Den DSLR Sensor ganz easy selbst reinigen – Schritt für Schritt Anleitung

23072015

Heute zeige ich euch, wie ihr ganz einfach bei eurer Kamera eine Sensorreinigung selbst durchführt. Ohne Gefummel und in wenigen Minuten. Und das auch noch viel günstiger, als beim Service.

Lange Zeit habe ich mich gesträubt, die Sensoren meiner Kameras selbst zu reinigen. Circa einmal im Jahr schickte ich die Kameras – wenn ich sie denn mal entbehren konnte – dann zu Nikon zur Reinigung. Und das mit dem Entbehren ist natürlich nicht immer ganz leicht. Eine Woche auf die derzeitige “Lieblingskamera” zu verzichten fällt schon schwer, vor allem, wenn man sie ständig braucht. Und so habe ich die Reinigung dann immer öfter doch wieder nach hinten geschoben und geschoben… Leider wird dadurch der unvermeidliche Staub auf dem Sensor mehr und mehr und dieser ist dann auch auf dem Bildern sichtbar – sobald man mal mit etwas stärker geschlossener Blende arbeitet.

Richtig, bei Offenblende sieht eigentlich immer alles prima aus. Die Schärfeebene ist da so klein, dass der Staub sich quasi auflöst. Aber wehe, die Blende wird mal auf f/11 oder kleiner eingestellt – nun werden all die hässlichen Flecken sichtbar und versauen unserer Bilder.

Vor Kurzem war es wieder soweit. Einer meiner Zeitraffer war für die Tonne, da ich mit f/11 gearbeitet hatte. Gerade bei Zeitraffern wäre das Wegstempeln der Flecken auf hunderten von Bildern eine echte Sisyphusarbeit. Nun war der Zeitpunkt gekommen, das Thema Sensor-Reinigung endlich mal anzugehen.

Selber reinigen – aber wie?

Nass-Reinigung war mir schon immer suspekt. Mit irgendwelchen Flüssigkeiten in meinen Kameras zu hantieren – das überlasse ich doch lieber dem Service. Der kommt dann auch dafür auf, wenn irgendwas kaputt geht. Bei den Flüssigkeiten gibt es dann auch wieder unterschiedliche für verschiedene Verschmutzungsarten – Nee, ich brauchte eine einfachere Lösung. Nach einiger Recherche wurde ich auf das sogenannte Adhäsionstuper Kit von Eyelead aufmerksam. Das hörte sich nach einer einfachen Lösung an, ganz nach meinem Geschmack. Ich bestellte es also kurzerhand. Und so geht die Sensor-Reinigung damit.

Los geht’s!

Zunächst machen wir noch ein Bild von unserem Sensor, um den Verschmutzungsgrad vor der Reinigung zu dokumentieren. Und das geht so:

Wir setzen ein Objektiv auf, das mindestens f/22 als kleinste Blende anbietet, zur Not geht auch f/16. Die Blende stellen wir im A-Modus ein. Dann schalten wir den Autofokus aus und fokussieren auf die Naheinstellgrenze (also drehen wir den Fokusring entgegen Unendlich bis zum Anschlag). Nun suchen wir uns eine weiße Wand und fotografiert diese. Während der Belichtung (die in der Regel irgendwo um eine Sekunde liegt) verziehen und verdrehen wir die Kamera, um die Struktur der Wand zu verwischen.

Dann laden wir das Bild in Lightroom und ziehen den Weiß Regler nach rechts und den Schwarzregler nach links, bis wir die Staubpartikel gut erkennen können. Beim neuen Lightroom 6/CC können wir auch mit dem “Dehaze”-Regler unter “Effekte” arbeiten. Wird der nach rechts gezogen, sieht man die Partikel auch sehr schön.

Bei mir sieht das gerade, nach langer Zeit der Nicht-Reinigung, so aus:

Vor der Sensor-Reinigung (Kontraste verstärkt)

Furchtbar, oder? Der unterschiedliche Helligkeitsverlauf im Hintergrund liegt übrigens an der ungleichmäßigen Ausleuchtung der Wand und muss uns nicht stören.

Nun geht’s an die Reinigung.

Zur Vorbereitung legen wir uns den Eyelead-Tupfer hin (noch mit der Schutzkappe) und schneiden eine der mitgelieferten Klebefolien in der Mitte durch, wir sind sparsam und brauchen nur eine Halbe. Nun ziehen wir, wie bei einem Aufkleber, die Schutz-Folie von der zu verwendenden Hälfte ab. Wichtig dabei ist, dass die dünnere Seite diejenige ist, die wir verwenden, die Dickere wird weggeworfen. Mit der Klebeseite nach oben kommt diese nun auf den (sauberen) Tisch.

Über das Kamera-Menü klappen wir nun den Spiegel zur Reinigung hoch. Bei Nikon geht das über das System-Menü und dort Inspektion/Reinigung. Mit einem Druck auf den Auslöser wird dann der Spiegel hochgeklappt.

Wir nehmen das Objektiv ab und haben freien Blick auf den Sensor.

Nun nehmen wir den Eyelead-Tupfer aus der Hülle und tupfen ihn einmal oben rechts auf den Aufkleber, um ihn zu reinigen.

Durch leichtes Verkanten können wir ihn wieder entfernen, etwaiger Schmutz bleibt am Aufkleber hängen. Wir merken uns, wo wir den Aufkleber schon verunreinigt haben, und vor allem auch, wo wir ihn mit dem Finger festgehalten haben. Diese Stellen dürfen wir dann im Anschluss nicht mehr nutzen.

Nun nehmen wir die Kamera in die Hand und tupfen den gesamten Sensor vorsichtig ab. Am besten von links nach rechts und dann Zeilenweise nach unten. Beim Tupfen immer vorsichtig aufsetzen, kurz andrücken und dann zur Seite wegkippen zum Entfernen.

Wenn wir fertig sind, reinigen wir den Tupfer noch einmal an einer Stelle des Papiers, das wir noch nicht benutzt haben und machen das Ganze dann noch einmal.

Nun können wir eine Probeaufnahme machen und mal grob über das Display prüfen, ob der Staub weg ist. Wenn ja, super! Wenn nein, einfach noch einmal von vorne.

Solange noch Platz auf dem Klebestreifen ist, um den Tupfer zu reinigen, können wir natürlich nun noch unsere weiteren Kameras entstauben.

Wenn wir fertig sind, entsorgen wir den Klebestreifen und verpacken den Tupfer wieder in seiner Schutzhülle.

Im Anschluss machen wir, wie oben beschrieben, noch ein Probebild und schauen es uns in Lightroom an. Die Bearbeitungseinstellungen des Vorher-Bildes können wir einfach über Kopieren/Einfügen auf das neue Bild übernehmen.

