Nikon D850 – Praxis Test und Review – Teil 2 – Bildqualität, Vergleich mit D750

8092017

Kommen wir nun in Teil 2 meines Nikon D850 Praxis-Reviews zur Bildqualität. Ich vergleiche die Bilder der D850 mit denen der D750 und gehe auch auf die Themen Raw-Kompression und ISO-Invarianz ein.

Falls ihr Teil 1 verpasst habt, solltet ihr den zuerst lesen:

Hier kommt jetzt echt nerdiges Pixel-Peepen :-). Als kleinen Disclaimer vorweg sei gesagt, dass das, was jetzt kommt wirklich nicht viel mit Fotografie zu tun hat, sondern mit der reinen Neugier, wie unsere Werkzeuge funktionieren. Wie sich z.B. der extrem hochauflösende Sensor der D850 gegen den im Bereich Dynamikumfang und Rauschverhalten hervorragenden Sensor der D750 positionieren kann und welche Unterschiede es macht, ob ihr eure Kamera verlustfreie oder verlustbehaftete Raw-Dateien schreiben lasst. Ob die kleineren Raw-Formate brauchbar sind und ob eine Konvertierung nach DNG etwas bringt. Wenn euch das auch interessiert, dann lest weiter!

Während Nikon bei vielen Kameramodellen der letzten Jahre auf Sensoren von Sony gesetzt hat, ist der Sensor der D850 wieder einmal eine Eigenentwicklung (hier gibt’s eine Aufstellung der Sensoren in Nikon Kameras und ihrer Hersteller). Die Sony Sensoren stehen schon seit Jahren für eine hervorragende ISO-Leistung, einen großen Dynamik-Umfang und ISO-Invariantes Verhalten (dazu später mehr). Spannend für mich war es also vor allem zu sehen, ob Nikon mit dem Sensor der neuen D850 an die Qualität der Sony-Sensoren herankommt oder sie ggf. sogar übertreffen kann.

Immerhin führt die extrem hohe Auflösung der D850 dazu, dass die einzelnen Pixel auf dem Sensor relativ klein sind. Und je kleiner die Pixel, umso höher ist normalerweise das Rauschen. Aber wir werden sehen…

Zunächst schauen wir uns also nun das Rauschverhalten der beiden Kameras im Vergleich an. Danach sprechen wir über den Dynamikumfang und das Thema ISO-Invarianz. Zum Schluss gehe ich dann noch auf die unterschiedlichen Raw-Modi inklusive der kleineren M- und S-Raw Modi der D850 ein.

Rauschverhalten

Zunächst haben Diana und ich in Hamburg einige Testaufnahmen gemacht. Dabei ließen wir die D850 gegen die D750 antreten. Die Bilder haben wir nach Ende der Blauen Stunde aufgenommen, um konstante Lichtverhältnisse zu haben. Dabei war es schon recht dunkel und die Lichter rund um den Museumshafen in der Hafencity sorgten für einen hohen Kontrast.

Das ist das Bild, ohne Bearbeitung aus Lightroom, ich habe auf die Lichter belichtet, um diese nicht ausfressen zu lassen, dadurch ist das restliche Bild recht dunkel. Eine anspruchsvolle Aufnahmesituation, aber durchaus repräsentativ.

Ausgangsbild aus der D850, unbearbeitet, f/5, 4 Sek, ISO 100.

Nun habe ich eine ISO-Reihe aufgenommen. Dabei habe ich die ISO jeweils verdoppelt und die Belichtungszeit dabei halbiert.

Um eine entsprechende Vergleichbarkeit zu gewährleisten, habe ich die native ISO 64 der D850 nicht genutzt, sondern bei ISO 100 gestartet.

Das Bild habe ich dann mit Adobe Camera Raw bearbeitet und entwickelt. Als Werkzeuge kamen Belichtung, Lichter und Tiefen zum Einsatz, so wie ich es normalerweise auch machen würde.

Bild aus der D850, rudimentäre Bearbeitung mit ACR.

Das Bild ist sicher nichts, was man sich an die Wand hängen würde, aber für unsere Zwecke ist es genau richtig.

Die gleiche Aufnahmeserie haben wir dann mit dem gleichen Objektiv (24mm f/1.4 Sigma Art) und den gleichen Kameraeinstellungen an der D750 durchgeführt.

In der 1:1 Ansicht sieht man sehr gut den Auflösungsunterschied zwischen der D850 (46MP) und der D750 (24MP). Das Mehr an Detailzeichnung, das die D850 (mit einem entsprechend hochauflösenden Objektiv) abbildet, sieht man schön in der Backsteinmauer.

1:1 Ansicht: links D750, rechts D850

Um aber nun das Rauschverhalten der beiden Sensoren vergleichen zu können, müssen wir sinnvollerweise die Bildausschnitte auf die gleiche Größe projizieren. Es geht ja darum zu vergleichen, ob z.B. ein gleich großer Print aus der D850 stärker oder weniger stark rauscht, als der gleiche Print aus der D750. Ein Vergleich in der 1:1 Ansicht würde hier keinen Sinn machen.

Übrigens: diese Bilder solltet ihr euch in groß ansehen, indem ihr darauf klickt. Alternativ könnt ihr euch ein Download-Paket mit allen Bildern herunterladen.

Hier nun noch ein engerer Crop, bei dem die Unterschiede in der Detailzeichnung der Sensoren sichtbar werden.

Als nächstes haben wir noch ein weiteres Motiv genauso als ISO-Reihe aufgenommen.

Unbearbeitet sieht die ISO-100-Aufnahme so aus:

Unbearbeitet aus der D850. ISO 100, f/4, 4 Sek, Sigma Art 24mm f/1.4

Auch hier habe ich knapp belichtet, um die Lichter zu erhalten.

Nun habe ich das Bild in ACR bearbeitet, wieder nur Belichtung, Tiefen, Lichter, um die Kontraste anzupassen.

Okay. Schauen wir uns wieder einen Ausschnitt an, wieder habe ich die Ausschnitte auf die gleiche Abbildungsgröße skaliert.

Zu guter Letzt habe ich dann noch einen Test bei mir im “Studio” gemacht… :-)

Hier das Ausgangsbild. Diesmal heller belichtet, da nicht so kontrastreich und mit dem Sigma Art 35mm f/1.4.

ISO 100, f/8, 15 Sek. Der Bulli muss dringend in die Werkstatt… ;-)

Beim Ansehen der Details in den Bildern fällt auf, dass der Sensor der D850 wirklich einen sehr guten Job macht. Bei Verkleinerung auf Auflösung der D750 sehen die Bilder in den hohen ISO-Stufen teilweise sogar noch etwas klarer und rauschärmer aus, als die der D750. Vergrößert man dann noch mehr, soweit, dass die Ausschnitte der D750 über 1:1 hinaus vergrößert werden, wie im letzten Beispiel, wirken die Ausschnitte der D750 dann etwas rauschärmer – aber auch softer. Letzten Endes ist mein Eindruck, dass die Sensoren sich im Rauschverhalten sehr ebenbürtig sind, außer dass die D850 mit den entsprechenden Objektiven ein deutliches Mehr an Details aufzeichnet.

Damit ist Nikon mit ihrem ersten eigenen Sensor meiner Meinung nach schon ein recht großer Wurf gelungen. Nicht nur, dass sie es mit dem hervorragenden Sony-Sensor der D750 aufnehmen kann, nein, sie transportiert dessen Leistung auf ein 46-Megapixel-Niveau, ohne dabei Kompromisse im Dynamikumfang und der damit verbundenen ISO-Invarianz einzugehen.

ISO-Invarianz

Aber was ist das eigentlich diese ISO-Invarianz, von der man immer wieder hört?

Nikon (Sony) Sensoren sind schon länger dafür bekannt, einen extrem großen Dynamik-Umfang zu haben. Das äußert sich unter anderem darin, dass es kaum einen Unterschied macht, ob die ISO in der Kamera erhöht wird, oder ob das Bild später in der Bearbeitung mit dem Belichtungsregler gepusht wird.

Probiert das mal selbst aus! Nehmt ein Bild, korrekt belichtet mit hoher ISO auf, z.B. ISO 3.200. Nun stellt die ISO auf ISO 100 (das sind 5 Blendenstufen) runter aber lasst alle anderen Einstellungen wie sie sind. Das Bild erscheint auf dem Kameradisplay und in Lightroom dann fast schwarz. Nun zieht ihr in Lightroom den Belichtungsregler bis ganz nach rechts (+5, entspricht 5 Blendenstufen). Bei einem ISO-Invarianten Sensor werdet ihr kaum einen Unterschied zu dem ISO 3200 Bild sehen. Glaubt ihr nicht? Probiert es aus.

Ich habe es mit der D850 und D750 für euch mal getestet:

Und hier nochmal ein Bildausschnitt, achtet mal nur auf das Rauschverhalten, der Fokus ist mir etwas verrutscht, auf die Schärfe kommt es gerade nicht an.

So – jetzt wisst ihr einen der Hauptgründe, warum ich mit Nikon Kameras fotografiere. ;-)

ISO-Invariante Sensoren ermöglichen es, in dunklen Bedingungen Bilder mit niedrigeren ISO-Zahlen aufzunehmen, um die Lichter zu erhalten. Die unterbelichteten Schatten-Partien können später verlustfrei aufgehellt werden.

Und in der Tat: Nikon hat es geschafft für die D850 einen ähnlich dynamikstarken Sensor zu bauen, wie er in der D750 eingebaut ist!

Raw-Kompression, S-Raw, M-Raw

Die bisherigen Bilder habe ich als NEF, 14 Bit mit verlustfreier Kompression aufgenommen.

