Nikon D850 – Sinnvolle Grundeinstellungen und Voreinstellungen

17122017

Die D850 ist ein großer Schritt im Vergleich zur D810. Hier findet ihr meine kommentierten Grundeinstellungen für die Nikon D850.

Meinen ausführlichen Testbericht zur D850 in zwei Teilen:

Analog habe ich auch Grundeinstellungen für viele weitere Kameras veröffentlicht. Ihr findet sie im Bereich Fotografie unter “Kamera Tests”.

Optionen in Fett sind Änderungen gegenüber der Standard-Konfiguration.

Ich hoffe, damit kann ich dem Einen oder Anderen bei der Grundeinstellung seiner Kamera behilflich sein.

Autofokus-Modus und Messfeldsteuerung

Wird über die AF Taste vorne links an der Kamera in Verbindung mit dem hinteren und vorderen Einstellrad eingestellt.

Ich nutze in den allermeisten Fällen den Kontinuierlichen Autofokus (AF-C) mit Einzelfeld-Steuerung (S). Meine allgemeingültige Autofokus-Strategie habe ich ausführlich in meinem EBook Diana lernt Fotografieren erklärt.

Belichtungsmessung

Wird über die zweite Taste von unten links hinten an der Kamera in Verbindung mit dem hinteren Rad eingestellt. Ich nutze so gut wie immer die Matrix-Messung.

Wiedergabe-Menü

  • Löschen, Wiedergabeordner, Ausblenden: Standard.
  • Opt. für Wiedergabeansicht: Häkchen bei RGB-Histogramm, Lichter und Übersicht – diese Einstellungen ermöglichen Euch später bei der Wiedergabe eines Bildes auf dem Display die verschiedenen Ansichten (z.B. das Histogramm) zu sehen, indem ihr das Steuerkreuz nach oben oder unten drückt. Insbesondere das RGB-Histogramm ist ein wichtiges Werkzeug, das ihr auf jeden Fall parat haben solltet.
  • Bildkontrolle: Aus – wenn ich das Bild nach der Aufnahme sehen möchte, klicke ich auf “Play”. Das spart Batterie und schont die Nerven.
  • Nach dem Löschen: Nächstes Bild anzeigen
  • Nach Aufnahmeserie: Letztes Bild anzeigen
  • Automatische Bildausrichtung: Ein (dadurch wird die Bildausrichtung in die Metadaten des Bildes geschrieben und Hochformat-Bilder so in Lightroom z.B. automatisch gedreht)
  • Anzeige im Hochformat: Aus (ansonsten werden Hochformat-Bilder sehr klein angezeigt, ich drehe lieber die Kamera)

