Blaue Stunde und Nachtfotografie – Diana lernt Fotografieren – Folge 8

8022016

Was muss ich beachten, wenn ich diese schönen Bilder der Blauen Stunde fotografieren möchte? Wie macht man eindrucksvolle Nachtaufnahmen? Diesen Fragen gehen wir in der heutigen Folge von “Diana lernt Fotografieren” nach.

Zum Verständnis dieser Folge werden mindestens die beiden letzten Folgen vorausgesetzt: Fotografieren im M-Modus und Das Histogramm. Alle bisherigen Folgen findet ihr hier.

Diana: Ich habe ja nun sowohl aus der Hand als auch im M-Modus vom Stativ schon viel geübt, so wie wir es in den letzten Folgen besprochen haben.  Immer wieder rufe ich mir dazu auch Deine Tipps für Bildgestaltung mit Schärfeverlauf und Perspektive und zum Goldenen Schnitt ins Gedächtnis. Auch die ersten Versuche auf dem Stativ im M-Modus habe ich hinter mir. Ich weiß, wie ich das Histogramm zu lesen habe und kann so auch mit schwierigen Belichtungssituationen umgehen.

Was mich nun aber endlich brennend interessiert ist, wie ich so tolle “Blaue Stunde” Bilder hinbekommen, so wie Du sie oft machst.

Was macht eigentlich die Blaue Stunde aus?

Gunther: Ein spannendes Thema, und eigentlich gar nicht so schwer. Aber lass uns doch zunächst einmal darüber sprechen, was die Blaue Stunde ist und warum man zu der Zeit so tolle Fotos machen kann. Hast Du eine Idee?

Diana: Soweit ich weiß, ist das kurz nach Sonnenuntergang, da färbt sich der Himmel blau. Aber warum das so ist, das weiß ich auch nicht so genau…

Gunther: Ja, aber blau erscheint der Himmel ja tagsüber auch schon. Aber Du hast schon recht, das Blau zur Blauen Stunde hat eine andere physikalische Ursache als am Tag und daher eine andere spektrale Zusammensetzung – daher ist die Wirkung dieses Lichts auch anders, als tagsüber. Dazu kommt, dass es zu dem Zeitpunkt dann ja auch schon fast dunkel ist – das heißt, der Himmel erscheint ganz dunkelblau, besonders gut ist das dann auf unseren Fotos zu sehen.

Wenn Du ganz genau wissen willst, wie dieser Effekt zustande kommt, empfehle ich diesen Wikipedia-Artikel dazu, ich zitiere mal:

Das Himmelsblau während des Tages wird durch die Rayleigh-Streuung verursacht, aufgrund derer mehr Licht kürzerer Wellenlänge – also blaues Licht – gestreut wird. Wenn das Sonnenlicht im Verlauf der Dämmerung immer schräger einfällt und einen längeren Weg durch die Erdatmosphäre nimmt, ist immer mehr Licht bereits herausgestreut, bevor es den Himmel über dem Ort der Dämmerung erreichen kann. Da dies insbesondere für das blaue Licht gilt, würde das dazu führen, dass der Himmel im Zenit nach Sonnenuntergang eher gelblich oder grünlich wäre. Mit dem schrägen Lichteinfall hat das Licht aber auch einen längeren Weg durch die Ozonschicht in 15 bis 30 Kilometer Höhe, weshalb ein Effekt zum Tragen kommt, der sich während des Tages nicht bemerkbar macht, da er deutlich schwächer als die Rayleigh-Streuung ist, nämlich die Chappuis-Absorption.

Diana: Äh – ja.

Gunther: Zum Glück müssen wir diese ganzen physikalischen Hintergründe nicht so genau kennen. Wichtig für uns Fotografen ist eigentlich nur zu wissen, dass die Blaue Stunde eine gewisse Zeit nach dem Sonnenuntergang stattfindet.

Diana: Und morgens? Gibt es sie da auch?

Gunther: Ja, morgens, vor Sonnenaufgang gibt es diesen Effekt auch. Meist nennt man es dann nicht Blaue Stunde, aber die Blaufärbung ist auch während der Morgendämmerung zu beobachten.

Aber schauen wir uns doch einmal einen solchen Verlauf eines eher grauen Hamburger Nachmittags und Abends an:

Nachmittags – die dichte Wolkendecke lässt alles eher grau erscheinen…

Beginnende Blaue Stunde

Höhepunkt der Blauen Stunde, die schöne Beleuchtung der Hamburger Speicherstadt harmoniert perfekt mit dem Blau des Himmels und seiner Spiegelung im Wasser

Vorbei – die Blautönung ist weg, es bleibt die eher schmutzige Farbe des am Himmel reflektierten Kunstlichts.

Wann findet die Blaue Stunde statt?

Diana: Ok – wann findet die Blaue Stunde denn nun genau statt?

Gunther: Wann genau, hängt vor allem von der geografischen Breite ab. Auch ihre Dauer hängt ganz entscheidend davon ab, wie weit nördlich oder südlich wir uns auf der Erde befinden. Nah am Äquator gibt es eigentlich keine Blaue Stunde; da geht der Sonnenuntergang sehr schnell und es wird dann sofort dunkel. Je weiter vom Äquator wir uns jedoch entfernen, desto länger dauert die Blaue Stunde.

Diana: Wie ist es denn bei uns hier in (Nord-)Deutschland?

