Meine Gedanken zu den neuen Nikons – von DX auf Vollformat (FX) umsteigen?

5042012

Die gesamte Fotografenwelt schaut auf die neuen Boliden, die Nikon in den letzten Wochen vorgestellt hat, die D4 und die D800. Die Mehrheit ruft laut „boah eh“ und hakt das eigene Equipment als veraltet ab, sind doch die Eckdaten auf den ersten Blick zu verlockend. Heute will ich mal darüber sprechen, warum ich hier nicht zugeschlagen habe und lieber in teures Glas investiert habe.

Lösen wir uns an dieser Stelle einmal von der D4, die sicherlich den Profis und einigen Wannabes mit zu dickem Geldbeutel vorbehalten sein wird und wenden uns der D800 zu, einer Kamera bei der die schiere Auflösung von 36MP bei vielen den „habenwollen“ Reflex auslöst. Bei einem Preis von knapp 3.000 € für das Gehäuse sicherlich auch kein Schnäppchen aber doch noch in Regionen die den einen oder anderen dazu ermutigen könnten, seinen Kreditrahmen aufzustocken.

100% DX.
100 % DX.


Ich bin ehrlich, mich persönlich fixt die D800 irgendwie nicht so richtig an, die D4 sowieso nicht, denn die ist mir einfach zu schwer und zu teuer. Aber ich stelle mir im Moment auch wirklich ein bisschen die Frage, welche Strategie Nikon im Moment langfristig verfolgt.

Die Profis werden bedient, soviel ist schon mal sicher. Viele Fotografen-Kollegen, die täglich mit zwei Kameras durch die Gegend laufen und damit ihre Brötchen verdienen, werden sicherlich zuschlagen und sich das Gespann D4/D800 zum Preis eines Kleinwagens zulegen.

Im Einsteigerbereich sieht es schon anders aus. Mit der V1 setzt Nikon auf ein komplett neues, spiegelloses System mit Mini-Sensor – ob das den erwartete Erfolg hat, bleibt abzuwarten.

Im DSLR Einstiegsbereich mit DX-Sensor gibt es im Moment die Nikon D5100 mit 16MP, die ältere D3100 mit 12MP lasse ich auch mal außen vor, denn die ist mittlerweile auch schon in die Jahre gekommen und der Nachfolger, die D3200 angekündigt.

In der Mittelklasse mit DX-Sensor tummelt sich die D7000, die die gleiche (sehr gute) Bildqualität bietet, wie die D5100, weil sie den gleichen Sensor und Bildprozessor hat aber darüber hinaus eine professionellere Anmutung mit größerem Sucher und mehr Tasten am Gehäuse hat.

Ältere DX-Modelle, wie die D300s oder die D90 können hier vom Rauschverhalten nicht das Wasser reichen, daher lasse ich sie in dieser Betrachtung auch mal außen vor.

Nun stellt sich für viele Fotografen, die heute mit dem DX-Format (also mit einem Crop-Sensor) fotografieren, ja die Frage, wo die Reise hin geht. Wird Nikon das DX-Format irgendwann aussterben lassen? Macht ein Umstieg auf den größeren FX-Sensor Sinn?

Für mich gibt es eine ganz klare Antwort: das DX-Format sterben zu lassen wäre der größte Fehler, den Nikon machen könnte. Ganz im Gegenteil. Der Hauptgrund, weshalb überhaupt DSLR mit FX-Sensor vor einigen Jahren auf den Markt gebracht wurden, waren aus meiner Sicht:

  1. das Rauschverhalten der Sensoren war damals noch so schlecht, dass man es am einfachsten durch Vergrößern der Fläche erhöhen konnte und
  2. die Fotografen kannten das Format als Analog-Zeiten und wollten es unbedingt wieder haben, um sich von den Amateuren abzusetzen

Jaja, die Schärfentiefe ist natürlich bei FX geringer, ich weiß. Auch das wird gerne immer wieder angeführt, dabei ist das hochgradig relativ, denn die Schärfentiefe hängt neben der Sensorgröße noch von einer Vielzahl weiterer Parametern (Entfernung zum Motiv, Blendenöffnung, Brennweite etc.) ab. Gute Objektive zaubern bei richtigem Einsatz auch an DX ein fantastisches Bokeh. Und wer das nicht glaubt, schaut mal in meinen Foto-Galerien vorbei. ;)

Die Vorteile des DX-Sensors sind meiner Meinung nach aber nicht einfach weg zu wischen:

  1. Kleinere Kameras und Objektive
  2. Günstigere Kameras und Objektive (kleinere Sensoren, weniger Glas)
  3. Brennweitengewinn im Tele-Bereich. Aus 200mm werden 300mm.

