Nikon D850 – Praxis Test und Review – Teil 1 – Features und Bedienung

6092017

Kaum eine Kamera hat in den letzten Jahren so viele Vorschusslorbeeren bekommen, wie die Nikon D850. Ich habe eines der ersten Exemplare bekommen und berichte euch hier in meinem ausführlichen Testbericht darüber, was wirklich dran ist. Wie schlägt sie sich in der Praxis? Wie unterscheidet sie sich zur D750 und D810? Wie immer habe ich die Kamera ausgiebig getestet und gehe in meinem Review auch auf wichtige Punkte ein, die bei anderen oft zu kurz kommen.

Ja, auch mich hat die D850 schon bei ihrer ersten Vorstellung sehr angesprochen. Endlich ein Klappdisplay, 4K Video unter Nutzung der vollen Sensorgröße, einen 46MP Sensor, der trotzdem locker 7 Bilder pro Sekunde (und sogar 9 mit Batteriegriff und Spezialakku) aufnehmen kann und der Autofokus der Nikon D5 – das sind schon Eckdaten, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen können.

Die Fotos in diesem Artikel (außer den Kamerabildern) habe ich alle mit der D850 aufgenommen, mit dem neusten Adobe DNG Converter nach DNG konvertiert und mit Lightroom bearbeitet.

Wie immer, wollte ich mir von der D850 erstmal selbst ein Bild machen und veröffentlichte daher kein Vorab-Preview sondern wartete, bis ich die Kamera wirklich in der Hand und damit einige Tage intensiv fotografiert hatte. Nun kann ich euch wirklich fundiert etwas zu der Kamera sagen.

Eckdaten

Speed

Die D850 nimmt also standardmäßig bis zu 7 Bilder pro Sekunde auf, das ist schon recht ordentlich und beeindruckt insbesondere, da ja deutlich größere Dateien als bei anderen Kameras verarbeitet und gespeichert werden müssen. Im Vergleich schafft die D810 nur 5 Bilder, die D750 6,5 Bilder. Mit dem Batteriegriff + Hochleistungsakku sind es dann sogar 9 Bilder pro Sekunde.

Mit meiner Brot-und-Butter SD Card (SanDisk Extreme Pro 128 GB 95 MB/s) zeigt mir die Kamera einen Puffer von 23 Raw Bildern an und ich kann 29 Bilder mit 7fps in Folge aufnehmen bevor die Kamera langsamer wird. Das vollständige Schreiben des Puffers dauert dann ca. 10 Sekunden. Aber natürlich kann man während des Puffer-Schreibens auch weiter mit ca. 3 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

Kürzeste Belichtungszeit, elektronischer Verschluss

Die kürzeste Belichtungszeit liegt bei der D850, wie bei allen Kameras der D8x0 Serie bei 1/8.000 Sekunde – bei der D750 ist bei 1/4.000 Schluss. Die längste Belichtungszeit beträgt 30 Sekunden. Darüber hinaus gibt es natürlich Bulb und einen Modus, der mit “–” gekennzeichnet ist, bei dem die erste Auslösung die Belichtung startet und die zweite sie wieder stoppt. Den gibt es aber auch schon bei anderen Nikons. Leider zählt die Kamera auf dem Display nicht die Sekunden, das würde ich eigentlich für selbstverständlich halten.

Aber endlich hat Nikon einen kompromisslosen elektronischen Verschluss eingebaut! Vergesst die Q und Qc Pseudo-Quiet Modi! Im Liveview könnt ihr nun komplett lautlos auslösen. Dazu dann weiter unten im Abschnitt über den Liveview mehr.

Bildgrößen

Der 45,7 Megapixel Sensor erzeugt nativ Bilder mit 8.256 × 5.504 Bildpunkten und hat keinen Tiefpassfilter.

Darüber hinaus stehen für das Raw-Format als auch für JPG/TIFF noch die Größe M (6.192 x 4.128, also 25,6 MP) und Größe S (4128×2752, also 11,4 MP) zur Verfügung.

Für Raw und JPG/TIFF lassen sich die Bildgrößen unabhängig voneinander konfigurieren. Somit kann z.B. ein originalgroßes Raw in Verbindung mit einem niedrig aufgelösten JPG gespeichert werden.

Für ein Beispielbild (je nach Bildeinhalt kann die Dateigröße etwas variieren) habe ich mal die Dateigrößen der Raw-Dateien verglichen:

NEF (Verlustfrei komprimiert)

  • L: 47.760 KB
  • M: 26.022 KB
  • S: 19.958 KB

NEF (Verlustbehaftet komprimiert)

  • L: 39.290 KB
  • M: 26.020 KB
  • S: 19.973 KB

Bei den Raw Größen M und S kommt immer eine verlustbehaftete Komprimierung zum Einsatz. Ist eine dieser Optionen aktiviert, ist können Kompressionsart und Bit-Tiefe im Menü nicht mehr gewählt werden. Die kleinen Raw-Formate sind leider nicht nur verkleinert sondern auch relativ stark komprimiert, weil u. A. die Bit-Tiefe von 14 auf 12 Bit sinkt. Wer sich dafür interessiert, findet dazu weitere Informationen in Teil 2 meines Testberichts.

Für beste Qualität empfehle ich auf jeden Fall die Volle Auflösung der Kamera zu nutzen und die verlustfreie Komprimierung. Wenn ihr Platz sparen wollt, konvertiert die Dateien beim Import nach DNG. Auch dazu mehr in Teil 2.

Crop Modus

Wie schon bei ihrer Vorgängerin, bietet die D850 zuschaltbare Crop-Modi. Wie auch bei den anderen Nikon-Vollformat Kameras kann man mit der fn1-Taste in Verbindung mit dem hinteren Rad durch die Modi schalten. 36×24 entspricht dem vollen Bildfeld. Etwas kleiner ist 30×20. 24×16 entspricht APS-C und dann gibt es noch 30×24 was einem 5:4 Seitenverhältnis entspricht sowie 24×24, welches ein quadratisches Bild liefert.

Lasst euch aber bitte nicht täuschen: durch diese Crop-Modi wird nicht mehr Auflösung geschaffen! Es macht also für “Tele-Fotografen” keinen Unterschied ob sie diesen Crop-Modus nutzen oder in der Nachbearbeitung beschneiden, zumal die D850 im Crop-Modus nicht schneller wird. Ich entscheide mich für letzteres.

Im Video-Modus kann dieser Crop hingegen sinnvoll sein, um etwas mehr Tele zu simulieren.

Speicherkarten

Die D850 hat leider zwei unterschiedliche Speicherkarten Slots. Einmal für schnelle SD-Karten nach UHS-II Standard (alternativ “normale” SD-Karten) und einmal für xQD Karten.

Ich finde das etwas schade, hätten mir zwei SD-Slots für UHS-II doch deutlich besser gefallen. UHS-II SD-Karten sind im Gegensatz zu xQD abwärtskompatibel zu “normalen” SD-Karten. Meinen Experimenten nach kann man an der D850 auch sehr gut mit normalen (und deutlich günstigeren) Class 10 90MB/Sek. Karten arbeiten. UHS-II Karten können bis zu 312 MB/Sec verarbeiten und die xQD Karten bis zu 440 MB/Sek. Letzterer Unterschied dürfte aber nicht merkbar sein, da der Flaschenhals dann in der Regel woanders liegt.

Aber wie dem auch sei – bei der D850 hat der Fotograf die Qual der Wahl: Standard SD und etwas kürzere Serien Aufnehmen (30 statt 50 Bilder) sowie längeres Warten, bis die Bilder auf den Rechner heruntergeladen sind oder die teureren aber abwärtskompatiblen UHS-II SD Karten, oder eben die nur zu sich selbst kompatiblen, aber etwas günstigeren xQD Karten.

Da ich kein Freund davon bin, Speicherkartensysteme zu mischen und ich mir auch kein neues Lesegerät kaufen will, bleibe ich erstmal bei Standard-SD und kaufe mir ggf. irgendwann eine UHS-II Karte. Auf den zweiten Kartenslot verzichte ich dann.

ISO

Die native Empfindlichkeit liegt bei ISO 64, der Standardbereich reicht von ISO 64 bis ISO 25.600, der erweiterte von ISO 32 bis ISO 102.400. Zu der ISO-Leistung im Vergleich zu den anderen Nikon Kameras kommen wir dann in Teil 2 dieses Reviews.

Das Display

Das rückseitige 3,2″-LC-Touch-Display (8,1 Zentimeter Diagonale) bietet eine Auflösung von 2,36 MPixeln. Es ist nach oben und unten neigbar und bietet Touch-Funktionen für den Autofokus, den Auslöser und das Menü. Dazu aber mehr weiter unten.

Optik und Haptik

Während die D810 noch das “altbackene” Gehäuse mit dem kurzen und “knubbeligen” Handgriff hat, kommt die D850 nun mit dem tiefen Griff, den auch die anderen neueren Nikons, z.B. die D750, D500, D7500 und D5500/D5600, haben. Aufgrund der Größe der D850 und dem “mehr” an Innenleben im Vergleich zur D750, ist der Griff aber 2mm kürzer, bzw. der Kamerabody hinter dem Griff 2mm dicker. Ich selbst merke den Unterschied im direkten Vergleich mit der D750 (die D750 liegt mir einen Ticken besser in der Hand) – Diana konnte mit ihren kleineren Händen allerdings keinen Unterschied feststellen. In jedem Fall aber liegt die D850 um Welten besser in der Hand, als die D800 oder D810.

Das Tastenlayout der D850 entspricht wirklich bemerkenswert dem der kleineren D500. Der einzige Unterschied ist die Fn1 Taste an der Front, die ein kleines bisschen höher liegt, ansonsten ist alles exakt gleich.

Tastenbeleuchtung

Alle Tasten auf der linken Seite der Kamera werden beleuchtet, wenn man den Ring um den Auslöser auf das Lampensymbol zieht. Das gilt auch für die Tasten Mode/WB/Qual/Messmethode auf der linken Schulter der Kamera. Auch der Ring mit den Geschwindigkeitsmodi S, CL, CH etc. wird mit einer kleinen weißen LED angeleuchtet.

Der Sucher und der fehlende Blitz

Das Sucherbild ist laut Nikon das Größte je in einer DSLR verbaute. Und in der Tat ist es noch einmal größer, als das der D750. Der Unterschied ist im direkten Vergleich deutlich sichtbar und auch so freut man sich beim Blick durch den Sucher über das große Bild. Selbstverständlich deckt der Sucher 100% des Bildbereichs ab.

Um ein so großes Sucherbild darstellen zu können, benötigt es Platz im oberen Bereich der Kamera. Dafür musste Nikon (wie schon bei der D500) den internen Blitz weglassen. Ich finde, das ist ein sehr guter Kompromiss. Der große Sucher ist mir viel mehr wert, als der interne Blitz, der ohnehin kaum zu etwas zu gebrauchen ist. Um mit ihm direkt zu fotografieren ist er zu schwach und zu dicht an der optischen Achse. Für die Fernsteuerung eines anderen Blitzes via CLS ist er tagsüber meist auch nicht zuverlässig zu gebrauchen, da zu schwach. Wer wirklich mit Blitz arbeiten will, sollte sich selbst einen Gefallen tun, und in eine vernünftige Funk-Lösung und einen externen Blitz investieren, wie die Pocket-Wizards oder ähnliches. Aber ehrlich gesagt, wer eine so lichtstarke Kamera wie die D850 hat, braucht so gut wie nie einen Blitz – und wenn doch – dann sind das Spezialanwendungen, und dann setzt man ohnehin wieder auf den externen Blitz plus eine entsprechende Steuerung.

Der Auslöser

Der Auslöser klingt tiefer und satter, als bei der D750. Ein schönes, angenehmes Geräusch.

Hier mal ein Vergleich der Auslösegeräusche der D850 mit dem der D750:

 

Als allererste Nikon Kamera überhaupt, bietet die D850 eine sog. Stille Auslösung im Liveview an, bei der man gar nichts hört. Das ist für mich wirklich eine der größten Neuerungen bei dieser Kamera! Dazu dann aber später mehr.

