Nikon D7000 – Test, Review, Praxis, Erfahrungen

7112010

Seit Wochen nun warten viele Fotografen auf das Eintreffen der von Nikon auf der Photokina angekündigten D7000. Sie ist Nikons erste digitale Spiegelreflex Kamera, die die Möglichkeit bietet, auch Videos in Full-HD aufzunehmen.

Ich persönlich bin ja mit meiner D300 an sich sehr zufrieden, aber in den letzten Jahren hat neben der Fotografie bei mir das Thema Video einen immer höheren Stellenwert bekommen und gerade auf unserer letzten Reise ist mir wieder extrem deutlich geworden, dass man eigentlich nur eins machen kann: ernsthaft fotografieren oder filmen. Zumindest, wenn man zusätzlich zur Spiegelreflex noch eine Videokamera mitschleppen soll.

Alster-Arkaden, Hamburg
Alster-Arkaden, Hamburg


Ich meine, es ist doch klar: wenn ich durch den Regenwald stapfe mit der Videokamera auf dem Stativ, wie soll ich dann schnell ein vorbeihuschendes Tier fotografieren? Das geht nicht. Zudem stelle ich an die Videografie mittlerweile die gleichen Ansprüche wie an die Fotografie: Scharfe Bilder, natürliche Farben und natürlich auch das Spiel mit der Schärfentiefe. All das leistet meine Videokamera nur bedingt oder gar nicht und führt so bei mir immer wieder zur Frustration.

Aus diesem Grund freue ich mich schon lange darauf, endlich alle Vorteile der Spiegelreflex (großer Sensor, eine Auswahl von hochwertigen Objektiven, das Arbeiten mit Offenblende, ein guter Verwacklungsschutz etc. für den Videobereich nutzen zu können. Mit der D90 hat Nikon damals die erste DSLR mit Videofunktion vorgestellt, aber weder sie noch die D300S haben bei mir einen Kaufanreiz ausgelöst – beide haben nur „halbe“ HD Auflösung (720p) und können auch nicht vernünftig fokussieren beim Filmen.

Mit der D7000 soll das endlich anders werden. Und deswegen war schon nach ihrer ersten Ankündigung für mich eigentlich klar: die möchte ich haben.

„Nikon D7000 – die ersten kleinen Mengen sind heute eingetroffen!“ twitterte dann gestern Abend ein großer Hamburger Fotohändler. Und obschon sie dort etwas teurer ist als im einschlägigen Versandhandel, lockte mich die Aussicht, das hoffentlich schöne Wetter am Wochenende für die ersten Tests auszunutzen. Also besuchte ich die Webseite, bestellte und zahlte gleich per Paypal. Dann twitterte ich sofort zurück: „Bestellt!“

Paddy von neunzehn72.de sprang auf den Zug auf und reservierte auch gleich eine und wir verabredeten uns lose für ein Treffen bei dem Händler.

Per Email und Twitter teilte ich dem Händler also noch mit, dass ich die Kamera heute morgen in der Filiale abholen würde, sie also nicht versandt werden müsse.
„Kein Problem“ kam es zurück.

Alles leider nicht so einfach

Als ich dann heute morgen bei dem Händler ankam musste ich leider feststellen, dass Anspruch an den Service eines (zu recht) etwas teureren Einzelhändlers und der Wirklichkeit leider etwas auseinander klaffen. Trotz Paypal-Beleg und Perso-Kopie wollte man mir die Kamera nicht aushändigen, da sie ja „schon versandt worden sein könnte“. Einen Nachweis dazu, ob in der Zeit zwischen 18 : 00 gestern und 11 : 00 heute (Samstag morgen) jemand diese Kamera an mich versandt hätte, war im Computer nicht ausfindig zu sein. Natürlich wollte ich nun nicht ohne die Kamera wieder nach Hause fahren, immerhin hatte ich mich sehr darauf gefreut und außerdem liegt der Laden auf der anderen Seite Hamburgs. Schlussendlich musste ich mich auf die einzige angebotene Alternative einlassen, eine Kreditkarten-Sicherheit über die Höhe des Kaufpreises zu hinterlegen. Und das obwohl ich den Paypal-Beleg dabei hatte!

Das nur am Rande. Ich habe mich darüber jedenfalls sehr geärgert.

Das Treffen mit Paddy hat dann leider auch nicht geklappt, naja – hoffentlich ein anderes Mal.

Endlich, ich habe sie in der Hand

Das aber alles nur am Rande. Jetzt aber zur D7000. Bitte erwartet keinen detaillierten Testbericht, dafür habe ich sie zu kurz – und es gibt im Netz schon einige ausführliche Testberichte mit allen Leistungsdaten.
Ich möchte Euch stattdessen darüber erzählen, wie ich den ersten Nachmittag mit der D7000 erlebt habe, was mir gefallen hat und was nicht.
Ohne Handbuch-Studium, nur mir der Vorkenntnis einiger Jahre Nikon Erfahrung nahm ich sie also in die Hand, setzte eines der mitgebrachten Objektive darauf und trat aus dem Laden.

Die Haptik

Das erste was mir auffiel war, dass die D7000 natürlich etwas kleiner ist als die D300. Aber sie hat trotzdem noch eine sehr angenehme Größe, ist also auch für große Hände geeignet. Auch das Display oben ist deutlich kleiner, das wichtige hintere Display genau so groß, und erfreulicherweise auch genauso hochauflösend (knapp 1 Mio Pixel). Als erste Amtshandlung legte ich eine mitgebrachte 16 GB Karte ein und stelle fest, dass auch die Kapazität deutlich geringer ist – klar, sie hat 16.2 Megapixel, die D300 nur 12.3. Während ich bei der D300 also 541 Bilder auf eine 8GB Compactflash-Karte bekomme, bringt die D7000 gerade einmal 467 Bilder auf 16 GB SD-Karte unter. Dafür hat sie dann aber auch 2 SD-Karten-Slots.

Das Gehäuse liegt satt in der Hand und macht einen sehr wertigen Eindruck. Nikon-Kenner fühlen sich mit den Bedienelementen sofort zuhause.

Rathaus, Hamburg
Rathaus, Hamburg

Dann schalte ich die Kamera ein und mache die ersten Fotos. Das Auslösegeräusch ist etwas gedämpfter als bei der D300, aber auch das ist sehr angenehm. Mir fällt auf, dass die Kamera standardmäßig auf automatische Wahl des Fokuspunktes eingestellt ist. Das heißt, sie versucht intelligent Motive oder Gesichter zu erkennen und stellt darauf scharf. Das irritiert mich, da ich es gewöhnt bin, den Fokuspunkt manuell mit der hinteren Wippe einzustellen. Ich weiß auch genau, dass man das umstellen kann und durchsuche mehrfach die Menüs während ich durch Hamburg laufe. Verdammt, wo kann man das einstellen. Ich finde es partout nicht. Ich suche alle Schalter an der Kamera ab, auch nichts. Nun, dann muss ich jetzt erstmal damit leben.

Bilder machen

Das Fotografieren funktioniert einwandfrei (was will man sonst erwarten?) – da ich sowieso fast immer mit Zeitautomatik fotografiere interessieren mich die ganzen Programme und Möglichkeiten, die die D7000 bietet, erstmal nicht. Es gibt auf jeden Fall deutlich mehr „vorgefertigtes“ als bei der D300. Aber wie gesagt, ersthafte Fotografen nutzen das in der Regel nicht, die D7000 ist ja eine Klasse unter der D300 angesiedelt und soll daher auch Einsteiger mit ansprechen. Da ich in RAW fotografiere, spielen auch D-Ligtning und Konsorten – also Bearbeitungen, die die Kamera intern durchführt – für mich erstmal keine Rolle. Es sei aber gesagt, dass die Bilder auf den Display sehr gut aussehen. Wer also in JPG fotografiert, darf sich sicherlich auf sehr, sehr anständige Bilder freuen, die für die meisten Zwecke kaum noch nachbearbeitet werden müssen.

Europa Passage, Hamburg
Europa Passage, Hamburg



Toll ist, dass die D7000 alle (für mich) wichtigen Einstellmöglichkeiten als echte Tasten mitbringt, die man Nikon-Typisch in Verbindung mit den beiden (!) Einstellrädern vorne und hinten einstellen kann. Kein suchen in Menüs, wie es bei kleineren Nikons (und selbst bei der D90 dem sog. „Vorgänger“ der D7000) teilweise notwendig ist.