Schon mit 200mm kann man auf einem 16 Megapixel DX Sensor den Bildausschnitt abbilden, den ein (viel teureres) 300mm an FX abbildet. Bei 16MP bleibt dann noch genügend Raum für Ausschnittsvergrößerungen. Ich persönlich habe bis heute keinen Grund gesehen, warum FX mir zu besseren Bildern verhelfen sollte. Das einzige, was ich beneidet habe, ist die ISO-Leistung der D700. Sie rauscht bei hohen ISO Werten definitiv weniger und zeichnet mehr Details trotz bzw. wegen ihrer „nur“ 12 MP.

Nun aber mal Butter bei die Fische: jetzt kommt eine D800 mit 36 Megapixel, die bläst doch alles Weg. Croppen bis der Arzt kommt, Teleobjektive werden überflüssig. Wer braucht da noch das DX Format? So habe ich auch zunächst gedacht. Weg mit der D7000 – die D800 kommt her und ich spare mir das Geld für ein teures Teleobjektiv sondern mache später einfach Ausschnittvergrößerungen.

Fataler Denkfehler! Schauen wir uns mal an, was der so imposante 36 MP Sensor der D800 eigentlich ist!

Ketzerisch könnte man sagen: er ist ein D7000 Sensor mit Rahmen! Die Pixeldichte beider Sensoren ist nämlich genau die gleiche. Die zusätzlichen 20 Megapixel füllen einfach „nur“ den äußeren Rahmen aus!

Der Naturfotograf in mir sagt jetzt: warum soll ich mir eine D800 kaufen, wenn ich dann doch bei den meisten Aufnahmen wieder beschneide, um einen engeren Bildausschnitt zu bekommen? Wenn für großformatige Plakate fotografiert oder im Studio, sieht das natürlich anders aus. Da wird man dann auch die gesamte Bildfläche nutzen wollen und hat ggf. Verwendung für die vielen Pixel.

Mein Fazit

Im Bereich der Naturfotografie sind Kameras mit DX Sensor aus meiner Sicht klar im Vorteil durch ihre Brennweitenverlängerung und letzten Endes natürlich auch durch ihre kleinere und leichtere Bauform. Klar kann ich auch die D800 im „DX-Modus“ betreiben, dann sehe ich aber nur noch einen Mini-Ausschnitt im Sucher, eine wirkliche Lösung ist das nicht.

Für die Zeitraffer-Fotografie sind schon 16 Megapixel zuviel, 36 völlig ungeeignet. Hier wünsche ich mir die hohe ISO-Leistung einer D700 oder D4 in einem DX Gehäuse – die Auflösung von 16MP ist hier perfekt, sie lässt auch bei 4K-Videos noch Raum für etwas Beschnitt.

Ich gebe die Hoffnung ja nicht auf, dass sich Nikon besinnt und irgendwann die lang ersehnte D400 mit DX Sensor vorstellt und hoffentlich hier nicht auch dem Megapixelwahn verfällt sondern lieber einen Sensor mit weniger Pixeln vorsieht, der dafür aber die ISO-Leistung einer D700 hat! Technisch wäre das heute sicherlich möglich.

Ich weiß jetzt schon, dass dieser Bericht sicherlich sehr kontrovers diskutiert werden wird. Vor allem von denjenigen, die sich gerade eine D800 gekauft haben, oder auf das Vollformat schwören. Daher hier nochmal: Vollformat und die hohe Auflösung der D800 haben sicherlich ihre Berechtigung. Was ich nur mal loswerden wollte ist, dass nicht immer die „viel hilft viel“ Devise gilt. FX ist nicht automatisch besser als DX und das auf jeden Fall „erstrebenswerte“ Format. Alles hat seinen Einsatzzweck.

Meine Entscheidung für DX habe ich ganz bewusst aus genannten Gründen getroffen und nicht, um Geld zu sparen.
Die neuen FX-Nikons lassen jetzt auch nicht alles Andere plötzlich schlecht sein. Das gilt genauso für den Megapixel-Wahn. Mehr ist nicht unbedingt besser. Die großen Dateien ziehen wieder ganz andere Probleme nach sich und je kleiner die Pixel sind, um so stärker ist das Rauschen. Das gilt auch für Kameras auf echt hohem Niveau, wie die D800. Hätte Nikon ihr mit der aktuellen Technologie einen 16 MP Sensor verpasst, wäre dieser sicherlich einer der rauscharmsten überhaupt geworden – und ich möglicherweise doch noch schwach. ;-)

So – nun bin ich auf Eure Meinung gespannt!

