Nikon D7100 – Praxis Test, Review, Vergleich mit D7000, D5100, D5200, D600, D800

17032013

Die Nikon D7100 ist der Nachfolger der schon fast legendären Nikon D7000. Was macht sie besser? Wie schlägt sie sich im Vergleich zu Ihrer Vorgängerin D7000, und zu ihren Schwestern, der D5100 oder gar der D800?

Etwas bieder hörte sich die Ankündigung der neuen “großen” Crop-Nikon ja schon an, sie ließ echte Innovationen vermissen. Um so mehr war ich gespannt, wie sie sich in meinen Händen schlagen würde, insbesondere im Vergleich zu den anderen, aktuellen Nikons.

Derzeit befinden wir uns gerade in den letzten Vorbereitungen für unsere nächste Afrika-Reise, bei der wir neben der Landschafts- und Naturfotografie, vor allem auch Zeitraffer und viele Nachtaufnahmen machen werden. Daher interessiert mich vor allem auch der Bereich der hohen ISO-Zahlen.

Hier zunächst einmal ein paar Fakten zur Nikon D7100:

  • 24MP DX Sensor ohne Tiefpass-(Anti-Aliasing)-Filter, angeblich soll es nicht der gleiche Sensor wie in der D5200 sein, nach meinen Tests vermute ich aber stark, dass der einzige Unterschied der fehlende AA-Filter vor dem Sensor ist – denn die Bildergebnisse sind bzgl. des Rauschverhaltens verdammt ähnlich (näheres weiter unten)
  • Verbessertes Autofokus Modul mit 51 Messfeldern und  15 Kreuzsensoren (D7000 und D5200: 39/9 Kreuz). Die Autofokus-Sensoren decken einen sehr großen Bereich des Suchers ab:
    AF7100
  • 6 Bilder/Sekunde (wie D7000 / D5200)
  • 1.3x Crop Modus (im Verhältnis zur APS-C (DX) Sensor-Grüße – gegenüber Vollformat ist das in dem Modus dann ca. ein 2x (1.5 * 1.3) Crop)  mit dann noch verbleibenden 15,4 MP und max. 7 Bildern/Sek. – und natürlich verkleinertem Sucherbild. Nur in diesem Modus lässt sich der 50i/60i Video Modus überhaupt nutzen. In diesem Crop Modus gehen die Autofokus-Felder bis an den Rand des Bildfeldes (s. Abbildung oben) und es ist eine schnelle Bildwiederholrate von 6 Bilder pro Sekunde möglich. Bitte lasst Euch nicht täuschen: durch diesen Crop-Modus wird nicht mehr Auflösung geschaffen, es macht also für “Tele-Fotografen” keinen Unterschied (außer der höheren Bildrate) ob sie diesen Crop-Modus nutzen, oder in der Nachbearbeitung beschneiden. Ich entscheide mich für letzteres.
  • Der mittlere “OK”-Knopf kann mit 100% Zoom belegt werden (was die kleineren Nikons D5xxx und auch die D600 nicht können!)
  • Die D7100 hat, wie die D7000, D600 und die größeren Nikons einen eingebauten Autofokus-Motor, so dass auch Objektive ohne eigenen Motor mit Autofokus betrieben werden können

Bedienung

Folgende Funktionen können, wie bei anderen “Mittelklasse”-DSLRs von Nikon (=D7000, D600) und den Größeren, direkt über Knöpfe am Gehäuse bedient werden –  in Verbindung mit dem vorderen und hinteren Drehrad.

  • Weißabgleich (inklusive Feinabstimmung mit vorderem Rad)
  • Qualität (RAW oder JPG, sowie die Größe der JPGs)
  • ISO (inklusive Auto-ISO)
  • Bracketing (Anzahl der Frames und “Abstände”)
  • Blitzbelichtungskorrektur und Blitzmodus (Front, Rear, Slow, Red eye)
  • Autofokus Modus (Continuous, Single, Auto) und AF-Punkte (Auto, 3D, Einzel-, Dynamisch-9, 21 oder 51).

Weiterhin hat die D7100 vier durch den Benutzer konfigurierbare Knöpfe: AE-L/AF-L Knopf, Fn-Knopf, OK-Knopf und Abblendtaste.

Neu ist nun ein “i”-Knopf, der Zugriff auf häufig genutzte Einstellungen gibt:

Das i-Menü der D7100 – hier kann man auf wichtige Einstellungen zurückgreifen und es gibt eine Art Tooltipps, leider recht verspielt…

Außerdem hat das Modus-Wahlrad jetzt eine Verriegelung, die durch drücken des mittleren Knopfes gelöst werden muss, um das Rad zu drehen.

Das Modus-Wahlrad hat nun einen Knopf zur Entriegelung oben drauf.

Wie bei der D7000 und der D600 hat auch die D7100 auf dem Modus-Wahlrad zwei durch den Benutzer definierbare Modi, U1 und U2. Über das Menü können die gerade aktiven Kameraeinstellungen (inklusive Modus und Menüeinstellungen) auf einen dieser Modi gelegt werden und später einfach durch drehen des Modus-Wahlrades auf U1 bzw. U2 abgerufen werden. Ich selbst nutze diese Funktion nicht, aber möglicherweise ist sie für den einen oder anderen nützlich um z.B. Voreinstellungen für Tagsüber und Nachts abzulegen.

Zubehör

Sehr verwundert hat mich, dass der sonst bei allen Nikons (außer der D4 und den Nikons mit Klappdisplay) enthaltene Display-Schutz bei der D7100 nicht mitgeliefert wird. Es gibt auch keine Befestigungsmöglichkeit mehr dafür, so dass ich nicht davon ausgehe, dass Nikon dieses Teil als Zubehör anbieten wird. Offenbar geht Nikon davon aus, dass das Display hart genug ist, um keine Kratzer abzubekommen, ob die Rechnung aufgeht, wird nur die Praxis zeigen. Dass heute harte Displays technisch kein Problem sind, zeigen ja die Smartphones. Ich persönlich würde es begrüßen ohne Displayschutz auskommen zu können, ohne Gefahr zu laufen, dass das Display zerkratzt.

Update: ich habe vor unserer Afrika-Reise doch noch kalte Füße bekommen und mir den GGS-DisplaySchutz gekauft.
Der ist zwar für die D800, passt aber trotzdem (ist ein klein wenig kleiner als das Display der 7100, stört mich aber nicht). Fazit: kann ich empfehlen.

Ein Display-Schutz wird nicht mehr mitgeliefert.

Die D7100 arbeitet mit dem gleichen Akku (EN-EL15), der auch in der D800, D7000 und D600 Verwendung findet.

Weiterhin kann man nun den WU-1a WLAN Adapter verwenden, der mich ja schon im Test mit der Nikon D5200 zu einem spontanen Zurückschicken animiert hat (bitte bitte Nikon, updated endlich die Smartphone-Apps, wenn ihr nun Eure drei “Volkskameras” D3200, D5200 und D7100 für diesen Adapter fit gemacht habt, sonst ist er sinnlos!!).

Update: es gibt mit DSLR-Dashboard mittlerweile eine recht brauchbare Android-App, die die WLAN Adapter WU-1a und WU-1b unterstützt und sogar kostenlos ist. Somit ist man nicht mehr auf die Nikon App angewiesen, sondern kann diese Adapter endlich sinnvoll verwenden.

Ansonsten wurde die Bedienung, das Gehäuse und die Haptik größtenteils von der D7000 / D600 übernommen – z.B. zwei Karten-Slots, viele Knöpfe zur Bedienung an der Kamera und eingebauter Fokus Motor.

Weißabgleich

Es gibt jetzt eine neue Funktion, namens “Spot-Weißabgleich”. Um diese zu aktivieren, müsst ihr den “PRE” Weißabgleich-Modus einstellen und erhaltet dann im Live-View durch erneutes längeres Drücken des WB-Knopfes ein Auswahl-Rechteck, mit dem ihr eine Stelle des derzeitigen Live-View Bildes auswählen könnt, die ihr dann als Referenz für den Weißabgleich verwendet. Eine nützliche Funktion, vor allem im Studio und für Video.

Der Weißabgleich der D7100 lässt sich für jede der Voreinstellungen (Sonnig, Wolkig, Schatten, etc.) nun feineinstellen. Dazu wählt ihr die jeweilige Einstellung, haltet dann den WB-Knopf und dreht den vorderen Knopf. Dadurch könnt ihr z.B. die Einstellung “Sonnig” wärmer einstellen. Ich persönlich kümmere mich in der Regel nicht so besonders intensiv während der Aufnahme um den Weißabgleich, da ich ohnehin in RAW aufnehme und so den Weißabgleich in der Nachbearbeitung setze.

Live View

Die D7100 bringt, wie die D600 und D800 zwei Liveview-Modi mit: einen für Video und einen für Fotos.

Video-Liveview

Im Video-Liveview kann man die Blende gar nicht verstellen, das ist wenigstens konsequent (ähnlich wie bei der D5200). Hier ändert sich im M-Modus auch die Helligkeit des Liveview-Bildes, wenn man die Belichtungszeit oder die ISO verstellt, das heißt, im Video-Modus gibt es das so wichtige “What You See Is What You Get”. In diesem Modus lassen sich allerdings keine Belichtungszeiten länger als der Kehrwert der Video-Frequenz einstellen (bei 30fps also keine Zeiten länger als 1/30 Sek.).

Im Video-Liveview kann man auch Fotos aufnehmen, wenn man den Auslöser drückt (das Verhalten des Auslösers kann im Menü eingestellt werden, er kann auch so eingestellt werden, dass er die Video-Aufnahme startet und so z.B. auch mit einem Fernauslöser die Videoaufnahme gestartet werden kann). Die im Video-Liveview aufgenommenen Fotos haben allerdings ein Seitenverhältnis von 16:9, werden aber nicht mit den Einstellungen (Belichtungszeit/ISO) aufgenommen, die auf dem Display sichtbar sind, sondern mit denen, die vor Aktivierung des Liveviews eingestellt waren – ein total intransparentes Verhalten, was den Video-Liveview für die Aufnahme von Fotos total unbrauchbar macht.

Leider ist im Video-Liveview nicht das zum belichten in heller Umgebung so wichtige Live-Histogramm vorhanden, wie z.B. bei der D800.

Im Foto-Liveview

Der Foto-Liveview zeigt immer ein gleich helles Bild an, so, als ob die Kamera im A Modus wäre – auch wenn sie sich im M-Modus befindet. Als Blende wird diejenige “angezeigt”, die eingestellt war, als der Liveview aktiviert wurde. Aktiviert man also z.B. den Liveview, während Blende 11 eingestellt war, stellt die Kamera diese Blende fest ein, wenn der Liveview aktiviert wird. Das heißt, das für das Liveview zur Verfügung stehende Licht ist schwach und wird künstlich verstärkt, um ein helles Bild anzeigen zu können. Der Autofokus hat es schwer zu fokussieren bei derart geschlossener Blende. Die Blende kann verstellt werden, das ändert aber an der tatsächlichen Blendeneinstellung nichts. Erst beim Auslösen wird die neue Blende angewendet.

Das Bild des Liveviews hat also weder von der Helligkeit noch von der Schärfentiefe etwas mit dem Foto zu tun, das aufgenommen wird. Zur Einstellung der Belichtung kann der Liveview also nicht unmittelbar verwendet werden. Lediglich ein kleiner Balken weist auf eine Über- oder Unterbelichtung hin. Der Liveview hilft also lediglich bei der Wahl des Bildausschnitts und dem Weißabgleich und ggf. dem Fokussieren über den Kontrast-Autofokus oder per Zoom.

Die Helligkeit im Liveview hat nichts mit dem späteren Bild zu tun. Nur ein kleiner Balken unten links weist auf die drohende Überbelichtung hin.

Es geht aber noch skurriler: sowohl im A, als auch im M-Modus (sic!) kann man mit der +/- Taste für die Belichtungskorrektur das Bild heller oder dunkler machen (funktioniert nicht immer in beide Richtungen) – obwohl natürlich auch diese Änderung nichts mit dem später aufgenommenen Foto zu tun hat, sondern einfach nur relativ zum Liveview-Bild erfolgt. Besonders im M-Modus ist das ein Witz, da sich durch die +/- Korrektur hier natürlich de facto gar nichts ändert.

Eine weitere Auffälligkeit im Live-View ist, dass es relativ lange dauert bis nach einer Auslösung das Live-View wieder erscheint. Die “Schwarzzeit” beträgt ca. 2 Sekunden bei einer SanDisk 32GB 45MB/sec. – das ist ungefähr so schnell wie bei der D5200.

Leider, leider entspricht der Liveview der D7100 also wieder dem vermurksten Konzept der D600: die Blende lässt sich nicht verstellen, es gibt im Foto-Modus kein “What you see is what you get”. Damit bleiben D800 und D4 weiterhin die einzigen Nikons mit einem durchgängig einigermaßen vernünftigen Live-View.

Bildqualität

Zunächst einmal möchte ich voran stellen, dass alle Kameras über die wir hier sprechen, bei Tageslicht-Situationen fantastische Bilder liefern, zwischen denen man bei normalen Betrachtungsgrößen und Ausbelichtungen keine Unterschiede feststellt.

Die Leistung dea 24MP D7100 Sensors ähnelt nach allen meinen Tests extrem dem 24MP Sensor der D5200. Auch wenn Nikon behauptet, es sei ein anderer Sensor, ist meine Vermutung, dass nur der Tiefpass-Filter entfernt wurde, um zu diesem neuen Sensor zu kommen. Es erscheint auch relativ unwahrscheinlich, dass innerhalb von 2 Monaten zwei unterschiedliche Sensoren auf den Markt gebracht werden. Ein weiterer Hinweis, dass meine Theorie nicht ganz aus der Luft gegriffen ist, ist dass man das Lightroom 4.3, welches die RAW-Dateien der D7100 derzeit noch nicht unterstützt, ganz einfach dazu überreden kann, diese RAW-Dateien zu lesen, nämlich in dem man in die Exif-Daten als Camera-Typ einfach “Nikon D5200” hineinschreibt. :-)

UPDATE: Mittlerweile wird die D7100 selbstverständlich lange von Lightroom unterstützt, so dass solche Tricks nicht mehr erforderlich sind.

TIPP: Lightroom 4.3 dazu “überreden”, die D7100 RAW-Dateien zu lesen

Bitte probiert das nur aus, wenn ihr wisst, was ihr tut. Ich gebe dazu weder Support noch garantiere ich, dass das funktioniert! Bitte keine Anfragen hierzu in den Kommentaren.

  • Ladet Euch ExifTool herunter
  • Führt den folgenden Befehl in der Windows-Eingabeaufforderung aus oder im Mac-Terminal:
    exiftool -model="Nikon D5200" -ext nef PFAD_ZU_DEN_NEF_DATEIEN

Hiermit schreibt ihr die Nikon D5200 als Kamera-Modell in Eure NEF Dateien.
Ich gehe allerdings stark davon aus, dass Adobe kurzfristig ein Update für Lightroom bringen wird, welches dann auch die Nikon D7100 unterstützen wird.

Aus diesem Grund habe ich diesen Test nun nur im hohen ISO-Bereich durchgeführt, da es mir darum ging, die Entwicklung der Sensoren (insbesondere für meine Zwecke der Nachtfotografie) zu vergleichen. Wie gesagt, die Bildqualität und Dynamik bei niedrigen ISO-Zahlen ist bei allen modernen Nikons auf extrem hohem Niveau, die Sensoren sind das Beste, was es am Markt derzeit gibt.

Verglichen habe ich die D7100 mit

  1. Ihrer Vorgängerin, der D7000, sowie der D5100 (beide haben den gleichen Sensor)
  2. Der neuen D5200 mit ebenfalls 24MP Sensor
  3. Der 36MP Vollformat D800 im 16MP Crop-Modus. Bitte beachtet, dass die D800 normalerweise mit Vollformat-Objektiven betrieben wird und dadurch die 36 Megapixel Bilder normalerweise natürlich viel mehr Substanz haben. Der 1:1 Vergleich hier wird der tatsächlichen Bildqualität der D800 nicht ganz gerecht.

High ISO

Zunächst also mal ein verkleinerter Ausschnitt meines Testaufbau in ISO 6400, 0.5 Sekunden Belichtungszeit (es war schon so dunkel, dass ich manuell mit Lampe fokussieren musste) mit ausgeschalteter Kamera-Bearbeitung (=Neutral). Durch die unterschiedlichen Sensoren der Kameras sind die Ausschnitte unterschiedlich stark verkleinert.

(Bitte klickt auf die Bilder, um sie groß zu sehen!)

Verkleinerte Bildausschnitte.

Nun seht ihr 1:1 Ausschnitte der Bilder, das heißt, ein Pixel auf dem Bildschirm (nachdem ihr das Bild vergrößert habt) entspricht einem Sensorpixel.

Diese Ansicht ist eher von theoretischer Bedeutung, aber sie zeigt, wie dicht die Sensoren doch beieinander liegen. Hier zunächst mit der Kamera-internen Rauschreduzierung auf “Normal”:

Vergleich bei 6400 ISO mit der Kamera internen Rauschunterdrückung auf Normal.

Insbesondere sieht man hier schön den Unterschied zwischen dem D5200 Sensor mit AA-Filter und dem (aus meiner Sicht ansonsten gleichen) Sensor der D7100 ohne Filter. Und man sieht auch sehr schön, wie scharf auch die D800 (die auch einen sehr schwachen Filter hat) die Bilder abbildet.

Im nächsten Bild habe ich die Kamera-interne Rauschunterdrückung komplett abgeschaltet (auch wenig praxisrelevant, ich habe die Rauschunterdrückung sonst immer auf “Normal” – aber es eliminiert für den Test den Effekt der ggf. unterschiedlichen Entrauschungs-Algorithmen):

1:1 Ansicht, Vergleich bei 6400 ISO mit Rauschunterdrückung auf Schwach

Und last but not least hier noch eine Auslotung der Grenzbereiche in 6400 und 12800 ISO, nämlich Aufnahmen in völliger Dunkelheit (geschlossene Kameras) und 30 Sekunden Belichtungszeit (Rauschreduzierung wieder aus).

Update: ich habe nun auch den Vergleich mit der D600 hinzugenommen, so dass nun fast die gesamte aktuelle Nikon Flotte vertreten ist ;-)

Bitte auf die Bilder klicken, um sie groß zu sehen!

1:1 Ansicht, Vergleich D7100, D600, D800
Iso 6400/12800, 1 Sek. bzw. 0.5 Sek., f/5.6 am 50mm f/1.8. Keine Rauschreduzierug!

30 Sekunden Belichtung bei totaler Dunkelheit. Alle Bilder komplett ohne Rauschreduzierung aus dem RAW in 1:1. Bitte groß klicken!

Auch hier sieht man, dass die Kameras in den hohen ISO Bereichen bzgl. des reinen Rauschens sehr sehr dicht beieinander liegen.

Vergleich mit der D7000

Vorteile der D7100

  • 24 Megapixel Sensor mit besserer High-ISO Leistung und fehlendem Tiefpass-Filter (gegenüber 16 Megapixel bei der D7000)
  • Besserer Autofokus mit 51 Feldern und 15 Kreuzsensoren (gegenüber 39 AF-Felder/9 Kreuz bei der D7000) – man muss aber dazu sagen, dass auch der Autofokus der D7000 schon hervorragend war.
  • Etwas größeres Display und brillanteres Display (optisch kein großer Unterschied sichtbar)
  • OLED Display der Einblendungen im Sucher (kein praktischer Unterschied zu verzeichnen)
  • “Spot” Weißabgleichs Funktion im Live View
  • 1.3x Crop-Modus (zusätzlich zum normalen 1.5x Crop gegenüber Vollformat) – für mich eine mehr oder weniger sinnlose Funktion, da ich lieber in der Nachbearbeitung beschneide
  • Auto-ISO Modus kann jetzt die Brennweite einbeziehen (so wie bei den anderen neueren Nikons – gut!)
  • “i”-Knopf, um bestimmte Einstellungen vorzunehmen
  • Modus Wahlrad hat nun eine Verriegelung, die durch einen Knopf gelöst werden muss, bevor er verdreht werden kann
  • Full HD Video in 30fps möglich (vs. 24fps bei D7000)
  • Stereo Mikrofon

Vorteile der D7000

  • ca. 10% geringerer Stromverbrauch
  • LCD Schutzabdeckung mitgeliefert
  • derzeit sehr viel günstiger

Meinen ausführlichen Testbericht zur D7000 findet ihr hier:

Vergleich mit der D5200

Vorteile der D7100:

  • Mehr Knöpfe
  • Noch etwas besserer Autofokus
  • etwas schärfere und detailreichere Bilder durch den fehlenden AA-Filter
  • zwei Kartenslots
  • eingebauter Autofokus-Motor
  • CLS-Steuerung über internen Blitz möglich

Vorteile D5200

  • Klappdisplay
  • Liveview besser gelöst
  • “Schnuckelfaktor”, klein und handlich und trotzdem ganz viel Kamera für’s Geld
  • Sehr viel günstiger

Anmerkungen zu dem Liveview der D5200 vs. D7100:

D5200 gibt es ja nur “einen” Liveview-Modus für Foto und Video. Wenn bei der D5200 der “manuelle” Videomodus aktiviert im Menü aktiviert ist, arbeitet der Liveview bei der D5200 im WYSIWYG Modus, so ähnlich wie im Video-Modus der D7100. Allerdings kann man diesen bei der D5200 auch vernünftig für Fotos nutzen: ohne 16:9 Beschnitt, und mit den gerade aktiven Einstellungen. Einzige Einchränkung: Belichtungszeiten länger als 1/30 Sek. sind, wie im Video-Liveview der D7200 nicht einzustellen. Die Blende lässt sich auch bei der D5200 im Liveview nicht verstellen (tut aber auch nicht so als ob).
Bei der D7100 müsst ihr für Fotos in den Foto-Liveview wechseln, mit all den Nachteilen, die ich oben beschrieben habe. Somit ist der D5200 Liveview insgesamt meiner Meinung nach besser gelöst.

Meinen ausführlichen Testbericht zur D5200 findet ihr hier:

Update: Vergleich mit der D600

Die D600 und die D7100 sind sich von der Bedienung her sehr ähnlich. Die Menüstruktur ist fast identisch, die D7100 hat hier und da ein paar sinnvolle Weiterentwicklungen zu verzeichnen.

Vorteile D7100

  • Praktisches i-Menü anstatt des unsäglichen Bildbearbeitungsmenü bei der D600, welches dort auch noch doppelt (einmal auf OK-Klick und einmal als extra Taste) vorhanden ist
  • Die OK-Taste kann beliebig, also auch mit dem beliebten “100%-Zoom” belegt werden, was bei der D600 nicht geht
  • Funktionstasten können als Einzelklick oder in Kombination mit dem Einstellrad belegt werden
  • Funktionierender unkomprimierter HDMI-Out ohne Overlay und schwarze Ränder (für externe Aufzeichnung des Video-Materials)
  • Besseres Autofokus-Modul mit erheblich größerer Abdeckung der Autofokusfelder. Die D600 hat einen Crop-autofokus, die D7100 einen Full-Frame Autofokus (verkehrte Welt ;-))
  • Kostengünstiger, günstigere Objektive
  • Crop-Sensor ermöglich mehr “Tele”
  • Günstiger

Vorteile D600

  • Vollformat-Sensor
  • Die D600 hat derzeit den rauschärmsten Sensor aller Nikons

Wie ich in meinem D600 Test schon schrieb, würde ich die D600 nur jemandem empfehlen, der auf das allerletzte Quäntchen Rauscharmut im High-ISO Bereich besteht, ansonsten würde ich für Vollvormat-Ambitionados die D800 empfehlen, da bekommt man eine “richtige” Vollformatkamera für einen nicht allzugroßen Aufpreis.

Jedem, der sich nicht sicher ist, würde ich in diesem Vergleich die D7100 ans Herz legen wollen.

Fazit

Die D7100 ist die konsequente Weiterentwicklung der mittlerweile 2 1/2 Jahre alten D7000. Sie ist, wie ihre Vorgängerin ein tolle Kamera. Allerdings ist die D7100  eher Evolution als Revolution. Echte, “große” Weiterentwicklungen bleiben aus.

Wie viele andere auch, hätte ich mir zum Beispiel ein Klappdisplay gewünscht, ein integriertes GPS oder WLAN. Auch einen “echten” 60fps Videomodus (1080p, nicht 1080i und ohne künstlichen Crop) hätte ihr gut zu Gesicht gestanden. Weiterhin wäre es längst überfällig gewesen, das Live-View zu überarbeiten.

Im Vergleich zur D7000 schön und überfällig sind die erweiterten Video-Möglichkeiten, wie die 30fps in Full HD und die Ton-Aussteuerungsanzeige. Schön ist auch die neue “i”-Taste für den schnellen Zugriff auf bestimmte Menü-Funktionen.

Weiterhin bietet die D7100 den derzeit besten Sensor aller Crop-Kameras (und das gilt Herstellerübergreifend) – und das ist doch schon mal etwas. Das was herauskommt sind qualitativ einfach tolle Fotos. Der Unterschied zu anderen Nikons wird allerdings nur in den Grenzbereichen sichtbar.

Wir werden die D7100 neben der D5200 und natürlich der D800 mit nach Afrika nehmen, um sie dort unter anderem für die Nachtaufnahmen einzusetzen. Ich gehe davon aus, dass wir in diesem Grenzbereich von ihrem tollen Sensor profitieren werden.

Der fehlende Tiefpass-Filter vor dem Sensor bringt darüber hinaus ein Quäntchen mehr Schärfe in den Details, allerdings sind hochwertige Objektive notwendig und eine sehr exakte Arbeitsweise, um diesen Vorteil wirklich herauszuarbeiten.

Am Rande bemerkt: immer wieder hört man von Leuten, die die D800 als “anspruchsvoll” bezeichnen. Weil sie angeblich durch ihre 36 Megapixel leicht zu verwackelten Bildern führen soll und auch extrem anspruchsvoll sein soll, was Objektive angeht. Dazu nur soviel: die D7100 und D5200 haben mit ihren 24 Megapixel Crop-Sensoren eine höhere Pixeldichte, als die D800. Das heißt, sie sind noch “anspruchsvoller” an Objektive und führen noch leichter zu Verwacklungen bei gleicher Brennweite. Hiermit will ich nicht gegen die 24MP Crop Sensoren reden, die sind hervorragend, sondern ich will eher dieses leidige D800-Argument relativieren, das sogar in Foto-Geschäften immer wieder Gebetsmühlenartig wiederholt wird.

Solltet ihr upgraden, wenn ihr eine D7000 habt?

Nicht unbedingt. In den hohen ISO-Bereichen haben die neuen Sensoren der D7100 und D5200 ganz leicht die Nase vorne, sie handcappen sich hier durch die höhere Auflösung. Der Video-Bereich ist der eigentliche Gewinner bei der D7100.

Die D7000 ist aber immer noch eine großartige, zeitgemäße Kamera, die einen Großteil der Konkurrenz immer noch abhängt. Sie schlägt sich vom Sensor her immer noch sehr tapfer und kann bis ISO 3200 ziemlich gut mithalten. Unsere Afrika-Fotos und auch den Film African Skies haben wir alle mit der D7000 und D5100 aufgenommen. Diese Kameras werden nicht dadurch schlechter, dass es jetzt Nachfolgerinnen gibt.

Solltet ihr eine D7100 kaufen oder eine D7000, wenn ihr eine Neuanschaffung plant?

Nun, auch das hängt vom Nutzungszweck ab, und Eurem Budget. Die D7000 bekommt man zurzeit sehr günstig. Wenn ihr die neuste Sensor-Technologie haben wollt und von den Neuerungen, die ich oben aufgezählt habe, profitieren wollt, dann ist die D7100 sicherlich eine gute Wahl.

Wenn ihr Wert auf ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis legt, dann schlagt bei der D7000 zu, solange es sie noch gibt. Zum Vergleich mit der D5200 schaut bitte in mein D5200-Review.

Die Nikon D7100 könnt ihr z.B. bei Amazon bestellen. Wenn ihr über diesen Link geht, und etwas bei Amazon kauft, unterstützt ihr mich und gwegner.de, vielen Dank!

UPDATE: Meine Grundeinstellungen der für die D7100 habe ich hier einmal zusammengeschrieben:

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Über meine Zusammenarbeit mit externen Partnern habe ich hier ausführlich geschrieben. Danke!

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374 Kommentare bisher


  1. danke für diesen guten Abriss der D7100. Ich verwende seit Jahren die D7000 in der Tierfotografie in Wald und Feld mit meist entweder Sigma 70-200/2.8 oder Sigma 150-500, manchmal auch das 70.200/2.8 plus TK1.4. Die D7000 ist eine großartige Kamera, keine Frage !
    Jetzt habe ich mir die D7100 (neu) zugelegt. Ich bin mal auf meine eigenen Erfahrungen gepannt.

  2. Hallo Gunther, vielleicht habe ich es nur überlesen, aber welche Blende sollte man denn vor Aktivierung des Liveview einstellen, damit man das beste Ergebnis bei der Fokussierung erhält? Offenblende? Du schreibst ja oben, dass sich die Kamera z.B. bei Blende 11 im Liveview bei der Fokussierung schwer tut. Kann natürlich auch gerne jemand anderes beantworten ;-)

    Gruß aus Berlin Uwe

  3. Hallo Gunther, habe die Möglichkeit, eine D7100 für 500 € und noch mit 5 Monaten Restgarantie zu kaufen. Sie ist in einem guten Zustand. Ist die Kamera dieses Geld noch wert? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. Danke. ☺

    • Jens Rohde 26. Januar 2016, 14:15   »

      Hallo Anjak,
      auf jeden Fall, habe mir gerade selber eine gekauft mit 12 Monaten Restgarantie und 6800 Auslösungen für 540,00 EUR. Die Kamera ist auf jeden Fall ihr Geld wert und macht sensationelle Aufnahmen.
      Ich hatte vor 1,5 Jahren scho mal eine D7100 und hatte sie wieder verkauft, habe bich bis heute bereut.

      Gruß Jens

  4. Holger Zill 28. November 2015, 09:10   »

    Hallo Gunther, hallo Alle,

    in einem Buch zur D750 (Stephan Haase, Rheinwerk) habe ich eine Abbildung gefunden, welche Autofokus-Messfelder bei verschiedenen Objektiv-Anfangsblenden (bis 5.6, zwischen 5.6-8 und bei genau 8) noch aktiv sind. Ich finde diese Abbildung eigentlich sehr hilfreich. Da ich aber nur eine D7100 besitze, bin ich jetzt schon länger auf der Suche nach entsprechenden Informationen zur D7100. Bis jetzt habe ich nur herausgefunden, dass bei Objektiven mit Anfangsblende 8 (z. B. bei Einsatz von Telekonvertern) nur noch der zentrale Kreuzsensor funktioniert. Bei der D750 sollen nach dem o. g. Buch bei Anfangsblenden >5.6 und <8 auch nur noch 6 Linear- und 9 zentrale Kreuzsensoren aktiv sein. Was mich wundert, ist dass ich mit meiner D710 auch noch bei Anfangsblende 6.3 alle AF-Felder anwählen und nutzen kann. Hast Du zu den jeweils aktiven AF-Messfeldern der D7100 bei den verschiedenen Anfangsblenden-Bereichen vielleicht entsprechende Informationen? Über eine Antwort würde ich mich freuen! VG Holger

    • Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, interessiert mich aber auch nicht besonders. Ich nutze ohnehin immer den Einzel-AF und eigentlich immer lichtstarke Optiken und nie einen Telekonverter.

      • Holger Zill 28. November 2015, 12:37   »

        …schade. Ich fokussiere im übrigen auch so wie Du und TCs benutze ich auch nicht, aber gerade wenn man sein Motiv an den Rand setzen will und dies über einen der äußeren AF-Sensoren fokussieren will, finde ich es z. B. bei der Nutzung eines Sigma 150-600 mit Anfangsblende von 6.3 bei 600mm interessant zu wissen, welche der Sensoren überhaupt noch vernünftig funktionieren. Ist aber natürlich tatsächlich eher eine theoretische Frage, kann man ja auch ausprobieren… andererseits: wenn man erst mit dem Gedanken spielt sich ein Objektiv mit einer solchen Anfangsblende anzuschaffen, wäre es schon wichtig zu wissen, ob man damit noch so wie bisher fokussieren kann…trotzdem Danke für Deine Antwort!

  5. useidler 20. Juni 2015, 00:35   »

    Moin Gunther, liebe Gemeinde,

    sorry noch was vergessen!

    Thema Objektivwahl:
    Ich habe meine Kameraeinstellungen mal über Tag-Massenauswertung der letzten 2 Jahre statistisch ausgewertet, da ich bis auf den AF (augenbedingt) fast ausschließlich manuell und intuitiv arbeite (halt alte Mittelformat-Schule ohne Belichtungsmesser).
    Wichtig war für mich vor allen Dingen zu wissen, welchen Zoombereich ich am meisten nutze, um auf entsprechende lichtstarke Festbrennweiten von Nikon und Sigma zu wechseln. Ich war erst überrascht wie extrem gleichmäßig die Verteilung ist, ausgenommen der Zoomgrenzen natürlich. Das kommt freilich auch berufsbedingt von meiner beschränkten Zeit und extremen Reiserei, in der ich jeweils in einer Stunde alles schieße, was mir gerade vor die Linse kommt. Jeder Gedanke an Spezialisierung und Lust für andauernden Objektivwechsel ist da zum Scheitern verurteilt. Schlechtes Licht nutze ich zur Nachbearbeitung.

    Lange Rede kurze Aufgabe an Gunther :-):
    Ich nehme erst einmal das Kit mit 24-120mm und freue mich auf einen realitätsorientierten Schärfevergleichstest dieses Objektivs mit teilweise bereits vorgestellten Festbrennweiten (z.B. liebäugle ich mit 20er Nikon, 50er Sigma Art, 85er Nikon, 105er Sigma Makro) in für Festbrennweiten ungünstigen Zwischengrößen, wenn der gleiche gewollte Motivausschnitt durch Nachbearbeitung stärker geschnitten statt bei der Aufnahme gezoomt werden muss.
    Eigentlich möchte ich runter auf F1.8, aber nicht um jeden Preis – etwas Herausforderung und Kreativität an der Festbrennweite ist ja ok, ab Verbiegen hört der Spaß bei mir auf.

