Lightroom auf Reisen auf dem Notebook nutzen – Bearbeitungen und Fotos zuhause in den Haupt-Katalog übernehmen – Mein Workflow

22012014

Da ich viel reise, benötige ich einen effizienten Workflow, um unterwegs aufgenommene Bilder inklusive der Bearbeitungen und Sortierungen, die ich unterwegs schon auf meinem Notebook in Lightroom gemacht habe, zuhause in meinen großen Lightroom Katalog zu übernehmen. Da mich schon so viele danach gefragt haben, möchte ich Euch heute mal meinen Workflow dazu Schritt für Schritt vorstellen.

Lightroom Katalog Unterwegs

Vorbereitungen / Unterwegs

Normalerweise lege ich in Lightroom vor einer neuen Reise einen neuen Katalog auf dem Laptop an. Weiterhin lösche ich die RAW Dateien etwaiger vorheriger Reisen, um auf meiner internen SSD genügend Platz zu haben für die neuen Bilder. Ihr könnt aber auch mit einem bestehenden Katalog auf dem Laptop arbeiten, das ist kein Problem.

Wichtig ist nur, dass ihr alle Bilder, die täglich von den Speicherkarten kommen, in einen gemeinsamen Unterordner importiert. Beim Import nutze ich auf Reisen die Funktion, dass Bilder eines Tages in einen entsprechenden Unterordner importiert werden. Bei unserer letzten Thailand Reise sah das dann z.B. so aus:

Unterwegs liegen die Bilder nach Tag sortiert in einem gemeinsamen Unterordner auf dem Notebook

Alle Bilder liegen hier unter dem Hauptordner, 2014 Thailand, der seinerseits auf dem Desktop liegt (und somit auf der SSD).

Unterwegs sichern

Jeden Tag machen ich nach dem Import der Bilder aller Speicherkarten auf die interne SSD, ein Backup auf eine externe, per USB3 angeschlossene Festplatte. Ich nutze dafür auf dem PC das Programm FreeFileSync – es dient einfach nur dazu, die jeweils neuen Dateien des Tages auf die externe Festplatte zu kopieren.
(Anmerkung: offenbar installiert FreeFileSync neuerdings standardmäßig eine Browser-Toolbar oder Addon – bitte bei der Installation daher darauf achten, diese “Extras” abzuwählen. Alternativ könnt ihr natürlich die Dateien auch per Explorer kopieren, oder z.B. FastCopy verwenden.

Wenn jemand von Euch hier eine Empfehlung für die Durchführung dieses Backups auf dem Mac hat, dann freue ich mich, über einen entsprechenden Hinweis in den Kommentaren. Ansonsten ist die Arbeitsweise, die ich hier beschreibe, völlig analog auf PC und Mac anwendbar.

Der Vorteil von FreeFileSync gegenüber dem Kopieren per Explorer / Finder liegt einfach daran, dass es bereits vorhandene Dateien nicht erneut kopiert und das Programm auch nicht mit Nachfragen nervt, wenn es vorhandene Dateien findet. Weiterhin merkt es sich Quell- und Zielverzeichnis, so dass ich einfach nur jeden Tag den Sync starten muss, das ist dann nur ein Klick. Jedes andere Tool ist dafür aber auch okay, auf das Kopieren mit “Boardmitteln” würde gehen.

FreefileSync merkt sich Quell- und Zielverzeichnis und erlaubt eine unidirektionale Synchronisation

Vor dem endgültigen Synchronisieren, bekommt man bei FreeFileSync noch eine Übersicht darüber, was gleich passieren wird – hier sieht man z.B., dass 349 Bilder (die neuen, des aktuellen Tages) kopiert werden sollen.

Überblick, was gleich passieren wird

Mit Start wird der Kopiervorgang dann gestartet. Das Kopieren geht verhältnismäßig flott und am Ende habe ich dann auf der externen Platte eine exakte Kopie meines Bilder-Verzeichnisses 2014 Thailand inklusive alle Unterverzeichnisse in einem Ordner Backup-Thailand-Photos.

Unterwegs bearbeiten und sortieren

Während der Reise könnt ihr in Lightroom ganz normal mit Euren neuen Bildern arbeiten. Ihr könnt bereits Vorauswahlen treffen und ihr könnt sie auch schon etwas bearbeiten. Bitte behaltet im Hinterkopf, dass die meisten Notebook-Monitore nicht besonders gut für die Bildbearbeitung geeignet sind. Sie haben einen verhältnismäßig geringen Farbraum und sie ändern meistens ihrer Helligkeit in Abhängigkeit der Umgebungshelligkeit. Ich empfehle Euch unbedingt, auch den Monitor Eures Notebooks zu kalibrieren – hier findet ihr ausführliche Infos dazu – ansonsten fangt ihr zuhause von vorne an.

Aber auch mit Kalibrierung werdet ihr nicht die gleichen Top-Ergebnisse erzielen, wie an einem “richtigen” Monitor zuhause, aber zumindest habt ihr dann schon für einige Bilder Vorarbeiten geleistet, z.B. den Beschnitt etc. gesetzt – so dass in der Regel nur noch ein Check des Weißabgleichs und der Helligkeit notwendig wird.

Wieder zuhause – Vorbereiten der Daten

Zuhause angekommen stellt bitte sicher, dass ihr auch die Bilder des letzten Tages sowohl von den Speicherkarten auf Euren Laptop importiert habt, als auch auf die externe Festplatte synchronisiert/gebackupt habt, sonst fehlen euch diese später.

Nun habt ihr zweimal den gleichen Hauptordner mit Euren Bildern – einmal auf der SSD/Festplatte des Notebooks und einmal auf der externen Platte. Die gleiche Struktur habt ihr in dem Lightroom Katalog – dieser verweist auf die interne SSD/Festplatte des Notebooks.

Geht nun in Lightroom (auf dem Notebook) mit der rechten Maustaste auf den übergeordneten Ordner und wählt “Diesen Ordner als Katalog exportieren”.

Wählt nun das Hauptverzeichnis der externen Festplatte als Zielordner und vergebt einen beliebigen Namen für diesen temporären Katalog.

Achtet bitte darauf, dass ihr unten keinen Haken gesetzt habt, wir wollen weder die Raw-Dateien (Negative) mit exportieren, noch irgendwelche Vorschauen.

Entfernt nun bitte die externe Festplatte von Eurem Laptop.

Wieder zuhause – Einspielen der Daten in den Hauptkatalog

Auf der externen Festplatte befindet sich nun neben den gesicherten Fotos auch ein temporärer Lightroom Katalog mit allen Bearbeitungen/Sortierungen etc., die ihr gemacht habt.

Schließt die Platte nun bitte an Euren heimischen Hauptrechner an, auf dem der “große” Lightroom Katalog liegt und von dem ihr Zugriff auf Euer Bilder-Archiv habt.

Bei mir liegt der Lightroom-Katalog auf einer der SSDs des Rechners, die Bilder selbst liegen auf dem NAS, welches per GigaBit Netzwerk mit dem Rechner verbunden ist. Jede andere Konstellation funktioniert aber natürlich auch.

Kopiert nun den übergeordneten Ordner mit euren Bildern (hier Backup-Thailand-Photos) von der externen Festplatte an einen geeigneten Ort in Eurem Bilderarchiv. Die Struktur mit den Unterordnern muss dabei auf jeden Fall intakt bleiben. Ich lege meine “Reiseordner” z.B. immer unter einen Ordner mit der entsprechenden Jahreszahl ab und nummeriere diese fortlaufend innerhalb eines Jahres durch.

Hier wird also nun der Ordner Backup-Thailand-Photos von der externen Festplatte in mein Bilderarchiv kopiert.

Um der Nummerierung gerecht zu werden, benenne ich nach Ende des Kopiervorgangs den Ordner so um, dass er in meine bestehende Struktur passt. Bitte hier nur der Oberordner umbenennen, die Tagesordner darunter müssen so bleiben, wie sie sind!

Öffnet nun Lightroom auf Eurem Hauptrechner und wählt Datei / Aus anderem Katalog importieren

Navigiert hier nun auf die externe Festplatte und selektiert den temporären Katalog, den ihr vorhin exportiert habt.

Im nächsten Dialog müsst ihr sicherstellen, dass Neue Fotos ohne verschieben dem Katalog hinzufügen aktiviert ist, sowie oben Alle Ordner.

Bestätigt den Dialog nun durch einen Klick auf Importieren.

In Lightroom erscheint nach dem Import ein verwaister Ordner (erkennbar an dem “?”) an der gleichen Position, an der vorhin auf dem Notebook Eure Bilder lagen. Hier passt das natürlich nicht mehr, da die kopierten Bilder jetzt ja an einer anderen Position, nämlich in Eurem Bilderarchiv liegen. Um das zu korrigieren, macht bitte Folgendes:

Klickt mit der rechten Maustaste auf den verwaisten Ordner und wählt: Fehlenden Ordner suchen

Navigiert in dem Auswahldialog nun an die Stelle, wo Euer Bilderordner nun liegt, in meinem Falle im Foto-Archiv auf dem NAS. Wählt den übergeordneten (und vorhin umbenannten) Ordner aus, in meinem Fall nun 01 Thailand

Fertig! Ihr habt nun alle Eure Reisebilder an der richtigen Stelle auf dem Hauptrechner oder NAS liegen und Lightroom hat alle bisherigen Bearbeitungen und Sortierungen übernommen – so könnt ihr mit dem Bearbeiten sofort an der Stelle weitermachen, wo ihr aufgehört habt!

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154 Kommentare bisher


  1. Moin Gunther,
    da du ja ein Windows Nutzer bist wollte ich dich mal Fragen, welchen Laptop du im Moment verwendest.
    Marius

    • Johannes 28. Dezember 2016, 09:29   »

      Hallo Marius

      Ich bin zwar nicht gefragt, aber da ich einen erst im vergangenen Sommer erschienen Notebook verwende, auf den ich quasi “gewartet” habe und der mich nun rundum begeistert, erlaube ich mir auch zu antworten. Meine Grund-Voraussetzung war ein 13″ UHD Display, 512GB SSD, 16GB RAM und beleuchtete Tastatur. Diese Kombination gab es lediglich beim Dell XPS, welches mich von der äusseren Qualität her nicht überzeugte. Mit dem ASUS UX306UA erschien ein Modell mit sämtlichen Anforderungen dann bei meinem Wunsch-Hersteller… Und überzeugt weitgehend bis heute, auch in der Akku-Laufzeit. Einziger Kritikpunkt ist das Mouse-Pad, welches nicht an die Präzision und Fehlerfreiheit von Apple herankommt. Ansonsten meine 100%-ige Empfehlung.

      Sorry, Gunther, für’s Dreinreden…

      LG Johannes

      • Danke für den Tipp! Ich freue mich, wenn ihr euch zu solchen Fragen mit aktuellen Antworten äußert! Meine Entscheidung für ein Notebook ist ja nun schon einige Zeit her und ich befürchte, bald steht mal ein neues an (auch wenn es mir schwerfallen wird, mich zu trennen) – dann geht auch für mich die Suche wieder los…

      • Dankeschön für den Tipp!

  2. Hallo Gunther,

    danke für die guten Tipps, werde einiges bei unserem nächsten Urlaub umsetzen! ;) Habe nur eine Frage (nutze die CC Version und damit LRmobile): Man kann ja (leider) meines Wissens nur einen Katalog mit LRmobile synchronisieren lassen. Bei mir ist es der Hauptkatalog.

    Wie machst du das denn auf Reisen? Geht es problemlos, einen anderen Katalog hierfür dann anzumelden und später wieder zurück? Oder verzichtet man dann doch ganz darauf? Ich frage deshalb, weil es sich als ein nützliches Tool erwiesen hat, das man am Tablet schon mal Bilder sehen/ablehen/bearbeiten kann…

    Gruß

    Patrick

    • Du hast Recht Patrick, per LR-Mobile (CC) kannst du nur einen Katalog synchronisieren. Ich finde aber auch, dass dies völlig ausreichend ist!
      Es ist heute mit der Bei LR verwendeten Datenbank kein Problem, auch größere Bildbestände zu verwalten. Für einige Dinge sichere ich schon mal in einem separaten Katalog ab (diese Datenmengen lassen sich besser zwischendurch mal archivieren oder evtl. auch verschlüsselt in eine Cloud hochladen). Weitere Bearbeitungen nehme ich trotzdem nur im Hauptkatalog vor! Gern selektiere ich per LR-Mobile dabei Bilder auf dem iPad – dafür erstelle ich für aktuelle Shootings eine Sammlung, die auch mobil synchronisiert wird. Fertig bearbeitete, wichtige Shooting archiviere ich teiweise dann auch separat, erstelle aber bei jeder weiteren Bearbeitung im Hauptkatalog auch immer einen neuen Katalog, den ich dann archiviere. Ob du die Raw-Daten dabei schon beim Import separat ablegst, kannst du nach Bedarf entscheiden.

      Wichtig ist nur, dass man für sich praktikabel arbeitet und sich dabei nicht verzettelt, sondern dies immer sauber tut (alte Kataloge dann auch löschen, möglichst nicht mehrere Kataloge parallel verwalten! Separate Kataloge mit älteren Daten als Archiv macht durchaus schon mal Sinn. Aber nicht mehrere Kataloge gleichzeitig nutzen!

  3. Johannes 11. November 2016, 11:39   »

    Danke für die ausführliche und gut verständliche Erläuterung des workflows. Dieser unterscheidet sich geringfügig von meinem bisherigen, wobei dieser nicht über alle Zweifel erhaben ist…weshalb ich solche “know-hows” ja auch durchlese. ;-) Das einzige, was mir nach meinem Verständnis hier ungünstig erscheint, ist die unterwegs problemlos mögliche Auswahl bzw. Ablehnung von Bildern. Wenn ich auf dem Notebook bereits den zweifelsfreien Ausschuss ablehne und lösche, sind diese Bilder im Katalog auch nach dem Import zuhause zwar nicht sichtbar, da ich aber das Backup zuhause einspiele, belegen die RAWs der abgelehnten Bilder dennoch langfristig die Harddisk. Habe ich einen Schritt übersehen oder falsch verstanden, oder ist meine Vermutung richtig?

    Beste Grüsse
    Johannes

    • Hi Johannes, wenn Du das Backup jeweils vor dem Ablehnen und Löschen machst, sind die Bilder auf dem Backup noch vorhanden, da hast Du recht – allerdings hängt das von der gewählten Backup Strategie ab. Man kann das Backup ja auch so einstellen, dass Dateien, die im Original gelöscht wurden, auch auf dem Backup gelöscht werden. Ist aber schon eine etwas gefährliche Strategie.
      Was Du aber sonst machen kannst ist nach dem Abschluss des Katalog-Imports nach meiner Methode auf den Hauptrechner, einmal auf dem importierten Oberornder “Synchronisieren” in Lightroom auswählen, dann werden nur die vorher gelöschten und demnach nicht im Katalog vorhandenen Bilder importiert, diese landen dann in der Sammlung “Letzter Import”. Von hier kannst Du sie dann endgültig auch von der Festplatte löschen.

