Nachdem wir in Teil 1 vor allem das Thema Sicherheit und Verhalten auf Reisen betrachtet haben, möchte ich Euch in diesem und den folgenden Teilen der Reihe zur Reisefotografie ein paar Tipps zur Wahl des Equipments geben – heute der Spiegelreflex Kamera und der Objektive.
Dabei kann und will ich hier keine Empfehlung für bestimmte Marken geben. Wichtig ist ja in erster Linie, dass Fotograf und Kamera harmonieren. Alle Markenhersteller produzieren heute sehr gute Kameras. Hier gilt es aus der Vielzahl der Angebote diejenigen heraus zu suchen, die für die eigenen Bedürfnisse am besten geeignet sind. Allerdings möchte ich durchaus einige Überlegungen zu den Auswahlkriterien mit Euch teilen.
Nur informationshalber: wir nehmen derzeit auf unsere Reisen eine Mittelklasse-Spiegelreflex (bis vor kurzem die D300 von Nikon, neuerdings die D7000) und je nach Reise mehr oder weniger Objektive mit. Immer dabei ist das Nikkor 18–200mm 1 : 3,5–5,6 VR* und je nach Situation ggf. noch das Nikkor 70–200mm 1 : 2,8 VR
* und das Nikon 60⁄2,8 Makro
*. Weiterhin haben wir immer eine Kompaktkamera dabei sowie meistens noch die GoPro Hero HD und ggf. eine Videokamera. Letztere wird nun in Zukunft durch die Video-Fähigkeiten der D7000 ersetzt werden.
Kameras und Objektive anderer Marken sind natürlich ebenso für die Reisefotografie geeignet. In diesem Artikel möchte ich Euch daher ein paar allgemeine Tipps für die Auswahl Eures Equipments geben.
Das Spiegelreflex-Gehäuse
Zu Analogzeiten kam dem Gehäuse einer Spiegelreflex keine so große Bedeutung zu. Allenfalls die immer ausgefalleneren Belichtungsautomatiken und der Filmtransport wurde davon gesteuert. Wirklichen Einfluss auf die Bildqualität hatten die Gehäuse nicht. Daher galt die Devise: spare am Gehäuse, investiere in gute, lichtstarke Objektive.
Heute sieht das etwas anders aus.
Dem digitalen Spiegelreflex-Gehäuse kommt heute durchaus – und das ist neu – die Aufgabe zu, „Bilder zu machen“. Das war vorher Aufgabe des Films. Der im Gehäuse verbaute Sensor und die gesamte Elektronik bestimmen die Qualität des Bildes.
Physik damals…
Das eherne Naturgesetz „Belichtungszeit runter → Blende hoch“ und umgekehrt, galt für die konstanten ISO-Empfindlichkeiten, die man bei der analogen Fotografie hatte. Es gab/gibt zwar Filme mit hohen ISO-Zahlen, aber niemals in den Regionen, in denen sie die Sensoren moderner digitaler Spiegelreflexkameras heute bewegen und extrem rauscharme Bilder ermöglichen.
Schon ab ISO 400 wurden beim Film die Bilder körnig, oberhalb von 800 sprach man von Spezialfilmen, die noch dazu eine spezielle Entwicklung benötigten. So fand 90 % der Fotografie bei ISO-Zahlen ≤ 200 statt.
Eine Verlängerung der Belichtungszeit war dem zufolge nur mit Stativ möglich – für die Fotografie von bewegten Objekten, wie sie in der Sport‑ und Naturfotografie an der Tagesordnung sind, leider oft keine Option. Für statische Aufnahmen galt die Faustregel: „die Belichtungszeit sollte kleiner sein als der Kehrwert der Brennweite“. D.h. bei einem 300mm Objektiv sollte die Belichtungszeit 1⁄300 Sek. oder kürzer betragen um ein verwacklungsfreies Bild zu ermöglichen.
Es blieb also nur die Lichtstärke der Objektive als in den Grenzen der Physik veränderbare Größe. Viel Aufwand wurde also betrieben, um riesige Objektive mit hoher Lichtstärke zu bauen. Die Kosten für diese Objektive gehen heute noch – selbst gebraucht – in die Tausende. Dazu kommt, dass diese Objektive für die Reisefotografie aufgrund ihres Gewichts von etlichen Kilos und ihrer Auffälligkeit nicht wirklich geeignet sind.
…und heute
Bei der Digitalfotografie übernimmt das Gehäuse die Aufgabe des Films und führt eine neue Variable ein: Die ISO-Empfindlichkeit. Was früher je Filmrolle konstant und recht statisch war, ist nun variabel! Das heißt, wenn wir über die Lichtempfindlichkeit sprechen, müssen – nein – können – nein – dürfen wir nun mit 3 Variablen rechnen: Der Blende, der Belichtungszeit und der ISO-Empfindlichkeit. Waren es vor wenigen Jahren noch die Megapixel der Kameras, die von den Herstellern von Generation zu Generation erhöht wurden, so ist es nun die sog. ISO-Leistung – also das Verhältnis von Rauschverhalten und ISO-Empfindlichkeit. Über den Unterschied zwischen dem Rauschverhalten der Nikon D300 und D90 zur neueren Nikon D7000 hatte ich ja schon einmal geschrieben. Bei Canon ist das ähnlich.
Eine weitere „Überlistung“ der Physik wurde mit der optischen Bildstabilisierung vor einigen Jahren in Form der „magischen“ Kürzel VR (bei Nikon) und IS (bei Canon) eingeführt. Eine Technik, die es ermöglicht, statische Motive bei deutlich längeren Belichtungszeiten noch aus der Hand zu fotografieren indem eine intelligente Automatik Linsengruppen oder den Sensor gegenläufig zur Handbewegung in Echtzeit verschiebt und so dem Verwackeln effektiv entgegenwirkt.
Was bedeutet das alles für uns als Reisefotografen?
Im Endeffekt bedeutet es:
Mit Bildstabilisierung oder ohne?
Seit Mitte der neunziger Jahre bauen die Kamera‑ und Objektivhersteller optische Bildstabilisatoren in Objektive oder Gehäuse ein. Bei Canon heißt das magische Kürzel IS (Image Stabilizer), bei Nikon VR (Vibration Reduction). Die Hersteller versprechen einen Gewinn von 4 Blendenstufen, dies entspräche einer Verlängerung der minimalen Belichtungszeit um das 16-fache. Gehen wir für die Praxis mal abzüglich aller Marketing-Versprechen von 3 Blendenstufen aus, dann entspricht das einer Verlängerung der minimalen Belichtungszeit um das 8 fache. Für unser oben angenommenes 300mm Objektiv hieße das, dass wir nun nicht mehr kürzer als 1⁄300 Sek. belichten müssten, um aus der Hand ein unverwackeltes Bild zu erhalten, sondern nur noch kürzer als 1⁄40 Sek. Das ist schon ein erheblicher Unterschied.
Natürlich können auch die modernen Bildstabilisatoren keine Wunder wirken. Insbesondere helfen sie wirklich nur gegen das eigentliche Verwackeln, nicht gegen Bewegungsunschärfe. Einen schnell auf den Baum kletternden Affen werden wir daher mit 1⁄40 Sek. kaum scharf einfangen, auch wenn der Baum aufgrund des Bildstabilisators scharf abgebildet werden würde.
Trotz dieser Grenzen ist aus unserer Sicht ein Bildstabilisator in der Reisefotografie ein absolutes Muss. Um die drei Blendenstufen optisch zu realisieren, müssten wir ein um drei Blendenstufen lichtstärkeres Objektiv mitnehmen – die Auswirkungen auf Gewicht, Größe und Budget wären immens.
Fullframe‑ oder Crop-Sensor?
Eine weitere heiß diskutierte Frage ist, ob nun ein Vollformat‑ oder Crop-Sensor die bessere Wahl sei.