Nun generiert die D850 in dieser Einstellung Raw-Dateien, die ca. 46 MB groß sind.

So große Dateien sind nicht nur vom benötigten Speicherplatz her eine relativ große Belastung, sie kosten auch zusätzliche Zeit bei der Bearbeitung.

Schon in Teil 1 meines Testberichts habe ich herausgestellt, dass die D850 auch verkleinerte Raw-Dateien, sogenannte M-Raw (Middle-Sized-Raw) und S-Raw (Small-Sized-Raw) schreiben kann. Da ich diese Raw-Formate schon von der D810 kannte, habe ich in Teil 1 davon abgeraten, sie zu benutzen. Daraufhin wurde ich in den Kommentaren um einen entsprechenden Vergleich gebeten, dem ich nun gerne nachkomme.

Folgende Möglichkeiten sehe ich, um Raw Bilder kleiner zu bekommen:

  • Verwendung der verlustbehafteten Kompression statt der verlustfreien
  • Verwendung von M-Raw bzw. S-Raw
  • Verwendung von 12 Bit statt 14 Bit
  • Konvertierung nach DNG

Bei der Auswahl von M-Raw und S-Raw verwendet die Kamera immer nur 12 Bit und die verlustbehaftete Komprimierung. Die entsprechenden Optionen sind dann im Menü nicht anwählbar.

Zunächst habe ich mir die S-Raw, M-Raw und L-Raw Dateien in RAWDigger angesehen, einem Werkzeug zur Analyse von Raw-Dateien. Hier sieht man deutlich, dass der Dynamikumfang bei M-Raw und S-Raw eingeschränkt ist.

Aber mich interessierte natürlich vor allem die Auswirkung dieser verschiedenen Raw-Modi auf die Bilder.

Verlustfrei vs. Verlustbehaftet

Fangen wir mal an mit dem Unterschied zwischen Verlustfreier Komprimierung und Verlustbehafteter Komprimierung.

Auch hier ein schneller Blick auf die Raw-Histogramme:

Bei der verlustbehafteten Komprimierung gibt es mehr Tonwertabrisse, da weniger Helligkeitsabstufungen gespeichert werden. Man sieht, dass an den Zahlen für Values. Das bedeutet, die verlustbehaftete Komprimierung fasst jeweils ca. 5 Helligkeitsstufen zu einer zusammen. Bei wenig bearbeiteten Bildern macht das nicht viel aus, bei stark bearbeiteten Bildern mit extremen Kontrasten sieht man den Effekt in den Schattenbereichen unter Umständen schon. Hier ein extremes Beispiel, um die Unterschiede deutlich zu machen.

Als Ausgangsbild nehme ich einen Sonnenuntergang durch mein Bürofenster fotografiert. Ein höherer Kontrastumfang geht schon kaum noch.

Nach dem angleichen der Kontraste (Belichtung +5, Lichter -80, Tiefen +30) sieht das Bild so aus:

Nun schauen wir uns das dunkle Smartphone unten rechts einmal an.

Die dunklen Töne werden bei der verlustbehafteten Komprimierung dunkler und weniger differenziert wiedergegeben.

NEF vs. DNG

Nun nehmen wir dazu noch die M-Raw und S-Raw Bilder hinzu und in der Zeile darunter die gleichen Bilder in DNG konvertiert.

Die DNG-Dateien sind übrigens alle in der “Lossless”, also Verlustfreien DNG Variante entstanden. Das Lossy/Lossless unter den Bildausschnitten bezieht sich auf den Modus, in dem die NEF aufgenommen wurden!

Die Bildqualität wird von links nach rechts immer schlechter – das war zu erwarten.

Zwischen den NEF Dateien und den DNG Dateien sieht man allerdings keinen Unterschied.

Das Absurde ist, dass die verlustfreie DNG-Kompression mit 27.7 MB kleiner ist, als die verlustbehaftete NEF Kompression mit 38 MB!

Das DNG aus der Lossless Datei spart mit 27.7 MB fast die Hälfte des Speicherplatzes gegenüber der originalen Raw-Datei (46.1 MB) und ist kaum größer, als die verlustbehaftete und verkleinerte M-Raw Variante, die nicht nur deutlich schlechter aussieht, sondern auch nur mit 25.6MP auflöst!

Ich habe noch weitere Tests gemacht und die Ergebnisse waren immer ähnlich: Man verliert beim Einsatz der verlustbehafteten Komprimierung sowie bei M-Raw und S-Raw Zeichnung in den Schatten und der Tonwertumfang sinkt erheblich.

Mein Fazit

Direkt sehen tut man die Unterschiede bei den Raw-Modi nur bei sehr starker Aufhellung der Schatten. Trotzdem werden die so gespeicherten Bilder meiner Meinung nach leider dem tollen Sensor der D850 nicht gerecht. Es ist mir unverständlich, dass Nikon in einer Kamera wie der D850 keine echtenS-Raw und M-Raw Formate anbietet, die einfach nur verkleinert sind und trotzdem in 14 Bit und mit verlustfreier Komprimierung erzeugt werden.

Man kann die M-Raw und S-Raw Dateien dann einsetzen, wenn man einfache, kontrastarme Motive fotografiert, die nicht stark bearbeitet werden müssen. Die Ersparnis beim Speicherplatz steht aber leider in keinem Verhältnis zum Verlust an Bildinformationen.

Überrascht haben mit folgende Dinge.

  1. Dass auch schon bei der verlustbehafteten Komprimierung der originalgroßen Raw-Dateien ein recht deutlicher Qualitätsverlust einsetzt.
  2. Wie gering doch im Vergleich die Ersparnis beim Speicherplatz bei Nikons verlustbehafteter Komprimierung ausfällt.
  3. Wie hoch die Speicherplatzersparnis hingegen bei der Konvertierung nach DNG ausfällt, ohne dass überhaupt eine Qualitätseinbuße stattfindet.

Diese Probleme mit der Art und Weise wie S-Raw und M-Raw Dateien erzeugt werden ist nicht neu in der D850, sondern war so auch schon bei der D810 und den anderen Nikons, die die kleinen Raw-Formate unterstützen, gegeben. Ähnliche Algorithmen kommen meines Wissens nach bei anderen Herstellern zum Einsatz und schmälern leider den Nutzen der kleinen Raw-Formate erheblich.

Es ist mir unverständlich, warum keiner der großen Hersteller auf das nun seit 13 Jahren etablierte DNG-Format zurückgreift, obwohl es offen dokumentiert ist und von jedem nutzbar. Es beinhaltet Kompressionsalgorithmen, die denen der Kamerahersteller weit überlegen sind und deutlich kleinere Dateien ermöglichen ohne Verluste. Weiterhin wären die Raw-Dateien der einzelnen Kameras dann kompatibel und Wartezeiten, bis ein Update der Raw-Converter für eine neue Kamera erscheinen, gehörten der Vergangenheit an.

Aus diesen zum Teil auch für mich neuen Erkenntnissen schlussfolgere ich für mich persönlich nun Folgendes:

  • Ich werde meine bisherige Strategie ändern und die verlustbehaftete NEF-Kompression nicht mehr nutzen.
  • Ich werde die M-Raw und S-Raw Formate nicht nutzen.
  • Ich werde nun öfter schon beim Import verlustfrei in DNG konvertieren, damit kann ich zwischen 40% und 50% des Speicherplatzes sparen. Die tatsächliche Ersparnis hängt natürlich vom Bildinhalt ab und kann variieren.

Hier übrigens die Einstellungen, die ich im Adobe DNG Converter nutze. Sobald Lightroom die D850 unterstützt, geht die Konversion dann auch direkt beim Import in Lightroom.

Um nun aber auf die D850 zurückzukommen.

Der Sensor der D850 ist meiner Meinung nach wirklich sehr gut geworden. Er wird der Kamera in jeder Hinsicht gerecht. Er erreicht mit seinen 46 Megapixeln den Dynamikumfang und das Rauschverhalten der D750, in Punkto Detailzeichnung übertrifft es ihn um einiges.

Das Arbeiten mit den (verlustfreien) Raw-Dateien aus dieser Kamera macht kompromisslos Spaß und ermöglicht Dank des hohen Dynamikumfangs und seiner ISO-Invarianz ein extrem kreatives Arbeiten auch bei schwierigsten Lichtverhältnissen. Meiner Meinung nach ist das einer der besten Sensoren die man derzeit in einer Kleinbild DSLR bekommen kann.

Insgesamt ist die D850 also eine Kamera für den ambitionierten Fotografen, der höchste Ansprüche an die Bildqualität und Auflösung stellt. Die Arbeit mit hochwertigen, modernen Festbrennweiten ist hier schon fast Pflicht und der Einsatz eines Stativs bzw. kurzer Belichtungszeiten aus der Hand empfohlen. Die gute ISO-Leistung ermöglicht es, beim Fotografieren aus der Hand die Verschlusszeiten über die ISO-Automatik auf “Kürzere Zeiten” zu konfigurieren, damit Micro-Verwacklungen vermieden werden und die hohe Auflösung auch ausgenutzt werden kann.

Ein Wort zum Abschluss aber noch zur Nikon D750, die ich zum Vergleich herangezogen habe. Wie ihr auf den Bildern gesehen habt, ist dieser fantastische Sensor noch lange nicht “abgelöst”. Wer die hohe Auflösungen und die Zusatzfunktionen der D850 nicht benötigt, der kann derzeit zu einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis eine D750 erstehen, mit deren Sensor er immer noch sehr dicht an dem neuen Primus dran ist und sich für die Differenz 2 schöne Festbrennweiten kaufen.

