Nikon kündigt D500 Profi Kamera mit DX-Sensor an – meine Einschätzung

8012016

Nikon hat die D500 angekündigt – den lang erwarteten Nachfolger der D300, an den nach 7 Jahren kaum noch jemand geglaubt hat.

Das DX-Format ist tot. Lang lebe das DX-Format!

Was wurde im Netz in den letzten Jahren spekuliert über diesen Nachfolger. Bei jeder “kleineren” Nikon mit APS-C Sensor (DX), sprich den D7x00 Modellen wurde von vielen lamentiert, dass sie ja nun keine D400 seien – vielen fehlten die “Profi-Gene” und es wurde gejammert. Irgendwann gingen diese Stimmen dazu über, Nikons Strategie als Abgesang auf den APS-C Sensor (DX) zu sehen und diese Sensorgröße für tot zu erklären. Dass parallel z.B. Fuji mit APS-C-Sensoren recht erfolgreich ist und auch die noch kleineren MFT-Sensoren (Micro-Four-Thirds) bei Olympus und Panasonic auch recht gut laufen, ach, wen interessiert’s.

Hier noch einmal die Größenverhältnisse der Sensoren, ich habe auch mal die noch kleineren Nikon 1 Sensoren zum Vergleich dazu genommen:

gwegner.de-FX-DX-MFT-N1

Nun bringt Nikon die D500 mit Spezifikationen weit jenseits der Erwartungen und was passiert? Alle freuen sich…Nicht. Wieder geht das Gemeckere los – zu spät, zu teuer, wer braucht die denn noch? Und und und…

Oh Mann. Ich weiß schon, warum ich schon seit vielen Jahren die einschlägigen Foren meide.

Was ist denn eine Kamera? In erster Linie ein Werkzeug. Und das tut es für den speziellen Einsatzzweck, oder es tut es halt nicht. Man kauft es, oder man kauft es eben nicht. Jedes Werkzeug, jede Kamera fordert auch Kompromisse. Es gibt keine Eierlegende Wollmilchsau. Kann es gar nicht geben.

Wir befinden uns heute mit unseren Kameras auf einem Niveau, von dem wir vor wenigen Jahren noch geträumt haben. ISO-Leistungen jenseits dessen, was wir uns vor einigen Jahren in unseren Träumen hätten vorstellen können. Einen Dynamik-Umfang, der Fehlbelichtungen bis zu mehreren Blendenstufen verzeiht. Video-Auflösungen 4x so hoch, als 99% aller Fernseher darstellen können. Also – worüber reden wir hier?

Objektive – ein wichtiger Aspekt!

Die Sensorgröße ist natürlich deswegen relevant, weil sie Einfluss auf die Objektive hat, die man sinnvollerweise einsetzen kann. Ein Stückweit kann ich also die Angst verstehen, die manche zwischenzeitlich verspürt haben, die auf Kameras mit APS-C Sensoren gesetzt und in entsprechende Objektive investiert haben, dass dieses Format irgendwann aussterben könnte. Ich persönlich habe das nie befürchtet, da ich eine große Berechtigung in dieser Sensorgröße sehe. APS-C ist die nächst kleinere Größe nach den Vollbild-Sensoren. Das heißt, diese Sensoren haben hervorragende Eigenschaften, verhältnismäßig dicht am Vollformat. MFT z.B. ist kleiner. Nikon 1 ist noch kleiner. APS-C Sensoren erlauben also kleinere Kameras und kleinere Objektive, ohne allzugroße Abstriche beim Look und der Qualität der Bilder machen zu müssen im Vergleich zum Vollformat. Seit Jahren kämpfe ich gegen das gebetsmühlenartige vorgebrachte “Profis brauchen Vollformat. DX ist für Anfänger” an. Bullshit. Vollformat-Sensoren haben ihre Vorteile, APS-C Sensoren haben ihre Vorteile. Ich kenne genügend Profis, die mit MFT-Sensoren fotografieren. Die sind noch kleiner. Wenn, dann muss man differenziert über die Vor- und Nachteile der Systeme sprechen und für sich selbst herausfinden, in welchen fotografischen Disziplinen man unterwegs ist, welcher Sensor dafür sinnvoll ist und ob die Sensorgröße überhaupt einen Einfluss hat.

Die Berechtigung von DX

Wenn ihr gwegner.de verfolgt wisst ihr, dass ich trotz Vollformat Kameras in meiner Fototasche immer auch ein Verfechter der Kameras mit den DX/APS-C Sensoren war und bin und auch oft einfach “nur” mit meiner D5500 losziehe, z.B. in Lissabon. In Norwegen hingegen hatte ich dann nur die beiden D750 dabei. Warum? Weil ich da extreme Lichtstärken brauchte, in Verbindung mit extremen Weitwinkel. Und da ist derzeit einfach der Sensor der D750 der rauschärmste den ich kenne. Da kann die D5500 nicht mithalten. Das heißt aber nicht, dass man damit keine Nordlicht-Aufnahmen machen könnte, dass das geht, haben viele meiner Teilnehmer mit APS-C Sensoren bewiesen. Aber ich habe nun einmal glücklicherweise die Wahl.

Mag aber auch sein, dass sich das mit der D500 nun ändert, weil die in den hohen ISO-Bereichen noch mehr Leistung hat. Dann kommt die nächstes Mal eben mit. Als Werkzeug.

Was immer extrem gut geht bei den kleineren Sensorgrößen ist der Tele-Bereich. Alles erscheint durch den kleinen Sensor dichter dran zu sein, da er einen Ausschnitt des gewohnten Vollformat-Bildes aufnimmt. Was nicht so gut geht sind dementsprechend lichtstarke (Super)-Weitwinkel. Etwas vergleichbares zum 20mm Sigma Art f/1.4 oder 24mm Sigma Art f/1.4 gibt es für APS-C Sensoren nicht.

Und nun stellt Nikon eine Profi-Kamera mit DX-Sensor vor mit sehr, sehr spannenden Eckdaten. Und fokussiert damit genau auf das Segment der Fotografen, die von den APS-C Sensoren profitieren: nämlich Sport- und Naturfotografen. Diesen kommt es auf eine gute Leistung im Telebereich an, schnelle Bild-Serien und eine exzellente ISO-Leistung. Und das ganze gerne gepaart mit einem leichten, aber doch professionellen Body, an dem man nicht so schwer zu tragen hat.

D500 – Technische Daten im Vergleich mit der D300S

Und dies sind nun die Eckdaten der neuen D500, interessehalber mal mit dem Vergleich zur 7 Jahre älteren Nikon D300S – einfach damit ihr mal seht, was sich da technologisch getan hat in der Zeit! (Danke für die Aufstellung an Photographylife.com). Im Anschluss an die Tabelle picke ich mir dann einige Eckdaten der Neuen raus und kommentiere sie.

Feature Nikon D500 Nikon D300S
Auflösung 20,9 MP 12,3 MP
Sensor Typ CMOS CMOS
Sensor Größe 23,5×15,7mm 23,6×15,8mm
Sensor Pixel Größe 4,2µ 5,5µ
Tiefpassfilter Nein Ja
Bildgröße 5.568 x 3.712 4.288 x 2.848
Bildprozessor EXPEED 5 EXPEED
Sucher Typ Pentaprisma Pentaprisma
Sucher Abdeckung 100% 100%
Sucher Vergrößerung 1,0x 0,94x
Eingebauter Blitz Nein Ja, mit Master Modus
Speicherkarten 1x XQD, 1x SD 1x CF, 1x SD
Serienaufnahme 10 FPS 7 FPS, 8 FPS mit Batteriegriff
Puffergröße (RAW, Lossless, 14-bit) 200 30
Durchgehende Serienaufnahme 20 Sek. 4,3 sec / 3,75
Belichtungsbereich 1/8.000 bis 30 Sek. 1/8.000 to 30 sec
Anzahl Auslösungen 200.000 Zyklen 150.000 Zyklen
Belichtungsmesser 180.000-pixel RGB Sensor, 3D Color Matrix Metering III 1.005-pixel RGB sensor 3D Color Matrix Metering II
Standard-ISO ISO 100 ISO 200
Native ISO Empfindlichkeiten ISO 100-51.200 ISO 200-3.200
Erweiterte ISO Empfindlichkeiten ISO 102.400-1.640.000 ISO 6.400
Autofokus Advanced Multi-CAM 20K Multi-CAM 3500DX
Fokus-Punkte 153, davon 99 Kreuzsensoren 51, davon 15 Kreuzsensoren
AF Empfindlichkeit bis f/8 bis f/5.6
AF Empfindlichkeitsbereich -4 bis +20 EV -1 bis +19 EV
Automatische AF Feinabstimmung Ja Nein
Video Ja Ja
Video Format MOV, H.264/MPEG-4 AVI
Video Auflösung (max) 3.840×2.160 (4K-UHD) @ 24p, 25p, 30p 1.280×720 (720p) @ 24p
Tonaufnahme Eingebautes Stereo Mikrofon, Externes Stereo Mikrofon (optional) Eingebautes Mono Mikrofon, Externes Stereo Mikrofon (optional)
LCD Größe TFT-LCD mit 3,2″ Diagonale TFT-LCD mit 3,0″ Diagonale
LCD Auflösung 2.359.000 Punkte 921.000 Punkte
Klappdisplay Ja Nein
Touchscreen LCD Ja Nein
Bracketing 2 bis 9 Frames 2 bis 9 frames
Eingebautes GPS Nein Nein
Eingebautes Bluetooth Ja Nein
Eingebautes NFC Ja Nein
Eingebautes WiFi Ja Nein
Akku EN-EL15 Lithium-Ionen Akku EN-EL3e Lithium-Ionen Akku
Akku-Laufzeit 1.240 Aufnahmen (CIPA) 950 Aufnahmen (CIPA)
Ladegerät MH-25a Quick Charger MH-18a Quick Charger
Wetterschutz Ja Ja
Material Full Magnesium Alloy Full Magnesium Alloy
USB Version 3.0 2.0
Gewicht (nur Body) 760g 840g
Abmessungen 147 x 115 x 81mm 147 × 114 × 74mm
Preis bei Einführung (US) $1.999 (bei Einführung) $1.799 (bei Einführung)

Bei 7 Jahren Entwicklungszeit ist es kein Wunder, dass fast alle Aspekte der D500 verbessert wurden. Das Einzige, das gegenüber der D300S fehlt, ist der eingebaute Blitz. Über die Gründe dafür kann ich nur spekulieren, ich gehe aber davon aus, dass Nikon davon ausgeht, dass die anvisierte Zielgruppe eher eine bessere Wetterfestigkeit haben möchte, als den eingebauten Blitz.

Bemerkenswerte Eigenschaften der D500

Einige bemerkenswerte Eigenschaften der neuen D500 möchte ich doch noch einmal kurz aufgreifen:

  1. Nikon verbaut einen 21 Megapixel Sensor. Das ist insbesondere deswegen bemerkenswert, weil es ja eigentlich nahe gelegen hätte, den bewährten und sehr guten 24 MP Sensor der D7200 und D5500 zu verwenden und diesen in das professionellere Gehäuse zu bauen. Hier zeigt Nikon meiner Meinung nach deutlich, dass sie es wirklich ernst meinen mit den Ambitionen der neuen D500. Der vermeintliche Rückschritt auf “nur” 20 MP kommt ganz sicher dem Dynamikumfang, der ISO-Leistung und auch der Geschwindigkeit der Kamera zu Gute. Hier verzichtet man also bewusst auf das Marketing-Gerangel um die vorderen Megapixel-Plätze zugunsten deutlich wichtigerer Faktoren – bravo Nikon!
  2. Über die tatsächliche ISO Leistung kann ich natürlich erst etwas sagen, wenn ich die Kamera in der Hand halte, aber alleine die Tatsache, dass eine native ISO bis 51.200 angeboten wird und das in Verbindung mit “nur” 21 MP spricht dafür, dass diese Kamera eine sehr gute ISO-Leistung haben wird.
  3. Das Klappdisplay der D750 wurde übernommen – großartig, ich will es nicht mehr missen.
  4. 10 fps, 20 Sekunden lang – das heißt 200 Bilder am Stück in Verbindung mit dem Autofokus der neuen Nikon D5 mit 153 Fokusmesspunkten, wovon 99 als empfindliche Kreuzsensoren ausgelegt wurden – das lässt das Herz eines jeden Action-, Sport- und Tierfotografen höher schlagen.
  5. Für APS-C Verhältnisse wird es einen großen Sucher geben, mit 100% Abdeckung. Dafür nehme ich auch gerne den fehlenden internen Blitz in Kauf.
  6. Bemerkenswert ist auch, dass die D500 um ganze 80 Gramm leichter ist, als die D300s – und das trotz so viel mehr an Technik!
  7. Zwei Kartenslots – leider SD und xQD. Ob sich xQD je durchsetzt ist fraglich, daher wären mir hier 2 SD-Kartenslots deutlich lieber gewesen. Gut finde ich, dass man sich endlich von dem veralteten CF Karten verabschiedet hat.
  8. WLAN, NFC und Bluetooth hat die neue D500 eingebaut, um mit der Außenwelt zu kommunizieren. Insbesondere das eingebaute WLAN wird viele, besonders Zeitraffer-Fotografen freuen.
    Update: genau für die Spezial-Anwendungen wie Zeitraffer eignet sich die D500 leider nicht besonders, da eine generische WLAN Verbindung ohne Snapbridge leider nicht möglich ist.
  9. Die mit der D500 eingeführte SnapBridge-Funktion ist eine Bluetooth basierte Sofort-Übermittlung von JPGs oder verkleinerten JPGs an das Smartphone, die das Übertragen von Bildern der Kamera an ein Smart-Device deutlich vereinfachen soll. Das Konzept hört sich recht vielversprechend an, da es Bluetooth LE nutzt, und somit nicht jedesmal eine Kopplung durchgeführt werden muss, sondern die Verbindung automatisch erfolgen kann, sobald mit der Kamera ein Bild gemacht wurde. Wie gut das dann wirklich funktioniert, wird erst die Praxis zeigen.
    Update: leider zeigt die Praxis, dass Nikon die Umsetzung gründlich in den Sand gesetzt hat.
  10. 4K Video mit 30 fps. Das ist die erste Nikon überhaupt, die 4K Video anbietet und ich kann nur sagen: Hurra! 4K ist einfach geil. Selbst wenn man später “nur” in Full HD schneidet, ist die Qualität eines herunterskalierten 4K Videos besser, als wenn man “nur” in Full HD filmt. Weiterhin kann man aus 4K noch tolle Ausschnittsvergrößerungen machen und künstliche Kamerafahrten einbauen. Und last but not least: 4K kommt. In ein paar Jahren wird Full HD das SD von heute sein. Wir werden es auf unseren dann hochauflösenden Monitoren nicht mehr so ansehnlich finden…
    Mit der Nikon D500 können bis zu 30 Minuten 4K (3840×2160) Video aufgenommen werden. Dabei wird bei erreichen der 4GB Grenze von Fat32 jeweils eine neue Datei angefangen. Das 4K Video deckt nicht den vollen Bildbereich des DX Sensors ab, sondern liest den Sensor Pixel für Pixel aus, so dass ein mittlerer Bereich von 3840×2160 Pixeln aufgezeichnet wird. Das Bild wird also gecroppt, man erhält eine Brennweitenverlängerung. Nikon begründet das mit Qualitätsvorteilen. Ich denke eher, dass es Performance-Gründe hat – vermutlich wäre das herunterskalieren zu Rechenintensiv gewesen, um flüssiges 4K Video mit 30fps über den vollen Sensor aufzunehmen. Superweitwinkel 4K Aufnahmen werden also schwierig, da zu der ohnehin vorhandenen Brennweitenverlängerung durch den Crop-Sensor dann noch die zusätzliche durch den 4K Ausschnitt kommt. Teleaufnahmen kommt das Ganze natürlich entgegen.
  11. Zur Bedienung: das Bedienkonzept entspricht im wesentlichen der D8x0-Reihe von Nikon. Die AF-L/AE-L Taste hinten rechts ist weggefallen, aber es gibt eine AF-ON Taste. Ich finde das gar nicht schlecht, da man ohnehin nicht AF-ON und AF-L gleichzeitig braucht. Wenn man seine Kamera auf das Fokussieren per Auslöser konfiguriert hat, dann legt man sich eben AF-L auf die AF-ON Taste. Wenn man über AF-ON fokussiert, braucht man AF-L ohnehin nicht. Über die verschiedenen Strategien zum Fokussieren haben wir mal in einem Fotoschnack gesprochen.
    Es gibt auch eine zusätzliche Fn-Taste hinten an der Kamera, unten links. Das Auslöse-Kabel wird, wie bei der Nikon D300, D8x0 und D4/D5 vorne am Gehäuse angeschlossen, und nicht links hinter der Klappe, wie bei den Nikon D5x00, D7x00, D6x0 und D750. Das hat den Vorteil, dass man es auch gut anschließen kann, wenn die Kamera mit einem L-Winkel hochkant auf dem Stativ montiert ist. Nachteil ist der nervige Schraubstecker
    Das Modus-Wahlrad gibt es hier nicht, es wurde wie auch bei den anderen “großen” Nikons (außer der D750) durch die Mode-Taste in Verbindung mit dem Rad ersetzt. Ich finde beides okay – die “Mode” Taste hat den Vorteil, dass man den Aufnahme-Modus auch per App umzuschalten kann.

Mein Fazit

Ein top 21MP Sensor mit hoher ISO Leistung und Dynamik-Umfang, ein Klappdisplay, WiFi, das neue SnapBridge, ein Profi Bedienkonzept, 4K/30p Video, 10 fps Serienbild, großer Puffer und den Autofokus der D5. Da hat Nikon wirklich in die Vollen gegriffen und eine Top-Kamera mit APS-C Sensor vorgestellt. Das ist eine klare Ansage, dass der DX-Sensor alles andere als tot ist sondern eine Renaissance erlebt, und was für eine. Ich erwarte auch, dass die D500 der Anlass sein wird, dass in Kürze spannende neue Objektive für dieses Format vorgestellt werden!

Sicherlich ist die D500 keine Kamera für jeden. Wer heute ohnehin eine Vollformat-Ausrüstung hat, für den ist sie vermutlich vornehmlich interessant, wenn er im Bereich Sport- oder Natur- und Tierfotografie unterwegs ist. Den Landschaftsfotografen, der eher weitwinklig arbeitet und hier mit Linsen wie dem 14-24 Nikkor unterwegs ist, wird sie unter Umständen nicht so ansprechen, aber dafür ist sie auch nicht gedacht. 4K Video ist sicher auch eine Ansage, aber die nächsten Vollformat-Bodies werden das und weitere Features, die derzeit bei der D500 Premiere haben, auch bringen – allen voran die neue D5. Als einzigen Wermutstropfen empfinde ich den Zusätzlichen Crop bei 4K-Video. Hier hätte ich mir gewünscht, die Wahl zu haben, entweder den vollen Sensor zu benutzen, oder einen 1:1 Ausschnitt aus der Mitte, wie derzeit umgesetzt.

Das alte Thema – Umstieg auf eine (günstigere) Vollformat?

Wer heute mit einer Kamera mit APS-C Sensor unterwegs ist, also einer Nikon D7x00 oder D5x00 der steht natürlich nun vor dem Dilemma, dass er vermutlich einerseits von der D500 stark angezogen wird, andererseits aber eine D750 mit Vollformat Sensor derzeit sogar günstiger zu haben ist. Da ist guter Rat natürlich teuer. Ihr solltet aber bedenken, dass der Preis des Bodies nur einen kleinen Anteil am Gesamtpreis einer Fotoausrüstung ausmacht. Wenn ihr auf Vollformat umsteigt, braucht ihr in der Regel neue Objektive. Und das geht ins Geld. Wenn ihr mit Vollformat wirklich einen sichtbaren Vorteil haben wollt, vergesst die universellen Zoom Linsen. Dann braucht ihr Festbrennweiten und die Kosten zwischen 500 und 1000 Euro pro Brennweite. Und sie sind schwerer. Vollformat braucht mehr Glas. Ihr müsst mehr schleppen. Das ist einfach so. Zum Thema Umstieg auf Vollformat habe ich vor einiger Zeit ja mal einen extra Artikel geschrieben. Wenn ihr also im Weitwinkel und Normal-Bereich feine Objektive habt, die auf den APS-C Sensor ausgelegt sind, wie das Sigma 18-35 f/1.8 Art, ist vermutlich die etwas teurere D500 die bessere und im Endeffekt vom Preis-Leistungs-Verhältnis trotzdem günstigere Wahl. Ich erwarte, dass ihr Sensor ähnlich gut wie der der D750 sein wird, vermutlich sogar besser – aber das werden wir noch sehen. Und man darf nicht vergessen, die meisten Features der D500 stellen die D750 ganz schön in den Schatten, z.B. der Autofokus, sowie die Serienbild- und Video-Fähigkeiten. Klar wird es auch irgendwann einen Nachfolger der D750 oder D8x0 geben und die werden diese Features dann auch haben. Dann aber erstmal auch wieder zu einem deutlich höheren Preis. Und der Preis, mit dem die D500 vorgestellt wird, wird ganz sicher nach den ersten Monaten noch deutlich fallen.

Mein Eindruck im Moment ist: für ambitionierte Sport- und Naturfotografen wird die Nikon D500 eine ganz feine Kamera, die auch herstellerübergreifend ihresgleichen sucht! Ich prognostiziere mal: die D500 wird ein ähnlicher Meilenstein im Bereich der Kameras mit APS-C Sensor, wie die D750 bei den Vollformat Kameras. Und ich habe ein ganz ähnliches Habenwollen-Gefühl wie damals, als die D750 vorgestellt wurde. :-)

Update: ein soeben bei Nikon Rumors veröffentlichtes, internes Nikon Dokument zur D500 gibt Aufschluss über viele spezifische Details. Spannend!

Hat Dir der Artikel gefallen?

Dann melde Dich doch zu meinem kostenlosen Newsletter an. Darin informiere ich Dich über neue Artikel und Du wirst auch exklusiv als erstes über neue Workshops und Reisen informiert! Außerdem gibt es immer auch ein paar persönliche Hintergrund-Infos, die so nicht im Blog stehen.

Auf Facebook, Google+ und Twitter bekommst Du weitere tagesaktuelle Infos...

Alle Inhalte ©

*) Mit einem Stern gekennzeichnete Links sind externe Partner-Links. Ihr unterstützt mich, wenn ihr darüber bestellt. Alternativ könnt ihr auch über folgende Direktlinks in die Shops wechseln:
Amazon.de, Amazon.at, Amazon.com, Calumet Photo, Kids-of-all-Ages, Augenblicke-Eingefangen, camforpro.com.
Über meine Zusammenarbeit mit externen Partnern habe ich hier ausführlich geschrieben. Danke!

Werbung

Wir freuen uns über Deinen Kommentar!



298 Kommentare bisher


  1. Mittlerwele habe ich mir, wie angekündigt, die D500 zugelegt und auch schon die ersten Aufträge damit fotografiert. Als Sportfotograf für verschiedene Tageszeitungen ist mein erster Eindruck sehr positiv. Ich fotografiere ausschliesslich JPG und nutze ADL und das Picture Controlsystem in der Kamera aktiv. Die Nachbearbeitung der Bilder in Lightroom ist mit der D500 erheblich einfacher da ich die Kamera erstens noch exakter an meine Vorstellungen anpassen kann und zweitens der enorme Dynamikumfang der Kamera der einfach zwei Blenden mehr Informationen hergiebt. Insgesamt habe ich den Eindruck das die Bilder einen besseren Look haben und noch knackiger wirken als die Bilder aus meiner D7100. Mir scheint die Bilder sind schärfer und haben mehr Reserven in den Schatten als ich das von meiner alten Nikon gewohnt bin. Noch ein Wort zu Snapbridge: Einfach und genial, es gibt keine einfachere Möglichkeit seine Bilder in Topqualität direkt vom Ort des Geschehens an die Redaktion zu senden. Im Handy bearbeite ich die Bilder mit der App “Snapseed”. Fazit: Diese Kamera hat ein enormes Potential das die meisten Amateure überfordert dürfte. Wer mit der Kamera sein Geld verdient bekommt ein erstklassiges und konkurenzloses Werkzeug an die Hand. Nikon hat genau an den richtigen Stellen Verbesserungen wie das Autofocussystem, die Serienbildrate und die High ISO Bildqualität und hebt damit die digitale Fotografie auf das nächste Level.

  2. Sabrina 21. Juli 2016, 22:06   »

    Ist denn mal durchgesickert, was für ein Sensor hier verwendet wird?

    Wenn man mal da http://www.dkamera.de/testbericht/nikon-d500/bildqualitaet.html schaut und sagen wir mal RAW-Format und ISO 25600 eingibt und mit Nikon D7200 sowie Canon EOS M3 vergleicht, dann sehen die Bilder ähnlich der EOS M3 aus, während die Nikon D7200 RAWs verschmiert aussehen, sprich Rauschminderung auf das RAW der D7200 angewandt wurde und die Werbeaussagen über Dynamik und ISO-Leistung bei dieser Nikon (ähnlich D7100 und andere) mit Vorsicht zu genießen sind.

    Man könnte also auf den Gedanken kommen, dass der Sensor der D500 von demselben Hersteller stammt, wie die Sensoren der Canon-Cameras.

    • Ich denke der Sensor ist nicht das Entscheidene sondern der neue Prozessor “Expeed 5”. Die Bildqualität bei hohen ISO hängt massgeblich von den Algorhytmen ab die aus den spärlichen Informationen des Sensors die Bilder berechnen.
      Meine eigenen Tests mit der D500 zeigen bei ISO 51200 durchaus druckbare Ergebnisse. Bei sowenig Licht stellt der Autofocus kaum noch scharf und natürlich sinkt der Dynamikumfang der Bilder erheblich, aber die Strukturen und die Farbnuancen im Motiv bleiben deutlich erkennbar.

  3. Danke für den ehrlichen, Guten Artikel. Ich bin in fast allen Punkten bei dir (bis auf das, dass du auf SD Karten stehst ;)) Neben meiner D810 setzte ich noch 2 x D750 ein. Leider habe ich mit denen immer wieder das Problem dass die Kamera defekte RAW auf Slot 1 speichert und ich dann die Karte tauschen muss. Keine Ahnung wieso aber das ist schlimm. Egal mit was für einer Karte… Werde mir die D500 kaufen.

    • Hallo Björn,

      Sehr merkwürdig, habe auch eine D750 und nach 4700 Auslösungen kein einziges defektes Raw. Weder slot1 noch slot2, welcher als Backup konfiguriert ist.

  4. Vielen Dank für die sehr aussagekräftige Informationen. Als Besitzer eines D7000 bin ich daran interessiert eine D500 zu kaufen und diese Infos haben sehr geholfen.

  5. Zur Zeit arbeite ich als nebenberuflicher Pressefotograf mit einer D7100. Da ich hauptsächlich Sport fotografiere werde ich meine D7100, da sie mittlerweile über 100000 Auslösungen ohne Service absolviert hat, im Laufe des Jahres durch die D500 ersetzen. Der Grund für mein Kommentar hier ist das mich einige Dinge die Nikon in den letzten Monaten veranstaltet hat nerven. 1.: Der originale Batteriehandgriff MB-D17 ist mit 499€ unverschämt teuer, insbesondere da er aus Kunststoff ist. 2.: Immer noch muss ich, im Gegensatz zum MB-D80, zum Laden des zweiten Akkus den Batteriehandgriff vom Gehäuse trennen, umständlich und sinnfrei. 3.: Mittlerweile erkennt auch die Firmware der D500 Fremdakkus und blockiert diese (ich nutze sehr gerne die Akkus von “Pantona”) und zwingt mich dadurch die überteuerten Originalakkus zu kaufen. Die Kamera ist genau das worauf ich gewartet habe aber die künstlichen Beschränkungen bei den Akkus und die mutwillige Blockierung des Wlans sind bei einem Preis oberhalb 2000€ sehr ärgerlich und benachteiligen den Kunden unverhältnissmässig. Ich hoffe das Nikon hier schnellstens umlenkt und das Kundeninteresse in den Mittelpunkt stellt.

    • nebenbau 22. Juli 2016, 14:38   »

      …ich werde mir auf jeden Fall die neue Fuji X-T2 ansehen… Die Tests klingen jedenfalls sehr vielversprechend. Alternative ist noch immer Vollformat D750 nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen von Gunther! Das mit den RAW-Problemen auf Slot 1 höre ich das erste Mal.

    • Der Batteriegriff an der D90 war seinerzeit sehr gut gelöst – das fand ich auch. Zum Verstauen in der Fototasche sind die neueren Griffe besser. Das mit der Beschränkung auf die Original-Akkus finde ich ebenso unmöglich. Verwende zwar auch Nikon-Originale, jedoch auch sehr viele Patona-Akkus (inkl. Auch der Doppelladegeräte mit LCD-Display zum Anzeigen des Ladezustandes.

      Ist schon sehr nervig. Die neue Fuji X-T2 macht bislang vom Gehörten einen sehr guten Eindruck! Schneller AF, der auch für Sport geeignet sein soll. Doppel-SD-Fach, Sucher soll sehr gut und nahezu verzögerubgsfrei sein, 11 Bilder/s (allerdings nur mit Batteriegriff – und damit liegt sie dann derzeit schon bei dem Preis der D500). Man bekommt auch 4K Video mit nicht zu starkem Crop mit…

      Die Werbemaschinerie ist ordentlich angelaufen. Mal sehen, wie die sich später in der Praxis schlägt. Die Photokina ist ja bald und laut Nikon Rumors soll auch Nikon eine größerer Systemkamera in der Pipeline haben. Es ist noch nicht aller Tage Abend. Passieren wird in nächster Zeit noch sehr viel. Hoffentlich ändert Nikon bald mal seine Strategie und versucht nicht ständig und immer mehr seine Kunden zu bevormunden!

  6. Guten Morgen allen D500 “Liebhaber” und die, die es werden wollen!!!

    Hallo Herby habe eine Band mit 22000 und 40000 aufgenommen, bei 40000 war das nicht so gut (starckes rauschen), bei 20000 sehr ansehnliche Bilder! SnapBridge werde ich nie brauchen!
    Gruß
    Gerd

  7. Hallo allerseits,
    am 16. Mai ist die First Impressions Review zur D500 auf DPREVIEW veröffentlicht worden. Dabei u.a.kritische Betrachtungen zu SnapBridge.
    http://www.dpreview.com/reviews/nikon-d500-first-impressions-review
    Gruß,
    Andreas

  8. herby 14. Mai 2016, 09:18   »

    Von welchen ISO Bereichen sprichst du Gerd?

  9. Hallo Martin Bei dem Schützenfest in Amern habe ich in 5 Tagen so 5000 Bilder gemacht nur in Jpg. Arbeite mit einem Mac Wenn ich fotografiere mache ich das so das ich später wenig “Arbeit” habe. In der Kirche “Dunkle Ecken”.
    Da spielte die D500 seine Trümpe aus Die D 800 ist eine (“Super Kamera)aber nicht den Iso Bereich!
    Capture NX-D und RWA bei 5000 Bilder!!!! Habe auch noch 4 Sunden Video zu bearbeien! Die Zeit lest “Grüßen”

  10. Hallo D500 Fans Habe die D500 jetzt die 2 Woche im Einsatz.(2700 damit geschossen) Bei 2 Schützenfeste Fotos in der Kirche (Schützenmesse) der Hammer sieht meine D800 alt aus.Die D500 hört man kaum. Bin 72 Jahre fotografiere seid meinem 8 Lebebsjahr

    • Martin C. 13. Mai 2016, 09:07   »

      Hallo, was meinst du mit die D800 sieht alt aus? Klar, vom Auslösegeräusch her ist die D500 super, selbst bei 10fps.
      Zum Rauschen D800 vs D500. In der 100% Ansicht tun die sich kaum was, sicherlich kleine Vorteile für die D500 in der Gesamtansicht liegt die D800 dann wieder etwas vorn. Allerdings nutze ich RAW und stelle bei Nikons Capture NX-D, beim entrauschen für beide Kameras die gleichen werte ein. Bei JPEGs aus der Kamera, macht die D500 natürlich ein besseren Eindruck, weil durch den Expeed 5 eine bessere Entrauschungsmethode gewählt wird, nennt sich in Nikons Capture NX-D/NX-2, “Hohe Qualität 2013” und wird leider erst seit dem Expeed 4 in den Kameras eingesetzt, also bei der D5500, D7200, D4s, D810/D810A, D750, D500 und D5.
      Bei Nutzung von Nikons ViewNX-i, wird die Entrauschung leider so wie in der Kamera voreingestellt mitgemacht, man kann da nichts verändern und leider wird für die älteren Nikon Modelle auch die ältere und damit schlechtere Entrauschungsmethode angewendet.

      Hab die D500 auch und finde sie bisher Klasse. Ohne Objektiv dran, fand ich sie irgendwie leicht und unausbalanciert in der Hand aber mit dem AF-S DX 17-55/2,8G oder dem AF-S 70-200/2,8G ED VR dran, liegt sie sehr gut in meinen Händen. AF ist Klasse, der Weißabgleich sitzt auf Anhieb besser als bei der D800, auch unter schwierigeren Lichtsituationen und auch die Belichtungssteuerung gefällt mir etwas besser.

      Viele Grüße
      Martin

      • Peter 13. Mai 2016, 09:55   »

        Hallo Ihr Glücklichen,

        habt Ihr schon Erfahrung mit den FX-Objektiven an der D500? Ich habe die D800E mit zahlreichen Objektiven (u.a. Zeiss 2/135 mm, Sigma 2,8/150 mm). Die D500 wäre für mich sehr intersssant, wenn ich die FX-Objektive in gleicher Qualität auch mit der D500 verwenden könnte. Zusätzliche DX-Objektive will ich mir nicht zulegen, da ich auch noch eine Fuji X-Pro2 habe.

        Gruß Peter

  11. Hallo D 500 Fans
    Habe meine D 500 nun eine Woche und
    teste gerade hier an der Nordsee die Kamera für Naturfotos.

    Der AF und das Tempo sind Klasse,Beweisfotos dazu direkt auf unserer Homepage in der Rubrik: D 500

    Die Gänse kamen direkt auf mich zugeflogen ,er hat sie
    trotzdem sauber scharfgestellt,siehe Fotos..

    Und das bei 800mm mit Crop also 1200mm !!! Bravo,Nikon.

    Grüsse aus Struckum,Nordsee Bernd Steenfatt

  12. herby 6. Mai 2016, 22:31   »

    2 Freunde haben sie schon und erste Testschüsse mit Iso um 40.000 in einem Lokal habe ich auch schon damit gemacht. Am LCD Schirm mit Lupe hat das ganz gut ausgeschaut.
    AF mit dem 24-120 ist mir jetzt nicht wesentlich schneller vorgekommen im Vergleich zur D750 / D7200 (aber für eine echte Wertung hab ich sie viel zu wenig getestet). Bildfolge ist der Hammer.