Gunther: In der Regel fängt bei uns die Blaue Stunde ca. eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang an und dauert dann ungefähr eine dreiviertel Stunde. In dieser Zeit wird der Himmel dann immer dunkler und er färbt sich tiefblau.

Diana: Und wenn ich es für die Planung meiner Aufnahmen genau wissen will?

Gunther: Es gibt einige Apps für das Smartphone, die Dir in Abhängigkeit des geographischen Standpunkts genau ausrechnen, wann Du mit der Blauen Stunde rechnen kannst und wie lange sie dauert.

Diana: Hast Du da spezielle Empfehlungen?

Gunther: Ich habe schon einige dieser Apps ausprobiert. Leider zeigen viele die Zeiten nicht richtig an sondern starten die Blaue Stunde direkt mit dem Sonnenuntergang, das ist dann nicht ganz richtig. Eine kostenlose App für Android die sehr gut funktioniert ist z.B. Exsate Golden Hour.

Diana: Was ist mit dem Wetter? Spielt das auch eine Rolle?

Gunther: Das Wetter spielt immer eine Rolle :-) Aber im Zusammenhang mit der Blauen Stunde vielleicht nicht so, wie die meisten denken. Auch bei “miesem” Wetter ergeben sich oft zur Blauen Stunde sehr schöne Foto-Möglichkeiten. Oft die schönsten des ganzen (grauen) Tages. Die Blautönung erfolgt unabhängig davon, ob der Himmel bewölkt ist oder nicht.

Diana: Okay, dann weiß ich jetzt, wann ich los muss. Was muss ich denn noch beachten?

Gunther: Besonders interessant wirkt die Blaue Stunde natürlich, wenn dazu dann noch künstliche Lichtquellen kommen, z.B. in der Stadt. Diese Lichter erscheinen dann auf den Fotos im Vergleich Orange. Und Orange und Blau sind Komplementärfarben, die zusammen sehr harmonisch wirken.

Ein weiterer Aspekt durch den sich die Blaue Stunde auszeichnet ist, dass die Kontraste hier verhältnismäßig gering sind.

Diana: Wie kommt das denn?

Gunther: Direkt nach dem Sonnenuntergang ist der Himmel noch recht hell, aber wir haben ziemlich dunkle Schatten. In der Stadt sind die Häuser, die sich vor dem Himmel abzeichnen im Vergleich zum Himmel sehr dunkel, das heißt, wir haben sehr starke Kontraste.

Je dunkler es nun wird, umso dunkler wird der Himmel im Vergleich zum Rest. Zusätzlich gehen dann irgendwann die Lichter an. Die Kontraste werden noch geringer. Zum Höhepunkt der Blauen Stunde sind die Kontraste am geringsten, die Bilder sehen am harmonischsten aus.

Sehr schön kannst Du das auf dem Histogrammen Deiner Bilder beobachten. Über das Histogramm haben wir ja in der letzten Folge gesprochen. Zum Höhepunkt der Blauen Stunde, ist das Histogramm oft am schmalsten, das heißt, es ist weder links noch rechts viel abgeschnitten, da der Himmel und die Kunstlichter sich von ihrer Helligkeit her ungefähr die Waage halten.

Hier noch ein Beispiel:

Beginnende Blaue Stunde

Höhepunkt der Blauen Stunde

Schon wieder fast vorbei

Wie fotografiere ich die Blaue Stunde?

Diana: So, dann lass es uns noch einmal gemeinsam durchgehen: Ich stelle die Kamera auf mein Stativ, und stelle die Belichtung ein. Dazu nehme ich den A-Modus erst einmal zur Hilfe, um einen Anhaltspunkt zu haben und wechsle dann in den M-Modus.

Gunther: Genau. So kannst Du es machen, so hatten wir es ja auch in Folge 6 besprochen. Um auf einen ungefähren Ausgangswert für die weiteren Probeaufnahmen zu kommen, kannst Du den A-Modus nehmen. Eine andere Möglichkeit möchte ich Dir aber auch noch kurz aufzeigen. Du könntest alternativ auch gleich in den M-Modus schalten, die ISO auf 100, die Blende auf einen mittleren Wert (z.B. f/8) und dann durch den Sucher schauen und die Belichtungswaage (die ja auch vom Belichtungsmesser gesteuert wird) beobachten. Das ist dieser Balken im unteren Bereich des Suchers. Er steht genau in der Mitte, wenn der Belichtungsmesser der Kamera denkt, das Bild sei richtig belichtet. In unserem Fall drehst Du nun am hinteren Rad Deiner Kamera, um die Belichtungszeit einzustellen und zwar so lange, bis der Balken in der Mitte steht. Das gibt Dir nun eine Belichtung, die die Kamera anhand ihres Belichtungsmessers für “richtig” hält.

Diana: Dann habe ich eine Ausgangseinstellung, mit der mache ich dann eine Probeaufnahme und checke das Histogramm.

Gunther: Ja, genau – Du machst einfach ein paar Aufnahmen, bist Du die tatsächlich korrekte Belichtung anhand des Histogramms eingestellt hast – also eine, bei der das Histogramm bis an den rechten Rand reicht, aber rechts nicht nennenswert “hochläuft” – genau so wie in Folge 7 besprochen.

Diana: Okay – und dann?

Gunther: Nun gibt es noch ein paar Dinge die ich gerne mache, wenn ich vom Stativ arbeite:

Erstens: Ich stelle mir die Spiegelvorauslösung im Kamera Menü auf 2 Sekunden. Dadurch habe ich 2 Sekunden Vorlauf zwischen dem Drücken des Auslösers und der tatsächlichen Auslösung der Kamera. Dies ermöglicht es mir die Hand von der Kamera zu nehmen, so dass die Kamera ganz still steht, wenn sie auslöst.