Produktlinks:

Disclaimer

Nikon hat mir die Kamera vor offiziellem Verkaufsstart zum Test zur Verfügung gestellt. Eine wie auch immer geartete Vergütung erfolgt in keiner Richtung, der Testbericht gibt meine persönliche Meinung wieder.

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103 Kommentare bisher


  1. Besten Dank für den aussagekräftigen Test. Ich habe mir vor einem guten halben Jahr die D750 gekauft und bin sehr zufrieden damit. Da gab es die D850 zwar auch noch nicht, aber die zusätzlichen Features der D850 überzeugen mich nicht bzw. nicht im Vergleich zur D750, auch nachdem ich ein D850 Exemplar jetzt auch mal in der Hand hatte.

    >> Gehäuse und Haptik sind bei der D750 immer noch einen Ticken besser, (wie Du auch schreibst) besser, finde ich. Die hat die richtig Größe!

    >> “Nur” 6,5 Bilder statt 7 bei der D850 kann ich verschmerzen. Einen Batteriegriff brauche ich nicht, auch nicht nur als Schneller-Bilder-Macher.

    >> 1/8000 statt 1/4000 hätte ich mir schon damals schon gewünscht, … aber irgendwas mussten sie von Nikon bei wohl schlechter machen, um die 810er nicht zu weit zurückfallen zu lassen :-)

    >> Der neue Autofokus ist bei der D850 in der Praxis besser, aber im Praxisvergleich wohl nur grenzwertig, auch wenn es sich technisch viel toller liest.

    >> Ok die 46 MP wären noch mal was. Aber wenn das einentscheidendes Kriterium für mich ist, würde ich im Vergleich die neue ähnlich teure Sony 7 R III vorziehen (wenn man nicht an seinen Nikon-Objektiven “hängt”). Vor allem, weil die Sony für Pixel Peeper mit ihrer Sensor-Verschiebung sogar über 160 MP hinbekommt. Das habe ich jetzt mal live gesehen… beeindruckend!

    >> Vermissen würde ich vor allem das etwas andere Bedienkonzept der D750 mit dem zusätzlichen Einstellring für die Beleichtungssteuerung. Die sehr praktischen U1 und U2 fehlen bei der D850 leider gänzlich, oder?

    Last but not least: Das Fazit stimmt: “Wer die hohe Auflösung und die Zusatzfunktionen der D850 nicht benötigt, der kann derzeit zu einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis eine D750 erstehen … und sich für die Differenz 2 schöne Festbrennweiten kaufen.”

    Aber mal zum Schluss auch eine Frage: Auch mit der D850 wird ein Bundle mit dem Nikon 4/24-120 angebote. Gibt es dazu auch einen guten aussagefähigen (Vergleichs-) Test?

  2. Hallo Gunther,

    mich würde interessieren, wie sich das neue Sigma 14 mm f1.8 im Vergleich zum Nikon 14-24 schlägt. Konntest du (oder sonst jemand hier im Forum) dieses Objektiv an einem hochaufläsenden Sensor wie dem der D850 testen? Das Objektiv wäre ja auch ein interessantes (wenn auch recht schweres) 21 mm Äquivalent an DX, z. B. der D500.

    Liebe Grüße und vielen Dank für die sehr informativen Berichte von dir!

    Josef

    • Ich hatte das Sigma 14 f/1.8 mit in Bolivien, Testbericht folgt.
      Für Astro Landschaften ist es super. Bildqualität besser/moderner als beim Nikon 14-24 f/2.8, und natürlich lichtstärker.
      Für eine DX Kamera m.E. definitiv overkill…

      • Manfred Schulz 1. November 2017, 20:34   »

        Hallo Gunther,

        ich weiß, du empfiehlst keine oder nur bedingt Vollformat Objektive an DX/ Crop Kameras, nur, wo sind den die Alternativen? Bei den Standard- Objektiven sieht es ja noch nicht einmal so schlecht aus (Sigma 18-35, Sigma 17-50, das gleiche von Tamron, Nikon 17-55, Sigma 30mm, Nikon 35mm). Bei den Weitwinkel- oder Telebrennweiten sehe ich dagegen keine wirklich ebenbürtigen DX/ Crop zu Vollformat Optiken, die eine ähnliche Bildwirkung zuließen. Na ja, vielleicht bei schönem Wetter ;-)
        Was ich damit sagen will: Auch mit DX Kameras können doch Fotos mit ähnlicher Bildqualität zu Vollformat Kameras aufgenommen werden (Bokeh, Schärfentiefe, Aufnahmen bei Nacht). Nur bedarf es dazu lichtstarke Optiken. Die gibt es nur leider eher bei den Vollformat Optiken.

        Schöne Grüße aus dem Schwarzwald

        • Bei lichtstarken Super-Weitwinkeln ist die Vollformat leider unerreicht. Ich finde halt, es lohnt sich nicht an einer DX ein 14mm (ca. 21mm Äquivalent) für teures Geld dranzuschrauben. Dann lieber das 18-35 f/1.8 (ca. 27mm Äquivalent) und auf etwas Weitwinkel verzichten. Es gibt da leider keine Alternative. Denn auch die 21mm Äquivalent sind ja nicht das, was Du haben willst.
          Ggf. also eher auf ein 10.5mm Fisheye gehen. Ist aber natürlich optisch auch nicht vergleichbar.
          Ja, für lichtstarke SWW-Astro-Aufnahmen ist eine Vollformat leider relativ alternativlos. Aber vielleicht lässt sich Sigma (oder jemand anders, aber denen traue ich es am ehesten zu) ja mal etwas einfallen.

  3. Sauermann 28. Oktober 2017, 16:02   »

    Hallo Gunther,
    welche Gehäuse von Nikon sind schon mit iso-invarianten Sensoren versehen? Mich interessieren vor allem die D3xx und die D7xxx – Serie.

    Viele Grüße aus Nünberg.

  4. Konstanze 26. Oktober 2017, 18:27   »

    Guten Abend aus Österreich!

    Ab heute unterstützt Lightroom 6 auch die D850, das ist dann die Version 6.13. Hab sie schon heruntergeladen und es funktioniert.

    Viele Grüße
    und Gut Licht
    Konstanze

  5. Manfred Gasser 24. Oktober 2017, 21:42   »

    Die D850 ist eine Superkamera. Was mir jedoch an der D850 im Gegensatz zu meiner D5 abgeht, ist die Möglichkeit das Fokusmessfeld zu verstärken. (kräftiges rot) Bei der D5 ist es viel einfacher bei schlechtem Kontrast scharfzustellen. Würde ich mir bei meiner D850 auch wünschen.

  6. Michael Gstar 21. Oktober 2017, 11:37   »

    Hallo Gunther,

    ich höre von Dir zum ersten Mal von “ISO-Invarianz”. Bedeutet dies, dass

    1. ich statt mit “höherer” Qualität bei kleinem ISO unterzubelichten gleich “normal” belichten sollte?

    2. Welche weiteren Nikon Kameras verfügen über diese “ISO-Invarianz”?

    Danke!

    Michael

    • Hans Albrecht 21. Oktober 2017, 17:03   »

      Hallo Michael,
      das beschriebene Verhalten Iso-Invarianz hat jede Kamera, nur jeweils mehr oder weniger ausgeprägt, ist also keine spezielle Eigenschaft von Nikon-Kameras.
      Viele Grüße
      Hans

    • 1:1 geht das natürlich nicht, aber schon zu einem gewissen Grad. Probiere es am besten mit Deiner Kamera selbst aus, ich finde das immer besser, als Dinge als gegeben hinzunehme. So lernst Du, wie weit Du mit einem bestimmten Sensor gehen kannst.

      • Hans Albrecht 21. Oktober 2017, 19:10   »

        Hallo,
        Iso-Invarianz ist eher eine Technologiefrage der Chips und der Signalverarbeitung. Fotoschumacher aus Konstanz schreibt dazu fundiert und anschaulich.
        Viele Grüße
        Hans

    • Ein Sensor einer digitalen Kamera hat generell überhaupt keine “ISO”. Es ist ein elektronisches Bauteil und dies hat einen sog. Arbeitspunkt.
      Selbiger wird i.d.R. so gewählt, daß bei einer Aufnahme noch genügend Raum für Helligkeitsunterschiede nach “oben” bleibt (der Sensor also irgendwann “übersteuert”, was es zu vermeiden gilt!) und ebenso genügend nach “unten”, die Helligkeitsinformation also irgendwann im Rauschen untergeht. Den “Hub” dazwischen nennt man Dynamik.

      Das Simulieren von ISO erreicht man durch ein elektronisches Verstärken des sog. Signals.
      WANN und WIE dies geschieht bleibt das Geheimnis des Kamera/Sensorherstellers.
      Ich würde mir also nicht allzu viel Gedanken darum machen, außer – wie Gunther es beschrieb – darüber Bescheid zu wissen und es mal an der eigenen Kamera auszuprobieren.
      VG, Klaus

  7. Hans Albrecht 6. Oktober 2017, 18:24   »

    Hallo Gunter,
    es läßt mir keine Ruhe, so schön wie Dein Artikel ist, anhand der Beispielbilder kann ich die Qualität der Kameras an sich nicht erkennen.
    Wenn ich z. B. das Bild G85_1151-2.jpg hernehme, Auflösung 1200 mal 800, da kann man beim besten Willen die Qualität nicht beurteilen. Ausschnitte sind schön und gut, aber besser wäre, wenn Du bspw. das genannte Bild im Original, also mit Auflösung 8256 mal 5504 in den Ordner “Download…” mit aufnehmen würdest, so daß sich der Interessierte das bzw. die Originale anschauen kann. Ich bin überzeugt, dann kann man auch die Schriften lesen.
    Viele Grüße
    Hans

    • Hans Albrecht 5. November 2017, 19:19   »

      Hallo Gunter,
      ich möchte nur fragen, ob Du das mit den Originalbildern aufgreifst.
      Ich würde mich sehr freuen.
      Viele Grüße
      Hans

  8. Hallo Gunther,

    seit heute ist die D850 mein.
    Hast Du noch Zeit vor Deinem Reiseantritt nach Bolivien, so wie Du es immer gemacht hast, Empfehlenswerte Einstellungen mitzuteilen?