Eine Sache muss ich allerdings kritisieren, diesen Punkt wusste ich allerdings schon vor dem Kauf und das war das Einzige wo ich echt etwas ins Grübeln gekommen bin.
Es mag als Kleinigkeit erscheinen, aber für mich ist es ein ganz essenzielles Features, welches z.B. Nikon auch soweit ich weiß von Canon abhebt: Bei der D300 und anderen „größeren“ Nikons kann man die hintere Wippe so einstellen, dass ein Klick darauf, das Bild sofort auf 1 : 1 heranzoomt. Ein weiterer Klick schaltet wieder auf die Ansicht der Totalen. Ein Hammerfeature! Ich nutze es andauernd! Wie soll ist sonst schnell sehen, ob ein Bild scharf oder verwackelt ist??
Bei der D7000 geht das leider nicht. Man hat allerdings dedizierte + und – Tasten für den Zoom und kann, wenn man einmal reingezoomt hat (ich muss mir mal ausprobieren, wie oft ich klicken muss, um auf 1 : 1 zu kommen) mehrere Bilder „durchrollen“ indem man das hintere Rad dreht, und alle Bilder werden dann in der gewählten Zoomstufe angezeigt. Klasse!

ISO 6400 mit der Nikon D7000
ISO 6400 mit der Nikon D7000


Nun noch ein Wort zu einer weiteren herausragenden Eigenschaft der D7000, die meine D300 erblassen lässt – das Rauschverhalten bei hohen ISO Zahlen. Schaut Euch das Bild oben an, es ist mit ISO 6400 (!) aufgenommen. Rechts ein 1 : 1 Ausschnitt. Ganz ehrlich: Wenn schon Rauschen, dann bitte Rauschen das so schön „analog“ aussieht. Damit kann ich gut leben!

Bei dieser Kamera kann getrost die ISO-Automatik einstellen und sich zurücklehnen. Wer das nicht kennt: über die ISO-Automatik kann man der Kamera sagen, dass sie, wenn die Belichtungszeit unter eine bestimmte Schwelle fällt (z.B. 1⁄30) automatisch die ISO-Zahl hochregeln soll. Normalerweise erkauft man sich das mit einem erhöhten Rauschverhalten aber bei der D7000 – holla die Waldfee. Selbst ISO 6400 bringt Bilder zustande, die ich mit der D300 (gefühlt) mit ISO 800 nicht bekommen hätte. Unglaublich. Ich habe das jetzt nicht akribisch nachgemessen, aber das ist mein subjektiver erster Eindruck.

Ein weiterer wichtiger Punkt für mich: Auch die D7000 kann Intervall Aufnahmen – für mich für die Erstellung von Zeitraffern sehr wichtig.

Und schlussendlich habe ich auch herausgefunden, wie man von der Automatischen Autofokus-Meßfeldwahl auf manuell umschaltet: unten auf dem kleinen AF/M Hebel, der dazu dient, den Autofokus bei Bedarf abzuschalten, ist ein kleiner Knopf. Der ermöglicht es, in Verbindung mit den Einstellrädern die Autofokus-Modi einzustellen – eigentlich logisch – aber doch neu bei Nikon. Die D300 hat einen dedizierten Schalter und kleiner konnten das nur übers Menü. Also auf jeden Fall sehr gut, dass es diese Möglichkeit an der Stelle gibt, auch wenn sie sich mir nicht gleich intuitiv erschlossen hat…

Filme drehen

Nun mal zu dem eigentlichen Grund des Kaufs – wobei ich sagen muss, dass allein aufgrund des Rauschverhaltens und der höheren Auflösung des Sensors die D7000 schon ein echt guter Kauf – auch ohne Video – wäre.

Aber nun kommen wir zum Video. Natürlich war das auch eines der ersten Dinge, die ich ausprobiert habe. Nach den Erfahrungen mit dem sog. „Live-View“ Modus bei der D300, also dem Modus, in dem der Spiegel hochklappt und ein bewegtes Bild auf dem Display angezeigt wird, war ich ja skeptisch. Bei der D300 habe ich den Live-View nach erstem Ausprobieren so gut wie nie wieder genutzt. Erstens endete das immer mit einem wilden Spiegelgeklappe, weil jedes Fokussieren den Spiegel wieder runtergeklappt hat – mir wurde immer Angst und Bange um die Mechanik – und zweitens habe ich echt den Mehrwert nicht gesehen.
Nun nutzt die D7000 ja auch diesen Live-View Modus, um Video aufzunehmen. Ich war gespannt.

Zunächst ist das Einschalten des Live-Views bei der D7000 viel intuitiver als bei der D300. Wo man bei letzterer das Rad für den Aufnahmemodus umständlich auf LV drehen musste, gibt es jetzt einen extra Hebel dafür. Vorbildlich. Ein kurzer Zug am Hebel und der Spiegel klappt (leise) hoch und auf dem Display erscheint das Bewegtbild. Neu ist, dass nun ein Kontrast-basierter Autofokus zum Scharfstellen verwendet wird. Der ist natürlich lange nicht so leistungsfähig, wie der „richtige“ Autofokus, aber dafür muss auch nicht der Spiegel wieder runtergeklappt werden.

Die D7000 bietet zwei Autofokus-Modi für Video: entweder der Autofokus fokussiert automatisch kontinuierlich nach oder man fokussiert beim oder vor dem filmen manuell durch Antippen des Auslösers. Ich denke für statische Bilder ist auf jeden Fall letztere Einstellung zu empfehlen, sie wird zu deutlich weniger Fokussprüngen bei der Aufnahme führen. Ob die D7000 mit diesem Autofokus überhaupt dazu in der Lage ist auch schnelle Bewegungen (z.B. wenn wir beim Kitesurfen filmen) nachzuziehen, das wage ich zu bezweifeln – hier liefere ich aber gerne bald nochmal Erfahrungen nach.

Reeperbahn, Hamburg
Reeperbahn, Hamburg

Aber nichts desto trotz: das kontrastbasierte Fokussieren funktioniert ganz gut. Leider liegt es in der Natur der Sache, dass der Autofokus immer erstmal über das Ziel hinausschießt und dann wieder auf den Fokuspunkt zurückfährt. Hier muss man experimentieren. Anspruchsvolle, künstlerische Filmaufnahmen wird man vermutlich nur mit manuellem Fokussieren machen können. Aber hier fehlt mir noch die Erfahrung.

Wichtig ist jedenfalls: Man kann fokussieren, während der Film aufnimmt. Automatisch oder nach Bedarf. Auch beim Live-View. Kein wildes Spiegelgeklappe mehr.
Ach ja: die Videoaufnahme startet man über einen Knopf direkt auf dem Live-View Hebel. Damit beendet man sie auch. Toll gemacht!

Nun zur Qualität der Filme. Ich habe für die ersten Tests mit 1080p und 24 Bildern pro Sekunde gefilmt. Alternativ könnte man auch 720p bei 30fps auswählen.

Naja, wisst ihr was? Selbst meine kleine GoPro Hero HD kann bei 720p 60fps und bei 1080p immerhin noch 30fps.
Jammern auf hohem Niveau?
Vielleicht.
Aber diese zwei Modi wünsche ich mir zumindest für die D400!

Ich bin der Ansicht, 24 Bilder pro Sekunde ist für digitales Video eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Ich weiß auch gar nicht warum sich dieser Modus so hartnäckig hält. Nur weil diese Bildwiederholfrequenz früher im Kino verwendet wurde? Fakt ist, bei schnellen Bewegungen hätte ich gerne mehr.
Aber wie gesagt: Das ist Jammern auf hohem Niveau. Irgendwas muss Nikon ja noch verbessern können, sonst kauft ja keiner mehr die großen Kameras.
Bei der D7000 ist das definitiv eine Gefahr.

Denn: die Videoqualität ist schlicht und ergreifend der Hammer, vor allem verglichen mit meiner HD-Videokamera (und die ist kein schlechtes Gerät).
Die D7000 ist wirklich richtig, richtig gut. Und endlich die Möglichkeit zu haben, Gestaltungselemente einzusetzen, wie unscharfe Lichter mit schönen Bokehs im Hintergrund und die geringe Schärfentiefe, ist einfach nur großartig.