      • Johannes 11. November 2016, 12:16   »

        Hi Gunther. Wow, das ist ja schneller als in jedem Support-Forum! Die Idee der Synchronisation ist sehr gut. Man muss die Feinheiten von LR zu nutzen wissen… ;-) Danke vielmals!

        • Hi Johannes,

          ich finde ebenso, dass die kein Problem ist!
          Ich habe üblicherweise genug Platz auf den 2 externen HDDs, die ich unterwegs am Laptop nutze. Trotzdem lösche ich aktiv oft auch die Daten auf den externen HDDs aus LR heraus: Ich importiere meine Bilder direkt auf die externe HDD und mache von dieser ein Backup auf die zweite HDD. Zur Vorbearbeitung auf dem Laptop nutze ich die kleinen dng, die Smart-Previews, die ich mir beim Import mit berechnen lasse. Die reichen gern auch für Social Media, so man dies möchte, wobei ich da oft kleine jpgs aufs Handy per WLAN lade und dies dort etwas nachbearbeite…

          Gelöschte, also mit X markierte Bilder, selektiere ich dann später auch oft, wenn ich die HDDs mal wieder dran habe, und lösche dann die Fotos und bestätige das Löschen auch auf dem Datenträger, dann sind nef, xmp, jpg alle von der HDD verschwunden (je nach dem, was man außer nef noch nutzt).

          Das mach ich aber auch nicht zwingend. Der Rest, den ich nicht gelöscht habe, wird später eben mit importiert und dann werden die Bilder eben gelöscht. Da dauert das Importieren einiger Bilder mehr eben etwas länger, aber das stellt für mich kein großes Drama dar.

          Wichtig ist bei dem ganzen Prozedere immer: Man sollte wissen was und wie Lightroom mit den Daten umgeht. Nur einfach stur nach Anleitung vorgehen, kann problematisch werden. Dann ist es für alle, die dies später nutzen wollen, es einfach mal mit einem Testordner und einigen Bildern zu probieren, sich die Daten anschl. im Dateibrowser (Windows-Explorer, Finder oder sonst was) auf den externen Datenträgern anzuschauen und mal so alles vorher durchzuspielen.

          Geht nicht einfach her und probiert dies sofort mit euren Produktiven Daten, wenn ihr euch da nicht sicher seid…!

  4. Hans Albrecht 5. Oktober 2016, 18:19   »

    Hallo Gunther,
    ich habe auf Deinen Seiten versucht zu finden, worum es mir geht, erfolglos, wahrscheinlich stelle ich nicht die richtigen Fragen, deshalb hier:

    ich arbeite mit Windows-Ordnersystem, Totalcommander, d. h. nutze die Katalogisierungsmöglichkeiten von Lightroom nicht.
    Also Import von Bildern im Bibliotheksmodul, Bearbeiten im Entwicklungsmodul, Export nach Windows-ordner.

    Nun habe ich mehr durch Zufall bemerkt, daß Lightroom
    unzählige Ordner anlegt, die alle leer sind, da ich ja das Katalogisierungssystem nicht nutze.
    Das sind mittlerweile einige Tausend leere Ordner gewesen, ich habe sie gelöscht, weil sie mittlerweile über 2 Gigabyte Speicher beansprucht hatten.

    Weißt Du eine Möglichkeit, diese Generierung von Ordnern zu verhindern ?

    Viele Grüße
    Hans

    • Hallo Hans, ich glaube Du verkennst den Sinn von Lightroom… :-) Das was Du da siehst sind ziemlich sicher die Verzeichnisse mit dem Lightroom Cache und den Vorschauen. Die solltest Du eher nicht löschen. Was sind heute 2 Gigabyte speicher. Wenn das ein Problem ist, solltest Du über eine neue Festplatte, besser eine SSD nachdenken, auf den Du dann den Lighroom Katalog und ggf. die Bilder packst. Dort landen dann auch die Vorschauen.
      Ich würde Dir empfehlen, Dich mal mit Lightroom auseinanderzusetzen. Es macht m.E. nach so gar keinen Sinn, die Lightroom Bibliothek durch Totalcommander ersetzen zu wollen. Lightroom selbst stellt Dir auch in der Bibliothek die Ordner exakt so dar, wie sie in der Ordnerstruktur abgelegt sind. Du hast also auch dann die totale Transparenz, wenn Du mit der Bibliothek arbeitest.

      • Hans Albrecht 6. Oktober 2016, 08:43   »

        Hallo Gunther,
        vielen Dank für Deine rasche Antwort.
        Ich nutze das beschriebene Vorgehen in Lightroom und auch in anderen Programmen grundsätzlich, vorausgesetzt es ist möglich, weil ich mir sage, ein Ordnungssystem reicht.
        Lightroom sieht diesen Arbeitsablauf auch ausdrücklich vor, behandelt ihn aber offenbar stiefmütterlich.
        Bei Photoshop z. B. arbeite ich von Anfang an ohne das interne Organisationssystem, dort ist das auch getrenntes Programm, was man getrennt deinstallieren kann.
        Schade, aber nicht so schlimm, ich dachte nur, daß man solche Umständlichkeit verhindern kann, denn Lightroom ist ja kein Laufwunder.
        Viele Grüße
        Hans

        • Servus, Hans,
          wo sieht Lightroom Deinen Arbeitsablauf “ausdrücklich” vor? Ich arbeite auch seit ewigen Zeiten mit dem TotalCommander (in grauer Vorzeit mit dem Norton Commander), aber sobald die Bilder importiert sind, bleibe ich in der Bibliothek. Wie Gunther schon schrieb, hat diese ja die identische Struktur wie in unserem TotalCommander. Ich möchte auf die vielfältigen Möglichkeiten der Bibliothek – bei mir sind das hauptsächlich die Sammlungen und die Filter – nie mehr verzichten.
          Liebe Grüße
          Heinz

          • Hans Albrecht 12. Oktober 2016, 12:51   »

            Hallo Heinz,
            Scott Kelby streift das Thema in seinem Buch Lightroom 5, das ich mir vor einiger Zeit, als ich mit Lightroom anfing, gekauft habe, so als Nachschlagewerk.
            Ich nutze diese Variante, weil sie der Vorgehensweise bei anderen Programmen ähnelt.
            Was mich stört, ist der umständliche Importvorgang.
            Wenn ich aus einem Ordner z. B. Blumen im Garten, der mittlerweile fast 2000 Bilder enthält, 1 Bild importieren will, dann dauert das ewig. Der Inhalt des Ordners wird insgesamt vorimportiert, 1 Bild ist markiert, der Rest nicht, also Leerlauf.
            Nur wenn mit Sammlungen… der Import schnell gehen würde, würde ich meinen Arbeitsablauf evtl. ändern.
            Viele Grüße
            Hans

          • Hans Albrecht 13. Oktober 2016, 16:41   »

            Hallo Heinz,
            nochmal zum genauen Verständnis, ich will aus dem Ordner Blumen, der 2000 Bilder enthält, 1 Bild in Lr öffnen.
            Ich gehe im Totalcommander auf das Bild und ziehe es auf Lr, Lr öffnet sich und vorimportiert alle 2000 Bilder, wobei am Ende das eine markiert ist, alle anderen Vorschauen sind ausgegraut. Das dauert.
            Nun importiere ich das eine Bild und kann loslegen.
            Dieser Vorimport dauert vielleicht 1 Minute, Millisekunden würden reichen.
            Geht das anders, schneller?
            Viele Grüße
            Hans

          • Rolf Wilhelm 13. Oktober 2016, 18:29   »

            Hallo Hans

            Lightroom ist ja das Bildverwaltungssprogramm und nicht Totalcommander. In so einem Fall wie bei Dir wären bei mir alle 2000 Bilder im Lightroom-Katalog und das Öffnen von dem einen Bild dauert die erwähnte Millisekunde, nachdem ich es vermutlich mit Lightroom viel einfacher gefunden und identifiziert habe als mit jedem anderen Dateibasierten Werkzeug. Ich sehe den Sinn nicht, Original-Bilder nicht im Lightroom-Katalog zu haben. Daraus exportiere ich in der gewünschten Qualität für das anvisierte Ziel die Bilder auf das Desktop oder irgendwo anders hin und lösche sie dort danach wieder.

        • Hallo Hans,

          Wenn du das schon so machen möchtest, wie du es dir vorstellst, dann richte einen Ordner ein, der leer ist und lass diesen durch Lightroom automatisch überwachen. Wenn du dorthinein ein Bild kopierst, würde dieses eine Bild (oder auch mehrere…) automatisch in LR importiert werden. Das nutzt man z.B. auch, wenn ein Kameratyp von LR nicht für das Tethered Shooting unterstützt wird.

          Aber wenn du es so machst, wie du es beschrieben hast, hast du Lightroom nicht wirklich verstanden!

          Das Geniale an LR ist ja gerade, dass man die Bilder importieren kann! Dabei ist es durchaus auch sinnvoll, sich automatisch Ordnerstrukturen generieren zu lassen – dies kann man aber vielfältig beeinflussen.

          LR hat eigentlich 3 Grundbestandteile: das eigentliche LR-Programm, den LR-Katalog und die eigentlichen Bilder (vorwiegend natürlich Raws). Die Bilder müssen nicht mal auf dem Rechner sein – diese landen bei mir z.B. Zu Hause gleich im NAS. Das richtig geniale ist aber der LR-Katalog! Dieser basiert auf einer Datenbank, dieser merkt sich, wo sich deine Bilder befinden, alle Schritte, mit denen du ein Bild bearbeitet hast, aber dort sind auch die Vorschauen, die LR aus den Raws berechnet, werden dort gespeichert. Diese generieren dort oft das meiste Speichervolumen, aber man kann die Größe wählen und auch Smart Previews erzeugen lassen, die dann auf Laptops sogar zum Bearbeiten genutzt werden können.

          Berechnet werden die Bilder (meist jpgs) beim Export aber immer aus den Raws.

          Da LR permanent auf den Katalog zugreift, um jeden Schritt zu speichern, sollte dieser auch direkt auf dem PC und möglichst auf einer SSD sein!
          Und weil der Katalog so eine wichtige Datenbank ist, sollte man diesen auch sehr kontrolliert und mehrfach sichern!!! Beim Beenden z.B. automatisch. Bei mir landen die Sicherungen des Kataloges z.B. Auf einer externen HDD und werden von dort automatisch ins NAS kopiert. Außerdem noch regelmäßige Sicherungen auf einer zweiten HDD, die dann abgezogen und woanders gelagert wird.

          Aber so einfach wie mit der Datenbank, also der Bildverwaltung des LR mit dem LR-Katalog, wirst du nie woanders Bilder finden können! Du kannst verschlagworten, nach Metadaten, Text, u.a. suchen.

          Außerdem kann man sogar beim Import die Bilder automatisch an einem 2. Ort speichern lassen. Kann man – muss man aber nicht. Ich löse dies noch etwas anders.

          Aber der Workflow sieht bei mir so aus: Nach einem Shooting werden die Bilder von der SD-/CF-Karte importiert. Die Bilder werden mind. auf einen 2., ganz anderen Datenträger kopiert (bei wichtigen Dingen sogar auf einen 3. Erst dann werden die Bilder von den Karten gelöscht. Brauche ich die Karten nicht sofort, werden diese auch erst nach der Selektion, der Bearbeitung und dem Export von diesen gelöscht…

          Befasse dich bitte mal ordentlich damit, wie Lightroom funktioniert, passe deinen Workflow so an, dass es dir nutzt und dann wirst du merken, dass es überhaupt keinen Sinn macht, den TotalCommander dafür zu verwenden, um deine Bilder selbst zu verwalten…

          • Danke Gerd, für Deine ausführliche Antwort. Damit ist alles gesagt.

            @Hans: Ich schließe dieses Thema jetzt. Lightrooms Arbeitsweise ist gut so wie sie ist, wenn Du das unbedingt anders machen willst kannst Du das tun, aber diese Diskussion bringt die anderen Leser hier keinen Stück weiter.
            Bitte keine Posts mehr dazu.

  5. Vielen Dank für diesen Workflow – solche Artikel helfen mir ungemein, da ich BEA wirklich nur ungern mache.
    Folgendes: Von externen SSDs bin ich mittlerweile ab, denn auch das ist unnötiges Gepäck und wird leicht mitgestohlen.
    Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, abends per SDXC-Card zu sichern – die passt in jeden PC/Notebook
    (Bsp.: Komputerbay 256 GB High Speed SDXC Class 10, 95 MB/s, in Amazonien 75 Euro). Die Card stecke ich dann in die Brieftasche, während das Gepäck tagsüber im Cottage oder Hotel ist.

    Ich hatte gedacht, ich könnte den LR-Katalog einfach während der Reise auf der SD-Card erstellen und dann am heimischen PC rüber kopieren (muss ich noch ausprobieren). Bei Deinem WF sieht es aber so aus, als muss man umständlich ex- und importieren. Ich probiere es einfach einmal aus, mal schauen.

  6. Hallo Gunther
    habe die Tage vor den anstehenden Ferien nochmal den Artikel durchgelesen und werde in den Ferien eine Variation durchspielen: Da ich davon ausgehe, dass ich meistens Internet-Zugang haben werde, werde ich probeweise via Bittorrent Sync meine Daten quasi live nach Hause auf das NAS replizieren und keinen “Umweg” über eine externe Festplatte gehen. Ich berichte gerne dann später, wie gut das geklappt hat. Meine Angst ist halt der Diebstahl oder Komplettverlust des Gepäcks irgendwo im Hotel oder Auto vor Ort oder beim Flug. Und es ist alles ersetzbar, ausser der gemachten Bilder und dem Leben der Familie.

    Allerdings vermute ich, dass meine Datenmengen nicht ganz so dramatisch sind. 500 Bilder am Tag wie ich bei Dir gelesen habe, das wird es bei mir wohl nicht werden. Problem bei so einer Synchronisierung ist halt der Uplink am sendenden Ort, und der ist meist dürftig.

    Aber bis auf diesen Unterschied mit der externen Festplatte werde ich genauso wie beschrieben vorgehen, das hat sich schon beim letzten Urlaub bewährt. Danke dafür.

    • Also da wo ich so hinreise, wäre das aussichtslos. Fast nirgendwo hat man ausreichend upload-speed und stabilität, um solche Datenmengen hochzuladen.
      Egal, ob Hotel-WLAN (meist langsam) oder Mobil-Verbindung (teuer). Ggf. geht es in Ländern wie USA in manchen Hotels, aber verlassen kann und würde ich mich sich darauf nicht.
      Ich kenne jetzt BT-Sync nicht so gut, aber oft sind auch Ports abseits der gängigen Dienste (web, Email) gesperrt. in Hotels herrscht darüber hinaus oft Proxy-Zwang. Schon eine SSH Verbindung nach hause funktioniert oft nicht.

