Nikon D600/D610 vs. D800 Vergleich – Test und Empfehlung

5102012

Nach meinem etwas enttäuschten Bericht über die Nikon D600 letzte Woche, habe ich mir zum Vergleich einmal die Nikon D800 besorgt. Die Frage, die ich mir beantworten wollte, war, wie groß der Preisunterschied zwischen D600/D610 und D800 sich in der Praxis auswirkt – vor allem im Vergleich zum Preisunterschied zwischen D7000/D7100 und D600/D610. 

Mein besonderer Dank gilt der Firma Calumet, die sich sofort bereit erklärt hat, mir eine D800 zum Test zu schicken!

Viel Spaß nun beim Ansehen des Videos.

Vergleich Technische Daten Nikon D600/D610 und D800

Im Folgenden habe ich einmal ganz schnöde die technischen Daten der D600 denen der D800 gegenüber gestellt. Dort, wo eine Kamera aus meiner Sicht die Nase vorn hat, habe ich es grün markiert. Bei manchen Punkten kann man sich sicherlich streiten. So wird vielleicht manch einer der Meinung sein, dass eine schwerere Kamera besser in der Hand liegt und daher als “besser” zu bewerten sei oder weniger Megapixel besser seien. Nun, das ist dann jedem selbst überlassen.

Nikon D600/D610 Nikon D800
Sensor Auflösung 24.3 Millionen Pixel 36.3 Millionen Pixel
Sensor Typ CMOS CMOS
Sensor Größe 35.9×24.0mm 35.9×24.0mm
Sensor Pixel Größe 5.9µ 4.8µ
Bildgröße 6,016 x 4,016 7,360 x 4,912
Bildprozessor EXPEED 3 EXPEED 3
Suchergröße 0.7x 0.72x (10% größer)
Sucherabdeckung 100% 100%
Eingebauter Blitz Ja, mit Master-Slave Möglichkeit Ja, mit Master-Slave Möglichkeit
Speicherkarten 2x SD 1x Compact Flash und 1x SD
Bildfrequenz 5.5 FPS (D610: 6fps) 4 FPS, 6 FPS im DX Modus mit MB-D12 Batteriegriff
Verschluss-Zeiten 1/4000 bis 30 sec 1/8000 bis 30 sec
Haltbarkeit Auslöser 150,000 Auslösungen 200,000 Auslösungen
Belichtungsmessung 2,016-pixel RGB sensor 3D Color Matrix Messung II 91,000-pixel RGB sensor 3D Color Matrix Messung III
Basis ISO ISO 100 ISO 100
Normaler ISO Bereich ISO 100-6,400 ISO 100-6,400
Erweiterter ISO Bereich ISO 50, ISO 12,800-25,600 ISO 50, ISO 12,800-25,600
Autofokus System Multi-CAM 4800FX Advanced Multi-CAM 3500FX
Autofokus Sensoren 39 51
Kreuzsensoren 9 15
AF Empfindlichkeit Bis f/8 Bis f/8
Video Ja Ja
Video Output MOV, komprimiert und unkomprimiert MOV, komprimiert und unkomprimiert
Video maximale Aufnahmezeit 20 min in 24p, 30 min in 30p 20 min in 24p, 30 min in 30p
Video Maximale Auflösung 1920×1080 (1080p) @ 24p, 25p, 30p 1920×1080 (1080p) @ 24p, 25p, 30p
Audio Aufnahme Eingebautes Mikrofon
Externes Stereo Mikrofon (optional)
Eingebautes Mikrofon
Externes Stereo Mikrofon (optional)
LCD Größe TFT-LCD in 3.2″ TFT-LCD in 3.2″
LCD Auflösung 921.000 Pixel 921.000 Pixel
HDR Support Ja Ja
Eingebautes GPS Nein Nein
Wi-Fi Functionality Eye-Fi Kompatibel, WU-1B, UT-1 Eye-Fi Kompatibel, WT-4A
Akku EN-EL15 Lithium-Ionen EN-EL15 Lithium-Ionen
Akku Lebensdauer 900 Aufnahmen 850 Aufnahmen
Ladegerät MH-25 Schnellader MH-25 Schnellader
Wettergeschütztes Gehäuse Ja Ja
USB Version 2.0 3.0
Gewicht (Gehäuse) 760g 900g
Abmessungen 141 x 113 x 82mm 144.78 x 121.92 x 81.28mm
Preis ca. 2.000 €
(Stand 10/2012)
Aktuellen Preis abrufen:
Amazon, Calumet
ca. 2.500 €
(Stand 10/2012)
Aktuellen Preis abrufen:
Amazon, Calumet

Vorteile der D800

Neben den genannten technischen Daten, sehe ich folgende Vorteile bei der D800:

  • Professionelleres und stabileres Gehäuse, fühlt sich einfach gut an und liegt toll in der Hand!
  • Besserer Autofokus, mehr und besser verteilte Autofokus-Felder, mehr Kreuzsensoren (15 vs. 9 bei der D600).
  • AF-On Taste zum schnellen Fokussieren, getrennt von AE-L/AF-L Taste.
  • 100% Zoom auf Mittelklick des Steuerkreuzes möglich.
  • Liveview funktioniert logisch! Alle Änderungen erfolgen in Echtzeit und sind sofort auf dem Sucher sichtbar.
  • Blendensteuerung im Liveview möglich.
  • Motorische, stufenlose Blendensteuerung im Video-Modus möglich (Update: das funktioniert im Liveview, während der Aufnahme allerdings nur, wenn man über HDMI-out mit einem externen Recorder aufnimmt.)
  • Hohe Pixeldichte – der 36MP Sensor ermöglicht im DX Modus die gleiche 16MP Auflösung wie die D7000. Das heißt, mit einem guten Tele-Objektiv bleibt noch einiges an Raum für Beschnitt.

Vorteile der D600/D610

  • Leichter, kleiner.
  • Geringere Dateigrößen, schnelleres Speichern auf die Karte, keine so hohen Anforderungen and die Speicherkarten.
  • 5.5 (6 bei D610) Bilder pro Sekunde vs. 4 Bilder pro Sekunde.
  • Marginaler Vorteil im High-ISO-Bereich.
  • Günstigerer WLAN-Adapter erhältlich (allerdings kann man die TP-Link Lösung an beiden Kameras verwenden!)
  • ca. 500€ günstiger.

Mein Fazit

Erst wollte ich es ja auch nicht wahrhaben – aber die D600/D610 ist im Grunde eine D7000 mit Vollformat Sensor. Die Bedienung wirklich sehr ist ähnlich. Natürlich hat sie “Vollformat”. Aber die Verbesserungen in der Handhabung, Haptik und Bedienung sind relativ gering. Die Frage ist nach wie vor, ob sich der horrende Preisunterschied zwischen D7000 und D600 rechtfertigen lässt, im Endeffekt bekommt man Vollformat. Sonst nicht viel. Selbst die Bildqualiät ist sehr ähnlich. Zwischen der D600 und der D800 liegen im Vergleich Welten. Die D800 ist eine ganz andere Kamera. Viel professioneller ausgeführt. Man nimmt sie in die Hand und hat den Eindruck, ein Profi-Werkzeug in der Hand zu haben. Sie bietet alle notwendigen Funktionen in Griffweite und verzichtet auf Schnickschnack. Alle funktioniert, wie es soll, eine Anleitung braucht der Nikon-Erfahrene eigentlich nicht in die Hand zu nehmen. Wenn man vorher im Vergleich eine der kleineren Nikons in der Hand hatte (inklusive der D600), stellt sich unwillkürlich ein breites Grinsen ein. So haben wir uns das vorgestellt!

Hier also nochmal meine Empfehlungen:

  1. Ihr habt eine oder mehrere Crop-Cameras und wollt etwas Neues: bleibt erstmal dabei und wartet ab, was Nikon in den nächsten Monaten als Nachfolger der D7000 und/oder D5100 auf den Markt bringt. Oder schießt Euch jetzt noch günstig eine D7000 oder D5100 wenn ihr noch eines der älteren Modelle habt, z.B. D90.
  2. Ihr wollt aber unbedingt jetzt auf Vollformat umsteigen: spart für die D800, es sei denn, ihr seid Sportfotograf. In diesem Fall würde ich eher die D600/D610 oder eine der “großen” empfehlen.
  3. Ihr habt schon eine “große” Vollformat Kamera und sucht noch eine “kleine” zur Ergänzung: in diesem Fall werdet ihr sicherlich mit der D600/D610 glücklich werden.

Was heißt das nun für mich? Ich werde – wie schon angekündigt – die D600 nun zurückschicken und eine D800 kaufen. Sie wird die ideale Ergänzung zu meinen Crop Kameras D7000 und D5100 sein. Die “kleinen” kann ich ideal für Zeitraffer nutzen und in allen Situationen, bei denen es nicht auf Vollformat ankommt – also vor allem im Telebereich. Die D800 wird als Arbeitstier herhalten für Landschaften und Naturaufnahmen. Sie wird die DX Objektive im DX Modus nutzen und vielleicht irgendwann ein schickes 14-24 f/2.8 spendiert bekommen. Auch den einen oder anderen Zeitraffer wird sich im DX Modus sicherlich aufnehmen. Sie wird neben der D5100 meine Video-Kamera sein. Mit 30fps, und der Audio-Pegelanzeige ist sie dafür prädestiniert. Mein einziger Kritikpunkt ist hier das fehlende Klappdisplay. Auch für Astro-Aufnahmen wird sie die Kamera der Wahl sein.

So und nun seid ihr gefragt: würdet ihr auch eher die 500€ mehr investieren? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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334 Kommentare bisher


  1. Hallo,

    Kleine Frage in die Runde :)
    lohnt sich der Kauf einer D800 via Ebay oder sollte ich warten auf die im März neu erscheinende D500 und dem DX Format treu bleiben ?
    Bei der D800 reizt mich schon irgendwo die Auflösung und mit dem gesparten Geld würde dann eine schöne Scherbe angeschafft “grinsen”

    MFG, Simon

    • Andreas 20. Februar 2016, 21:05   »

      Hi Simon,

      die D500 ist doch eine Crop Kamera so weit ich weiss. Also mit der D800 nicht zu vergleichen. Ich habe die D800 seit 3 Jahren und möchte nicht mit einer Crop tauschen. Ich denke für Sport oder Tierfotografie mit dementsprechenden Linsen wird die D500 optimal sein. Kurzfristig hatte ich mir mal Olympus MFT zugelegt und bin mit den kleinen Sensor nicht zurecht gekommen. Habe dann alles mit viel Verlust verkauft und habe mir eine Nikon Df als Zweitbody gekauft. Ich denke die neue D5 wäre eine alternative oder selbst D4s oder Df zur D800. Aber alles andere kommt kommt an die Bildqualität glaube nicht ran.
      VG
      Andreas

  2. Hallo Gunther,
    ich meld mich etza mal mit einer sachlichen Frage, die eigentlich überall stehen könnte, da sie Wifi bei Nikon generell betrifft.
    An anderer Stelle las ich, soweit ich mich erinnere, daß Du ebenfalls ein Nexus 7 mit Dslr Dashboard verwendet hast.
    Ich besitze keinen Wlan Adapter für die 600 er, da meine Sony 6000 ja einen eingebaut hat. Dieser funktioniert sogar mit der sony-eigenen Software von der Bedienung her ganz gut. ABER: Ich bin völlig unzufrieden mit der Latenz. Wie ist das denn bei dem Adapter von Nikon?
    Man muss ja eigentlich bei der Verzögerung differenzieren: Die eine kommt von der Bildübertragung, die andere ist die Auslöseverzögerung.
    Du musst es nicht extra messen (es sei denn, es interessiert Dich selbst), ein subjektiver Eindruck genügt mir. Ich mache öfter mal Tieraufnahmen. Hier beträgt die gefühlte Gesamtlatenz mind. 1 Sekunde. Damit ist die Sache zwar für “Selfies” geeignet, aber derartige Fotohandyanwendungen interessieren mich nicht.
    Daß man einen nicht zu unterschätzenden Zeitversatz bei der Übertragung des Bildes hat, ist aus technischen Gründen nahezu unvermeidbar. Daß aber die Zeit des Auslösens am Computer bis zur eigentlichen Aktion am Fotoapparat auch noch mind. eine halbe Sekunde dauert, das zeugt von softwaremäßig schlampiger Umsetzung.
    Danke für eine Auskunft. (Sollte es bei Nikon Unterschiede der eingebauten Wifi ´s und der nachträglich angesetzten Adapter geben, wäre dieser natürlich auch von Interesse.
    (Interessant wäre jetzt schon zu wissen, wie Nikon das bei der neuen D500 umgesetzt hat, da diese ja ein wahres “Kommunikationswunder” zu sein scheint…. )

    VG, Klaus

    • Hallo Klaus, habe jetzt mal die D750 mit eingbautem Wifi an meinem Android Smartphone auf Auslöselatenz mit qDslrDashboard getestet, sie ist kaum merkbar. Ich denke mal 1/10 Sekunde oder so. Also für die Praxis nicht relevant.

  3. Sorry, ich meinte natürlich das Tamron 15-30/2.8 (nicht 15-50)

  4. Hallo Yves,
    ich habe die D600, D750 und die D800. Bei der D600 hatte ich zuerst das besagte Oelproblem, was Nikon aber schnell behoben hat. Die Kamera funktioniert seitdem tadellos und macht sehr gute Bilder. Oel war nie wieder ein Problem und ich habe den Eindruck, dass sie auch weniger Staub “zieht” als die anderen beiden. Für Nachtaufnahmen kann ich auf jeden Fall die D750 empfehlen. Rauschfreiheit und Dynamik bei high ISO sind der Hammer. Vor- und Nachteile der D750 / D600 hat Gunter sehr gut beschrieben, wobei mir die jpgs von der D600 deutlich besser gefallen, aber das ist Geschmackssache. Die D800 nutze ich hauptsächlich für Landschaftsaufnahmen. Was Objektive anbelangt, würde ich nicht unbdedingt mehr das 14-24/2.8 von Nikon nehmen. Ich habe mich für das Tamron 15-50/2.8 entschieden, was seit kurzem auf dem Markt ist. Ich habe den Eindruck, dass es noch deutlich schärfer ist als das Nikon, vor allem ab 18 mm, auch bei 2.8. Ausserdem ist der Stabi sehr gut, man kann bis ca. 1/2 s frei aus der Hand knipsen. Allerdings wiegt es etwas mehr und ist insgesamt auch etwas grösser. Das 24-120 habe ich ebenfalls, würde es aber nicht an der D800 einsetzen. Ansonsten ist es OK bis ca. 80 mm ab Blende f5.6. Bei längeren Brennweiten und allgmein bei f4 sind die Bilder matschig (da nutzt auch LR nix). Ich nutze meistens das 24-70/f2.8. Falls du nicht unbedingt 2.8 brauchst, empfehle ich auf jeden Fall das 70-200/f4. Kostest fast die Hälfte von dem f2.8, liefert aber bei ALLEN Blenden sehr scharfe Bilder und ist vor allem auch deutlich kleiner (67 mm Frontgewinde). Hinsichtlich Festbrennweiten, Sigma 35/1.4 ein MUSS !!!
    Ich hoffe das hilft etwas
    Gruss
    Jan

    P.S.: Finger weg vom 28-300 und 24-85 (gibts als KIT öfters mal dazu)

  5. Dietrich 29. Mai 2015, 07:57   »

    Ist ja manchmal lustig, wenn man die Argumente Für und Wider ansieht. Ich fotografiere seit 1 1/2 Jahren mit Vollformat D800 und entspr. Objektiven >>> nicht eine einzige Sekunde ist mir eingefallen, dass ich nicht in dieser Klasse fotografieren möchte, weil mir das Gewicht zu groß ist. Und ich gebe jedem recht: F-Klasse NUR mit den hochwertigen Gläsern.
    Und natürlich lernen, lernen, lernen.

    P.S. Hätte noch einen anderen Hinweis zum Thema Stativ: Mein Manfr. läuft mir im Wasser stehend voll. Scheibe, weil irgendwann läuft dann das Wasser – zur unpassenden Gelegenheit – wieder heraus. Gibt es Erfahrungen? Stative müssen doch Wasser aushalten ohne dass es hinterher Sauerei gibt.

  6. Klaus 28. Mai 2015, 21:24   »

    Ich hatte mich ziemlich nach Erscheinen der 600-er FÜR diese entschieden. Ausschlaggebend war die gigantische Datenmenge der 800-er (36 MPixel! ) und deren Derivat, die man selten braucht, welche aber beim Entwickeln dann doch den Rechner ausbremst. Den einzigen Nachteil, den ich im laufe der Zeit nennen kann ist die zu eng gewählte Position der AF Messpunkte der 600-er ( fällt allerdings nur auf, wenn man MIT Stativ fotoiert, da man ansonsten ja kurz schwenken kann, falls das Objekt außerhalb der Fokusmesspunkte liegt.
    Alles andere was ich bislang über diesen Apparat schrieb, stimmt nach wie vor. Hauptsächlich die wirklich hervorragende Dynamik begeistert mich nach wie vor.
    Öl Probleme hatte ich auch nie – und wenn ich einmal welche bekommen sollte, hat mir Nikon zugesichert, daß dies auch außerhalb der Garantiezeit kostenlos behoben wird!
    Also – für jemanden, der nicht zu viel Gewicht rum schleppen will ist diese Kamera in Vollformat sicher eine hervorragende Wahl. (ich fotofiere SEHR oft rudimentär “wie früher” nur mit einem 50 mm Objektiv. Natürlich muss man sich da ein wenig mehr Gedanken um die Wahl der Perspektive machen. Aber entlohnt wird man mit “wenig Schleppgewicht” und hervorragender Lichtstärke und Bildqualität für wenig Geld. Und ja — ich besitze eine umfangreiche Auswahl an Objektiven. Dennoch würde ich außer 50 mm, einem guten WW und einem akzeptablen Tele nichts mit auf die Reise nehmen.
    Gruß,

    Klaus

  7. Hallo Yves,

    das Nachfolgemodell der D600 – die D610 – hat definitiv kein Staub-/Ölproblem. Ich benutze u.a. dieses Kameramodell schon seit 1 1/2 Jahren und bin damit sehr zufrieden.

    Zur D750 kann ich aus eigener praktischer Erfahrung keine Auskunft geben. Technisch kann diese Kamera aber auch nicht mehr als die D610 und ist spürbar teurer. Insgesamt eine sicherlich sehr gute Kamera. Für mich war diese uninteressant, da ich ja die D610 habe und als nächste Kamera dann eine mit höherer Auflösung – die D810 – wollte.

    Bezügl. der Lichtstäre des AF-S 24-120, 4.0 kann ich Dir aus eigener Erfahrung mitteilen, dass diese m.E. absolut ausreichend ist. Aufgrund der sehr guten High-ISO Fähigkeiten der modernen Nikon DSLRs ist eine 2.8er Lichtstärke für den “normalen” Hobbyfotografen m.E. wirklich nicht erforderlich. Die 2.8er Objektive ermöglichen jedoch mehr fotografischen Spielraum beim Freistellen von Objekten, d.h. Du kannst hier besser ein (scharfes) Hauptmotiv vom unscharfen Hintergrund loslösen.

  8. Liebe DSLR- Freunde

    Für eure zahlreichen Feedbacks und Kommentare möchte ich mich ganz herzlich bei euch bedanken. Ich habe mir den bevorstehenden Kauf einer DSLR in den letzten Tagen noch einmal gründlich durch den Kopf gehen lassen. Ich habe mich aufgrund eurer Inputs entschieden definitiv keine D800 bzw. D810 zu zulegen.
    Die Tatsache, dass ich sehr viel Freude am Fotografieren habe und dies nun auch zu meinem Hobby machen möchten, welchem ich enthusiastisch nachgehen werde, möchte ich mir nicht das absolute Einsteigermodel zulegen. Weiter möchte ich aufgrund des Einsatzbereiches (Landschafts- sowie Nachtaufnahmen) gleich ins Vollformat einsteigen. Die Nikon D600 bzw. D610 kommt für mich aufgrund der technischen Probleme nicht in Frage (primär wegen des Staub-/ Oelproblems). Auf der Suche nach einer DSLR, welche der D600 entspricht, jedoch nicht so professionel wie eine D800 bzw. D810 ist, bin ich immer wieder auf die D750 gestossen. Was meint ihr zu dieser? Ich finde die D750 auch noch interessant, da die Dateigrössen, aufgrund der kleineren Auflösung gegenüber der D800, dementsprechend kleiner ausfallen. Zudem brauche ich für meinen Einsatzbereich definitiv keine 36 Mp!
    Bei den Objektiven bin ich mir jedoch noch nicht ganz sicher. Das Nikkor 14- 24 f/2.8 ed würde ich mir für Landschafts- sowie Nachtaufnahmen wircklich gerne zulegen. Das Nikkor 24- 70 f/2.8 ed kommt für mich nicht zwingend in Frage. Des Weiteren stimme ich euch zu, dass dieses Objektiv aufgrund des Gewichtes und des professionellem Einsatzes eher weniger für mich geeignet ist. Das bereits erwähnte Objektiv Nikkor 24- 120 f/4G ed finde ich daher eine tolle Alternative, welche auch nicht ganz so teuer ist. Diese Objektiv ist jedoch nicht ganz so Lichtstark – könnt ihr dieses dennoch als Allrounder- Objektiv empfehlen? Welches Zubehör könnt ihr mir nebst dem Stativ, dem 2. Akku und den Speicherkarten sonst noch empfehlen?

    Auf eure Kommentare freue ich mich bereits wieder und verbleibe bis dahin mit freundlichem Gruss, Yves

    • Waldi 28. Mai 2015, 18:15   »

      Hi,

      ja natürlich ist die D750 eine sehr gute Kamera. Aber ich glaube, der “shift down” der hier befürwortet wurde fällt nicht so groß aus, wie erwartet. Je nach Budget, das Du dafür bereithälst würde ich schon eine Crop empfehlen (das war ja auch der Vorschlag der meisten kommentierenden) aber dann etwas mehr Geld in die Objektive reinlegen. Ausschließlich ein Zoom – und dann noch naja, ein recht durchschnittliches, ist ein wenig schade bei dieser Kamera. Je nachdem was Du machen willst, sollte man zumindestens einen weiteren Zoom, der sich oben anschließt, kaufen aber vor allem 1-3 Festbrennweiten, die dann Deinen Bedürfnisen entsprechen.

    • Schmidt Erich 28. Mai 2015, 19:54   »

      Wenn du Reisen unternimmst, solltest du auch ein Ersatzladegerät für die Akkus dabei haben.

      Jedes Objektiv sollte mit einem wertigen Schutzfilter versehen werden. Eventuell auch Graufilter, zirkulares Polfilter.

      Beim Stativ nicht sparen, je nach Aufnahmethema können verschiedene Köpfe interessant sein. Tragfähigkeit eher überdimensionieren.

      Unbedingt eine wertige Fototasche bzw. Rucksack.

      Blasebalg zur Reinigung der Kamera.

      LG Erich :)

      • Alles richtig, aber bitte keine “Schutzfilter” vor die teuren Objektive, siehe hier, recht weit unten… :-)

        • Hi Leute, ich habe hier nur gesehen das jemand Superweitwinkel Zooms mit Standard Zooms vergleicht, das macht weniger Sinn – das ist dieses “Äpfel mit Birnen vergleichen” Ding :)

          Also wenn Du Dich für ein 14-24 2.8 interessierst für Landschaften und interessante Weitwinkelperspektiven (Auch im Urlaub super) dann vielleicht doch lieber 18-35 von Nikon (etwas weniger Weitwinkel aber super Preis-Leistung und 18mm ist auch schon ordentlich weitwinklig) oder das 16-35 VR ebenfalls von Nikon. Auf das 14-24 kannst Du auch keine Graufilter so einfach aufschrauben wegen diesem nach außen gewölbten Glas – das ist eben eine kompromisslose High-End Profi-Linse. Mit Weitwinkeln wären aber für Landschaften mit fließenden Gewässern diese Graufilter schon geil, damit man auch mal tagsüber Langzeitbelichtungen machen kann – diese Option ist mir sehr wichtig bei Landschaftsaufnahmen.

          Von Tamron und Sigma gibts in dem Brennweitenbereich auch Alternativen – aber ich kann dir das 18-35 echt empfehlen, das kann auch mal als Immerdrauf auf der Kamera bleiben wenn Du jetzt nicht gerade freistellen willst.

          Das 24-70 2.8 ist ein Profi-Allrounder, z.B. auf Hochzeiten wenn man schnell von Einzelportrait mit Bokeh zu einer Gruppenaufnahme wechseln muss, ohne Objektive zu wechseln… Aber 18mm oder 24mm das ist schon ein riesiger Unterschied von der Bildwirkung her, für Landschaften würde ich mir schon mehr Weitwinkelreserve zulegen.

  9. Hallo Yves,
    noch eine paar Worte zur Objektivwahl:
    Du hast Dir mit dem AF-S 12-14, 2.8 und dem AF-S 24-70, 2.8 zwei teure und – wie Gunther ja schon gesagt hat – recht schwere Profi-Objektive ausgesucht. Wie Du sicher aus den Tests, die Du Dir anschaut hast, erfahren hast, sind diese Objektive Top und das Beste, was Nikon zu bieten hat. Aber sind diese dann auch die Richtigen für Dich? Ich denke, dass Du für Deine Zwecke als Hobbyfotograf andere Kriterien heranziehen musst, als ein Test, der nur nach Leistung geht. Nikon hat unterhalb der Profi-Objektive mit 2.8 Lichtstärke eine neue Serie Semi-Professioneller Objektive mit Lichtstärke 4.0 positioniert. Diese Objektive sind ebenfalls nicht ganz billig, haben aber den Vorteils dass sie einerseits spürbar leichter sind als die 2.8 Objektive und andererseits über einen höheren Zoom-Bereich verfügen. Ich kann Dir hier nur das noch relativ neue Nikon AF-S 24-120 mm, 4.0 als Standardzoom empfehlen. Damit kommst Du mit vielen Aufgaben ohne Objektivwechsel zurecht. 24 mm Weitwinkel an einer Vollformatkamera sind schon ganz ordentlich und damit lassen sich auch prima Landschaftsaufnahmen machen. Das 12-24 mm, 2.8 von Nikon ist Klasse aber wirklich teuer, schwer und eine echtes Profi-Objektiv. Auch wenn Geld keine Rolle spielt, würde ich mir für den Anfang nicht gleich so ein Objektiv anschaffen, mit dem man wirklich nur in einem engen Weitwinkelbereich fotografieren kann (sehr spezielle Anwendung), ordentlich Gewicht schleppen muss und auf der Fotoreise immer gleich mehrere Objektive braucht.
    Wie Gunther und Rolf Dir aber schon mitgeteilt haben, kannst Du in den Amateurbereich wohl aber auch deutlich günstiger und einfacher einsteigen und kannst trotzdem tolle Fotos machen und viel Erfahrung sammeln.

    Viele Grüße
    Maus

  10. Hallo zusammen,
    ich kann mich meinen Vorängern nur anschliessen. Angefangen habe ich mit einer D90 und dem berühmten Kit Objektiv 18-105 (sieht billig aus, ist es auch, aber ansonsten nicht schlecht). Dann kam die D600, die nach Reparatur noch immer hervorragend ihren Dienst tut. Anschliessend die D800. Für diese Kamera brauchst du auch die richtigen (leider auch teuren) Objektive, d.h mit einem 24-120/f4 wirst du keinen Spass haben. Mit der D800 hatte ich noch nie Probleme (mit dem 24-70/f2.8, sigma 35/f1.4 etc. superscharfe Bilder). Langsam werde ich auch mit der D750 warm. Kürzlich habe ich mir noch das neue Tamron 15-30 /f2.8 zugelegt. Alles in allem ein hammerscharfes Objektiv bei allen Brennweiten. Leider hat die D800 ein kleines AF Problem damit, wenn man über den Sucher fokussiert, bei LV ist es jedoch kein Problem scharfe Bilder zu bekommen. Vor allem mit der D750 harmoniert es perfekt (ich bin ja nicht ein Freund von Fremdherstellern, aber in diesem Fall war es ein Volltreffer). Wenn man sich für das FX Format entscheidet, sollte man sich auch über die Folgekosten im klaren sein. Für Objektive kann da schnell nochmal das zigfache des Bodies zusammenkommen, wenn man sich nicht dauernd ärgern will.
    Gruss
    Jan

  11. Hallo Yves,
    neben dem finanziellen Gesichtspunkt solltest Du Dir im Klaren sein, ob Du dauerhaft Freude an der der Fotografie mit einer großen Ausrüstung hast. Wenn dem so ist und Du nicht erst noch probieren willst, dann würde ich gleich den Schritt ins Vollformat gehen und nicht vorab noch eine DX-Kamera kaufen. Vorausgesetzt natürlich immer, Du bist bereit, das viele Geld auszugeben. Ob es dann gleich eine aktuelle D810 (Nachfolgemodell der D800) sein muss, die nur für den Body schon 3.000 EUR kostet, sei dahingestellt. Sicher würdest Du Dich m.E. auch mit einer D610, die Du für weniger als die Hälfte der D810 bekommst, sehr wohl fühlen. Mit dieser Kamera könntest Du dann auch gleich die Objektive kaufen (und richtig einsetzen), die Du dauerhaft verwenden willst und die einfach die deutlich besseren Fotos machen. Vom Kauf einer D800 würde ich Dir eher abraten. Die Kamera wurde vor ca. einem Jahr durch die D810 abgelöst, die doch einige Schwachpunkte der D800 beseitigt hat (z.B. neue Verschlusseinheit mit deutlich leiserem und ruhigerem Auslöser). Der laute Auslöser der D800 ist auf Dauer eher störend – insbesondere in leiser und sensibler Umgebung. Wenn man mi der D810 fotografiert hat, empfindet man die D800 als viel zu laut. Für Mitte des kommenden Jahres 2016 wird erwartet, dass Nikon einen grundlegenden Nachfolger der D800/810 präsentieren wird. Dann stehen die neuen Sony-Bildsensoren mit 50 MP (gegenüber 36 MP bei der D800/D810)zur Verfügung. Diese hohe Auflösung braust Du sicherlich nicht. Es gibt nur ganz wenige fototechnische Herausforderungen, wo die nochmals gesteigerte Sensorauflösung echte Vorteile bringt. Was ich damit aber sagen will: Wenn man so viel Geld für eine Kamera ausgibt wie für eine D810, dann überlegt man sich vorher, wo die Entwicklung hingeht. Dir empfehlen kann ich einen DSLR-Body eine Nummer kleiner – also die D610. Mit den 24 MP dieser kleinen Vollformatkamera kannst Du Deinem Hobby schon semiprofessionell nachgehen. Die Kamera hat einen großen und hellen Sucher mit Pentaprisma, der auf Dauer Spaß macht und wesentlich größer und heller ist, als bei den kleinen DX-Modellen (außer die 7000er, die sind schon fast genauso groß).

    Viele Grüße
    Maus

  12. Rolf N. 27. Mai 2015, 01:02   »

    Hallo Yves
    die offene Meinung von Gunther unterstreicht einmal mehr die Qualität seiner Homepage.
    Hier geht es nicht nach dem Motto: je teuer desto gut.
    Seiner Meinung kann ich mich absolut anschließen.
    Ich bin, wie Du auch, begeisterter Hobbyfotograf.
    Nach vielen Jahren analog habe ich mich mit einer Nikon D40X, also wirklich einer
    Einsteiger-Kamera, in die Digitalfotografie vorgewagt. Danach habe ich einige Jahre zufrieden gearbeitet mit einer D90, im Kit erworben. Nebenbei bemerkt, das Kit-Objektiv war, bei Licht betrachtet, so richtig rausgeschmissenes Geld. Dann ergänzt durch AF-S 70-200 2,8GII und irgendwann auch mit 24-70, 2,8G. Dadurch war der Acker bereitet für FX. Konsequenz: vor 18 Monaten Anschaffung einer D800, weil ich der D600 wegen der technischen Probleme nicht getraut hatte.
    In meinem Beitrag vom 30.12.13 zum Thema D800 war ich noch ganz euphorisch. Danach begann sie, meine Leidenszeit. Ich habe viele Wochen gebraucht, bis ich dieses Wunderwerk der Fototechnik im Griff hatte (immer vor dem Hintergrund: bin Hobbyfotograf). Die hohe Auflösung ist Segen und auch Fluch. Irgendwann kam ich sogar an den Punkt, an dem ich aufgeben und das Ding verkaufen wollte. Blogs gelesen, Foren durchstöbert, ich war nicht allein mit meinen Problemen.
    Da stand dann was von Fokusproblemen, dass man die D800 nur mit Stativ verwenden soll, schnell bewegte Motive mit ihr nicht wirklich gehen…. Käse, weiß ich heute.
    Um die D800 mit ihren Stärken zu nutzten, sollte man sich im P-Modus eher selten aufhalten (Motivprogramme gibt es ja eh keine) und auch vor der M-Einstellung keine Scheu haben. Vermutlich nicht umsonst sind die einzelnen Modi nicht mehr über das linke Einstellrad zu steuern.
    Inzwischen sind wir allerbeste Freunde, meine kleine Diva und ich. Hergeben würde ich sie jetzt keinesfalls mehr. Um so weit zu kommen, war aber jede Menge Praxis nötig. Geholfen hat mir auch das, was Gunther dazu geschrieben hat (danke nochmal, lieber Gunther).

