Spätestens, wenn ihr Euer erstes Video mit der DSLR aufnehmt und später schneiden wollt, oder wenn ihr einen Zeitraffer aufnehmen wollt, werdet ihr zwangsläufig über die Frage stolpern, mit welcher Bildwiederholfrequenz ihr das Video denn aufnehmen oder erstellen solltet. Der eine oder andere mag danken: „egal, darum habe ich mich noch nie gekümmert, das passt schon“ – ich kann Euch aber versichern, spätestens, wenn ihr ein Video schneiden und mit Aufnahmen anderer Kameras kombinieren wollt, werdet ihr Probleme bekommen.

Daher nehme ich heute die Frage einer Leserin auf und gebe Euch einen kurzen Abriss darüber, welche Bildwiederholfrequenz wann am besten zum Einsatz kommt und hoffe, damit etwas Licht ins Dunkel zu bringen und Euch zu besseren Videos zu verhelfen.
Kurzer Historischer Abriss
Seit 1967 das analoge Farbfernsehen in Deutschland eingeführt wurde, wurde in Deutschland auch im sog. PAL Format gesendet, dieses hat eine Bildwiederholfrequenz von 25 Vollbildern pro Sekunde, oder 50 Halbbildern pro Sekunde.
In den USA und vielen anderen Ländern kam und kommt hingegen das sog. NTSC Format mit 30 fps zum Einsatz (genauer 29.97) bzw. 60 Halbbildern (genauer 59,94 Hz).
Diese unterschiedlichen Frequenzen begründeten sich auch mit den unterschiedlichen Wechselspannungsfrequenzen in den Ländern (Europa 50Hz, USA 60Hz). Früher wurden die Netzphasen als Trigger für den Zeilenprung genutzt.
Wenn Euch das Thema im Detail interessiert, findet ihr hier tiefergehende Informationen zu Videostandards.
Um die Verwirrung nun komplett zu machen, werden die meisten Kinofilme (bis heute) mit 24fps gedreht. Dies führt bei der Konvertierung nach PAL bzw. NTSC zu einigen Seiteneffekten wie duplizierte oder weggelassene Frames, schnellerer Abspielgeschwindigkeiten und anderen. Das sollt aber nicht Inhalt dieses Artikels sein.
Die verhältnismäßig langsamen 24fps bei Kinofilmen haben bei vielen Zuschauern allerdings dazu geführt, dass diese als sog. „Kino-Look“ wahrgenommen werden, und die ruckelnden Schwenks und Bewegungen mit Kinofilmen assoziiert werden. Einige Filmemacher schwören daher auch in der Digitalen Zeit noch auf 24fps und wollen unbedingt daran festhalten. Ich gehöre jedenfalls nicht dazu. ;-)
Was bedeutet das für unsere Videos?

Nun, zunächst wisst ihr nun, wie die Zahlen 24, 25, 29.97, 30, 50, 60 zustande kommen. Jetzt stellt sich natürlich nach wie vor die Frage, welche Frequenz für das eigene Movie-Projekt die richtige ist?
Nun, die einzige eindeutige Antwort lautet: „Das hängt davon ab.“
Daher will ich Euch mal einige Kriterien an die Hand geben:
- Kombinieren mit anderen Aufnahmen
Wenn Ihr Euer Video in einem bestehenden Videoprojekt mit anderen Filmsequenzen verwenden möchten, müsst ihr die Wiederholfrequenz bei der Aufnahme wählen, die das Projekt hat, ansonsten bekommt ihr hinterher unschöne Ruckler in das geschnittene Video. Wenn ihr eine Kamera dabei habt, die 24fps als höchste Wiederholfrequenz hat, z.B. die Nikon D7000, dann solltet ihr auch alle weiteren Sequenzen mit 24fps aufnehmen – wenn ihr z.B. Aufnahmen einer GoPro Hero HD dazuschneiden wollt, bekommt ihr schon Probleme, da diese mit 25, 50, 30 und 60 fps aufnehmen kann. - Verwenden mehrerer Kameras
- Multiplikatoren
Was ihr tun könnt, ist Frameraten mit ganzzahligen Multiplikatoren kombinieren. Ihr könnt also ohne weiteres 30fps Sequenzen in ein 60fps Projekt einfügen oder umgekehrt. - Viel hilft viel?