Nach der Sensor-Reinigung (Kontraste verstärkt)

Wow, das sieht viel besser aus!

Ich hätte nie gedacht, dass ich so einfach, schnell und komplikationslos zu einem sauberen Sensor komme, und das ganz ohne Wartezeit.

Juhu, ab jetzt reinige ich meine Sensoren immer selbst! :-)

Den Tupfer soll man, jahrelang verwenden können, nur die Aufkleber muss man ersetzen. Wie lange der Tupfer dann in der Praxis wirklich “klebt”, wird sich noch herausstellen – ich halte euch auf dem Laufenden.

Fazit

Ich bin ziemlich begeistert von dieser Methode, da sie einfach und sicher ist. Ich habe zu keinem Zeitpunkt Bedenken, meinem Sensor etwas “anzutun”, da ich eben nicht über ihn wischen muss und somit auch nicht Gefahr laufe, Kratzer durch reibende Staubpartikel zu verursachen. Sicher gibt es auch andere Methoden und Leute, die sie perfekt beherrschen. Für mich ist das aber die Lösung, nach der ich lange gesucht habe.

Zudem ist diese Methode auch verhältnismäßig günstig. Ich habe 3 Kameras mit einem halben Klebestreifen gereinigt. In dem Tupferset für ca. 40€ werden 10 Klebestreifen mitgeliefert, das heißt ich kann 40 Kameras damit reinigen. Pro Kamera 1 Euro. Allein das Einschicken zu Nikon kostet jedes mal schon mindestens 6€ Porto… Weiterhin müsst ihr gar nicht den ganzen Tupfer neu kaufen, wenn die Klebestreifen alle sind, sondern könnt diese auch einzeln nachkaufen (ich vermute, dass das auch ein 10er Pack ist, auch wenn es nicht dabei steht). Abhängig davon, wie oft man selbst reinigt, ist es vom Preisverhältnis her allerdings ggf. sinnvoller, dann nach 2 Jahren oder so das ganze Set neu zu kaufen.

Also ich habe für mich jetzt die Methode gefunden, meine Sensoren zu reinigen. Und sollte wirklich mal eine Verschmutzung nicht weggehen, kann ich die Kamera ja immer noch einschicken.

Wenn ihr auch so ein Set (oder irgendetwas anderes) bei Amazon kauft, dann unterstützt ihr mich und den Blog wie immer, wenn ihr über einen meiner Links geht. Dankeschön!

Auch hier wieder der Hinweis: ich habe nix am Hut mit der Firma Eyelead sondern die 40€ aus eigener Tasche und nach eigenständiger, unabhängiger Recherche ganz alleine bezahlt… :-)

 

 

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97 Kommentare bisher


  1. Benjamin 29. Oktober 2016, 12:40   »

    Hallo,

    vielen Dank für den Artikel.
    Klappt diese Reinigungsmethode auch bei hartnäckigem Schmutz, wie z.B. Pollen?

    Grüße
    Benjamin

  2. Hey,

    danke für die Info !

    Ich habe mir erst die noname Variante gekauft…
    Ich bin der Meinung, dass der Geltupfer nicht so gut ist, wie der, des Markenproduktes.
    Danke und Gruß
    Ben

  3. Hallo zusammen,

    bei meiner D750 ist Staub hinter die Mattscheibe gekommen. Hat jemand von Euch Erfahrung mit Ausbau und Reinigung der Mattscheibe?

    LG aus IBK

  4. Uli FIscher 20. September 2016, 09:22   »

    Hoi Gunther,
    super Anleitung “Sensoreinigung”, merci!
    Werde das vor unserem USA Urlaub machen. Hab eine D810. Macht das Abtupfen der Objektivlinse (Kameraseitig) Sinn? Trau mich nicht mit einem Tuch ran.
    Lieber Gruss, Uli

  5. Hallo Gunther,
    über den Fotoschnack bin ich hier gelandet.

    In der Beschreibung des Artikels (https://www.amazon.de/gp/product/B004N1W2EY?keywords=Adhäsionstupfer&qid=1437650968&tag=gwegnerde-21) steht u.a. geschrieben: “Gefahrlose, einfache Reinigung des Tiepassfilters von digitalen Spiegelreflexkameras.”

    Wie verhält es sich bei Kameras, wie z.B. bei meiner D5300, wo kein Tiefpassfilter mehr vor dem Sensor verbaut ist?

    Danke & Gruß
    Frank

  6. Hallo Gunther.

    Vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Er hat mit ermutigt, dieses heikle Thema anzugehen. Und es funktioniert wirklich super.
    Eine Anmerkung: Bei meinem Set sind die Kleber in der Mitte geteilt, Deine Sparmaßnahme scheint die Firma aufgegriffen zu haben.

    Gruß Markus

  7. Wolfgang 27. August 2016, 10:36   »

    Hallo,

    ich habe mir das Set schon längere Zeit gekauft, um es bei Bedarf es nutzen zu können. Ich habe die Reinigung nach deiner Anweisung durchgeführt. Funktioniert einwandfrei und mit einem tollen Ergebnis.

    Danke für die INFO.

    grüße

    Wolfgang

  8. Hallo Gunther,

    vielen Dank für deinen Bericht zur Sensoreinigung.
    Ich habe seit 3 Monaten eine Nikon D750 und mir sind plötzlich Flecken auf Bildern aufgefallen. Dann habe ich ein Sensorbild gemacht und erstaunlicher Weise sieht das Streubild der Partikel genauso aus wie bei Dir (Anhäufung oben rechts).
    Mir kommt das Ganze etwas merkwürdig vor, nach so kurzer Zeit (Konstruktionsfehler D750 ?).

    Ich habe mir dann den Stick von Pentax geholt und konnte ca 90% der Partikel abtupfen.
    Es sind jedoch sehr hartnäckige Partikel übriggeblieben, die absolut nicht entfernbar waren. Sie wurden durch den Stick regelrecht festgepresst.
    Weiterhin hat der Stick leichte Schlieren nach dem Anpressen hinterlassen, obwohl ich jedesmal mit dem Papier den Stick gereinigt habe.

    Ich habe dann eine Nassreinigung mit VisibleDust durchgeführt, was excellent funktioniert hat. Der Sensor ist 100% sauber und die Schlieren vom Stick waren weg.

    Den Stick(Pentax) kann ich nur bedingt empfehlen, aber evt hatte ich auch Staub + Öl auf dem Sensor.

    Mal schauen wie lange er sauber bleibt und ob wieder oben rechts eine Partikelanhäufung bei D750 entsteht.

    Grüße, Mike

  9. Benjamin 4. August 2016, 09:30   »

    Hallo, eine Frage zum Thema: welches Stück des Papiers nimmt man zum reinigen des Gel Tupfers? Das klebende oder das nicht klebende…? Herzlichen Dank!