      • Klar, jede Situation erfordert entsprechend angepasste Techniken. In Norwegen warst Du auch schon und da hat die reine “Datensicherung” schon vor ein paar Jahren aus dem Hotel sehr gut geklappt, ebenso Finnland. Das sind aber auch Länder, wo Prepaid-Mobil-Daten lächerlich günstig sind (Finnland vor ein paar Jahren 1.3 Euro/Tag/unlimited Data).

      • Rolf Wilhelm 26. August 2016, 06:56   »

        Also, ich habe es tatsächlich geschafft, fast immer in Schottland meine Daten via Bittorrent (Resilio-) Sync nach Hause zu replizieren. Zusätzlich habe ich, wie gestern schon an anderer Stelle erwähnt, die Daten noch auf eine Micro-SD-Karte kopiert – aus den gleichen Gründen (Auto mit Gepäck steht irgendwo rum, oder Gepäck im Hotel, mein Surface und die Kameraaustattung hatte ich immer bei mir). Es hat nur an sehr wenigen Stellen eine so schlechte Internet-Verbindung gegeben, dass ich den Tagesdaten nicht kopieren konnte. Zuhause habe ich dann nur noch den Katalog-Export auf das NAS gemacht, wo die Daten schon gelagert haben und diesen dann wie von Dir beschrieben am richtigen PC importiert.

        Hotels mit Einschränkungen bzgl. Proxy oder Beschränkung auf Email habe ich nicht erlebt. Sync kann man aber einen Proxy beibringen und auch “übliche” Ports definieren. Wenn ich Internet habe, bin ich damit eigentlich immer irgendwie raus gekommen.

  7. Georg Schwantzer 27. Juni 2016, 09:00   »

    Hallo Gunther, ich habe deinen Workflow mit grossem Interesse gelesen, vor allem da ich gerade dabei bin meinen Workflow selber zu erarbeiten. Aber eine Frage habe ich da, die ich mit selber nicht erklären kann. Warum kopierst du die Bilder vom Laptop auf die externe Platte und wieder von der ext. HD dann auf dein NAS? Du könntest doch einen Schritt auslassen und direkt von der HD (Laptop ans Netzwerk anschliessen) auf das NAS kopieren. Ein Backup hast du doch schon und jeder Kopiervorgang birgt die Gefahr dass eine oder mehrere Dateien zerstört werden.

    Freue mich auf deine Anwort und auf den heutigen Schnack mit Pady
    Gruss Georg

    • Hallo Georg,
      ich habe ja ohnehin immer noch von unterwegs ein Backup auf der externen Platte (SSD). Dieses nutze ich, um es dann von dem großen Rechner aus auf das NAS zu kopieren. Datenverlust beim Backupen/Kopieren kann man so gut wie ausschließen. Das geht bei mir deutlich schneller, da der große Rechner per Gbit Lan angebunden ist und das Notebook nur per WLAN.

  8. M.Ginster 8. Juni 2016, 13:18   »

    Hallo Gunther,

    nette Anleitung – allerdings bleibt es mir absolut unklar, warum die RAW-Dateien nicht exportiert werden sollen.
    Das ergibt so für mich keinen Sinn, ich möchte doch am meinen Laptop (Lenovo P50 Workstation) die gleichen Möglichkeiten wie auf meinem Surface Pro3 nutzen können – wenn ich keine “negative / RAW” exportiere, dann fehlt das doch oder?

    Oder verstehe ich hier was falsch?
    Gruß,
    Matthias

    • Du kopierst die raw Dateien doch.

      • Christoph Leddin 27. Juni 2016, 10:26   »

        Bei dem Schritt ging es nur darum den Lightroom Katalog zu übernehmen (Alle Änderungen an den Bildern) nicht die eigentlichen Bilder, die hast du ja schon auf der externen Festplatte, Inch RAW.
        Gruß Christoph

  9. Hallo und guten Abend Gunther,
    vielen Dank für diesen hilfreichen Beitrag. Als wir von unserer diesjährigen Winterflucht heimkamen, zählte mein Fotoordner über 4000 Bilder, die auch schon zu einem Großteil bearbeitet waren. Es stellte sich also die Frage, wie ich meine ganze Arbeit ohne Verluste auf den heimischen Desktop-PC bekomme. Nach einer kurzen Suche im Netz gelangte ich auf deine erstklassig erstellten Seiten und konnte anhand deiner dokumentierten Anleitung alle Bilder und Entwicklungseinstellungen fehlerfrei auf Heim-PC übertragen.
    Vielen Dank für die viele Arbeit, die Du dir für uns gemacht hast und für die vielen anderen Berichte und auch Videos, die Du uns zur Verfügung stellst. Hier kam man noch vieles Erfahren und dazulernen.

    Freundliche Grüße vom Niederrhein,
    Peter Seibt

  10. Felix D. 24. Februar 2016, 08:54   »

    Hallo,
    erstmal danke für die Erklärung, jetzt aber gleich eine kleine Frage, ich verzweifle:
    habe die Bilder im Urlaub mit Stichworten versehen (jedes Bild hat ganz individuelle Bezeichnungen mit Nummern und Buchstaben) und will diese Stichwörter natürlich auf meinem Hauptrechner auch nutzen. Die werden aber nicht mit-importiert. Was mache ich falsch? Oder ist das eine Eigenheit von Lightroom?
    Bin um jede Hilfe dankbar!

    • Wenn Du, wie beschrieben, den Katalog exportierst und dann auf dem Hauptrechner importierst, nimmt er auch Stichworte mit. Die Stichworte werden nur in den XMP Dateien nicht gespeichert, das wäre aber dann ohnehin ein anderer Ansatz.

      • Felix D. 26. Februar 2016, 11:05   »

        Hallo und Danke für die Antwort, habe die Lösung gefunden, ich habe die schritte mit Katalogimport verkehrtherum ausgeführt.
        Nutze eigentlich nur Camera Raw, daher kannte ich mich nicht mit Katalogen aus…

  11. MuchFun 22. Februar 2016, 18:29   »

    Hallo,
    Danke für den interessanten Artikel. Mich würde interessieren, warum du FreeFileSync nutzt und nicht die Funktion “Zweite Kopie an folgendem Ort anlegen” innerhalb von Lightroom. Damit kann man doch automatisch eine Kopie der importierten Datei zB auf einer externen Platte ablegen.
    Viele Grüße

    • Ist mir einfach sicherer…

      • Und wenn ich mich recht entsinne werden die Kopien in anders sortierten Ordnern untergebracht. Hatte es anfangs beim Lightroom auch mal so, mit der 2. Kopie gemacht, bin aber inzwischen auch davon abgekommen. Und ich glaube, es hat sich beim Lightroom auch nichts daran geändert. Oder gibt es das inzwischen eine Änderung…?

        Ansonsten ist es ja egal, was für ein Tool man zum Synchen nutzt. Das von Gunther empfohlene arbeitet aber sehr stabil und zuverlässig. Das ist das Wichtigste, dass dabei zählt.

  12. Daniela 25. Januar 2016, 19:25   »

    Klasse Artikel! Genau das, was ich gerade gesucht habe!
    Danke dafür!

    Liebe Grüße,
    Daniela

  13. Rolf Wilhelm 11. Januar 2016, 15:22   »

    Hallo Allerseits,

    gibt es im Zusammenhang mit “Desktop zuhause, Laptop auf Reisen” und Lightroom 6 einen Tipp, um mir nur einer Lizenz auszukommen – ich benutze ja garantiert die Installationen nicht gleichzeitig.

    Ich dachte letztens, ich installiere das einfach auf meinem Laptop mal zusätzlich, aber Adobe hat (erwartungsgemäss) protestiert und verkündet, dass das nur 30 Tage lang funktioniert und ich doch die Software auf einem anderen Gerät zuerst deaktivieren soll. An anderen Stellen ist aber zu lesen, dass das genauso gehen soll.

    Allerdings habe ich letztens mein Desktop nach missglückter Windows 10-Migration neu installiert und konnte damit auch nicht wie von Adobe beschrieben die alte Installation deaktivieren (Netzwerk ging nicht mehr).

    Danke für jegliche Tipps.
    Ich benutze übrigens Robocoyp mit den Optionen “/mir /mt” – ist rasend schnell und im Urlaub mit einem Icon auf dem Desktop automatisiert. Meine Daten habe ich bisher immer über die abgespeicherten XMP-Dateien übertragen und nicht via Katalog-Ex/Import. Verluste an Informationen sind mir dabei noch nicht aufgefallen.

    • Soweit ich weiß, lassen die Adobe Lizenzbedingungen die Benutzung einer Lightroom Lizenz auf 2 Rechnern zu. Bei CC geht es jedenfalls problemlos.

      • Es ist sowohl mit der Desktopversion, als auch mit CC so, dass du jede Lizenz für zwei Geräte nutzen darfst. Da rede nochmal mit den Leuten von Adobe. Das war vorher schon so und da hat sich auch noch nichts dran geändert. Wenn, wäre das bei der Desktopversion6er-Version ja was ganz Neues, kann ich mir aber auch nicht vorstellen. Nutze ebenfalls nur noch CC.

      • Rolf Wilhelm 11. Januar 2016, 17:24   »

        Danke, das habe ich auch schon an verschiedenen Stellen vernommen. In dem Fall ist die gestorbene Windows-Installation Schuld an der Fehlermeldung und ich muss irgendwie zusehen, dass Adobe die tote Aktivierung löscht. Selber, und online, scheint das nicht zu gehen.

  14. Thomas 5. Januar 2016, 20:36   »

    Hallo Gunther,
    Was hältst Du von Lightroom 6 ? Lese hier und da nicht so berauschende Kritiken. Habe die selbige Frage heute bereits zum Fotoschnack gestellt. Waren wohl reichlich Fragen in diesem Zeitraum.

  15. Christoph Leddin 5. Januar 2016, 19:09   »

    Hallo Guther
    bei den Preisen für SSD würde ich heute eine SSD über USB (3) ans Notebook anschließen und unterwegs nur auf der Festplatte arbeiten, dann kann man doch zu Hause den Katalog importieren und die Fotos kann ich auch gleich von der Platte importieren in das Verzeichnis das ich will.
    Weniger Arbeitsschritte.
    Backup kann man auf den Rechner machen und zu Hause wenn alles geklappt hat wieder löschen.
    Gruß Christoph

  16. Gibt es einen Trick, dass die Tagesordner beim Import automatisch erstellt werden, oder machst du diese im voraus händisch?
    Danke für die Antwort im voraus

    Armin

  17. Wolfgang H 29. Oktober 2015, 13:42   »

    Hallo Gunther,

    auch ich möchte mich im Vorfeld für deine so hilfreichen Beiträge bedanken.
    Da ich vor einiger Zeit mit der digitalen Fotografie angefangen habe und nun nach und nach alles vollständiger wird, wollte ich dann auch alles schön perfekt zusammenbringen.
    Dabei kam dann allerdings alles böse zusammen.
    Die wunderschönen Marokko-Bilder aus Marrakesch, Fes, Essouira und Chef-Choun vom Jahreswechsel wollte ich nun als RAW-Files bearbeiten und irgendwie klappte nix zusammen. Bei der Nikon-SW habe ich die RAW-Dateien als zusammengewürfelte Bilder gesehen, der Viewer zeigte richtige Bilder an, Capture NX aber nicht. Nun Lightroom 6.1 zugelegt und dort sehe ich die importierten Bilder in kompletten Falschfarben (erst nach einiger Zeit …).
    Mein Frustlevel war schon enorm hoch. Das Problem ist nun folgendes:
    Bei irgendeinem Übergang von der Kamera/SD-Card auf Zwischenrechner/externer Platte ist etwas schief gegangen und sehr viele RAW-Files sind kaputt gegangen (das manche SW die Bilder scheinbar richtig anzeigt, liegt daran, dass die SW dann die eingebetteten JPG’s anzeigt und nicht die korrupten RAW-Daten anfasst). Ich habe lediglich von Marokko nur noch die bei Aufnahme zusätzlich gespeicherten JPG’s.
    Meine Frage an dieser Stelle, wie kann man nach der Übertragung sicherstellen, dass die RAW-Files nicht korrupt sind?
    Vielen Dank und viele Grüße,
    Wolfgang

  18. Hallo,
    danke für diesen Bericht, den ich mir nun schon mehrfach durchgelesen habe.
    Mich würde interessieren, vielleicht habe ich es doch überlesen, welchen Laptop du auf den Reisen einsetzt.
    Danke und Grüße

  19. Hallo zusammen und danke erst einmal für den wirklich guten Artikel. Ich nutze Lightroom mittlerweile seit der Version 3 und habe bisher ca. 35.000 Fotos damit verwaltet/bearbeitet. Eigentlich immer stand alone auf 2 unterschiedlichen Geräten. Nun sind durch das Hobby Tauchen weitere Geräte dazu gekommen und es sollte möglichst eine fast automatische Synchronisation erfolgen. Hierzu werrde ich das Sync Tool des NAS Herstellers (Synology Cloud Station) verwenden. Die oben beschriebene Vorgehensweise habe ich auch grundsätzlich verstanden, das Problem wird wohl eher die Beseitigung der “Altlasten” sein. Gibt es hierzu evtl. auch Tips?
    Die Bilder liegen alle als Sicherung in Ordnern auf dem NAS (Nach Kamera und Thema sortiert). Hieraus habe ich sowohl auf einen iMac importiert und bearbeitet, als auch auf eine MacBook Pro (aber teilweise andere Bilder). Wie bekomme ich jetzt am besten eine einheitliche Datenstruktur hin und die Kataloge zusammen?
    Danke vorab
    Andreas

    • Hallo Andreas,

      das wär für den Blog hier zu detailliert. Schreib mir bitte mal eine Mail und wir verständigen uns weiter, OK?
      Daten findest du unter meinem Link…

  20. Hallo Gunther, vielen Dank für die sehr hilfreiche Anleitung.
    Ich habe aber eine grundsätzliche Frage zu Lightroom (CC). Was muss ich tun, um damit auf Reisen ohne Netzanschluss arbeiten zu können?

    • Mit Lightroom kannst Du problemlos auch ohne Internetverbindung arbeiten, ich glaube Adobe prüft nur alle 8 Wochen die Lizenz, in der zwischenzeit muss man nicht online sein. Die Cloud funktionen (mobile sync) funktionieren dann natürlich nicht, alles andere schon.

