Selbstbau Projekt: Externe 12V Stromversorgung für Nikon und Canon

19032013

Die Vorbereitungen für unseren nächsten Afrika Trip sind in vollem Gange, und ich habe mir Gedanken zur Stromversorgung meiner Nikons über 12V gemacht. Hier zeige ich Euch, wie ihr Euch mit wenig Aufwand eine 12V Versorgung für Eure Nikons und Canons bauen könnt.

Ich beschreibe das jetzt am Beispiel der Nikons, weise unten dann jewils darauf hin, wo Canon User etwas anders machen müssen.

Mit dem normalen Akku bin ich bei der D7000 6 Stunden ausgekommen, teilweise nicht lang genug für eine ganze Nacht des Zeitraffer aufnehmens. Die D7100 nun verbraucht mehr Strom und die D800 ohnehin. Da ich für das restliche Zeitraffer-Equipment (Slider, Motoköpfe etc.) ohnehin eine 12V Stromversorgung benötige, habe ich mich entschlossen, einen Adapter für 12V zu bauen. Wie das geht, zeige ich Euch hier.

Ihr benötigt (Bauteilkosten ca. 45€ – deutlich günstiger, als ein Batteriegriff :-)):

Los gehts.

  1. Nehmt das vorkonfektionierte Kabel (s.o.) oder lötet an ein zweiadriges, isoliertes Kabel, auf der einen Seite eine Buchse, in die ihr später Eure 12V Versorgung stecken könnt.
  2. Lötet das andere Ende das Kabels and den Spannungswandler und zwar an die Seite, wo „IN“ steht. Achtet auf korrekte ± Polung (Plus ist bei der Kupplung innen).


  3. Schließt nun die 12V-Versorgung an und schaltet sie ein.
  4. Messt nun an der anderen Seite des Spannungswandlers (OUT) die Spannung mit dem Multimeter. Zu Beginn zeigt es meist irgendwas um die 12V an.


  5. Dreht mit einem Schraubenzieher während ihr messt (Kroko-Klemmen helfen) die Schraube auf dem Spannungswandler, bis die gewünschte Zielspannung erreicht ist. Beim EN-EL15 beträgt diese ca. 7.3 Volt, beim EM-EL14 ca. 7.4 Volt. Der Canon LP-E6 Akku hat 7.2 Volt. Ihr solltet vorher die Spannung an einem richtigen Akku als Referenz messen.



  6. Schneidet nun das Kabel des EP-5B oder EB-5A durch, Isoliert beide Seiten etwas ab, auch die beiden inneren Litzen.


  7. Lötet die beiden roten Litzen nun an den Pluspol auf der OUT-Seite des Spannungswandlers und die beiden schwarzen Litzen an den Minuspol. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, lötet noch eine flinke 2A Feinsicherung in Reihe zum Pluspol.


  8. Wenn ihr den Netzanschluss (dafür ist ein spezielles Netzteil vonnöten) später nicht verwenden wollt, könnt ihr ihn auch weglassen und nur die eine Seite des Akkufach-Adapters anlöten.
  9. Fertig für einen ersten Test:


  10. Nun noch in das Gehäuse einbauen (Spannungswandler mit Heißkleber fixieren) und und losziehen, Zeitraffer aufnehmen!


Als Akku könnt ihr z.B. diesen Akku verwenden:


Ich setze ihn nach wie vor ein, da aber die Solar-Platte ohnehin nichts bringt, habe ich mittlerweile auch die Variante ohne Solar mit gleicher Leistung im Einsatz. Diese kostet etwas weniger hat aber 2 × 5V Ausgänge – ich empfehle also Letzteren.

Viel Spaß beim Nachbauen!