    Allzeit gutes Licht!

  6. useidler 19. Juni 2015, 23:47   »

    Moin Gunther, liebe Gemeinde,

    nach jahrzehntelanger Abstinenz habe vor 2 Jahren wieder mit fotografieren angefangen. Ich komme zwar ursprünglich vom analogen Mittel- und KB-Format, bin aber bewusst und ganz billig mit der ganz kleinen D3200 in die DSLR-Welt eingestiegen. Ich wollte erst einmal das Basishandwerk der RAW-Bearbeitung erlernen. Dass dieses Hobby bei mir in kürzester Zeit so schnell und extrem ausufert, habe ich auch nicht vorausgesehen.

    Der Rücksprung ins Vollformat war von vorneherein vorgezeichnet, nur langfristiger geplant. Die geradezu zwanghafte Schärfentiefe des Crop-Formats begeisterte mich zwar anfangs, aber nun nervt sie doch zunehmend, wie damals schon der Unterschied zwischen KB und Mittelformat.

    Ein Upgrade steht eh an, obwohl die ISO100 meiner kleinen leichten einfach nur geil sind. ISO200 ist noch gerade akzeptabel. Bei ISO400 sehe ich das Motiv vor lauter Rauschen nicht. (Naja ein bisschen plakativ ausgedrückt, es genügt halt nicht im entferntesten meinen Qualitätsansprüchen.)

    Warum dies physikalisch so ist, habe nie so richtig verstanden. Interessierte mich bisher auch nicht; das “Wissen um” reichte mir.
    Jetzt bin ich im Internet per Zufall auf einen Artikel von Andreas Beitinger gestoßen http://fotovideotec.de/cropfaktor/ . Ich lege jedem Interessierten diesen Artikel ans Herz.

    Er hat die schwere Kost sehr schön erklärt. Anhand dieses Artikels habe ich seine Umrechnungsformeln in MS-Excel nachgebaut. Ich meine nun verstanden zu haben, warum FX bei gleichem Bildausschnitt eine höhere Schärfentiefe gegenüber DX suggeriert (und in der Praxisanwendung auch hat), und warum die Abbildungsqualität des Vollformats bei GLEICHER Sensortechnologie und Pixelanzahl einfach besser sein muss. Bevor einzelne den Artikel nur überfliegen, um sich dann das Maul zu zerreißen, ein Hinweis von mir: Der Autor selbst betont, dass das Rechenmodell hochtheoretisch ist und weist auf die sehr begrenzte Aussagefähigkeit in der Praxis hin. Seine Erklärungen bewahren mir aber trotzdem vor einer teuren Fehlentscheidung auf Basis von Katalogpixeln.

    Seit längerer Zeit leide ich unter heftigen Fieber-anfällen, ob der Mehrpreis von über 1000€ einer D810 gegenüber der Kombination aus D750 und (bestehenden) D3200 notwendig ist, um die Schärfe des 24 Megapixel-Crops in das neue Vollformat hinüberzuretten. Trotz gegenteiliger Vergleiche auf diesen wie anderer Seiten hielt mein Gehirn bis zu disem Artikel hartnäckig an der Annahme fest, dass 36 Megapixel des FX den 24 Megapixel meines DX entsprechen müssen.

    Nun lege ich mir die D750 zu und behalte meine kleine leichte mit Immerdrauf-Tele sowie Makro. Mit der schwereren D810 hätte ich eh nur verwackelt :-).

    Immer gutes Licht!

  7. Ich habe eine Namibiareise geplant und suche ein Tele.
    Ich denke das 18-200 Nikkor reicht da nicht. Welches Tele bevorzugst Du für Tieraufnahmen. Müssen 600mm sein oder würden auch 400mm reichen?
    Viele Grüße!

  8. Peter F. 4. März 2015, 12:59   »

    Warum wurde mein Beitrag bzw. Frage einfach gelöscht??

  9. Guten Morgen Gunther,

    nochmal Respekt für Deine Seite… Mir wurde jetzt eine D7100 für 550,00 EUR angeboten… Mir kommt der Preis äußerst fair vor, was meinst Du? Ich habe einen Besichtigungstermin vereinbart. Meine Frage ist worauf muss ich achten bzw. woran erkenne ich etwaige Mängel?

    Viele Grüße
    Uwe

  10. Hallo Gunther, nachdem ich den Test zur Nikon D7100 von Dir gelesen habe, fiel bei mir die Kaufentscheidung für die D7100. Schöne und sehr interessante Internetseite. Ich besuche diese seit längerem und werde weiterhin Deine Tipps verfolgen. VG Torsten

  11. Moin Gunther,

    ist schon bekannt ob und wann es einen Nachfolger für die D7100 gibt? Ich schwanke derzeit zwischen der D7000 und der D7100. Vermutlich würde die Einführung den Preis der D7100 drücken…wie ist deine Einschätzung? Warten, bis die D7200 kommt und dann die D7100 kaufen oder jetzt bei der D7000 zuschlagen, solange sie es noch gibt?

    Danke und Gruß Lars

    • Über einen möglichen Nachfolger der D7100 ist derzeit noch nichts bekannt, vermutlich wird irgendwann einer kommen. Der wird dann aber natürlich um einiges teurer sein – es ist immer schwierig, den “richtigen” Zeitpunkt zu finden. Wenn Du eine neue Kamera brauchst, dann kaufe sie, wenn Du noch warten kannst, dann warte. Hier etwas zu raten fällt schwer.

    • Heinz E. 9. März 2015, 21:15   »

      Nun ist die D7200 erschienen. Sie ist allerdings deutlich teurer als die D7100. Wenn du noch wartest, wird sie deutlich günstiger. Wenn du lange genug wartest, lohnt es sich allerdings vielleicht, gleich auf die D7300 zu warten.
      Ganz ehrlich: jede Kamera ist nach spätestens zwei, drei Jahren ein Nachfolgemodell, was das alte jedoch nicht schlechter macht. Das ewige zuwarten bringt nichts.

  12. Hi und hallo

    zu erst einmal ein lob zu eurer seite!!! Klasse gemacht, bitte weiter so.
    zu meinem anliegen. ich habe 2 Leidenschaften.
    a)Fotos von Orchideen
    b) werde dieses jahr zum 5.mal nach Spitzbergen reisen, d.h. viel Schnee aber auch Polarlichter.

    Früher hatte ich eine gute alte Canon t70. sie macht bis heute super Fotos. Im Moment fotografiere ich hauptsächlich mit ner guten Canon kompakt-Kamera.

    vor meiner nächsten reise möchte ich mir nun eine dslr kaufen. sollte aber mit objektiv nicht mehr als 900 euro kosten.
    wäre mega dankbar über hilfe

    gruß aus Stuttgart

    heiko

  13. salü

    hätte gerne mal ein komentar/Stellungnahme zur
    Nikon d70 s———
    habe seid etwa 6-7 jahre,viele reisen…

    danke im voraus jörg Eberl/je

  14. Barbara 13. Januar 2015, 21:21   »

    Hallo!
    Bin gerade über Deine website “gestolpert”, da ich mir demnächst eine neue Kamera zulegen muss/möchte.
    Hierzu kurze Info: Ich bin Babyfotografin und fotografiere derzeit (seit 3 Jahren….) mit der D90! Diese wurde mir beim Start von meiner Firma ans Herz gelegt und ich bin auch durchaus zufrieden – hab ja keinen Vergleich;-)! Die “neue” sollte natürlich qualitativ ein Fortschritt sein, sollte aber auch mein eher sehr geringes Budget nicht sprengen. ….!!
    Zu welcher Kamera würdest Du mir raten? Und da ich mit Aufsteckblitz arbeite: werde ich den von der D90 weiterverwenden können…??
    Vielen Dank für Infos!!!! :-))
    LG
    Barbara

    • salü Barbara,
      ich ftografiere seid etwa 50 jahre mit Nikon,eine Kamera,DIE IMMER funktioniert.sibirein-nord/süd/Osteuropa,aaaber vor allem Afrika und HIER Sahara.hitze über 50 °c im im Auto,heunterfallen usw.
      hatte coolpix/f4/801/coolpix..zu letzt d 70s und jetzt eine neue d 7100..ein mit nikor 18-105 ein doller fptschritt…doch möchte ich aber zufügen,das Foto macht IMMER der fotograf.
      deine d 90 ist eine supercamera.
      mit einem zoom 18-105 ist man sicher betens bedient,so kann ich dir nur diese7100 empfehlen.nicht sooo billig aber super.
      halt mal nicht in Restaurant und Kino,dann hat man schon den…halben prei.
      also lass mal was höhren,toi/toi jörg Eberl /je
      0041 79 295 93 85 schweiz
      mail:jseeberl@bluewin.ch

  15. Welche Objektive könnt ihr mir empfehlen?

  16. OK Dankeschön. Habe auch über 16-85mm Nikon und Tamron 17-50mm ohne Vc nachgedacht. Was haltet ihr davon?

  17. Hi,
    ich bin neu hier. Habe eine Frage
    Im Moment besitze ich eine Nikon D 5100 Kamera mit Kit Objektiv 18-55mm und ich habe mit dem gedanken gespielt die duch D 7100 zu ersetzen . Was meit ihr wede ich damit glücklich oder soll ich lieber die D 5100 behalten und stattdessen für bessere Objektive investieren? Wenn ja welche?

  18. Tristan 2. Januar 2015, 19:23   »

    Hey Gunther,

    Weißt du ob man die Lichter im Sucher ausstellen kann bei der D7100. Das stört mich ja mal total bei DeepSky Aufnahmen.

    Grüße und ein frohes Neues :)

  19. habe noch mals ALLES gelesen,werde es mir als “handnotitzbuch”ausdrucken.
    wie könnte ich diesen Artikel weiter leiden?..an meine schwester in genf,ich wohne in lausanne/schweiz??

    BITTE:noch eine frage,wichtig:wie kann ich mehrere grosse fototdateien (10 x 5 gb)gleichzeitig an meine schwester weiter leiden,ohne stets bei 2,5 mb im email BLOCKIERT zu sein??
    danke,und ein schönes “2015” und dolle reise nach Afrika…war dort etwa 30 x,vor allem Sahara mit 4×4/zu fuss und Kamelen.
    salü jörg Eberl/je

  20. Hallo Gunther,

    Vielen dank für Deine Arbeit die du in deinen Blog und diese Artikel steckst, Sie sind wertvoll für mich.

    Ich habe eine Frage an Dich, wo ich die Antwort vermutlich schon weiss, aber es würde mir helfen wenn du sie mir bestätigst :)

    Ich fotografiere seit ihrem Erscheinen mit der D90 und war und bin zufrieden damit. Mittlerweils habe ich jedoch einiges an Geld zur Seite gelegt um ein Upgrade zu machen. Fotografieren tue ich Landschaft, Makro, Outdoor allgemein und meine Family. Verwenden tue ich die Fotos für Web, PC, Fotobücher und gelegentlich mal ein Bild/Leinwand.

    Mein Verstand oder mein Ego (lässt sich schwer unterscheiden) sagen mir ich soll jetzt zu Vollformat wechseln und eine D750 kaufen. Budgettechnisch würde es drinliegen aber spätestens bei den Linsen doch etwas schmerzen. Entweder auf dem Geldkonto oder auf der Bergwanderung im Rücken :)
    Dein Blog hat mich aber auch ermutigt eventuell eine D7100 zu kaufen, etwas in Glas zu investieren und wieder viele Jahre glücklich zu sein über Qualität, besseren Dynamikumfang und besser ISO-Leistung als bei meiner D90. Wenn ich zur D7100 tendiere sagt mir aber ein Engel/Teufel auf der Schulter “das ist verlorenes Geld, wenn du schon investierst dann richtig, sonst ist es nur ein Flohsprung an Qualitätsverbesserung, ….”

    Ich weiss, entscheiden muss ich mich und das kann mir auch niemand abnehmen. Doch würde es mir helfen, zu hören wass du als leidenschaftlicher DX/FX Fotograf mir bestätigen kannst dass ich mit einem Upgrade auf D7100 ein wirkliches Upgrade habe und mit dem restlichen Geld noch gutes Glas (DX oder FX?) kaufen kann.

    Lieber Gruss aus der Schweiz
    Dario

    • Hi Dario,
      die Entscheidung musst Du natürlich selbst treffen – aber der Unterschied zwischen der D90 und der D7100 ist meiner Meinung nach größer, als der zwischen der D7100 und der D750.
      Wenn Du bei DX bleibst, bekommst Du mehr für Dein Geld und musst nicht so viel schleppen (um es salopp auszudrücken). Die D750 ist eine tolle Kamera, aber gute Objektive für Volloformat sind schwer und teuer. Es ist wirklich die Frage, was Du machen willst. In Kürze soll übrigens ein Nachfolger zur D7100 erscheinen, vielleicht wartest Du das noch ab, dann wird die 7100 sicherlich noch im Preis fallen…
      Grüße
      Gunther

  21. Hallo Gunther,

    Wenn ich die Techn. Daten zwischen der D7100 und der D750 vergleiche, verstehe ich nicht ganz, wie der Autofocus der D750 um so vieles mehr Präzieser funktionieren soll, kannst du das erlären oder mal einen Test machen die den Autofocus der D7100 und D750 mal vergleichen.
    Wie groß ist der Einfluß des Objektivs auf ein perfektes sitzendes Focus.
    Vieleicht bin ich ja nicht alleine, der Glücklich mit der D7100 ist, aber bei dir lesen musste das du schreibst das statt 20% scharfe Fotos die D750 80% scharfe Fotos liefert, einem ganz schön is grübeln bringt.

    Gruß Bero

    • Fotografierst Du im Morgengrauen Papageien? Wenn nein, dann freue Dich weiterhin an Deiner D7100. Ich habe doch ganz klar beschrieben, in welchen Grenzsituationen ich den AF der D750 besser fand. Außerdem habe ich ihn mit der D810 verglichen. Ich habe gar keine D7100 mehr.

  22. Bruno Dohmen 25. November 2014, 21:40   »

    Hallo Gunther,

    vor ein paar Wochen bin ich zufällig über Deine Seite gestolpert und bin begeistert von Deinen Kommentaren.
    Du hast hier in Deinem Test der D7100 den Vergleich zur D5200 beschrieben, nun würde mich aber Interessieren wie groß der Unterschied zur D5300 ist, da ich erwäge eine von beiden zu kaufen.
    Über Deine kurze Antwort würde ich mich freuen.
    Viele grüße aus Bad Laer
    Bruno

  23. Heiko B. 5. November 2014, 20:11   »

    Hallo Gunther,

    Mich würde interessieren, ob folgende Objektive an der D7100 gut sind, bzw. Ihr würdig kommen:

    Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G
    Nikon AF-S DX Nikkor 50mm 1:1,8G
    Nikon AF-S DX Nikkor 10-24mm 1:3,5-4,5G ED

    Ich frage deshalb, weil ich selber mit der D5100 und den 3 genannten Objektiven unterwegs bin, mir eventuell einen 2. Body zulegen möchte und da dann diese Objektive mit nutzen möchte. Das es geht weiß ich, aber macht das einen Sinn, oder sollte da schon was anderes drauf, um mehr Qualität zu bekommen?

    Ich lese ständig, das man bei einer solch guten Kamera (7100) auch das richtige Objektiv benutzen sollte und daher die Frage, ob die von mir genannten Objektive dazu gehören, oder von welchen hier die Rede ist.?!?

    Viele Grüße und Danke für deinen Blog!!!!

  24. Dieter Stumpf 29. Oktober 2014, 20:30   »

    Hallo Fotofreunde,
    Zur Nikon D7100 habe ich noch eine Frage:
    Ich habe diese Kamera vor etwa 3/4 Jahr gekauft. Bin bisher damit zufrieden. Doch der Schmutz auf dem Sensor irritiert mich.
    Was kann der Grund sein, dass nach dieser kurzen Zeit auf dem Sensor Flecken drauf sind?

    für Eure Hilfe bin ich dankbar.
    Es grüßt Dieter

    • Jürgen Leutner 30. Oktober 2014, 13:56   »

      Ich habe das Vorgängermodell, die D7000. Im Jahresschnitt fotografiere ich so um die 20.000 Aufnahmen. Durch die (relativ seltene) Objektivwechslerei muss die Kamera trotzdem jedes halbe Jahr zum Sensorreinigen. Habe viel mit mehreren Nikonfotografen zu tun, nach einem halben Jahr haben die meisten wieder genug Schmutz auf dem Sensor, um eine Reinigung durchzuführen. Das ist wirklich normal.

  25. Moin,

    ich bin neu hier. Auch, wenn ich schon eine ganze Zeit mitlese. Und viel aus den verschiedenen Artikeln entnehmen konnte. Da war vieles sehr hilfreich.

    Da ich in diesem Thread beginne, ist wohl klar dass es eine D7100 geworden ist.

    Als Umsteiger von analog (Nikon EL) habe ich mich mit den Digi´s lange schwer getan. Die Snapshot Coolpix lasse ich mal weg.

    Über die Tipps aus den Foren hinaus hatte ich einen guten Fotohändler. So habe ich auch die Olympus OM D in den Fingern gehabt. Aber die liegt einfach nicht so in der (meiner) Hand. Bei Nikon findet sich irgendwie alles an der richtigen Stelle. D5200/5300 kamen nicht in Frage, weil sie keinen AF-Motor haben. Das grenzt die Auswahl an gebrauchtem Glas ein.

    Und Vollformat? D 750 gab es nocht nicht. Und die sind halt auch teuer. Plus Folgekosten in Objektive.

    Ich habe jetzt ein paar Wochen Erfahrung. Und muss noch viel lernen. Das Fotografieren ist komplexer geworden, möchte man die Möglichkeiten auch nutzen. Erste Auffälligkeiten:

    Die Denke in Brennweite ist mit Crop gewöhnungsbedürftig.
    Gleiches gilt für die Blende, Lichtstärke für Freistellen fehlt schnell.
    Für Weitwinkel wird es wohl ein DX-Zoom werden, sonst plane ich mit Festbrennweiten. Da passen dann auch die meisten an FX, wenn es denn mal so weit kommt ;).

    Bis dahin freue ich mich auf noch viele schöne Beiträge, Tipps…

    Gruß

    Holger

  26. Karsten Kröger 6. Oktober 2014, 11:45   »

    Moin,
    mit großem Interesse verfolge ich Deine Aktivitäten auf Deiner homepage, Danke für diese große Mühe, die Du Dir machst!
    Meine Hauptmotive sind Hunde (Retriever) bei der Apportierarbeit. Da die Fellnasen recht schnell unterwegs sind habe ich leider noch sehr viel Ausschuß.
    Daher überlege ich gerade ein Upgrade (derzeit D5100), bin mir aber dennoch nicht sicher, ob die D5300 oder D7100 für meine Zwecke besser ist. Ein Upgrade möchte ich in erster Linie machen, da bei D5300/7100 das AF-System mit mehr Kreuzsensoren sicher deutlich besser ist und der AF auch schneller ist, als bei der D5100.
    Besten Dank & Gruß Karsten

    • Ich denke, die D7100 ist vielleicht etwas besser geeignet dafür, da sie schneller ist (Bildwiederholrate). Der AF der D5300 ist allerdings genauso gut.

  27. Joachim 4. Oktober 2014, 01:19   »

    Hallo Gunther,

    bei der Auflistung der Vorteile der 7100 gegenüber der 5200 fehlt ein, meiner Meinung nach wichtiger Punkt, nämlich die Kurzzeitsynchronisation beim Blitzen (FP Modus), den nur die 7er nicht aber die 5er Modelle unterstützen.

    Wäre das nicht der Fall, dann hätte ich mir die 5200 schon längst geholt, aber ich mag darauf nicht verzichten.
    Und bei der 7100 vermisse ich den Schwenkmonitor, denn ich unbedingt haben möchte…..

    Die 750 als APSC, das ist worauf ich warte…. weiter warten muss….

    Viele Grüße
    Joachim

  28. Also ich nutze die 7100 jetzt seit mehr als einem Jahr. Bin von der 5100 aufgestiegen und habe es nicht bereut. Neben der Vielzahl von Knöpfen zum Direktzugriff auf z.B. Iso, Qualität usw. ist das 2. Drehrad für Blende wirklich hervorragend. Auch der AF ist Gold wert und eine deutliche Steigerung zur 5100. Die Serienbildfunktion ist tatsächlich ein kleiner Knackpunkt habe ich inzwischen bemerkt, aber ich komme damit klar. Auch wenn ich neidisch auf die Sony A77 II schiele die da ja bis zu 12 Bilder in der Sek. schafft. Aber auch mit den gut 5 Bildern in voller Qual. kommt man schon gut zurecht…

  29. Hallo Gunther,

    erst einmal kurz ein Lob an Deine Website. Ich kann hier immer sehr viel mitnehmen, um mich zu verbessern. Ich habe seit 1,5 Jahren eine D5100 und bin seit einiger Zeit nur noch manuell und ausschließlich im RAW- Format unterwegs. Meine Interessen bewegen sich im Bereich Konzerte und Landschaften/Natur. Für letzteres bin ich mit der D5100 total zufrieden. Bei Konzerten allerdings wäre es gut, eine schnellere Kamera zu haben, mal abgesehen von den Möglichkeiten in Sachen Video. Denkst Du dass die D7100 hier ein sinnvolles Upgrade wäre? Denn Richtung Vollformat möchte ich mich derzeit noch nicht bewegen, alleine schon wegen der Mehrkosten in Sachen Objektive.

    Lieben Gruß und Dank,
    Frank

    • Hallo Frank,
      die D7100 ist schon schneller, allerdings ist ihr Puffer auch schnell voll. Du solltest sie vielleicht mal beim Händler in die Hand nehmen, und das ausprobieren.
      Grüße
      Gunther

      • Hallo Gunther,

        ich war gestern mal im Laden und habe die D7100 und z.B. auch die D5300 in die Hand genommen. Das mit dem Puffer ist wirklich ärgerlich, da mir die D7100 ansonsten wirklich gut gefällt, vor allem der schnelle Fokus. Kannst Du denn adhoc eine Nikon nennen, die einen größeren Puffer besitzt?

        Danke und Gruß
        Frank

  30. Hallo,

    klasse Bericht. Ich Möchte mir die Nikon D7100 anschaffen und habe zu dem Objektiv eine Frage. Und zwar Soll ich mir die Kamera mit dem Kit 18-105 kaufen oder lieber Kamera und einen anderen Objektiv dazu? Preislich sollte es sich natürlich in den Rahmen bleiben. Also im Vergleich zur Kit könnte es 100-200 Teure sein. Aber es muss sich auch tatsächlich lohnen. Oder ist der Kit Objektiv von sich gut genug. Danke für den Tipp.

  31. Erwin 29. Juni 2014, 16:14   »

    Was ist besser für Allroundeinsätze: die Nikon 7100 mit dem Nikor 18-105 oder das Tamron 17-50?
    Gruss
    Erwin

  32. Hallo Gunther,

    ich denke eine Kamera, die im DX-Format eine absolute Spitzenposition einnimmt, sollte auch im JPEG einen Unterschied darstellen können (ich fotografiere dennoch immer in beiden Formaten – RAW und JPEG).
    Zumal wir immerhin auch von etwa 750,-€ Preisunterschied sprechen. Und auch wenn die D7100 ohne Zweifel eine deutliche bessere Ausstattung (die Bedienung ist ja im Grunde recht identisch) mitbringt, zählen am Ende doch eher die Abbildungsergebnisse.
    Und bei meinem Portfolio, in dem hauptsächlich eher statische Motive vorkommen, kann auch der schnellere und bessere Autofokus das Ruder nicht rum reißen.

    Und wenn die D7100 überwiegend ihre Stärken in den Grenzbereichen ausspielen kann, frage ich mich welch Nutzer wie oft in diese Bereiche vordringt.
    Oder anders herum- für welchen ambitionierten Hobbyfotografen lohnt sich dann tatsächlich die Anschaffung dieses Modells?

    Zum Objektiv – mir ist ganz sicher bewußt, dass das 16-85 kein absolutes Spitzenobjektiv ist. Aber wenn ich für die D7100 nur die Gläser hernehmen kann, die im hohen 3 oder bereits im 4-stelligen Bereich liegen, steigen die Folgekosten dann doch exorbitant, ähnlich wie beim Wechsel von DX zu FX.

    Wie auch immer – ich gehe nochmal mit der Cam raus. Allerdings habe ich meine Zweifel. Immerhin sind die div. Test und Vergleiche, die online zu finden sind (auch deine hier – siehe VW-Bus) unter nahezu gleichen Bedingungen entstanden (ähnlich meinem Test mit einem Bücherregal). Warum also soll dann mein Test weniger aussagekräftig sein? Abgesehen davon habe ich zusätzlich diese Testreihe mit Blick aus meinem Fenster durchgeführt (Motiv: Haus, Bäume, Wolken). Und auch hier konnte ich keine wirklich nennenswerten Unterschiede feststellen.
    Verstehe mich nicht falsch, ich möchte die D7100 ganz sicher nicht schlecht reden. Nur habe ich, vor allem was die Schärfe und Abbildungsqualität (Natürlichkeit, Ausgewogenheit) betrifft, deutlich mehr erwartet.

    Grüße Jens

    • Das ist ja genau das, was ich immer sage: eine teure Kamera macht noch keine besseren Fotos. Nimm eine D800, oder gar eine D4 die kosten noch mehr – der Unterschied in den Bildern wird, wenn Du es so machtst, wie beschrieben, gering sein. Der Preis einer Kamera definiert sich ja nicht nur über die Bildqualität. Und eine gute Kamera macht noch kein gutes Foto.

    • Joachim 26. Juni 2014, 18:01   »

      Wenn Du die Features der D7100 (Fokus, Staub und Spritzschutz, Bedienbarkeit, 2ter Kartenschacht, Individualeinstellungen, 2tes Drehrad) nicht benötigst, dann hätte es in der Tat auch eine d3200 getan.
      Wenn Du nicht in die Grenzbereiche über ISO 800 gehst, und den Dynamikumfang nicht ausreizt, dann kannst Du in der Tat auch bei der D80 bleiben.
      Bei einem Bücherregal wirst Du den Dynamikumfang wahrscheinlich nicht beurteilen können, denn ich vermute es hat keine sehr dunklen und sehr hellen Bereiche, wie Du sie bei strahlendem Sonnenschein, einem Brautkleid und weißen Wollen und einem dunkelem Anzug und dunklen Schatten hättest.
      Und wenn Du solche Motive nicht hast, dann kommst Du selbstverständlich auch gut mit einer D80, zumal im RAW Format, zurecht.
      Aber genau das sagt Gunther auch an vielen Stellen und in vielen Vergleichen zum Beispiel mit der D5100 bis zu D800 zeigt er es auch in Vergleichsbildern.

      Was Du aber nicht vergessen solltest: In der Standardeinstellung geht die Kamera bewusst behutsam mit den JPG Bildern um, um möglichst viel Spielraum für eine Nachbearbeitung zu lassen.
      Du kannst den Kontrast, die Farbsättigung, die Schärfung, die Farbtemperaturkorrektur und die Schattenaufhellung nach eigenem Geschmack einstellen und bekommst dann deutlich knackigere Bilder direkt aus der Kamera.
      Um genügend Nachbearbeitungsspielraum in JPG zu behalten, sollte man das nicht tun, oder parallel die RAW Files abspeichern, um ggf. noch viel mehr Nachbearbeiten zu können und alle Parameter beliebig verändern zu können.

      Aus den meisten Kompaktkameras kommen genau aus dem Grund auch scheinbar “bessere”, weil Kontrastreichere Bilder heraus, sie werden intern viel stärker aufberetet, als es für die Nachbearbeitung hilfreich ist.

      Gruß Joachim

      • Hallo Joachim,
        der scheinbar größere Dynamikumfang ist tatsächlich etwas, was mich sehr reizen würde. Wie viel Blenden mehr schafft denn die D7100?
        Zu den JPEG: Da ich viel im Urlaub fotografiere und nicht alle Bilder per RAW nachträglich komplett überarbeiten möchte, ist mir das JPEG-Format nicht ganz unwichtig. Aber hier sollte ich evtl. bei der 7100 nochmal die Einstellungen begutachten.

        Danke für deine Meinung!

    • thomlange 26. Juni 2014, 18:50   »

      Moin Jens,

      es kommt eben – wie so oft im Leben – darauf an, was man eigentlich will. Die D80 schlechtreden auf gar keinen Fall. Aber – folgendes Beispiel: Nehmen wir mal an, Du willst für Ausstellungen in prima Qualität drucken. Das Maß der Dinge sind dann 300 dpi Druckauflösung. Dann wären die Prints von der D80 maximal ca. 22cm x 33cm groß. Um 30 x 45 zu erreichen, müsste die Auflösung auf auf unter 220 dpi verringert werden. das ist schon ein deutlicher Unterschied.
      Bei der D7100 sind bei 300 dpi Prints bis ca. 51cm x 34cm möglich. D.h., ich habe die Möglichkeit, Ausschnitte zu wählen und kann trotzdem noch in hervorragender oder wenigstens sehr guter Qualität drucken.
      Soviel erst mal zu den Unterschieden rein in der theoretischen Auflösung, das wäre also möglich, wenn alles passt.
      Interessanter ist dann aber die Schärfe, die Kamera und Objektiv in der Lage sind, wirklich abzubilden. Hier kommen dann die Linienpaare pro Bildhöhe in’s Spiel.
      Bei der D7100 habe ich einen Wert von 1800 LP/BH gefunden, bei der D80 von knapp 1130 LP/BH (beide Werte gefunden bei ColorFoto. Die Bildhöhe ist dabei identisch, beide Kameras verwenden den DX-Chip).
      Das ist schon ein ganz schöner Unterschied.
      Nimm mal ein wirklich gutes Glas, fotografiere draußen vom Stativ mit Fernauslöser in RAW und Drucke dann vom Tiff mal Ausschnitte.

      Wie hast Du denn die Bilder miteinander verglichen? Ein Windows-Monitor hat eine Standard-Wiedergabe-Auflösung von 96 dpi, bei Mac ist das 72. Noch dazu kommt, dass Du Jpeg’s unterschiedlicher Kameras miteinander vergleichst.
      Immer, wenn Du ein JPG aus der Kamera holst, hat die Kamerainterne Bildbearbeitung zugeschlagen. Beide Kameras haben völlig unterschiedliche Bildverarbeitungs-Systeme, die auch noch für unterschiedliche Anforderungsprofile zugeschnitten sind. Die D80 wurde immer als reine Amateur-Kamera gehandelt, die D7100 soll Semiprof. Ansprüchen genügen.

      Bleibt die Frage: Was willst Du machen mit den Aufnahmen der Kamera?
      Nur am Monitor oder für’s Fotoalben wirst Du vom Unterschied tatsächlich enttäuscht sein. Dann wäre es sinnvoller, für den Preis der D7100 in gutes Glas zu investieren. Wenn Du aber A3+ und mehr drucken willst, dann ist der Schärfeunterschied deutlich und relevant.

      Mit den besten Grüßen Thomlange

      • Hallo Thomlange,

        wirklich in den Print gehe wohl eher sehr selten. Vielmehr interessiert mich die Erstellung von Großformatigen Fotoalben. Und da kann ich dann schon mal (wenn ich über zwei Seiten gehe)auf ein 60×30 kommen.

        Verglichen habe ich die Bilder auf einen Windows Monitor im RAW Format. Allerdings sind auch hier die Bilder in Farbe und Helligkeit nicht identisch. Ein wirklich genauer Vergleich ist daher bei mir auch im RAW nicht möglich. Dennoch – den erwartet klaren Vorteil konnte ich
        leider auch dort nicht ausmachen.

        Du schreibst zudem: “ein gutes Glas”

        Welche sinnvolle Alternative würdest du/ihr mir zum 16-85 empfehlen?
        Der Bereich sollte aber gleich bleiben, da ich im WW und hin zum 70-300mm keinen Abbruch haben möchte.

        Danke für eure Hilfe!

  33. Hallo Gunther,

    erstmal vielen Dank für deine Website, die viele nützliche Informationen für mich bereit hält.
    Ich habe nun den Wechsel von meiner guten D80 zur D7100 gewagt. Natürlich mit Hoffnung einen Quantensprung zu machen. Immerhin liegen gute 6-7 Jahre Entwicklung zwischen den Modellen. Allerdings konnten die ersten Testbilder meine Erwartungen kaum erfüllen.
    Ich habe Aufnahen von einem identischem Motiv mit gleichen Aufnahmedaten mit Hilfe eines Stativs und eines Fernauslösers gemacht. Jeweils mit der D80 und der D7100.

    Als Beispiel:
    Motiv: Bücherregel
    Einstellungen: Brennweite: 24mm / Blende: 4,5 / Iso: 100 /// Brennweite: 24mm / Blende: 8 / Iso 100 /// Brennweite: 24mm / Blende: 16 / Iso: 100. Das Ganze wiederholte ich mit steigenden Isowerten – also jeweils mit Iso:100/400/800/1000. Zur Verwendung kam das Nikkor 16-85.

    Leider konnte ich keine Nennnenswerten Unterschiede zwischen den beiden Modellen festtstellen. Erst in der 100% Ansicht (die ja aufgrund der Bildgröße nur bedingt als Vergleich dienen kann) konnte ich teilweise leichte Vorteile bei der D7100 erkennen. Vor allem in den Isowerten ab 800. Allerdings fielen für mich die Untershiede überwiegend nur in der 100%-Ansicht ins Gewicht.

    Ich bin sehr enttäuscht und überlege die D7100, insofern das noch möglich ist, wieder zurück zu bringen. Der Mehrwert durch den leichten Qualitätssprung ab Iso 800, die Videofunktion oder der LiveView scheint mir nicht ausreichend genug, um die Anschaffungskosten zu rechtfertigen.

    Vorher aber meine Frage: Kannst du meine Einschätzung nachvollziehen?
    Oder hast du eine Ahnung wo mir ein Fehler unterlaufen sein könnte?

    Über eine zeitnahe Antwort wäre ich dankbar.

    Grüße
    Jens

    • Hallo Jens,
      also mich wundert das jetzt nicht so. Natürlich liegen zwichen den Sensoren einige Generationen. Wenn Du aber solche “Bücher-Testaufnahmen” machst, dann kannst Du nicht unbedingt beurteilen, welches Potienzial ein neuer Sensor bringt. Schon gar nicht, wenn Du Testbilder mit JPG aufnimmst. Weiterhin ist es ja nicht nur der Sensor, der eine neue Kamera-Generation “besser” macht.

