Nikon, Canon, Sony Kameras WLAN fähig machen mit Mini WLAN Router für qDslrDashboard

20062018

Nach wie vor gibt es viele Kameras die kein eingebautes WLAN haben bzw. deren WLAN nur eingeschränkt nutzbar ist, wie z.B. bei Kameras mit Nikon Snapbridge. Heute zeige ich euch, wie man mit minimalem finanziellem und zeitlichem Aufwand fast jede Kamera WLAN fähig machen kann.

Schon bevor die ersten Kameras mit eingebautem WLAN auf den Markt gekommen sind, habe ich externe WLAN Router benutzt, um die Kameras per WLAN steuern zu können. Nicht nur für meine Zeitraffer-Fotografie ist das essenziell, sondern auch bei Workshops lasse ich gerne die Bilder der Kamera direkt auf ein Tablet übertragen. Irgendwann kamen dann die ersten Kameras mit eingebautem WLAN, z.B. meine Brot-und-Butter Nikon D750 – das machte einen externen WLAN Router obsolet.

Als Nikon dann begann, das WLAN ihrer neuen Kameras nur noch für ihre eigene proprietäre Snapbridge App zu öffnen, wurde das Thema externer WLAN-Router wieder aktuell. Wohl dem, der noch einen TP-Link 3040 Router zuhause rumliegen hat, denn das war immer der Router der Wahl. Leider ist der schon seit Monaten nicht mehr zu bekommen und wenn – nur zu horrenden Preisen.

Aus diesem Grund stelle ich euch heute eine Lösung vor, die mit dem kleinen GL iNET 300M Router funktioniert, der nur ca. 20€ kostet und der sich ganz leicht für die Nutzung mit der qDslrDashboard App konfigurieren lässt. Der einzige Nachteil gegenüber dem TP-Link 3020 ist, dass er keinen eingebauten Akku hat. Hier muss dann mit einer externen Powerbank gearbeitet werden – diese kann man dann aber auch direkt noch dafür verwenden, die Kamera mit Strom zu versorgen, z.B. über die Tethertools-Lösung oder einer Selbstbau-Stromversorgung (Tethertools funktioniert nicht mit der D850, Selbstbau schon mit der entsprechenden Spannung).

Diese Lösung funktioniert für alle Kameras, die von qDslrDashboard unterstützt werden. qDslrDashboard funktioniert mit den meisten Canon, Nikon und Sony Kameras. Die App läuft auf Android, Windows, MacOS und theoretisch auch iOS. Seit einigen Monaten kann die App nicht über den iTunes Store gekauft werden, da Apple sie rausgeworfen hat. Zoltan, der Entwickler, hat für August/September eine Lösung in Aussicht gestellt. Alle, die die App bereits gekauft haben, können sie natürlich weiter nutzen. Im Zweifel, bitte direkt mit Zoltan kontakt aufnehmen.

Danksagung: Diese Anleitung fußt auf der Arbeit von Andreas Sumerauer, der die Englische Original-Anleitung im DslrDashboard Forum veröffentlicht hat und auch das DDServer Paket für den GL-iNet Router zusammengestellt hat. Ein ganz besonderer Dank geht darüber hinaus an Zoltan Hubai, der seit Jahren qDdslrDashboard weiterentwickelt und an neue Kameras anpasst und auch das DDServer-Modul für diverse Router weiterentwickelt.

Programmierung des Routers, die Kamera muss dazu noch nicht angeschlosen sein.

Schritt-für-Schritt Anleitung

Zunächst benötigt ihr eine Kommandozeile, mit der ihr mit dem Router interagieren könnt.

Vorbereitung

Auf dem Mac und unter Linux könnt ihr dazu einfach ein Terminal aufmachen. Unter Windows 10 installiert ihr dafür das Linux Subsystem, wie hier beschrieben aus dem Windows-App-Store installiert ihr “Ubuntu”. Im Anschluss geht es für alle 3 Betriebssysteme wie folgt weiter.