Diana: Kann ich nicht auch einen Fernauslöser nehmen?

Gunther: Klar, das wäre so der “Standard”. Ein Fern- oder Funkauslöser ermöglicht Dir ebenso, die Kamera berührungslos auszulösen. Eine Empfehlung für einen guten Auslöser findest Du in meiner Fototatsche. Ich bin aber oft zu faul den Auslöser anzuschließen und finde die Variante mit der Spiegelvorauslösung recht bequem – zumal ich damit auch nicht auf ein zusätzliches Gerät angewiesen bin. Alternativ kannst Du auch den Selbstauslöser verwenden. 1 oder 2 Sekunden Vorlauf reichen völlig.

Welche dieser Maßnahmen Du nutzt, ist egal – wichtig ist nur, dass Du das Anfassen der Kamera von dem Auslösen entkoppelst und so Verwackelungen vermeidest.

Diana: Gut – was noch?

Zweitens: Ich stelle die Kamera in den Liveview-Modus.

Diana: Also schaust Du beim Fotografieren vom Stativ nicht durch den Sucher?

Gunther: Nein. Ich arbeite hier eigentlich immer im Liveview. Das hat mehrere Vorteile. Im Dunkeln sehe ich auf dem Liveview meist besser, als durch den Sucher. Weiterhin muss ich mich nicht ständig bücken, um durch den Sucher zu sehen und kann die Kamera auch in unbequemen Lagen, z.B. sehr bodennah aufbauen, um spannende Bildwinkel zu realisieren. Auch das Fokussieren funktioniert im Liveview exakter und gerade in der Dunkelheit oft besser.

Diana: Das ist eine gute Idee. Das mache ich dann auch so. Gibt es denn zum Fokussieren als solches noch etwas zu beachten?

Gunther: Gut, dass Du es ansprichst. Im Liveview nutzt die Kamera ja den sogenannten Kontrast-Autofokus, das heißt, vereinfacht gesagt, sie verändert den Fokus so lange, bis der Kontrast am höchsten ist, dann ist das Bild scharf. Damit das funktioniert muss die Kamera dort, wo das Fokusfeld liegt einen gewissen Kontrast vorfinden, sonst funktioniert das fokussieren nicht und der Fokus “läuft durch”. Als erstes bewegst Du also das Fokusfeld mit der Wippe im Umfeld dessen worauf du fokussieren willst dorthin, wo im Bild Kanten oder andere Kontraste sind.

Überlege Dir, worauf Du fokussieren willst. Viele Aufnahmen in der Blauen Stunde sind ja eher “Landschaftsaufnahmen”, bei denen Du auf unendlich fokussierst. Die eher geschlossene Blende erzeugt ja auch eine gewisse Schärfentiefe.

Willst Du also auf unendlich fokussieren, suche Dir weit entfernt irgendwelche Lichter oder andere Strukturen, auf die Du den Fokuspunkt setzt. Dann drückst Du den Auslöser so lange halb durch, bis der Fokus “sitzt”. Nun schaltest Du an der Kamera oder am Objektiv den Autofokus ab.

Diana: Abschalten? Und vor dem nächsten Bild wieder an?

Gunther: Nein, solange Du nun das oder ein ähnliches Motiv fotografierst, bei dem der Fokus in der gleichen Entfernung liegen soll, brauchst Du nicht neu zu fokussieren. Du wirst merken, das ist eine ziemliche Erleichterung beim Fotografieren in der Dunkelheit – da die Kamera nicht bei jedem Bild wieder neu fokussiert werden muss.

Diana: Okay – also schalte ich den Autofokus erst wieder an, wenn ich bewusst neu fokussieren will.

Gunther: Genau. Und wenn Du schon dabei bist, dann schalte für die Arbeit auf dem Stativ auch gleich noch den Bildstabilisator ab, falls Dein Objektiv oder einen hat.

Diana: Warum?

Gunther: Auf dem Stativ steht Deine Kamera ja bewegungslos. Der Bildstabilisator versucht aber trotzdem das Bild zu stabilisieren und würde dann Bewegung erzeugen, anstatt sie zu entfernen. Das heißt, ein eingeschalteter Bildstabilisator erzeugt auf dem Stativ verwackelte Bilder.

Diana: Echt? Das wusste ich nicht. Und wie schalte ich den aus?

Gunther: Der Bildstabilisator (bei Nikon “VR=Vibration Reduction” genannt, bei Canon “IS=Image Stabilization”) lässt sich in der Regel direkt am Objektiv abschalten. Dort ist bei Objektiven die einen Stabi haben meist ein Schalter angebracht, ähnlich dem Schalter für den Autofokus. Am besten Du gewöhnst Dir an, gleich beide gleichzeitig ein- und auszuschalten, wenn Du den Autofokus ein-/ausschalten willst.

Diana: Na, das ist ja dann doch einiges, was zu beachten ist.