Aufnahme-Menü

  • Fotoaufnahmekonfiguration: A (ich arbeite nur mit einer)
  • Erweiterte Fotoaufnahmekonfiguration (aus)
  • Ordner: <nichts geändert>
  • Dateinamen: G85 (Damit ich anhand der Dateinamen meine Kamera erkenne und weiß, dass es die D850 war)
  • Primäres Speicherkartenfach: SD (Ich nutze auch an der D850 nur SD Karten, es wäre sonst die einzige meiner Kameras mit xQD und das ist mir schlicht und ergreifend zu umständlich.)
  • Funktion des sekundären Fachst: Reserve (oder was immer ihr für sinnvoll haltet, falls ihr mit 2 Karten arbeitet)
  • Bildfeld:
    • FX
    • DX-Format-Automatik ON (die Ein/Ausschaltung der Automatik lege ich mir in das Benutzermenü)
    • Maskendarstellung im Sucher: Ein (Eine coole Funktion, die bei der Einstellung der Kamera auf ein kleineres Format als FX die außenliegenden Bereiche im Sucher abschattet.
  • Bildqualität: RAW
  • Bildgröße: JPG/TIFF: L, NEF: L – meine Einschätzung zur Sinnhaftigkeit des Betreibens der D850 bei kleineren Bildgrößen findet ihr in meinem ausführlichen Review.
  • NEF/RAW Einstellungen:
    • Komprimierung: Verlustfrei (liefert die beste Qualität auch in Grenzbereichen, siehe mein Review. Wenn ihr Speicherplatzsparen wollt, würde ich am ehesten hier auf Verlustbehaftet gehen.)
    • Farbtiefe: 14bit
  • ISO-Empfindlichkeits-Einstellung:
    • ISO-Empfindlichkeit – wird beim Fotografieren ja über die ISO-Taste + das Einstellrad gewählt.
    • ISO Automatik: Ein oder Aus, je nachdem, ob ich im A (Ein) oder im M Modus (Aus) arbeite. Zum Gebrauch der ISO-Automatik habe ich ausführlich in unserer Einsteigerserie Diana lernt Fotografieren geschrieben. Die ISO-Automatik könnt ihr schneller mit der ISO Taste und dem vorderen Rad ein- und ausschalten.
      • Maximale Empfindlichkeit: 6400 – das ist die höchste ISO, die die Kamera automatisch wählen soll, eine höhere Einstellung würde ich nicht empfehlen, da jenseits der 6400 die Bildqualität doch schon leidet. In bestimmten Bedingungen könnt ihr hier sicher auch höher gehen.
      • Längste Belichtungszeit: Auto – hinter “Auto” könnt ihr noch die Tendenz der Automatik einstellen, eher zu Längeren Zeiten oder Kürzeren Zeiten. Dies ist sehr praktisch. Wenn ihr schnelle Motive fotografiert, stellt das Richtung “Kürzere Zeiten”, wenn ihr mit längeren Zeiten arbeiten wollt, halt auf “Längere Zeiten”. Dazu habe ich in meinem Bericht über der D750 schon ausführlich geschrieben.
  • JPG-/TIFF Einstellungen: JPG-Komprimierung: Optimale Bildqualität
  • Weißabgleich: Die neue “Auto-Tageslicht”-Automatik funktioniert bei der D850 schon ziemlich gut. Ansonsten gibt es Auto 0, Auto 1 und Auto 2 – wobei Auto 2 die wärmste Einstellung ist. Allerdings bevorzuge ich persönlich eine feste Einstellung der Weißabgleichs. In der Regel nutze ich Bewölkter Himmel. Diese Weißabgleich-Einstellung wirkt sich nur auf die Vorschauen in der Kamera aus – den endgültigen Weißabgleich stelle ich später in Lightroom bei der Entwicklung ein. “Bewölkter Himmel” ist eine Einstellung, die in den meisten Situationen tagsüber eine konstante, gut aussehende Vorschau produziert.
  • Picture Control: NL (Neutral) oder FL (Flat/Ausgewogen) (da ich im RAW-Format arbeite und eher “flache” Vorschauen bevorzuge, um ein realistisches Histogramm zu erhalten). Der “Flat”-Modus ist neu bei der D810 und D750 und sehr interessant – nicht nur im Video Bereich! Mit ihm erhält man bei Video kontrastärmeres Ausgangsmaterial, welches man besser nachbearbeiten kann. Bei RAW-Bildern beeinflusst der Bildstil nur die Vorschau auf der Kamera (und das Histogramm). Mit der Einstellung “Flat” bekommt ihr also eine Vorschau und ein Histogramm, das eher den in den RAW-Files enthaltenen Informationen entspricht – allerdings sehen die Bilder zum Teil dann auf der Kamera erstmal sehr flau aus, daran müsst ihr Euch gewöhnen – wenn ihr aber irgendwann wisst, was ihr später aus der RAW Datei noch herausholen könnt, ist dieser neue Flat-Modus ein tolles Werkzeug!
  • Farbraum: sRGB – die Wahl von AdobeRGB macht beim Fotografieren im RAW Modus keinen Sinn! Bei RAW-Aufnahmen wird der Farbraum nämlich erst beim Export aus dem RAW-Konverter (z.B. Lightroom) festgelegt!
  • Active D-Lightning: Aus (da ich in RAW arbeite und in Lightroom selbst entwickle, brauche ich das nicht – es würde nur die Vorschau/das Histogramm verfälschen)
  • Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung: Aus – wirkt zwar auch auf das RAW, ist aber nur in besonderen Fällen nützlich. Ich schalte sie eigentlich immer ab, da es die Aufnahmezeit verdoppelt, um ein “Schwarzbild” von der Aufnahme abzuziehen.
  • Rauschunterdrückung bei ISO+: Normal (wirkt sich nur bei JPG und in der Kamera-Vorschau aus)
  • Vignettierungskorrektur: Aus (mache ich, wenn, in Lightroom, würde sich nur auf die Vorschau, nicht auf die RAW-Datei auswirken)
  • Flimmerreduzierung: diese Funktion soll die bei Kunstlicht bessere Belichtungen ermöglichen, in dem sie Flimmern erkennt und versucht, zu vermeiden. Wenn ihr gerade nicht bei Kunstlicht fotografiert solltet ihr die Funktion aber sicherheitshalber lieber ausgeschaltet lassen.
  • Automatische Belichtungsreihen: Hier könnt ihr einstellen, ob sich Belichtungsreihen auf die Belichtung, die Belichtung mit Blitz, nur den Blitz, den Weißabgleich etc. auswirken sollen. Ich arbeite so gut wie nie mit Belichtungsreihen, daher lasse ich die Funktion auf Standard.
  • Mehrfachbelichtung: Aus (mache ich, wenn überhaupt, in der Bildbearbeitung)
  • HDR (High Dynamic Range): Aus – dieser JPG-HDR Modus macht aus meiner Sicht so gar keinen Sinn, daher nutze ich ihn nie. Eine Nikon D850 hat bei RAW einen Dynamikumfang, der ohnehin 99% aller Situationen abdecken kann, HDR ist so gut wie nie erforderlich.
  • Intervallaufnahme: Aus. Den internen Intervallauslöser setze ich für Zeitraffer nur ein, wenn ich keinen externen Intervallauslöser zur Hand habe. Leider hat auch der interne Intervallauslöser der D850 erhebliche Einschränkungen in Bezug auf die Zeitrafferfotografie. Darüber habe ich unter anderem in meinem offenen Brief an Nikon geschrieben. Diese Funktion kommt trotzdem ins Benutzermenü.
  • Aufnahme mit Fokusverlagerung: Neu in der D850 – ermöglicht “Fokus-Stacking”. Eine spezielle Funktion, die leider auch nicht besonders gut umgesetzt wurde, siehe mein Testbericht. Ich nutze sie nicht.
  • Stille Live-View Auslösung: SL1 – sehr coole neue Funktion in der D850, ermöglicht es, im Live-View komplett lautlos auszulösen. Habe ich permanent eingeschaltet.
  • Zeitrafferaufnahme: Aus (nutze ich nicht, da diese ein fertiges Video ausspuckt, welches nicht mehr bearbeitet werden kann.)

