Eizo CS2420 günstiger Monitor für Bildbearbeitung – mein Praxis Test

18042016

Mit dem CS2420 bringt die Firma Eizo nun einen verhältnismäßig günstigen 24″ Monitor in einer Auflösung von 1.920 x 1.200 für die Bildbearbeitung raus. Ich habe ihn für euch ausprobiert.

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Eizo CS2420

Seit ein paar Monaten nutze ich ja den Eizo CS 270 als primären Monitor und bin damit sehr zufrieden. Dieser ist allerdings preislich natürlich schon etwas höher angesiedelt und ich werde immer wieder nach preisgünstigeren Alternativen in der 24 Zoll Klasse gefragt. Daher habe ich mir einmal den brandneuen Eizo CS2420 zuschicken lassen. Ein 24 Zoll Monitor, der preislich in der unteren Region angesiedelt ist aber trotzdem verspricht, all das zu bieten, was das Herz des Fotografen bzw. Bildbearbeiters höher schlagen lässt:

Eckdaten

  • Ein scharfes Display mit mehr als Full-HD Auflösung (1.920 x 1.200),
  • Hardware-Kalibrierbar
  • ein schnelles IPS-Panel mit LED Hintergrundbeleuchtung
  • einen erweiterten Farbraum (99% Adobe RGB)
  • ein nicht spiegelndes Display
  • Eine 10-bit Farbdarstellung (bei Anschluss über Displayport oder HDMI), 8bit bei DVI
  • Einen große Blickwinkelstabilität
  • Einen Kontrastumfang von 1.000:1
  • Eine Reaktionszeit von 15ms
  • Einen USB 3.0 HUB mit 3 Ports
  • Ein schickes Äußeres

Mein Eindruck

Ich habe den Monitor neben meinem CS270 gestellt, um einen direkten Vergleich zu haben. Angeschlossen sind beide über Display-Port an meiner GTX 980. Beide Monitore sind zusätzlich per USB an den Rechner angeschlossen, das ist für die Hardware-Kalibrierung erforderlich. Hierfür kann man ruhig den eingebauten USB Hub verwenden, um den einen Monitor an den anderen anzuschließen.

Hardware-Kalibrierung

Die Eizo-Color-Navigator Software erkennt dann, dass 2 Eizo Monitore angeschlossen sind und fordert dazu auf, denjenigen auszuwählen, den man kalibrieren möchte.

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Für den neu zu kalibrierenden Monitor habe ich dann das gleiche Kalibrierungs-“Target” ausgewählt, wie für den bereits vorhandenen, damit der neue Monitor nach den gleichen Zielwerten (Helligkeit, Farbtemperatur, Gamma, etc.) kalibriert wird, und beide Monitore möglichst ähnlich aussehen.

Zum Kalibrieren habe ich wieder meinen Spyder 5 verwendet.

Nachdem die Kalibrierung durchgelaufen ist, habe ich Lightroom geöffnet und mir hier die Zweischirm-Darstellung so eingerichtet, dass die Bilder jeweils auf beiden Monitoren groß angezeigt wurden. Dann bin ich verschiedene Bilder durchgegangen und habe den Look verglichen.

Die Bildqualität

Was soll ich sagen – ich sehe keinen Unterschied zwischen dem “großen” CS270 und dem neuen CS2420 außer, dass der CS270 natürlich etwas größer ist und eine etwas höhere Auflösung hat. Aber ansonsten, von der Farbwiedergabe und dem Kontrastumfang her, ähneln sich die beiden Monitore doch sehr. Hier mal zwei Bilder. Natürlich kann man das auf solchen Fotos schwer beurteilen – aber sowohl Diana als auch ich haben davor gesessen und sind zu diesem Schluss gekommen.

Beide Monitore stehen dank ihres LED Backlights nach dem Einschalten übrigens sofort mit voller Helligkeit und akkurater Farbwiedergabe zur Verfügung. Das ist bei meinem alten HP 2475w noch ganz anders. Der braucht bestimmt 10 Minuten, bis er voll da ist.

Optik und Bedienung

Und auch optisch macht der neue Eizo einiges her. Währende man bei Eizo sonst ja eher “funktionale” Gehäuse gewöhnt ist, kommt der CS2420 mit einem recht schlanken und ganz schlichten Rahmen daher, auf dem noch nicht einmal das Eizo-Logo aufgedruckt ist.  Lediglich die 6 Einstelltasten und die Ein-/Ausschalttaste leuchten unten rechts schwach. Beim Druck auf eine der Einstelltasten wird das Menü auf dem Bildschirm angezeigt. Die Bedienung ist sehr einfach und unkompliziert. Es gibt eine Taste, um den Eingang zu selektieren und eine, um den Modus (Also einen Standard-Farbraum oder eine benutzerdefinierte Kalibrierung) auszuwählen. Dann noch die üblichen Rauf/Runter Tasten sowie Eingabe und Zurück. Die Sprache ist selbstverständlich auch auf Deutsch einstellbar. Die Leuchtstärke der Tasten-LEDs kann kann man übrigens in den Einstellungen unter “Indikator” dimmen oder sogar abschalten. Wenn sie abgeschaltet ist, leuchtet außer dem Bildschirm gar nichts an dem Monitor. Schon schick.

Menü und auswahl des Modus beim Eizo CS 2420

Mein Fazit

Der Eizo CS 2420 ist der günstigste hardwarekalibrierbare Eizo Monitor und bringt ganz viel von seinen größeren Brüdern mit. Das hervorragende, entspiegelte Display mit erweitertem Farbraum (Wide-Gamut) und LED-Backlight setzt hier ganz sicher Standards im Bereich der 24 Zoll Monitore – erst recht in dieser Preisklasse.

Laut Eizo wird jeder einzelne Monitor im Werk bereits eingemessen. Fehler in der Homogenität eines Panels werden hinsichtlich Helligkeit und Farbton korrigiert. Im Werk erfolgt auch bereits eine erste Kalibrierung. Aus diesem Grund, kann man bei dem Eizo auch vertreten, ihn zunächst ohne individuelle Kalibrierung mithilfe eines eigenen Colorimeters wie dem Spyder zu verwenden. Grundsätzlich würde ich aber immer empfehlen einen solchen anzuschaffen, nur so kann man den Monitor exakt auf die eigenen Anforderungen kalibrieren. Eizo liefert mit der Color-Navigator Software schon eine professionelle Kalibrierungslösung mit, für die eben nur noch das entsprechende Colorimeter fehlt. Als Colorimeter können z.B. Geräte von Datacolor (Spyder) oder X-Rite eingesetzt werden. Auf der Eizo Seite findet sich eine Liste der unterstützten Colorimeter. Die Color-Navigator Software nimmt die Kalibrierung dann nicht, wie bei vielen anderen Monitoren, softwareseitig vor, sondern schreibt die Korrekturwerte über die USB-Verbindung direkt in den Monitor.

Viele weitere Infos über das Kalibrieren findet ihr übrigens in meinem Testbericht zum Eizo CS270.

