Objektiv Review: Nikkor 180-400 1:4E TC1.4 FL ED VR – das Super-Zoom für Tierfotografen?

10092019

Das Nikon 180-400 f/4 TC ist ein großes, schweres und teures Objektiv. Ob es mich begeistert hat, wo es punktet und welche Schwächen es hat, erfahrt ihr in meinem Video-Review!

Ich habe das Nikkor Tele-Zoom eine Woche lang bei einer Fotosafari in Kenia im Bereich der Tierfotografie getestet. In der Zeit habe ich kaum ein anderes Objektiv genutzt.

Mit 3.5 Kg ist dieses Zoom-Objektiv von Nikon kein Leichtgewicht. Zusammen mit Kamera und Batteriegriff landet man schnell bei stolzen 5 Kg, die bewegt werden wollen. Ein Bohnensack oder Gimbal ist dafür eigentlich ein Muss.

Dafür liefert es einen Brennweitenbereich von 180-400 mm, schaltet man den eingebauten Telekonverter hinzu, geht es hoch bis 560mm.

Getestet habe ich an der D850 und auch an der Z6. Die D850 mit ihrer Auflösung von 46 Megapixeln erlaubte es mir, an die Grenzen der Auflösung des Objektives zu gehen und vor allem auch festzustellen, ob der Telekonverter wirklich etwas bringt. Denn hier lag meine größte Skepsis: Bisher ist mir noch kein Telekonverter untergekommen, der an modernen Sensoren neben all den immanenten Nachteilen irgendeinen Vorteil gebracht hätte. Ich war mehr als gespannt, ob der eingebaute Telekonverter bei dem 180-400 nun einen Mehrwert darstellen würde!

Mit der Nikon Z6 wollte ich feststellen, wie gut sich die spiegellosen Kameras für solche Safari-Aufnahmen schlagen – insbesondere die Autofokus-Leistung und das Handling beim Filmen hat mich interessiert.

Meine zentrale Frage war also: Kann ein Brennweitenbereich zwischen 180 und 560 wirklich qualitativ hochwertig mit einem einzigen Zoom-Objektiv umgesetzt werden? Wie würde sich das Zoom gegenüber den etablierten Tele-Festbrennweiten schlagen? Die Bilder aus der D850 würden es zeigen!

Viel Spaß und neue Erkenntnisse wünsche ich euch nun mit meinem Video-Review!

Herzlichen Dank an Nikon, die mir das 180-400 plus eine Nikon D850 inklusive Batteriegriff für die Dauer der Reise für den Test zur Verfügung gestellt haben.

Hier noch einige Produktlinks:

 

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Alle Inhalte © Gunther Wegner

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12 Kommentare bisher


  1. Hallo Gunther,
    da ist dir wieder ein schönes Review gelungen. Auch wenn die Linse weit jenseits meiner Budget-Grenzen liegt, interessieren mich solche Objektive dennoch.
    Jetzt hab ich aber noch ein Frage zum Format des Reviews:
    Prinzipiell finde ich Videoreview gut, da hier sehr anschaulich das Handling, Bilder, Behinde the scenes etc. gezeigt werden kann.
    Jedoch mag ich textlich verfasste Reviews einen Tacken lieber, da es hier einfacher ist zu einem bestimmten Punkt zu springen um noch einmal nachzulesen anstatt im Video rumzuspulen.

    Was sind dein Gründe auf das Videoformat zu setzen und nicht wie früher geschriebene Reviews zu verfassen und wird das die Marschrichtung sein? Beides wird wohl zu aufwändig sein.

    Danke für ein Feedback und noch mal eine riesigen Daumen-hoch für deine hervorragende Arbeit an LRTimelapse und deinen Beiträgen.

    Grüße
    Patrick

  2. Hallo Gunther

    Danke für den informativen Bericht und die vielen tollen Fotos! Scheint als hättet ihr viele tolle Sichtungen gehabt.

