Den Monitor kalibrieren – so kommt ihr zu besseren Fotos

29082013

Wie und warum ihr automatisch zu besseren fotografischen Ergebnissen kommt, allein dadurch, dass ihr Euren Monitor mit einem Gerät kalibriert, das nicht mehr kostet, als ein guter Filter, erkläre ich in meinem Gastbeitrag auf dem FotoCommunity Blog.

Nach unserer Wahl zum besten Fotoblog 2013 haben mich die Macher des FotoCommunity Blogs gefragt, ob ich Lust hätte, ab und an für ihre Leser und sie eine Art „Kolumne“ zu schreiben. Dies ist also der erste Artikel.

Ich hoffe, ihr nehmt mir den zusätzlichen Klick nicht übel. :-)

Hier also bitte draufklicken, um den Artikel zu lesen:
Nie wieder Blindflug! – bessere Fotos durch Kalibrierung des Monitors

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Kommentare

25 Kommentare zu “Den Monitor kalibrieren – so kommt ihr zu besseren Fotos”


  1. Gerd 29. August 2013, 22:29   »
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    Hallo Gunther,

    ich hätte da ein Frage, die auch den eigenen Drucker mit einbezieht. Was mich stört ist, das ein am Monitor betrachtetes Foto nicht im Ausdruck mit den Farben auf dem Monitor übereinstimmt. Ist der Spyder nun auch dafür geeignet auszudruckende Fotos in den Farben zu korrigieren?
    Kann er ein Druckerprofil erstellen?
    Ein Tipp wäre toll.

    Gruß Gerd

  2. gwegner 29. August 2013, 22:51   »
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    Hi Gerd,
    nein, ein Druckerprofil kann er nicht erstellen. Dafür gibt es den Spyder Print. Damit habe ich aber keine Erfahrung. Für die Drucker bieten die Hersteller ja größtenteils Profile an. Ich halte die Monitor Kalibrierung für deutlich wichtiger, aber, wenn es ganz genau sein soll, muss man natürlich die ganze Kette betrachten.
    Grüße,
    Gunther

  3. Gerd 30. August 2013, 09:49   »
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    Hallo Gunther,

    danke für den Spyder-Print Tipp! Klasse!

    Beste Grüße

    Gerd

  4. Hermann 30. August 2013, 10:26   »
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    Hallo Gunther
    Welche Grundeinstellung/- werte (Weißpunkt und Leuchtdichte) hast du an deinem Monitor eingestellt.
    Gruß Hermann

    • gwegner 30. August 2013, 14:45   »
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      Lass Dich bei von der Spyder Software einfach führen, generelle Vorgaben gibt es hier nicht.

  5. Jürgen 31. August 2013, 22:37   »
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    Hallo Gunther!

    Du schreibst in deinem Artikel „zum anderen aber, sind viele Monitore auch zu hell eingestellt“, manchmal auch zu dunkel“.
    Kalibriere meinen Monitor auch mit dem Spider, aber das natürlich auch die Helligkeit bzw. Dunkelheit des Monitors bei der Bildbearbeitung eine große Rolle spielt, war mir bis jetzt noch nicht bewusst. Danke für diesen Tip!

    Hast du diesbezüglich einen Rat, wie man den Montior bezüglich Helligkeit – Dunkelheit am Besten einstellt???
    Danke.

    lg Jürgen

    • gwegner 2. September 2013, 09:19   »
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      Der Spyder misst das Umgebungslicht und hilft Dir dabei die Helligkeit richtig einzustellen.

  6. Kati 2. September 2013, 13:18   »
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    Hallo Gunther,
    kalibriere meine Monitore mit dem Spyder 4 bei 180 (Helligkeitswert???).
    Wenn ich jetzt Bilder von mir an Freunde sende, bekomme ich immer wieder den Hinweis: „die sind zu dunkel…“
    ist dann mein Monitor zu hell eingestellt?

    VG
    Kati

    • gwegner 2. September 2013, 13:33   »
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      Hi Kati,
      der empfohlene Helligkeitswert seitens der Spyder Software liegt bei 120. Dein Monitor ist mit 180 damit zu hell eingestellt, und die Bilder werden dadurch zu dunkel.
      Grüße
      Gunther

  7. Elias Strigel 5. September 2013, 22:04   »
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    Hallo Gunther,

    danke für den Beitrag, kann ich nur bestätigen.

