und auch den Hintergrund individuell pro Seite festlegen und Texte beliebig hinzufügen.

Gestaltung einer Seite mit Titel

Hat man ein Layout für die jeweilige Seite ausgewählt, kann man oben aus der Leiste “Fotos” beliebige Fotos einfach “hineinziehen”. Leider sieht man anhand der Bilderleiste nicht, in welchem Seitenverhältnis die Bilder vorliegen. In der Leiste werden alle Bilder als Quadrate angezeigt. Hier wäre es deutlich einfacher, wenn Bilder, die z.B. schon im Panorama-Format vorliegen oder im Hochformat, auch als solche kenntlich wären, damit man sie dann in entsprechende Layout-Boxen setzen kann. So bleibt es oft ein Ratespiel und man muss des öfteren das Layout der Seite nach dem Einfügen des Bildes noch ändern. Insgesamt geht das einfügen der Bilder aber einigermaßen gut. Aus kompositorischer Sicht wäre noch eine Funktion schön, um einzelne Bilder zu spiegeln, um so z.B. bei Tieraufnahmen, die Tiere “in das Buch hineinschauen” zu lassen. Ab und an zeigt die App noch einige kleinere Fehler. Z.B. erscheinen Fotos, die aus dem Layout gelöscht wurden oben in der Bilderliste noch als angehakt. Weiterhin erschienen die Seiten manchmal merkwürdig “verschoben”.

Kleiner Bug: Manchmal erschienen Seiten verschoben. Schließen und erneutes Öffnen des Projektes behob das.

Beides ließ sich durch schließen und wieder öffnen des aktuellen Projekts beheben. Die automatische Speicherung funktionierte bei unserem Test sehr zuverlässig und so ging auch bei Neustart der App nie etwas verloren.

Gestaltung des Covers mit überlappenden Bildern – hier in der Vollbildansicht.

Layout einer Doppelseite

Das Gestalten des Buchs macht Spaß. Schnell haben wir den Dreh raus und finden Freude daran, unsere Erlebnisse aus 2013 Revue passieren zu lassen und daraus ein schönes Buch zu gestalten. Leider ist bei 100 Seiten schon Schluss und so müssen einige, schöne Bilder draußen bleiben… :-)

Panoramen über Doppelseiten hinweg dürfen leider nicht größer als 6.000×4.000 Pixel sein.

Das Hochladen und Bestellen des Fotobuchs

Nachdem die Gestaltung abgeschlossen ist, klicken wir auf “In den Warenkorb”, dort bekommen wir dann, abhängig vom Format und der Anzahl der Seiten unseren Preis genannt (in diesem Fall 111,90€), geben unsere Adressdaten ein und schicken das Buchprojekt ab zum Drucken.

Der Bestellprozess

Als Zahlweise kann man hier z.B. Kreditkarte wählen, aber auch das Zahlen per Rechnung ist möglich. Wir entscheiden uns für Letzteres. Der Upload des Buches dauert dann, abhängig von der Anzahl der Bilder und der Geschwindigkeit der eingenen Internetverbindung noch etwas.

Fazit

Hier zunächst einmal eine Gegenüberstellung der von uns als positiv und verbesserungswürdig gesehenen Punkte:

Positives

  • Das Gestalten eines Fotobuchs mit der CEWE-App geht schnell und ist komfortabel
  • Man kann zwischen diversen Größen und Varianten wählen, auch die Ausbelichtung auf echtes Foto-Papier ist eine Option
  • Die Bedienung auf dem Tablet funktioniert erstaunlich gut
  • Eine Gestaltung des Fotobuchs geht mit der App bequem auf dem Sofa
  • Die automatische Speicherung erfolgte immer zuverlässig
  • Es wird eine Zahlung per Rechnung nach Lieferung angeboten

Verbesserungswürdig

  • Einfügen von neuen Seiten ist nur am Ende des Buchs möglich, nicht zwischen bestehenden Seiten
  • Die App erlaubt keine Bilder mit größeren Auflösungen als 6.000 x 4.000 Pixel. Insbesondere bei 2-Seiten überspannenden Panoramen wäre eine höhere, mögliche Auflösung wünschenswert bzw. ein Hinweis, dass größere Abmessungen nicht unterstützt werden und wie vorzugehen ist (siehe nächster Punkt)
  • Bei unserem Projekt konnten wir maximal 100 Seiten anlegen
  • Ein externes Überschreiben der Bilddateien, nachdem sie schon in das Fotobuch eingefügt waren (z.B. um sie zu verkleinern), führte zu einen zerstörten Fotobuch-Projekt, welches sich nicht mehr öffnen ließ. Neue oder überarbeitete Bilder sollten also immer in einen neuen Ordner gespeichert werden, wenn man sie im Buch austauschen möchte
  • Kleinere, aber nicht tragische, Bugs in der Software erforderten ab und an einen Neustart