In analogen Zeiten betrug das Format eines Kleinbild-Films 36 × 24mm. Darauf waren alle Objektive abgestimmt. Mit den ersten digitalen Spiegelreflex-Kameras änderte sich das. Nikon führte mit der D1 einen Sensor ein, der nur noch die halbe Kleinbild-Fläche hat. Dies wurde von den anderen Herstellern übernommen und führte in den folgenden Jahren dazu, dass fast alle Digitalen Spiegelreflex-Kameras mit diesen sog. Crop-Sensoren ausgestattet wurden. Gründe waren vor allem die deutlich geringeren Kosten für die Herstellung des Sensors.
Der halb so große Sensor führte allerdings auch zu einer virtuellen Verlängerung der Brennweite der Objektive um den Faktor 1.5 (Nikon DX) bzw. 1.6 (Canon). Aus einem 200mm Objektiv wurde also ein 300mm Objektiv, was insbesondere die Naturfotografen freute. Im Weitwinkel-Bereich allerdings wurden aus teuren Super-Weitwinkeln Normalobjektive, was natürlich nicht jeden freute.
Die Hersteller reagierten und bauten spezielle Objektive, die von vorne herein den kleineren Sensor berücksichtigten und somit deutlich kleiner und leichter gebaut werden konnten. Diese Objektive funktionieren allerdings in der Regel nicht mehr an Vollformatkameras (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Seit einiger Zeit nun, erhält der Vollformat-Sensor nun auch Einzug in den Markt der Digitalen Spiegelreflex-Kameras. Die großen Sensoren sind erschwinglich geworden und nun spaltet sich das Lager in diejenigen, die sagen: „endlich, das Halbformat war doch nur eine Übergangslösung“ und denen, die sagen: „Das Halbformat hat auch große Vorteile – warum nicht dabei bleiben?“
Einen guten Artikel dazu hat Martin Hülle geschrieben: FX vs. DX – oder der Vorteil des Halben gegenüber dem Vollen. Mittlerweile ist er allerdings offenbar nun doch dabei, auf Vollfomat umzusteigen, allerdings sind seine Begründungen in dem Artikel FX muss her! – Oder warum das Halbformat nicht mehr zeitgemäß ist für mich nicht ganz schlüssig. Aber lest die zwei Artikel ruhig einmal selbst und macht Euch Euer eigenes Bild.
Letzten Endes muss natürlich jeder für sich entscheiden, was ihm wichtig ist!
Für die Reisefotografie haben die Crop-Sensoren aus meiner Sicht ganz klare Vorteile:
- Kameras und Objektive sind um einiges leichter und günstiger.
- Universal-Zooms wie das 18–200 (entspricht 24–300mm Kleinbild) sind in sehr guter Qualität, kompakter Bauweise und einem vervorragenden Preis‑/Leistungsverhältnis herstellbar.
- Teure Teleobjektive gewinnen um die Hälfte an Brennweite – gerade in der Naturfotografie kommt es auf die Brennweite an!
Die fortschreitende Technik ermöglicht es heute, rauscharme Crop-Sensoren mit hoher Auflösung zu bauen, mit einer Qualität, die noch vor 2 Jahren so nur mit Vollformat-Sensoren realisierbar war.
Der Haupt-Vorteil der Vollformat Kameras bleibt daher die geringere Schärfentiefe, also die Möglichkeit, Objekte aufgrund des größeren Sensors noch besser vom Hintergrund freizustellen. Ein Vorteil, der sich auch in den nächsten Jahren nicht mit Technik in die Crop-Kameras hineinzaubern lassen wird, für mich aber nicht wirklich kriegsentscheidend ist, da ein 50mm 1 : 1.4 oder 70–200 2.8 an einer Crop-Kamera auch schon ganz hervorragend freistellt, wie man auf dem folgenden Bild sieht:
Die Wahl der Objektive
Für die Reisefotografie würden wir ja gerne ein 300mm 1 : 2.8 zu hause, oder noch besser, im Laden lassen – es wiegt über 3 KG und kostet fast 5.000 €.
Aber was sind die Alternativen?
Wir könnten stattdessen z.B. ein 70–300 4.5–5.5 VR Zoom mitnehmen. Es wiegt nur 750g und kostet ein Zehntel, nämlich ca. 500 €.
Oder – zumindest für Nikon Fotografen eine echte Option – wir setzen das sehr gute 18–200 3.5–5.6 VR ein und sparen uns das Objektiv-Wechseln. Das Objektiv kostet mittlerweile noch knapp 600 € und wiegt gerade einmal 560 g.
Nun, ich höre schon die ersten aufschreien: „ja, aber die Bildqualität, das Bokeh bei Offenblende, die Verzeichnungen im Weitwinkel-Bereich…“
Richtig. Das Bokeh ist nicht so fein und im extremen Weitwinkel verzeichnet das Objektiv etwas – aber das tut der Qualität dieses sehr guten Objektivs mit hervorragenden Abbildungsleistungen keinen Abbuch. Das gute Stück begleitet uns auf jeder Reise, die meisten Bilder in diesem Artikel sind damit entstanden. Die Verzeichnung im Weitwinkelbereich (gebogener Horizont) lässt sich in Lightroom 3 vollständig herausrechnen und die verhältnismäßig geringere Lichtstärke relativiert sich durch die hohe ISO-Empfindlichkeit der neuen Kameras.
Natürlich würde auch ich gerne ein 300mm 2.8 mein Eigen nennen. Aber würde ich es auch mit auf Reisen nehmen? 3 KG ständig durch die Gegend schleppen und dann nur eine Festbrennweite haben? 5.000 € die jederzeit geklaut werden können und in der Versicherung auch nochmal richtig zuschlagen?
Hmm, wohl eher nicht…
Unsere Empfehlung: In der Reisefotografie kompensiert man heute die 1–2 Blendenstufen, die ein 2.8er Objektiv überlegen ist, durch die dramatisch gesteigerten ISO-Werte der heutigen Gehäuse und die VR-Funktionalität der heutigen Objektive. Das letzte Stück Brennweite kompensiert man durch die hohen Auflösungen, die die heutigen Sensoren bieten. Diese lassen Genügend Reserven, im Nachhinein Bilder noch zu beschneiden und so eine größere Brennweite zu simulieren.
Für die reine Naturfotografie nehme ich ab und an noch ein 70–200 1 : 2.8 VR mit. Dieses hervorragende Objektiv besitzt natürlich im Tele-Bereich das Quäntchen mehr an Auflösung, Lichtstärke und Bokeh. Dafür wiegt es aber auch knapp 1.5 Kilogramm und trägt auch schon mächtig auf. Darüber hinaus kann man nicht mal eben eine Weitwinkelaufnahme machen. Das bedeutet immer einen Objektivwechsel.
Resumée und Empfehlung
Grundsätzlich eignet sich jede Spiegelreflex auch für die Reisefotografie. Steht eine Neuanschaffung an, würde ich auf folgende Punkte achten:
- Robustheit des Gehäuses.
Märsche durch den Dschungel, das Klettern auf Berge, durchqueren von Flüssen u.s.w. stellen andere Herausforderungen an eine Kamera, als das fotografieren im heimischen Garten oder Wald, im Studio oder auf Hochzeiten. Spontane Regenschauer, Stöße und Staub muss die Kamera vertragen, ohne gleich das zeitliche zu segnen.
Leider wird heute immer mehr Plastik verbaut – selbst in richtig teuren Kameras. Die Zeiten von Qualitätsgehäusen im Stile einer Nikon F1 oder F3 oder der legendären Canon A1 sind wohl vorbei. Trotzdem sind die weitgehendend abgedichteten Magnesium Gehäuse der Nikon D300 oder D7000 schon sehr gut verarbeitet. - Rauscharmut/Lichtempfindlichkeit
Oft haben wir auf Reisen keine Möglichkeit ein Stativ aufzubauen. Entweder, weil es schnell gehen muss, oder weil gerade aus Platz‑ oder Gewichtsgründen keines zur Hand ist. Oft wollen wir auch Tiere, die sich bewegen, fotografieren, in diesen Fällen ist ein Stativ auch nicht übermäßig nützlich.
Ich habe festgestellt, dass ich das Stativ, auch wenn ich es meist dabei habe, auf Reisen doch verhältnismäßig selten – und wenn, dann hauptsächlich für Video – nutze.
