Reisefotografie – Teil 2 – Die Wahl der Spiegelreflex (DSLR) Kamera Ausrüstung

29122010

Nachdem wir in Teil 1 vor allem das Thema Sicherheit und Verhalten auf Reisen betrachtet haben, möchte ich Euch in diesem und den folgenden Teilen der Reihe zur Reisefotografie ein paar Tipps zur Wahl des Equipments geben – heute der Spiegelreflex Kamera und der Objektive.

Frauen beim Wäsche waschen in den Flusswäldern des Amazonas
Frauen beim Wäsche waschen in den Flusswäldern des Amazonas


Dabei kann und will ich hier keine Empfehlung für bestimmte Marken geben. Wichtig ist ja in erster Linie, dass Fotograf und Kamera harmonieren. Alle Markenhersteller produzieren heute sehr gute Kameras. Hier gilt es aus der Vielzahl der Angebote diejenigen heraus zu suchen, die für die eigenen Bedürfnisse am besten geeignet sind. Allerdings möchte ich durchaus einige Überlegungen zu den Auswahlkriterien mit Euch teilen.

Nur informationshalber: wir nehmen derzeit auf unsere Reisen eine Mittelklasse-Spiegelreflex (bis vor kurzem die D300 von Nikon, neuerdings die D7000) und je nach Reise mehr oder weniger Objektive mit. Immer dabei ist das Nikkor 18–200mm 1:3,5–5,6 VR* und je nach Situation ggf. noch das Nikkor 70–200mm 1:2,8 VR* und das Nikon 60⁄2,8 Makro*. Weiterhin haben wir immer eine Kompaktkamera dabei sowie meistens noch die GoPro Hero HD und ggf. eine Videokamera. Letztere wird nun in Zukunft durch die Video-Fähigkeiten der D7000 ersetzt werden.

Kameras und Objektive anderer Marken sind natürlich ebenso für die Reisefotografie geeignet. In diesem Artikel möchte ich Euch daher ein paar allgemeine Tipps für die Auswahl Eures Equipments geben.

Das Spiegelreflex-Gehäuse

Zu Analogzeiten kam dem Gehäuse einer Spiegelreflex keine so große Bedeutung zu. Allenfalls die immer ausgefalleneren Belichtungsautomatiken und der Filmtransport wurde davon gesteuert. Wirklichen Einfluss auf die Bildqualität hatten die Gehäuse nicht. Daher galt die Devise: spare am Gehäuse, investiere in gute, lichtstarke Objektive.

Heute sieht das etwas anders aus.

Dem digitalen Spiegelreflex-Gehäuse kommt heute durchaus – und das ist neu – die Aufgabe zu, „Bilder zu machen“. Das war vorher Aufgabe des Films. Der im Gehäuse verbaute Sensor und die gesamte Elektronik bestimmen die Qualität des Bildes.

Physik damals…

Das eherne Naturgesetz „Belichtungszeit runter → Blende hoch“ und umgekehrt, galt für die konstanten ISO-Empfindlichkeiten, die man bei der analogen Fotografie hatte. Es gab/gibt zwar Filme mit hohen ISO-Zahlen, aber niemals in den Regionen, in denen sie die Sensoren moderner digitaler Spiegelreflexkameras heute bewegen und extrem rauscharme Bilder ermöglichen.

Schon ab ISO 400 wurden beim Film die Bilder körnig, oberhalb von 800 sprach man von Spezialfilmen, die noch dazu eine spezielle Entwicklung benötigten. So fand 90 % der Fotografie bei ISO-Zahlen ≤ 200 statt.

Eine Verlängerung der Belichtungszeit war dem zufolge nur mit Stativ möglich – für die Fotografie von bewegten Objekten, wie sie in der Sport‑ und Naturfotografie an der Tagesordnung sind, leider oft keine Option. Für statische Aufnahmen galt die Faustregel: „die Belichtungszeit sollte kleiner sein als der Kehrwert der Brennweite“. D.h. bei einem 300mm Objektiv sollte die Belichtungszeit 1⁄300 Sek. oder kürzer betragen um ein verwacklungsfreies Bild zu ermöglichen.

Es blieb also nur die Lichtstärke der Objektive als in den Grenzen der Physik veränderbare Größe. Viel Aufwand wurde also betrieben, um riesige Objektive mit hoher Lichtstärke zu bauen. Die Kosten für diese Objektive gehen heute noch – selbst gebraucht – in die Tausende. Dazu kommt, dass diese Objektive für die Reisefotografie aufgrund ihres Gewichts von etlichen Kilos und ihrer Auffälligkeit nicht wirklich geeignet sind.

…und heute

Bei der Digitalfotografie übernimmt das Gehäuse die Aufgabe des Films und führt eine neue Variable ein: Die ISO-Empfindlichkeit. Was früher je Filmrolle konstant und recht statisch war, ist nun variabel! Das heißt, wenn wir über die Lichtempfindlichkeit sprechen, müssen – nein – können – nein – dürfen wir nun mit 3 Variablen rechnen: Der Blende, der Belichtungszeit und der ISO-Empfindlichkeit. Waren es vor wenigen Jahren noch die Megapixel der Kameras, die von den Herstellern von Generation zu Generation erhöht wurden, so ist es nun die sog. ISO-Leistung – also das Verhältnis von Rauschverhalten und ISO-Empfindlichkeit. Über den Unterschied zwischen dem Rauschverhalten der Nikon D300 und D90 zur neueren Nikon D7000 hatte ich ja schon einmal geschrieben. Bei Canon ist das ähnlich.

Eine weitere „Überlistung“ der Physik wurde mit der optischen Bildstabilisierung vor einigen Jahren in Form der „magischen“ Kürzel VR (bei Nikon) und IS (bei Canon) eingeführt. Eine Technik, die es ermöglicht, statische Motive bei deutlich längeren Belichtungszeiten noch aus der Hand zu fotografieren indem eine intelligente Automatik Linsengruppen oder den Sensor gegenläufig zur Handbewegung in Echtzeit verschiebt und so dem Verwackeln effektiv entgegenwirkt.

Was bedeutet das alles für uns als Reisefotografen?

