Ein reisetauglicher Nodalpunktadapter – das Novoflex VR-System Slim

4122014

Während ich einzeilige Panoramen bisher hervorragend mit meiner kostengünstigen Selbstbau-Lösung aufnehmen konnte, scheute ich bisher das Packmaß und den Preis eines “großen” Nodalpunktadapters für mehrzeilige Panoramen. Darüber sprach ich auf der Photokina auch mit der Firma Novoflex und sie zeigten mir ihr brandneues VR-System Slim und erklärten sich bereit, mir eines zum Test zu überlassen. Wie es sich das eigentlich für etwas kleinere Kameras konzipierte System mit meiner großen D810 geschlagen hat, erfahrt ihr nun.

Laut Beschreibung ist das VR-System Slim zwar eher für Systemkameras gedacht, aber was soll’s – Versuch macht kluch… – also kam auch dieser Nodapunktadapter mit auf die Packliste für Peru. :-)

Einen ausgewachsenen Nodalpunktadapter würde ich normalerweise nicht mit auf eine Reise nehmen. Die sind mir eigentlich zu groß und sperrig neben dem ganzen anderen Zeug, das ich so mitschleppe. Aber dieses “VR-Slim” ist zusammengelegt nicht viel größer, als mein Selbstbau-Nodalpunktadapter und wiegt nur 750g mit Rotator.

Eingestellt habe ich ihn bereits zuhause. Wie das geht, erkläre ich hier jetzt mal nicht, denn die deutsche Anleitung ist so gut, dass ihr wirklich nichts hinzuzufügen ist. Die ganze Einstellung ist in maximal 10 Minuten erledigt, ich habe sie für 2 Kameras (Nikon D810 und Nikon D750) sowie zwei Objektive (Nikkor Fisheye 10.5 f/2.8 und Sigma 35 f/1.4 Art) vorgenommen. Die Kameras haben dann auf der einen Schiene kleine Aufkleber bekommen und die Objektive auf der anderen. Das war’s. Durch die Aufkleber weiß ich immer genau, wo ich die Kamera ansetzen muss.

Unterwegs war der Zusammenbau dann ein Kinderspiel. Zirka eine Minute dauerte es jeweils, bis aus dem kompakten Packmaß der voll aufgebaute Nodalpunktadapter wurde. Dank der Aufkleber saß die Kamera/Objektivkombination dann sofort im Nodalpunkt beider Achsen.

Mit dem rastenden Rotator, der auf 16, 30, 36 oder 48 Klicks pro Umdrehung eingestellt werden kann, kann die Aufnahme dann, ohne individuelle Festlegung der Überlappungen durch den Sucher erfolgen. Stattdessen zählt man einfach die Klicks.

Die Anzahl der Klicks hängt natürlich von der Brennweite des Objektivs ab. Beim Fisheye brauche ich nur 4 Bilder, daher muss ich in der Einstellung 16 Klicks nach jedem Bild 4 Klicks weiterdrehen. Mit dem Fisheye brauche ich allerdings ohnehin nur eine Zeile, daher ist der mehrzeilige Nodalpunktadapter hierfür eigentlich überdimensionert.

Spannender wird es beim 35mm, 50mm oder gar 70mm: hier bietet es sich an, mehrzeilige Panoramen zu machen. Ansonsten ist es häufig so, dass oben und/oder unten etwas fehlt. Mit dem VR-System Slim kein Problem. Nach der ersten Zeile, stellt man die vertikale Achse um eine der Brennweite angepasste Anzahl von Rastungen nach oben und wiederholt die Aufnahmen horizontal. Danach setzt man das System wieder in Waage und bringt es anschließend um die gleiche Anzahl Rastungen nach unten. Nun wiederholt man wieder die horizontalen Aufnahmen.

Am Ende lädt man die Bilder in PTGui und in 99% aller Fälle bekommt man automatisch ein perfektes Ergebnis.

Es ist wirklich so einfach, wie es sich anhört.