    Die D5X00-Reihe ist für Deinen aktuellen Einsatzzweck sicher eine gute Alternative (Link in Antwort von Gunther). Eine Überlegung wert sicher die D5300 wegen eingebautem GPS. Ich bin zwar eigentlich kein GPS-Freak, für eine längere Reise ist das aber sicher eine brauchbare Sache. Nicht kleckern würde ich halt bei den Objektiven, das hattest Du aber ja eh nicht vor.

    Ich hoffe, mein Erfahrungsbericht hilft Dir bei der Entscheidung.
    Beste Grüße
    Rolf

  13. Hallo Gunther,
    ich habe schon einige Stunden auf Deiner Homepage verbracht und viele Deiner sehr interessanten Berichte, Vergleichs und Tests gelesen! Zuerst einmal; ein absolutes Kompliment für Deine Beiträge!

    Nun zu meiner Frage, ich bin ein sehr begeisterter Hobbyfotograf, habe bis anhin jedoch kaum Erfahrungen mit Spiegelreflexkameras gemacht. Ende Jahr werden wir eine längere Reise nach Australien unternehmen. Dies hat mich dazu veranlasst, dass ich dieses Jahr eine DSLR kaufen werde. Das Angebot an Kameras ist jedoch riesig und selbst nachdem ich X- Stunden in Foren etc. verbracht habe, weiß ich noch immer nicht, ob ich mit meiner Entscheidung zu 100% richtig liege! Gerne möchte ich Dich daher Anfragen, was zum bevorstehenden Kauf einer Nikon D800 mit den Objektiven Nikkor AF-S 24-70, f/2.8G und Nikkor AF-S 14-24, f/2.8G meinst? Bevorzugte Motive wären Landschaftsbilder sowie Nachtaufnahmen! Sobald ich im Besitz der Kamera bin, werde ich mich an zwei Fotokurse anmelden (Grundkurs der DSLR und Nikon D800-Kurs).

    Für Deine Rückmeldung möchte ich mich im Voraus bedanken und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Yves

    • Hallo Yves,
      das willst Du vermutlich jetzt nicht hören – aber als absoluter Einsteiger würde ich nicht gleich zu einer D800 greifen. Schon gar nicht für eine solche Reise. Die Kamera und die genannten Objektive sind höllisch schwer und als Einsteiger wirst Du sie ohnehin nicht ausreizen bzw. Deine Schwierigkeiten damit haben.
      Meine Empfehlung findest Du hier.
      Bevor Du tausende von Euros in Equipment steckst solltest Du erstmal die Kurse machen und dann vor allem auch selbst losgehen und fotografieren. Ob Du irgendwann eine D800 brauchst, kannst Du dann mit der entsprechenden Erfahrung nach einigen Jahren entscheiden. Am Anfang brauchst Du sie meiner Meinung nach jedenfalls nicht.
      Viele Grüße
      Gunther

      • Hallo Yves,
        ich bin vor ein paar Jahren auch gleich in’s Vollformat eingestiegen, damals mit einer D700.
        _ABER:_ die Voraussetzungen waren andere. Ich bin von der Analogfotografie mit einer FM2 gekommen und wollte meine alten (manuellen) Objektive 1:1 weiterverwenden könne.
        Du steigst aber NEU ein – da ist schon die Frage (wie die anderen hier schon geschrieben haben), ob’s gleich die Masse Geld für das Gehäuse sein muß.
        Und das Gewicht ist nicht zu unterschätzen. Mein Fotorucksack bringt’s auf 16kg: D800, 3 AF-Zooms von insgesamt 16 – 200mm, AI-S Makro 105mm, einige Filter und Kleinkram und Stativ mit Kugelkopf. Ach ja, Wasserflasche mit 1,5l noch dazu. Da mußt Du schon sehr enthusiastisch sein :)

  14. Winfried Rochel 29. März 2015, 11:45   »

    Hallo einen schönen Sonntag,

    vielleicht kannst Du mir weiterhelfen.
    Ich suche für meine D600 mit MB-D15(AF-S Nikkor 24-85mm eine kleinere Fototasche.
    Kannst Du mir einen Tipp geben wo ich so was kaufen kann.
    DANKE für Deine Antwort. Noch ein schönes Wochenende.
    Winfried

    • In jedem Fotoladen :-) – Spaß beiseite: ich halte es wirklich für das Beste, wenn Du mit Deinem Equipment in einen gut sortierten Fotoladen mit guter Beratung gehst und Dir einfach die Taschen anschaust und vor allem checkst, in welche Deine Sachen am besten reinpassen.

  15. Das von Gunther zu Recht monierte Live-View Problem der Nikon D600 ließ mir keine Ruhe, da ich vermehrt in dieser Betriebsart fotografiere.
    Der Hintergrund ist: Fremdobjektive verschenken oft riesiges Schärfepotenzial, da ich herausfand, daß minimale Auflagmaßunterschiede zu großem Schärfeverlust führen, wenn man den normalen Weg über Spiegelfokusierung geht. Hier scheint Nikon protektionistisch vorzugehen und hat eventuell (nur eine Vermutung! ;-) für ihre Nikon – Objektive einen Korrekturfaktor hinterlegt, der mit Fremdobjektiven nicht abrufbar ist. ( Nikon Objektive mit CPU scheinen hierfür mit der Cam direkt zu kommunizieren! )
    Ich habe zwar versucht mit diesem „Korrekturprogramm“ für Objektive hier etwas zu erreichen, aber der justierbare Bereich ist viel zu gering und ist, wie ich durch stundenlanges probieren mit fotofieren an Testcharts heraus fand, bestenfalls WIEDER nur für Nikon – Objektive geeignet. (Ganz abgesehen davon, daß die Syntax auch hier (!) eine Katastrophe ist. )
    Dieses Problem lässt sich „umgehen“ wenn man über Live-View fokusiert, denn hier wird logischerweise „plan“ , also ohne „Spiegeljustierfaktor“ direkt auf dem Sensor gemessen. Für einige Objektive ergeben sich damit ungeahnte „Schärfepotenziale“ ;-)

    So, also zum Eigentlichen: Möchte man die Helligkeit des fertigen Bildes auch im Liveview abschätzen können, kann man natürlich immer zuvor ein Foto machen …. ;-)
    Der andere Weg ist: Im Kameramenü muss man unter Individualfunktionen/Video den Menüpunkt Funktionstaste auf „Aufnahmeinform. für Fotos“ stellen.
    Bei der eigentlichen Aufnahme wählt man nun die zuvor gewünschte Blende aus und geht dann in den Live-View-Mode. (Lv). Dort schaltet man nun das kleine Hebelchen auf das untere „Film-Lv-Symbol“ und wählt seine ISO bzw Belichtungszeit bis das zu erwartende Bild die gewünschte
    „Helligkeit“ hat.
    Nun betätigt man die Fn Taste (an der Vorderseite der Cam). Jetzt stellt man die selben Daten für Zeit, Blende und ISO ein, die man zuvor unten in der Zeile (die jetzt von grau in schwarz wechselt) abgelesen hat. Man kann problemlos mit der Fn Taste hin und her schalten, um die Werte abzulesen und einzustellen. (Die fürs filmen zuständigen Daten sind grau hinterlegt und am Filmkamerasymbol ganz rechts zu erkennen, die Fotografierdaten sind wie gesagt schwarz unterlegt)
    Am Ende schaltet man einfach das Lv- Hebelchen wieder nach oben auf die Fotofunktion.
    Das angezeigte Bild entspricht jetzt dem, von dem Nikon annimmt, daß es nach der Aufnahme SO aussieht.
    Puh… wie man hier lesen kann, eine sehr umständliche Vorgehensweise. Wie man aber AUCH erkennen kann, wäre es für Nikon problemlos möglich gewesen, dies vollautomatisch zu erledigen. Nur ein kleines bischen Software! Nichts physikalisches in der Cam verhindert das. Wieder nur der Wille, Kunden eine D800/ 810 zu verkaufen, wenn sie etwas mehr Komfort wollen.
    Ansonsten muss ich weiterhin sagen, die D600 hat einen atemberaubend dynamischen Sensor, ist gut verarbeitet und ich würde sie jederzeit wieder kaufen. Wer jetzt zu einer Vollformat DSLR wechseln will, soll sich gebraucht günstig eine „schießen“. Mit Öl oder ähnlichem auf dem Sensor hatte ich noch nie Probleme. Allerdings hat mir Nikon auf meine Anfrage zugesichert, daß sie dies auch nach Ablauf der Garantie immer kostenfrei in einem deutschen Servicepoint erledigen würden!

    Gruß, Klaus

  16. Auf der Suche nach einer ausdruckbaren Version einer Bedienungsanleitung von DslrDashboard wurde ich leider nicht fündig.
    So habe ich mir für mich selbst aus der “Online Documentation” von Zoltan Hubai ein ausdruckbares Word Dokument zusammen gestellt.
    Da ich im Netz las, daß es eine größere Nachfrage nach einem druckbaren Manual gibt, habe ich mit Zoltan Hubai Kontakt aufgenommen und ihn gefragt, ob es ihm recht wäre, wenn ich dieses Dokument weiter gebe. Er mailte mir zurück, daß es ok für ihn sei. Er selbst habe ähnliches anfertigen wollen, fände aber momentan nicht die Zeit dafür. Wenn jemand also Interesse daran hat, möge er einfach hier Bescheid geben. Ich maile ihm diese Datai dann. Grundlage ist die aktuelle Version “qDslrDashboard version V0.2.3”
    Noch besser wäre es, wenn Gunther hier auf seinem Server einen Platz dafür finden würde und es verlinkt.
    Damit wäre der Transfer vereinfacht.

    Gruß, Klaus

    • Hallo Klaus,
      die Idee ist gut und toll, dass Du Dir die Arbeit gemacht hast. Bitte stelle die Datei doch Zoltan zur Verfügung, dann kann dieser die auf seine Webseite packen, dort ist sie am besten aufgehoben!
      Danke und Grüße
      Gunther

      • Hallo Gunther,
        diese Vorgehensweise hatte ich mir natürlich als erstes überlegt.
        Allerdings denke ich, das Zoltan dort immer die AKTUELLSTE Version bereithalten möchte. So müsste er aber immer BEIDE Versionen pflegen, die Web-Version und die in Word. (Das wird er sicher nicht wollen, da er ja erwähnte, dass er ohnehin im Moment zu wenig Zeit hat)
        Ich selbst möchte natürlich nicht bei jeder eventuellen Änderung alles durchsuchen müssen, was ggf. anders wurde.
        Ich denke jedoch, als ein “erstes druckbares Handbuch” wäre der von mir vorgeschlagene Weg für Interessierte schon mal ganz nützlich gewesen.
        Na ja, sollte jemand Interesse haben, kannst Du meine Emailadresse gern weiter geben, ich werde die Anleitung dann halt mailen.
        Gruß, Klaus

        • Hallo Klaus,
          so machen wir es. Ich hoffe, Du verstehst, dass ich auch nicht eine Version hosten möchte, die dann nach einer Zeit veraltet ist und dann wieder Nachfragen kommen. Zu viele Schauplätze sind nicht gut, dann verwirrt man die User. Gerne kannst Du das Dokument aber auf Deine Dropbox packen und hier den öffentlichen Link posten. Hier ein Einladungslink zur Dropbox.
          Grüße
          Gunther

          • Hallo Gunther,

            klar versteh ich das.
            Ich wollte vor Jahren selbst schon einmal eine Fotoseite
            erstellen. Jetzt wo Henner Helmers* leider nicht mehr lebt, wäre das umso sinnvoller. Meine Intension läge hier weniger in der Richtung “Kameravergleiche” sondern eher in der Richtung “technischer Hintergrund”. Allerdings scheute ich immer den damit verbundenen Aufwand. Genau deshalb verstehe ich Deine Entscheidung umso mehr.
            Das mit dieser “Dropbox” les` ich mir mal durch. Zu allem was “Cloud-ähnlichen” Hintergrund hat, habe ich eher ein – sagen wir mal “ambivalentes Verhältnis”. Aber das dort scheint seriös zu sein !?

            L.G. Klaus

            * http://www.henner.info/index_h.htm

          • Webseite pflegen, wenn man den Aufwand scheut, macht wenig sinn :-) Eine Webseite haben heißt dort sehr viel Arbeit hineinstecken. Vermutlich noch mehr, als Du heute denkst.
            Dropbox ist für mich ein sehr wichtige Werkzeug, dass ich schon viele Jahre intensiv nutze.
            Grüße
            Gunther

  17. Ok, hat sich zwischenzeitlich erledigt. Ich habe im hiesigen Mediamarkt so ein “USB – OTG Kabel” bekommen. (Die hatten seit kurzem so etwas im Regal, wussten aber nicht wofür man es braucht ) Im WWW fand ich nun eine Info, daß es wohl so ist, daß man hier einen 5. Kontakt vorgesehen hat, der quasi den PC ( Tablet ) in den “Host-Mode” versetzt. Dies geschieht indem dieser Kontakt auf Masse gelegt wird. (Man lernt nie aus … ;-) )
    Es geht nun auch, die Nikon wird sofort erkannt. Manches in der Software ist selbst erklärend, vieles nicht. Ich suche jetzt nach einer brauchbaren Anleitung.
    Soviel allerdings schon jetzt: Das Programm macht einen um Klassen besseren Eindruck als das was ich von Nikon ( und anderen ) schon ausprobiert hatte.
    Danke für den Tip.

  18. Hallo Gunter,
    ich habe gestern einmal versucht, dslrdashboard über den Nexus 7 mit der D600 zu verbinden.
    Dazu hatte ich mir, weil ich grad unterwegs war, sowohl einen USB A to USB A Verbinder gekauft (da ich ja die USB micro bzw USB mini Kabel von der Kamera und dem Nexus ja bereits habe. Alernativ hatte ich mir einen USB Mini Stecker für die Cam gekauft, der Rückseitig eine USB A Buchse besitzt. (Den von Dir empfohlenen OTG Atapter hatte man nicht)
    Die beiden Geräte “sahen” sich allerdings nicht.

    Meine 1. Vermutung ist jetzt: Dieser OTG Adapter tauscht Sende und Empfangsleitung?
    Vermutung 2: Das USB Kabel, welches mit dem Nexus mitgeliefert wird, hat nur die “Ladedrähte” verkabelt, nicht aber die Datenleitungen?

    Kansst Du mir kurz Hilfe leisten? Ggf. ja hier auf Deiner Seite, denn villeicht hat (-te) jemand anderes schon ähnliche Probleme.
    Danke im Voraus,

    Klaus

  19. Ich arbeite schon einige Monate mit der D610 und muss sagen, dass ich froh bin die 500€ gespart zu haben.
    Nur für ein paar pixel mehr, 1/8000sek und liveviewkram??
    von den 500€ hab ich mir nen 85mm 1,8 geholt :-)
    Find mal ne Vollformat die Alltagstauglich (integr. blitz) ist zu dem preis

  20. JulianK 19. Juni 2014, 19:35   »

    Hallo Gunther,
    als aufmerksamer Leser deiner Seite habe ich mal eine Frage an dich. Ich nutze seit längerer Zeit die D800,bin super zufrieden und möchte mir doch noch eine Crop anschaffen. Würdest du mir als sinnvolle Ergänzung die D5300 oder D7100 raten! Es geht mir ausschließlich um die Fotografie,nicht die Filmerei… Vielen Dank schonmal! Grüße aus Bonn

    • Die Unterschiede zwischen den Kameras findest Du in meinen Testberichten, die Entscheidung kann ich Dir leider nicht abnehmen, ich habe meine D7100 verkauft und bin mit der D5300 sehr glücklich, aber das ist Geschmacksache. Beide machen gleich gute Fotos.

  21. Dietrich 5. Juni 2014, 20:19   »

    Ich habe einen neuen “Ball”, den ich in die ‘RUNDE der WISSENENDEN” werfen möchte.
    Thema: Verlängerung
    Mein NIKKOR 85/1,4D wollte ich mit einem Nikon Telekonverter AF-S TC-20EII sozusagen verlängern.
    Aber Schei…! Das passt nicht zusammen.
    Komisch, dass NIKON solche Sachen macht.
    Typenreine Komponenten, die nicht zusammen funktionieren.
    Finde ich sehr schlecht.
    Nun denn: Soligur funktioniert. Auch mit der Übertragung.
    Im übrigen bin ich vom 85 NIKKOR weg zum manuellen ZEISS 100 /1:2 — ein Superobjektiv, wenn man Zeit genug hat zum Scharfstellen. Aber auch das funktioniert nur mit dem Konverter von Soligur.
    Manches ist KOMISCH im Leben. Bis bald, wer Rat weiß. Danke.

  22. Hallo Gunther!

    Interessiert habe ich mir Dein Video angesehen. Das hast Du richtig gut gemacht! Ich bin ein älterer Herr von mittlerweile 6o Jahren, der den Umstieg von der analogen in die digitale Fotografie verschlafen hat, weil ich mit meinen alten manuellen Nikon-Objektiven und analogen Gehäusen (gekauft ab Anfang der achtziger Jahre)immer super zufrieden war. Jetzt wird das mit dem Filme kaufen aber immer enger, und ich überlege tatsächlich, ob ich mir nicht doch noch ein digitales Gehäuse kaufen soll. Da mich vor allem die Objektive damals ein kleines Vermögen gekostet haben, soll der Preis für das neue Gehäuse erst einmal nur eine zweitrangige Rolle spielen. Ich habe in den letzten Wochen Kamera-Tests gelesen, Daten verglichen und mir Videos angeschaut(so wie Deines). Irgendwie bin ich dabei immer wieder an den Nikons Df und D-800 ‘hängengeblieben’. Was mir aber immer noch nicht klar ist, welche Daten denn von den alten Objektiven an die neuen digitalen Gehäuse übertragen werden. Kann man zum Beispiel im Sucher die Blendenzahl ablesen, oder muss man die Kermera dazu immer wieder vom Auge nehmen? Ich habe mir dazu auch die Kompatibilitäts-Tabellen von Nikon angeschaut, aber die fand ich teilweise noch komplizierter als das Wort. Wo liegt unter dem Gesichtspunkt der Daten-Übertragung der Unterschied zwischen der Df und der D-800? Kannst Du da nicht mal ein Video drüber machen? Ich könnte mir vorstellen, dass einige, vor allem auch ältere Hobby-Fotografen sich die gleiche Frage stellen wie ich. Vielleicht hast Du mal Zeit und Lust, mir eine Antwort zu geben.

    Mit freundlichen Grüßen aus Münster

    Uli

    • Hallo Uli, ich selbst habe keine Df, finde sie auch nicht besonders Spannend. Ich denke aber mit den alten Objektiven verhält sie sich nicht groß anders, als die D600 und D800. Bei allen wird selbstverständlich die Blende im Display angezeigt. Bei den meisten stellst Du den Blendenring auf “A” und die Kamera steuert die Blende dann elektronisch an. Klappt alles ganz gut.
      Um allerdings die Möglichkeiten der Digitalen, insbesondere in Punkto Bildqualität voll auszuschöpfen, brauchst Du schon auch die modernen Objektive.
      Grüße
      Gunther

      • Hallo Gunther,

        ich gehe davon aus, daß Uli von AI und AI-S-Objektiven spricht. Dort ist in der Tat im Sucher und auch oben auf dem Display die Blende ablesbar, die Du am Blendenring einstellst. Gibt aber nix mit “A” an diesen Objektiven. Korrekt sind die Werte aber nur, wenn Du im Menü -> System -> Objektivdaten die Werte einträgst. Dann stimmen auch die EXIF-Informationen.

        Und eine Blendeneinstellung über die Räder geht bei diesen Objektiven auch nicht, es sei denn, Du rüstest das Objektiv mit dem sog. “Russen-Chip” nach (hab ich bei einem gemacht). Dann müßtest Du die Blende auf die größte Zahl einstellen und an der Kamera den gewünschten Wert einstellen.

        Qualitativ sind die Teile – wenn Festbrennweiten – absolut verwendbar, hatte die an der D700 im Einsatz und kann mich in dieser Hinsicht den Tests auf http://nikonclassics-michalke.de/blog/ anschließen, wenn auch ich selbst nicht ganz so akribisch getestet habe.

        • Mit “A” meinte ich die kleinste Blendeneinstellung.
          Die D700 ist nicht das, was ich als “Moderne” Dslr verstehe. An einer D800 z.B. lösen die meisten “alten” Objektive nicht ausreichend auf, um das Potenzial der Kamera zu nutzen.

          • nun ja, die D800 hab ich noch nicht lange genug, um mir dazu ein Urteil bilden zu können. Unterwegs habe ich i. d. R. die neuen AF-Zooms dabei. Aber kommt Zeit, kommt Test …

        • Hallo Bernhard!

          Vielen Dank für Deine Mail! Ich hatte mich in meiner, was die Objektive anbelangt, ein bisschen unglücklich ausgedrückt. Natürlich meinte ich die AI- und AI-S-Objektive, und ich habe auch welche mit Verriegelung der kleinsten Blende dabei. Wenn ich Dich richtig verstehe, kann man also auch an einer D-800 die Daten eines AI- oder AI-S-Objektives eingeben, wie es bei der Df auf jeden Fall möglich ist. Ich hatte unter anderem vor ein paat Tagen irgendwo gelesen, dass man bei bestimmten Einstellungen aufpassen müsste, weil dann evtl. die Mechanik des Gehäuses beschädigt werden könnte. Auf jeden Fall ist der Artikel, zu dem Du verlinkt hast, der für mich aufschlussreichste, den ich in der Richtung bis jetzt gelesen habe. Ich werde wahrscheinlich so vorgehen, dass ich mein altes 50 mm – Objektiv mit in ein Fotogeschäft nehmen und es zusammen mit einer D-800 ausprobieren werde. Mit dem Teil wäre ich sicher sehr gut bedient. Was sind EXIF-Informationen, wie Du in Deiner Mail schreibst?

          Liebe Grüße!

          Uli

          • Hallo Uli,

            Digitalfotos direkt aus der Kamera enthalten auch Zusatzinformationen über die Aufnahme: Datum/Zeit, Kameratyp, Objektiv incl. Brennweite und Blende, etc.
            Letzteres gibt aber bei den manuellen Objektiven nur dann korrekte Werte, wenn die Objektiv-Daten in der Kamera eingegeben sind – das war mit dem Hinweis gemeint.

            Kannst mir auch direkt schreiben, oben auf meinen Namen klicken => führt zu meiner Homepage, dort “Kontakt” …

          • Crushi 6. Juni 2014, 14:54   »

            Beschädigt wird die D800 nur wenn Objektive aus der Pre Ai Zeit, also vor 1974(war es glaub ich) angeflanscht werden. Hierbei wird der Blendenmitnehmer, zwischen Blendenring und Gehäuse eingeklemmt.
            Solche Objektive müssen umgebaut werden.

            LG
            Crushi

  23. Hallo Gunther,

    Ich arbeite seit einem Jahr mit der Nikon D7100 DX Kamera im People/Portrait Bereich. Jetzt wollte ich mir eine Vollformat Kamera anschaffen und habe mich für die Nikon D800 entschieden. Aber, es gibt auch die Nikon D800E. Ich habe sehr viel über beide Kameras gelesen und kann mich irgendwie nicht entscheiden welche ich kaufen soll :/ die D800 oder D800E?
    Ich würde mich über deine Antwort freuen!

    Viele Grüe
    Halil

    • Meiner Meinung nach solltest Du Dir die D800 kaufen. Der fehlende Tiefpassfilter bringt kaum einen Unterschied, es sei denn Du hast wirklich a) Objektive, die die Auflösung wirklich liefern, (da gibt es nur ganz wenige) und b) Du druckst ständig Plakatwände. Und selbst dann. Der Preisunterschied für den fehlenden Filter ist einfach unverschämt (für das Geld bekommt man eine D5300 – die hat auch keinen Filter) und der Wertverlust ist bei einer “E” definitiv auch höher, weil auf dem Gebrauchtmarkt keiner den horrenden Aufpreis bezahlen will.
      Lies mal diesen Artikel von mir, da geht es um das Thema Schärfe.

  24. Hallo Gunther,
    du meinst doch in dem Video, dass man für den Selbstauslöser der D800 sich ein anderes Kabel besorgen kann um z.B. den Fernauslöser der 5000/7000 Nikons zu benutzen. Ich hab da lange nach gesucht und nichts gefunden. Hättest du da vielleicht mal einen Link für mich, ich würde gern meinen MC-DC2 weiterverwenden.

    Danke und Gruß Ulf

    • Du kannst bei Auslösern wie dem Pixel einfach das Kabel austauschen. Das ist ein standard Auslöse-Kabel mit Mikro-Klinke auf der einen Seite und dem Kamera-Anschluss auf der anderen. Die Kabel bekommst Du für so gut wie alle Kameras für ein paar Euro z.B. bei Ebay.
      Ich glaube nicht, dass Du beim Nikon-Fernauslöser das Kabel rausziehen kannst, ich habe ihn selbst nicht, aber auf dem Foto sieht es aus, als ob er fest verbaut wäre.

  25. Regina Brühl 24. Februar 2014, 08:23   »

    hallo Gunther,
    ich mache viel Sportfotografie,also D610,ok
    ich möchte wissen,kann ich noch bei hoher ISO also mehr als 800 rauschfreie Fotos machen ? und vorallem schnelle ? damit auch bei schlechtem Licht der Ball rund bleibt und nicht zum mega Ei wird

    • Bei Lowlight hat die D600/D610 einen der besten Sensoren. Auch mit ISO 1600 oder gar 3200 kann man arbeiten. Natürlich nimmt das Rauschen zu, die Bilder sind aber verwendbar.

      • Regina Brühl 24. Februar 2014, 09:08   »

        ah,das wollte ich wissen.also kann ich bis 1600 iso rauschfrei gehn und danach noch gute rauscharme Fotos machen
        vielen lieben Dank für deine Hilfe

  26. Gunther, danke fur diesen uberdeutlichen review. Ich werde mich die D800 hohlen……..

  27. Tolles Bild! Aber aus mehreren Aufnahmen zusammengesetzt. Der Unterschied in der max. Grenzauflösung zwischen der D800 und der D610 beträgt max. 10 %. Der zusätzliche Detailgewinn nimmt mit steigender Pixelzahl relativ ab. Bildqualität ist viel komplexer als nur hohes Auflösungsvermögen. Ansonsten würde Canon ja alles falsch machen. Tatsächlich macht Canon mit weniger Megapixeln aber keine schlechten Fotos als Nikon.

  28. Torsten 10. Februar 2014, 02:23   »

    @Jürgen Buschbaum
    Die Skyline absolut tolles Bild, allerdings benötigt man für diese Aufnahme nicht unbedingt eine D800.

  29. Und wiederum stimme ich Dir voll zu, eSchmidt.

    Hier mal ein Beispiel eines Freundes, der fast ausschliesslich mit der D800 arbeitet.

    https://fbcdn-sphotos-h-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn1/t31/1921144_688554674529744_968314387_o.jpg

    Dieses Bild z.B. hat fast 80Mp und ware mit einer anderen DSLR Kamera so wohl nicht machbar.

  30. In diesem Thread wird immer wieder geschrieben, dass die hohe Aufloesung der D800 oder D800e nicht wirklich notwendig seinen und kein Qualitaetsunterschied zu den 24Mp der D610, der D7100 oder der D5300 zu erkennen seien.

    Dies is so nicht richtig und mag nur dann stimmen, wenn man sie auf normalen Monitoren in Vollbildaufloesung vergleicht. Doch selbst da sehe ich Unterschiede…

    Doch wobei die hoehere Aufloesung wirklich zum Tragen kommt und teilweise einfach auch notwendig ist, ist in der Makrofotografie, der Landschaftsfotografie und fuer die Erstellung von Giga-Panoramen.

    Und auch fuer alle, die ihre Bilder exzessiv nachbearbeiten und/oder beschneiden (Crop), sind die 36Mp ein Segen.

    • eSchmidt 9. Februar 2014, 18:59   »

      Die meisten Fotografierenden bearbeiten Bilder nicht nach, denke ich. Ich brauche die 36 MP nicht für das endgültige Bild, sondern als Ausgangsmaterial.

      Bereits ein geringfügiges Geraderichten oder perspektivisches Entzerren der Aufnahme kann die Bildauflösung von ursprünglich 36 MP empfindlich auf 20 MP runter drücken.

      Aber diese Auflösung wird nur mit guten Linsen erreicht. Mit Billigglas erhält man nur ein unnötiges Datenvolumen ohne mehr Bilddetails.

      Übrigens wird aus meiner Sicht der Begriff der Schärfe, Unschärfenkreis bzw. auch Tiefenschärfe durch die hohe Auflösung neu definiert.

  31. Hallo Justus,
    wenn Du Hobby-Fotograf bist – wie ich mal annehme – würde ich Dir zur D610 raten, wenn Du wirklich Vollformat willst und zur D7100, wenn Dir DX ausreicht und Du nicht soviel in neue Objektive investieren willst.
    Ich habe neben der D610 auch die D800 (weil ich einfach das “Pixelmonster” haben wollte) und lasse diese fast immer zuhause. Zu schwer und ein viel zu lauter Verschluss bei keinem relevanten Qualitätsunterschied (was die Fotos anbetrifft) haben meine Begeisterung für diese sicher tolle Profi-Gerät etwas erlahmen lassen. Mein Rat: bevor Du wirklich das viele Geld für die D800 und die noch teureren Objektive ausgibst: Leih Dir erst einmal die D800 für ein Wochenende aus und schau ob das wirklich das ist, was Du willst und brauchst! Man wünscht sich oftmals immer das noch etwas bessere und teurer Teil und braucht es dann doch nicht wirklich. Zwischen Deiner D3000 und der D800 liegen noch eine ganze Reihe von tollen Kameras, die Dir vielleicht auch zusagen.

    Grüße
    Leo

    • Wenn ich das so lese, muss ich mir selber eingestehen, dass es wirklich übertrieben ist.
      Ich hatte halt im FX-Format den Forteil der guten Freistellung und der durch den wegfallenden CropFaktor leichter werdenden (Ultra)Weitwinkelaufnahmen gesehen.
      Doch was meinst du/ihr, ist es wirklich notwendig?
      Kriegt man für weniger Geld im DX Bereich gleiche Qualität und ähnliche Ergebnisse? (Freistellung + Weitwinkel)

      Lg Justus

      • Im DX Bereich hast Du einen Nachteil bei der “Freistellung”, wenn Du damit die Tiefenschärfe meinst. Um den gleichen Bildausschnitt bei FX und DX zu bekommen, braucht man bei einer DX Kamera eine geringere Brennweite, muss näher rangehen, und damit hat man automatisch mehr Tiefenschärfe (wegen der geringeren Brennweite). Der Bildeindruck eines Fotos aufgenommem mit einer FX Kamera ist dadurch anders, eben so wie früher bei der analoge Kleinbildkamera.

        Bei dem Einsatz von Weitwinkel kann DX durchaus ein Vorteil sein, weil ein Objektiv mit 28 mm eben die scheibacr kürzere Brennweite hat als das gleiche Objektiv bei einer FX Kamera. Das wird durch den Crop-Faktor bestimmt. Wenn man also “richtig” Weitwinkel fotografieren will mit DX braucht man schon ein etwas teureres Objektiv das in Richtung 16 mm geht.

