Erste Erfahrungen mit dem Nikkor 50mm 1:1.4 MF von Nikon

4022010

Zurück zu den Wurzeln sag‘ ich nur!
Ich habe mir bei Ebay ein gebrauchtes 50mm Objektiv mit manuellem Fokus und einer Lichtstärke von 1:1.4 für sagenhafte 80 € gekauft und heute ein paar Bilder damit gemacht. Da ich weiß, dass hier einige Fotografen mitlesen (gilt nicht nur für Nikon, sondern auch für Canon) möchte ich ein paar Gedanken zu dieser Festbrennweite mit Euch teilen.

Wie einige von Euch wissen, fotografiere ich auf Reisen zum großen Teil mit dem universellen 18–200 VR. Ein tolles Objektiv. Allerdings hat es nur eine Lichtstärke von 1:3.5 – 1:4.6. Weiterhin liebe ich mein 60mm Makro, dieses hat eine Lichtstärke von 1:2.8. Das 50mm nun, unterscheidet sich in der Brennweite kaum von dem Makro, hat allerdings eine Lichtstärke von 1:1.4.

Braucht man heute noch die großen Lichtstärken?

Diese berechtigte Frage wird sich mancher stellen. In Zeiten, in denen man dank automatischem Verwacklungsschutz (VR/IS) noch Belichtungszeiten von ⅛ Sek. aus der Hand scharf bekommt und abenteuerliche ISO-Werte von über 3.200 bei modernen Kameras kein nennenswertes Rauschen mehr erzeugen, ist diese Frage durchaus berechtigt und auch einer der Gründe, warum ich mir dieses Objektiv nicht neu und mit Autofokus zugelegt habe.

Die Lichtstärke als solches ist heute nicht mehr das Argument für ein solches Objektiv. Wenn, dann ist es die geringe Tiefenschärfe und das Bokeh – also die Zeichnung der unscharfen Bereiche. Wie sich das 50mm hier schlägt, wollte ich herausfinden.

Was kann das 50mm und was kann es nicht?

Zunächst einmal: an einer Halbformat-Kamera (DX) verhält sich das 50er wie ein 80er an einer analogen Spiegelreflex. Die meisten digitalen Einsteiger‑ und Mittelklasse-Spiegelreflex-Kameras sind Halbformat Kameras. So auch meine D300. Der kleinere Sensor (im Vergleich zu Kleinbild) führt zu der Brennweitenverlängerung von 1.6.

Dadurch verhält sich das 50mm nicht mehr wie früher wie ein „Normalobjektiv“, sondern eher wie ein Portrait-Tele. Im Gegensatz zu manchen Kollegen halte ich es als erstes und ausschließliches Objektiv für Einsteiger als nicht geeignet. Dafür ist der Bildwinkel dann doch etwas zu eng und das fokussieren bei Offenblende zu anspruchsvoll.

Das Objektiv hat keinen Autofokus, aber die D300 zeigt einen grünen Punkt im Sucher an, wenn man den Fokus getroffen hat. Als große Einschränkung empfinde ich den fehlenden Autofokus dadurch gar nicht. Vor allem nicht, wenn es darum geht, statische Objekte zu fotografieren. Früher haben ich ja auch mit manuellem Fokus fotografiert!

Ich gebe zu, ein bisschen besser war ein Schnittbildindikator schon, aber der grüne Punkt tut es auch. Leider ist er links unten in der Ecke des Suchers, und somit nicht direkt im Blickfeld, wenn man kleine Objekte anvisiert.

Bis auf dem Autofokus funktioniert alles: man kann sogar das Autofokus Messfeld an eine beliebige Stelle legen und der grüne AF-Indikator richtet sich dann nach diesem Messfeld.

Die Belichtung wird von der D300 korrekt gesteuert. Man muss nur beachten, dass man mit Zeitautomatik fotografiert und die Blende am Blendenring manuell einstellt. Die eingestellte Blende wird dann sogar auf dem Display angezeigt. Die berechnete Zeit steuert die Kamera automatisch bei.

Dann kann es ja losgehen…

Das 50mm in der Praxis

Wenn, wie oben ausgeführt, die Lichtstärke nicht mehr so wichtig ist, dann wird schnell klar, dass dieses Objektiv dazu prädestiniert ist, bei Offenblende für Bilder eingesetzt zu werden, bei denen eine extrem geringe Tiefenschärfe gewünscht ist.

So habe ich dann auf die Schnelle mal einige Fotos gemacht und stelle sie Euch hier vor. Nichts weltbewegendes, einfach das, was ich in 10 Minuten heute morgen bei meinerm Spaziergang mit dem Hund aufgenommen habe.

Schaut Euch die Bilder groß an, in dem ihr draufklickt!


Der Hintergrund verschwimmt bei Offenblende komplett in der Unschärfe. Beim Fokussieren muss man sehr sorgfältig sein, um den schmalen Schärfebereich genau abzupassen.