Im Endeffekt bedeutet es:

Wir können leichteres Equipment einsetzen und trotzdem qualitativ hochwertigere Bilder machen.

Mit Bildstabilisierung oder ohne?

Tiger Heron - Nacktkehlreiher - Nikon D300, ISO 400, 18-200VR@200mm, f/5.6
Tiger Heron – Nacktkehlreiher – Nikon D300, ISO 400, 18–200VR@200mm, f/5.6

Seit Mitte der neunziger Jahre bauen die Kamera‑ und Objektivhersteller optische Bildstabilisatoren in Objektive oder Gehäuse ein. Bei Canon heißt das magische Kürzel IS (Image Stabilizer), bei Nikon VR (Vibration Reduction). Die Hersteller versprechen einen Gewinn von 4 Blendenstufen, dies entspräche einer Verlängerung der minimalen Belichtungszeit um das 16-fache. Gehen wir für die Praxis mal abzüglich aller Marketing-Versprechen von 3 Blendenstufen aus, dann entspricht das einer Verlängerung der minimalen Belichtungszeit um das 8 fache. Für unser oben angenommenes 300mm Objektiv hieße das, dass wir nun nicht mehr kürzer als 1⁄300 Sek. belichten müssten, um aus der Hand ein unverwackeltes Bild zu erhalten, sondern nur noch kürzer als 1⁄40 Sek. Das ist schon ein erheblicher Unterschied.

Natürlich können auch die modernen Bildstabilisatoren keine Wunder wirken. Insbesondere helfen sie wirklich nur gegen das eigentliche Verwackeln, nicht gegen Bewegungsunschärfe. Einen schnell auf den Baum kletternden Affen werden wir daher mit 1⁄40 Sek. kaum scharf einfangen, auch wenn der Baum aufgrund des Bildstabilisators scharf abgebildet werden würde.

Trotz dieser Grenzen ist aus unserer Sicht ein Bildstabilisator in der Reisefotografie ein absolutes Muss. Um die drei Blendenstufen optisch zu realisieren, müssten wir ein um drei Blendenstufen lichtstärkeres Objektiv mitnehmen – die Auswirkungen auf Gewicht, Größe und Budget wären immens.

Das Geld für einen Bildstabilisator ist immer gut angelegt, sobald die Brennweite in den Normal‑ und Telebereich geht.

Fullframe‑ oder Crop-Sensor?

Seychellen-Mädchen, Nikon D300, ISO 640, 18-200 VR, 105mm@f/5.3
Seychellen-Mädchen, Nikon D300, ISO 640, 18–200 VR, 105mm@f/5.3

Eine weitere heiß diskutierte Frage ist, ob nun ein Vollformat‑ oder Crop-Sensor die bessere Wahl sei.

In analogen Zeiten betrug das Format eines Kleinbild-Films 36 × 24mm. Darauf waren alle Objektive abgestimmt. Mit den ersten digitalen Spiegelreflex-Kameras änderte sich das. Nikon führte mit der D1 einen Sensor ein, der nur noch die halbe Kleinbild-Fläche hat. Dies wurde von den anderen Herstellern übernommen und führte in den folgenden Jahren dazu, dass fast alle Digitalen Spiegelreflex-Kameras mit diesen sog. Crop-Sensoren ausgestattet wurden. Gründe waren vor allem die deutlich geringeren Kosten für die Herstellung des Sensors.

Der halb so große Sensor führte allerdings auch zu einer virtuellen Verlängerung der Brennweite der Objektive um den Faktor 1.5 (Nikon DX) bzw. 1.6 (Canon). Aus einem 200mm Objektiv wurde also ein 300mm Objektiv, was insbesondere die Naturfotografen freute. Im Weitwinkel-Bereich allerdings wurden aus teuren Super-Weitwinkeln Normalobjektive, was natürlich nicht jeden freute.

Die Hersteller reagierten und bauten spezielle Objektive, die von vorne herein den kleineren Sensor berücksichtigten und somit deutlich kleiner und leichter gebaut werden konnten. Diese Objektive funktionieren allerdings in der Regel nicht mehr an Vollformatkameras (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Seit einiger Zeit nun, erhält der Vollformat-Sensor nun auch Einzug in den Markt der Digitalen Spiegelreflex-Kameras. Die großen Sensoren sind erschwinglich geworden und nun spaltet sich das Lager in diejenigen, die sagen: „endlich, das Halbformat war doch nur eine Übergangslösung“ und denen, die sagen: „Das Halbformat hat auch große Vorteile – warum nicht dabei bleiben?

Einen guten Artikel dazu hat Martin Hülle geschrieben: FX vs. DX – oder der Vorteil des Halben gegenüber dem Vollen. Mittlerweile ist er allerdings offenbar nun doch dabei, auf Vollfomat umzusteigen, allerdings sind seine Begründungen in dem Artikel FX muss her! – Oder warum das Halbformat nicht mehr zeitgemäß ist für mich nicht ganz schlüssig. Aber lest die zwei Artikel ruhig einmal selbst und macht Euch Euer eigenes Bild.

Letzten Endes muss natürlich jeder für sich entscheiden, was ihm wichtig ist!

Für die Reisefotografie haben die Crop-Sensoren aus meiner Sicht ganz klare Vorteile:

  1. Kameras und Objektive sind um einiges leichter und günstiger.
  2. Universal-Zooms wie das 18–200 (entspricht 24–300mm Kleinbild) sind in sehr guter Qualität, kompakter Bauweise und einem vervorragenden Preis‑/Leistungsverhältnis herstellbar.
  3. Teure Teleobjektive gewinnen um die Hälfte an Brennweite – gerade in der Naturfotografie kommt es auf die Brennweite an!

Die fortschreitende Technik ermöglicht es heute, rauscharme Crop-Sensoren mit hoher Auflösung zu bauen, mit einer Qualität, die noch vor 2 Jahren so nur mit Vollformat-Sensoren realisierbar war.