Autofokus

Die D850 hat den Profi-AF der D5 geerbt. Er bietet 153 Messpunkte, davon sind 99 als Kreuzsensoren ausgelegt (die D810 und D750 haben 51 Messpunkte). Der mittlere AF-Messpunkt der D850 arbeitet noch bei -4 EV. Die anderen bis -3 EV.

Bei der D500, die ja ein ähnliches oder sogar das gleiche AF-System eingebaut hat, hatte ich die Gelegenheit sie auf Galapagos gegen die D750 zu testen und zwar beim Fotografieren von schnell ins Wasser tauchenden Blaufußtölpeln. Bei diesem extrem schwierigen Motiv konnte die D500 gegenüber der D750 wirklich punkten. Während die Serien mit der D750 von 10 Bildern vielleicht 3 scharfe enthielten, waren bei der D500 von 10 Bildern vielleicht eines oder 2 unscharf.

Ich konnte also eine deutlich höhere Zuverlässigkeit beim AF der D500 feststellen als bei dem der D750. Auch wenn mir dafür bislang noch die Motive mit der D850 fehlten, spricht doch alles dafür, dass die D850 ähnlich hervorragend beim Autofokus abschneiden wird.

Weiterhin decken die Autofokus-Felder einen größeren Bereich ab, als bei der D750 oder D810:

Quelle: Nikonrumors.com

Neu ist auch der viel gelobte Dynamische Autofokus mit 9 Messfeldern aus der D5. Er soll es ermöglichen, schnell bewegte Objekte besser als mit dem Einzelfeld oder dem Gruppen-Autofokus zu verfolgen. Ich werde das bei Gelegenheit testen.

Das heißt aber natürlich nicht, dass der Autofokus der D750 oder D810 schlecht sei oder man schnelle Bewegungen nicht auch mit den anderen Nikon Kameras fotografieren kann. Dass man selbst mit der D800 Sport fotografieren kann, hatte ich hier ja schon einmal gezeigt. Und dass die D750 nochmal deutlich besser abschnitt beim Fotografieren der Papageien im Peruanischen Regenwald, als die D810, darüber habe ich hier berichtet.

Zusammenfassend sehe ich im Moment die AF-Leistung bei den Nikon Kameras wie folgt gestaffelt (beste oben):

  1. D5, D850, D500
  2. D7500, D750
  3. D810, D7200
  4. D5500/D5600

Automatische Autofokus-Feinabstimmung

Genau wie die D500 bringt auch die D850 eine “Automatische-AF-Feinabstimmung” mit. Und genau wie bei der D500 fällt diese Funktion ziemlich enttäuschend aus, da nach wie vor nur ein Korrekturwert pro Objektiv zur Verfügung steht. Um aber eine wirklich sinnvolle Autofokus-Kalibrierung durchführen zu können müsste man für verschiedene Fokus-Entfernungen und bei Zoom-Objektiven auch verschiedene Brennweiten unterschiedliche Korrekturen hinterlegen können, so wie Sigma das mit ihrem USB-Dock ermöglichen. Ich erspare mir hier das in meinem Testbericht zur D500 Geschriebene hier noch einmal im Detail wiederzugeben, bitte lest das bei Bedarf dort nach.

Belichtungsmessung

Die Belichtungsmessung mit 180 Tsd. Pixeln Auflösung und Gesichtserkennung ist vermutlich die gleiche wie bei der D500 und D7500. Sie soll deutlich besser abgestimmt sein, als noch bei den Vorgängermodellen. Der genaue Unterschied zu der Belichtungsmessung der Vorgängerinnen ist in der Praxis schwer nachzuvollziehen, aber die Kamera hat bei mir zuverlässig belichtet – trotzdem gibt es natürlich Situationen, wo im A-Modus die Belichtungskorrektur zum Einsatz kommt.

Genau wie bei der D750, D500 und D7500 gibt es nun auch bei der D850 eine Lichterbetonte-Belichtungsmessung, die automatisch die hellste Motiv-Partie als Referenz für die Belichtungsmessung verwendet. Ich persönlich konnte mich mit diesem Modus noch nicht wirklich anfreunden, da er mir in vielen Situationen (z.B. mit Spitzlichtern) doch zu dunkle Bilder liefert, weil er Details in den Lichtern erhalten möchte, die ich ansonsten bewusst ausfressen lassen würde.

Besondere Features

ISO-Automatik

Eine der coolsten Funktionen, die Nikon Kameras seit einigen Jahren mitbringen, ist die intelligente ISO-Automatik. Sie orientiert sich nicht nur an der jeweiligen Brennweite, sondern man kann auch eine Strategie zu kürzeren oder längeren Zeiten konfigurieren. Wenn ihr schnelle Motive fotografiert, und dafür kürzere Zeiten braucht, dann stellt ihr die Präferenz einfach Richtung Kürzere Zeiten, wenn ihr mit längeren Zeiten arbeiten, z.B. weil ihr in der Blauen Stunde noch aus der Hand fotografieren wollt, dann eben auf Längere Zeiten.

Auto-ISO Präferenz-Einstellung im Aufnahme-Menü / ISO-Empfindlichkeitseinstellungen / Längste Belichtungszeit / Auto

Dazu habe ich in meinem Bericht über der D750 schon einmal etwas ausführlicher geschrieben.

Einer meiner ganz großen Wünsche an Nikon wäre, dass sie uns ermöglichen würden, diese Funktion als benutzerdefinierte Belegung auf eine Funktionstaste+Rad zu legen. Dadurch wäre es möglich, die ISO Automatik Strategie “on the fly” während des Fotografierens anzupassen.

Übrigens: wenn ihr mehr über die Art und Weise, wie ich beim Fotografieren möglichst effizient vorgehe und dazu solche Tricks nutze, dann empfehle ich euch mein EBook Diana lernt Fotografieren (nicht nur für Ladies :-))

Picture-Style: “Auto”

In der D7500 hat Nikon eine neue Auswahl für den Bearbeitungsmodus der JPGs und Raw-Vorschauen eingeführt, nämlich “Auto“. Diesen gibt es nun auch bei der Nikon D850. Damit soll sich die Kamera bezüglich der Bearbeitung automatisch am Motiv orientieren. Für JPG-Fotografen mag das nett sein, wenn ihr allerdings als ambitionierter Fotograf im Raw-Format fotografiert, dann solltet ihr von dieser Einstellung meiner Meinung nach Abstand nehmen, da sich die Bearbeitung nur auf die auf dem Display angezeigten Vorschauen auswirkt und nicht auf die entwickelten Raw-Dateien. Die Bearbeitung der Vorschauen sollte also eben nicht von Bild zu Bild unterschiedlich sein, sondern eher konstant, damit ihr bestmöglich beurteilen könnt, ob das Bild korrekt belichtet ist oder nicht. Um alles Weitere kümmert ihr euch dann ja ohnehin in der Raw-Bearbeitung.

Picture-Style: “Ausgewogen / Flat”

Eine gute Option hingegen ist der Bearbeitungsmodus “Ausgewogen (Flat)” der bereits in der D810 und anderen Nikon Kameras enthalten ist und nun auch in die D850 Einzug gehalten hat. Wenn ihr im Raw-Format fotografiert, ist es besonders wichtig, dass die Kamera eine eher “flache” Bearbeitung auf die Vorschauen anwendet, damit ihr möglichst viel vom Dynamikumfang der Raw-Datei schon auf dem Display seht. Würdet ihr hier zu stark bearbeiten lassen, hätte die Vorschau wenig mit dem zu tun, was ihr später als Raw-Datei zur Bearbeitung hättet.

Insbesondere deshalb ist der “Flat”-Modus so nützlich – die Bilder sehen zwar dadurch auf dem Display nicht besonders ansehnlich aus, aber ihr erkennt viel eher, ob die Schatten noch Zeichnung haben, die Lichter ausgefressen sind etc. Natürlich hat diese Vorschau auch Auswirkung auf das Histogramm und liefert euch im FL-Modus ein realistischeres Histogramm. Und auch im Video Modus macht “FL” Sinn – es ermöglicht euch später in der Video-Bearbeitung mehr Freiheiten – insbesondere, da auch die D850 wieder kein spezielles “flaches” Video-Profil wie dLog mitbringt.

Video-Freaks und Raw-Fotografen bekommen mit dem Flat-Modus also ein wichtiges Werkzeug an die Hand.

Bracketing

Wie auch schon andere Nikon Kameras, kann auch die D850 bis zu 9 Bilder mit bis zu 3 Blendenstufen Abstand aufnehmen. Dabei wird bei 9 und 7 Bildern ein maximaler Abstand von 1 Blendenstufe angeboten, bei 5 und weniger Bildern, maximal 3 Blendenstufen.

Elektronische Wasserwaage

Wie auch bei anderen Nikons könnt ihr euch über die Info-Taste im Live-View sowohl im Video- als auch im Foto-Modus eine elektronische 3-Wege-Wasserwaage einblenden lassen. Sehr praktisch vor allem auf dem Stativ.

Elektronische 3-Wege-Wasserwaage

Zeitraffer

Die D850 hat einen gegenüber den anderen Nikon Modellen erweiterten Intervall-Auslöser an Bord. Neu ist zum einen die Möglichkeit eine Startzeit für den Zeitraffer festzulegen.

Weiterhin kann nun die Stille Auslösung genutzt werden. Das ist ziemlich cool – die Kamera schaltet dann während der Aufnahme des Zeitraffers in den Liveview, allerdings ohne ein Bild anzuzeigen. Dann löst sie komplett lautlos aus. Das ist an sich wirklich genial. Erstens ermöglicht es Zeitrafferaufnahmen ohne das allgegenwärtige Klack-Klack des Spiegels und Verschlusses. Und zweitens schont das natürlich den Verschlussmechanismus und die Spiegelmechanik.

Die Kehrseite ist allerdings ein erhöhter Stromverbrauch und damit verbunden eine stärkere Erwärmung des Sensors, welche sich unter Umständen in Grenzbereichen in mehr Bildrauschen äußern kann.

Eine weitere Neuheit ist, dass man die Kamera anweisen kann, einen neuen Ordner für jede Sequenz anzulegen.

Leider ist der Nutzen des internen Intervallauslösers für anspruchsvolle Zeitrafferaufnahmen, z.B. Übergänge vom Tag in die Nacht nach wie vor begrenzt, da unter einer Schwarzzeit von 7 Sekunden (Schwarzzeit ist Intervall minus Belichtungszeit) eine Vorschau der aufgenommenen Bilder nicht zuverlässig auf dem Kameradisplay angezeigt werden kann. Dadurch arbeitet man im Blindflug. Lest euch meinen Offenen Brief an Nikon durch, dort habe ich u. A. diese Zusammenhänge erläutert. Ein optimierter, externer Auslöser ist daher nach wie vor die bessere Wahl, allerdings sieht man dann während der Aufnahme das Live-View Bild auf dem Display, wenn man mit der Stillen Auslösung arbeitet.

Hier daher meine zweite große Bitte an Nikon: gebt uns im Liveview die Möglichkeit das Bild abzuschalten, damit wir auch ohne leuchtendes Display von der Stillen Auslösung profitieren können! Auch Konzert- und Theater-Fotografen würden diese Funktion sicherlich sehr begrüßen!

Auch die eingebaute “Zeitraffer”-Funktion kann von der Stillen Auslösung profitieren, allerdings halte ich sie für wenig brauchbar, da sie nur ein fertiges Video (bis 4K) ausgibt und keine Einzelbilder. Bei Zeitraffern ist aber gerade die Bearbeitungsmöglichkeit auf Basis der Einzel-Raw-Bilder der Clou! Nur so lassen sich spannende Übergänge realisieren und vor allem auch die hohe Dynamik der Realität wiedergeben!

