DJI Phantom 3 Quadcopter für Foto und Video Aufnahmen – mein Testbericht

7072015

Nachdem ich ca. 1 Jahr lang Erfahrungen mit dem Phantom 2 Multicopter von DJI sammeln konnte, habe ich ihn nun durch die neue Version, die Phantom 3 Pro ersetzt. In diesem Testbericht stelle ich euch die Phantom 3 im Einsatz für Video- und Foto- Luftaufnahmen vor und gehe auf die Unterschiede zu ihrer Vorgängerin ein.

DJI Phantom 3

Ich sage es gleich vorab: ich mag eigentlich Multicopter nicht besonders gerne. Sie sind laut und nerven die meisten anderen Menschen. Auch das Fliegen als solches gibt mir nicht besonders viel. Auf der anderen Seite, ermöglichen sie mir aber fantastische Aufnahmen, die ansonsten nur mit erheblich größerem Aufwand möglich wären. Für mich ist ein solcher Multicopter (ich sage bewusst nicht Drohne, da ich den Begriff scheußlich finde) ein Werkzeug, um bestimmte Bilder und Videos zu machen, nicht mehr und nicht weniger. Ich versuche ihn daher immer mit dem größtmöglichen Respekt gegenüber anderen Menschen und Tieren zu fliegen und ausschließlich, um die Aufnahmen zu machen, die ich benötige.

Vor einigen Jahren noch, war ich sehr zögerlich und skeptisch bezüglich des Einsatz eines Multicopters für Videoaufnahmen. Die Dinger waren riesig, teuer und lieferten eher verwackelte Videos. Das war nicht das was mir helfen würde. Was ich wollte, waren ganz ruhige Filmaufnahmen in hoher Auflösung, die ich als Ergänzung zu meinen Zeitraffern benutzen konnte.

Dann sah ich irgendwann Aufnahmen, die mit der Phantom 2 gemacht wurden und dem 3D Gimbal und war geflasht. Die Kamera war ruhig, kein Zittern und kein Wackeln zerstörte die Filme. Ich war begeistert. Sie sollte mir als zusätzliches Werkzeug zum Filmen dienen. Ihr fragt euch bestimmt, warum ich hier nie darüber berichtet habe?

Nun – mit der Anschaffung gingen die Probleme los. Das Ding war zickig und brauchte eine Menge Zubehör. Mit dem 3D-Gimbal und der GoPro war es nicht getan. Zusätzlich musste eine Funkstrecke her, um live Bilder auf einen Monitor zu übertragen (FPV = First Person View). Ja, ein extra Monitor musste auch noch angeschafft werden. Und neue Antennen, da die Originalen zu schwach waren. Ach ja und noch ein Sender am Rande der Legalität, da ansonsten das Signal zu schwach war. Ganz ohne Löten ging es auch nicht. Trotzdem konnte man dann auf dem Monitor beim Flug meist kaum etwas erkennen, da die Übertragung analog war und der Monitor schlecht. Für die Echtzeit-Anzeige von Flugdaten hätte ich noch eine weitere Platine unter den Copter löten müssen. Die Kamera ließ sich zudem nur am Boden ein und ausschalten oder von Video nach Foto umschalten. Dadurch produzierte ich Material ohne Ende, das ich dann doch nicht brauchte. Die Akkus waren mehr als zickig, mal funktionierten sie, mal nicht. Apropos Akkus: was man alles mit separaten Ladegeräten laden musste: Copter, Fernbedienung, Monitor… Und irgendein Akku war immer leer. Ganz ehrlich: so hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Und daher wollte ich dazu auch nichts schreiben, ihr hättet mich mit Fragen gelöchert die ich nicht hätte beantworten können und wollen. Ich wollte doch nur filmen!! :-)

Ich will doch nur filmen… :-)

Alles besser nun mit Version 3?

Als dann vor Kurzem die Phantom 3 angekündigt wurde, hörte sich die Ankündigung an, wie alles, was ich mir erträumt hatte. Also machte ich mit camforpro, meinem Lieferanten im Bereich GoPro und DJI, einen Deal. Ich schickte ihm den kompletten Koffer der Phantom 2 und dem ganzen Zubehör zurück und erhielt eine 3er zum Test.

Soviel zur Vorgeschichte, damit diejenigen von euch, die noch nie eine Phantom im Einsatz hatten, wissen, wie groß die Weiterentwicklung ist, die da stattgefunden hat und diejenigen von euch, die eine Phantom 2 haben wissen, dass sie mit ihren Leiden nicht alleine sind… :-)

Mit der Phantom 3 ist nun vieles anders. Die Kamera wird mitgeliefert, eine GoPro kann man nicht mehr nutzen. Das hat mehr Vorteile als Nachteile – dazu aber gleich mehr. Weiterhin benötigt man für die Darstellung des Live-Bildes (FPV) nun keine extra Funkstrecke und Monitor mehr, sondern kann dafür bequem ein vorhandenes Tablet oder Smartphone (Android und iOS) nutzen. Die Übertragung erfolgt nun digital und Remote-Controller und Copter werden nun über das gleiche Ladegerät geladen.

Insgesamt ist die Komplexität des Systems für den Anwender deutlich geringer geworden was ich als mehr als positiv empfinde. Im Folgenden möchte ich etwas detaillierter auf die einzelnen Bereiche Copter, Flugeigenschaften, Kamera und Steuerung eingehen.

Der Copter als Solches

Die Phantom 3 sieht der Phantom 2 sehr ähnlich. Bei der Zweier gab es ja auch schon die “Vision” Variante, mit eingebauter Kamera – so ähnlich sieht die 3er auch aus. Sie ist allerdings etwas höher, so dass sie ggf. nicht in einen alten Koffer passt, das müsstet ihr ausprobieren.

Der Akku der Phantom 3 ist leider nicht kompatibel mit dem der Vorgängerin, so dass hier leider neu investiert werden muss. Auch lassen sich die neuen Akkus nicht mit “Selbstbau”-Ladegeräten laden, wie es bei der Vorgängerin noch möglich war. Ich hatte mir ein Auto-Ladegerät für 12V zusammen gelötet, da ich nicht bereit war, ca. 100€ für das Originale Kfz-Ladegerät auszugeben. Leider funktioniert das jetzt nicht mehr mit den neuen Akkus, da diese 16V haben. Bisher habe ich leider nur diese Lösung gefunden, sie wird allerdings aus China versandt. Wenn jemand von euch eine bessere Lösung kennt, freue ich mich über einen entsprechenden Hinweis!

Dafür ist das neue Schnellladegerät (das es soweit ich weiß aber nur bei der Pro Version gibt) wirklich schnell. In einer halben Stunde ist der Akku wieder voll.

Die Laufzeit hat sich laut Angaben von DJI etwas verlängert. DJI gibt 25 Minuten an, die Netto-Flugzeit ist aber schon etwas kürzer, da man den Akku ja nicht komplett leer fliegt. Insgesamt ist das schon sehr ordentlich im Vergleich zu anderen Coptern.

Die Phantom 3 hat nun unten am Bauch Ultraschall-Sensoren, die den Untergrund scannen. So kann sie angeblich auch die Position halten, wenn kein GPS Empfang besteht, z.B. innerhalb von Räumen. Direkt getestet habe ich das allerdings noch nicht.

Zusätzlich zu den GPS Satelliten wertet die Phantom 3 nun auch Signale von deren Russischem Pendant “Glonass” aus und kommt so deutlich schneller zu einem Fix und erhält eine exaktere Positionsbestimmung. Insgesamt tragen diese Verbesserungen dazu bei, dass die Phantom 3 auch bei Wind noch stabiler steht und durch die schnellere Positionsbestimmung auch schneller Flugbereit ist.

Insgesamt wirkt die Phantom 3 im Flug etwas leiser als die Vorgängerin und auch das Tröt-Geräusch beim Starten der Motoren ist zum Glück jetzt kürzer, aber immer noch genauso nervig.

Ganz gut ist, dass die P3 nun mit einem recht durchdringenden Piepton darauf aufmerksam macht, wenn der Akku zur Neige geht. Ob man das abschalten kann, habe ich noch nicht herausgefunden.