  13. Joachim 3. Mai 2016, 00:47   »

    Ich will hier mal mitlesen und markiere diesen Beitrag deshalb.

    Was ich bisher von der D500 am high Iso Bildern gesehen habe überzeugt mich total. Das Rauschen scheint sogar noch etwas besser als an der D750 und der Dynamikumfang scheint auf gleichem Niveau zu sein, was mich sehr überrascht und erfreut.
    Der Autofokus soll noch lichtempfindlicher sein, was ebenfalls extrem gut wäre.
    In der nächsten Woche werde ich die Kamera ausgiebig testen könnenund darauf freue ich mich sehr :-)

    • Also das Rauschvehalten ist sehr gut, aber nicht besser, als bei der D750, soviel kann ich schonmal sagen. Dynamikumfang ebenso. Ansonsten ist die D500 eine super Kamera geworden, aber auch mit einigen Negativpunkten. Mein Review kommt in Kürze.

  14. Hallo Gunther,
    ich bin schon sehr gespannt, wie du die D500 einschätzen wirst. Verfügst du auch über das neue Glas AF-S16-80mm/2.8-4.0? Es wird mit der D500 in einem Kit angeboten. Der Einzelpreis liegt so bei ca. 1000 Euro. Könnte u.U. das Sigma 18-35 mm/1,8 DC HSM Nikon – Art von der Qualität her überflüssig machen, wenn man nicht ganz so viel Lichtstärke braucht?
    Besten Gruß,
    Andreas

    • Also aus meiner Sicht geht gerade bei APS-C nichts über Lichtstärke, mit f/1.8 kann ich an der D500 (oder einer anderen APS-C Kamera) super schön freistellen und noch einigermaßen große Vordergründe verwenden.
      Es kommt natürlich darauf an was und wie man fotografiert, aber für ein Universalzoom mit 2.8-4.0 muss ich mir nicht so eine teure Kamera kaufen… Meine Meinung.

      • Danke, hilft weiter:-)

        • Wenn man das 18-35/1.8 Art an seiner Kamera hatte, möchte man eigentlich gar nichts anders mehr nutzen… ;-))

          Das Problem ist ja – es gibt keine vernünftigen, d.h. qualitativ hochwertigen DX(APS-C)-Festbrennweiten. Es gibt natürlich FX-Nikkoere, oder die Sigma-Art-Serie für FX, die ja auch an die DX passen o.ä., aber das ist derzeit leider die Crux an der Sache! Da kann man dann eigentlich auch einen FX-Body, wie die D750 nutzen, mal provokant gesagt.

          Ich hoffe nur, das Nikkon da mal was rausbringt oder auch Sigma oder Tamron. Denn einen über 2000 Euro teuren Body mit FX-Objektiven zu bestücken, wäre etwas übertrieben. Ansonsten wäre die D500 nur als Zweitkamera für FX-Nutzer so richtig sinnvoll. Das wär aber Verschwendung!

          Ich habe ein Sigma 17-70/2.8-4 Contemporary, keine schlechte Linse, auch nicht im Vergleich zu dem viel teureren Nikkor 16-80/2.8-4, aber die nutze ich eigentlich meist nur an einer D5300, dort jedoch eher auch selten sondern meist das Nikkor 35/1.8 oder das Nikkor 50/1.8 für FX (sind beide aber als ca. 200-EUR-Linsen auch nicht das, wofür eine D500 eigentlich gebaut wurde…).

          Schaun wir mal, was die Zukunft da noch bringt.

          • Martin C. 2. Mai 2016, 12:56   »

            Ich nutze jetzt schon seit 2004 DX Bodys vielfach mit Objektiven die für KB ausgelegt sind und sehe nicht, was darn übertrieben sein soll und schon gar nicht an einem Body wie die D500, welche durch ihr gedachtes Einsatzgebiet nach guten und schnellen Objektiven schreit. Wenn ich mir das Sigma 50-100/1,8 anschaue und sehe wie groß und schwer das ist, dann sehe ich kein Vorteil, außer natürlich die hohe Lichtstärke, dennoch freue ich mich, wenn es denn endlich bei mir aufschlägt.
            Ansonsten habe ich in den letzten Jahren sehr oft das Nikkor AF-S 17-55/2,8G an meine DX Bodys genutzt und finde auch dort keinen Vorteil von Größe und Gewicht her, gegenüber FX Objektiven. Und überhaupt, nervt mich diese doppelte Objektivanschaffung für DX und FX, da ich FX ja mittlerweile günstig nutzen kann.

            Zur D500 selbst. Die ersten Meßergebnisse bei Bill Claff und die Vergleichsbilder(Studio Scene) auf dpreview.com, zeigen Eindrucksvoll, dass die Sensortechnik so ziemlich am Anschlag ist. Nur leichte Verbesserungen gegenüber der D7200 aber die ist ja alles andere als schlecht.

            VG

            Martin

  15. Nikon Rumors berichtet, dass eine neue Mirorrless Cam zur Photokina im September mit einem größeren Sensor sehr wahrscheinlich sein könnte…

    Zeit wär es ja, dass Nikon den Zug da nicht völlig verpasst…

  16. Auf youtube gibt es ein Video zum Test der D500 bei ISO 51.200.
    Da ich unterwegs bin und nur mein Samartphone dabei habe kann ich noch nicht Näheres dazu sagen (selbst noch nicht angeschaut).

    Aber ihr könnt ja gern mal das Video selbst anschauen:

    http://youtu.be/IpVsgWh8dWo

    • Michael Strzeletzki 28. April 2016, 20:31   »

      Hallo Gerd,

      habe grade das Video gesehen und muss schon sagen, dass solche ISO Werte für einen DX Sensor unerwartet sind. Da spielt sicher der neue Prozessor eine wichtige Rolle.

      Nun ist der Verkaufsstart wohl noch um eine Woche verschoben worden :-(
      Besten Gruß Michael

      • Wie leider so oft wieder ein Test in hellen Bedingungen, wenig aussagekräftig. Ich bekomme meine vermutlich Anfang nächster Woche, dann werden wir sehen, wie sie Nachts im Vergleich zur D750 performt… :-)

        • Michael Strzeletzki 28. April 2016, 21:44   »

          Hallo Gunther,

          Lass dir nicht so viel Zeit damit ;-)))
          bin gespannt.

        • Franz-Josef Molitor 28. April 2016, 21:50   »

          Auf Deine Beurteilung warten wir wohl alle! Ich glaube, dass das Vertrauen in Dich außergewwöhnlich groß ist – weil wir noch nie enttäuscht wurden!

          Freue mich schon darauf!

          LG Franz-Josef

      • Solche Videos sind immer mit etwas Skepsis zu betrachten. Man ist natürlich immer gespannt auf erste Ergebnisse. Um die ISO-Leistungen im RAW-Format zu verbessern idt ein guter Sensor schon das Wichtigste und eine möglichst rauschfreie Signalverarbeitung bereits auf dem Sensor bis zum fertigen RAW-Paket. Die Hersteller schrauben aber auch immer an der kameraeigenen Software weiter, um gute jpgs bereits in der Kamera zu erzielen, was für die meisten hier sicher weniger relevant ist, aber auch natürlich in den Medien immer stark beworben wird.

        Ich freue mich auf die ersten echten Ergebnisse vom Gunther! Dann wissen wir endlich mehr. Nicht nur zu den ISOs. Gunther – spann uns dann bitte nicht so lange auf die Folter… ;-))

  17. So,
    meine D 500 kommt am 3 Mai..

    habe auf unserer Homepage eine RUBRIK
    Nikon D500 eingerichtet.
    Dort gibt es meine Erfahrungen und Testfotos zu meiner D 500

    Grüsse: Bernd aus Hamburg

  18. Hi Folks,

    verfolge die Diskussion über die D500 schon eine Zeit lang… arbeite (besser auch: arbeitete!) lange Zeit nur mit der 7100 und 7200. Habe mir aus Neugier im vorletzten Jahr mal eine Fuji MFT geholt… interessant, schon mal nicht schlecht, Lust auf mehr. Brauchte aber mehr Metall, weniger Plastik. Habe mir zur Ergänzung nun die Lumix GX8 zugelegt. Kurz: Bin begeistert! Zum Set nun noch drei Oly-Linsen geholt (7-14 / 2.8 pro + 40-150 / 2.8 pro + 60 / 2.8) – ich bereue nix. Handling, Features, Qualität, es ist überzeugend. Vor allem dann, wenn man unterwegs ist und nicht jedesmal ein volles Möbelstück mit sich herumschleppen möchte. Mein Comment bezieht sich auf ein Post von Gerd, der da schrieb: “Aber bislang habe ich noch keine Systemkamera und bin auch noch gar nicht so scharf darauf… ;-))” – ich füge hinzu: natürlich könnten Akkus länger laufen, vermutlich bekommen das Pana, Oly und Sony aber auch noch hin, nur habe ich keine Probleme, drei kleine (vollbelandene) Akkus einzustecken, um ausreichend versorgt zu sein! @ Gerd: Testen, dann die Meinung nochmals durchgehen. Könnte sein, dass Du sie revidierst :-). Zur neuen Nikon: Die D500 ist selbstverständlich die Kamera, die meine 7100 + 7200 ersetzen wird! Nur wird die wohl eher im Studio zum Einsatz kommen – für unterwegs wird´s nunmehr die Lumix sein! mit Gruss, six

    • Meine Meinung brauche ich noch gar nicht ändern. Da wär ich aber der Letzte, der dies nicht tur, wenn ich eines Besseren belehrt werde.

      Ich bin der Meinung, dass den Systemkameras die Zukunft gehört, DSLR gerade wegen der Vorteile des optischen Suchers aber auch weiterhin ihre Berechtigung haben und das Konzept der MFT wegen der kleinen Baugrößen von Body und Objektiven ebenso. Zu den Akkus hatte ich ja erst gestern weiter unten geschrieben – kein Problem einige einzustecken und diese schnell zu wechseln! ;-))

      Nur muss man sich ja nicht alles gleich kaufen, was einem gefällt. Unterwegs habe ich sehr gern, wenn es leicht sein soll, ich mit meiner Frau unterwegs bin und nicht nur fofografieren will, die D5300 dabei mit dem 35/1.8 – nichts weiter! Da beschränkt nan sich auf das Minimum und wird eher kreativer…

      Aber nal sehen was die Zukunft noch so bringt. Derzeit bin ich glücklich mit dem, was ich habe… :-D

      • copycat02 21. April 2016, 10:42   »

        @ Gerd: Nee, ist schon klar :-) … ich liebe meine Nikons ja auch, kann aber zum Thema Systemkamera nun auch schon ein bischen Felderfahrung beisteuern… Sony kam wegen der “eigenen” Linsen-Politik nicht zum tragen… immerhin kann ich ja meine guten Objektive von Nikon mit dem Novoflex-Adapter auch auf der Lumix GX8 einsetzen (wäre bei Sony nicht der Fall gewesen) – klar, eingeschränkt, aber es funzt. Die Lumix solltest Du Dir trotz allem beim Fachhändler anschauen, einfach mal die Haptik spüren :-)… die Systemkameras können wunderbar mit den etablierten “Großen” eine gleichberechtigte Partnerschaft leben… mit herzlichem Gruss, six

      • christoph 27. April 2016, 19:05   »

        Gerd schrieb: “…die D5300 dabei mit dem 35/1.8 – nichts weiter!” – Auch wenn meine Anmerkung dazu nicht streng in diesem Thread passt: Ich empfehle, sich mit Ralph Gibson zu beschäftigen: Mit einem Objektiv um die Welt! R.Gibson hat es getan; und hatte auch ein 50er(KB) an seiner Leica M(3?)! Da muss seinen Stil gefunden haben, da muss man wissen, wie man seine Motive sieht, – einfach sich seiner Sache in gestalterischer Hinsicht sicher sein. Wirklich faszinierend – ein Künstler hinter der Kamera.
        Christoph

  19. christoph 17. April 2016, 16:26   »

    Wirklich gut, wie Gunter hier die Fahne hochhält für APS-C (DX). Es gibt nur zwei Probleme: a) Solange es kein 1,4/23mm und kein 1,4/16mm-Objektiv gibt (bei FX sind das mittlerweile Selbstverständlichkeiten), müssen sich N (aber auch C) die Frage gefallen lassen, wie ernst es ihnen mit APS-C wirklich ist. (Bei Fuji ist das anders = besser.) – b) Mit dem Erscheinen der D500 wird wieder mal deutlich: Die Sensor-Entwickler haben mal wieder ganze Arbeit geleistet und der Ball liegt klar im Feld der Kollegen von der Optik-Abteilung; die müssen jetzt GANZ FRÜH aufstehen und endlich Linsen(-Gerichte) servieren, die die enorme Leistungsfähigkeit heutiger Sensoren auch parieren. Die Rede ist von hochklassigen Festbrennweiten, siehe oben.
    Denkt Christoph

    • Da gebe ich dir ebenfalls Recht! Das fehlet leider im APS-C-Bereich zu sehr – egal bei welchen Herstellern man da schaut.

      Man muss dabei aber auch bedenken, dass die Unternehmen in erster Linie Geld verdienen wollen und auch müssen – besonders Nikon (Canon kann als riesiger Konzern Verluste noch eher auffangen…). Und derzeit ist eben das sogenannte Vollformat eben bei den Profis noch das Maß der Dinge! Da gibt es nicht so sehr Viele, die Gunthers Meinung teilen… Oft ist APS-C dann eben nur ein Zweitbody.

      Ich nutze auch fast ausschließlich DX, obwohl ich auch noch einel ältere Vollformat (D700) nutze. Die erfüllt für den Bereich voll und ganz ihre Dinge, wünschen würde ich mir aber besonders im DX-Bereich ebenso hochwertige, preislich attraktive und eben etwas kleinere und leichtere Festbrennweiten.

      Aber wenn ich mir da Sigma zur Zeit ansehe – da kann man nur hoffen, dass wenigstens die dann im APS-C-Bereich etwas Vernünftiges in den Markt werfen. Dann könnte ich jedenfalls auch auf Nikorre verzichten…

      • christoph 20. April 2016, 18:39   »

        “…egal bei welchem Hersteller man da schaut” schreibt Gerd. – Wirklich? Fuji hat sich für APS-C in Ausschließlichkeit entschieden (wie Olympus für MFT), und dementsprechend auch eine vollständigere Objektivpalette. Aber als bekennender Nikon-Fan, der sich 1976 für dieses System entschieden u. die Entscheidung nie bereut hat, möchte ich hier keine falschen Anreize setzen…. Außerdem würde ich als Nikon-Manager argumentieren: Wenn “1,4/23mm” oder “1,4/16mm”-Objektive f. DX vermisst werden, ist die D750 eh die bessere Alternative (und mit diesem Argument kann Hr. Fuji nicht kommen).
        Christoph

        • Das hast du jetzt etwas zu sehr auf die Goldwaage gelegt, lieber Christoph… ;-))

          Natürlich hat sich Fuji eindeutig zu APS-C bekannt – muss dann für diese Linie aber eben auch die Objektive anbieten, um im Markt bestehen zu können. Das wäre mit einer eingeschränkten Palette nicht möglich. Olympus muss für die entsprechenden MFT-Kameras auch kleinere Objektive anbieten – dies würde sonst den kleinen Body ad absurdum führen. Dass man auch noch die großen per Adapter anschließen kann ist ein Vorteil dieser Kameras, aber MFT hat eben auch gewisse Nachteile.

          Ich meinte hier natürlich all die Hersteller, die Vollformat und APS-C in ihrer Linie anbieten, wie Nikon, Canon, Pentax. Sony liegt da noch etwas anders mit ihrem Konzept. Dies ist unbestritten auch zukunftsfähig und dann auch für die allermeisten Zwecke mal das Ideale. Aber besonders Sony gibt sich da vllt. sogar die größte Mühe, auch im APS-C Bereich mit den Linsen voran zu kommen. Wobei ich mich nicht ständig um das das Produktportfolio von Sony kümmere. Sony ist aber wie Canon ein ebenso großer Konzern – das ist eine große Herausforderung für Nikon…

    • Hallo,

      Zwar halte ich wenig von Festbrennweiten, aber das hat mit der Art der Fotografie, wie ich sie betreibe, zu tun. Dass sich bei DX dringend etwas im Linsen-Portfolio tun muss, da stimme ich zu. Die D500 wird zweifellos eine sehr gute Kamera sein, doch wo bleiben die entspr. hochwertigen Optiken? Das neue 16-80 mm scheint ganz gut zu ein, ist aber auch wieder “nur” ein Zoom und mit einem Preis von 1.000 € außerdem sehr teuer!

      Über 3.000 € ausgeben für eine DX inkl. Zoom? Naja, wer’s hat und braucht… mir wäre mein Geld zu schade.

      LG aus IBK

    • christoph 18. April 2016, 20:08   »

      PS.: Mein Problem ist das Dilemma, in das sich die Hersteller selbst hineinmanövriert haben: Der elektronische / digitale Nachbau des analogen Films ist auf einem so hohen Niveau angelangt, dass er die Optikdesigner in echte Schwierigkeiten bringt: Es gibt kaum Objektive, die gut genug wären für 36MP oder auch 24MP bei DX (was in etwa den 50MP bei Vollformat entspricht); aus meiner Sicht begann das Problem spätestens mit der D3x.- Das Dilemma: Es müsste eine neue, zweite Objektivlinie geben ohne AF, mit flacher Schnecke, ausführlicher Schärfentiefenskala(!) usw. – einfach wie früher, damit man wirklich präzise scharf stellen und die Schärfentiefe selbst kontrollieren kann. (Colorfoto testet bekanntlich die Treffsicherheit von AF-Systemen; im Grunde zum totlachen, diese Philosophie von max. Tempo passt gar nicht zu den extremen Leistungen der hochauflösenden Sensoren; das ist ja fast wie Großformat für Schnappschüsse…..) – Immerhin nimmt sich Zeiss dieses Dilemmas an und geht genau in die Lücke, die die Kamerahersteller lassen. Aber auch Zeiss hat so seine Probleme, einige ZF’s sind / waren nicht wirklich hitverdächtig…. – Ärgern kann ich mich über Sigma-Art: supergute Linsen, aber zu steile Schnecke, keine vernünftige Schärfentiefe-Skala. Das passt einfach nicht zusammen. Autofokus ist nicht alles!
      Christoph

      • Wobei die Spiegelreflexkameras mit den optischen Suchern nicht unbedingt das Optimale zum manuellen Fokussieren sind.

        Da ist das Konzept der elektronischen Systemkameras mit Fokuspeeking oder vergrößertem Bild im Sucher (z.B. Sony) evtl. sogar noch besser geeignet ist (für exaktes Fokussieren wäre das vergrößerte Bild sicher das Genaueste).

        Aber ich finde, die AF-System sind bereits immer besser geworden und mir reicht die in den allermeusten Fällen aus. Ichcbenötige selten Schörfetiefen von wenigen mm, die ich dann auch noch bei 300% Vergrößerung scharf sehen muss. Will sagen – es kommt immer auf den Einsatzzweck der Ergebnisse an…

        • christoph 19. April 2016, 19:57   »

          Ja, okay Gerd. Die elektronischen, spiegellosen Kameras müssten nur mal endlich ihr Akku-Problem in den Griff bekommen. Das ist fast wie beim E-Auto: Es wird nicht gekauft mangels Reichweite….. Und Fokuspeeking usw. kostet erst Recht Akkuleistung.
          Christoph

          • Das ist wohl wahr – Akku ist immer noch ein kkeines Problemchen. Aber Stromverbrauch und Akkuleistung werden sich in den nächsten Jahren auch zum Vorteil der Kunden weiterentwickeln. Und so schlimm es es ha auch nicht, mal z.B. Drei zusätzliche Akkus einzustecken.

            Aber bislang habe ich noch keine Systemkamera und bin auch noch gar nicht so scharf darauf… ;-))

  20. Christian Gessner 14. April 2016, 17:43   »

    Guten Abend Herr Wegner

    Sogar aus der Schweiz erntet Ihr Bericht Achtung. Schade, dass Sie die neue D500 noch nicht testen durften. Nächste Woche erhalte ich meine D500 und freue mich wie ein Kind. Bin gespannt auf Ihr Testurteil. Wenn Sie dringend diese Kamera testen wollen, so könnte ich allenfalls meine Ihnen zur Verfügung stellen.
    Beste Grüsse aus Basel
    Ch. Gessner

  21. Marcel Seibel 11. April 2016, 06:54   »

    Hallo,

    wieder mal eine tolle zusammenfassung, nach meiner überlegung auf FX wegen dem rauschverhalten in der Wildlife Fotografie umzusteigen, wird gier warscheinlich
    geändert, so fern die ersten Praktischen Test´s zeigen
    das die kamera Rauscharm ist! Die 10 fps sind auf jeden fall schon einmal eine ansage da verpasse ich den richtigen moment schon einmal nicht, genau wie die 99 Kreutzsensoren! Wie gesagt ich bin gespannt und hoffe Gunther Wegner macht den test :-).

  22. Danke für die ausführliche Kritik an der neuen Nikon d500
    Ich kann kaum abwarten das teil in meinen Händen zu haben
    Gaby

  23. Frank 3. April 2016, 13:27   »

    Hallo. Vielen Dank für deinen Bericht. Bin Besitzer einer D7100 und würde gerne auf die D500 umsteigen. Allerdings stellt sich ein Problem. Ich arbeite mit Photoshop CS6. Wie verhält sich das mit dem RAW Converter ? Soweit ich weiß wird er nicht mehr aktualisiert für CS6.
    Würde mich über deine Hilfe freuen.

    Frank

    • Wie immer werden neue Kameras natürlich nur von den neuen Versionen der raw Konverter unterstützt. Also, entweder upgraden, oder mir dem neusten Dng Converter die Dateien in Dng konvertieren.

  24. Gustav 28. März 2016, 12:52   »

    Hallo,

    erst einmal möchte ich mich bei Dir für diese tolle Seite bedanken!
    Vor einigen Jahren habe ich zum Einstieg in die DSLR-Fotografie die D3100 gekauft und damit in sprichwörtlich jugendlichem Eifer einfach alles gemacht und war auch sehr zufrieden (damals schon mit 18-55 und 55-300er).
    Vor zwei Jahren stand die Überlegung im Raum, mir die D7100/D7200 als “Upgrade” zu kaufen, oder in Richtung Videografie zu gehen.
    Letzteres habe ich mit dem Kauf einer GH4 mit 13-130er getan und es eigentlich auch nicht bereut, mittlerweile ist die Videografie mehr ein Teil meines Berufes als die Fotografie.
    Jetzt habe ich aber auch privat wieder richtig Lust auf die Fotografie, stoße aber aufgrund meiner eigenen Anforderungen natürlich an die technischen Grenzen meiner D3100 (LowLight, Fokus, Video war damals eh kein Thema). Als ich also wieder in Richtung D7200 geschielt habe, kam jetzt die D500 raus und trotz dem für mich recht hohen Preis bin ich versucht, sie mir zu holen. (Mit 18-70 f2.8/4, wenn schon, denn schon ;) )

    Die Frage, die ich mir also nun stelle ist, ob es sich zum einen für mich lohnt und zum anderen, ob es aus meiner Sichtweise preiswert ist. Nicht zuletzt würde ich natürlich neben der herausragenden Foto-Specs auch die Videofunktion als Ergänzung zu meiner GH4 nutzen wollen, habe da aber mit Nikon eher wenig Erfahrung, was Handling und Qualität des Videos angeht. Was ist Deine Einschätzung?
    Ein wenig verwundert war ich jetzt vor allem, was die Bildstabilisierung angeht, die für das 4k-Video angeblich nicht verfügbar sein soll. Handelt es sich dort um einen Body-internen Stabilisator? Wie sieht es mit dem Objektiv-internen Stabilisator aus? Funktioniert der nach wie vor? (Oder zuletzt: bin ich da falsch?)

    Viele Grüße!

  25. Dirk Balzuweit 25. März 2016, 00:48   »

    Bei diesem Bericht erkenne ich einfach wieder, dass hier KEIN von der Industrie bezahlter Egoarsch berichtet, sondern ein Profi, dem es ausschliesslich um die fotografischen Ergebnisse geht. Vollformat dem Weitwinkel, dem APS-C den Telebereich…Ich wollte eigentlich den sehr kostspieligen Sprung von der D7100 in Verbindung mit ausschliesslich Sigma Art-Objektiven(Dein Test mit dem 18-35mm Art hat mich umgehauen!) zur D810 wagen. Wenn ich nicht irre, cropt die Kamera automatisch, wenn keine Vollformatobjektive verwendet werden. Das Standardobjektiv hätte ich schon gehabt( Sigma 24-105mm Art ) Auch mein Tamron 150-600mm wäre vollformattauglich gewesen…Doch jetzt bleibe ich beim APS-C-Sensor. Nikon hat mich mit der D500 überzeugt und hoffe, dass sie auch nur annähernd das hält, was sie verspricht. Die Praxis sieht ja immer etwas anders aus…Grüsse aus der Schweiz nach Hamburg, sendet Dirk

  26. Genau so sehe ich das auch. Vollformat und DX müssen ergänzend verwendet werden, um die jeweiligen Stärken herauszuarbeiten. Ansonsten sind D750 und D500 auf einem Niveau, das äußerst stark ist.

  27. Hallo Gunther, gibt es schon neue Erkenntnisse bezüglich Liefertermin und Straßenpreis für die D500?

    • Da wird noch nicht viel passieren! Vorbestellen kann man die fast überall. Aber unter 2.325 habe ich da noch nichts gesehen. Eh da die Preise etwas runter gehen, dauert das dann sicher etwas. Und vor Ende März bzw. eher im April wird es die D500 wohl noch nicht geben.

      Und wenn, gibt Gunther garantiert ein Zeichen, wenn er die in der Hand hat. Und da gehört er bestimmt mit zu den Ersten, die sich die gönnen…

      • Dirk Balzuweit 25. März 2016, 01:02   »

        Ich kann an alle Pfennigfuchser nur appellieren, in der der Schweiz zu kaufen.
        Aber! Dann seid so fair, und beteiligt den Gunther mit einer Spende für seine tolle Seite!

        Offizieller Preis bei microspot.ch für 1899,00 SFR !!!! Bedenkt, dass der Euro noch ein klein wenig stärker ist!

    • Richard 17. März 2016, 12:52   »

      Hallo,

      Amazon hatte sie noch vorgestern für 100 oder 200€ weniger angeboten. Heute wieder 2329€.

  28. Gerhard 10. März 2016, 11:17   »

    Vielen Dank für diesen hervorragenden Bericht, der mir wirklich bei der Entscheidung D750 vs. D500 hilft.
    Ich werde die D500 zusätzlich zur D7100 kaufen, damit die ewige Objektivwechslerei zwischen Weitwinkel und Tele entfällt.
    Ich werde allerdings zur Sicherheit abwarten, ob die erste Charge der D500 nicht wieder irgendein Problem hat, das Nikon mit einer Rückrufaktion beantworten muss. Ich schließe nicht aus, dass sogar die verzögerte Auslieferung damit zusammenhängen könnte.

  29. Christian 9. März 2016, 23:42   »

    Hallo zusammen also ich muss sagen die Seite ist echt TOP.
    Mir geht es so wie sicherlich sehr vielen mit der Entscheidung ob 750 oder der neuen 500…..
    ich bin Besitzer einer d7100 mit einen 70-200 2,8 , 18-200 , 35 , 2 fach conwerter…
    jetzt ist noch auf der liste das Sigma 18-.. 1,8

    aber ich bin mir nich 100 % sicher ich welche Richtung ich mich entscheiden soll natürlich ist ein Weitwinkel auch noch ein muss.
    kann mir wer einen nützlichen Tipp geben.
    (airpower spotten, natur , ich versuche mich auch im studio……)

    Danke
    lg
    Christian

  30. Hallo Gunther,
    Hast Du schon Informationen oder sogar Erfahrungen mitbedenkt Sigma 50-100 Art ? Ist es wie sein Gegenstück 18-35 mm spitze ?

    • Nein, dass Objektiv gibt es ja noch gar nicht.

      • Wolfgang 29. Februar 2016, 11:45   »

        Hallo Günther

        Das Sigma 50-100 mm f 1,8 steht bei Sigma auf der Seite und soll in Kürze erhältlich sein, der preis beträgt 1.249 €.

        • Ich versteh nur nicht, warum Sigma dem 50-100 keinen abschaltbaren Bildstabilisator (OS) verpasst hat! Ist zwar auch z.B. bei 135er für VF nicht verbreitet – aber da kann man im Studio auch etwas abblenden und bei viel Licht mit kurzen Zeiten arbeiten.

          Ein OS wäre in diesem Brennweitenbereich jedoch schon besser. Für Vollformat gibt es inzwischen von Tamron das 85/1.8 VC, das neue Nikkor 24-70 hat ebenfalls einen, das 70-200 hatte diesen schon immer. Beim Sigma 24-105/4 Art wurde ebenso einer verbaut. Und gerade bei 100 mm und wenig Licht wäre es sicher oft sehr hilfreich.

          Der angestrebte Preis von 1250 ist da ebenfalls schon sportlich. Mal sehen, was der Markt später dazu sagt.

  31. Gratuliere – wieder ein toller Bericht. Besonders gut passt mir die klare Stellungnahme zugunsten des DX-Formats. Ich selber fotografiere viel in der Natur (Vögel, Wild, Libellen, aber auch Landschaften). Solange ich keine Prints mache, die grösser als A3 sind genügt DX problemlos. Ich habe deshalb meine FX-Kameras verkauft und fühle mich heute buchstäblich erleichtert?
    Werner

  32. Hallo Gunter

    Wieder mal ein absolut genialer Bericht. Ich schätze deine sehr neutrale Haltung. Egal ob du Begeistert bist oder ein Produkt nicht so prickelnd findest, schaffst du es mit treffenden Beispielen negative Aspekte aufzuwerten und Highlights zu relativieren.

    Ich persönlich finde es immer sehr deprimierend, wenn man sich für ein Produkt enschieden hat, eigentlich zufrieden ist und es von irgend einem “Heini” in einem Artikel komplett vernichtet wird, ob begründet oder nicht.

    Unter anderem dank deinen Berichten fällt es mir als Hobbyfotograf leichter einzuordnen, ob eine Kamera etwas für mich sein könnte.

    Vielen Dank und liebe Grüsse
    Michel

  33. Wolfgang 11. Februar 2016, 02:45   »

    Ich habe gerade gelesen das die D500 erst ab Anfang/Mitte April verfügbar sein soll.
    Angeblich (laut Nikon) soll die hohe Nachfrage der Grund sein, man muss wohl mehr produzieren.

    Weiß jemand welcher Horizont verbaut wurde 2/3 Achsen?

  34. Bernd Gantert 9. Februar 2016, 19:03   »

    Hallo Ralf,

    ich teile deine Meinung voll und ganz.
    In der analogen Zeit fotografierte ich u. a. mit der F4. Sie hatte auch ein rundes Okular, welches mit einem seitlich angebrachten kleinen Hebel verschlossen werden konnte; einfach toll.
    Das vermisse ich sehr an meiner D750. Ich hatte unabsichtlich schon des öfteren die Augenmuschel in der Hand.

    Viele Grüße

    Bernd Gantert

  35. Ralf Brinkmann 9. Februar 2016, 18:16   »

    Etwas, das mir jetzt schon an der D500 gefällt, ist das runde Sucherokular mit dem Verschluss. Was habe ich das gehasst, dass bei einem Wechsel von D80 auf D7100, D800, und D750 zum Beispiel jedesmal die Okulare anders sind und man für Winkelsucher andere Anschlüsse braucht bzw. bei den eckigen Okularen jedesmal zum Verschließen die Augenmuschel abgezogen und gegen das Deckelchen getauscht werden muss. Ich möchte nicht wissen, wie viele Augenmuscheln auf diese Weise schon verloren gegangen sind. Ich hoffe, dass Nikon jetzt bei allen zukünftigen DSLR-Modellen bei den runden Okularen bleibt.

  36. Andreas Baumgart 9. Februar 2016, 18:01   »

    Hallo,
    ich schwanke nach wie vor sehr zwischen D750 und D500. Ich bedaure sehr, dass die D500 keinen eingebauten Blitz bekommt. Der ist in manchen Situationen durchaus nützlich. Die D750 hat als Semiprofi-Kamera auch einen mitbekommen. Auch finde ich schade, dass sie kein rundum schwenkbares Display erhält, wie es die D5100 schon hat.
    Meine Frage: Sind Blitz und Klappdisplay an der D750 Schwachstellen in Hinblick auf Witterung / Versiegelung?
    Besten Gruß,
    Andreas

    • Also in der Praxis macht sich das wohl nicht so bemerkbar.
      Das Klappdisplay der D750 ist besser, da sonst links keine Knöpfe sein könnten (wie bei der D5500 z.B.). Daher geht das bei den großen Kameras nicht.
      Das Klappdisplay der D750/D500 ist aber total prima, so wie es ist.

  37. Die D500 klingt wirklich verlockend – vor allem wenn man viel in den Bergen unterwegs ist und den Crop-Faktor möchte. Ich bin mal gespannt, wie sich dann wirklich anfühlt, wenn sie mal in den Läden ist.

  38. Thomas Hufmüller 1. Februar 2016, 13:08   »

    Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beschreibung der D 500.
    Ich halte es für ratsam, erst einmal etwas zu warten und die Preisentwicklung zu beobachten, oder auf Cashback Aktionen zu warten. Wenn die Preise dann gefallen sind, so hoffe ich, kann man zu schlagen. Dann kommt die D 7100 weg und die D 500 daher. Bis vor kurzem hatte ich, mit Scheuklappen, die D 750 im Auge. Nicht das ich sie aus dem Auge verloren hätte, ab die D 500 schaue ich mir zumindest mal an. Meine vier FX Objektive werden an der D 500 sicherlich genauso ihren Dienst verrichten, wie es an der D 7100 funktioniert. Lediglich mit dem Kauf des AF-S 300/F4 warte ich jetzt natürlich noch etwas.
    Gruß

    Thomas

  39. Ralf Brinkmann 31. Januar 2016, 17:37   »

    Ich glaube, mir wird es jetzt langsam zu viel. Das ist hier kein Diskussionsforum, sondern Gunthers persönlicher Blog (!), in dem er seine Meinungen und Testergebnisse veröffentlicht. Er lässt auch Kommentare dazu zu. Wer dies jedoch als Diskussionsforum versteht und missbraucht oder sich hier als Hilfsmoderator aufspielt, der sollte sich etwas Passendes suchen. Es gibt genug davon.