Je höher die Bildwiederholfrequenz, um so sanfter verlaufen Schwenks und schnelle Bewegungen und um so mehr Spielraum habt ihr für Zeitlupeneffekte. Wenn ihr nicht gerade einen Kinofilm drehen wollt und Euch bewusst auf 24fps beschränken wollt, oder durch das Projekt eingeschränkt seid, dann nehmt ihr sinnvollerweise also eine höhere Bildwiederholrate. - NTSC oder PAL?
Immer wieder bekomme ich mit, dass Besitzer einer GoPro diese auf PAL einstellen. Dies führt dazu, dass Videos nur noch in 25 oder 50 fps aufgenommen werden können. Stellt man sie hingegen auf NTSC ein, stehen 30 und 60 fps zur Verfügung. Hier noch einmal ganz klar die Ansage: das ist Quatsch. Wenn ihr Euer Video nicht für einen analogen Fernseher ausgeben wollt oder als PAL DVD brennen wollt, dann macht es im digitalen Zeitalter keinen Sinn, sich hier auf die niedrigere Wiederholfrequenz zu beschränken! - Speicher und Prozessorbedarf
Klar ist: Je höher die Bildwiederholfrequenz, um so höher die Anforderungen an Aufnahme‑, Schnitt‑ und Abspielequipment. Ein Full-HD Video mit 60fps belegt nicht nur viel Speicher sondern will auch geschnitten werden und wird viele Abspielgeräte vor Herausforderungen stellen. 60fps empfehle ich daher auch nicht als Ausgabe Framerate, sondern nur für die Aufnahmen. Vor der Ausgabe rechne ich solche Sequenzen (nach Anwendung von Zeitlupe etc.) auf 30fps herunter.
Der Unterschied zwischen 24 und 30fps macht sich vom Speicherbedarf und der Rechenpower hingegen kaum bemerkbar. Wenn ihr Hardware habt, die 24fps Full HD bewältigen kann, dann bekommt ihr in der Regel auch mit 30fps keine Probleme.
Wenn ihr mit mehreren Kameras filmt, müsst ihr Euch auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner oder ein gerades Vielfaches (siehe nächster Punkt) einigen
Fazit

- Wählt 24fps, wenn ihr Euer Video oder Zeitraffer in einem Video-Projekt weiterverabeiten möchten, das mit 24fps läuft.
- Wählt 25fps, wenn ihr das Video auf eine PAL DVD bringen möchtet.
- Wählt 30fps, wenn alle Eure Kameras das unterstützen. Zu diesen Aufnahmen könnt ihr auch High-Speed Material mit 60 fps z.B. von der GoPro dazuschneiden und schöne Zeitlupen realisieren. 30fps ergibt den „weichsten“ und schnellsten Ablauf.
Für mich persönlich ist die Situation, dass die Niikon D7000 nur 24fps aufnehmen kann eher unbefriedigend. Zum Einen kann ich die Aufnahmen nur schlecht mit denen meiner GoPro kombinieren und zum anderen sind mir 24fps für Action-Aufnahmen einfach zu langsam – an Zeitlupen ist da gar nicht zu denken. Ich gehe davon aus, dass künftige Nikons, höhere fps unterstützen werden. Den Anfang macht die neue Nikon D5100, diese habe ich mir für die Zwischenzeit als Zusatzbody bestellt. Sie ermöglicht es, als erste Nikon DSLR HD-Videos mit 30fps aufzunehmen. Ich werde Euch darüber berichten.
Anmerkungen für LRTimelapse User
Wenn ihr Zeitraffer mit Lightroom und LRTimelapse macht, dann habt ihr zwei Wiederholfrequenzen zu beachten: einmal die Framerate des Zeitraffers, die ihr über die Diashow-Vorlage auswählt – und zum zweiten die Bildwiederholfrequenz des ausgegebnenen Films, die ihr über das Export-Template wählt.