Die Flugeigenschaften

Die Flugeigenschaften der Phantom 3 ähneln denen ihrer Vorgängerin. Hier konnte ich keine nennenswerten Unterschiede feststellen – aber wie gesagt – ich bin Fotograf und Filmer, kein Modell-Pilot. Für mich ist wichtig, dass die Phantom recht gut mit etwas Wind und böigen Bedingungen umgehen kann und trotzdem verhältnismäßig ruhig bleibt. Während bei der Phantom 2 mit der weitwinkligeren GoPro in windigen Bedingungen oft die Propeller von oben ins Bild ragten (siehe Video weiter unten) so ist mir das bisher bei der P3 noch nicht aufgefallen.

Die Start- und Landeautomatiken bei der P3, die man über die App aufrufen kann, sind sicherlich für Einsteiger eine Hilfe, wobei ich auch bei der P2 das manuelle Starten und Landen für sehr einfach hielt. Sehr schön ist, wie gesagt, die “Coming Home”-Automatik, die nun sogar über den dedizierten Knopf an der Fernbedienung abgerufen werden kann. Oft ist es ja so, dass man den Copter einfach nur zurückholen möchte, dann reicht ein Knopfdruck, und er kommt und zwar ziemlich exakt an die Stelle, von dem er gestartet ist. Trotzdem sollte man einige Meter Abweichung einkalkulieren – bei einem Start von einem schmalen Steg aus, würde ich mich nicht darauf verlassen… :-) Selbstverständlich kann man jederzeit manuell eingreifen, wenn sie in der Nähe ist.

Was auch sehr gut ist, ist, dass die Phantom, sobald sie das Signal zur Fernbedienung verliert, sich automatisch auf den Rückweg macht. Ich habe nicht getestet, wie weit die Reichweite ist, da ich in der Regel in der Nähe meines Standorts fliege (in Deutschland ist es ohnehin nicht erlaubt außer Sichtweite zu fliegen). Laut Angaben von DJI, soll sie eine Reichweite von 2,5 Kilometern haben.

Die Kamera

Die Kamera der Phantom 3

Die Phantom 3 gibt es in zwei Versionen: der “Advanced” und der “Professional”. Sie unterscheiden sich eigentlich nur in der Kamera. Die Advanced kann bis 1080p (Full HD) mit 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen, die Professional darüber hinaus auch 4K mit 30 Bildern pro Sekunde. Ich habe die Professional gewählt und werde mich in diesem Bericht auf sie beziehen.

Die Kamera ist eine Eigenentwicklung und fest mir der Phantom über den gleichen 3-Achsen Gimbal verbunden der auch schon bei der Vision eingesetzt wurde. Das heißt, die Kamera kann nicht durch eine Gopro ersetzt werden. Zweifelsohne ist die GoPro 4 Black derzeit die Actioncam mit der besten Bildqualität, daran muss sich die Neue natürlich messen – ich war im Vorfeld zunächst skeptisch, ob sich eine proprietäre Kamera nicht ggf. als Nachteil erweisen würde. Schnell wurde ich jedoch eines Besseren belehrt.

Im Vergleich zu dem 170° Bildwinkel der GoPro 4 Black im 4K Modus, hat die Kamera der Phantom 3 einen Bildwinkel von 94°. Ich finde den engeren Bildwinkel, der ohne nennenswerte Verzeichnungen daherkommt, deutlich besser für Luftaufnahmen geeignet. Die GoPro Aufnahmen musste man doch meist aufwändig und verlustbehaftet “entzerren”.

Wunderschöne Insel Fehmarn!

Sehr gut, ist auch die kleine Arretierung aus Plastik für den Gimbal. Diese also bitte nicht wegwerfen, sondern vor einem Transport immer befestigen, damit der nicht hin und her schlackert. Eine solche Arretierung hätte ich mir an der P2 auch gewünscht, insbesondere bei Flugreisen; war es doch jedes mal eine Herausforderung, den Gimbal irgendwie zu befestigen.

Praktisch aber etwas fummelig zu befestigen: die Plastik-Arretierung für Kamera und Gimbal

Der Video-Modus

Die Micro-SD Karte wird mitgeliefert (16 GB) und lässt sich leicht entnehmen.

Zum Glück machten schon erste Tests Hoffnung! Die Bildqualität, insbesondere im 4K-Video Modus ist wirklich fantastisch. Satte, aber nicht übersteuerte Farben und eine beeindruckende Schärfe liefert die Kamera in einem fast unverzerrten Bild. Die GoPro-typischen fisheye-Verzeichnungen findet man bei der Kamera der Phantom nicht, dafür liefert sie einen etwas engeren Blickwinkel – das stört aber in der Praxis überhaupt nicht. Ich persönlich finde das Bild aus der Phantom sogar besser, als das unbearbeitete Bild aus der Gopro 4. Sicher kann man mit der ProTune Option der GoPro im Nachhinein ggf. etwas mehr bearbeiten, aber was die Kamera der Phantom hier out of the Box zaubert, ist schon der Hammer, weiter unten findet ihr ein Video mit Vergleichen der Beiden.

Der Foto-Modus

Gegenlicht-Situation, als DNG aufgenommen und mit Lightroom bearbeitet.

Im Foto Modus kann die Kamera der Phantom 3 sogar Raw-Dateien im DNG Format aufnehmen. Das eröffnet natürlich deutlich bessere Bearbeitungsmöglichkeiten als bei JPG – und ist deutlich standardisierter und flexibler, als das GoPro-proprietäre “ProTune”. Leider lassen die Fotos in voller Auflösung etwas an Details missen – im Foto Modus ist die GoPro hier doch, trotz fehlender RAW-Unterstützung, leicht im Vorteil. Nichts desto trotz, macht die Phantom 3 beeindruckende Fotos die sich gut nachbearbeiten lassen. Lightroom 6 / CC bringt sogar ein Objektiv-Profil mit, so dass sich letzte, leichte Verzeichnungen problemlos entfernen lassen.

Die Steuerung

Die Steuerung der Phantom 3 ist, mit allem was da dran hängt, mit Sicherheit eine der größten Verbesserungen zu den Vorgänger-Modellen – sei es der Phantom 2 oder der Vision. Die Steuerung des Copters erfolgt nun über die stark verbesserte RC-Einheit (Fernbedienung) in Verbindung mit der App auf dem Tablet oder Smartphone.

Die Grundlegenden Steuermöglichkeiten sind die gleichen – über die zwei Joysticks steuert man den Flug. Links für Rauf/Runter und Rotieren, rechts für Vor/Zurück und Links/Rechts. Darüber hinaus gibt es nun aber sehr wertvolle zusätzliche Steuermöglichkeiten an der RC-Einheit, dazu gleich mehr.

Die RC Einheit (Fernsteuerung)

RC-Einheit mit aufgesetztem Nexus 7 Tablet

Statt der AA-Zellen, die die alte Fernbedienung noch benötigte, gibt es nun einen eingebauten Akku, der über das mitgelieferte Ladegerät für die Phantom 3 geladen werden kann. Das Laden geht sehr schnell und die Steuerung muss lange nicht bei jedem Akku-Tausch an der Phantom geladen werden sondern hält viel länger durch.

Weiterhin gibt es nun Knöpfe für Video Start-/Stop sowie Foto-Auslösung und zwei Räder für den Winkel der Kamera und die Belichtungskorrektur.
zudem gibt es einen prominenten “Fly Home”-Knopf, der den Copter zurück bringt, sollte er mal außer Sichtweite geraten sein!