Bei dem Bild oben sieht man leichte chromatische Aberrationen an den Reflexionen im Eis. Diese treten bei den neueren Objektiven durch bessere Vergütung der Linsen seltener auf, sind aber im allgemeinen nur in extremen Beleuchtungssituationen überhaupt sichtbar und lassen sich in der Nachbearbeitung korrigieren.


Einfach nur ein Gartenzaun. Schön sieht man hier, wie schmal der Fokusbereich wirklich ist – fasziniert haben mich hier die Strukturen, die in den unscharfen Bereichen zutage getreten sind.


Auch dieses Bild besticht durch den wunderschön homogenen Hintergrund und dem Kontrast zwischen dem scharfen und dem unscharfen Blatt.

Hand auf Herz, warum hast Du Dir das Objektiv nicht als Autofokus gekauft?

Ach naja, die Autofokus Variante kostet als AF-S mindestens 350,-€ und ich wollte einfach mal ausprobieren, wie sich das alte Objektiv schlägt. Für mich ist das 50er an einer Halbformatkamera (hier als 80mm) eben kein Allround-Objektiv. An die Schärfe meines 60er Macros kommt es lange nicht heran und für viele Aufnahmesituationen ist mir der Blickwinkel einfach zu eng. Seine Stärke liegt im Freistellen von nahen Objekten. Aber auch hier ist aus meiner Sicht das 60mm Macro (Mikro Nikkor) überlegen, wobei so ein Schätzchen dann auch mal knapp 500 € kostet.

Fazit

Wenn ihr gebraucht ein solches Objektiv günstig erstehen könnt, schlagt zu! Im großen Unterschied zu den Kit-Objektiven ist dies ein Objektiv, mit dem ihr künstlerisch arbeiten könnt im Spiel mit Schärfe und Unschärfe. Ob ihr den krassen Preisunterschied für den Autofokus ausgeben wollt, müsst ihr selbst entscheiden. Als „Künstlerlinse“ tut es meines Erachtens nach auch die Variante ohne Autofokus.

Das schöne am Bajonett von Nikon ist, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen alle alten und sehr alten Objektive auch noch an die neuen Kameras passen. Ein riesiger Gebrauchtmarkt wartet darauf, von Euch entdeckt zu werden. Scheut Euch nicht, auch bei den Objektiven ohne Autofokus zu schauen. Da gibt es echte Schätze, die von sich von der Bildqualität kaum vor den neueren Linsen verstecken müssen und von der Bauweise und Haptik erst recht nicht. Wo neue Objektive meist aus Kunststoff sind, sind die älteren meist viel wertiger und aus Metall.

Welche Erfahrungen habt ihr mit älteren Objektiven gemacht? Welches ist Euer Lieblingsobjektiv? Habt ihr schonmal ohne Autofokus fotografiert? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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45 Kommentare bisher


  1. Christian 4. Februar 2010, 22:05   »
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    Hi Gunther,
    ich kann Deine Erfahrungen nur bestätigen – ich fotografiere normalerweise auch mit einem 18–200er Superzoom, weil es einfach weniger Schlepperei ist, habe aber für Fotoausflüge ebenfalls noch ein 1,8er 50er AF und ein 2,8er 28er AF, die ich sehr gern für Fotoexperimente benutze.

    Mit Offenblende ergibt sich gegenüber Deiner MF-Variante scheinbar ein etwas breiterer Schärfebereich, was ich gerade bei dem fantastischen Schuss von dem Gartenzaun doch durchaus bedauere. Dafür ist mir bei dem 50er noch nie im Nahbereich eine Rotverschiebung aufgefallen, wie das auf Deinem Bild (fast un‑) sichtbar ist.

    Beste Grüße,
    Christian

    • gwegner 4. Februar 2010, 22:26   »
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      Hallo Christian, schön, dass Du ähnliche Erfahrungen gemacht hast! Wichtig ist ja wirklich, dass man experimentiert und die Stärken und Schwächen der einzelnen Objektive kennenlern.
      Ehrlich gesagt, glaube ich, dass der Unterschied zwischen dem 1:1.4er und dem 1:1.8er doch eher homöopathischer Natur ist… Da müsste man wirklich mal ein 1:1 Versuch machen. Mit dem 28er 2.8 oder einem 35 1:2 liebäugele ich auch noch…
      Viele Grüße, Gunther

  2. Willi 5. Februar 2010, 08:04   »
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    Habe mir das AF-50⁄1.4D gekauft,und bereue es gar nicht.Fantastische Schärfe an der D3 und ich bebutze es meist Manuell,und für Portraits benutze ich es an der D300

  3. Holger 5. Februar 2010, 15:10   »
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    Danke, klasse Artikel und eine schöne Ergänzung zu den Erfahrungen/Berichten von Kwerfeldein. Bin gerade am überlegen und werde mir wohl erst das besagte 60mm Nikkor holen. Danke!