  21. Frank 25. Juli 2015, 17:06   »

    Hallo Gunther,
    dieser Artikel kann wirklich schon fast als “Nachschlagewerk” durchgehen… vielen Dank dafür.
    Verstehe ich das richtig, dass du dein NAS auch als “Arbeitsvolume” nutzt und nicht nur zur reinen Aufbewahrung/Sicherung? Wie ist denn nach deiner Erfahrung die Performance über Gigabit LAN, gegenüber einer “normalen” Festplatte? Ich wollte jetzt aufgrund akuten Platzmangels auch ein NAS kaufen, aber mir wurde davon abgeraten (teuer, langsam, unnötig). Mit einer schnelleren externen USB 3 Platte bzw. JBOD Lösung wäre ich besser bedient.
    Das wäre dann halt wieder nur ein weiterer Festplattenspeicher…
    Also wenn die Performance irgendwie passt, würde ich aufgrund der weiteren diversen Features doch lieber in ein NAS investieren.
    Grüße
    Frank

    • Hallo Frank, ich komme mit der Performance gut klar!

    • Das eigentliche Nadelöhr beim Lightroom ist doch das Berechnen der Vorschaudateien und der Export der Dateien. Der Zugriff auf das NAS fällt dabei gar nicht so sehr ins Gewicht!

      Wenn der Katalog auf einer SSD im PC ist und man die Vorschaudateien generell gleich beim Import mit Berechnen lässt (1:1 für Desktop und evtl. Smart Preview für Laptop), braucht das LR ja eigentlich nur beim Export wieder auf das NAS zugreifen…

      Ich mache es ebenso und da gibt es keine Probleme!

      Aber auch daran denken, ab und zu mal den Katalog extern zu sichern und nicht nur auf der SSD!!! Und die Bilder vom NAS sollten auch separat noch einmal gesichert werden! Ein NAS ist keine reine Backup-Lösung, besonders dann, wenn die Daten nur dort liegen!!!

  22. Michael Messmer 28. Juni 2015, 21:10   »

    Hallo Gunther,
    Erst Mal vielen lieben Dank für Deine super Tipps, Ratschläge, Videos etc.! Ist wirklich ganz toll was Du da auf die Beine gestellt hast! Hat mir schon oft geholfen, wenn ich bei dir nachgeschaut habe!
    Hab gerade dein Tipp zu lightroom auf Reisen gelesen! Meine interne ssd hat leider nur 225 GB! Geht das mit deinem Vorschlag auch mit 2 externen Festplatten (eine Haupt- und eine Backup-Platte)?
    Vielen Dank und liebe grüße
    Michael

    • Verstehe nicht genau, wo der Unterschied sein soll. Es geht ja darum, die Bilder von der Reise zuhause in den großen Katalog zu bekommen. Das ist ja unabhängig davon, ob Du ein Backup vorher machst.

      • Michael 29. Juni 2015, 17:54   »

        Sorry, hab mich nicht deutlich genug ausgedrückt.
        Da meine interne SSD nicht genug Speicherplatz für die Bilder hat, möchte ich die Bilder auf die externe Festplatte legen und den Lightroom-Katalog auf der internen SSD (steht zumindest so in einem der Kommentare, dass das besser wäre)!
        Ist Dein Workflow dann auch möglich??
        Danke

        Michael

        • Hi Michael, ja klar, das macht keinen Unterschied.

        • Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich dies genauso mache. Unterwegs sind die Bilder bei mir auf der 1. externen HDD, das Backup (von LR generiert auf der 2.). Der Katalog ist natürlich im Laptop auf der schnellen SSD. Beim Import lasse ich mir dann auf dem Laptop gleich die SmartPreviews mit rechnen (kleine dng-Files). Damit kanns man dann schon neben den reinen Vorentwicklungen einzelne Bilder bearbeiten. Das funktioniert genauso gut wie mit den orig. Raw-Bildern, nur die Auflösung ist etwas geringer. Wenn man dann beim Export die USB-Platte mit den Bildern dran hängt, werden diese Entwicklungsschritte beim Exportieren auf die originalen Raws angewendet.
          Und zu Hause übernehme ich ja keine Vorschauen mit auf den PC mit dem großen Katalog – aber die einzelnen Entwicklungen bleiben erhalten…
          Beim großen PC ist es ja genauso – da ligen die Bilder ebenso auf dem NAS und der Katalog auf der internen SSD.
          Nur dort verwende ich dort nie SmartPreviews, weil ich ja immer Zugriff auf die Raws auf dem NAS habe.

          • Michael 30. Juni 2015, 20:42   »

            Hallo Gerd,

            super! Vielen Dank für Deine detaillierten Ratschläge! Ich probiere es gleich aus!

            Liebe Grüße

            Michael

    • Hallo Michael,

      ich nutze unterwegs auch zwei HDDs. Auf die zweite lasse ich beim Import in LR die Bilder nur zur Sicherheit noch mal automatisch speichern. Aber Achtung – Die Ordnerstruktur ist dann ganz anders! Ist eben nur zur Sicherheit, wenn mal die originale HDD ausfallen sollte. Dann würde ich diese von der Backup-Platte noch mal neu in LR importieren.
      Alternativ macht man nach dem Import eine 1:1-Kopie auf die zweite Platte. dann könnte nan diese nahtlos im Ernstfall weiter nutzen.

      Das berührt aber nicht das eigentliche Thema – hier gilt Gunthers Antwort von eben!

  23. Alexander Knatz 20. Juni 2015, 13:24   »

    Hallo Gerd,
    danke für die Erklärungen.
    Mich würde nur noch interessieren warum man beim Export des LR-Katalog vom Laptop nicht gleich die drei Häckchen setzt und somit alle Dateien schon zusammen hätte.
    Beim Import dann natürlich auch der Hacken und die Dateien von Lightroom an die richtigen Stelle verschieben lassen.
    Ich komme von Aperture und da konnte ich die Bilder eines Projektes, z.B. einen Ausflug, als Bibliothek vom Laptop extportieren und auf dem Hauptrechner inkl. Daten importieren lassen.

    Danke,
    Alex

    • Hallo Alexander,

      ich hoffe richtig verstanden zu haben, was du meinst. Wenn nicht, melde dich dann bitte noch mal (mir fehlt jetzt der genaue Bezug zu diesem Thread…).

      Ich geh mal davon aus, warum man die Haken beim Exportieren nicht für die Raw-Bilder (oder “Negative”) und die Vorschauen setzt.

      Du hast ja zwei PCs mit jeweils zwei Katalogen. In diesen Katalogen steht jeweils drin, wo sich die Raw-Dateien befinden. Dies ist im Normalfall dann ein anderes Verzeichnis oder sogar ein anderer Ort. Du kopierst ja, wenn du es so machst, wie Gunther es beschrieb, die Dateien manuell als Raw dorthin, wo du sie später haben möchtest.

      Mit dem Export des Kataloges möchtest du nun nur die Dinge mit nehmen, die du an den Raw-Bildern geändert hast (Auswahl der Bilder und Entwicklungsschritte). Natürlich wird auch der Ort des Pfades, wo sich die Raw-Bilder befinden mit exportiert, das geht leider nicht anders. Deshalb werden ja anschl. die Bilder auch alle mit den Fragezeichen angezeigt und erst durch das Suchen des Ordners, werden diese wieder dem richtigen Pfad zugeordnet.

      Hintergrund ist einfach folgender: Lightroom verwendet ja für den Katalog eine ziemlich komplexe Datenbank. Diese ist schon sehr stabil, aber sicher sollte man das nicht überstrapazieren. Wenn die die Bilder nicht so kopierst, sondern dies über den Export machst und zusätzlich auch noch in diesem Prozess noch die Vorschauen berechnen lässt, dann dauert das nicht nur sehr lange, sondern die Wahrscheinlichkeit, dass hier etwas schief gehen kann vergrößert sich enorm!

      Es ist eben einfacher, die Raw-Bilder erst einmal nur zu kopieren, unabhängig von einer Datenbank und dann die Zurodnung zu machen. Und die Vorschaubilder kannst du dir hinterher auch in einem Ritt neu rechnen lassen, sowohl Smart, wenn du die überhaupt brauchst, als auch 1:1.

      Bei dem vom Gunther vorgeschlagenen Verfahren exportierst du ja nur den nackten Katalog, der zu großen Teilen aus relativ kleinen xmp-Files besteht – es werden keine riesigen Raw-Dateien und auch keine Berechnungen von Vorschaubildern, die auch sehr zeitaufwendig sind, bei diesem Prozedere gemacht.

      Das geht so serh, sehr viel schneller und ist die sicherste Variante! Wichtig ist jedoch, dass man versteht, was man dort tut!!! Nicht einfach nach Schema F arbeiten und sich keine Gedanken machen, sondern vorher versuchen zu begreifen, was da eigentlich genau passiert…

      Ich hoffe, ich habe damit den Kern deiner Frage getroffen und es hilft dir weiter. Wenn nicht, melde dich bitte noch einmal.

  24. für Windows empfehle ich – obwohl anfangs etwas kryptisch in der Bedienung – robocopy. Ist Teil des Windows Betriebssystems und sehr sehr schnell

  25. Flachsmann Daniel 13. April 2015, 13:11   »

    April 2015

    Hallo APPLE User

    Ich habe versucht ca. 3 TB Fotos & Videos auf dem Mac zu synchronisieren. Dabei versuchte ich es zuerst mit FreeFileSync. Leider hat sich das Programm 3x aufgehängt nachdem es X-Stunden die beiden Festplatten ausgewertet hatte. Zuerst dachte ich, dass eine Festplatte beschädigt sei. Dies war nicht der Fall. So wechselte ich das Programm und entschied mich für GoodSync.

    Mit GoodSync funktionierte alles einwandfrei und schnell.
    Kann ich also für den MAC empfehlen. -Ist im AppleStore verfügbar.

    Have Fun!
    Dani

    • Also ich habe mit dem FreeFileSynch bislang keine Probleme gehabt – weder auf dem Mac, noch bei Windows. Wobei ich damit aber auch keine 3TB Daten synchronisiere, da ich diesen Bedarf gar nicht habe.

      Das GoodSynch habe ich mir zwar auch mal angesehen, es aber außer Betracht gelassen, da man damit nach der Testphase nur noch ca. bis zu 100 Dateien synchronisieren kann. Ansonsten bräuchte man die Pro-Version, die mit mind. 25 Euro zu Buche schlägt. Da hätte ich dann eher auf das erprobte Chronosync gesetzt, dass es für 30 Euro auch direkt im Apple Store zu kaufen gibt.

      Generell gebe ich für gute Software auch gern etwas Geld aus – für die bei mir aber bisher eher seltneren Fälle, bin ich aber mit dem FreeFileSynch auf dem Mac sehr zufrieden! Und das erledigt das kostenlose Tool absolut super, wobei dies bei mir aber auch höchsten einige 100 MB Daten bei einer Reise sind.

      Hast du die Software schon länger im Einsatz als die Testphase, bzw. als Pro-Version oder gibt es die Beschränkungen dort nicht mehr? Wäre vielleicht für den ein oder anderen doch noch von Interesse.

  26. Peter Meiser 1. Februar 2015, 14:00   »

    Hi, herzlichen Dank für diese tolle Anleitung! Peter

  27. Ich habe in Lightroom Kataloge mit “?” ,wo ich dann erst den Bilderordner zuordnen muss ,um sie zu bearbeiten, aber in dem Katalog sind sehr wohl Vorschaubilder!?

    • Nein. Du darfst erst einmal keine Fragezeichen mehr in deinem Lightroom bei den Ordnern mehr haben! Die Fragezeichen bedeuten., dass du im Katalog deine Bilder zwar eingeordnet hast, jetzt aver ds Lightroom die Originaldateien nicht an dem Ort findet, der dort eingetragen war. Dies musst du erst mal beseitigen, indem du den neuen Ordner suchst (dazu gubt es dirt eine Suchfunktion) und dann kannst du den richtigen Ordner zuweisen. Spöter kann ich mal selbst im LR schaun und nochmal genau schreiben wo genau nan diese findet. Schreibe jetzt von unterwegs mit iPhone…

      • Das ist doch prima, wenn es jetzt erst mal geklappt hat!

        Inge – schreib doch bitte noch mal, wie du arbeitest! Hast du auch inzwischen auch schon die Vorschauen berechnen lassen?
        Nutzt du Laptop oder PC fest am Netzwerk mit NAS oder ext. HDDs… bzw. trennst du die Verbindungen (Netzwerk oder USB) nach einem Import oder beim Entwickeln oder Export und hast dann kein NAS oder ext. HDDs mehr am Rechner? Und wo liegt jetzt dein Lightroom-Katalog und welche Vorschauen verwendest du 1:1 oder Smart Previews)?

        Vielleicht kann man dir dann noch den ein oder anderen genaueren Tipp geben…

    • Übrigens, wenn du beim Import berets Vorschaubilder rendern läßt, dann sind diese ja schon da (je nach Auswahl 1:1 oder Smart Preview). Diese werden dort abgespeichert, wo der LR-Katalog lrcat liegt, nur hat die Vorschaudatenbank die Endung lrdata. Ansonsten werden nur kleine jpgs angezeigt, die zum Navigieren dienen, aber wegen der geringen Größe zum Bearbeiten ungeeignet sind. Dann versucht LR beim Zugriff auf solch ein Bild in diesem Moment eine 1:1 Vorschau zu generieren – dazu muss jedoch ein direkter Zugriff auf die originalen RAW-Bilder bestehen! Dieser muss ebenso natürlich auch beim Export der Bilder vorhanden sein, da LR ja erst dann die Änderungen an den Originalbildern, die im LR-Katalog gespeichert werden, verwendet, um aus neue jpg-Bilder zu berechnen, die diese Änderungen enthalten. Die originalen Raw-Bilder werden ja nie angetastet…

  28. Hallo… vielen Dank für Deine Antwort.
    Ich habe es aber genauso gemacht wie es in Deinem Artikel steht!
    Aber warum zeigt mir lightroom nach dem Import der ircat Datei keine Vorschau an?
    Es ist doch egal , ob die Bilder und die ircat Datei auf die Festplatte des großen Rechners kopiert werden (beide) oder auf eine externe Festplatte oder auf die NAS oder nicht? Beide Dateien müssen doch nur an dem gleichen Ort sein oder?
    Ich habe sowohl auf dem Hauptrechner als auch auf der NAS Ordner mit Bildern, weil ich auf Grund der Datenmenge einiges auslagern musste!
    Wäre nett, wenn Du noch etwas dazu sagen könntest!
    Liebe Grüße Inge

    • Hallo Inge,

      Lrcat und die Bilder müssen nicht auf dem selben Gerät liegen!
      Idealerweise ist der lrcat auf dem Hauptrechner und dort auf einer schnellen Festplatte oder besser einer SSD.
      Die eigentlichen Raw-Dateien können eytren liegen. Wenn die Medien benutzt, wie externe USB-Platten, die nicht ständig am PC sind musst du noch etwas beachten.