Rechtes Rad für Belichtungskorrektur, darüber Foto-Auslöser und Wiedergabe-Knopf

Modus Wahlschalter sowie Video aufnahme Knopf und Rad zur Einstellung des Neigungswinkels der Kamera

Die RC-Einheit der Neuen hat im Vergleich zu der der Phantom 2 folgende Vorteile:

  • Eingebauter Akku, der über das gleiche Ladegerät geladen wird, wie der Copter
  • Zusätzliche Tasten und Einstellräder:
    • Gut erreichbares Rad für Kamera Belichtungskorrektur
    • Gut erreichbares Rad für Kamera Neigungswinkel (der unsägliche Schieber unter der Fernbedienung bei der P2 gehört damit endlich der Vergangenheit an)
    • Auslöse Knopf für die Kamera
    • Zwei weitere, frei konfigurierbare Knöpfe
    • “Fly Home”-Knopf
    • Sehr gute Halterung für Tablet/Smartphone

Die DJI App auf dem Smartphone oder Tablet

Das Live-Bild während des Fluges wird nun, wie schon oben angedeutet, direkt an die DJI App, die auf einem Tablet oder Smartphone läuft, digital und in Echtzeit übertragen. DJI nennt das “Lightbridge”-Technologie. Diese hat gegenüber der P2 folgende Vorteile:

  • Viel bessere Bildqualität
  • Umfangreiche Steuermöglichkeiten für die Kamera, auch manuell
  • Live-Anzeige von Flug-Parametern wie Höhe, Entfernung zum Piloten, GPS-Daten
  • Live Anzeige einer Google Earth Karte mit der absolvierten Flugroute in Echtzeit
  • Programmierbarkeit von Routen
  • Auto Start, Auto Landung, Einfachere “Fly Home”-Funktionen

Die App ist schon sehr gut gemacht. Sie bietet ein richtiges “Cockpit”-Feeling mit allen Informationen und super vielen Einstellmöglichkeiten für fortgeschrittene User. Aber auch Einsteiger werden nicht überfordert sein, die meisten Einstellungen braucht man zum Fliegen und Filmen nämlich nicht.

Die Bildqualität des 720p Live Bildes auf dem Tablet ist wirklich um Klassen besser, als das verrauschte und zu kontrastreiche Bild bei der analogen FPV der Phantom 2. Die eingeblendeten Telemetrie-Daten machen einfach nur Spaß. Auch die intelligente Akku-Anzeige, die auch in Betracht zieht, wie weit der Copter gerade entfernt ist und die Rückflugstrecke in die Batterielaufzeit mit einkalkuliert, ist top.

Mit einem Klick wechselt man zwischen dem Kamerabild und dem sonst unten links klein eingeblendeten Kartenausschnitt bei Google-Earth. Durch heranzoomen kann man das Gelände auf der Google-Earth Karte quasi aus der Luftperspektive sehen und die aktuelle Flugroute wird eingezeichnet. Die Kameraansicht nimmt dann verkleinert den Platz unten links ein.

Die Steuermöglichkeiten für die Kamera sind ein Segen! Wo ihr euch bei der Phantom 2 vor einem Flug für Foto oder Video entscheiden musstet und dann bei Video komplett durchfilmen und bei Foto die Intervall-Funktion nutzen musstet, die dann alle 5 Sekunden oder so ein Bild gemacht hat, könnt ihr während des Fluges alles interaktiv steuern inklusive Belichtungszeit und ISO.

Ihr könnt jederzeit über die App zwischen Foto und Video umschalten und die Kamera über die Fernbedienung oder App starten und stoppen. Auch eine Belichtungskorrektur im Auto-Modus ist über ein Drehrad an der Fernbedienung einstellbar, das ist ganz großes Kino. Genau so sollte es sein!

Auf diese Art und Weise fotografiert und filmt man nur das, was wirklich relevant ist. Das spart Speicherplatz und vor allem Zeit und Nerven bei der späteren Sortierung und Bearbeitung.

Weiterhin unterstützt die App auch Hilfsfunktionen wie die Kalibrierung des Gimbals und Kompasses (falls erforderlich) und führt dann Schritt für Schritt durch die durchzuführenden Aktionen dafür.

Der Koffer

Praktisch: ein spezieller Koffer

Wenn ihr euch einen solchen Multicopter anschafft, empfehle ich euch unbedingt, auch einen dazu passenden Koffer dazu zu nehmen. Die Copter sind einfach empfindlich und die Koffer mit den passgenau ausgestanzten Schaumstoff-Inlays bieten einfach den besten Schutz – und ihr habt alles immer beisammen.

Alles ordentlich und sicher verpackt…

Es gibt zwei grundlegende Varianten der Koffer: eine, bei der die Propeller dranbleiben können und eine etwas kleinere, bei der die Propeller zum Verstauen abgeschraubt werden.

Bei der P2 hatte ich den größeren Koffer, bei dem die Propeller dranbleiben konnten. Bei der P3 habe ich mich nun für den kleineren Koffer entschieden. Im Vergleich finde ich persönlich den kleineren Koffer praktischer, das An- und Abschrauben der Propeller dauert keine 30 Sekunden, dafür spare ich etwas Platz und Gewicht. Im Endeffekt ist es Geschmackssache.

Demo Aufnahmen

Hier ein kleiner Zusammenschnitt einiger Demo Aufnahmen von der Phantom 3 und Phantom 2. Bitte auf jeden Fall in Full HD und im Vollbild ansehen! :-)

Fazit

Alles klar für den Takeoff. Das Tablet wird via USB Kabel mit der RC-Einheit verbunden

Die Phantom 3 ist ein beeindruckendes Stück Technik. Ein so perfektes Zusammenspiel aller Komponenten – Copter, Fernbedienung, Kamera, Tablet, App findet man sonst selten. Wenn ich nur daran denke, wie zickig allein die WLAN Verbindung mancher Kameras (inkl. GoPro) ist und wie schlecht die zugehörigen Apps (hallo Nikon) – da muss man DJI schon echt ein Kompliment aussprechen. Trotz der hohen Komplexität dieses Gesamtsystems ist es doch wirklich sehr anwenderfreundlich und funktioniert einfach und out of the Box. Kein Gebastel und Gefummel mehr, wie bei der Phantom 2 mit GoPro und aufgesetzter FPV – Danke DJI!

Mit der Phantom 3 kann man beeindruckende Videos machen. Für Luftaufnahmen, abseits von “großen Lösungen”, die eine DSLR oder Systemkamera tragen, ist die Phantom 3 derzeit mit Abstand die beste Lösung. Auch vom Preis-/Leistungsverhältnis. Wenn ihr also Aufnahmen aus der Luft machen möchtet, macht ihr mit der Phantom 3 nichts falsch. Sie ist einfach zu bedienen, funktioniert sehr gut und liefert hammergute Ergebnisse.

Die Videos der Phantom 3 sehen bei Tageslicht einfach super aus. Vor allem im 4K Video Modus. In Punkto Qualität liegt sie aus meiner Sicht im 4K Videomodus ziemlich gleichauf mit der GoPro 4 Black, wenn man die GoPro nicht sehr individuell konfiguriert und in der Nachbearbeitung alles herausholt. Mir gefallen die Out-of-Cam Aufnahmen aus der Phantom 3 persönlich sogar um einiges besser als die aus der GoPro. Aber ich bin auch kein Spezialist, der aus der GoPro mit irgendwelchen Bearbeitungstricks das letzte Quäntchen herausholt.

Sobald man sich die Vorteile der eingebauten Kamera vor Augen führt, ist aber auch das bisschen mehr an Dynamikumfang der GoPro im ProTune Modus sowieso kein Thema mehr. Allein die Tatsache, dass man die Belichtung auch manuell einstellen kann bzw. die Belichtungskorrektur über die Fernbedienung regeln kann, ist ein riesiger Vorteil gegenüber der GoPro Variante. Sobald es dunkel wird, nimmt allerdings das Rauschen bei der Phantom zu – und hier dann auch der Vorsprung der GoPro. Die Frage ist, wie relevant das in der filmerischen Praxis ist.

Die DNG-Raw-Fotos aus der Phantom 3 sind auch sehr gut, sie bieten einen ausreichenden Spielraum für etwas Nachbearbeitung, allerdings zeigt die Kamera hier in den Randbereichen in der 1:1 Ansicht doch einige leichte Verzeichnungen und die Schärfe ist nicht über den gesamten Bildbereich gleich exzellent, wie in der Mitte. Warum das bei Video nicht auftritt, ist mir immer noch ein Rätsel. In den dunklen Partien bekommt man dann doch auch etwas Rauschen. Aber insgesamt, sind die Bilder schon sehr gut! Auch hier gilt das gesagte über Low-Light-Situationen. Allerdings macht man von einem Copter aus ja auch selten Langzeitbelichtungen… :-)

Im Vergleich zur ihrer Vorgängerin steht die Phantom 3 dem Anwender viel weniger im Weg. Sie ist sehr einfach zu fliegen und erspart dem Piloten eine Menge Stress, die ihm erlaubt, sich vor allem auf die Aufnahmen zu konzentrieren – denn darauf kommt es in der Regel ja an!

