Fototasche – mein Equipment



Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich nun mit Themen rund um die Fotografie. So ganz ohne Equipment geht das natürlich nicht. Und weil ich ein experimentierfreudiger und auch technik-affiner Mensch bin, habe ich in der Zeit vieles ausprobiert, einiges für gut und leider auch vieles für schlecht befunden. Die schlechten Sachen sind dann entweder bei Ebay gelandet oder sie verstauben irgendwo auf dem Dachboden und ich habe sie unter der Rubrik „Lehrgeld“ abgeschrieben.

Damit ihr nicht die gleichen Fehler machen müsst und weil ich natürlich auch immer wieder nach Empfehlungen gefragt werde, habe ich mir die Mühe gemacht, Euch die Sachen, die ich für gut befinde und regelmäßig und sehr gerne nutze mal zusammenzutragen.

Viel Spaß beim Stöbern!

PS: Die Produktbilder unten sind von Amazon, Wenn ihr sie nicht seht, dann liegt das an Eurem Werbefilter (meist Adblock Plus). Schaltet doch bitte für gwegner.de einfach den Filter ab (dazu einfach auf das kleine rote „ABP“-Symbol in Euerm Browser klicken und „für gwegner.de deaktivieren“), dann seht ihr auch die Bilder und ihr helft mir auch ein bisschen, das alles hier zu finanzieren. Dankeschön!

 

DSLR Kameras

Die Nikon D800 hat mich in Chile und Bolivien das erste mal begleitet und sich als super zuverlässig erwiesen. Sie kombiniert mit ihren 36 Megapixeln die Vorteile einer Vollformat kamera mit denen der kleineren Crop-Kameras, da man sie jederzeit umschalten kann. Der Autofokus arbeitet super präzise, der große Sucher ist eine Wucht und das Filmen funktioniert mit ihr, wie es soll. Kurzum: einfach die beste Kamera, die ich je besaß. Mittlerweile habe ich sie durch die D810 ergänzt. Sie ist genauso großartig, wie die D800, bringt aber zusätzlich noch die eine oder andere Verbesserung mit.

VERKAUFT. Die Nikon D7100 ist der legitime Nachfolger der großartigen D7000. Die bringt zwar nicht die ganz großen Verbesserungen, hat aber einen modernisierten 24MP Sensor, ein verbessertes Autofokus Modul und bessere Video-Fähigkeiten. Leider hat sie kein Klappdisplay und auch der Live-View ist wieder einmal unschön umgesetzt, trotzdem ist sie von der Performance her die derzeit beste Nikon APS-C (Crop) DSLR am Markt. Ob Zeitraffer, Video oder normale Fotografie - liefert eine hervorragende Qualität ab. Alle Details könnt ihr in meinem ausführlichen Testbericht nachlesen. Ich habe sie verkauft, da mir die D5300 mehr Spaß macht.

VERKAUFT. Die Nikon D7000 ist, obwohl sie mittlerweile von der D7100 abgelöst wurde, immer noch eine hervorragende Kamera und vom Preis-/Leistungsverhälnis ihrer Nachfolgering auf jeden Fall überlegen. Sie 2 Jahre lang mein absolutes Arbeitstier, bis ich mir die D800 und nun auch die D7100 geholt habe. Ihre Bedienung auf jeden Fall als professionell anzusehen. Ob Zeitraffer, Video oder normale Fotografie - für mich lässt die D7000, bis auf den Video-Bereich, kaum Wünsche offen. Alle Details könnt ihr in meinem ausführlichen Testbericht nachlesen.

Die Nikon D5300 ersetzt ihre Vorgängerinnen, die Nikon D5200 und D5100, die ich einmal als meine "heimliche Lieblings DX-Kameras" bezeichnet habe. Die Unterschiede zwischen den dreien sind nicht groß, ihr findet sie in meinen Testberichten. Die 5x00-Serie macht einfach nur Spaß. Auf der Altiplano-Tour 2013 habe ich die neue D5300 fast mehr eingesetzt, als die D800. Lest Euch bitte unbedingt meinen ausführlichen Testbericht durch, in dem ich die D5200 mit der D7000 und D5100 und sogar der D800 vergleiche. Die kleinen Unterschiede zur D5300 findet ihr in meinem Testbericht.

VERKAUFT. Die Nikon D5100 ist die kleine Schwester der D7000 und mir richtig ans Herz gewachsen. In Afrika hatten wir sogar 2 davon dabei. Mit ihrer handlichen Größe und dem Klappdisplay macht sie Spaß ohne Ende. Der Sensor ist der gleiche wie bei der D7000, so dass sie die gleiche hervorragende Bildqualität abliefert. Auch zu ihr habe ich einen ausführlichen Testbericht geschrieben. Mittlerweile habe ich sie durch die D5300 (siehe oben) ersetzt.

Die Canon 6D ist meine derzeitige Zeitraffer-Maschine. Mithilfe des Novoflex-Adapters kann ich meine Nikon Objektive daran anschließen (Autofokus funktioniert dann natürlich nicht mehr) und die Blende über einen Hebel manuell einstellen. Blendenflickern ist damit passé und für nächtliche Aufnahmen der Milchstraße und Sterne sticht der Sensor der 6D im Moment die Konkurrenz aus. Sicherlich ein sehr spezieller Anwendungsfall.