  10. Melanie Pinzer 30. Juli 2016, 17:20   »

    Hallo,

    also ich kann dieses Kit absolut!! nicht empfehlen. Ich habe es mir nach lesen dieses Berichts gekauft… leider war das ein großer Fehler.
    Den nach reinigen meines Sensors habe ich nun noch mehr Staub auf dem Sensor als je zuvor.
    Das Geld kann man sich sparen, denn die professionelle Reinigung ist auch nicht wesentlich teuerer.
    Gruß Melanie

    • Ich weiß nicht wie du das hinzukommen hast, da dieses Kit nun eigentlich wirklich super easy zu bedienen ist (sonst hätte ich es nicht ausgewählt) und eigentlich immer sehr gute Ergebnisse liefert. Also entweder dein Sensor war schon vorher dergestalt verdeckt (z.B. Öl) dass er nicht geeinigt werden konnte oder du hast etwas total falsch gemacht. In jedem Fall ist es sicher dass Beste, du lässt deine Kamera beim Service reinigen.

  11. Andreas 1. Juli 2016, 09:55   »

    Hallo Gunther,

    vielen Dank für den Tipp zur Sensorreinigung.

    Unter Nutzung der Bereichsreperatur in Lightroom kan man auch kleinste Verunreinigungen erkennen, wenn das Häkchen “Bereiche anzeigen” hierfür angewählt wird. Das sog. Negativ zeigt Verunreinigunen als hellen Punkt. Zur Kontrolle vor und nach der Sensorreinigung wirklich sehr geeignet.

    Grüße
    Andreas

  12. Dietmar 30. Juni 2016, 22:53   »

    Hi Gunther,
    herzlichen Dank für den Tipp, hab meinen Sensor mit dem eyelead in kürzester Zeit wieder “porentief” rein bekommen. Vor dem Urlaub am Meer, wo ich meistens mit höheren Blenden unterwegs bin und ich auch gern mal ein bisschen timelapse ist ein sauberer Sensor ein Muss. Praktischerweise spart es mir das Wegbringen und Verzichten auf die Kamera, wobei für mich eher der zeitliche und weniger der pekunäre Aspekt im Vordergrund steht. Hab das kleine praktische Metalletui von eyelead, in dem sich das Reinigungsset befindet, gleich in meine Kameratasche gepackt. Nochmals Danke für deine praktischen Anregungen, Gruß Dietmar

  13. Steffen 7. Juni 2016, 22:27   »

    Hallo Gunther,

    macht es denn hinsichtlich Reinigung einen Unterschied, ob die Kamera einen Tiefpassfilter verbaut hat?

    Macht es auch Sinn, gelegentlich den Spiegel zu reinigen, oder sollte man davon eher die Finger lassen?

    Danke und viele Grüße!
    Steffen

    • Filter macht keinen Unterschied. Spiegel kannst du sehr vorsichtig versuchen, hat aber keinen Einfluss auf das Bild, daher kannst du es auch lassen.

  14. Sabine 31. Mai 2016, 21:13   »

    Hallo Gunther,

    ich habe die selben (guten) Erfahrungen mit dem “Pentax-Lolly” gemacht und kann diese einfache, aber dennoch wirkungsvolle Methode nur wärmstens empfehlen.
    Allerdings bin ich mit dem Papier aktuell noch etwas verschwenderisch… aber das wird sich sicher einrenken.
    Bei der Pentaxvariante ist mir der Papierblock allerdings zu steif, was die Handhabung mit den einzelnen Blättern etwas umständlich gestaltet.
    Dennoch: Das Ergebnis zählt, und mit der angeblich so einfachen Nassreinigung bin ich nie so wirklich klargekommen, da ich den Dreck nur von einer Ecke in die nächste verschoben hatte – und zudem höllisch aufpassen musste, bei dieser Aktion keine bleibenden Flecken zu erzeugen.

    Beste Grüße,
    Sabine

  15. Hi Gunther,

    Das Nonameprodukt tut. Hab ich eben an meiner D7100 und D5100 benutzt. Sensoren sind wieder absolut sauber. Sieht auf den ersten Blick auch nach genau dem gleichen System aus. Anleitung auf Chinesisch und Englisch.

    Vielleicht schreib ich noch was drüber auf meinem Blog. ;-)

    LG aus Peru

    Martin

  16. Andreas 18. April 2016, 14:18   »

    Hallo Gunther, ich bin inzwischen begeisterter Leser dieser Seite und konnte hier schon einige gute Tipps lernen die sich merklich auf meine Fotografien auswirken, dafür erst einmal Danke. Ich habe mir auch dieses eyelead Set gegönnt und war auch dort von dem Ergebnis begeistert da alle anderen Versuche bislang gescheitert waren und ich mir eher meinen SLT “Spiegel” ruiniert habe als dass der Sensor sauber wurde. Nun ist er wieder blitzeblank. Was mir nur irgendwie unklar ist welchen Teil des “Aufklebers” man nun wirklich nutzen soll. Es gibt ja eine klebende Seite und eine eher Folien ähnliche. Auf dieser Folie haftet allerdings nichts, aber auf den Bildern auf der Homepage wird definitiv diese genutzt. Bei der klebenden Seite habe ich Sorge, dass Klebespuren den Sensor auf lange Sicht eher mehr verschmutzen als reinigen. Von der Firma selber habe ich leider keinerlei Rückmeldung bekommen.

  17. Günter Schinkel 29. März 2016, 15:28   »

    Hallo Gunther, habe mich durch Deinen Bericht ermutigt gefühlt, mich an die Sensorreinigung zu wagen. Hat mit der beschriebenen Methode ganz gut funktioniert; einzig ein Fleck (Ölfleck?) ist noch als Rand leicht zu sehen. Hinweis: der Menü-Punkt Inspektion/Reinigung war nur bei vollständig geladenem Akku auswählbar.
    Danke auch für die interessanten Tests, die auch meine Wunschliste länger werden lassen. Bei allem technischen Interesse sollte man nur das Fotografieren nicht vergessen ;-)

  18. Markus 14. März 2016, 21:19   »

    Guten Abend Gunther, bin seit ca. 2 Wochen mit zunehmender Begeisterung auf deiner Site unterwegs :-)…
    Dies in Kürze: der Tipp mit eyelead bzgl. Sensorreinigung hat mich neugierig gemacht. Hatte u.a. Flüssigreiniger mehr oder weniger (eher weniger) erfolgreich verwendet, um dem lästigen Dreck auf dem Sensor meiner D300 bzw. D800 beizukommen. Dann der Versuch mit eyelead: einfach umwerfend, nichts mehr da, alles weg. Und das nach gerade Mal drei Durchgängen. Also: merci für den Tipp! Gruß, Markus