Auch hier gilt: Ganzzahlige Verhältnisse sind okay, krumme schlecht. Wenn ihr z.B. schnell ziehende Wolken als Zeitraffer habt, dann ist es durchaus okay, im Diashow Modul 15fps einzustellen und das Video dann für die Weiterverarbeitung in einem 30fps Projekt mit 30fps auszugeben.
Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel der Video-Frameraten bringen und wünsche Euch viel Spaß bei Euern nächsten Projekten! Wenn ihr noch Fragen habt, lasst es mich in den Kommentaren wissen!
P.S. Die Frühlingsfotos habe ich eben in unserem neuen Garten aufgenommen ;-)











Danke Gunther, Du hast das sehr informativ und verständlich geschrieben!!! :-))
Liebe Grüße
Claudia
Guter Beitrag, mich würde interessieren, ob man die 24 fps (Nikon) nicht einfach mit einem Programm (z.B. http://www.revisionfx.com/products/twixtor/) auf z.B. 30 fps oder sogar 60 fps (Gopro) interpolieren kann? Das sollte dann doch am Ende funktionieren und gut aussehen – oder sehe ich das falsch?
http://vimeo.com/13557939 60fps zu 1000fps
Hast du damit schon Erfahrungen gesammelt ?
Interpolieren kann man viel, aber was nicht da ist, kann die beste Software der Welt nicht herbeizaubern. Sprich: wenn Du nur 24 Bilder pro Sekunde hast, dann muss die Software irgendwie Zwischenbilder berechnen. Meist werden zwei aufeinanderfolgende Frames ineinander übergeblendet. Das sind aber nur Notlösungen. Das in deinem Video genutzte Plugin geht da sicherlich einen Schritt weiter, funktioniert aber auch nur bei bestimmten Szenen. Ausserdem wurde das Video schon mit 60fps aufgenommen, da hat man natürlich mächtig Spielraum…
Daher: ja, man kann sowas machen und nein, es wird nicht automatisch und immer gut aussehen. Nicht umsonst kann eine Red One mit bis zu 120fps aufnehmen… Und wenn man so ein Video mal gesehen hat… ;)
Hi,
danke für deinen Beitrag über die Wiederholfrequenzen.
Da ich letztens angefangen habe mit meiner D7000 auch ein wenig zu Filmen habe ich dazu noch eine weitere Frage: Womit in aller Welt kann ich die Videos bearbeiten bzw. so konvertieren, dass ich sie bearbeiten kann? Ich habe da bisher trotz Suche irgendwie keine Lösung gefunden :(
Vielen Danke und viele Grüße,
Max
@max: mit jeden HD fähigen Schnittprogramm – eine Konvertierung ist in der Regel nicht eforderlich.
Ich empfehle als günstige Lösung gerne Sony Movie Studio Platinum HD, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht und es ist mit ca. 80 € nicht teuer.
Danke für deine Antwort!
Ich habe jezt doch eine Lösung gefunden…Quicktime installieren. Einfach aber wirkungsvoll.
Viele Grüße,
Max
Nette klare Zusammenfassung – Danke
Hi ist ja lustig – hab ich schon mal gelesen. Jetzt da ich einen GoPro habe ist mir das Problem aber erst wirklich klar. Ich werde auf jeden Fall bei den 30 (60) Frames bleiben. Schade das sich das wohl auch nicht mit meinen D90 Videos kombinieren lässt.
Das Problem beim Schneiden wird doch sicherlich die Timeline in den Programmen sein? Richtig? Schon mal Erfahrungen mit Konvertern gemacht?
Gruß Martin
2 Fragen:
slashCAM schreibt über die d5100, sie sei für Video schlecht geeignet, weil die manuellen Einstellmöglichkeiten fehlen. Wie siehst Du das? http://www.slashcam.de/artikel/Test/Nikon-D5100—HD-Video—zwei-Schritte-vor–einen-zurueck.html
Kann man die Panasonic GH2 mit 30fps nutzen?