Verpasse nie mehr einen Artikel!

Mit dem kostenlosen Newsletter erhältst Du alle neuen Artikel direkt in Deinen Posteingang!

Auf Facebook, Google+ und Twitter bekommst Du darüber hinaus viele weitere tagesaktuelle Infos von uns...

Alle Inhalte ©

* Mit einem Stern gekennzeichnete Links sind Partner-Links und führen zu externen Webseiten.
Für das setzen dieser Links werde ich nicht bezahlt, erhalte aber eine kleine Provision, wenn ihr darüber bestellt. Über meine Ethik im Umgang mit externen Partnern habe ich hier geschrieben.

Wir freuen uns über Deinen Kommentar!



72 Kommentare bisher


  1. Lyjan 26. August 2015, 12:10   »
    Gravatar

    Hallo,

    durch diesen Bericht und anderen habe ich mich entschlossen mir eine gebrauchte D7000 zu kaufen, es war kein Fehler die D7000 ist ein riesiger Sprung von meiner D5000, die ich seit 2010 in Benutzung hatte.
    Das gesparte Geld habe ich in ein Tamron 17–70mm F2,8–4 DC Makro OS HSM, gesteckt. Bin sehr zufrieden mit der Kombi.

    Grüße

  2. Peter Amberg 24. August 2015, 21:20   »
    Gravatar

    Lieber Gunther, liebe Fotofreunde!

    Es ist womöglich nicht der richtige Ort, aber ich möchte mich für die prima Objektivempfehlungen für die D7XXX revanchieren. Es gibt nämlich ein ganz neues lichtstarkes Zoom-Objektiv für die DX-Kameras, nämlich das 16–80mm f/2.8–4 für derzeit rund 1200.- EUR. Es wird beworben mit Nikons High-End-Objektiv-Technolgie für FX-Objektive, um den stolzen Preis zu rechtfertigen. Es gibt zu diesem Objektiv inzwischen gefühlte 1000 Beschreibungen, die alle von einander abgeschrieben zu haben scheinen. Deshalb spare ich mir hier alle weiteren technischen Details. Aber es gibt bisher leider noch keine deutschsprachigen Erfahrungsbeschreibungen, geschweige denn Tests, von denen wieder alle einschlägig „kompetenten“ Fachzeitschriftseiten abschreiben könnten.
    Aber dafür komme ich jetzt – mit all meiner Dilletanz. Denn ich habe mir erlaubt, dieses noch nicht durch sach‑ und fachkompetente Vorverurteilungen belastete Instrument einfach mal mit heim zu nehmen, um es mit meinem hassgeliebten 18–105er Kit-Objektiv zu vergleichen (aber auch mit dem 35er-DX und einem alten 50er-FX aus meiner Objektivsammlung).
    Ich mache es jetzt kurz: Labortests kann ich nicht. Bin nur ein leidlich ambitionierter Amateur. Die helfen dir auch draußen in der Landschaft nichts, wenn du dir selber helfen musst. Aber ich habe einfach in denn unterschiedlichsten und zwielichtigsten Situationen drauflosgeknipst, die eine Reihe mit dem neuen Objekt, die selbe dann mit dem alten im Wechsel, und – oh Wunder – es geschah eine Offenbarung. Vor allem meine Kirchenfenster-Fotographien in Reunheim bei Lichtenfels in Oberfranken waren einfach unschlagbar. Wenn ich nicht zu blöd wäre, solche Bilder hier einzustellen oder anderswo, hätte ich mal das eine oder andere hochgeladen. Aber es gibt Dinge, die ich auf meine alten Tage auch nicht mehr alle können muss.
    Schlussum: Ich habe das neue Objektiv – trotz des hohen Preises – tatsächlich behalten, obwohl ich mir vorher geschworen hatte, dass ich niemals so viel Geld für ein DX-Objektiv ausgeben würde, wenn es nicht signifikant bessere Aufnahmen hergeben würde als alle, die ich schon habe. Die Fotos sind in a ⅼ l e n Belangen dem 18–105er überlegen, sowohl in der Auflösung, in der Lichtstärke sowieso, aber auch in der Dynamik und im Kontrast. Ich habe alle Bilder bei 100 % Auflösung in Capture NX2 verglichen und bin einfach begeistert. Ich kann dieses Objektiv aus meiner Sicht uneingeschränkt empfehlen als tägliches Universalobjektiv. Es ist meines Erachtens, das momentan beste Zoom-DX-Objektiv, das Nikon im Angebot hat, auf Festbreitenniveau über alle Brennweiten hin. Ob es dagegen seinen Preis wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich ist es das, wenn auch zähneknirschend. Aber ich gebe es nicht mehr her, denn das alte 18–105er hat mir zu viele Aufnahmen, wo es wirklich auf Detailtreue angekommen wäre, versaut. Und echte Alternativen dazu gab es bisher nur nuanciell.
    Vielleicht ist es für Interessenten wirklich gut, sich das Objekt erst einmal zum Testen mit heimzunehmen, wie ich das gemacht habe unter vorheriger Rückgabevereinbarung. Die gibt nämlich nicht jeder. Aber es lohnt sich. Auch die Siemens-Stern-Aufnahmen sind eindeutig.
    Das einzige, was nicht gepasst hat, war der Polfilter, der war zu hoch gebaut, sodass ich in den Ecken Abschattungen hatte bei vollem Weitwinkel. Ich bin sehr gespannt, was demnächst die sog. „Fachpresse“ dazu sagen wird. Aber auch von euch sind Rückmeldungen gerne erbeten. Zurück zum alten Thema: FX goes DX!

