Eizo CS270 – 27 Zoll Monitor mit Hardware-Kalibrierung für Bildbearbeitung – Review, Kaufempfehlung

28072015
Eizo CS270

Heute stelle ich euch den Eizo CS270 vor, einen für Eizo Verhältnisse recht günstigen Monitor, der 99% des Adobe RGB Farbraums abdeckt, hardware-kalibrierbar ist und sich somit sehr gut für die Bildbearbeitung eignet. Weiterhin stelle ich den Vergleich mit meinem bisherigen Monitor an. Zum Schluss gebe ich eine generelle Monitor-Kaufempfehlung für die Bildbearbeitung.

Als Eizo mich ansprach, ob ich ihren neuen Monitor testen wolle, war ich zunächst skeptisch, da ich bisher eigentlich sehr zufrieden mit meinen beiden (relativ günstigen), schon etwas älteren Wide-Gamut HP Monitoren war. Bei entsprechender Kalibrierung liefern diese meiner Meinung nach ein ordentliches Bild und ausreichend Farbtiefe und Kontrastumfang für die Bildbearbeitung.

Trotzdem war ich natürlich neugierig: würde ein solcher hardware-kalibrierbarer Monitor mir in der Praxis wirklich einen Vorteil verschaffen? Würde ich einen Unterschied zu meinen alten Monitoren sehen? Gespannt wagte ich den Test. Hier meine Einschätzung nach nunmehr 4 Wochen Arbeit mit dem Eizo, direkt neben meinem alten HP.

Mit dem CS270 bringt Eizo eine 27 Zoll Variante des Eizo CS240 heraus. Die CS-Serie richtet sich an ambitionierte Nutzer, die Farbverbindlichkeit für die Bildbearbeitung benötigen, aber nicht die Oberklasse, also Eizos “CG-Serie” investieren können oder wollen. Der CS270 bringt auf seinem 27 Zoll Display eine Auflösung von 2560 x 1440 Punkten unter und sorgt so für viel Platz auf dem Schirm. Eine Blickwinkelabhängigkeit ist kaum merkbar und der Monitor hat ein sehr homogenes LED Backlight. Weiterhin hat er – ich möchte fast “selbstverständlich” schreiben, aber das ist es nun mal leider nicht – ein mattes Display.

Der CS270 bietet eine Vielzahl von Anschlüssen: Displayport, DVI und HDMI. Ich betreibe ihn über den DisplayPort an meiner NVidia 980.

Intern rechnet der Eizo sogar mit einer Genauigkeit von 16 Bit.

Software oder Hardware Kalibrierung?

Der Eizo kommt bereits vorkalibriert ab Werk. Trotzdem habe ich ihn noch einmal mit meinem Spyder 5 kalibriert. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Mit der normalen Spyder 5 Software von Datacolor – hiermit bekommt man allerdings “nur” eine Software-Kalibrierung. Das heißt, wie bei anderen Monitoren auch, misst der Spyder die Farbwiedergabe des Monitors und schreibt dann Korrekturwerte in die Grafikkarte. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass man bei diesem Verfahren etwas an Farbdifferenzierung verliert, da der Grafikkartentreiber ja die Farbwiedergabe “verbiegen” muss. Hierbei gilt: je stärker korrigiert werden muss, desto größer der Verlust und die Gefahr von Tonwertabrissen. Inwieweit sich das in der Praxis wirklich auswirkt, werden wir weiter unten noch sehen.
  2. Die Hardware-Kalibrierung mit der der Software Color Navigator von Eizo. Diese benötigt zwar auch ein externes Colorimeter, wie den Spyder (diverse Modelle werden unterstützt, ebenso Colorimeter von X-Rite und weitere) – schreibt aber dann die Korrekturen nicht als “Verbiegung” in die Grafikkarte, sondern direkt in den Monitor. Dieses ermöglicht dann natürlich Korrekturen ohne Verluste in der Farbdifferenzierung und ohne Tonwertabrisse. Damit die Informationen übertragen werden können, schließt man den Monitor per USB an den Rechner an.

Um einmal zu visualisieren, wie sich solche Verluste auswirken können, schaut euch mal folgende Verläufe an:

Zunächst der Verlauf in 10 Bit ohne “Abrisse” – solltet ihr hier Abrisse sehen, liegt es an eurem Monitor:

verlauf_smooth

und nun der Verlauf in 8 Bit mit Abrissen durch eine stärkere Software-Kalibrierung:

verlauf-8bit

Beides – die Hardware-Kalibrierung und die 10 Bit Darstellung sind Faktoren, die dazu beitragen, dass Farbverläufe glatter dargestellt werden, das sollte man im Hinterkopf behalten. 8 Bit sind 256 Abstufungen pro Farbkanal. 10 Bit sind 1.024 Abstufungen pro Farbkanal, das ist schon deutlich feiner. Ein durchgehender 10 Bit-Workflow ist allerdings gar nicht so trivial hinzubekommen. Hierzu müssen Betriebssystem (Windows 7 ohne Aero, 8.x oder 10), Grafikkarte, Monitor und Software zusammenarbeiten und richtig konfiguriert sein.

Um das hier nochmal etwas zu konkretisieren: einen durchgehenden 10 Bit-Workflow halte ich nicht unbedingt für die Bildbearbeitung erforderlich. Das Ausgabeformat für die meisten Bilder ist – nach der Bearbeitung – ohnehin in den allermeisten Fällen wieder der eingeschränkte sRGB-Farbraum. Das ist auch völlig okay, da die Ausgabe erst nach den entsprechenden Kontrast- und Farbbearbeitungen erfolgt.

Hieraus sollte man aber nicht schließen, dass ein Monitor, der lediglich den sRGB-Farbumfang unterstützt, für Bildbearbeitung geeignet wäre. Dieser zeigt Farben in den Grenzbereichen bei der Bearbeitung nämlich nicht an, obwohl sie da sind – man arbeitet also “halb blind” und bearbeitet ggf. zu stark oder zu schwach.

Vereinfacht gesagt ist ein erweiterter Farbraum also für die Darstellung von Farben in den Grenzbereichen (z.B. sehr intensiven Farben) zuständig, während 10 Bit und die Hardware-Kalibrierung für mehr Abstufungen, also weichere Verläufe, sorgen.

Aber nun zurück zur Kalibrierung. Ich wollte wissen, wie groß der Unterschied zwischen der Hardware-Kalibrierung und eine Software-Kalibrierung wirklich ist.

Ich habe zunächst die Software-Kalibrierung durchgeführt. Das ging schnell, da die Spyder-Software bei mir bereits installiert war. Da der Eizo-Monitor ab Werk schon vorkalibriert ist, musste die Kalibrierung nicht viel verändern, die Farbwiedergabe war nach der Kalibrierung ähnlich wie vorher und passte auch zu der meines (software-)kalibrierten HPs, der rechts daneben steht.

Aber natürlich wollte ich den Eizo hardware-kalibrieren. In der aktuellen Version 6 der Color Navigator-Software von Eizo wird mein Spyder 5 nun seit kurzem auch unterstützt und so führte ich die Kalibrierung damit durch.

2015-07-27 16_30_09-ColorNavigator 6

Der Vorgang ist sehr ähnlich, wie bei der Spyder-Software, vielleicht sogar noch etwas einfacher.

Nach der Kalibrierung, werden die Werte über die USB-Verbindung an den Monitor übermittelt.

2015-07-27 16_34_03-ColorNavigator 6

Das Problem das sich nun für mich ergab war, dass der Look des Eizos nach der Hardware-Kalibrierung mit dem Spyder deutlich wärmer war, als der meines anderen Monitors. Und auch wärmer, als vorher, als ich den Eizo noch mit der Spyder-Software-kalibriert hatte.

Ein Anruf beim Eizo Support half weiter. Es wurde vermutet, dass die Spyder Software hier noch eingreifen würde, um gewisse Korrekturen vorzunehmen, z.B. um Serienstreuungen bei den Spydern auszugleichen. Mir wurde erklärt, dass dies aber kein Problem sei, dazu gäbe es die Möglichkeit, in der Color Navigator Software über “Advanced / Adjust Manually” entsprechende Korrekturen vorzunehmen, um beide Monitore einander anzugleichen. Das funktionierte auch sehr einfach. Durch Verschieben des Punktes in dem Farbwähler konnte ich die Farbtemperatur visuell angleichen und erhielt dann ein neues “Target”, auf das dann in Zukunft immer kalibriert wird.

2015-07-27 16_41_51-ColorNavigator 6

Nach diesem Prozedere, sahen die beiden Monitore dann wieder einigermaßen gleich aus.

Vergleich zwischen dem Eizo und meinem günstigen HP LP2475w

2015-07-28_105709_GW7_2004

So, nun mal Tacheles: Wie sehen sie denn nun nebeneinander aus – lohnt sich die Investition in den Eizo wirklich?

Ich muss (leider :-)) gestehen – ja – der Eizo macht sehr viel Spaß.

Homogenität der Bilder

Der Eizo hat ein sehr, sehr homogenes Bild über die gesamte Fläche. Hier kommt eine von Eizo “DUE” genannte Technik zum Einsatz. Eizo erklärt sie so:

Digital Uniformity Equalizer (DUE)  sorgt beim CS270 für Farbreinheit und gleichmäßige Helligkeitsverteilung über die gesamte Anzeigefläche. Unregelmäßigkeiten steuert ein Chip automatisch aus. Während herkömmliche LCDs bestenfalls für die Homogenität einer weißen Fläche optimiert sind, sieht bei EIZO jeder Farbton überall auf dem Bildschirm gleich aus. Der DUE sorgt für exakt übereinstimmende Farben von der Mitte bis an den äußersten Bildschirmrand.

Im Vergleich sehe ich beim Verschieben einer grauen Fläche von einem Monitor zum anderen schon recht deutlich, dass der Eizo über das gesamte Bild bis in die Ränder exakt das gleiche Grau anzeigt. Auf meinem HP ist das Grau im Vergleich nicht so homogen, sowohl von der Helligkeit her, als auch von der Farbe. Der Unterschied ist nicht riesig, aber doch sichtbar.

Farbumfang

Der Farbumfang der Eizo ist mit angegebenen 99% Adobe RGB gigantisch, nach meiner Messung mit dem Spyder sind es sogar 100%.

Der Farbraum meiner HPs unterscheidet sich allerdings gar nicht so wahnsinnig von dem des Eizos. Hier mal meine Messungen mit dem Spyder 5 im Vergleich – die roten Dreiecke (der jeweilige Monitor) und das Lila Dreieck (der Adobe RGB Farbraum) sind fast deckungsgleich. Im Vergleich dazu zeigt das grüne Dreieck den viel kleineren sRGB-Farbraum.

