Nikon D600/D610 Test und Review – Teil 2: Probleme mit Liveview, Video

25092012

Im zweiten Teil meines Nikon D600/D610 Reviews spreche ich die Probleme mit dem Live-View-Modus an, sowohl im Video als auch im Foto-Bereich. Diesen Teil meines Tests habe ich als Video für Euch aufgenommen, um die Merkwürdigkeiten direkt auf dem Display (und auch im Vergleich zur D7000 zeigen zu können.

Ich gebe zu, ich bin ein bisschen ins Plaudern gekommen und habe auch links und rechts noch ein wenig über die Produktpolitik der Kamerahersteller, Crop vs. Vollformat und weitere Dinge erzählt, daher ist das Video ein bisschen länger geworden.

Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, Euch die D600 anzuschaffen, solltet ihr Euch die Zeit aber unbedingt nehmen, um dann selbst entscheiden zu können, ob ihr mit diesen “Merkwürdigkeiten” (die bisher keines der Reviews, die ich gelesen habe angesprochen hat) leben könnt, oder ob ihr nicht doch lieber noch ein bisschen spart, und Euch stattdessen die Nikon D800 gönnt.

Viel Spaß beim Anschauen! Da so ein Video ja immer eher ein Monolog ist, freue ich mich um so mehr über Eure Kommentare – auf, dass ein Dialog daraus werde! ;-)

Im Video war immer von der D600 die Rede, das Gesagte gilt allerdings ebenfalls für die D610. Beide Kameras unterschieden sich nur in dem neuen Verschluss der D610, der nicht das leidige Öl/Staub-Problem aufweist, sowie einer leicht erhöhten Bildwiederholrate von 6 ggü. 5.5 Bildern bei der D610.

Die aktuellen Preise für die Kameras findet ihr bei Amazon:

Oft etwas günstiger und immer einen Vergleich wert, ist die Firma Calumet.

Teil 1 dieses Reviews findet ihr übrigens hier:

Ob die Nikon D800 das alles besser macht erfahrt ihr hier:

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116 Kommentare bisher


  1. Olaf Olbricht 6. September 2016, 12:37   »

    Ein Hinweis zum Thema Live-View mit D610:

    Wählt man im Menü die Option Blende am Objektiv verändern (also nicht mit dem vorderen Einstellrad), so hat mann – oh Wunder – bei Verwendung eines entsprechenden Objektivs, die Möglichkeit im Video-Live-View die Blende zu verändern und sieht das Ergebnis sofort.

    Olaf Olbricht

  2. Michael 1. März 2016, 19:58   »

    Hallo Gunther,
    betreffend der Live-View Probleme sowie der NIKON Produktpolitik gibt es nicht zu beschönigen, meine ich.
    Fairerweise hättest Du allerdings erwähnen können, dass von diesem Problem nur die AF Objektive betroffen sind.
    Ich nutze die D600 seit drei Jahren und mir war das Problem bisher nicht aufgefallen.
    Als ich Dein Video oben ansah, konnte ich das Problem deshalb erst gar nicht verstehen.
    Die Ursache hierfür ist, dass ich fast nur die alten MF Nikkore an meiner D600 nutze und da gibt es das Problem nicht..
    Im Live-View lässt sich hiermit besser manuell fokussieren, insbesondere bei offener Blende, da meine Augen nicht mehr so gut sind.
    Meine Recherche ergab dann folgendes. Der D600 fehlt ein Motor um bei AF-S Objektiven im Live-View die Blende zu ändern.
    Da ich AF Objektive kaum nutze, also kein Problem für mich, denn ich verändere die Blend am Blendenring.

    Dem Teil betreffend der Produktpolitik stimme ich völlig zu. Beispielsweise hätte ich mir die Df gekauft, wenn der Sucher
    heller wäre. Ich verstehe es nicht, weshalb es NIKON nicht schaft einen Sucher zu entwickeln der ähnlich hell wie der vor 30 Jahren erschienenen F3 ist. Sony’s fokus peaking scheint mir eine attraktive Alternative zum optischen Sucher zu sein. Vor allem weil NIKON den Vorteil des optischen Suchers nicht ausreizt (wozu sonst braucht eine Kamera einen Spiegel). Bei der F3 war es sogar möglich, den Sucher auszutauschen und mit einen Schachtsucher zu ersetzen. Solche Features werden heute aufgrund der damit verbundenen Kosten nicht mehr angeboten. Oder interessiert es die Käufer (wie auch das Ändern der Blende im Live-View) vielleicht auch gar nicht?

    Viele Grüße
    Michael

  3. Vertex 25. Juni 2015, 22:26   »

    Sehr interessante und objektive Kritik, ich kann deinen Ärger gut verstehen.
    Insbesondere im Preissegment jenseits der 2000€ hört bei solchen offensichtlichen Nachlässigkeiten der Spass auf. Ich kann mich nur
    sehr wundern, dass in anderen Reviews (habe mir einige englischsprachige angesehen) nicht auf diese massiven Probleme eingegangen wird.

  4. Hey Gunther, deine Neutralität und Praxisnähe find ich echt klasse! Es macht Spass Tests ab von werbemittelfinanzierten Mainstreamseiten lesen zu können! Gruss

  5. Heinz Lutz-Kretzberg 19. September 2014, 10:59   »

    … Danke für diesen Beitrag,er hat mir auch hinsichtlich der nun aller neuesten D750 die Augen geöffnet. Vorerst bleib ich mal bei meiner D300S,auch hinsichtlich des horrenden Preises (2100 €).
    Habe mir gerade das 150-600 Tamron zugelegt, und meine Natur Fotos vorrangig ” Wilde Tiere ” gelingen mit dieser Kombination hervorragend.
    Bin sehr gespannt auf dein Fazit der D750

    Ach ja deine Afrika Filme sind ein Gedicht

    gr heinz

  6. Hallo Gunther,

    neben der D7000 habe ich auch die D610 allerdings verwirrt mich bei der D610 die ISO-Einstellung im Videomodus ein wenig.

    Genaugenommen übernimmt der Videomodus nicht die Einstellungen die ich im Fotomodus mache, d.h. ich kann fürs Filmen die ISO nur im Live-view Modus ändern?!

    Ist das so, oder habe ich eine Einstellung übersehen?

    Gruss Bogi

  7. Hallo Günther, danke für die schnelle Antwort. Jetzt ist mir die Entscheidung leichter geworden und Folge deinen Rat. Also die Nikon d7100

  8. Sardar Nekzad 2. Januar 2014, 13:35   »

    Tolles Video , Super informativ !! dennoch bitte um einen Rat.
    besitze den d7000 und möchte nun ein zweites gerät zukaufen, lohnt es sich ein d610 dazu kaufen oder lieber ein d7100 ?

    Danke im Vorraus , weiter so… :-)

    • Die 7100 wäre vermutlich die bessere Ergänzung, da sie die gleichen (DX) Objektive verträgt, ansonsten musst Du ständig umdenken und ggf. neue Vollformat Objektive anschaffen. Von der Bedienung und Ausstattung her sind die D7100 und D610 sehr ähnlich.

  9. Danke!! Sehr aufwendiger und in allen Bereichen verständlicher Beitrag.
    Hast Du zufällig in der Zwischenzeit die D600 mit der D7100 verglichen?

    Bitte mach weiter :)))

    • Ja, klar. Der Sensor der D600 ist in Punkto Rauschverhalten und Dynamik überlegen, der der D7100 in Punkto Schärfe. Ansonsten sind die Gehäuse sehr ähnlich, von der Haptik, Bedienung und Autofokus sehe ich die D7100 vorne.

  10. Rochel Winfried 7. Juli 2013, 18:10   »

    Hallo,bin das erste mal auf Deiner Seite.
    Toll Danke für den Test der D 600
    Grüße Winfried

  11. Bernd Kulow 17. April 2013, 13:31   »

    D 600 Live View
    Kann das skurrile Verhalten der Live View mit der Firmware Version zusammen hängen? Hat sich da eventuell etwas geändert?

    Übrigens: Heute zum ersten Mal auf deiner Seite. Toll. Machst du wirklich gut.

    Sonnige Grüße aus Berlin

    Bernd

  12. Thorsten 3. April 2013, 12:39   »

    Hallo Gunther, viel Spass in Afrika erstmal. Habe gerade
    gelesen, dass ein. Update für die 600 und 800 heraus gekommen ist. Betrifft Aufnahmen im Love View Modus. Genaueres ist mir nicht bekannt. Vielleicht ist ja jetzt das berühmte Problem beseitigt. Grüße aus Brandenburg.

  13. Besser wirds auch im zweiten Teil nicht.

    1. Frage: Warum interessiert mich als Fotograf ein Videomodus? Bei dir mag das etwas Anderes sein, aber ich glaube, dass die meisten potentiellen Käufer einer DSLR immernoch reine Fotografen sind.

    2. Frage: Wenn ich wirklich professionell filme, warum sollte mich dann ein Autofokus interessieren?
    Ganz ehrlich, hast du je einem professionellen Dreh beigewohnt?
    Nichteinmal Hollywood nutzt einen Autofokus.

    3. Frage: Warum brauche ich ein Klappdisplay? Bringt das mehr Möglichkeiten bei der Bildgestaltung? Eher nicht. Alles was seit der Einführung von Klappbildschirmen fotografiert wurde, wurde auch vorher schon fotografiert.
    Es ist ein Gimmick, weiter nichts. Releases wie die D800 oder 5DMkIII zeigen deutlich, dass der ernsthafte Fotograf als Kunde dieses Feature nicht wünscht.
    Hätten Nikon und Canon gewollt, so hätten besagte Kameras einen Klappbildschirm.
    Wenn ich jetzt einen kaputten Rücken habe, mag mir sowas ja durchaus entgegenkommen, aber soweit ich mich entsinnen kann, ging es den Fotografen, die ich schätze, immer auch um die Erfahrung, die sie sammeln, während sie ein Foto schießen. Und die nachträgliche Betrachtung eines eisigen Baches in einer winterlichen berglanschaft löst nuneinmal deutlich stärkere Emotionen aus, wenn ich drin gelegen habe, um das Foto zu schießen, anstatt mein Display umzuklappen und isoliert eine Aufnahme zu machen, mit der mich nichts verbindet.
    Ein gutes Foto zeichnet sich auch dadurch aus, was wir bereit sind, dafür zu geben und zu tun.

    • Auch hier noch kurz mein Feedback:
      zu 1) Wen Video nicht interessiert, der kann diesen Bereich ja außen Vor lassen, mir persönlich und vielen anderen Fotografen ist der Video-Modus aber sehr wichtig, und Bestandteil aller heutigen DSLRs, dann erwarte ich auch, dass er vernünftig umgesetzt ist und selbstverständlich geht er in die Beurteilung einer Kamera mit ein.

      zu 2) Ich nutze keinen Autofokus beim filmen.

      zu 3) Das zu kommentieren ist mir nun echt zu albern, sorry.

      Bitte sachlich bleiben, bei der Argumentation.

    • Hallo,

      zu 1): Viele nutzen ihre Kameras ja nicht nur für die künstlerlich anspruchsvolle Fotografie, sondern auch zum Festhalten von Erinnerungen, z.B. an Familienfeste, das Aufwachsen der Kinder etc. Da ist Video schon toll (und einfach praktisch, wenn man kein 2. Gerät braucht.

      Zu 2) genau da ist man dann auch für Autofokus froh.

      Zu 3) Bis ich eines hatte hab ich auch gedacht, ein Klappdisplay ist überflüssig wie ein Kropf, aber mittlerweile sehe ich das ganz anders. Es ermöglicht einfach Aufnahmen aus Perspektiven, die man sonst nicht machen könnte (oder nicht vernünftig gestalten) – man kann sich ja nicht einfach überall platt auf den Bode legen. Für mich (1,55 m hoch) ist außerdem das Aufnehmen von oben interessant – man hat schliesslich nicht überall eine Leiter dabei oder kann auf einen Stuhl klettern. Ich möchte auf ein Klappdisplay jedenfalls nicht mehr verzichten.

      Petra

  14. Hallo, der Vergleich zwischen der D7000 und D600 ist sehr int. ich stehe kurz davor meine D300 gegen die neue 7100 auszutauschen. Das Rauschverhalten der Kamera erachte ich als eher zweitrangig. Ich erhoffe mir von der D7100 gegnenüber der D300 einen größeren Dynamikumfang und mehr Details. Ist das realistisch?.