    Schönen Sonntag noch, Ralf

    • Da hast du sehr wohl Recht Ralf – solche Dinge künftig lieber direkt per Mail und nicht über Gunthers Blog! Damit schließe ich mich natürlich mit ein!

  40. Als ich die Ankündigung zur D500 zum ersten Mal las, kam das Gefühl von 2007 mit der Ankündigung der D3 und D300 wieder hoch. Von Anfang an war mir klar, das ich mir die D300 holen werde, trotz des stolzen Preises von knapp 1.700€. Auch bei der D500 werde ich wohl nicht nein sagen können, obschon ich mit der D7200 im APS-C Bereich schon ganz gut aufgestellt bin.

    Endllich ein Nachfolger der D300, welcher vom Leistungsumfang ganz dicht an die einstelligen Nikons anknüpft. Meiner Meinung sogar noch ein wenig mehr wie damals die D300 zur D3. Warum, na sieh hat einen runden Sucher mit 1facher Vergrößerung und einen riesen Puffer. OK, um diesen Puffer vollwertig nutzen zu können, braucht man wohl eine schnelle aber auch teuere XQD-Karte. Ansonsten finde ich vieles an ihr Topp, der fehlende Blitz stört mich dabei überhaupt nicht. Dafür hat man ja 10 Bilder/s, 200 Bilder am Stück, ein AF mit 153 Meßfeldern und Kreuzsensoren bis fast zum äußeren Rand, genial.
    Für mich ist die D500 eine sehr gute Kamera für meine Wildlife zwecke aber auch für Sport udn Reportage ist sie genial und warum sollte man sie nicht auch für Hochzeiten, Taufen oder Makros einsetzen können. Irgendwie schon ein allrounder, auch Dank der 1/8000s bei ISO100, ja sogar Low1(ISO50) ist ja mit ihr machbar. Gerdae die fehlende 1/8000s Verschlußzeit hat mich immer ein wenig an die D750 gestört, auch wenn man dies anderwertig umgehen kann, z.B. durch Graufilter. Aber allein das Handling hätte mich gestört.

    Was mich wundert ist, dass einige User trotz den Entwicklung bei Nikon mit dem Expeed4, noch etwas auf die ISO-Angaben von Mikon gibt. OK, für JPEGs aus der Kamera hat sich ja viel getan aber für die RAW-Verarbeitenden User waren die Sprünge seit der D7000 doch eher klein. Sie doch relativ starke Entrauschung hat mich an der D7200 von Anfang an nicht gefallen, trotz der doch besseren Entrauschungsmethode. Von der D7100 zur D7200 ist ja so gut wie kein Unterschied im RAW zu merken, weder vom Rauschen noch von der Dynamik und dennoch hat Nikon die ISOs von 6.400 auf 25.600 hoch gesetzt, ohne dabei auch nur ein 1/2 ISO-Stufe an den RAWs verbessert zu haben. Glaubt man den Angaben, müsste die D500 ja deutlich besser werden als die D750, was ich einfach mangels der kleinen Sprünge in den Generationen nicht zu glauben wage. Das der Sensor nun statt 24MP nur 20,9MP hat, spielt da eigentlich überhaupt keine Rolle, weil man ja mittlerweile weiß, das letztlich die gesamte gesammelte Lichtmenge zählt und nciht die Lichtmenge einzelner Pixel. Im Gegenteil, gerade bei der Dynamik sieht man ja was die D7200 bei der Basis-ISO, mit ihren kleinen Pixeln schon zu leisten vermag. Fast 14Ev an Dynamik gilt es zu toppen, nur wenige Kameras aus dem Nikonlager sind da besser. Klar, im oberen ISO-Bereich wird sie ein klein wenig vom geringeren Lese-Rauschen profitieren aber ISO51.200 ist einfach deutlich zu hoch gegriffen. Nichtmals mit der ab und an ausgeliehenen D4s würde ich bedenkenlos über ISO12.800 gehen, ja schon ab ISO6.400 leidet die Qualität doch merklich.

    Dennoch freue ich mich auf die D500 und hoffe dieses mal den ersten Run auf die D500 aussitzen zukönnen, um evtl. von den dann fallenden Preisen zu profitieren. Insgesamt Klasse Nikon.

    Martin C.

    • Micha vW 28. Januar 2016, 14:29   »

      Hallo Martin,
      Deine Überlegungen zu den Iso-/Rauschleistungen finde ich interessant. Z. Zt. arbeite ich mit einer D7100. Unter “normalen” Lichtbedingungen sehe ich diese bis Iso ~1600 als völlig unkritisch im Bezug auf Rauschen. Ich habe vorher die D3200 getestet und meinem subjektiven Empfinden nach ist die 7100 hier 3/4 Blendenstufe besser, abgesehen mal vom anderen Body, Knöppe, Komfort…
      Die D7200 war hier für mich auch kein Grund zum Wechsel des Body.
      Da ich aber schon gerne auch mal mein 150-600 Telezoom verwende bin ich natürlich scharf auf jede Blendenstufe mehr Iso-Leistung. Ein Wechsel auf VF ziehe ich allein aus diesem Grund in Betracht. Nun ja, dann kam die Ankündigung der D500. Deine Annahme das auch hier keine Wunder zu erwarten sind teile ich im Bezug auf das Rauschverhalten.
      Aber VF heißt ja u.U. auch Abschied von Objektiven wie zB mein Standardzoom Sigma 17-70 und mein 12-24 von Tokina.
      Unter dem Strich wird es also vergleichbar teuer ne D750 inkl. neues Standardzoom oder Weitwinkel oder Body der D500. Wenn ich also rein die Iso-Leistung betrachte interessiert mich mal Deine/Eure Einschätzung. Wo siehst Du/seht ihr die 7100/7200 an der Rauschgrenze(Iso-Wert) und wie viel mehr hat der Vollformat-Sensor zu bieten?
      (Ist sehr subjektiv, finde es dennoch interessant zu sehen was andere so erfahren haben)

      VG und Dank für Deine/Eure Meinung

      Micha

      • Hallo Micha,

        das mit dem Rauschen und wie weit man gehen kann ist nicht einfach so mit einem Satz zu beantworten. Das hängt dann doch von den Lichtverhältnissen, gewollte Ausgabegröße und Motiv ab.
        Bei Fell und Gefieder versuche ich möglichst nicht über ISO1600 zu gehen, wenn es denn groß ausgegeben werden soll, bei Bildern die man in den üblichen Größen von 1048 bis 1600 Pix zeigt, gehe ich dann auch bei gutem Licht bis ISO4000, darüber wirklich nur noch zu dokumetarsischen zwecken. Alles was von der Struktur her unkritisch ist und gut entrauscht werden kann auch auch gerne etwas höher.
        Selbst habe ich auch wie du ein solches Dunkelzoom bis 600mm und Blende f6,3. Da weißt du ja wie schwierig es ist, selbst bei einigermaßen guten Licht, schnelle Bewegungen einzufangen und dabei möglichst unter ISO3200 zu bleiben. Da ist es nicht so einfach die richtige Balance zwischen möglichst wenig Rauschen und dennoch Bilder machen zu können. Schade das die Lichtstarken Festbrennweiten in dem Bereich so teuer sind.

        Da bei der D7200 schon die Farbwiedergabe etwas besser ist als bei der D7100 und ich davon ausgehe, das dies bei der D500 so beibehalten wird, könnte ich mir schon vorstellen, dass du etwa 1 ISO-Stufe höher gehen kannst als jetzt. Es sind halt viele Dinge die dabei zusammen kommen.
        VG
        Martin

        • Martin, deine Meinung zur Pixelanzahl kann ich absolut nicht teilen. Es spielt sehr wohl eine Rolle, wieviel Pixel du auf einem Sensor hast! Je größer ein einzelnes Pixel ist, umso größer ist auch die Lichtmenge, die man damit einfangen kann – dass ist ganz einfache Physik. Nicht umsonst haben die High-ISO-Kameras deshalb weniger Pixel – eben um die einzelnen Pixel größer zu bauen und damit mehr Licht einzufangen (siehe auch die Sony-A7-Serie und selbst bei Nikon z.B. die D4)! Dabei spielt die Größe des Sensors erst einmal gar nicht die Rolle – sondern nur dafür, wie hoch die Auflösung der Bilder dann letztendlich noch sein soll. Da sind Vollformater dann schon besser dran.

          Technologisch sind die Sensoren schon mit jeder neuen Generation etwas besser geworden. In den D7100 wurden aber ein Toshiba-Sensoren verbaut. Eher ein Novum, da Nikon vorher und auch später wieder fast ausschließlich Sony-Sensoren verbaute (wie auch in der D7200 und D750).

          Die D500 geht deshalb auch auf die ca. 20 Megapixel zurück – reicht ja auch völlig aus! Derzeit nutz ich die D7100 bis ISO 6400. Bei der Bühnenfotografie setze ich dabei meist ein 70-200 VC ein. Bei Abzügen von 13×18 cm sieht man da nach einer moderaten LR-Bearbeitung kein Rauschen. Hängt immer davon ab, wofür. Fürs Web überhaupt kein Problem, wen sich die Bilder auf einem 27-Zöller dann in voller Größe ansehen möchte – da fällt es dann natürlich etwas auf. Aber das seh ich relativ relaxt.

          Auf die Herstellerangaben zu den max. ISOs gebe ich erst einmal gar nichts. Dafür gibt es schließlich keinen Standard. Da kann jeder hinschreiben, was er denkt. Vernünftige Ergebnisse bringen da nur Vergleiche der RAW-Bilder, so wie es Gunther bereits einige Male getan hat. Da man selbst selten die entsprechenden Möglichkeiten hat, dies so detailliert auszutesten, ist man da auf unabhängige Meinungen – so wie auf Gunthers Testergebnisse – angewiesen.

          Die D500 wird da schon einiges bringen. Bis ISO 25.600 wird das dann sicher überhaupt kein Problem sein. Ob sie dann an die D750 heranreicht ist noch eine andere Frage – man kann die Pixel schließlich nicht so groß bauen. Aber wer von uns weiß, was da heute schon alles möglich ist… Es bleibt spannend.

          Also mir gefällt die D500 von der Konzeption her deshalb so unwahrscheinlich gut – etwas weniger Pixel mit dafür höherer ISO-Leistung, Profi-AF und die Felder fast bis zum Rand. Die Knöpfe, die man sich für die direkte Bedienung wünscht und ein großer Puffer und schnelle, lange Bildfolgen. Hey – das ist doch echt was Tolles. Und mit so einer Cam kann man dann auch viele Jahre arbeiten.

          Sicher, wird die Cam im Profibereich für den Telebereich (Sport- ,Action) empfohlen. Sie ist und bleibt deshalb aber trotzdem eine tolle Allround-Cam. Vollformat ist, wie Michael schon sagte, natürlich teurer. Der Body sowieso und erst recht die Linsen. Und alles größer und schwerer – wer möchte das dann immer mitschleppen? Natürlich hat Vollformat seine Vorteile – aber durch eine D500 schwinden diese oft enorm. Für viele Fälle reicht diese dann aus und eine VF könnte zu Hause bleiben.

          Objektivmäßig sollte Nikon da schon noch was machen. Da ist das derzeitige nicht alles das Gelbe vom Ei und viel werden berechtigterweise zu den Sigma Art greifen. Nur wenn man Sigmas mit einem OS verwendet, verträgt sich in einigen Bereichen die Firmware der neueren Nikons nicht mit dem Bildstabilisator der Sigma-Objektive, die erst nach einer Minute abschalten und erst dann ein Scrollen der Bilder und des Zomms ermöglichen – geht zwar vorher auch, aber nur mit Einzelklicks – ist nicht dramatisch, aber ärgerlich.

          Bei meinem Sigma Art 24-105/4 DG OS HSM an der D700 gibt es keine Probleme. Auch beim Sigma Contemporary 17-70/2.8-4 OS HSM (was ja in etwa dem neuen Nikkor 16-80/2.8-4 DX VR entspricht) – zumindest, so lange man es an der D5200 betreibt. An meiner D5300 oder D7100 habe ich aber dieses Problem. Deshalb nutze ich dort dann auch meist das Sigma Art 18-35/1.8.

          Aber hier kann Nikon noch ordentlich nachlegen und sollte dies auch – und vor allem nicht den Markt der Systemkameras aus den Augen lassen! Aber ich bin mir fast sicher, dass auch da in diesem Jahr was Ordentliches passiert,…

          • Hallo Gerd,

            bei einer 100% Betrachtung gebe ich dir recht aber mich interessiert das fertige Bild und da zählt nun einmal die Gesamtmenge des gesammelten Lichtes. Vergleiche ich die 100% Ansichten der D7000, welche ich mittlerweile an eins meiner weiter gegeben habe, mit den 100% Ansichten der D7200, würde ich bis ISO3200 der D7000 den Vorang geben auf gleicher Ausgabegröße betrachtet ist dann aber doch die D7200.
            Angesehene Testseiten wie DPReview.com gehen mit ihrem New Studio Scene comparsion tool auch den Weg, das man sich die Vergleiche dort nicht nur in JPEG und RAW(Adobe) entwickelt anschauen kann, sondern auch noch auf kleinste Vergleichsgröße oder im Print anschauen kann. Bei den beiden letzteren also auf gleiche Größe skaliert. Da sind die Unterschiede im Rauschen bei der RAW betrachtung, zwischen D4s, D750 udn D810 gar nicht so groß, wenn man die Lupe nicht gerade auf komplett dunkle Bereiche schiebt, weil dort das Leserauschen der größeren Pixel natürlich deutlich besser wird. Dort wo Licht ist aber eben nicht. Für Astrofotografen würde ich dann eher auf eine D4s verweisen für alles andere ist es nicht so gravierend, spielt sich alles unterhalb einer ISO-Stufe ab.
            Da ich die D800 selbst mein eigen nenne und immer mal wieder auf eine D4s zugreifen kann, weiß ich das die Bildunterschiede so gravierend nicht unterscheiden. Auch nicht bei Bühnenfotografie, wo ich mal beide mit hatte und beide bis ISO25.600 gegeneinander vergleichen konnte. Die D7200 fällt dagegen aber merklich ab, da fehlt eben die 2,3fache Lichtmenge des größeren Sensors, was wiederum etwa 1 ISO-Stufe entspricht.
            Vergleiche ich nun die D7200 mit der D500 hat jeder Pixel max. 16% mehr Fläche, während die D5 aber 169% mehr Fläche hat. Wenn also die Pixelfläche zählt, müsste die ja grandios besser sein als eine D500 aber Nikon gibt ihr in den ISO-Angaben nur 1 Stufe mehr.

            Wie schon zuvor geschrieben, glaube ich nicht das es ein großer Fortschritt geben wird, eher einen kleinen Step wie schon bei den Sensoren zuvor.

            In allen anderm gebe ich dir Recht, die D500 hat alles was uns an der D7000, D7100 und D7200 gefehlt hat. Bodygröße udn Verarbeitung, Gewicht, Geschwindigkeit Ausstattung alles in Reichweite der 1er, wie damals bei der D3 und D300. Von daher freue ich mich auf diese Kamera.

            Schönen Restsonntag

            Martin C.

        • Ich glaube, wir liegen mit unseren Meinungen ziemlich gleich, reden jedoch etwas aneinander vorbei.

          Bilder verschiedener Kameras würde ich nie in der 100%-Ansicht vergleichen, sondern bezogen auf die Bildgröße. Und das von einer Kamera-Generation zur nächsten keine riesen Sprünge bei der ISO-Perfomance vorhanden sind, dass weiß auch ich und habe dies auch schon häufiger in meinen Kommentaren so geschrieben, dass man da keine Wunder erwarten darf.

          Sensorherstellung ist schon nicht ganz einfach. Man darf aber auch nicht nur die Gesamtsensorfläche durch die Pixelanzahl teilen. Rein physikalisch hat man mit einem größeren Pixel zwar die Möglichkeit, mehr Licht aufzunehmen – aber es spielen ja bei der Sensorproduktion noch viele andere Faktoren eine Rolle.

          Oft liest man auch einen Wert für Pixelpitch – der Abstand zwischen den Mittelpunkten zweier benachbarter Pixel auf dem Sensor. Dieser Wert sagt aber leider auch nichts über die Sensorgröße aus. Über den Pixeln befinden sich noch Mikrolinsen, Infrarotfilter und ein Schutz und zwischen den Pixeln teilweise auch noch Elektronik. Diese ist aber bei den moderneren Sensoren schon weiter nach hinten gewandert, so dass man nun noch mehr Platz für die einzelnen Pixel hat.

          Für die D500 rechne ich mit einer sehr modernen Sensorarchitektur und denke schon, dass dieser Sensor ein kleiner Meilenstein für das DX-Format werden wird. An eine D750 oder vergleichbare FX-Kameras wird die ISO-Leistung trotzdem nicht heranreichen. Aber da lassen wir uns mal überraschen, was die D500 wirklich bringt. Bislang habe ich noch nirgends ein High-ISO-Raw-Bild von einer D500 gesehen, nur ein jpg. Aber das sagt erst einmal nicht viel aus…

  41. Super Kommentar.
    Die ewigen Besserwisser nerven ohne Ende.
    Wers nicht haben will brauchts nicht kaufen und aber auch nicht aufregen. (Hinweis auf die Foren)!
    Gunther weiter so.
    LG Ludwig

  42. Franz-Josef Molitor 24. Januar 2016, 10:15   »

    Für Sportfotografen ist die D500 ein absolutes Sahnestück! Für alles andere gibt es im Nikon-Programm bereits die tollsten Kameras der Welt!

    • Wolfgang 25. Januar 2016, 10:30   »

      Für Sport und Tierfotografen ist diese Kamera ein muss.
      Viele Jahre haben viele Menschen auf den Nachfolger der legendären d300s gewartet.
      Die ungeduldigen kauften ein anderes Modell, andere wechselten den Herstelle oder das System.

      Die geduldigen die eine Kamera auch ml länger als zwei Jahre benutzen werden nun belohnt mit dem besten was es zur Zeit im APS-C Bereich zu kaufen gibt.

      Ich bin einer von ohnen, hurra.

  43. EdwinBrown 24. Januar 2016, 07:55   »

    Das ist doch hier ein Forum.
    Es ist schön,dass man seine Meinung äußern kann.
    Eine Kamera bleibt immer eine Kamera.Auch in 20 Jahren
    wird es kaum ein Wunder geben.Aber durch die moderne
    Technik hat der Fotograf viele Vorteile.Damals
    erfordert man viele Erfahrungen,damit man schöne Fotos
    machen kann.Heutzutage ist wesentlich viel einfacher.
    Idee und Kreativität hat aber leider nicht jeder.
    Deshalb wird es immer wieder neue Kameras geben.
    In der Hoffnung,dass man mit der neuen Kamera bessere
    Foto machen kann.Man darf nie vergessen,gute Fotos
    macht nur der Fotograf nicht die Kamera.
    Ich selbst fotografiere seit über 30 Jahren.Erst
    Canon und dann nur noch Nikon.Alle meine alte
    Objektive kann ich ohne Problem mit meiner D750
    weiter verwenden .Ich bin sehr glücklich mit dieser
    Kamera und finde dankbar,dass Nikon bis jetzt viel für
    Fotografie getan hat.Eine neue Kamera wie die D500 oder D5 ist
    ist nur wegen HABEN-WILL Gefühlt,dass man es nie los
    werden kann .
    Man soll lieber auf Motiv konzentrieren .Nur so
    macht die Fotografie Spass.

  44. Ich schreibe hier im Moment relativ viel – und ich frage mich warum. Hm….
    Noch bevor Gunther seinen Blog bzgl. der D500 hier öffnete, bekam ich – wie viele Kunden von Nikon – die Ankündigung der selbigen und ich war begeistert! So begeistert, wie ich es bei Gunther aus seiner „ersten Einschätzung“ herauszulesen glaube.
    Wer meine Kommentare – seit Jahren hier und in der fc – liest, weiß, daß ich Dynamikfreak bin.
    Ich nannte den „Helligkeits-Hub“ eines Sensors „Dynamik“, lange bevor es allgemein so bezeichnet wurde.
    In den Anfängen der digitalen Kameras wurde diese Größe „Density“, „Schwarzwert“ oder – was VIELLEICHT noch am sinnvollsten war, „Dichteumfang“ genannt. Aber in Wirklichkeit bezogen all diese Begriffe sich auf die analoge Fotografie und die Eigenschaft ein Material zu schwärzen bzw. einzufärben. Sei es ein Negativfilm, ein Diafilm, oder eine Positivbelichtung.
    Da ich seit vielen Jahren in der Entwicklung von elektronischen Schaltungen beheimatet bin, nannte ich es so, wie es der Sache gerecht wird und für mich auch viel mehr Sinn machte. Es sind elektronische Bauteile. Vereinfacht ausgedrückt Transistoren, deren „Basis“ (bzw. Gate) durch Photonen angesteuert werden. Verstärkerschaltungen (und das sind es letztendlich) mit diesen Bauteilen besitzen eine DYNAMIK. (Wie sich das analog zur „Bildauswertung“ weiter begründet, lass ich jetzt weg)
    In diversen Fach-Foren und vor allem auch in Korrespondenz mit Henner Helmers (ein Ingenieur, der, ebenso wie ich, sehr Foto-affin war) nannte ich damals den Bereich des elektrischen Ausgangssignals eines Bildsensors in Abhängigkeit zum (gleichzeitig darstellbaren) hellsten und dunkelsten Punkt „Dynamikumfang“.
    Henner Helmers ist leider bereits verstorben, aber seine Familie pflegt seine hoch informative Homepage bis heute!). Herr Helmers nannte es ab da auch so und und immer häufiger las ich diesen Begriff, bezogen auf Fotosensoren, dann auch im Netz.
    Ob zeitgleich mit mir andere Leute diesen Begriff in Zusammenhang mit bildgebenden Sensoren auch verwendeten, ist mir nicht bekannt – aber oftmals ist die Welt klein (vor allem seit wir das Internet haben).

    Bei den allerersten Anfängen von Sigma in Sachen DSLR bekam ich freundlicherweise von dieser Firma einen kompletten Koffer mit Kamera, Blitzgerät und Objektiven Ihres ersten Foveon-Sensor-Apparates leihweise zu Testzwecken zur Verfügung gestellt.(Damals viele, viele tausend DM wert!)
    Nach wie vor bin ich von dem Konzept dieses Sensors begeistert. Ich machte damit bis zum heutigen Tag meine wohl natürlichste und wirklichkeitsgetreueste Aufnahme mit einer Digitalkamera überhaupt!
    Allerdings ist/war der Rest (LEIDER!) nicht alltagstauglich.
    Meinen kleinen Erfahrungsbericht zu dieser Kamera stellte Herr Helmers später auf seiner Seite ein.
    Warum schreibe ich das? Hm… weil die Daten der D500 mich sofort auf einen immensen Dynamikumfang schließen lassen. Und – wenn ich ehrlich bin – Technik, welche mich faszinierte, kaufte ich mir irgendwann auch. Selbst wenn ich sie für überteuert hielt. (Was das „Auge“ will, rechtfertigt der Verstand ;-).
    Jetzt ist es aber so, daß ich ständig darüber nachdenke WAS sich „in mir“ nun doch an der D500 stört.
    Das ein- oder andere wurde ja schon genannt. Ich wiederhole es jetzt nicht. Dennoch hätte ich sie vielleicht gekauft.
    Aber es kristallisiert sich immer mehr folgende Überlegung heraus:
    Ich möche gerne weiterhin „erwachsene Body´s“ mit guter Haptik. Diese aber, wenn schon „groß“ , dann in Vollformat. Und in dieser Sparte denke ich, werde ich, nicht zuletzt der wertigen Ausführung Willen – und ob meiner bereits vorhandenen Vollformat Optiken – bei Nikon bleiben.
    Allerdings habe ich schrankweise Foto- und Filmzeugs aus allen möglichen Bereichen im Haus. Das muss sich ändern!
    Ich ärgerte mich bereits über meine D200. Nicht weil sie schlecht wäre (im Gegenteil!) aber weil sie keinen großen Sinn mehr macht. Die Crop-Objektive zu ihr sind durchweg nicht wirklich WW-tauglich. Außerdem lassen sich diese Objektive nicht einmal zum „schnellen Mitnehmen“ an Sony adaptieren. (Merkwürdigerweise geht dies bei Canonobjektiven nahezu problemlos, selbst mit AF. Aber dort kauft man auch keine Sensoren bei Sony. ….. )
    Für WW besitze ich aber zwischenzeitlich ein tolles 20mm Sigma Objektiv für Vollformat und natürlich weitere VF-Nikone oder Fremdfabrikate für Nikon in VF-Ausführung.
    Dass das „Halbformat“ dennoch Sinn macht – darin möchte ich Gerd zum Beispiel nicht widersprechen. Aber – es macht für mich bei „Kleinbildkamera-ähnlichen“ Bodys mit Cropsensor eben keinen Sinn mehr. Der Vorteil dieses Formates liegt woanders: Die Möglichkeit damit deutlich kleinere und somit „Immerdabei“ – Kameras zu bauen und dennoch relativ viel „Sensorfläche“ zu haben.
    Warum ich übrigens kein Four Third System dafür verwende? Ganz einfach. Jene Kameras dafür sind zwar genauso handlich und klein – ABER der Sensor ist nun noch einmal kleiner. Da ein Sensor aber DAS „Auge in die Welt ist“ – und ein Sensor IMMER gar nicht genügend „Photonen saugen“ kann (!) ist APS – C genau DAS Maximum, was in derartig kleine Kameras noch hineinpasst. Die Bodys sind klein und unglaublich leistungsfähig. Der Vorteil der „kleinen“ Größe ist aber dann auch wieder deren „größter“ Nachteil. So widersinnig das klingt. Unter „Studiobedingungen“ möchte ich etwas weniger „fummeliges“ in der „Hand“ haben. Und dort ist es auch kein Nachteil, wenn es deutlich mehr wiegt, weil der „Schleppfaktor“ eigentlich weg fällt.
    Mein Wunsch – und darauf warte ich einfach – ist eine Kamera von der Größe ähnlich dem D200/D300 Gehäuse, aber mit Vollformat, Klappdisplay und eben dem Sensor der D5.
    Ich kann/werde auf diese Kamera warten! Meiner Meinung nach ist so etwas das einzig wirklich sinnvolle SPIEGELBEHAFTETE System auf der Höhe der Zeit! (Nicht aufschreien bitte – es ist MEINE MEINUNG! )
    Bei den Kleinen werde ich bei Sony bleiben. Sie sind dermaßen leistungsfähig und auch flexibel, was die Objektivauswahl angeht. Das ist nicht zu toppen. (Btw. Die kleine Sony 6000 ist sogar noch einen Ticken schneller als es die D500 sein wird. Kein Wunder – hier muss kein Spiegel 10 mal in der Sekunde bewegt werden )

    Übrigens, die D500 ist für mich am ehesten eine „Reporterkamera“! Dafür ist sie eigentlich sogar idealer als die D5. Sie ist schnell und sehr lichtempfindlich, hat ein Klappdisplay mit dem man über Menschenmassen hinweg fotografieren kann! (Warum die D5 kein Klappdisplay hat – das wissen nur Nikon Entscheider …. ) und sie kann hochauflösend filmen. Daß sie nicht gut „Weitwinkelfilmen“ kann, ist für Reporter eher ein Vorteil! Wichtig ist, daß sie dabei nicht verwackelt und das haben Nikon Ingenieure meiner Ansicht nach hervorragend! und schlau gelöst.
    Ich habe hierüber bereits etwas im Blog geschrieben.
    Dieses Posting jetzt fällt selbst für meine Verhältnisse relativ lang aus (lach). Da es aber gewissermaßen ein „Fazit“ für mich darstellt, hoffe ich, Gunther lässt es mir „durchgehen“.

    P.S. Etwas in mir wartet natürlich dennoch gespannt auf die D500. Und vielleicht haben Gunther und andere engagierte, kompetente Fotoleute noch Argumente, die ich bislang übersah!

    VG, Klaus

  45. Hallo,

    zunächst einmal ein Dankeschön für ein sachliches Review, mit dem sich jeder seine eigene Meinung bilden kann.

    Mir gefällt die D500 an sich sehr gut, aber was Nikon m. E. mit der D7000er Serie längst hätte bringen können, das soll plötzlich die D500 zu einen Einführungspreis von über 2.000 € richten? Und leider mangelt es bei Nikon nach wie vor an lichtstarken Linsen vom Schlage der Sigma ART-Serie. Einzig das 16-80 mm f2,8-4,0 macht einen guten Eindruck, preiswert ist das Ding allerdings beim besten Willen nicht! Calumet z.B. bietet die D500 zusammen mit dem 16-80 mm für 3.329 € an. Ein ganz schön stolzer Preis für eine DX mit Kit-Zoom!

    Nein, kann mich leider nicht so recht über die D500 freuen. Gibt es hier jemanden, dem es ähnlich geht wie mir?

    LG aus IBK

    Daniel

  46. So, ich habe jetzt einige Kommentare gelöscht, da sie sowohl off-topic waren als auch genau eine Richtung gehen, die ich hier nicht haben will.
    Das nächste mal mache ich die Kommentare hier komplett dicht. Hier geht es um die Ankündigung der Nikon D500. Dazu könnt ihr Euch gerne äußern. Alles andere ist off-topic.
    Danke!

    • Ralf Brinkmann 23. Januar 2016, 19:21   »

      Danke!

    • Das Wichtigste in deiner Ankündigung der D500 war eh folgende Aussage:

      “…Was ist denn eine Kamera? In erster Linie ein Werkzeug. Und das tut es für den speziellen Einsatzzweck, oder es tut es halt nicht. Man kauft es, oder man kauft es eben nicht. Jedes Werkzeug, jede Kamera fordert auch Kompromisse. Es gibt keine Eierlegende Wollmilchsau. Kann es gar nicht geben…”

  47. Josef Moeller 23. Januar 2016, 08:35   »

    Hallo, ich stimme dem zu, es ist die erste NIKON die fürs Filmen ohne Einschränkung als DSLR eingesetzt werden kann. Aber mir fehlt an der D800E erstens das Klappdisplay und dann 4K-Video, wäre sehr schön in 4.2.2. Ich warte auf die D820. (Sony machts im Format 24/36 vor) Auch die neue D5 wäre OK – aber filmen ohne Klappdisplay? Was soll der Nonsens?

  48. Bei allen Themen und „Randthemen“ die nun hier zur D500 diskutiert wurden, möchte ich mal 2 neue „Gedanken“ beginnen: Es ist ja bekannt, daß Nikon in aller Regel bei Sony die Sensoren kauft. Was mich erstaunt ist, daß es mit DIESEM Sensor ja noch keine Kamera von Sony gibt. Was wohl passiert, wenn Sony mit genau DIESEM Sensor eine eigene Kamera auf den Markt bringt?
    (Nachfolger der Alpha 6000 vielleicht? )

    Und noch ein weiterer Gedanke: Entgegen Gunthers Vermutung in seinem Pkt. 10, daß der Cropfaktor in der D500 beim 4K Filmen deshalb entstanden sei, weil man aus Performancegründen nicht interpolieren wollte, da dies zu viel Rechenpower benötigt (was sicher auch ein Aspekt beim designen gewesen sein könnte) ist es wohl so, daß man etwas ganz anderes beim 4 K filmen im Sinn hatte.
    In Ermangelung eines Bildstabilisators geht man – vereinfacht ausgedrückt – folgendermaßen vor:
    Durch das „zappeln“ des Benutzers an der Kamera verschiebt sich natürlich quasi im Takt der Vibration das Bild auf dem Sensor. Da dadurch, daß man jedoch nur den inneren Teil des Sensors fürs 4 Kf filmen benutzt, ist so zu allen Seiten genügend „Freiraum“ um das Bild weiterhin komplett aufzunehmen. Genau dies macht man sich zu Nutze. Man liest quasi immer den BELICHTETEN (zappelnden) Teil des Sensors aus und hat damit eine „mechanik-freie“ Bildstabilisierung.
    Allerdings kauft man sich diese eben mit dem weiteren Cropfaktor (zu dem bestehenden Cropfaktor von DX) ein. Der Gesamtcropfaktor beträgt dann: [gemessen an den hinreichend beschriebenen Brennweitenangaben der Objektive – bezogen auf 24×36 „Vollformat“ ;-) ]

    Gesamt – Cropfaktor beim 4K Filmen mit der D500 1,5 DX Crop x 1,5 4K Crop = 2,25

    Nikon gibt an, daß sie mit dieser Lösung, gekoppelt mit bildstabilisierten Objektiven, eine ähnliche
    5 – Achsenstabilisierung erreichen, wie Sony in ihren neuen Kameras.
    [Wobei man nicht versuchen sollte, einem Piloten zu erklären, daß es mehr als 3 Achsen gibt. Aber BITTE nicht wieder gleich aufschreien, das ist jetzt hier kein Thema und ich weiß, WIE Sony hier „rechnet“ ;-) ]

    VG, Klaus

  49. Servus,

    möchte mich kurz mal einklinken – bzgl. der Thematik “Sucher” resp. dessen Qualitäten… habe mir vor einigen Tagen (für unterwegs) die Lumix GX8 geholt (mir sind auf langen Naturtripps die sonst mitzuführenden Arbeitspferde von Nikon einfach zu schwer)… ich kann nur bestätigen, dass der OlED-Sucher dieser Lumix GX8 der Hammer ist! Das ist kein Mäusekino oder sonstiger designorientierter Firlefanz. Das ist glasklare, helle, gut dimensionierte Optik!

    Diese “Spiegellose” ist (für unterwegs) sehr wohl eine gute Alternative zu den Dicken… überhaupt legen die spiegellosen Systemkameras in bestimmten Bereichen die Messlatte rechtig hoch an – und zwar nicht, um dann anschließend mit Eleganz glatt drunter durch zu laufen…

    Es wird meine Nikons nicht ersetzen, natürlich nicht, aber bei teils sehr steilen, engen Durchquerungen von Schluchten (wo immer auch viel geklettert werden muss) möchte ich nicht angesichts des Gewichts der Nikons zuerst immer die Kamera vor Schlag schützen müssen – ich brauche bei sowas wenig Fremdgewicht – und vor allem freie Hand… mit anderen Worten: unterschiedliche Kameras und Systemtypen können durchaus dem Einsatzgebiet entsprechend gewählt werden – und gut nebeneinander existieren :-)… ich grüße Euch, six

    • Den Spiegellosen gehört sicher die Zukunft – da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber auch wenn die Sucher schon sehr gut sind und auch einige Zusatzinfos bieten, ich habe dafür derzeit trotzdem keinen Bedarf. Und ob die Spiegelreflexkameras aussterben werden – ich glaube es nicht mal! Sie werden in der weiteren Zunkunft sicher mehr in den Hintergrund treten, aber ich glaube nicht mal, das diese komplett verschwinden…

      Aber das Schöne ist ja, dass sich jeder dass kaufen kann, was ihm gefällt und was er benötigt. Und gerade auch die GX-Cams sind ja sehr beliebt, vor allem auch bei Videofilmern. Ich besitze zwar ausschließlich Nikon Cams, bin aber bei Weitem kein Nikon-Fanatiker! Auch Gunthers Seite hier ist keine Nikon-Seite, sondern eine Seite für alle die dies interessiert. Aber hier wird am meisten über Nikon berichtet, weil Gunther eben vorwiegend ebenso mit Nikon-Produkten arbeitet und es auch seine Seite ist.

