Lightroom 6 und die Performance – Lohnt sich eine schnellere Grafikkarte?

30042015

LR6_grafik

Über meine Eindrücke von Lightroom 6 habe ich euch ja schon ausführlich berichtet. Ein offener Punkt war noch die Performance Frage und ob sich die Investition in eine schnellere Grafikkarte lohnt. Immerhin hat Adobe ja vollmundig versprochen, durch die Auslagerung von Berechnungslogik in beschleunigte Grafikkarten, fantastische Performance Vorteile zu erzielen. Ich habe nun eine sehr schnelle Grafikkarte getestet und möchte euch, wie versprochen, berichten.
Am Ende gibt es dann noch ein kurzes Video, wo ich Lightroom mal einen kleinen Wettlauf machen lasse…

Vor dem Umbau hatte ich in meinem Rechner eine Geforce 660 Ti – eine Karte von Anfang 2013, die nach 2 Jahren sicherlich auch noch nicht zum ganz alten Eisen gehört. Allerdings hat sich in den letzten 2 Jahren aber doch etwas getan, und so soll die Geforce GTX 980, die ich mir nun bestellt habe, mehr als doppelt so schnell sein, zumindest laut Gegenüberstellungen im Netz. Die GTX 980 ist schon relativ “High End”, vom Preis/Leistungsverhältnis her, wäre die GTX 970 wohl besser gewesen.

2015-04-30 11_06_54-Lightroom 5 vs. 6

Ich habe sie also eingebaut und zunächst einmal den Test wiederholt, den ich neulich schon gemacht habe: Bilder exportiert. Einer der absoluten Flaschenhälse in Lightroom, das hatte ich euch ja schon im Video gezeigt. Und was ich schon vermutet hatte, hat sich bestätigt: an den Zeiten hat sich nichts geändert.

Kein Wunder, denn mittlerweile hat Adobe auch Details dazu preisgegeben, für welche Funktionen Lightroom 6 überhaupt nur die Grafikkartenunterstützung einsetzt:

Hierfür nutzt Lightroom 6 / CC Grafikkartenbeschleunigung:

  • nämlich nur für die Echtzeitdarstellung der meisten (Ausnahmen s.u.) Entwicklungseinstellungen im Entwickeln-Modul

Und ja, das geht auch bei mir jetzt gefühlt flotter mit der neuen Grafikkarte. Aber ehrlich gesagt ist das schwer zu vergleichen, deswegen eben “gefühlt”. Ansich war die Performance in dem Bereich bei mir auch schon vorher okay. Ein Bewegen der Regler löst mit der GTX980 Änderungen am Bild so gut wie in Echtzeit aus. Allerdings nur, wenn Lightroom nicht im Hintergrund Bilder exportiert, HDR’s zusammensetzt oder ein Panorama berechnet! Dann nämlich, wird alles relativ zäh, da die Prozessoren voll ausgelastet sind.

Folgendes profitiert derzeit in Lightroom 6 / CC nicht von einer schnellen Grafikkarte:

  • Die Bibliothek und alle anderen Module – außer Entwickeln
  • Die Schnellentwicklung in der Bibliothek
  • Der Export (!)
  • Die HDR Funktion
  • Die Panorama Funktion (hätte mich auch gewundert!)
  • Der Korrektur-Pinsel und die Bereichsreparatur im Entwickeln-Modul (probiert es mal aus, der ist nun schnarchlahm, wenn die Grafikkartenbeschleunigung eingeschaltet ist)
  • Der zweite Bildschirm, falls ihr Lightroom im Zweischirm-Betrieb fahrt

So, da haben wir es. Die Grafikkarte beschleunigt also nur die direkte Auswirkung der Regler auf das Bild im Entwickeln Modul.

Hochauflösende Monitore

Und Adobe hat mittlerweile auch erklärt, warum sie das Thema überhaupt angehen mussten: immer mehr Kunden setzen mittlerweile hochauflösende Monitore ein. Während ein normaler Full-HD-Bildschirm 2 Megapixel darstellt, sind es bei einem 4K-Display schon 8MP und bei 5K ganze 15 MP. Die Anzahl der darzustellenden Pixel wächst also quadratisch und ich gehe davon aus, dass die alte Ansteuerung hier massiv an ihre Grenzen gestoßen ist.