Gunther: Deswegen habe ich für meine Workshop-Teilnehmer mal eine Übersicht erstellt, was zu beachten ist, wenn man in den “Modus” Stativ-Fotografie wechselt:

Nachdem Du alles vorbereitet hast – irgendwann geht Dir das in Fleisch und Blut über – machst Du dann Deine Aufnahmen. Und nach jeder Aufnahme prüfst Du dann am besten das Histogramm, so wie in der letzten Folge besprochen. Achte dabei wieder darauf, dass keine Überbelichtungen, z.B. im Himmel, auftreten. Je weiter die Blaue Stunde fortschreitet, umso heller werden die Kunstlichter der Stadt im Vergleich zum Rest des Bildes. Irgendwann lässt es sich nicht mehr vermeiden, dass die Spitzlichter der Laternen, Autos, etc. etwas ausfressen. Hier musst Du dann einen Mittelweg finden. Achte vor allem darauf, dass das auf Hauswänden reflektierte Licht der Lichter und vor allem der Himmel nicht ausfrisst. Dass die Lichtquellen selbst (also die Lampe als solches) etwas überbelichtet werden, das kannst Du gar nicht vermeiden.

Als eine gute Hilfe kannst Du in das auf dem Kameradisplay angezeigte Bild hineinzoomen, während das Histogramm angezeigt wird (mit der + Taste), dann zeigen zumindest die Nikons das Histogramm nur noch für diesen Ausschnitt an. So kannst Du noch genauer beurteilen, ob wichtige Teile des Bildes überbelichtet sind oder nicht.

Diana: Super, bevor ich das heute Abend ausprobiere noch eine Frage: ich habe schon so oft vom Weißabgleich gelesen, muss ich mich darum bei den Aufnahmen der Blauen Stunde kümmern?

Gunther: Eine berechtigte Frage. Die Farbtemperatur ändert sich in der Tat dramatisch über die Blaue Stunde hinweg. Das heißt, der Weißabgleich müsste normalerweise permanent nachgeführt werden um alle Abschnitte der Blauen Stunde so abzubilden, wie Du sie wahrnimmst. Da das auf dem Kameradisplay ziemlich mühsam ist und Du die Farben auf der Kamera auch nicht richtig beurteilen kannst empfehle ich Dir, das in der Nachbearbeitung zu machen. Ich ignoriere den Weißabgleich beim Fotografieren einfach. Das heißt, ich lasse ihn einfach auf Bewölkt oder Sonnig stehen, so wie tagsüber.

Da Du ja im RAW-Format fotografierst kannst Du den richtigen Weißabgleich dann später im Lightroom so einstellen, wie er Dir am besten gefällt – so wie Du die Szenerie empfunden hast. Ein Richtig oder Falsch gibt es hier nicht. Um das richtige Vorgehen bei der Bildbearbeitung kümmern wir uns noch in einer späteren Folge. Wenn Du hier schonmal vorgreifen willst, dann schau doch mal in meine Serie Das 3×3 für bessere Fotos, da habe ich einige Tricks zur Bildbearbeitung verraten!

Mit dem Abschluss der heutigen Folge hast Du übrigens nun auch alle Kenntnisse die Du brauchst, um in das Thema Zeitraffer-Fotografie einzusteigen. Als Lektüre empfehle ich Dir mein EBook Zeitraffer aufnehmen und Bearbeiten.

Diana: Wo Du gerade das Thema Zeitraffer ansprichst: hast Du für unsere Leser vielleicht mal eines der Beispiele, die Du oben gezeigt hast, als Zeitraffer?

Gunther: In der Tat habe ich alle hier gezeigten Beispiele als Zeitraffer aufgenommen und zur Illustration hier einfach ein paar Einzelbilder dort herausgesucht.

Wie gewünscht, hier also mal ein Video der schönen Szenen in der Hamburger Speicherstadt zur Blauen Stunde, mit etwas Musik untermalt:

Diana: Cool! Und danke für die tollen Tipps! Ich starte jetzt erstmal mit ein paar Fotos!

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48 Kommentare bisher


  1. Frank Winkler 5. Januar 2017, 18:45   »

    Ich habe eine Frage.Ich benutze zur Zeit eine Nikon P610,keine Spiegelreflex Kamera..ich habe mir alles in Ruhe durch gelesen..besonders Folge 6,was das Thema Belichtung angeht.
    Dort steht,wenn man Iso,Blende und Zeit eingestellt hat und die Kamera einmal klickt,ist die Belichtung richtig.
    Ich versuche mit meiner Kamera vernünftige Nachtaufnahmen zu machen,um ein einigermaßen Taugliches Foto zu bekommen,stelle ich die Belichtung und Iso plus sec. im M Modus ein.
    Meine Kamera klickt doppelt,mit Zeitverzögerung,wenn ich es wie beschrieben mache und nach den Empfehlungen gehe,die in Folge 6 stehen,ist das Bild dunkel.
    Ist diese Kamera für Nachtaufnahmen nicht brauchbar oder nur begrenzt tauglich…Sternenhimmel oder Fotos mit schwachem Licht endet bei meiner Kamera grundsätzlich mit klick…….klick…mehrere Sekunden wartezeit…
    Vielleicht kannst Du helfen?
    Mfg Frank Winkler

    • Ggf. hast Du eine option namens “Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtung” (oder ähnlich) im Menü eingeschaltet. In dem Fall macht die Kamera nach einer Langzeitbelichtung noch eine zweite mit der gleichen Belichtungszeit, um anhand derer das Rauschen zu reduzieren. Ich schalte die Funktion immer ab, da es mir zu lange dauert. Mit der Belichtung hat das ansonsten aber nichts zu tun.