Aufnahme mit Fokusverlagerung (Fokus-Stacking)

Erstmalig in einer Nikon Kamera gibt es eine Funktion zur Fokusverlagerung zwischen Aufnahmen. Die Idee dabei ist, eine Bildsequenz aufzunehmen, bei der der Fokuspunkt jeweils etwas verändert wurde. Daraus lässt sich dann später entweder eine Art Zeitraffer-Video zusammenbauen, bei der die Kamera den Fokusbereich abfährt, oder die Bilder lassen sich mit spezieller Software überlagern, um dadurch ein Endresultat mit erweiterter Schärfentiefe zu erstellen. Makro-Fotografen setzen diese Technik gerne ein.

Schon lange gibt es die Möglichkeit ein solchen Fokus-Stacking mit speziellen Apps zu realisieren, die die Kamera steuern, z.B. qDslrDashboard ist eine solche App. Nun soll das auch direkt in der Kamera funktionieren.

Im obigen Screenshot seht ihr eine exemplarische Einstellungen für das Fokus-Stacking.

Die Bildanzahl habe ich auf 200 gesetzt, die Schrittweite ist leider etwas schwer greifbar. Ich habe sie auf den minimalen Wert gesetzt:

Das Intervall habe ich minimal gewählt, dann macht die Kamera die Bilder recht zügig hintereinander, so ca. 2 pro Sekunde würde ich schätzen. Und auch hier habe ich die Stille Auslösung eingeschaltet. Dadurch läuft die gesamte Aufnahme ohne Spiegelklappen und Auslösegeräusch ab.

Auch hier ist es, wie bei der Intervallauslösung, möglich, die Kamera anzuweisen, einen neuen Ordner für die Sequenz anzulegen.

Bei der Konfiguration der Fokusverlagerung tappt man dann etwas im Dunkeln. Zum einen lässt sich die Richtung nicht einstellen, die Kamera durchläuft den Fokus immer von Nah nach fern. Zum anderen ist die Auswahl von Schrittweite und Bildanzahl alles andere als intuitiv.

Viel schöner wäre es, wenn man (wie bei den gängigen Lösungen für das Fokus-Stacking) einen Start- und einen Endpunkt für den Fokus festlegen könnte sowie die Anzahl der Bilder. Die Kamera würde dann genau diesen Bereich abfahren und die Anzahl der Bilder auf den Fokusbereich aufteilen.

Bei meinen Experimenten mit den oben eingestellten Werten durchlief die Kamera den gesamten Fokusbereich von der Naheinstellgrenze bis Unendlich in den 200 Bildern, obwohl ich die kleinste Schrittweite eingestellt hatte.

WLAN / Snapbridge

Zum WLAN-Desaster bei den neueren Nikon Kameras (D500, D5600) in Verbindung mit der von Nikon eingeführten Snapbridge-Funktionalität habe ich ja schon mehrfach geschrieben. Lest bitte unbedingt den Artikel, wenn ihr vorhabt, die Kamera per WLAN anzusteuern, damit ihr euch über die Einschränkungen bewusst seid! Warum das WLAN für uns Fotografen so wichtig ist und was uns an der derzeitigen Implementierung so stört habe ich kurz vor Erscheinen der Nikon D850 in einem offenen Brief an Nikon formuliert. Leider zu kurz vor dem Launch der D850, als dass hier noch etwas passieren hätte können.

In Kürze:

  • Snapbridge setzt auf Bluetooth LE und ist darauf ausgelegt, alle Bilder an ein verbundenes Smart-Device zu übertragen. Das erfolgt sehr langsam, kostet eine Menge Strom und ist auch irgendwie an der Praxis vorbei. Ich jedenfalls fotografiere in der Regel nicht selektiv nur ein Bild pro Motiv. Normalerweise mache ich mehrere Bilder, als Serie, oder zum Experimentieren mit Schärfentiefe, Fokus, Belichtung etc. Die will ich doch nicht alle übertragen haben. Ja, man kann alternativ die Übertragung alle Bilder abschalten und die Bilder später manuell auf der Kamera zur Übertragung auswählen, leider funktioniert das aber nicht für Raw-Dateien, siehe nächsten Punkt. Aber selbst wenn, auch hier bestünde dann immer eine Verbindung, die verhältnismäßig viel Strom kostet. Ich betreibe die Kamera daher eigentlich immer im Flugmodus, alles andere saugt den Akku super schnell leer.
  • Die Übertragung von Bildern via Snapbridge funktioniert nicht für Raw-Dateien! Fotografen, die also normalerweise im Raw-Format fotografieren, können von der Übertragung via Snapbridge ohnehin nicht profitieren. Schade, dass Nikon hier nicht wenigstens die JPG-Vorschau, die ohnehin in jeder Raw-Datei eingebettet ist überträgt, so wie das andere Apps, wie qDslrDashboard auch machen.
    Bei Snapbridge müsstet ihr stattdessen extra vorher daran denken, in einen der Raw+JPG-Modi zu schalten, um überhaupt Bilder auswählen und übertragen zu können. Leider auch an der Praxis vorbei.
  • Bei der Benutzung eines Android Gerätes in Verbindung mit Snapbridge muss ein aktuelles Android installiert sein, 5.x oder 6.0.1. Ältere Versionen werden auch nicht unterstützt. Trotzdem scheint es nach wie vor Glücksache zu sein, ob ein Smart-Device funktioniert oder nicht.
    Bei meinem aktuellen Test mit der D850 konnte ich nun mit der aktuellen Snapbridge App gar keine Verbindung zwischen meinem Smartphone (Android 7) und der Kamera aufbauen. Ich habe es dann aufgegeben.
  • Eine Snapbridge-App für iOS gibt es mittlerweile, allerdings gibt es auch hier viele Berichte im Netz über Probleme damit.
  • Nach wie vor das Schlimmste ist: ohne Snapbridge lässt sich das WLAN derzeit nicht nutzen! Das heißt, alle bestehenden, ausgereiften Lösungen von Drittanbietern, wie z.B. qDslrDashboard funktionieren nicht. Während man das vor einiger Zeit noch umgehen konnte, indem man Snapbridge die WLAN-Funktionalität aktivieren ließ und dann mit der entsprechenden App die Verbindung übernahm, ist es mit den aktuellen Versionen der App so, dass diese das WLAN abschalten, sobald sie in den Hintergrund gelegt werden.
  • Die einzige Alternative für eine vernünftige drahtlose Steuerung der Kamera ist also nach wie vor ein separater WLAN-Router (TP-Link) – was natürlich völlig wiedersinnig und umständlich ist, zumal die Kamera ja eigentlich alles Notwendige an Bord hat – lediglich die Menü-Option zum manuellen Einschalten des WLANs enthält Nikon uns vor. Das ist mehr als ärgerlich.
  • Alternativ funktioniert die Steuerung über ein USB-Kabel mit OTG-Adapter in Verbindung mit einem OTG-fähigen Android Gerät und qDslrDashboard.

Schade, dass das funktionierende WLAN Konzept der bisherigen Nikons nicht wenigstens als funktionierende Option neben dem schlecht umgesetzten und bei vielen nicht funktionierenden Snapbridge angeboten wird. Wir können nach wie vor nur hoffen, dass Nikon ein Einsehen hat und die alte Funktionalität per Firmware-Update nachrüstet. Falls ihr meinen offenen Brief noch nicht unterschrieben habt, hinterlasst dort bitte einen kurzen Kommentar mit eurer Zustimmung!

Bedienung

Das Bedienkonzept der D850 ist sehr ähnlich wie bei anderen “Profi”-DSLRs von Nikon (D8x0, D500 und D5). Alle wichtigen operativen Funktionen können direkt über Knöpfe am Gehäuse bedient werden – in Verbindung mit dem vorderen und hinteren Drehrad:

  • Über Schultertasten auf der linken Seite:
    • Weißabgleich (inklusive Feinabstimmung mit dem vorderen Rad)
    • Qualität (Raw oder JPG, sowie die Größe der JPGs)
    • Belichtungsmessmethode
    • Aufnahmemodus (P, A, S, M)
  • Über das Einstellrad darunter
    • Aufnahmegeschwindigkeit (Einzel (S), Langsam (CL), Schnell (CH), Q, QC, Selbstauslöser, Mup)
  • Belichtungszeit, Blende, ISO (inklusive Auto-ISO über vorderes Rad)
  • Bracketing (Anzahl der Frames und “Abstände”)
  • Belichtungskorrektur
  • Autofokus Modus (Continuous, Single, Auto) und AF-Punkte (Einzel, Auto, Gruppe, 3D, Dynamisch-9, 21 oder 51) über die AF Taste vorne links an der Kamera.

Der Zusätzliche Joystick

Gegenüber der D800/D810 hat die D850 nun, wie auch die D500 und D5 neben dem Multifunktionswähler (4-Wege-Wippe) auch einen Joystick bekommen, mit dem man den Fokuspunkt verschieben kann. Mir persönlich hat sich der Zusatznutzen des Joysticks allerdings noch nicht erschlossen. Bei Nikon kann man ja standardmäßig den Fokuspunkt über den Multifunktionswähler verschieben, warum man stattdessen den Joystick nutzen sollte (immerhin hat man sich über die Jahre an die Wippe gewöhnt) ist mir nicht ganz klar. Aber okay, schaden tut er auch nicht und er bietet noch einen zusätzlichen Knopf, den man frei belegen kann.

Benutzerdefinierbare Knöpfe

Weiterhin hat die D850 folgende durch den Benutzer konfigurierbare Knöpfe:

  • PV (Abblendtaste, als Knopf oder in Verbindung mit Einstellrad)
  • fn1 (als Knopf oder in Verbindung mit Einstellrad)
  • fn2 (Nur Knopf)
  • AF-ON (nur Knopf)
  • Joystick (Entweder für Fokusauswahl oder gleichgeschaltet mit 4-Wege-Schalter)
  • Mitteltaste des Joysticks (als Knopf oder in Verbindung mit Einstellrad)
  • BKT in Verbindung mit Einstellrad
  • Video-Taste in Verbindung mit Einstellrad
  • Fokustaste am Objektiv

Nikon hat den Konfigurations-Dialog für die Tasten, ähnlich wie schon bei der D500, sinnvoll und übersichtlicher umgestaltet.

Darüber hinaus kann die Mitteltaste des Multifunktionswählers belegt werden, z.B. so dass sie auf 100% zoomt.

Leider lassen sich, wie schon bei der D7500 bemängelt, die Tasten, die grundsätzlich einzeln oder in Verbindung mit dem Rad belegt werden können, nur entweder einzeln oder in Verbindung mit dem Einstellrad belegen. Bei der Nikon D750 kann man noch beides. Das sieht mir nach einem Fehler in der neuen Implementierung aus, oder wurde nicht richtig durchdacht. Ein Grund dafür erschließt sich mir jedenfalls nicht.

Das Schulterdisplay

Das Schulterdisplay der D850 ist sehr ähnlich zu dem der D810 bzw. D500. Ihr findet hier alle wichtigen Anzeigen und es lässt sich, wie üblich, durch Dreh an dem Schalter um den Auslöser bei Bedarf beleuchten.

Das Klappdisplay

Ich glaube zum Thema Klappdisplay im Allgemeinen muss ich nicht mehr viel schreiben. Ich kenne niemanden, der einmal ein Klappdisplay hatte und je wieder eine Kamera ohne nutzen möchte. Auf meinen Fotoreisen beneiden die Fotografen mit fixen Displays regelmäßig die Klapp-Display-Fraktion.

Ein Klappdisplay ermöglicht einfach Perspektiven, die mit einem festen Display nicht möglich sind. Insbesondere im hellen Sonnenschein, wo normale Displays ohnehin kaum ablesbar sind, ermöglicht das Klappdisplay inklusive Live-View bodennahe oder über Kopf Perspektiven, die einfach den Unterschied bei der Bildkomposition machen können.

Wie oft hat mir das Klappdisplay schon erspart, mich in den Dreck zu legen, um bodennahe Aufnahmen mit spannenden Blickwinkeln zu realisieren. Aber auch auf dem Stativ ist ein Klappdisplay einfach ein Segen!

