Vergleich der Graufilter: B+W 110 ND 3.0 vs. Haida ND 1000 – billig vs. teuer

10062011

Wer billig kauft, kauft zweimal. Stimmt das für den günstigen Haida Neutral Graufilter ND1000 77mm?
Immerhin kostet der mit 33,90 Euro nur ein Drittel von dem, was ihr für den Marken-Graufilter von B+W, dem B+W ND3.0 1000x F-Pro 110 SH 77mm hinlegen müsst, denn der liegt nämlich bei stolzen 99 Euro.

(Lasst Euch von den Bezeichnungen nicht irritieren, 10 Blenden, oder 3.0 (10^3) oder 1000x ist alles das Gleiche und bedeutet, dass nur 1/1000 des Lichts einfällt.)

Bei Kamera-Equipment, das man viele Jahre oder sogar Jahrzehnte einsetzen kann, gebe ich gerne etwas mehr aus. Ich freue mich über Qualität, über die Haptik von Markenprodukten und versuche, wenn es geht, zu vermeiden “zweimal zu kaufen”.

Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass es einfach auch Produkte gibt, bei denen man den Markennamen bezahlt und nicht ein Plus am Qualität. Wie findet man nun heraus, ob das teurere Produkt wirklich das bessere ist?

Nun – man kann es nur herausfinden, wenn man beide gegeneinander testet. Und das habe ich getan – mit überraschendem Ergebnis.

Zunächst hatte ich mir den Haida Graufilter gekauft. Für den Preis kann man nichts falsch machen, dachte ich – zudem waren die Testberichte, die ich gefunden habe, recht positiv. Von einem Blaustich war hier die Rede. Bei dem B+W Filter sprach man allerdings von einem Rotstich, diesen hatte ich auch schon bei den Aufnahmen mit Paddys B+W zur Fotoschnack-Folge über den Graufilter bemerkt (wenn ihr mehr über den Einsatz von Graufiltern in der Fotografie wissen wollt, schaut Euch die Folge ruhig nochmal an!). Nun, wenn die beide einen Farbstich haben, dann ist es doch egal, dachte ich mir und bestellte den Haida.

Auf Rügen war er dann ja auch das erste mal richtig im Einsatz, die Bilder haben mir (und Euch ja offenbar auch) sehr gut gefallen. Allerdings musste ich schon etwas nachbearbeiten, um den Blaustich weg zu bekommen.

Da ich nun aber neben dem 72mm Filtergewinde auch noch einen Graufilter mit einem 77mm Filtergewinde brauche, stand ich nun wieder vor der Überlegung – billig oder teuer. Und diesmal habe ich mich für den B+W Filter entschieden – nicht zuletzt, um genau diesen Vergleich anstellen zu können (alte Blogger-Ausrede für den Kauf von neuem Equipment ;-)).

Hier also mal ein unbearbeitetes Bild mit dem Haida Filter:

Haida ND-Filter, unbearbeitet

und das gleiche Bild mit dem B+W Filter.

B+W N-Filter, unbearbeitet

Ihr seht, bei beiden muss man nachbearbeiten.

Das Ergebnis sieht dann wie folgt aus (ich habe bei beiden nur den Weißabgleich in Lightroom geändert!)

Haida ND-Filter, bearbeitet

B+W ND-Filter, bearbeitet

Fazit

Selbst bei wohlwollendem Betrachten kann ich keinen Unterschied zwischen den bearbeiteten Bildern beider Filter feststellen. Beide Filter kommen in stabilen Boxen, die sich kaum voneinander unterscheiden. Auch in der Schärfe sehe ich in der 1:1 Ansicht keine Unterschiede.

Trotzdem muss ich für mich natürlich jetzt Argumente finden, die die zusätzliche Investition in den B+W Filter rechtfertigen, also here we go ;-)

Pro B+W

  • Ich mag die warmen Farben, die out of the Box mit dem B+W Filter entstehen lieber als die kühle Farbe bei dem Haida, auf dem Kameradisplay sieht das schöner aus ;-)
  • B+W fertigt die Filter in Deutschland

auf der Anderen Seite, pro Haida:

  • Der Haida kostet 1/3 bei gleichen Ergebnissen nach Bearbeitung
  • Bei dem Haida Filter ist noch eine (schöne) Verschlusskappe dabei
  • Der Haida Filter ist dünner.

Letzten Endes müsst ihr selbst entscheiden. Die Grundlagen dafür habt ihr jetzt!

Was sagt ihr? Überrascht? Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare!

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124 Kommentare bisher


  1. Wolfram Gebhardt 19. Mai 2017, 15:13   »

    Guter Vergleich – Endlich ein richtiger Vergleich, gleiches Motiv, gleiches Fotoequipment und offene Angaben. Warum finde ich solche Vergleiche nicht für Lee ( mit seinen offensichtlich mehreren Qualitäten ), Zomei, Cokin Z, Rollei und meinetwegen gerne auch ein Billigst-Set zu 20 € aus China zum Vergleich / Abschrecken??????
    Die Aussage die ich Deinem Test entnehme: ohne Nachbearbeitung geht es nicht.
    Frage: Auch nicht mit manuellem Weißabgleich mittels Weißkarte?

    • Ich bin kein Freund von Graukarten in der Natur. Den WB muss man eh später im Lightroom anpassen, warum soll ich mir den Stress mit der Karte machen.

  2. Moin Moin.

    Danke für den Test, ich bin just dabei mich zu entscheiden und für die hin un wieder Fotografie mit Graufiltern ist der Haida sicherlich, die richtige Lösung.

    Die Nacharbeit ist sicherlich zu verschmerzen, da frisst mich der Regulierungsschritt in der EBV nicht auf. Wie ich sehe, ist die Vignettierung so gut wie nicht zu sehen oder wurde das durch die Objektivkorrektur in der EBV ausgeglichen?

    Beste Grüße aus Oldenburg
    Matthias

  3. Georg Mayer 17. November 2016, 22:28   »

    Hi

    Wie schaut es mit der Bildqualität aus? Schärfeverluste?

  4. […] davon. Ich habe sie selbst nicht getestet, aber der Kollege Gunter Wegner. Schau mal in seinen Vergleich. Scheinen gar nicht so schlecht zu sein… ABER: Die Fassungen sind aus Alu! Solltest du dir […]

  5. Vielen Dank für diesen Vergleich. Ich benutze die “billigen” Haida-Filter, bin auch nicht ganz unzufrieden damit, komme aber jedes Mal ins Zweifeln, wenn jemand mindestens B&W empfiehlt.