    MfG

  15. Ich habe mir die D600 gekauft, als Ersatz für meine alte Zweitkamera, die D200. Im Verhältnis dazu ist das ein echter Quantensprung. Tolles Teil zu einem,im Verhältnis zur Leistung günstigen Preis. Aber für Video werde ich sie wohl eher nicht einsetzen. Mit den größeren Gehäusen kann sie natürlich nicht mithalten, aber das kann man auch nicht im Ernst erwarten.

  16. Ich kann Ihre Erfahrungen nur bestätigen und bedanke mich für das unabhängige Urteil. Der Lifeview der D 600 ist wirklich eine tückische Angelegenheit und ich wundere mich, wie Techniker so etwas konstruieren konnten. Nikon hat da den Begriff “umständlich” neu definiert. Dass man mit der D 600 trotzdem schöne Videoaufnahmen machen kann, wenn man sich der verschwurbelten und praxisfernen Technik beugt, sei aber nicht verschwiegen. Es geht, aber man muss sich anstrengen!

  17. Hallo Günther,

    ich bin schon etwas älter und komme noch aus der analogen Nikon F4 Welt! Habe noch einige ältere Vollformat Objektive und liebäugle jetzt endlich mit einer digitalen Vollformat Kamera um die Optiken wieder zum Leben zu erwecken. Dein Bericht zur D600 war echt interessant und das Urteil(zu Recht) vernichtend. Werde mir wohl die D800 zulegen. Kannst Du mir sagen, welche meiner Objektive uneingeschränkt an der D8oo verwendet werden können und wo es Einschränkungen gibt, bzw. völlige Inkompatibilität vorliegt:
    AF Nikkor 50mm, 1:1,4
    AF Nikkor 80-200mm, ED 1:2,8
    manuelles Nikkor 28mm 1:2,8 Nr.645619
    manuelles Micro Nikkor 55mm 1:2,8 Nr.389102
    manuelles Fishey Nikkor 16mm 1:2,8 Nr. 195664
    Nikon Teleconverter TC201 2x
    Bei allen manuellen Objektiven funktionierte schon mit der F4 nur der Blendenmodus “A”. Für mich als Landschaftsfotograf war das nie ein Problem.
    Vielen Dank
    Harald

    • Hallo Harald, die Frage kann wohl nur Nikon 100%ig beantworten. Ich persönlich wüsste allerdings nicht, warum eine der Optiken nicht funktionieren sollte.
      Grüße
      Gunther

  18. Hallo Günther,

    wollte mir gerade die D 600 kaufen und fand Deine Seite. Toller Bericht zur Kamera. Nutze seit 2 Jahren die D 7000 und bin, was die Fotofunktion betrifft, sehr zufrieden. Die Kamera macht sehr gute Bilder. Leider nimmt die D 7000 nur Full HD 24 Bilder auf. Und da gibt es dann, wenn man wie ich auf 25 Bilder muss, immer unschöne Spratzer im Bild. Das ist aber das Einzige, was nervt.
    Werde jetzt die paar Euroletten mehr ausgeben und mir die D 800 kaufen.
    Arbeite immer noch mit der D 300 s und will die Kamera einfach nicht hergeben. Die Bilder sind super. Video kann man vergessen, aber dafür habe ich das Teil ja auch nicht.
    Von D300s auf D600 wäre ja schon topp gewesen. Aber wenn ich meine alten Objektivschätze nicht mehr nutzen kann und die Fotos damit schlechter werden, dann macht die D 600 keinen Sinn.
    Danke für Deinen Bericht und das Video.
    Beste Grüße
    FJB

    • Michael 1. Dezember 2012, 13:25   »

      Da verstehe ich jetzt was nicht ganz, denn mit der D800 kannst Du deine alten DX Optiken auch nicht weiter verwenden. Vollformat halt….

      • Hallo Günter,

        wenn ich das richtig verstehe, kommt bei den DX Objektiven ja noch nicht mal die Hälfte auf dem Sensor an. Also nur ” 12MP” und nicht 24 MP. Ich habe aber Objektive, die stammen noch aus der analogen Zeit – Dia. Ohne Fokus unsw. Die funktionieren momentan noch auf der D300s und D7000. Aber was ist, wenn ich diese Objektive an die D600 anschließe? Bei der D800 habe ich ja immerhin noch 16 MP, also die halbe Abbildungsqualität.
        Verliere ich da nicht an Auflösung? Oder gilt das nur für DX Objektive. Ich fotografiere ja schon ziemlich lange, aber so langsam blicke ich bei dem ganzen Megapixel- und Sensorkram nicht mehr durch.
        Wie ich sehe, bin ich da ja nicht der Einzige, der hier Probleme hat. Klar passen alle Objektive auf die Fassung.
        Aber wie ist das mit der Abbildungsgröße auf dem Sensor.
        Ich möchte mich ja nicht Verschlimmbessern. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass man für eine Vollformatkamera auch spezielle Objektive braucht. Naja! Dann mal wieder was Neues kaufen.

        Viele Grüße
        FJB

        • Objektive aus Analoger Zeit sind ja immer für Vollformat (36×24 war das Dia/KB-Format) gerechnet, die nutzen natürlich auch den vollen Sensor einer digitalen Vollformat Kamera wie der D600 oder D800. Ob sie von der Abbildungsleistung mit modernen Objektiven mithalten können, ist eine andere Frage.

          • Hallo Günter,

            danke für die Antwort. Wenn das so ist, dann habe ich also gute Karten mit meinen “alten” Nikon- und Zeiss-Objektiven. Bisher nutze ich diese an meiner D300s. Und die Abbildungsqualität liegt weit über den Objektiven von Nikon und Sigma, die ich mir in den letzten Jahren dazu gekauft habe. Mir liegt das manuelle Einstellen besser, als alles von der Automatik regeln zu lassen. Insofern sehe ich da keinen Nachteil. Meine “alten” Nikonobjektive verzerren so gut wie nicht. Aber das neue Nikon Standart
            1,4/50mm verbiegt gerade Linien sichtbar. Auch die Sigma Objektive haben da ihre Schwächen. Die Schärfe ist bei allen Objektiven her fast gleich. Da kann ich wenig Abweichungen erkennen.
            Man will ja nicht bei einem Kameraneukauf gleich auch noch neue Objektive mitkaufen. Das geht dann doch schnell ins Geld. Obwohl die D600 gerade in der Chip Fotowelt hoch gelobt wird, werde ich wohl noch etwas warten und dann die D800 kaufen. Warum? Ich konnte die D600 vor einigen Tagen testen und sehe am Bildschirm keinen Unterscheid zu den Bildern aus meiner D7000. Ich bin sogar der Meinung, dass die Videos aus der D600 etwas unscharf daherkommen. Obwohl auf der Kamera ein Nikon Abjektiv drauf war – 24-85mm.
            Gerne hätte ich die Kamera ja auch mit meinen “alten” Objektiven getestet, aber das lies der Händler nicht zu. Er meinte, die gehen da nicht drauf. Will wohl neue Objektive verkaufen. Deshalb auch meine Fragen an an Dich! Werde mit Sicherheit in den nächsten Tagen noch mal zu meinem Händler gehen und nachfragen.

            Viele Grüße
            FJB

  19. Ich habe eben die d800 ausprobiert u.zw. besonders den
    live view. wenn man zum genauen fokussieren die vergrösserung ganz hochdreht, ist ausser rauschen
    fast nichts zu sehen. etwas wenigwer vergrössert
    ist es etwas besser, ein präzises einstellen der schärfe
    ist mir nicht gelungen. wenn man die schärfe irgendwie
    hinbekommt, kriegt man tolle bilder. ich schicke die kamera trotzdem zurück. sehr schade!

    • Na, dann viel Erfolg bei der Suche nach einer Kamera die im Liveview bei Dunkelheit nicht rauscht und dir dann noch ein Scharfstellen ermöglicht.

      Ich bin gerade in der Atacama mit der D800, der D7000 und der d5100 unterwegs. Das sind alles tolle Kameras. Und ich finde DX immer noch das bessere Format.
      Aber die D800 ist mit Abstand die beste Kamera mit der ich je fotografiert habe.

      • Michael 1. Dezember 2012, 13:27   »

        Geil, wo genau bist Du gerade? War im März in Nordchile unterwegs. Zum Fotografieren ist die Atacama der absolute Traum! Poste bald ein paar Bilder!! :-)

  20. Hi,
    nettes Video, da werde ich mit der D7000 die ich habe doch gleich viel glücklicher ;-) Wobei der Mond bei 300mm für mich völlig egal ist. Ich vermute die fehlende Blendenverstellung liegt technisch begründet, weil Nikon bei der Blendenverstellung das kleine mechanische Hebelchen nicht so flexibel steuern kann, dass die Blende bewegt wird. Ist bei der Abblendtaste das gleiche, erste wieder loslassen, verstellen und nochmal drücken. Bei Canon dank elektr. alles kein Problem. Ich meine die D800 macht das besser, zumindest beim Drücken der Abblendtaste. Liveview hab ich nicht getestet.
    Die Blende im Liveview lässt sich übrigens an alten Nikkoren mit Blendenring (am Blendenring) verstellen, wenn man das vorher im Menü umstellt. Hab die 2. Video-Hälfte nicht mehr aufmerksam geschaut, also falls sowas da zufällig erwähnt wurde.
    Als Portrait-Fotograf schiele ich aber trotzdem zu FX.
    Danke für das Video!

  21. Hallo Günther,
    erst einmal meinen Respekt für das Video. Jeder, der auch nur ein ordentliches 5 min. Video erstellen will, weiss wieviel Arbeit darin steckt: aufnehmen, schneiden, nachbearbeiten. Das erfordert viel Zeit. Daher Danke, dass Du Dir die Mühe für eim 30 min. Video gemacht hast.

    Jetzt aber meine Anmerkung zu den Merkwürdigkeiten des LV bei der D600. Ich habe die Nikon Logik so verstanden, dass sich die Kamera (bei mir eine D5000) immer die letzten Einstellungen des jeweiligen Modus merkt. Wenn Du also im Video-LV ein Foto machst, werden wohl die letzten
    verwendeten Fotoeinstellungen (Blende, Zeit, ISO) verwendet (im Video bei ca. 17:00 bis 18:00 min.). Hier hätte ein Blick in die Exif-Werte des Fotos Aufschluss darüber gegeben, ob dem so ist. Leider hast Du auch nicht für den Video- und Foto-LV die gleichen Ausgangwerte eingestellt, um hier spätere Auswirkungen bei Änderungen an Blende etc. in den beiden LV-Modi leichter erkennen zu können. Sprich, ob sich Einstellungen bei einem Modus sich auf den Anderen auswirken.

    Ich denke, dass man bei den zwei LV-Modi der D600 ganz genau zwischen Foto- und Video-Einstellungen trennen muss, da sich Einstellungen nicht auf beide Modi auswirken, auch wenn man während des Video-LV ein Foto machen kann. Dem widerpricht allerdings das unterbelichetet Foto im Video bei 19:22 min.

    Ich denke, dass in die LV-Modi mehr Klarheit bzw. Struktur nur reinzukriegen wäre, wenn Nikon verhindert hätte, dass während des Video-LV auch Fotos gemacht werden können.

    Zur ISO-Automatik (Video 20:28): Hast Du mal versucht im Menue der D600 die ISO-Automatik auszuschalten und probiert ob der Effekt des veränderlichen ISO-Werte im LV noch auftritt? Soweit ich mich erinnern kann hat bei Nikon die ISO-Automatik priorität vor der Zeit. Die Kamera versucht also erst mal über den ISO-Wert nachzuregeln bevor die Belichtungszeit verändert wird. Dies würde das Verhalten der D600 erklären.

    Ich möchte hier keine Kritik an Deiner Arbeit äussern, sondern nur Hinweise geben, die uns alle die Merkwürdigkeiten des LV besser verstehen helfen. Auch ich finde den LV bei Nikon unausgereift und verwende ihn daher nur in sehr speziellen Situationen.