Router Einrichten

  1. Router an Strom anschließen (Micro-USB Ladegerät oder Powerbank).
  2. Router via Lan-Kabel mit dem Rechner verbinden (LAN Port des Routers).
  3. Über den Browser 192.168.8.1 ansteuern
  4. Sprache Auswählen:

  1. im Web-Frontend des Routers Zeitzone auswählen und Router Passwort vergeben

  1. WLAN Aktivieren und über WLAN/Settings ein WLAN Passwort vergeben, am besten Ändert ihr dabei auch noch die SSID, also die Kennung des WLAN Netzes, so dass ihr es später bei der Verbindung leichter findet.


Falls ihr die Box auch mal als Router benutzen wollt – das ist auch nach der Installation des ddservers problemlos möglich – empfiehlt es sich, die automatischen Firmwareupdates abzustellen. Im ungünstigsten Fall würde ansonsten ggf. bei einem Update der ddserver-Dienst wegaktualisiert.

DDServer Dienst auf Router aufspielen

    1. Nun öffnet ihr ein Terminal Fenster (Mac/Linux) oder unter Windows das Terminal des Subsystems für Linux (Windows-Taste -> Ubuntu eintippen, starten).
    2. Jetzt müsst ihr folgendes ausführen, nach jeder Zeile Enter drücken. Ihr könnt jede Zeile einzeln von hier kopieren und durch rechte Maustaste ins Terminal einfügen, dann ggf. mit Enter bestätigen.
      wget http://sumerauer.de/downloads/ddserverInstall.zip
      sudo apt install unzip
      unzip ddserverInstall.zip

 

  1. Nun kopiert ihr die Dateien auf den Router mit:
    scp ddserverInstall/*.ipk root@192.168.8.1:/tmp/
  2. Mit “yes” bestätigen, danach müsst ihr das eben vergebene Router Passwort (nicht das WLAN Passwort) eingeben.

  1. Nun könnt ihr euch mit SSH auf den Router verbinden:
    ssh root@192.168.8.1

  1. Nochmal das Router Passwort eingeben.
  2. Nun noch 3 Pakete installieren:
    opkg install /tmp/libstdcpp.ipk
    opkg install /tmp/ucxlibcxx.ipk
    opkg install /tmp/ddserver.ipk

Inbetriebnahme

  1. Router nun per USB Kabel (normalerweise bei der Kamera mitgeliefert) mit der Kamera verbinden und einer USB-Powerbank für die Stromversorgung. Ich nutze seit Jahren die XT-Power 23.000 mAH. Jede andere, auch kleinere Powerbank sollte aber ebenso funktionieren.
  2. Das Handy/Tablet nun per WLAN auf den Router (Standardname: GL-MT300N, ggf. habt ihr den Namen oben geändert) verbinden.
  3. qDslrDashboard installieren. Die Links zum Download findet ihr auf DslrDashboard.info.
  4. Nun qDslrDashboard starten.
  5. Lang auf das WLAN Symbol (2. von links) klicken.

  1. Die IP Adresse des Routers eingeben: 192.168.8.1, OK drücken. Die Einstellung der IP Adresse muss nur beim ersten Mal erfolgen, danach merk qDDB sie sich und ihr könnt ab jetzt immer einfach direkt die Verbindung herstellen.
  2. Nun die Verbindung durch Klick auf das WLAN Symbol herstellen (2. von Links  nicht Nikon oder Canon, das ist nur für die Internen WLANs der Kameras).

  1. qDslrDashboard sollte sich nun mit eurer Kamera verbinden, hurra! :-)

Um den Router auf der Kamera zu befestigen, könnt ihr euch entweder aus einer vorhandenen Blitzschuhabdeckung etwas basteln (mit etwas Abstand auf den Router Kleben / Schrauben) oder ihr verwendet den Blitzschuhhalter von Foto-Jaeker. Falls jemandem von euch noch etwas besseres einfällt, lasst es mich bitte in den Kommentaren wissen!