Ja, ich finde es auch schade, dass es den Manuellen Modus nicht gibt, man kann sich aber behelfen: http://gwegner.de/blog/manuelle-video-einstellung-bei-der-nikon-d5100-und-d3100/
Toller Blog, die Erklärungen sind gut.
Ich hätte eine allgemeine Frage:
Wenn ich ein Video mit 30p aufnehme und anschließend mit 24p konvertiere, gibt es dann einen sichtbaren Unterschied zu einem Video, das nativ mit 24p aufgezeichnet worden ist?
Wenn nicht, dann ist eine Kamera, die nur 24p oder 25p bietet, wirklich im Nachteil, denn wer den Kinolook haben will, kann ja danach immer noch die 30p per Konversion reduzieren.
Ja, man sieht einen Unterschied, da bei der Konvertierung einige Frames “fällen“ gelassen werden, und die restlichen Frames dann nicht den gleichen Abstand haben, ich hoffe das ist einigermaßen Verständlich…
Hi, super Seite und gute Erklärungen! Besitze nun seit letzer Wo eine Gopro und habe schon 3 Zeitraffer erstellt. Aber: Wie oder womit kann ich daraus einen Film machen, mit Texteinblendungen, Musik, Abspann etc. LR kan dies in der Form nicht, oder?
Grüße, Ⅰ am a fan!
Gerd
Hallo Gerd, zunächst mal vielen Dank für die Blumen! Wenn Du Deine einzelnen Zeitraffersequenzen zusammenfügen möchtest, mit Übergängen versehen und Musik dahinterlegen willst, dann benötigst Du ein Videoschnittprogramm. Für Einsteiger empfehle ich gerne Sony Vegas Moviestudio Platinum: http://gwegner.de/to/moviestudio, vom Preis‑/Leistungsverhältnis kenne ich nichts besseres.
Viele Grüße
Gunther
Super Artikel! Sehr gut erklärt und verständlich…Danke
ist es möglich mit 30fps aufzunehmen und dann auf dvd zu bannen.bei 25fps ist das bild auf dem tv etwas pixelig.
danke für eure hilfe im vorraus.
Die fps Zahl hat nichts damit zu tun, dass das Bild pixelig ist. Ich konnte mir eher eine zu hohe Iso Zahl vorstellen.
Ich habe zu Weihnachten die GoPro bekommen, und erst mal überlegt, ob ich auf NTSC oder PAL stellen soll… hab mich dann für PAL entschieden.
Hab jetzt nach dem Text wieder auf NTSC umgestellt.
Ein weiterer Schritt in die Richtung, in der ich die GoPro lieben werde :)
PS:
Hab diese Seite gestern erst gefunden, werde aber wohl noch öfter vorbei schauen. Dadurch dass ich ne Nikon D3100 und die GoPro habe finde ich hier viele Tipps.
Hallo!
Das ist der erste wirklich vernünftige Artikel zum Thema „Framerates“, den ich je gelesen habe und der nicht nur Halbwissen verbreitet! Prima! Weiter so!
Ich hätte zum Thema auch noch eine Frage, bzw. Anregung: Es wird ja überall verbreitet, daß 24fps total wichtig wäre, um einen filmähnlichen Look zu erzeugen und neben anderen Faktoren die Grundlage dafür sei. Ich kann mir aber ehrlich gesagt einfach nicht vorstellen, daß da ein sichtbarer Unterschied besteht zwischen 25fps,(mit denen ich meist filme) und 24fps a´la Kino. Mir persönlich bringen 24fps viel zu viele Nachteile mit sich, das fängt beim Flackern von Neonlampen schon mal an. Ich habe bis Heute nicht kapiert, was an den 24fps sooo filmisch sein soll (im Gegensatz zu z.B. 25fps).