      Die D7100 hat ja auch eine ganz andere Auflösung, als die D80 – da vergleichst Du also auch bei dem Rauschverhalten Äpfel mit Birnen. Auch wird bei JPG die Rauschreduzierung angewandt die solche Vergleiche dann auch wieder zunichte macht. Last but not least spielt auch Dein Objektiv eine Rolle. Mit einem Kit-Objektiv machen solche Tests nicht viel Sinn.

      Und im Endeffekt sind es auch nicht die Testbilder, die relevant sind.

      Geh mal raus fotografieren. Wenn Du dann nach den “richtigen” Bildergebnissen für Dich immer noch findest, dass die “neue” Dir keine Vorteile bringt, bring sie zurück.

      Fazit: ganz sicher ist die D7100 der D80 weit voraus – aber die Vorteile muss man halt auch nutzen können und sie kommen natürlich nicht bei allen Aufnahmesituationen zum tragen.
      Auch mit einer d80 kannst Du tolle Fotos machen.

      Ich denke, Dein Anspruch, automatisch mit einer neuen Kamera bessere Bilder zu bekommen, ist sicherlich dem Marketing der Kamerahersteller geschuldet – aber etwas realitätsfern.

      Viele Grüße
      Gunther

  34. Tom Lange 25. Mai 2014, 16:30   »

    Moin Gunther,

    ich bin kürzlich von der D7000 zur D7100 gewechselt.
    Ich habe einige Jahre mit der Fujifilm S5Pro fotografiert, dann letztes Jahr zur D7000. Die Kamera ist sicherlich nicht schlecht; Bildleistung, Schärfe und Geschwindigkeit sind schon prima. Auch die 16 MP fand ich dateigrößentechnisch in Ordnung, da ich in RAW fotografiere. Aber ich bin mit ihr nie richtig warm geworden. Dies mag an meiner Arbeitsweise liegen:
    Ich hatte mir schon bei der S5 angewöhnt, mit der AE-L Taste zu fokussieren. Das kann man bei der D7000 auch einstellen, hatte ich auch. Ich kann aber nicht sagen, wie oft ich beim fokussieren versehentlich den Live view eingeschaltet habe, weil der Hebel im Wege ist. Ebenso oft habe ich losfotografiert, wenn ich die Kamera aus dem rucksack genommen habe: Aber der Muduswahlschalter (habe ich fast immer auf “A”)hatte sich versehentlich verstellt. Die Abblendtaste ist so weit unten, dass man nicht richtig rankommt.
    Wie gesagt, alles Punkte, die mit der Bildqualität nichts zu tun, mich persönlich aber eingeschränkt haben.
    Heute war ich mit der D7100 los. Alle diese kleinen Kritikpunkte sind bei der Kamera für mich zufriedenstellend geändert worden. Warum habe ich über diese Dinge an der D7000 eigentlich nie irgendwas im Netz gelesen? Wenn Nikon das geändert hat, muss es doch relevant gewesen sein??? Dazu kommt bei der D7100 noch die am Sucherrand einblendbare “Wasserwaage”, die ich für genial halte, denn ich fotografiere auch “gern” mal schief…(und ich hasse das!)
    Es sind einige kleine Änderungen, wegen derer ich mich mit dieser Kamera sofort wieder wohlgefühlt habe.

    Gruß Thomas L.

  35. Hi,
    Statt vollformat ist es bei mir nun auch eine d7100 geworden und bin davon überzeugt das es die richtige Wahl war. Für mich ist die Bedienung einfach um Welten besser als bei der d5200.
    Die 5200 nutzt nun meine beste Freundin als ihre 1.dslr und ich werde sie oft Wiedersehen ;-)

    Das einzige was mich “stört” ist das das schöne laut-satte auslösegeräusch bei der d7100 meiner Meinung nach nicht mehr so schön klingt.
    Und den DruckPunkt am Auslöser finde ich noch etwas “weich” bzw muss den tiefer reindrücken als bei der d5200.

    Aber das is verschmerzlich und daran werde ich mich sicher schnell gewöhnen ;-)

    Lg lucie

  36. Tobias 16. März 2014, 18:19   »

    Moin!
    Eine Frage, die Du mir evtl. beantworten kannst:
    Ggf. (100% ;-) ich möchte manuell fokussieren und dabei die AF Messfelder anwählen. Ist das angewählte Feld dann wie an der d 5200 schwarz eingerahmt? Ich habe nämlich das Problem Rotblind zu sein, weswegen ich meine Canon nun verkaufen werde, da ich so gut wie nie erkenne welches Af Feld ich gerade anwähle. Die gewählten Felder leuchten nämlich nur kurz rot auf, was ich aufgrund meiner Sehschwäche…

    Gruß!

    • Hi Tobias,
      das ist bei den Nikons allen so (schwarz). Wenn es dunkel wird, leuchten die dann auch rot auf.
      Wenn Du mit der D5200 klar kommst, klappt das mit der D7100 auch.
      Grüße
      Gunther

  37. Als eigentlicher Nikon-Nutzer habe ich jetzt doch der Versuchung unterlegen eventuell einen Herstellerwechsel zur Konkurenz zu wagen. Tagelang habe ich Spezifikationen der verschiedenen Kameras verglichen – ich war schon ganz wirr im Kopf.

    Eines Tages bin ich dann ins Geschäft gegangen um mal in der Hand zu halten was ich tage lang an Zahler verglichen habe.

    Letztendlich kam die Kaufentscheidung zur D7100 durch die Haptik. Die D7100 liegt ordentlich und satt in der Hand. Dies kommt mir einfach mehr entgegen, da ich die Kamera durch das höhere Gewicht besser und stabiler halten kann (vielleicht ist es ja auch rein subjektiv). Ich wollte also ein “gutes Gefühl” haben wenn ich “meine Kamera” ind er Hand halte und genau das habe ich – so kann es also auch gehen :))

    Persönlich stört es mich auch überhaupt nicht, das die Kamera keine eingebaute “Klimaanlage”, “Colorverglasung” oder “Wurzelholzarmaturen” hat. Wenn ich Lust dazu verspühre kann ich diesen SchnickSchnack noch nach kaufen und all zu teuer sind die Dinger wie GPS oder WLAN ja auch gar nicht. Die Fotografen vor 40 Jahren kannten ja auch kein WLAN und GPS und haben trotzdem Kunstwerke geschaffen die wir heute alle kennen ;)

    Viele Grüße
    Oliver

  38. Joachim 23. Februar 2014, 19:21   »

    Das 18-35 1,8 ist in der Tat eine enorm gute Linse!
    Ich habe sie auch schon getestet und sie steht ganz weit oben auf meiner Wunschliste.

    Das einzige worüber man sich bei diesem Teil im klaren sein muss: Es ist wirklich kein Leitgewicht!

    Ich habe noch ein Sigma 50-150 2,8, welches in etwa das gleiche Gewicht hat, und habe es mal einen Tag getestet wie schwer ich es auf Dauer finde und ich muss leider sagen, das 18-105 ist da der deutlich angenehmer Begleiter.
    Eine Bekannte wollte das Teil für Partfyfotografie nutzen und hat es zurückgegeben, weil es ihr zu schwer war.

    Die beiden Gläser sind nicht wirklich vergleichbar und für ganz unterschiedliche Einsatzzwecke prädistiniert, aber man muss sich das eben klar machen und sich ernsthaft fragen ob man das Gewicht auf sich nimmmt.

    Eventuell macht dann als zusätzliches Zubehör ein guter (breiter) Kameragurt, der diagonal getragen wird, eventuell noch ein Gürtelhalfter und eine gute Handschlaufe, die die Hand deutlich entlastet, Sinn.

    Gruß Joachim

    • …aber gerade das Gewicht war bei mir das Kriterium FÜR die D7100. Ich bin kein Fan von Dingen bei denen ich Sorge haben muss sie ausversehen einzuatmen ;) (Spass muss sein)

  39. Elmar Cousin 23. Februar 2014, 11:47   »

    Das 17-70 bilder gerade Linien im WW ziemlich krumm ab, ist das bei dem 18-35 im WW besser mit der Verzeichnung?

  40. Elmar Cousin 23. Februar 2014, 00:18   »

    Hallo, vielen Dank für die guten Tipps.
    Ich habe heute den ganzen Tag mich über das 18-35 1,8 schlau gemacht, ich würde damit gut klar komme, denn als Ergänzung habe ich ja noch das 50 1,8 Nikkor.

    @gwegner:
    Ich habe über Deinen link die Linse bei Amazon gekauft, hatte das Objektiv erst so gekauft, dann aber bei Deinem Beitrag zum 18-35 darauf aufmerksam geworden, dass ich Dir was gutes tun kann, also bei Amazon storniert und dann über Deinen link neu bestellt ;-)

    Ich freue mich schon sehr auf das gute Glas.

    Beste Grüße
    Elmar

    • Hi Elmar,
      wow – vielen Dank für Deine Unterstützung und ganz viel Spaß mit dem neuen Objektiv – ich bin sicher, Du wirst ihn haben!
      Schönen Sonntag!
      Gunther

  41. Stephan 22. Februar 2014, 15:41   »

    Hallo Elmar,
    ja das 17-70mm Sigma blendet schon bei 20mm ab.Deshalb habe Ich das Sigma 17-50mm 2,8 OS.Super leise und schnell für meine Ansprüche.Mir sind die 2,8 durchgängige Lichtstärke hier auch lieber. Als Zoom habe Ich das Tamron SP 70-300 F/4-5.6 Di VC USD.Das Sigma 17-70mm ist mir ein wenig zu schwammig gewesen.Kann aber auch am Objektiv gelegen habe.
    Habe aber bei einigen Freunden das Gefühl das das Tamron 17-50mm ein wenig schärfer ist.Bei beiden Objektiven sehe Ich aber auch natürlich den Preis zu einem Original.
    Gruß
    Stephan

  42. Joachim 22. Februar 2014, 14:31   »

    Hallo Elmar,
    das von dir genannte sigma, hat die Anfangsblende von 2,8 nur bei 17mm und blendet schon bei ca 20mm ab.
    Ich habe es deshalb liegen lassen.
    Das Tamron 17-50 2,8 wiederum hat einen recht lauten und langsamen Autofokus und der Bildstabilisator benötigt etwa 1/2 sekunde, was für Actionaufnahmen nicht ausreichend ist.
    Welches jetzt wirklich gut ist kann ich (Joachim) dir leider nicht sagen, aber zumindest für mich sind die beiden vorgenannten wegen dieser beiden Kriterien zunächst mal aussen vor geblieben.
    Gruß
    Joachim

  43. Elmar Cousin 22. Februar 2014, 13:12   »

    Hallo,

    Ich bin letztes Jahr nach langen Jahren von meiner guten alten Sony A700 zur Nikon D7100 gewechselt und war von dem Unterschied der Bildqualität sehr begeistert. Bin immer noch sehr zufrieden mit der Nikon.

    Eine Frage plagt mich schon länger, habe bis heute noch keine Antwort finden können.
    Und zwar habe ich als Standardzoom, das Sigma 17-70 HSM f2,8-4.
    Ist dieses Objektiv denn für die 24MP ausreichend, oder kann ich mit einem anderen Objektiv nochmals einen Quantensprung erleben?
    Als Tele habe ich das Nikkor 55-300, welches bis 200 sehr scharf abbildet und zudem noch das Nikkor 50 f1,8.

    Wer kann meine Frage bezüglich dem Sigma beantworten, der eventuell Erfahrungen damit sammeln konnte?

    Beste Grüße
    Elmar

    • Ich würde auf jeden Fall das Sigma 18-35 in die nähere Auswahl nehmen. In punkto Schärfe und offenblende ist es ungeschlagen.

    • Jan G. 23. April 2014, 20:00   »

      Das Sigma 17-70 ist ein klasse Objektiv. Die “alte” version war schon gut, das neue 17-70 Contemporary leht die Latte noch etwas höher. Das von Gunther genannte 18-35er ist von seinen optischen Leistungen antürlich besser, hat aber auch “Nachteile”, da kein klassisches Immerdrauf. Probier dein 17-70 erstmal aus und wenn du unzufrieden bist, kannst du den Portemonnaie immer noch öffnen. ;-)

  44. bei der D7000 für 500€ hätte ich 24Monate garantie – ich bin eigentlich auch eher im Landachaftsbereich und ein bisschen Makromäßig unterwegs, da bräuchte ich die 51AFP gar nicht und da ich mir eh ne GoPro Hero 3+ Silver zulegen will, hab ich da auch noch ne ‘Filmalternative’ – ist natürlich eigentlich nicht vergleichbar.

  45. Stephan 10. Februar 2014, 13:47   »

    250 € sind eine Menge Geld und 500 € erst Recht. Wenn man eine D7000 hat muss man nicht unbedingt wechseln. Ich hatte weder noch und letztes Jahr ist der Preis von einer gebrauchten D7000 nicht sehr weit zu einer neuen D7100 gewesen.Es ist eine D7100 geworden und ich bin mehr als zufrieden. Objektive legt man sich sowieso zu und 500 Euronen für einen Artikel wo ich keine Garantie mehr habe ?
    Vg

  46. Stephan 9. Februar 2014, 22:50   »

    Was ist die Frage genau ?

  47. Wenn ich mich so hier umsehe sind die Vorteile (wenn man überhaupt von Vorteil”en” reden kann) vor allem, die 51Autofp. und die erweiterten VideoFunktionen – die 24MP sehe ich jetzt nicht so als den “mega” Vorteil.
    Wenn man nun die Möglichkeit hat eine D7000 neuwertig mit 24M Garantie für 500€ zu bekommen oder eine D7100 mit ähnlichen Fakten für 750€ ist doch der Griff zur D7000 berechtigt, und man holt sich für die 250€ eine schöne Festbrennweite.

    Oder sind die 51 Autofokuspunkte so ‘Ausschlag’ gebend?

    • Johannes 9. Februar 2014, 23:03   »

      Die 51 AF-Punkte können ausschlaggebend sein, wenn du z. B. Sportfotografie machst. Was noch hinzukommt, ist das die D7100 meines Wissens einen besseren / schnelleren Autofokus als die D7000. Außerdem hat die D7100 durch fehlenden Tiefpassfilter eine höhere Schärfe, ich persönlich finde das Menü angenehmer. Und ein besseres Rauschverhalten kommt auch noch hinzu. Darüber hinaus ist auch das Umstellen in den Live-View besser gelöst. Ich würde immer wieder zur D7100 greifen, auch weil, das das neuere Modell ist (denke mir das es für die länger “Support” geben wird, als die D7000).

      • Der Autofokus ist wirklich etwas besser und der Sensor löst höher auf. Die Menüs jedoch sind wirklich ziemlich gleich, die Bildqualiät auch (D7100 “verliert” etwas durch die höhere Pixeldichte/Auflösung, im Ergebnis ist die Bildqualität sehr ähnlich). Das mit dem Support ist wohl eher ein Theoretischer Vorteil bei der derzeitigen “Firware-Update-Politik” von Nikon… :-)
        Alles in allem sage ich, die D7000 war damals ihrer Zeit voraus und hält heute immer noch gut mit. Lediglich im Video-Bereich sind die neuen natürlich vorne, hier bietet die D7000 nur 24fps in 1080p.

    • hallo justus,
      schau dir doch mal den ersten african skies
      film von gunther an, und die fotos seiner
      damaligen afrika reise.
      die aufnahmen wurden alle mit der d7000 und
      d5100 gemacht (die haben beide den gleichen sensor)
      gunther sind dort nicht nur faszinierende
      naturaufnahmen gelungen, das video ist auch referenz
      dafür, was man aus diesen kameras herausholen kann.
      gute objektive und vor allem die fähigket zu
      fotografieren sind oftmals wichtiger als der
      alleraktuellste sensor.

      viele grüße

      dirk

  48. Hallo Gunther,
    tausend Dank für die Mühe, die Du Dir mit dieser website machst.
    Sie war in den letzten Tagen abendfüllende Lektüre und hat sehr zur Kaufentscheidung beigetragen. Daher haben wir natürlich heute auch Deinen Link zu Amazon genutzt, um die D7100 und das Nikkor 18-200 zu bestellen. Hoffentlich hast Du ein wenig davon….
    Wir werden als freischaffende Reiseleiter Ende März zum zweiten Mal für ein paar Monate nach Afrika gehen und eine Gruppe Wohnmobilisten von Namibia aus in die Serengeti und zurück führen.
    Freuen uns natürlich schon auf tolle Fotomotive.
    Bis es so weit ist, vertiefen wir uns noch weiter in Deine Reiseberichte und Tipps. Wie gesagt: SUPERSEITE! Respekt!
    Wir freuen uns auf mehr! Mit frischen Grüßen die PHOENIXE

  49. Nicolas 2. Februar 2014, 13:00   »

    Lieber Gunter,

    vielen Dank für diesen guten Test.

    Hat mir sehr geholfen. Gruß Nicolas

  50. Hallo Gunther
    Deine Seite ist echt ein Segen! :-) All diese tollen Reviews – Kompliment!

    Eine Frage zum Autofokus-Motor. Bisher hatte ich (Hobbyfotograf / Landschaften, Tiere, Nacht) eine Sony Alpha350, die nun aber ihren Dienst quittiert hat. Auch hatte sie einige Bedienungsmacken, die mich schon seit längerem störten, weshalb ich mich nun auf dem Kameramarkt umgeschaut habe. Nach zahlreichen Vergleichen bin ich nun bei Nikon gelandet.
    Meine Wahl habe ich mittlerweile auf die D5300 und die D7100 eingegrenzt – wobei noch sehr unschlüssig zwischen den beiden…
    Nun zur Frage: Die D7100 hat ja den eingebauten Autofokus-Motor. Zu was würdest du einem Hobbyfotograf raten – einer Kamera mit eingebautem Autofokus-Motor oder ohne? Was sollte man sich da überlegen bzw. was sind Kriterien für das eine oder das andere?

    Ach ja, noch was: laut Nikon-Seite erreicht die D7100 einen maximalen ISO von 6400 – wie konntest du in deinem Test mit der D7100 einen ISO von 12800 erreichen? Geht da Software-mässig noch was? :-)

    Viele Grüsse aus der Schweiz
    Stefan

    • Den eingebauten AF-Motor brauchst Du nur bei älteren Objektiven, die selbst keinen Motor eingebaut haben. Die ganzen neuen AF-S Objektive haben einen eigenen Motor, da ist das irrelevant.
      Bei der D7100 gibt es nach ISO 6400 noch Hi1 und Hi2 – die entsprechen dann ungefähr 12800 und 25600, sind aber eigentlich nicht brauchbar.
      Grüße
      Gunther

  51. Hallo an alle
    bei meiner 7100 ist bei Wiedergabe (Info ausgeblendet) der Fotos über HDMI Anschluss zum Fernseher das Bild nicht vollflächig zu sehen sondern nur kleiner. Die Wiedergabegröße ist nach meinem Ermessen ca. 4:3.
    Was mache ich falsch bzw. was soll ich einstellen, denn
    nach der Bed.anl. sollte das Bild im Fernseher voll zu sehen sein.
    Für Eure Bemühungen vielen Dank im voraus.
    Mit Freundlichen Grüßen
    Wolfgang

  52. Stephan 19. Januar 2014, 18:37   »

    Hallo Saraha,
    ja geht! Hier mal der Link zur Nikonseite : https://nikoneurope-de.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/52165

    Jetzt aber kurz in eigener Sache :
    mir ist seit gestern aufgefallen das die Blitzbereitschaftsanzeige ( D7100 ) ständig im Sucher blinkt. Bei Innenaufnahem verstehe ich das noch aber nicht bei Aufnahmen die Ich heute Vormittag mal draussen machen wollte. Leider ist in der BDA auch nichts genau beschrieben.Es spielt auch keine Rolle ob die ISO auf Automatik oder manuell steht.
    Habe zum Testen mein Tamron 17-50mm 2,8 drann und habe auch mal eine Blende bis 5,6 genommen.
    Auch am Kit- Objektiv 18-105 das gleiche.
    Abschalten d11 habe Ich gelesen aber es ist ja eine Kontrollleuchte und diese möchte Ich nicht missen sonst hätte Nikon ja darauf verzichten können.
    Wer könnte helfen ?
    Vg
    Stephan

  53. Hi,
    1. hat die D7100 den Menüpunkt Autofokus kalibrieren? Und speichert die Cam die Einstellung für jedes meiner Objektive? Das fehlt mir leider an meiner D5100….
    2. Kann ich im ISO 1600 Bereich noch gute Portraitaufnahmen machen? Entfernung 1-2 Meter ohne Blitz
    Liebe Grüße,
    Sarah

  54. hallo, ich bin hier NEU u. meine Frage ist:
    was hat die 7100 im Photomodus für ein Seitenverhältnis? 2 zu 3 oder 16 zu 9. Es ist in der BDA nicht ersichtlich.
    Welche Einstellung ist im Video LV die beste, die zum schneiden mit Adobe CS 5.5 geeignet?
    Vielen Dank im Voraus. MfG Wolfgang.

  55. Hallo Gunther,

    Ich möchte mir gerne bald das Sigma 50-500mm f/4,5-6,3 oder BIGMA für meine D7100 zulegen. Allerdings wird sich auf Amazon beklagt, dass alleine schon der Spiegel, Kamera und Objektiv in Vibrationen versetzen, die ein “massives” Stativ benötigen. Kannst du mir vielleicht aus Erfahrung mit anderen Tele-Objektiven sagen, ob meine bisherige Ausrüstung dafür ausreicht, oder ob das nicht reichen würde? Da ich das Objektiv sehr viel für Planespotting verwenden werde, versuche ich immer die Belichtungzeit nicht länger als oder bei 1/500 Sek. zu halten.

    Zur Zeit benutze ich einen Manfrotto 496RC2 Kugelkopf, ein MT294A3 Stativ und 679B Einbeinstativ.

    Wäre super, wenn Du mir mit meinem Anliegen helfen könntest (…oder jemand anderes, der das liest;)

    MfG Johann

  56. Hallo Gunther,

    ich überlege auch den Wechsel von der D 90 auf die D7100. Was ich bis jetzt noch nicht gelesen habe, ist ob die D7100 einen Kontakt für eine Blitzanlage hat. Als Objektive habe ich das Tamron 17-50 , das Nikon 2,8 60 und das Nikon 55-200 4-5,6 muss ich da auch noch nachlegen.

    Grüße

    Dieter

  57. Hallo Gunther,
    habe mittlerweile den Sigma Kundenservice kontaktiert. Man sagte mir dort, dass das Objektiv defekt sein müsse und empfohl mir einen Austausch durch Amazon.
    Nun, habe ich getan und morgen soll das neue dann per DHL-Express bei mir eintreffen.
    Hier kann ich wie immer nur Kauf bei Amazon empfehlen, denn dort gibt es den besten Kundenservice – zwar nicht in allen Fällen zutreffend aber immer noch besser als alle anderen!

    Grüße
    Ebbi

  58. Hi Gunther,
    habe das Sigma 18-35 gerade eben bekommen und gleich an die D7100 angebracht. Es gibt aber leider 2 Probleme:

    1.) Die ISO Automatik funktioniert nicht mit dem Teil ( bei meinen anderen Scherben gibt es da keine Probleme)

    2.) Auch der AF funktioniert nicht korrekt – ein scharfes Foto ist da Glücksache.

    Weißt Du da was?

    Grüsse und alles Gute noch für 2014!

    Ebbi

  59. Stephan 9. Januar 2014, 06:24   »

    Ich finde, die D7100 ist auf jeden Fall ihr Geld wert !

    Sehe Ich genauso.! Hatte bis jetzt keine Probleme mit Staub oder gleichen. Ich war bei uns in Frankfurt nur mal wegem was anderen beim Nikon Service und die haben mir gesagt das es bei allen DSLR immer mal Staub geben kann. Ist aber keine großes Ding.Ich hatte selber einmal die D5100 und von der Bediehnung her ist es kein Vergleich mehr. Sie liegt mir auch besseer in der Hand, und das war auch wichtig für mich. Ich habe mich garnicht lange mit Tests im Interne auseinnander gesetzt, sonder nach dem Ich auf Gunter seiner Seite gelandet bin stand meine Endscheidung fest.
    Vg

  60. Hallo Gunther,
    schöner Bericht. Ich bin nahe dran, ein Upgrade von meiner D5100 zur D7100 zu wagen. Allerdings sind noch nicht alle Zweifel ausgeräumt. Im Netz finden sich Berichte über Probleme mit dem Sensor (Banding in Schattenbereichen) sowie Probleme mit Schmutz auf dem Sensor (ähnlich wie bei der D600). Wie sind Deine Erfahrungen hierzu?
    Gruß
    Chris

    • Die D7100 ist eine Prima Kamera. Der Sensor kommt nicht an den der D600 heran, das heißt aber nicht, dass es kein sehr guter Sensor ist. Staubprobleme habe ich bei meiner nicht über dem normalen Maß festgestellt. Man kann jede Kamera kaputtreden – meiner Meinung nach, zu unrecht. Ich finde, die D7100 ist auf jeden Fall ihr Geld wert.

  61. Hallo Gunther,

    sehr schön, Deine Erfahrungsberichte. Ich hatte auch die D7000, habe sie dann, als die D800 kam, meinem Sohn gegeben und kaufte schließlich als “Zweit”-Kamera bei Erscheinen die D7100. Und war total enttäuscht.
    Nicht nur, dass die Kamera bei hohen ISO-Werte ab 3200 deutlich nachlässt, vor allem stört mich der eingebaute Speicher, bei Serienfotos mit 6 Bildern/Sekunde ist nach 7 (in Worten: SIEBEN) Bildern Schluss – Ende – Aus. Eine gute Minute geht GAR NICHTS. Egal, ob eine schnelle oder langsame Speicherkarte drin ist, die D7100 gönnt sich (im RAW- bzw. NEF-Format) diese Auszeit. Nur im JPG schafft sie mehr Bilder.
    Da ist die D3200 zu einem Bruchteil des Preises besser, okay, kommt nicht an 6 Bilder/sek. heran, nur auf 4 B/s, aber dann sind im RAW-Format wenigsten 13 Bilder drin und die Wartezeit ist nicht so lange. Ansonsten ist die Bildqualität vergleichbar. Also wozu brauche ich dann die D7100 noch?
    Schade, hab’ die D7100 leider im Handel vor Ort gekauft und durfte den Deal mit locker 200 Euro Verlust abschreiben.
    Interessant dürfte die D5300 sein, eine “abgespeckte” D7100 mit klappbarem Display. So etwas wünsche ich mir für die D800 als D810 … Sony bietet es ja inzwischen auch bei ihrer 36-MP-Kamera an, aber SONY kommt mir nicht mehr ins Haus (die haben so eine eigenartige Meinung von Service).
    Schönes Neues Jahr!
    Klaus

    • Hallo Klaus,
      ein kleiner Komentar von mir dazu:
      Die D7100 ist das Top Modell der consumer Klasse. Die Leistung, die du erwartest, kann meiner Meinung nach nur ab D800 erbracht werden – wohl kaum von der D5300, denn damit ist die Consumer Klasse, somit auch die D5300, wohl überfordert und Gunther hat da wohl in seinem Test nichts fehlerhaftes angegeben.
      Gruß
      Ebbi

  62. Lieber Gunther,
    habe das Gefühl, dass es so zwischen uns nicht ganz passt. Gut – habe angegeben, dass ich dein Coaching nicht brauche aber das rührt wohl daher, dass ich über 40 Jahre Erfahrung in der Fotografie verfüge (davon die meiste Zeit analog) und du wahrscheinlich noch nicht mal so alt bist. Du hast das Wissen der digtalen Fotografie und eben für diese neue Technik hilft mir dein Fachwissen sehr viel weiter!
    Wäre also hilfreich für mich, von Dir zu erfahren, welches Objektiv für meine d7100 das bessere wäre:
    Nikon 16-35 f/4 oder
    Sigma 18-35 f/1.8
    VG und alles Gute für2014
    Ebbi

    • Hallo Ebbi,
      ich verstehe Deinen Kommentar nicht so ganz. Warum soll zwischen uns etwas nicht passen? Du hast doch nun schon etliche Antworten zu Deiner Frage bekommen und Du hast geschrieben, dass Du das Sigma bestellt hast. Meinen Testbericht dazu hast Du auch gelesen, ich bin davon begeistert. Das Objektiv passt perfekt. Das Vollformat-Objektiv macht im Vergleich nicht viel Sinn.
      Grüße
      Gunther

      • Hi Gunther,
        am 28.12. habe ich bei dir bez. des 16-35 Nikon nachgefragt ob das für meine d7100 passen könnte. Leider kam keine Antwort – dachte dann halt, dass du mir übel genommen hast, dass ich ein Coaching von Dir nicht in Betracht ziehe. Nun gut, habe mich nun schon von dir mitziehen lassen und erneut die Erfahrung machen können, dass man mit Festbrennweiten bessere Erfolge erzielt – trotzdem, ein wenig Flexibilität muss bleiben und so hoffe ich, dass dieses Sigma ein “Immerdrauf” wird. In diesem Sinne:
        Alt lernt von jung und hoffentlich manchmal jung lernt von alt!
        VG und alles Gute für 2014
        Ebbi

        • Hallo Ebbi,
          ich bekomme so viele Zuschriften und Kommentare – wenn ich mal einen Kommentar nicht beantworte ist das sicherlich keine böse Absicht oder gar persönlich…
          Alles gute für Dich und viel Spaß mit Deinem neuen Equipment
          Gunther

  63. Stephan Galloy 30. Dezember 2013, 17:25   »

    Hallo Ebbi,
    am WE hatte Ich von eienm Freund das Vergnügen das Sigma 18-35 1,8 an meiner D 7100 zu testen.Selber habe Ich noch nicht so lange die Erfahrung was Objektive angeht. Direkt nach dem Kauf meiner Nikon habe Ich mir erst einmal das Sigma EX 17-50 mm F2,8 zu meinem 105er gekauft. Aber zurück zum 35er.Erfreulich dabei, dass das Sigma 18-35mm F1,8 bereits bei Offenblende knackscharf abbildet.Es schlägt mein Sigma um 1-2 Blendenstufen.Auch zum Rand konnte Ich keine große Unschärfe erkennen.Für mich als Linse eigentlich nahezu perfekt.Das Gewicht mit etwas über 800gr ist aber auch ordentlich.Und der Preis für einen Anfänger :-)). Aber mein Nachbar der Fotografie zum Beruf hat schwört auf das 18-35 und Ich kann mich da anschließen.
    Vg
    Stephan

    • Hallo Stephan,
      vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Da wird es jetzt für mich so richtig spannend, was ich da von Amazon geliefert bekomme – leider ist das wann noch unklar! Trotzdem ist dein Kommentar sehr viel versprechend und ich werde nach ersten Tests ganz sicher eine Rückmeldung geben! Solltest bdu Fragen haben – einfach wieder Kommentar abgeben und ich werde so bald wie möglich antworten.
      Alles Gute für 2014 und VG
      Ebbi

  64. Hallo Ebbi,
    mein Hauptgrund für den digitalen Nikon DSLR-Einstieg war das 16-85mm Immerdrauf. Wenn Du keine höhere Lichtstärke brauchst, ist die Optik von 16-60mm sehr scharf und im Telebereich hast Du für alle Fälle eine Dreingabe. Ich habe dieses Jahr mit einem Umstieg auf FX geliebäugelt und sowohl das 24-85 als auch das 24-120mm getestet. Diese Kombis verzeichnen mehr, sind am Rand unschärfer und deshalb bin ich bei DX geblieben. Das 16-85er funktioniert trotz der höheren Auflösung an der D7100 genauso gut wie an meiner alten D90. Für Outdooreinsätze mit wenig Schlepperei super geeignet. Für Portraits bist Du ja schon versorgt.
    Gruss Jörg

    • Hallo Jörg,
      vielen Dank für Deinen Tipp. Hatte das 16-85 auch schon mal getestet, halte dies aber nicht für besser als das 18-105. Bilder die online zu sehen sind und auch meine mit dem 16-85 sind nicht ganz so scharf wie das 18-105. Einziger Vorteil wäre der etwas größere WW, hat für mich aber keinen wirklichen Wert. Colorfoto hat das 18-105 auch besser bewertet und auch Gunther ist der Meinung, dass bis es um 450 € nichts Besseres gibt.
      Vorstellen könnte ich mir auch noch das 18-35 1,8 von Sigma und habe es mir jetzt mal nach Gunthers Test bei Amazon bestellt. Hat noch jemand Erfahrungen mit dem Sigma an der D7100?
      VG
      Ebbi

  65. Hallo Gunther und alle, die mir vielleicht helfen könnten, nach Gunthers Infos und Tests habe ich mir die D7100 geholt und bin damit auch mehr als zufrieden und sehe eine deutliche Steigerung in Bezug auf die D90. Nun suche ich nach wie vor ein “Immerdrauf Zoom”. Habe das Nikon 16-35 ins Auge gefasst, was ja eigentlich für FX konzipiert ist. Ja, ja, mein derzeit Immerdrauf ist das 18-105. Wer kann mir Infos zur Eignung des 16-35 an der D7100 geben? Wünsche mir noch eine Steigerung der BQ bez. des 18-105 und benötige auch nicht mehr den Brennweitenumfang, denn ich habe mir das 50/1,8 G von Nikon und das 90/2,8 von Tamron geholt, mit denen ich sehr zufriededn bin und in der Brennweite defacto dem 18-105 vor ziehe. Trotzdem wünsche ich mir standardmäßig noch etwas Flexibilität und habe mir gedacht, dass das 16-35 dafür geeignet ist – auch wenn es nach Gunthers Test nicht so an der D800 überzeugen konnte. Möglicherweise habe ich aber an der D7100 mehr davon, denn den extremen Weitwinkel benötige ich nicht und mit den Daten 24-52,5 könnte ich mir das Objektiv schon ganz gut als Immerdrauf vorstellen.
    Schon jetzt an alle “Alles Gute für 2014”. Bedanke mich recht herzlich für Eure Rückmeldungen und Infos!
    VG
    Ebbi

  66. Hey,

    ich hab seit kurzem ne D 7100 – fotografiere sehr viel im Makrobereich mit dem Nikon Micro 105 2.8 VR.

    Kann mir jemand sagen ob die D 800 (ohne E) in diesem Bereich gegenüber der D7100 (mit “E”) in Sachen Schärfe noch einen Vorteil bieten würde.