  6. Hallo Gunther!
    Ich bin auf der Suche nach Filtern, hpts. Pol- und Graufilter und benötige bitte einen Tipp:
    Mit folgenden Objektiven fotografiere ich vorwiegend: Nikon 14-24, Nikon 2.8 24-70 E ED, Nikon 2.8 70-200.
    Ich möchte mir jetzt Filter von Haida kaufen, entweder ein 100 Starterset mit Polfilter, 3 verschiedenen ND Filtern und Adapterringen, welche ich dann an allen Objektiven verwenden kann ausser dem 14-24.
    Die 2te Überlegung wäre ein 150 Set welches ich dann mit Adapterringen an allen Objektiven verwenden kann, ist aber viel teurer, und ich weis nicht ob ich dass 14-24 mit Filtern so oft einsetzen werde, dass sich der höhere Preisaufwand lohnt? Vielleicht ist dies mit den Adapterringen auch umständlich an den kleinen Objektiven?
    Und die 3te Überlegung wäre: Schraubfilter (div. Grau und Polfilter)zu kaufen und mittels Adapterringen an den beiden Nikons 24-70 und 70 200 zu verwenden. Wäre die günstigere Variante, könnte das Set für das 14-24 später kaufen.
    Wie ist Dein Tipp, bzw. was würdest du an meiner Stelle machen?
    Vielen Dank im Voraus für Deine Antwort!
    Lg
    Wolfgang

  7. Hallo Gunther!

    Ich habe auch diverse Haida Filter im Einsatz, einige Schraubfilter in verschiedenen Größen, aber auch die 100mm Steckfilter.

    Ich habe die letzten Tage einen Erfahrungsbericht dazu erstellt. Bei mir treten durch die Haida Filter kaum Farbverschiebungen auf. Ich glaube fast, dass Haida da nochmal nachgebessert hat! Alle Filter sind bei mir sehr neutral in der Farbdarstellung. Auch mehrere Filter in Kombination sind kein Problem.

    Ich habe dazu einen Bericht mit Beispielbildern und dem Vergleich mit und ohne Filter veröffentlicht.
    http://photograficx.de/haida-nd-filter-erfahrungsbericht/

    Warsch. wurden die optischen Eigenschaften nochmals verbessert. Ich für meinen Teil bin mit den Haida Filtern sehr zufrieden :).

  8. Ich benutze den B+W eigentlich nur noch für SW Bilder. Durch den Rotstich ist halt das Rauschen bedeutend höher. Für Langzeitbelichtungen in der Natur, z.B. an Flüssen nehme ich einen Hoya ND400, der ist relativ farbneutral.

  9. Simona 24. Mai 2016, 12:28   »

    Hallo,

    ich will mir vor unserem Urlaub noch Graufilter zulegen. ich bin mir aber nicht sicher, welche Größe ich nehmen soll. Ich besitze ein Sigma 18-35mm f1.8 – dafür bräuchte ich ja einen Graufilter für 72 mm (wenn ich das so richtig verstanden habe). Ich hatte von Haida – weil Gunther die Filter zwar in einer anderen Abmessung für gut befunden hat – den Slim PRO II Digital MC Neutral Graufilter Set bestehend aus ND8, ND64, ND1000 Filtern 72mm inkl. Stack Cap Filtercontainer + Pro Lens Cap mit Innengriff Wie funktioniert das dann mit meinen anderen Objektiven, die einen kleineren Durchmesser haben.. Was ist generell besser, Schraubfilter oder diese zum Einschieben.

    Viell. kann mir ja jemand einen Rat geben… Vielen Dank schon jetzt :)

    Simona

    • Monika 24. Mai 2016, 14:52   »

      Hallo Simona

      Nimm einfach die Filter, dass sie auf das Objektiv mit dem grössten Durchmesser passen. Dazu bestellst du dir Step Up Adapter mit dem Durchmesser deiner Objektive.

      Viele Grüsse
      Monika

  10. Wolfgang Heinrich 30. April 2016, 17:24   »

    Danke für den schön beschriebenen Artikel. Also ich habe vor kurzem ein 3er-Set der HAIDA-ND (ND8, ND64, ND1000) gekauft und schon Gelegenheit gehabt die Filter an Gebirgsbächen z.B. für den Fließeffekt von Wasser einzusetzen und habe gute Erfahrungen gemacht. Ich bin begeistert und vermisse ehrlich gesagt keine teuren Filter. Ich bin damit zufrieden, zumal das Set mit einer oberen und unteren Verschlusskappe aus Metall geliefert wird und die ganze Sache kompakt gestaltet. Die knapp 95 Euro waren für den Amateureinsatz teuer genug, finde ich. Klar, ich schiele auch gerne zu den sündhaft teuren Lee-Filtern aber wer kann sich so was im Amateurbereich leisten ?

  11. Vielen Dank für deinen Artikel. Habe mir den Haida ND 4 geholt. Wollte ihn morgen Outdoor mit dem Blitz und offener Blende für ein Porträt Shooting testen. Wetter spielt wahrscheinlich nicht mit. Bin gespannt auf die Qualität sofern das Shooting stattfindet. Ist ja auch ein Unterschied zw. Landschaft und Porträt. Preis ist ja unschlagbar. Aber für den Einstieg ausreichend ?. Werde Erfahrung teilen.

    Gruß Markus

  12. Super Vergleich!

    Ich benutze B+W XS Pro Vario ND, Käsemann CPL und UV Filter. Ich bin mit alle recht zufrieden.
    Ich war auf der Suche nach Filtertaschen in AliExpress und habe ein Satz mit 4x Color Graduated KnightX 77mm Filter für 11,65 U$D gefunden. Ich konnte leider nicht wiederstehen. Ich habe dann eine Tasche für 10 Filter und 4 Filter für nicht mal 20U$D gekauft. Wenn die ankommen, poste ich die Ergebnisse.