Der Haupt-Vorteil der Vollformat Kameras bleibt daher die geringere Schärfentiefe, also die Möglichkeit, Objekte aufgrund des größeren Sensors noch besser vom Hintergrund freizustellen. Ein Vorteil, der sich auch in den nächsten Jahren nicht mit Technik in die Crop-Kameras hineinzaubern lassen wird, für mich aber nicht wirklich kriegsentscheidend ist, da ein 50mm 1:1.4 oder 70–200 2.8 an einer Crop-Kamera auch schon ganz hervorragend freistellt, wie man auf dem folgenden Bild sieht:

Noddi-Junges
Noddi-Junges


Für die Reisefotografie haben Crop-Kameras ganz klare Vorteile.

Die Wahl der Objektive

Für die Reisefotografie würden wir ja gerne ein 300mm 1:2.8 zu hause, oder noch besser, im Laden lassen – es wiegt über 3 KG und kostet fast 5.000 €.

Aber was sind die Alternativen?

Wir könnten stattdessen z.B. ein 70–300 4.5–5.5 VR Zoom mitnehmen. Es wiegt nur 750g und kostet ein Zehntel, nämlich ca. 500 €.

Oder – zumindest für Nikon Fotografen eine echte Option – wir setzen das sehr gute 18–200 3.5–5.6 VR ein und sparen uns das Objektiv-Wechseln. Das Objektiv kostet mittlerweile noch knapp 600 € und wiegt gerade einmal 560 g.

Nun, ich höre schon die ersten aufschreien: „ja, aber die Bildqualität, das Bokeh bei Offenblende, die Verzeichnungen im Weitwinkel-Bereich…“

White-troated Capuccin, 18-200 VR bei 200mm, Blende 8, ISO 1000 Nikon D300
White-troated Capuccin, 18–200 VR bei 200mm, Blende 8, ISO 1000 Nikon D300


Richtig. Das Bokeh ist nicht so fein und im extremen Weitwinkel verzeichnet das Objektiv etwas – aber das tut der Qualität dieses sehr guten Objektivs mit hervorragenden Abbildungsleistungen keinen Abbuch. Das gute Stück begleitet uns auf jeder Reise, die meisten Bilder in diesem Artikel sind damit entstanden. Die Verzeichnung im Weitwinkelbereich (gebogener Horizont) lässt sich in Lightroom 3 vollständig herausrechnen und die verhältnismäßig geringere Lichtstärke relativiert sich durch die hohe ISO-Empfindlichkeit der neuen Kameras.

Natürlich würde auch ich gerne ein 300mm 2.8 mein Eigen nennen. Aber würde ich es auch mit auf Reisen nehmen? 3 KG ständig durch die Gegend schleppen und dann nur eine Festbrennweite haben? 5.000 € die jederzeit geklaut werden können und in der Versicherung auch nochmal richtig zuschlagen?
Hmm, wohl eher nicht…

Unsere Empfehlung: In der Reisefotografie kompensiert man heute die 1–2 Blendenstufen, die ein 2.8er Objektiv überlegen ist, durch die dramatisch gesteigerten ISO-Werte der heutigen Gehäuse und die VR-Funktionalität der heutigen Objektive. Das letzte Stück Brennweite kompensiert man durch die hohen Auflösungen, die die heutigen Sensoren bieten. Diese lassen Genügend Reserven, im Nachhinein Bilder noch zu beschneiden und so eine größere Brennweite zu simulieren.

Tiger Heron - Nacktkehlreiher - Nikon D300, ISO 400, 18-200VR@200mm, f/5.6
Tiger Heron – Nacktkehlreiher – Nikon D300, ISO 400, 18–200VR@200mm, f/5.6


Für die reine Naturfotografie nehme ich ab und an noch ein 70–200 1:2.8 VR mit. Dieses hervorragende Objektiv besitzt natürlich im Tele-Bereich das Quäntchen mehr an Auflösung, Lichtstärke und Bokeh. Dafür wiegt es aber auch knapp 1.5 Kilogramm und trägt auch schon mächtig auf. Darüber hinaus kann man nicht mal eben eine Weitwinkelaufnahme machen. Das bedeutet immer einen Objektivwechsel.

Ein (sehr) gutes 18–200 Immerdrauf-Objektiv ist für die Reisefotografie der bestmögliche Kompromiss und kann durch weitere Objektive ergänzt werden.

Resumée und Empfehlung

Grundsätzlich eignet sich jede Spiegelreflex auch für die Reisefotografie. Steht eine Neuanschaffung an, würde ich auf folgende Punkte achten:

  • Robustheit des Gehäuses.
    Märsche durch den Dschungel, das Klettern auf Berge, durchqueren von Flüssen u.s.w. stellen andere Herausforderungen an eine Kamera, als das fotografieren im heimischen Garten oder Wald, im Studio oder auf Hochzeiten. Spontane Regenschauer, Stöße und Staub muss die Kamera vertragen, ohne gleich das zeitliche zu segnen.
    Leider wird heute immer mehr Plastik verbaut – selbst in richtig teuren Kameras. Die Zeiten von Qualitätsgehäusen im Stile einer Nikon F1 oder F3 oder der legendären Canon A1 sind wohl vorbei. Trotzdem sind die weitgehendend abgedichteten Magnesium Gehäuse der Nikon D300 oder D7000 schon sehr gut verarbeitet.
  • Rauscharmut/Lichtempfindlichkeit
    Oft haben wir auf Reisen keine Möglichkeit ein Stativ aufzubauen. Entweder, weil es schnell gehen muss, oder weil gerade aus Platz‑ oder Gewichtsgründen keines zur Hand ist. Oft wollen wir auch Tiere, die sich bewegen, fotografieren, in diesen Fällen ist ein Stativ auch nicht übermäßig nützlich.
    Ich habe festgestellt, dass ich das Stativ, auch wenn ich es meist dabei habe, auf Reisen doch verhältnismäßig selten – und wenn, dann hauptsächlich für Video – nutze.
    Aus diesem Grund ist es wichtig, einen lichtstarken Sensor zu haben, der auch bei hohen ISO-Zahlen (800, 1600, 3200) noch brauchbare Bilder aufnimmt. Dazu ist bei wechselnden Lichtsituationen die ISO-Automatik-Funktion, die viele Kameras bieten, eine sehr gute und nützliche Funktion.
  • Sensorauflösung
    Bin ich sonst auch kein Verfechter der Jagd nach immer mehr Megapixeln, so möchte ich hier doch ein Argument anführen, dass nicht außer acht gelassen werden sollte: Bei einem guten Objektiv, das die Auflösung des Sensors auch wirklich wieder gibt, eröffnet eine hohe Sensorauflösung in der Bearbeitung die Möglichkeit zur Erhöhung der Objektivbrennweite durch Ausschnittsvergrößerungen.
  • Sensorformat
    Aus oben genannten Gründen empfehle ich für die Reisefotografie ein Crop-Sensor. Er ermöglicht eine leichtere und weniger wertvolle Ausrüstung.
  • Objektiv
    Die Wahl des Objektivs oder der Objektive ist eine entscheidende. Bei wenig Gewicht soll ein möglichst großer Brennweitenbereich bei möglichst guter Qualität abgedeckt werden. Hierbei muss man, schon aus physikalischen Gründen, Kompromisse eingehen.
    Nach allen Überlegungen fällt es mir heute am leichtesten, auf etwas „Low-End“ bei der Lichtstärke des Objektives zu verzichten (also maximale Blende >2.8), damit eine Menge Geld zu sparen und dieses in ein oder zwei VR-Objektive mit schnellem Autofokus zu investieren. Ob es ein 18–200 ist, oder zwei Objektive, ist dabei dem persönlichen Geschmack überlassen. Ich jedenfalls genieße es, dass ich unterwegs nur in Ausnahmefällen (z.B. Makro) das Objektiv wechseln muss.
Tropik-Vogel im Flug - Nikon D300 mit 70-200 1:2.8 VR @200mm, f/5.0, 1/2000
Tropik-Vogel im Flug – Nikon D300 mit 70–200 1:2.8 VR @200mm, f/5.0, 1⁄2000

