Fotoschnack 14 – Einen Walk-Lapse oder Hyperlapse aufnehmen und bearbeiten

14102012

Ein Walking- oder Hyperlapse ist ein Zeitraffer, bei dem die Kamera auf einem Stativ zwischen den einzelnen Aufnahmen “zu Fuß” verschoben wird. Ich habe mich mit Paddy in Hamburg getroffen, um diese – auch für mich neue – Technik mal auszuprobieren.

Die Idee ist simpel aber genial: anstatt einen teuren Slider oder ein Schienen-System einzusetzen, bewegt man die Kamera manuell und korrigiert etwaige Verschiebungen später am Rechner. Ob das klappt, seht ihr in unserem heutigen Fotoschnack.

Teil 1: Die Aufnahme

Teil 2: Die Bearbeitung

Die Erwähnten Lightroom Export-Vorlagen für Zeitraffer bekommt ihr auf lrtimelapse.com.

Vielen Dank an die Hamburger Band Terraphile für die Nutzungsrechte an ihrem neuen Song “Take the Leap” – checkt ihr neues Album hier: http://gwegner.de/to/terraphile

Ich hoffe, Euch hat die neue Folge gefallen und zum selber mal ausprobieren angeregt und freue mich, wie immer, auf Eure Kommentare!

Wenn ihr mal sehen wollt, was man mit dieser Technik erreichen kann, dann schaut Euch mal das folgende Video von b-Zoomi an, und folgt ihm auf facebook:

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44 Kommentare bisher


  1. Dirk Jacobs 18. September 2015, 11:34   »

    Mahlzeit :)

    Ich steige gerade in das Thema Hyperlapse ein.
    Nach einigen Tutorials und viel Lesen bin ich hier gelandet und habe mir LRTimelapse 4 Pro zugelegt. Dort gibt es, im Vergleich zu V 3, viel mehr Möglichkeiten als in dem Video beschrieben. Ich bin des Englischem leider nicht so mächtig und wüsste gerne wo ich für die Version 4 eine deutsche Anleitung (oder Video) finde. Ich möchte halt gerne wissen welche Maßnahmen bei einem Walking Lapse in V4 Sinn machen und was nicht. Nach der Rückkehr von LR in LRTimelapse hat man in V4 ja nicht nur eine Zeile sindern auch noch “Visuelle Vorschan”, “Visuelles Deflicker” ect.

    Mfg

    • gwegner 18. September 2015, 11:35   »

      In den nächsten Tagen erscheint mein überarbeitetes EBook, welches Du als Käufer der Pro Version dann auch bekommst. Dort ist der Workflow und alles auf Deutsch beschrieben.
      Vielleicht helfen Dir bis dahin aber auch meine Tutorials (auf Englisch): http://lrtimelapse.com/tutorial
      Ansonsten kannst Du aber auch einfach den “Einfachen Workflow” verwenden, der funktioniert genau wie in LRT3.

      • Dirk Jacobs 19. September 2015, 12:13   »

        Danke dir, dann behalte ich das mal im Auge :)

  2. Björn 10. Juli 2014, 10:27   »

    Hallo Gunther,

    ich bin bei meinen ersten Versuchen mit dem Warp Stabilizer arg über Deinen Tip im 2. Teil “Die Bearbeitung” gestolpert, zur Reduzierung der Renderzeit anstatt der Fotosequenz den fertigen Clip zu importieren und zu Bearbeiten. Das führte bei mir zu sehr ernüchternden Ergebnissen, die ich nach vielen Versuchen auf mein mangelhaftes Quellmaterial zurückgeführt habe… leider habe ich das Ein oder Andere vorschnell entsorgt!

    Das Importieren der Fotosequenz in AE und die Stabilizierung selbst mit den Standardeinstellungen war dann am Ende eine Offenbarung!

    Vielleicht hilft ja ein Hinweis im Einleitenden Text dies bei Anderen Einsteigern zu vermeiden… :)

    Zuletzt noch einen großen Dank für all Deine tollen Tutorials!!

  3. Jörg Haag 8. Mai 2014, 15:57   »

    Hi,
    tolle Sache, aber warum macht man sich den Stress mit einem Intervallometer oder einer vorgegebenen Zeit von X Sekunden. Man könnte doch auch jedes Bild üer Kabelauslöser auslösen und hätte alle Zeit der Welt um das Bild richtig auszurichten oder übersehe ich da was?
    J.

    • gwegner 8. Mai 2014, 16:12   »

      Die ziehenden Wolken würden dann sehr stark ruckeln und das Ganze würde nicht mehr besonders ansehnlich wirken…

      • Jörg Haag 14. Mai 2014, 07:57   »

        Hmm, das ist ein Argument. Aber wenn man ohne festen Interval zügig arbeitet sollte das doch eigentlich gehen. Ich werde das in den nächsten Tagen mal ausprobieren – muss halt mal Zeit haben und einen Himmel mit entsprechenden Wolken….

  4. lars 5. Februar 2014, 18:58   »

    Hi,

    echt interessant, habe ich direkt mal ausprobiert mit ein paar Bildern hier im Wohnzimmer ;-) klapp super. Einzig, hast Du vergessen den Export aus AE in eine Filmsequenz zu beschreiben oder habe ich das im Tutorial überhört vor lauter Aufregung?

    Cheers und DANKE

    lars

  5. Karl 24. Januar 2014, 15:01   »

    Geht das ganze wohl auch mit einem einbeinstativ??
    wenn man immer denselben punkt fixiert…und nachbearbeitung natürlich.
    Wäre auf meiner reise die realistischere Möglichkeit soeins dabei zu haben

    • gwegner 24. Januar 2014, 19:16   »

      Ja, geht schon, musst halt sorgfältig arbeiten…

      • Karl 26. Januar 2014, 03:08   »

        Cool:) Ich werde es hoffentlich vor abreise nochmal üben können.
        benutzt man den manuellen fokus??

  6. Jan 15. Oktober 2013, 12:28   »

    Hey Gunther,
    ich wollte einfach mal ein fettes Dankeschön für diese tolle Anleitung hier lassen! Sie hat alle meine übrigen Fragen beantwortet und ich hoffe dir in Kürze einen Link zu meiner ersten Hyperlapse-Produktion schicken zu können!

    Beste Grüße

  7. arne 7. August 2013, 01:50   »

    Hi Gunter, Frage zu den Problemen und der Fehmarnbrücke. Hast Du auch versucht mit Hilfe der Objektivverzeichnungskorrektur in lightroom der Verzeichnung her zuwerden ?

    • gwegner 7. August 2013, 07:25   »

      Ja, ich habe alles versucht. Vielleicht würde es jetzt mit dem neuen Warp-Stabilizer in Adobe CC besser gehen, da kann man wohl Bereiche definieren – habe ich aber noch nicht probiert.

  8. […] mit der Luft bringt uns zu den ein zusetzenden Brennweiten. Die Empfehlung von Gunther, auf SWW-Linsen zu verzichten, kann ich nicht so […]

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