Update: mein geschätzter Leser und Workshopteilnehmer Johannes Kadus-Kremer hat sich die Mühe gemacht, mit seinem Labornetzteil mal alles durchzumessen. Hier sein Ergebnis:

  • D800 eingeschaltet und Standby Modus: 0,03 Ampere
  • Auslöser bis Druckpunkt betätigt: 0,23 Ampere
  • Langzeit 30 Sekunden: 0,33 Ampere
  • Dauerfeuer 6 Bilder pro Sekunde: 1,45 Ampere (Stromspitzen ~2,5 Ampere)
  • Live View an und Standby: 0,59 Ampere
  • Blende im LiveView verstellen: 0,9 Ampere
  • Vielleicht für die Videofraktion interessant: Live View on und Filmstart gedrückt: 0,61 Ampere

Übrigens: Ausschalten kostet auch Strom. Kurz nachdem die Kamera ausgeschaltet wurde, fließen für kurze Zeit 1,1 Ampere. Hat man einen schwächelden Akku ist es also sinnvoller die Kamera eingeschaltet zu lassen bis zum nächsten Shoot, anstatt die Energie fürs Ausschalten zu vergeuden.

Obige Messergebnisse wurden mit anliegenden 7,3V und auch mit 10,4V gemacht. Dabei wurde keine nennenswerte Stromunterschiede festgestellt.

Prüfkandidat: D800 mit Anschlußadapter EP-5B.

Disclaimer: Trotz allen Messungen hier noch ein Hinweis: der Nachbau und Einsatz dieser Lösung erfolgt auf eigene Gefahr! Bei meinen Tests hat alles super funktioniert und ich vertraue meine Kameras dieser Lösung an. Eine Garantie übernehme ich natürlich nicht!

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Kommentare

39 Kommentare zu “Selbstbau Projekt: Externe 12V Stromversorgung für Nikon und Canon”


  1. Norbert 19. März 2013, 17:31   »
    Gravatar

    Dann nimm eineKurbel für den Jeep mit, nicht das du nach den Nachtaufnahmen morgens keine power mehr hast :-)

  2. Nicolas 19. März 2013, 17:32   »
    Gravatar

    Tipp, wer sich das Löten nicht zu traut, kann sich auch den Meike Batteriegriff für die Nikon D7000 bestellen. Wenn man ihn aus Amazon im Ausland bestellt kann man schon exemplare für 40 € finden. Ein Schlitten für Normale Eneloops und einer für Nikon Akkus liegt bei. Es schadet sowieso nicht, 2–3 Nikon En-El 15 zu haben. Diese gibts um die 45 €. Ich benutze den Griff sehr gern, da er sich vom Original kaum unterscheidet. Ich hoffe ich konnte helfen ;-)

    • gwegner 19. März 2013, 17:35   »
      Gravatar

      Ja klar, es gibt auch günstigere Batteriegriffe – allerdings braucht man da dann auch wieder Akkus für und ob ich damit dann über die Nacht komme ist noch nicht unbedingt gewährleistet.

  3. Matthias 19. März 2013, 18:12   »
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    Schönes Ding !

    Achtung, Nerd-Alert:
    Für alle, die ein bisschen mehr Power brauchen, gibt es von Texas Instruments tolle Spannungsregler, die bis 6 A abkönnen http://www.ti.com/product/ptn78020w
    Die brauchen einen Widerstand zum einstellen der Spannung und einen Kondensator, damit sie richtig funktionieren, aber man bekommt die auch in ein kleines Gehäuse rein. Ich hatte vor einigen Jahren 12 Ⅴ Spannungsregler für die Sony Z1 damit gebaut, die funktionieren heute noch.

  4. Chris 19. März 2013, 18:38   »
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    Wer eine Kamera besitzt, bei der es einen externen Anschluß für das Netzteil gibt (eine ganze Reihe ältere Nikons haben das) kann hier ein passendes Kabel nehmen und sich den Batterieadapter sparen. Und mit dem Spannungswandler sollten sich auch 5V USB-Powerbanks verwenden lassen. Das ist zwar nicht ganz so energieeffizient, die Teile sind aber deutlich verbreiteter als 12V Powerbanks. Oder man nimmt gleich einen kleinen Blei-Gel-Akku, das ist gewichtstechnisch aber fürs fliegen eher ungünstig.
    Danke für den Beitrag.

    • Chris 19. März 2013, 19:21   »
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      Für step-up ist anscheinend der LM2577 geeignet.

    • gwegner 19. März 2013, 19:41   »
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      Aber genau den Anschluss haben halt z.B. die D7100, D7000 etc. nicht mehr!

  5. Marcus 19. März 2013, 19:23   »
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    Irgendwie komm ich da nicht mit, wie schließt man den die AKKU-Klappe wieder?
    Muss ich da dann Irgendwas raus bohren an der Klappe?