Aus diesem Grund ist es wichtig, einen lichtstarken Sensor zu haben, der auch bei hohen ISO-Zahlen (800, 1600, 3200) noch brauchbare Bilder aufnimmt. Dazu ist bei wechselnden Lichtsituationen die ISO-Automatik-Funktion, die viele Kameras bieten, eine sehr gute und nützliche Funktion. - Sensorauflösung
Bin ich sonst auch kein Verfechter der Jagd nach immer mehr Megapixeln, so möchte ich hier doch ein Argument anführen, dass nicht außer acht gelassen werden sollte: Bei einem guten Objektiv, das die Auflösung des Sensors auch wirklich wieder gibt, eröffnet eine hohe Sensorauflösung in der Bearbeitung die Möglichkeit zur Erhöhung der Objektivbrennweite durch Ausschnittsvergrößerungen. - Sensorformat
Aus oben genannten Gründen empfehle ich für die Reisefotografie ein Crop-Sensor. Er ermöglicht eine leichtere und weniger wertvolle Ausrüstung. - Objektiv
Die Wahl des Objektivs oder der Objektive ist eine entscheidende. Bei wenig Gewicht soll ein möglichst großer Brennweitenbereich bei möglichst guter Qualität abgedeckt werden. Hierbei muss man, schon aus physikalischen Gründen, Kompromisse eingehen.
Nach allen Überlegungen fällt es mir heute am leichtesten, auf etwas „Low-End“ bei der Lichtstärke des Objektives zu verzichten (also maximale Blende >2.8), damit eine Menge Geld zu sparen und dieses in ein oder zwei VR-Objektive mit schnellem Autofokus zu investieren. Ob es ein 18–200 ist, oder zwei Objektive, ist dabei dem persönlichen Geschmack überlassen. Ich jedenfalls genieße es, dass ich unterwegs nur in Ausnahmefällen (z.B. Makro) das Objektiv wechseln muss.
Ich hoffe, ich konnte Euch einige Denkansätze für die Wahl Eurer persönlichen Ausrüstung geben. Jeder hat seine eigene Art zu Reisen und seine eigenen Präferenzen. Vielleicht gibt es jemanden von Euch, der ein 50mm 1 : 1.4 auf seine Kamera setzt und damit verreist. Er wird andere, aber nicht zwangsweise bessere oder schlechtere Bilder machen können.
Ich hoffe auch, der Artikel ist nicht zu Nikon-lastig – aber das sind nun mal die Kameras und Objektive, die ich einsetze und zu denen ich konkret etwas sagen kann und Empfehlungen abgeben kann. Die angestellten Überlegungen sind allerdings allgemeingültig und lassen sich natürlich auf den von Euch präferierten Herstelle ganuso anwenden.
Jetzt würde mich natürlich interessieren: mit welchem Equipment verreist ihr? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Welches ist das für Euch wichtigste Equipment? Worauf könntet ihr verzichten?
Ich freue mich sehr über eine rege Diskussion in den Kommentaren!
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Hi,
mir gefällt Dein Beitrag sehr gut und ist für mich ein nützlicher Ansatz, da ich noch nicht so lange fotografiere und gerade dabei bin, mir eine Ausrüstung (Nikon Ⅾ 7000, Nikkor 85mm f1.8D, Tamron AF18–270mm F/3.5–6.3 Di Ⅱ VC habe ich schon) zuzulegen. Möchte noch 16–85mm VR, 70–300mm VR und das 105 VR Micro von Nikon.
Zum Verreisen würde ich dann wohl die letzten 3 genannten Objektive mitnehmen.
Hab mit einer Ⅾ 5000 und dem 18–55mm VR in Indien auch tolle Bilder gemacht.
Habe im Netz in London die Firma „justnikon“ gefunden, dort werden Nikkor Objektive im Schnitt zwischen 200 – 250 Euro günstiger als in Deutschland oder Österreich angeboten, was hälst Du davon?
Wünsch Dir noch viel Spaß auf Deinen Reisen
Hallo Alois,
danke für Deine Rückmeldung!
Bzgl. der von Dir genannten Firma: bitte recherchiere mal im Netz danach. Soweit ich gehört habe, geht es bei denen nicht mit rechten Dingen zu. Ich empfehle Dir, die Finger davon zu lassen.
Auch Dir viel Spaß mit Deinem Equipment und tolle Reisen!
Viele Grüße, Gunther
Danke für den Tip, hab einiges gefunden und werde Deinen Rat befolgen und die Finger davon lassen.
Viele Grüße Alois
Hi Gunther!
Hervorragender Artikel, darauf hab ich schon gewartet! Besonders Interessant war für mich Deine Meinung zu den „Reiseobjektiven“ wie dem 18–200er. Ich habe vor 3 Jahren mit der D40x angefangen, aber mir damals schon das 18–200er gegönnt. Beim Body hab ich kürzlich – und nicht zuletzt wegen Deinen Tests ;-) auf die D7000 aufgerüstet. Ich war mir nicht sicher ob das Objektiv noch reicht, aber Dein Artikel und meine bisherigen Erfahrungen bestätigen die Entscheidung dabei zu bleiben. Ich freue mich auf weitere Artikel dieser Serie, besonders zu Stativ (Joby, Manfrotto – Carbon oder Stahl…) Blitz (reicht der SB400?) und sonstiges Zubehör (SunSniper etc…)!
Wünsch Dir noch viel Spaß auf den Reisen und freue mich auf informative Artikel!
Viele Grüße,
Chris
Hallo Gunther,
… toll geschrieben und ich finde du triffst den Nagel ganu am Kopf. Ich stimme dir in deinen Punkten voll zu und dies sind auch meine Erfahrungen … ich würde mein 18–200VR um nichts in der Welt missen wollen – sie ist eine tolle Linse und auch für den privaten Bereich um günstiges Geld zu bekommen. Für mich ist es ebenfalls meine „Immerdrauf-Linse“. Würde jetzt aber wohl eher bei der original Nikon-Linse 18–200VR/VR2 bleiben und ev. etwas länger sparen als auf die Drittanbieter zu setzen – dies ist aber nur mein Gedanke.
Ich haße es im Urlaub Linsen wechseln zu müssen und oft sind Situationen schon vorbei bis man die richtige Linse drauf hat. Sicher man hat ev. ein tolles Lichtstarkes Glas auf der Kamera – doch was nützt es einem, wenn die tolle Momentaufnahme nichts mehr wird, weil – vorbei! Und den ganzen Fuhrpark an Linsen und Utensielen immer mitschleppen ist auch nicht mein Ding – vor allem auf Rucksacktripps bei denen mal doch schon einiges andere zu schleppen hat.
Mein 50mm (was ja eher dann ein 80er ist) nehme ich auch mit, doch diese Linse ist eher etwas, wenn ich Aufnahmen von Personen mache – dort muss es nicht immer schnell gehen und dort finde ich auch die Zeit zum Wechseln und das Bokeh finde ich für solche Aufnahmen einfach schöner und passender.
Für mich ist im Moment meine D300 & 18–200er Kombi eine tolle Wahl gewesen und mit dem Crop-Sensor kann ich auch gut leben – und wie du schon sagtes Lightroom kann mit diesen Bildern wunderbar umgehen.
Wobei auch ich jetzt, nicht zu letzt durch deine Berichte, auf die D7000 schiele ;o) – tolles Ding!
Mal sehen ev. noch ein wenig sparen und beim Nachfolgermodel zuschlagen *grins* … ev. gibts ja bei den dreistelligen D-Modelen von Nikon auch eine neue Variante die in meiner Preisklasse liegt … ;o)
Wie du auch schon sagtest – ich denke in der Zwischenzeit ist der Unterschied zu den N oder C-Lagern nur mehr die persönliche Vorliebe zu einem der beiden Systeme. Wenn man jetzt mal nur die beiden Hersteller unter den vielen her nimmt … machen sie beide tolle Kameras und oft trifft man die Entscheidung, wenn man die beiden Kameras in der Hand hält. Für mich war es eben die Nikon die mir besser in der Hand lag und angenehm in der Bedienung war.