    Danke im Voraus – Tom

  67. Hallo, toller Beitrag; ich habe einige ältere NIKKOR Objektive (z.T. von der F3/kein Autofocus) sowie einige DX Objektive und trage mich mit dem Gedanke die Objektive mit einer Nikon zu nutzen. Zur Zeit schwanke ich zwischen DX/FX und entsprechend D7100 bzw. D610 oder D800. Gibt es einige – weitere – Entscheidungskriterien. Habe bereits zahlreiche Kameras (analog/digital). Danke und ein frohes Weihnachtsfest, Ernst

  68. Hallo Gunther,
    nach etlichen Stunden auf deiner Seite – vielen Dank für alle die vielen Informationen – möchte ich dir doch noch eine Frage stellen. OK – ehrlicherweise zwei.

    Ich arbeite immer noch mit meiner D300 welche ich als Werkzeug von der Bedienung sehr schätze. Du hast die Entwicklung ja mitgemacht und deshalb Frage 1: Wäre es Zeit (aus technischer Sicht) auf eine neue Generation wechseln (z.B. D7100) oder würde ich mehr herausholen, wenn ich in ein Objektiv – z.B. Sigma 18-35/1,8 – investiere und an der D300 einsetze?

    Irgendwie ist es schwierig geworden den technischen Fortschritt für “Normalos” zu beschreiben, der nicht in den Grenzbereichen (ausser mit schwachem Licht) arbeitet.

    Danke schon mal für deine Meinung.

    • Hallo Rene,
      ich würde nur dann eine neue Kamera kaufen, wenn Du mit den Ergebnissen, die Du mit der D300 erzielst, nicht mehr zufrieden bist.
      Von der Bedienung her gibt es nun leider keine ebenbürtige Nachforgerin, die D7000/D7100 haben das “kleinere” Bedienkonzept.
      Die Unterschiede findest Du ja hier in den Berichten (einfach mal die Suche nach D300 und D7000/D7100 bemühen.
      Haupt-Gründe Umzusteigen wäre der Wunsch nach Video und ggf. die bessere Leistung der neuen Sensoren bei Dunkelheit.
      Tagsüber wirst Du keinen Unterschied bei den Bildern merken, da hast Du vermutlich mehr Spaß an einem neuen Objektiv, wie dem Sigma…
      Hoffe ich konnte ein bisschen helfen – auch wenn es schwer ist…
      VLG
      Gunther

  69. Habe gerade die D 7100 gekauft! Bin schon sehr gespannt.
    Habe bis jetzt nur überwiegend Positives gelesen/gesehen!

  70. Hallo Heinz,
    ich habe lange mit der D90 fotografiert und einige Ausdrucke bis zu 1qm erstellen lassen. Die waren qualitativ absolut in Ordnung. Ein bisschen bringt es immer, wenn Du die Datei in Photoshop o.ä. auf die Endgrösse mit ca. 200 dpi interpolierst. 300dpi braucht bei der Reproduktionsgrösse kein Mensch. Die Qualität der D7100, welche ich seit ein paar Monaten habe, bringt Dir nur bei ganz sauberem Arbeiten (Stativ, Spiegelvorauslösung, super Objektiv) wirklich sichtbare Vorteile. Aber auch nur, wenn man aus der Nähe draufschaut und Pixel zählt. Für einen normalen Betrachtungsabstand ist die höhere Auflösung irrelevant.
    Zur Info: Ich bin Mediengestalter in der Werbebranche!

  71. hallo ich bin fotolaie,habe eine Nikon d90 und vergrößere meine Fotos bis auf 70×100.macht es sinn sich eine d7100 anzuschaffen, wenn ich die Fotos noch größer entwickeln lassen möchte? wird die Qualität besser? danke für die antwort.

    • Bitte nicht vergessen, dass Du auch hervorragende Objektive brauchst, um den Sensor der D7100 auszureizen. Das Sigma 18-35 ist z.B. ein solcher Kanditat.

      • Hi,

        ich bin ja sowas von hin- und hergerissen…
        Bis letztes Jahr hatte ich eine D3100, die hat mich durch meine Anfänge gebracht und ich hab vieles an ihr gelernt.
        Dann hab ich viel gelesen, abgewägt und letztendlich auch den Geldbeutel gefragt und mir die D90 zugelegt.
        Für mich persönlich ein riesen Sprung, rein subjektiv betrachtet.
        ABER:
        Mir fällt doch auf, dass ich mit dem AF nicht so ganz 100% glücklich bin.
        Ich hab einfach das Gefühl, dass der AF zB bei rennenden Hunden (keine schwierigen Fälle, sondern auch braune Hunde bei super Licht) nicht hinterher kommt. Vorne dran ist in diesem Fall entweder das 70-200 2.8 II oder auch (seltener) das 105 f2.8
        Bewegt sich das Objekt nicht besonders schnell (kleine Kinder – die schaffen die Hundegeschwindigkeit nicht ;) ) sitzt der Fokus.
        Bei Verkauf der D90 müsste ich ca. 400-500 Euronen für die D7100 drauflegen – stellt sich die Frage: Lohnt sichs?!
        Mehr Details (auch bei 100%…) sind natürlich immer besser und würde ich mir schon auch wünschen.
        Bleibt eben nur zu klären, ob sich das wirklich lohnt.

        Wäre klasse, wenn du dazu mal deine Meinung abgeben würdest :)

        Liebe Grüße
        Daphne

        • Hi Daphne, also für die Hunde Fotografie bringt der AF der D7100 doch ein paar Vorteile. Das Low-Light verhalten ist auch besser.
          Grüße
          Gunther

          • Vielen Dank für deine Meinung!!
            Ich hoffe halt auf schnelleren AF, treffsichereren AF, und am liebsten noch bessere Qualität… Lt. der meisten Meinungen die ich so finden konnte scheint die D7100 das zu leisten.
            Nicht nur für die Hunde, auch meine Katzen sind scheinbar zu viel für die 90er.
            Bleibt zu hoffen, dass ich die gute D90 noch ordentlich verkauft bekomme, von meiner besseren Hälfte hab ich schon ein “ja” ;) Denn grundsätzlich ist sie ja echt ein feines Teil und ziemlich wertstabil.

            Freu mich dann schon mal leise vor mich hin :)

  72. Hallo Gunther, ich habe über Deinen Link zu Amazon die 7100 bestellt. Nur das die Info hast und zu dem kommst, was Du mit Amazon vereinbart hast. Danke nochmal für die super Informationen. Gruß, Enrico

  73. Hallo Gunther,

    kannst du mir sagen, ob die D7100 das Format Sequential-jpeg oder progressive-jpeg erstellt?
    Ist es möglich diese Einstellung an der Kamera zu ändern? Oder können die Formate im Nachhinein verändert werden?

    Danke im Voraus.

    LG Paula

    P.S.: Die Reihe mit Diana ist klasse ;)

    • Hi Paula, ich würde Dir empfehlen, Dich nicht zu sehr auf JPEG zu versteifen. Ich selbst habe jahrelang auch nur JPEG Aufnahmen gemacht und den Hype des RAW nicht nach vollziehen können. Nach dem ich nun online einige sinnvolle Kommentare zu RAW gelesen habe, versuchte ich es auch einmal damit. Als RAW Konverter nutze ich DxO Optics pro 9 und habe die Erfahrung machen können, dass ich aus RAW wirklich viel mehr raus holen kann als bei JPEG. Habe auch mal Lightroom probiert aber DxO liegt mir besser.
      Versuch es doch einfach auch mal – glaube mir, es lohnt sich!
      Grüße Ebbi

      • Ich muss gestehen das Ich fast immer nur im JEPG fotografiert habe.Seit dem Ich nun eine D7100 habe fotografiere Ich nur noch in RAW. Ich habe mir die Testversion von DxO Optics pro 9 herunter geladen und bin mit der Software begeistert.Klasse Tipp !

        Gruß
        Stephan

  74. Hallo Gunther,
    bin von den Systemkameras wieder zurück und habe die D7100 gekauft.
    Da ich wie du (Deine Fototasche) gern mit Festbrennweiten fotografiere,
    würde mich deine Meinung zu alten Objektiven, vor allem unter 35mm interessieren. Namentlich sind es das Nikkor 24mm 2.8 oder das Sigma 24 2.8. Vertragen sich diese alte Objektive mit der hochmodernen D7100 und den 24MP?
    Vielen Dank und beste Grüße
    Harry

    • Hi Harry, ich kenne die von Dir Genannten jetzt nicht, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die älteren Objektive nicht ganz so hoch auflösen, das heißt, gerade an Kameras wie der D7100 doch bei 1:1 Ansicht Bildfehler zeigen. Das heißt nicht, dass man sie nicht benutzen könnte, aber die modernen Objektive sind halt einfach für Digital und höhere Auflösungen gerechnet.

  75. Hallo Gunther,
    ich verwende meist Fremdobjektive, z.B. das Tokina 50-135 und andere. Dabei konnte ich den Autofokus durch die AF-Feinabstimmung für dieses Objektiv sehr verbessern; Fokus lag bei Portraitdistanz um 15-20cm daneben.
    Was mich verwirrt, ist, ob die D7100 und andere Kameras dieses Objektiv dann immer wieder erkennen oder nicht.
    Ich habe die Korrektur für dieses Objektiv gespeichert; aber es ist beim Objektivwechsel nicht ersichtlich, ob es denn erkannt und dementsprechend aktiviert wird – oder schlimmer, ob es dann auf ein anderes Objektiv angewand wird. Komisch ist auch, daß Nikon diese Funktion einbaut und selber schreibt, man solle sie lieber nicht benutzen…
    Habe ich was übersehen?
    Gruß,

    Klaus

  76. Hallo Gunther,
    habe heute die neue 7100 erhalten und gleich nach deinen Werten eingestellt – Ergebnis: ISO Automatik funzt tadellos!
    Eine Anmerkung noch am Rande: Voreinstellung AF-C habe ich mit Auslösepriorität eingestellt – für meine Begriffe sinnvoller.
    Viele Grüße an Dich und auch an Joachim und vielen Dank für eure schnelle Reaktion!!!

    Ebbi

  77. habe alles so gemacht und geändert hat sich nichts. Die ISO Automatik greift nicht ein! Nach wie vor wird die Vorgabe niedrigste Belichtungszeit ignoriert und das Foto mit der Belichtungszeit bei ISO 100 o. 200 gemacht auch wenn diese weit unter dem vorgegebenen Wert liegt. Wenn ich den Auslöser antippe, blinkt nur ISO Auto und in dem Feld wo die Zahl der noch möglichen Aufnahmen sonst steht, erscheint ,-04 oder ,-06.
    Die Kamera stammt von Amazon und wurde mir am 23.09. geliefert. Ich habe jetzt eine Retoure sowie Ersatzlieferung veranlasst (ging ja gerade noch so).

    Bedanke mich für Eure Tipps – hat leider nichts gebracht aber bei Defekt hilft leider nur noch Umtausch oder Einschicken an NikonService!

    Viele Grüße und nochmals vielen Dank

    Ebbi

  78. Ebbi: stell mal die Kamera so ein, wie von mit in den Grundeinstellungen vorgeschlagen (kannst vorher mal Joachims Rat befolgen, und alles aus Werkseinstellungen zurücksetzen.

    Nun gehe im Aufnahmemenü auf Iso-Empfindlichkeitseinstellungen, dort stellst Du die ISO Empfindlichkeit auf 100, ISO-Automatik auf “ON” Maximale Empfindlichkeit auf 6400 und längste Belichtungszeit auf AUTO. Wenn Du nun im A Modus bist, die Objektivkappe aufsetzt, und den Auslöser antippst, müsste in dem Display oben auf der Kamera ISO-AUTO blinken und darunter 6400 angezeigt werden.

  79. Unten Links am Knopf (Gehäuse) ist doch eine Taste wo ISO drauf steht, und diesen gedrückt halten und dann mit den Linken Rad am Gehäuse drehen – Nach Links geht’s runter und nach rechts drehen geht die ISO hoch ;)

  80. Hallo Gunter,
    habe mir jetzt doch die 7100 geholt und bin sehr zufrieden damit. Komme aber irgendwie nicht mit der ISO Einstellung hin. Nur bei Vollautomatik kann ich bei ISO Empfindlichkeit “Auto” auswählen. Die ISO Automatik läßt sich bei Zeit- bzw. Blendenautomatik zwar anschalten, wird aber nicht berücksichtigt (ISO Empfindlichkeit Automatik ist da nicht wählbar). Funktioniert dieses Feature nur bei Vollautomatik oder mache ich da was falsch?
    Habe mir halt von der ISO Automatik versprochen, dass ISO angehoben wird, um die Verwacklungsgefahr zu eliminieren.

    Wäre schön, wenn Du was dazu sagen könntest.

    VG
    Ebbi

    • Hallo Ebbi,
      die ISO-Automatik stellst Du separat im Aufnahmemenü ein.
      Schau auch mal in meine Grundeinstellungen für die D7100 rein.
      Grüße
      Gunther

      • Hallo Gunther,
        habe das auch schon gefunden und ISO Automatik auf ON, Max Empfindlichkeit auf 1600 sowie längste Belichtungszeit auf 1/60 eingestellt. Die Automatik funktioniert jedoch nicht, denn die Kamera löst ohne Änderung bei ISO 200 aus auch wenn z. B. die Belichtungszeit 1/2 s ist. Komme da leider nicht weiter – ist die Kamera möglicherweise defekt?
        Die manuelle Einstellung der ISO ist für mich kein Problem – wie kriege ich das hin, dass die ISO Automatik funktioniert?
        Grüße und noch einen schönen Sonntag

        Ebbi

        • In welchem Modus kommt es denn zu der halben Sekunde?
          Probierst Du das im TV Modus?
          Dann gibst Du ja die Zeit vor und bei einer 1/2 Sekunde wird dann wahrscheinlich Iso 200 reichen um dein Bild korrekt zu belichten.
          Wenn das gleiche im AV Modus passiert, dann währe wirklich etwas nicht in Ordnung, denn dann sollte sich als längste Belichtungszeit die von Dir eingestellte 1/60 sek einstellen und wenn es dunkler wird sich die Iso erhöhen.

          • fotografiere nur mit Blendenvorwahl (A) und habe die genannten Werte bei ISO Automatik eingestellt. Ein Beispiel:
            Ich stelle ISO 200 ein und Blende 2,8 und erhalte die Zeit 1/2 s wenn ich die ISO Automatik aktiviere ändert sich nichts und es wird mit 1/2 s Belichtungszeit fotografiert. Normal müßte doch die ISO Automatik so weit nach steuern, dass mit 1/60 fotografiert wird – funzt aber nicht.
            Soll ich die Cam besser umtauschen?

            danke schon jetzt für evtl mögl. Hilfestellung.

            Grüße
            Ebbi

          • So wie Du es schilderst scheint da wirklich etwas nicht zu funktionieren….
            Es sollte so funktionieren wie von Dir erwartet.
            Ich würde die Kamera mal auf Werkseinstellungen zurück setzen.
            Manchmal (nicht spziell bei Nikon sondern gernerell) hängt sich etwas auf und blockiert sich und die Blockade bekommt man nur dirch Rückstellung aufgehoben.
            Das hatte ich schon bei verschiedenen Kameras erlebt.
            Eine andere Idee habe ich jetzt nicht….
            Vielleicht bar ja Gunther…

  81. Hallo,

    ich bin auf ein Review der D7100 gestoßen in dem ein interessanter Vorschlag zum Video filmen auch mit Blenderverstellung im Live-View gemacht wird.
    Hier wird ein Objektiv mit manueller Blendeneinstellung gewählt.
    Hast du dir hierzu schon einmal Gedanken gemacht?
    Ist es sinnvoll so ein Objektiv fürs Filmen anzuschaffen?
    Ich denke zumindest wenn man nicht nur Home-Videos drehen will, sondern etwas anspruchsvollere Videos, dann wäre das doch eine gute Möglichkeit für eine Blendenverstellung mit WYSIWYG im Live View.

    Die vorgeschlagenen Objektive wären z.B. das Nikon 50mm 1,8D oder das Walimex 35mm 1,4.

    Grüße
    Jonas

    • Hallo Jonas,
      solche Objektive funktionieren natürlich sehr gut zum Filmen und Du siehst dann sowohl die Helligkeitsveränderung im Live view, als auch die geänderte Schärfentiefe. Es gibt speziell für Video auch Objektive mit “weichem” Blendenring, also ohne Rasterung.
      VLG
      Gunther

      • EmbeddedTec 18. Oktober 2013, 10:01   »

        Hallo,

        diese möglichkeit hatte ich weiter oben auch schonmal beschrieben. Ist in der Tat ganz hilfreich beim Filmen.

        Gunthers Vorschlag mit dem weichen Blendenring unterschreibe ich zu 100%.
        Ansonsten sieht man die Helligkeitssprünge doch sehr stark und die ganze Kamera wackelt beim Verstellen der Blende.

        Eine günstige Lösung ist, die Rasterung aus dem Objektiv zu entfernen (oft DeClicking genannt).
        Habe das bei meinem 50mm 1.8D gemacht.
        Mit etwas Geschick ist das Ganze in 20 Minuten gemacht und recht ungefährlich.
        Hier ist eine Anleitung: http://www.ramasolaproductions.com/5.html

        Und beim 50mm 1.8D für unter 100 Euro kann man eh nicht nein sagen – bessere Preis/Leistung gibt es wohl kaum ;-)

        Gruß

        Felix

  82. Danke! Lt. dem Händler meines Vertrauens ist das Öl- und Staubproblem behoben. Bzw. es gab kein Problem, da es sich eher um einen Abrieb am Verschluß handelte. Dieses Problem soll behoben seit Anfang des Jahres behoben sein.
    Im Internet würde ich die D600 ganz sicher nicht kaufen, zumal die FX bei meinem Händler nicht wirklich teurer ist und ich hier einen viel besseren Service erhalte.

    „Es geht ja um die Bildwirkung, um das Freistellpotenzial von Vollformat ausnutzen zu können, brauchst Du a) Lichtstarke Objektive und b) die entsprechenden Brennweiten.“

    Ja richtig. Nur benötige ich für das Freistellen auch bei der D7100 lichtstarke Objektive mit der richtigen Brennweite. Demnach erkenne ich hier keinen wirklichen Vorteil für die D7100.

    Alternativ zu den Nikkor Lisen könnte ich mir auch das Sigma 24-70mm F2,8 EX DG HSM vorstellen. Es ist lichtstark und berücksichtigt man den Crop Faktor von der Brennweite vergleichbar (zumindest im WW-Bereich) mit meinem momentanen 16-85 DX von Nikon.
    Also, es gibt doch preiswerte Alternativen. Und wie gesagt. Möchte ich an einer D7100 ein lichtstarkes 2,8 haben, muss ich doch zu den gleichen Linsen greifen, als wenn ich eine D600 bestücken möchte.
    Das ist doch korrekt oder habe ich jetzt da einen Wurm drin?

    “Weiterhin ist der Autofokus der D600 dem der D7100 haushoch überlegen.”

    Hinsichtlich AF dachte ich die 7100 vorn zu sehen. Schon allein aufgrund der Lage des Messfelder.

    Grüße Jens

    • Bzgl. der Staub/Öl Problematik gibt es so viele unterschiedliche Aussagen, nach allem was ich aus relativ sicheren Quellen weiß ist das Problem erst mit der allerletzten Generation der D600 (seit Sommer diesen Jahres behoben). Ob man solch ein Modell erwischt, weiß man beim Kauf aber nicht.

      Wie gesagt, in den Randbereichen (Weitwinkel / Tele) musst Du für den gleichen Bildausschnitt bei Vollformat deutlich mehr Geld ausgeben.

      Bzgl. Autofokus hatte ich natürlich einen Dreher drin. Ich habe es korrigiert.
      Grüße
      Gunther

  83. Beim Kauf einer D600 wurde ich im Internet aufpassen bzw. erst gar nicht zuschlagen. Ich habe Mir eine Neue frisch bei Saturn bestellen lassen und ich habe nach 3 1/2 Wochen über 3 Tausend schüsse runter (Timelapse) und noch keine Probleme mit dem Öl/Staub Problem.

    Ich finde die Bild Qualität der D600 besser bzw. ist das meine Ansicht.
    Und beim Filmen ist das teil eine Bombe. Bei iso 6400 Filmen ist schon häftig ;)

  84. Hallo,
    ich bin mir etwas unsicher – nach deinen Testberichten.
    Ich besitze momentan die D80 und wollte nun endlich mal wieder ein aktuelles Modell, dass ein deutlich besseres Rauschverhalten aufweist und mir gleichzeitig ein besseres Freistellen ermöglicht.
    Bei der Gelegenheit, so dachte ich mir, kannst du ja mal im FX Segment stöbern. Aufmerksam bin ich dann auf die D600 geworden, nicht zuletzt, weil ihr Preis in den letzten Monaten deutlich gefallen ist. Die Differenz zur D7100 beträgt momentan ca. 500€ und macht einen Wechsel zu FX u.a. auch deshalb sehr interessant.
    Mich reizt vor allem die Möglichkeit besser Freistellen zu können und das Rauschverhalten. Wobei du aber gerade der D600 den Vorteil der Rauscharmut etwas genommen hast.

    Ich schwanke nun zwischen der D7100 und der D600. Deinen Grund, aufgrund der teuren Linsen nicht auf FX zu gehen, kann ich aber nicht ganz folgen. Verlangen denn nicht beide Kameras gute Objektive? Sprich – muss ich nicht, wenn ich ein lichtstarkes Objektiv haben möchte, egal ob an der D7100 oder D600, auf die gleichen Linsen zurückgreifen?
    Und bleibt dann nicht doch der Vorteil bei der D600 – zumindest was das bessere Freistellen angeht?
    Klar verliere ich den Verlängerungsfaktor und vielleicht hat die D7100 einen kleinen Vorteil was die AF Messfelder angeht.
    Aber der Vorteil liegt doch aber nicht wirklich an den günstigeren Linsen. Immerhin wird auch die D600 mit einem günstigen Kit Objektiv angeboten, welchen meinem momentanen 16-85DX sicher um nichts nachsteht.

    Grüße Jens

    • Johannes 7. Oktober 2013, 15:28   »

      Hallo Jens,

      ich habe grade erst vor einem Monat den Umstieg von D80 auf D7100 gemacht. Ich habe vorallem schlicht und einfach deswegen gegen die D600 entschieden, da ich kein Geld mehr hatte (als 15-jähriger… ;) Ich kann Dir sagen, dass der Unterschied zwischen diesen beiden Modellen so immens ist, dass eine D7100 ausreichen sollte. Da der Unterschied zwischen den Modellen so riesig ist, könnte ich mir gut vorstellen, dass du jetzt gar nicht mehr groß den Unterschied zu der D600 merken würdest. Das Rauschverhalten von der D80 steht wirklich in keinem VErgleich zu dem von der D7100. Ich hoffe ich konnte Dir auch ein bisschen helfen…

      MfG Johannes

    • Hallo Jens,
      im Tele sowie im Weitwinkelbereich musst Du bei Vollformat deutlich mehr in Objektive investieren. Und ich spreche hier nicht von “Kit” Linsen. Mit denen spielst Du den Vorteil eines Vollformats nicht aus. Vollvormat bringt mit einem 14-24 f/2.8 etwas oder mit dem 35mm f/1.4 Sigma. Es geht ja um die Bildwirkung, um das Freistellpotenzial von Vollformat ausnutzen zu können, brauchst Du a) Lichtstarke Objektive und b) die entsprechenden Brennweiten.

      Bei der D600 ist es nach wie vor unsicher, ob Du ein Modell ohne das unsägliche Staub/Öl-Problem bekommst, um sicher zu gehen, müsstest Du schon die D610 nehmen, und dann ist der Preisvorteil dahin. Weiterhin ist der Autofokus der D7100 dem der D600 haushoch überlegen. Der Sensor ist bezüglich High-ISO einen Ticken besser, als der der D7100, bzgl. Schärfe ist die D7100 wieder vorne.

      Entscheiden musst Du letztlich selbst…

      Ansonsten gebe ich auch Johannes recht: im Vergleich zur D80 ist die D7100 ein Quantensprung.

      VLG
      Gunther

  85. Aber noch mal eine ganz andere Frage – hat schon mal jemand das 18-140 testen können? Es soll ja speziell für die neuen hochauflösenden Kameras wie die 7100 kontruiert sein. Ich weiß Gunter, Du benutz so was nicht, aber so mancher Ottonormalverbraucher hat ganz gerne so einen Allrounder auf Reisen dabei ;-) Und mit dem 18-105 bin ich bei der D90 immer ganz gut gefahren. Da ich mir aber in naher Zukunft wahrscheinlich die 7100 anschaffen werde, glaube ich nicht, dass das 18-105 der hohen Auflösung gerecht werden kann. Mein 35er 1.8 wird sicher genausogut zu gebrauchen sein …
    HG Rolf

  86. Eigentlich finde ich die Befestigung des Sun Sniper recht sicher. Man braucht sie nur kräftig anzuziehen, da passiert eigentlich nie was. Seit ca zwei Jahren benuntze ich meinen Gurt, meine Frau seit einem Jahr, da ist noch nie was passiert. Mir ist zwar auch mal die D90 mit dem 18-105 runtergefallen, das Bajonat war auch weggebrochen, aber vielleicht ist es ja ganz gut, dass es aus Plaste ist, sonst wäre vielleicht der Kamera etwas passiert, wer weiß …
    HG Rolf

    • Das Problem ist das ewige rein und rausgeschraube, das weder dem Stativgewinde noch der Schraube gut tut. Die oben verlinkte Lösung funktioniert dagegen 100% und ist super bequem. Ich setze sie seit jahren ein und kann mir nichts besseres vorstellen.
      Grüße
      Gunther

  87. Ich möchte mal was zur D7100 loswerden. Wie bekannt ist soll sie ja Robust sein… Ich war gerade heute mit der D7100 und dem 18-105mm unterwegs. Auf dem Weg zum Auto hatte sich mein Gurtgewinde aus der Kamera gedreht und Schockschwerenot macht der ganze Aparart einen Freiflug auf den Asphalt, zudem noch Bergrauf bei sicher 15-20Prozent Steigung und hoher Gehgeschwindigkeit. Linse abgeflogen, Batteriefach ab, Akku raus, Kartenfachdeckel auf, aber heile. Dank einem Radfahrer, der anhielt und leuchtete, konnte ich im Umkreis von ca 2,5m alles wiederfinden und zusammensetzen. Die Linse hat leider einen weg bekommen und hält nicht mehr (kann man die reparieren lassen, wenn ja wo??? Scheinbar ist am Bajonet was weggebrochen), aber nach dem ersten Schock das die Linse wackelt, ging alles mit einer anderen Linse im Auto 5Min später, GOTTSEIDANK, noch reibungslos. Die Kamera hat es überlebt, nur ein paar Kratzer sind zu sehen. Ich wäre in den 5Minuten zum Auto beinahe gestorben… Danke Nikon, dass die Werbung “ROBUST” auch Robust bedeutet…

    • Freut mich, dass die Kamera überlebt hat! Das Objektiv sendest Du an besten direkt an Nikon, kannst Du bequem über den Nikon Repair Service Online beauftragen.

    • Was ich noch anmerken wollte: mit dieser Befestigung: http://gwegner.de/blog/tipp-sun-sniper-kamera-gurt-und-stativ-kein-lastiges-schrauben-mehr/ wäre das nicht passiert! Das einfach Einschrauben des SunSnipers ist immer gefährlich.

    • Hallo Freunde (sag ich mal so)… Nochmals danke für den Tipp nach dem Sturz meiner D7100 mit der 18-105mm Linse.

      Nachdem ich zuerst in Berlin (erschien mir am nächsten), nach dem telefonischen Hinweis, per Mail den Schaden schätzen zu lassen (Kostenvoranschag) keinerlei Antwort bekam, telefonierte ich nochmal. Dort war gerade Urlaubszeit, daher bis dahin keine Reaktion auf meine Mail.

      Nach dem erneuten Telefonat habe ich dann weitere Ratschläge bezüglich einer Registierung auf nikonrepair.de erhalten, dieses getan und meine Kamera direkt (und kostenlos) an Nikon Norderstedt geschickt.

      Bereits 3 Tage nach dem Abschicken lag der Kostenvoranschlag in Höhe von 250,50 Euro vor. Diese beinhaltete den Check der Linse und das wechseln des Bajonetts. An der Kamera wurde ebenfalls das Bajonett erneuert, eine AF Justage durchgeführt, das Auflagenmaß geprüft (was ich allerdings nicht gecheckt habe was damit gemeint ist… Sensor?) und ein genereller Check auf mechanische und elektrische Funktion vorgenommen.

      Direkt am nächsten Tag habe ich mit dem Servicepartner in Norderstedt telefoniert, um den Auftrag zu bestätigen und um zu fragen wie lange die Reparatur dauern wird. Da ich jetzt am 28.10. für einige Tage an die See fahre, wäre es prima , sie bis dahin zurück zu haben (was ist Urlaub ohne Kamera). Die liebe Fr.Schuhmacher (hieß sie wenn ich mich recht erinnere) versprach mir sich zu kümmern.

      Also am 11.10. Eingang, am 14.10. Auftrag meinerseits mit Absprache wegen Reparaturzeitraum. Am 21.10. habe ich nochmals nachgehackt (da war sie noch nicht angerührt), ebenfalls bei Fr.Schuhmacher, welche mich am 22.10.13 anrief, um mir mitzuteilen dass alles klappt und meine Kamera umgehend in die Bearbeitung geht, und somit am Mittwoch den 23.10. zurückgeschickt wird. Siehe da, gestern am 24.10.13 war meine Nikon, zwar mit ein paar Prellmarker, aber wieder vollständig funktional samt Linse zurück. Da die 250,50 von meiner Versicherung übernommen werden, bin ich mehr als glücklich.

      Insoweit ein dickes Danke an Fr.Schuhmacher und Nikon in Norderstedt, die meine Kamera und somit meinen Urlaub gerettet haben. Generell finde ich solch einen durchaus schnellen und netten Service, wo der Kunde samt seiner Wünsche berücksichtigt wird, echt KLASSE. Und keinesfall selbstverständlich. Grüße aus Braunschweig…

      Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht, oder vielleicht auch schlechtes Erlebt???

  88. Hallo Gunther

    Bin zufällig auf Deine Webseite gestossen, und Deine Kameratests gefallen mir super!

    Da ich mir meine erste DSLR anschaffen möchte, habe ich eine Frage bezüglich Objektiven. Bei mir kommen die D7100, die D600 oder die D800 in Frage. Die D800 deswegen, weil sie mittlerweile relativ günstig zu haben ist. Du schreibst, die D800 lohnt sich nur, wenn sie mit den besten Linsen bestückt wird. Hier nun meine Frage: ist das bei der D600 und bei der D7100 auch der Fall? Welches Standardzoom würdest du denn an der D7100 empfehlen, wenn Du oben schreibst, dass “in dem Preisbereich das 18–105 wohl noch das beste ist”? Da gäbe es z.B. noch die 17-50 (55)er / 2.8 von Nikon oder einer Fremdmarke. Das Nikon 17-55/2.8 scheint ja nicht grad der optische Überflieger zu sein, was man vom hohen Preis jedoch erwarten dürfte. Was würdest Du mir empfehlen bzw. welches Standard-Zoom verwendest du denn an der D7100?

    Das Vollformat würde bei mir in Frage kommen, weil ich ab und zu immer noch analog fotografiere. Mit einer D600/800 müsste ich mir somit nur einen Objektivpark anschaffen, da die Linsen ja immer noch an eine F5 oder F100 passen und funktionieren.

    Danke Dir im Voraus und Gruss aus der Schweiz,
    David

  89. EmbeddedTec 16. September 2013, 22:43   »

    Hallo,

    Mir ist bei meiner D7000 gerade aufgefallen dass man die Blende im LiveView und beim Filmen doch verstellen kann!!

    Der Haken: Das Ganze geht nur bei Objektiven mit Blendenring.

    Folgene Einstellungen müssen gewählt werden:
    Individualfunktionen -> Bedienelemente -> Einstellräder -> Blendeneinstellung -> OFF

    Objektive mit Blendenring können dann nur noch mit selbigem verstellt werden (nicht mehr über das Blendenrädchen). Dafür geht das dann auch im LiveView und auch beim Filmen.

    Für Objektive ohne Ring ändert sich hierbei nichts (Einstellung weiter über Rädchen und nicht im LiveView)

    Sollte analog an der D7100 funktionieren.

    Gruß

  90. harbacher 8. September 2013, 15:02   »

    Hallo Gunther, nach so vielen guten Hinweisen habe ich meine D90 mit Multifunktionshandgriff gegen eine D7100 eingetauscht und mir zusätzlich zum vorhandenen 2,8/70-200VR (erste Version) ein AF-S 80-400 gegönnt. Ob ich das 70-200 zusätzlich behalte, weiß ich noch nicht. Jetzt habe ich ein Problem: Die D7100 mit dem 80-400 ist auch für Freihandaufnahmen sehr gut geeignet. Leider kann ich das relativ kleine Gehäuse mit dem Tele-Zoom schlecht halten. D90 mit Zusatzgriff und 70-200 war deutlich komfortabler. Das lag sicher neben der größen Brennweite von “nur” 200 mm auch an dem Griff.
    Hast Du Erfahrung mit dem MB-D15? Stabilisiert der das Halten mit Telezoom? Hochformatfotos sind mir ini diesem Zusammenhang nicht so wichtig.
    Danke im voraus.
    Heinz

  91. Hallo Herr Wegener,
    vielen Dank zunächst für Ihre sehr informativen Beiträge, welche ich sehr schätze.
    Kurz und gut – ich will mal wieder was Neues und weiß jetzt nicht so recht ob D7000 oder D7100!