    • gwegner 19. März 2013, 19:40   »
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      Nein, die Nikons haben am Rand der Akkuklappe eine kleine Aussparung, die mit dem Gummi der Belederung überdeckt ist. Das kannst Du einfach hochklappen und dann das Kabel herausführen. Akkuklappe geht dann zu.

  6. Hans Helbach 19. März 2013, 20:07   »
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    Wer noch eine D300 – wie ich besitzt – und seinen Akku EN-EL3e umbauen möchte, für den gibt es eine Umbauanleitung auf http://www.diyphotography.net/how-to-make-a-dslr-battery-run-4-times-longer.

    Grüße und weiter viele schöne Bilder, Zeitraffer und Videos aus Afrika

    Hans

  7. Johannes 20. März 2013, 09:06   »
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    Liebe Bastelfreunde, Hallo Gunther.

    Ich habe ein mulmiges Gefühl in der Magengegend und möchte das mit euch teilen.
    Geteiltes Leid ist halbes Leid.
    Gegen das 3.99 € DC-DC Modul ist ansich nichts aus zu setzen, benötigt es aber bei max. 3A eine zusätzliche Kühlung. 3 Ampere ist auch das maximale was dieser kleine Kerl zustande bringt.

    An den Ausgang gehört (seriell) zumindest eine „flinke“ Feinsicherung (2A) und wer zusätzlich auf N°Sicher gehen will bringt noch eine fette Zenerdiode (z.B. 7,5V) parallel zum Ausgang.

    Ohne diese Sicherungsmaßnahmen würde ich meine D800 nicht die Nacht über laufen lassen und nebenan friedlich schlafen.
    Wenn nämlich der DCDC Wandler durchknallt und es liegen plötzlich 12 bis 13,8V im Akkufach an, ist das Niederspannungsequipment wie z.B. Deine/Eure teuren DSLRs, kaputt,- und das, in Gunthers Fall, in Afrika.

    Viele Grüße
    Johannes

    • gwegner 20. März 2013, 09:45   »
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      Hi Johannes, danke für den Hinweis. Hast Du denn mal gemessen, wieviel Ampere da so durchgehen im normalen Kamerabetrieb (kein Autofokus, kein Display, etc…). Habe es selbst noch nicht gemessen. Das mit der Sicherung ist aber eine gute Idee, ich ergänze das oben mal.
      Grüße
      Gunther

      • Johannes 20. März 2013, 10:17   »
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        Gemessen habe ich die Stromaufnahme der Nikon D800 noch nicht.
        Mit dem EN-EL15 Akku habe ich bei eisigen Temperaturen 3600 Aufnahmen gemacht und hatte danach noch 60 % Akkuleistung.
        Daraus lässt sich schließen, dass die Stromaufnahme sehr gering ist. Ein paar Milli Ampere vielleicht.

        Die 2A Feinsicherung ist demnach überdimensioniert, löst aber mit Sicherheit im Fehlerfall <2A aus.
        Ich habe mir soeben einen Nikon Anschlussadapter EP-5B bestellt und werde die Stromaufnahme messen und hier teilen sobald er eingetroffen ist.

        Viele Grüße
        Johannes

  8. Wolfgang 20. März 2013, 11:19   »
    Gravatar

    Ich habe mir die Spezifikation des zum EP-5A passenden Netzteiles EH-5B durchgelesen. Es gibt 9V aus. Demnach muss der EP-5A bereits eine eigene Spannungsregelung eingebaut haben.

    • Johannes 20. März 2013, 11:55   »
      Gravatar

      Hallo Wolfgang,

      „Demnach muss der EP-5A bereits eine eigene Spannungsregelung eingebaut haben.“

      Oder aber? Die Nikon wird tatsächlich „dann“ mit 9V betrieben. Mein Batteriegriff enthält 8 Stück Mignon Zellen a‘ 1,5V. Macht in Summe 12V und nur mit dem MB-D12 Multifunktionsgriff schafft die D800 sechs Bilder/Sekunde im DX-Format. Arbeitet die D800 dann mit 12V?

      Das original Nikon Netzteil jedenfalls bringt, wie du richtig bemerkt hast, 9V raus
      http://www.nikonusa.com/pdf/EH5.pdf
      und leistet 4,5A. Damit ist es für alle Situationen geeignet. Egal ob Live View, AF, Blitz und was auch immer eingeschaltet ist.