Filmaufnahme

Die D850 hat ein eigenes Menü für die Videoeinstellungen.

  • Dateinamen: G85
  • Speicherort: SD/xQD, je nachdem, was ihr einsetzt
  • Bildfeld: In der Regel FX – hier könnt ihr aber nun auch unabhängig vom Fotomodus die Kamera für Video im DX Modus betreiben (z.B. für Tele-Video-Aufnahmen) und auch die DX-Automatik unabhängig vom Foto-Modus konfigurieren.
  • Bildgröße/Bildrate: was ihr benötigt! Full HD geht bis zu 60 fps, 4K (3840×2160) bis zu 30fps. Zu den Frameraten habe ich hier etwas geschrieben) – das Umstellen von PAL auf NTSC, das bei älteren Nikons und z.B. bei der D5500 noch erforderlich ist, entfällt hier, es werden direkt alle möglichen Bildraten angezeigt.

    Wenn ihr nach unten scrollt könnt ihr auch Zeitlupen-Modi auswählen:
  • Filmqualität: Hohe Qualität
  • Film-Dateityp: MOV
  • ISO-Empfindlichkeitseinstellungen Film: können hier individuell eingestellt werden, s.o.
  • Weißabgleich: kann hier individuell eingestellt werden, s.o.
  • Picture Control: Gemäß Fotoeinstellungen – sehr praktisch. Hier könnt ihr für Video einen unterschiedlichen Bildstil festlegen. Ihr könnt also für Video “Flat” einstellen, auch, wenn ihr zum Fotografieren die Einstellung “Normal” bevorzugen solltet. Da es bei Video ja kein “RAW-Format” gibt, ist hier “Flat” besonders sinnvoll, da es die weitreichendsten Nacharbeiten in der Videobearbeitung ermöglicht.
  • Konfigurationen verwalten: Nutze ich nicht.
  • Active D-Lightning: Off
  • Rauschunterdrückung bei ISO+: Norm
  • Flimmerreduzierung: 50 Hz, wenn ihr in Europa filmt. Ansonsten ggf. auf 60Hz oder Auto stellen.
  • Mikrofonempfindlichkeit: pegele ich meist manuell
  • Dämpfung: Off
  • Frequenzgang: Wide
  • Windgeräuschreduzierung: On
  • Digital VR – Ein digitaler Bildstabilisator. Allerdings nicht bei 4K nutzbar.
  • Zeitrafferfilm: Die Funktion nutze ich nicht, da sie direkt eine Filmdatei erstellt und somit keinerlei individuelle Bearbeitung zulässt. Das Interessante bei Zeitrafferaufnahmen ist ja gerade, dass ihr sie auf Basis der RAW-Dateien bearbeiten könnt und somit Dynamik-Veränderungen und Helligkeitsübergänge wiedergeben könnt.

 