    VG, Dieter

  13. Hallo Gunter, hier wird Dir geholfen!
    Danke für Deinen Test! Ursprünglich war ich auf der Suche nach einem brauchbaren Vario-ND-Filter, bin dabei auf Deinen Test hier gestoßen. Dann entschloß ich mich es mit einem Set zu versuchen (Haida ND8, ND64, ND1000) und bin begeistert. Ich nutze die Filter an meiner FZ1000 vorrangig beim Filmen (um eine längere Belichtungszeit nutzen zu können) und das klappt prima! Farbverschiebung kann ich kaum erkennen, was aber auch kein Problem wäre, da ich sowieso die Filme immer in der Postproduktion angleiche, meist etwas wärmer mache. Vielen Dank!
    HG Rolf

  14. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Haida-Filtern gemacht, sowohl mit ND 0.9 (8x) und 1.8 (64x) als auch mit dem Polfilter, alle in 77 mm für mein Standardzoom Sigma 17-50mm/2.8.
    Der Preis ist sicherlich sensationell angesichts der hohen Qualität, die man dafür erhält.

  15. Danke, Gunther für den Vergleich. Habe mir jetzt auch mal die Haida-Filter kommen lassen. Bin gespannt.
    http://www.christian-ohlig.de/2015/08/05/filter/

  16. Toller Vergleich, bin erst jetzt darauf gestoßen.
    Auch ich nutze die Haida Filter seit einiger Zeit! Ich konnte an meiner Sony A6000 kaum Farbverschiebungen feststellen und bin sehr zufrieden damit! Einzig den ND3.0 Filter musste ich kalibrieren, da er doch stärker ist als Angegeben. Bei mir läuft es auf 10,4 Blendenstufen statt 10 raus. Aber das hatte ich bei teureren Filtern auch schon, daher kein Kritikpunkt!

    Habe auch ein Tutorial auf meinem Blog zum Thema: http://photograficx.de/fotografie-mit-nd-filtern/

  17. Frage: gibt es TimeLapse auch in deutsch? Läuft es mit WIN 8.1/64bit?
    Danke

  18. Hallo Herr Wegner
    ich bin neu im Thema Graufilter, lese immer wieder widersprüchliche Erfahrungswerte, bin unsicher. Fragen:
    Ich habe Linsen in div. Größen von verschiedenen Herstellern, Kamera bevorzugt: Pentax K-3, K-5, K-7.
    Linsen: Sigma, Pentax, Leica (umgebaut/angepasst)zwischen 49 und 86 mm.
    Welche Graufilter bzw. Kombi an Filtern empfehlen Sie? Polfilter 86mm und 62mm sind vorhanden und jede Menge Adapter rauf und runter. Ich denke auch an den Einsatz der Videofunktionen der gen. Kameras.
    Danke erst mal für die Mühe.

  19. Hallo Gunther,

    auf der Suche nach brauchbaren Informationen rund um ND- Filter bin ich auf deine Seit gestoßen.
    Da ich die Wirkung von Langzeitbelichtungsfotos ziemlich cool finde, möchte ich mich in Zukunft auch an solchen probieren. Durch Informationen im Internet bin ich auf zwei mögliche Filterarten gestoßen, Schraubfilter und Schubfilter.
    Um nicht gleich Unmengen an Geld ausgeben zu müssen bin ich auf der Suche nach dem richtigen System für mich. Kannst du in wenigen Worten erklären worin die unterschiedlichen Vor- und Nachteile liegen (und deren Einsatzgebiet)?
    Meine Überlegungen gingen bisher in die Richtung Schubfilter. Nach meinem Verständnis bin ich mit einer 100×100 Filterlösung inkl. Haltern nahezu für alle mich relevanten Objektivdurchmesser gerüstet, es scheint einfach zu sein einen oder mehrere Filter hintereinander zu schalten und die Verwendung von einen Grauverlaufsfilter scheint mir auch komfortabler zu sein. Okay, die Montage ist dagegen wohl etwas schwieriger.
    Stimmt das so?

    • Also ich selbst nutze meist einfach Schraubfilter und zwar das Filterset von Haida. Die sind gut und günstig und leicht immer dabeizuhaben. Einschubfilter mögen flexibler sein, aber auch teurer. Und Adapter brauchst Du dann trotzdem für die einzelnen Objektive. Mir ist das zu viel gefummel, zumal ich auch keine Verlaufsfilter einsetze, da ich der Meinung bin, dass man das heute besser in Lightroom macht. Nur für das 14-24 setze ich einen Einschubfilter ein, einfach, da es da nicht anders geht.
      Schau doch mal hier, da findest Du einige Artikel von mir über Filter.

      • Hallo Gunther, vielen Dank für deine Ausführung!

        In der Tat ist meist ein Einschubfilter so teuer wie ein ganzes Set an Schraubfilter.
        Ich glaube ich werde mich wie du erst einmal für die Schraubfilter entscheiden.
        Mit den Grauverlaufsfiltern bin ich mir noch nicht sicher wie ich das handhaben möchte. Ich denke mir halt das ein gut belichtetes Ausgangsbild einfach noch mehr Spielraum von Verbesserungen parat hält als ein teilweise ausgebranntes (eben bei Bilder mit hohem Kontrast)

        Grüße und vielen Dank für deine lehrreichen Tipps!
        Timo

  20. Sören 9. April 2015, 22:36   »

    Meine überlegung ist Filter zu kaufen ich denke auch an Haida und diese in der größten Objektivgröße zu kaufen und sie mittels Up-and_down-Ringe für alle anderen Objektive zu nutzen. Ist das Sinnvoll oder verzerrt die größere Entfernung des Filters mzum Objektiv dann irgendwie? Hat damit jemand Erfahrungen?

  21. Wilfried R. 21. März 2015, 20:09   »

    Hallo Gunther,
    was hältst Du von Filterhaltern (Lee, Cokin Z Pro, Zmomei…). Zahlt sich das aus, sind die Scheiben auch Qualität? Lt. div. Foren soll Lee gut sein. Bin über Haida Graufilter und sie gestrige Sofi drauf gekommen.
    LG Wilfried

  22. Also Ich benutze div. ziemlich starke Graufilter fast ausschließlich für Verschlusszeitverzögerung wie hier (volle Größe, nur etwas beschnitten, Canon 5d Mark II + 28-70 f2.8 L + Haida Graufilter):

    https://www.dropbox.com/s/0ylwkauy7ylagsz/IMG_4308a.jpg?dl=0

    Ich habe einen Satz Haida bei ebay gekauft, und dann B+W im Handel, um beide zu vergleichen. Mein Fazit: bei Haida gibt es wirklich sehr geringe Weichzeichnung. Diese ist aber nur bei 100% Vergrößerung sichtbar. Für meine Zwecke bringt Haida durchaus akzepteable Ergebnisse, daher habe Ich den B+W Filter wieder abgegeben :)

    Jetzt zum Weißabgleich. Ich fokussiere und fixiere alle Messergebnisse inkl. Weißabgleich zuerst ohne Filter, dann den Filter drauf, Verschlusszeitkorrektur je nach Filterstärke und dann die Aufnahme. daher gab es bei mir keine auffälligen Unterschiede. Dieses Verfahren finde Ich sinnvoll, da die Kamera in Dunkelheit nicht so genau messen kann, und ein solcher Filter ist ja eine gewisse Simulation der Dunkelheit.