      Das war jetzt nicht auf dich gemünzt – @six – sondern nochmals ein Hinweis an alle anderen, die den Blog hier mitlesen.

      Das Nikon noch keine Spiegellosen anbietet ist meiner Meinung nach ebenso ein großes Manko. Ihnen entgehen damit viele Kunden und sie verlieren auch Etliche. Da sollte schon mal etwas Vernünftiges kommen, um alle Bedürfnisse abdecken zu können und keine Marktanteile zu verlieren.

      Mir reichen für schnell mal unterwegs oder auf Reisen immer noch sehr oft die kleinen D5x00 (da brauche ich wenigsten nicht noch andere Objektive). Ansonsten fotografiere ich eben meist mit der D7100 als APS-C, oder mit meiner alten Dame der D700 im Vollformatbereich. Und da ich diese nicht zwingend für hohe ISOs benötige, reicht diese immer noch vollkommen, trotz ihrer “nur” 12 Megapixel! Das Handling einer D700 ist aber nochmals besser als bei einer D7100 – mal sehen wie sich die Preise der D500 entwickeln, dann ersetze ich evtl. die D7100 durch die D500. Aber da mache ich mir derzeit auch gar keinen Streß…

  50. Nun weiß ich nicht, ob Sabrina eine Nikon Anwenderin ist oder nicht, jedoch denke ich, sie besitzt eine Kamera dieser Firma, sonst würde sie vielleicht nicht hier posten.
    Zu Gunthers Antworten möchte ich nur auf einen Punkt eingehen: Das alternative Fokussieren mit Lifeview, ja das mache ich gezwungenermaßen mit älteren Fremdobjektiven an meinen Nikonen auch so. ABER es ist kein Vergleich zum Scharfstellen an meinen beiden Sonys. Die Kantenanhebung dort ist ein riesiger Vorteil, da die Schärfebeurteilung mit dem Auge schwierig ist und viel Zeit braucht. Zudem ist der elektronische Sucher hier nochmals eine Steigerung und ich habe mir die Sony 6000 nur wegen diesem Hilfsmittel gekauft. Die Fotos der Nex C3 waren keinesfalls schlechter! (Verrückterweise behaupte ich sogar, sie waren besser – aber so was glaubt mir eh keiner ;-) )
    Warum wird die D500 dann dennoch auf der einen Seite mit Spannung erwartet, anderseits aber, nicht nur hier sondern auch auf amerikanischen Seiten, oft kritisiert, lange bevor sie auf dem Markt ist? Weil wir uns für eine SO teure Kamera von Nikon eine wünschen, bei der wir einfach nicht mehr viele Kompromisse machen wollen! (Eier, Wolle und Milch geben muss sie aber nicht ;-) )
    Ich spreche jetzt nur für mich: Ich wünschte mir sie ähnlich ausgefallen, wie meine D200, die ich von der Haptik her immer noch liebe. Sie liegt einfach Klasse in der Hand – die Fokuswahl, der „Belichtungsspeicherknopf“ (man möge mir diese Bezeichnung verzeihen ;-) ), der „Hilfsblitz für schnell mal blitzen“ und vieles mehr – das hätte ich alles gern wieder SO gehabt.
    Ganz einfach, diese Kamera in Vollformat, mit einem lichtempfindlichen Sensor auf der Höhe der Zeit, wie ihn die D500 wohl besitzt ( und ich finde den ca. 20 Mpixel – Sensor nach wie vor SEHR vernünftig!) natürlich mit Klappdisplay – DAS wäre meine Kamera auf JAHRE! Und dann wäre der Preis auch gerechtfertigt. (Ansonsten wird wohl doch die D750 meine D600 irgendwann ersetzen – aber das wäre wieder – NUR EIN KOMPROMISS ! )
    Zum DX Format muss man noch sagen, daß es seinerzeit einfach aus der Not heraus geboren wurde. Sensoren waren pro Quadratmillimeter unfassbar teuer und so begann man notgedrungen mit „Halb-voll-format“, wobei selbst das schon ein kleiner Betrug war. Was man heute Vollformat nennt war früher „Kleinbildformat“ 24×36 mm. „Echtes“ Vollformat ist nicht wirklich genormt und es ist noch einmal eine ganz andere Liga.
    In Ermangelung von Objektiven verwendete man dann einfach die bisherigen Kleinbildobjektive und begann zusätzlich auch noch im Blickfeld „kastrierte“ Objektive speziell für dieses APS C, oder DX – Format, wie es bei Nikon heißt, zu entwickeln. Für mich war das immer auch ein Stück Betrug. Wer zum Beispiel ein für DX gerechnetes Objektiv mit Brennweiten, die für 24×36 angegeben waren, kaufte, musste die Brennweite immer mit 1,5 oder ähnlichen Faktoren umrechnen ( ist ja heute noch so). Ein 35 mm DX Objektiv ist an einer DX Kamera also in Wirklichkeit ein ca. 50 mm Objektiv.
    Wer nun aber glaubt, dies wäre „später“ dann an einer Vollformatkamera anders, wird bitter enttäuscht. Der Bildkreis ist hier auf einen APSC Sensor beschnitten! Das gekaufte Objektiv war also nie ein 35mm Weitwinkelobjektiv und wird auch nie eines werden. Das gilt natürlich für ALLE DX Objektive und auch alle dieser Objektive anderer Hersteller mit dort aufgedruckten – für mich falschen Brennweitenangaben! (Man hat sich halt nur daran gewöhnt – Wir Kunden ;-) )
    Wer nun dennoch mit diesen „Halbformaten“ weiter leben will, macht dies in aller Regel nur deshalb, weil die Apparate einfach kleiner sind. Dann allerdings haben diese Teile wie beispielsweise die Sony alpha 6000 WIRKLICH Vorteile! Sie sind handlich, man nimmt sie überall mit hin und man kann auf Grund des geringen „Auflagemaßes“ problemlos alle nur denkbaren Fremdobjektive adaptieren. Dann aber bekommt man zum avisierten Preis der D500 gleich nahezu 5! dieser Fotoapparate!
    Ich selbst fotografiere zwar viel, aber nicht um Geld damit zu verdienen. Daß allerdings meine Meinung auch von Leuten geteilt wird, die genau DAS tun, zeigt dieses kleine Filmchen.
    https://www.youtube.com/watch?v=73GI3pQjjJU
    Wenn ich meine Bilder so ansehe, merke ich, daß ich ca. 90 % davon mit diesem Apparat mache.
    Allerdings nicht unter „Studiobedingungen“ oder wenn ich dann doch mal professionelle Prospektaufnahmen mache. Dann will ich ein anderes Handling!
    Um nicht missverstanden zu werden: Ich bin Nikon – Freund! Bei „großen“ Apparaten mit vernünftiger Haptik sind diese für mich am professionellsten aufgebaut. Aber GENAU DESHALB werde ich auch immer wieder äußern, was ich mir wünsche. Wenn nicht in Foren wie diesem hier – wo sonst sollte Nikon erfahren, was Kunden sich wünschen, die dieser Marke treu bleiben wollen?
    VG, Klaus

    • Sorry, aber das mit der Brennweite ist Unsinn. Eine Brennweite ist eine Brennweite und hat nichts mit dem abgebildeten Bildkreis oder Sensor zu tun.
      35mm sind 35mm. Wenn DX dahinter steht, dann hat das Objektiv halt einen engeren Bildkreis. Auch dieses ewige Umrechnen “KG-Äquivalent” ist im Grunde genommen quatsch. Man macht das nur eben damit der Anwender es etwas leichter hat. Die Brennweitenangaben auf den Objektiven sind also richtig.

      • Martin P. 21. Januar 2016, 15:04   »

        Hallo Gunther,

        jetzt möchte ich es gerne wissen:

        35mm DX Objektiv an DX-Kamera entspricht 35mm
        35mm FX Objektiv an FX-Kamera entspricht 35mm
        35mm FX Objektiv an DX-Kamera entspricht ca. 52mm (Umrechnungsfakt. 1,5)
        35mm FX Objektiv an DX-Kamera geht nicht

        Stimmt es so oder nicht … Danke!

        Grüße,
        Martin

        • 35mm Brennweite sind immer 35mm Brennweite, die Brennweite ist eine physikalisch-optische Eigenschaft des Objektivs.
          Ein 35mm Objektiv an einem DX Sensor nimmt ein Bild mit ungefähr dem gleichen Bildausschnitt auf, wie ein 52.5mm Objektiv an einer Kamera mit Vollformatsensor.

      • Sorry, das halte ich nun wieder für „Erbsenzählerei“.
        Wie sich die PHYSIKALISCHE Brennweite errechnet ist mir klar. ABER: Ein Fotograf, hat die Brennweiten an dem – na ja, sagen wir mal „normierten Vollformat [hüst] im Kopf.
        Nehmen wir beispielsweise ein 50 mm Objektiv (sei es nun für „Vollformat“ oder DX gerechnet).
        Jeder der sich zur Verwendung an einer DX Kamera dazu äußert, ergänzt unwillkürlich: „Dies entspricht an der DX (oder APSC – Kamera) einem 75mm Objektiv, ist DORT also kein „Normal“- sondern ein leichtes Teleobjektiv!
        (Ich bin sicher, wenn ich Deine Seiten durchforste, finde ich auch ungezählte derartige (und ja auch nicht falsche) Bemerkungen von Dir.
        Daß die physikalische Brennweite sich nicht geändert hat, sondern lediglich ein nun kleinerer Bildausschnitt vom eigentlichen Bild verwendet wird, wird nicht erwähnt. Das wäre ja auch nur teilweise richtig, da eben beim DX Objektiv dies gar nicht der Fall ist. Ergo: Man vereinfacht es NOMINELL.
        Wenns gewünscht ist korrigiere ich jedoch meinen Satz entsprechend.

        :…Das gekaufte Objektiv war also nie GLEICH EINEM, AN EINER KLEINBILDKAMERA ENTSPRECHENDEM 35mm Weitwinkelobjektiv und wird auch nie EIN WEITIWINKELOBJEKTIV werden.
        (Ob dieser Satz allerdings den bemängelten Tatbestand besser beschreibt, würde ich bezweifeln….)

        Lange Rede kurzer Sinn: Diese Objektive bräuchten eine eindeutigere, nutzerfreundliche und weniger irreführende Bezeichnung.
        Da die DX Objektive ja auch (nur sehr eingeschränkt) an Vollformat genutzt werden können,
        hätte ich die physikalische Brennweite aufgedruckt und das (in Wirklichkeit meist verwendete EQ der Brennweite) in Klammer daneben gesetzt! Die Kennzeichnung „DX“ kann ja meinetwegen erhalten bleiben. Allerdings wäre dringend wünschenswert, dass eine derartige Kennzeichnung Fabrikatsübergreifend normiert wäre um die Eindeutigkeit zu gewährleisten!
        Ich habe übrigens schon MEHRMALS bei Objektiven lange gesucht, ob sie für Vollformat geeignet sind oder nicht. Dies galt meist für Objektive von „Fremdherstellern“. Ich bin sicher, es ging anderen Leuten schon ähnlich. Diese Problematik wäre damit auch erledigt.

        • Ich wurde darum gebeten, es mal korrekt zu erklären und das habe ich getan.
          Sich andere Bezeichnungen zu wünschen kannst Du natürlich machen, bringt aber nichts, denn es ist, wie es ist…

          • @ Gunther: Mein Posting von 15:51 bezog sich auch nicht auf deine Erklärung für Martin P. , sondern auf ein Statement von Dir, welches mit “Sorry, aber das mit der Brennweite ist Unsinn…. ” begann.

            (Ui lach, etza wird’s aber kompliziert. )

            Aber irgendwas scheint auf der Seite mit der Reihenfolge nicht zu funzen. Ich bin sicher ich hatte es als direkte Antwort unter DEIN Statement geschrieben. Aber is etza auch wurscht….

        • Michael vW 21. Januar 2016, 19:00   »

          Ich kann diese künstliche Aufregung zu DX und FX und aufgedruckten Brennweiten nicht verstehen.
          Man stelle sich vor jemand fotografiert zum allerersten Mal mit einer Kamera mit einem Sensor der Größe 16 mm x 24 mm und einem Objektiv da für diese Kamera gerechnet wurde. Er schaut durch/auf den Sucher/Monitor und sieht einen Bildausschnitt. Motiv in die richtige Ecke, abgedrückt fertig. klasse, wie schön das geworden ist.
          Prima, mit dem Objektiv mit Brennweite 35 mm sieht mein Motiv so aus. Hhmm, bischen mehr links und rechts davon wäre auch schön, mal sehen wie das Objektiv mit 24 mm Brennweite das rüber bringt…
          Klasse, noch mehr von der schönen Wiese drum rum…

          So, und sage mir einer was das mit Kleinbildformat/FX/DX usw oder was sonst auf dem Objektiv steht zu tun hat???
          Goar nix… Das ist eine Diskussion die nötig ist wie ein Kropf… Erst wenn ich meine Kamera wechsel merk ich einen Unterschied und ich muss lernen das ich mit anderen Brennweiten arbeiten muss wenn ich einen bestimmtem Bildwinkel erzielen will. Wechsel ich die Kamera nicht bzw bleibe der Sensorgröße treu können mir die anderen Objektive eigentlich piep-egal sein…
          Ich denke viel spannender wäre es wenn wir uns über die Qualitäten und die Erfahrungen austauschen die wir mit den von uns genutzten Objektiven erzielen konnten und dabei jeweils die verwendete Kamera nennen…(Gunthers Seiten sind da eine prima Beispiel, wie das aussehen könnte). Und zur D500, hhmm, lasst uns doch erst mal abwarten wie das Ding tatsächlich “performed” wenn es denn verfügbar ist. Wenn das Ding, was ich nicht hoffe, am Ende eher Mittelmaß ist sind weitere Diskussionen zum Für & Wider eh obsolet…
          In diesem Sinne…

          Michael

          • Gut – lasst uns abwarten. Aber warum macht man dann überhaupt einen Blog auf, um im Vorfeld über diese Kamera zu diskutieren?

            Zum Thema “Aufregung” — da gab´s gar keine, aber das stellt man nur fest, wenn man die Dinge im Kontext und vollständig liest.
            Es war nur ein “Teilaspekt” zu “Voll-Halbformat” im Zuge der zu erwartenden “halbformatigen” Dx Kamera D500.

            VG Klaus

    • Sabrina 21. Januar 2016, 23:28   »

      Ich besitze mittlerweile drei Kameras von Nikon, (D40, D5000, D5100), wovon ich aber gerne eine samt Kitobjektiv(en) abgeben kann (nicht die D5100).
      Ich bin allerdings am überlegen, von Nikon weg zu gehen, trotz der recht guten Werte bezüglich Dynamik und Rauschen, weil ein Bildstabilisator im Gehäuse sowie ein elektronischer Sucher fehlt. Außerdem ist für Landschafts- und Architekturfotografie die etwas größere Schärfentiefe kleinerer Sensoren (mfT oder 1″) durchaus von Vorteil (und bei Makros fast ein Muss, wenn man nicht Focus Stacking machen will). Das Rauschen bei weniger Licht ist aufgrund der größeren Blende (und damit niedrigerer ISO-Zahl keineswegs so dramatisch größer als bei großen Sensoren. Und die Optiken haben bei kleineren Sensoren oft weniger Probleme mit Randunschärfen und CAs (hängt allerdings auch vom Zoomfaktor ab).
      Ich bin da noch im Findungsprozess. Würde Nikon eine gute Spiegellose mit guten und bezahlbaren Objektivsortiment ab 8mm (für die Bildkomposition goldwert) bieten, würde ich sicher nicht zu einem anderen Hersteller wechseln. Aber bislang gibt es keine entsprechenden Angebote von Nikon und zum Nikon 1 System faktiscch keine Objektive. Allerdings gibt es da schon einige sehr gute Kameras anderer einschlägiger Hersteller, die ich im Visier habe. Und RAW-Format ist ein Muss, wenn man moderne Technologien der Bildverarbeitung wie die Prime-Rauschminderung von DXO verwenden will. Das bietet Nikon bei all seinen Kompakten immer dabei Kameras nicht.

      • “Das Rauschen bei weniger Licht ist aufgrund der größeren Blende (und damit niedrigerer ISO-Zahl) keineswegs so dramatisch größer als bei großen Sensoren.”

        Ich bin nicht ganz das ist wahr. Wegen kleineren Pixels, Rausch kommt früher bei kleineren Sensoren. Abhängig von Sensorgeneration, APS-C könnte besser Rausch haben (oder nich).

        • Sabrina 22. Januar 2016, 21:06   »

          Da muss ich nochmal was schreiben.
          Ja – bei kleineren Pixeln ist das Verhältnis des Signals zum Eingenrauschen des Pixels kleiner. Deshalb sind die Sensoren mit größeren Pixeln dort bei gleicher ISO-Zahl im Vorteil.

          Aber es gilt eben auch:
          – Gleiche Brennweite und gleiche Blende gleich Schärfentiefe – unabhängig von der Sensorgröße
          – Kleinerer Sensor -> kürzere Brennweite für denselben Bildausschnitt -> größere Schärfentiefe

          Man kann also nun beim kleineren Sensor durch Öffnen der Blende die Schärfentiefe auf den Wert des größeren Sensors verringern. -> Der kleinere Sensor bekommt mehr Licht und man kann die ISO entsprechend reduzieren und bekommt entsprechend geringeres Rauschen.

          Der Fehler der ganzen Rausch-Vergleiche von großen und Kleinen Sensoren ist, dass das Rauschen bei gleicher ISO-Einstellung vergleichen wird, aber nicht bei gleicher Schärfentiefe, denn das erfordert beim größeren Sensor eine kleinere Blende (größere Blendenzahl).

          So ist bei gleicher Sensor-Auflösung die Fläche des KB-Sensors-Pixels etwas mehr als doppelt so groß (das 2,25-fache) als der Pixel des APS-C Sensors. Das entspricht etwa einer Blendenstufe (jeweils das Doppelte), die der KB-Pixel bei gleicher Blendeneinstellung mehr Licht einfängt.

          Aber man fotografiert beim APS-C Sensor statt mit 27mm eben mit 18 mmm Brennweite für denselben Bildausschnitt und kann die Blende für die gleiche Schärfentiefe wesentlich mehr öffnen.

          Ich bin mal in den Schärfentieferechner gegangen und hab mal ein bissel was rechnen lassen mit folgendem Ergebnis:

          Gegenstandsweite 400 cm
          Beugung nicht eingerechnet

          Format Kleinbild
          Zerstreuungskreis 0,006
          Brennweite 27mm
          Blende 8
          ->1,18 m Schärfentiefe

          Format APS-C
          Zerstreuungskreis 0,004
          Brennweite 18mm
          Blende 8
          -> 3,72 m Schärfentiefe

          Format APS-C
          Zerstreuungskreis 0,004
          Brennweite 18mm
          Blende 3,5
          -> 1,42 m Schärfentiefe

          Format APS-C
          Zerstreuungskreis 0,004
          Brennweite 18mm
          Blende 2,8
          -> 1,12 m Schärfentiefe

          http://www.erik-krause.de/schaerfe.htm#ZKreisBerechnen

          Das sind schon recht beeindruckende Zahlen.

          Man kann danach also die Blende bei APS-C-Nutzung in einem solchen Ausmaß weiter öffnen, dass das den Vorteil des günstigeren Signal-Rausch-Abstand des KB-Sensors mehr als kompensiert. Bei wenig Licht ist man sogar gravierend im Vorteil gegenüber Kleinbildformat (vorausgesetzt man verfügt über gute Objektive mit großer Blende)

          —————————————————–

          Die Rechnung mit Beugung habe ich auch ausgeführt. Wenn man dieser folgt, ist man mit 24 Megapixeln an APS-C bei Blende 5,6 noch in der Beugungsunschärfe. Tatsächlich wird in Datenblättern wie z.B. auf Colorfoto als förderliche Blende bei 24 MPx an APS-C die Blendenzahl f6,4 angegeben (6,3 einstellbar)

          • Also, dass ist ein interessantes Argument. Ja, Schärfentiefe ist kleiner by KB, aber die Werte in deinen Kommentar sind, für mich, überraschend. Ich versuche die gleiche Eingabe, aber ich bekomme andere Schärfentiefe (grosses Unterschied!).

            Versuchen wir ein einfacheren Recher: http://www.cambridgeincolour.com/tutorials/dof-calculator.htm:

            – bei KB, 27mm, f/2.8, 4m: Schärfentiefe 5.13m.
            – bei APS-C, 18mm, f/2.8, 4m: 12.23m
            – mit f/8, beide haben unendliche Schärfentiefe, KB nachgrenze 1.67m, APS-C 1.3m

            Ich denke, was mann gewinnt bei Schärfentiefe ist sowieso genau was mann verliert im Rausch, weil beide Schärfentiefe-differenz und Rausch-differenz haben das gleiche Quelle.

            Und es gibt ein anderen Punkt: warum 400cm Distanz? Für WW Objective, das Hyperfocal Distanz ist sehr klein – schon ab 5m ist alles im Fokus, eben bei f/2.8.

            Also ja, est gibt ein paar Situationen wo kleinere Sensoren haben bessere Schärfentiefe, aber das sind Ausnahmen. Wofür braucht mann eine grosse Schärfentiefe für WW-Objektive am 4m Distanz (Ehrliche Frage, night Sarkasmus)?

            (Sorry for my German…)

    • Sabrina 21. Januar 2016, 23:35   »

      Ich denke, wenn der Preis einer eierlegenden Wollmilchsau aufgerufen wird, dass die Kunden dann auch eine eierlegende Wollmilchsau erwarten. Und kommt die nicht, wird eben bemängelt wenn die Wolle fehlt, die Milch schon etwas abgestanden ist und die Eier zu mikrig sind.

      • Wenn dir eine andere Kamera besser für deinen Zweck reicht ist dies auch OK, Sabrina. Jeder sollte das für sich heraussuchen, was für ihn das Beste ist und das muss nicht zwingend Nikon sein!

        Zu @Klaus und dem Brennweitenthema: Das kann man sich zwar wünschen, aber da stimme ich auch @Michael vW voll zu – wozu?
        Das Thema äquivalente Brennweite wurde von solch alten Säcken wie mich für so alte Säcke für mich erfunden… :-D
        Wenn man gelernt hatte, im Kleinbildformat zu fotografieren und dann für die APS-C ein neues Objektiv gesucht hat oder den Bildauschnitt abschätzen möchte, ist man schon etwas darauf angewiesen, einen Vergleich zu haben, also rechnet man für sich mit dem Cropfaktor um… Wer mit DX-Cams angefangen hat, der bruacht das nicht – der wundert sich immer nur über diese ewigen Vergleiche mit den Cropfaktoren. ;-)

        Aber die Brennweite ist nun mal die Brennweite, so wie sie auf dem Objektiv drauf steht (rein optisch und physikalisch)! Und da sollte auch nichts anderes hin! Sicher ist ein Cropfaktor für die Brennweiten nur ein hinkender Vergleich – er ist eben für den Bildausschnitt gedacht! Das die Bildwirkung eine etwas andere ist (bei Brennweiten-“vergleichbaren” DX- und FX-Objektiven) , weil man beim gleichen Bildausschnitt ja einen anderen Abstand wählt, das sollte jeder wissen, der ein Vergleich zum KB-Format oder dem heutigen digitalen “Vollformat” hat, sollte es selber merken, wenn er es vergleicht oder es braucht einen gar nicht zu interessieren, wenn man mit APS-C (oder MFT o.ä.) angefangen hat und nur damit arbeitet! Deshalb hat dies auch nichts auf den Objektiven zu suchen! Wer es genau wissen möchte, sollte sich mal etwas näher damit beschäftigen und dann weiß er es auch.

        Stell dir z.B. mal die neuen Sigma-Objektive vor, die gibt es für Nikon und Canon und Sony. Der Cropfaktor bei Canon ist aber 1,6, bei Nikon 1,5. Nun kann man den Mount der neuen Sigmas sogar umrüsten lassen – dann kann aus einem Canon, z.B ein Nikon-Objektiv werden und schon passt die Beschriftung nicht mehr… Nee – glaube mir – dein Wunsch in allen Ehren, aber ich glaube das braucht man nicht…

        Aber das die DX-Objektive nun generell Krücken sind, kann man nicht sagen! FX-Objektive erfordern nun mal einen größeren Bildkreis, brauchen damit große Linsen und sind auch schwerer. DX-Objektive hat man entwickelt, um diese leichter und kleiner bauen zu können und damit auch kostengünstiger. Das die Qualitäten sich da unterscheiden liegt sicher einerseits am Aufwand des Objektivherstellers (Kosten/Nutzen) aber andererseits auch am Sensorformat – Superweitwinkel lassen sich für kleinere Sensoren eben nicht ganz so einfach rechnen und herstellen. Aber ansonsten haben die DX-Objektive voll ihre Daseinsberechtigung!

        • @ Gerd. Ich gebe dir vollkommen recht, DX Objektive haben ihre Daseinsberechtigung. Ich hatte in diesem Beitrag, welchen Du vermutlich meinst u.a. deren Historie erläutern wollen.
          Allerdings haben sie für MICH keine! Wie ich schon schrieb: Wenn schon diese aus der Not heraus kreierte Halb-Kleinformat, dann aber auch in einer WIRKLICH kleinen Kamera wie z.B. die Sony 6000. Denn hier ist ja dieser Wunsch einer kleinen und doch sehr guten „Immerdabei“ impliziert.
          Was die Brennweiten angeht, so will ich das doch noch mal kurz aufgreifen.
          Die Angabe der Brennweite sagt PER SE eigentlich einem Nicht Optiker oder Leuten ohne technischem Grundwissen GAR NICHTS!
          Auch ich wüsste es gerade noch bei einer einfachen Linse, wie man die Brennweite berechnet und was diese aussagt, aber Berechnungen zu mehrlinsigen Objektiven müsste sich jeder „Nicht Optiker“, selbst mit technischer Ausbildung zeitintensiv anlesen.
          Aber wozu, denn: Kennt man eine Kamera NICHT, weiß man AUCH DANN NICHT, welche Auswirkung die Brennweitenangabe des Objektives auf den fotografierten Bildausschnitt hat. Und DAS gilt sogar für absolute Spezialisten im Bereich Optik. Es ist physikalisch nicht möglich!

          Durch die Beliebtheit des Formates 24×36 seit ca. Mitte des letzten Jahrhunderts hat sich allerdings dann in Fotografenkreisen herumgesprochen, daß HIER ein Objektiv mit der Brennweite von 50 mm einem Bildausschnitt entspricht, der in etwa den Bildeindruck vermittelt, wie ihn unser Auge sieht. Also weder „herangeholt“, noch „weg geschoben“.
          Bei Brennweitenangaben handelt es sich also IMMER um einen „assoziierenden Wert“ der sich aus der Erfahrung mit dem Kleinbildformat herleitet.
          Als nun – wie von mir beschrieben – aus der Not heraus die Cropkameras entstanden, gab es anfangs ja auch nur die bereits vorhandenen Kleinbildobjektive. Nach und nach wurden die speziellen, im Bildausschnitt begrenzten APS-C bzw. DX Objektive gebaut.
          Für viele Anwender war und ist es immer noch verwirrend, da er ja an eine „vermeintliche Kleinbildkamera“ (Die APS-C Kameras unterscheiden sich ja weder im Aussehen noch im Objektivanschluss) nun ein Objektiv adaptiert und er möchte (und hier bin ich anderer Meinung als ein „Vor-poster“ hier im Block) schon gern wissen, ob dieses einem Normal-, Tele oder Weitwinkelobjektiv entspricht.
          Daß ich mit der vorhandenen Verwirrung vieler User nicht so falsch liege, zeigte prompt die unmittelbar erfolgte Frage von Martin P. hier im Block.
          Er wird sich wohl kaum, wie vom genannten Vor-poster vermutet, ein Objektiv kaufen, das fertige Foto ansehen, dann einfach weitere Objektive kaufen und sich sagen: „Ach guck mal .. hier seh ich ja in den Ecken viel mehr – wie schön“. Mag sein, daß sich manche Leute diesen Luxus der „learning by buying“ Methode leisten können, die meisten werden wohl eher einen anderen Weg gehen wollen.
          Wie auch immer: Es geht schlussendlich um die Aussage, welchen Bildausschnitt vom „realen Bild“ auf dem kamerainternen Sensor abgebildet wird.
          Genau genommen wäre eine DERARTIGE Angabe auf Objektiven am sinnvollsten. Also Formatübergreifend: Ist es ein „0“ vergrößerndes oder ein „-“ oder „+“ vergrößerndes Bild, welches das Objektiv erzeugt.
          Derartig aufgedruckte Faktoren wären natürlich am aussagekräftigsten.
          In Ermangelung dessen bin ich eben der Meinung, dass die auf Kleinbild assoziierten Werte die zweit-sinnvollste Lösung wären.
          An meiner Bemerkung, daß ein 35 mm DX Objektiv weder an einer Crop Kamera ein Weitwinkel sei, noch an einer „Vollformatkamera“ je eines wird, ändert sich nichts. Und ich bin davon überzeugt, daß VIELE Besitzer einer DX Kamera bitter enttäuscht sind, wenn sie sich später eine Vollformatkamera kaufen und erst dann bemerkten, daß all Ihre (APS-C, DX usw. ) Objektive dort nur begrenzt funktionierten! (Auswirkung: Begrenzter Bildkreis, der Rest bleibt schlichtweg schwarz, oder aber die Kamera schaltet automatisch auf DX um, dann fehlt halt der äußere Rand des Bildes und die Pixelzahl der Kamera verkleinert sich um den Faktor 1,5 ) VG, Klaus

          • Ja Klaus, man kann dazu schon Romane schreiben… ;-))

            Was eine Brennweite ist weißt du sicher selber – also der Abstand eines Linsensystems zu seinem Brennpunkt. Und hier, so weit ich weiß, die Mitte eines Linsensystems mit dem Brennpunkt bei einer Einstellung auf unendlich. Damit kann eigentlich niemand richtig etwas anfangen, als Foto-Neuling erst Recht nicht!

            Genauso wenig wie mit der Blendenreihe, den ISO-Werten, der Schärfentiefe…

            Das sind aber alees Dinge, die Gunther gerade in seiner Reihe: “Diana lernt fotografieren” auf eindrucksvolle Weise so versucht den Neueinsteigern beizubringen, dass es für viele verständlich wird (sozusagen das fotografische Grundwissen).

            Wer sich heute mit der Fotografie ernsthaft beschäftigen möchte, muss sich wohl oder übel auch einmal selbst damit auseinandersetzen und sich ein gewisses Grundwissen aneignen. Das Verstehen bringt nämlich letztendlich immer viel mehr als das Ablesen von gecropten Zahlenwerten auf den Objektiven!

            Man sollte auch nicht einfach irgend etwas blind kaufen und dann testen, sondern sich vorher schlau machen – dazu dienen z.B. eben solche Seiten, wie Gunther seine hervorragende Seite. Und auch ich bekomme voM Gunther kein Geld dafür – wir liegen mit unseren Meinungen eben ziemlich auf einer Wellenlänge und arbeiten mit Nikon Cams (aus bestimmten Gründen) und deshalb unterstütze ich Gunther auch gern beim Beantworten und fülle die Seite auch mit etwas Leben :-D

            Hier soll ja niemand verwirrt werden sondern hier sollen sich auch viele schlau machen können! Die Freaks, die den Blog zur D500 lesen, sind sicher solche, die sich schon etwas mehr mit Fotografie befasst haben und solche die bei “Diana lernt fotografieren” posten, sind gerade erst neu am Start, bzw. noch nicht so lange.

            Deswegen brauche ich das hier eigentlich auch gar nicht weiter ausschweifend zu erklären. Aber glaub mir, wenn du jetzt noch anfangen würdest auf den Objektiven Cropwerte mit aufzudrucken, wär die Verwirrung bei vielen noch kompletter!

            Jeder, der sich ernsthaft damit beschäftigt, weiß eigentlich mit den Brennweiten, Blenden, ISOs, Sensorgrößen und Bildwirkung dieser etwas anzufangen, oder meinst du nicht? Aber wo will man mit solchen Beschriftungen anfangen und wo aufhören?

            Eines ist Fakt: Der Blickwinkel des menschlichen Auges beträgt etwa 46 Grad. Was dies für die einzelnen Sensor-/Filmformate bedeutet, weiß man im Allgemeinen, wenn man sich damit auseinandergesetzt hat. Und damit auch was hinlänglich als Normalobjektiv, Teleobjektiv und Weitwinkelobjektiv bei den unterschiedlichen Sensor-/Filmformaten bezeichnet wird.

            DX als Notlösung zu bezeichnen halte ich für falsch! Sicher war es und ist es immer günstiger kleinere Sensoren fehlerfrei und kostengünstiger herzustellen. Früher auch technologisch eher unmöglich (daher evtl. “Notlösung”). Heute geht der Trend plötzlich auch wieder zu kleineren Sensoren – wie viele Profis nehmen heute Micro Four Thirds (MFT) -Kameras in die Hand, deren Sensoren noch kleiner sind als die bei APS-C/DX?

            Die Frage ist doch: Was will ich damit erreichen? Bist du dir sicher, dass, wenn ich hier Fotos veröffentlichen würde, du mir immer mit Sicherheit sagst, was mit einer MFT- DX, oder FX-Kamera aufgenommen wurde und vielleicht noch mit welcher Brennweite?

            Nein Klaus – bei den meisten Bildern sieht man dies nämlich gar nicht! Und genau deshalb ist auch APS-C/DX keine Notlösung, sondern ein Format, dass sich etabliert hat! Und zwar weil es kostengünstiger ist! Und auch die Objekte dafür – und gerade diese, die für DX gerechnet sind! Denn Objektive sind eben das A und O einer jeden Kamera.

            Und die Größe der Kamera ist sehr viel für die Haptik maßgebend – je besser diese in der Hand liegt, desto ruhiger kann man eine Kamera auch halten, gerade wenn man z.B. mit wenig Available Light fotografiert. Und wer eine kleinere für unterwegs haben möchte, der kauft sich eben diese… Oder die Bedienelemnte sind besser und zielsicherer erreichbar.