Gespannt war ich natürlich auch, wie sich die D7000 bei Video im Low-Light Bereich schlagen würde. Würden ihr da auch die hohen ISO zugute kommen?
Leider ist das Rauschen im Video bei wenig Licht deutlich ausgeprägter als bei Foto. Ab einer gewissen „Dunkelheit“ scheint Schluss zu sein. Da kann man ISO noch so hoch regeln, das Bild wird nicht heller. Dann hilft nur der Griff nach lichtstärkeren Objektiven, aber auch hier muss ich eingestehen, dass ich noch nicht wirklich ausreichend Gelegenheit zum testen hatte. Ich liefere diese Erkenntnisse gerne in den nächsten Tagen nach.

Also: bleibt dran, folgt mir auf Twitter oder abonniert den EMail-Verteiler von gwegner.de, dann verpasst ihr keine Updates!

Das folgende Video ist aus den heutigen Aufnahmen entstanden. Auf die schnelle, experimentell, ohne Stativ nur mit VR. Aber es zeigt auch sehr schön, was das VR hier imstande ist zu leisten! Ich finde es schon beeindruckend, wie ruhig die Bilder sind. Das habe ich mir der Videokamera so nie hinbekommen. Am Ende ist eine Sequenz, die bei wenig Licht aufgenommen wurde. Ach ja, und der Zeitraffer mit den Sternen ist mit ISO 1600 aufgenommen.

Bitte schaut Euch die Videos unbedingt im Vollbild und 1080p an!

Update: Hier nun das zweite Video, das ich am Folgetag – nun mit Stativ und dem 50mm Objektiv – aufgenommen habe. Es zeigt herbstliche Impressionen aus dem Hamburger Umland.

Zu guter Letzt nun noch das Nachtvideo, welches ich in Hamburg aufgenommen habe.

So, es ist schon spät und ich will zu einem ersten Fazit kommen.

Fazit

Die D7000 hat meine Erwartungen voll erfüllt und sogar in vielen Bereichen übertroffen. Sie wird meine D300 ablösen bis es vielleicht irgendwann eine D400 gibt. Fotografisch gibt es absolut nichts auszusetzen, das Rauschverhalten ist für eine Crop-Kamera absolutes High-End, die Bedienung ist Top, bis auf das Fehlen des 1 : 1 Klicks und die Qualität des Videomodus ist auch überragend bis auf die Einschränkung mit den 24fps bei 1080p und dem doch immer noch verbesserungswürdigen Autofokus.

Die Elbphilharmonie, Hamburg
Die Elbphilharmonie, Hamburg


Jeder Nikon-Fotograf, der ernsthafte Fotografie und künstlerische Videografie kombinieren möchte, kommt derzeit an der D7000 nicht vorbei. Und wir reden hier nicht über eine Kompromisslösung.

Alle Fotos, die ihr hier seht, und das Video sind übrigens heute mit der D7000 entstanden. Klickt am besten drauf und schaut sie Euch in groß an. Mit den Pfeiltasten könnt ihr blättern.

Binnenalster, Hamburg
Binnenalster, Hamburg


Lasst mich doch in den Kommentaren einmal wissen, was ihr denkt – wenn ihr Euch die D7000 auch gekauft habt dann freue ich mich über Eure Erfahrungen! Wenn ihr plant, sie zu kaufen, dass löchtert mich gerne mit Fragen.

Hier noch die Links* zu den Produktbeschreibungen bei amazon.de.

Nachtrag 1

Zum Thema Video mit der DSLR habe ich mittlerweile zwei weitere Artikel veröffentlicht:

  1. Video mit der Digitalen Spiegelreflex – Praxis Tipps – nicht nur für die Nikon D7000 und D3100
  2. Autofokus Probleme beim Filmen von Videos mit der DSLR

Und auch Paddy von neuzehn72.de hat mittlerweile einen Testbericht veröffentlicht, in dem er noch etwas detaillierter auf weitere Funktionen der D7000 eingeht. Falls ihr also noch mehr Infos möchtet, lest einfach dort weiter…

Nachtrag 2

In einem Foto Magazin ist offenbar ein Test veröffentlicht worden, der die D7000 im „normalen“ ISO Bereich als schlechter als die D90 oder D300 einstuft. Dies hat offenbar zu einigen Irritationen geführt (was ich auch verstehen kann) da sich das Gesamturteil dann nun doch so erheblich von meinen Eindrücken und denen vieler anderer Foto-Blogger und D7000 Besitzer unterscheidet.

„Ich hatte mir Zeitschriften besorgt und die ersten Testberichte über die D7000 gelesen und dabei hat die D7000 nicht so gut abgeschnitten.
Es kamen die erste Zweifel ob die D7000 gegenüber der D90 die bessere Wahl wäre? Nach deinem Test kommen die nächsten Zweifel über die gelesenen Testberichte.“
Nach Gefühl und nach deinem gelesenen Testbericht würde ich mich jetzt für die D7000 entscheiden.

Dazu möchte ich folgendes sagen. Ich bin Foto-Enthusiast, fotografiere seit vielen Jahren mit Nikon DSLR habe aber auch schon Canon und andere Kameras gehabt. Ich teste nicht im Labor sondern gebe Euch das wieder, was ich in der Praxis erlebe. Bei mir stehen auch keine wirtschaftlichen Interessen dahinter, wie bei gewissen Magazinen. Sprich: mir ist das eigentlich recht egal, ob jemand eine D90, D300 oder D7000 kauft.

Mit all diesen Kameras kann man tolle Fotos machen. Punkt. Schon mit der D70 konnte man Wahnsinns-Fotos machen, wer das nicht glaubt, schaut sich z.B. diese Bilder an.

Worüber wir hier reden, ist aber etwas anderes: was macht eine gute Kamera aus? Dass irgendwelche Messwerte so oder so sind? Ich glaube nicht.
Aus meiner Sicht zählen zwei Dinge:

  1. Die Bildqualität
  2. Die Haptik, also der Wohlfühlfaktor.

zu 1) Die Bildqualität. Im „Tageslichtbereich“ in den unteren ISOs werdet ihr außerhalb des Labors kaum Unterschiede zwischen einzelnen Kameras feststellen auch eine D3000 oder ein D40 sind da gut, selbst gute Kompaktkameras machen da sehr ordentliche Bilder. Auch die Bilder im unteren ISO-Bereich der D7000 sind, ohne sie Pixel für Pixel mit anderen verglichen zu haben, hervorragend. Ich stelle Euch hier mal ein Bild, dass ich willkürlich herausgepickt habe, als unbearbeitetes 1 : 1 JPG zur Verfügung. Schaut es Euch an: gibt es daran irgendetwas auszusetzen? (Klick um es zu laden)

Unbearbeitetes Beispielfoto Nikon D7000

Die Bilder im kritischen ISO-Bereich sind bei der D7000 definitiv um Welten besser als bei der D300 und bei der D90. Nicht ohne Grund verkaufe ich meine D300, auch wenn ich damit in der Vergangenheit großartige Bilder gemacht habe.

zu 2) Die Haptik. Hier hatte ich die meisten Bedenken. Würde ich mit dem „Downgrade“ klar kommen, oder würde ich wichtige Funktionen der D300 vermissen?
Das Ergebnis ist: Ich fühle mich mit der D7000 wohl, auch wenn ich vorher „eine Klasse höher“ hatte. Den fehlenden 1-click-Zoom ist das einzige, das ich verschmerzen muss. Die Kamera fühlt sich gut an, ich muss kaum in die Menüs, alle wichtigen Funktionen sind auf Tasten gelegt und da wo ich sie erwarte.
Aber das ist subjektiv. Nehmt die Kamera am besten selbst in die Hand, fotografiert damit, bildet Euch ein eigenes Urteil.

Fazit: Kauft Euch eine Kamera. Sollte es die D7000 sein, werdet ihr es nicht bereuen. Sollte es eine andere sein, werdet ihr damit auch gute Bilder machen.
Nur tut mir einen Gefallen: verbringt nicht zu viel Zeit damit, Tests zu wälzen und Pixel zu zählen, sondern geht lieber raus, fotografieren! ;-)


*) Die gekennzeichneten Produkt-Links sind Partner-Links zu amazon.de. Wenn ihr über einen dieser Links auf amazon.de geht, unterstützt ihr mich. Ihr zahlt keinen Cent mehr aber ich bekomme eine kleine Provision. Vielen Dank!