2015-07-27-15_46_19-eizo-hp-vergleich_

Helligkeits- und Farbverhalten direkt nach dem Einschalten

Durch das LED Backlight leuchtet der Eizo – das kenne ich von meinen anderen Monitoren leider nicht so – nach dem Einschalten sofort auf voller Helligkeit. Das ist schon sehr cool, da ich so direkt mit der Bildbearbeitung loslegen kann, ohne warten zu müssen, bis der Monitor sich aufgewärmt hat. Was mir auch erst im direkten Vergleich aufgefallen ist, ist, dass die HPs nicht nur ihre Helligkeit, sondern auch die Farbtemperatur während der Aufwärmphase leicht verändern. Das heißt, dass die oben beschriebene Angleichung des “looks” beider Monitore erst eine halbe Stunde nach dem Einschalten des HPs gemacht werden kann, und man diese Zeit nach einem Einschalten auch erstmal braucht, bevor die Looks beider Monitore wieder übereinstimmen.

Kalibrierbarkeit

Die Hardwarekalibrierung holt bei dem Eizo sicherlich noch ein Quäntchen mehr an Bildqualität heraus, auch wenn ich zugeben muss, dass ich den Unterschied zu der vorherigen Software Kalibrierung des gleichen Monitors mit bloßem Auge nicht feststellen konnte, ein direkter A-B Vergleich war hier ja auch nicht möglich. Sicherlich liegt das aber auch daran, dass der Eizo von vornherein schon vorkalibriert ausgeliefert wird, die Software-Kalibrierung also nur ganz leicht eingreifen musste.

Auflösung und Größe

Ein 27″ Monitor mit einer Auflösung von 2560 x 1440 ist natürlich im Vergleich zu meinen 24 Zöllern mit 1920 x 1200 auch eine ganz andere Hausnummer. Keine Frage, dieser Monitor ist für mich definitiv eine Weiterentwicklung aber das ist natürlich kein Alleinstellungsmerkmal des Eizos.

Die Color Navigator Software von Eizo

Die bei dem Eizo mitgelieferte Software funktioniert recht einfach und bietet eine Menge Funktionen. Die Kalibrierung funktioniert einfach und zuverlässig.

Meine Kritikpunkte sind, dass die Software nicht auf Deutsch verfügbar ist, sondern nur auf Englisch, das könnte einige User vor Probleme stellen. Weiterhin würde ich mir wünschen, dass die Color Navigator Software dann auch die Kalibrierung eines weiteren – nicht Eizo – Monitors übernehmen könnte. Derzeit ist das leider nicht möglich. So muss man im Moment die Spyder-Software und die Color Navigator Software parallel laufen haben, und dafür sorgen, dass sie sich nicht in die Quere kommen. So muss man der Spyder Software verbieten, den Eizo Monitor korrigieren zu wollen. Alles in Allem ist das relativ unschön, viel besser wäre es, wenn die Color Navigator sich um alles kümmern würde, dann würde auch die oben beschriebene unterschiedliche interpretation des Messwerte zwischen beiden Programmen und die dadurch erforderliche manuelle Angleichung der Monitore hoffentlich der Vergangenheit angehören.

Fazit

Während die Eizo CG Serie nach wie vor eher die Profis anspricht, hat Eizo mit der CS-Serie zum Preis eines guten Objektives sehr interessante Monitore für ambitionierte Fotografen und Bildbearbeiter im Programm. Gemessen an dem Leistungsumfang des CS 270 ist der Preis meiner Meinung nach angemessen, wer nicht soviel ausgeben möchte, erhält mit dem CS 240 auch noch eine etwas kleinere, aber ansonsten ähnlich gute Alternative.

Ich finde, der Eizo CS 270 ist ein toller Monitor für den ambitionierten Fotografen oder Fotografie-Enthusiasten. Wer schon immer mit einem Eizo geliebäugelt hat, kann hier zu einem fairen Preis einen sehr attraktiven Monitor bekommen. Im Vergleich zu teuren Kameras und Objektiven, wird der Monitor doch oft vernachlässigt.

Auf der anderen Seite, muss ich aber auch sagen, dass ich finde, dass der günstige HP LP2475w (auch stellvertretend für andere günstigere Wide-Gamut Monitore), aufgrund der Tatsache, dass er den erweiterten Farbraum hat und entsprechend von mir kalibriert wurde, nach wie vor, auch eine gute Leistung abliefert und mir sehr lange Zeit sehr gute Dienste geleistet hat und immer noch leistet. An den Eizo kommt er natürlich nicht heran, aber im Vergleich zu jedem sRGB Display kann er punkten.

Meine Kaufempfehlung für einen Monitor

Würde ich günstigere Wide-Gamut-Monitore in Verbindung mit einer Software-Kalibrierung weiterhin für Bildbearbeitung empfehlen, wenn jemand nicht so viel Geld ausgeben möchte?

Ja, auf jeden Fall. Bildbearbeitung kann man mit solchen Monitoren als ambitionierter Hobby Fotograf sehr gut machen.

Worin unterscheiden sich solche günstigeren Monitor dann vom Eizo und warum kann es sich lohnen, für diesen mehr Geld auszugeben?

Beim Eizo CS stelle ich eine deutlich homogenere Farb- und Helligkeitswiedergabe über dem gesamten Bildschirm fest. Das sieht man vor allem im direkten Vergleich, aber da fällt es schon auf. Weiterhin werden die Farbverläufe und -übergänge deutlich glatter dargestellt, selbst bei 8 Bit. Der Unterschied ist zwar nicht ganz so krass, wie oben in mit den zwei Verläufen dargestellt, aber er ist doch merkbar, z.B. wenn ich das glatte Grauverlaufsbild von oben von dem einen auf den anderen Monitor ziehe. Weiterhin beeindruckt die Konstanz der Wiedergabe vom Einschalten bis zum Ausschalten. Farbverschiebungen und Helligkeitsänderungen sind nicht festzustellen.

Braucht man denn unbedingt einen erweiterten Farbraum? Die meisten Bilder werden doch ohnehin in sRGB ausgegeben. Tut es da nicht auch ein sRGB Monitor?

Bildbearbeitung mit einem sRGB Display verbietet sich meiner Erfahrung nach eigentlich. Hier sieht man einfach nicht genügend Nuancen und kann die Grenzbereiche der Farben und Kontraste einfach nicht beurteilen. Jeder, der mal auf einem Notebook Bilder bearbeitet hat (selbst wenn es kalibriert ist) und diese dann später auf einem “richtigen” Monitor weiterbearbeitet hat, weiß, wovon ich spreche.

Ein Display, das nur den sRGB Farbraum abdeckt, kann ich, selbst wenn es kalibriert ist, nicht für die Bildbearbeitung empfehlen. Das gleiche gilt auch für Notebooks und Beamer. Für Bildbearbeitung ist ein kalibrierter Monitor mit erweitertem Farbraum einfach Pflicht. Sicherlich gibt es auch günstigere Monitore, als den Eizo, z.B. den Dell U2713H, auch dieser hat ein LED Panel und eine größere Auflösung und ist daher sehr gut für die Bildbearbeitung geeignet. Allerdings sind diese günstigeren Monitore dann aber nicht hardware-kalibrierbar, sind nicht so sorgfältig vorkalibriert, haben nicht den Wiederverkaufswert und auch nicht die 5 Jahre Garantie, die Eizo bietet. Hier muss man einfach zwischen Kosten und Nutzen abwägen.

Sollte ihr mich nach einer Kaufempfehlung für einen Monitor für die Bildbearbeitung fragen, würde ich – absteigend nach vorhandenem Budget gestaffelt – folgende Empfehlungen geben:

  1. Eizo CS 270 (27″), hardware-kalibrierbar, wide gamut, LED-backlight, 2560 x 1440
  2. Eizo CS 240 (24″), hardware-kalibrierbar, wide gamut, LED-backlight, 1920 x 1200
  3. Dell U2713H (27″), software-kalibrierbar, wide gamut, LED-backlight, 2560 x 1440 (Achtung: der “H” hat Adobe RGB Farbraum, der “Dell U2713HM” hat nur sRGB)
  4. Dell U2413 (24″), software-kalibrierbar, wide gamut, LED-backlight, 1920 x 1200
  5. HP LP2475w, software-kalibrierbar, 1920 x 1200, leider normales Backlight, Wide Gamut – meine “alten Schätzchen”, immer noch gut, aber wenn überhaupt, nur noch gebraucht oder “refurbished” erhältlich.

Zum Abschluss hier noch einmal der Verweis auf meinen Artikel zum Spyder 5 zur Kalibrierung:

 

 

 

 

 

 

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141 Kommentare bisher


  1. Hallo Gunther,
    kannst mir sagen ob die Kombination MacBookPro 2012 und Eizo CS2730 ohne Probleme funktioniert?
    Danke

  2. Christain 6. September 2017, 12:37   »

    Hallo Gunther,

    ich hätte eine Frage bezüglich der 10bit Ausgabe bei den Grafikkarten, da ich recht günstig an einen EIZO CX270 gekommen bin. Die FirePro und Quadro Karten unterstützen ja definitiv die 10bit. Wie ist das nun bei Deiner GTX980? Hier liest man ja widersprüchliches, da gibt es Deinen Beitrag, daß die 10bit unterstützt werden mit der GTX980, in Foren oder auch hier im Beitrag in den Kommentaren wird es angezweifelt, da angeblich nur DirectX unterstützt wird aber nicht OpenGL, was man ja wiederum für PS (LR?) bräuchte. Da Du die Hardware ja besitzt, kannst Du hier bitte Klarheit ins Dunkel bringen? Wäre sehr schön von Dir.
    Bei mir würde die Entscheidung halt fallen ob nun eine FirePro W7100 oder eine GTX980.
    Besten dank schon mal.

    Viele Grüße
    Christian

    • Das Problem ist, dass man das nicht so einfach nachprüfen kann. Ich denke mittlerweile auch, dass es an der 980 nicht geht. Ich habe die Passage sicherheitshalber oben aus dem Dokument herausgenommen. Aber wie gesagt, ich sehe eine hervorragende Bild-Qualität ohne Abrisse auf dem Eizo an meiner Grafikkarte, ich würde jetzt nicht denken, dass man unbedingt eine andere Grafikkarte braucht.