    Auf jeden Fall würde Ich diejenigen, die Hochwertige Objektive benutzen von Hama und jegliche Variablen Filter abraten: vieles ausprobiert und sofort abgegeben. Vielleicht verschlechtern die das Bild nicht, wenn man Billigobjektive benutzt, bei meiner Ausrüstung ist das Zeug echt Schrott.

  23. Hallo zusammen
    Wenn ich den Test von Gunther mit anderen Tests vergleiche, fällt mir auf, dass die Farbverschiebungen je nach den herrschenden Lichtverhältnissen bei den Aufnahmen sehr unterschiedlich sind.
    Das macht es recht schwierig, herauszufinden, welcher nun wirklich besser ist.
    Bis jetzt habe ich nur mit Lee Filtern gearbeitet und war sehr zufrieden. Leider sind die Kunststoffilter sehr schnell zerkratzt und das geht dann ins Geld.
    Wo kauft ihr die Haida-Filter ? in CH sind sie nicht erhältlich. Ich suche die 100x100mm Filter.
    Liebe Grüsse
    Reinhard

  24. Hast du auch schon einmal die 150mm-Haida-Filter für das Filtersystem von LEE getestet? die sollen im Gegensatz zu LEE alle aus Glas sein und somit nicht so anfällig für Kratzer. (Ich überlege mir das System zu kaufen für mein 14-24mm von Nikon)
    Grüsse
    Manfred

  25. Noch zwei Punkte:
    B*W Fertigt die Fassungen aus Messing und nicht aus Alu wie alle? anderen. Messing hat verschiedene Vorteile, wie Selbstschmierung und es neigt nicht zum Kaltverschweißen beim verwenden mehrerer Filter. Auch liegen die Filter angenehm schwer in der Hand.
    Auch der Wärmelängenausdehnungskoeffizient ((WLK)
    alpha in 1/K) von Messing ca.18 liegt näher an Glas Ca.9 als Alu ca 23(WLK). Somit sind mögliche Spannungen und Tolleranzen geringer, was zu geringerer Fertigungstolleranz führen kann.

    Probier mal den Hoya 400 aus, der hat zwar auch eine Alufassung und nur knapp 9 Blenden, aber nach meiner Erfahrung keinen Farbstich.

  26. Einmal mehr bestätigt sich mein Verdacht, auch mit günstigeren Fotoprodukten sein (Foto-)Glück zu finden. Teilweise sind die Margen, vor allem im Zubehörbereich, schon enorm. Ob die Qualität jeweils linear dazu steigt? Ich weiss, die letzten Verbesserungen erkauft man sich immer mit dem grössten Geld, aber dennoch.

    Interssant hätte ich noch ein Bild ohne Filter gefunden. Da hätte man sehen können, ob die Filter das Bild dämpfen. Aber nun ist es eh zu spät. Habe 3 150mm bestellt und werde die mit dem Nikon 14-24mm verwenden. Wir schon nicht so schlecht werden…

  27. Hallo,

    hat jemand Erfahrung mit einem variablen Filter? Ich habe da im Netz den “Vario ND Graufilter” für rund 60 EUR gefunden.

    Florian

    • Variable Graufilter sind für Video Okay, aber für Fotografie mit vorsicht zu genießen, da sie bei starker Dimmung ganz unregelmäßig abdunkeln. Ich würde davon absehen und die das Graufilter-Set von Haida, das Du in meiner Fototasche findest, empfehlen!

  28. Louis Mathis 12. August 2014, 12:43   »

    Hallo, geschätzte Fotofreunde,
    Ich bin kein Fotoprofi, aber das Thema ND-Filter (Neutraldichtefilter) interessiert mich. In meiner Kamera, Olympus Stylus 1, ist bereits ein ND-Filter eingebaut, der einer Korrektur von angeblich 3 EV entspricht. Bei sehr hellem Licht benutze ich diesen regelmässig für meine Bilder (Pflanzen-Nahaufnahmen) und die Belichtungszeit wird dadurch automatisch entsprechend reduziert um das x-fache. Die Bilder sind sehr gut und ich muss gar keinen Filter kaufen.
    Freundliche Grüsse Louis Mathis

  29. Stefan Wasser 11. August 2014, 13:14   »

    Hallo!
    Ich komme auf diesen etwas älteren, aber immer noch aktuellen Test zurück.
    Ich habe in letzter Zeit sowohl einen Haida wie auch einen Hoya-Graufilter probiert (beide ca 1000er) und dabei haarsträubende Reflexe bei seitlich einfallendem Sonnenlicht feststellen müssen. Selbst ein bedeckter, relativ heller Himmel genügt, um das Bild unbrauchbar werden zu lassen. Ich habe dagegen seit Jahren auf meinem 50mm-Nikon einen B+W-Filter 8-fach benutzt ohne die geringsten Probleme. Ich weiss nun wirhlich nicht, wie ich einen Graufilter hätte “falsch” benutzen können? Beispiel-Bilder kann ich gerne schicken.
    Beste Grüsse, Stefan Wasser

  30. Michael 13. Juli 2014, 19:40   »

    Hallo Gunther,
    ein Vergleich zu Rodenstock Filter wäre auch interessant, da diese ja nochmals besser sein sollen wie B+W. Auf jeden Fall war dies bei einem UV Filter Test so. Allerdings sind diese nochmals teuerer und so wie ich es sehe gibt es keinen ND3.

    Gruß
    Michael

  31. Für das Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G DX Objektiv braucht man den 52mm ist das richtig? oben wird ja das 77mm angesprochen.
    Ich danke euch für die Hilfe
    Grüsse Lars

    • Ja, der Filterdurchmesser steht vorne auf dem Objektiv.