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Kommentare

256 Kommentare zu “Nikon D7000 – Test, Review, Praxis, Erfahrungen”


  1. H-J-H 14. November 2012, 11:54   »
    Gravatar

    Hat jemand Erfahrung im Vergleich der Nikon Ⅾ 7000 zur neuen Ⅾ 800? Erstere ist eine CPS mit Cropfaktor 1,5 u. Ⅾ 800 eine Vollformat-Kamera. Mich interessieren Bildqualität-Unterschiede und schnelle Bildfolge (Tieraufnahmen).
    Vorausdank
    H-J-H

  2. Guntram 5. Dezember 2012, 20:35   »
    Gravatar

    Hallo und guten Abend,

    ich bin ja seit Sommer Besitzer einer Nikon d7000 und habe auch schon einige Bilder mit ihr gemacht und bin durchweg zufrieden. Wenn man sich dann seine Bilder anschaut, bisher alle in *.jpg, kommt der Wunsch die Bilder in RAW aufzunehemn und mit den Bildern in *.jpg zu vergleichen. Doch dazu benötige ich ja ein Programm, denn mein PC weigert sich meine bisherigen RAW-Aufnahmen anzuzeigen. Welches Programm verwendet Ihr, oder welches wäre empfehlenswert?

    Ich hab hier auf der Seite nur lightroom gefunden, gibt es auch noch andere?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Guntram

    • gwegner 5. Dezember 2012, 20:47   »
      Gravatar

      Hi Guntram, ich empfehle auf jeden Fall Lightroom. Es gibt andere, aber vom Preis‑/Leistungsverhältnis ist es mit abstand das Beste.

      • Werner 19. Januar 2013, 01:49   »
        Gravatar

        @guntram

        also ich nutze z.Zt. noch keine NIKON, aber Lumix G3, Sonys SuperPocket RX-100 mit 20,2 MPix und eine kleine Canon IXUS 125 HS. Ich will aber bis April entw. auf EOS 7D oder NIKON D7000, evtl. Nachfolger, falls neue Produktlinie im Feb. kommt…
        Die G3 werde ich wohl verkaufen, weil die Linie Four/Thirds eingestellt wird…falls man überhaupt noch nen Eintauschwert kriegt.

        …zur Software jedoch empfehle ich, wirklich ernsthaft Lightroom 4.3, das Beste, was ich je hatte, doch brauche ich 2 Handbücher…aber zum schnellen Sichten und Kamera-Upload zusätzlich ACDSee Pro 6…ich nutze Pro 3, denn die gibts/gabs mal kostenlos und hat auch fast alle Menüs drin, nur etwas anders geordnet, als in der neuen Ⅴ 6. Adobe Elements 11 hatte ich auch getestet, aber die Vorgängerversion war besser, aber längst nicht so schnell wie ACDSee…hol Dir den kostenlosen TestDownload für Lr4 bei Adobe runter für 30 Testtage, Du kannst reallife alles durchtesten…dann ne günstige Discount-Version vom Markt oder Ebay mit Lizenznummer und mach damit die Testversion zur Vollversion…mehrfach günstiger, als online Direktkauf.
        vG werner

  3. Peter 5. Dezember 2012, 20:54   »
    Gravatar

    Hallo Guntram
    Auch wenn Gunther deine Frage sicherlich noch besser beantworten kann erlaube ich mir dir hier zu schreiben. Warum nimmst du nicht einfach das Programm ViewNX2, das man zusammen mit der Kamera von Nikon erhält. Das funktioniert sehr gut. Man kann alle mir bekannten Bildformate anschauen und natürlich auch die RAW-Bilder. Außerdem kann man in diesem Programm noch besser als in vielen anderen Programmen auch die mit der d7000 „gedrehte“ Filme anschauen.
    Sonst verwende ich noch Photoshop-Elements und Premiere Elements. Wenn man nicht professionell arbeitet, reichen diese Programme völlig.
    Zu ViewNX2 ist noch zu sagen, dass da leider – im Unterschied zu Photoshop – die Funktion fehlt, zwei Bilder groß nebeneinander zu vergleichen.

  4. Jürgen 22. Dezember 2012, 09:23   »
    Gravatar

    Hallo, ich stehe zur Zeit vor dem Problem, neben meiner D700, mit der ich sehr zufrieden bin, mir noch eine DX Kamera anzuschaffen. Die D7000 gefällt mir da sehr gut. Da ich auch viel in der Natur unterwegs bin, wollte ich mir die D7000 mit Kit 18–105 anschaffen. Taugt das Objektiv etwas?
    Danke für eine kurze Rückinfo.

    • gwegner 22. Dezember 2012, 10:05   »
      Gravatar

      Hallo Jürgen, das Objektiv ist für das Geld schon okay.

  5. Uwe 22. Dezember 2012, 10:16   »
    Gravatar

    Hallo;

    Du hast mir ja nun schon einige hilfreiche Tipps gegeben.
    Hast Du eine gute Empfehlung für einen Standadzoom?

    Gruß

    Uwe

    • gwegner 22. Dezember 2012, 10:48   »
      Gravatar

      Hi Uwe, das ist schwierig, da Du mit einem Standardzoom natürlich immer Kompromisse eingehst. Das 18–200 VR habe ich immer gerne genutzt, es sticht aus der Reihe der eher schlechten Superzooms wohltuend hervor.

    • Uwe 22. Dezember 2012, 11:48   »
      Gravatar

      Hi,
      sorry da habe ich mich falsch ausgedrückt… Ich benötige etwas von 16⁄17 – 50⁄55 etc.
      Anfangslichtstärke 2,8 hast Du da nen Empfehlung?

      VG
      Uwe

      • gwegner 22. Dezember 2012, 12:00   »
        Gravatar

        Gibt’s so glaube ich nicht, zumindest nicht von Nikon. Ich würde diese Brennweiten lieber mit dem 35 f/1.8 und dem 50 f/1.8 abdecken und zusätzlich dann das 10–24 DX für Weitwinkel und das 70–200 für Tele nehmen.

  6. Robert 23. Dezember 2012, 15:10   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,

    vielen Dank für die Super Homepage.
    Auf Grund der Tipps im Intenet (auch von gwegner.de) hab ich mich entschlossen von einer EOS 50D zur Nikon D7000 zu wechseln.
    Bin jetzt 3 Tage am testen und muß feststellen das die Kamera ein Problem beim focussieren hat. Mal liegt der Focuspunkt dahinter, mal davor, ein anderes Mal wieder komplett daneben. Habs mit einem 35mm 1.8, zusätzlich mit einem 50mm 1.4,mit einem 70–300mm, einem micro 105mm 2.8 probiert. Auch der Wechsel von A zu S oder Ⅽ (Modus) brachte nicht wirklich eine Veränderung. Auch die manuelle Korrektur des Focuspunktes bringt nur eine tempoäre Verbesserung des Problems. Habe paralle dazu auch eine D700 im Haus die mit allen Objektiven sehr exakt scharfstellt.
    Wenn man unter „Focusprobleme mit der D7000“ googelt findet man ganze Herrscharren von D7000 Usern die ihren Body zum Nachjustieren an Nikon senden (auch mehrmals).
    Jetzt zu meiner Frage an Dich. Der Blog über die D7000 läuft ja bei Dir schon 2 Jahre. Warum findet sich hier so gut wie niemand der von diesen Problemen berichtet? Soll ich die Kamera zurückschicken (Amazon) oder sie beim Nikon Stützpunkt justieren lasssen?
    vielen Dank und schönen Gruß aus Bayern,

    Robert

    • gwegner 23. Dezember 2012, 23:25   »
      Gravatar

      Ein generelles Problem mit dem AF der D7000 gibt es meiner Kenntnis nach nicht. Offenbar scheint Deine nun einen Defekt zu haben, das kann einmal vorkommen. Ob Du die Kamera zurckschickst, oder zum Service gibst, musst Du letztenendes selbst entscheiden.