      • Christain 6. September 2017, 12:52   »

        Ok, habe ja auch gelesen, daß auch 8 bit am 10 bit Monitor besser aussehen und die 14bit LUT auch viel ausmacht. Mir ginge es ja auch nur darum, was ich mir für eine GraKa hole, würde bei der Preisklasse eh was gebrauchtes kaufen. Die FirePro W7100 ~360 Euro und die Geforce GTX980 für ~280 Euro. Da würde ich ja fast auf die W7100 setzen, die soll ja sogar für 4k Rendering recht gut geeignet sein, man weiß ja nie was noch kommt :)

  3. David 11. Juli 2017, 15:17   »

    Hallo Gunther,
    erst einmal vielen Dank für Deinen informativen Bericht!
    Ich habe kürzlich einen Eizo CS2730 bestellt; die erste Lieferung enthielt ein defektes Gerät, nach Umtausch habe ich nun einen funktionierenden, der mich aber ehrlich gesagt etwas enttäuscht.
    Auch nach der Kalibrierung mit meinem Spyder 5 empfinde ich die Farben als nicht sehr ausgewogen, vor allem die Rottöne sind vielfach viel zu „knallig“ (kann man beispielsweise beim Sparkassen-Rot sehen, das echt schmerzhaft ist für die Augen ;-( ).
    Ich habe mit der Hotline von Eizo gesprochen und die empfahlen, für das daily business wie Surfen und Office auf sRGB umzuschalten (diese Farbwiedergabe kommt meinem alten LG-Monitor, der ca. ein Viertel gekostet hat, deutlich näher), und nur für die Bildbearbeitung AdobeRGB zu nutzen.
    Dieses Umschalten ist zwar auf dem Monitor mit wenigen Tastendrückern gemacht, aber irgendwie auch nicht richtig toll. Auch habe ich nirgends gelesen, dass das notwendig wäre.
    Benutzt Du unterschiedliche Farbräume oder Profile für unterschiedliche Anwendungsfälle?
    Viele Grüße
    David

    • Viele Anwendungen beherrschen kein korrektes Farbmanagement, dann sehen die Farben u.U. zu knallig aus.
      Lightroom oder Photoshop allerdings schon und dort werden die Farben auch korrekt dargestellt.
      Ein betreiben des Monitors im sRGB Modus und ewiges Umschalten halte ich für unpraktisch. Ich würde ihn im Erweiterten Farbmodus betreiben und auf Software setzen, die korrektes Farbmanagement unterstützt. In der Praxis stören mich Anwendungen, die das nicht tun und bei denen es nicht auf die Farben ankommt auch nicht.
      Wichtig ist, dass der Bildbetrachter korrekt arbeitet. Die alte Windows Bildanzeige tut das z.B.

  4. Guten Abend,
    würdest Du von Dell heute den U2713H immer noch empfehlen oder eher einen anderen adobeRGB-fähigen Monitor?
    Herzliche Grüße
    Toni

  5. Hallo Gunther,

    ich bin auf dem Weg zur Fotografie … und habe mir jetzt auch eine Eizo 2730 bestellt. Doch nun zu ein paar dummen Fragen … sorry:
    1. Muss ich den Monitor wirklich kalibrieren, da er vom Werk bereits kalibriert wurde?
    2. Sollte eine Kalibrierung notwendig sein, dann frage ich mich, ob eine Kalibrierung mit meinem PC wirklich Sinn macht. Mein Microsoft Sureface Book hat zwar ein sehr gute Bildschirmauflösung, aber ist dieser Laptop das Maß aller Dinge. Wahrscheinlich habe ich da etwas nicht ganz verstanden und ich möchte mich auch für meine dummen Fragen entschuldigen. Aber aller Anfang ist schwer :-).
    3. Ich habe ColorNavigator installiert. Muss ich jetzt noch Spyder5 kaufen?
    4. Meine letzte Frage: Zur Bildbearbeitung (nebenbei: dein Video über Lightroomm CC ist super!!!) frage ich mich, ob ich nicht gleich Photoshop inklusive Lightroom bestelle. Schließlich ärgert man sich sicherlich am Ende, dass die eine oder andere Funktion dann doch nur in Photoshp verfügbar ist (z.B. Füllen der Ränder bei Panoramabildern).

    Im Vorau herzlichen Dank für deine Antwort.

    Liebe Grüße aus Berlin
    Alex

  6. Reinhold 8. Februar 2017, 19:16   »

    Hallo,
    kann ich eigentlich den Eizo CS270 auch als Fernseher nutzen? Wir wollen den Fernseher einsparen und lieber einen guten Monitor für Bildbearbeitung und TV nutzen. Danke!
    Grüße Reinhold

  7. Hans Albrecht 11. November 2016, 12:06   »

    Hallo Gunther,
    ich habe Deinen Vortrag einige Male durchgelesen, auch mit Abstand, und auch die Beiträge.
    Bevor ich jetzt selbst mit einem Monitor 27 Zoll, 4k in eine Kalibrierung einsteigen sollte, möchte ich die Sache genau verstehen.

    Ziel, der Monitor soll die Bilder absolut richtig anzeigen, so daß ein Vergleich auf gleich kalibrierten Geräten die Bilder so anzeigt, wie ich sie sehe.

    Das heißt, wenn der Monitor richtig kalibriert ist, sei es nun ab Werk oder nachträglich mit entsprechender Technik, bspw. Spyder und meine Bilder, die ich vorher auf einem anderem Bildschirm, bei mir das Display des Laptops, entwickelt habe, von einander abweichen, muß ich die erforderlichen Änderungen an meinen Bildern vornehmen so, daß sie auf dem neuen Monitor richtig, d. h. so wie ich sie sehe, angezeigt werden.

    Viele Grüße
    Hans

  8. Helmut Kruse 14. Oktober 2016, 16:24   »

    Hi Günther,

    Ich habe nun den Eizo im Betrieb.

    Jedoch müßte ich doch wenn ich Fotos zur Ausbelichtung schicke erst mal auf dem sRGB Farbraum “kastrieren”, da fast alle Belichter inl. WhiteWall die Dateien mit integriertem sRGB Profil haben wollen. Wenn ich immer nur in Adobe arbeite (mit dem von LE Stammenden ProPhotoRGB) dann sehen die Bilder doch trotz Proof-Profil immer noch nicht so aus wie am Ende mit dem sRGB Profil gedruck…

  9. Helmut Kruse 9. Oktober 2016, 18:43   »

    Du schreibst :

    “Das Problem das sich nun für mich ergab war, dass der Look des Eizos nach der Hardware-Kalibrierung mit dem Spyder deutlich wärmer war, als der meines anderen Monitors. Und auch wärmer, als vorher, als ich den Eizo noch mit der Spyder-Software-kalibriert hatte.”

    Das heißt, wenn ich direkt die Hardwarekalibrierung verwende, ohne vorher die Spyder Software installiert zu haben, habe ich das Problem nicht?

    • Offenbar hängt das mit dem Spyder und der Eizo Software zusammen. Man kann sich aber ein eigenes “Target” definieren, um das zu umgehen. Detailanfragen dazu bitte direkt an den Eizo Support!

  10. Helmut Kruse 9. Oktober 2016, 18:06   »

    Hallo,

    habe den Monitor bestellt.

    Nun suche ich noch ein Grafikkarte, die 10But/Kanal ausgeben kann…im Netz sind leider nur ältere Informationen zu finden…spielen will ich damit nicht.
    Ist das in den neuesten Treibern mittlerweile standard?

  11. Manfred Neiheisser 6. Oktober 2016, 13:52   »

    Hallo Gunther,

    überlege mir auch diesen Eizo CS 2700 zuzulegen.
    Ich habe gesehen, daß du den Monitor mit 6500 K kalibriert hast. Eizo empfiehlt für Fotografie 5500 K.
    Andere Fotografen haben mir auch schon 6500 K empfohlen. Was würdest du für die digitale Bildverarbeitung am Monitor empfehlen.
    Wäre sehr dankbar für eine Rückmeldung.

    Herzliche Grüße
    Manfred

    • Meine Empfehlung hast Du doch schon gesehen…

    • Andreas 6. Oktober 2016, 18:04   »

      Hallo Manfred,

      ich hatte damals zu dem Thema mit Eizo telefoniert und wenn ich mich recht erinnere sind die 5500 K eher darauf ausgelegt wenn Du auch unter genormten Licht arbeitest. Wenn Du in dem Raum wo dein Bildschirm steht, eher normales Tageslicht hast, dann sind wohl die 6500 K besser.

      Viele Grüße

  12. Hallo Gunther,

    dein Artikel zu kalibrierbaren Monitoren ist sehr informativ. Auf der Suche nach einem Monitor für die Bildbearbeitung hätte ich den Dell U2713H im Blick. Dieser ist scheinbar nicht mehr im Verkauf. Kann man den Dell UP2716D als Nachfolger und Alternative betrachten? Danke fürs Feedback.

  13. Andreas 14. August 2016, 09:53   »

    Hallo zusammen,

    nachdem der cs270 derzeit in der Aktion deutlich reduziert ist und schon lange auf meiner Wunschliste steht, habe ich zugeschlagen.

    Voller Erwartung gleich neben meinen alten 24″ aufgebaut und diesen nochmal mit Spyder4 kalibriert.
    Im RGB Mode waren die Farben beim CS270 ähnlich dem 24″ LG der “nur” sRGB kann. Den CS270 hab ich dann ebenfalls mit dem Spyder4 und ColorNavigator 6 kalibriert. Das was daraus kam hat mich dann aber enttäuscht. Die Rot und Cyan Töne waren stark gesättig. Die Abweichung zwischen dem RGD Mode und CAl2 Mode war erheblich vom Vergleich zum alten 24“ ganz abzusehen.

    In LR und PS haben die Farben dann merkwürdigerweise aber wieder gepasst nur bei der Betrachtung der Bilder mit IrfanView und den Desktophintergründen gab es diese Abweichungen.

    Über manuell justieren habe ich den Unterschied jetzt wieder ausgeglichen und neu kalibriert. Die Abweichungen sind jetzt nur noch gering.

    Für jemanden (wie mich) der im Bereich des Farbmanagements noch nicht so fit ist bringt ist, bringt es natürlich einige Unsicherheit mit wenn man selbst manuell nachjustieren muss.

    Grüße Andreas

    • Vergiss die Anzeige beim Bildschirmhintergrund, da gibt es kein Farbmanagement. Damit musst Du leben. Irfan View nutze ich daher auch nicht, das Farbmanagement funktioniert nicht richtig.
      Lightroom / Photoshop sind Deine Tools. In den neuen Windows Versionen funktioniert auch die Windows Bildanzeige. Man kann nur hoffen, dass mit der Zeit immer mehr Programme ein vernünftiges Farbmanagement unterstützen bzw. auch die Betriebssysteme da besser werden. Windows 10 macht da übrigens schon einen recht guten Job.

      • Manfred T. 15. August 2016, 08:58   »

        Hallo Gunther, genau das ist es, was ich in meinen Kommentaren Ende Juli/Anfang August hier meinte:
        http://gwegner.de/blog/eizo-cs2420-review/
        Mit einem Wide-Gamut Monitor an sich ist es nicht getan, da steckt doch ein bißchen mehr dahinter als einfach zu sagen solch ein Monitor ist Pflicht! Und jetzt lese ich hier von “manuell nachjustieren”…
        Man sieht es hier, man handelt sich evtl. größere Probleme ein wenn man sich mit der Thematik nicht weiter selbst befasst. Enttäuschungen vorprogrammiert!
        Kaum einer der “normalen” Fotografen vor den Bildschirmen kennt sich mit Farbmanagement aus, gibt da ja auch eine interessanten Artikel bei Paddy, ist aber glaube ich schon 2011 gewesen, ging dort auch um einen Eizo Wide Gamut, den Paddy letztendlich nicht genutzt hat…
        Also ich wäre vorsichtig, den Leuten einzureden daß sie nur mit einem Wide-Gamut vernünftig arbeiten können, daß ist so pauschal gesagt erstmal Unsinn!
        Viele Grüße Manfred

        • Wenn Du meinst. Ich bleibe dabei: um einen Monitor überhaupt vernünftig kalibrieren zu können, braucht man einen erweiterten Farbraum. Wenn der enge Farbraum schon ohnehin beschnitten ist, kann die Kalibrierung oft auch nicht mehr viel ausrichten. Ein Einsteiger wird mit einem entsprechenden Monitor (z.B. dem günstigen Eizo CS 2420 und einer Kalibrierung zu sehr guten Ergebnissen, auch ohne sich tiefgehend mit Farbmanagement zu befassen.

