Sigma 120-300 f/2.8 DG OS HSM Sports – Mein Test und Review sowie Vergleich mit dem Nikon 300 f/2.8 VRII

10062014

Heute berichte ich Euch über meinen Test des Sigma 120-300 f/2.8 Sport – im Vergleich lasse ich es gegen das mehr als doppelt so teure Nikon 300 f/2.8 antreten, die absolute Referenz im Bereich 300mm. Nur so viel vorweg, das Ergebnis hat mich mehr als überrascht!

Links das Sigma, rechts das 300mm Nikon

Sigma hat mich in den letzten 2 Jahren ja mehr als einmal begeistert: sei es mit dem fantastischen 35mm f/1.4 Art für Vollformatkameras aber natürlich auch mit dem 18-35 f/1.8 für Kameras mit APS-C Sensoren. Erst kürzlich haben sie nun mit dem 50mm f/1.4 Art wieder ein Sahnestück auf den Markt geworfen. Und auch wenn die meisten meiner Objektive (noch) den Nikon-Schriftzug tragen, sage ich gerne, dass Sigma derzeit im Bereich der Objektive den Markt mit extrem hoher Qualität zu günstigen Preisen ganz schön aufrollt: Ehre, wem Ehre gebührt.

Sigma 120-300 f/2.8 @300mm, f/2.8, Nikon D800, fast 100% crop

Für den Test des Sigma 120-300 f/2.8 Sport bestand eigentlich für mich persönlich gar kein konkreter Anlass, da ich ja seit einiger Zeit “die Mutter alle Tele-Festbrennweiten”, das 300mm f/2.8 VRII von Nikon besitze, welches einfach großartige Bilder ermöglicht. Sowohl von der Schärfe, als auch von der Farb- und Kontrastwiedergabe liegt es einfach weit jenseits von “normalen”  Teleobjektiven, so dass es für uns bei der Tierfotografie, z.B. in Afrika, einfach das Objektiv der Wahl ist. Allerdings kostet das Nikon bald so viel wie ein Kleinwagen und ist somit sicherlich nicht für jeden erschwinglich. Daher fällt es mir auch immer schwer eine Empfehlung abzugeben, wenn ich gefragt werde, welche Telebrennweite ich für den Natur- und Tierfotografen mit gehobenem Anspruch empfehle. In Patagonien fühlte ich mich dann mit dem 300er bei der Wal-Beobachtung zum ersten Mal sogar “zu dicht dran” – nämlich, als die Wale direkt vor uns auftauchten und ich mit dem 300er nur noch Ausschnitte aufnehmen konnte. Natürlich war genau in dem Moment die andere Kamera mit dem 70-200 f/2.8 im Boot und somit außer Reichweite…

Schwieriges Licht, trotzdem perfekt fokussiert und ohne Fehler wiedergegeben. Sigma 120-300 f/2.8 @300mm, f/2.8, Nikon D800

Nach der Patagonien-Reise hat sich dann einer der Teilnehmer das Sigma 120-300 gekauft und ich war sehr gespannt, wie es sich schlagen würde. Stellt es doch mit seinem im Vergleich zum Nikon deutlich günstigeren Preis (die Hälfte), der durchgehenden Offenblende von ebenfalls f/2.8 sowie der zusätzlichen Möglichkeit des Zoomens von 120mm bis 300mm zunächst einmal eine sehr attraktive Alternative dar!

Sigma 120-300 f/2.8 @270mm, f/2.8, Nikon D800

So weit so gut, offen bleibt aber die Gretchenfrage: wie sieht es mit der Bildqualität aus? Die Vermutung, dass sie mit der Festbrennweite nicht mithalten kann, liegt nahe – aber wie groß ist der Unterschied wirklich? Um das selbst herauszufinden, schrieb ich Sigma an, und bat um ein Testgerät, welches sie mir freundlicherweise gerne zur Verfügung stellten.

Sigma 120-300 f/2.8 @270mm, f/2.8, Nikon D800, ca. 50% crop, 1/800 Sek. aus der Hand

Am Rande bemerkt: wie immer ist das ein total subjektiver und ehrlicher Test, niemand hat mich dafür bezahlt, sondern ich schreibe hier meine ganz persönliche Meinung, so wie ich selbst das Objektiv wahrgenommen habe. Auch Labortests habe ich nicht gemacht a) weil ich keine entsprechenden Möglichkeiten habe, b) weil mir dafür die Zeit fehlt und c) weil die Ergebnisse für meine Praxis nicht wirklich relevant wären.

Am wichtigsten ist doch: wie fotografiert es sich mit dem Objektiv und vor allem: was kommen für Bilder raus! Die Fotos in diesem Bericht wurden alle, soweit nicht anders ausgezeichnet, mit dem Sigma 120-300 gemacht.

Sigma 120-300 f/2.8 @300mm, f/2.8, Nikon D800

Los geht’s – Äußerliches

Ersetzt das Hanteltraining!