Amazon Links:

PS: Dies ist mal wieder eines dieser Projekte, für das ich aus Zeitgründen keinen persönlichen, technischen Support geben kann, sorry. Tauscht euch gerne in den Kommentaren aus, ich schaue da natürlich auch ab und zu rein… :-)

Ergänzung:

Mein Leser Karl-Walter hat eine ähnliche Lösung entwickelt, die mit allerdings mit etwas Löten verbunden ist. Dafür lässt sich sein Router dann direkt an den USB-Port der Kamera anstecken und hat einen eingebauten Akku.

Freundlicherweise hat er die Bauanleitung als PDF zur Verfügung gestellt. Wer also etwas Basteln nicht scheut: hier gibt’s die Anleitung – viel Spaß beim Nachbauen!

Download “Bauanleitung-für-den-Minirouter.pdf” Bauanleitung-für-den-Minirouter.pdf – 292-mal heruntergeladen – 8 MB

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28 Kommentare bisher


  1. Detlef 7. Juli 2018, 14:04   »

    Hallo Gunther,
    die Idee ist prima – nachdem ich den LRTimer Free erfolgreich gebaut habe (funktioniert bestens), wollte ich nun noch WLAN an meine D800 bekommen.
    Ich habe jetzt zweimal den DDServer auf die kleine Box gepackt (nach einem kompletten Reset) und bekomme einfach keine Verbindung zwischen qDSLRDashboard und der Box hin. Ich hatte dazu schon einen längeren Austausch mit Zoltan. Hilft leider nix und mir fehlt gerade die Idee, wo ich noch nach der Ursache für die Problem suchen könnte. Der DDServer läuft auf der Box (“Sat Jun 9 13:46:03 2018 user.info : DslrDashboardServer starting”), ich komme mit SSH auf die Box, die Box ist via WLAN erreichbar, ich komme an das WebInterface unter der IP 192.168.8.1 – aber qDSLRDashboard liefert nie eine verbundene Kamera. Es kommt immer nur DDServer not found, connecting to IP: 192.168.8.1, List connected DSLR at IP: 192.168.8.1 und dann nix). Im System Log der Box sehe ich weder die Anfragen an die Box, noch die Verbindung via USB (nach dem Einstecken müsste da ja was kommen). Die Nikon zeigt ebenfalls nix an. Das USB Kabel ist OK (damit kann ich qDSLRDashboard direkt vom Macbook aus mit der Nikon verbinden). Jetzt fällt mir nix mehr ein.
    Dazu kommt, dass Zoltan mich zwar zur Beta für iOS eingeladen hat, die Einladungsmails aber nicht ankommen (den Bug bei TestFlight gibt es schon länger).
    Schade – wäre ne schöne Lösung – aber das ist schon sehr, sehr viel Bastelei. Ich glaube ich versuche es mal mit TimeLaps+
    Liebe Grüße,
    Detlef

    • hallo Detlef,
      habe vor ein paar Tagen die kleine Box zum laufen gebracht. Linux, Openwrt und die dazugehörigen Befehle sind für mich totales Neuland. Umso stolzer bin ich es dennoch geschafft zu haben. Nach Installation des ddServers habe ich auch keine Verbindung mit qdslrDashboard herstellen können. Bis ich folgendes herausgefunden habe.

      Auf dem Tablet musste ich mich erst mit der Box über Wlan verbinden. Danach startete ich qdslrdashboard und konnte über Netzwerk mit IP 192.186.1.1 (nicht 192.186.8.1) herstellen.

      Läuft einfach super.
      Vielleicht hilft dir das weiter
      LG Lutz

      • Detlef 8. Juli 2018, 17:18   »

        Hallo Lutz,

        danke für den Tipp – aber ich komme ja via SSH und Browser (OpenWRT) auf die Box. WLAN steht also und die IP auch. Bei Dir ist zumindest hier im Text ein Dreher drin – nicht 186 sondern 168 muss da hin. Warum Deine Box auf der 192.168.1.1 und nicht auf der 192.168.8.1 reagiert – meine läuft definitiv auf der 8.1.
        Ich habe keine Idee mehr was es sein könnte – Zoltan auch nicht…
        LG,
        Detlef