    Meine derzeitige Ausstattung:
    1.) D90
    2.) AF-S DX Nikkor 18-105 Kit Objektiv (immer drauf)
    3.) AF-S VR Nikkor 70-300 f/4,5-5,6 G IF-ED
    4.) Tamron SP 90 F/2,8 Di Macro 1:1 VC USD

    Bevorzugte Aufnahmen derzeit Macro und danach Menschen, Tiere, Landschaft. Ich bevorzuge Aufnahmen ohne Blitz und habe bei o. g. Objektiven einen guten Bildstabilisator. Mit dem Macro und dem Kit bekomme ich manchmal total gute Bilder bei 1/15 s überwiegende ISO 200 Blende zwischen 2,8 u. 7 hin.
    LiveView und Video nutze ich nicht, da schon seit mehr als 30 Jahren begeisterter Hobby Fotograf.
    Schon in den Analog Zeiten habe ich fast nur Filme mit ISO 100 – 400 benutzt also ist die hohe ISO nicht unbedingt nötig – bei der D90 habe ich auch nur wenige Fotos mit ISO 1600 u. darüber gemacht.
    Klar, die D90 ist ne gute Kamera aber ich verspreche mir mit einer neuen Kamera mit höherer Auflösung noch mehr BQ dank besserer Sensoren sowie einen besseren AF. Der AF der D90 ist m. E. auch nicht schlecht aber bei schwierigen Lichtverhältnissen wird es doch manchmal schwierig.
    Mir fällt die Entscheidung schwer: D7000 oder D7100 oder vielleicht besser D7000 + besseres Standard-Zoom?
    Eines verunsichert mich jedoch. Habe unzählige Rezensionen über beide Kameras gelesen. Bei der 7000 erscheint immer wieder die Problematik des Backfocus – bei der D7100 ist es die unerklärliche Sensorverschmutzung ähnlich bei der D600 – wie stehen Sie dazu?

    Würde mich über entsprechende Empfehlungen sehr freuen!

    Bis dahin liebe Grüße und weiter so – vorab schon mal vielen Dank
    Ebbi

    • Hi Ebbi,
      den Vergleich habe ich ja oben sehr ausfühlich angestellt. Wenn Du auf Video keinen großen Wert legst, nimm doch die D7000. Sollte sie wirklich einen Backfokus haben, ab damit zum Service – das kann aber bei jedem Modell passieren, ist nichts D7000 spezifisches. Die neuen Kameras haben unerklärlicherweise wohl mehr Staubprobleme, als die älteren.
      Der Sensor der D7000 kann immer noch sehr gut mithalten, bzgl. Dynamikumfang und Rauschverhalten ist er mindestens ebenbürtig mit dem neueren 24MP Sensor.
      Fazit: die D7000 ist immer noch eine super Kamera.
      Gruß
      Gunther

      • Hallo Gunther,
        vielen Dank für die schnelle Antwort!

        Wie ist denn Deine Meinung zu meinen Objektiven speziell das Kit? Gibt es da was Besseres zu einem Preis um die 450 € Zoombereich von sagen wir mal 18 – 85 würde mir ausreichen, da ich ja noch das 70-300 habe. Lege halt viel Wert auf Zoom, da ich schon bei der Aufnahme den Ausschnitt bestimmen will – habe damit schon beste Erfahrungen gemacht.

        Grüße
        Ebbi

        • Hi Ebbi, sorry wenn ich das so sage – aber in dem Preisbereich gibt es meiner Meinung nach kein gutes Zoomobjektiv, das sind alles Kompromisse. In dem Preisbereich ist das 18-105 wohl noch das beste.
          Den Ausschnitt kannst Du bei der Aufnahme übrigens mit Festbrennweiten genauso gut festlegen, eigentlich sogar besser – musst Dich halt ein bisschen bewegen! Wie das geht, kann ich Dir mal bei einem Coaching zeigen, wenn Du möchtest ;-)

          • Hi Gunther,
            mag sein und vor allem sehe ich, dass die BQ ein gutes Stück besser ist – vor allem an dem Tamron Macro, welches wohl jetzt mein bestes Objektiv ist! Damit hat man sehr viele Möglichkeiten – von gnadenloser Schärfe über das gesamte Bild bis zum scharf abgebildeten Bildmittelpunkt mit sehr weichem Rand, was den Interessierten sofort auf das Wichtige lenkt und unwichtiges Drumherum unkenntlich macht.
            Trotzdem gab es in all den Jahren meiner Fotopraxis oftmals Situationen, die sofort nach einer anderen Brennweite verlangten und man dann nicht die Zeit hat, seinen Standpunkt zu verlagern oder schnell ne andere Linse auf zu stecken!
            Ich bin ganz klar Deiner Meinung, dass man mit Festbrennweiten tolle Aufnahmen hin kriegt aber für den schnellen Schuß ist man mit einem Zoom wesentlich flexibler und nimmt dann auch gerne mal einen leichten Qualitätsverlust hin.
            Ganz sicher werde ich mir in absehbarer Zukunft wohl noch ein Paar feste Brennweiten zulegen aber das Immer drauf wird nach wie vor ein Zoom bleiben!

            Grüße
            Ebbi

          • Hallo Gunther, Hallo Ebbi,

            ich bin seit 22 Jahren begeisterter Nikon-Fotograf, soviel nur vorweg.
            Die Zommobjektive sind meist besser, als ihr Ruf. Zumindest wenn man von Bildschärfe und Farbbrillianz redet. Anders ausgedrückt, haben auch Festbrennweiten so ihre Schwächen in der Schärfe (gerade zu den Rändern hin) und sind keinesfalls alle gleich gut. Es gibt nur ganz wenige teure Objektive im Nikon-Programm, die wirklich positiv herausstechen.
            Die teilweise heftigen Verzeichnungen (über 2% wird es störend) sind bei Festbrennweiten allerdings so nicht zu finden.

            Zur Frage: Ich nutze an meiner D90 das 16-85, statt des 18-105. Daß das 16-85er ein Metallbajonett (statt Plastik beim 18-105er) hat, eine Gummidichtlippe und eine Entfernungsskala sind sicher zweitrangige Eigenschaften, die nur teilweise den höheren Preis rechtfertigen. In der Bildqualität sind beide Objektive recht ähnlich und beide sind doch ziemlich gut, verglichen mit anderen Zooms in diesem Bereich. Aber das 16-85er ist in meinen Augen das vielseitigere Objektiv. Die nur 2mm mehr Weitwinkel klingen nach wenig, bedeuten aber in der Totalen (also bei Landschaftsfotografie, wo ein 3m Zurücktreten rein gar nichts bringt), doch einen teils erheblich anderen Bildeindruck. 16mm an Cropsensoren entspricht einem 24er WW an Kleinbild, verglichen mit 27mm KB-Äquivalent des 18er Crop. Es passen etwa 40% mehr Umgebung auf das Bild. Am anderen Ende, also im Telebereich, bringen die 20mm mehr Brennweite etwa genau so viel Unterschied, nur eben als Vorteil für das 18-105er. Allerdings benutze ich für Teleaufnahmen meist das 70-300, das bei Brennweiten um 100mm erstens schärfer und zweitens etwas Lichtstärker ist, als die beiden Standard-Zooms. Daher bringt das 18-105 hier nur dann einen kleinen Vorteil, wenn man nicht wechseln kann oder möchte und eine Ausschnittsvergrößerung aus dem 85mm-Bild noch nicht reicht, also das Objekt so schon recht klein oder weit entfernt ist. Daher würde ich das (deutlich) teurere 16-85 immer vorziehen.

  92. Hallo Gunther,

    momentan denke ich über eine Neuanschaffung nach. Da ich aus analogen Zeiten noch 5 Objektive (28-200mm, 85mm, 90-300mm, 28-85mm, 100mm) ohne eingebauten Autofokusmotor besitze, bin ich bei der D7100 gelandet. Macht es in diesem Fall überhaupt Sinn über die D5200 und D5100 nachzudenken?
    Du hast mich mit deinem Testbericht etwas verunsichert, was die D7100 angeht… :/

    Danke und Gruß
    Paula

    P.S.: klasse HP und super Arbeit ;)

    • Hi Paula,
      wenn Du die alten Objektive mit AF bedienen willst, ist sicherlich die D7100 die Kamera der Wahl, da die D5200 keinen Autofokus Motor hat. Ansonsten sind beide Kameras gut, es ist eher eine Geschmacksache.
      Grüße
      Gunther

  93. Seine Kommentare sind einfach großartig. Ich hoffe das Herr Wegner seinen Weg
    erfolgreich meistert.
    lutzSTÖHR

  94. Peter Watz 1. August 2013, 20:59   »

    Zur viel gelesenen Frage des nicht mehr mitgelieferten Displayschutzes bei der D7100, das ist die Antwort von Nikon dazu:

    Sehr geehrter Herr Watz,
    vielen Dank für Ihr Schreiben.
    Der Display besteht wie bei D4 aus einem kratzfestem, speziell gehärtetem Kristallglas, von daher ist eine Monitorabdeckung nicht erforderlich.
    Ich hoffe ich konnte Ihre Frage beantworten und sollten Sie weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

    Alles Gute wünscht Ihnen
    Jan Wronski
    Nikon Support Europa

  95. Bei meiner D90 umgehe ich diese Problematik mit der AEL Taste.
    Ich schwenke die Kamera ins Helle oder Dunkle (meist reicht ein schwenken in den Himmel oder auf den Boden), dann passt die Kamera die Belichtung an. Ich speichere die Einstellung mit der AEL Taste und schwenke auf die eigentlich Szenerie.
    Wenn es dann zu hell ist dann schwenke ich in einen etwas helleren oder dunkleren Bereich und mache die Prozedur erneut.
    So überliste ich die Einstellmöglichkeit die ich auch im manuellen Modus eigentlich nicht habe.

  96. Thomas Voigt 8. Juli 2013, 12:21   »

    Hallo Gunther,

    eigentlich zufällig bin ich über Deine Website gestolpert…zum Glück!

    Vor einigen Monaten zeigte meine D80 plötzlich die berühmt berüchtigte Err-Anzeige…Da ich eigentlich schon lange auf der Suche nach einer “Neuen” war, begann ich vor kurzer Zeit zu suchen. Am Ende sollte es eine D300 werden…und siehe da, hier finde ich plötzlich Deine Website und diese Supertests mit Vergleichen etc. und nun besitze ich seit letztem Donnerstag eine D 7100 und bin mehr als zufrieden und vor allem froh nicht die D300 genommen zuhaben, da ich schon jetzt diesen blitzschnellen Autofokus nicht mehr missen möchte. Ich fotografiere regelmäßig in der freien Natur und dort vor allem Tiere und hier macht die D 7100 wirklich eine gute Figur, zumindest für mich. Ganz toll sind die Menü-Einstellungen, die Du anbietest, nicht nur weil sie sinnvoll sind, sondern, auch weil sie mich regelmäßig zwingen mich mit der Kamera auseinanderzusetzen.

    Also herzlichen Dank für diese tolle Seite, die Tests und vor allem vielen Tipps und Angebote. Hoffe schon bald an einem Deiner Workshops teilnehmen zu können

    Gruß Thomas

  97. Nachdem ich einige Zeit mit einer Sony Alpha 77 arbeiten durfte bin ich inzwischen echt ein bisschen genervt von manchen Dingen bei Nikon.
    Sehr gute Fotos und auch Videos kann man selbstverständlich damit machen und in einigen Punkten finde ich Nikons auch sehr gut durchdacht und besser als die Sonys, in einigen Punkten aber finde ich das Sony System deutlich besser und das lässt mich momentan verharren und keine neuen Nikon kaufen.

    Der elektronische Sucher bei der Sony ist nicht Jedermanns Sache, aber als ich kürzlich Gegenlichtaufnahmen machte und bewusst einen Silhouetten Effekt haben wollte, fand ich den elektonischen Sucher, der mir das zeigte was ich hinten raus bekomme, einen großen Vorteil.
    Der Liveview ist deutlich besser als zum Beispiel bei der D7100 und der Fokus in dieser Betriebsart deutlich schneller.
    Das Liveviewbild bleibt bei einer Serienbildaufnahme auch sichtbar, was systembedingt bei Kameras mit klappendem Spiegel nicht geht.
    Aus der Froschperspektive finde ich das in Verbindung mit einem klappbaren Display einen enormen Vorteil.
    Was Nikon da mit dem Spiegel runter, hoch, runter und wieder hoch im Liveview macht, das geht ja irgendwie gar nicht….
    Ich hoffe das Nikon da demnächst mal ein bisschen was abguckt und es besser macht (wie ja zum Beispiel bei der D800)

  98. werner 2. Juli 2013, 07:41   »

    so, ab sofort gibts ein firmwareupdate für die d7100! bin ja mal gespannt, betrifft auch die video situation…

    • Hallo Werner, ja, aber leider ändert das nicht wirklich das Verhalten im Liveview sondern behebt nur einige kleine Bugs.
      http://www.dpreview.com/news/2013/06/26/nikon-d7100-firmware-c-1-0-1

      • Hallo Gunther,
        mit Begeisterung lese ich dein Hervorragendes Blog; schätze deine Hilfsbereitschaft in Sachen Fotografie sehr.

        Das Firmware-Update für die Nikon D7100 soll auch die Life-View Erscheinung im M-Modus beheben beim Verstellen der Zeit/(Blende?).
        “With movie recording at 1920 × 1080/24p in M exposure mode, subject brightness did not change, even when shutter speed was adjusted. This issue has been resolved.”
        Ist das nicht das, was Du so oft kritisiert hast bei den kleineren Nikons? Oder Verstehe ich da was falsch? (Ich bin noch ohne Video unterwegs-D300)

        Gruß,

        Klaus

        • Hi Klaus, nein, im Video-Modus sollte das schon vorher gehen, war nur offenbar in der speziellen, genannten Auflösung nicht so. Im Foto Liveview-Modus ändert sich leider auch durch das Update nichts…

  99. Hallo Gunther,
    ich habe mir nun auch die 7100 geleistet. Was mir gleich beim Liveview auffällt, da ist immer ein konstantes Arbeitsgeräusch (ähnlich wie beim fokussieren) zu hören, also immer wenn das Livebild aktiviert wird.

    Ist das normal?

    VG Marc

    • Hallo Marc,
      das wird der Bildstabilisator des Objektivs sein, der im Liveview immer eingeschaltet ist! Das “Geräusch” hörst Du auch, wenn Du den Auslöser antippst für eine Weile, dann geht er wieder aus.
      Grüße
      Gunther

      • hm, ja genau, auch beim Antippen des Auslösers.Also ist das normal?! Ich war doch etwas überrascht, da ich das bisher nicht kannte.
        Ist das denn bei allen Objektiven mit Stabi so oder event. nur in dem speziellen Fall? Ich nutze das Tamron 18-270 daran.

        Ansonsten schönes Wochenende :-)

  100. Hallo Günther Wegner. Bei der Entscheidung von der 5100 auf die 7100 aufzurüsten, war dein Artikel sehr hilfreich. INzwischen habe ich die D7100 über 3 Monate getestet und bin wirklich begeistert. Zur D5100 kann ich bezüglich eventueller Nachteile nur sagen, dass, ich denke durch die hohe Megapixelzahl auf dem Sendor, Fotos deutlich öfter und schneller unscharf und verwackelt sind. Selbst auf einem einfachen Stativ wie dem 30Euro Cullmann Teil, welches sehr wackelig und anfällig für Microbewegungen ist, kann es passieren dass Aufnahmen bei wenig Licht verwackelt sind. Musste also auf ein besseres Stativ aufrüsten, konnte ich aber bisher nicht testen. Wenn die Bilder und der Autofocus sitzen, macht die 7100 aber herrvoragend scharfe und detailreiche Bilder, die bei weitem über der Qualität der 5100 liegt. Für mich hat sich der Umstieg gelohnt, vor allem da die 7100 viele Profifeatures hat, die ich mit zunehmender Erfahrung vermisst habe. Vor allem die 5Bilder Bracketing Funktion für HDR Bilder weiß ich sehr zu schätzen. Ebenso wie die Möglichkeit, viele grundlegende Funktion direkt über Knöpfe und nicht durchs Menue ändern zu können. Wer Bilder sehen möchte, guckt bei Flickr hier.

    http://www.flickr.com/photos/bazzshot666

    Im Ordner Hoppegarten Reha, sowie bei Lucy und den SchwarzWeiß Sachen sind ausschließlich Fotos der D7100 (bis auf die Brockenbahn).

    Vielleicht können die Fotos noch den ein oder anderen überzeugen..

  101. Hallo,

    nehme Bilder mit 14 Bit-Farbtiefe im NEF-Format auf Speicherkarte 1 und als jpg (beste Qualität) auf Speicherkarte 2 auf. Beide Karten sind 32GB SanDisk Extreme mit 45 MB/s. Leider geht bei Serienbildern mit schneller Bildfolge (CH-Modus) nach 4 Aufnahmen nichts mehr. Mich würde interessieren ob zu erwarten ist, dass mit einer (bzw. vermutlich dann sogar zwei) schnelleren Karte(n), also z.B. mit SanDisk Extreme Pro (95 MB/s), eine höhere Serienbildanzahl (z.B. 5 oder 6 Aufnahmen) zu erwarten sind.

    • @ U.S. wegen der Serienbildproblematik. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gleichzeitig Raw und JPG in HQ wenig bringt. Nach 4-6 Bildern ist Ende und die Rate geht auf ca. 1,x – 2,x Bilder je Sekunde zurück. Nur in Raw oder nur in .jpg lässt sich die Rate allerdings erhöhen. Wenn man dann noch den LowSpeed Serienbildwahlschalter bei drei oder vier Bildern setzt, kann man auch länger als eine Sekunde bei stabiler Bildrate aufnehmen. Habs bisher aber nur mit nur SanDisk Class10 30Mbs SDs getestet. Damit komme ich idR gut aus.

  102. Hi Gunther, danke für den tollen Testbericht. Meine Frage, ich habe mir die D7100 gekauft und bin mit Dir wie ich es als nicht Pro beurteilen kann mit Dir einig.
    Meine Frage – ich könnte günstig ein Nikon AF-S Zoom-Nikkor 24-70mm 1:2,8G ED Objektiv kaufen. Doch macht dies überhaupt Sinn aus Deiner Sicht?
    Gruss aus der Schweiz – Mick

  103. Hallo Gunther,
    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht zur D7100, der mich letztendlich zur Kaufentscheidung geführt hat.
    Wichtig war mir das F-Bajonett mit Stangenfocus, um auch ältere Objektive anschließen zu können.
    Ich habe mir trotzdem das Kit- Objektiv (“ok”) mitbestellt, aber mein eigentlicher Schatz ist das Nikkor AF 24-85 mm f 2.8-4.0 D.
    Und genau hier gibt es ein Problem: die Kamera belichtet mit diesem Objektiv in allen Modi krass über, bei Außenaufnahmen mit Himmel muss ich für vernünftige Histogramme und Ergebnisse auf minus 3-4 LW gehen.
    Mit dem Kit_Objektiv und sogar mit einem alten Nikkor AL 50mm f1.8 (Objektivdaten im Menue eingegeben) passiert das nicht.
    In Lightroom wird das Nikkor D dann aber auch mit seinen Metadaten ausgelesen, was weniger auf ein Kommunikationsproblem oder Objektivdefekt hinweist….
    Ich bin ratlos, habe die Kontakte geputzt und frage mich, woran das liegen kann…

    Herzliche Grüße
    Michael

    • Hi Michael, das kann ich Dir leider auch nicht sagen. Ich würde da mal direkt bei Nikon anfragen, bzw. die Kombo mal zum Nikon Service schicken!
      Grüße
      Gunther

  104. “Insbesondere sieht man hier schön den Unterschied zwischen dem D5200 Sensor mit AA-Filter und dem (aus meiner Sicht ansonsten gleichen) Sensor der D5200 mit Filter. ”

    Hallo Gunther, ist hier nicht ein kleiner Fehler drin?
    Muss das nicht heissen “dem Sensor der D7100 OHNE Filter?”

    Ist mir nur so als aufmerksamen Leser aufgefallen ;-)
    Grüße TOM

  105. Vielen Dank für diesen Artikel.

    Als Besitze einer D7000 hast du alle wichtigen Informationen aufgelistet und alle meine aufkommenden Fragen beantwortet.

    Endlich mal ein Testbericht, der keine Fragen offen lässt.

  106. Ruedi 4. Juni 2013, 12:25   »

    Ich finde den Testbericht zur Nikon D7100 sehr gut, danke.
    Ich bin ein absoluter Anfänger und möchte mir die D7100 kaufen. Nur welche 2 Nikonobjektive würdest Du einem Anfänger zur D7100 empfehlen. Danke im Voraus für die guten Tipps.

    Gruss
    Ruedi

    • Die Frage kann man eigentlich nur mit “das hängt davon ab, was Du machen willst” beantworten. Schau doch mal in meine Fototasche, dort habe ich einiges zu den von mir eingesetzten und empfohlenen Objektiven geschrieben.

      • Ruedi 6. Juni 2013, 11:12   »

        Vielen Dank für Deine Antwort. Habe in Deiner Fototasche gewühlt und meine, dass die Nikon AF-S DC 18-200 mm und das Nikon AF-S DC 35 mm 1:1,8G eine gute Wahl wären für den Anfang.

        Wie gesagt, ich bin Anfänger und werde hauptsächlich Landschaften, Gebäude, und Portraits machen. Auch Innenaufnahmen werden nicht zu kurz kommen.

        Findest Du meine Wahl gut?

        Danke für Deine Hilfe, ich brauche Sie wirklich.

  107. Hallo Markus,
    wenn Du ernsthaft 2 Objektive willst, dann denk mal über die Kombi 16-85mm + 70-200 f4 nach. Das sind 2 superscharfe Linsen, mit denen Du auf jeden Fall mehr Freude im Vergleich zum Superzoom haben wirst. Falls Du noch mehr sparen willst: Die 70-300er von Tamron und Nikon sind bis 200mm auch sehr gut. Bei 300mm akzeptabel, falls Du ein gut justiertes kriegst.

    Servus, Jörg

  108. Markus 29. Mai 2013, 14:13   »

    Servus Günter,
    Servus Tommy,

    Danke für Eure guten und hilfreichen Kommentare :-)
    Ich werde mir jetzt erst mal ein 18-200er kaufen und gleichzeitig ein Sparschwein für ein 70-200 f/2.8 aufstellen :-))

    Danke und Grüße
    Markus

  109. Markus 27. Mai 2013, 13:04   »

    Servus Guenther,
    du schreibst, dass das Nikon AF-S DX Nikkor 18-200mm 1:3,5-5,6G ED VRII das einzig brauchbare aus der Klasse der Superzoom ist. Gehe ich recht in der Annahme, dass beim AF-S DX Nikkor 18-300 der höhere Preis (ca. EUR 150.- bis 200.-) und das höhere Gewicht (265 gr) den “Qualitätsgewinn” nicht rechtfertigen? In Gesprächen mit verschiedenen Fotofachgeschäften wird immer und immer wieder das 18-300mm stärker empfohlen.
    Danke und Grüße Markus

    • Ich kann zu dem 18-300 nichts sagen. Ich persönlich würde mir heute keines dieser Superzooms mehr kaufen, man geht zu viele Kompromisse ein. Aber ich habe auch ein 70-200 f/2.8 zum Vergleich, da ist man versaut.

    • Tommy 27. Mai 2013, 15:14   »

      hi Markus

      Hast du schon mal Bilder gesehen mit dem 18-200er ?

      Ich glaube, dass das andere Glas bei Brennweite 300mm ziemlich Go Pro mäßig aussehen würde

      Ich finde die Bilder und schärfe von das 18-200er ziemlich großartig.
      Geht es eigentlich noch schärfer und noch besser?

      Eins muss schon klar sein. Der Fotograf schießt die Bilder und nicht ein Verkaufshändler der von tuten und blasen kein plan hat – sondern nur eine ,,Euro” Karte vor sich hat ;)

      Diese Bilder sind schon ziemlich Amanzing!

      http://gwegner.de/know-how/reisefotografie-teil-2-die-wahl-der-spiegelreflex-kamera-ausruestung/

  110. Stefan 26. Mai 2013, 18:26   »

    Hallo Gunther

    Bei meiner d7100 sehe ich einen hellen punkt in der Mitte des Suchers. Ob Ein oder Ausgeschaltet, auch mit verschieden Objektiven. Ist das normal.

    Gruss

    Stefan

    • Sebastian 28. Mai 2013, 10:41   »

      Hallo Stefan,

      das selbige “Phänomen” ist mir an meiner D7100 auch schon aufgefallen. Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht wie Du. Weiß jemand was das ist oder wie das zustande kommt?

      Viele Grüße
      Sebastian

    • Ich denke, das ist normal habe ich auch. Kommt von der Mattscheibe. Nimm mal das Objektiv ab, dann siehst Du es besser.

  111. Danke viel mal ,ich finde es super toll wie schnell du antwortest. Ich werde das objektiv kaufen. danke, danke

  112. Hallo Gunther
    ich habe nun die 7100 gekauft bin sehr glücklich mit ihr. Ich habe mit dem Objekt 18 105mm gekauft ,aber ich finde das Objekt nicht so gut .welches würdest du mir empfehlen für allgemein zum fotografieren?

    • Hallo Inge, die Standard-Zoom Objektive sind immer Kompromisse. Eine gute Ergänzung ist das 35mm f/1.8 – damit bekommst Du eine sehr gute Qualität zu einem absolut günstigen Preis.

      • Torsten Pinkert 15. Mai 2013, 21:22   »

        … oder das 50/1.8.
        Ist echt erstaunlich wieviel Bildqualität man mit den beiden <200 Euro Objektiven bekommt.
        Hab neulich meine ersten Versusche bezüglich Event-Fotografie gemacht (ok, Frühlingsfest hier im Kaff, aber war gutes Wetter und wenigstens mal was los) und selbst mit "liveview an, Kamera am langen Arm maximal hochgehalten, grob gezielt" (ok, ich bin nicht der längste…) waren passable Ergebnisse dabei.
        https://plus.google.com/photos/101447667417287629759/albums/5874120371230899329

      • hankini 18. Juni 2013, 08:42   »

        Ein sehr schönes Immerdrauf-Objektiv zum kleinen Preis ist das 40mm/f2.8 Micro Nikkor. Knusprig in der Schärfe, cremig im Bokeh und sehr schön leicht. Mein derzeit meistgenutztes Objektiv an der 7100.

  113. Servus Gunther,

    ich habe mich nun für die D7100 entschieden mit dem 18-300 Objektiv, welche ich nun seit 1 Woche besitze. Ich arbeite nun an den wirklich scharfen Fotos ;)
    Hast du das 300mm f/2.8 Objektiv mit Konverter für Tierfotos eingesetzt und mit dem zusätzlichen Crop 1,3 der D7100?

  114. Matthias 11. Mai 2013, 10:23   »

    Hallo Gunther,
    erst einmal muss ich mich meinen Vorrednern anschließen Und Dir ein ganz großes Kompliment für deine Seite machen und Dir für die Mühe, die Du Dir machst danken!

    Ich selber nutze derzeit die D7000, bin aber am überlegen zur D7100 zu wechseln.

    Was mich daher interessieren würde, sind Deine Erfahrungen, die Du während Deiner Afrika Reise mit der D7100 gemacht hast, vor allem im Vergleich zu der D7000 – Zumal Du (zumindest meine ich das in Deinen Beiträgen heraus gelesen zu haben;-)) anfangs bei der Vorstellung der D7100 etwas skeptisch warst, ob sie überhaupt ein Fortschritt zur D7000 seien wird.

    Was hat Dir an der neuen Nikon besser gefallen? Was siehst du als einen wahrnehmbaren Fortschritt im Vergleich zur D7000 an? Gibt es deinerseits auch Kritikpunkte an der Kamera?

    Würde mich über Deine Meinung freuen:-)

    Viele Grüße,
    Matthias

    • Die D7100 hat definitiv Spaß gemacht, ich meine die negativen Aspekte habe ich ja in meinem Testbericht herausgestellt, der Sensor ist sehr gut und der fehlende AA-Filter führt zu sehr scharfen Bildern. Im High-ISO Bereich (Sternen-Fotografie) ist sie ähnlich wie die D7000. Die weiteren Unterschiede findest Du oben in meinem Testbericht.

      Bottomline: die D7100 macht Spaß, aber sie ist nicht der riesige Unterschied zur D7000. Wir haben sie vor allem für die Tierfotografie mit dem 300mm f/2.8 eingesetzt.
      Grüße
      Gunther

  115. Hallo Gunther,
    hast Du nach Afrika schon erste Kratzer im Display ohne den bisherigen Schutz der Nikon DSLRs? Oder ist das Glas jetzt so hart wie bei sehr guten Smartphones?
    Hast Du auf Deiner Reise in der Praxis irgendwelche negativen Auswirkungen durch die hohe Pixeldichte bei geschlossenen Blenden f9-16 bemerkt?

    • Hi Joerg,
      ich habe dem Frieden nicht getraut und alle meine Kameras mit dem GGS Displayschutz ausgestattet. An die D600 passt der von der D800 auch!
      Die D7100 habe ich vor allem im Telebereich bei der Wildlife-Fotografie eingesetzt und sie hat hervorragende Ergebnisse geliefert.
      Grüße
      Gunther

  116. Sabrina 29. April 2013, 10:03   »

    Ich habe mir mal die Vergleichsbilder bezüglich des Rauschens oben angeschaut.

    Auffällig ist, dass bei D800 und D5100/D7000 mehr Details am Stoßfänger erkennbar sind.

    Das spricht für den Einsatz einer starken Rauschreduzierung bei D7100/D5200.

    Die Frage, die sich mir stellt ist nun, ob man wesentlich mehr erreicht, wenn man die D5000 behält und ein Stativ kauft, statt eine Nikon D600.

    Allerdings sind Stative auch sehr teuer und nicht ganz schwingungsfrei oder kaum auf dem Fahrrad zu transportieren.

    • Zwischen der D5000 und der D600 liegen im Rauschverhalten bei hohen ISOs schon Welten. Ein Stativ brauchst Du für Low-Light ohnehin, daher finde ich kann man das nicht vergleichen.

  117. Hallo Gunther
    Ich bin heute auf Deine sehr intressannte Seite gestossen.
    Ich brauche eine gute Kamera hauptsächlich fÜr Sport, Tischtennis, Schwimmen und Hundesport natürlich auch für Familienferien. Welche von diesen Kamaras würdest Du mir empfehlen? und welches Objektiv für den Sport? ich habe mal Nikon D600 oder die 7100 angeschaut. Bitte schreibe mir zurück. Es ist für mich sehr schwierig. Ich möchte wirklich etwas Gutes aber es muss nicht das Teuerste sein.
    Liebe Grüsse Inge

  118. Hallo Gunther,

    tolle Website! Bin regelmässig hier und hab mir von dir schon einige wichtige Infos geholt.

    Besitze seit ca. 3 Jahren die D90. super Kamera soweit. Allerdings finde ich, is bei ISO 800 Schluß. 2 Blenden mehr Spielraum würde ich mir schon wünschen, außerdem nen 2. Kartenslot, speicherbare Presets vorallem für Nachtaufnahmen und Panoramageschichten. Auf das kleine Einstelldisplay oben auf der Kamera will ich nie mehr verzichten. Deshalb ist für mich die D5xxx Serie eher uninteressant.

    Nun hab ich mir deine Bilder zum Thema rauschen mal genau angeschaut. Bei den Bildern ohne Rauschunterdrückung (finde den LR Rauschfilter unschlagbar) der Kamera scheint es, das die D7000 doch etwas weniger rauscht. Für mich kann das jetzt erstmal 2 Gründe haben:

    1. die aktive Rauschunterdrückung is bei der D7100 stark verbessert worden.
    2. Durch 9Mpx weniger, bekommt jedes einzelne und größere Pixel bei der D7000 mehr Licht.

    oder bin ich da auf dem Holzweg???

    Im Moment hat die D7000 nen großen Preisverfall, während ich für die D90 noch gutes Geld bekomme. Die D7100 reißt schon wieder nen größes Loch in die Kasse….

    Gruß Thorsten

    P.S.: Bei Gelegenheit und Interesse würde ich dir gern mal unseren vollautomatischen Panoadapter incl. 2-achsiger Timelapsefunktion mal vorstellen. Das Teil arbeitet mit 2 Schrittmotoren und ist hinsichtlich Gewicht, Transport und Vielseitigkeit optimiert. Das Projekt haben wir die letzten 6 kalten Monate durchgezogen und sind in 2 Wochen endgültig fertig.
    Er ließe sich bestimmt super mit deinem Slider kombinieren lassen.
    Da mein bester Kumpel in HH wohnt, wär ein Härte- und Praxitest auch mal möglich ;)

  119. Was bisher unerwähnt blieb und für mich wichtig ist: Ich habe mit grossen Händen Schwierigkeiten, die D7000 unverkrampt zu halten und auszulösen. Die D7100 ist etwas “länger” und liegt besser in der Hand. Vergleicht beim Händler selbst. :-)

  120. flat-eric 15. April 2013, 23:27   »

    dank für bericht.
    offene frage:
    hat die d7100 nachführenden af im videomodus oder muss ich bei bewegung nach wie vor mit der hand ständig nachfokussieren.

    danke für info.

  121. Manfred 15. April 2013, 10:42   »

    Ich hatte die letzten 6 Jahre ein D80, die ich nun verkauft habe. War eigentlich von der D5200 ganz angefixt. Nun mit Release der D7100 sieht es anders aus. Was mich bei der D5200 stört ist der kleine Sucher. Live View und Video sind eigentlich kein Thema, weil ich es nicht brauche. Und wenn dann ist es eh nicht für Schnappschüsse geeignet wegen dem pumpen des AF. Das ist eher für Sachen wo man vorher jede Szene plant und ein Script hat oder viel schneiden muß.
    Die D7100 ist schon ein schwerer Brocken.
    Haupteinsatz – Familien-, Urlaubs-, Hochzeits-(nicht als Profi – nur rein Privat 2-3 Mal im Jahr – sehr herzeigbar) und andere Event Fotos im privaten/beruflichen(nur zur Dokumentation) Bereich.
    Fotosgrafiere eigentlich nur durch den Sucher.
    Eigentlich immer mit Zeitautomatik. CLS ist mir nicht so wichtig, weil ich eh einen SB800 und SB-600 hab, da kann ich auch beim Licht etwas spielen.
    Welche Optik braucht man um die 24MP auszunutzen. Ich hab das 18-105 Kit Zoom, ein 35mm/f1.8 AF-S und ein Makro 40mm. Eigentlich hätte ich gerne ein besseres Zoom, aber
    da wird wohl nichts leistbaren den 24MP gerecht?
    Reicht für meinen Einsatzzweck ein D5200 (nehme an ja) und
    welches Zoom wäre empfehlenswert?