    • gwegner 5. Februar 2010, 15:29   »
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      Hallo Holger, danke! Das mit dem 60mm ist eine sehr gute Idee. Es ist mit Abstand das schärfste Objektiv, dass ich jemals in den Händen gehalten habe. Es wurde und wird ja auch nicht umsonst als Referenzobjektiv genutzt, wenn es um Schärfebeurteilungen von Kameras geht. Berichte gerne mal, wenn Du es hast!
      Grüße, Gunther

  4. Roland 5. Februar 2010, 23:31   »
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    Hallo Gunther,
    Interessanter Bericht – ich überlege auch schon des längeren mir ein 50mm/1,4 (aber mit AF) zuzulegen, doch mir wurde jetzt immer wieder abgeraten, mit der Begründung „… weil ich es nicht verwenden werde“. Statt dessen sollte ich in das 24–70⁄2,8 investieren – wobei dies eine nette Stange mehr kostet!

    Ich liebe den Schärefverlauf und das Bokeh dieses Objektives (50mm) wie deine Bilder ja auch toll zeigen und doch bin ich immer hin und her gerissen … in Anbetracht auf die Mehrkosten des 24–70er und die damit verbundene lange Zeit des Sparens :o( – ist allerdings der Spaßfaktor etwas getrübt, weil ich doch noch lange/läger … sehr lange warten müsste … naja, mal sehen was die Zeit bringt.

    Grüße
    Rol@nd

  5. gwegner 6. Februar 2010, 10:34   »
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    Hallo Roland,
    naja, ob Du es verwenden wirst oder nicht, hängt ja wohl in erster Linie von Dir ab, oder? :-) Vielleicht wäre ja ein MF-Objektiv für Dich auch erstmal nicht so schlecht, spart auf jeden Fall viel Geld, was Du dann noch in ein zweites stecken könntest.

    Mit dem 24–70 meinst Du das für 1.5T€ ? Also an einer Halbformat-Kamera (36–105) hätte mir das zu wenig Weitwinkel, um als Standard-Objektiv immer drauf zu sein. Ich denke die beiden Objektive kann man nicht unbedingt miteinander vergleichen…
    Schöne Grüße
    Gunther

  6. Roland 6. Februar 2010, 14:35   »
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    Hallo nochmal,
    da hast du recht mit deinen Anmerkungen … mein derzeitiges „Immerdrauf“ ist das 18–200VR und dies liebe ich schon von Anfang an sehr, weil ich es in Urlauben einfach spitze finde – und ich auch keine Objektivwechsler bin in unseren Urlauben.
    Die meisten meiner Bilder entstehen bei unseren gemeinsamen Reisen und ich hasse es einen großen Objektivpark mit schleppen zu müssen und in vielen Situationen hast du eh das falsche drauf und musst erst wechslen anfangen – in dieser Hinsicht bin ich vom 18–200er begeistert und möchte es auch nicht mehr missen.

    Ich habe noch keinerlei Erfahrung in Sachen Festbrennweite doch mich reitzt in erster Linie das Spiel mit dem Scharfeverlauf und die Lichtstärke – das 50mm wäre einfach auch leistbar. Bei meiner D300 hätte ich ja auch ein 85 damit.
    (Auch in Hinsicht, daß das 24–70 keine Festbrennweite ist :o)
    Ganz nebenbei hätte es auch den Effekt – daß man sich wirklich mit dem Bild beschäftigen und sich bewegen muss um den richtigen Ausschnitt zu finden. Also es wäre auch ein Training in Sachen „Sehen“.

    Mit dem Verwenden hast du schon recht – es hängt von mir ab. Doch von ein paar Seiten (die das 50mm haben) wurde mir gesagt sie nehmen es einfach nur sehr – sehr selten her und es verstaubt eher im Schrank als es auf der KAmera seine Arbeit tut.

    Mit dem 18–200VR und dem 24–70 meinte die Mehrheit wäre dies die bessere Alternative bzw. Kombi … naja – bin einfach noch unentschlossen, weil ich mich mit dem Thema erst jetzt so intensiv beschäftigen anfange. Bis jetzt bin ich mit dem 18–200 prima gefahren … es sind eben die Wünsche nach Neuem *grins* ;o)

    Wobei ich mir das 50mm nicht als „Immerdrauf vorstellen könnte …
    Naja – mal sehen was es wird … das liebe Geld spircht eben doch auch ein „mächtiges“ Wort ;o)

    Danke für deine Antwort und eine schönes Wochende
    Gr.
    Roland

  7. Förster 22. Januar 2011, 21:43   »
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    Hallo,
    durch deine Beiträge zum 18–200 bin ich jetzt am Überlegen, mein 18–105 gegen o.a. einzutauschen. Gibt es nun einen gravierenden Unterschied zwischen dem VR (rot) und dem neuen VR Ⅱ (gold), außer dass es bei 18mm einen Feststellschalter besitzt. Die „alten“ 18–200 werden relativ günstig bei ebay angeboten. Der Feststellschalter ist nicht gerade ein Kaufargument, wenn es der einzige Unterschied sein sollte.
    LG
    Marco

    • Juergen Buschbaum 22. Januar 2011, 23:29   »
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      Hi Marco

      Bevor Du Dir das Nikkor 18–200mm zulegst, schau Dir das Nikkor 28–300mm an. Das ist eine F-Linse (Full Frame) und qualitativ sowie vom Spielraum her sicherlich einen Vergleich wert. Generell solltest Du bei Ebay die amerikanischen Anbieter nicht vernachlaessigen. Da bekommt man trotz Versandkosten alles doch recht guenstig.