        • Hallo Detlef,
          mit dem Zahlendreher hast Du vollkommen recht.
          Die IP betreffend habe ich totalen Müll geschrieben. Sorry. Die 8.1. ist die richtige.
          Nach der kleinen gelben Box habe ich noch eine alte HooToo mit eingebauter Powerbank geflasht.
          Und die hatte die 1.1 . Ich wollte Dich nicht verwirren.
          Beide Boxen funktionieren mit qdslrdashboard ohne Probleme an einer EOS 600D.
          Tut mir leid wenn es bei Dir nicht hinhaut. Leider kann ich nicht weiterhelfen. Viel Glück beim weiteren Testen.
          LG Lutz

  2. Hallo, hab nur Win 7. Wie kann ich ddserver auf dem Router installieren?

    Laut Zoltan mit OpenWrt. Kann mir jemand sagen, wie OpenWrt funktioniert und was ich dazu installieren muss?

    • Hallo Jens,

      OpenWrt kenne ich nicht. Ich habe cygwin benutzt. Mit den entsprechenden Zusatzpaketen liefert cygwin ein Konsolen-Fenster, wo du einfach die Befehle aus Gunthers Anleitung eingeben kannst.

      MfG
      Lars

  3. Ich habe nur Windows 7. Wie bringe ich damit den Router für qdsldashboard zum Laufen?

  4. Hallo Gunther,

    vielen Dank für die gute Anleitung. Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt mir etwas zur Fernsteuerung per Wlan zu basteln. Da kam dein Artikel wie gerufen…

    Einen Tipp hätte ich noch bezüglich der Blitzschuh befestigung, da ich den Adapter von Foto-Jaeker doch eher teuer finde. Ich hatte mir in der Vergangenheit im Baumarkt eine sogenannte “Scheibe mit Lappen” zugelegt. Größe 19 passt perfekt in den Blitzschuh. Kostenpunkt etwa 50 cent. Mit einem Stück doppelseitigem Klebeband kann man dann jegliches Zubehör daran befestigen. Noch eleganter ist es, wenn man die Scheibe in einen Schraubstock einspannt und einmal um 180° biegt, dann steht die Scheibe direkt über dem Blitzschuh und man kommt besser an Sucher und Display.

    Viele Grüße
    Lars

  5. Hallo Gunther,

    danke für die gute Anleitung. Hatte mit dem Gedanken gespielt, das Nachzubauen. Letztlich habe ich mich aber gegen die Bastellösung entschieden, weil ich mich nicht auch noch für das Hobby Fotografieren mit IT auf diesem Level beschäftigen wollte. Ob und wenn ja, wann und dann für wie lange qDslrDashboard unter iOS verfügbar sein wird steht in den Sternen. Deshalb probiere ich mal die Dranklicken-und-Loslegen-Variante von witharsenal aus: eingebauter Akku, problemlose Verbindung zum Mobiltelefon, schöne App zum Fotografieren mit AI-Unterstützung, Bracketing, Stacking und Timelapse. Man kann die Bilder entweder wie gewohnt hinterher extern zusammenrechnen (für Stacking nehme ich Helicon Focus) oder Stackbilder/Timelapsevideos direkt im Gerät berechnen lassen. Das leidige SnapBridge-Thema hat sich damit dann auch erledigt: schnelle Anzeige der Bilder/Photosharing usw. geht dann über die Arsenal Remote App.
    Ob die (leider noch nicht zur Verfügung stehende) Holy Grail Funktion dann mit LRTimelapse mithalten kann wird sich zeigen, allerdings hat man damit erstmal eine gute Unterstützung bei der Aufnahme der Bilder.
    Ich fänds gut, wenn es hierzu mal ein Review in einem der künftigen Fotoschnacks geben würde.
    Viele Grüße, Tom

    • Ich hab schon viele solche Lösungen gesehen und bisher hat mich noch jede in der Praxis enttäuscht. Ich lasse mich von Arsenal gerne eines besseren belehren, wenn ich eines in die Hände bekommen, aber ich denke eine gesunde Skepsis ist angebracht. Meine Erfahrung ist halt, dass zwischen den Werbeaussagen bei solchen Produkten und der Realität im Einsatz oft Welten liegen und ich gehe davon aus, dass auch Deine positive Einschätzung nicht auf echter Erfahrung beruht, sondern auf dem, was Du auf der Webseite gelesen hast. Ich wäre der erste, der Hurra schreit, wenn eine wirklich ausgereifte Lösung auf den Markt kommt, die schick und wirklich praxistauglich ist.