  7. Erich Ems 10. Januar 2013, 10:59   »
    Gravatar

    Ich kann nur bestätigen, dass die Ⅾ 7000 definitiv ein Focusierungsproblem hat. Nicht nur bei schlechten Lichtverhältnissen (dort sowieso), sondern auch sonst immer wieder mal.
    Dabei habe ich nun schon die zweite 7000 vom Händler bekommen, da die erste einen Totalausfall der Schärfeautomatik hatte. (Ich persönlich glaube, dass man die Kamera nicht ein‑ und ausschalten darf wenn folgende Einstellungen erfolgt wurden: Autofocus auf bei der Kamera auf „Manuell“ und gleichzeitig Autofocus am Objektiv auf „on“) Das betrifft aber nur den Totalausfall. Was die immer wiederkehrende Unsicherheit der Schärfeeinstellung betrifft: die hat sich auch mit dem zweiten, neuen Body nicht verbessert. Besonders beim 35mm 1.1,8 ist sie schon dramatisch…
    Also meiner Meinung nach gibt es da definitiv ein generelles Problem bei der 7000.
    lg

    • gwegner 10. Januar 2013, 11:21   »
      Gravatar

      Sorry Erich, aber Du schließt von zwei Kameras, mit denen Du Probleme hast auf ein generelles Problem? Bei den Autofokus-Problemen der ersten Charge D800 hat Nikon sofort reagiert und nachgebessert. Der D7000 Autofokus ist seit über 2 Jahren am Markt und wurde jetzt sogar auch in der D5200 verbaut. Von einem generellen Problem kann man da glaube ich nicht sprechen. Die Kombination aus Objektiv und Body ist bezüglich des Autofokus immer als Gesamtsystem zu sehen. Dass man dieses auch mal justieren lassen muss finde ich jetzt nicht unnormal, wenn man bedenkt, welche Ansprüche wir mit den heutigen Sensoren und Objektiven an den Autofokus stellen.
      Grüße, Gunther

  8. Wilfried 5. Februar 2013, 19:16   »
    Gravatar

    Hallo Gunther,
    ich hatte mir im Januar 2012 die D7000 mit dem Tamron f:2,8 17–50mm VR/VC gekauft. Die Farben waren unabhängig vom Objektiv blass und hatten zu wenig rot. Nach der Justage durch den Nikon-Service München sind die Farben ein Traum. Sicherlich ärgerlich, aber ein lösbares Problem.
    Ich stimme voll mit Dir überein (übrigens auch zwei Kollegen, die die D7000 fast zeitgleich mit mir gekauft haben), dass Haptik, Rauschen bei hohem ISO, Schärfe, Focussieren (selbst mit meinen alten analogen Nikkoren) und die Bedienung eine Freude sind.

    Viele Grüße
    Wilfried

  9. Sebastian 5. Februar 2013, 21:20   »
    Gravatar

    Hallo Leute,

    ich hatte ähnliche Focus-Probleme mit der D7000, auch mit der der D3s,

    Nikon hatte da anscheinend nicht nur Sensor-Probleme, sondern auch von der Kamera-Internern-Seite irgendwie „Unstimmigkeiten“ !!

    Ich war damals so was von verärgert, dass ich einen Systemwechsel vorgenommen habe.

    Vielleicht hat sich das ja inzwischen ein wenig gebessert, da ich die D800 von einem Kollegen nicht schlecht finde.

    All Zeit gutes Licht

    Sebastian

  10. Guntram 6. Februar 2013, 18:03   »
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    Hallo zusammen,

    als erstes möchte ich mich für die vielen Tipps bedanken die ich hier schon bekommen habe. Noch eine Anmerkung zu meiner obigen Frage zur Software um RAW-Dateien zu bearbeiten, an die mitgelieferte Software hatte ich zuerst nicht gedacht, fiel mir allerdings ein, als ich den Beitrag abgeschickt hatte :-)

    Nun zu meiner heutigen Frage, ich möchte mir eine lichtstarke Festbrennweite zulegen und dachte an ein 50mm Objektiv für meine D7000. Dabei habe ich die Wahl zwischen zwei Alternativen, das Nikkor 50mm 1,8 G oder das Nikkor 50mm 1,8 Ⅾ. Was gibt es über die beiden zu sagen, gibt es wesentliche Unterschiede die ich in die Entscheidung einbeziehen sollte?

    Vielen Dank für die Antworten, viele Grüße
    Guntram

    • gwegner 6. Februar 2013, 18:32   »
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      Ich würde das modernere „G“ Objektiv nehmen, es sei denn, Du brauchst einen manuellen Blendenring.

    • Christoph Petermann 6. Februar 2013, 19:53   »
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      Hallo Guntram
      auf meiner D7000 sitzt meistens das neue 1.8G Objektiv, weil ich Festbrennweiten einfach mag. Vorher hatte ich auch das etwas ältere Nikkor AF-D 1.8. Ich finde nach meinen ausgiebigen Tests am Sternenhimmel das 1.8G supergut. Ich verwende es auch oft in Konzerten um ohne Blitz zu fotografieren. Nach 1–1⁄2 Jahren bin ich immer noch begeistert. Nicht nur vom Objektiv, auch von der D7000.
      Christoph

  11. Tom 8. Februar 2013, 21:03   »
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    Hallo Gunther,
    ich bin seit Jahren ebenfalls stolzer Besitzer einer Nikon D7000. Seit Anfang an habe ich aber immer wieder Probleme mit „öligen“ Flecken auf dem Sensor. Ich hatte die Kamera bereits einige Male beim Nikon Service in München. Angeblich sollen die Flecken durch den Hub vom verwendeten Sigma 18–250 verursacht werden. Aus diesem Grund habe ich mir das Nikon 17–55⁄2.8 besorgt. Auch bei diesem Objektiv habe ich nach ca. 400 Aufnahmen erneut Flecken am Sensor. Welche Empfehlung kannst du mir geben?
    Viele Grüße
    Tom

    • gwegner 8. Februar 2013, 22:09   »
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      Tom, tut mir leid, ich kann Dir auch nur empfehlen, Dich an Nikon zu wenden.

  12. Martin 9. Februar 2013, 21:49   »
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    Ich habe jetzt nach 3 Tagen auf „fotocumminity“ zu einer Kaufentscheidung hin zur Nikon D7000 gefunden, Und ich freue mich, dass die Kamera auf deiner Seite so hoch geschätzt wird. Dann lese ich weiter oben was von Sensorproblemen, die ich als Einsteiger ohne Vergleichsmöglichkeiten wahrscheinlich gar nicht bemerken würde. Wie merkt man, das die Farben oder sonst was an der Kamera nicht stimmen? Gibt es da Möglichkeiten mit Softwareprogrammen (downloads)?

    • gwegner 9. Februar 2013, 22:04   »
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      Ganz einfach: durch ansehen der Bilder. Wenn Deine Kamera gute Bilder macht, ist alles in Ordnung. Wenn der Blaue Himmel auf den Bildern grün aussieht, dann muss sie zum Service. Sorry – aber macht Euch doch nicht immer soviele Gedanken. 99,9 % aller kameras sind völlig in Ordnung wenn ihr sie kauft. Wenn ihr wirklich mal das 0.01 % Montagsmodell erwischen solltet, dann schickt ihr es halt zu Nikon oder tauscht es beim Händler um!

  13. sven 14. Februar 2013, 08:34   »
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    Ich fotografiere derzeit mit D300s und D90 – meine D90 habe ich durch die D7000 ersetzt – tolle Kamera. Das einzige, was mich stört, dass das Display der D7000 im Vergleich einen heftigen Grünstich hat. Auch beim eigentlichen Bild geht es noch leicht ins grün– würde ich sagen. Das fällt insbesondere bei künstlichem Licht auf. Von diesem Phänomen habe ich bislang nur in Verbindung mit D4/D600/D800 gelesen. Hat noch jemand den gleichen Eindruck?

    Viele Grüße
    Sven

  14. Wilfried 14. Februar 2013, 19:17   »
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    Hallo Sven,

    schicke sie mit Deinem Objektiv zusammen zum Nikon-Service nach München. Du hast ja zwischenzeitlich noch Deine D300. Meine D7000 hat seitdem viiiel bessere und kräftigere Farben es stimmt einfach alles. Das dauert knapp 2 Wochen und über Deinen Händler und die Garantie zahlst Du nichts. Die D7000 wird in Thailand gebaut und in der Massenfertigung wird sie unter Umständen nicht so perfekt abgestimmt, wie beim Service.