      Gruss
      Juergen

      • gwegner 23. Januar 2011, 00:00   »
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        @Förster: Soweit ich weiß ist das VR optisch gleich dem VR-II.

        @Juergen: Bei Vollformat würde ich auch das 28–300 nehmen, bei DX ist das 18–200 aus meiner Sicht die bessere Wahl, da das 28–300 an einer DX umgerechnet erst bei 42mm startet…

  8. Förster 23. Januar 2011, 08:39   »
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    Danke für eure Tipps, da ich die D7000 habe und das Af-S 55–300mm käme jetzt nur das 18–200 für das 18–105 infrage, wenn ich nur kleines Gepäck mitnehme. Warum werden zur Zeit so viele 18–200 (rot) verkauft, wenn die goldfarbene Version doch nur den Feststellhebel zusätzlich hat. Dieser rechtfertigt doch eine Neuanschaffung nicht, oder?
    LG
    Marco

  9. Juergen Buschbaum 23. Januar 2011, 17:56   »
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    Ha! Jetzt hab ich mich ueber Eure und meine eigenen Ratschlaege hinweggesetzt und hab mich mal wieder fuer SIGMA entschieden und geradeeben das 18–250mm F3.5–6.3 DC OS gekauft. Bei einem Kaufpreis von 200,- anstatt 700,- Euro eine leichte Entscheidung.

    Testen konnte ich es noch nicht so richtig, aber die ersten Shots an der D7000 sind vielversprechend…

    • Juergen Buschbaum 23. Januar 2011, 17:59   »
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      Sorry… Ich war im Eifer des Gefechts zu schnell: Es kostete 400,- Euro

  10. Andreas 12. März 2011, 10:55   »
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    Hi Gunther,
    vielen DAnk für den schönen Bericht!
    Ich habe selbst einige ältere manuelle Objektive „geerbt“ u.a. auch das 50⁄1,4er.
    Eine Frage hätte ich da an Dich: Beim Abblenden um einen größeren Schärfebereich zu bekommen (so ab Blende 4) bekomme ich an meiner d7000 immer total überbelichtete Bilder, trotz Eingabe des Objektivs in der Software. Die Kamera schlägt i.d.R. immer eine zu lange Belichtung vor. Bei Offenblende ist das hingegen nie ein Problem. Ist Dir das auch schon passiert? Woran könnte das liegen?
    Vielen Dank und ein schönes Wochenende,
    Andreas

  11. Andreas 14. März 2011, 15:37   »
    Gravatar

    Habe das Problem finden können: Zwei Lamellen sind verölt und die Blende schließt nicht mehr schnell genug!

    VG
    Andreas

    • gwegner 14. März 2011, 15:46   »
      Gravatar

      Hallo Andreas,
      sorry dass ich noch nicht geantwortet habe. Wollte es eigentlich noch bei meinem Ausprobieren – aber gut, dass Du den Fehler eingekreist hast und ich drücke die Daumen, dass Du es repariert bekommst!
      Schöne Grüße
      Gunther

    • Leo Rottmann 5. Februar 2012, 12:27   »
      Gravatar

      Hallo Andreas,
      ich habe ein ähnliches Problem an meiner Nikon D90 im Zusammenhang mit dem 50mm 1:1,4 (noch mit der roten Blendenfeststelltaste auf F 16) : bei allen Programmautomatiken werden die Bilder entweder zu hell (fast weiss) oder zu dunkel – nur im manuellen Modus kann man halt solange einstellen, bis es passt. Wenn man aber die Fotographierrichtung ändert ändert sich auch das Licht und man kann wieder von vorne anfangen mit der Einstellerei. Wie kann man den die Lamellen ölen und wie stellt man fest, dass diese „verölt“ sind.
      Wenn am Objektiv immer die Blende 16 eingestellt ist, was bewirkt denn dann eigenlich die Veränderung der Blende an der Kamera?
      Gruß Leo

  12. Griet Wettering 25. Juni 2011, 13:38   »
    Gravatar

    Hallo Günther,
    ich habe die NIKON 7000 mir gegönnt und stelle mich von OLYMPUS auf NIKON um – braucht seine Zeit der Umgewöhnung. Zusätzlich zum Reisezoom 18–200 mm habe ich ein Standardobjektiv besorgt: AF NIKKOR 50mm f/1.8D, was mich vor Probleme stellt:
    a) Offenbar muß ich unterscheiden zwischen Programm‑ oder Blendenautomatik und Objektiv mit besonderer Sperre verriegeln, da das Objektiv von der Kamera nicht erkannt wird. Offenbar muß ich bei Wahl anderer Einstellungen das Objektiv entriegeln, damit ich es nutzen kann? War mir nicht klar und ich bereue schon den Kauf.
    b) Dieses Objektiv habe ich 1x an der Kamera aufgesetzt und etliche Fotos erstellt. Dazwischen das Reisezoom nur benutzt, warum auch immer, ich kann dieses Objektiv nicht mehr montieren. Mir ist nicht klar warum, der Anschluß des Objektivs paßt nicht in den Bajonettanschluß der Kamera.
    Sind solche Erfahrungen bekannt?
    Für Info sehr dankbar,
    Griet