            Marktforschung betreiben die Hersteller sicher schon, zumindest haben sich die etablierten eben deshalb so lange halten können. Ob sie da nicht manchmal auch etwas falsch liegen oder daneben, sei mal dahin gestellt…

            So – nun habe ich auch meinen nächsten Roman wieder fertig! ;-))

  51. Sabrina 21. Januar 2016, 00:46   »

    Mal ‘ne Frage: Wie fokussiert man bei einer Kamera ohne elektronischen Sucher, wenn im Dunkeln der Autofokus versagt?
    Im Optischen Sucher sieht man ja nichts

    Und noch ‘ne Frage
    Wie kriegt man die elektronische Bildstabilisierung bei Fotografie im UWW hin, wo doch sowohl die Kamera als auch die einschlägigen an Nikon APS-C einsetzbaren Objektive wie zum Beispiel Nikkor 10-24, Sigma 8-16 keinen Bildstabilisator aufweisen?

    Und warum reicht nur ein Fokussensor bis -4LW
    “Die Lichtempfindlichkeit des AF wurde ausgedehnt bis –4 LW* für das mittlere AF-Messfeld und bis –3 LW* für alle anderen Messfelder”
    http://www.nikon.de/de_DE/news-press/press.tag/news/BV-PR-WWA1601-D500-DE.dcr

    Ich meine, dass das keine entschuldbaren Kompromisse sind. Von Geräten, die mit professioneller Atttüte beworben und extrem teuer angeboten werden, kann man auch eine professionelle Ausstattung auf dem bezahlbaren Stand der Technik erwarten.

    Ebenfalls stört mich, dass Nikon zu der Kamera keine entprechend guten Zoom-Objektive bietet, insbesondere nicht im Ultraweitwinkelbereich.

    Es wird sicher Leute geben, die die Kamera kaufen. Ich habe aber Zweifel, ob davon wirklich nennenswerte Stückzahlen verkauft werden.

    Wer das will, was diese Kamera bietet, der hat sich doch längst woanders umgeschaut.
    – Schneller Autofokus – Canon.
    – Bis minus 4 LW fokussieren – Panasonic
    – gute Bildqualität – Sony
    – Manuelles Fokussieren: Sony und Panasonic
    – High ISO – Olympus / Panasonic / Sony

    Ich denke, dass die Verkaufszahlen deutlich hinter der Aufmerksamkeit in den Foren zurückbleiben werden.

    Und der normale Konsument ist schon aufgrund des Preises nicht die Zielgruppe.

    • Wie fokussiert man bei einer Kamera ohne elektronischen Sucher, wenn im Dunkeln der Autofokus versagt? Im Optischen Sucher sieht man ja nichts

      Im Liveview.

      Wie kriegt man die elektronische Bildstabilisierung bei Fotografie im UWW hin, wo doch sowohl die Kamera als auch die einschlägigen an Nikon APS-C einsetzbaren Objektive wie zum Beispiel Nikkor 10–24, Sigma 8–16 keinen Bildstabilisator aufweisen?

      Ein Stabi bringt vor allem im Telebereich etwas. Bei UWW ist er nicht besonders nützlich, hier ist die Gefahr zu verwackeln deutlich geringer.

      Wer das will, was diese Kamera bietet, der hat sich doch längst woanders umgeschaut.

      Was Du aber nicht erwähnst ist, dass all die genannten “Alternativen” massive Nachteile in anderen Bereichen haben, Canon z.B. beim Dynamikumfang der Sensoren, Sony bei der Bedienung und dem Zubehörprogramm etc etc….

      Wie im Artikel schon geschrieben, die Eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht und jeder sucht sich anhand seiner Präferenzen die Kamera (als Werkzeug) heraus, die für ihn den Dienst am besten erfüllt. Wenn die D500 Dich nicht anspricht ist das doch in Ordnung. Offenbar stehst Du mehr auf Spiegellose Systeme. Für andere, wie mich, sind die heute verfügbaren Spiegellosen ein einziger Kompromiss und mich spricht die D500 an. Aber das ist halt hochgradig subjektiv. Und ich glaube nicht, dass das etwas mit “konservativ” oder nicht zu tun hat, wie Du in Deinem anderen Kommentar schreibst.

      • Was Gunther sagt, dem kann ich nur zustimmen. Die Sucher der Spiegellosen sind ein Kompromiss. Ein Sucher ist doch vor allem dazu da, einen optimalen Bildausschnitt zu gestalten. Und dafür kann er nicht groß und hell genug sein (leider sind die Zeiten der analogen Hasselblad vorbei). Für Schnappschüsse, Urlaub, Reise etc. sind die elektronischen Sucher okay. Aber für gestaltete Aufnahmen, z. B. vom Stativ, sind sie mir zu mickrig.
        Eine D500 mit sehr gutem Sucher als Zweitkamera zum FX-System könnte für mich ein Grund sein, meine ansonsten hervorragende Fuji-X in die Ecke zu stellen.

        • Zu mickrig??? Das verstehe ich wirklich nicht. Der Sucher der EM1 ist grösser als jeder aktelle Sucher einer Nikon – Vollformatkamera und zeigt gerade in dunklen Bereichen DEUTLICH mehr an als der optische Sucher. Ich hatte bis vor wenigen Monaten eine D610 und konnte es vielfach vergleichen. Mit dem Firmware Update 4.0 der EM1 gibt es neuerdings noch eine “optische Sucher Emulation” die die Verzögerung im EVF auf faktisch 0 reduziert. Wenn man von der EM1 auf das Sucherbild einer aktuellen Vollformatkamera wechselt, kann man nur ungläubig staunen, warum es noch so viele Vorbehalte gibt. Der Sucher der D7200 wirkt wie Spielzeug und der Sucher der D5500 wie ein kleines Guckloch.

          Hat denn deine Fuji keinen EVF oder wie kommst du zu dieser Aussage?

      • Sabrina 21. Januar 2016, 22:59   »

        Ich habe das mal Freihand versucht, mit dem LiveView manuell zu fokussieren, weil die Fokussierung über Autofokus und manuell über Fokusindikator-LED aufgrund von vor dem Objekt stehenden Bäumen nicht das gewünschte Ergebnis brachten. Ohne Stativ ist das mit dem LiveView ein schwieriges Unterfangen: In der einen Kand die Kamera mit den LiveView-Bild auf dem Display und mit der anderen Hand das Liveview-Bild vergrößern und den scharfzustellen Bildausschnitt anzuwählen. Bleibt noch der Versuch, auf Hyperfokale Distanz zu fokussieren, was im Hellen per Autofokus funktioniert aber im Dunkeln nicht.

        Ich bin Dir aber trotzdem dankbar, dass Du mich hier noch mal auf den LiveView hingewiesen hattest. Den hatte ich ich nur im Ausnahmefall bei Fotos über Menschen hinweg über Klapp-Display mal genutzt, aber sonst nicht, weil er bei meiner Nikon-Kamera doch etwas sehr langsam ist (und stromfressend), so dass ich an diese Möglichekeit jetzt nicht gedacht habe.

        Dass man bei der D500 mittels Kontrastautofokus den korrekten Fokus ermitteln und die abweichende Fokussierung des Phasenautofokus zwecks Korrektur bei Benutzung des Autofokus in der Kamera abspeichern kann, ist allerdings ein sehr gutes Merkmal.

  52. Hallo Gunther,

    Ich gebe dir vollkommen Recht. Eine Kamera ist in der Tat ein Werkzeug und ich denke die D500 ist vor allem ein sehr spezielles Werkzeug für sehr spezielle Aufgaben. Sie ist aber auch nur eine Seite des Werkzeuges, die andere sitzt am Bajonett und nennt sich Objektiv. Das wird meiner Ansicht nach immer wieder vergessen wenn man eine Kamera betrachtet.

    Ich denke, dass die D500 nicht zwangsläufig den DX Markt von Nikon pushen wird. Dafür halte ich den nativen DX Objektivpark von Nikon für zu unausgewogen und zu schwach – einmal im Vergleich zu FX, aber auch im Vergleich zu den Kameras selbst. Es fehlt grundsätzlich mal an professionellen Zoom Objektiven von der Güte eines FX 24-70/2,8 oder 14-24/2,8. Auch lichtstarke und hochwertige Weitwinkelfestbrennweiten gibt es nicht in der Form wie für FX. Das wäre für mich das Killerkriterium für „DX-only“. Die Teleobjektive sind ja so oder so alles FX Objektive. Hier gibt es auch keine Kosten- oder Grössenvorteile durch das DX – Format.

    Die D500 wird ganz sicher gekauft werden, aber in erster Linie wohl als Zweitkamera von ambitionierten Besitzern bestehender FX Systeme. Zum Beispiel als robustes Arbeitsgerät für Sport- und Naturfotografen. Wird aber wirklich jemand, der bisher nur DX fotografiert hat noch zur D500 greifen? Ich glaube das nicht. Sie kostet doppelt so viel wie die schon sehr gute D7200.

    Wer wirklich eine Kamera jenseits der D7200 kaufen möchte, wird sicher mehr Beweggründe haben als nur schnelle Serien von Sportlern oder weit entfernten Tieren zu schiessen. Ich glaube dass die meisten ambitionierten Fotografen mit ihrer Kamera ein weit grösseres Gesamtportfolio abdecken. Und für Porträts, Reise- oder Hochzeitsfotografie gibt die D500 kaum einen Mehrwert zu bestehenden DX Kameras – eine D750 mit ihrem grösseren FX Sensor dagegen schon.

    Vielleicht (und sehr wahrscheinlich) will Nikon mit der D500 ja genau nur diese relativ spezielle Zielgruppe erreichen. Aber wenn ich als ambitionierter Neu- / Um- oder Aufsteiger vor der Systemfrage stände, würde ich trotz der fantastischen D500 nicht mehr auf DX setzen.

    Viele Grüsse
    Frank

    • Wolfgang 21. Januar 2016, 09:27   »

      Das würde ich so pauschal nicht sagen.
      Viele Hobbyfotografen zu ihnen zähle auch ich waren ein Fan der Nikon d300s.
      Ich habe mir damals die d7000 gekauft, mein Betätigungsfeld sind zu 99% Natur und Tiere sowie etwas Architektur.
      Die 7*** Reihe mag nicht schlecht sein sie war aber nie ein Ersatz für die d300s.
      Diese war ja gerade wegen der hohen Bildrate, aber auch wegen ihrer Robustheit bei Sport und Naturfotografen sehr beliebt.

      Ich habe bewusst sowohl die 7100 wie auch 7200 ignoriert da mir die Neuerungen keinen Tausch zu rechfertigen schienen.
      Dieses Habenwollengefühl wollte sich nicht einstellen, anders ist es da bei der neuen d500.

      Zu den Objektiven

      Ich habe neben einem 70-200 f2,8 auch das 18-35 f1,8 von Sigma.
      Sigma möchte in 2016 die Art Reihe ausbauen ein 70-200 f2,8 sowie ein Makroobjektiv sind zumindest angesagt neben diversen anderen Optiken.

      Mit der Artreihe scheint Sigma der große Wurf gelungen zu sein, sie sind allemal besser als Nikkore oder Canon L.
      Somit ist die Aussage der fehlenden hoch auflösenden Objektive falsch.
      Es gibt sie ja nur eben nicht von Nikon.

      Wer eine d300s hat oder hatte wird diese durch die d500 ersetzen, dies gilt ebenso für Fotografen wie mich die eine d7000 aus Frust gekauft haben weil es keinen Nachfolger im Profilager gab.
      Daher sehe ich den Markt einer d500 in einer Größenordnung wie d300s.
      Und diese Kamera hatte weiß Gott genug Anhänger trotz der immer viel zitierten Vorteile des FX Formats.

  53. Roger Vögtlin 18. Januar 2016, 20:41   »

    Interessant, sicher eine Überlegung wert. Allerdings nur wenn man im DX-Format fotografiert. Ich habe die D800 und die D750, da interessiert mich eigentlich mehr die D5. Was denkst Du über die, Gunther?

    Herzliche Grüsse

    Roger

    • Conrad Cramer 20. Januar 2016, 11:52   »

      Hallo Roger!

      Du schreibst: “Allerdings nur wenn man im DX-Format fotografiert.”

      Ich finde diese Rigorosität etwas irritierend: In der guten alten “analogen” Welt habe ich Kleinbild, Mittelformat und Großformat (+ ggf. weitere eher exoterische Varianten). Für jedes Format benötige ich ein komplettes eigenes System, d.h. Kamera und Objektive und i.d.R. auch Filter, Vorsätze etc.. Lediglich die Blitzgeräte waren weitgehend systemunabhängig.

      In der digitalen Welt habe ich – mit Einschränkungen – die Möglichkeit innerhalb einer Produktwelt formatübergreifend zu fotografieren. Bei Nikon benötige ich Für DX und FX lediglich separate Gehäuse, die Objektive (so der Bildkreis ausreicht) kann ich an beiden nutzen.

      Die Frage lautet für mich also nicht ob ich ein DX- oder ein FX-Fotograf bin, sondern welches System ich wofür einsetze …

      Herzlich
      Conrad

  54. Es ist schön dass sich die Aufregung hier wieder etwas gelegt hat…

    Man muss sich nicht gegenseitig hoch pushen, sondern alle wollen hier nur fair Meinungen diskutieren, Erfahrungen austauschen oder die ein oder andere Frage beantwortet haben.

    Da wieder etwas Ruhe eingekehrt ist, noch kurz einige Meinungen von mir:

    1. zur automatischen Autofokuskorrektur – dies ist finde ich das spannendste und innovativste Feature an der D500. Wenn das so funktioniert wie dies gedacht ist und sich in der Praxis bewährt – das wäre eine echte Innovation! Gerade für den, der z.B. auch viel offenblendig fotografiert.

    2. XQD – die D5 kann man entweder so oder so bestellen bzw. später sogar von den Slots her beim Service umrüsten lassen. Behaglich sind zwei verschiedene Karten nicht gerade. Mal sehen, wie dies dann konkret bei der D500 kommen wird

    3. Die leidige Belegung der Knöpfe! Warum in aller Welt muss der Mode-Knopf nun von der rechten Seite nach links wandern? Der war schon immer rechts – D300+s, D700, D8x0. Dafür kommt jetzt der ISO-Knopf nach rechts! Wenn man dies wenigstens in der Software von der Belegung her ändern könnte – das wäre auch mal was, oder? Was haltet ihr von der Problematik?

    Aber bitte diskutiert euch nicht heiß ;-)
    Die D500 kommt so wie sie kommt und wir ändern garantiert nichts daran, wie sie kommt. Dem einen passt sie ins Konzept, dem anderen nicht – das liegt nun mal in der Natur der Dinge!

    • Das ständige Ändern der Tastenpositionen finde ich auch nervig. Aber die ISO-Taste an DIE stelle zu legen, ist schon mal irgendwie sinnvoll. Wünschte halt nur sie wären vor 10 Jahren auf die Idee gekommen und hätten es bei allen Kameras so gemacht.

    • …..und wer beim Fotografieren mit dem Daumen die AE-L , AF-L Taste sucht, tastet jetzt bei der D500 völlig ins „Nirvana“.
      Wie auch immer: Nikon hätte schon vor Jahren EINMAL einen Ergo-Designer über das ganze Thema lassen sollen und dann gängige Tasten ein für alle mal platzieren – und dort konsequent belassen sollen. (Es sei denn es kommen neue Funktionen wie z.B. jetzt eben das Filmen hinzu)
      Wenn mir beim Fotografieren, meist im Halbdunkel, manchmal Aufnahmen „schnell mal“ nicht gelangen, dann nicht deshalb, weil ich nicht weiß wie man fotofiert, sondern weil ich irgend eine Funktion in der Eile nicht fand. In solchen Momenten beneidete man „Knipser“ mit ihrer Vollautomatik, die halt einfach flinker waren. Nicht zuletzt deshalb besitze ich auch derartige Teile :-)

      Vielleicht nochmal zum Punkt 1 Deiner Anmerkung, Gerd: JA – wie ich auch schon hier im Blog schrieb, erscheint mir dies die wichtigste Innovation überhaupt zu sein. Allerdings geht es nicht nur darum, dass damit die AUTO FOKUS – Funktion kalibriert würde, sondern das Scharfstellen INSGESAMT!
      Du Gerd und die meisten engagierten Fotografen wissen das, aber ich bin sicher viele DSLR Besitzer wissen es nicht. Sie denken: Na ja, wenn der Autofokus halt nicht so genau funktioniert, dann fokussiere ich eben manuell. ABER – wie machen sie das? Es gibt keine Schnittbildindikatoren oder Mikroprismenringe mehr in diesen Apparaten. Ergo verstellt man händisch die Fokuseinheit, bis – ja bis eben die dafür vorgesehene kleine LED und/oder ein Beep einem signalisiert, dass man nun vermeintlich scharf gestellt habe.
      Nun ist es aber so, daß es in DSLR Kameras 3! Schärfeebenen gibt. Zum einen jene, welche an das Okular gespiegelt wird. Zum anderen die, welche auf die Fokuseinheit projeziert wird (die Reihenfolge ist umgekehrt, aber das spielt für diese Betrachtung keine Rolle ) und zum dritten die wichtigste und auf welche es letztendlich wirklich ankommt, nämlich die Fokusebene auf dem Sensor, wo dann das eigentliche Bild entsteht.
      (Ausgenommen ist der Lievefewebetrieb. Hier gelten nochmal andere „Regeln“. Aber ich rede hier von dem für eine Spiegelreflexkamera wichtigen SLR – Betrieb. Sonst könnte man sich ja gleich ein spiegelloses System kaufen ;-) )
      Wer nun also denk, manuell stellt er mit Hilfe der LED das Bild scharf, der irrt sich. Es ist der gleiche Fehler impliziert wie bei der Autofokusfunktion.
      Genau deshalb hatte ich in meinem vorangegangenen Posting auch bemerkt, daß ich jenes neue Feature als die wirklich GROSSE Innovation ansehe. Selbstverständlich muss diese allerdings auch wirklich zu Ende gedacht sein. Beispielsweise: Wo werden die Korrekturdaten gespeichert? In der Optik oder im Body (wo es hingehört) oder schlimmstenfalls in BEIDEN Einheiten? Dann wäre diese Funktion nämlich ausschließlich bei neuen und original Nikon Linsen brauchbar.
      Und wie wird es bei Teleobjektiven realisiert? Hier ändert sich der Korrekturfaktor nämlich genau genommen in Abhängigkeit zur eingestellten Brennweite und man benötigt einen „Datencluster“. Alles andere wäre in diesem Fall sonst nur ein „Mittelwert“ .
      Kann man eigene Datenbaken für Fremdobjektive selbst erstellen und speichern? Usw. usw…..

      Seien wir also gespannt!
      An dieser Stelle möchte ich mich ggf. dafür entschuldigen, daß meine Postings öfter mal etwas länger ausfallen. Aber ich bin der Meinung, daß sachliche Beiträge sinnfälliger wären als möglicherweise manchmal sogar rein zynische Bemerkungen.
      Eine kurze Stellungnahme von Gunther wäre mir an dieser Stelle recht.
      Da seine Seite im Vergleich mit so einigen anderen Foto-Homepages doch einen gut arrangiert informellen Charakter hat, bin ich der Meinung, daß ernsthafte Stellungnahmen – auch mit informellen Dingen – hier sinnvoll platziert wären.

      VG, Klaus

      • Ich hab nichts dagegen, ich freue mich, wenn hier sachbezogen und konstruktiv diskutiert wird!

      • Sabrina 21. Januar 2016, 01:10   »

        Bei Kontrastautofokus gibt es das Problem mit Back und Frontfokus nicht, weil die Schärfe des Kontrasts gemessen wird. Panasonic fokussiert nach eigenen Aussagen bis minus 4 LW und angeblich auch sehr schnell – mit Kontrastautofokus.

        Und dann kann man immer noch im elektronischen Sucher mit Fokuslupe und Fokuspeaking manuell fokussieren, wenn der Autofokus versagt.

        Es wird verschiedentlich noch behauptet, zumindest im Vergleich zu Sony soll der Phasenautofokus wenigstens im Dunkeln schneller sein. Werde ich selbst nicht testen können.

        Ich denke aber, dass die Nikon D500 so etwas wie ein letzter Versuch ist, eine veraltete Technologie zu verkaufen.
        Und die Zielgruppe sind eher konservative Fotografen. Diejenigen, die den elektronischen Sucher zu würdigen wissen, wird Nikon nicht mehr zurückholen.

        Und beim Nikon 1 System hat Nikon dieselben Fehler gemacht, wie vorher bei APS-C: kein sinnvolles Objektivprogramm mit hochwertigen aber immer noch bezahlbaren Objektiven. Bis zum heutigen Tag wird im Nikon 1 System der Ultraweitwinkel nicht bedient (bis 14mm bezogen auf Kleinbild) und die angebotenen Zooms haben für den kleinen Pixelpitch der Kamerasensoren eine viel zu kleine Anfangslbende, so dass das auch kein Sinn hat, auf Nikon 1 zu wechseln, trotz der Vorteile des kleinen Sensors bezüglich Schärfe und High-ISO und Schärfentiefe.

  55. Conrad Cramer 18. Januar 2016, 14:41   »

    Danke für Deine Informationen Gunther, die ich immer wieder mit großem Interesse lese. Die Kombination von technischer und gestalterischer Kompetenz verbunden mit einer ebenso unterhaltsamen wie präzisen Schreibe – das findet man nicht oft.

    Zur D500 – tja, da habe ich mir doch grade erst eine D7200 zugelegt und dann das … meine Enttäuschung darüber nicht etwas länger mit der Kaufentscheidung gewartet zu haben, währte aber nur bis zu dem Moment, an dem ich den Preis des neuen Modells gesehen habe. Gut 150% kostet das DX-Flagschiff mehr? Da glaube ich kaum, daß es auch 2,5 mal so gut ist…

    Ansonsten kann ich Deinen Ausführungen zum DX-Format nur zustimmen. Ich bin noch sehr stark der analogen Fotografie verhaftet. Meine ersten digitalen Gehversuche habe ich mit Sigma gemacht. Ich schätze die hervorragende Bildqualität der Sigmas (BTW: der Foveon-Sensor hat auch nur DX-Format) sehr. Aber nach der ersten Hochzeit, die ich damit fotografiert hatte, war schnell klar, daß hier Aufgabe und Werkzeug nicht wirklich zusammenpassen.

    Die 7200 habe ich mir daher auch zugelegt, als mal wieder eine Hochzeit anstand. Ich bin rundheraus begeistert von der Kamera. Sicher die D500 hat einige Features die ich gerne hätte: Der klappbare Monitor würde mir manche ruinierte Hose ersparen. Als Fan der Available Light Photography finde ich die superhohen Empflindlichkeitswerte reitzvoll, wobei man abwarten muss, wo hier die Grenze zum “besser so eine Bild, als gar keins” liegt (Die 7200 bietet da ja auch bis 6.400 ISO eine beachtliche Performance). Der Autofokus der 7200 ist im Vergleich zu dem was ich von der Sigma gewohnt bin (meine analogen sind ohnhin alle manuell) Spitze. Aber auch der hat mich ein paar mal im Stich gelassen. Manchmal wünsche ich mir eine Digitale mir klassischer Einstellscheibe und Objektiven die sich einfach manuell fokussieren lassen.

    Daß die 500 keine zwei 2 SD-Slots hat, finde ich ein deutliches Manko. Unabhängig davon ob xQD Zukunft hat oder nicht, es ist doch total unpraktisch zwei verschiedene Formate vorhalten zu müssen – was hat sich Nikon da nur gedacht? Die 4K-Video-Funktion wäre höchstens etwas um meinem Bruder – der ist der Filmer in der Familie – eine lange Nase zu machen. Ich habe zwar im Kopf bereits verortet, daß die Grenzen zwischen Film- und Foto-Kamera seit einiger Zeit verschwimmen – aber im Herzen ist das noch weit weg. Als ich vor einigen Tagen mal spontan meine 7200 für ein Filmchen nutzen wollte (immerhin war es in meinem Unterbewußtsein angekommen, daß dies möglich ist), ist es mir nicht gelungen die Filmfunktion zu aktivieren. Nachdem ich in der Bedienungsanleitung nachgelesen habe, hab ich meinen Kopf erstmal gegen die nächste Wand geknallt – Filmen UND SLR-Sucher nutzen, das kann doch gar nicht gehen :-§

    Wi-Fi gehört zu den Sachen, die ich mal ausprobieren muss. Finde ich aber nur i.Z.m. (un)tethered shooting interessant. Die Idee unbearbeitete und über den kleinen Kamera-Monitor auch nicht all zu gut zu beurteilende Bilder direkt hochzuladen, verursacht mir eher Unbehagen.

    Ach ja – der eingebaute Blitz. Da war ich schon mehrfach dankbar. Denn den “großen” Blitz habe zumindest ich dann doch nicht immer dabei.

    Herzliche Grüße
    Conrad

    • Wolfgang 18. Januar 2016, 21:23   »

      laut Nikon können QXD, SD, SDHC und SDHXC karten verwendet werden.
      10 B/s erreicht sie aber nur mit QXD Karte.

      Für etwaige Buchstabendreher in Bezug auf das Kartenformat
      möchte ich mich entschuldigen.

  56. Was machen technisch affine (Foto-) Menschen nachts? Ja — das auch ;-) – und manchmal schlafen sie auch. Aber oft lesen sie technische Beiträge. Momentan natürlich betreffend der aktuellen Produkte im Fotobereich.
    Vielleicht las der ein – oder andere einen Beitrag von mir hier auf Gunthers Seite über Fokusprobleme meiner D600 an einem älteren, aber an sich sehr wertigem Sigma Objektiv.
    (Oder hatte ich es in der fc beschrieben? Ich weiß es nicht mehr… )
    Jenes Objektiv wurde von mir gebraucht erworben (vermutlich bei jemandem, dem genau DAS passierte, was ich anschließend beschreibe).
    Mir fiel auf, daß Aufnahmen mit diesem Objektiv nicht die von mir erwartete Schärfe besaßen.
    Viele denken in ähnlichen Situationen dann: Na ja – man liest ja, daß „diese Objektive für analoge Apparate gerechnet wurden und darum an digitalen Geräten nicht die gewünschte Leistung erbringen“ ( Ich fand schon immer, daß dies vor allem ein Werbesatz der Hersteller war, welcher sich umsatzsteigernd auf den Objektivhandel auswirken sollte…)
    Es machte mich neugierig und ich erstellte einen Messaufbau und fokusierte mit viel Zeit und starker Vergrößerung an Monitoren so lange „manuell“ bis ich – oh Wunder – TATSÄCHLICH ein SEHR scharfes Ergebnis erzielte!
    Nun muss man wissen, wie SLR Kameras bei eingeschalteter SPIEGELFUNKTION fokussieren:
    Das Bild wird auf eine Fokussiereinheit umgelenkt, welche in ihrem simulierten optischen Abstand DEM des Schärfepunktes auf der Oberfläche des Sensors entspricht. Nun wird elektronisch gemessen und nach dem errechneten Resultat werden Fokusbefehle an die Linse weiter gegeben (oder aber, bei in die Kamera eingebauten Motoren mittels einer Schraubmechanik damit die Fokuseinheit der Linse bis zum VERMEINTLICHEN Schärfepunkt verstellt).
    Man würde annehmen, daß dies analog des Verfahrens erledigt wird, wie es der Mensch früher mit Schnittbildindikatoren o.ä. auch gemacht hat: Intervallschachtelnd „vor und zurück“ stellen, bis der schärfste Bildeindruck entsteht. Aber dem ist nicht so. Der Hochgeschwindigkeitsforderung geschuldet werden abhängig des jeweiligen Fehlfokusbildes Signale an die Fokussiereinheit gesendet, die mit möglichst wenigen Schritten (oft nur ein einziger!) das maximale Ergebnis erzielen sollen. Dies funktioniert NATÜRLICH am besten bei Objektiven, deren Fokussierverhalten man bereits kennt. (Eben Objektive, welche aus der Schmiede der Kamerahersteller kommen und deren Fokuskennlinie somit in „Datenbanken“ des Kameragehäuses hinterlegt werden können.
    Aber auch da kann im Laufe eines Kameralebens so manches schief gehen, da hier wenige Mikrometer Abstandsverstellungen der Messeinheit bereits zu gravierenden Fehlern führen.
    Nicht zuletzt deshalb bietet Nikon z.B. eine Möglichkeit, einen vom Anwender festgestellten Front oder Backfokus selbst zu justieren und in der Kamera (auch objektivspezifisch) zu hinterlegen.
    Wie ich durch Recherche bei Nikon Deutschland erfuhr, wird dieser aufwändige Weg wohl selten von Kunden genutzt und die Kamera meist MIT Objektiv eingeschickt um dann dort „justiert“ zu werden.
    Ich habe den den Weg der Selbstjustierung gewählt, da das Objektiv ja nicht von Nikon, sondern aus dem Hause Sigma war. Das Ergebnis war – na ja – und so habe ich mir mit diesem Objektiv angewöhnt über Livefiew, also NATIV „plan zum Sensor“, zu fokussieren. Eigentlich ein Witz, da sowohl die Kamera als auch das Objektiv hervorragende AF Eigenschaften besitzen, welche sich halt nur „nicht verstehen“ ;-( .
    Nun zum EIGENTLICHEN, warum ich dies hier schreibe:

    Heute Nacht las ich, daß Nikon diese Problematik wohl erkannt hat und es in der D500 eine NEUE FUNKTION geben soll, die folgendermaßen verfährt:
    Werden Diskrepanzen der Messergebnisse zwischen Fokussierung mit Spiegel und Lievefiewmessung festgestellt, dann können die „kalibrierenden“ Resultate als (sozusagen) automatische Front-Backfokus-Justierung in der Kamera hinterlegt werden. DIES halte ich für eine WIRKLICHE Innovation. Sicher eine, über die kaum geschrieben wird, welche aber einen Meilenstein in der Technik der spiegelbehafteten Fotografie darstellt!
    (Kameras müssen eben zu derartigen Justierarbeiten nicht mehr eingeschickt werden und können sich sogar im laufenden Betrieb regelmäßig neu justieren!!)
    Ob dies allerdings auch für „alte Objektive“ funktionieren kann, hängt davon ab, ob Nikon dem Anwender hier die Möglichkeit gibt, für Optiken, die nicht anhand eines dort eingebauten Chips (sozusagen einer eindeutigen IP Adresse der „Scherbe“ ;-) ) erkannt werden können, diese mittels einer eigenen, speicherbaren, Nomenklatur im Kamerabody zu hinterlegen. (Hilfe, was für ein Satz ….. sorry).
    Da Gunther sich ja meist die neuesten Modelle von Nikon leistet, oder diese zumindest für Tests ausleiht, wäre ich gespannt, ob er die beschriebene Funktion bei der D500 eruieren kann.
    Es mag auf den ersten Blick wie ein „Nischen-Feature“ erscheinen. ABER ich bin davon überzeugt dass SEHR VIELE Aufnahmen in Zukunft damit schärfer werden – vor allem bei Fotografen die in der Vergangenheit „blind“ der Fokusfunktion Ihres Apparates vertrauten und in Wirklichkeit zumindest leicht unscharfe Aufnahmen einfach hinnahmen.
    Damit könnte nun (quasi unbemerkt! ) Schluss sein. Das wäre fantastisch!!
    [ Btw. : Ein oft genannter Vorteil SPIEGELLOSER Kameras wäre damit quasi „erledigt“ ]

    VG, Klaus

    • Selbstverständlich werde ich das testen. Dieses Feature wäre zu schön, um wahr zu sein. Ich habe es bisher nur noch nicht “gehyped”, da ich erstmal sehen will, ob und wie es in der Praxis funktioniert. Immerhin ist es eine absolute Premiere (wüsste auch nicht, dass ein anderer Kamerahersteller das so schonmal umgesetzt hätte) und ich gehe davon aus, dass das Nikon das dann auch in zukünftigen Kameras so umsetzen wird. Wie man das manuell mit dem Sigma USB-Dock bei anderen Kameras und Sigma Objektiven macht, habe ich ja hier beschrieben.

      • Du hattest also auch schon darüber gelesen !?
        Ich freu mich auf Deine Tests bzgl. dieses Features!
        ( Aber vor allem auch mit “nicht Chip Objektiven”! )

        Das mit dem USB – Dock und Sigmas neuen Objektiven hatte ich dort auch schon gelesen, da zumindest die Art Serie hervorragend sein soll ( Mich interessieren jedoch vor
        allem die “kleinen günstigen” für meine Sony 6000 ). Allerdings als das von mir o.g. Objektiv gebaut wurde ( Sigma Apo 70-210 1:2,8 ) wusste man vermutlich noch nicht einmal, daß es irgendwann so etwas wie eine USB Schnittstelle geben wird ;-)

        Gruß, Klaus

  57. Danke für den sehr guten Artikel.
    Ich als Besitzer einer D300s freue mich, auf das langersehnte Nachfolgermodell. In 7 Jahren hat sich einiges getan, was die Bildprozessor-Leistung, den Autofokus betrifft, und die ISO Werte (selbst wenn man “nur” bis 20’000 Rauschfrei benutzen könnte) stellen für mich die Meilensteine dar, die ich als Amateur als wirklichen Fortschritt und upgrade empfinde.

    Wichtig ist auch die Überlegung, dass man seine Objektive weiterhin verwenden kann und sie abwärtskompatibel sind! Auch manuell einstellen kann Freude bereiten.

    Blitzthematik: Ich denke Nikon hat sich entschieden: Bei einer Kamera im “unteren Profisegment” braucht man keinen eingebauten “mini-Blizt”; Entweder kompensiert man dies mit den phantastischen ISO- Versprechungen, oder der Photograph setzt bewusst auf Blitz und hat dafür mindestens ein externes Gerät mit anderer Qualität.

    Bin jedenfalls sehr gespannt, wenn diese Kamera im Frühling rauskommt… -und ich werde diese zu 99% kaufen!

  58. Hallo Klaus , Klasse formuliert, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
    LG Willi

  59. Bernd Gantert 15. Januar 2016, 18:35   »

    Hi Gunther,

    ich verfolge seit dem Erscheinen deines Beitrags zur D500 die Beiträge auf deinem Blog…..

    Ich kann verstehen, weshalb Paddy Ludolph seinen Blog geschlossen hat.