        Also ein Nachteil gegen ein Vorteil …

      • eSchmidt 9. Februar 2014, 19:39   »

        Wenn es dir um Freistellen geht, hilft das Vollformat bei Verwendung guter Lichtstärken – wird teuer und schwer – insbesondere außerhalb der Normalbrennweite. Ist mit DX eher nicht zu erreichen. Die geringere Tiefenschärfe kann aber auch ein Problem werden, in Fällen wo sie nicht erwünscht ist – Tele oder Makro.

        Wenn es dir um extreme Weitwinkel geht, hilft nur teilweise das Vollformat – wird ebenfalls teuer und schwer. DX 10-20 entspricht ungefähr FX 14-24. Vergleiche selbst mal Gewicht und Preis.

        Jedenfalls ist eine FX Kamera wie die D800 nicht fürs Spaziergehen mit eventuellen Schnappschüssen geeignet.

        Was du überlegen könntest: Rüste zunächst deinen Objektivpark Richtung FX auf. Danach eine 5xxx oder eine 7xxx. Wenn du nach diesem finanziellen Abenteuer noch Lust auf mehr hast, kaufe eine 6xx und behalte die DX als Backup Gerät oder als Cropreserve für Teleaufnahmen.

        Ich bleibe aber bei meiner Meinung, dass das der Schritt vom Hobby zur Professionalität ist. Es wäre sehr schade um die Investition, wenn dein Können dann nicht Schritt halten kann.

  32. Oopps…sorry. Hast natuerlich recht D5300. Der Preis ist mit ca. 1000 US$ jedenfalls immer noch fast unschlagbar. ;)

  33. Ich stimme Gunther und eSchmidt voll zu: die D800 ist kein Spielzeug, sondern eine Profikamera. Wer sich fuer Vollformat entscheidet, tut dies meist, weil er auch exquisite Prime- und Zoomlinsen voll ausnutzen moechte und weniger wegen des Pixelgewinns. Die D800 spielt mit ihren 36Mp sowieso in einer anderen Liga.

    Wer DX-Linsen hat und einen guten Snapshooter sucht, ist mit der D5200 bestens bedient. Wegen ihrem GPS und WiFi sowie dem Klappbildschirm sehe ich hier sogar Vorteile zur D7100.

    Aber es ist wie schon mehrfach zuvor gesagt: Der Fotograf macht das Bild, nicht die Kamera.

  34. Ich bin momentan Besitzer einer D3000 und von den Bildergebnissen sehr zu frieden. Doch fehlen mir doch Funktionen wie die Videoaufnaheme, die HDR-Funktion auch die höheren Iso Werte.
    Da ich schon länger mit dem Gedanken gespielt hatte mich vom DX Bereich zu verabschieden, sah ich mit der D610 ein gutes Einstiegsmodell.
    Doch muss ich nun sagen das ich stark in Versuchen geführt worden bin, mich sogar in Richtung D800 zu bewegen.
    Mein Gedanke war die Photokina abzuwarten und mir danach ein günstiges gebrauchtes Modell mit 10.000-20.000 Auslösern zu kaufen, und dann meine Objektieve (18-105 u. 50/1.2) durch ein Weitwinkel (z.B. 18-36) zu erweitern, da diese ja im FF sehr viel besser eingesetzt werden können.

    Was denkt ihr, ist der Schritt zur D800 zu übertrieben?
    Ich hatte schon überlegt eine D7000/7100 zu kaufen, doch sind mir da die Sensorergebnisse im Vergleich zu meiner nicht gut genug.

    http://www.digicamdb.com/compare/nikon_d3000-vs-nikon_d800/

    • Meiner Meinung nach ist der Unterschied von einer D3000 zu eine D5200/D5300/D7000/D7100 deutlich größer, als der Unterschied von letzterer zur D600 oder D800.
      Bedenke, dass der Umstieg auf Vollformat nicht nur die Investition in den teureren Body erfordert, sondern auch teure und schwere Objektive erfordert, um wirklich vorteile daraus zu ziehen.
      Vom Preis/Leistungsverhältnis her finde ich derzeit eine D5200 + das Sigma 18-35 f/1.8 ungeschlagen. Dafür lasse ich auch meine D800 meist liegen…

      • Mein Gedanke der mich zum FX-Format geführt hat, war vor allem der wegfallende CropFaktor bei Brennweite und Blende, was sich sehr gut anhört – da ich so besser freistellen könnte und leichter landschaftsaufnahmen (mit weniger ‘Verzerrung’) machen könnte.

        • eSchmidt 9. Februar 2014, 20:04   »

          Der Cropfaktor ist ein rein fiktiver Wert, um die Wirkung verschiedener Brennweiten bei Verwendung mit verschieden großen Sensoren vergleichen zu können. Ist eine Normierung der Bildwirkung auf das frühere Kleinbildformat (35mm, Leicaformat). Hat zunächst keinen Einfluss auf die Bildqualität oder Auflösung.

          Verzerrung hat nichts mit Cropfaktor zu tun. Insbesondere Zoomobjektive haben kissenförmige oder tonnenförmige Verzerrung, die man aber rausrechnen kann – unter Verlust der Bildauflösung. Solltest du geometrische Verzerrung z.B. im Bereich der Architektur meinen – die ist Realität. Wird in der Natur vom Gehirn weg gerechnet, bei Nachbearbeitung und genug Bildreserven kannst du es selbst machen.

    • eSchmidt 9. Februar 2014, 11:23   »

      Das kommt mir jetzt so vor, als ob der Besitzer eines koreanischen Kleinwagens unschlüssig ist, ob er nur auf einen VW Golf oder vielleicht doch gleich auf den stärksten Audi S8 oder eine Corvette umsteigen soll.

      Ich beobachte, dass die abstrakten Typenbezeichnungen der aktuellen Kameras vergessen lassen, dass hinter den Nummern mehr steht als nur Modelvarianten. Das erzielte Bild hängt aber mehr von dem ab, der auf den Auslöser drückt, als vom Hersteller oder Kameramodell.

      Du hast jetzt ein Einsteigergerät, das dir alles abnimmt. Wenn du von der D3000 auf eine D800 wechselst, hast du eine Profikamera. Wenn du von Technik keine Ahnung hast, wirst du mit einer D800 keine besseren Bilder machen. Die überragende Qualität dieser Kamera kommt erst zum Tragen, wenn ALLES passt.

      Nur professionelle Linsen, keine Fremdhersteller, eher Fixbrennweiten, also mehr Geld als der Kamerapreis vermuten lässt. Aufnahmetechnik ausschließlich RAW mit anschließender Bildbearbeitung in einem ebenso professionellen Programm, wie die D800 professionell ist. Hast du einen Computer, der leistungsstark genug ist, 36 MP in Ebenentechnik und 16 Bit Farben zu verarbeiten?

      Kein eingebauter Blitz, sondern mindestens die starken Originalblitze, besser mehrere. Ein gutes Stativ mit einem guten Stativkopf. Und, und, und.

      Wenn du also qualitativ in die Profiliga aufsteigen willst, rechne mit Transportgewicht von mindestens 8-10 kg und Preisen weit jenseits der 10.000 Teuronen. Auch gebraucht sind aktuelle Profigeräte nicht gerade Schnäppchen.

      Da ich dich nicht kenne, kann ich auch die Frage, ob du das Können und die Erfahrung für Profiequipment mit bringst, nicht beantworten.

      • Ich stimme Dir bis auf einen Punkt voll zu: die D800 hat einen eingebauten Blitz ;-)

        • eSchmidt 9. Februar 2014, 12:16   »

          Weiß ich, hab ich. Aber das ist ein Notbehelf, der eben immer dabei ist. Aber ich wollte ausdrücklich darauf hinweisen, was da für einen Aufsteiger an zusätzlichen Kosten noch dazu kommt.

    • Ok, wenn ich jetzt hier die ganzen Kommentare sehe, merke ich schon das der Trend eher in Richtung HF/DX gehen sollte, da würde es dann wahrscheinlich die D7000/7100 werden.
      Noch eine letzte Frage, denkt ihr das ein Objektiv wie das Sigma 8-16/Nikon 10-20/Tokina 11-16 ein guter Kompromiss zum ‘Fx-BigBoss’ 14-24 sind (jetzt übertragen auf den DX Bereich)? [Sigma fällt eigentlich weg, da es kein Filtergewinde hat und ich gerne mit ND und Grauverlaufsfilter arbeite]

      • eSchmidt 9. Februar 2014, 20:12   »

        Das Problem mit Fremdobjektiven ist, dass die Kamerahersteller bei Änderung der Firmware oder neuen Kameramodellen auf andere Hersteller keine Rücksicht nehmen.

        Passierte bei Sigma schon, dass ihre Linsen nicht mehr mit der Software oder Elektronik von Canon oder Nikon zusammen arbeiteten.

  35. The_MaXX 1. Februar 2014, 18:18   »

    News vom April: Ich weiß nicht ob das hier schon irgendwo steht, in der Betriebsanleitung der im Dezember gekauften Nikon D800 hatte ich dazu nichts gefunden.

    In der von Nikon veröffentlichen neuen Firmware (April 2013) für die D800/D800E veröffentlich, kann man jetzt mit der [Ok]-Taste im LiveView umschalten, entweder wird das Bild hell werden soll oder mit “Belichtungsvorschau” (Exposure Preview) angezeigt. Nur letztere hat das WYSIWYG Bild. Ich dachte bis gestern Abend meine Kamera würden spinnen weil die Belichtungsvorschau nur im Filmmodus funktionert hatte. Dann habe von der OK-Tasten Umschaltung gelesen und damit funktioniert es dann.
    Gruß

    • Das ist der Grund, warum ich auf meiner D800 das Update nicht eingespielt habe und auch nie einspielen werde…

      • The_MaXX 1. Februar 2014, 22:43   »

        … Die Sinnhaftigkeit dieser Nikon-Aktion erschliesst sich mir ehrlich gesagt auch nicht. In letzter Zeit agiert der Nikon Konzern u.a. mit seiner Produktpolitik m.E. mindestens merwürdig.

  36. volker gottwald 13. Januar 2014, 20:03   »

    … es ist wie ein passepartout …
    hier gibt es was dazu:
    https://nikoneurope-de.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/24076

    • Andreas Baumgart 13. Januar 2014, 20:27   »

      Ahh, ok, vielen Dank!
      ein Letztes zum Verständis der Unschärfe: Weniger Pixel auf eine bestimmten Fläche verteilt, führen nicht so leicht zu Unschärfe wie mehr Pixel auf der selben Fläche. Weniger Rauschen und einfacher scharf fotografieren. Right?
      Beste Grüße,
      Andreas

  37. Andreas Baumgart 13. Januar 2014, 11:52   »

    Hallo,
    sehr lehrreiche tolle Beiträge!
    Ich bin kein Profi, daher die Frage:
    Wenn die D800 im DX-Modus verwendet wird, ändert sich dann auch etwas an der Verwacklungsgefahr bei den Bildern bzw. wird dann Bewegungsfotografie etwas besser? Worauf soll die Frage hinaus: Statt D700 die D800 mit MDB-Griff im DX-Modus für Sportfotografie?
    Freue mich auf Antworten,
    Andreas

    • Nein, es ändert sich nichts. Zum verständnis lies mal bitte diesen Artikel von mir.

    • Andreas Baumgart 13. Januar 2014, 19:56   »

      Vielen Dank für die rasche Antwort! Ich habe nicht alles in dem von dir empfohlenen Artikel verstanden, aber eine Idee von der Sache bekommen. Werde mich intensiver damit befassen.
      Eine Frage hätte ich dazu noch: Wird im DX-Modus einfach ein “Passpartout” vor den Chip gelegt, so dass nur der innere Bereich belichtet wird oder wird der gesamte Chip belichtet, aber bestimmte Pixel ausgelassen? Oder ist das vollkommen abstrus gedacht?
      Besten Gruß und Danke,
      Andreas

  38. HI
    Super Bericht.
    Ich habe bei meiner D800 das Problem,das im Videomodus beim
    Live-view alles bestens funktioniert,aber im Fotomodus Probleme giebt.Problem deswegen.Wenn ich die Blende verändere wird das Bild dunkler oder heller.Wenn ich aber die Auslösezeit verändere tut sich sich am Bild nichts.Es wird weder heller noch dunkler.Ich habe als Resultat dann nicht das Bild,was mir das Live-view anzeigt.
    Woran kann das liegen.
    Gruss yves

  39. Ich komme von der D90, habe die guten Gläser, da war Vollformat die konsequente Weiterentwicklung beim Werkzeug.
    D600 wollte ich nicht wegen der Sensorprobleme, der Preisunterschied zwischen D610 und D800 hat mich dann nicht mehr geschockt – bin bei der D800 gelandet. Nach etwa 3 Wochen mein persönliches Fazit: Volltreffer – technisch gelungen, das Ding ist ein Handschmeichler. Ich behalte zwar meine D90 – die D800 geb ich aber nimmer her, nie und nimmer. Bin kein Blitz-Fan, wenn es aber dann halt mal sein muss – Kombination mit SB910… läuft.
    Super dicken Dank für den Test, ich kann alles nachvollziehen, was da über die D800 erzählt wird –
    uuund: auch das mit dem Grinsen :-)
    Vor dem Kauf habe ich irgendwo einen Kommentar gelesen: D800, nichts für Anfänger. Du Angeber, dachte ich mir.
    Sorry, der Mann hat Recht.
    Gesundes, frohes und erfolgreiches 2014
    Beste Grüße
    Rolf

  40. Wow …..!!! klasse Blog, bin begeistert :-) und das obwohl ich noch mit ner D700, D2x und einer D300 fotografiere :-)
    Weiter so. !!!!
    Beste Grüsse
    Robbin

  41. Hallo Andreas,
    so sehe ich das auch. Ich hab ja auch die D800 – nun aber auch die D610. Vom Sensor her mit dem hohen Auflösungsvermögen hat die D800 immernoch ein Alleinstellungsmerkmal. Beide Kameras sind aber TOP und machen viel Spaß.
    Wünsche Dir und allen Fotofreunden ein frohes Weihnachtsfest.

  42. Hallo Leo,

    das stimmt, die Kamera ist schon ganz schön schwer und laut. Als immer mitname Kamera, ist die D800 und gerade noch mit dem 24-120 Objektiv nicht sehr obtimal. :) Die D610 ist da schon handlicher. Aus diesen Gründen musste ich auch abwägen was mir wichtiger ist. Von der Bildqualität ist die D610 oder D600 absolut super. Da ich aber auch viel Videos drehe, war mir der Liveview wichtig. Ich habe auf meinem Flickr Account einige Fotos von der D600 und D800, so groß ist der Unterschied der Bildqualität nicht.

    Viele Grüße und ein frohes Fest
    Andreas

  43. Hallo,
    mir ist die D800 einfach zu groß und zu schwer. Technisch wohl aber derzeit noch immer mit die beste DSLR. Leider hat Nikon in diese klasse Kamera einen verdammt lauten Verschluss eingebaut. Klingt fast so wie beim Biathlon. Diskret fotografieren geht nicht. Die D610 ist viel, viel leiser. Auch ein IR-Sensor fehlt bei der D800.
    Grüße Leo

  44. AndreasP 23. Dezember 2013, 17:12   »

    Ich möchte auch kurz meine Erfahrungen mit der D600 und der D800 schildern. Eventuell ist es ja den ein oder andern hilfreich.

    Also es steht außer Frage, die D600 und D800 machen alle beide verdammt gute Bilder. Aber wie schon erwähnt, die Bedienung, die 51 Messfelder und die 36 Mpx hat mein Herz für die D800 höher schlagen lassen.
    Ich habe 3 Kameras getestet, die D7100, D600 und die D800. Von der D7100 war ich von dem Autofokus begeistert, nur der Liveview und die ISO Qualität hat mich nicht begeistert. Dann hatte ich die D600 für ein paar Tage zum Testen. Die Gehäuse-Größe passte super zu mir. Aber dann beim ersten fokussieren kam das kleine Autofocus Messfeld zum Vorschein. Ich dachte mir, dass ist doch ein Witz, was hat den Nikon da fabriziert? Gut, da könnte man sich eventuell daran gewöhnen. Aber dann die Bedienung. Wo ist denn die AF-ON Taste? Dann wollte ich mit der OK Taste bei der Vorschau auf 100% Zoomen, nix ging. Der bekannt nicht so optimale Liveview der D600, hat mich dann zur D800 verschlagen. Bei der D800 passt zwar von der Bedienung auch nicht alles, zB. mich stört das der ISO Knopf links oben angebracht ist, aber damit kann ich leben. Wenn man auch einmal die 36Mpx gewohnt ist, möchte man sie nicht mehr missen.
    Es ist übrigens Quatsch, dass man mit der D800 keine scharfen Bilder hinbekommt. Ich bekomme mit der 24-120 f4.0 VR II Linse auch bei Aufnahmen mit 1/50 sek scharfe Bilder hin. Mit dem Tamron 28-75 2.8 hatte ich die längste Verschlusszeit auf 1/250 sek eingestellt, um auch schnell mal einen Schnappschuss machen zu können. Perfekt!
    Ich gebe zu, ich musste mir zur D800 einen neuen iMac kaufen, da mein 2010 er Macbook Pro etwas langsam für die Raw Daten war.
    Also wer die 500 EUR Aufpreis zur D800 übrig hat, würde ich zur D800 raten, die Kamera macht deutlich mehr Spass. Wer das Geld nicht übrig hat, den rate ich, nehmt die D800 nicht erst in die Hand. Ihr fühlt Euch danach gefrustet, doch die D600/610 kaufen zu müssen. :)

    Ich hatte übrigens noch die Canon 7D und 5D MIII zum Testen. Die 7D habe ich nach 20 Aufnahmen gleich wieder weggelegt. Die 5D MIII sagte mir vom Handling und von der jpg Qualität nicht zu. Die jpg´s waren alle irgendwie verschmiert. Ich muss dazu sagen, ich stelle selten auf Raw. da die jpg´s aus der D800 wirklich spitze sind. Und wie gesagt, wenn man die 36 Mpx einmal gewöhnt ist, möchte man sie nicht mehr missen.
    Die D800 ist wirklich, wie schon von vielen erwähnt, das beste Stück Kamera was man in die Hand nehmen kann. :)

    • Ich finds schon echt erstaunlich, dass es noch Leute gibt, die auf den Megapixelwerbewahn der Kamerahersteller reinfallen. Ich frag mich echt, wer 36MP braucht (ausser man will seine Fotos auf Hauswände drucken). Ich hatte die Gelegenheit sowohl die D800E als auch die D4 auszuprobieren. Die D4 hat mir mehr zugesagt, ist mir aber zu schwer. Habe daher die D600 gewählt und in anständige Optiken anstatt dessen investiert.

  45. Habe es nie bereut die D600 gekauft zu haben. Denke bei den heutigen Produktzyklen schadet es nicht, sich vielleicht eher für die zweite Reihe zu entscheiden. Das gesparte Geld habe ich in Optiken investiert, die lassen sich normalerweise auch in 10 Jahren noch verwenden…mit Festbrennweiten macht die Kamera unglaublich scharfe Aufnahmen, sollte für die nächsten 2 Jahre ausreichen…dann kommen wieder neue Gehäuse raus und ich werde mich wieder in der zweiten Reihe umsehen. Eine D800 für Zeitrafferfotos wäre aus meiner Sicht der totale Overkill, für Produktfotographie mag es Sinn machen, wenn man nicht in sündhaft teure Rückteile investieren möchte. Aber in der Reportagepraxis gibt es so viele Faktoren die darüber entscheiden ob ein Motiv die ultimative Auflösung hat. 36 Mp klingen sehr verheißungsvoll…es ging eigentlich um Pilze und Strahlung, sorry.

  46. Hallo Volker,

    vielen lieben Dank für diesen tollen Blogbeitrag.
    So kompetent habe ich das noch nicht gehört. Vielen Dank auch an Deine Tochter. Du hast mich überzeugt – das konnte bislang weder der Nikon Service mit seinen nur sehr allgemeinen Auskünften noch meine eigne Einsicht. Tatsächlich hatte ich ja auch schon bereits erwähnt, dass ich mit meinem eigenen amtlich geeichten Geigerzähler der Fa. Gamma Scout aus Heidelberg an der D800 überhaupt keine Differenz zur natürlichen Strahlung messen konnte – wie übrigens auch an der gesamten anderen Fotoausrüstung. Auch beträgt die Ortsstrahlung am Produktionsort Sendai derzeit angeblich nur 0,051 µSv/h – also weniger als hier in Deutschland (bei mir liegt die natürliche Strahlung bei durchschnittlich 0,10 µSv/h (schwankt zwischen 0,05 und 0,15 µSv/h. Deine Erläuterungen haben mich überzeugt. Physik ist eine Naturwissenschaft und Strahlung kann man messen. Wo man nichts messen kann, sollte man auch davon ausgehen, dass nichts da ist. Ich möchte mich ganz herzlich bei Dir und Deiner Tochter bedanken. Ich denke damit hast Du allen die diffuse Angst vor dem Restrisiko verstrahlter Fotoausrüstung aus Japan doch sehr stark genommen.

    Viele Grüße
    Bastian

  47. Bastian,

    Als ich das mit der Angs um radioaktive verseuchung gelesen habe, dachte ich entweder schreibe ich gar nichts dazu oder versuche sachlich zu antworten. Und dazu habe ich meine Tochter (Doktor der Physik) gebeten mal zu schreiben, was sie dazu sageb würde. Hier ihre Antwort:

    “Radioaktive Strahlung ist Teil unserer natürlichen Umgebung. Die natürliche Strahlendosis beträgt in Deutschland durchschnittlich etwa 2,4 mSv pro Jahr. Verursacht wird dies durch kosmische Strahlung und natürliche Radionuklide (vor allem Radon). Alles Leben auf der Erde hat sich mit der Randbedingung, dass es Radioaktivität in gewissen Umfang gibt, entwickelt und sich daran angepasst, indem z.B. Zellen effektive Reparaturmechanismen für DNA entstanden.

    Zum Schmunzeln: Bananen enthalten relativ viel Kalium, wovon ein kleiner Teil radioaktives Kalium-40 ist. (Dies ist ganz natürlich und nicht erst durch irgendwelche menschlichen Aktivitäten entstanden). Demnach nimmt man mit einer einzigen Banane eine radioaktive Dosis von 0.1 µSv auf; in ihr zerfallen pro Sekunde etwa 15 Atome. Das ist völlig ungefährlich und Teil der Natur!

    Einen weiteren Beitrag zur Strahlenbelastung tragen medizinische Untersuchungen bei, z.B. Röntgenbilder. Durchschnittlich über die Bevölkerung kommen hier nocheinmal 2 mSv zusammen.

    Des Weiteren lässt sich Radioaktivität äußerst zuverlässig messen. An Häfen, Flughäfen usw. wird routinemäßig auf erhöhte Strahlenwerte untersucht… so gründlich, dass z.B. ein LKW voller (völlig normaler!) Bananen schon so manchen Alarm verursacht hat ;-)

    Nun zur Kamera: Es gibt zwei Möglichkeiten, wie diese “radioaktiv verseucht” worden sein könnte.

    A) Radioaktives Material haftet als Dreck/Staub auf dem Material. Dies ist allerdings auszuschließen, da eine Kamera unter Reinraumbedingungen (Linsen, Elektronik) montiert wird und alle Teile vorher gründlich gereinigt werden (waschen, Ultraschallbad, häufig Ausgasen im Ofen). Anhaftende Partikel (jeder Art) wären für den Herstellungsprozess fatal und werden daher sorgfältig vermieden.

    B) Das Rohmaterial wurde mit einer hohen Dosis bestrahlt und dadurch aktiviert. Was ist damit gemeint? Durch hohe Dosen ionisierende Strahlung, z.B. Neutronen entstehen in Materialien wie z.B. Stahl oder Alu instabile Isotope, die dafür sorgen, dass dieses Material auch nach Ende der verursachenden Bestrahlung eine Zeit lang “radioaktiv” bleibt. Dies geschieht im nennenswerten Umfang allerdings nur bei sehr hohen Strahlendosen und Energien- das Material muss quasi direkt im Kernreaktor oder in einem Teilchenstrahl liegen! Die Strahlenwerte, die in der näheren -besiedelten- Umgebung von Fukushima auftreten, reichen dafür in keinem Fall aus.

    Für Effekt B) spielt es übrigens nicht die geringste Rolle, wo auf der Welt die Kamera montiert wurde, sondern wo das Rohmaterial herstammt. Da Japan über wenige Rohstoffe verfügt, ist sehr wahrscheinlich, dass das Rohmaterial importiert wurde und/oder die Rohteile von Zulieferern in einer anderen Region Japans oder irgendwo anders auf der Welt bezogen werden. Rohmaterialien, z.B. Stahl, werden übrigens bei der Herstellung sorgfältig auf Radioaktivität kontrolliert, insbesondere wenn Schrott recycelt wird.

    Wenn die Strahlendosen in der Kamerafabrik in Japan so hoch wären, dass eine Aktivierung stattfinden würde, würde man das übrigens zuerst am Kamerachip merken!! Pixel auf dem Chip werden durch hochenergetische radioaktive Strahlung zerstört und die Kamera würde nicht mehr funktionieren (“tote Pixel”)

    Es ist auch höchst wahrscheinlich, dass Kameras die bei Nikon in Japan und Malaysia zum großen Teil aus Material von den gleichen Lieferanten und Rohstoffquellen hergestellt werden.

    Zum guten Schluss wurde die Kamera mit einem Geigerzähler überprüft und nichts gefunden. Wäre das Rohmaterial aktiviert oder würde radioaktiver Dreck anhaften, hätte man das gemessen!

    Hierzu zwei Anekdoten, selbst erlebt:

    Mitarbeiter eines Instituts für Kernchemie, an dem sich auch ein Forschungsreaktor befindet, müssen täglich vor und nach der Arbeit Hände und Füsse auf radioaktive Substanzen kontrollieren. Es wurde nie etwas gefunden, obwohl täglich mit radioaktiven Materialien gearbeitet wurde – eben sorgfältig und sauber. Eines Tages entschließen sich einige Kollegen, in den Uni-Sport zu gehen und Spielen dort Ball. Nach dem Sport gehen sie nochmal ans Institut zurück… und bei allen Leute schlug der Detektor aus. Der Übeltäter war daraufhin schnell ausgemacht: Einige uralte Bälle im Fundus des Unisports ;-) Der Detektor reagierte auf winzige Teilchen vom Ball, die an den Händen der Mitarbeiter haften geblieben waren.

    In einem Physikexperiment stand eine Kamera zur Überwachung des Experiment in direkter Nähe eines Neutronenstrahls. Der Raum konnte -bei abgeschaltetem Strahl natürlich – ohne Probleme betreten werden. Die Dosis, die die Mitarbeiter hierbei erhielten, wurde gemessen. Ich war ca. 8 Stunden dort und mein Wert war unter der Nachweisgrenze! Wenn man einen Geigerzähler an die Kamera hielt, konnte man die Aktivierung deutlich nachweisen – absolut unüberhörbar. Übrigens konnte man auch zusehen, wie die Pixel der Kamera ausfielen …”

    Fazit: Dass von der Kamera irgendeine Gefahr ausgeht, ist auszuschließen. Habe Freude an deiner Kamera!

    Übrigens: Bei googlen bin ich auf diese unterhaltsame Möglichkeit gestoßen ;-) http://bqscan.de/

  48. Hallo Jürgen,

    wahrscheinlich hast Du Recht.
    Mein amtlich geeichter Geigerzähler konnte wirklich überhaupt keine Eigenstrahlung der Kamera feststellen. Ich habe ausgiebig getestet – auch mit einer 24-Stunden Langzeitmessung. Keine Differenz zur natürlichen Strahlung. Bei Granitplatten etc. kann man dagegen schon einiges messen… Auch soll die Ortsstrahlung in Sendai, wo die D800 produziert wird, ja relativ niedrig sein. Mit 0,051 µSv/h teilweise niedriger als hier in Deutschland. Trotzdem ist die Strahlung dort natürlich immer noch deutlich höher als vor dem Fukushima GAU, nur eben hat Japan eigentlich eine geringere natürliche Strahlung als Deutschland (hier ja hauptsächlich durch das Edelgas Radon bedingt). Wenn das Werk Sendai nicht so nahe an Fukushima wäre, würde ich mir auch gar keine Sorgen machen, aber 100 km Entfernung ist für radioaktive Strahlung nach einem GAU nicht so viel. Ich möchte hier keine Unruhe hineinbringen und freue mich über Eure Einschätzungen. Canon hat(te) soviel ich weiß auch mehrere Werke in der Provinz Fukushima. Ich weiß aber nicht, ob die noch produzieren.

    Viele Grüße
    Bastian

  49. Hallo Gunther,

    ich habe nun auch seit ca. 6 Wochen die D800 (vorher die D600). Beim Blick auf die Unterseite der Kamera wurde ich etwas nervös. Denn da steht “Made in Japan” (die D600/D610 wird in Thailand produziert). Hergestellt wird die D800 – wie auch die D4 – nämlich nicht irgendwo in Japan, sondern im Werk Sendai. Sendai liegt leider nur ca. 100 km nördlich vom Katastrophenreaktor Fukushima. Und jetzt kann man sich natürlich die berechtigte Frage stellen, ob der Produktionsprozess der D800 wirklich absolut sauber ablaufen kann – ohne Gefahr von nuklearer Verunreinigung (die sich dort ja wahrscheinlich überall in der Umwelt befindet). Ich habe mit der D800 nun wirklich ein schlechtes Gefühl – Sendai liegt einfach viel zu nah an Fukushima! Ich habe zwar mit meinem Geigerzähler die Kamera getestet und keinerlei erhöhte Strahlenwerte registriert (dies mach sicherlich auch Nikon), aber ein Restrisiko verbleibt doch. Nicht alles lässt sich zu 100% messtechnisch herausfinden. Wir haben hier in Bayern immernoch deutlich erhöhte Strahlenwerte z.B. bei Waldpilzen und Wildschweinen etc. infolge von Tschernobyl. Der atomare Staub mit den diversen nuklearen Isotopen wird sich auch in Sendai sicherlich für viele Jahrzehnte halten. Daher überlege ich jetzt sehr stark, meine D800 zurückzugeben und mir eine D610 (Made in Thailand) zu kaufen. Das verbleibende Restrisiko ist mir die sicherlich tolle D800 einfach nicht Wert. Keiner kann einem letztendlich objektiv sagen, wie sicher die Produktion in Sendai ist. Die Auskünfte, die ich vom Nikon-Service diesbezüglich erhalten habe, sind ungefähr so gut, wie die zum Staubproblem der D600.

    Meine Frage an Euch und an Gunther: Wie seht Ihr die Möglichkeit bzw. Gefahr von radioaktiver Verunreinigung bei der D800?

    Viele Grüße
    Bastian

    • Hallo Bastian

      Ich glaube, Deine Sorge ist ziemlich uebertrieben. Einmal zum Roentgen gehen oder gar in die Computertomographie und man hat eine zig bis 100fache Strahlenbelastung, als sie in der Gegend um Fukushima herrscht.

      Ich will die Katastrophe und das Problem nicht kleinreden, glaube aber, dass keine belasteteten Waren aus Japan verkauft werden.

    • Daniel Ney 8. Dezember 2013, 02:02   »

      Die Kamera mit Geigerzähler gecheckt? Hahaha
      Die Fukushima . Sauerei wird durch die Ozeane sowieso über den ganzen Erdball verteilt!

  50. Hallo Gunther,

    Danke für den objektiven Vergleich! Wusste gar nicht, dass ich die DX-Objektive an der D800 einsetzen könnte – klasse!
    Ich habe die D7100 mit 24 Mpix und mich reizt die D800, weil sie halt den 36mmx24mm Sensor hat, Bokeh wäre sicherlich besser .. dennoch: ist die D800 immer noch einen Umstieg wert, auch hinsichtlich der Detailschärfe der Bilder?

  51. D800. Gute Entscheidung! Sie werden es nicht bereuen.

  52. Carsten 22. Oktober 2013, 16:41   »

    Ich möchte von meiner D90 auf Vollformat aufsteigen, Da ich immer wusste, dass es eines Tages eine Vollformat-Kamera wird habe ich auch meist qualitativ hochwertige Vollformat-Objektive gekauft.

    Jetzt danke ich dem Autoren für die Entscheidungshilfe, denn ich war doch sehr verunsichert wegen der Sensorverschmutzung bei der D600 und den AF-Problemen bei der D800. Meine Wahl, die D800. Im Vergleich zur neuen D610 kein großer Aufpreis aber Welten im Vergleich von Ausstattung und Professionalität.