    • gwegner 27. Juni 2011, 11:44   »
      Gravatar

      Hallo Griet,
      solche Dinge sind mit nicht bekannt. Normalerweise stellt man das Objektiv immer auf die kleinste Blende (22) alles andere macht die Kamera, egal ob bei Programm oder Blendenautomatik. Bei Blende 22 kannst Du dann verriegeln, damit sie sich nicht ausversehen verstellt – die Kamera regelt dann die Blende.

      Zu b) Geh mit der Objektiv-Kamera kombination mal zu dem Fotohändler Deines Vertrauens, der kann Dir sagen ob da ein Defekt vorliegt (was ich stark annehme) oder ein Bedienfehler.

      Viel Glück!
      Gunther

      • Griet Wettering 4. Juli 2011, 16:32   »
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        Hallo Gunther,
        vielen Dank für Deine Hinweise.

        Mittlerweile habe ich Problem gelöst: tatsächlich hat das NIKKOR 50mm DX 1:1,8 anders als andere Objektive diesen roten extra-Hebel, damit die Kamera dieses Objektiv erkennt und automatisch die Blende + Autofocus regeln kann. Bei dem 1:1,4 gibt es einen solchen Hebel gar nicht.

        Zudem kann ich dieses Objektiv wieder montieren: es war tatsächlich ein Handlingsfehler, aber in der Anleitung auch selten unscharf beschrieben: es reicht eben nicht aus, nur die beiden (weißen) Markierungspunkte gebeneinander zu halten, sondern man muß zusätzlich noch auf zwei winzige Ecken an Kameraöffnung und Objektivanschluß achten! Nur dann läßt sich das Objektiv drehen. Mal eben „nebenbei“ ist dieses Objektiv nicht montiert…, im Gegensatz zum Reisezoom.

  13. judy 28. Januar 2013, 15:56   »
    Gravatar

    Hallo
    vielleicht bin ich hier faslch, vielleicht aber auch nicht. Ich habe eine Nikon d5100 und hab nebst anderen Objektiven nun günstig das Nikor AF 50mm f/1.8d erworben. Ich lese immer wieder, dass es an meine Kamera passt, einfach der AF funktioniert nicht. Aber ich finde nirgends einen Hinweis, wie ich es anchliessen kann, dass es funktoniert, meine Kamera sagt: Kein Objektiv.
    Es ist auch so, dass es gar nicht so einrastet, wie die andern Objektive, aber mehr drehen wage ich nicht, da es mir scheint, es sei genug. Wenn ich das Objektiv ansetze, auf den weissen Punkt ausgerichtet, dann muss ich auch den Knopf drücken, damit ich es ganz anschieben kann, ist das normal?
    Sicher weiss hier irgendwer Rat, wofür ich sehr dankbar wäre.
    Freundlich grüsst
    judy

    • gwegner 28. Januar 2013, 16:16   »
      Gravatar

      Hallo Judy, ich habe es gerade hier ausprobiert, mit dem 50 f/1.4D und der D5100. Funktioniert einwandfrei. Ganz normal ansetzen, wie jedes andere Objektiv.
      Nach Deiner Beschreibung hört es sich so an, als ob das Objektiv kaputt sein könnte? Beim Ansetzen musst du soweit drehen, bis der mittlere Balken bei der Blendenskala bzw. der obere kleine Punkt genau mittig sitzt, dann macht es klick und das objektiv rastet ein.

      • judy 28. Januar 2013, 16:34   »
        Gravatar

        Vielen Dank für die schnelle Antwort. Also, so weit kann ich es gar nicht drehen, ohne dass ich Angst hätte, es kracht irgendwo. Ich kann ansetzen und drehen bis der weisse Punkt dann von oben gesehen etwa links am Anfang des Blitzteils steht, weiter wage ich wirklich nicht….
        ich weiss leider auch nicht, wie es aussehen müsste, daher kann ich nicht genau sagen, ob evtl. etwas abgebrochen ist?

        • gwegner 28. Januar 2013, 16:42   »
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          Wenn das so ist, dann sieh zu, dass Du das Objektiv zurückgibst, wenn das nicht geht, dann muss es zum Service. Nicht, dass Du noch das Kamerabajonett kaputt machst… (ich gehe davon aus, dass sich andere Objektive ansetzen lassen?!)

