Die beste Zeit, um die Milchstraße in Deutschland zu fotografieren

12092015

Endlich ist es wieder dunkel genug für Nachtaufnahmen. Daher war ich gestern mal wieder auf meiner Lieblingsinsel Fehmarn, um dort die Milchstraße zu fotografieren.

Sigma 24mm f/1.4 an D750, ISO 100, 60 Sekunden

Mai, Juni, Juli und auch der August sind tolle Monate in Deutschland, es ist (meist) schön warm und abends lange hell.
Aber für die Astro- und Sternenfotografie sind sie nicht so geeignet, da es nachts nicht richtig dunkel wird, und wenn, dann nur kurz.

Ab September sieht das dann schon wieder ganz anders aus! Jetzt ist die Zeit, wo das Zentrum unserer Milchstraße noch gerade so über dem Horizont steht und es ausreichend dunkel wird, um sie gut sehen und fotografieren zu können. Ansonsten gibt es im Nordosten als einfaches “Objekt” für erste Deep-Sky Experimente auch noch die Andromeda Galaxie, die sogar mit bloßem Auge sichtbar ist und natürlich die Plejaden, die derzeit kurz nach Sonnenuntergang aufgehen und gegen Mitternacht schon recht hoch am Himmel stehen. Aber das sind natürlich nur einige der wundervollen Geheimnisse, die unser Nachthimmel uns preisgeben kann. Vorausgesetzt natürlich, ihr seid an einem dunklen Ort, mit wenig “Lichtverschmutzung”.

Gestern war ich mal wieder auf der schönen Insel Fehmarn und habe dort einige Aufnahmen gemacht. Warum Fehmarn? Nun, dort gibt es noch einen einigermaßen dunklen Himmel ohne allzu viel Lichtverschmutzung und außerdem ist die Insel für mich von Hamburg aus schnell erreichbar.

Was gibt es schöneres, als mit dem Bulli unter dem Sternenhimmel zu stehen. Hier der Blick nach Nordosten – die Andromeda-Galaxie ist sehr schön sichtbar, unten zwischen den Schildern die Plejaden. Panorama aus 4 Bildern: Sigma 24mm f/1.4 an der D750 –

Da der schönste Teil der Milchstraße im Südwesten zu sehen ist, ist die Insel auch praktisch – keine Berge oder Gebäude stören den Blick in diese Richtung. Am Wasser ergeben sich dazu auch immer schöne Vordergründe.

Um das Rauschen gering zu halten, ließ ich die Kamera motorisch nachführen um die Erdrotation zu kompensieren. Für die Milchstraßenaufnahmen wäre das aber nicht unbedingt notwendig gewesen.

Im Falle des allerersten Bildes oben habe ich z.B. mit Nachführung bei ISO 100 mit 60 Sekunden belichtet. Ohne Nachführung hätte ich dann ISO 800, bei 8 Sekunden genommen. Auch das hätte die D750 (und auch viele andere Kameras) problemlos umgesetzt.

Aber ich hatte David, dem Erfinder des MDK Motokopfes für Zeitraffer (mein Bericht) versprochen, die neue Astro-Funktion des MDK V5 auszuprobieren. Was soll ich sagen – es hat prima geklappt! Somit ist der MDK V5 ein richtiges “all-in-one” Gerät: Zeitraffer Motion Control, Panorama-Kopf und Astro-Tracker in einem. Aber ich schweife ab… :-)

Jedenfalls lassen sich solche Aufnahmen derzeit wirklich recht einfach machen, dazu ist nur eine Digitale Spiegelreflex, ein lichtstarkes Objektiv und ein gutes Stativ vonnöten. Aus gegebenem Anlass habe ich daher meinen schon etwas älteren Artikel zur Nacht- und Milchstraßenfotografie für euch noch einmal aktualisiert, den Link dazu findet ihr ganz unten!

Panorama aus 4 Bildern: Sigma 24mm f/1.4 an der D750 – ISO 400, 30 Sek.