Wer einmal das Nikon oder eine andere f/2.8 Festbrennweite mit 300mm in der Hand gehabt hat weiß, was man sich einhandelt, wenn man sich ein solches Objektiv anschafft. Häufiges Fotografieren damit ersetzt das Hanteltraining ;-) Ein Freund von mir, der mich neulich mit dem Nikon 300er beim Kiten fotografierte, hat es dann auch ehrfürchtig als Okolyten bezeichnet. Das Sigma setzt da gewichtsmäßig sogar noch einen drauf.

Während das Nikon mit 2.900g die 3-KG-Marke gerade so nicht knackt, schafft Sigma dies locker: stolze 3.390g bringt es auf die Waage. Beim Handling merkt man den Unterschied zum Nikon, welches ja auch kein Leichtgewicht ist, schon noch einmal. Das Nikon ist leichter und liegt von der Balance her einfach etwas besser in der Hand. Ein Einbeinstativ ist bei beiden Objektiven empfehlenswert und eine echte Erleichterung.

Links das Sigma, man sieht die massive Stativschelle (hier nach oben gedreht) noch ohne Wechselplatte – bei dem Nikon habe ich den Fuß gegen einen ARCA-kompatiblen getauscht.

Den Gewichtsunterschied macht sicherlich der zusätzliche Zoom beim Sigma aus. Aber auch z.B. die Gegenlichtblende, die beim Nikon aus leichtem Carbon ist, ist bei Sigma aus Metall und würde so manchem VW-Polo Fahrer von einem neuen Endrohr träumen lassen. Schade, dass sich Sigma hier, vermutlich aus Kostengründen, gegen eine leichtere Lösung entschieden hat. Auch die Stativ-Schelle ist super-massiv und bringt allein schon ca. 400 Gramm auf die Waage – leider ist sie ein Stück mit dem Fuß, so dass man auch nicht einfach z. B. einen ARCA-Kompatiblen Fuß ansetzen kann, sondern zur Befestigung am Stativ eine normale Schnellwechselplatte anschrauben muss. Damit hängt das gesamte Gewicht dann an der 1/4″ Schraube der Stativplatte…

Aber auch in der Länge setzt Sigma noch ein oder zwei Zentimeter dran, das merkt man aber nur in der direkten Gegenüberstellung.

Genau wie die anderen modernen Sigma-Objektive ist auch das 120-300 mm ein Traum aus Metall und Gummi. Es sieht schön aus, es fasst sich schön an. Fokus und Zoom-Ring laufen satt und ruhig. Wie beim Nikon, kann man 2 Stabilisierungsmodi einstellen und anders als beim Nikon, kann man sogar den Autofokus für zwei verschiedene Betriebsarten programmieren. Das erfolgt bequem über das USB-Dock, so kann man sich auf die Schalterposition C1 z.B. einen etwas langsameren aber dafür exakteren Autofokus legen und auf C2 den Schnellsten. Probieren konnte ich das aus Zeitgründen leider nicht, außerdem hat der AF für mich in meinem Test einfach perfekt funktioniert, einen Grund daran herumzubasteln habe ich gar nicht gesehen. Aber gut zu wissen, dass es geht. Mit dem Dock könnte man den AF auch justieren. Habe ich aber noch bei keinem meiner Sigma-Objektive machen müssen. Aber auch hier gilt: gut, dass es geht.

Jedenfalls hat das Sigma den vollen Profi-Look. Wer damit irgendwo auftaucht kann sich dessen sicher sein, dass er als Fotograf wahrgenommen wird. ;-)

In der Praxis – das Handling

Wie gesagt, bis auf den leichten Gewichtsunterschied und der Tatsache, dass das Sigma durch den Zoom auch kürzere Brennweiten erlaubt, ist die Arbeitsweise mit beiden Objektiven so gut wie identisch. Der Autofokus ist beim Sigma sogar noch einmal eine ganze Ecke leiser, Hut ab – von der Geschwindigkeit und der Treffsicherheit konnte ich keinen Unterschied zu dem Platzhirschen von Nikon feststellen. Möwen lassen sich mit beiden Objektiven im Flug ganz easy verfolgen und scharf abbilden, bei Schwalben wird es schwieriger – mit beiden – aber auch hier gelingt mit Geduld mal ein Treffer. Von der AF-Performance sind beide meiner Meinung nach gleichauf – getestet an der D800, D600 und D5300.

Sigma 120-300 f/2.8 @300mm, f/2.8, Nikon D800, 100% crop

Auch der optische Stabilisator funktioniert bei beiden Objektiven ganz hervorragend, einen Unterschied konnte ich auch hier in der Praxis nicht feststellen.

Etwas nervig ist bei dem Sigma die Gegenlichtblende. Sie zu befestigen erfordert zunächst das Aufsetzen im richtigen Winkel und dann noch das Anziehen einer Schraube. Bei Nikon ist das nur mit der Schraube ganz hervorragend gelöst, bei dem Sigma fummelig. Zudem ließ sich die Blende bei meinem Testmodell mit der Schraube nicht richtig arretieren, so dass sie sich immer wieder löste. Sicherlich ein Problem des Testmodells – wäre es mein Objektiv, würde ich das reklamieren.