          • judy 28. Januar 2013, 16:49   »
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            Danke, ja meine Kamera ist neu, und die andern Objektive lassen sich mühelos ansetzen, das macht dann so schön klick…
            Ich hab das Objektiv in gutem Glauben ersteigert, weil geschrieben stand, es sei in absolut perfektem Zustand, was auf das äussere auch zutrifft….
            Ich dachte halt, ich mach etwas falsch, oder muss in der Kamera etwas umstellen oder so….

  14. judy 4. Februar 2013, 08:00   »
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    Hallo und guten Morgen
    besten Dank nochmal. Ich war mit dem Objektiv beim Fotogeschäft und es ist jetzt alles ok. Ich habe tatsächlich nur zuwenig stark gedreht. Nun heisst es einfach noch üben, üben… und mal schauen, was ich damit zustande bring….
    Freundlich grüsst
    Judy

  15. Gereon 19. Februar 2013, 13:54   »
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    Hallo, alle zusammen,

    auch ich mache gerade die Erfahrung, wie schön es ist, gelegentlich zu MF-Objektiven greifen. Wobei ich „greifen“ wörtlich meine. Min vom Konzept her 50 Jahre (!) altes 105mm f2,5 ist schon haptisch ein Genuss, dazu winzig im Vergleich zu seinen (leicht klapprigen) AF-Nachfolgern. Ähnliches gilt für viele AI(S)-Gläser der vergangenen 40 Jahre. Und vergleicht mal die Bildergebnisse – erstaunlich. Nikon-Objektive brauchten damals den Vergleich mit denen von Leica nicht zu scheuen, und das für einen Bruchteil der Kosten. Und heute sind diese Schätzchen so up-to-date wie gestern, noch dazu wirklich preiswert.

    Wer Stille fotografiert, Natur, Architektur und Portraits, dem seien die „jungen Alten“ wirklich ans Herz gelegt.

    Ich selbst habe durch den Umgang mit meinen MF-Objektiven auf digitalem Halb‑ und Vollformat am Ende auch das Fotografieren mit Film wieder entdeckt. Es kostet mehr Zeit und verlangt mehr Geduld, aber ich find’s einfach schön – vielleicht darum.

    • Torsten 21. Februar 2013, 12:59   »
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      Bis auf den Satz mit den Leica-Linsen kann ich nur zustimmen.
      Vor 20 Jahren hatte ich meine erste mechanische Nikon, der Unterschied zu Leica war nochmals grandios, aber beide Systeme sind mir bis heute lieb. Ausgerechnet das Nikkor 50⁄1,4 war dabei nicht so dolle. Aber es gibt ja genug Alternativen.

      Ich merke inzwischen, wie sehr ich mich schon an alles moderne gewöhnt habe, wenn mal wieder so ein altes Schätzchen ohne AF und VR (und Zoom) mich zum Umdenken zwingt.

      Ich kann es gerade daher auch jedem nur empfehlen: für’n Appel und’n Ei bekommt man hervorragende Bildqualität und vor allem Lichtstärke zum kleinen Preis (auch 6400ISO können manchmal zu wenig sein). Die persönliche fotografische Entwicklung steigt ungemein. Wenn man dann noch spaßeshalber eine sehr kleine Speicherkarte einsetzt, werden die Bilder noch mal besser.
      Durch das bewusste Auseinandersetzen mit den „Beschränkungen“ habe ich neue Blickwinkel und Herangehensweisen entdeckt, die mir nun bei der Standort-Wahl für Zeitraffer-Sequenzen sehr hilfreich sind.

      • Gereon 22. Februar 2013, 13:56   »
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        Hi Torsten,
        ich gebe Dir im Allgmeinen Recht, wobei „grandios“ wohl wirklich nur die Preisunterschiede sind. Ein gutes Leica-Objektiv ist in der Tat etwas Fantastisches. Wer bin ich, am Thron in Wetzlar zu rütteln. Von einer M3 mit 35er, 50er und 90er hab ich früher nur zu träumen gewagt. Wollte das auch gar nicht falsch verstanden wissen. Trotzdem haben mir einige Portraits mit Nikon’s altem 105er f2.5 die Sprache verschlagen. Ich kenne einfach kein Äquivalent.

        Interessant, dass Du mit dem 50mm f1.4 scheinbar dieselbe Erfahrung gemacht hast wie ich. Habe darum jetzt das f1.8 und bin sehr zufrieden, für einen Spottpreis, selbst in A+.

        Ich wünsche uns und allen, die dieselbe Leidenschaft teilen, weiterhin viel Vergnügen.

        • Markus 22. April 2013, 15:11   »
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          Gerade das 105 f/2.5 ist halt DAS Paradestück von Nikon. Ich denke auch, dass es gewisse MF gibt die Leica ebenbürtig sind. In Summe sind die Leica aber sicher stärker wobei der Preisunterschied schon brutal ist. Wenn ich mich recht entsinne sind die Leica offen schon schärfer. Abgeblendet sind die guten Nikkor schon geil.

