Sterne in Langzeitaufnahme – die Vixen Polarie, der portable Astro-Tracker für die Reise

2112014

Mit der Vixen Polarie könnt ihr minuenlange Nachaufnahmen machen, ohne dass die Sterne zu Strichen werden. Und das tollste ist: sie passt in jede Fototasche.

Eine der größten Herausforderungen für alle, die sich mal an der Astro-Fotografie versuchen wollen, ist die Erdrotation. Astronomen behelfen sich hier mit teuren Nachführeinheiten, sog. Montierungen. Diese drehen das Teleskop oder die Kamera gegenläufig zur Erdrotation, um diese auszugleichen. Nur so ist es möglich, auch bei langen Belichtungszeiten die Sterne punktförmig abzubilden. Ansonsten würde sich die Erde samt Kamera und Stativ einfach unter den Sternen wegdrehen.

Die Vixen Polarie Astro-Montierung auf Reisen

Im Fotoschnack zur Astro-Fotografie habe ich Euch eine Methode vorgestellt, die lange Belichtungszeiten auch ohne Nachführung ermöglicht. Die Idee dahinter besteht darin, eine Vielzahl von Bilder mit der maximal möglichen Belichtungszeit, die gerade noch zu punktförmigen Sternen führt, zu machen und dann diese Bilder mit einer speziellen Software geschickt übereinanderzustapeln (zu stacken). Man simuliert so eine längere Belichtungszeit.

Diese Methode hat zwar den Vorteil, dass man keine Nachführung benötigt, sie stößt aber natürlich dort an ihre Grenzen, wo die Einzelbelichtung nicht mehr ausreicht, um ganz schwache Objekte einzufangen. Außerdem läuft das anvisierte Motiv natürlich über kurz oder lang aus dem Bildfeld. Im Endeffekt arbeitet man dann auch mit hohen ISO Zahlen, die die Sensoren an Ihre Grenzen bringen. Ein weiterer Nachteil ist, dass der gesamte Aufnahme-, Bearbeitungs- und Stack-Prozess natürlich aufwändig ist und Zeit kostet.

Eine richtige astronomische Montierung hingegen ist schwer und teuer und eignet sich daher nicht für Unterwegs. Aber genau da wollen wir ja in der Regel die tollen Astroaufnahmen machen! Unterwegs, wo es dunkel ist – und nicht im lichtverschmutzten heimischen Garten in der Stadt.

Genau hier kommt die Vixen Polarie ins Spiel. Nicht größer als eine Kamera, sieht sie auch ein bisschen so aus. In Wirklichkeit ist sie aber eine hochpräzise und stabile parallaktische Nachführeinheit, die selbst eine ausgewachsene DSLR nebst 70-200 f/2.8 aufnimmt und nachführt.

Die Polarie kommt auch mit großen Objektiven klar

Das ganze Nachführen hört sich natürlich erstmal nach Zauberei an. Woher weiß die Polarie, in welche Richtung sie drehen muss?

Nun – mit einem Trick ist das eigentlich ganz einfach. Wenn man weiß, dass die Erde sich um ihre eigene Achse dreht und diese Achse ungefähr durch den Nord- und den Südpol geht dann muss man die Rotationsachse der Polarie genau so ausrichten, dass sie genau parallel zur Erdachse steht. Und auch hierfür kann man sich eines Tricks bedienen. Zum Glück nämlich befindet sich auf der Nordhalbkugel ein Stern ziemlich in der Flucht der Erdrotationsachse: nämlich der Polarstern. Diesen visiert man daher an, wenn man die Polarie ausrichtet. Dafür gibt es ein kleines Loch im Gehäuse, durch das man den Polarstern anvisieren kann.

Ihr montiert also als erstes die Polarie auf Eurem Stativ, am besten auf einem Kugelkopf oder 3-Wege-Neiger, dann sucht ihr am nächtlichen Himmel den Polarstern. Nun dreht und kippt ihr die Polarie so, dass ihr diesen durch das Loch sehen könnt.

Voilà, die Drehachse der Polarie ist nun (mehr oder weniger) parallel zur Erdachse ausgerichtet.

Nun kommt die Kamera auf die Polarie. Dazu benutzt man am besten einen zweiten Kugelkopf. Das schöne ist, dass ihr nun darüber die Kamera in eine (mit Einschränkungen durch die Kamera und den Kugelkopf selbst) beliebige Richtung ausrichten könnt. Solange ihr das Stativ und die Ausrichtung der Polarie nicht verändert, wird die Kamera automatisch nachgeführt.

Tipp: es empfiehlt sich, nach dem Aufsetzen der (schweren) Kamera noch einmal die Polar-Ausrichtung zu prüfen und ggf. nachzujustieren, falls sich durch das Gewicht der Kamera etwas an der Gesamtausrichtung verändert hat.

Nun könnt ihr die Polarie einschalten. Es gibt verschiedene Modi. Der wichtigste ist natürlich die Sternengeschwindigkeit. In diesem Modus macht die Polarie eine volle Umdrehung alle 24 Stunden und gleicht so die Erdrotation aus.

Das Drehrad mit den Geschwindigkeits-Modi und rechts das Guckloch zum ausrichten.

Damit könnt ihr nun Aufnahmen von mehreren Minuten machen. Wie lange exakt das klappt, müsst ihr ausprobieren. Es gibt nämlich einige limitierende Faktoren, die beliebig lange Belichtungen verhindern.