Dann versuchte ich mich noch an einem Panorama – warum auch nicht. Wegen der Verschiebung der Sterne durch die Erdrotation musste ich mich allerdings beeilen – daher nutzte ich hier wieder etwas kürzere Zeiten, in dem Fall 30 Sekunden, bei ISO 400. Das schwenken des Panoramas machte ich einfach von Hand auf dem Kugelkopf, ohne Panorama Platte (die Kamera war immer noch auf der Nachführeinheit befestigt).

Das Stitchen des Panoramas hat Lightroom CC diesmal sogar hinbekommen (über die Probleme die Lightroom damit zum Teil hat habe ich ja auch schon berichtet).

Andromeda Galaxie mit Nikon 300 f/4 PF and D750, kein Stacking, ISO 3200, 50 Sekunden mit Nachführung durch MDK V5

Zum Abschluss habe ich dann mit meinem neuen 300 mm f/4 PF eine nachgeführte Aufnahme der Andromeda Galaxie probiert, hier ein Einzelbild. Wenn ihr keine Nachführung habt, dann könnt ihr übrigens auch mehrere kürzer belichtete Bilder machen und die dann überlagern (stacken) – wie das geht habe ich hier erklärt.

Wenn ihr also Lust bekommen habt, solche Aufnahmen mal selbst auszuprobieren – und das solltet ihr unbedingt :-) – dann lest doch mal die folgenden Artikel und schaut nochmal unsere Fotoschnack Folgen dazu an und legt los! Eine Nachführeinheit braucht ihr dafür nicht, solltet ihr euch für eine interessieren, kann ich euch die Vixen Polarie als einfache, kompakte Plug-and-Play Lösung dafür empfehlen, alternativ den MDK V4 oder MDK V5 als flexiblere, wenn auch dadurch etwas größere Lösung.

Hier nun mein überarbeiteter Artikel zu den Basics der Nacht- und Milchstraßenfotografie. Viel Spaß beim Lesen und selber Fotografieren!

Ganz viele Infos findet ihr auch in unseren Fotoschnack Folgen zum Thema Nachtfotografie:

Wenn ihr selbst schöne Aufnahmen der Milchstraße in Deutschland gemacht habt, teilt sie doch mit uns in den Kommentaren! Ihr könnt dazu einfach auf eure Flickr, Instagram oder Dropbox Bilder verlinken.

Viele Grüße
Euer Gunther

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36 Kommentare bisher


  1. Hey, wollte mal fragen ob es auch in unmittelbarer Nähe (+/- 50km) von Hamburg möglich ist die Milchstraße einzufangen? Wenn ja, hast du irgendwelche Empfehlungen für ein schönen Spot? Habe eine 6D und das 16-35 2,8L II
    Gruß Stefan

  2. Christian 7. Dezember 2016, 21:44   »

    Hallo,

    ich bin gerade am Durchstöbern dieser Informationen und Berichte. Ich habe nach einiger Zeit der Abstinenz von der Fotografie wieder einen Einstieg mit der OMD EM 10 gefunden. Vorher hatte ich mit Nikon F4 und Fuji Velvia Landschaftsfotografie betrieben. Da ich ein Fan von Nachtaufnahmen bin frage ich mich derzeit ob ich den Aufstieg in die Vollformat Liga wagen sollte. Also zurück zum KB Format ;-) Bringt der Umstieg wirklich eine lohnende bessere Qualität? Vielleicht wurde dies hier schon irgendwo behandelt. Für einen Link wäre ich natürlich dankbar.
    Hier noch ein Beispielbild von mir:

    https://www.flickr.com/photos/146154518@N02/shares/f2w6vp

    • Für Nachtaufnahmen bei hohen ISO ist eine Vollformat DSLR sicherlich die bessere Wahl. Ich nutze dafür die Nikon D750, vom Preis/Leistungsverhältnis gibt es sicher derzeit nichts besseres. Allerdings spielt auch das Objektiv eine entscheidende Rolle. Ich setze das 20mm f/1.4 Art von Sigma ein.