Die Phantom 3 bietet derzeit alles, was ich persönlich mir als Fotograf und Filmer von einem solchen kleinen Multicopter erwarte. Lediglich eine etwas bessere Auflösung, Schärfe und Dynamikumfang im Foto-Modus würde ich mir wünschen, sowie eine bessere Eignung für die Momente mit weniger Licht.

Meine Empfehlungen

Wenn ihr nur fliegen wollt, braucht ihr meiner Meinung nach, ein solches Gerät nicht anzuschaffen – dafür ist es dann auch zu teuer. Das Fliegen allein wird schnell langweilig, ist vielerorts nicht erlaubt oder erwünscht und wirkt auf Andere störend.

Wenn ihr allerdings hochauflösende Filme machen wollt, die auch für anspruchsvolle Produktionen geeignet sind, dann ist die Phantom 3 sicherlich de,r beste Multicopter, in dem Größen- und Preissegment, den man derzeit bekommen kann. Der Preis (siehe Links unten) geht aus meiner Sicht völlig in Ordnung.

Auf jeden Fall aber gilt: wenn wir einen Multicopter benutzen, sollten wir uns jederzeit unserer Verantwortung bewusst sein. Es liegt an jedem einzelnen Piloten, ob die in ihrer Verbreitung zunehmenden Copter in den kommenden Jahren in der Öffentlichkeit noch stärker als jetzt schon als Störfaktor wahrgenommen werden und dementsprechend irgendwann verboten werden, oder nicht. Dass wir die Regeln beachten, versteht sich von selbst. Dass wir eine spezielle Versicherung abgeschlossen haben, auch (Pflicht!). Dass wir darüber hinaus keine Persönlichkeits- und Urheberrechtsverletzungen begehen, auch. Zusätzlich sollten wir aber auch im erlaubten Rahmen mehr als Rücksichtsvoll gegenüber Menschen und Tieren sein und im Zweifelsfall den Koffer einfach mal zu lassen und an einem anderen Ort oder zu einem anderen Zeitpunkt fliegen. Es liegt an jedem einzelnen von uns, ob die ohnehin schon bestehenden Auflagen in Zukunft noch weiter verschärft werden oder nicht.

Bezugsquelle

Als Bezugsquelle für GoPro und DJI Equipment habe ich seit Jahren sehr gute Erfahrungen mit camforpro gemacht. Hier also meine Links zu ihnen:

Weitere, interessante Links:

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69 Kommentare bisher


  1. Hallo zusammen ich habe da mal eine Frage und zwar habe ich gelesen das ein neues Gesetz raus kommen soll das die Vorschriften und Regeln noch strenger werden sollen wisst ihr da was näheres? ich hab´s hier http://quadrocopter-shop.org/2017/02/24/neue-regeln-fuer-drohnenpiloten/ gelesen

    PS Guter Text sehr informativ

  2. Harald 11. Juli 2016, 14:33   »

    Mein Sohn filmt. Meistens bewegt er sich auf dem Boden, deshalb spielt er mit dem Gedanken sich einen DJI OSMO/Camone Gravity Sports 3D/Feiyu Tech G4 3-Axis Handheld Gimbal zu kaufen. Dazu braucht er dann noch eine ActionCam (ausser bim Osmo).
    Jetzt hat er den aktuellen Preis der DJI Phantom 3 Standard gesehen und spielt mit dem Gedanken, sich statt Gimbal gleich den Quadcoptre mit Gimbal zu kaufen. Geflogen wird aber eher selten, er filmt wie gesagt mit Freunden und bleibt dafür auf dem Boden.
    Meine Frage: kann man bei der Phantom die Kamera + Gimbal auch ohne den Quadcopter benutzen?

    • Nein, dass geht nicht. Aber die Osmo habe ich auch, ist super, kann ich empfehlen!

      • Dazu möchte ich gern ergänzen, dass der Ph3 Standard eine schlechtere Kamera hat. 4K bietet nur der Advanced u. der Profesional.
        Der Ph3 Standard ist deshalb nicht vergleichbar. Eine Alternative wäre eine gebrauchte Inspire 1 in Kombination mit dem Osmo handheld.

  3. f.m.bauer 20. Mai 2016, 15:08   »

    Hallo zusammen,

    ich fotografiere und fliege Flugmodelle, u.a. f3J und f5J. Damit könnte es bald vorbei sein.
    Amazon & Co beanspruchen den Luftraum zwischen 60 und ca. 200m für sich.
    Die links zur Info:

    http://www.pro-modellflug.de/

    http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/570346-Initiative-Pro-Modellflug-fordert-Herr-Verkehrsminister-H%C3%A4nde-weg-von-meinem-Hobby

    http://www.uavdach.org/Home/uav_dach.htm

    Gruß
    f.m.bauer

  4. toller beitrag, vielen dank dafür!

  5. Hallo zusammen,

    erstmal ein großes Danke an den Betragersteller und die ausführlichen Tests und Beurteilungen.

    Ich bin seit kurzem ebenfalls Besitzer der Phantom 3 Advanced, aber habe noch kleine Probleme und wollte da mal um eure Meinung/ Erfahrung bitten.

    Und zwar habe ich bei Videoaufnahmen (1080p mit 60fps) starke Aussetzer, sprich das Bild fängt an zu springen und wurde nicht mehr fließend aufgenommen.

    ich habe diesbezüglich jetzt auch schon die SD-Karte gewechselt auf eine San-Disk Ultra HC 1 U1 (die war für eine Spiegelreflexkamera vollkommen ausreichend, ebenfalls für HD- Aufnahmen).

    Ist das ein problem mit der Karte, den Einstellungen oder liegt das vielleicht sogar am System?
    habt ihr vielleicht noch einen Tipp für mich?

    MfG, Black

    • Hallo Black!
      Für mich hört es sich so an, als würde es an deinen Player vom PC liegen. Klingt zu einfach, aber vielleicht ist es ja so?!
      Ich empfehle den vlc Player. Über den hat Gunther auch schon mal berichtet.
      Grüße Rob

  6. Hallo zusammen,

    erstmal ein großes Danke an den Betragersteller und die ausführlichen Tests und Beurteilungen.

    Ich bin seit kurzem ebenfalls Besitzer der Phantom 3 Advanced, aber habe noch kleine Probleme und wollte da mal um eure Meinung/ Erfahrung bitten.

    Und zwar habe ich bei Videoaufnahmen (1080p mit 60fps) starke Aussetzer, sprich das Bild fängt an zu springen und wurde nicht mehr fließend aufgenommen.

    ich habe diesbezüglich jetzt auch schon die SD-Karte gewechselt auf eine Scan-Disk Ultra HC 1 U1 (die war für eine Spiegelreflexkamera vollkommen ausreichend, ebenfalls für HD- Aufnahmen).

    Ist das ein problem mit der Karte, den Einstellungen oder liegt das vielleicht sogar am System?
    habt ihr vielleicht noch einen Tipp für mich?

    MfG, Black

  7. Geiles Review!
    Könntet ihr zur Phantom 4 (http://drohnen-tester.de/dji-phantom-4-testbericht-review) auch noch ein so genaues Review machen?
    Danke!

  8. Danke für tollen Beitrag! Das die Maschinen ziemlich laut sind da hast du vollkommen Recht. Aber im vergleich zu Hubschraubern sind die doch vieeeel leiser für schöne Aufnahmen aus Vogelperspektive ;)

  9. Hallo aus Österreich
    Wenn ich es genau betrachte hätte ich mir P 3 Pro ersparen können.
    Das ging Finanziell ans Eingemachte!
    Um 4K in Echtzeit zu bearbeiten musste ein neuer und neues Schnitt Programm her.
    Kosten gesamt: 4.000 €
    Egal, auch Hobbys sollen etwas kosten!

    Ein großes Lob für diese Beiträge, Danke.