Zum einen ist die Ausrichtung auf den Polarstern nur durch das “Guckloch” natürlich nicht besonders exakt. Weiterhin steht der Polarstern auch nicht ganz genau über der Erdrotationsachse. Wenn ihr mal ein Startrails-Bild nach Norden gemacht habt, dann werdet ihr wissen, was ich meine. Darauf sieht man dann nämlich, dass aus der Polarstern einen kleinen “Kreisbogen” zeichnet und nicht ganz im Zentrum der Drehachse steht.

Auch der Polarstern steht nicht ganz fix, sondern rotiert ein wenig – im übertragenen Sinne.

Um diese Ungenauigkeiten auszugleichen, gibt es von Vixen einen speziellen Polsucher. Dieser ermöglicht es, die Ausrichtung deutlich exakter vorzunehmen, da man mit ihm nicht nur den Polarstern besser anvisieren kann, sondern dieser durch entsprechende Einstellung auch seine Exzentrizität berücksichtigen kann. Dafür stellt man den Monat und die Uhrzeit mit zwei Drehringen ein, dann bringt man den Polsucher mit Hilfe einer eingebauten Wasserwage in Waage und peilt dann entweder den Polarstern (auf der Nordhalbkugel) oder das Sternbild Octans (auf der Südhabkugel) an. So die Theorie.

Die Polarie mit eingesetztem Pol-Sucher

Das Anpeilen durch den Polsucher erweist meiner Erfahrung nach im Dunkeln als recht schwierig. Die Markierungen in dem Polsucher sind nämlich ohne Beleuchtung nicht zu erkennen und das Bild ist spiegelverkehrt, so dass ich die Ausrichtung als recht mühsam empfand. Man benötigt hier auf jeden Fall eine zweite Person, die mit einer schwachen roten Lampe schräg von vorne in den Sucher leuchtet, damit man die Markierungen überhaupt erkennt. Es ist mir nicht gelungen, mit einer Hand zu leuchten und mit der anderen die Polarie exakt auszurichten.

Mit Hilfe und ein wenig Gefummel habe ich es auf der Nordhalbkugel dann hinbekommen. In der Praxis habe ich mich dann aber immer wieder dabei ertappt, dass ich den Polsucher in der Tasche gelassen habe und einfach durch das Guckloch ausrichte. Die Ergebnisse waren meist nicht schlechter.

In Peru sollte nun die Feuertaufe auf der südlichen Hemisphere stattfinden. Hier nahm ich natürlich den Polsucher mit, um überhaupt in der Lage zu sein, die Ausrichtung anhand dessen Markierungen für das Sternbild Oktans vorzunehmen.

Auf der Südhalbkugel ist eine rein optische Ausrichtung durch das “Guckloch” nämlich viel schwieriger, da es eben keinen “Süd-Polar-Stern” gibt. Den exkakten südlichen Himmelspol zu finden ist selbst für erfahrene Sternengucker immer wieder eine Herausforderung.

Der Vixen Polsucher bringt hierfür Markierungen für das Sternbild “Oktans” mit, diese liegen eher am Rand des Suchers. Dieses sehr schwache Sternbild muss man allerdings erstmal am Nachthimmel finden. Uns ist das in Peru leider nicht gelungen, obowohl wir dank unserer Astro-Apps ziemlich genau wussten, wo es stehen sollte. Durch die Nähe unseres Standortes zum Äquator, war dieses Sternbild bei uns sehr dicht über dem Horizont bzw. z.T. durch Berge verdeckt. Auch die Lichtverschmutzung und entsprechende Atmosphärische Störungen so dicht über dem Horizont taten ihr übriges: wir konnten es einfach nicht ausmachen. Dann nutzt auch die schönste Markierung im Polsucher nichts.

Hier wird eine der Grenzen einer jeden Parallaktischen Montierung deutlich: ist man sehr dicht am Äquator bekommt man Probleme, da die Erdrotationsachse sehr flach verläuft. Hier fällt es dann oft schwer, die Montierung auszurichten, da die Himmelspole zu weit unten stehen. Die steile Ausrichtung der Montierung schränkt dann, je nach verwendetem Kugelkopf, auch die Ausrichtung der Kamera ein. Ähnliches passiert, wenn man dicht an den Erdpolen arbeitet. Aber wie gesagt, hierfür kann die Polarie nichts.

Tolles Engineering, klasse Design.

Letzten Endes haben wir die Polarie in Peru dann nach gut Dünkten ausgerichtet. Gut sichtbar (wenn auch horizont-nah) waren die Magellanschen Wolken. Konstruiert man aus diesen beiden Zwerggalaxien ein gleichschenkliges Dreieck in die richtige Richtung, so liegt der gedachte 3. Punkt ungefähr auf dem Himmelssüdpol. Und darauf richteten wir dann aus. Fertig.

LInks die Magellanschen Wolken, rechts, im Lichtschein des Ortes und daher nicht wirklich auszumachen, der Himmelssüdpol

Die fantastischen Ergebnisse haben mich auf jeden Fall überzeugt. Das nächste Mal lasse ich den Polsucher wahrscheinlich gleich zuhause, wenn ich in eine solche Region fahre…

Auch auf der Nord-Halbkugel zeigen meine Erfahrungen, dass man allein durch Anvisieren des Polarsterns durch das Guckloch wirklich tolle Ergebnisse erhält. Liegt die maximale Belichtungszeit mit 200mm ganz ohne Montierung bei maximal 5 Sekunden, so kommt man mit der Polarie locker auf 90 Sekunden oder gar mehr. Das ist ein großer Unterschied.

Dieses Bild von Andromeda habe ich in Norddeuschland aufgenommen, es ist eine einzige Belichtung:

Andromeda mit 200mm, f/2.8, ISO 640, 40 Sekunden.