Auch bei den Astro-Aufnahmen oder Zeitraffern ist es unglaublich rückenschonend, das Display ausklappen zu können. Und last, but not least, lässt sich damit auch mal ganz prima unauffällig das eine oder andere Foto “aus der Hüfte” schießen. Ich persönlich würde mir keine Kamera ohne Klappdisplay mehr kaufen.

Das Display der D850 hat den gleichen Mechanismus, wie das der D750 und D500. Dieser ist robust und deckt einen großen Winkel ab. Ich bin froh, dass Nikon hier nicht auf die filigranere Version, die in der D7500 verbaut ist, zurückgegriffen hat.

Touch-Screen

Wie schon die D5500, D5600, D500 und D7500 bringt nun auch die die D850 einen Touchscreen mit. Während bei der D500 die Touch-Funktion nur im Live-View und beim Ansehen der Bilder aktiv ist, hat Nikon bei der D850 (ähnlich wie bei der D5500 und D5600 und D7500) diese auch für die Navigation im Menü freigeschaltet.

Leider haben sie die Menüsteuerung nach wie vor nicht überarbeitet. Nach wie vor ist nämlich die Touch-Funktion bei den Menüs so implementiert, dass schon das Aufsetzen des Fingers den darunterliegenden Menüpunkt selektiert. Das ist nervig und nicht das, was der User erwartet. Aus Usability-Sicht ist das einfach falsch implementiert und steht dem entgegen, was die User von allen anderen Touch-Bedienoberflächen (z.B. Smartphone) gewohnt sind. Schade, dass Nikon hier erneut die neue Kamera-Generation nicht dazu genutzt hat, das endlich richtig zu machen.

Bei der Navigation durch die Bilder, dem Zoomen etc. funktioniert das Touch-Display hingegen ganz gut.

Die wichtigste Funktion für das Touch-Display, und auch die funktioniert gut, ist sicherlich das schnelle Setzen des Fokuspunktes und Fokussieren im Live-View (funktioniert sowohl im Foto- als auch Video-Modus). Hierbei kann man nun sehr einfach zwischen Nur-Fokussieren und Fokussieren und Auslösen umschalten. Mich persönlich nervt es immer, wenn die Kamera sofort nach dem Antippen des Fokusbereichs auch auslöst, aber das ist sicher Geschmacksache. Jedenfalls lässt sich dieses Verhalten über eine Touch-Schaltfläche im oberen linken Bereich des Liveview-Bildschirms umschalten (interessanterweise wird dieses Symbol nicht per HDMI ausgegeben, so dass ich es manuell auf dem Screenshot andeuten musste :-))

Weiterhin könnt ihr beim Ansehen der Bilder durch Swipen zum vorherigen oder nächsten Bild wechseln sowie mit Pinch-to-Zoom hereinzoomen. Beim Konfigurieren der Kamera könnt ihr auch Texteingaben per Touch vornehmen. Auch das vereinfacht das Leben.

Schade, dass die Steuerung des Menüs per Touch zu hakelig ist. Insgesamt ist die Touch-Steuerung trotzdem eine willkommene Ergänzung – insbesondere das schnelle Fokussieren im Live-View möchte ich nicht mehr missen.

Abblendtaste

Selbstverständlich verfügt die D850 über eine Abblendtaste vorne rechts an der Kamera (im Menü “PV” genannt).

info und i-Taste

Wie schon die meisten andern Nikon DSLRs hat auch die D850 die i-Taste, die Zugriff auf häufig genutzte Einstellungen gibt.

Beim Verwirrspiel mit den zwei Info-Tasten (also eine i- und eine info-Taste) bleibt sich Nikon treu. Die Tasten befinden sich dort, wo sie sich auch bei der D500 befinden: nebeneinander über der Liveview-Taste. So kann man wenigstens schnell ausprobieren, welche für was zuständig ist…

Das i-Menü

Die info-Anzeige. Im System-Menü kann man einstellen, dass diese mit dunklem Hintergrund und gedimmt angezeigt werden soll.

 

Live-View

Wie bei allen moderneren Nikons gibt es auch bei der D850 zwei Live-View Modi, die über den Ringschalter um die Live-View Taste umgeschaltet werden können: den Foto-Live-View und den Video-Live-View. Das Live-View ist so ähnlich (hervorragend) umgesetzt, wie bei der D750. Selbstverständlich kann man die Blende während des Live-Views verstellen und sieht das Ergebnis (inklusive Schärfentiefe-Kontrolle) sofort auf dem Bildschirm.

Zwischen der mir wichtigen Belichtungsvorschau (also eine Simulation der Helligkeit des endgültigen Bildes) und einer Anzeige in immer gleichbleibender Helligkeit, kann man mit einem Druck auf die OK Taste wechseln. Leider zeigt die Kamera nicht auf dem Display an, in welchem Modus man sich befindet. Ihr könnt es allerdings erkennen, wenn ihr das Live-Histogramm über die info-Taste aktiviert habt. Im Modus “Belichtungssimulation” wird das Histogramm angezeigt, im Modus Immer gleich hell sinnvollerweise nicht.

Die zwei Modi nochmal kurz erklärt:

  • Belichtungssimulation ein – hier zeigt die Kamera das Bild (in etwa) so hell im Live-View an, wie es später aufgenommen wird. Bei kurzen Belichtungszeiten ist das sehr akkurat, bei Belichtungen von mehreren Sekunden, wird es irgendwann ungenau, das liegt einfach daran, dass das Live-View den Sensor ca. 30x pro Sekunde ausliest und längere Belichtungszeiten dementsprechend nur simulieren kann.
  • Belichtungssimulation aus – hier zeigt die Kamera das Bild “normalhell” an, egal, wie die Einstellungen sind. Bei der Fotografie mit einem Blitz ist das z.B. von Vorteil, ich selbst nutze diesen Modus aber eigentlich nie.

Bei der D750 und D7500 kann man zwischen diesen zwei Modi über das “i“-Menü umschalten, das finde ich persönlich schöner als über die OK Taste, da man diese gerne mal aus Versehen drückt und dann oft nicht merkt, dass man die Belichtungssimulation ausgeschaltet hat.

Im Video-Liveview kann man die Blende auch verstellen und das sogar stufenlos motorisch, wie auch bei der D750 und anderen Nikons. Dafür kann man sich die beiden vorderen Tasten an der Kamera entsprechend mit “Aufblenden” und “Abblenden” belegen.

Auch das Live-Histogramm im Live-View gibt es sowohl im Video- als auch im Foto-Modus.

Den Fokuspunkt setzen und fokussieren kann man bei der D850 nun bequem per Touch auf den Bildschirm (im Live-View). Wenn man sich daran erstmal gewöhnt hat, möchte man es definitiv nicht mehr missen!

Fokus Peaking

Endlich Fokus-Peaking in einer Nikon DSLR! Wie lange haben wir darauf gewartet! Das zum ersten Mal zu sehen hat mich direkt zu einem Freudenschrei bei Facebook verleitet. Die Ernüchterung kam dann schnell, als einer der Kommentierenden bemerkte, dass dieses aber nicht im 4K Video-Modus funktioniere. Ich war irritiert. Das konnte ich mir kaum vorstellen. Also probierte ich es aus und tatsächlich: sobald die Kamera auf 4K-Video eingestellt ist, gibt es kein Fokus Peaking mehr.

Zunächst war ich schockiert und voller Unverständnis. Dann habe ich darüber nachgedacht und mir überlegt, dass es sicher einen Grund dafür gibt, dass das nicht geht. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass Nikon ohne triftigen Grund dieses so wichtige Marketing-Potenzial verspielt.

Meine Theorie ist die Folgende: um ein Fokus-Peaking wirklich vernünftig umzusetzen, muss die Kanten-Erkennung in der aufgezeichneten Auflösung durchführen. Es wäre Augenwischerei, das verkleinerte Bild, das auf dem 2MP Display angezeigt wird, zu analysieren und darauf das Peaking zu berechnen. Das heißt, vermutlich reicht die Rechenpower des Prozessors nicht aus, um ein 4K Bild aufzuzeichnen und gleichzeitig darauf ein Fokus-Peaking zu berechnen. Bei Full HD hingegen sind nur 1/4 der Pixel zu analysieren und das ist natürlich deutlich leichter vom Prozessor noch “nebenbei” zu leisten.

Und wenn das so ist, dann ziehe ich es vor, dass Nikon darauf verzichtet hat es einzubauen (auch wenn es schmerzhaft ist), als ein “Fake“-Peaking auf dem verkleinerten Display Daten zu berechnen, wie das manch andere Lösungen tun.

Immerhin – im Foto-Liveview und bei Video-Auflösungen unter 4K funktioniert es. Einschalten könnt ihr das Fokus-Peaking über das i-Menü. Dort gibt es ganz unten den Menüpunkt Peak der sich in 3 Empfindlichkeitsstufen (Konturfilterpegel) einstellen lässt.

Leider gibt die Kamera auch das Fokus-Peaking nicht per HDMI aus, daher ein Foto davon, wie das Peaking die Ränder, die im Fokus sind, rot einfärbt.

Fokus-Peaking bei der D850

Insgesamt könnte das Live-View also bei der D850, wie auch schon bei der D750 perfekt umgesetzt sein: man bekommt so viel What you see is what you get, wie nur irgend möglich. Blende, Belichtungszeit und ISO fließen im Simulationsmodus direkt in die Anzeige ein. Die Empfindlichkeit des Live-Views in dunklen Situationen ist in etwa vergleichbar mit der D750, also besser als bei den D8x0 Vorgängermodellen.

Die Schärfentiefe-Vorschau in Verbindung mit der Belichtungssimulation finde ich super intuitiv. Natürlich hat die Simulation in dunklen Situationen ihre Grenzen, aber das Live-View ist sehr lichtstark und funktioniert auch im Dunkeln noch sehr gut. Schade, dass das fehlende Fokus-Peaking bei 4K Video nun hier einen kleinen Schatten wirft. Aber ich bin sicher, Nikon ist sich dessen bewusst.

Stille Auslösung

Kommen wir zu einer meiner Lieblings-Neuerungen an der D850 – der absolut lautlosen Auslösung!

Dazu braucht im Liveview Quickmenü (über die i-Taste aus dem Liveview) einfach die Stille Live-View-Auslösung zu aktivieren. Dabei seid ihr noch nicht einmal bei den Verschlusszeiten limitiert. Alles funktioniert wie immer, außer dass weder Spiegelklappen noch der mechanische Verschluss zu hören sind. I love it!

Es gibt zwei Modi: SL1 nimmt Bilder in der zurzeit gewählten Auflösung auf.

SL2 schafft im CL Modus 15 Bilder/Sek und im CH Modus sogar 30 Bilder/Sek, zeichnet allerdings nur JPGs auf mit einem DX-Crop (also einem Ausschnitt aus der Mitte des Bildes) auf. Bevor ich das nutze, filme ich dann lieber in 4K.

SL1 ist aber wirklich genial. Ich habe ihn einmal eingeschaltet und seit ich die D850 habe nicht mehr ohne fotografiert. Im Live-View ist dann von der Kamera nichts mehr zu hören.

Das bedeutet, dass auch Zeitraffer komplett lautlos aufgenommen werden können. Selbst die eingebaute Intervall-Funktion, die Zeitraffer-Funktion und die Fokus-Stacking-Funktion erlauben es, den Lautlos-Modus zu nutzen. Dabei schalten sie dann das Liveview-Display sogar ab. Derzeit ist es leider nicht möglich bei einem Zeitraffer, der von einem externen Auslöser gesteuert wird gleichzeitig lautlos und mit abgeschaltetem Display aufzunehmen.