Ich hoffe, ich konnte Euch einige Denkansätze für die Wahl Eurer persönlichen Ausrüstung geben. Jeder hat seine eigene Art zu Reisen und seine eigenen Präferenzen. Vielleicht gibt es jemanden von Euch, der ein 50mm 1:1.4 auf seine Kamera setzt und damit verreist. Er wird andere, aber nicht zwangsweise bessere oder schlechtere Bilder machen können.

Ich hoffe auch, der Artikel ist nicht zu Nikon-lastig – aber das sind nun mal die Kameras und Objektive, die ich einsetze und zu denen ich konkret etwas sagen kann und Empfehlungen abgeben kann. Die angestellten Überlegungen sind allerdings allgemeingültig und lassen sich natürlich auf den von Euch präferierten Herstelle ganuso anwenden.

Jetzt würde mich natürlich interessieren: mit welchem Equipment verreist ihr? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Welches ist das für Euch wichtigste Equipment? Worauf könntet ihr verzichten?
Ich freue mich sehr über eine rege Diskussion in den Kommentaren!


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92 Kommentare bisher


  1. Wolfgang 17. Juni 2013, 07:32   »
    Gravatar

    Hallo!
    Habe zur Zeit eine Nikon D300s und dazu ein 10,5⁄2.8, 35⁄1.8, 16–85, 70–200⁄2.8 Version_1 und ein Sigma 120–400. War bis jetzt zufrieden. Werde nun nach Botswana fahren und überlege mir eine 2. Kamera anzuschaffen und mitzunehmen.
    Nun meine Frage, würdest du mir die D7100 empfehlen oder sollte ich den Sprung zu FX wagen und z.B ein 24–85⁄120 als Startoptik dazuzkaufen und später nachrüsten. Die D600 ist ja bei dir nicht gut weggekommen und die D800 liegt doch gegenüber der D7100 um mindestens 1200–1300 € drüber.
    Bei der D600 habe ich auch schon viel über Flecken gelesen was mich natürlich auch nicht begeistert. Stell mir vor im Okavango Delta dann Sensor reinigen – nein Danke!Gibt es dazu auch schon Erfahrungen mit der D7100?

    Bitte um deine Empfehlung – entscheiden werde ich es ja selbst müssen – smile!

    LG aus Wien, Wolfgang

    • gwegner 17. Juni 2013, 19:49   »
      Gravatar

      Hallo Wolfgang, vielleicht hilft Dir zu hören, dass wir fast alle Wildlife aufnahmen in Afrika mit der D7100 gemacht haben, obwohl wir sowohl die D800 als auch die D600 dabei hatten.
      Die Schärfe und Auflösung der D7100 ist einfach klasse – dazu kommt der Vorteil des Crop Sensors bei den Tele-Aufnahmen!
      Grüße
      Gunther

  2. Torsten Seiler 9. Juli 2013, 18:40   »
    Gravatar

    Hallo,
    bei der Kamera hab ich nun schon auf dich gehört : Ⅾ 5200 – bin kein Profi, werd es nicht und Angebot war gut. So wie es aussieht kommt nun noch das Objektiv dazu. Bei meinem Schottlandurlaub vor ein paar Wochen hatte ich noch den kompletten Rucksack dabei mit D70s, 50mm, 18–70mm und 70–300mm – könnte nächstes Jahr weniger anstrengend werden.

    Danke für die schönen Tests!!!

    Gruß

    Torsten

  3. Torsten Seiler 22. Juli 2013, 12:03   »
    Gravatar

    Hallo, und nun bin ich doch wieder ziemlich unschlüssig … ist das AF-S DX Nikkor 16–85mm 1:3,5–5,6G ED VR doch eine bessere Alternative ? Ich habe mir verschiedene Kommentare bei Amazon.de angeschaut und da hat das 16–85 meist besser abgeschnitten, gerade auch im Vergleich zum 18–200. Dann habe ich meine kompletten Schottlandbilder noch mal betrachtet und da schau her : 65 % der Bilder habe ich zwischen 18 und 40 mm aufgenommen. 2 ⅹ kam ich in die Verlegenheit auf das 70–300 wechseln zu müssen. Fakt ist schon mal, dass das 10–24 in meine Sammlung kommt, denn manchmal hätte ich doch gern bei 18mm noch mal runter gezogen. Die Tierwelt meint es nicht gut mit mir … das heisst durchzoomen für den seltenen Vogelschnappschuß ist nicht nötig und vielleicht kommt später mal noch ein gutes großes Objektiv dazu …

    Lohnt nun der Schritt vom 18–70 auf der 16–85, um etwas mehr Zoom zu haben und (wenn ich den Preisunterschied sehe) eine bessere Bildqualität, ohne zuviel Verlust in der Entfernung einzubüßen im Vergleich zum 18–200 und da noch etwas mehr Schärfe rauszuholen mit dem 16–85???