    Was mich noch interessieren würde: Kann man den bei D600 die Mikrofonempfindlichkeit regeln? Die Möglichkleit fehlt mir an der D5000 schmerzlich.

    Gruss aus Berlin
    Frank

    • Hallo Frank, vielen Dank für Dein Feedback. Die ISO-Automatik war zu jedem Zeitpunkt aus, den Verdacht hatte ich natürlich auch als erstes.
      Die Mikrofonempfindlichkeit kann man bei der D600 und allen neueren Nikons regeln!
      Viele Grüße
      Gunther

  22. Ich war mir eigentlich sicher, dass die D800 diese Funktion über den On_Schalter hat. Ich habe es eben versucht zu finden, aber nein. Du hast recht. Es war die D4 mit dieser Funktion. Ich hatte vor kurzem bei einer Hochzeit eine in der Hand. Da hatte ich das wohl her. Also: ersatzlos streichen. Würde der D800 aber auch gut stehen…

  23. Hallo Gunther,
    das ist ja schon ein Hammer was sich Nikon bei der D600 leistet. Ich hoffe doch sehr, dass ggf ein Software Update die Probleme beheben. In den Nikon Rumors war man ja von einem Preis von ca. 1500€ ausgegangen.
    Ich verstehe aber deine Vergleiche mit der Pixeldichte bei DX und FX nicht ganz. Für mich macht es keinen Sinn, 2000€ für eine Kamera auszugeben und ich diese mit DX-Objektiven nutze. Gerade der große Sensor ist doch das teuere an der Kamera. Bei DX-Objektiven nutze ich dann doch auch nur den halben Sensor. Auch die Vergleiche der Bilder DX/FX bei gleicher Brennweite hinken, da die Brennweite zwar die gleichen sind aber die Bildwinkel sind doch unterschiedlich. Hier ist doch das Dilemma mit der Benennung der Objektive. Wirkliche Vergleiche lassen sich, meiner Meinung nach, nur mit dem Bildwinkel anstellen. Dann habe ich Bilder mit identischen Inhalten und Größen.
    Ich selbst habe mir die D5100 im Frühjahr letzten Jahres geholt. Bin absolut zufrieden. Stand aber auch vor der Frage: D7000 oder D5100 mit Klappdisplay? Weil für mich schon fest stand, dass ich irgendwann auf FX umsteigen werde hole ich mir nur FX-Objektive. Die sind zwar jetzt teuerer und schwerer aber ich habe später keine Probleme mit der Nachfolgerkamera. Denn die Objektive verursachen doch die erheblich höheren Kosten als die Bodys. Und diese altern nicht so schnell und sind auch wertstabiler als die kurzlebige und schnell entwickelnen Technik. Es kommt natürlich darauf an was man fotografieren will. Freistellungsefekte sind ja aus physikalischen Gründen bei FX stärker als bei kleineren Sensoren.

    Abschließend aber nochmals ein großes Lob für Deine Berichte. Sie helfen sehr bei der Entscheidung. Ich werde mich aber jetzt umsehen nach einer gebrauchten D700. Die kann zwar nicht filmen aber FX habe ich dann bereits für 1000€. Und die Qualität ist Spitze.

    Ach ja, noch was. Bei dem Vergleich mit der D800 finde ich es noch erwähnenswert, dass sich die Tasten beleuchten lassen. Ist zwar nur eine Kleinigkeit aber bei Nachtaufnahmen ist das sehr hilfreich.

    MfG

    Jens Acquistapace

  24. Hallo Gunther,

    vielen, vielen Dank für die kritische Einschätzung der D600. Ich bin nun seit über 20 Jahren im Nikon-Lager – kein Anhänger der Marke, aber Anhänger guter Bilder. Die Stärke von Nikon fand ich seit je her die optische Qualität der Objektive und die Verarbeitungsgüte der Gehäuse. Mit dem Digitalzeitalter hat Nikon schon einige Probleme. Bis der Autofokus wieder so gut war wie z.B. bei der F90X, das hat schon ein paar Generationen gedauert. Und so robust und handlich wie die F801 ist seit dem keine Nikon-Kamera mehr gewesen. Das alles erinnert doch sehr an Leica (obschon bei Nikon deutlich mehr Geld im Spiel ist), und ich hoffe wirklich, dass dieses Schicksal ihnen erspart bleibt.

    Die Probleme, die von den Nikon-Fanchören ja gern mal übertönt werden, sind unübersehbar. CaptureNX wurde ja schon angesprochen, und die Verarbeitungsqualität der kleinen 4-stelligen Nikons und z.B. des 18-200 – da muss man glaube ich auch nicht mehr viel sagen (hab gerade Ärger mit der 5100). Die Marketing-Strategen bei Nikon mögen es gern sehen, wenn die D3 und D4 so gelobt werden, obwohl die Stückzahlen verschwindend sind gegen das Consumer- und Prosumer-Segment. Der Ruf der Marke wird wohl mehr und mehr an der Spitzenposition verteidigt.

    Deshalb auch vielen Dank zu den kritischen Bemerkungen, die Produktpolitik betreffend. Ich hoffe, Nikon findet die Kraft zur Erneuerung, oder kauft sich wenigstens ein paar fähige Köpfe ein. Sonst könnte es eines Tages wirklich passieren, dass die Leute ihren Krempel verkaufen und die Marke wechseln. Neueinsteigern kann man Nikon jedenfalls kaum noch empfehlen. Da bieten andere deutlich mehr fürs gleiche Geld.

  25. theo.bernd 5. Oktober 2012, 19:55   »

    Hallo,
    Ich danke dir für deine Ausführungen.
    Ich dachte bis heute, dass die d600 vergleichbar ist mit der d7000 nur eben in vollformat und mit entsprechender Weiterentwicklung, da es ja 2 Jahre her ist, seit dem die d7000 auf den Markt kam.
    Jetzt kann ich mein Geld wohl besser investieren.
    Ich bin dir sehr dankbar für deine Einschätzung und presentation.

    Gruß
    Theo

  26. Nun ja, die Behauptungen im Video und im Artikel sind schon sehr gewagt. Bevor ich mein Urteil darüber fällen will, möchte ich deutlich machen, dass ich sowohl D200, D300, D7000 und jetzt D3 besessen habe und die D600 zum Testen ebenfalls zuhause hatte.
    Es ist keine Plattitüde oder Floskel, wenn man sagt, dass das Vollformat eine bessere Bildqualität liefert.
    Man kann nicht anhand von Sensorgrößen und MP Zahlen absolute Aussagen machen, sonst dürfte eine D7000 auch kein besseres Rauschverhalten als eine D200 haben. Es kommt im besonderen auf die Pixel und Sensorqualität an. Die D800 hat eine weitaus bessere Bildqualität als die D7000. Genauso stimmt auch die Behauptung nicht, dass die D600 und die D7000 ein ähnliches Rauschverhalten haben. Man wird den Unterschied schon ab Iso 800 deutlich merken. Ich kann dabei nur auf Laborwerte bei DXO Mark hinweisen.

    Außerdem ist das nicht Preispolitik was Nikon dort betreibt, sondern logische Entwicklung. Es wird höchstwahrscheinlich doch noch eine D400 und eine D7100 geben, davon zeugen auch neue Veröffentlichungen auf dem DX Objektivmarkt. Ich sehe da eher eine gegenseitlich Abhängigkeit von Canon und Nikon. Nikon bringt noch keine D400 um zeitnah zu einer möglichen 7D MK II zu stehen, ebenso brachte Canon nun die 6D um zeitnah zu einer D600 zu stehen.

    Nikon hat genug Abnehmer im FX Bereich, zumal ist der Consumer Markt mindestens genau so wichtig wie der Professionelle.

    Ich würde den Behauptungen nicht einfach so trauen…

  27. @AMP schaust Du Deine Bilder auch mal ab und zu in einem Print an, sprich gedruckt. Im fotografischen Prozeß steht bei mir zum Schluß immer der fertige Print. 100% Ansichten am Monitor sind das eine. Ein Print in z.B 30×40 mit einer D800 geschossen und einem ” für die Digatal Fotografie nicht tauglichem Opjektiv ( und davon gibt es einige )
    würde ich mir nicht antun wollen. In der Fotografie sind die Optiken das a und O. Ist einfach Fakt. Oder meinst Du ein Ferarri Motor in einem VW “Gehäuse” bringt die gleiche Leistung? Aber egal jeder wie er mag.

  28. Habe soeben neuen Kommentar gelesen, der hie noch nicht freigeschaltet ist, würde aber gern schon antworten. Es ging um die D600 und “was für Optiken”. Meine Erfahrung und mehrfach bestätigt ist folgende. An den hochauflösenden Kameras wie z.B D600 benötigt man die aktuelle Top Optiken von Nikon. Alles andere macht keinen Sinn. Die meisten Optiken sind schon bei 16 Mio überfordert. Und wer meint eine Kit Optik an einer D 600 betreiben zu müssen…sorry aber dem kann man dann nicht weiter helfen. Ich selbst besitze noch einige AF-S Optiken mit 2,8 angefangen 17-35, 28-70 und das legendäre 70-200. Diese Optiken gehen kritisch schon berichtet bei der D700 leicht in die Knie, klar das ist meckern auf hohem Niveau. Aber in den Ecken ist kaum eine Optik scharf. Ich habe bald 20 Jahre Erfahrung im professionellen Fotobereich kenne viele Fotografen.
    Es war schon immer besser nach dem Motto zu kaufen weniger Auflösung dafür sehr gute Optiken. Die heutigen Sensoren zeigen jeden Fehler auf, welche zu Filmzeiten kein Problem waren. Die Sehgewohnheit hat sich ebenso geändert, nicht unbedingt der Anspruch. Ich hatte gestern mal wieder das Vergnügen an einer Fachkamera scharfzustellen. Das war ein optisches Erlebnis an der Mattscheibe welches im ersten Moment erschreckend war. Irgendwie wirkte nichts scharf…..In der ganzen Diskussion ist der Flaschenhals die Optik. Das wir heute mit den Kisten auch noch filmen können ist toll bringt aber mehr “Probleme” mit sich was Wünsche, Anforderungen et. betrifft. Wenn ich dann in Foren lese ” Soll ich die D 7000 oder die D800 ” kaufen?, muß ich immer wieder schmunzeln, so what.

    • Ist die Seite jetzt in ein Mikroskopie-Forum konvertiert?

      “An den hochauflösenden Kameras wie z.B D600 benötigt man die aktuelle Top Optiken von Nikon. Alles andere macht keinen Sinn.”

      Da gab es doch außer 100%-Schärfe im 100%-Crop noch etwas, was ein gutes Foto ausmacht…

      “Und wer meint, eine Kit-Optik an einer D600 betreiben zu müssen,…sorry aber dem kann man dann nicht weiter helfen.”

      … wenn er vorhat, den ganzen Tag damit zu verbringen, die Mikro-Echtheitsmarkierungen auf den zahlreich bei ihm herumliegenden 500-Euro-Scheinen zu fotografieren.

      Nur weil man im 100%-Crop bei 24MP Unschärfe entdeckt, die einen bei 12MP vor einem Jahr mit dem selben Objektiv noch nicht gestört hat, ist ein Bild nicht schlechter – höchstens (nach wie vor) schlechter vergrößerbar.

      Am besten finde ich den üblichen Spruch “Der Sensor der D600/D800 verzeiht keine schlechten Objektive”.
      Stimmt, als ich mal einer D800 ein Kit-Objektiv aufgeschraubt habe, war sie beleidigt und hat sich geweigert auszulösen, um ihren tollen Sensor nicht mit Unschärfe oder Verzerrung zu besudeln.

  29. Speedmaster 4. Oktober 2012, 15:59   »

    Hallo,
    bei der Recherche von bzw. über die Nikon D600 / D800 bin ich hier auf diese Website gestoßen.
    Was wären denn nach hiesiger Expertenmeinung die empfehlenswerten Objektive, die für die o.g. Kameras in Frage kommen, um von Ultraweitwinkel bis zum Tele alles abzudecken?

    Gruß
    Michi

    PS: Ist eine tolle Website, die mir richtig gut gefällt.