Individualfunktionen

  1. Autofokus

    • a1) Priorität bei AF-C (kont. AF): Schärfepriorität – was nutzt es mir, wenn die Kamera auslöst, aber ein unscharfes Bild produziert. Da ich immer mit AF-C arbeite, ist so sichergestellt, dass der Focus getroffen hat, bevor die Kamera auslöst.
    • a2) Priorität bei AF-S (Einzel-AF): Schärfepriorität
    • a3) Schärfenachf. mit Lock-On: Normal
    • a4) Gesichtserkennung mit 3D Tracking: Neu in der D850, ich kann da keinen Vorteil erkennen, lasse es aus.
    • a5) 3D Tracking Bereich: Norm
    • a6) Anzahl der Fokusfelder: 55
    • a7) Speichern je nach Ausrichtung: Nein (ein neues Feature in der D810, ich kenne es von Canon, dadurch merkt sich die Kamera das in der jeweiligen Ausrichtung (Hoch-/Querformat) zuletzt gewählte Messfeld und stellt es wieder ein, wenn man die Ausrichtung ändert. Praktischer wäre es, wenn die Kamera beim Wechsel der Ausrichtung auch automatisch das Messfeld “rotieren” würde, also wieder an der realen Position wäre, wie vor der Drehung. Das ist aber leider weder bei der Canon 6D noch hier so umgesetzt, daher habe ich die Funktion nachdem ich sie ausprobiert habe, wieder abgeschaltet.
    • a8) AF-Aktivierung: AF-On Taster/Auslöser (zu den sinnvollen Möglichkeiten, den AF zu bedienen siehe unseren Fotoschnack dazu)
    • a9) AF-Messfeldauswahl einschränken: Hier könnt ihr einzelne Autofokus-Betriebsarten ausblenden lassen, wenn ihr sie ohnehin nicht nutzt. Ich nutze z.B. so gut wie ausschließlich Einzelfeld, Gruppen-AF und das neue und recht gute Dynamisch (9 Messfelder), dass bei schnellen Bewegungen ähnlich wie der Gruppen-AF eine etwas höhere Trefferquote erzielt, als Einzelfeld. Ob nun Dynamisch 9 oder Gruppen-AF – so richtig bin ich mir noch nicht schlüssig, was besser ist.
    • a10) Fixierung des AF-Modus: Keine Fixierung (hiermit könnte man einstellen, dass man den AF-Modus nicht mehr umstellen kann durch Druck auf die vordere AF-Taste und Dreh am Rad. Auch wenn ich immer mit AF-C arbeite, sehe ich hierin nicht den großen Sinn.
    • a11) Scrollen bei Messfeldauswahl: Aus
    • a12) Fokusmessfeld Optionen
      • Fokusmessfeld-Hervorhebung: Auto (Abhängig von der Helligkeit wird das aktive Fokusfeld rot beleuchtet)
      • Manueller Fokus: On (ansonsten wird bei manuellem Fokus das aktive Fokusfeld nicht hervorgehoben)
      • Assistent für Dynamisch: On (zeigt auch die umliegenden Messfelder an, bei einer der “Dynamisch”-Einstellungen)
  2. Belichtung

    • b1) ISO: Schrittweite: 1/3
    • b2) Schrittweite Bel.-Steuerung: 1/3
    • b3) Schrittweite für Bel.-korrektur: 1/3
    • b4) Einfache Belichtungskorr.: Aus ([+/-] & Einstellrad)
    • b5) Matrixmessung: Gesichtserkennung ein
    • Messfeldgr. (mittenbetont): 8
    • Feinabstimmung der Bel.-Messung: —
  3. Timer/Bel.Speicher
    Individualfunktionen-Timer

    • c1) Bel. speichern mit Auslöser: Aus
    • c2) Standby-Vorlaufzeit: 6s
    • c3) Selbstauslöser: — (wird bei Bedarf konfiguriert -> Benutzermenü)
    • c4) Ausschaltzeit den Monitors: Standard (Hier könnt ihr, wenn ihr Video über HDMI ausgeben wollt, konfigurieren, dass der Monitor sich im Liveview nicht abschaltet.
  4. Aufnahme & Anzeigen
    Individualfunktionen-Aufnahme

    • d1) Lowspeed-Bildrate: 4 Bilder pro Sekunde (finde ich einen guten Kompromiss, arbeite meist im Lowspeed Modus)
    • d2) Max. Bildanzahl pro Serie: 200 (Maximalwert) – diese Beschränkung nervt und ist unsinnig! Bei Canon können Zeitrafferfotografen z.B. den Auslöser feststellen und so mit der maximalen Schreibgeschwindigkeit der Kamera unbeschränkt aufnehmen. Wegen dieser Einstellung geht das bei Nikon nur für 100 bzw. 200 Bilder bei der D850/D500.
    • d3) ISO-Anzeige: ISO-Empfindlichkeit anzeigen (Blendet ISO im Sucher und auf dem Display anstatt des Bildzählers ein, finde ich sehr praktisch)
    • d4) Optionen für Synchrone Auslösung (damit kann man verschiedene Kameras synchron auslösen lassen, brauche ich nicht)
    • d5) Spiegelvorauslösung: Aus (wird bei Bedarf eingeschaltet -> Benutzermenü)
    • d6) Verschluss mit elektronischem 1. Vorhang: Aus – wird diese Option eingeschaltet, wird in der Betriebsart MUp (Rad oben links) ein elektronischer erster Verschlussvorgang verwendet. Dadurch wird die Kamera etwas leiser, sehr kurze Belichtungszeiten unter 1/2000 sind in dem Modus aber nicht mehr möglich. Mit dem neuen Lautlos-Modus im Liveview ist dieser Modus eigentlich obsolet geworden.
    • d7) Nummernspeicher: An
    • d8) Konturenhervorhebungsfarbe: R (Rot) – Das ist die Farbe, in der das Fokus-Peaking angezeigt wird
    • d9) Gitterlinien: An
    • d10) Displaybeleuchtung: Aus (Die Beleuchtung kann ja jederzeit super easy über den Ring um den Auslöser eingeschaltet werden, daher halte ich es für unnötig und stromfressend sie hier permanent einzuschalten.
    • d11) Liveview für Serienaufnahme: An
  5. Belichtungsreihen und Blitz
    Individualfunktionen-Belichtungsreihe

