Blende, ISO, Belichtungszeit einfach erklärt – Diana lernt Fotografieren! – Folge 2

27102013
Wie spielen eigentlich Blende, ISO und Belichtungszeit zusammen und was muss ich dabei beachten?

Vielen Dank für euer tolles Feedback zu unserer neuen Serie “Diana lernt Fotografieren”, die wir heute mit Folge 2 fortführen möchten. In Folge 1 hat uns Gunther ja ein paar Tipps zum Kauf einer Kamera mit an die Hand gegeben. In dieser Folge geht es um die wichtigen Parameter: Blende, ISO und Belichtungszeit und wie sie zusammenspielen.

Diana Lernt Fotografieren

Eigentlich bin ich ja nicht so der Theoriefanatiker und versuche das Thema lieber zu überspringen um mich am liebsten gleich in die Praxis zu stürzen. Was lag also näher, als die Kamera in den Vollautomatik-Modus zu stellen und Gunthers Satz: “Die Kamera ist Dein Werkzeug und Dein Werkzeug musst Du kennen und verstehen, um es richtig einsetzen zu können” erstmal in den Wind zu schlagen. Leider waren die Ergebnisse dann aber nicht mal ansatzweise mit dem vergleichbar, was Gunther mit seinen “Einstellungen” hinbekommen hat. Daher bin ich dann doch recht schnell zu dem Punkt gelangt, an dem ich zugeben muss, das ein bisschen Theorie doch nicht schaden kann… ;-)

Aber ich muss sie verstehen, denn, wenn ich erstmal auf Motivsuche bin, und dann wertvolle Minuten damit verbringe, mich daran zu erinnern, was mir Gunther bezüglich Blende, Zeit, ISO einmal erzählt hat, dann ist Foto-Motiv auch schon wieder weg und ich gehe “leer” aus…

Somit kann ich als Anfänger allen anderen Anfängern Gunthers Rat auch ans Herz legen. Setzt euch mit eurer Kamera auseinander und versteht die Parameter ISO, Blende und Zeit. So lange dauert es gar nicht, sich das Wissen anzueignen und es spart später wertvolle Zeit, wenn ihr dann tatsächlich auf “Fotopirsch” seid!

Da ich am Anfang jedes Mal mit den Parametern durcheinander gekommen bin, habe ich Gunther gebeten, mir das nochmal ganz langsam zu erklären – und davon könnt ihr jetzt auch profitieren! ;-)

Gunther, Du hast uns ja schon wertvolle Tipps zum Thema Kamerakauf gegeben. Ich habe ja von Dir die Nikon D5200 mit der 35mm Festbrennweite und stehe jetzt vor dem Problem, wie ich die Kamera am besten einstelle. Hier kommen also meine Fragen!

Los geht`s!

Diana: Gibt es bestimmte Grundeinstellungen, die ich vorab an der Kamera einstellen sollte?

Gunther: Ja, die Menüeinstellungen solltest Du Dir auf jeden Fall zuhause vorab einmal anschauen und einstellen. Entweder, Du quälst Dich dafür durchs Handbuch, oder Du schaust mal bei uns auf der Homepage, da habe ich zu (fast) jeder Nikon Kamera eine Seite hinterlegt, wo ich die sinnvollen Grundeinstellungen aufgeschrieben habe. Wenn Du die einmal eingestellt hast, dann kannst Du starten.

Das hat den Vorteil, dass Du Dich während des Fotografierens so wenig wie möglich mit dem Menü beschäftigen musst und Dich somit ganz auf das Fotomotiv konzentrieren kannst. Das Einzige, worum Du dich dann noch kümmern musst sind Blende, ISO und Belichtungszeit.

Diana: Was sagen eigentlich genau die Blende, ISO und die Belichtungszeit aus und wie muss ich sie einstellen?

Gunther: Ok, viele Parameter in einer Frage. Es wird jetzt ein kleines bisschen theoretisch, aber da musst Du jetzt durch – das gehört einfach zum Handwerkszeug! ;-)

Die drei Parameter sie haben als gemeinsame Auswirkung, dass sie mehr oder weniger Licht auf den Sensor lassen. Gemeinsam sorgen sie für die sog. Belichtung des Bildes. Diese drei Parameter bestimmen also, wie hell das Bild wird. Dabei kann hat jeder einzelne Parameter Einfluss auf die Gesamthelligkeit, das heißt, sie können sich ergänzen oder gegeneinander aufheben. Darüber hinaus haben sie aber jeder auch noch ihre individuellen Charakteristika, die neben der Helligkeit auch noch bestimmte andere Auswirkungen auf die Bildwirkung haben. Genau diese Charakteristika sind es, die uns als Fotografen interessieren. Sind es doch zum Teil erwünschte und zum Teil unerwünschte Wirkungen. Sie zu kennen und gegeneinander abzuwägen ist eigentlich das, worum es bei der Fotografie geht. Kameras mit Vollautomatik wählen diese Parameter nach automatischen Algorithmen und wissen dabei natürlich nicht, wie Du sie gerne hättest.

Da der Umgang mit 3 Einstellgrößen gleichzeitig unter Berücksichtigung einer erwünschten resultierenden Gesamthelligkeit meist etwas kompliziert ist, bedienen wir uns eines Tricks.

Der Trick ist, dass wir den oder die wichtigsten dieser Regler selbst einstellen, um die Bildwirkung positiv zu beeinflussen und die Kamera den oder die anderen automatisch dazu regeln zu lassen, um so in der Kombination zu einem ausgewogen belichteten Bild zu kommen. Aber keine Angst, das klingt komplizierter, als es ist.

Schauen wir uns diese drei “Stellschrauben” einmal einzeln an.

Wieviel Licht fällt auf den Sensor?

1. Die Belichtungszeit

Die Belichtungszeit ist die Zeit in dem die Kamera ihren Verschluss offen lässt. Während dieser Zeit fällt Licht auf den Sensor. Die sog. Belichtungszeit lässt sich bei den meisten Kameras zwischen 1/8.000 Sekunde und 30 Sekunden einstellen. Bei Deiner D5200 zwischen 1/4000 und 30 Sekunden.

Je länger die Belichtungszeit ist, desto länger fällt Licht auf den Sensor. Das ist wie bei einem Wasserschlauch, hältst Du ihn doppelt solange in einen Eimer, ist später doppelt so viel Wasser drin. Eine Verdopplung der Belichtungszeit lässt also doppelt so viel Licht auf den Sensor fallen. Wenn Du z.B. statt einer Sekunde 2 Sekunden belichtest, erscheint das Bild “doppelt” so hell.

Die Belichtungszeit ist an sich ein wichtiger Parameter bei der Bildgestaltung, denn sie entscheidet darüber, ob Du aus der Hand unverwackelte Aufnahmen erzeugen kannst und wie stark Objekte, die sich bewegen, verwischt dargestellt werden (z.B. Wasserfall, Sterne).

Aber ACHTUNG: Die Zeiten die Du beim Fotografieren aus der Hand noch halten kannst, ohne zu verwackeln, sind recht kurz, das heißt, sie liegen unter 1 Sekunde – also eher im Bereich kürzer als 1/30 Sekunde. Diese kürzeste Zeit hängt aber z.B. auch davon ab, wie ruhig Du die Kamera halten kannst, welche Brennweite Du einsetzt und ob Dein Objektiv einen eingebauten Verwacklungsschutz hat oder nicht.

Die eingestellte Zeit zeigt Dir die Kamera an:

1/125, 1/60, 1/30, 1/15, 1/8, 1/4, 1/2, 1sek, 2s, 4s, 8s, 15s, 30s

oft zeigen die Kameras sie in folgender Schreibweise, ohne die Bruchstriche und mit dem Zeichen ” für Sekunden an:
125, 60, 30, 15, 8, 4, 2, 1″, 2″, 4″, 8″, 15″, 30″

Zwischen jeder dieser Zeiten verdoppelt sich das Licht, dass in die Kamera fällt. Dass die Fotografie eine kreative Kunst ist und nicht mathematisch exakt, merkst Du dann auch daran, wie die Zeiten der Kamera gerundet werden… ;-)

1/50 Sekunde Belichtungszeit

1 Sekunde Belichtungszeit

Wichtig ist also bei der Fotografie aus der Hand, dass die Belichtungszeit relativ kurz ist, als Faustregel gilt, dass Du beim Auslösen nur ein “klack” hörst. Wenn die Kamera deutlich “klack-klack” macht, ist die Zeit zu lang.

2. Die ISO

Diana: Die ISO kenne ich noch aus den alten Filmzeiten, da habe ich immer ISO 100 bzw. für abends ISO 200 Filme gekauft!

Gunther: Genau, aber damals musstest Du den Film dann zu ende knipsen oder irgendwie mittendrin wechseln (abenteuerlich ;-)) – heute kannst Du bei den digitalen Kameras die ISO in einem viel größeren Bereich – oft von ISO 50 bis ISO 6400 direkt in der Kamera einstellen und das für jedes einzelne Bild!

Die ISO bestimmt die Lichtempfindlichkeit der Kamera. Je höher die ISO Zahl desto lichtempfindlicher der Sensor. Eine Verdopplung der ISO-Zahl ergibt, genau wie bei der Verdopplung der Belichtungszeit, eine Verdopplung der Helligkeit des Bildes. Das heißt zwischen jedem dieser ISO Werte verdoppelt sich die Lichtempfindlichkeit: 100, 200, 400, 800, 1600, 3200, 6400.

Diese Erhöhung der Lichtempfindlichkeit erfolgt bei Digitalen Kameras über einen elektronischen Verstärker. Es fällt ja immer noch genauso viel Licht auf den Sensor, die Kameraelektronik verstärkt dieses dann. Die Analogie mit dem Wassereimer fällt bei soviel elektronischer “Magie” schwer. Es wäre so, als ob Du Wasser in einen Eimer kippst, und dieses Wasser sich dann wie bei Harry Potter vervielfachen würde.

Eine höhere ISO-Zahl wirkt sich also in Bezug auf die Lichtmenge so ähnlich aus, wie eine längere Belichtungszeit. Und nun verstehst Du auch, warum ich oben von “gegenseitig aufheben sprach”. Machst Du nämlich zwei Fotos, und bei dem zweiten verdoppelst Du die Belichtungszeit und halbierst die ISO, heben sich diese Effekte auf und die Bilder sehen gleich hell aus. Allerdings unterscheiden sie sich dann ggf. in den anderen Eigenschaften, die ISO und Belichtungszeit haben. Bei der Belichtungszeit war es die Verwacklungsgefahr bzw. die Bewegungsunschärfe.

Aber auch die ISO Einstellung hat eine Auswirkung auf das Bild – so wie früher beim Film höhere ISO-Zahlen “körniger” wirkten, ist es heute so, dass höhere ISO-Einstellungen zu mehr Rauschen in den Bildern führen. Die elektronische Verstärkung zollt hier ihren Tribut. Bei so viel “Zauberei” wird das Wasser halt ein bisschen trübe… ;-)

Moderne Spiegelreflexkameras können allerdings mit ISO Zahlen bis 1600 in der Regel noch sehr gut umgehen. Trotzdem gilt die Regel, so hoch wie nötig, so niedrig wie möglich. Wann Du die ISO wie einstellen solltest, dazu kommen wir noch.

ISO 200

ISO 6400

3. Die Blende

Die Blende ist der von Anfängern am schwierigsten zu verstehende Wert und führt leider immer wieder zur Verwirrung. Ist es bei Belichtungszeit und ISO noch sehr einfach – eine Verdopplung des Wertes lässt doppelt so viel Licht rein – ist es bei der Blende etwas komplizierter.

Das siehst Du schon an den Zahlen, die als Blendenwerte auf dem Objektiv stehen oder in der Kamera angezeigt werden. Da findest Du so etwas wie f/1.8, f/2.8, f/5.6, f/8 etc. – manchmal auch 1/1.8, 1/2.8 etc… Dabei kündigt das “f/” oder das “1/” vor der Zahl schon an, dass der Wert hier unter dem Bruchstrich steht, also eine Vergrößerung der Zahl, eine Verringerung des einfallenden Lichts bedeutet. Zu allem Überfluss ist das Ganze hier dann auch nicht linear, das heißt f/5.6 lässt halb so viel Licht rein, wie f/4 – aber das müssen wir jetzt nicht unbedingt vertiefen.

Wieviel Licht durch die Blende einfallen kann, entscheidet eine Iris-Vorrichtung im Objektiv. Hier funktioniert unser Vergleich mit dem Wasserschlauch wieder gut. Durch einen dicken Feuerwehrschlauch fließt viel mehr Wasser, als durch einen dünnen Aquarienschlauch. Dein Eimer ist durch den Feuerwehrschlauch ganz schnell gefüllt, Du brauchst ihn nur ganz kurz (= Belichtungszeit) aufzudrehen und der Eimer ist voll. Durch den Aquarienschlauch musst Du viel länger “belichten”, um den Eimer voll zu bekommen. Dieser Durchmesser wird bei der Irisblende in Blendenstufen ausgedrückt.

Zwischen jeder der folgenden Blendenstufen halbiert sich das Licht, dass in die Kamera fällt.

f/1.4, f/2, f/2.8, f/4, f/5.6, f/8, f/11, f/16

Das musst Du Dir nicht merken, was Du Dir allerdings merken solltest ist das Folgende:

Je größer die Zahl der Blende (z.B. f/11), desto kleiner der Blenden-Durchmesser, desto weniger Licht kommt rein (hier spricht man von einer “kleinen oder geschlossenen Blende“).

Je kleiner der Blendenwert (z.B. f/1.4), desto größer der Blenden-Durchmesser, desto mehr Licht kommt rein (hier spricht man von einer “großen oder offenen Blende“).

Die sogenannte “Offenblende” ist die Blende, die das Objektiv hat, wenn die Iris-Blende vollständig geöffnet ist. Kleinere Blendenwerte (größere Zahl) erreicht man dann durch schließen der Iris-Blende.

Wichtig ist, dass Du weißt, dass eine kleine Blendenzahl viel Licht reinlässt und eine große Blendenzahl wenig Licht reinlässt!

Eine weitere Eselsbrücke ist, dass man bei teuren Objektiven von “lichtstarken” Objektiven spricht. Diese haben dann in ihrem Namen ein f/1.4, wie das 50mm f/1.4 oder ein f/1.8 wie  das 35mm f/1.8, dass Du ja einsetzt. Im Vergleich zu einem Standard-”Kit”-Zoom Objektiv, das mit f/3.5 oder f/4.5 bezeichnet ist, lassen die “lichtstarken” Objektive also viel Licht rein!

Dass man auf lichtstarke Objektive setzt, hat vor allem folgenden Grund: der Effekt, den eigentlich alle haben wollen ist, dass man mit diesen Objektiven toll freistellen kann!

Das liegt nämlich daran, dass je größer die Blendenöffnung ist (kleine Zahl), umso geringer die Schärfentiefe – der Hintergrund wird also umso unschärfer, je weiter die Blende offen ist.

Blende f/1.4

Je weiter Du die Blende hingegen schließt (große Zahl), umso größer ist der Bereich, der Scharf abgebildet wird. Dies nutzt man z.B. bei Landschaftsaufnahmen, bei denen man sowohl Vordergrund, als auch den Hintergrund scharf abbilden möchte.

Blende f/11

Die Blende gibt Dir also einen sehr großen fotografischen Gestaltungsspielraum!

Diana: Als Faustregel kann ich mir also merken:

Kleine Blendenzahl (wie bei der Bezeichnung eines teuren Objektivs) → große Öffnung → viel Licht → schön freigestellt!

Gunther: genau!

Sigma 35mm f/1.4 DG HSM – Bokeh

Und nun kombinieren wir diese Drei!

Diana: Dann gibt es also 3 Einstellungen, die alle das Bild heller oder dunkler machen und noch dazu das Aussehen des Bildes verändern können. Woher weiß ich denn nun, wie ich die Kamera einstellen soll?

Gunther: Gegenfrage: was würdest Du denn gerne einstellen?

Diana: Naja, die ISO so niedrig wie möglich, damit ich kein Rauschen bekomme.

Gunther: Sehr gut, also stelle die ISO mal auf 100 – wie früher beim Film.

Blende f/22

Blende f/5.6

Offenblende f/1.4

Diana: Die Blende würde ich gerne je nach Motiv einstellen: wenn ich freistellen will, dann nehme ich eine große Blende und wenn ich alles von vorne bis hinten scharf haben will, eher eine kleine Blende.

Gunther: Auch richtig. Dann bleibt ja nur noch die Belichtungszeit.

Diana: Tja, keine Ahnung – irgendwas, was kürzer als 1/30 ist wäre wohl gut ;)

Gunther: Genau – und damit hast Du den Nagel eigentlich schon auf den Kopf getroffen für unsere “Tagsüber-Bilder ohne Stativ”. Hier bist Du ja insgesamt auf relativ kurze Belichtungszeiten angewiesen. Bei Deinem 35mm Objektiv bewegen die sich so um 1/30 Sek. und kürzer. Bei diesen relativ kurzen Belichtungszeiten, siehst Du dann im Bildergebnis allerdings kaum einen Unterschied – sprich, ob Du mit 1/100 Sek. fotografierst oder mit 1/1000 ist für die meisten Motive relativ egal. Ausnahmen sind Motive mit sehr schneller Bewegung, die eingefroren werden soll.

Das heißt, für Deine Aufnahmen tagsüber aus der Hand hat die Belichtungszeit kaum einen Einfluss, die ISO – je nach Kamera einen gewissen Einfluss und die Blende einen erheblichen Einfluss auf Deine Bildwirkung!

Daher stellen wir die ISO auf 100, da wir damit am wenigsten Rauschen bekommen, dann die Blende je nach Motiv und gewünschter Bildwirkung ein . Und die Zeit – tja, die Zeit ist wie gesagt erstmal relativ egal. Die kann nun als letzte Größe variiert werden, um die Gesamt-Helligkeit des Bildes zu steuern. Und das kannst Du die Kamera jetzt automatisch machen lassen, dafür gibt es den sogenannten “A-Modus” (bei manchen Kameras heißt das Av) – und A steht nicht etwa für “Automatik” – sondern für “Aperture” – also Blende.

Diana: Wieso Blende? Ich dachte die Kamera soll die Zeit steuern!

Gunther: Ja, der Modus heißt “Blendenpriorität”, das heißt in diesem Modus gibst Du die Blende vor, die Zeit wird automatisch von der Kamera eingestellt.

Diana: Aha – verstehe – also nehme ich den “A/Av-Modus”, denn die Blende ist ja das, was ich gerne selbst gestalten möchte!

Gunther: das würde ich Dir auch empfehlen. Hier vielleicht noch ganz kurz zu den anderen Modi: beim S oder Tv Modus, stellst Du die Zeit (Shutter-Priority / Time-value) ein, die Kamera wählt dann automatisch die Blende.

Diana: Woher weiß die denn, welche Blende ich haben will?

Gunther: Das weiß sie nicht – und genau deswegen benutzen wir den Modus auch in der Regel nicht! Im P-Modus (“Programm-Automatik”) steuert die Kamera beides, also Zeit und Blende. Und im M-Modus, steuerst Du beides und die Kamera gar nichts. Diesen Modus werden wir später bei Nachtaufnahmen verwenden.