  2. Wer keine Zeit hat zur VHS zu gehen und dem als Kind nicht wie mir Bücher und Hefte seines Vaters zum erlernen der fotografischen Grundlagen zur Verfügung standen (daran hat sich nämlich kaum etwas geändert), dem sei “Diana lernt Fotografieren” von Gunther Wenger ans Herz gelegt. Dort vermittelt der Autor sehr anschaulich alles, was einem helfen kann den Knipserstatus abzulegen. Vieles geht auch mit einem Handy ;)! Dafür möchte ich Diana und Gunther herzlich danken.

  3. Bernd Jung 5. August 2016, 14:22   »

    Hallo Günther,
    ich habe früher analog mit Canon A1 fotografiert und dann aber eine lange Pause eingelegt und mittlerweile vieles vergessen.
    Nun möchte (habe) ich meinen Sohn (13 Jahre) für das Fotografieren begeistern und mit ihm Fototouren unternehmen bzw. haben wir bereits gemeinsam einige Burgen erkundet und auch auf Feiern ausgiebig fotografiert. Leider habe ich gemerkt, dass ich mit der neuen Digitalfotografie erst mal nicht so gut zurecht komme. Ich glaube, mein Sohn ist schon weiter als ich.
    Bei der Suche nach einer neuen Kamera (Nikon D7200) bin ich jetzt durch Zufall auf deinen Blog gestoßen und habe mich gleich in eure Fotokurse vertieft.
    An dieser Stelle möchte ich daher auch mein großes Kompliment für eure Bericht und Kameratests loswerden.
    Die Berichte sind wirklich sehr anschaulich, informativ und vor Allem sehr verständlich geschrieben.
    Man erfährt genau das was man wissen muß, versteht es auch und kann es umsetzen.
    Ein großes Lob und Danke dafür.
    Aktuell fotografieren wir mit Nikon D3300, D5100, Tamron 75-300/ Tamron 90mm 1:1 Makro/ Tokina 11-16 a 2.8/ Nikon 35 1.8/ Nikon 18-105/ Blitz SB 700/ Stativ.

    Liebe Grüße

    Bernd

  4. Hallo Gunther und Diana,

    durch Zufall bin ich auf euren Blog gestoßen und war sofort begeistert. Die Erklärungen sind toll formuliert und geschrieben, so dass es mich fesselt-es ist keinerlei trockene Materie wie ich sie sonst oft erleben durfte.

    Ebenso fällt es mit leichter, eure Tipps abzuspeichern und freue mich jetzt schon, diese selbst anzuwenden.

    Macht bitte weiter so, ihr seid klasse!!!

    Viele Grüße
    Nina

    • DianaWegner 12. Juni 2016, 11:54   »

      Hallo Nina,
      vielen lieben Dank für Deinen Kommentar! Freut uns sehr, das Dir der Blog gefällt und Dir die Tipps helfen! :-)
      Viele Grüße
      Diana und Gunther

  5. Simona 22. Mai 2016, 10:37   »

    Hallo Gunther und Diana,

    dank Eurer Website mit den vielen nützlichen Tipps bin ich im Fotografieren schon so weit gekommen wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Also erst einmal vielen herzlichen Dank!

    Gestern habe ich mit meiner D5500 das erste Mal Sterne fotografiert. Ich wollte auch mit Live View arbeiten, aber ich konnte die Belichtungszeit nicht richtig einstellen. Bei 1/60 war Schluss… Ich hätte aber 25″ gebraucht. Ist das ein Voreinstellungsproblem? Auch wenn ich die Belichtungszeit vorher mit der Info-Taste richtig eingestellt hatte, ist sie beim Einschalten des Live View immer wieder automatisch verstellt worden. Ich habe die Bilder dann durch den Sucher gemacht.

    Vielleicht hat ja jemand hier eine Idee, was ich noch beachten muss bzw. was ich nicht richtig eingestellt habe an meiner Kamera.

    Vielen Dank schon jetzt

    Simona

  6. Thomas Unger 17. April 2016, 17:28   »

    Vorerst einmal ein großes Dankeschön an dich und die Tutorialreihe “Diana lernt fotografieren”!
    Damit konnte ich meine Fotos schon signifikant verbessern und generell hat es meinen Zugang zu jedem einzelnen Bild verändert.

    Jetzt wollte ich nachfragen, ob in dieser Reihe auch ein Beitrag über den Umgang mit Lightroom geplant ist.
    Hier kränkelt es, zumindest bei mir, nach wie vor.
    Ich sehe so viele tolle Fotos, die niemals “out of the box” so toll ausehen können.
    Natürlich ist das Foto an sich entscheidend – ein schlechtes Foto kann sicherlich auch die beste Bearbeitung nicht retten.

    Nichts desto trotz würde ich mich freuen, wenn auf dieses Thema einmal eingegangen wird.

    Auf was sollte man achten?
    Gibt es Dinge die man bei fast jedem Foto einstellen kann?
    Wie sollte man seine Medien am besten verwalten um eine gute Übersicht zu behalten?
    An welchen Reglern muss man drehen, um ein großartiges Foto noch besser zu machen?

    Du weißt sicher am Besten auf was es ankommt :)

    Noch einmal ein großes Lob an deine Arbeit!

    Vielen Dank

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    • DianaWegner 17. April 2016, 17:33   »

      Hallo Thomas,

      vielen Dank für Deinen Kommentar!
      Ja, eine Lightroom Folge ist angedacht, allerdings kann ich noch nicht sagen, wann sie erscheinen wird.

      Viele Grüße
      Diana

  7. Hallo Euer Block ist Top

    für mich als Anfänger Ideal!