Insgesamt ging das Gestalten des Fotobuchs auf dem Tablet uns deutlich leichter von der Hand, als wir es erwartet hätten. Sicherlich könnte man die ein oder andere Funktion in der App noch ein bisschen komfortabler gestalten und die kleinen Fehler ausmerzen – insgesamt lässt sich aber in dem gleichen Zeitaufwand, wie mit einer stationären Anwendung so auch mobil auf dem Tablet ein Fotobuch bequem von der Couch aus gestalten und das Ganze macht eine Menge Spaß. Lediglich die fehlende Möglichkeit, zwischen bestehenden Seiten neue Seiten einzufügen, empfanden wir als echten Wermutstropfen. Wir hoffen, dass diese Möglichkeit in einer zukünftigen Version der App noch nachgerüstet wird.

Das Buch ist da!

Eigentlich wollten wir das fertige Buch in einem separaten Artikel vorstellen – es war allerings so schnell bei uns das wir das nun direkt zusammen machen können. Am 10. des Monats haben wir das Projekt über das Tablet abends abgeschickt und am 13. war das fertige Buch schon bei uns. Nicht übel!

Und es sieht verdammt gut aus. Das Buch ist schwer und wertig. Das Cover stabil und hochwertig gedruckt. Wir waren auch überrascht über die Brillanz der auf richtig dickem, glänzenden Fotopapier gedruckten Seiten.

Natürlich können wir hier auf den Fotos nur schwer wiedergeben, wie das Ganze in der Realität aussieht. Richtig toll finden wir jedenfalls auch die “plane” Bindung, die dazu führt, dass man in der Mitte keinen Falz mit entsprechendem Verlust an Bildinformation hat.

Die Farben und die gesamte Anmutung wirken – insbesondere zum Original auf dem kalibrierten Monitor, sehr unverfälscht. Hier ist es eher das Tablet-Display, das da etwas daneben liegt.

Unser einziger Kritikpunkt ist die oben schon erwähnte Beschränkung auf Bilder mit 6000×4000 Pixeln Größe. Gerade bei Seitenüberspannenden Panoramas in höheren Auflösungen, wird hier der Verlust an Auflösung bei genauem Hinsehen als Pixelstrukturen sichtbar. Wir würden uns wünschen, dass diese Beschränkung aufgehoben würde, so dass auch echte, aus mehreren Bildern zusammengesetzte Panoramen mit höheren Auflösungen sowie die 36 Megapixel Aufnahmen der D800 auch in der originalen Qualität wiedergegeben werden können.

Alles in Allem hat uns also das erstellen des Fotobuchs viel Spaß gemacht und auch das Ergebnis sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis hat uns überzeugt.

Habt ihr schonmal ein Fotobuch am Tablet erstellt? Und wenn nein – könntet ihr es Euch vorstellen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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Alle Inhalte © Gunther Wegner

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25 Kommentare bisher


  1. Rainer Richard 12. Juni 2015, 19:29   »

    die Beschreibung ist hervorragend, sehr gut. Ich als Laie habe das manuelle Fotobuch-Anfertigen nun schon mehrfach erfolgreich geschafft. Immer mit großer Freude und nach Erhalt mit großem Stolz, ähnlich wie bei der erfolgreichen Montage von IKEA-Regalen etc
    Es ist auf alle Fälle eine Investition fürs Leben.

  2. Das ist natürlich eine super coole und vor allem praktische Angelegenheit. denn ich habe nie richtig Lust dazu all die Fotos von meinem ipad auf den Mac zur bringen …. auch wenn es nicht umständlich ist, braucht es doch Zeit und Aufmerksamkeit. So werde ich diese Möglichkeit auf jeden Fall ab sofort nutzen, denn Weihnachten ist ja schon wieder da und wie gesagt, nicht geht über ein tolles Fotobuch. Lange habe ich auf diese Möglichkeit gewartet aus all den digitalen Dateien ein analog, haptisch erfahrbares Fotoalbum zu kreieren, aber eben nicht mehr mit Schere und Kleber. Dafür habe ich keine Nerven. Ich habe bisher immer bei diesem Fotoservice meine Fotobücher erstellt http://www.smartphoto.de und mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden.

