Fotoschnack 14 – Einen Walk-Lapse oder Hyperlapse aufnehmen und bearbeiten

14102012

Ein Walking‑ oder Hyperlapse ist ein Zeitraffer, bei dem die Kamera auf einem Stativ zwischen den einzelnen Aufnahmen „zu Fuß“ verschoben wird. Ich habe mich mit Paddy in Hamburg getroffen, um diese – auch für mich neue – Technik mal auszuprobieren.

Die Idee ist simpel aber genial: anstatt einen teuren Slider oder ein Schienen-System einzusetzen, bewegt man die Kamera manuell und korrigiert etwaige Verschiebungen später am Rechner. Ob das klappt, seht ihr in unserem heutigen Fotoschnack.

Teil 1: Die Aufnahme

Teil 2: Die Bearbeitung

Die Erwähnten Lightroom Export-Vorlagen für Zeitraffer bekommt ihr auf lrtimelapse.com.

Vielen Dank an die Hamburger Band Terraphile für die Nutzungsrechte an ihrem neuen Song „Take the Leap“ – checkt ihr neues Album hier: http://gwegner.de/to/terraphile

Ich hoffe, Euch hat die neue Folge gefallen und zum selber mal ausprobieren angeregt und freue mich, wie immer, auf Eure Kommentare!

Wenn ihr mal sehen wollt, was man mit dieser Technik erreichen kann, dann schaut Euch mal das folgende Video von b-Zoomi an, und folgt ihm auf facebook:

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41 Kommentare bisher


  1. Mario 14. Oktober 2012, 13:25   »
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    da kann ich auch http://cinetics.com/ empfehlen !
    da ist auch das schieben angenehmer..

    • gwegner 14. Oktober 2012, 15:11   »
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      Hallo Mario, also für die Hyperlapses kann ich ein solches „Skateboard“ nicht so empfehlen, da die Kamera wirklich bei jedem Bild exakt ausgerichtet werden muss, in der Praxis, mit unebenem Untergrund, geht das mit Stativ einfach besser.

  2. Neil62 14. Oktober 2012, 15:58   »
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    Hallo Gunther,

    tolle Sache fehlt nur noch After Effects:), was mich interessiert hast Du bei der Aufnahme lediglich nach jedem weiteren kleinen Schritt horizontal nachgeführt? Die Verwendung eines Kugelkopfes ist wohl nicht geeignet.

    Gruß
    Neil62

    • gwegner 14. Oktober 2012, 16:34   »
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      Hi Neil, ich habe einen Kugelkopf verwendet…

  3. Martin 14. Oktober 2012, 16:09   »
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    Cool cool – super Musik. ;-) Da war ja noch was…

  4. Thorsten 14. Oktober 2012, 19:40   »
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    Hallo Gunther

    super Folge habe wieder was neues gelernt was ich ausprobiern will.
    Eine frage hätte ich funktioniert das auch mit HDR ?

    Gruss
    Thorsten

  5. Adam 14. Oktober 2012, 21:48   »
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    Hallo Gunter.

    Sehr spannend – Danke dafür.

    Sag mal: Wie wird denn die Bewegungsunschärfe bei Video 1 zwischen 6:20 und 6:30 erzeugt?
    Danke
    Adam

    • gwegner 15. Oktober 2012, 22:21   »
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      Hi Adam, das ist mit dem CC-Time-Blend Filter in After Effects gemacht.

  6. Sebastian Wehrle 15. Oktober 2012, 21:43   »
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    Super besten Dank für deine genialen Tipps!

    Jetzt rückt das After Effects immer mehr in den Vordergrund. Mir kommt es vor als wäre es für saubere Videos unersetzbar.
    Meine Persiden-Video-Schnipsel liegen zu hause immer noch auf der Platte und gammeln vor sich hin‑ mit dem IMovie ist es einfach zu mühsam.
    After Effects Kaufen?

    Grüße Sebastian

    • gwegner 15. Oktober 2012, 22:20   »
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      Hi Sebastian, also After Effects ist ein relativ spezielles Programm für Video Spezialeffekte, kein Videoschnittprogramm im eigentlichen Sinne, wie Adobe Premiere oder iMovie.
      After Effects ist nicht günstig und erfordert auch einiges an Einarbeitung, das muss man leider so sagen. Aus meiner Sicht macht es dann Sinn, wenn man sich die Adobe Creative Suite holt, z.B. als Mietmodell über die Adobe Creative Cloud: http://www.adobe.com/de/products/creativecloud.html

  7. Michael 16. Oktober 2012, 15:54   »
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    Wow! Coole Idee! Werde ich sicher in einem meiner nächsten Zeitrafferaufnahmen einmal ausprobieren!

    lg
    Michael

  8. Didi 16. Oktober 2012, 16:04   »
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    Hallo Gunther
    Wie immer bin ich auch bei diesem Beitrag gespannt vor dem Bildschirm gesessen und habe euren Fotoschnack genossen.