  53. Dietrich 20. Oktober 2013, 20:31   »

    Nach 3 Nikons in DX bereue ich zu keinem einzigen Zeitpunkt den Umstieg auf die D800. Eine Topkamera (wenn man auch die richtigen guten – wenn auch teureren – Gläser verwendet. Bin voll überzeugt, wenn jemand richtig gute Motive verarbeiten will und damit auch die notwendige Vor- und Nacharbeit: es ist eine Kamera, bei der man am meisten Qualität auf das Foto oder den Bildschirm holen kann.
    A pro po – 600er. GsD habe ich diese nach zweimaligen “Staubproblem” wieder an den Händler zurückgegeben und mit für D800 entschieden.
    Nun ja, billig fotografieren ist anders. Aber wer wollte das?

  54. Thorsten 18. Oktober 2013, 20:10   »

    Zur D600: war heute beim Nikon Service Point. Dort fragte ich nach, wenn ich mir eine neue D600 zulegen würde und ich ebenfalls Abrieb oder ähnliches auf dem Sensor hätte, wie Nikon inzwischen damit umginge. Man muss die Kamera erstmals zur Inspektion geben, tritt das Gleiche danach wieder auf, so schickt man dann die D600 zu Nikon ein und ein neuer Verschluss würde als Ersatz (für umsonst) eingebaut werden. Dieses würde dann ca. 2 Wochen dauern. Die Inspektion sei dann auch Gratis, Garantie. Ist halt nur noch ein lästiges Zeitproblem, dafür ca. 500,- Euronen günstiger als die D610. Was meint ihr?

  55. Meine D600 kam jetzt vom Nikon-Service zurück. Der Reparaturgrund war, dass die Kammera leere Akkus anzeigte und sich abgeschaltet hat, wenn keine original Nikon-Akkus verwendet wurden. Allerdings akzeptierte die Kamera die nicht-original-Akkus am Anfang. Erst nach zwei Tagen versagte die Technik. Ein Umtausch des Handgriffes brachte Besserung – aber auch nur für 2 Tage. Dann trat dasselbe Problem auf.
    Der Nikon-Service konnte keinen Fehler feststellen und hatte auch keine Erklärung für das Phänomen, dass ich sogar vor Ort demonstriert hatte.
    Nun nutze ich Mignon-Akkus mit 2700 mAh (Varta). Es passen 6 Mignon-Akkus in den Handgriff. Seither habe ich keinerlei Probleme mehr. Leider wird die Akkulaufzeit/Verbrauch nicht angezeigt. ABER… mit einem einzigen Batteriesatz habe ich über 4500 Fotoaufnahmen inkl. Kontrolle am Monitor geschossen. Die Akkus waren zu diesem Zeitpunkt nicht NICHT leer!

    Wer also viel Fotografiert und auch öfter mal die Modelle wechselt, dem kann ich den Umstieg auf Mignon-Akkus empfehlen.
    Mit dem Original-Nikon-Akku im Handgriff, kann ich 800 bis max. 1000 Fotoaufnahmen inkl. Monitorkontrolle schießen, dann ist der Nikon-Akku leer!

  56. Ich habe letztens mit einem Berufsfotografen gesprochen. Der sagte mir, dass die D600 im Grunde die bessere Kamera ist als die D800. In der D800 sei ein extrem schlechter Sensor drin, das Rauschverhalten eine Katastrophe. Er würde einem Amateur, der auf FX umsteigen will, immer zur D600 raten.

    • Solche Aussagen disqualifizieren eher denjenigen, der sie trifft, als die Kamera.

      Ich habe so viele Tests in Extrembedingungen gemacht und selbst im High-ISO Bereich, bei dem die D600 zweifelsohne sehr gut ist, ist die D800 meistens ebenbürtig. Ist die D600 bei ISO 3200 wirklich top, lässt sie doch bei höheren ISO zahlen auch recht schnell nach. Für mich ist die Kamera ein Werkzeug, ich bin da recht leidenschaftslos. Die D800 ist auf jeden Fall die beste Kamera, mit der ich je fotografiert habe, und ich habe die Nikons so gut wie alle, bis auf die D4.

  57. die bilder (nef) aus indochina wurden mit lightroom auf 1000px breite reduziert und mit jpg komprimierung – ich glaube 80% – gespeichert. man darf sie natürlich dann nicht größer betrachten. aber kaputt komprimiert finde ich sie nicht. und die volle bildgrösse ist ja wohl nichts fürs internet.

    tiefenschärfe kommt vom objektiv und der blende. ja. und die wirkung und art der tiefen-un-schärfe hängt dann auch von der grösse des sensors in der kombination mit der objektivbrennweite ab. 300 mm brennweite sind eben bei fx anders als bei dx.

  58. Dietrich 15. Oktober 2013, 16:56   »

    Um Gottes Willen – die Kamera NIEMALS in einer Tüte verpacken, wenn sie schon nass geworden ist.
    Meine 14 Tage auf Island haben mich gelehrt, dass es immer gut ist, wenn man den Body und evtl. auch das Objektiv aus dem direkten Regen fernhält. Ein gutes saugfähiges Tuch immer dabei und wischen, wann möglich (es gibt keine Garantie, dass nicht doch Wasser an den Bedienelementen eindringt, aber das sollte man so gering wie möglich halten). Ein “Regentropfen”-Bild ist noch nicht so schlimm, wie wenn der Body elektronischen Schaden nimmt.
    Abdecken ja – aber wie gesagt: NIEMALS in einer Folie einpacken, so dass Druckwasser in der Tüte entsteht.

  59. Ich kann das mit den hervorragenden Ergebnissen der D800 nur bestätigen. Zuvor hatte ich D80 und D300 als DX Kameras. Erst mit dem Vollformat wird fotografieren wieder so, wie es früher mit einer analogen Kleinbild Spiegelreflexkamera war. Die Bilder haben einfach eine bessere Anmutung. Einen entscheidenden Anteil daran hat das andere Tiefenschärfenverhalten bei diesem Format. Hier sind einige meiner Fotos der Indochinareise Anfang des Jahres: http://www.d800fotos.de, die meine Beobachtung unterbauen.

    Gibt es irgendwo im Zubehör einen extra Regenschutz für die D800? (Wenn das so kritisch ist). Ich bin in Singapur in eine tropischen Regenguss geraten, hatte aber zum Glück eine Jacke zum Abdecken der Kamera.

    • Thorsten 15. Oktober 2013, 10:28   »

      Wow, sehr schöne Bilder, Volker. Meine Vorfreude steigt immer mehr auf diese Kamera. Auch die Tiefenschärfe ist erste Sahne.

      • Hallo Thorsten

        Die Tiefenschaerfe kommt eher von der Linse (offene Blende) und nicht von der Kamera ;)

        Leider hat Volker viele seiner Bilder kaputtkomprimiert und auch verkleinerte Bilder wieder vergroessert. Sonst wuerde man die Brillianz des D800-Sensors noch besser sehen :)

  60. Dietrich 15. Oktober 2013, 09:16   »

    D800 für Landschaft einfach die richtige Kamera. Allerdings auch mit den RICHTIGEN Gläsern.
    War in Norwegen und Island – Ergebnis: Klasse.
    Allerdings hat die 800er ein Problem mit Wasser. Bei Regen sieht es schlecht aus (mir ist eine “abgesoffen” und die Kamera kann ich jetzt wegschmeißen). Die 800er verträgt in der Normalausführung (also nicht extra abgedichtet)KEINEN Regen (ich spreche NICHT DAVON, dass die Kamera ins Wasser gefallen ist, sondern ausschließlich von REGEN).
    Nun ja, das Bildergebnis stimmt aber mit der 800er immer und ist eine ganz andere Klasse als im DX-Format.

  61. Thorsten 14. Oktober 2013, 17:47   »

    Hallo, habe immer noch zur Zeit eine D90. Ist gerade in einer Inspektion, war mal nötig. Lese sehr gern bei dir Gunther, man sieht halt, dass man auf dem Teppich bleiben kann und dazu sehr gelungene Berichte, Fotoschnacks, Beispiele……. für andere, durch viel Arbeit, zum “schmökern” bereitet. Bin immer total hin und her gerissen von den Kommentaren über Vollformat, APS-C, Objektive, u.s.w. Werde demnächst den ultimativen Sprung wagen, zu einer Vollformatkamera. Und bin mir ziemlich sicher, in die D800 zu investieren. Irgendwie überzeugt mich die D600/610 nicht, auch schon wegen des Live view nicht, würde bei mir nach einem Kauf immer als kleines Ärgernis im Kopf bleiben. Auch im Bezug der Autofokus Felder würde ich immer fragen, hätteste vielleicht doch???? Und der Unterschied vom Preis her ist mittlerweile nicht mehr so groß. Ich weiß, nach der D90 ein riesen Sprung, deshalb ist die Vorfreude genauso riesig. Freue mich auf weiteres schmökern. Lerne auch noch sehr gern dazu.
    Freue mich auf mehr, Gruß Thorsten!

  62. Danke für die vielen nützlichen Berichte.
    Ich habe gelesen – sehr viel gelesen, und regelmäßig Deine Berichte, die auch daran beteiligt waren, dass ich jetzt (m)eine D800E habe.
    Habe zwar erst 600 Auslösungen, aber mit jeder weiteren merke ich, dass die Entscheidung richtig war!

    • christoph 15. Oktober 2013, 16:20   »

      Ich besitze keine Aktien von Nikon und bin auch mit niemandem aus dem dortigen Management verwandt, aber:
      die D800 ist ein Must-Have-Produkt, definitiv.
      Christoph

  63. Muss jetzt mal eine Lanze für die D600 brechen. Ich nutze die Kamera(s) jetzt seit Markteinführung beruflich (hauptberuflich) und bin sowas von zufrieden mit ihr. Eigentlich hatte ich es auf die D3s abgesehen, nach einem Vergleich der beiden war allerdings ganz schnell klar wo der Weg hinführt. Habe auch die 800 unter die Lupe genommen, u.a aber die unglaublichen Datenmengen haben mich abgeschreckt. Die 800 hat sicherlich das robustere Gehäuse, aber schlecht ist das der 600 keineswegs! Der Vergleich zwischen 7000 und 600 hinkt übrigens gewaltig. Die 600 ist keine bessere 7000, das ist ne ganz andere Kamera! Mal abgesehen vom besseren Dynamikumfang, der feineren Auflösung, zählt für mich vor allem die geringere Tiefenschärfe in den Bildern. Die Videoqualität ist übrigens auch um einiges besser… (wer es braucht). Das Gehäuse der 600 wirkt im übrigen nicht so klein und nicht so “billig”, wie das der 7000.

    Aber einmal kurz zu meinen Killer-Pros der D600:
    – leichter als 800
    – besser zu handhabendende Daten als 800 (trotzdem massig Auflösungsvermögen)
    – 2 gleiche!! Speicherkarten können parallel verwendet werden.
    – günstiger als 800
    – 2 frei belegbare Speicherplätze ( unheimlich praktisch!)
    – deutlich leiser als die 800! -> Quiet-Mode im Vergleich

    Ich kann nur sagen, mehr Kamera braucht kaum jemand. Alles Andere ist Spielerei…

    Grüße,

    Björn

    • Hallo Björn,
      wie ich schon mehrfach gesagt habe, der Sensor der D600 ist wirklich klasse. Der Autofokus mit seinen engen Feldern für mich dagegen eine Katastrophe, ich mag damit nicht arbeiten, nimm mal im Vergleich die D7100 in die Hand – dazwischen liegen Welten!!
      Das Gehäuse entspricht mit seinen Abmessungen ziemlich exakt dem der D7000 / D7100 und die Bedienung ist ebenfalls in der gleichen Klasse angesiedelt.
      Weiterhin ist das leidige Staub/Öl Problem auch ein Jahr nach Einführung nicht gelöst gewesen.
      Tortzdem kann man sich sicherlich mit der Kamera auch anfreunden, ich gebe nur meine Einschätzung wieder, danke Dir für Deine.
      Beste Grüße
      Gunther

  64. Richtig Christoph, ich denke ich werde mir keine andere DSLR mehr kaufen muessen/wollen. So bleibt auch mehr fuer gute oder spezielle Objektive ;)

  65. Hallo zusammen

    Ohne Gunthers Vergleichstest vorher gelesen zu haben, habe ich mir heute die D800 gekauft. Auch ich war bislang mit meiner D7000 ganz und gar zufrieden und kann Gunthers Argumentation, Vergleiche sowie seine Bewertungen nur 100% bestaetigen.

    Mein Beweggrund fuer die D800 war, dass ich schon verschiedene Prime- und FX-Linsen der Marke Sigma hatte und somit den Vollformatsensor direkt nutzen kann. Und selbst im DX-Crop habe ich mindestens das gleiche Ergebnis, wie mit der D7000.

    Der Unterschied von 16Megapixeln zu 36 Megapixeln im FX-Bereich ist jedoch so immens, dass Panorama- und Makrofotografie total neue Dimensionen erreicht. Und das Autofokussystem sowie das minimale Bildrauschen auch in hoeheren ISO-Bereichen machen die D800 zur absolut 1. Wahl.

    So wie ich auf die D800 gespart hatte, werde ich nun fuer weitere FX-Linsen sparen. Denn die kosten richtig Geld :(

    • Christoph 3. September 2013, 17:25   »

      Habe mich 1976 für Nikon entschieden (“Nikkormat FT3”, eine jener Unkaputtbaren, für die der Name “Nikon” immer stand – ganz zu Recht übrigens). Und wegen der Gehäuse habe ich nie ernsthaft über einen Systemwechsel nachgedacht. Die D700 war dann die erste Digitale, die mich fast hinter’m analogen Ofen hervorgelockt hätte (ich besitze keine DX-Objektive); die bewusst weichere Abstimmung der kamerainternen Signalverarbeitung (im Vergleich zu Canon z.B.) tat ihr übriges….
      Soviel zu Jürgens Begeisterung über die D800, die hoffentlich noch lange gebaut wird.
      Christoph

  66. Michael 12. August 2013, 13:33   »

    D600 arbeitet mit “Nicht-Nikon-Akkus” fehlerhaftm wenn der Batteriegriff angeschraubt ist.
    Anfangs funktionierte die D600 problemlos. Nach wenigen Akkuwechseln, lässt sich die Kamera nicht mehr einschalten. Sie zeigt leere Akkus an. Es stellte sich heraus, dass der original Batteriegriff (MB-D14) mit “Nicht-Nikon-Akkus” nicht funktioniert. Der Batteriegriff muss kurz geöffnet und wieder geschlossen werden, dann funktioniert die Kamera für ein paar Aufnahmen. Danach schaltet sie sich wieder aus und zeigt an, dass alle Akkus leer sind. Sind diese “Nicht-Nikon-Akkus” aber direkt in der Kamera eingesetzt, funktioniert die Kamera mit Handgriff einwandfrei. Sogar dann, wenn im Batteriegriff keinerlei Batterien eingesetzt sind.
    Wenn ich original Nikon-Akkus verwende, funktioniert der Handgriff ebenfalls fehlerfrei. Auch mit Mignon-Batterien. Wer hat ähnliche Probleme (NICHT)?

    • Roland Beer 16. September 2013, 20:53   »

      Ging mir auch so, aber schon mit der D700…
      Die Industrie versteht eben ihre überteuerten Produkte an den Mann bzw. die Frau zu bringen…;) Leider.

  67. christoph 5. August 2013, 17:59   »

    betr.: Vergleichstabelle D600 / D800
    Bei aller Begeisterung für die D800 (kann ich gut verstehen, geht mir genauso!) muss ich doch bitten auf dem Teppich zu bleiben: Der Sucher der D800 vergrößert 0,70-fach, also genau wie der der D600 (und nicht 0,72-fach wie oben in der Tabelle steht).
    Der Sucher der F6 vergrößert(e) 0,74-fach; das waren noch Zeiten…
    Christoph

  68. Screendancer 9. Juli 2013, 07:05   »

    Super! Danke für den Tipp! Vielleicht sieht man sich mal in Lübeck!

  69. Screendancer 8. Juli 2013, 17:55   »

    Bei dem Beitrag Minute 7:50 erwähnen Sie, dass man bei der D300 auch das Bild auf Knopfdruck vergrößern kann. Das geht bei meiner D300 nicht. Ich habe die neueste Software drauf. Muß man vorher bei der Kamera etwas einstellen um diese Funktion zu erhalten?

    • Ja, das muss man konfigurieren. Ich glaube es ist unter “Bedienelemente/Mitteltaste” zu finden.

      • richtig, die Frage hatte ich weiter oben auch schon gestellt und mir dann nach ‘ner Weile selbst beantwortet:
        9. Juni 2013, 09:18 »
        … hab’s gefunden – f2, Mitteltaste, bei Wiedergabe

        Hab’s dann auch bei meiner “alten” D700 gleich nachgeholt.
        Danke nochmals, daß ich durch den Film auf das tolle Feature gestoßen bin …

  70. Erich Perhab 5. Juli 2013, 16:39   »

    Hallo Gunther,
    ich hätte eine Frage zum Videomodus der D800.
    Kann man mit den beiden vorderen Tasten die Blende w ä h r e n d
    der Aufnahme verändern?
    Bei mir funktioniert es nur im Live-Modus!
    Vielen Dank im Voraus!
    Erich

    • Offenbar hat Nikon das so implementiert, dass das nur funktioniert, wenn man über HDMI-out mit einem externen Recorder aufnimmt. Frag mich nicht. Ich musste das auch erstmal recherchieren. Werde es im Artikel oben ändern.

  71. Tondu 3. Juli 2013, 10:38   »

    Also ich habe die D600 seit letztem Herbst. Seither wurde sie zweimal “entstaubt” (nein, bei mir war der Verschluss ok und es war kein Öl, sondern einfach nur Staub) und ich habe mit ihr seither ca. 20.000 Bilder gemacht. Makros, “Blümchenbilder”, Tiere, Vögel im Flug, Kunst…
    Sie ist ein Kompromiss, ja, aber einer den ich sehr gelungen finde und der mir sehr viel gebracht hat. Sie ist billiger, schneller und weniger Resourcenhungrig wie die D800, sie hat keine Probleme wenn man stärker abblendet und sie arbeitet auch mit älteren und billigeren Optiken gut zusammen. Da ich fast nur ohne Blitz arbeite (Tieren ins Gesicht Blitzen ist einfach etwas, was ich nicht mache…), sind gerade ihre low light Qualitäten für mich sehr wichtig.
    Sie wird Ende das Jahres zwar noch die D7100 als kleine Schwester bekommen (wegen der größeren Reichweite und der höheren Geschwindigkeit der DX Variante), aber eintauschen oder hergeben, mag ich die d600 nicht mehr, dafür ist sie einfach zu gut.
    Eine “eierlegende Wollmilchsau” ist die d600 natürlich nicht, aber ein (für mich) excellenter Kompromiss zwischen Finanzierbarkeit und Qualität im FX Bereich.
    Und vielleicht kann man ihre Qualitäten besser wahrnehmen, wenn einem von vornherein klar ist, dass es sich weder um eine D800 noch eine D4 handelt ;-)
    lg Annette

  72. AndreasP 9. Juni 2013, 11:30   »

    Hallo,
    ich hatte die D600 und D800 zum Testen in den Händen. Von der Bedienung und Live View ist die D800 einfach super. Bis auf den ISO Knopf der ist für mich ungünstig positioniert. Mir ist jedoch aufgefallen das die D600 weniger Rauschen aufweist, dass macht sich bei mir gerade im Video bemerkbar. Weiterhin habe ich den Eindruck das die Bilder bei der D600 schärfer sind. Dafür haben die Bilder bei der D800 bei mir mehr dynamik. Was die Schärfe angeht, denke ich liegt es an der hohen Auflösung. Bei niedriger Auflösung (JPG M) sind bei mir die Bilder genau so scharf wie bei der D600.
    Hat einer die selben Erfahrungen gemacht? Achso, ich habe das Tamron 28-75 2,8 an der D800. Das war das einzige Objektiv im Preisbereich unter 1500 EUR was mich überzeugte.

    • Peter 27. Juli 2013, 11:47   »

      Seit etwas über einem Jahr habe ich eine D800. Lt. Seriennummer ist es wohl eine der ersten 800er, die hier auf den Markt gekommen sind.

      Aktuell ist sie jetzt das 2. Mal in HH Norderstedt beim Service, weil ich oft Probleme mit der Schärfe habe. Ich würde mir wirklich eine bessere Schärfe wünschen. Mal schauen, ob sie es im Service diesmal hinbekommen.

      Meine alte D80 macht leider schärfe Fotos wie die D800. Das fällt gerade bei Portraits im Bereich der Augen und Augenbrauen auf.

      • Wie gesagt, das sagt nichts über die D800 im Allgemeinen aus, möglicherweise hast Du da einfach ein Montagsmodell erwischt. Ich wünsche Dir dass, Nikon das bald repariert und Du Freude an der Kamera hast!

        • So, die D800 ist seit einiger Zeit wieder bei mir. Und plötzlich macht es auch wieder Spaß damit zu arbeiten!

          Alles passt und die Fotos sind auch in der 100% Ansicht gestochen scharf – zumindest wenn ich keinen Blödsinn mache!

          Es scheint als wenn der Nikon-Service meine Kamera endlich in den Griff bekommen hat.

  73. Erich 23. Mai 2013, 08:54   »

    Habe im Urlaub mit D800 (eigene) und D600 (Leihgerät) parallel fotografiert.

    Das Bedienkonzept der D800 schließt an alle Profigeräte incl. der Analogzeit (hatte auch eine F5) an. Für mich schnell und super.

    Das Bedienkonzept der D600 setzt zu stark auf Menütechnik. Für mich eine Behinderung. Mit dieser Kamera kann ich mich nicht anfreunden.

  74. Hallo Gunther,

    hab seit ein paar Tagen die D800 und gleich Deinen Tip
    >> 100 % Zoom auf Mittelklick des Steuerkreuzes möglich.
    ausprobiert.

    Geht nicht, bei mir wechselt die Ansicht von Einzelbild in Bildübersicht mit 4 Thumbnails und zurück.

    Hast Du dazu was umgestellt?

  75. Habe auch die D600 2x mit Flecken reinigen lassen. Danach nochmal bei Nikon angerufen, die meinten sie hätten eine Lösung, die heisst: Verschlusssystem austauschen. Nochmal einschicken lassen, reinigen Sensor + Austausch Verschlusssystem, seitdem keine Flecken mehr (jedenfalls bei F22 auf weisser Fläche nix Auffälliges). Flecken scheinen übrigens Flüssigkeitsspritzer gewesen zu sein und KEIN Staub wie öfters mal gerne behauptet wird

    • Wir waren heute bei Nikon in JB um dort die Sensoren alle Kameras reinigen zu lassen (kostenloser Service in Südafrika!) – alle Nikons wurden sofort erledigt, nur die D600er wollten sie einen Tag dabehalten. Konnten wir jetzt aus Zeitgründen leider nicht machen lassen, aber es lässt auf jeden fall tief blicken.

      • Habe die D600 bei MM gegen ein neues Modell umgetauscht.
        Die Kamera / der Verschluß klingt jetzt anders. Staub ist nicht mehr (bislang) zu erkennen.

        • Inwiefern klingt sie anders?

          • Die Kamera mit (neuem?) Verschluß klingt nun weniger satt.
            Vorher war es bei eher ein sattes “Klack” und jetzt ist das Geräusch leiser, etwas mehr gedämpft und “heller” (so als wären die Bauteile leichter).

          • Hm, sehr schwer einzuschätzen, was Nikon da gemacht hat. Aber Hauptsache es hilf gegen das Öl.

  76. Ich habe im Januar die D600 (Seriennummer #607..) bei Mediamarkt gekauft. Nach vier Wochen hatte ich über 200 Flecken auf dem Sensor. Seit vier Wochen warte ich nun auf eine neue D600 die nach Aussagen von Mediamarkt / Rücksprache mit Nikon Düsseldorf, das Staub/Öl-Problem angeblich nicht mehr haben soll.
    Hope so…

  77. ichbins 24. März 2013, 11:18   »

    @ verärgerterD600Nutzer !
    hatte auch die Probleme, der Händler Calumet in Stgt. hat sie nicht anerkannt ! habe mich bei der Verbraucherzentrale Beraten lassen ,Resultat : wenn Mängel immer wieder auftreten, und schon 2x gereint wurde ,ist der Händler verpflichtet die Kamera zurück zunehmen !!!!!!!zumal das Problem ofiziell bekannt ist !!!!
    http://www.colorfoto.de/news/nikon-d600-staub-problem-1449897.html
    allerdings nur im ersten 1/2 Jahr !!!!
    ich bekomme nun mein Kaufpreis zurück ! ;-))

  78. Dietrich 24. März 2013, 10:51   »

    Hatte meine D600 Anfang Dez.letzten Jahres beim freundlichen Planeten gekauft … ohne eine Ahnung zu haben, dass es ein – nein DAS Problem mit dem Sensor gibt. Im Januar, also auch nach ca. 500 Aufnahmen erscheint bei herrlichem Winterhimmel dann dieser Fleckenteppich auf den Fotos.
    Ja, und dann lese ich von dem bekannten Schwierigkeiten in Foren: Also Kamera zurück an Verkäufer, der schickt ein zu N … und die Antwort: es geht nicht zu reparieren. Geld zurück.
    Glaube, das war die richtige Entscheidung und bin auch sehr froh, dass diese Regelung möglich war. Würde auch jedem so raten, sich nicht dauernd mit dieser Thematik herumzuärgern, wenn es kein Eigenverschulden ist.

    Mal sehen, was die 800er kann.

  79. Natalie 19. März 2013, 12:34   »

    Weiß einer von euch, ob das Staubproblem bei der D600 noch immer existiert? Oder wurde das bereits bei den neueren Modellen auskorrigiert?
    Ich glaube, dass mir die D800 ‘zu viel der guten Pixel’ hat. Da käme wohl nur noch die D4 in Frage und der Preis ist natürlich gewaltig. Und dann besteht bei der noch die Frage: Kann ich mit der D4 als junge zierliche Frau, ohne Angst um meine Kamera, durch die Straßen rennen (ggf. auch Nachts)?
    (Ich fotografiere in den Bereichen Dokumentar und Reportage.)

    • Gerade für Reportagen und Dokumentararbeit halte ich die D4 für zu groß und zu schwer. Laut Nikon sollen von dem Staubproblem gerade mal 6% der D600 betroffen sein.

    • verärgerterD600Nutzer 24. März 2013, 09:40   »

      Also, ich bin seit nun einer Woche Besitzer einer D600. Nach ca. 200 Aufnahmen ohne Objektivwechsel erschien der besagte Dreck auf dem Sensor. Mittlerweile hat Nikon eine Stellungnahme zu dem Problem veröffentlicht und ich bin entsprechend um Zentralkundendienst nach Düsselsorf gefahren und habe das Teil dort entsprechend der Nikonanweisung “überarbeiten” lassen. Nikon spricht im Reparaturbericht von vorbeugenden Maßnahmen gegen den Staub, die angeblich durchgeführt wurden. Davon kann jedoch im Ergebnis keine Rede sein. Ich habe 20 Aufnahmen zu Hause gemacht und es ist schon wieder Staub drauf. Hinzu kommt entweder, dass die nicht in der Lage sind einen Sensor richtig zu reinigen oder aber tatsächlich Ölflecken auf dem Sensor sind. Man erkennt deutlich beim Foto einer unscharf fotografierten weißen Wand, dass mit Sicherheit deutlich jenseits von 100 Flecken auf dem Sensor sind. Es ist wirklich ein Armutszeugnis. Eine Chance bekommt Nikon die Woche noch und dann überlege ich, ob ich nicht die 30-Tage-Rückgaberecht in Anspruch nehme.

      Mein Tipp:
      Kauft das Teil bloß online, damit ihr das Rückgaberecht habt. Es handelt sich nämlich nicht um einen Defekt, sondern gemäß der Angabe auf dem Nikonreparaturzettel um Kulanz (dort steht auch gleich mit drauf, dass das Problem immer wieder auftreten kann…), sodass ein Händler nicht verpflichtet ist nach zwei Nachbesserungsversuchen das Teil zurückzunehmen bzw. dies zumindest sicherlich zu unangenehmen Streitereien führen kann, da Nikon das Teil nicht zurücknimmt, da ja schließlich kein Defekt dran ist und der Händler dann im Falle von Kulanz selber auf dieser “Dreckschleuder” sitzen bleibt.

  80. ups, habe gerade deinen Test zur D5200 entdeckt. sorry

  81. ach, ja und time lapse aufnahmen würde ich furchtbar gern machen..

  82. Hallo Gunther,

    erst mal Kompliment zu deiner Seite, die ich sehr ausgewogen und informativ finde und ohne die in Foren so verbreitete gegenseitige Beschimpfungskultur… Ich habe früher mit KB und Mittelformat gearbeitet. Zwischenzeitlich hauptsächlich meine Kinder und die Familie mit Bridgekameras fotografiert und gefilmt. Lust wieder ambitionierter zu fotografieren, habe wie vor kurzem meine alte Nikon FE wieder ausgepackt. Ein Blick durch den Sucher und die alte Leidenschaft war wieder da. Das gute alte Nikkor 50mm 1,4! Ich würde gern meine alten festen lichtstarken Linsen (AI bzw. AIS) mit einer DSLR kombinieren, weil ich available light & Bokeh Fan bin und suche nun die entsprechende Kamera mit möglichst guter Videofunktion. FX ist mir zu teuer, die D600 vielleicht doch nicht so “robust” (siehe Staubprobleme) und so schwanke ich z.Zt. zwischen der D7000 und einer D5200 (wg, besserer Videoqualität). Hast Du oder jemand der hier schreibenden schon Erfahrung mit der D5200? Danke im voraus!

  83. Schade dass Du bei dem Vergleich D600 zu D800 nicht auf die Bildqualität eingehst.

    Deine Lobeshymne zur D800 bezieht sich nur auf Haptik und Funktion.

    Mich hätte interessiert, wie der direkte Vergleich bezüglich Bildqualität ist, und das gerne bis ISO 12800.

    Es interressiert mich wirklich nur am Rande wie ein Fotoapparat in der Vitrine aussieht und wenn es darum geht wie er in der Hand liegt, dann ist auch das bei mir nur Priorität 2-3, hinter Bildqualität über alle Iso Bereiche.

    Kannst Du zum Bildvergleich etwas sagen?

    Bogi

    • Die Kameras haben beide eine hervorragende Bildqualität. Die D600 durch die größeren Pixel einen kleinen Tick bessere High-ISO Leistung. Wenn Du pixel-peepen willst, schau die Die Dxo-Marks an, ich mache hier Praxistests, und da kommt es wohl auf die Haptik und Funktion an. Was nutzt mir die in Nuancen bessere High-ISO Leistung der D600, wenn sie von Bedienkonzept vermurkst ist.

      • Nein, Pixel peepen ist nicht mein Ansatz, sondern bei Kameras in dieser Leistungsklasse geht es tatsächlich um Leistung und mich interessiert vor allem die Leistung im High Iso Bereich, denn das ist es was Vollformat (neben Tiefenschärfe) doch tatsächlich von APS-C unterscheidet.

        Haptik ist doch eine sehr subjektive Geschichte und natürlich habe ich gerne einen Klotz in der Hand beim Fotografieren…wenn ich im Studio bin….unterwegs würde ich die gleiche Leistung gerne kleiner und leichter haben….das ist auch “on Location so”….

        Ich persönlich habe mittlerweile den Eindruck, dass die D800 eher eine Studiogerät ist, bzw ihre Stärken in kontrolliertem Umfeld zeigt.

        Bogi

  84. Dietrich 25. Februar 2013, 15:22   »

    Ja, Streit D600: Also meine im Dezember gekaufte hat der Händler wieder zurückgenommen, weil … nach Einschicken wegen Sensor”Staub” (vielleicht auch Öl) die Antwort kam, kann nicht repariert werden.
    Schlechtes Zeichen oder nur ein “Montagskind” – ich weiß es nicht.
    Also nochmal: das war kein Staub, den ich mir von außen eingefangen habe. Meine D7000 im Gegensatz jetzt nach 11/2 Jahren erstmals gereinigt.
    Bin mir unsicher, was da jetzt bei einer D800 als Alternative zu erwarten wäre.