Während bei Nikon ein gefütterter Nylonbeutel als Objektivdeckel dient, dem man sowohl bei umgedrehter als auch aufgesteckter Gegenlichtblende überstülpen kann, hat Sigma sich für einen normalen Objektivdeckel entschieden – okolyten-typisch in 105mm Durchmesser. Bei aufgesetzter Gegenlichtblende ist es recht fummelig, diesen Deckel drauf zu bekommen, da gefällt mir die Nikon Lösung besser.

Den gleichen Durchmesser müssen übrigens Filter für das Sigma haben – während Nikon hier mit einem praktischen Einschub-Filterhalter nahe des Bajonetts arbeitet, der kleine Filter aufnimmt, würde man für das Sigma Filter mit 105mm Durchmesser benötigen. Für die Praxis ist das aber recht irrelevant, auf ein solches Objektiv würde ich per se keine Filter schrauben, wozu auch?

Sigma 120-300 f/2.8 @300mm, f/2.8, Nikon D800

Eine weitere Eigenheit des Sigmas, die mir beim Testen aufgefallen ist, ist, dass der Bildausschnitt leicht größer wird, je dichter man fokussiert. Das heißt, die “echten” 300mm hat man, wenn man auf unendlich fokussiert – fokussiert man auf dichtere Motive, verliert man etwas an Brennweite. Auch das ist bei der Festbrennweite von Nikon nicht so. Aber lasst uns nicht vergessen, dass wir hier eine doppelt so teure Festbrennweite mit einem Zoom vergleichen, der dafür eben andere “Qualitäten” hat.

Im Gegensatz zum Nikon (das es natürlich nur fürs Nikon-Bajonett gibt) – bekommt man das Sigma sowohl mit Nikon, als auch mit Canon und Sigma Anschluss. Für die Nikon-Nutzer ist es recht ungewohnt, dass Fokus und Zoom-Ring in die “falsche” Richtung laufen und auch die Anordnung im Vergleich zu den meisten anderen Nikon Objektiven vertauscht ist, der Fokus Ring ist hinten und der Zoom Ring vorne. Vom Handling her finde ich letzteres allerdings gar nicht so schlecht: beim Abstützen des schweren Objektivs mit der vorderen Hand, kommt man so an den Zoom Ring und nicht versehentlich an den Fokus-Ring. Canon-Nutzer werden sich mit der Drehrichtung der Ringe natürlich sofort zurecht finden – insgesamt bleibt die Frage, ob es gerechtfertigt wäre, in dieser Preisklasse zu erwarten, dass Sigma beim Nikon-Modell die umgekehrte Drehrichtung realisiert hätte. Insbesondere Profis haben doch so ihre eingeprägten Abläufe und gewöhnen sich ungern um…

Bleibt die alles entscheidende Frage nach der Bildqualität. Dafür wollte ich aber keine Test-Charts fotografieren, sondern mir ging es darum, wie sich das Sigma in der Praxis schlägt. Und Praxis heißt für mich bei einem Tele-Objektiv vor allem Offenblende, denn in der Regel möchte man Tiere so gut wie möglich freistellen und Fotografie aus der Hand, denn nicht immer hat man ein Stativ oder Monopod dabei.

Ich habe also beide Objektive mit nach Fehmarn genommen, wo wir ein paar Tage lang damit einfach nur fotografiert haben. Einige Impressionen findet ihr hier im Artikel.

Nach der Durchsicht der Fotos war ich wirklich begeistert. Selbst schwierige Gegenlichtsituationen meisterte das Sigma, ohne irgendwelche Schwächen wie Chromatische Aberrationen bzw. Farbsäume.

Sigma 120-300 f/2.8 – voll gegen die Sonne – keine Aberrationen sichtbar.

Nun mussten doch noch einmal direkte Vergleichsbilder her. Diesmal vom Stativ, mit Spiegelvorauslösung. Das Nikon muss einfach schärfer sein, für die 3.000€, die es mehr kostet! :-)

Und natürlich ist es das auch. Insbesondere in den Randbereichen der Bilder kann das Sigma mit der Referenz-Klasse nicht ganz mithalten. Blendet man etwas ab, relativiert sich das natürlich etwas. Der Unterschied ist aber vor allem im direkten Vergleich zu sehen.

Hier mal ein direkter Vergleich. Zunächst das Sigma:

Sigma 120-300 f/2.8 @300mm, f/2.8

und nun das Nikon:

Nikon 300 f/2.8 @300mm, f/2.8

In der Bildmitte nehmen sie sich selbst bei Blende 2.8 nicht viel, hier ein 1:1 Ausschnitt (bitte draufklicken):

In den Randbereichen zeigt sich das Nikon etwas überlegen:

Bitte beachtet bei diesen 1:1 Ausschnitten, dass sie mit der Nikon D800 mit 36 Megapixeln aufgenommen wurden. An jeder anderen Vollformat mit geringerer Auflösung, fallen die Unterschiede auch geringer aus. Lest bitte dazu meinen Artikel zu Schärfe-Beurteilung von Fotos, falls ihr es noch nicht habt.