Tagsüber setzt Du den A-Modus ein, dieser gibt Dir die größtmögliche Flexibilität

Insgesamt, wirst Du in 99,9% alle Fälle den A oder den M-Modus einsetzen, daher brauchst Du Dich um P und S nicht zu kümmern, genauso wenig, wie um all die anderen Pseudo-Modi “Sport, Kerzenschein, Portrait, etc.”, vergiss die einfach ganz schnell, dann hast Du weniger, um das Du Dich kümmern musst.

Tagsüber setzt Du einfach den A Modus ein, dieser gibt Dir die größtmögliche Flexibilität und die Kamera “hilft” Dir trotzdem dabei, dass die Bilder “richtig” belichtet sind.

Diana: Woher weiß die Kamera denn, was “richtig” ist?

Gunther: Sie misst über den Belichtungsmesser die Umgebungshelligkeit und wählt im A-Modus dann die Belichtungszeit so, dass das aufgenommene Bild nach Meinung der Kamera “passt”.

Diana: Und was, wenn nicht?

Die Belichtungskorrektur macht die Bilder heller oder dunkler

Gunther: Gute Frage – das tolle an digitalen Kameras ist ja, dass wir uns jederzeit auf dem Display das soeben aufgenommene Bild ansehen können. Du siehst also, ob die Kamera, mit ihrer Belichtung richtig lag oder etwas daneben. Dann kannst Du mit der sogenannten “Plus/Minus-Korrektur” der Kamera sagen, dass sie nächstes Mal heller belichten soll, oder eben dunkler.

Das ist sehr schön intuitiv.

Wenn das Bild zu dunkel aufgenommen wurde, dann drückst Du auf die +/- Taste und drehst an dem hinteren Rad, bis da z.B. +0.7 steht, und machst das Bild noch einmal. Schon wird es nächstes Mal heller.

Genauso funktioniert es, wenn das Bild zu hell ist. Dann stellst Du die Korrektur auf z.B. -0,7 und machst das Bild nochmal. Meist kannst Du die Korrektur dann für die nächsten Bilder genauso eingestellt lassen, wenn sich die Lichtsituation nicht gravierend ändert.

Herbstlaub

Diana: Cool, das ist ja gar nicht schwer! Also fasse ich nochmal zusammen:

ISO lasse ich tagsüber auf 100. Die Kamera steht die ganze Zeit auf A. Wenn ich also fotografiere, muss ich mich nur um die Blende kümmern, und zwischendurch schauen, ob die Bilder nicht zu hell oder zu dunkel sind und dann ggf. mit der +/- Korrektur nachregeln. Damit kann ich loslegen!

Gunther: Genau so! Na, dann viel Spaß!

So, dann heißt es auch für Euch: ausprobieren und üben, damit das theoretische Wissen auch in die Praxis übergeht!

Der Herbst mit seinen wunderschönen Farben lädt ja förmlich dazu ein! Also, viel Spaß beim Fotografieren und bis bald!

Folge 1 verpasst? Hier findest Du unsere Tipps zum Kamerakauf!

Weiter geht’s:

Hat Dir der Artikel gefallen?

Dann melde Dich doch zu meinem kostenlosen Newsletter an. Darin informiere ich über neue Artikel und Du wirst auch exklusiv als erstes über neue Workshops und Reisen informiert! Außerdem gibt es immer auch ein paar persönliche Hintergrund-Infos, die so nicht im Blog stehen.

Auf Facebook, Google+ und Twitter bekommst Du weitere tagesaktuelle Infos...

Alle Inhalte ©

*) Mit einem Stern gekennzeichnete Links sind externe Partner-Links. Ihr unterstützt mich, wenn ihr darüber bestellt. Alternativ könnt ihr auch über folgende Direktlinks in die Shops wechseln:
Amazon.de, Amazon.at, Amazon.com, Calumet Photo, Kids-of-all-Ages, Augenblicke-Eingefangen, camforpro.com, WhiteWall.
Über meine Zusammenarbeit mit externen Partnern habe ich hier ausführlich geschrieben. Danke!

Werbung

Wir freuen uns über Deinen Kommentar!



224 Kommentare bisher


  1. super verständlich geschrieben und erklärt, endlich habe ich bei dieser ganzen Theorie mal was verstanden und weis ungefähr wie ich es einsetzen soll. danke! macht weiter so! ich werde mich bald aufmachen und mein wissen in die tat umsetzen, bzw auszuprobieren :-)

  2. Ich habe bei der VHS einen Fotokurs absolviert.
    Der Kurs war echt gut und hilfreich. Deine Webseite
    hilft mir meine erworbenen Kenntnisse zu vertiefen

    ciao Fritz

  3. Kathleen 13. November 2016, 00:32   »

    Super geschrieben! War eine gute Auffrischung jetzt im Herbst, wo das Licht manchmal nicht so gut ist.

    ABER: das bedeutet doch auch, das ich mit einem lichtschwachem Objektiv keine Chance habe meine Hunde in Bewegung zu fotografieren, oder?

    Ich müsste den ISO zum Teil extrem hochstellen, um noch eine kurze Belichtungszeit zu haben, um Bewegung einzufrieren. Dann wird das Bild “grizlig”.

    • Hallo Kathleen,

      Ich glaube, da siehst du etwas ganz falsch.

      Je lichtstärker ein Objektiv ist, desto mehr hast du ja davon, gerade wenn wenig Licht vorhanden ist.

      Was du als Belichtungsparameter für eine entsprechende Situation einstellen musst, hängt ja von den Lichtbedingungen ab, nicht vom Motiv. Das heißt, der Sensor braucht ja immer eine bestimmte Lichtmenge, damit ein vernünftiges Bild heraus kommt.

      Dafür spielt das Objektiv keine Rolle. Nur bei einem lichtstarken Objektiv kannst du die Blende eben noch weiter öffnen (die Blendenzahl wird damit kleiner. Damit gelangt mehr Licht auf den Sensor und du hast zwei Möglichkeiten zu korrigieren, um die gleiche Lichtmenge auf dem Sensor zu erreichen: entweder ISO weiter runter, oder Belichtungszeit kürzer.

      Der “Nachteil” einer größeren Blendenöffnung ist die geringere Schärfentiefe. Je größer die Blendenöffnung (es kommt mehr Licht auf den Sensor; die Blendenzahl wird dabei kleiner), desto geringer ist der Bereich, in dem scharf abgebildet wird.

      Möchtest du aber einen sich schnell bewegenden Hund fotografieren, ist dass jedoch kein Nachteil, sondern ein Vorteil! Du stellt den Hund damit z.B. besser frei (Hintergrund und Vordergrund werden unschärfer, der Hund wird jedoch scharf abgebildet.

      Man belichtet in erster Linie gestalterisch (Blende vorwählen, um die Schärfentiefe zu bestimmen; größere Blendenöffnung=geringere Blendenzahl=weniger Schärfebereich=bessere Freistellung) oder nach der Bewegung, um einzufrieren (kürzere Belichtungszeit=besser Einfrieren – bedeutet aber weniger Licht, also muss man jetzt die Blende so weit wie möglich öffnen=Blendenzahl verkleinern, und wenn das nicht mehr geht oder die Schärfentiefe zu gering werden würde, dann regelt man den ISO hoch!).

      Eigentlich sind die zwei entscheidenden Belichtungsparameter immer Blende und Zeit! Den ISO läßt man nach Möglichkeit immer so niedrig wie möglich. Erst wenn das Licht nicht mehr ausreichen sollte, muss man notgedrungenermaßen den ISO hoch schrauben. Das bedeutet, man verstärkt das Signal elektronisch. Nur hat man damit aber immer mehr Rauschen im Bild. Das ist nicht unbedingt dramatisch, sondern stört oft nur gering.

      Aber mit einem lichtstarken Objektiv hast du. IMMER. Mehr Möglichkeiten! Du kannst mehr Licht einfangen und dein ISO reduzieren und die Belichtungszeit verkürzen…

    • Sorry – habe gerade gesehen, dass du von einem lichtschwachen Objektiv geschrieben hast!

      Ja, natürlich! Wenn das Licht nicht mehr ausreicht muss man eben die Blende öffnen oder den ISI hoch drehen. Mit einem lichtstarken Objektiv fängst du eben mehr Licht ein.

      Solche Objektive sind oft größer, schwerer und teurer. Aber für APS-C-Kameras (bei Nikon z.B. D3x00, D5x00, D7x00) gibt es günstig das 35/1,8 oder das 50/1.8 (das letztere geht auch am Vollformatsensor).

      Bei längeren Brennweiten werden lichtstarke Objektive auch schnell sehr groß schwer und teuer (das geht dann in Richtung der “Rohre”, die mann z.B. oft bei Sportfotografen sieht, beispielsweise am Rande eines Fussbalfeldes…)

    • Hi,
      bei schlechten Wetter bzw. wenig Licht ist das so. Du müsstest dann mit Blitz oder externen Lichtquellen Arbeiten. Alternativ mit einem Objektiv was Lichtstärker ist, Festbrennweiten 50mm f/1.8 sind preislich oftmals im rahmen ;)
      Grüße

      • Jetzt ist ja schon Winter und kein Herbst mehr. Und wenn etwas Schnee liegt wird das Licht damit sogar besser. Hat aber auch seinen Haken… ;-)) Die Automatik der Kamera versagt hier meist. Die Kamera erkennt zu viel Licht und belichtet deshalb stark unter (Bilder sind zu dunkel; der Schnee wirkt schmutzig und grau). D.h. man muss die Belichtung etwas korrigieren. Je nach Anteil von Schnee im Bild kann der Korrekturfaktor hier schon mal bei +1 oder sogar noch höher liegen. Auch der Weißabgleich stimmt oft nicht. Bei wolkenlosen Himmel wird der Schnee gern zu blaustichig wiedergegeben. Am besten in Raw fotografieren und später bei der Bildbearbeitung etwas anpassen.

        Hast du denn schon mal mit einem 1.8er Objektiv probiert, Kathleen? Ob separate Beleuchtung bei einem laufenden Hund sinnvoll ist? Ich denke eher unpraktikabel. Und frontal von der Kamera möchte man ja z.B. auch nicht Blitzen.

        Ich würde da immer empfehlen einen geeigneten Platz zu finden (z.B. eine Lichtung am Waldrand oder eine Wiese vor einem Wald, Baumgruppen, Sträuchern etc. Und wenn man dann nicht in der blauen Stunde Tierfotografie betreiben möchte, kann man frei laufende Hunde dann auch ohne zusätzliches Kunstlicht fotografieren (dabei die Kamera gern auch mal mit dem Hund beim Vorbeilaufen mitbewegen, sogennante Mitzieher). Und auf jeden Fall: Serienbildmodus mit höchster Geschwindigkeit und ruhig mal Dauerfeuer. Dann sind auch immer ein paar ordentliche Bilder dabei…

  4. Ilse Sch 6. November 2016, 19:25   »

    tolle Foto`s – wäre schön wenn die “Informationen” ISO, Blende und
    Zeit und besonders schön wenn Orte angegeben sind.
    Macht weiter so

  5. Dieter Stumpf 1. November 2016, 11:53   »

    Hallo Freunde der Fotographie, Hallo Herr Wegner,

    ich habe zwei Fragen:
    die mittlere Blende in dem man den Vordergrund und den Hintergrund scharf bekommt, liegt bei f8 bis f11. Hängt das nicht vom dem gesamten Bereich was das Objektiv hergibt, ab? z.B. 3,8-6,8. oder ein Lichtstarkes Objektiv das mit 1,8 beginnt.
    die Zweite Frage:
    Ich arbeite schon lange mit Photoshop Elements. Aktuell habe ich die Version 13. jetzt gibt es die neue Version 15.
    Lohnt es sich auf die neue Version Elements 15 umzusteigen, wenn man nur Bildbearbeitung macht und nicht Filmsequenzen bearbeiten will.
    Vielen Dank für die Unterstützung.
    es grüßt Dieter Stumpf aus Bad Boll

  6. andreas 24. Oktober 2016, 21:15   »

    Sehr hilfreicher Beschrieb.
    Einfach und verständlich.
    Danke ;-)

  7. Sehr gut

  8. Lambert Wiertz 20. Oktober 2016, 15:33   »

    Danke für gute Erklärungen. Ich werde mich jetzt mal mehr mit meiner Kamera beschäftigen. Bisher habe ich fast immer die Autoeinstellung genutzt. Ich war zugegebenermaßen zu faul die “trockene” Betriebsanleitung zu lesen.
    So verstehe ich erstmalig bestimmte Dinge und werde ich Zukunft mal Dinge ausprobieren.

    Gruß,
    Lambert

  9. Dieter Stumpf 9. Oktober 2016, 12:17   »

    da bin ich mal wieder.
    habe mal eine Frage zur Digitale Vollformat:
    besitze z.Z. die Nikon D7100
    Überlege mir gerade ob es sich lohnt, zu einer Vollformat umzusteigen?
    Was ist der wesentliche Vorteil zur Vollformat umzusteigen.
    Vielen Dank für Deine Antwort.
    Es grüßt Dieter

  10. Sehr cool und einfach erklärt, interessanter Artikel, komplment. und Danke dafür

  11. Hey Jens,
    schon im ersten Abschnitt des Artikels sind Tips bezüglich Kamera. Allerdings sind die nicht leichter, als das was Du gerade benutzst. Wenn Du Dein Problem “nicht so viel aufs Foto”-bekommen mit dem Sigma 18-35mm F1,8 behebst, wird es noch schwerer.
    Es endet immer in einem Komprosmiss, zwischen dem was man möchte und welchen Aufwand man dafür in Kauf nimmt.

  12. Hey
    Super Artikel hilft wirklich weiter!!
    Hab mal eine Frage:
    Ich bin auf Weltreise und möchte auch vor allem Landschaftsforografien machen!
    Ich habe mir eine Bridgekamera, die Panasonic Lumix LZ1000 gekauft (25-400)
    Mit der Qualität der Fotos bin ich sehr zufrieden, allerdings bekomme ich nicht so viel aufs Foto, des weiteren ist die Kamera vielleicht auf Dauer ein wenig schwer! Deshalb habe ich überlegt sie zurück zu geben und bin auf der Suche nach einer Alternative.
    Hast du irgendwelche Tips? Bezüglich Kamera etc.
    Liebe Grüße und vielen Dank!

  13. jörg EBERL 20. August 2016, 13:57   »

    noch etwas:kann ich diese Artikel weiter leiten,oder sind das die NEWS?habe Probleme mit der Definition.
    meine schwester wohnt in genf,wie kann ich sie in DEIN News einbinden??jörg

  14. jörg EBERL 20. August 2016, 13:54   »

    lese IMMER deine News,nun die frage:antwortest du auch auf fragen über Fotoshop-elements 9 ??
    ich fotografiere mit Nikon D70,und 7100.
    im voraus besten dank jörg

    noch zu deinen Artikel,diese sind super..man muss sich aber doch mühe geben,nicht nur lesen,SONDERN auch probieren.
    jörg aus tolochenaz bei lausanne schweiz
    salü,je

  15. Daniela 26. Juli 2016, 13:52   »

    Hallo,

    ich bin gelernte Fotografin (zur analogen Zeit) und arbeite zur Zeit als Kamerafrau beim Fernsehen…

    Da ich in der Zeit als die Technik von analog zu digital gewechselt hat, meinen mütterlichen Pflichten nachgegangen bin und leider die Entwicklung verpasst habe, will ich jetzt mein Wissen auffrischen und wieder mehr in die Fotografie einsteigen.

    So bin ich auf eure Seite gestoßen und restlos begeistert! Kompliment….. Verständlciher und netter könnte man das Thema Fotografieren lernen nicht darstellen.

    Ganz toll!!!! Weiter so….

    Liebe Grüße….. Ich werde jetzt mal weiterschmökern ;)

  16. Hallo, Ihr seid ein klasse Team und habt sehr praxisnah und verständlich mit den guten Faustregeln die Fotografie für echte Einsteiger erklärt. Super! Damit kann sogar ich loslegen, allerdingd mit EOS 1200 D – auch gut! :-) Euch beiden alles Liebe.

  17. Bernd Schlag 16. April 2016, 12:17   »

    Danke für den Beitrag!
    Sehr übersichtliche, nachvollziehbare Darstellung und endlich jemand, der
    so erklärt, dass man als Neueinsteiger es leicht verstehen kann.

  18. Alles schön einfach erklärt, Danke ;-) Technik ist nämlich nicht mein Spezialgebiet :-)

  19. Sebastian 24. März 2016, 15:57   »

    Hallo Gunther,
    und vielen Dank für die tolle Serie “Diana lernt Fotografieren”. Gerade zu dem Thema Belichtung hab ich mal eine Frage: welche Form der Messung nimmst bzw bevorzugst Du, wenn Du die integrierte Belichtungsmessung nimmst? Matrix, Spot etc..,? Danke Dir im Voraus für Deine Antwort!
    Viele Grüße
    Sebastian

  20. Hans-J. Wahner 10. März 2016, 22:57   »

    Ich hatte zuvor eine andere Webseite gelesen und wollte schon verzweifeln und dann stieß ich auf diese tolle Fotoschule für Anfänger. Habe alles sofort mit meinem neuen Panasonic CM1 Fotosmartphone ausprobiert. Ergebnis: Phantastisch!! Vielen, vielen Dank Gunther!

  21. Anna-Maria 9. März 2016, 22:59   »

    Als Anfänger bin ich überglücklich über die Informationen, die so verständlich erklärt worden sind, und kann jetzt ruhig schlafen gehen. Das tolle ist, fast ich etwas morgen vergessen habe, kann ich das Aufgenommene jede Zeit durch nachlesen erfrischen! Danke mehrmals! Gute Nacht

  22. Super erklärt. Hab mir den Link mal gespeichert um nochmal drüber zu lesen, wenn wieder was unklar ist.

    MFG Jan

  23. Anuschka 28. Februar 2016, 17:45   »

    Ich habe mir Vorgestern eine Nicon D 5300 gekauft, dank Eurer Tipps konnte ich als Anfänger sehr zufriedenstellende Fotos machen. Macht weiter so!

  24. Bei http://www.Gwegner.de – 1***** – da werden sie geholfen – und wie! Es war einmal die Zeit der Fotografie, heute “Analog” genannt… Wie war es damls doch so einfach. Aber heute, digi-foto – da muss auch ´n alter Canon-AE1-Typ lernen! Und Günter Wegner macht das LERNEn zum Vergnügen!
    Danke
    A. Wolkenopa

  25. gulbins 12. Februar 2016, 17:33   »

    Hallo Gunther
    ein phantastische Erläuterung: Mein Sohn (9 Jahre) beginnt sich gerade für Papa`s Hobby zu interessieren.
    Komme aus den alten Canon AE1 und A1 – und später Nikon F3-Zeiten. Blende, Zeit und ISO war damals leichter zu lernen, da man ohne diese Kenntnisse nicht ausgekommen konnte. Die meisten Einsteiger SLRs machen heute von Hause aus schon Fotos, die viele zufrieden stellen.
    Ich führe daher meinen Sohn langsam an das Thema heran, um ihm zu zeigen, dass es doch noch ein wenig besser geht (als automatisch).
    Danke für die Inspiration. Werde die weiteren Folgen Deines Kurses gerne konsumieren.

  26. Michael Pfaff 4. Februar 2016, 22:13   »

    Danke für Diana lernt fotografieren!

    Ich habe mir ne sony slt alpha 58 K zugelegt! und bin blutiger Anfänger!
    Aber Eure Seite hilft mir sehr sie zu Verstehen und damit umzugehen.

    Hoffe daS ich bald meine ersten schönenen Bilder damit mache!