Danke für deine tollen Berichte und ich wünsche dir und deinen Lieben einen tollen Start ins neue 2011 – weiter so mit tollen Berichten und Projekten – und vor allem Gesundheit als treuen Begleiter auf all eueren Wegen in die Zukunft … bewundere immer noch deine Kreativität – schade das du so weit weg wohnst, ein Plausch oder Fototouren mit dir wäre(n) sicher sehr interessant!
Naja – alles Gute und auf eine tolles neues 2011
Gr.
Rol@nd
Hallo Gunther,
sehr schöner und guter Artikel! Grundsätzlich kann ich Deine Ausführungen so unterschreiben.
Und ein Dank, dass Du meine beiden Artikel zum Thema Halbformat contra Vollformat hier verlinkt hast (auch wenn Du meinen Beweggründen pro FX-Format nicht ganz folgen kannst …). Aber es stimmt, letztendlich muss jeder sehen, was zu ihm und zu seinem Fotografiestil am besten passt. Und da bin ich nun eben zu dem Schluss gekommen (nach langer Überlegung und 5 Jahren mit Crop-Kameras), dass ich „zurück“ zum vollen Format möchte, wie ich es aus der analogen Zeit kenne.
Du bist ja auch ein Freund des 18–200, wie ich es auch lange war. Für das Vollformat gibt es aber nun ja auch ein 28–300, was optisch sogar besser sein soll. Also gäbe es jetzt für das FX-Format ebenfalls eine „kleine“ Einheit, die sogar den Vorteil des großen Sensors (Stichwort Schärfentiefe) ausnutzt …
Nun gut, mit welchem Equipment auch immer, ich wünsche Dir alles Gute für 2011!
Martin
Hallo Martin, ich würde mich sehr freuen, von Dir einmal einen Testbericht darüber zu bekommen, wie sich das 28–300 in der Praxis gegenüber dem 18–200 – gerade für die Reisefotografie schlägt – so Du es Dir denn kaufen solltest….
Hallo Gunther,
ich habe gerade einen Urlaub auf La Réunion hinter mir. Ich fotografiere mit einer Nikon D90, die ich im Kit mit dem 18–200 gekauft hatte. Als ich mir das 35mm/1,8 zugelegt hatte, empfand ich den Qualitätsvorteil gegenüber dem Zoom so enorm, daß ich mir mehrere Festbrennweiten zulegte (85mm/1,8, 50mm/1,8 und 24mm/2,8). Nach Réunion ließ ich das 18–200 zu hause und mußte zwangsweise häufig das Objektiv wechseln, was manchmal die Geduld meiner Mitreisenden strapazierte. An Zooms hatte ich dabei das Tamron 11–16 und das Nikon 70–300.
Dennoch bin ich der Meinung, daß die Möglichkeiten und Qualität lichtstarker Objektive den häufigen Wechsel wert waren, ich habe viele schöne Bilder mit nach hause gebracht.
Hallo Herr Wegner,
vielen Dank für Ihre sehr informativen Artikel. Meine fast volle Zustimmung haben Sie.
Fast, weil ich wieder zurück zum FX gewechselt bin und es nicht (voererst) bereue.
Zum 28–300mm Nikkor: Ich hatte es an der D700. Tolle Abbildungsleistung und sehr gute Verarbeitung.
Mitten in der Reise (wir waren bei den „hanging bridges“ am Arenal) fiel mir das Objektiv aus 1,5m auf den Steinboden. Schluck!!!
Ich hörte 2 „Bong“ und KEIN „Klirr“!!! Das Objektiv hat weiterhin toll funktioniert, nur das manuelle Fokussieren war etwas schwergängig.
Als „Supertele“ hatte ich das 70–200mm f2,8 plus den neuen 2fach-Konverter dabei. Das Bokeh soll schrecklich sein. Da ich sowas nicht beurteilen kann, hat es mich nicht gestört. In Tortuguero war diese Kombi trotzdem nützlich.
Mit den besten Grüßen aus Stuttgart
Elmar Winkler
„Als „Supertele“ hatte ich das 70–200mm f2,8 plus den neuen 2fach-Konverter dabei. Das Bokeh soll schrecklich sein.“
Wer behauptet denn so einen Quatsch? Ich gehe davon aus, daß Sie vom Nikon 70–200mm sprechen. Dieses Objektiv zählt zur Crème de la Crème – mit das beste Zoom-Objektiv, daß es gibt und das betrifft auch das Bokeh.
Sehe ich auch so.
Das Bokeh des 70–200⁄2,8 soll schrecklich sein … Man muß wirklich nicht alles beachten, was im WWW so alles erzählt wird.
Wer die Abbildungsleistungen im Labor besieht, der kann erkennen, das selbst die günstigeren Tamrons hier eine excellente Qualität vorweisen. Der Unterschied zum Original ist hier m.M. nach zu vernachlässigen. Hier von „schrechlichem Bokeh“ zu sprechen soll wohl eher vorgespieltes Fachwissen vortäuschen (m.M.).
gutes Licht wünscht
Holger Reich, Der Wupperphotograph ;-)
Dein Artikel gefällt mir gut und zeigt zahlreiche nützliche Informationen auf.
Nur zu dem Punkt der Gehäuse in analogen Zeiten (“Zu Analogzeiten kam dem Gehäuse einer Spiegelreflex keine so große Bedeutung zu.“) hätte ich schon eine andere Sicht – insbesondere für Reisen!. Das Gehäuse ist m.E. zu allen Zeiten wichtig gewesen, wenn es um die Reisefähigkeit geht. Darum haben wir auch schon in den 70er und 80er die Kameras mit Metallgehäuse sehr geschätzt. Meine „olle“ Minolta hatte so manch eine Macke abbekommen und funktioniert bis heute noch tadellos. Kunststoff wäre da der Tod für die Hardware gewesen.
Aber wie gesagt: Ein prima Artikel. Merci.
Grüße
Holger Reich, Der Wupperphotograph
Hallo Holger, ich bezog das auf die Bildqualität – bzgl. der Haptik und der Langlebigkeit gebe ich Dir natürlich recht!
Beste Grüße
Gunther
Meine erste Spiegelreflex war die Canon FTbN die ich 1976 bekam. Ich habe damit vor 8 Jahren noch meine Norwegenreise fotogaphiert. Bin mitlerweile auch digital doch manchmal vermisse ich das total Mechanische. Blende, Verschlusszeit und Fokus manuel einstellen und den Film per Hebel weiterspulen, das hatte einfach etwas Besonderes. Meine FTb hatte nur eine Wintzbatterie für den Belichtungsmesser, die Kamera an sich funktionierte ohne Strom.
Doch jetzt wieder zurück zum digitalen Zeitalter. :-)
Hi, deine Seite gefällt mir sehr gut. Ich benutze auch eine D7000 mit dem 18–200 Ⅱ VR und bin von der Qualität als „normalsterblicher“ sehr zufrieden. Ich möchte mir nun das 1,8⁄35 ein Macro Objektiv kaufen und dachte an dem Tamron 2⁄60, weil ich dieses auch als Portrait-Linse benutzen könnte. Hast du schon mal das Tamron ausprobiert? Nochmal wirklich tolle Seite.
Grüße
Gianluca
Hi Gianluca, erstmal danke für das Kompliment! Das 35 f/1.8 kann ich uneingeschränkt empfehlen, bei dem Makro würde ich Dir definitiv das Nikkor 60mm f/2.8 ans Herz legen, eines der Schärfsten Objektive, dass jemals gebaut wurde. Das Tamron kenne ich nicht, das Nikkor habe ich selbst zuhause und es ist der Hammer.
Beste Grüße
Gunther
Das ging aber schnell :-), ok , aber das Nikon hat eine Anfangsblende von 2,8 reicht diese bei Portrait? Hat es ein schönes Bokeh? Ich kann mir nicht 2 Objektive leiste, Macro und Portrait ^^.
Grüße
Gianluca
Hi Gunther, meinst du wirklich das „Allte“ mit Blendering oder doch das „Neue“ ohne Blendering. Ich fragre, weil die ältere Nikkore eigentlich nicht für Digital gerechnecht sind und können somit Farbfehler auftreten.