An dieser Stelle möchte ich auch noch kurz auf das Thema “Schärfe-Abfall am Bildrand” eingehen. Bei so gut wie allen Objektiven liegt die maximale Schärfe in der Bildmitte. Zu den Rändern hin nehmen Bildfehler zu und die Schärfe lässt nach. Bei Zoom-Objektiven ist dies naturgemäß stärker ausgeprägt, als bei Festbrennweiten, aber auch bei letzteren sind diese Effekte feststellbar. Bei dem Nikon 300mm f/2.8 zugegebenermaßen nicht sehr ausgeprägt. Bei dem Sigma schon deutlicher. Aber spielt ein solcher Schärfeabfall gerade bei der Natur- und Tier-, oder Sport-Fotografie, für die ein solches Tele-Objektiv nun ja meist eingesetzt wird überhaupt eine große Rolle? Ich meine nein. Die Stärke der Tele-Brennweite liegt doch gerade darin, ein Motiv, sei es ein Tier oder ein Sportler, sich idealerweise vom Hintergrund absetzt, möglichst scharf und “knackig” wiederzugeben und den Bereich drumherum möglichst freizustellen und in ein “cremiges” Bokeh aufzulösen. Das heißt, im Idealfall werden die Bildränder ohnehin in Unschärfe versinken – wichtig ist, dass das Motiv knackscharf ist!

Sigma 120-300 f/2.8 @270mm, f/4.5, Nikon D600, 1/200 Sek.

Hier noch ein Beispiel mit Blende 4

Sigma 120-300 f/2.8 @300mm, f/2.8

Um eine Stufe abgeblendet sieht man dann auch kaum noch einen Unterschied. Auch die Vignettierung des Sigmas bei f/2.8 (die sich aber ohnehin in Lightroom mit einem Klick beheben lässt) ist bei Blende 4 kaum noch sichtbar.

Hier auch davon noch ein 1:1 Ausschnitt:

Alles in allem muss ich sagen, bin ich mit der Bildqualität des Sigmas sehr zufrieden und echt positiv überrascht eine solch gute optische Performance zu erhalten. Man darf nicht vergessen, welche zusätzliche Flexibilität ein Objektiv mit 120-300mm Brennweite und einer durchgehenden Blende von 2.8 gegenüber einer Festbrennweite bietet! Diese gewonnene Flexibilität kann in vielen Fällen mehr wert sein, als das Quäntchen mehr Schärfe in den Randbereichen, das einem die Festbrennweite liefert – vor allem, wenn man den Preisunterschied auch noch bedenkt!

Hier noch einmal zusammengefasst, die positiven Aspekte sowie die Wermutstropfen:

Positiv

  • Hervorragende Abbildungsleistung, besonders in der Bildmitte, schon bei Blende f/2.8
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • In der Praxis sehr nützlicher Zoom-Bereich von 120-300mm mit durchgehender Lichtstärke von f/2.8
  • Sehr gute Bildstabilisierung
  • Tolle Haptik, massive Bauweise
  • Mit dem USB-Dock programmierbare Betriebsmodi, einstellbarer Autofokus
  • Erhältlich für Canon, Nikon, Sigma

Wehrmutstropfen

  • Recht schwer für die Größe, zusätzlich unnötiges Gewicht durch massive Gegenlichtblende und Stativschelle
  • Leichte Brennweitenverkürzung bei Fokussierung im Nahbereich
  • Stativschelle nicht Arca-Kompatibel, auch nicht nachrüstbar. Eine Wechselplatte ist immer erforderlich.
  • Drehrichtung von Zoom und Fokus für Nikon-User ungewohnt
  • Kleinigkeiten: Fummelige Kappe, Gegenlichtblende umständlich zu befestigen, großer Filterdurchmesser statt Innenfilter

Sigma 120-300 f/2.8 @300mm, f/5.6, 1/1000 Sek., Nikon D800 aus der Hand

Fazit

Das Sigma 120-300 f/2.8 aus der Sports-Serie bietet eine Menge Objektiv fürs Geld. Kein anderer Hersteller hat derzeit diese attraktive Brennweitenabdeckung im Programm. Optisch kommt es beim Pixel-Peepen natürlich nicht ganz an die doppelt so teure Referenz-Festbrennweite heran, aber die optische Leistung ist für ein Zoom-Objektiv doch bemerkenswert und in der Praxis sind die Ergebnisse einfach großartig! Das und die gewonnene Flexibilität durch den 120-300mm Zoom, lassen mit dem Objektiv eine Menge Freude aufkommen und auch über die kleineren Einschränkungen, über die ich geschrieben habe, hinwegsehen.