    Gruß Elias

  8. Gerd 12. September 2013, 08:26   »
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    Hallo Gunther!

    Mit welchen Monitoren arbeitest Du?
    Ich bin gerade dabei, mir einen Monitor anzuschaffen, weiß jedoch nicht, ob ich mir einen Wide-Gamut-Monitor besorgen soll, oder ob ein Monitor, der den sRGB-Farbraum ordentlich abdeckt, auch ausreichend ist.

    Wie sieht Deine Meinung dazu aus?

    Danke und LG,
    Gerd

    • gwegner 12. September 2013, 14:33   »
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      Hi Gerd,
      ich würde mir auf jeden Fall einen Wide-Gamut Monitor anschaffen und dazu den Spyder 4 wie oben beschrieben.
      Grüße
      Gunther

      • Gerd 12. September 2013, 15:48   »
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        Hallo Gunther!

        Danke für die Antwort!
        Genau dahin gehen meine Überlegungen; den Spyder4Pro habe ich schon.
        Der Monitorkauf ist aber leider eine recht langwierige Geschichte …

        LG,
        Gerd

  9. Andreas 20. September 2013, 19:08   »
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    Hallo Gunther

    Welchen Monitor verwendest du denn jetzt für die Bearbeitung? Ich habe mir einen Spyder4 zugelegt und damit meinen alten 22“ Kalibriert, ist schon ganz gut, wollte diesen aber eh demnächst ersetzen und bin mich grad auf dem Markt am umschauen und für jeden Tipp Dankebar.

    Grüße
    Andreas

  10. Denver 23. September 2013, 12:54   »
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    Hallo und einen herzlichen Dank für diesen echt verständlich geschriebenen Artikel.
    Ich habe allerdings noch eine letzte Verständnisfrage und hoffe, vielleicht von dir den entscheidenen Hinweis zu bekommen… ;-)
    Ich bearbeite meine Fotos (auf einem EIZO) für meine Kunden in Lightroom und lasse sie dann von einem Labor als Papier-Abzug entwickeln. Vorher habe ich im Labor einen Testprint entwickeln lassen und den Monitor dann mit den monitoreigenen Einstellungen per Hand auf eben diesen Testprint angepasst.
    Wenn ich jetzt jdeoch den Monitor mit z.B. einem Spyder kalibriere, stimmen denn dann meine Bearbeitungen in Lightroom noch mit den Abzügen aus dem Labor überein?
    Oder sollte ich erstmal grundsätzlich mit dem Spyder kalibrieren und dann nochmal von Hand anhand des Testprints justieren?
    Ich bin verwirrt und unsicher….
    Besten Gruß,
    Denver.

    • gwegner 23. September 2013, 14:38   »
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      Hallo Denver,
      grundsätzlich denke ich, ist es fast unmöglich „von Hand“ korrekt zu kalibrieren. Der „normale“ Weg wäre, den Monitor z.B. mit dem Spyder zu kalibrieren und dann ein Farbprofil für die Ausgabe zu nutzen, dass Dir Dein Belichter zur Verfügung stellt. Wenn Du das installiert hast und dieses als Ausgabefarbprofil z.B. in Phhotoshop eingestellt hast, dann sollten die Bilder so wie Du sie bei Dir siehst auch vom Belichter wieder kommen.

      Wenn Du allerdings mit Deiner Methode zufrieden bist, und das alles so klappt – dann lass es doch so! Never change a running system ;-)

      Viele Grüße
      Gunther

      • Denver 24. September 2013, 08:58   »
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        Hallo Gunther,
        danke für deine Anmerkung.
        Nun bin ich weiterhin verwirrt – kalibrieren oder nicht? Ist kalibrieren nicht sinnvoller als die manuelle Monitoreinstellung? Oder ist die Monitoreinstellung „fester“ und dauerhafter, als die Kalibrierung?
        Egal wen ich frage; DIE ultimative Antwort gibt’s einfach nicht… ;-)
        Gruß, Denver.