      Lightroom erstellt kleine Bilddateien, damit man navigieren kann , weil man ja den Inhalt der Bilder sieht. Zum richtigen Arbeiten beim Entwickeln benötigt man jedoch richtige große Vorschaudateien! Da gibt es die 1:1 Dateien, die werden dann automatisch aus dem RAW berechnet, wenn du das Bild bearbeiten möchtest! Hierzu benötigst du auch den direkten und sofortigen Zugriff auf due Raw-Bilder. Besser ist es deshalb, sich die 1:1 Vorschauen beim Import direkt mit berechnen zu lassen – üblicherweise! Hier ist es wieder etwas anders: du kopierst die Bilddateien an einem bestimmten Ort, OK. Jetzt muss nan dem LR-Katalog noch sagen, wo sich jetzt die Bilder befinden, weil sie ja nicht mehr am Originalort sind! Sonst werden dir im LR die Ordner und Dateien mit Fragezeichen versehen. Hast du (z.B. Über due Suchfunktion) die Bilder gefunden und wieder korrekt zugeordnet, soeichert LR die neue Zuordnung in seiner Katalogdatei lrcat. Dann sind auch die Fragezeichen weg!

      Jetzt solltest du idealerweise vor der Bearbeitung gleich noch due 1:1 Vorschaudateien berechnen lassen! Das musst du separat manuell anstoßen! Möchtest du später beim Bearbeiten die Ext. HDD oder das NAS nicht nutzen, bzw. arbeitest am Laptop oder hast nicht so viel Platz bzw. dein Laptop ust nicht so schnell, kannst du besser auch Smart Previews erstellen lassen – das sind relativ kleine dng-Dateien, die aber oft auch zum Entwickeln reichen.

      Wichtig ist es, zu verstehen, was und wue Lightroom dies macht. Dann ist es eigentlich rekativ einfach!

      Der lrcat und die 1:1 Vorschaudateien bzw. Smart Previews werden immer direkt gebraucht. Darauf muss LR sofort ubd schnell zugreifen können! Deshalb diese unbedingt auf den PC und idealerweise auf SSD!!!

      • Übrigens sollte man nie die lrcat-Datei, mit der man arbeitet, auf ein NAS ablegen!!! Und möglichst auch nicht auf externe USB-Platten! Backups dürfen natürlich dort sein. Aber LR braucht stöndig die lrcat-Datei – darin wird alles gespeichert, was wo wie geändert werden soll, wo sich die Bilder befinden usw. Auch die Vorschaudateien werden dort abgelgt.

        Wenn an der Verbindung zu dieser Datei etwas nicht stimmt (USB-Stecker raus, Netzwerkverbindung nicht einwandfrei usw. kann nan sich ganz schnell die lrcat damit zerstören! Deshalb – diese unbedingt direkt auf den PC!!!

      • Vielen Dank erst mal!!! Es hat jetzt endlich geklappt!!
        Schönen Sonntag!

  29. Hallo Gunther!
    Ich habe leider ein Problem und bin am Verzweifeln!! Letztes Jahr habe ein Mal nach Deiner Anweisung meine Lightroom Dateien problemlos vom Laptop auf meinen großen Rechner spielen können.
    Jetzt nach unserem Urlaub wollte ich es wieder genauso machen , wie von Dir beschrieben. Ich weiß leider nicht, was ich falsch mache, aber es klappt nicht!
    Ich habe die Originaldateien im Raw Format in einen Ordner auf die externe Festplatte, dann den Katalog mit den ircat Dateien als temp. Ordner ebenso auf die externe Festplatte.
    Danach habe ich den temp. Ordner in Lightroom wie beschrieben geholt ,und schon da stimmt etwas nicht, weil er mir keine Bilder anzeigt.
    wenn ich dann nach dem Ordner mit den fehlenden Bildern suche , fragt er immer etwas von “zusammenführen” oder “abbrechen”?????
    Es wäre echt toll, wenn Du mir sagen könntest, wo mein Fehler liegt!!
    Eventuell könnten wir es auch telefonisch machen…
    Ich rufe Dich auch gerne zurück!!!
    1000 Dank schon mal für Deine Mühe !
    Liebe Grüße Ing

  30. Renato Antognini 30. Dezember 2014, 21:08   »
  31. Renato Antognini 30. Dezember 2014, 20:52   »

    Hallo Gunther

    Die wohl eleganteste Lösung für den Sync auf dem Mac ist Hazal for Mac. Da es kein Programm sonder eine Preference ist läuft es immer und wird aktiv sobald im gewünschten Ordner ein neues File erscheint! Siehe auch http://youtu.be/DSY1gaUttgQ.

    Gruss, Renato

  32. Tom Lügger 25. November 2014, 11:21   »

    Halo Gunther,
    vielen Dank für die Mühe, die Du Dir gemacht hast. Du hat hier einen wirklich durchdachten Workflow beschrieben! Zu dem Sync Problem auf dem Mac habe ich einen Tipp:
    SyncTwoFolders ist eine empfehlenswerte Software um 2 Ordner miteinander abzugleichen, dabei lassen sich verschiedene Parameter einstellen.
    Ich hoffe, der Tipp hilft Dir weiter.
    Tom

  33. Hallo Gunther,
    bin gerade am überlegen, ob ich den Heimrechner mit einer weiteren internen + externen Festplatte (Sicherung) aufrüste, da es auf den vorhandenen Platten schon wieder eng wird… oder doch ein NAS System anschaffe. Das scheint ja die elegantere Lösung zu sein, da entsprechende Hardware vorausgesetzt, fast beliebig erweiterbar und auch schnell. Es wird aber überall darauf hingewiesen, trotzdem noch eine Datensicherung auf separaten Medien zu erstellen, da bei Totalausfall aller NAS Platten auch wieder alles weg ist (finde ich aber relativ unwahrscheinlich). Cloud-Anbieter Lösungen finde ich weniger symphatisch, da potentiell unsicher und m.E. auch relativ teuer.
    Welche Raid Variante verwendest du bei deinem NAS und sicherst du auch nochmal zusätzlich?
    Gruß
    Frank

  34. Vielen Dank Gunther, super Anleitung ! Wie oft auf Deiner Seite ein Artikel der perfekt auf den Arbeitsablauf abgestimmt ist und sich auf das Wesentliche beschränkt. Danke für Deine Arbeit.

  35. Mal wieder ein absolut hilfreiches Tutorial! Nicht umsonst einer der besten deutschsprachigen Fotoblogs, vielen Dank!

  36. Hi,
    vielen Dank für diese tolle und bebilderte Anleitung!!!
    Ich habe mehrfach versucht, exakt nach der Anleitung die Dateien auf einen anderen Rechner zu übertragen. Dann habe ich in meinem Fall den Fehler gefunden: Ich musste nicht nur den Bilderordner von der externen Festplatte auf den “Empfängerrechner” verschieben, sondern zusätzlich die vom “Senderrechner” exportierte Katalogdatei. Dann hat es funktioniert.
    Vielleicht hilft der Tipp ja jemand weiter.
    Viele Grüße,
    Ben

  37. Vielen Dank für diese sehr verständliche Anleitung, genau danach habe ich gesucht. Der nächste (Tauch)urlaub kann kommen! :-)
    Jens

  38. Hamburger73 13. Mai 2014, 19:36   »

    Hallo Gerd,

    danke. Ich werd’ aus LR nicht schlau, aktuell auch nicht hinsichtlich Weiterbearbeitung in PSE. Ich schreibe Dich privat nochmal an, vielen Dank!

    BG…Carlos

  39. Vorsicht bei der Installation von FreeFileSync – die Software installiert bei der Standardinstallation das Programm “Conduit Search Protect” ungefragt mit. Dieses verbiegt die Browser Einstellungen, so dass die Standardsuchmaschine immer Conduit Search ist und verhindert gleichzeitig, dass dieses geändert werden.

    Mit der Deinstallation von dem Mist kann man gerne mal ein paar Stunden vergeuden.

    Deswegen immer auf “Benutzerdefinierte Installation” klicken, dann kann man den Mist abwählen.

    Alternativ kann man für die hier vorgestellte Aufgabe auch den FreeCommander, TotalCommander oder YARCGUI nehmen. Wobei letzteres am Anfang etwas komplizierter zu bedienen ist.

    • Danke für den Hinweis. Das war, als ich den Artikel geschrieben habe, noch nicht der Fall. Bei Freewareprogrammen empfiehlt es sich immer die Benutzerdefinierte installation zu wählen, da man unerwünschte “Addons” nicht ausschließen kann.

  40. Übrigens heißt die Arbeitsweise von LR nichtdestruktiv (also “nicht-zerstörend” oder gleichbedeutend mit unangetastet).

    Habe grad noch mal geschaut, wo man einen schönen Überblick zur “Arbeit mit Lightroom unterwegs” hat. Es gibt ein schönes mehrseitiges OpenBook von Galileo-Computing genau zu dieser Problematik mit den Katalogen. Ist zwar zu einer älteren Lightroom-Version, aber passt immer noch sehr gut: http://openbook.galileodesign.de/lightroom/lightroom_06_kataloge_001.htm

    Außerdem gibt es tolle Lernvideos zu Lightroom bei Video2Brain. Auch direkt zum Arbeiten für unterwegs (https://www.video2brain.com/de/videotraining/unterwegs-mit-lightroom – 24,95 EUR für ein 3-Stunden-Video vom Österreicher Martin Dörsch). Wer nicht 40 Euro zum Kauf ausgeben möchte kann dort auch einen Monat für 19,90 Euro buchen und sich sogar soviel anschauen, wie er möchte…
    siehe hier: https://www.video2brain.com/de/abos

    Oder ein tolles Viertelstunden-youtube-Video vom Schweizer Michel Mayerle “Mit Lightroom unterwegs” und das vüllig umsonst. Er ist auch ein Trainer bei Video2Brain, hab ich grad noch gelesen…

    Ich bekomme von niemanden Geld für irgendeine Werbung! Soll euch nur Hilfe und Unterstützung geben. Habe das zwar alles nicht selbst angeschaut sondern gerade nur mal kurz reingeschaut, aber schlecht ist es bestimmt nicht.

    Und nun seid ihr selber gefragt: sich mal damit befassen und es Verstehen… ;-))

    • Hamburger73 9. Mai 2014, 00:24   »

      Danke für die links, da schaue ich rein. Ich habe übrigens kein Windows sondern einen iMac und ein Airbook. Mit den doppelten Bildern ist für mich trotzdem nicht nachvollziehbar, irgendeinen Zusammenhang zwischen diesen und den virtuellen Kopien (sind ja genau die, die im Ordner doppelt sind) muss es doch geben?! Das mit dem Export und den damit bereits bearbeiteten Bildern werde ich beherzigen, wobei, die liegen schon in einem extra-Ordner ‘Bea’, im Bilderarchiv.

      • Am wichtigsten ist, dass ein Originalbild (ideal RAW) nur genau einmal existiert. Alle virtuellen Kopien etc. existieren eben nur “virtuell” und nicht als dateien.
        Ferner solltest Du bearbeitete Bilder, die Du exportierst immer nur zur jeweiligen Verwendung exportieren und dann am besten wieder löschen. Du kannst sie ja jederzeit wieder erzeugen.
        Niemals solltest Du bearbeitete, exportierte Bilder wieder in den Katalog aufnehmen!
        Mit diesen Regeln und der entsprechenden Disziplin macht Lightroom richtig Spaß und vereinfacht alles ungemein.

      • Um das hier nicht weiter ausufern zu lassen, kannst du dich gern mal per Mail bei mir melden. Klick einfach auf meinen Namen – Mail findest du auf meiner Homepage unter Kontakt. Ich nutze unterwegs einen MacBook und zu Hause einen Windows-PC. Macht aber für das Lightroom nichts aus. Aber wenn du noch speziellere Fragen hast, um dein Problem zu lösen hast ist es direkt evtl. besser, denke ich…

  41. Es ist eigentlich schon einfach, man tut sich nur etwas schwer damit, wenn man sich noch nicht gründlich genug damit auseinandergesetzt hat. Es wird leider auch kein Rezept geben, das man 1:1 so für sich übernehmen kann – prinzipiell hat der Gunther das hiermit aber schon weitestgehend getan.

    Ein Punkt wäre, um dies evtl. etwas zu vereinfachen und Kopierprobleme zu vermeiden, wenn man zwei Windows-PC hat die externe Platte so einzurichten, dass diese an beiden PCs mit Lightroom den selben Laufwerksbuchstaben besitzt. Dann würde das manuelle Kopieren der Bilder auf der Windowsebene entfallen:

    Der Ablauf wäre dann: aktuellen Katalog beim Laptop mit auf die externe Platte exportieren (in einem anderen Ordner als die Bilder). Anschließend die Platte an deinen Heim-PC und dort den Katalog von der externen Platte wieder importieren. Dann gibt es keinen verwaisten Ordner am Heim-PC, weil er die Bilder ja an der selben Stelle wiederfindet, weil man ja den gleich Laufwerksbuchstaben und Dateipfad hat. Nun kann man im Bibliotheksmodul den Ordner dorthin verschieben, wo er letztendlich hin soll (evtl. auch auf ein NAS). Der LR-Katalog merkt sich ja dann automatisch, wo die Bilder hin verschoben wurden.

    Prinzipiell gilt: In deinem LR-Bilderordner möglichst nie manuell arbeiten! Nur wenn man ganz genau weiß, was man da tut!

    Übrigens sind Kopien von Bildern in deinem Bilderordner und virtuelle Kopien zwei ganz verschiedene Dinge!!!
    Wenn du per Lightroom ein Bild importierst, dann ist und bleibt dieses immer nur einmal da! Eine virtuelle Kopie ist eigentlich gar kein Bild – sondern es zeigt dir nur eine zweite Vorschau des Bildes an. Diese ist nur in den previews zu finden! Alle Änderungen, die du dann an dem virtuellen Bild machst, werden nur als Protokoll in deinem Lightroom-Katalog gespeichert und nur in dem Vorschaubild angezeigt. Erst wenn du dann ein Bild exportierst, wird das Original hergenommen und mit den Änderungen des Protokolles von deinem virtuellen Bild das neue Bild berechnet und abgespeichert. Das ist das Grundprinzip von Lightroom und die destruktive Arbeitsweise – es wird nie das Original angetastet und Änderungen werden beim Bearbeiten NIE als neu Bilder gespeichert. Was du dort siehst sind nur kleine, für die Bearbeitung berechnete Vorschaubilder! Selbst wenn du 5 oder mehr virtuelle Kopien erzeugst.