    Danke dafür

  27. Super Beitrag. Hat mir sehr weiter geholfen als blutiger Einsteiger :)

  28. Perfekt für den Einsteiger erklärt !! Danke dafür

  29. Moin, bin ganz begeistert von diesen Seiten. Super, um mal wieder durch die Grundeinstellungen zu stöbern.Auch der Fotoschnack gefällt mir prima. Nur würde ich mich freuen, wenn ihr auch mal etwas über Canon erzählen könntet, da ich mit einer Canon 7d fote.
    Grüße Peter

  30. Mia Bayer 2. Januar 2016, 13:23   »

    Fand den Artikel und das Interview sehr gut, alles toll und verständlich erklärt. Fotografiere schon lange, muss der Tochter meiner Freundin die Grundlagen für ein Referat über Fotografie erklären und habe mir Anregungen geholt.
    Vielen Dank dafür.
    LG
    Mia

  31. Martin Münch 30. Dezember 2015, 18:57   »

    Hallo,

    ganz ganz tolle Seite! Seit drei Tagen bin ich Besitzer einer D5300. Deine Seiten, die Tipps und Hinweise helfen ungemein die Grundsätze der Materie etwas zu verstehen. Auch hat dein Test zur Nikon die Kaufentscheidung ausgelöst!

    Also vielen Dank auf diesem Weg! Ich freu mich jetzt auf die Herausforderungen mit der Cam ;-) …

    Gruß Martin

  32. Ja echt genial,
    Also jetzt habe auch ich es endlich verstanden.

    Als nächstes würde mir ja die Einstellungen für Nacht Aufnahmen interessieren.

  33. Manu Giannakoudi 26. Dezember 2015, 01:21   »

    Danke für diese Seite.

  34. Hans Frühwald 24. Dezember 2015, 10:57   »

    Kompliment: die bisher verständlichste und einfachste Erklärung zu Kameraeinstellungen, die ich bisher finden konnte!

  35. detlef Boland 21. Dezember 2015, 23:32   »

    Hallo
    Bin Besitzer einer Nikon D7200 und habe noch einiges zu lernen. Bin zwar kein Anfänger ( hatte D7000 ) aber für Einsätze nur wenig Zeit gehabt. Mit dem Kauf der D7200
    soll alles besser werden. Habe schon einige hundert Fotos gemacht. Deine Einstellungen für die D7200 habe ich zum größten Teil übernommen. Ich erlese mir auf deinen Seiten immer wieder wichtige Hinweise. Auch die ausführliche Erklärung der Grundlagen sind hilfreich, danke !
    Irgendwann werd ich mal eine Reise mitmachen.

  36. Hallo!

    Finde eure Serie richtig super! Bin noch Frischling auf dem Gebiet und hatte von diesen ganzen Bezeichnungen (ISO, Blende etc.) überhaupt keine Ahnung. Ihr habt das aber absolut super erklärt und obwohl ich die Thematik mit der Blende durchaus nicht ganz easy finde (glaube das muss ich mir noch 3-4 Mal durchlesen!) kann man das alles nachvollziehen und ist danach um einiges klüger. Habe mir auch bereits die Nikon D5200 bestellt und freue mich darauf die ganzen theoretischen Tipps bald in die Praxis umzusetzen! :)

    Danke für die klasse Erklärungen & liebe Grüße

    Jessica

  37. Hallo,
    danke für diese super Erklärung. Ich habe zwar eine Canon aber funktioniert trotzdem ;-)
    leider hatte Ich Gestern einen kleinen Misserfolg. Es hat geschneit, der rasen war bedeckt und wir wollten in der Dämmerung ein schnelles Foto mit unserem Hund und Kind im Schnee machen. leider nichts geworden, da der Focus und die Belichtungszeit nicht so richtig wollten (Einstellung war auf Nachtmodus). Vielleicht gibt es für die Nacht/-Spätfotografie noch mal einen Artikel…

    Danke

    • Ich finde das eine seite zu deisem thma kommen sollte…

      • Ich glaube, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich hier mal behaupte, das dies bestimmt noch kommt! ;-))

        Das ist ein Thema, das viele interessiert und die Grundlagen sind ja jetzt schon durch. Das letzte wichtige Thema dazu waren hier die Stative. Also kann es bald los gehen… :-)

        • … darüber würde sich ein weiterer Neuling sehr freuen! Vielen Dank für die tollen Seiten, bin sehr begeistert … LG Hanne

  38. Jeanette 10. November 2015, 19:56   »

    Vielen dank für diese super tollen erklärungen und erläuterungen! Sie sind sehr gut zu lesen und zu verstehen! Theorie, die spaß macht! Als einsteigerin freue ich mich über alles, was ich dazu lernen kann! :o)

  39. Danke. Gute Internetseite und Erklärung.

  40. Vielen Dank für diesen tollen Artikel, der für einen Einsteiger in die Fotografie meiner Meinung nach genau passt und alles Wichtige verständlich erklärt!

  41. Hallo Gunther,

    vielen, vielen Dank für dein 1a-Tutorial, jetzt steht tollen Bildern auf Bali und in Australien nichts mehr im Wege.

  42. Christopher 23. Oktober 2015, 20:26   »

    Ein wirklich toller, sehr verständlicher Beitrag! Vielen Dank :)

  43. Vielen lieben Dank für die ausführliche Erklärung der Grundlagen- jetzt habe ich es endlich verstanden!

  44. Hallo liebe Fotofreunde,

    ich habe den Art.gelesen und einiges gelernt.
    Vielen Dank!

    Gruß Klaus Haase

  45. Danke danke danke. …endlich mal jemand der das ganze für blödies wie mich erklärt, habe schon tausend Foren gelesen und es scheint für jeden selbst verständlich zu sein das man’s versteht.

    Super tolle Arbeit und sehr detailliert.

    Grüße jennie

  46. Sabrina 8. Oktober 2015, 20:11   »

    Hey, ich habe mal eine Frage zur Blende und Fotografieren aus der Hand… Ich habe schon öfter gesehen, dass Fotografen wunderschöne Fotos aus der Hand schießen ohne Stativ und ein tolles Bokeh erhalten. Wenn ich das mache (D7500 und 50mm/1.8) verwackelt immer alles.
    Wie mache ich mit einer großen Blende schöne Portraits? Ich weiß leider nicht, wo der Fehler bei mir liegt

    • Kann es sein, dass Du “große Blendenzahl” mit offener Blende verwechselst? Die Blende ist offen, wenn Du sie auf 1.8 stellst (kleine Zahl). Das wäre die Einstellung zum freistellen und mit der bekommst Du auch kurze Belichtungszeiten.
      Du solltest Dir mal diesen Artikel zu gemüte führen, damit Du die Grundlagen verstehst.

      • Habe ich das richtig verstanden:
        offene Blende sehe ich anhand des “Kreises” im Display meiner Kamera und die Blendenzahl ist ebenfalls auf dem Display ersichtlich als zum Beispiel:F 5.6? (Bei Nikon D5100 somit also von F3.5 – F22.
        Beides kann ich anhand des Rad im rechten Ecken einstellen? (Nikon D5100)

        • Ich habe jetzt selbst keine D5100, sondern kenne genauer die D5200 und D5300, aber an der D5100 war das Bild ähnlich hinten auf dem Display!

          Du kannst mit dem Wahlrad (rechter Daumen) die Blende einstellen – wenn du dich im A-Modus (Aperture=Blende; ->Blendenvorwahl) befindest, in dem du ja die Blende selbst vorgeben möchtest! Diesen Wert bekommst du im Display dann als direkten Zahlenwert, z.B. F 5.6 und als Grafik angezeigt, der man intuitiv die Größe der Blendenöffnung visuell entnehmen kann. Aber Achtung, man kann das Display auch so einstellen, dass die Grafik fehlt und nur Zahlenwerte angezeigt werden! Dann musst du das umstellen.

          Im T-Modus veränderst du mit dem Wahlrad die Zeit (Time; -> Zeitvorwahl) und im M-Modus beide Werte manuell – dann mustt du für den zweiten Wert aber eine zusätzliche Taste drücken (dass findest du aber auch im Handbuch der Nikon D5100). Dies ist bei den Schwestern genauso (D5200, 5300, 5500).

        • Corina – siehe im aktuellen Handbuch:

          http://www.nikonsupport.eu/europe/Manuals/D5100/D5100RM_De_01.pdf

          auf Seite 64 und 168! ;-))

  47. Hallo Gunther und Diana
    vorerst danke für die reichlich information hier! als Neuling habe mir vor kurz ein D5500 erworben, klar als Anfänger wäre schon völlig ok ein D5200 oder 5300 aber die Angebot war erstaunlich attraktiv da nur ein geringer Preis Differenz gegen die 5300 and co. war. als kit 18-105, der habe ich noch nicht mal montiert, da habe gleich dazu ein auch preiswert 35mm 1,8 geholt ob da gut oder schlecht ist zum anfangen, weiss ich jetzt noch nicht. übrigens was mich stört ist das fast immer auch bei sehr gut licht Verhältnis draussen wie drinnen die Meldung (bei A-Modus) “schlecht licht Bedingungen licht Einsatz empfohlen” erscheint, obwohl eben mit dem 35mm ein licht stark objektiv habe und gar nicht wenn möglich mit der integriert blitz photographieren will. liegt irgendwo ein technische Fehler? (Entschuldigung für Schrift Fehlern und Text Gestaltung da Deutsch nicht mein MP ist ;)
    Lg
    Ben

  48. Bettina Koopmann 30. August 2015, 19:45   »

    Hallo,ich bin sehr begeistert eine so tolle Erklärung über Zeit,Iso und Blende zu lesen. Natürlich auch alles andere!
    Da ich dieses schöne Hobby auch für mich entdeckt habe bin ich froh immer etwas nachlesen zu können.
    Freundliche Grüße Bettina

  49. Sehr schön beschrieben. Eine Anmerkung zum P-Mode.

    Zitat:
    Im P-Modus (“Programm-Automatik“) steuert die Kamera beides, also Zeit und Blende.

    Korrekterweise müsste es lauten, im P-Mode schlägt die Automatik Werte vor die man dann genau wie im Av Mode abändern kann (bei Canon). Das war auch schon bei meiner 10 Jahre alten 350D so. Aktuell (z.B. EOS 70D) unterscheiden sich der Mode Av und P dadurch, dass im Av Mode auch der ISO durch die Cam automatisch abgeändert wird. Im P-Mode bleibt der ISO bei der manuellen Vorgabe. Im Endeffekt hat das die Auswirkung, dass die Cam im P-Mode nur die sinnvollen Zeit/Blende-Kombinationen des gewählten ISO zulässt. Alternativ kann man dies auch im Av-Mode erreichen, wenn man den max.ISO im Menü entsprechend vorgibt.

    Der P-Mode ist nicht zu verwechseln mit Automatik Mode den es zusätzlich gibt, der je nach Cam mit einem farbigen Rechteck und einem A, A+ oder A* oder ähnlichen dargestellt wird. In diesem Mode steuert die Cam alles.

    LG Axel

    • Ja, man kann im P-Modus auch mit dem Rad “shiften”, also die Parameter verschieben. Allerdings ist dabei dann bei sich ändernder Helligkeit die Blende, im Gegensatz zum A-Modues, eben nicht konstant, sondern ändert sich. Sprich: wenn die nächste Szene heller ist, wird die Kamera auch die Blende schließen. In dem Artikel habe ich ja beschrieben, dass es aus gestalterischen Gründen sehr wertvoll ist, die Blende bewusst zu bestimmen, und das funktioniert im P Modus nicht. Ich empfehle daher, den P-Modus nicht zu nutzen, sondern sich auf den A-Modus zu fokussieren.

      • Ich habe ja nur darauf verwiesen, dass im P-Mode nicht wie im echten Automatik-Mode die Parameter eben nicht automatisch fest eingestellt werden. Das war ja auch keine Kritik, sondern nur ein Zusatz zu deiner Beschreibung. Korrekt, die Blende steht im P-Mode nicht fest, kann aber dennoch bewusst nachjustiert werden. Im Av-Mode hingegen ändert die Cam automatisch den ISO. Wenn man diesen nicht manuell vorher festlegt oder den maxISO übers Menü eingrenzt, kommt man schnell in ISO-Werte die man nicht unbedingt haben möchte. Zumindest sollte man einen Anfänger darauf hinweisen. Abgesehen davon finde ich, neben dem Av und M hat auch der P-Mode seine Berechtigung wenn man damit umgehen kann.

        • Im A-Modus ändert die Kamera die ISO nur, wenn die ISO-Automatik eingeschaltet ist.

          • Genau das sagte ich ja bereits. Manuell vorher festlegen oder den maxISO übers Menü eingrenzen. Bei Canon ist die ISO Automatik nämlich per Default eingeschaltet. Insofern stehen unsere Aussagen nicht im Widerspruch.

            Aber ich will das hier nicht ausufern lassen. War nur eine Randnotiz. Wie gesagt, sehr schöne und vor allem verständliche Beschreibung des Zusammenhangs der Parameter.

        • Ich benötige ebenso wenig wie Gunther den P-Modus!

          Gerade um einerseits die Belichtung und andererseits die Bild-Gestaltung (speziell mit der Schärfentiefe) als Einsteiger zu begreifen und zu verinnerlichen, finde ich es sinnvoller z.B. bei der Bildgestaltung im A-Modus (oder Canon Av) zu arbeiten und später bei Actionfotografie auch im S-Modus (Canon Tv). Da hat man einerseits die volle Kontrolle und lernt auch schneller aus mangelhaften Ergebnissen.

          Und wenn man diese Modis dann voll begriffen und verinnerlicht hat – ja wozu braucht man dann noch den P-Modus? Ich benötige ihn jedenfalls nicht… Ich arbeite dann eher viel öfter im M-Modus, um mit gewissen Aufnahmesituationen umgehen zu können. Da hat man die volle Kontrolle und weiß auch genau, was die Kamera tut. Es wird immer ungeheuer schwierig, wenn die Kamera automatisch immer dort eingreift, wo sie es gerade nicht tun sollte!

          • Ich denke es ist rübergekommen, dass ich schlicht die Aussage “Im P-Mode steuert die Cam alles automatisch” prazisieren wollte, da ein Anfänger aus obigen Text sonst den P-Mode mit dem Automatik-Mode verwechseln könnte. Eine Diskussion, wer subjektiv welchen Mode warum auch immer bevorzugt, ist nicht zielführend. Da wird es, je nach Erfahrung, Handling und Motiven immer viele Ansichten geben.

    • Es hat sich ja auch niemand beschwert, lieber Axel. Und ich gebe hier auch nur meine Tipps und manchmal auch meine Meinung ab. Also keine Sorge – alles OK! ;-))

      Aber einen Tipp noch für alle, die wirklich mit der Fotografie erst anfangen und die Kamera noch nicht richtig kennen und das hier lesen: Das Handbuch zur technischen Bedienung der Kamera ist das A und O des Know Hows eines Fotografen (egal ob Hobby oder Profi). Jeder sollte wissen, wozu die einzelnen Knöpfe sind und was sich dahinter verbirgt!
      Da muss man sich zum Anfang auch mal die Cam zusammen mit dem Handbuch schnappen und mal ein paar Stunden damit beschäftigen.
      Evtl. später auch zum wiederholten Male, um alles zu festigen.

      Die Kamera ist das Werkzeug jedes Fotografen und die sollte man dann auch blind bedienen können. Diese anfängliche Mühe kann einem keider niemand abnehmen!!!

      (Übrigens kann man sich dazu auch mal gern spezielle Bücher ausleihen.)

  50. Andreas 14. Juli 2015, 17:56   »

    VIELEN DANK!

    Habe mir als DSLR-Anfänger zum Einstieg eben erst eine Canon EOS 100D gekauft. Die von ihnen verfasste Erklärung zu den Blenden ist echt gut zu verstehen. Dies erleichtert den Einstieg in die Welt des Fotografierens abseits der Kompaktkameras.

    LG Andi

  51. Bettina 4. Juli 2015, 14:41   »

    Hallo Gunther,
    Viuelen Dank für die schnelle Antwort ich habe mich mit dem Versandhändler kurgeschlossen und warte auf eine Antwort. Ich habe mir das folgende Objektiv mit einer Festbrennweite von 35mm ausgesucht und hoffe ich fashre damit in die richtige Richtung!
    Nikon AF-S Nikkor 35mm 1:1,8G ED Objektiv ich habe aber noch nichts fest gemacht weil ich auf eine Antort von ihnen hoffe!!!

    Ich danke ihnen sehr und verbleibe mit freundlichen Grüßen
    Bettina

  52. Bettina 4. Juli 2015, 10:28   »

    Hallo Gunther,

    Dein Artikel ist für mich als “Foto Newbie” sehr aufschlussreich. Vielen dank für die Erklärungen.
    Ich habe die Nikon D5300 bekommen mit einem
    “AF-S Nikor 55-200mm 1:4-5.6 ED Objektiv dazu leider bevor ich deinen Artikel lesen konnte. Kann ich mit diesem Objektiv als Neueinsteiger anfangen oder sollte ich doch lieber auf 35mm Festbrennweite umstellen?

    Vielen Dank und lg Bettina

    • Hallo Bettina, das von Dir genannte Objektiv ist ja eher ein Tele-Objektiv, damit bist Du schon ein wenig eingeschränkt. Ich würde mir das 35er noch dazu holen.

    • Hallo Bettina, die D5309 hat einen ca. halb so großen Sensor wie eine Vollformatkamera (oder früher der 35 mm Kleinbildfilm). Bei diesem entsprechen etwa 50 mm Brennweite dem normalen Sehfeld des menschlichen Auges.
      Man rechnet bei den DX-Kameras, wie der D5300, mit einem Cropfaktor von 1,5 bei Nikon – wegen dem kleineren Sensor, der sich vom Objektiv nur einen kleineren Bilkreis in der Mitte rauspucken kann. D.h. wenn du das 35 mm an deine D5300 hast, entspricht dies damit einem Bildwinkel wie mit 52,5 mm an einer Vollformat (FX).
      Damit bist du also wieder beim normalen Sehfeld des menschlichen Auges. Dein Obejektiv mit 55 mm am Anfang beginnt also wie mit 82,5 mm an einer Vollformat, wie Gunther schon schrieb, schon im Telebereich, aber z.B. Ideal für Portraits.
      Und die geringere Blende von 1,8 erlaubt dir ein viele besseres Freistellen!
      Du wirst noch öfter über diese Begriffe stolpern (DX, FX, Crop, Volkformat..,), deshalb mal die nähere Erläuterung.

      Aber an der D5300 unbedingt ein 35 mm/1.8! Du wirst begeister sein und außerdem ist es zum immer drauf haben auch kleiner und leichter…
      Happy Week-End und viel Spaß mit deinem bald neuen 35 mm! ;-))

      • Seven 5. Juli 2015, 14:14   »

        Ich hab ein 18-105mm und ein 35mm und bin von dem 35mm nicht begeistert. Grad bei einer großen Blende hab ich bei dem hässliche Farbsäume die ich je nach Farben im Bild auch nicht mehr ausreichend gut korrigieren kann in der Nachbearbeitung. Was mich begeistert sind die Schärfe und Lichtstärke weswegen ich es grad am Anfang bevorzugt nutzte. Aber die Nachteile der Aberration waren mir zu Bearbeitungsaufwendig weswegen ich jetzt überwiegend den Zoomer nutze. Zumal der auch Weitwinkelbilder machen kann. Der Bildausschnitt vom 35mm an der D5300 ist doch oft recht klein.
        Ich würde auch noch kleiner als 18mm nehmen.
        Und Blende 1,8 hat mir ne zu kleine Schärfentiefe, das find ich grad für Anfänger zu kompliziert wenn man nicht grad schon fast 2D flache Objekte frontal fotografiert.