        • gwegner 24. September 2013, 09:13   »
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          Ja natürlich kalibrieren, aber wenn Du auch den Druck berücksichtigen willst, ist es mit der Monitor-Kalibrierung nicht getan, Du musst dann auch das entsprechende Ausgabe Profil einsetzen.
          Ich habe nur gesagt, dass Du – wenn Du mit Deinen Ergebnissen zufrieden bist, und es Dir nur auf die Druck-Ausgabe ankommt – dabei bleiben könntest, bevor Du jetzt alles umstellst.
          Grundsätzlich wäre aber der Weg: Monitor Kalibrieren + Profil des Belichters benutzen, der bessere.

  11. Denver 24. September 2013, 09:44   »
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    Danke :-)

  12. Toby 1. Oktober 2013, 21:34   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,

    welchen Monitor verwendest du denn nun?

    • gwegner 2. Oktober 2013, 07:28   »
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      Ich verwende zwei schon etwas ältere Wide-Gamut Monitore von HP (LP2475W, ich glaube die gibt es gar nicht mehr). Ich bin aber der Ansicht, dass jeder Wide-Gamut Monitor sich so kalibrieren lässt, dass er eine hervorragende Farbwiedergabe bringen kann. Achtet beim Kauf nur darauf, dass der oder die Monitore entspiegelt sind.

      • Toby 2. Oktober 2013, 12:31   »
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        Danke!
        Ich habe jetzt einen Dell 2413M bestellt, Laptopdisplay ist nicht mehr tragbar..))

  13. sepp1942 21. Januar 2014, 21:46   »
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    Hallo,
    habe meinen Eizo und Lg Monitor bis dato mit Eye one 2 kalibriert , Drucker und Papier lass ich mir von einem kleinen Laden in Wien
    (Vollpprofis und günstig)mittels ICC Profil optimal kalibrieren.

    Mein Notebook Sony mit Win 7 ist schon sehr langsam geworden speziell wenn ich in Lightroom meine Aufnahmen suche und bearbeite.
    Ich habe mir nach längere suche (soll ja wieder ein paar Jahre dienen),
    ein HP Notebook mit i7 und 2 × 8 GB Ram zugelegt. Mit USB 3 geht die Post ab.
    Das neue Gerät hat inside Windows 8.
    Damit begannen die Probleme wobei ich schon Zeit ver…. habe.
    Z.B. Monitorkalibrierung mittels Eye one nicht möglich, da nach tel.Support Xrite kein Update mehr macht. Das bedeutet : neues Gerät um 200 Teuronen kaufen.
    Da es schon an der Zeit ist den Eizo zu kalibrieren, habe ich beim durchstöbern der gwegnerischen Homepage den Spyder 4 gefunden.
    Hat wer Erfahrung damit ?
    Wäre für pro und contra dankbar.
    Sepp

  14. Joerg 25. Februar 2014, 12:27   »
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    Hallo Gunther

    Könntest Du bitte freundlicherweise noch Deine Einstellparameter/Vorgaben für die Kalibrierung posten? – Helligkeitswert „120“ lese ich aus den Kommentaren heraus – Da Du in Deinen Kameraeinstellungen immer wieder sRGB empfiehlst, vermute ich mal stark, daß Du beim kalibrieren auch kein Adobe, sondern ein sRGB-Profil verwendest. Richtig?  – Welche Gamma gibst Du vor, 2.2 oder etwas anderes?  – Wie hältst Du’s mit den Optionen nahe am Schwarz‑ und Weißwert und der Gamma? Bei mir habe ich die Option, entweder die Gamma komplett „durchzuziehen“ ohne Rücksicht auf die Leistungsfähigkeit des Monitors oder die Kalibrierung auf den vom Monitor noch darstellbaren Extremwerten zu orientieren (grade der Schwarzwert kann ja z.B. bei Laptopmonitoren nicht gerade berauschend sein…)

    Danke schonmal für die Antwort!

    • gwegner 25. Februar 2014, 12:32   »
      Gravatar

      Das Profil sRGB vs. Adobe hat bei der Monitor-Kalibrierung gar nichts zu sagen. Ansonsten lasse ich außer dem Helligkeitswert (120) alles auf Standard.

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