In meinen Augen ist der CS2420 ein vom Design her zeitloses Gerät, das obwohl es nicht den Trend zu noch höheren Auflösungen bedient, sicherlich viele Jahre lang ein treuer Begleiter sein kann. Eizo gibt übrigens 5 Jahre Garantie mit Vor-Ort Austausch-Service.

Oder doch lieber 4K?

Wer heute einen Monitor anschafft, fragt sich unter Umständen, ob nicht eine noch höhere Auflösung zukunftssicherer sei. Die meisten Hersteller haben mittlerweile auch 4K Geräte im Programm, selbst auf 24 Zoll.

Meine Meinung: für die Foto-Bearbeitung auf einem 24″ Monitor ist die Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln aus meiner Sicht eigentlich ideal. Schon hier sind einzelne Pixel bei normalem Betrachtungsabstand nicht mehr unterscheidbar. Im direkten Vergleich zwischen 1.920 x 1080 und 4K (3840×2160) sieht man bei 24 Zoll bei der Bildbearbeitung keinen großen Unterschied. Allerdings profitiert man bei der niedrigeren Auflösung in der Regel von einer besseren Performance seitens der Bildbearbeitungsprogramme. Höhere Auflösungen bremsen Programme wie Lightroom nämlich in der Regel aus, da bei jedem Bearbeitungsschritt ein Vielfaches an Informationen berechnet werden müssen. Seit Lightroom 6 bzw. CC, nutzt Adobe zur Berechnung einiger Werkzeuge nun bestimmte Grafikkarten zur Unterstützung, vorher war die Arbeit an 4K Monitoren eine Qual. Trotzdem ist Lightroom nach wie vor kein Performance-Wunder und es arbeitet nach wie vor mit niedrigeren Auflösungen performanter. Ein weiteres Problem, das leider nach wie vor beim Einsatz von 4K Monitoren besteht, ist, dass nicht alle Programme die hohe Auflösung dergestalt unterstützen, dass sie ihre Oberfläche entsprechend skalieren. Insbesondere nervt es, wenn man einen niedriger auflösenden und einen hochauflösenden Monitor nebeneinander betreibt. Hier gibt es dann zum Teil beim Verschieben einer Anwendung vom einen Monitor zum anderen plötzlich Mikro-Schriften, die man kaum noch lesen kann. Das gleiche passiert, wenn Anwendungen zwei Monitor nutzen, wie z.B. Lightroom beim Zweischirmbetrieb. Ich selbst würde mir keinen 4K Monitor in 24″ kaufen.

Ich finde ja, ein Monitor ist das für Fotografen, was die Boxen für Musik-Liebhaber sind. Man kann noch soviel Geld für seine Kamera und das restliche Equipment ausgeben. Wenn man später das Ergebnis nicht “farbecht” ansehen kann, ist es wirklich schade drum. Bei diesem Eizo, finde ich stimmt das Gesamtpaket und man bekommt wirklich sehr viel Monitor und auch Service für sein Geld.

Hier noch einige Produktlinks:

Disclaimer: Immer wieder werde ich nach einem guten und dennoch günstigen Monitor für die Bildbearbeitung gefragt. Da mir hier noch eine aktuelle Empfehlung fehlte, habe ich Eizo gebeten, mir den CS2420 zum Test zur Verfügung zu stellen. Für den Test wurde ich nicht bezahlt und den Monitor schicke ich schweren Herzens auch wieder zurück. Nicht, weil er mir nicht gefällt, sondern, weil ich mit dem CS270 schon einen hervorragenden Monitor für die Bildbearbeitung habe und mein alter HP mir als Zweitmonitor ausreicht.

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65 Kommentare bisher


  1. Hallo,
    auch wenn der Artikel eigentlich schon etwas älter ist, habe ich mich doch daran orientiert, da mein Monitor gerade den Geist aufgegeben hat. Durch das hin und her bei der Reparatur will ich jetzt auf jeden Fall bei Amazon bestellen, da geht es einfach unkompliziert.

    Jetzt aber zu meiner Frage, vielleicht könnt ihr mir noch ein wenig helfen: So wie ich es sehe, gibt es den Eizo jetzt als CS2420 (24 zoll) und CS2730 (27 Zoll), der 27 Zoll ist aber nicht direkt bei Amazon bestellbar, entweder gerade aus, oder aus dem Programm genommen (Marketplace möchte ich nicht). Eigentlich wollte ich schon einen 27’er, da bin ich noch auf den EV2750-BK gestoßen. Der Vorgänger wurde von prad.de scheinbar gut getestet und auch für die Bildverarbeitung empfohlen.

    Ist der EV2750-BK auch für die Bildbearbeitung (Hobby-Fotograf) gut geeignet, oder doch besser auf die CS Modelle wechseln? Ich hoffe ich bekomme trotz des Alters dieses Threads noch eine Antwort, Danke Euch auf jeden Fall schon mal.

    Bis dann, Stefan

  2. Ist es möglich, den CS2420 an einem anderen Rechner zu kalibrieren?
    Ich habe das x-rite display pro und die zugehörige Software installiert. Nachdem ich gestern noch Colornavigator installiert habe erkennt mein Rechner das Display Pro nicht mehr. Das Internet ist ja voll von Problemen damit. Bevor ich jetzt Windows neu aufsetze, dachte ich mir, ich könnte den Monitor von Laptop aus kalibrieren. Die Kalibrierung wird ja in den Monitor geschrieben, oder?

    Viele Grüße, Gunnar

  3. Hilde 1. Juli 2017, 19:38   »

    Deinen Beitrag zum Eizo CS240 finde ich sehr hilfreich. Etwas Kopfzerbrechen bereitet mir, dass ich ihn mit meinem doch schon älteren PC verbinden müsste. Weißt du, wo da die Grenzen liegen, was Grafikkarte und Speicher angeht? (angegeben ist Intel VGA GMA X4500)
    Danke und viele Grüße

    • Andreas M 2. Juli 2017, 22:10   »

      Servus Hilde,

      also der Betrieb mit einem bereits in die Jahre gekommenen PC’s dürfte kein Problem darstellen, wenn dein Rechner einen der drei folgenden Schnittstellen hat: DVI, HDMI oder Displayport.

      Ich selbst nutze den Eizo CS240 parallel mit einem 10 Jahre alten Acer-Laptop per DVI-Anschluss und gleichzeitig meinem (halbwegs aktuellen) Rechner per HDMI.

      Ev. ein Problem könnte die Nutzung mit einer aktuellen Bildbearbeitungssoftware (die dem Monitor gerecht wird) sein. Der Vorteil des Monitors liegt ja vor allem in seiner (möglichst kalibrierten) Bildqualität im Zusammenspiel mit einem leistungshungrigen Programm wie Lightroom, Photoshop etc. Diese Programme fordern eine recht aktuelle Hardware um mit ihnen vernünftig, d.h. angemessen schnell, arbeiten zu können.