    Ansonsten gute Reise und GUT LICHT.

    Gruß Gerd

    • Habe es einfach noch nicht geschafft und schaffe es auch vor der Reise nicht mehr (sitze gerade im Flieger…). Ich denke mit meinen Grundeinstellungen der D750 und D810 solltest du aber schon recht weit kommen.

      • Konstanze 6. Oktober 2017, 12:01   »

        Hallo Gerd!

        Ja mit den Grundeinstellungen der 810er bist Du gut versorgt, hab für meine 850er auch viel davon einfach übernommen.

        @Gunther: wünsche Dir und Diana einen wunderschönen Fotourlaub, ich freu mich jetzt schon auf die Fotos und auf Deinen Bericht, wie es Dir mit der 850er ergangen ist.

        Euer Buch ist heute bei mir angekommen, von der Optik her schon sehr ansprechend, es macht einen wunderbar wertigten Eindruck!!!

        Ein schönes Wochenende
        und Gut Licht
        Konstanze

  9. Hallo Gunter

    Vielen Dank für deine wunderbare Website, sie macht das Internet doch wieder ein bisschen nützlicher ;) Ich konnte schon unglaublich viel von dir lernen sei es bei Zeitraffer (mit LRTimelapse natürlich), Graufilter oder wie zuletzt bei der Kaufentscheidung zur D750.

    Da ich nun bei Vollformat bin muss ich natürlich mein Objektivpark wieder erweitern. Ich würde gerne zur Kitlens noch ein Weitwinkel (evt. Nikon 14-24mm) sowie ein Zoom anschaffen. Beim Weitwinkel gibt es nicht allzu viele Alternativen zum Nikon oder liege ich da falsch? Bei den Zoom-Objektiven im Bereich 70-200mm sieht dies etwas anders aus. Das neue Nikon ist doch doppelt so teuer wie ein Sigma oder Tamron. Ist dies irgendwie gerechtfertigt oder zahlt man da einfach die Marke? Hast du irgendwelche Erfahrungen/Vergleiche mit diesen Objektiven gemacht?

    Vielen Dank für deinen kurzen Input und mach weiter so!
    Beste Grüsse aus der Schweiz
    Fabian

  10. Lukas Zitz 4. Oktober 2017, 16:45   »

    vielen Dank für diesen ausführlichen und gelungenen Testbericht! unglaublich was Nikon da für eine Leistung auf den Tisch bringt. ich habe eine D600 und bin seit einem Jahr am Überlegen, nicht auf Sony A7ii oder A7s umzusteigen. Sieht so aus, als hätte sich Nikon wirklich Gedanken gemacht, um wieder als der Hersteller schlechthin zu gelten.
    mal sehen wie es bei ihnen weiter geht, bzw. was sie als D750 Nachfolger rausbringen.

    ich finde das Rauschverhalten einfach nur brutal gut von der D850, finde es auf jedem Bild besser, als von der D750 und das bei fast der doppelten Auflösung, und vor allem bleiben die Tiefen viel kontrastreicher erhalten, was mich sehr an deinen High Iso Bericht mit div. Canons/Nikons erinnert hat, wo Canon auch im dunklen sehr gut war.

    wenn du Zeit/Lust hast, kannst du mal einen Milchstraßentest mit der D850 machen? Ergebnisse würden mich sehr interessieren, und vor allem auf welche Iso Einstellung man max. gehen kann.

    Gruß
    Lukas

  11. Matthias Panten 27. September 2017, 00:21   »

    Lieber Herr Wegner,
    Ihren ausführlichen und auf viele praktische, fotografische Belange ausgerichteten Bericht habe ich mit großem Interesse und Freude gelesen. Danke für die Mühe und auch persönlichen Stellungnahmen. Sie vermitteln ein glaubwürdiges Gefühl von notwendiger Unabhängigkeit und sind wertvoller als so mancher Labor-Messwertreport.
    Insbesondere im Vergleich zu den vielen aufgeblasenen und überwiegend inhaltsflachen, nicht wertschöpfenden Youtube-Beiträgen ist Ihr Review eine wahre Wohltat.

    Mit herzlichen Grüßen
    Matthias Panten

  12. Hallo Gunter,
    wirklich ein umfassender und guter Bericht! ich habe ihn mit Interesse und Spannung gelesen.
    Zu all den umfassenden Daten habe ich immer noch eine offene Frage, die mir Nikon nicht beantworten will: die Auslöseverzögerung (das sogenannte Vorhaltemaß in der Kurzzeitfotografie) im elektronischen Modus.
    Ich rechne nicht damit, dass Nikon innovativ genug war, dieses Maß unter 1ms zu drücken, habe aber noch keine Daten diesbezüglich.
    Nikon selbst äußert sich nicht bzw. bezeichnet die Auslöseverzögerung (für mich unverständlich) als „Betriebsgeheimnis“.
    Wäre es möglich, dass du diese vermisst bzw. kennst du jemanden, der das bereits getan hat.
    Viele Grüße
    Rolf

  13. Bernd Kurpiers 25. September 2017, 14:59   »

    Hallo Gunter,
    habe Deinen exquisiten Test mit großem Vergnügen gelesen. Ich hadere mal wieder mit einem Systemwechsel von Canon auf Nikon. Habe allerdings durch magic lantern ein paar Features die die großen Namen einem unbegreiflicherweise vorenthalten und die nur bei Canon gehen.
    Hast Du eine Erklärung warum auch bei der D850 die längste Belichtungszeit 30 s beträgt obwohl bei den Mittelformatameras 60 Min möglich sind?
    Na ja, ich wünsche Dir übrigens eine tolle Zeit während Deiner Oktoberreise, wäre gerne mitgekommen.

    Lg

    Bernd

  14. Ich finde es interessant, dass die D850 im Vergleich zur D750 nur in Sachen Details davonziehen kann. Das unterstreicht, wie gut die D750 damals wirklich geworden ist und auch heute ist sie noch up to date. Vielen Dank für den Test.

    • Hans Albrecht 5. Oktober 2017, 08:39   »

      Hallo Alexander,
      ich habe das Bildmaterial nochmals durchgearbeitet, ich kann nicht einmal bei sehr genauem Hinschauen Vorteile der D850 raussehen.
      Das Isoinvarianz-Verhalten kommt gut zum Ausdruck, ich kann keine Unterschiede feststellen bis auf die
      Schärfenunterschiede, das hat aber mit der Isoinvarianz nichts zu tun (nur das Bild Isoinvarianzcrop750100+5 ist scharf, die anderen Bilder nicht).
      Um feine Unterschiede darzustellen, müßte die unterschiedliche Auflösung der Bilder in der Darstellung sagen wir anders berücksichtigt werden.
      Viele Grüße
      Hans

  15. Hans Albrecht 17. September 2017, 16:52   »

    Hallo Gunter,
    ich habe beide Teile mit großem Interesse durchgelesen, der Artikel war sicher eine Wahnsinnsarbeit.
    Aber nicht nur das Kameraspezifische ist interessant.

    Ich nutze ja seit einiger Zeit konsequent das dng-Format und kann dem nur beipflichten, warum verwendet Nikon das Format nicht.

    Hier kommt auch sehr deutlich zum Ausdruck, daß die 100 % Ansicht doch relativ ist.

    Mich würde besonders interessieren, ob man durch die sehr hohe Auflösung beim Tele einsparen kann, rein rechnerisch kann man schließlich fast um 2 einsparen.
    Viele Grüße
    Hans

    • Croppen kann man immer, allerdings lösen die meisten Objektive eben keine 46 Megapixel auf. Es hängt also stark von der Qualität des Objektives ab.

      • Hans Albrecht 19. September 2017, 17:57   »

        Hallo Gunter,
        ich habe von photographyblog nef-Bilder von der D750 und der D850 runtergeladen und verglichen, das ist schon schwierig, weil ich nur die Bücherwand als gleiches Motiv gefunden habe, leider ein sehr undankbares Motiv für so etwas, außerdem hätte ich gleiche Bildausschnitte erwartet, Fehlanzeige.
        Die Bildschärfe enttäuscht bei beiden Kameras, das liegt aber sicher an etlichen Dingen, die der Tester
        nicht beachtet hat, nicht nur am Objektiv.
        Bitte nimm es mir nicht übel, aber auch bei Dir kommt die absolute Qualität beider Kameras und die feinen Unterschiede noch nicht genügend klar heraus.
        Viele Grüße
        Hans

        p.s.: übrigens hat die D850 wieder ein anderes nef-Format als die D750, der Adobe dng-Converter neuster Version kann ggfs. helfen

  16. Wolfgang Last 16. September 2017, 11:42   »

    Lieber Gunther,
    habe bisher die D5500. Bekanntlich eine APSCler. Eines miener Lieblingsobjektive ist das Sigma 18-35 1.8 aus der ART Serie. Nun eine Anfängerfrage. Bitte nicht steinigen. Ich habe gelsen, dass die 850 den Sensorausschnitt verkleinern kann, um es mal Laienhaft auszudrücken. Ist damit das Objektiv voll umfänglich an der 850 nutzbar, oder gibts die üblichen Probleme mt einem Apsc Objektiv an aner Vollformatkamera.?