      • Hat man mehrere Objektive mit unterschiedlichen Durchmessern bei den Filtergewinden, macht es Sinn sich einen Filter mit großtmöglichen Durchmesser zu kaufen und diesen mit deutlich günstigeren Adaptern an die anderen Objektive zu schrauben. Zusätzlich hat ein großer Filterdurchmesser den Vorteil, dass es zu keiner Vignettierung durch den Filter kommt.

        Beste Grüße
        Marcin

  32. Ronald Hofmann 21. Mai 2014, 11:09   »

    Hallo Gunther,
    auf Grund dieses Blogs habe ich mir den Haida MC ND1000 gekauft.
    Jetzt bin ich erstmal ratlos. Der Filter ist total dunkel und ich habe keinen blassen Schimmer, wie man den einsetzen soll.

    Wie wär’s mit einem Tipp?

    Greetings from Switzerland, Ronald

  33. Heiko B. 14. Mai 2014, 19:38   »

    Hallo Gunther,

    wenn ich mir über deine Links zu Amazon was kaufe, wie z.B. den Haida Filter, dann tu ich dir was gutes, oder?

    Wann kommt denn ein dritter Teil von “Fototipps für Einsteiger”?

    LG und weiter so!!!!

    • DianaWegner 14. Mai 2014, 20:38   »

      Hallo Heiko,

      vielen Dank für Deine Unterstützung!
      Die nächste Folge von “Diana lernt Fotografieren” ist fast fertig und erscheint am kommenden Wochenende. :)

      Viele Grüße
      Diana

  34. Hallo, ich werde demnächst in die Bretagne in Urlaub gehen, jetzt werde ich dort auch Bilder am Meer machen.

    Meine Frage wehre ob ich da ohne oder mit Filter ( zum Schutz ) Fotografiere. Es geht um das 70-200 VRII. Da du ja “Gegner” der Filter bist würde ich gerne wissen ob ihr z.B. auf Helgoland filter drauf hattet.

  35. dani frei 5. Februar 2014, 22:08   »

    hallo gunther
    mit interesse habe ich dieses forum verfolgt – wie sieht es aus, wenn man zwei graufilter zusammenschraubt? gibt es da ev. probleme? wenn das funktioneren würde, könnte man zwei graufilter unterschiedlicher stärke kaufen und hätte dadurch drei kombinationen, mit drei filtern……

  36. […] von 1000x geniesst eigentlich einen guten Ruf. Gunther hatte ihm bereits vor längerer Zeit einem Vergleich mit B&W unterzogen, und kam zu dem Schluss, das er viel bietet für kleines Geld, denn […]

  37. Hallo Gunther,
    ich habe mir den Haida Graufilter gekauft und erstmals in Island bei den dort in Hülle und Fülle zu entdeckenden Wasserfällen eingesetzt. Auch wollte ich einige LZ-Aufnahmen von der Meeresbrandung machen. Nun habe ich folgendes festgestellt, was mich irritiert:
    1) An meiner D7000 funktioniert der Filter einwandfrei.
    2) An meiner D7100 zaubert mir der Filter bei Aufnahmen mit Belichtungszeit > 1 Sekunde einen deutlich sichtbaren lila Balken mitten ins Bild. Das Bild ist unbrauchbar.

    In beiden Fällen habe ich das 60 mm verwendet. Nach mehreren Versuchen an unterschiedlichen Standorten und zu unterschiedlichen Tageszeiten habe ich es dann aufgegeben und LZ-Aufnahmen ausschließlich mit der D7000 gemacht. Mein Händler sagt, das liege an der mangelhaften Vergütung und der hohen Auflösung der D7100 und empfiehlt mir den B&W. Da es aber weder auf der D7000 noch auf der Canon D6 meines Schwagers ein Problem gab, bin ich mir da nicht so sicher.

    Hast Du eine Idee? Kennst Du das Problem?

    Gruß
    Thomas

  38. Vielen Dank für den tollen Bericht! Als Graufilterneuling, werde ich wohl nun zu der günstigeren Variante greifen!

  39. Heinzi 7. August 2013, 18:09   »

    Moin moin.
    interssanter Vergleich, danke.
    Wie sieht es mit den Flares, Halos und dem Kontrast bei Lichtquellen im Bild oder gar knappst ausserhalb des Bildes aus? (Im Beispiel galt wohl “Sonne im Rücken…”?)
    Dann sieht man u.U. die Reflektion der Linse (bei lichtstarken u.U. sogar einer inneren…) als Reflektion auf der Filterinnenseite die sich dann an der Fronlinse spiegelt etc. …
    Zusätzlich “schmieren” m.E.n. (jed. noch billigere) Filter, erzeugen also u.U. Halos um Lichter.
    Ist das evtl. teureren Filtern besser (bessere, breitbandigere Vergütungen, weniger körniges Material?)

  40. Hallo Gunther,

    schöner Test, und vor allem schöne Anregung! Bin auch großer Anhänger von dem Prinzip, die guten aber günstigen Sachen herauszufinden und das öffentlich zu machen.

    Ich habe einen B+W Filter aber mehr aus dem gleichen Ansatz, wie Du schreibst, um nicht zwei mal zu kaufen. Habe mir jetzt den Haida Filter bestellt zum Vergleichen und auch den neuen Haida Pro II (mehrfach vergütet), den es inzwischen gibt.

    Werde alle mal vergleichen und dann darüber berichten.

    Viele Grüße,
    Flow

  41. Hi,
    ich fotografiere mit der D5200 und dem 18-105 kit. Demnächst werde ich mir noch ein Superweitwinkel oder das 50mm 1.8G Objektiv zulegen. Für ein Lichtstarkes Tele muss ich wohl noch ein paar jahre sparen. Nun wollte ich mir einen Polfilter kaufen weil ich viel Landschaften fotografiere und einen Graufilter. Für welches der genannten Objektive würde welcher Filter den meisten Sinn machen? Und welche günstigen mit gutem Preis-Leistung wären da zu empfehln?
    Das Kit hat 67mm Filtergewinde, die anderen 52mm und 57mm Filtergewinde

    • fotuli 3. Mai 2013, 21:47   »

      Hallo,
      ich würde auf jeden Fall die Filter für den größten Objektivdurchmesser kaufen und dazu einen Adapter mit dem man größere Filter auf kleinere Objektive schrauben kann (kostet bei enjoyyourcamera deutlich unter 10 Euro) – so ist man flexibel. Beim Graufilter ist der Haida definitiv zu empfehlen, mein Polfilter ist der Hoya HD Polarisationsfilter Cirkular – Top Qualität (bei 100% kein Schärfeverlust erkennbar) bei nur 1 Blende Lichtverlust kostet aber bei 67mm rd. 70 Euro.