    Eben bin ich noch über ein schönes Video „gestolpert“. Ich hoffe es ist ok, wenn ich den Link dazu hier einfüge.

    http://vimeo.com/51430433

  9. Alfred 19. Oktober 2012, 10:00   »
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    Hallo Gunther,

    kennst Du eine alternative zu After Effects für das entwackeln, die nicht ganz so öhm, preisintensiv ist und auch noch auf dem mac läuft?

    Grüße,
    Alfred

  10. Jan Henkel 19. Oktober 2012, 11:28   »
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    Wunderbar, danke dass du das Thema hier aufgegriffen hast Gunther und danke Patty für seine Geduld. Er hatte irgendwie eine unruhige Hand am Fokusring beim Videodreh??! :D
    Im Forum haben wir ja einige Sachen diskutiert, ordentliche how to’s gabs aber noch nicht. Tolle Sache

    Frage hierzu noch: Der Warp-Stabilizer ist erst ab CS 5.5 dabei richtig? Ich hab die CS 5 und irgendwie finde ich den nicht?

    Viele Grüße
    Jan

  11. Sascha 19. Oktober 2012, 21:52   »
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    Hi Gunther,

    dank deiner Inspiration und der Vorstellung der Hyperlapse Technik, habe ich Heute in der Mittagspause bei uns vor der Agentur mal schnell ein erstes Hyperlapse geknipst und gerade eben fertig gemacht :-)

    was sagst du dazu?
    http://www.youtube.com/watch?v=2oT4szXxwtA&feature=youtu.be

    (die Bildqualität ist auch in FullHD nicht sehr supi, da ich zwecks mangelnder Rechenpower nicht die RAW sondern JPEG Bilder verwendete)

    Beste Grüße und danke für den Supi Blogeintrag darüber :-)
    Sascha

  12. Sascha 19. Oktober 2012, 21:56   »
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    @Jan

    hier mal ein Tutorial wie das in CS5 mit der Stabilisierung geht:

    http://www.youtube.com/watch?v=Ko2gwd7NGd8

    Da wird das Stabilisieren, einfach und nachvollziehbar, wie „normalem“ Motion Tracking gezeigt und gut erklärt.

    Ist zwar vom Rendern und „Aufwand“ etwas mehr, dafür bringt es im gro top saubere Ergebnisse…

    BG
    Sascha

    • Thomas 20. Oktober 2012, 14:58   »
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      Sorry, du verlinkst ein Tutorial für „After Effects“.
      Gruß, Thomas

      • Vince 20. Oktober 2012, 20:48   »
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        After Effects ist das Programm, CS5 ist die Version. Das hat schon alles seine Richtigkeit.

        Gruß, Vince.

  13. Günter 21. Oktober 2012, 09:47   »
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    Hallo Gunther,
    da sind wieder mal die zwei richtigen auf Achse gewesen.
    Tolle Geschichte und interessant, mal ohne großen technischen Schnickschnack eine andere Art der Zeitraffer zu machen.
    Heute wird auf http://www.Kwerfeldein.de ein Film gezeigt, der
    auf diese Art entstanden ist. http://vimeo.com/51147157
    Tolles Video von Euch und macht weiter so, ihr Hamburger Jung´s habt´s schon drauf! ;-))

    LG
    Günter

  14. Thomas 22. Oktober 2012, 19:17   »
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    Hallo Gunther,

    vielen Dank für deine zwei interessanten und kurzweiligen Videos.
    Deine Musik hat genau meinen Geschmack getroffen :-)

    Muchas gracias

    THOMAS

  15. Johannes 23. Oktober 2012, 12:33   »
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    Die Musikauswahl ist genial!

  16. Jan Henkel 25. Oktober 2012, 14:07   »
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    Hey Gunther,
    du sagst ja dass du mit deinem SW‑ Objektiv nicht so tolle Erfahrungen gemacht hast. Lightroom bietet ja die Möglichkeit die Verzerrung etwas rauszurechnen, zumindest bei meinen Canon Objektiven. Hast du das mal probiert?

    Viele Grüße
    Jan

    • gwegner 25. Oktober 2012, 14:17   »
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      Ja klar, aber das bringt in dem Bereich alles nichts…

  17. Olli 27. Oktober 2012, 11:28   »
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    Ich bin auch total angetan, momentan werfe ich meine Pläne etwas über den Haufen, denn ich will schon was schickes machen mit TImeLapse. Hyperlapses bieten mir für meine Zwecke definitiv mehr Anwendung. Ich arbeite aktuell mit LR 3.6 und Magix Video Deluxe. Habt Ihr noch Alternativen Bilder zu stabilisieren und auszurichten? Magix VD kann leider nur Videosequenzen stabilisieren, Bilder wären mir vorab allerdings lieber…

    Ansonsten wie immer nen toller Schnack!

  18. Hyperlapse, die etwas anderen Timelapse-Aufnahmen | Peter's Blog 11. Februar 2013, 19:19   »
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    [...] man Anleitungen zu Hyperlapse, wird man bei gwegner oder auch bei rok-on.net [...]