    • Thomas S. 4. Oktober 2012, 21:35   »

      Hallo Speedmaster,

      meine Tests zeigen, dass auch die D600 scheinbar qualittiv hochwertige Objektive braucht. Bei meinem 105mm Nikon komm ich aus dem Lachen nicht mehr raus…. Ach so, so geht ist das Objektiv gedacht…. Ich war mit dem Objektiv an meiner D90 schon sehr zufrieden…. an der D600 macht es einen riesen Sprung! Leider bin ich mir nicht sicher, ob mein heiss geliebtes 1,4 50mm D sich so gut an der D600 macht. Das Objektiv ist an der D90 überscharf und über jeden Zweifel erhaben, an der D600 hängt es dem 105mm ziemlich in der Schärfe hinterher…. Ich habe ein altes 28-105mm D, dass macht sich nicht so schlecht. Aber final denke ich: Man muss nicht drum herum reden, wer wie ich aus dem gemäßigten DX-Bereich kommt, sollte noch ein bisschen Geld für Linsen investieren, dann kommt auch Spass auf… (Musste ich leider auch bitter feststellen….)

      Final finde ich aber die Diskussion um die Objektive sehr interessant und vielleicht bei Gunther ein eigenes Forum wert. Denn ob D800 oder D600 – geht es euch nicht so, dass man bei jedem neuen Objektiv sich fragt, kauf ich ein DX oder ein FX Objektiv…. (heimlich schiele ich dann doch immer nach FX). Ich finde, dass dieser Aspekt in der Diskussion noch zu wenig Beachtung findet. Kauft man sich z.B. eine D7000, dann ist ein 24-70 oder ein 24-120 ein nicht ganz perfektes Objektiv (die Brennweite passt einfach nicht richtig), aber die sind natürlich um einiges besser als das 16-85. Man hört immer wieder: Investiert das Geld in Objektive, aber die hochwertigen Objektive sind für FX gedacht und ausgelegt.

      Genau deswegen werde ich den FX-Umstieg machen! Schöne Objektive und dahinter ein riesen 100%-Sucher! Mehr brauch ich nicht! Also muss wohl einiges DX-Zeug in die Bucht! Aber das 1,4 50mm werde ich behalten, denn es ist mit der D90 ein Dreamteam!

      Thomas

  30. Das das Fotografieren immer im Vordergrund stehen sollte ist eh klar.
    Aber gerade mit der heutigen Technik und Performance sind Bilder möglich die früher nicht möglich waren.

    Puristen benutzen, wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist, auch gerne z.B. eine Leica M9.
    Egal was man von Ken Rockwell hält: was er über die M9 schreibt, lässt die Dslr´s in ganz anderem Licht erscheinen….
    Ich finde es völlog richtig, dass Gunther auf die Defizite der D600 hinweist…so entsteht echter Fortschritt und Verbesserungen.
    Die mich persönlich nicht im geringsten hindern auch ab und zu zur analogen F100 zu greifen ;-)

  31. Gianluca 4. Oktober 2012, 08:23   »

    Hallo alle zusammen,
    wenn ich die ganze diskussion lese, dann wird mir klar, dass wir alle ein Luxusproblem haben. Vor 20 Jahren habe ich noch, und wahrscheinlich ihr auch, mit einer MF-Kamera (Om 4T) fotografiert und da war eine Spotmessung schon Luxus. Heut zu Tage hat man 3-4 Messmethoden, zig Eistellungen und weiß was ich noch alles. Dazu muss man kein Geld mehr für Filme und Entwicklung ausgeben. Alleine diesen Faktor relativiert ofter mal die Anschaffungskosten für eine Kamera. Nun habe ich eine D7000 und bin glücklich damit, diese Kamera kann alles und dazu auch noch sehr gut und wenn ich ehrlich bin, die helfte der Einstellungen brauche ich gar nicht. Ich denke nur, dass wie alle uns mehr auf das Fotografieren konzentrieren sollen und weniger auf der Kamera. Oder was meint ihr?
    Grüße
    Gianluca

  32. Alexander 3. Oktober 2012, 16:52   »

    Hallo, die Ausführungen sind sehr nützlich. Aber APS-C wegen der “preisgünstigen” Objektive gegenüber Vollformat zu bevorzugen ist nicht so überzeugend. Auch im Vollformat gibt es extrem scharfe und preisgünstige Objektive wie die neuen AF-S 1.8/50 G und AF-S 1.8/85 G sowie einige alte MF-Nikkore, z.B. die beiden Micro-Nikkore 3.5/55 und 2.8/55 im Macrobereich. Ferner ist das Vollformat-Weitwinkelzoom AF-S 2.8/14-24 (leider etwas teuer) von überragender Qualität; bei APS-C gibt es nichts vergleichbares! Meine Empfehlung daher: D800 oder besser D800E, da die D600 zur Zeit im Vergleich eher zu teuer ist.
    MfG
    Alexander

    • Danke Alexander. Mir hilft diese Info sehr, indem Du den Blick auf die Objektive lenkst. Denn vom Body her kann ich mich wirklich schwer zw. 7000 und 800 entscheiden.

  33. Hallo Gunther,

    ein fundierte und aussagekräftige Videokritik hast Du da zum Liveview der D600 hingelegt!

    Ich als Musiker und durch die Geburt meiner Töchter vor 2 Jahren wieder zur Fotografie (D7000) gekommener, ambitionierter Amateur, habe mir das Video mit großem Interesse angeschaut.

    Die D600 war bisher meine erste Wahl was das Vollformat betrifft.
    Die 36 MP der d800 sind mir einfach zu viel!!

    Gerade available light Sessions bei Konzertaufnahmen und die besseren Freistellungsmöglichkeiten des FX-Sensors sind ein wirklicher Vorteil gegenüber dem DX-Sensor.

    Wobei der DX-Sensor wieder andere Vorteile hast, die Du zum Teil auch anschaulich angesprochen hast.

    Deshalb würden bei mir auch beide Formate nebeneinander weiter existieren. Der Verkauf der D7000 kommt gar nicht in Frage ;-)
    Ich bin mit hochwertigen Objektiven für beide Formate gut ausgestattet.

    Les Paul und Stratocaster existieren bei mir als Musiker auch nebeneinander ;-)…

    Ich mit meinen fast 50 Jahren habe es gelernt geduldiger zu werden, auch wenn es schwer fällt.
    Ich werde ein Firmware-Update der D600 abwarten und schauen, ob besonders was den Liveview betrifft, Besserung in Sicht ist.

    Oder eine D610 abwarten, die dann auch noch das Schwenkdisplay hat, damit ich bei bodennahen Makros keinen Kopfstand mehr machen muss ;-)

    Vielen Dank nochmals für das tolle Video und die auch ansonsten tolle Internetseite!

    mfG Lutz Holzapfel

  34. D800-Test?
    Klasse freu mich schon drauf.

    Die eierlegende Wollmilchsau sehe ich zur Zeit bei Canon mit der Mk III.
    So ein Gerät hätte ich mir von Nikon gewünscht. Aber erst mal Deinen Test abwarten…

  35. Hallo Gunther, wieder ein toller Test von dir. Habe die D7000 und bin nach wie vor sehr zufrieden. Aber Vollformat reizt natürlich. Wundern tut mich nun der Test deines Freundes neunzehn72, der im Gegensatz zu dir die D600 in den Himmel hebt. Das alle neuen Kameras in diesem Preissegment klasse sind ist ja klar, aber dass eure Meinungen dermaßen auseinander gehen verwundert mich schon.

    • Hi Marco, ich glaube wir sehen das einfach aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Paddy fotografiert sowieso im Vollformat mit seinen D4, für ihn ist das eine günstige Drittkamera, aufgrund seiner Arbeitsweise (Studio, Portrait etc.) ist Vollformat da einfach geeigneter. Ich selbst sehe große Vorteile bei DX (Naturfotografie, Tiere, Zeitraffer) und finde einfach der preisliche Schritt zwischen z.B. D7000 und D600 steht für mich in keinem Verhältnis zum Mehrwert.
      Ohne vorgreifen zu wollen: ich habe derzeit die D800 hier. Zwischen der D600 und ihr liegen, was die Bedienung, Haptik, Möglichkeiten angeht Welten! Weitaus mehr, als die 500€ Unterschied vermuten lassen würden. Aber ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.

      • …nochmal zur D 7000, D 600 und D 800… ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und habe nun alle drei gleichzeitig hier im Test gegeneinander.

        Bild: mir reicht die D 7000 völlig. Bei Makro, Landschaft etc. ist die D 800 schon deutlich detailreicher. Brauch ich aber nicht zwingend. Die D 600 springt nicht heraus.

        Bedienung: klar pro D 800. Da ist kein Knopf zuviel und jeder an der richtigen Stelle. G 600 und D 7000 sind gleich.

        Bedienung Video: Gunther hat Recht. Bei einer € 2000.- Kamera wie der D 600 verzeihe ich auch keine Softwareschwächen. Die D 800 ist hier klar userfreundlicher und die D 7000 viel billiger als die D 600.

        Haptik: meine Technik muss was wegstecken können. Klar pro D 800. Die D 600 verliert wieder trotz etwas robusterem Gehäuse (wegen des Preises) gegen die D 7000.

        Dateigrösse: alle reden bei der D 800 darüber, aber ist das so wild? Festplatten gibts doch wie Sand am Meer und die Preise fallen täglich?

        Kaufpreis Optiken: die sind doch so wertstabil, ob man jetzt die einen oder anderen hat. Da verliert man doch nicht sooo viel?

        Kaufpreis Body: der Sprung von der D 7000 zu der D 800 sind ca € 1.700, netto sogar nur € 1.500 (wer das kann)

        Fazit: die D 600 ist einfach mindestens € 500 zu teuer. Da ist man unten mit der D 7000 und oben mit der D 800 besser aufgehoben.

        Frage an Euch: D 7000 und D 800 als Set? Die passen nicht wirklich, wegen der Optiken oder? Wenn ja welche Optiken empfehlt Ihr?

        Noch mal mein dickes Lob an Gunther für dieses Forum. Würde gerne mal eine Bundesdeutsche Fototour und Seminar für Ambitionierte mit Dir veranstalten.

  36. Hi picjoe, Gunther

    mir ging es ähnlich wie dir. Ich hatte mich Anfangs auch sehr über die D600 gefreut und gedacht die Kamera ist genau mein Ding. Schließlich ist sie doch etwas kleiner und würde sich schon gut in meine jetztiges Setup integrieren. Zuletzt war ich immer mit der D700 und D5100 unterwegs. Letztere ist klasse zum Filmen und für Timelapse. Das kann Gunther ja nur bestätigen. Wenn es allerdings, wie in meinem Fall öfters, in kältere, Klimatisch extremere Regionen geht fehlt es der kleinen doch etwas an der Habtik. Mit dicken Handschuhen liegt da so eine D700 mit Batteriegriff schon weitaus besser in der Hand.

    Nun gut jetzt dachte ich also ich hohl mir die D600 und spar etwas Gepäck im Vergleich zu der D700. Aber unterm Strich ist das wohl marginal. Live konnte ich weder die D600 als die D800 wirklich testen. Aber zumindest beim Händler um die Ecke in den Händen halten. So – nur Anhand dessen muss ich Gunther schon recht geben, dass 500€ mehr da schon gut angelegt sind. So sieht es im Moment zumindest aus. Mit der Zeit werden die Preise sicherlich noch sinken und wenn zwischen der D600 und D800 vielleicht mal 1000€ liegen sieht es anders aus.

    Da ich momentan mit der D700 noch gut bedient bin warte ich nun doch erstmal noch ab. Gut das ich nicht blind bestellt hatte. Aber die Wahrscheinlichkeit das mein zukünftiges Setup folgendermaßen aussieht ist schon sehr wahrscheinlich

    D5100 + Sigma 10-20 Weitwinkel
    D800 + 24 – 70 Standard
    50mm
    70 – 300mm

    Was die Bildqualität und Vergleich über Rauschverhalten etc. angeht sehe ich das mit Gelassenheit. Gute Bilder entstehen zuerst mal im Kopf. Die Kamera ist das Werkzeug um die Eindrücke einzufangen. Ob es da nun etwas mehr oder weniger rauscht ist doch egal. Hauptsache man nimmt das Gerät gerne in die Hand.