    Nutze auch noch das Sigma 150-600 Contemporary. Dies sollte passen nach meinen Informationen.

    Besten Dank im Voraus.

    wolfgang

    • Es ist bei der D850 nicht anders, als bei den anderen Nikon Vollformat Kameras. Du kannst APS-C Objektive anschließen, im Sucher wird dann ein mehr oder weniger großer schwarzer Rand angezeigt und die Kamera nimmt nur den mittleren Bereich auf. Für die Bildkomposition ist dieses kleine “Fenster” im Sucher dann eher nicht so prickelnd. Ich empfehle nicht, DX Objektive an Vollformat-Kameras zu verwenden.

      • Du empfiehlst keine DX Objekte an einer Vollformat Kamera ?

        Ich schon, mit einer D750 oder D810 hat man nicht nur eine der besten Vollformat Kamera’s sondern auch eine der besten DX Kameras.
        Kommt immer auf das Objektiv an.

  17. Hallo Gunther,

    ich habe noch nirgends erfahren können ob man den Spiegel manuell zB mittels Hebel fixieren kann.
    Ist es nicht so daß der hochgeklappte Spiegel elektr(on)isch festgehalten wird und somit eigentlich eine Menge Akku verbraucht (und eventuell bei Langzeitbelichtungen wie in Deinen Timelapses sogar Wärmestrahlung zum Sensor bringt)?
    Vermutlich wirds beim mechanischen Verschluß ebenso sein, oder?

    Beste Grüße!

    Dietmar

    • Man kann den Spiegel nicht “per Hebel” fixieren. In den Liveview Modi ist der Stromverbrauch ohnehin höher und die Wärmeentwicklung auch. Das habe ich ja auch in Teil 1 geschrieben.

  18. Thomas Tückmantel 11. September 2017, 21:16   »

    Super Test von der D850. Danke dafür!

    Am 07.09. erreichte mich eine Mail von Nikon mit dem knappen Inhalt, dass die D850 ab gleichem Datum verfügbar sei. Daraus zitiere ich wie folgt:
    “Egal welche RAW-Größe – L, M, oder S –, Sie profitieren von kompromissloser Bildleistung.”

    Im Test kommt Gunther zu einem abweichenden Urteil und revidiert daraufhin folgerichtig seinen Workflow, was hier zu Irritationen bezüglich früherer Erkenntnisse führt.

    Kann es z. B. sein, dass Nikon ganz einnfach den verlustbehafteten Kompressionsmodus in der D850 modifiziert hat, etwa um z. B. den gestiegenen Anforderungen an hohe Datenmengen gerecht zu werden?

    Das wäre zumindest eine Erklärung für die entstandene Kontroverse, allerdings auch ein Argument für mich von der D850 erstmal die Finger zu lassen, denn ich würde den M-Modus gerne häufig verwenden, wenn ich eben nicht die ganz hohe Auflösung bräuchte.

    Als D750-Nutzer stellt sich mir jetzt natürlich die Frage, ob denn wirklich eine Raw-Datei im M-Modus der D850 qualitativ schlechter ausfällt als eine Raw-Datei der D750 im L-Modus – das müsste man direkt mal ausprobieren …

    Beste Grüße aus Berlin
    Thomas

  19. Nun hab ich noch eine Frage an Gunther, die mich schon länger beschäftigt, deren Antwort aus der Bedienungsanleitung jedoch nicht abgeleitet werden kann:

    Es gibt doch die neue Betriebsart “Stille-Live-View- Auslösung”.
    Kannst Du mal versuchen bei einer Auslösung ohne Objektiv nachzusehen, ob der mechanische Verschluss dann ÜBERHAUPT noch bewegt wird!?

    Wenn nein, wäre dies ja eine äußerst materialschonende Vorgehensweise bei Zeitrafferaufnahmen, da der Verschluss nicht bei jedem Einzelbild beansprucht würde.

    Ich meine bei anderen Kameras gelesen zu haben, daß in einer solchen Betriebsart auch noch kürzere Verschlusszeiten als die nativen mechanischen Verschlusszeiten (hier 1/8000) möglich wären, da ein rein elektronisches “öffnen, schließen (und löschen vom Bildinhalt)” des Sensors stattfände.

    Wie ist das denn bei der 850-er?
    Danke für Deine Mühe im Voraus,

    Klaus

    • Es ist ein rein elektronischer Verschluss. Keine Mechanik.

      • Wenn es nicht zu viel Mühe macht, möchte ich meine Zusatzfrage doch noch ein wenig konkretisieren:

        In welchem Rahmen der Verschlusszeiten ist der elektronische Verschluss nutzbar?
        Ist technisch ein Rolling – oder ein Global-Shutter realisiert?

        Siehst Du bildtechnisch Unterschiede in den Aufnahmen, also – gibt es sichtbare Nachteile bei ausschließlichem Nutzen des el. Verschlusses?

        Leider kommt dies im Netz überall zu kurz und auch die Anleitung ist hier nicht aussagekräftig genug, daher meine konkretisierte Frage, auch weil ich Dich für einen ziemlich “kritischen und relativ neutralen” Tester halte.
        Außerdem ist ja dieses neue Feature gerade für Leute wie Dich ( Timelapse ) sicher von besonderem Interesse (so denke ich zumindest).

        Danke nochmals und freundliche Grüße,

        Klaus

        • Für Timelapse und Asto und was ich sonst mit dem Liveview mache (fast nur vom Stativ, eher lange Belichtungszeiten) ist das völlig unerheblich.
          Rolling Shutter Effekte gibt es ja nur bei schnellen Bewegungen, und die nehme ich in der Regel nicht im Liveview auf.

          • Hallo Gunther. Du schreibst oben: „Rolling Shutter Effekte gibt es ja nur bei schnellen Bewegungen, und die nehme ich in der Regel nicht im Liveview auf.“

            Rolling Shutter Effekte entstehen aber nicht nur im Liveview, sondern auch bei Verwendung von Schlitzverschlüssen bzw. „Vorhängen“, wenn diese bei schnellen Bewegungen nicht mehr den kompletten Sensor gleichzeitig freigeben. Daher kommt ja der ursprüngliche Ausdruck: „Rollender Verschluss“. Diesen Begriff gab es schon lange vor elektronischen Sensoren.

            Darum ging es mir in meiner Frage aber nicht. Ich hole hierfür kurz ein wenig aus:
            Immer wieder wird diskutiert, ob Nikon nun Bildsensoren selbst entwickelt und baut oder nicht. Dies ist jedoch tatsächlich unerheblich für den Konsumenten. Wichtig ist das „Endergebnis“. Und dies ist bei Nikon in Sachen Bildrauschen und vor allem Dynamikumfang immer hervorragend !
            (Der Grund, warum ich mir 3 Kameras aus diesem Hause kaufte!)

            Eine Entwicklung und Fertigung von Bildsensoren auf eigene Kosten ist meiner Ansicht nach völlig unwirtschaftlich weil es ggf. hunderte von Millionen verschlingt. Es gibt Foto-Firmen die so etwas tun und deren Sensoren hinken der Technik ständig hinterher ( ich nenne jetzt keinen Namen…).

            Neuesten Gerüchten zufolge könnte nun der Sensor der D850 aus dem Hause TowerJazz kommen. Eine engagierte israelisch/chinesische Firma mit tiefgehendem Wissen u.a. im Bereich Bildsensoren für die Wissenschaft und Technik.
            Wie man nachlesen kann ist dort unter der Firmeninternen Bezeichnung „T6“ die neuste Sensortechnologie mit einem Dynamikumfang von über 120 dB und vor allem der sog. GLOBAL SHUTTER – Technik verfügbar. (Zudem schnelle 4k Auslese-Unterstützung fürs Filmen.)

            Im Live-View Betrieb einer Kamera bedeutet dies, dass im Gegensatz zum Rolling Shutter nicht mehr Bildzeile für Bildzeile NACHEINANDER im Augenblick des Fotografierens ausgelesen wird, sondern der Sensor KOMPLETT belichtet – und ANSCHLIESSEND Zeile für Zeile elektronisch ausgelesen wird.
            Hier sind also keine zeitlichen Verzerrungen im Bild mehr vorhanden, da die Aufnahme im Moment der Belichtung für alle Pixel gleichzeitig „eingefroren“ wird.

            Sollte dies bei der D850 der Fall sein, wäre das schon ein nicht zu unterschätzender Vorteil in dieser Betriebsart. Das musst du jetzt aber nicht extra testen. (Vielleicht interessiert es dich ja selbst irgendwann einmal und du baust es in dein Review ein. Ein einfacher Versuchsaufbau ist das Ablichten von drehzalgesteuerten Ventilatoren).

            Meine Frage zu den Belichtungszeiten im Live-View wäre aber vielleicht schon von allgemeinem Interesse. Ich meine irgendwo im Netz einmal gelesen haben, daß diese von 30 s bis 1/2000 angelegt sind.
            Also länger als im „Mechanischen.-Verschluss-Betrieb“. Ich finde allerdings diese Info nicht mehr.
            Ein diesbezügliches Nachsehen/Testen kostet ja nicht wirklich viel Zeit.

            Danke nochmals und freundliche Grüße,

            Klaus

          • Im Review steht doch, dass die Verschlusszeiten im Silent-Live-View 1:1 denen durch den Sucher oder im nicht Silent-Modus entsprechen. Es gibt da keine Einschränkungen, das ist ja gerade das Gute.
            Dass der Rolling Shutter Effekt auch beim “normalen” Verschluss auftritt ist mir schon bewusst. Ich kann gerne bei Gelegenheit nochmal testen in den verschiedenen Modi.