    Übrigens gehören in deinen Lightroom-Bilderordner auch nur deine importierten Originalbilder. Deine Exporte gehören in einem ganz anderen Ordner als deine Originale liegen. Genau das habe ich kürzlich erst so bei jemanden gesehen. Aber dann siehst du nachher gar nicht mehr durch…

  42. Wenn xmp-Dateien vorher ausgewählt waren und du kopierst den Ordner auf ein anderes Laufwerk, müssen diese anschließend auch noch da sein. Das Lightroom selbst braucht keine xmp’s – die Änderungen werden im Katalog gespeichert! Also in der lrcat-Datei. Den Bildordner kopierst du, den Katalog importierst du. Wenn anschl. Fragezeichen bei den Ordnern vorhanden sind musst du durch Suchen den Richtigen Ordnern mit den Bildern Zuweisen, damit LR auch weiß, wo jetzt die Bilder liegen. Wenn LR dann die Bilder richtig erkennt, du also den richtigen Ordner zugewiesen hast, kannst du z.B. 1:1 Vorschauen neu berechnen lassen, was man unterwegs aus Akku- und Zeitgründen nicht unbedingt macht. Man will ja auch selten Bilder bearbeiten und braucht deshalb so eine hohe Auflösung. Die Smart Previews brauchst du nur, wenn du unterwegs deinen eigentlichen Bilderordner nicht dabei hast, aber deine Bilder trotzdem bearbeiten möchtest. Dies sind kleine dng-Dateien – die Umrechnung braucht schon etwas mehr Zeit. Man braucht diese dng’s aber nur zur Entwicklung auf dem Laptop. Ich nutze dies evtl. nur für gerade erfolgte Shootings, wenn ich dafür unterwegs mal Zeit habe, sonst nie.
    Aber der Import eines anderen Kataloges hat bei mir noch nie Probleme gemacht. Sauber arbeiten vorausgesetzt und wissen, was man da eigentlich genau macht.

    • Hamburger73 5. Mai 2014, 15:01   »

      Gerd,

      nochmal danke. Ich muss mir das alles nochmal zu Gemüte führen. Ich saß gestern 3 Stunden daran und habe erst gesehen, dass, warum auch immer, Bilder doppelt hinzugefügt wurden. In dem Bilderordner auf dem Laufwerk waren sie 2x zu finden (in verschiedenen Ordnern), in LR dann als virtuelle Kopien vorhanden. Ich habe im Bilderordner dann die doppelten und in LR die v. Kopien gelöscht. Dazu kommt, dass in den Bilderordnern – in so einigen mittlerweile – ganz viele .xmp-Dateien liegen. Wenn ich die anklicke, öffnet sich automatisch PSE – ein Bild sehe ich allerdings nicht. Überdies ist mir aufgefallen, dass ein Teil der im Urlaub bearbeiteten Bilder tatsächlich mit übernommen wurde, ein Teil aber nicht, warum auch immer. Wenigstens habe ich das Problem der ´2Ordner für einen Urlaub´ gelöst. Hier habe ich in LR einfach den einen Ordner per Maus in den anderen geschoben, was allerdings zur Folge hat, dass dieser Ordner jetzt als Unterordner angezeigt wird, mit seiner ursprünglichen Struktur. Alles nicht so einfach…für mich zumindest:)!

  43. Hamburger73 4. Mai 2014, 17:36   »

    Hallo Gerd,

    danke erstmal. Ich bin so vorgegangen wie oben beschrieben und habe demnach doch sowohl den Ordner, als auch den Katalog mit importiert. Das Häkchen bei ´SMART-Vorschauen erstellen´ sollte ja nicht hinzugefügt werden. Die Bilder sind ja da, allerdings sind die bearbeiteten Bilder weg – zumindest nicht sichtbar (XMP). Ich verstehe nicht was ich hier falsch gemacht habe – so wie oben beschrieben sollte es doch funktionieren.

  44. Hamburger73 2. Mai 2014, 21:50   »

    Hallo,

    erst einmal vielen Dank für die Beschreibung dieses Workflows. Irgendwas muss ich wohl falsch gemacht haben, denn nach dem Importvorgang sehe ich zwar die Bilder auf dem Desktop, allerdings sind die bearbeiteten Dateien wohl nicht übernommen worden – weder in Lightroom (Desktop) noch hier auf der int. Festplatte. Da steht bei einigen Dateien nur XMP – und kein Bild wird angezeigt. Wie bekomme ich diese ohne großen Aufwand in Lightroom rein? Dazu kommt, dass wohl noch ein andere Bilderordner (hatte ich vorher nicht gesehen) auf dem Notebook liegt, welchen ich bei dem Kopieren nicht berücksichtigt hatte. Bekomme ich diesen genauso rüber wie vorab schon gemacht? Und – zu gutallerletzt: Ich habe einen Teil des Urlaubs (der, der auf einer anderen Speicherkarte war) bereits vorher ins Lightroom auf dem Desktop gespielt – wie kann ich die verschiedenen Kataloge denn jetzt zusammenführen? Vielen Dank für ein Feedback und bG…Carlos

    • Bearbeitete Dateien kann man in Lightroom nicht übernehmen. Die Bearbeitung erfolgt destruktiv und wird nicht in den Bildern gespeichert. Für externe Weiterbearbeitung (z.B. in Photoshop) kann man diese Änderungen auch in xmp-Dateien mit abspeichern lassen, die dann neben den Bildern im Bilderordner mit enthalten sind. Ansonsten sind alle Änderungen zu den Bildern im LR-Katalog (DeinName.lrcat) enthalten. Dann gibt es aber auch noch die Preview-Ordner für die Vorschaudateien (auch Smart Previews möglich). Wenn du einen Ordner importierst und keine Previews mit importierst, dann musst du die Verknüpfung zu deinen Bildern herstellen und die Vorschauen neu berechnen lassen. Belies dich bitte mal dazu, was Lightroom genau macht, sonst erzeugst du dir evtl. ein ganz schönes Chaos… Aus der Ferne wird man dir bei so speziellen Problemen schlecht weiterhelfen können. Üb das ganz evtl. an Testordnern und -katalogen die du dir erzeugst, damit du genau begreifst was dort passiert! Wenn man das nicht verstanden hat, sollte man nicht so einfach mit seinen grossen Katalog wild drauf los legen und schon gar nicht ohne vorherige Backups (LR-Katalog und Bilderordner! Ansonsten alle Änderungen im Bilderordner nur über das Lightroom vornehmen!
      Hilft dir das erst einmal weiter?

  45. Mittlerweile nenne ich ein MacBook Pro mein eigen (verzeih mir Gunther! ;-) – aber im Zusammenhang mit den vorhandenen iPhone, welches wir auch innerhalb der Firma nutzen und dem auch vorhandenen iPad war dies die für mich beste Lösung). Nun habe ich Apple etwas reicher gemacht, brauche mich, dank Time Machine aber auch nicht mehr um ein Backup eines zusätzlichen Windows-Systems zu kümmern.

    Zeit dafür den Workflow für unterwegs zu Erstellen und zu Testen.

    Dank Gunthers Anregung habe ich das Freefilesynch, welches auch auf dem Mac läuft getestet – mein bisher verwendetes z-DBackup läuft nur leider unter Windows. Ein wunderbares Tool. Also damit ran an die Arbeit: meine Raws importiere ich nun per Lightroom auf die interne SSD des MacBooks. Mit dem Freefilesynch habe ich eine Spiegelung des Bilderordners der SSD auf meine externen mobilen Transcend-HDDs konfiguriert (2 x 1TB). mit dem Zusatztool Realtimesynch habe ich eine Zusatzdatei xxxx.ffs_real generiert, die ich unterwegs bei Bedarf nach dem Start des MacBooks über vorher geänderte Systemeinstellungen automatisch mit starten kann. Ansonsten kann ich dies jederzeit auch manuell tun.

    Zuerst hatte ich in Erwägung gezogen, die Bilder von den SD-Karten per Lightroom direkt auf die HDDs zu laden und mir dann Smart-Previews erstellen zu lassen – das dauert in der Praxis dann aber doch zu lange und beansprucht den Akku.

    Getestet habe ich dies zum ersten Mal mit meinen Bildern vom der letzten Prag-Reise vor einer Woche. Aber erst einmal zu Hause: Automatisches Starten der Realdatei des Freefilesync aktiviert und Macbook neu gestartet. Beide Transcend-HDDs angeschlossen und mit meinen LR5-Voreinstellungen diese auf die SSD importiert und Voilá – kurz danach hatte ich beide identischen Ordner auch auf beiden SSDs. Perfekt!

    Noch einige Vorauswahlen getroffen, einige Bilder etwas vorab zum Testen bearbeitet und anschl. die erste HDD an meinen Windows-Heim-PC angeschlossen und den Bilderordner der externen HDD in meinen großen Lightroom-Bilderordner kopiert (automatisch per z-DBackup (übrigens befindet sich mein Bilderordner jetzt auch komplett auf dem QNAP-NAS – Tribut an die inzwischen 24-Megapixel-Bilder der Cams). Vorher hatte ich natürlich auch den Katalog mit auf die HDD ausgelagert. Nun den Katalog in den großen LR-Katalog geladen und den Ordner neu zugewiesen und alles passt! So habe ich mir das vorgestellt!!!

    Natürlich lauft so ein Prozedere immer erst nach einer Sicherung meines großen LR-Kataloges. Auch die der große Bilderordner vom NAS wird immer zusätzlich auf zwei externe HDDs gesichert.

    Gunther – dein Artikel kam zur rechten Zeit für mich! Und er war für mich der finale Anstoss zum Vollzug, mit dem ich schon lang geliebäugelt hatte!

  46. Tipper 2. März 2014, 18:54   »

    Hi,

    Danke für den guten Artikel.
    Ich habe einen Tipp für Dich bzgl. Verzeichnis-Synchronisation auf dem Mac.

    File-Sync auf dem Mac: “SyncTwoFolders” – z.B. hier zu bekommen:
    https://www.macupdate.com/app/mac/22644/synctwofolders

  47. FreeFileSync läuft auch auf dem Mac ! Nur als Anregung zum Gunthers Frage welche Lösung auf dem Mac in Frage kommt :-)
    Schönes Wochenende Dirk

  48. Hallo Gunther,

    Wie machst Du das wenn man über 10.000 Bildern bei Nikon kommt?
    Da die Kamera wieder bei DSC00001 also bei 0 anfängt.
    Kann das Programm FreeFileSync ab 10.000 Bildern die Nummer mit 10.001 erweitern?

    Gruss Thomas

    • Das spielt doch gar keine Rolle – erstens sind die Bilder normalerweise in unterschiedlichen Verzeichnissen, zweitens prüft das Sync Programm nicht nur nach dem Namen und drittens empfehle ich schon beim Import in Lightroom die Bilder entsprechend umbenennen zu lassen, z.B. YYYY-MM-DD_HHMM_Originalname

  49. Schöner Vortrag! Zum Thema wie sichere ich meine Fotos bequem auf eine externe Festplatte mit dem Mac, kann ich nur Time Machine empfehlen. Jedes Backup wird nur um die fehlenden Dateien ergänzt. Hat man unterwegs die Möglichkeit ein Wlan-Netz zu kontaktieren, kann der Upload über Automator automatisiert werden ( sehr bequem! ). Ansonsten gibt es natürlich auch Syncprogramme für den Mac.

  50. alles super interessant, aber mir brummt jetzt schon der Schädel. Bin schließlich nur eine Amateurin. Doch jetzt weiß ich was NAS (Network Attached Storage/ich sag immer meine Homecloud),Hdd (Hard Disk Drive/Festplattenlaufwerk) und SSD (Solid State Drive/externe Festplatte) ist und das ich das alles auch hab :-) und mein nächster workflow/Arbeitsablauf wird vielleicht nicht mehr ganz sooo chaotisch, aber konsequent war ich noch nie :-(
    Danke – weiter so Jungs agän what lörnd

    • Ich bin auch nur Amateur. Aber sorry – das mit dem Kürzeln ist so ein Problem. Aber dafür gibts ja Wikipedia…
      Und ein NAS gabs schon, da redete noch keiner von Cloud. Bin aber auch schon ein bissl älter ;-)

  51. Hej Gunther,

    vielen Dank für die Beschreibung deines Workflows. Der Artikel kam für mich gerade zur richtigen Zeit.

    Für alle Freunde des MacBooks hier aber noch eine komische Besonderheit, die ich in meiner Situation bemerkt habe: Lightroom Windows auf dem Desktop-PC hat Probleme, Bilder zu importieren, die auf einem MacBook mit Umlauten umbenannt wurden. Enthalten die .NEF Dateien keine Umlaute, funktioniert es so wunderbar, mit Umlauten meldet Lightroom trotz vorhandener Daten, dass die RAW Dateien nicht gefunden werden können.

    Sinnvollerweise sollte man also vor dem Kopieren sicherstellen, dass die Dateien keine Umlaute enthalten. Vielleicht hilft das jemandem :-)

  52. Hallo,

    super Artikel, ich arbeite fast genau so. Für meine Backups der Bilder auf Reisen (64 Gb SD-Karte im Notebook) verwende ich nun seit einiger Zeit PureSynch, statt FreefileSynch, da dieses Tool in der Lage ist Ordner zu überwachen und bei veränderungen Automatisch die veränderten Dateien automatisch zu kopieren (wenn gewünscht auch inkrementell).

    Ich übertrage also die Bilder von meiner Kamera in meine Ordnerstruktur und während ich sie dann in Lightroom importiere, werden sie gleichzeitig von PureSynch automatisch auf meine SD-Karte gesichert.

    Ich will jetzt natürlich keine Werbung machen, sondern nur mal meinen Workflow zum vergleich erläutern.

    Wie gesagt, super Artikel, weiter so!

  53. Danke fuer den Bericht.

    Sichert ihr eure Daten dann noch weiter ?
    Ich habe dann immer das Verlangen eine DVD zu brennen. Tageweise beschriftet und abgelegt. Da habe ich das Problem das die Tagesmenge nicht auf eine DVD passt und ich sie Daten

    • Auf DVD? Um Himmels willen… DVDs sind so ziemlich das schlechteste Backup Medium überhaupt. Erstens halten die Dinger zum Teil nur 2 Jahre und man muss sie dunkel aufbewahren etc. und zweitens ist das auch eine riesen Umweltsauerei. Bei den heutigen Datenmengen kommt man mit einer DVD ja nicht weit.
      Das beste und günstigste Backupmedium sind auf jeden Fall Festplatte, ggf. ein Online-Backup wie CrashPlan.

      • Bin ich der gleichen Meinung.
        Meine Daten passen am preiswertesten immer noch auf HDDs. Die Masse liegt auf dem NAS und von dem habe ich Kopien auf externe HDDs. Davon sollte man eine eigentlich auch außer Haus lagern. Für goße Bestände gibt es auch das relativ preiswerte Glacier (“Gletscher”) von Amazon. Preiswert, weil die Daten dort nicht auf Servern lagern, deshalb braucht es evtl. 1-2 Tage eh die Daten bei Bedarf dann wieder zum Download bereitgestellt werden können.

        Wer sich für einen Kunden oder Bekannten die Mühe machen will, mal eine CD oder DVD zu brennen, der soll es tun. Ich nutze für Events den Anbieter pictrs.com, wo man die Bilder passwortgeschützt zum Download bereitstellen kann und dort kann sich dann jeder seine Bilder selbst raussuchen und in jedem beliebigen Format bestellen oder auch herunterladen. Preise dafür könnt ihr selbst festlegen. Bis 250 MB ist pictrs.com kostenlos.