Die längste Belichtungszeit, die ihr realisieren könnt, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, z.B. der Brennweite, der Genauigkeit der Ausrichtung, der Himmelsrichtung, in die ihr fotografiert, der gewünschten Zielauflösung, etc… Ihr solltet also auf jeden Fall einige Probeaufnahmen machen.

Tipp: Es empfiehlt sich weiterhin, das Getriebe der Polarie erstmal “auf Zug zu bringen”. Wenn ihr z.B. die Rotationsrichtung oder die Ausrichtung der Kamera geändert habt, kann es einige Minuten dauern, bis ein gewisser “Schlupf” im Getriebe ausgeglichen ist. Lasst die Polarie also am besten 1-2 Minuten laufen, bevor ihr mit den Probeaufnahmen startet.

Mit dieser Methode könnt ihr nun schon mit einer einzelnen Belichtung fantastische Details am nächtlichen Himmel herausarbeiten, für die ihr sonst einen deutlich höheren Aufwand hättet betreiben müssen.

Möchtet ihr nun noch mehr “Tiefe” in Eure Bilder bekommen, so könnt ihr die Nachführung natürlich mit dem Stacking kombinieren. Das heißt, einmal ausgerichtet stellt ihr nach einigen Testaufnahmen den Intervall-Auslöser an und lasst die Kamera mehrere Bilder mit der längsten, vorher ausprobierten, Belichtungszeit machen. Im Anschluss “stackt” ihr diese dann, wie im Fotoschnack beschrieben.

So arbeiten eigentlich alle Astrofotografen auch mit den ganz großen Montierungen. Die Nachführung sorgt dafür, dass die Objekte nicht aus dem Bildfeld verschwinden und ihr insgesamt deutlich längere Einzelbelichtungen machen könnt. Die Stacking-Software rechnet später die kleinen Ungenauigkeiten zwischen den Bildern heraus.

Astro-Landschaftsaufnahmen

Mit der vorgestellten Technik könnt ihr tolle Deep-Sky Aufnahmen machen. Die Andromeda Galaxie oder der Orion-Nebel sind klasse Motive, die in unseren Breiten einfach zu finden sind und großartig aussehen.

Solche Aufnahmen lassen aber, bei aller Faszination, irgendwann ein wenig an Individualität und Kreativität missen. Da sie von jedem, der sie aufnimmt, egal wo auf der Erde er sich befindet, eher gleich aussehen.

Viel spannender ist es oft, die Umgebung – sprich Landschaft – in die Astro-Aufnahmen mit einzubeziehen. Seien es Felsen, Bäume, eine Windmühle oder einfach nur Gräser. Die Kombination zwischen der charakteristischen Landschaft einer bestimmten Gegend auf der Erde mit den Himmelsobjekten ist eine großartige Herausforderung, die zu fantastischen und vor allem sehr viel persönlicheren und kreativeren, Bildern führen kann.

Hier bekommen wir aber ein Dilemma: arbeiten wir ohne Nachführung, so wird zwar alles auf der Erde scharf, die Sterne verwischen aber bei langen Belichtungszeiten.

Nutzen wir allerdings die Polarie oder einen anderen Tracker bei “Sternengeschwindigkeit”, so bekommen wir zwar scharfe Sterne, aber die Landschaft verwischt natürlich durch die Bewegung der Kamera.

240 Sekunden bei ISO 200 – Tolle, scharfe Sterne, aber die Landschaft verwischt…

180mm, 20 Sekunden bei ISO 3200 – der etwas verwischte Felsen stört nicht.

Die Pleiaden gehen im Norden auf – eine Aufnahme bei 200mm, 30 Sekunden und ISO 3200. Ohne Nachführung unmöglich.

Die Lösung liegt hier, wie so oft, im goldenen Mittelweg. Dafür bringt die Polarie einen speziellen Modus mit, der es erlaubt, sie mit halber Sternengeschwindigkeit laufen zu lassen. Dadurch könnt ihr zwar nicht mehr ganz so lange auf die Sterne belichten, ohne dass sie zu Strichen werden, aber ich könnt länger, als ganz ohne Nachführung belichten und trotzdem noch sowohl die Sterne, als auch den Vordergrund unverwischt abbilden. Die genaue längste Belichtungszeit, die mit dieser Methode möglich ist, müsst ihr auch wieder ausprobieren. Sie hängt natürlich wieder von den genannten Faktoren ab.

Hier eine Aufnahme mit halber Sternengeschwindigkeit, die ich auch in Norddeutschland aufgenommen habe, bei der sowohl Landschaft, als auch Milchstraße unverwischt sind.

Milchstraße auf Fehmarn. 14mm, f/2.8, ISO 640 59 Sekunden.

Fazit

Die Vixen Polarie ist aus meiner Fototasche nicht mehr wegzudenken. Dass ein solch kleines Gerät einen solch großen Effekt haben kann und so viel Spaß machen kann, hätte ich nicht gedacht. Lange Zeit habe ich das Fotografieren mit einer Astro-Nachführung auf Reisen kategorisch ausgeschlossen, da mir die Nachführungen einfach zu groß und zu schwer waren. Die Arbeit mit einfachen und unter Zähneknirschen gerade noch transportablen Geräten, wie dem Merlin, ist darüber hinaus auch eher kompliziert, sie sind trotz ihrer Größe weniger stabil und sie sind sehr anfällig.