  122. Christian 12. April 2013, 15:02   »

    Hallo Zusammen,
    habe mir nun auch die D7100 (mit deinem Link Gunther) bei Amazon bestellt. Ich denke, wenn man von der D90 kommt ist das schon ein Quantensprung. Hoffe nun, dass meine keine Probleme macht, wie unter anderem bei Amazon in den Bewertungen beschrieben.
    Ich freu mich schon richtig ;-)

    Grüße

    Christian

  123. Hallo Gunther, danke für den guten Testbericht. Leider wird mir noch immer nicht ganz klar, wie es sich mit dem Moire beim Video verhält, besonders im Vergleich zur D5200. Ist letztere durch den Tiefpassfilter da nicht im Vorteil?

    Gruß heiti

  124. Hallo Gunther,

    kannst du etwas zu den aktuellen Krankheiten der D7100 sagen? Habe mehrfach gelesen, dass die D7100, ähnlich wie die D600, Öl-/Staubprobleme auf dem Sensor haben soll.

    Habe meine D7000 veräußert, weil sie mich mit dem Backfokus sehr unglücklich gemacht hat und ich bisher nur Gutes über die D7100 gelesen habe; und nun das!!!

    Zweifle momentan noch am Kauf…

    Beste Grüße

  125. Peter Biller 8. April 2013, 10:42   »

    Hallo zusammen, mir wurde meine D90 Geklaut. Von der Bedienung, dem Gewicht und der Qualität ist sie mir immer noch lieber als die 5200 oder 7000/7100. die gibt es noch für 450 € zu kaufen. Sollte man das noch tun? Technik ist 4,5 Jahre alt? Was meint ihr? Gruß Peter

  126. Helmut 8. April 2013, 10:05   »

    Vielen Dank für das hochinteressante Forum. Nach meinen “Aufstieg” von der D90 zur D7100 habe ich leider noch kein Programm gefunden, mit dem ich RAW Dateien bearbeiten, bzw. umwandeln kann. Die beigelegte CD hat leider keinen Erfolg gebracht. Weiß jeman Rat?

    • Johannes 20. April 2013, 16:24   »

      Oder Capture NX2. Mit View NX2 kannst du, meines Wissen nach, auch RAW-Bilder bearbeiten und ein Vorteil ist, dass dieses Programm kostenlos ist. Außerdem könntest du dir noch eine Software runterladen mit dem du RAW-Bilder auch im Windows Picture Viewer angucken kannst. Habe grade den Namen vergessen, habe ich aber hier bei gwegner.de gefunden, von da her bin ich bestimmt nicht der Einzige, der das gelesen hat :)

  127. Servus Gunther,

    vielen Dank für deine Berichte und Tests. Von allem im Netz sind deine die für mich als laien die besten.
    Ich schwanke anlässlich meiner Botswanareise im Sommer (nebenbei toller Reisebericht von dir) zwischen D7100 und D800. Objektiv könnte zur Reise sein (nur Reisezoom wegen Gepäck/Platzprobleme): Nikon 18 – 300 bzw. 28 – 300.
    Zuerst war ich nun klar für D800, da ich mir die bessere Fotoqualität erwarte, aber diese hat ja wohl keine Vollautomatik und der große Einstelltüfftler für schnelle Fotos bin ich als Wiedernanfänger nicht, oder sehe ich das nun zu problematisch? Tja … was nun? Welchen Rat gibst du mir?

    LG
    Toni

    • Hallo Toni, sorry, wenn Du eine Kamera mit “Vollautomatik” willst uns so ein Super-Zoom, denke ich die D800 ist nicht die richtige Cam für Dich. Kaufe Dir lieber eine D7000 und ein Nikon 18-200 !
      Grüße
      Gunther

  128. Chris A 6. April 2013, 15:58   »

    Hi Gunter, noch ne kurze Frage:
    Kann es sein, das am unteren Moduswahlrad nicht mehr auf “Auslösen durch IR-Fernbedienung” schalten kann?
    Wie stellt man das jetzt ein wenn man mit der kleinen IR-FB auslösen will?
    Oder hab ich das auf den Bildern nur falsch gesehen?

    Danke & Grüße aus Wien,
    Chris

  129. Tobias 6. April 2013, 11:38   »

    Hallo Georg,
    ich möchte eine D7100 hauptsächlich für Veranstaltungsaufnahmen teilweise mit Bühnenlicht für Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Die voraussichtliche Entfernung zu den Personen ist ca. 15 – 20 m. Neben Totalen und Halbtotalen sollen auch einzelne Personen und Instrumente gut präsentiert werden. Ich habe als Objektiv mir das Nikon AF-S DX Nikkor 18-200mm f/3.5-5.6G ED VR II ausgewählt. Hast Du andere Empfehlungen?

  130. Peter Schmalfeldt 5. April 2013, 17:58   »

    Hallo Gunther,

    ich bin neu bei Dir und muß sagen : Super Test.

    Ich arbeite noch mit der D 700 und meiner alten D90 als Zweitkamera.
    Kannst Du mir einen Vergleich von D700 zur neuen D7100 aufzeigen?

    LG
    Peter

    • Die D700 habe ich nicht und hatte sie auch nie. Aber die D700 ist eher ein “Pro”-Body, die D7100 eher aus der Liga darunter. Der Sensor der D7100 löst natürlich höher auf und auch die ISO Leistung ist etwas besser.

  131. Johannes 3. April 2013, 08:47   »

    Hi Gunther,

    ich habe zur Zeit eine Nikon D80 (seit 1,5 Jahren). Das ist die alte Kamera von meinem Vater und ist auch meine erste DSLR überhaupt. Ich bin 15 Jahre alt und deswegen müsste ich eben noch etwas länger sparen für eine D7100, als für eine D5200. Natürlich, im Vergleich zur D80, wird jetzt alles total verbessert sein. Hab ja bei der nicht mal Live-View oder eine Video-Funktion. Vielen Dank auch für deine (duzen darf ich doch ???) Seite hast mir jetzt schon sehr viel weitergeholfen. Ich bräuchte eigentlich eine Allround-Kamera, da ich die Kamera sehr viel für Planespotting (Flugzeuge fotgrafieren) benutze, aber auch z. B. für Parties oder andere Veranstaltugen, also mal bei Nacht, mal aber auch tagsüber bei herrlichem Sonnenschein benutze. Würde mich sehr über eine Empfehlung von Dir freuen.

    Grüsse,

    Johannes

    • Hi Johannes,
      ich denke es lohnt sich auf eine D5100 oder gar D5200 zu sparen. Tolle Kameras!
      Grüße
      Gunther

    • Michael 4. April 2013, 19:59   »

      Hallo Johannes,

      ich würde auf die D5200.
      D7100 ist doch erheblich teurer. Zwar robuster, Headup Display und paar direkte Tasten mehr. Aber gerade beim Planespotting dürfte das Klappdisplay sehr hilfreich sein. Vermissen könntest Du allerdings die Abblendtaste, die die D5200 leider nicht hat. Und wenn dann irgendwann mehr Geld hast das gibst ne D7200.. so in 3 Jahren…
      Gruß
      Michael

  132. Frank 1. April 2013, 11:24   »

    Hi Gunther, deine Seiten sind ein unverzichtbarer Orientierungspunkt für die Wahl der richtigen Nikon. Ich nutze selbst seit Aug. 2012 eine D5100 und bin damit absolut zufrieden. Was ich jedoch vermisse ist der Wetterschutz und überlefe mir einen Crop Zweitbody zuzulegen. Die 5100 möchte ich behalten, da sie quasi mit einer 35er Festbrennweite in jeder normale Tasche passt und somit immer dabei ist.
    Was ist deine Empfehlung, D7000, D7100 oder gar eine D300s?
    Wie gesagt ich möchte den Zweitbody auch bei schlechtem Wetter einsetzen können? Beste Grüsse

    • Hi Frank,
      also bezüglich Wetterschutz kann ich gar nicht so viel sagen, mir ist noch keine Kamera kaputtgegangen bei Regen, selbst die D5100 hat die Victoria-Fälle überlebt. Ich kann Dir da keine ausführlichen Testreihen präsentieren – es sei denn, Du stellst Du Kameras!
      Bzgl. Vergleich D7000 vs D7100 findest Du ja genug Infos auf meinen Seiten. Die D300 würde ich mir heute nicht mehr kaufen, der Sensor ist schon etwas in die Jahre gekommen.
      Grüße
      Gunther

      • Frank 1. April 2013, 15:15   »

        Hi Gunther, Danke für die schnelle Reaktion, wie gesagt Deine Seite kann man jedem Fotofan empfehlen. Deine D5100 Erfahrungen helfen mir weiter, in der Tat habe ich noch keinen richtigen Wetterschutzvergleichstest gefunden. Die D7100 reizt mich schon, aber solange bin ich mit der D5100 wahrscheinlich für jede Situation besten gerüstet. Beste Grüsse

  133. Markus 31. März 2013, 23:18   »

    Toller Testbericht, DANKE

    Du hast mir bei meiner Entscheidung pro 5200 entscheidend weiter geholfen.

  134. Manfred 31. März 2013, 22:17   »

    Schon mal über einen externen Soundrecorder (z.B. Zoom H4 ..) nachgedacht. Hat sicher eine besere Qualität und den Ton zu syncen ist jetzt auch nicht das Problem.

  135. Strobl Walter 30. März 2013, 16:19   »

    Hallo Gunther,

    habe deinen Test der D7100 sehr interessiert verfolgt. Gestern habe ich mir dann ganz spontan eine 7100er zugelegt.
    Nach den ersten Probeaufnahmen muss ich feststellen, ein Quantensprung zur D300. Vor allem bei schlechten Licht ist der Unterschied eklatant.
    Heute habe ich auch erste Videoversuche getätigt und bin fürs erste von der Qualität mehr als zufrieden. Als Mikro habe ich das OKM II (Kopfmikro) getestet. Funktioniert auch tadellos.

    Vielen Dank und liebe Grüße aus dem Land der 1000 Hügel

    Walter

  136. Hallo Gunther,
    vielen Dank für all die tollen Seiten / Themen hier. Deine Seite ist die wohl von mir meist gelesenste ;-)
    Ich hatte mich auch aufgrund Deiner Rezesionen zur D7000 entschieden und es bis heute nicht bereut! … nur die besseren Videofunktionen der D5200 und D7100 lassen bei der D7000 Wünsche offen – vor allem ein Stereo-Mic wär von Vorteil. Weisst Du ob es für die D7000 auch kleine + gute Stereo-Mics gibt, die nicht so ausladend sind (im Alltag eben mal zum Mitnehmen)?
    Noch einmal vielen Dank + Gruß aus Kölle, Jonas

    • Hi Jonas,
      so etwas wie “kleines + günstiges + gutes” Mikrofon gibt es leider nicht. Wenn Du etwas vernünftiges haben willst (die eingebauten Mikrofone in den Kameras, egal ob Stereo oder Mono taugen alle nichts) musst Du etwas investieren und etwas “Größe” in Kauf nehmen. Ich setze z.B. das hier ein und der Unterschied zu dem in die D7100 eingebauten Mikrofon ist gigantisch!
      Grüße
      Gunther

  137. graywolf 28. März 2013, 13:42   »

    Hallo Gunther, Du bist mal wieder meine erste Adresse, wenn es um eine neue Nikon geht. Ich habe lange auf einen Nachfolger der D7000 oder D300 gewartet. Ich fotografiere immer noch mit meiner lieben D90. auch wenn ich weiß, dass die nicht auf dem allerneusten Stand ist. Und mit der D5100, die ich meiner Frau voriges Jahr zum Geburtstag schenkte ;-)Die ist zweifellos prima, aber ich vermisse einige technische Vorteile der Klasse drüber.
    Ich selbst bin absolut unschlüssig, ob ich eher auf eine Vollformat spare (wobei hier ja die Objektive dazu kommen) oder beim Crop bleibe. Was mich am Vollvormat reizt, ist vor allem die Tiefenschärfe, mit der ich sehr gerne arbeite. Klar fotografiere ich gerne mit meinem Nikkor 35/1.8, aber ich denke, mit einem Vollformat geht da noch mehr.
    Als ich von der D7100 las, hörte sich das sehr gut an. Die Auflösung und die Messfelder und Kreuzsensoren versprechen ja eine Menge. Du hast mich aber wieder etwas verunsichert, so euphorisch wie bei der D7000 bist Du ja nicht.
    HG Rolf

    • Hi Rolf, bitte versteh mich da nicht falsch – die D7100 ist großartig. Ich bin lediglich ein bisschen enttäuscht, dass die nicht mehr an Innovationen Einzug gehalten haben, die technisch sicherlich möglich gewesen wären.

      Von der Bildqualität und der Kamera als solches ist sie ganz hervorragend uns sicherlich auch nochmal eine Verbesserung zur D7000.

      Ob Du auf Vollformat umsteigen willst, musst Du selbst entscheiden. Freistellen kann man auch mit den Crop Nikons ganz toll. Die Sensorgröße ist ja nur einer der Faktoren dafür. Die Anderen sind das Brennweite, Blende und vor allem auch die Abstände zwischen Kamera, Motiv und Hintergrund.

      VLG
      Gunther

      • Waldemar 28. März 2013, 23:06   »

        Ich denke da ähnlich wie Rolf, die D7100 ist zwar seht toll, aber der große große Nachfolger der D300s, der nach der langen Wartezeit alles in den Schatten stellt, ist sie leider nicht. Ich werde aber dennoch nicht die D600 kaufen – die Mehrkosten sind besser in ein gutes Objektiv investiert.

        Nur wenn ich den Vergleich des Studiobildes D7100 vs. D800 auf dpreview (v.a. die Geldnote) sehe, dann wird die D800 zur Wunschkamera…

  138. Michael 26. März 2013, 22:50   »

    Hallo Gunther,
    ..”Weiterhin hat die D7100 drei durch den Benutzer konfigurierbare Knöpfe: AE-L/AF-L Knopf, Fn-Knopf und den OK-Knopf.”
    Korrektur, sie hat 4, es ist noch die Abblendtaste konfigurierbar.

    D600:
    hat direkte Zeitraffermöglichkeit.

    Super Tests, mach weiter so.

    Gruß
    Michael

    • Hi Michael, danke für den Hinweis, ich habe es aktualisiert.
      Zu der “Zeitraffer-Möglichkeit” möchte ich anmerken, dann man mit allen Nikons Zeitraffer mit Hilfe der Intervall-Funktion aufnehmen kann. Die von Dir angesprochene “direkte Zeitraffer-Funktion” ist ein Gimmick in der D600 und D800, welches in der Praxis nicht wirklich zu gebrauchen ist.
      VLG
      Gunther

  139. Hallo Gunther,

    Vielen Dank für den ersten Praxisbericht. Könntest Du bitte noch etwas zu Deinen Erfahrungen mit dem AF der D7100 sagen?

    Meine Erfahrungen mit der D7100, die ich nun seit dem 16.3.2013 ausprobiere, sind folgende:

    – dieser sogenannte beste AF den Nikon zu bieten hat, erscheint mir nicht mehr zeitgemäß, weil zu langsam und zu ungenau. Bei meiner früheren D300 war dieser 51 Punkt AF noch etwas schneller zugange ist zumindest mein subjektiver Eindruck. Die Auslösevzögerung mit Fokussierung erscheint mir bei der D7100 ähnlich zu langsam wie bei der D600. Die D800 und die D4 sind zwar etwas flotter, obwohl es auch das 51 Punkt AF System ist (gekoppelt aber mit einem anderen Multicam Modul), aber nicht weniger ungenau, wenn es um die Erfassung bewegter Objekte geht. Ich habe weniger am 51 Punkt AF auszusetzen, den alle diese Kameras besitzen, wenn die Aufnahme eines nicht bewegten Objektes erfolgt. Ich verwende hierzu natürlich eine ausreichend kurze Belichtungszeit und verwende nur eher etwas bessere Nikon Objektive (wie das 50mm 1.4, das 105mm 2,8, das 35mm 1,4 usw.) Meine OMD-EM5 ist bezüglich bewegter Motive auch nicht besonders gut, hat aber mit ihrem Kontrastautofokus eine höhere Trefferquote als die oben ganzen Nikons.
    – hat Deine D7100 auch ein Problem bei C-AF Einstellung und Spot-Belichtungsmessung korrekt zu belichten? Bei S-AF passt es mit der Belichtung und bei C-AF sieht schon die erste Aufnahme wie eine Integralmessung und nicht wie eine Spotbelichtungsmessung aus.
    – Positiv kann ich zur D7100 anmerken, dass die Vibrationen durch den kleineren DX Spiegelschlag erheblich geringer zu sein scheinen als bei der D800, die ich mit der doppelt bis dreifach kürzen Belichtungszeit nutzen musste um das Problem des Spiegelschlags bei Freihandaufnahme und ohne Spiegelvorauslösung in den Griff zu bekommen (also z.B. 50mm Brennweite nur mit1/100 oder kürzer). Die D600 hatte übrigens obwohl auch großer Vollformatspiegel diesbezüglich auch nicht dieses Problem durch Spiegelschlagvibration.
    – Ich würde gerne zu Nikon Gehäusen zurückkehren, da ich gut in Nikon Objektiven investiert bin. es scheint mir aber, dass Nikon nicht mehr bereit ist in Neuentwicklungen wesentlich zu investieren und mehr Kostenneutrale oder investitionsarme Innovationen zulässt. Das Nikon Menü sowie die Handhabung ist dem der Olympus OMD EM5 und deren Handhabung um Längen überlegen – nur was nützt das wenn ich mit Nikon zu wenige präzise fokussierte Aufnahmen erhalte, sobald sich das Hauptmotiv bewegt. Ich werde nun ab morgen mal sehen, ob die Fuji x100s diesbezüglich brauchbar ist……

    Danke für Deine Stellungnahme.

  140. N. Sackmann 24. März 2013, 09:55   »

    Hallo Herr Wegner,

    vielen Dank für den Test der D7100 und den Vergleich zur D7000. Letztere habe ich mir vor einem halben Jahr zugelegt und war nach Erscheinen der D7100 nun unsicher, ob ich nicht besser mit dem Kauf der D7000 hätte warten sollen.
    Nach der Lektüre Ihres Vergeichs habe ich mir die D7100 gestern beim Händler angesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass es für mich als Besitzer einer D7000 bei vernünftiger Betrachtung außer der – zugegeben – deutlich besseren Ergonomie der D71000 kein wirklich schlagendes Kaufargument gibt. High- und Auto-ISO, 24MP vs. 16MP, 51/15AF vs. 39/9AF stellen sicher einen Fortschritt dar, begründen einen Wechsel angesichts des derzeit hohen Anschaffungspreises nicht ausreichend. Bedauerlicherweise kann auch der Batteriegriff MBD11 nicht weiterverwendet werden. M. E. ist das Geld besser (und zukunftssicherer) in eines der sehr hochwertigen FX-Objektive von Nikon investiert.

    MfG
    N. Sackmann

  141. Waldemar 23. März 2013, 23:31   »

    Danke für den ersten Eindruck zur D7100. Ich werde von der D90 wechseln. Da aber auch die D800 mittlerweile ‘günstiger’ geworden ist suche ich einen Vergleich D7100 – D800. V.a. ob sich die mittlerweile 1 Jahr alte Kamera wirklich lohnt und ob die FF-Farben wirklich um Welten besser sind. Mache viel Makro-Aufnahmen und Studio-Bilder.

    • Hallo Waldermar, ich kann Dir versichern, zwischen allen aktuellen Nikons liegeb bei der Bildqualität keine Welten. Die liegen sehr dicht beieinander. Das Mehrgeld gibst Du für die größere Kamera aus, für die ggf. bessere Haptik, für den größeren Sucher. Die Farben sind bei Vollformat nicht anders als die bei den aktuellen Crop Kameras.
      Grüße
      Gunther

      • Waldemar 24. März 2013, 14:18   »

        Hallo Gunther,

        danke für die rasche Antwort. Mir kommen nur manchmal die Farben der D7100 (und auch D7000) etwas künstlich und zu hell vor. Bei der D600 und höher finde ich die Farben natürlicher.
        Haptik udgm…. mir ist eine leichte Kamera lieber.

        Waldemar

  142. Hallo Gunther(ich bleib einfach mal beim DU),

    erstmal super deine Seite. Bin durch meinen Nachbarn und Freund auf deine Seite aufmerksam geworden(er hat einen Kurs bei dir besucht). Respekt was du alles autestest. Tja und bei mir stellt sich der “haben wollen Faktor” gegen den “was ist sinnvoll” Faktor. Momentan im Portfolio D90 und ein paar Objektive. Die Frage ist geht man auf das handliche D5200 Model oder migriert man zum D7100 Model oder lässt alles so wie es ist. Die Farge nach dem Tausch D90 zur D5200 ist noch nice gestellt worden.

    LG
    Lena

    • Hi Lena, die D5200 hat den deutlich moderneren Sensor als die D90, also besonders bei wenig Licht wirst Du damit bessere Ergebnisse bekommen.
      VLG
      Gunther

      • Oh mein Gott…das macht die sache jetzt nich einfacher….vor allem “was will ich” handlich und klappdisplay oder eher die “professionellere” Geschichte. In der Hand hatte ic hsie heute beide, klar die 7100 gleicht sich doch ein wenig mit der D90, di5200 eher an die D60(auch mit der hatte ich spass ;-))

        Gibt es sinnvolle Gründe die 500Euronen mehr auszugeben für den Body???

        • Hallo Gunther nach vielem hin und her habe ich es getan ich habe die 7100er gekauft und hoffe das sie das hält was ich mir von ihr verspreche. auch wenn es nicht der “leichteste” Bolide ist so denke ich schon dass es ein Fortschritt sein wird allein schon beim Hallentennis wo man erfahrungsgemäss besser das Blitzlicht weglässt.

          LG
          Lena

  143. @Sven: vielen lieben Dank für Dein ausführliches Feedback, das mir sehr plausibel erscheint! Vielleicht können wir das ja mal als Gast-Posting von Dir veröffentlichen, es wäre schade, wenn es hier in den Kommentaren untergehen würde.
    Wenn Du dazu Lust hast, daa noch mit einigen Beispielbildern anzureichern und vielleicht noch ein bisschen auszuformulieren, so dass ich es dann, wenn wir aus Afrika zurück sind (mitte Mai) posten kann, würde mich das sehr freuen!

  144. Hallo Gunther,

    ich besitze die D7000. Die technischen Daten der D7100 sind für mich eigentlich kein Grund zu wechseln. (Vielmehr hat mich geärgert, dass man den Batterie-Griff der D7000 nicht an der D7100 verwenden kann, obwohl die Gehäuse nahezu baugleich sind!)

    Eine Neuanschaffung kommt für mich allerdings wegen des (wohl deutlich) verbesserten Autofokus-Systems in Betracht. Denn bei meiner D7000 hatte ich anfänglich mit einem starken Backfokus zu kämpfen. Der kamera-interne Ausgleich half nichts, erst nach einem Nikon-Service wurde es besser. Aber ich glaube, dass der Autofokus noch immer nicht wirklich treffsicher ist. Deshalb sind Aufnahmen mit meinem Nikkor 70-200 2.8 VR II bei Offenblende nicht selten ein Glücksspiel.

    Die höhere Auflösung des D7100-Sensors würde mich zwar reizen, um das Foto nachträglich digital zu vergrößern. Aber dann muss der Fokus auch zuverlässig sitzen…

    Kannst Du über den neuen Autofokus etwas genaueres berichten?

    Gruß
    Olaf

    • Hallo Olaf, mir fehlt da im Moment noch die Langzeiterfahrung. Bislang schlägt er sich tadellos, aber ich hatte mit dem AF meiner D7000 auch keine Probleme!
      Es kann immer mal sein, dass ein AF-Modul dejustiert ist, aber wie Du schon schriebst, dann muss es zum Service. Es kann zusätzlich immer mal sein, dass ein einzelner “Schuss” nicht trifft, da kann der AF noch so gut sein, daher macht man bei kritischen Teleaufnahmen ja auch mehrere und sucht hinterher die schärfste raus ;) Das passiert aber bei allen Kameras mal.

  145. Hallo Gunther,

    erstmal ganz herzlichen Dank für Deine Tests – du bist der schnellste im Netz – und ich finde auch sehr objektiv – ich selber bin auch Profi und verdiene mein Geld mit Web-Foto-Video.
    Man darf es ja überall nicht laut sagen – ich nutze die D5100 für professionelle Videos – sorry saugut – früher hab ich cams für 10 000 … gemietet – die waren viel schlechter – nicht von der Bedienung(da viel besser ) aber von der Qualität- so – Slashcam und diverse andere spielen grad verrückt und verlassen endlich mal das Canon/panasonic Lager – und geben endlich zu das Nikon da – wohl eher unbewußt ein heisses Eisen im Feuer hat – ich frage mich da – warum haben sie die D5100 nicht richtig begutachtet – ich fand sie nicht schlecht und hab einiges gemacht – sind jetzt die neuen wirklich so gut wie alle das sagen – ich muss mir eine holen – natürlich hätte ich – der NIKON SO SEHR LIEBT – eine D800 mit Schwenkdisplay und 8 Bildern/sek und vielleicht nur 24 mp Auflösung …. ja das würde wohl genügen – und alles so rund wie bei meiner alten D200 – mit der ich immer noch am liebsten Bilder mache – weil das Konzept und die Geschwindigkeit stimmt – ebenso D700- ja das ist wohl emotional – aber das ist das was ich mag – ich denke dir geht es ähnlich – gib mir einen Tipp!?!

    unter anderem muss ich sagen – dass was was Du insgesamt machst finde ich im ganzen Netz sehr beachtenswert!!! Danke für Deine Begeisterung und Deinen Mut!

    Joe

    • Hi Joe, vielen lieben Dank für Dein Feedback!
      Wenn ich das was Du schreibst so lese und Du vor allem auf richtig geile Video Qualität und die Haptik der x00er Serie abfährst, da gibt es nur eins: die D800. Das einzige, was ihr fehlt, ist das Klappdisplay, ansonsten geil, geil.
      Will aber nicht heißen, dass die Video-Quali der D5200/D7100 im Endeffekt viel schlechter sei, sie haben da sehr gut aufgeschlossen, und lassen bezüglich der Videos zumindest im Low-Light Bereich die D7000 und D5100 hinter sich.
      Viele professionelle Filmer haben mittlerweile die Video-Qualität bei den neuen Nikons kennen und lieben gelernt. Die Zeiten, wo eine Mark2 oder 3 hier das maß der Dinge waren, sind zum Glück vorbei…

      Grüße
      Gunther

  146. Stefan G. 21. März 2013, 20:53   »

    Ich wollte mich noch einmal melden zum Thema Pixelboliden bei Nikon mit 24MP und 36MP. Vor zwei Tagen hatte ich mich im Zusammenhang der förderlichen Blende kritisch dazu geäußert, dass in einer Nikon-Crop beim heutigen Stand der Technik 24 MP verbaute werden, genauso viel wie im KB-Format, und dass die D7100 nach meiner Meinung eine verpasste Chance von Nikon zu wirklich besserer Bildqualität ist.
    Man konnte es ahnen, heute hat Canon seine neuen Crops vorgestellt: Gleiche Pixelanzahl von 18MP, wesentlich besseres Rauschverhalten ist angekündigt. Ich fürchte, dass Canon besser verstanden hat, was Fotografen wollen und Jörg auch. Die D7000 ist ihr Geld jetzt noch eher wert denn je.

    Gruß, Stefan G

  147. Hallo liebe Diskussionsteilnehmer,
    ich weiß ja nicht, wie professionell ihr alle fotografiert. Ich bin im grafischen Gewerbe und kann euch versichern, dass große Messedisplays maximal bei 75dpi gedruckt werden. Gigantische Baugerüst Blow-Ups auf Mesh sogar teilweise nur auf 10-20dpi. Ein bisschen hoch interpoliert hat mir hierfür noch jede DSLR 12 Megapixel Datei für tolle Ergebnisse gereicht. Meist geht es wirklich nur um Pixel Peeping und “Haben will”. Bei Astroaufnahmen kann ich Gunther verstehen, aber ansonsten sind die High ISO Leistungen ab der D300/D90 wirklich toll.
    Ich habe übrigens diese Woche die D600 mit dem 24-85er Kit-Objektiv und dem 24-120mm getestet und verglichen. Beide im normalen Praxisgebrauch absolut gleichwertig und insgesamt ist der Upgrade-Effekt bis 1600 ISO für die meisten kaum sichtbar. Ich hatte kein Wow-Erlebnis und es bleibt beim 16-85 (weniger Verzeichnung) + D7000 als Standard-Kombi.

  148. Zwei Dinge treiben mich sowohl bei der Vorankündigung am 22 2. als auch nun um, die mE nicht richtig gewürdigt werden (Sorry, wenn ich übersehen haben sollte, der Thread ist relativ lang.
    Man kann die 7000/7100 nur bedingt mit den 5×00 vergleichen. Hat man ältere AF Objektive ohne Motor gehen die 5×00 Bodies nicht. Aus Ende, die sind keine Option, nabhangig, dass sie sicher technisch gut sind. Darüber muss man sich im Klaren sein
    Weiter wird mE der 1,3 Crop nun bei der 7100 nicht ausreichend gewürdigt der bei langen Teles beispielsweise einen kleinen Converter ausmacht und die Kamera liefert immer noch 15MP . Es ware interessant zu wissen, Wie ist die Bildqualität dann?

    • Mit dem fehlenden AF-Motor der D5xxx hast Du natürlich recht, habe ich aber immer herausgestellt. Die Meisten, die aktuelle Objektive haben, sind davon allerdings nicht betroffen, da diese alle einen Motor eingebaut haben.
      Bzgl. des 1.3 Crops: das macht überhaupt keinen Unterschied zu der vollen Aufnahme, die Du später in der Bearbeitung ja auch beschneiden kannst. Mit einem Teleconverter hat das gar nichts zu tun! Ein telekonverter arbeitet optisch, dieser Crop lässt einfach nur den Außenbereich des Sensors bei der Aufnahme weg! Die Bildqualität ist exakt identisch.

      • Ok danke. Die Frage Antrieb ist für mich wichtig. Ich werde mir definitiv eine 7100 kaufen, denn ich will mene D80 ersetzen, die hinsichtlich diverser Möglichkeiten ausgereizt ist. Ein Systemwechsel ist fur mich indiskutabel. Hinsichtlich des crop von 1,3 hast du recht, das hatte ich so nicht verstanden. Dann durfte der Gewinnn lediglich in einer geringfugig hoheren Gewchwindigkeit zu sehen sein, in n der Tat fraglich, ob man das braucht.

        • Torsten Pinkert 21. März 2013, 23:24   »

          Ich habe heute bei einem längeren Feierabendspaziergang auch mal unserem (einzigen ernstzunehmenden) lokalen Fotoladen einen Besuch abgestattet und kurz vor Feierabend vom Chef breit grinsend “ja, die zweite Lieferung ist heute Mittag grad reingekommen, guck mal” nen Karton ausgepackt und das gute Stück in die Hand gedrückt bekommen.

          Zum Thema hier passend war in seinem schier unerschöpflichen Redefluss die Info, dass an die Kamera alles, was so in den letzten 60 Jahren mal an ne Nikon gepasst hat, angeschlossen werden kann. Also auch uralte Mikroskop- und Teleskop und sonstwas Adapter. Mir reicht ja eigentlich schon die Option, die alten AF (ohne -S) Objektive ohne Motor verwenden zu können (so nen AF 60mm Micro kostet bei ebay die hälfte des AF-S), aber dass der Body halt auch den ganzen anderen Quatsch verkraftet (was Belichtungsdaten angeht) ist gegenüber den 5xxx natürlich auch ein Vorteil. Und ja, die 7000 konnte das wohl auch.

          Naja, warten bis Frühling ist und sich die Preise gesetzt haben… :)

  149. Hallo Gunther, ich habe jetzt hier eine D7100 stehen und kann sie 14 Tage testen. Meine Befürchtungen bzgl. des zu kleinen Puffers sind doch nicht ganz so dramatisch wie gedacht. Wenn man NEF-RAW auf 12 Bit und nicht verlustfrei komprimieren stellt, hält der Puffer immerhin 9 Bilder. Ich denke das reicht für die Mehrzahl meiner Anwendungen in denen ich Serienbilder brauche und wenns noch mehr Bilder sein müssen, dann geht ja immer noch JPG.
    Eine Frage im Hinblick auf das RAW Format habe ich noch.
    Macht 14Bit NEF und/oder die verlustfreie Kompression in der Praxis überhaupt einen Sinn?
    Wenn ich mir deinen Beitrag über DNG anschaue habe ich da Zweifel.
    Welche NEF-Raw Einstellung verwendest Du?

    Grüße
    Sven

    • 14 Bit finde ich viel wichtiger, da es die Abstufungen bei den Helligkeitswerten betrifft und das macht bei der Bearbeitung schon etwas aus, gerade wenn man in Grenzbereiche geht. Die Komprimierung ändert an der “Tiefe” nichts, sondern “clustert” einfach benachbarte Pixel, falls die sehr ähnlich sind, um es mal bildlich auszudrücken. Bei all meinen Tests habe ich keinen nennenswerten unterschied zwischen verlusthaft komprimierten, verlustfrei komprimierten und unkomprimierten RAW Dateien festgestellt.

      • Also wäre Deine Empfehlung 14Bit plus lossy Komprimierung. Wenn man nun ein 14Bit NEF in lossy DNG konvertiert, ist da ein Unterschied festzustellen gegenüber der gleichen Konvertierung aus einem 12Bit NEF?
        Oder eliminiert die lossy DNG Konvertierung den Vorteil 14Bit gegenüber 12Bit wieder?
        Wenn ich die Zeit finde versuche ich das einmal zu überprüfen.

        • da hat gunther schon einen
          ausführlichen bericht zu geschrieben :)
          gib mal oben bei der suche dng ein, da findest du ihn

          • Genau auf den Bericht beziehe ich mich ja in meinem Ausgangsbeitrag. Die Frage ob der Vorteil von 14Bit gegenüber 12Bit bei der Konvertierung nach lossy DNG möglicherweise verlorengeht ist in dem Bericht aber nicht Thema. Die dort verwendete Beispiel NEF-Datei hatte 12 Bit.

        • Hi Sven, überprüf das doch bitte mal und lass uns daran teilhaben. Ich habe das bisher auch noch nicht getestet.