Alles kompatibel

Wie die meisten Novoflex-Produkte, setzt auch dieses System auf den bewährten Arca-Swiss Standard. Das heißt es passt direkt auf jeden Arca-Swiss kompatiblen Kopf und auch die einzelnen Profile entsprechen entsprechen dem Arca-Schwalbenschwanz. Alles kompatibel.

Der Rotator

Der Panorama 48 Rotator von Novoflex ist unglaublich flach im Vergleich zu dem sonst von mir eingesetzten Rotator von PT4Pano. Weiterhin kann man ihn per Hebel einstellen, beim Rotator von PT4Pano braucht man dafür einen Inbus. Ob man den Hebel braucht, hängt natürlich von den verwendeten Objektiven ab. Ich bin bisher immer ohne Verstellung ausgekommen. Leider steht der Hebel etwas weit raus und verstellt sich in der Tasche gerne mal.

Für meine Anwendungszwecke brauche ich nicht so viele Klicks. 12 Klicks sind normalerweise das, was ich mit 35mm brauche. Darauf habe ich meinen PT4Pano Rotator eingestellt und gut ist. Die Anzahl der Klicks muss ich dann in der Praxis nicht mehr verstellen.

Der Novoflex Rotator hingegen fängt erst bei 16 Klicks an und geht bis 48 Klicks. Das braucht man eigentlich nur, wenn man mit Brennweiten ab 50mm bis hin in den Telebereich arbeitet. Da ich die D810 habe mit 36 Megapixeln, nutze ich selten längere Brennweiten als 50mm für Panoramen. Hat man allerdings eine Kamera mit geringerer Auflösung, macht es Sinn, mit längeren Brennweiten und entsprechend kleineren Rastschritten (also mehr Abstufungen) zu arbeiten.

Für meine persönlichen Zwecke gefällt der PT4Pano Rotator einen Ticken besser, aber ich komme auch mit dem Novoflex Rotator gut zurecht – für mich bleibt die Einstellung dann bei 16 und ich brauche eigentlich keine Verstellmöglichkeit, womit wir wieder beim Hebel wären… ;-)

Charmant ist natürlich, dass der Novoflex Rotator so unglaublich flach ist. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre es eine Variante dieses flachen Rotators mit 8, 12 und 16 und 24 Klicks – oder so – das wäre für mich perfekt.

Little Planet aus einem 360° Panorama

Fazit

Das leichte und kompakte VR-System Slim kommt problemlos auch mit der D810 und dem verhältnismäßig schweren Sigma Objektiv zurecht. Natürlich zollt die Bauweise ein wenig der Stabilität ihren Tribut, aber solche Aufnahmen mache ich ohnehin immer nur mit Fernauslöser oder Spiegelvorauslösung plus 2 Sekunden Selbstauslöser. Damit löst auch die schwere Kamera absolut ruhig aus und ich bekomme perfekte Ergebnisse.

Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einen 2-Achsigen Nodalpunktadapter mit auf eine Reise nehmen würde. Mit dem VR-System Slim fiel es mir im wahrsten Sinne nicht schwer. Auch hier merkt man, dass die Ingenieure einiges an Zeit und viele Gedanken investiert haben, um das System so gut und trotzdem so leicht und kompakt zu machen.

Allerdings muss ich auch sagen, dass ich den größten Anteil meiner Panoramen einzeilig aufnehme. Das heißt, oft würde mir nach wie vor mein Selbstbau-Nodalpunktadapter ausreichen. Das liegt aber vor allem daran, dass ich oft 360° mit dem rasierten 10.5er Fisheye an der ultra hochauflösenden D810 mache und da eben keine weiteren Zeilen brauche. Für höherauflösende Panoramen mit dem 35mm oder gar einem 50mm ist mehrzeiliges Arbeiten dann aber oft erforderlich. Und hier ist das VR-System Slim einfach praktisch, da es kaum größer ist, als meine einzeilige Variante.