Die Polarie hingegen, kommt mit 2 AA Batterien – vorzugsweise natürlich Akkus – aus, wiegt gerade mal 635 Gramm und ist schon allen von ihrer Bauweise her ein Hingucker. Auch der optionale Polsucher ist von der Bauweise, Haptik und Ausführung total cool. Leider ist er bei der Bedienung etwas sperrig. Dabei kann man ihm natürlich die Schwierigkeiten, die wir in Peru aufgrund der Äquator-Nähe nicht anlasten, das ist halt so. Dass man auf eine Beleuchtung verzichtet hat, macht die Bedienung ohne Helfer allerdings fast unmöglich. Dazu kommt, dass der Sucher alles spiegelverkehrt anzeigt. Das mag für alteingesessene Astronomen kein Problem darstellen (die meisten Teleskope zeigen ja auch alles spiegelverkehrt an) aber für den normalen Fotografen ist das vermutlich eher ein Frustfaktor… ;-)

Toll wäre, wenn man einfach einen handelsüblichen Leuchtpunktsucher montieren könnte, das hielte ich für den besten Kompromiss zwischen dem “Guckloch” und dem hochpräzisen Polsucher. Auf der anderen Seite wird der Polsucher vermutlich dann wertvoll, wenn man auf der südlichen Hemisphere weiter südlich unterwegs ist und das Sternbild Oktans auch wirklich ausmachen kann. Dann bekommt man natürlich eine noch deutlich exaktere Ausrichtung, als mit unserem Pi*Daumen-Verfahren. Spiegelverkehrt muss man allerdings dann gucken können…

Last but not least: Natürlich kann man mit der Polarie auch Zeitraffer-Schwenks machen! Allerdings eignet sich dafür nur bedingt die Hochkant-Montierung auf dem Stativ, da man den Stativ Kugelkopf dafür dann um 90° kippen müsste und das ganz dadurch an Stabilität einbüßt. Daher gibt es von Vixen noch einen speziellen Time Lapse Adapter, der es erlaubt, die Polarie waagerecht auf dem Stativ zu montieren. Einfachen Kameraschwenks im Zeitraffer steht damit dann nichts mehr entgegen.

Natürlich ist die Polarie keine “Billigware”, ich finde aber, ihr Preis ist absolut gerechtfertigt, für die Qualität und die Ergebnisse, die man mit ihr bekommt. Auf La Palma habe ich im Vergleich ein etwas günstigeres Alternativ-Produkt getestet (Nano Tracker), das war schon mit einer DX Kamera mit Normalbrennweite überfordert und rutschte durch. Da hat man dann keinen Spaß dran. Ich denke gerade bei solchen Anschaffungen, die man ja nun wirklich nur einmal tätigt, macht es Sinn auf Qualität zu setzen – ansonsten kauft man vermutlich doppelt.

Habt ihr schonmal mit einer Astro-Nachführeinheit Nachtaufnahmen gemacht? Wie waren Eure Erfahrungen? Ich freue mich über Eure Kommentare!

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Disclaimer: Die Polarie wurde mir inklusive Polsucher und Time Lapse Adapter freundlicherweise von der Firma Vixen zur Verfügung gestellt. Auf ihrer Homepage findet ihr weitere Informationen zur Polarie und ihrem Zubehör.

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69 Kommentare bisher


  1. Ralf D. 7. Januar 2017, 15:36   »

    Hallo,
    Toller Bericht, tolle Webseite :)
    Schon mal Erfahrung mit grösseren Brennweiten gemacht.
    Ist das Sigma 150-600 f5-6,3 C für Deepsky Aufnahmen noch geeignet?

  2. Dieter Eichstädt 1. November 2016, 00:06   »

    Hallo Gunther,
    ich habe deine Berichte über Astrofotografie mit großem Interesse gelesen. Vielen Dank für die vielen guten Tipps darin.
    Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einer Nachführmöglichkeit für eine Fotokamera. Dein Bericht über die Polarie ist da schon recht hilfreich. Habe da aber noch zwei andere Geräte entdeckt:
    1. den Sky Tracker von iOptron und
    2. den Sky Watcher Star Adventurer.
    Beide sind so in etwa die Preisklasse der Polarie, haben aber beleuchtete Polsucher u.a. Zubehör gleich mit dabei. Hast du mit diesen Geräten auch schon mal Erfahrungen sammeln können ?
    Ausserdem wäre da noch die Merlin GoTo Montierung. Kann man damit auch etwas länger belichten ohne das die sog. Bildfelddrehung sich bemerkbar macht ?
    Ich hätte schon gerne eine GoTo Montierung, denn ich denke das es recht schwierig ist die z.T. recht lichtschwachen Objekte im Kamerasucher zu sehen. Da hilft sicher auch Live View nicht wirklich weiter.
    Würde mich freuen, wenn du mir dazu etwas schreiben könntest.

    VG
    Dieter

    • Es hängt etwas davon ab, ob Du eher “Deep Sky” – also Details wie Nebel mit Teleobjektiv oder Astro-Langschaften machen willst.
      Für letzteres ist die Polarie aufgrund ihrer kleinen Abmessungen und Portabilität prädestiniert. Hier kommt es auch nicht so auf die exakteste Pol-Ausrichtung an.
      Wenn Du “Deep Sky” machen willst, gibt es sicher geeignetere Lösungen. Die genannten kenne ich aber nicht, da ich normalerweise eher im Astro-Landschafts-Bereich unterwegs bin.

  3. Markus Weingärtner 11. Oktober 2016, 17:04   »

    Sehr hilfreicher Bericht ,finde ich auch
    ich werde demnächst auf die Malediven fliegen,ich weiss dass dort der Polarstern nur knapp im Norden über dem Horizont steht.Wenn der Nachthimmel jedoch teilweise bedeckt ist und somit auch der Polarstern,wie richte ich die Polarie dann aus,und wie funktioniert sie mit dem Selbstauslöser der Kamera
    Ich habe eine Canon 7d,dazu dasTokina 11-16,also fotografiere eher im Weitwinkelbereich,würde auch eher den Modus, halbe Sterngeschwindigkeit mit Landschaft wählen.
    Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar
    Markus

    • Das ist dann genauso schwierig wie im Artikel beschrieben. Im Endeffekt würde ich dann einfach einen Kompass nehmen und die Polarie nach Norden knapp über dem Horizont ausrichten.