Grüßße
Gianluca
Hi Gianluca, ich habe das alte mit Blendenring, das wird von vielen Fachmagazinen als Schärfe-Referenz verwendet. Ich weiß nicht, wie sich das „neue“ dagegen schlägt. Ein schönes Bokeh hat es allemal, als Portraitlinse würde ich es allerdings nicht bezeichnen, da das Objektiv dafür aus meiner Sicht einfach zu scharf ist. Damit tut man den meisten Models keinen Gefallen ;-) Für Portraits wäre eher ein 85mm f/1.8 geeignet oder was ich auch gerne nehme ist das 50mm f/1.4 (oder f/1.8). Das 60mm ist halt ein reines Makro welches völlig anderen Einsatzzweck als eine Portaitlinse erfüllt, ich würde das glaube ich nicht in einen Topf werfen.
Beste Grüße
Gunther
Hi Gunther, so nun habe ich mir das 35 DX bestellt und bin schon ganz gespannt. Mit dem Macro werde ich noch warten und lieber ein Weitwinkel kaufen. Ich dachte an dem Nikon 12–24, welche Objektive hast du für die Weitwinkel-Fotografie?
Grüße
Gianluca
Hi, ich habe das Nikkor 10–24, hier habe ich dazu etwas geschrieben. Grüße, G.
Hallo Gunther,
ich habe quasi das gleiche Equipment wie du (hattest) – eine D300 mit 3rd-Party BG und das 18–200 VR. In Ausnahmefällen noch das Mikkor 18–55 und eine kleine Festbrennweite. Aber 95 % der Bilder entstehen mit dem 18–200er. Es hat mir in Indien, Thailand, Japan, Australien und nat. auch in näheren Gefielden (z.B.: bei der letztjährigen Allgäu-Orient Rallye von Deutschland bis in die Südtürkei) sehr gute Dienste geleistet.
Jetzt suche ich noch ein 24mm Ai, um dir in der Astrophotografie etwas nach zu eifern, und dann geht´s an die Stativwahl….
Tja, es gibt sicher günstigere Hobbies… ;-)
Beste Grüße
Johannes
Hallo Gunther,
welchen Blitz würdest Du für die D7000 empfehlen: SB-700 oder 910 oder reicht der 400? Ich bin kein Profi, mehr Semi.. Ich tendiere zum 700ter. Ist auch preislich im mittleren Bereich. Aber reicht diesr auch f. Portraits, schlechten Lichtverhältnisse bei Parties, Hochzeiten, Veranstalltungen,Kinder, Strand, Kneipen, … ? FX Umstieg steht nicht an. Vielen Dank schon einmal vorab.
LG Barisari ;-)
P.S.: Top Website!!!
Hi, danke! Ich habe den SB900 und reize ihn sicherlich nicht annähernd aus, bin aber auch nicht der große Blitzlicht-Fotograf. Ob Du nun das neue Top-Modell SB 910 brauchst, musst Du selbst entscheiden. Im Endeffekt kannst Du auch mit einem China-Blitz für unter 100 € tolle Bilder machen – schau Dir doch dazu mal unsere Blitz-Spezial Folgen in der Fotoschnack Reihe an, insbesondere die erste!
Hi,noch ne Frage: Welche Speicherkarten für D7000 kannst Du empfehlen? Hier gibt es enorme Preisunterschiede.16GB f. 30 Kröten (LEXAR 16 GB SDHC PREMIUM) oder nur 15 Kröten (SanDisk Extreme SDHC 16GB Class 10) oder 12 Kröten (Transcend Extreme-Speed SDHC 16GB Class 10 und sicherlich viele andere noch.
Hi Barisari, schau doch mal in meine Fototasche, da gebe ich u.A. auch dazu eine Empfehlung ab…
wenn wir schon von Reiseequipment reden …
wie macht ihr das mit der Datensicherung beim Reisen? Ich komme ja beruflich aus der IT Ecke – und stehe jetzt vor folgender Herausforderung : 4 Wochen Vietnam und Kambodscha (OK – es gibt wahrlich schlimmneres …)
Aber Fakt ist da wird ne Menge an Gigabytes anfallen – seitdem ich mich vom banalen „Guck ⅰ – Druck i“ Urlaubsfotografen weiterentwickelt hab – bin ich natürlich auch auf RAW umgestiegen – was den Datenumsatz verdreifacht hat. Jetzt rechne ich bei 4 Wochen locker mit 100GB und mehr.
Und seitdem ich auf dieser Seite rumstöbere hab ich jetzt auch eine GoPro für Zeitraffer was das Problem der Datenmenge nochmals vervielfacht
(und wenn ich mitten in Ankor Wat anfange Fotos auszusortieren werd ich vermutlich als nächstes meine Scheidungspapiere fotografieren).
Wie bekomme ich solche Datenmengen sicher wieder nach Hause? Man ist als ITler vermutlich überparanoid aber es ist sicherlich ein Thema.
Netbook alleine wird vom Speicher zu wenig sein, 10 × 32GB SD Karten kaufen ist jetzt auch nicht die Optimallösung, Skydrive oder Dropbox sind dazu auch zu klein – und eine externe HDD … bei der Luftfeuchtigkeit und nur als Rucksacktourist … bring ich wohl auch kaum heil nach Europa retour. maximal eine externe SSD Disk? was für die benötigten 256GB auch ne Menge Holz ist…
irgendwer ne schlaue Idee?
Ich nutze diese Outdoor Festplatten, 2 Stück zu 750GB haben mit in Afrika gute Dienste geleistet. Auf einer habe ich alle originale, die andere wird alle paar Tage als Backup synchronisiert. Zum kopieren nutze ich ein kleines Notebook oder Netbook. Beide Platten bewahre ich getrennt voneinander auf. Z.B. eine in der Unterkunft, eine am Mann.
Hallo Gunter
ich finde Deine Texte einfach nur klasse! Du als DX-Freak: Was sagst Du zum neuen alles-drauf-alles-scharf: AF-S G 18–300mm f3.5–5.6?
Hi Niggi und dankeschön. Das 18–300 konnte ich leider noch nicht testen…
VLG
Gunther
Hallo Gunther,
bin heute erstmalig auf Deine kritischen Betrachtungen zu Nikon Ⅾ 600, Dx versus Vollformat, Weitwinkelobjektive etc. gestoßen und fühle mich in meinen Überlegungen voll bestätigt. Suche als langjähriger Leica M‑ und R Fotograf mit jeweils vollem Objektivsortiment (primär Dias in professioneller Qualität), einer Nikon D1 und D300 mit 6 Optiken und Lumix GH2 mit 6 Optiken noch eine Vollformatkamera. Die meistverwendete ist jetzt die Lumix GH2. Die Gründe: Klein, sehr gute Videoqualität, die Fotos im raw Format, mit DxO entwickelt und mit Photoshop verfeinert kommen auf meinem 24 Zoll EIZO Fotomonitor in toller Brillianz uns Schärfe – und das Wichtigste: der schwenkbare Monitor, der es mir oft ermöglichte, unter unmöglichen Bedingungen z.B. bei der Hochzeit eines Pianisten im Dunklen und ohne Blitz die mit Abstand besten Fotos zu schießen. Im Bereich über 800 ASA ist die Nikon natürlich überlegen.
Ich hätte schon eine Ⅾ 800, wenn sie ein schwenkbares Display hätte! So verzichte ich in der Hoffnung, Nikon bringt noch so ein Modell heraus oder vielleicht wird es die neue Leica M, wo ich alle Leitz Optiken einschließlich der Apos 100, 180, 280 und Apo-Extender benutzen könnte. Da ich fast nur mit Zeitautomatik oder im M-Modus arbeite und auch oft manuell fokussiere, schmerzen mich die fehlenden Automatiken nicht, wenn ich im Gegenwert höchste Qualität erhalte.
Nebenbei. mit der Lumix GH2 kann ich alle Leitzoptiken verwenden und habe Mondfinsternis oder den Durchmarsch der Venus durch die Sonne mit den Leitz-Apos + Cropfaktor formatfüllend forografiert, mit Extender nur mehr ein Teilausschnitt der Sonne. Auch das wäre unter den gegebenen Bedingungen ohne Schwenkdisplay nicht möglich gewesen.