Beste Grüße,
Steffen
Hi Steffen, erstmal danke für Dein Feedback. Ich teile Deine Meinung. Zwischen 24 und 25 fps wirst Du mit bloßem Auge wohl keinen Unterschied erkennen. Zu 30fps jedoch schon.
Die Befürworter von 24 fps vergleichen den „cineastischen“ Look nämlich in der Regel auch nicht mit 25 fps sondern mit 30 fps – und das ist ihnen zu schnell, zu Video-like. Die 25 fps sind ja nur in Europa verbreitet (PAL) – in den USA, wo die meisten Filme herkommen, ist die Alternative eben 30fps (NTSC) gewesen.
Beste Grüße
Gunther
D7000 kann keine 30 fps ? Schalt mal von PAL auf NTSC um, dann hast Du auch 30 fps bei den Videoeinstellungen zur Verfügung! Hab das eben selbst herausgefunden, weil ich nicht glauben konnte, dass dem so ist. Hatte bis jetzt auch nur 25 fps eingestellt, doch dank Deines Artikels vom Zusammenhang 30 fps → NTSC und 25 fps → PAL erfahren.
Sicher, dass das bei 1080p so ist?
Natürlich nicht! 720p. Mir ist die Auflösung aber auch nicht so wichtig.
;-) Hier ging es aber um die Full-HD Framerate. Bei Full HD kann die D7000 nur 24fps, die D5100 hingegen 30fps.
Für ernsthaftes Filmen ist 720p heute einfach zu wenig. In kürze werden 4K Displays den Einzug in die Wohnzimmer und Büros halten und darauf wird 720p wie youtube-SD aussehen. ;-)
Ich habe den HD-Film „Neverland (2011)“ heruntergeladen (ist in der Schweiz erlaubt)und habe davon mit „MediAvatar Bluray Creator“ eine Bluray gebrannt. Da musste ich zuerst die Bildrate (fps) einstellen, damit dann Bild und Ton zueinander passen. Nach tagelangem Experimentieren hat es mit 24 fps geklappt. Wie kann man bei einem Film sofort herausfinden, wieviel fps er hat, damit man nicht zuerst tagelang experimentieren muss?
Hi Christian, normalerweise zeigt Dir das jedes Schnittprogramm an. Auch der VLC-Player sollte die Framerate in den Video-Eigenschaften anzeigen.
Hey,
vielen vielen Dank für die tolle Erklärung!
Endlich bestätigt sich mal meine Sichtweise was die Einstellung der GoPro angeht! Dieser Artikel ist Gold wert, weiter so! :)
Grüße Nils
Hallo Gunther
Wieso habe ich deine Seite nicht früher entdeckt? :-)
Das ist eine Goldgrube an Informationen. Da ich erst in den Anfängen meiner Filmgeschichte bin und mich daran wagen möchte, eigene Filme mit meiner D5100 zu drehen, kommen mir deine Artikel sehr gelegen. Ich muss meinen Vorschreibern zustimmen, dass deine Artikel hier sehr fundiert und klar verständlich (!) geschrieben sind. Ich werde wohl zuerst alle deine Artikel lesen; dann sind wahrscheinlich viele meiner Fragen schon beantwortet. Ich habe bei einem deiner anderen Artikel schon einen Kommentar, bzw. eine Frage hingeschrieben, welche ich dann in einem anderen Artikel von dir sehr gut beschrieben gleich beantwortet fand.
Auch finde ich deine Video-Tutorials super. Ich selber bin ein visueller Typ, so dass ich das Gesehene oft schneller verstehe als das Geschriebene.
Danke vielmals für deine tolle Seite. Ich werde ein treuer Leser deiner Artikel sein.
Lg Theo
Vielen Dank aus Thailand. Super Infos und verstaendlich erklaert. Bin erfreut diese Seite gefunden zu haben.
Hiho,
danke erstmal für den Guide. Hat mir schon viel geholfen.
Sollte man bei Zeitlupeneffekten dann auch darauf aufpassen, dass das Frame-Verhältnis noch stimmt?