      • Vixen bietet dazu ja einen Kompass an; der neue beleuchtete Polsucher hilft aber auch in vielen Fällen.
        Lg
        Alex

      • Markus Weingärtner 12. Oktober 2016, 13:46   »

        Hallo

        Hat nicht die Polarie auch einen Kompass?Die Malediven liegen fast am Äquator,aber immer noch auf der Nordhalbkugel.
        Sollte ich dann nach Norden ausrichten oder doch den Südpol anvisieren?

        • Solange Du auf der Nordhalbkugel bist würde ich nach norden ausrichten. Ansonsten müsstest Du ja einen Punkt unter dem Horizont anvisieren.

          • Markus Weingärtner 13. Oktober 2016, 10:44   »

            Hallo benutzt du auch den Gradmesser der dabei ist,Breitengrad usw oder ist dies nur optional?

  4. Lars Mühlhoff 27. März 2016, 10:44   »

    Hallo,
    sehr schöner Bericht über die Polarie!
    Ich nutze sie seit fast einem Jahr selbst und kann den Bericht über die Nutzung auf der nördlichen Halbkugel nur bestätigen. Seit Dezember fotografiere ich auch bei bis zu 200mm und mit Polsucher ausgerichtet bekomme ich bei 6 min immer noch punktförmige Sterne!!! Ich habe mir jedoch jetzt einen 10000mAh Akku gekauft weil mir der Batteriewechsel zu hoch war,entsprechende Akkubatterien Habe ich nie gefunden.

    Ich bin auch vollkommen von der Polarie begeistert und bereue keinen Cent den ich dafür ausgeben habe.

    LG
    Lars

  5. Hallo Gunter!

    Danke für deine tollen Tipps zur Astrofotografie. Du hast mich auf den Geschmack gebracht und ich spiele mit dem Gedanken, mir auch eine Vixen Polarie zu kaufen. Damit ich dann nicht dumm schaue und nicht loslegen kann, weil ich wichtige Teile dafür vergessen habe, meine Frage:

    Sehe ich das richtig, dass man die Vixen Polarie auf der Platte auf dem Kugelkopf montiert, der auf dem Stativ ist und auf die Vixen Polarie ein zweiter Kugelkopf kommt, auf dem dann die Kamera montiert wird? Braucht man dann auch noch Adapterschrauben?

    Liebe Grüße

    Johannes

  6. Hallo Gunther,
    super das Du hier auch so viele Tipps in Sachen Astrofotografie gibst.
    Zu den sogenannten Startreckern ein Tipp i. S. Polsuchfernrohr. Es gibt auch für die Polarie eine Lösung bei der das beleuchtete Polsuchfernrohr am Startrecker verbleiben kann und so die Justierung erhalten bleibt z. Bsp. so: http://www.teleskop-austria.at/shop/index.php?lng=de&m=2&kod=PolarieOAH-ill&skod= 9&om=Teleskop Montierung

    Von der Stabilität und Vielseitigkeit ist der Star Adventurer von Skywatcher bestimmt auch eine gute Lösung.

    Da ich nicht nur “Widefield” auf Reisen ablichten möchte sondern auch mit einem kleinem Teleskop Photonen jage, habe ich zu einer kleinen EQ3 SkyScan gegriffen….

    Es gilt aber der Grundsatz, nicht nur jedes Fernrohr findet seinen Himmel sondern bestimmt auch jede Kamera;-)

    …auf jeden Fall weiter so Gunther!!!

    clear skies, Jörg

  7. “Wer beim Polarfinder die Markierungen nachts nicht erkennen kann, dem sei empfohlen”…:

    https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71KzhZkEwJL._SL256_.jpg

  8. Hallo,

    ich hab mit der Polarie auf einem Astronoken-Treff gearbeitet, sehr nett und sehr kompakt. Allerdings konnte ich parallel den Skywatcher StarAdventurer testen, mit Polwiege deutlich stabiler und leichter auszuricht, da gibt es sogar passende Polsucherbeleuchtung. Das Ding ist kaum teurer, etwas schwerer aber deutlich stabiler und präziser. Daher dürfte es gerade für die Tele-Fotogrrafen interessant sein.

    Gruß,

    Tankred

  9. Christian 22. Februar 2015, 16:46   »

    Hallo Gunther,
    das 70-200/2,8 zusammen mit Kugelkopf und D750 liegt vom Gewicht her schon leicht über der Spezifikation der Ploarie von 2kg. Das ging ja offensichtlich noch ganz gut. Hast Du es auch mal mit dem 300/2,8 versucht?
    Viele Grüße
    Christian

  10. Bengt Lindqvist 12. Januar 2015, 17:18   »

    Moin Gunther

    Wurde das Bild auf Fehmarn mit einem 14mm 2.8 Nikkor geschossen oder mit einem 14-24mm ? Benutze zum Einstieg in die Sternenfotografie gerade das Sigma 35mm 1.4 Art. Ein geiles Stück Glas. Allerdings würde ich gerne mehr Bild aufs Glas bekommen, deswegen auch die Frage. Viele Grüsse von der Insel.