    Viele Grüße
    Wilfried

    • sven 15. Februar 2013, 12:16   »
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      Hallo Wilfried,

      vielen Dank für deine Antwort und den Tipp – meinen Eindruck bzgl. dem eigentlichen Bild muss ich revidieren – es ist eigentlich nur das Kamera-Display was einen komplett anderen Eindruck vermittelt. Bei D300s ist eher zu kühl und „blau“ – bei D7000 eher zu warm und „gelb-grün“ – nebeneinander betrachtet sehr unterschiedlich. Habe inzwischen auch noch mal mit Nikon telefoniert – die Displays der neuen Kameras ab D7000 sind anscheinend bewusst anders abgestimmt als die älteren Modelle. Man kann wohl über den Service das alte Farbprofil „aufspielen“ lassen. Da aber alle neuen Modelle eher so sein werden wie die D7000, muss ich mir überlegen ob ich mich nicht an das neue Farbprofil gewöhnen sollte ;-)

      Viele Grüße
      Sven

  15. werner 19. Februar 2013, 22:11   »
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    Hallo,
    habe am 18 feb. meine ganze alte spiegelreflexflotte verkauft und die 7000 angezahlt, bzw, den kaufvertrag abgeschlossen. heute am 19 februar sollte ich 300.-€ anzahlen, habe dass auch getan. wollte jetzt in den kurzurlaub und danach die 7000 abholen. nach dem ich angezahlt habe kamm ein anderer mitarbeiter des fotoladens und sagte die 7000 ist nicht mehr rein zu bekommen, sie gilt als ausgelaufen, man bekommt keine mehr von nikon geliefert. ich bin geschockt, was mach ich?
    gruss werner

    • gwegner 19. Februar 2013, 23:31   »
      • werner 20. Februar 2013, 09:04   »
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        War am 18 Februar 2013 im Fotogeschäft und habe meine ganze alte Ausrüstung gegen einen Wertscheck für die Nikon 7000 abgegeben, am 19.02.2013 habe ich noch mal 200,-€ als Anzahlung gegeben, dieses Geld bekomme ich nicht zurück, meine alte Ausrüstung bekomme ich aber auch nicht. Werde auf die Canon 60D oder 7D verwiesen oder soll dort die Nikon D90 oder D200 kaufen. Die aber will ich nicht haben. Kein Geld zurück, meine alten Fotoapparate weg. Habe mir schon einen Kabel und einen Funkauslöser für die 7000 bestellt, habe ja den Kaufvertrag, dachte es geht alles ok. Der ist wertlos, oder kann ich dagegen angehen. Schadensersatz fordern, dass es bei Amazon und anderen Internetstellen diese Camara noch gibt, sehe ich, jedoch habe ich in dem einen Laden, meine ganze Ausrüstung abgegeben, und noch Geld angezahlt, hätte der Verkäufer gesagt, es gibt sie da nicht mehr, wäre es ok, hätte mich umgedreht und wäre gegangen. Jetzt ist alles anscheinend weg, ich soll mich mit einer anderen Camara anfreunden, die ich gar nicht haben will. Und das bei einem großen Fotogeschäft mit mehreren Zweigstellen im Ruhrgebiet. Dachte nicht das man so abgezogen werden kann. Diese Vorgehensweise darf doch nicht rechtens sein, oder?

  16. Jana 21. Februar 2013, 09:30   »
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    Die 7100 ist bald da :-)

    http://www.nikon.de/de_DE/news_room/news_releases_main.page?Period=New&Quarter=0&SY=0&ID=templatedata\de_DE\news_article\data\BV-PR-WWA0213-D7100-NEWS

  17. Thomas 24. Februar 2013, 15:05   »
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    So, du bist schuld, konnte die D90 zu einem sehr guten Preis in Zahlung geben und habe eine der letzten D7000 ergattert.
    Zusätzlich das Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1 : 1,8G, mein Sigma 18–50mm F2.8–4.5 DC OS HSM habe ich behalten, harmoniert nach den ersten Testen auch mit der 7000 er sehr gut.

    Eine Frage, zu der ich schon bei der 90 iger keine so richtig befriedigende Antwort fand: Bewegte Motive, vom Motorrad bis hin zum Vogel im Flug etc.
    Es gibt die dynamische Messfeldsteuerung und 3D-Tracking.

    Wann verwendest du welche Einstellung?

    Ach ja, klasse Seite, weiter so!

    Gruss Thomas

    • gwegner 24. Februar 2013, 15:48   »
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      Hi, gute Entscheidung ;-)
      Ich persönlich nutze eigentlich immer den Einzelautofokus mit AF-C…
      VLG
      Gunther

      • Thomas 1. März 2013, 17:59   »
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        Bezüglich AF Mode,
        habe jetzt nach Try and Error diverse Teste mit bewegten Objekten (Pkw`s) gemacht.

        3D Tracking hat in Serienbildern das Fahrzeug immer wieder verloren, anscheinend ist da der Farbunterschied zur Umgebung zu gering.

        Dynamische Messfeldsteuerung mit 21 Messfeldern ergab, zumindest bei mehreren Serien ein 100 % zufrieden stellendes Resultat.

        Gruss Thomas

  18. Willi 27. Februar 2013, 15:03   »
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    Hallo Gunther,
    auf der Suche nach Entscheidungshilfen „Pro + Contra D7000“ bin ich auf Deinen Testbericht und Deine Homepage gestoßen. Beides einfach nur toll.
    Ich habe mich entschieden, die D7000 zu kaufen. Beim Stöbern im Netz habe ich leider jedoch nirgendwo Hinweise gefunden, ob die Objektive, die ich mir für meine F100 gekauft hatte, noch gut einsetzbar sind oder ob aus Deiner Erfahrung eine Ergänzung nötig wäre.
    Wenn Du meine Aufstellung ansehen und mir eine kurze Rückmeldung geben könntest, würde ich mich sehr freuen:
    1.) AF Nikkor ED 14mm 2.8D
    2.) AF Zoom-Nikkor 24–120mm 3.5–5.6D IF
    3.) AF Micro-Nikkor 60mm 2.8D
    4.) AF VR Zoom-Nikkor ED 80–400mm 4.5–5.6D
    Herzlichen Dank im Voraus und schöne Grüße vom Niederrhein
    Willi

    • gwegner 27. Februar 2013, 15:20   »
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      Hi Willi, die alten Objektive werden sicherlich funktionieren. Zur Performance kann ich nur bei dem 60er f/2.8D etwas sagen, da ich es selbst habe: eine Wucht…
      Viel Spaß mit dem neuen Cam!

      • Willi 27. Februar 2013, 20:16   »
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        Hallo Gunther,
        danke für Deine prompte Antwort!!!
        LG
        Willi

  19. Heidi G.K. 4. März 2013, 13:38   »
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    Hallo, habe mir kürzlich die D7000 gekauft und experimentiere. Speichere in jpeg und Raw ab.
    Woran kann das liegen, dass die Raw Dateien viel zu dunkel sind und man kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen, im Vergleich zu der Jpeg Datei.
    Gruß Heidi

    • gwegner 4. März 2013, 14:12   »
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      RAW Dateien sind für die Nachbearbeitung gemacht. In den JPGs sind schon die ganzen Kamerainternen Berbeitungen drin, in den RAWs nicht. Benutze ein Programm wie Lightroom, um die RAW-Dateien zu bearbeiten, dann erhältst Du bessere Ergebnisse als mit JPG.