Die Kürzel FX und DX kennzeichnen, ob ich die Objektive an den Vollformat Kameras (D800, D610, D600, 6D) → VX oder and den Kameras mit APS-C-Sensor (D5x00, D7x00 → DX einsetze.

Glas

(FX/DX) Das Nikon AF G DX 10.5mm f/2.8 Fisheye ist mein Objektiv bei vielen Zeitraffern, insbesondere auch für die Milchstraßen-Aufnahmen. Es lässt sich manuell auf unendlich stellen (auf Anschlag) und liefert eine hervorragende Schärfe ab. Auch für 360-Grad Panoramen ist es das Objektiv der Wahl. Die Verkrümmung gerader Linien lässt sich bei Bedarf mit einem Klick in Lightroom herausrechnen. Ich setze es auch an der Vollformat D800 ein, dort dann entweder im Crop-Modus, dann erhalte dann immer noch 16MP große Bilder - oder, nachdem ich es rasieren lassen habe auch im Vollformat Modus, dann erhält man an Vollformat ein Circular-Fisheye und kommt man mit 3 Aufnahmen für ein 360 Grad Panorama hin.

(FX) Das 16mm f/2.8D Vollformat Fisheye habe ich mir als Ergänzung für die Zeitraffer-Fotografie gekauft. Wenn ich mich für eines entscheiden müsste, würde ich nach wie vor das o.g. 10.5mm DX Fisheye nehmen. Das 16er nutze ich, wenn ich mit 2 Fisheyes parallel arbeite oder um 360 Grad Panos mit der vollen 36MP Auflösung der D800 aufnehmen zu können. Von der Schärfe und Abbildungsqualität kommt es leider nicht ganz an das 10.5er heran.

(DX) Das Nikon AF-S DX Nikkor 10-24mm 1:3,5-4,5G ED Super Weitwinkel benutze ich an den Crop Kameras hauptsächlich für Landschaften aber auch in Gebäuden, wenn ich ein starkes Weitwinkel brauche. Es ist knackscharf und bietet eine klasse Abbildungsleistung, ohne wie ein Fischauge alles zu verkrümmen - außerdem ist es natürlich deutlich flexibler, da es bis 24mm hoch geht. Für Crop-Kameras ist es das Superweitwinkel schlechthin.

(FX) Kein Schnäppchen, aber das Nikon AF-S 14-24mm f/2,8G ED ist jeden Euro Wert. Es ist die Mutter aller Super-Weitwinkel und wird sogar von vielen Canon-Fotografen gerne mit Hilfe eines Adapters benutzt. Diese Objektiv braucht eine Vollformat Kamera, für Crop ist eher das 10-24 (s.o.) das Mittel der Wahl. An Vollformat spielt dann das 14-24 seine Macht aus: Knackscharf, brillante Farben und Kontraste - es ermöglicht dem Landschaftsfotografen Perspektiven, die ihresgleichen Suchen. Allerdings muss man es auch handhaben können. Sein größter Nachteil ist, dass man keine Filter nutzen kann. Wer die unbedingt braucht, sollte sich das Nikon AF-S 16-35mm 1:4G ED VR ansehen. Hier findet ihr meinen Vergleich. Für alle anderen Vollformat-Fotografen mit Hang zum Weitwinkel, lohnt es sich, auf das Nikon AF-S 14-24mm f/2,8G ED zu sparen.

(DX) Das Sigma 18-35 f/1.8 hat es aus dem Stand heraus zu meinem Lieblingsobjektiv an den Crop-Kameras geschafft. Ein Objektiv wie dieses, mit einer durchgehenden Lichtstärke von f/1.8 zwischen 18 und 35mm hat es so noch nicht gegeben. Dazu hat es eine Schärfe, die viele Festbrennweiten alt aussehen lassen. Für den, der es sich leisten kann und den die etwas ausladende Bauweise nicht stört, kann dieses Objektiv die Vorzuge des weiter unten vorgestellten 35mm f/1.8 mit einer hervorragenden Leistung im Weitwinkel Bereich verbinden. Das 18-35 ist ein Objektiv, das man getrost als "Immerdrauf" nutzen kann, ohne jegliches negative "Geschmäckle". Lest auch meinen ausführlichen Testbericht dazu! Das Sigma gibt es übrigens nicht nur für Nikon, sondern auch mit Canon, Sony und Sigma Anschluss.

(DX) Das Nikon AF-S DX Nikkor 18-200mm 1:3,5-56G ED VRII ist ein gutes Allround-Objektiv für jeden, der mit dem Rucksack auf Trekking-Tour geht und eben nicht viele Objektive mitnehmen möchte. Es ist in der Klasse der "Superzooms" eines der wenigen wirklich brauchbaren, auch wenn natürlich auch hier aufgrund des großen Brennweitenbereichs Kompromisse eingegangen werden müssen. Einen Bericht darüber findet ihr in meinem Special über die Reisefotografie.

(DX) Tja, was soll man zu dem Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G DX Objektiv sagen, außer: absoluter Kaufbefehl für jeden Besitzer einer Nikon mit DX-Sensor. Für echt schmales Geld bekommt ihr ein lichtstarkes Objektiv, das ernsthaftes Fotografieren ermöglicht und dagegen jedes Kit-Objektiv buchstäblich blass erscheinen lässt. Das 35mm lässt sich übrigens sogar an FX-Kameras noch ganz ordentlich verwenden, es vignettiert daran ein bisschen, der Effekt ist aber eigentlich ganz cool ;) Einziger Grund, es nicht zu kaufen, wäre das oben vorgestellte Sigma 18-35 f/1.8...