      • “…ich würde auf jeden Fall die Filter für den größten Objektivdurchmesser kaufen und dazu einen Adapter mit dem man größere Filter auf kleinere Objektive schrauben kann…”
        Gleiches hatte ich mir auch schon öfter bei meinen Filtern gedacht. Schließlich kann so ein Ding schnell zu einer Investition werden. Ein großer Nachteil ist aber das einfallende Streulicht, da es sehr schwierig bis unmöglich wird, die Streulichtblende noch aufzuschrauben. Bei Sonne im Rücken mag das kaum Unterschiede machen, aber wenn sie schon leicht schräg neben einem steht (ohne Direkteinfall ins Objektiv) bekommt man erhebliche Kontrastverluste (selbst schon öfter ausprobiert).
        Guten Rutsch
        Tantal

  42. Hallo Gunther,

    was ist Deine Meinung zu verstellbaren Graufiltern? Nutzt Du primär den 10er für Naturaufnahmen oder hast Du noch weitere mit geringerer Belichtungsverlängerung in Gebrauch, für zum Beispiel verwischen von vorbeifahrenden Fahrzeugen? Die verstellbaren mit guter Qualität sind auch eine teure Angelegenheit, aber wäre dann einer für alle Gelegenheiten, wie z.Bsp. die Filter von lcw-fader-nd.
    Danke
    LG Karl

    • Hi Karl,
      ich bin kein fan der verstellbaren Filter, da sie nicht gleichmäßig abdunkeln (prinzip bedingt, da es 2 Polfilter sind, die gegeneineinader verdreht werden).
      Grüße
      Gunther

  43. asnowboards1 3. April 2013, 12:10   »

    Hi!

    Vielen Dank für den Vergleich! Sowas suche ich schon länger…

    Cheers

  44. […] Vergleich mit verschieden starken ND-Filtern der Marke B&W hinterlegt. Gwegner hat auf seiner Seite einen Vergleich zwischen dem B&W und dem Haida-Filter hinterlegt, und auf der Seite von Boris […]

  45. Hallo Gunther,
    aufgrund deines Tests habe ich mir den Haida Filter nun auch noch zusätzlich zum B+W ND3 geholt. Was die Farbtemperatur angeht, da ist bei mir bei den beiden kaum ein Unterschied zu erkennen. Warum der Haida bei dir so kühle Bilder liefert, liegt wohl am (automatischen?) WB deiner Kamera. Stelle den mal manuell ein, und vergleiche dann nochmal. Was allerdings stimmt, bei beiden Filtern ist das Ergebnis bei fest vorgegebenem WB jeweils deutlich wärmer als ohne Filter. Ich muss im rot etwa 20% runter und im blau 20% rauf, um wieder auf eine ähnliche Farbtemperatur zu kommen wir beim Original.
    Gruß Volker

  46. Danke für den Vergleich! Hab mir grad den Haida bestellt.

    Ausschlaggebend war der dünnere Rand. Gerade im Weitwinkelbereich hat man ansonsten schnell mal Vignettierung im Bild. Auch wenn es manchmal ganz schön ist möchte ich das nicht zwingend in jedem Bild haben :-)

    Und den Weißabgleich kann man auch schon in der Kamera so einstellen, dass es gut aussieht.

    Liebe Grüße aus Hamburg
    Ute

  47. Zunächst vielen Dank für den anschaulichen Test. Er hat mich dazu verleitet, zunächst den Haida Filter anstelle des teureren B+W Filters zu testen. Da es inzwischen den Haida auch mit 8fach vergüteter Oberfläche für rd. 45 € gibt, habe ich mich dafür entschieden.

    Mein Testergebnis:

    Gegenüber einer Aufnahme ohne Filter fällt die Aufnahme mit Filter geringfügig (rd. 100 Kelvin) kühler aus – aber wie schon mehrfach gesagt, kein Problem, da korrigierbar (wenn man will).

    Bezüglich der Schärfe kann ich auch in der 100% Ansicht keinerlei Unterschiede feststellen. Die Dateigröße ist fast identisch (24,5 MB ohne gegenüber 24,4 MB mit Filter), was auf fast identische Auflösungswerte hinweist.

    Die Verarbeitung ist bestens. Ich erkenne keine negativen Eigenschaften.

    Fazit: Absolut empfehlenswerter Graufilter!

    Auch wenn ich bei meinem Hobby sehr auf Qualität achte und dabei nicht auf den letzten Euro schaue – für mich gibt es kein Argument, mehr Geld für einen anderen (Marken-)Graufilter auszugeben.

  48. Danke für den Test.
    Ich hab mir den Haida bestellt vor allem wegen des Preises.
    Das mit dem Weißabgleich stört mich keineswegs dafür habe ich Lightroom.
    Grüße

  49. Habe genau das Gleiche festgestellt, beim ND Filter können die Hersteller wohl nicht viel falsch machen und ein billiger tut’s auch.

  50. Hallo
    Danke für den Anschaulichen Vergleich beider Filter.
    Musstest du die Regler in Lightroom beim Haider Filter ganz ausreizen um wieder “normale” Farben zu bekommen oder war da noch Luft nach oben?

    lg Patrick

  51. Ich bin mit dem Haida ND1000 auch sehr zufrieden!
    Absolut super für den Preis und ein Dreh am Weißabgleich und ein bisschen wärmere Farben (was man auch in der Kamera oft vorkonfigurieren kann) und schön sieht es gut aus.

    Ich suche für mein 77mm noch einen Polfilter. War mit dem Hoya HD bei 67mm sehr zufrieden. Wie sieht es da mit Haida aus. Hat dort schon einmal jemand Erfahrungen gemacht. Amazon listet ein Filter Set (Slim-Versionen UV, Pol zirk, ND64) …

    VG und Danke

  52. Kann dein Fazit nur unterstützen. Habe auch die Kaida Graufilter und bin mit den Ergebnissen bislang sehr zufrieden. Wenn es um das Preis-Leistungsverhältnis geht sind sie unschlagbar. Es gibt auch ein Set mit Nd8 und Nd64 und Nd1000, wo der einzelne Filter nochmals günstiger ist.