  85. Ich danke allen hier für die Meinungen und interessanten Tips.
    Wirklich ein super interessante Seite.

    Vielen Dank an alle und euch allen viel Freude und Erfolg (egal mit welcher Kamera :-) )

  86. Ich kann das mit dem schlechten Autofokus nicht bestätigen.
    Ich nutzen beide Methoden (AF-S und AF-C) allerdings meist oder fast nur die Einzelfeldsteuerung. Ich bestimme selbst, wo es scharf sein soll. Und das ist es dann auch.
    Es gibt einen Hinweis bei Ken Rockwell, dass man bei AF-C im Menu unbedingt bei Auslöse-Priorität  Schärfepriorität wählen, ausgelöst wird erst, wenn scharfgestellt ist.
    Quelle: http://www.photoscala.de/Artikel/Praxistest-Nikon-D800-D800E-Teil-I-Ausstattung-und-Leistung

    • Das ging aber schnell, vielen Dank.
      Auf Amerzon gibt es etliche sehr negative Meldungen zu dem Thema.
      Ist natürlich immer so eine Sache wie vertrauenswürdig die sind.
      Fällt mir auch schwer zu glauben das eine Firma wie Nikon es sich leisten würde ein wirklich mangelhaftes Produkt auf den Markt zu bringen.
      Das es immer mal ein Gerät geben kann das defekt ist versteht sich ja von selbst.
      Und Verbesserungen sind in Details natürlich auch immer möglich.
      Gruß Frank

  87. Hallo zusammen,
    ich habe viel negatives über die D800 gelesen was den Autofokus angeht. Da soll es angeblich große Pobleme mit Fehlfokussierungen geben.
    Für Hinweise, Meinungen dazu wäre ich sehr dankbar.
    Gerne auch an meine E Mail Adresse: paperflyer@live.de

    • Habe noch nie eine Kamera gehabt, die besser fokussiert hat, als die D800. Sollte da wirklich mal etwas dran sein, dann schickt man sie zu Nikon und die justieren. Sehe da keine Problem. Lasst Euch nicht von irgendwelchen Amazon-Kommentaren irre machen.
      Grüße
      Gunther

  88. Ich habe hie rnicht alle Kommentare gelesen. Der Anfang in dem stand “… die beste Kamera die ich je hatte” (oder so ähnlich), kann ich nur bestätigen. Ich bin von der D80 über dei D300s auf die D800 hochgestiegen und habe keine Sekunde bereut, das geld dafür ausgegeben zu haben.

    Objektive dazu habe ich von Nikon für “immer drauf” das FX 28-300 Vollformat, als Weitwinkel das Nikon 16-35 ED, das Nikon 50mm 1:1.4D, wenn ich nicht schwer tragen will und als Telezoom von Sigma das 50-500 EX. Als Makrolinse nutze ich das 200mm Makro von Nikon.

    Damit ist für meine Zwecke alles abgedeckt.

    Wer ein paar Bilder sehen will mit der Kamera sollte mal auf meine Webseite http://www.d800fotos.de schauen und sich die Bilder der Indochinareise ansehen. Auch in meinem Blog (Link dazu auf der obigen Webseite) kann man ein bisschen über meiner Erfahrungen mit der D800 lesen.

    Ich kann nichts als sie weiterempfehlen, für alle, die es ernst meinen mit dem Fotografieren.

  89. Hallo zusammen,

    egal was über die D800/D800E geschrieben und gedacht wird.
    Die Kamera braucht Topobjektive und eine Umgewöhnung beim Fotografieren.
    Gegenüber dem 16-35 ist das 14-24 vorzuziehen.
    Ich persönlich habe die D800E und nutze die Kamera zur Zeit hauptsächlich mit dem 24-70 2.8G und dem 50mm 1.4G.

    DX/FX Objektive bei gleicher Blende zu vergleichen ist etwas irreführend. Mit FX zu fotografieren bedeutet ein größeres Umdenken zu DX.

    Vergleiche am Bildschirm zwischen den Kameras zeigen logischerweise nicht so gravierende Unterschiede bei den Fotos.

    Wer von den D800 Besitzern druckt z.B. in DIN A1 schonmal was aus?
    Also ich bin von der D800E total überzeugt. Für mich gibt es derzeit keine bessere FX DSLR auf dem Markt.

    Wer noch mit einer kleineren Kamera für “immer dabei” liebäugelt und keine DX Objektive für D7000 o.ä. hat, dem sie die Fuji X-Pro1 “ans Herz” gelegt.

    Hybrid Viewfinder. Elektronisch werden alle Einstellungen im Finder eingeblendet. Schwarzweissmodus? Dann ist auch der Finder Schwarzweiss.

    Die Kamera hat für einen APS-C Sensor einen extrem hohen Dynamikumfang und ist bis ISO6400 einsame Spitze mit geringstem Rauschen. Die “schärfste” Kombination ist die X-Pro1 mit 35mm und 60mm Makro Objektiv. Motive werden knackscharf abgebildet :-) Macht einfach Spaß

  90. Ritchie 24. Januar 2013, 08:46   »

    Hallo,
    habe eben Deinen gut recherchierten Vergleich Nikon D600-D800 gelesen. Bisher habe ich ” Vorab- Tests ” usw. nur aus den sogenannten “Foto-Fachzeitschriften” gelesen. Meine eigene Analyse der beiden Kameras bestätigt Dein Ergebnis. Gestern konnte ich im Fotohandel mit D600 u.D800 ein bischen spielen, das breite Grinsen stellt sich tatsächlich ein, wenn man die 800er nach der aufgeblasenen 7000er sprich D600 in die Hand nimmt. Aber Grundsätzlich möchte ich hier einmal die Preistreiberei von Nikon,Canon usw. ansprechen. Die D800 ist realistische 1600 € Wert, die 600er würde ich hart um 1000 Euro ansiedeln! Noch schlimmer ist es mit den Objektiven, vor allem für Vollformatkameras. Schaut Euch mal die Preislisten vor 15 Jahren an da tropfen Euch die Augen und Inflation bekommt eine ganz neue Bedeutung.
    Hier vielleicht ein guter Disskusionspunkt: Welcher ernsthafte gesunder Fotograf, benötigt einen Anti-Verwacklungs-Sensor in einem Vollformat Weitwinkelzoom von 24-80mm Brennweite?
    Was würden die Objektive ohne diesen Schnickschnack kosten? Die gesamte Kostensituation soll bitte auch unter der Prämisse betrachtet werden, wenn man alle 3-4 Jahre eine neue Kamera-u.Zubehör kaufen soll! So wie es die Kameraindustrie gerne hätte.

    Gruß

    Ritchie

  91. ericsphotographie 18. Januar 2013, 09:15   »

    Hi Leute,

    also hier möchte ich mal meine Meinung über D800 / D600 und den Vergleich D800 mit 16-35 VR gegenüber einer DX Kamera mit einer DX Optik mit 10mm Anfangsbrennweite mitteilen ;)
    1) Ich hatte eine D300s und eine D7000, bevor ich mir die D800 gekauft habe! Beide DX Kameras waren Super, aber im Vergleich mit der D800 ist klar-das bessere ist das guten Feind! Die Bilder sind vom Bildeindruck erhaben,die Belichtungsmessung ist viel besser,Ausschnittsreserven ohne Ende, Handhabung mit MB-D 12 klasse! Das ein guter Rechner vorhanden sein sollte-klar. Super schnelle Karten muss nicht sein 8400er/60MB.s) langen-möchte ich Sportserien Fotografieren dann sollte ich über eine D4 nachdenken. Also D800 ist super und auf der Höhe der Zeit! D600 – FX ok, aber klar sie ist eine D7000 mit FX Sensor. Aber ich gebe doch lieber etwas mehr aus um den moderneren und besseren AF-und Belichtungssensor zu haben. Und was soll das: 1/4000s als kürzeste Zeit? Hallo Nikon!? Außerdem nicht vergessen die D800 ist doch günstiger! Warum? Na ihr Kauft auch eine tolle DX Kamera mit 15.3 Mio Pixeln!!! Damit kannst Du deine Dx Bodys verkaufen;)
    2.)
    So und zu deinem Test D800 mit 16-35 zu DX !
    Ich bin keiner der denkt, das es unbedingt so viel mehr Geld sein muss um gute Bilder zu bekommen, somit gebe ich Dir recht, das man im DX auch Vorteile haben kann.Aber der Test ist nicht Technisch richtig Bewertet! Du sagst, die Bilder im DX Format sind im -Superweit- Winkel Bereich ja viel Schärfer am Rand! Hierbei wird vergessen: Schärfentiefe im DX Format ist viel höher (was wie Du richtig erkannt hast ja Nachteile bei der Unschärfegestaltung hat)somit müsste der Vergleich mit Blende 5.6 am DX und Blende 8 an der 800 geführt werden. Und dann sieht das ganze anders aus! Also Fotografieren sollte man schon können um eine D800 voll zu nutzen ,)
    So und nun schaue Dir die Bilder der D800 im 200% Crop an = bessere Detailtreue bei weniger Rauschen und der Möglichkeit ein Ausschnitt zu erstellen wo bei DX nix mehr geht!! Deshalb widerspreche ich deiner Meinung FX ist nicht so viel besser außer für Nikon (im Preis)!
    Fact ist: Mit DX sind heute super Bilder drin. Sie sind kleiner leichter icl. leichtere und günstigere Objektive. Aber willst Du ( und bist Du so verrückt viel Geld auszugeben) auch den Rest der heutigen Möglichkeiten herausholen dann D800!! Also warum behältst Du deine DX Bodys, wenn Du eine D800 hast? Verkaufe DX und stelle wenn nötig auf DX – he Du hast 2 Kameras in einer! Und nun ist sie gar nicht mal so teuer-die 800 oder?
    Ich bereue es nicht alles im DX bereich Verkauft zu haben,wie auch (bis auf das Sigma 1.4/50mm ) alle Sigma Objektive! Die haben ein OS Problem (150er Macro) und Spiel am Body! Somit habe ich mit der D800/ 2.8/70-200 VR II / 2.8/60mm / 1.8/85mm / Tamron 2.8/24-70 (tolles Ding)/
    schon viel Spaß. Nun fehlt noch das 16-35VR der Konverter 2x III und die voraussichtlich dieses Jahr kommenden neuen 2.0/35 VR sowie 1.8/135mm Objektive von Nikon.
    Ach ja als Hochzeitsfotograf brauch ich ja 2 Bodys! Richtig: in 2 Monaten kommt D800 Nr.2 !
    So sehe ich das! Aber halt-ich würde niemanden so eine Ausrüstung versuchen einzureden, denn auch mit der D7000 sind Super Bilder möglich nicht jeder kann und ist so verrückt immer mit einen Kleinwagen um den Hals herum zu Laufen – Das Bild macht der Fotograf, die Kamera ist das Werkzeug zum Bild!!
    Somit allzeit gutes Licht!
    ericsphotographie

  92. Auf meinen Artikel als Canon-User wurde ja schon verlinkt, Anton (der Kamerabesitzer) hat nun auch seinen Praxisbericht fertig:

    http://www.michael-gelfert.de/blog/review-test/praxisbericht-nikon-d600-realitat-und-vorurteil/

  93. Klaus Beyhl 18. Dezember 2012, 14:16   »

    ..und überhaupt: Hallo Gunther, schön daß Du wieder “gut gelandet” zu sein scheinst.
    Wie war Eure Reise? Ich freu mich darauf, davon zu lesen.

    LG, Klaus

  94. Hallo Gunther und Hallo Klaus! Ihr habt mir beide sehr geholfen. Tut mir leid mich missverständlich ausgedrückt zu haben. Doch dank dessen bin ich jetzt komplett “im Bilde” :). Ich habe mir nicht vergegenwärtigt, dass es ein optischer Sucher ist. Damit ist die Größe der Leistungseinschränkung für mich bei der D600 zu groß. Ich möchte manuelle Einstellungen tätigen und eine Vorschau haben. Ich werde also dieses Weihnachten mit einer D800 bestreiten :). Vielen Dank nochmal und ein frohes Fest euch allen! LG Carsten

  95. Hallo Gunther,
    danke für deine Ausführungen und das Teilen deiner Erfahrungen. Ich schwanke nun schon seit drei Monaten, welche SLR-Kamera ich mir zulegen will. Es soll letztlich entweder die D600 oder D800 werden. Nun gefallen mir die Probleme mit dem LiveView der D600 nicht und ebenso wenig das Öl- und Staub-Problem mit dem Sensor. Die D600 ist aber schon relativ günstig geworden.
    Meine Frage wäre: Wie verhält es sich denn mit dem Sucher? Wenn ich das LiveView deaktiviere und den Sucher verwende, kann ich dann eine sofortige Vorschau meiner Einstellungen sehen? Auf diese Weise könnte ich das Problem aussitzen bis das Firmware-Update kommt.

    • Beim Video nutzt Dir der Sucher gar nichts, denn der ist schwarz, weil der Spiegel im Liveview hoch geklappt ist.

      • Hallo Gunther,

        die Videofunktionen sind garnicht so wichtig für mich. Ich möchte “lediglich” photographieren. Ich bin es gewohnt den Sucher zu verwenden. Daher meine Frage dahingehend, ob der Sucher mit gleichwertigen Anzeigen wie denen des Bildschirms ausgestattet ist.
        Um den Bug im LiveView zu umgehen, möchte ich selbigen deaktivieren, sofern das geht, um dann nur noch den Sucher zu verwenden. Wenn ich dann Photos machen möchte, kann ich dann die Blende oder ISO-Zahl verstellen und sehe im Sucher eine Veränderung?

        • Die D600 hat einen optischen Sucher. Du siehst also immer das Bild bei Offenblende, es sei denn, Du drückst die Abblendtaste. Änderungen an der ISO siehst Du natürlich auch nicht. Du schaust halt Durch die Linse, so funktionieren Spiegelreflex ;)
          Das kann man nicht mit dem LiveView vergleichen.

          • Klaus Beyhl 17. Dezember 2012, 14:28   »

            Nun weiß ich nicht, ob Du oder ich Carstens Frage missverstanden haben, Gunther. Aber, durch den Sucher sieht er selbstverständlich Änderungen der ISO. Er sieht zudem die Belichtungszeit, die gewählte Blende und die verbleibende Bildzahl. Ausserdem ein Symbol für die gewählte Belichtungsmessungsart, das Blitzsymbol, sowie Informationen, ob im gewählten Fokuspunkt das Bild scharf gestellt ist. Zudem eine +/- Skala darüber, ob und wie weit er im Moment unter- oder überbelichtet. Also, doch eine ganze Menge Informationen, “nur” über den Sucher.

          • Klaus Beyhl 17. Dezember 2012, 14:34   »

            Nachtrag: JETZT glaube ich das Mißverständnis verstanden zu haben. Er sieht über den Sucher SELBSTVERSTÄNDLICH keine Änderung am Bild, sondern nur die eingeblendeten Daten ÜBER das Bild.
            Möglicherweise kann die Sony a99 so etwas wie “Livebildänderungen im Sucher” darstellen, da sie ja einen elektronischen Sucher hat. Also im Prinzip kein rein optisch “umgespiegeltes” Livebild, sondern ein elektronisch dargestelltes “Bildschirmbild”.
            Sollte Carsten allerdings gemeint haben, ob ihm die DATEN über die ISO Änderungen angezeigt werden, so ist das so wie von mir oben beschrieben.

  96. blickpunkte 8. Dezember 2012, 10:38   »

    Hallo,
    seit gestern bin ich nun auch Besitzer einer D600, obwohl ich zunächst zur D800 tendiert habe. Letztlich ausschlaggebend waren dann geringere Megapixel-Anzahl und geringerer Body-Preis, der somit dem Objektiv zugute kam. Für mich als Amateur-Fotograf scheint die D600 doch eher passender zu sein, als die D800, die in Profihänden sicher besser aufgehoben ist. Gerne kann ich bei Interesse über meine Erfahrungen aus der Sicht eines Vollformat-Einsteigers berichten.

    • Klaus Beyhl 10. Dezember 2012, 17:36   »

      Sowohl die eine- wie auch die andere sind semi- und professionell nutzbar.
      Mein Tip: Kauf Dir das relativ günstige 50mm 1,8 (nicht 1,4 er ) Objektiv dazu und geh spätnachmittags im halbdunkel einmal fotogafieren. Du wirst deine “helle Freude” mit der Cam haben.
      Das mit den 39 oder 51 oder 10 000 …. Autofokuspunkten werd ich wohl nie verstehen (also, den Wunsch, sie zu haben) Ich persönlich schalte bis auf die Mitte immer ALLE ab ( ICH bestimm wo der Fokus liegen soll, nicht die Cam, sonst hätt ich mir auch gleich ne Knipse kaufen können).
      Dann: Fokusieren, Fokuspunkt und Belichtung “festhalten”, Bildausschnitt wählen und Auslösen.
      (Wie oben schon mal von mir erwähnt, gibt es natürlich Situationen, in denen eine gewisse Fokusautomatik mit mehreren Autofokuspunkten von Vorteil sein könnte, aber ICH hab die viel zu selten erlebt und verlass mich am liebsten auf mich selbst!)

      WAS ich mir bei einer solchen Kamera wirklich wünschen würde, wäre eine komplette Eigenprogrammierung eines Menüs und aller Tastenfunktionen. Denn: Schnell muss es sein und intuitiv bedienbar. Das nämlich hab ich bislang bei KEINER Cam vorgefunden.
      Aber jetzt erstmal: Viel Freude mit Deiner “Neuen” ;-)

      • blickpunkte 10. Dezember 2012, 21:21   »

        Hallo Klaus Beyhl,
        vielen Dank für den Tipp mit dem Objektiv – werde mich, nachdem ich mich in die Bedienung der Kamera eingearbeitet habe, danach umschauen.

  97. Ich habe nun 3 Wochen in Chile/Bolivien unter harten Bedingugen fast nur die D800 eingesetzt, ich hatte noch nie eine Kamera mit so gutem Autofokus. Die Probleme sind bei der aktuellen Chargen nicht mehr vorhanden.

  98. blickpunkte 6. Dezember 2012, 19:48   »

    Hallo,
    auch mich würde – gerade von Nutzern der D800/D600 – interessieren, ob die im Internet beschriebenen Probleme (Autofokusprobleme D800 bzw. Staubprobleme D600) auch bei Euch auftreten/aufgetreten sind.
    Die vorgenannten Kameras halte ich für sehr interessant, zumal ich seit längerer Zeit überlege, ins Vollformat-Lager zu wechseln… Was die Qual der Wahl nicht erträglicher macht, ist die Tatsache dass beide Kameras preislich nicht so weit auseinander liegen. Bei den 36 MP der D800 stellt sich die Frage, ob es mehr Fluch oder Segen ist. Bei der D600 würde ich mir den Autofokus mit 51 Punkten wünschen…

  99. Was mich wirklich mal interessieren würde: Wie viele der D800-Kameras sind eigentlich von dem Autofokus-Problem betroffen? Ich interessiere mich sehr für die D800, jedoch haben mich die vielen negativen Berichte in den Foren (aber auch amazon.com Rezensionen) bisher von einem Kauf abgehalten.

    Chris

  100. Wolfgang Buhr 1. Dezember 2012, 21:16   »

    Ich hatte mir die D600 bei Am…. bestellt , Stunden später stieß ich auf das Video von Gunther “D600 vs D800”
    danach habe ich ganz schnell wieder storniert!
    Habe mir die D800 besorgt und muss sagen : TOP!!
    Es ist genauso wie Gunther sagt.
    Ich kam von der D7000 , warum soll ich mir eine D600 kaufen , die faktisch weniger Auflösung hat , als die D7000.
    Da die D800 ja auch Crop kann , brauche ich auch erstmal keine neuen Objektive kaufen. 2 von meinen 7 Objektiven sind DX und daher nicht Vollformat tauglich.
    Handling ,Ausstattung sind perfekt.
    Selbst mit günsteren Objektiven wie dem walimex 14mm sind echt super Aufnahmen im Vollformat möglich. Der Sensor ist echt spitze!
    Danke Gunther

    • Wie kann man sich nur ein Walimex auf eine D800 schrauben? Versteh wer will. Da kannst auch mit einem Flaschenboden fotografieren. Die mögliche Qualität der D800 wirst Du so nicht rüberbringen.

  101. Klaus Beyhl 27. November 2012, 14:07   »

    Meine Erfahrung mit der D600 und Staub: Ja, es ist ab und an welcher drauf – aber beim nächsten Foto auch wieder weg, also “erfolgreich abgeschüttelt”.
    Meiner Ansicht nach gibt es keine 100 % Lösung gegen Staub, ausser man setzt eine Glasscheibe vor den Sensor. Aber macht so etwas ähnliches nicht Sony mit diesem teildurchlässigem Spiegel – und alle Welt kritisiert es?
    Will sagen: So lange der Staub immer wieder erfolgreich “abgeschüttelt” wird, sehe ich da kein grösseres Problem.

  102. Nachdem ich die vielen Vergleiche D800 vs. D600 gelesen habe und ich mich sehr für die D600 interessiere, bleibt das Thema “Probleme mit Sensorstaub” auf der D600 hängen.

    Eine nagelneue Nikon D600, die ohne Objektivwechsel nach 500 Bildern so volldreckt..??
    http://www.gizmodo.de/2012/11/22/nikon-d600-zeitraffer-aufnahme-zeigt-staubproblem-auf-dem-sensor.html

    Gunther, was ist Deine Erfahrung als Nikon-Fotograph:
    Wie lange dauert es, bis Nikon eine Rückrufaktion startet (mit einem “Update” scheint es da nicht getan zu sein..)?

    • Staubprobleme mit der D 600!
      Ich bin Nikonfan, aber ich zögere ja weiterhin das Teil zu kaufen und bleibe lieber mal bei meiner D 300s und D 7000. Ein Bekannter hat vor kanpp einem Monat die D 600 gekauft und klagt über massiven Staub auf dem Sensor. Er reinigt den Sensor selbst und der Staub tritt nach knapp 100 Auslösungen immer wieder auf. Nikon sagt; einschicken!
      Aber ich glaube das nutztz nicht viel.
      Ich hatte mal so ein Problem mit einer Sigma. Da löste sich innen die schwarze Lackierung ab. Sigma hat mir dann die Kamera getauscht. Angeblich soll das nur an der ersten neuen Marge gelegen haben. Nach dem Tausch war alles OK. Meine Erfahrung: warte ein halbes Jahr und kaufe dann. Blos nicht gleich das neue Modell kaufen. Da sind noch zu viele Fehler drann. Erst bei der zweiten oder dritten Marge wirds besser. Ich hab gleich eine der ersten D 7000 bestellt und durfte sie dann 8 Wochen danach umtauschen, weil der LCD-Bildschirm seinen Geist aufgab, der Autofokus rumeierte und der Akku überhitzte. Die Modelle kommen immer schneller auf den Markt und sind nicht ausgereift. Deshalb lohnt es sich ein wenig zu warten.
      Beste Grüße
      Franz-Josef Bettag

      • ichbins 16. März 2013, 13:01   »

        hatte ebenfalls massive staubprobleme bei der D600, gekauft im Nov.2012 bis heute ca. 7.000 Auslösern. Kamera zurück gegeben -Kaufpreis zurück !!!! es scheint so das nicht alle D600 solche massiven Probleme haben ! im Moment bin ich ohne Kamera und am überlegen ob ich nocheinmal das Risiko eingehen soll ? denn mit der Kamera selber war ich sehr zufrieden !!!

  103. Ooohps, sorry für diverse typos im vorhergehenden Kommentar, habe ich übersehen

  104. Hallo Klaus,

    danke für deinen Kommentar und den link, der sehr interessant war. Auch wenn Gunther gerade auf Reisen ist und d
    Vielleicht er nette “Host” der Unterhaltung ist, bitte erlaube mir einen Kommentar dazu.
    Ich habe Gunther durch seine bodenständigen und kompetetnten Kommentare schätzen gelernt (!) aber ich denke, dass auch er aus den Erfahungen, die er gemacht hat berichtet. Was mir etwas fehtl und massiv helfen würde ist eine etwas weniger individuelle Einschätzung. Ja, ihr seid bestimmt die “besserer Fotografen” und gerade Gunter verdient Geld damit und kitzelt bestimmt mehr aus den Fotos heraus als ich.
    Vielleicht “nerve” ich ein wenig aber ich würde gerne nach vorne schauen (egal, was gerade an Objektiven in meinem Besitz ist) und verstehen, wie die technischen Zusammenhänge sind. Ich stehe vor einer Kaufentscheidung, die nicht gerade “mit wenig Euros” zu tun hat und möchte gerne mehr die Richtung verstehen.
    Also, ganz platt und simple gesagt, bin ich besser beraten mit einer Vollformatkamera, immer mehr leichteren VR-Objektiven oder geht es besser in Crop-Richtung, auch wegen höheren Brennweiten? Ich will wie früher, gestochen scharfe Bilder machen (analog, z. B. Ektachrome Filme ISO 400) in schlechter Lichtumgebung. Ja, bei gleißendem Sonnenlicht am Strand spielt das alles eine untergeordnete Rolle. Aber vielleicht finden wir ja jemanden, der hier in diesem Forum auch einen guten Beitrag dazu leisten kann. Ich kann nur sagen, dass ich NIKON direkt angefragt habe und die “Kernantwort” war, dass die D600 das derzeit beste Nutz-/Rauschverhältnis hat aber die D800 “professioneller” ist, da bin ich gerade auch nicht viel schlauer geworden. Ich finde es einfach schade, dass sich damit die Hersteller “Hintertürchen” offenlassen und nur Einzelkomponenten betrachten, denn das hilft im Ergebnis nur bedingt aber du hast recht, sie wollen sicher auch keine Kunden mit älteren Objektiven “verprellen”, wo die Abstimmung nicht mehr so passt. Vielleicht haben wir ja aber in diesem, netterweise von Gunther unterstütztem, Forum jemandem, der sich etwas “visionär” mit dem Thema sowie auch technisch auseinander gestzt hat und einen Tipp abgeben mag.

    Gruß

    Peter

  105. Klaus Beyhl 22. November 2012, 00:57   »

    Ich fand gerade etwas, das sich so ein wenig mit meinen Vorstellungen, die AUCH gegen die D800 sprachen, deckt:

    http://www.elmarweiss.com/blog/2012/06/nikon-d800-grose-erwartungen-und-doch-eine-kleine-enttauschung/

    Die letzten Tage fotofierte ich hunderte von Bildern mit einem alten Sigma 70-200 2,8 APO. Was mir auffiel war, dass ich manuell selbst durch den Sucher (also nix LV vergrössert) deutlich besser scharf stellte als der AF!
    Mein Verdacht ist hierbei, dass die von der Cam exakt ermittelten Fokuspunkte einfach mit “original NEUEN und teuren Nikonobjektiven” korrekter liegen (sollen? …whistle).

    Ein weitere Effekt, mit dem ich “rechnete” war: Der dem Sensor nachgeschaltete Prozessor eines digitalen Fotoapparates legt schlussendlich im Speicher ein Bayer Muster (RGB in nicht linearer Farbverteilung ) als sogenanntes RAW – File ab. Allerdings ist das nur DAS RAW – File, das wir “zu sehen bekommen”. Will sagen: ICh bin davon überzeugt, dass schon bei der Aufnahme SEHR VIEL an einem Bild rumgerechnet wird. Das am Ende gespeicherte Bild ist meiner Vermutung nach nicht das, was wirklich ROH vom Sensor “gesehen” wird. Und jetzt kommt der eigentliche von mir vermutete Nachteil ins Spiel: Ich denke nämlich, dass 36 MPixel einfach noch viel zu viele Daten sind, um sie “in Echtzeit” genauso “sauber” verarbeiten zu können wie 24 MPixel. Bei SEHR modernen original Nikon Objektiven mag der Algorithmus dann bereits “bekannt” und im Labor für die jeweiligen Aufnahmesituationen als “Rechenmuster” im ROM hinterlegt sein. Dann verkürzt sich die Rechenzeit. Bei der Cam “unbekannten oder Nicht-Chip-behafteten Objektiven” irrt sich die mathematische “Vorabentwicklung” dann logischerweise viel leichter, was zu so willkürlichen Ergebnissen führt wie die im o.g. Link empirisch festgestellten Widersprüchlichkeiten der Bildqualität.
    Es scheint — hm, zumindest im Moment war meine Entscheidung für “24 MPixel” die vernünftigere.
    Schon wegen dieser Vermutung würde mich die Meinung anderer mit “Altgläsern” – auch von Nikon,sowohl an der D600 wie der D800 sehr interessieren.

  106. Hallo Klaus,

    ja, ich hoffe, dass Gunther damit einverstanden ist und wie du an meinem Kommentar kürzlich siehst, “kämpfe” ich auch mit dem Thema. Ich hatte mich damals für die “High End” Objektive entschieden, war sehr teuer und sind super schwer zu schleppen. Die Anbieter gehen immer mehr in Richtung VR und die Sensoren werden empfindlicher. Da stellt sich wirklich die Frage, was braucht man im “System” und da habe ich auch oft das Problem, dass die Komponenten (Kamera, Objektiv) isoliert betrachtet werden. Wer nicht Profi ist und unter extremen Temperatur/Feuchtigkeitsbedingungen fotografiert, kommt mitwahrscheinlich auch mit weniger Magnesiumlackkierung, Glaslinsen, auch in Bezug auf Schlagfestigkeit gut aus.
    Von daher würde ich mir auch wünschen (bevor man ggf. viel Geld ausgiebt), wenn jemand seine Erfahrung mitteilt.
    Idealer Weise würde ich gerne nur mit zwei leichten Objektiven auf Reisen gehen, die in Summme ca. 24-400mm abdecken (qualitativ gut!), habe dies aber noch nicht gefunden. Sollman z. B. in Richtung 1/4 statt 1/2,8 in Leichtbauweise gehen, da VR vieles kompensiert und CHIP-Entwicklung das Rauschen mittlerweile gut unterdrückt…?

  107. Klaus Beyhl 20. November 2012, 22:05   »

    Ich wünsche Dir, Gunther, nochmal eine gute Reise und wundervolle Eindrücke und Bilder.
    Allen anderen die sich eine “Neue” geleistet haben, viel Freude bereitende Fotos, egal ob es nun die 600 er (wie bei mir) die 800 er oder eine 5200 er geworden ist (nur um die aktuellsten zu erwähnen).
    Ich hab mir übrigens wegen des Berichtes eines, wie mir scheint “ehrlichen und wissenden” Nutzers ein Tamron SP AF10-24mm F/3.5-4.5 Di II LD Aspherical bestellt. Ich will es sowohl an APSC WIE AUCH an Vollformat nutzen. Den Tip dazu will ich hier einstellen: http://www.fotografr.de/4542/ein-halbformat-super-weitwinkel-zoom-auf-der-vollformat-dslr/

    Der Grund meiner Anschaffung ist: Das tolle Nikon, das sich Gunther ev. kaufen möchte, ist einfach ZU TEUER! Umgerechnet 3000 DM ( ja, ich denke immer noch SO) sind meiner Meinung nach zu viel für “nur ein Kleinbildformatobjektiv”, welches letzendlich immer noch “Massenware” darstellt.
    Was ich hiermit auslösen möchte ist eine Diskussion über GUTE, noch bezahlbare Objektive an den modernen “High Resolution und High Dynamik” Geräten von Nikon.
    Ich hoffe, Gunther ist mit einem solchen “Tip-gebenden” -Austausch auf seiner Seite einverstanden.

  108. Yves Heye 19. November 2012, 07:58   »

    Vielen Dank für diesen ausführlichen Test!

    Er hat mir sehr bei meiner Entscheidung ob D600 oder D800 geholfen. Es ist jetzt die “große” geworden und ich denke wir zwei werden eine Menge Spaß zusammen haben.

  109. Noch eine Anmerkung dazu, ich bin ein paar Jahre älter als du und früher gab es eine “Faustformel”, Zeit = 1/ Brennweite, mindestens. Und genau hier sehe ich persönlich den “Trend”, dieses über VR aufzulösen. Ja, ist mir klar, das nutzt natürlich wenig bei bewegten Motiven aber generell macht es Sinn, das Equipment wird leichter (schleppe viel zu viel mit den guten 2,8ern herum)

  110. Hallo Gunther,
    du hattest mir vor kurzem die Empfehlung der D7000 gegeben, was ich auch recht logisch empfand. Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist gut und man kann mehr als mit der D300S erreichen. Auf der anderen Seite hatte ich schon die D600/800 im Auge, denn ich komme mit der D300S schnell ins Rauschen. Etwas irritiert habe ich auch NIKON angesprochen aber auch von dort wurde mir gesagt, dass die D800 nicht das Optimum für wenig Rauschen ist, da die Pixel-Zahl sehr hoch ist. Ich bin Hobby-Photograph und möchte einfach nur “schöne” Bilder haben, daher mein bisheriges Problem mit der “Pixel-Schlacht”. Aber deine Beschreibung hat mir sehr geholfen, denn ich komme vom crop und denke über FX nach und was du schreibst, macht für mich total Sinn. Lange Rede kurzeer Sinn, nach meinem Verständnis bringt (einigermaßen bezahlbar) die D800 einen gute Auflösung und einen guten ISO-Bereich ohne Rauschen, so daß man gute Fotos auch in Innenräumen machen kann, in denen z. B. das Blitzen verboten ist (z. B. Kirchen, etc.)