Zu Stativ auf Reisen: Ein stabiles zusammenklapbares kleines 3-Beinstiv (z.B. von Leitz) mit Novoflex Kugelkopf, ein Eibeinstativ (z.B. Monostat, oder Manfrotte mit Kalotte am Fuß!), oder auch ein kleiner Sandsack sind oft eine unglaubliche Hilfe, wenn man kein schweres Profistatif samt entsprechendem Kugelkopf mitschleppen kann oder will.
Das wollte ich Ihnen spontan sagen.
Mit freundlichen Grüßen
Herbert
Hallo Herbert, ich freue mich sehr über Dein Feedback und hoffe, Du schaust öfter mal wieder rein!
Viele Grüße
Gunther
Hallo Günther,
Ich habe heute deine hervorragende homepage entdeckt und möchte mich für die sehr hilfreichen Informationen bedanken. Endlich jemand der objektif und praksisgerecht schreibt und die vielen Tipps und Tests sind absolut hilfreich. Letztes Jahr habe ich meine Nikon D200 verkauft da sie mir einfach zu gross und schwer war auf meinen Wanderungen, und ich das Gewicht besser für Wasser und Proviant etc verwende. Ich will mir jetzt eine kleinere SLR zulegen, eventuell die 5100 oder 3200, oder auch ein Pentaxmodel da diese relativ klein sind und ausserdem auch noch Staub‑ und Spritzwassergeschützt. Pentax hat nicht das Canon oder Nikon Image, ist jedoch meiner Meinung nach eine hervorragende Marke.
Schöne Grüsse aus Luxemburg.
Daniel.
moinmoin,
hab die Seite auf der Suche nach meiner neuen Kamera entdeckt. Auf Reisen mit Freunden habe ich festgestellt, reichen für die „Erinnerungsbilder“ in der Regel die 8 MP meines Handys völlig aus. Man ist etwas eingeschränkt in extremen Situationen (nachts, extreme Lichtsituationen) hat aber gleichzeitig die unglaublich tolle Freiheit die Kamera *immer* schnell griffbereit zu haben – so sind schon Bilder entstanden, die ich mit *jeder* größeren „echten“ Kamera niemals hätte machen können. Auch Videos profitieren davon.
„Echte“ Fotografie ist selbstverständlich nicht möglich – aber zumindest wenn man mit Freunden unterwegs ist, zählen nachher die Motive – nicht die Qualität.
Hallo!
Ein wirklich toller Artikel, der mich ständig mit dem Kopf nicken lässt. ;-)
Als ich vor ca. 2 Jahren zu einer DSRL umgestiegen bin, habe ich mir bei der Auswahl auch sehr schwer getan. Schlussendlich wurde es eine D3100 aufgrund des Preises, der Größe/Gewicht und der „Anfängerfreundlichkeit“. Das 18–105mm ist mein ständiger Reisebegleiter, den ich vor einigen Monaten mit einem fixen 50mm aufgewertet habe. Zwischen diesen beiden Objektiven wechsle ich sehr oft und gerne hin und her. Ich träume zwar noch immer von einem Weitwinkel, bin mir aber nicht sicher, ob ich mir das Tragen von noch mehr Ausrüstung antun will. ;-)
Schöne Grüße
Christina
Hallo Gunther
Echt gelungene Seite. Gratuliere, ich habe interessiert einen Grossteil der Artikel gelesen. Mich hat in diesem Zusammenhang nur gewundert, dass du explizit keine sehr lichtstarken Optiken empfiehlst.
Bei mir steht gerade der Austausch eines 70–300er Objektives an. Eigentlich habe ich gedacht ich gebe mal richtig Geld aus, und investiere in eine 70–200 f2.8 Optik (allerdings Sigma das Nikon ist einfach zu teuer).
Nach deinen Ausführungen bin ich mir aber nicht sicher ob ich da nicht um sonst viel Geld locker machen möchte. Mir geht es vor allem um die Möglichkeiten der Freistellung, die ja mit Blende 2.8 viel grösser sein sollten?
Naja … du machst mir das Leben nicht einfacher ;-) , hatte eigentlich eine Hymne auf Lichtstärke erwartet. Danke auf jeden Fall für die informative Seite.
Gruss
Gunther
Hallo Namensvetter,
naja, hier geht es ja um Reisefotografie. Und so gerne ich meine lichtstarken Optiken habe, sie müssen ja auch getragen werden. Schau doch mal in meiner Fototasche vorbei, da gibt es auch die eine oder andere Hymne auf Lichtstarke Optiken. Wobei die Lichtstärke an sich sich natürlich durch die heutigen ISO-Leistungen und VR’s (Stabilisatoren) etwas relativieren. Es bleibt die Möglichkeit etwas besser freizustellen – aber auch das ist eher bei den kleineren Brennweiten relevant als im Telebereich.
Weshalb ich zum Teil die „Profi“ Optiken bevorzuge ist einfach ihre Schärfe und ihr Kontrast. An die Ergebnisse des 70–200 f/2.8 oder gar des 300 f/2.8 kommt halt ein 18–200 nicht ran. Aber die Qualität hat ihren Preis und ihr Gewicht. Und oft ist dieses bisschen an Qualität nicht ausschlaggebend und ggf. auch das 18–200 auf der Kamera dasjenige, dass das Foto macht und nicht das 70–200 im Rucksack.
Vor einer ähnlichen Entscheidung wie Du stand ich aber auch, nämlich vor unserer Afrika-Tour letztes Jahr. Und da habe ich auch einiges getestet und einige Artikel zu dem Thema geschrieben, im Endeffekt bin ich nach Test diverser Konverter und dem Verwerfen der Fremdhersteller beim Nikkor 300 f/2.8 gelandet. Vermutlich ist das für Dich Overkill, aber das Nikkor 70–200 f/2.8 VRII ist schon auch ein feines Glas, das hatte ich allerdings schon ;-) Eine Alternative wäre vielleicht noch das neue Nikon 70–200 f/4, von dem habe ich bisher nur Gutes gehört, es allerdings noch nicht selbst getestet. Im Endeffekt gilt bei Objektiven bis auf ganz wenige Ausnahmen: you get what you pay for.
VLG
Gunther
Ja das 300er ist natürlich eine grenzgeniale Optik. Nur müsste ich vermutlich meine Seele an den Teufel verkaufen, um mir das leisten zu können ;-).
Nein im Ernst, das ist mir den Preis einfach nicht wert, und overkill für mein Fotografisches Niveau. Auch die Nikon Variante des 2.8ers ist bei meinem Niveau schon overkill. Ich denke hier echt an das Sigma, da mir dort das Preis/Leistungsverhältnis vernünftiger erscheint.
Ich denke meine Zukunftskombi wird trotz allem auf ein 70–200 f2.8 und ein 35 f1.8 rauslaufen. Damit kompensiere ich das gewicht des Teles mit einem superleichten Standardobjektiv.
Naja und vielleicht lerne ich dann doch, dass ich mich mit Linsen mit grösserem Brennweitenbereich und weniger Lichtstärke, auch weniger Rückenprobleme habe. Mal sehen.
Danke auf für die schnelle Antwort.
Gruss
Gunther
Hallo,
Also auf meine erste reise nach bali vor ein paar jahren hatte ich eine nikon d40 mit sigma 18–200 os dabei. Ein jahr danach hatte ich mir neu eine d90 gekauft. Die viele jahre mit dem18–200 gute dienste bei meinen reisen durch asien leistete.
Bis ich mir im september die bilder von meiner laos reise 2012 nochmals anschaute. Ich war nicht mehr zufrieden mit denn ergebnissen. Mir fehlte es auch an brennweite unten rum und nach oben kann es eh nie genug sein. Also als erstes ein nikkor 50mm 1.8 af-s gekauft.