Adobe stellt klar, dass die Grafikkarten-Beschleunigung umso mehr Effekt hat, je größer die Auflösung des Bildschirms ist! Mit einem Full HD-Bildschirm werdet ihr also kaum einen Unterschied merken, mit einem 4K Bildschirm hingegen schon.

Mangels eines Solchen, kann ich euch dazu leider derzeit keine Praxis-Erfahrungen liefern, aber es klingt plausibel.

Adobe erklärt aber auch, dass auch die Grafikkarte keine Wunderwaffe sei und eben nur bestimmte Aufgaben, nämlich solche, die sich gut parallelisieren lassen, hier sinnvoll ausgelagert werden können. Weiterhin gibt es einen gewissen “Overhead” dadurch, dass die Daten ja zunächst vom Hauptspeicher in die Grafikkarte geladen werden müssen, bevor sie dort verarbeitet werden können. Das merkt man dann, wenn unterstützte Werkzeuge mit nicht Unterstützten (Pinsel, Bereichsreparatur) interagieren.

Als kleine Hoffnung spricht Adobe davon, dass die derzeitige Umsetzung in Lightroom 6 nur der Anfang sei. Es steht also zu hoffen, dass mit wachsender Erfahrung in dieser Art der Beschleunigung auch weitere Funktionen entsprechend beschleunigt werden.

Meine Einschätzung

“Grafikkartenbeschleunigung” ist schon fast zu einem Marketing-Begriff geworden. Dass selbst bei einer angepriesenen solchen Unterstützung keine Wunder zu erwarten sind, zeigt das aktuelle Lightroom 6. Dass es auch anders geht, zeigt z.B. die beliebte Software zur Panoramaberechnung PTGui. Die dort vor einiger Zeit eingeführte Unterstützung von Grafikprozessoren hat zu einer enormen Beschleunigung beim Zusammensetzen von Panoramen geführt. Davon kann Adobe derzeit nur träumen. Aber der Knackpunkt ist: schon ohne die Grafikkarten-Unterstützung war PTGui bereits deutlich schneller als die Adobes Panorama Funktion. Und hier liegt meines Erachtens nach ein Teil des Problems, das Lightroom schon lange mit sich herum trägt.

Anstatt sich nun darauf zu stürzen, werbewirksam die Funktionalitäten eines Moduls nach dem anderen in die Grafikkarte auszulagern, könnte Adobe sich auch mal den Kern-Programmcode vornehmen. Schlechte Programmierung ist nämlich die größte und häufigste Ursache für Performance Engpässe.

Dazu habe ich ein kurzes Video für euch gemacht, in dem ich Lightroom mal zum “Wettrennen” herausgefordert habe. Aber seht selbst…

Das Wettrennen – Video

Ich muss es noch einmal wiederholen: auch, wenn das jetzt drastisch aussieht: es schmälert nichts daran, dass Lightroom ein großartiges Tool ist! Wir jammern hier auf hohem Niveau. Und meiner Meinung nach ist LR6/CC nicht langsamer, als die Vorversion. Den gerade erschienene Einschätzung von Heise Photo zum Thema Lightroom Performance kann ich, bei allem Respekt für den Heise Verlag, nicht ganz nachvollziehen.

Meine Empfehlung

Solltet ihr euch nun eine neue Grafikkarte kaufen?

Das hängt davon ab. Folgende Fragen solltet ihr euch stellen:

  • Lohnt es sich noch, euren Rechner aufzurüsten und ist es überhaupt möglich? Aus meiner Sicht macht es bei Rechnern, die älter als 4 Jahre sind, keinen Sinn eine moderne Grafikkarte einzusetzen. Hier wärt ihr mit mehr Hauptspeicher und schnellen SSDs sicherlich besser bedient.
  • Habt ihr einen Monitor mit höherer Auflösung, als Full HD oder plant ihr, einen solchen zu kaufen? In diesem Fall kann eine neue Grafikkarte etwas bringen und wird auch bei Lightroom den größten Effekt ausspielen.
  • Merkt ihr, wenn eure Rechner sonst im Leerlauf ist, beim Betätigen der Regler im Entwickeln-Modul große Latenzen? Dann könnte eine schnellere, beschleunigte Grafikkarte helfen.

Ob die Grafikkartenbeschleunigung bei eurem Rechner von Lightroom derzeit überhaupt genutzt wird, seht ihr übrigens in Lightroom unter “Voreinstellungen -> Leistung”.