    Mit freundlichen Grüßen

    Bernd Gantert

  60. Ich frage mich, warum jene Diskutanten, welche einen eingebauten Blitz bei einer REISEKAMERA vermissen, hier derartig „niedergebügelt“ werden.
    SELBSTVERSTÄNDLICH ist es in Urlaubs-schnappschutz-situationen besser, ein eingebautes Blitzgerät zu haben als langwierig eines aufschrauben zu müssen (vom mitschleppen gar nicht zu reden).
    Nikon – bzw. Seitenbetreibermeinung ausschließlich zu wiederholen halte ich für ziemlich opportun!
    Selbstverständlich sollte man nicht „beleidigend“ argumentieren, das gebieten schon die Regeln des guten Benehmens, auch im vermeintlich anonymen Internet.
    Zum Argument, daß ein sensibler Sensor KEIN Blitzgerät benötigen würde: Meiner Meinung nach ist genau das Gegenteil der Fall, da man gerade DANN ein schwaches, eingebautes „Blitzgerätchen“ verwenden kann, welches eben akkuschonend KEINE hohe Leitzahl benötigt.
    Dem Diskutanten, welcher hier im Blog schrieb, dass es sogar BESSER sein soll, KEIN eingebautes Blitzgerät zu haben, weil die Kamera sonst wetterempfindlicher sein würde, möchte ich sagen: Niemand lässt ein Gerät, welches weit über 1000 Euro kostet bei strömenden Regen ungeschützt am Bauch baumeln. Kein Hersteller der Welt würde bei einem Schaden dann zur Garantieleistung verpflichtet sein. Es gibt nun mal keine IP Schuztklassen (wie z.B. IP 54 bei Elektrogeräten) für Fotoapparate.
    Btw. Blitzgeräte: Ich habe mich schon oft darüber geärgert, wie oft Blitzprotokolle von Herstellern geändert wurden. Ich selbst bin Elektronik Hard- und Softwareentwickler und vor kurzem sprach ich mit einem Ingenieur der deutschen Firma Metz, welche jahrzehntelang die besten Blitzgeräte weltweit baut und nicht einfach im fernen Osten zukauft, sondern aufwändig selbst entwickelt. Von dieser Firma besitze ich unter anderem das hervorragende 54 MZ – 4i digital. Bei diesem Gerät konnte man bislang problemlos den sog. SCA Adapter im Blitzschuh wechseln, je nachdem welchen Fotoapparat der namhaften Hersteller man besaß. Man bekam sogar KOSTENLOSE Updates auf diese Adapter aufgespielt, wenn neue Modelle nicht unterstützt wurden. (Sogar das Rückporto wurde dabei von Metz übernommen, welches ich jedoch zurück bezahlte!) Eine solch ressourcenschonende Lösung ist weltweit als vorbildlich anzusehen, da nicht für jeden Fotoapparat ein eigenes Blitzgerät gekauft werden musste. (Man möge mal ehrlich sein und die Blitzgeräte im eigenen Fotoschrank zählen ….. ;-) )
    Dieses Konzept musste jetzt aufgeben werden, weil die Kamerahersteller ständig ihr Blitz-Protokoll wechselten, so der Entwickler bei Metz. Nikon sei in dieser Vorgehensweise ganz vorn dabei!
    (Und nein: Die laienhhafte Meinung, dies diene dem Fortschritt ist – eben, laienhaft! Es ist schlichtweg protektionistisch und man MUSS oft neue Geräte kaufen, möchte man z.B NATIVE TTL Messung einsetzen).

    Zu meinen Kritikpunkten der D500 insgesamt nochmal: 4K Filmen beinhaltet einen ZUSÄTZLICHEN Crop Faktor (addierend zum DX Crop!)
    Als „Reisekamera“ (wenn es denn überhaupt eine sein soll) fehlt der eingebaute Blitz
    und mich stört die ständige Konzeptänderung wie beispielsweise das hier nicht vorhandene Programmrad. Gerade DANN wenn ich SCHNELL fotofieren möchte, will ich mir nicht immer lange überlegen müssen, WO ich gerade WAS ein- oder abschalten muss! Ja, ich weiß, diese Serie hat ein anders Bedienkonzept und mit meiner D200 kam ich auch zurecht, ABER: Beim Autofahren möchte ich mir doch auch nicht ständig überlegen müssen: Ist bei diesem Model die Bremse nun links oder rechts vom Gaspedal ;-)
    Dennoch wird die D500 wohl eine tolle Kamera sein. Vor allem wegen des Sensors und der Geschwindigkeit. Ich erinnere mich allerdings, daß ich vor längerem einmal hier pro 24 Megapixel argumentiert habe (gegenüber den 36 Mpixeln der 800 er) , wo mir noch von Personen widersprochen wurde, welche heute genau MIT mir argumentieren. (Warum dies technisch so ist, darauf will ich jetzt nicht eingehen, das führt wieder eher zum „Vortragscharakter“. )

    Übrigens hatte ich vor einer Weile hier eine Frage gestellt, auf die ich in DIESEM Blog nochmals verwiesen habe. Sollte man diese nicht beantworten wollen, wäre es schön, wenn es ausgesprochen würde.
    Betonen will ich jedoch noch einmal, daß ich Gunthers Seite insgesamt für gut gemacht halte und man viele und meist auch wirklich weitgehende Informationen zu Nikons Kameras bekommt.

    • Nur mal zum fehlenden “Programmrad”: das ist keine Konzeptänderung. Ihre Vorgängerin, die D300s hat auch kein Programmrad und auch die anderen Kameras mit dem Bedienkonzept der D500, also die D700, D8x0, D3, D4, D5 haben alle die “Mode” Taste und eben kein Programmrad. Bei den Pro Kameras von Nikon war das schon immer das Bedienkonzept.

      • Zum Bedienkonzept dieser Reihe: Ja, ich weiß, – es ist bereits bei meiner D200 so gelöst und es ist auch kein Hauptkritikpunkt. Nur – am besten, man kann eine Kamera in die Hand nehmen und die Standardfunktionen sind DORT wo man sie schon seit der Analogtechnik erwartet, eben im Sinne der intuitiven Fotografiererei.
        Übrigens vielen Dank für Deine Versuche wegen der Latenz an der D750. Interessant wäre noch zu wissen, ob es die Gesamtlatenz MIT Bildaufbau am Tablet UND Auslösung oder Auslösung alleine war. (Man nutzt ja das Tablet für das Ereignis, welches dann zum „Auslösen“ führt)
        Bei der Latenz der Sony 6000 liegt es meiner Ansicht nach an der Signalschwäche des eingebauten Wlan Adapters. Bei Gelegenheit werde ich es mal mit einem „zwischengeschalteten“ Repeater versuchen.

        Übrigens Gunther, ich erinnere mich noch an Deinen Filmbeitrag zum unlogischen Verhalten der D600 im Live-View Betrieb. Dies hatte mich genauso geärgert wie Dich damals und es war das Erste, das mir negativ auffiel. Leider hat Nikon das nie geändert. Dennoch bin ich mit dem Gerät insgesamt zufrieden. Was nicht heißt, dass ich es nicht wieder kritisieren würde. Wenigstens ein Update hätte ich mir gewünscht.
        Ich dachte übrigens auch eine Weile darüber nach, warum WIR so viel über Technik diskutieren anstatt sie einfach so hin zu nehmen. Für mich persönlich hab ich eine Entschuldigung – ich BIN Techniker (lach) da ist es eine „Berufskrankheit“.
        Aber im Ernst: Am besten ist das Gerät gemacht, bei dem alles so arbeitet, wie man es am ehesten
        intuitiv erwarten würde und mir fällt ein Satz meiner Schwester ein, den Sie mal sagte, als ich Ihr eine D70 überließ und auf die Anleitung verwies wonach sie erwiderte: „Bedienungsanleitungen lesen ist uncoool ;-) „
        In diesem Sinne, lasst uns „verletzungsfrei“ weiter fachsimpeln und diskutieren und uns dabei auf den nächsten Tag „draußen“ freuen um DAS zu tun, wofür der ganze „Krempel“ gemacht ist: fotofieren.

        VG, Klaus

  61. Moin all,

    zuerst nochmals meinen Dank an Gerd (bzgl. Deiner Einschätzung zum Vollformat versus DX) gerichtet…

    Dann habe ich eine für Euch vielleicht noch “wichtige” Information bzgl. der D500 (so z.B. Preisgetaltung etc. pp)… hatte gestern Abend mit einem Nikon-Vertragshändler ein längeres Telefonat geführt… u.a. über die Nikon D500 – er hatte, wie andere Vertragshändler auch, die Gelegenheit bekommen das Teil auszuprobieren… Kurz: Er ist hin und weg… sagte nur: Das wird bei Nikon der Knaller werden… “Profiequipment eben” so seine Worte. Er ist da mit Gunther absolut einer Meinung: Auf enorme Pixeljagd (mehr und noch mehr) muss Nikon mit dem Sensor und der darauf aufbauenden Bildqualität nicht gehen.

    In Sachen Preisgestaltung sagte er auch, dass selbst Nikon D überrascht ist, welche Preise draußen genannt werden, wo sie selbst doch noch keine Preise rausgegeben haben… Nikon D konnte / wollte noch nicht mal bestätigen, ob die Preistendenz generell stimmt… denke, wir lassen uns überraschen… obwohl, Calumet Photo in München bietet diese Kamera ja schon MIT Preisangabe (zur Vorbestellung) an…

    Zum Schluss noch: Thema “eingebauter Blitz”… wer, wie ich, die Nikons bis dato auf den Fotoexkursionen Kreta / Malta / Toskana nutzte, hat damals schon den eingebauten Blitz nicht gebraucht – so werde ich den fehlenden Blitz auf der D500 auch nicht vermissen… meine neue (für die Reisen), die Lumix GX8, hat auch keinen… so what… gruss, Six

  62. Naja…es ist ja leider so, dass heutzutage alle kritisiert wird. Wie du schön schreibst, die Kamera ist ein Werkzeug.
    Was nützt mir die beste Kamera, wenn der Typ dahinter nichts vom Fotografieren versteht!

  63. PS: Wir brauchen den CROPFAKTOR , weil oft 800mm nicht reichen !!!!

  64. Ein Interner Blitz oder nicht kann doch niemals das K.O.
    Kriterium für so eine Kamera sein,was soll der Quatsch.
    Andere Dinge sind wichtig:
    Schnell AF und Bildfolge…
    Hohe Dynamik
    Rubust , Verschluss und Gehäuse,langlebig
    Sichere Belichtung
    Hoher Pufferspeicher (Bin nur deswegen von D7100 auf 7200
    Endlich die D 400 auf die wir so lange gewartet haben,nur eben mit anderem Namen.
    Der Preis muss natürlich noch auf 1800 runter wie bei der 7D MK2
    Grüsse aus Hamburg: Erika und Bernd

  65. Hallo Herr Wegner, also ich finde den Werbeinhalt der Fa.Nikon zur Neueinführung der D500, als Reisekamera absolut falsch.
    Da die D500 die vielgepriesene D300s nicht beerben kann, da ihr der interne Blitz fehlt.
    Daher als Reisekamera absolut ungeeignet.
    Wo heute jedes Kilo im Reisegepäck Kostenintensiv ist und daher das mitführen eines externen Blitzes absolut ungeeignet ist, kann dies neue D500 alles, aber eine D300s beerben, nein.
    Und als Profi würde ich mir die D500 sowieso nicht holen.
    Für mich ist die D500 eine Kamera die ich mir nicht zulegen werde.
    Eine D500 mit internem Blitz das wäre OK.

    LG Willi

    • Das Thema “interner Blitz ja/nein” haben wir hier in den Kommentaren ja schon ausführlich diskutiert, kannst ja mal schauen. Ich persönlich finde, man braucht bei einer Reisekamera keinen internen Blitz. Erst recht nicht bei einer, die so eine hohe ISO-Leistung hat, wie die D500. Aber jeder entscheidet nach seinen eigenen Bedürfnissen.

    • Wolfgang 15. Januar 2016, 13:00   »

      Ich frage mich was ihr mit eurem internen Blitz habt, kann man mit der D500 etwa keine Blitzfotografie betreiben.
      Irgendwie kapieren einige nicht das der fehlende Blitz einem größeren Sucher entgegenkommt.

      Zudem wer ernsthaft fotografiert benutzt ohnehin ein externes Blitzgerät.
      Die D500 ist somit also sehr wohl die legitime Nachfolgerin der Nikon d300s.

      • Das Thema interner Blitz und sein Nutzen haben wir nun erschöpfend durch. Ich habe einen beleidigenden Kommentar gelöscht. Lasst uns bitte fair in der Diskussion bleiben.

  66. Moin,

    zumindest lt. Datenblatt klingt die D500 nach einem tollen Profi-Gerät. Doch wirklich ernstnehmen werde ich sie erst, wenn man während des Live Views die Blende ändern kann und Nikon für DX endlich einmal ein paar echte Profi-Linsen auf den Markt wirft.

    Sigma zeigt, dass gute Linsen für DX kein Hexenwerk sind und die Disziplin 4K beherrschen andere Hersteller schon längst. Sollten sich meine Erwartungen nicht erfüllen, wird die D500 für mich leider nur eine “viel zu teure D7200 mit 4K” sein.

    Ist nur meine Meinung.

    LG aus IBK

    Daniel

    • Hallo Daniel,
      ich denke, wir können davon ausgehen, dass man bei der D500 im LV die Blende ändern kann. Geht ja bei der D750, D8x0, D4, also den anderen “Pro-Modellen” auch.

  67. Hallo Gunther,
    ich hatte vor ein paar Tagen etwas auf einem anderen Deiner Blogs eingestellt. Da die Postings ja immer erst frei gegeben werden müssen, ging ich davon aus, daß Du es gesehen hättest.
    Ich habe aber bisher nichts dazu gelesen und stelle es mal hier auf der wohl aktuellsten “Seite” ein, – zumindest als Link.
    Danke im Voraus,

    Gruß, Klaus

    —> http://gwegner.de/review/nikon-d600-vs-d800/

  68. Servus,

    eine Frage würde ich gerne an die Profis stellen dürfen: Arbeite sehr gerne mit der D7000 (ein echtes Arbeitspferd), habe dafür mehrere, wunderbare (gute) Linsen, bin überwiegend im Bereich Landschaft, Stadt, Macro, blue hour (no Portrait / Personen) unterwegs…

    Trug mich mit dem Gedanken, auf die D7200 zu wechseln. (Vollformat wollte ich nicht, weil ich die guten Linsen dann nicht mehr einsetzen kann)… Nun sehe ich die D500.

    Hmm: kann ich diese Kamera mit meinen Linsen nutzen oder schiesse ich mir damit nur in den Fuß? Nebenbei: Ich arbeite auch mit spiegellosen Systemkameras (Fuji – und seit gestern mit der Lumix gx8 – bin schwer begeistert)

    Herzliche Grüße, six

    • Warum solltest Du die D500 nicht mit Deinen Objektiven nutzen können?!

      • nun, weil ich in einem Testbericht gelesen habe, dass sich die D500 nicht so sehr für weitwinkelige Landschaftsaufnahmen eignet (genaue Gründe für dieses Statement sind mir jetzt nicht erinnerlich…) .. aber genau da liegt (neben Macro) mein Interessenschwerpunkt… und mein Sigma 10 – 20 / 3.5 ist mir da ein kleines Heiligtum geworden :-)… ich mag nicht drauf verzichten wollen …

        lg

        six

        • Es geht darum, dass für DX Kameras keine Äquivalenten Super-Weitwinkel-Objektive existieren. Das betrifft aber die D500 genauso wie jede andere Kamera mit APS-C/DX Sensor. Hier ging es um den Vergleich mit einer Vollformat.

          • Na, dann mal meinen aufrichtigen Dank für diese Info… hilft mir doch bei der Wahrheitsfindung in Sachen “Welche nehme ich nun?”

            lg

            six

          • Hi Six,

            Dein Sigma 10-20/3,5 in allen Ehren. Ich nutze auf meinen DX ja auch gern das Nikkor 10-24. aber wenn du mal eine Vollformatkamera mit der Mutter aller Weitwinkel, dem 14-24/2.8, in die Hand nimmst und damit Aufbahmen machst und diese mit den Aufnahmen der DX + dem Sigma vergleichst, dann weisst du, was Gunther damit meint!

            Zum einen ist die Qualität der Bilder, besonders in den Ecken besser. Aber der Hauptunterschied kommt eben von der Sensorgröße. Der Vollformatsensor ist etwa doppelt so groß, wie der APS-C Sensor bei der D7x00 und D500. Wegen diesem Ausschnitt (Crop), auf Grund der kleineren Sensorfläche, rechnet man ja auch mit einem Cropfaktor. Der beträgt bei Nikon eben 1,5. Das heißt, das deine 10 mm am Sigma also x 1,5 = 15 mm. Diese 15 mm an der Vollformat entsprächen also deinen 10 mm an der DX-Kamera! Und da sind 3 mm weniger Brennweite, also die 12 mm, schon ein riesiger Unterschied im Superweitwinkelbereich!

            Ein Problem der Objektivhersteller ist außerdem, das sich die Weitwinkel bei kleineren Sensoren mit sinkender Brennweite viel schlechter rechnen lassen und mit einem vetretbaren Aufwand und ökonomischen Gesichtspunkten mit akzeptabler Qualität viel schlechter herstellbar sind (besonders hinsichtlich Verzeichnungen, chromatischer Abberationen, Vignettierungen, gleichmäßiger Schärfeverlauf…)

            Deswegen sind eben VF-Kamaras im Weitwinkelbereich eben grundlegend besser geeignet als Kameras mit kleineren Sensoren, unabhängig vom Typ! Im Telebereichvsieht es dagegen ganz anders aus…

          • Wolfgang 13. Januar 2016, 23:22   »

            Hallo Günther

            Das stimmt so nicht ganz es gibt von Sigma das 8-16mmm UWW.
            Das sind umgerechnet zu Vollformat 12-24mm.
            Gut die Abbildungsleistung einer Vollformat im UWW Bereich mag viel besser sein, aber sooo schlecht sind sie mit dem Sigma nun auch wieder nicht.

  69. Hallo Gunther, hallo Diana,
    seit einiger Zeit lese ich regelmäßig alle Testberichte von Euch und bin ein großer Fan Eurer Seite und vor allem der sagenhaften Bilder.
    Nun, wende ich mich an Euch, da ich mir gestern eine Nikon D750 im Bundle mit dem 24-85mm Objektiv gekauft habe. Leider habe ich in der letzten Zeit wegen eines stressigen Umzugs kaum noch bei Euch vorbei geschaut. Somit völlig verpasst, was sich gerade bei Nikon getan hat. Ich bin jetzt völlig verunsichert, ob ich jetzt nicht einen Fehlkauf mit der D750 gemacht habe und nicht besser auf die D500 gewartet hätte.
    Grund für diesen Gedanken ist, dass ich bisher noch keine Vollformat hatte. Ich habe eine D7000 mit einigen klasse Objektiven (Sigma 18-35 f1.8, Nikkor 10-24, Walimex 24mm Tilt/Shift, Nikkor 70-300 –> die erstgenannten auf Empfehlung von Euch ;o) .
    In der Hauptsache fotografiere ich Landschaften, Blaue Stunde und in Städten; Porträt, Makro etc. eher selten.
    Da Ihr ja mit den Formaten und den verschiedenen Kameras erheblich mehr Erfahrung habt, wäre es prima einen guten Rat von Euch zu bekommen.
    Die D750 zurück bringen und auf die D500 warten, wäre eine Option. Die andere Idee ist, dass ich die DX-Objektive an der D750 weiter benutze, dann jedoch in Kauf nehmen muss, nur den halben Sensor zu nutzen.
    Ich bin ein großer Fan des Sigma 18-35. Es ist bspw. auf der D7000 das Immer-drauf-Objektiv. Das 10-24er Nikkor ist für mich die 1. Wahl Landschaftsaufnahmen und Nachtfotografie zu machen. Diese Objektive können m.E. ihre Stärken nur am APS-C voll ausspielen, oder? Hach, ein echtes Dilemma! Zumal ich in 2 Wochen eine Fototour nach Island mache (Geyser, Polarlichter und Reykjavik zur blauen Stunde).
    Wäre toll von Euch eine Einschätzung/Rat zu bekommen.
    Vielen Dank dafür schon mal im Voraus.
    Herzliche Grüße
    Timo

    • Ich denke, für Dich wäre eine D7200 vielleicht die bessere Wahl gewesen. Eine “teurere” Kamera macht ja nicht zwangsläufig bessere Bilder. Ich würde mich weniger auf die Technik konzentrieren, als auf das fotografische.
      Wenn Du das 18-35 so toll findest, verstehe ich nicht, warum Du Dir eine D750 mit dem 24-85 gekauft hast, Objektivmäßig ist das ein Rückschritt… Ich denke, Du solltest Dich auf eine Linie (VF oder Crop) festlegen und dann dabei erstmal bleiben und fotografieren gehen. Die Kameras machen alle gute Bilder. Eine D500 ist ein absolutes Profiwerkzeug, aus meiner Sicht für Viele total überdimensioniert… Und eine D7200 ist gegenüber der D7000 schon ein verhältnismäßig großer Schritt.
      Aber ansonsten ist die D750 natürlich eine großartige Kamera, aber Du musst Dich halt Objektivmäßig im Weitwinkel und Normal Bereich umstellen. DX Objektive an der D750 machen keinen Spaß.

  70. Manfred 12. Januar 2016, 16:03   »

    Hallo Gunther,

    zum Thema Aufhellblitz, JA oder NEIN!?

    Ich plädiere für einen Kamera-Konfigurator, dann kann sich jeder SEINE Nikon im Internet zusammenstellen.

    Oh, du wunderbare Nikon-Welt!

    PS, meine D 7200 mit dem Sigma art 18-35 – eine wunderbare Kombination!!

    MFG – Manfred

    • Einen Kamera-Konfigurator habe ich auch schon mal vorgeschlagen, hoffe dieser Wunsch wird bald von Nikon verwirklicht!
      VG XARE

  71. Als ich davon las, dachte ich im ersten Moment: Ach Mist, erst gerade die D7200 gekauft. Aber wenn man dann den Preis vergleicht, dann ist das momentan mehr als das doppelte der D7200. Soviel hätte ich nicht ausgegeben, da ich die Kamera privat nutze. Jedoch wäre das Klappdisplay an der D7200 schon sehr schön gewesen… und 4K…
    Was ich immer noch von Nikon vermisse, ist eine spiegellose Kamera mit DX-Sensor.

    • Eine spiegellose Kamera im DX Format wird wahrscheinlich nach der D500 kommen, denn, mal ehrlich was will man da noch verbessern, wenn nicht – den Spiegel weglassen.

    • > Was ich immer noch von Nikon vermisse, ist eine spiegellose Kamera mit DX-Sensor.

      Ich auch, aber in die Zwischenzeit das Coolpix A ist eine fast OK Lösung für Reisen.

      • Wolfgang 11. Januar 2016, 23:41   »

        man munkelt das Nikon an einer Systemkamera arbeiten soll mit APS-C Sensor.
        Ob es stimmt zeigt die Zukunft man muss halt Geduld haben wie bei der d500.

      • Ich hätte gerne einen spiegellosen Body mit Nikon F-Bajonett. So könnte ich auch die Objektive weiterverwenden. Eine D7200 spiegellos, mit Klappdisplay und 4K (am liebsten 60fps) und ich wäre mehr als nur zufrieden. Mal schauen was Nikon da bringt. Vorerst bin ich mit meiner neuen D7200 die nächste Zeit mehr als zufrieden.

        • F-Bajonett klingt gut! Wird die D500 eines haben, ist das bekannt?

          • Etwas anderes als F-Bajonett würde keinerlei Sinn ergeben.

          • Bisher ist Nikon immer konsequent bei seinem F-Bajonett geblieben. Macht ja auch keinen Sinn, wenn viel Nutzer ihre vorhandenen Objektive nicht Weiternutzung könnten.

            Wenn denn mal eine Spiegellose kommen sollte (die ich momentan eigentlich überhaupt noch nicht vermisse), dann könnte das Bajonett evtl. anders sein – aber nur wenn der Sensor auch kleiner wäre. Dazu würde es dann aber bestimmt einen Adapter zum F-Bajonett geben, um das Aufkagemaß wieder korrekt herzustellen.

            Wenn wir aber von einer künftigen Spiegellosen mit APS-C Sensor ausgehen, gehe ich mal davon aus, dass selbst diese Deals F-Bajonbet hätte.

            Ich möchte aber derzeit meinen rein optischen Sucher absolut nicht missen. Sicher hat ein elektronischer Sucher einige Vorteile. Die Vermisse ich aber nicht so sehr. Unbestritten ist, dass die Entwicklung des Marktes in diese Richtung geht, da wird sich auch Nikon nicht raushalten können. Ob die DSLRs dann komplett einmal aussterben ist noch eine ganz andere Frage. Ich glaube sogar: Nein.

            Aber die kommende D500 ist für mich derzeit das Maß aller Dinge im APS-C Bereich, auf fehlenden Klapplitz und AF-Hilfslicht verzichte ich sehr gern, weil ich beides auch derzeit nicht nutze. Bleibt nur zu hoffen, dass die D500 alle Erwartungen voll erfüllt -Bislang hatte sie ja noch niemand in der Hand. Aber die Kommentare werden täglich mehr… ;-))

    • Wolfgang 11. Januar 2016, 23:38   »

      Ich habe immer noch meine d7000, habe sowohl 7100 wie auch 7200 übersprungen weil ich nach der Canon 7dmarkII fest davon überzeugt war das Nikon ein Pendant auf den markt bringt.
      Das es so ein Hammerteil werden würde ahnte niemand obwohl klar war das sie besser sein mussten als Canon.
      Das fehlen eines Blitzes oder AF Hilflich juckt mich nicht die Bohne, wenn Blitz dann eh nur Extern, meine 7000 hat intern keine zehn mal geblitzt.

      Da ich fast nur Natur, Tiere und Makro fotografiere ist die Nikon d500 meine Kamera und die 7000 gebe ich meiner Freundin.

      Das bessere ist des guten Feind und Nikon hat es wieder mal allen gezeigt, geht doch.

  72. Fotomas 11. Januar 2016, 12:49   »

    Hallo Gunther,

    danke für Deinen Bericht, ich freu mich schon auf den ersten Praxistest von Dir.
    Momentan fehlen in der DX-Line leider die (qualitativ) adäquaten Objektive.
    Insofern sehe ich die D500 momentan hauptsächlich als Backup-/Zweitbody für FX-Fotografen,
    die ein Plus an Geschwindigkeit und “Brennweite” brauchen, bzw. für Tier- und Actionshooter, die hauptsächlich im Telebereich unterwegs sind.

    Nichtdestotrotz freue ich mich natürlich darüber,
    dass sich Nikon nicht auf den Lorbeeren ausruht,
    sondern mit pfiffigen Ideen sein DSLR-Segment weiter voranbringt.

  73. Alle Welt redet von den XQD karten als unnötig und teuer.
    Ich halte es für Sinnvoll. Die XQD Karten sind technisch fortschrittlicher als SD oder CF Karten und können höhere Datenraten verarbeiten. Ken Rockwell treibt es auf seiner Webseite auf die Spitze und propagiert die D5 mit CF statt mit Xqd. Die D5 wird es in 2 Ausführungen geben, wahlweise mit CF oder XQD. Beide Karten haben den Vorteil das der Kontoller in der Karte sitzt und somit nicht den Prozessor der Kamera belastet. XQD ist die Zukunft. Bei zunehmenden Daten die mit 4K videos schon jetzt nur noch auf die teuersten SD karten geschrieben werden können machen die alten SD karten die man so besitzt jetzt schon schlapp. Ich traue sowieso keiner Karte die mehr als 3 Jahre bei mir in den Kameras war und dann kann ich auch mit einer neuen Kamera auch auf ein anderes Format umsteigen das sind bei der d500 eh nur 3 bis 6 % des Kaufpreis, bei der D5 ist es schon nicht mehr der Rede wert und ich habe mit sicherheit das schnellere und auch zuverlässigere Sytem.

  74. Hallo Gunther.
    Ich bin nach langer Wartezeit von der D7000 auf die D750 umgestiegen und absolut glücklich. Gute Gläser vorausgesetzt. Bei mir ist es ähnlich. Als ich die ersten Bilder und Informationen gesehen und gelesen habe, fühlte ich ein -Habenwollen Gefühl, wie es bei meiner D750 war. Ich hätte mir rein optisch gerne die D750 so wie die kommende D500 gewünscht. Allerdings liegt die D750 so wahnsinnig gut in der Hand, das ich sie nicht mehr missen möchte. Ich bin auf jeden Fall sehr auf deinen Testbericht gespannt. Mich interessiert brennend die ISO Leistung. Der AF wird natürlich wieder einen drauf legen, aber das ist natürlich klar. Der AF der D750 ist aber für mich der beste, den ich bis jetzt in der Hand gehalten habe. Ich bin auf jeden Fall gespannt. Vielleicht wird dann doch das -Habenwollen Gefühl so groß, das die D500 meine D7000 (die ich noch sehr gerne nutze) ablösen. Optisch passen die D750 und D500 ja prächtig zusammen ;-) Liebe Grüße aus NRW. PS: Dein 16er hat es bei mir gut. ;-)

  75. Hallo Gunther,

    vielen Dank für Deine hervorragenden Beiträge. Als Besitzer einer kompletten Vollformatausstattung (D800E) interessiert mich die D500 sehr als Zweitkamera (hatte früher die D300). Die Frage ist nur, wie die Vollformatobjektive mit der D500 zurechtkommen. Immerhin hätte der D500-Sensor auf Vollformat hochgerechnet fast 50 Megapixel! Und bei den 36 Megapixel der D800 hieß es schon, dass nur die allerbesten Objektive deren Sensor ausnützen können. Einen zusätzlichen Satz DX-Objektive würde ich mir nicht zulegen, sondern dann für dieses Format bei Fuji X bleiben.

    • Naja, aber die derzeitigen DX Kamera, z.B. die D7200 haben mit 24MP auf DX ja eine noch höhere nominelle Auflösung, als die D500. Von daher finde ich es auch sehr gut, dass die D500 “nur” 21 MP hat.

      • stimmt! Das finde ich auch gut. Aber wie Du auch richtig geschrieben hast, war das früher der Pixel-Wahn, und bei einer 7xxx war wohl nicht so entscheidend, ob die rechnerisch mögliche Auflösung tatsächlich erreicht wurde. Bei einer D500 mit Profi-Anspruch dürfte das anders sein.

        • Ich würde mir hier keine Gedanken machen. Ein DX Objektiv ist, vergleichbare Gesamtqualität vorausgesetzt, einem Vollformatobjektiv sicher in der Auflösung nicht überlegen.
          Im Gegenteil: DX nutzt eben Systembedingt ohnehin nur den inneren „Sahnekreis“ eines „Vollformaters“, was der Verwendung einer Vollformatoptik eher entgegenkommt.
          (An die „falschen Angaben“ der Brennweite beim Fotofieren mit DX werde ich mich allerdings nie gewöhnen können ;-) )

          Gruß, Klaus

      • Michael van Well 12. Januar 2016, 21:52   »

        Die Diskussion zur Auflösung der Objektive und FX vs DX verstehe ich nicht bzw kann diese nicht nachvollziehen:
        Wieso hat der Durchmesser des Bildkreises der vom Objektiv beleuchtet wird Einfluss auf die Auflösung?
        Die hängt nach meinem physikalischen Wissen und Verständnis eher von der Güte und Vergütung der Gläser, der Genauigkeit der Fertigung wie Zentrierung, Planparallelität etc. ab. Insofern kann ein DX-Objektiv eine vergleichbare oder bessere Auflösung aufweisen wie ein FX-Objektiv. Es ist also eher eine Frage des Aufwandes/der Kosten den ich betreibe um die Abbildungsfehler zu korrigieren und so zu einer besseren Auflösung zu kommen. Leider hält sich Nikon da bei den DX-Optiken etwas zurück. Im Bereich des (Super-)WW wäre der Aufwand auch erheblich unter der Bedingung das ich den gleichen Bildwinkel bei vergleichbarer Anfangsblende erzeugen will wie an einem FX-Objektiv. Meiner Kenntnis nach hat Nikon dies für ein DX-Objektiv nur für das 17-55 2,8 und Ansatzweise für das neue 16-80 2,8 – 4 betrieben.
        Will ich also hochauflösende Gläser für DX oder FX muss ich immer entsprechendes Geld ausgeben, egal ob DX oder FX. s.a. 18-35 Sigma, 15-30 Tamron, 24 1,4 Sigma oder Nikon…

        VG Micha

  76. Wilfried 10. Januar 2016, 23:24   »

    Hallo Gunther,
    Dein damaliger “FX” Artikel war ja wirklich visionär und er stimmt auch heute noch. Die D 500 ist eigentlich das, was Du damals beschrieben hast. Gratuliere!
    Trotzdem spekuliere ich nach wie vor mit FX (und warte auf eine aufgemöbelte D 750??). Habe u.a. auch deshalb und aus Qualitätsgründen für meine D 7100er immer wieder FX Linsen gekauft. Die neue 500er ist sicher sehr interessant aber ich warte mal ab. Vielleicht gibt es schon bald eine D500s oder eine D510 ;-)) und auch der Preis wird ja anfangs mehr als satt sein.
    Aber auch andere haben interessante Kinder. Ich bin z.B. schon äußerst gespannt auf die neue Fuji X-Pro 2 – möglicherweise DIE ideale Reisekamera, weil sie unauffälliger, leiser, leichter, kleiner ist und man mit nur 2-3 ausgezeichneten Fujinon-XF-Objektiven alles abdeckt. Die ganze “Ausrüstung” passt in eine ebenso unauffällige Tasche / Rucksack. Mit meiner D7100 schaffe ich das jedenfalls nicht. Na und gute Fotos muss man ja immer noch selber machen.
    Nikon sollte sich rasch eine anspruchsvolle Crop- oder Vollformat Systemkamera überlegen. Ich meine, dieser Markt ist nicht zu ignorieren und die spiegellosen Kameras haben echte Vorteile.
    Viele Grüße Wilfried

  77. Ich halte deinen Satz:
    ,dass in Kürze spannende neue Objektive für dieses Format vorgestellt werden! für sehr entscheidend um mit meiner 7100 von 50 mm und kleiner weiterarbeiten zu können.