(FX) Mit dem Sigma 35mm f/1.4 DG HSM habe ich nach langer, langer Zeit wieder einen Versuch mit einem Fremdhersteller gewagt und bin sehr positiv überrascht worden. Das Objektiv entstammt der neuen "Art"-Serie von Sigma und hier hat Sigma alles richtig gemacht. Alles weitere könnt ihr in meinem ausführlichen Bericht mit Beispielbildern nachlesen.
Das Sigma empfehle ich nur für Vollformat-Bodies, ansonsten rate ich Euch zum deutlich günstigeren Nikkor 35 f/1.8 (s.o.).

(FX/DX) Für weniger als die Hälfte des Preises des 50mm f/1.4 bekommt man das Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G Objektiv quasi "hinterhergeworfen". Es ist genauso scharf wie das f/1.4 und der Unterschied zwischen beiden ist so gering, dass ich mein 1.4er wieder verkauft habe. Das 50mm f/1.8 ist das Standardobjektiv an Vollformat Kameras, super scharf, und ähnlich wie das 35mm f/1.8 an DX ein absoluter Kaufbefehl. An DX ist das 50er schon ein leichtes Tele und somit hervorragend für Portraits geeignet.

(FX/DX) Das 60mm Micro Nikkor ist eines der schärfsten Objektive das ich kenne und macht atemberaubende Makros. Der Autofokus ist nicht der schnellste - daher gibt das Objektiv mittlerweile auch in einer AF-S Variante, ob dessen Performance genauso gut ist, weiß ich allerdings leider nicht. Das Ur-60mm wurde und wird von vielen Testern jedenfalls gerne als Referenzobjektiv in Punkto Schärfe verwendet. Für Portraits ist es definitiv zu scharf, damit sieht man jede Hautunreinheit.

(FX/DX) Das Nikon AF-S NIKKOR 85 mm f/1,8G ist noch so eines dieser "relativ günstig aber hervorragend" Objektive aus dem Hause Nikon. In der Leistung liegt es kaum hinter dem dreimal so teuren 85mm f/1.4 und ist eigentlich an Vollformat die Portrait-Linse und am Crop schon ein ganz ordentliches Tele (äquivalent 130mm). Ich sehe das Objektiv vom Anwendungsbereich eher an einer Vollformat-Kamera, da für Portrais an Crop das 50mm f/1.8 (s.o.) eigentlich schon perfekt ist.

(FX/DX) Das Nikon AF-S Nikkor 70-200 f/2.8 VR-II ist mein Standard Tele-Objektiv. Ich habe mittlerweile mein Ur-VR durch das modernere VR-II ersetzt und es nicht bereut. Das VR-II arbeitet noch präziser und bringt in Nuancen bessere Ergebnisse - insbesondere auch in Kombination mit dem TC-2 EIII Tele-Konverter (s.u.). Beide Objektive sind für die Ewigkeit gemacht und man merkt sofort, dass sie aus der Nikon-Profi-Linie entstammen. Metall und Glas dominieren und so hat man immer das Gefühl, etwas hochwertiges in der Hand zu haben. Die Ergebnisse sind dann auch über jeden Zweifel erhaben. Dank der durchgehenden Blende von f/2.8 ist Freistellen ein Kinderspiel, das Objektiv liefert ein tolles Bokeh und fokussiert darüber auch für Action- und Sport-Aufnahmen rasend schnell. Auch im Video-Bereich macht diese Linse mehr als Spaß.

(FX/DX) "Fat Baby" ist wohl der am besten passende Nick für das Nikon AF-S Nikkor 300mm 1:2.8G ED VR II. In Botswana durften wir erstmals die Leistung dieses Objektives erleben und alle Zweifel ob des hohen Preises waren wie weggewischt. Für Natur- und Sportfotografie gibt es im 300mm Brennweitenbereich keine gleichwertige Alternative. Viel hilft viel ist hier das Motto - die Ergebnisse sprechen glaube ich für sich.

Unter allen Teleconvertern bildet der Nikon AF-S Telekonverter TC-20E III eine Ausnahme: er funktioniert und reißt die Qualität nicht ganz runter. Allerdings ist er eine Diva: er sucht sie die Obektive, mit denen er gut und gerne zusammen arbeitet penibel aus. An dem 70-200 VR II macht er eine sehr gute Figur, an dem 300mm f/2.8 auch. Bei vielen anderen lässt er sich gar nicht erst anschließen. An den genannten Objektiven allerdings bringt er etwas Mehrwert. Trotz allem setze ich ihn eigentlich kaum noch ein, die hochauflösenden Sensoren ermöglichen genügend Spielraum zum Croppen.

Filter

Bitte achtet bei den Filtern darauf, dass ihr den richtigen Durchmesser für Euer Objektiv kauft. Sollen die Filter an mehreren Objektiven mit unterschiedlichen Durchmessern eingesetzt werden, solltet ihr den Filter im größten Durchmesser kaufen, mithilfe von Step-Up-Adaptern, könnt ihr in dann auch an Objektive mit kleineren Frontdurchmessern schrauben. Auf keinen Fall umgekehrt!