        • Solche Chromatische Aberationen liefert auch jedes andere Objektiv mehr oder weniger. Gerade die Super-Zooms sind davon nicht verschont. Sie treten nur bei ganz bestimmten Aufnahmesituationen auf und lassen sich recht einfach in Lightroom korrigieren. Natürlich ist ein 180€ Objektiv nicht mit einem 800€ Objektiv wie dem Sigma Art 1.4 vergleichbar – aber dafür ist das 35 1.8 viel kleiner und leichter und bietet viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten als ein Kit-Objektiv.

        • Wenn dies so krass ist, wie du schreibst, würde ich mal mit der Linse zu einem Fotohändler gehen und dort Vergleichsaufnahmen mit einem oder zwei neuen Objektiven machen. Sicher sind bei so einem preiswerten Objektiv keine Wunder zu erwarten, aber ein Klick in Lightroom und evtl. chromatische Abberationen sind weg. Wenn dem nicht so ist, liegt evtl. ein Fehler am Objektiv vor.

          • Seven 9. Juli 2015, 07:56   »

            Ich hab zwar Lr6 aber ich nutz es nicht. Während der Installation hat mich Adobe darüber informiert das sie Daten sammeln und ich dies in den Einstellungen deaktivieren könnten wenn ich das nicht wolle. Natürlich will ich das nicht. Ich hab diese Einstellung nie gefunden und auch keine Lust mich nach der ersten Installationen intensiv durch sämtliche Einstellungen zu wühlen um die Sammelwut zu deaktivieren.

            Nutze also weiterhin Bridge CS6 für’s taggen und Adobe Camera Raw für’s bearbeiten der Bilder.
            Das kommt auch mit ner automatischen Objektivkorrektur und Aberrationkorrektur. Die reicht auch in vielen Fällen aus, in paar muss ich noch manuell verstärken (die Farbreichweite und Entsättigung), aber es gibt auch etliche Bilder wo die Bildfarben der chromatischen Farben ähneln und wenn die automatische Korrektur da kein zufriedenstellendes Ergebnis bringt und ich manuell nachjustieren muss, dann erwischt es eben Teile vom Bild die gar nicht betroffen sind.

            Das Problem in dieser Stärke hab ich nicht beim Zoomer. Der hat kaum chromatische Aberration. Wie gesagt hat das 35mm Objektiv diesen starken Fehler eben am schärfsten bei großer Blende (das Bokeh hat da oft ne gut sichtbare grüne Kontur) und mein Zoomer fängt erst bei 5,6 an.

  53. Hallo Gunther,

    sehr schön und pragmatisch geschriebener Artikel!

    Gruß
    Dominik

  54. Reiner 25. Juni 2015, 13:25   »

    Danke für die Erläuterungen. Ich suche nach Möglichkeiten meiner Frau die Funktion von Blende, Zeit und ISO nahezubringen. Sie hat ein gutes Auge, doch die Bedeutung der drei Parameter bleiben nicht im Kopf. Ich denke mit der Anleitung, noch ein wenig individuell angepasst, könnte es klappen.
    Bin gespannt wie es mit dem “Diana lernt Fotografieren” weitergeht und wie das Ablichten von schnellen Objekten erklärt wird.

  55. Jörg 21. Juni 2015, 09:35   »

    Gute Anleitung. Suche aber noch Einstellungsvorschläge bei Sportfotografie wie z. Bsp. Kiten und sich schnell bewegenden Objekten.

  56. Marko 18. Juni 2015, 19:06   »

    Sehr feiner Artikel! Die Fortsetzung zum Thema Nachtaufnahmen oder schnell bewegte Objekte wäre noch toll.

  57. Omi fotografiert gern 15. Juni 2015, 10:12   »

    Endlich hab ich’s kapiert. DANKE !

  58. Vielen Dank für die Hilfe! Der Beitrag ist super.

  59. Hallo Gunther,

    ich habe mir Ende Januar auf deine ‘Empfehlung’ hin die Nikon D5300 gekauft ;-)

    Bisher habe ich ausschließlich im A-Modus fotografiert.
    Nun hatte ich gestern und heute einen Fotokurs, bei dem der Dozent meinte, dass er mindestens 85% seiner Bilder im S-Modus fotografiert (außer er möchte explizit keine Tiefenschärfe). Genauso sagte er, dass er die ISO automatisch einstellen lässt und nicht manuell regelt (außer sie ist deutlich zu hoch). Entsprechend habe ich dies ausprobiert.

    Es mag sinnvoll sein, da ich z.B. bei Sport- und Motorradfotografie die sehr kurzen Belichtungszeiten selber einstellen kann. Aber das geht natürlich auf Kosten der ISO..
    Ich habe auch ein wenig mit dem M-Modus gespielt (ISO wieder automatisch).

    Bisher hatte ich durchaus in Räumen Probleme mit Fotos ohne Blitz, vielleicht lag das auch daran, dass ich die ISO nicht hochgestellt habe.

    Nun wollte ich deine Meinung hören, was du von S-/M-Modus und von automatischen ISO-Einstellungen hältst.

    Danke für deine Antwort :)
    Alex

  60. Sebastian 27. April 2015, 11:09   »

    Sehr schön erklärt, Gunther!

    Ich würde gerne noch wissen, wie sich Belichtungszeit und Blendenöffnung auf die Qualität der Bilder auswirken?
    Also zb auf die Farbtreue, Kontraste, etc.

    Ich habe schon desöfteren festgestellt, dass ich bei gewünschtem Ergebnis (z.B.: Tiefenschärfe über eine Strecke/Distanz von 3km -> Blende 29, Stativ, VR off, Iso niedrig, Belichtungszeit entsprechend angepasst) deutliche Eibusen bez. Farbechtheit, Kontraste, Details und Schärfe (trotz manuell eingestelltem am besten zutreffendem Fokus) hatte.

    Woran liegt das? Oder mache ich hier einen Fehler?
    Wie erfahre ich zum Beispiel, wie hoch mein Schärfebereich bei Blende XX ist?

    Szenarien:
    – Foto: Landschaft
    – Video: Startendes Flugzeug auf der Startbahn, senkrecht auf mich zukommend

    Ausrüstung: Nikon D5200, Nikon 35mm f1.8, Nikon 18-105mm, Sigma 150-500mm

    Vielen lieben Dank!

    Sebastian

    • Hallo Sebastian,
      klar, bei f/29 bekommst Du einiges an Beugungsunschärfe: http://de.wikipedia.org/wiki/Beugungsunsch%C3%A4rfe
      Für die Schärfentiefe gibt es z.B. Apps, die das berechnen. Aber man kann es in digitalen Zeiten auch einfach ausprobieren.

      • Hallo Sebastian,

        wenn du schreibst: Entfernung 3 km, spielt auch die Luft eine enorme Rolle! Du hast bei bestimmten Temperaturen und geographischen Gegebenheiten einerseits Luftbewegungen durch Temperaturen (Thermiken usw.) und dadurch verursachte Unschärfen, andererseits kommt die Luftverschmutzung hinzu – nicht umsonst sind z.B. Berge in größerer Entfernung kontrastärmer (blassblau) und unschärfer. Da spielt zusätzlich auch der Staubgehalt der Luft eine große Rolle.

        Nicht umsonst hat man an kalten klirrenden Tagen oder nach luftreinigenden Niederschlägen eine viel bessere Fernsicht.

        Ansonsten kannst du zu, wenn dich die Theorie zur Schärfentiefe interessiert, gern mal unter DoF googeln bzw. dir Apps ansehen. Aber Erfahrung durch Probieren und Begutachten der Ergebnisse bringen dich weiter…! ;-))

  61. Hallo Leute,eine tolle Sache die Ihr hier aufzieht.Bin bis jetzt nur in der Eventfotografie tätig gewesen und habe auch fast immer den gewünschten Erfolg erzielt.Dabei habe ich mich nie so richtig fürs Detail interesiert.Mit euren Beiträgen wird auch für einen Laien bzw.Anfänger oder Eventrowdy die Fotografie zum verständlichen Erlebnis.Freue mich schon auf weitere Beiträge.
    lg Jürgen

  62. Hallo zusammen,
    ich bin ja noch blutiger Anfänger wollte aber gerne mal mit der Belichtungszeit experimentieren. Also bin ich los zum Fluss und habe ein kleines Wehr anvisiert. Belichtungszeit auf 2 Sekunden, im S Modus. Die Blende automatisch auf F25, Iso auf 100. Aber die Kamera hat mich sofort vorgewarnt, dass das Motiv zu hell ist, dementsprechend war das Ergebnis- ein weißes Bild. Ich habe die Belichtungszeit dann verringert auf eine halbe Sekunde, dann wurde es besser aber immer noch zu hell.
    Was habe ich da falsch gemacht?
    Ich möchte demnächst große Wasserfälle in Island fotografieren und würde gerne längere Belichtungszeiten dafür benutzen.
    Über eine Antwort würde ich mich riesig freuen,
    Sabine
    Übrigens, echt super Seite, Dankeschön dafür.

  63. Besten Dank für die Erklärung.
    Bin sehr günstig zu einer Sony System Kamera mit 18/200 und 16/50 Objektiv gekommen und nun am üben.

    LG Daniel

  64. Manuel 3. März 2015, 08:30   »

    Hey Gunther,

    vielen Dank noch einmal für diese tollen Einstiegsguides.

    Ich kann nun seit 1,5 Wochen voll durchstarten und habe mir das von dir empfohlene 35mm 1,8er Nikon besorgt zur D5300.

    jetzt war ich direkt bei der ersten gelegenheit draußen und habe versucht mich einzuarbeiten.

    was kannst du für tipps geben um gegen helle lichtquellen zu fotografieren?

    hier mal ein beispiel. von unten nach oben fotografiert gegen den extrem hellen himmel

    https://thehive.dtdns.net/owncloud/index.php/s/CQj0wijlLkhr6Ai

    die blüte wird sehr dunkel und der himmel extrem hell.

    hab schon mit lightroom versucht hin und her zuspielen, aber das ergebnis gefällt mir nach wie vor nicht :(

    vielen dank im voraus.

    • Hallo Manuel,

      Prinzipiell hat die Kamera ja erst mach Recht – die Kontrastunterschiede sind hier schon sehr stark. Wichtig beim Belichten ist zuerst einmal, dass der Himmel nicht “ausfrisst” – beachte dazu die rechte Seite des Histogramms bzw. den Monitor “Lichter”. Hier sollte nichts mehr, bzw. wenig blinken.

      In LR kannst du dann folgendes probieren: Lichter ziemlich runter, Schatten hoch, Luminanz bei blau für den Himmel etwas runter. Und die Helligkeit für die Blüte hochregeln – so viel zum Grundkonzept. Du arbeitest dazu doch hoffentlich mit einem Raw-Bild? Da holst du natürlich mehr raus.

      Ansonsten musst du bei derartigen Aufnahmen etwas aufhellen. Das heisst du fotografierst z.B. Mit dem A-Modus und nutzt den Blitz um leicht aufzuhellen (diesen dazu in der Leistung möglichst weit reduzieren. Oder du nutzt einen Reflektor, wenn du diesen nicht hast evtl. Ein helles Blatt bzw. Karton bzw. du ziehst helle Sachen an und kannst evtl. mit der Kamera vorm Bauch dichter ans Motiv herangehen (dazu evtl. auch Liveview nutzen). Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.

      Zur erweiterten Bearbeitung in LR: nutze auch Verlaufsfilter und hier speziell den runden!

      Du kannst mir für eine nähere Beurteilung gern auch mal dein Bild zusenden – als Raw-Bild (Mailadresse über meine Homepage).

  65. Sehr schön und ausührlich erklärt! Ich habe vor Kurzem die BMWl Welt mit angepasster ISO Einstellung und möglichst hoher Blendenzahl fotografiert (vgl. http://www.seejey.de/2015/03/01/die-bmw-welt-zusammenspiel-von-blende-und-tiefenschaerfe/ ) und insgeheim gehofft, dass mit kleiner Blende bei geringer Belichtung bei Nacht die Tiefenschärfe besonders groß ist. Das war allerdings nicht der Fall, da die Lichtquellen von den Lichtern gebeugt wurden und die Unschärfe sich über dem Bild verteilte. Die manuelle Einstellung der Blende ist alles andere als eine triviale Angelegenheit und sorgt nicht nur bei Anfängern für Verwirrung! Bei meiner Canon Kamera ist mit hoher Blendenzahl automatisch auch eine längere Belichtungszeit integriert, weswegen ich auch dort kaum was einzustellen habe.

    • Hallo Khoa,

      auf deiner Internetseite ist soweit alles richtig erklärt was du zur Blende geschrieben hast. Eines fehlt jedoch noch zur Schärfentiefe – die Abhängigkeit von der Brennweite. Du hattest geschrieben, dass du die Aufnahmen mit einem Brennwert von 25 mm angefertigt hast (da meinst du sicherlich die Brennweite ;-)). Das ist also schon im Weitwinkelbereich. Bei kleineren Brennweiten hast du automatisch schon einen größeren Schärfentiefebereich als im Telebereich mit Brennweiten von z.B. über 100 mm. Zur Beugung folgendes: die Größte Schärfe, also die höchste Auflösung erzielst du mit deinem Objektiv bei der förderlichen Blende. Diese findest du in den techn. Beschreibungen oder bestimmten Tools. Geh mal davon aus, dass dies oft in einem Bereich der Blende zwischen 5,6 und 11 liegt. Bei gößeren Blendenwerten, also witer geschlossener Blende so ab etwa 16 und größer nimmt die Beugung zu und die Auflösung und damit die Schärfe auch wieder ab.
      Nun konkret zu deinen Aufnahmen. Diese sehen wirklich etwas unscharf aus. Aber woran liegt das? Das kann mehrere Gründe haben:

      1. Autofokus – bei Dunkelheit funktioniert der Autofokus oft nicht mehr zuverlässig. Hier ist es besser manuell zu fokussieren und dafür. den Liveview mit Vergrößerung zu verwenden. Fokussiere dabei auf einen mittleren Bereich oder verwende die Hyperfokaldistanz, das ist die Entfernung auf die du Fokussieren musst, um bis ins Unendliche alles scharf zu erhalten. Wenn du bei 25 mm Brennweite und einer Blende von 8 bist (oder auch 11 – auch schönere Sterneneffekte um die Lichter bei diesen Blenden), hast du aber schon einen enormen Schärfentiefebereich.

      2. Verwackelung – bei diesen Belichtungszeiten (mehrere Sekunden) braucht man automatisch natürlich ein Stativ. Ist dieses stabil genug? möglichst geringe Auszugslängen, Mittelsäule möglichst nicht ausfahren, alles richtig befestigt? Steht dein Stativ auf festen Boden oder etwa auf eine Brücke die selbst schon vibriert und wackelt? Nutzt du auch die Spiegelvorauslösung? Außerdem auch einen Fernauslöser oder zumindest den Selbstauslöser?

      Prüfe dies bitte alles noch einmal penibel. Sieh auch mal in einen Scärfentieferechner. Außerdem kannst du dein ISO sogar etwas reduzieren und im Bulbmodus arbeiten. Du brauchst dann einen Fernauslöser und belichtest dann eben auch länger als 30 Sekunden. Das reduziert evtl. nocht etwas mehr das Rauschen, als bei höheren ISOs. Voraussetzung aber für scharfe Aufnahmen: Richtiger Fokus, idealerweise manuell und ein stabiler fester Stand der Kamera!

      Und: wenn dein Objektiv einen Bildstabilisator hat – dieser wird auf einem Stativ abgeschaltet!

      Probier dann mal einige neue Aufnahmen – ich bin schon gespannt auf deine weiteren Ergebnisse und auf den Grund, woran die Unschärfen lagen…

  66. Ein klasse Blog, der mir wirklich sehr weiter hilft… aber mit jedem Schritt auch wieder neue Fragen aufwirft.

    Das Zusammenspiel ISO, Blende, Belichtung ist klar… Neulich wollte ich Innenaufnahmen bei einer schulischen Veranstaltung machen, also ISO 1000, Blende auf (kleiner Wert), auf A-Modus… und totale Enttäuschung. Die Bilder sind zu dunkel, unscharf, rauschig. Wie bekomme ich eine solche Situation in den Griff? Gibt es einen Richtwert, bei welcher ISO Zahl ein Bild anfängt zu rauschen? Hängt das auch ab von Blende und Belichtung?
    Ich fotografiere mit der Nikon 7100.

    Desweiteren interessiert mich die Makrofotografie. Benötige ich hierzu ein spezielles Makro-Objektiv, oder kann ich das auch mit dem Nikon 35mm 1,8 umsetzen? Oder ist ein lichtstarkes Objektiv mit mehr Brennweite günstiger?

    Viele Grüße
    Sabine

    • Hallo Sabine,

      das Rauschen hängt von dem in der Kamera verwendeten Sensor und der Elektronik zur Bildverarbeitung ab. Letztendlich ist ein höheres ISO immer eine elektronische Verstärkung des schwachen Lichtsignals auf dem Sensor, dabei wird auch das Rauschen der einzelnen Stufen leider etwas mit verstärkt.

      Das muss nicht immer so schlimm sein. Prinzipiell unterscheidet man zwischen dem Farbrauschen, welches man z.B. mit Lightroom sehr gut weg filtern kann und dem Helligkeits- oder Luminanzrauschen. Dieses kann man zwar auch reduzieren, geht aber oft zu Lasten der vorhandenen Texturen. Zu starke Texturverluste lassen das Bild dann künstlich erscheinen. Also nur nicht versuchen das Luminanzrauschen zu stark zu unterdrücken.

      Die Frage ist aber – wo stört das Rauschen? Wenn ich mir die Bilder 1:1 auf dem Monitor anschaue ist das schon extrem. Oft werden nur Abzüge in 10 x 15 oder kleine Bilder fürs Web gebraucht. Hier wird das Rauschsignal so weit mitverkleinert, dass es dann oft nur noch gering stört und höchstens evtl. einem Filmkorn ähnelt. Also nicht immer unbedingt so große Angst vor dem Rauschen haben – mit einer D7100 kann man durchaus auch Bilder bei ISO 6400 verwenden! Generell gilt auch: Bilder die auf Papier ausbelichtet oder gedruckt werden sind da lange nicht so sensibel wie digitale Bilder, die man gern mal am Monitor versucht aufzuziehen! Und lieber mal ein scharfes Bild mit mehr Rauschen, als ein unscharfes mit weniger…

      Ein richtiges Maß dafür gibt es leider nicht. Verwende bei schlechten Lichtverhältnissen ein Objektiv mit möglichst kleiner Blende, also z.B. f<=1.8, nimm die Belichtungszeit so weit wie möglich runter und die ISOs so weit wie erforderlich hoch. Bei gleichbleibenden Lichtsituationen dann auch gern im manuellen Modus arbeiten und evtl. sogar ein wenig unterbelichten. Die Sensoren machen da schon ziemlich viel mit. Und auf jeden Fall Bilder im Raw-Format generieren und diese anschl. nachbearbeiten, um die letzten Reserven heraus zu kitzeln…

      Wenn das alles nicht reicht, hilft nur mit mehr Licht (Dauerlicht, Bühnenbeleuchtung bzw. mit funkgesteuerten Blitzen usw.) nachzuhelfen! Bei Blitzen möglichst Sofaboxen und Funkauslöser benutzen, zur Not geht evtl. auch ein großer Aufsteckblitz auf der Kamera, den man idealerweise versucht indirekt (z.B. gegen die Decke oder die Wand) versucht blitzen zu lassen.