  11. Alexander 4. Dezember 2014, 16:46   »

    Hallo zusammen,
    gebe meinen Polarie, Polsuchfernrohr und Spezialstativ mangels Nutzung ab. Bei Interesse bitte an ysky@me.com melden.
    Lg
    Alex

  12. Christophe 15. November 2014, 22:40   »

    Hallo Gunther,

    ist es eigentlich möglich ,bzw praktikabel Single oder Multirow Panos mit Nachführung zu machen ? Oder artet das in Chaos aus ?
    Fang er mit beidem an und überlege ob man das überhaupt sinnvoll kombinieren könnte…

    Danke und cheers,

    Christophe

  13. Hallo Gunther,

    eine Frage : hält der Vixen auch eine Canon 5 D MK III mit Battereigriff und montiertem L-Winkel stabil und führt diese trotz des höheren Gewichtes noch sauber nach ?

    Danke für eine kurze Antwort, stehe nämlich im Begriff mir eine Vixen zuzulegen.

    Gruss Rolf

    • Bezüglich der gewichtlichen Spezifikationen ist Vixen eher vorsichtig. Wie gesagt, meine D810 mit L-Winkel und 70-200 f/2.8 ging problemlos. Ich denke es sollte also auch mit Deiner Konfiguration gehen, hängt natürlich vor allem vom Stativ ab.
      Von Batterie-Griffen halte ich wegen der verminderten Stabilität nicht besonders viel, aber auf der Vixen sollte das eigentlich kein Problem sein.

      • Hallo Gunther,

        danke für die rasche Antwort. Werde mich also demnächst ins Vergnügen stürzen und mir nach Deinem Super-Bericht eine Vixen zulegen.
        Vielen Dank noch einmal, vor allen Dingen für Deine Super-Berichte und Prasixtests!!

        Gruss Rolf

        • Hallo Rolf,

          ich kann nicht wirklich von Praxiserfahrungen mit der Polarie berichten, aber gerade bei größeren Gewichten könnte es durchaus lohnen, sich auch mal Alternativen anzuschauen. Ich habe einen iOptron SkyTracker und war sehr überrascht, dass dieser meine Canon 70D samt 300mm f/4 L-Objektiv sauber nachgeführt hat. Und je nachdem wie weit in den Tele-Bereich du gehen willst ist eine exakte Einnordung aus meiner Sicht sehr wichtig – und auch das klappt mit dem Polsucher des SkyTrackers sehr gut. Mehr Infos dazu in meinem Testbericht (siehe mein Blog-Kommentar weiter unten)…

          Viel Spaß beim Astrofotografieren!

          Gruss,
          Katja

          • Hallo Katja,

            danke für den Hinweis. Habe mir Deinen Blog angeshen. Wirklich sehr gut. Werde mir das jetzt noch einmal überlegen…

            Gruss Rolf

  14. Kevin B. 12. November 2014, 02:00   »

    Moin Gunther,
    schoener Artikel den du da gemacht hast.
    Das Konzept dieser Nachfuereinheit gefaellt mir echt gut.
    Kannst du mir sagen wie genau das mit dem goldenen Mittelweg funktioniert ? Ich verstehe das nicht ganz, wenn ich mir dein Foto von Fehmarn angucke. Wenn du 60 Sekunden belichtest und das Gereat sich dabei bewegt, warum ist der Zaun noch so deutlich ?
    Oder hast du mit einem Ultraweitwinkel aufgenommen, das Startrailprogramm zum stacken benutzt und der Zaun war eigentlich “groesser” , heisst das Programm hat den Ausschnitt genommen der auf allen Fotos drauf war.
    Falls du gestackt hast, wie viele Einzelbilder waren es denn ?

    lg Kevin

    • Das Bild wurde mit einem Ultraweitwinkel aufgenommen. Hätte ich mit 30 Sekunden ohne Polarie belichtet, wären die Sterne auch gerade noch so punktförmig gewesen. Durch die “Halbe Geschwindigkeit” kann ich diese Zeit dann noch verlängern, theoretisch verwischt dann der Zaun natürlich ein bisschen, aber durch die kurze Brennweite liegt das noch innerhalb der Auflösungsreserve.
      Gestackt habe ich da gar nichts.

  15. Jörg Meiers 11. November 2014, 18:58   »

    Hallo Gunther
    eine Frage zur Montierung des Sirui K10 Stativkopfes auf dem Vixen.
    Die Schraube auf dem Vixen Drehkopf ist 1/4″ und die Stativbefestigung des Sirui ist 3/8″. Hast Du da ein Adapter zwischengeschaltet? Oder einen anderen Stativkopf verwendet? Glaube da habe ich mich mit dem Stativkopf verkauft.
    Gruß
    Jörg

  16. Hallo zusammen,

    ein sehr interessanter Artikel – vielen Dank dafür.
    Da ich mich zur Zeit mit großem Engagement in die Thematik Sternenfotografie einlese und ich hier tiefer einsteigen möchte, stellt sich für mich hier die Frage ob ich mit solche einer Nachführung den Nachteil eines nicht ganz so lichtstarken Objektives, zumindest teilweise, ausgleichen kann. Es wäre nett wenn ihr mir hier mal Eure Einschätzung mitteilen könntet.
    Mir sind die Vorteile lichtstarker Objektive durchaus bewusst, jedoch gibt es Objektive mit einer guten Abbildungsleitung im Ultraweitwinkelbereich die nicht ganz so lichtstark sind und unter Benutzung einer entsprechenden Nachführung ebenfalls für lange Belichtungen gut wären.