  3. Hi,

    vielen Dank für deinen Bericht! Weißt du, ob man in der App angefangene Fotobücher exportieren kann um sie auf dem PC fertig zustellen oder auch umgekehrt am PC anfangen und mit der App fertig stellen?

    Gruß

  4. Hallo Gunther
    Zu

    Bin zufälligerweise auf deiner Seite gelandet und ich kann nur bestätigen was du geschrieben hast. Ich habe noch einen Kritikpunkt zum Cewe Fotobuch. Es gibt zuwenig Auswahl an Fotorahmen, Hintergrund- Muster und keine Stickers. Bei Ifolor gibt es mehr Gestaltungsmöglichkeiten und es kostet weniger. Doch bei ifolor gibt es ständig Schwierigkeiten das Buch vom iPad aus hochzuladen. Das funktioniert bei Cewe ausgezeichnet.
    Ich gestalte im IPad mit Vers. Gratis Apps meine Fotos wie ich sie haben möchte und lege einen Ordner an. Diesen kann ich dann bequem in der Reihenfolge sortieren und so auf das Cewe Fotobuch zugreifen.
    Herzliche Grüsse aus der Schweiz

  5. Vielen Dank für den Beitrag.

    Weißt du, ob CEWE Farbprofile für die verwendeten Papier/Drucker-Kombinationen anbietet?
    Mit welchen Farbprofil hast du gearbeitet?

    Viele Grüße, Johannes

  6. Wie sieht es bei CEWE mit dem Export der Bücher aus? Kann man das Buch als z.B. PDF exportieren oder ist die Arbeit in der App “gefangen”?

    • Ich habe die Option nicht gefunden.

    • Nein, das ist auch in der PC-Version des Cewe-Fotobuchs nicht möglich. In ‘Lightroom’ kann man auch Fotobücher erstellen und sich diese dann als Druck-PDF ausgeben lassen. Mit dieser PDF kann man dann unabhängig bei einem Drucker sich das Buch drucken lassen oder z.B. bei print24.de sich günstig eine größere Anzahl herstellen lassen. Zum präsentieren meiner Fotos über das Internet oder E-Mail gefällt mir eine Powerpoint besser als eine PDF oder Flash-Programmierung, man kann da die Fotos eindrücklicher darstellen.

  7. Toller Bericht!
    Ich habe es auch schon mit dem Tablet versucht, aber es fehlen einfach ein paar grundlegende Funktionen, wie zum Beispiel die Möglichkeit Fotos sauber auszurichten.
    Cewe gehört dabei auf jedem Fall momentan zu den besseren Apps.
    Wenn man Fotos einfach nur einfügen will, ist die Erstellung am Tablet OK.
    Sonst erstelle ich lieber am PC. Die Software bietet mir dabei einfach mehr Möglichkeiten, die ich auch gerne nutze.

  8. Ich hab noch NIE ein Fotobuch erstellt … Nach deinem Artikel wird sich das aber ändern …
    Vieleicht werde das ganze nicht auf dem Tablet machen -denn habe ich nicht aber auf meinen Rechner wird das auch möglich sein :-)
    Tolle Bericht DANKE!

  9. Erstaunliches Ergebnis! Ich bin vor einem Selbstversuch zurückgeschreckt – allerdings war meine Idee, auch gleich die Bilder mit dem Tablet zu machen … Das war dann allerdings zu traurig!
    Alle Achtung, dass das kleine Tab bis zu 24MP-Pics verkraftet, hätte ich nie gedacht und nie ausprobiert.

  10. Hallo und danke für den Bericht.
    Ich frage mich allerdings, wieso ich den Umweg über ein Tablet machen sollte. Wenn ich die RAWs sowieso am Rechner bearbeite und dann dort alle Bilder habe, ist dann der Upload in eine Fotobuchsoftware am großen Monitor mit Maus nicht schneller und einfacher als der Umweg über ein Tablet?

  11. Hallo Gunther,
    jetzt bin ich aber echt überrascht von dem was Du da schreibst. Meine Erfahrungen mit Fotobüchern, auch von CeWe, wohlgemerkt am PC zusammengestellt mit kalibriertem Monitor ColorEdge CG245W von Eizo, nie befriedigend und hatten immer die Angst hinterlassen, dass das Ergebnis nicht so wird wie die Fotos wirken. Wenn das dann auch noch eine Auftragsarbeit war, bekam ich Fracksausen! Darum bin ich seit Lightroom 4 zu Blurb gewechselt und seit dem dort geblieben. Jetzt bin ich neugierig geworden und werde den Test wagen. Frage: was hat das Buch gekostet?