    • e1) Blitzsynchronzeit: 1/250
    • e2) Längste Verschlusszeit (Blitz): 1/60
    • e3) Belichtungskorr. bei Blitzaufn.: Gesamtes Motiv
    • e4) ISO-Automatik mit Blitz: Standard
    • e5) Einstelllicht: On (Drücken der Abblendtaste simuliert ein Einstelllicht)
    • e6) Belichtungsreihen bei M: Blitz & Zeit
    • e7) Bracket-Reihenfolge: N
  6. Bedienelemente
    Individualfunktionen-Bedienelementer

    • f1) Benutzerdefinierte Funktionszuweisung

      • Abblendtaste (PV): Tiefenschärfekontrolle
      • Abblendtaste + Rad: aus
      • Fn1: Belichtung speichern
      • Fn1 + Rad: Wahl des Bildfeldes
      • Fn2: Bild mit Sternchen markieren
      • AF-ON: Fokus Speichern (damit könnt ihr mit der AF-ON Taste im AF-C Modus den Autofokus “festhalten”)
      • Subwähler: Fokusfeldauswahl (macht dann das gleiche wie der Multifunktionswähler)
      • Mitteltaste des Sub-Wählers: Reset
      • Sub-Wähler + Rad (mir ist noch nichts eingefallen)

      • BKT Taste: Automatische Belichtungsreihen
      • Filmaufzeichnung + Rad: Keine Funktion
      • Fokusfunktionstasten am Objektiv: Fokus speichern (nutze ich nicht)
    • f2) Mitteltaste: (hier stelle ich ein, dass ich mit einem klick auf das Steuerkreuz sofort einen 1:1 Ausschnitt sehe, um beurteilen zu können, ob das Bild scharf ist!
      • Bei Aufnahme: RESET,
      • bei Wiedergabe: Ausschnitt ein/aus in 1:1 (100%)
      • Live-View: Ausschnitt: ein/aus in 1:1 (100%)
    • f3) Fixierung der Belichtungszeit/Blende: aus
    • f4) Einstellräder – ich lasse hier alles auf Standard. Leider sind die deutschen Bezeichnungen ziemlich irritierend, wenn ihr hier etwas ändern wollt, so schaut auf jeden Fall ins Handbuch. Ich sehe aber keine Veranlassung dazu.
      • Auswahlrichtung: Standard – hiermit könntet ihr die Drehrichtung der Räder umdrehen.
      • Funktionsbelegung: Hiermit könnt ihr die Belegung des vorderen und hinteren Rads vertauschen.
      • Menüs und Wiedergabe: Ob Menüpunkte mit den Einstellrädern ausgewählt werden können
      • Schnelles Blättern mit v. Einstellrad.: Wie viele Bilder das vordere Einstellrad im Wiedergabemodus “blättert”.
    • f5) Multifunktionswähler: Ohne Funktion
    • f6) Tastenverhalten: Off (Gedrückt halten)
    • f7) Skalen spiegeln: -o+ (untere Auswahl)
    • f8) Live-View Tastenoptionen: ON (hiermit könnte man die Liveview Taste abschalten oder so konfigurieren, dass sie nur funktioniert, wenn die Kamera nicht im Standby ist.
    • f9) Ein-/Ausschalter: Displaybeleuchtung (Hier könntet ihr auch einstellen, das beim dreh des Ein-Ausschalters in Richtung “Lampe” auch das Info-Menü angezeigt würde.
    • f10) Tastenbelegung am MB-D18: Bezieht sich nur auf den Batteriegriff, nutze ich nicht.
  7. Video

    • g1) Benutzerdefinierte Funktionszuweisung – auch hier gibt es das schöne neue Menü für die Tastenzuordnung.

      • PV: Aufblenden
      • PV+Rad: Nicht belegt
      • Fn1: Abblenden
      • Fn1+Rad: nicht belegt
      • Fn2: Nicht belegt
      • Mitteltaste des Sub-Wählers: Belichtung und Fokus speichern
      • Mitteltaste + Rad: Auswahl des Bildfeldes (FX/DX)
      • Auslöser: Aufnahme von Fotos
    • g2) Helligkeit von Lichtern: Hiermit stellt ihr die Empfindlichkeit für die “Zebra” Überbelichtungsanzeige ein. Ich empfehle hier 255 einzustellen, damit ihr die Überbelichtungsanzeige erst dann bekommt, wenn auch wirklich eine Überbelichtung stattfindet.