Video

Die D850 bringt sehr gute Video-Fähigkeiten mit, Stereo Ton, HDMI-Ausgang etc. und filmt neuerdings, wie auch schon die D500 und D7500, in 4K. Allerdings kann sie, im Gegensatz zu den eben genannten, nun den gesamten Sensor zum Filmen nutzen und nicht nur einen Ausschnitt. Das erst macht die 4K-Filmerei wirklich attraktiv.

In 4K zu filmen finde ich grundsätzlich sehr gut. Selbst wenn ihr später “nur” in Full HD schneidet, ist die Qualität eines herunterskalierten 4K Videos besser, als wenn ihr von vornherein in Full HD filmt.

Weiterhin könnt ihr aus 4K noch tolle Ausschnittsvergrößerungen machen und künstliche Kamerafahrten einbauen. Und überhaupt: 4K kommt. In ein paar Jahren wird Full HD das SD von heute sein und 4K der Standard.

Mit der Nikon D850 könnt ihr bis zu 30 Minuten 4K Video (3840 x 2160) am Stück aufnehmen. Die Laufzeitbeschränkung lässt sich, wie hier beschrieben, bei Aufnahme über HDMI aufheben.

Im Video-Modus lassen sich die PV, fn1, fn2-Taste, sowie AE-L/AF-L und der Auslöser unabhängig vom Foto-Modus belegen, erstere z.B. mit der motorischen Blendenverstellung.

In den niedrig auflösenden Video-Modi (unter 4K), könnt ihr das oben beschriebene Fokus-Peaking einschalten, um den Fokus besser einstellen zu können. In 4K geht das, wie oben schon erwähnt, leider nicht.

Zeitlupe

In Full HD könnt ihr nun auch bis zu 4x Zeitlupe aufnehmen (defacto 120fps). Cool ist, dass die Kamera in dem Video die Abspielgeschwindigkeit auf 30fps festlegt, so dass es auch im Player, ohne weitere Bearbeitung, direkt in Zeitlupe abgespielt wird. Weitere Modi seht ihr im folgenden Screenshot.

Nicht so cool ist, dass die Kamera bei den Zeitlupen-Modi in den DX-Crop-Modus schaltet, bei dem nur der mittlere Bildausschnitt aufgenommen wird.

Zebra

Wie auch bei der D500 und D750 bietet Nikon im Video-Modus eine Zebra-Funktion an, um überbelichtete Bereiche hervorzuheben. Nun lässt sich die Funktion sogar in ihrer Empfindlichkeit einstellen, wie z.B. bei den Sony Alpha 7 Kameras und professionellen Video Kameras. Das geht über den Menüpunkt g2 “Helligkeit von Lichtern”.

Leider lässt ich Zebra nicht gleichzeitig mit Fokus Peaking verwenden. Ist die eine Funktion aktiviert, lässt sich die andere nicht aktivieren. Schade.

Zubehör

Akkus

Die D850 arbeitet mit dem EN-EL15a Akku, der mit der D500 vorgestellt wurde. Dieser ist kompatibel zum alten EN-EL15-Akku, der auch in der D8x0, D750, D7x00, D6x0 Verwendung findet. Ihr könnt die D850 also auch weiterhin mit vorhandenen EN-EL15 betreiben. Die Neuen haben aber etwas mehr Kapazität.

Der optionale Batteriegriff

Optional gibt es für die D850 dann natürlich auch einen Batteriegriff namens MB-D18. Mit diesem Griff und dem separat zu erwerbenden Hochleistungsakku EN EL-18b schafft die D850 dann bis zu 9 Bilder pro Sekunde. Mit den normalen Akkus, die man auch in dem Batteriegriff verwenden kann, eben “nur” 7 Bilder. Ich habe den Batteriegriff nicht getestet, da ich weder die höhere Bildfrequenz noch einen Hochformatgriff benötige.

Fernauslöser

Zur Fernauslösung der Kamera findet sich an der D850, wie bei allen anderen D8x0, der D5 und D500 vorne an der Kamera ein 10-poliger Anschluss. Dies ist das Kabel, dass ihr zum Anschluss eures Fernauslösers braucht.

HDMI

Bei dem HDMI-Anschluss setzt Nikon weiterhin auf Mini-HDMI. Ein Adapterkabel, mit dem ihr die Kamera an einen normalen HDMI Eingang, z.B. von eurem Fernseher, anschließen könnt, wäre z.B. dieses hier.

Mein Fazit

Zusammenfassend hier mal meine persönlichen High- und Lowlights bei der D850:

Meine Highlights:

  • Klappdisplay
  • Hervorragender Autofokus
  • Sehr großes Sucherbild, Abdeckung durch AF-Punkte größer als bei D750 und D810
  • Lautloser Digitaler Verschluss ohne Einschränkungen im Live-View
  • Tolles Bedienkonzept
  • Beleuchtete Tasten
  • Touchbedienung für Autofokus, Auslösung, Bildvorschau
  • Schnell für die Sensor-Auflösung (7 bzw. 9 Bilder/Sek)
  • 4K-Video über den vollen Sensor
  • Fokus Peaking (außer bei 4K Video)
  • Zebra in der Empfindlichkeit konfigurierbar
  • Kompatibilität mit SD Karten, allerdings nur bei einem Speicher-Slot
  • Kompatibilität mit den gängigen Nikon EN-EL15 Akkus

Neutral sehe ich:

  • 46 Megapixel Sensor – Fluch und Segen: liefert große, scharfe Dateien mit viel Bearbeitungspotenzial, stellt aber hohe Ansprüche an Objektive und Rechner.
  • Zusätzlicher Joystick neben Multifunktionswähler

Schade finde ich:

  • Zwei unterschiedliche Speicherkarten Systeme
  • Zeitlupen Aufnahmen nur mit Crop
  • Zebra und Fokus-Peaking nicht gleichzeitig
  • kein d-Log Modus für Video
  • Fokusstacking etwas praxisuntauglich implementiert
  • Snapbridge verhindert freie WLAN-Nutzung und funktioniert nur mit großen Einschränkungen, wenn überhaupt
  • Touch bei der Menüsteuerung hakelig umgesetzt

Vergleich mit der D810

Die D850 ist ein würdiger Nachfolger zu der D810. Sie ist sowohl von der Bedienung her, der Funktionsausstattunge und von der Bildqualität her ist sie in vielen Belangen ein großer Fortschritt.

Gegenüber einer D810 würde ich persönlich die D850 jederzeit vorziehen und wäre bereit den Aufpreis zu zahlen.

Vergleich mit der D750

Beim Vergleich mit der D750 wird es schon etwas enger. Wer die hohe Auflösung der D850 nicht braucht, oder wem sie aufgrund der Datenmengen und Anforderungen an Rechner und Speichersystem gar zu hoch ist, der bekommt mit der D750 derzeit zu einem deutlich günstigeren Preis eine Kamera, die einen Sensor hat, der zwar eine geringere Auflösung, aber eine ähnliche Bildqualität abliefert. Verzichten muss er dann allerdings auf die Stille Auslösung, die beleuchteten Tasten, die Touchbedienung, den verbesserten Autofokus, das 4K Video und das Fokus-Peaking.

In Teil 2 dieses Reviews geht es dann um die Bildqualtät der Raw-Dateien.

Bis dahin könnt ihr euch auch Fotoschnack 44 ansehen, dort haben wir ausführlich über die D850 gesprochen und unsere Eindrücke.

Update: Kurz nach Veröffentlichung meines Reviews hat Nikon ein Update für seinen RAW-Converter veröffentlicht und Adobe eine Version des Adobe DNG Converters, der die D850 unterstützt. Die Fotos (außer den Kamerabildern) in diesem Artikel habe ich alle mit der D850 aufgenommen, mit dem neusten Adobe DNG Converter nach DNG konvertiert und mit Lightroom bearbeitet.

Produktlinks

Weiter geht’s mit Teil 2 dieses Reviews!

Disclaimer

Nikon hat mir die Kamera vor offiziellem Verkaufsstart zum Test zur Verfügung gestellt. Eine wie auch immer geartete Vergütung erfolgt in keiner Richtung, der Testbericht gibt meine persönliche Meinung wieder.

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78 Kommentare bisher


  1. Hallo,
    klasse Bericht! – Ich bekomme kein Tethering hin mit der Nikon D850 an Lightroom CC Classic 7.01. Raw Files werden erkannt nach dem Import der Files – doch die Kamera nicht. Ich habe im Netz gelesen dass Adobe auf das Update von Nikon wartet die verantwortlich sind für das Hinzufügen von neuen Cameramodellen in der Library:

    https://forums.adobe.com/thread/2399482

    – Gibt es Workarounds? Arbeite ausschließlich mit Raw-Files (beruflicher Fotograf)
    – Könnte man denn nicht den Kamera Ordner (auf den ich im Explorer Windows 8.1 – Zugriff habe) überwachen lassen – so dass ich mir wenigstens die neuesten Fotos anschauen kann in LR?
    – oder bis Adobe diesen Bug gelöst hat auf C1 o.ä. umsteige?
    – Kamera-Fernsteuerung benötige ich nicht unbedingt – gibt es denn nicht eine Capture Software/Viewer von Nikon?

    Freue mich über Infos.
    Grüße Jens D.

    Freue mich über Rückmeldung.

  2. soooo eine coole Kamera. Wäre ich noch auf DSLR, wäre diese Kamera definitiv eine Option für mich.

  3. Christoph 7. Oktober 2017, 14:08   »

    Vielen Dank für den sehr lesenswerten Bericht! Was mich umtreibt: Was sagst Du zu dem Thema: Pixelgröße, -pitch, förderliche Blende? Ich hätte mir gewünscht, dass Nikon bei 36MP bleibt, aber die Abbildungsqualität dennoch anhebt über die Signalverarbeitung / Prozessorabstimmung. Denn: Je kleiner die Pixel, desto geringer wird die förderl. Blende = Tiefenschärfeverlust. Es vergrößert sich der Kontrast zwischen scharfen / unscharfen Bildpartien! Aber für mehr Unschärfebereich brauche ich nicht 45MP…. Das ist doch die “Zerreissprobe”, die durch immer mehr MPs entsteht. Anders gesagt: Mit dem Abbildungs-Qualitätssprung von der D600 zur D750 macht N. doch selbst vor, was alles geht bei gleicher MP-Zahl; oder Canon: Die zeigen mit der sehr gelungenen 5D-Mk.IV, wie eine moderate Anhebung der MP (auf 30) eine enorme Leistungssteigerung möglich ist. – Was denkst Du?!
    Christoph

    • Bei gleicher Ausgabegröße spielt das eigentlich alles keine Rolle. Lies auch mal diesen Artikel.
      Man kann sich darüber streiten, ob man 45MP braucht, aber mit dem Freistellpotenzial etc. hat das eigentlich nichts zu tun, wenn man von gleicher Ausgabegröße ausgeht, und das sollte man.