      Makrofotografie ist da schon etwas ganz spezielles. Du brauchst normalerweise ein Objektiv mit einer möglichst geringen Naheinstellgrenze (Makroobjektive). Man kann auch Vorsatzlinsen oder Umkehrringe benutzen, um erste Erfahrungen zu sammeln, aber dazu gibt es im Internet auch spezielle Seiten.

      Viele Anfänger wollen zum Anfang zu viel und möglichst in allen Genres versuchen Bilder zu machen. Macht bitte eins nach dem anderen. Wer ernsthaft vor hat, sich z.B. mit Makrofotografie zu beschäftigen, sollte schon fit mit den drei Belichtungsparametern sein und sich dann an dieses Spezialgebiet heran zu tasten. Vorher helfen evtl. auch Zoombjektive mit einer möglichst geringen Naheinstellgrenze und dann später die Bilder noch etwas beschneiden. Damit kann man schon oft sehr gute Ergebnisse erzielen…

  67. Habe mir als Anfänger und Ahnungsloser aufgrund dieses Blogs die d5300 und das Sigma 18-35 zugelegt und ich muss sagen, dass ich restlos begeistert bin. Und Für ein Siebgehirn wie mich ist “Diana lernt fotografieren” ideal. Weiter so. Ich bleibe treuer Mitleser.

  68. Karl Rußmann 5. Februar 2015, 11:32   »

    Diese Seite hat mir sehr geholfen. Aber nachdem ich oft gelesen habe, dass die Nikon D 5200 empfohlen wird, frage ich mich was sie von meiner Kamera halten. Ich besitze eine Nikon D3000 und bi mit ihr zufrieden.

    • Die Kamera ist doch immer so gut, wie der Fotograf. Was willst Du denn mehr, wenn Du mit Deiner Kamera zufrieden bist! ;-) Freue Dich daran und mache schöne Fotos!

  69. rainer brand 26. Januar 2015, 22:13   »

    Ich bin begeistert ,da ich nicht wusste blende /iso .Aber ich habe nach dem eben gelesenes alles top verstanden .Ich bedanke mich fûr dièse Art erklärung .Wirklich sehr lebendige Seite .

  70. Zuerst habe ich mit einer Bridgekamera angefangen, jetzt ist die Zeit reif für den nächsten Schritt. Eure Seite hat mir sehr weitergeholfen, vielen Dank dafür! Schön gemacht, nachvollziehbar erklärt. Weiter so!
    Viele Grüße,
    Birgit

  71. Hi,

    vorab: ich liebe diese Seite! Und habe nun mal eine Frage: Ich habe mir vor kurzem die Nikon D5200 gekauft und alle hier genannten / empfolenden Einstellung getätigt. Wenn ich nun die Einstellung A und ISO auf 100 habe und die Blende so gering wie möglich (um den Hintergrund unscharf zu machen) braucht meine Kamera sehr sehr lang bis zu fotografiert und das Bild ist verschwommen. Es macht zwei mal klik (einmal gleich nach dem drücken und das weite mal eine sehr lange zeite später). Ich weiß nicht woran es liegen könnte.

    • Na klar, wenn Du die Blendenöffnung ganz klein machst, kommt wenig Licht rein und die Kamera muss sehr lange Belichten, um auf die gewünschte Helligkeit zu kommen.
      Einzige Abhilfe, wenn Du kurze Zeiten möchtest: die 3. im Bunde, die ISO, hochstellen.
      Alternativ: ein Stativ verwenden.

      • Aber sagtest du nicht die Blende so klein wie möglich stellen um den Hintergrund unscharf zu bekommen?

        • ne die Blende ist ja dann quasi GROß gestellt wenn der Wert klein ist oder wie oder was

          kleine Blendenzahl viel Licht und eine große Blendenzahl wenig Licht

          das würde ja bedeuten wenn ich den Blendenwert gering mache kommt viel Licht rein. Aber trotzdem habe ich noch immer das Problem dass die bilder 1. Verschwommen sind und 2. es zwei mal klackt und das in einen großen abstand von einander HILFEEE

        • Die Blendenzahl klein, ja – die Blendenöffnung ist dann groß!

          Nach Deine Beschreibung aber hast Du eine große Zahl (kleine Öffnung) eingestellt, also f/11, f/16 oder f/22 – das ist eine kleine Öffnung.
          Stelle also mal in die andere Richtung – also f/3.5, f/2.8, f/1.8 – je nachdem, was Dein Objektiv als kleinste Blendenzahl (größte Öffnung) anbietet.
          Lies den Artikel nochmal sorgfältig, da ist es gut erklärt! ;-)

    • Die erste Grafik im Txt ist eigentlich ideal! Da hat Gunther die Größe der Blende dargestellt und auch Werte dazu geschrieben. Also bei 1,4 ist die Blendenöffnung groß und links der Pfeil zeigt dir, das du dann auch viel Licht auf den Sensor bekommst. Die Bendenzahl (oder man sagt eben einfach Blende – ist mit 1,4 klein, aber du hast eine große Blendenöffnung…

      Und achte bei der D5200 auch mal auf deine Belichtungswaage unten in der Mitte des Suchers! Diese zeigt dir auch beim Durchschauen an, ob du zu viel oder zu wenig Licht hast. Bei sehr dunklen Motiven kann es eben sein, dass eine große Blendenöffnung, also kleine Blende ;-) , nicht ausreicht, um genügend Licht zu bekommen. Dann musst du beim A-Modus, wo du ja die Blende vorwählst, die ISO höher stellen (also das Licht sozusagen elektronisch verstärken…).

      Aber Übung macht den Meister – sieh dir dazu immer wieder die Grafik an, die musst du irgendwann verinnerlicht haben. Aber das mit der Blende ist so ziemlich das Schwierigste für einen Anfänger, weil die Werte hier umgekehrt sind – aber auch die Hürde hast du bald gemeistert… :-D

      Viel Erfolg!

    • Hi Liesa,
      der Doppelklick könnte an der Spiegelvorauslösung liegen. Die kannst Du abschalten, denn diese wird eher bei Langzeitbelichtungen benötigt (was Dein Ziel wohl nicht ist).
      Wenn:
      – vernünftige Lichtverhältnisse vorherrschen,
      – Du wirklich “die Blende so gering wie möglich” (also kleine Blendenzahl = große Öffnung = viel Licht) eingestellt hast
      – Deine Kamera mindestens 1/60s Belichtungszeit errechnet hat
      – Du kaum “gezoomt” hast
      – Du richtig fokussiert hast (Autofokus ?),
      – Du nicht vor Schreck wild beim Auslösen verwackelt hast,
      sollte das Bild einigermaßen scharf werden.

    • Liesa, nur noch eines zum Grundverständnis: für ein Foto benötigt der Sensor in deiner Kamera immer in etwa die gleiche Lichtmenge!

      Ist es zu dunkel, belichtest du länger, oder du machst die Blende weiter auf (also Blendenwert kleiner ;-) – dann wird das Loch auch größer).

      Und deine ISO verwendest du wie ein elektronischen Verstärker – als wenn du sozusagen dein Licht elektronisch verstärkst, womit aber eben auch kontinuierlich das Rauschen ansteigt.

      Die Spiegelvorauslösung (Menüpunkt d5 bei der D5200) sollte auf OFF stehen und wird nur auf dem Stativ benötigt. Wenn du, wie du geschrieben hattest, alle Kameraeinstellungen so gesetzt hast, wie Gunther es empfahl, ist diese auch aus. Du schriebst ja auch, es dauert lange, bis es das zweite Mal klick gemacht hat – dies spricht auch eher für viel zu wenig Licht (Belichtungszeit zu kurz, Blende zu weit zu, ISO zu niedrig). Tipp: Probie anfangs lieber erst mal bei mehr Licht und taste dich dann an dunklere Lichtsituationen an und beobachte die Werte zu jedem Bild (Blende, Belichtungszeit, ISO)

      Und lass uns wissen, wenn du den Fehler gefunden hast und welcher es war, sonst zerbrechen wir uns noch alle die Köpfe für dich… :-D

      • Das mit dem verspäteten zweiten Klack ist aber immer so wenn man nicht den Sucher für die Motivsuche nutzt sondern das Display.

        Das ist unabhängig von der Belichtungszeit einfach immer nur sehr lahmarschig bis die Kamera bereit für die nächste Aufnahme ist.

        In manchen Situationen muss man ja das Display nutzen, oder man zielt blind.

        • Stimmt, da hast du Recht! Also geben wir Liesa noch folgenden Tipp mit: nurze mit deiner Spiegelreflexkamera am Anfang erst mal nur den Sucher. Um Die Arbeit mit dem Display (Liveview) kannst du dich später immer noch kümmern…

          OK? ;-))

  72. Danke für den sehr verständlichen Beitrag.

    Was ich nicht verstehe… wie regelt sich die Schärfentiefe über die Blende? Bei ner offenen Blende (f/1,4) kommt schnell viel Licht rein, was hat das mit der Hintergrundunschärfe zu tun? Wie kommt das?

    Ich hab noch bis vor 4 Wochen immer nur mit Kompaktkameras gearbeitet (zuletzt Canon Ixus 125HS).

    Seit 2 Wochen hab ich ne D5300 mit 2 Objektiven… nen 35mm 1,8 und der 18-105mm Zoomer. Letzteres ist aber echt tricky bei nicht mehr sehr hellen Lichtverhälnissen. Das 35er ist klasse.
    An der Kamera vermiss ich aber ein Panoramaprogramm und Autofokus beim filmen.

    Wie stellt man manuell ein Objektiv scharf? Gibt es ja keine Indikatoren die einem helfen? Augenscheinlich ist nicht gut genug, leichte Unschärfe sieht man auf dem kleinen Display nicht :( Etliche meiner Silvesterbilder versaut deswegen (der Autofokus war zu langsam und öfters verwirrt, das ich ihn deaktivierte)

    • Zur physikalischen Erklärung der Schärfentiefe: wenn du dazu etwas lesen möchtest – hier z.B.: http://www.puchner.org/Fotografie/technik/physik/objektiv.htm

      Aber wichtiger ist es, dies gar nicht physikalisch verstehen zu müssen, sondern als Fotograf damit umzugehen lernen. Die Scärfentiefe kann man auch gezielt vorab ermitteln, mit sogenannten Schärfetiefenrechnern wie z.B. den DoF-Viewer (siehe http://dofviewer.blogspot.de/). Ich nutze die App zwar ab und zu, aber sehr selten.

      Das ist alles graue Theorie und du lernst automatisch ein Gefühl dafür zu entwickeln, wenn du viele Bilder gemacht hast und dir die Ergebnisse anschließend betrachtest. Dazu braucht es aber etwas Zeit…

      Panoramafunktion ist prinzipbedingt an einer Spiegelreflex nicht so einfach möglich, wenn diese einen Schlitzverschluss besitzt (mit zwei Verschlussvorhängen).

      Und manuell den AF einstellen: idealerweise mit Sucher vorm Auge oder die Kamera auf ein Stativ und per Liveview und ins Bild zoomen – das geht sehr gut.
      Wenn du hier Silvester ansprichst und evtl. Feuerwerk meinst: Etwas längere Belichtungszeiten nehmen und die Blende weiter zu (großer Schärfentiefebereich) und im manuellen Modus voreinstellen. Evtl. auch weitwinkliger (also geringere Brennweite) fotografieren – etwas Umgebung dazu gibt bessere Bilder.

      • Vielen Dank für den Link mit den Linsen und der Schärfeebene. Ist top. Und ich will schon die Hintergründe wissen, wie was warum funktioniert :P

        Die richtige Blende zu wählen fällt mir überraschend schwer.
        Früher, als ich nur mit Kompakten zu tun hatte, war ISO mein Feind.
        Und jetzt mit meiner D5300 ist ISO mein Freund geworden. Höhere ISO Werte sind kein Problem, brauch ich auch öfters um kurze Verschlusszeiten zu erreichen. Dafür ist die Blende mein Feind geworden. Oft ist mir die Schärfeebene zu kurz geraten.
        Da muss man echt viel üben, ausprobieren und prüfen.

        Landschaften sind zum Horizont unscharf. Wie das: https://www.flickr.com/photos/piro007/15715183464/ sieht zwar so auch nett aus, aber gewollt war das nicht… sollte auch das Ende hinten scharf sein.

        Objekte haben auch ne zu kurze Schärfeebene. Wie das: https://www.flickr.com/photos/piro007/16423039096/
        Eigentlich ist der Puschel recht flach, sollte also nicht viel Raum in die Tiefe einnehmen, trotzdem war meine Blendenwahl auch hier schlecht. Hätte die 3 versuchen sollen.

        Dank deines Links weiß ich jetzt zwar wieviel Meter ne Blendestufe ungefähr an Schärfe einbringen kann, da aber auch wieder die Entfernung des fokussierten “Objekts” und die Brennweite ne wichtige Rolle spielen, ist das auch wieder nicht so simpel wie Blende 8 = 15m Schärfentiefe.

        Warum heißt das Schärfentiefe und nicht Tiefenschärfe? Letzteres klingt besser und hört sich sinniger an.

        Nächstes Problem:
        Und warum gibt es bei den Programmenmodi (A, S etc) kein Auto-ISO auszuwählen? Die Motivprogramme haben das zur Auswahl.

        Ich hätte gerne ISO auf Auto. Blende stell ich selbst ein (wie A-Programm) und aber Verschlusszeit muss ein Minimum treffen (wie Sport-Programm) z.B. 1/600s – nach oben offen. Und die Automatik muss dann eben den ISO Wert dynamisch anpassen.

        • Hallo Seven,

          fangen wir mal mit dem einfachen an: Schärfentiefe – vergleich das mal mit einer Glasscheibe und hier konkret mit der Scheibendicke. Es geht also hauptsächlich um die Dicke der Scheibe und bei der Schärfentiefe geht es um die Tiefe der Schärfe, also um den Bereich, der scharf abgebildet wird. Aber es wird dich niemand köpfen, wenn du das anders herum sagst, weil jeder weiß, was gemeint ist. Aber Schärfentiefe ist eben korrekt.

          Zum Auto-ISO: Bei der D5300 kannst du die ISO-Automatik sehr wohl beim A- und S-Modus aktivieren! Unter Aufnahme -> ISO-Empfindlichkeit kannst du den maximalen ISO-Wert der Automatik und zusätzlich auch die längste Verschlusszeit wählen. Die ISO-Automatik geht sogar beim M-Modus.

          Ich rate jedoch von strikt von der Verwendung des Auto-ISOs ab! Versuche den ISO so niedrig wie möglich zu halten. Komponiere dein Bild mit der Blende (Schärfentiefe) und lass dir im A-Modus die Zeit der Belichtung berechnen. Im Sucher kennst du dann an der Belichtungswaage, ob du noch im vernünftigen Bereich bist. Dabei sollte die Belichtungszeit auch noch zur Brennweite passen, um scharfe Aufnahmen zu erreichen. Hast du zu wenig Licht, nimm die ISO hoch, bis es passt. Leg dir die ISO-Einstellung auf die Fn-Taste und versuche alles mit der Kamera direkt vorm Auge zu verstellen. So lernst du am ehesten die Zusammenhänge der Belichtung. Ist die ISO-Automatik an, hast du zwei variable Größen. Das bringt dich nicht vorwärts. Es gibt schon gewisse Anwendungsfälle, wo die ISO-Automatik nützlich sein kann, aber die sollte man mit Bedacht wählen und wissen, warum man das tut. Näher möchte ich hier darauf gar nicht eingehen.

          Auf Sportaufnahmen möchte ich hier auch nicht so umfangreich eingehen, das wird dann zu speziell. Das würde ich aber auch eher etwas hinten an stellen. Wenn du gelernt hast mit der Belichtung richtig umzugehen, kommst du später eh selber drauf, was zu welchem Fall am besten passt…

          Und nun zu deinem “Feind”, der Blende! ;-)) Diese soll aber dein Freund werden!!! Eines musst du dabei natürlich noch beachten – und zwar den Autofokus! Beim ersten Bild mit dem unscharfen Hintergrund hast du vorn auf die Düne fokussiert und Schärfentiefe heißt ja, du hast ein Objekt anfokussiert und je nach eingestellter Blende ist ein bestimmter Bereich davor und dahinter scharf. Wenn du diesen ungefähr kennst, musst du natürlich überlegen, wohin du fokussierst! Und entweder verschiebst du das Autofokusfeld etwas mit den Richtungstasten oder du nimmst den Kreuzsensor in der Mitte des Bildes, fokussierst und wählst anschl. mit halb gedrückter Auslösertaste (also bis zum ersten Druckpunkt) deinen Bildbereich aus – dann drückst du zum Auslösen voll durch.

          Bei dem Gras ist es analog – Der Schärfentiefebereich wird immer kleiner, je näher du an ein Objekt heran gehst! Da musst du die Blende dann evtl. etwas vergrößern. Oder du schaust in einer Tabelle nach bzw. nimmst eine App, wenn du es mal irgendwo nachlesen möchtest. Da gibt es genügend davon im Internet. Das vorher von mir angegebene war nur ein Beispiel. Ich nutze so etwas nur selten und wenn auf dem iPhone den Docviewer bzw. PhotoBuddy.

          Zum Lernen bietet es sich evtl. am Anfang an, sich das Autofokusfeld im Lightroom später noch anzeigen zu lassen. Da gibt es eine Erweiterung für LR – ich schau mal später nach und poste das dann hier…

          • Ich habe mal nach dem Plugin für die Anzeige des verwendeten Autofokuspunktes im Lightroom gegoogelt. So wie ich gelesen habe, ist dies derzeit nur für Nikon und Canon DSLRs. Schaut einfach mal auf dieser Internetseite nach:

            http://www.lightroomfocuspointsplugin.com/

            Es hat auch jemand ein ein kleines Video (in deutsch) dazu bei youtube bereitgestellt. Das findet ihr hier:

            https://www.youtube.com/watch?v=5aWXm89adxU

            Darin sieht man, wie es installiert wird und wie es funktioniert. Das Plugin zeigt außerdem auch die focal distance (den Abstand zum Objekt) und den Schärfentiefebereich mit an. Mehr kann ich nicht dazu sagen. Ich habe es selbst noch nie benutzt. Evtl. probier ich es sogar selbst mal.

        • Ich habe das LR-AF-Plugin mal auf mein MacBook installiert. Hier sieht man mal, wie dies dann im Lightroom aussieht:

          https://www.flickr.com/photos/103087295@N06/16498417982/

  73. In deinem Bericht schreibst du, dass man darauf achten soll, dass die Belichtungszeit relativ kurz ist, und das man beim Auslösen nur ein KLACK hören sollte. Bei mir klappt das nie. Ich habe zwar niedrige ISO, offene Blende und Zeiten von 1/50 oder 1/100 aus der Hand, aber IMMER bleibt es beim Klack-Klack. Bin am Verzweifeln. Was mache ich nur falsch??

    • Welche Kamera? Welche Einstellungen? Liveview?