Der B+W ist wohl der bekannteste, aber auch mit teuerste Graufilter. Was man damit machen kann, haben wir Euch ja schonmal im Fotoschnack gezeigt. Der B+W "schluckt" 10 Blendenstufen, erlaubt also eine Verlängerung der Belichtungszeit um den Faktor 1000. Bewegungsunschärfe wird so bei vollem Tageslicht möglich. Auch im Bereich der Zeitraffer-Fotografie ist dieser Filter ein unentbehrliches Hilfsmittel.

Wer es "etwas" günstiger möchte, greift zur Alternative aus China. Der Haida 1000x ND Filter schluckt auch 10 Blenden. Ich habe ihn einmal mit dem B+W verglichen.

Das beste Preis/Leistungsverhältnis liefert sicherlich dieses Filterset von Haida. Von diesem Set bin ich sowohl was Leistung, Qualität, Preis und auch Handhabbarkeit angeht, ziemlich begeistert. Gerade die zwei Verschlusskappen sind genial und von der Optik her stehen die Filter meinen B+W nicht nach - Ich selbst nutze nur noch diese Filter.

Ein Polfilter ermöglicht dramatischere Bilder. Reflexionen auf Wasseroberflächen und Scheiben können vermindert werden, der Himmel wird tiefblau. Den Effekt sollte jeder einmal ausprobieren und dann selbst für sich entscheiden, wann und wie oft er ihn einsetzt. Gerade in der Landschaftsfotografie wird ein Polfilter gerne eingesetzt. Ich selbst habe den Polfilter früher, zu analogen Zeiten, deutlich häufiger eingesetzt, als heute. Aber das ist sicherlich Geschmacksache. Als Polfilter setze ich auch die Variante von Haida ein.

Action und Fun

Die GoPro Hero 3 Black ist die neuste Entwicklung aus dem Hause GoPro und bietet alles, was das Herz des Action-Filmers begehrt. Hochauflösende Video Modi, bis zu 120fps, die Zeitraffer-Funktion sowie die praktische WLan-Steuerung per Fernbedienung oder Smartphone lassen kaum Wünsche offen. Wir setzen sie nicht nur beim Kitesurfen, Schnorcheln und Drachenfliegen ein, sondern auch bei unseren Wildlife exkursionen in Afrika, vorne am Auto. Hier findet ihr meinen Test-Video, welches ich am Roten Meer beim Kitesurfen aufgenommen habe. Mit ihrer Vorgängerin habe ich z.B. dieses Video realisiert, welches sogar vom NDR gekauft wurde. Weitere Tipps zu GoPro findet ihr hier.

Unter den vielen Befestigungsmöglichkeiten für die GoPros ist die Suction-Cup-Halterung sicherlich eine der flexibelsten. Mit einem Saugnapf befestigt ihr im Handumdrehen die Kamera an jeder glatten Fläche und könnt so z.B. tolle Aufnahmen vom Auto aus filmen.

Packesel

Der Vanguard Skybourne 51 hat mit auf der Altiplano-Reise begleitet und ist einer meiner Favoriten unter den großen Foto-Rucksäcken. Her bekommt man wirklich alles rein und der Tragekomfort ist hervorragend. Mehr Details könnt ihr in meinem ausführlichen Test-Bericht nachlesen.

Der XTrem+ Active Cube XL ist ein bequemer Rucksack für das große Gepäck. Erstmals hatten wir ihn in Afrika dabei, und waren sehr zufrieden. Auch hier bekommt ihr sehr, sehr viel rein und habt zusätzlich noch Platz für viel "nicht-fotografisches" Tagesgepäck.

Der XTrem+ Challenge Cube L ist der kleine Bruder des Active Cube XL und bringt bietet eine ähnliche Platzaufteilung. Wenn es mal "normalviel" Equipment ist, reicht der "L" völlig aus. Ihn haben wir erstmals in Kroatien dabei gehabt und dort auch einen Test-Video erstellt.

Der Kata 3N1-33 Sling-Rucksack, bringt wie die XTrem+ Rucksacke auch, ein Notebook-Fach mit und ist für mittel viel Gepäck geeignet. Optisch ist er einen Tick stylischer, als die anderen. Den Kata setze ich als Sling-Rucksack eher im urbanen Umfeld ein, wenn ich nicht viel laufen muss, in der Natur und auf Wanderungen eher den Vanguard oder die XTrem+ Modelle.

Der Sunsniper Pro Steel ist für mich der Gurt der Wahl, wenn es darum geht, die Cam umzuhängen. Mittlerweile habe ich zwei Stück davon und ich befestige sie mit einem speziellen Verfahren, das mir das schnelle Abnehmen ohne zu Schrauben und somit auch die schnelle Stativnutzung ermöglicht.
So ein Sun-Sniper ist einfach so viel praktischer und cooler als ein normaler Kamera-Gurt...

Stabilisierung

Das Manfrotto 055CXPRO3 ist ein sehr leichtes aber doch stabiles Stativ und derzeit mein "Arbeitstier". Daruf nutze ich unterschiedliche Köpfe. Man kann die Mittelsäule herausziehen und abwinkeln, um auch bodennahe Positionen zu erreichen. Hier findet ihr meinen Testbericht.

Das Vanguard Alta Pro 283 CT Carbon Stativ hat mir lange Zeit treue Dienste geleistet und kommt immer noch häufig als Zweitstativ zum Einsatz. Es ist leicht und stabil (ich habe es ja mal im Video vorgestellt) - es besticht durch seine Verstellmöglichkeiten. So kann man die Mittelsäule abklappen und somit auch ausgefallene Positionen erreichen. Insbesondere in der Makro-Fotografie setze ich dieses Stativ aufgrund seiner Flexibilität sehr gerne ein.