  78. Ich hatte mich vor ein paar Tagen ja an anderer Stelle auf dieser Seite bereits zur angekündigten
    D500 geäußert, da es hierfür noch keine eigene Themenseite gab.
    Mir gefiel, ebenso wie hier von Gunther ausführlich beschrieben, daß Nikon sich an eine so fortschrittliche Weiterentwicklung der Semiprofi Apparate aus dem DX Segment getraut hat.
    Mir gefällt vor allem, daß man sich nun endlich von diesem „Pixelwahn“ verabschiedet hat, welcher
    mir besonders unangenehm an der 800 er aufgefallen war und der (so man denn nicht unbedingt nachträglich ständig Bildanteile ausschneiden möchte) in 90 % der Fälle nur zu unnötig großen Dateien und verlangsamtem Workflow führt.
    Von meiner D200 (damals oft die 200% Kamera genannt ) bin ich von der Bedienung und Ihrem wertigen Body heute noch begeistert! Auch fotografiert sie unter „genug Licht – Situationen“ immer noch hervorragend.
    Und ich möchte auch nicht das Meckern beginnen, lange bevor ich eines dieser Exemplare in Händen gehalten habe. Allerdings: APS-C ist leider, was Landschaftsfotografie angeht systembedingt etwas im Nachteil. Nun gut – damit kann man sicher teilweise leben.
    Da ich aber auch hin und wieder filme, stört mich nun doch eines sehr stark an diesem Konzept:
    Nämlich, das zusätzlich zum Cropfaktor des APS-C Formates der Bildausschnitt ein weiteres mal (und das ERHEBLICH!) beschnitten wird, macht LEIDER diese Kamera nicht wirklich zu einer begehrenswerten 4K Filmkamera. Der Cropfaktor wird hierbei noch etwas größer als 2,2 sein. Wie wenig dann tatsächlich letztendlich vom Bild übrigbleibt, zeigt ein Schema auf folgender Seite sehr gut: http://nofilmschool.com/2016/01/nikon-d500-4k-video-aps-c-price-cost-release-date
    (man muss nach unten scrollen um es zu sehen)

    Der verwendete Sensor wird eben nicht dafür geschaffen sein, beliebige Bildanteile gleich schnell auslesen zu können, darum hat man sich einfach auf den ca. 8 MP großen Bereich im Inneren des Chips beschränken müssen um zumindest 30 Vollbilder pro Sekunde zu erhalten.
    Daß dies auch anders geht zeigt Sony mit der A7s und Samsung wohl auch mit der NX1.
    Allerdings darf man für derartige Lösungen nicht am „Tropf fremder Sensorhersteller“ hängen.
    Wirklich schade!
    Dennoch, ich bin gespannt darauf diesen Apparat einmal „live“ zu sehen bzw. in Händen zu halten.
    Was das Fotografieren mit DX Format angeht, scheint dieses Teil momentan das Maß der Dinge zu sein.
    Allerdings kaufen werde ich sie mir nicht. Dafür leisten meine vorhandenen Fotoapparate bereits alles was ich so brauche. Angefangen von der tollen Sony 6000 als „Immerdabei“ und der Nikon D600 wenn s um Dynamikanspruch geht. Was mich gereizt hätte, wäre die spannenden 4K „Videofiererei“……

    Dennoch bitte nicht falsch verstehen. Dies soll so wenig ein „Meckern auf hohem Niveau“ sein, wie vermutlich Gunthers Beitrag auch kein „Werbevortrag für Sony“ darstellen soll.

    VG, Klaus

    • Nur eine Anmerkung zu den Pixeln: mehr Pixel bedeutet mehr räumliche Information. Das kann man vielfältig nutzen, für große Drücke, zum Croppen bei Makro o.A. Ein auf 20MP herunterinterpoliertes Bild zeigt deutlich mehr Details und Acuity als das des 20MP Sensors. Selbst mit durchschnittlichen Objektiven profitiert man (die System MTF (Modulation Transfer Function) ist gleich der Sensor(MTF) mal der Objektiv(MTF). Damit steigt die Ausgabeauflösung mit mehr Megapixeln (ist in den Zeissdokumenten von Dr. Nasse auch für weniger mathematikaffine durch Messungen belegt)). Die Menge der Daten ist nur für kurze Zeit ein Kriterium für den Workflow. Die Vergangenheit zeigt, dass Speicherplatz billiger wird, Zugriffe schneller und das, was heute 36MP sind, in 5-10 Jahren unseren Kindern nur ein müdes Lächeln hervorrufen wird. Man kann mittlerweile nicht mal mehr D3s-Daten Bildschirmfüllend auf den 5K Apple Monitoren darstellen. Wir nutzen die D810 auch für Hochzeiten und sehen den Workflow nicht sonderlich beeintrachtigt.
      In der Vergangenheit waren die Sensorhersteller in Zusammenarbeit mit den Kameraherstellern nur in der Lage, den Sensor auf niedrige bzw. hohe ISOs in der Dynamik zu tunen (siehe D810 im Vergleich zur D4s/D4). Durch die Dual-Gain-Sensoren (A7s, A7rii) ändert sich das und man hat mittlerweile eine extrem hohe Dynamik bei den niedrigen wie auch hohen ISO-Werten, selbst bei hohen MP Zahlen (A7rii). Bei hohen ISO gibt es mittlerweile (siehe A7rii) auch keinen Nachteil mehr, das zeigen die Messungen (http://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Sony-A7R-II-versus-Nikon-D4s___1035_945 Vergleich D4s vs. A7rii) bei gleicher Ausgabebildgröße.
      Deswegen bevorzuge ich, sobald auch die Dynamik bei hohen ISOs stimmt, Sensoren mit höheren Pixelzahlen. Für Sportfotografen die die Bilder auch schnell versandt haben müssen, ist das etwas anderes (das Limit der 20 MP ist aber eher der Anzahl der Bilder/s geschuldet, die ja mit der vorhandenen Bandbreite in den Buffer und auf die Karte gebracht werden müssen).

  79. Ist euch übrigens auch schon mal aufgefallen, das an diesem Body kein Autofokushilfslicht mehr an der Frontseite verbaut ist??? Also diese kleine Taschenlämpchen, was vorn rechts immer drin war? ;-)
    Oben an der Ecke neben dem Auslöser ist nur noch eine LED für den Selbstauslöser eingebaut…

    Wer mehr zur D500 lesen und auch Bilder sehen will (inkl. dem Kartenslot rechts) findet mehr in dieser pdf-Datei:

    http://chsvimg.nikon.com/lineup/microsite/d500/common/pdf/technology-digest.pdf

  80. EdwinBrown 10. Januar 2016, 15:08   »

    Jeder soll selber wissen,welche Format für welches
    Motiv und dazu geeignete Objektive man nimmt.Ich selbst
    habe eine D750 und eine D7100 und bin voll zufrieden
    damit.In bin 55 Jahre alt und fotografiere über
    30 Jahren und bin mit Kleinbildformat schon gewohnt.
    Jeder Format hat Vor und Nachteil.FX ist wegen Vollformat
    und grosse Objektive daher kosten mehr.Man muss aber
    sagen,dass die Bildwirkungen zwischen beiden unterschiedlich sind (Tiefenschärfe).

    Daher ist Vollformat für ernsthafte Fotografen immer
    beliebter.Besonders beim Portrait,Mode und Hochzeits
    fotografie.
    Die D500 ist für mich eine klassenlose Kamera und
    daher für die nächste Zeit aufgrund ihrer Technik
    konkurrenzlos.
    Für mich ist diese Kamera mehr als eine Ergänzung
    zum Vollformat.
    Der Preis dieser Kamera ist zur Zeit zu hoch aber
    kann draschtisch stark sinken.Ich würde abwarten
    und fotografiere gern weiter mit meiner jetziger
    Ausrüstung.Die gehört aber bestimmt irgendgwann
    zu meiner Ausrüstung.

  81. Jens Naumann 10. Januar 2016, 14:37   »

    Hallo Herr Wegner, ich lese seit fast zwei Jahren Ihren Block und wurde immer wieder sehr, sehr gut informiert. Den Bericht zu der D500 fand ich auch wieder super, vor allem die Einschätzung zu den Formaten und die Vergleiche zu anderen Kameras.
    Vielen Dank dafür und immer weiter so!
    Mit freundlichen Grüßen

    Jens Naumann

  82. Michael 10. Januar 2016, 12:40   »

    Wieder einmal ein herausragender Artikel. Deshalb komme ich immer wieder, ich kenne keine andere Seite im Netz, die so fundiert und objektiv (ohne jedem nach der Nase zu reden) schreibt.

    Großes Kompliment und vielen Dank, mir als “nur” Hobby-Fotograf helfen solche Artikel sehr.

    Viele Grüße
    Michael

  83. Hallo Gunther,
    Danke für den guten Ein-/Ausblick.
    Sag mal, weisst du (etwas/mehr) von der geplanten (deutlichen) Preiserhöhung bei Nikon in Europa von der gemunkelt (NikonRumours,…) wird?
    LG,
    Herwig

  84. Till Hofmann 10. Januar 2016, 08:22   »

    Sehr informative, fundierte und ausgewogene Einschätzung! Sehr hilfreicher Artikel! Vielen Dank dafür!

  85. Joachim Schmolke 10. Januar 2016, 08:11   »

    Hallo Gunther,
    vielen Dank für Deinen Bericht über die D500. Was mich wundert: Du hast die Touchskreen-Fähigkeit des Monitors garnicht erwähnt.
    Nur kurz zur D500: Anfangs war ich sehr euphorisch. Das änderte sich aber schlagartig als ich erfuhr, daß die D500 keinen Aufhellblitz hat.
    Das ist für mich ein absolutes KO-Kriterium. Wie kann man nur eine solche Kamera ohne Blitz anbieten? Ich nutze den internen Aufhellblitz meiner D7100 recht häufig und möchte ihn daher auf keinen Fall mehr missen.

    Herzlichen Gruß

    Joachim

    • Hallo Joachim, wenn man den immer genutzt hat, kann ich es gut verstehen, dass du ihn dann vermisst.

      Aber es gibt eben zwei Dinge für Profis, worauf bei dieser Kamera scheinbar Wert gelegt wurde:

      1. die verbesserte Wetterbeständigkeit (übrigens scheint die D500 sogar erstmals, wenn ich mich nicht irre, kein Autofokus-Hilfslicht mehr zu haben! Es fehlt das kleine Lämpchen an der Vorderseite – oben ist nur noch eine LED an der Ecke, die der Signalisierung des Selbstauslösers dient)

      2. der eben wenig brauchbare Klappblitz

      Den habe ich zwar an meiner D700 VF auch noch dran – aber ich benutze diesen nie! Zum Aufhellen entweder Reflektoren, entfesselten Blitz oder natürliche Gegebenheiten als Reflektoren (z.B. helle Wände, Fensterlicht usw.).

      Und wenn mal einen Blitz auf der Cam, dann eher indirekt. Der kleine punktförmige Blitz ist eben nicht drehbar, deshalb für Profis eher ungeeignet und sorgt höchstens für ein anfälligeren Body – deshalb ist der jetzt eben weg.

      Warum hatte nun aber z.B. die D700 noch einen? Ganz einfacher Grund: den konnte man noch als Masterblitz zur Ansteuerung der entfesselten Nikon-Systemblitze nutzen (für die Lichtsituation war dieser wegen der dann sehr reduzierten Leistung aber nicht relevant). Da waren auch Funkmodule noch eher selten und sehr teuer. Auch das ist heute anders.

      Ansonsten kannst du ja gern mal schreiben, warum der fehlende Klappblitz dann ein KO-Kriterium sein sollte und wofür du diesen brauchst. Ich vermisse ihn jedenfalls nicht.

      • Joachim Schmolke 10. Januar 2016, 22:23   »

        Hallo Gerd,
        eine Klappblitz ist immer besser als keiner. Er leistet bei vielen Gelegenheiten gute Dienste, wenn man die Kamera bei verschiedenen Gelegenheiten einsetzt: Bei Städtetouren, im Urlaub, in Räumen, bei Gegenlicht. Setzt man eine Kamera in erster Linie für eher professionelle Zwecke ein, dann ist ein Aufhellblitz sich nicht nötig.
        Vor ein paar Wochen waren wir z.B. in Prag auf einem hohen Turm am Rathaus. Von hier konnte ich sehr schön die wunderbare Stadt fotografieren. Ohne Aufhellblitz waren Personen im Turm kaum zu erkennen (zu dunkel), da die Stadt im Sonnenlicht lag. Mit dem Aufhellblitz wurden sowohl die Personen im Vordergrund als auch die Stadt im Hintergrund richtig belichtet.
        Oder man ist im Urlaub in irgend einem Lokal und möchte mal eben die nette Runde festhalten – ohne Blitz wenig sinnvoll. Wer seine Kamera vielseitig nutzt, für den ist meiner Meinung nach ein Aufhellblitz unverzichtbar. Ich habe auch keine Lust immer erst einen kleinen Blitz aufzustecken bzw. mitzuführen, wenn ich ihn mal brauche.
        So werde ich wohl auf den Nachfolger der D7200 warten.

        Herzlichen Gruß

        Joachim

        • Ich sag’s mal etwas provokativ – für die von Dir beschriebenen Situationen mit Aufhellblitz kannst Du auch ein Smartphone mit LED Blitz nehmen statt den in die Kamera eingebauten Blitz :-)

          • Hallo Joachim, ist ja auch nichts gegen einzuwenden, wenn du den unbedingt haben möchtest. Aber wenn ich ordentlich aufhellen möchte, dann mit einem ordentlichen Blitz und lieber indirekt. Und wenn ich keinen dabei habe, dann verzichte ich auf solche Motive oder nutze düse als Silhouette…

          • Joachim Schmolke 12. Januar 2016, 13:54   »

            Hallo Gunther,
            Du wirst es nicht glauben, aber ich habe gar kein Smartphone.
            Die von Dir vorgeschlagene Variante scheidet somit schon mal aus. Mal eine Frage: Warum haben denn fast alle Kameras ein Aufhellblitz?
            Wenn ich unterwegs bin, im Urlaub oder woanders, dann nehme ich ja nur eine Kamera mit, für Motive aller Art. Da ist mir die D7100 auch nicht zu schade für ein Foto in einem Lokal.
            Ganz nebenbei: Deine Antwort ist so ziemlich daneben!
            Hätte ich von Dir nicht erwartet.

            Gruß

            Joachim

          • Ich wollte darauf hinaus, dass die Bilder mit dem schwachen und schlecht positionierten Aufhellblitz allenfalls Schnappschüsse sind, die man letztenendes heute auch mit dem Smartphone machen kann. Die Argumente gegen den eingebauten Blitz haben ja andere hier schon ausführlich aufgeführt, das muss ich nicht wiederholen.
            Ich will hier auch niemandem etwas aus oder einreden. Es gibt ja genügend Kameras von Nikon, die mit Ausklappblitz daherkommen, die D500 eben nun man nicht, genau so wie die D5 – beide sind eher auf den professionellen User ausgerichtet, der der Blitz hat normalerweise nicht nutzt. Für mich ist die einzige Daseinsberechtigung dieses Blitzes, die Möglichkeit, über CLS als Master einen externen Blitz zu steuern. Aber auch das funktioniert nur eingeschränkt und ist daher für Profis nicht das Mittel der Wahl, weil es eben bei heller Umgebung oft nicht funktioniert. Ich denke zu dem Thema ist alles gesagt. Ich habe oben im Artikel ja auch schon geschrieben, dass es eine “Eierlegendewollmilchsau” nicht gibt. Jeder sucht sich die Kamera aus, die für seinen Einsatzzweck die richtige ist. Du brauchst den Blitz, also ist die D500 nichts für Dich – ist doch völlig in Ordnung! Es tut mir leid, wenn Du Dich von meiner Anwort angegriffen gefühlt hast und hoffe, dass meine ausführlichere Antwort nun das wieder gutmachen konnte. Also – nette Grüße, Gunther

          • Hallo Joachim, wenn du den Gunther kennst, würdest du wissen, wie er es meint! Er hat ja auch geschrieben: “ich sags mal etwas provokant…”
            Das solltest du nicht so sehr auf die Goldwaage legen. Aber der kleine Aufhellblirz ist eigentlich wirklich nicht mehr viel mehr, als ein Verkaufsgimmick. Zum ernsthaften Fotografieren ist der kaum zu gebrauchen.

          • Wenn ich so einen Klotz wie die 7100 mit in ein Lokal nehme, dann
            kommt es auf einen guten externen Blitz auch nicht mehr drauf an.
            Also ehrlich was du an Bild mit dem internen Blitz bekommst, bekommst
            du auch mit einem Smartphone, nur das Smartphone wird nicht so befremdlich im Lokal wahrgenommen, wie eine DSLR. Wenn mir die Bildqualität aber so wichtig wäre, dann lieber einen g’scheiten Blitz der weich an die Decke leuchtet als so ein interner nackter Blitz direkt von vorne.

        • Wenn ich bei einer Pro-Kamera einen Blitz brauche, dann reicht das Aufhell-Blitzchen – sowohl von Leitzahl als auch Verstellbarkeit (indirektes Blitzen) nicht aus.

          Dass bei der D500 kein Klappblitz dabei ist, ist sicherlich auch der wohl geforderten Wetterfestigkeit und Robustheit zu verdanken. Beides ist schwieriger zu bekommen, wenn auf dem Spiegel/Prismenkasten noch irgendwelche feine Mechanik draufsitzt.

          Mit der Funksteuerung von Slave-Blitzen hat der eingebaute Blitz auch als Slave-Steuerung nun ausgedient.

          Wer als Profi oder Hobby/Freizeitfotograf dennoch unbedingt und immer ein Blitz”chen” dabei haben will, der muss die D500 eben beim Händler stehenlassen (oder sich einen kleinen SB300 zusätzlich in die Tasche stecken)

        • Wolfgang 12. Januar 2016, 15:18   »

          Das fehlen des internen Blitzes hat eigentlich nur Vorteile.
          Zum CLS System
          Man nehme einen Masterfähigen Blitz mit zb. LZ 28 und steuere damit den großen zb. LZ 50 an und schon ist alles schick.
          Den kleinen Blitz gebraucht kaufen dann wird es nicht teuer und man hat alle Möglichkeiten.
          Ich persönlich habe eine d 7000 den internen Blitz habe ich so gut wie wie benutzt.

          Nun ist sie da die von vielen langersehnte D500 als Nachfolger der legendären d300s.
          Aber anstatt froh zu sein wird sie zerrissen und das ohne sie zu kennen, ohne sie in Händen gehalten zu haben und vor allem ohne dem Abwarten der ersten Tests.

          So wie die d7200 nicht jedermann Kamera der Wahl ist so wird es auch bei der d500 sein.
          Nicht jeder traut sich den Umgang mit einer High End Kamera zu und nicht jeder kann, braucht oder will das Potenzial dieser Kamera nutzen.

          @ Günther

          Ich freue mich schon auf deinen ausführlichen Test, denn die d500 ist definitiv meine Kamera der Wahl.
          Ich kann sie mir zwar erst 2017 holen aber egal der Nachfolger wird nicht viel besser sein können und er muss es auch nicht.

  86. Die D500 ist für mich wie gemacht. Ich fotografiere fast ausschliesslich im Telebereich (Tiere) und da ist der 1,5x Cropfaktor einer DX natürlich willkommen, vor Allem wenn das ohne Verlust von Handling, Serienbildgeschwindigkeit, ISO-Leistung etc. einhergeht, die ich von meiner inzwischen leicht betagten D4 kenne.

    Einen eingebauten Blitz brauche ich nicht, denn wenn ich einen Blitz brauche, dann reicht mir ein eingebautes “Blitzchen” eh nicht.

    Das Klappdisplay ist nett, kann man sicherlich manchmal nutzen. Bluetooth und/oder WLAN gehört einfach heute dazu, ob man es nutzt/braucht oder nicht.

    Grösse/Gewicht spielt für mich kaum eine Rolle, denn meine Objektive wiegen z.T. im kg-Bereich, da kommt es auf ein paar Millimeter oder Gramm Kamera nicht mehr an ;-)

    Die D500 wird sich ganz sicher in den Fototaschen einiger “Profis” neben deren D4/D4s/D5 finden. Und auch für viele Hobbyfotografen wird die D500 genau das sein, was sie brauchen. Ist zwar keine “Vollformat”, hat aber so viel von der D5 im Bauch, dass man damit bzgl. AF, ISO und Seriengeschwindigkeit locker mithalten kann – zu weniger als die Hälfte des Preises einer D5…..

    Hoffen wir mal, dass Nikon die D500 ohne solche Kinderkrankhetien/Fehlkonstruktionen wie den “öligen” Verschluss der D600 geschafft hat. Lange genug Zeit dafür hatten sie ja….

  87. Noch mal kurz zum Thema GPS – derzeit zwar noch etwas spekulativ, aber ich denke doch ganz reell und für viele evtl. eine Anregung zum Nachdenken:

    Wer nicht wie Gunther sein Handy per App als GPS-Tracker nutzen möchte, kann später sicher auch noch an der D500 einen unaufdringlichen kleinen foolography unleashed vorn am Schraubstecker befestigen, der dann die GPS-Signale Signale eines externen GPS-Empfängers per Bluetooth empfängt (siehe: http://www.foolography.com/products/unleashed/) und diese dann direkt an in der Kamera automatisch in die Exif-Daten der Bilder mit einbindet. Evtl. geht dann sogar schon der, der bereits an der D300 und meiner D700 funktionierte. Als externen GPS-Empfänger habe ich damals einen Holux M-1000C erworben (gibt es bei foolography meist im Bundle dazu). Dieser empfängt ordentlich die GPS-Signale und sendet diese per Bluetooth direkt über den Dongle in die Kamera, so dass die GPS-Koordinaten automatisch in den Exifs der Bilder gespeichert werden. Weiterhin speichert der Holux M1000-C aber auch zusätzlich die Daten in einer internen Log-Datei, die man später per Software auslesen kann, um die Daten dann direkt im Lightroom mit den Bildern zu verknüpfen (entweder wenn man keinen Unleashed-Dongle verwendet oder auch für weitere zusätzliche Kameras.

    Noch besser wäre es, wenn dann auch die neue Bluetooth-Schnittstelle der D500 für externe GPS-Empfänger funktionieren würde – sonst eben per Handy-GPS-Tracker.

    Dritte Alternative wäre die Daten über das Lightroom mit den Bildern zu verknüpfen. Dazu benötigt das Lightroom die GPS-Log-Daten im GPX-Format. Entweder von einem Tracker aus dem Handy (App), oder am Beispiel meines Holux M-1000C, in dem man diese aus dem Holux über ein USB-Kabel ausliest. Dafür gibt es die Windows-Software ez-Tour (http://market.holux.com/Software/SU/). Oder man nutzt einen Mac und nutzt diese Seite von foolography: http://www.foolography.com/support/holux/holux-m-1000c-and-m-1200e-and-mac-os-x/

    Eine Anleitung, wie man dann ganz einfach seine Bilder mit den GPX-Daten im Lightroom verknüpft findet man z.B. hier: http://drumcoder.co.uk/blog/2013/apr/05/gps-tagging-photos/
    oder als deutsches youtube-Video hier: https://youtu.be/A8k33f0RP0E (Lightroom 4) oder für die aktuelle LR6/CC-Version hier: https://www.video2brain.com/de/tutorial/das-karten-modul

    Es wird spannend… ;-))

  88. Winfried Heidl 9. Januar 2016, 23:03   »

    Vielen Dank für deine Vorstellung der neuen von Nikon, ich finde es spannend, obwohl ich die großen von Nikon oder Canon nicht mehr habe, weil viel zu groß unterwegs und zu stören wo man Auftritt . Jetzt bin ich mit Sigma DPm, Fuji XT 10 , XE1 und einer Nikon A unterwegs , bin sehr zufrieden damit und habe kaum Gebäck zu tragen, niemand fühlt sich belästigt und man stört niemanden . Aber so lange viele Leute für Ihre Fotos viel Geld erhalten die die Kamera bezahlt, soll es so sein.

  89. Thorsten 9. Januar 2016, 21:16   »

    Hallo Gunther,
    zum Thema 2 unterschiedliche Kartenslots hat ein Produkt-Manager von Nikon im Interview gesagt, dass das absichtlich gemacht wurde, damit professionelle Fotografen zwischen der D5 und D500 nicht mit unterschiedlichen Karten arbeiten müssen. Alle Anderen haben die Option, im 2. Slot preiswerte Karten zu nutzen.

    Das macht meiner Meinung nach Sinn, auch wenn es für die Nichtnutzer der D5 keine so gute Lösung ist.

    Gruß
    Thorsten

  90. Echt nice….,
    Bin eigentlich am überlegen, meine D7100 gegen eine D5500 zu tauschen, weil mir einfach das klappdisplay und der schnuggelfaktor fehlt:) zumal mir die 7100 in Verbindung mit dem genialen Sigma 18-35 irgendwie zu groß ist und zu schwer wird….!
    Und nun kommt die neue D500 daher, aber ich denke, ich werde trotzdem die 5500 bevorzugen, da mir alles andere zu groß und zu schwer ist.
    Ansonsten Gunther, vielen lieben Dank mal wieder für deine informativen Berichte. Lese sie immer gerne und lass mich zum Teil auch davon leiten:)
    Gruß Heiko

  91. Hallo Gunther

    besten Dank für den hervorragenden, zeitnahen Artikel!
    Hut ab, Dein Blog ist Spitzenklasse!
    Ich habe zur Zeit die D7000, möchte aber demnächst
    auf D7200 oder D750 umsteigen – und nun kommt die D500.
    Das macht die Entscheidung nicht leichter.
    Es wird ja überall darauf hingewiesen, dass die D500 speziell für Wildlife und Action Bilder zugeschnitten ist.
    Bedeutet das, dass andere Einsatzgebiete (Landschaft, Architektur und Street) von den neuen Features nicht so stark profitieren?
    Sicher kommt von Dir demnächst auch ein Testbericht den
    ich noch abwarten werde.
    Gruß Franz

    • Bedeutet das, dass andere Einsatzgebiete (Landschaft, Architektur und Street) von den neuen Features nicht so stark profitieren?

      Nein, das bedeutet es nicht. Bei der Aussage geht es eher darum, dass Profis, die ansonsten Vollformat haben, eher im Tele Bereich profitieren, da Weitwinkel Objektivmäßig bei Vollformat etwas besser abgedeckt ist. Von der schnellen Bildfrequenz profitieren Landschafts, Architektur und Street Fotografen halt auch nicht so. Das heißt aber nicht, dass die Kamera das nicht kann.

    • Nun, Landschaft etc. profitieren natürlich weniger von Serienbildgeschwindigkeit, Bildpuffer, AF usw.

      die ISO-Leistung könnte jedoch schon ein Anreiz sein, auch für Street, Landschaft (Dämmerung/Nacht) etc. sich die D500 anzuschaffen.

  92. Hallo Gunther,

    vielen Dank für deinen Bericht über die Eigenschaften und Qualitäten der Neuen – wenn das derzeit im deutschsprachigen Raum jemand sauber einschätzen kann, dann wohl du mit deiner Erfahrung mit Nikons.

    Mir geht’s wie Bernd und wahrscheinlich einigen 100.000 anderen Nikonianern: wäre die D500 vor 12 Monaten gekommen, dann hätte ich jetzt weder eine (traumhafte) D750 noch einige neue und teure FX-Objektive von Nikon. Aber gut, da machen die Marketing-Strategen von Nikon so wie bei anderen Herstellern ja auch nur ihren Job…

    Fakt ist auch für mich, dass die D500 ein Meilenstein sein wird und über Jahre in ihrem Bereich das Topmodell bleiben wird. Vielleicht wieder zurück wechseln zu DX? In meinem Fall interessant wegen 10 FPS und 1/8000 sowie noch besserem “Action”-AF.

    Eine Frage habe ich: werden der Dynamikumfang und das Rauschverhalten die D750 toppen? D.h. wird konkret das Hochziehen der Tiefen so wie bei FX möglich sein? Und wird bei ISO ab 3.200 die D500 mit der D750 auf einem Niveau liegen? Bei deinem Dynamikvergleich aus 2014 lag DX ja noch deutlich hinter FX (http://gwegner.de/review/nikon-d810-d800-d5300-canon-6d-high-iso-dynamik-review/ .

    Danke für deine Einschätzung und schönes Wochenende,

    Gruss Mark

    • Ich kann da nur spekulieren: aber der neue 21 MP Sensor in der D500 könnte das Zeug haben, die derzeitigen Vollformat Sensoren (D750) in Punkto Dynamikumfang und Rauschverhalten zu übertreffen. Die ISO-Bereiche und die geringere Auflösung lassen jedenfalls hoffen!

      • Holger 9. Januar 2016, 21:08   »

        “..könnte Vollformatsensoren in Dynamik und Rauschverhalten übertreffen”. Da bin ich mir nicht so sicher, das hängt davon ab, wie man das meint. Die Fläche des Vollformatsensors ist 2.25 mal größer. Die bisherigen Sensoren die in die neuesten Kameras verbaut wurden haben Ihre ISO-Performance nicht verdoppelt, die Unterschiede (D610-D750, D7100-D7200, etc) sind da, aber der Sensor müsste schon eine extreme Effizienzsteigerung besitzen, um die doppelte Lichtmenge (Photonen) die der FF-Sensor erhält, bei selber Blendenzahl, auf die selbe Outputgröße skaliert, wettzumachen. Anders sieht es aus, wenn wir das bei “äquivalenter” Blende betrachten (um die selbe Tiefenschärfe zu erhalten, d.h. bei FF um den Cropfaktor ablenden, bei gleicher Verschlusszeit, äquivalenter Blcikwinkel, etc.). Hier sollte man einen klaren Vorteil des neueren Sensor sehen. In dem zitierten Dokument auf nikonrumors wird auch von neuen Rauschunterdrückungsalgorithmen gesprochen, die hier in der Kamera zum Einsatz kommen.
        Für mich der wichtigste Aspekt (habe ich vielleicht überlesen) ist die automatische AUtofokus-Fintunefunktion!!!! durch Vergleich mit dem LV-Bild. Das ist wirklich cool. Auch der Joystick zur AF-Punktwahl ist cool..

  93. Hallo Gunther,
    danke für den wirklich guten Bericht über die D500. Auch das interne Dokument von Nikon war sehr aufschlußreich.
    Schade: Szene-Programme gibt es bei der D500 wohl leider nicht.
    Trotz jahrzehntelanger Fotoerfahrung habe ich mich bei meiner D7100 daran gewöhnt. Entgegegen meiner ursprünglichen Einschätzung waren diese bei mir früher verpönten “Automatikbilder” oft besser als die mit meiner “erfahrenen” Einschätzung gemachten.
    Jetzt dazu meine Frage: Gibt es bei der D500 vielleicht Einstellungen oder Eigenschaften, die Szeneprogramme überflüssig machen? Oder benutzt man profinah so etwas einfach nicht?
    Um Mißverständnisse zu vermeiden: Es geht mir nicht darum, zu provozieren. Insbesondere für Naturaufnahmen mit dem AF-S Nikkor 80-400 4,5/5,6 G kämen mir die positiven Eigenschaften der D500 sehr entgegen. Mit Szeneprogrammen wäre die D500 meine nächste Kamera.

    Auch von mir: Weiter so! Mir entgeht kein Newsletter von Dir.

    Heinz

    • Also ich prognostiziere mal, dass die anvisierte Zielgruppe froh ist, dass dieser überflüssige Ballast fehlt. Bei mir ist das jedenfalls so. Ich fotografiere im Raw Format und bearbeite in Lightroom. Die ganzen Programme sind m.E. total überflüssig – auch für Anfänger. Denn sie wissen nicht, was die Programme tun. Sprich, die Ergebnisse sind wenig nachvollziehbar. Also lieber mal selbst mit Aufnahme Techniken und Bearbeitungen auseinander setzen und das nicht der Kamera überlassen!

    • Hallo Heinz,

      wenn die Erfahrungen bisher nicht ausgereicht haben, dann hattest du noch nicht richtig aus deinen Fehlern gelernt. Wenn du dir nicht sicher bist mit den Einstellungen, machen mehrere Bilder mit verschiedenen Einstellungen und betrachte dir genau die Ergebnisse. Dann lernst du ganz, ganz schnell daraus.

      Jede Automatik macht immer Dinge, die du nicht beeinflussen kannst! Deshalb fehlen die auch bei der D500. Wenn du manuell oder mit Halbautomatiken fotografierst, hast du es komplett selber in der Hand, was du da machst. Und genau deshalb fehlen die jetzt und das ist auch gut so…

    • “Szene” ist was für Anfänger oder bequeme Leute. Sicherlich manchmal praktisch, aber nicht unbedingt nötig, wenn man grundsätzlich das RAW-Format nutzt und seine Bilder später am PC entwickelt und eben auch schon bei der Aufnahme gewisse Regeln beachtet.

      Mit P/A/S/M kommt man wunderbar aus, wenn man die Grundlagen kennt, wie z.B. eine “High-Key”Aufnahme, “Sport”Aufnahme etc. zustande kommt.

  94. Roland Beer 9. Januar 2016, 16:56   »

    Ich bin immer wieder begeistert, wie du, Gunter, Kommentare und Einschätzungen schreibst. Toll. Sehr allgemeinverständlich und immer auf den Punkt.
    Auch hier wieder absolut Top.
    Die D80/90/300s waren vor dem FX meine Lieblinge.
    Nun kommt die D500, und ich habe gerade meinem “Finanzminister” eine zukünftige Ausgabe angekündigt…;)
    Top Kamera. So etwas habe ich mir immer gewünscht!
    Hurra Nikon!

  95. Lieber Gunther, ich bin total auf Deinen Bericht gespannt wenn Du die Kamera bei Dir hast. Bitte vergiss nicht das Gehäuse auf ein wirklich stabiles Stativ zu schrauben und probiere wie viel man ein Telezoom ohne Stativschelle nach oben und unten bewegen kann. Sprich ob dieses Gehäuse auch wieder so wackelig ist wie meines der 7100. Bei meiner SONY 7 R ist es noch schlimmer – der Boden scheint aus Hartgummi gefertigt worden zu sein, zudem lassen sich dort auch noch die Objektive im Bajonett hin und her bewegen. Ich habe alle meine Objektive nachträglich mit Stativ-Schellen versehen.
    Schön wäre ein eingebautes GPS-Modul aber bitte nicht so furchtbar langsam wie an meiner D5100 und an der P330. Die Olympus Tough TG4 zeigt wie es geht. Leider ist das nachträgliche Einfügen der GPS-Daten in die EXIF mittels WLAN-App sehr umständlich. Da kann ich gleich Geo-Setter benützen.

    • Bitte vergiss nicht das Gehäuse auf ein wirklich stabiles Stativ zu schrauben und probiere wie viel man ein Telezoom ohne Stativschelle nach oben und unten bewegen kann

      Wer macht denn sowas? Tele bitte immer mit Stativschelle. Ansonsten stabile und große Arca-Platte unter die Kamera oder einen L-Winkel.

      • Du warst grad schneller mit dem Antworten als ich… :-)
        Trotz L-Winkels, die ich ja auch gern verwende, würde ich nie ein schweres Objektiv – ohne Schelle aufs Stativ setzen. Ist zwar etwas stabiler, aber auch nicht das Gelbe vom Ei!