  53. Matthias 19. Oktober 2012, 12:31   »

    Hallo Zusammen,

    in der letzten Ausgabe der Zeitschrift “Digitale Fotografie Kreativ” Nr. 4/2012 Sep.-Okt

    http://www.digitale-fotografie-magazin.de leider ist diese Seite nicht besondersgepflegt/aktuell

    http://www.digitale-fotografie-magazin.de/shop/magazine/digitale-fotografie/digitale-fotografie-aug-2012-kreativ.html

    ist ein interessanter mehrseitiger Artikel zu diesem Thema.
    Verglichen werden 7 verschiedene Graufilter:
    B+W ND1000C MRC F-Pro 140€
    HAIDA ND 3.0 SLIM 35€
    HOYA X400 HMC 125 €
    HELIOPAN GREY ND 3.0 SLIM 95€
    LCW ND500 MC 65€
    LEE BIG STOPPER 100×100 MM 100€
    FORMAT HITECH 100 Pro Stop 10 75€

    Gewonnen in diesem Test, hat der B+W mit leichtem qualitativem Vorsprung (sehr gute IR-Unterdrückungm, Mherfachvergütung und einer Dichte von 10,6 Blendenstufen) vor dem Heliopan und dem Haida
    Es wir darauf hingewiesen das der Haida ein atrktives Produkt ist (Preisgünstig aber fehlende Vergütung)

  54. Richard 7. August 2012, 21:21   »

    Was haltet ihr von den Lee Graufiltern? Kennt die jemand? Sind sich ausser teuer auch gut? Vom teuer abgesehen, wie ist das Handling?
    Auf Fotoreisen.ch werden die geradezu umworben. Vielleicht haben sie Aktien :-)

  55. Michael 7. August 2012, 14:36   »

    Hallo,
    ich benötige für mein Nikon-Weitwinkel einen Graufilter mit 77mm Filtergewinde. Hat der Haida nun 77mm oder 72mm?
    Auf dem Rand oben steht 72mm, im Text steht 77mm.
    Gruß
    Michael

    • Wenn Du über den Produktlink auf Amazon gehst, siehst Du doch, dass es sich um den 77mm handelt! Den Filter gibt es auch in anderen Größen.

  56. Es tut mir leid für meine schlechte Deutsch – Ich bin mit Google Translate :)

    Ich empfehle, dass man sich die Histogramme von diesen Beispielen zu suchen. Im Falle von Haida können Sie sehen, dass der rote Kanal zu weit nach links verschoben wurde, und es ist der Verlust von Details in Schatten. Blau-Kanal verschoben zu weit in die entgegengesetzte Richtung, und es gibt Detailverlust in den Lichtern.

    Aber es hängt von der Szene. Wenn wir zum Beispiel Blau-Filter, um eine Szene mit einem blauen Himmel fotografieren nutzen, wird es wahrscheinlich überbelichtet sein.

    Wir können teilweise kompensieren den Verlust an Details mit RAW-Verarbeitung.

    Idealerweise sollten Sie dann 2 Filter, entweder beide Heida und B + W (zu teuer) oder Haida + Aufwärmen Filter (Qualitätsverlust?), Und verwenden Sie es, wenn es jede Menge Blues oder nicht genug rote in der Szene sind.
    __________
    English:

    I’m sorry for my poor German – I’m using Google Translate :)

    I recommend that you look at the histograms of these examples. In case of Haida you can see that the red channel was moved to far left, and there is loss of details in shadows. Blue channel moved too far in the opposite direction and there is detail loss in the highlights.

    But it depends on the scene. For example if we use blue filter to photograph a scene with a blue sky, it will probably be overexposed.

    We can partially compensate the loss of detail by using RAW processing.

    Ideally you should then have 2 filters, either both Heida and B+W (too expensive) or Haida + warming up filter (quality loss?), and use it if there are lots of blues or not enough red in the scene.

  57. Vielen Dank für die Gegenüberstellung – habe mir gerade den preiswerten Filter bestellt! :-)

  58. Ich habe seit heut den Heida und kann nur sagen: Ich bin froh das Geld gespart zu haben und schwer zufrieden ;)

  59. […] Mitleids “OHHH”) dann doch etwas zu teuer. Auf gwegner.de habe ich zum Glück einen Vergleichstest zwischen teuren und günstigen Graufiltern gefunden.Ich habe mir also bei Amazon das Neutral Graufilter Set bestehend aus ND8, ND64, ND1000 […]

  60. Burkhard 10. November 2011, 11:46   »

    Hallo Gunther,

    viele erhellende Informationen. Vielen Dank dafür. Ich interessiere mich für das Haida-Dreifach-Set (8x, 64x, 1000x). Ein Frage habe ich dazu: Hast Du die normale Filterfassung getestet oder die SLIM-Version? Ist bei Weitwinkelaufnahmen (habe ein Sigma 17-70 im Gebrauch, Cropfaktor 1,5) mit Vignetierungen zu rechnen bei den Normalfassungen oder empfiehlst Du in diesem Fall die SLIM-Version?

    Gruß

    Burkhard

  61. hallo Gunther,

    danke nochmals für deinen Test. Ich hab mir auch gleich den Haida Filter gekauft und hier getestet:

    http://stefanuhlmannphotography.blogspot.com/2011/10/testbericht-haida-graufilter-nd1000.html

    Bin auch ganz begeistert von dem Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Gruß
    Stefan

  62. Hallo,

    Eine Frage an die, die den B + W – Filter besitzen. Ist es normal, dass der Filter ohne Schutzkappe geliefert wird? Bei meinen B + W-Polfiltern ist neben der Aufbewahrungsbox auch eine Schutzkappe vorhanden.

    Danke und Grüße
    Sven

  63. Hallo,
    ich habe mir den Filter auf Deine Empfehlung gekauft udn bin mit der Bildqualität auch sehr zufrieden. Allerdings weiß ich nicht wie es anderen Haida Usern geht, aber meiner ist kein ND3, der schluckt wesentlich mehr licht. Wenn ich eine Messung mache und dann über Tabelle oder App umrechne, kann ich das Ergebnis verdreifachen und bekommen eine annehmbare Belichtung. Also ND3 plus 3 Blenden. Wie ist das bei Euch?