      Grüße
      Johannes

      • Matthias 20. März 2013, 12:03   »
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        Das spricht einiges dafür… Kameras haben häufig unterschiedliche Versorgungsspannungen für Akku und Netzbetrieb. Und bei Akkubetrieb ist ein Eingang, der einen gewissen Spannungsbereich abdeckt ja sowieso angeraten, da ein voller Akku ja mehr Spannung abliefert, als ein leerer… Ich würde nicht unbedingt mit 12 Ⅴ rangehen, aber 9 Ⅴ sollten eigentlich überhaupt kein Problem sein.
        Wichtig ist die richtige Dimensionierung des Spannungswandlers.. wenn Nikon da 4,5 A mit dem Netzteil liefert, dann meinen die das auch so. Wenn man also Live View, Dauerfeuer Autofocus etc versorgen muss, sollte man auf jeden Fall den Spannungsregler üppig genug dimensionieren, damit die Stromversorgung nicht einknickt. Ausserdem fangen die Schaltregler bei höherer Belastung auch ganz ordentlich an zu schwingen und das kann dann auch wieder unangenehme Folgen haben.

        • Wolfgang 20. März 2013, 12:13   »
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          Spricht denn etwas dagegen, an den EP-5A direkt ein 9V Akkupack anzuschliessen? (Z.B. 6 ⅹ AA-Eneloop oder Ähnliches)

          Und noch eine Frage: Wie umgeht der Adapter bzw. ein Batteriegriff die Batterie-Signatur? Setzt der auf andere Kontakte auf, oder muss im Batteriegriff dann wiederum eine „echte“ Batterie sitzen?

          • Matthias 20. März 2013, 12:20   »
            Gravatar

            Deswegen haben die Akkus und die Kameras oft unterschiedliche Spannungen. Dann kann die Kamera erkennen, wann es sich um einen Akku und wann um ein Netzteil handelt. Ich kann es nur vermuten, aber ich würde mal sagen, wenn die Kamera 9 Ⅴ bekommt, denkt Sie, sie hängt am Netzteil…

          • Johannes 20. März 2013, 12:38   »
            Gravatar

            Hallo Wolfgang,

            selbstverständlich kannst du statt eines Netzteils, Batterien oder Akkus an den Nikon Anschlussadapter anschließen.
            Gunther braucht aber für seine Slider und der anderen Hardware zusätzlich die 12V.

            Viele Grüße
            Johannes

  9. Frank 20. März 2013, 11:48   »
    Gravatar

    Schon toll das mann sich so etwas selber Löten muss.Wirklich ein Fantastischer Zubehör markt bei Nikon….
    Ich habe als zweitbody eine bridge von Samsung die kann ich direkt in den zigarettenanzünder einstöpseln und Laden.
    Ich finde es wirklich cool wenn gunter sich das notwendige zusammen lötet aber besser fände ich es wenn mann sich bei Nikon mal an den Kopp packt.
    Handys Mp3 Player oder Fotoaperate am zigarettenanzüner aufladen Das ist heutzutage SELBSTVERSTÄNDLICH

  10. gwegner 20. März 2013, 12:29   »
    Gravatar

    Soweit ich bei meinen Recherchen vor meinem Selbstbau herausgefunden habe, sind die Nikons wohl relativ tolerant bzgl. der Spannung. Ich glaube nicht, dass in dem EP-5A ein Spannungswandler sitzt. Nichtsdestotrotz würde ich auf keinen Fall direkt mit 9V oder 12 rangehen, sondern die Variante wählen, die ich oben beschrieben habe.

    Bzgl. Strom: für die nächtlichen Zeitraffer, bei denen ich sie einsetze, brauche ich all 30 Sek. eine Auslösung. Kein Liveview, kein Dauerfeuer. Dabei wird der Spannungswandler sicherlich nicht überhitzen.

    • Johannes 22. März 2013, 13:18   »
      Gravatar

      Ich habe soeben mein Akkufacheinsatz EP-5b bekommen, ritsch ratsch das Kabel durch und abisoliert.
      Ich habe ein hochpräzises Labornetzgerät und habe es an die Nikon D800 angeschlossen.
      Die Strombegrenzung habe ich dabei auf 2 Ampere eingestellt.