2015-04-30 11_52_27-Voreinstellungen

Wenn ihr nicht wisst, welche Grafikkarte ihr habt, findet ihr Infos darüber unter “Systeminformationen”:

2015-04-30 11_54_22-Systeminformationen

Vergesst nicht, dass die Grafikkarte nur eine Komponente in einem Rechner ist. Bevor ihr hier investiert, solltet ihr auf jeden Fall vorher in Hauptspeicher und schnelle SSDs investiert haben, die bringen nämlich einen deutlich größeren Effekt bezüglich der Performance!

Mit dem von mir vor 2 Jahren zusammengestellten Rechner kann ich, da ich die Komponenten damals sorgfältig ausgewählt habe, heute immer noch ohne Performance-Einbußen arbeiten und das auch bei anspruchsvoller Nutzung. Selbst, wenn ich gleichzeitig Sequenzen mit LRTimelapse rendere und ein Video mit Premiere Pro ausgebe, kann ich noch flüssig arbeiten.

Die neue Grafikkarte hat sich derzeit vom Preis-/Leistungsverhältnis für mich sicherlich nicht unbedingt gelohnt – aber vielleicht steht dann ja doch irgendwann mal ein 4K Monitor an… :-)

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56 Kommentare bisher


  1. Jürgen 5. August 2016, 09:40   »

    Sorry, sicher passiert es nicht von selber neue Kamerafilter und Profile zu entwickeln. Aber sooo riesig ist der Aufwand im Vergleich zum Gesamtpaket nun auch nicht. Und vor allem ist Lightroom wirklich alles andere als “schnell” programmiert.
    Man sehe sich nur ein altes View NX an, wie schnell das Bilder öffnen kann, im Vergleich zu den verschiedenen LR Versionen.
    Und dann kommt noch dazu:
    Fast alles was Adobe entwickelt wird mehrfach verwertet:
    LR, Photoshop CC, Photoshop elements.
    Das macht zwar den Programmieraufwand nicht kleiner, aber die Einnahmen größer.
    Gruß
    Jürgen

  2. WilhelmX 3. August 2016, 23:40   »

    Hallo Gunther,
    guter Beitrag zu Ligthroom 6, das meiner Meinung nach intern mit einer speziell von Adobe programierten Transmissionsriemen-Einheit arbeitet… :-)
    Da Du von Softwareentwicklung etwas verstehst weist Du sicher auch, das man heute am liebsten alle Programme mit einer Pragrammiersprache(z.B.Java), für alle Betriebssysteme, programmieren möchte, was nie richtig funktionieren kann! Das wissen aber leider nur Wenige. Von Assembler-Programmierung hat heute auch keiner mehr ein Ahnung. Heute möchte eine Softwarefirma wie z.B. Adobe so wenig wie möglich Entwickler beschäftigen mit möglich kleinem Gehalt und möglichst geringen Kosten für die Entwicklung. Auf der anderen Seite werden Unmengen Geld ins Marketing eines beschixxenen Produktes gesteckt statt endlich mal ein brauchbares Produkt zu entwickeln! So sieht in etwa die heutige Idiotie in der Softwareentwicklung aus, ich weis wovon ich rede.
    Ich habe z.B. einen MacPro mit 8 Kernen und 4 GPUs und sitze vor meinem Rechner und warte und warte und warte….
    Mit meiner neuen Fuji und den RAF-Dateien ist es noch schlimmer als mit Sony-RAW. Einfach nur noch grausam diese unfähigen Programmierer. Ich hatte Adobe mal eine gesalzene Email geschrieben, habe aber bis heute nichts von diesen Adobe-Genies gehört… :-)

    Warum programmierst Du nicht ein einfaches “Lightroom”? Wenn man die Konkurrenz von Ligthroom so anschaut, dann könntest Du Millionen damit verdienen!!!! Ich bin mir da mehr als Sicher. Und in den nächsten Jahren wird Adobe und Andere, ihre liebgewonnene und gewinnmaximierende “Geschäftsphilosophie” sicher nicht ändern, es kostet einfach zu viel…

    Iridient Developer hat eine gute Picture-Engine aber eine seit 12 Jahren nicht verbesserte Benutzeroberfläche. Man fühlt sich in die 90er versetzt, wenn man diese Program benutzt… echt peinlich.
    Ich und tausende Andere würde für ein gut programmiertes Programm im Stiele von Ligthroom mindesten 200-300.- bezahlen und jährlich 50.- -100.- für Updates etc, dieses Programm gibt es aber noch nicht… ??? im Jahr 2016…!