  20. Nun möchte ich mal eine Frage loswerden. Warum ist es sooo wichtig zu wissen wessen Chip in den Nikonkameras verbaut werden. Dieses Phänomen des Rätseln ”wessen Chip” ist nicht nur in deutschen Foren zu beobachten sondern auch in den englischspracjigen Foren wie nikonrumors oder dpreview…Sozusagen ein globales Phänomen. Aber nochmals, warum ist das vielen Leuten so wichtig? Fehlt mir da irgendein ”Verständniss-Gen”? Zählt nicht in diesem Falle das Ergebnis? Das (Ergebnis) der Sensorqualität ist ja bei den bisherigen digitalen Spiegelreflexkameras von Nikon seit über 10 Jahren und länger zum allergrößten Teil immer auf Höhe der Zeit und oft auch ihrer Zeit voraus gewesen. Also warum kommt immer wieder die Frage nach dem Hersteller der Sensoren?
    Guten Abend,
    Peter

    • Bei mir ist es so, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Sony Sensoren bisher immer für einen hervorragenden Dynamikumfang und sehr gutes Rauschverhalten gestanden haben. Das wird dann zu einer Art Qualitätskriterium.

  21. Hallo Gunther, eine kleine Frage…hast du zufällig das 14-24 an der d850 schon benützt und wenn ja wie “schlägt“ es sich bei so hoher Auflösung?
    Bin schon gespannt…

    Danke und Lg
    Mike

    • Nein, da bin ich noch nicht zu gekommen. Aber das 14-24 ist immer noch ein hervorragendes Objektiv und sollte auch an der D850 sehr gute Ergebnisse liefern. Aufgrund seiner Lichtstärke und noch höheren Auflösung arbeite ich in letzter Zeit allerdings meist mit dem Sigma Art 20mm f/1.4 – wenn ich nicht unbedingt den ganz extremen Super-Weitwinkel brauche.

      • Konstanze 11. September 2017, 10:19   »

        Guten Morgen!

        Ja das 14-24er liefert auch bei der D850 tolle Ergebnisse. Ich habe am Wochenende den Grazer Hauptplatz nach Sonnenuntergang vor der Linse gehabt. Ich war begeistert. Gunther wird noch besser erklären können, wie gut das Objektiv sich schlägt. Freu mich schon darauf!

        Gut Licht!
        Konstanze

    • Meine erste Erfahrung mit 14-24 zeigt, dass es nicht die Schärfe erreicht, die der Sensor anbietet. Bleibt offen, ob eine Objektiv-Feinjustierung vielleicht noch ein wenig rauskitzelt. Aktuell bewerte ich die Schärfe für 24MP wahrscheinlich als ausreichend, aber 45MP sehe ich nicht.

      Ansich ist eine objektive Beurteilung nur bei mittlerer Blende und Brennweite möglich. Ich habe eine Aufnahme mit 14mm gemacht, die jedenfalls nicht an die 45MP ran kommt.

      Für diese extreme Schärfe ist dieses Objekt aber auch nicht bekannt.

  22. Ich würde gerne dem mehrfach angesprochenen Punkt widersprechen, dass es Nikons erster Chip ist.
    Nikon hat schon sehr oft eigene Chips entwickelt.

    Ich hatte mir 2006 die D2xs (mit Sony Chip) gekauft, bin mir aber sicher, dass die parallele D2h/D2hs Nikon Chips hatte.
    Als Nachfolger kaufte ich die D3s, die wie bereits die D3 definitiv einen Nikon Chip hatte (die D3x hat wiederum einen Sony Chip).
    Auch die D4/D4s wurden mit Nikon Chips geliefert (die D800, die anstelle der D4x kam, hatte dann wieder einen Sony Chip).
    Und alle seit 2016 erschienen Kameras haben fast durch die Bank Nikon Chips (D5/D750/D500/D3400), mit Ausnahme von D5600 (Sony) und D7500 (Toshiba)

    Gruss
    Moritz

  23. Willy A. 9. September 2017, 19:29   »

    Herzlichen Dank Gunther,

    Wie immer sehr informative und im tiferen detail.

    Grüsse in den Norden

    Willy

  24. Moin, irgendwann hast Du geschrieben/gesagt das man für die D850 aufgrund der Auflösung mehr mit Stativ arbeiten muss. Kann man das mit der D7200 vergleichen Auflösung zu Sensorgröße ?

  25. Hallo Gunther,

    Super, wie immer. Toller Artikel. Die Ergbenisse freuen mich zu hören, da ich seit vorgestern ebenfalls eine D850 mein Eigen nennen darf.
    Allerdings stehe ich vor einem Problem, welches ich nicht lösen konnte. Ein Grund für mich, die D850 zu kaufen, war der grosse Pufferspeicher. Jetzt komme ich aber noch nicht mal annähernd auf die veröffentlichen Daten. Wenn ich 14-bit verlustfrei komprimieren wähle und mit 7fps losrattere, dann komme ich nur auf ca 24 Bilder pro Burst. Das Display zeigt auch nur r20 an. Die 51 Bilder schaffe ich noch nicht mal annähernd. Komisch ist auch, dass eine Verringerung auf 12-bit nicht wesentlich mehr bringt. Test: 25 Bilder und im Display r22. Das sollten lauf Anleitung dann aber locker 170 Bilder sein. Selbst auf DX komme ich nicht auf mehr. Da zeigt das Display sogar nur r15 an. Speicher auf XQD (schnelle Lear). Nur NEF ohne jpg, ADL, Vignettierung und Rauchunterdrückung auch AUS. Bin etwas ratlos. Wie ist es bei Dir?
    Grüsse aus der Schweiz. Oli

  26. Hallo
    Schöne Seite in die ich immer wieder mal gerne reinsehe. Im Bezug auf die 850 stellt sich mir eine Frage. Die Microverwackler die Du ansprachst, sind diese denn wegen der höheren Auflösung noch stärker als bei der 800? Und Stativ halte ich auch nicht für alles die Lösung, kommt ja drauf an was man fotografiert. Wie hoch ist denn der Unterschied der Iso zwischen 800 und 850 bei gleicher Blende und kürzerer Belichtungszeit bis man einen Unterschied im Rauschen sieht.
    Gruss

  27. Gerd Cohnen 9. September 2017, 16:41   »

    Hi Gunther

    vielen vielen Dank für Deinen Test zur D850.
    Ich hab die Kamera vorbestellt aber schon sehnsüchtig auf Deine Expertise gewartet. Meine D750 habe ich auch erst nach Deiner Einschätzung gekauft. Und ich habe es nie bereut.
    Ich freue mich am meisten darüber, dass Nikon nun endlich auch wieder ausgezeichnete, selbstentwickelte Sensoren baut.
    Endlich kann man das Thema Abhängigkeit abhaken.
    Ich folge immer Deinen Ausführungen und freue mich die Ergebnisse von Deinem Boliven Aufenthalt.

    vielen Dank nochmal

  28. Hallo Gunther,

    Gratulation zu diesem Top Review. Nikon User können wirklich froh sein, so einen kompetenten Vertreter wie Dich auf Ihrer Seite zu haben, der Alles klar formuliert auf den Punkt bringt.

    Da hat Nikon neben der D750 wohl einen weiteren, echten Kracher gelandet. Als Canon User dachte ich die ganze Zeit, o.k. Sony hat halt zur Zeit die besten Sensoren. Das es Nikon jetzt aber aus dem Stand schafft, da mitzuhalten bzw. diese sogar noch zu übertreffen, ist schon der Hammer und zeugt eigentlich umso mehr vom Tiefschlaf bei Canon (siehe Dynamik 6D Mark II). Zum Glück ist mit der 5D Mark IV meines Erachtens wirklich ein Quantensprung gelungen. Mit gefallenem Marktpreis und Cashback war sie letztendlich sogar bezahlbar. So bleibt mir zunmindest der noch teurere Systemwechsel erspart und hübscher ist die Canon auch… ;-)

    Grüße
    Frank

    • Hallo Frank,

      wenn Du aus der neuen Sigma Serie ein “Canonobjektiv” hast, kannst Du sogar umsteigen und es mitnehmen. Die haben nämlich einen Bajonettwechselservice.

      Gruß Andreas

  29. Danke erstmal noch Gunther für Deine beiden Praxistests mit der Nikon D 850. Wirlich hervorrragend! Und zweitens finde ich es auch sehr professionell sich auch mal von seiner eigenen, früher einmal gefassten Meinung zu trennen, wenn es neue Erkenntnisse gibt. Für mich ergibt sich die Erkenntniss, dass die beiden Raw Medium und Raw small bei der D850 Sinn ergeben -nicht aber bei der D810 – (nämlich wenn man vorher weiß, dass man das entsprechende Bild nicht fünf Stufen zurückholt in der Belichtung mit Lightroom). (für Dich Gunther hat ja das verlustbehaftete Kompressionsverfahren bisher auch genügt, weil Du im Glauben daran warst…) Und die dritte Erkenntniss, dass das DNG nur knapp mit 2 MB über die des Raw Medium liegt, nur mit dem ”Vorteil” die volle Auflösung zu haben. Ich werde mir die D850 kaufen, auch wenn ich nicht jedesmal die 45MP einstellen werde (einen Ferrari fährt man auch nicht jedesmal und überall in Höchstgeschwindigkeit und maximal um die Kurven, auch wenn er es kann…). Ich werde mit Bedacht fotografieren und dort wo es wichtig wird, die volle Auflösung nutzen. Was mir wirklich gefällt ist das für mich ausgereifte Bedienkonzept ohne diese vielen verwirrenden Doppelbelegungen und allen wichtigen Anzeigen auch im Schulterdisplay (ISO, Dateiformat!! usw…. und deswegen habe ich meine D750 wieder verkauft, wegen ihrem ‘grottigem’ Bedienkonzept). Ich fotografierte schon mit der Nikon F601 (analoge Filmkamera aus den 90zigern, dort war dieses geniale Bedienkonzept schon vorhanden).
    viele Grüße,
    Peter