Werde ich dieses Objektiv dem ambitionierten Sport- und Naturfotografen empfehlen? Auf jeden Fall! Zu einem mehr als fairen Preis-/Leistungsverhältnis erhält man ein absolutes Profi-Objektiv mit Profi-Bildqualität!

Werde ich nun mein Nikon 300 f/2.8 verkaufen, und mir dafür das Sigma holen? Nein, vermutlich nicht. Hat man das Geld erst mal ausgegeben, schmerzt es ja nicht mehr ;-) Und ich bin einfach jemand, der gerne aus der Hand fotografiert. Da lässt sich das Nikon doch einen Tick angenehmer händeln und die Bildqualität ist halt Festbrennweiten-Referenz.

…und wenn ich das nächste Mal Wale fotografiere, hänge ich mir definitiv einen zweiten Body mit dem 70-200 um… :-)

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29 Kommentare bisher


  1. M. Born 14. August 2014, 09:46   »

    Der Trageriemen ist doch im Lieferumfang enthalten.

  2. J. Jung 14. August 2014, 01:26   »

    Hallo
    Ich kenne jemanden der dieses Objektiv besitzt, aber kein passenden tragriemen dazu hat.
    Weisst du wo es solche Riemen gibt?
    Oder ist der dabei beim Kauf?

    Mit freundlichen Grüssen

  3. Markus Born 11. Juli 2014, 21:58   »

    Hallo Gunther,

    ich habe selbst dieses Objektiv, leider scheint bei meinem ein AF-Problem vorhanden zu sein, das vor allem bei Endbrennweite auftritt. Würdest du mir zu einigen Testfotos mal deine Meinung dazu geben?

    Mit freundlichgen Grüßen

    Markus Born

  4. Danke für den ausführlichen Test – so kann man sich eben die 3000 Euro mehr für’s Nikon vielleicht sparen. Ganz nach Bedürfnissen. Hilfreich sind Deine Tests auf jeden Fall!

  5. bigbossman 21. Juni 2014, 13:47   »

    Hallo Gunther,

    zumindest habe ich keine Holzaugen, was mich ja schon mal beruhigt. Ich habe beide Objektive seit dem Herbst letzten Jahres und bin auch immer wieder total überrascht vom 120-300.

    Drei kleine Punkte würde ich anmerken wollen:
    1/ Beim AF kann ich Deine Meinung leider nicht teilen. Im Gegensatz zum 300 VRII ist der AF des 120-300 S schnarche-langsam. An der D800E pumpt er manchmal nur hoffnunglos hin und her, wenn man die äusseren AF-Felder der Kamera benutzt. Da macht das Nikon keine Probleme.
    2/ Ich hatte vorher den “nicht-S” Vorgänger, und obwohl immer wieder gesagt wird, dass beide optisch identisch sein sollen, ist das “S” sichtbar schärfer und hat ein schöneres Bokeh (was aber sicher im Auge des Betrachters liegt). Vielleicht hat die Vorgabe von Sigma’s neuem CEO, Qualitätskontrolle oben an zu stellen, wirklich etwas gebracht! Mein “altes” musste sofort zum Service zur AF-Justage, während das “S” auf den Punkt passt, auch an der kritischen D7100.
    2/ Mein 120-300 S ist mit dem Sigma EX DG 1.4 TK deutlich schärfer als das Nikon mit dem TC-14. Da mögen sich Toleranzen gut oder schlecht auswirken, aber gerade an der D7100 zieht das Sigma bei 300mm mit TK1.4 am Nikon vorbei. Wollte ich auch nicht glauben……

    Gruss,
    Axel

  6. Huch das ging ja fix mit der Antwort :-)
    Mh. Ich werde mal sehen ob ich vielleicht beide objektive mal in nem laden direkt miteinander vergleichen kann.
    Also in Sachen kugelkopf bin ich noch offen. Kann gut sein das ich mir da noch einen anderen kaufe. Vom Hersteller wird der mitgelieferte mit 12kg Belastung angegeben und das Stativ soll mit 50kg belastbar sein… beeindruckt haben mich die Videos wo sich Leute komplett an den Lastenhacken an der mittelsäule ans stativ gehängt haben.
    Das werde ich aber mit meine deutlich mehr als 50kg nicht testen ;-)

    Lg lucie

    • Hi Lucie !