          • Ich habe jetzt mal einige Testreihen in 14Bit, 12Bit, verlustfrei und verlustbehaftet komprimiert.
            Also 4 Bilder pro Bilderreihe.
            Jede Reihe habe ich dann erneut unter gleichen Bedingungen aufgenommen nur immer jeweils eine Belichtungsstufe weniger.
            Die letzte Bilderreihe sah fast schwarz aus und ich musste in CameraRaw die Belichtung um +5 hochziehen, damit sie wieder gestimmt hat.

            Danach habe ich die Bilderreihen ins DNG Format konvertiert, sowohl verlustfrei als auch verlustbehaftet.
            Alle Bilderreihen habe ich dann identisch in CamaraRaw bearbeitet und einen kleinen Bildauschnitt als 100% Crop von allen Bildern als JPG entwickelt.

            Hier meine Ergebnisse:

            1.) 14 Bit bietet gegenüber 12 Bit einen größeren Spielraum zum Wiederherstellen von Tiefen
            (und vermutlich auch von Lichtern, mein Versuch zielte hier auf die Tiefen), insbesondere im Hinblick auf die Farben.
            Dies trifft aber nur bei extremer Erhöhung der Belichtung in CameraRaw zu.
            In meinem Test hatte ich hier bei Belichtung +5 eingestellt und bei Tiefen +80%.
            Muss man die Belichtung nur um +1 bis +1,5 erhöhen, so kann man nur noch mit viel Mühe im 100% Crop
            einen Unterschied feststellen. Auch bei diesen Testbildern hatte ich die Tiefen um 80% erhöht.

            2.) Die verlustbehaftete Kompression im DNG Konverter scheint wirklich genial gut zu sein.
            Man kann tatsächlich dem DNG File ansehen, ob die Ursprungsdatei eine 14Bit oder 12Bit NEF Datei war und man sieht auch einen Unterschied wenn die Ursprungs-NEF-Datei verlustfrei oder verlustbehaftet komprimiert war.
            Das heißt ein von einer 14Bit NEF Datei erzeugtes Lossy DNG hat den gleichen erweiterten Bearbeitungsspielraum gegenüber einer 12 Bit NEF Datei wie die original 14 Bit NEF Datei.
            Dies ist um so erstaunlicher, da ja Adobe bei der verlustbehafteten Kompression nur 8 Bit pro Farbkanal verwendet.
            Es ist aber wohl so, dass in der NEF-RAW Datei die Helligkeitswerte linear abgebildet sind, im lossy DNG aber logarithmisch und zwar wohl so, wie unser Auge Helligkeitsintensitäten auch wahrnimmt.
            Wenn man jetzt noch weiss, dass unser Auge erst eine Änderung der Lichintensität um mehr als 10% wahrnehmen kann, so wird klar wieso das funktionieren kann.
            Ich versuche mal eine vereinfachte Erklärung, die nicht den Anspruch erhebt genau wiederzugeben, wie Adobe die Kompression im Detail umgesetzt hat, dazu habe ich ja keinerlei Unterlagen.
            Nehmen wir mal das 14Bit NEF. Hier haben wir linear 16384 Helligkeitswerte pro Farbkanal vom Minimum was der Sensor an Licht braucht um wenigsten von 0 auf den Wert 1 zu springen bis zum Wert 16383 dem Maximum was der Sensor kann.
            Geht man mal vom hellsten Wert aus, so empfindet das Auge alle Werte zwischen 14745 und 16383 gleich hell, erst Werte unterhalb von 14745 würde das Auge als minimal dunkler erkennen als den Wert 16383.
            Wenn man jetzt versucht jeweils einen Wert festzulegen, bei dem das Auge den nächst dunkleren Helligkeitswert gerade noch erkennen kann (also bei erneut 10% geringerer Lichtintensität gegenüber dem vorherigen Wert)
            so kommt man bei 14 Bit gerade mal auf 92 Werte. Adobe verwendet aber 8 Bit also 256 Werte. Das ist ungefähr so, als könnte das Auge eine Änderung der Lichtintensität von ca. 3.8% bereits erkennen.
            Daher ist bei 8 Bit logarithmisch sogar noch ordentlich Reserve enthalten.
            Und das erklärt auch, wie es möglich ist nach einer Kompression auf 8 Bit noch die Unterschiede zwischen einer 14Bit und 12Bit NEF-Datei erkennen zu können.

            Die Unterschiede zwischen den 14Bit und 12Bit sowie der Art der Kompression erkennt man aber meist nur, wenn man die Dateien stark in CameraRaw bearbeitet.
            Unbearbeitet sind die Unterschiede meist unterhalb der Wahrnehmungsschwelle unserer Augen, auch im 100% Crop.

            Will man ins verlustbehaftete DNG Format konvertieren, so erhält man die besten Ergebnisse wenn man das 14Bit Verlustfrei NEF verwendet.
            Witzigerweise kann man auch beobachten, dass diese DNG Dateien von 14Bit NEF am kleinsten werden. Die komprimierten DNGs vom 12 Bit NEF waren durchweg alle größer als die vom 14Bit NEF.
            Auch die verlustbehaftete Kompression von NEF-Dateien macht sich in einer leichten Erhöhung der Dateigröße von Lossy DNGs bemerkbar.

            Es spricht aber auch nichts dagegen, wenn man für Sportaufnahmen Serienbilder braucht, auf NEF 12Bit verlustbehaftete Kompression umzuschalten, vorausgesetzt man hat ordentlich belichtet.
            Dann fasst der Puffer immerhin 9 Bilder und im 1.3 Crop sogar 14 Bilder bevor es langsamer wird.
            Dann kann man immernoch ordentlich RAW Bearbeitung betreiben, zwar mit etwas geringeren Spielräumen in den Grenzbereichen wie bei 14Bit aber immer nocht deutlich mehr Spielraum als bei JPG.

            Sicher kann man den Versuch noch besser machen.
            Wenn Adobe CameraRaw die D7100 dann endgültig unterstützt werde ich ihn mal für mich etwas verbessert erneut durchführen.
            Man kann ja nicht ganz sicher sein, ob außer dem Ändern der Kamerakennung (der Hack mit dem ExifTool) nicht doch noch etwas D7100 spezifisches mit dem RAW Daten angestellt werden muss.

            Grüße
            Sven

        • @alle: die Überprüfung (Lossy NEF vs. Uncompressed NEF) hat Jeffrey Friedl schonmal schon fast wissenschaftlich durchgeführt:
          http://regex.info/blog/photo-tech/nef-compression

          Zusammenfassen kommt das raus, was ich auch schon gesagt habe: die Unterschiede sind so subtil, dass man sie vernachlässigen kann. Das ist der Grund, dafür, dass ich miuch Lossy-Komprimierten NEFs arbeite.

          Grüße
          Gunther

  150. RobertF 21. März 2013, 09:22   »

    Hallo Gunther,

    auch von mir ein riesen Dankeschön für den Test. Nutze derzeit noch die D90, und war mir bisher nicht klar, ob meine nächste die D7000 oder doch die D7100 werden sollte. Dein ausführlicher Test, hat mich dann doch zur D7100 geführt, nicht nur wegen der höheren Auflösung, sondern zum Teil wegen der vielen Detailverbesserungen, wie zB. 100%-Ansicht auf Tastendruck. Wollte eigentlich warten, bis der Straßenpreis gesunken ist, bis gestern. Foto Gregor in Köln bietet sie zur Zeit für 1099€ an. Da konnte ich nicht anders und nenne sie seit gestern Abend mein eigen.

    Gruß
    Robert

  151. Vielen Dank für diesen wirklich tollen Test.

    Lg,
    Werner

  152. Hi,
    ich habe mir nun auch die D7100 zugelegt und stoße nun auf das beschriebene RAW-Problem. Hast du einen Tipp WIE ich die Exif-Datei umschreibe, also mit welchem Tool (Mac?) und geht das dann auch in Stapelverarbeitung?
    Danke
    HP

  153. Ich werde mir die D7100 nicht kaufen, da sie keinen nennenswerten -neuen- Features bringt und von dem Geld, welches beim Kauf der D7000 übrig bleibt hol ich mir das 35 1,8.
    Grüße

  154. Philipp 20. März 2013, 12:26   »

    Hi Leute,

    die hier erwähnte “förderliche Blende” hängt vom fotografierten Objekt (bzw. von dessen räumlicher Ausdehnung) ab. Es gibt damit also keine allgemein gültige “förderliche Blende” für die D7100 mit einem bestimmten Objektiv.

    Was ihr meint, ist die “kritischen Blende”, die vom Fotomotiv unabhängig ist, und die sich damit allgemein angeben lässt. (mehr dazu auf Wikipedia)

    Das Thema ist gerade bei den hochauflösenden DX Kameras beachtenswert (wegen der kleinen Pixelgröße).

    Ich werde mir höchstwahrscheinlich bald die 7100 kaufen (nach der D90). Unter anderem mache ich das wegen der hohen Auflösung, und sei es nur, um beim Croppen mehr Spielraum zu haben.

    Deshalb ist es für mich wichtig zu wissen, dass sich die Auflösung der D7100 z.B. bei Blende 16 ganz dramatisch verschlechtert.

    Seht euch diesen Vergleich an. Beide Bilder sind mit der D7100 und der selben Optik aufgenommen. Links mit f8, rechts mit f16.

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    Eine D600 (oder noch mehr eine D4) würde nicht annähernd so viel Auflösung verlieren. (Auch bei meiner D90 habe ich nicht einen derartigen Auflösungsverlust)

    Wie erwähnt werde ich mir dennoch die D7100 kaufen:
    Ich fotografiere selten mit kleinerer Blende als f8 und fast nie mit kleinerer Blende als f11. Ich kann mit der schlechteren Auflösung bei kleiner Blende (gegenüber FX Kameras) also leben.

    Ich halte es aber für wichtig, dass ich den Nachteil genau kenne, um ihn nämlich möglichst vermeiden zu können.

    Daher ist die Diskussion für mich auf keinen Fall zu “akademisch”, sondern eigentlich sehr Praxis bezogen.

    mfg

    Philipp

    • Philipp 20. März 2013, 15:35   »

      Hi,

      leider wurde der Link mit dem Vergleichsfoto zwischen Blendenstufe f8 und f16 scheinbar automatisch entfernt.

      wenn ihr in Google folgendes eingebt, kommt ihr zur Seite:
      2013年型 DXフォーマット機”として進化したミドルクラス――ニコン「D7100」

      … das vierte Bild (mit der Glasfassade) zeigt den Blendenvergleich mit den dramatischen Auflösungsverlust bei Blende 16.

      mfG!

      Philipp

  155. Hallo,

    zunächst vielen Dank für den aufschlußreichen Test bzw. Vergleich! Was mich noch interessieren würde: mit welchem Objektiv wurden die Vergleichsbilder aufgenommen? Nehme an dass an allen Kameras dasselbe Objektiv eingesetzt wurde. Falls ich diese Information übersehen haben sollte, bitte um Nachsicht und ggf. Löschung meines Kommentars.

    • Alle Testbilder wurden mit dem gleichen Objektiv, dem 50mm f/1.8 aufgenommen.

      • Vielen Dank für die Antwort! Dann müßte mein Nikon AF-D 1,4/50 mit dessen Auflösung vergleichbar sein und (hoffentlich) ähnliche Ergebnisse an der D7100 erzielen können.

  156. Robert 20. März 2013, 07:30   »

    Hallo ! Habe momentan eine D300 und D90. Bin am Überlegen die D90 durch die D7100 zu ersetzen.Scheint mir als Nachfolger für die D90 geeignet zu sein. Wie ist deine/eure Meinung dazu ?

  157. Stefan G. 19. März 2013, 19:14   »

    Hallo Gunther,

    wenn meine Überlegung in etwa stimmt (Dreisatz), müsste bei der D7100 die förderliche Blende f 6,4 sein, d.h. schon bei Blende 8 machen sich die ersten (wenn auch geringen) Beugungserscheinungen bemerkbar. Im Vergleich dazu ist die förderliche Blende einer D7000 f 7,9, die einer D700 f 10,9. Bemerkbar wird das ganz schnell und deutlich, wenn ich z. B. in der Landschaftsfotografie eine große Tiefenschärfe erzielen möchte, und dafür auf f 16 oder f 22 abblenden muss, was also häufig vorkommt. Der Auflösungsvorteil eines 24MP APS-C Sensors gegenüber eines 16MP APS-C Sensors ist da schnell dahin, man erreicht also in der Praxis keine bessere Auflösung! Auf 16 MP runtergerechnet allerdings auch keine schlechtere. Aber wozu dann so viele Pixel, wozu eine neue Kamera, wenn sie in der Praxis keinen Vorteil bringt? Mir fällt keine andere Antwort ein als Marketing!

    Ein Kamerahersteller muss sich entscheiden, ob er eher in die Weiterentwicklung des Rauschens oder der Pixeldichte investiert. Mit anderen Worten, Nikon hat sich für Pixel entschieden und mit der 7100 eine Chance vertan, die Kamera hinsichtlich der Rauschfreiheit aufzurüsten. Das wird hier an dieser Stelle viel zu gutmütig übersehen, meine ich. Tatsächlich würden aber geschätzte 90% aller Fotografen beim heutigen Stand der Technik Rauscharmut vorziehen. Ich meine, das kann man gar nicht stark genug kritisieren: Alle warten auf Rauscharmut und bekommen stattdessen nichtsnützende Pixel.
    Canon geht da einen besseren Weg: Die treiben die Pixelentwicklung voran, bis sie heute praktisch unwichtig geworden ist. Dann kommt eine 5DIII, die bezüglich der Pixelentwicklung stoppt und das weiterentwickelt was verlangt wird, Rauschen und stellt damit alles in den Schatten. Wenn Canon als nächste Crop eine Version rausbringt, die mit 18 MP so wenig rauscht wie die 5DIII, dann werden wir hier alle eine lange Nase ziehen und unsere Freude an der D7100 ganz schnell relativieren. Darauf möchte ich aufmerksam machen und das vermisse ich im Zusammenhang mit Pixeln, Förderlicher Blende und Rauschen.
    Da jetzt einige an die D800 denken werden. Dies ist eine Kamera für einen Spezialfall: Höchste Auflösung. Man setzt sie hauptsächlich im Studio ein für Werbeplakate (oder Begeisterte wie Gunther für Astrofotos)

    Viele Grüße, Stefan G.

    • Sorry, Stefan, ich glaube Du verrennst Dich da etwas. Es gibt im Moment keine DSLR, die von der Rauscharmut her mit den Nikon Sensoren mithalten kann. Selbst die Canon Foren sind voll von Stimmen, die sich endlich äquivalente Sensoren wünschen. Der Sensor der D600 ist im Moment die Messlatte, dicht gefolgt von D4 und D800, die D7100 ist auch unglaublich gut. Egal wieviele Pixel die nun haben. Wir haben Rauscharmut und wir haben geniale Sensoren. Ich kenne keinen ernsthaften Fotografen, der nicht begeistert ist von dem, was die heutigen Nikon-Sensoren leisten.

      Und genau wir Dirk schon schrieb, die Auflösung ist völlig egal. Wenn es so wäre, dass durch die gestiegenen Pixelzahlen die Bildqualität leiden würde, würde ich Dir ja recht geben – aber dem ist nicht so!
      Und noch einmal zu der Blendenabhängigen Unschärfe: die hängt ganz entscheidend vom Objektiv ab. Ständig kommen neue Objektive mit noch besserer Vergütung und Berechnung heraus, die noch feinere Details auflösen und in einem noch größeren Blendenbereich maximal scharf sind. Wenn Du ein Kit-Objektiv an die D800 schraubst, okay, dann vielleicht.

      Bevor ich mich jetzt aus dieser Diskussion endgültig verabschiede, hier mal ein Foto der D800, nur ganz leicht beschnitten und gedreht, aber ansonsten in Originalauflösung bei Blende 11, ISO 100 und 1/100 Sekunde aus der Hand aufgenommen. Ich habe sogar den Sensorstaub dringelassen. Objektiv: 14-24 f/2.8.
      Das könnt ihr Euch mal in 1:1 ansehen, dann wisst ihr auch, warum ich die Diskussion für akademisch halte.

      PS: Wer seine die D800 hauptsächlich im Studio einsetzt, ist meiner Meinung nach, selbst schuld…

  158. ich verstehe die ganze diskussion hier nicht.
    dass es so etwas wie eine beugungsunschärfe gibt ist
    mir auch klar. ebenso dass es bei niedrigauflösenden
    sensoren erst relativ spät auffällt, weil die
    unschärfe vorher < 1 pixel ist.
    bei hochauflösenden sensoren ist der effekt
    bereits früher (also bei etwas weiter geöffneter
    blende) zu sehen, weil der sensor ganz einfach höher auflöst.
    das bedeutet aber nicht, dass 2 bilder gleicher
    größe eines 16 oder 24 mp sensors unterschiedlich scharf wären, sondern lediglich, dass ein 24 mp sensor
    bei 1:1 größe in der lage ist, höher aufzulösen, als
    unter bestimmten bedingungen ein objektiv physikalisch
    liefern kann.
    dann nimmt man halt nicht 1:1 größe, so what??

  159. Stefan G. 19. März 2013, 17:30   »

    Hallo Gunther,

    danke für Deine Antwort. Aber das kann ich nicht vollziehen.

    Du machst Kamera und Objektivtests, Rauschtests, usw. aber die Betrachtung des Schärfeabfalls ab einer bestimmten Blende ist dann zu akademisch.

    Du kaufst Dir eine Nikon 800 um das allerletzte an Schärfe in Afrika aus Deinen Bildern herauszuziehen und benutzt dann evtl. eine Blende, die Dir die volle Schärfe wieder vermasselt.

    Du schreibst, man müsse die Kameras sehr genau einstellen um das letzte herauszuholen, aber die Wahl der richtigen Blende dabei kann vernachlässigt werden.

    Du machst Kamera- und Objektivtests und nimmst Deine Zuschauer dabei mit und sagst dann, Leute Hauptsache die Ergebnisse sind gut. Ist die Begutachtung der förderlichen Blende für Dich ein Tabu?

    Niemand erwartet wissenschaftliche Tests von Deiner Seite. Die sind auch oft gar nicht nötig. Aber es gibt Dinge, die liegen auf der Hand und die findest Du ein wenig für uns heraus und wir freuen uns darüber (die meisten von uns haben die Kameras nicht, können somit nicht vergleichen, denken aber über einen Kauf nach). Die Förderliche Blende ist so eine Sache, die man sehr schnell herausfindet und sie könnte uns allen sagen, ob wir noch mit Blende 16, 11 oder nur noch mit 8 oder 6 arbeiten sollten. Und wir könnten dann entscheiden, ob es Sinn macht, z. B. von 14 auf 24 MP umzusatteln, wenn wir auch mal Bilder mit viel Tiefenschärfe bei Blende 16 machen wollen. Das ist ebenso wichtig, wie die letzte Nuance des Rauschens zu untersuchen und wäre auch wichtig, um herauszufinden ob Nikon auch tatsächlich die besten Crop-Sensoren baut, wie Du schreibst. Oder ob die langsam zu viel des Guten in ihre Sensoren packen. So what? Was ist da bitte akademisch?

    Viele Grüße, Stefan G.

    • Hallo Stefan,
      ich denke es ist jedem klar, dass Objektive in den Blenden-Extrema nicht ihre optimale Abbildungsleistung haben. Trotzdem kann man sich als Fotograf dazu entscheiden, diese zu nutzen, z.B., weil eine besonders geringe oder hohe Schärfentiefe gewünscht ist. Du hast ja sicherlich recht, aber ich z.B. weiß nicht für eine Kamera/Objektiv-Kombination, was die “förderliche” Blende ist – das genau wissen zu wollen hielte ich für akademisch, das meinte ich.
      Grüße
      Gunther

  160. Stefan G. 19. März 2013, 14:46   »

    Hallo Gunther, Hallo Norbert,
    die Eingrenzung von Kameradaten hinsichtlich einer vernünftigen Bildqualität ist auch nach meiner Meinung ein Thema, das einmal angefasst werden sollte. Ich plädiere dafür, für dieses Thema kontinuierlich Erfahrungen und Daten zu sammeln. Natürlich ist Gunther hierfür nicht verantwortlich. Norbert beginnt seine Betrachtung ganz am Ende der Kette, am fertigen Ausdruck. Das ist genau richtig.
    Ich möchte in diesem Zusammenhang erwähnen, dass ich kürzlich ein Kopfporträt in einem Fotoladen sah, mit einer Größe von 150/120 cm auf welchem jede Wimper zu sehen war. Das Foto stammte aus einer Canon 5DII (sie hat eine gemäßigte Auflösung von 21 MP). Leider war die Dame, welche das Foto bearbeitet hatte, nicht zugegen, ich konnte meine Fragen z. B. zu den Einstellungen in Photoshop (dpi, bikubisch, perzeptiv usw.) somit leider nicht stellen. Jedenfalls war diese Qualität überragend und hatte wohl kaum noch 300 dpi, das Papier war matt und hatte eine ganz leichte Grundrasterung.
    Wie auch immer, auch mich würden die max. oder min. erforderlichen dpi auch interessieren, wobei ich eine Größe wie oben erwähnt für Normalräume bereits zu groß empfinde. Irgendwo bei 60 x 80 cm liegt wohl das Maximum für Normalräume (nur meine Meinung).
    Nach den max./min. erforderlichen DPIs kommt die andere Seite der Betrachtung, also die hierfür erforderliche Kameraauflösung (Optiken einmal beiseite). Hierzu hatte ich bereits zum Vortest der D7100 ein paar Zeilen geschrieben, leider kam keine Antwort.
    Hier nochmal ein Auszug daraus: Hallo Gunther, ich wollte doch mal im Zusammenhang mit den neuen „Pixelboliden“ (24MP und 36MP) das Thema Förderliche Blende ins Feld führen und erwähnen, dass sich die Förderliche Blende in Abhängigkeit der Sensorpixeldichte stetig senkt. Bei 24 MP an Crops dürfte sie etwa bei Blende 6,6 liegen. Darüber hinaus werden Bilder schnell und sichtbar unscharf! Wie macht man damit noch Landschafts- und Makroaufnahmen mit hoher Tiefenschärfe? …Wo soll also diese Pixelreise hingehen? Sicher, sie hilft bei Objektivtests eine höhere Auflösung und somit eine „bessere“ Bildqualität zu bescheinigen. Aber wollen wir uns denn alle so an der Nase herumführen lassen? Ich vermisse die realistische, kritische Beurteilung dieses Zusammenhang… Auszug Ende
    Ich meine, Ausdruck-Größe und Pixelzahl (somit auch Pixelgröße und förderliche Blende, denn jeder will ja noch Fotos mit Blende 11 oder 16 machen) sind die limitierenden Grenzen, welche es gilt einmal vernünftig zu ziehen. Evtl. dann auch kritisch für eine Crop-Kamera mit 24 MP.
    Sorry Gunther, heute wird aber einiges von Deinen Lesern (auch von mir) erwartet.

    Dafür auch tausend Dank und nochmal
    Grüße, von Stefan

    • Tut mir leid Leute, aber diese Betrachtungen sind mir zu akademisch. Ich wähle die Blende nach Motiv und die Kameras liefern tolle Ergebnisse. Und wenn eine Motiv/Objektiv/Blenden-Kombo an der D800 nun nicht die vollen 36MP auflöst, so what? Die Bilder werden sowieso später runtergerechnet, bzw. bei großen Vergrößerungen aus weiterem Abstand betrachtet. Ich meine, vorüber reden wir hier? Die heutigen DSLRs ermöglichen uns Qualitäten, für die man früher Mittelformat genutzt hat… Wem 16/24/36 MP zu viel sind, der kann seine Bilder doch jederzeit verkleinern.

  161. Hallo Gunther,
    besten Dank für Deinen ausführlichen Test, der für mich genau zur richtigen Zeit kommt. Auch ich stehe kurz vor dem Kauf einer DLSR (meiner ersten), und es stellte sich nur noch die Frage “D7000 oder D7100?”
    Als limitierender Faktor kommt bei mir ein Budget von ca. EUR 1200 für Gehäuse + Objektiv hinzu.
    Unter diesen Bedingungen scheint es mir klüger zu sein, die D7000 mit dem etwas besseren Kit-Objektiv 16-85 zu kaufen, als das Kit D7100 mit 18-105 (was zudem noch das Budget sprengt). Deinen Beschreibungen und Bildbeispielen zufolge sind die Vorteile der D7100 gegenüber der D7000 bzgl. Bildqualität und Autofokus nicht so gravierend, und Video spielt für mich ohnehin keine Rolle.
    Also, danke nochmal für den hilfreichen Beitrag, der wie viele andere auf Deiner Website wieder sehr praxisbezogen ist.
    Alles Gute und weiter so!

  162. Norbert Eigner 19. März 2013, 13:14   »

    Hallo Gunter, ich bin immer wieder erstaunt über dein super Engagement hier und sage einfach “Vielen herzlichen Dank!!!”.

    Was mir in den meisten Kameravergleichen bzw. -Rezensionen im Internet immer wieder auffällt, ist das Fehlen von objektiven Aussagen bzw. physikalischen Gegebenheiten. Damit meine ich z.B. unsinnige Aussagen wie: “Wer braucht schon xxx-Megapixel” oder “soundsoviele MP genügen” etc. Gerade hier beim Vergleich der D 7000 zur D 7100 geht es um den Unterschied von 16 MP zu 24 MP. Es wird nirgends darauf eingegangen, was die höhere Auflösung tatsächlich bewirkt. Man hat den Eindruck, daß es irgendwie völlig egal sei, wie hoch die Auflösung ist, denn die D7000 macht ja die “gleich guten” Fotos wie die D7100. Lassen wir jetzt vor allem mal den Einfluß der Optik außen vor:

    Im “Profibreich” wird die optimale Auflösung für den Ausdruck bzw. die Ausbelichtung mit 300 ppi (Pixel per Inch) angegeben – das ist Fakt. Wenn ich nun also ein Foto auf z.B. 60×40 cm vergrößern will, erhalte ich bei 24 MP ca 254 ppi, bei 16 MP noch deutlich weniger und bei z.b. 10 MP etwa 160 ppi. Wo ist nun die Grenze??? Es kann ja nicht von persönlichen, subjektiven Meinungen abhängen, oder? Fakt ist, daß ich für eine bestimmte Bildgröße eine bestimmte (Mindest)Anzahl an ppi benötige. Ich denke, daß die meisten “Fotografen” (auch Hobby-Fotografen) in der Regel eine möglichst optimale Bildqualität anstreben. Trotzdem kann man (außerhalb des Profibereiches) immer wieder Aussagen lesen, die -wenn sie sich immerhin schon mal mit dieser Problematik beschäftigt haben- sogar bis zu nur 150 ppi gehen. Das ist mir alles zu schwammig und hat keine vernünftige Aussagekraft. Sollte man also bei einer Abgrenzung von z.B. hier der D7000 zur D7100 nicht auch Bezug zu diesen physikalischen Gegebenheiten nehmen? Und damit natürlich auch bei entsprechenden Empfehlungen? Wäre es evtl. hilfreich z.B.zu sagen: Mit der D7000 sind Fotos bis zur Größe xy und der D7100 bis zu xyz möglich? Ich bin da jetzt irgendwie total verunsichert und denke, daß es vielen Leuten genauso geht.

    • Äh… Ich kann mit 16MP, mit 24MP und mit 36MP tolle Bilder aufnehmen. Wie groß ich die später ausbelichten kann hängt doch vor allem vom Betrachtungsabstand ab. Natürlich erwarte ich keine 300 dpi, wenn ich in 3m x 2m ausgeben würde. Schau Dir mal einen Print auf einer Plakatwand an, das sind sicherlich keine 300dpi. Auch diese Betrachtungsweise ist mir zu akademisch, sorry.

  163. Stefan G. 19. März 2013, 13:01   »

    Hallo Gunther,

    ich möchte ein anderes Thema ansprechen und Dir dazu eine Frage stellen. Es geht um Deine Voreinstellung der Rauschunterdrückung an den Kameras. Wenn ich es richtig verstanden habe, stellst Du sämtliche Deiner Kameras auf „Normal“ ein. Da Du sehr gerne Nachtaufnahmen machst und Dich mit der Materie Fotografie intensiv beschäftigst, gehe ich davon aus, dass Du diesbezüglich weißt was und warum Du da einstellst. Vielleicht kannst Du dies mir/uns einmal erklären.

    An meinen Kameras ist die Rauschunterdrückung stets ausgeschaltet. Ich nehme wie Du meine Bilder in RAW auf und nachbearbeite sie mit ACR/CS5, also im Prinzip auch wie Du, ich meine Du benutzt Lightroom.
    RAWs, die von ACR/Lightroom übernommen werden, fangen mit der Bearbeitung sozusagen bei Null an, roh halt, und erwarten Deine Eingaben. Eine Rauschvoreinstellung findet somit überhaupt keine Beachtung. Und das ist auch gut so, denn ACR/Lightroom können Rauschen sauberer eliminieren als die Bordmittel.
    Zudem würde die Rauschunterdrückung „Normal“, wenn sie denn einen Einfluss hätte, auf alles Rauschen gleich reagieren. Du hast aber mal wenig und mal mehr Rauschen, auf welches individuell eingegangen werden sollte, wenn man optimale Ergebnisse haben möchte. Wieso stellst Du also Deine Kameras also immer auf „Normal“ (angenommen es würde nützen)?
    Ich danke Dir für Deine Seite, über eine Antwort würde ich mich sehr freuen
    Gruß, Stefan G.

    • Patrick 19. März 2013, 14:58   »

      Hallo zusammen,
      es ist wohl richtig, dass die Rauschunterdrückung sich nur auf das jpg Bild selbst bzw. auf die jpg Vorschau der RAW Datei bezieht.
      Für die RAW Bearbeitung spielt dies also keine Rolle.
      Da aber z.B. LRTimelapse diese Vorschauen nutzt und anzeigt, kann es ja nicht Schaden die Rauschunterdrückung auf “normal” zu schalten.
      Ich denke, wer eine Einstellung aufgrund seiner Arbeitsweise nicht braucht, kann einstellen was er will.

      Toller und aufschlussreicher Bericht!
      Deshalb habe ich mich jetzt für eine D5200 als Zweitkamera zur D7000 entschieden!

    • Hallo Stefan,
      wie Du schon schreibst, betrifft das die JPG-Vorschauen, hat also keinen Einfluss auf die RAW-Daten. Ich stelle es auf normal, weil ich so bei der Kamera-Vorschau ein saubereres Bild habe, wenn ich per 1:1 reinzoome. In Lightroom entrausche ich später ja auch.
      Grüße
      Gunther

  164. Infragesteller 19. März 2013, 10:30   »

    Sehr geehrter Herr Wegner und Kommentatoren,

    ich habe die geführte Diskussion und die unterschiedlichen Überlegungen mit Begeisterung verfolgt und bin auf der Suche nach einer neuen Kamera. Meine D80 soll jetzt nach vielen Jahren ersetzt werden.

    Besonders interessiert mich die Staub und Feuchtigkeit Abdichtung bei der D7000 bzw. D7100. Jedoch bin ich mir bei den Objektiven sehr unsicher wie viel Feuchtigkeit ich diesen zumuten kann. Derzeitig besitze ich ein 16/85 und ein 70/200 2.8, das 16/85 würde ich als mein „Immerdrauf“ bezeichnen. Allerdings ist gerade dieses Objektiv ja durch den „offenen Zoom“ meiner Einschätzung nach nicht sehr resistent gegen äußere Einflüsse.

    Hat hier jemand Erfahrungswerte wie ich die Objektive am besten schützen kann oder welche Objektive sowohl in Qualität und Schutz gut zu einer D7000 / D7100 passen würden?

    Vielen Dank im Vorfeld.

  165. Michael 19. März 2013, 10:25   »

    Hi Gunther
    Hast du bei der D7100 auch schon das Gehäuse getestet?
    Nikon spricht da ja von einem kratzfesten Display und einem “wasserresistenem” Gehäuse…
    Aber leider kann man bei diesem Thema sich nicht 100%ig auf das Wort Nikons verlassen.
    Ein Freund von mir war mit der angeblich wassersicheren D600 in einer Grotte fotografieren als eine nicht kleine Wassermenge über ihn lief (zumindest mehr als wenn es draussen stark regnet)war es gelaufen.
    Die D600 hat es nicht überstanden…
    PS: super Bericht :)

  166. Hi Gunther,

    Toller Bericht, vielen Dank. Obwohl Du es nicht benutzt: Hast Du zufällig mal das 3D Tracking ausprobiert und kommt der AF in der 51er Variante an die Performance der D800 ran?

    Und was bringt Expeed 3 im Vergleich zu Expeed 2 abgesehen von einer besseren Rauschunterdrückung? Sind die Farben anders (lebendiger) und die Kamera zeigt Performanceunterschiede oder ist das reiner Marketingquatsch?

    Vielen Dank für Info & und schon mal viel Spaß in Afrika!

    LG. David

    • Hi David, Du hast recht, ich nutze 3D Tracking es nicht. Ich finde, es funktioniert bei keiner der Kameras ausreichend gut. Liegt aber am Prinzip der Sache…

  167. Harald 18. März 2013, 20:58   »

    Hallo Gunther,

    da ich doch überwiegend mit meiner D300 JPG-Bilder mache (95%), würde mich die Bildqualität der D7100 in JPG interessieren. Kommt sie annähernd an eine FinePix S5 oder D40 hin, oder ist sie auf dem Level der D300??

    Ich erwarte mir von dem Wechsel auf die D7100 höhere ISO-fähigkeit, bessere Dynamik und natürlich bessere JPG`s. Der AF ist ja auf dem ähnlichen Level wie der der D300. Ansonsten steht noch der Wechsel auf die D600 in der Überlegung, aber hier gefällt mir der AF nicht so sehr, also D7100 oder D600??
    DX-Objektive: Nikkor 17-55, N: 85/3,5, Sigma: 30/1,4, S 10-20
    FX-Objektive Nikkor: 24-70, 70-300, Sigma 50/1,4)

    Tolle Webseite mit tollen Tests hast du hier, danke.

    Gruß Harald

    • Verstehe die Frage ehrlich gesagt nicht so ganz… Natürlich macht die D7100 auch hervorragende JPGs. Um klassen besser, als die einer D40 oder D300.

      • Harald 18. März 2013, 21:23   »

        .. sorry, wenn ich mich undeutlich ausgedrückt habe, aber deine Info reicht mir, danke.