    Gruß, Thomas

    • Hallo Thomas,
      klar, durch die Nachführung kannst Du länger belichten und somit eine geringere Blendenöffnung bei einem nicht so lichtstarken Objektiv kompensieren.
      Grüße
      Gunther

  17. Super Artikel Gunter,

    ich habe die Polarie inkl. Polsucher nun seit mehreren Monaten im Einsatz. Ich finde auch, dass vor allem der Vorteil geringer ISO-Werte bei gleichzeitig langen Belichtungszeiten auch für die Milchstraße Vorteile hat.

    Ich habe mit für mein Stativ einen 3-Wege-Neiger besorgt. Damit lässt sich jede Achse über ein Einstellrad sehr exakt einstellen und die Ausrichtung auf den Polarstern gelingt deutlich einfacher als mit einem herkömmlichen Kugelkopf.

  18. Rüdiger 4. November 2014, 09:41   »

    Hallo Gunter,
    hast du zufällig eine Ahnung/Infos wann die V2 der Polarie erscheinen soll. Diese hat dann laut Christoph Malin auch doppelte Geschwindigkeit was für alle die nicht-nur-Sternen-Zeitraffer machen interessant ist.

    Hier ist das Video von Christoph auf das ich mich beziehe: https://www.youtube.com/watch?v=35enZCyMsvk
    Ab 4:20 wird es interessant.

    Gruß
    Rüdiger

    • Nein, dazu habe ich keine Info…

    • Hallo Rüdiger,

      Da hast Du ja ganz genau geschaut :) Hoffentlich sieht man mir meine Müdigkeit bei dem Clip nicht an – zu dem Zeitpunkt hatten wir schon einige Nächte in den Knochen und man versucht dann noch was sinnvolles zu sagen…

      Wegen dem 2X Modus: leider verzögert sich das derzeit, wir haben keine Infos aus Japan ob es jetzt doch kommt oder nicht. Muss man leider Geduld haben.

      Lg
      Christoph

      • Rüdiger 5. November 2014, 17:33   »

        Hallo Christoph!
        Zombiezustand ist ja nach einigen Raffernächte ganz normal, fällt also nicht sonderlich auf ;-)

        Danke erst einmal für die Info, auch wenn sie mir nicht sonderlich gefällt. Warten gehört nicht zu meinen Stärken.

        Könnte mir gut vorstellen das sich durch den 2x speed deutlich mehr Leute für eine Polarie entscheiden. Wäre eine gute Lösung für (bewegte) Tageslichzeitraffer auf Reisen, auch wenn sie dafür eigentlich nicht konzipiert wurde.

        Lg
        Rüdiger

    • am besten Christoph selbst fragen ist auch auf facebook zu finden :)

      • Rüdiger 6. November 2014, 00:35   »

        Öhm, hä? :-D

        Habe ich übrigens gemacht (Fatzebok) aber dort leider keine Antwort erhalten. Umso besser ist es dann hier die Info zu bekommen.

        Danke

  19. Hallo Gunther,
    danke für diesen ausführlichen Bericht, ich bin in Sachen Astrofotografie erst ganz am Anfang. Was ich mich aber frage, wie langsam ist denn die halbe Geschwindigkeit, denn auf dem Fehmarn Bild ist der Vordergrund richtig knackig scharf und das trotz 59sek. Für mich sieht das nach 0 Bewegung aus!?

    Grüße, Marc

    • Hallo Marc,
      die halbe Geschwindigket beträgt genau die Hälfte der Vollen Geschwindigkeit ;-)
      Bei dem Fehmarn Bild habe ich mit 14mm garbeitet, da können die Zeiten dann schon länger werden.
      Grüße
      Gunther

  20. Bernd Gantert 3. November 2014, 19:04   »

    Hallo Gunther,

    ein toller Bericht mit dermaßen viel Information,dass ich erst mal Zeit brauche.

    Eine Frage zum Foto der Andromeda-Galaxy:

    Wieviel % des Originalbildes sind denn dargestellt? Mit 200mm hat man diese Darstellung sicher nicht.

    Viele Grüße aus dem Raum Stuttgart

    Bernd

    • Hi Bernd, es ist etwas gecroppt, aber nicht so stark, wie Du vielleicht denkts. Die Andromeda ist vom sichtbaren Durchmesser her 5x so groß wie der Mond.

  21. Hallo…

    Ich denke dass es kein böser Wille von Gunter ist wenn mal jemand keine Antwort kommt. Mir ist es ein Rätsel wie Gunther es schafft zwischen den ganzen Workshops und Fotoreisen immer solche Professionelle Berichte zu schreiben. (immerhin macht er das ja alles mit Diana allein)
    Ergänzend muss ich dazu sagen dass ich meine Finale Version vom MDKV4 / Astro relativ spät zu Gunther geschickt habe .
    Danke Gunther das du an meine erste Version vom MDK geglaubt hast und mich seitdem unterstützt :-)

    L.G.
    David

  22. Moin zusammen, ein wirklich wieder sehr interessanter Artikel, Danke Gunther! Also das Vixen macht sicherlich Sinn bei Galaxien etc. Aber bei Milchstraßenaufnahmen finde ich es völlig uninteressant. Da reichen mir persönlich die 30sec und die 3200 ISO völlig! Auch finde ich den Preis von 530 € inkl. Polsucher völlig überteuert… Bei 240sec. und ISO 200 “rauscht” es für mich genauso wie mit 3200 ISO. Die verschwomme Landschaft gefällt mir persönlich nicht. Ich bin aber auf Deinen Bericht zum MDK gespannt! Der Vergleich interessiert mich! VG OLI

    • Wie gesagt, der Polsucher ist nicht unbedingt erforderlich. Und die “Halbe Sternengeschwindigkeit” macht bei Milchstraßenaufnahmen schon Sinn, vor allem wenn man einen nicht ganz so empfindlichen Sensor nutzt. Die ganzen Landschafts+Sterne Aufnahmen profitieren von dem Tracker schon auch immens.