System

  • Sprache: Deutsch
  • Zeitzone und Datum: Individuell
  • Monitorhelligkeit: 0 (bei Nachtaufnahmen regele ich den Monitor runter)
  • Monitor Farbabgleich: Damit könnt ihr die Farbwiedergabe des Displays feineinstellen.
  • Informationsanzeige: Manuell – Hell auf Dunkel (Bezieht sich auf die Anzeige nach Druck der Info-Taste)
  • AF-Feinabstimmung: Bei Bedarf, ich nutze sie eigentlich nicht. Ich finde den Ansatz, die Objektive individuell zu kalibrieren besser, das funktioniert allerdings derzeit nur mit Sigma oder Tamron Objektiven, nicht bei Nikon. Über die automatische Fokus-Kalibrierung bei Nikon habe ich in meinem Testbericht zur D500 etwas geschrieben.
  • Bildkommentar: gwegner.de (Das Eingeben von Bildkommentar und Copyright geht über den Touchscreen viel einfacher als über die Tasten.)
  • Copyright-Informationen: Gunther Wegner, info(at)gwegner.de
  • Tonsignaloptionen: aus
  • Touch Bedienelemente: an
  • HDMI: Standard (für die Ausgabe des Live-View Bildes via HDMI – bei Bedarf, siehe hier.)
  • Flugmodus: An (Ich habe den Flugmodus immer an, da ansonsten die neue SnapBridge Funktion den Akku ratzfatz leersaugt. Eine permanente Verbindung zum Smart-Device, halte ich für keine gute Idee. Über das SnapBridge Desaster habe ich ja hier schon ausführlich geschrieben.
  • Senden zum Smart-Gerät (auto): Aus
  • Auslösesperre: LOCK (Verhindert, dass ausgelöst wird, wenn keine Speicherkarte eingelegt ist).

Mein Menü

Zunächst müsst ggf. unter “Register wählen” das “Mein Menü” aktivieren, sonst werden Euch immer die letzten Einstellungen angezeigt und nicht die von Euch konfigurierten Menüpunkte.

Folgende Menüpunkte habe ich mir zum Schnellzugriff konfiguriert:

  • System / Flugmodus
  • System / Monitorhelligkeit – für Nachtaufnahmen ist es sehr wertvoll, die Display-Helligkeit herunterregeln zu können
  • Fotoaufnahme / Intervallaufnahme – für die schnelle Zeitrafferaufnahme zwischendurch – meist nutze ich aber einen externen Intervallauslöser.
  • Wiedergabe / Bildkontrolle – Manchmal ist es für Zeitraffer günstig, sich die Bilder automatisch anzeigen zu lassen, meist habe ich das aber aus Gründen des Stromverbrauchs ausgeschaltet.
  • Fotoaufnahme / ISO-Empfindlichkeitseinstellungen – Zum schnellen Umstellen der ISO-Automatik-Einstellungen, die ISO-Automatik selbst könnt ihr ja mit der ISO-Taste + vorderes Rad ein und ausschalten.
  • Fotoaufnahme / Bildfeld / DX-Format-Automatik (um die DX Format Automatik an- bzw. abschalten zu können)
  • Individualfunktionen / c3 Selbstauslöser
  • Individualfunktionen / d5 Spiegelvorauslösung
  • Filmaufnahme / Bildgröße-Bildrate (um die Videoauflösung schnell ändern zu können)
  • System / Zeitzone und Datum (um auf Reisen schnell die Zeitzone umstellen zu können)

Die i-Menüs

Vergessen solltet ihr auch nicht die Menüs, die ihr über die i-Taste bekommt. Je nach Modus (Standard, Photo-Liveview, Film-Liveview) gibt es hier unterschiedliche Menüs.

Das i-Menü im Foto-Modus

Im normalen Foto-Modus, also ohne Liveview, gibt das Menü nicht viel neues her:

Wenn ihr so wie ich, nicht mit unterschiedlichen Kamerakonfigurationen arbeitet, bringt das Menü eigentlich nicht viel Mehrwert.

Active D-Lightning hatten wir ohnhin abgeschaltet, die Auswahl des Bildfeldes geht schneller über Fn1+Rar, die Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung haben wir im “Mein Menü” und die Rauschunterdrückung bei ISO+ brauchen wir nicht. Ich arbeite daher ausschließlich mit “Mein Menü” und nicht mit diesem hier.

Das i-Menü im Photo-Live-View

Im Live-View sieht das aber anders aus, da gibt es durchaus einige sinnvolle Einstellungen in diesem Menü.

Auch hier kann man

  1. Bildfeld und
  2. Active-D-Lightning sowie
  3. den Verschluss mit elektronischem ersten Vorhang einschalten (obsolet, wenn man die Stille Live-View Auslösung nutzt).
  4. ist die Monitorhelligkeit,
  5. hier könnt ihr für die Live-View-Ansicht einen anderen Weißabgleich einstellen, als für die Aufnahme (ggf. bei Blitzlichtfotografie im Studio sinnvoll, nutze ich nicht).

Weiter gehts auf Seite 2:

  1. mit einer Funktion für die sog. “Splitscreen-Zoom-Ansicht”, damit kann man zwei unterschiedliche Ausschnitte des Bildes hereingezoomt nebeneinander anzeigen lasssen.
  2. Danach kommt die “SL” Funktion, die Stille Live-View Auslösung. Diese nutze ich in Stufe 1.
  3. PEAK ist der sog. “Konturfilter-Pegel” also die Empfindlichkeit des Fokus-Peakings. Ich habe ihn auf  3 stehen.
  4. CL wäre die Option abzufotografierende Negative gleich als Positiv aufzunehmen.