      Die D800 braucht mehr als 2 Ampere und zwar handelt es sich dabei um Stromspitzen die kaum messbar sind.
      Die Strombegrenzung des Heiden Labornetzgerätes allerdings registriert diese Stromspitzen und gibt bei eingeschalteter Strombegrenzung nicht mehr als die eingestellten 2A raus.

      Dieses wiederum führt zu einer Fehlfunktion an der Nikon und diese geht in ERR. Zustand. Error zeigt dann das Display.
      Ich bekam einen fürchterlichen Schrecken denn so ohne weiteres kommt man aus dem Error nicht mehr raus.
      Kamera ausschalten, Labornetzgerät aus, 1 Minute warten, Akku rein, einschalten und kurz den Auslöser betätigen. Puhh dachte ich so bei mir.

      Die Strombegrenzung habe ich dann auf 3 Ampere erhöht und siehe da… alles bestens.
      Allerdings,- und das habe ich dann auch gleich mal ausprobiert, habe ich dann im DX Modus eine schnelle Bildfolge rausgerotzt. (Ein Maschinengewehr ist nix dagegen)
      Auch das führte nach etwa 12 Bildern zum Error.
      Jetzt habe ich 4,5A Strombegrenzung eingestellt und man kann machen was man will. Die Nikon geht ab wie ein Zäpfchen.

      Hast du dein Selbstbauteil schonmal ausprobiert? Bricht die Spannung unter 7V ein wirst du einen Error bekommen. Schau mal unten auf die Nikon. Neben dem Stativgewinde. Dort steht 7–12V. Auch auf dem original Batteriegriff steht das selbe, 7 bis 12 Ⅴ Gleichspannung.
      Mit 10,4V habe ich die D800 eben betrieben… Ohne Probleme.
      9V sind also überhaupt kein Problem. Allerdings sind 3A Belastbarkeit Pflicht,- sonst geht die Kamera in Error bei schnelleren Bildfolgen. Für 30 Sekunden-Taktung reichen auch 2,5A. 2A sind sehr knapp… Es sind allerdings „nur“ Stromspitzen und ich denke mal, dass dein DC-DC Wandler das ohne nennenswerte Probleme schafft. Wichtig ist halt, dass die Nikon bekommt was sie braucht. Sonst ist „ERROR“ angesagt.

      Viele Grüße
      Johannes

      • gwegner 22. März 2013, 13:42   »
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        Hi Johannes, ich habe es gerade nochmal getestet – ein einem einfachen 12V Akku und der oben beschriebenen Selbstbaulösung. D800 Dauerfeuer bis Puffer voll ist, danach live view etc… Kein Problem. D600 das gleiche. Ich vermute der Wandler kann diese Spitzen ab…
        Wie gesagt, die Lösung ist für nächtliche Zeitraffer gedacht, da ist der Strombedarf sicherlich nochmal etwas geringer. Für den Studio-Betrieb würde ich die klassische Netzteil-Variante empfehlen.
        Grüße
        Gunther

  11. gwegner 23. März 2013, 09:40   »
    Gravatar

    Johannes war so nett, alls mal durchzumessen, lieben Dank dafür. Ich habe seine Messergebnisse oben im Artikel ergänzt!

  12. Alexander N. 10. Mai 2013, 11:41   »
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    Also der Spannungswandler ist ja mal Hammer! Hab mir direkt 4 Stück bestellt :)

  13. Henning U. 5. Juni 2013, 18:00   »
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    Moin!

    Ich möchte mir ein Netzteil für meine D90 bauen. Hier gibt es ja dirkt einen Steckeranschluß an der Seite, man kann also ohne Akkuadapter auskommen. Ein 230V Netzteil habe ich mir in der Bucht gekauft. Jetzt suche ich noch einen Spannungswandler. Habe mir zwar den im Artikel erähnten bestellt – ist mir aber leider abgetaucht. Bevor ich einen neuen bestelle meine Frage ob auch dieser hier funtionieren könnte: http://de.rs-online.com/web/p/dc-dc-wandler-nicht-isoliert/4944285/ ?
    Die D90 nimmt als Eingangsspannung 9V und 2,5A.