    LG. aus Trendelburg
    Reinhard

  12. Ich mache regelmäßig Fotobücher, meistens mit dem iPad da ich direkt auf meine Festplatte zugreifen kann. Beim einlesen mit Lightroom bzw. beim sortiere. Und sichten habe ich stets ein Fotobuch im Hinterkopf. Wie Du schon schreibst, Vorbereitung ist alles. Für mich sind Fotobücher fester Bestandteil, nicht nur als Geschenk sondern als “Hardware” Archiv. Die Haptik, der Geruch, das Geräusch beim blättern macht mir Spaß, klingt verrückt?

  13. Ok. Der Preis ist schon ne Hausnummer. Dafür muss man dann auch top Qualität erwarten dürfen

  14. Hört sich gut an. Aber wieviel hat der spass denn gekostet?

  15. Hallo Gunther,
    ich habe ein Cewe-Fotobuch am Laptop mit dem normalen Cewe-Fotobuch-Programm erstellt. Da war es jedenfalls möglich Fotos zu spiegeln: Rechtklick auf das Bild und auf ‘Bearbeiten…” und dann oben auf Foto drehen/skalieren/spiegeln oder zuschneiden.
    Über diese ‘Bearbeiten …”-Funktion hat man eine Menge Gestaltungsmöglichkeiten.
    Auch kann man Seiten an beliebiger Stelle einfügen: unten werden ja die gestalteten Seiten angezeigt und am Ende hat man dann leere Seiten oder man kann mit klick auf ‘+’ mehr Seiten hinzufügen. Und diese leeren Seiten kann man dann mit gedrückter Maustaste nehmen und an beliebige Stelle verschieben.
    Wenn die Tablett-App das nicht kann, dann würde das für mich keinen Sinn machen Fotobücher über diese App zu machen.
    Ich habe dann anschließend so ähnlich wie ich das Fotobuch gestaltet habe auch eine Powerpoint gemacht. Ich hatte als Hintergrund anfangs auch schwarz gewählt, dann fand ich aber auf einmal einen zwar dunklen Hintergrund gut, aber er sollte einen warmen erdigen Braunton haben. Wie das aussieht, kannst Du dann in dieser Powerpoint sehen:
    /LINK GELÖSCHT/
    Liebe Grüße
    Stefan aus Paraguay

    • Nachtrag: Beim Tablet gibt es ja wahrscheinlich keine rechte Maustaste: Ich habe gerade gesehen, es geht auch ohne rechte Maustaste, oben in der Menüleiste in der ganz rechten Rubrik ‘Foto’ gibt es auch den ‘Bearbeiten …’ Buton, so dass man dann doch Fotos z.B. spiegeln kann.

      Noch ein Hinweis: Ich habe bei meinem Fotobuch den Buchtitel in 3D zuvor in Wordart im Word 2010 erstellt (so groß wie es geht anlegen. Aber nicht zu groß, sonst geht es nicht mehr. Ich glaube ich hatte Schriftgröße 110 eingestellt) und dann ist es möglich, diesen einfach mit kopieren und einfügen ins Fotobuch zu übertragen Vor dem einfügen unten auf die Vorschauleiste klicken zuerst, nicht direkt in die Seite. So hat man noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

  16. Thorsten 14. Februar 2014, 15:18   »

    Ich hatte schon mal ein Fotobuch bei Printeria erstellen lassen. Qualität war o.k. . Bessere Qualität bekommt man bei White Wall. Habe dort ein Bild vom Festival of Lihgts
    Berlin als Leinwanddruck machen lassen. Bin damit sehr zu frieden. Auch die Verpackung war sehr ordentlich. Jetzt habe ich dort ein Fotodruck in Auftrag gegeben, 60×45. Mal sehen, ob die Qualität genauso gut ist. Die Fotobücher sollen auf jeden fall mit die Besten sein, ob von der Bindung oder vom Material her gesehen.
    Gruß aus Bötzow.

  17. Hallo Gunther,

    klasse Bericht…vor allem interessierte mich die Qualität der Bilder.

    WIe teuer war das fertige Buch letztendlich? Ist es bei den 35,95€ geblieben?

    Gruß

    Jens

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