  16. Michael 25. Februar 2013, 08:35   »
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    Hi,
    ich fotografiere seit längerem fast ausschließlich mit dem 25–50⁄1:4 AiS (200 €) und dem 80–200⁄1:4,5 Ai (75 €), letzteres mit 3T Makrolinse als Makrokombination.
    (Das Ganze früher an einer D3100, seit November letzten Jahres an der D600)

    Ich mache das, weil das Fokussieren bewusst langsamer passiert, und ich mir 3x überlege, ob ich das Bild wirklich mache. Außerdem ist die Bildqualität mit den alten Metallröhren imho super.
    Abgesehen davon mache ich mit dem 25–50er auch Straßenfotografie, selbst das geht, mit etwas Übung.

    Wer selber weiterlesen will: Es gibt eine recht aktive community im http://www.nikon-forum.de .

    Grüße
    Micha

  17. Michael 25. Februar 2013, 10:07   »
  18. Markus 22. April 2013, 15:20   »
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    Hallöchen!

    Ich fotografiere jetzt seit ein-zwei Jahren viel mit MF, vorher mit einer D200 seit Dez. mit einer D700. Es macht mir viel Spass aber ich tu mir von Zeit zu Zeit wirklich schwer.

    Derzeit habe ich das

     – 28mm f/2.0 Ais – Street fotography und im Urlaub
     – 50mm f/2.0 Ai – „walk around“
     – 105mm f/2.5 Ais – Portraits und als „walk around“
     – 180mm f/2.8 Ais ED – Protraits und als Tele halt

    Das 28mm macht mir viel Spass aber ich scheitere öfters damit als mir lieb ist. mit dem Rest komme ich ganz gut klar. Das 105er ist der Hammer was die Abbildungsleistung an geht.

    Was für mich noch immer unglaublich erscheint ist, wir früher die Fotografen mit den Teilen alles geschossen haben. Mit dem Schärfenindikator verhält es sich so wie im Artikel beschrieben, er ist nicht dort wo ich ihn bräuchte. So verlässt mein Auge immer das Motiv um den Indikator zu prüfen. Jetzt überlege ich hart ob ich mir nicht eine neue Mattscheibe gönnen – eine mit Schnittbild.

    Wer sich ein gutes Bild über die MF von Nikon und deren Qualität machen will, dem sei der alte aber feine Blog von Bjørn Rørslett http://www.naturfotograf.com/lens_surv.html#rating ans Herz gelegt.

  19. Gereon 6. Mai 2013, 08:50   »
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    Hallo noch mal alle zusammen,

    bin froh, hier so viele Gleichgesinnte zu finden.

    An diejenigen unter Euch, die keine Dunkelkammer, dafür aber einen ordentlichen Rechner zuhause haben: Habt Ihr mal überlegt, Eure Dias und Negative über einen Kopiervorsatz (Nikon ES-1) und Nikon Micro (55mm f2.8 od. 3.5 od. 60mm f2.8) ins Digitale zu überführen? Das geht prima und macht wenig Aufwand. Ist schneller als ein Scanner, Bildqualität ist auch besser, es sei denn Ihr leistet Euch einen Nikon Coolscann 5000 ED. Das Ding hat ein Freund von mir. Die Qualität raubt einem den Atem, allerdings raubt es einem auch das Konto aus (nur noch gebraucht zu kriegen für etwa 4.000,- mit Zubehör und Programm, das zudem von neuesten Betriebssysteme nicht mehr unterstützt wird!).

    Ich lass mir meine Negative in einem guten Labor für’n Appel und’n Ei ausbelichten und fotografier die auf der D700 mit meinem 55mm f3.5 mit PK-13 Zwischenring (für Maßstab 1:1) und Kopiervorsatz ab. Das Programm „Sofortbild“ kostet nix. Ich hab jetzt beinahe die volle Kontrolle, die Bilder sind sofort digital verfüg‑ und bearbeitbar.

    Meine Kosten für alles: Micro 125,-/Zwischenring 50,-/Vorsatz 50,-/Negativhalter 20,-. Alles neu oder neuwertig. Wem’s Wurscht ist, kriegt insbes. dieses Objektiv mit Glück auch noch etwas günstiger.

    Das alles geht auch mit DX, wie genau, da müsst Ihr Euch im Fotogeschäft Eures Vertrauens erkundigen.

    Ich jedenfalls hab nicht mehr das Gefühl, mit meinem analogen Spleen aus der Zeit gefallen zu sein ;-))

    Viel Spass beim Ausprobieren

  20. rosi 23. Juli 2013, 13:54   »
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    Hey ho!
    bin von deinem Block ne´n totaler Fan!
    Nur zu Recht für den besten Fotografie-Block ausgewählt.

    Nachdem ich mir deinen Artikel gelesen hab, möchte ich gerne auch einen 50mm 1,4 anschaffen, weil ich nur das 28⁄70 mm 2,8 für die D700 besitze.

    Die 50mm 1,4 kann man doch auch für Portraits einsetzen, weil ich überwiegend nur Naturaufnahmen oder ähnliches sehe.?!

    bzw. was genau ist der Unterschied zum 50mm 1,4G Nikkor Objektiv? bin verwirrt.