        Mit deiner ersten Aussage hattest du schon völlig Recht – das gehört einfach nicht!

        Übrigens, hast du mehr Infos zu XQD, auch Kartenqualität etc.?

        • Zu XQD habe ich keine Infos. Nikon setzt offen bar auf dieses Format, das derzeit ja noch eine Nische besetzt in der Hoffnung, dass es sich etabliert. Ich bin da etwas skeptisch und werde wohl erstmal auch keine xqd Karte anschaffen.

    • Hallo Reinhard,

      das mit dem GPS-Empfang ist bei Magnesium-Bodies sicher so eine Sache. Man hat ja hier z.B. auch WLAN integriert, aber es gibt trotzdem das extrem teure externe WLAN-Modul für den professionellen Einsatz. Der GPS-Empfang an der D5300 war eine Katastrophe – mehr schlecht als Recht. An der D7100 habe ich deshalb den foolography unleashed Dx00 mit einem externen GPS-Empfänger – das spart zudem Akku-Kapazität…

      Und zum Stativ – rein von der Statik gehört es sich nicht, eine Kamera am Body am Stativ zu befestigen! Wenn der Schwerpunkt zu weit vorn liegt, gehört da eine Stativschelle dran. Sonst müsstest du dir evtl. mal eine Sonderfertigung aus stabilem Grauguss für deine Body bestellen! ;-))

      Nee – Scherz beiseite – mach so etwas nicht, dann hast du auch keine Probleme.

      • zum GPS: laut Nikon haben sie es nicht eingebaut, weil man über Snapbridge das GPS des Smartphones nutzen kann.

        • Aber auch nicht gerade Profi-like…

          Dann lieber nen externen per Bluetooth wie den foolography. (sobald es den für die D500 gibt, es sei denn, da passt schon ein vorhandener. Noch besser wäre das über die neue Bluetooth-Schnittstelle, ob das wohl zukünftig gehen wird?

          • Warum? Wenn das Handy im Bluetooth LE Modus mit der Kamera ohnehin stromsparend verbunden ist, warum sollen da nicht die GPS Daten übermittelt werden. Finde ich sogar ziemlich gut, die Lösung. Ist halt die Frage, wie es implementiert wurde – da weiß man bei Nikon ja nie…

          • Genau das ist eben die Frage… Wenn es so läuft, wär es ja noch OK. Bzw. besser noch eine evtl. mögliche BT-Kopplung mit einem separaten GPS-Empfänger, der dann einen separaten Akku hat der auch locker mal einen Tag durchhält, ohne das Handy zu belasten.
            Das Letztere wäre mein Wunsch.

          • Ich lass auf Reisen derzeit immer OruxMaps den ganzen Tag tracken, am Akkuverbrauch merkt man das kaum.

        • Wenn man sauber auf die Zeiten achtet und hinterher das Tracking ins LR zieht, ist das – gerade auch mit mehreren Kameras sicher empfehlenswert.

          Oder eben mit dem externen GPS-Empfänger. Ich habe das, nachdem dies ab LR anfänglich so ging, ebenso mit dem Handy gehandhabt mir dann aber einen BT-Tagger (Holux M-1000) zugelegt und nutze die Tracks aus diesem, um ggf. dann zusätzliche Bilder anderer Kameras mit dem Track aus diesem mit den Bildern zu synchronisieren (geht ja seit LR 4). Die D7100 bekommt die Daten direkt von diesem per Bluetooth. Und das sind auch die allermeisten Bilder und oft nutze ich auf einer Tour auch keine zweite Cam.

    • Schwere Teleobjektive bringen ihre eigene Stativschelle mit und die sollte man auch tunlichst nutzen.

      Wenn ein z.B. Nikon 70-300 (hat keine Stativschelle) verwendet wird, dann nicht die Kamera als “Hebel” benutzen um den Kugelkopf zu positionieren, sondern die Wechselplatte bzw. den Stativkopf. Dann neigt sich nach dem Festziehen auch nichts mehr bzw. nicht mehr so viel.

  96. Hallo Gunther,

    wer hätte das noch für möglich gehalten…?
    Das ist ein echter Knaller (der Begriff ist ja etwas überstrapaziert, aber in dem Fall zutreffend). Nach dem ersten Augenreiben war das Haben-wollen-Gefühl sofort da. Werde deinen Test abwarten, bis dahin natürlich sparen und… ja, ich glaub schon :-) Wenn nicht die, welche dann? Ist es nicht das vorauf alle gewartet haben?

    Gruß Carsten

    und weiter so mit deiner Seite…

  97. Bernd Gantert 9. Januar 2016, 16:03   »

    Hallo Gunther,

    vielen Dank für deinen tollen Bericht.

    Auf diese Kamera hatte ich auch Jahre gewartet. Nun habe ich vor einem Jahr den Umstieg auf die D750 gewagt und auch neue Objektive gekauft (14-24/2.8 und 85/1.8). Damit bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden.

    Viele der neuen Features sind natürlich toll, aber man muss immer entscheiden, ob man die auch alle braucht – je nach Genre, das man fotografiert muss das jeder für sich selbst entscheiden.

    Ich finde es aber toll, dass Nikon diese Kamera mit dem DX-Sensor entwickelt hat; ich teile da auch deine Ansicht zu diesem Format.
    So teile ich auch deine Ansicht zu den Objektiven/Preisen/einsatzzwecken voll und ganz.

    Wäre die D500 schon vor einem Jahr auf den Markt gekommen hätte ich mich mit Sicherheit für sie entschieden, aber, wie gesagt, die D750 st eine tolle Kamera und die angebotene Leistung muss man erst mal ausnutzen.

    Viele Grüße aus dem Raum Stuttgart

    Bernd Gantert

  98. Martin 9. Januar 2016, 15:42   »

    Bravo Nikon !
    Endlich hat Nikon gezeigt,wer die Nummer 1 ist.
    Das ist wahrscheinlich die grösste Überraschung
    des Jahres.

    • Ich bin zwar auch ein Nikon-Fan, weil ich inzwischen auch genügend Equipment von denen habe. Deswegen kommt ein Systemwechsel für mich nicht in Frage.

      Aber trotzdem lobe ich Nikon mal lieber nicht so doll – die sollen mal ruhig am Ball bleiben…! ;-))

      Aber trotzdem hast du schon Recht – ist ein großer Wurf und endlich haben sie mal auf die User gehört. Wenn sie das nur so beibehalten würden, z.B. auch bei der WMU-App (für WLAN), dann wär das echt toll!

      Also los Nikon – reißt euch mal zusammen! :-D

  99. Das die Emotionen immer hochkochen, wenn eine neue Cam angekündigt wird, ist ja normal. Aber wie Gunther schon sagte – es ist ein Werkzeug. Niemand braucht sich seine Gedanken darüber zu machen, was andere damit anfangen, sondern ob diese ins eigen Konzept passt… ;-) (und das passt es mit Sicherheit auch nicht immer – muss es ja auch nicht! Trotzdem – diese Cam bedeutet wirklich mal einen großer Sprung!

    Der automatische AF interessiert mich auf jeden Fall auch brennend! Echtes Killerfeature, oder nur Marketing? Wird es in der Praxis ordentlich und stabil funktionieren. Das wäre echt der Hammer!

    Was hier noch gar nicht weiter behandelt wurde ist das Thema XQD! Ob das nun das Mittel der Wahl war oder ob Nikon hier einen Deal mit seinem Sensorhersteller (Sony) hat, um die Verbreitung dieser Karten zu pushen, wird man wohl eher nicht erfahren. Hätten nicht auch SDHC gereicht? Auch wie beide Slots konfiguriert werden können, habe ich bislang noch nicht gelesen. Das ist dann sicher auch interessant. Die Slotgrößen sind scheinbar anders und so wird es anscheinend auch keine Kompatibilitäten geben, oder?

    Ich habe mich jetzt noch nicht weiter damit befasst. Zu den XQD-Karten findet man relativ wenig (Abmaße, Kompatibilitäten, etc.). Mir ist nur aufgefallen, dass öfter von zerbröselnden Kunststoffgehäusen der Karte die Rede war (selbst bei Sony-Karten). Selbst bei Google findet man nicht allzu viel über XQD.

    Ich habe bislang nur CF und SD-Karten im Einsatz. Hat hier jemand längere Erfahrungen mit XQD und kann dazu etwas konstruktives beitragen?

  100. Das erste DX Modell von NIKON, dass mich nach meiner 7000 er reizen würde, weil wirklich eklatante Fortschritte zu erkennen sind. Bin sehr gespannt auf deinen Test.

    Gruss Thomas

  101. Oliver 9. Januar 2016, 14:46   »

    Hallo Günther,

    Danke für die schnelle Vorabschätzung der Nikon D500. Was wollen die Leute mehr als eine Nikon D5 mit kleinem APS-C Sensor und kleinem kompaktem Gehäuse und niedrigerem Preis. Die meisten Features sehen auf den ersten Blick fast gleich aus.
    Freue mich schon auf deinen ausführlichen Praxistest.
    Wünsche dir ein erfolgreiches Jahr und weiter so mit dem Blog und dem Fotoschnack.
    Gruß Oliver

  102. Frank Bantin 9. Januar 2016, 14:26   »

    Moin Gunther,

    vielen Dank für die ausführliche Einschätzung und den Vergleich mit der (meiner) D300s ! ;)

    Werde ich davon ausgehen können, dass die Kamera den gleichen Bajonettverschluss wie die D300s (Nikon-F-Bajonett (mit AF-Kupplung und AF-Kontakten)) haben wird, so dass man alle seine Objektive weiterverwenden kann? Wenn dem so ist, wird es wohl Zeit für ein Upgrade meiner Ausrüstung.

    Herzliche Grüße und ein erfolgreiches 2016,
    Frank

  103. Hallo Gunther,

    besten Dank für die fundierte und schnelle Einschätzung. Wie Recht du hast, ich freue mich schon auf deine ersten Erfahrungen aus der Praxis, sie werden vermutlich einen großen Teil deiner Vermutungen und Bewertungen bestätigen. Es ist einfach immer wieder erfrischend, deine Newsletter zu bekommen (um sie dann schnell zu lesen). Übrigens letztens der Live Fotosnack, einfach klasse, hoffe, den gibts bald wieder.

    Weiter so und nochmals Danke

    Bernd

  104. Franz-Josef Molitor 9. Januar 2016, 12:43   »

    Hallo Gunther!

    Vielen Dank für Deine objektive Einschätzung. Der Mist und die Meckereien in den Foren gehen mir auch auf den Sack. Statt sich darüber zu freuen, das Nikon da wieder mal was Großartiges aus dem Hut gezaubert hat, und das auch noch völlig überraschend, werden Dinge bemängelt, die für mich völlig überflüssig und unbedeutend sind. Immer wieder erfreulich, Deine realistischen Einschätzungen lesen zu können!
    Bitte weiter so! Ich freue mich schon auf Deinen Test!
    Schönes Wochenende
    Franz-Josef

  105. Mich würde interessieren, ob die D500 auch die Möglichkeit bietet (rasch) die Usersettings umzuschalten. Auf den Produktbildern sieht man nichts dergleichen…
    Ein Feature, daß ich noch nie missen wollte und (fast) ein Kauf(-verhinderungs-)grund ist.

    • Edith: Ansonsten scheint diese D500 eigentlich die Kamera zu sein (Tests vorausgesetzt), die ich vor 1,5 Jahren lieber statt der D750 gekauft hätte um meine D7100 zu ersetzen. Sie hat alle (und erheblich mehr) Features, die ich an einer Kamera haben wollte (ISO, Rauschverhalten (noch zu testen), Puffergröße, Autofokus, DX, etc.). Letzlich hat die D750 in meinen Augen auch eine zu kleine Puffergröße. Ein sehr sehr gutes Feature scheint mir die Autokorrektur von Back-/Frontfokus zu sein!

      • Ein sehr sehr gutes Feature scheint mir die Autokorrektur von Back‑/Frontfokus zu sein!

        Wobei ich hier echt mal gespannt bin, ob das wirklich automatisch funktioniert, wie angekündigt, das wäre ja zu schön, um wahr zu sein. Ich habe dazu leider noch keine Detail-Informationen gefunden.

  106. Hallo Gunther,

    ich fotografiere seit Jahren mit Modellen der D5X00-Serie und bin u.a. Polarlicht-süchtig…
    Das geht durchaus auch, aber ich will es zukünftig besser machen :)
    Möchte eigtl. kein FX und definitiv keinen Verzicht aufs Schwenkdisplay – aber eine echte Spiegelvorauslösung, höhere ISO, Abblendtaste oder Wasserwaage sind schon toll. Nun hatte ich mich insgeheim damit abgefunden, mir in ein bis zwei Jahren die Sony alpha 7s II zuzulegen – einfach, weil mir sonst die D750 als Alternative zu schwer wäre und zahlreiche neue Objektive bräuchte.
    Mit der D500 ist jetzt quasi meine Wunschkamera für Landschaft, Reise, Astrofotos und Polarlicht da – ich bin gespannt auf Deine Tests – und dann muss ich “nur” noch etwas für den Body ansparen ;)

    Gruß Astrid

  107. Keine Kamera für mich!

    Mit Interesse hin zur Landschaftsfotografie sind mir Ausstattungsmerkmale wie der Autofokus und die Auslösegeschwindigkeit egal. Bei meiner Art der Fotografie mit manuellen Festbrennweitenobjektiven, Stativ und Filtern stehen diese Dinge wahrhaftig an letzter Stelle.

    So fühle ich mich mit Deinem reflektierten Bericht zur D500 absolut mit meiner Wahl der D750 auch nach über einem Jahr bestätigt. :-)

    … und sollte mal Brennweite fehlen, dann mache ich zwei sich überlappende Fotos, welche gesticht werden. Anschließend croppe ich in das Foto hinein und dürfte wohl noch größere Verlängerungsfaktoren für die Brennweiten erzielen.

    Bei Action- und Naturfotografie allerdings, und da stimme ich Dir zu, sind die Ausstattungsmerkmale der kommenden D500 wohl wegzeigend.

    Grüße,
    Martin (aus SR)

  108. Thomas.M 9. Januar 2016, 10:54   »

    Gute SLR Gehäuse braucht auch gute Objektive.
    Man sieht die neue Objektive auf dem Markt
    sind überwiegend als Vollformatobjektiv.
    Die D500 wird für Sportfotografie gebaut.Denn
    Amateur will nie riesige Objektive abschleppen.
    Ein Objektiv Z.B 5,6/200-500 VR ergibt 300-750 mm
    und wiegt mit der D500 nicht mal 3Kg.
    Ich glaube,dass Profis immer beim Vollformat
    treu bleiben.DX ist für sie uninteressant.

    • Die Reaktionen auf die D500 seitens der Profis im Bereich Natur- und Sport-Fotografie sagen aber etwas anderes… :-)

      • Thomas.M 9. Januar 2016, 11:59   »

        Die Bilwirkung ist auch beim Teleobjektiv mit DX
        nichtharmonischer als FX.
        Ausser man mehr Tele haben will.
        Ich denke beim Sportfotografie z.B im Fussballstadion
        benuzt der Profifotograf weiterhin FX .
        Beim Wildlife vielleicht schon aber nur bedingt.

  109. Thomas.M 9. Januar 2016, 09:54   »

    Man kann nie eine perfekte Kamera bauen.Was Nikon
    bis jetzt bewiesen hat ,verdient ein dickes Lob.
    Jeder Fotograf braucht früh oder später 2 SLR Bodys
    so gar mehr.(Die D750 +D500 wäre Traumpaar !)
    Nikon hat richtig auf dem Wunsch vieler Fotografern
    reagiert und bringt seine Produkte zu dem richtigen
    Zeitpunkt.So macht die Fotoindustrie spannender und
    fotografieren noch mehr Spass.

  110. michael 9. Januar 2016, 09:25   »

    Ich habe seit einem Jahr die D750 gehabt und seitdem
    benutze ich die DX Kamera (meine D7100) nicht mehr.
    Die D750 ist für mich die beste bezahltbare (FX)
    Kamera überhaupt auf dem Markt.Mit dem kann ich
    alle 30 Jahre alte Nikonobjektive weiter verwenden kann.
    Die D750 macht viel Spass und erfüllt alle meiner
    Wünschen (sehr gut Lowlight,schneller AF,filmen beim
    Konzert habe ich immer dabei).
    Aber manchmal vermisse ich etwas an lange Brennweite.
    Die D500 ist genau die richtige Ergänzung zu meiner
    D750.Durch den Cropfaktor von 1,5 hat man viele
    Vorteile für Sport und Wildlifefotografie,da sehe ich
    kein Nachteil an Bildqualität im Vergleich zum FX.
    Mit dem neuen Sensor,10 B/s,grosse AF Fläche,Die
    Bedienungselemente sind fast identisch mit D750 denke
    ich,dass jeder FX Besitzer noch gern zu seinem
    Equipment anschaffen will.
    Der Nachteil ist wahrscheinlich der Preis.UVP über
    2000 Euro ist viel Geld für ein DX Kamera.
    Aber die D500 steckt viel Technik darin.
    Mit 2 Gehäusen D750 und D500 wäre perfekte Gehäusen
    für jeden Fotograf.

  111. Friedrich 8. Januar 2016, 22:21   »

    Das ist die Kamera, auf die einige meiner Fotokameraden, die sich hauptsächlich für Sportfotografie interessieren, lange gewartet haben. Auch auf nikon rumors und im dpreview Forum konnte man über die Jahre lesen, wie viele Leute sich nach einer Profi-DSLR mit DX-Format gesehnt haben. Gefühlt fing jeder fünfte Thread mit “wann kommt die D400?” an. Nun ist sie da, heißt nur ein bisschen anders. Ich glaube Nikon hat die Kamera nur aus dem Grund D500 getauft, um die armen Wartenden noch ein wenig zu ärgern. ;)

  112. Hallo Herr Wegner,
    vielen Dank für Ihre Worte, Sie sprechen mir aus der Seele… Ich nutze nach den vielen Jahren, in denen ich digital fotografiere,auch immer noch das APS-C Format und freue mich auf die D500.
    Herzliche Grüße aus Göttingen
    H. Gilhaus

  113. A.Schulz 8. Januar 2016, 21:03   »

    Hallo Gunther,
    danke für die ausführliche Beschreibung der D500.
    Da ich eine D700 und D200 mein eigen nenne, fand es an der Zeit, die D200 zu ersetzen. Das Nikon mit der D500 eine solche Kamera auf den Markt bringt, lässt mein Herz höher schlagen. Zugegeben die D5oo ist nicht ganz billig.

  114. Günter Buck 8. Januar 2016, 19:39   »

    Hallo Gunther,

    guter Artikel, gute Einschätzung!
    Ich bin vor einigen Jahren von der D200 auf Vollformat D600 umgestiegen. Für Urlaube (Landschaft, Städte, Menschen) ein großer Fortschritt. Da ich mich aber viel mit Sportfotografie und teilweise Tierfotografie beschäftige, gingen meine Überlegungen hin zur D7200 (DX) oder D750 (FX). Ich bin froh, dass ich gewartet habe. In punkto Sportfotografie bringt mir die neue D500 alles, was das Herz begehrt, vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen. Ich bin gespannt über die ersten Praxisberichte von dir und werde dann sicher meine Entscheidung treffen.

    Gruß Charly

  115. Michael Strzeletzki 8. Januar 2016, 18:40   »

    Na toll Gunther, ;-)

    ich stehe kurz vor dem Kauf der D750 zu meiner D7100. Beim Kauf meiner Tamrons 24-70/70-200 f/2,8 VC USD war das Vollformat schon in Planung
    Nach deinem tollen Bericht stehe ich nun völlig unschlüssig da.
    Wann meinst du, können wir mit deinem Test der D500 rechnen? Beste Grüße Michael

    • Wenn ich sie habe :-) Auslieferung soll im März sein.

      • Vollformat nutze ich für vorwiegend für Porträtaufnahmen oder mit Weitwinkel. Da reicht mit nach wie vor die D700! Damit mache ich schließlich keine Astrofotografie.
        Aber die D7100, die ich auch nutze, mag ich sehr. Die D500 ist jedoch der Burner! Ich teile voll und ganz Gunthers Meinung bzgl. Vollformat und APS-C. Die Einschätzung in diesem Blogbeitrag entspricht insgesamt ganz meiner Meinung!
        Das ist jedenfalls ein Paukenschlag von Nikon, der diesmal fast aus dem Nichts kam! Dafür würde ich auch meine D7100 opfern (auch wenn man den größeren Teil dann noch drauflegen müsste. Die D500 hat jedenfalls noch Potential für etliche Jahre. Auch wenn die Systemkameras mit den Einblendungen und ihrer Gesamtgröße ihre Vorteile haben. Überzeugen konnten sie mich buslang nicht!
        Vllt. bin ich dazu auch etwas Old-School – ich mag immer noch lieber den optischen Sucher!
        Aber so ein Gehäuse mit Profibedienkonzept wie die D8x0 und meine alte D700, die ISO-Leisteiung, der Fokus, autom. AF-Korrektur!
        Bravo Nikon! Solch einen Beifall gab’s von mir schon lange nicht mehr!
        Und bravo auch an Gunther für diese Ersteinschätzung.

  116. Stefan 8. Januar 2016, 18:26   »

    Hallo Gunther,
    würde die D500 dann deine geschätzte D5500 ersetzen oder on Top einen Platz in deinem Fotorucksack erhalten. Denn Größen- und Gewichtsmäßig ist schon ein Unterschied da.
    Wie immer, ein klasse Artikel der einen anspricht.
    Gruß
    Stefan

  117. Carsten Till 8. Januar 2016, 17:45   »

    Hallo Gunther,

    sehr objektive Einschätzung und Vorstellung der Kamera!
    Bin ganz bei dir was die Diskussion DX vs. FX betrifft, in beiden Lagern gibt es perfekte Arbeitstiere die auf bestimmte Ansprüche getrimmt sind. Die D500 sehe ich als leistungsstarke kleine Schwester der D5 zu einem günstigeren Preis, da ich DX für genauso leistungsfähig halte wie FX.
    Somit ist Nikon auf dem Papier ein großer Wurf gelungen, die Praxis wird zeigen ob das Ganze hält was es verspricht.

    Danke Carsten

  118. Karl-Heinz Drewlani 8. Januar 2016, 17:21   »

    Der beste Beitrag, den ich zum Thema D500 gelesen habe.
    Weiter so. – Was mich an DSLRs noch immer stört, ist das laute Auslösegeräusch. Bei hochgeklapptem Spiegel und
    Einstellung über LV müsste das Geräusch doch zu eliminieren sein? –
    Die D 500 liegt nun bei mir vor der D750 im Rennen. Mal
    sehen, was der Spaß im Sommer kosten wird.
    Gruß KHD

  119. Hallo Gunther
    Deine Einschätzung ist ein Volltreffer. Danke!
    Ich habe auf die D750 gewechselt und als handliche Kamera die OMD E-10 von Olympus (auch wegen dem Retro-Look) noch zugelegt.
    Aber als echte 2. Kamera (welche ich ab und zu vermisse), um mit einem anderen Nikon tauglichen Objektiv immer schussbereit zu sein, wird diese D500 wohl auf meiner Must-Have Liste sehr weit oben anzutreffen sein.
    Freuen wir uns auf das Objekt der Begierde!

  120. Ein großer Wurf von Nikon wenn sich die Specs so in der Praxis bewahrheiten. Könnte sich Canon mal was von abschauen :-(

  121. Dein ausführlicher Bericht hat mich noch neugieriger gemacht. Danke!
    Gruß
    moni

  122. Daniel Liepack 8. Januar 2016, 16:45   »

    Hallo Gunther,

    super Artikel. Voll und ganz meine Meinung. Ich werde mir die D500 definitiv holen und meine D7100 entweder als Backup behalten oder verkaufen. Ich bin ebenfalls ein riesen Fan von APS-C Sensoren. Was ich persönlich noch, neben der zahlreichen Features der D500, super finde sind die beleuchtetn Tasten. Zumindest habe ich sie in einem Video über die D500 gesehen.

    Gruß Daniel

  123. Gunther, mit vielviel k muß man denn deiner Meinung nach bei Nikon Videos jetzt oder in Zukunft aufnehmen (4k, 6k, 8k, 16k), um nach dem Runterskalieren dann angeblich eine “viel viel bessere Qualität” für die Ausgabe in Full HD (2k) zu bekommen?
    Mann, Mann, Mann, …

    Ein gescheiter Codec bei Nikon für 2k wäre doch mal was, oder?

    • Das hat nichts mit Nikon zu tun, das ist ganz generell so. Vor allem geht es ja um die Möglichkeit Ausschnitte zu machen. Außerdem ist Video-Produktion in 4K mittlerweile ja schon was der Standard, ich mache z.B. nichts mehr in Full HD. In ein paar Jahren würde ich mich nur ärgern.

      • Das hat m.E. sehr wohl was mit Nikon und seinen Videocodecs zu tun. Ich rede jetzt auch nicht von timelapse sondern vom Videomodus.

        Warum denn überhaupt von 4k auf Full HD runterskalieren, um “viel bessere Qualität” zu erreichen.? Das Runterskalieren macht doch nur Sinn, bzw. wird nur dann als angeblich erforderlich/gewinnbringend betrachtet, wenn der für die Videoaufzeichnung angebotene Codec nicht so toll ist. D.h., dem direkt in Full HD aufgenommenen Video mangelt es anscheinend an Qualität.

        Und so wird es nicht allzulang dauern, bis die Marketingfuzzis dann verkünden, man solle besser in 8k aufnehmen und dann runterskalieren, um qualitativ hochwertiges 4k Video zu bekommen …

        Die Auflösung wird durch das Runterskalieren von 4k auf 2k nicht verändert, die bleibt ja letztendlich im Rahmen von 1920 x1080 Pixel.

        2k und 4k sind keine Qualitäts-, sondern Dimensionsangaben. D.h.,damit wird der Rahmen definiert, aber nicht die Qualität innerhalb diese Rahmens!

        • Ich bin jetzt zwar absolut nicht der Videofilmer, aber so weit ich weiß ist das auch in der Professionellen Filmerei ein gängiges Verfahren die Filme in höherer auflösung aufzunehmen, zu bearbeiten, zu schneiden und dann runter zu skalieren, weil es eben qualitative Vorteile bringt.

          Und unabhängig davon – 4K ist heutzutage besser als Full HD, und so hat die D500 also auch hier etwas für die Zukunft.

          Ist doch super!

          • 4k hat halt viermal mehr Pixel aufzuweisen als 2k (Full HD). Letztlich gilt aber doch, daß zwischen Masse und Klasse ein qualitativer Unterschied ist. Also, “mehr” bedeutet/beinhaltet demnach nicht auch automatisch “besser”!

            Ich kann nur noch mal betonen: diejenigen, die ihr “besser”-Kriterium am Rahmen festmachen (2k, 4k, 8k), werden irgendwann erkennen müssen, daß die Qualität des innerhalb des jeweiligen Rahmens transportierten Bilderstroms von entscheidender Bedeutung ist.

            Eine – durch einen mit heftigen Kompromissen gestrickten Codec – matschige Videoausgabe in 4k wird auch nicht besser, wenn man sie anschließend auf 2k runterskaliert.

  124. André 8. Januar 2016, 16:11   »

    Hallo,

    ich habe sehr lange mit der Nikon F90 fotografiert bis ich eine D200 in der Hand hatte und die Ergebnisse sah. Dann kamen über 10 Jahre spass mit der D200 bis ich eine D750 mit dem 17-24 Zoom geliehen hatte und nach einer Nacht Überlegung sie mir gekauft habe. Die D200 wurde von der D5300 abgelöst aber nie wirklich richtig ersetzt. Und nun so eine Kamera wie die D500. Die technischen Daten hören sich an wie “Was wollt ihr alles haben?”. Der Platz in meiner Fototasche ist ihr gewiss.

    Gruß
    André

  125. Dem gibts nichts mehr hinzuzufügen, sehe ich genauso, Gunther.
    Auf diese Kamera kann man sich echt freuen.

  126. Daniel 8. Januar 2016, 13:57   »

    Hi Gunther,

    danke erstmal für deinen Bericht.

    Alle sprechen immer davon, dass man die nötigen FX Linsen braucht um den Vorteil aus dem FX auszuschöpfen. Aber eigentlich sind es doch auch meist diese Linsen die man mittlerweile für die DX braucht, da hier meist die alternativen fehlen. Lichtstarke Weitwinkellinsen sind FX und Lichtstarke tele ebenfalls. Einzig anständige (high end) DX Linsen ist meines Erachtens das 18-35 und evtl noch das 30er Art.
    Oder denke ich mittlerweile einfach zu FX fanatisch?

    Gruß
    Daniel

  127. Ralf Brinkmann 8. Januar 2016, 13:39   »

    Einziger (bisher bekannter) Wermutstropfen sind die neuen Preise!

  128. Hallo Gunther,

    vielen Dank. Dieser wohlüberdachte Artikel zur D500 und damit zu ermüdenden Diskussionen, unsachlichem Gemecker und Anmerkungen trifft zu 100% meine Meinung zu diesem Thema. Ich glaube wir erleben hier gerade die Geburt eines neuen Sterns am Nikon Himmel. Genau werden wir es natürlich erst wissen, wenn man die Kamera mal selbst in die Hand genommen und ausprobiert hat. Aber die Kombination aus all den beschriebenen Features dieser Kamera klingt äußerst vielversprechend und sollte das Herz eines jeden Naturfotografen höher schlagen lassen.
    Gruß Udo

    • Genau so ist es:
      Das ewige Gemeckere der Deutschen speziell geht mir auch auf den Keks…
      Für Naturfotografen wie wir es sind ,ist die D500 der
      Bringer…wir brauchen sehr viel ISO,TELE,AF Tempo….
      Bin mit meiner D 500 sehr zufrieden,war natürlich teuer Anfang Mai 16
      Grüsse: Bernd aus Schweden….9 Jannuar 17

  129. Klasse Artikel! Das war mir schon fast klar, dass da aus deiner Richtung was kommt, da du ja mit beiden Formaten unterwegs bist.
    Ich bin auf deinen kommenden Test gespannt… der kommt mit Sicherheit ;-)

    Nikon hat mit der D5 und besonders mit der D500 eine echte Ansage gemacht und die meisten wohl überrascht.

  130. Hallo Gunther,

    danke für diese umfassende und fundierte Einschätzung!
    Auch ich als überzeugter DX-Anhänger freue mich darüber, dass Nikon hier eine Kamera präsentiert, die nicht länger nur als abgespeckte Version der Vollformate daherkommt.

    Ich möchte aber noch ein paar Gedanken zur Marktstrategie hinzufügen.
    DX wurde von allen großen Herstellern bisher als Format für Amateure und Hobbyknipser vermarktet. Die Verkaufszahlen für diese Kameras sinken jedoch mittlerweile so stark, dass diese Strategie nicht länger erfolgversprechend ist. Hobbyfotografen greifen längst überwiegend zu spiegellosen Systemkameras oder nutzen ihre Smartphones. Gleichzeitig sind die FX-Flaggschiffe so teuer geworden, dass sie auch für so manchen Profi nicht mehr erschwinglich sind.
    Ich glaube, dass Nikon hier einen Wechsel in der Produktstrategie vollzieht. DX wird im Profisegment wiederbelebt. So sollen all diejehnigen ambitionierten Fotografen angesprochen werden, denen FX zu teuer ist, die aber dennoch von den neuesten technischen Entwicklungen profitieren möchten. Natürlich für entsprechendes Geld! Gleichzeitig kann man dann auch FX noch teurer machen – was man am Preis für die neue D5 gut sehen kann.

    Ich erwarte, dass sich bei DX für höhere Ansprüche in Zukunft noch mehr tun wird. Allerdings auf Kosten der günstigeren Modelle und Objektive.

    Dieser Strategiewechsel hat somit durchaus zwei Seiten: Gut für ambitionierte Fotografen, die es sich leisten können. Schlecht für ambitionierte Fotografen die nicht über das nötige Geld verfügen.

    • Danke für Deine Einschätzung.

      Allerdings auf Kosten der günstigeren Modelle und Objektive.

      Das glaube ich nicht. Ich denke die D3x00, D5x00, D7x00 Serien werden so fortgeführt, alles Andere würde ja für Nikon auch keinen Sinn machen.

  131. Michael_S. 8. Januar 2016, 13:17   »

    Vielen Dank für die ausführliche Einschätzung.

  132. Lieber Gunter
    Dieser Artikel tut einfach nur gut! Danke! Ja, ich habe Nikon auch kritisiert wegen der Innovation im bereich kleiner als FF! Ja, ich habe eine D300 und habe
    gewartet und gewartet und nun die D500… #willhaben.

    Gruss aus CH

    Niggi

  133. Klasse Post! – Danke für die Mühe und deine Einschätzungen!

    Lg,
    Werner

  134. Thanks for your cool-headed look at the new D500, much different from the crazy forums, indeed :)

    One thing though regarding the missing AE-L/AF-L button: I agree that the AF-L functionality is not needed if one has AF-ON, but the AE-L part is useful, even when AF-ON is used for focusing. I think that’s the only thing I would miss from this camera.

    Thanks,
    iustin

  135. Uwe M. 8. Januar 2016, 12:37   »

    Vielen Dank für den sehr guten Beitrag. Ich würde sogar gerne vom Kleinbildformat auf das DX Format umsteigen, aber einzig was mich hindert, ist der kleinere Sucher, also das Sucherbild. Das hat einzig was mit meinen Augen zu tun.
    Nikon macht es m.E. nach richtig. Wenn auch der Zeitraum des Produktupgrades etwas lang geraten war. Vllt. gibt es bei Nikon ähnliche Querelen intern wie bei Apple. Ich finde es besser, wenn nicht ständig neue Produkte auf den Markt geworfen werden, wie jüngst bei Sony. Da hat man sich die Kosten für die Entwicklung bis zur Reife vom dummen Kunden bezahlen lassen. Nikon zeigt, dass es das nicht nötig hat. Gut so sage ich.

    • Wolfgang Schnitzler 8. Januar 2016, 14:24   »

      Hallo Gunther

      Ich bin Natur und Tierfotograf (Hobby) und fotografiere immer noch mit einer Nikon d 7000.
      Das ist so weil mich deren Nachfolger nicht reizen konnten.
      Ich werde noch ein Jahr warten und sie mir dann holen in der Hoffnung das dann alle Kinderkrankheiten beseitigt sind.

Unsere Bücher

  • Diana lernt Fotografieren - E-Book
  • Zeitraffer Aufnehmen und Bearbeiten

Unsere Empfehlungen

  • Produktfotografie
  • Fotoespresso

Social

Letzte Kommentare