    Sorry, mußte daß mal los werden, es ist wirklich frustrierend angesichts dieser Unfähigen “Programmdesigner” und anderer Software-“Genies”.

    Viele Grüße und mach weiter so. :-)

    Gruß Willi

    • gwegner 5. August 2016, 09:15   »

      Du solltest den Aufwand nicht unterschätzen, der die Entwicklung und Wartung eines RAW Konverters mit sich bringt. Jede neue Kamera will unterstützt werden, für jedes objektiv wollen Profile erstellt werden. Und dann möchtest du noch, dass das in Assembler für jedes Betriebssystem separat entwickelt wird. Da unterschätzt du die Aufgabe aber erheblich. Selbst für ein großes Team, wie Adobe es hat, ist das schwierig, alleine nicht machbar.

      • gwegner 5. August 2016, 09:18   »

        PS: Danke aber trotzdem für Dein Vertrauen in mich ;-)

        • WilhelmX 5. August 2016, 12:29   »

          Hallo Gunther,
          Du hast natürlich Recht, ein RAW-Konverter für verschiedene Kameras plus Profile ist nicht einfach, das ist schon Verständlich. Als ich noch programmierte, und die Grundstruktur feststand und die Funktionen einen Programmes funktionierten, dann wurden die zeitkritischen Programmteile noch in Assembler programmiert und die Performacesteigerung des Programmes standen im Vordergrund.

          Heute gibt es sicher gute Programmiersprachen die schnell und relativ einfach sind. Es sollten solch komplizierte Programme aber speziell auf und mit dem jeweiligen Betriebssystem programmiert werden. Mac hat ja z.B. eine eigene Programmiersprache (Swift) speziell für ihr System mit OpenCL, OpenGL, Grand CentraL Dispath und wie die alle heißen. Auf diese Art programmiert würde Lightroom sicher
          mit Turboeffekt arbeiten… :-)

          Naja, warten wir halt noch 10 Jahr, vielleicht gibt es dann einen 200 Kerne-Rechner mit 40 GPUs der innerhalb einer 1/10 sec., in Lightroom, von einem Bild zum anderen wechselt und in “Echtzeit” zoomen kann…. :-)

          Habe übrigens bei Katalogeinstellungen und Dateihandhabung die Vorschaugröße auf 1440 eingestellt und die Qualität auf mittel. Irgendwie geht das Zoomen auf 100% jetzt schneller…
          Ich weis ja nicht wie Lightroom intern die Daten verarbeitet aber das 100% Zoom- Jpg wird wohl dadurch schneller berechnet, was Lightroom bei jedem Zoomen macht…?

          Das gehypte Affinity-Photo das Du vielleicht kennst, wurde speziell auf Mac programmiert und funktionierte auch sehr schnell, leider funktioniert es mit Fuji-RAF nicht und stürtz ab… :-) ist es nicht ein schweres Kreuz, das man als Hobbyfotograf tragen muß..? :-)

          Viele Grüße und Danke füe Dein Mitgefühl. :-)

  3. David 14. März 2016, 14:26   »

    Hallo,

    ich habe an mein neues Notebook (Asus N550JK) mit 4K Bildschirm einen 4K Monitor angeschlossen

    Prozessor: i7 – 4710HQ 2,5 GHz
    RAM: 16 GB
    GraKa: GeForce GTX 850M

    Zuvor hatte ich ein Notebook ohne 4K und einen normalen HD Bildschirm. Seit dem Umstieg auf 4K ist Lightroom 5.7. spürbar langsamer geworden. Vor allem das Freistellen ist eine Qual geworden. Ich wollte eigentlich mit dem neuen Notebook Lightroom flüssiger laufen lassen, leider ist nun das Gegententeil der Fall :(. Ist meine Hardware zu schlecht für die 4K Bearbeitung?
    Ich wollte zudem mal schauen ob Lightroom meine Grafikkartenbeschleunigung verwendet, jedoch ist bei mir unter “Voreinstellungen” der Reiter “Leistung” gar nicht vorhanden!? Was kann das bedeuten?
    Vielen Dank schon mal.
    Grüße

    • gwegner 14. März 2016, 14:45   »

      Für die Grafikbeschleunigung brauchst Du mindestens Lightroom 6. Und gerade bei 4K hift die Grafikbeschleunigung. Lauf Adobe waren die neuen 4K Bildschirme der Grund, die Grafikbeschleunigung in LR6/CC einzubauen, da die alte Verarbeitung da zu langsam ist. Immerhin muss Lightroom gegenüber Full HD 4x soviele Anzeigedaten verarbeiten.
      Also: Upgrade auf LR6/CC und dann nochmal checken.