      • Christian 9. Dezember 2016, 11:53   »

        Vielen Dank für die schnelle Antwort Gunther.
        Die Entscheidung ist noch nicht gefallen, da es sich ja schon um ein “Investment” handelt. Im Grundsatz bin ich mit der OMD schon ziemlich zufrieden was die Qualität unter normalen Bedingungen angeht. Und auch die Sternenaufnahmen sind schon ganz ordentlich. Vielleicht werde ich erstmal ein gutes Objektiv für die Olympus kaufen und weiter rausgehen. Behalten würde ich das System sowieso allein schon der Kompaktheit wegen. Ich habe ein wenig Angst, daß grosses Equipment mehr zu Faulheit verführt.
        Habe kurz mal die A7 II ausprobiert aber war vom Akku sehr enttäuscht und die Auswahl an Linsen ist sehr klein und teuer. Und mit Adapter kann ich auch gleich die andere Marke wie Nikon nutzen.
        Alles keine einfachen Entscheidungen. Also weiter raus und arbeiten…

        Kompliment noch für den tollen Blog!

  3. Hallo Hr. Wegner,

    ich möche mich für die ausführlichen Erläuterungen in diesem Tutorial für die Milchstraßenfotografie herzlich bedanken. Ich habe nun endlich meine ersten Fotos der Milchstraße gemacht. Ich muss zwar noch etwas üben, aber der Anfag ist gemacht.

    Ich verwende dazu meine Nikon D5200 und ein Samyang Fisheye 3,5/8mm. Glücklicherweise ist das obere Isartal um den Sylvensteinstausee eine der dunkelsten Gegenden Deutschlands. Ich werde noch ein paar mal hinfahren müssen, bis ich eine wirklich sternklare Nacht erwische. Aber meine Ergebnisse gefallen mir schon, obwohl sie noch verbesserungsfähig sind.

    Nochmals vielen Dank für die Weitergabe ihres Wissens.

    Viele Grüße !
    Ludwig Gschirr / isarbilder.de

  4. Hallo Gunther,

    darf ich Deinen Artikel nochmals ergänzen?
    Du schreibst, dass die Nächte im Mai bereits zu kurz seien, bzw. zu kurze Zeit wirklich dunkel, um die Milchstraße gut zu fotografieren.
    Im Süden von Deutschland trifft das so nicht zu.
    Hier lässt sich das Zentrum der Milchstraße im Mai hervorragend fotografieren – etwa ab 3h (Enfang Mai) bzw. ab 2h (Ende Mai).
    Absolut dunkel ist es ab 23h und ganz langsam hell wird es erst ab 4h.

    Hier mein Ergebnis der Milchstraße in den bayerischen Alpen im Mai (Zeitraffer gibts am Ende des Artikels)
    http://projektname-positiv.de/milchstrassen-panorama-mit-karwendelblick/

    Ist es im Norden im Mai bereits so lange hell?
    Viele Grüße
    Adam

  5. Hallo,
    war in Texas in Urlaub und schön weit draußen in der Pampa…

    Das ist das Ergebnis:http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1973675/display/37070313

    VG Micha

  6. Hallo Gunther.

    Nun habe ich es auch geschafft, die Bilder dieser schönen Nacht online zu stellen.
    Wenn Du magst, kannst ja gerne mal vorbei schauen. Das Ergebnis ist auch dank Deiner Artikel so geworden.
    Ganz unten findet sich auch der kurze Zeitraffer.
    http://projektname-positiv.de/photography-nightsky/

    Danke nochmals für Deine tollen Anleitungen, Tipps, Tricks, Hinweise und vor allem für die einfach gute Unterhaltung mit schönen Bildern!
    Adam

  7. Hallo Gunther,
    ich schaue gerne auf deiner HP und via fb bei dir vorbei, um von dir zu lernen.

    Nun hab auch ich erste Versuche gestartet und würde mich über deine Meinung und Einschätzung von dir freuen. Am liebsten natürlich auf meiner HP. Herzliche Grüße, weiterhin viel Erfolg und Spaß. Sabina

    http://www.fotograefin-sabina.de/2015/09/18/es-muss-nicht-immer-süd-afrika-sein/

  8. Vielen Dank für den Artikel und die Motivation!
    Natürlich auch für alle weiteren Artikel!

    Ich verlasse am Freitag das Ruhrgebiet und fahre zufällig auch nach Fehmarn.