    Grüßle
    Peter

    • gwegner 24. August 2015, 21:39   »
      Gravatar

      Hallo Peter, danke für den Tipp! Ich freue mich, dass Du mit dem Objektiv sehr glücklich bist!

      Wer den Objektivwechsel nicht scheut, der bekommt allerdings für das Geld auch das großartige und optisch noch einmal deutlich überlegene Sigma 18–35 mit durchgehend f/1.8 und hat noch 500 € übrig, z.B. für ein 50mm f/1.8. Dann sind immer noch über 300 € übrig, die man z.B. als Anzahlung für ein 70–200 f/4 nehmen könnte oder etwas anderes.

      • Peter Amberg 24. August 2015, 22:12   »
        Gravatar

        Hallo Gunther!
        Die Empfehlungen sind dieselben, die du mir ja schon gegeben hast. Kennst du denn das neue DX 16–80 schon? Es sieht so aus, als hättest du dein Urteil dazu schon gefällt? Mit Sigma – das muss ich leider so deutlich sagen – habe ich über meine vier Foto-Jahrzehnte hin keine besonders guten Erfahrungen gemacht, schon von der Haptik und der Verarbeitung her. Im Moment habe ich das 10–20er EX von ihnen. Das geht so …
        Grüßle
        Peter

        • gwegner 24. August 2015, 22:35   »
          Gravatar

          Ich habe das 16–80 selbst noch nicht in der Hand gehabt, aber ich weiß wie es verarbeitet ist und ich habe Beispielbilder gesehen. Mir kommt es bei der Fotografie in diesen Brennweiten Bereichen vor allem auf Lichtstärke an, um vernünftig freistellen zu können. Von allem, was ich gehört habe ist das 16–80 von den Universal-Zooms sicher mit Abstand das Beste. Das Sigma 18–35 ist aber eine andere Liga, es verhält sich wie eine Festbrennweite. Und von der Haptik und Bauweise her sind die Sigma Art Objektive das, was ich eigentlich von einem Premium-Hersteller wie Nikon erwarten würde. Verwechsle diese Objektive bitte nicht mit den älteren Sigmas. Wenn ich sehe, was im Gegensatz dazu, Nikon da für 1200 € an Plastik abliefert… Die Art-Reihe ist schon sehr genial – sowohl von der Verarbeitung als auch von der Bildqualität. Nimm mal eines in die Hand, dann weißt Du, was ich meine. Ich war vorher auch nie ein Sigma fan. Mit der Art Serie bin ich es geworden. Und nein, ich habe kein wie auch immer geartetes Verhältnis mit Sigma.