    Ich überlege immer mal wieder für Safari etwas mehr Brennweite zu haben. Aber du sprichst die Problematik mit dem Licht an, das hat mich abgehalten eines mit 5.6 zu kaufen. Das Objektiv tönt somit echt spannend für solche Trips, aber eben etwas schwer (und auch teuer)…

    Viele Grüsse
    Monika

  3. Hi Gunther, für die kurze Zeit in Kenia hast Du ja wirklich mit den Tieren Glück gehabt und natürlich ist der Bericht sehr informativ. Was mich jedoch etwas stört das Du das Objektiv ziemlich alternativ los darstellst dann aber den Vergleich von Deinem 300 mm 2.8 auf das 300 mm 4.0 machst und sagst das Du eigentlich nur noch mit dem 300 mm 4.0 unterwegs bist, da es fast gleichwertig in Bezug Schärfe und Abbildungsleistung. Hier hättest Du eigentlich auch mal das Nikon 150-500 mm 5.6 erwähnen können denn ich denke für 10.000 Euro weniger ist die Leistung sicherlich super und ob der Unterschied zu dem 180-400 mm 4.0 10.000 Euro Wert sind sei mal dahin gestellt. Das wäre mal ein super Vergleich denn da treffen wirklich, zumindest im Preis, zwei Welten aufeinander. Musste ich mal los werden :-)
    Ciao Matthias

    • Hallo Matthias, danke für das Feedback. Ich würde mir aber selbst untreu, wenn ich über Equipment sprechen würde, das ich selbst nicht kenne.
      Ich möchte euch über meine fundierten Erfahrungen berichten, die ich mit dem von mir genutzten Equipment gemacht habe. Das heißt nicht, dass es keine Alternativen gibt.
      Generell kann ich sagen, dass mit f/5.6 durchgängig in den Übergangszeiten zu lichtschwach wäre. Ich würde dann lieber auf Tele verzichten. Mit dem 180-400 geht das, da kann ich entscheiden, wann ich den Konverter einsetze. Mit einem 150-500 hätte ich aber immer 5.6 und müsste dann die ISO nochmal verdoppeln, was viele Shots in der Dämmerung deutlich erschwert hätte. Ich persönlich würde da eher auf Brennweite verzichten und dann croppen. Aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden.

    • Hallo Matthias, habe das 200-500 f/5.6 Objektiv von Nikon und bin von der Preis/Leistung begeistert. Hatte es in Südafrika und Namibia auf Safari an der D810 dabei und kann es absolut empfehlen. Klar wäre eine Blende Lichtstärker besser, es ist jedoch ein guter Kompromiss.
      Habe meistens „offenblendig“ und in der Dämmerung mit max. ISO 6400 fotografiert. Die Verschlusszeit habe ich bis auf 1/200 runtergedreht. Dank dem guten VR gelingen auch dann noch verwackelungsfrei Aufnahmen.
      Grüsse Kurt

  4. Könntest du verraten, in welchen Nationalparks in Kenia du genau warst? Geparden in freier Wildbahn zu fotografieren ist nämlich ein höchst seltenes Erlebnis.
    War im Januar in Uganda und habe dort zwar jede Menge Wild, Elefanten, Nilpferde, Affen, Vögel und Krokodile gesehen, doch schon Löwen und Leoparden ließen sich kaum mal blicken.

  5. Ach was, das ist doch nur Geld…! Was ist schon der Wert eines Kleinwagens, gegen ein paar einmalige, knackscharfe Fotos die man dann zuhause im 2 x 3 Meter Format in den schmalen Flur hängen kann… ;-)

    Das Objektiv ist natürlich klasse, aber als Spaßfotograf, überlasse ich solche Ivestitionen gerne den Profis, die ihr Geld damit verdienen müssen.
    Ich nutze (sehr selten) einen (Canon) 2-fach Konverter an meinem 70-200, 2,8er Objektiv und das Ding scheint auch dafür gemacht zu sein. Die Qualität ist relativ gut. Klar verliert man 2 Blenden und Schärfe, aber nur, wenn man sehr genau hinschaut. Die Auflösung oberhalb 300mm Brennweite (und nur da macht der Konverter in dem Fall Sinn), ist m.E. vergleichbar mit dem 100-400er. Vorteil, man spart noch mehr Geld, ein weiteres Objektiv im Reisegepäck und hat trotzdem 400 mm Brennweite dabei, falls man sie braucht.

    Danke für die interessanten Einblicke (und tolle Bilder)!

    Grüße
    Frank

  6. Lieber Gunther das war wirklich ein interessanter Bericht! Tolle Fotos aber etwas schwer ;-)) und leicht TEUER!! Danke für die Infos wie immer toll gemacht!!
    Liebe Grüße Maren

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