Das kleine Manfrotto M-Y 732CY Carbon Stativ ist immer dabei, wenn es wirlich wenig Gepäck sein soll. Mit weniger als einem KG Gewicht gibt es damit wirklich keine Ausrede mehr, kein Stativ mitzunehmen. Vor allem bei einem Preis von unter 100 € ist dieses Stativ sein Geld mehr als wert.

Ein weiteres kleines und sehr handliches Stativ sogar schon mit Kopf, ist das Togopod Max. Ich setze gerne zwei davon als "Füße" für meine Zeitraffer-Slider ein. Das schöne ist, man kann die Mittelsäule abbauen, und dadurch sehr bodennah arbeiten. Mit ausgezogenen Beinen ist es mit einer schweren Spiegel-Reflex und etwas Wind dann aber auch schnell überfordert.

Köpfchen

Die vom Preis-Leistungs-Verhältnis derzeit besten Kugelköpfe, sind meines Erachtens nach, die Sirui K-xx Köpfe. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen: K-10X, K-20X, K-30X, K-40X. Das K-30X ist für ein großes Stativ, wie das oben beschriebene Manfrotto 055CXPRO3 ideal. Die Verarbeitung der Köpfe ist top und sie haben eine ARCA-kompatible Aufnahme und bringen selbstverständlich auch ein entsprechendes Gegenstück zur Befestigung an der Kamera mit.

Der Manfrotto 501HDV Fluid Video-Stativkopf ist ein Kopf für sanfte Schwenks beim Filmen. Sein großer Vorteil ist, dass er sich auf normale Fotostative schrauben lässt und preislich noch im Rahmen liegt. Mit diesem Adapter bekommt man ihn sogar ARCA-kompatibel.

Ebenfalls eine Arca-Swiss Aufnahme hat der Sirui L-10 - ein sehr stabiler 1-Wege-Neiger, der im Vergleich zu anderen dieser Klasse noch verdammt günstig ist und gleich noch eine Arca-kompatible Kameraplatte mitbringt. Ich setze diese Sirui Neiger vor allem auf meinen Slidern ein, um bei schrägen aufnahmen, die Kamera in Waage zu bekommen. Der Vorteil gegenüber einem Kugelkopf liegt in der höheren Stabilität und niedrigeren Bauweise

Zeitraffer


Der Emotimo TB-3 für Zeitraffer und Video ist ein motorisierter Kopf, mit dem sich die Kamera in bis zu 3 Achsen bewegen lässt. Die Bewegungen können mit Hilfe eines drahtlosen Controllers programmiert werden und die Kamera dann im Video oder Zeitraffer-Modus ihnen entsprechend bewegt werden. Die Ergebnisse könnt ihr Euch z.B. in meinem Altiplano Skies-Video ansehen. Als dritte Achse kann man mit dem Emotimo auch einen Slider-Motor steuern, wie das geht zeige ich in einem Video auf lrtimelapse.com. Als kleines Goodie kann der Emotimo auch als Panorama-Kopf eingesetzt werden, um z.B. Gigapixel-Panoramen aufzunehmen.

Der Dynamic Perception Stage One ist ein modularer und zerlegbarer Slider für Zeitraffer und Video. Sein großer Vorteil ist, dass man ihn in 60cm lange Rohrabschnitte zerlegen kann und so auch in der länge erweitern kann. Er lässt sich sowohl mit einem Gleichstrommotor betreiben (und dann mit dem MX-2 steuern) oder auch auf ein Schrittmotor umrüsten, um in dann vom EMotimo TB3 aus zu steuern (s.o.). Der Dynamic Perception Stage One ist in 99 % der Fälle für mich der Slider der Wahl. Hier mein Test-Video, das ich gemeinsam mit Mathias Uhlig, dem deutschen Distributor von Dynamic Perception, aufgenommen habe. Weitere Reviews von mir zu Slidern, die ich einsetze findet ihr im Equipment Bereich auf LRTimelapse.com

Ein wichtiges Utensil für die Astro- und Zeitraffer-Fotografie ist eine Stirnlampe mit Rot-Licht. Allerdings ist die Auswahl alles andere als leicht. Ein möglichst schwaches Rot-licht ist deshalb so wichtig, weil es die einzige Möglichkeit ist, die Adaption des Auges an die Nachtsicht nicht zu stören. Eine weiße Lampe, die bei der Nachtfotografie auch nur kurz eingeschaltet wird, wirft das Auge in der Adaption um Minuten zurück und macht Euch erstmal "blind". Außerdem zerstört ihr ggf. die Aufnahmen anderer, anwesender Fotografen. Bei einer schwachen Roten Lampe passiert das nicht. Leider muss man die meisten Stirnlampen, die auch rotes Licht bieten, immer "über die anderen Farben" schalten. Das heißt, man kann rot nicht einzeln ein-/ausschalten. Eine gute Lampe z.B. ist die Black Diamond Spot - hier kann man die rote Lampe einzeln schalten, allerdings leider nicht dimmen.

Für Zeitraffer und lange Nachtaufnahmen setze ich einen Fernauslöser ein, wenn ich nicht die interne Intervall-Funktion der Nikons nutzen möchte. Bewährt hat sich hier der Pixel Fernauslöser, er ist günstig, passt durch Tausch der Anschlusskabels an alle Kameras und kommt mit 2 AAA Batterien oder Akkus aus. Auch die Bedienung ist schön einfach.