    Grüße

    Torsten

    • gwegner 22. Juli 2013, 12:07   »
      Gravatar

      Hi Torsten, ich habe das 16–85 noch nicht ausprobiert, aber nach allem was man hört soll es sehr gut sein. Ob es besser ist, als das 18–200 kann ich leider nicht sagen.

  4. Nico 26. Juli 2013, 15:11   »
    Gravatar

    Hallo Gunter,
    sehr cooler Artikel. Ich bin vor einigen Wochen bei der Frage D7000 vs. D7100 schon einmal über deinen Blog gestolpert. Heute beim schauen wegen Fotoausrüstung dann ein zweites mal. Sehr gut wie du das alles beschreibst.
    Meine Reiseausrüstung besteht im übrigen aus einer D7000 mit Sigma 17–50⁄2.8 OS und dem Nikkor 55–300⁄4,5–5,6 inkl. Manfrotto-Stativ. Ich muss sagen, ich bin teilweise von der Leistung des 55–300 nicht überzeugt. Bei gutem Licht und starren Motiven ist es OK, aber die Leistung fällt bei schlechtem Licht ziemlich stark ab. Der Autofokus ist leider auch nicht der schnellste. Ich suche also eine Alternative. Kannst du was empfehlen? Ich dachte entweder an das Nikkor 70–200⁄4, dem Sigma 50–150 oder dem Sigma 70–200⁄2.8. Die Sigmas sind ja zumindest in der stabilisierten Version recht schwer.

    • gwegner 29. Juli 2013, 08:18   »
      Gravatar

      Hallo Nico,
      gute Teleobjektive sind schwer. Als ich in Deiner Situation war, habe ich gespart und in das Nikon 70–200 f/2.8 investiert, die Ausgabe schmerzt einmal, aber danach grinst Du nur noch.
      Grüße
      Gunther

    • Erwin 29. Juli 2013, 20:41   »
      Gravatar

      Hallo, Nico,

      auf der Suche nach einem Telezoom für meine Ⅾ 5100 habe ich zuerst natürlich das Nikon 70 – 300 mm angeschafft; es war für meine Belange sehr gut.
      Als ich in Fachzeitschriften las, das Pendant von Tamron sei noch besser, wechselte ich kurzfristig; das Tamron ist in den Testfotos tatsächlich eine Nuance besser.
      Weil mir beide „Torpedos“ auf Dauer doch zu üppig wären, wechselte ich erneut, diesmal zum Nikon 55 – 300 mm, und Ⅾ A S hat in den Testfotos die beiden Vorgänger ausgestochen. Es bestätigten sich somit die Test-Urteile für alle drei Optiken, wenn ich auch auf diese Tests längst nicht alles gebe.

      Bevor ich diese Antwort schrieb, habe ich rasch noch ein paar Fotos in der Dämmerung gemacht; ich hätte diesem Zoom auch diesbezüglich nichts vorzuwerfen.

      Viele Grüße

      Erwin

  5. Torsten Seiler 12. September 2013, 06:33   »
    Gravatar

    Moin! Noch sind keine Tests zu finden, der Preis fällt noch (nicht in die Region zu dem ich es gekauft hab ;)), aber ich denke das neue Nikon 18–140mm lohnt sich mal wirklich. Habe lang hin und her überlegt – 16–85mm/18–200mm … meine Wahl war jetzt die Richtige!
    Teneriffa kann kommen.

    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/601859/display/31964371

    Grüße

    Torsten

  6. Marco 12. September 2013, 06:58   »
    Gravatar

    morgen, morgen,

    auch ich habe lang über einen ersatz für mein 70–300 nachgedacht – reichen mir 200mm, brauche ich dann einen TC, will ich mir ein 70–200 f 2.8 oder sogar ein 80–400mm leisten und für zoo und (vereinzelte) urlaubs-tierfotos mit mir „rumschleppen“, …?!?!

    Schlussenldich habe ich mich für das neue 70–200 f4 entschieden (verwende eine d7100/d80) → also für mich die absolut richtige entscheidung in punkto preis, leistung, gewicht, größe, … auch wenn mir sehr vereinzelt die 300mm fehlen werden…

    lg marco

  7. Anna 23. Oktober 2013, 11:52   »
    Gravatar

    Hallo Gunter,

    erstmal Kompliment zu den tollen Bildern und deiner Homepage!
    Ich bin sehr begeistert, was ich hier alles sehen und erfahren kann.

    Ich nenne seit kurzem die D800 mein Eigen und bin absolut zufrieden. Da die D800 viel größere Datenmengen beim fotografieren produziert, als ich es von meiner alten Kamera gewohnt bin, stehe ich nun vor der Frage, wie ich die Bilder von z.B. 4 Wochen Norwegen nach Hause bekomme.

    Bisher habe ich ein XS-Drive verwendet und die Bilder dort gesichert, was aufgrund der erhöhten Datenmenge nicht mehr möglich ist.

    Habe gelesen, dass du Outdoor‑ Festplatten und Notebook bzw. Netbook verwendest. Den Link zur Festplatte hab ich gefunden, aber kannst auch Empfehlungen zu Netbooks oder Tablets geben?

    Habe im Zusammenhang mit Wlan‑ Fernauslöser auch gesehen, dass du ein Tablet im Einsatz hast. Nimmst du das dann zusätzlich zum Notebook/Netbook in den Urlaub mit oder wie machst du das konkret (denn das DSLR Dashboard-App tut nur auf Android, oder)?

    Wäre mir wirklich ne große Hilfe, wenn du da ne Empfehlung für mich hättest.