          • Peter Amberg 25. August 2015, 08:56   »
            Gravatar

            Hallo Gunther,
            wegen deiner Objektivempfehlungen war ich extra bei Foto-Sauter in München. Die haben mir erst den Floh mit dem neuen Nikon-Objektiv ins Ohr gesetzt. Ich wollte mit meinem Erfahrungsbericht auch keinen Glaubenskampf vom Zaun brechen, sondern nur meine subjektiven Einschätzungen und Infos weiter geben. Mehr nicht. Das 1,8⁄50mm-Objektiv hatte ich mir auf deinen Tipp hin schon vorher bestellt. Das Sigma werde ich mir auf jeden Fall noch angucken. Der Brennweitenbereich ist mir zwar zu sehr eingeschränkt und billig ist auch das nicht. Aber deine Begeisterung hat mich angesteckt. Teles dagegen habe ich eh‘ schon zu viele und brauche sie zu selten. Jedenfalls nochmals vielen Dank für deine Hilfen.
            Freundlichen Gruß
            Peter

          • gwegner 25. August 2015, 09:13   »
            Gravatar

            Hallo Peter, ich wollte das 16–80 auch nicht schlecht reden, das ist sicher ein super Objektiv. Ich wollte nur noch ein paar Anregungen einwerfen, immerhin lesen hier ja auch andere mit. Viel Spaß weiterhin und nochmal danke für das Teilen Deiner Erfahrungen!

  3. Peter Amberg 19. August 2015, 00:41   »
    Gravatar

    Vielen Dank, Gunther, für die sehr hilfreichen Tipps. Aber die Angabe des ersten von dir empfohlenen Objektivs ist scheinbar untergegangen: „ein Spitzenobjektiv für DX wäre z.B. dieses. Damit kommt man ja schon sehr weit.“ (Zitat Wegner). Darf ich noch erfahren, welches es ist? Es insteressiert mich sehr.
    Mit freundlichem Gruß
    Peter Amberg

    • gwegner 19. August 2015, 09:15   »
      Gravatar

      Da ist der Link wohl abhandengekommen, habe ihn jetzt wieder eingefügt.

  4. Peter 15. August 2015, 23:05   »
    Gravatar

    Lieber Gunther!
    Vielen Dank für deinen schon etwas älteren, aber nach wie vor hilfreichen Artikel, der mir in einer schwierigen Situation entscheidend weitergeholfen hat. Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann ist der 24-Mbit-Sensor einer D7XXX eine Art DX‑Äquivalent zum 36-Mbit-Sensor einer D8XX? Ⅾ. h. ich bekomme so mit einer D7XXX – um den Faktor 1,5 verringert – eigentlich vergleichbar gute Bilder wie mit einer D8XX, wenn auch kleiner? Oder habe ich das Ganze doch nicht so ganz geblickt?
    Vorgeschichte: Ich fotographiere seit über 40 Jahren mit allen möglichen Kameras, anfangs ausschließlich manuell gesteuert. Über die Grundlagen der Fotographie bin ich also leidlich im Bilde. Seit ca. 30 Jahren bin ich aber überzeugter Nikonianer, dem vor etwa 2 Jahren seine geliebte F 801 dahingeschieden ist (Verschluss kaputt), sodass ich mich (endlich?) der modernen Technik zuwenden musste.
    Ich habe mir zuerst eine D7000 und dann eine D7100 gekauft und bin eigentlich damit sehr zufrieden, so weit ich sie als Allerweltgebrauchssozialkamera benutze. Aber meine alten Objektive konnte ich nicht wirklich – wie geplant – weiterbenutzen und die Schärfeleistungen erreichen z. B. bei Portrait‑ oder Nahaufnahmen, aber auch bei Landschaftsaufnahmen, die Qualität meiner F 801 nicht.
    Deshalb habe ich die letzten Wochen über ein Upgrade auf eine D810 oder eine D750 nachgedacht oder aber bei einer D7200 zu bleiben. Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann habe ich wohl eher ein optisches als ein Kameraproblem. Ich denke, ich werde mir die D7200 zulegen und dann lieber in die Optik investieren. Aber so richtige Spitzenobjektive habe ich für die DX-Klasse bisher nicht entdeckt. Wären da FX-Objektive eine Lösung?
    Grüßle
    Peter

  5. Markus Ö. 16. April 2015, 01:16   »
    Gravatar

    Hallo lieber Gunther,
    immer wieder greife ich auf Deine Tipps und Erfahrungen zurück und verfolge mit großem Interesse die inhaltliche Weiterentwicklung deiner Homepage. Es ist bewundernswert mit wie viel Leidenschaft und Liebe zum Detail Du dich der Fotografie widmest. Mir haben Deine Tipps und festgehaltenen Erfahrungswerte sehr geholfen. Danke dass Du uns in die Welt der Fotografie eintauchen lässt.
    Hast Du schon Erfahrungen mit dem Petzval Objektiv gesammelt ? Ich denke es eignet sich sicherlich nur für bestimmte Motive aber ist durchaus ein interessantes Gestaltungsmittel. Bleib wie Du bist! LG Markus
    P.s. LRTimelapse ist genial!