      Zumal wir hier bei Arsenal über mindestens 175 US$ + Steuer + Zoll sprechen im Vergelich zu einer seit Jahren etablierten Lösung (qDslrDashboard + Router) für 30€ insgesamt. Selbst wenn Du Dir noch ein günstiges Android Tablet für 50€ dazu kaufst, kommst Du noch um einiges günstiger weg.

      • Hallo Gunther,

        ja, ich hab mir auch schon viel angeschaut und wieder verworfen und hab lange mit mir gerungen, ob ich da mit einsteigen soll oder weiter wie bisher mit Bastellösungen lebe. Preislich brauchen wir da nicht drüber diskutieren, Kickstarter bringt auch immer das Risiko des Totalverlusts mit ins Boot.
        Für’s Schießen der Bilder für Focusstacking/Timelapse fand ich das aber sehr interessant (Helicon Remote gibts leider auch nur für Android), zumal man eben on the Fly die Bilder auf dem Handy ansehen und bewerten kann. Ich geh auch erstmal davon aus, dass der PC dadurch nicht arbeitslos wird, erhoffe mir davon jedoch mehr Mobilität.
        Ich kann das tatsächlich noch nicht bewerten, da die Auslieferung gerade erst angelaufen ist. Kann ja mal schreiben, wenn ich‘s getestet habe.
        Viele Grüße, Tom

  6. Hallo Herr Wegner,

    das geht noch kleiner:
    [link entfernt]

    MfG
    Karl-Walter Weller

  7. Andreas 21. Juni 2018, 10:48   »

    Hallo Gunther,

    hast Du in diesem Zusammenhang vielleicht etwas gehört wann es die qDslrDashboard App für iOS wieder im Applestore geben wird.

    Gruß
    Andreas

  8. Andreas Sumerauer 21. Juni 2018, 09:55   »

    Hallo Gunther,
    Das ging ja schnell mit dem Webtutorial!
    Schön ist es mit den Bildern und es ist ja nicht jeder in Englisch so versiert. Danke für die gelungene Um- und Übersetzung!
    Hier noch ein paar Kritteleien:
    – Im Edge-NBrowser sind alle Kommandozeilen (im zweiten Abschnitt) in den Textfluss eingebettet, dh. ohne eigenen Kasten und ohne eigenen Hintergrund. Ich sehe dass Du wohl das code-tag verwerdet hast. Das ist leider depricated und liefert deshalb keine zuverlässig gleiche Formatierung in verschiedenen Browsern.
    Ich empfehle eine div class “code” als css zu definieren. Dann sieht es überall gut aus.
    – Punkt 7 im dritten Abschnitt ist scheinbar verutscht. An der Stelle reicht es, auf ok zu drücken. Hilfreich wäre hier der Hinweis, dass dslrdashboard bei gelungener Verbindung die IP-Adresse speichert und künftig immer verwendet. Ein langer Klick ist deshalb nur beim ersten Verbindungsaufbau nötig.
    – Und eine Sache fällt mir gerade noch ein: Falls jemand die Box auch mal als Router benutzen will – das ist nämlich auch nach der Installation des ddservers problemlos möglich, empfehle ich die automatischen Firmwareupdates abzustellen. Im ungünstigsten Fall wüde dann nämlich der ddserver wegaktualisiert.