    Gruß, Henning

  14. Johannes 5. Juni 2013, 21:36   »
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    Hallo Henning,
    du schreibst: „ist mir leider abgetaucht“
    Meinst du „abgeraucht“?
    Dann weiter: Du hast dir ein 230V Netzteil gekauft. Wozu und was machst du dann mit einem Spannungswandler?

    Hier geht es eigentlich darum, die DSLR mit einer externen Gleichspannung zu versorgen um die Betriebssicherheit bei langen Zeitraffern sicher zu stellen.

    Grüße
    Johannes

  15. Henning U. 5. Juni 2013, 21:43   »
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    N’abend!

    Sorry für die vielen Rechtschreibfehler. Diesmal lese ich es vorher nochmal…
    Es sollte tatsächlich abgeraucht heißen – hatte Plus‑ und Minuspol vertauscht. Das Bauteil hat kurz gezischt und dann hat’s gerochen :-(

    Ich möchte tatsächlich auch eine Gleichstromspannungsversorgung für unterwegs bauen (Astronomiefotografie) und die D90 an mein 12V Powerpack anschließen.
    Das 230V Netzteil habe ich eigl. nur wegen dem Stecker, der an die D90 angestöpselt wird, gekauft. Ist eigl Verschwendung – habe aber vor es so umzubauen, dass ich zu Hause auch das Netzteil nutzen könnte. Ich habe leider keine Quelle für diesen Stecker einzeln finden können…

    Henning

    • Johannes 5. Juni 2013, 23:28   »
      Gravatar

      Hallo Henning, dann sollte es so funktionieren wie du es dir vorgestellt hast.
      Den passenden Stecker hast du ja, der DC-DC Wandler von RS-online kann besagte 2 Ampere (laut Datenblatt) und du hast ein 12V Power-Pack.
      Ich würde allerdings den DC-DC Wandler etwas größer auslegen. 50 % Sicherheit und du kannst sicher sein, dass nichts unnötig warm wird.
      Der DC-DC sollte 3 Ampere können sofern deine Aussage mit den 2 Ampere für die D90, richtig ist.

      Viele Grüße
      Johannes

  16. Erich J. Schimek 11. Juni 2013, 15:24   »
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    Hallo, also ich finde die Anleitung toll und möchte diese für meine D7100 nachbauen, was mich interessiert, ich habe mir eine Nikon1 V1 mit den FT1 Adapter zusätzlich gekauft und teste damit ziemlich viel, daher wäre in Netzteil sinnvoll, da hier ja die gleichen Akkus verwendet werden, meine Frage, kann ich hier auch das Selbstbau Netzteil verwenden??????????
    Mit freundlichen Grüßen,
    Erich J. Schimek

  17. B.S. 29. Juni 2013, 16:24   »
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    Hallo,
    gute Idee.
    Mit dem „XCell Racing Pack Inline L2 × 3 Ni-MH 7,2V/4500 mAh“ für um die 26 Euro hat man einen recht preiswerten Modellabu-Akku, der von den Werten her ohne Anpassung einsetzbar ist.
    Zwei davon parallel angeschlossen sollte schon die Nacht über reichen.
    Braucht man nur noch den Akkuadapter oder ein ausgedientes Akkugehäuse.
    Für alle, die keinen Spannungswandler verwenden wollen.
    Gruß
    B.S.

  18. Michael 14. Oktober 2013, 18:52   »
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    Würde auch dieses Kabel hier gehen:
    http://www.conrad.de/ce/de/product/717257/DC-Y-Adapterkabel-55-mm21-mm-VOLTCRAFT-Inhalt-1-St?queryFromSuggest=true

    Damit müsste ich dann doch auch den Stage One versorgen können oder?

  19. Gravatar

    […] D5100 eine 12V Stromversorgung nach der Anleitung von Gunther von gwegner.de aufbauen wollte. Auf dieser Seite findet ihr die sehr gut beschriebene Anleitung dafür. Gerade für Zeitraffer interessierte eine […]

    • Bernhard 7. Dezember 2013, 00:39   »
      Gravatar

      Hallo Herr Wegner,

      die billigere Variante des Akkupacks gibt es auch mit 23.000 mAh (85 Wh). Die Angabe der Wh habe ich bisher nur bei diesem Akku gefunden. Das bedeutet dann ja wohl, dass es sich um einen Einzellen-Li-Io mit 3,7 Volt handelt (85⁄23) und dass die höheren Spannungen durch Stepup-Wandler erzeugt werden. Bei einem 12-Voltverbraucher ergäbe sich damit nur eine Kapazität von ca. 7 Ah.