      • Andreas 15. August 2016, 19:37   »

        Ach super vielen Dank, dann such ich mir jetzt noch nen anderes Bildbetrachtungsprogramm und stelle die manuelle Justierung wieder zurück und bin glücklich mit meinem Bildschirm :)

  14. Der DELL U2713H ist hardwarekalibrierbar, wenngleich man dazu ein X-Rite i1 Pro Colorimeter nutzen muss.

  15. Hagen 6. Juni 2016, 19:20   »

    Der (starke) gelbliche Farbstich ist auch bei meinem CS270 aufgetreten – sowohl in der Werkseinstellung als auch nach Kalibrierung mit XRite i1 Display Pro. Und bei mir konnte die ‘iProfiler’ Software keine Rolle gespielt haben weil erst nach Verwendung des XRite Sensors mit der Eizo ColorNavigator Software überhaupt die XRite Software auf meinem (nagelneuen) MacBook Pro installiert wurde. Erst nach manueller (signifikanter) Korrektur Richtung Blau zeigt der Monitor vernünftige Farben. Irgendwo scheint da in den Eizo Einstellungen ‘ein Hund drin zu sein’
    Gruß, Hagen

  16. Hallo,

    meine derzeitige Bildbearbeitung beläuft sich nur auf einen Laptop (Aufgrund von Mobilität) Hab zwar noch ein externen Monitor aber dessens Farbwiedergabe ist weit aus schlimmer als der Laptop
    Dennoch möchte ich mich mir bald einen Monitor zulegen. Mein Laptop ist ein Lenovo Flex mit IPS Bildschirm, kann dort keine großen schlimmen Farbdifferenzen feststellen. Aber dadurch das ich immer mehr in den Druck gehen möchte bleibt mir hier auch keine andere Wahl mehr.

    Von der Displaygröße habe ich an 24″ gedacht. Den Eizo CS240 habe ich mir auch ausgeguckt. zzgl. brauche ich noch was um den Monitor zu kalibrieren. Was kannst du mir dazu empfehlen? Wollte eigentlich die Kosten nicht über 500,-€ belaufen lassen aber das scheint nicht möglich zu sein.

    Mache ich mir vllt zu große Sorgen? und es reicht ein anderer Bildschirm aus? Farbechtheit ist mir äußerst Wichtig aber Geld wächst ja bekanntlich nicht auf Bäumen.

    • Hi Yorel, am 18.4. erscheint auf meinem Blog ein Review zu einem sehr interessanten neuen 24″ Monitor von Eizo, dem CS2420. Warte das doch nochmal ab…

      • Nico Kaiser 17. April 2016, 21:47   »

        Ich kann das cs2420 Review ehrlichgesagt kaum abwarten. Ich hätte mir gestern beinahe den cs240 gekauft und mich dann ziemlich geärgert, wenn hinterher gemerkt hätte, dass es das neue Modell mit schmalerem Rand und USB 3.0 gibt. Ich hoffe, es gibt keine Nachteile, die ich übersehen habe…

  17. Hallo,

    danke für den klasse Artikel. Ich habe nun für einen kompletten 10-Bit Workflow alles zusammen (NVidia Quadro, Eizo CS270) und funktioniert prima und der Unterschied ist deutlich erkennbar. Beim Farbraum bin ich mir noch nicht so sicher – AdobeRGB oder ProPhoto RGB. Durch die “Reserven” durch die 10-Bit Bearbeitung gibt es keine Tonwertabrisse mehr z.b. bei der Tonwertkorrektur. Ich bin zufrieden und gibt ein gutes Gefühl ;-)
    Grüßle Uwe

  18. Hallo Gunther,
    der Artikel ist ja nicht wirklich alt, allerdings frage ich mich, ob es heute vielleicht eher Sinn macht, einen 4K-Monitor in Betracht zu ziehen.
    Ein Bekannter von mir hat den Samsung U32D970Q. Der ist von prad sehr gut getestet und bietet auch Adobe RGB. Allerdings scheint er mir persönlich am Arbeitsplatz zu riesig, man kann das Gesamtbild schlecht erfassen, ich bin noch etwas hin und her gerissen, ob das für die Bearbeitung ein Nachteil oder sogar ein Vorteil (z.B.Detailbearbtung)ist .
    Bei 27 Zoll und 4K habe ich bisher noch nichts mit Adobe-Farbraum gefunden.
    Also sind wir wieder beim Eizo CS 270.
    Sieht man bei einem 27 Zöller bei 4K einen deutlichen Unterschied zur WQHD-Auflösung (ich hoffe einfach mal, dass du so was schon mal im direkten Vergleich gesehen hast)?

    Danke und viele Grüße

    Uli

    • Es kommt noch diesen Monat der sehr interessante CS2420 raus, dazu gibt’s dann von mir zeitnah einen Testbericht. Der ist 24″, Hardware-Kalibrierbar, Widegamut und 1920×1200. Ziemlich gut vom Preis-Leistungsverhältnis, soviel kann ich schonmal sagen.
      Ansonsten finde ich die Auflösung des CS270 ziemlich perfekt. Vergiss nicht, dass mehr Auflösung auch deutlich mehr Belastung für den Rechner bedeutet. Insbesondere bei Lightroom merkt man das Deutlich – Grafik-Beschleunigung hin oder her. Das Programm muss bei 4K bei jedem Dreh an einem Slider 4x soviele Bildpunkte berechnen, wie bei Full HD. Das merkt man.

      • Hallo Gunther,

        herzlichen Dank erst mal für die prompte Antwort.

        Wird das dann der Nachfolger des CS240 und ist auch ein CS2720 in Sicht?

        27 Zoll finde ich von der Größe ja perfekt und Du sagst ja auch, dass die WQHD-Auflösung zum CS270 sehr gut passt.

        In einigen Foren bzw. Kundenrezensionen wird dem CS 270 heftiges IPS-Glow nachgesagt. Ist dir auch ein starkes Glow aufgefallen?

        Kannst du eine Einschätzung zur Alternative BenQ SW2700PT abgeben?

        Grüße

        Uli

      • Robert 19. April 2016, 19:57   »

        Hallo Gunther!
        Habe mir vor ca. 2 Monaten den CS270 geholt und möchte jetzt noch meinen alten Rechner gegen einen neuen ersetzten. Ich Arbeite hauptsächlich mit Lightroom und möchte früher oder später auch mit Photoshop arbeiten. Was würdest du für eine Grafikkarte bis 350€ empfehlen?
        Vielen Dank und LG aus Wien
        Robert

  19. Hallo Gunther,

    Danke für diesen tollen Artikel und den Vergleich der beiden Kalibrierungsmethoden.

    Ich nutze selbst noch einen älteren EIZO Monitor und einen ganz billigen Bildschirm als 2ten Monitor und Ablage für z.B. die Werkzeugpaletten. Ich benötige unbedingt einen Erstatz für den alten Eizo und haben den CS240 fest ins Auge gefasst. Der “Alte” wird dann der “neue” Zweit-Bildschirm :-)

    Liebe Grüße,
    Dominik

  20. Hallo Gunther,

    mittlerweile sind 10-bit-Displayansteuerung beim Mac möglich. Entsprechende Hardware von Apple natürlich vorausgesetzte …

    Siehe hier: http://www.heise.de/foto/meldung/10-Bit-Farbwiedergabe-auf-dem-Mac-Adobe-passt-Photoshop-CC-an-3033290.html

    Grüße,
    Martin

  21. Momentan arbeite ich mit einem EIZO SX2461W, der schon etwas in die Jahre gekommen ist und ich auf einen größeren Monitor umsteigen möchte.
    Da kam mir Dein Bericht gerade richtig. Eigentlich bin ich ja überzeugt von EIZO (hatte auch schon einen 19″ von EIZO).
    Nun gibt es aber auch einen hardwarekalibrierbaren 27″ Monitor von Benq (Benq 2700 PT) für fast die Hälfte des Geldes vom EIZO (wenn man die Lichtschutzhaube von fast 200 € mit einrechnet, die beim Benq bereits dabei liegt). Eigentlich ein unschlagbares Angebot, aber wie sieht’s beim Benq mit der Helligkeitsverteilung aus? Der EIZO hat hier das DUE eingebaut um Helligkeitsunterschiede auszugleichen.
    Unterschied auch: Der EIZO hat eine 16-bit 3D LUT und der Benq “nur” eine 14-bit 3D LUT. Ob man das bei der Farbwiedergabe sieht, sie mal dahingestellt.
    Hat irgendwer den Benq 2700 PT und kann zur Helligkeitsverteilung etwas sagen?

    • Ich habe zugeschlagen und mir den EIZO CS270 gekauft.
      Glücklicherweise habe ich bei der Brstellung einen Pixelfehlertest mitgeordert, denn vor Auslieferung durch den Shop wurde bei zwei Monitoren ein jeweiliger Sub-Pixelfehler festgestellt. Nun habe ich eine tadellosen Bildschirm ohne das mir ständig ein rotes, grünes oder blaues Pixel’chen ins Auge springt. Kam 35 € extra.

      Der Monitor ist ein Traum, von der Schärfe gar nicht zu vergleichen mit meinem Eizo SX2461w und auch das Flimmern (mit dem Handy beim Video zu sehen) ist nicht feststellbar.

      Die ColorNavigator Software ist nun auch im deutschen angekommen :-)

    • Hallo,
      ich Interessiere mich auch für den BenQ SW2700, hat schon wer erfahrungen im Vergleich zu den Eizo CS270?

      Gruß
      Robert

      • Hallo,
        mich würden auch Erfahrungsberichte zum BenQ SW2700PT interessieren. Mit welchen Colorimeter nutzt ihr den Monitor?

        Viele Grüße,
        Marco

  22. HAllo Gunther,
    ich hab mir auch den von Dir beschriebenen Eizo CS270 geholt – und hatte dann das Problem mit der Auflösung. Die volle Auflösung von 2560 x 1440 P in optimaler Schärfe nur über den DisplayPort zur Verfügung steht. Sowohl über HDMI als auch DVI sind maximal 19200 x 1200 P möglich .
    Ich war kurz davor den Monitor zurück zu schicken, da ich das DisplayPort-Kabel nicht daheim hatte ;-)

    • Das liegt aber nicht an den Monitor, sondern an den Übertragung Spezifikationen, ist also immer so. Außerdem liegt, soweit ich mich erinnere, dem Eizo sogar ein entsprechendes DP Kabel bei…

      • Wird die volle Auflösung auch mit einem DVI-D Kabel übertragen? Ich meine auf der EIZO-Seite so etwas gelesen zu haben (Sitchwort Dual-Link).
        Meine Grafikkarte biete leider keinen Display Port.