    Vielen Dank schonmal für deine Rückmeldung und liebe Grüße

    Anna

    • gwegner 23. Oktober 2013, 13:16   »
      Gravatar

      Hallo Anna,
      das Tablet ist nur für die Kamera-Steuerung, darauf lade ich keine Bilder, dafür sind Tablets nicht geeignet.
      Ich nutze ein möglichst kompaktes Notebook und große externe USB3.0 Festplatten – siehe http://gwegner.de/fototasche/

      VLG
      Gunther

  8. Thomas Baumhauer 19. Januar 2014, 18:50   »
    Gravatar

    Hallo Gunther

    Erst mal Gratulation zu deinem Blog. Ich habe ihn erst vor einigen Monaten entdeckt und bin begeistert. Hier ist alles professionell und dabei sehr menschlich und sehr unterhaltend. Und informativ. Was mich besonders freut, dass hier nicht immer nur von tollster Schärfe, Megapixeln und Testergebnissen geredet wird. Viele vergessen bei der Technik‑ und Testgläubigkeit, dass es ums Fotografieren geht.

    Im April werden wir unsere erste Safari nach Botswana machen. Technisch bin ich nicht schlecht gerüstet, aber ich habe keine Ahnung, was es braucht. Und jetzt kommt die Qual der Wahl bei der Ausrüstung. Da es keine Abenteuersafari wird, spielt das Gewicht eine untergeordnete Rolle (?).
    Was empfiehlst du? Die D7000 mit 16–85mm VR und 70–300 VR/4.5–5.6 als leichte Ausrüstung oder die D800 mit 12–24mm, 24–70, das neue 70–200⁄4 und das 80–400 G (neu). Diese Ausrüstung brauche ich vor allem für meinen Job. Die D800 ist mein neuer Liebling, obwohl da ein stattliches Gewicht zusammen kommt. Rund 6 kg statt 2,5 kg. Du hast die D7000 für Safaris empfohlen, machst aber auch echte outdoor Wilderness Safaris. Ich möchte auch nicht nochmals neu investieren in neue Objektive nur für diese paar Tage.

    In diesem Zusammenhang kommt bei mir noch eine technische generelle (vielleicht dumme) Frage auf:
    Alle sprechen von der Glaubensfrage FX oder DX. Und vom Vorteil der Cropkamera wegen der 1.5 fachen Brennweite. Wenn ich die D7000 mit dem 70–200er nehme, habe ich auf dem halben Format ein 300er Zoom mit 16 MP. Wenn ich die D800 nehme, habe ich nur 200 mm, dafür 36 MP. Nach meiner Logik ist das identisch. Einfach mehr Luft drumrum, aber die gleiche Qualität, wenn ich nachträglich im Photoshop zoome. Der stärkere Zoom zeigt sich ja nur im Sucher, nicht aber auf dem Bildschirm oder im Print. Und bei kurzen Brennweiten ist bei FX deutlich mehr drauf. Sehe ich das falsch?

    Herzlicher Gruss
    Thomas

  9. Rolf Schlier 28. Januar 2014, 23:08   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,

    Supertipps in Deinem Beitrag. Kann Deine Anregungen nur unterstützen. Da ich eine eigene Website habe und dort auch einen Fotoblog pflege, habe ich Deinen Artikel mit meiner Seite verknüpft.

    Ich nutze auf Reisen das folgende Equipment :

    Canon EOS 7 Ⅾ
    Canon EF-L 28–300 mm IS USM, f 3,5–5,6(ist zwar ein Trumm, aber vom Einsatzgebiet her unschlagbar, ausser in natürlich in Städten wie Rio oder Bogota)
    Canon EF-L 16–35 mm, f 2,8
    Canon EF-L 8–15 mm, f 4,0

    Damit kann ich nahezu alles erschlagen. Dazu meist noch einen Canon Blitz 430 EX Ⅱ und einen 270 EX Ⅱ. Zusätzlich nehme ich auch noch einen GPS-Receiver von Canon mit. Dazu noch ein leichtes Reisestaiv und fertig ist die Ausrüstung.

    Gruss Rolf

  10. Rolf Schlier 28. Januar 2014, 23:16   »
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    Hallo Gunther,

    hatte vergessen, Dir den Link zu meiner website zu schicken :

    http://www.madhouse-fotos.com/blog-1/kamera-ausr%C3%BCstung/reisefotografie/

    Gruss Rolf

    • A. Fink 11. Februar 2014, 21:48   »
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      Hallo,

      ich kann die Meinung zu den sogenannten Reisezooms nicht ganz teilen. Nachdem ich zuletzt in Bali war mit meiner D600 und dem 70–200 2,8 möchte ich auf ein hochwertiges Tele im Urlaub nicht mehr verzichten. Natürlich bin ich mit dem Teil nicht auf einem Markt herumgelaufen. So…und jetzt nach Südafrika nehme ich mein neues 80–400 AF-S VRII von Nikon mit auf Safari. Ich glaube kaum, dass ich da mit einem 28–200 oder ähnlich glücklich wäre…
      Für die Stadttouren habe ich immer die AW100 dabei.
      Die macht übrigens wirklich gute Videos…sollte man kaum glauben.

  11. Gerd Maron 25. März 2014, 22:36   »
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    Hallo Gunter,
    Erst mal ein großes Lob auf deinen Blog! Bin erst vor kurzem darauf gestoßen.
    Als Reisefotograf, kann ich auch über ein passendes und gutes Equipment berichten. Vor Jahren konnte ich nicht auf genug Lichtstärke und Objektive bei Reisen verzichten.
    Heute muss ich das alles etwas revidieren. Mir genügt meine D800 mit einem 16–35 und dem 28–300 mm Objektiv. Damit erziele ich jederzeit qualitativ hochwertige Fotos. Dazu kommt meine fuji xe1 mit dem 1,4 23, und dem 35 er. Fotoherz was brauchst du mehr?
    LG Gerd

  12. Yves 9. April 2014, 16:02   »
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    Hallo zusammen,

    Bin neu in dem Gebiet und schon seit Tagen am einlesen, davon viel auf eurer Seite – sehr nützlich.

    Hab mir nun eine D5200 gekauft mit dem Kit Objektiv 18–55mm, zusätzlich noch das 35mm 1.8 von Nikon.
    Nun gehe ich reisen und will das Kit-Objektiv ersetzen durch das empfohlene 18–200mm.

    Meine Frage wäre nun, was spricht gegen das ältere Model „NIKON AF-S VR DX 18–200mm F/3.5–5.6G IF ED“, dies könnte man sehr preisgünstig gebraucht ersteigern. Lohnt sich das oder soll ich gleich zum VR Ⅱ greifen?