      Ich frage mich, ob es Sinn macht die 3,7 Ⅴ des Akkus auf 12 Volt anzuheben und dann wieder auf 7,4 Ⅴ runter zu wandeln. Es sei denn man braucht die 12 Ⅴ für andere Geräte.

      Ich habe den Stepdown-Wandler schon gekauft. 12 Ⅴ brauche ich eigentlich nicht. Ich werde es lieber mit einem bereits vorhandenen 5V-Akkupack und einem noch zu kaufenden Stepup-Wandler versuchen, den ich auf die erforderlichen 7,4 Ⅴ einstelle.

      Das ist zwar auch doppelt gemoppelt. Aber ohne größeren Aufwand gehts vorerst nicht.

      Viele Grüße
      Bernhard

      PS: Vielen Dank für die tolle Website. Ich bin nach jahrelanger Abstinenz von den Analog-SLR´s erst vor 2 Wochen mit der D5200 eingestiegen. Ihre Seite hat mir den den Wiedereinstieg sehr erleichtert.

  20. Jürgen 2. März 2014, 15:44   »
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    Moin, moin,
    für meine D5200 habe ich mir die folgende Lösung gebastelt:

    1. Akkufachadapter EP 5A
    Der Akkufachadapter hat von Hause aus eine interne Stabilisierung der Ausgangsspannung auf 7,4V mit ausgangsseitiger Z-Diode zum Schutz der Kamera – falls es den internen DC-DC Wandler himmeln sollte und dann Uaus = Uein ist. Das reduziert den Angstfakor!

    Da der Akkufachadapter üblicherweise mit einem 9V Netzteil betrieben wird, kann die Eingangsspannung des EP 5A zwischen 7,4V‑ ca. 10V betragen, was einen separaten Spannungsstabilisator gem. Gunthers Bauanleitung überflüssig macht, solange man die 9V nicht wesentlich überschreitet.

    2. Externe Spannungsversorgung
    Von RAVPower gibt es ganz neu den RP-PB11 für ca. 50 Euro.

    Das Neue ist, dass diese 15.000mAh Powerbank neben dem 5V USB Anschluss zum Aufladen von Smartphones zusätzlich noch einen umschaltbaren 9V/12V Anschluss besitzt (5,5⁄2,1 mm Niedervoltbuchse im Gehäuse).

    Die 9V Ausgangsspannung des RAVPower ntsprechen exakt der des Netzteils von Nikon. Der Ausgangsstrom beträgt nominal 2A (ggü. 5A beim Nikon EH 5a Netzteil).
    Die 2A Ausgangsstrom des RAV Power reichen aber aus (siehe Stromaufnahme der Kamera gem. Messung von Johannes Kadis-Kremer s.o.) um die D5200 unterbrechungsfrei zu versorgen.

    Powerbank auf 9V einstellen und Schiebeschalter vorsichtshalber mit Tape überkleben. Sonst geschieht in der Hektik oder im Dunkeln möglicherweise das Ungeheuere…

    Die 15.000mAh Akkukapazität beziehen sich wahrscheinlich auf 5V (geht aus der Spec. nicht hervor), was aber bei 9V incl. Schaltverlusten immer noch ungefähr die Hälfte ausmacht und somit ca. 7 mal mehr als beim Nikon Originalakku.

    3. Verbindung herstellen
    Kabel vom Batteriefachadapter kappen und z.B. 5,5⁄2,1mm Niedervoltstecker anlöten.

    (Gibt es hier: http://www.conrad.de/ce/de/product/737907/Niedervolt-Steckverbinder-Stecker-gerade-55-mm-21-mm-BKL-Electronic-072690–1-St?ref=list)
    Plus = rote Ader in der Mitte anlöten.