Sicherlich gibt es eine Vielzahl günstigerer Produkte am Markt. Für ein solchen Nodalpunkt-Adapter gilt allerdings das schon in dem Stativ-Artikel gesagte: ein solcher Adapter ist eine Anschaffung fürs Leben. Es tut bei der Anschaffung einmal weh, aber danach hat man nur noch Freude daran. Besser als umgekehrt. Außerdem bekommen bei solchen Produkten Faktoren wie der Kundenservice von Novoflex für mich einen ganz besonderen Stellenwert. Wenn in 5 Jahren eine Schraube abbrechen sollte, dann möchte ich dafür noch ein Ersatzteil bekommen können, und nicht neu kaufen müssen.

In diesem Sinne – ich jedenfalls habe viel Spaß mit diesem Pano-Adapter und er ermöglicht mir tolle Aufnahmen!

Hier nun zum Abschluss noch ein interaktives Panorama, das ich mit dem VR-Slim in Arequipa, Peru aufgenommen habe. Schaut es Euch am besten im Vollbildmodus an und schaut Euch mit der Maus um. Das Stativ habe ich unten extra dringelassen.

Alle weiteren Infos zum VR-System Slim findet ihr auf der Seite von Novoflex.

Disclaimer: Novoflex hat mir den Adapter freundlicherweise zum Test zur Verfügung gestellt. Was ich hier schreibe ist meine persönliche Meinung, ich habe keine Verpflichtungen der Firma gegenüber und dieser Artikel wurde auch nicht bezahlt. Falls es Euch interessiert, findet ihr hier mein ausführliches Statement zu der Art und weise, wie ich mit Herstellern in Bezug auf Testberichte zusammenarbeite.

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Alle Inhalte © Gunther Wegner

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21 Kommentare bisher


  1. Hallo Gunther,

    vielen Dank für die tolle Anleitung. Ich fotografiere seit kurzem mit einer Pentax 645Z. Die hat bereits einen eingebauten Stativanschluss im Hochformat. Im Grunde könnte ich mir doch dann den L-Winkel sparen und nur mit der Makroschiene den Mittelpunkt justieren? Oder mache ich da einen Denkfehler? Vielen Dank für eine kurze Einschätzung.

    Herzliche Grüße, Sven

  2. Hallo Gunther,

    sehr interessanter Artikel. Dieses Stativsystem würde ich auch gerne einmal testen, das Packmaß und das Gewicht sind ideal für die Reise-Fotografie.

    Ich hatte die Möglichkeit das “erwachsene VR System II” zu testen http://www.lars-fotoblog.de/novoflex-stativkopf-panoramafotografie/

    Ich bin mit dem Stativsystem aber auch sehr zufrieden, aber wie Du geschrieben hast, recht groß und schwer für den Reiserucksack.

    Gruß

    Lars

  3. Hallo Gunther,

    da Du das Objektiv Nikkor 70-200/2.8 besitzt, frage ich kurz Deine Einschätzung an, ob der Slim-Nodalpunktadapter das v. g. Objektiv mit einer D750 trägt oder ob er überfordert sein könnte.

    Danke!

    Grüße,
    Martin

    • Tragen wird er es schon (Voraussetzung Stativschelle), besonderst Stabil wird das dann nicht sein. Bei sehr kurzen oder langen Belichtungszeiten, kein Wind etc. kann es funktionieren.

      • Danke!

        Hatte ich befürchtet wg. Gewicht und Hebelarm. Dann dürfte es wohl doch angebrachter sein, evtl. das 70-200/4 oder eine Festbrennweite ≧ 100mm zu nehmen und ggf. zu croppen. Vom Objektivgewicht läge es zwischen 600g und 860g, bei Festbrennweiten dürfte die Hebelarmwirkung dann erträglich sein.