    Macht doch mal ein Beitrag über Zubehör Blitze und deren

    Verwendung! Das wäre Echt Klasse. Habe mir so ein Ding zugelegt aber die Einstellungen sind echt verwirrend zumal die Anleitung die dabei ist nur in engl. vorhanden ist.

    Viele liebe Grüsse an Euer Team.

  8. Bernd 6. März 2016, 20:12   »

    Hallo Gunther, hallo Diana,
    ich bin schon lange auf eurer Seite unterwegs. Ich konnte schon sehr viele Informationen und Tipps übernehmen. Dafür an euch hier mal einen schönen Dank!
    Die Kreativität sollte jeder für sich entwickeln. Aber ohne fundierte Grundlagen und die optimale Beherrschung seiner Kamera ist das natürlich wesentlich schwerer. Hier ist Gunther wie ein personal trainer für mich. Vielleicht treffen wir uns ja mal persönlich :-)
    P. S. auch bei der Wahl der passenden Kamera bin ich den Weg von Gunther gegangen und fotografiere z. Zt. mit der D5500.
    Ich bin schon gespannt auf die Erfahrungen mit der D500. Allerdings muss ich dann noch lange sparen (dafür bekommt man ja die D5500 drei mal!). Vielleicht ist sie es ja wert ;-)

  9. Peter 4. März 2016, 09:05   »

    Moin Diana und Gunther,
    ersteinmal Chapeau für Euch beide. Einfache, aber treffende Erklärungen für die wesentlichen Probleme bei der digitalen Fotografie.
    Diana, vielleicht könntest Du Gunther im Nachgang zur Blauen Stunde mal intensiv über die hyperfokale Enternung und die Anwendung diese Prinzips bei der Landschaftsfotografie naqchbohren.
    Bei den alten analogen Objektiven war es kein Problem; heute bei den modernen Digitalobjektiven – vor allem bei den DX-Objektiven – fehlt die Blendenskala, um gezielt mit der hyperfokalen Entfernung zu arbeiten.
    Liebe Grüße von Alster und Elbe
    Peter

  10. Die Erklärungen zur blauen Stunde finde ich sehr gut.
    Die Fotos von der Speicherstadt gefallen mir auch ausgesprochen gut!
    (ist ja auch ein Super Motiv)
    Bin schon auf den nächsten Teil der Serie gespannt.
    LG Stephan

  11. Hallo gunther,
    Eine ganz ganz tolle website…
    Deine tipps sind für mich als einsteiger gold wert und hier sogut wie auf keiner anderen seite!!!
    Vielleicht könntest du, vorallem in deinen Reiseberichten, noch die werte unter die Bilder schreiben die du zu dem Zeitpunkt eingegeben hattest? Würde mir bestimmt sehr helfen beim lernen :)
    Freue mich auf weitere folgen :)
    Lg

  12. Cristian Nicula 17. Februar 2016, 20:49   »

    Finde nicht nur diese Serie sehr gut sondern einfach die ganze Seite.

    Die Art und Weise wie es geschrieben ist ist einfach wunderbar.

    Freu mich schon auf Folge 9

  13. Kupfner Gerhard 17. Februar 2016, 16:49   »

    Hallo

    Toll gemacht.

    Kann Euch zu dieser Serie nur gratulieren.

    lg
    Gerhard

  14. Kannst du mir sagen, warum es so viel Fachliteratur gibt, wenn es auch so geht, kurz und prägnant Erklärungen und Hilfe zugeben?
    Die wirklichen Könner (auch die härtesten Wissenschafter)erkennt man daran, dass sie Diffizieles – auch für Laien – verständlich näher bringen können.

    In diesem Sinn: Gratulation!!

  15. Hallo Ihr Beiden,

    verdammte Hacke. Da denkt man(n), dass man das Fotografieren zur blauen Stunde beherrscht, um dann völlig ernüchternd feststellen zu müssen, dass dem doch nicht so ist.
    Diana, du musst dem Gunther unbedingt noch mehr fragen stellen. Du wolltest doch z.B. schon immer etwas über die Deep Sky Fotografie wissen, stimmts?
    Danke euch Beiden für die tolle Serie.

    Gruß Jörg

  16. Juergen_s04 10. Februar 2016, 16:00   »

    Hallo, ich lese Deine Serie auch mit großem Interesse, sehr gute Tipps verständlich vermittelt. Zu dem oben genannten Android App zur Kalkulation der besten Fotografierzeiten ist mir noch eine Ergänzung eingefallen die ich immer am PC benutze wenn ich daheim Fotoexkursionen plane. Link:
    http://www.suncalc.net/#/50.9474,6.9592,17/2013.06.04/13:12
    Die Zeiten werden oben rechts angezeigt, Dawn / Dusk

  17. Hallo
    ich habe die Seite soeben entdeckt und bin begeistert.
    Die Serie Diana ist super…. die Antworten sind auch für mich als Laie gut verständlich erklärt.

    Was mich ganz besonders freut, ich habe mir vor einem Jahr die Nikon D5300 gekauft und nun finde ich hier auch noch vorschläge für ein Objektiv…. supertoll- Vielen Dank.

    Bestimmt werde ich wieder reinschauen.

    Liebe Grüsse
    Ruth

  18. Sehr gut erklärt. Warte jetzt schon gespannt auf 18:33, der heutige Beginn der blauen Stunde in München (kein Hafen, dafür Berge). Sun Surveyor ist übrigens auch eine sehr gute iOS App für alle Licht/Geo Daten.
    Beste Grüße aus Bayern
    Roland

  19. Hallo, Gunther,

    ich kenne und schätze die meisten Deiner Beiträge, aber dieser ist (für mich) der allerbeste. Ausführlich und wie immer verständlich alles erklärt, mit aussagekräftigen Bildern untermauert und dann noch das eindrucksvolle und das Thema noch einmal deutlich machende Video! Erstklassik!