        • Bitte bei Eizo anfragen.

          • Ich habe gerade mit EIZO telefoniert. Ein sehr freundlicher Mitarbeiter sagte mir, dass bei dem CS270 ein Dual-Link DVI Kabel bei liegt und mit diesem die volle Auflösung übertragen wird (natürlich nur, sofern die Grafikkarte auch einen Dual-Link DVI Ausgang hat). Ein Display-Port ist nicht zwingend notwendig.

        • Hallo Marc,

          bei mir hat über den DVI-Anschluß sowohl die alte wie auch die neue Grafikkarte auf dem Monitor zwar die volle Auflösung angezeigt, aber das Bild war unscharf und die Schrift nicht leserlich.
          Erst über den Display-Port war das Bild so, wie es sein sollte .

          beste Grüße, Stefan

          • Ich hab aber nur das einfache DVI-Kabel ausprobiert, das auch bei meinem alten Eizo dabei war …

          • An welcher Grafikkarte hast du die Unschärfe mit dem DVI Kabel gehabt?
            War es auch das Dual-Link DVI Kabel das beim Monitor dabei lag?

          • Ich hatte zuerst eine Nvidia GT 630 mit 2048MB dran und hab jetzt eine GeForce GTX 960 …
            Aber ich habe den Fehler gemacht, dass ich dachte, DVI-Kabel wäre DVI-Kabel .
            Beim Überprüfen der einzelnen Kabel habe ich gerade gesehen, dass ein großer Unterschied zwischen den Kabeln besteht !
            Und beim Anschließen : siehe da : das DVI-Dual-Link Kabel – das zum Lieferumfang gehört – funktioniert !
            Volle Auflösung und volle Schärfe .
            Ich entschuldige mich für meinen Fehler.
            ( Danke – ich habe heut wieder viel gelernt )

            Mit besten Grüßen,
            Stefan

  23. Josip Benkovic 9. November 2015, 18:40   »

    Hallo Gunther,

    danke für dein qualifiziertes schubsen (“halb blind”) in Richtung des Eizo. Ein phantastischer Monitor (der kleinere), den ich da heute in Betrieb genommen habe. Der Spyder5 verändert die Grundabstimmung nur noch marginal.

    Ich bin ehrlich gesagt erschrocken über den orange-stichigen Unsinn, den ich mit meinem iMac bisher produziert habe… Nebenbei “Excelt” es sich mit dem neuen auch deutlich entspannter.

    Viel Spaß weiterhin und besten Dank für die Hilfestellungen,
    Josip

  24. Hallo Gunther,
    ich habe mir den Eizo CS240 mit den EX2 gekauft in die Kalibierung durchgeführt. Danach habe ich mit meiner Canon EOS 70d einen RAL-Farbfächer fotografiert und mit dem Monitorbild verglichen. Obwohl ich alles im sRBG Farbraum durchgeführt habe stimmen die Farben nicht überein. Wenn ich im Color Navigator den Weißabgleich so anpasse, dass die meisten Farben mit dem Farbfächer übereinstimmen, dann gibt es immer noch einige Farben die überhaupt nicht übereinstimmen. Weißer Text wirkt dann auch gelblich.
    Ist das Normal oder mache ich was falsch?

  25. Hi,

    sehr interessanter Test. Aber eine Frage habe ich:

    Ich hab an so vielen Stellen gelesen, das die 10 Bit pro Farbkanal nur von den Workstation Grafikkarten (Quadros) unterstützt wird. Kann die nvidia 980 echt 10 Bit. Das wäre (für mich) super.

    Danke und viele Grüße

    Klaus

    • Tobias 9. Januar 2016, 16:32   »

      Hallo Klaus,
      da ich mir zu Weihnachten den Dell Monitor mit GTX 960 Grafikkarte geleistet habe nun eine Antwort auf deine Frage: bereits die 960 kann in der NVIDIA Systemsteuerung auf 10 bpc (Bit pro Farbe) konfiguriert werden. Default Zustand ist aber 8 bpc.

      Gruß Tobias

      • Weiß zufällig jemand, ob auch Lightroom 30 bit Farbtiefe als Option anbietet oder nur Photoshop?
        Danke und Gruß
        Leon

  26. Hi Gunther,

    auf der Suche nach einem neuen Bildschirm bin ich auf deinen Artikel gestoßen und habe bei weiterer Recherche festgestellt, wie kontrovers das Thema “Farbräume” diskutiert wird. Meine Fragen an dich:

    Hilft dir der Eizo mit seinem Adobe RGB Farbraum bei deiner Arbeit?

    Soweit ich verstanden habe, ist der sRGB Farbraum DER Farbraum für das Internet, die meisten PC-Programme und wird von vielen Fotodienstanbietern gefordert, wenn man seine Fotos dort entwickeln lassen möchte. Es ist nachvollziehbar, dass man “…die Grenzbereiche der Farben und Kontraste einfach nicht beurteilen…” kann, wenn man versucht Adobe RGB mit sRGB Bildschirmen darzustellen, doch wenn praktisch alle Ausgabemedien sRGB fordern bzw. nur damit etwas anfangen können, dann hilft der erweitere Farbraum einem doch nicht? Wozu soll man dann mit Farben (Farbabstufungen) arbeiten, die niemand sehen kann (wir reden ausschließlich von der Betrachtung am Bildschirm, also Browser, Office Programme etc. und nicht vom auf Papier entwickelten Foto?
    (dieses Thema verwirrt mich als Techniklaien).

    Wie verhält es sich mit deinem Zeitrafferprogramm und Adobe RGB?

    Auch hier gibt’s wieder nur gefährliches Halbwissen, dass mich zu der Frage treibt. Beim Durcharbeiten der Meinungen in den Forenbeiträgen gab’s dann auch das Thema Film/Videobearbeitung und Farbräume. Videoschnittprogramme können angeblich mit Adobe RGB nicht viel anfangen sondern arbeiten nur in sRGB (mit Video beschäftige ich mich überhaupt nicht). Da unsere Fernseher (da sollen die Filme ja letztendlich vorgeführt werden) angeblich auch nur sRGB können (wenn überhaupt), dann macht diese Vorgabe bei den Programmen auch Sinn. Die Zeitrafferaufnahmen sind doch Videos?! Kann dein Programm mit dem Adobe RGB Farbraum etwas anfangen, oder arbeitet es auch mit sRGB? Wenn ja, dann würde die Bearbeitung der Bilder im Adobe RGB nicht hilfreich sein, man müsste gleich im geforderten sRGB die Bilder bearbeiten. Auch hier würden mir die Möglichkeiten des erweiterten Farbraums nicht weiterhelfen?!

    An den vielen Fragezeichen erkennst man hoffentlich meine Verwirrung.

    Eine Kernaussage, die häufig zu lesen war ist die, dass sich die Bearbeitung im Adobe RGB nur dann lohnt, wenn man Fotos auf Papier bringen möchte (mit dem eigenen Drucker oder bei entsprechenden Fotodiensten, deren Geräte den Farbraum ausnutzen können). Sobald man “nur” Internetauftritte oder Videobearbeitung betreibt, sollte (muss) man bei sRGB bleiben.
    Was hältst du als Berufsfotograf von dieser Aussage?

    Vielen Dank für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg!

    Gruß
    Alex

    • Hallo Ales, es ist in dem Artikel und auch in den Kommentaren hier schon noch ein paarmal erklärt worden.
      Zusammenfassend: der größere Adobe RGB Farbraum wird benötigt, damit man den Monitor vernünftig kalibrieren kann und bei der bearbeitung “mehr” sieht. Die Ausgabe erfolgt später meist in sRGB.

  27. Michael 23. August 2015, 08:15   »

    Hallo Gunter,

    die Informationen, die ich zum Dell U2713H finde, besagen, dass der Bildschirm eine Hardware LUT besitzt und über ein xrite und eine spezielle Dell-Software hardware-kalibrierbar ist. Ist dir da evtl. ein Fehler bei drr Auflistung der Kaufalternativen unterlaufen?

    Lg, Michael

    • Tobias 9. Januar 2016, 16:37   »

      Hallo,

      nachdem ich mir zu Weihnachten die Kombination Dell U2713H und GTX960 geleistet habe, kann ich die Vermutung bestätigen: Hardware LTU und über die Dell SW mit x rite i1 display pro kalibrierbar.

      Gruß Tobias

  28. Danke für diese fundierte Information. Habe mir daraufhin den CS 240 und den Spyder 5PRO gekauft. Hatte zunächst ein Problem mit der Auflösung beim Anschluss über HDMI. Ich erhielt eine Auflösung von 1376 x irgendwas. Sobald ich aber den HDMI-Ausgang des Laptops über Adapter mit dem DVI-Eingang des Monitors verband, war die Auflösung auf 1920×1200. Bei EIZO konnte man sich zwar die “krumme”(sic!) Auflösung nicht erklären, empfahl aber, den HDMI-Eingang des Monitors auf PC-Modus umzustellen. Jetzt habe ich auch über HDMI die gewünschte Auflösung und kann den DVI-Eingang für einen zweiten Rechner nutzen.
    Nochmals vielen Dank!

  29. Hallo,
    vielen Dank für diesen auführlichen Test.
    Ich hätte nie vermutet, dass es bei Monitoren so viel Unterschiede gibt.
    Erstmals aufgefallen ist es mir, als ich von meinem alten Samsung (natürlich kallibriert) auf meinen Laptop umgestiegen bin. Der Bilschirm ist zwar etwas kleiner, aber die Qualität ist so viel besser – unglaublich.
    Ich kann mir vorstellen, um wieviel besser der Eizo ist.
    Ich glaube, ich muss meine Prioritäten bei den kommenden Investitionen überdenken :-).
    Viele Grüße
    Alexander

  30. Photonixx 17. August 2015, 15:07   »

    Das ist ja alles schön und gut aber ist es den Herstellern schon mal aufgefallen, dass ihre Monitore grottenhässlich sind???

    Da bekommt man schon Depressionen beim Anblick der Produktbilder. ;)))

  31. Hallo Gunther,

    ich habe mir den CS240 gekauft und meinen Dell zum Zweitmonitor degradiert.

    Was ich bei der Hardwarekalibrierung auch aufgefallen ist, ist der leicht wärmere Farbton hin zum “gelblichen”.

    Was mich aber vollkommen irritiert, ist, das bei einer Softwarekalibrierung mit den gleichen Werten (120 cd, 6500 K, Gamma 2,2) mir die Software von DatacolorPro als Ergebnis angibt, der Eis hätte nur eine rund 90%ige Abdeckung von AdobeRGB.

    Auf Deinen Grafiken vom Farbumfang erzielst Du ja immer den AdobeRGB-Umfang fast.

    Kannst Du Dir das erklären, ggf. eine Hinweis geben?