  4. Danke für deinen ausführlichen Bericht!
    Ein paar Bemerkungen: Mit den Makro Blitzen Sr-200 war der eingebaute Blitz der D800/D810 sehr wohl ein Vorteil. Der Sucher ist sehr sehr gut, aber nicht so viel Besser als der bei der D800/810, Bitte keine Wunder erwarten. Klappdisplay höhere Auflösung (1024 px statt 640 px) ist auch über Nikon Camera Control pro zu sehen, das Live View Bild ist deutlich schärfer! Stille Auslösung ist an sich gutes feature, aber nicht bei schnell bewegten Motiven, da kommt es zu Verzerrungen. Fokus stacking ist wie erwähnt schlecht durchdacht und funktioniert nicht mit allen Objektiven. So z.B. nicht mit dem Nikon 200 mm f4 Makro oder Fremdhersteller, nur AF-s Objektive werden unterstützt. Bei Weitwinkel Objektiven (14-24 mm f2,8) habe ich in den Randbereichen mit der D850 deutlich schärfere Ergebnisse als mit der D800, keine Ahnung warum, aber soll mir recht sein. Af fine tuning hat bei mir nicht funktioniert. Trotz mehrmaligen Messen falsche, unbrauchbare Werte. Ergonomisch besser als D800, Joystick finde ich gut. Tipp von Thom Hogan: “die langsamste Karte bestimmt die Geschwindigkeit”, daher mit einer XQD Karte eine langsame SD Karte verwenden ist keine so gute Idee wenn man es schnell haben will. Und das gilt auch wenn die SD Karte gar nicht beschrieben wird!
    Fazit bis jetzt: Sehr Gute Profikamera mit unnötigen Schwächen (snapbridge, af fine tune, fokus stacking)

  5. Ja, D A N K E für Deinen Bericht zur D 850…

    Der kleine Joystick ist natürlich viel schneller als die Kreuztaste,deswegen ist er da..
    Die XQD Karte stört mcih überhaupt nicht,bin an meiner D500 sehr zufrieden damit.
    Habe gelesen,das elektronische Verschlüsse Probleme (Falschbelichtungen ) machen können ?
    Sonst sehr gute (leise) sache für uns Naturfotografen.
    Batteriegriff brauche ich immer,schon als Gegegengewicht zu meinem 500er Tele.
    Bei dem Preis werden aber erstmal wohl nur die Berufsfotografen zulangen,ich probiere gerade mal das 6×4,5cm Format, das ist eine ganz andere welt…

    Grüsse aus HH Winterhude: Erika und Bernd

  6. Ich fand dieses Video von Nikon auf Youtube:
    https://www.youtube.com/watch?v=yJHU4ItGuYE

    Exakt ab Minute 2:00 spricht der begeisterte Nikon-Moderator über das “fantastische 4K Video” und der Möglichkeit des Fokus-Peaking im Video Mode.

    Kennt dieser Nikon-Mann die Kamera nicht, oder gibt es doch eine Möglichkeit das Fokus-Peaking auch hier zu aktivieren.

    Erstens würde es mich nicht wundern, wenn die Bedienung “inkonsisten” wäre, weil verschiedene Leute an unterschiedlichen Teilen programmieren (ohne eindeutiges Pflichtenheft) und es kein ausreichendes Debugging bzw. umfassendes Kontrollieren der Bedienung vor der Markteinführung gibt.
    Zweitens würde es mich tatsächlich erschrecken, wenn GERADE bei diesem wirklich wichtigen Feature der Kamera ein FP nicht funktioniert. Vor allem, weil DAS ja gerade der Schwachpunkt dieser Kamera im Live-View ist: Kein wirklich guter AF, da der Phasen-AF konstruktionsbedingt hier “blind” ist (geklappter Spiegel verhindert den “Sichtkontakt” der AF- Baugruppe aufs Bild)

    Übrigens: Sollte zudem der farbige Bildsaum im FP-Mode tatsächlich NICHT auf HDMI ausgegeben werden können, wäre die Kamera ja fürs (semi-) professionelle Filmen nahezu unbrauchbar, da man dort immer mit einem externen Monitor arbeitet (Gut, oftmals haben diese ihre eigenen FP – Möglichkeiten, aber das ist ja nur die 2.- beste Lösung, oder!?? )

    Ich bin gespannt, ob man hierzu noch mehr erfahren kann.

    Freundliche Grüße, Klaus

    • Fokus Peaking funktioniert bei der D850 nicht im 4K Video Modus. In niedrigeren Auflösungen geht es, das steht ja auch oben in meinem Artikel.
      Über HDMI wird es nicht ausgegeben. Hier würden externe Monitore das in der Regel anbieten, das macht schon irgendwie sinn – da bei einem externen Monitor ja oft das Bild auch extern aufgezeichnet wird, da möchte man ja kein Focus Peeking mit aufnehmen.

      • Ich hatte Deinen Artikel selbstverständlich zuvor komplett gelesen. Das war ja der Grund meiner “Recherche”.
        Aber noch mal: Das Filmen in 4K ist eine tolle Sache für Leute die 3700 Euro für diese Kamera ausgeben. ABER: Wie sollen sie dabei scharf stellen?
        Der sicher wirklich gute und helle Sucher ist beim Filmen ja blind. “Blind” ist aber auch die sehr gute neue AF-Einheit in der Kamera im Film-Mode.
        Bliebe also nur das sich ständig ein- und auszoomen während des Filmens um die Schärfe gut zu kontrollieren.
        Aus Erfahrung an anderen Kameras sag ich, das führt zu ständigen Irritationen und Verwacklern während der Filmphase, da man ja an der Kamera herumtippt.
        Daher nutze ich dort ausschließlich das Fokus-Peaking fürs Filmen!
        Ohne Fokus-Peaking geht das wirkliche scharf stellen gar nicht bzw. ist mit dem nativen Monitorbild “reine Glückssache”.
        Ärgerlich vor allem in dieser ja gewollten hohen 4K Auflösung.

        Na ja, vielleicht kommt ja ein Update ……

        Freundliche Grüße, Klaus

        • Ich möchte über eine Kamera, welche ich nicht selbst ausreichend lange in Händen hatte keinesfalls schlechter machen, als sie ist.
          Vielleicht geht oben genanntes ja doch mit DIESEM NEUEN Display, welches nun schon mehrere Male “über den grünen Klee” gelobt wurde.

          Vielleicht äußert sich Gunther noch einmal speziell hierzu (also auch den Filmmodus mit dem hellen, hochauflösenden Display) da er die Kamera ja im Moment ausgiebig testen kann!?

          Ja, ich gebe zu, mich reizt diese Kamera, wenngleich ich die größten Innovationen der letzten Jahre bei Sony sah.
          Die wesentlich wertigere Verarbeitung und die bessere Haptik findet man aber immer noch (meiner bescheidenen Meinung nach) bei Nikon!

          Freundliche Grüße, Klaus

          • Das Display ist wirklich das beste, das ich kenne. Umgekehrt ist Focus-Peeking, wenn auch “nice to have”, nicht der Garant für scharfe Bilder. Jeder der damit mal gearbeitet hat, weiß, dass es in der Praxis lange nicht so viel bringt, wie man in der Theorie denken sollte. Nur weil die Kanten auf dem Display aufleuchten heißt das nicht, dass das dann auch wirklich knackscharf ist. Insbesondere bei diffizilen Aufnahmen mit offener Blende muss man doch exakter arbeiten, als das Fokus-Peeking hergibt.
            Wir sprechen hier ja über Video. Und bei einem 4K Bild bei offener Blende korrekt den Fokus während einer Aufnahme so zu “ziehen”, dass das Ergebnis hinterher professionell aussieht, braucht es etwas mehr als Fokus Peeking. Da braucht man einen sog. “Follow Focus”, einen einen ans Objektiv angebautes Getriebe, mit dem man den Fokus sehr exakt steuern kann und dazu ein großes externes Display, das idealerweise 4K anzeigen kann. Und dann sollte man mit 2 Leuten arbeiten, einem der die Kamera bedient und einen der den Fokus zieht. So wird das im professionellen Umfeld gemacht.

          • Hallo Gunther, nur kurz noch einmal zu diesem Thema. Da in Deiner Stellungnahme keine Antwortmöglichkeit vorgesehen ist, schreibe ich es hier.
            Ich zitiere Dich kurz: “Umgekehrt ist Focus-Peeking, wenn auch “nice to have”, nicht der Garant für scharfe Bilder. Jeder der damit mal gearbeitet hat, weiß, dass es in der Praxis lange nicht so viel bringt, wie man in der Theorie denken sollte…”

            Mit meinen Sony Kameras arbeite ich seit Jahren mit Focus-Peaking und muss sagen, es geht damit sehr gut. Die Fotoauflösung liegt dabei deutlich über 4k Filmauflösung und die Bilder werden “knackscharf”.
            Allerdings gebe ich Dir recht, man benötigt schon ein wenig Erfahrung damit. Zudem sollte man es auf die niedrigste Stufe einstellen (so es die Kamera denn erlaubt) um WIRKLICH die exakte Schärfeebene gezeigt zu bekommen!

            Das manche Profis im Filmbereich ggf. wie von Dir geschildert zu zweit an der Kamera arbeiten wird sicherlich hin und wieder der Fall sein (wenngleich ich derartiges noch nicht sah) – für uns “ambitionierte Amateure” ist das jedoch sicher keine Option, denke ich.

            Danke dennoch für Deine Versuche an der D850

            Freundliche Grüße, Klaus

  7. Andreas Vesper 21. September 2017, 15:35   »

    Zu dem WiFi-/Snapbridge-Dilemma ist schon viel geschrieben worden; mal sehen, wann Nikon ein Einsehen hat.

    Nichtsdestotrotz habe ich Snapbridge mit der D850 und einem iPhone 6plus unter iOS 11 ausprobiert. Die vorher gekoppelte D500 musste erst entkoppelt werden, aber geschenkt.

    Koppeln lies sich die D850 auf Anhieb, wobei ich zuvor in den Individualfunktionen C2 und C4 einige Einstellungen auf 1 min hochgesetzt hatte. Das verträgt die D850 gut; sie scheint mir um einiges stromsparender zu sein als die D500.

    Wohl angesichts der Datenmenge, die der große Sensor generiert, kann man über Bluetooth LE nur noch 2 MP-Bilder übertragen. Originalgröße läßt sich zusammen mit der D850 nicht aktivieren.

    WiFi funktioniert wie immer nur über die Snapbridge App und die Übertragung eines Bildes in Originalgröße nach Fernauslösung dauert dann etwa 25 s.

    Werten mag das jeder für sich selbst. Ich denke diesbezüglich wie Gunther.

  8. Für mich dennoch ein “typischer” Test eines Marken-Verliebten…

    “Zwei unterschiedliche Speicherkarten Systeme”

    Das ist kein Nachteil, max. neutral, für mich wäre es ein Pluspunkt. Ist hier vom Tester rein subjektiv, ohne technischen Belang.
    Manche Fotografen tauschen nie, oder sehr selten die Karten, ich ständig. In Zeiten wo WLAN ständige so massiv “beleuchtet” wird, wie ein Entrtainment-System in einem modernen Auto (fahren die auch noch mal?) sind 2 Bays ein Vorteil. Hier zeigt sich ein Unterschied zwischen Hobby, Semi, oder Profi. Manch einer hat unterschiedliche Karten für unterschiedliche Kunden oder Themen….

    Was dann auch fehlt sind die Betrachtung der Systemschnittstellen, oder passen die alten Systemzubehörteile. Oder ist die 850 profi oder abgespeckt zum doppelten Preis eine aufgemotzte DX

    GPS
    einmal mit dem Frontstecker an der Front oder worauf sicher nicht nur ich warte.
    Bluetooth-Kopplung des smartphones rein für die gps-Daten.

    Der gps-Scanner (egal ob von Nikon oder Dritthersteller) sind alle grottig oder lähmend langsam.

    Ein Schelm wär böses dabei denkt, das so gut wie nie die
    geliebte alte 700er herangezogen wird.
    Seit der 700er gab es imo keinen wirklichen Grund zu uppen. Wenn dann für einen Auftrag als leasing/Miete, aber nicht für privaten Gebrauch.

    • Gunnar Lade 19. September 2017, 16:15   »

      ..Du kannst ja gerne einen “besseren” Test schreiben!?

      Zwei unterschiedliche Karten-Slots:
      Das ist und bleibt eine blöde Idee. Ich benötige zwei unterschiedliche Karten, ggf. auch noch zwei Kartenleser – das ist ein Nachteil.
      Zumal Nikon bei der D5/D7000 gezeigt hat, dass es auch mit zwei gleichen Karten geht.
      Der Vorteil von zwei verschiedenen Karten erschließt sich mir in keiner Weise.

      Hingegen möchte ich nicht grundsätzlich auf einen zweiten Steckplatz verzichten – die D7500 ist da ein ganz klarer Schritt in die falsche Richtung.

      Die D700 war lange Zeit das Maß der Dinge…war.
      Seit der D750 gibt es keinen Grund mehr so weit zurück zu blicken.