    • Danke für Dein Feedback. Der D750 allerdings ein “grottiges Bedienkonzept” zu unterstellen finde ich hart. Es ist anders, aber wer z.B. eine D7x00 hat, der findet sich auf der D750 schneller zurecht. Beide Bedienkonzepte sind in sich logisch und schlüssig. Da gibt es ganz andere Konzepte (von anderen Herstellern)… ;-)

  30. Wie immer hat sich Gunther viel Arbeit gemacht und man liest es mit Interesse.

    Nikon ist eine Fabrik für “optische Geräte”. Eine eigene Halbleiterfabrik besitzt man meines Wissens nach nicht. Die wesentlichen Dinge kommen von Toshiba. Bei den Sensoren ist zumeist Sony der Lieferant( wie sicher auch hier ). Hiermit wird das umfassende “Knowhow” jener Firmen Grundlage dieser Komponenten sein. Allerdings sicher gepaart mit technischen Wünschen des Auftraggebers Nikon, soweit dies möglich ist.

    https://nikonrumors.com/2017/09/08/nikon-d850-dslr-camera-teardown-more-durable-design-significant-improvements-in-many-areas.aspx/

    Sehr beeindruckend finde ich immer die filigranen Einzelkomponenten. Für mich “feinmechanische Wunderwerke”. (Da kann man zur “Spiegeltechnik” stehen wie man will.)

    Ein HDMI adaptierbares EVF-Teil wäre für mich eine wirkliche Innovation gewesen. Dies sowohl zur Bildkontrolle während, als auch nach der Aufnahme.
    Früher oder später wird so etwas kommen, da bin ich mir sicher.

    Danke an Gunther für seine mühsam recherchierten Artikel und freundliche Grüße,

    Klaus

  31. Hallo Gunther

    Sehr informativer und objektiver Test! Danke!

    Ich weiss, dass du keine D810 mehr hast. Trotzdem wäre es interessant gewesen, die D850 mit ihrem direkten Vorgänger (der D810) zu vergleichen.

    Regengrüsse aus der Schweiz
    Roger

  32. Daniel Mathias 9. September 2017, 11:07   »

    Hallo Gunther,

    vielen Dank für deinen – wie immer – unaufgeregten, sachlichen Artikel, der ganz ohne Superlative auskommt! Es macht einfach Spaß, hier zu stöbern.

    Eines muss ich aber loswerden: der Sensor ist kein Nikon-Debüt (https://nikonrumors.com/2015/12/16/list-of-all-nikon-dslr-cameras-and-their-sensor-manufacturerdesigner.aspx/) und im Grunde auch kein großer Wurf. Seit der D800 zeigen sich nur marginale Verbesserungen in puncto Dynamik und Detailwiedergabe, und auch die ISO-Invarianz ist seit langem bekannt und einsetzbar (wie von dir genannt).
    Ein echter Fortschritt sind die erweiterten Empfindlichkeiten. Aber wenn man die großen Labore (dxomark, etc.) bemüht, schneidet schon die D810 im Vergleich zur D750 im High-ISO-Bereich kaum schlechter ab (Rauschen hängt ja auch [fast] nicht von der Pixel-, sondern der Sensorgröße ab).

    Insofern eher eine stetige Weiterentwicklung, was die Kamera natürlich nicht schlechter macht.

    Herzliche Grüße!

  33. Ingo Gorges 9. September 2017, 10:41   »

    Hallo Gunther

    vielen Dank für diesen tollen Testbericht, vor allem ganz unaufgeregt, nüchtern sachlich und vor allem sehr praxisbezogen. Mittlerweile gibt es ja seit gestern ein Update für den Adobe RAW Converter, so dass zumindestens die RAW Dateien in BR und PS funktionieren.

  34. Olaf Lingelbach 9. September 2017, 08:45   »

    Hallo Gunther,

    Danke für den Tipp mit den DNG. Das werde ich mal probieren und beim Import automatisieren.

  35. https://gwegner.de/know-how/raw-jpg-dng-lossy-vergleich-der-dateiformate/

    Da schreibst du wieder anders im Bezug der RAW Dateien Komprimierung .
    Was denn nun ?
    Erst nimmst du nur verlustbehaftete Komprimierung jetzt nicht mehr, sehr umprofessionell

    • Ich habe ja geschrieben, dass das für mich jetzt auch eine neue Erkenntnis war, die mich überrascht hat. Ist das nicht normal und auch wichtig, dass man innerhalb von 5 Jahren seine Meinung auch mal weiterentwickelt? Der zitierte Artikel ist aus 2012. Ich habe dort jetzt aber einen Hinweis eingefügt, der auf meine neuen Erkenntnisse hinweist und auf diesen Artikel hier verlinkt.

      Weiterhin ist es ja nun auch nicht so, dass die verlustbehafteten NEFs schlecht sind, immerhin habe ich die letzten Jahre damit super gearbeitet. Aber meine Ansprüche sind auch gestiegen, und wenn die Speicherplatz-Ersparnis bei DNG doch auch noch größer ist, ohne das überhaupt Verluste auftreten, dann denke ich, ist das das bessere Vorgehen und empfehle es auch. DNG habe ich selbst bisher eher vernachlässigt.

      Ich werde jedenfalls weiter neugierig bleiben und meine Arbeitsweisen jederzeit hinterfragen und bei neuen Erkenntnissen auch anpassen und weiterentwickeln. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Mehrheit meiner Leser das zu schätzen weiß und nicht unprofessionell findet.

      • Konstanze 9. September 2017, 09:58   »

        Da bin ich ganz bei Dir Gunther!

        Gruß
        Konstanze

      • Das ist schon richtig. Finde das auch klasse das so einen Test gemacht hast.
        An Verlustfrei, Verlustbehaftet hat sich ja bei Nokon nichts geändert seit 2012 , deswegen wundert mich die neue Erkenntnis

        Dann wäre das nach heutigen Stand :

        Kameraeinstellungen D810
        Nicht komprimiert

        D750
        Verlustfrei

        Import LR
        als DNG

        Oder ?

        • Soweit ich weiß kann man bei der D810 auch die verlustfreie Kompression nutzen. Unkomprimiert würde ich die RAW Dateien nicht speichern, das macht sie nur (deutlich) größer, bringt aber keinen Qualitätsvorteil.

          • Hallo Gunther,

            danke für Deinen Test! Worauf Du nur bedingt eingegangen bist, ist der Unterschied zwischen “Verlustfrei komprimieren” und “Nicht komprimieren”. Gibt es da bei der D850 einen oder bieten beide die identische, maximale Ergebnisse (jeweils 14 Bit, Adobe RGB)?

            Nicht, dass irgendwo Spitzen abgeschnitten werden…

            Vielleicht kannst Du kurz was dazu sagen.

            Besten Dank und viele Grüße,
            Rainer

          • Hallo Rainer, es gibt zwischen eine verlustfreien Kompression und keine Kompression keinen Unterschied in der Bildqualität. Deswegen ist diese Kompression ja verlustfrei. Die unkomprimierten Bilder sind aber erheblich größer.

      • Olaf Lingelbach 9. September 2017, 10:57   »

        Hi Gunther, der Artikel ist ja sicher unter enormem Zeitdruck entstanden. Ich hätte mir beim durchlesen gewünscht, das Du etwas stärker auf Deine bisherige Meinung bzgl. Kompression hinweist. Da ich Anfänger bin, habe ich neulich meine Kamera nach Deinen Einstellungen konfiguriert, mit Kompression und war etwas verwundert, das Du das nicht noch mal explizit erwähnst. Das hätte mir mehr Transparenz gebracht. Vielen Dank und Grüße aus dem Norden.

        • Wie gesagt, auch die Verlustbehaftete Kompression kann man gut einsetzen. Ich habe das ja bisher auch immer so gemacht. Im Endeffekt ist es eine Abwägung, die jeder selbst treffen muss. Meine Grundeinstellungen sind vor allem für Einsteiger gedacht, da halte ich nach wie vor an dieser Empfehlung fest. Wer sich aber eine D850 für etliche Tausen Euro kauft, der tut das ja, weil es ihm auf das letzte Quäntchen Qualität ankommt (sonst bräuchte man keinen 46 MP Sensor). In dem Fall wäre es einfach schade, das durch die geringe Ersparnis beim Speicherplatz zu kompromittieren, die die verlustbehaftete Komprimierung bietet.

      • Ich finde es gut, wenn man fähig ist seine Meinung an neue Gegebenheiten/Erfahrungen anzupassen und das ist alles andere als “unprofessionell”. Viel schlimmer ist es, wenn man an einer einmal gefassten Meinung ewig festhält und sich auch durch noch so gute Argumente nicht vom Gegenteil überzeugen lässt.
        Ich hab einfach aus praktischen Gründen schon immer alles in DNG umgewandelt. Hatte mal eine Canon jetzt Nikon, dann noch eine OMD und einige Smartphone RAW Dateien … Am Ende müsste ich alle paar Jahre prüfen ob jeder RAW Converter auch noch die alten RAW Formate der Hersteller verarbeiten kann. So brauch ich nur zuzuschauen, dass ein Format weiter funktioniert und das ggf. irgendwann komplett in ein neues Format konvertieren wenn DNG abgekündigt sein sollte …
        Ich hab damals viel mit NEF und DNG in LR und C1 getestet und ich hab am Endergebnis keinen Unterschied erkennen können, ob das Ausgangsformat eine NEF oder eine DNG war …

  36. Die Pentax K-1 kann DNG Dateien direkt aus der Kamera heraus erzeugen.

    Für mich ist Ricoh als Hersteller “groß” genug, zumal mir die Vermeidung von Canon/Nikon Bildstabilisierung für alle Objektive gibt. Canon/Nikon setzen immer noch auf die Objektiv-basierte Stabilisierung aus der Filmära.