  54. Reinhard 22. Januar 2014, 21:44   »

    Hallo Gunther,
    merci für den Workflow. Wieder einmal sehr hilfreich.
    Zu Deiner Frage nach einer Software zur Datensynchronisation am Mac folgender Tipp. Die Freeware “Synkron” leistet mir seit Jahren gute Dienste, um Verzeichnisse am Mac und zum NAS zu synchronisieren.

    Gruß
    Reinhard

  55. Lieber Gunter,

    auf Deinem Lightroom Seminar hattest Du angedeutet, dass Du über dieses Thema immer mal einen Artikel schreiben wolltest.

    Nachdem ich ein paar Wochen gewartet hatte, dachte ich, ” schubs ihn doch mal an” und habe Dir einen Wunsch in die Anmerkungen geschrieben.

    Das Du so schnell reagierst hätte ich nicht gedacht.

    Deine Seite wird zum echten Fotolexikon.

    Vielen herzlichen Dank für Deine Internet- Seite.

    VG Jan

    PS: vielleicht würde es die Leser, genau wie mich, ja mal interessieren, was Du so treibst, wenn Du gerade keine Artikel schreibst oder auf Reisen bist:-)

  56. Hallo Gunther,
    legst du deine RAW Dateien im Bildarchiv ab oder verwendest du beim Import die Option “als DNG kopieren”?
    Eben fällt mir unter Mac OS X auf, das meine DNG Dateien nach dem Import im Farbraum Adobe RGB vorliegen, obwohl ich in der Nikon D800/D7000 die Option sRGB verwende.
    Viele Grüße und danke für deine geniale Seite

    Tom

    • Die RAW-Dateien haben intern keinen Farbraum zugewiesen, das passiert erst bei der Entwicklung. So gesehen ist es also egal ob NEF oder DNG. Ich spare mir meist das Konvertieren in DNG, da es mir unterwegs zu lange dauert.

      • Hallo Gunther,
        ich hab schon immer MAC, bin auch ganz zufrieden. Dann 2x! Aperture versucht zu verstehen. Ich schaffte es nicht! Updates kamen so lala. Wir sind ja Apple und tragen so dicke Hosen das wir vor Kraft nicht mehr laufen können. Das stört mich noch heute! Naja egal. Was mich ärgert, ich lies alles auf RAW. Damit kommt nun LR nicht zu recht. Deshalb importiere ich meine RAWs gleich nach DNG und verschlagworte beim Import. Wenn Du später eine Anfrage bekommst: Senden Sie mir eine Auswahl aus 10 Sonnenuntergängen zu, suchst Du nicht lang! Auch belasse ich erst mal die Nummerierung. Weil, gebe ich die Daten ins Lab heissen alle 20140124 (8-Stellen). So sie ihre Tinte nachfüllen hab ich diese Nr. auf jedem Foto! :( Wenn einer nun dieses Bild vor sich hat und nachbestellt, hab ich diese Nr. zigfach aber es ist dann doch ein anderes Bild. So springe ich dann 2x ins Labor? Nö, dann lieber R2D20815, 0816..
        Von mir aus R2D20815_20140124

        • Warum kommt Lightroom nicht mit RAWs zurecht? Das sollte kein Problem sein, wenn man diese nicht vorher in Dateinamen mit Umlauten o.ä. umbenannt hat.

          Alle RAW-Dateien, die ich importiere lasse ich vom Namen so wie diese sind. In den Kameras lasse ich ein Namenskürzel+Ziffer vorn dranhängen, ein GN7 bei meiner D700 und ein GN1 bei der D7100. Die D5200 kann das nicht – da bleiben diese so. So erkennt man schon am Dateinamen, woher die Bilder kommen. Die Kamera wird aber eh im Lightroom über die Metadaten erkannt. Die Dateinamen der RAWs selber benenne ich sonst nie beim Import um. Warum auch. Ich lasse diese vom LR über Aufnahmedatum und -zeit in Ordner JJJJ\JJJJ-MM-TT einsortieren. Also habe ich in meinem Bilderordner zuerst mal alle Bilder nach Jahren sortiert. Die importierten Ordner benenne ich dann um in JJJJMMTT_Bezeichnung des Shootings.

          Wenn ich jetzt nach der Bearbeitung die Bilder exportiere, benenne ich diese um in JJJJMMTT_hhmmss_0001. Damit sind diese eindeutig identifiziert und ich finde diese auch jederzeit als RAW im Lightroom wieder, weil ich die Zeit bis in Sekunden mit drin habe. Wer möchte kann auch noch den Originaldateinamen mit dranpacken.

          Bilder die ich digital woanders hin schicke exportiere ich oft mit Shootingnamen_Datum_fortlaufende Nummer 0001.

          Und wenn jemand Bilder bestellen möchte tu ich es mir nicht mehr an, diese per Mail zu schicken und mir eine Liste zurückschicken zu lassen, sondern stelle diese bei pictrs.com passwortgeschützt zur Verfügung (wie schon mal erwähnt – kostenlos bis 250 MB). Dort kann dann jeder herunterladen oder direkt die Fotos in seiner gewünschten Größe selbst bestellen. Und ihr könnt auch noch etwas Geld damit verdienen, wenn ihr wollt.

          Alte jpg-Bilder, die ich nicht als RAW habe und iPhone-Bilder verwalte ich ebenso über das Lightroom. Diese importiere ich jedoch in eine gleiche Ordnerstruktur wie die RAWs, jedoch lasse die Bilder gleich beim Import umbenennen in JJJJMMTT_hhmmss_0001. dann kann ich die bei Bedarf auch gleich so exportieren. RAWs exportiere ich bei Bedarf meist neu.

        • Übrigens steht auf den Abzügen bei pictrs.com hinten der komplette Dateiname drauf (in der 2. Zeile). Wenn ein Kunde mal ein Bild bestellt, welches eine größere Auflösung benötigt (z.B. als Fotoposter 60×80), bekomme ich von pictrs.com eine Mail und lade dieses höher aufgelöst hoch. Finde ich mit dem Dateinamen im LR sofort wieder!

  57. Hallo Gunther,

    was für ein toller Artikel, der trifft mein Problem fast auf den Kopf. Zum Verständnis, du löscht dann die Bilder auch von deinem Laptop runter oder behälst du sie dort noch?

    Ich arbeite viel unterwegs, brauche dort immer über einen gewissen zeitraum die Bilder bevor sie ins Archiv, sprich entgültig ins NAS können. würdest du sie dann so lange gar nicht auf dem NAS abspeichern?

    Viele Grüße
    Annette

    • Hi Annette, das macht ja nichts. Du kannst sie ja in unterschiedlichen Ordnern auf dem notebook halten. Ich wurde sie aber aus Sicherheitsgründen so schnell wie möglich aufs NAS bringen.

  58. Schön erklärt und von mir sehr ähnlich schon seit meinem Einstieg in Lightroom praktiziert.
    Gunther, was mich mal interessieren würde ist, ob du deine Fotos dann auch noch verschlagwortest um sie später an Hand dieser wieder zu finden? z.b. wenn man mal nach Sonnenuntergang oder so sucht.

    Grüße Sven

  59. Hallo Gunther,
    danke für die Darstellung deines Workflows.

    Da ich nicht nur im Urlaub, sondern auch zwischendurch meine Fotos auf dem Laptop verwalte/bearbeite (aussortieren, Stichwörter etc.) habe ich meinen Workflow dahingehend angepasst, dass ich die aktuell zu bearbeitenden Fotos in Sammlungen auf der SSD im PC bzw. der SSD auf dem Laptop habe (jeweils auf Festplatte E:). Das mit dem gleichen Laufwerksbuchstaben ist wichtig für die Synchronisation!
    Alle anderen Fotos (Archiv) liegen auf dem NAS.

    Nach dem Schließen von LR synchronisiere ich den Katalog, die Einstellungen und die Fotos für die Sammlungen mit AllwaySync (man zahlt auch da pro Gerät eine Lizenz) auf eine externe Festplatte und danach wieder auf das 2. Gerät. Dadurch habe ich immer zwei gleiche Versionen von LR und den Fotos und gleichzeitig auch noch eine zusätzliche Sicherung auf der externen Festplatte, die ich als Sync-Medium benutzte.

    Im Urlaub führe ich die Synchronisation vom Laptop zur ext. Platte auch durch, dazu mache ich auch noch in regelmäßigen Abständen eine Sicherung der beiden SSD´s vom Laptop auf eine zusätzliche ext. Platte.
    Und zuhause angekommen synchronisiere ich wieder auf den PC.

    Hat bisher immer sehr gut geklappt – vielleicht will noch jemand mit “zwei” Geräten arbeiten und kann mit dem Tipp etwas anfangen

    Viele Grüße
    Markus

  60. Michael D 22. Januar 2014, 13:01   »

    Hallo Gunther

    Wieder mal ein toller Bericht wo man sich die ein oder andere Anregung holen kann um seinen eigenen Workflow zu verbessern.
    2Fragen hätte ich aber doch.

    1.Worin siehst Du den Vorteil die Originale auch in einer “Ordnerstruktur” z.B. Event/Jahr/Monat/Tag abzulegen?

    Ich arbeite zwar mit “aperture” und habe die Originale im “Archivordner” auf meiner NAS immer nur nach Datum (Jahr/Monat/Tag) abgelegt . Mit LR ist es wahrscheinlich ähnlich, man schaut sich die Ordner mit den Originalen nie mehr an. Oder?

    2.Worin siehst Du den Vorteil dass Du dein sog. “Backup” von deiner ext. HD später als Original auf deine NAS verschiebst? Könntest Du das nicht auch mit dem Ordner von der int. SSD machen? Namen und Struktur sind ja gleich bei Dir.
    Ich nutze als Backup die “Nexto” Fotospeicher. Da werden mit jedem einstecken der Speicherkarte die Daten gesichert.(Aber immer nur die noch nicht gespeicherten)

    • Der Vorteil bei Gunthers Variante ist, das die Bilder einfach gleich dort landen, wo sie später auch gespeichert werden sollen. Wenn man gleiche Verzeichnisse nutzt, also z.B. Bilder am Laptop auf eine externe Platte E: und sie sollen später auch auf Laufwerk E: (ext. oder intern) im Desktop-PC bleiben (zumindest so lange man diese bearbeitet), kann man sie auch per USB dorthin kopieren.

      Wenn man dann den gleichen Pfad wie vorher auf dem Laptop hatte, haben und man importiert danach den Katalog vom Laptop, dann findet er natürlich auch sofort die Bilder. Dann kann man sie immer noch dorthin schieben, wo man möchte. Wenn dies auf dem gleichen Laufwerk passiert, ist dies auch kein Umkopieren der Daten mehr, sondern nur eine Änderung in der FAT des Windows (also in der FAT Allocation Table – dem Inhaltsverzeichnis der Festplatte).

      Man könnte die ext. HDD vom Laptop auch direkt an den Desktop anschließen, und dem Laufwerk über die Verwaltung den gleichen Laufwerksbuchstaben wie am Laptop zuweisen (d.h. man benutzt am Laptop und Desktop ein ext. Laufwerk z.B. L: -“wie Lightroom”). Dann findet Lightroom nach dem Katalogimport auch sofort die Bilder und kann diese gleich so weiterbearbeiten. Oder diese über das Lightroom dann nach dem Katalogimport woanders hin verschieben (was dann mit Kopieren verbunden ist).

      Es gibt viele Möglichkeiten – jeder kann sich seine eigene Variante heraussuchen. Wichtig ist nur – man sollte verstehen was man tut und wie Lightroom arbeitet!

      Andere Speichermedien als ext. HDDs und einem NAS würde ich derzeit ebenso wenig nutzen wollen.

  61. Der Artikel kommt doch genau zur richtigen Zeit! Ich wollte eh mal bei dir anregen, etwas zu dieser Thematik zu verfassen. Fotografieren ist das eine und das andere ist das, was früher unser Fotolabor war!

    Heute ist dies das Lightroom und die digitale Bilderverwaltung inkl. Backup. Der Workflow ist da bei Lightroom momentan noch nicht ganz zeitgemäß (Netzwerkfähigkeit und Arbeit mit mehreren Rechnern + Backup der Bilddateien).

    Wichtig natürlich noch – Backup der Daten vom NAS auf externe HDDs per USB (über NAS-Jobs).

    Das analoge möchte ich heute nicht mehr haben, auch wenn es dafür noch viele Anhänger gibt, aber digital arbeitet ja trotzdem fast jeder – aber jeder strickt sich hier seinen eigenen Workflow zusammen.

    Bisher habe ich die Bilder unterwegs per kleinem Netbook auf zwei externe HDDs kopiert. Mit zur rechten Zeit meine ich in diesem Fall die Umstellung meines Workflows. Ich möchte ab diesem Jahr auch mit Lightroom bereits unterwegs die Bilder vorselektieren und mir deshalb einen dafür geeigneten Laptop zulegen – hier bin ich noch arg am überlegen, was da wohl geeignet wäre. Über Tipps dazu wäre ich sehr dankbar… – Pflicht ist natürlich ein ausreichend dimensionierte SSD.

    Als Tool für die Synchronisation verwende ich seit Jahren unter Windows ein kleines Profitool – und zwar das z-DBackup (htp://www.z-dbackup.de). Dieses Tool stammt von einer Berliner Softwareschmiede und wird u.a. in Steuerkanzleien und Arztpraxen eingesetzt. Für ein sehr kleines Geld bekommt man hier ein echtes Profitool, mit dem ich alles backupmäßige automatisch erledigen lasse, aber auch manuell erledige (Sicherung auch von Dateien in Bearbeitung, inkl. FTP, Netzwerk, Synchronisation, Datenabgleich). Bei Bedarf würde ich dem Gunther gern etwas mehr dazu schreiben.

    Meine Bilddateien habe ich in zwei Verzeichnissen auf dem Hauptrechner. Der Katalog natürlich auf Laufwerk C auf einer SSD – wichtig: Backup der Katalogdatei auf einem anderen Medium – ich verwende hier die die Festplatte D:, wo alle Daten liegen und sichere den Katalog auch bei jedem Beenden von Lightroom! Direkt im Hauptverzeichnis von D: habe ich einen Hauptordner “Lightroom-Bilder” unter dem sich nach Jahreszahl/JJJJMMTT_Bezeichnung geordnet alle Bilddaten befinden, jeweils also in einem zusätzlichen Jahresordner (aktuell 2012, 2013 und 2014, also die Bilder der letzten 2 Jahre etwa, die ich aktuell bzw. ab und an noch nutze). Das Archiv mit den älteren Daten liegt auf dem NAS und natürlich auch externen HDDs. Beides wird aber über einen Hauptkatalog verwaltet – ich nutze nur zwei Kataloge, den Hauptkatalog für die Bilder und einen zweiten für LRTimelapse.