  64. Ich habe die selbe Erfahrung mit den B/W Filtern gemacht.
    Ich besitze einige B/W Filter wo bei die vorallem größeren Flter gern in der Fassung wackeln weil das Gewinde nicht so recht fassen will. Leider gibt es nur ein Anbiter der ein Graufilter mit 6 Blenden Verringerung anbietet. Zu dem würde mich interessieren was an dem Gerücht dran ist, daß es egal ist ob man einen vergüteten Filter kauft oder einen unvergüteten, da ohnehin soviel Licht gefiltert wird das es keinen Sinn macht. Vorallem mit dem Hintergrund das B/W ab dem 64x die Filter nur noch auf Wunsch vergütet.

  65. hier mein erster halbwegs ernsthafter versuch:
    http://tobif.bplaced.net/?p=719

  66. Tobias 20. Juni 2011, 21:02   »

    Polfilter?!?

    Hallo Gunther, bisher dachte ich immer UV Filter=Pol Filter dank deinem Grau Filter Post bin ich etwas aufgewacht. Daher die Frage welchen Polfilter könntest Du empfehlen für einen Segeln Turn um die Kontraste Himmel/Wolken stärker herauszubekommen. Gruss Tobias

  67. Thomas 14. Juni 2011, 10:28   »

    Interessanter Vergleich!
    Ich habe den B+W ND 1,8 mit 6 Blenden und war überrascht, wie stark der schon ins Rötliche färbt.
    Gelegentlich ist zu lesen, dass die Reaktion bei der Färbung auch stärker vom Sensor abhängen soll. Wäre also mal interessant, ob bei den Canon-Kollegen Gleiches beobachtet wird.

    Ich will mir für’s Filmen einen variablen ND zulegen und schwanke zwischen Light Craft und Heliopan.
    Ist der Farbstich z.B. bei 6 Blenden auch im Videobereich so neutral korrigierbar wie bei den RAW-Fotos? Habt Ihr da Erfahrung, bzw. wie macht’s Ihr?

    (PS+OT:hab letzte Woche mein Schenker-Notebook A501 bekommen. Vor allem nach einem guten non-glare-Display muss man bei Notebooks ja lange suchen. Das 1600 x 900 Display in 15″ ist nach einer manuellen Einstellung wirklich prima. Zudem kann man die Maschine in fast allen Punkten (bis zur spanischen Tastatur) frei konfigurieren, ansehen und notfalls zurückschicken.
    Komponenten sind wohl großteils von Clevo W150, aber in Deutschland zusammengebaut. Hotline freundlich und kompetent. Ich bin bestens zufrieden. Nur falls wer gerade sucht ….)

  68. Tobias 14. Juni 2011, 10:19   »

    Hallo

    wenn Du mal Zeit findest, wäre vielleicht auch das Thema “Polfilter” für die Anfänger (wie mich mal interessant) um hier die Konturen Himmel und Wolken deutlicher hervorzubringen.

    Gruss
    Tobias

  69. Moin Gunther,
    ich selbst besitze (noch) beide Filter. Nach deinem Bericht habe ich mir den Haida Graufilter zugelegt und ich gebe dir in allen Punkten Recht. Allerdings ist für mich der leichte Blaustich ok, denn wie du ja schon geschrieben hast, gibt es ja gute Möglichkeiten, dies in Lightroom oder Photoshop Ruck Zuck zu korrigieren. Aus diesem Grund geht der teure Filter von B+W in die Bucht.

    Weiter so mit deinen tollen Berichten! Es macht jedesmal Spass sie zu lesen!

    Gruss Alex

  70. Danke für diesen Artikel. Ich Nutze bereits einen 64x B+W ND-Filter und stand kurz davor mir einen 1000x von B+W zu bestellen. Jetzt denke ich aber, dass es wohl ein Haida werden wird, anstatt des B+W.

    viele Grüße,
    Andreas

  71. Interessanter Test, der mich vielleicht doch noch mal dazu bringt, mich bei Bedarf für einem der billigeren Filter zu entscheiden…
    … nachdem meiner Tochter im Flugzeug ein Billig-(no-Name-)Filter einfach so zerplatzt ist.

    • Christine, wenn Du damit ein besseres Gefühl hast, kauf den B+W, es geht doch primär darum, dass man sich mit dem gekauften Equipment wohlfühlt, wenn die Ausgabe verschmerzt ist…

  72. Teatime 10. Juni 2011, 14:15   »

    Ich habe einen ähnlichen Vergleich mit einem Polfilter von Hama/Hoya und einem von B+W gemacht. Vom Stativ mit Konverter 2x und einem 2,8/70-200 L. Das billige Hama erzeugte tatsächlich ein Geisterbild. Es ist sofort in den Müll geandert.

    Ich verzichte seit dem auf Experimente mit Billigfiltern und auch -linsen. Da man – wie Du auch sagst – solche Investitionen für die Zukunft macht, ist der Preis für einen guten Filter auf die Jahre gesehen auch nicht höher.

    Wobei ich in dem Fall Graufilter natürlich auch sagen muss, dass heute der Weissabgleich ungleich einfacher zu machen und von daher der Farbstich im Prinzip zu vernachlässigen ist.
    Müsste ich nach Deinem Test entscheiden, welchen Filter ich nehmen soll, wäre es der B+W. Der Blaustich beim Haida ist mir doch viel zu übel.

  73. Wow, danke für den Vergleich! Grübele seit tagen über den kauf eines Graufilters, jetzt weis ich Bescheid!! :D

  74. andreas_wald 10. Juni 2011, 12:38   »

    Habe den von Haida bestellt, Namen sind nur Schall und Rauch….

  75. Stefan 10. Juni 2011, 12:25   »

    Hallo,

    ich habe einen B&W Graufilter, der wackelt wie Hechtsuppe (das Glas innerhalb des Gewinderings). Also Qualität ist nicht immer inclusive im Preis. Was mich wirklich wundert ist, dass der Weißabgleich bei dir so weit daneben liegt. Das konnte ich bei meinem nicht feststellen. Die Bilder sehen genauso aus wie ohne, nur eben länger belichtet.

    Sehr viel eher würde mich ein ähnlicher Test mit Polfiltern interessieren. Ich hatte einen von Marumi (DG Super, o.ä.) der allerdings kaputt ging, als ich ihn mit einer Zange wieder vom Objektiv lösen musste :(

    Viele Grüße,
    Stefan

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