    • gwegner 16. April 2015, 16:54   »
      Gravatar

      Hallo Markus, danke für das nette Feedback! Mit den genannten Objektiven habe ich keine Erfahrungen, mein erster Gedanke war „teures Spielzeug“… :-)

  6. Egon 29. Dezember 2014, 17:56   »
    Gravatar

    Hallo Gunther
    Verfolge seit Monaten deine Webseite und Berichte. Gratulation. Ich selber fotografiere auf meinen zahlreichen Reisen im Dschungel vor allem Makros (Pflanzen) aber natürlich auch tolle Stimmungen und Porträts. Ich habe seit Jahren eine Nikon D300 mit dem Kitobjektiv 18–200, das Nikkor 105⁄2,8 und das Nikkor 70–300. Nun steh ich vor der Entscheidung, mir einen neuen Body zuzulegen. Da ich knackig scharfe Bilder für Projektionen möchte, schiele ich auf das FX Format. 750 oder 810? Das Klappdisplay wäre toll für meine Macros, der Sucher der 810 ist aber schon der Hammer. Wie stark macht sich der Tiefpassfilter bei der 750 im Vergleich zur 810 bemerkbar?
    Ich wäre für ein paar Tips sehr dankbar. Bin kein Profi aber doch fortgeschrittener Hobbyfotograf.
    Liebe Grüße Egon

    • gwegner 29. Dezember 2014, 19:44   »
      Gravatar

      Umstieg auf Vollformat heißt vor allem nochmal viel Geld für Objektive ausgeben, sonst bringt es m.E. nach gar nichts… Warte doch mal, was Nikon als Nachfolge zur D7100 bringt…

    • Jean Pierre 30. Dezember 2014, 20:23   »
      Gravatar

      Hallo Egon,
      Toll, das du dir Gedanken machst! Es gibt etwas, was du nicht ausser acht lassen solltest, sind deine Nikon Objektive. Diese sind nicht für die Hochauflösenden (20MP und höher) geeignet! Ich hatte die D800 und keines der Nikon Objektive hat mich überzeugt, ausser das 85er!
      Deshalb, behalte deine D300 oder suche ein gebrauchte DX Digicam, die nicht mehr als 16MP hat! Dann wirst du weiterhin sehr tolle Bilder machen, mit deinen Nikon objektiven.
      Wenn, du aber deine Ausrüstung ändern möchtest, dann empfehle ich dir die Olympus EM-1 mit den 2 PRO Zoom-Objkeitve 12–40 (24–80 KB) und 40–150mm (80–300 KB)!
      Dann hast du eine Profi-Ausrüstung, die du sogar in der Sahara und im Aequator fotografieren kannst! Denn die Kamera und Objektive sind staub‑ und wasserdicht!
      Der Unterschied von MFT-Sensor zu APS-C Sensor ist vernachlässigbar.
      Zudem sparst du an Gewicht! Aber, eben nur, wenn du deine Ausrüstung nicht mehr möchtest.
      Die neueren D5000er und D7000er haben hoch sensible Sensoren, die eben auch entsprechende Objektive benötingen. Du kannst dich selber im Web erkundigen!
      Hoffe, du findest eine gute Entscheidung! Und vergiss nicht, Nikon hat einen sehr guten Reparaturservice! Profitiere davon und lass deine D300 überholen. Denn sie ist ein kleines Juwel!!!
      Mehr MP machen nicht bessere Bilder…….

  7. schoppa 30. November 2014, 21:35   »
    Gravatar

    Glückwunsch, sehe ich als Physiker auch so, ich habe alte Objektive gekauft mit top Auflösung, die sind an einem
    Crop System besser als jede Pixel Dichte, die auflösung eines objektivs wird oft vergessen, ein zehn jahre altes
    Nikon 300mm 2,8 bildet super ab, und hat mit der Lichtstärke Top ein Preis Leistungsverhältnis, aber Achtung !! es wiegt auch 2 Kilo..

Partner



Warenkorb

Newsletter

Know How und Equipment

Kamera-Tests

Reisen und Bücher

Videos und Fotos

Social

Letzte Kommentare



Seite durchsuchen
login