      • David 19. März 2016, 17:09   »

        Nach dem Upgrade auf Lightroom 6 läuft es jetzt viel flüssiger :)
        Danke!

  4. Pierre Blattner 17. Januar 2016, 11:05   »

    Bei mir stellt LR sobald es etwas zu arbeiten gibt, wie das Aufladen auf LR-mobile, den PC ab. Kann das mit der Grafikkarte einen Zusammenhang haben? Meine hat “nur” 2GB.

    • gwegner 17. Januar 2016, 11:12   »

      Wie, schaltet den PC ab? Stürzt ab? Schalte doch mal die Nutzung der Grafik-Beschleunigung in den Lightroom Einstellungen ab.

      • Pierre Blattner 17. Januar 2016, 11:26   »

        Entweder es ist alles blockiert, weder Maus noch was anderes kann bewegt werden. Somit gibt’s nur eins Strom abstellen und neu auffahren, oder er “restartet” von selbst neu.
        Gut ich hab jetzt mal die Grafikkarten Unterstützung ausgeschaltet. Mal schauen wie er sich jetzt verhält. Danke.

  5. juergen 30. September 2015, 08:03   »

    Anmerkung noch:
    Die R7 250 lief bei mir mit Windows 8.1 und seit Erscheinen des dubiosen Datensammelobjekts Windows 10
    auch damit. Aktuelle Radeon Treiber und funktioniert.
    Einzige Einschränkung:
    Öfter mal wird beim Geraderichten die Freistellung “vergessen”. Das Problem hab ich aber an einem anderen PC auch und findet sich auch mit anderen Grafikkarten im Netz.
    Gruß

  6. Manfred 28. September 2015, 18:09   »

    Hallo Gunther,
    da ich mittlerweile auch mit Lightroom 6 an einem Eizo CX271 arbeite und meine derzeitige Grafikkarte den Geist aufgegeben hat, wollte ich mir die von dir empfohlene GTX 970 bestellen, habe aber festgestellt, dass diese Karte keinen Display Port-Anschluss hat. Kann ich ohne Nachteile auch den vorhandenen HDMI-Anschluss nutzen oder welche Karte könntest du mir stattdessen empfehlen (etwa die Preislage der GTX 970)? Danke für die Info!
    Grüße
    Manfred

    • Michael 28. September 2015, 23:39   »

      Hallo Manfred,

      dann schau mal nach einem anderen Hersteller der GTX 970 – eigentlich haben die alle einen Displayport, da musst Du ein Exoten-Layout erwischt haben.

      Weiter: Die GTX hat bereits HDMI 2.0 (und kann somit Auflösungen höher als FUll-HD bedienen). Die Frage bleibt, ob das auch der HDMI-Eingang des EIZO kann (Worst-Case wäre, dass der nur HDMI 1.4 kann. Wie mein “toller” Dell, weswegen ich nur DP nutzen kann). Ich hatte mal auf der Webseite
      von Eizo nachgeschaut aber die haben scheinbar bei den SPECS ein falsches Modell hinterlegt. Schau mal nach, wenn ja, dann hättest Du die Qual der Wahl. :-)

      Aber: wie gesagt, das richtige Modell der GTX 970 ausgewählt – dann hättest Du DP 1.2 und HDMI 2.0 dabei.

      • Manfred 29. September 2015, 18:05   »

        Hallo Gunther,
        vielen Dank für die rasche Antwort. Habe gerade auf digitalkamera.de gelesen, dass der Eizo CX271 die HDMI-Version 1.3 hat. Da ich mich mit Grafikkarten nicht auskenne, weiß ich halt nicht, ob die Geforce GTX970 für mich eine Fehlinvestition ist. Welche Karte könntest du mir empfehlen, um bei Lightroom 6 nichts zu verpassen?
        Grüße
        Manfred

        • Michael 29. September 2015, 20:35   »

          Meinst Du wirklich Gunther? … oder mich, Michael.