    Heinz

  20. Angelika Simon-Rössler.de 10. Februar 2016, 08:22   »

    Hallo,
    die Serie Diana…..ist so gut, die würde ich glatt als Printbuch kaufen! Ist das angeplant?
    Viele Grüße
    ASR

    • DianaWegner 10. Februar 2016, 08:26   »

      Vielen Dank für das Feedback! Wir überlegen, die Serie auch als Ebook zu veröffentlichen. Das Ebook wird dann aber erst im Laufe 2017 erscheinen.

  21. Hallo ihr Zwei,

    ich finde eure Seite seit einigen Jahren schon toll! Jetzt begeistern mich die “Blauestunde-Fotos”!
    Nun lasse ich alles “Revue passieren”, was meine Fehler so anbelagt!
    Ganz toll sind Dianas Fragen und deine Tipps dazu, insbesondere um das Thema Histogramm!
    Worauf ich soooo sehr gewartet habe, ist, das Diana sagt: Fotografieren wir auch mal mit dem Aufsteckblitz?
    Mir würde es sehr helfen, so die “Grobe Richtung” gezeigt zu bekommen.
    Also Personen im normalem Leben zu fotografieren, wo das Tageslicht/Kunstlicht nicht mehr wirklich ausreicht! (Bar/Restaurant/Geburtstags-Party usw.)
    Damit nicht alles wie vom “Blitz erschlagen” aussieht! Ich meine die Art von Fotos, die man als “Schnapschuss”, so aus 2-4m bezeichnen würde, nicht das, was ihr immer so gerne im Studio zeigt, wo es aus allen “Rohren” blitzt!
    “Angedroht” hat man mir, ob ich nicht zusätzlich zum Fotografen, bei der Hochzeit fotografieren könnte!
    Wenn ich ehrlich bin, bereitet mir das Thema jetzt schon Sorgen!
    Hatte ich doch bereits, “verrauschte Fotos”, zur “Goldenen Konfirmation” in einer Kirche fabriziert. Mit Rücksichtnahme auf die Situation, ohne Blitz, mit dieser Ausrüstung.
    Mein Werkzeug: D7000, Sigma 17/70 – f 2.8-4 und das Speedlight 910, das fast unbenutzt in der Fototasche liegt!
    Liebe Diana, findest du nicht auch das Thema blitzen so spannend wie ich?

    Freue mich über jeden brauchbaren Tipp, von euch allen im Forum.

    Beste Grüße aus Berlin

    Gerd

    • Hmm, muss mal schauen, ob ich darauf wirklich Lust habe. Mache so gut wie nichts mit Aufsteckblitz, liegt bei mir genauso im Regal. Ich mache eigentlich alles mit Lichtstarken Objektiven und Available Light. Aber ich bin nun auch kein Party und Hochzeitsfotograf.
      Zum Thema Hochzeit – darauf gibt es auch eine ganz einfache und legitime Strategie, und die heißt “Nein sagen”. Praktiziere ich seit Jahren erfolgreich. :-)

      • Da hat Gunther schon gewissermaßen Recht!
        Entweder macht man Party mit oder man macht Fotos – beides zusamnen wird meist nichts…
        Tipp für evtl. mal nötige Eventfotografie: möglichst Offenblende, ISO hoch und evtl. Einbeinstativ. Wenn’s absolut gar nicht mehr geht – indirekt Blitzen (gegen Decke oder Wände – also Blitz nach hinten, oben oder zur Seite drehen – bzw. kombiniert. Evtl. Farbtemperatur mit Folie anpassen. Wenn nicht möglich, Diffusor verwenden oder Blitz schräg nach oben gegen einen evtl. eingebauten Reflektor. TTL nutzen (nikon oder Canon), dabei auf jeden Fall Zeit und Belichtung so einstellen, dass auch bei ausgeschaltetem Blitz ein Bild herauskommt, dass dann mit Blitz nur etwas aufgehellt wird. Also nicht alles “tot blitzen”! Das erhält auf den Bildern die Atmosphäre und spart eine Menge Akkuleistung und verkürzt auch die Nachladezeiten! Auch hier also: ISO etwas hoch, blende weiter offen und Belichtungszeit nicht zu kurz – Blitz nur zum Aufhellen…!

        Blitzen ist ein riesen Thema für sich. TTL bei Party, im Studio, gegen die Sonne, und und und…

        Man kann sehr viel damit machen, setzt aber auch Know How der Technik und einiges an Erfahrung voraus. Die Grundlagen der Fotografie sollten auf jeden Fall sitzen, dann kann man sich vielleicht auch mal an solch ein Thema wagen… ;-))

        • Hallo Gerd,

          danke für deine Infos, wie du lesen konntest,ist mein Objektiv nicht so sehr lichtstark, wie Gunthers. Da kommt man schnell an seine Grensen. Werde aber mal die ISO besser im Auge behalten!
          Ich sehe jedenfalls für mich, üben, üben, üben!