Das i-Menü im Video-Live-View

  1. Bildfeld (für Video)
  2. Auflösung und Wiederholrate
  3. Filmqualität
  4. Active D-Lighting (bei Film ggf. ganz nützlich -> Ausprobieren!)
  5. Ton-Aufnahme-Pegel (bei jeder Aufnahme individuell einpegeln!)

Seite 2:

  1. Dämpfung
  2. Frequenzgang
  3. Windgeräuschreduzierung
  4. Speicherort
  5. Monitorhelligkeit

Seite 3:

  1. Auf-/Abblenden mit Multifunktionswähler (brauchen wir hier nicht, das haben wir ja schon auf die Abblend- und Fn1-Taste vorne an der Kamera gelegt).
  2. Viel praktischer ist es, sich für Video die Belichtungskorrektur auf den Multifunktionswähler zu legen, damit könnt ihr dann mit Hoch/Runter das Bild heller bzw. dunkler machen.
  3. Lichter-Anzeigen – das blendet ein sog. “Zebra-Muster” ein, wenn Bereiche des Bildes überbelichtet sind
  4. Kopfhörerlautstärke: Individuell
  5. Digital-VR (digitale Stabilisierung – leider bei 4K nicht nutzbar)

Seite 4:

Hier findet ihr dann die Option, das Fokus Peaking-Einzuschalten:

  1. Konturfilter-Pegel – leider ist auch diese Funktion im 4K-Modus nicht aktivierbar. Darüber habe ich ausführlich in meinem Reviews berichtet, siehe:

Viel Spaß nun mit eurer D850, beim Einstellen und Ausprobieren! Wenn ihr Änderungsvorschläge oder andere Ideen habt, hinterlasst einen Kommentar!

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Alle Inhalte © Gunther Wegner

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19 Kommentare bisher


  1. Schorsch 9. April 2018, 23:44   »

    Hallo Gunther!

    Zunächst mal – Klasse Übersicht und viele wertvolle Tipps! Super!

    Ich habe aber eine kurze Frage: Funktioniert bei Dir das Foto-Stacking mit Blitz?
    Ohne geht es wunderbar, sobald aber ein Nikon blitz montiert ist, nicht mehr. Laut Bedienungsanleitung soll es aber gehen…
    Hast Du vielleicht einen Hinweis für mich?
    Danke und liebe Grüße
    Schorsch

  2. Hi,
    auch ich habe die D850 seit kurzem und versuche, damit bessere Fotos zu erzielen. Ich hatte vorher einige andere Kameras. Ich habe noch mein altes Weitwinkel 10-24mm AF-S und das scheint jetzt leider nicht mehr auf D850 zu gehen. Schade.
    Gibt es eine gute Seite mit Infos zu Objektiven? Ich stiess mal auf eine wo auch Links zu Käufe waren und die Preise waren sogar unter 700 Euro…
    Tipps??? Ich will wieder Fisheye haben und Weitwinkel. Mein jetziges ist 24-120mm.
    DANKE

    • Hallo,

      meinn Tipp, … kaufe Dir gute Objektive, wenn Du die Qualität der d850 wirklich erziehlen möchtest.
      … das ist halt auch immer ein Nachteil, und auch eine Kostenfrage ( die man sich vorher stellen sollte ). Aber aufjedenfall ist das Geld besser in Objektiven aufgehoben. Kameraboyied tauscht man öfters…
      Ist jetzt keine Kritik vonn mir, nur ein kleiner Tipp.
      Die d850 mach nur richtig Spaß … mit sehr guten Objektiven, die auch die Abbildungsleistung bringen.
      Wieterhin viel Spaß mit Deine Kamera.
      Empfehlen kann ich Dir das Nikon 14-24 2.8 ( Nachteil, es passen keine 77mm Filter darauf )

  3. Hi, erstmal vollen Respekt für den mehr als ausführlichen Review der 850; das erspart wahrlich den Kauf von Büchern. Einziger Punkt, den ich nicht verstehe, warum Du nur eine einzige Individualeinstellung verwendest – ich habe alle 4 verwendet, eins für Blitz, eins für Speed, eins für Landschaft, eins als Default zur freien Verwendung. Würde mich interessieren warum Du diese Möglichkeit nicht benützt.

    • Ich nutze eine sehr einfache und logische Arbeitsweise, bei der nur zwischen Freihand-Aufnahmen und Stativaufnahmen unterschieden wird. Die habe ich unserem Buch Diana lernt Fotografieren ausführlich beschrieben. Dafür brauchst die Individualeinstellungen nicht und meine Methode hat den Vorteil, dass sie bei jeder Kamera funktioniert und man auch mal mit einer fremden Kamera schnell zurechtkommt.
      Weiterhin finde ich die Art wie nikon diese Individualeinstellungen umgesetzt hat (auch noch sehr unterschiedlich bei den einzelnen Kameramodellen) mehr als intransparent und für den Anwender schwer zu verstehen.
      Aber anyway – wenn Du damit gut zurecht kommst und happy bist, ist das doch super! Wichtig ist doch, dass jeder für sich selbst eine Arbeitsweise findet, die passend ist.