  37. Hallo Gunther,
    hervorragender Bericht. Habe meine D800/D800E Kameras verkauft und eine D850 bestellt.
    Mal sehen wie sie im ultra high iso Bereich 25.00-50.000 mit meiner D5 zu vergleichen ist.
    LG
    Peter

  38. Hallo Gunther,

    toller Bericht. Leider bin ich immer noch nicht ganz sicher ob ich meine D800 jetzt durch eine D750 oder eine D850 ersetzen soll … Oder ob ich die einfach behalte :)
    Zum einen ist das Geld und zum anderen die Frage ob ich wirklich 36 oder 46 MP brauche und nicht doch die 24MP der D750 reichen … Das mit dem Wlan der D850 nervt und ist schon wieder ein Grund mehr für die D750 …
    2 Fragen hätte ich noch
    wirst du deine D750 durch die D850 ersetzen (weißt du vermutlich erst nach dem der Fotoreise) und zu deinen ISO Reihen, aber wann empfindest du das Rauschen als störend?

    • Zu 1.) Ich weiß es noch nicht. Bin da auch ganz entspannt… :-)
      zu 2.) Das hängt vom Motiv ab, von der Bearbeitung, von der Ausgabegröße etc. und ist natürlich auch subjektiv. Außerdem gibt es ja im Falle eines Falles immer noch sehr gute Rauschreduzier-Funktionen in Lightroom. Weder mit der D750 noch mit der D850 kommt man schnell an die Grenzen bei denen ein Bild “zu verrauscht” ist.

      • Zu 1.) Falls doch, dann meld ich mich schon mal Vorab, falls du die Kameras über deinen Blog verkaufen willst :) Hängt zwar noch vom aufgerufenen Preis ab, aber eine würde ich evtl. nehmen …:)
        Zu 2.) Ja das stimmt … nur die dunklen Serien rauschen mir persönlich in dem Ausschnitt D750_D850 Test1 schon ab 3200 “zu viel”. Vielleicht bin ich da auch einfach zu kleinlich … Finde bei vielen Fotos auch, dass meine D800 ab ISO 800 zu viel rauscht … Wenn ich die Bilder dann drucke sieht man das rauschen nicht wirklich, aber in der 1zu1 Ansicht auf dem Monitor nervt mich das immer irgendwie …
        Vielleicht bin ich da auch ein wenig zu pingelig und wollte deshalb mal wissen, wie das ein Profi so sieht bei der Serie D750_D850 Test1 und die mit Zoom …

        • Auf die 1:1 Ansicht auf dem Display sollte man in der Praxis speziell bei den ultra-hochauflösenden Sensoren nicht so viel geben. Dazu hatte ich auch schonmal etwas hier geschrieben. Für das Rauschen gilt das natürlich genauso.

          • Mit Monitor meinte ich meinen PC Monitor, nicht das Kamera Display … Auf dem Kamera Display gebe ich höchstens etwas auf die Histogramme …

  39. Konstanze 8. September 2017, 21:40   »

    Guten Abend Gunther!

    Ich war gerade mit meiner 850er unterwegs, die ich seit gestern Vormittag mein Eigen nennen darf und habe soeben den 2. Teil Deines Testes gelesen. Nikon darf den Hut vor Dir ziehen, der Test ist ein Traum und vor allem auch für eine engagierte Hobbyfotografin,, wie ich eine bin, praxisbezogen, logisch, verständlich und nachvollziehbar. Danke!

    Viele Grüße aus Österreich
    und Gut Licht
    Konstanze

  40. Hallo

    Du schreibst in deinem Artikel das die RAW Grüße M und S 12 Bit Verlustbehaftet ist. Bei Nikon auf der Homepage steht aber 12 bit verlustfrei behaftet. Nun weiß ich nicht ob die Beschreibung auf der Nikon Webseite nicht stimmt oder du dich getäuscht hast. Ich nehme auch an das die kleineren RAWS trotzdem nutzbar sind oder ist es wirklich so dramatisch wie du es schreibst. Ich hatte gehofft das die RAW M Dateien an die der D750 herankommen.

    • Ich habe das ja schon im Artikel beantwortet. Natürlich sind die kleinen Datein nutzbar, aber die geringe Ersparnis an der Dateigröße steht in keinem Verhältnis zum Qualitätsverlust. Ich finde, es lohnt sich nicht, eine D850 zu kaufen, wenn man nicht auf die großen Dateien Wert legt. Platz spart man besser mit DNG. Das kostet nichts.
      Anhand meiner Beispielbilder habe ich darauf geschlossen, dass 12 bit verlustbehaftet komprimiert wird, Du kannst Dir da ja selbst ein Urteil bilden.

      • Hallo

        Ja das dachte ich mir schon. Aber immer erst noch in DNG zu konvertieren ist auch stressig wenn es schnell gehen muss. Leider ist mir die Sache mit den Verschlussproblemen der D750 nicht ganz geheuer wenn man eine kauft und wie lange Nikon den Verschluss noch umsonst repariert. Deswegen dachte ich an die D850 und lasse die mit halber Kraft laufen und habe jederzeit die Reserve an Auflösung. Na ja mal sehen wenn ich eine testen kann-

  41. Hallo Gunther,

    Wie immer ein sehr engagierter Praxisbericht. Auf die D850 freue ich mich schon jetzt. Mich würden mal ein paar NEFs interessieren. Kannst Du solche vielleicht auch mal freigeben?

    Gruß Guido

  42. Toller Bericht Danke für all die Arbeit! Eine tolle Kamera wie es so aussieht aber wie schön das die D750 auch toll bleibt! Ich schätze solche Berichte sehr die nicht alle Vorgänger nur noch schlecht aussehen lassen! Daher und auch wegen der Genauigkeit, sind deine Berichte und Tests für mich so wertvoll !

    • Genau, ich finde die Berichte mega klasse. In den nächsten Wochen wird die D750 gegen meine D600 eingetauscht und nächstes Jahr ist dann der Tausch mit der D800 gegen die D850 fällig! Die Iso hat sich so sehr verbessert, dass so langsam die alten Schinken aus der Kameratasche kommen.

  43. Klasse Gunther,
    vielen Dank für Deinen irre schnellen und
    wirklich aussagefähigen Test.
    Ich muss gestehen, dass Du mittlerweile mein tiefstes Vertrauen hast und ich mich dabei ertappe, nach dem lesen, direkt für mich eine Entscheidung zu treffen.
    Dafür erstmal, Chapeau.

    Die D 850 werde ich mir nicht kaufen und weiterhin mit der D 750 glücklich sein. Ich habe auch zuviel Resepekt vor der großen Auflösung und der damit verbundenen Anforderung an die Infrastrutkur, wie z.B den Rechner. Ach ja, und Lightroom nicht zu vergessen, das, gefühlt, immer langsamer wird, obwohl ich den Rechner sauber und den Katalog klein halte.

    Soviel wollte ich eigentlich gar nicht schreiben…
    Also, nochmals vielen Dank für Deine tollen Berichte, die auch noch gratis sind.
    LG auch an Diana

    Jan

  44. Vielen Dank Gunther für diesen ausführlichen und bestimmt auch zeit raubenden Test!

    Ich habe seit gestern die D850 und bin bin jetzt sehr angetan von der Kamera! Für mich als Beruflicher Fashion aber auch Beruflicher Hochzeitsfotograf war für wichtig das ich sie gleichermaßen nutzen kann.

    Weil, mal ehrlich für Hochzeiten sind 45MP natürlich viel zu krass und unhandlich. Deswegen war ich sehr auf den RAW M und S Modus gespannt. Ich habe die NEF Dateien als DNG konvertiert und sie in Lightroom geladen. Und ich kann zu 99% sagen das die kleineren RAW Formate durchaus einen guten Job machen! Bei Hochzeiten geht man selten an die Schmerzgrenze eines RAWs. Also wenn sich jemand Gedanken macht ob der RAW M und S Modus überhaupt verwendbar ist, IST ER! Man sollte nur im Hinterkopf behalten, geht es jetzt um die Wurst, dann lieber auf RAW L schalten! Für Landschaft, Fashion, Porträt etc. sollte man ohnehin die vollen 45MP nutzen!

    Eine Top Kamera für jeden Bereich! Endlich!

  45. Franz-Josef Molitor 8. September 2017, 20:00   »

    Hallo Gunther! Danke für diesen überzeugenden Testbericht. Kein anderer bringt das so praxisorientiert rüber wie Du. Dies ganze Zahlengedöns der anderen Tester bringt uns nicht wirklich weiter. “Auf’ Platz” liegt laut Sepp Herbergen die Wahrheit! Und da bist Du der Beste. Weiter so!!!

  46. Obwohl ich keine Nikon besitze, habe ich den Test mit großer Freude gelesen. Die Bilderreihe zur Iso-Invarianz lässt mich als Canon User relativ sprachlos staunend zurück.

    Danke für deine Objektiven Berichte.

    Ps. Ich benutze seid längerem auch nur noch DNG Dateien

  47. Pentax hat damals in der K200D schon sowohl das eigene Format als auch DNG für RAW angeboten. Schade dass sich das keiner abgeguckt hat.

    Die Konvertierung von NEF in DNG nutze ich bereits seit mehreren Jahren grundsätzlich immer beim Import.

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