Der Novoflex Adapter, mit dem ich Nikon-Objektive an Canon Kameras anschließen kann, ermöglicht es mir, Zeitraffer mit der Canon 6D und meinen bestehenden Nikon Objektiven, z.B. dem großartigen Nikkor 14-24 f/2.8 aufzunehmen. Dabei kann ich die Blende voll manuell verstellen. Mehr dazu in meinem ausführlichen Artikel zur Canon 6D.

Die Polarie von Vixen ist eine super kompakte aber doch stabile Nachführeinrichtung für die Astro-Fotografie. Sie kompensiert die Erdrotation und ermöglicht so deutlich längere Belichtungszeiten, als sie mit einer statischen Kamera möglich wären. Natürlich könnt ihr sie auch als Drehteller für Zeitraffer verwenden. Die Polarie ist so stabil, dass sie auch größere Objektive, wie ein 70-200 f/2.8 problemlos aufnehmen kann. Ein echtes Profi-Werkzeug, dass wir auch beim Astromaster einsetzen.

Audio und Video

Für die Tonaufnahmen von Sprechern setze ich am liebsten die Funkstrecke Sennheiser EW 112-P G3 mit Ansteck-Mikro (Lavalier) ein. Bei den Aufnahmen zum Fotoschnack benutzen wir zwei davon. Der Funkempfänger wird auf den Blitzschuh gesteckt und kann einfach in der Mikrofoneingang der Kamera eingestöpselt werden. Wenn wir mit zwei Mikros arbeiten, setzen wir einen externen Audiorecorder Zoom H4N ein, s.u.

Für O-Töne und die Aufnahme zweier unabhängiger Mikrofone setze ich den externen Audiorecorder Zoom H4N ein. Die Aufgenommenen Tonspuren werden später mit den Tonspuren der Kamera-Mikros synchronisiert.

Für Außenaufnahmen im Reportage-Stil kommt bei uns das Rode Video Mic Pro zum einsatz. Es ermöglicht gute und realistische Tonaufnahmen, die durch ihre Stereo-Wirkung eine gute Atmosphäre wiedergeben. Dazu solltet ihr Euch auf jeden Fall das passende Kätzchen besorgen, damit ihr gegen Windgeräusche gewappnet seid!

Rechner und Zubehör

Den Aufbau meines heimischen Rechners für Foto‑/Video und Zeitraffer-Bearbeitung findet ihr hier beschrieben:

Eine wichtige, wenn nicht gar die wichtigste Komponente für die Bildbearbeitung ist der Monitor. Wichtig ist bei der Wahl des Monitors, dass er einen großen Farbraum abdeckt (sog. Wide-Gamut-Display), dass er nicht spiegelt, und das ihr ihn kalibriert (siehe unten). Relativ unwichtig ist dabei der Preis. Es muss nicht ein spezieller Monitor für Bildbearbeitung für mehrere Tausend Euro sein. Einen Wide-Gamut Monitor erfüllt nach der Kalibrierung (aber auch nur dann) den Zweck genauso gut. Ich setze seit Jahren 2 gleiche HP LP2475w ein, super Monitore für schmales Geld, die nur einen Nachteil haben: es gibt sie leider neu nicht mehr zu kaufen. Ein Schnäppchen könnt ihr hier sicherlich mit einem gebrauchten Gerät machen. Ein guter aktueller Monitor ist der Dell U2413. Auch er hat ein mattes Display, Wide Gamut Display und ist nach Kalibrierung z.B. mit dem Spyder (s.u.) für die Bildbearbeitung hervorragend geeignet.

Seit Jahren kalibriere ich jeden Monitor und jedes Notebook, das mir unter die Finger kommt mit dem Spyder. Für wenig Geld bekommt man hier ein Kalibrierungswerkzeug, das indirekt einen unglaublich großen Einfluss auf die Qualität der eigenen Fotos hat. Bildbearbeitung mit unkalibrierten Monitoren ist immer ein Blindflug. Nie weiß man, ob die Farben, die man darstellen möchte auch erreicht werden. Der Spyder ermöglicht es, innerhalb weniger Minuten für jeden Monitor ein Kalibrierungsprofil zu erstellen, das fortan direkt in die Grafikkarte geladen wird und so bei jeder Anwendung zum Tragen kommt. Im Anschluss kann man sich darauf verlassen, dass die Farbwiedergabe "richtig" ist und man beim Bearbeiten nicht in die falsche Richtung korrigiert. Hier gibt es einen Artikel von mir, mit weiteren Infos zu dem Thema.

Als Notebook setze ich nun, nachdem mich die letzten Jahre ein Sony Vaio VPC Z1 treu begleitet hat, nun seit Anfang 2014 ein 13" Samsung Ativ Book 9 NP900X3G ein, dessen SSD ich auf 512 GB erweitert habe. entlich LDen großen Vorteil bei dem Notebook sehe ich daran, dass es sehr dünn und leicht ist und trotzdem eine ordentliche Leistung bietet, so, dass ich auch unterwegs mal Zeitraffer bearbeiten und rendern kann. Weiterhin hat es, im Gegensatz zu den meisten neueren Ultrabooks mit Touchscreen, ein entspiegeltes Display, dass sich auch sehr gut draußen ablesen kann. Ein eingebauter Card-Reader und USB-3 Anschluss sind auch perfekt für meine Anwendungszwecke. Auch das hochaufläsende Full HD Display macht Spaß.
Natürlich kommt darauf u.a. Lightroom 5 zum zum Einsatz - zum kopieren, sortieren und Bearbeiten der Bilder unterwegs.