Das schaut schon viel besser aus dachte ich mir. Bzw. Bin ich auch heute noch sehr zufrieden mit der linse! Dann ein bischen hier und da in den foren geschaut: eine woche später eine fuji s5 gekauft. Super Kamera! Zwei wochen später die katastrophe: mir schmiss mein bruder die s5 runter… Also eingeschickt, habe sage und schreibe 10 wochen gewartet. Aber in der zeit in der die s5 beim service war hab ich mich um meine objektive gekümmert. Für meine nächste reise nach indien (wo ich im übrigen schon am donnerstag fliege :)) wollte ich schon ziemlich aufrüsten. Also ein tokina 12–24, ein tamron 28–75 f2.8 und ein sigma 100–300 f4 ex dg mit sigma 1.4 konverter gekauft. Um das ganze ab zu runden noch ein monostat mit einem gitzo 2780 fqr kugelkopf bestellt. Meine s5 kam dann auch noch vom service: bis auf den schalter links oben wo man iso, wb und qual einstellen kann der bebrochen war und einer kleinen kerbe im magnesium gehäuse, nichts weiter. Hm… Dachte ich mir. Was währ woll mit meiner d90 passiert? Komplett im ar…? Da es auch mal ruppiger auf meinen reisen zu geht wollte ich auch meine d90 austauschen gegen was „stabileres“. Also entweder d2x oder d300.
D7000 wollte ich nie. Hab sie einmal in der hand gehabt und is nix für mich. Da gefällt mir die haptik meiner s5 um einiges besser. Dann bin ich durch zufall zu einer günstigen d300s mit unter 7600 auslösungen und einem jahr gewährleistung gekommen. Sehr sehr schönes gerät!!!
Also mein equipment für indien ist:
Bodys: D300s, Fuji s5
Objektive: Nikkor 50mm 1.8g, Tokina 12–24, Tamron 28–75 2.8 und Sigma 100–300 f4 plus Sigma 1.4 Konverter
Da bin ich dieses jahr mal gespannt! Ich werde nach meiner reise berichten.
In diesem sinne,
Namnaste und let see what happen!!!
Mfg Daniel
Hallo Gunther,
ich werde im Mai mit dem Pkw durch Afrika (Marokko, Mauretanien, Senegal) reisen und mache mir gerade ein paar Gedanken um das Fotoequipment.
Mitnehmen werde ich meine D7000 mit dem 18–200er DX VRII und dem 10–24er DX. Damit dürfte ich gut zurechtkommen.
Nun habe ich mich aber gefragt, wie es „dort unten“ mit der Verwendung von Graufiltern aussieht.
Wie sind da deine Erfahrungen beim Fotografieren unter gleisender Sonne tagsüber? Würdest du die Verwendung eines Graufilters empfehlen oder kommt man auch bei offener Blende ohne Filter zurecht?
Falls du einen Filter empfiehlst, welcher Faktor macht deines erachtens Sinn?
Freue mich auf deine Antwort/Hilfe!
Gruß Tobias
„Normale“ Graufilter habe ich nicht verwendet, nur einen 10x ND für Zeitraffer – und das auch nur gelegentlich…
Deine Objektive sind ja beide keine „Lichtriesen“ und die D7000 kann bis 1⁄8000tel. Wenn Du nicht auf Bewegungsunschärfe wert legst, brauchst Du m.E. nach keinen Graufliter.
Guten Abend,
aufmerksam habe ich die beiden Posts und die kommentare gelesen. Vielen Dank für die professionellen lehrreichen Infos.
Eine Fräge hätte ich doch allerdings, auch wenn ich damit rechnen muss gesteinigt zu werden, warum nimmt man nicht eine Canon SX50 HS oder Panasonic FZ200 für reisen?
Der kleine Sensor kann nicht das Problem sein und das Tele ist ein Argument?
Bin blutiger Anfänger und gerade auf Recherche für zukünftige Reisen ;-)
Hallo Gunther und die anderen ‚anwesenden‘ Foto-Profis.
Zuerst danke für die sehr interessanten Informationen die hier zu finden sind!
Eure Meinung zur Frage die studiflo hier in den Raum stellt würde mich auch sehr interessieren.
Ich werde dieses Jahr das Privileg haben Tanzania zu besuchen – in Begleitung von zwei guten Fotografen mit entsprechend schweren Taschen.
Da ich weder Ersteres bin noch bis dahin sein werde und Zweiteres nicht besitze, eventuell aber auch gerne mal ein eigenes Bild machen würde (während rund um mich Linsen gewechselt werden) spiele ich auch mit dem Bridge-Kamera Gedanken.
Bei der Tierfotografie ist eine geringe Schärfentiefe oft entscheidend. Alleine deswegen würde ich persönlich hier nicht die stärke der Bridges sehen.
Ok – vielen Dank für Deine Einschätzung!
Hallo,
ich fotografiere seit einem Jahr mit der D7000, dem Tamron f: 2,8 50mm VC/VR, einem im Preis-Leistungsverhältnis unübertrofenen, lichtstarken und scharfen Objektiv.
Um bei Reisen Gewicht zu sparen, fotografiere ich in Tele-Situationen mit dem relativ kleinen und 700g leichten, gestochen scharfen, gebraucht relativ günstigen, guten alten „Stangen-Nikkor“ f: 2,8 180 mm, welches dank Crop 1,5 ein recht ordentliches Tele ist. Die fehlende Bildstabilisierung kompensiere ich mit der lichtstarken Blende 2,8 und dem rauscharmen hohen ISO der D7000. Aufgrund der scharfen Bilder sind geniale Auszugsvergrößerungen möglich.
Für Macro-Aufnahmen habe ich einen 22 mm-Zwischenring mit Objektiv-Antrieb an meinem 2,8⁄180er mit mehr als 50 cm Arbeitsabstand.
Viele Grüße
Wilfried
Kompliment zu deiner sehr informativen Seite. Ich habe sie kürzlich entdeckt und bin seither öfter hier zu Besuch.
Ich bin oft auf langen Wanderungen, Schneeschuh‑ und Skitouren unterwegs. Dabei begleitet mich immer meine D5000. Ich habe mir das 24–120mm f4 zugelegt. Das kann ich noch, an die D5000 montiert, in einer Tasche am Bauchgurt des Rucksacks tragen. Mit dieser Kombination mache ich 95 % aller Fotos. Das 70–300mm kommt nur selten aus dem Rucksack.
Ich werde nun meine D5000 mit einer D7100 ersetzen. Vom Vollformat bin ich abgekommen. Ich bin gespannt wie sich diese Kombination bewähren wird.
Aber eine Nikon D7100 macht wohl nur dann Sinn wenn sie wie auch im Artikel beschrieben mit hochwertigen Linsen kombiniert wird.
Für ein 18–200 braucht man sicherlich keine D7100, das Glas bringt die 24MP nicht auf die Strasse. Da reicht auch eine D5000. Unterschiede wirst du da sowieso nicht sehen.
Hallo Klaus
Ich bin mir nicht sicher, ob dein Kommentar mir gilt. Wenn ja, möchte ich sagen, dass ich ein 24–120 f4 verwende und nicht das 18–200
Daneben verwende ich das Tokina 11–16 f2.8 (das ohne AF Motor) und ein Nikkor 50mm f1.4
Das ist ok, ich meinte die Superzoomfans. So bequem wie es ist, man zahlt einen Preis dafür…
MFG
KLAUS
ich bin mit meinem 18–105er kit qualitativ leider nicht so zufrieden wie du mit deinem 18–200er wirkst. ich habe mich jetzt umgeschaut und überlege, es zu ersetzen. denkst du es macht sinn, ist das extra gekaufte 18–200er besser als das mitgelieferte 18–105er? das 16–85er würde mich auch reizen, obwohl ich es ja vor allem als immerdrauf für den urlaub haben möchte und da wäre es doch ein stückchen kürzer als das, was ich jetzt habe…
Hallo, Günther,
ich fotografiere seit 1955 (Retinette mit 3-Linser, ohne Belichtungs‑ und Entfernungsmesser) und musste mir damals schon etwas Theorie anlesen.