    Gibt es vor Ort irgendwelche guten/empfehlenswerten Spots, wo ich mich mal austoben kann?

    Vielen Dank :)

    PS: Mitten im Ruhrgebiet macht es bedingt durch die Lichtverschmutzung leider wenig Spaß :(

    • Auf Fehmarn gibt es einige gute Gelegenheiten, schau mal im Bereich der Orther Reede im Süden und an der Westküste (Wallnau) aber eigentlich die ganze Westküste.

  9. Moin
    Danke für die Tipps. Ich besitze bisher nur eine 5200 und bei Nacht muss mein Nikkor 10-24 herhalten, was mir aber schon tolle Fotos beschert hat. Bis ISO 2000 ist das Rauschen noch gut erträglich. Ich wohne in der Nähe des Wiehengebirges, was Lichtverschmutzungstechnisch schon arg gebeutelt ist, aber mein Tipp für Milchstraßenaufnahmen ist das große Moor bei Uchte. Die Milchstraße ist mit bloßen Auge ganz klar zu sehen. Ein besonderes Erlebnis waren zwei Eulen, die meine Taschenlampe wohl mit einem Beutetier verwechselt haben und so lautlos in ca. 2 bis 3 Metern um mich hekreist sind. Keine Ahnung mit welcher Kameraausrüstung theoretisch Fotos möglich gewesen wären.

  10. Am Wochenende war ich an der Isar im Karwendel beim Zelten und beeindruckt von dem Himmel, da ich meist in der Stadt bin und man dort so gut wie keine Sterne sieht. Es war stockdunkel, endlich konnte man mal wieder die Milchstraße sehen. Eigentlich nur testweise habe ich dann versucht, sie zu fotografieren. Ich war bisher immer der Meinung, mein Objektiv sei zu wenig Lichstark für solche Vorhaben (Sigma 10-20mm F4 auf einer EOS 700D). Nach ein paar Aufnahmen, bei denen ich den ISO-Wert immer erhöht habe, kam bei ISO 3200 doch ein ziemlich ansehliches Ergebnis heraus. So entstand mein erstes Foto von der Milchstraße.

    https://flic.kr/p/xDzraM

    Am PC zwar etwas rauschig zwischen den Sternen, liess sich mit der richtigen Bearbeitung aber leicht entfernen. Durch das relativ weitwinklige Objektiv sind, wie ich finde, kaum Spuren zu sehen. Der Vordergrund könnte natürlich noch interessanter sein.
    Auf dem Heimweg von diesem Trip habe ich dann deinen Beitrag gesehen und mich natürlich gefreut, dass ich quasi genau den richtigen Zeitpunkt getroffen habe.

    • Hallo Christian, ein schönes erstes Ergebnis! Check aber nochmal die Farben. Der Nachthimmel ist nicht blau-violett – schau nochmal meine Bilder oder andere (gut bearbeitete) Milchstraßenbilder an, um die Farbe richtig hinzubekommen!

    • Hallo Christian,

      ist doch schön geworden!
      Es war fantastisch dieses WE im Karwendel. Ich war auch dort, allerdings noch weiter drinnen. Ich bin bis nach Tirol in “d’Eng” gefahren (großer Arhornboden).
      Ich hatte drei Kameras+Objektive dabei und kann Dir sagen, dass es ein gewaltiger Unterschied ist zwischen z.B. der 7D (Crop) mit f.4 bzw ff3,5 und der 6D (FF) mit einer 2.8-Optik.
      Ich find’s ja ganz spaßig, dass wir beide diese WE dort waren und auch beide hier unter dem Artikel von Gunther schreiben.

      Hinsitlich der Farben:
      Da hat Gunther schon recht, es ist zu blau. Allerdings finde ich es enorm schwer die richtige Farbabstimmung zu finden. Ich neige auch dazu, die Milchstraßenbilder immer zu bunt zu machen.
      Viel Freude weiterhin!