  19. Hallo Gunther,
    Vielen Dank für deine Anleitung! Ich habe mir den Sensorreiniger gekauft, alles genau nach Anleitung gemacht, doch sieht das Bild beim Durchblicken durch die Kamera vorher und nachher exakt gleich aus. Staub und feine Härchen. Kein einziger Partikel wurde entfernt. Kann man damit irgendwas falsch machen?!
    Danke Dir sehr für Tipps!!!
    Klaus

  20. Ohne Probleme nutz immer ein Watte Staebchen, kurz Spiegel sehr leicht angehaucht, (nicht Spucken) sehr leicht uebern Spiegel gestreichelt und alles wieder bestens, ohne Probleme. Es ist nur ein Spiegel in mini Groesse und klar , dahinter steckt eine sehr sensible aufhaenge Mechanik, da muss man aber auch mit gekauftem Zeug sehr vorsichtig mit Druck arbeiten, also kein Unterschied aber Meeegaa guenstiger. Hatte mal beim Neukauf etwas auf dem Spiegel, hat der Verkaufer doch glatt im Laden den Spiegel mit einem Tupfer aehnlich Wattestaebchen den Fleck kurzerhand selbst entfernt. Gleiche Methode! Damals hatte ich jedoch sofort auf ein anderes Gehauese bestanden. Muss ich heute aber selber drueber Lachen. Also meine Lieben, haltet Eure Kamera immer schoen sauber…..

    • Meine 50ct dazu (für Andere, Du kannst natürlich machen was Du für richtig hältst): ich empfehle nicht, in die Kamera zu hauchen!
      Um Staub vom Spiegel (hier sieht man ihn ohnehin nicht) oder der Mattscheibe zu entfernen würde ich eher einen Speck-Grabber nutzen, da der hier vorgestellte “Stempel” etwas zu groß ist, um an die Ränder zu kommen.

  21. Wie viele Klebestreifen sind denn im Ersatzkit enthalten?

  22. Peter Sürig 31. Januar 2016, 13:40   »

    Sehr geehrter Herr Wegner,
    ich besitze eine Nikon D7100 und habe bei der Bearbeitung meiner Bilder mit Lightroom einige Sensorflecken festgestellt. Um es kurz zu machen, ich habe mir so ein Eyelead besorgt und den Sensor damit äußerst vorsichtig gereinigt. Nach wenigen Minuten zeigte mir das erste Testbild einen sauberen Sensor.
    Vielen Dank für Ihren Tip.
    Mit freundlichen Grüßen
    Peter Sürig

  23. Martin P. 23. Januar 2016, 12:54   »

    Hallo Gunther,

    eine Frage, die auf die gezielte Reinigung bestimmter Bereiche des Sensors hinzielt:

    Ist das aufgenommen Bild spiegelverkehrt im Moment der Aufnahme auf dem Sensor abgebildet?
    Hintergrund ist der Frage ist, dass ich auf einem bestimmten Bereich (obere linke Ecke der Aufnahame) des Bildes einen Flecken habe und diesen gezielt angehen möchte.
    Wäre das dann auch der obere linke Bereich auf dem Sensor, um den ich mich gezielt bei dem Reinigungsvorgang kümmern muss?

    Gruß, Martin (SR)

  24. Manuel 8. Januar 2016, 17:22   »

    Lieber Gunther
    Bin auf der Suche nach einer Sensorreinigung gerade auf deine Seite gestossen und probiere es gerne mal aus. In der Schweiz kostet die Reinigung leider über 100 CHF, was schon ins Geld geht.
    Noch kurz zu deinem Bericht: Ich denke, die Flecken werden bei kleiner Blende nicht wegen der Schärfentiefe sichtbar, sondern wegen der längeren Belichtungszeit. Die Schärfentiefe hat nur einen Einfluss auf Objekte im Gegenstandsraum, also Objekte vor der Linse, nicht aber auf Flecken auf dem Sensor. Diese werden durch das Objektiv gar nicht abgebildet sondern blockieren nur das einfallende Licht. Je länger die Belichtungszeit, desto mehr Licht wird blockiert und desto besser sind die Flecken sichtbar. Bei mir erscheinen sie vor allem, wenn ich mit den Lee-Filtern Langzeitbelichtungen mache.
    Beste Grüsse
    Manuel

    • Hallo Manuel, nein, das stimmt nicht. Die Staubpartikel auf dem Sensor werden in der Tat durch das Abblenden sichtbar. Kannst Du ja ganz einfach ausprobieren. Mach mal verschiedene Bilder mit unterschiedlichen Blenden und dann mit unterschiedlichen Belichtungszeiten. Je geschlossener die Blende, desto kleiner (=schärfer) wird der Staub. Mit der Belichtungszeit hat das nichts zu tun. Ich vermute, wenn Du Langzeit-Belichtungen machst, hast Du zusätzlich auch die Blende geschlossen.

  25. Hallo,

    ich habe gerade das “noname-Produkt” getestet. Zuerst das wichtigste: Der Sensor wird auch damit sauber. Die mitgelieferten Klebestreifen sind aufeinander geklebte, dünne Folien mit wenig Klebkraft und wirken sehr minderwertig. Für die Reinigung habe ich drei Folien benötigt (es ist aber auch ein ganzer Stapel dabei). Hier könnte man sich überlegen, ob man nicht andere Folien dazu kauft.

    Viele Grüße
    Robert

    • Hallo Robert,

      in allem Respekt, aber an meinen Sensor der D750 und
      D7200 kommt kein No-Name Produkt.
      Die ~15 € weniger wären es mir nicht Wert irgend ein Risiko einzugehen.

      Vielleicht kommt ja auch alles aus einer Chemieküche, wir nur eben anders vertrieben.

      Aber ein Markenprodukt gibt einem ein besseres Gefühl
      :-)

      Mit diesem Ding wird bei mir der Sensor auch fast immer
      wieder sauber (Eyelead).
      Manchmal sind 2 Reinigungsgänge notwendig.

      Bei hartnäckigen Spuren muss dann eben die Nachreinigung mit Swaps ran.

      Was mir allerdings immer wieder etwas Unwohlsein bereitet ist, dass der der Gel-Tupfer schon recht fest
      an dem Schutzglas haftet.

      Ich stelle mir dann immer wieder vor, dass beim nächsten
      Abtupfen statt Schmutz, die Scheibe am Gelstick hängt
      :-)

      Gruß
      Thomas

  26. Rolf Sonntag 22. September 2015, 20:43   »

    Sorry, deinem Link folgend ist das Teil nicht verfügbar….

    Grüße Rolf

    • Dann ist es vielleicht derzeit ausverkauft. Aber ich hatte ja noch Alternativ-Links hinterlegt und außerdem kannst Du ja auch nach dem Produkt beim Online-Händler Deines Vertrauens suchen.