    LG
    Rosi

    • gwegner 23. Juli 2013, 20:28   »
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      Ja, das 50er kann man auch für Portraits einsetzen, aber an einer Vollformat wäre das 85 f/1.8 für Portraits geeigneter. Ich würde auch nicht unbedingt die 1.4er Objektive empfehlen, die f/1.8er sind eigentlich genauso gut und dazu günstiger. Das hier getestete (der Artikel ist schon älter) ist übrigens ein ganz altes „MF“ Objektiv, im Vergleich sind die neuen „G“ Objektive schon deutlich besser.

  21. monol0g 18. November 2013, 02:31   »
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    genau das objektiv habe ich mir, in Kombination mit einer nikon FE in Tokyo vor einer Woche gekauft, zusammen für ca 220 € alles und ich habe es bisher keine minute bereut!

  22. Keywan 29. November 2013, 12:42   »
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    Sehr schöner Bericht über einen Aspekt am Nikon System, den man manchmal gar nicht zu schätzen weiß, das Bajonett :-). Habe noch eine analoge Nikon F3, die sich die Ai Linsen mit meiner D7000 teilt. Bei meiner Art von Fotografie benötige ich keinen Autofokus und der „Workflow“ der Blendeneinstellung ist an beiden Kameras gleich‑ für mich ein tolles System.

  23. Jerry 16. Dezember 2013, 23:40   »
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    Hallo
    Danke für deinen Beitrag.
    Habe nach dem lesen deines Berichtes das alte Nikkor 50mm 1:1.8 von Vater’s FM2 genommen und an die d7000 getan.
    Nun habe ich aber dass problem, dass die Kamera immer die doppelte Blendenzahl anzeigt, und auch verwendet.(
    Also bei blende 2 hat die Kamera Blende 4 und bei blende 4 hat sie Blende 8….)
    Nun frage ich euch: Woran kann das liegen. Ich habe jetzt einfach bei der Belichtungskorrektur –1ev getan und so stimmt es einigermassen.
    Muss das so sein?
    Wäre froh, wenn man mir helfen kann.

    Danke und schöne Grüsse aus der Schweiz.

  24. Keywan 17. Dezember 2013, 11:09   »
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    Moin @Jerry, man kann die Daten des Objektives in den Einstellungen eingeben. Das musst du für jedes nicht –CPU –Objektiv (muss halt Ai sein!!) einmal machen, es wird dann unter einer Objektiv Nr. separat gespeichert. Wechselst du die Objektive, musst du dann zum Beispiel von Objektiv Nr.1 zu Nr.2 wechseln. Das ist nötig, da die Kamera eben aufgrund der mangelnden CPU nicht wissen kann, welches Objetiv angesetzt wird. Ich meine allerdings mal gelesen zu haben, dass die Blendenwerte zwar ggfs nicht korrekt dargestellt werden (wie in deinem Fall), aber die Belichtungsmessung passt. Also fürs korrekte Belichten dürfte eine von dir erwähnte Korrektur eigentlich nicht notwendig sein.
    LG,
    Keywan

  25. Sven 19. Januar 2014, 23:43   »
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    Hallo Gunther,
    zuerst mal: Vielen Dank für deine informativen Seiten.
    Ich habe mir vor kurzem eine D7000 zugelegt und wollte mein über 25 Jahre altes AI-s 50mm f/1.4 Objektiv daran testen. Musste jedoch feststellen, dass auch bei mir die Blende „verklebt“ war. Ähnliches hatte Andreas hier schon vor einiger Zeit gepostet. Ist anscheinend ein öfters auftretendes Problem bei diesem Modell.
    Da eine Reparatur beim Nikon Service vermutlich den Wert des Objektivs übertroffen hätte, habe ich mich selber daran gemacht:
    http://youtu.be/ovy7w_O_TuA
    Ein youtube Erstlingswerk meines Sohnes aber vielleicht von Nutzen…
    Das Objektiv macht nun nach gaaanz vielen Jahren im Schrank wieder Spaß :-)
    LG
    Sven

  26. Jive 7. Februar 2014, 18:37   »
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    ein ganz ausgezeichnet geschriebener test. und ich kann die erfahrungen nur bestätigen. ganz abgesehen davon sehen diese alten objektive einfach super aus!

    Jive

  27. Gerd Danigel 14. März 2014, 22:02   »
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    Hallo ihr Leute !
    Vielen Dank für alle Beiträge : macht echt Spaß.
    Nun mein Entscheidungsproblem,
    Bestünde eine hohe Wahrscheinlichkeit , das ein neuwertiges 1,4⁄50 AI-S
    von einem AF-D nicht zu unterscheiden wäre ?
    Denn die Linsenkörper sollen angeblich gleich sein.
    Entscheidend für mich sind nur Schärfe & Kontrast bei 1,4 an meiner D300.
    Meine Referenzlinse ist das bewährte Macro-Nikkor 2,8⁄60.
    Vielen Dank für Eure Argumente des FÜR & Wieder .
    Gerd









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