      • Nikon D5300, Liveview, A-Modus, Einstellungen wie du empfohlen hast, meistens niedriger iso, 100-300, Objektive Nikon 18-105 und Nikon micro 85mm, Blende meist weit auf, Zeiten bei 1/50, aus der Hand.

        • Stell doch mal die Kamera in den M Modus, Liveview aus und stell einmal 1/10 Sekunde ein und dann 1/100. Hörst Du den Unterschied? Also ich höre ihn bei meiner D5300.
          Das funktioniert aber nicht im Live view, da in diesem Modus der Verschluss länger braucht. Aber, wenn Du “richtig” fotografierst, tagsüber, nutzt Du ja auch keinen Liveview. Liveview ist eigentlich nur für auf dem Stativ oder Video.

    • Hallo Saskia,

      Das KLACK ist ja kein Dogma, sondern nur eine einfache akustische Kontrolle – also ein zusätzliches Hilfsmittel, damit du nicht in zu lange Belichtungszeiten gerätst und damit schnell verwackelst. ;-))

      Beim Liveview kannst du dies leider vergessen. Wenn du Liveview nicht unbedingt brauchst (z.B. wegen Perspektiven aus Bodennähe oder über dem Kopf oder Makro usw.), dann nutze ihn nicht! Dann kontrolliere anschl. die Aufnahmeparameter in der Bildansicht…

      Aber der große Vorteil an einer Spiegelreflexkamera ist ja gerade der geniale Blick durch den Sucher – nutze ihn immer, wenn es dir möglich ist!

  74. Hallo gwegner,

    vielen Dank für den tollen Beitrag!
    Ich versuche das Rauschen/Artefakte im unscharfen Hintergrund zu minimieren. Leider gelingt mir das nur schlecht, selbst bei ISO 100. Jetzt habe ich bemerkt, dass auf allen Bildern, in diesem Beitrag, auch diese Punkte/Artefakte zu erkennen sind. Besonders gut erkennt man diese Muster bei Übergängen von Hell zu Dunkel – Soviel ich weiß spricht man dann von Luminanzrauschen. Ist das normal und lässt sich nicht noch weiter reduzieren ohne Nachbearbeitung?

    Beste Grüße,
    Dave

    • Welche Bilder meinst Du? Jeder Sensor rauscht, genau wie man bei Film das Korn sieht. Das ist normal und auch in Ordnung so. Total glatte Bilder wirken in der Regel unnatürlich. Wenn das Rauschen zu stark wird (bei höheren ISOs) kann man es in der Bildbearbeitung reduzieren lassen.

  75. Hallo,
    ich fotografiere mit einer Nikon 7100 und habe schon viele wertvolle Tipps auf eurer Seite erhalten. Auch bin ich in Sachen Fotografieren mit der Zeitautomatik/Blendenvorwahl mutiger geworden.

    Allerdings bekomme ich bei Landschaftsaufnahmen mit der Programmautomatik “Landschaft” die schönsten Farben und den blauesten Himmel hin… woran liegt dies und kann ich das auch ohne Vollautomatik erreichen?

    Viele Grüße
    Sabine

    • Das liegt daran, dass die Kamera in diesen Programmen die Sättigung und die Kontraste erhöht. Der Weg, den ich Dir empfehlen würde, ist in RAW aufzunehmen, und solche Bearbeitungen bei der RAW-Entwicklung in Lightroom zu machen.

      • Hallo Sabine,

        Zum Hinmel noch einen Tipp: statt nur die Sättigung zu erhöhen, probier lieber mal die Luminanz des Blautones zu ändern (zieh diese z.B. etwas herunter). Aber man muss bei der Bildbearbeitung mit den Reglern spielen – diese zu Beginn ruhig mal bis an den Anschlag ziehen, nur um zu sehen was dann genau passiert. Dann tastest du dich mit der Zeit so an die Bilder heran, wie du sie möchtest!

  76. Danke sehr für diesen Beitrag. Da kommt eine Frage auf. In der “guten” alten Filmzeit verwendete ich noch Handbelichtungsmesser. Liest man die Informationen der Hersteller, dann ist so ein Gerät heute auch noch nützlich. Andererseits belichten die Kameras heute so präzise, daß man am Tage keinen braucht. Bei Landschaftsfotografie dürfte er wirkungslos sein, da die meisten Objekte weit weg sind. Braucht man noch einen Handbelichtungsmesser? Wenn ja, wo setzt man ihn ein?

    Schönen Gruß
    Peter

    • Hallo Peter,
      ich sage: nein… Höchstens im Studio vielleicht, aber in der “normalen” Fotografie, sehe ich dafür keinen Anwendungsbereich mehr.

    • Früher war das Filmmaterial teuer und die Kameras hatten oft noch keine Belichtungsmesser. Heute fotografiert man digital, hat einen tollen Belichtungsmesser in der Kamera (inkl. einer Software, die in einer umfassenden Datenbank noch eine passende Belichtungssituation heraussucht), und anschl. eine sofortige Anzeige mit dem wundervollen Histogramm. Eine Aufnahme kostet so also fast nichts und ich kann diese mit dem Histogramm noch sehr gut auswerten.

      Trotzdem ist keiner dieser Belichtungsmesser ein Allheilmittel sondern ein Mittel zum Zweck. Schneekandschaften werden trotzdem zu dunkel wiedergegeben und fast nur dunkle Bühnenhintergrübde oft zu hell…

      Eine richtige Auswertung des Histogrammes bringt euch dann mehr! So ein teurer heutiger Belichtungsmesser ist ein Spezialinstrumwnt für spezielle Einsatzzwecke, vorwiegend im Studio. Aber der macht auch keine besseren Bilder, im Gegenteil, wenn man ihn nicht richtig einsetzt kann es eher noch schwieriger werden.

      Also auch meine Meinung: Lasst die Finger weg davon und investiert lieber in besseres Glas. Und übrigens – alte Belichtungsmesser mit z.B. Selenzellen altern sehr stark – diese sollte man heute gar nicht mehr verwenden!

  77. Annemarie Bollag 12. Oktober 2014, 10:21   »

    Hallo Zusammen

    Erst einmal vielen Dank, Ihr seit die Besten. Könnt am besten sich in einen Anfänger reindenken.
    Habe mir vor Kurzem eine Kamera gekauft (Canon 70D).
    Habe mir auch viel “Literatur” gekauft und hatte trotzdem etliche Mühe das ganz Zusammenspiel mit Blende, ISO und Verschlusszeit zu verstehen.
    Nach etlichen Recherchen, bin ich auf eure Seite gestossen. Es hat mir sehr geholfen. Vielen Dank nochmals
    und viel Erfolg und gute Bilder in Afrika.

    Liebe Grüsse

    Annemarie

  78. Wahnsinnig gute Seite mit super einfach erklaerten Tipps (die ja eigentlich keine sind). Ich habe schon einige Tutorials gelesen, versucht diese zu verstehen und bin letztendlich mit deinem am meisten zufrieden. Da ich mich gerade auf einer grossen Reise durch Suedamerika befinde kommt mir das ganz gelegen. Danke.

    Abonniert. Weiter so!

  79. Hallo,
    Ich habe da mal zwei Fragen zur Nikon D3200, welche Grundeinstellungen sollte ich hier vornehmen, damit ich mich nur noch um die letzten drei Werte kümmern muss ( Iso usw ) ?

    Welches Teleobjektiv würden Sie für diese Kammera empfehlen, ein Tamron 70 – 300 ?

    Jörg

    • Hallo Jörg,

      Es gibt keine einfachen Rezepte, die immer passen!

      Wenn du komplett im manuellen Modus arbeitest (M), hast du die volle Kontrolle. Mit evtl. einigen Schüssen bist du am Ziel. Bei der Belichtung hilft dir der Belichtungsbalken (oder -waage). Bedenke dabei, es entspricht einer grauen Fläche mit 18% Reflexion, d.h. bei viel heller Fläche musst du etwas überbelichten (sonst wird z.B. Schnee schnell grau) und bei viel dunklen Flächen (z.B. Schwarze Bühnenvorhänge) musst du etwas weniger belichten, damit schwarze Flächen nicht grau werden… Hängt natürlich auch von deiner Belichtungsmessung ab – gilt in erster Linie für Matrixmessung, manchmal ist dann die ,integral- oder Spotnessung besser.

      Einfacher ist es aber, den A/Av-Modus (Blendenvorwahl, um die Schärfentiefe zu kontrollieren bzw. den S- oder Tv-Modus (Kontrolle der Belichtungszeit/Einfrieren – weiches Wasser) zu wählen. Ggf. auch noch die Belichtung mit der Korrektur anpassen.

      Du musst dazu aber fotografieren! Nicht nur einmal lesen und das Rezept suchen – das gibt es nicht! Nimm dir die einzelnen Themen noch einmal vor und übe dies und verstehe es, indem du deine Bilder auswertest!

      Wenn du es verstanden hast, erklärt es sich dir völlig von selbst. Und dann kontrollierst du deine Ergebnisse und hast den Fun, den du dir wünscht. Aber den musst du dir erarbeiten!

      Beim Tele schlage ich dir vor: erst mal Fotografie richtig verstehen lernen und dann überlegen, was du noch brauchst! 70-300er sind immer etwas Kompromisse. Aber teste die Linsen einfach mal in einem Fachgeschäft. Nimm dazu deine Kamera mit. Dann findest du auch das Passende

  80. Hans.Gerhard Bude , Santiago de Chile 4. September 2014, 20:27   »

    Selbst für allte Hasen , in der Fotografie , interessant und für Änfänger ein muss !
    Sehr deuttlich und klar dargestellt . Gut so und weitermachen !!!

  81. Michael 20. August 2014, 09:32   »

    eine mit viel Liebe gemachte Seite, die ich sehr schätze.

    Die Erfahrungen, Einschätzungen und Tipps sind hervorragend und es macht Spass auf der Seite immer wieder zu stöbern. Man findet immer wieder neue Tipps.

    Vielen Dank dafür!!

  82. GlockMane 19. August 2014, 20:58   »

    Vielen Dank, sehr gute Darstellung der Zusammenhänge, sollte jeder Fotografie Anfänger lesen :)

  83. Timo Naumann 10. Juli 2014, 17:03   »

    Einfach klasse beschrieben!

    Freue mich auf weitere Folgen!

  84. Hallo Gunther und Diana,

    alles zum Glück schon gewusst aber noch nie so genial erklärt bekommen (Harry Potter! :D). Eine Frage hab ich aber noch: Wie handhabt ihr den “P*” Modus?
    Als ich das alles nämlich noch nicht wusste und mich nicht getraut habe A, S oder M zu nutzen, habe ich es zuerst mit P versucht. Kaum dreht man ein Rädchen warden auch hier die Belichtungszeit und Blende angepasst. Wo jetzt hier aber “Priorität” liegt, kann ich nicht sagen.

    Kann man P* mit einem anderen Modus vergleichen? Würdet ihr trotzdem davon abraten?

    Danke und liebe Grüße
    Christina

  85. Micha 31. Mai 2014, 21:05   »

    Hallo Felix,

    Ich frage mich gerade wo mein Roman

  86. Micha 29. Mai 2014, 13:11   »

    Guten Tag,
    Ich übe fast täglich das Fotografieren zu lernen. Deshalb nehme ich mir jeden Tip von Euch auf. Eben war ich mit meiner Tochter draußen und wollte üben, sie beim Skaten zu fotografieren. Kaum drin und Laptop an sah ich, das alle!! Bilder viel viel zu dunkel waren. Folgende Ausstattung und Einstellung habe ich benutzt:Sony Alpha 300, Sigma 70-210mm 4-5.6. Habe auf Programm P gestellt um die Zeit auf ca. 1/1000 zu stellen. Blende auf 4 und ISO auf 100. Ich wollte meine Tochter dabei fotografieren wie sie auf mich zu fährt. Ich bin richtig enttäuscht gerade und meine guten “Erfolge” der letzten Woche sind dahin.
    Micha

    • Felix 29. Mai 2014, 18:16   »

      Ich kenne die Sonys leider nicht genau, weswegen ich nicht weiß, was “P” bedeutet – Programmautomatik? Zu den Werten an sich würde ich sagen, dass die Dunkelheit logisch ist, bei stark bewölktem Himmel (zumindest hier, wie es bei Dir war, weiß ich ja nicht) ist die ISO zu niedrig, um diese Verschlusszeit sinnvoll möglich zu machen. Dazu kannst Du Dir folgende Regel merken: Mit einer Verdopplung der ISO-Zahl halbiert sich die Belichtungszeit (gilt natürlich nur bei gleicher Blendenöffnung).

      Hast Du ein Bildbearbeitungsprogramm? Vielleicht lässt sich da ja doch noch was was machen…

      • Micha 29. Mai 2014, 22:45   »

        Ich habe kein Bearbeitungsprogramm. Wir haben hier einen sehr bewölkten Himmel gehabt heute.
        Ein Fotohändler hält einen sehr bedeutenden Satz zu mir gesagt.
        ” Du kannst sehr gerne eine bessere Kamera kaufen, aber auch bei dieser wirst Du die gleichen Fehler machen.”
        Ich lerne täglich und ich möchte verstehen was ich mache und was ich machen muß.
        Also war es zu dunkel und ich hätte die ISO Zahl erhöhen müssen? Oder ist eine Zeit von 1/1000 für ein skatendes Kind einfach zu hoch gegriffen?

        • Felix 30. Mai 2014, 17:50   »

          Hallo Micha,

          es kommt immer auf das Zusammenspiel der drei Größen Belichtungszeit, Blende und ISO an; jeweils und zusammen in Abhängigkeit vom Wetter. Ein Beispiel: Wenn Du eine kleine Blendenöffnung (= große Zahl) wählst und dennoch eine kurze Belichtungszeit erzielen willst ohne das Bild unterzubelichten, solltest Du die ISO erhöhen.

          Es kommt bei der Wahl der Einstellungen also immer auf zwei Aspekte an: Welche Wirkung möchte ich erreichen? Mit einer kurzen Belichtungszeit kannst Du Bewegungen “einfrieren”, über die Blendenöffnung die Schärfentiefe kontrollieren (größere Zahl = kleinere Öffnung = weniger Lichteinfall und mehr Schärfentiefe) und die ISO-Zahl ist die “stille Reserve” um die Belichtungszeit zu verkürzen, was jedoch ab einem gewissen Punkt mit Bildrauschen einhergeht.

          Es ist zwar schwierig einzuschätzen, aber in Deinem Fall hättest Du mit einer Kombination wie dieser wohl eher Erfolg gehabt – Blende: 4 oder 5.6, Belichtungszeit: 1/800s oder 1/640s, ISO: 400 bis 800. Gerade bei solchen Actionfotos ist es oft hilfreich, im Vorhinein ein paar Testaufnahmen zu machen, bis die Einstellungen passen. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für die passenden Einstellungen. Außerdem rate ich Dir zum Modus “Blendenvorwahl” (heißt bei Nikon “A”), dort stellst Du die Blende und wenn Du möchtest auch die ISO ein und die Kamera errechnet die passende Verschlusszeit; im Modus “Zeitvorwahl” (Nikon: “S”) hingegen kannst Du die Zeit wählen und bekommst entsprechende Blende und ISO vorgeschlagen.

          Ich hoffe, diese Erläuterungen haben Dir geholfen. Du kannst auch gerne weiter nachfragen, wenn etwas unklar geblieben ist. Solltest Du die Bilder “retten” wollen (was möglich sein sollte, solange sie nicht ganz schwarz sind), schlage ich Dir vor, entweder einen Bekannten, der sich auskennt um Hilfe zu bitten oder mal nach dem Bearbeitungsprogramm “Gimp” (kostenlos) zu schauen und entsprechende Tutorials zu googeln. Sollte das allerdings nicht klappen oder einen allzu großen Aufwand bedeuten, würde ich Dir anbieten, dass ich (ich habe entsprechende Software und kenne mich etwas aus) mich mal daran versuche (Fotografierst Du im RAW-Format?), wenn Du möchtest.

          • Micha 30. Mai 2014, 22:25   »

            Guten Abend Felix,
            Erst einmal vielen vielen Dank das Du mich so unterstützt.
            Ich versuche mal an einem bestimmten Punkt mit meiner Nachricht zu beginnen

  87. Jonas 25. Mai 2014, 16:37   »

    Einfach genial!
    Ich kann mich meinen VorKommentatoren vollkommen anschließen: Dies ist die erste Anleitung für Fotographie in der die Basics einfach und sehr verständlich erklärt werden. Ein Traum :)
    Vielen, vielen Dank. Jetzt werd ich erstmal gucken was für andere tolle Posts ihr auf dieser Seite habt :D

  88. Kurz und knackig vom Gunther erklärt!
    Wobei in der Praxis das Wissen um die Schärfentiefe in Abhängigkeit der Brennweite bei der Gestaltung eher weniger Rücksicht findet – man wählt das Objektiv passend zum Einsatz, bzw. auch die Brennweite beim Zoomen. Porträt eher längere Brennweiten ab 85mm usw.
    Gestalten erfolgt dann eher mit der Blende und der Erfahrung um das Wissen der Schärfentiefe. Am Anfang und später zur exakten Ermittlung kann man sich guter Apps auf dem Smartphone bedienen: für das iPhone kann ich den PhotoBuddy wärnstens empfehlen – ist eine prima Universalapp auch zur Belichtung, Sonne, Beugung, Blitz und, und, und…

  89. Dieter Stumpf 7. Mai 2014, 20:54   »

    hallo Foto Freunde,
    Zu der Tiefenschärfe hätte ich noch eine Frage:
    wie besteht der Zusammenhang zwischen Blende, Tiefenschärfe und der Brennweite?
    Für eine baldige Antwort wäre ich dankbar.
    Es grüßt Dieter Stumpf

    • Je brößer die Brennweite, desto geringer die Schärfentiefe bei gleicher Fokusdistanz. Und umgekehrt.
      Je größer die Blendenöffnung, desto geringer die Schärfentiefe bei gleicher Fokusdistanz. Und umgekehrt.

  90. Das war eine super Anleitung u. Erklärung für Anfänger, denn die perfekten Fotografen sagen dir so was nicht.
    Ich bin total Begeistert u. werde in Zukunft auch mein Zubehör u. Objektive bei gwegner kaufen. Nochmals vielen Dank.

  91. Denny 4. Mai 2014, 03:27   »

    Hallo,
    einfach super deine Erklärung, bin begeistert. Tue mich mit der Theorie schwwr, aber ihr du macht es leicht und verständlich.Super. Und mehr davon. Danke danke.
    LG Denny

  92. Hallo Diana, hallo Gunther,
    Eure Serie “Diana lernt Fotografieren” finde ich sehr gut gelungen. Allerdings ist auch das Gesamtpaket an Tipps und Hilfestellungen ihr auf gwegner.de unfassbar gut. Einige Anregungen von Euch habe ich auch schon übernommen.
    Eine Frage hätte ich jetzt mal zur Belichtungsmessung.
    Es wird in dieser Folge zwar angesprochen, jedoch habe ich keinen Hinweis gefunden, welche der drei Messmethoden Ihr verwendet.
    Also, Matrixmessung, mittenbetonte Messung oder Spotmessung?
    Wäre Prima, wenn Ihr kurz erklären könntet, wann welche Messmethode am sinnvollsten für ein korrekt belichtetes Bild einzusetzen ist.
    Besten Dank im Voraus und weiter so. ;-)
    Gruß Timo

  93. Ola Diana und Gunther!

    Top Seite, Top Erklärung, die Beste Einführung welche ich je für Anfänger gelesen habe.
    Herzlichen Dank und weiter so,

    Sonnige Grüsse aus Rio de Janeiro,
    Frank

  94. Hallo Herr Wegener,

    die Qualität der Website und vor allem das lockere Frage – Antwort – Prinzip hat bei mir voll eingeschlagen.
    Ich glaube, ich habe nach Jahren dieses Thema endlich verinnerlicht.