    • Hi Peter, nur kurz, da ich in den Reisevorbereitungen stecke: gegenüber der D300 rauschen alle “moderneren” Nikons weniger. Die D800 rauscht auch weniger als die D7000. Die D600 hat im Moment das beste Rauschverhalten / ISO Performance. Allerdings für ihr Geld halt nur das “kleine” Bedienkonzept. Die Unterschiede sind allerdings recht marginal verglichen mit dem Abstand zu den älteren Modellen wie D300.
      Beste Grüße
      Gunther

  111. klaus Beyhl 12. November 2012, 23:17   »

    Nun schreib ich hier wieder…..fast schon peinlich, aber ich war heut mit der D600 unterwegs. Es war schon Spätnachmittag und wenig Licht. 3 Objektive hatte ich dabei – aber als ich das 50mm/1,8 drauf hatte, wollte ich es nicht mehr abnehmen.
    50 mm sind im Gelände ja eher “schwierig”. Nicht die Übersicht von Weitwinkel und nicht das den Betrachter “neugierig” machen eines Teles, – ABER, WOW – auf dieser Cam ist es damit, als blickte man durch ein beidseitig hochglanzpoliertes Glas. Selbst oder gerade im Halbdunkel, die unmittelbar betrachteten Ergebnisse machen süchtig. Erinnerungen an meine Rollei mit Zeiss 50 mm kamen auf. Nein, offengestanden es ist noch besser! (Nostalgie in allen Ehren)
    Also, wer immer eine D600, oder D800 kaufen sollte. Nehmt das “langweilige” 50mm 1,8 (oder gar das 1,4) dazu – es fasziniert damit unterwegs zu sein!
    Als der Chip nahezu voll war, war es fast schon zu dunkel zum laufen – und ich fotografierte noch immer. Dieser Apparat ist ein “Nachtsichtgerät”. Die Bilder sind im Halbdunkel immer noch fantastisch “durchzeichnend”.
    Wie sagte Gunther an anderer Stelle mal “….es macht das Grinsen im Gesicht”.
    (Ich hab Webspace, aber ich muss mal sehen, dass ich dort endlich auch ne “Fotoecke” einrichte. Denn dann könnt ich hier direkt zu den Ergebnissen verlinken.)

  112. klaus Beyhl 12. November 2012, 13:46   »

    Ich musste ja auch eher über mich SELBST schmunzeln, weil ich nicht ZUERST die Anleitung las ( die diesmal wenigstens doppelt so groß (im Format) ist und man nicht mehr unbedingt eine Lupe braucht.
    Allerdings zu Bedienungen allgemein: Man sollte sich einmal Markenübergreifend ECHTE Gedanken über optimale Syntax machen und diese DANN nach und nach umsetzen(also elementare Dinge “normieren”).
    Stellen wir uns mal vor, jeder Autohersteller würde es sich offen lassen, ob er die Bremse mal links und Kupplung rechts – oder umgekehrt platziert. Am besten noch bei jedem seiner Modelle etwas anders…..;-)

    Aber ok — ich freu mich immer noch, vor ALLEM woraufs mir ankam: Die Bildqualität!
    Mein Voigtländer Makro, das mechanisch eher “naja” aufgebaut ist, wird übrigens besser als von der D200 angesteuert. Der AF läuft nicht mehr so oft “hin und her” sondern “zielgerichtet” anmutend zum Fokuspunkt. Die Bildqualität dieser Linse ist (mit 1:1 Aufschraubvorsatz) hervorragend. Nur als Tip, wenn jemand mal ein günstiges Makro sucht.
    Wenns passt, geh ich heut “fotomäßig” in den Wald oder zumindest den Garten……

  113. klaus Beyhl 12. November 2012, 01:59   »

    Nachtrag: Ich war also nicht der einzige, dem das so ging ;-)

    Aus: http://www.michael-gelfert.de/blog/review-test/nikon-d600-in-der-praxis-aus-sicht-eines-canon-users/

    Einen richtigen Suchmarathon haben Anton und ich uns unabhängig voneinander geliefert, als wir den Autofokusmodus einstellen wollten. Ohne Handbuch fand ich es nicht, obwohl auch diese Belegung sinnvoll und platzsparend ist. Ich verrat’s Euch nicht – ich will Euch nicht den Spaß am Suchen nehmen.

    • Ich kann mich noch erinnern, das ging mir damals auch so, als ich die D7000 neu hatte. Mittlerweile ist es in Fleisch und Blut übergegangen und ich finde es sinnvoll – wie überhaupt die Arbeit mit den zwei Rädern (vorne und hinten) – eigentlich ein großartiges Bedienkonzept. Das Canon User damit noch größere Probleme haben, verwundert nicht ;-)

      • Der erwähnte Anton ist Nikon-User. Allerdings hatte er keine D7000. (und ich habe auch schon zuvor mit Nikon gearbeitet)
        Von ihm erwarte ich auch noch einen detaillierteren Testbericht (inkl. Update des Schärfe”problems”), der auch einige HIER angesprochenen Punkte behandelt, nur kommt er nicht in die Hufe. ^^

        MiGel

      • cichy_de 17. März 2013, 19:29   »

        Auch mir ging es genauso. Obwohl schon zwei Generationen digitale Nikon zuvor gehabt (D50 und D5000) habe ich bei der D7000 erst einmal dumm aus der Wäsche geschaut. Und da man wegen so etwas nicht das gesamte Handbuch durchlesen mag, half da Mr. Google. Jetzt finde ich es richtig gut und gar durchgängig.
        Zum Problem zurück – schön wäre es, wenn es eine Doppelbelegung gäbe – einmal im Menü, wie bei der 5X00ern und dann auf dem Knopf selber. Obwohl ich dann bezweifle, dass ich es so schnell herausgefunden hätte.
        Aber das größte Problem sind die Bedienungsanleitungen. Diese zeigen meist nur, welche Funktionen die einzelnen Bedienelemente haben. Die Fragen der User sind aber andere: wie erreiche ich mein Ziel – d.h. in dem Falle wie schalte ich AF um.
        Im übrigen – eine sehr gute aber unterschätzte Funktion ist die 3D-Fokusierung. Dort startet man von einem festgelegten Punkt (meist der mittlere Kreuzmesspunkt) und wärend man die Kamera bewegt (oder wie es gedacht war, wärend sich das fokusierte Objekt bewegt) folgt der Fokuspunkt dem ursprunglich eingemessenen Objekt. Es ist eine schnelle Möglichkeit z.B. für ein Portrait das Auge zu fokusieren und dann die Kamera zu verschwenken. Dank des mitwandernden Fokuspunktes brauch man keine Angst zu haben, dass sich die geringe Tiefenschärfe durch das Verschwenken verschiebt.

  114. klaus Beyhl 11. November 2012, 23:16   »

    So…zum fotofiern wars heut draussen zu verregnet.
    Also nahm ich “die Neue” in die Hand und machte ein paar Tests.
    Ich las mehrfach, dass der Autofokus der D600 vergleichbar langsam sei. Und ja .. ich fand das auch und verglich sie mit der D200, die sich dann als DEUTLICH schneller herausstellte.
    Meine erste Vermutung war die Defaulteinstellung: “Kontinuierlicher Autofokus”. Nach längerem rumsuchen fand ich dann aber endlich raus, dass der AF/MF – Fokusumschalter nicht nur ein Umschalthebelchen ist, sondern AUCH einen Taster beinhaltet. Durch gleichzeitiges Drehen am hinteren Einstellrad änderte sich dann endlich “AFC und AFS …”. (Schon meine Schwester sagte immer: Anleitungen lesen ist uncool …gg)
    Naja ..aber immer noch leuchteten ALLE AF – Felder auf bzw. dann die bei denen der Apparat letztendlich fokusierte. Und (relativ) langsam wars immer noch.Irgendwann dann kam ich drauf, dass man mit dem VORDEREN Einstellrad auch noch ändern kann, ob man Einzelfeldmessung oder “AUTO” haben möchte. (Wieder muss GLEICHZEITIG der (versteckte) Af- Taster des AF/MF Umschalters gedrückt werden )
    Und HIER vermute ich die vielfach geäußerte Meinung im Netz, der AF sei bei der D600 langsam. Klar ist er das – wenn die Cam nicht nur mit Fokusieren beschäftigt ist, sondern auch noch “halbintelligent” versucht zu erraten, WAS man scharf haben möchte und deshalb z.B. 39 AF- Felder “durchrattern muss” . Wie auch immer: JETZT isses RICHTIG schnell! ;-)

    Ich habe schon öfter den Verdacht gehabt, das manche User meinen, je mehr Autofokusfelder, desto schärfer wird das Bild dann an “n” – Stellen. Aber eine Optik, die sich an z.B. 39 Stellen “krümmt” um überall scharf zu stellen, wo ein Autofokusfeld sitzt, gibt es noch nicht ;-).
    Nikon scheint die Leute gern in diesem Glauben zu lassen und erhofft sich dadurch wohl ein Verkaufsargument durch die Anzahl der Felder. ICH brauch (meist) nur eines. Dieses soll allerdings schnell,lichtempfindlich und präzise sein. Den Bildausschnitt wähl ich dann schon SELBST durch Verändern der Kameraposition.
    (Das es sinnvolle Anwendungsfälle für mehrere Felder gibt, ist mir natürlich klar. Nur ich finde, diese sollten dann ZUGESCHALTET und nicht erst umständlich abgeschaltet werden müssen)
    Was mich heute ärgerte: Ich brauchte viel Zeit um dem Gerät einige Automatiken “abzugewöhnen”. Dafür aber DIE Dinge die ich oft ändern möchte, an sinnfällige Positionen schnell zugänglich zu „programmieren“.
    Soviel vorab: Es GEHT ALLES – aber es ist unübersichtlich und dauert bis man es SO hat! Gott sei Dank kann man diese Einstellungen dann speichern und vermisst am Ende NICHTS! (NICHT intuitiv finde ich übrigens alle bisher vorgefundene Kameramenüs, inkl. das der D70 und der D200, aber auch der NEX, der Powershot, der Samsung damals usw….. )
    Die Bildqualitäten die ich “Indoor” bislang beurteilen konnte sind phantastisch!
    Mit Liveview hab ich mich noch nicht auseinander gesetzt.
    Btw: Klar hätt ich gern ein Klappdisplay, aber ich sah kürzlich tolle kleine HDMI-Monitore, die sich entweder am Blitzschuh oder unten am Schraubgewinde befestigen lassen und via Kugelgelenk in jede Position zu bewegen sind. Somit wäre dieses “Manko” auch gut zu umgehen.

  115. Wilfried 11. November 2012, 15:38   »

    Hallo Gunther,
    ich fotografiere seit ein paar Jahren mit einer D90 und bin eigentlich sehr zufrieden. Als die D600 angekündigt wurde war ich drauf und dran mir diese zu kaufen. Aber nachdem ich beim Suchen nach Kommentaren zur D600 auf Deine Seite stieß habe ich dieses Vorhaben wieder zu den Akten gelegt. Aber nachdem ich jetzt die letzten Kommentare las bin ich wieder am Schwanken. Doch die D600 oder noch warten?
    VG
    Wilfried

  116. klaus Beyhl 11. November 2012, 01:29   »

    Ich habs gemacht ” whistle ” …lach. Freu wie Sau: Ich habe mir vorhin die D600 gekauft (und gleich noch 2 Objektive dazu .. unter amderem das 50 mm 1,8 )
    Nebeneinanderliegend sieht meine D200 wirklich wertiger aus .. aber sie ist letztendlich ein “Eisenhaufen”, der einfach heutzutage VIEL weniger (Dynamik ist hier MEIN Thema! ) kann.
    Was mich zur D600 genenüber der D800 bewog, war mein “Bauchgefühl” — (resultierend aus nicht sooo wenig “Hintergrundwissen” – ich bin seit Ende der 70 Jahren Hard – und Softwarentwickler mit einem gewissen “Erfahrungsschatz” dessen, was rein physikalisch momentan sinnvol, möglich und angebracht scheint…)
    Jetzt aber erstmal freu ich mich wie ein kleines Kind auf die ersten Versuche.
    Und zu Gunther: Ich schätz dich sehr, auch deine Art, die Dinge zu bewerten! Hier hoff ich einfach mal, dass die Cam besser “zu mir passt” als die D800. Geld war nicht das entscheidende Moment, die D600 zu nehmen ( ich hab Glück und hätt mir die andere auch kaufen können ) – aber es war eine “Bauchentscheidung” .
    Sachlich allerdings die Tatsache, dass ich mir vorstellte bei 36 MPxel zu lang beim “Entwickeln” warten zu müssen – und dies, wo ich diese Auflösung nur in seltensten Fällen bräuchte.
    Wie immer ….. lasst mich mich erstmal freuen ..! Meine ERSTE digitale “Kleinbild” ( so nenn ich sie lieber! — denn VOLLFormarmat ist für mich noch was ganz anderes! )

    So….biba und meine ersten Erfahrungen ( Wobei … hier vorm Kamin hab ich schon rumgeknippselt …geil ….gg )schreib ich an dieser Stelle gern bald auf ( So Gunther mich lässt….aber ich glaub schon!)

    • Manitu300 11. November 2012, 08:57   »

      Na dann viel Spaß mit der D600. Ist gegenüber der D200(nutze ich selbst noch hier und da) ein deutlicher Fortschritt. Sucher, Display, AF und evtl. Video. Beim sensor hast du natürlich einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Egal ob bei LowISO oder HighISO, die D600 ist da dank FX-Sensor immer einen Schritt weiter. Auch das Freistellen wird hier nochmals einfacher.

      VG

      Euer Manitu

    • Hi Klaus, ich gratuliere zur neuen Kamera! Du wirst es sicherlich nicht bereuen. Versteht bitte meine Einschätzung an dieser Stelle nicht falsch, die D600 ist eine tolle Kamera, ich habe ja nur einige Schwachstellen aufgezeigt. Im Moment gibt es übrigens einen Hoffnungsschimmer das das Live-View/Blenden Problem mit einem Firmware update behoben werden könnte. Das und der sinkende Preis könnten dazu führen, dass die Karten neu gemischt werden ;-)
      Ich wünsche Dir jedenfalls viel Freue und tolle Bilder mit Deiner neuen Cam und berichte gerne hier darüber!
      Viele Grüße, Gunther

  117. Manitu300 10. November 2012, 22:02   »

    Wären sie aber leider setzen die immer noch auf CCD-Sensoren. Und es steckt lange nicht so viel Entwicklungsarbeit dahinter. Masse gegen Kleinserien.

    Wieso ist eigentlich die D2H nie state of arts gewesen?

    Euer Manitu

  118. Pixelrembrandt 10. November 2012, 20:11   »

    Warum hier die kleinere Pixelgröße bei der D800 bevorzug wird ist mir ein Rätzel. Gerade das viel geringere Rauschen der D600 ist für mich hier das entscheidende Kriterium. Da kommt die D800 bei Weitem nicht ran.

    • Manitu300 10. November 2012, 20:25   »

      Aber die Pixelgröße ist doch gar nicht so entscheidend. Entscheidend ist die größe des Sensor, weil diese bestimmt wieviel Licht gesammelt wird.
      Entscheidend ist natürlich das man die Bilder auf gleiche Ausgabengröße betrachtet. Angesichts der mittleweile sehr hohen aber unterschiedlichen Pixelzahlen pro sensor, sollte man sich mal von der 100% Ansicht verabschieden, wenn man unterschiedliche Sensoren nach Rauschen, Dynamik und Farbtreue vergleicht.

      Euer Manitu

      • Pixelrembrandt 10. November 2012, 21:17   »

        Man könnte Sensoren von 5x5m bauen, das würde das Signal zu Rauchverhältnis eines Pixels nicht verbessern. Bei konstantem Rauschen wird das Verhältnis nur besser, wenn mehr Licht in einer Diode gefangen würde. Das geht aber nur bei Vergrößerung der Diode – daher sind Pixel mit großem Durchmesser wirkungsvoller. Das ist auch der Grund warum Nikon lange Zeit nur 12MPixel-Sensoren (z.B D700) verbaut hat, weil sich auf gegebener Sensorfläche größere Pixel verbauen ließen. Das Rauschen setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen (Auger-Rekombination, Oberflächenrekombination etc.) und skaliert in manchen Teile mit 1/(Pixeldurchmesser) bzw. dieses zum Quadrat.

        Gruß Frank

        • Manitu300 10. November 2012, 21:41   »

          Na dann vergleiche doch einfach mal die Bilder auf gleiche Ausgabengröße.
          Die Anzahl der gesammelten Photonen ist letztlich entscheidend und hier zähllt hauptsächlich die Fläche und nicht die größe der einzelnen Pixel.
          Wie gesagt einfach mal vergleichen. Die D700 lässt die D800 allemal links liegen. ;)

          Euer Manitu

          • Pixelrembrandt 10. November 2012, 21:49   »

            Dann müssten Mittelformatkameras Rauschwunder sein. Das ist bei Weitem nicht so…

    • G. Epperlein 21. November 2012, 23:00   »

      Gut – Du hast mit Hirn in die Liste gekuckt; freut mich.
      Auch ich habe die gute (rauscharme – könnte sagen rauschfreie) Bildqualität der D600 sofort bemerkt obwohl ich von meiner D700 auch überzeugt bin. Nikon hat in den ca 4 Jahren doch gut weiterentwickelt!
      Die D600 ist mehr “Semi” eingerichtet – mag ich nicht so sehr, aber kann damit leben.
      Gruß

  119. Thema LivevIew:

    Ich hatte D4 seit Anfang der Auslieferung und später die D800e zusätzlich.

    Beide Kameras haben einen einfachen Bug.

    Im Liveview sollte man mittels der OK-Taste zwischen der Belichtungsvorschau, also einer dem entsprechenden Wert geschlossener Blende oder einer “immer hellen” Anzeige wählen können.

    Die aktivierte Belichtungsvorschau wir im Display bei Liveview durch die Einblendung der Belichtungsskala auf der rechten Seite im Display angezeigt.

    Die Wahl zwischen den beiden Modi funktioniert in S und in P einwandfrei, also im “normalen” Modus bleibt die Blende immer offen. Dies hat den Vorteil bei langen Belichtungszeiten, dass es nicht zu starkemRauschverhalten auf dem Display führt und bei Aufnahmen im Studio mit Blitzlicht ist es dann nützlich, da auch ohne das für die eigentliche Belichtung nötige Blitzlicht ein Bild im LIveview angezeigt wird.
    Durch Drücken der OK-Taste im Liveview wechselt de Kamera dann in die Belichtungsvorschau und schlisst die Blende immer entsprechend dem gewählten Blendenwert und man bekommt ein wysiwyg.

    In M und A sollte es gemäß BDA genauso funktionieren. Zwar blendet die Kamera die Belichtungsskala auch erst nach Drücken der OK-Taste ein, aber sie schliesst die Blende auch schon im normalen Modus bereits, was sie nicht tun sollte.
    Das führt dazu, dass man bei Langzeitbelichtungen im Dunklen in M und A ein extremes Rauschen auf dem Liveview-Display hat, da ja die Blende auch für Liveview bereits geschlossen ist, das Display ja auch nicht die Sekunden der tatsächlichen Belichtung auf ein Bild warten kann und so es mittels Empfindlichkeit hochzieht.
    Im Studio in M und den normalen Parametern für Blitzlicht hat man dann ein weitesgehend zu dunkles Liveview-Bild.

    Genau dieser Bug soll nun schon seit einem halben Jahr korrigiert werden, damit der User in jedem Aufnahmemodus einfach druch Drücken der OK-Taste entscheiden kann, wie sich die Blende verhalten soll.

    Mal sehen, wann das geschieht….

    • Wenn es so implementiert würde (ein Firmeware Update ist ja angekündigt) wäre ja allen geholfen!

      • Checke es mal, in S und P funktioniert es so und gemäß Bedienungsanleitung sollten die Kameras sich auch genauso in M und A verhalten. Schalte die Kamera mal in S, da berechnet sie ja die Blende selbst für die passende Belichtung. Ohne Drücken der OK-Taste bleibt die Blende offen und sobald du die OK-Taste drückst, schliesst sich die Blende sofort und passt sich permanent der Belichtungsautomatik an.

        Dafür ist die OK-Taste im Liveview da, damit der User bestimmen kann, ob er mit dem selbst gewählten Blendenwert bzw. dem errechneten Blendenwert zur Schärfekonrolle oder wysiwyg oder für ein immer helles Bild ( zum Beispiel bei langen Zeiten ) mit offener Blende arbeiten möchte. Und das nicht nur in S oder P, sondern auch in A und M – wie es auch die Bedieungsanleitung der D800 auf Seite 46 verspricht. :-)

        Wäre nett wenn sie es endlich mit dem jetzt kommenden Firmware-Update hinbekommen würden, hatte vor Monaten einige Gespräche mit den Jungs vom NPS deswegen in Düsseldorf.

    • Interessant! Ich werde aber sehr vorsichtig abwarten, was da kommt. Man hört nämlich auch munkeln, das Nikon den “immer gleich hell” Liveview der D600 auch in die D800 per Firmware update einführen will, was aus meiner Sicht ein riesen Fehler wäre – in dem Fall würde ich das Update nicht einspielen.

  120. klaus Beyhl 8. November 2012, 00:48   »

    So! …jetzt mal was ganz anderes und “entspanntes”.
    Ich las von deinem Auftrag und der Reise nach Südamerika, Gunther.
    Genau weiß ich nimmer, wann es nun los geht. Aber als ich von dieser Tour las, fiel mir spontan ein Film ein, der mir sehr gut gefiel: “Die Reise des jungen Che”

    Und … grad musst ich beim Musik hören wieder dran denken – und, ja, wann immer es sein wird, ich beneid dich ein wenig darum und wünsch dir eine tolle Zeit!
    ( Ok, das passt etza so garnicht zu Nikon und anerem “Ballast” – aber es fiel mir grad ein. ;-)

    LG, klaus )

  121. klaus Beyhl 7. November 2012, 21:07   »

    Vielleicht eine Interimslösung, aber vor wenigen Minuten bekam ich eine Newslettermail von Nikon:
    “Sehr geehrter Herr Beyhl,

    heute präsentieren wir Ihnen eine neue Spiegelreflexkamera in der Mittel-Klasse: die Nikon D5200 mit 24,1 Megapixel und schwenk- und drehbarem Monitor. Von atemberaubenden Fotografien zu hochklassigen Full-HD-Filmen – diese Kamera bietet Ihnen absolute Ausdrucksfreiheit, sodass Sie Ihren ganz eigenen Blick auf die Welt in Bildern einfangen können…..

    Sie kann, soweit ich sehe beim Filmen bis zu 60i. Das bedeutet ENDLICH fließende Bilder auch bei Nikon. Die Hoffnung hatte ich schon länger, denn die jeweils “fehlende” Zeile beim Zeilensprungverfahren errechnet der Signalprozessor meines Beamer “locker”.

    Die “Vorabmeinung” von Gunther zu dem Gerät würde mich dennoch interessieren. Du kennst den Vorgänger quasi aus dem FF, wenn ich das Bisherige richtig mitverfolgt habe.
    (Ich persönlich spielte mit dem Gedanken, eine Sony NEX 7 (die NEX 3C, die ich habe ist nicht schlecht, aber das Menü ist furchtbar!) zu kaufen. Das ist jetzt vom Tisch. Die Nikon “mag” meine alten Objektive und kann mehr! )

    • Hi Klaus!
      Interlaced ist so letztes Jahrtausend… Ich weiß, da streiten sich die Geister, ich lasse die Finger davon.

      Aber zu Deiner eigentlichen Frage, meiner vorab-Meinung zur D5200: Ich denke, sie könnte eine logische, wenn auch kleine, weiterentwicklung zur 5100 sein. Ob die “knackpunkte” wirklich angegangen wurden (manueller Video-Modus, Liveview etc.) muss man erst sehen. Weiterhin fehlt mir (und allen anderen) im Moment die Kenntnis darüber, wie der Sensor denn ist. Wäre es der 24MP Sensor der D3200, würde ich abwinken, der kann dem (überragenden) Sensor der D5100 nicht das wasser reichen. Angeblich ist es aber eine komplette Neuentwicklung. Es bleibt also abzuwarten, was Nikon aus den 24MP herausholt. Ich prognostiziere aber mal, dass der Unterschied verdammt klein ausfallen wird, sollten sie es wirklich schaffen, den 24MP Sensor besser zu machen als den “alten” 16MP.
      Wie gesagt, zu den anderen Dingen kann ich im Moment noch nichts sagen, ich werde aber eine bekommen, sobald sie in D verfügbar ist, und dann darüber berichten.

      • Christoph 7. November 2012, 22:26   »

        Hallo Gunther

        Der Sensor der D5200 ist nicht der selbe wie der der D3200 ist ein neuer den es angeblich so noch nicht gibt. Das wie du es nennst ein Problem ist das du die Blende nicht im LF änder kannst werden gemäss Nikon auch bei zukünftigen Modellen so sein auch ist vorgesehen das die D800 ein Update bekommt das es so sein wird wie die D600 und das Nikon das Konzept so auch weiterverfolgen wir da es anscheinen Kundenreklamationen gegeben haben soll das man im LF bei geschlossenen Blende nicht mehr richtig sieht. Ob das dann auch dev so umgesetzt wird bleibt abzuwarten aber momentan muss ich mich wirlich fragen wer den bei Nikon diese Entscheidungen trifft, oder geht es Nikon nur noch um die Verkaufszahlen hoffe nicht, da sie ja im Moment in der Semipro keine wirliche Kamera anbieten können.

        Grüessli

        Christoph

        Ps Danke noch für deinen letzten Tipp hatte die Schärfentiefe mal wieder vergessen.

  122. klaus Beyhl 7. November 2012, 16:42   »

    Bezüglich des Live-View – Problems der D 600 hab ich noch einen interessanten Beitrag gefunden. Hier scheint man eine “Lösung” gefunden zu haben !?

    http://www.youtube.com/watch?v=HXwN0g2Vnek

    ..so ganz klar wird mir nicht, was er da WANN löst ( man müsste es mit der Kamera nachvollziehen können )

    • Naja, das hat nicht viel mit einer “Lösung” zu tun. Das einzige was er macht ist, ausserhalb des LV die Blende einzustellen. Nicht mehr und nicht weniger. Dass das geht ist ja klar, ändert aber nichts an dem unlogischen Verhalten des gesamten LV.

  123. Hallo Gunther,

    Ich bin per Zufall auf Deine Seite gekommen und finde sie sehr gut und informativ. Da ich überlege mir eine zweite, grössere DSRL zu holen, habe ich nach Erfahrensberichten (D7000) gesucht.
    Seit 5 Jahren fotographiere ich mit der Nikon D40x, von der ich mich auch nicht trennen möchte. Allerdings sind meine Ansprüche, was die Objektive betrifft, gestiegen und ich würde gerne aufrüsten. Und ein grosses, lichtstarkes Tele, ist wohl zu viel für die D40X?. Allerdings werde ich noch etwas warten, denn auf FX umzusteigen erfordert noch viel Info.
    Werde ab und zu mal reinschauen, da ich Deine Seite wie bereits erwähnt, sehr informativ finde.

    Gruss Sabine

  124. klaus Beyhl 5. November 2012, 17:33   »

    So, nach meinem obigen, nicht ganz ernst zu nehmenden Beitrag nun allerdings etwas, wie mir scheint, sehr sinnvolles:
    Nachdem ich WIRKLICH im Moment überlege, die D600 oder D800 zu kaufen, kamen jetzt schon noch ein paar ernsthafte Fragen auf. Die Dateigröße der 36 MPixel ist vielleicht wirklich oft mehr Ballast als Nutzen, außerdem war mir SEHR wichtig, “zeitgemäß” arbeiten zu können, was den LiveView angeht. Hierfür hatte ich mir vor eine Weile schon extra ein Nexus Tablet angeschafft um per Wlan den LiveView dort hin zu “linken” – gerade weil ich öfter in Kamerapositionen fotografiere, die es unbequem machen “hinter” dem Sucher zu sein. Ich rief also heute extra deshalb bei Nikon an, um mich ein wenig schlauer zu machen. Was ich dort hörte, war allerdings einigermaßen überraschend. Der vergleichsweise preiswerte Wlan – Adapter WU-1b passt DESHALB nur an die D600 und nicht auch die D800, weil DIESE die modernere und später entwickelte Kamera ist. Er wird auch an künftige modernere Gehäuse passen. Das Prinzip der D800 ist hier also quasi veraltet. ( Würde ich auch meinen, denn der Riesenkasten WT-4 ist erstens veraltet und zweitens viel zu teuer und auch zu klobig für “normale Anwendungen” )
    Die zweite Aussage, die mich SEHR verwunderte, war, daß man künftig den LiveView in seiner Arbeitsweise nicht wie von Gunther favorisiert AUCH in der D600 platzieren würde (also wysiwyg – Prinzip) sondern im Gegenteil. Es sei zu sehr vielen Kundenbeschwerden gekommen, dass man bei der D800 „nichts mehr sehen könnte“ wenn man abblenden würde oder die ISO nach unten verändere, so daß man dies in der nächsten Software „beheben“ würde. Es wäre DANN also in der D800 so wie in der D600 jetzt!
    Ich bin hier der selben Ansicht wie Gunther, dass es RICHTIG sei, SO wie die D800 sich im Moment gegenüber der D600 verhält. Man also live sieht, WAS man ändert. Aber – sei´s drum, es wird nun quasi „verschlimmbessert“. Vorgeschlagen habe ich dann im Gespräch, dass sich der KUNDE doch im Menü aussuchen können sollte, WIE er es gehandhabt haben wolle. Sowohl für die D600 als auch für die D800 wäre dies sinnvoll. Man nahm diesen Vorschlag auf und wolle ihn „gern weitergeben“. Naja —- mal sehn ;-)
    Wie auch immer, ich tendiere nun umso mehr zur D600. Der einzige Nachteil wäre für mich jetzt noch die fehlende zweite Taste „hinten“ (Belichtung- UND Fokusspeicherung). Allerdings nannte mir der freundliche Berater die Möglichkeit, dies wahlweise über die 2 Userfunktion des Drehrates zu programmieren. Ja, recht hat er schon, denn ich kann eh nur EINE der beiden Tasten betätigen, wenn ich mit der selben Hand noch den Auslöser betätigen muss.
    Die von Gunter genannten „engeren Autofokusfelder“ der D600 sind mir letztlich nicht wichtig, da ich ohnehin noch nie beim Fotografieren einen sich selbst nach führenden Autofokus bei „durchs Bild laufende“ Objekte benutzt habe.
    Am Ende möchte ich mich für diesen langen Beitrag entschuldigen, denke aber schon, dass er sehr von allgemeinem Interesse sein kann. Gunther kann den Beitrag ja sinnfällig kürzen, wenn er möchte. Ansonsten, danke für den „Webspace“ hier, für derartige Informationen!

  125. klaus Beyhl 5. November 2012, 14:19   »

    Ich würde an deiner Stelle auf alle Fälle noch die Sony alpha 77 testen oder besser noch die a99. Vielleicht kannst du aber auch irgendwo die jetzt günstig gewordene Sony a 850 oder vielleicht sogar die a 900 ergattern.

    Allerdings, vielleicht reicht ja auch eine wesentlich leichtere und dennoch sehr gute NEX 7 ( oder die NEX 6, wenn du bei der 7 dann das Wlan vermisst ).