      Grüße
      Andreas

  4. Vielen Dank für den Beitrag ich habe auch solch einen Monitor und kann ihn nur empfehlen.

    Liebe Grüße

  5. Mit rund 500 Euro ist der Eizo CS240 ja doch um einiges billiger als die größeren Modelle. Mich würde noch interessieren, ob er sich in die Pivot Funktion bewegen lässt. Wäre ja eine Überlegung wert..
    Gruß

  6. Hallo Gunther,

    danke für den Bericht zum CS 2420 – nun stehe ich allerdings vor der Frage, diesen Monitor zu kaufen oder doch 250 EUR mehr für den 27 Zöller in die Hand zu nehmen.

    Den kleineren würde ich parallel zu einem zweiten 22 Zöller betreiben.

    Was ist deine Meinung/Erfahrung dazu? … alles auf einem großen Bildschirm zu haben oder nur das zu bearbeitende Foto und die Werkzeuge auf einem zweiten?

    Über eine kurze Antwort freue ich mich.
    Schöne Grüße
    Werner

  7. Vielen Dank für deinen Beitrag.
    Eine Frage, ist die einfache Variante Spyder 4 oder 5 Express schon ausreichend, oder sollte man sich für eine der höheren Varianten Spyder4ELITE oder Spyder4PRO entscheiden.
    Gibt es große Unterschiede zwischen Version Spyder4 und Spyder5?
    Danke, Ingo

  8. Thorsten 20. August 2016, 14:17   »

    Hallo lieber Gunther Wegner,
    zuerst einmal vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Vor gut zwei Wochen habe ich mir den CS2420 nun auch zugelegt, weil ich sehen wollte was später im Druck rauskommt.
    ColorNavigator gestartet, meinen Spyder 3 angeschlossen und das voreingestellte Target “Fotografie” mit 5.500K kalibriert. Hmm, alles extrem gelbstichig und mega knallige und gesättigte Farben. Also lt. Anleitung eine manuelle Korrektur vorgenommen um den Monitor an das Testfoto und die Testdatei von Saal-Digital annähernd anzugleichen. Dieses Ergebnis abgespeichert, neue Bilder bearbeitet und zum ausbelichten ab zu Saal. Das Ergebis der Abzüge war enttäuschend. Die Farben sehr blaß, Grüntöne waren z.b. gelblich, ergo, alles in allem nicht das, was ich auf dem Monitor gesehen habe.
    Nun im Monitormenü die Kalibrierung auf die Werkskalibrierung zurückgesetzt. Was soll ich sagen, das paßt. Weiß ist tatsächlich Weiß und auch die Farben stimmen nun. Der extreme Gelbstich auf dem Monitor ist weg.
    Nun zu meiner Frage: mit welchem Kelvin-Wert hast du deinen Monitor kalibriert und kann es vlt. sogar sein, dass mein Spyder 3 einfach nicht oder nicht mehr korrekt arbeitet? O.K., der zweite Teil meiner Frage wird wohl nicht zu beantworten sein.
    Ich habe in einigen Foren gelesen, das sich bei anderen Usern und diesem Monitor die eigene Kalibrierung von der Werkseinstellung nur minimal unterscheidet. Was könnte sonst noch dahinterstecken, irgendeinen Tipp parat?? Ich danke schon mal vorab recht herzlich für eine mögliche Rückmeldung.
    Liebe Grüße
    Thorsten

    • Denke mal, das etwas mit dem Spyder nicht passt. Eizo kalibriert die Monitore ja schon vor. Am Anfang sollte das also ganz gut passen.

      • Thorsten 21. August 2016, 19:21   »

        Vielen Dank für die Rückmeldung. Ich denke auch langsam, das der Spyder der Übeltäter in der Kette ist. Also einen neuen besorgen und bis dahin mit der Werkskalibrierung arbeiten.

  9. Manfred T. 31. Juli 2016, 14:13   »

    Hallo Gunther,
    so ganz versteh ich das glaube ich immer noch nicht mit Wide-Gamut…
    Habe jetzt eben gelesen, daß man z.B. für die Darstellung von Internetseiten dann “umschalten” muss auf sRGB, ist das so richtig? D.h. wenn ich mir jetzt einen Hardware kalibrierbaren Wide-Gamut Monitor kaufe und korrekt installiere usw. und dann meine Bilder mit Lightroom bearbeite, als JPEG (8 bit…) exportiere, auf eine Internetplattform lade (z.B. Instagram), dann müsste ich bei betrachten dieser Bilder vom Internet-Browser aus vorher den Monitor umstellen auf sRGB oder wie?
    Irgendwie steh ich da jetzt auf dem Schlauch…
    Wie wäre es mal mit einem Blog-Beitrag zu dieser ganzen Thematik?
    Ansonsten weiter so mit deiner tollen Seite! :-)
    Viele Grüße Manfred

    • Nein, natürlich schaltet man den Monitor nicht um…

      • Manfred T. 1. August 2016, 15:45   »

        Hallo Gunther,
        aber es werden doch dann fürs Web aufbereitete Bilder in sRGB nicht korrekt wiedergegeben, oder?
        Also so “natürlich schaltet man den Monitor nicht um” ohne weiteren Kommentar…schade, finde ich jetzt nicht so hilfreich, um die Thematik wirklich zu verstehen!
        Also eine RGB Farbinformation 255,0,0 wäre ja in sRGB reines Rot, im Adobe-RGB wäre das aber was ganz anderes, oder bin ich da jetzt total neben der Spur???
        Wäre schon, wenn da etwas Licht ins dunkel käme…
        Gruß Manfred

        • Wichtig ist doch erstmal, dass Du Deine eigenen Bilder korrekt bearbeiten kannst. Um Deinen Monitor vernünftig kalibrieren zu können, benötigst Du einen erweiterten Farbumfang. Bilder aus dem Web werden auch darauf gut angezeigt. Dein Monitor “beschneidet” halt den Farbumfang nicht künstlich, wie es Monitore mit kleinerem Farbumfang tun – daher leuchten ggf. manche Farben stärker – insbesondere, wenn der ersteller der Bilder halt “blind” auf eine nicht kalibrierten Monitor gearbeitet hat.
          Ich bin der Meinung man kauft sich einen vernünftigen Monitor, kalibriert den und dann ist auch gut. Zuviel würde ich dann auch gar nicht mehr darüber nachdenken.
          Wenn Dich die Zusammenhänge wirklich interessieren, dann lies halt mal nach. Im Web gibt es genug ausführliche Infos über Farbkalibrierung etc. – aber das kann ich natürlich hier nicht in ein paar Sätzen erklären.

          • Für viele ist anfangs der notwendige Grund einer Farbkalibration gar nicht richtig nachvollziehbar. Man bearbeitet seine Bilder so, wie es einem gefällt und dann sehen die Ergebnisse auf dem eigenen Monitor auch OK aus. Man sieht die Bilder ja selten auch auf andere Monitore.