  20. Johannes 12. März 2013, 17:33   »
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    Hallo Gunther,
    bin seit Dezember auf der Suche nach eine guten Slr und bin auf Deine Seite gelangt. Bin wirklich begeistert von Deiner Seite seitdem mache in Wien ordentlich Empfehlungen Deine Seite zu besuchen.
    Deine Berichte zu D5200 und D7000 haben mir aber nicht wirklich geholfen mich zu entscheiden weil die d5200 alles ein wenig besser macht und die D7000 viele Dinge hat die die 5200er nicht hat.
    Der Preis hat nun zu Gunsten für die D7000 entschieden. Hab ein Schnäppchen gemacht mit grad mal 450.- Euro und Restgarantie mit 6000 Auslösungen. ;-).
    Meine Frage: Macht es Sinn sich die 5200er neben der 7000er zuzulegen oder nicht?
    LG Johannes

    • gwegner 12. März 2013, 17:39   »
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      Hi Johannes, erstmal danke für die Weiterempfehlung! Freut mich sehr!
      Ich finde die D5200 ist eine tolle Ergänzung zur D7000, weil sie eben das Klapp-Display hat, den deutlich besseren Video-Modus etc – also einfach zwei tolle Kameras mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
      LG
      Gunther

  21. achim 20. März 2013, 23:31   »
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    Hi Gunther,
    erst mal Danke für Deine schnelle Antwort. Nach Deinem Review und der Möglichkeit endlich auch Filme mit 30 fps aufzunehmen bin ich heute zu Calumet, um mir die 5200er zu holen. Zum Vergleich wie sich eine „größere“ anfühlt, habe ich die D7000 in die Hand genommen.., Leider, denn Haptik und Funktionalität der D7000 haben meine „Kaufentscheidung“ um Lichtjahre zurück geworfen ;)
    Ich möchte Making ofs u.ä. (nicht immer optimale Lichtverhältnisse) drehen, aber auch Fotos für Verlage schießen. Die D7100 wäre wahrscheinlich die Lösung, lag aber nicht so gut in meiner Hand wie die D7000 und auch nicht unbedingt in meinem Budget, abgesehen vom fehlenden schwenkbaren Monitor. Für Drehs könnte ich auch Equipment leihen…
    Da du Erfahrung mit allen relevanten Nikon Modellen hast, zwei Fragen dazu: Reichen die 16 MP der 7000er für den „professionellen Einsatz“ heutzutage noch? Ich denke FX muss es nicht sein. Da ich lieber mit lichtstärkeren Objektiven arbeite, kämen für mich z.Zt. nur das 35 und 50er infrage bzw. für stills auch die alten Nikkors. Hast Du einen Erfahrungswert bis zu welchem Grad ich fehlende Brennweite (z.B. bei Architekturdetails) unter „normalen“ Lichtverhältnissen und 16MP durch späteres Herausvergrößern kompensieren kann, bevor es zu „flau“ wird? Da ich von der analogen Fotografie komme und noch keine Erfahrung mit der Leistungsfähigkeit einer DSLR habe, bin ich für jede Anregung dankbar!
    LG achim

    • gwegner 21. März 2013, 08:01   »
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      Hi Achim,
      die D7000 ist immer noch zeitgemäß, was den Sensor betrifft. Die hauptsächlichen Verbesserungen der D7100 liegen im Video-Bereich. Auch bei der D7000 hast Du noch genug Raum um später zu croppen, ich habe bis Herbst letzten Jahres nur mit der D7000 fotografiert, in allen Bereichen.
      Ansonsten kann ich Dir aber auch sagen, dass Du Dich auch ganz schnell an die D5200 gewöhnen würdest, sobald man sie nicht im direkten Vergleich mit einer größeren in die Hand nimmt, macht sie wirklich ganz viel Spaß. Gerade für Video ist das Klappdisplay doch ideal.
      VLG
      Gunther

  22. achim 21. März 2013, 21:40   »
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    Hi Gunther,

    danke für deine umgehende Antwort und ein dickes Kompliment Deinem Enthusiasmus und Fleiß :)) Ich drücke mit der D5200 noch mal auf „Restart“ , diesmal ohne „Fremdfummeln“ ;) Ich hoffe, dass ich weiterhin meine alten Nikkors für Stills nutzen und korrekt belichten kann, auch wenn der D5200 im Gegensatz zur D7000 m.W. ein Blendenmitnehmer für die Messung fehlt. Ich hadere noch mit mir, die D5200 als Kit zu nehmen, ist preislich ja nicht verkehrt.
    Würdest du rein „qualitativ“ betrachtet beim 18–55 eher VR oder G EDII empfehlen? Oder kann ich die Vergütung in dem Segment eh vernachlässigen, dann würde ich wohl das 18–105 VR nehmen plus die festen 35+50er. An diese Plastikbajonette muss ich mich eh erst noch gewöhnen…

    Dir schon mal eine schöne Zeit in Afrika mit atemberaubenden Motiven!
    LG achim

    • gwegner 21. März 2013, 22:00   »
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      Die 18–55 kenne ich leider nicht… Das 35 f/1.8 und 50 f/1.8 haben beide kein Plastikbajonett!

      • achim 21. März 2013, 22:08   »
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        ich weiß ;), meinte die „Kit-Objektive“. Trotzdem muss es als Zoom für den Anfang bei mir reichen :(

  23. achim 22. März 2013, 13:30   »
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    Lieber Gunther,
    ich hätte jetzt die Möglichkeit, für Videoprojekte eine gute Videokamera von einem buddy auszuleihen. Sprich, bei meinem Vergleich zwischen D5200 + D7000 könnte ich mich auf den reinen Fotosektor beschränken.
    Das Klappdisplay und die Haptik mal aussen vor… würdest du nach deinen jetzigen Erfahrungen mit der D5200 unter dem Aspekt Rauschverhalten (Low Light) und Auflösung der D5200 mittlerweile den Vorzug geben?
    1000 Dank & LG achim

  24. achim 22. März 2013, 13:36   »
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    P.S. geht mir dabei um prints bis ca. A1

  25. Thomas 1. April 2013, 20:48   »
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    Hallo Gunther,
    nur kurz vorneweg: Riesenlob für Deine Seite, sie ist seit ich sie gefunden habe meine meist gelesene Fotoseite. Ich empfinde sie als Inspiration, Nachschlagewerk und damit als sinnvollen Zeitvertreib.

    Nun zur D7000, die ich selbst im Einsatz habe. Ich bin, obwohl ich vermutlich nur einen Bruchteil ihrer Möglichkeiten ausschöpfe, ähnlich begeistert wie Du. Was mich aber nervt und die Freude daran verleidet ist, dass ich permanent am Reinigen des Sensors bzw. Entfernen der störenden Flecken in den Fotos bin. Ich habe entweder ein Modell mit den im Web ausführlichst beschriebenen Problem der Öltröpfchen von der Spiegelmechanik oder das viele Wechseln der Objektive (ich habe einige Festbrennweiten) führt einfach zu einer stärkeren Verschmutzung/Verstaubung des Sensors.
    Ich hätte vermutet, dass Du bei Deinen Reisen hier besonders Probleme haben müsstest. Habe aber bei Dir nichts davon gelesen. Kennst Du das Problem? Ist Deine D7000er nicht so empfindlich oder wie verhinderst Du das Staubproblem? Was benutzt Du, wenn Du den Sensor reinigst (falls Du es tust)?
    LG
    Thomas

    • gwegner 2. April 2013, 15:43   »
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      Der Staub wird ja nur sichtbar, wenn Du mit geschlossener Blende arbeitest, also normalerweise eher die Ausnahme als die Regel. Ich kümmere mich da nicht besonders drum. Wenn ich wirklich mal Landschaften mit Blende 11, 16 oder 22 aufnehme, stemple ich hinterher die Stellen weg. Ansonsten kommt die Cam einmal im Jahr zu Nikon zur Reinigung.

    • Thomas 2. April 2013, 16:50   »
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      Hallo Thomas,
      ich hatte bis vor kurzem das gleiche Problem. Auf den Rat von Gunther habe ich mich an den Nikon Service gewendet. Nikon hat meine D7000 ohne Garantieanspruch auf Kulanz gründlich gereinigt. Seit dieser Zeit habe ich keinerlei Probleme mit Ölflecken auf dem Sensor.
      Viele Grüße
      Tom

      • Thomas 6. April 2013, 17:03   »
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        Hallo Thomas,
        das werde ich dann wohl vor meinem geplanten Islandurlaub auch machen.
        Zu welchem Service hast Du Deine Kamera geschickt? Hast Du vorher angefragt, Beispielbilder mitgeliefert?
        Gruß
        Thomas

  26. Thomas 7. April 2013, 08:59   »
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    Hallo Thomas,
    ich habe mich bei Nikon angemeldet und dann eine Online Supportanfrage wegen ständiger öligen Flecken am Sensor gestellt. Via eMail habe ich dann eine entsprechende Nummer erhalten und die D7000 kostenfrei zu Nikon Deutschland (Düsseldorf) geschickt. In der Regel findet der Service innerhalb von ein paar Tagen statt… Meine Kamera ist ca. 2,5 Jahre alt, der Service war sogar kostenfrei!!!