  10. Daniel Mayntz 16. März 2016, 10:36   »

    Hallo Gunther, ich bin gerade dabei heraus zu bekommen, warum die Fotoqualität der Phantom 3 pro soviel schlechter ist, als die Videoqualität.
    selbst ein herauskopiertes Standbild aus einem 4K-Video scheint besser zu sein, als ein direktes Foto.
    Kann ich mir irgendwie nicht erklären…
    Hast Du da vielleicht mittlerweile eine Erklärung für gefunden?

    Grüße aus Königswinter

    Daniel

    • Kann ich so nicht bestätigen. Klar, dass eine DNG-RAW Datei erstmal “flacher” aussieht, die ist ja auch noch nicht bearbeitet, im Gegensatz zu dem Video-Output. Das ist ja so gewünscht.
      Wenn Du bearbeitete Dateien willst, dann schalt halt auf JPG um.

  11. PhantomFreak 9. März 2016, 22:39   »

    Hallo Gunther, super, dass du dich da auch ran traust, ich hatte dieselben Anfangsschwierigkeiten mit den Phantom 2, bin kein Pilot, sondern Fotograf und Filmer, auch den 3er gleich gekauft und siehe es klappte..
    Habe mir gleich Dez. 2015 (Promotion-Aktion) von DJI das Phantom 3S Set für 534,-€ gekauft, noch 2 weitere Fremd Akkus für 98.- das Stück und das 3er Ladegerät für den normalen Phantom 3S-A-P für 13,- € . Damit werden alle 3 Akkus gleichzeitig geladen, wobei das neue Ladegerät (gespeist mit original Lader), den vollsten Akku bevorzugt und schneller lädt, damit man auch schneller wieder fliegen kann.. die anderen bleiben dran und werden wieder nach jeweiligen Ladezustand bevorzugt geladen. ich bin mit dem Phantom 3S ganz zufrieden, mit der Litchi App geht es sogar bei Full HD auf 60 Bilder pro sec.
    Kein Fummeln mehr mit Batterie Ladesystemen und Gimbal Probleme mehr, ich nehme meinen alten umgebauten Phantom 2 jetzt zum FPV Fliegen mit Brille und Eigenbauzusatzteilen zum “üben” für schwierige Flüge..

    Ich lese oft bei dir rein und hoffe auf weiter gute Beiträge..

    liebe Grüße aus dem wilden Osten, aus Leipzig (Saxonia)

  12. Hallo Gunther,

    erst einmal ein frohes Neues Jahr.

    Habe mit Interesse Deinen Bericht gelesen.

    Ich habe einen P2, den ich mir von Camforpro komplett konfiguriert gekauft habe.

    Deshalb ist auch ein P3 trotz einiger netter Features zur Zeit nicht drinn.

    Habe aber trotzdem eine Frage.

    Möchte den Computer mit in den Flieger nehmen (USA und SA).

    Hast Du Tipps, worauf ich achten muss?

    Gruß

    Michael

  13. Hi Gunther,
    vielen Dank für den tollen und mehr als ausführlichen Bericht. Fliegst Du die Phantom 3 Prof. mit Deinem Asus Nexus 7 ASUS-1A019A Tablet?
    Reicht die Performance für das Live View aus?
    Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

    • Die Antwort ist warscheinlich nicht mehr nötig aber ich benutze auch das Nexus 7 mit dem P3A und es klappt super.

      MfG

  14. Dominik 9. November 2015, 22:12   »

    Hallo Gunter,
    herzlichen Dank für diesen sehr informativen und hilfreichen Testbericht! Was mir allerdings noch nicht ganz klar ist: Man kann den Weissabgleich schon auch manuell einstellen, oder? Funktioniert das auch per App?

    Liebe Grüsse,
    Dominik

  15. Hans-Peter Kampmann 7. November 2015, 19:28   »

    Ein wirklich SEHR informativer Testbericht,der mir sicherlich bei einem evtl. Kauf den Ausschlag gibt-

    Danke und Gruß,Peter

  16. Ein wirklich guter Bericht über die Vorteile des Phantom 3 gegenüber der Technik vorher. Ich habe vor über einem Jahr mit einer DJI F450 und einer Mobius CAM angefangen Luftaufnahmen zu machen. Ich bin darüber froh, weil ich mir die Fehler die ich gemacht habe mit dem Phantom 3 nicht leisten will.
    Ich habe mir auch den Phantom 3 (Advanced) gekauft und freue mich wie ein Schnitzel auf nächstes Jahr Sommer..

  17. Georg Hallmann 20. September 2015, 14:49   »

    Dieser Erfahrungsbericht ist sehr wertvoll, weil gut gemacht. Meine Phantom 2 scheint traurig zu gucken. Aber sie hat mich nie im Stich gelassen seit 1 Jahr. Habe auch nie dran gefummelt, denn das nahm sie vielen Anwendern übel. Das Neue ist immer Feind des Alten, aber Bewährtes sollte man nicht gleich abschreiben. Allen Phantom 3- Piloten guten Flug!

  18. Hallo Gunter,

    ich habe mir zum Einstieg eine P2+ Vision V3 also der letzten Version zugelegt. Die Kamera ist ja bei normalem Tageslicht ganz brauchbar. Allerdings komme ich meistens erst Abends zum oder nach Sonnenuntergang zum Fliegen/ Filmen. Gerade da entäuscht mich die Kamera aber hinsichtlich des Rauschverhaltes. Das Footage ist gemessen an Aufnahmen mit der DSLR oder Kompaktkameras absolut rottig. Teilweise sind starke Artefakte und Muster in den Schatten zu sehen. Ist das normal? Wie waren diesbezüglich Deine Erfahrungen mit der P2?

    Gruß

    Wolf

    • Naja, diese Kameras sind natürlich bei wenig Licht dann schon schnell überfordert…

      • …ist der Phantom 3 Professional in Punkto Lowlight besser aufgestellt?
        Ich werde mich wahrscheinlich wieder vom Phantom 2 trennen
        Obwohl ich von den Flugeigenschaften und der Sicherheit absolut überzeugt bin. Was mich daran auch nervt sind die vier getrennt zu ladenden Komponenten. Eine ist immer leer.
        Ich schwanke derzeit zwischen dem etwas größeren Yuneec 4K und der Phantom 3 Pro.

    • Ich will hier wirklich keinem zu nahe treten, aber dank Photoshop ist der Sensor heute fast egal.

      Mit mehr Hintergrundwissen in der EBV ist es möglich, ein einfaches Handyfoto nahezu auf DSLR Niveau zu bringen.

      Hier mal ein paar Beispiele,
      die ich alle mit dem Phantom fotografiert hatte:
      http://www.fotocommunity.de/fotograf/stefan-zimmermann/fotos/35872

      In der Astrofotografie würden sich viele wundern, wie man aus 40h Belichtungszeiten brauchbare hochwertige Fotos erzeugt.
      90% sind reine mathematische Berechnungen, dagegen ist Photoshop nur Spielzeug.
      Ebenfalls alles auf meiner Homepage zu finden…

      Wenn man dieses alles gelernt hat, ist es unabhängig von der Kamera nicht besonders schwer, hochwertige Ergebnisse zu erzielen, auch mit einen einfachem Handy.

      Und hier mal ein Vorher Nachher Vergleich:
      http://www.drohnen-forum.de/index.php/Thread/14328-Festung-Bourtange-Holland/?postID=67818#post67818

      Ich will mit meinem Betrag etwas ermuntern, mehr Zeit in die EBV Kenntnisse zu investieren, es lohnt auch unabhängig von der Kopter Fotografie.
      Es gibt so viele Leute die auch mit hochwertiger Ausrüstung nicht mal an 30% des möglichen kratzen, schade wie ihre finde.