    Danke.

  95. reinbert 8. März 2014, 11:53   »

    hallo diana , hallo günther

    habe da einen spruch auf lager , ist für die blende ,
    ” für mensch und tier blende 4 , wenn die sonne lacht blende 8 ”

    das ich die beiträge von euch super finde muss ich, glaube ich nicht sagen , möchte mich aber für die tipps und ratschläge sehr gerne bedanken .

    viele grüsse aus neuss

    reinbert

  96. Hallo Marcel, seh ich genauso wie der Gunther.
    Arbeite aber selbst auch mit Blitzen: versch. Aufsteckblitze über Funkauslöser und ein transportabler 400Ws-Blitz. Zu der Thematik wirs du aber eher z.B. bei Gunthers Fotoschnack-Partner, dem Patrick Ludolph alias Paddy fündig: siehe neunzehn72.de
    Er bietet, glaube ich, sogar ein eBook dazu an aber auch mehrere Videos zu dieser Thematik auf seinem youtube-Kanal…
    Gunther – ich hoffe du verzeihst den Querverweis…?!

  97. Marcel 6. März 2014, 20:06   »

    Hallo Diana und Gunther,

    super Beitrag. Ich habe die letzten Tage unzählige Blogs bezüglich Belichtung/Blende etc. gelesen und bin aus keinem Schlau geworden (und ich würde mich nicht als doof bezeichnen). Deine Erklärung ist wirklich extrem gut, daher schließe ich mich den anderen an und Frage: Wann geht es weiter? ;-)

    Ich hätte da schon ein paar Anfänger-Fragen:

    1. Wann genau gehe ich mit der ISO-Zahl nach oben (die Antwort bist du uns noch schuldig)

    2. Gehe ich richtig in der Annahme, dass wenn ISO und Blende gleiche bleiben (ich möchte die Schärfe), ich aber die Verschlusszeit wegen Bewegung reduzieren muss, ich die Aufnahme eigentlich nur z.B. durch einen Blitz “erhellen” muss, um das “gleiche” Ergebnis zu erhalten. Mehr Licht in kürzerer Zeit!?

    3. Extrem brennend würde mich interessieren, wie/wo ich mit Studiobeleuchtung/-blitzen anfange. Es gibt doch bestimmt irgendwelche Eselsbrücken, damit ich nicht erst fünf Bilder machen muss, um meinen Blitz entsprechend einzustellen. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Blitzeinstellung (ich rede von sep. Studioblitzen, nicht vom Kamerablitz) auch im Zusammenhang mit der Blende liegt (klar) aber auch mit der Entfernung und der Hitergrundfarbe!?
    Wie geht man denn z.B.: mit einem hellen Hintergrund um oder im Gegenzug mit einem dunklen Hintergrund.

    Wo fängt man da an, den Blitz einzustellen bzw. die Synchronisation zur Kamera richtig zu setzen?

    Vielen lieben Dank
    Marcel

    • Hallo Marcel,
      danke für das Kompliment. Weitere Folgen werden kommen. Allerdings denke ich, dass der Umgang mit Studio-Blitzen nicht unbedingt etwas ist, das wir in der Anfänger-Serie behandeln werden, dafür ist es doch zu speziell.
      Grüße
      Gunther

  98. Francis Peltier 11. Februar 2014, 22:34   »

    Die Fragen, die mich seit 1 Jahr quälen, nachdem ich von meiner analogen F5
    mit verschiedenen TOP-Zoomobjektiven AF-S, allesamt f/2,8, IF-ED, auf Digital EOS 6D umgestiegen bin, sind mit den 2 Beiträgen für mich sehr gut , vor Allem verständlich, beantwortet worden.

    VIELEN DANK an Diana und Gunther.

    Ich hoffe, daß ich mich mit Canon jetzt anfreuen kann, nachdem ich bisher den Umstieg sehr bereue, da die Qualität der Bilder nicht das ist, was ich mir vorgestellt habe; aber ich habe die EOS 6D auch bisher überwiegend “intuitiv” bedient. Wenn die Canon-Männer lernen, von Düsseldorf aus schneller auf Ihre Kunden einzugehen, ohne daß man nachfassen muss, wird sich mein Bild vielleicht noch positiv ändern.

    Bleibt für mich noch die Frage nach Autofokus/Messfeldern/Messtechniken, was ja nicht digital-spezifisch ist. Aber diese haben sich auch weiter entwickelt: Kreuz- und Doppelkreuzsensoren, etc. sind “Feintuning”, wo ich noch lernen möchte.

    Sowie die Technik der Nachtaufnahmen, die ja angekündigt ist.
    Ich freue mich auf diesen Beitrag, der für mich nicht schnell genug kommen kann. Gibt es schon einen ca. Termin dafür?

    Viel Grüße an alle Fans des Blogs aus dem wilden Süden!

    Francis

  99. Ich bin totaler Neuling auf dem Gebiet der Fotografie und muss sagen, super einfach, beispielreich und schlüssig geschrieben!!! Einfach genial, DANKE!!!

  100. Sehr gut und einfach erklärt für anfänger. ich werde diesen Artikel mal einigen weiterempfehlen.

  101. Wilfried Krämer 9. November 2013, 12:57   »

    Grüße euch zwei beiden,
    ich bin bestimmt schon der 3 millionste der eure Seite als sehr lesenswert und lehrreich findet.
    Mein Interesse gilt u.a. der ISO-Einstellung.Ist es sinnvoll die ISO in der Automatikeinst.zu halten?
    Außerdem hätte ich gerne gewusst ob ich auch eine Empfehlung für “Sinnvolle Voreinstellungen und Grundeinstellungen d.Kamera” für eine Kamera der großen Konkurenzmarke bekommen könnte, wenn es nicht zuviel Arbeit macht.
    Welche Einst. würdest du für -My Menu Einstell.- der besagten Kameramarke als sinnvoll betrachten?
    Für grundlegendes Fotowissen spielt es keine Rolle mit welcher Kamera man arbeitet,aber für spezielles Wissen wäre es doch gut einmal mehr als nur über eine Nikon zu erfahren,oder bin ich dann hier an der falschen Adresse?
    Mit vielen freundlichen Grüßen,
    Wilfried

    • Zum Thema Fotografie bist du hier schon an einer richtigen Adresse. Der Gunther fotografiert aber vorwiegend, wie auch sehr viele andere hier, mit Nikon-Kameras. Der Gunther hat gerade für seine speziellen Zwecke der Nachtfotografie eine Canon 6D angeschafft – dazu kann er dann evtl. auch mal seine Grundeinstellungen liefern.

      Aber mit den Kameraeinstellungen ist das immer so eine Sache – es sind Richtwerte! Wichtig ist, dass man verstehen lernt, was die einzelnen Menüpunkte bedeuten! Da hilft es zum Anfang sehr, wirklich auch mal ins Handbuch zu schauen oder sich evtl. sogar ein Buch für diese spezielle Kamera zu kaufen, wo die speziellen Anwendungen einmal näher erläutert werden. Bei der nächsten Kamera braucht man das dann nicht mehr.

      Lerne verstehen und anwenden! Diese Arbeit kann einem keiner zum Anfang abnehmen. Die Kamera ist dein Handwerkszeug, das du gut und möglichst blind beherrschen solltest.

      Aber dies ist auch keine reine Nikon-Seite! Vorwiegend Nikon zu verwenden, heißt nicht mit Nikon verheiratet zu sein! Man sollte immer auch über den Tellerrand schauen – gerade in den nächsten Jahren wird sich da auch wieder viel tun. Aber für die eigentlichen Fotografie ist es eigentlich vollkommen egal, womit man fotografiert! Mach einfach gute Bilder – egal womit…

    • Hi Wilfried,
      leider ist es bei Canon so, dass die meisten Modelle komplett unterschiedlich sind von der Bedienung und dem Menü. Ich kann gerne mal meine Einstellungen für die 6D (die einzige Canon, die ich habe) aufschreiben – mache das mal bei Gelegenheit. Für mich sind die Kameras Werkzeuge, das habe ich schon oft gesagt, ich werde von keinem Kamerahersteller gesponsort und schaue, obwohl ich meist mit Nikon fotografiere, natürlich auch was die anderen machen und berichte hier darüber. Habe letztes Jahr ja auch z.B. einen ausführlichen Bericht über die Sony Alpha A99 geschrieben.
      VLG
      Gunther
      PS: An der falschen Adresse bist Du hier auf keinen Fall ;-)

      • Wilfried Krämer 10. November 2013, 16:12   »

        Vielen Dank für die beiden Antworten, die sich auf meine Anfrage beziehen.
        Ich habe ein regelrechtes Kamerabuch für mein Modell mit dem ich regelmäßig arbeite, dachte nur dass der Gunther evtl, noch einen “Geheimtipp” hat. ;-) Wusste aber auch nicht, dass die einzelnen Canon Kam. so unterschiedlich in der Bedienung sind.

        MfG, Wilfried

  102. Hallo Gunther,

    ein sehr toller Beitrag von euch beiden wieder.
    Sehr verständlich und einfach zu folgen. Weiter so :)

    lg

  103. Alex T. 31. Oktober 2013, 22:50   »

    Den “M” Modus braucht man anno 2013 nicht wirklich, A reicht völlig aus, und die ISO Automatik ist sehr _sinnvoll_ da man diese ja nach Gusto begrenzen kann,
    egal bei welcher DSLR, mehr als 1600 mache ich sowieso
    nicht & fahre damit sehr gut.

    Analog hierzu ist es nämlich geradezu saublöde,
    wenn man den ISO Wert zu gering einstellt, und dann
    sich dadurch eine Aufnahme versaut, von daher:
    Set it & forget it. Es hat ein jeder eben andere,
    unterschiedliche Ansprüche. Der Manuelle Modus “M”
    ist auch nicht für 100% aller Anwendungsfälle der Weisheit
    letzter Schluss.

  104. Hallo ihr zwei,

    ich bin ja so dankbar, dass ich über diesen Blog gestolpert bin.
    Ich hasse diese ganzen Fotokursbücher wie die Pest!
    Jetzt versteh ichs auch.
    Vielen, vielen Dank!!

  105. Ines Kretschmann 31. Oktober 2013, 12:07   »

    Hallo Diana und Gunther,
    an dieser Stelle wollte ich noch einmal ein ganz dickes Lob an euch beide aussprechen. Nach dem Fotocoaching am Wochenende durch Gunther und die tolle ergänzende Zusammenfassung durch Diana sind viele Fragezeichen aus meinem Kopf verschwunden. Das Coaching ist echt jedem zu empfehlen, der schneller zu besseren Fotos kommen will und nicht Tage/ Wochen/ Monate lang mit dem wälzen von Fotobüchern/ Bedienungsanleitungen verbringen will. Ihr seid echt ein tolles Team – weiter so!!!
    Liebe Grüße
    Ines

  106. @olli
    Genau der Meinung bin ich auch – zumindest mit dem A- und M-Modus. Bin der Meinung, dass man mit dem A-Modus am ehesten gestalterisch arbeiten kann, am schnellsten zu Erfolgen kommt, die Kamera am schnellsten und besten verstehen lernt und diesen doch sicher auch später am meisten einsetzen wird!

    Natürlich sollte man nach den ersten Erfolgen auch gerade mal mit dem M-Modus fotografieren lernen, als ich anfing gab es für mich nur den manuellen Modus, rein von meiner Kamera her gesehen…

    Aber den S- bzw. Tv-Modus (Blendenautomatik: Zeit wird vorgewählt und Blende automatisch geregelt) muß man deswegen nicht gleich verteufeln.

    Jeder soll seine eigenen Erfahrungen machen und selbst entscheiden, was für ihn gut ist. Anleitungen können nur eine Richtlinie sein, an die man sich orientieren kann, um schneller und einfacher zum Ergebnis zu kommen. Das Lernen muß jeder selbst machen durch üben, probieren, auswerten, ggf. noch mal Anleitungen lesen und letztendlich: VERSTEHEN! Dann kann auch jeder selbst entscheiden, was für ihn richtig ist…

  107. Hallo Ihr beiden,

    guter Artikel, alles schön erklärt, aber ich bin nicht damit einverstanden, das man z.B. “S” erstmal vernachlässigen kann und in 99% der Fälle mit M & A auskommt. Dies mag auf Diana zutreffen, allerdings kommt es darauf an was fotografiert werden soll und auch Anfänger möchten ggf. Bewegung festhalten. Selbst in der Naturfotografie braucht man des öfteren die Blendenautomatik, z.B. wenn ich Tiere in der Bewegung fotografieren möchte. Da kommt man schnell mal auch tagsüber auf ISO 800 und 1/1000sek.
    z.B. bei einer Greifvogel Flugschau oder so.
    Was ich damit sagen will, wenn ein Anfänger dies hier liest, könnte er auch den Eindruck gewinnen, das es ja doch eine gewisse Allzweckeinstellung für tagsüber gibt…und dann kann er genauso gut eines der Motivprogramme wählen.
    Wichtig ist doch, das man viel fotografiert in allen Modi…sicher nach und nach um ein Auge für das Motiv zu bekommen und probieren und probieren und probieren…und dabei wird man schnell feststellen, das auch tagsüber alle 3 “Drehknöpfe” wichtig sind….damit es eben keine Automatik Bilder/ Schnappschüsse werden.

    Also mein Tip…üben und ausprobieren so viel es geht und Spaß macht, ggf. auch mal die Motivprogramme einschalten und dabei auf die Werte sehen, die die Kamera da so vorgibt. Lieber auchmal übertrieben an den Stellschrauben drehen um zu sehen was passiert und gerade am Anfang versuchen ohne Blitz aus zu kommen.
    Wichtig: Es gibt keine universal Einstellung.

    Hoffe das war jetzt konstuktiv :-)

    Liebe Grüße

    • Nix für ungut, aber die Blendenautomatik ist für mich persönlich die überflüssigste Programmoption, zumal die Nikons dazu neigen, eher zu hell als zu dunkel zu belichten und man besonders über “M” und den teils enormen Dynamikumfang moderner Kameras, noch mal locker ne Blende mehr rausholen kann.

      Abgesehen davon, halte ich es besonders bei Actionaufnahmen für wichtig, die Blende selbst vorzugeben. Gar nicht unbedingt als Gestaltungsmittel für den Schärfebereich, vielmehr um die optimale Abbildungsleistung der jeweiligen Linse ausnutzen zu können.

      Finde den Hinweis zu M+A recht nützlich und halte es für sinnvoll, sich – besonders als Anfänger – erst einmal auf die nützlichsten Einstellungen zu konzentrieren, weil man so am schnellsten Gefühl für sein “Material” bekommt. Für mich ist das schöne an der Fotografie, dass quasi jede Linse eine eigene Charakteristik mitbringt, die man erst einmal kennenlernen sollte, um sie angemessen einsetzen zu können.

      Ich wünsche jedem Anfänger etwas Mut, sich mal näher mit “M” auseinander zu setzen. Spätestens aber wenn ein Stativ im Spiel ist, kann man getrost auf “A” zurückgreifen. Ist zumindest meine Meinung ;-)

      • Michael Decher 31. Oktober 2013, 09:19   »

        Also, eine der beiden Automatiken als überflüssig zu bezeichnen finde ich schon sehr gewagt. Wenn schon nicht “manuell” finde ich sie beide gleich Wichtig. Halt abhängig vom Thema.

        Aber deine Logik bezüglich Zeitautomatik und Sportaufnahmen sehe ich eigentlich genau gegensätzlich.

        Wenn ich in einer Halle Sportaufnahmen mache, wo ich 1/1600sec brauche um das Objekt scharf abzubilden, muss ich die Blende nehmen die übrigbleibt. (Nach Ausreizung der ISO) Da bin ich selten in der Lage mir noch Gedanken über die Tiefenschärfe zu machen.
        Oder? Wo ist mein Gedankenfehler?

        • Hi Michael,

          einen Gedankenfehler kann ich bei Dir nicht erkennen, kann man ja so machen. Die Cam wird Dir bei schlechten Bedingungen dann aber mit hoher Wahrscheinlichkeit ne Offenblende anbieten und die ist auch bei No-Brainern wie dem 70/200 2.8, meist einfach unerwünscht.

          Ich suche mir lieber meine notwendige Belichtungszeit, Wunschblende und belichte notfalls eben auch mal gezielt etwas “unter”. Solange Du mit Raw unterwegs bist, solltest Du genug Spielraum in der Nachbearbeitung haben. Meinen Erfahrungen nach liegt zwischen der Zeitautomatik und “gerade noch vertretbarer Unterbelichtung im manuellen Modus” locker ne Blende (eher 2). Und die nimmt man doch gern mit?

          Bei den Automatiken ging das damals gefühlt mit der D700 los, das da so etwas wie ein “Expose to the right”-Modus eingebaut war. Ich fand, die hat über die Automatiken immer etwas zu hell belichtet.

  108. Danke Gunther!
    Dank Deiner Arbeit kann ich mir bei meiner Frau jegliche Nachhilfe sparen, indem ich ihr einfach den Link zu Deiner Seite schicke ;-)

    Wann kommt Teil III ??? :-)

    LG
    Olli

  109. hallo gunther,

    finde es echt toll wie du dich auch aufwendig und absolut durchdacht den “einfachen” dingen widmest und einen für fotographie begeistern kannst. leider wird auf vielen seiten ja nur (pseudo) “professionell” bis ins kleinste detail diskutiert und der blick fürs wesentliche und die freude am bilder-machen geht meist verloren bzw. wird oft unverständlich dargestellt.

    auf deiner seite ist einfach für jeden was dabei…

    thx – hat mir schon oft geholfen oder aber auch “nur” spaß beim schmökern gebracht…

    @ISO-thema: wenn, dann verwende ich iso-automatik mit einschränkung auf max. 800 – darüberhinaus, finde ich, liefert die d7100 nicht mehr die top ergebnisse…

  110. Thomas R. 30. Oktober 2013, 07:27   »

    Hallo Diana und Gunther!

    Super schöner Einstieg in diese Welt! Hilft auch mir immer noch weiter. Freue mich schon auf eine Foto-Session bei un mit euch in den kommenden Monaten!

  111. Michael Decher 29. Oktober 2013, 09:25   »

    @Gunther

    Das ist absolut richtig mach ich auch, aber der Hinweis war halt für Die die Automatik benutzen gedacht.

    Mit ISO Automatik bin ich bei meiner D300 sehr zurückhaltend. Die ISO Zahl wird nur alls letztes Mittel über einen bestimmten Wert hinaus erhöht. Was das Rauschen betrifft ist die D300 nämlich nicht mehr up to date.Da dürften zur D7100 Welten liegen.
    Oder? Du hattest doch auch eine.

    @Gerd
    “Fokusfalle” Da werden Erinnerungen wach. :-)
    Hab ich seit dem ich Digital unterwegs bin nicht mehr benutz. Sollte man mal wieder ausprobieren.