            Spätestens, wenn man die ersten Bilder selber druckt oder ausbelichten lässt, merkt man aber sehr oft die Differenzen! Da passt die Helligkeit nicht mehr, die Bilder sind flauer und Farben werden ganz anders dargestellt. Will man dies ordentlich machen, muss auch der Drucker kalibriert werden bzw. man verwendet vom Druckerhersteller bzw. dem Ausbelichter (z.B. Saal-digital) vorgefertigte Profile. Das wird dann aber schon etwas aufwendiger und schwerer zu verstehen, weil da auch noch Softproof für eine Simulation des Ergebnisses dazugehört.

            Das ist dann noch mal ein ganz anderer Schnack, der aber eben auch dazu gehört.

            Aber jeder, der einmal vernünftige Bilder u.a. auch an die Wand hängen möchte und druckt oder ausbelichten lässt, sollte sich dann auch damit befassen. Und dafür ist ein farbkalibrierter Monitor mit ausreichend großem Farbraum eine Grundvorraussetzung…

          • Manfred T. 1. August 2016, 19:02   »

            Hallo nochmal,
            also deinen Satz:
            “Um Deinen Monitor vernünftig kalibrieren zu können, benötigst Du einen erweiterten Farbumfang.”
            kann ich so nicht stehen lassen! Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber das ist schlicht falsch! Der Farbumfang, den ein Monitor darstellen kann, hat nichts mit der Kalibrierung zu tun! Ich kann auch einen Laptop-Monitor, der nicht mal 80% sRGB “schafft” kalibrieren!
            Die Kalibrierung (z.B. mittels Spyder) setzt doch definierte Werte um z.B. Gamma 2,2 und Farbtemperatur 6500K sicherzustellen, mehr nicht.
            Ich finde das ganze Thema ist etwas zu Komplex, um jetzt allen hier zu sagen Ihr braucht den erweiterten Farbraum…den meisten Leuten ist doch genau dieses Problem (mit den unterschiedlichen Farbräumen in z.B. Lightroom und normalen Internetseiten) nicht bewusst, sie kaufen sich jetzt womöglich auf deine Enpfehlung den Eizo und erleben evtl. böse Überraschungen…das Leben am PC besteht ja nicht ausschließlich aus Fotobearbeitung, jedenfalls nicht bei mir!
            @ Gerd:
            Bei deiner Antwort ist kein “Antworten”-Feld, deswegen hier.
            Ich stelle die Kalibrierung ja gar nicht in Frage! Ich habe auch einen Spyder und habe damit kalibriert, allerdings einen “nur” 100% sRGB-Monitor.
            Also eine Grundvoraussetzung… hmmm, der wirklich überwiegende Teil der Leute da draussen hat mit Sicherheit nicht mal 100%sRGB-Abdeckung auf ihren Monitoren…
            In diesem Sinne, ich hoffe Ihr habt mich trotzdem noch lieb! :-)
            Gruß Manfred

          • Hallo Manfred,
            natürlich kannst Du auch einen Monitor mit eingeschränktem Farbraum kalibrieren, aber der taugt dann für Bildbearbeitung trotzdem nicht viel.
            Den Unterschied wirst Du merken, wenn Du Bilder, die Du auf dem eingeschränkten Monitor bearbeitet hast, dann auf den Wide-Gamut bringst und dort nochmal nachbearbeitest.
            Ganz deutlich merke ich das, wenn ich auf Reisen anfange, auf dem Notebook zu bearbeiten (das auch kalibriert ist) und dann zuhause auf dem “großen” Wide-Gamut Monitor weitermache. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Auf dem Notebook befinde ich mich im Blindflug, auf dem WG-Monitor sehe ich jede Nuance.
            Und es gibt aus meiner Sicht null Einschränkungen bei anderen Anwendendungen jenseits von Bildbearbeitung auf dem Eizo oder welchem WG-Monitor auch immer.

          • Manfred T. 2. August 2016, 17:38   »

            Hallo Gunther,
            erstmal vielen Dank für deine Geduld…
            So ganz kann ich mich deiner Meinung aber dennoch (noch) nicht anschließen. Das man am WG-Monitor gegenüber z.B. einem Laptop jede Nuance sieht, da stimme ich voll zu. Aber mein Problem ist folgendes, was ich nicht so recht nachvollziehen kann: Diese Nuancen, die du da ansprichst, gehen die beim abschließenden Export als 8bit-JPEG nicht wieder verloren? Und wenn das ganze Bild dann als JPEG im web landet, und Lieschen Müller das mit ihrem normalen Monitor zuhause anschaut, sieht Lieschen dann diese Nuancen?
            Oder der “normale” Bilderdienst, der ja JPEG in 8 bit verlangt, bringt der dann diese Nuancen auch im Druck raus? (Um da mal auf Gerd zurückzukommen: Saal-Digital gibt ja die Proof-Profile raus, das ist dann ja wohl tatsächlich nochmal ´n ganz anderer Schnack…)
            So ganz durchschaue ich das noch nicht, was es jetzt für mich für einen WIRKLICHEN Vorteil hätte, einen WG-Monitor anzuschaffen.
            Ich gebe auch mal folgendes zu bedenken, kannst du auch selbst mal testen:
            Wenn die Umgebungshelligkeit im Raum, in dem der Monitor steht, sich während der Bildbearbeitung stark ändert, wird auch die Bearbeitung anders ausfallen! Schaut man sich das ganze dann z.B. einen Tag später nochmal an, bei konstantem Licht im Raum weil z.B. Jalousien zu und Glühlampenlicht an, dann sieht das auch schon wieder anders aus!
            Ach ja, wirklich komplexes Thema…im Internet kann man da auch soviel drüber lesen, und nicht alle sind da deiner Meinung!
            Ich werde mich da mal weiter mit beschäftigen und meine Fotos weiterhin erstmal an meinem nicht-WG-Monitor bearbeiten…
            Viele Grüße Manfred

  10. Pierre Blattner 10. Juli 2016, 10:05   »

    Bin am überlegen zu Kauf eines Eizo CS. Nun kann mich nicht recht entscheiden ob ein 24 Zoll genügt oder, ob die doch recht grosse Zusatzinvestition für einen 27 Zoll, sich wirklich lohnt? Was meinst Du dazu?

  11. Dennis 6. Juni 2016, 08:07   »

    Hi,

    Ich liebäugle auch schon länger mit einem Monitor da ich nur einen ganz gewöhnlichen aus dem Supermarkt habe.
    Ich hätte die Möglichkeit ein Vorführmodell des CS2420 zu bekommen, würde mir dazu auch den EX3 liefern lassen, da ich ja nur den EIzo an meinen Laptop anschließen… Was hälst du davon?
    Ich habe gesehen, dass Eizo ein DP Kabel liefert, das aber auf einer Seite nur einen MiniDP hat, kann man hier auch ein anderes gewöhnliches DP Kabel kaufen oder braucht es dazu ein spezielles Kabel? Habe nämlich am Laptop auch den großen DP Anschluss und momentan einen Adapter an HDMI

    Lg

  12. Ich hab hier 2 LG Monitore zu stehen, obwohl es die gleichen Modelle sind bekomme ich beide nicht auf das gleiche Niveau kalibriert. Die Grafikkarte beherscht aber 2 verschiedene Lut Tabellen. Das ist beim arbeiten echt ärgerlich!