        • Michael 30. September 2015, 10:06   »

          Die Wahl der “richtigen” Grafikkarte ist derzeit recht schwer, wie ich finde. Radeon hat derzeit, was Auflösung jenseits von Full-HD anbelangt, die Nase vorne. Wobei Nvidia i.d. Regel sparsamer ist als die Radeon Pendants. Wenn man warten kann (so wie ich), dann sollte man abwarten was bei Nvidia in den nächsten Wochen passiert (die hatten diese Woche eine Vorstellung einer neuen GRAFKA im kleinen Fachkreis), man geht davon aus, dass es vor der neuen Pascal-Generation (2016) ein interessantes Zwischenmodell geben könnte.

          Aber: aufgrund des Defektes der alten Karte kannst Du wahrscheinlich nicht warten. Ergo: ich würde mir im Web bei einem Hardwareversender (alternate.de, Arlt.de oder Cyberport) einfach mal die aktuellen Modelle anschauen. Dabei darauf achten, das die Modelle meines Begehres HDMI 2.0 und Displayport bieten. Dann würde ich die Liste der Kandidaten mit den Testbewertungen (z.B. chip.de, pc-welt.de usw.) abgleichen – wichtig wäre mir dabei vor allem die Lautheit der Karte und dann die Energieeffizienz. Übrigens, kann der Vorgänger des derzeitig aktuellsten Radeon-Chips preislich durchaus interessant sein => mein Tipp, sich anschauen, welche der Karten ebenfalls HDMI 2.0 und DP anbietet …

    • juergen 30. September 2015, 08:02   »

      Hi,

      da die Grafikkartenperformance bis heute eher unbedeutend ist, habe ich bis jetzt immer die schnellsten Grafikkarten mit Radeon Chipsatz verwendet.
      HDMI und DVI schaffen problemlos die Aufloesung des
      CX271 mit 2560×1440. Selbst hatte ich an einer Radeon R7 250 zwei CX270 ( Vorgänger ohne LED Hintergrundbeleuchtung ) betrieben. Aktuell sind es zwei Radeon R2 250, zwei CX270 und ein EV2736W.
      Die Perfomancetests bisher sind recht durchwachsen.
      http://www.heise.de/foto/artikel/Nachgemessen-GPU-Beschleunigung-in-Lightroom-6-und-Lightroom-CC-2626770.html
      Bis auf weiteres würde ich eine leise Grafikkarte ( großer passiver Kühler ohne Propeller ) kaufen und sollte es mal ein Update mit echter Leistungssteigerung bei Verwendung von schnellen Grafikkarten geben, kann man immer noch eine neue wirklich optimierte Karte kaufen.
      Bis dahin werden die schnellen Karten schneller und weiter billiger. Die 100 Euro die man in die “Übergangslösung” investiert hat sind dann leicht wieder eingespart.

      Gruß
      Jürgen

  7. Julian 25. August 2015, 13:58   »

    Hallo
    Lightroom verwendet bei mir immer die Intel HD Graphics 5500, anstelle der GeForce Grafikkarte (jedenfalls steht das so in den Voreinstellungen). Wie kann ich das ändern? In der NVidia-Systemsteuerung, wo ich für jedes Programm einstellen kann, welche Grafik verwendet werden soll lässt sich Lightroom nicht auswählen (nur Lightroom CEF-Helper, aber das scheint nichts zu bringen).

  8. Mayerosch, Udo 13. Juli 2015, 10:22   »

    Hallo Gunther,
    meine Frage, ich möchte mir Lightroom 6 kaufen (mein “erstes”)die Frage ist nur ob mein Rechner damit klar kommt, ca.5 Jahre alt. Läuft mit Wind.7, 4GB Arbeitssp. zum vergleich Gimp 2.8 und Nikon View NX2 macht für meine Nutzung keine Probleme läuft…kein Ruckeln.

    • gwegner 13. Juli 2015, 10:26   »

      Hallo Udo, lade Dir doch mal die Testversion von Adobe herunter und probiere es selbst. Funktionieren wird es schon, ob es für Dich schnell genug ist, kannst ja nur Du entscheiden!

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