    Grüße,
    Martin

    • Hallo Martin, ggf. mal den Monitor vor dem Kalibrieren auf die Werkseinstellungen setzen. Beachte aber, dass die DataColor Software nur Software Kalibrierung macht, daher sind die Werte mit Vorsicht zu genießen – bzw. sie unterscheiden sich, wenn Du vorher die Hardware Kalibrierung gemacht hast (dann muss die DC Software nicht mehr so viel verbiegen). Ich würd mir keine Sorgen machen. Mach einfach die Hardware kalibrierung und vergiss die Data Color Software.

      • Hallo Gunther,
        vielen Dank, mache ich dann so …

        Apropos EIZO CS-240: Ein wirklich tolles Teil. Das Bild ist deutlich ausgewogener, der Bildschirm mit Abstand besser entspiegelt als der Dell 2413. Ich habe hier seitlich einfallendes Licht und musste bei normaler Tätigkeit beim Dell eigentlich die Rolladen herunter lassen, um gut sehen zu können.
        Bei dem EIZO nun nicht mehr – bei der Bildbearbeitung lasse ich sie aber schon herunter. Wirklich ein fein … :-)

    • Hallo,

      habe den CS 240 mit Spyder Pro 4 und auch das gleiche Problem mit den warmen Farben, bei Hardware Kalibrierung.

      Nach meinen Recherchen im Internet ist mir aufgefallen, dass das dem Spyder in Kombination mit EIZO oft nachgesagt wird.

      Ich habe auch gelesen, dass der X-Rite i1Display Pro besser mit EIZO hardware Kalibrierung funktioniert.

      Kann das vielleicht einer bestätigen?

      Viele Grüße
      Alex

  32. MichaelvB 12. August 2015, 22:48   »

    Dank dieser informativen Beratung habe ich mir jetzt den Dell U2713H zugelegt. Soweit alles ok, nur wenn ich als Farbraum AdobeRGB einstelle werden alle meine Bilder voiel zu rot wiedergegeben. in sRGB sind soe korrekt und entsprechen auch den ausbelichteten Abzügen. Was nun? Ich wollte ihn ja wegen dem erweiterten Farbraum …

    Danke für jeden Tipp …

    Es grüßt
    Michael

    • Du musst den Monitor a) Kalibrieren und b) Software verwenden, die Farbmanagement unterstützt. Dazu gehören z.B. alle Adobe Produkte. Andere Programme machen das nicht unbedingt, check mal hier: http://fotovideotec.de/cms_tauglichkeit/

      • MichaelvB 13. August 2015, 14:34   »

        Danke f+ür den Hinweis, ich habe das Problem gelöst: 1) icc-Profil des Monitors installiert (war evtl. nicht mal nötig): keine Veränderung. Dann mal die Farbraumeinstellung bei Photoshop gecheckt: Da var sRGB eingestellt! :-( Ich hoffe mal, das lag nicht an mir, sondern an dem update von Photoshop. *augenverdreh*
        Jedenfalls ist jetzt alles ok!
        Nochmal Danke für all die tollen Hinweise, Tests und Tipps auf Deiner Website!
        Michael

  33. Hallo Gunther, vielen Dank für Deinen Test, den ich mit großem Interesse gelesen habe, weil ich mir die Tage eigentlich den 24″ kaufen wollte. Was ich nicht verstehe ist, Zitat: “Das Problem das sich nun für mich ergab war, dass der Look des Eizos nach der Hardware-Kalibrierung mit dem Spyder deutlich wärmer war, als der meines anderen Monitors. Und auch wärmer, als vorher, als ich den Eizo noch mit der Spyder-Software-kalibriert hatte.”
    Verstehe ich Dich richtig, nach dem Du den Monitor hardware-kalibriert hast, war die Darstellung zu warm? Und Du wusstest es nur, weil Du ihn mit dem HP vergleichen konntest? Und musstest den EIZO dann per Hand anpassen? – So hab ich es gelesen. Wenn dies so ist, dann bringt doch die ganze Kalibrierung nix.
    Ich hab da wohl was falsch verstanden?!

    • Naja, die “richtige” Farbtemperature hängt ja von vielen Faktoren ab, so z.B. auch dem Umgebungslicht. Hier ist “richtig” und “falsch” relativ. Ich musste korrigieren, da der Spyder mit der Eizo Software eine Abweichung gezeigt hat. Das Ergebnis ist so jedenfalls sehr gut.

      • ich stehe jetzt vor dem selben Problem, hab mir auch den Eizo gekauft, 1. Wahl wäre der 27 Zoll Dell, habe dann wegen der Kalibrierbarkeit den Eizo genommen. jedoch ist das Bild zu warm. das liegt nicht an der Spyder Software, diese habe ich nämlich gar nicht erst installiert um das Problem zu vermeiden. die WB wird aufgrund des vorhandenen Umgebungslichtes einfach falsch gemessen und eingestellt. ohne einen 2. kalibrierten Monitor ist es nicht möglich, die richtige WB zu finden, hätte es versucht das wird nichts. lt. Eizo Anleitung muss man das Bild drucken und nach diesem dann den Monitor einstellen, das halte ich für keine gute Idee, der Drucker wiedergibt ja wieder alles komplett anders als der Monitor. bin stark am Überlegen, den Eizo zurück zu schicken, und mir den Dell zu holen. hab dann nur mit Spyder eingemessen da passt das Ergebnis perfekt. nur wenn ich die Hardware Kalibrierung nicht verwende, welches mein Kaufkriterium war, dann nutzt mir das nicht viel. wie unterscheiden sich die beiden Monitore sonst von der Qualität her?

        • Es liegt an dem Spyder 5 in Verbindung mit der Eizo Software.

          Nimm doch einfach ein weißes Stück papier und halte es neben den Monitor, dann stellst Du die Korrektur ein. Der “richtige” Farbton hängt ja auch vom Umgebungslicht etc. ab. Keine Grund zu verzweifeln. Die Kalibrierung bezieht sich ja auch nicht nur auf den Farbton. “Richtig” und “Falsch” ist hier etwas relativ…

          Außerdem wäre der erste Schritt auch mal beim Eizo Support anzurufen. Die sind eigentlich sehr hilfsbereit.

  34. die Logik vorher in Adobe RGB zu bearbeiten finde ich einleuchtend und überzeugt mich, was passiert jedoch wenn ich jetzt ein Motiv mit extrem viel Farben habe, und mir die Farben im Lightroom schöne ändere und alles anpasse dass es mir gefällt, und dann beim Export in sRGB geht ja erst wieder alles verloren oder nicht? oder wie wird das genau verarbeitet? bzw. folgende Theorie von mir, kann man das im Groben so sagen:
    Bearbeite ich mit bzw. an Adobe RGB Schirm, werden die Bilder auch nur an Adobe RGB richtig gut aussehen, an sRGB werden die Farben untergehen und es schaut flau aus wie auch schon unten erwähnt. andersrum das selbe, das sRGB Bild wird am AdobeRGB Schirm zu übertrieben wirken? und an nem unkalibriertem Schirm wird tendenziell sowieso dann alles nicht so gut wirken? bzw. einfach überall anders, aber beim kalibriertem Monitor arbeitet man wenigstens mit einem Referenzwert.

    • hab mir jetzt den CS240 bestellt und ist gestern eingetroffen, ist schon ganz ne andere Liga als ein Dell U2515H (hat mein Bruder, daher Direktvergleich) obwohl der Dell mehr Auflösung hat, wirkt der Eizo sehr viel schärfer und detailreicher.
      wie kann es aber sein, dass ein sRGB aufgenommenes/bearbeitetes/exportiertes Foto beim sRGB Modus anders aussieht als im Adobe RGB? ist um einiges mehr gesättigt im blau und orange Bereich. jedenfalls danke für die Eizo Empfehlung bin fürs erste sehr begeistert und das mit dem Workflow kann ich ja immer noch ändern. Monitore übrigens derzeit noch unkalibriert.

  35. Hallo Gunther,

    klasse Bericht, wie immer! Bin schon immer am spekulieren, ob ich mir den CS240 oder jetzt evtl. den CS270 holen soll und meinen alten Eizo in Altersteilzeit schicke.

    Eine Frage dazu. Ist Dir aufgefallen, ob der Monitor wie hier beschrieben (http://www.picturetools.de/Hersteller/EIZO/EIZO_ColorEdge_CS_Serie?SID=879639192168100100) eine gewisse Vorlaufzeit benötigt, bis er die volle Helligkeit hat?

    Gruß
    Walter

  36. Gastbeitrag 3. August 2015, 11:44   »

    Eine Sache ist mir in bezug auf den Monitor noch aufgefallen, bzw. betrifft praktisch alle wide-gamut Monitore.

    Und zwar, wenn ich z.B. hier beim CS270 den CAL Modus benutze, sind die Farben, trotz Kalibrierung, unrealistisch übersättigt. Das führt ja wiederum dazu, dass man bei der Nachbearbeitung die Farben und Kontraste tendenziell zu wenig in die gewünschte
    Richtung lenkt, weil man eher denkt, dass sie ja schon ausreichend gesättigt sind, und das Bild dann auf einem nicht wide-gamut Monitor im sRGB Farbraum im Web oder im Druck viel zu lasch und flach wirkt, oder denke ich da gerade in die falsche Richtung?

    Was nützt es im erweiterten Farbraum mit den übersättigten Farben zu arbeiten, wenn das Endergebnis später auf den Bildern im Web und Druck gänzlich anders (viel lascher) aussieht und niemand sonst die brillianten Farben des wide-gamut sieht? Da macht es doch prinzipiell mehr Sinn die Bilder in dem Farbraum (oder Nahe dem) zu bearbeiten für welchen sie dann später auch gedacht sind, imho.

    Mich würden andere Gedanken dazu sehr interessieren! (PS: das ist mein erster wide-gamut Monitor.)

    • Nach der Logik würde ein Musik Produzent dann auf Aldi-Boxen abhören, da die meisten, die die Musik hören, diese haben?
      In der Tat wir in der Musik Produktion auf unterschiedlichstem Equipment kontrolliert, aber zunächst einmal werden natürlich hochwertige Abhör-Monitore verwendet.

      • Gastbeitrag 6. August 2015, 10:10   »

        So drastisch würde ich das nicht sehen, denn auch die aktuellen nicht-wide-gamut Monitore decken mittlerweile zum Großteil bis zu 100 % (oder sogar mehr) des sRGB Raums ab, was den meisten Fotoenthusiasten wahrscheinlich für ihre Bildbearbeitung für die Darstellung der Bilder im Web und Druck reichen wird. Prad.de empfiehlt ja z.B. auch den Eizo EV2736W –
        nach Kalibrierung – für die Fotobearbeitung.
        Am Ende muss das natürlich jeder für sich ausprobieren, testen und letztendlich entscheiden was für einen Monitor man benutzen will. Es sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass man in nicht farbmanagementfähigen Applikationen zum Teil Probleme mit den zu intensiven Farben eines wide-gamut bekommen kann.

  37. Toller Bericht! Anscheinend richtig cooles Teil, leider zu teuer für einen armen Student…

    Der Dell U2413 würde von der Beschreibung perfekt, und vom Preis grad noch so ;) in meine Vorstellung passen.