      • Sicherlich kann (und sollte) man sich mit der Bildbearbeitung auseinandersetzen und die meisten Kameras heute bieten eine Menge Reserven. Allerdings ist es natürlich schon so, dass die kleinen Sensoren, gepaart mit einer schon in der Kamera angewandten Bildbearbeitung (so wie in den Handys oder der GoPro, die JPGs liefern) natürlich die Bearbeitungsmöglichkeiten einschränken. Eine Möglichkeit DNG Dateien aufzunehmen, wie sie die P3 bietet, ist da schon ein Schritt in die richtige Richtung und ermöglicht deutlich mehr Freiheiten beim Bearbeiten. Weiterhin ist die Möglichkeit, bei der P3 die Belichtung über den Controller während des Flugs zu verstellen Gold wert, denn so kann man Überbelichtungen vermeiden. Überbelichtungen (ausgefressene Lichter) sind nämlich etwas, das man mit keiner Bildbearbeitung korrigieren kann. Richtig nett wird es dann, mit solchen Kameras.
        Fazit: die Kamera technik + die Aufnahmetechnik sind erstmal wichtig, um Material zu produzieren, das man dann vernünftig nachbearbeiten kann. Hier werden die Kameras immer besser. Dass man sich als Fotograf (egal in welcher Sparte) mit Bildbearbeitung beschäftigen sollte, steht eigentlich außer Frage. Allerdings kommt es hier natürlich auch auf das richtige Maß an.

      • Hallo Stefan,

        das mag für die Fotografie zum Teil zutreffen. Denoch macht es Mehr Sinn venüftige Kameras Objektive einzusetzen und Zeit bei der Nachbearbeitung zu sparen. Bei der Aufnahme von Videos ist der Aufwnd zur Verbesserung der Aufnahme deutlich höher. Hier spielt nicht nur die Auflösung eine Rolle sondern auch dei Bildwiederholrate.
        Die ist für Luftaufnahmen mit 30FPS meiner Ansicht nach zu gering, da dann wirklich nur sehr ruhige und langsame Flüge zum Erfolg führen.

        Gruß wolf

  19. RonHessen 31. August 2015, 13:37   »

    Ein schöner Bericht. Ich habe mir auch eine P3P zugelegt. Bin sehr zufrieden. Würde gern hinzufügen das es auch einige Dinge gibt die mir persönlich bei der P3P fehlen.
    Zoom, 2te Fernsteuerung für die Kamera, 360 Grad Kamera Drehung, Objektiv Erweiterungen, Kameraschutz (je nach Gelände kann die Kamera schon mal den Boden berühren), externen 5Volt Anschluss für Zusatzgeräte.
    Zugegeben, der Preis für die P3P von 1399€ ist OK.
    Tip, jeder der mit dem Gedanken spielt sich jetzt eine Anzuschaffen sollte ein Auge auf die Inspire1 haben! Der Preis fällt gerade – soeben gesehen – die gibt’s die jetzt schon für 2300€.

    Nochmals Danke für deinen Bericht und Grüße aus Hessen.

  20. So einfach sich der Phantom 3 fliegen lässt und für den Preis unschlagbar ist….der Service ist eine Katastrophe und teuer.
    Ich wurde zu übermütig und war zu dicht an einem Baum. Nach dem Absturz war der Gimbal gebrochen und die Flachbandleitung gerissen.
    Ersatzteile bekommt man keine. Der Austausch wäre für mich als Elektroniker nicht das Problem.
    Die Reparatur dauert 7 Wochen und Kostet 300.-
    In Zukunft also lieber vorsichtiger um die Bäume fliegen ;)

    • Also das Gimbal-Kabel für die P2 war überhaupt kein Problem zu bekommen, das habe ich für 8€ bei Ebay geschossen und selbst getauscht. Ob es das für die P3 auch schon gibt, weiß ich nicht – aber der Fremd-Zubehör-Markt für die Phantoms ist sehr gut bestückt!

  21. Reiner 2. August 2015, 15:43   »

    Moin Gunther,

    es ist zwar schon ein wenig her, dass Du den Artikel geschrieben hast und womöglich benötigst Du eine Ladealternative nicht mehr, aber dennoch hier meine Gedanken dazu.
    Ich bin der gleichen Meinung, erst auf 230 hochzuregeln um dann alles wieder auf die Niederspannung runter zubringen, ist mit vielen Energieverlusten verbunden. Besser gleich auf die Zielspannung anheben.

    So wie ich das sehe, sind bei den DJI Akkus die Laderegler wohl in den Akkus eingebaut und von außen ist nur noch eine entsprechende Versorgung nötig.

    Ladeeinheit für einen Akku mit bis zu 5A
    http://www.ebay.de/itm/DJI-Phantom-3-Professional-Pro-Battery-Car-Charger-Batterie-Auto-Ladegerat-/252017348295?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item3aad678ec7

    Ladeeinheit für drei Akkus gleichzeitig. Die 5A teilen sich dann auf…
    http://www.ebay.de/itm/DJI-Phantom-3-Car-Charger-Auto-Ladegerat-Adapter-3-battery-Parallel-Board-/252033883383?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item3aae63dcf7

    Keine Angst vor Waren aus China.
    Meine Erfahrungen mit Gütern und Lieferungen aus China ist in der Regel gut. Meist klappt alles, häufig sogar besser als hier im Inland. Einzig mit den Zoll muss man sich im Klaren sein, es kommen noch ab 22,- € Gesamtkosten (also Ware inkl Versand) von die 19% EU MWSt hinzu. Ab 150,- sind dann noch Zollabgaben fällig. Für dich in der Hafencity käme das Hauptzollamt Hamburg in Frage. Ich war sehr häufig privat dort (ca. 40 Mal) und kann nichts nachteiliges berichten. Wer sich an die Bestimmungen hält und alle Papiere(*) dabei hat, ist nach 30min mit seiner Ware wieder raus. Es gibt sogar eine kostenfrei Tiefgarage in dem Haus. Na und die Elbphili hat mittlerweile keine Kräne mehr ;)
    Gruß
    Reiner
    (*) Hinweise stehen auf dem Benachrichtigungschreiben vom Zollamt

    • Ich habe versucht den Akku der P3 mit einem Universal-Ladegerät mit 16V zu laden, leider ohne Erfolg. Es würde mich interessieren, ob jemand das wirklich hinbekommen hat, oder ob die Akkus eine Sperre haben, die genau das verhindert, damit man das teure DJI Ladegerät kauft.

      • Reiner 5. August 2015, 18:17   »

        tatsächlich ist noch keine DIY Lösung zu finden. Was mir auffiel ist die Spannung der originalen Ladegeräte. Die beträgt nämlich 17.5V. Ich denke 16V reichen nicht aus, da eine Zelle bei Ladeendspannung 4.2V aufweist, also bei 4S 4×4.2V = 16.8V. Die Ladeschaltung verweigert sicherlich die Arbeit, da sie nicht genug Headroom hat.

  22. sehr guter Überblick über den Phantom 3 – es gibt mittlerweile viele begeisterte Umsteiger von der Phantom 2 auf die Phantom 3

  23. Hallo Gunther,

    das Thema Copter treibt mich auch schon eine ganze Weile, konnte mich bisher aber nicht entscheiden. Auf den Naturfototagen in Fürstenfeldbruck habe ich dann den Prototyp des Tornado H920 gesehen: http://yuneec.com/products/aerialuav/h920/
    Flugeigenschaften und Steuerung beeindrucken, selbst bei Wind absolut ruhig, Bild-/Videoqualität dank der Lumix hervorragend, besonders interessant das Einziehfahrwerk, d.h. nichts was bei Rundumsicht stört. Einzig der vorr. Preis von ca. 4000 Euro schreckt mich momentan ab.
    Ich warte mal bis der Tornado verfügbar ist, vielleicht gibt es dann eine Gelegenheit zum Testen.

    Gruß
    Otto

  24. Alexander 19. Juli 2015, 13:05   »

    Hallo Gunther,

    welcher ist Dein bevorzugter Aufnahmemodus an der P3 und mit welcher Einstellung importierst Du die Filme dann in Premiere (oder anderes Programm)?

    Danke & Gruss
    Alex

    • Ich habe einfach mit der Standard 4K Einstellung gearbeitet und die Filme in diesem direkt in Premiere Pro gezogen, die Sequenz legt er dann ja automatisch an. Beim Export habe ich dann auf Full HD skaliert.

  25. Alois 12. Juli 2015, 09:50   »

    Hallo Gunter!

    Ich habe keine Phantom 3 aber eine Idee zu deiner Fragestellung mit dem Ladegerät.