          Gruß Gerd

          • Hallo Gerd,

            Ich nutze auch ab und zu das Sigma 17-70/2.8-4 Contemporary.
            Dieses kann man durchaus für derartige Dinge verwenden. Aber statt des eingebauten Blitzes ist es natürlich besser einen iTTL Systemblitz zu verwenden (statt der teuren Nikon SB600-900 empfihlt sich auch sehr ein Yongnuo YN568EX). Solch einen Blitz wie oben verwendet oder per Funk bzw. durch den eingebauten Blitz als Masterblitz entfesselt angesteuert hilft sehr bei derartigen Situationen. In nicht so großen Locations kann man dann so einen Blitz auch mal irgendwo in der Ecke positionieren, um evtl. etwas aufzuhellen (indirekt). Hängt immer von dem ab, was und wie man fotografieren möchte. Geht aber auch eben direkt auf der Kamera und direkt auf das Objekt gerichtet. Nur immer versuchen, trotzdem so viel wie möglich Umgebungslicht zu benutzen, um die Stummung zu erhalten. Da kann z.B. auch etwas Bewegungsunschärfe durch eine längere Belichtungszeit willkommen sein, um z.B. Etwas Bewegung beim Tanz mit einzufangen…

      • Hallo Gunther,

        bin ganz auf deiner “Linie”, mit dem vorhandenem Tageslicht zu Arbeiten.
        Allerdings kommt die Bitte, Hochzeitsfotos zu machen, von meinem Sohn, dumm gelaufen, oder?
        “Wenn alle Stricke reißen”, leih ich mir mal diese coolen Sigma Art-Gläser von dir aus. ;-)

        Beste Grüße aus Berlin

        Gerd

        • Frank Cullmann 12. Februar 2016, 07:06   »

          Ich schlage folgendes vor: Bei Natur, Sterne, blaue Stunde, korrekte naturwissenschaftliche Erklärungen, Panoramen diesen Blog hier und bei Personen, Hochzeit, Blitz etc den von Paddy (neunzehn72). Eine Stadt, 2 Fotografen und alles abgedeckt.
          Grüße
          Frank

          • Hallo Frank,

            danke für deinen Tipp!
            Ich finde Gunther und Paddy ist ein super Team, es gibt immer etwas dazu zu lernen bei den beiden!
            Paddy ist ja auch viel unterwegs, auch auf Hochzeiten! Nur erklärt er sein Blitzen/Aufhellen unter Studiobedingungen, mit Blitzanlagen, oder Dauerlicht! (In Videos die ich gesehen habe).
            Aufhellen, bei Außenaufnahmen mit Blitz (auch Gegenlicht) als Tipp, das wünsche ich mir für “Innen”, so das Gesichter und Umgebungslicht passen!
            Das muss doch voreingestellt sein (Erfahrungswerte von Kamera und Aufsteckblitz!), da kann ich doch nicht erst anfangen mögliche Einstellungen zu testen! Da ist doch längst alles passiert, oder ?
            Also für den “Schnappschuss” ist da nichts dabei. So wie Gunther für die verschiensten Nikons die “Kamera-Voreinstellungen” nennt, hatte ich gehofft, eines Tages würde einer von beiden mit “Blitz-Voreinstellungen um die Ecke kommen!
            Geburtstage, oder andere Veranstaltungen, ein Thema das wohl viele kennen und die, wie ich, mit Fotos nach Hause kommen, die aus Rauschen, Bewegunsunschärfen, oder “weiß wie die Wand fotografiert Gesichter” bestehen, gehören da leider auch dazu!
            Blitzen, ein Thema, das Paddy bestimmt super beherrscht, nur ich kann mir da fürs Blitzen nichts abgucken…liegt wohl auch an mir!

            Gruß Gerd

  22. Christian 9. Februar 2016, 19:50   »

    Hallo Gunther,

    vielen herzlichen Dank für das wieder einmal tolle Tutorial. Deine Fotos und das Zeitraffer-Video beeindrucken mich. Echt cool :)!
    Ich verfolge die Einsteiger-Reihe seit der ersten Folge und bin immer noch begeistert davon.

    Ein Lob muss ich dir aussprechen, dass du in letzter Zeit gleich zwei neue Folgen gebracht hast. Sehr cool!

    Grüße,
    Christian

  23. Markus >- 9. Februar 2016, 17:20   »

    Hallo Gunther

    man das mit dem Bildstabilisator habe ich nicht gewusst.Das bedeutet das man bei der Milchstraßen Fotografie auch den Bildstabilisator ausschaltet ?
    Ist das richtig ?

  24. Michael vW 8. Februar 2016, 22:44   »

    Hallo Diana & Gunther,

    vielen Dank für eine weitere Folge. Eure Fotos und die Erklärungen sind mal wieder klasse.
    Bietet Ihr auch Kurse in der Speicherstadt, so à la Abendspaziergang?
    Freue mich auf weitere Folgen.

    VG Micha

  25. ..einfach Klasse die Kamerabewegung auf’m Slider? Gunther Du beeindruckst :-)))

  26. Frank Babies 8. Februar 2016, 20:01   »

    Hallo Gunter,

    ich habe von dir einiges (fast alles ;) ) gesehen aber hier etwa zwischen Sekunde 30 – 50 bleibt mir die spucke weg. Ohne das sich das Wasserschloss als solches bewegt trotzdem die Kamera seitlich mehr in Bild bringt….. Ich habe keine Idee wie du so etwas realisiert hast.
    Hut ab!

    Vielen Dank so etwas mal zu sehen das ist in meinen Augen absolut sehenswert.

    Lieben Gruss aus Bütlingen (nahe Lüneburg)

    Frank

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