  11. Hallo zusammen,
    habs mal in der niedersächsischen Provinz mit dem 35mm/1,8 versucht.

    Man sieht zwar einen kleineren Ausschnitt doch wollte ich mal sehen wie sich die F1.8 auswirken.
    Habe vorher mit ‘nem 12-24 F4 gearbeitet, doch Blende 1,8 sind ja deutlich mehr Licht als F4.
    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1973675/display/36794200

    Der MDK V4 astro reizt mich zur Zeit auch sehr, Dank für die Berichte dazu. Im Vergleich zur Polarie auf jeden Fall ein sehr interessantes Angebot.

    VG Micha

    • Frank Cullmann 14. September 2015, 20:42   »

      Hallo,
      Was mich an dem Bild etwas irritiert ist, dass da gar nichts außer Punkten ist. Irgendwas wie Bäume, Felsen, Türme oder sowas im Vordergrund wäre schön.
      Frank

      • Michael van Well 14. September 2015, 21:48   »

        Hallo Frank,

        Danke für Deinen Kommentar. Es sollte eigentlich schon etwas mehr zu erkennen sein, doch habe ich auf anderen Geräten auch schon gesehen das nicht alles zu erkennen ist.
        Deine Kritik nehme ich dennoch ernst und ich werde mal sehen das nächstes Mal besser zu machen. Letztlich war dies auch der Grund den Link zu setzen, Kritik und Anregungen zu erhalten.

        VG Micha

  12. Hallo Gunther,

    danke für den tollen Artikel! Ich habe eine (zwei) Frage(n): Ich habe eine Canon 6D + Canon 8-15 Fisheye. Meinst du, dass eine Vixen Nachführeinheit o.ä. notwendig ist, um die Milchstraße als Zeitraffer aufzunehmen? Hast du die African Skies 2 mit oder ohne Nachführeinheit aufgenommen?

    Danke & Viele Grüße!
    Michael

    • Hallo Michael, für Zeitraffer brauchst Du keine Nachführeinheit, die wäre da sogar eher kontraproduktiv, da Du ja im Zeitraffer sehen willst, wie die Milchstraße “aufgeht” und sie eben i.d.R. nicht 1:1 nachführen willst.

    • Hallo Michael,
      mit 8mm bekommst Du “so viel Himmel” ins Bild, dass Dein Akku leer sein wird, bevor die Milchstraße aus dem Biild wandert.
      Du kannst mit 8mm problemlos 30 Sekunden lang belichten und hast so die Möglichkeit die Milchstraße von z.B. 21:30 bis ca. 2h in der Nacht aufzunehmen. Dann irgendwann wird der Akku schlappmachen.
      In der Zeit kannst Du (ein Foto alle 33 Sekunden) etwa 110 Bilder pro Stunde aufnehmen.
      Das ergibt dann schon einen schönen, langen Zeitraffer.

      Viel Erfolg.

  13. Moin,

    sehr schöne Fotos, aber mein Favorit ist eindeutig die Andromeda-Galaxie. Bei uns in den Nordalpen wäre es vielerorts zwar dunkel genug, aber meist war der Himmel zu diesig. Hatte aber die Gelegenheit, in Kroatien auf einer Tour durch den südl. Velebit sowohl Aufnahmen der Milchstraße, als auch einen Zeitraffer des Sternenhimmels aufzunehmen:
    https://flic.kr/p/vBj1wh
    http://goo.gl/WXCz3E

    Den Zeitraffer gibt’s in folgendem Kurzfilm zu sehen: https://youtu.be/Ws3GBi8OQo8

    LG aus IBK

  14. Würde mich mal interessieren wo genau auf Fehmarn.

  15. Frank Cullmann 13. September 2015, 19:47   »

    Tja, in Frankfurt haben wir zwar eine wunderschöne Skyline, aber auch ein grandiose Lichtverschmutzung und die reicht bis weit ins Umland hinein.
    Etwas besser wird es, wenn man ein Stunde in den hessischen Spessart rausfährt, aber auch da isses noch nicht ideal.
    Immerhin kann man da die Milchstraße schon erahnen.
    Allerdings kannmir noch so häufig deine Videos anschauen, ich bekomme das nicht so hin.
    Anbei ein Panorama der Milchstraße ausm Spessart:
    http://fc-foto.de/34777184
    Frank

  16. Hallo Gunther,
    nachfolgend ein Link zum Thema Milchstraße, welches zum Zeitpunkt der Perseiden Aktivät entstanden ist und gerade fertig entwickelt wurde:https://instagram.com/p/6mVrdZDuPQ/
    Gruß Jörg

    • Hallo Jörg, danke für das teilen – ich würde nochmal an die Bearbeitung gehen – der Nachthimmel ist nicht Blau. Schau nochmal meine Bilder oder andere “gute” Nachtaufnahmen an und versuche mal die Farbe etwas neutraler zu bearbeiten.