    “Bisher habe ich leider nur diese Lösung gefunden, sie wird allerdings aus China versandt. Wenn jemand von euch eine bessere Lösung kennt, freue ich mich über einen entsprechenden Hinweis!”

    Man könnte doch einen Wechselrichter für das Auto kaufen. Das hätte dann den Vorteil, dass man dieses Gerät auch noch für viele andere Zwecke verwenden kann.

    Alos einfach das Phantom 3 Ladegerät an den Wechselrichter anschließen und alles müsste funktionieren.

    e.g.: http://www.amazon.de/Wechselrichter-Spannungswandler-Inverter-Anschlüsse-Zigarettenanzünder/dp/B00JGJL4ZQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1436686808&sr=8-1&keywords=wechselrichter

    Was hälst du davon?

    Grüße Alois

    • Hallo Alois, das ginge schon, die Verluste sind aber extrem durch den Wechselrichter, das heißt, die Autobatterie wird dadurch sehr belastet. Besser wäre ja nicht erst von 12 auf 230 dann wieder auf 16V zu gehen, sondern direkt zu transformieren.

  26. Man kann mit Koptern auch hervorragende Langzeitbelichtungen anfertigen.

    Hier mal ein paar Beispiele von meiner Homepage:
    http://www.fotocommunity.de/fotograf/stefan-zimmermann/fotos/35872

    • Hallo Stefan,

      Frage zur Langzeitbelichtung.

      Welche Einstellungen kannst Du bei der Phantom 3 empfehlen?

      Danke,
      Alex

      • Hi Alex,

        ISO 100 bei 1 bis 5 Sekunden. Bei über 5 Sekunden wird der Ausschuss zu groß.
        Wenn es dunkler wird, kann man noch bis ISO 400 rauf, ISO 800 und größer ist aber unbrauchbar.

        Einfach mal ein paar Abende testen. Am besten die fotografierten Fotos einige Sekunden zur Beurteilung einblenden lassen und die Werte nach Bedarf korrigieren.

        Grüße aus Karlsruhe
        Stefan

  27. Hallo Gunther,

    ich denke mal, dass dein Einsatz des Kopters auch gewerblich geschieht, wofür man ja dann eine Aufstiegserlaubnis durch die entsprechende Behörde seines Bundeslandes benötigt. Diese verlangt einen Nachweis, dass man in der Lage ist, dieses Gerät sicher zu fliegen.

    Hast du Erfahrung damit, wie man diesen Nachweis – am besten und ohne einen Lehrgang für knappe 500 Euro – erlangen kann? Oder wie man den Leuten der Behörden dass anders nachweisen kann?

    Grüsse
    Marcel

  28. Hallo Gunter,
    ein schöner Bericht. Ich schätze vor allem auch hier wieder deine objektive Herangehensweise. Schade, dass sich DJI dermaßen abkapselt und Fremdanbieter für Zubehör außenvor lässt.
    Du schreibst, eine Sicherung fürs Gimbal hättest du dir gewünscht. Ich denke interessant für dich als auch viele andere Leser könnte hier shapeways werden.
    http://www.shapeways.com/marketplace/gadgets/drone-parts?li=nav
    Dort kann man sich von verschiedensten Hobby-Designern aus aller Welt Anbau-und Tuningteile für Kopter in der Kategorie “Drone Parts” bestellen. Diese werden dann von shapeways lasergesintert, halten wirklich bombenfest (aus eigener Erfahrung) und werden dann verschickt. Aktuell sogar mit einer Versandrabatt-Option.
    Ich habe einen Blade 350QX und meine Kamerastabilisierung ist ebenfalls ein Eigenbau über diesen Weg.
    Mich stört die niemals 100%ige Ausfallsicherheit. Zu oft habe ich schon Softwarefehler bei meinem Kopter erlebt, die zu (fast) Abstürzen führten. Dann war ich immer froh, nie über Häusern oder Menschen geflogen zu sein. Und wie Versicherungen in Personenschadensfällen tatsächlich reagieren, kann man nur vermuten. Auch aus mir bekannten Fliegerkreisen gibt es noch keine Erfahrungen dazu. Zum Glück.
    Aber das ist der Lauf der Dinge und er ist nicht mehr aufzuhalten. Ich denke, die Kopterwelle wird in den nächsten Jahren noch viel extremere Züge annehmen
    Alles in allem sind das wieder klasse Bilder und ein toller Artikel.

  29. Rolf Oestringer 8. Juli 2015, 11:20   »

    Hallo Gunter,

    vielen Dank für den Bericht. Besonders interessant war, das einmal aus der Perspektive des Fotografen zu sehen. Fast alle andere Beiträge sind eher Copter-fokusiert.
    Ich bin Hobbyfotograf und filme ein wenig. Reizvoll ist natürlich die Vogelperspektive eines Copters. Was mich momentan abhält so einen DJI zu kaufen, ist die strikte Regelung für kommerziellen Gebrauch. Sobald man nicht mehr “zum Vergnügen” fliegt und die Aufnahmen weitergibt, begibt man sich in eine legale Grauzone. z.B. wenn ich eine Veranstaltung eines Vereins filme, um das später zu veröffentlichen. Wenn man gar ein Gewerbe anmeldet, muss man Flüge vorab genehmigen lassen, was mit in der Praxis völlig unmöglich erscheint.
    Wie handhabst Du das?

  30. Hey Gunther, wirklich toller Bericht und ja, ich habe mich schon öfter gefragt, warum du noch nicht früher über die DJI geschrieben hast. Das Du eine besitzt, konnte man teils ja rauslesen bzw. hat es geahnt.

    Ich hoffe auch, dass der Fokus in Zukunft nicht noch mehr auf die Copter geht und die Besitzer ihren Teil dazu beitragen, dass zu unterstützen. Aber ehrlich gesagt glaube ich, dass das nicht passieren wird. Es gibt zu viele Leute, die nicht nachdenken, bevor sie starten.

    Zwecks Versicherung (die man auf jeden Fall haben soll!!), kann ich folgenden Link noch apmfehlen:

    https://www.ssl-id.de/deutsche-modellsport-organisation.de/Frame_2013_1.html

    Und der Kanal von Arthur Konze auf youtube gibt auch viele und gute Informationen im Beszug auf die DJI Phantom Modelle.

    Viele Grüße aus Leipzig
    Robert

  31. Friedhelm Hess 7. Juli 2015, 21:20   »

    Hallo Gunter;
    vor 3 Tagen kam meine Phantom II und seit dem mache ich begeistert Bilder aus der mit unbekannten Vogelperspektive.
    Jetzt lese ich deinen Bericht,sehe deine beeindruckenden Filme und muß sagen es gibt wohl kaum was das du nicht kennst!
    Gestern kam mein Gimbal was leider starke Vibrationen verursacht;ein feinwuchten der Propeller muß ich noch testen ob jetzt alles OK ist oder andere Schwingelemente einbauen.
    Als Kamera verwende ich eine SJ 4000 und bin von der Qualität begeistert.
    Dein Bericht hat mir den Unterschied der Phantom 2 zur 3 genau klar gemacht,leider passen die Accus der P2 nicht für die P3 weil die eine Zelle mehr hat (jetzt 16,4 Volt)

    Vielen Dank für den tollen Bericht

    Gruß
    Friedhelm

  32. Jesko 7. Juli 2015, 21:16   »

    Das ist ja mal eine intensive Lobeshymne. Danke dafür. Eine Frage: Wie sieht es mit der Neigung per Einstellrädchen aus? Bei der P2 mit GoPro und dem elenden Hebel auf der Unterseite gabs fast immer nur Hau-Ruck-Bewegungen, statt einer sanften, gleichmäßigen und vor allem echt steuerbaren Bewegung.

  33. Martin 7. Juli 2015, 17:07   »

    Hallo

    Ich habe das Problem, dass ich auf auf dem Tab (Samsung 30 cm diagonale) das Kamerabild schlecht sehen kann. Auch dann nicht, wenn ich die Helligkeit auf Maximum stelle.
    Ja der Halter ist stabil, mein Tab leider zu groß, musste etwas dran-basteln.
    Gerade bei vollem Sonnenlicht, nichts zu erkennen.
    Hast Du das Problem auch?
    Wie löst du es?
    Gruß Martin

  34. Thomas 7. Juli 2015, 15:45   »

    Ca. 3 Monate Rechersche über DJI Phantom 2 und 3 liegen hinter mir. Endlose Stunden bei Hersteller, Foren, youtube: alles mehr oder weniger nutzloser Kram. HIER endlich eine profunde Zusammenfassung!
    Danke Gunther!