  27. Toni Jaguar 19. September 2015, 20:32   »

    Hallo

    Selbstreinigen des Sensors macht auf jeden Fall Sinn !!

    Auf der Suche nach einer Lösung habe ich vor ein paar Jahren einen kleinen Staubsauger gebaut:
    -> Standard Bodenstaubsauger + ein sauberes Konservenglas (z.B. 750ml) mit weitem Hals (z.B. Apfelmus-Glas)
    1 größeres Loch für den Staubsaugeranschluss, ein kleineres Loch für einen kleinen Kunststoff-Schlauch. Meine Wahl: 6mm Innendurchmesser, 1-2mm Wandstärke, max 1m Länge.
    In den Kunststoffschlauch am Ende einen Kunststoff-Strohhalm einstecken.
    An dessen Ende wird ein Hohlpinsel aufgebaut.
    Dazu einen Malpinsel mit weichen Naturhaarborsten zweckentfremden (bitte keinen gebrauchten Pinsel nutzen, da die Borsten dann verschmutzt sind).
    Die Borsten des Pinsels mit Sekundenkleber am freien Ende des Kunststoff-Strohhalms aufkleben, sodass die einzelnen Haare mind. 10mm überstehen. Eine Kombination aus Klebefilm und Sekundenkleber geht auch. Abschließend den Hohlpinsel so abschneiden, dass die Borsten einen Ring mit gleicher Länge der Haare bilden. – Fertig.

    Mit diesem Equipment kann jetzt mit einem ganz kleinen und über die Saugleistung des Staubsaugers einstellbaren Luftstrom der Innenraum der Kamera und auch der Sensor gereinigt werden. Der Strohhalm läßt sich gut im Kameragehäuse führen, um alle Ecken im Spiegelgehäuse und auf dem Sensor zu erreichen.
    Zum Reinigen die Kamera im Serive-Modus öffnen (Spiegel hoch, Verschluss auf), hinlegen, sodass die Hände beide frei sind. Ein Hand führt den Staubsauger, die andere das Objektiv als Lupe.
    Die Pinselhaare sind so weich, dass keine Schäden erzeugt werden, jedoch ein Staubpartikel auch vom Sensor gelöst werden kann.

    Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.
    Die Kontrolle per Bild / Kontrastverstärkung vorher-nachher ist im Beitrag toll beschrieben.

    Ich freue mich auf Anmerkungen
    Ich nutze ein umgedrehtes Normalobjektiv als Lupe

    • Hallo Toni,
      das klingt ja abenteuerlich. Ich persönlich würde den Lesern jetzt nicht unbedingt empfehlen eine solche Lösung einzusetzen, aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Bei “Saugern” besteht halt immer die Gefahr, dass etwas mit der Kamera-Mechanik passiert, weil man z.B. den Spiegel ansaugt oder ähnliches.
      Danke aber auf jeden Fall für das Teilen Deiner Idee! :-)

  28. Hallo,

    ich hatte meine neue Kamera einmal eingeschickt (dauerte ca. eine Woche und die Kamera musste dann im UPS-Lager abgeholt werden, weil berufstätig), dann einen Fotoladen vor Ort gefunden – für den Preis des Pentax-Kits macht er das in ca. zwei Stunden.
    Aber nun war meine Sensoren schon wieder verdreckt – da kam mir Dein Artikel gerade recht!
    Das Pentax Kit bestellt (das andere war nicht vorrätig) – heute in Angriff genommen – und nun sind alle drei Sensoren wieder blitzeblank.
    Vielen Dank für diese hilfreiche Anleitung!
    Gruß Astrid

    P.S. Ich habe bei einer Kamera den Spiegel mit der flachen Seite des Stempels vorsichtig mit gereinigt, er hatte es nötig.

  29. Ich benutze seit 2 Jahren das Set von Pentax. Geht eigentlich sehr gut. Damals hatte ich es noch für 19 Euro gekauft, wenn ich mich richtig erinnere. Ist von der Handhabung vielleicht etwas einfacher, weil man die Klebefläche noch auf dem Block lassen kann, solange man sie benutzt. Finde das System sehr gut, weil man es auch mal unterwegs benutzen kann. Ich habe nur bisher die Vorschau in der Kamera benutzt, um das Ergebnis zu kontrollieren. Mit LR sieht man es aber deutlicher.

  30. Hallo Gunther

    Genialer Tipp! Habe mir das Teil bestellt und heute ausprobiert. Nicht mal 5 Minuten Arbeit und das Ergebnis ist: “sauber”
    Mein Kamerahändler wollte dafür 50 Euro kassieren.

    Danke !

    Noch eine Frage bleibt: mein Spiegel macht einen recht verdreckten Eindruck (habe versucht ganz vorsichtig mit einem Pinsel zu reinigen, aber das war nicht erfolgreich) Hast Du dafür auch einen Tipp? Habe schon überlegt auch den Stempel zu verwenden, aber ich habe Angst dass sich entweder der Spiegel dejustiert oder der Stempel danach nicht mehr sauber genug für den Sensor ist. ….

    Gruß Dirk

  31. Diese Tupfer hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm.
    Klingt gut.
    Ich hab mich bisher vor ner Sensorreinigung gefürchtet, auch weil man auf dem Sensor herumwischen muss.
    Mal schauen, vielleicht wirds demnächst ausprobiert.
    Nötig wäre es ;)

  32. Vielen Dank für den Tipp Gunther! Ich habe bis jetzt mir so eine Reinigung nicht zugetraut. Mit dieser Anleitung werde ich mal mein Glück versuchen…

    Grüße

    Patrice

  33. Tobias 4. August 2015, 23:19   »

    Hallo Gunther,

    falls Dich weitere Reinigungsalternativen interessieren: seit vielen Jahren nutze ich schon den VisibleDust Arctic Butterfly. Das Teil ist in der Anschaffung vielleicht etwas teuer, aber die Anwendung ist super einfach und schnell erledigt. Verbrauchsmaterialien gibt es keine (abgesehen vom Strom). Ich hab meine Alternativen Reinigungsgeräte nicht wieder gebraucht.

    Beste Grüße,
    Tobias

  34. Lieber Gunther,

    hab mich auch lange mit dem do-it-yourself-Gedanken auseinander gesetzt und mich jetzt nach Deinem positiven Test einfach mal getraut.

    Hat super funktioniert, meine D800 war richtig dreckig und nun wieder blitzeblank :)

    Vielen Dank für den Beitrag!

    VG,
    Horst

  35. Danke für den super Tipp Gunther, habe immer nach einer einfachen und insbesondere sicheren Methode gesucht meinen Body überall zu säubern. Gerade in Afrika hatte ich immer Bedenken, dass der Sensor irgendwann verschmutzt ist und ich dicke Backen mache, aber jetzt habe ich ja die Lösung für das Handgepäck!