  23. Gerhard 3. November 2014, 04:58   »

    Hallo Gunther!

    Für die Halterung des Polarskops auf der Polarie gibt es einen sehr praktischen Teil, man braucht nach dem Einstellen nicht mehr das Polarskop ausbauen mit der Gefahr die ganze Anordnung wieder zu verstellen.

    http://www.teleskop-austria.at/shop/index.php?m=2&kod=mont-pol-oah-ha&lng=de

    Herzliche Grüße
    Gerhard

  24. Hallo Gunther,

    ich hab selbst lang überlegt mir eine Vixen Polarie zuzulegen, habe mich dann aber doch für den iOptron SkyTracker entschieden. In meinem Blog habe ich einen ausführlichen Testbericht (http://kseidel-photography.weebly.com/blog/erste-erfahrungen-mit-dem-ioptron-skytracker) dazu geschrieben und erste Testaufnahmen dazugepackt. Ich sehe extreme Vorteile des iOptron SkyTrackers gegenüber der Polarie (siehe Blog) und bin auch wirklich überrascht über die Ergebnisse die ich bei den ersten Versuchen damit erzielen konnte. Sogar bei 300mm hab ich bei 30-40 sek Belichtung noch punktförmige Sterne hinbekommen.

    Ich bin auf jeden Fall schon auf deinen Test des MDK v4 gespannt!

    Gute Nacht,
    Katja

  25. Frank Babies 2. November 2014, 18:45   »

    Hallo Gunther,
    bei dem nachführen der Kamera den Sternen hinterher und dem zwangsläufigen still stehen der Erde kommt es zwar dazu das der Boden verwischt, aber was passiert wenn sich der Boden scheinbar mitdreht? Ich denke da an einen grossen spiegelnden See bei dem kein Ende zu sehen ist. Sollte es sich da nicht aufheben?

    LG

    Frank

  26. Nabend gunther!
    Dacht du wolltest ein Vergleich mit den gerät von David machen.
    Wäre viel interessanter.
    Hatte dich bzgl eines kurzen Kommentars oder Empfehlung schon mal angeschrieben und leider bis heute keine Antwort erhalten.
    Nun hab ich mir das Teil von David für den letzten Urlaub einfach besorgt
    und kann nur sagen
    tausend mal geiler als der vixen Polaris!
    Kostet weniger als die Hälfte kann wesentlich besser timelapse( man braucht kein extra Zubehör kaufen) aufnehmen, da wesentlich mehr Spielraum bei der geschwindigkeitseinstellung.
    Wiegt nur 600 gr mehr als der Polaris ist super leicht für Reisen und Transport zerlegt und hat ein leuchtpunktsucher.
    Ach ja David is sogar ao nett und personalisiert den für einen!
    Solche Jungs mit Entwicklungen für kleines Geld sollten viel mehr supportet werden.
    Gruß Kai

  27. Hi Gunther.

    Vor kurzem las ich ein Bericht von Dir über “DavidundSterne” der eine Nachführung gebaut hat den MDK v4. Wenn ich mir beide Berichte durchlese und auch die Preise vergleiche, würde ich zum MDK v4 tendieren. Preislich liegt der MDK v4 knapp 200€ unter dem Vixen. Ausserdem besitzt der MDK noch einen Poti um die Geschwindigkeit anzupassen +
    Polsucher.
    Hattest Du diesen selber mal getestet?

    Gruß Chris

  28. Hallo,

    den Vixen Polarie habe ich jetzt schon knapp 4 monate und bin begeistert. 5 min belichten ohne Striche geht problemlos. Nur sollte man nach dem einrichten das Bild ganz genau kontrollieren ob auch alle sterne punktförmig sind.
    Bei der Wahl des Stativplatte sollte man auch achten. Bei meinem hält das Gewicht bei einem Telezoom fast nicht.
    Aber ansonsten kann ich mir den Tracker nicht mehr wegdenken :D

    mfg domi

  29. christophe 2. November 2014, 13:22   »

    Hi

    könnte man nicht den vordergrund ohne fotografieren und dann mergen ?

    cheers

    Christophe

    • Machbar ist vieles, aber das wäre dann natürlich gefaked. Ich halte davon nichts. Wo zieht man die Grenze? Beim nächsten Bild wird dann ein Mond in die Landschaft eingesetzt… Weil man es kann. Mit Fotografie hat das dann aber nichts mehr zu tun…

      • christophe 2. November 2014, 15:14   »

        naja der vordergrund wäre im gegensatz zum mond ja real an der Stelle da.
        Dann sind layer/masken wohl auch nichts für dich. jedem das seine.

        tolle fotos aber !

        schöne Grüsse,

        Christophe

        • Man kann ja auch aus nem Gummiband und ner Klobürste ne Rakete bauen, Fliegt trotzdem keiner mit zum Mond.
          Hier wird optische Kunst mit viel zeitlichem Aufwand und ner Portion goldenem Schnitt betrieben.
          Layer is was für Werbefuzies, Zeichen-Legastheniker und absolute Nixkönner!
          Gruß Kai

      • Wenn man es genau nimmt sind HDRs dann auch gefaked :) Wenn man vom gleichen Motiv 2 Belichtungen macht und die dann in PS überblendet ist das Fotomotiv ja eigentlich nicht gefaked.
        Aber ist wohl ein schmaler Grad, den jeder für sich selbst finden muss, wo das Foto aufhört und Photoshop Kunst anfängt … :)
        Aber echt tolle Fotos. Konnte meine (nicht fotografierende Frau) nicht von der Reise überzeugen :)

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