      Gruß…ein Marken-Verliebter :-)

  9. Mahlstedt 15. September 2017, 17:12   »

    Hallo,

    könnt ihr mir sagen, ob die “alten” manuellen PC-Objekte der Nikon an die D850 passen?

  10. Michael Zimmer 13. September 2017, 21:24   »

    Als D800 Nutzer habe ich mir gerade aus dem Punkt Fluch und Segen der Megapixel bereits sehr ausführlich die D750 angeschaut. Mich wundert es total, dass der deutlich kleinere Sucher nie in Deinen Testfazits auftaucht. Ich möchte nicht mit einem der kleineren Sucher mehr arbeiten. Woher kommt das?

    • Ehrlich gesagt, mir fällt der Unterschied immer nur im direkten Vergleich so richtig aus. Ich gewöhne mich sehr schnell auch an einen kleineren Sucher. Stört mich ja auch bei der D5x00 nicht. Aber klar, der Sucher der D850 ist wirklich Luxus und richtig genial groß.

  11. Hi Gunther,

    vielen Dank für deinen tollen Review.

    Hab eine Frage zu der Steuerung mit dslrdashboard. Bekommst du das Bild vom LiveView in der App? Ich hab alles probiert aber kann nur das Display der D850 dazuschalten, in der App bekomme ich kein Live Bild.

    VG
    Thorsten

    PS: Ich habe eine TP Link für die Verbindung. Allerdings hab ich es eben auch geschafft, die Verbindung mit dem SnapBridge Workaround aufzubauen. Aber wie gesagt: beides ohne Live Bild.

  12. Alois Montada 13. September 2017, 09:29   »

    Ihr Artikel ist sehr gut und verständlich! Danke!
    Ist das Klappdisplay draußen wirklich gut zu gebrauchen? Das Display meiner D800 hat mich sehr enttäuscht!
    Grüße
    Aloisius M.

  13. Hallo Gunther,

    sehr schöne und ausführliche Rezension zur neuen D850. Man weiß meist gar nicht, wieviel Mühe dahintersteckt, deshlab Respekt von meiner Seite aus.

    Eine wichtige Frage zum Sensor wäre für mich, das Thema Moiré. Hast du diesbezüglich schon etwas festgestellt? Ich habe oft Themen, die mit Stoffen und dergleichen zu tun haben, speziell bei der D800E und manchmal auch mit der D800 ist das teilweise nur durch intensive Retuschen lösbar.
    Ich würde mich freuen, wenn du dazu eine Info hättest.

    VG Sven

  14. Sebastian 10. September 2017, 17:27   »

    Hallo Gunther,

    ich wollte noch was zu dem Thema digitaler Verschluss sagen.
    Ich fotgrafiere seit 4 Jahren und das mit Panasonic Kameras. Am Anfang habe ich mich über den digitalen Verschluss auch gefreut bis ich gemerkt habe das wenn die Bewegung im Bild ist und die Verschlusszeiten nich extrem kurz sind es zu Bildverschiebungen kommt. Ein Fahrradreifen ist dann nicht mehr Rund sondern ein Ei!!!

    Zu den Den Themen Zeitraffer und Focusstacking Funktionen in den Kameras. Freue ich sehr darüber das Hersteller diese Funktionen einbauen auch wenn sie Profis nicht ausreichen. Ohne die Focusstacking Funktion in meiner Panasonic G81 hätte ich nie mit der Makrofotografie angefangen.

  15. Vielen Dank für den sehr ausführlichen und interessanten Bericht.

    Zur Zeit benutze ich eine D800 und ich bin im Bereich der Event-Fotografie aktiv. Mich interessiert noch, ob die D850 ein DEUTLICH besseres Rauschverhalten hat als die D800.

    Kannst Du dazu vielleicht etwas sagen.

    Vielen Dank + viele Grüße

    • Eine solche Aussage kann ich nicht treffen, da “deutlich besser“ schwer zu fassen ist. Ich tendiere dazu das mit Nein zu beantworten. Es ist besser, ja. Aber ob du das wirklich in den Bildern siehst hängt davon ab, was du fotografierst und wie du bearbeitest. Bei den allermeisten Bildern wirst du keinen Unterschied sehen.

  16. Hallo Gunther,
    ich muss mal ‘ne blöde Frage stellen: Kann man einen L-Winkel für die D810 auch an der D850 nutzen? Gibt es gravierende Unterschiede beim Body-Format zwischen den beiden Kameras?
    Gruß Jörg

    • Hi Jörg, das kommt sicher auf den Winkel an. Universalwinkel sollten auf jeden Fall passen, bei speziellen Winkeln für die D810 kann ich es nicht sagen, da ich weder noch so einen Winkel habe, noch eine D810, sorry…

  17. Teil 2 meines Reviews zur D850 ist nun Online!

  18. Lieber Gunther,

    danke für das super Review (bzw. den 1. Teil davon).
    Zwei kleine Fragen hätte ich aber noch:

    1) Lässt sich die Empfindlichkeit des Zebras nicht unter Menüpunkt “g2” einstellen? Dachte das mal in einem Video gesehen zu haben und hab eben mal das Handbuch von der Homepage geladen.

    2) Bringt die “Stille Aufnahme” per Liveview im Intervallmodus auch Vorteile bzgl. des Flickerns nach dem Zusammenrechnen oder spielt das in dem Falle keine Rolle? Immerhin müsste doch zumindest die Blende für die Dauer des Intervals fix bleiben, oder?

    Freu mich schon auf zukünftige Artikel ;)

    Grüße, Markus

  19. Ohne elektronischen Sucher macht der elektronische/lautlose Verschluss in der Praxis aber nicht so richtig viel Sinn. Ausgenommen für Timelaps.

    Stelle mir das jedenfalls nicht sonderlich professionell vor, wenn der Hochzeitsfotograf in der Kirche zwar wunderbar lautlos über den Liveview fotografiert, dann aber womöglich im sich spiegelnden Display kaum was erkennen kann :-)
    Wer einmal mal über einem EVF lautlos fotografiert hat, will das nicht mehr missen.
    Auch wenn der elektr. Verschluss bei bestimmten Bedingungen (noch) Nachteile hat.

  20. Hallo Gunther,
    ein riesiges Dankeschön an den aus meiner Sicht sehr ausführlichen Bericht über die D850. Ich habe dann auch den Fotoschnack mit Paddy dazu angesehen. Sehr kurzweilig und interessant. Man will kaum glauben, dass das dann 1,5 Std. waren :-)
    Und ich bin auch schon ganz neidisch auf Deine Fahrt nach Bolivien, die ja kurz bevor steht. Ich wünsche Dir und der Gruppe viel Spaß und hoffe auf weitere Erfahrungsberichte über die D850 aus Bolivien.

    Gruß Bodo

  21. Hallo, ich habe die D850 mit dem MB-D18 und dem Accu EN-EL 18 getestet und komme auf knapp über 9 Bildern die Sekunde. Wenn ich das richtig sehe, dann braucht es nicht unbedingt den Accu Typ B. Kannst Du das ggf. so bestätigen Vielen Dank. LG Ingo

  22. hallo Gunther –
    ich bin im Besitze einer D500 (vorm. D7200) und bin so recht zufrieden damit. Die 21 MP der D500 arbeiten sehr gut. Nun höre ich immer öfter, daß extreme MP-Größen kaum mehr ruhig in der Hand zu halten sind und daraus
    resultierend Verwacklungsunschärfen die große MP-Zahl
    wieder zunichte machen sollen. Stimmt das, oder ist das
    nur neidvolles Geblabbere?
    2. Für die D850 sollen die derzeit verfügbaren Objektive auch “zu schwach”sein. Gerücht oder Wahrheit?
    Bitte um Deine Erfahrungen zu diesen Thema. Danke
    Gut Licht Josef

  23. Andreas Vesper 7. September 2017, 22:40   »

    Hallo Gunther,

    vielen Dank für Deinen tollen Review in der Kürze der Zeit. Da ich die D850 auch überzeugend genug finde, habe ich sie ebenfalls vor knapp 2 Wochen vorbestellt. Ich lese immer gerne die Handbücher, um mich vorab über die Features etwas vertraut zu machen und hinsichtlich Snapbridge stelle ich Bewegung bei Nikon fest: Bei der D500, der D3400 und der D5600 gab es das Logo direkt auf dem Umschlag, gefolgt von einer Beschreibung der Snapbridge auf den ersten Innenseiten. Bei der D7500 gab es das Logo nicht mehr und nur noch die Beschreibung. Bei der D850 verschwindet Snapbridge im Innenteil.

    Hoffen wir mal auf die von Klaus Rudolf angekündigte technische Antwort von Nikon und hoffentlich ist diese nicht nur das Firmwareupdate 1.2 des WT-7-Adapters, das diesen mit der D850 kompatibel macht.

  24. Übrigens – eines muss man dir wirklich lassen, Gunther: in der kurzen Zeit die Kamera schon so umfassend zu testen und dann noch einen so ausführlichen und detaillierten Test hier mit Bildern schön fachlich präzise zu präsentieren – das ist schon ganz großes Kino! Respekt!!!

  25. Gunnar Lade 7. September 2017, 20:24   »

    Hallo Gunther,

    großes Lob für Deinen bericht.
    So einen praxisnahen, klaren und nachvollziehbaren Testbericht liest man in Fachzeitschriften leider sehr selten…deshalb: Danke für Deine Mühe!

    Gruß
    Gunnar

  26. Hallo Gunther,

    herzlichen Dank für den tollen, ausführlichen Review. Schon Teil 1 ist ja sehr spannend!

    Was ich persönlich sehr schade finde: Du hast ja den Lautstärke-Vergleich bei den (normalen, nicht im Live View) Auslösungen der D750 und der D850 gemacht. Das wirklich bemerkenswert leise Auslösegeräusch der D810 konnte demnach bei der D850 *nicht* übernommen werden. Auch wenn von vielen angeführt wird, dass die Ursache die hohe fps-Zahl ist, aber mir bringt das wenig. Lieber bei Konzerten leise auslösen können. Nun muss ich dann in solchen Fällen *immer* den Live View bemühen. Und hier ist der AF ja um Welten langsamer als beim normalen AF.
    Aus meiner Sicht in die falsche Richtung optimiert (fps).

    LG vom Eventfotografen aus Karlsruhe
    Micha

  27. Bisher ein ganz interessanter und detailierter Review über die ”Neue” . Schade finde ich dass die RAW Medium und Raw Small etwas ”abgekanzelt” werden mit der Bemerkung: ‘es wirkt so…’ das finde ich nicht seriös es einfach mit der Nikon D810 zu vergleichen ohne selbst einen Versuch zu unternehmen um beisbielsweise Schatten wiederherzustellen und danach erst ein Urteil zu fällen. Bei der Vorgängerin war es so, dass definitiv kein Speicherplatz gespart wurde, dies scheint ja bei der D 850 aber diesmal der Fall zu sein – also ist das nicht so einfach vergleichbar. Was damals schlecht war kann Nikon mittlerweile durchaus verbessert haben. Nicht in jedem Fall benötigt man immer 45 MP. Sicher kann man am Rechner alles säter runterrechnen, manchmal weiß man aber vorher dass man kein 6 x 4m Poster davon entwickeln wird.

    • Gunther hat aber auch geschrieben, dass zum Testzeitpunkt noch kein Raw-Converter für die D850 verfügbar war. Gerade ist die Version 9.12.1 für die D850 bei Adobe raus. Aber noch nicht für Lightroom.

      Nun hab doch einfach noch ein bisschen Geduld. Der 2. Testteil folgt doch noch… ;-))

    • @Peter Du hast recht. Ich habe das jetzt umformuliert und werde mir das in Ruhe ansehen und dann in Teil 2 darauf eingehen.

    • Ich habe mir das jetzt mal angesehen und meine Vermutung hat sich leider bestätigt: die M- und S-Raw Dateien sind in der Tat relativ stark komprimiert. Weit über das hinaus, was eine reine Verkleinerung ausmacht und auch über das hinaus, was die Größenersparnis vermuten ließe. Der Kontrastumfang ist deutlich geringer. Wenn es auf die Bildqualität ankommt, empfehle ich nicht, damit zu arbeiten. Im Detail werde ich dazu Beispiele in Teil 2 meines Testberichts zeigen.