    Dein Vergleich mit den beiden Monitoren macht mir aber Hoffnung, dann wird wohl bald ein Eizo bei mir einziehen.

  13. Richter 21. Mai 2016, 17:10   »

    Ich habe selten so sachliche und objektive Berichte im Internet gefunden, danke.

  14. Interessanter Test – ich finde super, dass Du den Monitor direkt mit einem anderen verglichen hast und nicht einfach nur den einen getestet hast! Vielen Dank für diesen Artikel. Ich bin nämlich gerade am Suchen eines neuen Monitors und da kam dieser Blogartikel genau richtig!
    Alles Gute!
    Mirjam

  15. Hallo, ich kann jetzt nicht die fragen hier direkt beantworten aber ich habe mir den https://www.eizo.de/coloredge/cg318-4k/ gegönnt unter dem aspekt zukunftsicherheit etc…. und betreibe diesen mit meinem macbook pro 15 retina mit osx 10.11.4 welches ja neuerdings 10bit fähig ist. ob es das macbook pro ist kann ich nicht genau sagen aber so wie ich herausbekommen habe ;o) JAIN…. so interpretiere ich das… aber lassen wir das zahlenspiel mal weg…. ich habe mir viele demo bilder in 10bit geladen und den abriss im verlauf zu testen und dieses meinem alten verglichen…. mein Fazit, egal wie aber die eizo sind jeden cent wert, der verlauf ist der wahnsinn ohen abriss etc…. im vergleich zu meinem alten… also was ich damit sagen will ist, egal was die hardware sagt, selbst dann bringt der eizo mehr aufs bild und ist schöner anzusehen…! ich denke das gilt auch für die kleineren modelle welche von gunther getestet wurden… wenn man die richtige hardware hat sowieso und wenn nicht lohnt es sich dennoch…. meine nächste hardware wird auf jedenfall volle 10bit liefern damit eizo das auch ausgeben kann…! wünsche euch allen gutes licht…!

  16. Hallo,
    ich dachte bis jetzt immer, dass die 10 Bit Farbausgabe nur die Quadro und FirePro Grafikkarten können. Geht das wirklich auch mit ner 970 oder 980 GTX?
    Danke schon mal fürs Aufklären.
    Grüße, Friiitz

  17. Hallo zusammen,
    was hält denn Gunther und die gwegner Community vom BenQ SW2700PT? Der Monitor hat 99% Adobe RGB und Hardware Kalibrierung. Im Netz schneidet er laut den dort vorhandenen Test und Reviews ganz gut ab. Der Monitor ist mit einem Preis von ca. 680 Euro für mich eine ernsthafte Alternative.
    Gibt es jemanden unter euch, der mit dem Monitor schon Erfahrung hat?
    Ich bin ambitionierter Hobby-Fotograf. Eine Auflösung von 2560 X 1440 sollte es schon sein, um Lightroom oder Photoshop Paletten dauerhaft einzublenden.

  18. Hallo Gunther,

    vielen Dank für deinen gewohnt ausführlichen Bericht. Hatte den Monitor auch in Augenschein genommen aber ich bin noch am hadern zwischen dem Eizo CS2420 oder dem Asus PB279Q. Zweiterer verspricht eine 100% sRGB abdeckung und beherrscht zudem noch 4k (als 27 Zöller).

    Hattest du zufälligerweise vor noch weiter Monitore zu testen? ;o)

    • Nico Kaiser 19. April 2016, 16:19   »

      Servus Michael, du kannst dir ja den cs2420 bei mir anschauen kommen ;)

      • Hey Nico,

        vorhin erst deinen Kommentar gesehen. Glückwunsch zum neuen Monitor. Verlockendes Angebot :o)

        Habe heute jedoch einen Hammer als Geschenk von meiner Frau bekommen (Sony A6300). Jetzt ist der Monitor leider hinten dran. Muss mich nach neuen Linsen + Equipment umsehen. Die typischen sorgen eines Hobby-Fotografen :o)

        Müssten uns wirklich mal wieder treffen. Ist schon ewig her.

    • Der sRGB-Farbraum ist eh viel kleiner und den kann ja eigentlich fast jeder Monitor. Und zu den 4K – bin der selben Meinung wie Gunther: wird langsamer, rechenintensiver und für die Bilddarstellung nutzt das nicht viel. Ist ähnlich wie beim TV: 1080 Zeilen bei HD sind toll, ARD und ZDF bringen nur 720. Ist das Bild schlechter. Die Meisten sitzen so weit weg, das die Augen keine 1080 Zeilen mehr auflösen können. Und am Monitor sitzt man auch mit etwas Abstand davor! 24 Zoll sind so groß, da braucht man etwas Abstand für die nötige Übersicht…

  19. Nico Kaiser 19. April 2016, 09:45   »

    Danke für den Bericht! Ich hab ihn mir gestern nachmittag bei Calumet in München bestellt und meine Frau hat mich gerade informiert, dass das Paket schon zuhause ist! Geilomat. Ich freue mich jetzt auf’s auspacken…

  20. Hallo Gunther,

    vielen Dank für den Test, ich habe mir die letzten Tage verstärkt den Kopf über einen neuen Monitor zerbrochen. Nach deinem Beitrag scheint jetzt der richtige gefunden zu sein.
    Sehr schön!

    Viele Grüße,
    Marc

  21. Danke für deinen Bericht zum “Neuen” von Eizo, hatte mir nach deinem Artikel zum CS270 das Vorgängermodell zugelegt (CS240) und halte den 2420 für eine gelungene Weiterentwicklung.

    Zum einen die beleuchteten Tasten sind super, hab im Halbdunkeln an meinem schon öfters mal einen Knopf gesucht. Was du gar glaube gar nicht erwähnt hast ist das Upgrade auf USB 3 Hub des Monitors, finde ich gar nicht schlecht.

    Den schmaleren Rahmen bräuchte ich jetzt nicht. Zum Kalibrieren noch ein Tipp: Wer keinen Spyder oder etwas in der Art hat, kann mal schauen ob noch ein Eizo EX2 zu kriegen ist. Die sind baugleich mit dem Sypder 4, nur muss man hier nicht die Software mitbezahlen.

    Hat Eizo sich eigentlich geäußert ob es da eine Neuauflage mit dem Spyder 5 geben wird? Hatte vor ein paar Monaten schon Schwierigkeiten noch einen zu bekommen. Wäre sicher interessant.

    Viele Grüße

    Philipp

    • Thomas 19. April 2016, 16:20   »

      Hallo Philipp, hast Du den direkten Vergleich CS240 & CS2420? Ist es so, dass der 2420 die Weiterentwicklung zum 240 darstellt oder werden doch eher beide Displays parallel vertrieben? VG Thomas

      • Thomas 19. April 2016, 16:31   »

        Ich lese gerade bei Prad … “der ColorEdge CS2420 die Nachfolge des CS240 antritt” … ok.