    Vielen Dank & Grüsse
    Yves

  13. Chris A 9. April 2014, 16:22   »
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    Hallo Yves!

    Der EINZIGE Unterschied zwischen dem „NIKON AF-S VR DX 18–200mm F/3.5–5.6G IF ED“ und der VRII-Variante ist der das die VRII-Variante einen mechanischen Verriegelungsschalter hat. Das Objektiv kann bei 18mm fixiert werden, damit es beim Transport nicht versehentlich „aus-zoomt“
    Bauartbedingt ist das bei diesen Zoomobjektiven ein Problem, da die Frontlinsen groß und schwer sind, und somit der Schwerkraft folgen.
    Wenn Du den Zoomring nicht haltest und mit der Kamera im stehen senkrecht auf den Boden fotografieren willst wird das Obektiv „automatisch“ langsam auf 200mm zoomen.

    Beim fotografiern eher kein Problem (da der Zoomring ja festgehalten wird) aber beim Transport z.B. an einem Sniper-Gurt kann es nerven!
    Es gibt aber genug Anleitungen wie man das mit z.B. einem Rex-Gummi am VR (Ⅰ) leicht beheben kann.

    Optisch sind beide Objektive absolut ident, auch der VR ist der selbe!!

    Grüße aus Wien,
    Chris

  14. Waldemar 12. April 2014, 10:23   »
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    hallo,
    ich besitze seit kurzem eine nikon d7100 (als kit 18–140)und ich habe viele gute rezensionen über sigma 50–150 gelesen. weil ich (weiss nicht warum)sehr scharfe bilder mag,sehr wichtig ist für mich auch die lichtstärke und auflösung. die kamera/objektiv benutze ich meistens nur in Urlaub, also kommen für mich (auch aus finanziellen gründen) weitere objektive nicht in frage. meine frage ist, ob ich mit so einem objektiv glücklich werde (weitwinkelbereich nutze ich eher seltener, dafür brauche mehr zoom). hatte mal Sigma 12–250, aber die Bildqualität hat mich nicht überzeugt.
    mfg waldemar

  15. Richard A. 20. April 2014, 11:30   »
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    Hallo zusammen
    Reisefotografie und Reisen, vor allem mit dem Flugzeug. Ich würde gerne meine guten Gläser mitnehmen, Stativ, Rechner usw.. Da hat nur jeweils die Fluggesellschaft mit dem Gewicht ein Problem bzw. schlussendlich ich. Im Auto am Ziel ist das ja keine Problem mehr.
    Wie macht ihr das, wenn ihr wirklich mal Material mitnehmen wollt?
    @Gunter: Deine Ausrüstung ist ja nicht ohne die du jeweils mitnimmst.
    Danke für Tipps und schöne Ostern
    Richi

    • DianaWegner 20. April 2014, 12:01   »
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      Hallo Richi,

      ich antworte mal stellvertretend für Gunther, da er ja noch in Patagonien unterwegs ist und derzeit kein Internet hat.
      Gunther gibt seine Kameras und Objektive auf keinen Fall mit dem normalen Gepäck auf. Er packt alles (Kameras, Objektive, Laptop) in seinen Fotorucksack und nimmt diesen als Handgepäck mit. Bisher hat das immer wunderbar funktioniert und ich will es mal so formulieren: zum Glück wurde sein „Handgepäck“ bisher noch nie gewogen, sonst hätten wir auf jeden Fall ein Problem ;) Wahrscheinlich weil er den Rucksack immer auf dem Rücken lässt und sich nicht anmerken lässt, das er doch recht schwer ist ;) Eine Story hierzu hat Gunther in unserem letzten Afrika Bericht geschrieben. Falls es Dich interessiert, kannst Du diese hier nachlesen: http://gwegner.de/reisebericht/afrika/afrika-hautnah-2-folge-1-neue-abenteuer-in-2013-wie-alles-begann/
      Ein Stativ nimmt Gunther seit kurzen in der Hand mit ins Flugzeug und das ging bis jetzt ebenfalls ohne Probleme.
      Hoffe ich konnte etwas helfen.

      Viele Grüße und schöne Ostern,
      Diana

  16. Richard A. 25. April 2014, 16:17   »
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    Hallo Diana
    Danke für die Einschätzung. Es beruhigt doch, dass ihr das auch so macht. Das letzte Mal musste ich zwar mein Handgepäck auf die Waage stellen…. Wir hatten weniger in den Koffern und so wurde es aufgerechnet. Glück gehabt. Das Stativ habe ich im Koffer mitgeführt. Ich wusste nicht ob sie es am Flughafen als gefährliches Gepäck ansehen. Wer weiss was man alles in den Stativbeinen verstecken kann :-/.
    Bei der Ausrüstung welches im Reisebericht aufgeführt ist, muss das Handgepäck aber auf mind. zwei Personen verteilt werden? Allein mit dem 300er ist das Limit schon beinahe überschritten. :-)
    Viele Grüsse Richard

    und ja, wie viele andere auch anmerken
    Ihr macht gute Arbeit und es macht Spass mitzulesen.

  17. Petra Stawinski 26. Juni 2014, 15:41   »
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    Hallo Gunther,

    hast du mal das Nikon AF-S DX NIKKOR 18–300 mm 1:3,5–5,6G ED VR Objektiv ausprobiert? Ist das ebensogut wie das 18–200er, das du ja als gutes Reiseobjektiv empfiehlst? Eigentlich wollte ich mir das zulegen (für eine 5200), das extra Drittel brennweite reizt natürlich schon, aber nur wenn es nicht auf kosten anderer Objektiv.Qualitäten geht….