  36. Andreas 28. Juli 2015, 20:10   »

    Danke für den Tip. Funktioniert einwandfrei.
    Habe meine D7100 und D3100 damit gereinigt, das Ergebnis ist spitze und das ganze ist nach 5 Min. pro Kamera erledigt.

    Nochmals vielen Dank für den Tip.
    Grüsse aus Süddeutschland

  37. Hallo.
    Ich hab sowie nie verstanden warum du nicht Selber gereinigt hast.
    Aber ehrlich gesagt wird deine Methode sicher nicht für alle Verschmutzungsarten reichen. (Pollen, Kondenswasser, ÖL usw. wirst du nicht wegbekommen.
    Das funktioniert nur mit einer “NASS” Reinigung.
    Leider gibt es schon sehr viele Hersteller und nicht alle Flüssigkeiten sind gut.
    Der dem Sensor vorgelagerte “Hot Mirror” hat eigentlich eine recht Harte Oberfläche, denoch hatte ich neulich eine Kamera zur reparatur, die am “Sensor” Kratzer hatte.
    Nur verpackte neue Sensor SWAP verwenden und nicht zuviel Druck ausüben.

    Reinigungs Profi bin ich seit der D600 :)

    Grüße Markus

  38. Kevin 27. Juli 2015, 21:21   »

    Klasse Beitrag Gunther, danke !

  39. Dominik 27. Juli 2015, 19:48   »

    Habe das No-Name-Produkt bestellt und bin bestens zufrieden.
    Das Resultat entspricht bei meiner D7100 dem hier aufgeführten Bildbeispiel. In einem Reinigungsdurchgang habe ich somit nahezu 100% der Verschmutzungen entfernen können.
    Des Weiteren lagen der Verpackung nicht, wie in der Produktbeschreibung zu lesen, zehn Klebefolien, sondern sicherlich knapp 30, was mich sehr freute.

    Auffallend war jedoch, dass das Metalletui von innen völlig verstaubt war. Normalerweise würde ich so etwas nicht von einem Produkt erwarten, welches ja gerade zur Staubelimination angeboten wird.
    Trotzdem hatte dieser Umstand keinen Eifluss auf das tolle Gesamtergebnis!

  40. Oliver 27. Juli 2015, 14:25   »

    Kontroverses Thema, bei dem jeder auf “seine Methode” schwoert – hier mein Senf: Meiner Erfahrung nach ist Staub nicht das Problem (den bekommt man sehr gut mit einem Blasebalg weg), sondern fest haftende Partikel (Pollen, etc.). Diese lassen sich oft mit ein wenig “tupfen” nicht schmierfrei entfernen, eine Nassreinigung ist dann angezeigt. Vor dieser sollte man keineswegs Angst haben, auch wenn die Reinigungsmittel (Swaps, Fluessigkeiten) teuer sind (aber auf Dauer eben immer noch wesentlich guenstiger als der Nikon Service). Sofern man das Hirn einschaltet (nicht “fluten”, nicht Methode “Topfreiniger”) und keine zwei linken (oder bei Linkshaendern eben rechten) Haende hat, kann man eigentlich nichts falsch machen. BTW: Die Fluessigkeiten der Swaps verdunsten rueckstandsfrei, der Kleber der hier vorgestellten Methode aus rein physikalischen Gruenden nicht – your call…

  41. Du hast doch bisher, wie Du sagst, selbst über den Service Deine Kameras reinigen lassen. Da hätte doch eine kurze Antwort, ob SP oder bei Nikon direkt, gereicht?!

    … bin etwas irritiert über die Antwort

    • Ich schicke meine Kamera immer nach Düsseldorf, das hast Du aber nicht gefragt. Ich bin aber sicher, jeder Service Point kann den Sensor reinigen.

  42. Klaus 27. Juli 2015, 07:55   »

    Hallo Gunther,
    ich bestitze neben der Nikon D700 auch die D800e ohne Tiefpassfilter. Wie verhält sich da die Reinigung mit dem Tupfer ?

  43. guter Beitrag Gunther, hat mir mut gemacht es selber zu probieren:)

  44. Hallo Gunther,

    toller Tipp, macht Mut, es selbst zu versuchen. Eine Frage: Macht es Sinn, vorher mit dem Blasebalg mal durch zu pusten, wie man es bei der Reinigung der Objektive macht?

    Liebe Grüße, Jürgen

  45. juergen2504 26. Juli 2015, 12:28   »

    Hallo Gunther,

    also ich habe es ausprobiert und mir das Set bestellt ( deinem Tipp folgend). Ich habe eine D90 und eine D7100. Bei der D90 hat es noch einigermaßen gut funktioniert. Bei der D7100 bin nach 2 Stunden und ca. 5 maligen reinigen der Meinung gewesen, dass ich den Senor jetzt richtig verunreinigt habe. Ich bin dann zu Calumet in Essen (ich komm aus Oberhausen) und habe mir den Senor dort reinigen lassen. Der Herr dort meint, “Da hilf nur noch einmal feucht durchwischen”. Ich lasse in Zukunft vom Senor der D7100 die Finger. Das sollen Profis machen. Aber Versuch macht klug. Also werd das Set wohl nicht mehr nutzen. Ich bin mir auch nicht sicher ob der Stempel den Staub wirklich abhebt. Nette Idee, funktioniert aber nur bedingt.

    • Wenn es in 9 Fällen funktioniert und in einem nicht, wo ich dann zum Service muss, habe ich trotzdem viel Geld und Zeit gespart.

    • Hallo Jürgen,

      vielleicht hattest Du bei der D7100 nicht nur Staub auf dem Sensor, sondern Öl und Pollen.
      Bei solchen Verschmutzungen ist Stick überfordert. Sobald es etwas “glebriges” ist, versagt der Stick.

      Die Pollen werden erst recht auf den Sensor gedrückt und bleiben haften und die Ölspritzern aus der Mechanik (vielleicht), verteilt man eventuell noch großzügig :-)

      Um eine Naßreinigung kommt man hier nicht rum.
      Wobei das jetzt auch kein Hexenwerk ist.