1966 stieg ich mit einer Praktica nova B und 2 Jena-Optiken in die Diaforografie ein, an der ich bis 2005 festhielt. In diesem Zeitraum habe ich mehrfach SLRs von Pentax über Olympus zu Nikon gewchselt. Jetzt fotografiere ich mit der Nikon Ⅾ 5100 und besitze zudem noch eine analoge F 65 – für immer wieder ‚mal Dias.
Deine Berichte und Empfehlungen finde ich „rasend“ interessant und hilfreich zugleich. Ich schätze sie mindestens ebenso hoch ein wie die Tests der Fachzeitschriften – also ein riesengroßes Lob ! !
Ich hatte früher mit meinen 28 – 200 ohne oder mit AF so gute Erfahrungen gemacht – egal, ob auf vielen Motorrad-Urlauben oder bei Motorrad-Rennen – dass ich jetzt auch das Portemonnaie für das von Dir empfohlene Nikon 18 – 200
gegen mein 18 – 105 zu wechseln. Das 1,8⁄50 mm habe ich wohlweislich bereits dazugekauft.
Viele Grüße – ich bleibe in Deiner Spur ! ! !
Erwin
hallo gunther,
vorab kurz zu deiner seite → für mich bei weitem eine der besten foto(technik) seiten die ich im web finden konnte. viele tolle und praxisnahe tips und erfahrungen ohne immer alles mit zehntel-punkten im nicht „wirklich“ sichtbaren labor-bereich bewerten zu müssen (und einem damit so zum krübeln zu bringen, dass man ohnehin keine entscheidung mehr treffen kann)…
ich bin gerade von meiner d80 auf eine d7100 umgestiegen – absolut zufrieden mit der kamera.
auch wenn es mir „schwer“ fällt nehme ich auf reisen immer den foto-rucksack mit allem drum-und-dran mit. aber auch die kleine „Bauchtasche“ für 1 kamera und 2 objektive (in Städten) sowie eine kompakte (nikon-aw) für div. situationen wo die dslr nicht mit soll/darf.
das 70–300 1 : 4,5–5,6G ED VR (eher daheim für zoo und tierfotots, und auch „festivitäten“, etc.).
das 24–120 1 : 3,5–5,6G ED VR (aus F80 zeiten) als standard-zoom – auch wenn dies in den meisten foren & co. ziemlich „verrissen“ und mies beurteilt wird.
das 10–24 DX für landschaften und „effekte“.
…und gerade neu erworben und meiner meinung nach der absolute hammer-kauf (was mMn zeigt, dass nicht immer nur der drang zum extrem-teuren glücklich macht) → das 40 micro DX 2,8.
klar reizt mich ein 70–200 2,8 bzw. auch ein ersatz für mein 24–120 → leider hab ich hier keine ahnung welche linse und ob es sich dann auch wirklich merklich auszahlt, da dieses objektiv dann ja auch wieder einen gewissen brennweitenbereich abdecken soll…
lg & thx für die geniale seite…
ps: …und neben der technik und dem „spielzeug“ nicht den spaß am fotografieren und den motiven verlieren ;-)
nachtrag: doch noch für das 18–200 entschieden – bin gespannt ob ich auch so begeistert bin wie viele hier – ausrüstung „komplett“ → der urlaub kann kommen :-)
…naja, doch noch eine kleine externe-festplatte dazugeordert für die nun etwas größeren datenmengen (anstatt eines stapels sd-karten…)
ps: mit der d7100 auf raw-fotografie und lightroom gekommen – auch da bin ich schon gespannt (habe zu diesem bereich ebenfalls bereits tolle infos auf deiner seite gefunden… – THX) – war ja bisher der hinterher-bearbeitung eher abgeneigt und immer versucht/bemüht die bilder so zu fotografieren, wie ich sie danach auch gerne sehe… aber irgendwann kommt man um die tollen zusätzlichen möglichkeiten dann wohl doch nicht herum…
Hallo Gunther,
zunächst einmal auch von miner Seite ein riesen Lob für die Infos und Erfahrungen, die Du in Summe hier weiter gibst.
Hast Du das Nikkor 18–300 zwischenzeitlich mal in den Händen gehabt? Nachdem die Entscheidung für ein D5200-Gehäuse gefallen ist, ist nur noch die Obejektiv-Frage für die nächste Reise offen.
Danke und Gruß,
Moritz
Hi Moritz, nein, leider nicht. Ich habe im Moment aber auch wenig bedarf für ein solches Superzoom. Ich nutze das 70–200 f/2.8 und ergänze es nach unten hin mit Festbrennweiten, da ich auf maximale Qualität Wert lege.
Moin Gunther,
auf der Suche nach Testberichten zur Nikon D5200 bin ich schließlich auf deine Seite gestoßen. Wollte ich doch eigentlich nur kurz den Testbericht lesen, bin ich geradezu hängen geblieben auf deiner Seite. Zum Einen hat mir dein differenzierter Testbericht sehr weiter geholfen, zum Anderen möchte ich dir ein großes Kompliment für die gesamte Homepage geben. Tolle, umfangreiche Berichte, leicht verständlich beschrieben, so dass auch Laien wie ich sich gut zurecht finden. Habe etwas vergleichbares im WWW bisher nicht gefunden. Klasse. Zu meiner Frage: ich verreise im August nach Kanada für 3 Wochen. Gestartet wird von Calgary und dann geht es über die Rockies bis nach Vancouver Island. Im Vordergrund werden also Landschafts‑ u. Tieraufnahmen stehen. Bis dato habe ich mit einer Superzoom Pana FZ50 fotografiert und steige nun auf eine Crop Kamera um. Habe mich mittlerweile auf die Nikon D5200 festgelegt (danke für den Testbericht!). Bei der Objektivwahl schwanke ich noch: die eierlegende Wollmilchsau Nikkor 18–200 oder aber z.B. das Nikkor 70–300 und ergänzend das 16–85. Geld spielt eine Rolle, womit ich als Einsteiger zum 18–200 tendiere. Qualität ist mir aber auch wichtig. Was meinst du? Lohnt es sich langfristig gesehen gleich etwas mehr zu investieren, vor dem Hintergrund, dass mein Fokus auf Landschafts‑ und Tierfotografie liegen wird? Habe etwas Bedenken, dass eine 200er Brennweite evtl. nicht ausreicht, wenn mir diverse Vögel, Bären und Wale vor die Linse kommen. Freu mich auf deine geschätzte Meinung!
Gruß
Jan
Hi Jan, ich denke für Deine Zwecke ist das 18–200 als Reiseobjektiv schon sehr gut, ggf. vielleicht zum „freistellen“ noch das 35mm f/1.8, siehe meine Fototasche, mitnehmen!
Grüße
Gutnher
Hallo!
Habe zur Zeit eine Nikon D300s und dazu ein 10,5⁄2.8, 35⁄1.8, 16–85, 70–200⁄2.8 Version_1 und ein Sigma 120–400. War bis jetzt zufrieden. Werde nun nach Botswana fahren und überlege mir eine 2. Kamera anzuschaffen und mitzunehmen.
Nun meine Frage, würdest du mir die D7100 empfehlen oder sollte ich den Sprung zu FX wagen und z.B ein 24–85⁄120 als Startoptik dazuzkaufen und später nachrüsten. Die D600 ist ja bei dir nicht gut weggekommen und die D800 liegt doch gegenüber der D7100 um mindestens 1200–1300 € drüber.
Bei der D600 habe ich auch schon viel über Flecken gelesen was mich natürlich auch nicht begeistert. Stell mir vor im Okavango Delta dann Sensor reinigen – nein Danke!Gibt es dazu auch schon Erfahrungen mit der D7100?
Bitte um deine Empfehlung – entscheiden werde ich es ja selbst müssen – smile!
LG aus Wien, Wolfgang
Hallo Wolfgang, vielleicht hilft Dir zu hören, dass wir fast alle Wildlife aufnahmen in Afrika mit der D7100 gemacht haben, obwohl wir sowohl die D800 als auch die D600 dabei hatten.
Die Schärfe und Auflösung der D7100 ist einfach klasse – dazu kommt der Vorteil des Crop Sensors bei den Tele-Aufnahmen!
Grüße
Gunther