    Wobei – wenn ichs recht überleg: ICH würde noch die Nachfolgerin der D7000 ( die sicher bald kommt ) und die Vollprofiversion der D800 abwarten (schon, weil dich womöglich die langsame Bildfolge von 4ppS nerven könnte).
    Ganz sicher wird es im Netz die Möglichkeit geben, auch diese dann 14 Tage behalten zu können, um sie dann nach dem Fernabgabegesetz problemlos wieder zurückgeben zu können. Immerhin, die Ausgabe von so viel Geld will gut überlegt sein ;-)

    (Schmunzelnde, nicht bös gemeinte Grüsse,

    klaus)

  126. Also da ich mir hier fast alles durchgelesen habe muss ich auch mal etwas loswerden.Ich bin noch kein stolzer Besitzer einer DSLR, ich habe aber bereits die Sony A55V ein halbes Jahr gehabt bis sie mich in den Wahnsinn trieb. Danach suchte ich nach einer besseren Lösung und hatte die Wahl zwischen der Nikon D7000 und der Canon 7D. Als ich beide Kameras in der Hand halten durfte war für mich sehr schnell klar dass es die Canon 7D wird aufgrund ihres Bodys der einfach klasse ist. Natürlich hatte ich mich vorher sehr intensiv mit den Daten und den vor sowie Nachteilen auseinander gesetzt. Ich habe Sie dann 2 Wochen zum Test gehabt. Nun hab ich eine Sony A65V und ich muss sagen dass der Sucher und das Live View total beschissen sind. Hast du einen Dunklen Raum und drehst die ISO hoch und senkst die Verschluss Zeit ruckelt es im Sucher und im Live View so extrem das sie total unbrauchbar wird. Nun steh ich vor der Frage mir die Nikon D600 zu kaufen, da ich noch keine Kamera habe denke ich dass es für mich genau die richtige ist um einzusteigen. Auch wäre mir der Aufpreis zur D800E einfach zu viel.
    Könnte mir einer nun die Nikon D600 Empfehlen??? Wenn nein werde ich mir auf jeden Fall die Canon 7D wieder holen da sich das Bildrauschen der D7000, D7 und der A65V auf gleichen Niveau befinden.
    Hauptsächlich möchte ich Portraits und Landschaftsaufnahmen machen

  127. klaus Beyhl 31. Oktober 2012, 21:54   »

    Kurz mal etwas, das von allgemeinem Interesse sein könnte.
    (Es widerspricht vor allem der Aussage, dass es ratsam sei, mit der D800 nicht vorab zu fokusieren und dann erst den Bildausschnitt zu bestimmen (wie ich es auch seit “Urzeiten” mache) sondern ERST das Bild zu “komponieren” und DANN mit den vorhandenen Autofokusfeldern das gewünschte Objekt im jeweiligen “Eck” zu fokusieren).
    Hm….. bei SO viel Geld für eine DSLR erwarte ich eigentlich ein einzeln kalibriertes Gerät. Bin ich da zu naiv? ……..;-)

    Hier der Link —> http://www.panobilder.de/artikel/nikon-d800-af-sensor-genauigkeit/

  128. Hallo Mitleser,

    alles was Ihr da schreibt, ist sehr nett – aber hauptsächlich aus der Sicht eines “bisher-Nikon” Users.

    Ich hatte vor einiger Zeit noch eine komplette Studioausrüstung von Canon. Danach Umrüstung auf digitales Mittelformat (Hasselblad) und eine X-Pro1 als Walk-Around.

    Nun war die Frage, was danach komnt – als DSLR-Benutzer ist mal mit der X-Pro1 einfach nicht ganz genau so bedient wie man das gewohnt ist. Die Kamera macht tolle Bilder, keine Frage…

    Wenn man sich ausgehend von dieser Situation umschaut, bleibt eigentlich nur die D600: sehr klein (nur unwesentlich grösser als die X-Pro1), Vollformat mit der entsprechenden Bildwirkung und günstig genug. Die 5DMk III ist wesentlich teurer, die D800 käme nur als “E”-Klasse in Frage.

    Da ich mit meiner Hasselblad am oberen Ende sowieso keine Ergänzung brauche, ist die D600 erste Wahl. Der erste Spaziergang am Bodensee hat genau das Grinsen auf mein Gesicht gezaubert, das Gunter in diesem Bericht noch vermisst hat. Mit einem 50er 1.4 und 24-70 sind 99% meiner Bedürfnisse bereits abgedeckt.

    Und das der Verschluss so schön leise ist, werden alle diejenigen begrüssen, die z.B. in der Sacre-Ceur in Paris Bilder machen wollen – die Aufpasser sind scharf und lassen nicht mit sich spassen – gut wenn die Kamera dann etwas leiser kann.

    Wir betreiben hier jammern auf höchstem Niveau.

    Stan ROX

  129. Hallo Gunther,

    seit geraumer Zeit überlege ich im Rahmen meiner Arbeit bei pur natur die Anschaffung einer DSLR primär für Waldaufnahmen (www.purnatur.com), Landschaftsbilder, als auch für Produktbilder. Darüber hinaus wollen wir Videos drehen, z.B. “wie pflegt man einen Dielenboden”, Verlegeanleitungen etc.

    Zunächst war ich auch “begeistert” von der Idee einer Nikon D600, bis ich auf Deine Seite hier gestoßen bin. Vorab schon einmal Danke für die objektiven Tests!! Nachdem ich hier wirklich merhere Artikel und Videos “verschlungen” habe, bin ich für uns zu folgendem Fazit gekommen:

    Option (1): Nikon D800 für Fotos + Videos
    Option (2): Nikon D7000 für Fotos + GoPro für Videos

    Ich bin mittlerweile auch der Ansicht, dass wenn überhaupt schon FX, dann gleich eine D800. Ansonsten reicht die D7000 völlig aus. Dass die gute Fotos schießt steht wirklich außer Frage.

    Was jetzt eben noch abgewägt werden muss, ist die Budgetfrage. Man muss natürlich bedenken, dass gute Objektive für eine FX Kamera auch einiges mehr kosten. Daher wird die Option 1 sicher die “schwerwiegendere” Variante. Mal sehen für was wir uns entscheiden.

    Jedenfalls möchte ich nochmals mein Dankeschön aussprechen für die sehr umfangreichen Tests und Reviews hier! Mach weiter so. Mir und uns hat das in jedem Fall sehr geholfen.

    Beste Grüße
    Steffen

    • Hallo Steffen,
      vielen Dank für Deine Rückmeldung! Übrigens: die Nikon D7000 macht auch tolle Videos, einzige Einschränkung (falls es denn eine ist) sind die maximal möglichen 24fps in Full HD. Die GoPro sehe ich eher als Ergänzung, nicht als Ersatz für die Video Funktion einer der DSLRs.
      Viele Grüße
      Gunther

  130. hallihallo

    vielen dank für den ausführlichen bericht. nach 2 wochen hin und her, was, warum, wieso, soll ich wirklich etc. hast du mich jetzt definintiv überzeugt. obwohl die d700 für meine einsätze unter anderem als partyfotografin auch super ist.
    was für ein (günstiges ;-)) objektiv für partyfotografie würdest du mir zur d800 empfehlen? bisher hatte ich immer das 24-70mm gemietet. was aber doch schon einiges kostet.

    danke für dein feedback und liebe grüsse aus der schweiz
    nicole

    • Als Partyfotografin brauchst Du doch vor allem Lichtstärke und eher wenig Megapixel, oder sehe ich das falsch? Ich persönlich würde mir da glaube ich nicht die D800 holen. Dann schon eher die D700 und das Geld in das Objektiv investieren!

    • Hallo Nicole,

      Guenther hat recht, ich hab in Zürich einen Kollegen der seine gut erhaltene D700 verkauft.

      Weiss aber nicht was er dafür haben will.

      Gruss Rudy

      saldahna@gmx.net

  131. Hallo Zusammen, Moin Gunther,
    ich war sehr kritisch wegen den vielen Pros und Contras zur D800. Habe auch bei Gunther einige kritische Anfragen in der Vergangenheit gestellt, weil mich diverse Aussagen -vor allem von Nikon selber- sehr stark verunsichert hatten, die Gunther mir aber netterweise aus seiner Sicht beantwortet hat.
    Und — obwohl ich erst meinen 2.Body auf eine D7000 upgraden wollte, habe ich mich jetzt doch zur D800 entschlossen und bin nun stolzer Besitzer.
    Ich denke, die Kamera holt auch aus günstigen Objektiven ein Maximum heraus (nicht unbedingt 36 MPx wie oben schon gesagt- aber in der 100% Ansicht überaus deutlich besser als die D700, mein bisheriger Favorit). Mit guten Objektiven ist es gigantisch!

    Die Diskussion hier und an anderer Stelle fand ich gut, hilfreich und bedanke mich bei allen zur Entscheidungsfindung – vor allem Gunther, weil er dies kreativ angestoßen hat!

  132. Christoph 26. Oktober 2012, 09:14   »

    Hallo Gunther

    Danke erst mal für deine tolle Arbeit die du leistest, hab auch schon die D5100 für meine Freundin anhand Deines Test gekauft und bin selber sehr zufrieden mit der kleinen, habe sie selbst bald mehr im Einsatz als meine Kamera. Zum fotografieren machst sie mit der Richtigen Linse drauf Hammer geile Fotos, und mehr brauch ich auch nicht da ich nicht grossartig Filme.
    Nun meine Frage: Die D800 ist mir mit Ihre hohen Auflösung einfach zu Gross da muss ich zuviel ersetzten und das geht doch dann ziehmlich ins Geld, wie siehst du es mit der D700 als gute Gebrauchte oder der D600 als neu?
    wie gesagt ich brauch die Kamera zum Fotografieren und nicht zum Filmen. Deine Hauptkritik war ja wenn ich das richtig gelesen habe hauptsächtlich der Bereich Filmen im Liveview. Die grösse der D700 macht mir keine Probleme da ich gerne Kameras habe die etwas grösser sind zumal ich nicht die kleinsten Hände habe. Mein Bereich ist in erster Linie die Sport und Tierfotografie (Pferde)was wiederum bedingt das ich die Kamera relativ schnell sein sollte (das spricht z.B. gegen eine D800).

    vielen dank im Vorraus für Deine Einschätzung und Grüsse aus der Schweiz

    Christoph

    • Die Frage ist, ob Du unbedingt eine Vollformat Kamera brauchst. Das ist eigentlich die Krux an der ganzen Sache. Die meisten Leute glauben, sie bräuchten eine, nur die wenigsten brauchen sie wirklich.

      Wenn Du die Frage für Dich mit Ja beantwortest, dann hat die D600 eine tolle Bildqualität aber eklatante Bedienungsschwächen, und eine Haptik, die ihrer Preisklasse nicht gerecht werden. Die D800 würde ich für Deine Zwecke nicht unbedingt empfehlen, die D700 würde da schon eher Sinn machen.

      Oder Du bleibst bei DX und kaufst Dir jetzt günstig eine D7000 oder wartest auf die nächste DX, die Nikon vermutlich in Kürze herausbringt.

      • Christoph 26. Oktober 2012, 11:26   »

        Das ist eben der Knackpunkt im Moment, da meine Kamera an Ihr Lebensende gekommen ist und ich nun eine brauche hab ich eben auch schon daran gedacht eine günstige D7000 zuzulegen und auf DX Nachfolger zu warten, weil haben muss ich nicht zwingend eine Vollformat, wäre halt für Macros noch eine Zugabe gewesen, aber für beides abdecken zu können extra eine d4 zu Kaufen grenzt etwas an Grösenwahn. Wenigsten bin ich mir jetzt sicher das es keine D800 wird, Danke

        p.s. Den Test mit der Sony den machst du noch ? Weil was ich bis jetzt über die A99 sowie auch die A77 gelesen habe ist sehr interessant, bin mal gespannt über deine Meinung. Wenn sich die Tests bestätigen dann muss man den Hut neidlos vor Sony ziehen, werde sicher die beiden Kameras im Auge behalten obwohl ich ein bekennender Nikon anhänger bin.

        LG

        • Hi Christoph, warum denkst Du, eine Vollformat wäre für Makros besser? Gerade bei Makros blendet man doch eh ab, weil die Schärfentiefe sonst zu gering ist – hier ist eine Crop-Kamera m.E. eher im Vorteil!

          Wenn ich die Sony bekomme, mache ich natürlich einen Test!

  133. Wow die Diskussion geht ja hier richtig geladen weiter :) Ich habe die D800 seit März und bin quasi von D700 D3s/D3x auf das 36MP “MONSTER” umgestiegen.
    Jetzt nach langem gebrauch und 30.000 Shots auf Hochzeiten usw. bin ich immer noch der Meinung sie ist einfach TOP!

    Von wegen das Monster von dem so viel angst haben, sie würde Festplatten sprengen, alle Objektive zu Flaschenböden degradieren und die Belichtungszeit um das vierfache erhöhen.
    Die Hauptfehlerquelle lag eh meist bei mir- unkonzentriert, verwackelt oder Fokus verbockt-
    Dann hab ich nicht in Foren Stunden lnge nach Fehlern gesucht, sondern mich ordentlich konzentriert.

    Ich würde sie nicht mehr gegen eine D700 oder eine D3s eintauschen wollen (brauche nicht dringen ultraspeed, dann wäre die D3s noch ne option)
    deswegen verkaufe ich auch wieder die zwei Profiboliden.

    Da ich mit meiner Freundin, einer D800E und ner D800 auf ne einjährige Fotoreise durch Mexiko und einen Teil von Südamerika mit dem Fahrrad fahren werde, kam die D800 genau richtig, weil ich viel Landschaft fotografiere.

    Insgesamt 14 KG Fotoequipment auf dem Fahrrad- alles schon erprobt und eingefahren- sogar mit einem 300er 2,8 VR1.
    Da die D800 in meinen Augen die eierlegende Wollmilchsau ist, entscheide mich für sie.
    ISO TOP
    Bildqualität TOP
    Bedienbarkeit TOP

    PS: diesen ganzen Auflösungsquatsch mit den Objektiven kann ich null nachvollziehen-
    Manche Linsen sind offen ein bisschen weicher(50er1,4) manche sind knackscharf, schon offen (300er2,8)
    Ich bin zu Frieden, sogar mit dem 28-300VR oder dem 85er1,4D- alles bestens- wie gesagt die Hauptfehleruelle liegt (fast) immer beim Fotografen.

    Ich liebe die Bilder die mit der D800/E möglich sind <3 :)

    Grüße Sebastian

    • @Sebastian: Danke für Deine Einschätzung aus der Praxis, ich stimme Dir zu 100% zu.

    • @Sebastian: Danke Für Deinen guten Kommentar. Endlich kommt heraus, dass man sauber mit der Kamera arbeiten muss, um gute Ergebnisse zu erreichen. Mir geht es mit der D 800 genau so. Wenn die Bilder nicht in Ordnung waren, lag der Fehler hinter der Kamera. Mit der D800 wird man quasi “gezwungen” zu fotografieren, wie mit einer Mittelformat Kamera: Stativ, sorgfältig einstellen, alles durchdenken und Schuss. Aber das konnte man im Mai schon hier lesen: http://www.stilpirat.de/hassliebe-d800/
      Wünsche Dir ne tolle Reise.

  134. Ralf Nagel 25. Oktober 2012, 17:50   »

    Liebe Mitleser,
    vielleicht ist es doch nicht ganz so leicht…

    Ich darf auf den Test der D800E in der aktuelle c’t Fotografie hinweisen. Dort wird berichtet, dass sogar die ZEISS Festbrennweiten bei offener Blende an der D800E schwächeln und nur abgeblendet bis in die Ecken scharf sind. Das Nikkor 70-200 VR II ist danach gar nicht an der D800E zu gebrauchen.

    Ich denke, ähnlich wird es an der D800 sein, der wohl nur die teuren und schweren 2,8 und nicht die 4,0 Objektive gerecht werden. Woanders habe ich gelesen, dass sich die D800 mit dem Nikkor 85 1,8 wohl mangels Nonaovergütung nicht verträgt und das 85 1,4 braucht.

    Es ist also nicht nur der etwas teurere Body der D800, der zu beachten ist, sondern auch die benötigten Objektive, PC-Hard- und Software. Hinzu kommt – aber da habe ich leider keine Erfahrungen -, dass man 36 MB wohl sehr ruhig halten, resp. sehr kurze Verschlusszeiten nutzen muss; was wiederum für die 2,8 Objektive spricht.

    Ein weiterer Nachteil bei der D800 scheint das Rauschverhalten zu sein, das wohl schon bei ISO 800 zum Vorschein kommt, empfohlen wird, nicht höher als ISO 1600 zu gehen.

    Schließlich ist auch noch die förderliche Blende zu beachten, ab Blende 8 und kleiner kommt es wegen der 36 MB wohl schon zu Beugungseffekten, sprich Unschärfen.

    Warum die D600 so klein geredet wird, kann ich nicht ganz verstehen, auch Paddy hat sie verkauft. Die Einschränkungen des Bodys und der Bedienung müssten eigentlich auch beim Umstieg von der D300 auf die D7000 hinderlich gewesen sein. Als D300 Nutzer habe ich diesen Umstieg u.a. deswegen, aber auch wegen des AF nicht mitgemacht.

    Auf der anderen Seite wäre für mich der Umstieg zur D600, die ich schon zweimal in der Hand hatte, nicht nur haptisch ein „Abstieg“. Die ersten ernstzunehmenden Test signalisieren dann auch, dass der Sensor der D600 bspw. hinsichtlich des Rauschverhaltens und der Detailtreue bei schwachen Kontrastunterschieden nicht die Erwartungen gegenüber der D800 erfüllt. Hier wollte Nikon die D4 mit ihren gerade einmal 16 MB wohl nicht zu alt aussehen lassen.

    Nach den Veröffentlichungen im Web scheint Canon hinsichtlich des Rauschverhaltens mit der aktuellen Generation sowohl mit der D1X gegen die D4 als auch der D5III gegen die D800 die Nase vorn zu haben. Schade eigentlich, war doch Nikon hier lange Zeit führend. Ein Umstieg auf Canon und die D5III kommt für mich als Nikonuser aber nicht in Betracht; das wäre so, als müsste ich künftig die Stones statt der Beatles hören.

    Fazit: Die Canon D5III hat derzeit keine direkte Konkurrenz von Nikon. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, lieber Weihnachtsmann, eine D800s mit 18-24 MB wäre mein Pläsier.

    • Hallo Ralf!
      danke für Deine Meinung, leider kann ich sie zum großen Teil nicht unkommentiert so stehen lassen.

      Dort wird berichtet, dass sogar die ZEISS Festbrennweiten bei offener Blende an der D800E schwächeln und nur abgeblendet bis in die Ecken scharf sind. Das Nikkor 70–200 VR Ⅱ ist danach gar nicht an der D800E zu gebrauchen.

      Sorry, aber das ist nun echt mal quatsch. Ein Hammer-Objektiv wie das 70-200 VR II ist selbstverständlich hervorragend an der D800 zu verwenden, so wie alle anderen Objektive auch! Nur, weil die D800 eine höhere Auflösung hat, heißt das doch nicht, dass sie schlechtere Bilder macht, als eine Cam mit geringerer Auflösung! Es mag sein, dass die Objektive den 36MP nicht gerecht werden, weil sie z.B. irgendwas um die 24MP auflösen, aber selbst dann ist die Qualität natürlich nicht schlechter, als an einer Cam mit weniger Megapixeln. Runterskalieren kann man immer (und 99.9% aller Bilder werden nur runterskaliert betrachtet!)

      Ich denke, ähnlich wird es an der D800 sein, der wohl nur die teuren und schweren 2,8 und nicht die 4,0 Objektive gerecht werden. Woanders habe ich gelesen, dass sich die D800 mit dem Nikkor 85 1,8 wohl mangels Nonaovergütung nicht verträgt und das 85 1,4 braucht.

      Nein, siehe oben.

      Es ist also nicht nur der etwas teurere Body der D800, der zu beachten ist, sondern auch die benötigten Objektive, PC-Hard‑ und Software. Hinzu kommt – aber da habe ich leider keine Erfahrungen –, dass man 36 MB wohl sehr ruhig halten, resp. sehr kurze Verschlusszeiten nutzen muss; was wiederum für die 2,8 Objektive spricht.

      Ja, natürlich kosten gute Objektive Geld. Aber auch ein 50mm f/1.8 ist an der D800 toll zu gebrauchen und macht ganz hervorragende und knackscharfe Aufnahmen – und das kostet gerade mal 170€. Aber wer auf’s Geld schaut, dem würde ich sowieso eher empfehlen, im DX Lager zu bleiben, wie ich ja schon mehrfach ausgeführt habe, die Objektive und Kameras für DX sind günstiger und leichter und der tatsächliche Unterschied in den Endergebnissen eher sehr klein und nur in wenigen, speziellen Situationen merkbar.

      Ein weiterer Nachteil bei der D800 scheint das Rauschverhalten zu sein, das wohl schon bei ISO 800 zum Vorschein kommt, empfohlen wird, nicht höher als ISO 1600 zu gehen.

      Nein, auch das kann ich nicht so stehen lassen. Das Rauschverhalten ist ganz knapp schlechter, als das der D600 und knapp besser, als das der D7000. Mit der D7000 habe ich hervorragende Milchstraßenaufnahmen bei ISO 3200 und sogar ISO 6400 gemacht. Ich meine, über welches Niveau reden wir hier?

      Und noch kurz zu den Unterschieden Canon Nikon: die Unterschiede sind so gering, dass ich Sie getrost bei all diesen Betrachtungen außen vor lassen würde. Der Vollständigkeit-halber möchte ich aber anmerken, dass bei allen DxO-Tests, die Nikons die vorderen Plätze belegen, daher ist Deine Aussage einfach nicht korrekt. Unabhängig davon: kein Fotograf wechselt einfach das “Lager”. Ausschlaggebend ist aber nicht die Qualität der Ergebnisse, sondern der bestehende Objektivpark und die Gewohnheit an ein bestimmtes Bedienkonzept, das einem nach Jahren als “das Richtige” vorkommt.

      Abschließend will ich noch einmal davor warnen, diese ganzen Qualitäts/Pixel/ISO Diskussionen in eine Richtung zu interpretieren, die nahelegt, dass eine dieser Kameras nicht brauchbar sei und keine guten Bilder machen würde.

      Was ich versuche, Euch zu vermitteln ist, dass ich selbst jederzeit nur mit einer Nikon D5100 bewaffnet nach Afrika oder sonstwohin fahren würde. Ganz ehrlich, um hervorragende Bilder machen zu können braucht es nicht mehr. Die D800 ist absoluter Luxus mit einem sehr geringen Grenznutzen. Ob ich sie mit auf Reisen nehmen werde, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Und je weiter man auf der Kameraleiter nach oben steigt, um so mehr Geld muss man in die Hand nehmen und um so kleiner wird die Steigerung des Nutzens, den man sich damit erkauft.

      • Hallo Gunther,
        als ich diesen D800-Objektiv-Auflösungs-Quatsch durchlas, wollte ich auch schon meinen Senf dazugeben. In jedem System aus mehreren Komponenten stellt das schwächste Glied das Limit des ganzen Systems dar. Ist halt mal was neues, wenn Objektive das Limit der Auflösung darstellen und nicht der Sensor.
        Tatsächlich: Das 50mm kostet nur noch 170 Mäuse.
        Ich benutze es an meiner D7000 fast nur noch. Hätte nichts dagegen, wenn es angenietet wäre.
        Rausgehen und fotografieren lautet die Devise. Und nicht so viel über Technik quatschen. Viel wichtiger ist für mich die Haptik einer Kamera, denn die entscheidet darüber, ob es mir Spaß macht Fotos zu machen. Daher ging Dein Vergleichstest auch in die richtige Richtung: Wie steht es mit der Bedienbarkeit? Wie kompliziert ist es Einstellungen zu ändern? usw.
        …und jetzt wird wieder über Auflösung diskutiert, goodness gracious me!

  135. Harald Grünwald 23. Oktober 2012, 12:33   »

    Eine etwas anderer Blick:
    Ich habe gerade von der D700 auf die D600 “umgegradet”.

    Tatsächlich war mir die D700 immer noch einen Tacken zu schwer. Sowohl in der Tasche, als auch in der Hand (schmerzende Handgelenke). Dabei verwende ich eigentlich nicht mal schwere Objektive, im Prinzip nur Festbrennweiten gemäßigter Lichtstärke.
    Die Bedienung ist in vielen Bereichen angenehmer geworden, für meine Art zu fotografieren fehlt mir eigentlich nichts. Theoretisch der fehlende X-Synchron-Anschluß und der nicht mehr direkt an der Kamera zu verschließende Sucher, aber an der D700 habe ich das auch nie benutzt.

    Ich hatte überlegt mir eine leichte Zweitkamera mit elektronischem Sucher zuzulegen, die immer dabei ist, jetzt mit der D600 brauche ich das nicht mehr.

    Mein Fazit: Die D600 ist derzeit genau die richtige Kamera für mich. Etwas anderes als Vollformat kommt für mich nicht in Frage, eigentlich alle meine Objektive stammen noch aus analogen Zeiten. Die anderen Vollformaten von Nikon sind mir zu schwer. Den Umstieg habe ich spontan und so kurz nach der Vorstellung der D600 vollzogen, weil ich so noch einen ganz ordentlichen Preis für die D700 bei ebay erzielen konnte.

    • Harald Grünwald 23. Oktober 2012, 12:45   »

      Ach ja, was noch etwas genervt hat beim Umstieg:
      – Neuer Zweitakku
      – Neue Speicherkarten
      – Neuer Kabelauslöser
      – Upgrade auf Lightroom 4 (Lightroom 3 unterstützt die D600-Raws nicht)

  136. Hallo Gunther,
    danke für diesen sehr hilfreichen Artikel. Ich habe auf dieser Grundlage davon abgesehen, mir die D600 zu holen und stattdessen zur D800 gegriffen. Ist bei mir ein bißchen Perlen vor die Säue, aber ok. :-)
    Da Du wegen dieses Artikels aber ein bißchen die Verantwortung dafür trägst, dass ich nun Besitzer einer D800 bin, wollte ich noch eine Frage loswerden.
    An meiner jetzigen D7000 nutze ich als “Brot- und Butter” Objektiv ein NIKKOR 18-105 mm 1:3,5-5,6G ED VR. Für die D800 habe ich mir nun ein NIKKOR 1,8/50mm G angeschafft. Meine Frage ist: Welches mit dem 18-105mm etwa vergleichbare Objektiv empfiehlst Du für die D800?
    Viele Grüße
    Jörg

    • Hi Jörg, aus eigener Erfahrung kann ich es Dir gar nicht sagen, da ich in dem Brennweitenbereich nur das 16-35 f/4 habe und ansonsten meistens das 50mm f/1.8 an der D800 nutze.

      • Hallo Gunther,
        wie ich lese hast du dir schon das 16–35 f/4 zugelegt. Kannst du deine Erfahrungen mal in einem kurzen Post beschreiben. Wäre echt cool, da ich an einen Kauf denke. Gruß Denis

        • Hi Denis, ja das mache ich auf jeden Fall! Ich brauche noch ein paar Tage gutes Wetter, um damit zu fotografieren, dann geht es sofort los! ;-)

          • Spitzenmäßig, da bin ich gespannt. Ich denke die Linse ist genau das was ich suche im Ultraweitwinkelbereich. Danke und Grüße, Denis

  137. Hallo Gunther,
    vielen Dank! Das hat mir geholfen und schaue dann Richtung D7000.

    Viele Grüße

    Peter

  138. Hi Gunther,

    danke für deine ausführliche Antwort. Das hat mir weitergeholfen!

    Beste Grüße
    Lucien

  139. Peter Neumann 18. Oktober 2012, 19:25   »

    Hallo Gunther,
    was ich von dir bisher gelesen und auf dem Video gesehen habe gefällt mir gut, da es sehr “bodenständig” und solide wirkt. Daher möchte ich dich um eines bitten, denn da weiss ich momentan nicht weiter. Ich habe eine D300S und Nikon 2,8er Objektive, die für mich schöne und scharfe Bilder liefern und das ist meine prio, keine Pixelschlacht. Ich habe aber oft das Problem bei schlechtem Licht oder bei Innenaufnahmen, wenn der Blitz untersagt ist, dass ich an der Grenze bin und das Bildrauschen zuschlägt. Daher scheint es mir “logisch”, dass eine FX-Kamera, bei der ja mehr Licht in Summe auf den Chip fällt, dort Vorteile haben müsste. Auf der anderen Seite müssen aber viel mehr “Pixel” mit Energie versorgt werden. Könntest du mir hier einen tip geben, ob sich dann der Umstieg uuf FX, so z. B. die D800 lohnt. Ich habe keine großen Bedürfnisse in Richtung Schneiden, etc. ich will einfach scharfe und schöne Bilder auch bei schlechterem Licht haben.
    Danke vorab und Gruss, Peter

    • Entschuldigung, ich vergaß oder doch lieber die erwartete D400?

    • Hi Peter, wenn es Dir “nur” um die Iso Leistung geht, brauchst Du keine Vollformat Kamera. Hier wirst Du schon den Unterschied zwischen einer D7000 und der D300 merklich spüren. Der Unterschied zwischen D7000 und D600/D800 ist da deutlich, deutlich kleiner. Ich bin damals von einer D300 auf eine D7000 umgestiegen und hatte ein echtes Aha-Erlebnis, meinen Bericht findest Du hier.

      • Manitu300 20. Oktober 2012, 10:24   »

        Hab selbst den Umstieg von der D300 auf die D7000 hinter mir. Der Unterschied liegt bei 2/3 bis 1 ISO-Stufe. Merklich spürbar aber erst oberhalb von ISO800.
        Der Unterschied zwischen D7000 und D800/D600 liegt bei mindestens 1 1/3 ISO-Stufen und das liegt allein schon an der größeren Lichtmenge die der FX Sensor sammeln kann.

        Euer Manitu

  140. Hallo Gunther,

    würdest du D300s Besitzern auch empfehlen noch etwas abzuwarten?

    Mir rauscht meine Nikon ab ISO 800 zu sehr, so dass ich gern auf einen aktuelleren Chip umsteigen würde.

    VG Lucien

    • Hi Lucien, der Blick in die Kristallkugel ist natürlich schwer. Ich denke wir alle haben die Hoffnung auf eine D400 noch nicht ganz aufgegeben, ob sie kommt, steht in den Sternen. Ich denke eher, Nikon wir in Kürze einen Nachfolger für die D7000 vorstellen und die Semiprofessionelle DX Reihe (D200 -> D300) aussterben lassen, aber das ist nur Spekulation.
      Eine D7000 kannst Du heute günstig bekommen und die ISO Leistung ist um einiges besser, als bei der D300, ich war damals super begeistert, als ich von der D300 auf die D7000 umgestiegen bin. Ein paar Abstriche muss man bei der Bedienung machen, aber dazu war ich gerne Bereit, die Bildqualität überzeugt einfach. Ich denke, selbst wenn in Kürze ein D7000 Nachfolger kommt, wird er nicht die Haptik und das Bedienkonzept der D300 haben (die findet man in der D700 und D800) aber deutlich teurer sein.
      Viele Grüße, Gunther

      Zum Vergleich D300/D7000 siehe hier:
      http://gwegner.de/review/vergleich-nikon-d7000-vs-d300-u-d90-bildqualitaet/

      meinen D7000 Test von damals findest Du hier:
      http://gwegner.de/review/erste-erfahrungen-mit-der-nikon-d7000-ein-testbericht/

  141. Weiss jemand, wie ich die automatische Benachrichtigungs-Funktion bei diesem Beitrag herausnehmen kann … die Diskussion hier wird mir leider etwas unsachlich ;(

  142. … teure Lektüre, diese Seite.

    Ich war ja wild entschlossen, die D600 zu kaufen und hatte sie auch zum Testen. Gunthers Hinweise auf die vom Hersteller gezielt eingebauten Bedienungsinkonsistenzen machten mich schon skeptisch.
    Neben dem LiveView (den viele kaum btauchen werden), ist die AF-Feld-Abdeckung der D600 in der Praxis echt Murks.

    Warum vertraut Nikon nicht darauf, dass die 36MP, der Verschluss und der Magnesium-Body den Preisabstand zu rechtfertigen helfen und bauen absichtlich Murks ein?

    Bei der D800 stimmt hingegen (fast) alles. Die schnelle Schärfevorschau, der konsistente Liveview. Der kleine rechte Finger findet Halt, da fehlt auch der Haltewulst für den Daumen nicht so sehr. Ein f2.8er Zoom hält sich deutlich besser. Man neigt die Kamera nach vorn, um Bilder zu betrachten und die Finger der linken Hand finden Unterstützungspunkte.
    Der Verschluss könnte hingegen leiser sein. Den quiet mode kann man vergessen.