      Das was Du erlebt hast, ist sicherlich nichts D7100 Sensortypisches….Du hattest eben nur Pech mit der Art der Verschmutzung :-)

      Gruß
      Thomas

  46. Und wenn man kein Lightroom hat? Habe PS12.

  47. Hallo,

    über die Reinigung mit Klebefilm ist im Internet einiges zu finden.
    Z.B. Tests, das man nach dem Abzug des Klebefilms mit
    Talkum nicht sichtbare verbleibende Klebespuren nachgewiesen
    hat.
    Das Talkum blieb an den Stellen des Klebebands sehr deutlich haften…

    Übrigens, auch Leitz reinigt Sensoren mit einem “Klebestick”

    siehe: https://vimeo.com/6551861

    (zu sehen ab Minute 13:30)

    Gruß
    Thomas

  48. Natürlich geht es noch günstiger… Aus Pape einen kleinen Stick bauen… einen streifen Tesafilm mit der Klebefläche nach außen zu einem kleinen Ring zusammen fügen und so an der Unterseite des Sticks anheften… nun hat man eine Klebefläche, die man vorsichtig über den Sensor tupfen kann… funktioniert super… Wenn die Klebefläche zu stark ist, kann man diese zuvor durch tupfen auf der Kleidung entschärfen… Oder man nimmt einen weniger starken Klebefilm…

    Ich hatte erst Bedenken wegen statischer Aufladung des Sensors durch die Bearbeitung mit dem Tesafilm und angst das der Sensor nun wie ein Magnet jeglichen Staub ansaugt. Dies war aber absolut nicht der Fall. Ich hatte noch nie so einen Sauberen Sensor auf so lange Zeit… und das zum Nulltarif :o)

    Übrigens ist über dem Sensor noch eine Glasfläche ( Bei meiner D7000 zumindest ) und die hält echt viel aus. Bei früheren Versuchen habe ich mit verschiedensten Mittel und Tücher und auch mit Druck über meinen Sensor gewischt… Der hat alles Super überstanden aber so Sauber wie mit dem Klebestreifen hatte ich es nie hinbekommen…

    Find ich natürlich super wenn es endlich was Vernünftiges zum Kaufen gibt… alles andere ist meist zu teuer und Funktioniert alles andere als gut…

    Grüße aus Österreich

    Achim

    • Keine Ahnung, ob Du das ernst meinst oder nicht, hier nur mein Hinweis an alle, die den “Witz” möglicherweise nicht verstehen: bitte macht das auf keinen Fall so! Alles andere, als die extra dafür entwickelten Gel-Sticks wird Rückstände auf Euren teuren Sensoren hinterlassen, die möglicherweise nicht mehr abgehen und teuren Service nach sich ziehen. Nicht alle Sensoren haben Dicke Filter davor, die neueren Sensoren ohne Filter sind sehr empfindlich!

      • Nein… das war nicht als Witz gedacht… ich mache es wirklich so wie beschrieben!… aber ich habe nur Erfahrung mit meiner D7000… Ohne Tiefbassfilter wäre ich auch vorsichtig! Kleberückstände lassen sich nicht feststellen aber man sollte dennoch sehr vorsichtig an die Sache herangehen. Ich wollte hier auch nur beschreiben wie ich meinen Sensor reinige und niemanden überreden es mir gleich zu tun… also Finger weg vom Klebestreifen !

        Grüße Achim

    • Manuel 25. Juli 2015, 10:48   »

      na ob das wirklich so empfehlenswert ist? …

      ich weiss zwar, dass von nikon technikern der spiegelkasten mit klebebandumwickelten holzstäbchen gereinigt wird, aber den sensor mit sowas zu reinigen … da gehört sicherlich eine gewisse schmerzfreiheit dazu …

      … zumal ja unterschiedliche klebebänder sich auch unterschiedlich verhalten und sich nur die wenigsten wirklich rückstandsfrei ablösen lassen

      just my 2 cents

  49. Thierry 24. Juli 2015, 11:05   »

    Toller Tipp!
    Offensichtlich scheinen viele deinen Tipp gelesen zu haben weil beim Amazon ist das Teil wieder in 3-4 Wochen verfügbar :)

    Gruß
    Thierry

  50. Dietmar 24. Juli 2015, 10:12   »

    Hallo Gunther,

    danke für Deinen Bericht.
    Ich habe eine D7000 sowie eine D800 mit dem “Günstigteil” von Hama https://at.hama.com/00005645/hama-reinigungsset-sensorklear-ii gereinigt und bisher gute Erfahrungen gemacht.
    Ehrlich gesagt trau ich mich bei den beiden Kameras den ANTI-ALIASING-FILTER(!) reinigen ;) – denn zum (beschädigen des) Sensor(s) komm ich da gar nicht. Und die Filter halten was aus – Respekt!
    Sollte so eine Scheibe mal kaputtgehn, dann hab ich ein Upgrade auf die “E”-Variante verwirklicht ;)

    Liebe Grüße

    Dietmar

    • Dietmar 24. Juli 2015, 10:14   »

      Noch eine Zusatzfrage: Wie viele Auslösungen/Zeit/Objektivwechsel lagen zwischen der letzten Reinigung und dem Staub-Ergebnis oben? Fotografierst Du gerne im Sandkasten? *sfg*

  51. Manuel 24. Juli 2015, 08:43   »

    hinterlässt das ding auch bei längerer verwendung denn keine abdrücke auf dem sensor? ich hab da seinerzeit mit den ‘speckgrabbern’ die im grunde nach dem selben prinzip arbeiten, übelste erfahrungen gemacht …

  52. Klasse Tipp, danke! Ich stehe auch allen nassen Reinigungen problematisch gegenüber, da die Flüssigkeit auch von alleine läuft! Und mit feuchten Stempelchen ohne rechtwinklige Kanten kommt man nicht in die Ecken. Nicht vergessen, Gehäuse- und Objektivdeckel ab und zu baden, damit sie schön sauber bleiben und die Kamera beim Objektivwechsel mit dem Bajonett nach UNTEN halten :-)

  53. Hallo,
    sehr schöner Artikel….danke!

    Dieses Set gehört auch zu meinen Reinigungsutensilien.
    Übrigens, im Päckchen eyelead-Ersatzpapier sind 20 Stk.
    Im Internet findet man Quellen bis 12€ (+Versand).

    Meine Reingungserfahrungen:
    – Sensorfilm: perfektes Ergebnis, aber äußerst Umständlich und
    riskant wenn man nicht aufpasst.
    – Naßreinigung: sehr gute Ergebnisse, irgendwann kommt man
    daran nicht vorbei. Swaps und Flüssigkeit
    unverhältnismäßig teuer. Und….man fängt
    sich beim Wischen hoffentlich kein Sandkörnchen
    ein und spielt damit “Glasschneider”
    – Tupfer Eyelead: sehr gute Ergebnisse, schonend, kann man
    immer dabei haben. Einfach toll…..

    Gruß
    Thomas

  54. Hallo Gunther.
    Danke für den Bericht.Besitze unter anderen eine D3X ohne
    Staubentfernung. Ich glaube ich werde es mal versuchen.
    Aber warum, bringst Du Deine Kameras nicht einfach nach
    Norderstedt?.Man erspart sich dann das lästige Einschicken
    und ich halte den Service Point für sehr Kompetent.
    Mfg: Hartmann Erich

  55. Vielen Dank für den Tipp – war mir nicht bekannt aber hört sich sehr gut an.

    Bezüglich dem Testbild, wenn Du unter Details die Schärfe veränderst und dabei die ALT Taste gedrückt hälst, wird das Bild SW angezeigt, dort sieht man meineserachten dann noch besser ob alles sauber ist.