        P.S. Die D600 ist bei mir in die engere Wahl wegen der high-ISO gekommen, aber nach den Infos über die D7100 reicht mir die ISO-fähigkeit allemal, da sie um einiges besser ist, als die der D300.

        Gruß Harald

  168. Torsten Pinkert 18. März 2013, 20:47   »

    Ansonsten Danke für das Review. Ich hatte mich vor 2 Jahren, als ich mir endlich mal mit der 3100 ne DSLR zugelegt hab, über etliche fehlende Features der kleinen Kamera geärgert. Sogesehen freue ich mich die 7100 – zum Glück hab ich dem Reflex des Zwischenupgrades auf die 7000/5200 widerstanden. So nur noch warten bis auch ne passende LR Version draussen ist und der Preis in 2 Monaten um die obligatorischen 15% gesackt ist, und dann gibts zum Frühsommer ein neues Spielzeug :-)

  169. […] Ende letzter Woche über den Ladentisch. So hat Gunther schon einen ellen Langen Artikel samt Testfotos und Gegenüberstellung mit D7000, D800, D5100 und D5200 publiziert. Der Herr Wegner ist btw überwiegend recht positiv angetan von der […]

  170. Ein toller und interessanter Bericht. Danke dafür. Ich überlege mir, die 7100er als Immerdabei-Kamera zu kaufen. Der Test überzeugt mich schon mal sehr. Zum Live-View: Ich fotografiere mit der D800 und der Live-View ist mir in jeder Hinsicht total schnuppe. Ich vertraue ihm schlichtweg nicht – und das hat sich bewährt. Ich vertraue dem Sucherbild und der Belichtungsmessung (intern oder extrern) in Kombination mit dem was ich über Licht und Schatten weiss und nehme entsprechende manuelle Korrekturen vor, bevor ich das erste Bild schiesse. Für tiefere (oder leicht überhöhte) Kamerapositionen verwende ich immer einen Winkelsucher. Wer den mal verwendet hat, will nie mehr etwas Anderes – und schon gar keine Klappdisplays. Denn der Winkelsucher eröffnet einem plötzlich ganz andere Perspektiven, die man auch mit Klappdisplay nur schwer findet. Probierts mal aus – es gibt neben Original-Winkelsuchern billigere von Seagull – aber in Qualität mit Original nicht zu vergleichen.

    • Hallo, Peter,

      welchen Nikon Winkelsucher kann ich an der 7100 verwenden,
      welchen Adapter benötige ich?

      Beste Grüße

      Peter

  171. Jürgen Z. 18. März 2013, 18:51   »

    Hi,
    ich bin Anfänger und stolzer Besitzer der D5200. Jetzt macht mich ein Verkäufer bekloppt das ich mir die D 7100 kaufen soll, da sie wesendlich besser wäre, die 5200 würde er in Zahlung nehmen. Was soll ich machen, bin hin und hergerissen. Meine Logig sagt nein, der Reiz des neuen ist auch da. Lohnt es sich für mich einem fast Anfänger, aber leidnschaftlich?
    PS.
    Deine Artikel sind super, haben mir sehr geholfen. Danke
    und weiter so.
    Jürgen

    • Weißt Du warum ein Verkäufer “Verkäufer” heißt? Weil er etwas verkaufen will.
      Wenn Du mit der D5200 zufrieden bist, bleib bei ihr. Es sind zwei unterschiedliche Kameras, die D7100 ist nicht per se “besser”, Du wirst damit nicht automatisch bessere Fotos machen. Außerdem ist das “alte” hier gerade mal 2 Monate alt…

  172. Peter Jahn 18. März 2013, 18:16   »

    Moin moin nach Hamburg,
    vielen lieben Dank für den ersten Test der D7100, wieder mal einen Haufen Arbeit gemacht und uns eine große Freude!;-)
    Eine generelle Frage habe ich zu den Abdichtungen, weshalb ich immer noch mit der D300S liebäugele. Ist die Staub- und Feuchtigkeitsanfälligkeit bei den D5200/7000 und 7100 wirklich so viel höher als bei den D300s und D800?. Wie sind da deine Erfahrungen aus dem Praxiseinsatz?
    Netter Gruß aus Gießen
    Peter

    • Also, wir hatten letztes Jahr eine D7000 und zwei D5100 mit in Afrika und da war es richtig staubig. Keine Probleme zu verzeichnen.
      Wenn Du die Kameras ins Wasser schmeißt sind sie alle dahin.

  173. Volker 18. März 2013, 17:56   »

    Vielen Dank für die wertvollen Informationen Herr Wegner.

    Letztlich hätte ich etwas mehr von einem D300 Nachfolger erwartet. Nicht was den Sensor angeht. Hier würden mir auch 16 MP reichen, dafür aber gut abgestimmt. Ich hatte zwar noch keine D7100 in den Händen, sie macht mir in Punkto Bedienung, jedoch nicht den Anschein ein würdiger Nachfolger zu sein.

    Ich hoffe dass dies nicht Nikons letztes Wort ist.

    Grüße,
    Volker

    • Wer sagt denn, dass die D7100 ein D300 Nachfolger ist? Ist sie nämlich nicht. Sie ist der Nachfolger der D7000. Ob es allerdings einen D300 Nachfolger jemals geben wird, weiß wohl nur Nikon.

  174. Chris A 18. März 2013, 15:28   »

    Bei meinen wirtschaftlichen Überlegungen zum Umstieg von der D7000 mit ca. 25000 Auslösungen zur D7100 spielt ein etwas anderer Ansatz eine Rolle, den ich hier gerne mal zur Diskussion stellen möchte:

    Die D7000 ist ja auch nach einem Kauf der D7100 etwas Wert. Da ich nur eine Kammera benötige und tragen möchte würde somit die D7000 nach einer Neuanschaffung verkauft werden. derzeit erzielt man am Gebrauchtmarkt für eine D7000 ca. 600€ – 700€. Ich gehe mal von einem Erlös von 650€ aus.

    Somit muss ich derzeit noch ~500€ für eine neue D7100 investieren…

    Die Frage ist nun, ob die von Dir aufgezählten Vorteile €500 Wert sind…

    Natürlich kostet auch der “haben wollen”-Faktor etwas…

    Wie siehst Du / seht Ihr das?

    • Thorsten G. 18. März 2013, 20:00   »

      Hallo, alle zusammen. Komme beim lesen nicht mehr weg. Habe diesen Bericht wieder gern gelesen. Sehr gerne wieder drauf gewartet. Ich persönlich besitze auch die D90 und warte noch ab. Zum einen lohnt sich die Geduld mit einem sinkenden Preis in Sachen D7100, sinkt immer, weil, Konkurrenz schläft nicht und vielleicht kommt ja doch noch eine glücklich machende D….. auf den Markt. Die D90 macht schließlich auch noch Spaß. Gruß an alle, die mit Spaß dabei sind.

  175. Das ist ja seltsam. LiveView-Pause von der Speicherkarte abhängig? Die kommen auf Ideen :-)

    Mir ist es bisher nicht negativ aufgefallen, habe aber auch von der ersten Sekunde eine Karte mit 95MB/s genutzt. Jetzt habe ich zwei weitere Karten mit 45 MB/s nachbestellt. Mal sehen, ob ich den Unterschied spüre.

  176. Vielen Dank Gunther für die vielen praktischen Eindrücke jenseits der puren Messwerte.
    Für mich ist die Fotografie ein Hobby und ich bin irgendwo auf dem Wege hoffentlich irgendwann nicht nur per Zufall begeisternde Fotos zu machen.
    Ich suche einen Nachfolger für meine in die Jahre gekommene D80. Als ich deinen Bericht über die D5200 gelesen hatte, dachte ich erst mal, super, die könnte es sein. Doch leider gefällt mir bei der D5200 das kleine Sucherbild überhaupt nicht. Einer meiner Hauptgründe damals für die D80, war ja der sehr gute Sucher. Ich bin Brillenträger (-3.0) und schaue immer mit Brille durch den Sucher. Durch die Brille ist das Auge etwas weiter vom Okular entfernt und das Sucherbild erscheint kleiner als ohne Brille. Die D7000 wäre schon eine tolle Nachfolgerin gewesen, wäre sie nicht im Videobereich so eingeschränkt gewesen (24p und nur Mono Ton).
    Die D7100 erfüllt nun die meisten meiner Wünsche, wobei das von Dir immer wieder hoch gelobte Klappdisplay der D5200 mir schon gefallen hätte. Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass es möglicherweise schwierig ist ein Feuchtigkeit und Staub geschütztes Gehäuse hoher Güte mit so einer Klapp- und Drehmechanik hinzubekommen. Die D7100 hat ja jetzt zusätzlich noch die weissen Pixel, die die Helligkeit verbessern und der Plastikschutz ist entfallen (ich hoffe mal, dass die Displayoberfäche jetzt weitestgehend kratzfest ausgeführt ist). Beide Massnahmen könnten die Sicht auch bei steileren Winkeln deutlich verbessern, was möglicherweise bei der Mehrzahl der Aufnahmesituationen ein annähernd gleich gutes Arbeiten wie mit dem Klappdisplay ermöglicht. Insofern bin ich auf Deine Erfahrungsberichte bei Deiner nächsten Tour schon gespannt.
    Was mich aber enttäuscht, sind künstliche Kastrationen eines an sich tollen Produktes, aus vordergründigen Gewinnmaximierungsgründen.
    Dazu zählt für mich erstens der Murks beim LiveView und zweitens die wenigen Cent die man beim zu klein ausgelegten Pufferspeicher gespart hat (vielleicht setzt Nikon aber auch nur jetzt 95MB/s SD Karten vorraus, bei denen der kleine Puffer vielleicht ausreichend ist, bin hier noch auf Erfahrungsberichte gespannt).
    Die Implementierung des LiveView mit sekundenlanger Pause zwischen den Bildern ist aber doch ein Witz. Ein gut funktionierender LiveView ist doch im wesentlichen Software. Nikon hat ja bewiesen, dass sie wissen wie es geht, die Software ist also vorhanden, sie bauen sie demnach absichtlich nicht ein, obwohl es in der Produktion keine Mehrkosten verursacht, es sei den sie hätten auch nochmal 30 Cent an der verfügbaren Größe des ROM gespart und hätten somit nicht genug Platz für eine Software mit vernünftigem LiveView.
    Da ich natürlich weiss, dass es nichts hilft sich darüber zu ärgern – Nikon wird bestimmt nichts ändern und an eine Verbesserung per Firmware-Update glaube ich auch nicht – wäre die Frage an den Praktiker, wie praxisrelevant sind diese beiden unnötigen Einschränkungen der D7100?
    1.) Lange Pausen zwischen LiveView-Aufnahmen.
    2.) 6 RAW Bilder/sec nur etwa eine Sekunde lang dann deutlich langsamer.

    • Hi Sven,
      die D7100 schafft bei mit 7 Bilder in voller Geschwindigkeit im RAW Modus, dann wird sie etwas langsamer. Die 5200 schafft 6, dann wird sie etwas langsamer. “Klingt” bei beiden sehr ähnlich. Für die Praxis finde ich persönlich es jetzt nicht so wahnsinnig relevant, da ich nicht so der Draufhalter bin (das Zeug muss später alles wieder sortiert und gelöscht werden…)

      Bzgl. der Live-View “Pause”: ich habe mir das gerade nochmal angesehen und zwischen den Kameras verglichen. Ganz so schlimm ist es nicht. Ich hatte beim Test eine relativ alte und langsame Speicherkarte drin, dadurch hat es verhältnismäßig lange gedauert (ich hätte nicht gedacht, dass die “Liveview-Pause” von der Geschwindigkeit der Speicherkarte abhängt, ist aber offenbar so. Normalerweise hätte ich gedacht, schreibt die Kamera in den internen Puffer – immerhin sind das ja Einzelauslösungen.

      Mit gleicher Karte ist die D7100 einen Ticken schneller, als die D5200, sie braucht bei RAW ca. 2 Sekunden um nach der Auslösung wieder ein Liveview anzuzeigen. Ich persönlich finde, auch das ist kein Argument, die Kamera nicht zu kaufen.

      Grüße
      Gunther

      • Danke Gunther, dass Du nochmal den LiveView angeschaut und mit der D5200 verglichen hast. Das da ein Zusammenhang mit der Speicherkarte besteht hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Dann müssten ja eigentlich JPG,s doch noch schneller sein, oder? Und was ist den ohne LiveView, wann ist die Kamera denn da wieder bereit für das nächste Foto? Müsste ja dann eigentlich bei RAW auch so um 2 sec sein, nur dass man naürlich das Sucherbild sofort wieder sieht, aber ein nächstes Foto dürfte dann eigentlich auch nicht viel früher gehen bei Einzelauslösung.

        Grüße
        Sven

        • Gerade nochmal probiert: bei JPGs geht es in der Tat schneller, was meine Vermutung bestätigt, dass hier nicht der Kamerainterne Puffer verwendet wird.
          Das betrifft aber nur den Live-View-Modus. Beim “normalen” Fotografieren ist die Kamera selbstverständlich sofort wieder schussbereit, im Rahmen der 6fps also 6x pro Sekunde kannst Du da auslösen. Umsomehr verwundert es ja, dass es im Liveview doch verhältnismäßig lange dauert.

    • Hallo Sven
      der Wechsel von der D80 (D90 analog) zur D5200 ist sehr interessant, aber denke (denkt) immer an den fehlenden Motor! ich habe gute bis sehr gute Linsen, die alle an der D5200 nur noch manuell arbeiten würden! Also bleibt nur d7000 oder d7100.
      g ralf

  177. Danke für den Test!
    Da ich mich eher in Regionen bis 1600 ISO rumtreibe und auch mal ohne Stativ, Festbrennweite und Spiegelvorauslösung mit meinem Immerdrauf 16-85 und dem günstigen 70-300er arbeite, ist meine Entscheidung jetzt ganz klar gefallen. Die D7000 zum “Schnäppchenpreis” wird meine D90 ersetzen. Und Abzüge mit 1 Meter Kantenlänge habe ich auch schon von 8-12MP Kameras in hervorragender Qualität gesehen.

  178. Es fehlt (oder ich habe ihn überlesen) der Hiwneis auf das andere AF-Modul, das wäre für mich der einzige Grund, zu wechseln.

    Hast Du den AF verglichen, zum einen interessieren mich sich schnell, aber schlecht vorhersebar ebwegte Motive (spielende Kinder) und zum anderen die AF-Qualität des zentralen Sensors (oder gern auch peripherer) bei schlechten Lichtverhältnissen (Theater).

    Für Deinen Test und evtl. noch kommende Ergänzungen herzlichen Dank.

    Grüße
    Jan

    • Das Autofokusmodus ist dem der D7000 überlegen, habe ich aber auch geschrieben. Es hat mehr Felder und ist etwas lichtempfindlicher.

      • Chris A 18. März 2013, 12:46   »

        Ich hab den Hinweis zum neuen AF auch fast überlesen, als Vorteil gegenüber der D7000 wird es nicht erwähnt ;-)
        Wie ist Deine persönliche Meinung im Vergleich zum AF der D7000?
        Technisch überlegen – ok, aber in der Praxis?
        Ist das ein Umstiegsgrund, oder nur Marketing?
        Ist die Abdeckung der AF- Felder im Sucher merklich besser (soll ja bei der D600 ein großes Problem sein)?
        Bei bewegten Motiven (ich denke auch an meine Kids) zielsicherer oder alles beim alten?

        Danke für Deine tolle Seite und Deine praxisnahen und nicht vom Marketing weichgespühlten Berichte und Einschätzungen! Du mauserst Dich zu einer der glaubwürdigsten Technik-Seiten!!

        Weiter so, und viel Spaß auf Deinen tollen Reisen wünscht

        Chris aus Wien

        • Hi Chris, in der Praxis erwarte ich keinen großen Unterschied. Ich war mit dem Autofokus der D7000 immer sehr zufrieden. Die Sucherabdeckung der AF-Felder ist bei beiden sehr gut (D7100 noch etwas größer) – bei der D600 ist sie eine Katastrophe, da der gesamte äußere “Vollformat-Bereich” nicht abgedeckt wird.

  179. Enrico 18. März 2013, 10:41   »

    Hallo zusammen,

    erst mal vielen lieben dank für den Test, der doch schon SEHR informativ für mich ist.
    Da ich im besitzt einer, bald 5 Jahre alt werdenden, D90 bin spiele ich seit einigen Monaten mit dem Gedanken, diese durch eine neue Nikon zu ersetzen. Die Frage war bisher nur, durch welche und ich glaube das das suchen mit der D7100 ein Ende gefunden hat.
    Erst sollte erst die D600 werden, aber da ich eher doch Hobby Fotograf bin, finde ich das Vollvormat dann doch etwas zu viel für mein Geld Beutel geworden wäre.

    LG
    Enrico

    P.S.: Ich bin auf die Fotos die Ihr in Afrika machen wollt sehr sehr gespannt und hoffe daraus noch ein paar Argumente ersehen zu können :)

  180. Danke für Deinen Test!

    Das mit der Blendensteuerung im Liveview, der Belichtungskorrektur im manuellen Modus und er langen Schwarzzeit im Liveview finde ich sehr enttäuschend.

    Sicher kann man damit irgendwie leben und trotzdem gute Fotos machen (bzw. sehr gute), aber von einem Spezialisten wie Nikon erwarte ich da mehr.

    Ein Bekannter von mir hat die Canon 650D und ich muss sagen, das Schwenkdisplay mit Touchscreen ist schon eine feine Sache die Begehrlichkeiten weckt.

    Hätte ich nicht schon so viel Nikon Zeugs, dann würde mich das als Einsteiger sehr wahrscheinlich zu Canon ziehen lassen.

    Ergonomisch gesehen finde ich die 5200 für größere Hände einfach zu klein um sie unverkrampft über längere Zeit gut halten zu können. Das macht sich besonders bei einhändiger Bedienung bemerkbar, wenn man zum Beispiel mit links einen entfesselten Blitz oder Reflektor hält.
    Ich setze dann gern einen Handgriff unter meine D90, weil sie sich dann einfach besser im Handballen abstützt.

    Ich bin mit den Optionen die bleiben unglücklich.
    Bei jeder Kamera die in Frage kommen könnte muss ich größere Einschränkungen oder Nachteile in Kauf nehmen.

    Ich werde wohl doch noch bei meiner D90 bleiben und auf die nächste Kamera warten die dann wohl sowas wie GPS und WIFI on board bietet.
    Seit ich konsequent in RAW bzw. NEF fotografiere und Ligtroom nutze scheint es mir eh als hätte ich eine neue Kamera.
    Und das auch danke Deiner Tipps!!! Danke dafür!
    Ohne diese Tipps würde ich wohl immer noch in jpg fotografieren und neidisch auf anderer Leute Fotos schauen und denken unbedingt eine neue Kamera zu brauchen.
    Obwohl ein bisschen mehr Lowlightspielraum schon sehr schön wäre……

  181. Stefan 18. März 2013, 10:20   »

    Hallo,

    seit einigen Wochen verfolge ich diese Web-Site mit großem Interesse und ich muss sagen, ich finde es wirklich super, dass sich Gunther die Mühe macht, hier immer wieder seine Ergebnisse und Erfahrungen mitzuteilen. Somit auch gleich zu meiner Frage: Als ambitionierter Einsteiger stehe ich (persönlch) vor der Wahl: D5200, D7100 oder D600. Als Technik-Freak neigt man immer etwas dazu, die Technik ansich zu stark in den Vordergrund zu stellen und sich so komplett auf die Diskussion der Features zu konzentrieren, als auf das Fotografieren. Trotzdem noch einmal die Frage: Welche der drei Kameramodelle empfehlt ihr (Wieder-)Einsteigen: D5200, D7100 oder sogar D600 als Vollformat. Wenn ich das richtig sehe, wird man mit der D5200 eigentlich ein sehr gute Wahl treffen. Erst wenn man hier an Grenzen stößt, wird es sinnvoll sein, zu wecheln, der gibt es irgendwelche “zwingenden” Gründe doch auf eine andere Kamera zu gehen?

    Viele Grüße

    Stefan

    • Hi Stefan, von den Bildergebnissen unterschieden sich die alle nicht wirklich. Die D5200 macht mir persönlich viel Spaß. Ansonsten findest Du alle meine Einschätzungen und Vergleiche in den Testberichten (in der rechten Leiste findest Du sie verlinkt). Dazu habe ich eigentlich nichts hinzuzufügen ;-)

      • Stefan 18. März 2013, 10:51   »

        Hallo,
        Danke für die schnelle Antwort, eine letzte Frage habe ich noch, bzw. das ist mir nicht ganz klar geworden: Ist der Live-View für Fotos jetzt bei der D5200 etwas besser als bei der D7000? Wenn ich das richtig sehe, bist Du bei der D7000 nicht sehr begeistert, im Video zur D5200 glaube ich aber geshen zu haben, dass Du den LV der D5200 (auch bei Fotos) recht gut gefunden hast?
        Danke und Viele Grüße
        Stefan

        • @Stefan: bei der D5200 gibt es ja nur “einen” Liveview-Modus. Wenn Du dort den “manuellen” Videomodus aktiviert hast, arbeitet der Liveview bei der D5200 im WYSIWYG Modus, so ähnlich wie im Video-Modus der D7100. Allerdings kann man hier vernünftig Fotos machen, ohne 16:9 Beschnitt, und mit den gerade aktiven Einstellungen. Einzige Einchränkung, Belichtungszeiten länger als 1/30 Sek. sind nicht einzustellen. Die Blende lässt sich hier auch nicht verstellen.

          Bei der D7100 musst Du für Fotos in den Foto-Liveview, mit all den Nachteilen, die ich beschrieben habe. Somit ist der D5200 Liveview insgesamt meiner Meinung nach besser gelöst.

          • Stefan 18. März 2013, 12:08   »

            Danke für die Info. Bestätigt mich ein wenig bei der D5200 zu bleiben, bzw. mir die zu besorgen. Schließlich bin ich Einsteiger und will ja das Fotografieren lernen.
            Danke noch mal. Stefan

  182. Hallo Gunther,
    vielen Dank für den umfangreichen Vergleich.
    Ich selbst bin seit Wochen am grübeln gewesen, welche Kamera meine (aus meiner Sicht immer noch gute) D70 ersetzen sollte. Mein Favorit, die D800 war mir einfach zu preisintensiv. Die D7000 war auf Grund des Preis-Leistungsverhältnises auch nicht zu verachten. Ich habe mich aber für die D7100, auch auf Grund der Aktuallität, entschieden und bin damit absolut zufrieden.

    Der Sprung von der D70 (11 Jahre) ist aus meiner Sicht schon gigantisch! Ich hatte mir vor einem Jahr als kleine “Taschenkamera” die Nikon1 V1 gekauft. Mit dieser bin ich auch sehr zufrieden, konnte jedoch meine Foto- und Videoansprüche nicht so ausleben. Mit der D7100 eröffnen sich für mich neue Welten! :-)
    Der Sprung von der D7000 zur D7100 ist für den “normalen” Fotografen sicherlich nicht so enorm und sinnvoll, aber für Nutzer älterer Kameras ist der Umstieg zu D7100 schon ein Sprung! Ich habe die Kamera seit Freitag und bin damit super zufrieden!!! Nur der RAW-Import nach LR funktioniert noch nicht, aber dies wird sicherlich bei Adobe bald aktualisiert! Dazu muss ich deinen Vorschlag auch noch mal testen!
    Nochmals vielen Dank für deinen informativen Blog!!! Es ist eine Freude dir/euch “über die Schulter zu schauen”! Eine schöne Zeit in Afrika!

  183. Hallo Gunther,
    auch ich sage VIELEN DANK!! Ein toller erster Einblick, schade nur: “mehr Evolution als Revolution”. Werde trotzdem von der D90 umsteigen, sobald der Preis sich angepasste hat (oder doch noch eine mit Klappdisplay usw. erscheint??)
    Ich wünsche einen tollen Afrikatripp und freue mich auch die tollen Bilder und Videos!

  184. Dem Gunther muss man dankbar sein, dass er sich den ganzen Sonntag damit auseinandersetzt allen hier so schnell eine so tolle erste Übersicht zu präsentieren! Prinzipiell weiß man ja viel zur Ausstattung,, aber man ist ja immer auf die besseren inneren Werte gespannt. Und der Sensor wird schon ein 5200er ohne Filter sein.
    Das geringere Rauschen ist besser als noch bei der 7000, aber ob das den preislichen Mehrwert rechtfertigt muss jeder für sich entscheiden.
    Wenigstens hat Nikon mal die 100% Ansicht mit einem Tastenklick in dieser Klasse ermöglicht. Ein echtes Highlight – nur warum einfach nicht bei allen Kameras??? Firmenpolitik kann eben grausam sein!

    Und ob man 24 Megapixel braucht, muss auch jeder selber entscheiden. Ein 27 Zoll Cinema Display von Apple hat 2560 x 1440 Pixel. Macht also knapp 3,7 Mio Pixel. Das Retina auf dem 13″ MacBook hat 2880 x 1800. Das sind knapp 5,2 Mio Pixel. Ein HD-TV hat 1920 x 1080 Pixel, also knapp, 2,1 Mio Pixel. Das neue 4K wird 4096 x 2304 Pixel haben, macht fast, aber eben auch nur fast 7,4 Mio Pixel…

    Reserven hat man bei den Kameras also genug, selbst zum Beschneiden. Aber wer zieht noch viel aus einem Bild einer Spiegelreflex heraus, wo man ja den Bildausschnitt vorher wählt? Und wer macht ständig Austellungen mit Bildern von 100 cm Kantenlänge?

    Der neue zusätzliche 1,3 Crop, also gegenüber dem FX 1,95 bringt viel für die Telenutzer! Das macht fast eine Verdopplung der Brennweite! Für den Autofocus hat man die 51 Felder Bildfüllend, was gerade in der Sport-/Aktionfotografie Sinn macht. Man “jammert” also immer auf hohem Niveau. Das soll kein Statement für die Nikonentwickler sein, nein, machbar wäre heute eben ein top Live View, GPS + WLAN intern, Klappdisplay…

    aber da muss man eben, leider, leider, immer wieder warten… Dank Firmenpolitik. Keiner bietet sehr viel mehr an als der andere. Jeder will noch Jahre lang Kameras verkaufen. Bietet man ein HighEnd-Produkt zu günstigen Preisen, kauft solch ein Nutzer auf Jahre nichts neues. Wie lange haben denn früher die mechanischen Cams gedient? ;-))

    Ja es ist schwer – jeder hadert da mit sich. aber das sind heute schon top Kameras. Eben alle, so wie Gunther es immer, immer wieder richtig sagt! Ich nutze nach meiner D70 (die ich immer noch habe), eine D90 und eine D700. Und lege mir sicher wegen dem geringeren Rauschen auch eine neue zu…

    Aber macht einfach tolle Fotos! Kameras habt ihr sicher alle. Auch jetzt schon gute. Geduldet euch etwas und denkt bei der nächsten Fototour mal darüber nach…

    Danke Gunther, das du deinen Sonntag auch für uns geopfert hast!!! Und allen auch immer wieder die Augen öffnest! Einen schönen Afrikatrip wübsche ich euch!

  185. Andreas NadokAH 17. März 2013, 23:27   »

    hallo gunther, hallo zusammen,

    -tja, ziemlich genau so habe ich es erwartet… -und schimpfen will ich eigentlich auch nicht wirklich noch mehr…, denn dass kein gps/w-lan/klappdisplay an bord ist, war ja schon bekannt… -und ich denke nikon hebt sich solche “futuristischen” ausstattungsmerkmale bewusst für “die zukunft” auf…… ;) … -leider…..
    -andererseits könnte nikon mit ner gps/w-lan/klappdisplay-d400/d7100 nen echten crop-hammer auf den markt bringen…. -die hoffnung stirbt zuletzt…. ;) -ich weiß, -ich bin unverbesserlich…

    -ich denke jedenfalls, dass es keinen zwingenden grund gibt, REIN wegen der BILDQUALITÄT, zb. von der d5100, d5200 oder d7000 auf die d7100 umzusteigen. -ich brauche außerdem auch immer doch ne ganze zeit, bis ich ne kamera richtig verinnerlicht habe, -wechsle meine kamera-bodys also eh nicht sooo gerne…, -dabei meine ich nicht nur wegen der bedienung, sondern auch wegen dem aufnahme-chip!

    -es kann jetzt echt sein, dass ich meiner d5100 noch ne d5200 an die seite stelle… -tststs
    -wenn ich “schussbereit” in der pampa unterwegs bin, habe ich gerne zwei kameras dabei, eine mit 35/1,8 oder 18-105/3,5-5,6 und die andre kamera mit dem 70-200/2,8 + evtl. konverter…. -von vorteil ist auch, wenn sich die beiden kameras in der bedien-philosophie nicht allzu stark von einander unterscheiden. -und obwohl ich lange ein groooßer anhänger der nikon-profi-modelle war/bin, habe ich mich inzwischen an die bedienung der d5100 gewöhnt und muss sagen, -ist schon o.k.! -jaaa, ich vermisse den besseren sucher…, das info-display auf der oberseite, -den af-umschalter an der front…. -UND TROTZDEM….

    grüße,
    andreas

    undnichtzuletzt: gunther, -danke für den test!!!

  186. Danke – tolles Review!

  187. Sehr interessanter und objektiver Vergleich.
    Ich bin von der 7000er begeistert, ja die 7100er ist besser,
    aber es scheint doch relativ wenig haptisch wirklich relevante Fortschritte zu geben (Richtung D800).

    Danke, weiter so.

    Gruss Thomas

  188. Jürgen 17. März 2013, 22:23   »

    Hallo!
    Was haltest du von der HDR Funktion??

    lg

    • Ich halte von der integrierten HDR-Funktion (die ja auch schon in der D5100 und D5200 enthalten ist) nicht viel.
      Wenn ich mal HDR mache, dann in manuell oder per Bracketing in RAW und anschließendem Zusammensetzen mit Lightroom/Photoshop.
      Die automatische HDR Funktion funktioniert nur als JPG und setzt die Bilder automatisch zusammen, die Ergebnisse sind meist wenig beeindruckend.

      • Torsten Pinkert 18. März 2013, 20:47   »

        Wobei die Bracketingfunktion der 7100D gegenüber der 7000D ja auch verbessert wurde, wenn ich das richtig in Erinnerung hab. Fünf statt 3 Bilder und größerer +/- – Bereich?

        • Ja, lt. Nikon: “2 to 5 frames in steps of 1/3, 1/2, 2/3, 1, 2 or 3 EV”
          Nutze ich persönlich aber sehr selten – bei dem Dynamikumfang dieser Kameras kaum erforderlich…

  189. Kogawa 17. März 2013, 22:12   »

    Klasse und danke.

  190. Ich mag deine gesunde Einstellung zur Technik ! :)

    Ich habe mir, als Wiedereinsteiger, noch eine D7000 geholt.
    ich denke ein besseres Preis Leistungs Verhältniss ist im Moment nur schwer zu finden !
    Dank deinem Test bin ich noch mehr davon überzeugt die richtige Entscheidung getroffen zu haben !

    Ich wünsch euch eine schöne Afrikareise !

    Gruss Tom

  191. Super Review – danke dafür! Ich bleibe aber definitiv bei meiner D7000 :) Allein schon des Geldes wegen, …

    Irgendwie verstehe ich aber den den 1.3x Crop-Faktor vom Naming her nicht. Müsste es nicht eher ein 1.8x Crop oder so etwas sein? Immerhin wird der Ausschnitt noch weiter verkleinert = stärker “gecropt”.

    1.3x müsste gegenüber 1.5x doch am Ende mehr aufs Bild bringen statt weniger, oder?

    Grüße,
    Matthias

    • Der 1.3x Crop in dem speziellen Modus bezieht sich auf die APS-C (DX) Sensor-Grüße – gegenüber Vollformat ist das in dem Modus dann ca. ein 2x Crop (1.5 * 1.3). Hab ich mir nicht ausgedacht… :-)

  192. Lucien 17. März 2013, 21:45   »

    Würdest du D300s Besitzern den Umstieg auf die D7100 empfehlen, wenn Bildqualität und Rauschverhalten wichtiger als Serienbildgeschwindigkeit sind?

    • Der Sensor der D300s ist meiner Meinung nach schon etwas in die Jahre gekommen. Ich hatte ihn damals schon mit der D7000 verglichen und war zu dem Ergebnis gekommen, dass die D7000 den um einiges besseren Sensor bietet. Die D7100 legt jetzt noch ein bissche drauf. Wenn Du auf das Mehr an Bedienknöpfen bei der D300 verzichten kannst und auf die geringere Größe Dir nichts ausmacht, ist die D7100 (aber auch die D7000) sicherlich eine Überlegung wert.

      • Lucien 18. März 2013, 11:22   »

        Vielen Dank für deinen Kommentar und natürlich auch für diesen Text. Thx!

      • Hallo Gunther,
        konntest Du Testen was beim Video liveview am HDMI Ausgang der Kamera rauskommt? Bei der D7000 kommt ja nur 720P raus mit allen möglichen Displayanzeigen die man nicht ausblenden kann. Schlagendes Argument für einen Wechsel auf die D7100 wäre für mich nämlich ein 1080P Signal das man extern recorden kann.
        Gruß Jürgen

      • Manfred 29. Mai 2013, 20:02   »

        Habe die D300 fünf Jahre lang gut kennengelernt und die Ausstattung, insbesondere den sicheren Autofokus, die Zuverlässigkeit und Griffigkeit des Gehäuses, aber auch die Bildqualität sehr geschätzt. Die Nikon D 7100 mit dem 24 Megapixel-Sensor hat mich aber doch gereizt umzusteigen und nach kurzer Umgewöhnung an das etwas kleinere Gehäuse und individueller Einstellung der Picture-Control Einstellungen (Farbsättigung und Kontrast) hat mich die tolle Bildqualität überzeugt. Die Schärfeleistung und die Wiedergabe von hellen und dunklen Bildelementen innerhalb eines Fotos, wohl als Dynamik bezeichnet, ist deutlich besser! Ein Hinweis auf die Leistung: Während mit der D300 Unterscheide der Objektive kaum sichtbar wurden, sind diese mit der D 7100 deutlich zu sehen! Es lohnt also in gute Linsen zu investieren, z.b. in das 16-85 mm Zoom oder noch besser Festbrennweiten. Super Kamera!

  193. Sehr interessanter Test.
    Vielen Dank.

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