    Übrigens ist das Video das Florian Schulz mit seinem Bruder und dem Prototypen der D600 gemacht hat schon sehr beeindrucken. Wenn auch gleich die beiden Profis die angesprochenen “Problemchen” wohl nicht erkannt habe. Zumindest sprechen Sie natürlich nicht darüber. Eben Sponsored by Nikon – und Apple wohl auch. ;-) Vieleicht war ja auch einfach nur ne andere Firmware aufgespielt. Das könnt ich mir sogar sehr gut vorstellen.

    https://vimeo.com/49443048

    Na dann weiter so!

    Gruß Martin

  37. Torsten 2. Oktober 2012, 08:06   »

    Hallo picjoe, sofern es die D800 wird dann denk daran, dass die D800 nur Top Optiken verträgt. Was Du Dir an Datenaufkommen einhandelst wirst Du ja wissen…

    • Hi Torsten, die Pixeldichte der D800 ist die gleiche, wie die der D7000. Die Anforderungen an die Optiken sind daher nicht unbedingt größer. Die Datenmege ist natürlich erheblich, aber man kann im DX Modus auch mit 16MP fotografieren, speziell für Zeitraffer ist das eine Option, die gar nicht uninteressant ist.

      • Hallo Gunther,

        bezüglich Deiner Aussage zu den Pixeldichten:
        “Hi Torsten, die Pixeldichte der D800 ist die gleiche, wie die der D7000. Die Anforderungen an die Optiken sind daher nicht unbedingt größer”
        möchte ich vielleicht kurz was sagen:
        Es ist zwar richtig, dass die D800 und D7000 die gleiche Pixeldichte haben, allerdings ist ein DX-Objektiv, welches 4,9µm Pixel auflösen soll deutlich einfacher (und somit günstiger) zu berechnen als ein FX-Objektiv, das 4,9µm Pixel auflösen soll. Man muss hierbei immer auch den Durchmesser des Bildkreises mit einbezihen. Daher werden die Auflösungen von Objektiven auch häufiger in Linienpaaren/Bildhöhe und weniger in Linienpaaren/mm angegeben.
        Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich.

        Grüße,
        Michl

  38. Hallo an Alle und speziell an Gunther.

    In den vergangenen Wochen habe ich unzählige Videos und Webseiten angesehen um zw. D 7000, D 600 und D 800 auszuwählen.

    Fast alle haben irgendwelche Präferenzen und diskutieren gar fanatisch. Ihr hier diskutiert fair, zum Teil sehr objektiv und ich denke viele bekommen hier Hilfe bei der Kaufentscheidung. Deshalb gebe ich meinen Senf auch gerne dazu, in der Hoffnung wir alle finden die für uns persönlich richtige Kamera.

    Mein Profil: Ambitionierter Amateur seit 30 Jahren. Ich fotografiere Landschaft, Portrait, Makro und Familienurlaubsfotobücher sowie einige private Poster mit einer D 7000.

    D 7000 .
    (vergleichsweise) günstig in der Anschaffung
    man hat schon ordentlich etwas in der Hand, Batteriegriff ratsam zur Gewichtsverteilung und der Handhaltung
    Bildqualität für meinen Anspruch noch nie an die Grenze gekommen

    D 600 (gerade im Test)
    erster Eindruck ist eine D 7000 für rund € 1.000 mehr
    ohne Batteriegriff genauso unangenehm in der Handhaltung
    Videoqualität besser
    Bedienkonzept dasselbe
    Bild sieht für mich als Laie genauso aus wie das der D 7000

    D 800 (vor paar Wochen getestet)
    Aufschrei im Geldbeutel, weil nochmal rund € 400.- mehr als bei der D 600
    Bildqualität überragend, das sehe ich auch als Laie
    Bedienkonzept total clean, ohne Schnick/Schnack wie Szeneprogramme etc.
    Haptik? Geil ;-) Wirkt irgendwie Erdbebensicher.

    Fazit:
    Von der Bildqualität her würde mir schon die D 7000 reichen.

    Weil ich aber trotz meiner kleinen Hände gerne ein echtes Arbeitsgerät in den Händen habe und Technik bei mir viel einstecken muss und nicht gestreichelt wird, kommt primär die D 800 in Frage.
    Das Preisargument ist relativ, denn die Wertstabilität bei Nikon ist hoch. Wenn man die Preise kennt, kann man eine D 800 fast zum Preis einer D 600 schiessen.
    Die Bedienung der D 800 ist glasklar und es kommt mehr auf das Auge hinter der Linse, an als auf die Technik in der Kamera. Das Lesen der Anleitung erspart sich vielleicht sogar.
    Ich gebe nun schweren Herzens meine alte D 7000 weg. Gunther du hast Recht, man muss die Anzahl der Auslösungen nicht ausreizen. Der Wiederverkaufswert ist gut. Schaffe mir im “Warehouse Deal” eines namenhaften Internetversenders eine vergünstigte D 800 für ca. 2.300-2.400 an und erfreue mich erstmal daran. (Ja mein Geldbeutel kriegt fast die Krise aber mein Herz lacht) Wenn dann in paar Monaten die ersten D 600 beim selben Anbieter für ca. 1.500-1.600 weggehen und ich vorher noch im Lotto gewinnen, werde ich die D 600 (mit Batteriegriff) als kleine Schwester anschaffen. Dann kriegt eine ein gutes Telezoom, die andere ein Weitwinkelzom und im Gepäck sind schon das 50mm und das 85mm.

    Braucht man das alles für ein gutes Foto? Nein. Auch mit der D 5100 kann man schon recht viel machen. Aber jeder Mensch hat irgend ein Hobby, dass entweder viel Zeit oder viel Geld schlechtestens sogar beides kostet.

  39. Sehr interessanter Beitrag! Wie siehst Du die Nikon D90? Ich habe ja schon mit der D600 geliebäugelt als Nachfolger für meine D90. Ich habe auch noch einige Objektive von meiner 801. Aber wenn ich den Bericht sehe, wäre die D7000 die logischere Variante. Live View habe ich bei der D90 sehr selten benutzt, da der AF furchtbar langsam ist. Hat die Abblendtaste eigentlich irgendeine Funktion im Live View? Nikon versucht da vielleicht eher die Sucherdarstellung zu simulieren, die ja auch eher unabhängig von Blenden- und Iso-Einstellungen ist.
    Grüsse, Peter

  40. Hallo Gunther,

    Dein Beitrag zu den Inkonsistenzen des Live-View-Modus ist sehr interessant und regt zum Nachdenken über den FX-Kult an.

    Das Konzept eigentlich aller Hersteller, ein sehr gutes Hardwareprodukt durch eine beschnittene Firmware zu entwerten, um den Abstand zu Nachfolgemodellen zu halten, scheint für gewinnorientierte Unternehmen unvermeidlich. Sony ist etwas anders orientiert, da sie immer noch nicht im Profisegment etabliert sind und daher auf die Gesamtperformance mehr achten müssen als Firmen, die die Profi-Latte schon genommen haben.

    Dieses Problem kann eigentlich nur mit offenen CHDK-artigen Firmwares (oder einen vorbildlichen Support mit verbesserten Firmwares, den Nikon zu leisten nicht gewillt zu sein scheint) gelöst werden. Leider ist Nikon gegenüber Canon offenbar deutlich verdongelter, so dass es noch keine CHDK vergleichbaren Hacks sondern nur erste Ansätze gibt.

    Bei der Hardware hat Nikon bei der D600 gegenüber der D800 beim AF-Sensor, dem Verschluss und dem Magnesiumanteil des Gehäuses gespart. Diese sind Aspekte, die für Profis immer einen Preisunterschied rechtfertigen. Die 36 MPixel sind wohl nur für wenige wirklich relevant. Daher hätte Nikon die Firmware eigentlich gar nicht beschneiden brauchen, um den Abstand zu wahren, und hat es auch nur bei wenigen, aber ärgerlichen Punkten (wie der Blendenwahl) getan. In sofern ist die D600 IMHO im Vergleich zur D800 ein noch ganz faires Produkt für Leute, die FX wollen. Sie hätten FX für alle auch mit 3 Bildern/s und 1 LW schlechterer Dynamik versuchen können.

    Die Tatsache, dass man bei kleineren Sensoren über den crop factor automatisch Tele “geschenkt” bekommt ist wirklich erwähnenswert, wie auch der Fakt, dass es noch einige Jahre lang deutlich mehr Potential für die Verbesserung der Qualität, speziell Sensorempfindlichkeit, geben wird als bei Glasoptiken. Darum sollte DX-Objektive eigentlich ihren Wert behalten.
    Aber eine Profiaura bekommt man als Laie eben nur, wenn man eine FX-Kamera in der Hand hält.
    Zur Zeit hält dies den Wiederverkaufswert der FX-Objektive jahrzehntelang hoch.

    Einen wichtigen Punkt hast Du m.E. ausgelassen:
    Zu DX/FX gibt es speziell bei der D600 noch das Problem des von den AF-Sensoren abgedeckten Bereichs. Er ist bei der D600 _deutlich_ kleiner als bei der D7000. Für eine Bildgestaltung mit AF-Schärfe in Randbereichen muss man häufiger ins “reframing” gehen.
    Hier sehe ich einen klaren Vorteil der D7000 gegenüber der D600, da beide den gleichen AF-Sensorchip haben, er aber durch den unterschiedlichen crop factor bei der D7000 deutlich mehr Bildfläche erfasst. 39 AF-Sensoren ergeben erst dann einen echten Sinn. Die bei der D7000 AF-erfasste Bildfläche ist auch deutlich größer als bei der D4 oder D800. Man benötigt bei FX für eine größere Abdeckung einfach mehr Gehäusetiefe (oder eine andere Konstruktion z.B. mit Lichtwegfaltung ?).

    Für wichtig zu erwähnen halte ich noch die Tatsache, dass der Dynamikbereich der D600 RAWs gemäß DxO-Tests für die D600 bei ca. 13 Lichtwerten liegt und damit mind. 1.5 Lichtwerten über der D7000. Eine derart hohe Dynamik ist natürlich ein Traum für Leute, die ihre RAWs selbst zu jpgs entwickeln, um mit schwierigen Lichtsituationen klar zu kommen.
    Kann sein, dass man das mit Active D-Lighting (ADL) ebenso leicht in die jpeg-Datei bekommt, die natürlich durch ihre Bit-Tiefe per se dynamikbegrenzt ist.

    Zum Schluss noch zwei Anmerkungen zu Deinem klasse Videobeitrag, die nicht ganz klar ‘rüber kamen:
    1. Der “A”-Mode ist nicht der “Auto”-Mode (das ist “P”), sondern der (automatische) “A”pertur-Modus. Das weißt Du natürlich, ist aber eine Quelle häufiger Konfusion unter Laien.

    2. Der für FX- gegenüber DX-Sensoren erreichbare Schärfetiefenbereich ist natürlich auch bei einer Anpassung der Brennweite gemäß crop factor bei gleicher Blende deutlich kleiner, so dass für FX deutlich mehr Möglichkeiten zum Freistellen eines Motivs (Augen vs. Nasenspitze) resultieren.

    3. Zum Live-View hätte ich noch eine Frage:
    Hast Du ‘mal im LV-Modus die Funktion des “OK”-Knopfs probiert? Bei der D800 heißt es:
    “you’ll need to remember to push the OK button first to enable the Nikon D800’s Exposure Preview feature”

    Dank & Gruß

    AMP

    • Ich muss mir mal selber antworten, da ich schon fast so weit war, wegen der mittigen Anordnung der AF-Felder statt einer D600 doch eine D7000 zu kaufen, aber ein Detail übersehen hatte.

      Will man mit der D600 ein Motivdetail anfokussieren, das im fertigen Bild eigentlich im Randbereich liegen soll, muss man die Kamera so verschwenken, dass das Detail in den Bereich der mittig angeordneten AF-Feldern gerät. Dann kann man den Auslöser bis zum 1. Druckpunkt drücken und die Kamera zurückschwenken (reframing).
      Das finde ich unpraktisch und habe mich über die mittige Anordnung der AF-Felder bei der D600 geärgert.

      Ich habe nun noch einmal in Gimp mit den Sucheransichten der D7000 und D600 und der darin fix vorgegebenen Anordnung der AF-Felder (als lateral verschiebbare transparente Ebenen) herumgespielt.