  9. Michael 20. Juni 2018, 13:35   »

    Hallo Gunther,

    es gibt wieder was zu lesen =)

    Die Variante klingt sehr Interessant. Ich habe für meine D5200 den “Raspberry Pi Zero W” genommen und DDServer installiert. Funktioniert ebenfalls super zuverlässig, hat aber auch keinen eingebauten Akku.

    Gruß
    Michael

    • Stefan 20. Juni 2018, 19:45   »

      Für die Nikon D5200 gibt es doch von Nikon den WLAN-Router WU-1a. Ist der nicht kleiner und besser?

      • Michael 21. Juni 2018, 08:28   »

        Kleiner ist der auf jeden Fall, aber auch teurer. Vorteil dürfte definitiv sein, dass dies eine Plug&Play-Lösung ist. Ob er besser ist kann ich nicht wirklich sagen, da den WU-1a nicht habe.

        Wer gerne bastelt, hat mit dem Raspberry Pi Zero W auf jeden Fall wesentlich mehr Möglichkeiten. Arbeite grade daran in Anlehnung an Gunthers LRTimelapse Pro Timer einen Fernauslöser mit weiteren Features zu basteln.

        • Michael Schubert 21. Juni 2018, 10:33   »

          Hallo Michael,

          ich hatte schon damals im Forum zum LRTimelapse Pro Timer nach eine möglichkeit recherchiert/gefragt ob es nicht eine möglichkeit gäbe diese mit einer Fernbedienung/fernauslöser auszustatten, damit ich aus der Warmen Hütte/Zelt sehen kann wie weit mein Timelapse ist bzw. diesen starten/stoppen kann. Deine Lösung mit dem Raspberry Pi Zero klingt sehr interessant. Schon alleine wegen der Größe. Gibt es hierzu mehr infos?

          • Michael 21. Juni 2018, 11:41   »

            Hallo Michael,

            schöner Name ;) Leider nicht wirklich. Habe mir mein eigenes Konzept erstellt und komme nicht oft dazu weiter zu basteln.

            Bisher habe ich nur das Menü für einen kleinen OLED-Display (OLED statt LCD weil auch bei hohen Minusgraden einsetzbar) fertig gestellt. Jetzt muss noch den Auslöser löten und hoffen, dass alles so Funktioniert wie geplant. Werde wenn ich damit fertig bin im LRTimelapse-Forum einen Artikel verfassen.

            Habe so was bisher noch nie gemacht, deshalb kann ich nicht einschätzen wie lange ich brauche.

            Gruß
            Michael

      • Ich fand dies kleinen “nubsies” nicht so toll. Die Sendeleistung ist sehr schwach, dem entspechend gab es oft Verbindungsabbrüche. Außerdem ziehen die Strom aus dem Kamera Akku. Ich bin mir nicht ganz sicher aber ggf blockieren die auch den Fernauslöseport an der Kamera.

    • Thomas 27. Juni 2018, 10:00   »

      Hallo Michael,
      könntest Du auch kurz die Schritte beschreiben, wie man alles installiert. Ich hatte das vor über einem Jahr auch schon einmal am Laufen, aber ich bin gescheitert, den Raspi sowohl als AP für unterwegs und als WiFi Client im Heimnetz ans Laufen zu bekommen. Nur Heimnetz war möglich. Danke & Gruß

      • Michael 28. Juni 2018, 08:04   »

        Hallo Thomas,

        ich versuche mich am Wochenende mal drum zu kümmern. Ist schon was her, dass ich das gemacht habe ;)

        Kann aber schon soviel sagen, dass ich hierfür das Handy als Hotspot verwende und den Raspberry damit verbinde. Kann mich nur nicht mehr an die Details erinnern :(

        Gruß
        Michael

        • Michael 2. Juli 2018, 09:41   »

          Hallo Thomas,

          ich habe nochmal nachgeschaut, ich habe tatsächlich den Raspberry nur mit dem WLAN des Handys (Handy als Hotspot) verbunden und dann hat alles funktioniert. Besondere Einstellungen etc. habe ich nicht vorgenommen.

          Ich drück die Daumen, dass es bei dir klappt!

          Gruß
          Michael

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