      Da ich beide Objektive bereits testen konnte, kann ich hier vielleicht kurz meinen Senf dazugeben (wenn das ok ist Gunther).
      Der Autofokus ist beim Tamron zwar verglichen mit den Nikon Prime Teles recht langsam aber immer noch treffsicherer als das Sigma 120-300 mm mit 2x Konverter. Auf nicht allzu grosse Distanz liefert das Tamron sogar bei Offenblende sehr gute Ergebnisse. Desweiteren gibt es da noch den erheblichen Gewichtsvorteil und den Preisvorteil sowieso. Wenn Du allerdings mit dem Gedanken spielst häufiger den Bereich bis zu 300 mm ohne Konverter einzusetzen fällt das Tamron eindeutig durch. Ohne Konverter ist das Sigma da optisch eindeutig überlegen.
      Ansonsten sehe ich das ähnlich wie Gunther :
      Wenn Du 600 mm brauchst dann kauf auch 600 mm und nicht 300 mit Konverter.
      Ich setzte zwar auch für Wildlife 1,4x Konverter bei meinem 500er Nikon ein aber croppen muss ich trotzdem noch heftig. Somit habe ich keine Alternative (die ich bezahlen und tragen kann).
      Ausserdem liefern 2x Konverter an Zooms selten optimale Ergebnisse.

      Viel Erfolg bei der Entscheidung :)

      Carsten

  7. Danke für diesen Praxisnahen test mit dem tollen objektiv!
    Eigentlich wollte ich ja demnächst das Viel gelobte tamron 150-600mm an meine d7100 schrauben.
    Nun überlege ich ob das von dir getestete sigma mit einem 2fach konverter nicht die bessere Wahl wäre. (Natürlich auch die deutlich teurere)
    Wobei du ja von dieser Lösung abrätst.
    Das tamron soll ja deutlich besser sein als mein altes sigma 120-400…
    Und fast 900mm an crop sind einfach zu verlockend für wilde Tiere.
    Eine gute Möglichkeit gleich mal mein neues “togopod Patrick carbon” auf Herz und Nieren zu testen ;-)
    Ich kann mich noch nicht so richtig dazu entschließen was nun besser wäre…
    Gleich ein 150-600mm “suppenzoom”
    Oder doch mit einem ordentlichen 120-300 croppen (oder doch konverter?)

    Lg Lucie

    • Hallo Lucie,
      die Entscheidung kann ich Dir nicht abnehmen und die anderen von Dir genannten Objektive kenne ich auch nicht. Aber unterschätze nicht das Gewicht des Sigmas! Das Togopod und insbesondere sein Kopf kommen da schon an deutliche Grenzen.
      Grüße
      Gunther

  8. Richard A. 14. Juni 2014, 11:17   »

    Hi Gunther
    Ich bin seit vorgestern im Besitz eines Nikkor 300/2.8 und musste es, ähnlich wie du beschrieben hast, sofort ausprobieren. Dazu aufs Stativ und das Spatzennest unter dem Dach ins Visier genommen. Auch mit dem TC-20EIII. Croppen oder nicht war ja die Frage. Zur Bildauswahl und der Schärfenlegung am Motiv bin ich der Meinung, dass der Konverter besser dazu geeignet ist. Bei 900 mm an der D7100 muss man den Spatz allerdings erst einmal finden :-)und die Tiefenschärfe liegt bei Blende 8 ja auch bei ca. 2 cm. Ich habe mit billigeren Objektiven betr. der Schärfe eher schlechte Erfahrungen gemacht, habe das beschriebene Sigma aber nicht ausprobiert.

  9. Hallo Gunther,

    danke für Deine Antwort. Sie zertreut tatächlich Bedenken. Mit meinen Sigma-Objektiven (18-250mm, 30mm A-Serie, 10mm Fish-Eye)fahre ich in meiner fast täglichen Arbeit als Photojournalist für verschiedene Regionalzeitungen tatsächlich sehr gut. Einzig mit dem 70-200 mm der aktuellen Generation bin ich bezüglich der Schärfe nicht zufrieden, wobei der Autofokus perfekt arbeitet.
    Gutes Gelingen für all Deine fotografischen Vorhaben wünscht Dir

    Peter

  10. Hallo Gunther,

    auch von mir herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Bericht, der zahlreiche meiner Fragen beantwortet hat. Natürlich finde ich es toll, dass Du das Sigma mit dem geliebten Platzhirschen verglichen hast und ich bin davon überzeugt, dass Du den Vergleich im Rahmen Deiner Möglichkeiten objektiv gestaltet hast. Gleichwohl möchte ich zu bedenken geben, dass Du Sigma um das Objektiv gebeten hast. Somit gehe ich davon aus, dass Dir Sigma keine Gurke, sondern ein speziell auf eine Nikon D800 geeichtes Objektiv zugesandt hat.
    Ich erlaube mir diese Anmerkung, da ich Deine Berichte sehr schätze und selber einige Sigma-Objektive mein Eigen nennen darf, die allerdings erst zu Höchstleistungen aufliefen, nachdem ich sie auf meiner Kamera bei Sigma in Rödermark habe justieren lassen.
    Interessant wäre es für mich, ob das Nikon-Pendant ebenfalls so sorgfältig vom Hersteller ausgwewählt und justiert worden ist, um wieder gleiche Wettbewerbsbedingungen zu haben.