  35. Matthias 7. Juli 2015, 15:32   »

    Ach ja, hatte ich noch vergesse: Gibt es eine Möglichkeit die DNG-Bilder des Kopters in DxO zu laden und zu bearbeiten, da hierfür ja kein Kamera-/Objektivprofil (im Gegensatz zu Ps und Lr) hinterlegt ist?

  36. Matthias 7. Juli 2015, 15:24   »

    Schöner Bericht! Im Gegensatz zu manchen Einträgen in Kopterforen, ist die Wertung eines Fotografen für mich besonders relevant. Zumal du bei mir durch deine fachlich fundierten und neutralen Berichte schon lange “auffällig” geworden bist. Also vielen Dank, und vielleicht gibt es ja noch weite Tipps für den fotografischen Einsatz des Kopters. Ich denke da z.B. an Panos.

  37. Hallo Gunther,

    ich finde die Musik sehr gut gewählt. Wie machst Du das bei Deinen Videos? Kaufst Du die irgendwo?

    Danke

    Viele Grüße
    Roland

  38. Erich Perhab 7. Juli 2015, 10:55   »

    Hallo Gunther,

    danke für den ausführlichen Bericht,
    hier, wie ich glaube,
    eine interessante Website zum Thema.

    https://www.youtube.com/channel/UC4UfjPMKNdEVxu6ggLCP50w

    Grüße aus Salzburg
    Erich

  39. Gitte 7. Juli 2015, 10:16   »

    vielen Dank für den sehr ausführlichen Artikel. Sehr informativ! Ich bin auch seit kurzem im Besitz eines Copters. Ich benötige ihn ausschließlich um Bilder und Fotos aus der Vogelperspektive zu machen, weniger zum Fliegen aus Spaß.
    Ich habe hier noch ein Autoladegerät gefunden.
    http://www.aliexpress.com/store/product/DJI-Phantom-3-car-charger-car-charger-accessories/1158967_32374033918.html
    Ich habe es allerdings nicht ausprobiert.
    Viele Grüße
    Gitte

  40. Wow, ein klasse Testbericht, der mir die Kaufentscheidung um einiges erleichtert. Danke!

  41. Daniel 7. Juli 2015, 09:02   »

    “Dass wir die Regeln beachten, versteht sich von selbst.”
    Daran hapert es wohl meistens. Die ganzen “Coming Home” Funktionen oder das Abfliegen von festgelegten Koordinaten macht es schon zu einem ungesteuerten Flugkörper mit Eigenantrieb und damit benötigt man eine Aufstiegserlaubnis nach §16 I (5) LuftVO. Habe bisher noch keinen getroffen, der die hatte.
    Video bei Facebook oder dem kommerziellen Blog hochladen? Aufstiegsgenehmigung pro Bundesland.
    Panoramafreiheit? Zählt nicht für Aufnahmen der Drohne (die Eigentümer der Häuser auf Fehrmarn könnten dich auffordern ihre Häuser zu verpixeln – siehe Google StreetView).
    Normale Modellflughaftpflicht greift nicht wenn die herausfinden, dass die Aufnahmen kommerziell genutzt werden (wieder Facebook, Blog, …).
    Anmeldung des Aufstiegs bei den örtlichen Behörden, Absicherung von Start- und Landeplatz, 2. Person (du darfst deinen Blick ja nicht vom Modell nehmen um mal kurz auf den Monitor zu schauen).
    Startet man außerorts braucht man die schriftliche Erlaubnis des Grundstückseigentümers usw.usf.

    Bei deinem Video sieht man nun, dass du keine zweite Person neben dir stehen hast und den Blick auch vom Modell weg zum Monitor nimmst – was sagt deine Aufstiegsgenehmigung dazu?

    Leider klären die Hersteller der Systeme viel zu wenig über die Rechtslage auf (verständlich, sie wollen ja verkaufen), die meisten werden schlicht aus Unwissenheit in einer ziemlichen Grauzone fliegen.

    http://wiki.mikrokopter.de/Aufstiegserlaubnis mal als grober Anhaltspunkt mit den pro Bundesland zuständigen Stellen zum beantragen der Aufstiegserlaubnis.

    • Du hast zum Teil natürlich recht und das ist halt das Dilemma in Deutschland. Ich mache daher kommerzielle Aufnahmen ohnehin zu 99% im Ausland.
      Bei der Versicherung muss man die kommerzielle Nutzung mit einschließen, das ist kein Problem.

    • das mit den aufstiegsgenehmigungen macht jedes bundesland selbst…richtig! aber nicht vergessen, seit dem 01.06.15 gibt es neue regelungen speziell für Stadtgebiete mit Flughäfen.
      und das mit dem verpixeln ist aus der höhe absoluter quatsch (s. google). in streetview steh ich quasi vor dem haus und gucke mir speziell dieses eine haus an! aus der höhe in der gunther geflogen ist kann ich A nicht in die häuser reingucken, B keine personen explizit erkennen und C sind viel zu viele häuser drauf, so dass die aufmerksamkeit nicht auf eines speziell gelenkt wird! vielleicht vorher mal kundig machen, bevor hier irgendwas geschrieben wird.
      bezüglich der nachbarschafts-regelungen und was darf ich und was nicht, gibts auch spezielle Regelungen. nur die jetzt hier zu posten würde den rahmen sprengen!

      gunther – toller Beitrag und bestätigt auch noch mal das, was ich auf meinen flügen auch schon festgestellt habe. was ich noch nicht wusste, und dafür bin ich dankbar, sind die nachteile der Phantom 2!

      schöne grüße aus berlin!

      ps: leider halten sich in berlin viele nicht an die regeln (s. youtube), und starten ihren copter tatsächlich in absoluten Sperrgebieten wie in der 1-meilen zone rund ums Kanzleramt! das geht gar nicht – und solche idioten (sorry für die wortwahl) sorgen tatsächlich dafür, dass die Benutzung der copter in zukunft stark eingeschränkt wird – schade eigentlich…

    • Matthias 7. Juli 2015, 15:12   »

      Zitat:„Coming Home“ Funktionen oder das Abfliegen von festgelegten Koordinaten macht es schon zu einem ungesteuerten Flugkörper mit Eigenantrieb und damit benötigt man eine Aufstiegserlaubnis nach §16 Ⅰ (5) LuftVO.

      Diese und andere Aussagen sind unrichtig, und zeigen, dass das Wissen um die rechtlichen Bedingungen des Kopterfliegens und -fotografierens immer noch ein Halbwissen ist. Aber das ist eben auch dem Boom dieser Technologie, dem Hinterherhinken der Behörden und des Gesetzgebers und den frech aufgestellten Behauptungen von “Drohnen”gegnern geschuldet. Und natürlich hat die ganze Diskussion um das Recht am eigenen Bild usw. mit den Koptern im wahrsten sinne in eine neue Dimension – nämlich die 3.Dimension – angenommen. Aber wie vieles unbekanntes Neue, was zuerst als gefährlich, gesundheitsschädlich und böse verschrien, und durch verantwortungslosse Benutzung einiger mit viel Medienaufmerksamkeit angeheizt wird, sollte die Akzeptanz mit der Zeit steigen. Und Autos sind ja auch noch nicht verboten, weil jährlich eine erhebliche Zahl von Idioten aller Schattierungen regelwidrich sich und Unschuldige zu Tode rasen.

  42. Hallo Gunther,

    funktioniert bei dir die “return Home” funktion einwandfrei? Wenn ich die funktion über Fernbedienung oder App aulöse, landet die phantom da wo sie gerade ist! Gps war da, die app sagte “safe to fly”.

    Welche Erfahrung hast du da in den vergangenden Tagen gesammelt?

    • Es gibt zwei Modi: entweder sie landet dort wo sie ist, oder sie kommt zurück. Das kannst Du umstellen (icon links unten in der app).

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