    Das Backup des Kataloges liegt auch in dem Bildordner im Verzeichnis LRCAT auf D: – diesen Ordner synchronisiere ich als Backup immer noch einmal auf das NAS.

    Mein Workflow zu Hause sieht so aus: Bilder von der Karte ins LR importieren (nach Jahr/Jahr-Monat-Tag) mit 1:1 Vorschau und zweitem automatischen Import durch LR direkt auf das NAS in einen separaten Ordner, z.B. “Import” (dazu später)! Danach starte ich Lightroom – hier eine Besonderheit: Ich starte dazu eine ganz kleine Batchdatei, die mir zuerst das Lightroom öffnet, dann beginne ich mit dem Selektieren der Bilder. Wenn ich damit fertig bin beende ich LR, dass so eingestellt ist, das es mich zum Backup des Kataloges auffordert.

    Dies bestätige ich, das Backup des Kataloges landet jetzt mit im Bildordner auf Lw D.

    Jetzt macht die Batchdatei wieder ihren Job und startet das Backup des Bilderordners mit dem z-DBackup auf das NAS, und zwar als Synchronisation (nur die neuen Bilder) und inkl. Datenabgleich – dieser dient dazu, dass Dateien, die ich im LR umbenenne, verschiebe oder sonst irgendetwas, nachher ja doppelt im Backup vorhanden wären. Ich nehme z.B. bei meinen Ordnern im LR eine Umbenennung der Ordner vor, wenn ich diese bearbeite. Dann wir aus 2014-01-22 dann z.B. “20140122_Erstes Schneeshooting Dresden-Pillnitz”. Ein einfaches Backup des Bildordners hätte zwei Ordner zur Folge, so wird durch den Abgleich der zweite automatisch gelöscht…

    Nun habe ich ein Backup der aktuelleren Bilder auf D und dem NAS inkl. des LR-Kataloges!

    Den Ordner Import, habe ich deshalb eingerichtet, weil ich ja sehr oft nicht sofort zum Bearbeiten komme, aber meine Karten wieder leer haben möchte, jedoch die Bilder ordentlich gesichert sein sollen. Dazu starte ich das Lightroom direkt, also ohne die erwähnte Batchdatei, und habe nach dem Import sofort zwei Kopien der Bilder – einmal auf D:, das zweite Mal auf dem NAS im Import-Ordner. Nun kann ich beruhigt die Karten löschen und wieder verwenden.

    Beim nächsten Bearbeiten starte ich LR über die Batchdatei, lasse den Bildordner von D: damit automatisch auf das NAS kopieren und lösche, wenn das alles erledigt ist (evtl. auch erst einige Tage später den Inhalt vom Import-Ordner auf dem NAS, weil ich den nicht mehr benötige.

    Ich kann nun frei entscheiden, ob ich LR direkt oder über die Batchdatei starte. Habe ich die Bilder selektiert und die Ordner umbenannt, soll der gesamte Ordner von D: natürlich gesichert werden. Ist dies passiert und ich bearbeite nur noch die Bilder in den Ordnern, werden diese ja nicht mehr geändert – hier reicht ein direktes Starten von LR mit anschl. aut. Backup des Kataloges auf Lw D.

    Den Import der Ordner von unterwegs habe ich bisher direkt von der Festplatte gezogen (also über LR importiert – aber das mit dem Katalog von unterwegs ist genau das, wo ich jetzt noch hin will! Deshalb ganz großen Dank an Gunther für diese Thematik!!!

    Einen Tipp übrigens, um Ordnung ins Chaos zu bringen (mit evtl. mehreren Katalogen oder noch alten Bildern oder Einbindung der iPhone-Fotos etc.: der Michel Mayerle hat dazu zwei tolle kleine Videos in seinem Youtube-Kanal, die man sich einfach mal anschauen und dann seine Arbeit selbst einmal überdenken sollte!

    Lightroom: Ordnung ins Chaos bringen – http://www.youtube.com/watch?v=qMm84j87LHU&feature=youtu.be

    Lightroom: Weg mit dem Katalogchaos – http://www.youtube.com/watch?v=vZnAqUktOEc&feature=youtu.be

    Und vielleicht macht der Gunther dazu eine neue Rubrik auf – Vorschlag: “Mein digitales Fotolabor”

    Viele Grüße – Gerd

  62. Super das Du das nochmal erklärst!
    Nach dem Kurs hatte ich das schon wieder vergessen ;-)

    Danke,
    Karsten

  63. Hallo Gunther,

    erstmal vielen Dank für den Artikel. Der Mac selber hat von Hause aus Timemaschine, mit der man seinen Mac oder aber auch nur Teile davon sichern kann. Dies macht er automatisch, sobald man die externe Festplatte angeschlossen hat. Wenn man nicht möchte, dass der komplette Mac gesichert wird, kann man in den Einstellungen die Ordner einsortieren, die nicht gesichert werden sollen. Das ist recht einfach. Wenn die Festplatte längere Zeit angeschlossen bleibt, dann mach TM automatisch alle paar Stunden ein Backup. Man kann es aber auch mit einem Klick in der Menüleiste manuell anschubsen.

    Jetzt noch eine Frage zum Export. Arbeitest Du auch mit Sammlungen auf dem mobilen Rechner? Werden diese bei Deiner Vorgehensweise auch berücksichtigt oder muss man da anders vorgehen?

    Danke für Deine Mühen

    Gruß Mark

    • Ich bin echt am überlegen, was ich künftig für einen mobilen PC verwende? Performance beim Macbook ist mit Lightroom besser (weil scheinbar speziell dafür ausgelegt) und er ist immer sofort an, klein, platzsparend – nutze selber iPhone und iPad, sonst aber nur Windows.

      Nachteil ist der hohe Preis, relativiert sich aber, wenn man einen stabilen Windows-Laptop sucht. Daten hätte ich mit iPhone und iPad synchron beim Macbook, braucht man aber nicht unbedingt. Timemachine unterwegs braucht man auch nicht, da kann man manuell auf ext. HDDs kopieren.

      Sonys Vaios mit Carbon sind zwar leicht – aber von der Steifigkeit der Displays halte ich gar nichts. Ein guter Laptop mit SSD kostet auch schon richtig Geld. Lieber jedoch Alu für unterwegs. Was nutzt ihr da sonst so? Was könnt ihr empfehlen?

      • Stephan 22. Januar 2014, 13:18   »

        Hallo Gerd,
        Wie du bereits richtig festgestllt hast, relativiert sich der Preis eines MacBook durch die Qualität. Ich hatte privat und beruflich schon einige Notebooks wie Fujitsu, Acer und HP aber keines läuft so stabil wie das MacBook, welches ich bereits über 5 Jahre verwende. Günstige Notebooks, neigen dazu schon viel früher den Dienst zu quittieren. Bedenke auch neue Notebooks teilweise nur mit Windows 8 laufen, was nicht überall gleich beliebt ist. Manch geübter Microsoft-Anwender hat damit seine Mühe. Ich persönlich würde wieder einen MacBook kaufen.
        Stephan

        • Bin echt schon gezielt bei der Suche – aber ein Macbook Air hat nur 1,7 GHz – scheint mir etwas wenig für Lightroom, wobei die Performance da ja besser sein soll. Und reichen 256-GB-SSD. Auch eher knapp, oder? Mit kalkulierter 24 Megapixel-Sensorauflösung kommen bei einer Reise etliche Gigas an Bilder zusammen. Noch ein paar Zeitraffer dazu. Dann wird es eng. Also 512 – MacBook oder mit Retina. Unterwegs reicht normales Display denke ich, das wäre der MacBook – aber da liegt man dann auch bei 1799 Euro. Aber der wäre von den Anforderungen das Sinnvollste. Was wäre dazu eine Alternative im Laptop-Bereich?

          • Das wichtigste ist meiner Meinung nach, dass ihr auf die “Outdoorfähigkeit” des Displays achtet. Mein Sony ist bei hellem Sonnenschein noch benutzbar, das hat schon so manchem MacBook User die Tränen in die Augen getrieben. Bevor ihr fragt: einen aktuellen Marktüberblick über vernünftige Notebooks für diese Zwecke habe ich nicht. Mein VPC-Z1 ist nun schon 3 Jahre alt und hält immer noch super, die SSD habe ich nachgerüstet, dass die Macs grundsätzlich qualitativ besser sein sollen, wage ich zu bezweifeln… Aber natürlich muss man eine “Perle” zwischen den Angeboten finden. Also – schaut mal über den Tellerrand – es sind alles nur Werkzeuge und die Hersteller bezahlen uns nicht dafür, dass wir für sie die Fahne hochhalten. Im Gegenteil…

          • Stephan 22. Januar 2014, 14:16   »

            Nach meiner Erfahrung reicht eine 256 GB SSD völlig aus. Im Reisegepäck sollte ein externe HD zudem nicht fehlen. So hat man auch unterwegs eine Backupmöglichkeit bzw. kann Daten auslagern wen nötig. OSX und Programme brauchen auf dem Mac weniger als 100 GB, bleibt also noch genügend Platz für Katalog und RAW-Dateien. Bezüglich Performance sind im folgenden Artikel ernüchternde Erkenntnisse nachzulesen. http://www.slrlounge.com/lightroom-lr5-lr4-hardware-performance-test-review

        • Siehe mein Kommentar weiter oben. Vor dem Sony hatte ich ein Dell, hohe Auflösung, non-Glare, – 9 Jahre lang. Das läuft immer noch, ist allerdings mittlerweile etwas lahm…

    • Achso – noch zu den Sammlungen – alles was du unterwegs mit den Bildern machst landet im Lightroom-Katalog, damit übernimmt der diese natürlich auch die Sammlungen mit in den Hauptkatalog!

      Immer wichtig: Vorher Backups von beiden Lightroom-Katalogen auf einem anderen Medium und nicht nur dem gleichen Laufwerk!

      Hier werden Datenbanken zusammengeworfen und da kann durchaus auch mal etwas schief gehen (Hängt euer PC an einer USV? – das vermeidet zumindest einen Crash bei kurzzeitigen Stromausfällen, -schwankungen)! Und eine Platte/SSD kann auch mal kaputt gehen.

      Im Allgemeinen klappt das Importieren von Katalogen ganz problemlos, aber nie ohne vorherige saubere Backups anstoßen!

  64. Michael 22. Januar 2014, 10:37   »

    Tolle Beschreibung, Danke!

  65. Hallo Gunther,
    Vielen Danke für diesen ausführlichen Beitrag.
    Ich arbeite selbst auf Windows und Mac und habe seit vielen Jahren gute Erfahrung mit dem kostenpflichtigen Programm GoodSync gemacht.
    http://www.goodsync.com/de/platforms
    Ist zwar nicht ganz Billig, weil man pro Plattform eine Lizenz benötigt aber ich finde ein guter Backup darf auch etwas kosten. In Ergänzung zu deinem Workflow halte ich immer 2 Lightroom Kataloge, Einen für “normale” Fotos und der Andere für Zeitraffer-Sequenzen zur Bearbeitung mit LRTimelapse. Aktuelle Fotos habe ich in einem kleinen Katalog auf der SSD. Den grossen Katalog auf der internen HD und der Backup folgt auf eine externe HD. Zusätzlich habe ich die SSD über TimeMachine des Mac gesichert.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz,
    Stephan

    • Hi Stephan – du meinst sicher mit Katalogen deine Bildordner, oder?
      Kataloge sollten ja generell immer auf der SSD laufen.
      Die Bilder in den Bildordnern reichen völlig auf den HDDs.

      Nur nicht die Bezeichnungen durcheinander hauen. Das verwirrt diejenigen, die mit Lightroom noch nicht so fit sind…

      • Stephan 22. Januar 2014, 12:20   »

        Hallo Gerd,
        Vielen Dank für deinen Hinweis, werde ich mir merken!
        Habe in meinem Fall eine merklich bessere Performance bei LRTimelapse Exporten, Wenn Katalog und Bilder auf der SSD liegen. Die Bilder wandern dann nach Fertigstellung des Films in den Bildordner auf der HD. Aber ich stimme deinem Hinweis zu – Sorry für den Verschreiber.
        Stephan

        • Ist ja auch nichts gegen einzuwenden, auch Bilder mit auf SSD zu legen, wenn man Platz hat. Notwendig ist es aber wirklich nicht, selbst beim Timelapsen nicht – klar er rechnet dann wie wild im Hintergrund und es dauert ein klein wenig länger.
          Wichtig für die normale zügige Arbeit ist es aber unbedingt die 1:1 Vorschauen schon beim Import mit zu generieren und das diese zusammen mit dem Katalog auf SSD liegen. Dann macht Lightroom richtig Spaß! Und wenn man später mal Shootings bearbeitet, evtl. 1:1-Vorschauen vorab neue berechnen lassen. Meine lasse ich nur 30 Tage auf der SSD, dann cancelt Lightroom die allein. Das brucht sonst zu viel Platz…

  66. Wolfgang Lehmann 22. Januar 2014, 09:45   »

    Hallo Gunther,
    ein wirklich toller und hilfreicher Artikel. Bestimmt haben viele damit bis jetzt Probleme gehabt, aber du hast das so toll beschrieben, dass ab sofort wieder viel Freude aufkommt.
    Mach weiter so!
    Gruß
    Wolfgang

  67. Gudrun Zimmermann 22. Januar 2014, 09:44   »

    Das finde ich jetzt wirklich oberklasse, sowas hab ich mir schon lange mal gewünscht. Mich würde auch Deine generelle Ordner Struktur mal interessieren. Ich bin da nämlich leicht chaotisch :-)

    vielen Danke

    • Wichtig ist, dass Du konsequent eine Struktur verfolgst.

      Bei mir ist sind es Ordner für jedes Jahr, darunter dann jeweils einen Ordner 00 Diverses, wo wenige, unsortierte Bilder landen, wenn ich ein größeres Shooting oder eine Reise anlegen, landen die dann chronologisch in 01 Thailand, 02 Patagonien, 03 Hamburg Coaching etc…
      Unter den Themenordnern lasse ich LR dann nach Datum die Bilder ablegen.

      • Also machst du unter den Themenordnern noch mal Ordner mit Datum versehen oder kommen die Bilder direkt in die Themenordner hinein?

        • Es ist eigentlich überflüssig, Datumsordner anzulegen, da man ja in Lightroom nach Metadaten, sprich auch dem Datum, filtern kann. Nichtsdestotrotz lasse ich diese Unterordner auf Reisen meistens anlegen, ich finde es einfach bequemer. Bei kürzeren Shootings mache ich das nicht.

  68. Zwei Kataloge, großer zuhause und kleiner unterwegs – klingt vernünftiger als das MacBook von 500GB auf 1TB SSD aufzurüsten. Danke für den Impuls!

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