    Beste Grüße

    Peter

    • Hallo Peter,
      ich denke ich kann Deine Bedenken etwas zerstreuen… Die Leih-Objektive werden von einer Drittfirma verschickt und gehen von Leiher zu Leiher. Der einzige Unterschied zu einem normalen “Rent-Kunden” war hier, dass ich für das Leihen nichts gezahlt habe. Ich denke ganz sicher nicht, dass die Firma sich die Mühe macht, die Objektive auf spezielle Kameras vorher zu eichen (dazu müssten sie auch den Body haben). Zudem wussten sie ja nicht, mit welchen Kameras ich testen würde. Ich hatte ja die D5300, D600 und D800 im Einsatz. Würden sie sich soviel Mühe machen, dann hätten sie mir wohl auch kaum ein Objektiv mit nicht richtig arretierbarer Gegenlichtblende geschickt. Auch sonst hatte das gute Stück schon etliche Gebrauchsspuren…
      Das “Nikon-Pendant” ist übrigens mein eigenes, das ich natürlich auch selbst bezahlt habe und ganz regulär im Shop gekauft habe.
      Grüße
      Gunther

  11. Also die Anordnung von Fokus- und Zoom sowie Drehrichtung die gehört so – sagt ein Canonuser ;-)
    Hab statt des neuen sündhaft teuren 24-70 Canon das in diversen Tests sehr gut abgeschnittene Tamron und komme damit auch überhaupt nicht zurecht – wohl nikontypisch (?) erst Fokusring und dann vorne Zoom und unendlich ist im Uhrzeigersinn. Eigentlich völlig egal nur verd… noch mal einheitlich sollte das sein.
    Ich habe das alte 120-300 sowie den Sigma-Telekonverter und bin sehr zufrieden damit. Wenn man bestimmte Pixeldimensionen im Endprodukt benötigt, ist es meiner Ansicht nach wie vor sinnvoller dies mit mehr Glas im Strahlengang zu machen als zu interpolieren. Solange genügend Pixel vorhanden sind aber natürlich lieber den Konverter rauslassen – keine Frage!
    Die Gegenlichtblende ist beim alten Modell aus Kunststoff und sitzt bei mir nicht übermäßig fest. Über die Bildqualität im Vregleich zum neuen kann ich nichts sagen, es ist aber noch mal ein gutes Stück günstiger!

  12. Daniel 12. Juni 2014, 14:19   »

    Super Bericht,wie immer.
    Das Optimale Objektiv für den Nürburgring.
    Wer schenkt mir 3000€ für das Objektiv ;-)

    Gruß
    Daniel

  13. Sebastian 12. Juni 2014, 06:56   »

    Danke für den ausführlichen und wie immer sehr informativen Test. Was mich mal interessieren würde – hast Du schonmal Erfahrungen mit dem Äquivalent des 70-200 / 2.8 von Sigma gesammelt?

  14. Frank 11. Juni 2014, 21:26   »

    Hallo Gunther,
    also wenn man nach Bildern von Okolyten sucht, bekommt man alles mögliche zu sehen, aber keine Objektive… ;-)
    Im Ernst, vielen Dank für den wieder mal sehr gelungenen Praxistest. Eine aussagekräftige Ergänzung zu all den Linienzählern im Labor mit klarem Fazit!
    Interessant finde ich auch dein Statement zu Telekonvertern, da ich gerade über den wohl guten, aber sackteuren Canon 2-fach Konverter für mein Canon 2,8 70-200er nachdenke um bei Bedarf noch etwas mehr Brennweite zu haben.
    Glaubst du wirklich, dass man mit Croppen am PC die selben Ergebnisse bekommt? Das wäre vielleicht auch mal einen praxisnahen Vergleich wert… ;-)

    • Hallo Frank,
      demnächst vielleicht doch ;-)

      Bzgl. Konvertern: jeder Konverter “kostet” Bildqualität, das kann ja gar nicht anders sein. Und wenn die meisten Objektive ohnehin schon nicht die Auflösung der heutigen Sensoren erreichen, dann liegt es nahe, das die “Pixelauflösung” sich durch einen Tele-Konverter verschlechtert.
      Solange Du also mit Croppen klar kommst, ist das die bessere Variante.
      Grüße
      Gunther

    • Es kommt sehr auf den Verwendungszweck der Bilder an. Je stärker die Fotos am Ende verkleinert werden sollen – etwa um sie auf einer Webseite einzusetzen oder für kleinformatigen Druck – desto geringer ist der Einfluß einer begrenzten Objektivauflösung auf die Bildqualität. Ein Telekonverter bietet gegenüber dem Croppen (Ausschnittsvergrößerung) Vorteile hinsichtlich Dynamikumfang und Rauschen. Diese Vorteile bleiben erhalten, wenn z.B. das Originalbild eines 24MP-Sensors (6000 x 4000 Pixel) auf die Größe eines HD-Bildschirms (1920 x 1080 Pixel) verkleinert wird, während die unzureichende Auflösung durch die Verkleinerung kompensiert wird.
      Soll das Bild aber am Ende nicht oder nur wenig verkleinert werden – etwa für einen großformatigen Ausdruck – ist Croppen die bessere Methode. Vorausgesetzt natürlich, das gecroppte Bild ist noch groß genug und muss nicht am Ende vergrößert werden.
      All das ist aber nur relevant für hochauflösende Sensoren und lange Brennweiten, insbesondere bei DX. Für FX-Sensoren mit 16 MP, sind Telekonverter weiterhin eine gute Möglichkeit, dass Motiv näher ran zu holen.
      Ich nutze lediglich einen 1,4-fach-Konverter. An meiner D7100 ist damit definitiv das Maximum erreicht, ein 1,7-fach- oder 2-fach-Konverter brächte keinen weiteren Gewinn.