Beispiel:
Ich nehme mit 120 fps auf, und stelle bei der Zeitlupe den Faktor 0.1 ein –> nur noch 12 fps.
Den Film will ich mit 30fps exportieren. Ist das nun problematisch, da 30 kein ganzes Vielfaches von 12 ist?
Etwas kompliziert geschrieben, würd mich aber trotzdem über eine Antwort freuen:-)
Lg,
Cedric
Hallo Cedric, sicherlich wäre das eine Ähnliche Situation. Aber warum würdest Du den Faktor erst auf 0.1 stellen und dann wieder auf 30fps „beschleunigen“ – ich würde in der Video-Verarbeitung den Faktor gleich so einstellen, dass du auf die gewünschte Länge/Geschwindigkeit kommst. Die Umrechnung auf die Ausgabe fps macht doch das Videoprogramm ohnehin.
hallo hr. wegner,
ich habe in Magix Video Delux 2013 ein Video importiert das ich mit 120 FPS aufgenommen habe. Es wurde mit einer Nikon p310 aufgenommen.
Wenn ich das Video auf der Kamera abspiele stimmt die Abspielgeschwindigkeit.
Spiele ich es auf meinem Rechner & in Magix ab habe ich einen Slowmo-Effekt.
Ich würde das Video aber gerne in „normaler“ Geschwindigkeit wiedergeben.
Anbei 2 Screenshots:
http://www.abload.de/img/1dzumo.jpg
(beim Importieren steht 29,9FPS, dabei wurde es mit 120 aufgenommen)
http://www.abload.de/image.php?img=2f8uu8.jpg
(Hier kann ich die Geschwindigkeit Manuell ändern).
Stelle ich nun 120 FPS manuell ein und Exportiere das Video läuft es sehr flüssig aber wirkt irgendwie unecht…
—> http://www.abload.de/img/39kbcw.jpg
Können Sie mir sagen warum das so ist? Habe erst seit wenigen Tagen mit dem Thema zu tun :)
Vielen Dank!
Lg
Hi David,
ich kenne Magix nicht, könnte es vielleicht sein, dass es mit dem 120fps Material nicht klarkommt? Normalerweise sollte er es ja gleich richtig importieren. In den meisten Programmen kann man dann noch einstellen, dass er bestehendes Material in einer unterschiedlichen Framerate wiedergeben soll. Sorry, dass ich Dir da nicht wirklich weiterhelfen kann.
Viele Grüße
Gunther
manche behaupten bei NTSC hätte man ein stärkeres Flimmern/Rauschen im Bild, weshalb man lieber PAL nehmen sollte. Stimmt das ? Danke & Grüße Daniel
Nein, hier betrifft das nur die Bildwiederholrate.
hab grad noch was gefunden:
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=911940
Der beitrag vom User Sebastian5 (untere Hälfte der Seite)
Die einzigen Gründe, die gegen NTSC sprechen, sind:
1) Man möchte den mythischen „Filmlook“ mit seinen 24 Bildern pro Sekunde
2) Das von thekobsta angesprochene Flackern. Aber das hängt eher von der Belichtungszeit (Shutter) ab, als von der Bildrate. Der Hintergrund ist, dass Leuchtstoffröhren (auch die kompakten „Energiesparlampen“) aber auch gedimmte Glühlampen nicht durchgängig leuchten, sondern in einer Frequenz pulsieren, die ein Vielfaches der Wechselstromfrequenz (bei uns 50 Hz) ist. Wenn man mit 30 fps filmt und den Shutter typischerweise auf 1⁄60s stellt, wird sich ein solches Flackern störend bemerkbar machen. Aber man muss deswegen nicht zu 25 fps wechseln. Es genügt, den Shutter auf 1⁄50s oder 1⁄100s zu stellen! Dann hat man zwar keinen „schönen“ 180° Shutter mehr, aber das muss man ja auch nicht immer und unbedingt.