QNAP NAS zur Sicherung und Aufbewahrung von Fotos, Videos und Zeitraffern. Die Box lässt sich von 2 bis auf 6 Festplatten sukzessive erweitern und integriert sich nahtlos in das heimische Netzwerk (bis Gigabit). Darin setze ich die zuverlässigen Western Digital Red Festplatten ein, die extra für den Dauerbetrieb im Server oder NAS konzipiert sind.

Die Transcend Outdoor Festplatte 1TB ist stabil, schnell (USB3) und bietet mir ausreichend Kapazität für Sicherungen "in the field". Von ihr habe ich meist mindestens 2 dabei, um auch noch ein unabhängiges Backup machen zu können.

Als Speicherkarten setze ich meist SanDisk Karten in unterschiedlichen Größen ein. Kleiner als 64GB kaufe ich mittlerweile nicht mehr. Dabei müssen es nicht immer die schnellsten sein, selbst an der D800 reichen die Class 10 Karten mit 45MB/sec locker aus.

Power/Mobil

Bei längeren (Zeitraffer)-Shootings ist es sehr angenehm, zwischendurch im Auto die Akkus auflanden zu können. Dafür setze ich ein 12V Ladegerät für Nikon EN-EL15 (D800, D7100, D600) und ein 12V Ladegerät für Nikon D5100, D5200, D5300 ein.

Auch das Notebook will geladen werden. Anders als Noname-Adapter, funktioniert der Kensington Notebook Adapter fürs Auto wirklich und in allen Situationen. Ohne ginge es bei mir gar nicht. Er bringt etliche Adapter-Tips mit und damit lade ich auch den im Folgenden vorgestellten Akku (Powerbank).

Dieser Universal-Akkupack lädt so gut wie alles, vom Handy bis zum Notebook und betreibt über den 12V Ausgang auch zuverlässig Zeitraffer-Equipment wie Slider etc. Von dem Solar-Panel sollte man sich keine Wunder erwarten, aber als Akkupack für alle Fälle leistet mir die XTPower MP-S23000 Powerbank unterwegs gute Dienste.
Mittlerweile habe ich mir noch die Variante ohne Solar dazu geholt - diese wäre mittlerweile meine Empfehlung. Kostet 10€ weniger und bringt 2x USB Ladeausgänge mit. Die Solarplatte ist sowieso sinnlos...

Schon seit Jahren kaufe ich nur noch die Eneloop Akkus von Sanyo. Die Dinger taugen einfach.

Zum Aufladen hat sich das Technoline Ladegerät für AA und AAA-Zellen bewährt, ich setze es mit einem herkömmlichen 3V Adapter für den Zigarettenanzünder auch im Auto ein.

Diverses geiles Zeug

Really Right Stuff BD7000-L Set  L-Winkel für Nikon D7000 ohne BatteriegriffSowohl für die D7000 als auch für die D5100 habe ich mir von Really Right Stuff einen L-Winkel besorgt. Die gibt es maßgeschneidert auch für (fast) alle anderen Kameras. Damit könnt ihr die Kamera sowohl im Quer als auch im Hochformat direkt auf dem Stativ (Mit Arca-Swiss Aufnahme) befestigen. Eine elegantere und schickere Lösung gibt es glaube ich nicht.
Really Right Stuff BD7000 Schnellwechselplatte für Nikon D7000Bevor ich die L-Winkel für mich entdeckt habe, habe ich meine Kameras mit den Schnellwechselplatten von Kirk oder Really Right Stuff bestückt (wobei ich letztere schicker finde). Die halten bombensicher, lassen sich rucksuck auf jedem Arca-Swiss kompatiblen Kopf befestigen und sehen auch noch supercool aus.

Eine deutlich günstigere Kameraplatte – auch Arca-Kompatibel – ist diese hier. Davon habe ich mittlerweile eine ganze Reihe im Einsatz. Das schöne daran ist, dass sie unten auch noch – wie die teureren – ein Sativgewinde hat sowie zwei durchführungen für Handschlaufen etc.
Kirk Makroschiene & Panoramaschiene LRP-1Die Arca-Swiss kompatible Makroschine von Kirk setze ich für alles Mögliche ein. Man kann sie z.B. hervorragend verwenden, um einen günstigen Nodalpunkt-Adapter zu bauen. Es gibt auch eine günstige, universelle Variante, die allerdings natürlich nicht so maßgeschneidert passt.
Kirk Schnellkupplung QRC-2Mit der großen Schnellkupplung von Kirk mache ich jeden beliebigen Stativkopf in Handumdrehen Arca-Swiss fähig, so dass ich meine Kameras mit der Schnellwechselplatte darauf befestigen kann.
Kirk Schnellkupplung QRC-1Die kleine Schnellkupplung von Kirk nutze ich z.B. am Sun-Sniper, um den Gurt schnell und einfach an der Kamera zu befestigen. Eine ausführliche Anleitung findet ihr hier.

Die Touchscreen Gloves von Mujjo halten warm und ermöglichen es sowohl die Kamera, als auch touch-fähige Geräte, wie Smartphones und Tablets zu bedienen. Tolle Handschuhe, die ich sehr empfehlen kann, vor allem im Vergleich zur Konkurrenz, die mich ziemlich enttäuscht hat.