    Leider findet man bei amazon massenweise schlechte Bewertungen…

    Kennst du noch einen anderen Monitor in dieser Preisklasse mit wide gammut?

    Danke schonmal :)

  38. Hallo Gunther,
    Du schreibst, dass der AdobeRGB Farbraum Pflicht ist. Aber macht das nicht den Workflow, z. B. Darstellung im Web, Druck etc., komplizierter?

    Speicherst Du die jpgs dann in 12bit Farbtiefe? Bei jpgs in 8bit wäre der Vorteil des großen Farbraums ja ansonsten durch die größeren Abstufungen wieder dahin.

    Gruß Hans

    • Hallo Hans, Du musst hier unterscheiden, zwischen dem Farbraum, der dem Monitor zur Verfügung steht, und den Farbraum, in dem Bilder abgespeichert werden.
      Es ist sinnvoll, auf dem Monitor möglichst viele Abstufungen zu sehen, sprich dass der Monitor einen erweiterten Farbraum darstellt, trotzdem werden die meisten Fotos nach der Bearbeitung in sRGB (also einem etwas geringeren Farbraum) ausgegeben.
      Der Normaler Workflow sieht ja so aus, dass man in der Kamera RAW aufnimmt (Farbraum hier so groß wie möglich), dann in Lightroom bearbeitet (hier kommt der großer Farbraum des Monitor zum tragen) und nach der Bearbeitung, die ja z.B. durch verringerung des Dynamikumfangs auch eine Kompression des Farbraums beinhaltet, in sRGB zu exportieren wenn es für’s Web sein soll, oder bei Bedarf auch in Adobe RGB. In den allermeisten Fällen ist es aber sRGB, weil z.B. auch Druckdienstleister dieses Format verlangen.
      JPGs kann man übrigens nicht in 12bit Farbtiefe speichern, die können grundsätlich nur 8bit. Aber auch das macht in der Regel nichts, da diese “kompression” ja erst nach der Bearbeitung erfolgt.
      Das ist sicherlich jetzt hier etwas vereinfacht dargestellt, aber wenn Du so arbeitest kommst Du ohne Dich stressen zu müssen, zu sehr guten Ergebnissen.

      • Hallo Gunther,

        ich war schon drauf und dran, mir einen Eizo CS240 zu kaufen, um von den 10 Bit pro Farbkanal profitieren zu können. Bei ein paar weiteren Recherchen wurde klar, dass es noch komplizierter ist :( Vielleicht kannst du ja ein bisschen Licht in das dunkle Loch meines Unwissens bringen.

        #1 Du hast geschrieben, dass man besonders in Lightroom von den 10 Bit profitiert. Allerdings unterstützt Lightroom nur 8 Bit. Einzig und allein Photoshop arbeitet mit 10 Bit. Da ich die meiste Zeit mit Lightroom arbeite, stellt sich mir die Frage, ob ein teurer 10Bit Monitor dann überhaupt gerechtfertigt ist?

        #2 Ich habe derzeit nur einen Monitor mit 8 Bit. Trotzdem wird das obere Schwarz-zu-weiß-Verlaufsbild ohne Abstufungen wunderbar dargestellt. Ist das dann auf das Dithering zurückzuführen? Oder hab ich da einen falschen Denkansatz?

        Schöne Grüße
        Nico

  39. Gastbeitrag 30. Juli 2015, 09:55   »

    Hallo Gunther und Mitlesende,

    danke für den ausführlichen Bericht. Eine Frage bleibt auch bei mir noch offen. Und zwar in welchem Monitormodus (“Mode” Taste vorn am Gerät) hast du den Test durchgeführt?

    Der CS270 hat ja – standardmäßig eingestellt – den Custom Modus, einen Adobe RGB- sowie einen sRBG und drei weitere Custom Modi. Ich nehme an, der erste Custom Modus ist der, wo der Bildschirm vorkalibriert wurde und den man auch mit seiner “eigenen” Kalibrierung überschreibt, richtig?

    Wozu gibt es dann aber überhaupt die weiteren Adobe RGB und sRGB Modi, die sich in Farb- und Kontrastdarstellung doch deutlich unterscheiden? Ich hoffe du kannst da Licht ins Dunkel bringen, ich bin mir nämlich unsicher, welcher Modus zur Bildbeabeitung denn nun eigentlich der richtige ist.

    Bin gespannt auf Antworten!

  40. Interessante alternativ zu den wirklich teuren Monitore!
    Ich werde das teil mal genauer ins Auge fassen, vielen Dank;)

  41. Moin Gunther, wieder einmal ein toller Bericht. Eine Frage bitte. Macht es eigentlich Sinn so einen guten Monitor an ein Notebook anzuschließen? Falls ja, muss dann die Grafikkarte bestimmte Voraussetzungen erfüllen? Besten Dank und lieber Gruß. Carsten

    • Hallo Carsten,

      Sinn macht das vermutlich immer. Die Monitore, die in Laptops verbauts sind, eigenen sich in den wenigsten Fällen für eine ernsthafte Bildbearbeitung.

      Bis Full-HD (übliche Auflösung bis 24″) gibt es, was die Anschlüsse angeht, meist keine Probleme.

      Der CS270 mit seiner höheren Auflösung braucht schon eine potentere Grafikkarte mit entsprechenden Anschlüssen. Um die volle Auflösung nutzen zu können, sollte der Rechner über einen Dual-DVI- oder einen Displayport-Anschluss verfügen. Wenn dein Notebook das nicht hat, wäre der kleinere und günstigere CS240 vielleicht eine Alternative, die für dich interessant sein könnte.

      • Dual-DVI ist für den CS270 nicht notwendig, er kann über DVI, HDMI oder DP angeschlossen werden. Dual DVI braucht man, wenn überhaupt, nur bei 4K Auflösung.

        In der Tat benötigt der Monitor aufgrund der hohen Auflösung schon Dual-DVI. Danke an Christian für die Korrektur.

        • Sorry, Gunther, dass ich hier widerspreche. ;) Single Link DVI unterstützt nur Auflösungen bis 1920 Pixel. Für die Auflösung des CS270 braucht man Dual Link DVI. Ansonsten kann man den Schirm nur mit 1920 Pixeln Seitenbreite betreiben.

          • Du hast recht, auch hier nachzulesen. Displayport wäre ohnehin das beste, zur Ansteuerung des Monitors.

          • Hallo Ihr Zwei,

            vielen Dank für Eure Hilfe.

            Mein Notebook hat keinen DVI Out. (Samsung R 780)

            Ich habe gesehen, dass es Adapter von USB auf DVI gibt. Könnte das eine Alternative sein? Mich würde der 24″ ausreichen.

            Danke und ahoi.
            Carsten

      • Hallo Ihr Zwei,

        ich habe mir eben den HP LP2475W gebraucht gekauft. Welcher Ausgang vom Notebook ist der Richtige? VGA, HDMI oder sogar USB?

        Vielen Dank für Eure Hilfe!

        Ahoi
        Carsten

  42. Hallo Gunther, ich habe meinen CG 246 über den DVI Anschluss an der GTX 770 angeschlossen. Du schreibst das du den Displayport benutzt um “über diesen lässt er sich sogar in 10bit pro Farbkanal ansteuern”. Wäre das mit DVI nicht der Fall?

  43. Hallo Gunther,

    vielen Dank für den tollen Artikel. Ich stehe gerade vor der Entscheidung einen neuen Monitor zu kaufen und da kommt Dein Testbericht gerade zur rechten Zeit.

    Entspricht der CS240 in Leistung und Ausstattung dem CS270, oder gibt es Unterschiede (unabhängig von der Größe)?

    Ich nutze auch den Spyder 5 und Du schreibst, das der Monitor nach der Hardware-Kalibrierung “deutlich wärmer war”. Dies hast Du anhand Deines Vergleichsmonitors festgestellt. Ich besitze jedoch keinen Vergleichsmonitor und habe somit kein Referenzmonitor auf den ich den Eizo korrigieren kann. Es kann dann also passieren, das mein Monitor viel zu warm eingestellt ist und ich das nicht mal merke ohne Vergleichsmonitor. Woher weiß man dann überhaupt ob der Monitor zu warm ist und was die korrekte Einstellung dafür wäre, wenn man keinen Vergleich hat?

    Vielleicht habe ich ja auch etwas völlig falsch verstanden, aber das Thema Kalibrierung ist noch sehr neu für mich.

    Liebe Grüße, Anja

  44. Hallo Gunther,

    danke für den qualifizierten Anstoß, schon lange habe ich mir Gedanken gemacht, ob es nicht langsam Zeit wird in einen externen Monitor – neben dem extern kalibrierten Notebookmonitor – zu investieren, insbesondere da ich von echten Prints bei speziellen Lichtverhältnissen immer Probedrucke machen darf, damit ich mir auch sicher bin den richtigen Ton zu treffen. Eizo war mir immer etwas zu teuer. Dank Deines Berichtes denke ich jetzt doch über die 24 Zoll von Eizo nach, oder doch 27 Zoll von Dell – sicher ist, es wird bald ein externer Monitor bei mir einziehen, damit die Ersttrefferquote bei den Prints steigt, denn es werden viel zu wenige Fotos gedruckt.

  45. Hi Gunther,
    vielen Dank für den aufschlußreichen Artikel!
    Eine Frage noch: macht der Eizo für einen Mac-User Sinn, wenn, wie Du schreibst, “OS Ⅹ nach wie vor keine Display Ansteuerung in 10 bit unterstützt”
    Gruß,
    Ralf

    • Ja, das ist unabhängig. Auch mit 8 bit macht der Eizo eine sehr gute Figur, wie im Artikel geschrieben, ist 10 bit nicht so entscheidend.

  46. Enrico Mauric 28. Juli 2015, 21:22   »

    Sehr g´spassig: Einen Spitzenmonitor an einen billigen Schirm manuell anzupassen. Da kann ich mir ja auch gleich 200-EURO-Billigst-Zooms kaufen und JPEG fotografieren.

    Auch zwischen meinem Quato und meinem NEC sind Unterschiede – da waren ja auch Preis-Unterschiede; und wenn ich am MacBook Pro hänge ist das schlechter als am MacPro (andere Graphikkarte)!

    Und wenn ich genau hinsehe, sind auch zwischen den einzelnen Objektiven Farbe-Unterschiede; trotz Passport-Kalibrierung!

    Aber diese Diskussion gibt es ja schon seit 40 Jahren. Da gefielen den Leuten immer die falschen Fuji-Farben (gelb mit Orange-Stich) viel besser als Ektachrome-Professional!

    Liebe Grüße, Enrico

    • Lieber Enrico, die beschriebene Anpassung ist völlig legitim, sie verschiebt lediglich die Farbtemperatur etwas – allerdings als Harwareanpassung. Was die Spyder-Software vorher gemacht hat, war das gleiche, aber als Software Anpassung.
      Es ist durchaus gewünscht, die Farbtemperatur individuell einstellen zu können, “richtig” ist hier subjektiv – das hängt zum Beispiel auch von der Farbtemperatur der Raumbeleuchtung ab. Also – nicht zu voreilig urteilen und falsche Schlüsse ziehen… :-)

  47. Hi!

    Vielen dank für diesen interessanten Beitrag. Nur per Laptopscreen Bildbearbeitung zu machen ist vielleicht wirklich nicht die allerbeste Idee. Ich werde mal sehen, wie ich “aufrüste”. Bookmark gesetzt!