  15. Danke für diesen Praxistest!
    Aufgrund deines Artikels zur Bildschärfe und eigener Test hat sich für mich bei Teleobjektiven an DX-Sensoren die Objektivauflösung als wichtigster Aspekt der Bildqualität herauskristallisiert. Die Pixel eines 24MP-Sensors einer D7100 oder D5300 sind so klein, dass ein 300er-Tele hier bereits an die maximale Auflösung kommen kann.
    Konntest du zwischen den beiden Objektiven diesbezüglich Unterschiede feststellen?

    • Du hast recht, die Pixelauflösung der 24MP DX-Sensoren ist noch mal höher, als die der 36MP D800 – aber der Unterschied ist vernachlässigbar. Das Sigma liefert auch an einer 24MP DX hervorragend ab.

  16. Ich habe nichts anderes erwartet!
    Der Test bestätigt meine Erfahrungen mit dem Sigma.
    Ich fotografiere mit Canon und bin von der Linse mehr als begeistert. Natürlich gibt es Abstriche zu den Festbrennweiten, wäre ja auch verwunderlich. Aber die Abstriche sind minimal! Wenn man bedenkt, dass eine Festbrennweite 300 2,8 bei Nikon & Canon zwischen 5.000 & 6.000 Euro kostet, ist es wirklich beeindruckend, was Sigma da auf die Beine gestellt hat. Auch mit einem 2.0 Konverter können sich die Ergebnisse sehen lassen.
    Für mich auch eine absolute Top Empfehlung. Die 3,4kg merkt man allerdings schon, aber man gewöhnt sich dran. Allerdings empfehle ich z.B. vor einer Afrika-Reise etc. das Objektiv vorher reichlich zu benutzen um sich an das Gewicht zu gewöhnen. Die Erfahrung mit der Gegenlichtblende konnte ich nicht teilen, bei mir funzt sie sehr gut und die Schraube hält auch. Das sie so massiv ist stört mich nicht, eher im Gegenteil, ich fühle mich dadurch sicherer, da ich die Cam mal gerne auf die Blende stelle.
    Danke für den ausführlichen Bericht lieber Gunther

  17. Thorsten Fischer 10. Juni 2014, 23:50   »

    Hallo Gunther,

    danke für den guten Erfahrungsbericht. Wirklich klasse, was Sigma momentan macht.

    Kann man das Sigma mit dem Teleconverter TC-20EIII benutzen?

    Ciao!

    Thorsten

    • Hallo Thorsten, das ist eine gute Frage. Meine Vermutung hat gerade ein Test bestätigt: nein der passt mechanisch nicht. Der TC-20EIII ist ja so konstruiert dass es selbst bei den Nikon Linsen nur an einige wenige, ausgewählte passt… Ich bin aber sowieso kein Freund von Tele-Konvertern. Bei den heutigen hochauflösenden Sensoren erhältst Du besserer Qualität, wenn Du in der Nachbearbeitung Croppst. Tele-Konverter sind ein Relikt aus analogen Zeiten, wo das nicht möglich war.

      • Francesco B. 15. August 2014, 15:24   »

        Warum soll bei Analogfotografie ein Chopper nicht gehen?
        Wenn ich meinen Film beim Drogeriemarkt abgebe bekomme ich natürlich immer 100% vom Bild. Aber technisch gesehen kann man natürlich eine Ausschnittsvergrößerung in der Dunkelkammer immer machen – natürlich ist das Cloppenburg am PC da einiges einfacher.

        Liebe Grüße Francesco

  18. Danke Gunther für diesen Artikel!

    Ganz ehrlich – seit gut einem halben Jahr schlage ich mich mit der Frage des passenden 300mm Telezooms für meine anstehende Afrikareise rum.

    Andere Testberichte sind so technisch und verlieren sich in für mich total unwichtigen Details und woher soll man wissen, ob man der Meinung trauen kann. Nach geraumer Recherche war das Sigma bereits mein Favorit, aber bei dem Preis schreckt man schon mal zurück, doch nun bin ich mir sicher, dass das Sigma jeden Cent wert ist und demnach werde ich guten Gewissens zuschlagen… In diesem Sinne noch mal vielen Dank!!

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