      Dabei wurde klar, dass die D7000 mit ihren auf einen größeren Sucherbereich verteilten AF-Feldern nicht besser als die D600 ist, wenn man bereit ist, den Bildausschnitt _nachträglich_ auf 16 MPixel, also das Niveau der D7000, zu beschneiden.

      Wenn man nämlich aus einem mit der D600 gemachten 24-MP-Foto einen 16-MP-Bereich herausschneidet, dessen eine Bildecke mit einer Ecke des 24-MPixel-Gesamtbildes überlappt, so reichen die für das 24-MP-Foto verwendbaren AF-Felder der D600 noch deutlich weiter (etwa eine weitere Reihe) als bei der D7000 in den Randbereich des auf 16-MP gecroppten Bildes hinein.

      Das heißt, für 16-MPixel-Fotos ist die AF-Sensoranordnung der D600 der D7000 sogar überlegen. Allerdings handelt man sich dabei wieder einen crop factor von 1.5 ein.

      Ich denke, für die paar Situationen, in denen die Schärfe am Rand liegen muss, man man das reframing beim Abdrücken aber verpasst hat, ist ein gutes (gecropptes) 16-MP-D600-Bild besser als ein ohne Schwenken zugängliches 16-MP-D7000-Bild.
      Den Ehrgeiz, das ein Bild ohne cropping perfekt sein muss, habe ich nicht.

      Fazit: Was man an reframing nicht intuitiv beherrscht, muss man hinterher zurechtschneiden, wobei der Amateur bei D600-Fotos besser zurechtschneiden kann als bei D7000-Fotos.

      Grüße
      AMP

      • Hallo AMP, vielen Dank für Deine ausführlichen Beiträge. Zu Deiner Frage mit dem “Mittelklick” im Liveview der D600. Ich habe es gerade probiert: weder im Video noch im Foto-LV tut der “Mittelklick” etwas anderes, als den Fokus-Ausschnitt in die Mitte zu setzen, falls er da nicht ist. Was genau tut er bei der D800?
        VG
        Gunther

  41. Hallo Gunther,

    echt super Beitrag. Vielen Dank dafür.

    Du hast Dich zwar ein bisschen verzettelt ;-), aber im Ergebnis geil veranschaulicht und meiner Meinung nach den Finger richtig schön in die Wunde gelegt.

    Sehe die gleichen Probleme.

    Weiter so.

    Andreas

  42. Die 800 fällt im Moment im Preis im gleichen Zug wie die 600!

  43. Hallo Gunther,
    -eigenartigerweise bin ich erst bei der Recherche zur D600 auf Deine Seite gestoßen, -obwohl ich schon seit Jahr(zehnt)en fotografiere und filme -auch Zeitraffer mit der Spiegelreflex, -samt eigener motion-control…. ;)
    -DANKE für Deine Test-Mühe!! -ist sehr aufschlussreich und ich habe jetzt tatsächlich umdisponiert….
    -bei uns steht ne mehrwöchige Foto-tour zur Sonnenfinsternis nach Australien an (erscheint dann auf http://www.tboeckel.de …, -wollte zu meiner D300 jetzt noch die D600 oder D800 besorgen, -wobei ich mich mit keiner der beiden Kameras bereits im Vorfeld wirklich wohl fühlte…. -groß, schwer, KEIN Klappdisplay, steht Preis zu Bildqualität im (für mich) vernünftigen Verhältnis…., -bei meinen 2,8/300 und 2,8 70-200 wusste ich den 1,5 Faktor an meinen Crop-Kameras immer zu schätzen…
    -Anfangs konnte ich das Vollformat kaum erwarten, -inzwischen ist mir DX doch recht ans Herz gewachsen…
    -Du wirst es kaum glauben, aber ich besorge mir jetzt echt die 5100 mit (endlich mal leichtem DX) Reisezoom…

    Grüßegrüße,
    Andreas

  44. Torsten Dodillet 28. September 2012, 01:32   »

    Die D800 verkauft sich wie geschnitten Brot. Das komplette Marksegment der ” 31 Mio Digitalrückteile ” ist durch die D800 eingebrochen. Diese Kamera benötigt keinen D600 Steigbügel.

  45. Nach Deinem informativen und aufschlussreichen Video wird mir klar, dass die D600 raus kam um die D800 zu puschen.
    Würde mich über einen kritischen Test der D800 von Dir riesig freuen.

  46. Gunther,
    gib die D600 zurück und hol dir eine Panasonic Gh2/Gh3 mit Nikonadapter zum Filmen. Diese Community wird immer größer und wird mit Canon MK2/3 verglichen

  47. Ich weiss ja nicht wie du filmst, aber der Workflow mit der D600 klappt doch wunderbar.

    Aber zunächst: Die Blende ist im Live-View änderbar! Einfach die Blendensteuerung auf den Blendenring des Objektivs stellen (Menü). Für Video nutzt man eh meinst lichtstarke MF-Festbrennweiten (Zeiss etc.).

    Workflow: Ich schalte den Video Live-View an, stelle die Blende/Belichtungszeit/ISO Zahl an. Dann zoome ich auf das Objekt (bspw. Augen) und stelle scharf. Nun filme ich die Szene. Fertig. Bei der neuen Szene wieder von vorne.

    Wo ist das Problem?

    • Hi Sascha, ich habe ja auch nie behauptet, dass man mit der D600 nicht filmen kann. Ich habe vor allem den Live-Video für Fotos kritisiert und die Tatsache, dass man die Blende nicht umstellen kann während des Filmens. Dass das mit Manuellen Objektiven mit Blendenring geht ist schon klar. Aber viele haben halt z.b. ein 35mm f/1.8 oder 50mm f/1.8 und möchten damit Filmen und sich nicht extra ein dediziertes Leika-Objektiv kaufen.
      Nochmal: die D600 ist sicherlich eine gute Kamera. Keine Frage. Wenn Nikon sich an den genannten Stellen man ein bisschen was von der Konkurrenz abschauen würde, was die Bedienung angeht, dann wäre sie fast perfekt. Aber vielleicht geht es ja in die Richtung. Immerhin haben wir jetzt endlich eine Aussteuerungsanzeige und Ton-Monitoring!

      • Warum der Live-View so seltsam ist, weiß nur Nikon ;) Ich denke aber, dass da ein Firmware-Update kommt.

        Ein Focus-Peaking wäre wirklich ein sehr hilfreiches Werkzeug gewesen. Da hast Du absolut Recht. Dass Leica dieses Feature in die neue M-Leica eingebaut hat, spricht ja schon Bände.

  48. Sehr interessant. Als Einsteiger in die Photographie wollte ich mir erst eine Nikon kaufen, bin dann aber über die Sony A57 gestolpert. Da ich hauptsächlich nur gefilmt hatte mit einer Filmkamera von JVC, suchte ich einen Zwitter, quasi eine Kamera die beides in guter Qualität kann.

    Gunther, was du da an Kritikpunkten bei den Nikons aufführst zeigt mir, dass ich richtig in meiner Entscheidung für Sony lag.

    – “LiveView” alle Einstellungen -Live- am LCD mitverfolgen können!

    – “50p” im Filmmodus, alles manuell steuerbar!

    – Focus-peaking

    – klappbares Display

    ….abgesehen von den Wartezeiten bei Dslr-Kameras wenn man mehrere Bilder hintereinander machen möchte ohne die Serienbildfunktion zu bemühen. Hier sehe ich auch den Vorteil der teildurchlässigen Spiegel.

    Wenn ich mir die Funktionen und Features der neuen Sony A-99 anschaue, vereint diese Kamera eigentlich alles was du bei den Nikons vermisst.

    Ich jedenfalls warte gespannt auf deine Einschätzungen mit der neuen A-99.

    Mfg

  49. Hi Gunther,

    vielen Dank für Deine informativen Ausführungen zu der D600. Wie bereits von anderen auch erwähnt, finde ich es auch jammerschade, daß kein Klappdisplay verbaut wurde. Filmen mit dem normalen display ist nur vom Stativ aus möglich und auch da kann ein Klappdisplay nur hilfreich sein. Funktioniert eigentlich der AF währedn des Filmens besser als der der D7000?

    Hoffentlich schaut sich einer bei Nikon Dein Video an.

    Wenn die so uninspiriert weitermachen, lassen sie sich von den quereingstiegenen Elektronikriesen das Geschäft vollends aus der Hand nehmen und werden Minolta folgen, wäre schade.

    Aber warten wir mal den Nachfolger der D7000 ab, vielleicht wird ja alles gut und die sind schon dabei, Deine Anregungen umzusetzen. Sollen sie gleich noch eine ISO-automatik stricken, die die eingestellte Brennweite per Faktor in die kürzeste Belichtungszeit einrechnet.

    Vielen Dank nochmal für Dein tolles Video.

    Gruß
    Klaus

  50. Danke für die tolle Review. Leider hat man im Fachgeschäft fast nie die Chance alles auzuprobieren. Hätte mir fast die D600 gekauft – werde aber mal auf den ersten Firmware Upgrade warten – und den Kauf on hold stellen.

  51. Super Video. Unbedingt an Nikon senden.
    Was den Liveview angeht kann man sich bei der OMD was abschauen.

  52. Hey – danke für das tolle Video und das du auf die “Ungereimtheiten” aufmerksam machst. Das mit dem Live View ist ja wirklich alles komisch… Vielleicht wart ich doch noch etwas mit dem Kauf. Die Videofunktion war mir eigentlich schon wichtig. Vielleicht macht es auch mal Sinn bei den anderen Herstellern vorbei zu schaun.

    Über einige Softwareproblemchen musste man sich ja schon immer etwas ärgern. Meist Sachen welche ein geübter Programmierer wahrscheinlich ohne großen Aufwand umsetzten kann.

    Na ja – gehts erstmal weiter mit der D5100. Da passt Preis und Leistung auf jeden Fall…

    Schönen Gruß

  53. Hi Gunther,

    ich als D7000 Besitzer stimme Dir voll zu. Der Liveview bei der D7k ist inbesondere gegenüber den Sonys eigentlich eine Frechheit.
    Ich war letzte Woche mit einem Kollegen und seiner Sony unterwegs und allein für das Feature das Histogramm im Liveview zu haben könnte ich töten. Allein der unsägliche e-Sucher ist albern. Eine D7100 mit den Liveview Features der Sonys und optischem Sucher wäre ein Traum, allerdings sehe ich da wenig Hoffnung vor dem Hintergrund der letzten Highlights bei Nikon Liveviews habe ich da wenig Hoffnung. Insbesondere, weil die D600 in Tests sehr gut wegkommt und sich somit wie geschnitten Brot verkaufen wird.

  54. Danke! Toller Beitrag! Ich reg mich auch oft auf, dass die Hersteller kleine Verbesserungsmöglichkeiten gar nicht umsetzen. Manchmal frage ich mich schon, ob die überhaupt genug Kontakt zu den Endnutzern haben.