    LG
    Petra

    • gwegner 26. Juni 2014, 16:13   »
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      Hallo Petra,
      nein, das 18–300 habe ich noch nie getestet. Es ist aber noch größer und die Brennweitenverlängerung ist sicherlich der Qualität nicht förderlich. Ich persönlich würde eher auf das 18–200 gehen.
      Grüße
      GUnther

      • Petra Stawinski 27. Juni 2014, 01:50   »
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        Hallo Gunther,
        vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Jetzt überlege ich, ob ich mir die extra Brennweite in Form eines Tele-Zooms leisten soll und auf den Weitwinkel am anderen Ende verzichten kann. Wie steht es denn mit der Qualität (also am langen Ende, Vergleich zum 18–200) des Nikon AF-S DX Nikkor 55–300 mm 1:4,5–5,6G ED VR bzw. des Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70–300mm 1:4,5–5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert)? Und warum ist ersteres soviel günstiger als letzteres? Oder wären Sigma oder Tamron Alternativen in diesem Bereich?
        Vielen Dank schon mal!
        LG Petra

        • gwegner 27. Juni 2014, 15:26   »
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          Hallo Petra,
          ob die genannten dann soviel besser sind – ich kenne sie zwar nicht, aber ich habe meine Zweifel…
          Was ich wirklich empfehlen kann, ist das 70–200 f/4, eine wirklich gute Linse. Gerade im Tele-Bereich macht m.E. viel Sinn, auf Qualität zu setzen, selbst wenn das dann etwas teurer ist.
          Grüße
          Gunther

        • Erwin 9. Juli 2014, 16:02   »
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          Hallo, Petra,
          ich bin zwar von der Nikon Ⅾ 5100 weg (meine jetzige Pentax k-30 hat den AF-Motor IM Gehäuse und lässt tolle ältere preisgünstige Linsen zu)), aber ein getestetes Super-Zoom habe ich wegen unzureichender Schärfe gleich wieder zurückgegeben.
          Ich besaß das 1,8⁄50 mm, das Nikon 18 – 105 mm und das Nikon 55 – 300 mm – eine ideale Bestückung! Von den ebenfalls getesten Nikon und Tamron Telezooms 70 – 300 mm war für mich das Tamron das eindeutig bessere; das bestätigten auch die Tests in der Fachpresse.

          Viele tolle Ergebnisse wünscht Dir

          Erwin

  18. Alex 3. Juli 2014, 13:33   »
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    Hallo Gunther,
    vielen Dank für den tolen Artikel.

    Ich selbst verwende das Nikon AF-S DX Nikkor 18–200mm 1:3,5–5,6 G ED VR Ⅱ seit einiger Zeit an einer D7000 und werde das Gefühl nicht los, dass ich im Telebereich mit offen Blende nicht in der Lage bin scharfe Fotos zu produzieren. Bei Blende 8 sieht es gut/besser aus.

    Weiß nicht ob es nur an mir liegt oder vielleicht doch an den Grenzen der „SuperZooms“? Da du ja auch Erfahrung mit dem Objektiv hast, würde mich interessieren ob du ähnliche Erfahrungen gemacht hast oder vielleicht sogar Empfehlungen für Brennweiten/Blenden-Kombinationen mit diesem Objektiv hast, oder mir eine Tipp geben kannst, wo ich danach suchen kann.

    Vielen Dank schonmal vorab und generell für deine tollen Berichte, Tests etc.
    PS. Ich liebe deinen Fotoschnack mit Paddy

  19. Matthias Brotkorb 7. Juli 2014, 15:50   »
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    Hallo,

    ich besitze seit ein paar Wochen eine Nikon D5300 habe da auch schon einen Workshop über Nikon DSLR mitgemacht um von der Vollautomatik weg zu kommen, dann mache ich noch einen Workshop mit Tierfotografie wo man was über Teleobjektive lernt. Da ich bis zu unserem Urlaub an der Nordsee mitte September mit der Kamera fit sein möchte.

    Ich habe mich bei verschiedene Händler umgehört was ich für den Urlaub nutzen kann. Jeder Händler sagt was anderes aber ich höre immer wieder Sigma 18–250mm, Tamron 18–270mm wobei das Sigma besser sein soll, was Neu ist das Tamron 16–300mm.

    Nun mache ich mir gedanken zwecks richtiges Objektiv für den Urlaub. Ich habe für meine Nikon D5300 das Kit Objektiv 18–55mm und nun noch ein Tamron 70–300mm.

    Ich denke mal ich bin damit gut ausgerüstet aber irgendwie mach ich mir doch den Kopf was ist wenn wir was sehen ich das falsche Objektiv drauf habe und bis es gewechselt ist ist das gesehene weg.

    Was ich mir auf jedenfall zulege wird ein FB 50mm f1,8.

    Was ist für einen Anfänger für mich das richtige Objektiv (Standart, Tele, FB) für meine Nikon D5300 und was würden Sie mir für den Nordsee Urlaub empfehlen?

    Gruß
    Matthias Brotkorb

  20. Surmin 16. Juli 2014, 11:59   »
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    Hallo Günther
    Viel dank für dein Super Homepage und die ganz tipp .
    Ich habe in der Letzt jähr immer mehre mit die Fotografie beschäftig , lesen viel Homepage von Seher gut Fotograf . Für mich ist diese Hobby mit Seher viel Fassette und Emotion gebunden. Die Fotografie hat mich auch die Augen offen für uns schöne Nature’s vor uns Tür und nicht nur in fremde Land ! Touristen Foto von fremd Blume , aber vor uns Tür Augen zu . Ich komme von Bodensee und hoffe ein Seminar von dir zu Besuch . Ich habe ein Frage über viel Foto von dir und andere Fotograf , ich fotografiere solang ich kann mit Iso 100 bis 160 mein frag werde von dir fest iso bearbeite oder auch mit iso Automatik ?und wie entscheide du die Iso ?
    Ich habe der d7100
    24–70
    70–200
    Und für Urlaub auch 18–300 und 18–200
    Gruß Pascal von Bodensee

    • gwegner 16. Juli 2014, 12:04   »
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      Ich arbeite so lange ich kann mit niedrigen ISO und stelle sie hoch, wenn die Belichtungszeiten zu lang werden, um die Kamera aus der Hand ruhig zu halten. ISO-Automatik nutze ich nicht.

  21. Petra Stawinski 20. Juli 2014, 01:15   »
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    HAllo Gunther,

    ich habe die Möäglichkeit, ein Nikkor 18–200 mm VR Ⅱ gebraucht zu kaufen. Soll erst 8 Monate alt sein. Worauf muss ich beim Gebrauchtkauf von Objektiven gucken?

    LG
    Petra









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