    Jetzt noch ein Verlängerungskabel:
    http://www.conrad.de/ce/de/product/744633/Niedervolt-Verlaengerungskabel-Niedervolt-Stecker-Niedervolt-Buchse-55-mm-21-mm-55-mm-21-mm-BKL-Electronic-3-m-1-St?ref=list

    Bei mir funktioniert alles super. Allerdings habe ich noch keinen Dauerlauf gestartet und kann im Moment noch nix über die Reichweite sagen.
    Werde ich nachreichen…

    Jürgen

  21. Patrick 13. März 2014, 19:38   »
    Gravatar

    Gelesen – Nachgebastelt – Für gut befunden! :) TOP!

  22. Jan Scheller 28. März 2014, 15:16   »
    Gravatar

    Hallo Jürgen,

    vielen Dank für deine abgewandelte Bauanleitung für eine D5200. Ich beabsichtige für meine D5200 einen EP-5a mit 6 handelsüblichen Mignonzellen als „Notstromversorgung“ mitzuführen, wenn der Akku mal leer sein sollte. Nichtwiederaufladbare Batterien haben den Vorteil, dass sie auch mal zwei Jahre unbenutzt auf Halde liegen können und trotzdem im entscheidenden Augenblick noch einsatzfähig sind.

    Jetzt meine Frage(n).
    Bezüglich des Angstfaktors bei solchen Selbstbauten hat mich dein Hinweis auf die Z-Diode und Konsorten im EP-5A schon sehr beruhigt. Jetzt gibt es natürlich auch Nonameprodukte die mit Netzteil nicht viel mehr kosten als der EP-5A ohne Netzteil.

    Hat jemand so ein Teil? Verfügen diese Nonameteile auch über eine vergleichbare Spannungsregelung/Schutzfunktion wie das Originalprodukt?

    Einerseits will ich wegen 10 Euro nicht meine Kamera ruinieren, aber wenn die Teile wirklich vergleichbar sind, lockt mich ein Netzteil für den „stationären Betrieb“ doch sehr.

    Jan

    • Jürgen 2. April 2014, 21:58   »
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      Moin Jan,
      Zu Deinem Selbstbaukonzept solltest Du Folgendes beachten:
      A) 6 × 1,5V Batterie sollte funktionieren. Batteriehalter hierfür gibts bei Amazon oder Conrad. Ich habe eine 9V Blockbatterie zu Testzwecken ausprobiert und es hat funktioniert.
      B) EP-5a Clone sollte eigentlich funktionieren. Bevor Du das Teil in die Kamera einsetzt solltest Du die Ausgangsspannung des Adapterclones messen. Auf jeden Fall dürfen da nicht mehr als 7,4V am Ausgang anliegen. Das Messen an den kleinen Messerkontakten ist etwas fummelig, da die Dinger winzig sind und in dem Kamm ziemlich tief liegen. Ich habe den Originalakkufachadapter in der Bucht für 25Euro per Sofortkauf erworben. Solltest Du vielleicht auch in Erwägung ziehen.
      Ⅽ) Firmware. Nikon hat mit dem letzen Firmwareupdate auf Version 1.02 die Nutzung von Cloneakkus unterbunden bzw. eingeschränkt. Viele Nachbauakkus funktionieren mit 1.02 nicht mehr.
      Möglicherweise wirkt sich das Update auch auf Fake Akkufachadaper aus. Weiß ich aber nicht mit Sicherheit. Solltest also auf ein Update der Firmware der Kamera besser verzichten.

      Viel Spaß beim Löten.
      Jürgen

  23. Franz Bettag 11. April 2014, 15:54   »
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    Hallo Günter,
    super Idee! Leider bin ich nicht so der Bastlertyp. Habe mir vor 6 Wochen eine Ⅾ 5300 geleistet. Will damit Videos drehen. Nun habe ich auch noch am gleichen Tag bei Foto Koch das Netztteil mit Adapter für die Ⅾ 5300 bestellt. Leider ist das Teil bis heute nicht lieferbar. Kennst Du einen Händler, der das Netzteil auf Lager hat?
    Im Übrigen ist die Ⅾ 5300 gar nicht so schlecht. Macht tolle Bilder. Nicht zu vergleichen mit einer Ⅾ 7100 oder der Ⅾ 6oo aber als leichte Kamera für Schnappschüsse gut zu gebrauchen.

    Beste Grüße
    Franz

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