        LG, Martin

  4. Kilian 21. April 2015, 10:25   »

    Super Bericht, herzlichen Dank. Meine Wahl scheint gefallen zu sein. Allerdings hätte ich dazu noch eine entscheidene Frage. Wie kann man die Zenit-Position erreichen um den Himmel zu fotografieren. Einige Systeme nutzen dazu einen Stellhebel den man kurz rauszieht um die Kamera in die senkrechte Position zu bekommen um den Himmel abzudecken (über Fisheye). Bei dem Slim-Systeme erkenne ich solch einen Stellhebel nicht!?

    Danke und Gruß
    Kilian

    • Einen solchen Stellhebel gibt es nicht.

      • Kilian 23. April 2015, 12:00   »

        Habe mittlerweile auch festgestellt das dieses System gar nicht für Kugelpanoramen gedacht ist, daher wohl auch keine Zenit/Nadir-Stellung. Ich brauche dann den 6/8er von Novoflex. Aber danke! Trotzdem super Bericht!

  5. Hall Gunther,

    leider muss ich auch den zweiten Siri Kopf K-30X innerhalb eines guten Jahres wegen gleichen Defektes (Gummi an Rändelschraube der Basisplatte löst sich) zurück senden.

    Überlege mir nun den von Dir oben beschriebenen Kugelkopf von Novoflex zu kaufen. Haben sich Deine Erfahrungen mit diesem bis heute aufrecht gehalten?

    Mit dem VR-System Slim und der Panoramaplatte PANORAMA=Q 6/8 II habe auch ich recht gute Erfahrungen. Insbesondere schätze ich, dass auch die Befestigungsknöpfe nicht mit Gummiauflagen versehen sind.

    Ich wünsche Euch ein Frohes Osterfest!

    VG,
    Martin (Rgbg.)

  6. Bernd Gantert 18. Januar 2015, 12:22   »

    Hallo und guten Morgen Gunther,

    mit Interesse habe ich diesen und deine weiteren Beiträge zur Panoramafotografie und Kugelköpfen gelesen.

    Bei der Verwendung des in diesem Beitrag vorgestellten Systems stellt sich für mich die Frage, ob man überhaupt noch den Kugelkopf braucht oder ob nicht auch der neue Magicball mit Panoramaplatte geeignet wäre, wenn ich unten an der Kamera z. B. eine Winkelschiene montiert hätte, Das Ausrichten des Systems müsste doch somit auch funktionieren und auf die Kippfunktion des Panoramakopfes könnte ich unter Verwendung der Winkelschiene verzichten.
    Liege ich da richtig oder denke ich falsch?

    Hast du diese Slim-Einheit mit dem 14-24/2.8 ausprobiert? Funktioniert das hinsichtlich Größe und Gewicht?

    Viele Grüße aus dem Raum Stuttgart

    Bernd Gantert

  7. […] anderen reisetauglichen Panoramakopf von Novoflex hat Gunther vor kurzem […]

  8. Martin P. 24. Dezember 2014, 11:17   »

    Hallo Gunther,

    mit dem hier beschriebenen Nodalpunktadapter habe ich nun einige Panoramaaufnahmen erstellt. Wie ich Dir bereits geschrieben habe, bin ich absolut zufrieden mit diesem. Eingesetzt wird dieser mit der Nikon D750 und z. Z. einem Zeiss Planar 1.4/50.

    Bei nun öfteren Einsatz ist mir jedoch aufgefallen, dass das neigen und heben des Kamerasystem um die obere Achse, um mehrzeilige Aufnahmen zu erstellen, ggf. mit leichten Schwierigkeiten verbunden ist. Der obere Arm, an welchem die Kamera befestigt ist, muss beim verstellen genau in der Achse gehalten werden. Ansonsten neigt der Arm zu einem Verkannten. Geschuldet ist dieser Umstand aber wohl ausschliesslich dem Gewicht des Kamerasystems.

    Abhilfe kann hier schaffen, sich zusätzlich einen Drehteller anszuschaffen, welcher am oberen Arm anstelle der vorhandenen Kamerabefestigung angesetzt wird. Hierfür ist jedoch mit einem Aufwand von ca. € 200,–.