Software

Lightroom 5 ist heute das Bildbearbeitungs- und -verwaltungswekzeug für Fotografen. Mit einer einheitlichen und intuitiven Arbeitsweise ermöglicht es uns, die eigene Bilderflut bändigen und kreativ zu bearbeiten.
Dabei setzt Lightroom auf die gleichen Bearbeitungswerkzeuge wie die um ein vielfaches teurere Adobe Creative Suite und verpackt diese in einer auf den Fotografen optimierte Oberfläche - die Qualität der Ergebnisse ist die gleiche und man erreicht sie um ein vielfaches schneller und intuitiver als mit Photoshop und Co.
Sowohl JPGs als auch RAW-Dateien werden dabei gleich behandelt und können verlustfrei und unter Erhaltung des ursprünglichen Materials bearbeitet werden.

PTGui ist das Tool, um Panoramen aus Einzelbildern zusammen zu setzen. Ob Gigapixel oder 360° Panoramen, mit wenigen Klicks erhaltet ihr hervorragende Ergebnisse. Das Tolle ist, dass PTGui direkt auf RAW-Dateien zugreifen kann und sowohl einfache, als auch komplexe Workflows unterstützt. Schaut Euch unsere Fotoschnacks zum Thema 360 Grad Panorama und Gigapixel-Panorama an, um Beispiele zu sehen.
krpano ist das beste Programm, wenn es darum geht interaktive Panoramen zu veröffentlichen. Ob Gigapixel Panoramen oder 360° Panoramen, krpano präsentiert sie sowohl im Flash format, als auch als HTML5. Schaut Euch unsere Fotoschnacks zum Thema 360 Grad Panorama und Gigapixel-Panorama an, um Beispiele zu sehen.
LRTimelapseLast but not least: Zeitraffer bearbeitet ich selbstverständlich mit LRTimelapse in Verbindung mit Lightroom. ;-)
LRTimelapse ermöglicht die Bearbeitung und Ausgabe von Zeitraffern mit den Lightroom-Werkzeugen. Dabei wird ein Keyframe-Basierter Ansatz untersützt. Flicker lässt sich effektiv entfernen, Tag-zu-Nacht‑Übergänge lassen sich mit der „Heiligen Gral“-Methode mit wenigen Klicks realisieren und die fertigen Videos können in Auflösungen bis zu 6K als MP4 oder im professionellen ProRes Format ausgegeben werden.

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512 Kommentare bisher


  1. Martin Jürgensen 20. August 2014, 18:34   »
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    Hi Gunther,
    danke für deine echt ausführliche und vor allem professionelle Analyse.
    Ich möchte mir eine Canon 6D kaufen und bin jetzt sicher, dass sie es auch wird.
    Weiter so, Martin.
    P.S.: Ich würde gerne mein Fotografieren verbessern, kannst du mir ein Buch, Homepage, etc. empfehlen wo ich step by step in die „Tiefe“ gehen kann.(verschiedene Situationen, Techniken, Tricks, etc.)

  2. Helmut 18. August 2014, 18:16   »
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    Hallo Gunther,
    nutzt Du auch Photoshop, oder „nur“ Lightroom?

    • gwegner 19. August 2014, 08:30   »
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      Hallo Helmut,
      ich nutze für Foto-Bearbeitung zu 99.9 % Lightroom. Wenn ich es vermeiden kann, gehe ich nicht in Photoshop, da ich dadurch die reine „virtuelle“ RAW-Entwicklung verlassen müsste und eine TIF oder PSD Datei anlegen müsste. Lightroom bietet mir auch alles, das ich für Fotos brauche.
      Grüße
      Gunther

  3. Christoph 16. August 2014, 12:05   »
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    Hallo noch mal,
    und ich habe noch eine Frage zum Filmen mit der D5100. Das Display ist ja recht klein und es ist zum Teil schwierig den Fokus während dem Filmen nachzustellen. (z.B. beim Filmen eines Kindes/Tier, welches herum läuft) Autofokus ist entsetzlich, pumppumppump ;-) . Gibt es da einen Trick (außer kleinere Blende)? z.B. Vergrößerung für das Display? Canon bietet ja Möglichkeiten ans Smartphone/Tablet zu gehen, welches mit Stativ an der Cam befestigt werden kann.
    Und dann noch ein Problem, bei dem mir bis jetzt keine Foren und Fotogeschäfte weiterhelfen konnten. Ich würde gerne einen Blitz haben, den ich versetzt aufstellen kann. Leider kann die D5100 (so wie ich das verstehe) keine Funkauslösung. Hättest Du da noch eine gute Lösung parat?
    Vielen Dank schon mal
    LG Christoph

  4. Francis 15. August 2014, 11:21   »
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    Hallo Gunther,

    Du hast mal die Fa. Calumet erwähnt…… ich habe bei Calumet den Canon Extender 2x ⅲ am 13.08. am Nachmittag bestellt; das Ding kam am nächsten Morgen so gegen 10:00 Uhr physisch an (nahe Stuttgart). Ich bin auch sehr gut über den Ablaufprozess gehalten worden. Ich weiss nicht, ob eine solche Rückmeldung publikationsfähig ist. Dein Hinweis auf diesen Händler war jedenfalls „TOP“.

    DANKE!

    Grüsse aus dem verregneten Süden

    Francis

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