      • Hi Thomas,

        ich habe “nur” den CS240, hatte Anfang der Woche bei designerinaction die Meldung über die neueren Modelle gelesen und da wurde der CS2420 als Nachfolger des 240 beschrieben.

        Rein von den Funktionen und Eckdaten ergibt das für mich auch Sinn. Beide parallel zu so einem ähnlichen Preis zu vertreiben erscheint mir sinnlos.

      • Nico Kaiser 19. April 2016, 16:37   »

        Hallo Thomas.

        der 240er hat eine geringere Reaktionszeit (eher für Gamer relevant). Der 2420er hat dafür USB 3.0 statt 2.0 und die schmaleren Ränder. Die restlicher Werte sind weitestgehend identisch.
        Siehe:
        https://www.eizo.de/produktvergleich/?tx_rbproducts_product%5Bproductlist%5D=167%2C43

        • Thomas 19. April 2016, 16:46   »

          Danke Philipp & Nico, den Vergleich bei EIZO hatte ich bereits ebenfalls angestrengt. Was bitte sagen mir “Flimmerfrei durch Hybridsteuerung” und “Overdrive”, diese Eigenschaften fehlen beim CS2420. Thomas

          • Die Hybridtechnologie heisst, dass man die Hintergrundbeleuchtung nicht nur per PWM regelt (Pulsweitenmodulation – Frequenzänderung einer Rechteckspannung; ein übliches Verfahren z.B. auch zur Regelung von Spannungen bei Lüftern), sondern hier auch noch zusätzlich durch eine extrem hohe Bildwiederholrate einerseits eine Flimmerfreiheit schafft, die auch noch ein weites Herunterregeln der Helligkeit des Monitors bei dunkler Umgebung ermöglicht, so dass man auch bei wenig Umgebungslicht außerdem nicht geblendet wird.

            Overdrive beschleunigt die Umschaltung der Bildpunkte durch eine vorausberechnete Übersteuerung – damit werden störende Verzerrungen bei schnellen Bildwechseln vermieden.

            Ist aber alles so viel technischer Schnick-Schnack, das muss man gar nicht wissen… ;-))

        • Ich geh davon aus, dass der CS240 nicht weiter gebaut wird. Die Daten sind fast völlig identisch. Der neuere hat USB 3.0, ein etwas anderes Design und verbraucht weniger Strom – das sollt man nicht außer acht lassen. Wer beim Kauf sparen möchte, bekommt jetzt evtl. für eine gewisse Zeit den CS240 noch preiswerter ab Lager, zahlt dann aber später bei den Betriebskosten wieder drauf… ;-)

          • Thomas 19. April 2016, 23:09   »

            Hallo Gerd,

            vielen Dank für den technischen Exkurs. Dann wird’s bei mir wohl der EIZO CS2420 werden.

            VG Thomas

    • Hallo Thomas,

      guckst du hier: https://www.eizo.de/zubehoer/ex3/

      Aber wie wär es, wenn du dir und dem Gunther etwas Gutes tust und dir das original von Datacolors über den Link unten im Blog bestellst? Du bekommst dann eine Pro-Lizenz dazu (Vorteile siehe dazu direkt bei Datacolor http://spyder.datacolor.com/de/), hast den Support vom Hersteller (der befindet sich übrigens in der Schweiz, ist deutschsprachig und die Jungs dort sind auch top fit! Ggf. kannst du den Spyder bei Problemen dann auch direkt dort abtauschen) und leistest durch die geringe Amazon-Proviosion auch einen kleinen finanziellen Beitrag mit zu Gunthers Seite – auch Server und das ganz Drumherum ist teuer und Gunther verkauft sich ganz bewusst nicht an Firmen, was ich übrigens sehr positiv finde! Denk mal drüber nach… ;-)

      Zu dem Beitrag der hier irgendwo weiter unten zu den X-Rite war – das kam mir auch eher wie ein Werbebeitrag vor. Wenn man so etwas behauptet, dass nur der X-Rite gut wäre und alle anderen schlechter, dann muss man das auch gleich belegen. Und wenn die Spyder so schlecht wären, wie dort behauptet wird, wären sie nicht solch ein Erfolg und hätten eine derart große Verbreitung! Also ich mach mir deisbezüglich keine Sorgen, auch wenn ich selbst vieles gern hinterfrage und genauer wissen möchte…

  22. Kamer David 18. April 2016, 14:41   »

    Danke Gunther für diesen Bericht. Beruhigend zu hören, dass ein HD Monitor genügt. Mich als Amateur reizt das Neueste und so wird UHD auch als das Beste angepriesen. Bisher war ich in meiner Evaluation eher NEC orientiert, da EIZO schon recht teuer ist. Im HD Bereich scheinen allerdings beide Marken preislich gleichauf zu liegen (hier in der CH).

  23. Jürgen 18. April 2016, 13:46   »

    Hallo Gunther, ich darf den cs2420 jetzt seit über einer Woche mein Eigen nennen. Auslöser des Kaufs war Dein Bericht zum 27 Zöller. Bin super zufrieden. Allerdings ist nach der Hardware-Kalibrierung mit dem spyder5 pro für mein Empfinden deutlich zu warm/rot, ähnlich Deinem Bericht zum 27 Zöller. Die Software vom spyder hab ich vorher gelöscht. Kann es sein, dass die beiden Geräte nicht mit einander harmonieren? Viele Grüße
    Jürgen

    • Die fehlende Harmonie ist wahrscheinlich eher durch den Spyder bedingt. Diese Geräte von Datacolor gelten andernorts als nicht sehr zuverlässig, sprich: mit selten reproduzierbaren und kongruenten Ergebnissen. Etwas weiter unten habe ich einen Link gepostet, der sich eingehend mit dieser Problematik beschhäftigt und ein anderes Gerät empfiehlt, welches im Budgetbereich, wie unserem, wohl erheblich bessere Ergebnisse bringen soll. In der Tat habe ich auch meinen Spyder 3 (, der als der schlechteste von allen gelten soll…) seit Windows 8.1 mit Argyll-CMS laufen und selbst mich auch schon über seltsam divergierende Ergebnisse gewundert. Dies aber eher meinem Unverständnis als dem Gerät zugeschrieben. Argyll-CMS soll aber dennoch im Vergleich zur Datacolorsoftware die besseren Ergebnisse bringen.
      Bei Gelegenheit werde ich wohl auf das im Link empfohlene Gerät umsteigen und dann einen direkten Vergleich machen…

    • Die Spyder sind für die Eizo-Monitore geeignet. Daran kann es nicht liegen. Gunther nutzt ja auch einen Spyder 5 für seinen CS270. Ist auch auf der Ezo-Internetseit mit angegeben (Spyder 3 bis 5 sind verwendbar). Das Empfinden ist jetzt so eine Sache. Normale Monitore ab Werk sind übelicher weise oft kühler eingestellt und meist auch deutlich zu hell mit hohen Kontrasten. Der CS2420 wird aber ab Werk vorkalibriert. Daran sollte es nicht liegen.
      Bist du dir sicher, dass dich dein Empfinden nicht täuscht?