    Viele Grüße aus München
    Tom

    • Thomas 15. April 2013, 20:00   »
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      Hallo Tom,
      danke für den Tipp. Habe ich auch gemacht, allerdings mit weniger Erfolg. Lt. Nikon (München) sei der Sensor angeblich verkratzt und müsse getauscht werden; für eine Summe, die nicht bereit bin zu zahlen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie der angebliche Kratzer auf den Sensor gekommen sein soll. Auf meinen Bildern sehe ich jedenfalls keine Kratzer. Nur ab und an Flecken, die jeweils nach einer Reinigung weg sind. Aber vielleicht führen Kratzer ja dazu, dass sich Staub leichter festsetzt und nicht mehr durch die Kamera-Sensorreinigung entfernen lässt. Im Moment bin ich erst mal geschockt.

      • Thomas 15. April 2013, 20:32   »
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        Hallo Thomas,
        mit Nikon München hatte ich die selben schlechten Erfahrungen. Die haben mir den Sensor zwei mal kostenpflichtig gereinigt. Kurz darauf waren wieder Flecken am Sensor. Wende dich bitte an die Zentrale, die haben mir geholfen (hast du noch Bilder vor der Reinigung?)
        Grüße aus Unterschleißheim
        Tom

        • Thomas 3. Mai 2013, 20:57   »
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          Hallo Thomas,
          super Tipp. Die Kamera war in Düsseldorf, ist gereinigt, der Autofokushebel getauscht und schon wieder zurück. Kosten: 0,00 € Kulanz. Das nenne ich Service. Ab jetzt nur noch direkt dahin.
          Gruß
          Thomas

  27. Björn 17. April 2013, 11:06   »
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    Hallo Thomas,
    ich besitze die D7000 seit 2 Jahren und bin durchweg zufrieden.
    Habe das Standardobjektiv 18–105 und das 35 1,8er.

    Jetzt überlege ich mir für meinen Urlaub in Afrika ein Tele‑ oder Telezoom zu kaufen.
    Gibts da Empfehlungen in Kombination mit der D7000.
    (preisgünstig wäre das 55–300, ob das aber auch was taugt)
    Welche Lösungen haben vielleicht auch in Bezug auf FX Kameras Zukunft?

    Danke für deine Tips

    • Tom 20. April 2013, 15:09   »
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      Hallo Björn,
      ich habe das AF-S NIKKOR 70–300 mm 1 : 4,5–5,6G ED VR auf meiner D7000 und bin damit sehr zufrieden. Mit der Drop Kamera kommst du da auf 400mm. Für Afrika wäre dies eine günstige Zoomlösung.
      Gruß
      Tom

  28. Thomas 23. April 2013, 21:34   »
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    Hi Gunther, als Besitzer der D7000 interessiere ich mich für die Berichte über die D7100. Immer wieder lese ich, dass der Autofocus der D7100 DEUTLICH treffsicherer und schneller sein soll als der bei der D7000. Ja, auch ich habe bei eher kontrasarmen Motiven und in eher lichtschwachen Umgebungen schon mal Probleme mit dem AF der D7000 gehabt. Aber ist der AF der D7000 im Vergleich zur D7100 wirklich soooooo schlecht??? Dieser Punkt bewegt mich schon sehr. Danke für Deine Erfahrungen und Infos! Gruß Thomas

    • gwegner 5. Mai 2013, 11:07   »
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      Also ich habe bei der D7100 nichts am AF auszusetzen gehabt und bei der D7000 auch nicht. Gerade die letzten Erfahrungen unserer beiden Afrika trips (erster mit D7000 nun mit D7100) haben mir gezeigt, dass der Unterschied nicht wirklich groß ist. Die D7100 kann ein bisschen mehr Dunkelheit ab bzgl AF, aber das ist alles nicht wirklich entscheidend.

      • Thomas 5. Mai 2013, 15:40   »
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        Danke für die Antwort. Du hast im ersten Satz die D7100 mit der D7000 verwechselt. Das beruhigt mich aber, denn das „Gerne haben wollen-Gefühl“ wegen des evt. deutlich besseren AFs war schon vorhanden. Aber es wird sicherlich auch eine D7200 geben und dann kann man ja immer noch zuschlagen. Gruß Thomas

        • Thomas 7. Mai 2013, 19:46   »
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          Sehe gerade Du hast nichts verwechselt. Sorry!

  29. Heiko Mattern 13. Mai 2013, 12:27   »
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    Hallo, tolle Erfahrungsberichte, DANKE! Ich spiele mit dem Gedanken, mir eine neue Nikon zu kaufen. Wahrscheinlich die D7000. Allerdings stört es mich, dass diese ja nun schon ein bißchen älter ist und es schon das Nachfolgemodell gibt. Die D7100, die für meine Anforderungen aber kaum (oder gar keine) Vorteile bringt. Zur Info: Ich habe momentan di D70. Ich fotografiere hobbymäßig. Hin und wieder kommt es vor, dass ich auch Fotos mache, die auch abgedruckt werden (Bin Grafik-Designer). Die D70 reicht da aus verschiedenen Gründen nicht mehr.
    Was mich am meisten verunsichert ist, eine sozusagen „veraltete“ Kamera zu kaufen. Was meinst Du dazu? Ist das egal, und der günstige Preis ist wichtiger, oder sollte ich ggf. warten und ein aktuelles Modell in der Preisklasse 7–800 Euro kaufen? Vielen Dank im Vorausfür Deine Einschätzung, Heiko

    • gwegner 15. Mai 2013, 10:02   »
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      Hallo Heiko,
      ich finde nicht, dass die D7000 eine veraltete Kamera ist. Der Sensor ist immer noch vervorragend und wenn Du die Verbesserungen der D7100 nicht brauchst (womit Du sicherlich nicht alleine bist) dann bekommst Du mit der D7000 eine tolle und vor allem vom Preis/Leistungsverhältnis hervorragende Kamera!
      Grüße
      Gunther

  30. Thomas 15. Mai 2013, 11:35   »
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    Hallo Heike,

    ich stimme Gunther absolut zu. Nur weil alle zwei bis drei Jahre ein neues Modell erscheint, ist das Vorgängermodell keine „veraltete Kamera“! Die D7000 ist auch heute und sicherlich auch noch in den nächsten Jahren eine tolle und hochwertige Kamera. Und sie besitzt ein so großes Potential, dass man dieses ersteinmal auch ausnutzen (zu lernen) muss. Und ja… das Preis‑/Leistungsverhältnis ist derzeit sensationell. Ich empfinde die modifizierten Neuerungen an der D7100 nicht wirklich lohnend zu wechseln. Denn eines gilt doch immer noch: wer mit der D7000 schlechte Fotos macht, wird auch mit der D7100 schlechte Fotos machen. Und dies gilt natürlich auch umgekehrt.

  31. Peter 15. Mai 2013, 12:54   »
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    Hallo Heiko
    Auch ich hatte eine D70s und bin vor genau zwei Jahren auf die ⅾ 7000 umgestiegen. Ich habe nichts bereut. Du wirst mit ihr sehr viel Freude haben. Der Unterschied in der Qualität ist so gewaltig, dass du nach dem Betrachten der ersten Fotos am Bildschirm nie mehr deine d70s herausholen wirst. Und wenn man dann mal das Filmen ausprobiert hat, will man auch nicht mehr mit einem Camcorder filmen.

    • Thomas 15. Mai 2013, 14:48   »
      Gravatar

      Hallo Peter,

      ja, die D7000 hat zur D70/D70s natürlich einen gewaltigen Schrtti nach vorne gemacht. Da liegt aber auch eine Evolution von drei Modellen vor (D70S-D80-D90). Aber man kann/konnte auch mit der D70s tolle Fotos machen :-)

      Dennoch: die D7000 ist eine klare Kaufempfehlung!

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