    LG
    Timo

  48. Michael Herdegen 28. Juli 2015, 21:12   »

    Schön, dass hier noch mal etwas genauer auf die Wahl eines Bildschirmes zur farbtreuen Bildbearbeitung, die zwei verschiedenen Arten der Kalibrierung etc. eingeganen wird. Auf so einen Artikel hier habe ich schon lange gewartet.
    Ich besitze seit ca. zwei Monaten den Eizo CS 240 und bin bisher auch sehr zufrieden!

  49. Nachtrag: Und warum müssen die Eizos eigentlich so hässlich sein? Da können sie mal noch was von Apple lernen.

  50. Was spricht eigentlich – wenn die Räumlichkeit es zulässt – gegen Glossy Displays?

    Beim Notebook habe ich auch ein mattes und finde das Praktisch, aber im Arbeitszimmer habe ich den 5k iMac und finde das Display betrachtet sich wesentlich angenehmer als das CS240 eines Kommilitonen. (Das liegt natürlich auch zu einem gewissen Grad an der Auflösung.)

    Ich hab mich eigentlich nie so als Apple Fanboy wahrgenommen (und möchte da nicht drüber diskutieren, für mich spart das Betriebssystem viel Zeit und ist wesentlich angenehmer zu bedienen, ich komme aber auch mit dem Dienst-CarbonX1 von Lenovo klar, wenn es gar nicht anders geht), aber diese Vehemenz mit der darauf bestanden wird, dass sich nur mit matten Displays ordentlich arbeiten lässt, verwundert mich schon.

    Vielleicht kannst du da sagen, wo mein gedanklicher Fehler liegt.

    • Kein ernsthafter Grafiker oder Fotograf wird an einem Glossy Display arbeiten, in dem sich die Umgebung spiegelt. Es gibt keine “geeignete” Räumlichkeit dafür. Selbst, wenn es komplett dunkel wäre, würde sich das Licht des Monitors an Dir reflektieren und Du Dich selbst sehen. Es macht einfach keinen Sinn. Schau Dir mal ein mattes und ein glossy display (beide vernünftig kalibriert) im Vergleich an – dann wirst Du es selbst merken.
      Glossy Displays dienen lediglich dem Verkäufer im Geschäft – dort sehen sie hübsch bunt aus (wie Du schon sagst: “betrachten sich angenehm”) – das hat aber nichts mit Farbverbindlichkeit zu tun. Meist zu hell eingestellt und mit voller Sättigung werden sie gekauft. Allerdings von einer völlig anderen Zielgruppe, als Fotografen oder Bildbearbeiter es sind.

  51. Alois 28. Juli 2015, 18:25   »

    Interessant! Habe ebenfalls einfachere EIZO´s und letztes Jahr den CS 240 gekauft, da nicht gesagt werden konnte, wann der 270er herauskommt. Ist nun der Hauptschirm.

  52. Stefan 28. Juli 2015, 18:13   »

    Hi Gunther,

    erstmal vielen Dank für deine Beiträge. Die lesen sich immer wieder super!
    Nun zu meiner Frage: Gibt es eine elegante Lösung den Weißpunkt über die RGB-Regler einzustellen (mit nem weißen Teller vor dem Bildschirm oder so) oder vertraust du da deinem Auge und machst das Freestyle?
    Bei meinem Sony Xperia Z3C geht das nämlich ähnlich über die Regler, ich hab’s bisher nur nie ganz hinbekommen.

    Vielen Dank und ne angenehme Woche,
    Stefan

    • Naja, dafür hast du ja den Colorimeter (sofort o.ä.), mit bloßem Auge klappt das nicht :-)

      • Stefan 28. Juli 2015, 23:13   »

        “Durch Verschieben des Punktes in dem Farbwähler konnte ich die Farbtemperatur visuell angleichen…”
        Die Passage meinte ich… So wie ich das verstanden habe hast du den Eizo erst mit dem Spyder5 Hardware-Kalibiriert dann die zu hohe Farbtemperatur festgestellt, diese dann mit den drei Reglern manuell korrigiert und die Bude nochmal kalibriert. War dieses visuelle angleichen dann nicht unabhängig vom Spyder5?
        Vlt bin ich komplett auf dem Holzweg :-)

        • Man passt in der Color Navigator Software einfach das Target an. Das geht verlustfrei. Es war bei mir nötig, da die Geräteabhängigen Korrekturen, die die Spyder Software macht, der CN Software nicht bekannt sind. Dabei geht es nur um die Temperatur, alles andere bleibt ohnehin unangetastet.

  53. Servus,

    Die beiden Dell-Monitore sollten auch Hardware-kalibrierbar sein. Man ist jedoch an ein bestimmtes Kolorimeter gebunden.

    Vielleicht auch noch erwähnenswert wäre der Stromverbrauch. Die Eizo scheinen hier wohl deutlich sparsamer zu sein. Bis zum Ausgleich der Preisdifferenz dauert es aber selbst bei täglicher Nutzung einige Jahre.

  54. Jörg Thöming 28. Juli 2015, 17:23   »

    Hallo Gunther,

    wie immer ein ausführlicher und objektiver Bericht.

    Ich verwende den CG275 von Eizo mit integriertem Colorimeter. Alternativ zum mitgelieferten Color Navigator (aktuell Version 6) kann ich mit gutem Gewissen zur Hardware-Kalibrierung die Software von BasICColor empfehlen (http://www.basiccolor.de/basiccolor-display-5/). Nochmals deutlich besseres (homogeneres) Ergebnis, verschiedene Kalibrierungsmöglichkeiten (je nach Einsatz: Softproof, Fotografie outdoor/inndoor, Druckvorstufe, Webdesign und natürlich eigene Einstellungen) etc.

    Da ich sicher sein muss, dass ich schon im Vorfeld sehe was bei einer nach ISO (ISO coated v2) zertifizierten Druckerei hinten rausfällt (oder fallen sollte …), kann ich das von Dir oben genannte nur unterschreiben. Als reines Hobby, kein Thema, ein Widegammut-Monitor, auch ordentlich soft kalibriert, tuts. Wenn es professioneller werden muss, kommt man um das entsprechende Equipment mit Hardware-Kalibrierung leider nicht wirklich rum :) (… und ein reiner sRGB-Monitor gehört eigentlich nicht auf des Fotografen Tisch :)) …)

    Auf jeden Fall ist der Color Navigator nach einigen Vergleichstests (auch mit Partneragenturen, bei denen die high end Xrites Verwendung finden) bei mir wieder von der Platte verschwunden (und das sollte er dann auch, denn nur das reine Aufrufen der App hat hier das mit BaICColor Display erstellte Profil ungefragt verbogen – MAC OS X 10.xx).

    Die Software gibt es für WIN und OS X, kostet 100 Euro (Lizenz für einen Monitor, Folgelizenzen die Hälfte) und ist sicher einen Blick wert).

    Und nein :) ich bin nicht verschwippt-verschwägert mit BasICColor …

    Viele Grüße von
    Jörg

  55. Christian 28. Juli 2015, 17:21   »

    Hallo Gunther,
    vielen Dank für den informativen Artikel. Ich habe den Eizo seit ein paar Wochen und fühle mich bestätigt. Der Tipp mit der Adjustierung des Weißpunktes war mir neu, das muss ich mir noch mal anschauen, weil die Spyder-Software auch noch drauf ist.
    Aber eine Frage habe ich zum 10bit-Workflow: Kann Deine GeForce-Grafikkarte 10 bit an den Monitor liefern? Nach allen Quellen, die ich gefunden habe, machen das bei nvidia nur die Quadro Karten. Zum Kauf einer solchen konnte ich mich noch nicht durchringen. Das wäre dann ja eine “günstigere” Alternative.
    Viele Grüße
    Christian

  56. Danke für den informativen Artikel.

    Wie schlägt sich eigentlich ein iMac (non Retina und Retina) in Sachen Farbraum bzw Tauglichkeit ?

  57. Klaus Köck 28. Juli 2015, 16:28   »

    Hallo Gunter,

    hab ich es nicht ganz verstanden, oder sind die Diagramme bzgl. des Farbraumes der Monitore vertauscht? Das Diagramm zum Eizo zeigt eine Farbraumabdeckung von 100% sRGB und 98% Adobe RGB wohingegen dein HP Monitor entsprechend des Diagramms eine 100%ige Abdeckung beider Farbräume hat.
    SG Klaus

  58. Mario 28. Juli 2015, 15:57   »

    Hallo Gunther
    Danke für deinen Beitrag!

    Der DELL UltraSharp UP2715K klingt auch sehr spannend: 5k und 99& AdobeRGB. Was denkst du?

    Gruss, Mario

    • Hmm, ich denke Auflösung ist nicht alles. Für (relativ viel) Geld, bekommst Du bei dem UP2715K zwar eine hohe Auflösung, aber musst mit einem eher inhomogenen IPS Panel vorlieb nehmen. Für Bildbearbeitung ist die 5K Auflösung nicht unbedingt ein großer Vorteil und Du musst dann auch noch sehen, dass Du dieses Display vernünftig angeschlossen bekommst, das ist auch nicht trivial.
      Ich finde diese Amazon-Rezension ganz gut geschrieben.

  59. Hallo,

    lustig dass Dein Artikel grad jetzt kommt .. hab mir den CS270 heute Morgen bestellt :-)

    Nachdem was ich gelesen habe ist der Dell U2713HM eine günstigere Version des Dell U2713H ohne AdobeRGB, also nur sRGB .. ?

    Luc.

  60. Hallo Gunther

    Zitat:
    So, nun mal Tacheles: Wie sehen sie denn nun nebeneinander aus – lohnt sich die Investition in den Eizo wirklich?

    Schade das auf den Monitoren zwei verschiedene Bilder zu sehen sind!

    So sieht es für mich nicht Aussagekräftig aus.

    Freundlichst Hermann

    • Selbstverständlich kannst Du auf einem Foto, das ich in 600px Breite hier poste, keine Unterschiede sehen, egal, ob da das gleiche Bild zu sehen ist, oder nicht. Das Bild ist nur zur Illustration.
      Bezüglich meiner Beurteilung musst Du mir da schon vertrauen, die Unterschiede sind nicht so groß, als dass man sie beim Abfotografieren der Bildschirme sehen würde.

  61. Maria G. 28. Juli 2015, 13:20   »

    Hallo Gunther,

    Danke für den interessanten Beitrag. Eine Frage bleibt noch für mich:

    Sollte ich RGB (96 %) oder sRGB (100 %) einstellen. Und wie macht sich der Unterschied bei der Bildbearbeitung bemerkbar?

    Danke und Gruß

    Maria G.

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