  55. Hallo Gunther,
    habe mir Deinen film eben angeschaut, allerdings nur bis zur 13. Minute, dann konnte ich nicht mehr. Ich frage mich wirklich wie NIKON noch Kameras verkauft. Ich habe mir kürzlich die Canon 5D Mark III gekauft und bin damit glücklich. Vorrangig steht natürlich die Tatsache seine Objektive benutzen zu können. Ich hatte mich bereits vor 20 Jahren von Nikon getrennt und bin dann für 3 Jahre mit Canon unterwegs gewesen. Danach nur mit filmkameras tätig. Insofern habe ich auch technische Inhalte, was das fotografieren betrifft aufzuholen, wie z.B. Timelapse und HDR. Deswegen bin ich oft in deinem homepage-Bereich.
    Ich habe aber mind. in den letzten 10 Jahren erfahren, dass NIKON nicht mehr an der Front kämpft. Bei allen Events, die ich in den letzten Jahren besucht habe war Canon in den Händen von Profis. Ich bin sicherlich nicht der Foto-Profi, sondern sehe Dich eher als Profi, denn ich habe doch im Foto-Bereich einiges aufzuholen, jedoch sehe ich ganz klar das in der NIKON-Produktpolitik etwas nicht zu passen scheint.
    gruß

  56. Lothar Ludwig 26. September 2012, 06:22   »

    Hallo Gunther
    Du hast völlig recht.Für diese Preisklasse kann man einfach mehr erwarten.Ebenso bin ich nicht damit einverstanden über 2000€ zu bezahlen und nur eine Verschlußzeit von1/4000sek zu bekommen.Zu Zeiten der F 801 war dieser 1/8000 sek Verschluß ein wahrer Luxus.Doch heute wo wir für jedes Foto unseren Iso Wert ändern können sind die Bilder nicht mehr utopisch.Habe mit meiner D 7000 einige Top Effekte in Highspeed festgehalten.Warum soll ich mich jetzt in meiner Kreativität einschränken.Wenn ich schon in dieser Preisklasse bin, dann sind die 500€ bis zur D 800 die bessere Lösung.Wenn ich aber nur Fotos mache und den Dynamik-Vorteil des Vollformates nutzen möchte, geht auch noch eine D 700.Die ist bis auf den fehlenden Videomodus immer noch eine gutes Werkzeug.Bin aber immer noch sehr zufrieden mit meiner D 7000.Mit den Fotos die ich mit meiner D 70s gemacht habe brauche ich mich bis heute auch noch nicht verstecken.Hast du den Koch in einem Restaurant schon einmal gefragt was er für Kochtöpfe benutzt?Also es kommt immer daraf an was kommt am ende dabei rum.Wenn Nikon uns nicht mehr das passende Werkzueg liefert,dann muß man wirklich mal an einem Wechsel denken.Die guten Optiken bekommt man immer gut verkauft, oder mit geringen Aufpreis in andere gute Optiken eingetauscht.Aber ich glaube nicht das es dazu kommt.Ich bin der Meinung das Nikon mit der D600 einfach mal testen möchte wie weit der Kunde geht um an das begehrte Vollvormat zu kommen.Bin jetzt schon auf den Artikel in der Color Foto gespannt.Weist Du noch wie damals die D 7000 schlecht gemacht wurde? Wir werden uns noch wundern.Gruß Lothar aus dem Sauerland….

  57. Hallo Gunther,

    schön gemachtes Video. Dein Vergleich zwischen FX und DX mit den Mondaufnahmen hinkt doch sehr. Wenn schon vergleichen, dann bei entsprechend gleicher Brennweite / Blickwinkel.
    Natürlich hat die D600 ihre Eigenarten..wie jede andere Kamera auch. Viele dieser Eigenarten stehen schon bereits im Handbuch erklärt und jede(r) mündige Bürger/in sollte ja lesen können und nicht einfach blind kaufen.

    • Hi Basti, ich finde nicht, dass der Vergleich hinkt. Ich habe nun mal ein 300mm Objektiv. Und eben kein 450mm Objektiv. Wenn ich also den Mond fotografieren will, kann ich entweder die D7000 nehmen oder die D600. Ich kann aber nicht mal schnell 10.000€ für ein 400mm f/2.8 ausgeben (und das würde ja auch noch nicht mal reichen), nur um die geringere Pixeldichte der D600 zu kompensieren.
      Viele Grüße
      Gunther

  58. Ben Voigt 25. September 2012, 20:54   »

    Hi Gunther,

    dass Problem mit den dunklen Fotos aus dem Live View Modus heraus geschossen lässt sich meiner Meinung nach erklären.

    Ich habe selbst eine D600 und habe es hier bei mir gerade nachvollziehen können.

    Nehmen wir an du bist im M Modus und LiveView wurde noch nicht aktiviert. Die jetzt vorgenommene ISO Einstellung wird nicht mit dem Live View Video Modus abgeglichen, sobald du diesen startest. Soll heißen, wählst du im Live View ISO 2000 1/50 und F2 um ein korrekt belichtetes Video zu erhalten, und schießt dann zwischendurch ein Foto, so wird dieses mit der ISO aufgenommen, die du vorm Starten des Live View eingestellt hast. Beispielsweise mit ISO 200, was dann natürlich zum schwarzen Bild führt ;) Das sieht man natürlich sehr schön in der Bild Wiedergabe in den Exifs. Das Foto hat ISO 200 1/50 F2, obwohl es aus dem Live View mit eingestellten ISO 2000 gemacht wurde…

    Hoffentlich habe ich mich klar genug ausgedrückt :)

    Grüße, Ben

    • Hi Ben, ja, das hört sich nach einer Erklärung an. Macht die Sache zwar für den Benutzer nicht transparenter, aber immerhin. Denn so hat man dann zwei verschiedene ISO-Werte – einen im Liveview und einen außerhalb… Und wenn man im Liveview fotografiert nimmt er den “Außerhalb”-ISO Wert. Aha. Die Frage nach dem Warum stelle ich jetzt mal nicht…

  59. Danke für dein Video!
    Hast ja mal ordentlich abgefrustet, aber wie ich meine völlig zurecht und du hast deine einzelnen Punkte auch nachvollziehbar erläutert.

    Von meiner Seite aus immer gerne weiter so. Ich lästere ja auch immer gern über fehlende oder in meinen Augen unzureichend umgesetzte Features bei den diversen Kameramarken und -typen.

    Ich weiss gar nicht, was schlimmer ist: wenn man in fehlenden oder einfach nur schlecht realisierten Funktionen Ignoranz, Unfähigkeit oder Marktpolitik zu erkennen glauben muss.

    Bei der Canon 6D wird es ähnlich sein. Deren Liveview mag eventuell besser sein, aber da schaut Canon halt ganz genau drauf, was bei der Cam draußen gelassen werden muss, um den Abstand zur 5D Mk weissderGeier zu wahren…

  60. Hi Gunther,

    also das ist wirklich ein ganz toller Bericht, ich bin wirklich begeistert und kann auch deine Kritikpunkte wirklich nachvollziehen. Ich denke Nikon braucht mehr Leute wie dich wenn es darum geht neue Modelle zu testen. Leute die nicht nach irgendwelchen abgehobenen Kriterien an solche Tests herangehen, sondern Leute die sich täglich “an der Front” befinden und sich über jedes Detail eine fundierte Meinung gebildet haben.

    Was mich noch interessiert hätte: Das Foto du aus dem Liveview heraus gemacht hast und seltsamerweise dunkel war, hatte das denn tatsächlich die gleichen Exifs im Bild wie im Liveview angezeigt wurde?
    Das wäre ja wirklich total strange und schon sehr nachlässig von Nikon.

  61. Vielen Dank an Euch alle, dass ihr Euch das Video angesehen habt und auch für Eure Kommentare! Freut mich wirklich sehr!

    Natürlich kann ich keine Empfehlug geben à la zurückschicken oder behalten. Ich kann nur sagen, was ich persönlich machen werde: nämlich die D600 zurückschicken und mir die D800 ansehen und testen. Ob ich die dann behalte oder nicht, man wird sehen.

    In Kürze wird Nikon vermutlich neue DX Kameras vorstellen – ein Nachfolger für die D7000 wird irgendwann kommen, auch vermutlich auch einer für die D5100. Schaun wir mal, was dabei rauskommt. Das Crop-Format ist noch lange nicht tot! Ein D7000 Nachfolger könnte das Haus rocken.

    Weiterhin werde ich die Sony A99 zum Test bekommen, sobald es ein Serienmodell gibt – das habe ich schon klar gemacht.

    Um noch die Frage von Günter zu beantworten: im Moment bin ich, was den optischen Sucher angeht, vielleicht einfach noch etwas altmodisch… Ich habe die Sonys ja schon in der Hand gehabt und damit fotografiert. An einen optischen Sucher kommen die meiner Meinung nach immer noch nicht dran, auch, wenn sie viele Vorteile haben. Aber ich lass mich von der A99 mal überraschen.

    Ich halte Euch auf dem Laufenden!

    • Hallo fast Namensfeder,
      an dieser Stelle mal ein ganz FETTES Lob für deine Arbeit!!
      Wie man sieht hast Du hier den Finger in die Wunde gelegt, Nikon sollte das auch mal lesen was die Kundschaft so zu sagen hat.

      Hallo Nikon solltet Ihr das lesen, wir sind es die Anwender, das sind die die das Geld ausgeben für das was Entwickelt wird, hier bekommt ihr ohne große Gehälter bezahlen zu müssen wichtige Praxisnahe Hinweise!

      Ich bin schon auf den Test der Sony gespannt.
      Grüße aus Franken nach Hamburg
      Günter

  62. Thomas S. 25. September 2012, 18:35   »

    Hallo Gunther,

    du hast ja nicht wirklich viel über für die D600. Ich selbst bin mit der D7000 nicht so vertraut, aber bei der D600 komme ich bei einigen Sachen nicht aus dem Grinsen raus.
    Zuerst der Sucher: Der ist ein echtes Panoramakino! Vergiss den Liveview und arbeite mit diesem Sucher! Ich komme von der D90 und ich fand den Sucher da schon recht gut. Übrigens der Sucher der D5100 ist gegen die D90 eine Zumutung, ich kann nicht nachvollziehen, was du an der D5100 findest. Klar hat es ein Klappdisplay, habe ich auch schon mal genutzt, aber das ganze Bedienkonzept mit dem 1 Display finde ich nicht so gelungen. Also ich halte fest: Der Sucher ist für einen D90-Nutzer ein Traum.

    Der Autofocus ist sehr präzise und rasend schnell, auch bei extremer Dunkelheit! Die Messpunkte hätten sicher besser verteilt sein könne. Habe dann gestern einige Objektive mal ausprobiert und durfte feststellen, wie scharf und Detailreich die Bilder sind! Ich war überrascht, wie gut meine bisherigen FX-Objektive an der D600 arbeiten. Ich hatte das Gefühl, dass die D600 nicht ganz so wählerisch mit den Objektiven ist wie die D800. Auch mein altes 50 1.4 macht da noch eine gute Figur. Das 105mm Macro von Nikon ist der Traum an dieser Kamera.

    Die D800 ist sehr wählerisch bei den Objektiven. Alle Tests bei Freunden, die genau den Vorteil der hohen DX-Auflösung nutzen wollten, habe dann doch die DX-Objektive verkauft! Die Qualität stimmte einfach nicht. Und auch alle anderen Nikons haben das Problem, dass es keine Videokameras sind. Auch die D800 hat kein professionelles Liveview mit Hilfen zum Scharfstellen. Ich habe mal mit einer Canon gespielt, auf der ein Firmewarehack lief und ich konnte sehen, was alles möglich auf einer DSLR im Videomodus sein könnte…. und ganz kurzfristig war ich neidisch! Ich glaube, dass wir Nikonianer uns bis auf weiteres über ein unkompromiertes Videosignal freuen sollten. Mit einem externen Monitor ist auch die D600 ein Traum, denn das, was du wünschst, wird dir die D800 nicht erfüllen können!

    Und wenn zufällig von Nikon einer deinen Blog liest, vielleicht laden sie dich ja ein, denn das wäre alles mit Software zu beheben!

    Jetzt lässt du uns alle mit unserer Entscheidung alleine: Einpacken und rückschicken oder sich beginnen zu freuen… Das wird nicht leicht!

    Thomas

  63. Hallo Gunther, Du sprichst es ja sehr deutlich im Video an, Sony gibt richtig Gas, man wechselt das Lager ja nicht so schnell, ist ja klar.
    Du sprichst auch an, dass Du keine Spiegellose, sowie keinen elektronischen Sucher möchtest. Geht man ins Web spaltet das die Meinungen. Mal von den restlichen technischen Daten abgesehen, was sind die Gründe dafür?
    Sony scheint das ja recht gut im Griff zu haben und ist das nicht die Zukunft, es hat ja durchaus seine Vorteile. Fraglich ist ja, ob Nikon nicht auch in die Richtung Entwickelt, hoffentlich machen die das dann besser als das mit der D600 ;-).
    Beste Grüße
    Günter

  64. Hallo Gunther,
    vielen Dank für das informative Video. Super erklärt!
    Wegen den zu dunklen Bilder bei Liveview, könnte Nikon ein Firmware update machen. Aber die müssten das ja vorher auch bemerken, bei ihren Tests.
    Grüße Marcus

  65. Oh oh… Das ist nicht gerade eine Freude! Mich würden solche Dinge auch total abnerven! Mit meiner Canon (jaja die Höhle der Löwen) habe ich alle diese Live View Probleme nicht, mich nervt schon das ich zum Einstellen einer Belichtungsreihe den LV verlassen muß. Aber für die Blende, Hallo!? Habe gerade noch eine Cam von Pentax am Wickel die sich ganz ähnlich der D600 verhält, versteh ich gar nicht, will ich nicht! Ich bin es gewohnt auch über das Liveviewbild visuell die Belichtung einzustellen ohne auf den Balken achten zu müssen (evtl. mit Histogramm), klar ist es letztlich die letzte Kontrolle. Leider finde ich die Tiefenschärfenkontrolle im LV auch bei Canon sehr müßig. Aber das die Cam etwas völlig anderes zeigt als nachher im Bild landet, nee – geht gar nicht! Sehr Schade.. Gruß dave , http://www.picjungle.de

  66. Belanglos 25. September 2012, 17:17   »

    Wirklich schockierend, was du da zeigst. Ich habe mir letzten Donnerstag selbst ein paar Minuten Vortrag über die D600 auf der Photokina angehört – und was alles ohne sie nicht möglich gewesen wäre.
    Die Dinge, die du kritisierst, sind welche, die ich selbst schon seit geraumer Zeit misse, die mich nerven oder über die ich mich wundere. Krass, dass das noch nicht abgestellt wurde – gerade auch was die Videofunktionen betrifft. Und das bei so einem Preis. Ich bin froh keine D600 zu haben.