      • Es kann schon sein, dass man ein individuelles “Target“ in der eizo Software erstellen muss, dort kann man dann auch die Ziel-Farbtemperatur anpassen, z.B. um eine Anpassung an das Umgebungslicht etc. zu realisieren. Auch bei zwei Monitoren mag das erforderlich sein. Und ja, die Spyder schreiben auch eine Serien-Streuung zu haben. Lest mal meinen Artikel zum CS270, dort habe ich darüber geschrieben.
        Grüße
        Gunther

  24. Thomas 18. April 2016, 13:29   »

    Hallo Gunther, hab schon längere Zeit den CS240 ins Visier genommen. Um so aufmerksamer lese ich nun Deinen Artikel zum CS2420. Abgesehen von der schickeren Verpackung, worin liegen die Unterschiede? 240 oder 2420? Wie lese ich Dein Disclaimer? VG Thomas

    • DianaWegner 18. April 2016, 17:31   »

      Hallo Thomas,
      das im Disclaimer war ein Schreibfehler, den ich soeben geändert habe. Danke für den Hinweis. Gunther hatte “nur” den CS 2420 zum Test.
      Viele Grüße
      Diana

  25. Hallo Gunther,

    bzgl. Monitorkalibration habe ich auch seit Jahren einen Spyder allerdings Version 3 im Einsatz. Seit Windows 8.1 mit dem Argyll-CMS. Nun habe ich jüngst auf https://photographylife.com/the-basics-of-monitor-calibration einen interessanten Artikel dazu gelesen, in dem an den Spyders kein gutes Haar gelassen wird. Die Kommentare sind auch entsprechend divergent. Da ja Paddy garnicht kalibriert und Du schon, würde mich deine Einschätzung interessieren bzgl. des Artikel interessieren.

    LG,
    Pequi

    • Dieser Artikel wirkt auch mich wie ein verdeckter Werbe-Post von iRite – im Letzten Absatz wir als Autor ein anonymer Verfasser genannt, das erhärtet meinen Verdacht. Ich werde der Sache mal nachgehen, würde bis dahin den Geräte-Empfehlungen in dem Artikel aber mit größter Skepsis gegenüberstehen.

      • Ich hatte den Artikel auch auf den ersten Blick so gesehen. In den Kommentaren geht es dies bzgl. auch hoch her. Allerdings scheint da evtl. doch etwas dran zu sein. Der Website-Betreiber gilt aber als sehr honorig und läßt eigentlich nur ausgewählte Autoren schreiben , so daß ich geneigt bin, diesem Artikel Glauben zu schenken.
        Auf jeden Fall lohnt es sich die Kommentare darunter zu lesen!

      • Karsten 20. April 2016, 16:39   »

        Hallo,
        als großer Fan diese Blogs (aufgrund dessen ich mir meine erste DSLR gekauft habe) und langjähriger Hobbykalibrierer möchte ich auch einmal das ein oder andere Wort zu dem Thema verlieren.
        Um es kurz zu machen, den Kaufempfehlungen von X-Rite sowie den Kritiken an den Spyder Sensoren kann ich nur zustimmen. Nachdem ich mittlerweile verschiedene Sensoren von Datacolor und X-Rite etc. hatte, bin ich letztendlich beim Klein K-10 gelandet. Aus unzähligen Messungen von Monitoren, TV-Geräten und Projektoren
        unterschiedlichster Technologien kann ich wirklich mit ruhigem Gewissen sagen das die Spyder Geräte nichts mehr als grobe Schätzeisen sind (hoffe jetzt fühlt sich
        niemand zu sehr auf die Füße getreten).
        Die Software, wie alle den Sensoren beiliegende, ist absolut unzureichend für farbkritische Anwendungen da viel zu wenig Punkte im Farbraum vermessen werden.
        (Kein CMS arbeitet so gut das der komplette Farbraum anhand der Messungen an seinen Eckpunkten korrigiert werden kann!)
        Wer das Prinzip eines Kolorimeters noch nicht kennt, sollte sich einmal etwas in das Thema einlesen. Kurz gesagt, das Licht gelangt durch Farbfilter auf einen
        Sensor. Durch die Farbfilter wird die Wellenlänge des Lichts auf einige wenige Bänder reduziert. D.h. nur ein Bruchteil des Lichtspektrums wird gemessen.
        Daher sind im Kolorimeter sog. Korrekturmatrizen hinterlegt um die “Meßungenauigkeit” auszugleichen.
        Bei den Korrekturmatrizen gibt sich X-Rite offenbar mehr Mühe, da über alle Geräteklassen hinweg deutlich geringere Farbfehler (dE) auftreten als bei dem Spyder Geräten.
        Um es auf einen Nenner zu reduzieren, passt die Korrekturmatrix zu dem verwendeten Monitor stimmen die Farben. Passt sie nicht, was bei allen Kolorimetern der Fall ist, ist das Ergbenis entsprechend der Abweichung schlecht. Da jedes Gerät über ein anderes Lichtspektrum verfügt und auch die Kolorimeter Bauteilstreungen unterliegen, ist es unmöglich das eine im Kolorimeter hinterlegte Korrekturmatrix passt!
        Daher verwendet man für Farbkritische Anwendungen auch Spectrofotometer mit deren Hilfe man sich eine passende Korrekturmatrix zu seinem Monitor/TV selbst erstellen kann.

        Als klare Kaufempfehlung kann ich das X-Rite I1DisplayPro nennen, welches in Sachen Gewschwindigkeit, Genauigkeit und Lichtempfindlichkeit die Nase deutlich vor den Spyder Geräten hat.
        Wer ICC Profile verwendet sollte sich unbedingt die kostenlosen Programme Argyllcms und dessen GUI DisplayCal ansehen mit deren Hilfe man beliebig viele Punkte im Farbraum korrigieren kann.
        Ungläubige sollten sich einmal die Kalibrierungs-Theads im AVS-Forum und Hifi-Forum ansehen, in denen auch ganz klar immer das X-Rite I1DisplayPro empfohlen wird, als Sensor mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis.
        Hier mal eine Aussage von der Fa. Light Illusion (wer die Firma nicht kennt, einfach mal die Referenzen ansehen):
        http://www.lightillusion.com/forums/index.php?action=vthread&forum=8&topic=199

        Sicher haben idiotensichere Ein-Klick-Lösungen auch Ihre Daseinsberechtigung, aber nicht wenn es um korrekte Farben geht!
        Ich könnte zwar noch Seiten zum Thema Kalibrierung füllen, aber das soll es erst einmal gewesen sein, es würde auch sicher den Rahmen eines Artikelkommentares sprengen.
        Vertraut nicht den Werbeaussagen von Herstellern und versch. (meist gesponsorten) Testseiten sondern schaut euch in einschlägigen Foren um wo erfahrene User ihr Wissen teilen, so kommt man
        günstiger zu besseren Ergebnissen.