    • Gunther arbeitet ja bei solchen Dingen mit ISO-Monstern wie die D600+800 oder jetzt die 6D. Die sind ja schon besser als die D7000/7100 (insbesondere die 6D und die D600). Habe noch meine alte D90 – gleicher Sensor wie die D300; top Kamera bei Licht! Aber zu meiner D7100 oder 700 liegen auch da schon Welten dazwischen. Da hat sich sehr viel getan. Aber Sportfotografie vorwiegend mit D700 – die macht mit Batteriegriff 8 Bilder/s und 70-200/2,8 und auf der Crop ein 24-70/2,8.

  112. Michael Decher 28. Oktober 2013, 23:31   »

    Hallo Gunther, Hallo Diana

    Der Bericht ist wirklich toll und verständlich geschrieben, aber eine kleine Verbesserung würde ich gerne hinzufügen, da er ja nicht nur von angehenden Landschafts,- und Reisefotografen gelesen wird.
    Ich finde dass die Blendenautomatik zumindest bei der Fotografie von schnellen Objekten (Sportfotografie) ihre Daseinsberechtigung hat. Zumindest in unseren Gefilden hat man nicht immer soviel Licht als dass man nicht hin und wieder, auf Nummer sicher, die Zeit vorgeben möchte. Wenn man dann auch noch nicht so viel Reserven mit der ISO hat muss man an der Blende drehen.

    Ich finde Du hast eine “Megatolle” Seite und “Megatollen” Berichten.
    Bin selber ein absoluter Afrika Fan.
    Glückwunsch.

    • Hallo Michael,
      danke für Dein Feedback. Ich nutze aber auch in solchen Situationen nicht die Blendenautomatik: wenn das Licht, wie Du schreibst, schwach ist, dann arbeite ich ohnehin i.d.R. mit Offenblende, um die kürzest möglichen Zeiten zu bekommen. Die Blendenautomatik könnte hier auch keine größere Blende mehr einstellen. Hier würde ich dann eher noch die ISO-Automatik einsetzen.
      Viele Grüße
      Gunther

      • Mach ich genauso, wie schon weiter oben beschrieben – Manueller Modus und dann ISO-Automatik und bei Sportfotografie Fokussierung mit dynamischer 3D-Matrix oder Fokusfalle, also AF vorher fest einstellen, wenn man sehr schnelle Ziele an einem Punkt erwarten kann…

        Sind aber glaube ich schon so spezielle Dinge, die hier nicht hergehören (bzw. noch nicht).

      • Hallo Gunther,

        sorry da muss ich nochmal naiv nachfragen.
        Offenblende bedeutet doch auch bei schwachem Licht geringe Tiefenschärfe? Ich dachte gerade begriffen zu haben, dass man dieser Versuchung widerstehe muss, wenn man bei Low Light scharfe Landschafts bzw. Architekturbilder machen möchte. Oder ?

        • @FP – Deine Anfrage war vom 31.10. – Offenblende heißt natürlich geringe Schärfentiefe (oder Tiefenschärfe). Es geht ja dabei auch darum, um ein Objekt möglichst Freistellen zu können, also ein Mittel zur Bildgestaltung.

          Es wird selten mal passieren, dass man Landschafts- und Architekturaufnahmen bei Offenblende macht. Da möchte man eine große Schärfentiefe haben, also Blende weiter zu, aber nicht zu weit, sonst bekommt man mit der Beugung Probleme – wenn es zu hell ist hilft dann evtl. ein Graufilter, um das Licht weiter zu reduzieren und die Blendenöffnung nicht zu klein zu machen.

          Machst du solche Aufnahmen abends (Dämmerung oder schlechtes Wetter – also wenig Licht), dann kommst du um ein Stativ nicht herum! Dann kannst du Landschaften und Architektur auch ebenso bei kleiner Blendenöffnung mit einer großen Schärfentiefe aufnehmen. Du hast dann natürlich weniger Licht und musst dementsprechend länger belichten. ISO hochzudrehen kann man auch – dies verstärkt aber das Rauschen! Mit hohen ISO muss man auf einem Stativ nicht unbedingt arbeiten.

  113. Michael 28. Oktober 2013, 20:11   »

    Meine Fresse, ;-)
    hätte ich so eine super Einführung in die Fotografie vor einem Jahr gehabt….

    Aber Nein, ich musste mich durch unzählige Nachschlagewerke “quälen”, Online und Print.
    Okay, ich habe es gelernt.
    Aber so unkompliziert habe ich es nie erklärt bekommen.

    Großes Kino Euer Internetauftritt :-)

    Ich hoffe irgendwann mal bei meinem “Fotoguru” in Hamburg einen Fotoworkshop machen zu können ;-)

    Viele Grüße aus Heidelberg

  114. Bin heut über den Blog gestolpert, einfach nur super geschrieben, kämpfe ich doch gerade mit meiner Canon D7 bezüglich ISO, Rauschverhalten und Bildschärfe.
    Vielen herzlichen Dank dafür!
    Vielleicht gibt es ja mal was zum Thema Schärfe, wie und womit ich diese beeinflussen kann oder wodurch diese beeinflusst wird. Ich bin viel im Outdoor-Sport unterwegs habe stets mit wechselnden Lichtverhältnissen zu kämpfen und bin auch schon oft verzweifelt dabei. ;-) Aber ich kämpfe weiter!!
    VG
    Jana

    • @Jana, wenn du Anfänger der Fotografie bist hast du dir da hohe Ziele gesteckt. Neben den Grundlagen der Fotografie, wie sie Gunther und Diana hier bisher vermittelt haben und die auch bei der Outdoor-Sportfotografie notwendig sind gehört da noch etwas mehr dazu, insbesondere evtl. Equipment (entsprechende Objektive) und natürlich ganz besonders, wie du fokussierst! Aber das kommt hier sicher etwas später und ist schon ziemlich speziell…

      Wechselnde Lichtverhältnisse kann’s du im Av-Modus gerade tagsüber recht gut beherrschen. Hängt dann aber auch davon ab, was genau du fotografierst und auch von den Brennweiten, mit denen du arbeitest und freihändig wären sicher Objektive mit Bildstabilisator notwendig, gerade bei längeren Brennweiten…

      Aber wie gesagt, das ist schon ganz schön speziell…

    • @Jana, wie man deiner Internetseite entnehmen konnte bist du kein absoluter Anfänger. Dann befass dich mal mit dem AI-Servo Modus, der im Ausdauersportbereich sicher auch gut für dich geeignet ist. Ansonsten kannst du bei längerer Brennweite und ziemlich weit offener Blende auch mit relativ niedrigen ISOs sehr kurze Zeiten erreichen und da auch den OneShot-Fokus verwenden – da spielt Rauschen noch keine Rolle. Bei der 7D bis ISO 800 sicher kein Thema. Wenn etwas mehr ISO notwendig wird, dann kriegt man das bei RAW-Bildern im Lightroom sehr gut weg.

      Gute Objektive sind auch hinsichtlich der Autofokusgeschwindigkeit (mit USM – Ultraschallmotoren) wichtig. Sonst ist dein Objekt evtl. schneller als das Objektiv…

  115. Hallo! Toller Bericht, wie immer! Ich bin auch nur durch Euch so nah an das Thema rangekommen. Sonst würde ich bestimmt immernoch mit meiner Automatik Spasscam (Casio EX) rumlaufen…und bei Bokeh an was zu Essen denken ;-)

    Zum Thema ISO Automatik.
    Ich denke am Tag sollte das kein Problem sein, das kann man sich einfach darauf verlassen das es die Kamera gut macht. Sobald jedoch die Lichtverhältnisse etwas schlechter werden habe ich die Erfahrung gemacht Das die Kamera (in meinem Fall die D7100) manchmal Schabernack mit mir treibt.
    Das schiebt sie die Werte macnhmal (meiner Meinung nach)unnötig weit nach oben. Dann lieber Später in LR nachbelichten und eine rauschfreies Bild haben.

    Meine Meinung!
    Selbes Thema mit dem Fokus. Lässt man der Kamera zu viel Freiheiten werden sie schamlos ausgenutzt ;-)

    Fast wie bei Kindern ;-))))))))

    Grüße TOM

  116. Wilfried Krämer 28. Oktober 2013, 01:48   »

    Grüß dich, Gunther

    ist es eigentlich sinnvoll, oder von Vorteil, wenn die ISO-Automatik eingeschaltet ist?

    Viele Grüße,
    Wilfried

    • Ich bin da etwas zwiespältig – es hängt von der Situation ab. Wenn Du bei schwachem Licht in wechselnden Helligkeiten aus der Hand fotografieren willst, kann die ISO-Automatik praktisch sein.
      Die ISO Automatik erhöht automatisch die ISO, wenn die Belichtungszeit länger als eine einstellbare Zeit (z.B. 1/30) werden würde.
      Das Problem ist, dass diese Erhöhung oft nicht bemerkt wird. Tagsüber braucht man die Automatik nicht, und abends möchte man dann ja oft bewusst längere Belichtungszeiten auf dem Stativ realisieren, und wenn dann die Automatik an ist, wird es nichts, da die Kamera die Zeiten dann immer kurz hält. Dann muss man wieder daran denken, die ISO-Automatik auszuschalten.
      Ich würde daher eher empfehlen, die ISO Zahl bei Bedarf manuell zu verstellen, das gibt deutlich mehr Transparenz.

      • Ich muss gestehen, dass ich meistens “M” & ISO-Automatk benutze (man sieht doch sehr gut wie die sich ändert).
        Der Grund ist, dass ich meist mit Tele unterwegs bin und Angst um die Schärfe habe. Ich stelle die Blende ein und nehme zu Gunsten einer möglichst kurzen Belichtungszeit lieber eine etwas höhere Empfindlichkeit in Kauf nehme. Da ich keine großfromatigen Ausdrucke mache, gehe ich mit meiner D7000 bis max. ISO 500 (natürlich nur wenn nötig). Bis dahin sehe ich nicht wirklich einen Unterschied.
        Oder übertreibe ich hier mit der Belichtungszeit?

        Wenn ich zurück bin in Deutschland werde ich auf jeden Fall einen Workshop bei Dir besuchen.

        Grüße aus Brisbane

    • ISO-Automatik?

      Um Fotografie zu lernen würde ich sagen: klares NEIN! Warum? Gestalte deine Bilder durch verändern der Blende, feste ISO und sieh dir die Zeiten an, die die Kamera im A- bzw. Av-Modus ermittelt, so wie oben beschrieben. Sind diese im Bereich, wo ein Verwackeln möglich wird (bei Normalbrennweite ca. 1/30 s), dann Regel mit der Kamera vorm Auge die ISO rauf, bis deine Belichtungswaage mittig liegt. Dann mache einen Testschuss und sieh dir dein Bild an. Korrigiere mit der Belichtungskoreektur ggf. nach und fotografiere erneut. So lernst du deine Kamera verstehen, gerade z.B. Auch bei Gegenlicht usw.

      Hast du die ISO auf Automatik und fotografierst nicht im M-Modus, wo du die Blende und Belichtungszeit manuell vorwählst, hast du sonst zwei Regelgrößen und du verstehst nicht richtig, was die Kamera eigentlich macht.

      Unter Umständen kann die ISO-Automatik Sinn machen: wenn man z.B. bei Spotfotografie in einer Halle wechselnde Lichtverhältnisse hat, man mit möglichst offener Blende eine passable Tiefenschärfe erreichen möchte, aber auch durch vorgewählte Zeiten Bewegungen vielleicht nicht komplett einfrieren möchte und keine Zeit hat ständig neu anzuvisieren und zu verstellen – aber das ist bereits ganz speziell und man arbeitet dann evtl. Im M-Modus im Bereich des technisch noch machbaren…

      Aber es ist nicht verboten! Nimm dir die Zeit, probiere mit und ohne ISO-Automatik aus. Du wirst ganz schnell merken, daß du sie meist nie brauchst, sondern diese, ganz im Gegenteil, stark stört. Wichtig, wenn ihr keine feste ISO-Taste habt, z.B. Bei der Nikon D5200, dann legt euch diese Funktion auf die Funktionstaste, so wie in Gunthers Kameraeinstellungen beschrieben, ansonsten seht im Handbuch nach. Und versucht die ISO mit der Kamera am Auge zu verstellen – dann versteht ihr besser…

      Noch was zur Belichtungszeit: wie langsam kann ich fotografieren, ohne zu verwackeln? Testet es aus! Es hängt von der Brennweite und dem Regelverhalten der Bildstabilisierung im Objektiv (Nikon=VR, Sigma=OS, Tamron=VC) bzw. In der Kamera (z.B. bei Sony-DSLRs) und natürlich von jedem selbst ab! Haltet die Kamera ordentlich fest, leichte Schrittstellung, Sucher leicht gegen die Stirn drücken und evtl. beim Ausatmen fotografieren. Dann seht euch die Bilder an und testet euch heran.

      Nehmt euch immer nur eine Sache vor und versucht dies richtig zu verstehen und lasst euch Zeit dabei! Und nutzt die Automatik so, dass ihr nur eine automatische Regelgröße habt. Und dann übt und versteht…

  117. Übrigens hatte ich vorhin Diana vergessen – auch wenn sie hier “nur” Fotografieren lernt, sie ist ja maßgeblich am Verfassen der Artikel bei gwegner.de beteiligt! Also: Habt ihr sehr gut gemacht ihr zwei!

  118. Ein wirklich schöner Artikel, den ich hätte gebrauchen können als ich mir vor knapp 1,5 Jahren eine DSLR gekauft habe. Insbesondere die Vergleichsbilder für die einzelnen Einstellungen machen sehr gut die jeweilige Bedeutung klar.

    Immerhin gab es die Empfehlung mit Nutzung von A- und M-Modus sowie die geeigneten Kamaraeinstellungen schon zuvor auf dieser Seite, ergänzend mit den Fotoschnack-Folgen (kann ich nur weiterempfehlen) war das zuvor schon mal eine gute Hilfe.

    Der Artikel erinnert mich auch etwas an den Workshop zur blauen Stunde. Fehlt eigentlich nur noch das Histogram; vielleicht ein Anwärter für den dritten Teil ;)

  119. Hallo Diana und Gunther,
    auch ich bin begeistert von der klaren Darstellung und den begleitenden anschaulichen Fotobeispielen. Nun kann ich mir endlich vorstellen, was diese wichtigen fotografischen Grundbegriffe bedeuten, und wie sie anzuwenden sind. Wenn … nun ja … ich müsste der Verlockung nachgeben, eine Kamera zu erwerben! Und die wächst natürlich ins fast Unwiderstehliche bei soviel fachkundiger und einfühlender Anleitung! Ihr seid ein tolles Team!
    Mit liebem Dank und einem ‘Weiter so!’
    IHW

  120. Hallo Gunther,

    klasse Artikel ist das geworden!
    Vor allen Dingen die BIlder sind sehr gut zur Veranschaulichung.

    LG

  121. GANZ ganz toll erklärt – das hat Potential für ein eBook!

  122. Hallo Gunther,

    Sehr, sehr toll gemacht! Erstaunlich, wie gefühlvoll du es als Fotograf verstanden has,t tägliches Handwerkszeug so wohldosiert und methodisch hervorragend zu vermitteln!!! Der Vergleich mit dem Wassereimer ist einfach nur genial!

    Diese drei Parameter: Belichtungszeit, Blende und ISO sind nun mal die technischen und gestalterischen (Blende & Belichtungszeit) Grundlagen der Fotografie. Man verfällt als jemand, der länger fotografiert, sehr schnell gern dazu, einem Neuling viel zu viel auf einmal vermitteln zu wollen! Das ist hier jedoch super gelöst! Fein dosiert – jetzt erst mal lernen, dann geht es zu den nächsten Schritten.

    Das gerade diese Folge so viel Zeit und Nerven gekostet hat, kann ich sehr, sehr gut verstehen! Das sind eben die absoluten Basics, die jeder verstehen und beherrschen muß. Die anderen werden wieder einfacher… (aber: die Geister, die du einmal riefst, wirst du nun nicht mehr los!!! :-)) Alle Einsteiger brennen darauf, die nächste Folge zu bekommen!)

    Noch kurz zu den Einsteigerkameras. Man bekommt die reine Kamera z.Zt. zu folgenden Preisen: Nikon D5300 – ca. 800 Euro, D5200 – 550 Euro, D5100 – 350 Euro (so in etwa). Für GPS und WLAN in der 5300 ca. 250 Euro mehr auszugeben muß nicht sein. Vom Menü her halte ich die 5200/5300 besser geeignet, als die5100. Gut sind alle drei! Tipp: D5200!

    Auf jeden Fall dazu das Objektiv Nikkor 35mm/f1.8 – ca. 170 Euro dazu!

  123. Hi Gunther!
    Sehr schöne Erklärungen. Blende, ISO und Zeit sind die wichtigsten Einstellungen und daher sollte man diese Theorie auch verstanden haben. Ich bin sicher: Wer diesen Artikel liest, der hat das danach auch verstanden! TOP!

    Btw: Zu genau diesem Thema hatte ich auch mal ein Video gemacht.
    http://www.youtube.com/watch?v=wePwZF_wrlQ

    Grüße,
    Christian

  124. hallo Gunther,

    diese Beschreibungen bezüglich Einstieg in die Fotografie ist nur genial, sollte doch diese Info für jeden Neueinsteiger in die Fotografie selbstverständlich zur Verfügung gestellt werden.
    Hab den Link auch gleich weitergeleitet um Bekannten das Thema endlich mal schmackhaft zu machen um von der Knipserei los zu kommen. So kann man schnell und einfach zu wesentlich besseren Bildern kommen. Das Auge ersetzt aber die Theorie noch nicht, das währe ein Vorschlag für die nächste Folge. Zu sehen und zu verstehen wie die Camera das gesehene umsetzt, und wie ich die Camera dazu bringe mir das zu zeigen was ich sehe.

    besten Dank für die zweite Folge eurer Serie

  125. Klasse Artikel!! Ich hoffe das die Serie noch weiter geht

  126. ingrid sievers 27. Oktober 2013, 11:06   »

    Hi,Gunther und Diana!Danke fuer diese sehr gute Fotoschule.Da ich 77 Jahre alt bin und mich vor einigen Jahren vehement gestreubt habe,ins digitale Gebiet einzusteigen,was Handy,Comp und Kamera angeht,koennt Ihr Euch vorstellen,wie schwer es fuer uns alte Leute ist,mitzuhalten.Immer noch mache ich falsche Klicks und werde dann in der FC fuer meine Fotos geruegt,was eher mutlos macht.Aber ich werde nun bei Euch weiter lernen.Vielen Dank noch einmal!Gruss aus Namibia

    • Hallo Ingrid, Fotografie soll Spaß machen, und Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. Technik ist da nur mittel zum Zweck. Lass Dich ja nicht von negativen Kommentaren entmutigen!
      Liebe Grüße nach Namibia
      Gunther

  127. Lehmann Wolfgang 27. Oktober 2013, 10:38   »

    Hallo Gunther,
    wieder mal super gemacht. Einfach, klar und verständnisvoll. Man kapiert einfach alles und so soll es sein.Ich habe diese eigentlich ja banalen Dinge in keinem der vielen Fotobücher so toll beschrieben gesehen wie bei Dir.
    Mach weiter so!!
    Gruß, auch an Diana und weiter viel Erfolg bei ihrer Fotografierei!!!!!!!!!!
    Wolfgang

Unsere Empfehlungen

  • Zeitraffer Wettbewerb
  • Zeitraffer Aufnehmen und Bearbeiten

Werbung

  • Food Fotografie bei Tageslicht
  • Produktfotografie
  • Kids of all ages
  • Fotoespresso

Social

Letzte Kommentare