      • Klaus 1. März 2018, 15:45   »

        Hi, so ganz kann ich da nicht folgen: wenn ich etwa für Highspeed manuell meine Kamera umstellen muss und es eilt etwas, dann dauert das. AF-C, ISO-Auto, Umstellen des Auslösers und Priorität usw. Wie man das ohne Makros elegant und sehr schnell erledigen soll, ist mir unklar. Wenn ich mich darauf vorbereiten kann, ist das was anderes, aber meist tauchen die interessanten Motive immer dann auf, wenn man es nicht erwartet. Die möglichen Einstellungsmenues sind ja inzwischen extrem umfangreich, vieles zwar durchaus vernachlässigbar (etwa das finetuning von einigen Indiv.einstellungen), aber sich alles zu merken ist schon anspruchsvoll. Deshalb verwende ich zumind. diese 4 Möglichkeiten, um in der Eile nichts zu vergessen und per FN-Taste kehre ich anschließend wieder in den Defaultmodus zurück.

        • Bei meiner Arbeitsweise muss man nichts umstellen, wenn man aus der Hand fotografiert. Dabei ist es egal, welche Motive es sind (Blitzfotografie mal ausgenommen).
          Man muss nur umstellen, wenn man auf’s Stativ wechselt – und das ist planbar.

  4. Hallo Gunther,

    seit zwei Tagen habe ich nun neben meiner verbleibenden D810 eine D850 dazu gekauft. Den Tipp mit dem “Flugmodus” habe ich heute umgesetzt. Hatte mich schon über den Stromverbrauch der D850 gewundert. Dafür danke und einen guten Start ins Jahr 2018!
    Bodo

  5. Hallo Gunther,
    Danke vielmals. Dein Artikel kam genau richtig zusammen mit meiner D850.
    Ich find es klasse, dass du dir sogar die Zeit nimmst, auch noch jeden einzelnen Kommentar zu beantworten.
    Frohe Weihnachten
    Alex

  6. Hallo Gunther,
    interessant wäre wie sich das Sigma 24-70 Art an der 750 und 850 geschlagen hat. Noch wäre Zeit für ein eigenes Weihnachtsgeschenk 😉

    • Ich brauche noch etwas Zeit für den Testbericht. Das Objektiv ist wirklich gut, leider enttäuscht der VR ziemlich. Wenn Dir der wichtig ist, warte lieber noch bzw. schau Dir mal das Tamron an.

      • Auf den Testbericht bin ich ja auch gespannt ;-) aber eigentlich noch mehr auf den Test mit dem Sigma 14 mm :-) im Vergleich mit dem 14-24 von Nikon…

        Danke für diesen tollen Blog!!

        Alles Gute und schöne Weihnachten.
        OLI

  7. *wow* diesmal ist es sehr Umfangreich! Danke für deine Mühe.

    MfG
    Olaf

    PS. Schöne kommende Feiertage und ein gesegnetes Fest.

  8. Hallo Gunther,
    vielen vielen Dank für Deine Erfahrungsberichte über die d850.
    Ich verfolge schon seit längerem Deinen Blog hier und auch was Du mit dem Paddy so treibst.
    Und ich wollte Euch mal loben. Respekt, ich ziehe meinen Hut ! :-)
    … merkt man denn Bildtechnisch den Unterschied zu der d810?, d.h. wäre eine Neuanschaffung gerechtfertigt ?
    ( ich weiß, sollte jeder für sich entscheiden )
    Also weiter so und einen schöne Weihnschtszeit …

    • Hallo Niklas, das steht eigentlich alles in den beiden Testberichten, hier sind sie nochmal verlinkt. Die Bildqualität ist schon besser als bei der D810, allerdings bringt die hohe Auflösung natürlich auch Nachteile mit sich.
      Gegenüber der D810 finde ich, ist sie aber schon ein großer Schritt.

      • Und wie findest Du Sie im Vergleich zu der D750. Wirst Du zukünftig weiterhin die D750 bevorzugen oder doch auf die D850 schwenken. So ganz überzeugend klang das ja nicht im letzten Fotoschnack. Und wie schätzt Du die Chance ein, dass bald ein Nachfolger der D750 erscheinen wird?

        • Ich werde mir die D850 nicht kaufen, weil ich ja zwei D750 habe und die D850 ja auch ihren Preis hat. Für Zeitraffer und Astro sind die D750 einfach besser geeignet. Zum einen erschlägt mich die hohe Auflösung bei der D850, es ist einfach deutlich zeitaufwändiger mit den großen Dateien zu arbeiten. Zum anderen bringt die hohe Auflösung bei High-ISO Aufnahmen (Astro, Nächtliche Zeitraffer) nichts, weil die Kamera auf Pixelebene stärker rauscht, als die D750. Und wenn ich die Bilder ohnehin später runterkonvertieren muss, dann kann ich mir den Aufwand auch sparen. Weiterhin natürlich das Snapbridge Thema.
          Was ich an meinen D750 im Vergelich am meisten vermisse, ist 4K Video, der Silent Liveview der D850 und der wirklich noch einmal bessere AF der D850 bei schnellen Sport- oder Tieraufnahmen.

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