    Schönen Gruss aus Österreich
    Marco

  56. Manuel 23. Juli 2015, 16:40   »

    hallo gunther

    sehr schöner bericht, danke.

    ich hatte vor 1.5 jahren ein arctic butterfly gekauft, mit dem ,ging oder geht, das sensorreinigen auch sehr gut.

    seit diesem jahr, als ich meine neue kamera gekauft habe, kriegte ich gleich einen sensorreinigungspass mitgeliefert, so kann ich 1x im jahr gratis meinen sensor reinigen lassen, dass ist auch nicht schlecht :)
    wird natürlich von profis gemacht.

    einmal hatte ich meine alte kamera auch bei nikon reinigen lassen, das ging aber sehr gut vonstatten. ich hatte angerufen, einen termin abgemacht, ging vorbei, wartete 30min und konnte sie dann wieder mitnehmen.
    ich habe natürlich glück, dass der nikon hauptsitz der schweiz, nicht so weit entfernt von mir ist :)

    gruss aus der schweiz
    manue

  57. Vielen Dank für den Tipp. Werd ich mir bestellen und an meiner alten D50 erstmal üben.

  58. Supercool Gunther, lieben Dank! Das kommt genau zur rechten Zeit…
    LG /inka

  59. Besten Danke für den Tip Gunther, werde ich mir zulegen.

    Gelegentlich kommt man aber an einer Naßreinigung nicht umhin. Habe mich auch lange gesträubt, aber man muss es einfach mal machen und siehe da es funktioniert perfekt.
    TiP:
    Verwende die bekannten Stäbchen und Methylalkohol in Laborqualität oder Analysequalität aus der Apotheke (99,8 %). Es ist der einzige Alkohol der rückstandslos verdunstet.
    Sieht man noch Schlieren, ist das nicht der verbliebene Alkohol sondern immer noch Fett, also neues Stäbchen und nochmal drüber.
    Wichtig ist, dass man wirklich nur ein einziges mal mit einem sauberen Stäbchen über den Sensor wischt (Disziplin ist hier gefragt). Die Stäbchen kann man gut mit besagtem Alkohol reinigen und wiederverwenden.
    Am Besten vor der Reinigung mit einer Lupe kontrollieren. Übrigens, eine Sensor Lupe ist meines Erachtens unerlässlich.
    Methylalk ist hoch giftig, auch die Dämpfe, also Vorsicht.

    • Ja, man sollte vorsichtig sein, aber Angst braucht man nciht zu haben. MEthanol ist nicht hochgiftig, sondern nur giftig. Die maximale Arbeitsplatzkonzentration, d.h. die Menge in der Luft, in der man immer noch 8 h arbeiten dürfte, beträgt 200 mL pro Kubikmeter Luft. Wenn man den Stoff in der Apotheke kauft, dann sollten die Mengen überschaubar sein. Trinken verbietet sich von selbst, ansonsten kann man das Fotografieren für immer an den Nagel hängen.
      Vorsichtiger sollte man bzgl. seiner leichten Entzündlichkeit sein. Der Flammpunkt liegt bei 9 °C. Methanoldämpfe bilden mit Luft im Bereich von 6 % bis 50 % explosionsfähige Gemische. Das sehe ich im Haushalt mit lauter nciht abgeschirmten elektrischen Geräten als größere Gefahr.

  60. Es gibt noch eine Alternative nach gleichem Prinzip, nämlich das Pentax Sensor Cleaning Kit. Gibt es auch bei Amazon und funktioniert natürlich nicht nur mit Pentax Kameras. Genießt bei uns Pentaxians einen sehr guten Ruf.

  61. Monika 23. Juli 2015, 11:44   »

    Hallo Gunther

    Danke für den Artikel! Habe gerade die Tage darüber nachgedacht, künftig selber zu machen oder weiterhin die Kameras an Nikon zu schicken. Da ich mich auch schon auf Reisen über den Staub auf dem Sensor geärgert habe, ist selber machen für mich die bessere Option.

    Werde mich nun wohl auch mal selber an die Reinigung wagen:-)

    Viele Grüße
    Monika

  62. Hammer!
    Ich überlege in den letzten Wochen verstärkt mir eine Spiegellose zu holen. Der komplett freiliegende Sensor, beim Objektivwechsel machte mir aber immer Sorgen.
    Aber wenn das Reinigen so einfach geht… ein Problem weniger :)
    Vielen Dank für den Beitrag! Das Ding merk ich mir :)
    Schöne Grüße,
    Marc

  63. Ein Tipp noch am Rande: In Lightroom kann man sich über die Bereichsreparatur “Bereiche anzeigen” lassen. (Zu finden unter dem angezeigten Foto) Sensorstaub und Flecken werden so besser aufspürbar. Gerade wenn man die Flecken (noch) wegstempelt, ist das eine gute Möglichkeit. Oder auch um zu überprüfen, ob nach Gunthers Reinigung noch Staub auf dem Sensor ist. Über den Regler kann man jetzt noch die Helligkeit verändern und so die Flecken besser sichtbar machen.

  64. Sehr schön Gunther,
    das ist mal eine Methode, die ich mir auch zutrauen würde. Mit irgendwelchen Gerätschaften über den Sensor fahren, war mir schon immer suspekt und nur was für geübte Hände.
    Vielen Dank dafür!
    Charlie

  65. Hallo Gunther,

    vor kurzem hatten wir noch darüber kommuniziert, ob und wie Du Deine Sensoren reinigen lässt. Darauf hin wollte ich eigentlich auch meine D750 zum Nikon Point geben, habe mich dann aber “heimlich” anders entschieden und genau diesen Adhäsionstupfer gekauft.

    Dieser kam am vergangen Wochenende und diese Woche habe ich ihn das erste Mal genutzt. Eigentlich wollte ich zum Wochenende Dir über die absolut erfolgreiche Sensorreinigung damit berichten. Somit kann ich Deine Ausführungen hierzu nur vollumfänglich bestätigen.

    Auch Leica nutzt in deren Service diesen Stift. Siehe bei ca. 13:24 hier: https://vimeo.com/6551861

    … und zur Anwendung hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=fetJfPILU3o

    LG aus Rgbg.
    Martin

    • Peter 23. Juli 2015, 18:46   »

      Zum Youtube Video ist noch zu sagen, dass das reinigen des Spiegels damit nicht empfohlen ist, der Spiegel ist halt beweglich und durch das drauf drücken kann es sein, dass dieser sich leicht verschiebt und der Klappmechanismus nicht mehr einwandfrei funktioniert.

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