  17. Sehr schöne Bilder und Informationen, danke Gunther!

    Rein zufällig war ich auch diese Woche am Donnerstag unterwegs, jedoch nur mit Stativ, Kamera und dem Canon EF 11-24mm. Weniger Technik, mehr Brennweite.

    Aber wenn ich mir deine Bilder anschaue, werden meine Gelüste nach mehr Technik in Form einer Nachführung immer größer… ;)

    Gruß
    Alex

  18. Markus frosch 13. September 2015, 12:55   »

    HALLO
    War das Wochenende in Berchtesgaden
    Na ja mein erstes Milchstraßen photo
    https://www.cubbyusercontent.com/pli/DSCklein.jpg/_939755d6dc96483089fab2ab19a79300
    Gruß

  19. Hi Gunter

    Danke einmal mehr für Deine spannenden Artikel.

    Ich hatte während der Perseiden bei Neumond im August versucht die eine oder andere Nachtaufnahme zu machen (Nikon D750 mit dem 20 mm f/1.8, 20 sec bei ISO 2500 ohne Nachführung) – allerdings in der Schweiz :-)

    Eine Panoramaaufnahme (5 Fotos) der Milchstrasse mit Sternschnuppe findet ihr unter:
    https://www.flickr.com/photos/roman_sandoz/20353026298/in/photostream

    Oder ein weiterer Versuch mit der Andromeda-Galaxie unter:
    https://www.flickr.com/photos/roman_sandoz/20354389569/in/photostream

    Was mir nicht ganz klar war (insbesondere bei Lichtverschmutzung): bei gleich langer Belichtungszeit eher die offene Blende mit niedrigerer Iso wählen oder die Blende eher etwas schliessen mit höherer Iso für eine optimale Aufnahme der Milchstrasse?

  20. Hallo Gunther,

    … sieht nach Oststrand aus… War gestern morgen dort (Staberhock) und habe einen Timelapse – Sonnenaufgang festgehalten. Vorgestern waren in der Orther Bucht bei Ostwind übrigens 20kn :-)
    Hier übrigens ein Link zu einem meiner diesjährigen Fotos zum Thema Milchstraße:
    https://instagram.com/p/6hEIH8juLD/?taken-by=heda_based_in_berlin
    Gruß Jörg

  21. Der perfekte Augenblick für diesen Artikel – der übrigens wieder sehr schön bebildert ist.
    Ich habe den Artikel wie imer per newsletter in mein Postfach bekommen, gerade eben als ich noch ein letztes mal nachschauen wollte bevor es in die Berge geht, zum Milchstraße fotografieren! Passt also wie die Faust…
    Auf Deine Empfehlung hin mittlerweile mit der Canon 6D – eine riesiger Unterschied zur Crop 7D! Danke für den Tipp!

    Ich war vor genau zwei Wochen in den italienischen Zentralgebirgen unterwegs, auch in Sachen Zeitraffer. Bei Vollmond ergeben sich da allerdings ganz andere Möglichkeiten. Ein Zeitrafer vom Sonnenuntergang in die Nacht erzeugt dann die paradoxe Situation, dass es nicht dunkler sondern heller wird (Mond im Rücken).

    Daher mein Hinweis an alle die es diese WE trotz Gunthers tollem Tipp nicht schaffen: Versucht es mal bei Vollmond. Da gibt es zwar keine Milchstraße, aber die Möglichkeit sehr merkwürdige Nachtaufnahmen (die wie Tageslichtaufnahmen mit Sternen wirken) einzufangen.

  22. Tolle Bilder, wie immer. Ich habe jetzt das gleiche Setup, Nikon D750 und Sigma Art 24 mm. Mächtig! :)

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