    Die 4 custom/shooting Einstellungen sind für meine Standardsituationen besser als zwei U1/U2, auch wenn man mehr aufpassen muss, dass man sie nicht versehentlich verstellt (auf Karte sichern!) . Mit 2x info-Taste gedrückt hat man sie schnell ausgewählt.

    Die 36MP sind einfach doll. Speicherplatz ist billig, crop-Möglichkeiten hingegen sind wertvoll. Die RAW-Dateigröße ist ok. 12bit compressed reichen für die meisten Situationen, in denen man die Kamera nicht als Nachtsichtgerät benutzt. Einfach die schlechten Fotos löschen. Nicht jedes Fingerzucken gehört ins Archiv.

    Ich danke für die differenzierte Diskussion zum Thema, viel Geld richtig anzulegen.

    Der einzig offene Wunsch ist eine noch einmal um einen Faktor 4 erhöhte Lichtempfindlichkeit, so dass 6400 ISO ohne Rauschen gelingt. Da werden wir noch etwas warten müssen.
    Wobei ich vermute, dass Nikon die grösseren Pixel des D600er-Sensor nicht voll ausreizt, um nicht besser als die D800 zu sein.

  143. Für mich ist die D800 auch überdimensioniert. Gerade weil ich ungern lösche. bei 36MP habe ich wirklich performanceprobleme am SChlusss. Was ich nicht verstehe ist wieso 4.8µ ein Vorteil ist? Vielleicht eine kurze Erklärung? Dass damit mehr MP erreicht werden ist klar! Aber das ist doch nicht per se ein Vorteil, oder? (ganz im Gegenteil würde ich sagen, aber da beißt sich die KAtze in den Schwanz…)
    Ansonsten ist das mit dem Liveview schade. Aber wenn ich darauf viel WErt legen würde, würde ich mir eine EVIL kaufen ;)

  144. klaus Beyhl 14. Oktober 2012, 22:14   »

    Aufmerksam geworden bin ich auf dich durch deinen tollen Afrikafilm. Die Art, wie du die D7000 D600, D800 bewertest, deckt sich nahezu völlig mit meiner Vorgehensweise. Live View ist für mich DARUM wichtig, weil ich “denke” What you see is what you get” ! Wenn das dann DOCH nicht so ist, nützt es mir nichts, sondern ärgert mich beim Betrachten des Ergebnisses. Ich hab mir vor kurzem eine günstige Nex zu meinen Nikons (D70, D200) und all dem anderen “Kram” der in den Jahren zusammenkam, geholt – und mei — ich hab sie bissie ausgetrickst und mit Bohrmaschinenständer, ein paar Adaptern, Balgengerät und Uraltobjektiven dazu bewegt, 38 Jahre alte Dias auf qualitativ hohem Niveau zu digitalisieren.
    (BtW: Keine Firma ist hier ohne Tadel, denn die Menüstruktur dort ist gelinde gesagt katastrophal!)

    Für deine Ausführungen hier VIELEN Dank, denn Sie haben mich vor einem Fehlkauf der D600 bewahrt! ( Die D800 wirds vermutlich werden — oder aber … aber warten wirs ab ;-)- ) Übrigens hab ich vor x Jahren einmal eine Sigma D9 getestet. Die Vorgehensweise war schon damals deinem sehr praxisorientierten Herangehen sehr ähnlich. Unter meinem Namen in der FC hab ich diese Erfahrung damals verlinkt.
    Danke übrigens nochmals für diesen tollen Afrikafilm von dir. Ich kann dazu nichts anderes sagen als WOW …..!

    LG, klaus

  145. Nachdem ich verschiedene Nikons Mit verschiedenen Objektiven ausprobiert habe bin ich bei der D4 hängen geblieben .Nägel einschlagen würde ich damit auch nicht aber die Qualität ist der Preis wert.

  146. Steffen 11. Oktober 2012, 22:46   »

    Der Preisunterschied ist derzeit übrigens 600 EUR und hat ne steigende Tendenz. Die D800 hat einige Vorteile, die aber durch 90% der Foren- und Blogleser sowieso nicht genutzt werden. Da wird lieber 500 oder 600 EUR mehr ausgegeben, weil man da ja dann eine “Profikamera” in der Hand hält. Genau diese Leute rennen dann aber mit dem Kitobjektiv oder ihren alten DX-Linsen rum. Nee, dann lieber das Geld in ordentliche Objektive stecken.

    Von der Griffigkeit finde ich übrigens die D600 besser, da sie hinten nen ausgeprägteren Haltewulst hat. Selten nutze ich 1/8000 – in dem Fall schraube ich meinen Polfilter vor und liege schon bei 1/2000 (2 Blenden). 1/200 Sync. is ok und kann durch Highspeedsync kkompensiert werden. Der Leistungsverlust bei dem 1/50 unterschied ist in der Praxis nicht wirklich so relevant. Leute die eigentlich nur fotografieren wollen, sind die Videoqualitäten der D600 genauso schnuppe wie der D800. Einzig der AF ist doch ne Überlegung in Richtung D800 wert. Aber alles meine Meinung aus meiner Praxis (Peoplefotografie).

    • Stimme dir Steffen aus eigener Erfahrung mit meiner D600 voll zu! Das Pixelmonster, die D800 ist eher was für Profis und für mich daher etwas “überdimensioniert”.

  147. Vorneweg erst mal großes Lob für den knallharten Vergleich. Das hat mich schon nachdenklich gemacht. 500€ Aufpreis sind OK. Was mich bisher abgehalten hat waren die 36 MP. Ich werde jetzt mal mit meiner CF Karte zu Calumet MUC gehen und Fotos machen. Dann schaue ich mir an wie gut mein Rechner und Lightroom damit laufen. Wenn das von der Geschwindigkeit passt, wird es doch die D800?!?

    Noch ein Wort zu den Vorteilen der D600 aus deinem Fazit:
    Da schreibst du, dass es da einen günstigeren GPS Adapter gibt. Da gibt es keine Unterschiede. Egal ob Dawntech oder Solmeta mit dem Consumer-Stecker oder dem 10-poligen Profi-Stecker, der Preis ist gleich. Schau dir beide GPS-Modelle mal auf meinem Blog an.
    Sicher meinst du da den WLAN Adapter. Das ist wirklich ein D600 Vorteil.

    • Hi MaWoSch, wenn Du magst, schreib mir mal eine Mail, dann schicke ich Dir gerne ein paar Files von der D800.

      Mit GPS/WLan hast Du völlig recht, da habe ich mich verschrieben, ich habe es oben korrigiert, danke für den Hinweis.

      • Danke für das Angebot. Aber es sollten schon so 20 RAW Bilder sein, damit man verschiedene Sachen testen kann. U.a. sync, Import, … Und dann wird das richtig groß zum Transport durchs Netz. Und heute ist eh Oktoberfest bei Calumet in München. Da ist quasi “Fummelstunde”

  148. Andreas H. 10. Oktober 2012, 18:06   »

    Hallo Gunther,
    -erstmal DANKE für Deine Mühe!!!
    -Ich brauche genau jetzt zu meiner D300 wieder ne “Zweitkamera” -Beinahe wäre es die D600 geworden…. -und ich wäre echt enttäuscht gewesen…. -wird etwas später wohl doch die D800 werden…. -der Großteil meiner lichtstarken Optiken ist immer noch auf FX ausgelegt…
    -Mir ist aber inzwischen auch das DX-Format richtig ans “REISE-Herz” gewachsen und ich habe eigentlich auch sehnsüchtig auf ne D400 MIT KLAPPDISPLAY UND GUTER VIDEOFUNKTION gewartet…. -wird wohl nix werden… :(
    -Hochauflösende Landschaftsaufnahmen setze ich immer öfter aus mehreren DX Bildern zusammen =Auflösung ohne Ende…..
    -Hab mir jetzt günstig ne D5100 zum “Spielen” geordert, -denke da kann man keinen großen Fehler machen…. -bin mal gespannt….

    -noch ein bisschen Werbung:

    Grüße,
    Andreas H.

  149. Mir machen die volle Auflösung der D800 sorgen, da ich die nicht immer brauche werde. Kann mir dass einer bestätigen, dass man die Auflösungen nur in jpeg einstellen kann? Wie sieht es in RAW Mode aus?

    Nur in jpeg:
    FX 36x24mm L 7.360 x4.912= 36.152.320 MB
    FX 36x24mm M 5.520 x3.680= 20.313.600 MB
    FX 36x24mm S 3.680 x2.456= 9.038.080 MB

    1,3 30x20mm L 6.144×4.080=25.067.520 MB
    1,3 30x20mm M 4.608×3.056=14.082.048 MB
    1,3 30x20mm S 3.072×2.040= 6.266.880 MB

    DX 24x16mm L 4.800×3.200=15.360.000 MB
    DX 24x16mm M 3.600×2.400= 8.640.000 MB
    DX 24x16mm S 2.400×1.600= 3.840.000 MB

    5:4 30x24mm L 6.144 x4.912=30.179.328 MB
    5:4 30x24mm M 4.608 x3.680=16.957.440 MB
    5:4 30x24mm S 3.072 x2.456= 7.544.832 MB

    Weiters:
    Mir fehlt hier irgendwie der Videoqualitätvergleich von diesen 2 Kameras! Moiré-/Iso-/Schärfevergleich…Dass die d600 gleich sein wird, wie die D7000 war schon bei der Photokina bekannt oder? Vom Handling bis zum Videofunktion. Deswegen versteh ich den Ärger nicht!

    • Hi Pxi,
      1.) wenn Du in den DX Modus schaltest, sind die RAWs kleiner. Ansonsten kann man bei RAW die Größe nicht einstellen, ist aber bei allen Nikons so. Du kannst später durch eine Konversion ins DNG Format verkleinern.

      2.) Die D600 ist eben nicht gleich im Liveview, wie die D7000, sondern meines erachtens nach verhält sie sich schlechter, Siehe dazu:

    • Marcus Müller 10. Oktober 2012, 15:51   »

      Hi PXI,
      Bei RAW Bilder hat man immer die L-Größe des jeweilig eingestellten Formats. Wie ich weiter oben schon geschrieben habe.

      Gruss
      Marcus

  150. Hendrik 10. Oktober 2012, 08:48   »

    Hallo Gunther,

    danke für Deinen Vergleich der mir mein Vorhaben, eine D600 zu kaufen, extrem erschwert hat ;-).
    Wird vielleicht doch eine D800 werden!
    Kannst Du mir noch sagen, woher Du die Info hast, das die D800 eine Suchervergrößerung von 0,72 x hat? Im Prospekt und auf der Nikon-Website finde ich nur 0,7 x .

    Gruß
    Hendrik

  151. Steffen 9. Oktober 2012, 14:54   »

    Nachtrag zur AM v. 08. Okt.:
    abgesehen von einigen besseren Detaillösungen der D800, werde ich auch abwägen, welche Gewichtung diese Details für mich haben und ob ich € 500,- stattdessen zusätzlich in ein hochwertiges und wertbeständiges Objektiv investiere; denn damit entsteht doch maßgeblich gute Abbildungsqualität – abgesehen von Fotosensor + kameraseitiger Softwareberechnung (?) und lt. Deiner Aussage, Gunther, machen beide Kameras hervorragende Bilder.
    Auf Nachfrage hat mir der Fotohändler “Photohaus HH” heute mitgeteilt, dass die schnelle Preisreduzierung der D600 eine offizielle Vorgabe von Nikon an alle autorisierten Händler war (!) … für die Preisdifferenz werde ich außerdem vom Händler “entschädigt” werden ;-)
    VG Seffen

  152. Steffen 8. Oktober 2012, 16:00   »

    Hallo Gunther,
    ich betrachte mich als ambitionierten Hobby-Fotografen kam von einer 7 J. alten Konica Minolta D7 crop-cam / 6MP und erwartete (u.a. nach direkten Fotovergleichen mit einer D700) vom Umstieg auf Nikon & FX, eine höhere Sensorqualität (insbes. bei ISO >800) und detailliertere Einstellmöglichkeiten UND mehr Komfort, z.B. Life View; auch die Entscheidung in hochwertige FX-Gläser zu investieren, war gefällt. Also, erwarb ich bei einem HHer Fotohändler die D600 für € 2.090,- (zusätzlich ein 50 f/1.4).
    Angesichts des besseren Komforts durch sinnvolle Detaillösungen der D800 und der Preisentwicklung binnen 3 Wochen (!) war die Entscheidung wohl nicht ausreichend abgewogen und ich empfinde die D600 als Fehlkauf, obwohl ich glaubte, mich im Vorfeld ausführlich informiert zu haben – vielen Dank für Deine Aufklärungsarbeit!
    Ich werde, nachdem ich die D800 noch ´mal in die Hand nehme, höchstwahrscheinlich wechseln. Wenn ich bereit bin, für body + Objektive >5T€ zu investieren, spielen € 500,- mehr wahrlich keine Rolle mehr und war durch den Händler nicht gut beraten :-o.
    VG Steffen

  153. Hallo Gunther,
    kurze Frage zwischendurch: Benutzt Du bei Deinen Videos eigentlich das ipad als Video-Kontrollmonitor oder verlässt Du Dich beim Scharfstellen auf den internen Monitor?

    • @Jan: Isch ‘abe gar kein ipad ;) – wäre sicherlich auch von der Synchronizität und Auflösung ungeeignet. Wenn, dann braucht man einen richtigen externen Videomonitor. Da ich den (noch) nicht habe, nutze ich das Display und in sonnigen Bedingungen eine Sucherlupe: http://goo.gl/kKwcf

  154. Hi Gunther,
    vielen Dank für Deinen Bericht und deine Tests, die mir dann doch bei MEINER Entscheidungsfindung geholfen haben. Ich habe eine D5100, weil ich eine Kamera benötige, die ich in meiner Handtasche immer dabei haben kann, um mich nicht ständig ärgern zu müssen, weil ich wieder einmal ein tolle Motiv verpasst habe. Als die D600 vorgestellt wurde, war eigentlich klar: Die will ich haben….. Vollformat… Sprung nach vorne… usw. Dann hielt ich sie auf der Photokina in den Händen, las Tests (auch Deine) und entschied mich: Die doch geringen Verbesserungen sind keine 2000 € wert. Als Alternative stand nun die D800 im Raum. Hier jedoch schreckt mich die Größe und das Gewicht ab, ich würde es sicherlich vermeiden, sie immer dabeizuhaben. Und das wäre schade. Also werde ich bis auf weiteres bei meiner D5100 bleiben, mit der man durchaus auch gute Bilder machen kann….
    LG
    Meli

    • Hallo Meli
      Mir geht es genauso. Ich bin ein tolzer D7000 Besitzer, aber liebäugle nun mit einer FX. Im ersten Moment dachte ich die D600 wäre genau das was ich suchte. Aber diese Freude ist nun doch geschwächt. Und die D800 hat doch für mich als Hobby-Shooter megaviele Pixel (Speicherplatz). Ob es in naher Zukunft wohl eine D800 mit 20-25Mp geben wird (D800xs)? :)

      Doch an dieser Stelle möchte ich Gunther für den wirklich tollen Bericht bedanken!

  155. Hallo, Günter,
    ich finde es nicht ganz fair, die D600 zum Listenpreis mit den beiden anderen Kameras (D800, D7000) zum Straßenpreis zu vergleichen. Zum Start lagen die 3 Kameras ca. je 800€ auseinander. Das passt dann doch schon eher. Wenn die D600 noch etwas günstiger wird und der Sprung zur D800 größer, wird sie noch viele Käufer finden.
    Es soll auch Anwender geben, die mit Video rein gar nix am Hut haben…

  156. Günter 6. Oktober 2012, 11:32   »

    Hallo Gunther,
    der Vergleich ist ja sehr deutlich, Du hattest noch einen Test der neuen Sony alpha99 angekündigt.
    Die hat ja den gleichen Sensor wie die D600 verbaut.
    Das dürfte sicherlich auch ein interessanter Vergleich werden, da bin ich schon mal gespannt.
    Hast Du da einen dreier Test geplant D800-D600-alpha99?

    Grüße in den Norden
    Günter

    • Hi Günter, die Alpha 99 teste ich, sobald ich sie bekomme. Die D600 habe ich wieder zurückgeschickt, also direkt nebeneinanderhalten kann ich sie dann nicht mehr, aber ich glaube, das ist auch nicht erforderlich. Ich werde dann beim Test der Alpha auf die Unterschiede eingehen.

  157. Gemäss diesem Video ist also das Ändern der Blende während Filmen bei der D600 sehr wohl möglich – unter gewissen Bedingungen. Scheint eher ein Firmwarebug als eine gewollte Einschränkung zu sein…
    http://vimeo.com/50841831

    • Nein, das kann man so nicht stehen lassen. Ein manuelles Ändern der Blende über den Blendenring ist sicherlich nicht im Sinne des Erfinders. Schon seit Jahrzehnten stellt man die Blende auf A und lässt die Kamera das regeln. Klar, wenn ich mit “Gewalt” den Blendenring verstelle, ändert sich auch die Blende im Video. Mal ganz abgesehen, dass das nur mit Objektiven mit Blendenring geht (haben die neuen alle nicht mehr) ist das auch nicht das was ich darunter verstehe, dass die Kamera das unterstützt.
      Die D800 ist hier vorbildlich: Das Vordere Rad stellt im M oder A Modus die Blende und das geht auch im Liveview. Darüber hinaus kann man sich die beiden vorderen Funktionstasten bei der D800 so belegen, dass man damit elektronisch in 1/8 Blendenschritten motorisch die Blende “ziehen” kann – hammergut!
      Ich verwette sonstwas darauf, dass Nikon kein Firmware-Update für die D600 bringen wird, das an ihrem Verhalten in diesem Zusammenhang irgendetwas ändern wird.

  158. Michael 5. Oktober 2012, 22:44   »

    Hallo Gunther,

    bin erst heute auf deine Seite gestoßen (ich weiß gar nicht mehr wie) und muss sagen “Super”. Hast in der Tat tolle informative Berichte verfasst. Werde ich auf jeden Fall weiter ein Auge drauf werfen:-).

    Du sagst, dass es bei der D800 ein Vorteil ist, dass man Belichtung und Focus über zwei getrennten Tasten speichern kann. Stimmt, aber das kann man auch bei der D7000:-) Man kann die Abblendtaste adäqute belegen.

    Gruß aus Gütersloh

    Michael

    • Das stimmt, ist aber lange nicht so bequem. Außerdem ist dann die Abblendtaste nicht mehr verfügbar. Ist ja nichts großes, ich liebe meine D7000 auch! Aber manchmal sind es halt die Kleinigkeiten, über die man sich freut!

  159. Hallo Gunther,
    danke für den sehr praxisnahen Vergleich der beiden Kameras, gerade was das handling angeht. Geht einem die Bedienung so flüssig von der Hand, wie Du es bei der D800 demonstriert hast, fördert das auch den kreativen Workflow.
    Eine Frage: Bei Amazon liest man bei der D800 in den Kommentaren immer noch etwas über Focusprobleme. Hattest Du in dieser Hinsicht bis jetzt irgendwelche negativen Erfahrungen sammeln können?
    Ansonsten viel Spaß mit der D800. Werde es wohl genauso machen wie Du: D7000 + D800, diese Kombi bietet womöglich das höchste Flexibilitätspotential.

  160. Danke an Gunther für den Vergleich. Habe bei ebay eine neue OVP D600 aus DE für 1880€ zum Test “geschossen”, mittlerweile bekommt man diese für 1800€, erstaunliche Preisentwicklung. Nach Weihnachten sieht es wahrscheinlich noch dramatischer:) aus.

    Habe selbst eine D5100 + das Nikon 24-120 F4, und muss sagen, bei Haptik, Robustheit, Rauschverhalten, Bokeh merkt man den Unterschied. Die Bildqualität bei niedrigen ISO Werten im Vergleich zu der D5100 zieht mir nicht die Schuhe aus. Trotzdem wäre es ein gewaltiger Sprung nach vorne. Allerdings nicht für 1800€ (geschweige UVP Preis). Überlege entweder es mit der D800 zu probieren, obwohl wie mein Vorkommentator bereits erwähnte, ein Problem mit dem linken Fokusbereich existiert:

    http://www.panobilder.de/artikel/nikon-d800-af-sensor-genauigkeit/

    oder eine ganz andere Marke zu nehmen: FUJIFILM X-Pro1 bzw. die noch nicht erhältliche FUJIFILM X-E1 (gleiche Sensor. Das Rauschverhalten scheint gemäß des Rauschvergleichs

    http://www.dpreview.com/previews/nikon-d600/8

    den Vollformatern überlegen zu sein. Hat jemand von den Leser ggf. Fotografie Erfahrungen mit der FUJIFILM X-Pro1 mit dem Firmware Update 2.0 (was u.a. den häufig bemängelten Autofocus verbessern soll)? Danke und Gruß

  161. Moin Gunter,

    als die ersten Rumors von der D600 raus kamen, dachte ich mir: das ist Deine D7000 auf Vollformat aufgepimpt ,dafür das Geld hinlegen lohnt nicht (damals ging man ja noch von 1500 € aus – unter den jetzigen Marktbedingungen, verschärft sich dieses Argument noch). Ich freu mich nun umso mehr bei Dir zu lesen, dass Du zu der gleichen Erkenntnis im Realtest gekommen bist und kann Dir sagen ich bin seit Sommer, der glücklichste Mensch auf Erden mit der D800 :-)

    VG
    Holger

    P.S. wie sieht es den mit weiteren Afrikareiseberichten aus? ;-)

  162. günter 5. Oktober 2012, 16:20   »

    Hallo Gunther,
    die letzten drei Berichte von Dir dürften mittlerweile auch bei Nikon bekannt sein. Bin mal neugierig ob da noch was folgt?!
    Wie auch immer, mit der D800 wechselt man sicherlich in ein andere Kameraklasse und da dürften die 500,- Flocken mehr sehr gut investiert sein!
    Wenn es denn nicht nur die 500,- sein würden, denn da wird dem Bankkonto schon schlecht – die Linsen braucht es halt auch noch.
    Außer man da schon eine nette Sammlung welche die D800 mit der nötigen Qualität versorgen.
    Man kann 500,- auch schlechter in Fotoausrüstung investieren siehe Link http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/29146127

    Grüße in den Norden

    Günter

  163. Einmal mehr Klasse Gunther,

    das mit dem LiveView ist echt überzeugend.
    Meine Devise lautet nun erstmal abwarten und Tee trinken. Mal sehen was noch kommt und was irgendwann die gute alte D700 ersetzt.

    Übrigens wegen der SD Karten. Es gibt doch Compact Flash auf SD Adapter. Das sollte doch eigentlich gut bei der D800 funktionieren?

    Schönen Gruß

    Martin

  164. Nikon hat wohl (nach anfänglichen Lieferschwierigkeiten) einige D800 zu viel an Lager – das würde den relativ geringen Preisunterschied zur D600 erklären.

    Aber seid mal ehrlich zu euch selbst:
    Das Auge für die Gestaltung macht 80 % des Bildes aus – der Rest ist Technik bzw. die Beherrschung dieser. Denkt bloss nicht, dass ihr mit einer D800 automatisch bessere Bilder macht ;)

    Bescheidenheit ist eine Tugend!

  165. Christian 5. Oktober 2012, 14:11   »

    Moin Gunther,

    ich war jahrelang glücklich und zufrieden mit meiner D300 und habe auch lange gewartet bis ich mich für etwas Neues entschieden habe. Da ich überwiegend Landschaften und Natur vor der Linse habe, war ich doch recht angetan von der D800 und habe mir diese angeschafft.
    Das Schöne dabei … ich hab mich gleich zu hause gefühlt :-) … da ist einfach alles am richtigen Platz (nur nicht Zoom +/- ;-) ) … und insbesondere der Sucher macht richtig Spaß (im Vergleich zum DX-Sucher) … ich liebe das Teil … ist halt ne erwachsene oder besser gesagt ausgewachsene D300 :-)

    Du schreibst, dass du vom 14-24mm “täumst” … das hab ich zunächst auch, bin dann jedoch beim 16-35mm gelandet und noch immer mehr als angetan von der Linse … wenn es für Landschaft und Natur sein soll, so ist diese sicherlich eine ebenso interessante Alternative. Für mich war die Nutzbarkeit der Filter und die etwas längere Brennweite ausschlaggebend.

    Gruß
    Christian

  166. Hallo Gunther,
    schöner Vergleich. Eine Frage noch: Du siehst die kleinere Sensor-Pixel-Größe der D800 als Vorteil, weil dann mehr Beschnitt möglich ist.
    Ist aber nicht die größere Sensorpixelgröße der D600 ein Vorteil, weil auf größerer Fläche mehr Licht eingefangen wird und ich ein besseres Signal-Rausch-verhältnis habe?
    Viele Grüße,
    Jan

    • Theoretisch ja, alle Test deuten allerdings darauf hin, dass der Unterschied im Falle dieser beiden Kameras irrelevant ist.

      • Günther hat recht, ich ging in den Shop mit dem festen Vorsatz, die D600 zu kaufen. Habe dann aber die D800 noch ausprobiert (und die D4 ;-)) wenn mann die D800 in den Händen hält, und durch den Sucher blickt, ist man Überzeugt, die richtige Nikon in den Händen zu halten. Meine D7000 war gut, hat aber jetzt einen neuen Besitzer. Und ich bin happy. Ich hab mir vorher schon das 24-70/ 2.8 gekauft für die D7000. Zusammen ist das nicht gerade billig, aber ich konnte nicht widerstehen und hab es nicht bereut…..meine D800 liefert Bilder wie ich sie noch nie gemacht habe. Sie verlangt aber nach guten (teuren :-( ) Linsen….

  167. Hallo Gunther,

    vielen Dank für den interessanten Vergleich.
    Ich kann deine Einschätzungen gut nachvollziehen.
    Als Nutzer einer D300 sind für mich Einstellmöglichkeiten und Haptik der Kamera auch sehr wichtig.

    Ich bedaure die aktuelle Modellpolitik von Nikon, die professionelle Linie im DX-Format so sträflich zu vernachlässigen und möchte in diesem Zusammenhang auf den Blog von Thom Hogan (http://www.bythom.com) hinweisen, der den Oktober zum “DX-Monat” ausgerufen hat.

    Viele Grüße
    Peter

  168. Ich kann auch nur zur D800 raten, bin selbst glücklicher Bezitzer einer solchen!

    Mich hat es tatsächlich auch stark gewundert was die sich bei der D600 im Liveview gedacht haben, als ich dein Video angeschaut habe…

    Muss zur D800 und Liveview noch etwas sagen, bei low light und voller zoomstufe ist es fürchterlich rauschig und eine schärfekontrolle sehr schwierig!
    Da hat Canon mit der 5D MK III die Nase vorn, aber wenn das alles ist ;-)

    Was mich etwas wundert, das hier von keinem die D700 erwähnt wird. Sicherlich immernoch eine top Cam die mit Batterie-Griff ordentliche Leistung bringt. Und auch von den ISO Werten ist sie noch für vieles gut tauglich.

    Bin eher noch gespannt ob sich zur D300 mal ein Nachfolger ankündigt.

    • Hallo,

      zur Frage nach der D700: Das ist immer noch eine tolle Kamera, gehört nicht zum alten Eisen! Ich habe das Rauschverhalten der D600 mit der D700 auf meinem Fotoblog projekte.momente-der-natur.de verglichen. Die D600 ist besser, aber die D700 schlägt sich hervorragend!

      Allen viel Erfolg mit ihrer Nikon DSLR!

  169. Guter Bericht bzw. Video , entscheidend für die Qualität sind definitiv die Optiken. Darüber wird viel zuwenig gesagt bzw. eingegangen. Ich bleibe dabei ohne die Top Optiken bringt eine D800 nur den Bruchteil Ihrer möglichen Qualität.

  170. Heinz Stöberle 5. Oktober 2012, 10:09   »

    Irgendwie scheint es mir, dass Du dich mit der D600 schon von Anfang an nicht richtig anfreunden konntest. Schade, ich finde die D600 eine Top DSLR. Mit all den von Dir angesprochenen Kritikpunkten kann ich gut leben / habe mich von der D7000 daran gewöhnt.

    Ich gebe dir Recht, dass der Preisunterschied zur D800 etwas zu gering ausfällt – für ca. 500 Euro mehr hätte man dann eine Profikammera. Stand auch vor der Wahl zwischen einer D800 und einer D600 und habe mich für letztere entschieden … warum?

    – die RAW Daten der D800 (36.3 Megapixel / Grösse zwischen 40 MB und 50 MB und mehr) erfordern einen leistungstarken Rechner, um diese in Lightroom mit akteptabler Performance zu bearbeiten. Da sind die RAW Bilder der D600 deutlich schlanker bei ähnlicher Qualität. Klar könnte man bei der D800 die Bildgrösse runterschrauben, aber dann brauche ich keine D800, wenn ich nicht die volle Funktionalität ausnützen kann.

    – Da ich häufig mit meiner DSLR in der Natur oder auf Reisen bin war mir die D800 doch etwas zu klobig / schwer.

    – Und da sich mein Hauptmotiv fast immer auf der linken Seite befindet, kann man dort bei einigen D800 nicht richtig scharf stellen ;)

    Nein, im Ernst: Ich glaube Nikon hat sich schon Gedanken gemacht, warum eine eine zweite FX Kamera, die D600 so kurz nach der D800 veröffentlicht wurde – obwohl viele eher auf eine D400 gewartet haben. Sieht so aus, dass das FX-Vormat bald das DX-Format verdrängen könnte. Die einen freuts, da viele gebrauchte, leistungsstarke DX Linsen verscherbel werden und diese User sehen dann dennoch mit einem sabbrigen Mund auf zu den FX-Usern ;)

  171. Hi Gunther,
    die Entscheidung zur D800 wirst Du nicht bereuen. Ich habe mir vor 2 Monaten die D800 als 2 Gehäuse gekauft, zur D7000 und D3, und sie ist nun mein erst Gehäuse.
    Allerdings sind 36mP viel Daten und sehr empfindlich, was das Fotografieren angeht. Aber zurück zu den Basics, langsam arbeiten und gut auf die Verwacklungsschärfe achten.

    Zur Programmierung als Video Kamera findest Du etwas unter http://faszination-video.de/deutsch/deutsch/index.html

    LG

    flo

  172. Gianluca 5. Oktober 2012, 09:39   »

    Hi Günter,
    ja definitiv, ich wurde die 500€ mehr bezahlen, weil man mit der D800 eine tolle Kamera bekommt ohne “Kinderkrankheiten” und bei wirklich Ihr das gefühl hätte, einen qualitativen Sprung zu machen. Die D600 ist “leider” genau wie du sagst, eine D7000 in FX Format, daher brauch man nicht wechseln.
    Grüße
    Gianluca

  173. Hi Gunther,

    schöner Bericht und Vergleich, vielen Dank dafür!
    Sehe es ähnlich wie du, die D600 bietet für den Preis einfach zu wenig, wäre meiner Meinung nach erst interessant, wenn sie für ~1500-1600€ zu haben ist, was aber nicht so schnell passieren wird, zumal gebrauchte D7000 schon für rund 600-650€ zu haben sind (meine 2. ist auch bereits geordert).
    Die D800 ist schon eine ganz andere Liga, die mMn durchaus auch ihren Preis wert ist, da sie einfach viel mehr zu bieten hat. Einziger Wehrmutstropfen ist, wie du auch schon geschrieben hast, die Datengröße und damit verbundene “Trägheit”. Die D800E kenne ich persönlich leider noch nicht.
    Habe auch bereits mit der D4 geschossen. Ist meienr meinung nach wirklich was Haptik und Handling angeht unübertroffen. Auch die Geschwindigkeit ist genial.

    Die ideale “eierlegende wollmilch-Kamera” wäre der D800-Sensor in einem D4-Body mit der D4-Geschwindigkeit zum PReis der D600.. aber bis das Realität wird, brauch ich einen Stativadapter für meinen Rollator ;)

  174. Dimitar 5. Oktober 2012, 09:08   »

    Gunter, super dass du den D600-D800 Vergleich gemacht hast!

    Ich werde definitiv die D800 (auch nach deinem D600 Review) nehmen, da sie fuer mich nach der D90 den logischeren Schritt darstellt und da sie mehr fuers Geld bietet.

    Die D800 ist zwar schwerer, hat aber den grosseren Sucher (nicht unbedeutend fuer Brillentraeger) und hat den besseren Griff. Die 150g mehr an Gewicht wird man glaube ich nur schwer merken!

    Danke!

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