  19. Andre 18. Juni 2013, 05:46   »
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    Bei mir meldet After Effects beim Ausführen des Stabilisiers immer, dass 7 Frames fehlen und es geht nicht weiter..

    • gwegner 18. Juni 2013, 08:15   »
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      Wichtig ist bei den After Effects Bilder-sequenzen, dass die Numerierung fortlaufend ist. Wenn zwischendrin Bilder fehlen, zickt es rum. Du kannst z.B. mit Bridge oder Lightroom eine die Bilder im Batch umbenennen und eine neue fortlaufende 4-stellige Nummer vergeben, dann klappt es in der Regel.

  20. Peter Marbaise 16. Juli 2013, 17:25   »
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    Muss sagen, das dieses Thema sehr faszinierend ist. Ich setze mittlerweile für solche Sachen entweder LRTimelapse oder After Effects ein, meistens eine Kombi. LRTimelapse für den initialen Beschnitt und Deflicker und dann werden die Fotos als Sequenz exportiert und mit AE zusammengesetzt und stabilisiert.

  21. Gravatar

    [...] mit der Luft bringt uns zu den ein zusetzenden Brennweiten. Die Empfehlung von Gunther, auf SWW-Linsen zu verzichten, kann ich nicht so [...]

  22. arne 7. August 2013, 01:50   »
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    Hi Gunter, Frage zu den Problemen und der Fehmarnbrücke. Hast Du auch versucht mit Hilfe der Objektivverzeichnungskorrektur in lightroom der Verzeichnung her zuwerden ?

    • gwegner 7. August 2013, 07:25   »
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      Ja, ich habe alles versucht. Vielleicht würde es jetzt mit dem neuen Warp-Stabilizer in Adobe CC besser gehen, da kann man wohl Bereiche definieren – habe ich aber noch nicht probiert.

  23. Jan 15. Oktober 2013, 12:28   »
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    Hey Gunther,
    ich wollte einfach mal ein fettes Dankeschön für diese tolle Anleitung hier lassen! Sie hat alle meine übrigen Fragen beantwortet und ich hoffe dir in Kürze einen Link zu meiner ersten Hyperlapse-Produktion schicken zu können!

    Beste Grüße

  24. Karl 24. Januar 2014, 15:01   »
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    Geht das ganze wohl auch mit einem einbeinstativ??
    wenn man immer denselben punkt fixiert…und nachbearbeitung natürlich.
    Wäre auf meiner reise die realistischere Möglichkeit soeins dabei zu haben

    • gwegner 24. Januar 2014, 19:16   »
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      Ja, geht schon, musst halt sorgfältig arbeiten…

      • Karl 26. Januar 2014, 03:08   »
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        Cool:) Ich werde es hoffentlich vor abreise nochmal üben können.
        benutzt man den manuellen fokus??

  25. lars 5. Februar 2014, 18:58   »
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    Hi,

    echt interessant, habe ich direkt mal ausprobiert mit ein paar Bildern hier im Wohnzimmer ;-) klapp super. Einzig, hast Du vergessen den Export aus AE in eine Filmsequenz zu beschreiben oder habe ich das im Tutorial überhört vor lauter Aufregung?

    Cheers und DANKE

    lars

  26. Jörg Haag 8. Mai 2014, 15:57   »
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    Hi,
    tolle Sache, aber warum macht man sich den Stress mit einem Intervallometer oder einer vorgegebenen Zeit von Ⅹ Sekunden. Man könnte doch auch jedes Bild üer Kabelauslöser auslösen und hätte alle Zeit der Welt um das Bild richtig auszurichten oder übersehe ich da was?
    J.

    • gwegner 8. Mai 2014, 16:12   »
      Gravatar

      Die ziehenden Wolken würden dann sehr stark ruckeln und das Ganze würde nicht mehr besonders ansehnlich wirken…

      • Jörg Haag 14. Mai 2014, 07:57   »
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        Hmm, das ist ein Argument. Aber wenn man ohne festen Interval zügig arbeitet sollte das doch eigentlich gehen. Ich werde das in den nächsten Tagen mal ausprobieren – muss halt mal Zeit haben und einen Himmel mit entsprechenden Wolken….

  27. Björn 10. Juli 2014, 10:27   »
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    Hallo Gunther,

    ich bin bei meinen ersten Versuchen mit dem Warp Stabilizer arg über Deinen Tip im 2. Teil „Die Bearbeitung“ gestolpert, zur Reduzierung der Renderzeit anstatt der Fotosequenz den fertigen Clip zu importieren und zu Bearbeiten. Das führte bei mir zu sehr ernüchternden Ergebnissen, die ich nach vielen Versuchen auf mein mangelhaftes Quellmaterial zurückgeführt habe… leider habe ich das Ein oder Andere vorschnell entsorgt!

    Das Importieren der Fotosequenz in AE und die Stabilizierung selbst mit den Standardeinstellungen war dann am Ende eine Offenbarung!

    Vielleicht hilft ja ein Hinweis im Einleitenden Text dies bei Anderen Einsteigern zu vermeiden… :)

    Zuletzt noch einen großen Dank für all Deine tollen Tutorials!!









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