    Insgesamt wäre dann das ganze System nicht teuerer als die großen Nodalpunktadapter, hat jedoch den immensen Vorteil des geringen Packmasses und des kleinen Gewichtes.

    Ich möchte diesen Nodalpunktadapter schon jetzt nicht mehr missen … :-)

    … und wünsche Euch eine besinnliche Weihnacht!

    Viele Grüße aus Rgbg.,
    Martin

  9. Hallo Gunther

    Danke für deine spannenden Berichte.

    Darf ich fragen ob du alle deine Panoramas mit einem Nodalpunktadapter erstellst? Ich bin letzthin mit einem handaufgenommenen Panorama und PTGUI gescheitert (obwohl das auch schon funktioniert hat). Kommst du immer mit der Automatik von PTGUI zurecht oder setzt du die Punkte von Hand? Gibt es für PTGUI den ultimativen Tipp wenn ein Versatz in einer am Horizont verlaufenden Linie sichtbar ist?

    Grüsse
    Daniel

    • Ein Nodalpunktadapter spart halt viel Zeit in der Nachbearbeitung. Ich versuche ihn einzusetzen, wannimmer ich kann, da dann PTGui in der Regel automatisch ein perfektes Ergebnis liefert. Wenn ich aus der Hand Panoramen aufnehme (kommt auch vor) dann muss ich viel mehr nacharbeiten. Gerade die horizontalen ausrichtungen müssen dann von Hand gesetzt werden. Man kann in PTGui spezielle Kontrollpunkte anlegen, die horizontale und vertikale Linien definieren.

  10. Martin P. 5. Dezember 2014, 10:18   »

    Hallo Gunther,

    in Zusammenhang mit Deinem Bericht ist noch erwähnenswert, dass es den Nodalpunktadapter von Novoflex auch ohne den Rotator gibt. Wegen des Schwalbenschwanzes ist er so auch mit anderen Arca Swiss-kompatible Produkten aus gleichem Hause oder anderer Hersteller verwendbar.

    LG, Martin aus Rgbg.

  11. Hallo Gunther
    Ich setze den Roundabout-NP-Deluxe 5R Nodalpunktadapter ein zusammen mit der D5200 und dem NIKKOR 18-300mm. Die meisten Panos mache ich mehrreihig mit einer Brennweite 105 und alle 5° wird mit dem Fernauslöser abgedrückt. Sicherlich ein Nachteil ist die Grösse und das Gewicht. Ich buche es unter Belastungstraining ab, das Teil auf die Berge zu tragen.

    Einsehbar sind meine semiprofessionellen Panos unter http://www.appert.ch/fotos/panoramas.html

    Herzlichen Dank für deine super dokumentierten Tests und Berichte.
    Heinrich

    • Hallo Heinrich,
      klar, kann man so machen, wenn man solche untrahochauflösenden Panos haben möchte. Wenn Du Dir aber die Mühe machst, warum dann mit dem 18-300? Damit nutzt Du doch die Auflösung der Kamera lange nicht aus. Ich behaupte die gleiche nominelle Schärfe würdest Du z.B. mit dem Sigma 50mm Art bei deutlich weniger Bildern, Zeit und Speicherbedarf hinbekommen. Interessant in dem Zusammenhang vielleicht dieser Artikel.
      Grüße,
      Gunther

  12. Selman Dogan 4. Dezember 2014, 12:57   »

    Hallo Günther,

    ich verfolge deine Artikel und deine Seite seit langem. Ich wollte fragen wie du das 360 grad Panorama erstellt hast ? Gibt es eine Anleitung dafür. Ich meine das interaktive. Und Kannst du mir ein Nodalpunktadapter empfehlen ausser das du hier vorgestellt hast. Was nicht so teuer ist wie die von Novoflex.
    Vielen Dank im Voraus.

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