        Noch etwas zu den Eizo Coloredge Monitoren. Nur die CG Serie verfügt über eine richtige 3D LUT, alle andere haben nur eine 1D RGB LUT mit 3×3 Matrix.
        Größe Nachteile der ColorNavigator Software: die Testbilder werden vom Monitor erzeugt und nicht von der Grafikkarte, so das deren Fehler nicht korrigiert werden.
        Es kann keine Korrekturmatrix für Kolorimeter verwendet werden. Ich hoffe sehr das Eizo hier bald nachbessern wird.

        Ich hoffe das ich hiermit einen kleinen Einblick in die Komplexität dieses Themas geben konnte, und einige potentielle Käufer noch einmal recherchieren und sich dann die richtige Hardware+Softlösung zum Kalibrieren zulegen.

        • Auf die Füße getreten sollte sich hier niemand fühlen – ein Blog lebt ja schließlich auch davon, das man kontroverse Kritiken oder fachliche Aspekte auch mal ausdiskutiert. Und wenn es Spezialisten dafür gibt, die sich auch beruflich damit befassen – dann immer her mit den Meinungen – davon profitieren doch letztendlich alle hier. Und auch Gunther ist heutzutage mehr Fotograf als Techniker, auch wenn er einen sehr guten technischen Hintergrund hat. Aber wer hat als Fotograf heute noch die Zeit, sich um derartige Dinge intensivst zu kümmern?

          Wenn du dich damit einschlägig befasst hast, wäre es evtl. mal ganz hilfreich, wenn du hier noch einmal etwas zu den Unterschieden der Ergebnisse darstellen könntest – in wie weit ist das Ergebnis eines mit einem Spyder kalibrierten CS-Monitors z.B. von einem mit einem X-Rite kalibriertem CG-Monitor unterschiedlich. Ist dies nur fein messbar oder augenscheinlich?

          Bei dem Farbmanagement ist die Frage, wo fängt man an und wo hört man auf! Bisher habe ich es für mich so gehalten meine Monitore ebenso mit dem Spyder zu kalibrieren – wohlwissend, dass dies sicher nicht das absolute Non-Plus-Ultra ist. Und ich finde es allemal besser, als einen Monitor gar nicht zu kalibrieren. Wie viele Hobbyfotografen arbeiten aber aktuell mit einem nicht kalibrierten sRGB-Monitor und suchen jetzt evtl. nach einer Alternative.

          Also mich würden da mal konkrete Unterschiede interessieren. Wieviel betragen die Abweichungen und was sollte man für welche Qualität investieren? Das Hobby soll ja auch noch bezahlbar bleiben, trotzdem jedoch qualitativ hochwertig sein. Bitte tu uns allen den Gefallen, und schreibe hier etwas mehr dazu. Gunther ist nach Absprache mit sicher auch bereit, dazu einen Gastbeitrag zu veröffentlichen, wenn dies der Sache dienlich wäre. Schreib ihn doch dazu bitte mal per Mail an.

          • Karsten 20. April 2016, 18:25   »

            Danke für das Feedback und sorry für die vielen Rechtschreibfehler, habe alles nur mal so auf die Schnelle verfasst.
            Falls wirklich ein gesondertes Interesse an einem Beitrag zum Thema Kalibrierung besteht bin ich gerne bereit etwas dazu beizutragen.
            Was Vergleiche mit verschiedenen Sensoren an unterschiedlichen Monitoren angeht habe ich nur wenige Ergebnisse gespeichert (was schlecht ist wird eben nicht gesichert), da müsste ich neue Messungen durchführen. Sollte aber kein Problem darstellen da ich beruflich Zugriff auf eine große Anzahl an Monitoren und auf einige aktuelle Sensoren habe.
            Ein Vergleich der Sensoren macht aber nur Sinn wenn der gleiche Monitor benutzt wird. Naturlich kann man dann gesondert noch mal CS und CG Serie miteinander Vergleichen.
            Wie schon erwähnt wird der Farbraum der CS Serie nur an den Eckpunkten gemessen (WRGBCMY), daraus interpoliert das CMS des Montitors die anderen Punkte im Farbraum.
            Bei der CG Serie habe ich mit einer geeigneten Software die Möglichkeit beliebig viele Punkte im Farbraum zu messen und 17^3 Korrekturen direkt in die LUT des Monitors zu schreiben. Wie man sieht ein enormer Unterschied. Ob einem das auch der Preisunterschied des Monitors + Software + Sensoren wert ist, muß jeder selbst entscheiden.
            Bei einer Neuanschaffung reden wir hier über 1500€ für die Software und min. 1300€ für die Sensoren.

            Aber sehr gut aufgestellt ist man mit dem genannten Kolorimeter X-Rite I1DisplayPro und einem gebrauchten I1Pro Spectrofotometer. Beides zusammen sollte man für etwa 500€ bekommen. In den USA , wo Kalibrierung einen deutlich höheren Stellenwert hat als bei uns, nutzen diese Hardware auch Profis die damit ihr Geld verdienen.

            Ein Vergleich X-Rite – Spyder Sensor kann man schon in dem Link zum Light Illusion Forum ganz unten sehen.

            Und ja, man sieht den Unterschied ob mit Spectrofotometer oder nur Kolorimter kalibriert immer. Wie groß dieser ist hängt von der angesprochenen “Passgenauigkeit” der Korrekturmatrix im Kolorimter ab.

            Um mal Zahlen zu nennen. Allg. sagt man das ein Farbfehler von <3 dE2000 in einem bewegten Bild (Film) nicht sichtbar ist, und <1 dE2000 in einem stehenden Bild. Zumindest geht die Formel zur Berechnung des Farbfehlers davon aus. Tatsächlich liegen die Werte etwas darunter.

            Abweichungen von 2-8 dE2000 bei guten Kolorimetern wie dem X-Rite sind durchaus üblich. Die Spyder liegen oft deutlich über 10.

  26. Bei mir ist es jetzt eh Zeit für einen neuen Monitor und es wird der CS2420 werden. Der passt perfekt zu meinem älteren 24-Zoll-Eizo. Größer möchte ich den gar nicht haben, als 24 Zoll. Es macht aber absolut Sind beide Monitore nebeneinander und zeitgleich mit Lightroom zu verwenden, um mehr Platz für das eigentliche Bild zum Bearbeiten zu haben. So werden die Menüs auf dem älteren ihren Platz finden und das Bild zur Bearbeitung auf dem Neuen. Und zwei 24-Zöller nebeneinander – das ist schon mächtig gewaltig!
    Mag mir gar nicht vorstellen, wie der 27-Zoll derzeit mit dem zusätzlichen 24er daneben aussieht… Aber bei 27 Zoll spart man sich dann eher einen zweiten Monitor, oder?
    Das mit dem eingebauten Kalibrator brauche ich nicht, dafür nutze ich ebenfalls schon immer Spyder und der Lichtschutzrahmen muss nicht sein, wenn man die Beleuchtung im Umfeld passend wählt (Art des Lichtes, Standort der Lichtquellen, Helligkeit).
    Also ich freu mich schon darauf, wenn er bei mir eintrifft!

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