  67. Hallo Gunther,
    jawoll jawoll jawoll, kann man da nur sagen oder anders gesagt Du sprichst an was ich im Grunde, nicht so ausführlich, schon geschrieben hatte.
    Nikon macht seine Hausaufgaben nicht, man hat den Eindruck, es muss schnell was bis zur Photokina fertig werden egal wie. Beim einem Hersteller blättert der Lack ab beim anderen ist halt nicht alles zu Ende gedacht. Danke schöne neue Welt.
    Ein Stück weit sind auch wir Verbraucher schuld, in immer kürzeren Zeiten etwas neues haben zu wollen.
    Höher-Schneller-Weiter und so ist der Marktdruck enorm hoch.
    Soll nicht heißen das ich gegen Neuheiten bin, ganz im Gegenteil, Weiterentwicklung bedeutet auch Wachstum.
    Aber so wird das auch nichts, da sollte man als Hersteller weiter nach Vorne schon, Kunden kann man auch verlieren, auch das geht heutzutage schnell!
    Ok das Thema ist Abendfüllend und führt hier zu weit.
    kleiner Buchtipp zum Thema Tretmühlen des Glücks. http://www.amazon.de/Die-Tretmühlen-Glücks-glücklicher-spektrum/dp/345105809X/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1348579095&sr=1-1
    Achso hatte ich ganz vergessen, Top Video besten Dank Gunther und Man(n) freue sich was noch kommen mag!
    Grüße nach Hamburg
    Günter

  68. Peter Heuchert 25. September 2012, 13:44   »

    Hallo Gunther,
    sehr interessanter Beitrag. Kann nur zustimmen, Nikon ist zur Zeit nicht wirklich innovativ, bzw. macht manche Dinge etwas halbherzig. Mal abseits der D600 kann man das perfekt an Capture NX2 sehen.

    Sag mal, kannst Du bei neuen Videos die Lautstärke vom Intro an die der Sprache etwas mehr anpassen? Ich greife instinktiv zum Lautstärkeregler wenn das Intro kommt, weils einfach zu laut ist, und muss danach wieder zurück auf normal, da die Sprache leiser ist.

    Gruß Peter

  69. Chris Niccolls von “The Camera Store” hat sich in seinem Review auf YouTube auch richtig über die Blenden-Regelung im Liveview aufgeregt, bist also nicht der einzige ;)

  70. Hallo Gunther,
    super Bericht sehe das ähnlich. Bin selber im Nikon System und mit der momentanen Entwicklung nicht ganz glücklich. Eine Aussage in Deinem Video möchte ich kurz ergänzen in Bezug auf den Crop Faktor der Nikon D800. Richtig ist, dass man die Kamera “runterschalten kann” um nicht die volle Auflösung zu fahren. Man sollte aber wissen, dass dies nur im jpg Format möglich ist. Im RAW Format schießt man immer volle 36 MP.

    • Hi Neil,
      danke für den Hinweis – das war mir nicht klar, wäre sehr schade! Heißt das, wenn ich ein DX Objektiv anschließe, dass die D800, auch wenn sie sich im DX Modus befindet (umschalten geht da ja wohl auch) – immer das RAW als Full-Frame speichert?
      VLG Gunther

    • Da muß ich wiedersprechen.
      Habe die D800E und habe es gerade ausprobiert. Wenn ich im DX Modus bin, werden sehr wohl RAW’s (NEF)erzeugt. Diese sind dann 4800×3200 px groß. Dies steht auch im Handbuch auf Seite 88.

      Gruss Marcus

      • Super Nachricht! Alles andere hätte mich auch gewundert. Danke sehr für das Feedback!

      • Hallo Marcus,

        darum ging es nicht, klar werden im DX Modus RAW Daten bei der D800 erzeugt. Ein Kollege von mit hat die D800 in Verbindung mit Nikon FX ( Vollformat Optiken) und mit diesen Optiken ( Ausnutzung des vollen Formats des Sensors) lässt sich definitiv im RAW Modus nur volle 36 MP schießen, in der jpg Einstellung lässt sich dies runter regeln. Gunthers Frage zielte ja darauf ab ,ob dies auch bei DX Optiken der Fall sei, das sie immer Full Frame Speicher. Hierzu habe ich den NPS Service von Nikon angeschrieben und warte auf Antwort.

      • Hallo Maecus,
        zu Deinem Post darum ging es gar nicht, die D800 schießt mit FX Optiken im RAW Modus immer und nur volle 36 MP. Dies lässt sich nicht runter regeln, wohl aber im jpg. Format. Gunthers Frage war, wie sich das mit einer DX Optik verhält, ob da auch volle 36 MP RAW geschossen werden?
        Hierzu erhalte ich demnächst vom NPS Service Antwort. Der Fachhandel konnte dies leider nicht beantworten. Auf der Nikon Page konnte ich nichts finden. Sollte das so sein ,36 MP RAW bei DX Optiken, dann nutze ich ja auch weniger Sensorfläche gegenüber dem Vollformat. Da würde mich die Qualität dann interessieren. Ansonsten noch mal zu der Diskussion generell welche Kamera soll ich kaufen? Die Aufgabenstellung, der Job bestimmt das Equipment. Das war früher zu Analogzeiten so und wird immer so bleiben. Man hat heutzutage die Möglichkeit für jede Aufgabenstellung die “richtige” Kamera zu kaufen.
        Die perfekte Kamera für alle Aufgabenstellungen gibt es nicht. Irgendwo wird man immer ein Kompromiss eingehen müssen. Siehe D800 für die Studiofotografie top und z.B für die Reportagefotografie eher ungeeignet wenn man mit der vollen Auflösung arbeitet.

        • Marcus Müller 26. September 2012, 08:02   »

          Hallo Neil,
          Unabhängig von DX oder FX Oprik kann ich das Format manuell auf FX, DX, 1,2 oder 5/4 stellen. Wenn ich dann in Raw fotographiere wird immer die Auflösung als NEF gespeichert, die die höchste in diesem Format ist. Dies ist die Auflösungsstufe “L”. Die Tabelle dazu findest du auf auf Seite 87, den Zusammenhang mit RAW auf Seite 88 des Benutzerhandbuches der D800.
          Das bedeutet in der Praxis, unabhängig vom Objektiv. Wenn die Kamera im FX-Hormat steht habe ich volle Auflösung mit 7360x4912px, bei DX-Format habe ich eine maximale Auflösung von 4800×3200 px (ca. 16Mpx), bei 1,2-Format 6144×4080 px und bei 5/4-Format 6144×4912,in der das Bild als NEF gespeichert wird. Das habe ich auch ausprobiert und ist definitiv so.
          Wenn die Kamera auf Automatischer Formatumschaltung steht und man ein DX Objetiv dran macht. Werden die RAWS auch mit der höchsten DX-Auflösung “L” (4800×3200 px) gemacht und nicht mit 36MP. Ich kann auch gerne ein Bild zukommen lassen.

          Gruss
          Marcus

  71. Hallo Gunther,

    vielen Dank für Deinen Vergleichsbericht.
    Nun bin ich nicht mehr traurig, dass ich mir die D600 nicht leisten kann und bleibe bei meiner D7000.

    Auf der Photokina gab es nur 2 D600er zum Anfassen und ich hatte kurz vor 18:00 Uhr nicht mehr die Gelegenheit sie in den Händen halten zu können. Nur 2 Apparate für Tausende Interessierte? Das ist ja auch schon komisch.
    Die Sache mit den fehlenden Schwenkdisplays hatte ich ja auch schon bemängelt.

    Ich würde Dir raten, Dir mal die Olympus OMD anzusehen – schnellster Autofocus, sogar im Liveview per Touchsreeen!
    Wunderbares OLED Display, kein Vergleich zur Nikon.

    Hatte wegen der Sensorqualität bei der Olympus E 510 einen Cut gemacht und bin zurück zu Nikon, wo ich in Analogzeiten immer war. Nun hat die OMD auch einen 16 Mp Sensor der bis ISo 6400 der D7000 mindestens ebenbürtig ist, obwohl nur fourthirds groß, und der, wie ich finde im Low ISo-Bereich sogar besser konurierte Bilder liefert, da ist mir die D7000 immer zu matschig gewesen.
    Die Zuiko Objektive sind alle Spitze. Gut zu vergleichen bei dpreview.com, kennst Du bestimmt schon.

    Grüße aus Neuss,

    Uwe

    • Nicht, dass ihr mich falsch versteht: ich möchte das System gar nicht wechseln. Ich mag die Ergebnisse, die meine Nikons liefern. Von der Bildqualität gibt es derzeit wenig Vergleichbares.

      Ich kritisiere nur, dass vermeidbare Probleme im Handling existieren, die ein echtes Ärgernis für alle Käufer sind, die richtig viel Geld für diese Kameras ausgeben.

    • Servus,
      also ich war auf der Photokina und habe mir die D600 und D800 angeschaut. leider haben mich beide nicht überzeugt. Ich suche eine Kamera die ein hervorragendes Rauschverhalten und einen schnellen Focus haben. Da ich von Pentax ( K7 ) komme und einen Systemwechsel plane, war eigentlich Nikon meine erste Wahl. Als ich aber dann doch beim Canon Stand war ( bitte jetzt hier nicht >> Rund << machen ) muss ich ganz klar sagen, stand heute wird es wohl die EOS 5D Mark 3 werden. Unglaubliche Bildqualität.
      Naja – das Auslösegeräuch ist nicht so prickelnd :-)
      Danke für den super Video
      Ciao Matze

      • Hi Matze, mich würde schon interessieren, wie Du die Bildqualität so schnell auf der Photokina beurteilen konntest. Also alle Test besagen, dass die Nikons insgesamt einen Ticken vorne sind, was Bildqualität und Rauschverhalten angeht (wir sprechen hier auf extrem hohem Niveau). Das stelle ich persönlich auch gar nicht in Frage. Mir ging es hier vor allem um Auffälligkeiten beim Handling.

        • Hi Gunther,
          sorry, habe natürlich die PICS erst zu Hause ausgewertet und den Schwerpunkt einfach auf die Schärfe und Rauschen gelegt. Da war mein persönliche Eindruck einfach das die Mark 3 einen Tick besser war. Die D800 rauscht schon deutlich bei ISO 3200 was mir eindeutig nicht reicht. Die D600 ist da schon deutlich besser was ja auch eigentlich klar ist, bei den geringeren MB. Letztenlich gebe ich Dir voll und ganz Recht. Jammern, Testen, Vergleichen etc. ist auf höchsten Niveau. Zu analogen Zeiten war bei ISO 400 Feierabend und das ging auch :-) Bin gespannt was Du zur D800 sagst, hier schrecken mich auch die gewaltigen Datenmengen ab 70 bis 80 MB bei NEF ist schon heftig.
          Übrigens Tolle Seite die mich auch zu den Zeitrafferaufnahmen gebracht hat. Bin übrigens auch ein Afrika Fan, zum fotografieren einfach ein Traum.
          Ciao Matze

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