  28. Ralf Jakovljevic 7. September 2017, 16:57   »

    Hallo Gunter,

    in deinem Bericht über die D850 schreibst du über den Einsatz von XQD und SD Karten.
    Seinerzeit habe ich mir zu meiner D500 eine XQD Karte von Sony gekauft, wo ein XQD USB Adapter gleich dabei war, so dass man sich nicht noch extra einen kaufen muss.
    im Zweiten Schacht steckt eine 64 GB Extreme Pro 95MB/s von SanDisk.
    Wenn ich die XQD ausgereizt habe und die Kamera auf die SD Karte umschaltet, wird sie spürbar langsamer, aber auch nur bei schnellen Tieraufnahmen wo man gerne mal ein paar Serien macht.
    Dir an dieser Stelle ein Danke für deine tollen Berichte und die schönen Bilder aus deiner Stadt.
    Liebe Grüße Ralf

  29. Hi Gunther,

    wie ist der Autofokus des Liveviews im Vergleich zum Phasenautofokus? Pumpt der oder ist der genauso akkurat?
    Nikon wird vermutlich nicht wie andere extra Autofokusmessfelder in den Sensor eingebaut haben und wird sich vermutlich auf den KontrastAF beschränken, oder?

    Besten Dank.
    Dietmar

  30. Hallo Gunter,

    ich bin seit einiger Zeit spiegellos unterwegs und hatte nach langer Zeit mal wieder die Gelegenheit eine D800 in die Hände zu nehmen und muss sagen, dass ich mich wieder zu Hause gefühlt habe. Jetzt kommt noch diese Kamera auf dem Markt und Du schreibst auch noch einen Bericht, der mich wieder auf DSLR anstachelt. Vor allem, weil ich die D750 und Df und deren Leistungen kenne. Ich bin echt am überlegen und vor allem Dein Fazit macht mich auch nachdenklich in Bezug auf die D750. Aber ich werde mal abwarten und mir die D850 genauer betrachten, denn der Touch z.B. und der AF sowie lautlose Auslösungen interessieren mich schon.

    Daher erstmal vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht und ich bin auf den zweiten Teil gespannt.

    Liebe Grüße Mark

  31. Moin Gunther,

    vielen Dank für Dein Review. Mein Beschluss, mit der D750 und der D7000 zu fotografieren, bis beide schrottreif sind, wurde mit der D850 ein weiteres mal bestärkt. Hoffe, die beiden werden noch lange leben.

    LG aus IBK

  32. Für mich ist die D850 eine absolute erfolgreiche
    Kamera zur Zeit.Für Nikon Leute ist sie eine Traumkamera.
    Die D750 hat sich seine Position nicht verändert und
    bleibt weiterhin als Hochzeit und Portraitskamera.
    Bleib nur noch hoffen,dass Lowlight und Video im Vollformat noch gut abschneidet dann wäre es perfekt
    als Foto und Videokamera.

    Ich habe bereits die D500 und bin mit Crop sehr zufrieden
    und verwendet meist für Sportfotografie.
    Nach meiner Erfahrung ist die XQD Karte eine echt
    Inovation in der Speicherung der Datenmenge.Mit der
    D500 beim Redbull District Bike in Nürnberg habe ich die Möglichkeit zu testen.Im Vergleich zum teuren SD Karten ist sie weit überlegen.Man kann 10 Bilder-Sek schiessen ohne Pause auch danach.Ich kann bei der D850 nur empfehlen.

    Man sieht ,dass die DSLR wird weiter noch lange leben.
    Man braucht nicht unbedingt eine spiegellose Kamera.
    Die D850 ist eine Antwort von Nikon zu ihrem 100
    jährigen Jubiläum!

  33. Wow wieder einmal ein super Bericht von dir lieber Gunther. Was ich nicht ganz verstehe, ist die Aussage zur Komprimierung. Schon der Ausdruck “Verlustbehaftet” lässt die Nackenhaare eines jeden Fotonerds hochstehen und ich käme nie auf die Idee dies bewusst zu wählen ;). Ist da wirklich überhaupt kein Unterschied zu sehen? Weil die paar MB Einsparung bei der Grösse machen doch auch nicht mehr viel aus oder? LG aus Basel

    • Ich nutze seit Jahren ausschließlich die sog. “Verlustbehaftete” NEF-Komprimierung. Ich sehe da keine Nachteile und erst recht keine Kompressionsartefakte o.ä. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

  34. Hallo Gunther,

    vielen Dank für diesen ausführlichen Test. Wie immer gut und sehr übersichtlich geschrieben.

    Zwei Dinge sind mir aufgefallen, zum einen die Komprimierung der RAW Daten.

    “Es wirkt so, als ob bei den RAW Größen M und S immer die verlustbehaftete Komprimierung zum Einsatz kommt”

    Aus meiner Sicht wird bei M und S die Verlustfreie Komprimierung genutzt. (Wäre sonst ja Augenwischerei)

    Und zum anderen der Modus “Lautlose Auslösung” im LV Modus, diese Funktion wird von mir gerne und viel mit der D4s genutzt. (in Kirchen oder Konzerten) also von daher scheint mir dieser Moduis nicht neu zu sein.

    Viele Grüße und werde mit Spannung Deinen weiteren Berichten folgen.
    Bob

    • Bzgl der M- und S-Raw ist es so, dass die ja schon von Natur aus Verlusbehaftet sind, schließlich werden Pixel weggeworfen um die Bilder zu verkleinern. Genaue Infos zu diesen Formaten zu bekommen ist schwierig, aber auch die Bit-Tiefe ist bei den M- und S-RAWs geringer, Nikon spricht von 12bit (statt 14) und in der Praxis scheinen es eher 11 zu sein, laut diesem recht guten Artikel zu dem Thema: https://photographylife.com/sraw-format-explained

      Dazu, dass die D4s und D5 die gleiche “Stille Auslösung” haben, wie die D850 habe ich nichts gefunden. Ich selbst habe keine dieser Kameras zur Verfügung. Vielleicht kannst Du das ja nochmal checken. Bie der Stillen Auslösung der D850 kann man im Liveview vollständig lautlos auslösen ohne dabei Kompromisse bei den Belichtungszeiten oder Bildgrößen einzugehen. Ich bin relativ sicher, dass das bei der D4s nicht möglich ist.

      • Im Handbuch der D4s auf den Seiten 60 & 61 sind mehr Informationen zu dem Thema. Solange mir selbst noch keine D850 in die Finger gekommen ist kann meine Aussage sicher nur >Theorie< darstellen. :-)

        • AndyF_HH 7. September 2017, 13:52   »

          Nach den vorliegenden Informationen kann bei der D850 der Silent Shutter mit dem Electronic Shutter kombiniert werden. Das hat 2 Folgen:

          1. Der Auslöser ist – wie Gunther ja schrieb – absolut lautlos.

          2. Eine Auslösung mit Electronic Shutter der D850 wird NICHT im Shutter Count gezählt, d.h. da es keine mechanische Belastung des Auslösers gibt, wird es auch nicht als Auslösung gezählt.

          Daher ideal geeignet für Time Lapses.

          Dass eine Nikon D4 / D4s einen Electronic Shutter hätte, habe ich noch nie gehört. Zur D5 kann ich nichts sagen.

      • Konstanze 7. September 2017, 14:48   »

        Ich hab soeben dieses Zitat in einem DSLR-Forum gefunden:

        “Das ist so nicht ganz richtig. Meine D4 ist im Live-View Modus ” Still ” völlig lautlos und wird von mir bei allen Gelegenheiten wo das Spiegel- und Auslösegeräusch stört benutzt. Die Bildgröße ist dann in FX aber nur 1920X1280 groß und ein Blitz kann nicht ausgelöst werden. Diese Funktion hat mir aber schon viele Bilder gerettet.”

        Gruß
        Konstanze

  35. Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Ich bin von deiner Gründlichkeit begeistert!!
    Liebe Grüße
    Norbert

  36. Klaus-Hermann Otto 6. September 2017, 22:38   »

    Hallo Gunther,

    nachdem ich gestern schon euren Schnack interessiert verfolgt habe, freute ich mich soeben über deinen Bericht zur Nikon D850.
    Es ist so außerordentlich angenehm hier eine persönliche kompetente und detaillierte Kurzerfahrung zu lesen und man merkt schnell das immer das Wesentliche von dir super erklärt wird für uns Fotoenthusiasten, herzlichen Dank! Beste Grüße, Klaus
    PS: Habe auch eine D810 und D750 😉

  37. Konstanze 6. September 2017, 21:02   »

    Hallo Gunther!

    Auch ich bedanke mich ganz herzlich für die tollen Einblicke und bin schon gespannt, ob die D850er einmal bei Dir landen wird.

    Viele Grüße aus Österreich
    Gut Licht!
    Konstanze

  38. Hallo, schon eine klasse DSLR. Bei der D800 hatte ich oft kleine Verwackler, die ich mit der 24 MP D750 nicht habe. Bei der hohen Auflösung hätte ich mir noch einen stabilisierten Sensor gewünscht wie bei der Sony A7rii . Mit der habe ich die Verwacklungsprobleme nicht wie früher bei der D800.

  39. Hallo Gunther

    Vielen Dank für den ausführlichen Test! Mich würde noch interessieren wie das Auslösegeräusch ist verglichen mit der D810. In deinem Audio dünkt es mich ziemlich laut… Bei der D810 wurde das Auslösegeräusch doch massiv gedämpft. Wurde das nicht in die D850 übernommen?

  40. Oliver Graf 6. September 2017, 20:29   »

    Hallo Gunther,

    vielen Dank für den umfangreichen Testbericht!

    Ich hätte sehr gerne noch etwas über diese automatische Autofokus-Objektiv-Feinkalibrierung gelesen, wenngleich diese – glaube ich – keine Innovation der D850 mehr ist, sondern schon mit der D500 vorgestellt wurde. Über die Vorteile des rückseitig belichteten Sensors und dessen Auswirkungen auf die Bildqualität erfahren wir dann sicherlich auch in Teil 2 mehr?

    Grüße,

    Oliver

  41. Hallo Gunther,
    Bildgrößen auf M oder S zu verkleinern bringt doch den Nachteil dass Bilder anstatt mit 14bit nur mit 12bit aufgenommen werden können. Das ist doch auch ein grosser Nachteil oder?

    • Ja, das ist natürlich schon ein Nachteil. Ich würde mir die D850 nicht kaufen, wenn ich von vornherein schon wüsste, dass ich ohnehin mit den großen Dateien nichts anfangen kann und plane, die Kamera oft im M- oder S-Raw Modus zu betreiben.

  42. Vielen Dank für den ausführlichen Test der D850. Sehr interessant und informativ zu lesen. Und nun gibts auch schon das neue Camera Raw von Adobe zum Download :-) Bin gespannt auf die Fortsetzung.
    Schönen Abend und viele Grüsse

  43. Danke für die ersten Einblicke!

  44. Stefan Koch 6. September 2017, 17:27   »

    Hallo Gunther,

    vielen Dank erst einmal für deinen sehr ausführlichen Erfahrungsbericht zur D850. Nikon hat wohl gestern einige Softwareupdates für seine eigne Software Capture NX veröffentlich, so dass die RAW-Dateien zumindest dort schon unterstützt werden. So dauert es vielleicht nicht mehr lange bis auch Adobe nachzieht.

    Viele Grüße,
    Stefan

  45. Stephan G. 6. September 2017, 17:14   »

    Hallo Gunther
    Vielen Dank für diesen Ausführlichen Bericht zur neuen D850. Ich bin schon gespannt was diese Nikon so alles drauf hat.
    Können wir in nächster zeit auch wieder mit einem Bericht über die neusten Objektive rechnen.

    L.G aus Köln

    Stephan

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