Hallo,
vorweg, ich liebe diese webseite und den YT-kanal! eine super arbeit, respekt :)
noch eine kurze frage.
wenn mein quellmaterial z.b. 60 frames hat und ich möchte einen slowmotion effekt haben, wie gebe ich das video aus? muss ich dann auch mit 60 fps rendern oder standard mit 30 frames? bin da etwas verwirrt :(wenn ich es doch mit 30 FPS render habe ich doch den gewünschten effekt. das video wird ja „halbiert“!
kann das leider noch nicht testen da ich auf meine kamera + software warte. mich macht das ganz verrückt.
lg david
Hi David, danke, das freut mich! ;-)
Wenn Du 60fps Material hast, dann lädst Du es am besten in der Videobearbeitung in ein 30fps Projekt und spielst es mit der halben Geschwindigkeit ab. Rendern tust Du dann mit 30fps. Auf die Art und weise kommt einer der 60fps frames dann jeweils auf einen der 30fps frames im video. Doof zu erklären, aber funktioniert so. Würdest Du mit 60fps rendern, dann hättest Du durch die halbierung der Geschwindigkeit vorher dann jeden Frame doppelt drin. Verständlich?
Grüße
Gunther
Hallo,
danke für die schnelle rückmeldung, top!
super, das habe ich soweit verstanden. dann habe ich ja meinen gewünschten slowmo-effekt. wenn ich nun ein video mit z.b. 120 Fps habe kann ich es ja ebenfalls mit 30 render. dann ist der effekt noch stärker. wenn du mir das bestätigen könntest bin ich beruhigt ;)
Lg David
arghh sry, wollte dir auf deine post antworten, war ich etwas zu schnell :(
ja, ist genau so!
Hallo, ich habe eine Pentax K5.
Wenn ich Filmaufnahmen mache, was ist dann besser:
Full HD mit 25 fps oder HD mit 30 Fps?
Dazu kann ich noch 3 Qualitätsstufen wählen und wenn ich das ganze anschaue, sehe ich nicht allzu grosse Unterschiede.
Bei der Aufnahmelänge unterscheiden sich die unterschiedlichen Einstellungen aber erheblich.
Was wäre ein sinnvoller Kompromiss aus Qualität und Länge?
Full HD 25 fps Qualität niedrig: 9 min
HD 30 fps Qualität mittel: 13 min
HD 30 fps Qualität niedrig: 18 min
Die Framerate hat erstmal nichts mit der Qualität zu tun. Schau mal hier. Ansonsten würde ich bei Qualität dann auf „hoch“ gehen.
Danke für dein nice Artikel über die Verwirrung mit fps.
Ich wollte ein HD Camcorder kaufen. –damitsoll ein video trailer gedreht werden und für Livestreaming eingesetzt werden.
mir würde gesagt:
Wenn Du mit 30 Bildern in der Sekunde z.B. Nachts drehst, flackern alle Straßenlampen. Alle Neon-Röhren und so flackern. sie muss 25 fps/PAL können.
Meine Frage ist, ob unter der Punkt-2 von Daniel’s eingefügte Beitrag –den Shutter auf 1⁄50s oder 1⁄100s zu stellen, so stimmt und ob bei allen Camcorder diese Einstellung gibt?
Oder musste ich eine camcorder kaufen der 25 und 30 fps kann?
kann man 25 und 30er fps Aufnahmen zusammen mixen/schneiden?
vielen Dank
Shasha
Wenn Du viel bei Kunstlicht in Ⅾ arbeitest und das flickern fürchtest, solltest Du besser generell auf 25fps gehen. Ein Mischen der Framerates ist nicht zu empfehlen.
Videokameras mit 30fps sind in Ⅾ kaum zu bekommen…
Hallo!
Irgendwie nimmt die Verwirrung bei mir nicht ab. Ich werde nächste Woche ein Hochzeitsvideo drehen und möchte es dem Kunden auf Blu-Ray und Dvd zur Verfügung stellen. Sollte ich nun mit 24,25 oder 29,97 fps drehen? Soweit ich weiss ist von den 3 Varianten nur 24 fps progressiv und alles andere interlaced. Besten Dank für deine Hilfe im voraus!
Stefan